__MAIN_TEXT__
feature-image

Page 1

MAGAZIN FÜR E-MOBILITÄT Ausgabe Herbst/Winter 2020

e mobilität

Wir fahren unter Strom

www.e-mobilitaet-magazin.at

Wallbox

Situation im Mehrparteienhaus

E-Mobilität in Graz

Interview mit Holding Graz CEO Wolfgang Malik E-NUTZFAHRZEUGE

Entscheidungshilfen für den Kauf

ZWEI WELTEN

Hybridfahrzeuge erklärt

CARSHARING

Was spricht dafür?


inhalt Christian Huemer

editorial

Grazer Öffis emissionsfrei

Interview mit Holding Graz CEO W. Malik

6

Zwei Welten

Hybridautos12 Der Klimawandel tritt immer sichtbarer zu Tage und wird zunehmend schwieriger zu leugnen. Ein wichtiger Aspekt, um der Entwicklung einer „Klimakatastrophe“ entgegenzutreten, ist die massive Reduktion des CO2-Ausstoßes in die Atmosphäre. Und genau hier liegt die enorme Bedeutung der Elektromobilität – natürlich unter der Bedingung, dass der dafür notwendige Strom aus ökologisch verantwortungsvollen Quellen bezogen wird. Durch attraktive Fördermöglichkeiten – sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen – und nicht zuletzt durch innovative Technologien, die die Reichweiten enorm erweitert haben, steigt der Prozentsatz der elektrisch betriebenen Fortbewegungsmittel stark an. Auch im öffentlichen Verkehr ist die Elektromobilität DIE Technologie der Zukunft. Die Stadt Graz testet bereits Elektrobusse und hat das ambitionierte Ziel, schrittweise komplett auf fossile Brennstoffe zu verzichten. Wie das funktionieren soll, erfahren Sie im Interview mit dem CEO der Holding Graz DI Wolfgang Malik. Außerdem bieten Ihnen die folgenden Seiten eine ganze Menge Informationen, um sich im Förderdschungel zurechtzufinden und Sie erfahren viel Wissenswertes zum Thema Ladestationen, ihre Installation und die technischen und gesetzlichen Grundlagen dafür. Und natürlich dürfen die Tests der neuesten Elektroautos am Automobilmarkt nicht fehlen! Falls diese zwar verführerisch klingen, aber die finanziellen Möglichkeiten nicht für einen elektrisch betriebenen Neuwagen reichen, hier die gute Nachricht: Es gibt inzwischen auch einen Markt für gebrauchte Elektroautos. Das alles und noch viel mehr finden Sie in unserem Magazin! Ihr Christian Huemer

Europäische Norm

Welcher Stecker passt?

Faktencheck E-Mobilität

Alle wichtigen Infos über E-Fahrzeuge

Testcenter für Akkus Neues an der TU-Graz

E-Nutzfahrzeuge Förderungen, etc.

Gebrauchte Stromer

Kauf von gebrauchten E-Autos

Das richtige E-Bike

So finden Sie den passenden Begleiter

19

20

28

30

32

34

IMPRESSUM Herausgeber: Christian Huemer, 8055 Graz, Puchstraße 133 huemer@hcmedia.at Redaktion: Alia Bandhauer, Reinhard Czar , Christian Huemer Lektorat: Alia Bandhauer Erscheinungsort: Graz Anzeigenleitung: Christian Huemer, 0664/1457580, huemer@hcmedia.at Grafik: bluepepper.at | Ing. Peter Jukel Druck: Gravizki zavhod Hrvatske d.o.o., Croatia, 1000 Zagreb

www.e-mobilitaet-magazin.at #3


Foto (honorarfrei): Christian Purrer und Martin Graf, Vorstandssprecher und Vorstandsdirektor der Energie Steiermark und Lisa Ittner, Co-Gründerin von vibe (©vibe/Max Rosenberger)

Energie Steiermark und VIBE starten „all-in-one“ - Angebot für Elektro-Mobilität:

E-Auto, Service und Strom zum Fixpreis

Österreich-Premiere für „boost“ Für Auto-Abo NutzerInnen ist der grüne Strom an Ladestationen der Energie Steiermark und ihres Partnernetzwerks im Abo beinhaltet – ein in Österreich einzigartiges Mobilitätsangebot. Der österreichische Auto-Abo-Anbieter vibe nimmt seinen NutzerInnen rund ums Auto alles ab, was Zeit, Geld und Nerven kostet. Gemeinsam mit der Energie Steiermark erweitert vibe als erstes vollelektrisches Auto-Abo Österreichs sein Angebot um eine Strom-Flatrate. Im monatlichen Abo zum Fixpreis sind sämtliche Kosten wie z. B. Versicherung, Service, Winterreifen, Autobahnvignette und grüner Strom aus der Region enthalten. Das Angebot ist ab sofort in der Steiermark und einigen anderen Bundesländern verfügbar. „In der Steiermark stehen die Zeichen auf Strom, wir haben also ideale Voraussetzungen um unseren KundInnen innovative Angebote im Bereich der E-Mobilität anbieten zu können. Autos zu abonnieren und sich um nichts, außer das Fahren kümmern zu müssen, ist ein völlig neuer und zukunftsorientierter Seite 4

Zugang“, sagt Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark. Vorstandsdirektor Martin Graf ergänzt: „Durch die Kooperation mit vibe können wir sehr direkt auf die Ladeanforderungen unserer KundInnen eingehen und als verlässlicher Energiepartner, regional und nachhaltig Innovation auf die Straße bringen.“ Die Energie Steiermark versorgt NutzerInnen von vibe mit Ladestrom aus erneuerbaren Energien und bietet seit 2014 für eine flächendeckende Ladeinfrastruktur in der Steiermark. Heute ist niemand in der Steiermark weiter als 15 Kilometer vom nächsten Ladepunkt entfernt. „Gemeinsam mit der Energie Steiermark ist uns mit boost eine regionale und nachhaltige Lösung gelungen, die den Ansatz ‚Nutzen statt Besitzen‘ voll und ganz aufgreift: Ein Angebot, das wirklich easy ist und in einem Fixpreis alles abdeckt - auch den Ladestrom“, sagt vibe CEO Lisa Ittner. Bei Abschluss eines beliebigen Auto-Abos über www.vibemovesyou. com kann „boost“ einfach dazu gebucht werden. NutzerInnen erhalten mit der Autoübergabe eine Karte, die ihnen das Aufladen an öffentlichen Stationen der Energie Steiermark und ihres Parnternetzwerks schnell und unkompliziert

ermöglicht. Die Strom-Flatrate ist zu einem Fixpreis von 55 Euro erhältlich und beinhaltet Ladeeinheiten gemäß der Fair-Use-Bedingungen. Die FAQs auf der Website von vibe beantworten sämtliche Details rund um den neuen Service. vibe ermöglicht den ÖsterreicherInnen ihr eigenes E-Auto mit allen Vorteilen und Freiheiten des Autobesitzes, nur ohne Risiko und ohne versteckte Kosten. Mit nur ein paar Klicks können die neuesten E-Auto-Modelle von führenden Herstellern wie Audi, BMW, Mercedes-Benz, Tesla, VW, Mini, Opel, Smart, Peugeot, Renault, Kia, Hyundai oder Polestar uvm. ausgewählt werden. In fünf unterschiedlichen Abo-Klassen, vom Stadtflitzer über das Familienauto bis hin zum Premiumsegment, geht vibe auf jegliche Bedürfnisse ein. Sollten sich die Anforderungen an das Auto einmal kurzfristig ändern, kann bei vibe sowohl das Modell wie auch die Abo-Klasse ganz flexibel gewechselt werden. Das vibe Angebot beginnt bei 499 Euro pro Monat, beispielsweise mit dem Smart EQ. Der Preis definiert sich jeweils über Klasse und Modell, Größe des Autos und Verfügbarkeit.


Foto: Volvo

A

ls erster traditioneller Automobilhersteller hat sich Volvo im Sommer 2017 für eine vollständige Elektrifizierung entschieden. Seit 2019 wird jedes neu eingeführte Volvo Modell elektrifiziert. Mild-Hybride und Plug-in-Hybridfahrzeuge dienen als Übergang zu vollelektrischen Fahrzeugen. Volvo ist dabei der einzige Automobilhersteller, der jedes Modell als Plug-in-Hybridvariante anbietet. Mit dem Volvo XC40 Recharge hat das Unternehmen im Herbst 2019 zudem sein erstes vollelektrisches Modell vorgestellt. Es bildet den Auftakt zur neuen „Recharge“-Familie, unter der künftig alle neuen Volvo mit Elektro- oder Plug-in-Hybridantrieb zusammengefasst werden. Innerhalb der nächsten fünf Jahre wird der schwedische Premium-Hersteller jedes Jahr ein neues vollelektrisches Modell vorstellen, sodass 2025 die Hälfte des weltweiten Absatzes auf Elektroautos entfällt – der Rest auf Hybride. Der Volvo XC40 Recharge verfügt mit zwei Elektromotoren – je einem an Vorder- und Hinterachse – nicht nur eine Gesamtleistung von 300 kW (408PS), sondern auch über Allradantrieb. Die Reichweite liegt bei 400 bis 418 Kilometer (WLTP). An Schnellladestationen lässt sich die Batterie binnen 40 Minuten zu 80 % wieder aufladen. Im Innenraum wartet ein neues Android-Infotainmentsystem, dass Kunden zusätzliche Personalisierungsmöglichkeiten, eine intuitive Bedienbarkeit und zahlreiche integrierte Google-Anwendungen und Dienste bietet – darunter auch Google Assistant. Updates für Software und Betriebssystem erfolgen in

noch größerem Umfang drahtlos über Funk. Insassen genießen zudem ausgezeichnete Platzverhältnisse und viel Stauraum in den Türen und im Kofferraum. Da der Verbrennungsmotor entfällt, findet sich darüber hinaus ein zusätzliches Staufach unter der Fronthaube. Die Frontstruktur wurde neugestaltet und verstärkt, um den hohen eigenen Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden. Die Insassen sind dadurch im vollelektrischen Volvo genauso sicher unterwegs wie in jedem anderen Modell der schwedischen Premium-Marke. Ein Sicherheitskäfig schützt die Hochvoltbatterie, die mittig im Fahrzeugboden platziert wurde. Diese Position senkt auch den Schwerpunkt, was nicht nur den Fahrspaß optimiert, sondern auch besser vor Überschlägen schützt. Im Autohaus Seidnitzer & Partner GmbH, ihr Volvo Partner in Pirching und Autohaus Seidnitzer GmbH in Koglhof gibt es schon seit vielen Jahren begeisterte Volvo Plug-in Fahrer, die bereits ausreichend Erfahrung mit elektrischem Antrieb in Volvo Modellen sammeln konnten. Das Autohaus Seidnitzer GmbH war bereits seit der Einführung der Volvo Plug-in Modelle 2013 in Koglhof versucht ihre Volvo Kunden auf nachhaltiges Fahren hinzuführen. Verantwortungsbewusstsein für Menschen hat für Autohaus Seidnitzer & Partner GmbH und Autohaus Seidnitzer GmbH eine große Bedeutung. Kontaktieren sie uns, um ein neues Fahrgefühl in einem vollelektrischen Volvo zu erleben.


Foto: Lupi Spuma

DI Wolfgang Malik

E-MOBILITÄT IN GRAZ Interview: Alia Bandhauer

Fragen an DI Wolfgang Malik, Vorstandsvorsitzender / CEO der Holding Graz Stichwort „Carsharing“: Die Holding Graz bietet mit dem Projekt tim unter anderem die Möglichkeit, Elektroautos auszuborgen bzw. E-Taxis, aber auch E-Bikes zu nutzen. Wie funktioniert hier die Anmeldung und welche Vorteile bietet die Nutzung? Die Holding Graz betreibt seit einigen Jahren mit dem innovativen Projekt „tim–täglich.intelligent.mobil“ eines der führenden Carsharing-Angebote in Österreich mit über 2.200 Nutzerinnen und Nutzer sowie 800.000 zurückgelegten Kilometern mit der E-Fahrzeugflotte. Die zentrale Idee hinter „tim“ ist jene, dass wir den Grazerinnen und Grazern damit die Möglichkeit bieten, jederzeit auch ohne eigenes Auto kostengünstig und mobil in der Stadt unterwegs zu sein. Wer beispielsweise kein eigenes Auto besitzt, aber trotzdem gelegentlich eines benötigt – etwa, um größere Einkäufe zu erledigen oder für einen Ausflug am Wochenende – den begleitet „tim“ unkompliziert durch den mobilen Alltag. Die Anmeldung erfolgt in unserem tim-Servicecenter in der Steyrergasse, dort erhält man eine tim-Karte, die quasi der Schlüssel für die tim–Autos ist. Gebucht werden können die tim-Autos dann ganz einfach über die Homepage www.tim-graz.at. Für Besitzerinnen und Besitzer einer Öffi-Jahreskarte Graz ist die Registrierung sowie die monatliche Mitgliedsgebühr übrigens kostenlos.

