CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG
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AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 85 I 176. Jahrgang I Freitag, 4. November 2022
Kranke Bäume
Am Brauiweiher in Affoltern müssen aus Sicherheitsgründen Bäume gefällt werden > Seite 3
Neue Baukommission Die Gemeinde Kappel hat eine ständige, beratende Baukommission eingesetzt. > Seite 5
Eier als Wurfgeschosse Die Polizei stellte auch im Knonauer Amt Schäden an Halloween fest. > Seite 11
Keltische Klänge
Der Chor Cantalbis, ergänzt mit der Gruppe Larkin and Friends, hat begeistert. > Seite 12
Dicke, rote Ballons weisen den Weg von Atelier zu Atelier «Offene Ateliers» in Bonstetten, Stallikon und Wettswil 15 Künstlerinnen und eine Galeristin laden die Ämtler Bevölkerung am 12. und 13. November nachmittags zum Besuch in ihre Räume ein. Die «Offenen Ateliers» erlauben Einblicke in die breite Palette von künstlerischem Schaffen, Techniken und Materialien. Von Regula ZellwegeR Die «Offenen Ateliers» in den Gemeinden Bonstetten, Stallikon und Wettswil gehören jeweils im November zum traditionellen Jahresablauf. Sie finden im Wechsel mit der Ausstellung «Aemtler Kunst», dem Projekt der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern GGA, wie folgt statt: zwei Jahre «Offene Ateliers», ein Jahr «Aemtler Kunst». Marlies Achermann hatte 2017 die Idee für die «Offenen Ateliers». Bereits damals organisierte sie den Anlass und übernahm die Öffentlichkeitsarbeit sowie das Fundraising. Dieses Jahr gelang es ihr wieder, die Gemeinden Bonstetten
Offene Ateliers Bonstetten: Marlies AchermannGisinger, Mischtechnik hinter Glas und auf Papier; Carmen Cabert Steiner, Bilder, Landart und Malerei; Galerie für Gegenwart-Kunstfenster, Elfi Bohrer; Sergio Liera, AcrylMischtechnik auf Holz, Acryl-Mischtechnik; Lucia Harnischberg, Stoff und Stein; Verena Krummenacher, Sprüche auf Granulattafeln, Sonja Riemer, Bilder und Objekte; Oski Hedinger, Objekte-Metall. Stallikon: Doris Ess, Paperart; Esti Frei, Malerin; Toni Lenge, HolzSach, Holz, Feuer und Eisen; Ursula Mart, Tonkunst; Sandra Canonica, Bilder. Wettswil: Nada Schönenberger, Skulpturen; Johannes Paula, Holzkunst-Drechselarbeiten; Taimi Paula – Figürliche Plastik in Ton und Bronze, Aquarelle. Weitere Infos unter www.offene-ateliers.site.
Lazar Nikolic ist nominiert für den Spezialpreis für besondere Leistungen. > Seite 13
Schneller zu Solaranlagen und Wärmepumpen Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist entscheidend, damit der Kanton Zürich seine energie- und klimapolitischen Ziele erreichen kann. Damit Projekte schneller umgesetzt werden können, braucht es unkompliziertere Bewilligungsverfahren. Der Regierungsrat hat deshalb für Solaranlagen, Wärmepumpen, Fernwärmeanschlüsse und E-Ladestationen verschiedene Verfahrenserleichterungen beschlossen. Das Meldeverfahren wird nun ausgeweitet unter anderem auf genügend angepasste Solaranlagen an Fassaden und frei stehende Solaranlagen bis zu einer Fläche von 20 m2 in Bauzonen (ausser in Kernzonen) sowie flächenmässig unbeschränkt in Industrie- und Gewerbezonen. Auch erleichtert wird das Verfahren für innen und aussen aufgestellte Luft/Wasser-Wärmepumpen (aussen bis zu einer Grösse von 2 m3) sowie Erdsonden-Wärmepumpen. Bei Luft/Wasser-Wärmepumpen bleibt auch im Meldeverfahren der Lärmschutznachweis zwingend. Die Änderung der Bauverfahrensverordnung wird in diesen Tagen im Amtsblatt veröffentlicht und soll am 1. Januar 2023 in Kraft treten. (red.) ANZEIGEN
Marlies Achermann bleibt auch bei den fünften Offenen Ateliers am Ball und freut sich mit allen Kunstschaffenden auf regen Besuch der Ateliers. (Bild Regula Zellweger) und Stallikon sowie die «Fachstelle Kultur des Kantons Zürich» für Beiträge zu gewinnen.
Kulturwochenende in Bonstetten Die Kulturkommission Bonstetten unterstützt das Projekt «Offene Ateliers» mit einem Konzert am Samstagabend, 12. November, im Primarschulhaus 3 in Bonstetten: «Six in Harmony». Das Schweizer Vokalensemble Six in Harmony, fünf Sänger und ein Pianist, intoniert die musikalischen Delikatessen der 20er- und 30er-Jahre – wie damals die «Comedian Harmonists». Damit wird aus den Atelierbesuchen ein Bonstetter Kulturwochenende. Ein Atelier mit allen Sinnen aufnehmen, schauen, riechen, ertasten – und zuhören, was die Kunstschaffenden zu erzählen haben, ist ein besonderes Wochenendvergnügen. Traditionell sind auch die roten Ballons mit der weissen Aufschrift «Offene Ateliers», die den Weg zu den einzelnen Ateliers weisen. Wiederum heisst es: «Es darf spioniert
und diskutiert werden.» Wer bisher wenig Zugang zu Kunstschaffenden und ihren Werken suchte, hat nun die Chance, in den Ateliers im direkten Gespräch Kunsterfahrungen zu sammeln. Es macht Spass, zu verweilen und zu plaudern, zu diskutieren und Fragen zu stellen: Welche Materialien und Techniken kommen zur Anwendung? Welche Themen beschäftigen die Künstlerinnen und wie drücken sie sich aus? Wie kann man bestimmte Techniken erlernen? Gespräche mit Experten öffnen vielleicht die Türen zu neuen Interessen oder Hobbys. Mitmachen dürfen beim Projekt «Offene Ateliers» Personen, die ein Atelier in einer der drei Gemeinden Bonstetten, Stallikon oder Wettswil besitzen. Von den 16 diesjährigen Teilnehmenden waren letztes Jahr bereits 15 dabei. Dies zeigt die Konstanz der «Offenen Ateliers», was beweist, dass auch die Künstler Freude an den Begegnungen mit interessierten Besuchern haben. Zum letzten Mal öffnet die Galeristin Elfi Bohrer in diesem Rahmen ihr
Kunstfenster, mit ihrer «Pensionierung» geht ein Kapitel Ämtler Kulturgeschichte zu Ende.
Freizeitspass auch für Familien Neben dem Präsentieren von lokaler Kunst ist Vernetzen ein Ziel des Anlasses. Einerseits vernetzen sich die Kunstschaffenden untereinander im Rahmen der Planung und Realisierung, anderseits ergeben sich in den Ateliers Kontakte zwischen ihnen, kunstinteressierten Erwachsenen und Kindern sowie potenziellen Käuferinnen und Käufern. Bei freundlichem Herbstwetter mit dem Velo oder zu Fuss als «Kunst-Tourist» unterwegs zu sein, macht auch Kindern Spass: Wer entdeckt den nächsten roten Ballon? Eltern ermöglichen ihren Kindern so einen frühen Einblick in die unterschiedlichsten Möglichkeiten, sich gestalterisch auszudrücken und seine Kreativität aktiv zu leben.
> Letzte Ausstellung: Interview mit Galeristin Elfi Bohrer auf Seite 7
Budgets in Wettswil verabschiedet
Einblicke bei den Feuerwehren
Gemeinde und Primarschule Wettswil haben ihre Budgets für 2023 verabschiedet. Sie weisen ein Minus von rund 410 000 Franken bzw. 984 000 Franken auf.
In Obfelden und Wettswil gab es Einblicke in die Arbeit der Feuerwehren. Bei der Feuerwehr Unteramt durfte die Bevölkerung auch selbst Hand anlegen.
Gegenüber dem Budget 2022 der Gemeinde wird insbesondere in den Bereichen Pflegefinanzierung und Asylwesen mit stark ansteigenden Kosten gerechnet. Dazu kommen höhere Zinskosten und
Lehrabschlusspreis
Mindereinnahmen bei den Steuern. Dennoch sollen der bisherige Steuerfuss von 25 Prozent für das Jahr 2023 beibehalten und der Aufwandüberschuss dem Eigenkapital belastet werden. Die Primarschule will ebenfalls beim aktuellen Steuerfuss von 48 Prozent bleiben. Die Gemeindeversammlung stimmt am 5. Dezember 2022 über die Budgets und Steuerfüsse ab. (red.)
> Bericht auf Seite 5
In Obfelden waren zur jährlichen Hauptübung Gäste aus den umliegenden Feuerwehren und Gemeindevertreter eingeladen. Es galt, ein Auto und eine Scheune zu löschen sowie Personen zu
retten. In Wettswil wurde den Interessierten unter anderem demonstriert, was genau passiert, wenn man Wasser ins brennende Öl giesst. Aber auch wie ein verunfalltes Auto mit einem hydraulischen Spreizer bearbeitet wird, war zu beobachten. «So viele Leute hatten wir noch nie an einer Hauptübung», hält Mathias Baumann, Kommandant der Feuerwehr Unteramt, fest. (red.)
> Berichte auf den Seiten 8 und 9
er 20. Novemb r 10 bis 17 Uh CHLAUSMÄRT & SONNTAGSVERKAUF In Affoltern an der Obereren Bahnhofstrasse
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Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des AERZTEFON: 0800 33 66 55. Bei Verkehrsunfä fällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.
Telefon 144 für Sanitäts-Notruf
Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das wir Dich sehen können wann immer wir wollen
In grosser Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Vater, Grossvater und Bruder
Walter Franz Zimmermann 26. September 1936 – 27. Oktober 2022
Nach kurzer schwerer Krankheit durfte er friedlich einschlafen. In unseren Herzen wirst du weiterleben. Affoltern am Albis, November 2022
Schluss des Konkurses Der Konkurs über Christof Krieger, geb. 25. April 1986, Staatsangehörigkeit: Deutschland, c/o Hotel Löwen, Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern am Albis, als Inhaber der Einzelunternehmung: Krieger, Affoltern am Albis, UID CHE-419.643.030 ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 26. September 2022 als geschlsosen erklärt worden. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 4. November 2022. Affoltern am Albis, 4. November 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Sterben ist kein ewiges Getrenntwerden. Es gibt ein Wiedersehen an einem helleren Tage.
In tiefer Trauer: Antoinette Stieve und Andreas Leichsenring Tanja Stieve und Philippe Gunzenhauser Lina Weber Hedi Bachmann und Familie Franz und Ruth Zimmermann Fredi Zimmermann und Familie
Völlig unerwartet wurdest du aus dem Leben gerissen. Nach kurzem Spitalaufenthalt ist
Hansjörg Lothar Hartmann 10. Januar 1954 – 30. Oktober 2022
nach Komplikationen einer OP unerwartet verstorben. Wir danken dir für alles, was du für uns in deinem Leben gemacht hast. Du hast eine Lücke hinterlassen und das Haus, worin du einiges gewerkelt hast, fühlt sich leer an.
In stiller Trauer: Ruth Hartmann-Zimmermann mit Jessica Hartmann und Nicole Eagleson-Schwegler Joseph Hartmann Verwandte und Bekannte
Die Abdankung findet am Dienstag, 8. November 2022, um 11.00 Uhr in der Kirche Maschwanden statt. Die Beisetzung erfolgt im kleinen familiären Rahmen. Traueradresse: Antoinette Stieve, Hüttenrain 28, 8143 Stallikon Spenden gehen zu Gunsten Spitex und Palliative.
Die Urnenbeisetzung findet am Samstag, dem 12. November 2022, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis im engsten Familienkreis statt. Der anschliessende Trauergottesdienst ist öffentlich zugänglich und findet um 14.00 Uhr in der Reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Anstelle von Blumen kann gerne an folgende Institutionen gespendet werden: Schutz Greifvögel, PanEco Gönnerschaft: IBAN CH27 0900 0000 8400 9667 8
Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Hedwig Weidinger-Moser, geb. 27. Mai 1942, von Altwis LU, Buch am Irchel ZH, Aeugst am Albis ZH, gest. 21. Juni 2020, wohnhaft gewesen Äussere Grundstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 25. Oktober 2022 als geschlossen erklärt worden. Affoltern am Albis, 4. November 2022 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis
Bonstetten Am 31. Oktober 2022 ist gestorben:
Katrin Schlobohm geboren am 18. Oktober 1959, von Bonstetten, wohnhaft gewesen Sonnweid, Bachtelstrasse 68, 8620 Wetzikon. Bestattungsamt Bonstetten
Hausen am Albis Am 30. Oktober 2022 ist in Luzern gestorben:
Kinderspital Zürich – Eleonorenstiftung: IBAN CH69 0900 0000 8705 1900 2
Einladung Informationsveranstaltung Am 8. November 2022, 19.30 bis 21.00 Uhr, findet eine Informationsveranstaltung zum beantragten Objektkredit für den geplanten Neubau Breiten (mit vier Kindergärten, einem Hort und Büros der Schulverwaltung) statt. Auf dem Areal der bestehenden Kindergärten Breiten 1 und 2 und der Schulverwaltung in Affoltern am Albis soll ein Neubau entstehen, welcher vier Kindergärten, einen Schülerhort und die Büros der Schulleitung, der Kindergärten und der Schulverwaltung beherbergt. Das Vorprojekt mit Kostenschätzung liegt nun vor und am 27. November 2022 gelangt der Antrag für den Objektkredit zur Abstimmung. Die Stadt Affoltern am Albis informiert Sie gerne im Vorfeld über das Projekt: Infor mationsveranstaltung zum Ersatzneubau Breiten: 8. November 2022, 19.30 bis 21.00 Uhr, Mehrzwecksaal Büelstrasse 11, Affoltern am Albis Die Primarschule und die Abteilung Immobilien freuen sich über ein zahlreiches Publikum. 4. November 2022 Abteilung Immobilien
Hans-Jörg Lothar Hartmann
Festsetzung der Stundensätze für das Wahlbüro ab 01.07.2022
Bestattungsamt Hausen am Albis
Hausen am Albis Am 29. Oktober 2022 ist in Affoltern am Albis gestorben:
Walter Trinkler geboren am 9. Dezember 1943, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Es wird im engsten Familienkreis Abschied genommen. Bestattungsamt Hausen am Albis
Maschwanden Am 27. Oktober 2022 ist in Affoltern a. A. verstorben:
Zimmermann ›Walter‹ Franz geboren am 26. September 1936, von Vitznau LU, wohnhaft gewesen in Maschwanden. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 8. November 2022 um 11.00 Uhr in der Kirche Maschwanden statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.
Papier- und Kartonsammlung Samstag, 5. November 2022 Am Samstag, 5. November 2022 findet in Affoltern am Albis (inkl. Zwillikon) die Papier- und Kartonsammlung statt. Bitte stellen Sie Papier und Karton separat gebündelt und geschnürt bis spätestens 8.00 Uhr morgens bereit. Deponieren Sie die Bündel gut sichtbar am öffentlichen Strassenrand und nicht beim Hauseingang oder Einfahrt. Loses, beschichtetes, verunreinigtes oder in Säcken/Taschen abgefülltes Material sowie nicht zusammengefaltete Schachteln oder untragbare, übergrosse Bündel werden nicht abgeführt. Bitte beachten Sie dazu die beiden Merkblätter Papierund Kartonsammlung auf der Website www.stadtaffoltern.ch/ Papier- und Kartonsammlung. Sammelverein: Feldschützengesellschaft Zwillikon Kontaktstelle bei nicht abgeholtem Papier oder Karton: 079 773 29 73 (ab 12.00 Uhr) 4. November 2022 Stadt Affoltern am Albis, Bereich Hochbau und Umwelt
Es werden keine Leidzirkulare versandt.
Per 1. Juli 2022 trat die neue Entschädigungs- und Besoldungsverordnung der politischen Gemeinde Maschwanden in Kraft. Gemäss Art. 9 dieser Verordnung legt der Gemeinderat die Entschädigung für die Mitglieder des Wahlbüros sowie für die beigezogenen Hilfskräfte des Wahlbüros fest. Für eine einheitliche Abwicklung und zum Erhalt der Attraktivität der Tätigkeit für das Wahlbüro wird die Entschädigung von bisher CHF 30.00 auf CHF 40.00 angehoben (allgemein gültiger Ansatz für Sitzungsgelder). Der Gemeinderatsbeschluss liegt während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 54, während den Öffnungszeiten zur Einsicht auf. Gegen diesen Beschluss kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist soweit möglich, beizulegen. 4. November 2022 Gemeinderat Maschwanden
geboren am 10. Januar 1954, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Bestattung im engsten Familienkreis am Samstag, 12. November 2022, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis und um 14.00 Uhr Trauergottesdienst in der reformierten Kirche Hausen am Albis.
Traueradresse: Ruth und Jessica Hartmann, Mitteldorfweg 1, 8915 Hausen am Albis.
Bauarbeiten Berghof bis Uetliberg Die Umstellung der Stromversorgung der Uetlibergbahn S10 konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Nun sind Nacharbeiten und Bohrungen geplant. Leider lässt sich dabei Lärm nicht vermeiden, selbstverständlich halten wir ihn jedoch so gering wie möglich. Vorgesehene Nachtarbeiten: 31. Oktober bis 19. November 2022 Sihltal Zürich Uetliberg Bahn SZU AG www.szu.ch
O Gesù resta sempre con me e con tutti i miei cari
WIR DANKEN HERZLICH Von ganzem Herzen danken wir euch, liebe Verwandte, Freunde und Bekannte, für die überaus grosse Anteilnahme beim Abschied von
Mauro Pollini Die vielen, vielen Briefe, eure liebevollen Worte, eure Umarmungen und Zeichen des Mitgefühls trösten uns in der Zeit des Trauerns und Abschiednehmens. Besonders herzlich danken wir dem gesamten Ärzte- und PflegeTeam der Intensivstation des Zuger Kantonsspitals in Baar. Mauro wurde in den letzten Wochen seines Lebens äusserst einfühlsam, wertschätzend und sehr professionell betreut. Wir danken Ihnen für Ihr grosses Engagement – Sie haben wirklich alles unternommen – und die vielen offenen Gespräche sowie Ihre rücksichtsvolle Begleitung nach seinem Tod. Wir danken Pfarrer Ueli Flachsmann für die sehr persönliche und harmonische Beisetzung und Abdankungsfeier. Anette Bodenhöfer danken wir für die wunderschöne musikalische Begleitung an der Orgel und am Klavier. Die Musikstücke haben uns sehr berührt, wir hätten Ihnen am liebsten applaudiert. Wir danken Regula und Seraina Pfyl für den grossartigen Apéro im Chilehuus und den sehr schön gestalteten Gedenktisch mit den Fotos von Mauro. Wir sind alle tief gerührt. Adieu, lieber Mauro – du warst ein herzensguter Mensch, ein toller Ehemann, Bruder, Schwager, Onkel und Freund. Hedingen, im November 2022
Die Trauerfamilien
Bezirk Affoltern
Schulbauplanung vereinfachen Die Bildungs- und die Baudirektion sollen Raumstandards für Schulbauten entwickeln und Vereinfachungen in der Planungsund Bauweise ausarbeiten. In den nächsten 25 Jahren erwartet der Kanton Zürich an den Mittelschulen ein Wachstum von rund 6000 Schülerinnen und Schülern. Dazu braucht es bauliche Infrastruktur – auch im Knonauer Amt. Diese zu planen, ist allerdings in verschiedener Hinsicht herausfordernd. Damit die notwendige Infrastruktur möglichst schnell und kosteneffizient erstellt werden kann, strebt der Regierungsrat eine Vereinfachung der Planungs- und Bauweise an. Standardisierte Gebäudeteile sollen auch die Möglichkeit der Wiederverwendung verbessern. Die aus den Aufträgen an die beiden Direktionen resultierenden Erkenntnisse sollen im kommenden Jahr in einem Pilotprojekt umgesetzt werden. Sobald erste Erkenntnisse daraus vorliegen, werden diese für die Planung der weiteren Bauten im Bildungsportfolio analysiert. (red.)
WIR GRATULIEREN Zum 96. Geburtstag Lisa Gut in Obfelden darf am Sonntag, 6. November, ihren 96. Geburtstag feiern. Wir wünschen alles Gute und gratulieren herzlich.
Freitag, 4. November 2022
Als Umfahrungen in zwei Jahren realisiert werden konnten Vor 40 Jahren wurde in Unterlunnern-Obfelden eine neue Strasse eröffnet PW- und Schwerverkehr erschwerten Leben und Arbeiten an der engen Breitenerlistrasse in Obfelden. Ein Carunfall war dann Auslöser für die Umfahrung Unterlunnern, die vor exakt 40 Jahren eröffnet wurde – nach weniger als einem Jahr Bauzeit. von Werner Schneiter Lärm- und abgasgeplagte Anwohnende und gefährliche Kreuzungspunkte: Solcherlei Klagen fanden sich auch in zahlreichen Leserbriefen. Tatsächlich wurden an der Breitenerlistrasse im Obfelder Dorfteil Unterlunnern an einem «ruhigen» Tag 500 Autos und 800 Lastwagen gezählt. An Spitzentagen verkehrten sowohl in Richtung Kieswerke als auch nach Obfelden über 1000 Lastwagen. Und diese konnten dann nicht kreuzen, wenn Landwirt Hans Blum bei seiner Arbeit das Scheunentor öffnen musste. Vorerst verpufften die Klagen über die unhaltbaren Zustände. Sie mündeten schliesslich in eine – auch vom Gemeinderat unterstützte – Eingabe der betroffenen Anstösser an das kantonale Tiefbauamt. Nach einem Carunfall auf dieser engen Passage Anfang März 1980 – 17 Jahre zuvor ereignete sich dort
Marcel Hürlimann war am Projekt Umfahrung des Obfelder Dorfteils Unterlunnern massgeblich beteiligt. Hier an der Verzweigung Breitenerlistrasse–Tambrigstrasse mit Blick auf das gut 700 Meter lange Teilstück, das vor 40 Jahren in Betrieb genommen wurde. (Bild Werner Schneiter) auch ein Militärunfall mit Todesopfern – ging es dann aber schnell. Sehr schnell sogar, als der damalige Baudirektor Albert Sigrist höchstpersönlich in Obfelden zu einem Augenschein erschien. Er werde die Angelegenheit
Zum 80. Geburtstag Zwei Jubilarinnen im Bezirk dürfen wir zum 80. Geburtstag gratulieren. Heute Freitag, 4. November, feiert Heidi Bühler in Zwillikon und am Sonntag, 6. November, Katharina Proch-Pleiss in Obfelden. Wir wünschen beiden ein schönes Fest und viel Erfreuliches im neuen Lebensjahrzehnt.
