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083_2022

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CH Regionalmedien AG I Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I www.affolteranzeiger.ch I Auflage 27 155 I AZ 8910 Affoltern a. A. I Post CH AG

Xundheitstag am 29. Okt. 22 Lerne unser Gesundheitszentrum, unser Team, unser Angebot sowie unsere Werte kennen und lass Dich begeistern. GESUNDHEITSZENTRUM GUT www.gut-tut-gut.ch

AUS DEM BEZIRK AFFOLTERN I Nr. 83 I 176. Jahrgang I Freitag, 28. Oktober 2022

Belastende Einsätze

Horst W. Hablitz sprach in Knonau über seine Arbeit als Polizeipsychologe. > Seite 3

«Historische» Auktion

Vom 3. bis zum 9. November wird das Kontrollschild «ZH 100» versteigert. > Seite 3

Zeitenwende?

Der frühere Chef des Schweizer Nachrichtendienstes referierte in Mettmenstetten. > Seite 7

Tierische Herkunft

Inspiration tanken

In Teil 2 der Serie Ortsnamen geht es um das Gebiet Houen in Ebertswil. > Seite 9

Sunnie J. Groeneveld ist mit der Neuauflage ihres Buchs an der Frankfurter Buchmesse. > Seite 11

Strom-Mangellage-Konzept für den Bezirk Affoltern steht

Eine Stunde Schlaf geschenkt In der Nacht auf Sonntag werden die Uhren um 3 Uhr morgens eine Stunde zurückgedreht. Wir gewinnen eine Stunde Schlaf.

Die Regionale Führungsorganisation hat ihre Empfehlungen abgegeben Bliebe im Winter der Strom weg, wäre man im Bezirk Affoltern so weit wie möglich gerüstet. Das entsprechende Konzept der Regionalen Führungsorganisation war Thema an der Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbands Albis. von Urs E. KnEUbühl Stromunterbrüche haben wohl die meisten schon einmal erlebt. Allerdings meistens lediglich kurzfristig und ohne grösseren Schaden. Kommt es aber zu einem flächendeckenden, mehrtägigen Ausfall der Stromversorgung, sind viele Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft empfindlich betroffen. Die Regionale Führungsorganisation (RFO) hat in Anbetracht einer sich abzeichnenden möglichen Energiekrise im kommenden Winter im Juli dieses Jahres ein StromMangellage-Konzept erarbeitet. Anläss-

lich der Delegiertenversammlung des Sicherheitszweckverbandes Albis (Szva) vorgestern im Mehrzweckgebäude Affoltern wurde dieses thematisiert.

Empfehlungen für die Gemeinden … «Mit dem Wegfall der Stromversorgung fallen alle elektrischen Systeme aus», beschreibt das Konzept das Szenario eines Blackouts, was einerseits weitgehende Auswirkungen auf das öffentliche Leben hätte: Ausfall von Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen, Ampeln und Telekommunikationsnetze würden genauso ausfallen, wie Schliesssysteme, Bancomaten etc. Stromabhängige Verkehrssysteme wie Zug und Tram führen nicht mehr und auch Gesundheitsinstitutionen wären betroffen. Entsprechend, so empfiehlt das RFOKonzept, sollten die Kommunen «alles daransetzen und entsprechend bereithalten, dass die Grundstruktur der

Gemeindeverwaltung erhalten bleibt, wenn auch mit Einschränkungen»: Reservematerial für Licht, Wasser, Papier, Notstromaggregate und Notunterkünfte, Decken, Kommunikations- und Informationsmittel usw. Zudem seien Massnahmen zur Aufrechterhaltung des Gesundheitswesens (Spital, Alters- und Pflegeheime etc.), der Grundversorgung der Bevölkerung, von Nutz- und Haustieren (Ernährung und Gesundheit) sowie hinsichtlich Hygiene (Wasserversorgung, Abwasser, Müllabfuhr) vorgesehen. Auch an die Sicherstellung der Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit sollte im Blackout-Fall gedacht werden. «Es macht Sinn, wenn sich Gemeinden gegenseitig unterstützen und Synergien nutzen», so die zusätzliche Empfehlung der RFO.

