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www.karriere-leitfaden.at

Ausgabe 20 - Herbst 2021

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LEITFADEN für deine berufliche KARRIERE

E u ro S k i l l s

Foto: EuroSkills 2021

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Seite 12

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Seite 66

P fl e g e b e ru fe Seite 52

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­ eine b Leitfaden für d Karriere

#editorial Talentschmiede mit hohem Stellenwert Die Lehre gilt nicht nur als Talentschmiede, sondern auch als Fundament für eine gesicherte berufliche Zukunft und als Basis für persönliche Entfaltung. Dennoch wurde der Stellenwert fundierter Lehrberufe in der Vergangenheit oft unterschätzt. Deshalb gilt es, das Erlernen eines Handwerkes und auch die öffentliche Wertschätzung nachhaltig zu heben. Dafür haben wir mit New Job bereits vor zehn Jahren den Grundstein gelegt. Lehre attraktiv zu machen, feiert insofern ein Jubiläum. Und damit auch viele damit verbundenen Eigenschaften wie Unabhängigkeit, Verdienst und Perspektiven. New Job heißt nämlich auch neues Leben. Ein Leben, das von Selbstständigkeit wie auch von Eigeninitiative und Strebsamkeit geprägt ist. Ein Signal hierzu setzte auch aktuell die Berufseuropameisterschaft EuroSkills in Premstätten bei Graz, der rund 25.000 Besucher beiwohnten. 400 internationale Teilnehmer aus 19 Nationen eiferten im Wettkampf um Gold, Silber und Bronze in ihrer Berufung. Wenn eine Veranstaltung die Möglichkeit bietet, die Leistungen von jungen Fachkräften und Talenten zu präsentieren und bereits am ersten Tag sich 7.500 Menschen ein Bild davon machten, darf man künftig auf einen erhöhten Zuspruch des Lehrberufes hoffen. Wir setzen uns auf alle Fälle auch in den nächsten zehn Jahren mit New Job für die Lehre ein. Weil es uns wichtig ist, jungen Menschen die Vorteile von Handwerk und die damit verbundenen Vorteile des Lebens näher zu bringen.Angenehme Lektüre wünscht Christian Huemer

#inhalt Schulabschluß und jetzt?! Wohin geht die Reise? 

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Schulabgänger Darauf kommt es an 

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EuroSkills Berufs-EM 

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Fangfragen So konterst du clever 

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Kurzbewerbung in der Kürze liegt die Würze 

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Pflegeberufe in der Kürze liegt die Würze 

Praktikum Leitfaden

Tolle Informationsquelle 

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IMPRESSUM Herausgeber: Christian Huemer, 8055 Graz, Puchstraße 133 | huemer@hcmedia.at Redaktion: Alia Bandhauer, Kathi Baumgartner, Christian Huemer, Reinhard Czar, Esther Unterweger Erscheinungsort: Graz Anzeigenleitung: Christian Huemer, 0664/1457580, huemer@hcmedia.at Grafik: bluepepper.at | Peter Jukel Druck: Gravizki zavhod Hrvatske d.o.o., Croatia, 1000 Zagreb

www.karriere-leitfaden.at #3


GEWINNSPIEL

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Gewinn einen von 4 Moped Führerscheinen oder einen von 5x50€ Gutscheinen von der Shoppingcity Seiersberg

Beantworte folgende Gewinnfrage: Seit wann gibt es die Zeitung New Job, der Leitfaden für deine Karriere? Einsendeschluss ist der 15. Dez. 2021. Antworten an gewinnspiel@hcmedia.at**

** Rechtlicher Hinweis: Mit der Zusendung erkläre ich mich einverstanden, dass meine persönlichen Daten durch hc-Media zum Zweck des Gewinnspiels weiterverarbeitet werden. Die Zustimmung kann jederzeit schriftlich widerrufen werden. Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Pro Person ist nur eine Teilnahme möglich. Die Barablöse der Gewinne ist nicht möglich.

#4

Mopedausbildung: Ab 15 Jahren Beginn 2 Monate vor dem 15. Geburtstag Ablauf: 2 Tage TheoriekursTheorieprüfung Praxisstunden am Übungsplatz und im Verkehr


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Wer bei KNAPP als Inbetriebsetzer weltweit unterwegs ist, sorgt für die sichere Versorgung anderer Menschen und bringt Logistiksysteme zum Laufen.

Karriereeinstieg für Weltentdecker

Alexander Jobst ist Hauptabteilungsleiter für die SPSInbetriebnahme bei KNAPP und HTL Absolvent

Wer reist, kann viel erzählen. Alexander Jobst öffnet sein Logbuch für uns: Seine Reise begann 2010 bei KNAPP, nachdem er die HTL absolviert hat. Heute leitet er eine Abteilung mit über 100 Mitarbeitern. Welche Karriereeinstiege bietet KNAPP HTL-Absolventen?

Welche Erfahrungen haben dich im Job geprägt?

Wer die HTL absolviert hat, kann bei KNAPP in verschiedensten Bereichen tätig werden, wie beispielsweise in der Planung, Mechanical Engineering, Electrical Engineering oder Inbetriebsetzung.

Mit meinem Team war ich als Inbetriebnehmer auf der ganzen Welt unterwegs – von Kanada bis Australien war da so einiges dabei. Das hat mich persönlich sehr geprägt und weltoffener gemacht.

Wie war dein Berufseinstieg bei KNAPP?

Was begeistert dich an deinem Job?

Zu Beginn gab es umfangreiche Schulungen und ich lernte meine neuen Kollegen kennen, die mich großteils bis heute noch begleiten. Nach meinen ersten Projekten in Portugal, Schweden und Polen konnte ich bereits Führungsverantwortung bei Kundenprojekten übernehmen. Als bestes Beispiel fällt mir ein Projekt in England ein, wo ich ein Team von vier SPS-Inbetriebnehmern zu koordinieren hatte.

Bei KNAPP habe ich viel gelernt, fachlich wie persönlich. Jeder Tag ist eine Herausforderung und es bleibt spannend. Das lockere und humorvolle Miteinander sorgt dafür, dass man gerne arbeitet.

Mehr Einblicke in den Arbeitsalltag eines Inbetriebnehmers gibt es in diesem Video:

Benefits bei KNAPP • • • • • • • • • •

Werksrestaurant mit großer Menüauswahl KNAPPacademy Kostenloses Öffi-Ticket bei Verzicht auf Parkplatz Zuschuss für öffentliche Verkehrsmittel Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge Fahrgemeinschaften mit Elektroautos Gesundheitsprogramm KNAPPvital Mitarbeiterbeteiligungsmodell Mitarbeiterevents KNAPP-Kinderwelt u.v.m.

Folge KNAPP auf Facebook oder Instagram (knapp.ag) für noch mehr Insights.

knapp.com/karriere

#weareknapp


W 14! WAS JETZT?

Text: Reinhard Czar

Mit Absolvierung der Schulpflicht ist noch lange nicht Schluss. Bis zum 18. Geburtstag gilt seit dem Vorjahr die Ausbildungspflicht – die Möglichkeiten, dieser nachzukommen, sind vielfältig. Es gibt so manchen Meilenstein im Leben eines Heranwachsenden. Der erste Schultag ist so einer, dann der Wechsel von der Volksschule in eine weiterführende Schule. Mit 14 steht wieder ein markanter Einschnitt im Leben bevor, vor allem für jene, die nun vor der Frage stehen: weiterführende Schule oder lieber eine Lehre? Die Entscheidung sollte wohlüberlegt sein und keinesfalls auf Vorurteilen oder veralteten Rollenklischees beruhen. Karriere ist mit einem soli#6

den Handwerk genauso gut möglich, wie man nach der Matura ohne Job (und Perspektiven) dastehen kann. Die Ausbildungswahl der Freunde sollte auch nicht unbedingt als Richtschnur dienen, denn jeder hat anders gelagerte Fähigkeiten und Interessen – und diese gilt es herauszufinden. Eine gute Möglichkeit dafür sind die Tage der offenen Tür, die heute so gut wie jede Schule anbietet und mittels derer man oftmals einen ersten Eindruck gewinnt, ob man in der jeweiligen Anstalt grundsätzlich gut aufgehoben wäre.Bei Interesse an einer Lehre hingegen erhält man über Schnuppertage oder Praktika einen guten Einblick in den betrieblichen Alltag.


WHAT‘S next? HIER EIN ÜBERBLICK ÜBER DIE MÖGLICHKEITEN NACH DEM 14. GEBURTSTAG: Regulär ist die Schulpflicht, die in der Regel neun Jahre dauert, mit dem Besuch der einjährigen Polytechnischen Schule abgeschlossen. Diese bereitet auf die künftige Berufslaufbahn vor, die in Form einer Lehre begonnen wird. Nach der Lehrabschlussprüfung ist man dann als Facharbeiterin/ Facharbeiter qualifiziert. Es besteht auch die Möglichkeit, die Lehre mit Matura in einer dualen Kombination zu verbinden. Bei dieser Sonderform steht später eine universitäre Weiterbildung offen. Die herkömmliche Hauptschule mit der Polytechnischen Schule ist freilich bereits ein Auslaufmodell, das sukzessive durch die Neue Mittelschule ersetzt wurde. Genauso kommt seit Kurzem – zusätzlich zur neunjährigen Schulpflicht – die Ausbildungspflicht bis 18 Jahre zum Tragen, die mit der Aufnahme einer Lehre erfüllt wird. Die Berufsbildende Mittlere Schule (BMS) ist ein Allrounder, sie bietet Allgemeinbildung und gleichzeitig berufsspezifische Kenntnisse. Nach einer Schulzeit zwischen zwei und vier Jahren können Aufbaulehrgänge besucht werden, die mit einem Diplom abschließen.

Ausbildung und Karriere Ein Plan B ist ­sinnvoll Eine gute Ausbildungsentscheidung ist die Basis für einen gelungenen Berufseinstieg. Ob Schule, Lehre oder Studienwahl – dem langen Weg der Entscheidungsfindung folgt die Bewerbungsphase um die heiß begehrten Ausbildungsplätze. Für den Erfolg der Bewerbung spielen unter anderem die Faktoren Zeit, gute Vorbereitung, aussagekräftige Bewerbung, der Nachweis bisheriger Erfolge, gute Schulnoten und auch ein gelungener Auftritt beim Vorstellungsgespräch entscheidende Rollen. Auch an eine Alternative denken Daher empfehlen wir: Erarbeiten Sie rechtzeitig einen Plan B, eine gute Alternative, um auch im Falle einer Absage die Zeit bis zur nächsten Bewerbungsphase sinnvoll zu nutzen. Die AK-Bildungsberatung unter stützt Sie gerne. Neben der Möglichkeit einer Interessentestung und eines ausführlichen Beratungsgesprächs bieten wir auch individuelle Bewerbungscoachings an. Terminvereinbarungen für ein persönliches Gespräch oder eine Onlineberatung sind telefonisch unter 057799 2355 und per E-mail unter bjb@akstmk.at möglich.

Die Berufsbildende Höhere Schule (BHS) wird wie die AHS mit einem Reifezeugnis abgeschlossen. Sie bietet zum einen berufsspezifische Kenntnisse auf Maturaniveau, zum anderen berechtigt sie, eine Hochschule (Universität oder Fachhochschule) zu besuchen. Die Dauer beträgt fünf Jahre. Parallel zu den berufsbildenden Varianten höherer Schulen gibt es auch die Allgemeinbildende Höhere ­Schule (AHS). Im Gegensatz dazu verfügt man mit einem AHS-Abschluss zwar ebenfalls über Kenntnisse auf Maturaniveau und die entsprechende Zugangsberechtigung zu den Universitäten, hat aber keine spezifische Berufsausbildung in der Tasche. Im Normalfall folgt der AHS deshalb immer ein Studium.

AK Bildungsexpertin Mag. Alexandra Hörmann #7


Was erwartet die Wirtschaft von den

Schulabgängerinnen & Schulabgängern? Diese Frage wird immer wieder gestellt – nicht

ist vor allem eines wichtig: Sich rechtzeitig da-

nur von jungen Menschen, die eine betriebli-

rum zu bemühen, mindestens zwei Jahre vor

che Ausbildung aufnehmen möchten, sondern

Schulen­de. Zur Vorbereitung gehört auch, sich

auch von ihren Eltern, Lehrern und Lehrerinnen.

darüber Gedanken zu machen, was man bereits

Bei der Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf

zu Be­ginn einer Ausbildung mitbringen muss.

Die Erwartungen der Wirtschaft an Schulabgängerinnen und ­Schulabgänger umfassen im Kern drei Dinge:

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Die Beherrschung des in der Schule vermittelten Wissens in Fächern wie Deutsch, Mathematik und Englisch (fachliche Kompetenzen)

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Persönliche Haltungen und Eigenschaften, die für Arbeit und Beruf wichtig sind, wie z. B. Leistungsbereitschaft und Belastbarkeit (persönliche Kompetenzen)

Ein positives Sozialverhalten, z. B. die Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen Menschen (soziale Kompetenzen)


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FACHLICHE KOMPETENZEN In Österreich gibt es rund 200 Ausbildungsberufe und mit ihnen eine Vielfalt von Inhalten und Anforderungen. Bei aller Verschiedenheit und fachlicher Differenzierung werden jedoch bestimmte Basiskenntnisse berufsübergreifend vorausgesetzt. Dies sind im Wesentlichen: Die deutsche Sprache Unternehmen erwarten, dass einfache Sachverhalte mündlich und schriftlich klar formuliert und aufgenommen werden können. Im Geschäftsleben muss man sich gut ausdrücken und den richtigen Ton treffen. Das gilt für den persönlichen Umgang ebenso wie für Telefonate und für jede Art von Korrespondenz. Einfache Rechentechniken In allen Berufen ist präzises Rechnen und die richtige Anwendung mathematischer Formeln Grundvoraussetzung. Egal ob im Verkauf, der Buchhaltung, im IT-Bereich oder bei der Programmierung einer Maschine: die Beherrschung der Grundrechenarten,

das Rechnen mit Dezimalzahlen und Brüchen, der Umgang mit Maßeinheiten, Dreisatz und Prozentrechnen sowie die Grundlagen der Geometrie sind notwendig, um den Anforderungen im Unternehmen gerecht zu werden. Naturwissenschaftliche Kenntnisse Auf dem schulischen Grundlagenwissen in Physik, Chemie, Biologie und Technik bauen vor allem die naturwissenschaftlichen Berufe auf. Freude an den Naturwissenschaften, dem Erkennen naturwissenschaftlicher Phänomene sowie eine positive Grundeinstellung zur Technik gehören in diesem Bereich dazu. Wirtschaftliche Zusammenhänge Wer in das Berufsleben einsteigt, braucht ein Grundverständnis der freien Marktwirtschaft. Hierzu gehört auch, die Rolle der wesentlichen Akteure im Rahmen unserer Wirtschaftsordnung (Unternehmen, Staat, Tarifparteien und private Haushalte) und das Prinzip der wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit zu kennen. Erste Einblicke in die

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Eine gute Vorbereitung auf das Berufsleben ist essentiell!

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Gleichberechtigung, Staatsbürgerschaft und Bürgerrechten, aber auch den großen Religionen und Weltanschauungen.

Realität eines Unternehmens vermitteln Schülerbetriebspraktika.

Die englische Sprache Englisch ist Weltsprache. Grundkenntnisse helfen in vielen Situationen weiter – im Berufs- wie im Privatleben. Einfache Sachverhalte sollten daher auf Englisch verstanden und ausgedrückt werden können. Die Fähigkeit zu alltäglicher Konversation auf Englisch wird insbesondere in international tätigen Unternehmen erwartet. Digitale Kompetenz Informations- und Kommunikationstechnologien sind allgegenwärtig in der Lebens- und Arbeitswelt. Grundkenntnisse in der Nutzung von rechner- und internetgestützten Anwendungen sind unverzichtbar. Ebenso wichtig ist ein reflektierter und kritischer Umgang mit moderner Technik und Neuen Medien. Politik und Kultur Am Arbeitsplatz ist Teamwork gefragt, dazu gehören Offenheit und Toleranz. Kenntnisse der eigenen Kultur und der Kultur des Anderen fördern gegenseitiges Verständnis. Man sollte daher in Grundzügen vertraut sein mit den wichtigen Etappen der Geschichte Europas und der Welt, relevanten sozialen und politischen Konzepten wie Demokratie, Gerechtigkeit,

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PERSÖNLICHE KOMPETENZEN Lern- und Leistungsbereitschaft Die Arbeitswelt befindet sich in ständigem Wandel. Lern- und Leistungsbereitschaft sind Grundbedingung für Erfolg in Ausbildung und Berufsleben, ebenso wie Interesse und Lust an Neuem. Dabei ist Lernen ein lebenslanger Prozess und erfordert von jedem auch die Fähigkeit, das Lernen selbst nach eigenen Ansprüchen zu organisieren. Frustrationstoleranz und Belastbarkeit Misserfolge gehören auch zu einem erfolgreichen Berufsleben. Mit Belastungen und Enttäuschungen umzugehen und diese auszuhalten, will gelernt sein. Wichtig ist, gerade bei Misserfolgen, dass man trotzdem dranbleibt und lernt. Manche Ziele können nicht schnell erreicht werden. Wer zu schnell aufgibt, verspielt Chancen. Qualitätsbewusstsein Ein Bewusstsein für die Qualität der eigenen Arbeit ist Bedingung für Erfolg in Ausbildung und Beruf. Sorgfalt, Gewissenhaftigkeit und Konzentration sorgen für hochwertige Arbeitsergebnisse. Hohe Qualität zahlt sich aus – für einen selbst und das Unternehmen. Durch Flüchtigkeitsfehler hingegen kann dem Unternehmen oder der eigenen Person erheblicher Schaden entstehen. Kreativität und Flexibilität Kreativität und Flexibilität sind Ursprung aller Innovationen und damit für die Wirtschaft unverzichtbar. Jedes Arbeitsumfeld bietet Chancen zur Veränderung und Verbesserung. Das fängt bei der Gestaltung der täglichen Arbeitsabläufe oder des eigenen Arbeitsplatzes an und geht bis zur Verwirklichung von neuen


Produktideen bei Ingenieurinnen und Ingenieuren. Gefragt ist ein Stück Unternehmergeist: die Fähigkeit, Ideen in Taten umzusetzen.

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SOZIALE KOMPETENZEN Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit Der Erfolg eines Unternehmens hängt immer auch von der Zusammenarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab. Die Unternehmensziele können erreicht werden, wenn jeder Einzelne dazu beiträgt, Informationen auszutauschen, Erfahrungen weiterzugeben und Verbesserungsvorschläge zu machen. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verlangt Vertrauen, das durch Zuverlässigkeit entsteht. Übertragene Aufgaben müssen auch ohne ständige Kontrolle entsprechend der vorhandenen Leistungsfähigkeit erfolgreich gelöst werden. Konflikt- und Kritikfähigkeit Unterschiedliche Meinungen, Haltungen und Ansichten können zu Differenzen führen. Sie sollten jedoch sachlich und konstruktiv bewältigt werden. Das setzt Kommunikationsund Argumentationsvermögen ebenso voraus wie die Fähigkeit, mit Veränderungen und mit neuen Herausforderungen angemessen umgehen zu können. Neben einem sachorientierten Kritikverhalten gegenüber anderen sollte auch die Fähigkeit vorhanden sein, das eigene Tun kritisch zu hinterfragen, Fehler einzusehen und sie korrigieren zu wollen. Höflichkeit und Freundlichkeit Umgangsformen, das heißt der wertschätzende und aufmerksame Umgang mit der Kundschaft, den Kolleginnen und Kollegen sowie den Geschäftspartnern, sind die persönliche Visitenkarte im Berufsleben. Wer freundlich ist, hat schneller und leichter Erfolg. Dies gilt für die Beziehungen des Unternehmens nach außen natürlich genauso wie für ein gutes Betriebsklima im Inneren. Toleranz Für ein offenes und angenehmes Miteinander von Menschen ist es wichtig, auch Meinungen und Ansichten gelten zu lassen, die von der eigenen Anschauung abweichen. Andere Haltungen respektieren zu können, die dem demokratischen Wertesystem entstammen, ist für das Berufsleben in einer globalen Wirtschaft notwendig.

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Fotos: EuroSkills

EuroSkills: Steirer räumen bei HeimEM groß ab Riesenerfolg für unser Team bei der BerufsEuropameisterschaft EuroSkills in Graz: 10 der insgesamt 33 österreichischen Medaillen bleiben im Steirerland, 4 davon in Gold. „Aus steirischer Sicht ist es das erfolgreichste Ergebnis aller Zeiten, jubelte WKO Steiermark Präsident und EuroSkills-Initiator Josef Herk bei der Siegerehrung Gold bei der Heim-EM gab es für Maler Christoph Pessl (Ihre Maler Almer & Feichtinger OG), den Fladnitzer Maurer Michael Hofer (Bauunternehmen Pierer Baumaschinen – Schalungen GmbH), Glasbautechniker Christoph Greiner (Glas Süd) aus Mureck sowie Christina Strauß (JMB Fashion Team) und Laura Tschiltsch (Absolventin Modeschule Graz), die im Bereich Mode Technologie auch den Titel „Best of Nation“ gewannen. Sie wurden im Beisein von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, WKÖ Präsident Harald Mahrer, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer sowie Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl und zahlreichen weiteren prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft von einer internationalen Expertenjury prämiert. Über eine Silbermedaille dürfen sich Elektrotechniker Stefan Prader (Elektrotechnik Prader) Speditionslogistiker Tobias Tropper (Kühne + Nagel GesmbH), Möbeltischler Andreas Kaindlbauer sowie Jasmin Grandtner (Absolventin HAK Grazbachgasse) und Lisa Reininger (Studentin Karl-Franzens-Universität) im Bereich Entrepreneurship. Rang drei und somit Bronze sicherte sich Fliesenleger Florian Scheucher (Fliesen – Sanitär – Kachelöfen Preglau GmbH) und KFZ-Techniker Daniel Edlinger (Josef Harb GmbH). „Ein tolles Ergebnis, zu dem ich unseren Nachwuchsfachkräften nur gratulieren kann. Wir haben damit einmal mehr unsere Rolle als Fachkraft-Supermacht unter Beweis gestellt“, freut Herk. Denn die 10 Medaillen wurden auch noch von zwei „Medallions of Excellence“ abgerundet, also Auszeichnungen für hervorragende Leistungen, die knapp nicht für eine Medaille gereicht haben. Diese ergingen an Bautischler Alexander Peinhopf (Alpe Zimmerei und Tischlerei GmbH) sowie Koch Alexander Lind (Fischwirt im Urmeer – Grossauer Events & Gastronomie GmbH). Herk: „Unsere Young Professionals haben bei dieser Heim-EM einmal mehr bewiesen, dass sie mit ihren Leistungen, ihrer Kompetenz und ihrem Engagement international zu den Besten zählen.“ #12


Euroskills macht die ­Leistungen von Lehrlingen und jungen Fachkräften für die Öffentlichkeit sichtbar.