Herausgeberin: CH Regionalmedien AG Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Obere Bahnhofstrasse 5 8910 Affoltern a. A. Leiterin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli redaktion@affolteranzeiger.ch Redaktion: Luc Müller, Dominik Stierli, Alina Rütti Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 27 155 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Christine von Burg Telefon 058 200 57 00 inserat@affolteranzeiger.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 55 86 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: CH Media Print AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch
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Der «Anzeiger» widmete der Umfahrungseröffnung in Unterlunnern-Obfelden die Frontseite. (Bild Archiv)
«mit hoher Priorität» behandeln, versprach er dem Gemeinderat.
Keine Volksabstimmung nötig Es wurde ein Projekt ausgearbeitet, an welchem auch Marcel Hürlimann aus Obfelden massgeblich beteiligt war. Damals als Chef des technischen Büros im Ingenieurkreis II des kantonalen Tiefbauamtes tätig, führte er auch Verhandlungen mit Landbesitzern. Mit wenigen Ausnahmen sei das reibungslos verlaufen, erinnert er sich. Verglichen mit heutigen Strassenbauprojekten ging das Projekt völlig geräuschlos und schnell über die Bühne – auch deshalb, weil das für die Strasse ausgeschiedene Gebiet nur am Rand einer Naturschutzzone liegt und sich der Natur- und Heimatschutz nicht querlegten. Erleichternd war ausserdem der Umstand, dass der notwendige Kredit in der Kompetenz der Baudirektion lag, also weder ein Kantonsratsbeschluss noch eine Volksabstimmung nötig waren. Auf 1,84 Mio. Franken beliefen sich die Baukosten 1982 für das exakt 704,49 Meter lange Strassenstück von der Breitenerlistrasse bis zur Einmündung der Verbindung Obfelden–Merenschwand beim ehemaligen Gaswerk. «Wir konnten das Projekt innert zwei Jahren realisieren – bei einer Bauzeit von weniger als einem Jahr. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen», sagt Marcel Hürlimann. Nach der Inbetriebnahme der Umfahrung bezeichnete der damalige Kreisingenieur
Heinz Gubler die Breitenerlistrasse als «Luxus-Flurstrasse». Und beim Essen nach der Einweihung im Herbst 1982 im Restaurant Löwen schlug alt Kreisingenieur Kläsi vor, die neue Umfahrung «Schneebeli-Sigrist-Strasse» zu taufen, weil sich der damalige Gemeindepräsident Otto Schneebeli und der Baudirektor so sehr für die Realisierung eingesetzt hatten. Marcel Hürlimann schmunzelt, wenn er auf den Vergleich mit dem Autobahnzubringer angesprochen wird, auch bezüglich der Kosten. Dessen Planung zog sich über viele Jahre hinweg; 14 Varianten wurden geprüft. Und an Sitzungen seien da jeweils bis zu 30 Vertreterinnen und Vertreter von Fachämtern zugegen gewesen, so Hürlimann. Zehneinhalb Jahre nach dem Ja des Zürcher Volks wird der Zubringer nun im Mai 2023 eröffnet.
VOR X JAHREN In loser Folge beleuchtet der «Anzeiger» in dieser Serie besondere Ereignisse, die 10, 20, 25, 30 oder mehr Jahre zurückliegen. Zuletzt erschienen: Als ein Amokläufer in Obfelden 14 Menschen verletzte (27. September). «Wildwestszenen im Säuliamt» – 2002: 79 Verhaftungen und zwei verletzte Polizisten nach Demos in Affoltern und Hedingen (7. Oktober).
Einzelne Bäume am Brauiweiher sind krank
Aus Sicherheitsgründen müssen im geplanten Stadtpark fünf Bäume gefällt werden Die Planungsarbeiten für den neuen Stadtpark Brauiweiher sind auf Kurs. Allerdings müssen etwa fünf Bäume gefällt werden, weil sie krank oder bereits abgestorben sind. Die gefällten Bäume werden jedoch ersetzt. Im Zusammenhang mit dem Projektziel «Erhaltung des wertvollen Baumbestandes» wurden sämtliche Bäume auf dem Areal des geplanten Stadtparkes Brauiweiher durch einen Baumspezialisten untersucht. Dabei wurde insbesondere die Vitalität der einzelnen Bäume abgeklärt. Dieser Untersuch hat ergeben, dass sich einige Bäume in sehr schlechtem Zustand befinden. Sie weisen Wurzelschäden, Risse im Stamm oder abgestorbene Kronen auf. Der Baumspezialist empfiehlt deshalb, vor-
erst fünf Bäume im Bereich der Birkenallee zu fällen. Diese Bäume sind bruchgefährdet und stellen ein Sicherheitsrisiko für die Nutzer des Fussweges dar. Die betreffenden Bäume werden im November 2022 gefällt. Solche Schnittund Fällarbeiten dürfen nur zwischen September und Februar durchgeführt werden, sonst könnte man brütende Vögel stören. Damit für diese Bäume Ersatz geschaffen werden kann, wird durch das beauftragte Landschaftsarchitekturbüro ein übergeordnetes Baumentwicklungskonzept für den geplanten Stadtpark Brauiweiher ausgearbeitet.
Fussweg wird gesperrt Sobald die Aushubarbeiten für den Bau des Stadtparkes gestartet werden, muss die Fusswegverbindung zwischen CoopParkplatz und Dachlisserweg aus
Verschiedene Bäume in der Baumallee müssen gefällt werden. (Bild zvg.) Sicherheitsgründen gesperrt werden. Das wird ab Dezember 2022 so weit sein. Verlaufen alle Bauarbeiten reibungslos, so kann der neue Stadtpark im Sommer
2023 fertiggestellt werden. Ab dann ist auch der Verbindungsweg wieder offen. Stefan Trottmann, Stadtschreiber
Kappel am Albis
Energiekommissionsmitglieder gesucht Anlässlich der Urnenabstimmung vom 15. Mai 2022 haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Bonstetten der Schaffung einer Energiekommission zugestimmt. Nachdem nun die Änderung von Art. 44 lit. d) der Gemeindeordnung (GO) durch den Regierungsrat genehmigt wurde, kann die Energiekommission per 1. Januar 2023 starten. Für die Besetzung der Kommission werden drei Personen aus der Bevölkerung gesucht. Wählbar sind in Bonstetten wohnhafte Personen ab Erreichen des 16. Altersjahrs oder Fachpersonen aus dem Energiebereich. Die Kommission hat folgende Aufgaben:
Einbürgerung Mit Beschlüssen vom 25. Oktober 2022 nahm der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis auf:
• Beratung und Unterstützung des Gemeinderates zur Ausrichtung der kommunalen Energiepolitik, • Erarbeiten und Umsetzen von Strategien, Zielen und Massnahmen sowie Überprüfung der Zielerreichung zum energiepolitischen Programm, inkl. Kommunikation nach aussen, • Beaufsichtigen der Umsetzung von Massnahmen zum energiepolitischen Programm.
Schweikl, Christian männlich, geb. 1962 Staatsangehörigkeit: Deutschland
Sind Sie interessiert? Dann reichen Sie doch bis spätestens 30. November 2022 beim Gemeinderat Bonstetten, praesidiales@bonstetten.ch, Ihre schriftliche Bewerbung ein. Ergänzende Auskünfte über die Tätigkeit der Energiekommission erteilt Ihnen gerne Many Malis, Tel. 044 701 95 25.
Im Sinne von § 20 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung (KBüV) erfolgt hiermit die Veröffentlichung dieser Einbürgerungsentscheide.
Wir freuen uns auf Ihr Engagement.
Gemeinderat Hausen am Albis
Jörg, Edit weiblich, geb. 1981 Staatsangehörigkeit: Deutschland
Bonstetten, 4. November 2022 Gemeinderat Bonstetten
Ein Mitglied für die Kulturkommission gesucht Die Kulturkommission wurde vom Gemeinderat für die Legislatur 2022–2026 in neuer Zusammensetzung Anfangs Juli 2022 gewählt. Sie besteht aus dem Ressortvorsteher Kultur und Freizeit sowie weiteren fünf Mitgliedern. Anlässlich der Neukonstituierung konnte ein Sitz nicht besetzt werden. Die Kommission hat folgende Aufgaben: • Vernetzung von Vereinen und Veranstaltern • Koordinierung, Planung, Durchführung von kulturellen Anlässen • Mitorganisation und Koordination von Anlässen/Veranstaltungen in Absprache mit dem Gemeinderat (1. Augustfeier, Chilbi, Neujahrsapéro usw.) • Öffentlichkeitsarbeit • Kontakte zu anderen Veranstaltern, Kommissionen und dgl. Sind Sie interessiert? Dann reichen Sie doch bis spätestens 30. November 2022 beim Gemeinderat Bonstetten, praesidiales@bonstetten.ch, Ihre schriftliche Bewerbung ein. Ergänzende Auskünfte über die Tätigkeit der Kulturkommission erteilt Ihnen gerne Susanne Rigo, Tel. 044 701 95 13. Bonstetten, 4. November 2022 Gemeinderat Bonstetten
Die Stimmberechtigten der Gemeinden Obfelden und Ottenbach werden auf Dienstag, 13. Dezember 2022, 20.00 Uhr, in den Singsaal Chilefeld, Dorfstrasse 65, Obfelden, zur Gemeindeversammlung der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach eingeladen. Es gelangen folgende Geschäfte zur Behandlung: 1. Schaffung einer neuen Stelle Sozialpädagogik 2. Objektkredit für die Ausschreibung und Erneuerung des Schulmobiliars (Schülerpulte und Stühle) in den Jahren 2023, 2024 und 2025 in der Höhe von CHF 390'000.– (inkl. MwSt) 3. Budget 2023 und Festsetzung des Steuerfusses auf 26 % Die Anträge und Akten liegen 14 Tage vor der Versammlung während den Bürozeiten bei der Schulverwaltung zur Einsicht auf. Der Beleuchtende Bericht ist ab diesem Zeitpunkt auf der Webseite der Sekundarschule (www.sek-obfelden.ch unter Schulbehörde – Gemeindeversammlung) aufgeschaltet. Ebenfalls kann er auf der Schulverwaltung bezogen werden (Telefon 044 776 21 05 oder schulverwaltung@sek-obfelden.ch). Die Stimmberechtigung richtet sich nach dem Gesetz über die politischen Rechte vom 1. September 2003. Ebenfalls können nicht stimmberechtigte Personen die Gemeindeversammlung besuchen und sind herzlich eingeladen. Es werden für sie besondere Plätze zur Verfügung gestellt. Obfelden, 4. November 2022 Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach
Einladung zur Gemeindeversammlung
Politische Gemeinde Knonau 1. Genehmigung Budget 2023 der politischen Gemeinde und Festsetzung des Steuerfusses von 96 % Reformierte Kirchgemeinde 1. Wahl des Präsidenten für die Rechnungsprüfungskommission Amtsdauer 2022 – 2026 2. Genehmigung Budget 2023 und Festsetzung des Steuerfusses von 14 %
Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.
Hausen am Albis
1. Budget 2023 der Politischen Gemeinde und Festsetzung Steuerfuss
Hausen am Albis
2. Teilrevision Besoldungs- und Entschädigungsverordnung (BEVO) Die Akten können ab Donnerstag, 24. November 2022 unter hedingen.ch sowie während der Schalteröffnungszeiten im Gemeindehaus, Zürcherstrasse 27, eingesehen werden. Die Weisungsbroschüren mit Anträgen und beleuchtenden Berichten liegen in gedruckter Form im Gemeindehaus sowie am Abend der Gemeindeversammlung beim Saaleingang auf. Hedingen, 4. November 2022 Gemeinderat Hedingen
Bauherrschaft: Alfred und Rosmarie Knobel, Bifangstrasse 22, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Neubau Windfang, Bifangstrasse 22, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1515, Zone: W/1.8
Hedingen Bauherrschaft: Christoph Knecht, Im Baumgarten 7, 8908 Hedingen Vertretung der Bauherrschaft: Wigasol AG, Neumatt 2, 4626 Niederbuchsiten Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser Projekt: Anbau Wintergarten (unbeheizt) Im Baumgarten 7, 8908 Hedingen Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1770, Zone: Wohnzone W 2.0
Kappel am Albis Bauherrschaft: Alex Mörgeli, Weid 1, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: Der Bauherr ist Projektverfasser. Projekt: Abbruch und Neubau Legehennenstall, Weid 9, 8926 Uerzlikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 383, Zone: Landwirtschaftszone (Lk)
Obfelden Bauherrschaft: Anna Elisabeth Bodmer, Gugelrebenstrasse 28, 8912 Obfelden Projekt: Verlängerung des Vordachs auf der Nord-Ostseite zur Lagerung von Brennholz, Gugelrebenstrasse 28.1, 8912 Obfelden Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 3696, Zone: Wohnzone W1
Stallikon Bauherrschaft: Daniel Raun, Im Gjuch 20, 8143 Stallikon Projekt: Ersatz Steinmauer und Erstellung Holzsichtschutzwand, Im Gjuch 20, 8143 Stallikon Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 409, Zone: W2/35
Wettswil am Albis Bauherrschaft: Hanspeter Baur, Ettenbergstrasse 35, 8907 Wettswil a. A.
Vertretung der Bauherrschaft: al - bauplan GmbH, c/o Fredi Leuthold, Fabrik im Schiffli 1, 8816 Hirzel Projektverfasser: Die Vertretung der Bauherrschaft ist Projektverfasser. Projekt: Befestigung bestehender Grüngut Lagerplatz für die Lagerung von Grüngut (ohne Haushaltabfälle) zur Feldrandkompostierung, Lenggenweg, 8907 Wettswil a. A.
Einladung zur Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2022 Die Stimmberechtigten der Gemeinde Wettswil a.A. werden am Montag, 5. Dezember 2022, 20.15 Uhr, in den Mehrzwecksaal des Schulhauses «Ägerten» zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte: A) Politische Gemeinde 1. Budget und Steuerfuss 2023 2. Gemeindebehörden – Offenlegung der Interessenbindungen 3. Anfragen nach § 17 Gemeindegesetz
Die Anträge mit den dazugehörenden Akten liegen ab Donnerstag, 17. November 2022, am Schalter der Einwohnerdienste zur Einsicht auf. Die Dokumente können auch auf der Homepage www.knonau.ch eingesehen werden.
B) Primarschulgemeinde 1. Budget und Steuerfuss 2023 2. Anfragen nach § 17 Gemeindegesetz
Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Publikation kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksamt Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die Rekursinstanz für die evangelisch-reformierte Kirchenpflege ist die Bezirkskirchenpflege Affoltern, Präsident Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten.
Bitte beachten Sie, dass der Beleuchtende Bericht nicht mehr in alle Haushaltungen verteilt wird. Er steht ab 21. November 2022 unter www.wettswil.ch und www.schulewettswil.ch zum Download bereit, wird am Schalter der Abteilung Präsidiales, Bereich Bevölkerungsdienste, Einwohnerkontrolle aufgelegt und auf Wunsch zugestellt. Bestellungen werden unter gemeindeverwaltung@wettswil.ch oder 044 700 02 88 entgegengenommen. Die Stimmberechtigung richtet sich nach den Bestimmungen des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) vom 1. September 2003.
3. November 2022 Gemeinderat Knonau
Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG).
Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:
Die Stimmberechtigten werden am Donnerstag, 8. Dezember 2022, 19.00 Uhr, im Schachensaal, Vordere Zelglistrasse 6, zur Gemeindeversammlung eingeladen.
Die Stimmberechtigten werden am Donnerstag, 8. Dezember 2022, 19.30 Uhr, im Mehrzweckgebäude Stampfi, Stampfistrasse 8, zur Gemeindeversammlung eingeladen. Zur Behandlung gelangen folgende Geschäfte:
Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung.
Bauherrschaft: Roger Gfeller, Husmattstrasse 3, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Flammorama AG, Wiesenweg 40, 5102 Rupperswil Projekt: Neuinstallation Cheminéeofen mit Abgasanlage, Husmattstrasse 3, 8915 Hausen am Albis Katasterinformationen: Kreis: Hausen am Albis, Grundstück-Nr.: 1663, Zone: W/1.4
Anschliessend Mitteilungen
Wir freuen uns auf Ihr Engagement.
Einladung zur Gemeindeversammlung
Einladung zur Gemeindeversammlung am 8. Dezember 2022, 19.00 Uhr
Bauprojekte
Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.
Bauherrschaft: Lilo Steinmann und Christian Plüss, Näfenhäuser 16, 8926 Kappel am Albis Projektverfassers: Mark Hofstetter, Dr. Joachim Heer-Strasse 22, 8750 Glarus Projekt: Anbau Vordach bei Nebengebäude und Windfang mit begehbarem Dach bei Assek.-Nr. 459. Das Baugrundstück liegt im geschützten Ortsbild von überkommunaler Bedeutung. Näfenhäuser 16, 8926 Kappel am Albis Katasterinformationen: Grundstück-Nr.: 1378 und 1379, Zone: Kernzone A (KA)
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Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. 8907 Wettswil a.A., 4. November 2022 Gemeinderat Wettswil a.A. Primarschulpflege Wettswil a.A.
8912 Obfelden • Tel. 044 761 59 80 www.weber-storen.ch • info@weber-storen.ch
Bezirk Affoltern
Freitag, 4. November 2022
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Der Steuerfuss soll unverändert bleiben Mitteilung des Gemeinderats und der Primarschulpflege Wettswil Der Gemeinderat hat das Budget 2023 mit einem Aufwandüberschuss von Fr. 410 556.15 und einem unveränderten Steuerfuss von 25 Prozent zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. Das Budget der Primarschule weist einen Aufwandüberschuss von Fr. 984 197.90 auf. Das Budget 2023 geht von einem Gesamtaufwand von Fr. 17 223 842.20 aus. Demgegenüber steht ein Ertrag ohne ordentliche Steuern von Fr. 10 940 786.05. Daraus resultiert ein Aufwandüberschuss in der Höhe von Fr. 6 283 056.15. Dieser soll durch einen ordentlichen Steuerertrag von 5 872 500 Franken und einer Entnahme aus dem Eigenkapital von Fr. 410 556.15 gedeckt werden. In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens resultieren bei Ausgaben von 1 740 000 und Einnahmen von 160 000 Franken Nettoinvestitionen von 1 580 000 Franken. In der Investitionsrechnung des Finanzvermögens hingegen sind für das nächste Jahr keine Ausgaben oder Einnahmen budgetiert. Gegenüber dem Budget 2022 wird insbesondere in den Bereichen Pflegefinanzierung und Asylwesen mit stark ansteigenden Kosten gerechnet. Die IKA Sozialdienst Affoltern, welche im Auftrag der Gemeinde Wettswil das Asyl- und Migrationswesen besorgt, rechnet im nächsten Jahr mit rund 360 000 Franken höheren Fallkosten als noch 2022. Mit dem zunehmenden Anteil der über 65-jährigen Wohnbevölkerung in der Gemeinde Wettswil steigt auch die Pflegebedürftigkeit, welche sich auf die Pflegefinanzierungskosten der ambulanten Krankenpflege auswirkt. Diese werden im nächsten Jahr voraussichtlich
um rund 150 000 Franken höher ausfallen als noch in diesem Jahr. Aufgrund des generellen Anstiegs des Zinsniveaus muss künftig mit höheren Zinskosten von 180 000 Franken gerechnet werden. Demgegenüber stehen Mindereinnahmen von 342000 Franken bei den ordentlichen Steuererträgen gegenüber dem Jahr 2022. Aufgrund der budgetierten Steuereinnahmen und der entsprechend tieferen Steuerkraft entfällt voraussichtlich der Ressourcenausgleich. Hingegen ist auch nicht davon auszugehen, dass die Gemeinde Wettswil einen solchen Beitrag erhält. Die Grundstückgewinnsteuern werden aufgrund der regelmässig hohen Erträge aus den vergangenen Jahren mit 3 000 000 Franken budgetiert. Die nächsten Jahre sind weiterhin geprägt von Unsicherheiten, welche die Erträge weiter bremsen könnten. Gesetzesänderungen, wie zum Beispiel im Bereich der Zusatzleistungen zur AHV/IV oder des Strassengesetzes entlasten den Haushalt zwar, umgekehrt wirken sich der Aufwand im Asylwesen aufgrund des Ukraine-Krieges, die Kosten an die ambulante Krankenpflege sowie weitere geplante Gesetzesrevisionen wie etwa beim Kinder- und Jugendhilfegesetz oder die zweite Phase der Unternehmenssteuerreform überproportional ungünstig auf den Haushalt aus. Gemäss Finanzund Aufgabenplanung muss deshalb in der Erfolgsrechnung mit jährlichen Defiziten um 1 500 000 Franken gerechnet werden. Dennoch soll der bisherige Steuerfuss für das politische Gemeindegut von 25 Prozent für das Jahr 2023 beibehalten werden und der Aufwandüberschuss von Fr. 410556.15 dem Eigenkapital belastet werden. Die Gemeindeversammlung stimmt am 5. Dezember 2022 über das Budget und den Steuerfuss 2023 der politischen Gemeinde ab.
Budget 2023 der Primarschule Wettswil An ihrer letzten Sitzung hat die Primarschulpflege Wettswil das Budget 2023 verabschiedet. Es weist einen Aufwandüberschuss von Fr. 984 197.90 in der Erfolgsrechnung auf. Damit hat sich das zu erwartende Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um Fr. 149 873.25 verschlechtert. Der Regierungsrat hat einen Teuerungsausgleich bei den Löhnen von 3,5 Prozent beschlossen, was einen beachtlichen Mehraufwand bei den Personalkosten in sämtlichen Bereichen mit sich bringt. Im Budget 2022 wurde noch mit einer Zahlung in den Finanzausgleich gerechnet. Da diese Zahlung im Budget 2023 nun wegfällt, wird die Erfolgsrechnung stark entlastet. Belastend wirkt sich der Zinsaufwand auf dem Kontokorrentkredit aus, welchen die politische Gemeinde aufgrund des Zinsanstieges an den Finanzmärkten von der Schule neu verlangt. Auch dieses Jahr erhält die Primarschulgemeinde vom Kanton den demografischen Sonderlastenausgleich. Diese Ausgleichszahlung wird im Budgetjahr 2023 voraussichtlich tiefer ausfallen als noch im Jahr zuvor. Auch die allgemeinen Steuereinnahmen sind leicht rückgängig. Per Januar 2022 trat das totalrevidierte Kinder- und Jugendheimgesetz (KJG) in Kraft. Die grösste Neuerung aus diesem Gesetz ist der Wechsel von den effektiven Sonderschulungskosten zu einem Pauschalbetrag. Neu bezahlt der Kanton die externen Sonderschulen und verrechnet den Gemeinden einen Pauschalbetrag pro Schülerin oder Schüler von 55 000 Franken. Da die Durchschnittskosten pro Schülerin oder Schüler im Budget 2022 55 000 Franken überstiegen, profitiert die Primarschule Wettswil von dieser Umstellung.
