Die Wirtschaft, Nr. 17, 25. September 2020

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NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 2

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Pinke Seiten HERBSTPFLEGE IM GARTEN

Die Zeitung der Wirtschaftskammer Vorarlberg

75. Jahrgang • 25. September 2020 • Nr. 17

Energie – Klimaschutz – Nachhaltigkeit:

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INHALT

Schwerpunkte dieser ausgabe: 5

Arbeitsmarkt. Wirtschaftskammer, Land und AMS Vorarlberg haben mit dem „Vorarlberg-Bonus“ eine neue Unterstützungsmaßnahme zur Lehre entwickelt.

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THEMA. Energie – Klimaschutz – Nachhaltigkeit: Für die Wirtschaftskammer Vorarlberg keine leeren Phrasen.

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Interview. IC-Spartenobmann Bitschnau fordert Transformationsoffensive.

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Extra mit den Themen Nachhaltigkeit und E-Zukunft sowie Zeiterfassung.

KOMMENTAR

Warum jetzt? Wann, wenn nicht jetzt!

Hans Peter Metzler WKV-Präsident

foto: StuDio faSchiNg

„Zusammenarbeit in dieser wichtigen Sache ist gefragt. Land, AMS und WKV zeigen es vor!“

Liebe Unternehmerin, lieber Unternehmer, Recruitingprozesse für die Lehre haben im März nur sehr eingeschränkt stattgefunden. Auch das unterstützende System der Schule hat gefehlt. Die so wichtigen berufspraktischen Tage und andere Möglichkeiten wie Schnuppertage, bei denen junge Leute ihre Talente ausprobieren können, sind entfallen. Wichtige Begegnungen fanden nicht statt, das bestätigen auch die Jugendcoaches, mit denen die Ausbildungsberater nun noch enger zusammenarbeiten. Corona lässt grüßen. Wir nehmen wahr, dass schwächere Jugendliche es aktuell noch schwerer haben als sonst. Firmen sind und waren sich coronabedingt nicht sicher, ob sie ausbilden sollen. Betroffen sind davon in erster Linie Jugendliche mit besonderen Anforderungen wie schulischen Defiziten, einem schwierigen sozialen Umfeld oder einer fehlenden Berufswahlreife. Auf diese müssen wir ganz gezielt den Fokus richten. Nach wie vor gibt es einen deutlichen Überhang an Lehrstellen gegenüber Lehrstellensuchenden. Das belegt auch das Ergebnis unseres laufenden Monitorings im Stab der Wirtschaft. Mit dem „Vorarlberg-Bonus“ – einer zusätzlichen Förderung neben den vielen bereits existierenden Fördermodellen im Lehrlingsbereich – wollen wir Betriebe motivieren, Jugendlichen, die bislang aus diversen Gründen keine Lehrplatzzusage bekommen haben, dennoch eine Ausbildung anzubieten. Zusammenarbeit in dieser wichtigen Sache ist gefragt. Land, AMS und WKV zeigen es vor!


WIRTSCHAFTSKAMMER

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WIRTSCHAFTSKAKMMER

IN EIGENER SACHE

Sehr geehrte Unternehmerin, sehr geehrter Unternehmer! W

ir durchleben gerade sehr bewegte Zeiten. Als Wirtschaftskammer sind wir bestrebt, Ihnen in dieser Krisenphase als starker und kompetenter Partner zur Seite zu stehen. Neben der laufenden Information zu aktuellen Entwicklungen haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit Mitte März rund 100.000 Beratungen durchgeführt, um die Vorarlberger Unternehmen bestmöglich durch diese Ausnahmesituation zu begleiten. Nur funktionierendeUnternehmen sorgen fürArbeitsplätze und Kaufkraft! Deshalb haben wir von Beginn an massiv auf die Regierung eingewirkt und Unterstützungsmaßnahmen, wie eine möglichst praktikable Kurzarbeit, die Stundung von Abgaben sowie finanzielle Hilfen (Überbrückungskredite, Härtefallfonds, Fixkostenzuschuss und Investitionsprämie) durchgesetzt. Aus zahlreichen Gesprächen wissen wir, dass die Betroffenheit von Branche zu Branche unterschiedlich, aber die Situation für alle gleichermaßen herausfordernd war und ist. Wir haben daher zu Beginn der Corona-Krise entschieden, die für das 1. Quartal 2020 vorgesehene gesetzlicheVorschreibung der Grundumlage auszusetzen und auf die Zeit nach dem Aufheben des Lockdowns zu verschieben. Die Herausforderungen werden aber nicht weniger, Zusammenhalt ist gefragt, eine solidarische Unternehmerschaft ist mehr denn je von enormer Bedeutung. Mit Ihrer Grundumlage geben Sie uns die Kraft, Ihre Anliegen unabhängig zu vertreten und Ihnen mit kompetenten Serviceleistungen zur Seite zu stehen. Die Höhe der Grundumlage wird von den Mitgliedern der jeweiligen Fachgruppe selbst festgelegt und kommt zur Gänze Ihrer Fachgruppe zugute. Für Unternehmen, die von der Corona-Krise besonders betroffen sind, besteht die Möglichkeit einer Stundung, Ratenzahlung oder – in gravierenden Fällen – eines Nachlasses der Grundumlage. • •

Bei Fragen stehen wir unter T 05522 305-1157 sehr gerne zur Verfügung. Bitte nutzen Sie auch weiterhin unsere Corona-Hotline für Ihre Anliegen: T 05522 305-7755 Weiterführende Informationen finden Sie auch im Internet unter wko.at und news.wko.at

Herzliche Grüße, viel Erfolg und bleiben Sie gesund!

foto: Dietmar WalSer

Christoph Jenny WKV-Direktor

Christoph Jenny Direktor der Wirtschaftskammer Vorarlberg


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MAGAZIN

LEHRE IN VORARLBERG

„Vorarlberg Bonus“ als neue Maßnahme für die Lehre

Unterstützung. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie stellen den Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen. Land, Wirtschaftskammer und AMS Vorarlberg haben deswegen mit dem „Vorarlberg-Bonus“ eine neue Unterstützungsmaßnahme im Bereich der Lehre entwickelt.

D

er Stab der Vorarlberger Wirtschaft von Wirtschaftskammer und Land hat sich mit Maßnahmen für eine Belebung der Lehrlingsausbildung befasst. „Neben den bereits existierenden Förderungen für Ausbildungsbetriebe wurde mit demVorarlberg Bonus‘ ein neues vorarlbergspezifisches Programm initiiert“, informierte der Landeshauptmann: „Die Ausbildungs- und Beschäftigungsgarantie bleibt selbstverständlich aufrecht.“ Der Bonus richtet sich insbesondere an die betriebliche Aus-

Land, Wirtschaftskammer und AMS Vorarlberg haben mit dem „Vorarlberg Bonus“ eine neue Unterstützungsmaßnahme im Bereich der Lehre entwickelt.

bildung von Jugendlichen mit besonderen Anforderungen (schulischeDefizite, schwieriges sozialesUmfeldoder fehlende Berufswahlreife). „Wirwollen Jugendlichen den Weg ins Arbeitsleben erleichtern und den Betrieben die dringend benötigten Fachkräfte zur Verfügung stellen“, erklärteWirtschaftskammer-Präsident Metzler. „Die Lehre ist ein Modell, das die Jugendlichen in ihrer zukünftigen beruflichen Entwicklung unterstützt“, bekräftigte Landesrat Tittler. Erste Berechnungen gehen davon aus, dass der „Vorarlberg-Bonus“ rund eine Million Euro kosten wird. Der „Vorarlberg-Bonus“ besteht aus zwei Stufen: 1.) Bonus fürAusbildungvon Jugendlichen, die noch keine Lehrstelle gefunden haben: Gefördert wird die Aufnahme von Lehrlingen, die noch keine Lehrstellenzusage haben, insbesondere „benachteiligte“ Jugendlicher Das sind zum einen Jugendliche, die vom Jugendcoaching begleitet werden, und zum anderen solche, die

von der Berufsausbildungsassistenz betreut werden. Wird ein Jugendlicher dieser Zielgruppe als Lehrling aufgenommen, wird eine Förderung von 5.000 Euro gewährt. Die Förderung wird zusätzlich zu allfälligen Förderungen anderer Institutionen (Bund, AMS, …) ausgezahlt. Die Kosten werden je zur Hälfte von Land und Wirtschaftskammer getragen. 2.) Bonus für Übernahme von Jugendlichen aus ein überbetrieblichenAusbildungseinrichtung: Der einmalige Zuschuss beträgt 2.500 Euro. Die Förderung wird zusätzlich zu allfälligen Förderungen anderer Institutionen (Bund, AMS, …) ausgezahlt (keine Anrechnung). Enge Kooperation der Partner inVorarlberg Um möglichst vielen Jugendlichen die Chance auf eine passendeAusbildung zu ermöglichen, setzten dieAkteure Land,WKV,AMS und BIFO als gemeinsame Institution des Landes und der WKV im Sommer 2020 auf enge KooperationundAbstimmung,wasdeutlichWirkungzeigt.Sosind vieleUnternehmen, großewie kleine, bereit, heuer zusätzliche Lehrstellen anzubieten.Auch die Schulen haben ihre Angebote an Schulplätzen erhöht. „Durch die Zusammenarbeit mit dem AMS kann sichergestellt werden, dass Jugendliche auf der Suche nach einer Ausbildung bestmöglich unterstützt werden und Zugang zu passenden Informationen und Angeboten haben,“ informierte AMSChef Bereuter. Neben diesen Neuerungen bleiben die bewährten InstrumentewiedieBeschäftigungs-undAusbildungsgarantie, die Lehrstellenförderung,der LehrlingsbonusdesBundes oder der Lehrlingsbonus+ 2020 natürlich bestehen.


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thema Klimaschutz: ökologisch und ökonomisch erfolgreich sein

Standortfaktor Umwelt & Energie Die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen, zukunftsfähigen und starken Wirtschaftsstandort werden immer schwieriger. Umweltpolitik ist eines der zahlreichen wichtigen Themenfelder, mit denen sich die Wirtschaftskammer gemeinsam mit den heimischen Unternehmen intensiv auseinandersetzt.

Klimawandel. Vorarlberg bleibt in Sachen Klimaschutz und Energieeffizienz Vorreiter. Das verdanken wir vor allem auch den starken und freiwilligen Bemühungen der heimischen Wirtschaft.

D

ie Wirtschaft kann den Klimawandel vor allem deshalb meistern, weil bereits früh erkannt wurde, dass Kreativität, Kompetenz und Innovation, Forschung und Entwicklung, Netzwerkpflege und das Mitwirken bei der Gestaltung von Rahmenbedingungen der Schlüssel zum Erfolg sind - und die Tatsache, dass wir als Wirtschaftskammer das Thema Nachhaltigkeit nicht nur als Trend betrachten, sondern ständig an allen möglichen Stellschrauben justieren, an Entwicklungen und Projekten dranbleiben und Neues anstoßen. Vor allem aber die heimische Wirtschaft ist in Sachen Energieeffizienz und Treibhausgas-Ausstoß seit vielen Jahren bemüht: Obwohl der Energieverbrauch noch nicht im intendierten Maß angepasst werden konnte, ist die generelle Entwicklung sehr erfreulich und eine Trendumkehr messbar. „So nahm der Produktionsindex der Wirtschaft um 45 Prozent zu und das Bruttoregionalprodukt stieg um 64,3 Prozent. Demgegenüber steht eine Zunahme am Endenergieverbrauch von 2,7 Prozent im selben Zeitraum“, betont Hans Peter Metzler, Präsident der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Der Energieverbrauch ist bei gleichzeitigem Bevöl-

kerungs- und Wirtschaftswachstum also kaum gestiegen und konnte in Bezug auf die Wirtschaftsleistung sogar deutlich gesenkt werden. Denn die Energieintensität der heimischen Wirtschaft – also der Energieverbrauch pro Bruttoregionalprodukt – wurde um rund 40 Prozent verbessert. Dazu kommt, dass durch den Ausbau erneuerbarer Energieträger und das nur geringfügige Wachstum des Energieverbrauchs die energiebedingten CO2-Emissionen um 5,5 Prozent gesunken sind. „Es zeigt sich einmal mehr, dass der Weg der Vorarlberger Wirtschaft mit den großteils freiwilligen Maßnahmen der richtige ist. Der nachhaltige, verantwortungsvolle und effiziente Umgang mit Energie und Ressourcen wurde schon lange als zentraler Standort- und Wettbewerbsfaktor erkannt“, stellt Metzler klar. Vorreiter sein Eine fortschrittliche Energiepolitik kann nicht ohne Berücksichtigung von Wettbewerbsfaktoren und globalen Entwicklungen betrieben werden. Und sie darf auch keinesfalls durch Überregulierung, zunehmende gesetzliche Eingriffe und Auflagen erschwert werden. Immer wieder werden Abgaben und Steuern auf Treibhausgase gefordert, die den vermeintlich effizientesten Weg zur Reduktion des Ausstoßes darstellen. Die „Modellregion Vorarlberg“ zeigt, wie es auch ohne zusätzliche bürokratische Hürden gehen könnte und ruht sich auch hier nicht auf den bisher erzielten Erfolgen aus. Zur Erinnerung ein kurzes Zahlenspiel: Der österreichische Anteil an den globalen Emissionen beträgt nur ca. 0,2 Prozent – von diesem Globalanteil wiederum fallen in Vorarlberg lediglich 0,006 Prozent an, das sind drei Prozent der österreichischen CO2-Emissionen. Allein die sechs größten CO2-Emittenten der Welt stoßen über 60 Prozent des Globalanteils aus. Die Zahlen sprechen für sich. „Inwiefern müssen wir uns dann in Vorarlberg – und in Österreich – die Frage stellen, ob Klimaziele nur dann erreicht sind, wenn das Reduktionsziel auf eigenem Boden und unter einer quasi hermetischen Kuppel umge-