Foto: euroskills

- Barbara Eibinger-Miedl

#interview

mit Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl

Frau Landesrätin Eibinger-Miedl: Es gab Zeiten, da wollten die meisten Eltern, dass ihre Kinder ins Gymnasium gehen. Ausbildungen als Lehrling waren direkt verpönt. Was hat sich hier verändert? Eibinger-Miedl: Ich denke, dass sich das Bewusstsein für die Lehrausbildung deutlich verbessert hat. Viele Jugendliche und Eltern sehen heute die guten beruflichen Perspektiven und Chancen, die eine Lehre bietet. Aber wir dürfen nicht lockerlassen und müssen weiter die Karrierewege in der Steiermark aufzeigen und junge Menschen für die duale Ausbildung begeistern. Dies tun wir mit zahlreichen Initiativen im Rahmen der Bildungs- und Berufsorientierung. Auch Veranstaltungen wie die Euroskills sind in diesem Zusammenhang von unschätzbarem Wert. Lehrjahre sind keine Herrenjahre, ein alter Spruch. Können heute Lehrlinge wie früher vor allem nur zum Jausenholen eingeteilt werden? Eibinger-Miedl: Das ist ein Klischee, das keineswegs die Realität widerspiegelt. Heimische Unternehmen aus allen Branchen brauchen dringend Fachkräfte. Viele bilden diese im eigenen Unternehmen aus und haben daher größtes Interesse, ihren Lehrlingen die entsprechenden Fähigkeiten für den jeweiligen Beruf mitzugeben. Etliche haben mittlerweile sogar betriebliche Lehrlingsakademien eingerichtet.

Matura mit Lehre. Wie sehr wird dieses Modell gefördert. Gibt es viele Jugendliche in der Steiermark, die von dieser Ausbildungsmöglichkeit Gebrauch machen? Eibinger-Miedl: In der Steiermark absolvieren derzeit rund 1.500 junge Menschen die Lehre mit Matura. Dazu kommen etwa 500 Steirerinnen und Steirer, die nach Absolvierung der Matura noch eine Lehre begonnen haben. Das Modell Lehre mit Matura wird seitens des Bundes gefördert und auch für Maturantinnen und Maturanten gibt es mit der „Dualen Akademie“ des Wirtschaftsministeriums ein Instrument, das ihnen die Lehrausbildung schmackhaft machen soll. Sie selbst haben die Matura gemacht und danach studiert. Würden Sie heute vor der Ausbildungsfrage stehen, würden Sie sich auch für eine Lehre entscheiden? Eibinger-Miedl: Ich habe immer gerne und leicht gelernt, daher war mein Bildungsweg der richtige für mich. Und ich denke, genau darauf kommt es an: Man soll seine Talente nutzen, nur dann wird man glücklich werden. Ich denke aber, dass es heute auch einen passenden Lehrberuf für mich gäbe und könnte mir das gut vorstellen. Haben Maturanten bessere Chancen im weiteren Berufsleben als Lehrlinge? Eibinger-Miedl: Das hängt von der Begabung jedes Einzelnen ab und was er oder sie daraus macht. Auf Grund des bestehenden Fachkräftemangels ist aber klar, dass eine Lehrausbildung aktuell hervorragende berufliche Perspektiven bietet. Erfreulicherweise sehen das auch viele junge Steirerinnen und Steirer so, ist doch die Zahl der Lehranfänger heuer um rund sechs Prozent gestiegen.

#13


KARRIERE-TURBO NACH DER MATURA

Foto: Fischer

Du suchst eine hochkarätige Ausbildung, bei der du vom ersten Tag an dein Geld verdienst? Du willst von der Digitalisierung profitieren und einen sicheren Job haben? Bewirb dich als Technical Expert bei einem von rund 50 Hightech-Unternehmen!

#14

„Die Wirtschaft sucht und braucht qualifizierte Fachkräfte, ihnen stehen sämtliche Karrieretüren offen. Eine Lehre bietet dafür die perfekten Voraussetzungen.“ Josef Herk, Unternehmer und Präsident der WKO Steiermark. Auch in seinem Unternehmen werden seit mehr als 50 Jahren Lehrlinge ausgebildet.


⊳ Als Technical Expert wird man perfekt für die Industrie 4.0 bzw. die Digitalisierung ausgebildet – und profitiert von hoher Jobsicherheit.

„ALTERNATIVE ZUM STUDIUM“

Christian Pirker, Technical Expert bei Magna, ­liefert ein klares Argument für die Ausbildung: „Ich habe eine HTL für Innenarchitektur absolviert und danach begonnen, Bauingenieurswesen zu studieren. Ich habe dann aber gemerkt, dass das doch nicht ganz das Richtige für mich ist“, so Pirker. Er war auf der Suche nach einer Alternative zum Studium. „Ich habe mir dann überlegt: Was will ich wirklich machen? Und da habe ich bemerkt, dass es mir wichtig ist, mir wirklich ein Fundament aufzubauen mit einer guten Ausbildung – und so bin ich auf die Mechatronik gekommen.“

ERSTKLASSIGE ZUKUNFTSCHANCEN

Angeboten wird diese bezahlte Ausbildung von rund 50 steirischen Hightech-Unternehmen in den Bereichen Metalltechnik oder Mechatronik, jeweils mit unterschiedlichen Spezialisierungsvarianten. Es handelt sich dabei um eine Ausbildung, bei der auch eine Vielzahl an digitaler Kompetenzen vermittelt wird – Know-how, das immer stärker nachgefragt wird. Nach der Ausbildung zum Technical Expert stehen vielfältige Karrierewege offen und das in Branchen, in denen das Verdienstniveau überdurchschnittlich hoch ist. Experten des AMS Steiermark bestätigen: Mit einer fundierten Ausbildung in Metalltechnik oder Mechatronik muss man sich um seinen Arbeitsplatz in Zukunft wohl kaum Sorgen machen. Qualifizierte Fachkräfte werden dringend gesucht. Deshalb besser heute als morgen um einen Ausbildungsplatz bewerben! Kontaktdaten dazu: www.technicalexperts.at/unternehmen

Foto: dieindustrie.at/Kniepeiss

▲ Die Ausbildung zum Technical Expert ist der ideale Start in die Technik-Karriere nach der Matura.

TECHNICAL EXPERTS • • • •

fundierte Fachausbildung (Lehre) exklusiv für junge Leute mit Matura Metalltechnik oder Mechatronik rund 50 Hightech-Unternehmen

www.technicalexperts.at/unternehmen www.facebook.com/technicalexperts Technical Experts ist ein Projekt der WKO Steiermark in den Bereichen Elektro- und Elektronikindustrie, Fahrzeugindustrie, Metall­technische­ Industrie, Mechatronik und Metalltechnik.

#15


NACHHALTIGE BERUFSAUSSICHTEN

Fotos: Landwirtschaftskammer

MIT EINER AUSBILDUNG IN DER LANDUND FORSTWIRTSCHAFT Verantwortungsvoll, selbstständig und produktiv mit und in der Natur arbeiten – das macht den Beruf des Land- und Forstwirts aus. Mit einer fundierten Ausbildung sind die Berufschancen vielversprechend. Die Lehrlingsund Fachausbildungsstelle der Landwirtschaftskammer Steiermark zeigt, wie es geht!

langt werden und berechtigt zur Meisterausbildung, die die höchste Berufsausbildung in diesem Bereich darstellt. Sie erstreckt sich je nach Sparte über zwei bis drei Ausbildungswinter und verschafft den Absolventen/-innen die notwendige Qualifikation, den Anforderungen eines modernen land- und forstwirtschaftlichen Unterneh-

mens der Zukunft gerecht zu werden. Die Experten/-innen der Lehrlings- und Fachausbildungsstelle der Landwirtschaftskammer Steiermark geben fachkundig weiterführende Tipps und Informationen über diesen abwechslungsreichen und gesellschaftlich bedeutenden Berufsweg.

Nachhaltige Berufsaussichten mit einer Die Berufsausbildung Ausbildung in der Land- und Forstwirtschaft

Bildung und Ausbildung sind die in der Land- und Forstwirstschaft wesentlichennew Erfolgsfaktoren im Lehrlings- und Fachausbildungsstelle (LFA) Steiermark Berufs- und J Wirtschaftsleben. Geb rade in der sich ständig wandelnFacharbeiterInnenausbildung Die MeisterInnenausbildung ist die höchste BeVerantwortungsvoll,Die selbstständig Die kann Berufs ausbildung den Land- und Forstwirtschaft sind entweder über den Weg einer klassischen dreijährigen rufsausbildung im land- und forstwirtschaftlichen der Loder andüber - und t je nach Sparte über und produktiv in über der Natur Lehre, eine dreijährigein Fachschule den Forst Bereichwir und tschaf erstreckt sich eine qualifizierte berufliche Aus- mit und zweiten Bildungsweg (Praxis +h­Arusbildung +dPrüfung) zwei bis drei Ausbildungswinter. L e l i n g s u n F a c h a u s b i l d u n g s s t e l l e ( L F A ) S teiermark arbeiten – das machterlangt den Beruf des bildung und die ständige Weiterbilwerden. dung die entscheidenden Größen Landund Forstwirts aus. Mit einer Die FacharbeiterInnenausbildung kann Die MeisterInnenausbildung ist die entweder über den Weg einer klassischen dreihöchste Berufsausbildung im landfür den wirtschaftlichen Erfolg. Gutsind ausgebildete HofübernehmerInnen und Führungskräfte sind ein wichtiges Funfundierten Ausbildung die jährigen Lehre, über eine dreijährige Fachschule und forstwirtschaftlichen Bereich und über den zweiten Bildungsweg (Praxis Die + erstreckt sich je nach Sparte über zwei dament der land- und oder forstwirtschaftlichen Betriebe. Berufsausbildung erfolgt in Die Ausbildung für die angehenBerufschancen vielversprechend. Ausbildung + Prüfung) erlangt werden. bis drei Ausbildungswinter. 15 Sparten (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Weinbau, Obstbau, Gartenbau, Bienenden Land- und Forstwirte/-innen Die Lehrlings- und Fachausbildungsausgebildete und Führungskräfte sind ein wichtiges Funwirtschaft, Ländliches Gut BetriebsundHofübernehmerInnen Haushaltsmanagement, etc.). erweist sich dabei als ebenso vieldament der land- und forstwirtschaftlichen Betriebe. Die Berufsausbildung erfolgt stelle der Landwirtschaftskammer fältig und abwechslungsreich wie in 15 Sparten (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Weinbau, Obstbau, Gartenbau, Beratung und Information: Bienenwirtschaft, Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement, etc.). Steiermark zeigt wieLehrlingses geht! und Fachausbildungsstelle der Beruf selbst. Die FacharbeiterBeratung und Information: qualifikation kann durch eine dreibei der Landwirtschaftskammer Steiermark Lehrlings- und Fachausbildungsstelle jährige Lehre, durch Absolvierung Hamerlinggasse 3, 8010 Graz Bildung und Ausbildung sind die wesentbei der Landwirtschaftskammer Steiermark 0316 / 8050 – 1322, lfa@lk-stmk.at einer dreijährigen Fachschule oder Hamerlinggasse 3, 8010 Graz lichen Erfolgsfaktoren im Berufsund WirtInformation: www.lehrlingsstelle.at 0316 / 8050 – 1322, lfa@lk-stmk.at über den zweiten Bildungsweg erschaftsleben. Gerade in der sich ständig Information: www.lehrlingsstelle.at

wandelnden Land- und Forstwirtschaft

#16

Info

sind eine qualifizierte berufliche Ausbil-

solvierung einer dreijährigen Fachschule

land- und forstwirtschaftlichen Unter-

dung und die ständige Weiterbildung die

oder über den zweiten Bildungsweg erlangt

nehmens der Zukunft gerecht zu werden.


RAUMBERG-GUMPENSTEIN TAG DER OFFENEN TÜR:

Samstag, 6. November 2021, 8:30 – 13:00 Uhr

Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein LERNEN FÜR´S LEBEN

WISSEN, TRADITION UND INNOVATION

» Lehr- und Forschungsbetriebe – konventionell und biologisch bewirtschaftet ▸ eigener Tierbestand, Lehrforst, Übungsräume und Werkstätten, ein Verarbeitungszentrum für Fleisch, Milch und Obst ▸ Chemielabor, Biologie- und Mikrobiologielabor, Lehrbiotop

Unsere SchülerInnen leben Traditionen, sind lernbereit und stets offen für Neues. Sie begegnen einander mit Wertschätzung und Respekt. Sie sehen das Verbesserungspotential bei Problemen. Wir – die HBLFA Raumberg-Gumpenstein stehen für unseren einzigartigen Zusammenhalt, der uns nicht nur zu einer ausgezeichneten Schule, sondern auch zu einer großen lebenslangen Gemeinschaft macht.

» projekt-, berufs- und praxisorientierter Unterricht » Praktika im In- und Ausland » Mitarbeit bei nationalen oder internationalen Projekten » Reife- und Diplomprüfung mit Mehrwert – Zusammenarbeit mit der Forschung

ECKDATEN

» 5-jährige Lehrgänge ▸ Agrarmanagement ▸ Umwelt- und Ressourcenmanagement » 3-jähriger Aufbaulehrgang ▸ Fachrichtung Landwirtschaft

LEBENSRAUM » neues und modern ausgestattetes Schülerheim mit optimaler Betreuung » Angebote im musikalisch-kulturellen und handwerklich-künstlerischen Bereich » viele sportliche Aktivitäten sowie die Teilnahme an Bewerben „schweißen zusammen“

Lehre Forschung Zukunft - Unsere Verantwortung Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt ­Raumberg-Gumpenstein Raumberg 38 | 8952 Irdning-Donnersbachtal T +43 3682 22451-0 F +43 3682 22451-210 office@raumberg-gumpenstein.at raumberg-gumpenstein.at

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THEMA BEWERBUNGSFOTO

(M)ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Fragen und Argumente wie: „Weshalb so ein Aufwand, es ist doch nur ein Bild?“, „Wer kann sich das noch leisten?“, „Ein schneller Schnappschuss tut es auch!“, „Wem es nicht gefällt, selbst schuld!“ oder „Außer Spesen nichts gewesen, deshalb spare ich mir das Geld“ kommen häufig vor.  Hast du dich schon einmal intensiv mit dem Grund auseinandergesetzt, warum das Bewerbungsfoto eine so wichtige Rolle spielt? Stelle dir eine Zeitschrift ohne Bebilderung vor oder eine Tageszeitung mit vielen Bildern verschiedener Menschen, und alle schauen finster drein. Würde Dir das gefallen?  Hättest Du noch Lust zum Weiterlesen? Ein  vernünftiges Bewerbungsfoto ist so wichtig, weil Du damit einen wichtigen Teil deiner Persönlichkeit, Deiner Einstellung zur Sache und einen Ausdruck Deiner Motivation vermittelst. Du möchtest diese Stelle unbedingt haben, um deine Fähigkeiten  in der neuen Firma unter Beweis zu stellen.  Das ist ein Grund zur Freude, den man Dir ansehen sollte.  Nimm eines deiner alten Bewerbungsfotos zur Hand. Schau es genau   an. Was empfindest Du dabei? Wie wirkst Du darauf? Findest Du Dich sympathisch? Was würdest Du   beim nächsten Mal anders oder besser machen? HINWEIS: Wenn es Dir nicht gut geht, du große Probleme hast, empfiehlt es sich, den Termin beim Fotografen zu verschieben. In solchen Momenten ist es fast unmöglich, unbefangen in die Kamera zu lächeln.  Gute Laune und ein freier #18

Foto: AdobeStock

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Dies gilt auch für Ihr Bewerbungsfoto. Gerade bei Ihrer Bewerbung ist ein aussagekräftiges Bild enorm wichtig. Und wir wissen, dass sich viele Bewerber gerade in diesem Punkt ziemlich unsicher sind.

Kopf sind ideale Voraussetzungen für ein strahlendes, sympathisches Endresultat. Such dir unbedingt einen professionellen und fachkundigen Fotografen! Und verwirf die Idee, die Automatenfoto-Box am Bahnhof (oder anderswo) aufzusuchen! Es sei denn, Du spekulierst auf eine Absage deiner Bewerbung: 

KLASSISCH IN FARBE ODER DOCH BESSER SCHWARZWEISS? Immer häufiger wird empfohlen, Schwarzweißporträts  zu verwenden, die als sehr gute Alternative zu herkömmlichen Farbfotos gelten. Ein farbiges Bild ist dennoch weiterhin aktuell und nicht aus der Mode gekommen. Mit einem Schwarzweißbild lasst du dem Betrachter mehr Platz für Interpretationen. Es eignet sich zum Beispiel hervorragend zum  Kaschieren kleinerer Hautun-


ebenheiten (bei Menschen mit blassem Teint wirkt eine Schwarzweißaufnahme optimal). Es lässt Dich auch ein wenig geheimnisvoll erscheinen und verbirgt ein Stück Deiner realen Gesamterscheinung.  Wer sich jedoch lieber in Farbe sieht, soll und kann dies so beibehalten.

DIE KLEIDUNG, EIN HEIKLES THEMA Zu tief, zu hochgeschlossen, zu langweilig – die Frage nach dem Kleidungsstil ist für viele eine nervenaufreibende und langwierige Angelegenheit. Mache die Wahl Deiner Kleidung abhängig von der Branche, in der Du Dich bewerben möchtest. Während sich ein Bäcker zum Beispiel nicht mit Anzug und Krawatte ablichten lassen muss, sollte sich ein Versicherungskaufmann schon mehr ins Zeug legen. Da die Modewelt heutzutage ein breites Spektrum an Stilen bietet, fällt die Auswahl des passenden Outfits nicht immer ganz leicht. Was auf keinen Fall geht, sind Brusthaare, die aus der geöffneten Knopfleiste eines Herrenhemdes hervorlugen, sowie gewagte Dekolletés bei Tops oder Damenblusen. Farbe und Stil Ihrer Kleidung sollten Deinem Typ entsprechen.  Je wohler Du Dich in Deiner Aufmachung fühlst, desto ungezwungener kommst Du auf dem Bewerbungsfoto rüber.

SCHMINKEN JA, ABER BITTE DEZENT Gegen Make-up hat niemand etwas einzuwenden, wenn es dezent benutzt wird. Kein Arbeitgeber möchte eine Angestellte oder einen Angestellten (wir meinen Männer ebenso wie Frauen), die/der womöglich während der Arbeitszeit den Lidstrich nachziehen muss. Es ist nicht nur dieser Aspekt, der einen negativen Eindruck entstehen lassen könnte. Bühnenreifes Make-up versteckt Deine natürliche Schönheit hinter einer Maske. Dabei hast Du doch nichts zu verbergen, sondern bist eine Frau mit unübersehbaren Reizen, wie ausdrucksvollen Augen, schönen Lippen, gepflegtem Haar? Glaube deshalb jedoch lieber nicht, ein Personaler ließe sich durch Deine Attraktivität beirren, beeinflussen oder überzeugen.   Dein künftiger Arbeitgeber ist an Dir vorrangig als seriöser Arbeitskraft interessiert, mit betont sexy Kleidung musst Du deshalb nicht auftrumpfen, es sei denn, der Job verlangt dies ausdrücklich.

Eine Ausbildung beim Weltmarktführer

Binder+Co ist ein internationaler Player in der Aufbereitung von Roh- und Recyclingstoffen. Das Gleisdorfer Unternehmen ist ein weltweit gefragter Spezialist, wenn es um die Siebung schwieriger Produkte oder die Aufbereitung von Altglas geht. Um weiterhin an der Weltspitze agieren zu können, setzt Binder+Co in allen Bereichen auf top ausgebildete Mitarbeiter. Seit jeher gilt das Unternehmen als begehrter Ausbildner zukünftiger Fachkräfte. Umfangreiche Ausbildung in Theorie und Praxis Zurzeit werden neun Lehrlinge in den Bereichen Maschinenbau und Zerspanungstechnik ausgebildet. Die Lehre umfasst die praktische Ausbildung in der Werkstatt, die Berufsschule, aber auch spezifische Schulungen wie zum Beispiel Schweißtechnik, den Kran- und Staplerschein oder Präsentationstechnik. Seit Kurzem wird auch das Modell Lehre mit Matura angeboten. Damit die Binder-Lehrlinge eine umfangreiche Kenntnis in der Praxis erhalten, wechseln sie alle drei Monate die Bereiche im Unternehmen. Als Lehrling zum Star of Styria. Nahezu jedes Jahr zählen die Absolventen der Binder+CoLehre zu den Stars of Styria, der WKO-Auszeichnung für die top Leistungen der Lehrabsolventen und ihrer Ausbildner. Aus den Staatsmeisterschaften ging sogar ein zweifacher Meister im Schweißen hervor. Lehrlingsausbildner Manfred Lafer ist stolz auf seine jungen Mitarbeiter, alle Binder-Lehrlinge konnten ihre Ausbildung erfolgreich abschließen – viele mit ausgezeichnetem Lehrabschluss.

v.l.n.r. Lehrlingsausbildner Manfred Lafer und Patrick Gürentz mit Lukas Raidl, Moritz Pein, Thomas Lafer, Marco Kubik und Mathias Pauli

Den Beweis, dass eine Lehre der Startschuss für eine Karriere zur Führungskraft sein kann, findet man ebenfalls bei Binder+Co. Manfred Lafer hat 1976 seine Lehre zum Stahlbauschlosser begonnen, Günter Schadl, Leiter des After Sales Bereichs und Franz Renner, Leiter der Qualitätssicherung haben vier Jahre später auch mit einer Lehre bei Binder+Co ihren erfolgreichen Berufsweg gestartet. Nähere Informationen zur Lehre und Jobmöglich­ keiten findest du unter www.binder-co.at


BEWERBUNGS MYTHEN D N A T S F Ü R P AUF DEM Text: Kathi Baumgartner

Noch immer kursieren viele Mythen, wenn es um das Thema Bewerbungen geht. Wir haben uns ein paar dieser Aussagen genauer angesehen und räumen mit einigen Irrtümern auf.

