Lehre und Fachkräfte (Mai 2022)

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LEHRE UND FACHKRÄFTE FRÜHJAHR 2022

Die Lehre: nicht zu toppen! Nicht nur Männersache Warum die Lehre in technischen Berufen auch für Mädchen interessant ist

Botschafter des Genusses Ein Ausbildungsverbund stellt Regio­nalität und Nachhaltigkeit in den Fokus


NIEMAND SCHAUKELT DEN LADEN ALLEIN.

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Träume wahr machen

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enn man den richtigen Job hat, dann hat man nicht nur einen Job, sondern vielmehr eine Berufung gefunden. Die Lehre sorgt einerseits dafür, dass der Wirtschaft die qualifizierten Fachkräfte zur Verfügung stehen, die sie so dringend braucht. Andrerseits bietet sie Jugendlichen die Chance, sich Berufsund damit Lebensträume zu erfüllen. Das will die Tiroler Wirtschaftskammer mit ihrer Lehrlingskampagne #träumweiter und auch mit diesem Magazin aufzeigen. Der Lehrlingsausbildung kommt bei der Bekämpfung des Fachkräftemangels eine besondere Bedeutung zu. Viele Betriebe investieren in ihren Fach- und Führungskräftenachwuchs, indem sie eigene Lehrlinge ausbilden. Wie hoch das Niveau der dualen Ausbildung ist, zeigt sich am ausgezeichneten Abschneiden unserer Jugendlichen bei internationalen Lehrlingswettbewerben. Dieser uneingeschränkte Anspruch an Qualität ist der Schlüssel zur weiteren Aufwertung der Lehre und der Erreichung der Gleichwertigkeit mit schulisch-akademischen Ausbildungswegen. Hier ist vor einigen Wochen mit dem Ministerratsbeschluss zur gesetzlichen Verankerung der „Höheren Beruflichen Bildung“ ein Meilenstein gelungen. Damit wird der Weg frei für eine nahtlos an die Lehre anschließende berufspraktische und zugleich berufsbegleitende Höher­qualifikation. Das wertet die Lehre enorm auf und schafft neue Karrierechancen. „Lehre in Tirol“ gibt nicht nur einen Überblick über den Service in der Wirtschaftskammer rund um die duale Ausbildung, sondern holt auch attraktive Lehrbetriebe und individuelle Erfolgsgeschichten vor den Vorhang. Es gibt viel zu entdecken – ich wünsche euch viel Spaß dabei!

Herzlichst

Christoph Walser Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer

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© DIE FOTOGRAFEN

EDITORIAL


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Du fehlst uns noch!


I N H A LT

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26 Nicht nur Männersache © AXEL SPRINGER

L ena-Maria Frick wird Metallund Maschinenbautechnikerin

Inhalt Zur Orientierung

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berufsreise.at

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Markus Abart im Gespräch

Wertvolle Informationen für angehende Lehrlinge und Eltern

Die praktische Onlineplattform für die Berufsorientierung

Der Bereichsleichter der Berufs­ orientierung im Bildungsconsulting erzählt

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Vorbereitung aufs Berufsleben

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Die Lehre: nicht zu toppen!

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Schulischer Part

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Erfolgreich bewerben

Die polytechnische Ausbildung im Fokus

Die ausgezeichnete Kombination von Theorie und Praxis

Die Fachberufsschule als wichtiger Teil der Ausbildung © FRANZ OSS

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Alles rund ums Thema Bewerbung

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32 Nach der Matura

Botschafter für Genuss

Die Lehre als interessante Ausbildung – auch nach der Schule

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Ausgezeichnet!

Alle Ausgezeichneten Tiroler Lehrbetreibe 2022

40 Diplomierte Lehrlings­ ausbildnerin

Wie Melanie Rienzener die Lehrlingsausbildung bei Dinkhauser Kartonagen koordiniert

© SHUTTERSTOCK.COM

Was die Zusatzausbildung Ötztaler Genussbotschafter bringt

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Im 21. Jahrhundert

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Bis zu den Sternen

Warum Digitalisierung in Lehr­berufen immer wichtiger wird

Starkoch Simon Parth im Interview

12 Schule in Österreich Das Bildungssystem im Überblick

Impressum: Informationsmagazin der Tiroler Wirtschaftskammer Herausgeber: Wirtschaftskammer Tirol, Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck • Medieninhaber und Verleger: TARGET GROUP Publishing GmbH, Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel. 0512/58 6020-2801, office@target-group.at, www.target-group.at • Gesamt­verkaufsleitung: Wolfgang Mayr • Fotos: falls nicht anders angegeben: Wirtschaftskammer Tirol, shutterstock.com • Coverfoto: Axel Springer • Hersteller: Intergraphik GmbH, Innsbruck Sofern in diesem Magazin personenbezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.


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B E RUF S WA HL

Richtig entscheiden Jugendlichen und deren Eltern steht bei der Berufswahl eine Reihe an Unterstützungsmöglichkeiten des Bildungsconsultings der WK Tirol zur Verfügung.

Wie gehe ich vor?

„Rede zunächst mit deinen Eltern, Freunden und Verwandten, und ver­ schaffe dir ein realistisches Bild über deine Stärken und Schwächen. Über­ lege, was dich interessiert und was du beruflich gerne machen möchtest.“

Wenn du, deine Zukunftschancen betreffend, nur ungenau Bescheid weißt oder vielleicht sogar noch gar nicht, kein Problem:

berufsreise.at bietet einen hervorragenden Überblick über die verschiede­ nen Ausbildungen und Schnuppermöglichkeiten in Tiroler Unternehmen und Schulen. Hier findest du eine Übersicht der verschiedenen Berufe, deren Beschreibungen sowie virtuelle und konkrete Angebote und deren Anbieter. Die wichtigsten Infos zur Berufswahl sind nur wenige Klicks entfernt. Mehr dazu auf Seite 14.


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Wie geht’s weiter?

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„Weißt du über deine Stärken und Schwächen ausreichend Bescheid, und hast du schon einen Plan, wie dein Berufsleben aussehen sollte, liegt immer noch eine Menge Arbeit vor dir.“

bildungsconsulting.at zeigt dir auf, welche weiteren Angebote es in der Berufsorientierung gibt und wo du und deine Eltern noch Unterstützung finden könnt.

Farb.Echte.Lehrlinge gesucht. Du bist auf der Suche nach einer hochwertigen Ausbildung mit besten Zukunftschancen? Technik und Naturwissenschaften begeistern dich? Dann bewirb’ dich und tauch’ mit uns in die bunte Welt von ADLER ein. Johannes, Chemiever fahre nstechniker Tiroler Lehrling des Monats März

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Ausgezeichneter Lehrbetrieb


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Wo kann ich mich beraten lassen?

„Vielleicht ist die Talent-Card etwas für dich. Hier werden dir deine Stärken bewusst.“

Talent-Card Fünf Fragen an Martin Hofer, Berufsberater vom Bildungsconsulting der WK Tirol. Er zeigt auf, was die Talent-Card alles bringt. Was ist die Talent-Card? Ein Unterstützungsangebot für Jugendliche und deren Eltern bei der Berufswahl. Was erfährt man dabei? Dabei werden die Fähigkeiten und Stärken der Jugendlichen sichtbar und wir können passende Ausbildungswege aufzeigen. Wie läuft das ab? Beim ersten Termin werden in unserem Testcenter mithilfe wissenschaftlicher Verfahren die Fähigkeiten und Talente der Jugendlichen durchleuchtet. Darauf folgt ein Beratungsgespräch gemeinsam mit den Eltern. Wann sollte man das machen? Zu Beginn der 8. Schulstufe, zwischen September und Dezember, oder noch in den Sommerferien davor. Was kostet das? Die Talent-Card kostet 98 Euro. Kontakt: Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer Gerda Pittl T 05 90 90 5-7244 E gerda.pittl@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at/talent-card

© DIE FOTOGRAFEN

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Martin Hofer


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Welcher Beruf passt zu mir?

„Da bietet sich die Berufs-Safari an. In sechs Stationen wird dir dabei die Welt der Berufe begreifbar gemacht.“

Berufs-Safari Die Berufs-Safari macht Jugendlichen in sechs Stationen die Welt der Berufe begreifbar und zeigt Interessen und Fähigkeiten durch berufstypische Tätigkeiten auf: • Tourismus und Lebensmittel • Handel und Büro • Medien und Technologie • Bauen und Wohnen • Metall und Elektro • Gesundheit und Beauty Der Besuch der Berufs-Safari ist im Rahmen des Schulbetriebs möglich. Kontakt: Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer Gerda Pittl T 05 90 90 5-7244 E gerda.pittl@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at/berufs-safari

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Und was beschäftigt dich sonst noch? Ich weiß nicht, ob ich mich in die Selbstständig­ keit begeben möchte. Kann ich irgendwo heraus­ finden, wie das so ist? Das kannst du – und zwar mit der Junior-Company. Dabei bekommen Schulklassen die Chance, das Abenteuer Selbstständigkeit und Unternehmertum ganz konkret zu erleben. Deine Klassenkameraden und du entwickelt eigene Geschäftsideen, gründet Unternehmen und leitet es von drei Monaten bis zu einem Schuljahr lang. Nicht nur eure unternehmerischen Potenziale werden damit geschult, sondern auch soziale Kompetenzen und die Fähigkeit zur Teamarbeit. Kontakt: Mag. Magdalena Wasilewski T 05 90 90 5-7209 W www.junior.cc

Wie ist die Lage am Arbeitsmarkt? Bei Informationsabenden für Eltern präsentiert das Bildungsconsulting – auch in Schulen – aktuelle Zahlen, Daten und Fakten aus der Berufswelt. Dabei wird auch auf die vielen verschiedenen Unterstützungsmöglichkeiten und Ausbildungsmöglichkeiten verwiesen. Die Präsentation ist kostenlos und dauert zwischen 20 und 40 Minuten. Kontakt: Tanja Köhler E tanja.koehler@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at

Wie finde ich heraus, was ich in den verschiedenen Unterneh­ men machen müsste? Bei den umfangreichen Informationsveranstaltungen – auch Berufs-Festivals genannt – stellen regionale Unternehmen praxisbezogen ihre Tätigkeiten vor, und bieten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, verschiedene Berufe kennenzulernen. Auch Eltern sind dabei herzlich willkommen.

Welchen Beruf kann ich mit meinen Talenten wählen? Bei den Beratungsgesprächen des Bildungsconsultings stehen die Interessen und Stärken der Jugendlichen im Fokus. Dabei werden ihnen berufliche Möglichkeiten aufgezeigt und Wege zur Umsetzung besprochen. Das Bildungsconsulting ist aufgrund seiner Erfahrung und der Nähe zur Tiroler Wirtschaft die erste Adresse in der Schülerberatung. Kontakt: Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer Gerda Pittl T 05 90 90 5-7244 E gerda.pittl@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at


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Ich habe ein wenig Bammel vor den Vorstellungs­ gesprächen. Kann ich das eigentlich üben? Gemeinsam mit Vertretern aus Unternehmen werden in Schulen Workshops für Bewerbungsgespräche angeboten, die den Jugendlichen den Einstieg in das Berufsleben näherbringen und bei denen sie wertvolle Praxistipps erhalten. Kontakt: Tanja Köhler E tanja.koehler@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at

Dialog mit der Zukunft – der Bildungspodcast Weitere Angebote im Rahmen des Schulbetriebes sind Webinare zum Thema Bewerbung – hier geht es speziell um die Bewerbungsunterlagen und die gute Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch.

Im Dialog mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Schule und Wissenschaft sprechen die beiden Moderatoren über Karriere, Ausbildungen, Veränderungen in Anforderungen an Fähigkeiten und in den Berufen sowie Nachhaltigkeit und vielen weiteren Themen rund um die Berufsorientierung. W www.bildungsconsulting.at/podcast

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NACH DER 8. SCHULSTUFE

Viele Wege führen nach Rom Zum Traumberuf kann man über viele verschiedene Ausbildungswege gelangen.

Lehre ... Von den klassischen Lehrberufen bis hin zu modernen Hightechberufen – vieles ist möglich. Eine Lehre dauert in Tirol aktuell je nach Branche zwei bis vier Jahre und wird mit der Lehrabschlussprüfung abgeschlossen.

Schema des österreichischen Bildungssystems

Meister Be r uf liche We ite r b ildung

Kontakt Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 116, WIFI Campus A 6020 Innsbruck Für Jugendliche Gerda Pittl T 05 90 90 5-7244 E gerda.pittl@wktirol.at Für Erwachsene und Unternehmen Andrea Haun T 05 90 90 5-7291 E andrea.haun@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at

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Matura

Lehre Polytechnische Schule

Mittelschule / AHS-Unterstufe Volksschule

Schulstufen Noch ein Jahr Schule Nach Abschluss der Mittelschule bzw. der AHS-Unterstufe kann man in einer einjährigen polytechnischen Schule praxisnahe Erfahrungen sammeln und in diverse Berufsbereiche hineinschnuppern.


ROCK DEINE LEHRE! ... mit Matura Wer eine Lehre machen und sich alle Möglichkeiten offenhalten will, kann auch eine Lehre mit Matura starten.

Ausgezeichneter Lehrbetrieb 2016 – 2024

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Bachelor

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BHS

AHS Oberstufe

Für die Standorte Kufstein und Söll suchen wir Lehrlinge als • • •

BHS Eine berufsbildende höhere Schule schließt man nach fünf Jahren mit einer Matura ab. Die allgemeine und fachliche Bildung, die man dort erhält, kann man nutzen, um etwa im wirtschaftlichen, technischen, gewerblichen oder touristischen Bereich Fuß zu fassen.

An die Uni? Für jene, die nach der Schule an eine Uni oder Hochschule gehen wollen, bietet sich der Besuch der Oberstufe einer allgemeinbildenden höheren Schule an. In vier bzw. fünf Jahren erwirbt man dort eine umfassende Allgemeinbildung und schließt dann mit Matura ab.

Metalltechniker/-in, Modul: Maschinenbautechnik Mechatroniker/-in, Modul: Automatisierungstechnik Drucktechniker/-in, Modul: Bogenflachdruck

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Bewerbungen bitte an Melanie Seyr bewerbung@pirlo.com +43 5372 649 23 2144


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B E R U F S R E I S E . AT

Weiter zur Schule oder ab ins Berufsleben? Die Plattform berufsreise.at unterstützt Schülerinnen und Schüler auf der Suche nach dem passenden Berufsfeld. Land Tirol, Arbeiterkammer Tirol, Industriellenvereinigung Tirol und Wirtschaftskammer Tirol haben die Initiative ins Leben gerufen.