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THEMA

foto: freDerick SamS

MEINUNGEN

„Die Vorarlberger Betriebe nehmen im Umgang mit Ressourcen und in Sachen Effizienz österreichweit eine absolute Vorreiterrolle ein. Sie haben das „Zieldreieck“ Ökologie, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit schon lange erkannt.“

setzt wird? Der Klimawandel braucht eine globale Lösung. Es braucht Ideen, Vorreiter und Nachahmungspotenzial – und denWillen dazu. Umwelt undWirtschaft dürfen nicht auseinanderdividiert werden, es braucht vielmehr eine wirtschaftsverträgliche Umsetzung umwelt- und energiepolitischer Rahmenbedingungen“, fordert Metzler. Verantwortung übernehmen Unter konsequenten Bemühungen auf meist freiwilligerBasisleistendieheimischenBetriebemitkreativenund innovativenAnsätzen sehrviel.Vorarlberg kann heutevorzeigen, dass man ökologisch und ökonomisch erfolgreich sein kann. „Unsere exportstarken und mit Schlüsseltechnologien ausgestatteten Unternehmen haben nicht nur das Potenzial, gleichermaßen marktfähige wie auch nachhaltige und klimafreundliche Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen nach außen zu tragen. Auch von innen wirddernachhaltigeUmgangaufverschiedenstenEbenen gelebt. Dass wir hier längst eine Vorreiterrolle eingenommenhaben,zeigtvorallemauchdiebeeindruckendeBilanz von Ökoprofit“, führt WKV-Direktor Christoph Jenny aus. Seit über 20 Jahren ist mit dem Netzwerk ein regional stark verankertesundanerkanntesUmweltmanagementsystem etabliert. Über 170 Betriebe sind heuteTeil davon. DieWirtschaftskammer Vorarlberg unterstützt und begleitet Ökoprofit seit vielen Jahren als Träger, ist maßgeblich an der EntwicklungdesNachhaltigkeitsmodulsÖKOPROFITPlus beteiligt und selbst zertifiziert.Wir können mit gutem Beispielvorangehen und hinterfragen,waswir selber noch an unseren Standorten verbessern können“, sagt Jenny. DadurchkönnedieWirtschaftskammerVorarlbergauchselbst praxisorientierte Expertise zurweiterenAusgestaltung der Inhalte des Umwelt- und Nachhaltigkeitsmanagements beisteuern. Auf dem großen Dach am WIFI-Standort in DornbirnwirdeinePhotovoltaik-AnlageinBetriebgenom-

Vorarlberg kann seine Vorreiterrolle nützen und im besten Fall Nachahmer finden.

men, die in Zusammenarbeit mit der illwerkevkw im RahmeneinesContractingsrealisiertwird.AufeinerFlächevon über 400 Quadratmetern sollen 244 Photovoltaik-Module mit einer Gesamtleistung von rund 81 „Kilowatt-Peak“ für einen jährlichen Ertragvon ca. 81.000 Kilowattstunden sorgen. Das entspricht dem Jahresverbrauch von ca. 17 Haushalten. Nach der Inbetriebnahme wird der WIFI-Standort rund 98 Prozent des erzeugten Sonnenstroms direkt nutzen können. Für das große Ganze Dreh- und Angelpunkt in unseren Bemühungen bleibt stets die klareVision:Vorarlberg soll eine international angesehene Modellregion für nachhaltige Entwicklung, Klimaschutz und Energieeffizienz werden und seine wirtschaftliche Innovationskraft für enkeltaugliche Lösungen nutzen.DazubrauchteseinegemeinsamePositionierung, die zusammen mit der umfassenden Kommunikation der Themenforciertwerdenmuss.„Dasgelingtvorallemdann, wenn die Leistungen unserer Unternehmen sichtbar sind undsoüberregionaleStrahlkrafterlangen“,führenMetzler und Jenny aus. Nachlesen! „WarumNachhaltigkeitkeinSelbstläuferist“undwelche Maßnahmen dieWirtschaftskammerVorarlberg zu diesem Zukunftsthemaumsetztundausarbeitet,könnenSieinunserer Sonderbeilage „Gestärkt aus der Krise aufVorarlberger Art!“ vom 11. September 2020 nachlesen: bit.ly/gestaerkt Simon Groß

foto: Dietmar WalSer

Hans Peter Metzler WKV-Präsident

„Nachhaltigkeit und Klimaschutz – das muss auf allen Ebenen gefördert werden, auch indem wir selbst dazu beitragen.“ Christoph Jenny WKV-Direktor


MAGAZIN

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DATEN & FAKTEN

Zahlen spiel Bewegung am Arbeitsmarkt 12.909

mit

Zum Stichtag Ende August 2020 waren 12.909 Personen arbeitslos vorgemerkt.

Prozent 7,2 , unter rigste Arbeitslosenquote Vorarlberg die viertnied hat nitt von 9,0 Prozent. dem österreichweiten Sch

- 199

29.727 Aktuell sind 29.727 Beschäftigte in Kurzarbeit.

2.000

Knapp 2.000 Verlängerungen der Corona-Kurzarbeit in Phase 2

Der Bestand an offenen Stellen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.064 Stellen.

Im Vergleich mit dem Vormonat gab es einen Rückgang von 199 vorgemerkten Arbeitslosen.

Stand August 2020: 32.300

220 Mio. Euro

Das AMS Vorarlberg hat bisher 220 Mio. Euro an Corona-Kurzarbeitsbeihilfe ausbezahlt.

LEHRVERTRAGSANMELDUNGEN

Hier kann eine positive Tendenz festgestellt werden, die sich ganz klar zurückführen lässt auf die enge Verzahnung zwischen Jugendcoaches und Ausbildungsberatern sowie einen laufenden Monitoringprozess, durch den allfällige Lehrstellen-Lücken bereits frühzeitig erkannt werden können.

Juni -20,4% Juli -12,1% August -8,2% QUELLE: AMS-ARBEITSMARKTDATEN AUGUST 2020; GRAFIK: ISTOCK/SIMON GROSS


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magazin KRISENHILFE

Mit dem Förderinstrument sollen Unternehmerinnen und Unternehmer Unterstützung für ihre persönlichen Lebenshaltungskosten bekommen. Seit Mittwoch ist die Härtefall-Fonds-Einreichung für den sechsten „Corona-Monat“ (16. August bis 15. September) möglich. Achtung: Gelder aus dem Fonds können innerhalb der neun Monate nur sechsmal beantragt werden. Muster-Anträge, Fallbeispiele und ausführliche Informationen finden Sie unter: wko.at/haertefall-fonds

9. OKTOBER 2020

Digitale Lange Nacht der Forschung Alle zwei Jahre findet Österreichs größte Wissenschaftsveranstaltung – die „Lange Nacht der Forschung“ (LNF) – statt. In Zeiten wie diesen kann diese Veranstaltung jedoch nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Daher wird 2020 ein Ausschnitt des geplanten Programms virtuell angeboten. Am 9. Oktober 2020 findet die LNF erstmals in digitaler Form statt. Dabei haben die digitalen Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, über die Website in die Welt der Forschung und Technik einzutauchen, auch in Vorarlberg wird ein vielseitiges virtuelles Programm geboten: langenachtderforschung.at/vbg

Weiterbildung für Unternehmen

Wer ein Unternehmen hat, muss ständig am Ball bleiben. Die Wirtschaftskammer bietet für ihre Mitglieder zahlreiche kostenlose Webinare an: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können den vortragenden Expertinnen und Experten mittels Chat Fragen stellen. Die Vortragenden gehen sofort auf die Fragen ein und können zusätzlich die Antwort mit detaillierten Infos zu einem späteren Zeitpunkt online stellen. Die inhaltliche Palette der Online-Seminare ist breit gefächert. Aktuelle Seminare unter. wko.at/webinare

foto: ruiz cruz/NaDiNe StuDeNy photography

Härtefall-Fonds: Update

WEBINARE

„Zwei Themen brennen jungen Unternehmerinnen und Unternehmern jetzt in Zeiten von Covid-19 besonders unter den Nägeln: Resilienz und Digitalisierung.“ Christiane Holzinger Bundesvorsitzende der Jungen Wirtschaft

Jawohl! Nein danke! Breite Allianz für bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie Ein gesellschaftliches Schlüsselthema ist die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Besonders die Corona-Pandemie hat das Fehlen von flächendeckenden, qualitätsvollen Kinderbetreuungsmöglichkeiten noch einmal deutlich gemacht. Die Forderungen nach einer flexiblen und leistbaren Kinderbetreuung wurden nun in einer breiten, österreichweiten Allianz nochmal in den Fokus gerückt: Das gemeinsame Forderungsprogramm von Vertreter/-innen der Wirtschaftskammer, der Arbeiterkammer, der Landwirtschaftskammer sowie der Industriellenvereinigung umfasst den Rechtsanspruch auf einen Platz in der Kinderbetreuung, mehr organisatorische und personelle Ressourcen sowie an die Arbeitswelt und Lebensrealität angepasste Öffnungszeiten sowie Schließtage. (ba)

Fragwürdige Kommunikation Die westlichen Bundesländer haben wieder einmal gesprochen: Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr vorverlegt. Als Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, wie es heißt. Für die Tourismusbranche ist dies nach den eben ausgesprochenen Reisewarnungen ein weiterer Schlag ins Gesicht und quasi ein Knock-out für die Nachtgastronomie. Die Entscheidungsträger haben dabei eine unterirdische Kommunikation an den Tag gelegt. Branchenvertreter wie Betriebe mussten die jüngste Maßnahme aus den Medien erfahren. Keine Abstimmung, kein Einbeziehen, um die jetzt offenen Fragen im Vorfeld zu klären. Stattdessen machen sie vor allem eines: Sie stellen die Gastrobranche in ihrer Gesamtheit zu Unrecht als Sündenbock für die steigenden Fallzahlen hin! (moh)


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MAGAZIN

STAB DER VORARLBERGER WIRTSCHAFT

„Wir sind keine epidemiologische Insel“

Der Expertenstab der Wirtschaftskammer und des Landes hat sich bei seinem inzwischen fünften Treffen vor allem mit der aktuellen epidemiologischen Entwicklung befasst, zu der Public Health-Experte Dr. Armin Fidler interessante Inputs lieferte.

5. Stab der Vorarlberger Wirtschaft in der Wirtschaftskammer Vorarlberg.

I

m Mittelpunkt des jüngsten Stabs der Vorarlberger Wirtschaft standen die Ausführungen des Public Health-Experten Dr. Armin Fidler zur aktuellen epidemiologischen Entwicklung, die Berichte der Sparten, die Themen eCommerce, Regionalvergabe und das Corona-Handbuch, in dem eine Vielzahl von Empfehlungen für Schutzmaßnahmen und Vorgehensweisen für heimische Unternehmen zusammengefasst sind sowie weitere Updates zu den bereits vergebenen Tickets.