MYTHOS #1 Das Anschreiben – Um und Auf der Bewerbung? Hört man sich bei einigen Personalverantwortlichen um, wird schnell klar: Nicht jeder liest das Anschreiben. Viel interessanter ist meist der Lebenslauf, der schnell einen guten Einblick in die Lebens- und Berufsstationen sowie die Qualifikationen und Interessen des Bewerbers gibt. Somit muss aus dem Anschreiben keine Wissenschaft gemacht werden. Wichtig ist: Keine Tippfehler und kein seitenlanger Roman mit Standard-Floskeln.

MYTHOS #2

Blindbewerbungen sind aussichtslos Auch wenn ein für dich interessantes Unternehmen gerade keine Stellen ausgeschrieben hat, bedeutet das nicht zwangsweise, dass sich eine Initiativbewerbung nicht trotzdem lohnen kann. Oft zeichnet sich, beispielsweise durch Umstrukturierungen oder anstehende Karenzen, bereits Personalbedarf in der Zukunft ab, inseriert wird aber erst später. Die Chancen auf eine Einladung stehen also nicht schlecht, wenn die Firma bereits deine Unterlagen in Evidenz hält.

#20

MYTHOS #3 Masse statt Klasse Der Gedanke „Je mehr Bewerbungen, desto besser!“ scheint bei der Jobsuche naheliegend. Nichts desto trotz gilt eines zu bedenken: Ab einer gewissen Anzahl an Bewerbungen ist es kaum mehr möglich, jedes Schreiben der ausgeschriebenen Stelle und Firma maßgeschneidert anzupassen. Personalisten haben ein gutes Auge dafür, ob das ihnen vorliegende Bewerbungsschreiben offensichtlich an jeden beliebigen Arbeitgeber gerichtet ist. Daher machen 4–5 gezielte, individuelle Bewerbungen mehr Sinn als ein Standardschreiben an möglichst viele Unternehmen zu schicken.


MYTHOS #5 MYTHOS #4 Du musst alle Anforderungen erfüllen Auf der Suche nach dem passenden Job kann es durchaus einschüchternd sein, wenn man die oft hochtrabend klingenden Anforderungen in den Inseraten liest. Die Stellenausschreibungen kann man sich jedoch quasi als „Wunschkonzert“ des Arbeitgebers vorstellen. Hier gilt es zu unterscheiden zwischen zwingend notwendigen Kenntnissen und Fähigkeiten und „nice to haves“. Während also z.B. das Besitzen eines Führerscheins oder das Beherrschen einer bestimmten Fremdsprache Grundvoraussetzung für einen gewissen Job sein können, ist das abgeschlossene Studium zwar vielleicht von Vorteil aber nicht zwingend notwendig, wenn du trotz fehlendem Zeugnis ein Ass auf diesem Gebiet bist. Geht dies klar aus deiner Bewerbung hervor, steht der Einladung zum Jobinterview somit nichts im Weg.

Privatsache Nicht alle Inhalte, die du im Netz von dir Preis gibst, sind so privat, wie du vielleicht denkst! Nahezu jeder HR-Manager sucht online nach Informationen zu Bewerbern. Gut, wenn er dabei auf ein aktuelles Profil in einem Business-Netzwerk stößt. Schlecht, wenn Fotos von ausschweifenden Parties, Postings mit radikalen Meinungen oder andere kompromittierende Inhalte zum Vorschein kommen. Am besten du googelst mal deinen Namen und beurteilst objektiv die Ergebnisse deiner Web- und Bildersuche. Gefällt dir – aus Sicht eines Dritten – was du siehst? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit für die Überarbeitung der Privatsphäre-Einstellungen in deinen Social Media Accounts. Auch das gezielte Anlegen von Profilen in gängigen Jobnetzwerken wie z.B. Xing oder karriere.at kann deine Online-Präsenz mit wenig Aufwand ins beste Licht rücken.

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DEINE ENTSCHEIDUNG MATURA

LEHRE

Text: Kathi Baumgartner

Hast du dich dazu entschieden, dass du einen Lehrberuf einer akademischen Laufbahn vorziehst? Dann ist schon ein grundlegender Schritt in Richtung Karriereplanung getan! Bei der Suche nach der richtigen Lehre stehen jedoch viele vor der Qual der Wahl. Erfahre hier, wie du in wenigen Schritten herausfinden kannst, welche Lehrstelle zu dir passt.

Lehrstellensuche in 5 Schritten Die Entscheidung für eine Lehre sollte gut überlegt sein. Eine Liste sämtlicher Lehrberufe findest du beispielsweise auf der Website der Wirtschaftskammer Österreich. Die folgenden Dinge solltest du bei deiner Suche beachten: 1 Hör‘ auf dein Bauchgefühl. Das sagt sich zwar leichter als es oft ist, aber dein Gespür dafür, was dir Freude macht, ist einer der besten Richtungsweiser, wenn es um die Wahl deines künftigen Berufs geht.

#22

2 Befrage dein Umfeld. Oft können Eltern, Familie oder Freunde, die dich gut kennen hilfreiche Hinweise darauf geben, was dir liegt oder wo sie dich sehen. 3 Hol‘ dir Rat von Insidern. Für alles Mögliche greift man heutzutage auf Erfahrungsberichte zurück; sei es die Rezension eines Restaurantbesuchers oder der Bericht über das angesagteste Urlaubsziel. Warum also nicht im Bekanntenkreis umhören, ob jemand vielleicht schon die gewünschte Ausbildung macht oder gar schon im angepeilten Berufsfeld tätig ist. Bei der Befragung der Person ist es wichtig, um ihre ehrliche Einschätzung des Berufs zu bitten. 4 Sammle Erfahrungen. Informiere dich über Angebote zu Schnupperlehren und nutze die Gelegenheit unter realen Bedingungen mehr über den Wunschjob


zu erfahren. Denn nur wenn man weiß, worum es bei einem Job wirklich geht, kann man einschätzen, ob man dafür geeignet ist oder die Vorstellungen doch von den tatsächlichen Anforderungen und Tätigkeiten abweichen. 5 Lass‘ dich beraten. Das Angebot an professionellen Berufsberatungen in Österreich ist groß. Daneben bieten beispielsweise auch Berufseignungstests auf diversen Karriereplattformen oder der „Lehrlingskompass“ vom AMS eine gute Möglichkeit, die individuelle Berufseignung herauszufinden. Die „Schnupperlehre“ Wie das Wort schon verrät, geht es hierbei um das Hineinschnuppern in einen bestimmten Beruf. Dabei können Jugendliche für kurze Zeit (längstens eine Arbeitswoche!) die Aufgaben und Tätigkeiten in einem Unternehmen unter die Lupe nehmen und ein Gespür dafür entwickeln, ob es sich um ein Berufsfeld handelt, das eigene Interesse abdeckt und in dem man persönliche Fähigkeiten zum Einsatz bringen kann. Auch erhält man direkten Einblick, wie es tatsächlich in den Firmen zugeht und was der angestrebte Beruf alles beinhaltet. Die meisten Arbeitgeber freuen sich, für angehende Lehrlinge attraktiv zu sein, also: Nur Mut beim Anfragen.

WICHTIG Wichtig bei einer privat organisierten Schnupperlehre ist, dass eine schriftliche Berufspraktikumsvereinbarung vorliegt, welche besagt, dass die Interessenten ausschließlich zur Berufsorientierung im Betrieb sind, und demnach weder Arbeits- noch Entgeltpflicht besteht.


Foto: iStockphoto | gulfix

DER ERSTE

EINDRUCK

In der Kürze liegt die Würze – das gilt auch für die ­Bewerbung, wo man mit wenigen Worten und in ­knapper Zeit seine besten Seiten präsentieren muss.

Text: Reinhard Czar

Was zählt, sind die wahren Werte, sagt man. Stimmt. Aber nicht alle wahren Werte sind im ersten Augenblick zu erkennen. Und genau da greift ein anderes Sprichwort: Der erste Eindruck ist entscheidend. Das sollte man beherzigen, wenn man im Internet, in Tageszeitungen und Magazinen oder auch nur vom Hörensagen seinen Traumjob gefunden hat und sich diesen sichern möchte. Bei der Versendung von Bewerbungsunterlagen, bei Einstellungsgesprächen und Hearings bleibt meistens

#24

gar nicht die Zeit bzw. der Platz, um sich in all seinen Facetten umfassend darstellen zu können. Es geht darum, einen ersten Eindruck zu vermitteln, wobei neben dem erforderlichen fachlichen Wissen heute verstärkt auf die sogenannten Soft Skills Wert gelegt wird: Kann er/sie mit Kollegen umgehen? Kann er/sie auch auf ungewöhnliche Kundenwünsche reagieren? Ist er/sie in der Lage, im Team zu arbeiten? Diese Fähigkeiten sind es, die bei Einstellungsgesprächen oft unbemerkt gecheckt werden. Denn dass man die fachliche Qualifikation mitbringt, bestätigen meistens die Zeugnisse. Außerdem gibt es oft auch spezielle Einschulungen im Betrieb, wo die spezifischen Anforderungen nähergebracht werden.


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Das Erste, was ein Personalchef in die Hand bekommt, ist das Begleitschreiben zu den Bewerbungsunterlagen, im Fachjargon auch Motivationsschreiben genannt. Darin erklärt man, warum man sich ausgerechnet für besagten Job bewerben möchte. Während der Lebenslauf ohnehin starren Richtlinien folgt und die Zeugnisse kopiert oder gescannt werden, lässt das Motivationsschreiben ein wenig Platz für Individualität – diesen sollte man nutzen, ohne zu übertreiben. Ein wenig auffallen ist okay, zu viel Abweichungen von der Norm sollte man sich aber nicht gestatten. Ausnahmen bilden da lediglich die ausgesprochenen Kreativberufe, wie z. B. in der Werbewirtschaft, wo ein durchgeknalltes Bewerbungsschreiben durchaus Erfolg haben kann. In allen anderen Fällen gilt: Mit gut lesbaren Worten seine Vorzüge in der gebotenen Kürze charakterisieren, auf zu viel Eigenlob verzichten, Selbstbewusstsein an den Tag legen, ohne in Überheblichkeit zu verfallen und: keine Tipp- und Rechtschreibfehler. Denn die zeugen von Schlampigkeit, die man bei keinem künftigen Mitarbeiter haben will. Für das Bewerbungsgespräch gilt: entsprechende Kleidung und gepflegtes Äußeres! Mitbringen sollte man ein wenig Wissen über das Unternehmen und die Branche, falls man wechselt (Internetrecherche!); konkrete Vorstellungen zu Arbeitszeit und Gehalt (gern gestellte Fragen, obwohl man sich beides meistens ohnehin nicht aussuchen kann); ausführliche Begründung, warum man den Job anstrebt. Gegen die Nervosität, die sich häufig in atemloser Rede niederschlägt, hilft folgender Tipp: Wenn man aufgerufen wird, dreimal tief durchatmen, bevor man den Raum zum Gespräch betritt – dann geht einem nicht so schnell die Luft aus.

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R E B Ü H C Ä R P S E G S G N U B R BEWE Z N E R E F N O K O E ID V R E D TELEFON O

Text: Silke Strasser

Immer mehr Unternehmen möchten Bewerbungsgespräche über Telefon oder Skype führen. Mittlerweile greifen auch kleinere Arbeitgeber oder Arbeitgeberinnen zu diesen Interviewmethoden, um eine Vorauswahl der BewerbungskanditatInnen – ohne großen organisatorischen Aufwand – treffen zu können. Für BewerberInnen selbst ist so ein Gespräch über Telefon oder Skype oft eine neue Erfahrung und bereitet daher Unbehagen. Mit den folgenden Tipps kannst du dich perfekt darauf vorbereiten. Wichtig ist, dass du ein solches Interview genauso ernst nimmt, wie ein persönliches Vorstellungsgespräch in einer Firma. Gelegentlich kommt es sogar vor, dass jemand direkt im Anschluss daran eine Jobzusage erhält. Ein Anruf zu einem Bewerbungsgespräch kann auch überraschend kommen – quasi als Stresstest. Melde dich am Telefon jedenfalls immer mit deinem ganzen Namen. Falls du gerade nicht sprechen kannst, vereinbare einen neuen Termin. Um ein konzentriertes Gespräch führen zu können, benötigst du ein ruhiges Umfeld. Achte darauf, dass niemand das Interview stört und es keine ablenkenden Hintergrundgeräusche gibt. Es ist ungünstig, während des Gesprächs zu essen oder zu rauchen. Lege deinen Lebenslauf und die Stellenanzeige vor dich hin. Halte Papier und Stift griffbereit, um wichtige Informationen festhalten zu können. Ein Glas Wasser kann hilfreich sein bei trockenem Mund. #26

ALS VORBEREITUNG ZU JEGLICHER ART VON BEWERBUNGS­GESPRÄCHEN SOLLTEST DU ... ⊲ ⊲ ⊲ ⊲

dich über das Unternehmen erkundigen, die Stellenanzeige gründlich studieren, Antworten auf gängige Fragen überlegen und mögliche Fragen deinerseits vorformulieren.

Bedenke, dass sich Mimik und Gestik in der Stimme niederschlagen. Spaziere nicht während des Interviews in deiner Wohnung auf und ab. Nimm in aufrechter Körperhaltung Platz und setze ein Lächeln auf – deine Stimmer wird dadurch freundlicher klingen. Auch eine Einladung zu einem Skype-Interview ist durchaus gängig geworden. Skype ist eine willkommene


Alternative, wenn aus Termin- oder Organisationsgründen ein persönliches Treffen nicht möglich ist. Für Personaler ist es von Vorteil, JobkandidatInnen bei Skype sehen zu können und mit ihnen zu interagieren. Dadurch ist es leichter abzuschätzen, ob er oder sie ins Unternehmen passen könnte. Skype-Termine sind immer fest vereinbart, d.h. du kannst dich auf das Gespräch gut vorbereiten.

Beachte Folgende Tipps: ⊲

achtzigzehn | Foto: Joel Kernasenko | BEZAHLTE ANZEIGE

Bei technischen Störungen solltest du unbedingt Ruhe bewahren. Jeder Personaler weiß, dass solche Probleme auftreten können. In so einem Fall kannst du beweisen, dass du auch in Stresssituationen Nerven bewahren kannst. Es empfiehlt sich aber, schon im Vorhinein ein Prozedere auszumachen: wird das Gespräch über Telefon weitergeführt oder ein neuerlicher Versuch über Skype unternommen? Ist das geklärt, können peinliche Wartezeiten oder Missverständnisse vermieden werden.

⊲ Wähle einen seriösen Skype-Namen und ein angemessenes Bild aus. ⊲ Sorge für eine stabile Internetverbindung und gute Bild- und Tonqualität. ⊲ Begib dich an einen ruhigen, störungsfreien Ort. ⊲ Sorge für Ordnung im Hintergrund deines Sitzplatzes. ⊲ Kleide dich ordentlich. ⊲ Schalte Störfaktoren, wie das Handy oder Straßenlärm, aus. ⊲ Setze dich aufrecht hin und kontrolliere deine Mimik und Gestik. ⊲ Sorge für einen günstigen Lichteinfall, weder zu stark von vorne, noch von hinten.

Mit diesen Tipps und ein wenig Vorbereitung kann dein Bewerbungsgespräch, egal ob persönlich, über Telefon oder Skype, gelingen! Viel Erfolg!

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Bist du handwerklich begabt, hast einen grünen Daumen oder Lust darauf, im Büro zu arbeiten? Ganz egal, wo deine Stärken liegen – wir bieten dir rund 17 Lehrberufe in den verschiedensten Bereichen und unterstützen facebook.com/grazholding

dich bei der Lehre mit Matura.

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Wir freuen uns auf dich!


AM PULS

DER ZEIT

LEHRE ELEKTROTECHNIK Text: Christian Huemer

Dieser Lehrberuf ist wahrlich eine heiße Aktie, die in den kommenden Jahren an Wert immer weiter steigen wird! Ob Photovoltaik, E-Mobilität oder Smart Living – unser aller Zukunft, die gesamte Energiewende funktionieren garantiert nicht ohne ElektrotechnikerInnen. Der Lehrberuf ist modular aufgebaut, das heißt im Grundmodul von 2 Jahren lernst du alle Kernkompetenzen der Elektrotechnik. Danach wählst du zwischen 4 unterschiedlichen Hauptmodulen, welche jeweils 1,5 Jahre dauern. Du spezialisierst dich entweder in Elektro- und Geböudetechnik oder Energietechnik oder Anlagen- und Betriebstechnik oder wählst als Hauptmodul die Automatisierungs- und Prozessleittechnik. Nach 3,5 Jahren kannst du noch, wenn du das möchtest, weitere 6 Monate in einem Spezialmodul noch zusätzliches Know How in einer der Fachrichtungen erwerben. Nach dem Lehrabschluss und einigen Jahren Praxis kann dein nächstes Ziel die Befähigungsprüfung Elektrotechnik (vergleichbar mit einer Meisterprüfung in anderen Branchen) sein. Das wäre dann auch die Basis für einen weiteren Karriereschritt, eine akademische Master-Ausbildung Integrales Energieund Gebäudema­nagement am Wifi Steiermark. Eine zweite Schiene wäre auch die Lehre mit Matura–dazu wählst du einfach deine Leh­re mit Matura und schließt

Fotovoltaik, e-Mobility und smart living - Unsere ­Zukunft funktioniert nicht ohne Elektriker! CHRISTIAN GAICH Landesinnungsmeister

Dominik Fromm, steirischer Landesmeister der steirischen Jungelektriker 2019 ist Elektrotechniker mit Leib und Seele


Lehrlinge sind in der Elektrotechnik stark gefragt - ein kriesensicherer Beruf ▼ steirische Landesmeisterschaften

nach 3,5 Jahren mit der LAP und Matura den Lehrberuf ab. Als Kommunikationselektroniker lernst du alles über Audiound Videoelektronik, Antennen- und Satellitenemp­ fangstechnik, sowie über Empfangs- und Sendetechnik. Als VeranstaltungstechnikerIn bist du es, zum Beispiel, der/die bei Konzerten, Open Airs und anderen komple­xen Events zum maßgeblichen Gelingen beiträgt, denn du bist „der gute Ton!“ und der „tolle Lichtechniker“, den alle Sänger und Musiker lie­ben werden! Das Berufsfeld ist lebensnah, immer am Puls der Zeit, unglaublich vielseitig und breitgefächert und bietet dir nicht nur spannende Herausforderungen, sondern auch einen krisensicheren Beruf mit großen Karrierechan­ cen und sehr gutem Verdienst von Anfang an.


h Fotos: intouc

KARRIERECHANCE INSTALLATEUR! Text: CHRISTIAN HUEMER

Starte deine Lehre zum Installateur, mit mehr Geld und mehr Zukunft, denn als österreichische Fachkraft für Heizungs-Sanitär- und Lüftungsanlagen bist du der erste Ansprechpartner für Planung, Montage und Service von verschiedenen Heizungssystemen (von Biomasse über Solarthermie bis zu Wärmepumpen), planst und montierst Trinkwasseranlagen, sowie natürlich sanitäre Einrichtungen bis hin zu ganzen Wellnessbädern. In diesem breitgefächerten Berufsfeld erwarten dich unzählige Weiterbildungs- und Spezialisierungsmöglichkeiten und so hast du schon sehr früh dein eigenes Geld in der Tasche und gestaltest deine eigene Zukunft aktiv, wie du es dir vorstellst: Wählst du die Lehre mit Lehreabschluss, so hast du bei Abschluss gleich zwei °zwei Fliegen mit einer Klatsche geschlagen“.Am WIFI Steiermark kannst du dich nach dem Lehrabschluss und einigen Jahren Praxis auch für die Meisterprü­fung vorbereiten. Hast du einmal den Meistertitel in der Tasche bzw. auf deiner Visitenkarte und im Personalausweis vor deinem Namen – zum Beispiel Mst. Max Mustermann – steht dir mit dem berufsbegleitenden Masterstudium Integrales Energie#30


und Gebäudemanagement am Wifi Steier­ mark auch noch der Weg zum Master-Titel offen. Von der Lehre bis zum Master – steig ein, mehr Geld, mehr Zukunft!Möchtest du dich selbstständig machen und dein eigener „Herr“ sein, dann benötigst du nur noch einen Gewerbeschein und kannst dein eigenes Business starten. Österreichische Installateure sind weltweit nachgefragte Fachkräfte und viele Firmen bieten auch während der Lehrzeit bereits berufliche Auslandserfahrungen an. Mst.Matthias Ettl. Msc als Cheftrainer der steirischen Junginstallateure ist nicht nur selbst ein Beispiel für die vielfältigen Karrieremöglichkeiten in diesem Beruf, sondern ist nach wie vor fasziniert, wie breitgefächert das Berufsfeld ist und, dass „man sich eigentlich immer weiterentwickelt, immer am Ball bleibt“. Ettl freut sich als Cheftrainer natürlich, dass er „junge Talente fördern und bei ihrer Weiterentwicklung unterstützen“ kann und rückt auch alte Klischees, die noch teilweise in den Köpfen vorhanden sind, ins rechte Licht, denn: „Das Berufsbild des Installateurs ist bei weitem viel mehr, als nur Leitungen verlegen!“ Die Themen deiner Lehre sind die Themen unserer Zukunft: beginnend vom Klimawandel und der Ökologisierung und der damit verbundenen Her-

Mst. Matthias Ettl, MSc

Cheftrainer Steirische Junginstallateure

ausforderungen, wie erneuerbare Energietechnologien, Digitalisierung und Vernetzung, bis zum Planen,Gestalten und Umsetzen von intelligenten Gebäuden, mit allem, was dazugehört. Du als Profi gestaltest diese Zukunftsthemen aktiv mit. Also, wenn du von dir selbst sagen kannst, dass du praktisch, aber auch logisch denkst, technisch interessiert bist, Herausforderungen dich reizen, du gerne im Team arbeitest, im Inund Ausland Arbeitseinsätze als Fachkraft tätig sein willst, dann zögere nicht und steig` ein in die Lehre zum Installateur und sichere dir deinen Aufstieg und deine Karriere!