T

age der offenen Tür in weiterführenden Schulen, berufspraktische Tage in diversen Betrieben oder auch Betriebsbesichtigungen und Workshops – all diese Angebote können junge Tirolerinnen und Tiroler auf berufsreise.at entdecken. berufsreise.at ist sowohl dann hilfreich, wenn man sich schon Gedanken über seine Zukunft gemacht hat, als auch für jene Schülerinnen und Schüler, die diesbezüglich noch ganz am Anfang ihrer Planung stehen. Man findet auf der Plattform aktuelle Berufsorientierungsangebote und freie Lehrstellen, kann aber auch ganz neue Berufsfelder erforschen.

Einfach und direkt Das Anlegen eines Profils ist für Betriebe und weiterführende Schulen, die sich präsentieren möchten, kostenlos und unkompliziert. Insgesamt sind es derzeit fast 6.000 Betriebe und mehr als 100 weiterführende Schulen, die auf berufsreise.at grundsätzliche Informationen und konkrete Angebote teilen. Auch für Lehrpersonen ist die Plattform interessant: Sie bietet Unterstützung, Unterrichts­ ideen und Lehrmaterialien für den Berufsorientie-


B E R U F S R E I S E . AT

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Sich einen Überblick über Berufswege zu machen, geht zum Glück auch online auf berufsreise.at

rungsunterricht sowie einen Überblick über Termine, Fortbildungen und Tage der offenen Tür. Darüber hinaus können für ganze Schulklassen Beratungstermine und Informationsveranstaltungen in Betrieben und weiterführenden Schulen gebucht werden.

Mitmachen und gewinnen Auch dieses Jahr gibt es wieder einen zusätzlichen Anreiz für Schulklassen und Lehrpersonen, um auf der Plattform aktiv zu werden. Durch das Buchen von Berufsorientierungsangeboten und das Spielen im Klassenverband können Punkte für das jährliche Gewinnspiel gesammelt werden. Dank der stetigen Ergänzung von Quizfragen kommt dabei auch nie Langeweile auf. Den drei Schulklassen, die am Ende des Schuljahres am meisten Punkte gesammelt haben, winken attraktive Geldpreise zur Aufstockung der Klassenkassa.

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• Virtuelle Lehrlings- und Schulporträts • Rund 40 Beratungseinrichtungen mit breit gefächertem Informations- und Beratungsangebot • Fast 6.000 Betriebe mit Informationen zum Betrieb, zu ihren Lehrberufen und freien Lehrstellen • Mehr als 100 weiterführende Schulen mit Informationen rund um deren Ausbildungsangebot

Kontakt

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Sie haben Fragen oder möchten weitere Informationen? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf – wir freuen uns! T 05 90 90 5-7744 E info@berufsreise.at W www.berufsreise.at

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INTERVIEW

Durch den Entscheidungsprozess

© DIE FOTOGRAFEN

Markus Abart ist Leiter des Bereichs Berufsorientierung im Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer. Im Interview erklärt er, worauf es bei der Wahl der passenden Ausbildung ankommt, welche Fähigkeiten zunehmend wichtiger werden und welche Unterstützung es für Eltern und Jugendliche gibt.

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b wann sollten sich Jugendliche mit ihrer Berufswahl beschäftigen? MARKUS ABART: Die Wahl der späteren Ausbildung ist nichts, was von heute auf morgen passiert und dann abgeschlossen ist, auch wenn es der Begriff der AUSbildung suggerieren könnte. Gerade das letzte Jahr bzw. die letzten Monate haben gezeigt, dass wir immer flexibel bleiben sollten, da sich Rahmenbedingungen, aber auch persönliche Präferenzen rasch ändern können. Prinzipiell sollten die Berufsorientierung und die Beschäftigung mit Berufen und Ausbildungswegen bereits in jungen Jahren beginnen, damit frühzeitig das Interesse und die Neugier an unterschiedlichsten Tätigkeiten gefördert werden. Das passiert durchaus auch schon im Kindergarten- und Volksschulalter, wo Berufe kindgerecht entdeckt werden können. Richtig „ernst“ wird es dann meist im Alter von 13 Jahren, wenn dann auch in den Schulen der Berufsorientierungsunterricht startet und die erste Entscheidung für einen Ausbildungsweg getroffen werden kann. Worauf gilt es bei dieser Entscheidung zu achten? Das Wichtigste ist, dass ein wenig Druck aus dieser ersten beruflichen Weichenstellung genommen wird. Die berufliche Biografie der Jugendlichen wird sich noch einige Male neu schreiben. Den klassischen Beruf für das Leben gibt es fast nicht

„Das Wichtigste ist, dass ein wenig Druck aus dieser ersten beruflichen Weichenstellung genommen wird.“ Markus Abart, Leiter des Bereichs Berufsorientierung im Bildungsconsulting der WK Tirol

mehr. Häufigere Jobwechsel und berufliche Veränderungen werden zunehmend normal und teilweise wird dabei auch ein kompletter Branchenwechsel vollzogen. Wichtig ist, dass die erste Entscheidung zu den Interessen, Talenten und Fähigkeiten der Kinder passt und diese weiterentwickelt und gefördert werden. Wie können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen? Eltern können ihre Kinder dabei unterstützen, eigene Erfahrungen zu sammeln, beispielsweise durch berufspraktische

Tage oder Praktika, welche die Jugendlichen auch in der schulfreien Zeit machen können. Die Entscheidung für oder gegen eine berufliche Richtung sollte dabei immer vom Jugendlichen selbst ausgehen. Die Eltern sollten den Prozess unterstützen, aber nicht zu sehr beeinflussen. Einflussnahme kommt häufig auch aus der eigenen Peergroup, dem eigenen Freundeskreis. Vielfach wird eine bestimmte Richtung gewählt, weil der beste Freund oder die beste Freundin auch diese Schule besucht oder den Lehrberuf wählt. Das sollte im Entscheidungsprozess mitbedacht werden und der Fokus wieder verstärkt auf die eigenen Stärken und Fähigkeiten gelenkt werden. Stichwort Fähigkeiten – auf welche Fähigkeiten kommt es an bzw. welche sind besonders am Arbeitsmarkt gefragt? Nach wie vor von großer Bedeutung sind Basisfähigkeiten wie Rechnen, Schreiben und Lesen, die das starke Fundament bilden, auf dem der weitere berufliche Werdegang aufbauen kann. Ohne digitale Kompetenzen wird es in jeder Branche schwierig werden, hier sind in fast allen Bereichen gute Anwenderkenntnisse gefragt. Trotz der rasch fortschreitenden Digitalisierung und Automatisierung sind aber soziale Kompetenzen, wie Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit, und persönliche Fähigkeiten, wie Flexibi-


INTERVIEW

„Wir legen, neben den wissenschaftlichen Test­ver­fahren, auf die persönliche Beratung sehr viel Wert.“ Markus Abart lität oder Selbstmanagement, nach wie vor essenziell am Arbeitsmarkt. Die fachlichen Fähigkeiten bekommen die Jugendlichen in ihrer gewählten Ausbildung vermittelt. Die Wahl dieser Ausbildung kann bei über 200 Lehrberufen in Tirol und dem breiten Angebot an weiterführenden Schulen schon einmal schwerfallen. Das erleben wir öfter in der Berufsberatung von Eltern und Jugendlichen.

Was erwartet Jugendliche und Eltern bei einer Berufsberatung im Bildungsconsulting? Nach einem Erstgespräch zur aktuellen Ausbildung, beruflichen Vorstellungen und Wünschen der Jugendlichen bearbeiten sie verschiedene Aufgaben am Computer. Dazu zählen unter anderem Aufgaben zum logisch-analytischen Denken, mathematische Fähigkeiten, räumliches Vorstellungsvermögen sowie Persönlichkeits- und Interessenstests. Mit den daraus gewonnenen Ergebnissen geht es dann gemeinsam mit den Eltern in die Beratung. Wir legen, neben den wissenschaftlichen Testverfahren, auf diese persönliche Beratung sehr viel Wert, da im Gespräch auch immer wieder neue Aspekte und Fragestellungen auftauchen, die berücksichtigt werden können, um den besten ersten Schritt für den beruflichen Weg der Jugendlichen einzuschlagen. Vielen Dank für das Gespräch.

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Kontakt Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer Mag. Markus Abart T 05 90 90 5-7248 E markus.abart@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at


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D I E P O LY T E C H N I S C H E S C H U L E

Die Polytechnische Schule vermittelt auch praktische Kompetenzen in vielen Fachbereichen.

• Prozessorientierte Berufs­ orientierung • Größere Motivation, weil sie in der Schule genau das lernen, was für ihren zukünftigen Beruf wichtig ist • Sammeln von Berufserfahrung vor Lehrbeginn • Bereits absolvierte Berufsgrundbildung bei Antritt der Lehre • Leichterer Einstieg in den Lehrberuf • Kennenlernen von verschiedensten Branchen • Hineinschnuppern in unterschiedliche Berufsalltage • Finden einer Lehrstelle über einen Schnupperplatz

Welche konkreten Vorteile bietet die PTS den Unternehmern? • Lehrlingsauswahl über die Schnupperlehre • Motivierte Lehrlinge • Den „richtigen“ Lehrling am „richtigen“ Arbeitsplatz

Der letzte Feinschliff Wer vor Antritt einer Lehre im Rahmen des neunten und letzten Pflichtschuljahres bereits Praxiserfahrungen für den Einstieg ins Berufsleben sammeln will, dem sei die Polytechnische Schule (PTS) ans Herz gelegt.

A

n einer PTS können Jugendliche die eigenen Talente, Interessen und Fähigkeiten noch besser kennenlernen und vertiefen. Die polytechnischen Schulen bieten die Basis für einen erfolgreichen Start in die Arbeitswelt – in diesem Sinne werden folgende allgemeine Leistungen angeboten: • Intensive Berufsorientierung • Unterstützung bei der Berufsentscheidung • Qualifizierte Vorbereitung auf die Berufsschule und auf weiterführende Schulen • Vertiefung der Allgemeinbildung • Förderung der Persönlichkeitsbildung Darüber hinaus bekommen Schüler einer PTS auch eine spezifische Ausbildung für diverse Berufsfelder. Im Rahmen der Orientierungsphase zu Beginn des Schuljahres hat man zunächst die Möglichkeit, alle an der Schule angebotenen Fachbereiche einmal

kennenzulernen, bevor man sich dann für einen der zwei Ausbildungszweige entscheidet: • Wer den technischen Zweig wählt, wird in den Fachbereichen Bau, Elektro, Holz und Metall geschult. • Der Dienstleistungszweig ist für all jene da, die sich den Sparten Handel, Büro, Gesundheit, Schönheit, Soziales sowie Tourismus zugehörig fühlen. Die spartenspezifische Ausbildung findet freilich nicht nur vom Schreibtisch aus statt: Über zahlreiche Schnuppermöglichkeiten können die Jugendlichen hautnah erleben, wie die Berufswelt tatsächlich aussieht, und sich einen nicht unerheblichen Vorteil bei der Lehrstellensuche verschaffen – der überwiegende Großteil der Tiroler Lehrbetriebe setzt nämlich auf Arbeitskräfte, die bereits mit dem Unternehmen vertraut sind. +

© SHUTTERSTOCK.COM

Welche konkreten Vorteile bietet die PTS den Schülern?


Neuer Lehrplan! Die Polytechnischen Schulen gehen mit der Zeit, und deshalb wurde ein neuer, ergebnis- und kompetenzorientierter Lehrplan fest­gelegt, der diverse Ziele verfolgt.

LEHRE im Tourismus? Was kommt nach der Schule? PflichtschulabsolventInnen können bei Eurotours schon früh mit einer Lehre ihren Karriereweg starten. Eurotours ist einer der größten Reiseveranstalter im Direktvertrieb in Zentraleuropa und eine der führenden Incoming-Agenturen, die seit 1980 die touristischen Angebote Österreichs und seiner Nachbarländer weltweit vermarktet. Wir arbeiten erfolgreich mit renommierten Partnern aus der Wirtschaft zusammen, die von unserer Expertise im Tourismus profitieren. Das Anbieten innovativer Produkte, die Erbringung hochwertiger Dienstleistungen zu bestmöglichen Preisen und langjährige Kooperationen mit mehr als 6.500 Leistungsträgern und 1.900 Kunden sind die Basis für unseren Erfolg. Seit gut 15 Jahren bilden wir Lehrlinge im Bereich Büro und Handel aus.

Wir bieten folgende Lehrberufe an ... m/w/d, Dienstort: Kitzbühel

Absolventen der Polytechnischen Schule … … haben ihre Individualität und Kreativität weiterentwickelt sowie ihren Selbstwert gefestigt. … haben persönliche Lebensund Berufsperspektiven entwickelt, erkennen die Bedeutung einer weiterführenden (Aus-) Bildung und können geeignete Schritte zur Erreichung ihrer Ziele setzen. … können ihre Stärken und Schwächen reflektieren, die Anforderungen unterschiedlicher Berufe mit ihren eigenen Fähigkeiten vergleichen sowie ihren Berufswunsch artikulieren und begründen. … können Eigeninitiative entwickeln, Verantwortung übernehmen und sowohl selbstständig als auch im Team arbeiten. ... haben eine umfangreiche praktische Ausbildung in ihrem Wunschbereich erfahren.

… können Anforderungen hinsichtlich Arbeitshaltung und Umgangsformen beschreiben sowie ihr eigenes Verhalten in Hinblick auf diese reflektieren. … können Feedback einholen und geben sowie mit Kritik konstruktiv umgehen. … haben ihre Lerntechniken und Lernstrategien weiterentwickelt und können diese für weiterführende (Aus-)Bildun­ gen nutzen.

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LEHRE: NICHT ZU TOPPEN

Traditionell und topmodern: Lehre in Tirol Modernisierung und Digitalisierung sorgen dafür, dass es stetig neue Berufsfelder und damit auch neue Lehrberufe gibt. Auch die klassischen Lehrberufe mit großer Tradition sind nach wie vor höchst attraktiv.

Gemeinsam und praxis­ orientiert Fähigkeiten erlernen, steht im Fokus der Lehrausbildung.