Public-Health-Experte Armin Fidler

Zu sorglos „Die aktuellen Fallzahlen geben natürlich Anlass zur Sorge“, betonte Dr. Armin Fidler, der im Rahmen des Stabs Einblicke in die Entwicklung der Corona-Zahlen gab. Dabei verwies er auf den Umstand, dass die Maßnahmen in den Nachbarländern – etwa die Registrierung in der Gastronomie oder die ausgeweitete Maskenpflicht – teilweise schärfer waren, während man in Österreich im Sommer seiner persönlichen Einschätzung nach eventuell etwas zu sorglos gelebt und Maßnahmen zu früh gelockert habe. „Auch wenn wir zusätzliche Indikatoren und Multiplikatoren betrachten, ändert das nichts daran, dass die Fallzahlen mit einem höheren Risiko verbunden sind“, führte Fidler aus und verwies in weiterer Folge darauf, dass er im Herbst mit der Unterscheidung zwischen Corona-Erkrankung und „gewöhnlicher“ Grippe als große Herausforderung rechne. Zudem war es dem Gesundheitsexperten ein wichtiges Anliegen, genauer auf die Entstehung des zurzeit umstrittenen

FOTO: WKV

Ampelsystems einzugehen, deren Implementierung praktisch auf zwei Schienen erfolgt: So ist die technische Lösung der Ampel bereits drei bis vierWochen früher fertig gewesen, als das politische Pendant, also die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen, die durch die üblichen Wege verzögert werden können. „Daraus ergibt sich natürlich eine Inkongruenz aus Technik und der zu treffenden Maßnahmen. Bisher basiert die Ampel auf Empfehlungen“, führte Fidler aus. Land gibt Corona-Handbuch aus „Im Fokus steht weiterhin, die Infektionszahlen möglichst beherrschbar zu halten“, sagte Wirtschaftslandesrat Marco Tittler. Mit dem Corona-Handbuch gibt es nun eine weitere Initiative für einen wirksamen Gesundheitsschutz. „Die Unternehmen haben bewiesen, dass sie vorbildlich und sehr diszipliniert alle erforderlichen Maßnahmen umsetzen – von Hygiene- und Abstandsregeln, über Regeln für Absonderungen bis hin zur Nachverfolgbarkeit von Infektionsketten. Die Fülle an Maßnahmen und Empfehlungen ist recht umfangreich. Um diese Informationen einfach und kompakt zugänglich zu machen, wurde eine Übersicht mit aktuellen Empfehlungen zum Corona-Infektionsschutz veröffentlicht“, informierte Tittler. Auf 24 Seiten wird auf alle wesentlichen Bereiche eingegangen – neben den ganz individuellen Schutz- und Hygienemaßnahmen auch auf spezifischere Sicherheitsvorkehrungen etwa bei Besprechungen, Sitzungen oder Veranstaltungen bzw. Maßnahmen räumlicher oder organisatorischer Natur, Urlaubsregelungen, dieAbwicklungvon Screening- undTest-Angeboten, im Bedarfsfall auch die Einsetzung eines Krisenteams oder die Vorgehensweise bei Verdachts- und Erkrankungsfällen im Unternehmen. Gerade in Krisenzeiten braucht es zur verstärkten regionalen Wertschöpfung auch entsprechende Auftragsvergaben. Von der Wirtschaftskammer Vorarlberg wird daher intensiv an einer Neuauflage des Handbuchs zur Regionalvergabe gearbeitet. Darüber hinaus stehen vor allem die entsprechenden Schulungskonzepte zu rechtssicheren Vergabeprozessen sowie die Ausrollung eines praktikablen Assistenzsystems für die Gemeinden und weitere Institutionen im Fokus. Die „To do‘s“ für den heimischen (Online-)Handel stehen vor allem im Zusammenhang mit dem steigenden Onlinehandelsvolumen und dem sich ändernden Kaufverhalten bzw. den Kundenanforderungen, während im stationären Handel teilweise ein sinkendes Umsatzvolumen festgestellt wird. Konkrete Maßnahmen zu einer eCommerce-Initiative werden derzeit ausgearbeitet.


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MAGAZIN

TRANSPORT UND VERKEHR

Bergbahnen mit Sommerumsatz zufrieden

Bilanz. Die Umstände der Sommersaison waren einzigartig und herausfordernd. Angesichts dieser Rahmenbedingungen zeigen sich die Vorarlberger Bergbahnen mit dem Ergebnis der Sommersaison 2020, einem leichten Umsatz-Minus von rund 2,3 Prozent, zufrieden.

m 29. Mai 2020 starteten die Bergbahnen verspätet in die Sommersaison – bis zuletzt waren die gesetzlichen Rahmenbedingungen unklar. Nichtsdestotrotz sind die Seilbahnbetreiber optimistisch geblieben und haben es innerhalb kürzester Zeit geschafft, die geforderten Hygiene- und Sicherheitskonzepte umzusetzen, Mitarbeiter zu schulen und für die neue Situation zu sensibilisieren. Angesichts dieser Herausforderungen und der fehlenden Betriebstage ist das Ergebnis der Sommersaison 2020 erfreulich: Mit einem leichten Umsatz-Minus von 2,3 Prozent ist dieses dann doch besser ausgefallen als im Frühjahr nach dem abrupten Ende der Wintersaison zu befürchten war. „Trotz des leichten Minus von 2,3 Prozent sind wir mit dem Ergebnis zufrieden. Im Rahmen der Sommer-Umfrage unter den Seilbahnbetreibern bewertet die Mehrzahl der Unternehmen die Sommersaison unter den gegebenen Umständen als deutlich positiv. Allerdings ist uns allen bewusst, dass wir uns auf dünnem Eis bewegen und sich die Situation jederzeit ändern kann“, zeigt sich Hannes Jochum, Obmann der Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg, realistisch.

Gutes Wetter und attraktives Angebot zahlen sich aus Ausschlaggebend für das zufriedenstellende Gesamtergebnis war neben dem guten Wetter das breite Erlebnisangebot der heimischen Seilbahnen. „Wir haben in den vergangenen Jahren sukzessive in den Gesamtjahrestourismus investiert – das hat sich in diesem Sommer besonders ausgezahlt. Da unser Angebot im Freien stattfindet und damit bestmögliche Sicherheit bietet, konnten wir heuer zusätzliche Anreize schaffen, um den Urlaub bzw. die Freizeit in den Bergen zu verbringen“, erklärt Jochum. Spannend ist in diesem Zusammenhang auch die Zusammensetzung der Gäste. Die größte Besuchergruppe bilden die deutschen Urlauber – bei ihnen stieg dieses Jahr die Nachfrage wesentlich. Knapp ein Drittel aller Gäste kam heuer aus Vorarlberg, weniger als

FOTO: KLEINWALSERTAL TOURISMUS

A

Ausschlaggebend für das zufriedenstellende Gesamtergebnis war neben dem guten Wetter das breite Erlebnisangebot der heimischen Seilbahnen. Im Bild: Die Walmendingerhornbahn im Kleinwalsertal.

im Vorjahr. Dafür hat sich die Zahl der Gäste aus den anderen Bundesländern beinahe verdoppelt. Der Anteil der Schweizer hat sich im Vorjahresvergleich kaum verändert. „Wir sind für das Vertrauen der Gäste in unser Angebot sehr dankbar. Dass der Betrieb unter den gegebenen Hygienevorschriften so gut funktioniert, ist zu einem großen Teil auf das Verständnis und die Disziplin der allermeisten Gäste zurückzuführen. Entscheidend für das Gesamtergebnis 2020 wird aber für viele Bahnen der Verlauf der kommenden Wintersaison sein – schließlich ist der Winter nach wie vor unser Kerngeschäft“, resümiert Jochum. Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg Die Fachgruppe der Seilbahnen Vorarlberg vertritt die Interessen von 71 Mitgliedern und 32 Skigebieten. Vorarlbergweit sind 306 Bahnen und Lifte in Betrieb, die insgesamt rund 1.000 Pistenkilometer bedienen. Durchschnittlich sind über 1.000 Mitarbeiter und 20 Lehrlinge bei den Vorarlberger Seilbahnbetrieben beschäftigt. Jährlich erwirtschaften die Vorarlberger Seilbahnen einen Nettoumsatz aus Personenbeförderung von rund 150 Millionen Euro und reinvestieren im Schnitt 50 Millionen Euro.


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MAGAZIN

TOURISMUS

Branche braucht Optionen

Unsicherheiten minimieren Reisewarnungen sind aktuell Hiobsbotschaften und kommen für die Beherbergungsbranche einem Lockdown gleich. Wobei es natürlich immer darauf ankommt, welches Gästeland eine solche ausspricht. Kritisch sehe ich die unterschiedliche Handhabung von Reisewarnungen in den einzelnen europäischen Ländern. Das zeugt von einem unkoordinierten Vorgehen Europas in der Corona-Krise und schadet unserer Branche massiv. Das gehört dringend geändert. Ampelverwirrungen gibt es bereits jetzt schon zu Genüge. Unsere Branche in ihrer Gesamtheit kann zudem nicht als Verursacher für die steigenden Fallzahlen herangezogen werden, sondern diese Steigerung hat andere – vor allem private –Ursachen. Das muss von allen Seiten klar kommuniziert werden und würde helfen, Unsicherheiten zu minimieren.

Sper rstunde 22 Uhr!!!! Die Sperrstunden-Vorverlegung sorgt für Unmut in der Tourismusbranche.

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FOTOS: FREDERICK SAMS

Markus Kegele, Obmann Sparte Tourismus

Sperrstundenvorverlegung. Runder Tisch mit Land soll Klarheit bringen. Vertreter der heimischen Tourismusbranche haben massiv Optionen für die betroffenen Unternehmen eingefordert.

ie Entscheidung der drei westlichen Bundesländer Vorarlberg, Tirol und Salzburg zur Vorverlegung der Sperrstunde auf 22 Uhr lässt für Markus Kegele, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV), viele Fragen offen: „Uns ist klar, dass unser Tourismus durch eine weitere Zunahme der Corona-Infektionsfälle noch stärker betroffen sein wird, als er es bereits ist. Eine weitere Schädigung der Tourismusbetriebe muss daher unbedingt verhindert werden.“ Insgesamt müsse es das Ziel sein, eine Reisewarnung für unser Bundesland sowie einen neuerlichen Lockdown zu verhindern. Dennoch wirft die Entscheidung des Landes zur Sperrstundenvorverlegung für Spartenobmann Kegele einige Fragen auf: „Was ist mit den Hotelgästen, die nach dem Essen im Hotel etwas trinken möchten? Was ist mit den Vereinslokalen? Darf in diesen uneingeschränkt weitergefeiert werden? Was ist mit der Nachtgastronomie, für die das quasi ein Lockdown bedeutet?“ Hier erwartet sich Kegele Klarheit von den Entscheidungsträgern. Für Stefan Köb, Obmann-Stellvertreter und Bregenzer Gastronom, ist die Maßnahme sehr hart, zumal „die Gastronomie nicht als Verursacher für die steigenden Fallzahlen herangezogen werden kann, sondern diese Steigerung andere - vor allem private - Ursachen hat.“ Die Regelung zudem sei nicht zu 100 Prozent zielführend. Fraglich sei, was mit dem Gast nach der Sperrstun-

de passiere, wohin weiche dieser aus? Ist das überhaupt kontrollierbar?“ Er plädiert dann allerdings für strengere Kontrollen dieser Sperrstunde-Maßnahme. „Die Regelung muss fair umgesetzt werden und wenn schon, vor allem für alle gelten“, betont Köb. „Wir werden uns für eine Verlängerung zumindest bis 24.00 Uhr einsetzen. Damit zumindest die geregelte und sitzende Branche, nämlich die Restaurant-Branche eine Möglichkeit der Geschäftshausübung hat.“ Die Landesräte Christian Gantner, Marco Tittler und Martina Rüscher haben die Vertreter der Gastronomie und Hotellerie vergangenen Donnerstag zu einem runden Tisch eingeladen und Lösungen für die Branche zugesichert.

„Wir setzen uns für eine Verlängerung zumindest bis 24.00 Uhr ein.“ Stefan Köb Stv. Spartenobmann


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AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA: Online um die Welt

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m Rahmen von Webinaren informieren Sie unsere Wirtschaftsdelegierten, Branchenprofis, Ökonomen, Technologieexpertinnen und -experten sowie Rechts-, Steuerund Finanzierungsprofis und stehen für Ihre Chat-Fragen zur Verfügung. Und das zu den unterschiedlichsten Branchen, Themen und Ländern. Derzeit sind wir verstärkt online präsent und veranstalten neben den Webinaren auch Wirtschaftsdelegierten-Sprechtage, Marktplätze und andere Events digital. Die Teilnahme ist Wirtschaftskammer-Mitgliedern vorbehalten und für diese kostenfrei. Herbst-Vorschau • 28.09. Neustart, Chancen, Aktuelles in Deutschland, Italien und der Schweiz - Im Nahmarkt durch und aus der Krise • 29.09. Neustart, Chancen, Aktuelles inTschechien, Ungarn und Slowenien – Im Nahmarkt durch und aus der Krise

• 01.10. India & The Future of Blockchain in Finance – Neueste Trends und Entwicklungen • 05.10. Inbetriebnahme & Wartung in Zeiten von COVID-19 – Praxiseinsatz digitaler Lösungen beim Export von Maschinen und Anlagen • 15.10. The Death of Cash? – COVID-19 und die Zukunft des Bargelds • 20.10. The Future of Food: Trends and Developments – That’s the FOODTURE! Alle Veranstaltungen und weitere Details finden Sie auf wko.at