DER COUNTDOWN LÄUFT

Text: Kathi Baumgartner

Zu allererst: Glückwunsch! Du hast es – unter vermutlich zahlreichen weiteren Bewerbern – bis zum Vorstellungsgespräch geschafft. Schon allein dieser Gedanke und das damit eindeutig gezeigte Interesse des Unternehmens an deiner Person kann dabei helfen, die völlig normale Anspannung ein wenig zu lindern. Um die letzten Minuten vor dem Jobinterview sinnvoll zu nutzen anstatt nervös an den Fingernägeln zu kauen, verraten wir dir hier ein paar nützliche Tipps für die Momente vor deinem großen Auftritt. Grundvoraussetzung ist natürlich, dass du schon für den Weg zur vielleicht künftigen Firma genügend Zeit eingeplant hast und nicht erst in letzter Sekunde dem Personalleiter in die Arme läufst.

#32

Spieglein, Spieglein an der Wand Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das gilt auch für den ersten Eindruck den du machst, noch bevor das erste „Hallo“ ausgetauscht wird. Daher empfiehlt sich ein kurzer Besuch im Waschraum. Sitzt das Outfit? Hat sich vielleicht ein Krümel vom schnell noch verzehrten Mohnweckerl zwischen den Zähnen eingenistet? Sind die Fingernägel immer noch so sauber wie nach der morgendlichen Dusche? Falls nein ist jetzt die letzte Möglichkeit um nachzubessern und sich schnell noch ein wenig frisch zu machen. Profi-Tipp: Eine Nagelfeile und Zahnseide finden auch Platz in der kleinsten Hosentasche!

Haltung einnehmen Wenn du schon vorm Spiegel stehst bietet sich auch die Gelegenheit für eine einfache und wirkungsvolle Übung, das sogenannte „Power Posing“: Brust raus, Kinn und Blick nach oben, breitbeiniger Stand und Hände in die Hüften stemmen. Schon die bewusste Wahrnehmung dieser Superhelden-Pose hebt das Selbstvertrauen und lässt dich gestärkt in das anstehende Gespräch gehen. Nimm‘ deine Umgebung wahr Auf einen Termin hinzuwarten kann nervenaufreibend sein, auch wenn es sich nur um wenige Minuten handelt. Fast jeder neigt dazu sich in solchen Situationen ablenken zu wollen, doch Fokus ist


in diesem Fall das Zauberwort! Lass‘ das Smartphone in der Tasche und stattdessen bewusst die Umgebung auf dich wirken. Sei der sympathische Bewerber, der voll und ganz dabei ist und Vorbeigehende freundlich grüßt. Falls deine Hände unbedingt Beschäftigung brauchen: Schnapp‘ dir eine Zeitschrift oder einen Flyer des Unternehmens, falls vorhanden. Raus aus der Bittsteller-Rolle Eine Bewerbungssituation bedeutet Stress – keine Frage. Man steht unter Druck und möchte sich gleichzeitig bestmöglich verkaufen. Dennoch solltest du dir bewusst machen, dass du nicht in der Rolle des alleinigen Bittstellers bist. Ein kurzer Wechsel des Blickwinkels bringt die beruhigende Erkenntnis, dass sich auch das Unternehmen um deine Fähigkeiten und Arbeitskraft bewirbt und sich im besten Licht präsentieren will. Sei dir daher trotz aller Nervosität deiner Stärken und Vorzüge bewusst und zeige deinem Gegenüber was du leisten kannst und möchtest.

Tief durchatmen und nicht in Hektik verfallen Immer mit der Ruhe Endlich ist es so weit; dein Gesprächspartner trifft ein. Jetzt heißt es noch einmal tief durchatmen und nicht in Hektik zu verfallen. Lächeln setzt bewiesenermaßen Glückshormone im Körper frei und schafft von Beginn an eine positive Atmosphäre, die du nutzen kannst. Unter Stress neigen Menschen auch oft dazu viel zu schnell zu sprechen. Daher achte darauf und bremse dich, wenn nötig mit einem Schluck Wasser, bewusst ein.

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Nachhaltige Branche bietet Interessante Jobs Spannende Technologien attraktive stabile Arbeitsplätze gute Aufstiegschancen nach der Lehre : Die Papier und Zellstoffindustrie macht fit für die Zukunft

Foto: Norske Skog/Kniepeiss

Die Steirische Papier und Zellstoffindustrie ist mit knapp 1,5 Milliarden Euro Jahresumsatz einer der wichtigsten Wirtschaftszweige unseres Bundeslandes. Internationale Marktführer haben Ihre Produktionsstandorte in der Steiermark und sichern damit knapp 3000 Arbeitsplätze - und da vor allem in ländlichen Regionen. Auch wenn es am ersten Blick nicht so aussieht, aber Papier ist

Foto: Sappi/Kniepeiss

Gute Bezahlung und Aufstiegsmöglichkeiten Hinsichtlich Lohn und Gehaltsniveau ist die Papier und Zellstoffindustrie unter den Besten. Schon als Lehrling verdient man mehr als in vielen anderen Branchen. Und vor alle, die beruflich ordentlich Gas geben steht der Weg nach oben auf der Karriereliter offen. Ob Papiermaschinen führer, Werkmeister oder vielleicht sogar ein Job auf Management -Ebene lohnt sich auf jeden Fall. Und dank der internationale Verflechtungen der Papierbetriebe kann man , wenn man möchte vielleicht sogar Zeiten Tim Ausland verbringen

ein absolutes High-Tech-Produkt. Zum Beispiel steckt in einer Papiermaschine mehr Technologie als in einen Jumbo Jet. Papier begleitet uns durch den ganzen Tag, ob in Form der Müsliverpackung am Morgen, dem Heft in der Schule oder in Form von Toilettenpapier. In Zukunft spielt es als nachhaltige Alternative zu Kunststoff eine wichtige Rolle, denn Papier wird aus dem Rohstoff Holz gemacht und kann mehrmals recycelt werden. Das macht die Papierindustrie zum Vorreiter der Bioökonomie, einer Zukunft die ohne fossile Rohstoffe auskommt. Attraktiver Arbeitgeber. Die Papier und Zellstoffindustrie ist seit Jahrzehnten eine der wirtschaftlichen stabilsten Branchen auf dem Markt und sorgt mit zahlreichen Maßnahmen für attraktive Arbeitsplätze. In ihr werden Aus- und Weiterbildung großgeschrieben -vor allem bei Lehrlingen. Diese werden in modern ausgestatteten Lehrwerkstätten unterrichtet, wo jugendliche alles lernen, was sie dann direkt im Betrieb umsetzen können.

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Karriere nach der Lehre Selbstverständlich gibt es auch die Möglichkeit neben bzw. nach der Lehre die Matura zu absolvieren und zum Beispiel ein technisches Studium oder eine Fachhochschulausbildung abzuschließen. Was noch für diesen Karriereweg spricht. Viele leitende MitarbeiterInnen in Österreichischen Papierfabriken haben Ihre Karriere mit Lehre begonnen Über Ihr Interesse an einen spannenden JOB BETRIEBE IN DER PAPIERINDUSTRIE Brigl & Bergmeister, Niklasdorf Mag. Klaus Fast karriere@brigl-bergmeister.com Tel: 03842 800 280

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Foto: Schoklitsch KommR Dr. Erich Schoklitsch

Die Lehre und Lehrlingsausbildung erleben gerade schwierige Zeiten. Das Interesse der Jugendlichen eine Lehre zu beginnen ist gering, zudem ist die Lehrlingsausbildung selbst Corona bedingt eingeschränkt. Spartenobmann-Stv. KommR Dr. Erich Schoklitsch von der Wirtschaftskammer Steiermark sieht aktuell, abgesehen vom demographischen Wandel, in dem es in Summe weniger Jugendliche gibt, auch einen Trend hin zum Hochschulabschluss statt Lehrabschlussprüfung. „Mit der Lehrlingsausbildung gewinnt man viel Potenzial für die Zukunft und die Berufschancen, besonders mit der Möglichkeit einer Meisterprüfung, stehen sehr gut“, ist Dr. Schoklitsch überzeugt. Die Lehrlingsausbildung hat in Österreich eine lange Tradition und wird international sehr geschätzt. Sie steht allen Personen offen, die die neunjährige Schulpflicht erfüllt haben. Mit der Absolvierung einer Lehre wird eine  qualifizierte und vollständige Berufsausbildung  erworben. Es gibt starke Bestrebungen die Lehre mit Matura und auch die Lehre nach der Matura zu forcieren. Dr. Schoklitsch erklärt, dass der Ansatz Jugendlichen eine Lehre schmackhafter zu machen nicht nur innerhalb der Pflichtschule erfolgen muss, sondern auch an Höheren Schulen. Das Bewusstsein und auch Interesse für eine fundierte und zukunftsträchtige Ausbildung in Form einer Lehre entwickelt sich bei Jugendlichen unterschiedlich, deshalb sollte auch bei den Älteren angesetzt werden. Die WKO ist auch darum bemüht Jugendliche und Lehrbetriebe – besonders kleine Lehrbetriebe sind besonders auf Unterstützung angewiesen -vielfältig unter die Arme zu greifen. Finanzielle Beihilfen für Betriebe und spezielle Einrichtungen und Services, wie z.B. das Talentcenter der WKO für noch unentschlossene und lernbegeisterte Jugendliche, sollen die Zahl der Lehrlinge erhöhen. Zudem gehen die Lehre und Lehrlingsausbildung mit der Zeit. „Es ist eine Entwicklung im Fluss mit den gegenwärtigen Gegebenheiten des Arbeitsmarktes“, sagt Dr. Erich Schoklitsch und verweist auf die neu entstandenen Lehrberufe und Verbesserungen innerhalb der Ausbildung in den letzten Jahren. Sowohl neue Lehrberufe, wie z.B. im Spezialtiefbau oder im IT-Bereich, als auch ein Augenmerk auf Arbeitserfahrungen im Ausland, sollen das Leitbild „Lehre hat Zukunft und wird auch immer Zukunft haben“ verstärkt an die Jugendlichen herantragen.

#36

Zahl der steirischen Lehranfänger und Lehrbetriebe nimmt wieder zu Die Berufs-EM EuroSkills ist gestartet, wo sich Österreichs Jungfachkräfte-Elite mit den Besten der Besten Young Professionals Europas messen wird. Basis für viele rot-weiß-rote Erfolge ist die Lehre, die auch in Zeiten von Corona am Arbeitsmarkt höchst gefragt, aber als Qualifikation oft schwer zu finden ist – Stichwort Fachkräftemangel. Doch da zeigen die intensiven Bemühungen vieler Betriebe und nicht zuletzt die Initiativen der WKO Steiermark nun Früchte: Sowohl die Zahl der Lehranfänger (von 4.412 auf 4.671) als auch die Zahl der Lehrbetriebe (von 4.866 auf 4.904) konnte gegenüber dem Vorjahr – mit Stand jeweils 31. August – gesteigert werden. „Damit absolvieren aktuell insgesamt 14.197 Jugendliche in der Steiermark eine Lehrausbildung. Eine gute Nachricht und ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Fachkräftemangel“, betont WKO Steiermark Präsident Josef Herk, Initiator der EuroSkills in Graz. Mit September beginnt nicht nur wieder der Ernst der Schule, sondern für viele Jugendliche auch die Lehrausbildung. Und da zeichnet sich heuer im Steirerland ein erfreulicher Trend ab: „Die Zahl der Lehrlinge steigt wieder. Exakt 4.671 Mädchen und Burschen haben mit Stichtag 31. August eine Lehre begonnen, das sind um 259 Jugendliche bzw. um 5,9 Prozent mehr als im Jahr zuvor“, berichtet WKO Steiermark Präsident Josef Herk. Dadurch verzeichnet man - nach dem coronabedingten Einbruch des Vorjahrs – nun auch bei der Gesamtzahl der Lehrlinge wieder eine Stabilisierung bzw. sogar ein ganz leichtes Plus (Zunahme von 14.188 auf 14.197). „Besonders erfreulich ist zudem die Entwicklung der Ausbildungsbetriebe, deren Zahl ist in der Steiermark im Vergleichszeitraum nämlich von 4.866 auf 4.904 gestiegen“, so Herk. Dieses Plus könnte aber noch weitaus größer sein, würden die Betriebe ausreichend Bewerber finden. „Laut AMS sind mit Stand Ende August 2.015 offene Lehrstellen gemeldet, ihnen stehen 1.489 Lehrstellensuchende gegenüber. Das entspricht allein in der Steiermark einem Lehrstellenüberhang von 526 Ausbildungsplätzen, eine deutliche Zunahme gegenüber den Vorjahren“, erklärt Gottfried Krainer, Leiter der Lehrlingsstelle in der WKO Steiermark. Zum Vergleich: Im August 2020 gab es 330 Lehrstellen mehr als Bewerber, 2019 zum selben Zeitpunkt 177, wohingegen es vor zehn Jahren noch eine Lehrstellenlücke gab (-291). „Egal in welche Branche und in welcher Region ich zurzeit Unternehmerinnen und Unternehmer treffe, der Arbeits- und Fachkräftemangel ist quer durchs Land ein großes Thema“, betont Herk. Das bestätigt auch das aktuelle Wirtschaftsbarometer der WKO Steiermark, demnach sehen rund 82 Prozent der weiß-grünen Wirtschaftstreibenden die Suche und das Finden von ausreichend qualifiziertem Personal als eine ihrer unternehmerischen Hauptsorgen. „Hier droht ein echter Flaschenhals


für jeden künftigen Aufschwung, darum ist die Ausbildung im eigenen Betrieb auch so wichtig“, mahnt Herk. Für die WKO habe dieses Thema absolute Priorität.

„Verlieren jedes Jahr eine Stadt wie Weiz am steirischen Arbeitsmarkt“

Fotolia

Ein Hauptgrund für diesen Mangel ist die demographische Entwicklung. „Durch sie drängen heute nur mehr halb so viele Jugendliche auf den Arbeitsmarkt, wie in den 70er Jahren“, weiß Krainer. Denn 1979 lag die Zahl der 15-Jährigen noch bei 22.413, aktuell zählt man in der Steiermark nur mehr 11.250 Jugendliche in diesem Altersjahrgang. „Wenn jetzt also die geburtenstarken Jahrgänge in Pension gehen, verlieren wir am Arbeitsmarkt das Potential einer Stadt wie Weiz – und zwar jedes Jahr und das allein in der Steiermark“, warnt Herk. Darum sei es auch von zentraler Bedeutung alle geschickten Hände und hellen Köpfe bestmöglich ihren Interessen und Talenten entsprechend auszubilden und in die Wirtschaft zu integrieren. „Wir dürfen hier keine Jugendlichen mehr als Bildungsabbrecher verlieren. Darum haben wir als WKO auch ein Talentcenter ins Leben gerufen. Ein Modell, dass nicht nur international prämiert wurde, sondern mittlerweile auch von uns in andere Regionen exportiert wird“, betont Herk. Fünf Punkte sind ihm darüber hinaus für die Zukunft der Lehrlingsausbildung unter den gegebenen demographischen Rahmenbedingungen wichtig:

Es braucht neue Zielgruppen für die Lehre und attraktive Rahmenbedingungen, speziell was das Modell Lehre für Erwachsene, aber auch für Maturanten betrifft. Es braucht ein neues Bewusstsein für technische Berufe. Die positive Entwicklung der letzten Jahre müsse hier weiter beschleunigt werden, vor allem junge Mädchen sollten noch mehr für technische Karrierewege begeistert werden. „Mit Metalltechnik und Elektrotechnik befinden sich immerhin schon zwei solche Berufe unter den zehn häufigsten Lehrberufen von Mädchen, das wäre vor einigen Jahren noch undenkbar gewesen“, berichtet Krainer. Es braucht Berufsorientierung auch in Zeiten von Corona, diese darf nicht unter der Pandemie leiden. Viele Schnuppertage und Informationsveranstaltungen sind dieser im vergangenen Jahr leider zum Opfer gefallen. Es braucht eine Rückkehr zur Leistungsmentalität im kommenden Schuljahr. Die Statistik für das Jahr 2020 zeigt, dass das Minus bei Lehranfängern besonders groß unter der Gruppe von Wechslern aus weiterführenden Schulen war. Diese machten – gemessen nach Vorbildung der Lehranfänger – 63,6 Prozent des Rückgangs aus. Es braucht eine offene Debatte über die Notwendigkeiten des Arbeitsmarkts. „Diese dürfen nicht ständig mit Herausforderungen und Problemen der Integration in einen Topf geworfen werden“, spricht sich Herk für qualifizierte Zuwanderung aus.

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FANGFRAGEN Fangfragen im Bewerbungsgespräch! So konterst du clever Bewerber sollten auf Bewerbungsfragen ehrlich antworten. Doch können sich hinter scheinbar einfachen Fragen der Personaler Fangfragen verbergen.

Damit verfolgen Personalverantwortliche vor allem ein Ziel: das Wissen des Bewerbers, seine beruflichen Einstellungen und/oder sein Verhalten in unangenehmen Situationen zu testen. Ein Bewerber muss deshalb keine Angst haben, da ein professionell geführtes Bewerbungsgespräch kein „Kreuzverhör“ ist. Der Bewerber soll weniger aufs Glatteis geführt oder in Beweisnot gebracht werden, sondern vielmehr die Möglichkeit bekommen, seine gute Vorbereitung zu demonstrieren. Als Grundregel im Bewerbungsgespräch gilt: Bei allen Fragen möglichst locker und vor allem ehrlich bleiben, aber nicht einfach „losplaudern“. Zudem sollten auswendig gelernte Standardsätze vermieden und stattdessen individuelle Antworten vorbereitet werden.

! #38

Am Ende des Bewerbungsgesprächs wollen Personalverantwortliche meist erfahren, wie interessiert der Bewerber wirklich an der Stelle ist. Ein Bewerber sollte hier insbesondere Fragen stellen, die in Bezug auf die Stelle und das Unternehmen relevant sind (z. B. Weiterbildungsmöglichkeiten) und nicht hauptsächlich auf die eigene Existenzsicherung abzielen (z. B. Urlaubsregelungen, zusätzliche Firmenleistungen).


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Mit solchen Fragen will der Personalverantwortliche herausfinden, wie motiviert ein Bewerber ist, und eventuelle „Schwachstellen“ im Lebenslauf aufdecken. Meist hat ein Bewerber nachvollziehbare Gründe für Karriereverzögerungen, aber auch sonst kann oft Positives genannt werden

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#39


So gelingt deine Bewerbung auf Englisch

Text: Esther Unterweger Für den Schritt ins Ausland, ob nun für ein Praktikum, Stipendium, den Sommerjob oder deine Traumstelle in einem international agierenden Unternehmen, sprechen viele Gründe: interkulturelle Kompetenzen, internationale Kontakte, Sprachkenntnisse vertiefen und – nebenbei – Berufserfahrung sammeln. Der erste potenzielle Stolperstein: die Bewerbung auf Englisch. Eine simple Übersetzung deiner Unterlagen ist hierbei nicht ausreichend. Denn je nach Land werden unterschiedliche formale Anforderungen gestellt. Auf was du bei einer englischen Bewerbung zu achten hast, zeigen wir dir hier! ALLER ANFANG IST … DAS ANSCHREIBEN Für eine englische Bewerbung brauchst du immer einen Cover Letter, der im Deutschen mit dem Anschreiben bzw. Motivationsschreiben gleichgesetzt ist. Der Cover Letter ist der „Aufhänger“ deiner Bewerbung,

hier überzeugst du von deiner Motivation und betonst deine Kompetenzen. Der Cover Letter besteht neben der Adressierung (Absender – Empfänger – Betreffzeile – Anrede) und der Verabschiedung aus drei wesentlichen Abschnitten: Einleitung, Hauptteil und Schluss. In der Einleitung legst du deine Beweggründe für deine Bewerbung offen. DEUTSCH

Ich schreibe Ihnen, um Ihnen mein Interesse bezüglich der Position als (Berufsbezeichnung) auszudrücken, die aktuell bei (Name des Unternehmens) verfügbar ist. ENGLISCH

I am writing to you to express my interest concerning the position as a (name of profession) currently available at (name of company). → weiter gehts auf der Seite 42

#40


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/mkunasek /mariokunasek Impressum: FPÖ - Landespartei Steiermark · Conrad-von-Hötzendorf-Straße 58 | 8010 Graz


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Jede und jeder ist anders. Aber jede/r Einzelne hat die Chance verdient, das Beste aus sich zu machen. Im Talentcenter können Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren ihre Stärken und Talente an 48 Stationen erkunden. Der persönliche Talentreport enthält eine Zusammenfassung der Interessen und Fähigkeiten sowie dazu passende, konkrete Berufs- und Ausbildungsvorschläge.