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Richtig anpacken Die praktischen Fähigkeiten und Kenntnisse eignet sich der Lehrling direkt im Betrieb an. Großer Vorteil ist dabei, dass die Ausbildung unter den Normalbedingungen am Arbeitsplatz stattfindet. Somit kann man sich direkt ein Bild darüber verschaffen, was in den nächsten Jahren auf einen zukommen wird, und sich mit den benötigten Maschinen, Geräten und Einrichtungen vertraut machen. Der fertig ausgebildete Lehrling kann deshalb nach Abschluss der Ausbildung auch sofort als Fachkraft eingesetzt werden.

Das liebe Geld Ein großes Plus der Lehrausbildung ist bestimmt die Tatsache, dass man bereits zu Beginn der Ausbildung in Form eines Lehrlingseinkommens Geld verdient. Der Verdienst ist kollektivvertraglich geregelt und

Besonderheit Doppellehre

In Tirol werden derzeit etwa 10.000 Lehrlinge ausgebildet.

Im Rahmen der sogenannten Doppellehre können zwei Lehrberufe gleichzeitig in Angriff genommen werden. Um eine solche Ausbildung starten zu können, muss allerdings in einem Betrieb die Ausbildung in beiden Berufen möglich sein. Eine Doppellehre dauert maximal vier Jahre. Der Berufsschulbesuch ist bei Doppellehrverhältnissen unterschiedlich geregelt. Klassische Kombinationen wären: Bäcker/in und Konditor/in, Dachdecker/in und Spengler/in oder Bürokaufmann/frau und Einzelhandelskaufmann/frau.

Vorteil der dualen Ausbildung

abhängig von der Branche, der der jeweilige Lehrbetrieb angehört. In jedem Lehrjahr steigt das Einkommen des Lehrlings. Damit sichert man sich schon während der Ausbildung einen Einkommensvorsprung gegenüber vielen anderen. Hinzu kommt, dass fertig ausgebildete Fachkräfte derzeit oft heiß begehrt sind und mitunter sehr gut entlohnt werden. Inbegriffen ist während der gesamten Lehrzeit außerdem ein umfassender Versicherungsschutz (Unfall, Krankheit, Arbeitslosigkeit und Pension).

Eine weitere Besonderheit der Lehrausbildung besteht darin, dass man parallel zur Praxis eine verpflichtende schulische Ausbildung erhält. In der Fachberufsschule erwirbt man weiterführende Allgemeinbildung, vertiefendes Wissen über Fachtheorie und kann Fremdsprachen erlernen.

Rechte und Pflichten in einem Lehrverhältnis Durch den Lehrvertragsabschluss übernehmen sowohl der Lehrberechtigte als auch der Lehrling gewisse Rechte und Pflichten, die im Berufsausbildungsgesetz (BAG) festgelegt sind.

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ie Lehre ist die beliebteste Ausbildung in Tirol. Insgesamt gibt es rund 160 Lehrberufe in den unterschiedlichsten Branchen. Die Lehrausbildung verläuft dual. Das heißt, man sammelt einerseits wertvolle Praxis­ erfahrung, kann hautnah miterleben, wie sich die Arbeitsrealität im gewünschten Berufsfeld gestaltet und drückt andererseits auch noch die Schulbank in der Fachberufsschule.


LEHRE: NICHT ZU TOPPEN

Lehrausbildung als duale Ausbildung Ausbildung im Betrieb • Lernen der neuesten Techniken durch eigenes Tun • Ausübung einer qualifizierten Tätigkeit sofort nach der Lehre • Lernen bei produktiver Arbeit • Lernen mit anderen gemeinsam Unterricht in der Fachberufsschule • Fachtheoretische Förderung und Ergänzung der betrieblichen Ausbildung durch berufsorientierten Fachunterricht • Vertiefung der Allgemeinbildung • Fachorientierte Fremdsprachenausbildung

Was sind die wichtigsten Pflichten des Lehrlings? • Der Lehrling muss sich bemühen, die Fertigkeiten und Kenntnisse seines Lehr­ berufes zu erlernen. • Ü bertragene Aufgaben sind ordnungs­ gemäß durchzuführen. • Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse sind zu wahren. • Mit Werkzeug und Material muss sorgsam umgegangen werden. • Bei Krankheit oder sonstiger Verhinderung ist der Lehrberechtigte oder der/die Ausbilder/in sofort zu verständigen. • Zeugnisse der Berufsschule sind nach deren Erhalt unverzüglich dem Lehrberechtigten vorzulegen, Schulhefte auf dessen Verlangen. Was sind die wichtigsten Pflichten des Lehrberechtigten? • Fertigkeiten und Kenntnisse des Lehrberufes sind selbst oder durch eine/n Ausbilder/ in zu vermitteln. • Dem Lehrling dürfen keine berufsfremden Arbeiten bzw. Arbeiten, die seine Kräfte übersteigen, zugeteilt werden. • Eltern und Erziehungsberechtigte sind bei wichtigen Vorkommnissen zu verständigen. • Für den Berufsschulbesuch ist dem Lehrling die erforderliche Zeit freizugeben.

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• Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung im Berufsschulinternat sind vom Lehrberechtigten zu tragen. Auch die Kosten für ein allfälliges Ersatzquartier sind zu erstatten, allerdings nur bis zur Höhe der Kosten im Internat. • Für die Ablegung der Lehrabschlussprüfung ist die dafür erforderliche Zeit freizugeben. • Während der Lehrzeit bzw. der Behaltezeit müssen dem Lehrling beim erstmaligen Prüfungsantritt die Prüfungstaxe und allfällige Materialkosten ersetzt werden. +

Kontakt Bildungsabteilung der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 118 6020 Innsbruck Helmut Wittmer T 05 90 90 5-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at W www.tirol-bildung.at

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T IR OL E R FAC HB E RUF S S C HUL E N

Wissensbasis für die Zukunft Die Tiroler Fachberufsschulen verbinden fundierte Theorie mit praktischer Ausbildung.

Was kommt in der Berufsschule auf Lehrlinge zu? 1+1

Was macht eine Lehre zur „dualen“ Ausbildung?

Man bezeichnet die Lehre deshalb als duale Ausbildung, weil die Lehrlinge an zwei Lernorten – einerseits im Betrieb und andererseits in der Berufsschule – ausgebildet werden.

Was steht auf dem Lehrplan? Für jeden Lehrberuf gibt es einen eigenen Lehrplan. Im Rahmen des Fachunterrichts werden die Lehrlinge auch praktisch in Werkstätten oder Labors ausgebildet. Infos zu den einzelnen Lehrplänen gibt es unter www.lehre.tsn.at.

© SHUTTERSTOCK.COM

Im Betrieb steht das „Learning by doing“ im Vordergrund. Der Schwerpunkt in der Berufsschule liegt beim berufsorientierten Fachunterricht, aber natürlich ist auch die Vermittlung von Allgemeinbildung ein wichtiger Teil. Damit erwirbt der Lehrling den für die Ausübung des Berufes notwendigen theoretischen Hintergrund und erweitert sein Allgemeinwissen.


T IR OL E R FAC HB E RUF S S C HUL E N

Welche Ausbildung haben Berufsschullehrerinnen und Berufsschullehrer? Berufsschullehrer und Berufsschullehrerinnen haben selbst eine Berufsausbil­ dung in dem jeweiligen Beruf absolviert, verfügen über mehrjährige praktische Erfahrungen und sind fundiert pädagogisch ausgebildet.

Wie lange dauert die Ausbil­ dung in der Berufsschule? Die Berufsschulpflicht beginnt mit dem Eintritt in ein Lehrverhältnis und dauert bis zu dessen Ende. Die Berufsschule wird in Klassen geführt. Ein Beispiel: Bei einem drei­ jährigen Lehrberuf sind drei Klassen Berufsschule zu absolvieren.

Wie oft muss ich in die Berufsschule? Man unterscheidet zwei Organisationsformen: • Die ganzjährige Berufsschule mit mindestens einem vollen Schultag pro Woche • Die lehrgangsmäßige Berufs­ schule mit einem durchgehenden Unterricht von mindestens 9,33 Wochen pro Lehrjahr

Wo ist meine Berufsschule? In Tirol gibt es 21 Fachberufsschulen. Der Lehrling besucht die Berufsschule des Schulsprengels, in dem sich der Lehrbetrieb befindet. Bei Lehrberufen mit wenigen Lehrlingen befindet sich diese Berufsschule unter Umständen in einem ande­ ren Bundesland. Sollte die Berufsschule nicht in Tirol sein, sind die Lehrlinge im Internat untergebracht.

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Weitere Infos zu den Tiroler Fachberufsschulen finden sich unter www.lehre.tsn.at.

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BEWERBUNG

Tipps für die erste Bewerbung Der erste und wichtigste Schritt auf dem Weg zur Lehrstelle sind gute Bewerbungsunterlagen. Ist diese Hürde geschafft, gilt es im Bewerbungsgespräch zu überzeugen – und das ist mit einer guten Vorbereitung gar nicht so schwer.

Die professionelle Bewerbung Aus Sicht von Jugendlichen enthält eine vom Bildungsconsulting unter Tiroler Betrieben durchgeführte Umfrage wichtige Informa­ tionen, auf welche Punkte Unternehmen bei Bewerbungen besonderen Wert legen. Diese Ergebnisse sind in die Neuauflage der kostenlosen Broschüre „Professionell Bewerben – Tipps für Jugendliche“ eingeflossen. Die Antworten der Betriebe zu ihren Erwartungen an die Bewerber geben wichtige Tipps für Jugendliche, wie sie gute Bewerbungsunterlagen erstellen und sich gut auf die ersten Bewerbungsgespräche vorbereiten können.

1 Die Bewerbungsunterlagen Bei den Bewerbungsunterlagen gibt es eine klare Reihung, welche Unterlagen für die Unternehmen am wichtigsten sind: ∙ Der Lebenslauf ∙ Das Bewerbungsschreiben ∙ Die Zeugnisse ∙ Das Motivationsschreiben ∙ Bestätigungen von Praktika, Schnuppertagen etc.

Nach dem bevorzugten Medium für die Bewerbungen befragt, führt mit Abstand der Weg per E-Mail gefolgt von Onlinebewerbungen auf den jeweiligen Karriereseiten der Betriebe.


BEWERBUNG

Das mit Abstand wichtigste Dokument in den Bewerbungs­unterlagen ist der Lebenslauf – hier achten die Betriebe neben vollständigen persön­lichen Daten auf folgende Inhalte: ∙ Schulische Laufbahn ∙ Interessen und Hobbys ∙ Praktika und Schnuppertage ∙ Ein professionelles Foto ∙ Angabe von Fähigkeiten Mit einem guten Bewerbungsschreiben weckt man die Neugierde der Betriebe, den Bewerber kennenzulernen. Drei wichtige Fragen sollten beantwortet werden: ∙W arum diese Lehrstelle? Meine Motivation für den Beruf. ∙W arum ich der beste Kandidat für die Stelle bin? ∙W arum dieses Unternehmen? Was mir an dem Unternehmen gefällt. Generell wird bei allen eingereichten Unterlagen sehr auf die korrekte Rechtschreibung und Grammatik geachtet. Gern gesehen sind auch individuell und vor allem selbst erstellte Unterlagen, die auf das jeweilige Unternehmen und die Lehrstelle abgestimmt sind. Vorlagen mit vorgefertigten Texten sind allgemein bekannt und nicht so gern gesehen.

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2 Das Bewerbungsgespräch Das Bewerbungsgespräch ist nicht nur für die Betriebe wichtig, sondern auch für die Jugendlichen – es dient einem gegenseitigen Kennenlernen.

bewerben – Tipps für Jugendliche“. In der neuen Auflage wurden die Ergebnisse unserer Umfrage unter Tiroler Betrieben eingearbeitet und mit neuen Kapiteln, wie z. B. dem Onlinebewerbungsgespräch, erweitert.

Oft führen mehrere Personen aus einem Unternehmen die Gespräche mit den Bewerbern – hierfür planen sie entsprechend viel Zeit ein und bereiten sich gut auf die einzelnen Bewerber vor. So wird auch von den Bewerbern eine gewisse Vorbereitung erwartet – die wichtigsten Punkte sind: ∙ Informationen zum Betrieb und Inhalte des Berufsbildes ∙ Ein respektvolles, gepflegtes und authentisches Auftreten ∙ Kennen der eigenen Stärken und Schwächen

www.bildungsconsulting.at/publikationen

Wer sich während des Gesprächs Notizen macht und eigene Fragen vorbereitet hat, die er im Gespräch stellt, punktet auf ganzer Linie und wirkt nicht nur motiviert, sondern zeigt auch Interesse. Viele weitere Tipps für die Bewerbungsunterlagen und für das Bewerbungsgespräch als Unterstützung für junge Bewerber gibt es in unserer Broschüre „Professionell

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MÄDCHEN IN MÄNNERBERUFEN

„Ich bin ein Mädchen, ich mache den Beruf“ Bohren, Löten und Schweißen gehören zum Arbeitsalltag von Lena-Maria Frick. Sie absolviert die Lehre für Metall- und Maschinenbautechnik. Dass den Beruf sonst eher Männer ausüben, hat ihre Entscheidung nicht beeinflusst. Te x t : K a t h a r i n a W i l d a u e r • F o t o s : A x e l S p r i n g e r

L

ena-Maria Frick wird einmal Maschinenbautechnikerin sein. Dass der Lehrberuf nur von wenigen Mädchen absolviert wird, stört sie nicht. Im Gegenteil, Lena-Maria war schon immer klar, dass sie einmal einen „Männerberuf“ machen wird. Sie ist auf einem Bauernhof aufgewachsen, hat viel mitgeholfen und war schon immer handwerklich interessiert und begabt. „Es war klar, dass ich einen handwerklichen Beruf lernen werde“, sagt sie.

Teamwork Im September begann die Tirolerin ihre Lehre zur Metall- und Maschinenbautechnikerin bei Multivac. Das Unternehmen im

Außerfern ist Spezialist für Verpackungslösungen und stellt Verpackungsmaschinen her. Weil Lena-Maria zunächst die dreijährige landwirtschaftliche Lehranstalt abgeschlossen hat, konnte sie direkt im zweiten Lehrjahr einsteigen. Die Berufs­ schule ist für das Lehrmädchen deshalb durchaus anspruchsvoll: „Aber wenn man fleißig ist und bei Fragen Hilfe sucht, schafft man es gut“, resümiert der Lehrling. Aktuell arbeitet Lena-Maria an der Drehbank – auf sich alleine gestellt ist sie dabei aber keinesfalls. Sind schwere Metallteile zu tragen, helfen ihr die Kollegen. „Jeder hilft jedem.“


MÄDCHEN IN MÄNNERBERUFEN

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Das handwerkliche Arbeiten hat Lena-Maria immer schon Spaß gemacht, derzeit lernt sie das Arbeiten an der Drehbank.