JUNGE WIRTSCHAFT

Mutige Entscheidungen, verrückte Erfahrungen Während der letzten Wochen und Monate wurden viele mutige Entscheidungen getroffen, verrückte Erfahrungen gemacht und innovative Lösungsansätze entwickelt. Die Junge Wirtschaft Vorarlberg durfte kürzlich vier Unternehmer/-innen auf der Bühne begrüßen und zusammenbringen, um gemeinsam von neuen Erfahrungen zu lernen. Mit dabei waren Peter Fetz (Hirschen Schwarzenberg), Edith Klinger (ediths), Heinz Huber (Mohrenbrauerei) und Udo Filzmaier (SIE Solutions; Bildungssprecher der Vorarlberger Industrie). In der Gesprächsrunde ging es um spannende Einblicke darüber, was in der herausfordernden Zeit neu gedacht und entwickelt wurde, welche Potenziale und Erfahrungen in die Zukunft mitgenommen werden können und welche neue Chancen sich eröffnen. Mitten im Lockdown hat Edith Klinger das „exklusiv shopping“ ins Leben gerufen: Kunden aus der D.A.CH.FLRegion konnten in einem individuellen Rundgang durch den Laden die gewünschten Produkte via Kamera auswählen, die dann nach Hause geliefert werden konnten. Durch die Krise sei SIE „relativ gut gekommen“, berichtete Udo Filzmaier: „Das liegt vor allem daran, dass wir sehr differenziert aufgestellt sind.“ Dennoch gab Filzmaier den Jungunternehmern und potenziellen Gründern mit auf den Weg, dass „nicht allzu viel nachzudenken“ ab und zu das Richtige sei: „Einfach tun. Wenn man Fehler macht, ist das okay. Aber nichts tun ist das

schlimmste. Wenn man etwas macht, wenn man eine Idee hat, dann muss man schauen, dass man sich gut vernetzt, die richtigen Leute um sich hat und dann Vollgas geben!“ In bereits 6. Generation führt Heinz Huber die Mohrenbrauerei, übernommen hat er 1998. Innovation wird bei der Mohrenbrauerei groß geschrieben: Die neueste Entwicklung ist die Limo „VO ÜS“, eine gemeinsame Kooperation mit der Frastanzer-Brauerei. „Das Thema eigene Limo war immer schon in unseren Köpfen. Während des Lockdowns, in dem verstärkt die Tendenz zum lokal Einkaufen aufkam, passte dann gerade alles zusammen!“ Peter Fetz, Hotelier des Hirschen Schwarzenberg in zehnter Generation, hat seit 2017 viel neuen Schwung, Kreativität und viel Gespür für die Geschichte des Hauses mitgebracht. Krisen und Herausforderungen hat der Hirschen schon viele hinter sich und auch von der Corona-Krise will man sich nicht unterkriegen lassen: Mit dem „Gasthaus zum Fernweh“ hat Fetz ein ganz besonderes Konzept auf die Beine gestellt. „Wir brauchen wieder mehr Lebensfreude. Wenn wir länger nicht mehr wohin dürfen, dann müssen wir das herholen“, erzählte Fetz von seinen Überlegungen gegen die „Corona-Depression“. Diese stellte er während eines Abends im Lockdown an, um sich von Stornierungen und dem Fernweh etwas abzulenken.

FOTOS: MATTHIAS RHOMBERG

Innovative und spannende Einblicke bei der Veranstaltung „Lernen!“ – Gesprächsrunde „Neues Denken“ der Jungen Wirtschaft Vorarlberg.


15 | NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

MAGAZIN

WIRTSCHAFTSKAMMER

Obleute in der WKV gewählt Bestätigt. Die neu- bzw. wiedergewählten Funktionäre der Wirtschaftskammer Vorarlberg im Überblick:

Peter Aberer (ESW Reiner Logistik, Höchst) wurde als Obmann der Fachgruppe Energiehandel in der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) wiedergewählt. Aberer ist seit 2019 Obmann des Vorarlberger Energiehandels und Mitglied der Spartenkonferenz und des Bundesfachverbands des Energiehandels. Seine Stellvertreter sind Gerhard Mattle (Mathis Brennstoffe, Rankweil) und Patrick Oberti (Oberti Transporte, Lustenau).

Stefanie Walser (Modehaus Walser in Hohenems) übernahm die Funktion als Obfrau des Handels mit Mode und Freizeitartikeln vom langjährigen Obmann Franz Alton (Alton Schuh - Mode - Sport). Harald Rudigier (Sport Harry, St. Gallenkirch) und Hanno Reutterer (Reutterer GmbH, Bludenz) engagieren sich als Walsers Stellvertreter.

Renate Ammann wurde als Obfrau der Fachgruppe des Direktvertriebs neu gewählt. Sie ist als Direktberaterin für PartyLite erfolgreich und bereits seit 2010 im Fachgruppenausschuss vertreten. Renate Ammann löst Gebhard Hämmerle ab, der 30 Jahre als Funktionär aktiv war, davon 20 Jahre als Obmann. Der langjährige Stellvertreter Bartholomäus Düringer wurde wiedergewählt. Zweiter Stellvertreter wurde Simon Reinelt, der neu im Ausschuss vertreten ist.

Robert Küng (Inhaus Handels GmbH, Hohenems) ist als Obmann der Fachgruppe Baustoff-, Eisen-, Hartwaren- und Holzhandel bestätigt worden. Als Stellvertreter neu gewählt wurde Manfred Bauer (Hermann Tschabrun Gesellschaft m.b.H., Rankweil). Joachim Leissing (Haberkorn GmbH, Wolfurt) wurde in seiner Funktion als Stellvertreter bestätigt.

Michael Hehle (Wolfurt) wird künftig die Interessen des Vorarlberger Markt-, Straßen- und Wanderhandels als Fachgruppenobmann vertreten. Der bisherige Obmann, Hans Peherstorfer (Feldkirch), engagiert sich als Stellvertreter. Auch Thomas Klocker (Schwarzach) übernimmt die Funktion als Obmann-Stellvertreter.

Richard Bilgeri (Rauchfangkehrer Bilgeri) wurde als Innungsmeister der Rauchfangkehrer bestätigt. Auch seine Stellvertreter Günter Abentung (Rauchfangkehrer Abentung) und Peter Gappmeier (Rauchfangkehrer Gappmeier) wurden wiederbestellt.

Ursula Steurer (Tabakfachgeschäft, Hard) ist als Obfrau der Fachgruppe der Tabaktrafikanten in der konstituierenden Sitzung bestätigt worden. Als Stellvertreter wurde Christian Hämmerle (Tabakfachgeschäft, Dornbirn) wiederbestellt. Christian Hafner (Tabakfachgeschäft Mäder) wurde neu als Stellvertreter gewählt.

Reinhard Linder (EP Frastanz) ist in der Fachgruppe des Elektro- und Einrichtungsfachhandels einstimmig wiedergewählt. Linder ist seit 2010 Obmann des Elektro- und Einrichtungsfachhandels und zudem Mitglied des Bundesfachverbands und der Spartenkonferenz in der Wirtschaftskammer. Seine Stellvertreter sind Harald Künzle (Reiter Möbel Design, Rankweil) und Günther Kolb (Elektro Kolb, Hard). Als Berufsgruppenobmann des Vorarlberger Einrichtungsfachhandels wurde Harald Künzle (Reiter Design, Rankweil) einstimmig wiedergewählt.

FOTOS: FREDERICK SAMS/WKV-MOOSBRUGGER/ ANDORFER


NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 16

MAGAZIN

INTERVIEW

DIETER BITSCHNAU

„Digitalisierung: Wir brauchen eine Vorarlberger Transformationsoffensive“ Im Gespräch. Dieter Bitschnau wurde als Obmann der Sparte Information und Consulting bestätigt und vertritt damit auch in den kommenden fünf Jahren die Interessen der rund 3.700 aktiven Informations- und Consultingdienstleister im Land. Der Kommunikationsexperte sieht speziell bei der Digitalisierung die enormen Chancen der Corona-Krise. auch in der Verwaltung und verschiedenen anderen Bereichen voranzutreiben – und diejenigen, die das bereits umgesetzt haben, sind jetzt in der Pole-Position. Wir sehen durch die Corona-Krise, dass unsere Gesellschaft nur noch mit Digitalisierung reibungslos funktionieren kann. So sind etwa durch das Betretungsverbot im stationären Handel digitale Lösungen entstanden, die vor der Corona-Krise nicht denkbar waren.

FOTO: CLAVIS

Der enorme Digitalisierungsschub hat aber auch Auswirkungen auf die Internet-Infrastruktur... Auch in der Arbeitswelt selbst wurde in sehr kurzer Zeit ein enormer Wandel vollbracht: Homeoffice- und Cloudlösungen oder Kollaborations-Plattformen wurden etabliert, und zwar in einer gewaltigen Geschwindigkeit! Das ist nur in einer Krise möglich. Die Verlagerung der Arbeit ins Homeoffice heißt aber auch, dass in den Haushalten von einem Tag auf den anderen ganz andere Datenraten und eine stabile Internet-Infrastruktur notwendig wurden. Eines der großen „Learnings“ aus der Krise ist, diesen Schwung, den wir hatten, mitzunehmen. Deshalb haben wir als Sparte Information und Consulting mit den verschiedenen Fachgruppen definiert, dass es eine Art Vorarlberger Transformationsoffensive für unterschiedliche Bereiche geben soll. Das hat auch das Land Vorarlberg erkannt, im Impulsprogramm sind dafür Mittel enthalten, etwa für Projekte im Bereich E-Commerce oder auch in der Verwaltung oder an Schulen.

Was führt uns die Corona-Pandemie Ihrer Meinung nach am eindrücklichsten vor Augen? Jede Krise birgt auch eine Chance: Denn unabhängig von den immensen menschlichen, gesundheitspolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen muss man sagen, dass wir seit vielen Jahren versuchen, Digitalisierungsprozesse nicht nur in der Wirtschaft, sondern

Gibt es konkrete Projekte? Es ist zum Beispiel ein Projekt mit der Sparte Handel und den Fachgruppen UBIT und Werbung & Marktkommunikation in Planung, um einen solchen Transformationsprozess ins Rollen zu bringen. Dabei ist klar, dass jeder andere Anforderungen hat, uns geht es darum, die Unternehmen dort abzuholen, wo ihr Kenntnisstand ist und auch Individualität zu ermöglichen. Das Projekt wird ein schönes Beispiel, wie der enorme Schwung aus der Krise auch nachhaltig genutzt werden kann. Zurück zum Thema Breitband-Ausbau... Wir haben bereits kurz nach dem Lockdown eine Erhebung in Auftrag gegeben, bei der gefragt wurde, wie zufrieden die Leute im Homeoffice mit Faktoren wie der Stabilität der Internetverbindung oder der Download-


17 | Nr. 17 • SEptEmbEr 2020 • DiE WirtSchaft

geschwindigkeit sind. Dabei war klar erkennbar, dass es großes Potenzial nach oben gibt: 60 Prozent sagten zum Beispiel, dass sie zuhause nicht mit einer ausreichend schnellen Internetanbindung versorgt sind, als Grund dafür nannten 68 Prozent die unzureichende Infrastruktur und 77 Prozent beantworteten die Frage nach mehr Bandbreite (höhere Übertragungsraten im Upload und im Download) für ihr Internet mit „Ja“. Diese Ergebnisse entsprechen unserer langjährigen Forderung, dass es im Land einen strategischen und nachhaltigen Breitbandausbau braucht, der Lücken schließt und das bestehende Netz auf gigabitfähige Kapazitäten aufrüstet! Und zwar nicht nur in Ballungsräumen, sondern flächendeckend im ganzen Land, auch das hat die Corona-Krise deutlich gezeigt. Offenbart der gewaltige Digitalisierungsschub aber nicht auch das große Bedrohungspotenzial durch Cyber-Kriminalität? In der Tat betrifft das Bedrohungspotenzial von Cyber-Kriminalität die gesamte Wirtschaft auf unterschiedlichen Ebenen. Die Angriffe reichen vom Hacken von Datenbanken über das Setzen eines Virus bis hin zu Lösegeldforderungen. Erfahrungsgemäß sind größere Unternehmen besser gegen solche Angriffe geschützt, aber gerade im KMU-Bereich sind Daten teilweise nicht ausreichend gesichert oder es gibt keine Leitlinien für die Mitarbeiter. Vielen werden diese Versäumnisse erst bewusst, wenn etwas passiert. Im schlimmsten Fall kann ein Cyber-Angriff die wirtschaftliche Existenz bedrohen, wenn der Betrieb durch unterbrochene Prozesse lahmgelegt wird oder keine Geschäftskontakte mehr möglich sind. Wenn Unternehmen in diesem Bereich fahrlässig handeln, bekommen sie zum Beispiel im Falle eines Diebstahls von Kundendaten nicht nur ein Reputationsproblem, sondern sind auch mit Klagen im Zusammenhang mit der DSGVO konfrontiert. Welche Lösung können Sie Unternehmen anbieten? Dazu arbeiten wir an einer Cyber-Security-Versicherung. Diese wollen wir für alleWKV-Mitglieder anbieten, denn im Schadensfall können technische Hilfestellungen, wie die Einbeziehung von IT-Experten oder IT-Forensik, hohe Kosten verursachen. Allerdings reicht es nicht, eine Versicherung abzuschließen: Die Beschäftigung mit der Thematik ist wichtig, deshalb bietet die Experts Group IT-Security auch Unterstützung in Form von Beratungsmodulen an. Ein weiteres Problem, das sich im Zuge der Corona-Krise gezeigt hat, ist die dünne Eigenkapitaldecke. Welche Anreize wären hier wichtig? Die Ausstattung mit Eigenkapital ist bei zu vielen Unternehmen sehr dünn. Wenn dann die Umsätze, wie im Falle der Corona-Pandemie, ausfallen, kann das zu existenziellen Liquiditätsengpässen führen.Wir müssen alles dafür tun, die Eigenkapitalquote zu stärken, etwa durch steuerlicheAnreizmodelle. So ist laut der Fachgruppe der Finanzdienstleister die Regelung, dass Wertpapiere min-