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Vor- & Nachteile einer Kurzbewerbung ALS KURZBEWERBUNG WIRD EINE BESONDERE FORM DER BEWERBUNG BEZEICHNET, ­WELCHE LEDIGLICH AUS EINEM ANSCHREIBEN, EINEM TABELLARISCHEN LEBENSLAUF SOWIE EINEM  BEWERBUNGSFOTO  BESTEHT. Warum eine Kurzbewerbung senden? Eine Kurzbewerbung empfiehlt sich in erster Linie, wenn die Kontaktaufnahme nicht auf eine konkrete Stellenausschreibung erfolgt, sondern der Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen aus eigenem Antrieb dient. Des Weiteren werden Kurzbewerbungen häufig auf Messen oder Ausstellungen überreicht, wenn das Unternehmen nicht besondere Formulare für eine Kontaktaufnahme wegen einer möglichen späteren Beschäftigung benutzt. Nicht zuletzt ist sie häufig das Mittel der Kontaktaufnahme per E-Mail.

Was ist in einer Kurzbewerbung enthalten? Das Anschreiben einer Kurzbewerbung soll erkennen lassen, warum der Verfasser sich konkret beim angeschriebenen Unternehmen bewirbt. Sehr wichtig ist auch, das Aufgabenspektrum zu benennen, für welches sich der Bewerber interessiert. Zeugnisse werden einer Kurzbewerbung nicht hinzugefügt, dennoch dürfen und sollen erzielte Abschlüsse sowie erfolgreich absolviere Fortbildungen im Lebenslauf erwähnt werden. Sehr wichtig ist, dass der Bewerber angibt, auf Wunsch gerne eine vollständige Bewerbung mit allen dazu erforderlichen Unterlagen nachzureichen.

Checkliste zum Inhalt und Aufbau: Das gehört rein

#44

Das gehört nicht rein

Anschreiben (eine Seite)

Arbeitsproben

Bewerbungsfoto (eventuell)

Bewerbungsmappe

Tabellarischer Lebenslauf (eine Seite)

Referenzen, Zeugnisse


Welche Vor- und Nachteile bietet die Kurzbewerbung? Eine Kurzbewerbung ist für den Verfasser weniger aufwändig als die Erstellung einer umfassenden Bewerbungsmappe. Für die Personalabteilung bietet die kurze Bewerbung den  Vorteil, eine erste  Sichtung der Kandidaten für eine zu besetzende Stelle anhand weniger Unterlagen vornehmen zu können und dafür nicht umfangreiche Bewerbungsunterlagen lesen zu müssen. Als  Nachteil einer Kurzbewerbung   ist anzuführen, dass sie dem Bewerber nur begrenzte Möglichkeiten zum Herausstellen seiner besonderen Fähigkeiten bietet. Zugleich ermöglicht sie der Personalabteilung nur einen ersten Überblick über das Profil des Bewerbers. Wenn eine Kurzbewerbung als E-Mail eingereicht wird, sollte die korrekte Mailadresse der Personalabteilung oder des zuständigen Personalsachbearbeiters vorab ermittelt werden.  Mails an Adressen wie  office@unternehmen.at    können zwar zumeist zugestellt werden, sie wecken jedoch Zweifel hinsichtlich der Ernsthaftigkeit der Bewerbung, da sich ihr Absender erkennbar nicht mit dem Unternehmen und dessen Struktur beschäftigt hat. Wann ist eine Kurzbewerbung zweckmäßig und wann nicht? Eine Kurzbewerbung ist neben der Übergabe auf einer Messe oder einer Ausstellung sowie als  Ini-

GRAZ. WIR SIND EIN TEAM. Mehr als 30 Bezirkssportplätze vermitteln Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Freude an der Bewegung. Und darauf sind wir stolz.

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tiativbewerbung zweckmäßig oder aber, wenn in einer Stellenausschreibung ausdrücklich eine solche verlangt wird. Bei einer Bewerbung auf eine Stellenanzeige hin, wird in allen anderen Fällen immer eine vollständige Bewerbung gewünscht. Was folgt nach der Kurzbewerbung? Wenn die eingereichte Kurzbewerbung der Personalabteilung zusagt und das Unternehmen über eine passende freie Stelle verfügt, erfolgt in den meisten Fällen die Au fforderung, vollständige Bewerbungsunterlagen nachzureichen.  Zunehmend gehen Unternehmen auch dazu über, nach der Sichtung der Kurzbewerbung ein Telefoninterview zu führen oder den Bewerber gleich zu einem Gespräch einzuladen, wobei die weiteren Unterlagen zu diesem mitgebracht werden sollen.


Frauen in der Waffentechnik

A #46

An allen Straßeneinfahrten nach Ferlach prangt

auf der Seite das Schild „Willkommen in der Büchsenmacherstadt“. Das Büchsenmacherhandwerk und Ferlach ist eng miteinander verbunden. Unzählige Familiengeschichten sind von diesem einzigartigen Handwerk, das seine Besonderheit womöglich aus der Verbindung von Kunstwerk

und Technik bezieht, dominiert. Vom Erstgeborenen einer Büchsenmacherfamilie wird erwartet, dass er oder sie den Familienbetrieb weiterführt. Nicht selten geschieht es genauso. Der Sohn oder die Tochter wächst mit den Jagdwaffen auf und übernimmt die ihm oder ihr zugedachte Rolle.

Die Höhere Technische Bundeslehranstalt Ferlach bietet seit dem Jahre 1878 den jungen Menschen jene Ausbildung an, die sie später befähigen soll, den Beruf des Büchsenmachers oder Waffentechnikers auszuüben. Waren es vor Jahrzehnten fast ausschließlich männliche Schüler, die die Ausbildung zum Büchsenmacher oder eben zum Waffen- und Sicherheitstechniker absolvierten, so ist der Mädchenanteil stetig gewachsen. In diesem Jahre besuchen 18 Mädchen die Höhere Abteilung für Waffentechnik, wo sie mit der abschließenden Reife- und Diplomprüfung ein Zertifikat in die Hände bekommen, das ihnen die Tür in die Technik und zur Universität öffnet. Vier Mädchen werden in diesem Jahr ihre Ausbildung abschließen. Die vierjährige Fachschule für Büchsenmacher, deren Abschluss einer Gesellenprüfung gleichgestellt ist, wird von 8 Mädchen besucht, zwei davon schließen in diesem Jahr ab. Im Laufe der Ausbildung werden die jungen Menschen mit dem Wesen dieses außer-

gewöhnlichen Zweiges vertraut gemacht. Im Miteinander mit den Lehrpersonen, den Menschen in der Wirtschaft, denen sie bei Exkursionen oder ihren Praxiswochen begegnen, wachsen sie als Persönlichkeit, gewinnen Selbstvertrauen und werden sich ihrer besonderen Verantwortung bewusst, die sich aus dem Umgang mit Waffen ergibt. Sie lernen auch die Schattenseiten des Waffengebrauchs kennen, indem sie etwa die Wirkung von Geschossen, welche mit hoher Geschwindigkeit - mindestens doppelt so schnell wie der Schall - abgeschossen werden, im Ballistikunterricht modellieren, in der Werkstätte arbeiten sie an ihrer persönlichen Jagdwaffe, welche sie nach Verlassen der Schule erwerben können. Die Lebenswege, welche die Mädchen nach der Matura beschreiben, sind unterschiedlich. AbsolventInnen der Höheren Abteilung setzen ihren Weg an der Universität fort, studieren technische Zweige oder Wirtschaft, oder werden Juristinnen. Aber auch der


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nahtlose Übergang in einen waffentechnischen Betrieb geschieht, die Basis dafür wurde oft schon während der Schulzeit gelegt, wo die Kontakte zu den Firmen aufgebaut wurden. Die Büchsenmacherinnen sind sehr stolz auf den von ihnen gewählten Weg und erzählen sehr gern von ihren Taten in den Werkstätten oder Laboratorien der HTL Ferlach. Manche von ihnen starten ihren beruflichen Weg als Mitarbeiterinnen in Firmen der Waffen- und Sicherheitstechnik. Wir freuen uns immer, wenn wir bei Betriebsbesichtigungen vertraute Stimmen aus der Ferlacher Vergangenheit hören. Die Ausbildung der Mädchen umfasst sowohl praktische als auch theoretische Anteile und vor allem wesentliche Disziplinen der Allgemeinbildung. Großer Wert wird auf die Entwicklung der Kommunikationsfähigkeit und der Sprachkompetenz gelegt. Wer sich für den Weg der Büchsenmacherin oder der Waffentechnikerin entscheidet, hat sehr konkrete Vorstellungen über die Gestaltung ihres Lebens. Die hohe Verantwortung, die man bei der Wahl dieses Zweiges eingeht, bringt es mit sich, dass man zu einem Eckstein in der menschlichen Gesellschaft wächst. Die Absolventinnen sind Botschafterinnen der HTL Ferlach und sichern damit der Schule einen festen Platz in einer immer stärker vernetzten Welt. Und sie bringen Sichtweisen ein, die Männern womöglich nie in den Sinn kämen. Sie machen den Schulalltag reicher. Vielleicht steht in gar nicht ferner Zukunft an den Straßeneinfahrten zu Ferlach das Schild „Willkommen in der Stadt der Büchsenmacherinnen und Büchsenmacher“. EUREGIO HTBLVA FERLACH Höhere Technische Bundeslehr- & Versuchsanstalt E: felix.poklukar@htl-ferlach.at W: www.htl-ferlach.at

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TAGE DER OFFENEN TÜR Freitag, 15. Oktober 2021 von 10 – 16 Uhr Samstag, 16. Oktober 2021 von 9 – 14 Uhr Information über Unterricht u. Projekte, Präsen­tationen, Möglichkeit der Besichtigung von Schule und Schülerheim, Lehrforst, Waldschule und Holztechnologisches Zentrum Auf Grund der Corona-Pandemie müssen die zum Zeitpunkt der Veranstaltung geltenden Sicherheitsbestimmungen für Veranstaltungen eingehalten werden. Aktuelles dazu können Sie jeweils der Homepage entnehmen.

Weitere Informationen: Tel.: +43 3862 51 770 www.forstschule.at willkommmen@forstschule.at Höhere Bundeslehranstalt für Forstwirtschaft Bruck/Mur 8600 Bruck/Mur, Dr.-Theodor-Körner-Straße 44


Green Energy Profis machen Zukunft

I

n den letzten Jahren hat die Energie Steiermark nicht nur zahlreiche Lehrlinge zu Green Energy Profis ausgebildet, sondern auch um mehr als zehn Millionen Euro den E-Campus, das österreichweit modernste Qualifikationszentrum im Bereich Erneuerbare Energie, errichtet. „Unser Unternehmen ist auf die exzellenten Leistungen von qualifizierten Fachkräften angewiesen“, sind sich die beiden Energie Steiermark-Vorstände Christian Purrer und Martin Graf sicher. „Neue Formen Erneuerbarer Energie und Herausforderungen der Nachhaltigkeit er-

Fotos: moodley

#48

fordern Wissen auf höchstem Niveau. Wir setzen damit ein klares Signal, dass wir über den Mangel an Fachkräften nicht jammern, sondern selbst aktiv etwas tun „Hoch qualifizierte junge Menschen sind der zentrale Schlüssel, um die Herausforderungen der Energiewende erfolgreich managen und die innovativen Projekte auch tatsächlich umsetzen zu können“, so Vorstandsdirektor Martin Graf. „Insbesondere die neuen Technologien im Bereich Photovoltaik, Speicher, Smart Home, E-Mobility und Smart Meter verlangen innovative Kompetenz am Puls der Zeit. Wir investieren daher in jene Köpfe und junge Talente, für die das Bekenntnis zum Klimaschutz gleichzeitig ihr Arbeitsplatz ist.“ Die Kooperation mit anderen Bildungseinrichtungen und privaten Unternehmen ist dabei Teil einer branchenübergreifenden Strategie, um den Nachwuchs zu „Green Energy Profis“ auszubilden. Im neuen „E-Campus“ ist auch die zentrale Fortbildungs-Drehscheibe für den gesamten Konzern untergebracht. Insgesamt werden hier jährlich über 700 Kurse, Seminare und Qualifizierungsmaßnahmen für die insgesamt rund 1.800 MitarbeiterInnen angeboten. Die Energie Steiermark wurde zuletzt mehrfach als „Bester Arbeitgeber der Steiermark“ ausgezeichnet, ist wesentlicher Hauptsponsor der EuroSkills 2021 in der Steiermark und bekräftigt auch damit ihr Bekenntnis zur Ausbildung. Green Energy Profis machen Zukunft Als innovativer Energiekonzern und steirisches Leitunternehmen sieht die Energie Steiermark in der Qualifizierung von Fachkräften einen entscheidenden Faktor für den Zukunftserfolg. In den letzten Jahren hat die Energie Steiermark


▲ Energie Steiermark-Vorstände Christian Purrer und Martin Graf

Neue Formen Erneuerbarer Energie und Herausforderungen der Nachhaltigkeit erfordern Wissen auf höchstem Niveau.

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So wie sich die Anforderungen am Arbeitsmarkt laufend verändern, hat sich auch die Art, Lebensläufe zu schreiben, in den letzten Jahrzehnten gewandelt. Welche Informationen nach wie vor essentiell im Curriculum Vitae (CV) sind und was du getrost weglassen kannst, erfährst du hier. DAS MUSS REIN Vollständige Kontaktdaten (Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse) Denke dabei daran, dass eine E-Mail-Adresse wie z.B. zauberfee1991@xy.com keinen sehr professionellen Eindruck macht und wähle – wenn möglich – eine A ­ dresse, die Vor- und Nachname beinhaltet! Ein möglichst aktuelles Foto Finger weg von Urlaubsschnappschüssen und Handy-Selfies! Die Wahl des Outfits sollte authentisch sein, denn nicht zu jedem Job und Arbeitgeber passt der klassische Business-Look.

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Klare Struktur Besuchte Schulen und berufliche Stationen immer in umgekehrter, chronologischer Reihenfolge angeben. Zeitliche Angaben sollten zumindest aus Monat und Jahr bestehen; nur Jahreszahlen alleine reichen nicht. Bleibe bei einer Schriftart und maximal zwei verschiedene Schriftgrößen. Strukturiere den CV mit Absätzen und beschränke dich auf höchstens 2 Seiten. Bisherige Anstellungen Kleine Schlampigkeiten mit großer Wirkung: Achte darauf, die Namen deiner früheren Arbeitgeber vollständig und korrekt zu nennen. Die AVL sollte z.B. korrekterweise AVL List GmbH heißen. Gib‘ auch bei jeder Position an, ob es sich um eine Voll-, Teilzeit- oder Praktikumsstelle gehandelt hat. Hobbies und Interessen Eine gute Gelegenheit, sich als Arbeitgeber bereits im Vorfeld einen Eindruck deiner Person


zu verschaffen, bietet die Angabe von persönlichen Interessen. Hier darf auch ruhig ein wenig ins Detail gegangen werden; beispielsweise magst du nicht einfach nur Musik, sondern spielst vielleicht in einer Band oder einem Musikverein. DAS MUSS NICHT SEIN Beruf der Eltern Religionsbekenntnis Ausnahmen bildet hier natürlich die Bewerbung für Berufe, bei denen die Religionszugehörigkeit durchaus eine Rolle spielt wie z.B. Krankenhäuser oder Kindergärten, deren Träger eine Kirche ist.

Damit sich der zukünftige Arbeitgeber ein Bild von dir machen kann, sollten auch Hobbies im Lebenslauf erwähnt werden.

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Verkehrsverbund Steiermark GmbH, Graz

13 Monate lang mit Bus, Bahn oder Bim durch die gesamte Steiermark! Erhältlich für Schüler*innen und Lehrlinge. Um nur C 119,– Gültig von 1. 9. 2021 bis 30. 9. 2022 Infos: www.verbundlinie.at

Kindergarten, Volksschule, Ferialjobs Muss nicht sein – die relevanten Schulzeiten, z.B. der Abschluss einer höheren Schule, reichen völlig. Bist du Berufseinsteiger und kannst noch nicht viel Erfahrung vorweisen, kannst du aber durchaus Praktika und Ferialjobs anführen.


Foto: AdobeStock

Pflege ist nicht mehr das, was es vor 40 Jahren war Text: Esther Unterweger Gut ausgebildete Pflegekräfte sind sehr begehrt am Arbeitsmarkt - sowohl in Krisenzeiten als auch in Zukunft. Der Pflegeberuf offeriert ein vielseitiges Arbeitsumfeld, von der Kinderkrankenpflege über die Intensivstation bis hin zur stationären Langzeitpflege. Im Zuge der Pflegeausbildung kann man somit in die verschiedenen Bereiche schnuppern, um schließlich sein geeignetes Arbeitsumfeld zu wählen - auch während des Arbeitslebens ist ein Wechsel möglich. Dem Pflegepersonal werden wichtige, medizinische Aufgaben anvertraut, wie z.B. dem Messen der medizinischen Basisdaten sowie Puls, Blutdruck etc. bis hin zum Setzen von Kathetern.  Die Aneignung von medizinischem Fachwissen ist somit die Grundlage jeder Pflegeausbildung. Mit der Gesetzesnovelle in der Gesundheits- und Krankenpflege 2016 wurden den Berufsgruppen des Gehobenen Dienstes und der Pflegehilfe eine dritte

#52

hinzugefügt, die Pflegefachassistenz (PFA). Die Pflegeassistenz (PA) ersetzt die bisherige Pflegehilfe. Es gibt somit drei Säulen der Pflegeberufe: die Pflegeassistenz, die Pflegefachassistenz und den Gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege. Eine Ausbildung zur Pflegeassistenz  oder Pflegefachassistenz an insgesamt sechs Schulen für Gesundheits- und Krankenpflege des Landes Steiermark ist derzeit  kostenfrei. Man schließt die Ausbildungspflicht ab und absolviert gleichzeitig die Ausbildung zur/zum Pflegeassistent/in bzw. Pflegefachassistenten/in. Währenddessen ist man vollversichert und erhält ein monatliches Taschengeld, auch Fachkräftestipendien sind erhältlich. Die Pflegeassistent/in-Ausbildung dauert 1 Jahr (Vollzeit) bis max. 2 Jahre (berufsbegleitend) mit insgesamt 1.600 Stunden theoretischer und praktischer Lehre. Die Zugangsvoraussetzungen beinhalten


eine erfolgreiche Absolvierung der 9. Schulstufe oder eine Pflichtabschluss-Prüfung, ein Lebensalter von mindestens 17 Jahren, gesundheitliche Eignung und Vertrauenswürdigkeit, ein gelungenes Aufnahmeverfahren und die zur Berufsausübung erforderlichen Kenntnisse der deutschen Sprache. Pflegeassistent/ innen bewegen sich in drei Bereichen: Pflegemaßnahmen, Handeln in Notfällen und Mitwirken bei Diagnostik und Therapie.  Eine Neuheit ist die Fachschule mit Pflegeassistenz. Jugendliche schließen ihre Ausbildungspflicht und den Beruf Pflegeassistenz nach 3 ½ Jahren an Fachschulen für Land- und Ernährungswirtschaft  des Landes Steiermark (FS) und  an Fachschulen für Sozialberufe des Bundes (FSB) ab. Der Einstieg erfolgt nach der 8. Schulstufe. Die Ausbildung zur/zum Pflegefachassistent/in umfasst zwei Wege. Zum einen können Personen ab 17 Jahren und nach der 10. Schulstufe eine Schule für Gesundheits- und Krankenpflege für 2 Jahre (Vollzeit) besuchen. Jugendliche nach der 9. Schulstufe können auch die einjährige Schule zur Vorbereitung auf die Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege in Graz durchlaufen, um die benötigte 10. Schulstufe zu absolvieren. Innerhalb der 2 Jahre absolviert man 3200 theoretische und praktische Stunden. Die Voraussetzungen für eine Ausbildung zum/zur Pflegefachassistent/in sind die dieselben wie in der Pflegeassistent/in-Ausbildung.

Zum anderen gibt es die Höhere Lehranstalt für Sozialbetreuung und Pflege (HLSP), in die Jugendliche nach der 8. Schulstufe einsteigen. Die Dauer beträgt 5 Jahre und der Abschluss ist mit Matura und einer Berufsausbildung in der Pflegefachassistenz oder Sozialbetreuung. Die Aufgaben von Pflegefachassistenten/innen ähneln denen der Pflegeassistenten/innen. Aufgrund der jedoch umfangreicheren Lehre werden noch weitere verantwortungsvolle Tätigkeiten übernommen. Als dritte Säule im Pflegeberuf gibt es die Ausbildung im Gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege zum /zur diplomierte/n Gesundheits- und Krankenpfleger/ in. Der Einstieg erfolgt nach der 10. Schulstufe, die Lehre dauert 3 Jahre Vollzeit mit 4500 Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis. Nach Absolvierung der Grundausbildung gibt es vielfältige Chancen in der Gesundheits- und Krankenpflege. Einerseits kann der unmittelbare Berufseinstieg erfolgen oder eine Weiterqualifizierung, andererseits kann man die Berufsreife- oder Studienberechtigungsprüfung ablegen, um Zugang in eine Fachschule für Sozialberufe mit integrierter Pflegeassistenzausbildung zu erhalten. Die neugestalteten Berufsbilder und Kompetenzbereiche sind klar strukturiert und erlauben einen gezielteren Einsatz des Pflegepersonals und damit eine Verbesserung der Patientenversorgung.

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noch in Kurzarbeit oder waren eine Zeit lang arbeitslos. Auch wenn das Arbeitslosengeld und das Kurzarbeitsentgelt grundsätzlich gut absichern, haben alle mit finanziellen Einbußen zu kämpfen. Manche glauben, darauf gebe es sogar einen gesetzlichen Anspruch. Dem ist aber nicht so.

WEIHNACHTSGELD IST KEIN GESCHENK Es bleibt auch in der Krise eine Tradition, die von der Gewerkschaft erkämpft wurde.