Seite 6

Foto: Werner Krug

Gerade für eine Stadt wie Graz mit ihren vielfältigen Mobilitätsansprüchen und Erfordernissen sind Mobilitätsangebote wie „tim“ zukunftsweisend. Zugleich hilft jede tim-Nutzerin und jeder tim-Nutzer mit, dass weniger Autos in der Stadt unterwegs sind und die Luft sauberer ist. Dass die Kundinnen und Kunden das Angebot schätzen, zeigt übrigens die letzte Umfrage aus dem Vorjahr mit einer Weiterempfehlungsquote von 100 Prozent. Elektroautos müssen regelmäßig geladen werden. Welche Möglichkeiten bietet tim hier und wie schaut es mit der bahnbrechenden neuen Möglichkeit des kabellosen Ladens aus? An den aktuell zehn tim-Mobilitätsknoten in Graz bieten wir auch die Möglichkeit, private E-Autos kostenlos zu laden. Besonders für die E-Carsharing-Ladestationen an multimodalen Verkehrsknoten läuft momentan die Suche nach besseren Lademöglichkeiten als Alternative zu den bestehenden Ladesystemen, wie Wand- oder Säulenladestationen, auf Hochtouren. Gemeinsam mit dem Grazer Unternehmen Easelink


GmbH testet die Holding Graz seit dem Sommer europaweit das erste kabellose, automatisierte Ladesystem, das direkt in  der Parkplatzoberfläche integriert ist: Nach dem Abstellen des E-Autos am Parkplatz senkt sich der  im Fahrzeugunterboden integrierte  Konnektor  und verbindet sich mit der Ladeplatte, die in der Parkplatzoberfläche eingebettet ist. Durch die direkte physische Verbindung wird das Fahrzeug automatisch geladen, ohne dass man selbst dabei tätig werden muss. Wenn sich diese Ladetechnologie bewährt, prüfen wir den weiteren Ausbau in Graz.

macht. Die Anforderungen sind nämlich enorm: An einem normalen Werktag legen die Fahrzeuge der Graz Linien (Bim und Bus) rund 42.000 Kilometer zurück – es geht also einmal um die ganze Welt. Was die Reichweite betrifft, sind Brennstoffzellenbusse besonders interessant. Hier haben wir bereits einen Wasserstoffbus der Firma Solaris im Testbetrieb gehabt und gute Erfahrungen gemacht. Die Vorteile der beiden alternativen Antriebe liegen klar auf der Hand: Sie verursachen keine Emissionen und sie sind völlig geräuschlos in der Stadt unterwegs.

Mit move2zero verfolgt die Holding Graz ein ambitioniertes und innovatives Förderprojekt zur Dekarbonisierung der Grazer Busse. Was sind hier die Ziele und bis wann sollen diese erreicht werden?

Ein Blick in die Zukunft: Wird der öffentliche Verkehr in Graz in absehbarer Zeit komplett elektrisch und damit auch emissionsfrei funktionieren? Und bis wann soll dieses, gerade im Hinblick auf die Feinstaubsituation in der Stadt, wichtige Ziel erreicht werden?

Der öffentliche Verkehr hat ja enormes Potenzial, die Luftgüte mit emissionsfreien Antriebssystemen entscheidend zu verbessern. Genau dieses Potenzial loten wir mit „move2zero“, das auch wissenschaftlich begleitet wird, aktuell aus. Wir wollen im Zuge des Projekts innerhalb der kommenden Jahre herausfinden, welche neuen Antriebstechnologien, respektive welcher Mix aus unterschiedlichen Systemen, die besten Ergebnisse zeitigt und auf Basis dessen ein gesamtheitliches Konzept zur schrittweisen Dekarbonisierung unserer Busflotte entwickeln, das in weiterer Folge auch auf andere Städte übertragen werden Foto: Lupi Spuma kann. Unser Ziel ist jedenfalls, unsere Busflotte mittelfristig durch klimafreundlichere Alternativen zu ersetzen. Derzeit werden in Graz bereits E-Busse getestet. Welche Erfahrungen konnten in diesem Bereich gewonnen werden? Wir haben in der Vergangenheit bereits etliche Fahrzeuge verschiedenster Hersteller getestet – erst im September war ein E-Bus des spanischen Herstellers „Irizar“ auf den Straßen von Graz unterwegs. Ein großes Thema bei diesen Tests ist natürlich die Reichweite, schließlich ist das ja das Kriterium, das den größten Unterschied zum herkömmlich betriebenen Bus aus-

Der Klimaschutz ist zweifellos einer der größten und wichtigsten Herausforderungen, denen wir uns stellen müssen. Betrachtet man die städtischen Öffi-Busflotten in ganz Österreich, stellen Diesel-Busse immer noch den höchsten Anteil dar. Es ist also durchaus Handlungsbedarf gegeben und genau hier setzen wir als Holding Graz an, z. B. in Sachen Wasserstoff-Antrieb und E-Mobilität. Beim öffentlichen Verkehr ist unser Ziel, wie bereits angesprochen, „Zero-Emission“, also eine ÖV-Flotte, die wegkommt von fossilen Brennstoffen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „movetozero“ werden dazu in einem ersten Demonstrationsbetrieb ab 2023 sieben Batteriebusse auf der Linie 40 und sieben Brennstoffzellenbusse auf der Linie 66 zum Einsatz kommen. Zudem ist ab 2021 der Testbetrieb eines batterie-elektrischen Shuttle-Systems zum Flughafen Graz geplant. Um auch die notwendige Energieversorgung sicherzustellen, werden in den kommenden Jahren eine Wasserstofftankstelle sowie die nötige E-Ladeinfrastruktur errichtet. In einer Stadt wie Graz, die insbesondere aufgrund der geografischen Lage immer wieder Probleme mit der Luftgüte hat, ist jedenfalls unser mittel- und langfristiges Ziel, den öffentlichen Verkehr CO2-neutral zu betreiben.

Seite 7


„Right to plug“ Über das „Recht zu laden“ in Mehrparteien-Wohnhäusern Text: Alia Bandhauer

Elektromobilität wird immer populärer, gerade in Städten steigt der Anteil an elektrisch betriebenen Kfz stetig. Dadurch steht die Gesellschaft vor neuen Herausforderungen. Besitzt man ein Einfamilienhaus, kann jederzeit eine E-Ladestation in Form einer Wallbox installiert werden, so die finanziellen Mittel dafür vorhanden sind. In Wohnhäusern ist die Situation hingegen wesentlich komplexer. Derzeit kommen von 1.000 Anträgen für Ladeinfrastrukturförderungen nur fünf aus Mehrfamilienhäusern – das zeigt, dass in diesem Bereich Aufholbedarf besteht. Die rechtliche Situation Momentan ist es in Österreich vor der Installation einer E-Ladestation in einem Wohnhaus rechtlich notwendig, einen einstimmigen Beschluss sämtlicher MiteigentümerInnen einzuholen. Weigert sich auch nur eine/einer, darf keine Ladestation errichtet werden. Das Umweltministerium arbeitet derzeit in Zusammenarbeit mit dem Justizministerium an einer Gesetzesänderung, um die nötige Infrastruktur für Elektroautos zu verbessern. Das „Right to Plug“ soll über eine Änderung im Wohnungseigentumsgesetz (WEG) verankert werden. Die Gesetzesnovelle soll noch im Jahr 2020 in Kraft treten. Die richtige Ladestation für Elektroautos Das Laden an einer haushaltsüblichen Schuko-Steckdose ist nur als Not-Lademöglichkeit zu empfehlen. Schutzkontaktsteckdosen sind für den Hausgebrauch und ähnliche Anwendungen ausgelegt und nur für begrenzte Zeit-

Seite 8

räume mit dem maximalen Bemessungsstrom von 16 Ampere belastbar. Außerdem ist die Ladeleistung begrenzt und damit die Ladedauer sehr lang. Zu empfehlen ist daher die Installation einer speziellen Ladestation für Elektroautos, einer sogenannten Wallbox. Lademöglichkeiten in Wohnhäusern der GWS Der gemeinnützige Wohnbauträger GWS Gemeinnützige Alpenländische Gesellschaft für Wohnungsbau und Siedlungswesen mbH. ist mit fast 70-jähriger Bautätigkeit einer der traditionsreichsten Betriebe in der steirischen Wohnbaulandschaft. In Neubauprojekten der GWS werden zumeist Leerverrohrungen für die Möglichkeit einer nachträglichen Installation einer Ladeinfrastruktur vorgesehen bzw. bei manchen Bauvorhaben bereits alle Tiefgaragenplätze mit Kraftstromsteckdosen (Dreiphasenwechselstrom) ausgestattet. Die BewohnerInnen können ent-


Beim Einfamilienhaus kann jederzeit eine E-Ladestation in Form einer Wallbox installiert werden, In Wohnhäusern ist die Situation hingegen wesentlich komplexer.

weder direkt über die Stromsteckdose laden oder eine Wallbox installieren. Die Verrechnung der Stromkosten erfolgt über die Haushaltsstromabrechnung. Für ausgewählte, gerade in Umsetzung befindliche Wohnanlagen wurde eine Kooperation mit der Energie Steiermark Kunden GmbH eingegangen, die den Bewohnern eine Ladeinfrastruktur mit integriertem Lastmanagement bereitstellt. Der Vorteil dieses Systems ist, dass – wie bei öffentlichen Ladestationen – eine sehr hohe Leistung von bis zu 22 kW zur Verfügung steht. Die Verrechnung erfolgt in diesem Fall direkt über die Energie Steiermark.

Geplant ist ein durchdachter Mix unterschiedlicher Mobilitätsformen, die für alle Bewohner zugänglich sind. Der öffentliche Verkehr sowie Rad- und Fußverkehr werden gezielt gefördert und entsprechende Wege geschaffen. Das reduziert die Notwendigkeit des motorisierten Individualverkehrs auf ein Minimum. Ein umfangreiches Angebot aus Carsharing, E-Bikes und Lastenrädern für die Bewohner der „My Smart City Graz“ schafft ein flexibles und individuelles Mobilitätsangebot.

Zusätzlich werden bei gewissen Objekten der GWS Carsharing-Plätze mit eingeplant, die entsprechend dem Mobilitätsplan der Stadt Graz von den Bewohnern der Wohnanlage genutzt werden können, aber auch öffentlich zugänglich sind. Stadtentwicklungsgebiet Reininghaus – Smart City Graz Das ehemalige Areal der Brauerei Reininghaus im Grazer Westen bietet als größtes noch unbebautes Entwicklungsgebiet der Stadt Graz die Chance zur Entwicklung eines urbanen, dichten und energieoptimierten Stadtteils. Rund 100 Hektar umfasst das gesamte Planungsgebiet von Graz-Reininghaus, das nur 1,8 Kilometer von der historischen Altstadt entfernt liegt. Ein vom Gemeinderat beschlossener Rahmenplan gibt die übergeordneten Ziele für eine nachhaltige Entwicklung vor. Es soll Wohnraum für über 10.000 Menschen, ein hoher Anteil an Grünflächen und attraktive Fuß- und Radwege sowie eine gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr entstehen.  Das Grazer Stadtentwicklungsgebiet Reininghaus ist Teil der übergeordneten Smart City Strategie der Stadt Graz.

NISSAN e-NV200 KASTENWAGEN Ab € 18.760,– Ihre Ersparnis: € 12.200,–

NISSAN LEAF Ab € 17.150,– Ihre Ersparnis: € 10.800,–

Elektrisch auf der Erfolgsspur:

Jetzt von der Investitionsprämie profitieren! Stromverbrauch: 25,9 – 20,6 kWh/100 km, CO₂-Emissionen: 0 g/km.