MAGAZIN

destensvier Jahre im Betrieb gehalten werden, weil sonst eine Nachversteuerungspflicht besteht, ein Manko, um im Krisenfall auf diese Mittel zuzugreifen. Es müssen also gar nicht unbedingt neue Instrumente geschaffen werden: Die Abschaffung der Nachversteuerungspflicht, wenn man krisenbedingt auf Wertpapiere zugreift und auch dass man denGewinnfreibetrag investitionsbedingt fürUnternehmenwieder ermöglicht, die dieTeilpauschalierung anwenden. Inwiefern hat sich die Corona-Krise und deren Folgen auf die Stimmung der wissensbasierten Informationsund Consultingdienstleister ausgewirkt? SeitMai2020habenwirjedenMonatdasCorona-Krisenbarometer durchgeführt, ein „Echtzeitradar“ bei dem wir die Entwicklungen heruntergebrochen auf die einzelnen Fachgruppen erkennen können. Die ersten Befragungen zeigtenbetreffendUmsatz,ZukunftsaussichtenundHilfsmaßnahmen ein sehr pessimistisches Stimmungsbild, aber nach der ersten Schockwelle und dem Ende des Lockdowns verbesserte sich die Stimmung. Dazu trug auch die Erfahrung bei, dass durch innovative Lösungen und neue, digitale Ansätze Geschäftstätigkeiten möglich sind. Aktuell ist im Corona-Krisenbarometer wieder mehr Unsicherheit zu erkennen. Bis vor ca. zehn Tagen war die Stimmung gut, jetzt,vor dem Hintergrund der steigenden Infektionszahlen und neuer Maßnahmen, wird auch die psychologische Komponente der Krise spürbar: Sobald am Horizont ein Risiko auftaucht, hat das ganz massive Auswirkungen auf das Tun der Unternehmen. Wir waren bereits wieder auf einem sehr guten Weg, aber jetzt sinkt der Anteil jener Unternehmen wieder, die sagen sie können ohne Hilfe durch die Krise kommen. Es ist wichtig, den Leuten klarzumachen, dass es noch länger dauert, bis das Virus weg ist. Deshalb müssen wir uns jetzt darauf verständigen, nicht in Panik zu geraten und uns auf diese Situation einzustellen. Für mich heißt die Krise auch, mit der Veränderung leben zu lernen: Unser Leben wurde in wirtschaftlicher wie persönlicher Hinsicht bereits so nachhaltig verändert, dass wir diese Entwicklung nicht mehr zurückschrauben können.

„Unser Leben wurde in wirtschaftlicher wie persönlicher Hinsicht bereits so nachhaltig verändert, dass wir diese Entwicklung nicht mehr zurückschrauben können.“

Dieter Bitschnau Obmann der Sparte Information und Consulting

Interview: Sabine Barbisch

Zur Person: Dieter Bitschnau Der Kommunikationsexperte Dieter Bitschnau wurde 1974 in Innsbruck geboren. Nach dem Kolleg für Tourismuswirtschaft in Innsbruck sammelte er beim Aufbau einer Videoautomatenkette bereits erste unternehmerische Erfahrungen. 1998 stieg Bitschnau bei wiko in Innsbruck in die Kommunikationsbranche ein und absolvierte parallel in Krems den Master in PR und Integrierte Kommunikation und in Berlin die Masterclass für Public Affairs. Heute hat das Unternehmen, das unter dem Namen clavis firmiert, Standorte in Wien, Innsbruck und Bregenz. Letzteren hat Dieter Bitschnau seit 2004 aufgebaut. Seit zehn Jahren engagiert er sich außerdem als Obmann der Sparte Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Er lebt mit seiner Frau in Kennelbach und findet den Ausgleich zu seiner unternehmerischen Tätigkeit in der Natur.


NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 18

österreich ERNEUERBARE ENERGIE

NEW WORK

Stabile Rahmenbedingungen für die Energiewende notwendig

Mobiles Arbeiten für Flexibilität

Das neue „Erneuerbaren Ausbau Gesetz“ (EAG) ist ein wichtiger Beitrag für die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien. Um dies zu schaffen, müssen alle einbezogen werden – die Bürgerinnen und Bürger ebenso wie eine starke Wirtschaft. Der Klimawandel ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Es ist Zeit zu handeln, um die Auswirkungen so gering wie möglich zu halten. Ein wichtiger Baustein dafür ist saubere Energie – ohne fossile Brennstoffe. Es ist das Ziel der Bundesregierung, die Stromversorgung bis 2030 auf 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energieträgern umzustellen. Auch wenn Österreich bei sauberem Strom absoluter Spitzenreiter in Europa ist, gibt es noch viel zu tun. Das bedeutet eine große Veränderung, bei der die Wirtschaft begleitet werden muss. „Mit dem lange erwarteten Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) soll ein wichtiger Beitrag zur Erreichung des ambitionierten Zieles geleistet und stabile Rahmenbedingungen für den zukünftigen Ausbau der Stromer-

Zahl der Woche

77

Prozent geben in einer von der Sparte Information und Consulting durchgeführten Befragung an, dass sie aktuell und in Zukunft mehr Bandbreite für ihr Internet benötigen.

zeugung aus erneuerbaren Quellen geschaffen werden“, begrüßt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), den Start des Begutachtungsprozesses. Neben der Neugestaltung des Fördersystems und den Anpassungen an die geltenden beihilferechtlichen Vorgaben der EU werden Maßnahmen zur Marktintegration erneuerbarer Energien gesetzt. Dabei soll die Gründung von Energiegemeinschaften ermöglicht werden. Dies soll maßgeblich dazu beitragen, dezentralisierte Versorgung zu fördern und Bürgerinnen und Bürger stärker an der Energiewende teilhaben zu lassen. Handlungsbedarf gibt es zudem noch bei den Fördersystemen. Hier sollte die Fördereffizienz sichergestellt werden, doch es fehlen wettbewerbliche Elemente. „Es muss gesichert sein, dass mit jedem Fördereuro so viel Ökostrom wie möglich erzeugt wird“, betont Kopf.

Stromerzeugungsmix im Vergleich 15,8 % 24 %

12 % 37 %

23,8 %

60,2 %

FOTO: SHUTTERSTOCK

48 %

Österreich (2019)

25,5 %

39,9 %

Wasserkraft Thermisch (fossil) Weitere Erneuerbare Kernkraft Quelle: E-Control, Ember, Statistisches Zentralamt

3 % 10,8 % Deutschland EU (2019) (2018)

Erneuerbare Energieträger: Bei Strom aus Wasserkraft ist Österreich absolut top. Hingegen gibt es bei Windkraft und Photovoltaik noch viel Potenzial.

Flexibilität für eine starke Wirtschaft: In der Zeit des Lockdowns hatte das Homeoffice die Möglichkeit, seine Stärken zu zeigen. Die Zufriedenheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist hoch, daher sollte das Homeoffice aus Sicht der WKÖ auch weiterhin auf Grundlage größtmöglicher Flexibilität weiterentwickelt und ausgebaut werden. „Diesen Spielraum zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber braucht es auch weiterhin“, sagt WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf anlässlich des Starts der Gespräche zwischen Regierung und Sozialpartner. Es braucht Bestimmungen, Guidelines und Empfehlungen, um für Beschäftigte und Arbeitgeber das mobile Arbeiten bestmöglich zu gestalten. Die Verhandlungen sollen sich auf die Themen mit echtem Regelungsbedarf konzentrieren. Denn grundsätzlich regelt das Arbeitsrecht auch die Arbeit im Homeoffice. Eine Regulierung durch das Arbeitnehmerschutzgesetz und Heimbesuche des Arbeitsinspektors sind aus Sicht der Wirtschaftskammer „kontraproduktiv“.


PROMOTION

19 | NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

MERCEDES BENZ

Voll förderfähig: alle eVans von Mercedes-Benz

Mercedes-Benz bringt Licht in den oft dichten Förderdschungel und erklärt es ganz einfach: Alle eVans der Marke mit dem Stern erfüllen die Förderbedingungen.

(€ 10.500,– zahlt der Bund, € 2.000,– der Importeur), gibt es in einigen Bundesländern on top nochmals eigene attraktive Landesförderungen.

FOTO: MERCEDES-BENZ AG

So etwa in Tirol, wo Unternehmer 30 % der gewährten Bundesförderung zusätzlich erhalten. In Salzburg zahlt sich eine Investition in die Mobilität der Zukunft gleich doppelt aus, denn hier beträgt die Landesförderung für Elektro-Vans ganze 100 % der lukrierten Bundesförderung.

NÄHERE INFOS zu den aktuellen Förderungen gibt es auf www.umweltfoerderung.at bzw. auf https:// foerdermanager.aws.at

Unternehmen, Vereine und Gebietskörperschaften können bei der Anschaffung von eVito, eSprinter oder EQV bis Jahresende nochmals richtig sparen, denn mit all diesen eVans lassen sich die aktuellen Fördertöpfe richtig ausschöpfen. Neben der Covid-19-Investitionsprämie in Höhe von 14 % und dem staatlichen E-Mobilitätsbonus 2020, der mit € 12.500,– zu Buche schlägt

Aber nicht nur die Anschaffung eines eVans zahlt sich für Unternehmen so richtig aus. Auch der Unterhalt wirkt sich positiv aufs Geldbörserl aus: Keine motorbezogene Versicherungssteuer, kein Sachbezug, dafür aber volle Vorsteuerabzugsberechtigung sowie NoVA-Befreiung bei M1-Zulassungen (Pkw-Zulassungen wie etwa beim EQV oder dem eVito Tourer) sind vier weitere schlagende Argumente, die für Elektromobilität sprechen.

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MAGAZIN

#BILDUNG

Nächste Runde für Vorarlberger Ausbildungsbotschafter m Rahmen des Dis.Kurs Zukunft, dem größten Strategieprozess der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV), haben sich die Teilnehmer/-innen intensiv Gedanken gemacht, wie Vorarlberg als „Land der Lehre“ weiter gestärkt werden kann. Ein Ergebnis dieses Prozesses ist das Projekt „Die Vorarlberger Ausbildungsbotschafter“: Die WKV hat das Projekt im vergangenen Jahr in Kooperation mit dem BIFO - Beratung für Bildung und Beruf initiiert und gestartet. Persönlich und authentisch informieren Im Rahmen des Projekts erfahren Schüler/-innen von Lehrlingen aus erster Hand, welche Perspektiven eine duale Ausbildung bietet. „Damit wollen wir Jugendlichen auf persönliche und authentische Art und Weise die Vielfalt an Berufen aufzeigen und die Qualität und das Engagement der ausbildenden Betriebe im Land noch sichtbarer machen. Es geht darum, einen Impuls zu setzen, Interesse zu wecken und Begeisterung für die duale Ausbildung zu entfachen“, erklärt WKV-Präsident Metzler die Intention des Projekts. Die Ausbildungsbotschafter erzählen an Schulen, wie und warum sie sich für ihren Beruf entschieden haben, wo sie Informationen und Unterstützung erhalten haben und wie die Bewerbung für die Wunschlehrstelle abgelau-

fen ist. Sie berichten über ihren Tagesablauf im Lehrbetrieb und in der Berufsschule, wie viel sie verdienen und welche Möglichkeiten und Pläne sie nach der Lehre haben. Metzler: „Durch dieses Format können wir den Schüler/-innen eine ganz andere Art von Berufsinformation bieten, indem die Lehrlinge selbst berichten, wie es ihnen in der Orientierungsphase ergangen ist und welchen Weg sie schließlich eingeschlagen haben.“

STATEMENT

Projekt erfolgreich implementiert Nach der umfassenden Pilotphase wurde das Projekt im Sommersemester 2019 gestartet, seitdem haben die Ausbildungsbotschafter 66 Schuleinsätze absolviert, weitere 30 sind geplant. Aktuell stehen für das Projekt 25 Ausbildungsbotschafter zur Verfügung, 12 davon sind seit dem Projektstart dabei, heuer kamen 13 neue Botschafter dazu. Sie kommen aus Branchen wie der Industrie, dem Gewerbe und Handwerk, dem Handel, Tourismus und aus dem Transport und Verkehr. Insgesamt sind 20 unterschiedliche Berufsbilder bei den Vorarlberger Ausbildungsbotschaftern vertreten. Wissen auf Augenhöhe vermitteln Vor dem ersten Einsatz erhalten die Ausbildungsbotschafter ein Training mit Kommunikationsexperten/-in-

Die Vorarlberger Ausbildungsbotschafter haben sich mit Kommunikationsexperten/-innen im Rahmen von CoachingTagen auf die Schuleinsätze vorbereitet.

FOTOS: FREDERICK SAMS/KLAUS HARTINGER/MARKUS CURIN/BEIGESTELLT

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Dis.Kurs Zukunft. Das Projekt „Die Vorarlberger Ausbildungsbotschafter“ wurde im Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft initiiert und im vergangenen Jahr erfolgreich gestartet. Nach Coaching-Tagen für die neuen Ausbildungsbotschafter geht das Projekt nun in die zweite Runde.