„Es ist egal, ob man männlich oder weiblich ist – im Beruf wird jeder gleich­ behandelt.“ Lena-Maria Frick, Lehrling für Metall- und Maschinenbautechnik im zweiten Lehrjahr Multivac ist Teil einer internationalen Unternehmensgruppe und produziert in Lechaschau Verpackungslösungen.

Auf Augenhöhe

Mutig sein

Dass sie eine von nur wenigen Frauen im Unternehmen ist, macht der jungen Tirolerin nichts aus. „Es ist egal, ob man männlich oder weiblich ist – im Beruf wird jeder gleichbehandelt“, betont Lena-Maria. Das bestätigt auch Matthias Kirchmayr, Ausbildungsleiter bei Multivac: „Wir sind froh um jeden motivierten Lehrling – egal ob Mädchen oder Bub.“ Derzeit sind neben Anna-Maria Frick noch zwei Lehrmädchen bei Multivac. Von den 13 neuen Lehrlingen, die dieses Jahr mit ihrer Ausbildung begonnen haben, waren drei Mädchen. Für Kirchmayr eine positive Entwicklung, die sich hoffentlich weiter fortsetzt.

Nicht alle sind sich bei der Wahl des Lehrberufs so sicher wie Lena-Maria. Deshalb rät sie zum Schnuppern und Ausprobieren, bevor man sich für eine Lehre entscheidet. Dass ein Beruf traditionell von mehr Männern gewählt wird, sollte dabei keine Rolle spielen. „Denk dir nicht: „Ich bin ein Mädchen, ich kann das nicht.“ Denk dir: Ich bin ein Mädchen, ich mache den Beruf “, sagt Lena-Maria selbstsicher. Für die Tirolerin gibt es keine typischen Frauenoder Männerberufe. „Man kann alles erreichen, jedem steht die Welt offen“, sagt sie selbstbewusst. +


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E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G

Ein Arbeitsplatz zum Wohlfühlen Du suchst einen Job mit tollen Perspektiven? Das Tiroler Familienunternehmen hollu und seine über 400 Mitarbeiter*innen freuen sich auf Verstärkung im #teamhollu.

© GÜNTHER KRESSER

E

inen modernen Arbeitsplatz, sportliche Highlights, gemeinsame Grillfeste, viele Benefits, spürbaren Teamspirit und vieles mehr hat dir hollu mit Hauptsitz in Zirl, Tirol zu bieten.

Neugierig geworden? Bei hollu haben motivierte junge Leute alle Möglichkeiten. So kannst du dort deine Lehre starten und dich auf ein abwechslungsreiches Lehrlingsprogramm freuen. Auch Quereinsteiger*innen sind herzlich willkommen. hollu bietet dir die Möglichkeit, dich intern weiterzubilden und in deinen Job hinein zu entwickeln – learning by doing. Dich erwartet ein individuelles Angebot, das genau auf dich passt.

Traineeprogramm für Absolvent*innen Du hast deinen Schul- oder Uniabschluss frisch in der Tasche und weißt noch nicht genau, welcher Unternehmensbereich dich am meisten interessiert? Hier ist das hollu Lehrlingsprogramm sehr hilfreich. Es ermöglicht dir in verschiedene Bereiche hinein zu schnuppern, dich auszuprobieren und so deine Stärken zu entdecken.

Nachhaltigkeit ist uns wichtig! Unser Arbeitsalltag basiert auf den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen – kurz SDGs. Zum Beispiel schaffen wir Arbeitsplätze für Menschen mit Beeinträchtigung, erzeugen bald mit eigener Photovoltaikanlage 100 Prozent Ökostrom, forschen laufend an nachhaltigen Produktlösungen und stellen unsere PKW-Flotte auf E-Mobilität um. So leisten wir jeden Tag einen wichtigen Beitrag für Gesundheit und Wohlbefinden. Gestalte gemeinsam mit uns nachhaltige Reinigung & Hygiene von morgen!

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TOP 10 LEHRBERUFE

Die häufigsten Lehrberufe in Tirol

Informationen Bildungsabteilung der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck Helmut Wittmer T 05 90 90 5-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at W www.tirol-bildung.at

In Tirol werden momentan Lehrlinge in 160 Lehrberufen ausgebildet.

Mädchen

Burschen

41,1 % der Mädchen werden in nur drei Lehrberufen ausgebildet. 62,6 % der Mädchen erlernen die Top Ten der Lehrberufe.

Wie in den vergangenen Jahren ist die Situation bei den Burschen etwas günstiger. Mit 33,9 % bei den ersten drei Lehrberufen ist die Konzentration geringer als bei den Mädchen. Die Verteilung auf die Top-Ten-Lehrberufe ist bei den Burschen mit 64,9 % ähnlich wie bei den Mädchen.

Bereits das fünfte Jahr in Folge ist mit dem Lehrberuf Metalltechnik ein „typischer Männerberuf“ unter den Top Ten der Mädchen.

gesamt

Anteil in %

gesamt

Anteil in %

1.

Einzelhandelskauffrau

781

23,3 %

1.

Elektrotechniker

860

11,9 %

2.

Bürokauffrau

354

10,6 %

2.

Metalltechniker

857

11,9 %

3.

Friseurin (Stylistin)

242

7,2 %

3.

Kraftfahrzeugtechniker

732

10,1 %

4.

Hotel- und Gastgewerbeassistentin

167

5,0 %

4.

Installations- und Gebäudetechniker

463

6,4 %

5.

Köchin

121

3,6 %

5.

Einzelhandelskaufmann

456

6,3 %

6.

Pharmazeutisch-­ kaufmännische Assistentin

98

2,9 %

6.

Hochbauer (Maurer)

374

5,2 %

7.

Metalltechnikerin

89

2,7 %

7.

Zimmerer

289

4,0 %

8.

Restaurantfachfrau

85

2,5 %

8.

Koch

259

3,6 %

9.

Konditorin (Zuckerbäckerin)

83

2,5 %

9.

Tischler

199

2,8 %

10.

Kosmetikerin & Fußpflegerin

78

2,3 %

10.

Mechatroniker

191

2,6 %


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Starke Basis Eine Lehrausbildung war eigentlich nie Fabiola Deckers konkretes Ziel – bis sie ihr Interesse an der Hotellerie entdeckte und nach der Matura die Lehre zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin begann. Studieren will sie trotzdem noch – nur eben später und mit einer Ausbildung in der Tasche. Te x t : K a t h a r i n a W i l d a u e r • F o t o s : A x e l S p r i n g e r

„Anstatt einfach irgendwas zu studieren, wollte ich lieber zuerst eine sinnvolle Aus­bildung machen.“ Fabiola Decker, Hotel- und Gastgewerbeassistentin


L E H R E N A C H D E R M AT U R A

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Das Lifestyle- und Wellnesshotel Der Bär wird von Andreas und Ursula Windisch geführt, die den Familienbetrieb in den letzten Jahren rundum erneuerten.

E

igentlich wollte Fabiola Decker nach ihrem Abitur nur etwas Geld verdienen. Für einen Job als Servicekraft verschlug es die gebürtige Deutsche nach Ellmau ins familiengeführte Hotel Der Bär. Dort gefiel es ihr so gut, dass Decker gleich um eine weitere Saison als Servicekraft verlängerte. Ihren eigentlichen Plan – Musikbusiness in Deutschland zu studieren – verwarf sie nach einem facheinschlägigen Praktikum. Stattdessen kam sie zurück nach Tirol und begann die Lehre zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin. Weil sie vorher die Matura absolviert hatte, verkürzte sich die Lehrzeit auf zwei Jahre. „Anstatt einfach irgendwas zu studieren, wollte ich lieber zuerst eine sinnvolle Ausbildung machen. Hier im Hotel Der Bär hat es mir einfach so gut gefallen“, sagt die heute 21-Jährige.

Abwechslung pur Und auch ihr Arbeitgeber ist froh über den Zuwachs: „Bei ihrer Rückkehr sind wir gleich wegen der Lehre ins Gespräch gekommen – wir sind immer offen für Quereinsteiger wie Fabiola“, sagt Andreas Windisch, der das Familienhotel mit seiner Frau leitet.

Fünf Tage die Woche arbeitet Fabiola Decker nun an der Rezeption und lernt dort Schritt für Schritt alle Aufgabenbereiche kennen. Die theoretische Ausbildung findet geblockt an der Berufsschule statt. In ihrem Arbeitsalltag im Hotel sei eigentlich kein Tag wie der andere: „Ich habe schnell gemerkt, dass die Hauptaufgabe der Rezeptionistin ist, in unvorbereiteten Situationen schnell und so gut wie möglich zu reagieren“, so Decker. Genau diese Abwechslung, der viele Kontakt

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DEINE Lehre - DEINE Zukunft - bei Derfeser

DERFESER DERFESER DEINE Lehre - DEINE Zukunft

DERFESER DERFESER DEINE Lehre - DEINE Zukunft


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L E H R E N A C H D E R M AT U R A

mit den Gästen und das gut eingespielte Team machen für sie den Reiz ihrer Tätigkeit aus.

Zukunftsfit

Vor ihrer Lehre zur Hotel- und Gastgewerbeassistentin arbeitete Fabiola Decker zwei Saisonen im Service und lernte dort die Arbeit in der Hotellerie schätzen.

Das erste von zwei Ausbildungsjahren ist schon vorbei, nächsten September hat Fabiola Decker dann ihren Lehrabschluss. „Danach werde ich Geografie studieren und die Lehre nutzen, um im Tourismusbereich zu arbeiten“, erzählt sie. Eine Lehre nach Abitur oder Matura empfiehlt Fabiola Decker vor allem jenen, die nach der Schule kein konkretes Ziel haben. „Viele wissen ja nicht genau, was sie studieren oder werden möchten. Da kann eine Lehre eine gute Basis sein, die Ausbildungszeit dauert ja nur zwei Jahre, man verdient Geld und sammelt Berufserfahrung.“ Das sieht auch Andreas Windisch so: „Maturanten können von einer Lehre enorm profitieren – egal ob sie weiterhin in diesem Berufsfeld tätig sind oder einen anderen Weg einschlagen.“ +

Heute beginnt deine Zukunft. Mit einer Lehre bei uns.

One Passion. Many Opportunities.

„Warum nur eine Lehre machen, wenn du bei uns eine Karriere starten kannst?“ Für den Lehrstart im September 2022 suchen wir noch Verstärkung in den folgenden Lehrberufen:

-

Bürokaufmann (m/w) Industriekaufmann (m/w) Betriebslogistikkaufmann (m/w)

-

Metalltechniker – Maschinenbautechnik (m/w) Baumaschinentechniker (m/w)

Wir bauen auf dich. Als Technologieunternehmen wissen wir, dass Erfolg und gute Planung Hand in Hand gehen. Aber wir wissen auch, wie wichtig Freiräume sind. Deshalb kannst du dich bei uns schon als Lehrling bei realen Projekten einbringen und wirst durch ein umfassendes, optimal praxisnahes Training auf deinen Beruf vorbereitet. Denn wir wollen gemeinsam mit dir wachsen. Haben wir dein Interesse geweckt? Dann melde dich unter Katharina.Frings@liebherr.com oder besuche unsere Homepage www.liebherr.com für nähere Informationen.

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AUSGEZEICHNETE TIROLER LEHRBETRIEBE

Alle Ausgezeichneten Lehrbetriebe 2022 Das Land Tirol hat auf Vorschlag einer Jury aus Vertretern der Landesregierung, der Arbeiterkammer Tirol und der Wirtschaftskammer Tirol das Prädikat Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb an diese 198 Betriebe verliehen:

• 3con Anlagenbau GmbH, Ebbs

A

• A. Loacker Konfekt Ges.m.b.H., Heinfels • ACP IT Solutions GmbH, Innsbruck • Adler-Werk Lackfabrik Johann Berghofer GmbH, Schwaz • Aeoon Technologies GmbH, Kramsach • AFS Logistic Solutions GmbH, Zirl • Alber-Hotel Post GmbH, St. Anton a. A. • Alois Mayr Bauwaren GmbH, Wörgl • APL Apparatebau GmbH, Hopfgarten • Aqua Dome Tirol Therme Längenfeld GmbH & Co KG, Längenfeld • ARZ Allgemeines Rechenzentrum GmbH, Innsbruck • Ascendum Baumaschinen Österreich GmbH, Volders • Auer Gastronomie GmbH & Co KG, Naturhotel Waldklause, Längenfeld • Auto Meisinger GmbH, Völs • Autohaus W. Haidacher KG, Zell a. Z.

B

• Bayerische Motorenwerke AG, Alpenhotel Ammerwald, Reutte • Berger Logistik GmbH, Wörgl • Besi Austria GmbH, Radfeld • Binderholz GmbH, Fügen • Böglerhof GmbH, Alpbach • Brüder Theurl GmbH, Assling

C

• C olor Kneringer GmbH, Prutz

D

• D. Swarovski KG, Wattens • Das Posthotel GmbH, Zell a. Z. • Degler Werner, Friseur, Innsbruck QUELLE: WWW.WKO.AT

• Der Lärchenhof – Martin Unterrainer GmbH, Erpfendorf • Dinkhauser Kartonagen GmbH, Hall i. T. • Dipl. Ing. Kern GmbH, Bauunternehmen, Breitenbach • dm drogerie markt GmbH, Kufstein

E

• E.G.O. Austria Elektrogeräte GmbH, Heinfels • EAE Stöckl ElektroanlagenElektrizierungsgmbH, Innsbruck • Eglo Leuchten GmbH, Pill • Electro Terminal GmbH & Co KG, Innsbruck • Elektro Aschaber GmbH & Co KG, Kitzbühel • Elektro – Biedermann GmbH & Co KG, Hopfgarten • Elektro Müller GmbH & Co KG, Landeck • Elektro Rohner GmbH, Innsbruck • Elektro Volland GmbH, Kramsach • Elektro Zobl GmbH & Co.KG, Brixlegg • Empl Fahrzeugwerk GmbH, Kaltenbach • Erhart Installationen GmbH, Steinach a. Br. • EWR Technik GmbH, Reutte • Exenberger Elektro-Technik GmbH, Kitzbühel

F

• Falkner & Riml GmbH, Längenfeld • Felder KG, Hall i. T. • Fiegl & Spielberger GmbH, Innsbruck • Franz Achleitner-Fahrzeugbau und Reifenzentrum GmbH, Radfeld • Franz Bouvier Installationen GmbH & Co KG, Zams • Frauenthal Service AG, Kematen • „Fred’s“ Malerei GmbH, Erpfendorf • Freudenberg Sealing Technologies Austria GmbH & Co KG, Kufstein • Friedrich Deutsch Metallwerk GmbH, Innsbruck • Fritz Egger GmbH & Co OG, St. Johann i. T. • Fritz Holter GmbH, Hall i. T.