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Ohne das Weihnachtsgeld könnten es sich viele nicht leisten, Geschenke zu kaufen. Für viele Beschäftigte sind die Sonderzahlungen so selbstverständlich wie die jährliche Gehalts- oder Lohnerhöhung. In diesem Jahr ist dieses zusätzliche Einkommen für viele besonders wichtig. Denn die Corona-Pandemie hat Österreich nach wie vor fest im Griff. Viele waren oder sind

Weihnachtsgeld Fakten • Das Weihnachtsgeld ist eine jährliche Sonderzahlung (13. Gehalt) des Arbeitgebers – erkämpft von den Gewerkschaften. • Das Weihnachtsgeld bekommen ArbeitnehmerInnen zusätzlich zum Gehalt oder Lohn. • Es gibt keinen gesetzlichen Anspruch auf das Weihnachtsgeld, sondern es ist in den Kollektivverträgen geregelt. • Die Zahlung des Weihnachtsgeldes fällt meistens mit dem Novembergehalt zusammen.

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Mit einer Ausbildung in der IT am Puls der Zeit

Für eine rundum ­positive Bilanz

Hier wird Zukunft gemacht: IT steht für „Informationstechnik“ und bietet tolle Karrierechancen. Ob Smartphone-App, Hardware-Entwicklung, Netzwerksysteme oder Anwendersoftware: Die IT ist fixer Bestandteil des Alltags. Die IT-Lehre bietet neben HTL-Abschluss oder einschlägigem Studium damit ausgezeichnete Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg in die Branche der Zukunft. Prognosen zeigen, dass die Nachfrage nach Know-how in der IT ständig wächst. Schon heute fehlen in diesem Bereich rund 3.000 Fachkräfte. Steil nach oben zeigt auch der Anteil an jungen Frauen, die sich für eine vielversprechende Karriere in der IT entscheiden. Wer jetzt in die IT-Lehre einsteigt, hat beste Chancen auf eine Top-Laufbahn mit vielen Aufstiegsmöglichkeiten. Ein zusätzlicher Faktor ist das Gehalt: ITFachkräfte verdienen überdurchschnittlich viel.

Damit jeder Cent dort ist, wo er hingehört, gibt es die Profis in der Buchhaltung und Personalverrechnung. Ganz egal wie groß ein Unternehmen ist: Ohne professionelle Buchhaltung und Gehaltsabrechnung ist es finanziell im Blindflug unterwegs. Den Überblick über alle Ein- und Ausgänge sowie über die Gehaltsabrechnungen bewahren die Experten für Buchhaltung und Personalverrechnung. Die Digitalisierung hat in diesem Beruf voll Einzug gehalten: Softwareprogramme kommen für die Buchhaltung zum Einsatz, die Profis wickeln Meldungen an das Finanzamt und an Sozialversicherungen über Onlineportale ab. Mit dem Lehrberuf „Finanz- und Rechnungswesenassistenz“ gibt es eine moderne Ausbildung, die eine tolle Karriere verspricht. Weitere Wege zu diesem Beruf sind berufsbildende Schulen im wirtschaftlichen Bereich, ein wirtschaftliches Studium oder eine Ausbildung am WIFI.

Spannende Schwerpunkte In der neuen IT-Lehre gibt es verschiedene Schwerpunkte: • • • • •

Software-Entwicklung Netzwerk-Technik Hardware-Technik IT-Security Big Data & Cloud Computing

Drei neue Lehrberufe wurden geschaffen: • • •

Applikationsentwicklung – Coding Informationstechnologie Schwerpunkt Systemtechnik Informationstechnologie Schwerpunkt Betriebstechnik

„Mit einer guten IT-Aus­bildung braucht man sich keine Sorgen um die Zukunft zu machen!“

Drei spannende Berufe Buchhaltung Buchhaltung, Kostenrechnung und Jahresabschluss werden zuverlässig, zeitgerecht und kundenorientiert bearbeitet. Bilanzbuchhaltung Die Bilanzprofis werden nach einer Fachprüfung von der Behörde öffentlich bestellt. Personalverrechnung Die Profis im Bereich der Lohn- und Gehaltsverrechnung handeln praxisnah und effizient und setzen bei Unternehmen Ressourcen frei.

„Gutes Controlling ist die Grundlage für den Erfolg jedes Unternehmens.“

Dominic Neumann, MBA, Obmann Fachgruppe Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie #55


Foto: AdobeStock

Bestens vorbereitet zum ­Vorstellungsgespräch Text: Kathi Baumgartner Das erste Warten hat ein Ende! Du hast eine Einladung zum Jobinterview bekommen – jetzt geht es an die bestmögliche Vorbereitung, damit dich am Tag X nichts mehr so leicht aus der Ruhe bringen kann. Mach dich schlau Die gute Nachricht: Einen beträchtlichen Teil deiner „Hausaufgaben“ hast du vermutlich bereits im Zuge der Bewerbung gemacht. Dinge, die du jedenfalls über den vielleicht künftigen Arbeitgeber wissen solltest, sind z.B: Wie groß ist das Unternehmen? Welche Produkte oder Dienstleistungen werden angeboten und welche Firmenphilosophie wird vertreten? Ein Blick auf die Firmenwebsite und auch auf diverse Arbeitgeber-Bewertungsportale zahlt sich in jedem Fall aus. Informationen zu deinem Gesprächspartner zu recherchieren, schadet ebenfalls nicht, denn umgekehrt wirst du höchstwahrscheinlich auch gegoogelt. Organisation ist alles Was du am allerwenigsten an diesem wichtigen Tag gebrauchen kannst, ist zusätzlicher Stress auf Grund unvorhergesehener Situationen wie z.B. Staus etc. Daher mache dir einen

#56

Plan und bereite dich entsprechend vor: • Was will ich anziehen und liegt das gewünschte Outfit vielleicht gerade bei der Schmutzwäsche? • Wie lange brauche ich mit den Öffis und gibt es in der Nähe eventuell ein Café, in dem ich zusätzlich eingeplante Zeit überbrücken kann? • Gibt es genügend öffentliche Parkplätze oder hat die Firma einen Gästeparkplatz? Wichtig: Lasse dir in jedem Fall vorab eine bestenfalls schriftliche Terminbestätigung samt Name und Telefonnummer der Kontaktperson geben! Time to shine Das Interesse an dir wurde bereits mit deinem Lebenslauf geweckt. Nun heißt es für den potentiellen Arbeitgeber deine Hard- und Soft Skills, also deine fachlichen Qualifikationen und deine soziale Kompetenz genauer unter die Lupe zu nehmen. Mache dir also schon im Vorfeld Gedanken und spiele eine Bewerbungssituation z.B. mit Freunden oder Familie durch, um sicherer zu werden. Einige Standardfragen, die dich erwarten: Warum möchtest du gerade

für dieses Unternehmen arbeiten und was macht dich zum richtigen Kandidaten? Was sind deine Stärken und Schwächen? Weshalb möchtest du deine aktuelle Stelle aufgeben? Welche Karrierepläne hast du für die Zukunft? Wie erklärst du eventuelle Lücken im Lebenslauf oder häufige Jobwechsel? Deine Chance: Stelle Fragen Der vermeintlich schwierigste Part des Interviews ist geschafft, doch viele Bewerber unterschätzen die Wichtigkeit dessen, was nun folgt: Der Teil in dem du die Chance hast, deine Fragen an den Arbeitgeber zu stellen. „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“ ist in diesem Fall die falsche Taktik. Daher solltest du dir auch hier schon vor dem Gespräch überlegen, was du über die Stelle und das Unternehmen wissen willst. Viele Beispiele für mögliche Fragen und absolute „NoGos“ findest du online auf verschiedenen Karriereplattformen. Zu guter Letzt noch ein Tipp: Nach einem vielversprechenden Gespräch kannst du dich mit einer kurzen E-Mail noch einmal beim Gesprächspartner bedanken. So bleibst du positiv im Gedächtnis.


MAURER & SCHALUNGSBAUER MAURER & SCHALUNGSBAUER Johannes Ponsold, 4. Lehrjahr Maurer & Schalungsbauer

Foto: Lieb Bau Weiz

Warum für eine Lehre entschieden? Es war von vornherein klar, dass ich eine Lehre machen will. Ich wollte mein eigenes Geld verdienen und etwas handfestes erlernen. Eine weiterführende Schule war somit nie wirklich ein Thema. Ich habe dann in mehreren Bereichen geschnuppert und der Beruf des Mauer & Schalungsbauer hat mir am besten gefallen. Was gefällt dir am Beruf? Mir gefällt es, dass ich viel an der frischen Luft bin und das der Beruf so vielseitig ist. Ich bin ab dem Aushub bei der Baustelle involviert und sehe wie Tag für Tag das Projekt wächst. Mir gefällt es außerdem am Ende vom Tag sehen zu können was man geleistet hat. Was gefällt dir an deinem Ausbildungsbetrieb und wie sieht ein Alltag aus? Der Alltag schaut wie gesagt sehr abwechslungsreich aus – Schalung aufstellen, Eisen legen, Betonieren, Mauern, etc. Jede Baustelle hat andere Anforderungen und diese Vielseitigkeit gefällt mir an meinem Beruf. Bei der Firma Lieb Bau Weiz habe ich schon geschnuppert und mir hat es gleich gut gefallen, weil wir ein gutes Arbeitsklima haben und ich von Anfang an sehr viel gelernt habe. Beginnend bei kleineren Projekten wie Einfamilienhäuser bin ich mittlerweile auf deutlich größeren Baustellen im Einsatz. Auch das viele unserer Poliere und Bauleiter schon seit der Lehre im Unternehmen sind hat mir zugesagt.

E R H E L DEINE

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UNSERE HELDEN VON MORGEN! Lehrberufe bei LIEB: –

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BaustofffachberaterIn

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Gartencenterkaufmann/frau

SportartikelverkäuferIn

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Bürokaufmann/frau

Alle Infos unter www.lieb.at/lehre

#57


Fotos: Holztechnikum Kuchl Die Schülerinnen und Schüler des Holztechnikums Kuchl (HTL, FS) zeigen ihre Werkstücke

Holzberuf mit Weitblick und Zukunft Mit einem Holzberuf entscheidet man sich für eine zukunftssichere Branche – in Zeiten wie diesen, wichtiger denn je. Das Holztechnikum Kuchl (HTL, Fachschule, Internat) bietet die richtige Ausbildung dafür an. 400 Jugendliche aus ganz Österreich, Südtirol und Deutschland absolvieren aktuell die Schule. Die Ausbildung in Kuchl ist aufgrund ihrer breiten Ausrichtung rund um Holz, Technik und Wirtschaft einzigartig in Europa. Innovative Gegenstände wie Fahrräder komplett aus Holz, Surfboards oder Hurleyschläger wurden schon entwickelt und produziert. Wer die Ausbildung in HTL oder Fachschule absolviert, hat einen Arbeitsplatz in der heimischen Holzwirtschaft so gut wie sicher. Interessierte Schülerinnen und Schüler können sich jederzeit für virtuelle Infosessions anmelden. Man kann auch „schnuppern“, d. h. man nimmt am Unterricht teil und kann kostenfrei im Internat wohnen. Es gibt auch die Möglichkeit im Familienverband eine individuelle Schulführung zu machen. (Anmeldung jeweils über die Website www. holztechnikum.at).

AUFNAHMEVORAUSSETZUNGEN FÜR DAS HOLZTECHNIKUM KUCHL Interesse am Werkstoff Holz, positiver Abschluss der 8. Schulstufe; WIR SUCHEN junge Menschen mit Interesse für Holz, Technik und Wirtschaft WIR BIETEN Ausbildung zur Fach- und Führungskraft (HTL: WirtschaftsingenieurIn-Holztechnik, Fachschule: HolztechnikerIn oder TischlereitechnikerIn oder ZimmereitechnikerIn)

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Oben: Die HTK-Absolventen Daniel, Tom und Florian (v. li.) entwickelten ein Surfioard aus Naturmaterialien

Ein Schülerteam der HTL Kuchl produzierte einen neuen Werk stofi für Hurleys (Schläger für den irischen Nationalsport Hurling) anlässlich ihrer Diplomarbeit

EINLADUNG: TAGE DER OFFENEN TÜR (bitte kurz vorher auf die Website schauen! finden nur statt, wenn es die Corona-Situation erlaubt) Sa, 27. November 2021 von 9:00 bis 15:00 Uhr Sa, 29. Jänner 2022 von 9:00 bis 15:00 Uhr Sa, 11. Juni 2022 von 9:00 bis 15:00 Uhr Genaue Infos zu den Tagen der offenen Tür, zu individuellen Schulführungen vor Ort, virtuellen Schulpräsentationen oder Schnuppertagen bzw. die Anmeldung dafür: www.holztechnikum.at

Holztechnikum Kuchl Markt 136 A-5431 Kuchl Tel: +43 6244 5372-0 office@holztechnikum.at


DIE BAULEHRE: DEIN ERFOLGS-

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ZUKUNFT BAUEN,, DASS ALLE SCHAUEN! Kennst du das Gefühl, wenn du etwas schaffst, auf das du so richtig stolz sein kannst? Etwas, bei dem alle sagen „Echt? Das hast du gemacht?“ und um das dich alle beneiden? Etwas, in das du deine ganze Energie hineinsteckst, weil es dir einfach wahnsinnig viel Spaß macht? Das ist dein Erfolgserlebnis! Und Erfolgserlebnisse bietet dir die Baulehre: die Lehre für alle, die ihre persönliche Erfolgsgeschichte schreiben möchten. www.baudeinezukunft.at

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Fotos: EuroSkills 2021 | Lobenwein

RUNDUM ! D N E U A B F U A

Auch bei den EuroSkills wird fleißig gebaut!

Die Lehre am Bau hat viel zu bieten: Top-Gehalt, interessante berufliche Perspektiven und einen sicheren Arbeitsplatz. Am Bau sind Profis gefragt! Deswegen braucht man auch immer Leute, die qualifiziert sind und anpacken können. Je besser die Ausbildung, desto besser die Karrierechancen und der Verdienst. Und dafür gibt es nur eine Wahl: eine Lehre am Bau. Wer sich dafür interessiert, kann aus mehreren Berufen auswählen. #60

Berufe mit Zukunft Der bekannteste Lehrberuf am Bau ist sicher der Maurer, aber das war einmal. Im Jahr 2021 heißt der Beruf Hochbauer, denn es geht um wesentlich mehr, als Ziegel aufeinanderzustapeln. Digitalisierung, E-Lear-


u deine ganze Energie hineinsteckst, weil es dir einfach wahnsinnig viel Spaß macht?

olgserlebnis! Und Erfolgserlebnisse bietet dir die Baulehre: die Lehre für alle, die ihre ning, betriebswirtschaftliches Wissen – das und viel mehr

lgsgeschichte schreiben möchten. steht am Programm. Zum Hochbauer kommen noch Tief-

zukunft.at

bauer und Betonbauer (früher Schalungsbauer). Zusätzlich gibt’s auch noch den dreijährigen Lehrberuf „Bautechnische Assistenz“, der technische und kaufmännische FähigkeiBauDeineZukunft ten verbindet. Und wer noch tiefer in das Gebiet eintauchen möchte, dem steht die neue vierjährige Kader­lehre offen: Sie bietet eine vertiefende baubetriebswirtschaftliche Ausbildung sowie einen zusätzlich wählbaren technischen Schwerpunkt. Besonderes Zuckerl: Für alle Lehrlinge gibt’s ein gratis Tablet, das sie zu Hause und im Job nutzen können.

Der Bau wird digital Der Bau entwickelt sich ständig weiter. Das gilt auch für die Berufe und folglich muss die Ausbildung mit dieser Entwicklung Schritt halten. Was auf der Baustelle zum Teil bereits „state of the art“ ist, wird nun auch in der Ausbildung berücksichtigt, denn die Inhalte passen sich der modernen Berufswelt an. Unter anderem gibt es für alle Lehrlinge ein gratis Tablet, das in der Berufsschule und auf der Baustelle verwendet werden kann. Top-Verdienst Unschlagbar bei der Baulehre ist der Verdienst: Schon im ersten Lehrjahr winken 1.042 Euro brutto pro Monat, im zweiten Lehrjahr warten 1.563 Euro und im dritten Jahr bekommt ein Baulehrling 2.085 Euro. Bei Absolvierung einer Doppellehre erhält der Lehrling im vierten Lehrjahr 2.344 Euro pro Monat.

WEITERE INFOS ZUR BAULEHRE www.baudeinezukunft.at Kontakt und Info: Landesinnung Bau Körblergasse 111-113, 8010 Graz T +43 316 601-487 M baugewerbe@wkstmk.at H www.stmk.bau.or.at

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Auf diese Lehre kannst Du bauen!

Georg Tatzer mit seinem Ausbildner Daniel Turber

Text & Fotos: Christian Huemer

Als eines der größten Bauunternehmen Europas beschäftigt ­ STRABAG derzeit mehr als 75.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das weltweit tätige Unternehmen setzt auf eine fundierte Ausbildung von Lehrlingen mit zahlreichen Weiterbildungsmöglichkeiten, Aufstiegschancen und leistungsgerechten Prämien. So warten auf STRABAG-Lehrlinge neben attraktiven Kollektivverträgen bei guten Leistungen Sonderprämien von bis zu 1.000 Euro pro Jahr. Wer nach erfolgreich abgelegter Lehrabschlussprüfung und absolviertem Präsenzdienst seine Karriere im Konzern fortsetzt, erhält zudem eine Rückkehrprämie von 4.500 Euro brutto. Im neuen, topmodernen Ausbildungszentrum in Ybbs werden Lehrlinge auf die Lehrberufe Tiefbau, Hochbau, Pflasterin/Pflasterer sowie Betonbauerin/-bauer perfekt vorbereitet und die Ausbildung bildet ein stabiles Fundament, auf dem eine erfolgreiche berufliche Karriere aufgebaut werden kann. Außerdem gibt es die Möglichkeit, sich weiter zu spezialisieren.

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Georg Tatzer mit Lehrlingsbetreuer Steiermark, Karl Zitz


#Interviews

ALEXANDER KOSTADINOV

ROBIN SENEKOWITSCH

Warum hast Du Dich für eine Lehre in der Baubranche entschieden? Einer meiner besten Freunde begann eine Lehre bei STRABAG und war sofort begeistert. Mein Interesse am Bau war schon immer da. Nachdem ich die HTL abgebrochen habe, war die Entscheidung, in ein Unternehmen mit umfangreichen Möglichkeiten einzusteigen, sehr verlockend.

Wie bist Du zu STRABAG gekommen? Mein Vater ist selbstständiger Landschaftsbauer und Landschaftsgärtner und so kam ich schon früh mit dem Thema „Bauen“ in Berührung. Als sich die Möglichkeit zum „Schnuppern“ ergeben hat, habe ich diese genutzt und wusste sofort: Das möchte ich auch.

Lehrberuf: Tiefbauer-Schalungsbauer Lehrjahr: 4. Lehrjahr Alter: 23 Jahre

Welche Tätigkeiten interessieren Dich am meisten? Die Vielfalt an Aufgaben reizt mich. Der Schalungsbau liegt mir extrem, aber ich möchte auch einmal das Pflastern kennenlernen. Welche Voraussetzungen braucht es, um am Bau erfolgreich zu sein? Pünktlichkeit ist ganz wichtig, weil man Termine einhalten muss und die Abwicklungen ineinandergreifen. Ausdauer und Teamfähigkeit sind ebenso von Vorteil wie ein grundsätzliches Interesse an der Tätigkeit.

GEORG TATZER

Lehrberuf: Hochbauer-Schallungsbauer Lehrjahr: 1. Lehrjahr Alter: 15 Jahre Bei Dir war der Weg zur STRABAG ja eigentlich schon familiär vorgegeben? Das kann man so sagen. Mein Opa hat dort 20 Jahre gearbeitet, mein Vater ebenfalls. Trotzdem bin ich zur Berufsmesse gegangen und hab mich informiert. Danach durfte ich vom Polytechnikum aus bei STRABAG schnuppern. Das Interesse war sofort da und nach dem bestandenen Aufnahmetest bin ich nun hier und sehr froh darüber. Ich werde überall miteinbezogen und eingesetzt. Die Vielfältigkeit der Arbeit ist toll.

Lehrberuf: Tiefbauer und Pflasterer Geselle Alter: 19 Jahre

Hast du bereits Pläne für die Zukunft? Die Gesellenprüfung im Tiefbau konnte ich bereits abschließen. Jetzt geht es daran, die Prüfung beim Pflastern zu absolvieren. In weiterer Folge möchte ich als Vorarbeiter eingesetzt werden. Dafür ist noch ein fünfwöchiger Kurs mit abschließender Prüfung nötig. Was ist das Beste an Deinem Job? Der Umgang mit Maschinen, das Pflastern sowie der Straßenbau im Allgemeinen. Das liegt mir einfach. Außerdem ist unsere Arbeit sehr abwechslungsreich, weil man auf unterschiedlichen Baustellen und Projekten zum Einsatz kommt. Langweilig wird mir nie.

Welche Eigenschaften sind bei Deiner Arbeit besonders wichtig? Ich glaube, es ist wie in jedem anderen Job auch: Man muss die Arbeit mögen. Da man viel auf Baustellen unterwegs ist, darf man auch nicht zimperlich sein, was das Wetter angeht. Und natürlich sind handwerkliches Geschick und Interesse mitzubringen. Wie gestaltet sich Deine Ausbildung im Alltag? Gleich von Beginn an ist ein Ausbildner an deiner Seite. Da ich einer eigenen Ausbildungsgruppe zugeteilt bin, habe ich auch immer einen Ansprechpartner. Ich werde also bei den Tätigkeiten begleitet, kann fragen und die Arbeit wird mir eingehend erklärt und gezeigt. Das gibt Sicherheit und man gewinnt Vertrauen in seine Fähigkeiten.