„Ich mache beim Projekt Ausbildungsbotschafter mit, weil es mir sehr schwer gefallen ist, mich damals für eine Ausbildung zu entscheiden. Außerdem freue ich mich, meinen Lehrberuf Steinmetz/Steinmetztechnikerin vorzustellen, da das Berufsbild nicht sehr bekannt ist. Ich hoffe, dass ich einigen Schülern die Lehre allgemein, aber auch speziell meinen Lehrberuf schmackhaft machen kann und freue mich, dem einen oder anderen bei dieser Entscheidung behilflich sein zu können.“ Julia Lampert Lehrberuf Steinmetz/ Steinmetztechnikerin


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nen. Im Rahmen der zwei Coaching-Tage für die Vorarlberger Ausbildungsbotschafter standen die Reflexion des eigenen Weges, inhaltliche Ideen für die Einsätze an den Schulen, Wissen zur Bildungswahl und Tipps und Tricks für ihre Präsentation als Ausbildungsbotschafter auf der Tagesordnung. Dabei ist wichtig, dass die Lehrlinge ihre Präsentationen selbst entwickeln, wie Andreas Pichler, Geschäftsführer des BIFO – Beratung für Bildung und Beruf, erklärt: „Dass echte Lehrlinge von ihrem Job, Werdegang und dem Weg dahin berichten, das ist, was das Projekt so spannend macht. Das spiegelt sich auch in den Einsätzen an den Schulen wider. Die Ausbildungsbotschafter vermitteln mit viel Freude und Engagement ihr Wissen und machen damit die Schüler/-innen neugierig.“ Erfahrungen und Informationen aus erster Hand „Die beim Ausbildungsbotschafter-Projekt engagierten Lehrlinge zeigen, wie vielfältig Karrierewege heute sind und welche Chancen die duale Ausbildung bietet. Und es wird niemanden wundern, dass diese authentischen Botschaften von Jugendlichen für Jugendliche gut ankommen und Begeisterung schaffen“, erklärt Metzler. Bei einem Besuch der Vorarlberger Ausbildungsbotschafter bleibt im Anschluss an die Präsentation der Lehrlinge immer noch genügend Zeit für offene Fragen. „Die Ausbildungsbotschafter kommen inmitten der Berufsorientierungsphase an die Schulen. Erfahrungen und Informationen aus erster Hand sind zu diesem Zeitpunkt sehr wichtig. Die Ausbildungsbotschafter sind nur wenige Jahre älter als die Schüler/-innen selbst. Das ermöglicht einen Austausch auf Augenhöhe und die Jugendlichen haben weniger Scheu, Fragen zu stellen“, erklärt BIFO-Geschäftsführer Pichler. Positives Feedback Das Projekt kommt sowohl bei Lehrern und Schüler/-innen als auch bei den Lehrlingen selbst sowie deren Ausbildner in den Betrieben gut an, wie Andreas Pichler erklärt: „Wir stehen im direkten Austausch mit den Schulen und erhalten positive Rückmeldungen zum Projekt. Das Angebot passt gut in den Berufsorientierungsunterricht, der an den Schulen stattfindet und die Lehrpersonen nutzen das Angebot sehr gerne: Die Jugendlichen erhalten durch die Ausbildungsbotschafter zusätzliche Motivation für ihre Bildungswahl und bringen bei weiteren Schritten schon erste Eindrücke mit.“ Metzler ergänzt: „Auch vonseiten der Unternehmen ist das Feedback sehr positiv: Sie schätzen unsere Initiative als wertvollen Beitrag zur Berufsorientierung, der die Attraktivität der Lehre stärkt. Weitere Vorteile sind die Präsentationsmöglichkeit und die Weiterentwicklung ihrer Lehrlinge.“

MAGAZIN

STATEMENTS

„Es geht darum, einen Impuls zu setzen, das Interesse zu wecken und Begeisterung für die duale Ausbildung zu entfachen.“ Hans Peter Metzler WKV-Präsident

„Ich bin als Ausbildungsbotschafterin dabei, weil ich den Schüler/-innen die Lehre näherbringen möchte. Den Schüler/-innen will ich meinen Lehrberuf zeigen und erklären, dass die Lehre keine Sackgasse ist.“ Fabienne Schwendinger Betriebsdienstleistungskauffrau

„Ich mache bei der Aktion mit, um Schülern eine andere Sicht auf die Zukunft zu geben, z.B. dass man nicht zwingend eine Schule machen muss, um erfolgreich zu sein. Dazu hoffe ich, dass ich junge Erwachsene für den Beruf Chemielaborant begeistern kann.“ Manuel Panhofer Chemielaborant

„Erfahrungen und Informationen aus erster Hand sind in der Phase der Berufsorientierung sehr wichtig für Jugendliche.“

„Ich möchte meine Begeisterung in der abwechslungsreichen, spannungsgeladenen Ausbildung als Elektrotechniker bei illwerke vkw zeigen – darum bin ich Ausbildungsbotschafter geworden. Ich möchte den Schüler/-innen mit auf den Weg geben, dass sie so oft Schnuppern wie es geht und bedenken, dass die beste Ausbildung noch lange nicht gut ist, wenn sie keinen Spaß am Beruf haben.“ Berkant Kaplan Elektrotechniker

Andreas Pichler BIFO-Geschäftsführer

Die Vorarlberger Ausbildungsbotschafter „Die Vorarlberger Ausbildungsbotschafter“ – ist ein Projekt der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Kooperation mit dem BIFO – Beratung für Bildung und Beruf. Lehrlinge aus verschiedenen Branchen präsentieren sich und ihre Berufe in Vorarlberger Schulen. Die Schüler/-innen der 7. oder 8. Schulstufe erhalten so Informationen aus erster Hand sowie einen authentischen Einblick in die Lehre. Interessierte Lehrlinge, Unternehmen und Schulen können sich für weitere Informationen an die Abteilung Bildung & Lehre der Wirtschaftskammer Vorarlberg wenden: lampert.carmen@wkv.at ausbildungsbotschafter.at


MAGAZIN

Nr. 17 • September 2020 • Die WirtSchaft | 22

ÜBERBLICK

Aktuelles aus der Wirtschaft News. Für und in der Wirtschaft tut sich einiges – hier finden Sie aktuelle Meldungen aus verschiedenen Branchen und Themenschwerpunkten:

Investitionsprämie: „Motivations-Milliarde“ für Betriebe Investitionen sind der Kraftstoff für den Wirtschaftsmotor. Das gilt generell – und in Corona-Zeiten besonders. Daher stockt die Bundesregierung die Investitionsprämie weiter auf: Zwei Milliarden Euro stehen nun zur Förderung von betrieblichen Neuinvestitionen bereit. In den ersten drei Wochen wurden über 12.000 Anträge eingereicht, die ein Investitionsvolumen von 11,12 Milliarden Euro auslösen können. Jeder vierte Antrag hat einen Digitalisierungsaspekt. Mit der Investitionsprämie werden Unternehmen mit einem Zuschuss unterstützt. Seit 1. September 2020 ist die Einreichung über den Fördermanager des Austria Wirtschaftsservice (aws) möglich. Investitionen von mindestens 5.000 Euro und maximal 50 Millionen Euro werden mit einem Zuschuss von 7 Prozent gefördert. Bei Investitionen im Bereich Ökologisierung, Digitalisierung oder im Gesundheitsbereich wird er auf 14 Prozent verdoppelt. „Diese Mittel – sie werden in Form von nicht rückzahlbaren Zuschüssen ausbezahlt – sollen Betriebe motivieren, wieder verstärkt Neuinvestitionen zu tätigen und senden damit ein klares Zeichen der Zuversicht für den Investitionsstandort“, sagt WKÖ-Präsident Harald Mahrer. Die Prämie kann bis 28. Februar 2021 beantragt werden und gilt rückwirkend für Investitionen seit 1. August 2020.

Die Bundesregierung stockt massiv auf, um die Investitionstätigkeit in Österreich anzukurbeln: Eine zusätzliche Milliarde Euro wird für Investitionsprämien zur Verfügung gestellt. Somit stehen 2 Mrd. Euro zur Förderung von betrieblichen Neuinvestitionen bereit.

BAUWIRTSCHAFT

Deponiesituation Vorarlberg – Sommer 2020 Die Wirtschaftskammer Vorarlberg hat kürzlich Lösungsvorschläge und Handlungsfelder in Sachen Deponieknappheit formuliert und beim Land Vorarlberg eingebracht.

A

ktuelle Rückmeldungen aus den betroffenen Branchen zeigen, dass sich die Situation um den inVorarlberg verfügbaren Deponieraum zunehmend verschärft hat, auch wenn irritierenderweise das Monitoring des Landes nicht eindeutig darauf hinweist. Aushubdeponien sind zunehmend nicht mehr verfügbar, die Genehmigung neuer Deponien gestaltet sich aufgrund gesellschaftlicher Widerstände, genehmigungsrechtlicher Hürden und zunehmender Bürokratie schwierig und unattraktiv. Überbordende gesetzliche Regelungen, gepaart mit komplexen Vollzugs- und Zuständigkeitsbereichen sowie vari-

ierender Auslegung von Normen, erschweren die Situation zusätzlich. Die betroffenen Branchen sehen daher akuten Handlungsbedarf, da sie ihr anfallendes Material kaum mehr entsorgen können, was schlussendlich auch die öffentliche Hand, Bauträger sowie die „Häuslebauer“ und die Umwelt (Verkehr) vollumfänglich trifft.Allgemein zugängliche Bodenaus- hubdeponien müssen dringendst in ausreichender Menge und Qualität zur Verfügung stehen. Insbesondere vor dem Hintergrund anstehender Großprojekte und zunehmender Bebauungen bedarf es ohnehin einer strategischenAuseinanderset-


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FOTO: LUDWIG BERCHTOLD; VORARLBERG TOURISMUS

MAGAZIN

Wanderwochen – ab in die Bergwelt!

Tipp: Online Netzwerktreffen FEMtech

Mehrwertsteuersenkung verlängert!

Frühstück für Unternehmer

Die beliebte Aktion findet auch heuer wieder statt: Alle, die während den Wanderwochen zu den Bergstationen der beteiligten Vorarlberger Seilbahnbetriebe wandern, werden mit einer kostenlosen Talfahrt belohnt. Im Anschluss an die Aktion werden unter allen Teilnehmenden tolle Preise verlost. An folgenden Wochenenden ist die Aktion gültig (jeweils Freitag bis Sonntag): 25. - 27. September und 02. - 04. Oktober 2020. Gutschein für die Talfahrt sowie weitere Informationen: vorarlberg.at/bewegt

WISTO-Veranstaltungstipp: Im Auftrag des Bundesministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie werden regelmäßig Netzwerktreffen zu aktuellen Themen im Bereich Frauen in Forschung und Technologie veranstaltet. Die als Zoom-Meeting abgehaltene Veranstaltung am Montag, 28. September, 16:00 Uhr widmet sich den Themen „Gender Equality“ und „Climate Action“ und geht der Frage nach, wie die beiden Themen zusammenhängen. Anmeldung und Info: bit.ly/femtenetz

Ausfälle und der Shutdown im Frühjahr haben insbesondere in der Tourismusbranche enorme finanzielle Einbußen hinterlassen, die Folgen sind nach wie vor deutlich spürbar. „Dass nun die Mehrwertsteuersenkung, welche sich bereits als hilfreiches Krisenhilfe-Instrument erwiesen hat, bis Ende 2021 verlängert wird, ist ein Lichtblick. Denn wie sich aktuell deutlich zeigt, sind wir keinesfalls schon aus der Krise heraus. Uns stehen der Winter und das erste Quartal 2021 bevor – genauso wie viel Ungewisses. Was wir jetzt brauchen sind Planungssicherheit, Zuversicht und Rückhalt“, sagt Markus Kegele, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitbetriebe.

Drittes Unternehmerfrühstück der Vorarlberger Busunternehmen bei der Firma E+E Rhomberg GmbH in Dornbirn: Im Fokus standen die aktuellen Probleme betreffend Covid 19 und andere aktuelle Herausforderungen der Branche. Im Sinne des Vorarlberger Unternehmertums gilt es nun, Wissen und Erfahrungen zu teilen und gemeinsam Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Natürlich standen neben einer Betriebsführung für die rund 20 Teilnehmenden auch das Zusammenkommen im Mittelpunkt.

INTERNET

zung mit der Thematik. Projektbezogene Lösungen alleine sind keine Langzeitstrategie und nützen der Bauwirtschaft, den Bauherrschaften und Gemeinden wenig. Lösungsvorschläge und Handlungsfelder Die Wirtschaftskammer Vorarlberg hat nun beim Land Lösungsvorschläge zur aktuellen Deponiesituation erarbeitet und bereits dem Land vorgelegt, dazu gehören:

• Behördliche Kompetenzbündelung • Forcierung der Erweiterung bestehender nach AWG genehmigter Deponien (z.B. im Rahmen von 20-30 %) mittels möglichst einfachen und abgestimmten Verfahrensabläufen. • Prioritäre Behandlung derzeit eingereichter Deponieprojekte auf Verfahrensebene. • Erarbeitung geeigneter Konzepte zur Entsorgung bzw. Rekultivierung torfhaltiger Böden im Land. • Prüfung schnell verfügbarer/möglicher Deponiestandorte. • Start eines Dialogs mit den Gemeinden hinsichtlich Akzeptanz, Standortrelevanz, Verkehr, Umweltauswirkungen und „Bürgerverträglichkeit“.