Abb. zeigen Symbolfotos. NISSAN LEAF: Ersparnis von 12.200,– € und NISSAN e-NV200 Kastnwagen: Ersparnis von 12.200,– € gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung ohne Förderungen. Die Ersparnis beinhaltet E-Mobilitätsbonus (Importeurs- und staatlicher Anteil) und die beantragbare Investitionsprämie. Ersparnis abhängig von der Gewährung des staatlichen E-Mobilitätsbonus und der Investitionsprämie, die gemäß dem Investitionsprämiengesetz vom Käufer selbständig beantragt werden muss. Gültig bis 30.12.2020 und nur für Firmenkunden.

www.vogl-auto.at

VOGL + CO Graz Zentrum Schießstattgasse 65 8010 Graz Tel.: 0316/80 80-1601


Geschäftsführer Porsche-Liebenau Mag. Gerhard Monsberger

Foto: Porsche Graz-Liebenau

ELEKTRO­AUTOS GEWINNEN AN FAHRT! Text: Alia Bandhauer

„Das Thema Elektromobilität gewinnt derzeit richtig an Fahrt!“, so Mag. Gerhard Monsberger, Geschäftsführer des Autohauses Porsche Graz-Liebenau. Im folgenden Interview erläutert Mag. Monsberger die Gründe für die verstärkte Nachfrage nach Elektroautos und verrät, welche Modelle in „seinem“ Autohaus derzeit angeboten werden. Herr Mag. Monsberger, konnten Sie in letzter Zeit eine verstärkte Nachfrage nach Elektroautos beobachten? Auf jeden Fall, und das aus mehreren Gründen: Einerseits aufgrund der Angebotspalette, die auch bei uns im Haus permanent breiter wird, und andererseits aufgrund der massiven staatlichen Unterstützung. Diese Fördermöglichkeiten sind vor allem für Unternehmen monetär sehr attraktiv. Die Privatkunden sind noch eher zurückhaltend, aber auch hier wird das Angebot größer und finanzielle Vorteile, wie die Befreiung von der motorbezogenen Versicherungssteuer, machen Elektromobilität auch für die breite Masse interessant. Auch in Anbetracht der Klimaziele, die es zu erreichen gilt, wird es weiterhin attraktive Förderungen geben und die Technologie wird in den nächsten Jahren noch deutlich an Bedeutung dazugewinnen. Der Anteil an verkauften Elektroautos liegt bei uns derzeit bei fünf Prozent und wir rechnen damit, dass wir in naher Zukunft einen zweistelligen Wert erreichen werden. Welche Autos mit reinem Elektroantrieb haben Sie derzeit im Angebot? Von Volkswagen haben wir den e-Golf, den e-up! und den ID.3 im Angebot. Demnächst werden wir mit dem ID.4 auch einen SUV im Programm haben. Beim Audi e-tron bieten wir eine spezielle Business Variante für Unternehmen an. Skoda steht mit der Produktion des

Seite 10

Skoda Enyaq in den Startlöchern. Mit dem Mii electric haben wir auch einen Kleinwagen vorrätig und auch der Cupra el-Born ist bei uns erhältlich. Im Luxussegment können wir mit dem Porsche Taycan aufwarten. Wie schaut es mit der Reichweite und den Möglichkeiten, das Auto auch unterwegs zu laden aus? Das Ladenetz in Österreich ist mittlerweile recht ordentlich ausgebaut. Die Reichweite moderner Elektroautos liegt bei etwa 400 km. Ein Großteil der Fahrten betrifft einen eher engeren Radius, der sich mit einer Ladestation daheim oder im Betrieb gut bewältigen lässt. Es kann allerdings auch sein, dass die Lademöglichkeiten nicht ganz optimal sind und/oder das Fahrzeug auch auf längeren Strecken genutzt werden soll und trotzdem der Wunsch nach Emissionsfreiheit – vor allem in den Ballungsräumen – besteht. Hier sind Hybridmodelle, die derzeit verstärkt auf den Markt kommen, eine sehr gute Alternative. Sie bieten die wunderbare Möglichkeit, den urbanen Bereich schadstofffrei zu halten, indem in der Stadt elektrisch gefahren wird und bei längeren Fahrten über Land der Verbrennungsmotor genutzt wird. Diese Fahrzeuge schneiden auch bei der CO2-Bilanz überaus positiv ab und sind auch was die steuerliche Belastung für den Kunden betrifft sehr zu empfehlen. Auch was Firmenwägen anbelangt haben wir neben der reinen Elektromobilität mit der Hybridtechnologie ein zweites wichtiges Standbein in Hinblick auf emissionsarme Mobilität.

Porsche Graz-Liebenau, Ferdinand-Porsche-Platz 1 Tel: +43 316 46 80 Email: autostadt@porsche.co.at www.porschegrazliebenau.at


Text: Christian Huemer

Neuer Stern am Autohimmel Mit dem Polestar 2 und damit ihrem ersten rein batterieelektrischen Stromer machen die Automobilhersteller Volvo und Geely dem Tesla den Platz am Himmel der Elektrosportwagen streitig. Schon kurz nachdem die Schweden nach verschiedenen Konzeptfahrzeugen im Oktober 2017 ihren Polestar präsentierten, wussten die Verantwortlichen bei Volvo: Da geht noch mehr. Sie sollten Recht behalten, weil mit der Fortsetzung dem Polestar 2, ein sensationeller Treffer gelungen ist. In der Optik nordisch kühl ausgefallen, teilt sich der neue Star am Himmel der Elektrosportwagen die Plattform mit dem Volvo S60 sowie Volvo XC90. Zwei Elektromotoren sorgen nicht nur für verlässlichen Allrad, sondern auch für 408 PS. Der erste rein batterieelektrische Sportwagen der Volvo-Submarke sorgt zudem mit seiner 78-kWh-Batterie für eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern und wird als erstes Serienauto in die Geschichte eingehen, welches mit einem Navitainment von Google, basierend auf der Android-Software, ausgestattet

wurde. Neben Google Maps für die Navigation stehen dem Fahrer auch der Google Assistant für die Sprachsteuerung sowie Google Play zum Herunterladen und Installieren von Apps zur Verfügung. Vollbepackt mit unzähligen Extras und Annehmlichkeiten sprintet der Polestar dennoch wie ein Leichtgewicht in weniger als fünf Sekunden von null auf 100 km/h. Die Leistungen des Spitzensportlers werden von einem hervorragenden Fahrwerk aufgenommen und über eine gefühlvolle Lenkung umgesetzt. Auf diesem Firmament vermag neben dem Polestar 2 nur noch der Tesla 3 zu strahlen. Und blendend sind auch die wirtschaftlichen Aussichten beim Kauf: Durch die neue Innovationsprämie und die Mehrwertsteuersenkung können bis zu 9.000 Euro gespart werden.

FIAT 500 ELEKTRO - JETZT MIETEN Die günstigste Lösung für Ihre täglichen Besorgungen

All-inclusive Miete ab € 330,-* monatlich Inkl. Pickerl, Wartung, Vollkasko und Haftpflicht *Preise verstehen sich zzgl. MwSt.! Angegebene Mietvariante berechnet auf 36 Monate! Miete auch möglich z.B.: für 1 . Monat, 6. Monate, 1 2. Monate,... nähere Infos auf Anfrage. Irrtümer, Druckfehler und Zwischenverkäufe vorbehalten! 8431 GRALLA, GEWERBEPARK NORD 1 8483 DEUTSCH GORITZ NR. 78 8330 FELDBACH, GLEICHENBERGER STR. 77

TEL. 03452 / 844 38 TEL. 03474 / 72 75 TEL. 03152 / 514 60


DAS BESTE AUS

ZWEI WELTEN Text: Reinhard Czar

DIE SCHLÜSSIGSTE FORM ZEITGEMÄSSER MOBILITÄT HÖRT DERZEIT AUF DEN NAMEN HYBRID. NUR MIT DEM HYBRID LASSEN SICH DIE VORTEILE DER MIT STROM UND MIT FOSSILEN TREIBSTOFFEN BETRIEBENEN FAHRZEUGE NUTZEN, OHNE DIE NACHTEILE IN KAUF ­NEHMEN ZU MÜSSEN.

Foto: Volkswagen

Bei höheren Geschwindigkeiten und in allen Fällen, wo der Elektromotor nicht zum Einsatz kommt, treibt der Verbrennungsmotor das Auto an.

Beim Anfahren und in der Stadt beim Stop-and-go-Verkehr kommt der Elektromotor zum Einsatz. Seite 12


YB R I

Herkömlicher Motor und Elektromotor vereint!

Hybridantrieb, das bedeutet – vereinfacht gesprochen – die Kombination von Elektromotor mit Verbrennungsmotor. Je nach Situation gelangt der Antrieb zum Einsatz, der besser dafür geeignet ist, gelegentlich auch beide miteinander kombiniert. Pionier dieser anfangs ein wenig skeptisch beäugten Innovation war Toyota mit dem inzwischen bereits als legendär zu bezeichnenden Prius. Damit war der Hybridantrieb sozusagen in der breiten Automasse angekommen, denn gut 20 Jahre nach der Vorstellung des ersten Hybridautos durch den japanischen Autohersteller im Jahr 1997 hat so gut wie jeder Konzern, der etwas auf sich hält, ein Hybridmodell in der Angebotspalette. Konkret bedeutet Hybrid, dass der Elektromotor vor allem beim Anfahren genutzt wird. In der Stadt, wo vor Ampeln häufig Stop-andgo-Verkehr herrscht, geht es also hauptsächlich elektrisch zur Sache. Über Land kommt dann der Verbrennungsmotor bevorzugt zum Einsatz. Es gibt verschiedene Arten von Hybrid – auch abhängig vom Kaufpreis des Fahr-

zeuges. „Königsklasse“ ist derzeit der sogenannte Plug-in-Hybrid, bei dem man zusätzlich zur während der (Benzin- oder Diesel-)Fahrt gewonnenen Energie die Batterie des Elektromotors auch an der Steckdose aufladen kann. Damit werden bis zu 50 Kilometer elektrische Reichweite möglich, zumindest laut Herstellerangaben. Die Vorteile eines Hybridantriebs sind schnell erklärt: Durch die Fahrtanteile, die mit Elektromotor erfolgen, verringern sich sowohl Treibstoffverbrauch als auch Schadstoff­emissionen. Strenge Umweltvorgaben werden – zumindest in den größeren Fahrzeugklassen – überhaupt erst durch Hybridtechnologie möglich. Gleichzeitig verfügt man infolge des Verbrennungsmotors an Bord über gleich lange Reichweiten und ebenso kurze Tankstopps, wie wir sie bei unseren ganz „normalen“ Autos seit Jahrzehnten schätzen (und lieben) gelernt haben. Alles eitel Wonne also, wenngleich ein entscheidender Nachteil nicht verschwiegen werden soll: Hybridautos kosten ordentlich Geld. Aber sonst wär’s ja fast das Paradies auf Erden …

Zusätzlich zum herkömlichen Benzin oder Dieselmotor, sitzt im Hybrid ein Elektromotor. Das bringt ca. 50km „schadstofffreie“ Reichweite Seite 13


Foto: Christian Huemer

Der Audi e-tron ist ein Elektro-SUV für Sport, Familie und Freizeit. Christian-Loui Kühbeck, Porsche Kärnterstrasse Geschäftsführer Erich Klambauer und Hannes Haring mit dem neuen Audi e-tron

MIT AUDI - ELEKTROMOBILITÄT IN EINE NACHHALTIGERE ZUKUNFT Elektromobilität ist weltweit der Schlüssel für eine nachhaltigere Mobilität. Deshalb hat Audi es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 ca. 30 elektrifizierte Fahrzeuge anzubieten, davon 20 reine Elektroautos, die lokal im Elektromodus keine CO2-Emissionen verursachen. Elektromobilität ist das zentrale Element eines nachhaltigeren und klimaschonenderen Verkehrssystems. Warum e-tron Motoren der Zukunft sollten ohne fossile Brennstoffe für Vortrieb sorgen. Besonders bietet sich deshalb eine Energie an, die theoretisch in unendlichem Maße verfügbar ist: Strom. Zur Speicherung dienen etwa Batterien, die in den Fahrzeugboden eingelassen sind. Kommt diese Verbindung aus Akkus und einem Elektromotor in einem Audi zum Einsatz, trägt das Fahrzeug den Namen e-tron. Umweltschonend und mehr Freude für den Fahrer Die „batterieelektrischen Elektrofahrzeuge“ (BEV) bieten einige interessante Vorteile gegenüber Verbrennern. Konzeptbedingt stoßen sie lokal kein CO2 aus und belasten die Luft in Städten dadurch weniger. Das urbane Umfeld profitiert zudem vom geringeren Geräuschpegel des fast lautlosen Elektromotors. Der Fahrspaß kommt durch das sofort zur Verfügung stehende Drehmoment nicht zu kurz. Im Sprint ist ein e-tron vielen Verbrennern deutlich voraus.

Seite 14

Kein Grund für Reichweitenangst Auch die Batterie eines sportlich bewegten Elektroautos ist schneller leer als die eines gemütlich gefahrenen Fahrzeugs. Reichweitenangst muss mit e-tron jedoch niemand haben. Dafür verbaut Audi Hochleistungsakkus mit viel Speicher. Und selbst wenn ein Zwischenstopp notwendig ist, sind die Batterien an einer Schnellladesäule in kurzer Zeit wieder für die Weiterfahrt bereit. Aktuell gibt es interessante Förderungen für E-Autos wie z.B. den erhöhten E-mobilitäts Anteil, die seit September neu geschaffene Investitionsprämie mit der Möglichkeit bis zu 14 % des Nettokaufpreises als Zuschuss zu erhalten oder die Möglichkeit die Vorsteuer zurückzubekommen. Für den e-tron bedeutet das, dass man dieses innovative E-Auto schon um netto netto EUR 38.273,-- beziehen kann. Viele e-tron Modelle sind prompt verfügbar. Unsere Mitarbeiter beraten Sie gerne auch in Bezug auf derzeit verfügbare Förderungen. Für mehr Informationen steht Ihnen Ihr kompetenter Audi Betrieb in der Kärtnerstrasse 20 zur Verfügung. Anrufen und gleich eine Probefahrt unter 0316 / 713030 - 0 vereinbaren


AMTRON® Compact

Einfach laden

Die kompakte Bauform macht die Wallbox selbst für enge Garagensituationen zum idealen Ladepunkt.