#63


Foto: Hofer Foto: shutterstock

HOFER Lehre

Heute Lehrling, morgen Verkaufsprofi Nahe am Wohnort, abwechslungsreich und zukunftssicher: Mit der HOFER Lehre wählen engagierte Jugendliche einen Karriereweg mit echten Perspektiven. Die Ausbildung bereitet die künftigen Verkaufsprofis optimal auf eine erfolgreiche Karriere im Unternehmen vor. Für Abwechslung in der Lehrzeit sorgen neben den vielfältigen Tätigkeiten im Verkauf coole Lehrlingsworkshops, actionreiche TeamEvents und spannende Lieferantenbesuche. Mit der HOFER Lehre kommst du mit Spaß an ein überdurchschnittlich hohes Lehrlingseinkommen. Nach der abwechslungsreichen Lehrzeit stehen dir alle Türen offen, um als Fach- oder Führungskraft durchzustarten. Eine Lehre fürs Leben! Jetzt auf karriere.hofer.at bewerben und durchstarten.

#64

3, 2, 1....

Text: Reinhard Czar

Der erste Lehrtag

Es sind nur Kleinigkeiten, die über einen erfolgreichen Start ins Berufsleben entscheiden. Im Falle des Falles können diese Kleinigkeiten aber große Auswirkungen haben. Der erste Lehrtag ist wohl ein ähnlich entscheidender Einschnitt im Leben eines Menschen wie der erste Schultag. Es werden die Weichen für eine zumindest dreijährige Zusammenarbeit gestellt, an deren Ende der junge Mensch fürs Berufsleben fitgemacht sein sollte. Im besten Fall entsteht aus der Lehre gar eine (berufs-) lebenslange Kooperation, wenngleich diese Zeiten heute bereits weitgehend verschwunden sind. Wie auch immer, drei Jahre sind ebenfalls eine gute Vorbereitung wert. Dementsprechend wichtig ist der erste Lehrtag – sowohl für den Lehrling als auch für den „Lehrherrn“. Das Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft hat sogar ein eigenes Merkblatt herausgegeben (Download auf der Homepage: www.qualitaet-lehre.at), mit dem sich der ausbildende Betrieb auf diesen Tag vorbereiten kann. Darin geht es um entscheidende Basics, die man in der Hitze des Arbeitsalltags leicht vergisst: Dass die für den Lehrling zuständige Ansprechperson beispielsweise nicht just an diesem Tag auf Urlaub weilt; dass die neuen Kolleginnen und Kollegen vom Dienstantritt des Lehrlings wissen; dass der Lehrling entsprechend


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..START! begrüßt wird und nicht in der Kollegenschaft „untergeht“; dass überhaupt ein Platz für den Lehrling vorbereitet wurde etc. Umgekehrt sollte sich natürlich auch der Lehrling ein wenig auf seinen ersten „Arbeitstag“ vorbereiten. Ausgeschlafen und pünktlich (fünf bis zehn Minuten vorher) zum Dienst zu erscheinen, zählt dabei zu den Selbstverständlichkeiten. Bei der (vermutlich stattfindenden) Betriebsführung sollte man aufmerksam zuhören und, wenn man etwas nicht verstanden hat, durchaus auch Fragen stellen – allerdings nicht allzu viele, sondern auf das Wesentliche beschränkt. Wenn man sich bereits vorher über den Lehrbetrieb informiert hat, schadet das auch nicht. Man kann vielleicht an gegebener Stelle mit entsprechendem Wissen glänzen, aber Vorsicht: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, schließlich ist man hier, um einen Beruf zu erlernen, und der Ausbildner kennt sich unter Garantie besser aus, als man dies mit ein wenig angelesenem Homepagewissen hinkriegt. In den Pausen sollte man sich nicht absondern, aber auch nicht gleich am Anfang durch übertriebene Gesprächigkeit auffallen. Auf Fragen antwortet man am besten höflich und konkret. Und noch etwas: Vielleicht erscheint die eine oder andere Anweisung im ersten Moment sinnlos, man kann aber davon ausgehen, dass in einem modernen, zeitgemäßen Lehrbetrieb sehr wohl alles sinnvoll ist, was aufgetragen wird.

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Kriterien für ein gelungenes Praktikum

Viele Schüler/innen sowie Studierende interessieren sich für ein Praktikum, entweder um Geld zu verdienen, Erfahrungen zu sammeln oder um ein verpflichtendes Praktikum zu absolvieren. Praktika zeigen, wie es in der Berufswelt zugeht, man kann erste Arbeitserfahrungen sammeln und nützliche Kontakte im Berufsleben knüpfen. Neben den fachlichen Neuheiten kommt aber noch etwas ganz anderes dazu: das richtige Verhalten im Berufsalltag. Ungeschriebene Gesetze und Verhaltensregeln am Arbeitsplatz sind besonders für Schüler/innen oder Studenten/innen nicht immer offensichtlich. Somit gilt: Beobachten und nachahmen sowie eine gute Vorbereitung. Mit angemessenem Verhalten im Praktikum, guter Leistung und etwas Glück kann das Praktikum sogar zum Sprungbrett zu einem Trainee oder einer Festanstellung sein:

#1 #3 #5 #66

Pass dich den Gepflogenheiten am Arbeitsplatz an: Wie ist der Dresscode? Klopft man an der Tür vor dem Eintreten? Ist es üblich am Arbeitsplatz zu essen und zu trinken? Sagt man „Sie“ oder „Du“? Verschaff dir einen Eindruck und wenn du unsicher bist, frag einfach nach. Erscheine immer pünktlich zur Arbeit und Meetings. Kläre die notwendigen Schritte, wenn du aus dringlichen Gründen nicht zur Arbeit kommen kannst. Stelle Fragen und notiere dir Erklärungen. Dies signalisiert Lernbereitschaft und kann gerade Praktikanten vor vielen Fehlern bewahren. Allerdings solltest du dieselbe Frage nicht zweimal stellen, das wirft ein schlechtes Licht auf dich und deine Lernfähigkeit.

#2

Gegenseitiger Respekt und Höflichkeit kommen auch in den modernsten Unternehmen gut an.

#4

Vermeide private Kommunikation am Handy, auch den Computer nicht für privates Surfen benutzen.

#6

Wenn du eine Aufgabe erledigt hast, überlege selbstständig, wo du dich einbringen kannst, oder frage proaktiv nach neuer Arbeit.


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Praktika zeigen, wie es in der Berufswelt zugeht, man kann erste Arbeitserfahrungen sammeln und nützliche Kontakte im Berufsleben knüpfen.

Reden wir! Über Kultur in unseren Regionen. Hier:

Hannes Schwarz und

Gewisse Verhaltenszüge sollte man unbedingt vermeiden. Hierzu zählen vor allem Besserwisserei, nicht kritikfähig sein und Lästereien. Eigeninitiative und gute Ideen werden vor allem dann geschätzt, wenn du diese nicht besserwisserisch und belehrend vorträgst, sondern diese sachlich und argumentativ gut begründet sind. Äußern Kollegen oder Vorgesetzte Kritik an deiner Arbeit, ist das nicht als Zurechtweisung zu sehen, sondern als Feedback. Nimm die Kritik daher nicht persönlich, hör gut zu und versuche, aus deinen Fehlern zu lernen. Wie fast überall gehören Lästereien, Tratschen und Gerüchte leider fest zum Büroalltag. Übe dich in Zurückhaltung und beteilige dich auf keinen Fall an den Lästereien. Das richtige Verhalten während des Praktikums ist entscheidend. Manche Praktikumstipps mögen dir banal oder selbstverständlich erscheinen, bei anderen Menschen treffen sie womöglich einen wunden Punkt.


#7

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Egal ob kleine Fleißaufgabe oder großes Projekt – nimm jede Aufgabe ernst. Weniger anspruchsvolle Aufgaben am Beginn können deine Sorgfältigkeit, Selbstständigkeit und Zuverlässigkeit testen. Dein Verhalten im Praktikum unter dem Aspekt Zuverlässigkeit solltest du auf keinen Fall unterschätzen. Wenn du absehen kannst, dass bestimmte Dinge nicht pünktlich fertig werden, sprich es rechtzeitig an.

Richtiges Verhalten im Praktikum spiegelt sich auch an deinem Arbeitsplatz wider, verlasse ihn somit ordentlich

Connecting for success. Wir suchen Talente, die mit uns etwas bewegen wollen! Als HAK- oder HTL-MaturantIn, StudentIn oder AbsolventIn der Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften, Wirtschaftsinformatik, Informatik oder Mathematik warten auf dich • Praktika und Einstiegsmöglichkeiten mit Zukunftsperspektive, • vielfältige Aufgaben und tägliches Learning on the Job, • Zusammenhalt in vielfältigen Teams. Starte deine Karriere in Graz, Wien oder an einem anderen unserer Standorte in Österreich: jobs.deloitte.at.

What impact will you make? Connect at www.deloitte.at/karriere

#8 #10

Rückmeldung zu deiner Arbeit und deinem Verhalten im Praktikum sind hilfreich. Frage nicht erst am Ende des Praktikums nach Feedback, so kannst du die Antworten noch in der verbleibenden Zeit umsetzen.

Besonders in größeren Unternehmen kann es vorkommen, dass mehrere Praktikanten gleichzeitig in einer Abteilung oder an einem Projekt zusammenarbeiten. Versuche deine Teammitglieder nicht allzu sehr als Konkurrenz zu sehen, sondern mit ihnen an einem Strang zu ziehen. Wer gut im Team arbeiten kann, fällt positiv auf und zeigt wichtige Qualitäten für einen potenziellen festen Job im Unternehmen


Foto: SPAR AG

DURCHSTARTEN BEI ÖSTERREICHS FÜHRENDEM LEBENSMITTELHÄNDLER

SPAR STEIERMARK UND SÜDBURGENLAND SUCHT JEDES JAHR ÜBER 90 LEHRLINGE Ein sicherer Job, abwechslungsreiche Tätigkeiten, Aufstiegschancen und eine SPAR-Familie, die zusammenhält: Darauf können sich zukünftige Lehrlinge bei SPAR freuen. SPAR, Österreichs größter privater Arbeitgeber und Lehrlingsausbilder, bietet auch heuer wieder 900 Jugendlichen eine Lehrstelle mit Aussicht auf einen sicheren Arbeitsplatz in einem erfolgreichen Familienunternehmen. In der Steiermark und dem südlichen Burgenland warten über 90 Lehrstellen darauf, besetzt werden. Bei SPAR können Lehrlinge aus 23 verschiedenen Lehrberufen die Ausbildung wählen, die am besten zu ihren Interessen und Begabungen passt. SPAR-Lehrlingen winken bei guten Leistungen Prämien von über 4.500 Euro, ein iPad sowie der gratis B-Führerschein. Wer lieber in die Pedale tritt, kann stattdessen auch ein E-Bike wählen. Viele Benefits für Jugendliche SPAR-Lehrlinge erwartet eine Überzahlung der Lehrlingsentschädigung. Bei tollen Praxis-Leistungen zahlt SPAR je nach Lehrjahr bis zu 140 Euro pro Monat dazu. Für gute Berufsschul­ zeugnisse winken sogar Prämi­ en von bis zu 220 Euro im Jahr. So können sich Jugendliche während ihrer Lehrzeit über 4.500 Euro dazuverdienen. Wer während der Lehre gute Praxis-Beurteilungen und in der Schule Vorzugszeugnisse erhält, bekommt von SPAR den B-Führerschein bezahlt oder bekommt ein E-Bike geschenkt bzw. im Gegenwert Jahreskarten, Gutscheine für den öffentlichen Verkehr. Für gute Leistungen gibt es außerdem nach dem Ende des ersten Lehrjahres ein iPad. Moderne Lehrlingsausbildung

#70

Was SPAR-Lehrlinge besonders zu schätzen wissen: SPAR verknüpft die Vorteile eines großen Unternehmens mit der menschlichen Atmosphäre eines Familienunternehmens. Die Lehrlinge lernen während ihrer Ausbildungszeit den gesamten Markt von Grund auf kennen und erhalten von ihren erfahrenen Lehrlingsausbilderinnen und -ausbildern regelmäßige Feedbacks. SPAR setzt außerdem auf professionelles E-Learning: Über die SPAReigene Online-Lernplattform „SEPP“ können Lehrlinge ihr Fachwissen spielerisch vertiefen. Über den Tellerrand blicken Ob in den SPAR-Akademie-Klassen in den Bundesländern oder in der SPAR-Akademie Wien: Praxisnahes Arbeiten wird in der Ausbildung bei SPAR großgeschrieben. Daher entwickelt das Unternehmen das zukunftsweisende Ausbildungsprogramm laufend weiter und integriert außergewöhnliche Zusatzausbildungen, wie Käse-Expertinnen, FAIRTRADE-Botschafter, Bio-Expertinnen oder Green Champions in den Lehrplan. Diese ermöglichen es den Jugendlichen über den Tellerrand zu blicken und sich so abseits des regulären Lehrplans weiteres Wissen anzueignen – denn im Lebensmittelhandel sind Fachprofis gefragt. Jetzt für eine Lehrstelle bewerben Wer seine berufliche Zukunft jetzt in die Hand nehmen will, bewirbt sich ab sofort online über die SPAR-Job­ börse auf www.spar.at/lehre.


Zahlreiche Jugendliche entscheiden sich für eine Ausbildung in einem steirischen Handelsbetrieb und aktuell werden über 2000 Lehrlinge in mehr als 500 Lehrbetrieben ausgebildet. Ein Job im Handel zählt zu den krisensichersten in Österreich, zudem hat man eine große Auswahl an Jobmöglichkeiten, gute Chancen die eigene Karriere zu avancieren, und flexible Arbeitszeiten. Mit insgesamt 26 Lehrberufen ist das Angebot sehr breitgefächert und reicht von Mode- und Lifestyleberater/ in, Einkäufer/in, Telekommunikationsfachmann/-frau Kfz- und Ersatzteilhändler/in bis zu Großhandelskaufmann/-frau, Medizinproduktekaufmann/-frau, Betriebslogistikkaufmann/-frau, Foto- und Multimediakaufmann/-frau oder Drogist/in. Es werden auch immer neue Schwerpunkte im Einklang mit dem aktuellen Zeitgeist gesetzt. So sind Ausbildungen im Digitalen Verkauf oder als E-Commerce-Kaufmann/-frau und Sportgerätefachkraft am Puls der Zeit und äußerst gefragt. Als E-Commerce-Kaufmann/-frau erhält man eine kaufmännische Ausbildung und tiefgehendes Wissen in den Bereichen IT, Logistik, Marketing, Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Aufgaben liegen hier im Aufbau, in der Betreuung und Optimierung von Online-Shops, der Erstellung von MarketingMaßnahmen, der Analyse des Online-Shops und des Kaufverhaltens von Kundinnen, in der Mitarbeit bei den Social-Media-Kanälen und im Austausch mit Kundinnen und Geschäftspartnerinnen. Sportgerätefachkräfte hingegen sind sowohl für die technischen Arbeiten rund um Sportgeräte als auch für die Beratung der Kunden/innen und den Verkauf zuständig. Zudem gibt es zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Lehre mit Matura gilt als vollwertiger Studienzugang und umgekehrt gibt es auch die Variante einer Lehre nach der Matura. Zudem hat man die Möglichkeit einen höheren Abschluss an einer Fachhochschule oder an einer Universität zu absolvieren. Die „Duale Akademie“ wie auch die „Berufsakademie Handel“ bilden die Grundlagen für erfolgreiche Karrieren mit Zukunft.

Lehr­ berufe im Handel

08 / 02 / 20 09

Er hatte schon immer Überzeugungstalent! Talente gesucht, Vielfalt geboten: Karrieren im Handel.

Mit dem eigenen Talent Karriere machen? Im Handel geht das! Denn hier bieten verschiedenste Branchen Top-Ausbildungen in unterschiedlichsten Berufen. Außerdem Angebote am Puls der Zeit, wie etwa die Ausbildung zum/zur E-Commerce-Kaufmann/-frau oder die Zusatzausbildung im Digitalen Verkauf. Warum eine Lehre im Handel eine gute Wahl ist? Hier gibt’s die Antworten:

www.lehreimhandel.at


Fotos: Fischer

#jetztdu Dein Job mit Zukunft! Am Freitag, den 3. September 2021, fand auf der Murinsel das GBG Lehrlingscasting (unter Einhaltung der 3G- Regeln) statt und konnten sich die Jugendlichen dort für nachfolgende Lehrberufe bewerben: • • • •

ReinigungstechnikerIn ForstfacharbeiterIn ElektrotechnikerIn MalerIn

Vor Ort bestand die Möglichkeit, mit den jeweiligen Lehrlingsausbildern bzw. Fachkräften (Bewerbungs)Gespräche zu führen und interessante Infos zu den jeweiligen Lehrberufen sowie der GBG zu erfahren. Auch bestand die Möglichkeit, sich in ungezwungener Atmosphäre und bei alkoholfreien Cocktails mit der Lehrlingsbeauftragten, der Lehrlingsmentorin sowie dem derzeitigen Lehrling der GBG auszutauschen.

v.l.n.r.: Anton Reiß/Teamleiter Werkstätten, Sandra Schramke/Lehrlingsausbilderin Reinigung/Service, BM Ing. Rainer Plösch/Geschäftsbereichsleiter, Mag. Günter Hirner/Geschäftsführer, STR Dr. Günter Riegler, STR Kurt Hohensinner, Oberförster Peter Bedenk/ Teamleiter Forst, Erich Praßl/Forstfacharbeiter Sitzend: Karin Andraschko/Lehrlingsbeauftragte, Mag. Dana Sladek/Teamleiterin Reinigung Service

v.l.n.r.: Karoline Sorko/ Lehrlingsmentorin, BM Ing. Rainer Plösch/ Geschäftsbereichsleiter GBG, L. Schuster/ Bewerber, Karin Andraschko/Lehrlingsbeauftragte, STR Dr. Günter Riegler, STR Kurt Hohensinner, Mag. Günter Hirner/Geschäftsführer

Ganz im Stil von DSDS wurden ­„RECALL“-Zettel ausgeteilt und haben jene 8 Jugendliche, die einen solchen Zettel erhalten haben, die Möglichkeit, in ihren Wunschberuf hineinzuschnuppern, die GBG zu besichtigen und das gemeinsame Kennenlernen zu vertiefen. Besonders begehrt waren beim Lehrlingscasting die Lehrberufe ForstfacharbeiterIn und ElektrotechnikerIn. Auch war eine kleine Abordnung der Footballmannschaft „Styrian Bears“ anwesend und konnten die BewerberInnen sich mit ihnen fotografieren lassen bzw. bekamen sie auch einen Gutschein für einen Spielbesuch der kommenden Saison.

Vor Ort bestand die Möglichkeit, mit den jeweiligen Lehrlingsausbildern bzw. Fachkräften (Bewerbungs)Gespräche zu führen

Stadtförster Peter Betenk beim Aufnahmegespräch

NÄHERE INFO UNTER: www.gbg.graz.at #72


#interview

mit Landesinnungsmeister Gerfried Kapaun Foto: Mathias Kniepeiss

Text: Alia Bandhauer

Fotos: Landesinnung Wien der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger

Gerfried Kapaun Landesinnungsmeister

LEHRBERUF REINIGUNGSTECHNIK Wie hat sich die Corona-Pandemie auf den Bereich der Reinigungstechnik ausgewirkt? Durch Covid-19 ist die Branche der Reinigungstechnik plötzlich vermehrt in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Durch die erhöhte Notwendigkeit von Reinigung, Hygiene sowie Desinfektion in den verschiedensten Bereichen, hat Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereiniger, als „systemrelevanter Beruf“, eine dementsprechende Aufwertung erfahren. Die Wichtigkeit der Sauberkeit und damit verbundenen Gesundheitsvorsorge konnte klar dargestellt werden. Dadurch konnten teilweise mehr Aufträge und Umsätze lukriert werden, aber auch, bedingt durch Lockdown und Homeoffice, Aufträge nicht ausgeführt werden. In manchen Bereichen konnten Ausfälle durch vorgezogene Sonderreinigungen kompensiert werden. Aus derzeitiger Sicht ist die Reinigungsbranche mit einem „blauen Auge“ davongekommen.

spreitzer and friends

Was erwartet mich bei dieser zukunftsträchtigen Ausbildung? Eine spannende und abwechslungsreiche, 3-jährige Ausbildung, mit sehr guten Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten in einem sehr umfangreichen und interessanten Bereich, der durch Covid-19 sehr populär geworden ist. Das Ausbildungsprogramm ist höchst umfangreich – angefangen bei

ARMIN „Ich arbeite im Rathaus, bei der Versicherung und beim Arzt.“

den unterschiedlichsten Reinigungstechniken, der Arbeit mit diversen Maschinen und Geräten bis hin zum sensiblen Krankenhaus- und Gesundheitsbereich. Die Möglichkeit die Lehre zum Reinigungstechniker/In mit einer Lehre zum Bürokaufmann/In zu kombinieren oder auch eine Lehre mit Matura zu absolvieren ist auch hier möglich. Ein weiterer Karriereschritt in diesem Handwerk ist die Meisterausbildung und der Meisterbrief; dieser bevollmächtigt zur Selbstständigkeit.Eine Vielzahl an weiteren Zusatz-Ausbildungen wie Gebäudereinigungs-Desinfektor, Objektleiterkurse, Fassadenreinigung, Tatort-Reinigung, etc. werden in speziellen Ausbildungs-Akademien, österreichweit angeboten. Welche Fähigkeiten sollte ich für diesen Beruf mitbringen? Grundsätzlich ist die Freude an der Arbeit das wichtigste. Neben Teamfähigkeit, etwas handwerklichem Geschick, technischem Interesse für Maschinen und Geräte, sollte mathematisches Grundwissen vorhanden sein, da die Berechnung von Dosierungs- und Desinfektionslösungen einen wichtigen Bereich darstellen. Und auch ein bisschen Abenteuerlust schadet nicht – denn es kommt schon vor, das man sich im Zuge einer Fassadenreinigung in schwindelnder Höhe in einem Steiger befindet oder auch von einem Gebäude abseilen muss.