Im Bereich Kindergarten werden die Gesamtkosten aufgrund des Teuerungsausgleiches zwar steigen. Die kommunalen Lohnkosten werden aber sinken, weil ab Sommer 2023 eine Kindergartenklasse weniger geführt wird und weniger Kinder sonderpädagogische Therapien benötigen (DaZ und Logopädie). In der Primarstufe hat der Teuerungsausgleich von 3,5 Prozent den grössten Einfluss. Ausserdem konnte im Jahr 2022 nach langer Suche eine Logopädin rekrutiert werden. Zusätzlich wird mehr Klassenassistenzpersonal benötigt, einerseits um die ukrainischen Schülerinnen und Schüler zu begleiten. Andererseits besteht auch in anderen Klassen vermehrter Bedarf. Im Bereich Weiterbildung der Lehrpersonen wird mehr investiert, da es schwierig ist, auf dem Markt qualifiziertes Personal zu rekrutieren. Zudem sind erhöhte Vikariatskosten nötig, was auf den Lehrpersonenmangel zurückzuführen ist. Bei den Anschaffungen fällt der Ersatz der alten Stühle durch Gasliftstühle ins Gewicht. Aus Spargründen wurde im Budget 2022 nur die Hälfte der notwendigen Stühle angeschafft, weshalb nun die andere Hälfte 2023 angeschafft wird. Zudem müssen aus Sicherheitsgründen vier Stufenbarren ersetzt werden. Auf dem Konto für Exkursionen, Schulreisen und Lager wird gegenüber dem Jahr 2022 weniger budgetiert. Auch im Bereich der Liegenschaften ergeben sich aufgrund von Stufenanpassungen und einer Pensumserhöhung mehr Lohnkosten. Bei den Strompreisen ist eine Preissteigerung von 28 % einberechnet, was der vom EKZ kommunizierten Zahl entspricht. Bei den Heizölpreisen rechnet die Primarschule mit einem Preisanstieg von 20 %. Ausserdem wurde ein Energiegutachten
budgetiert, um die energetische Situation bei den Liegenschaften in Zukunft nachhaltig zu optimieren. Den grössten Posten im Schulhaus Aegerten macht die Haupteingangstüre aus, die mit einer automatischen Türe besucherfreundlicher und vor allem behindertengerecht werden soll. Diese Investition wurde im letzten Jahr bereits nach hinten verschoben. In den Tagesstrukturen wird mit mehr Schülerinnen und Schülern gerechnet, was eine Erhöhung der Pensen zur Folge hat. Aufgrund des neuen Subventionsreglementes der Primarschule Wettswil ist im nächsten Jahr mit geringeren Subventionsbeiträgen zu rechnen. Ein grosser Teil der Mehrkosten kann mit den Mehreinnahmen der Elternbeiträge gedeckt werden. In der Investitionsrechnung wird im Jahr 2023 Folgendes geplant: Drainage und Brüstungselemente Westseite im Schulhaus Wolfetsloh (50 000 Franken); Fussgängerzugang Sporttrakt Wolfetsloh (70 000 Franken); Umsetzung der notwendigen Brandschutzmassnahmen im Schulhaus Mettlen (150 000 Franken). In der Erfolgsrechnung sind Abschreibungen von Fr. 964 397.90 enthalten, woraus eine Selbstfinanzierung von 19 800 Franken resultiert. Mit dem aktuellen Steuerfuss von 48 Prozent kann die Primarschule einen grossen Teil des Aufwandes decken und so dem Bildungsauftrag in gewohnter Qualität nachkommen und die Liegenschaften nachhaltig unterhalten. Das Budget und der Steuerfuss 2023 werden an der Primarschulgemeindeversammlung vom Montag, 5. Dezember 2022, den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern vorgelegt.
Schulhaus Tömlimatt eine Ausgabe von rund 12 000 Franken bewilligt; • Grundstückgewinnsteuern von rund 23 000 Franken veranlagt; • für die Teilnahme an der Initiative «Erneuerbar heizen» einen Kredit von rund 12 500 Franken bewilligt; • für die Finanzierung zur zentralen Betriebsorganisation der Steuerverwaltung einen Kredit von rund 53 000 Franken bewilligt; • den Beitragsgesuchen der Verkehrskadetten Albis (VKA), der Genossenschaft Kiss Knonaueramt, der Schwei-
zerischen Bibliothek für Blinde, Seh- und Lesebehinderte, des Vereins Wabe Knonaueramt, der Dargebotenen Hand, des Chors Cantalbis sowie der Gemeinnützigen Gesellschaft des Bezirks Affoltern (GGA) für die Unterhaltskosten des Ämtlerwegs entsprochen. • der Jagdgesellschaft Kappel die Nachtjagd auf Dachse bis zum 31. März 2025 bewilligt.
Gemeinderat und Primarschulpflege
Beratende Baukommission eingesetzt
Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Kappel Mit dem Erlass des neuen Geschäfts- und Kompetenzreglements per 1. Juli 2022 hat der Gemeinderat eine ständige, beratende Baukommission im Sinne von § 46 Gemeindegesetz eingesetzt. Die Baukommission befasst sich im Rahmen der geltenden Baugesetzgebung mit allen baurechtlichen Bewilligungsverfahren, die im ordentlichen Verfahren behandelt werden. Sie stellt dem Gemeinderat jeweils Antrag. Folgende Mitglieder sind für die Amtsdauer 2022–2026 gewählt: Gemeinderätin Lilo Steinmann Plüss (Vorsitzende), Gemeindepräsident Martin Hunkeler, Danielle Peters, Kappel, Raphael Vassanelli, Kappel (Mitglieder). Der Gemeinderat bedankt sich bei den beiden Mitgliedern Danielle Peters und Raphael Vassanelli für ihr geschätztes Engagement.
Totalrevision Bestattungs- und Friedhofverordnung Am 1. Januar 2016 ist die neue kantonale Bestattungsverordnung in Kraft getreten. Dies hatte zur Folge, dass die kommunale Verordnung über das Bestattungs- und Friedhofwesen vom 19. November 2001 nicht mehr mit dem übergeordneten Recht vereinbar war. Anlässlich der Visitation vom 5. Oktober 2021 empfahl der Bezirksrat zudem, die Verordnung über das Bestattungs- und Friedhofwesen der Gemeinde Kappel vom 19. November 2001 zu revidieren und an die kantonale Bestattungsverordnung anzupassen. Der Gemeinderat hat die neue Verordnung über das Bestattungsund Friedhofwesen der Gemeinde Kappel nun per 1. Oktober 2022 in Kraft gesetzt.
Übergangsordnung zu den Kleinsiedlungen ausserhalb der Bauzonen Weiter hat der Gemeinderat zur Vernehmlassung zur Übergangsordnung zu
den Kleinsiedlungen ausserhalb der Bauzonen Stellung genommen. Er hat die vollumfängliche Ablehnung der Übergangsordnung bzw. die Rückweisung zur grundlegenden Überarbeitung beantragt, dies mit der Begründung, dass der vorliegende Entwurf in mehrfacher Hinsicht gegen staats- und verfassungsrechtliche Grundsätze verstösst und überdies lückenhaft ist, da er zentrale Punkte, namentlich die Kategorisierung für die Aufnahme in Bau-, Weiler- und Landwirtschaftszone nicht selbst, sondern nur im Zwischenbericht regelt. Zudem sind dessen Regelungen zu detailliert, bringen neue Unklarheiten und sind teilweise lückenhaft.
Baubewilligungen Ordentliches Verfahren unter Bedingungen und Auf lagen: Bauherrschaft (Gesuchsteller) und Grundeigentümer: Bernard und Daniela Burri, Lierenhof 5, 8926 Kappel; Bauvorhaben: Sanierung Haupteingangstreppe und Trennung der Meteorleitung von der Abwasserleitung (zum Teil bereits erstellt), Grundstück Nr. 1419, Lierenhof 5, Kappel (Kernzone B); das Baugrundstück liegt im geschützten Ortsbild von überkommunaler Bedeutung. Bauherrschaft (Gesuchsteller) und Grundeigentümer: Andreas Trachsel, Feldstrasse 6, 8926 Hauptikon, Claudia Trachsel-Canonica, Feldstrasse 6, 8926 Hauptikon; Bauvorhaben: Erstellung Luft-Wasser-Wärmepumpe, Grundstück Nr. 1307, Feldstrasse 6, Hauptikon (Kernzone B); das Baugrundstück liegt im geschützten Ortsbild von überkommunaler Bedeutung.
Inventarentlassungen Der Gemeinderat hat, gestützt auf § 213 PBG, folgende zwei Gebäude aus dem kommunalen Inventar der Denkmal-
schutzobjekte der Gemeinde Kappel entlassen: Assek.-Nr. 294, Kat.-Nr. 1429, Kappelerstrasse 8, 8926 Uerzlikon; Assek.-Nr. 246, Kat.-Nr. 1606, Oberdorfstrasse 38, 8926 Uerzlikon.
Sonntagsverkäufe 2023
Die Gemeinden im Kanton Zürich können, jeweils für das ganze Gemeindegebiet einheitlich, maximal vier Sonntage pro Jahr bezeichnen, an denen in Verkaufsgeschäften eine bewilligungsfreie Beschäftigung von Arbeitnehmenden möglich ist. Neben ANZEIGE den durch die Gemeinden gemeldeten Sonntagen erteilt das Amt für Wirtschaft und Arbeit grundsätzlich keine Bewilligungen mehr für die Beschäftigung von Arbeitnehmenden in Verkaufsgeschäften. Der Gemeinderat hat beschlossen, für mehr Leistungsfähigkeit dass die Verkaufsund Lebensqualität geschäfte in Kappel an den Sonntagen, 26. Februar 2023, Minimaler Zeitaufwand 29. Oktober 2023 Digital und 17. Dezember Orts- & zeitunabhängig 2023, zwischen 10 Hochwirksam und 17 Uhr, geöffnet sein dürfen. Für diese Sonntagsverkäufe sind keine zusätzlichen Bewilligungen nötig.
Stefanie Dünnenberger-Forlin, Gemeindeschreiberin
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Die Tagesstrukturen Domino sind eine geschätzte, gut integrierte Einrichtung der Primarschule Mettmenstetten und bieten eine professionelle, ganzheitliche Betreuung für Kinder ab Kindergarteneintritt bis zum Ende der Primarschulzeit an. Derzeit werden knapp 240 Kinder von einem Team mit insgesamt 21 motivierten Mitarbeitenden betreut. Per sofort oder nach Vereinbarung suchen wir für die Betreuung der Kinder
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Bezirk Affoltern
Freitag, 4. November 2022
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«Es lassen sich immer mehr Menschen für Kunst begeistern – auch zunehmend Jüngere» Letzte Ausstellung: Die Bonstetter Galeristin Elfi Bohrer zieht sich in den Ruhestand zurück Vom 5. bis 27. November sind im «Kunstfenster» in Bonstetten die Werke von Martin Herler ausgestellt. Danach ist Schluss: Elfi Bohrer stellt ihre Galerietätigkeit ein. Im Interview blickt sie zurück – und in die Zukunft.
Ausstellungstätigkeit während, doch vor allem nach Abschluss seines Studiums in München entwickelt – und manche sind bis heute in seinen aktuellen Arbeiten zu finden. Neben der Malerei von Martin Herler sind in Ihrem Galerieprogramm auch noch Werke anderer Kunstschaffenden zu sehen. Was sind die Highlights? Als Highlight würde ich nur schon den Facettenreichtum meines Programms bezeichnen. Von hier aus (das Interview fand am Tisch des «Kunstfensters» statt, Anm. d. Red.) sieht man eines der sensiblen Werke von NadjaDominique Hlavka, die fast immer mit Wasser zu tun haben, einen Digitaldruck von Thomas Woodtli, der das Haptische der Malerei mit dem Ausdruck des Digitalen vereinigt, ein Bergbild von Claire Guanella aus Genf und ein «Netzwerk» der Stallikerin Esti Frei. Sie hatte übrigens 1991 bei mir ihre erste Ausstellung.
«Anzeiger»: Elfi Bohrer, über 30 Jahre haben Sie das Kunstgeschehen im Knonauer Amt geprägt. Wie hat sich der Stellenwert der Kunst im Knonauer Amt in dieser Zeit entwickelt? Elfi Bohrer: Ich habe im Laufe der Jahre erlebt, wie das Interesse angewachsen ist. Es haben sich immer mehr Menschen – auch zunehmend Jüngere – für Kunst begeistern lassen. Und ich durfte erfreulicherweise eine treue Kundschaft kennenlernen und betreuen. Als Marlène (die Ottenbacher Galeristin Marlène Hegetschweiler, Anm. d. Red.) krankheitshalber nicht mehr weitermachen konnte, war das sicher ein Verlust. Aber auch die Aktion «Offene Ateliers» im Unteramt, entstand auf Initiative von Marlies Achermann, sowie die jurierte und nichtjurierte Ausstellung Ämtler Künstler der Gemeinnützigen Gesellschaft haben viel Aufmerksamkeit generiert.
Die Herler-Ausstellung läuft bis am 27. November – und danach? Dann werden die übrigen Kunstwerke von den Künstlerinnen und Künstlern wieder abgeholt oder ich schicke sie ihnen zurück. Wenn also noch Wünsche da sind, dann bitte bis Ende November melden.
Wie sind Sie zur Galeristin geworden? Kunstbegeistert war ich schon immer. 1987 begann ich mich mit Ontologie, der Lehre vom Menschsein, zu befassen. An einem Geld-Seminar ging es um die Frage, was man sich mit immer grösser werdenden Geldbeträgen alles leisten würde. Und schliesslich ganz ohne Beschränkung. Da dachte ich, dass mir Bilder Freude bereiten – und zwei Jahre später hatte ich die Galerie.
«Ich habe immer nur Künstler ausgesucht, von denen ich selber gerne Werke besitzen wollte.» Nun steht die letzte Ausstellung bevor. Weshalb hören Sie auf? Ich habe mein Pensionsalter erreicht (sie lacht). Ich werde 76 und möchte arbeitsloser werden. Es reicht einfach, und ist sinnvoll, loszulassen, solange ich fit bin. Es gibt noch so viel zu erledigen, bis ich die Räume Ende Februar abgebe. Man soll ja aufhören, wenn es noch schön ist. Und es ist ja das zweite Mal, dass ich aufhöre. Als ich 2016 die Galerie im Burgwies abgab, weil mein Mann schwer krank wurde, war es schlicht Zufall, dass ich vergass, den Raum des «Kunstfensters» auch zu kündigen. Und so kam es, dass ich mich im Herbst 2017 im Rahmen der «offenen Ateliers» nochmals überreden liess, weiterzumachen. Hätten Sie sich gewünscht, die Galerie an jemanden weitergeben zu können? Vor dem ersten Aufhören war das tatsächlich noch eine Überlegung. Aber dann fehlte mir die Energie, das weiterzuverfolgen. Das wäre auch schwierig, denn Galerie-Arbeit ist sehr subjektiv. Die Kunden haben einen persönlichen
«Ich möchte arbeitsloser werden, eine neue Zeit beginnen.»
Zum Abschluss zeigt Elfi Bohrer in ihrem Kunstfenster in Bonstetten Werke von Martin Herler. (Bild Thomas Stöckli) Bezug zur Galeristin oder zu den ausstellenden Kunstschaffenden. Wenn aber jemand den Raum übernehmen will, dann wäre das sicher auch im Interesse meines Vermieters. Für mich war das «Kunstfenster» ursprünglich als Lager gedacht. Dann wurde es immer mehr zur Ergänzung der eigentlichen Galerie im Burgwies. Ich gehe davon aus, dass die Kunst in Ihrem Privatleben weiterhin eine Rolle spielen wird. Mit welcher Kunst umgeben Sie sich? Ich habe immer nur Künstlerinnen und Künstler ausgesucht, von denen ich selber gerne Werke besitzen wollte. Und im Laufe der Jahre habe ich mit über 100 zusammengearbeitet. Entsprechend sieht es bei mir zu Hause aus. Tatsächlich ist mein Haus voller Kunst. Zwischen den Werken sind vielleicht noch zwei, drei Zentimeter Abstand. Kunden, die mal bei mir zu Besuch waren, haben jedenfalls nie wieder gesagt, dass sie keinen Platz mehr hätten. In der Gesellschaft der unzähligen Werke bin ich nie einsam. Welchen Stil bevorzugen Sie?
Die expressiv-erzählerische Kunst. Das gilt sowohl für mein Galerieprogramm als auch für die persönliche Sammlung. Und Kunst darf für mich Freude machen und auch mal zu einem Lächeln anregen.
«Kunst darf für mich Freude machen und auch mal zu einem Lächeln anregen.» Für die Derniere haben Sie Martin Herler als Künstler gewählt. Was gab da den Ausschlag? Auf die Malerei von Martin Herler bin ich – dank eines wirklich speziellen Zufalls – gestossen, als er noch an der Akademie in München studierte. Zum Ende seines Studiums gewann er den Debütantenpreis für Malerei und er hat sich sehr schnell eine grosse Zahl an institutionellen und privaten Sammlern erarbeitet. Diesem grossen «Fankreis» wollte ich nochmals Gelegenheit geben, seine Werke hier zu sehen. Ein Faktor war aber auch der Turnus: Ich habe
«meine» Künstlerinnen und Künstler alle drei Jahre gezeigt. Das gibt dem Publikum die Möglichkeit, Entwicklungen mitzuverfolgen. Und bei Herler sind diese drei Jahre durch. Was sollten die Kunstinteressierten über den Maler wissen? Martin Herler ist in einer kleinen Stadt in Oberbayern in einem alten Bauernhaus aus dem 16. Jahrhundert mit drei Geschwistern aufgewachsen. Während die anderen alle «normale Berufe» wählten, war dem Jungen schon in frühester Zeit klar, dass er Maler werden wollte. Das alte Gemäuer, die Stuckatur an den Decken, das alles inspirierte ihn, so weit er sich zurückerinnern kann. Die Vorstellung, Decken und Wände nach seinem Gusto zu bemalen, beflügelte ihn ungemein. Zielgerichtet ist ihm das alles gelungen. Der Künstler ist in verschiedenen Themenkreisen aktiv – welche deckt die Ausstellung ab? Querbeet, von Porträts über Blüten, Kinder, Streifen bis zu seinen Intérieurs, den «Spiegelbildern». Einige dieser Themenkreise hat er bereits in seiner
Was wird Ihnen fehlen? Das werde ich dann sehen (sie lächelt). Dass ich mit so vielen lieben und geschätzten Menschen zu tun haben durfte, ist ein riesiges Geschenk. Meine erste Assistentin, die ich ab 1996 hatte, eine damals junge Kunsthistorikerin, leitet heute das Museum Ulm. Von ihr habe ich immens viel gelernt. Ihre Nachfolgerin arbeitet mittlerweile im Kunsthaus Zürich. Und ganz lange durfte ich auf Margrit Bracher als Assistentin zählen. Bei Kunstmessen und Ausstellungen hat mich jeweils ein Schreiner unterstützt. Und mit manchen Künstlerinnen und Künstlern, Kundinnen und Kunden sind schöne Freundschaften entstanden. Worauf freuen Sie sich? Dass ich wieder mehr Zeit habe, zu lesen und zu reisen. Drei Reisen sind bereits gebucht. Ich möchte arbeitsloser werden, eine neue Zeit beginnen. Was da alles kommt, weiss ich nicht. Ich lebe in einer guten Nachbarschaft in Wettswil und habe auch ein sehr gutes Verhältnis zur Verwandtschaft in Österreich. Ich bin offen für das, was kommt (sie lächelt). Interview: Thomas Stöckli Open House mit Martin Herler am 5. und 6., 12. und 13., 19. und 20. sowie 26. und 27. November, jeweils 13 bis 17 Uhr, oder nach Vereinbarung, Galerie für Gegenwartskunst Elfi Bohrer, Kunstfenster, Dorfstrasse 13, Bonstetten. www.ggbohrer.ch, Telefon 0792077628.
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Bezirk Affoltern
Freitag, 4. November 2022
Die Hauptübung der Feuerwehr Obfelden fand im Weiler Wolsen statt. Im Vordergrund werden die «Verletzten» versorgt. Ein Brand der Scheune im Hintergrund musste bekämpft werden. (Bilder Dominik Stierli)
Blaulicht und viel Rauch in Wolsen
An der Hauptübung der Feuerwehr Obfelden galt es, ein Auto und eine Scheune zu löschen Die Feuerwehr Obfelden nutzte am vergangenen Freitag ihre Hauptübung für einen Löscheinsatz in Wolsen und auch für den Rückblick aufs Jahr inklusive Speis und Trank. von Dominik Stierli Ein Personenwagen kommt auf der Fleugstrasse in Obfelden von der Strasse ab, prallt dabei in eine Holzscheune. Das Auto gerät in Brand. Dieser greift schnell auf die Scheune über. Es gilt, mehrere Personen aus Fahrzeug und dem Gebäude zu retten. So präsentierte sich die Situation für die Feuerwehr Obfelden an ihrer letzten Übung in diesem Jahr. Zur Hauptübung
waren Gäste aus den umliegenden Feuerwehren und der Gemeinderat eingeladen. Gespannt warten die Anwesenden auf den Beginn.
Fahrzeuge korrekt platzieren Die Einsatzleiterin ist wie im Ernstfall bereits auf Platz und verschafft sich einen Überblick. Sie weist das heranbrausende Tanklöschfahrzeug ein. «Das Fahrzeug wird so platziert, dass auch noch die Autodrehleiter der Stützpunktfeuerwehr Affoltern genügend Platz findet», erklärt Alexandra De Pretto. Bei einem Hausbrand würde diese automatisch aufgeboten. Für die jetzige Übung aber nicht. Die Mannschaft steigt aus dem Fahrzeug aus und sammelt sich dahinter.
Der supponierte Brand des Personenwagens wird gelöscht.
Kurz instruiert, wird als erstes der Autobrand bekämpft. Weitere Fahrzeuge treffen ein und hüllen den Schauplatz mit blau pulsierendem Licht in ein rauchiges Szenario ein. Aus dem Gebäude steigt nun immer mehr künstlicher Rauch auf. Schläuche werden gelegt. Etwas Wasser verspritzt. Atemschutztruppen betreten das Gebäude. Mehrere Personen werden herausgeholt und nach deren Befindlichkeit befragt. Auf einem weiter entfernten Trottoir werden die Betroffenen versorgt und mit Decken gewärmt. Eine bewusstlose Person muss getragen werden. Zum Glück sind es diesmal nur Sandsäcke. Weitere Personen werden mit einer Leiter gerettet. Nach knapp einer Stunde wird die Übung beendet. Für die Feuerwehrleute folgt nach einem kurzen Auf-
räumen der gemütliche Teil. Als Dank für den grossen Einsatz übers Jahr hinweg, folgte ein feines Abendessen im Feuerwehrlokal.