Einfach sicher

Eine integrierte DC-Fehlerstromerkennung zum Personenschutz und ein einfaches Lastmanagement als zusätzlichen Schutz für die Hausinstallation runden die Schutzeigenschaften sinnvoll ab.

Einfach installieren

Die Einführung der Stromleitung kann sowohl von oben, unten als auch von hinten umgesetzt werden.

Einfach elektrisch

Die hohe Fahrzeugkompatibilität in Kombination mit einer Ladeleistung bis zu 11kW macht den Homecharger zu einer zukunftssicheren Ladelösung für Privatanwender.


Zero Waste Unsere Vision „Zero Waste“ ist ein Bekenntnis zu echter Nachhaltigkeit. Keine Theorie, sondern gelebte Praxis. Viele der Roh- und Wertstoffe in Abfällen gewinnen wir schon heute zurück. Mit „Zero Waste“ gehen wir noch einen Schritt weiter. In Zukunft wollen wir – unter Berück­sichtigung von Abfallvermeidung bzw. Re-Use – möglichst alles verwerten und keinen Abfall mehr hinterlassen. Zero. Null­kommanull. Dafür geben wir hundert Prozent. Investitionen in die Zukunft Durch Investitionen im Anlagenbereich erreichen wir immer höhere Verwertungsquoten und können unseren Kunden flexible Lösungen und Services anbieten. Auch Sicherheit spielt eine bedeutende Rolle. An sämtlichen Standorten wird durch Investition in den Brandschutz die Entsorgungssicherheit gewährleistet: Lithium-Ionen-Batterien in Premstätten In den letzten beiden Jahren wurden am Standort Premstätten rund 500.000 Euro im Bereich Demontage und Entladung von Lithium-Ionen-Batterien investiert. Neben der Errichtung von Zerlege- und Entladeboxen inkl. Entladestationen wurde auch der Brandschutz (Brandmelder mit Hochwasserschutzpaneele, Sprühflutleitungen) ausgeweitet. Key Fact für echte Kreislaufwirtschaft: Der Entladestrom aus den Batterien wird in das Netz gespeist und für den einen Teil des Strombedarfs am Standort verwendet. Aktuell handelt es sich um ca. 2.000 kWh pro Jahr an Stromeinspeisung. Das entspricht ungefähr dem Stromverbrauch eines 2-Personenhaushalts pro Jahr.

Seite 16

Foto: Saubermacher

Foto: Pixelmaker

SAUBERMACHER VISION

Entladung von Lithium-Ionen-Batterien am Standort Premstätten

Nachhaltigstes Entsorgungsunternehmen weltweit Siehe Link: https://saubermacher.at/presse/nachhaltigstes-entsorgungsunternehmen-der-welt/ Saubermacher Klima- und Umweltschutz Dass uns Klima-/Umweltschutz am Herzen liegt, haben wir immer wieder bewiesen. Wir setzen auf drei Säulen: die Behandlung/Verwertung des Abfalls, Umweltschutz im eigenen Betrieb und Umweltberatung. Dank unserer hohen Verwertungsquoten sparen wir schon heute ca. 612.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein. Saubermacher ist damit nicht nur klimaneutral, sondern 40fach klimapositiv. Zusätzlich setzen wir betriebsintern beispielsweise auf automatische Routenoptimierung, testen alternative Antriebssysteme und nutzen zu 100 % Öko-Strom. Und unsere Nachhaltigkeitsberatung hilft Unternehmen, ihre Recyclingquoten zu erhöhen und die Umweltbelastung zu senken.


IM TEST: FIAT 500 e

Fellini und „Armacord“ Alles scheint auf den neuen vollektrischen Fiat 500 gewartet zu haben. In Österreich ist erst ein einziges Auto als Showmodell unterwegs und wird von Autohaus zu Autohausgereicht. Während der 500er in Deutschland schon auf den Straßen fährt wird er bei uns erst Anfang Dezember geliefert. Der 500 e als Weihnachtsgeschenk, warum nicht. Bei entsprechender Größe könnte man den kleinen Italiener sogar mit in die Wohnung nehmen.

Spaß beiseite. Der Fiat 500 e ist das erste Elektroauto dieser Marke und damit ist klar, dass der elektrischer 500er ein ganz besonderer sein muss und ist. Obwohl auf leisen Sohlen ist der kleine Fiat ein Kraftpaket mit großer Leistung. Im Fiat 500E ist im Grunde die gleiche Batterie verbaut wie im BMW i3, der ganze Antriebsstrang ist von Bosch, die Batterie hat eine Nennkapazität von 24 kWh. Der Fiat 500e ist durch seine Leistung von 83 kW / 113 Ps und einem Drehmoment von 200 Nm sehr agil, das verbaute Abarth-Fahrwerk sorgt dafür, daß die Leistung auch auf die Straße kommt. In der Stadt ist der Fiat einfach unschlagbar. Wieselflink düst er durch die Straßen und findet auch in schwierigsten Situationen ein Plätzchen zum parken. Zum Fiat baut der Fahrer schnelle eine Beziehung auf, für ältere unter den

Text: Christian Huemer

Lesern, ist das ähnlich wie früher beim legendären Puch 500. Beide, der Puch 500 und der Cinquecento faszinieren ihre Besitzer mit den freundlichen Frontgesichtern. Kullerrunde Augen sagen: Steig ein, mit mir bist du gut unterwegs. Stimmt. Das Fahren mit dem 500 e ist angenehm und trotz der kleinen Größe komfortabel. Dafür sind die Leistungen groß und der kleine Fiat kann auch mit vielen Assistenzsystem aufwarten. Der Fiat 500 e kann mit seiner Batterie mit 42 kWh eine Reichweite von 300 Kilometern anpeilen, vorausgesetzt man ist ein geübter E-Fahrer. Klein bedeutet keinesfalls langsam. Der Fiat 500 schafft den Sprint von 0 auf 100 km/ in 9 Sekunden, an Spitz bringt man den sympathischen Italiener auf 150 km/h. Serienmäßig wird der Fiat 500e (offiziell heißt er nur Fiat 500) mit Schnellladefunktion ausgeliefert, was bei der Konkurrenz meist Aufpreis kostet. Damit soll der Akku mit bis zu 85 kW aufgeladen werden können und sich an Schnellladesäulen in 35 Minuten auf 80 Prozent füllen lassen. An gewöhnlichen Wechselstromsäulen nimmt sich der Fiat bis zu 11 kW. Eine Wallbox für zu Hause liefert Fiat gleich aufpreisfrei mit. Ein besonderes Detail ist auch noch der Umstand, dass die Hersteller Plastikkunststoff, aus dem Meer gefischt, in Recyclingverfahren für die Sitze verwendet haben. Und noch eine Feinheit am Rand: Fußgänger warnt der Fiat 500 mit der Titelmelodie aus Federico Fellinis Film „Amarcord“ zur Vorsicht. Macht auch nicht jeder. Auto zur Verfügung gestellt von: Autohaus Hirschmugl, 8431 Gralla www.hirschmugl.eu

Seite 17


Grafik: AdobeStock | macrovector Foto: Belozersky

Text: Reinhard Czar

CARSHARING UND T ELEKTROMOBILITÄ Für viele Menschen steht beim Carsharing der finanzielle Aspekt im Vordergrund: warum soll ich mir für mehrere tausend Euro ein eigenes Auto kaufen, wenn ich für wenige Euro pro Tag ein fremdes Auto mieten kann? Carsharing hat noch weitere Vorteile! Dazu gehört vor allem die Tatsache, dass Autos bei gewerblichem Carsharing vom Anbieter immer in einem hervorragenden Zustand gehalten werden müssen. In der Folge muss man sich über den technischen Zustand des Autos, dessen Wartung und auch die Verfügbarkeit keine Gedanken mehr machen. Geldersparnis – Geld sparen mit Carsharing Insbesondere die finanziellen Vorteile beim Carsharing sind natürlich attraktiv. Wer gerade aus dem Studium kommt oder keinen gut bezahlten Job hat, der kann sich ein eigenes Fahrzeug oftmals nicht ohne Probleme leisten. Sich für ein KFZ zu verschulden, macht dabei auch finanziell wenig Sinn und es besteht die Gefahr, dass man durch die Kreditzinsen in die langfristige Schuldenfalle rutscht. Nicht nur die Anschaffung eines Automobils ist teuer, sondern auch der Unterhalt durch Steuern und Versicherung. Carsharing, also das kurzfristige Mieten von fremden Autos für einen kurzen Zeitraum, kann dabei helfen, viel Geld zu sparen. Die Autos müssen nicht selbst angeschafft werden, sondern man mietet die Fahrzeuge einfach nach Bedarf. Die Miete kann für wenige Stunden bis hin zu mehreren Wochen geplant werden. Man bezahlt dann auch nur für den Zeitraum, in dem man das Fahrzeug auch nutzt. Finanzielle Einbußen durch Wertverfall und Erhaltungskosten müssen für die Zeit, in dem man das Fahrzeug nicht nutzt, dann auch nicht in Kauf genommen werden.

Seite 18

Carsharing der Umwelt zuliebe: Nachhaltigkeit Carsharing ist natürlich auch noch gut für die Umwelt. Der Straßenverkehr ist einer der Hauptverursacher für CO2 in der Luft. Insbesondere in Städten, in denen häufig viel Verkehr herrscht und sich die Autos zu den Stoßzeiten stauen, ist die Belastung mit CO2 besonders hoch. Dazu kommt jedoch auch noch die Energie, bzw. das ausgestoßene CO2, das bei der Produktion des Autos benötigt wird. Weil die Auslastung der Fahrzeug dann optimiert ist und diese viel weniger stehen, benötigt man weniger Autos im Straßenverkehr. Das bedeutet nochmals eine deutliche Verbesserung der Luft in den Städten. Wer sich also für den Umweltschutz engagiert und nachhaltiger leben will, der sollte in jedem Falle auf Carsharing zurückgreifen. Flexibilität und optimaler Zustand der Autos Oftmals wird mit Carsharing ein Verlust an Mobilität und Flexibilität in Verbindung gebracht. Das resultiert daraus, dass man kein eigenes Auto hat, das man im Bedarfsfall einfach nutzen kann. Genau das Gegenteil ist aber eigentlich der Fall. Dadurch, dass das Fahrzeug vom Anbieter immer in einem guten Zustand gehalten wird, sind über Carsharing gemietet Fahrzeuge immer sofort einsatzbereit und man muss sich nicht um TÜV, Wartung oder andere Probleme bei der Verfügbarkeit kümmern. Auf dem Land oder in kleineren Städten ist Carsharing möglicherweise nicht optimal – oftmals gibt es dann jedoch gar keinen Carsharing Anbieter. In Großstädten hingegen ist die Dichte an Carsharing Fahrzeugen regelmäßig so hoch, dass man sich keine Gedanken um die Flexibilität oder Verfügbarkeit machen muss. Einfach die App des Anbieters öffnen, das nächste Fahrzeug oder die nächste Station wählen und schon kann man ein Auto kurzfristig und flexibel mieten.


EUROPÄISCHE NORM Haushaltssteckdose

Stecker gibt es viele, aber passen die auch? Vor diesem Problem standen Besitzer elektrisch betriebener Autos bis vor Kurzem. Denn als E-Autos noch zu den Exoten auf den Straßen zählten, dachte man kaum darüber nach, wo und wie geladen werden kann. Meistens stand ohnehin nur die Haushaltssteckdose zur Verfügung. Das ist mittlerweile Geschichte. Die „normale“ einphasige Steckdose dient maximal einer Notladung. Für die Ladung an den dreiphasigen

Typ 2 Stecker

Stromtankstellen hat sich der Typ-2Stecker etabliert, er entspricht auch dem EU-Standard. Soll es schneller gehen, stehen sogenannte Schnellladestationen zur Verfügung. Für deren Nutzung hat die EU den CCS-Stecker als Standard definiert. Bei japanischen Modellen kann es zu Abweichungen von dieser Norm kommen. Zur Nutzung der inzwischen fast 5000 Ladepunkte im Land benötigt man eine Ladekarte, die meistens bei mehreren kooperierenden Stromtankstellenbetreibern genutzt

CCS Stecker Combo 2

CHAdeMO Stecker

werden kann. Mit den anfänglichen paradiesischen Zuständen des kostenlosen Stromtankens ist es so gut wie überall vorbei. Deshalb sollte man neben dem Mitführen einer Ladekarte auch die technischen Daten im Kopf haben: Verrechnet wird nämlich meist die Zeit, die ein E-Auto am Stecker hängt, und der Minutenpreis richtet sich nach der Höhe der höchstmöglich abgegebenen Leistung. Kann das eigene Fahrzeug aufgrund des Steckertyps nicht die volle Leistung der Ladesäule nutzen, zahlt man im Regelfall drauf.