… und Tipps für jeden Einzelnen Das Konzept gibt aber auch Tipps zur persönlichen Vorsorgeplanung jedes

Einzelnen: Natürliches Wasser zum Trinken, Kochen und für die Hygiene etc. (in PET), ebenso Hygieneartikel sollten vorhanden sein. Nicht fehlen bei einem Blackout dürfen auch Konserven und Decken zum Warmhalten, Kerzen und Anzündmittel wie Streichhölzer oder Feuerzeuge, Taschenlampen mit Ersatzbatterien und -akkus sowie Gaskocher und Brennholz für Öfen und Cheminée. An ausreichend Bargeld in Reserve sowie an genügend Müllsäcke muss gleichermassen gedacht werden. «Wenn ein Gebäude verlassen wird, sollten Schlüssel, Geld und Ausweise mitgenommen werden», rät das Konzept der Regionalen Führungsorganisation und weist mahnend auch darauf hin, dass «nicht funktionierende Elektrizität auch Einbrecher und Plünderer anziehen kann, weshalb es wichtig ist, dass man dennoch Lichtmittel hat.»

> Weiterer Bericht auf Seite 7

Das Tageslicht besser nutzen. Darum geht es bei der halbjährlichen Umstellung der Zeit. Im Winter wäre es morgens sonst noch dunkel, während der Grossteil der Menschen schon lange auf den Beinen ist, was sich wiederum auf die Stimmung und die Leistungsfähigkeit auswirken dürfte. Im Sommer soll das abendliche Sonnenlicht helfen, Strom zu sparen. Wem die Umstellung Mühe bereitet, hier ein einfacher Tipp: In den Tagen vor und nach der Umstellung auf die Winterzeit jeweils kontinuierlich einige Minuten später ins Bett gehen und den Wecker entsprechend etwas später klingeln lassen. So kann man sich langsam an den neuen Rhythmus herantasten. Grundsätzlich bereitet die Umstellung im Herbst allerdings weniger Probleme als im Frühjahr. Schliesslich erhält man ja eine Stunde zusätzlich. Um zu wissen, wann die Uhr vor- und wann zurückgestellt wird, hilft übrigens der Ausspruch: «Im Frühling ‹füre›, im Herbst ‹hindere›». (tst.) ANZEIGE

Schachklub spielt um Aufstieg

Gampi-Rössli selber machen:

In der 1. Liga hat der Schachklub Wettswil die Meisterschaft auf dem 1. Platz abgeschlossen. Nun spielt das Team um den Aufsteig in die Nationalliga B. Am 19. November empfangen die Ämtler zu Hause das Zürcher Team Nimzowitsch. Der Sieger dieser Begegnung steigt in die Nationalliga B auf. Schon 2019 spielte der Schachklub Wettswil in der Nationalliga B. Wegen Corona fiel die Meisterschaft 2020 komplett aus, ab August 2021 wurde dann wieder gespielt. Der kleine Schachklub Wettswil verzichtete aus organisatorischen Gründen auf die Teilnahme und wurde vom Verband als Strafmassnahme zum Absteiger erklärt. (red.)

Mit professioneller Unterstützung durch die Schneebeli Schreiner. Samstag 12. oder 19. Nov. 2022, von 9 bis ca. 15 Uhr Die Plätze sind begehrt und die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen unter gampi-roessli@schneebeli.ch T 043 322 77 77 Preis pro Gampi-Rössli: 190.(inkl. Material und Zmittag)

> Bericht auf Seite 21

Die letzte Rose für die Affoltemerin Chiara Russo heisst die Gewinnerin der aktuellen Staffel der TV-Kuppel-Show «Der Bachelor». Im Finale erhielt die zurückhaltende Affoltemerin mit sizilianischen Wurzeln die letzte Rose von Kenny Leemann: «Sie ist megasympathisch, hat eine tolle Ausstrahlung, ist hübsch», gerät dieser ins Schwärmen. Der Dreh liegt bereits drei Monate zurück. Um zu erfahren, ob aus Chiara und Kenny tatsächlich ein Paar wurde, muss man sich noch etwas gedulden. Das Geheimnis soll erst in der kommenden Woche im grossen Talk aufgelöst werden. (red.)

> Bericht auf Seite 23

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Jahre Leidenschaft seit 1947

Bild z vg.

Maschwander auf der grossen Bühne Im Schweizer Musical «Oh läck du mir!» ist Fabian Koller mit dabei. Der 22-Jährige spielt die Rolle des visionären «Jimmy». Die Produktion rund um Lieder des legendären «Trio Eugster» ist noch bis Sonntag im Theater 11 in Zürich zu sehen. (dst) > Interview Seite 5

Jonenstrasse 22 8913 Ottenbach T 043 322 77 77

50043 9 771661 391004


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