• Fritz Unterberger – Wolfgang Denzel GmbH & Co. KG, Innsbruck • Fröschl AG & Co KG, Hall i. T.

G

• Ganner MaschinenproduktionsgmbH, Telfs • Gebrüder Weiss GmbH, Hall i. T. • Geschützte Werkstätte Integrative Betriebe Tirol GmbH, Vomp • Grissemann GmbH, Zams

H

• H. Ultsch – Hotel Schwarzer Adler KG, Innsbruck • Hacker GmbH, Café-Konditorei, Rattenberg • Hackl Gastronomie GmbH, Hotel Restaurant Goldener Adler, Innsbruck • Hair’n Style Miriam Föger KG, Silz • Handl Tyrol GmbH, Pians • Hans Hauser Bauunternehmen GmbH & Co KG, Hall i. T. • Hans Picker GesmbH, Schwaz • Hilti & Jehle GmbH, Ried i. O. • Hörfarter – Bau GmbH, Ebbs • Hofer KG, Rietz • hollu Systemhygiene GmbH, Zirl • Holzbau Lengauer-Stockner GmbH, Schwoich • Hornstein & Co.KG Malerei – Vergoldung, Reutte • Horst Idl Metallbau GmbH, Nußdorf-Debant • Hotel Adler‘s GmbH, Innsbruck • Hotel Eden BetriebsgmbH & Co KG, Seefeld • Hotel Hoch lzer GmbH, Ellmau • Hotel Jungbrunn GmbH & Co OG, Tannheim • Hotel Kitzhof GmbH, Kitzbühel • Hotel Linde, Rietzler GmbH & Co KG, Ried i. O. • Hotel Tirol GmbH, Ischgl • Hotel Trofana Royal GmbH, Ischgl • Hypo Tirol Bank AG, Innsbruck


AUSGEZEICHNETE TIROLER LEHRBETRIEBE

I

• IDM-Energiesysteme GmbH, Matrei i. O. • IKEA Möbelvertrieb OHG, Innsbruck • Ing. B.u.J. Hussl Gartengestaltungs- und Landschaftsbau GmbH & Co KG, Brixlegg • Ing. Berger & Brunner Baugesellschaft m. b. H., Inzing • Ing. Hans Bodner BaugmbH & Co KG, Kufstein • Ing. Hans Lang GmbH, Terfens • INNIO Jenbacher GmbH & Co OG, Jenbach • Innsbrucker Kommunalbetriebe AG, Innsbruck • Innsbrucker Verkehrsbetriebe und Stubaitalbahn GmbH, Innsbruck • Installationen Fankhauser GmbH, Fügen • Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck, Innsbruck • INTERALPEN-HOTEL TYROL GMBH, Telfs • Intercoiffeur Pfister e. U., Ramsau i. Z.

J

• J. Zimmer Maschinenbau GmbH, Kufstein • Johann Huter & Söhne, Innsbruck • Josef Foidl GmbH & Co KG, Fieberbrunn

K

• Kahlbacher Machinery GmbH, Kitzbühel • Karl Reiter Posthotel Achenkirch GmbH, Achenkirch • Klafs GmbH, Hopfgarten • kdg mediatech AG, Elbigenalp • Koch Media GmbH, Höfen • Kracher Installationen & Haustechnik GmbH, Kirchdorf • Kufgem GmbH, Kufstein

L

• Lebenshilfe Tirol Gemeinnützige GmbH, Innsbruck • Leopold Franzens Universität Innsbruck Finanzabteilung, Innsbruck • Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Inst. f. Pharmakologie u. Toxikologie, Innsbruck • Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Fakultäten Servicestelle-Prüfungsreferat, Innsbruck • Liebherr-Hausgeräte, Lienz • Liebherr-Werk Telfs GmbH, Telfs • Luzian Bouvier Haustechnik & Fliesen GmbH, Zams

M

• Markus Paradisch KG, Landeck • Martin Margreiter GmbH, Kirchberg • Martin Winkler Uhren, Gold- und Silberschmiede e. U., Landeck • Maschinenbau Grissemann GmbH, Kufstein

• Meco Erdwärme GmbH, Kirchbichl • MediaMarkt Imst FMZ GmbH, Imst • MediaMarkt Innsbruck Ost GmbH, Innsbruck • Metall Kofler GmbH, Fulpmes • Metallbau Erich Trinkl GmbH, Mayrhofen • Metalltechnik Vils GmbH, Vils • Metro Cash & Carry Österreich GmbH, Rum • Metzgerei Huber GmbH, Oberndorf • Miller Optik GmbH, Innsbruck • Mode von Feucht GmbH, Hall • Montanwerke Brixlegg AG, Brixlegg • MPreis Warenvertriebs GmbH, Völs • Multivac Maschinenbau GmbH & Co KG, Lechaschau

N

• Neuner GmbH & Co KG Hotel Central & St. Johanner Hof, St. Johann • Nocker-Metallbau GmbH, Navis

O

• ÖBB-Infrastruktur AG, Innsbruck • OBI Bau- und Heimwerkermärkte Systemzentrale GmbH, Innsbruck • Opbacher Installationen GmbH, Fügen • OSPA Verein zur Förderung und Durchführung v. Osttiroler Sozialprojekten für Arbeitssuchende, Lienz • Ötztal Bäck GmbH, Sölden

P

• Penzinghof Lindner e. U., Oberndorf • Pfeifer Holz GmbH & Co KG, Imst • Pirktl Holiday GmbH & Co KG, Mieming • Plangger Gebhard, Holzbau, Pfunds • planlicht GmbH & Co KG, Vomp • Plansee SE, Reutte/Breitenwang • Platzer KG Hotel Hochzillertal, Kaltenbach • Pletzer Anton GmbH, Hopfgarten • Porsche Inter Auto GmbH & Co KG, Innsbruck • Porr Bau GmbH, Kematen • PrimAs Tiefkühlprodukte GmbH, Oberhofen • Private Krankenanstalt GmbH, Innsbruck

R

• Raiffeisen Regionalbank Hall in Tirol eGen, Hall • Raiffeisenbank Silz-Haiming und Umgebung eGen, Silz • Raiffeisenbank Telfs-Mieming eGen, Telfs • Raiffeisenbank Wipptal eGen, Steinach • Raiffeisen-Landesbank Tirol AG, Innsbruck • Rathgeber GmbH, Innsbruck • Reku Produktion & Entwicklung GmbH, Kundl • Rene Föger e. U. Familien-Landhotel Stern, Obsteig • Rieder BaugmbH & Co KG, Schwoich

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• Rieder GmbH & Co KG, Ried • Riedhart Handels GmbH, Wörgl • Riedle Installationen GmbH, Innsbruck

S

• Sandoz GmbH, Kundl • Schenker & Co AG, Innsbruck • Schlosshotel Fiss GmbH, Fiss • Schretter & Cie GmbH & Co KG, Vils • Seilbahn Komperdell GmbH, Serfaus • Siemens AG Österreich, Innsbruck • Sinnesberger GmbH, Kirchdorf • Sistro Präzisionsmechanik GmbH, Hall • Skiliftgesellschaft Sölden-Hochsölden GmbH, Sölden • Spar Österr. Warenhandels AG, Wörgl • Sporthotel Alpenrose Residenz Wolfang Kostenzer GmbH, Maurach a. A. • Stadtwerke Kufstein Gesellschaft m. b. H., Kufstein • Stadtwerke Schwaz GmbH, Schwaz • Stanglwirt GmbH, Going • Stasto Automation KG, Innsbruck • Steinbacher Dämmstoff GmbH, Erpfendorf • Stihl Tirol GmbH, Langkampfen • Stock GmbH, Finkenberg • Strabag AG, Innsbruck • Stubai KSHB GmbH, Fulpmes • Swarovski Optik KG, Absam

T

• Thöni Industriebetriebe GmbH, Telfs • Tiroler Rohre GmbH, Hall • Tischlerei Decker GmbH, Itter • Tischlerei Hofer Sepp GmbH, Oberndorf • Tiwag-Tiroler Wasserkraft AG, Innsbruck • Traktorenwerk Lindner GmbH, Kundl • Tyrolit Schleifmittelwerke Swarovski KG, Schwaz

U

• Urban Maschinenbau GmbH, Forchach

V

• Veitsch-Radex GmbH & Co OG, Hochfilzen

W

• Werkzeugbau Wörgartner GmbH, Oberndorf • Wetscher GmbH, Fügen • Wieser Friedrich, Strassen • Wilhelm Gronbach GmbH & Co KG, Niederndorf • Windisch HotelgmbH, Hotel „Der Bär“, Ellmau • WohlfühlHotel Schiestl KG, Fügenberg • Würth Hochenburger GmbH, Innsbruck


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E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G

Beste Berufsaussichten – Lehre bei Nocker Metallbau © NOCKER

Eine Firma kann nur so gut sein wie ihre Mitarbeiter. Darauf begründet sich unsere Philosophie: Unser größter Erfolgsfaktor ist unser engagiertes, motiviertes und bestens ausgebildetes Team.

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eit der Gründung 1994 haben wir uns zu einem der größten Betriebe in der Metallbaubranche in Tirol entwickelt und unsere Werte Kompetenz, Zuverlässigkeit und Qualität nie aus den Augen verloren. Wir sind stolz, dass unser Betrieb auf über 100 Mitarbeiter gewachsen ist, und sind ständig auf der Suche nach engagierten und motivierten Teammitgliedern. Derzeit absol-

vieren 14 junge Menschen eine Lehre bei Nocker, somit sind wir einer der größten Lehrlingsausbilder im Wipptal. In den letzten Jahren konnten wir unser Angebot um die Geschäftsbereiche Zaunbau und Sicherheit erweitern, damit steht unseren Lehrlingen während und nach ihrer Ausbildung ein noch breiteres Arbeitsfeld für weitere handwerkliche Spezialisierungen und eine sichere berufliche Zukunft offen. Uns ist besonders wichtig, Lehrlinge nach Ende ihrer Ausbildung zu übernehmen. So haben wir es auch geschafft, ein Team von über 100 hochmotivierten und gut ausgebildeten Fachkräften aufzubauen.

Immer am neuesten Stand der Technik Auch nach dem Abschluss der Lehre wird auf die Weiterbildung der Mitarbeiter geachtet.

Innerhalb des Unternehmens haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit, in verschiedenen Bereichen Erfahrungen zu sammeln und ihrem handwerklichen Können eine breite Basis zu geben. „Aus- und Weiterbildung werden von der Geschäftsführung gerne gesehen und ausnahmslos unterstützt, denn es ist unser täglich Brot, Ideen zu entwerfen und zu verwirklichen, deshalb sorgen wir dafür, dass unser Team immer am neuesten Stand der Technik ist“, so Thomas Nocker. +

KONTAKT Nocker Metallbau GmbH Außerweg 62, 6145 Navis T 05273 / 60500 E office@nocker.at W www.nocker.at

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Wir sind jung, motiviert und offen für Neues. Damit wir Tag für Tag unsere anspruchsvollen Gäste verzaubern können benötigt es natürlich ein starkes Team, das gerne zusammenarbeitet und Spaß an der Arbeit hat. Willst auch du zu uns dazugehören? Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

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DIPLOMIERTE LEHRLINGSAUSBILDERIN

Die beste Zukunft für alle Als Lehrlingskoordinatorin bei Dinkhauser Kartonagen sorgt Melanie Rienzner dafür, dass dem Nachwuchs alle Möglichkeiten offenstehen, um sich selbst und seine Talente zu verwirklichen, und beugt zugleich dem Fachkräftemangel vor. Te x t : D a n i e l F e i c h t n e r • F o t o s : F r a n z O s s

W „Es hilft enorm, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sich wohlfühlen.“ Melanie Rienzner, Lehrlingskoor­ dinatorin Dinkhauser Kartonagen

enn Melanie Rienzner sich beim wöchentlichen Meeting mit ihren Schützlingen trifft, kann sie sich selbst noch erinnern, wie es sich anfühlt, Lehrling zu sein. Denn auch ihre Karriere nahm mit einer Lehre ihren Anfang – „auch wenn das schon ein bisschen her ist“, lacht sie. Heute ist die gelernte Speditionskauffrau nicht mehr in ihrer ursprünglichen Branche tätig, sondern im Personalmanagement bei Dinkhauser Kartonagen. Dort kümmert sie sich um Personalagenden – und insbesondere um den Berufsnachwuchs. Als Lehrlingskoordinatorin ist sie Bindeglied zwischen den Auszubildenden, deren Ausbildern und dem Unternehmen.

Zukunftssicherung „Die Rolle von Lehrlingsbeauftragten wie mir ist es, gemeinsam mit den Lehrlingsausbildern, Jugendliche dabei zu unterstützen, ihr bestes Selbst zu werden – sowohl auf beruflicher als auch auf sozialer Ebene“, ist sie überzeugt. Diese Aufgabe beginnt bereits mit dem Recruiting. Schon bei der Suche nach Lehrlingen ist Rienzner aktiv beteiligt, um die richtigen Mittel und Wege zu finden, den Nachwuchs zu erreichen. Und auch auf Messen und Schulen vertritt sie ihr Unternehmen auf der Suche nach den talentierten und motivierten Fachkräften von morgen. Denn es geht nicht nur darum, dem Nachwuchs die bestmögliche Ausbildung zu bieten. „Gelingt


DIPLOMIERTE LEHRLINGSAUSBILDERIN

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Melanie Rienzner ist für ihre Schützlinge da. Neben wöchent­ lichen Jours fixes ist die Lehrlings­ koordinatorin auch in einer Whatsapp-Gruppe im ständigen Austausch mit den Lehrlingen von Dinkhauser Kartonagen.

diplomierten Lehrlingsausbilderin abgeschlossen – auch wenn sie bereits seit mittlerweile fünf Jahren als Lehrlingskoordinatorin tätig ist. „Dabei habe ich viele Dinge gelernt, die auch in meiner Tätigkeit auf der ‚übergeordneten Ebene‘ enorm wertvoll sind“, sagt sie.

