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23. Jahrgang
ISSN 1860-2584
Ausgabe 03/2023
Nachbessern
9
17
Absichern
Der neue Digitalindex der D21 offenbart Schwächen beim Digitalisierungsverständnis.
Das Thema Datenschutz und der schmale Grat zwischen Hemmnis und Notwendigkeit.
Lösungen und Hintergründe rund um die Cloud und die ITInfrastruktur im Public Sector.
In dieser Ausgabe
eGovernment-Wettbewerb 2023
Politik & Verwaltung
Kreative Lösungsansätze für den Public Sector
4 | Der Nationale Normenkontrollrat hat sich zum Entwurf des Onlinzugangsgesetzes (OZG) 2.0 geäußert. 5 | Auch VITAKO hat eigene Vorschläge zum OZG-Nachfolgegesetz vorgelegt. 6 | BOS und KRITIS durch Digitalisierung stärken. 7 | Die EU-Kommission lädt bei ihrer Digitalstrategie zum Mitmachen ein. 8 | Der Einsatz von Low Code in der Verwaltung.
Praxis & Innovation 10 | Aktuelle Marktzahlen rund um die Digitalisierung. 11 | Auf der Suche nach digitalen Erfolgsprojekten. 12 | Die Bedeutung von ChatGPT für Schulen und Weiterbildung wird erforscht. 12 | Bayern hat zum 200. Mal die Auszeichnung „Digitales Amt“ überreicht. 13 | Polymedikation: Wie digitale Lösungen helfen können. 14 | Überblick zum Praxisbarometer Digitalisierung 2022. 15 | Relevante Veranstaltungen für den Public Sector. Impressum Seite 24
SPEZIAL
© Chris Hirschhaeuser
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27. Februar 2023
Beim 22. eGovernment-Wettbewerb – dem Wettbewerb zur Digitalisierung der Verwaltung – suchen die Ausrichter wieder wegweisende und innovative Lösungen aus Behörden und öffentlichen Organisationen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es ist wieder soweit, die Management- und Technologieberatung BearingPoint führt gemeinsam mit dem Technologieunternehmen Cisco den 22. eGovernmentWettbewerb durch. Und Bewerber aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind wieder herzlich eingeladen, ihre innovativen Digitalisierungs- und Modernisierungsprojekte für die Verwaltung bis zum 26. Mai 2023 in fünf verschiedenen Kategorien einzureichen. Jon Abele, Leiter Government and Public Sector bei BearingPoint, erklärte dazu: „Bei der Digitalisierung und Modernisierung von Staat und Verwaltung geht es um nichts Geringeres als das Vertrauen der Menschen in Staat und Demokratie. Wir brauchen einen funktionierenden Staat, mit dessen Dienstleistungen die Bürgerinnen und Bürger zufrieden sind. Die Verwaltung ist bereit für den Umbruch und die Veränderung. Das zeigen uns jedes Jahr die Teilnehmenden am Wettbewerb mit ihren Ideen und Projekten, die mit
Herzblut und in Teamarbeit vorangetrieben werden. Unterstützen Sie uns, Ihre Spitzenleistungen ins Rampenlicht zu stellen. Wir freuen uns auf Ihre Einreichung für den 22. eGovernmentWettbewerb!“ Der Wettbewerb sucht und würdigt Projekte, die Mehrwerte schaffen – für die Verwaltung selbst und damit auch für alle Bürgerinnen und Bürger, für die Gesellschaft sowie die Wirtschaft. Gleichzeitig ist mit der Zeitenwende in der Verwaltung auch ein Kulturwandel verbunden, den es klug zu gestalten gilt. Öffentliche Organisationen aus Bund, Ländern und Kommunen sowie Sozialversicherungsträger und Institutionen des Gesundheitswesens sind aufgerufen, bis zum Bewerbungsschluss am 26. Mai 2023 ihre innovativen Konzepte und Projekte einzureichen. Aus jeder Kategorie ermittelt eine unabhängige Jury, an der auch die Chefredaktion der eGovernment beteiligt ist, drei Finalisten. Diese erhalten die Möglichkeit,