REINIGUNGSTECHNIK IST COOL! Reinigungstechniker/innen sind gesuchte Fachkräfte mit exzellenten Karriere- und Gehaltsaussichten. Mit der Meisterprüfung steht auch der Weg in die Selbständigkeit offen. Weitere Infos über die Ausbildung: www.reinigungstechnikistcool.at


5 GRÜNDE

... WARUM EINE AUSBILDUNG AN DEN ­TOURISMUSSCHULEN BAD GLEICHENBERG EIN TOP-ZUKUNFTS-STARTERPACKET IST ... Dass die Tourismusbranche als Arbeitgeber in diesen ungewissen Zeiten gerade ein Imageproblem hat, ist kein Geheimnis – lange Arbeitszeiten, teilweise schlechte Bezahlung, familien- und beziehungsunfreundlich, um nur ein paar Vorurteile zu nennen. Nicht dass diese auch auf andere Berufe zutreffen würden,

#1

Auch die größten Diamanten brauchen den letzten Schliff

Die Ausbildung schärft die touristische, die kaufmännische und die allgemeine Bildung. Darüber hinaus ist es der Schule ein riesengroßes Anliegen die individuellen Talente der Schülerinnen, Schüler und Studierenden zu fördern. Zukunftsschwerpunkte wie Digitalisierung, Entrepreneurship oder Genuss, Events & Lifestyle werden mit praxisorientierten Lehrmethoden unterrichtet. Der Schwerpunkt variiert in den angebotenen Schultypen: der 3-jährigen Tourismus & Genussakademie, der 5-jährigen Höheren Lehranstalt für Tourismus und dem 2-jährigen Tourismuskolleg.

#74

aber Tatsache ist, dass dieses Image junge Menschen nicht gerade für den Tourismus – dem besten Beruf der Welt – begeistert. Nichts destotrotz haben wir für 5 gute Gründe zusammengetragen, warum eine Ausbildung an den Tourismusschulen Bad Gleichenberg trotz allem eine super Idee ist:

#2

Du bist nur so gut wie dein Netzwerk

Alles geht leichter mit Vitamin Beziehung. Eine Tatsache, die man schnell lernt. Als GleichenbergerIn gehört man einem weltweiten Schüler- und Absolventenverband mit über 7000 AbsolventInnen an. Was sich andere also in mühevoller jahrelanger Arbeit aneignen müssen, ist bei an den Tourismusschulen Bad Gleichenberg im Paket mit inbegriffen.


#3

Chancen und Grenzen austesten

Wenn man noch nicht weiß, wo die wahren Talente liegen, dann hat man die Möglichkeit sich auszuprobieren. In deinem persönlichen Testlauf sammelt man Erfahrungen bei Praxiseinsätzen, Zusatzausbildungen, bei Workshops oder einfach beim Zusammenleben im internationalen Microkosmos am Campus.

Auch Welteroberer brauchen die richtige Vorbereitung

#4

Wer die Welt erobern, an exotischen Plätzen arbeiten oder in Österreich neue Wege gehen will, bekommt an den Tourismusschulen das notwendige StarterPacket. Es stimmt schon, die Welt ist ein Dorf geworden aber diejenigen mit Plan finden sich immer schneller und leichter zurecht. Das Paket wird gemeinsam mit den SchülerInnen und Studierenden erstellt: Sprachen, Kommunikationsfähigkeit, Digital Competence, Nachhaltigkeit, Leadership und Teamfähigkeit.

NACH DER 8. SCHULSTUFE:

T OURIS MUS - UND GE NU S S AK ADEM IE 3 Jahre // Schwerpunkte: Tourismus, Genuss, Lifestyle & Regionalität

HÖHERE LEHRANSTALT FÜR TOURISMUS 5 Jahre // Schwerpunkte: Eventmanagement & Digitales Marketing oder Fremdsprachen

NACH DER MATURA:

T OURIS MUS KOL L E G 4 Semester, deutsch/englisch Schwerpunkte: Digital Tourism, Startups & Entrepreneurship oder Fremdsprachen

NACH DEM KOLLEGDIPLOM: Fotos: Barbara Majcan

#5

Diversity included

Die Tourismusschulen Bad Gleichenberg sind eine internationale Schule mit SchülerInnen und Studierenden aus mehr als 20 Nationen. Am Campus sind Grenzen etwas für Landkarten. Und in Kooperationen mit starken Partnern aus der Wirtschaft wird das schulische Angebot noch bunter und breiter gemacht. Nutze deine Chance und besuche den Campus an einem unserer Infotage 2021! Mehr Infos findest du hier: WWW.TOURISMUSSCHULE.COM

T OP UP B AC HE L ORS T U DIUM 2 Semester, 180 ECTS, englisch oder deutsch, berufsbegleitend, BSc

JETZT NEU

WIRT S C HAFT L IC HE S P RIVAT GYMNAS IU M Start Oberstufe: Herbst 2024

Follow us on: www.tourismusschule.com

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e r h Le in

Aex Lind, Chef de Partie

e i m o n o r der Gast

Warum hast du dich für eine Lehre in der Gastronomie entschieden und welche Karriereziele strebst du an? Kochen ist meine absolute Leidenschaft, außerdem bietet die Gastronomie mit oder ohne Matura viele Möglichkeiten. Die Nachfrage nach Köchen/innen, die etwas von Ihrem Handwerk verstehen, ist groß und eine gewisse Jobsicherheit ist heutzutage sehr wichtig. Was sind deine beruflichen Ziele und welche Eigenschaften braucht ein erfolgreicher Koch? Ich möchte gerne die Position eines Küchenchefs einnehmen und mir Haubenauszeichnungen erkochen, den Weg in die Selbstständigkeit könnte ich mir auch vorstellen. Ehrgeiz und Standhaftigkeit sind für einen Küchenchef sehr wichtig, ein bisschen Verrücktheit schadet auch nicht. Wie sieht dein typischer Arbeitsalltag aus? Kein Tag ist wie der andere, das macht diesen Beruf so spannend. Im Moment trainiere ich intensiv für die

#76

Fotos: Grossauer/Werner Krug

Euroskills und versuche mich auf die verschiedenen Wettbewerbssituationen vorzubereiten. Was reizt dich am Kochen am meisten und gibt es ein besonders schönes Erlebnis aus deinem Berufsalltag? Ich liebe es spannende Gerichte mit saisonalen und regionalen Produkten zu kreieren. Vor kurzem war der deutsche Starkoch Tim Raue bei uns im Fischwirt im Urmeer zu Gast und hat unsere Küche und unser Team sehr gelobt. Das macht einen unheimlich stolz und motiviert auch sehr!

Phillipp Wendler, Küchenchef vom Fischwirt im Urmeer

Wo hast du deine Ausbildung zum Koch absolviert und was hat dich an diesem Lehrberuf gereizt? Mit 13/14 Jahren habe ich in der Schule in der Küche geschnuppert und das hat meine Leidenschaft fürs Kochen und mit Lebensmittel zu hantieren geweckt. Kochen und in


Christof Widakovich

einem Team zu arbeiten, das auch wie deine Familie ist, macht einfach Spaß. Zudem kann man die ganze Welt bereisen. Als gebürtiger Grazer war mir das Restaurant Schlossberg und sein Küchendirektor Christof Widakovich damals schon ein Begriff. Da vom Wiener Schnitzerl bis zu Gourmetküche alles geboten wird, habe ich mich im Restaurant Schlossberg beworben und meine Ausbildung zum Koch dort absolviert. Welche Grundfähigkeiten sollte ein zukünftiger Lehrling mitbringen? Wenn man sich für einen Lehrberuf entscheidet, sollte man mit Herz und Seele dabei sein. Somit ist die Motivation eine der wichtigsten Voraussetzungen, um eine Lehre erfolgreich abzuschließen und danach auch eine Karriere starten zu können. Eine offene Persönlichkeit, Stressresistenz und Teamfähigkeit sind auch nicht zu unterschätzen. Wenn das Team nicht passt, welches man öfters als seine eigene Familie sieht, leidet auch der Spaßfaktor an der Arbeit. Worauf legst du besonderen Wert bei der Ausbildung von Lehrlingen? Aktuell habe ich zwei Lehrlinge in meiner Küche. Wie schon erwähnt, ist mir Motivation sehr wichtig. Der Lehrling soll nachfragen, wissbegierig sein, zuschauen, Ideen einbringen und sich nicht nur von mir berieseln lassen – wenn man keine Resonanz bekommt, verliert man ehrlicherweise recht bald das Interesse und die Freude an der Materie. Außerdem will ich, dass mein Küchenteam immer pünktlich am Posten erscheint und von Grund auf lernt. Lehrlinge sollen gefordert sein, an verschiedenen Posten arbeiten und nicht nur beispielweise den ganzen Tag Zwiebeln schneiden. Der Lehrling soll nach der Ausbildung eigenständig sein und wirklich etwas aus seiner Lehrzeit mitnehmen.

Der Arbeitsalltag in der Gastronomie ist abwechslungsreich, Geist und Körper sind ständig in Bewegung und man kann seine Individualität ausleben! Die Ausbildung ist vielseitig und sieht man sich Köche wie Jamie Oliver, Tim Mälzer oder Gordon Ramsay an, hat man mit der Lehre zum Koch das Potential zum Superstar.

Was würden sie jungen Menschen raten die sich für eine Ausbildung zum Koch/Kellner interessieren? Die Sicherheit, bei der Ausbildung die richtige Wahl getroffen zu haben, ist wirklich das A und O. Auch wenn es mit 15 Jahren schwierig ist zu wissen, was man später mal machen will, sollte es keine unüberlegte Entscheidung sein. Den Beruf in der Gastronomie muss man wirklich wollen und auch leben, sonst macht es wenig Sinn. Es spielt auch keine Rolle, ob man im klassischen Wirtshaus oder in der gehobenen Gastronomie lernt.

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Hotel- & GastgewerbeassistentIn R

SS AUS DEM HO NU LZ GE F S AS

BIE

restaurantfachfrau/-mann

Wir freuen uns auf deine Bewerbung mit Wunschbetrieb & Position an: bewerbung@grossauer.co.at

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BACHELOR/MASTER STUDIEN • • • • • • • • • • •

Angewandte Geowissenschaften Petroleum Engineering Rohstoffingenieurwesen Industrielle Energietechnik Werkstoffwissenschaft Kunststofftechnik Metallurgie Montanmaschinenbau Industrielogistik Industrial Data Science Industrielle Umweltschutz- und Verfahrenstechnik • Recyclingtechnik Unsere Info-Tage! Fr, 10. Dezember 2021 Fr, 04. Februar 2022 Fr, 18. März 2022 Fr, 06. Mai 2022 Fr, 24. Juni 2022

Als kleinste technische Universität Österreichs spielt die Montanuniversität Leoben eine große Rolle, wie Spitzenpositionen in nationalen sowie internationalen Rankings zeigen. Rund 3.800 Studierende aus über 80 Nationen werden hier in den Bereichen Rohstoffe & Energie, Werkstoffe, Prozess & Produkt und Recycling ausgebildet. Die Entwicklung von neuen Technologien und besseren Materialien ist unsere Leidenschaft und der Schutz unserer Umwelt ist uns ein großes Anliegen. Unser spezieller Fokus auf eine bessere Zukunft schafft

#guteaussichten und macht unsere Studierenden bei österreichischen und internationalen Top-Unternehmen begehrt. Nimm auch du die Herausforderung an und entscheide dich für eine unserer spannenden Studienrichtungen an der Montanuniversität Leoben. Aufnahmetest gibt es bei uns keinen, denn wir glauben, dass Neugier, Kreativität, Ehrgeiz und die Motivation einen Beitrag für Umwelt und Gesellschaft zu leisten, die wichtigsten Assets sind, die du mitbringen solltest.


ZUKUNFT IM BLICK, JOB IN DER HAND www.unileoben.ac.at/studieren


AUCH NACH 25 JAHREN

AM PULS DER ZEIT

Vor einem Vierteljahrhundert begann die Reise der FH CAMPUS 02 in Graz. Eine Reise, die mit der Idee begann, die Bildungslandschaft mit berufsbegleitenden Studien zu bereichern. Diese Idee spielt für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Steiermark nach wie vor eine zentrale Rolle. Auch nach einem Vierteljahrhundert beweist die Fachhochschule ihr smartes Science-Wissen und setzt ein kräftiges Zeichen der Weiterentwicklung. In den technischen Studienrichtungen „Automatisierungstechnik“ sowie „IT & Wirtschaftsinformatik“ werden die

2 neuen Bachelorstudiengänge „SMART AUTOMATION“ und „BUSINESS DATA SCIENCE“ angeboten. Die Studiengänge bieten je 25 Studienplätze, die Zugangsvoraussetzung ist entweder eine Matura, die Berufsreifeprüfung, eine technische Studienberechtigungsprüfung oder eine facheinschlägige Lehre mit Zusatzprüfungen. Die beiden Studiengänge sind somit auch offen für junge Menschen, die den Bildungsweg der Lehre gewählt haben. Wer einen der begehrten Studienplätze bekommen will, muss an einem dreiteiligen Aufnahmeverfahren teilnehmen.


FH-PROF. DI DR.TECHN. STEFAN GRÜNWALD

Foto: Melbinger

Foto: Melbinger

FH-PROF. DI DR. TECHN. UDO TRAUSSNIGG

#interview 1

#interview 2

Name: FH-Prof. DI Dr.techn. Udo Traussnigg Position: Studiengangsleiter „Automatisierungstechnik“

Name: FH-Prof. DI Dr.techn. ­Stefan Grünwald Position: Studiengangsleiter „IT & Wirtschaftsinformatik“

WORUM GEHT ES IM NEUEN BACHELOR­ STUDIENGANG?

WORUM GEHT ES IM NEUEN BACHELOR­ STUDIENGANG?

Der Bachelorstudiengang SMART AUTOMATION zielt auf Themenstellungen ab, die unter dem Überbegriff „Industrie 4.0“ bekannt geworden sind. Industrie 4.0 umfasst die Digitalisierung der unternehmensinternen und -übergreifenden Wertschöpfungsketten, aber auch das Produkt- und Serviceangebot der Unternehmen sowie ganze Geschäftsmodelle. Technische Herausforderungen mit digitalen Mitteln zu intelligenten Lösungen zu entwickeln, darum geht es bei diesem Studium.

Aus Datenfluten Wissen zu machen, darauf kommt es heute an! Und genau das kann man im neuen Bachelorstudium BUSINESS DATA SCIENCE in sechs Semestern lernen. Statistische Analysen, Entwicklung von Algorithmen, Auswertung und Aufbereitung – und daraus werden Entscheidungsgrundlagen für das Management, Instrumente für die Prozessteuerung und Tools für digitales Business. Business Data Science ist das akademische Kompetenzpaket dafür.

WIE IST DAS STUDIUM AUFGEBAUT?

WIE IST DAS STUDIUM AUFGEBAUT?

Das berufsermöglichende Vollzeitstudium erstreckt sich über 6 Semester und die Präsenzzeiten sind auf die 3 Wochentage Montag bis Mittwoch konzentriert. In den ersten beiden Semestern steht im Bachelorstudium die fachliche Basis im Vordergrund, ab dem dritten Semester werden die Inhalte immer spezifischer und es ist möglich und sinnvoll, erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. Mit weiterführender Studiendauer kann einer der Schwerpunkte ‚Product‘, ‚Production‘ oder ‚Process‘ gewählt werden. Und noch etwas ist ganz besonders: Der komplette Studiengang wird in englischer Sprache durchgeführt.

WAS IST DAS ZIEL? Gerade im boomenden Bereich der Automatisierungstechnik gibt es viele heimische Unternehmen, die nicht nur weltweit tätig sind, sondern den Großteil ihrer Projekte für Kunden außerhalb Österreichs durchführen. Deren Erfolg hängt von der Ausführung vieler Tätigkeiten sowohl am Unternehmensstandort, als auch beim Kunden ab. Deshalb wurden bereits bei der Entwicklung des Studiengangs und des Curriculums Unternehmen aus der Branche eingebunden. Die Botschaft an Interessent*innen lautet somit: „Diese Ausbildung ist von der Wirtschaft gewünscht und mit der Wirtschaft entwickelt!“

Sechs Semester, zeitlich so organisiert, dass man daneben auch berufstätig sein kann, im vierten Semester ein Mobilitätsfenster, in dem die Unterrichtssprache Englisch ist und das man auch an einer Partnerhochschule in Varaždin absolvieren kann und schließlich ein mehrwöchiges, akademisch begleitetes Praktikum in einem Unternehmen. An der Studienrichtung IT & Wirtschaftsinformatik nutzt das Bachelorstudium Business Data Science die Erfahrungen des großen Expertenpools aus wissenschaftlichen Mitarbeitern und nebenberuflichen Lehrenden, die ihr aktuelles Praxiswissen einbringen.

WAS IST DAS ZIEL? Hier wird also mit dem wissenschaftlichen Hintergrund von Data Science konkret an Aufgaben, Lösungen und Innovationen im Business gearbeitet. Daten zu sammeln ist das eine, sie optimal zu nutzen und in Mehrwert für das Unternehmen umzusetzen, ist das andere. Genau dafür gibt es Business Data Science.

#81


AUSBILDUNG ZUR TUNNELBAUELITE In Eisenerz und im Zentrum am Berg werden Nachwuchsfachkräfte zu Österreichs Tunnelbau-Elite ausgebildet.

Unterstützung kommt von Gerätehersteller/innen Der damit einhergehende Aufwand ist auch für die Organisatoren beträchtlich: So wurden die teils riesigen Spezialgeräte für den Tunnelbau, etwa Tunnelbohrer, Radlader und Bagger, extra für die Ausbildung aus Ländern wie Finnland oder der Schweiz angeliefert. Finalisiert wird die Ausbildung, die auch ISO-zertifiziert ist, mit einer Abschlussprüfung. Insgesamt wurden Gerätschaften im Gesamtwert von 3,3 Mio Euro auf dem Erzberg für die Ausbildung kostenlos zur Verfügung gestellt. So lernen die angehenden Tunnelbautechniker modernste Geräte kennen, erhalten direkt vor Ort Unterweisungen durch die HerstellerInnen und können die Geräte dann auch bei ihrer Abschlussprüfung aktiv verwenden.

Fotos: EuroSkills

Entwicklung durch renommierte Kooperationspartner/innen Es ist die zweite Auflage dieser ganz speziellen Ausbildungsschiene, die am Montag (26. Juli 2021) im steirischen Eisenerz startete. Bis Anfang November werden 14 Nachwuchsführungskräfte zu Tunnelbautechnikern ausgebildet. Dieses weltweit einzigartige Schulungsprogramm, das vom bfi Steiermark, der Austrian Tunnelling Association (ATA; ein Zusammenschluss der führenden Tunnelbaufirmen Österreichs) und der Montanuni Leoben initiiert wurde, zeichne sich insbesondere „durch den hohen Praxisanteil aus“, betont Karin Panzenböck, die auf

insgesamt 568 Unterrichtseinheiten verweist. Für einen hohen Praxisbezug sorgen zwei Straßen- und Eisenbahntunnel am Übungsgelände des Zentrum am Berg (ZaB) der Montanuniversität Leoben, wo die Teilnehmer auch ihre Abschlussprüfung ablegen. Für ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Ausbildung sorgt auch das von der Montanuni betriebene Zentrum am Berg am steirischen Erzberg. Die Forschungsinfrastruktur rund um den Bau und Betrieb von Untertageanlagen, die auch im internationalen Umfeld ihresgleichen sucht, biete den Kursteilnehmern ein einzigartiges Umfeld für die Tunneltechnik. Die Abschlussprüfung beinhaltet außerdem das Personenzertifikat „TunnelbautechnikerIn“ gemäß ISO 17024, ausgestellt vom Zertifizierungsunternehmen SystemCERT.

LH Hermann Schützenhöfer, LR Barbara Eibinger-Miedl, Josef Herk, BM Siegfried Nagl, Phillipp Gady

Foto: Hans Oberländer

EuroSkills 2021 in Graz Mit einer feierlichen Eröffnung in der Grazer Stadthalle wurde die Berufseuropameisterschaft EuroSkills offiziell eröffnet worden. 400 Teilnehmer aus 19 Nationen sowie drei Gastländern gingen in 48 Bewerben an den Start. Als Schauplatz des feierlichen Spektakels, dem knapp 3.000 Besucher beiwohnten, diente die Grazer Stadthalle.Spektakuläre Show-Acts und eine Dance Performance bildeten das stimmungsvolle Rahmenprogramm Oliver Kröpfl, Vorstandsmitglied Steiermärkische Sparkasse, Mag. Barbara Muhr, Holding Graz, DI Martin Graf, Energie Stmk

#82


Wir bauen auf eine starke Ausbildung. Im Team. Unsere Lehrlinge und Fachkräfte sind die Zukunft unseres Erfolgs. Mit unserem neuen STRABAG Camp[us] Ybbs legen wir ab sofort nicht nur den Grundstein für eine neue Ära der Lehre bei STRABAG, sondern setzen auch einen Standard bei der Ausbildung für Bauberufe in Österreich. Auf 30.000 m² haben wir im vergangenen Jahr das modernste Ausbildungszentrum der Branche verwirklicht. Am STRABAG Camp[us] Ybbs stehen praktische handwerkliche Inhalte, der Umgang mit Baugeräten und vor allem das Arbeiten im Team im Fokus. In Ybbs kommen ab sofort Lehrlinge aus ganz Österreich zusammen um zu lernen aber auch um Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Land kennenzulernen und Teil der STRABAG Familie zu werden.

Wo liegen deine Stärken? Bewirb dich jetzt und werde Teil unseres Teams!

STRABAG AG Maggstr. 40, 8042 Graz Karl Zitz: +43 316 3131-575 www.karriere.strabag.com


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