Nie ausgelernt Ergänzt wird das Diplom in ihrem Fall durch verschiedenste Kurse und Seminare, mit denen Rienzner ihre Kompetenzen regelmäßig up to date hält. „Als Lehrlingskoordinatorin ist man schlussendlich Führungskraft. Und Führungskräfte sind darauf angewiesen, sich aktiv fortzubilden“, ist sie überzeugt. „Nur so kann man seinen Mitarbeitern – oder in meinem Fall Lehrlingen – das Beste bieten.“ Eine wichtige Plattform, auf der Fortbildungen zu finden sind, ist dabei das Ausbilderforum, das vom Land Tirol, der Arbeiterkammer, dem ÖGB und der Wirtschaftskammer betrieben wird.

Knotenpunkt uns das, sorgen wir damit zugleich dafür, dass unserem Unternehmen auch in Zukunft qualifizierte und gut ausgebildete Mitarbeiter zur Verfügung stehen“, erklärt sie. „Und insbesondere im eigenen Betrieb sind gut ausgebildete Fachkräfte schon heute Gold wert und werden das in Zukunft noch mehr sein.“

Kommunikation zählt Schon alleine deswegen wird die Ausbildung bei Dinkhauser Kartonagen großgeschrieben. Nicht weniger als 21 Lehrlingsausbilder können bei dem Tiroler Verpackungsspezialisten aktuell Lehrlinge in acht verschiedenen Lehrberufen ausbilden. Dabei arbeiten sie Hand in Hand mit Rienzner, die neben Gespür für Trends und den Puls der Zeit auch ein hohes Maß an kommunikativen Fähigkeiten mitbringen muss. Sich einmal wöchentlich mit allen Lehrlingen zu treffen, ist dabei nur eine von vielen Maßnahmen,

um ständigen Austausch zu gewährleisten. „Wir haben unter anderem auch eine eigene Whatsapp-Gruppe“, erzählt Rienzner. „Es hilft enorm, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie sich wohlfühlen – egal ob in der Gruppe oder in der individuellen Betreuung.“ Zugleich ist aber auch der direkte Draht zu den Lehrlingsausbildern gefragt. Denn nur so können potenziell verborgene Talente ans Licht gebracht und unterstützt werden – was besonders für die Schwerpunktsetzung für das letzte Lehrjahr wichtig ist.

Vielschichtige Kompetenzen Eine eigene Ausbildung zur Lehrlingskoordinatorin gibt es nicht. Allerdings hat Rienzner neben der WIFI-Ausbildung zur Lehrlingsausbilderin und ihrer langjährigen Erfahrung als solche mittlerweile eine beachtliche Anzahl an Qualifikationen gesammelt. Allen voran hat sie kürzlich die Ausbildung zur

Dieses Forum steht allen Absolventen des Lehrlingsausbilder-Trainings offen und dient sowohl zum Austausch und Netzwerken untereinander als auch als Anlaufstelle für Fortbildungen. Dort werden jedes Jahr verschiedenste Seminare und Kurse angeboten – inklusive der Ausbildung zum diplomierten Lehrlingsausbilder. „Dort finde ich eigentlich immer etwas, um die eigenen Kompetenzen zu erweitern“, weiß Rienzner. „Und das motiviert auch, immer am Ball zu bleiben.“ +

Information und Kontakt Ausbilderforum – amg-tirol Colingasse 12 6020 Innsbruck T 0512/56 27 91 500 E ausbilderforum@amg-tirol.at W www.ausbilderforum.at


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E N T G E LT L I C H E E I N S C H A LT U N G

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LEHRLINGSCOACHING

© KARO PERNEGGER (2)

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Nicht aufgeben, sondern Hilfe suchen: Mit Lehrlingscoaching lassen sich viele Probleme lösen.

Für alles eine Lösung Das österreichweite Programm „Lehre statt Leere“ bietet Lehrlingen und Lehrbetrieben umfassende Beratung und Unterstützung – kostenlos, vertraulich und freiwillig. Te x t : L i s a S c h w a r z e n a u e r

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gal in welcher Lebensphase man sich gerade befindet: Es tauchen immer wieder Fragen, Probleme und Hindernisse auf, für die man Antworten und Lösungen finden muss. Die Lehre ist hier keine Ausnahme: Der Beginn einer Lehre ist gleichzeitig der Einstieg in das Berufsleben und damit eine große Umstellung, bei der ein offenes Ohr und kompetente Unterstützung gefragt sind. Das Programm „Lehre statt Lehre“ bietet genau das in Form eines kostenlosen Lehrlingsund Lehrbetriebscoachings an.

Für die Auszubildenden ... „Lehrlinge können sich mit allen beruflichen und privaten Anliegen an uns wenden“, erklärt Programmkoordinator Simon Pfister. „Wir geben mit systemischem Coaching Hilfe zur Selbsthilfe.“ Dass sich die Unterstützung nicht nur auf berufliche Themen beschränkt, hat einen einfachen Grund: „Auch private Probleme wirken sich auf die Ausbildung aus, deshalb wählen wir bewusst einen ganzheitlichen Ansatz.“

Die Anliegen, mit denen Jugendliche zu ihm und seinen Kolleginnen und Kollegen kommen, sind vielfältig. Häufig geht es um mögliche Förderungen und Weiterbildungen, Probleme in der Berufsschule und Kommunikationsprobleme im Betrieb. „Viele sind zum ersten Mal mit der Arbeitswelt konfrontiert und mit dieser Situation überfordert. Sie wissen oft nicht, was sie tun dürfen und müssen“, so Pfister. „Vielleicht hat man sich etwas anderes von der Lehre erwartet oder merkt, dass es doch nicht der richtige Beruf oder Betrieb ist.“

... und die Ausbilderinnen und Ausbilder Diesen Service gibt es auch für Ausbilderinnen und Ausbilder. Es melden sich häufig Betriebe, die gerade überlegen, einen Lehrling auszubilden, oder auch Ausbilder, die Sorge um einen Lehrling haben und nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen. „Bei Konflikten mit Lehrlingen moderieren wir Gespräche oder schauen, wie man die Ausbildungsstruktur so anpassen kann, dass der Lehrling


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LEHRLINGSCOACHING

Die Coaches unterstützen Lehrlinge und Lehrbetriebe – bei Bedarf auch vor Ort im Betrieb.

und der Betrieb damit zufrieden sind“, berichtet der Coach. Verschwendete Zeit sei ein Coaching nie, im Gegenteil: „Wenn sich ein Lehrling oder ein Betrieb entscheidet, Zeit zu investieren (Geld kostet ein Coaching ja nicht) und dem Prozess Raum zu geben, lässt sich vieles lösen.“

Individuelle Beratung Am Anfang steht immer ein Erstgespräch, um herauszufinden, worum es geht und ob geholfen werden kann. „Erst dann geht das Coaching los – und natürlich nur, wenn der Lehrling das auch will“, betont Pfister. Es gibt keine bestimmte Stundenanzahl, die absolviert werden muss, alles wird auf die Bedürfnisse der Lehrlinge ausgelegt. „Viele kommen für zwei, drei Monate immer wieder, dann hören wir vielleicht ein paar Monate nichts. Aber es gibt auch Fälle, in denen sie sich später wieder melden.“

Das Erstgespräch findet – wenn möglich – immer persönlich statt. Danach gibt es die Möglichkeit, die Coachingsessions über Telefon oder Video wahrzunehmen. Treffen im Betrieb oder an anderen Orten sind ebenfalls möglich, und das auch kurzfristig: Wer ein Coaching will, bekommt rasch einen Termin dafür. +

Lehre statt Leere www.lehre-statt-leere.at Österreichweite Infohotline (Montag bis Freitag, 8 bis 17 Uhr) T 0800/220074 Kontakt Tirol: Dipl.-Soz. päd. (FH) Brigitte Lang T 0664 535 68 03 E brigitte.lang@lehrestattleere.net

Das Projekt Lehre statt Leere unterstützt Lehrlinge und Lehrbetriebe bei allen Themen rund um die Lehre. Im Coaching werden Ausbilderinnen und Ausbilder sowie Lehrlinge individuell beraten und begleitet. Ziel ist es, Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten und die gegenwärtige Situation zu verbessern. Die Coachings sind kostenlos, vertraulich und werden österreichweit angeboten. In Tirol sind aktuell fünf Coaches für das Programm im Einsatz.

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G E N U S S B O T S C H A F T E R Ö T Z TA L

Botschafter der Region


G E N U S S B O T S C H A F T E R Ö T Z TA L

Die Ausbildung zum „Genussbotschafter Ötztal“ ist eine Zusatzqualifikation für Lehrlinge und Gastronomiemitarbeiter im Ötztal rund um Regionalität und nachhaltigen Genuss. Te x t : K a t h a r i n a W i l d a u e r • F o t o s : F r a n z O s s

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ie wird eigentlich heimischer Fisch gezüchtet? Was passiert in einem Imkereibetrieb? Und welche Pflanzen wachsen im Ötztal? Antworten auf diese Fragen gibt die Ausbildung zum Genussbotschafter Ötztal. Seit 2019 können Lehrlinge und Mitarbeiter aus der Gastronomie und Hotellerie diese Zusatzqualifikation erwerben und mehr über die kulinarischen Besonderheiten der Region lernen.

Schulterschluss vor Ort Vom Erlernten profitieren am Ende nicht nur die Absolventen, sondern auch Gastronomiebetriebe, Tourismus und Produzenten. Denn am Ende kennen die Genussbotschafter die heimischen Spezialitäten, können sie verarbeiten und veredeln und ihr Wissen zum Natur- und Kulturraum Ötztal weitergeben. +

ÄCHS TEN

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• Modul 1: Fleischspezialitäten*, Spezialbiere und Speiseeis • Modul 2: Almwirtschaft, Käseproduktion und Foodhunting • Modul 3: Bio-Mehle, prämierte Weine und Quellfisch aus der Region, Ötztaler Natur- und Kulturwissen

Für wen? • Lehrlinge: Köchin/Koch, • Gastronomiefachfrau/-mann, • Restaurantfachfrau/-mann, • Hotelkauffrau/-mann, Hotel-/ Gastgewerbeassistenz • Mitarbeiter aus Gastronomie und Hotellerie im Ötztal Weitere Infos und Termine: www.oetztal-genussbotschafter.at *oder Destinationsmanagement, Marketing und Eventorganisation

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3 Fragen an Chanette Gstrein F

Fachausbildung Informationstechnologie Informatik/Technik

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Genussbotschafter*in Ötztal

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Die Ausbildung ist in drei Themenblöcke aufgeteilt, die jeweils eine Woche dauern und in der Zwischensaison stattfinden. Gemeinsam mit den Produzenten und Wifi-Coaches lernen die Lehrlinge und Gastronomiemitarbeitenden mehr über Lebensmittelproduktion, Kulinarik und Kultur im Ötztal – hautnah und praxisorientiert.

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Ausbildung in drei Modulen

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Vom Praktiker zum anerkannten Fachmann: Wer aus seiner Begeisterung für Computer eine solide Berufsausbildung machen will, ist bei diesem Kurs richtig – mit LAP auf dem 2. Bildungsweg! Kostenloser Informationsabend 23.06.22 | Ausbildung 03.10.22-14.02.23 Mo-Fr, 08.30-13.30 Anmeldung: Patricia Hueber, BSc | t: 05 90 90 5-7256 | e: patricia.hueber@wktirol.at | tirol.wifi.at/429052


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G E N U S S B O T S C H A F T E R Ö T Z TA L

3 FRAGEN AN ...

Chanette Gstrein Jungköchin und angehende Ötztaler Genussbotschafterin Warum hast du dich entschlossen, die Ausbildung zur Ötztaler Genussbotschafterin zu machen? Ich wohne und arbeite im Ötztal und hab durch die Ausbildung gelernt, was es hier im Tal alles gibt – etwa einen Imker, einen Fischereibetrieb und die Metzgerei. Das ist interessant, wenn man Köchin werden möchte. Worauf gilt es bei dieser Entscheidung zu achten? Das war das Modul in der Metzgerei, wo wir eine Kuh geschlachtet haben. Es ist wichtig zu sehen und

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wissen, wie ein Tier verarbeitet wird. Es ist wichtig, dass wir lernen, wie wir mit Produkten umgehen, die Verschwendung von Lebensmitteln vermeiden und die Umwelt schützen. Wie hilft dir das Gelernte in deiner beruflichen Zukunft? In der Berufsschule haben wir Regionalität und Herkunft von Lebensmitteln besprochen. Darüber hab ich in der Ausbiludng schon viel gelernt, und hab dann die Imkerei und Fischerei im Ötztal vorgestellt. +

Kennst du Achleitner FAHRZEUGBAU? Den Spezialisten für Sicherheits- und Sonderschutzfahrzeuge, Nutzfahrzeug- und Allradumbauten? Für unsere zahlreichen nationalen & internationalen Projekte suchen wir laufend engagierte Mitarbeiter und wissbegierige Lehrlinge Werde Teil unseres Teams und BEWIRB DICH schnell und unkompliziert einfach per Mail oder Telefon: +43 5337 66 600 325 oder personal@achleitner.com

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Berufsausbildung für Maturanten Personen mit Vorbildung können im Rahmen einer brandneuen Ausbildungsform nun den Start in eine ganz individuelle Karriere wagen.

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iese speziellen Modelle sind jeweils eine Initiative der Wirtschaftskammer Tirol, der Bildungsdirektion Tirol und des Landes Tirol. Sie richtet sich im Wesentlichen an Maturantinnen und Maturanten, Personen mit abgeschlossener Lehre und Personen mit mindestens zwei positiv abgeschlossenen Schulklassen an einer fachverwandten berufsbildenden Schule. Ihnen soll ermöglicht werden, eine neue Ausbildungsschiene und damit einen ganz individuellen Karriereweg beschreiten zu können. Die Ausbildung verläuft sehr praxisnah. Wie bei der klassischen Lehre sammelt man unter den regulären Arbeitsbedingungen jede Menge Praxiserfahrungen im Betrieb. Ebenfalls analog zur klassischen Lehre besucht man auch die Berufsschule. Im Unterschied zur klassischen Lehre ist die Lehrzeit um ein Jahr verkürzt. Im Rahmen einer Vollzeitanstellung ist man Teil eines betrieblichen Traineeprogramms. Es besteht auch die Möglichkeit, im Rahmen der Ausbildung ein Auslandssemester zu absolvieren. Die Ausbildung endet schließlich mit einem fachspezifischen Lehrabschluss.