ihre Projekte bei den Finalistentagen am 3. und 4. Juli 2023 und anschließend auf der Webseite des Wettbewerbs vorzustellen. Die Gewinner werden bei einer feierlichen Preisverleihung im Rahmen des Ministerialkongresses am 14. September in Berlin prämiert. Ausgezeichnet werden Projekte und Organisationen in fünf Wettbewerbskategorien: W Bestes Projekt zur Umsetzung von OZG- oder Registermodernisierung, W bestes Projekt zum Einsatz innovativer Technologien und Infrastrukturen, W bestes Digitalisierungsprojekt, W bestes Projekt zur agilen Transformation der Verwaltung, W bestes Projekt „Nachhaltigkeit durch Digitalisierung“. Und auch in diesem Jahr wird als Sonderpreis wieder der Publikumspreis vergeben. Der diesjährige eGovernmentWettbewerb hat mit seinen Kategorien zudem innovative eHealthProjekte im Blick. Die Nutzung digitaler Gesundheitsdienste hat
auf Digitalisierung für ihre wirtschaftliche Entwicklung. „Das brauchen wir stärker für den europäischen Binnenmarkt – gerade in Zeiten einer drohenden Rezession. Deswegen suche ich den intensiven Kontakt – im Sinne einer guten, innovations- und technologieoffenen Regulierung in Europa“, so Wissing. „Ich will mit den baltischen Staaten einen Innovations-Club für Europa gründen.“ Dazu will man sich nun in einer Arbeitsgruppe zusammenfinden und auch
andere Interessierte zum Mitmachen einladen. Ziel sei, eine Agenda mit den nächsten Schritten aufzustellen. „Digitalisierung muss schneller vorangehen, wir wollen miteinander arbeiten und voneinander lernen“, so Wissing. su
Jon Abele ist überzeugt, dass die Verwaltung bereit ist für den Umbruch durch die Digitalisierung durch die Pandemie zuletzt einen weiteren Schub erhalten und die Bedeutung von eHealth-Angeboten ist weiter gewachsen. BearingPoint und Cisco freuen sich daher auch sehr auf die Einreichung innovativer Digitallösungen im Gesundheitsbereich. Ekkehard Laste, Vertriebsleiter bei Cisco Systems Deutschland, wirbt: „Wir möchten Sie mit dem 22. eGovernment-Wettbewerb anspornen, Ihre wegweisenden Projekte zur Verwaltungsmodernisierung einzureichen. Wir freuen uns auf kreative Lösungen zur strategischen Neuausrichtung in Behörden.“ mk Weitere Informationen ... .. zum diesjährigen eGovernment-Wettbewerb sowie die Bewerbungsunterlagen finden Sie hier:
[ t1p.de/eGov-Wettbewerb2023 ]
Kurznachrichten Mehr Austausch mit den baltischen Staaten Volker Wissing möchte den Austausch mit Estland, Lettland und Litauen hinsichtlich der Digitalpolitik intensivieren. Im Zuge seiner Reise in die baltischen Staaten Mitte Februar machte der Bundesminister für Digitales und Verkehr deutlich, dass er die Erfahrungen der baltischen Staaten stärker nutzen möchte. Estland, Lettland und Litauen seien sehr weit, was Digitalisierung angehe und setzten
www.bmdv.bund.de Geprüfte KI Das Land Hessen und der Elektrotechnik-Verband VDE haben in Frankfurt den „AI Qua-
lity & Testing Hub (AIQ)“ eröffnet. Die Qualität von Systemen künstlicher Intelligenz (KI) soll sich hier nachweisen und verbessern lassen. Hessens Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus nennt KI „die Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts“ und hat hohe Erwartungen an das Reallabor: „Wir entwickeln ‚KI made in Hessen‘ zu einem weltweit anerkannten Markenzeichen.“ su t1p.de/Hessen-KI