Newsportal der Wirtschaftskammer Alle Details und Informationen zu den hier präsentierten Meldungen und vielen weiteren News aus der Vorarlberger Wirtschaft finden Sie auf unserem Newsportal news.wko.at


NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 24

markt FIRMENBUCH NEUEINTRAGUNGEN

AHO Invest Leo GmbH & Co KG, Pontenstraße 24a, 6890 Lustenau; Geschäftszweig: Investments und Beratungen aller Art; GesV vom 07.07.2020; GS: (A) Andreas Hofer Immobilien GmbH; vertritt seit 18.07.2020 selbstständig; Kommanditist: (B) AHO Invest und Beratungs GmbH; Haftsumme € 1.000; – LG Feldkirch, 17.07.2020 – FN 536494m. 24-7 Support GmbH, Leusbündtweg 19d, 6800 Feldkirch; Geschäftszweig: IT Dienstleistungen; Kapital € 35.000; GesV vom 29.06.2020; GF: (A) Koch Helmut, geb. 22.04.1957; vertritt seit 18.07.2020 selbstständig; (B) Liebrand Thomas, geb. 17.02.1987; vertritt seit 18.07.2020 selbstständig; GS: (B) Liebrand Thomas, geb. 17.02.1987; Einlage € 3.500; geleistet € 3.500; (C) 24-7 Management GmbH; Einlage € 31.500; geleistet € 31.500; - LG Feldkirch, 17.07.2020 – FN 536495p. Gunz Immobilien GmbH, Oberdorferstraße 7, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Verwaltung von eigenen und fremden Immobilien; der Erwerb, die Veräußerung, die Vermietung/Verpachtung von Immobilien/ Liegenschaften; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 14.07.2020; GF: (A) Gunz Norbert, geb. 28.05.1968; vertritt seit 22.07.2020 selbstständig; GS: (A) Gunz Norbert, geb. 28.05.1968; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 21.07.2020 – FN 536601w. Die Pilzfabrik Kerschbaumer Dulyanskiy OG, Marktstraße 61, 6850 Dornbirn; GesV vom 14.07.2020; GS: (A) Kerschbaumer Paul, geb. 14.11.1996; vertritt seit 22.07.2020 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; (B) Dublyanskiy Vladimir, geb. 09.11.1996; vertritt seit 22.07.2020 gemeinsam mit einem/einer weiteren unbeschränkt haftenden Gesellschafter/in; – LG Feldkirch, 21.07.2020 – FN 536687x. Kunst- und Gaumenfreuden Gastro KG, Bergstraße 31, 6850 Dornbirn; Geschäftszweig: Gastronomiebetrieb; GesV vom 01.08.2020; GS: (A) Wimmer Heidi, geb. 12.11.1974; vertritt seit 12.08.2020 selbstständig; (B) Wohlgenannt Christine, geb. 20.09.1971; vertritt seit 12.08.2020 selbstständig; Kommanditist: (C) Reichart Tobias, geb. 26.12.1971; Haftsumme € 100; (D) Schnegg Paula, geb. 30.05.1967; Haftsumme PROMOTION € 100; (E) Winner Cornelia, geb. 02.07.1964; Haftsumme € 100; (F) Feurstein Melanie, geb. 17.06.1987; Haftsumme € 100; – LG Feldkirch, 11.08.2020 – FN 537966b.

INDEXZAHLEN Indexzahlen Jänner bis August 2020 Die aktuellen Indexzahlen finden Sie online unter news.wko.at Weitere Auskünfte: Thomas Mitterlechner, t 05522 305-356 mitterlechner.thomas@wkv.at wkv.at/statistik

TERMINE

BRUCKNER - GANZHEITLICHE PLANUNG GmbH, Kaiser-Josef-Straße 5 Tür 15, 6900 Bregenz; Geschäftszweig: Architektur und Geomantie; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 21.07.2020; GF: (A) Bruckner Heike Brigitte, BScArchDipl.-Ing., geb. 28.05.1974; vertritt seit 11.08.2020 selbstständig; GS: (A) Bruckner Heike Brigitte, BScArchDipl.-Ing., geb. 28.05.1974; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 10.08.2020 – FN 536810b.

Dienstag, 29. September 2020 09.00 – 12.00 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Dienstag, 6. Oktober 2020 13.30 – 16.30 Uhr, Wirtschaftskammer Vorarlberg Gründerworkshop Sie haben eine konkrete Geschäftsidee und möchten diese nebenberuflich umsetzen bzw. sind in Karenz, Hausfrau/Hausmann. Sie gründen als Einzelperson. Im Workshop erhalten Sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Basisinformationen für Ihren Schritt in die Selbstständigkeit und wissen, auf was Sie achten sollten. Inhalte: Persönliche Voraussetzungen, Schritte der Gründung, Gewerberecht, Sozialversicherung, Finanzamt, mögliche Stolpersteine, Kosten, Finanzierung, Serviceleistungen… Fragen der Teilnehmer. Anmeldung: Gründerservice der WKV, t 05522 305-1144 news.wko.at

Brüstle Versicherungsagentur GmbH, Neudorfstraße 6, 6923 Lauterach; Geschäftszweig: Versicherungsagentur und Versicherungsberatungen; Vermögensberatungen; Finanzdienstleistungen, soweit diese nicht den Kreditinstituten vorbehalten sind; Kapital € 35.000; Erklärung über die Errichtung der Gesellschaft vom 02.07.2020; GF: (A) Brüstle Günther, geb. 13.01.1961; vertritt seit 11.08.2020 selbstständig; GS: (A) Brüstle Günther, geb. 13.01.1961; Einlage € 35.000; geleistet € 17.500; – LG Feldkirch, 10.08.2020 – FN 537401x.

BUNDESGESETZBLÄTTER BGBl. I Nr. 100/2020 vom 10. September 2020 Änderung des Allgemeinen Sozialversicherungsgesetzes BGBl. II Nr. 398/2020 vom 12. September 2020 Änderung der COVID-19-Lockerungsverordnung 10. COVID-19-LV-Novelle BGBl. I Nr. 103/2020 vom 16. September 2020 Änderung des Familienlastenausgleichsgesetzes 1967, des Kommunalsteuergesetzes 1993 und des Epidemiegesetzes 1950 BGBl. II Nr. 405/2020 vom 17. September 2020 COVID-19-Verlustberücksichtigungsverordnung (EStG, KStG) BGBl. II Nr. 407/2020 vom 18. September 2020 Änderung der COVID-19-Lockerungsverordnung 11. COVID-19-LV-Novelle Die österreichischen Gesetze in den aktuellen oder historischen Fassungen oder einzelne Bundesgesetzblätter können unter www.ris.bka.gv.at kostenfrei eingesehen oder heruntergeladen werden.

TERMIN Mittwoch, 30. September 2020 17.00 – 19.00 Uhr, CAMPUS V, Hintere Achmühlerstraße 1, Dornbirn Patentsprechtag der Wirtschafts-Standort Vorarlberg GmbH Die Patentanwälte Dr. Ralf Hofmann bzw. Dr. Thomas Fechner informieren Sie unentgeltlich über das Patent-, Marken-, Gebrauchsmuster- und Musterwesen. Um eine telefonische Anmeldung unter t 05572 55252-18 wird gebeten. Informationen unter: t 05572 55252–0, wisto@wisto.at wisto.at

NR. 17 •

Dienstag, 6. Oktober 2020 09.00 – 11.00 Uhr, Egg, Gemeindeamt Egg, Loco 873 13.45 – 15.15 Uhr, Lustenau, Rathaus, Rathausstr. 1 Donnerstag, 8. Oktober 2020 10.00 – 11.30 Uhr, Dornbirn, WIFI Vorarlberg, Bahnhofstr. 24 13.30 – 14.30 Uhr, Bezau, Gemeindeamt Bezau, Platz 375 Beratungstag der SVS – Sozialversicherung der Selbständigen Sie haben Fragen zu Ihren Sozialversicherungs-Beiträgen und zur Kranken-, Pensions- oder Unfallversicherung in der Selbständigen-Sozialversicherung? Dann besuchen Sie einen unserer Beratungstage! Bitte beachten Sie, dass eine Beratung nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich ist. Nehmen Sie zur Beratung die Terminbestätigung (Ausdruck oder am Smartphone), Ihre e-card, einen Lichtbildausweis bzw. eine aktuelle Vollmacht (bei SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT einer Beratung für Dritte) mit. Informationen: Sozialversicherung der Selbständigen (SVS), 6800 Feldkirch, Schloßgraben 14, t 050808-9911, f 050808-9919, Direktion. VBG@svs.at svs.at

Pinke Seiten HERBSTPFLEGE IM GARTEN

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Lern, die Zukunft zu gestalten. Kostenlose Info-Abende

Wissen Ist Für Immer.

MANAGEMENT UNTERNEHMENSFÜHRUNG

Vom Kollegen zur Führungskraft Dornbirn, 7. – 22.10.2020, Mi + Do 9:00 – 17:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 680,-; K.Nr. 12820.15 Businessplan und Bankverhandlungen Dornbirn, 7. – 21.10.2020, Mi 18:00 – 22:00 Uhr, € 295,-; K.Nr. 40883.15 Gründer-Training (Fit für die Selbstständigkeit) – ONLINE-KURS Dornbirn, 5.10. – 4.11.2020, Mo + Mi 18:00 – 22:00 Uhr, € 510,- (50% Förderzuschuss für Gründer und Jungunternehmer bis 3 Jahre gemäß JU-Förderrichtlinien von Wirtschaftskammer und Land Vorarlberg); K.Nr. 40885.15 Geschäftsmodelle erfolgreich verstehen und entwickeln Dornbirn, 26.11.2020, Do 9:00 – 17:00 Uhr, € 195,-; K.Nr. 40884.15 PERSÖNLICHKEIT

Outfit to go Dornbirn, 2.10.2020, Fr 13:00 – 17:00 Uhr, 4 Trainingseinheiten, € 95,-; K.Nr. 10830.15 Wirkungsvoll kommunizieren Dornbirn, 16. – 17.10.2020, Fr + Sa 9:00 – 17:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 10823.15 Meine Stimme – Mein Erfolg Dornbirn, 20. – 21.10.2020, Di 9:00 – 17:00 Uhr, Mi 8:30 – 16:30 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 445,-; K.Nr. 10829.15 Zeitmanagement und Arbeitstechnik Dornbirn, 20. – 21.10.2020, Di + Mi 8:30 – 16:30 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 385,-; K.Nr. 11801.15 Rhetorik Akademie Dornbirn, 6.11.2020 – 8.5.2021, Termine lt. Stundenplan, 112 Trainingseinheiten, € 2.750,-; K.Nr. 10826.15 SPRACHEN

Russisch 1 Dornbirn, 28.9. – 7.12.2020, Mo 18:30 – 21:30 Uhr, 30 Trainingseinheiten, € 261,-; K.Nr. 16850.15 Deutsch C2 Abendkurs (fast muttersprachliches Niveau) Dornbirn, 29.9.2020 – 25.5.2021, Di 18:00 – 22:00 Uhr, 100 Trainingseinheiten, € 812,-; K.Nr. 19890.15 Türkisch 4 Dornbirn, 30.9. – 9.12.2020, Mi 18:30 – 21:30, 30 Trainingseinheiten, € 261,-; K.Nr. 16863.15 Deutsch Grammatik aktiv 1 Dornbirn, 30.9. – 9.12.2020, Mi 18:30 – 21:30 Uhr, 30 Trainingseinheiten, € 247,-; K.Nr. 18890.15

Trainer in der Erwachsenenbildung Dornbirn, 17.11.2020, Di 18:00 – 19:30 Uhr; K.Nr. 12874.15 Technischer Redakteur Dornbirn, 15.10.2020, Do 18:00 – 20:00 Uhr; K.Nr. 62830.15

Deutsch A1 Samstagskurs Dornbirn, 3.10.2020 – 30.1.2021, Sa 8:00 – 16:00 Uhr, 133 Trainingseinheiten, € 762,-; K.Nr. 18816.15 BETRIEBSWIRTSCHAFT

Systemisch verhandeln nach dem Harvard Prinzip Dornbirn, 15. + 16.10.2020, Do + Fr 9:00 – 17:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 595,-; K.Nr. 28820.15 Die Lieferantenerklärung Dornbirn, 19.10.2020, Mo 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 320,-; K.Nr. 24817.15 Neukundenakquisition und Networking Dornbirn, 19. + 20.10.2020, Mo + Di 9:00 – 17:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 590,-; K.Nr. 23866.15 Deutsche Rechtschreibung Dornbirn, 27.10. – 10.11.2020, Di + Do, 18:00 – 22:00 Uhr, 16 Trainingseinheiten, € 330,-; K.Nr. 29809.15 Tipps und Trick fürs Büro Dornbirn, 4.11.2020, Mi 9:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 320,-; K.Nr. 29808.15 Auffrischungskurs für Buchhalter Dornbirn, 4. – 20.11.2020, Termine lt. Stundenplan, 24 Trainingseinheiten, € 690,-; K.Nr. 21807.15 Digital Office Dornbirn, 11. + 12.11.2020, Mi + Do 9:00 – 17:00 Uhr, € 520,-; K.Nr. 29813.15 EDV / INFORMATIK