Der vollelektrische

Jetzt Probe fahren Stromverbrauch: 15,4 – 16,2 kWh/100 km (kombiniert). CO2-Emission: 0 g/km. Symbolfoto. Stand 09/2020.

Unser VW Verkaufsteam freut sich auf Sie! Patrick Zehenthofer Volkswagen Verkauf Tel. +43 316 4680 9110 patrick.zehenthofer@porsche.co.at

8041 Graz 8041 Graz, Ferdinand-Porsche-Platz 1 Ferdinand-Porsche-Platz 1 Telefon +43+43 316 4680-0 Telefon 316 4680 www.porschegrazliebenau.at www.porschegrazliebenau.at

Unbenannt-554 1

13.02.17 14:44


IST ALLES GOLD, WAS GLÄNZT? Text: Reinhard Czar

Glaubt man einschlägigen Experten, dann brechen mit der Elektromobilität paradiesische Zustände für die Ökologie des Planeten an. Stimmt natürlich nicht, trotzdem stellen elektrisch betriebene Fahrzeuge einen Schritt in Richtung mehr Umweltbewusstsein dar.

STICHWORT „E-AUTOS SIND CO2-FREI“: Stimmt teilweise. In der Produktion von Elektroautos fällt natürlich genauso viel CO2 an wie bei herkömmlich betriebenen Fahrzeugen. Im laufenden Betrieb freilich punkten eindeutig die E-Fahrzeuge. Sie stoßen während der Fahrt nämlich keinerlei umweltschädliche Treibhausgase aus. Damit die Ökobilanz wirklich stimmt, muss man aber auch darauf achten, woher der Strom stammt, mit dem man fährt. In Österreich gibt es diesbezüglich eine klare Entwarnung. Der Großteil des Stroms stammt aus umweltverträglichen Quellen wie Wasserkraft.

Lügen haben kurze Beine. Deshalb ergibt es wenig Sinn, in Fragen des elektrischen Antriebs von Fahrzeugen mögliche Kritikpunkte von vornherein auszublenden. Ganz im Gegenteil, nur eine sachliche Auseinandersetzung mit den Vor- und Nachteilen ist in der Lage, ein objektives Bild zu schaffen. Und dieses fällt auch ohne Schönfärberei der E-Mobility-Lobby zugunsten strombetriebener Fahrzeuge aus.

STICHWORT „GERINGE REICHWEITE“: Stimmt teilweise. Natürlich sind Reichweiten um die tausend Kilometer, wie man sie mit sparsamen Dieselfahrzeugen erzielen kann, für Elektroautos derzeit unmöglich. Aber seien wir uns ehrlich: Wie oft fährt man schon so weite Strecken am Stück – so gut wie nie. Im Alltag finden sich genug Möglichkeiten der Ladung, beispielsweise über Nacht, wenn der Fahrer schläft.

Faktencheck E-Mobilität

Seite 20


Problemfall Reichweite: Eigentlich weit weniger wichtig, wie man meinen könnte.

DER NEUE

STICHWORT „AKKUS SIND UMWELTBOMBEN“: Stimmt teilweise. Für die Produktion der Batterien werden Lithium und Kobalt benötigt, Rohstoffe, die nicht nur selten sind, sondern teilweise unter fragwürdigen Bedingungen gefördert werden. Hier sollte es aber bei einem endgültigen Siegeszug der E-Mobilität in Zukunft eventuell Alternativen geben. Außerdem müssen Autobatterien natürlich – genauso wie beispielsweise Handy-Akkus – in Zukunft ordnungsgemäß entsorgt werden. Die darin verwendeten wertvollen Rohstoffe können dann wiederverwertet werden. Das ist derzeit aufgrund der Lebensdauer der im Einsatz befindlichen Akkus aber (noch) kein Thema. STICHWORT „SO VIELE PS BEI E-AUTOS SIND SINNLOS“: Stimmt nicht. Manchen Kritikern fällt auf, dass gerade Elektroautos durch überdurchschnittlich hohe Leistung punkten wollen. Doch das hat Sinn. Denn die Batterien bringen – je nach Modell – einige Hundert Kilo zusätzliches Gewicht auf die Waage. Und man will mit E-Antrieb zwar umweltbewusst, deswegen aber nicht unbedingt langsamer fahren. Außerdem macht sich der Energieaufwand bei der Stärke der E-Motoren nicht so drastisch bemerkbar wie bei fossilen Energieträgern.

OPEL CORSA100 % ELEKTRISCH

AB

€ 28.199,–* € 161,–** ODER AB

PRO MONAT

*

Preis beinhaltet E-Mobilitätsbonus.

**

Berechnungsbeispiel: Operating Leasing, Corsa-e Edition 136 PS AT; Aktions-/Barzahlungspreis € 28.199,–; Anzahlung € 8.459,70; Laufzeit: 36 Monate; Kilometerleistung: 10.000 km pro Jahr; Sollzinssatz fix 0%; Effektivzinssatz 0,38%; einmalige Rechtsgeschäftsgebühr € 142,48; Gesamtbetrag € 14.391,70. Nur für Konsumenten. Aktion gültig über die Opel Leasing GmbH, Groß-Enzersdorferstraße 59, 1220 Wien. Sämtliche Abbildungen und Angaben ohne Gewähr, Satz- und Druckfehler sowie Preisänderungen vorbehalten. Abbildungen zeigen Sonderausstattungen gegen Mehrpreis. Alle Preisangaben sind unverbindlich empfohlene Richtpreise. Detailinformationen und genaue Konditionen auf opel.at oder beim teilnehmenden Opel Händler. Verbrauch Corsa-e: 16,8 kWh/100km.

Seite 21


IM TEST: JEEP 4Xe RENEGADE

Hirschmugl Verkaufsleiter Alfred Hermann mit dem Jeep Renegade vor dem imposanten Solarkolektor am Weingut Hirschmugl

Der umweltbewusste „ABTRÜNNIGE“ Text: Christian Huemer

Komischer Name, den die Jeep-Hersteller diesem kleineren „Verwandten“ aus der Jeep-Familie gegeben haben. Nachdem vieles Sinn macht, erklärt sich aber auch die Namensgebung. In der Tat ist der Renegade ein „Abtrünniger“, weil er erstens auf der modifizierten Plattform des Fiat 500X basiert und zweitens in dieser Reihe der erste ist, der als Plug-in-Hybrid aus der Retro-Jeep-Reihe tanzt. Kommen wir zum Auto: Plug-in-Hybrid ist das Gebot der Stunde. Das erscheint jetzt schon fast zwanghaft und so fährt der Jeep Renegade auch mit einem Doppelherz durch Städte und im Gelände. Der Plug-in-Hybrid ist ja auch ein permanenter Allradler und da lässt es sich auch mit fast gutem Gewissen durchs Gelände kraxeln. Der Jeep Renegade bietet

Seite 22

das Beste aus zwei Welten: Der Benzinmotor mit 180 PS (130 kW) und der Elektromotor mit 60 PS (40 kW) sorgen für eine Gesamtleistung von 240 PS (190 kW). Da geht die Post ab! Allein der Sprint von 0 auf 100 km/h ist hier in weniger als acht Sekunden geschafft, exakt in 7,8 Sekunden. Und was die Geschwindigkeit betrifft, kommt der Renegade schon allein elektrisch auf 130 km/h. Der Benzinmotor bringt es auf 190 km/h. Es gibt auch keine Reichweitenangst, der Jeep kann rund 50 Kilometer rein elektrisch fahren. Dann steht der Jeep natürlich nicht, sondern der Benzinmotor hat schon längst übernommen. Beim Verbrauch scheiden sich die Geister, in den Werksangaben stehen 2,4 Liter auf 100 Kilometer, es werden eher mehr sein.


autoevolution.com

Jeep Renegade auf einen Blick

Kraftstoffart: Benzin/Elektrisch Leistung komb. kW/PS: 140/190 Hubraum cm³: 1.300 CO2-Emission komb. g/km: 50 Reichweite elektr.: 50km Listenpreis(Testmodel): 46.514€ Auto wurde zur Verfügung gestellt von: Autohaus Hirschmugl, 8431 Gralla

Umweltbewusst ist der Renegade, die C02-Emissionen werden mit 43 Gramm pro Kilometer angegeben. Das Fahren ist reines Vergnügen. Der Renegade bietet drei Fahrmodi an: rein elektrisch, hybrid oder im E-Save-Modus. Die 6-Gang-Automatik funktioniert reibungslos. Der Allradantrieb gibt dem Fahrer ein gutes Gefühl für den kommenden Winter. Der Jeep Renegade ist ein verlässlicher Gefährte für Jäger

D I E N E U E N J E E P®

Übersichtlich und gut verarbeitet zeigt sich der neue Spross von Jeep

und Förster, da er im Gelände ein wahrer Meister ist und auch auf der Straße angenehm zu steuern ist. Keine Frage, dass der Renegade auch für Freizeitfahrten, Sportler und Familienausflüge bestens geeignet ist. Die Zeichen stehen auf Strom und bei Jeep geht man, wie bei vielen anderen Automarken, diesen Weg. Denn vielen Autofahrern ist nach wie vor die Mixtur aus Benzinmotor und Elektro-Antrieb am liebsten. Fazit: Autofahren wie immer, aber mit grünem Gewissen!

PLUG-IN-HYBRID-MODELLE

I N S P I R I E R T V O N D E R N AT U R

BEREIT FÜR DIE ZUKUNFT Gesamtverbrauch kombiniert (WLTP): 2,1–2,3 l/100 km, CO2-Emissionen kombiniert (WLTP): 47–53 g/km, Batterieleistung: 11,4 kWh. Symbolfoto. Stand 07/2020. 2 Jahre Neuwagengarantie und 2 Jahre Jeep Care mit Fahrleistung von 120.000 km. Jeep ist eine eingetragene Marke der FCA US LLC. ®

www. Hirschmugl.eu Deutsch Goritz - Gralla - Feldbach

8483 Deutsch Goritz Nr. 78 8431 Gralla, Gewerbepark Nord 1 8330 Feldbach, Europastraße 19

Tel. 03474/7275 Tel. 03452/84438 Tel. 03152/3628

®


IM TEST: HONDA E

SCHAU MIR IN DIE AUGEN KLEINER… ES SIND DIE AUGEN DER SCHEINWERFER IM FRONTBEREICH, DIE DEM HONDA E EINEN SELBSTBEWUSSTEN, EIGENEN ­CHARAKTER VERLEIHEN. Text: Christian Huemer

Es gibt nicht viele Autos heute, wo man bei den Frontscheinwerfern tatsächlich Vergleiche mit Augen sucht. Und wenn der Fahrer mit dem passenden Keyless-Startschlüssel kommt, sind es die hell aufleuchtenden Augen, die ein Willkommen ausdrücken. Der neue Honda e ist ein ganz besonderer Kleinwagen. Die Designer haben hier ganze Arbeit geleistet. So sieht keiner in diesem Segment aus. Der Honda e ist ein Solist, der sich vor allem in den engen Gassen und Straßen von Städten wohlfühlt. Da ist er der King. Die 3,89 Meter Länge passen nahezu in jede kleinste Parklücke und auch das Parken in Tiefgaragen mit noch so kleinen Parkflächen ist für den Honda e ein Kinderspiel. Was vielleicht einige überraschen wird: Im Inneren des Hondas ist eigentlich viel Platz und auch hinten kann man sich durchaus noch bewegen. Der Kleinwagen sieht, was das Cockpit betrifft, sehr aufgeräumt aus, man findet sich schnell zurecht und hat alle Bedienungsmöglichkeiten rasch im Griff. Besonders cool ist das Armatu-

Seite 24

renbrett mit einer durchgehend wirkenden Displayleiste. Ganz schön stylisch! Eindrucksvoll auch das Honda e Advance System. 8 Lautsprecher und ein 376 Watt Verstärker sorgen für vollen Sound – am besten zu testen mit den Beach Boys und „Help me (R)honda“. Für die Power sorgt ein Elektromotor mit 136 PS (11 kW). Es gibt noch eine stärkere Version mit 154 PS. Aber die Basisversion reicht völlig. Im Sport-Modus schafft der kleine Honda den Sprint von 0 auf 100 km/h in knapp 9 Sekunden. Der Wagen liegt gut in der Hand und sicher auf der Straße. Das Fahren fühlt sich gut an und wer möchte, kann sich der vielen Assistenzsysteme bedienen. Unter anderem gibts einen Toter-Winkel-Warner, auch das Einhalten der Abstände mahnt ein elektronischer Assistent ein und auch der adaptive Tempomat leistet gute Dienste, wenn man sich auf der Autobahn dem allgemeinen Tempo anschließen möchte. Kein Auto kommt heute offenbar


Honda „E“

auf einen Blick Kraftstoffart: Benzin/Elektrisch Leistung kW/PS: 95/129 Hubraum cm³: 1373 CO2-Emission g/km: 141

Honda „e“ zur Verfügung gestellt von: Autohaus Kastner Kärntnerstrasse 90, 8053 Graz www.autohaus-kastner.at