In folgenden Berufen gibt es spezielle Modelle für Maturanten: • Automobilkaufmann/-frau • IT & Software Applikationsentwicklung – Coding • Mechatronik • Hochbauspezialist • Elektrotechnik • Labortechnik • Metalltechnik – Maschinenbautechnik

Kontakt für Lehrbetriebe Wirtschaftskammer Tirol, Bildungsabteilung Helmut Wittmer Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck T 05 90 905-7301 E helmut.wittmer@wktirol.at

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sterreichs größter Pizzaproduzent, mit einem Produktionsvolumen von über 70 Mio. Pizzen pro Jahr, bietet einen interessanten und vielseitigen Einstieg in die technische Berufswelt. Das Tiroler Erfolgsunternehmen begleitet seine engagierten Lehrlinge bei einem spannenden Ausbildungsweg zum Elektrobetriebstechniker oder Maschinenbautechniker.

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finden somit den idealen Start in die Berufswelt. „Die Lehrlingsausbildung ist das Herzstück unserer Technik. Unsere erstklassigen Ausbilder sind stets am Puls der Zeit!“, so Geschäftsführer Georg Riegler. Eine Karriere bis zum Meisterbrief ist + durchaus möglich.

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D I G I TA L I S I E R U N G

Erleichterung auf vielen Ebenen Die Digitalisierung hat im Handel nicht nur in Form von Onlineshops Einzug gehalten, digitale Tools sind bei Mediamarkt in Imst auch im stationären Geschäft nicht mehr wegzudenken. Lehrlinge werden dort gezielt unter dem Schwerpunkt „Digitaler Verkauf“ ausgebildet. Te x t : T h e r e s a K l e i n h e i n z • F o t o s : A x e l S p r i n g e r

S „Ich muss sagen, zu Weihnachten, wenn extrem viel los ist, macht es einfach volle Spaß.“ Martin Frischmann, ehemaliger Lehrling Media Markt Imst

eit 2017 gibt es für Lehrlinge im Einzelhandel die Möglichkeit, sich mit dem Schwerpunkt „Digitaler Verkauf“ auf den Onlinehandel sowie auf den Umgang mit digitalen Tools im stationären Handel zu spezialisieren. Zu den Ersten, die eine Lehrlingsausbildung in diesem Bereich absolviert haben, gehören Martin Frischmann und Felix Prantl. Beide haben die Ausbildung mit Auszeichnung bei Media Markt im Imster FMZ abgeschlossen. Neben Kenntnissen rund um den Onlinehandel stand auf ihrem Lehrplan auch der Einsatz von mobilen Endgeräten. Im täglichen Geschäft bedeutet das, dass sie mit Arbeitshandys ausgestattet in Beratungsge-

spräche mit Kundinnen und Kunden gehen. „Mit dem Handy ist es sehr flexibel“, sagt der 20-jährige Martin Frischmann und blickt auf die Zeit vor der Einführung dieses Gadgets zurück, die er am Beginn seiner Lehre noch miterlebt hat: „Früher haben wir immer den Computer benötigt.“ Lehrlingscoach Martina Sailer erklärt die Vorteile vom mobilen Endgerät in der Beratung: „Du kannst an Ort und Stelle stehenbleiben und abklären, ob das gewünschte Produkt lagernd ist. Früher musste man mit dem Kunden durchs ganze Geschäft gehen und im Computer nachschauen.“ Auch Bestellbestätigungen per E-Mail an die Kundin-


D I G I TA L I S I E R U N G

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Lehrlingscoach Martina Sailer freut sich, dass Felix Prantl (li.) und Martin Frischmann die Lehre mit Auszeichnung abschließen konnten.

„Du kannst an Ort und Stelle stehenbleiben und abklären, ob das gewünschte Produkt lagernd ist. Früher musste man mit dem Kunden durchs ganze Geschäft gehen und im Computer nachschauen.“ Martina Sailer, Lehrlingscoach Media Markt Imst

nen und Kunden zu senden, kann nun direkt erledigt werden. Martina Sailer, selbst seit 13 Jahren im Betrieb tätig, sieht einen weiteren Vorteil: „Wenn jemand ein Handy kaufen will und ihn ein junger Mensch berät, der selbst kompetent mit dem Gerät umgehen kann, fühlt man sich gut aufgehoben.“ Neben der Berufsausbildung im Betrieb in Imst ist in der dualen Lehre der Besuch der Berufsschule vorgesehen, sie befindet sich mittlerweile für alle Tiroler Lehrlinge mit diesem Schwerpunkt in Innsbruck.

„Damals haben wir noch mit Zetteln gearbeitet. Dann war unklar, ob der Auftrag schon erledigt wurde. Heute geht das viel schneller und unkomplizierter“, so Felix Prantl. Zudem übernehmen die Handys auch interne Funktionen. So kann man damit beispielsweise Lohnzettel ausdrucken und Stempelzeiten abspeichern. Zwar scheint der Elektrohandel prädestiniert für den Einsatz digitaler Tools, beide ehemaligen Lehrlinge sind aber überzeugt: Die Technologien sind auch in anderen Sparten und Branchen interessant. Beide können sich außerdem vorstellen, sich im Laufe ihrer beruflichen Karriere auf den Onlinehandel zu fokussieren. Aktuell freuen sie sich aber auf die weiteren Herausforderungen bei Media Markt. Martin Frischmann dazu: „Ich muss sagen, zu Weihnachten, wenn extrem viel los ist, macht es einfach volle Spaß.“ +

Lehrberuf E-Commerce Kaufmann/frau Seit 2018 wird in Österreich eine E-Commerce-Lehre angeboten. Lehrlinge qualifizieren sich damit für die Betreuung und Führung von Onlineshops. E-Com­merce-Kaufleute können in allen Branchen arbeiten, die Internethandel anbieten. Zu ihren Aufgaben gehören: • Aufnehmen und Bearbeiten von Onlinebestellungen • Onlinekundenservice • Betreuen von Webseiten • Zusammenarbeit mit Logistik und Betrieb • Mitarbeit bei Werbung und Marketing Mehr zur E-Commerce-Lehre: www.wko.at/branchen/handel/lehr­ beruf-e-commerce-kaufmann-frau.html

Boomender Onlinehandel Neben dem direkten Kontakt mit Kundinnen und Kunden im Geschäft erleichtert die Technologie auch die Abwicklung von Bestellungen. So kommen Onlineaufträge nun direkt bei den Einzelhandelskaufleuten an, können sofort durchgeführt und für alle sichtbar erledigt werden. Insbesondere in der Pandemie stiegen die Onlinebestellungen, und der Imster Mediamarkt verwandelte sich im Lockdown kurzerhand in ein Versandhaus. Die Umstellung auf digitale Lösungen war zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig vollzogen, was die beiden Lehrlinge heute nicht missen.

„Damals haben wir noch mit Zetteln gearbeitet. Dann war unklar, ob der Auftrag schon erledigt wurde. Heute geht das viel schneller und unkomplizierter.“ Felix Prantl, ehemaliger Lehrling Media Markt Imst


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Unterberger Automobile: Vom Lehrling zum Betriebsleiter © DR. GÜNTHER EGGER

Als einer der traditionsreichsten Ausbildungsbetriebe in der Automobilbranche stellt das Familienunternehmen Unterberger Automobile 50 Lehrlinge ein.

Unterberger Automobile bietet Karrierechancen in sechs spannenden Lehrberufen.

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erzeit werden an 19 Standorten rund 150 Lehrlinge – ein Fünftel davon Mädchen – in den Berufen KFZMechatroniker*in, Karosserietechniker*in, Teilelogistiker*in, Autoverkäufer*in oder in kaufmännischen Berufen ausgebildet. Die Ausbildung bei Unterberger Automobile steht ganz unter dem Motto „fordern und fördern“. Die Wichtigkeit der Ausbildungsschiene wird auch mit der Lehrlingsinitiative „#lenkedeinekarriere“ betont: „Damit möchten wir zum Ausdruck bringen, dass junge, motivierte Menschen ihre Karriere bei uns selbst in der Hand haben und es ganz nach oben schaffen können“, erklären Gerald, Dieter und Fritz Unterberger jun. Die Lehrlingsausbildung funktioniert bei Unterberger Automobile seit jeher äußerst erfolgreich – der beste Beweis: Viele ehemalige Lehrlinge bekleiden heute Führungspositionen im Unternehmen, sei es als

Wir suchen Dich!

Verkaufs-, Service-, Bereichs- oder Betriebsleiter.

• KFZ-Mechatroniker*in • Karosserietechniker*in (Spengler & Lackierer) • Teilelogistiker*in • Autoverkäufer* • Kaufmännische Berufe

Top-Arbeitgeber in Westösterreich und Südbayern

Unterberger Automobile hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem der größten Automobilhändler und mit über 750 Mitarbeitern zu einem wichtigen Arbeitgeber in der Region – mit Standorten in Tirol, Vorarlberg, Salzburg, Süd-Bayern und Baden-Württemberg – entwickelt. 46 Jahre nach der Eröffnung des ersten Autohauses in Kufstein verkauft das Familienunternehmen heute mehr als 9.200 Neu- und Gebrauchtwagen pro Jahr. „Der starke familiäre Zusammenhalt und der enge Kundenkontakt zählen neben dem fortschreitenden Modernisierungswillen sicherlich zu unseren Erfolgsgeheimnissen“, verraten die geschäftsführenden Gesellschafter. +

KONTAKT Unterberger Beteiligungs GmbH Salurnerstraße 38, 6330 Kufstein T 05372/64 500-0 E office@​unterberger-gruppe.cc W www.unterberger.cc


#lenke deine karriere Nimm Deine Zukunft in die Hand und bewirb Dich unter www.unterberger.cc als Lehrling! Der Erfolg von Unterberger Automobile gründet auf der hervorragenden Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter/innen. Derzeit sind es rund 150 Lehrlinge an 19 Standorten. Wir freuen uns auf Dich!

dliche Motivierte Jugen lenken morgen en. unser Unternehm www.unterberger.cc

BMW MOTORRAD


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TEILQUALITFIZIERUNG

Individuelle Ausbildungswege © AXEL SPRINGER

Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen stehen die Möglichkeiten einer Teilqualifizierung oder verlängerten Lehrzeit zur Verfügung.

Beratung Wer sich für verlän­ gerte Lehrzeiten und Teilqualifizierung interessiert, bekommt in der Berufsausbil­ dungsassistenz der arbas Tirol Informa­ tionen, Beratung und umfassende Unter­ stützung während der Ausbildung.

Beim Billa in Brixlegg trifft man u. a. auch auf Eva Bischofer, die dort eine Teilqualifizierung macht.

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va Bischofer macht eine Teilqualifizierung im Lehrberuf „Einzelhandel – Lebensmittel“ bei Billa in Brixlegg. Mit ihrem offenen, freundlichen Wesen ist sie eine große Bereicherung für das Geschäft. Sie arbeitet zuverlässig und ausdauernd, braucht für manche Arbeitsschritte aber mehr Zeit. „Eine Teilqualifizierung zu machen, heißt, dass Eva Bischofer nicht alle Aspekte ihres Lehrberufs erlernen kann, sondern nur jene Teile, die zu Beginn ihrer Ausbildung zwischen der Berufsausbildungsassistenz und dem Betriebsleiter vereinbart wurden“, erklärt Evelina Haspinger, Fachbereichsleiterin bei der arbas Tirol. Die Berufsausbildungsassistenz wird vom Sozialministeriumservice finanziert. Sie begleitet Eva Bischofer wie viele andere Jugendliche mit Beeinträchtigung, die während ihrer Berufsausbildung zusätzliche Unterstützung benötigen, wie zum Beispiel eine Lernbegleitung.

Passgenaue Ausbildung „In der Berufsausbildung gibt es einmal die Möglichkeit der Teilqualifizierung“, weiß Haspinger, „bei der die Lehre an die Fähigkeiten und Möglichkeiten des Lehrlings angepasst wird.“ Die Fortschritte werden laufend evaluiert und nach ein bis drei Jahren wird die Teilqualifizierung mit einem

individuellen Zeugnis abgeschlossen. Auch die schulischen Anforderungen werden auf die Bedürfnisse des Lehrlings abgestimmt.

Länger Zeit zu lernen „Eine weitere Möglichkeit ist beispielsweise die verlängerte Lehre“, erklärt Haspinger. Die reguläre Lehrzeit kann dabei um bis zu zwei Jahre verlängert werden, ebenso wie die Berufsschule. „Die Anforderungen bleiben aber die gleichen wie bei einer Lehre“, weiß die Fachbereichsleiterin. +

Weitere Informationen arbas Tirol Fachbereich Berufsausbildungsassistenz Fürstenweg 80, 6020 Innsbruck Evelina Haspinger, Mag. FH Verena Schaubmeir MSc T 059 969 9100 E office@arbas.at W www.arbas.at Weitere Informationen zum Thema findest du unter: www.tirol-bildung.at


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INTERVIEW

„Fleiß, Durch­ haltevermögen und Kreativität lohnen sich allemal.“ Benjamin Parth, österreichischer Starkoch


INTERVIEW

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Die Lehre als Abenteuer Benjamin Parth ist als Koch weit über Österreichs Grenzen hinaus bekannt. Aber auch seine Karriere begann mit einer Lehre. Wie das damals war, und welche Erinnerungen er aus dieser Zeit hat, erzählt er im Interview. Das Interview führte Haris Kovacevic • Fotos: Jan Hetfleisch, Gerhard Berger

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ie sind einer der renommiertesten Köche Österreichs. Können Sie sich an den Moment erinnern, als Sie sich entschieden haben, Koch zu werden? BENJAMIN PARTH: Schon in früher Kindheit eigentlich. Anlass dazu war Jamie Oliver. Der hat nämlich das Kochen wieder cool gemacht. Ich dachte mir damals, dass ich entweder Koch oder Fußballer werden möchte. Dadurch, dass ich aber in einem Hotel groß geworden bin, war die Kochkarriere dann doch etwas realistischer – und ich wusste, dass ich so viel eher in der Champions League werde spielen können als im Fußball. Ich hatte außerdem das Privileg, dass ich im elterlichen Betrieb immer mit gutem Essen in Verbindung war. Bei uns gab es immer was Gutes auf dem Tisch und natürlich war auch die Hotelküche für mich als Kind ein sehr spannender Ort, weil da immer junge Menschen waren und Hitze und Feuer. Ich hatte also einige gute Gründe, Koch zu werden.