Weniger Einsätze als 2021 Der seit einem Jahr amtierende Kommandant Christof Bossard blickt während des Abends aufs Jahr zurück. Die Feuerwehr Obfelden kam auf über 500 Ernstfalleinsatzstunden. Mit 26 Einsätzen war die Zahl aber deutlich geringer als im letzten Jahr mit 51 Einsätzen. «Gut 40 Prozent der Aufgebote gehen unterdessen auf den First Responder», erklärt Bossard. Dazu kamen fünf Brände, davon zweimal ein grösseres Ereignis mit Dachstockbränden. Die restlichen Aufgebote betrafen unter anderem Öl-
spuren, Verkehrsunfälle oder Wasserschäden. So das vorläufige Fazit für dieses Jahr. Personell ist die Feuerwehr Obfelden mit 62 Personen gut aufgestellt. Vier teils langjährige Kameraden wurden an diesem Abend verabschiedet. Dafür konnten aber auch neun Eintritte verzeichnet werden. Der Kommandant bedankt sich bei seinen Leuten für ihren grossen Einsatz. Sein Lob geht auch an die Gemeinde Obfelden, insbesondere an den bisher zuständigen Gemeinderat Marcel Schönbächler, welcher sein Amt im laufenden Jahr an Daniel Frick abgab. Auch Gemeindepräsident Stephan Hinners wird dankend erwähnt. Dieser erwidert den Dank und hält fest: «Auf euch kann man sich verlassen. Ihr lasst mich ruhig schlafen.»
Mit der Leiter werden die Leute aus dem Gebäude geholt und danach betreut.
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Bezirk Affoltern
Feuerwehr hautnah erlebt
Freitag, 4. November 2022
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Versicherungs-Ratgeber der Mobiliar
In Wettswil bot sich der Bevölkerung Gelegenheit, selbst Hand anzulegen
Die Generalagentur Affoltern am Albis der Mobiliar informiert.
Anstelle der sonstigen Einsatzübung hat die Feuerwehr Unteramt am Samstagnachmittag zum Mitmachen eingeladen. Und das kam offenbar gut an.
Steuervorteile mit der 3. Säule Wer in die Säule 3a einzahlt, kann ganz legal Steuern sparen – und für die Zeit nach dem Erwerbsleben vorsorgen. Um bereits bei der nächsten Steuerrechnung zu profitieren, bleibt noch bis Ende Jahr Zeit, eine Säule 3a abzuschliessen.
von Thomas sTöckli Meterhoch schiessen die Flammen in den Himmel über dem Pausenplatz der Wettswiler Schulanlage Mettlen. Die Demonstration veranschaulicht eindrücklich, weshalb es keine gute Idee wäre, einen Ölbrand mit Wasser löschen zu wollen: Wenn das Wasser schlagartig verdampft und der Dampf kleine Fetttröpfchen mitträgt, ist das Ergebnis nämlich eine gewaltige Stichflamme. Besser geht es mit einer Löschdecke, wie Interessierte auch gleich selber ausprobieren können. Gebannt verfolgt das Publikum auch, wie man mit schweren hydraulischen Geräten ein Unfallauto öffnet. Und manche der 15 Posten, welche die Feuerwehr Unteramt vorbereitet hat, richten sich explizit an die Kinder. So gilt es etwa, mit dem Wasserstrahl einer Eimerspritze einen Tennisball durch ein Labyrinth zu steuern.
Die Schweizer Bevölkerung wird älter. Es gibt immer mehr Rentner und immer weniger, die in die AHV einzahlen. Deshalb ist es sinnvoll, selbst für die Zeit nach dem Erwerbsleben vorzusorgen – und dabei Steuern zu sparen. Wer noch bis Ende Jahr eine Säule 3a abschliesst, kann schon mit der nächsten Steuerrechnung profitieren. Beiträge, die zum Beispiel in eine Risiko- oder Sparversicherung einbezahlt werden, können direkt vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Auch für Teilzeitangestellte und Selbständige Angestellte (auch Teilzeit), die Mitglied einer Pensionskasse sind, können ihr steuerbares Einkommen um bis zu 6768 Franken jährlich verringern. Wer nicht bei einer Pensionskasse ist, um 20 Prozent seines Einkommens oder maximal 33 840 Franken. Frauen können bis 69, Männer bis 70 steuerbegünstigte Beiträge in die Säule 3a einzahlen.
Grosses Interesse aus der Bevölkerung Die Bevölkerung aktiv einbinden – so lautete der Plan für die diesjährige Hauptübung der Feuerwehr Unteramt. Und das kam offenbar gut an: «So viele Leute hatten wir noch nie an einer Hauptübung», hält Mathias Baumann, Kommandant der Feuerwehr Unteramt, fest. Und nicht zuletzt erlaubt es die Form von Postenarbeit auch, mit Interessierten ins Gespräch zu kommen. Ein wichtiger Punkt, schliesslich sei es nicht ganz einfach, genügend Leute für ein freiwilliges Engagement in der Feuerwehr zu gewinnen. «Das ist nicht nur bei uns so, sondern gesamtschweizerisch», so Baumann. Im Unteramt konnten dieses Jahr zahlreiche neue Feuerwehrleute die natürlichen Abgänge kompensieren. Der Bestand liegt aktuell bei 82 Personen – bei einem geforderten Minimum von 80 Feuerwehrleuten. Der eigentlichen Hauptübung ist deshalb auch ein Informationsanlass im Depot Wettswil vorausgegangen. Da führte Mathias Baumann unter anderem aus, dass die Feuerwehr im Unteramt schon seit rund 25 Jahren als Zweckverband organisiert ist. Und das Einsatzgebiet hat es in sich, vom Wettswiler Industriequartier bis hoch auf den Uto Kulm auf 873 Metern über Meer. Als Besonderheit gehört dazu sogar eine Seilbahnstation, nämlich die Bergstation der Felseneggbahn. Zu den Herausforderungen, die regelmässig geübt werden, gehört bei dieser Topografie der Wassertransport in die Höhe, mit Druckverstärkung unterwegs.
Berufliche Vorsorge: freiwillige Beiträge Angestellte fragen am besten bei ihrer Pensionskasse nach, ob sie freiwillig zusätzliche Beträge einzahlen können. Damit profitieren sie doppelt: Nach der Pensionierung von einer höheren Rente – und schon jetzt durch geringere Steuern. Denn auch solche Beiträge führen zu Steuerreduktionen, wenn sie auf der Steuererklärung deklariert werden.
Einen Ölbrand mit Wasser löschen? Keine gute Idee! (Bilder Thomas Stöckli)
3a oder 3b – was passt besser? Die gebundene Vorsorge bietet mit der Säule 3a Steuervorteile – Sie können die Prämien direkt dem steuerbaren Einkommen abziehen. Bei der Säule 3b hingegen sind die Abzugsmöglichkeiten kantonal verschieden. Lassen Sie sich deshalb beraten, bevor Sie sich entscheiden. Gerne beantworten wir Ihre Fragen: Sie erreichen uns unter Telefon 044 762 50 60 oder via E-Mail auf affoltern@mobiliar.ch Als Zweierteam mit der Eimerspritze oder mit der Löschdecke konnten sich Gross und Klein im Löschdienst versuchen.
Einen sinnvollen Beitrag für die Allgemeinheit leisten Rund 60 Einsätze leistet die Feuerwehr Unteramt jährlich. Im letzten Jahr gab es allerdings mit über 100 einen Ausreisser nach oben. Eingeschenkt haben 2021 vor allem die Elementarereignisse, vom Kellerauspumpen bis zum entwurzelten Baum, der eine Strasse blockierte. Für die einfachen Feuerwehrsoldaten und -soldatinnen – die Frauenquote liegt in der Feuerwehr Unteramt bei rund zehn Prozent – fallen jährlich rund fünf bis acht Einsätze an. Zudem stehen knapp 20 Übungen auf dem Programm, wobei eine Besuchsquote von 50 bis 70 Prozent erwartet wird. In der Feuerwehr könne man einen sinnvollen Beitrag für die Allgemeinheit leisten – und dabei auch noch etwas lernen und Spass haben, macht Baumann Werbung in eigener Sache. Das unterstreichen die Eindrücke von der Hauptübung.
Bei der Vorsorge handelt es sich um ein komplexes Thema, das nach individuellen Lösungen verlangt. Es lohnt sich, die persönliche Situation mit einem Versicherungs- und Vorsorgeberater zu besprechen.
Feuerwehr-Fachleute am Werk: Mit dem hydraulischen Spreizer wird ein Unfallauto zugänglich gemacht.
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Bezirk Affoltern
Freitag, 4. November 2022
Von reformierten Klöstern
Wenn Eier nicht als Nahrung dienen
Schäden an Halloween auch im Bezirk Affoltern
Auch im Knonauer Amt resultieren Schäden wegen Eierwürfen an Halloween. Die Polizei stellte bei Kontrollen solche «Wurfgeschosse» auch sicher. Den keltischen, aus den USA importierten Brauch nutzten am 31. Oktober nicht nur Schulkinder, um an Haustüren Süsses oder Saures zu empfangen. Seit Jahren treiben auch Vandalen ihr Unwesen. Mit Eiern «bewaffnet» bewerfen sie Haus- und andere Fassaden und richten dabei teilweise grosse Schäden an. Der grösste entstand in Affoltern allerdings durch Steinwürfe. Unbekannte bewarfen damit die Glasfassade des Reisebüros beim Bahnhof. Diese ging in Brüche. Laut Angaben der Kantonspolizei in Affoltern beträgt der Schaden rund 7000 Franken. Zu Eierwürfen kam es in Mettmenstetten, wo die Fassade bei einem Mehrfamilienhaus in Mitleidenschaft gezogen wurde. Rund 500 Franken Reinigungskosten sind das Resultat. In Hedingen ging die Scheibe eines Einfamilienhauses in Brüche, Schaden: zirka 1000 Franken. 1500 Franken Schaden werden aus Hausen gemeldet, resultierend aus Eierwürfen an die Fassade eines Einfamilienhauses. Solche werden auch aus Rifferswil beim Schulhaus gemeldet – hier ohne Angaben über Sachschaden. In der Halloween-Nacht wurde in Mettmenstetten auch ein Brief kasten bei einem Mehrfamilienhaus gesprengt. Laut Kapo beläuft sich der Schaden auf etwa 2000 Franken.
Eier bei Kontrollen konfisziert Die Polizei stellte zahlreiche dieser zerbrechlichen Wurfgeschosse bei
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Kontrollen sicher. In Hedingen wurden bei 16- und 17-jährigen Jugendlichen 30 Eier sichergestellt. In Bonstetten trugen sieben Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren ebenfalls fast 30 Eier auf sich – und sie stritten Eierwürfe beim Sportzentrum Schachen ab. In Affoltern kam es in einer Gruppe von etwa 30 Jugendlichen zu Eierwürfen gegen vorbeifahrende Fahrzeuge. Schäden sind hier nicht bekannt. In Obfelden kontrollierte die Polizei neun 16- bis 18-Jährige, die im Besitz einer Sturmhaube und zwei Flaschen waren. Und am Bahnhof Affoltern wurde eine Person gemeldet, die einen Molotowcocktail auf sich trug. Bei Eintreffen der Polizei lag dieser zerschlagen am Boden, er war offenkundig mit Benzin gefüllt.
Rollstuhlrampen gestohlen Kantons- und Stadtpolizei Affoltern mussten sich nicht nur mit Auswüchsen an Halloween beschäftigen. Aus einer privaten Sammelgarage in Affoltern wurden zwischen 29. und 31. Oktober zwei Rollstuhlrampen gestohlen. Ihr Wert beläuft zusammen auf rund 800 Franken. Unbekannte haben in Wettswil am 31. Oktober, um 16 Uhr, innerhalb von drei Minuten, den Aussenspiegel eines Lieferwagens beschädigt. Schaden: rund 300 Franken. Beim Kinderzentrum in Wettswil haben Vandalen vom 31. Oktober auf den 1. November eine Wertetafel mit Spray überzogen. Der Schaden beläuft sich auf zirka 300 Franken. Stundenlange Schreie, die am 29. Oktober in Hedingen aus einer Wohnung drangen, haben die Nachbarn alarmiert. Die Beamten stiessen dort auf einen Mann, der sich ohne Erfolg FifaGames widmete, dabei die Fassung verlor und dank Headset seine Lärmbelästigung offenbar nicht realisierte. (-ter.)
Inzwischen wieder repariert: Rund 7000 Franken Schaden entstanden bei einem Steinwurf gegen die Glasscheibe beim Reisebüro der SBB am Bahnhof Affoltern. (Bild Werner Schneiter)
Gedanken zum Reformationssonntag von Pfarrer Volker Bleil
Kloster oder nicht (mehr)? Verschiedene Wegweiser weisen nach Kappel. (Bildmontage Daniel Lienhard)
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m ersten Moment erscheint ein reformiertes Kloster widersinnig. Hat nicht die Reformation die Klöster zu Recht aufgelöst? Ist nicht die Grundidee des Mönchtums unvereinbar mit der Botschaft von der Rechtfertigung durch den Glauben an Christus allein? Klöster standen traditionell für die Abkehr von der sündigen Welt. Sie boten einen Sonderweg zur Erlösung durch ein strenges religiöses Leben mit Gebet und Askese. Die Reformation dagegen wollte die Menschen zu einem frohen, aktiven Christsein mitten in der Welt befreien, ohne Angst und ohne Unterschiede.
Nicht alle Klöster wurden aufgelöst Doch was wäre, wenn es Klöster gäbe, die sich mit einer veränderten Theologie genau in den Dienst dieser Aufgabe stellten? Es gibt sie längst, Gott sei Dank! Reformierte, ökumenische und katholische. Die reformiert-ökumenischen Klöster heissen Taizé, Grandchamps, Kloster Loccum, Amelungsborn, Ev. Augustinerkloster Erfurt, Kloster Kirchberg, oder: Montmirail, Stadtkloster Zürich, Kloster Kappel. Drei Kennzeichen verbinden diese Orte: das Tagzeitengebet, eine Form des christlichen Zusammenlebens, zumindest auf Zeit, und ein antihierarchischer Geist. Sie arbeiten an einer zeitgemässen christlichen Spiritualität und viele Menschen ziehen sich gerne für eine Auszeit dorthin zurück. Die meisten evangelischen Klöster sind in der Zeit um die Weltkriege entstanden, als Frucht der ökumenischen Bewegung. Was in der Schweiz – auch auf dem Hintergrund des Kulturkampfes um die Klöster im 19. Jahrhundert – wenig bekannt ist: Manche evangelischen Klöster in anderen Ländern existieren ununterbrochen seit der Reformation! Wer genau hinschaut, wird
entdecken, dass in den protestantischen Gebieten vor 500 Jahren zwar das Mönchtum abgeschafft wurde, aber eben nicht jedes Kloster. Die wenigen, die reformiert wurden und mit einem kirchlichen Leben weiterexistierten, wie Loccum, sind besonders interessant.
Vom «reformiert Kloster und Schul» zur Kaderschmiede Auch das Kloster Kappel wurde nicht einfach aufgelöst, sondern reformiert, was leider in Vergessenheit geraten ist. Und zwar deshalb, weil sich die Zisterziensermönche 1527 unter dem Einfluss des jungen Klosterlehrers Heinrich Bullinger aus Überzeugung der Reformation anschlossen. Etliche heirateten – und blieben! Mit Frau und Kindern bewohnten sie das «reformiert Kloster und Schul» (Bullinger) und wirkten weiter. Wobei Abt Wolfgang Joner immer noch Abt hiess, sich weiter als Zisterzienser verstand, weiterhin Zisterzienserklöster visitierte und versuchte, sie vom neuen Verständnis des Evangeliums zu überzeugen. Doch was waren die Aufgaben dieses reformierten Klosters? Es sind die altbekannten in neuer Gestalt: Bildung, Sozialfürsorge und spirituelle Ausstrahlung auf die Region. Im Kern wurde das Kloster umgewandelt in eine humanistisch-reformatorische Bildungsanstalt. Aus der von Joner 1523 gegründeten «katholischen» Klosterschule wurde ab 1527 eine Kaderschmiede für den Pfarrernachwuchs der neuen Kirche. Die Leitung lag weiter in den Händen Bullingers, bis er 1529 Pfarrer in Bremgarten wurde.
Pfarrer-WG für das Säuliamt Damit wurde Kappel zum weltweit ersten reformierten Theologischen Seminar, womit die Klosterschule in die illustre Ahnenreihe der Universität
Zürich gehört! 20 Jahre prägte Bullingers Schule die erste Generation der Zürcher Pfarrerschaft, bis sie hinunter in den Stadthof des Klosters und dann ins Fraumünster verlegt wurde. Finanziert wurde alles bis ins 18. Jahrhundert aus den Erträgen der Weinberge und Äcker des reformierten Klosters. Ebenso das durch die Reformation neu eingeführte Armenbrot, das in Kappel für den gesamten südlichen Teil des Kantons gebacken wurde. Neben dem Schulbetrieb kann man sich das reformierte Kloster für einige Jahre vorstellen wie eine Pfarrer-WG, welche die umliegenden Kirchgemeinden versorgte. Teilweise hatten dieselben Geistlichen das bereits als Mönche getan. Jetzt setzten sie ihren Dienst unter reformiertem Vorzeichen fort. Mit der Abwanderung der Klosterschule 1547 nach Zürich blieb jedoch bald nur ein entkerntes «Klosteramt» übrig, bis mit der Gründung der kirchlichen Anstalt Kappel 1836 neue Zeiten anbrachen.
Kloster oder ehemaliges Kloster? Als in den 1970er-Jahren der Aufbau des «Hauses der Stille und Besinnung» begann, knüpften die Verantwortlichen an dieser klösterlich-reformierten Vergangenheit an. Das Wichtigste war ihnen die Wiedereinführung der Tagzeitengebete. Die 2008 erfolgte Rückbenennung in «Kloster Kappel» mag für reformierte Ohren ungewöhnlich klingen. Sie ist auf dem Hintergrund der Geschichte und der gegenwärtigen Aufgabe und Ausstrahlung des Hauses nur konsequent. Wer darauf besteht, Kappel sei nur ein «ehemaliges Kloster», muss sich – mit einem Augenzwinkern – die Frage gefallen lassen, ob er, ohne es zu merken, katholischer denkt als viele Katholiken. Pfarrer Volker Bleil, Theologischer Leiter Kloster Kappel
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Bezirk Affoltern
Freitag, 4. November 2022
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FORUM
Gefiederte Akrobaten teilen sich den Luftraum über dem Oberamt
EVP bringt Persönlichkeiten für alle
Kandidierende der EVP von links: Daniel Sommer, Dominic Täubert, Eveline Fenner, Nathanaël Wenger, Andrea Cochard-Gysel, Christoph Kobel, Ursula Jarvis. (Bild zvg.) Für die Kantonsratswahlen vom 12. Februar 2023 hat auch die EVP des Bezirks Affoltern ihre Kandidierenden bestimmt. Von einer attraktiven Liste darf man sprechen, weil die zur Wahl stehenden Personen das Knonauer Amt und seine Bevölkerung repräsentativ vertreten können. Die Ehre, auf dem ersten Platz zu stehen, kommt wieder Daniel Sommer zu. Tragfähige Kompromisse erarbeitet er auch in der Kantonsratskommission für Energie, Verkehr und Umwelt. Als Unternehmer liegt ihm viel daran, Gewerbetreibenden den Rücken zu stärken. Und seine frühere Tätigkeit als dipl. Sozialpädagoge sensibilisiert ihn dafür, unser wertvolles Bildungssystem zu stärken und beim aktuellen Lehrermangel zu handeln. Platz zwei bekommt der Vertreter der jungen Wählerschaft: Dominic Täubert bringt als Co-Präsident der jungen EVP Schweiz und als Mitglied der RPK in Affoltern schon wertvolle Erfahrungen mit. Auf dem dritten Platz ist die glanzvoll gewählte Stadtpräsidentin und Finanzfachfrau Eveline Fenner, die sich bereits nach kurzer Zeit als ebenso volksnahe wie überzeugende Führungspersönlichkeit erwiesen hat.
Der Graureiher (grosses Bild) im Überflug, Rotmilan (links) und Mäusebussard auf Beutesuche. (Bilder Albert A. Stahel)
Nathanaël Wenger, Augenoptiker und Gemeinderat aus Knonau, legt grossen Wert auf den Erhalt der Artenvielfalt und den raschen Ausbau erneuerbarer Energien. Andrea Cochard-Gysel hat als Mutter und dipl. Pflegefachfrau vor allem die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen sowie eine gute Gesundheitsversorgung im Blick. Mit seiner allseits geachteten Gemeinderatstätigkeit in Obfelden ist der dipl. Elektroingenieur Christoph Kobel ein ebenso glaubwürdiges Mitglied der Wahlliste wie Ursula Jarvis aus Mettmenstetten; ihr langjähriges Engagement im sozialen und diakonischen Bereich wird rundum geschätzt. Alle Kandidierenden der EVP stehen für eine lösungsorientierte und volksnahe Politik. Solch engagierte und bestens qualifizierte Persönlichkeiten für den Kantonsrat präsentieren zu können, erfüllt die EVP mit Stolz. Und dass Daniel Sommer auch als Regierungsrat kandidiert, zeigt den Willen, auch im höchsten Exekutivgremium des Kantons parteiübergreifende Arbeit zu leisten. EVP Bezirk Affoltern, Lisette Müller-Jaag, Präsidentin
Die Kantonsrats-Wahlliste der Grünen
Mit keltischen Klängen begeistert
Chor Cantalbis konzertierte mit Instrumental-Verstärkung Wer das Konzert miterlebt hat, vergisst sie nicht so schnell, die irisch-keltischen Lieder des Chors Cantalbis, ideal ergänzt und begleitet von der InstrumentalGruppe Larkin and Friends. Der Chor Cantalbis aus Hausen sang am letzten Oktober-Wochenende in den
reformierten Kirchen Mettmenstetten und Hausen. Unter der Leitung von Markus Etterlin wurden die traditionellen Lieder in älterem oder aktuellem Englisch, beziehungsweise Irisch, mit präziser Diktion, mit Schwung bis Übermut oder in wehmütiger Stimmung vorgetragen, jeweils dem Charakter des Liedes entsprechend. Darbietungen im Gesamtchor wechselten sich ab mit Liedern in
Kleingruppen. Feine Glanzlichter im Programm waren Helen Irvine mit ihrem Solo «Believe me» und Silke Sada Dyk mit einem gälischen Lied, beide begleitet von Stefanie Haller an der Harfe. Als Abwechslung zum Gesangsprogramm spielte das Instrumental-Ensemble mit Schwung irische Volksmusik. Das gelungene Zusammenspiel mit der Musikgruppe und ihren stimmungsvollen Instrumenten darf als echter Glücksfall für den Chor bezeichnet werden: Stefanie Hallers perlende Harfentöne, Roman Hallers Flöten und sein urig tönender irischer Dudelsack sowie Silke Sada Dyk mit ihrer für den Rhythmus wichtigen irischen Rahmentrommel. Patrick Bütler mit der Fiedel, einem typischen Instrument für keltische Weisen, hat die Gruppe dabei ideal ergänzt. Dass ihre Darbietungen auf ein begeistertes Echo stiessen, hat sowohl den Chor wie auch die Instrumentalisten hoch erfreut. Martin Elmiger Wer Lust verspürt, im Chor Cantalbis mitzusingen, wende sich bitte an die Präsidentin des Chors,
Der Chor Cantalbis hat mit seinem Konzert begeistert. (Bild zvg.)