Foto: carmagazine.co.uk

Listenpreis: 29.590€

ohne den Spurhalteassistenten aus, kaum ist man einen Millimeter über der Linie, zack, kommt schon der Warnruf. Mit dem Honda e kann der Fahrer auch sprechen! Der Ruf „Hey Honda!“ aktiviert die Sprachkommunikation zwischen Fahrzeug und Auto. Und die Reichweite: Die 35,5 kWh sorgen für eine Reichweite laut Werksangaben von 200 Kilometer, allerdings muss man da schon ein gewiefter E-Fahrer sein, um das zu erreichen. Aber sollte der Honda mal nicht mehr weiterkönnen, dann einfach mit 100 kWh Strom tanken und in einer halben Stunde ist die

Batterie wieder zu 80 Prozent voll. Generell liefert der Honda e im Test eine überzeugende Performance. Der Wagen sieht nicht nur gut aus, er hat auch viel zu bieten. Vor allem in der Stadt, aber auch am Land. Leider sind E-Autos noch immer keine Schnäppchen, auch wenn es sich um einen Kleinwagen handelt. Beim Honda e muss man in der Basisversion rund 35.000 Euro auf den Tisch legen und das ist viel. Viel Auto allerdings bekommt man auf der anderen Seite zurück. Und das beruhigt wieder.

weniger Abfall für mehr Umwelt. W i r u n te r s t ü t ze n S ie beim A uf f inden v o n R e sso u rc e n p ote nt ialen in A bf ällen. Un se r Z i e l: Ze ro Was te.

www.saubermacher.at

NACHHALTIGSTES Entsorgungsunternehmen weltweit/ GRESB 2019


Foto: Ford

IM TEST: FORD EXPLORER

FORD EXPLORER Im Gelände unschlagbar auf der Straße ein Hit Text & Fotos: Christian Huemer

Man hat sich immer schon gefragt, warum Ford eigentlich den Explorer nicht nach Europa exportiert. Der SUV ist in den USA der Verkaufsschlager bei Ford, nur vom Pick Up F 150 verkauft Ford in den Staaten mehr. Endlich kommt der Explorer auch zu uns und das gleich als Plug-In-Hybrid. Ford geht jetzt auch den Weg, den viele Autohersteller bereits längst beschritten haben: Man setzt weiterhin auf die traditionellen reinen Benziner oder Diesel-Varianten, forciert aber gleichzeitig den Bereich Plug-In-Hybrid. Das bedeutet vor allem auch mehr Umweltbewusstsein. Der Explorer ist allein schon von außen gesehen ein besonderes Gefährt. Wuchtig steht er sicher auf seinen vier Rädern und überaus selbstbewußt. Der Explorer kennt seine Stärken, weiß, dass ihm im Gelände etwa auf Waldwegen, steilen Hängen oder steinigen Pisten niemand was vormachen kann. Der Explorer schafft alles mit links. Kommen wir zum Hybrid. Die rein elektrische Reichweite ist mit rund 42 Kilometern angegeben. Aber wenn man beim Starten tief ins Gaspedal steigt, dann zeigt der SUV-Bär seine Krallen und lässt erahnen, wie powerfull 457 PS Systemleistung sein können. Der Drei- Liter - Ecoboost-Turbobenziner und eine 74-KW-Elektro-

Seite 26

maschine sorgen für die eindrucksvolle Performance. Der Sprint von 0 auf 100 km/h ist in 6 Sekunden geschafft und an Spitze kann man aus dem SUV 230 km/h herausholen. Ein weiterer Vorteil des Plug-In-Antriebssystem ist, dass der gewichtige SUV nicht wirklich viel verbraucht, laut Herstellerangaben sind es nicht mehr als 3,2 Liter. Wer viel im Gelände unterwegs ist und den Explorer fordert, der wird sicher wesentlich mehr verbrauchen. Aber keine Angst, erstens geht der Strom nie aus und zweitens fasst der Tank 71 Liter. Und was den grünen Daumen des Explorers betrifft, der C02-Ausstoss liegt bei knapp 72 Gramm pro Kilometer. Der Explorer ist natürlich technisch auf aktuellstem Stand. Der komfortable Geländewagen hat ein beeindruckendes Multimediasystem. So bietet das B & O Soundsystem mit 940 Watt und 14 Lautsprechern fast schon Konzertqualität. Eine besondere Note im Cockpit verleiht dem Explorer auch der hochkant montiert 10,1 Zoll Bildschirm. Was hat der Explorer noch alles zu bieten: Ein Einparkassistent übernimmt, wenn man möcht, das Einparken. Es gibt verschiedene Fahrmodule. Rein Elektrisch, Hybrid,


Ford Explorer auf einen Blick

Kraftstoffart: Benzin/Elektrisch Leistung komb. kW/PS: 336/457 Hubraum cm³: 2.294 CO2-Emission komb. g/km: 66 Reichweite elektr.: 42km Listenpreis: 71.010€ Auto wurde zur Verfügung gestellt von: Ford Reisinger, Wienerstrasse 238 8051 Graz

Normal oder Sport. Bei Sport agiert der Benzinmotor in einer Solovorstellung. Es gibt eine Feinheiten, so kann man mit dem Ford-Pass Connect-System, falls nötig, den Explrer orten, eine gibt eine Rückfahrkamera die klar gestochene Bilder serviert. Ein Glasdach, das man öffnen kann, einen Kollision-

sassistenten, Müdigkeitswarner, Spurhaltewarner, Stauassistent und vieles mehr erleichtern das ohnehin angenehme Fahren mit dem Alleskönner. Fazit: Ob für Jäger, Förster, Gärtner oder andere berufliche Verwendungszwecke oder ob als Familienfahrzeug, ob Manager die ein passendes Auto für Ausflüge zum Golfen suchen. Der Explorer ist ein SUV für alle Fälle. Nicht billig (ab 67.990 Euro) aber mehr Fahrfreude, mehr Komfort und mehr SUV-Luxus pur geht nicht.

ZUHAUSE IST, WO DIE ENERGIE IST. Für uns ist Heimat mehr als ein Ort oder ein Gefühl.

Bezahlte Anzeige

Grüner

© Joel Kernasenko

Strom

Heimat bedeutet für uns Nähe und Verantwortung. Hier erzeugen wir grünen Strom für das Land. Aus Wasser, Wind und Sonne. Hier leben und arbeiten unsere 1.850 MitarbeiterInnen. Sie kennen jeden Winkel, jede Region. Sie sorgen dafür, dass Sicherheit, Service und Ideen ein Gesicht haben. Und einen Namen. Denn: Unsere Energie ist, wo wir zuhause sind. www.e-steiermark.com www.facebook.com/energiesteiermark

Grünes Zuhause


TU Graz und AVL starten Battery Safety Center Graz Freuen sich über die neue Forschungsinfrastruktur: Harald Kainz (Rektor TU Graz), Helmut List (CEO AVL), Robert Fischer (GF Engineering und Technik Antriebssysteme AVL), Hermann Steffan (Institutsleiter VSI) und Jörg Moser (Leiter BSCG) © Frankl – TU Graz

Herzstück des Forschungszentrums sind Klimakammern zur gezielten Batterienalterung unter verschiedensten Bedingungen sowie neuartige mechanische Testumgebungen, darunter eine hoch dynamische Crash-Anlage für geladene Batterien.

Crashanlage für Batterietests Zusätzlich zu den Klimakammern sind im Battery Safety Center Graz völlig neue mechanische Testmöglichkeiten gegeben, darunter eine eigens am Institut entwickelte hoch dynamische Crash-Anlage für geladene Batterien.

Das erklärte Ziel des Battery Safety Center Graz ist es, Batterien für E-Fahrzeuge gezielt an ihre Belastungsgrenzen zu führen und dabei wertvolle Daten zur Sicherheit von zukünftigen elektrischen Energiespeichersystemen zu generieren. Im Fokus der neuen Forschungseinrichtung an der TU Graz stehen zwei Themenbereiche: das definierte Altern von Batterien zur Analyse des Langzeitverhaltens und das Verhalten von geladenen Batterien unter mechanischer Belastung allgemein und bei Unfällen im Speziellen. Heiß-kalt für Batterien Auf insgesamt 550 Quadratmetern Laborfläche mit Technikumfeld finden am Battery Safety Center Graz eine elektro-thermische sowie eine mechanische Testumgebung Platz. AVL steuert zur elektro-thermischen Testumgebung drei idente Klimazellen mit je knapp 17 Kubikmeter für elektrische Batterietests bei. Jörg Moser vom Institut für Fahrzeugsicherheit und Leiter des neuen Forschungszentrums führt aus: „In den Klimakammern können wir Batteriesysteme während des Lade- und Entladevorgangs auf Herz und Nieren prüfen.

Seite 28

Die beiden TU Graz-Mitarbeiter Christian Ellersdorfer (links) und Christian Trummer bereiten einen Crash-Versuch vor, bei dem ein am Prüfschlitten montierter Impaktor gegen eine am Crashblock befestigte Batterie prallt. © Lunghammer – TU Graz


IM TEST: SUZUKI VITARA ALLGRIP

SU ZU KI

VITARA ALLGRIP

Text: Christian Huemer

ÜBER DREI JAHRZEHNTE ERKLOMM DER SUZUKI VITARA ALLGRIP JEDEN GIPFEL. UND AUCH IN ZUKUNFT WIRD DER ALLRADLER GLEICH EINER GÄMSE ÜBER DIE PFADE KLETTERN. NUN ABER MIT VOLLER HYBRID-POWER!

A

ls Inbegriff des Geländewagens eroberte der Suziki Vitara ab 1988 die Herzen der Geländegemeinde. Jetzt setzten die Japaner ihr Allrad-Aushängeschild unter Strom und setzen damit den Fahrspaß im Kompakt-SUV auf eine neue Stufe. Das entwickelte Mildhybrid-System des Vierzylinder-Elektro-Benziners mit seinen 129 PS sorgt für zügige Beschleunigung im unteren Drehzahlbereich wie auch auf längeren Strecken. Ergänzt wird das Fahrvergnügen durch eine extrem leichtgängige wie sportliche Lenkung und fein dosierten Bremsen. Der bewährte Allrad-Charakter zeigt sich besonders abseits der Straße mit dem „Allrgip-Select“-System gestärkt. Vier Programme wechseln je nach Einsatz und Bodenbeschaffenheit

Foto: Suzuki

die Kraftverteilung zwischen Vorderund Hinterachse, ein adaptives Spurhaltesystem wacht zusätzlich über Lenker und Fahrzeug. In der Außenoptik ist der Vitara der Alte geblieben, auch das Cockpit blieb nach dem Motto „Never change a wining team“, zum größten Teil unverändert. Alleine schon durch die Bodenfreiheit von 18,5 Zentimetern hat der Fahrer guten Sichtüberblick, die weiteren vier Passagiere finden ordentlich Platz und auch das Kofferraumvolumen kann bei Bedarf auf bis zu beachtlichen 1.120 Liter aufgemacht werden. Wer Alltags- und Geländetauglichkeit mit einer innovativen Motorisierung kombiniert haben möchte, wird mit dem Suzuki Vitara Allgrip seine Freude haben. So viel ist sicher.

Suzuki Vitara Allgrip auf einen Blick

Kraftstoffart: Benzin/Elektrisch Leistung kW/PS: 95/129 Hubraum cm³: 1373 CO2-Emission g/km: 141 Listenpreis: 29.590€

Seite 29


S O F N I LLE AZUR E-NUTZFAHRZEUGFÖRDERUNG Text: Alia Bandhauer

BUNDESFÖRDERUNG FÜR E-KLEINBUSSE UND LEICHTE E-NUTZFAHRZEUGE MIT AUTOIMPORTEURSBONUS Die E-Nutzfahrzeugförderung ist Teil der E-Mobilitätsoffensive der österreichischen Bundesregierung. Es handelt sich dabei um eine Förderung des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie aus Mitteln der Umweltförderung. Hier erfahren Sie alles rund um diese attraktive Fördermöglichkeit für große und kleine Unternehmen!

1

DIESE FAHRZEUGE WERDEN GEFÖRDERT! Gefördert wird die Anschaffung von Elektro-Leichtfahrzeugen, Elektro-Kleinbussen sowie leichten Elektro-Nutzfahrzeugen, die ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden. Pkw sind von diesem Paket ausgenommen.

2

WER KANN UM DIE E-NUTZFAHRZEUGFÖRDERUNG ANSUCHEN? UND BIS WANN? Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, Vereine, konfessionelle Einrichtungen und öffentliche Gebietskörperschaften. Einreichungen sind in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Budgets bis längstens 31.12.2020 möglich. Ist der Fördertopf früher geleert, sind keine weiteren Förderungen mehr möglich.

3

Foto: Nissan

KEINE FÖRDERUNG FÜR PLUG-IN-HYBRIDE! Die Förderung gilt nur für Fahrzeuge, die ausschließlich Strom als Antriebsquelle nutzen. Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge fallen somit nicht darunter.