Was sind die Vorteile der Lehre gegenüber anderen Ausbildungsformen? Hat man beispielsweise den Beruf Koch gelernt, kann man auf der ganzen Welt arbeiten. Wir leben hier in einem touristischen Land und es ist ein Beruf, der auch touristisch ist. Im Grunde kann man aber überall arbeiten und ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden, denn schließlich gibt es viele schöne Orte auf der Welt. Der Beruf hat unter Umständen also etwas Abenteuerliches. Wenn die jungen Leute dann irgendwann wieder zurückkommen, ist das auch für Tirol gut, denn mit ihrem Wissen bereichern sie das Land. Und das ist nur einer der Vorteile, die mir einfallen. Dass man mit seiner eigenen Kreativität und seinen eigenen Händen etwas zusammenbekommt, das jemand anderem eine schöne Zeit beschert, ist einfach super und bereitet mir bis heute die größte Befriedigung in meinem Berufsleben.

„Ich hatte das Privileg, dass ich im elterlichen Betrieb immer mit gutem Essen in Verbindung war.“

Was versuchen Sie heute Ihren eigenen Lehrlingen mitzugeben? Ich verWelche Erinnerungen verbinden Sie suche, ihnen neben dem handwerklimit Ihrer Lehrzeit? Es war kurz und chen und dem wirtschaftlichen Aspekt knapp gesagt: hart und lehrreich. Ich auch eine bestimmte Geisteshaltung Benjamin Parth habe gelernt, was es heißt zu arbeiten. mitzugeben. Der Beruf des Kochs hat In meinem Lehrbetrieb ist mir auch ganz viele schöne Seiten. Einiges ist nahegelegt worden, was Wirtschaftlichkeit bedeutet. aber natürlich nicht so optimal, wie in anderen Berufen Das klingt jetzt vielleicht so, als wäre das alles schlimm auch. Man hat zum Beispiel fordernde Arbeitszeiten, und gewesen, aber das genaue Gegenteil ist der Fall. Wenn wenn die Freunde gerade was anderes unternehmen, steht man zu 100 Prozent dahinter war, konnte man viel ler- man selbst am Herd. Da heißt es dann: Zähne zusammennen und viel sehen. Als junger Mensch ist man auch viel beißen und weiterkämpfen. Fleiß, Durchhaltevermögen empfänglicher. Man saugt alles wie ein Schwamm auf. und Kreativität lohnen sich aber allemal – auch das ist das Ich hatte natürlich auch das Glück, dass ich bei einem der Schöne an der Lehre. renommiertesten Köche Europas lernen durfte – bei Heinz Winkler in Deutschland nämlich. Vielen Dank für das Gespräch. +

Benjamin Parth selbst ist Chefkoch im Stüva im Hotel Yscla in Ischgl.


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LEHRLINGSFÖRDERUNGEN

Förderungen für Lehrlinge Lehrjahre sind bekanntlich keine Herrenjahre. Daher bieten die WK Tirol, das Land Tirol und die Arbeiterkammer Tirol zahlreiche Förderungen für Lehrlinge an.

Wirtschaftskammer Tirol

Land Tirol

Arbeiterkammer Tirol

Vorbereitungskurs auf die Lehrabschlussprüfung

Begabtenförderung

Bildungsbeihilfe

Die Begabtenförderung ist eine Prämie für besondere Leistungen von Lehrlingen während der Berufsausbildung, die sich aus einem Basisbetrag von 100 Euro für den schulischen Erfolg und einem Zusatzbetrag von 50 bis 240 Euro zusammensetzt.

Die Beihilfe ist für Lehrlinge, die eine Lehre in Österreich oder eine gleichartige ausländische duale Ausbildung im EWR-Raum oder in der Schweiz machen, sowie für Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestimmter AMSLehrgänge.

Wer kommt für die Förderung infrage? Die Zusatzförderung kann für eine positive Leistungsbeurteilung durch den Lehrbetrieb, eine Lehrabschlussprüfung mit Auszeichnung und/oder das Goldene Leistungsabzeichen beim Lehrlingswettbewerb gewährt werden. Onlineformular: tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft

Wie hoch ist die Beihilfe? Die Höhe der Beihilfe liegt zwischen 300 und 690 Euro pro Ausbildungsjahr.

Um qualitätsgesicherte Kurse zur Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung sicherzustellen, übernimmt der Bund bis zu 100 Prozent der Kurskosten pro Kursteilnahme. Dieser Antrag kann nur von Lehrlingen gestellt werden!

Kostenfreier wiederholter Antritt zur Lehrabschlussprüfung Nun gibt es die Möglichkeit eines kosten­­freien zweiten und dritten Antritts zur Lehrabschlussprüfung.

Coaching Du hast das Gefühl, dass alles nervt, und du weißt nicht weiter? Oft führen Stress mit den Eltern, Schwierigkeiten in der Schule und Ärger mit den Kollegen dazu. Du merkst, dass dir die Arbeit immer schwerer fällt? Dann informiere dich unter lehre-statt-leere.at.

Förderung für Auslandspraktika und vorbereitende Sprachkurse Diese Förderung unterstützt Lehrlinge, die ein Auslandspraktikum machen, mit 15 Euro pro Tag. Außerdem werden die Kosten für Sprachkurse übernommen.

Digi Scheck für Lehrlinge, ausbildungsbezogene Kurse für Lehrlinge be­ schränkt auf 2021/2022

Ausbildungsbeihilfe Es werden die mit der Lebenshaltung verbundenen Kosten für die Dauer eines Lehrverhältnisses gefördert. Die Förderung beträgt 100 Euro monatlich. Anträge sind spätestens drei Monate nach Beginn der Lehrausbildung elektronisch einzureichen, Folgeanträge spätestens einen Monat nach Beginn des nächsten Lehrjahres. Onlineformular: tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft

Bildungsgeld Es werden Kosten für Schulungsmaßnahmen zur Aus- und Weiterbildung gefördert, die von anerkannten Bildungsträgern angeboten werden.

Wann kann ich den Antrag stellen? Der Antrag kann zwischen 1. September und 31. August des betreffenden Ausbildungsjahres bei der AK Tirol eingereicht werden. Welche Voraussetzungen gibt es? • Zumindest ein Elternteil muss zum Zeitpunkt der Antragstellung AK-Umlage in Tirol bezahlen oder als AK-Mitglied in den letzten vier Jahren zwei Jahre AK-Umlage in Tirol bezahlt haben. • Die Beihilfe für Lehrlinge erhalten auch Kinder von ehemaligen AK-Mitgliedern. • Auch Lehrlinge, die vor der Antragstellung mindestens zwei von vier Jahren AKUm­lage bezahlt haben, können die Beihilfe erhalten.

Kostenlose Nachhilfe für Lehrlinge

Wie hoch ist die Förderung? • 30 Prozent der Kurskosten als Basis­förderung • 20 Prozent der Kurskosten als Bildungsbonus für bestimmte positiv abgelegte Schlussprüfungen

Wer Hilfe beim Lernen braucht – etwa vor der Lehrabschlussprüfung – kann bei der AK Tirol Gutscheine für bis zu acht Nachhilfestunden anfordern. Termine kann man je nach Bedarf direkt mit dem Nachhilfeinstitut vereinbaren. Mehr dazu unter: tirol.arbeiterkammer.at/beratung/jugend/

Informationen zu den Förderungen

Informationen zu den Kriterien

Informationen zu den Kriterien

T 0590/905 7303 W lehre-foerdern.at

T 0512/508 807804 W tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft

T 0800/225522 1515 W tirol.arbeiterkammer.at/beratung/bildung

Gefördert wird die Teilnahme an Kursen, welche die Inhalte des Berufsbildes oder der Berufsschule sowie berufsbildübergreifende berufliche Kompetenzen vermitteln oder festigen.


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Lehre – ein attraktiver Ausbildungsweg.

© SHUTTERSTOCK.COM

Die Lehre ist eine fundierte Basis für eine erfolgreiche Berufslaufbahn und kann auch ein Sprungbrett für eine akademische Karriere sein.

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ie Lehrberufe in Tirol sind vielfältig und bunt, das Lehrausbildungsspek­ trum breit. Insgesamt 3.227 Tiroler Lehrbetriebe beschäftigen rund 10.600 Lehrlinge. Die drei beliebtesten Sparten sind Gewerbe und Handwerk, Industrie sowie Handel. Bei etwa 150 verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten ist für jedes Talent etwas dabei: Ob Bürokaufmann/-frau, TischlerIn oder Hotelund Gastgewerbeassistenz – die Auswahl ist groß und wird laufend erweitert, um den An- und Herausforderungen der Zukunft zu entsprechen. Zusätzlich eingeführte Lehrberufe, die den Fokus auf neue Technologien legen, sind beispielsweise Fahrradmechatronik oder Backtechnologie. Doch auch als ApplikationsentwicklerIn/Coding, BauwerksabdichtungstechnikerIn, BetonbauspezialistIn, Hoch- oder TiefbauspezialistIn kann man seit Kurzem in die Berufswelt starten. Die duale Ausbildung, die eine schulische mit einer praxisorientierten Ausbildung verbindet, ist die Basis für ein erfolgreiches Erwerbsleben. Für all jene, die sich im Anschluss an die Lehre für die Matura oder eine weitere Lehre entscheiden, gibt es die Möglichkeit einer dualen Akademie.

Tirol zählt europaweit zu den Vorreitern bei der dualen Ausbildung. Sichtbar wird dies vor allem durch die geringe Jugendarbeitslosigkeit und die Vielzahl an Top-Platzierungen bei internationalen Berufsmeisterschaften. Auch du kannst Teil davon sein – lass die Lehre der Grundstein deiner Ausbildung und deiner beruflichen Zukunft sein! +

Förderungen Land Tirol • Ausbildungsbeihilfe: 100 Euro/Monat für die gesamte Dauer der Lehrzeit, zur Deckung der Lebenserhaltungskosten • Begabtenförderung: zwischen 100 und 340 Euro für besondere Leistungen im Rahmen der Lehre • Bildungsgeld-update: Förderung bei Schulungsmaßnahmen (Aus- & Weiterbildungs-Unterstützung) • Auszeichnungen „Lehrling des Monats“ & „Lehrling des Jahres“ für besondere Leistungen am Arbeitsplatz verbunden mit sozialem Engagement

KONTAKT Land Tirol Abteilung Gesellschaft und Arbeit Meinhardstraße 16, 6020 Innsbruck T 0512 508/74 78 04 E gesellschaft.arbeit@tirol.gv.at

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I N F O S U N D K O N TA K T E

Webadressen Allgemeine Informationen

Weiterbildungseinrichtungen

Onlineplattform berufsreise.at W www.berufsreise.at F www.facebook.com/berufsreise

WIFI Tirol W www.tirol.wifi.at

Berufs-Informations-Computer (BIC) W tirol.bic.at Berufsvideos W www.karrierevideos.at

bfi Tirol W www.bfi-tirol.at Volkshochschule Tirol W www.vhs-tirol.at

Berufssuche W www.whatchado.com

Kontaktadressen Informationen zur Lehre Bildungsabteilung der Tiroler Wirtschaftskammer W www.tirol-bildung.at Lehrbetriebsübersicht W www.wko.at/lehrbetriebsuebersicht TyrolSkills – Lehrlingswettbewerbe der Tiroler Wirtschaftskammer W www.lehrlingswettbewerb.at Tiroler Fachberufsschulen Lehre nach der Matura W www.tirol.gv.at/lehre Lehrlingsstelle für land- und forstwirtschaftliche Lehrberufe W www.lehrlingsstelle.at Lehre Plus Matura W www.lehreplusmatura.tirol Auslandspraktikum für Lehrlinge W www.xchange-info.net W www.ifa.or.at Offene Lehrstellen in Tirol W www.karrieremitlehre.tirol Offene Lehrstellen in ganz Österreich W www.ams.at/lehrstellen

Informationen zu Schulen Datenbank aller Tiroler Schulen W www.tibs.at Berufsbildende Schulen in Österreich W www.abc.berufsbildendeschulen.at Bildungsdirektion für Tirol W www.bildung-tirol.gv.at Schulpsychologischer Dienst W www.bildung-tirol.gv.at/service/schulpsychologie

Bildungsconsulting der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 116, WIFI Campus A, 6020 Innsbruck T 05 90 90 5-7244 E bildungsconsulting@wktirol.at W www.bildungsconsulting.at Bildungsabteilung der Tiroler Wirtschaftskammer Egger-Lienz-Straße 118, 6020 Innsbruck T 05 90 90 5-7302 E bildung@wktirol.at W www.tirol-bildung.at Bildungsdirektion für Tirol Heiliggeiststraße 7, 6020 Innsbruck T 0512 9012-0 E office@bildungsdirektion-tirol.gv.at W www.bildung-tirol.gv.at Arbeitsmarktservice Tirol Schöpfstraße 5, 6010 Innsbruck T 050 904 740 E ams.innsbruck@ams.at W www.ams.at/tirol infoeck – Jugendinfo Tirol Kaiser-Josef-Straße 1, 6020 Innsbruck T 0512 571799 E info@infoeck.at W www.mei-infoeck.at


GESTALTE DIE ENERGIEZUKUNFT MIT und werde Teil unseres Teams.

– Schweißer:in bzw. Rohrschweißer:in – auch Quereinsteiger willkommen (m/w/d) – Maschinenbautechniker:in / Motormonteur:in (m/w/d) – CNC-Facharbeiter:in (m/w/d) – Experte Produktionsund Beschaffungsplaner:in (m/w/d)

– Elektriker:in, Prüfstandelektriker:in, Instandhaltungstechniker:in im Bereich Elektrik (m/w/d) – Mitarbeiter:in in Finanz- und Rechnungswesen (m/w/d) – Lehrlinge in technischen Berufen 2022 (m/w/d)

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