Rosmarie Schlatter, Tel. 0447642726.
Lageraktivitäten stärken Gesundheit und Sozialkompetenz Die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen wird durch Lageraktivitäten gestärkt. Zu diesem Schluss kommt ein Forschungsprojekt der PH Zürich und der Pfadibewegung Schweiz. Fördern gemeinsame Lageraktivitäten in der Natur das Wohlbefinden und die Lebenskompetenzen, die «Life Skills», von Kindern und Jugendlichen? Das
wurde diesen Sommer im Rahmen des Pfadi-Bundeslagers im Goms bei rund 650 Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 Jahren untersucht. Und tatsächlich: Bei den Jugendlichen hätten sich nach nur zehn Lagertagen ein höheres Wohlbefinden und eine signifikant positive Veränderung bei sieben von elf untersuchten «Life Skills» entwickelt, teilt die Pädagogische Hochschule Zürich mit. Und dies trotz Entbehrungen, Müdigkeit und starkem Regen
zum Zeitpunkt der zweiten Befragung. Die grössten positiven Entwicklungen zeigen sich gemäss Studie in Bezug auf die Kompetenz, sich als Kind oder Jugendlicher für die Gemeinschaft einzusetzen, dem Selbstwert, der Selbstkontrolle sowie der Durchsetzungsfähigkeit, also wenn es beispielsweise darum geht, die eigene Meinung gegenüber anderen zu vertreten. Kompetenzen, die auch im Alltag und späteren Berufsleben nützlich sind. (red.)
Die drei Spitzenkandidierenden der Grünen Bezirk Affoltern. Von links: Sonja Estermann, Thomas Schweizer und Angelika Burtscher. (Bild zvg.) Die Grüne Partei Bezirk Affoltern präsentiert ihre Wahlliste für die Wahl am 12. Februar 2023. Thomas Schweizer (Hedingen) wurde 2019 in den Kantonsrat gewählt. Als Verkehrsplaner engagiert er sich in den Themen Verkehr, Energie und Umwelt. Im Kantonsrat setzt er sich für Lärmschutz, Temporeduktion (z.B. auf der Albisstrasse und der Buchenegg), für eine Verbesserung der Infrastruktur für den Fuss- und Veloverkehr sowie für einen Ausbau des öffentlichen Verkehrs ein. Er ist verheiratet, Vater von zwei erwachsenen Kindern und Mitglied der Energiekommission Hedingen. Sonja Estermann (Knonau) ist gelernte Fachfrau Gesundheit und absolviert zurzeit ihr Masterstudium im Bereich Geschichte/Sprachwissenschaften. Angelika Burtscher ist Schulpflegerin in Hausen. Sie ist Kindergärtnerin, arbeitete als Illustratorin und gründete den Bioladen «Tante Emmer». Sie ist Leiterin des Jugendrotkreuzes in Zug und Mutter von drei Kindern. Marina Gantert (Hedingen) hat in den letzten 40 Jahren als Tänzerin, Tanzpädagogin, Choreografin und Leiterin
Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer der Verfasserin oder des Verfassers versehen sein und soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema
des «Moira Tanztheater» im Bereich Tanz gearbeitet. Sie engagiert sich für die Biodiversität und ist zum Mitglied der Naturschutzkommission Hedingen gewählt. Vera Anders Oettli (Hausen) wohnt seit 30 Jahren im Weiler Vollenweid, wo auch ihre drei Kinder aufgewachsen sind. Sie war in verschiedenen Ämtler Gemeinden als Lehrerin oder Schulleiterin tätig und arbeitet an der Pädagogischen Hochschule. Balz Hedinger (Bonstetten) absolviert das Masterstudium Physik an der ETH Zürich. Er engagiert sich im Vorstand der Grünen und setzt sich für die Energiewende ein. Mia Zumsteg ist Gemeinderätin in Stallikon. Die Mutter eines Kindes im Primarschulalter. Sie ist für die Finanzen und das Mitgliederwesen der Grünen Kanton Zürich verantwortlich. Die Grünen und ihre Kandidierenden sind am Chlausmärt im Affoltern am 20. November präsent. Grüne Bezirk Affoltern Infos: gruene-zh.ch/wahlen-abstimmungen.
aus der Region aufgreifen. Ein Recht auf Publikation besteht nicht. Die Redaktion entscheidet über die Titelsetzung und behält sich Kürzungen vor. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir über nicht publizierte Leserbriefe keine Korrespondenz führen. (red.)
Gewerbe
«Dreierlei»
Drei Frauen stellen in Affoltern Keramik, Malerei und Holzschnitte aus. > Seite 17
Freitag, 4. November 2022
Aufstiegsambitionen Der Schachclub Säuliamt spielt überraschend um den Einzug in die zweite Liga. > Seite 19
Eigene Lieder
Heidy H. King tritt seit 2007 sporadisch mit ihrer Gitarre auf. > Seite 21
Hervorragender Lehrabschluss nach fünf Jahren in der Schweiz Serie Ämtler Lehrabschlusspreis: Lazar Nikolic ist nominiert für den Spezialpreis Die Ämtler Lehrabschlusspreise werden zum zweiten Mal vergeben. Sie sollen die Leistungen der jungen Berufsleute wertschätzen und generell motivieren, dem Fachkräftemangel mit leistungsstarkem Nachwuchs entgegenzuwirken.
ZUR SACHE Lehrstellenabschlusspreise Knonauer Amt Der Arbeitgeberverband des Bezirks Affoltern, das Lehrstellenforum und die Standortförderung Knonauer Amt verleihen gemeinsam die Lehrabschlusspreise. Teilnahmeberechtigt sind alle, die im Sommer ihre Lehre in einem Betrieb im Knonauer Amt abgeschlossen haben. Am 16. November werden die «Oscars» für die beste Gesamtnote beim Lehrabschluss, den besten Berufspraxisabschluss, den besten schulischen Abschluss und der Spezialpreis für besondere Leistungen feierlich übergeben. Die Nominierten der letzten Kategorie stellt der «Anzeiger» in einer Serie vor.
Von Regula ZellwegeR Im Sommer 2018 begann Lazar Nikolic bei Schindler am Standort AS Aufzüge AG in Wettswil die Lehre als Mechanikpraktiker, nachdem er, erst ein Jahr in der Schweiz, das 10. Schuljahr absolviert hatte. Die HR-Verantwortliche Natalie Häcki und Praxisbetreuer Patrick Fischer bei der Schindler Berufsbildung formulieren: «Aufgrund seiner Superleistungen konnten wir ihn per 1. August 2019 zum Produktionsmechaniker aufstufen. Die Lehre als Produktionsmechaniker mit Schwerpunkt Liftmontage hat er 2022 mit der hervorragenden Gesamtnote von 5,2 abgeschlossen. Besonders hervorzuheben ist, dass Lazar bei der Teilprüfung die Note 6,0 erreicht hat und bei der praktischen Abschlussprüfung, Montieren eines Aufzugs, die Note 5,5.»
Fachlich und menschlich überzeugt Mit seinem beruflichen Fachwissen und der Leistung am Arbeitsplatz überzeugt Lazar Nikolic. Auch seine Persönlichkeit und sein Verhalten werden gelobt: «Nicht nur seine schulischen und betrieblichen Leistungen waren über die vier Lehrjahre hinweg immer konstant hoch, sondern auch sein Verhalten war jederzeit vorbildlich und höchst anstän-
MARKTPL ATZ
Lazar Nikolic ist in Serbien aufgewachsen. Er lebt seit fünf Jahren in der Schweiz und hat sich – auch dank der Betreuung in der Lehrfirma – hervorragend für eine erfolgreiche Berufslaufbahn positioniert. (Bild Regula Zellweger) dig. So haben wir beispielsweise kürzlich einen Anruf von seinem Klassenlehrer erhalten, der ihn für sein sehr anständiges und freundliches Auftreten lobte», ist in der Nomination durch Natalie Häcki und Patrick Fischer zu lesen. Lazar Nikolic und seine jüngere Schwester, die jetzt eine KV-Lehre absolviert, haben sich schnell in der Schweiz eingelebt und die Sprache erlernt. Die Eltern dürfen stolz auf ihre Kinder sein.
Aus eigener Erfahrung wissen sie, welche Herausforderungen die Anpassung an eine andere Kultur mit einer anderen Sprache mit sich bringt.
Klare Berufsziele Lazar Nikolic arbeitet nun ein Jahr bei Schindler weiter. Besonders interessant findet er das Renovieren von Aufzügen, beispielsweise in Pflegeeinrichtungen.
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Dies verlangt aber Schichtarbeit. 2023 will er mit der Höheren Fachschule beginnen, sein Arbeitgeber wird ihn unterstützen. Er wählt bewusst den Weg über die Berufsbildung. Der Abschluss einer Fachhochschule in Maschinenbau ist sein nächstes Teilziel, und vielleicht schafft er über diesen Weg den Zugang zur ETH. Er möchte dereinst in Forschung und Entwicklung arbeiten und dort seine Praxiserfahrung mit anspruchsvollem theoretischem Wissen optimal kombinieren. Lazar Nikolic hat nicht nur eine gute Basis für sein Berufsleben geschaffen, er ist auch ein Vorbild für junge Menschen, die, aus dem Ausland kommend, in der Schweiz mit Fleiss und persönlichem Engagement eine erfolgreiche Berufslaufbahn starten wollen.
Messe begeisterte die Region Die Zuger Messe 2022 hat über 300 Aussteller und zahlreiche Besucherinnen und Besucher angelockt. Nach neun erlebnisreichen Tagen schloss die Zuger Messe am letzten Sonntagabend, 30. Oktober, für dieses Jahr das letzte Mal ihre Tore. Ein wehmütiger Moment für die Messeleitung: «Nach monatelanger Vorbereitungszeit sind die Messetage das Highlight», so Messeleiter Thomas Huwyler. «Auch wenn noch ausführlichere Auswertungen anstehen, können wir jetzt schon sagen, dass die Messe ein voller Erfolg war», blickt Adrian Risi, Verwaltungsratspräsident, zurück. «Auch die Rückmeldungen der Gäste und Aussteller bestärken diese Einschätzung.» Die hohe Besucherzahl freute auch die 300 Aussteller: Die gut besuchten Stände ermöglichten viele spannende Gespräche und einen regen Austausch in den verschiedenen Hallen. Dabei war die Ausgangslage für die neuen Inhaber und das frisch zusammengestellte Team rund um die Zuger Messe nicht einfach: Nach zwei coronabedingten Absagen und viel Unsicherheit Anfang Jahr, was die diesjährige Durchführung betraf, galt es, die Messe innert weniger Monate zu organisieren und gleichzeitig auch die eine oder andere Neuerung einzubauen. So wurden erstmals auch online Tickets angeboten und das ganze Ticketing digitalisiert. Für das kommende Jahr sind einige Neuerungen der Zuger Messe geplant: «Zur 50. Durchführung wollen wir einige tolle Überraschungen einbauen und die Messe weiter modernisieren», verrät Huwyler. «Dabei werden das bekannte Konzept und die grundlegenden Eigenschaften aber selbstverständlich beibehalten.» Die Messegäste können sich also auf die Jubiläumsdurchführung vom 28. Oktober bis zum 5. November 2023 freuen. (red.)
Die Beiträge in der Rubrik «Marktplatz» wurden von Werbekunden eingereicht. Interessiert? Tel. 058 200 57 00
Zu jeder Zeit, an jedem Ort mit minimalem Aufwand «Perfect move»: High-End-Übungen gegen muskulär bedingte Beschwerden des Bewegungsapparats Die moving workers GmbH hat in Zusammenarbeit mit der Biokinematik-Spezialistin Manuela Schönbächler aus dem Gymfit Affoltern einen neuen Onlinekurs entwickelt, der dort ansetzt, wo offensichtlich grosser Handlungsbedarf besteht. Ein gesunder Rücken ist keine Selbstverständlichkeit. Gemäss einer repräsentativen Befragung der Rheumaliga Schweiz aus dem Jahre 2020 hatten 88 Prozent der Befragten in den letzten zwölf Monaten Rückenschmerzen oder Verspannungen. 50 Prozent leiden gar mehrmals pro Woche bis mehrmals pro Monat an Rückenbeschwerden. Eine coronabedingte Steigerung des Bewegungsmangels, eine Zunahme des durchschnittlichen Körpergewichts sowie eine von vielen Menschen empfundene höhere psychische Belastung stellen die persönliche Gesunderhaltung vor zusätzliche Herausforderungen.
Die Schweiz hat Rücken – da setzt «perfect move» an. (Bild zvg.)
Aus diesem Grund wurde bewusst ein niederschwelliges Angebot in Form des Onlinekurses «perfect move» entwickelt. Die hocheffektiven Übungen können an jedem Ort, zu jeder Zeit und ganz ohne Hilfsmittel durchgeführt werden. Obwohl das Gymfit die Methode der Biokinematik (Muskellängentraining) in den letzten Jahren
erfolgreich in Personaltrainings, Groupfitnesslektionen sowie in Unternehmen wie Sika Schweiz angeboten hat, sind diese «perfect moves» relativ wenig verbreitet und bekannt. So weiss auch Manuela Schönbächler, Bewegungspädagogin im Gymfit Affoltern zu berichten: «Durch meine Zusatzausbildung zur Biokinematik-
trainerin kann ich mein Wissen an unsere Mitglieder weitergeben und sie beim Erlernen dieser hocheffektiven Übungen unterstützen. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie effektiv und nachhaltig die «perfect moves» gegen Beschwerden im Bewegungsapparat wirken.» Dieser Trainingsansatz steht nun allen interessierten Menschen zur Verfügung, die ein zielführendes Rücken- und Gelenkkonzept suchen, ihre Beweglichkeit steigern und muskulär bedingte Beschwerden des Bewegungsapparates reduzieren oder vermeiden möchten. In acht Kurseinheiten à 50 Minuten werden nicht nur die «perfect moves» detailliert in hochwertigen Videosequenzen erklärt, sondern auch die theoretischen Hintergründe. Das hat nämlich einen grossen Einfluss auf die Effektivität. Charmante Trickfilmfiguren erläutern alle wichtigen Zusammenhänge interessant, kurzweilig und leicht verständlich. Von der Steinzeit über den Mikrokosmos
Muskulatur, von den Alltagsbelastungen bis zum nachhaltigen Einbau der «perfect moves» in den persönlichen Tagesablauf werden alle relevanten Themen unterhaltsam erläutert. Die Entwicklung und die Produktion haben über zwei Jahre gedauert. Der hohe Aufwand hat sich gelohnt, denn der Onlinekurs «perfect move» ist in Deutschland von der Zentralen Prüfstelle Prävention der gesetzlichen Krankenkassen zertifiziert worden. Auch Sonny Schönbächler, Inhaber des Gymfit Affoltern freut sich über dieses neue Onlinekursangebot: «Ich bin überzeugt, dass dieser Onlinekurs zur richtigen Zeit kommt, um vielen Menschen einen hochwertigen Trainingsansatz im Bereich der Prävention muskulärer Beschwerden anzubieten. Hier wollen wir weiterhin unseren Ansprüchen gerecht werden.» Gymfit Let’s do the «perfect move»! Kostenloser Infoabend im Gymfit: Dienstag, 8. November, 19 bis 20 Uhr. Anmelden: 0447617774.
Ref. Kirche Mettmenstetten
Ref. Kirche Stallikon Wettswil
Kath. Kirche Mettmenstetten
Sonntag, 6. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag Kirche Kappel
Sonntag, 6. November 10.00 Kirche Wettswil, Familien-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff & Katecheten, Bibelübergabe an 4. Klässler Mitwirkung: Tanzkreisgruppe mit Rita Kaelin Rota Musik: Zhanel Messaadi 16.00 Kirche Wettswil, Singer-Songwriter Konzert «Love is the Answer» Nathalie Suter, Gesang und Gitarre ohne Urs Baumgartner
Sonntag, 6. November 9.30 Eucharistiefeier und Ministrantenaufnahme am Tag der Völker mit Pfarrer Ignace Bisewo Pesa und Seelsorger Andreas Bolkart Musik: Jungjodler Hausen am Albis unter der Leitung von Carol Rüttimann
Donnerstag, 10. November 19.00 liturgische Abendmahlfeier In der Kirche Freitag, 11. November ab 20.00 NAchtsamkeit Meditationsnacht in der Kirche Samstag, 12. November 20.00 Konzert Tenor Werner Duss
Ref. Kirchgemeinden im Bezirk
Ref. Kirche Hedingen
Jede Woche ein Gedanke von einer Pfarrerin oder einem Pfarrer aus dem Säuliamt: Tel. 032 520 10 82 oder www.ref-saeuliamt.ch. Sonntag, 6. November Bezirksgottesdienst und Tagung zum Reformationssonntag (siehe Kappel)
Sonntag, 6. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationsfest in der Kirche Kappel am Albis
Ref. Kirche Aeugst Sonntag, 6. November 10.00 Festlicher Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag, Klosterkirche Kappel 17.00 Konzert in der Kirche Aeugst, Hojin Kwon (Blockflöte) und Mélanie & Sergio Flores, Cembalo-Duo
Ref. Kirche Affoltern am Albis Freitag, 4. November Frauenabend: Female Divinity 18.30 Apéro im Chilehuus 19.30 Tanzperformance von A. und S. Keshava in der Kirche Samstag, 5. November 10.00 Familienmorgen in der Kirche anschliessend Familienkafi Sonntag, 6. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in der Kirche Kappel Fahrdienst: Anmeldung unter 076 480 37 92 www.klosterkappel.ch Dienstag, 8. November 14.00 60plus Spielnachmittag im Ulmensaal Freitag, 11. November 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der Katholischen Kirche
Ref. Kirche Bonstetten Sonntag, 6. November 17.00 Abendmahlgottesdienst mit 3.-Klässlern Katechetinnen B. Truffer und E. Sanz Pfarrerin S. Sauder Musik: Stefan Zwicky
Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 6. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel Montag, 7. November 19.00 – 20.00 Meditation am Abend in der katholischen Kirche
Ref. Kirche Kappel a.A. Sonntag, 6. November 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag; Pfarrteam Bezirk; Musik: Projektchor Säuliamt, Kirche Kappel 12.15 Vortrag «Zwingli über die Freiheit Gottes und die Freiheit des Menschen» im Haus am See Kinderprogramm während des Gottesdienstes und des Vortrags
Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Freitag, 4. November 19.30 Offenes Hagios-Singen Singen in der Klosterkirche Leitung: Christine Boeck Eintritt frei. Kollekte. Reformationssonntag, 6. November 10.00 Festgottesdienst und Tagung zum Reformationssonntag, Klosterkirche Im Anschluss: Brot und vegetarische Gerstensuppe im Amtshaus 12.15 Vortrag: Zwingli über die Freiheit Gottes und die Freiheit des Menschen Referent: Prof. Dr. Berndt Hamm 17.15 Musik und Wort, in der Klosterkirche «Ich glaube, lieber Herr, hilf meinem Unglauben» Bach Collegium Zürich Leitung: Bernhard Hunziker Lesungen: Pfr. Volker Bleil Eintritt frei. Kollekte. 19.00 Kontemplation Leitung: Pfrn. Ilona Monz Eintritt frei. Kollekte. Donnerstag, 10. November 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt: Amtshausplatz
Ref. Kirche Obfelden Freitag, 4. November 9.15 Fiire mit de Chliine in der Kirche 18.30 Phönix-Treff Samstag, 5. November 9.00 3.-Klass-Unti, Gruppe Füür 9.00– 16.00 Klimajahr-Fest rund um die Kirche, 14.00 Uhr Referat Lukas Gerber (ECO Church Network) Sonntag, 6. November 10.00 Festgottesdienst zum Reformationssonntag in Kappel Dienstag, 8. November 15.45 Minichile, Gruppe Sunne 18.00 Unterricht für die Konfirmandenklasse Mittwoch, 9. November 12.00 Club 4, Gruppe Alpha www.kircheobfelden.ch
Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 6. November 10.00 Kirche Kappel Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag Dienstag, 8. November 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche www.ref-knonaueramt.ch
Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 6. November 10.15 Klosterkirche Kappel Bezirksgottesdienst für alle Kirchgemeinden zum Reformationssonntag, mit einem Pfarrteam und Kinderbetreuung www.ref-knonaueramt.ch
www.klosterkappel.ch
Ref. Kirche Knonau
Dienstag, 8. November 19.00 Stille & Tanz, Wettswil Donnerstag, 10. November 14.30 Kafi-Träff, Wettswil Seniorenausflug: Weihnachtsmarkt Einsiedeln Anmeldung bis 24. November unter 079 395 14 27 Elki-Singen gemäss Programm Alle Infos zu Veranstaltungen auf der Homepage www.kirche-stallikon-wettswil.ch
Kath. Affoltern a. A. Samstag, 5. November 17.30 Eucharistiefeier mit Aufnahme der neuen Ministranten Sonntag, 6. November 10.30 Eucharistiefeier 16.30 MCLI: Gräbersegnung auf dem Friedhof, anschl. Gottesdienst in der Friedhofskapelle 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Freitag, 11. November 20.00 Taizé-Feier www.kath-affoltern.ch
Kath. Kirche Bonstetten
Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 6. November 2022 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi www.kath-affoltern.ch
Chrischona Affoltern am Albis Kirche mit Nähe Alte Obfelderstrasse 24 Sonntag, 6. November 10.00 Gottesdienst «Glaube in Osteuropa» Mehr unter www.sunntig.ch
Heilsarmee Affoltern a.A. Wiesenstrasse 10 Sonntag, 6. November 10.00 Gottesdienst Predigt: Eveline Fenner Kingskids und Hüeti anschliessend Kanadisches Buffet Montag, 7. November 09.30 Baby/Kids-Song Donnerstag, 10. November 14.30 Frauentreff www.affoltern.heilsarmee.ch
Samstag, 5. November 18.00 Vorabendmesse
Pfingstgemeinde Affoltern a. A.
Sonntag, 6. November 9.00 Beichtgelegenheit im 2. OG 10.00 Hl. Messe Jahrgedächtnis: Ottavia Dalla Costa
Sonntag, 6. November 2022 10.00 Gottesdienst und Kinderprogramm www.pfimiaffoltern.ch
Dienstag, 8. November 18.45 Rosenkranz 19.30 Hl. Messe
Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20
Mittwoch, 9. November 10.30 Ökum. Morgengebet 14.00 HGU-Zentrumsbesuch 18.30 Rosenkranz Donnerstag, 10. November 8.15 Rosenkranz 9.00 Hl. Messe
Kath. Kirche Hausen a. A.