Seite 30


4

MIT DIESER FÖRDERSUMME KÖNNEN SIE RECHNEN! Die Förderung beträgt, in Abhängigkeit der Fahrzeugklasse, bis zu 22.000 Euro pro Fahrzeug. Sie wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss ausbezahlt und ist mit 30 Prozent der Anschaffungskosten begrenzt.

5

FOLGENDE AUFLAGEN GILT ES ZU BEACHTEN! Leichte Elektro-Nutzfahrzeugen und Elektro-Kleinbusse können nur gefördert werden, wenn seitens der Autoimporteure beim Kauf des Fahrzeuges ein E-Mobilitätsbonus in der Höhe von 2.000 Euro (netto) pro Fahrzeug gewährt wurde. Dieser Bonus muss gemeinsam mit dem Informationstext zur Förderaktion E-Mobilität auf der Fahrzeugrechnung ausgewiesen sein.

6

DAS SIND DIE FÖRDERBEDINGUNGEN FÜR GELEASTE AUTOS! Die Förderung von geleasten Fahrzeugen ist zulässig. In diesen Fällen ist die Leistung einer Depotzahlung bzw. einer Vorauszahlung vor der Antragstellung von mindestens der zur erwartenden Förderungshöhe (brutto) erforderlich.

e-NV200 erhältlich bei Vogl&Co, Schießstattgasse 65, 8010 Graz www.vogl-auto.at

7

FÖRDERUNGEN NUR FÜR NEUWAGEN! Die E-Nutzfahrzeugförderung gilt grundsätzlich nur für Neuwagen. Fahrzeuge mit Tageszulassungen und Funktionsfahrzeuge von Händlern (Vorführwagen) sind förderungsfähig. Für eingereichte Fahrzeuge dieser Art darf der Zeitraum zwischen Erstzulassung der Fahrzeuge und Rechnungsdatum des Kaufs durch den Förderungswerber nicht mehr als 12 Monate betragen. Gebrauchte Fahrzeuge werden nicht gefördert.

Seite 31


Johann Truschner, Gerald Jöbstl, Gerhard Waldegg, Ing. Johannes Stieg

GEBRAUCHTE STROMER

Text: Alia Bandhauer

Lohnt der Blick in die Gebrauchtwagenbörse? Laut einer Statistik des Bundesverband Elektromobilität Österreich (BEÖ) sind mit Stand August 2020 36.186 Elektroautos in Österreich zugelassen. Immer mehr davon werden nicht neu gekauft. Die Zahl der Gebrauchtwägen, die mit dieser doch relativ neuen Antriebstechnologie betrieben werden, steigt in letzter Zeit stetig an. Einen guten Überblick über die Angebotslage am Markt für gebrauchte Elektroautos in Österreich bietet die Internetverkaufsplattform willhaben.at. Renault Zoe hat die Nase vorne Mit Stand 17. Oktober 2020 werden dort insgesamt 2.476 rein elektrisch betriebene Pkw angeboten. Bei den Marken führt Renault mit 387, eng gefolgt von Hyundai mit 372. Von Nissan werden immerhin noch 209 Fahrzeuge angeboten und BMW ist mit 160 Ange-

Seite 32

boten vertreten. Am fünften Platz landet Audi mit 119 Inseraten. Der Renault Zoe ist mit 266 Angeboten eindeutig der Gewinner des Rankings. Der BMW i3 ist mit 159 Exemplaren vertreten, der Nissan Leaf mit 202. Preise variieren stark Abhängig von Alter und Kilometerstand variieren die Preise für gebrauchte Elektroautos zum Teil massiv. Ein Renault Zoe mit Erstzulassung 2017 startet mit etwa 16.000 Euro und ist damit eines der günstigsten Angebote auf willhaben.at. Für einen BMW i3, Baujahr 2017 mit einem Kilometerstand zwischen 10.000 und 30.000 Kilometer fällt mit etwa 31.000 Euro fast das Doppelte an. Ein gebrauchter Tesla Model S schlägt mit nicht gerade bescheidenen 80.000 Euro zu Buche.


Rahofer.

Gebrauchte E-Autos wie den BMW i8 gibt es bei Denzel Graz, Wetzelsdorfer Straße 35, 8052 Graz, Telefon: +43 316 5070-0

Wie viel Wertverlust haben E-Autos? Bei den Elektroautos der 1. Generation war der Wertverlust bedingt durch die kurze Lebensdauer der Akkus teils enorm. Das hat sich mit der neuen Akkutechnologie deutlich gebessert. Zurzeit beträgt der Wertverlust eines rein elektrisch betriebenen Pkw nach drei Jahren etwas mehr als 50 Prozent. Der Wertverlust muss allerdings immer in absoluten Zahlen berücksichtigt werden. Wegen der höheren Anschaffungskosten ist er höher als bei vergleichbaren Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor.

sollte in einwandfreiem Zustand sein. Ist das Ladekabel defekt, gibt es keine Plakette. Die Bremsscheiben sollten unbedingt genau kontrolliert werden. Sie verschleißen bei Elektroautos langsamer als bei Autos mit Verbrennungsmotor. Deshalb tritt allerdings auch häufiger Korrosion auf. Aufgrund des höheren Anfahrtsdrehmoments verschleißen die Reifen bei Elektroautos sehr viel schneller. Profiltiefe und eventuelle Reifenschäden sollten daher genau begutachtet werden.

Worauf ist beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos zu achten? Der Akku ist das Herzstück eines jeden Elektroautos. Um seinen Zustand und so die Reichweite beurteilen zu können benötigt man ein Wartungs- bzw. Prüfprotokoll. Auch das Ladekabel

Auch die Wärmepumpe sollte überprüft werden. Das Serviceheft ist beim Gebrauchtwagenkauf ohnehin unumgänglich, bei E-Autos aber umso mehr, um die (teilweise langjährigen) Garantieversprechen auf die Batterie durchsetzen zu können.

Jetzt ist die Zeit für die bessere Technologie Technologie. Jetzt auch mit 1) ALLGRIP Bonus!

Jetzt ist die Zeit für Suzuki HYBRID HYBRID. Der Umwelt und Fahrfreude zuliebe: die intelligente Kombination aus Elektro- und Verbrennungsmotor. Die Mild Hybrid Modelle von Suzuki sind effizient und trotzdem durchzugsstark. Denn die Kombination aus dem integrierten Startgenerator und einer extrem effizienten Lithium-Ionen-Batterie unterstützt den Motor beim Anfahren und Beschleunigen. So erhält der Antrieb im niedrigen Drehzahlbereich mehr Leistung, ohne Treibstoff zu verbrauchen. Überzeugen Sie sich selbst, jetzt bei Ihrem Suzuki Partner. Mehr Infos auf www.suzuki.at Verbrauch „kombiniert“: 4,9-6,2 l/100 km, CO₂-Emission: 111-141 g/km* 1) Aktion gültig bis 30.11.2020, ausgenommen VITARA Limited Edition. * WLTP-geprüft. Irrtümer, Druckfehler und Änderungen vorbehalten. Abbildung zeigt Modelle in Sonderausstattung. Symbolfotos. Mehr Informationen auf www.suzuki.at oder bei allen teilnehmenden Suzuki Händlern.

1 Suzuki = 1 Baum

*

rzeug pflanzt Suzuki Für jedes verkaufte Fah den Österreichischen in Zusammenarbeit mit jungen Baum. Bundesforsten einen ation, nicht als CO₂-Kompens werden. * Die Pflanzaktion gilt Waldflächen geschaffen da keine zusätzlichen


Foto: AdobeStock | aerogondo

DIE QUAL DER WAHL DAS RICHTIGE E-BIKE FÜR JEDEN ZWECK Text: Reinhard Czar

Worauf muss ich beim Kauf eines Pedelecs achten? Der E-Bike-Kauf sollte kein Schnellschuss sein. Wenn Sie sich nun erstmals mit dem Pedelec-Kauf beschäftigen, nehmen Sie sich die Zeit, sich zu informieren. Bevor man in ein E-Bike-Geschäft geht, sollte man sich im direkten Umfeld umhören. Befragen Sie Freunde und Bekannte nach ihren Erfahrungen. Das Internet durchkämmen und die ein oder andere Fachzeitschrift lesen, hilft in jedem Fall, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Den Überblick kann man schnell verlieren, denn das Angebot an Elektrorädern wird ständig größer. Auch neue Antriebssysteme, machen den Vergleich nicht leichter. Das ist richtig. Zudem gibt es auch unterschiedliche und sich widersprechende Aussagen unter Bekannten, im Internet oder bei Zeitschriftentests. Es ist daher besonders wichtig, sich darüber klar zu werden, auf welche Eigenschaften man bei dem neuen E-Bike besonderen Wert legt. Wie kann ich das machen, wenn ich vorher noch kein Elektrofahrrad hatte? Nachdem Sie sich erstmals einen Überblick verschafft haben, tauchen sicherlich einige Fragen bei Ihnen auf. Sammeln Sie alle Fragen und besuchen Sie dann einen Fachhändler, der auf den Verkauf von E-Bikes spezialisiert ist, um sich zu informieren. Achten Sie bei der Seite 34

Auswahl des Händlers darauf, dass er mehrere Marken im Angebot hat und Sie deshalb markenneutral beraten kann. Während des Beratungsgesprächs stellen Sie alle Ihre Fragen. Haben Sie keine Scheu davor. Je mehr Sie fragen, desto besser kann auch der Händler einschätzen, was Sie benötigen. Ein guter Händler trifft eine geeignete Vorauswahl für Sie und weiß, worauf es ankommt, bevor es zur Probefahrt geht. Was sind wichtige Punkte, über die ich mit dem Händler unbedingt sprechen sollte? Da wäre zum einen das Rad als solches. Müssen Sie Ihr Rad heben oder transportieren? Klären Sie das Gewicht des Rades. Nehmen Sie Gepäck mit? Benötigen Sie Zubehör? Ist die Tragfähigkeit des Gepäckträgers geeignet? Beachten Sie das zulässige Gesamtgewicht aus Fahrer, E-Bike und Gepäck. Dann natürlich die Rahmengröße. Welche ist die richtige für mich? Der theoretisch errechnete Wert ist nicht immer optimal. Hier heißt es ausprobieren! Was ist mit der Ausstattung? Bremsen, Schaltung und Licht sind wichtige Ausstattungselemente am Rad, über die Sie mit Ihrem Händler sprechen sollten. Bei Bremsen sollten immer hydraulische Felgen- oder Scheibenbremsen verbaut sein. Die bringen enorm viel Sicherheit beim erhöhten Gewicht


der Pedelecs. Wenn Sie zusätzlich eine Rücktrittbremse möchten, sprechen Sie den Händler darauf an. Mittlerweile lässt sich diese Bremsvariante mit vielen Antrieben kombinieren. Zum E-Bike gehören aber auch Elektromotor und Akku. Genau! Lassen Sie sich die Vor- und Nachteile von Front-, Mittel- und Heckmotoren erklären. Wählen Sie dann gemeinsam mit dem Händler das für Sie geeignete Antriebssystem aus. Beim Akku achten Sie unbedingt auf die Marke. Nur so können Sie auf geprüfte Sicherheit und ein langes Akku-Leben vertrauen. Bei den Reichweiten gibt es erhebliche Unterschiede. Diese sollten sich in erster Linie nach dem Bedarf richten. Dann testen Sie, ob Sie mit der Bedienung gut zurecht kommen. Bevorzugen Sie zum Beispiel eine einfache, selbsterklärende Bedienungsfunktion oder hätten Sie gerne ein komplexes Infotainment-System mit vielen technischen Features und vielen individuellen Einstellmöglichkeiten? Das alles ist am Markt zu haben. Achten Sie auf Gewährleistung und Garantie! Bei Markenrädern ist die schnelle Ersatzteilbeschaffung garantiert und sowie die Einhaltung der gesetzlichen Gewährleistung. Die freiwilligen Garantieanforderungen werden bei diesen Markenherstellern selbstverständlich auch eingehalten. Wenn ich das alles gemacht und geklärt habe, habe ich das perfekte Pedelec gefunden? Vielleicht ja, vielleicht nein. Sie sollten unbedingt Probe fahren und ihre Favoriten vergleichen. Alle theoretischen Vorteile eines Pedelecs machen sich in der Praxis nicht bezahlt, wenn das Rad nicht zu Ihnen und Ihren individuellen Bedürfnissen passt. Was nutzt ein superleichtes 5-Sterne-Testsieger-Pedelec ohne Federgabel, mit leichtem Akku und wenig Reichweite, wenn Sie ein komfortables E-Bike benötigen, oder Sie gerne längere Strecken fahren möchten. Markenpedelecs kosten oft über 2.000 Euro. Reicht nicht auch ein günstiges Pedelec? Qualität hat oftmals ihren Preis. Auf Grund der zusätzlichen „PS“, die Elektrofahrräder haben, müssen die Bremsen, der Rahmen und das Antriebssystem gut aufeinander abgestimmt und hochwertige verschleißarme Komponenten verbaut sein. Das schlägt sich im Preis nieder, macht sich aber langfristig auf jeden Fall bezahlt. Viele Kunden fragen auch nach Erfahrungen, was Reklamationsquoten und Servicefälle betrifft. Hier ist eine sehr starker Zusammenhang zwischen Preis und Qualität bzw. Zuverlässigkeit zu erkennen. Selbstverständlich gibt es auch günstige E-Bikes unter 1.700 Euro, die angeboten werden.

