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Standpunkte 03/2022

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IT-Sicherheit

e „D r neue rK ieg ist cyber“

bei KSB aus Frankenthal

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NORDMETALL Standpunkte

3 / 2022

o F to: KSB

„Peinlich ist es mir nicht, über den I T-Angri auf unser gen weltweit z u m Erliegen kam, darunter auch der mit -Mitglied K SB Service in Bremen. Unternehmen zu sprechen. e H ute sind solche Attacken dem NOR DM ETALL Alltag für Unternehmen“, sagt Stephan Timmermann, Anschließend wurden alle Server heruntergefahren, Sprecher der Geschäftsleitung des Pumpen- und Arma - nacheinander geprü f t und gebootet. „Nu r noch die turenherstellersKSB aus dem pfälzischen Frankenthal. händische Produktion lief weiter, aber die Lagerver „Es ist nicht mehr die Frage, ob ein Angri erfolgt, son - waltung wurde immer schwieriger und der e V rtrieb dern wann“, sagt I T-Leiter Michael K reth. funktionierte nicht mehr, weil keine Anfragebearbei Anfang April hatte ein I T-D ienstleister ein auälliges tung mehr möglich war“, berichtet Timmermann. D ie e V rhalten im Netz werk gemeldet, das bei K SB mehrere Produktion war vier Tage lang lahmgelegt und die - Prü Hu ndert Server umfasst. „D ie Täter haben die feine fung der Sys teme aufwendig, bevor sie wieder neu - ge K l inge eingesetz t , denn sie hatten die Schadsoftware startet wurden. Eine o W che nach der Entdeckung des modiz iert, sodass sie vom Vi renscanner nicht er - Angris lief die Fertigung wieder an, aber erst Ende kannt wurde“, erklärt K reth. a W hrscheinlich wurde Ju ni waren alle Arbeiten beendet. Wi„ r haben nach sie per Mail ins Netz geschleust, wo sie Kontakt z u ei- dem Prinz ip ,Sicherheit vor Schnelligkeit' gehandelt“, nem Command-and-Control-Server aufnahm. w Z ei sagt derK SB -Chef. Tage später beschloss die G eschäftsfü h rung, das ganze Sys tem vom I nternet z u nehmen. Mit der Folge, dass Millionen-Euro-Schaden etwa die Arbeit im Homeoce nicht mehr möglich war Der nanzielle Schaden ist nicht genau bezi erbar, liegt und dass der Austausch z w ischen den Niederlassun - aber im Bereich von mehreren Millionen Euro, etwa weil Kunden zur Konkurrenz abgewandert seien. Da dem Angri keine Erpressung wie bei Ra nsomware-At tacken folgte, konnten die Täter nicht ermittelt und auch kein Schadenersatz verlangt werden. a N ch diesen Erfahrungen hält Timmermann drei Empfehlungen für sinnvoll: erstens, die Mitarbeiter bezüglich der IT-Sicher heit kontinuierlich z u sensibilisieren, z weitens, die modernsten Vi renscanner zu nutzen und drittens, das ERP, das System zur geschäftlichen e R ssourcenplanung, mit Schutz m auern einz u richten. „ D a s ist nun mal der Dr. Stephan Timmermann Preis der D i gitalisierung“ , so der K S B -Chef. Sprecher der Geschäftsleitung


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