Alte Obfelderstrasse 55
Sonntag, 6. November 10.30 Gottesdienst Thema: Mit mir im Feuer. Text: Daniel 3,1-30 Kinderhort, Sonntagsschulen, Unterricht Donnerstag, 10. November 18.45 Singen mit der Gemeinde 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch
Wir freuen uns, mit Euch folgende Gottesdienste zu feiern:
Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage
Freitag, 4. November 19.30 Herz Jesu Andacht
Kein Gottesdienst in Bonstetten
Ref. Kirche Maschwanden
Samstag, 5. November 17.00 Eucharistiefeier zur Firmeröffnung mit Pater Ben, Matthias und den Firmanden, an der Orgel Anette 18.30 Santa messa mit Don Pietro
Sonntag, 6. November 10.00 Bezirksgottesdienst in Kappel www.ref-knonaueramt.ch
Donnerstag, 10. November 8.15 Wortgottesfeier mit Matthias www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Sonntag, 6. November 2022 10.00 Bezirksgottesdienst zum Reformationssonntag in der Kirche Kappel am Albis
Mittwoch, 9. November 9.30 Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche in Knonau www.kath-hausen-mettmenstetten.ch
Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten
10.00–12.00 Pfahlkonferenz, Kongresszentrum Schinzenhof, Horgen Übertragung auf www.pfahlstgallen.ch
Papa, ich habe ein Tor geschossen. Menschen mit Behinderungen können sich Ferien und Freizeitaktivitäten oft nicht leisten. Jetzt spenden. denkanmich.ch
Die Solidaritätsstiftung des SRF
IBAN CH91 0900 0000 4000 1855 4
Veranstaltungen
Freitag, 4. November 2022
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Überzeugendes Trio spielt im Kellertheater Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte in Affoltern Strolch – von und mit Christoph Simon
Ein neuer Stern am Blueshimmel, ein Improtheater, ein furioses Trio und ein Strolch: Das erwartet die Besuchenden vom 4. bis zum 12. November im «LaMarotte».
Lucky Wüthrich Der neue Stern am Schweizer Blueshimmel: 25 Jahre. Eine Stimme, so straight und abgeklärt wie die eines eingesessenen Blues-Haudegens. Selbstgeschriebene Songs, die mitreissen und berühren, geschrieben aus dem Alltag des Lebens, gespielt und gesungen mit der Lässigkeit und Leidenschaft eines Musikers, der auf die Bühne muss. Einer, der die Gitarre schrubbt und schleift, bis sie heult. Es besteht kein Zweifel: Lucky ist ein Ausnahmetalent – und seine Seele spürt den Blues! Mit seinen ausserordentlich begabten Mitmusikern spielt und singt er auf der Bühne Blues mit Stilelementen aus Soul, R&B, Funk und Americana.
František Uhlíř (von links), Edi Köhldorfer und Jaromír Helešic spielen seit Herbst 2018 zusammen. (Bild zvg.)
Freitag, 4. November, Bar und Abendkasse ab 20, Beginn 21 Uhr. Eintritt 25, Mitglieder 20, Kulturlegi 15 Franken. Season Opening: Wein und Bier offeriert von 19.30 bis 20.30 Uhr.
Superscene Improvisationstheater hat als Ausgangslage nur die Schauspieler, einen Bühnenraum und ein mitdenkendes Publikum. Ohne vorgegebenen Text, ohne Regie, ohne Bühnenbild entsteht Theater aus dem Moment. Die Spielerinnen treten
auf die Bühne, ohne zu wissen, welche Rolle sie verkörpern oder welche Geschichte sie spielen werden. Mithilfe des Publikums – und vor dessen Augen – entstehen Figuren aus dem Moment. Diese begegnen einander, es beginnt eine Geschichte: Lebensfäden kreuzen und verknoten sich, Emotionen erwachen, Liebe entflammt, es nagt der Neid, Hass wird geschürt, das Schicksal nimmt seinen Lauf. Bis zum bitteren oder glücklichen Ende.
Sonntag, 6. November, Wunderbar ab 15.30, Beginn 16 Uhr. Eintritt Erwachsene 15, Kinder 9 bis 13 Jahre 10 Franken.
Köhldorfer – Uhlíř – Helešic Im Herbst 2018 wurden Edi Köhldorfer, (Gitarre), František Uhlíř (Bass) und Jaromír Helešic (Schlagzeug) gemeinsam an ein Jazzfestival in Österreich eingeladen. Das Konzert bildete den Auftakt zu einer bis heute andauernden musikali-
schen Zusammenarbeit und mehreren erfolgreichen Europatourneen. Die Musik des Trios überzeugt mit Kompositionen von Köhldorfer und Uhlíř sowie dem raffinierten Gitarrenspiel von Köhldorfer. Der legendäre Swing von Uhlíř und Helešic wird ergänzt durch Ausflüge in Latin- und Funk-Grooves, und auch Afrikanisches hat Platz.
Ein Wohnquartier in der Stadt. Und im Zentrum des Quartiers: Die Kaffee-Bar. Sie ist ein Durchgangsheim für Reisepublikum, ein Büro für Onlinebroker. Es gibt Studierende im Chat, Bundesbeamte in Sachfragen und Mütter in der Stillpause. Inmitten dieses alltäglichen Treibens: Der Strolch. Ein freier Zeitungsmitarbeiter. Nein, es sind keine Global Players, von denen im «Strolch» erzählt wird. Und doch – bestenfalls führt die Geschichte im genussvollen Tempo vom stressigen, mitunter kühlen, befremdlichen Hier und Jetzt in ein anderes mögliches Hier und Jetzt, das Menschlichkeit und solidarisches Handeln verspricht. Nicht alles kommt gut, aber miteinander kommts besser. In seinem Solo-Kabarett erzählt Christoph Simon über die Zwickmühlen und Verstrickungen eines Midlife Cowboys. Über Simon sagt Vera Urweider vom «Bieler Tagblatt»: «Doch das ist genau das, was Simon so einzigartig macht. Das Erzählen der melancholischen, zuweilen bitteren Realität, verpackt in meist doch sympathischen Charakteren.» Christoph Simon arbeitet seit 2001 als freier Schriftsteller. Er ist Gewinner des Salzburger Stiers, zweifacher Schweizer Meister im Poetry Slam und Oltner Kabarett-Casting-Sieger. Samstag, 12. November, Bar und Abendkasse ab 19 Uhr, Beginn 20 Uhr. Eintritt 40, Mitglieder 30, Kulturlegi 20 Franken. Reservierung für alle Anlässe und Essen: 0447605262. www.lamarotte.ch.
Donnerstag, 10. November, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Kollekte. Essen 18 Franken.
Hans-Ruedi Widmer, «LaMarotte»
Einstimmung auf Weihnachten
Raclette-Abend und Weihnachtsmarkt in Mettmenstetten Der Biobauernhof Waldmatt in Mettmenstetten lädt am 12. November zum gemütlichen Raclette-Abend ein. Am Sonntag, 13. November, sind über 30 Marktstände dabei. Allein die Lage des Biobauernhofes von Jürg und Sandra Müller auf den sanft ansteigenden Wiesen am Waldrand, lässt die Herzen aller Weihnachtsliebhaber höherschlagen. Zur Vorbereitung und Einstimmung auf den weitherum bekannten und beliebten Weihnachtsmarkt auf der «Waldmatt» haben sich Sandra und Jürg Müller auch dieses Jahr wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Am Samstag, 12. November, wird auf der «Waldmatt» zu einem stimmigen Raclette-Abend eingeladen. Das «Ländlertrio Bründler-Gyr» vom Hoch-Ybrig, sorgt für bodenständige und urchige Unterhaltung. Marco Bründler, vom
Raclette und Weihnachtsmarkt: Das Team freut sich. (Bild zvg.) «Trio-Hoch-Ybrig», ist Garant für einen lustigen Abend. Der am Sonntag, 13. November, stattfindende Weihnachtsmarkt gilt nicht nur als überaus kinderfreundlich, sondern auch als Markt mit besonderen Angeboten. Viele der Marktanbieter verkaufen vorzugsweise selbsthergestellte und nachhaltige
Produkte. Selbstverständlich werden aber auch Schmuck, Drechsler-, Nähoder Bastelarbeiten sowie Dekoartikel angeboten. Für die Kinder warten spezielle Attraktionen, unter anderen auch Ponyreiten mit den Tieren von der Seilermatt. Stündlich ab punkt 12 bis 15 Uhr heisst eine für die Kleinen beliebte Attraktion «Märli verzelle». Damit wird es den Eltern bestens gelingen, sich in der geheizten Festwirtschaft mit Glühwein, einer warmen Suppe oder einer urchigen Wurst über den kurzzeitigen «Verlust» ihres Nachwuchses zu trösten. Die Familie Sandra und Jürg Müller und ihr Weihnachtsmarkt-Team freuen sich, alle auf der «Waldmatt» begrüssen zu dürfen. (mm) Raclette-Abend mit Musik am Samstag, 12. November, ab 18 Uhr und am Sonntag, 13. November, von 10 bis 17 Uhr Weihnachtsmarkt, Waldmatt 1, Mettmenstetten. Infos: www.sandras-hofzauber.ch.
Bild z vg.
Elektrischer Radiergummi Eine von vielen Möglichkeiten zu radieren: Dieses Gerät fand Verwendung in Büros von Architekten und Hochund Tiefbauzeichnern. Im Ortsmuseum in Zwillikon ausgestellt am Samstag, 5. November, von 10 bis 16 Uhr und Sonntag, 6. November, von 12 bis 16 Uhr. Informationen unter www.museum-affoltern.ch. (red.)
Sie sorgen für ein abwechslungsreiches Programm
Jodlerklub Affoltern, das «Echo vom Gerstgarten» und die «Familienkapelle Höhigruess» treten zusammen auf Der Jodlerklub Affoltern freut sich auf die traditionellen Kirchenkonzerte vom 12. und 13. November. Wie bereits in den vergangenen Jahren findet am Samstag, 12. November, um 19 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern das erste Konzert statt. Als Gastformation wird die junge Formation «Echo vom Gerstgarten» dabei sein. Die Gewinner des Folklorenachwuchswettbewerbs 2021 werden gemeinsam mit dem Jodlerklub für ein abwechslungsreiches Programm sorgen. Am Sonntag, 13. November, um 17 Uhr findet in der Pfarrkirche in Jonen das zweite Kirchenkonzert statt. An diesem Abend wird die
Gastformation «Familienkapelle Höhigruess» das Programm mitgestalten. Nach den Kirchenkonzerten beginnen dann bereits die Probenarbeiten für das Jodlerkonzert, welches am 21. und 22. Januar 2023 stattfinden wird. Da die Jodlerkonzerte der letzten Jahre aus bekannten Gründen abgesagt werden mussten, ist die Vorfreude umso grösser. Die langjährige Dirigentin Therese Lüscher hat entschieden, dass dies für sie die letzten Auftritte mit dem Jodlerklub Affoltern sein werden. Der Jodlerklub ist deshalb auf der Suche nach einer geeigneten Nachfolge. Bei Interesse steht die Präsidentin Monika Wyss gerne für Fragen zur Verfügung.
Der Jodlerklub Affoltern hat sich zwei Gastformationen zu seinen Konzerten eingeladen. (Bild zvg.)
Monika Wyss
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Veranstaltungen
Dorfjass im Schützenhaus
Der Rolle gerecht werden
Die SVP lädt am Dienstag, 8. November, zum Mettmenstetter Dorf-Jassturnier. Auch für das Jassturnier der SVP gibt es dieses Jahr eine Rückkehr zur Normalität. Selbstverständlich kann eine Maske tragen, wer das möchte, aber für die Teilnahme gibt es keine Vorgaben des BAG mehr. Die Teilnehmenden können davon ausgehen, dass das Organisationskomitee keinen Aufwand gescheut hat, damit die Jassfreunde wiederum unter günstigen Rahmenbedingungen ihrer Liebhaberei frönen können. Zu Dank verpflichtet ist die SVP einmal mehr dem Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten, der nun schon seit vielen Jahren den 10-Meter-Stand im Schützenhaus in Wissenbach zur Verfügung stellt. Diese Räumlichkeit eignet sich bestens für die Durchführung des Turniers und entsprechend wissen die Jasser und Jasserinnen das grosszügige Entgegenkommen der Schützen sehr zu schätzen. Gespielt wird wie immer der Schieber (zwei gegen zwei) ohne Stöck, Wys und Matchprämie. Die Partner werden nach dem Zufallsprinzip ausgelost. Das Startgeld beträgt zwölf Franken und die Kassenöffnung erfolgt um 19 Uhr, damit der Startschuss pünktlich um 19.30 Uhr fallen kann. Natürlich ist auch für Speis und Trank gesorgt. Eine spezielle Essenspause gibt es aber aus Zeitgründen nicht. Dank der grosszügigen Unterstützung durch das lokale Gewerbe und private Gönner winken den Siegern wie jedes Jahr schöne Preise.
Freitag, 4. November 2022
Das kommende Programm des Kinos Mansarde in Muri Das Kino Mansarde zeigt vom Donnerstag, 10. November, bis Samstag, 12. November, einen neuen historischen Film, eine Schweizer Komödie und ein Musical für Kinder und einen Lieblingsfilm von Stefan Christen, einem langjährigen Mitglied des Filmklubs. Die österreichische Kaiserin Elisabeth ist als von Romy Schneider gespielte liebenswerte «Sisi» wohlbekannt. Die Regisseurin Marie Kreutzer zeigt diese Frau nun aus einem anderen Blickwinkel: Als 40-Jährige, die zwischen Lebensfreude und Melancholie hin- und hergerissen ist und nicht nur charmante, sondern auch unberechenbare und irritierende Seiten hat. Sie muss sich in ihre Rolle als Kaiserin fügen und versucht gleichzeitig, daraus auszubrechen – oder wenigstens ihren Handlungsspielraum zu vergrössern. «Corsage» erhebt keinen Anspruch auf historische Wahrheit – aber «Sisi» wird in diesem Film mit so viel Tiefe und so ambivalent gezeigt, dass sie zu einer faszinierenden Person wird. Donnerstag, 10. November, 18 Uhr und Freitag, 11. November, 18 Uhr, ab 14 Jahren.
der Konflikt zwischen den beiden endgültig zum Ausbruch und Alice kehrt nach einem Landausflug nicht mehr an Bord zurück. Auf getrennten Wegen finden die zwei zu sich selbst und zu einer neuen Art, ihre goldenen Jahre zu verbringen. Humorvoll, tiefgründig und hervorragend gespielt. Donnerstag, 10. November, 20.30 Uhr und Samstag,
In «Corsage» zeigt sich die Kaiserin «Sisi» (Vicky Krieps) von einer neuen Seite. (Bild zvg.) Die goldenen Jahre In der Schweizer Komödie «Die goldenen Jahre» feiert Peter (Stefan Kurt) seine Pensionierung und möchte nun geruhsamere Zeiten auf sich zukommen lassen. Ganz anders seine Frau Alice (Esther Gemsch), die den Zeitpunkt gekommen sieht, gemeinsam Neues zu erleben. Auf einer Kreuzfahrt kommt
12. November, 17 Uhr, ab 14 Jahren.
Freitag, 11. November, 20.30 Uhr, ab 13 Jahren.
Le Concert
Lyle – Mein Freund, das Krokodil
Die Sowjetunion in den 1980er-Jahren: Stardirigent Andrei Filipow ist zum Putzmann degradiert worden und hört das Orchester nur noch von Weitem proben. Als die Musikerinnen und Musiker allerdings zu einem Gastspiel in Paris eingeladen werden, sieht er seine Chance und beginnt ein Spiel, in dessen Verlauf es ein paar Täuschungen braucht, um die Wahrheit an den Tag zu bringen. Was wie die Ausgangslage für einen Thriller tönt, ist eine subtile und gleichzeitig herzzerreissende Komödie, ein tiefsinniger Film über Menschlichkeit, Verantwortung und Liebe, in dem die Musik die alles verbindende Macht ist. Das Kino Mansarde zeigt die Reprise «Le concert» aus dem Jahre 2009 als grosses Dankeschön an Stephan Christen, der während 34 Jahren im Kino-Mansarde-Team mit-
Josh, ein kleiner Junge, der mit seinen Eltern an einen neuen Ort gezogen ist, findet auf dem Dachboden ein StofftierKrokodil namens Lyle. Es kann nicht sprechen, aber sehr gut singen (Stimme: Shawn Mendes). Die beiden werden Freunde und nun gilt es, das Krokodil irgendwie zu integrieren, obwohl es überhaupt nicht niedlich ist und eine gewisse zwischenmenschliche Unbeholfenheit an den Tag legt. «Lyle – Mein Freund, das Krokodil» ist ein amüsantes Musical für Kinder, voller emotionsgeladener Musik und mit einem imposanten Bösewicht – Javier Bardem als Zauberer Hector Valenti, der als ehemaliger Besitzer des Stofftieres sein Eigentum zurückholen will. Ursula Huber
Konzert mit Werken von Mozart, Czibulka, Mahler und Warlock
Letztes Podium für dieses Jahr
Die Musikerinnen und Musiker der Orchestergesellschaft Affoltern freuen sich, wieder für ihr Publikum Werke aufzuführen.
Täglich erreichen uns neue Schlagzeilen betreffend Krankenkassenprämien. Im Kanton Zürich werden sie im Durchschnitt um über 7 Prozent ansteigen. Die SVP will mit dieser Initiative zur Senkung dieser hohen Belastung beitragen. Politiker von rechts bis links befürworten aber eher den Gegenvorschlag. Die Bonstetter Gemeindepräsidentin Arianne Moser, Kantonsrätin FDP (kontra), und Martin Hübscher, Kantonsrat SVP (pro), versuchen, dem Publikum ihre jeweiligen Argumente darzulegen und es von ihren Standpunkten zu überzeugen. Zudem werden sich mehrere Kantonsratskandidaten vorstellen. SVP Bonstetten
Samstag, 12. November, ab 8 Jahren.
Die Zeit ist ein sonderbares Ding
Louis Hafner, Präsident SVP Mettmenstetten
Prämien-Schock – die Gerechtigkeitsinitiative als Gegenmittel? Zu diesem Thema wird am Dienstag, 8. November, um 19.30 im Gemeindesaal Bonstetten diskutiert.
gearbeitet hat. Er war während der Jahre in der Programmkommission und in der Kinoleitung tätig und zugleich verantwortlich für die Projektion und die Kinotechnik. Für seine abertausend Stunden cinéastischer Freiwilligenarbeit erhielt er vom Team zu seinem Abschied die «Carte blanche» für einen seiner persönlichen Lieblingsfilme.
«Die Zeit, die ist ein sonderbares Ding. Wenn man so hinlebt, ist sie rein gar nichts. Aber dann auf einmal, da spürt man nichts als sie. Sie ist um uns herum, sie ist auch in uns drinnen. In den Gesichtern rieselt sie, im Spiegel da rieselt sie, in meinen Schläfen fliesst sie. Und zwischen mir und dir, da fliesst sie wieder. Lautlos, wie eine Sanduhr.» So beschreibt Hugo von Hofmannsthal in Richard Strauss’ Rosenkavalier das Mysterium der Zeit. Wie im Zeitraffer
scheint Mozarts Leben fortzuschreiten, alles frühreif, alles früh vollendet – seine Sinfonie Nr. 6 K43 schreibt er mit elf Jahren – die Höhepunkte atemlos getaktet und das Feuer vorzeitig verglüht. In seiner Musik hingegen bleibt die Zeit stehen: Die Arien besingen ewige Momente der Sehnsucht und der Liebe. Zeit manifestiert sich auch in der Erinnerung und im Traum – seltsam verformte Polaroid der Vergangenheit. In Czibulkas nostalgisch verklärtem Liebestraum bleibt offen, wo die Realität endet und die Fantasie beginnt. Gustav Mahler schafft es wie kein anderer, seine Musik in ein Gewand der Zeitlosigkeit zu kleiden. Hier scheint gestern und morgen aufgehoben in der
betörenden Schönheit und Gewissheit der Ewigkeit. Zum Schluss bleibt der Blick zurück, der immer auch von der Gegenwart eingefärbt ist. Peter Warlock feiert die Vergangenheit, indem er sie mit Elementen des Jetzt versetzt: Eine faszinierende Zeitenverdichtung ist das Resultat. In der Capriol Suite wird mit den Urahnen zu den Harmonien von heute getanzt: «Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding.» Hugo Bollschweiler Konzerte am Freitag, 11. November, 20 Uhr, in der reformierten Kirche in Obfelden; und Samstag, 12. November, 20 Uhr, in der Kirche St.Vitus in Merenschwand.
Der Bariton Serafin Heusser tritt am Konzert als Solist auf. (Bild zvg.)
Lüpfiges Schwyzerörgeli-Konzert in Obfelden
Lesung mit Nina Kunz in Stallikon In der Bibliothek Stallikon liest die Journalistin Nina Kunz aus ihrem aktuellen Buch «Ich denk, ich denk zu viel». Präzise, witzig und intelligent schreibt Nina Kunz über Ängste, Sehnsüchte und über kulturelle Phänomene in einer Gesellschaft zwischen privilegierter Wohlstandssituation und Existenzkrise. Klug und unterhaltsam setzt sich die Journalistin mit dem Unbehagen in Zeiten des Internets auseinander und trifft in ihren pointierten Texten den Nerv einer Generation. Die Lesung findet am Donnerstag, 10. November, um 19.30 Uhr statt. Eintritt: 10 Franken. Um Anmeldung unter bibliothek@stallikon. ch wird gebeten. (red.)
Bild: z vg
Die Schwyzerörgelifrönde Pilatusblick laden am Sonntag, 13. November, um 17 Uhr in die reformierte Kirche in Obfelden zu einem geselligen Abend mit volkstümlichen Klängen aus neuen und alten Melodien ein. Es gibt eine Kollekte. (red.)
Veranstaltungen
Freitag, 4. November 2022
17
AGENDA Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.
Freitag, 4. November
Kappel am Albis
Affoltern am Albis
20.15: Kinofoyer Lux zeigt: «Hive», Spielfilm von Blerta Basholli. KO/CH/MK/AL 2021, 84 Min. Alban/d. Kasse ab 19.30 Uhr, mit Barbetrieb. www.kinofoyerlux.ch. Aula Ennetgraben. 21.00: «Blue Friday»: Lucky Wüthrich, der neue Stern am Blueshimmel. Bar/Abendkasse ab 20 Uhr. Season opening: Wein und Bier offeriert von 19.30 bis 20.30 Uhr. www.lamarotte.ch. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.
Hedingen
20.15: Classic meets Jazz: Konzert an zwei Pianos mit Maurice Imhof und Dave Ruosch. Türöffnung 19.45 Uhr, Kollekte. Chilehuus Hedingen.
Kappel
19.30: Offenes Hagios-Singen in der Klosterkirche. Kollekte.