FOTO: BAUER’S E-BIKE GMBH

Letztendlich entscheidet der Kunde auf Basis von vielen Probefahrten und unserer Beratung. Was ist mit günstigen Sonderangeboten, etwa bei Auslaufmodellen? Achten Sie bei den zahlreichen Sonderangeboten, insbesondere im Internet, auf das Modelljahr des Pedelecs und auf das Produktionsdatum des Akkus. Stichwort: Gewährleistung und Garantie! Übrigens, was es im Autohaus schon lange gibt, bieten auch einige E-Bike-Händler an: Es gibt viele Möglichkeiten, das E-Bike zu leasen oder zu finanzieren. Beim Kauf kann man auch spezielle Versicherungen abschließen, die auf das Elektrofahrrad maßgeschneidert sind. Was sollte ich noch bei der Auswahl des Fachgeschäfts beachten? Einen guten E-Bike-Händler erkennen Sie daran, dass er E-Bike-Experten beschäftigt, die dank spezieller Schulungen auf dem neuesten Stand der Technik sind. Achten Sie darauf und fragen Sie, welche Serviceleistungen die Werkstatt anbieten kann: Sind dort alle Werkzeuge vorhanden, um Software-Updates durchzuführen, elektronische Auswertungen zu analysieren und Fehler zu beheben? Auch die Verfügbarkeit von Test-E-Bikes für kostenlose Probefahrten sind wichtig, um sich bei Ihrer Kaufentscheidung wohlzufühlen. Wie sieht es mit dem Service aus, gibt es auf Wunsch Werkstattersatzräder? Ja, viele Händler bieten diesen Service gegen eine geringe Gebühr an und schaffen dadurch einen hohen Mehrwert.

Seite 35


Fit und klimaneutral Gesunde Unternehmen fördern Ihre Mitarbeiter. Ist auch Ihr Unternehmen hierfür bereit? TEXT & FOTOS: BAUER’S E-BIKE GMBH

Die Covid-Krise bringt Veränderungen mit sich: Viele Menschen haben Gefallen an den nicht vorhandenen Staus, der besseren Luft und dem „Radeln“ gefunden. 100 Millionen Euro sollen in den nächsten zehn Jahren allein in den Ausbau der Radwege im Großraum Graz investiert werden. Gerade für Unternehmer und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gibt es in diesem Zusammenhang ein Angebot, diesen Trend bzw. diese Entwicklung für Wirtschaft, Umwelt und Gesundheit weiter zu nützen. Mit dem DIENSTBIKE (auch Jobrad genannt) und dem DIENSTBIKE Nachrüstsatz bietet der steirische E-Bike-Pionier Gerhard Bauer allen Unternehmen für deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter E-Bikes zu leistbaren Preisen an. Das DIENSTBIKE wurde speziell als E-Bike für Fahrten zur Arbeit entwickelt. Durch seine technischen Fähigkeiten ist es jedoch auch für Freizeitfahrten bestens geeignet.

DIENSTBIKE und DIENSTBIKE Nachrüstsatz Vorteile für Unternehmer und Mitarbeiter Weitere Infos: www.dienstbike.at Seite 36

Der Verkaufshit: Nachrüstsatz als Werbeträger In den letzten Jahren wurden sehr viele Fahrräder privat und ohne Motor verkauft. Mit dem Dienstbike-Nachrüstsatz ist es möglich, das eigene Rad in ein E-Bike umzurüsten. Für Unternehmer bietet sich die Möglichkeit, diese Option bei einem Rad vier Wochen gratis zu testen. Der Einbau des Antriebssystems erfolgt kostenlos vor Ort. Das Umrüsten des Rades dauert weniger als eine Stunde. Ein besonderer Vorteil ist, dass auf dieses Antriebssystem 4 Jahre Garantie gegeben wird und für Unternehmer die Umrüstung als Werbekosten voll absetzbar ist.


SIE HABEN DIE BIKES. WIR MACHEN DARAUS E-BIKES! E-Biken für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen! Das DIENSTBIKE Antriebssystem ermöglicht allen Unternehmen für ihre Mitarbeiter E-Biken zu leistbaren Preisen anzubieten. Das DIENSTBIKE Antriebssystem wurde speziell zum E-Biken von und zur Arbeit entwickelt. Durch seine technischen Fähigkeiten ist es jedoch auch für Freizeitfahrten bestens geeignet. VORTEILE FÜR UNTERNEHMER: / Monat • Kostenloser Einbau des DIENSTBIKE-Antriebssystems VOR ORT • 4 Jahre Garantie auf das gesamte Antriebssystem von DIENSTBIKE • Absetzmöglichkeit als Werbeaufwand (Eigenes Firmendesign möglich) • Vorsteuerabzugsberechtigung • Lohnsteuerbegünstigung • Abschreibungsvorteil durch Leasingvariante WOCHEN • Förderung für Elektro-Zweiräder und ElektroGRATISTEST Fahrräder sowie Transporträder ab 5 Stück Jetzt vereinbaren: info@dienstbike.at • Ab EUR 19,90 pro Monat SALES@DIENSTBIKE.AT

4

WWW.DIENSTBIKE.AT

0664/799 83 30 0664 / 4671012

Seite 37


„KLIMA- UND ENERGIEWERKSTATT“ ERÖFFNET: WATT UND CO AUF SPIELERISCHE WEISE ENTDECKEN Kinder machen Strom-Experimente Geht das? Ja, ab sofort in Graz!

Foto (honorarfrei): v.l.n.r.: Eröffnung des „Energie-Testlabors“ für Kinder: Rudolf Schwarz, Elisabeth Meixner, Christian Purrer, Theresia Vogel und Wolfgang Jilek

E

nergieforum Steiermark, Klima- und Energiefonds und Energie Steiermark schaffen neues Angebot für Kinder und Jugendliche rund ums Thema Energie und Klimaschutz

Fridays For Future, Klimaschutzprogramme auf allen Ebenen von der Europäischen Union bis zur kleinsten Gemeinde. Das erfordert neues Denken und das schon bei den Jüngsten. Deshalb wurde jetzt die neue „Klima- und Energiewerkstatt Graz“ eröffnet. Eine Kooperation von Energieforum Steiermark, Klima- und Energiefonds und Energie Steiermark, die Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren anhand von konkreten Praxis-Arbeiten in einer Werkstatt technisches Wissen vermittelt und Aha-Erlebnisse rund um das Thema Klima, Ressourcen und Energie ermöglicht. Das neu gestaltete Testlabor, konzipiert vom Geschäftsführer des Energieforum Steiermark, Rudolf Schwarz und Energie-Experten Wolfgang Jilek mit zahlreichen spannenden Exponaten befindet sich in einem Gebäude der Energie Steiermark mitten in der Landeshauptstadt in unmittelbarer Nähe zu einem Umspannwerk, dem Murkraftwerk und zum E-Campus. Zahlreiche technische Materialien und Einrichtungsgegenstände wurden vom Landes-Energieunternehmen gratis zur Verfügung gestellt. Die Betreuung vor Ort übernehmen die ExpertInnen des Energieforums. In der „Klima- und Energiewerkstatt“ gibt es vielfältige Experimente, die Kinder unter fachkundi-

Seite 38

ger Anleitung selbst durchführen können. Das Labor ist umfassend technisch ausgestattet: mit Arbeitsplätzen für zwei Schulklassen, einem Lichtlabor, spielerischen „Klein-Kraftwerken“, einem „Energie-Haus im Haus“ und vielem mehr. Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner unterstützt das Projekt. Die Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds, Theresia Vogel: „Klimaschutz und Energiewende müssen wir unbedingt mit der jungen Generation gestalten. Ihre Zukunft hängt davon ab. Mit der Klima- und Energiewerkstatt haben wir ein attraktives außerschulisches Angebot geschaffen – und ich bin begeistert, wie aktiv sich Kinder und Jugendlichen hier einbringen!“ Das Energie Steiermark Vorstandsduo Christian Purrer und Martin Graf: „Gerade in Sachen Klimaschutz und Energiewende ist es wichtig, Bewusstsein schon bei den Jüngsten zu schaffen. Es freut uns daher besonders, dass wir die „Klima- und Energiewerkstatt Graz“ tatkräftig mit unserem Know-how und unseren Ressourcen unterstützen können. Und damit einen wichtigen Beitrag dazu leisten, die Kinder und Jugendlichen von heute für die vielen Herausforderungen von morgen rund um die Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und Energie bestmöglich zu wappnen.“ In Zeiten von Corona bedarf es besonderer Zugänge. Deshalb wurde das „Inter.LAB“ entwickelt, in dem die Experimente auch in einer Kombination von Praxis-Experimenten (in der Schule) und gleichzeitig via Internet durchgeführt werden können. Anmeldungen für Praxis-Workshops von Schulen oder privaten Kleingruppen werden ab sofort entgegen genommen. Kontakt unter 0664/3577213 oder http://graz.energieforum.st/.


täglich. intelligent. mobil.

mit tim

achtzigzehn | Foto: Lupi Spuma | bezahlte Anzeige

mobil ans Ziel

Weil’s flexibel macht.

achtzigzehn | Foto: Lupi Spuma | bezahlte Anzeige

tim ist dein idealer Begleiter durch den Mobilitätsalltag. Am tim-Mobilitätsknoten kannst du auf alternative Verkehrsmittel umsteigen, (e-)Carsharing nutzen, dir ein Mietauto nehmen, mit dem tim-e-Taxi fahren oder dein privates e-Auto laden. Du bist Neuem gegenüber aufgeschlossen? Du hast kein eigenes Auto, brauchst aber ab und zu eines? Du machst dir Gedanken über die Zukunft? Du legst Wert darauf, dich sauber und günstig durch die Stadt zu bewegen? Dann ist tim wie geschaffen für dich. tim begleitet dich durch deinen mobilen Alltag und zeigt dir neue Wege für deine Fortbewegung auf. Ganz egal, ob du Kinder hast, Single oder in einer Partnerschaft bist: tim macht dich mobiler.

auto nehmen, mit dem tim-e-Taxi deine Wege erledigen oder dein privates e-Auto laden kannst:

tim in Graz Es gibt bereits zehn tim-Mobilitätsknoten in Graz, an denen du (e-) Carsharing nutzen, dir ein Miet-

Zusätzlich bieten wir dir am Geidorfplatz, in der Kernstockgasse, in der Stremayrgasse und im St.-Peter-Pfarrweg konventionelles Carsharing an.

• Hasnerplatz • Jakominigürtel • Eggenberger Allee • Schillerplatz • Lendplatz • Wirtschaftskammer • Brauquartier Puntigam • Andreas-Hofer-Platz* • Mohsgasse / Hauptbahnhof* • Bald auch am Eisernen Tor*

tim findest du auch am Flughafen Graz: Hier stehen dir (e-)Carsharing und ein Mietauto zur Verfügung. Mit dem tim-Lastenrad am Schillerplatz hast du die Möglichkeit, für Transporte alternativ ein Fahrrad zu nutzen.

Mehr Platz und weniger Autos An deinen tim-Standort gelangst du ganz einfach mit der Bim, dem Bus, deinem Fahrrad oder zu Fuß. Mit tim bist du ohne eigenes Auto kostengünstig und flexibel mobil. Außerdem hilfst du mit, für mehr Platz und weniger Autos in Graz zu sorgen. Alle Informationen zu den Angeboten von tim, Registrierung und Kosten findest du unter: tim-oesterreich.at

*Das Projekt REGIOtim Graz-Implementierungsphase wird im Rahmen des Programms IWB/EFRE 2014–2020 (Investitionen in Wachstum und Beschäfti-

gung) mit Mitteln der Europäischen Union und Mitteln des Regionalressorts des Landes Steiermark gefördert sowie durch Regionsmitteln im Rahmen des StLREG 2018 kofinanziert. Nähere Informationen zum Förderprogramm siehe auch https://www.efre.gv.at/

täglich. intelligent. mobil.


*

Jetzt auch als e-HYBRID.

Leon Der neue SEAT

Kombi.

Verbrauch kombiniert: 1,2 – 1,5 l/100 km. Stromverbrauch: 15,0 kWH/100 km. CO2- Emission: 27 - 33 g/km. Stand 10/2020. Symbolfoto. * 5 Jahre Garantie oder 100.000 km Laufleistung, je nachdem was früher eintritt.

seat.at/leon-kombi/e-hybrid

8020 Graz, Kärntner Straße 20 Tel. 0316/283133 www.seatgraz.at

Profile for hcmediaonline

e-Mobilität  

Advertisement
Advertisement

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded

Recommendations could not be loaded