Samstag, 5. November Affoltern am Albis
08.00–12.00: Wochenmarkt. Märtkafi offen 8 bis 15 Uhr. Marktplatz. 19.00–22.00: «Halle für Alle» der Jugendarbeit JA-AAA für Jugendliche. Schulhaus Ennetgraben, Zwillikerstrasse. 20.00: Jahreskonzert der Harmonie Affoltern. Türöffnung 18.30 Uhr. Konzert 20 Uhr. Nachtessen/ Barbetrieb ab 18.30 Uhr. Kollekte. www.harmonie-affoltern.ch. Kasinosaal, Marktplatz 1. 20.15: Kultur Affoltern präsentiert: «Kriminell» vom Musiktheater siJamais. Bar/Kasse ab 19.15 Uhr. www.kulturaffoltern.ch. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10.
Knonau
10.00-15.00: Tag der offenen Türe in der neuen Heizzentrale der HGK. Areal Kläranlage, Im Grund. (Parkplätze Stampfiplatz)
Rifferswil
20.00: Funk und Soul Grooves mit dem C-Side Collective. Kollekte. Bar ab 19.30 Uhr. Saal Restaurant Pöstli.
Stallikon
13.30-16.00: Panini-Tauschbörse. Schul- und Gemeindebibliothek.
Sonntag, 6. November Affoltern am Albis
14.00: Jahreskonzert der Harmonie Affoltern. Türöffnung 13.30 Uhr. Kollekte. www.harmonie-affoltern. ch. Kasinosaal, Marktplatz 1. 16.00: Kultur Affoltern präsentiert: «anundpfirsich in superscene». Improvisationstheater für Kinder und Jugendliche von 9 bis 13 J. WunderBar und Kasse ab 15.30 Uhr. www.kulturaffoltern.ch. Kellertheater LaMarotte, Centralweg 10. 17.00: Panflötenkonzert mit dem Corona Panflötenensemble. Kollekte. Reformierte Kirche.
13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus, Réception. Kloster Kappel, Kappelerhof 5.
Stallikon
19.30: «Ich denk, ich denk zu viel», Lesung mit Nina Kunz. Eintritt 10.-. Bibliothek Stallikon. Massholderenstrasse 3 Rachel Holenweg, Keramik.
Chris Husi Ramseier, Malerei.
«Dreierlei» in Affoltern Keramik, Malerei und Holzschnitte in der Galerie Märtplatz Drei Frauen stellen in der Galerie am Märtplatz in Affoltern aus. Vom 11. bis zum 27. November zeigen Rachel Holenweg, Chris Husi Ramseier und Evelyn Bergmann ihr Kunstschaffen. Die drei Frauen verbindet nicht nur der Wohnort Rifferswil, sondern vor allem ihre Faszination für ein Kunsthandwerk und die Suche nach dem künstlerischen Ausdruck, der sich in ihrer Arbeit widerspiegelt. Organisiert wird die Ausstellung von KulturAffoltern.
Keramikobjekte von Rachel Holenweg Rachel Holenweg hat eine Ausbildung als Keramikerin und Werklehrerin und ist Dozentin für Technisches und Textiles Gestalten an der Pädagogischen Hochschule Schwyz. Ihr Atelier in Rifferswil ist Arbeitsort und Ausstellungsraum zugleich. In ihrer Philosophie liegt eine Grenze zwischen handwerklichem Können und der Auseinandersetzung mit der Form und der Oberfläche, also dem künstlerischen Ausdruck. Diese Grenze auszuloten, ist Teil ihrer Arbeit und Suche. Die Form der Schale als Gefäss, das neue Räume schafft und bestehende begrenzt, fasziniert sie bei ihrer Arbeit. Ihre Gefässe und Schalen sind Alltagsgegenstände für den Gebrauch, aus Porzellan oder Steinzeugton angefertigt, schnörkellos und formschön. Ihre
Die goldenen Jahre D6 Do Fr Mo Di Mi 17.30 Black Adam Sa So 17.00 Do Fr Do Mo Di Mi 20.15 Sa 20.30
12.15: Vortrag Prof. Dr. Berndt Hamm: Zwingli über die Freiheit Gottes und die Freiheit des Menschen. Kloster, Haus am See. 17.15: Musik und Wort mit dem Bach Collegium Zürich und Pfr. Volker Bleil. Kollekte. Klosterkirche.
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Bonstetten
KW 45 | Donnerstag 3. bis Mittwoch 9. November
Kino Cinepol, Bahnhofstrasse 28, 5643 Sins Tel: 041 787 36 00
CH-Premiere D 6 (8) Hui Buh 16.15 Sa Mi 15.45 So
D6
14.00 13.30
Der Nachname Do Fr Sa So Mi Mo Di
17.30 Smile 18.00 Fr Sa So 20.15
Animals Mo Di Mi
Schule der magischen Tiere 2 Lyle Lyle Crocodile D 6 Sa 15.30 D (12) Der Gesang der Flusskrebse Legende vom Tigernest 12.30 So 18.30 So 15.00 17.30 Do Fr 17.30 Sa 12.00 Mi 16.15 18.30 So Mo Di 17.30 So
D 10
D 16 Black Panther 20.15 Mi
D 12 (14) De Räuber Hotzenplotz D 6 Die Mucklas 20.00 Sa So Mi 14.30 Sa Mi So
D 6/4
13.45 11.30
D6
D 12
D6
Ein Holzbrett, meist Lindenholz, ist die Grundlage, die Evelyn Bergmann dazu dient, die Natur in vereinfachter Form darauf abzubilden. Inspiriert zum Holzschnitt wurde sie vor etwa zehn Jahren durch einen Holzdruck des Ostschweizer Künstlers Ruedi Peter. Das Bild eines kleinen Blütenbaums mitten in noch grossen und kargen Bäumen hat sie beeindruckt. Wie kann eine Technik, die linear und flächig anmutet, doch so organisch und räumlich wirken? Im Atelier von Jaeggli & Mozzini hat sie sich mit der Technik des Holzdrucks auseinandergesetzt, diese verfeinert und weiterentwickelt. So ermöglicht ihr die Eliminationstechnik einen Mehrfarbendruck auf einer einzigen Holzplatte. Der Druckstock entsteht manuell, die Schnitztechnik erfordert Können und Präzision. Das Schnitzen ist aber auch meditativ und faszinierend. Der Druckvorgang ist spannend und kreativ und bringt aber auch unvorhergesehene Momente mit sich. Ein Blatt von der Druckplatte abzuziehen, ist jedes Mal eine Überraschung, aber vor allem eine grosse Freude. Entstanden sind Ein- und Mehrfarbendrucke, welche die Wirkung der Natur in Farbe, Struktur und organischer Bewegung in ihrer Essenz zum Ausdruck bringen.
18.15–19.10: Turnen Fit 60+. Schnupperstunde jederzeit möglich. Auskunft/Anmeldung: Helen Spörri, 044 761 89 80. Turnhalle Gallenbüel.
19.30: SVP Bonstetten mit: PolitDiskussion. Teil 1: Präsentation der Kandidaten für den Kantonsrat, Teil 2: Podium zur Gerechtigkeitsinitiative. Pro: Martin Hüscher KR SVP, Contra: Arianne Moser, KR FDP. Gemeindesaal, Am Rainli 4.
CH-Premiere
Ein- und Mehrfarbendrucke von Evelyn Bergmann
Aeugst am Albis
Dienstag, 8. November
D 12 (14) Ticket To Paradise D (10) Fireheart 20.15 Sa 20.15 Täglich So 20.00 So Mi
Stücke sind Unikate für das «tägliche Vergnügen», so Rachel Holenweg.
Donnerstag, 10. Nov.
Kappel
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Kinoprogramm Sins
Evelyn Bergmann, Holzdruck. (Bilder zvg.)
Landschaftsbilder von Chris Husi Ramseier Chris Husi Ramseier ist begeisterte Malerin und Gestaltungspädagogin. Sie malt seit ihrer Kindheit. Die Erfahrungen, die sie im Bereich exakter Porzellanmalerei machte, führten sie ins freie Malen. Sie experimentiert mit unterschiedlichen Techniken, doch ist es vor allem die Ölmalerei, die sie fasziniert. Die Landschaftsbilder von Chris Husi sind Ausdruck «innerer Welten» und Stimmungen im «zeitlosen Raum». Sie entspringen dem tiefen Bedürfnis nach dem Erleben von Verbundenheit mit dem atmosphärischen Augenblick in der Landschaft und Verbundenheit im Dialog mit dem Ursprünglichen und dem Wesenhaften. In ihrem Atelier «Allegra» in Hausen am Albis bietet sie Workshops und offene Ateliers an. In ihren Workshops thematisiert sie das Verstehen des Zusammenspiels von Farben und Formen sowie von Kontrasten. Sie möchte die Wahrnehmung von Licht, Farben und Formen mit allen Sinnen fördern; das bewusste Sehen hilft, eine eigene Bildsprache zu finden. Veronica Mühlebach, KulturAffoltern Freitag, 11., bis Sonntag, 27. November. Öffnungszeiten: Freitag, 17–20 Uhr, Samstag, 10–13 Uhr, und Sonntag, 14–17 Uhr. Vernissage/Eröffnung: Freitag, 11. November, 19 bis 21 Uhr. Musik Stef Veyre, Bass, und Tobi Hansson, Gitarre.
Affoltern am Albis
17.00–20.00: «Girls*only-Treff». Von der 5. bis und mit 9. Klasse. Treff Hirtschür, Jonentalstrasse 3. 20.15: Jazz am Donnerstag mit Köhldorfer–Uhlíř–Helešic. Kollekte. Bar offen ab 18.30 Uhr, Essen 18 Franken. Bitte reservieren.
Ausstellungen Aeugst am Albis
KommBox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Aeugst-New York - zum eigenen Sein». Wer-ich-sein, das weitergehende Kunstprojekt. Mo, 8–11.30, 16–18.15, Di, 8–11.30, Mi, 8–11.30, 14–16.30, Do, 8–11.30 Uhr. Bis 4. Januar 2023.
Aeugstertal (Aeugst Am Albis)
Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: Sonderausstellung «Barbie: Von der Luxuspuppe zum Massenspielzeug». Fr bis So, 11–17 Uhr oder nach Voranmeldung. Bis 31. März 2023.
Bonstetten
Galerie für Gegenwartskunst, GG-Kunstfenster, Dorfstrasse 13: Open House im Kunstfenster. Werke von Martin Herler sowie Einblicke ins Galerie-Programm. Sa und So, 13–17 Uhr.
Kappel am Albis
Kloster Kappel, öffentliche Räume, Kappelerhof 5: Josua Boesch (1922–2012) – Metallikonen. Geschmiedete Ikonen und Texte. Täglich 8–22 Uhr. Bis 31. Dezember.
Wettswil am Albis
Reformierte Kirche: 100 Jahre Harry Steinmann – seine Nachfahren präsentieren seine Bilder. Während der Öffnungszeiten des Sekretariats und nach den Gottesdiensten. Bis Anfang Februar 2023.
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Freitag, 4. November 2022
Dritter Sieg in Serie für «Albis United»
Christina Ragettli in der Regionalbibliothek
Bei den Juniorinnen A+ des FC Affoltern läuft es derzeit rund
Christina Ragettli berichtet am 10. November in Worten und Bildern von der Verwirklichung eines grossen Traumes.
Am Sonntag empfing das Team Juniorinnen A+ des FC Affoltern Tabellenschlusslicht Küsnacht. Erklärtes Ziel: die Serie an Siegen ohne Gegentor fortsetzen.
Die junge Bündnerin überquerte nach fast zwei Jahren Planung in vier Monaten auf der anspruchsvollen «Roten Via Alpina» die Alpen von Triest bis nach Monaco. Allein wanderte sie mit Zelt und Gaskocher im Rucksack 2363 Kilometer durch sechs Länder und erlebte dabei einige Abenteuer und verrückte Geschichten, kam an ihre Grenzen und darüber hinaus. Schmerzen machten ihr zu schaffen, aber auch die Kälte und der tagelange Regen im letzten Sommer. Die grösste Herausforderung allerdings, erzählt sie, sei bei so einer Unternehmung, die mentale. Aber trotz arg strapaziertem Kopf und Gemüt, dachte sie nie wirklich ans Aufgeben. Sie wanderte einfach weiter und begriff die Schwierigkeiten auf ihrem Weg als Lebenslektionen. Christina Ragettli verzichtet aber darauf, die Geschichte einer heldenhaften, asketischen Extremsportlerin zu erzählen. Sie berichtet auch von langen Mittagspausen, in denen sie bei gutem Essen auf besseres Wetter wartete, von Hostels, Hütten oder Campingplätzen, wo sie wieder Kraft tanken konnte für die nächsten Schritte. Zudem wurde sie auf ihrem Weg von Menschen besucht und immer wieder ein Stück begleitet, machte Wanderbekanntschaften und berichtete in ihrem Blog über ihr Vorankommen.
Zu Fuss von Triest nach Monaco. (Bild Christina Ragettli)
Christina Ragettli sagt, das Buch trage den Titel «Von Wegen», weil viele ihr die Wanderung nicht zugetraut hätten. Sie wolle aber Menschen inspirieren, sich ihre Träume zu erfüllen. Wer also den Abend mit Christina Ragettli verbringt, läuft Gefahr, schon bald den Rucksack zu packen und sich auf Wege zu machen. Zur Stärkung empfiehlt es sich, vorher noch den Apéro in der Bibliothek zu geniessen. Ulla Schiesser, Regionalbibliothek Affoltern Donnerstag, 10. November, 19.30 Uhr, Regionalbibliothek, Obere Seewadelstr. 14, Affoltern. Eintritt mit Apéro Fr. 15.– / Mit Kulturlegi oder Jugendliche Fr. 10.– . Reservierung erwünscht: bibliothek@stadtaffoltern.ch oder 0447614409. Infos: www.bibliothek-affoltern.ch.
«Modeschmuck, den keiner hat!» Die Kursleiterin Carola Solinger von Schmuck Werk nimmt die Kinder mit auf eine zauberhafte Reise in die Welt der kunterbunten Schmuckperlen aus Glas, Stein, Acryl und weiteren Elementen. Alle haben die Möglichkeit, eigenen, individuellen Traumschmuck selbst zusammenzustellen. Die Temperaturen sinken, langsam wird es winterlich. Da kommt die Lust so richtig auf, kreativ zu werden. Im
Kreativ-Workshop vom Samstag, 12. November, von 14 bis 17 Uhr, kann jedes Kind in einer ausgelassenen Atmosphäre und unter der fachkundigen Anleitung von Carola aus einer bunten Auswahl an Perlen und anderen Schmuckelementen Schritt für Schritt Halsketten, Armbänder, Anhänger kreieren – in unendlich vielen Kombinationsvarianten. Kleidungsstücke, zu denen der Schmuck passen sollte, können mitgebracht werden. Jedes Kind kann sofort loslegen und braucht keinerlei Vorkenntnisse mitzubringen, denn jeder Schritt wird genau erklärt und an zahlreichen Beispielen gezeigt. Der Erfolg ist garantiert! Eignet sich hervorragend auch um Geschenke zu kreieren. Familienzentrum Samstag, 12. November, 14 bis 17 Uhr Familienzentrum Bezirk Affoltern, Zürichstrasse 136, Affoltern. Anmelden unter Telefon 0447601277.
Modeschmuck, selber zusammengestellt. (Bild zvg.)
Das komplette Kursprogramm findet sich unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.
«Six in Harmony» in Bonstetten Das Vokalensemble «Six in Harmony» ist in Bonstetten Programm. Bereits fünfmal gastierte es in der voll besetzten Kirche. Am Samstag, 12. November, knüpfen sie an ihre vergangenen Erfolge an und treten mit ihrem vielseitigen Programm, welches an die unvergesslichen Klassiker der «Comedian Harmonists» anlehnt, erneut in Bonstetten auf. Bekannte musikalische Leckerbissen wie «Der Onkel Bumba aus Kalumba» oder «Mein kleiner grüner Kaktus» erwarten die Zuhörenden. Begleitet wird das Vokalensemble übrigens
von einem Säuliämtler, dem Affoltemer Stefan Zwicky. Die galanten Herren im Frack verzaubern mit ihren geschmeidigen Stimmen und ihrem virtuosen Pianisten, die abwechslungsreiche Bühnenshow mit Geschichten sowie Choreografien voller Witz und Charme ist ein Genuss. Kulturkommission Bonstetten
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Für die Partie war klar, dass man an die letzten beide Spiele anknüpfen wollte. Und das taten die FCA-Juniorinnen auch. Von Beginn an spielten sie einen gepflegten Fussball. So resultierte einmal mehr ein frühes Tor. Rania wurde von Elin steil lanciert und zog alleine auf das gegnerische Tor zu. Überlegt und den Kopf oben spielte sie zur mitgelaufenen Nyah, welche zum 1:0 einschob. Genau so ging es dann auch weiter. Tanja sprintete an der rechten Aussenbahn in Richtung Tor des FC Küsnacht und schoss in die nahe Torecke zum 2:0 ein. Weiterhin waren die Gastgeberinnen spielbestimmend, wobei sich nun, nach etwa einer halben Stunde, der eine oder andere Fehler einschlich. Der FC Küsnacht kam somit besser ins Spiel und zwang die FCA-Torhüterin, die bis dahin kaum einen Ball gesehen hatte, zu zwei Paraden. Noch in der ersten Halbzeit baute «Albis United» die Führung aus. Wieder lancierte Elin Rania
Die FCA-Juniorinnen wirbelten ihren Gegnerinnen um die Ohren. (Bild zvg.) und erneut konnte diese alleine auf die Torhüterin des FCK losziehen und verwertete zum 3:0. Zweite Halbzeit, gleiches Bild. Die Gastgeberinnen waren deutlich besser in der Partie. Mitte der zweiten Halbzeit fasste sich Elin ein Herz und zog aus rund 20 Metern ab. 4:0! Das 5:0, 6:0 und 7:0 waren allesamt wunderschön herausgespielte Tore mit schönem Doppel-
passspiel und unterstrichen eine hervorragende Teamleistung. Die FCA-Juniorinnen haben somit zum dritten Mal in Serie zu null gewonnen. Dies, weil sie als Einheit von hinten bis vorne gut zusammengespielt und sich gegenseitig unterstützt haben. Und der Kantersieg kam zum richtigen Zeitpunkt: Schliesslich feiert Hauptsponsor Finetra just das 20-Jahre-Firmenjubiläum. Nadia Kohler
Podest für Luis Eugster
Letztes Heimspiel der Vorrunde
Luis Eugster, ein Jugendlicher der Wettswiler Schützen, holte sich am vergangenen Wochenende den 2. Rang am Jung+Alt-Final in Thun.
Der FC Affoltern empfängt am Sonntag den FC Tuggen – einen unbekannten Gegner, welcher bezwungen werden sollte.
Rekrut aus Wettswil nutzt «Heimvorteil»
In der Finalrunde mit dem Sportgewehr, für welche sich 29 Jugendliche aus der gesamten Schweiz qualifizierten, musste jeder Teilnehmende 20 Schuss schiessen. Die besten 10 konnten sich für den Meisterfinal vom Nachmittag qualifizieren. Luis Eugster, der zurzeit die Rekrutenschule in Thun absolviert, wusste seinen «Heimvorteil» in der Thuner Guntelsey auszunutzen. Man sah und spürte, dass er seit längerer Zeit nicht mehr mit seinem Sportgerät trainieren konnte. Doch von Schuss zu Schuss konnte sich der junge Wettswiler steigern und hatte die Nerven fast bis zum Schluss im Griff. Die Belohnung folgte mit dem 7. Rang und der Sicherung für einen Startplatz am Meisterfinal vom Nachmittag. Nach der Mittagspause zeigte sich Eugster locker vor dem Meisterfinal. Das Finalprogramm wurde Schuss um Schuss kommandiert, was für viele Jugendliche ungewohnt ist. Bei den meisten Finalschützen zeigten sich dadurch die Nerven, was nicht zu den angestreb-
Ein Podestplatz für Luis Eugster aus Wettswil. (Bild zvg.) ten Zentrumstreffern führte. So startete auch der junge Wettswiler mit 2 × 9 und 1 × 8. Doch ab dem vierten Schuss folgte 10er an 10er. Überrascht von den vielen Zentrumstreffern kamen fast zum Schluss doch die Nerven wieder ins Spiel. Dieses Mal behielt Luis Eugster diese besser im Griff als am Morgen und wurde mit dem zweiten Schlussrang belohnt. Mit 1,4 Punkten Vorsprung siegte die Freiburgerin Tercier Malorie und den dritten Rang konnte der Berner Joel Minder für sich in Anspruch nehmen. Martin Landis
Die zweite Mannschaft des FC Tuggen konnte in den ersten acht Meisterschaftspartien erst einen Punkt erkämpfen. Die Niederlagen waren jedoch stets knapp. Wie der aktuelle Formstand aussieht, ist nicht klar, da die beiden vergangenen Meisterschaftspartien nicht ausgetragen werden konnten. Entsprechend wichtig ist es, dass das «Eis» den Gegner nicht unterschätzt. Der FCA hat eine sehr durchwachsene erste Saisonhälfte hinter sich und rangiert auf dem 6. Tabellenplatz. Ein Sieg zu Hause gegen den Underdog ist insofern wichtig, dass man nicht Gefahr läuft, unter den Strich zu fallen. Der elftplatzierte FC Bosna hat nämlich nur zwei Punkte Rückstand auf die Ämtler. Anpfiff ist am Sonntag um 13 Uhr im heimischen Moos. Claudio Antenen Heimspiele vom Wochenende: Fr. 20 Uhr: Senioren 40+ – BC Albisrieden; Sa. 10 Uhr: Juniorinnen D9 – FC Wiedikon; 10 Uhr: Turnier Juniorinnen/Junioren E-F-G; 12 Uhr: Junioren D9 – FC Wettswil-Bonstetten; 15 Uhr: Junioren C1 – FC Engstringen; 17 Uhr: Junioren B2 – FC Wollishofen; So. 10 Uhr: Turnier Juniorinnen/ Junioren E-F-G; 13 Uhr: FCA Herren 1 – FC Tuggen 2.
Der Ligaerhalt ist kein Thema mehr
Der Schachclub Säuliamt spielt um den Aufstieg Nach einer erfolgreichen Saison geht es für den Schachclub Säuliamt am 17. November in Wohlen um den Aufstieg in die 2. Liga.
12. November, 20 Uhr, Saal Primarschulhaus 3, Bonstetten. Erwachsene 35 Franken / Jugendliche und Senioren 30 Franken. Tickets: ticketino.ch.
Das Vokalensemble «Six in Harmony» tritt in Bonstetten auf. (Bild zvg.)
Dies ist eine Überraschung! Der Spielleiter Beat Kessler setzte Anfang Saison das Ziel, nicht in die 4. Liga abzusteigen. Nach der 5. Runde lag der Verein auf dem ersten Platz der 3. Liga Ost 3. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass es nicht mehr um den Abstieg ging. Es wird also spannend! Der Schachclub Säuliamt wurde in den 50er-Jahren in Affoltern gegründet. Zeitweise spielten regelmässig 20 bis 30 Spielerinnen und Spieler im Verein und sogar die Schweizer Meisterin war Vereinsmitglied. Zurzeit sind 13 Spieler aktiv. Regelmässig wird am Dienstagabend um
Schach im Familienzentrum. (Bild zvg.) 20 Uhr im Familienzentrum gespielt. Der Verein spielt an der Schweizerischen und an der Zürcher Mannschaftsmeisterschaft mit. Der Verein bietet die Möglichkeit, an der Vereinsmeisterschaft, an Blitzturnieren oder am Vereinscup teilzunehmen. Es wird mit Freude und einem gesunden Ehrgeiz in guter Kameradschaft gespielt. Nach dem Spiel trifft
man sich im Restaurant und lässt den Abend bei einem Bier oder einem Glas Wein ausklingen. Interessierte Schachspielerinnen und -spieler sind am Dienstag, 22. November, um 20 Uhr zu einem Schnupperabend eingeladen ins Familienzentrum, Zürichstrasse 136 in Affoltern. Anfänger und gute Schachspielerinnen sind willkommen! Markus Simmler
FC WettswilH O PP Bonstetten
Morgen Samstag 1.-Liga-Spitzenspiel im Wettswiler Moos Morgen Samstag kommt es auf dem Moos zur Direktbegegnung der beiden führenden Teams in der Gruppe 3 der 1. Liga. Der FCWB empfängt den FC Paradiso. Erst vor zwei Wochen trafen die beiden Clubs schon einmal aufeinander – in der Cup-Qualifikation setzten sich die Ämtler im Tessin nach Verlängerung mit 2:1 durch. Eine hartumkämpfte und sehr ausgeglichene Partie. Und genau so präsentiert sich auch die aktuelle Situation an der Tabellenspitze der Gruppe 3. Paradiso liegt ei-
Matchball-Spender ALAG Personalberatung AG, Zürich www.alag.ch Sportgarage Schweizer, Wettswil www.sportgarage.ch Tabelle, 1. Liga, Gruppe 3 (Stand 3.11.2022) Spiele
1. FC Paradiso
Tore
Pkt.
12
29:11
27
2. FC Wettswil-Bonst.12
25:13
26
3. FC Lugano II
12
24:13
25
4. FC Tuggen
12
23:16
23
5. FC Linth 04
12
26:20
21
6. FC Gossau
12
27:23
18
7. FC Winterthur II
12
18:14
17
8. AC Taverne
12
18:16
17
9. FC Uzwil
12
21:16
15
10. Grasshopper ZH II 12
17:18
14 13
11. SV Höngg
12
15:21
12. FC Kosova
12
15:23
13
13. FC Kreuzlingen
12
19:27
12
14. FC Weesen
12
17:39
12
15. FC Freienbach
12
16:31
10
16. USV Eschen/Mauren 12
15:24
8
Spitzenkampf! Auf heimischem Terrain werden die Rotschwarzen alles versuchen, um mit einem Sieg vs. Leader Paradiso den Tabellenthron zu erklimmen. (Bild Kaspar Köchli)
nen Punkt vor WB, hat eine etwas bessere Tordifferenz und einen Sieg aber auch eine Niederlage mehr auf dem Konto – bei keinem einzigen Unentschieden. Paradiso mit ausgeglichenen Stärken Die Partien gegen Paradiso sind oft sehr eng. Man kann beim Team von Trainer Sannino keine klaren Schwächen erkennen und genau das macht es so stark. Paradiso hat die meisten Siege, die meisten geschossenen Tore und zugleich auch die
20. FCWB-Jass-Open Zum bereits 20. Mal lädt das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten zum beliebten Jass-Open ein. Die diesjährigte Ausgabe findet am Samstag, 3. Dezember 2022, im Gemeindesaal Bonstetten statt – also dort, wo alles begann. Gewohnter Ablauf und tolle Preise Wie gewohnt werden sechs Jassrunden zu je zehn Spielen im Partnerschieber durchgeführt. Den Teams winken einmal mehr tolle Preise und wie üblich wird der Hauptpreis, offeriert von W.R. Bernhard, Hallöchen – ein Gutschein für das Hotel Uto Kulm im Wert von 500 Franken – unter allen teilnehmenden Jass-Paaren ausgelost. Aber auch das
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Rahmenprogramm mit Apéro, Nachtessen und Dessertbuffet lässt keine Wünsche offen. Achtung: Teilnehmerfeld ist begrenzt! Um teilzunehmen beträgt das Mindestalter 16 Jahre und ein Startgeld von 50 Franken pro Jasser*in ist zu entrichten; es beinhaltet die kulinarischen Teile des Anlasses (Nachtessen, Dessert, Kaffee). Das Teilnehmerfeld ist limitiert auf 80 Paare, es empfiehlt sich eine schnelle Anmeldung! Infos dazu auf: www.fcwb.ch/jass-open (OHe)
FC Witikon 1 – FCWB 2
iga Sonntag, 6. November 2022 2. L 11.00 Uhr, Sportanlage, Witikon
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Junioren Patronat
beste Abwehr der Gruppe. Zuletzt siegte es gegen Freienbach hoch 5:0 und holte sich die Tabellenspitze von Lugano II zurück. FCWB auf dem Vormarsch Überzeugt haben aber auch die Ämtler. Auswärts gewann die Colacino-Elf gleich 4:0 gegen Gossau und setzte damit ein deutliches Zeichen. Wie schon in der CupQualifikation will man die Tessiner auch auf heimischem Platz bezwingen, was gleichbedeutend mit der Tabellenführung wäre.
Tabelle, 2. Liga, Gruppe 1 (Stand 3.11.2022) Spiele
Tore
Pkt.
1. FC Witikon 1
11
34:13
28
2. FC Horgen 1
11
27:15
28
3. FC Bülach 1
11
31:14
23
4. FC Seefeld 1
11
28:18
21
5. FC Red Star ZH 2
11
20:18
17
6. FC Urdorf 1
11
25:23
17
7. FC Wettswil-Bonst. 2 11
25:25
16
8. FC Wiedikon 1
11
25:29
16
9. FC Oerlikon/Pol. 1
16
11
26:35
10. SC YF Juventus 2
11
14:12
13
11. FC Wollishofen 1
11
23:29
11
12. FC Blue Stars ZH 1 11
15:33
6
13. FC Einsiedeln 1
11
17:32
6
14. FC Kilchberg/Rü. 1
11
15:29
4
Premium Partner
Dazu braucht es eine konzentrierte Mannschaftsleistung, wie es die Rotschwarzen in letzter Zeit mehrfach zeigten. Anpfiff dieses Topspiels ist am Samstag um 16.00 Uhr. Es versteht sich von selbst, dass ein grosser Zuschaueraufmarsch erwartet wird. (OHe)
FCWB 1 – FC Paradiso
a Lig
1. Samstag, 5. November 2022 16.00 Uhr, Sportplatz Moos, Wettswil
Die nächsten WB-Spiele Fr, 4.11.
Sen. 50+ – Einsiedeln/Wollerau Oetwil-Geroldswil – Sen. 30+ Sa, 5.11. Jun. Ca (YL) – Veltheim Affoltern a.A. – Jun. Da Jun. Db – Horgen Jun. Cc – Centro Lusitano Altstetten – Jun. Cb FCWB 1 – FC Paradiso So, 6.11. YF Juventus – Jun. Ba (YL) Engstringen 1 – FCWB 3 Witikon 1 – FCWB 2 FCWB 4 – Hausen a.A. 1 Blue Stars – Jun. Bb Blue Stars – Jun. Ab YF Juventus – Jun. Aa (YL)
20.00 Uhr 20.30 Uhr 10.00 Uhr 12.00 Uhr 12.00 Uhr 13.00 Uhr 14.00 Uhr 16.00 Uhr 10.00 Uhr 11.00 Uhr 11.00 Uhr 12.00 Uhr 14.00 Uhr 14.00 Uhr 16.00 Uhr
Alles über WB: www.fcwb.ch
Layout Kaspar Köchli
Extra
Freitag, 4. November 2022
«Die Musik hat mich immer begleitet» Menschen im Säuliamt: Heidy H. King schreibt, komponiert und singt ihre eigenen Lieder Schon als Kind sang Heidy H. King gerne, doch die Musik blieb ihr Hobby. Jetzt ist sie pensioniert und hat das Singen und Komponieren zu ihrer Berufung gemacht.
Unterwegs sein Der berufliche Weg führte sie von der Reiseleiterin, der Hotel-Rezeption, über die Gastronomie weiter in die Pflege bis hin zur letzten Ausbildung als Arzt-
Ein berührendes Lied zum Schluss des Gesprächs. Heidy H. King auf ihrer dicht bewachsenen Terrasse. (Bild Marianne Voss) sekretärin. «Bis auf eine Kinderpause habe ich immer gearbeitet.» Die drei Kinder von Heidy H. King sind inzwischen längst erwachsen, und sie freut sich über die Enkeltochter, für die sie während der Coronazeit ein Bilderbuch kreiert hat. Was zuerst als einzelne Postkartengrüsse begann, wurde am Schluss ein buntes Geschichtenbuch. «Die Musik hat mich im Leben aber immer begleitet», erklärt sie und berichtet von nebenberuflichen musikalischen Weiterbildungen. Gerne setzte sie ihre Begabung ein, wo es möglich war. So zum Beispiel im Pflegeheim Seewadel, wo sie während 15 Jahren arbeitete. «Einmal wöchentlich nahm ich meine Gitarre mit und begann, mit den Bewohnerinnen und Bewohnern im Foyer zu singen. Es war berührend zu sehen, wie Gesichter zu strahlen begannen, und ich das leise Mitsingen hörte von Betagten, die sonst kaum mehr sprachen.» Das Singen im Seewadel wurde bald zur Institution, auch an Weihnachten. Ein paar Jahre
Heute
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Basel 8° 11° Zürich 7° 11°
Affoltern
St.Gallen 6° 9°
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Aussichten
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min °C max °C
Chur 8° 10° St.Moritz 1° 3°
Sion 7° 11°
Genève 8° 11°
Dito Der Ausdruck «dito» (abgekürzt auch do. oder dto.) wird verwendet, um etwas, das bereits gesagt wurde, nicht noch einmal zu wiederholen. Er bedeutet «gleichfalls» oder «ebenso» und leitet sich her vom italienischen Partizip «detto», was übersetzt «gesagt» oder «Besagtes» heisst. Damit liegt der sprachliche Sachverhalt auf der Hand: «Dito» bezeichnet – wie gesagt – etwas, das bereits gesagt wurde. Urs Boller
CoiffeurGeschichten
ist Heidy H. King schon pensioniert. «Jetzt ist Musik meine Berufung, sie erfüllt mein Leben», betont sie fröhlich. Vieles, was sie bewegt, drückt sie in ihren eigenen Liedern und Balladen aus, die sie auch selbst komponiert. Mit weicher, zuweilen auch etwas derber Stimme singt sie – begleitet von Gitarrenklängen – über Abschied, Liebe, einen Baum, einen schönen Sommer, aber auch über eine Waschmaschine. Die meisten ihrer Liedtexte sind in Englisch, einzelne in Schweizer Dialekt. «Als Teenager sang ich aus Freude, Frust oder Traurigkeit und so ist es heute noch. Ich schreibe und singe, was ich empfinde.» Singen – das Atmen – hat eine heilende Wirkung, davon sei sie überzeugt. «Die Schwingungen können auch Menschen miteinander verbinden. Das hat für mich manchmal fast etwas Magisches.» Sie zitiert, was sie auch auf ihrer Website www.heidysongwriting.ch beschreibt: «Wenn jeder Mensch seine eigene Melodie kennen, spielen oder singen
würde, gäbe es viel mehr wunderschöne, spannungsvolle Konzerte und oft auch sehr viel mehr Lärm, aber es gäbe keine brutalen Kriege mehr.»
Begegnungen an Strassenkonzerten Heidy H. King tritt seit 2007 sporadisch mit eigenen Konzerten auf, seit 2018 auch an jährlichen Strassenkonzerten. «Wenn ich Lust habe, packe ich meine Gitarre, mache mich auf den Weg und gebe Strassenkonzerte. Ich war schon mehrmals in Zürich am See, in Bern und einmal sogar hier in Affoltern.» Singen auf der Strasse sei ein ganz anderes Erlebnis als ein Konzert auf der Bühne. Es sei ein Kommen und Gehen. «Manche Passanten bleiben stehen und hören während eines oder mehrerer Lieder zu, andere gehen einfach weiter. Manche wechseln ein paar Worte und so entstehen immer wieder nette Begegnungen.» Zum Abschied nimmt Heidy ihre Gitarre und singt für die Besucherin das Lied «My Last Bouquet».
Bellinzona 9° 15°
Montag
Dienstag
Mittwoch
1° 9°
3° 12°
4° 14°
6° 13°
6° 13°
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7° 13°
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LEBENSWEISHEIT «Reich sind nur die, die wahre Freunde haben.» Thomas Fuller
Letztes Jahr haben in der Schweiz 200 Menschen im Strassenverkehr ihr Leben verloren. Das sind 27 weniger als im Jahr davor. Die Zahl der Schwerverletzten ist um 140 auf 3933 gestiegen. Die Statistik 2022 der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) zeigt: Von fünf schweren Unfällen im Strassenverkehr betreffen drei die Lenkerinnen und Lenker von Motorrädern, Velos und E-Bikes. Sprunghaft gestiegen ist die Zahl der schweren Personenschäden auf dem Motorrad bei den 16- bis 17-Jährigen. Diese Altersgruppe hat seit 2021 Zugang zu 125-ccm-Maschinen. Bei den E-Bikes
Ute Ruf
ACHILLES-VERSE
Novemberstürme
wird seit Jahren eine Zunahme bei den Schwerverletzten (2021: 531) und Getöteten (2021: 17) verzeichnet. Auf dem Velo haben sich letztes Jahr 841 Personen schwer oder tödlich verletzt, etwa gleich viele wie 2011 (837). Bei mehr als der Hälfte der schweren E-Bike- und Velounfälle handelt es sich um Selbstunfälle. Auch Kollisionen kommen oft vor – mehrheitlich nicht von den E-Bikeund Velofahrenden verursacht. Personen auf einspurigen Fahrzeugen gehören zu den vulnerablen Verkehrsteilnehmenden. «In unserer Präventionsarbeit legen wir deshalb einen Fokus auf diese Verkehrsteilnehmergruppe», sagt Mario Cavegn, Leiter Strassenverkehr bei der BfU. «Um sie zu schützen, braucht es Massnahmen auf verschiedenen Ebenen.» Das reicht von der Verkehrsinfrastruktur über Fahrerassistenzsysteme in den Fahrzeugen bis zu den Verkehrsteilnehmenden selbst. Mara Zenhäusern, BfU
Robert Müller
Drei von fünf schweren Unfällen auf zwei Rädern Die Schweiz gehört weltweit zu den Ländern mit den sichersten Strassen. In den letzten Jahren stagniert jedoch die Zahl der Getöteten und Schwerverletzten. Besonders gefährdet: Lenkerinnen und Lenker von Motorrädern, E-Bikes und Velos.
1. Martin: Martin war von der 4. bis zur 6. Klasse mein Schüler, und er brachte oft, also sehr oft mit einem Kommentar die Klasse zum Lachen und mich damit. Er wurde Coiffeur im Geschäft seines Vaters. Ich wurde später Martins Kundin und egal, ob er von der asiatischen Freundin, seinem Hund oder dem Modellflugzeug erzählte – ich musste immerzu lachen. 2. Figaro: Der Coiffeur, zu dem ich gehe, wenn ich in Deutschland auf Besuch bin, ist Italiener durch und durch, flink, charmant, und er versteht natürlich was von seinem Fach. Ich bin jedes Mal begeistert von der Frisur jeder Kundin, die vor mir dran war. Was mich aber stutzig macht: Die Ehefrau, die wischt und kassiert, hat so komische Haare, dass ich denke: Die müsste mal zum Coiffeur! 3. Gretl: Gretl, meine Jugendfreundin, hatte lange, dunkelbraune Locken. Ihr Coiffeur war ihre Mutter, die sich täglich um die Haarpracht kümmerte – auch als Gretl längst erwachsen war. Sie kämmte sie, und die liess es sich lachend gefallen. Sie habe hinten ja keine Augen. Einmal pro Woche war Haarewaschen angesagt. Was für ein Akt! Und gut, dass die Mutter Zeit und Geduld besass, die nassen Strähnen auf dicke Lockenwickler einzudrehen, und dann föhnen, föhnen, föhnen. Als ich Gretl im Spital besuchte, war die Mutter gerade dabei, ihre Locken zu bürsten. Das war drei Tage bevor Gretl starb.
Hui, was ist das nur für ein wilder Geselle, der plötzlich und ungefragt an der Schwelle vom Herbst in den Winter an unseren Türen und Fenstern rüttelt und alles, was sich ihm in die Wege stellt, durcheinanderschüttelt, an Kirchtürmen und Fahnenstangen sein Liedlein pfeift und sich an fremdem Eigentum vergreift? Du glaubst wohl, du Wildfang, du wärest der Grösste und hättest die Macht, alles zu zerstören, nicht nur diese Farbenpracht, in der sich unsere Wälder zeigen, damit wir uns alljährlich vor diesem Naturwunder verneigen. Du spielst dich auf, als wärst du ein Heer von unbesiegbaren Riesen, wenn du dahin und daher fegst über Felder und Wiesen. Du willst wohl, dass aller Welt vor dir graut. Dabei haben wir dich alle doch längstens durchschaut. Denn nicht umsonst lassen die Vögel sich in den Lüften wiegen und die Kinder mit leuchtenden Augen ihre Drachen fliegen. Wir wissen längst, was du nicht weisst: Dass du dich schliesslich selber in deinen Hintern beisst. Denn je stürmischer du lebst in Saus und Braus, umso rascher geht dir auch heuer dein Atem aus.
WETTER
Neuchâtel 8° 11°
HERKÖMMLICHES
ZWISCHEN-RUF
Von Marianne Voss Seit 25 Jahren wohnt Heidy H. King hier in dieser Dachwohnung im Zentrum von Affoltern. Ihre Terrasse ist ein kleines Paradies, ein üppiger Garten mit Blumen und Grünpflanzen – der passende Ort für ein Gespräch über ihr Leben und die Musik. Seit ihrer Kindheit hat die Musik für sie eine grosse Bedeutung. «Ich sang immer gerne», erinnert sie sich. «Beim Vorsingen in der ersten Klasse erhielt ich meine erste Bestnote im Zeugnis.» Eine musikalische Ausbildung oder die Kunstgewerbeschule waren ihre Berufsträume, doch zu jener Zeit kam das für das Mädchen vom Land nicht infrage. Sie absolvierte stattdessen in Schaffhausen die Lehre als Konditorin-Confiseurin, was auch Kreativität beinhaltete. Das Positive war für sie zudem, dass sie von zu Hause wegkam in die Stadt, wo sie ein Zimmer bewohnte. «Ich konnte also heimlich ausgehen, tanzen oder Rockkonzerte besuchen, zum Beispiel im Schaffhauser Jugendkeller», berichtet sie schmunzelnd. Sie habe auch die Möglichkeit gehabt, klassische Konzerte zu hören, «und ich hatte an der Musikschule Schaff hausen meinen ersten Gesangsunterricht, ausserdem nahm ich abends Englisch-Kurse.» Ein Jahr nach der Ausbildung zog es die junge Frau in den Norden von England, für sie ein wichtiger Meilenstein. «Ich konnte dort in einer Konditorei arbeiten, lernte die Sprache und sehr nette Leute kennen und hatte schon bald Gelegenheiten zum Singen in Pubs und Folkclubs.» Die traditionelle English Folk Music hatte es ihr angetan, aber auch die Sprache. Bis heute ist Englisch die Sprache, in der sie sich in ihren Songs am liebsten ausdrückt.
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«Superscene»
GALERIE FÜR GEGENWARTSKUNST ELFI BOHRER Dorfstrasse 13 CH-8906 Bonstetten Tel. 044 700 32 10, Mobile 079 207 76 28 galerie@ggbohrer.ch, www.ggbohrer.ch
Improvisationstheater anundpfirsich
Einladung zum letzten Open-House im GG-Kunstfenster, mit Schwerpunkt auf Arbeiten von
MARTIN HERLER Samstag und Sonntag, 5. + 6., 12. + 13., 19. + 20. sowie 26. + 27. November 2022 jeweils 13 – 17 Uhr und darüber hinaus nach Vereinbarung.
Sonntag, 6. November 2022, 16 Uhr Kulturkeller LaMarotte Centralweg 10, Affoltern a. A.
Malerei, Objekte und Einblick ins Galerie-Programm.
Sankt Nikolaus
und Schmutzli kommen wieder St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949
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Wir besuchen vom 3. bis 6. Dezember 2022 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil, Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei Familie Stöckli; Telefon: 044 761 59 56 oder per E-Mail unter mail@SamichlausAaA.ch. Fragebogen unter www.samichlausaaa.ch
Anmeldeschluss: 18. November 2022
Für junges Publikum von 9 - 13 Jahren Kasse ab 15.30 Uhr
Eintritt: 15.- /10.Reservation: www. kulturaffoltern.ch Vorverkauf: Buchhandlung Scheidegger Obere Bahnhofstr. 10A Tel. 044 762 42 42 Gemeinsame Veranstaltung mit dem Kulturkeller La Marotte www.lamarotte.ch kæser.ch DIE DRUCKER
Restaurant Post, Ottenbach Telefon 044 776 37 47
Metzgete Freitag, 4. November 2022 Samstag, 5. November 2022 Sonntag, 6. November 2022
Panflöten Konzert Samstag, 5. November 2022, 19.00 Uhr Ref. Kirche Muri
Sonntag, 6. November 2022, 17.00 Uhr Ref. Kirche Affoltern a/A
Eintritt frei – Kollekte zur Deckung der Unkosten
www.pan-corona.ch
Wir reservieren Ihnen gerne einen Tisch.
Samstag, 5. November 2022
grosser Flohmarkt in Wetzikon/ZH!
Bei der Eishalle. Infos: www.flohmarkt-wetzikon.ch/ Tel. 079 356 67 00
SIX IN HARMONY in Bonstetten
Jahreskonzerte Samstag, 5. November 2022 Türöffnung 18.30 Uhr Konzertbeginn 20.00 Uhr Nachtessen – Barbetrieb ab 18.30 Uhr Kuchenbuffet – Tombola Sonntag, 6. November 2022 Türöffnung 13.30 Uhr Konzertbeginn 14.00 Uhr Kuchenbuffet – Tombola Kasinosaal, Affoltern a.A. Eintritt frei – Kollekte www.harmonie-affoltern.ch
Samstag, 12. November 2022, um 20.00 Uhr, Saal im Primarschulhaus 3 (Schachenstr. 81) Lassen Sie sich von den galanten Herren im Frack mit ihren geschmeidigen Stimmen und ihrem virtuosen Pianisten verzaubern! Vorverkauf: Ticketino.ch / Türöffnung: 19.00 Uhr mit Bar und Abendkasse Kosten Erwachsene CHF 35.– Jugendliche und Senioren CHF 30.– Kulturkommission Bonstetten
22 DEIN STÜCK
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www.voba-affoltern.ch