Lehrgang für Grafik- und Mediengestaltung Dornbirn, 29.9.2020 – 4.2.2021, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, 168 Trainingseinheiten, € 2.980,-; K.Nr. 80844.15 Adobe InDesign Einführung Dornbirn, 29.9. – 15.10.2020, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, 24 Trainingseinheiten, € 425,-; K.Nr. 80850.15 HTML für Einsteiger Dornbirn, 29.9. – 13.10.2020, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, 20 Trainingseinheiten, € 340,-; K.Nr. 80861.15 Facebook, WhatsApp & Co Dornbirn, 30.9. + 7.10.2020, Mi 13:30 – 16:30 Uhr, 6 Trainingseinheiten, € 95,-; K.Nr. 80820.15 Outlook und Internet (ECDL Modul) Dornbirn, 30.9. + 7.10.2020, Mi 18:00 – 22:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 155,-; K.Nr. 80839.15 Performance Marketing auf Facebook Dornbirn, 8. + 15.10.2020, Do 13:00 – 17:00 Uhr, 8 Trainingseinheiten, € 360,-; K.Nr. 80876.15

„Schweißaufsicht-Lehrgänge“ Dornbirn, 20.10.2020, Di 18:00 – 21:00 Uhr, Anmeldung erforderlich; K.Nr. 39801.15

„E“-Lichtbogenhandschweißen II (Fortbildungskurs) Dornbirn, 5. – 9.10.2020, Mo – Do 7:45 – 16:45 Uhr, Fr 7:45 – 11:45 Uhr, € 740,-; K.Nr. 39816.15 3D-Druck in der Praxis Dornbirn, 6. – 22.10.2020, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, € 460,-; K.Nr. 38885.15 REFA Grundausbildung 4.0 Dornbirn, 12.10.2020 – 29.5.2021, Termine lt. Stundenplan, € 3.590,-; K.Nr. 37811.15 Organisationsanbindung Prozessmanagement Dornbirn, 19.10.2020, Mo 8:00 – 16:00 Uhr, € 420,-; K.Nr. 62866.15 WIG-Schweißen I (Grundkurs) Dornbirn, 19. – 23.10.2020, Mo – Do 7:45 – 16:45 Uhr, Fr 7:45 – 11:45 Uhr, € 830,-; K.Nr. 39806.15 Digital Business Professional Dornbirn, 20. – 22.10.2020, Di – Do 9:00 – 17:00 Uhr, € 720,- zzgl. € 175,- Prüfungsgebühren; K.Nr. 62862.15 Investitionsrechnung für Techniker Dornbirn, 21. – 22.10.2020, Mi + Do 8:00 – 17:00 Uhr, € 460,-; K.Nr. 62841.15 GEWERBE / HANDWERK / TOURISMUS / VERKEHR

Ausbildertraining (Lehrlingsausbilder) Dornbirn/Hohenems, laufend Tages- und Abendkurse, Termine lt. Homepage, 40 Trainingseinheiten, € 530,-; K.Nr. lt. Homepage Unternehmer-Training „KOMPAKT“ (Kombi: Online + Präsenz) Dornbirn, 13.10.2020 – 1.3.2021, Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr, 102 Trainingseinheiten, € 1.590,-; K.Nr. 40870.15 HACCP Hygiene Schulung Hohenems, 20.10.2020, Di 9:00 – 16:00 Uhr, 6 Trainingseinheiten, € 120,-; K.Nr. 77811.15 Ausbildung zum Weinexperten Hohenems, 2. – 10.11.2020, Mo – Sa 9:00 – 17:00 Uhr, Termine lt. Stundenplan, 60 Trainingseinheiten, € 720,-; K.Nr. 74850.15 Unternehmer-Training „KOMPAKT“ Dornbirn, 2.11.2020 – 24.2.2021, Mi + Mo 18:00 – 22:00 Uhr, 94 Trainingseinheiten, € 1.590,-; K.Nr. 40871.15 Vortrag: Ayurveda / Körperlesen Dornbirn, 12.11.2020, Do 18:00 – 20:00 Uhr, 2 Trainingseinheiten, € 25,-; K.Nr. 76820.15

TECHNIK

Ausbildung zum Brandschutzwart Dornbirn, 30.9.2020, Termine lt. Stundenplan, € 280,-; K.Nr. 61803.15

Information und Anmeldung: 05572 3894-424, Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

WIFI Vorarlberg wifi.at/vlbg


NR. 18 • SEPTEMBER 2019 • DIE WIRTSCHAFT | 24

LEHRE IN VORARLBERG

Lern, die Zukunft zu gestalten. Wissen Ist Für Immer. BRANCHEN

TECHNIK

PERSÖNLICHKEIT

GESUNDHEIT

Unternehmer-Training „KOMPAKT“ -

Technische Grundlagen

Outfit to go

Ordinationsassistenz

(Kombi: „Online“ + „Präsenz“) Vorbereitungskurs auf die Unternehmerprüfung Modul 5 der Meisterprüfung Sie wollen sich optimal auf die von der Gewerbeordnung verlangte Unternehmerprüfung vorbereiten oder Ihr betriebswirtschaftliches Wissen sinnvoll ergänzen? Das WIFI Unternehmer-Training ist dank seiner Tiefe und seines Praxisbezugs die beste Vorbereitung auf die Unternehmerprüfung und Ihre unternehmerische Tätigkeit. Teilnehmer Personen, die sich auf die Unternehmerprüfung vorbereiten möchten, Unternehmensgründer und -übernehmer, interessierte Personen. Inhalt l Rechnungswesen l Marketing l Rechtskunde l Organisation l Kommunikation l Mitarbeiterführung Prüfung Die Prüfung wird vom Prüfungsservice der Wirtschaftskammer Vorarlberg abgenommen und besteht aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Die Unternehmerprüfung beinhaltet die Ausbilderprüfung. Die Prüfungsgebühr wird vom Prüfungsservice der Wirtschaftskammer Vorarlberg separat verrechnet und beträgt ca. € 316,-. Trainingseinheiten: 102 Beitrag: € 1.590,Ort: WIFI Dornbirn TERMIN Abendkurs Vorbereitung auf die Unternehmerprüfung im April 2021 13.10.2020 – 1.3.2021 Di + Do 18:00 – 22:00 Uhr Kursnummer: 40870.15 Persönliche Beratung Caroline Bitschnau t 05572 3894-468 bitschnau.caroline@vlbg.wifi.at

Stilsicher auftreten Teilnehmer Technisch interessierte Personen, insbesondere Mitarbeiter aus technisch orientierten Unternehmen, welche im kaufmännischen Bereich tätig sind. Inhalt Modul 1: Zeichnungslesen l Funktion einer technischen Zeichnung l Maßstäbe, Linienarten, Schnittdarstellungen l Grundregeln der Bemaßung l Zeichnungsaufbau, Stücklisten l Toleranzen und Passungen l Oberflächenangaben Modul 2: Verfahrenstechnik l Basis Physik und Chemie l Grundlagen der Verfahrenstechnik Modul 3: Werkstoffkunde l Produktionsfaktor Werkstoff l Einteilung und Eigenschaften l Eisen- und Nichteisenmetalle l Normung, Auswahl der Werkstoffe Modul 4: Fertigungsverfahren l Übersicht, Längenprüftechnik l NC-Technik Basiswissen Modul 5: Energietechnik l Grundbegriffe l Energiearten und -quellen l Erzeugung, Verteilung elektrischer Energie l Anwendung elektrischer Energie l Ohmsches Gesetz l Stromarten und Motoren l Grundlagen der Steuerungs- und Regelungstechnik Theorie und Praxis Durch typische Beispiele aus der Praxis und Exkursionen werden Fachbegriffe, Zusammenhänge und Anwendungen der Technik in der betrieblichen Praxis verdeutlicht.

Wer kennt das nicht - im Kleiderschrank tummeln sich ungetragene Kleidungsstücke, schlecht sitzende Hosen und Kleider. Diese rauben uns morgens und vor Veranstaltungen durch unzähliges Umziehen immer wieder Zeit und Nerven. In vielen Fällen lässt das Ergebnis dann trotzdem zu wünschen übrig. In diesem Mini-Seminar finden Sie heraus, welcher Stil-Typ Sie sind, wie Sie etwaige Problemzonen kaschieren und Ihre Schokoladenseite betonen.

Das Bundesgesetz „Medizinische Assistenzberufe-Gesetz“ (MABG) vom 25. September 2012 und die entsprechende Ausbildungsverordnung vom 30. September 2013 regeln u.a. die Ausbildung und Berufsbezeichnung der Ordinationsassistenz. Die Ordinationsassistentin umfasst die Assistenz bei medizinischen Maßnahmen in ärztlichen Ordinationen, ärztlichen Gruppenpraxen, selbstständigen Ambulatorien und Sanitätsbehörden nach ärztlicher Anordnung und Aufsicht nach Maßgabe der ärztlichen Anordnung.

Ziel • Mehr Shoppen - trotzdem Geld sparen und Fehlkäufe vermeiden • Eigener, dem Anlass entsprechender Look = Zeitersparnis • Optimales Auftreten, mehr Selbstbewusstsein

Inhalt Der Lehrplan richtet sich nach der gesetzlichen Ausbildungsverordnung. Der Gesamtumfang der Ausbildung beträgt 650 Stunden, wobei ca. die Hälfte als Praktikum zu absolvieren ist.

Trainer: Daniela Erath-Mohr Trainingseinheiten: 4 Beitrag: € 95,Ort: WIFI Dornbirn TERMIN 2.10.2020 Fr 13:00 – 17:00 Uhr Kursnummer: 10830.15 Persönliche Beratung Marzellina Feurstein t 05572 3894-459 feurstein.marzellina@vlbg.wifi.at

Abschluss Multiple Choice Test; nach positivem Abschluss erhalten Sie einen vom WIFI ausgestellten Qualifikationsnachweis. Trainer: Ing. Michael Trost Trainingseinheiten: 95 Beitrag: € 1.820,Ort: WIFI Dornbirn TERMIN 2.11.2020 – 1.3.2021 Termine lt. Stundenplan Kursnummer: 62870.15

Prüfung Die Ausbildung endet mit einer kommissionellen Abschlussprüfung. Um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden, müssen die Anwesenheitspflicht erfüllt, sowie die Einzelprüfungen und das Praktikum positiv abgeschlossen sein. Personen, die zur Ausübung der Ordinationsassistenz berechtigt sind, dürfen die Berufsbezeichnung „Ordinationsassistent“/„Ordinationsassistentin“ führen. Trainingseinheiten: 650 (inkl. ca. 50% Praktikum) Beitrag: € 3.490,Ort: WIFI Dornbirn TERMINE 30.9.2020 – Juli 2021 Mi + Fr 18:00 – 22:00 Uhr ca. 6 Samstage Kursnummer: 43870.15 17.2. – Dezember 2021 Mi + Fr 18:00 – 22:00 Uhr ca. 7 Samstage Kursnummer: 43970.15 Persönliche Beratung Sandra Geißinger, Dipl. Betriebswirt ( BA) t 05572 3894-467 geissinger.sandra@vlbg.wifi.at

Persönliche Beratung Eva Kohler t 05572 3894-451 kohler.eva@vlbg.wifi.at

Information und Anmeldung: 05572 3894-424, Anmeldung@vlbg.wifi.at oder über Internet

WIFI Vorarlberg wifi.at/vlbg


MAGAZIN

27 | NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

BILDUNG UND LEHRE

LEHRLINGSSEMINAR

Lehre mit Matura durch WIFI und BFI

Flächendeckendes Angebot. Neues Modell, neue Anbieter: Im Zuge des neuen Förderungsprogramms der Regierung wird es ab sofort ein flächendeckendes Angebot für die Berufsmatura in Vorarlberg geben.

m Rahmen einer Projektpartnerschaft unter dem Verein Lehre in Vorarlberg bieten zukünftig auch das WIFI der WKV und das BFI der AK ab Herbst 2020 die Kurse zur Lehre mit Matura an. Neben dem bisherig geförderten Arbeitszeit-Modell wird es zukünftig auch eine Freizeitvariante mit Abendkursen geben. Beide Modelle werden zukünftig vom Bundesministerium gefördert und sind somit für alle Teilnehmer kostenlos. Flächendeckendes Angebot. Vorausgegangen ist dieser Entscheidung ein bundesweites Förderungsprogramm des Bundesministeriums, zu dem sich potenzielle Anbieter bewerben konnten. Nach dem Zuschlag möchte die Vorarlberger Projektpartnerschaft ein flächendeckendes Angebot für die Berufsmatura schaffen. In Bregenz und Feldkirch besuchen die Teilnehmer die Kurse des BFI, in Dornbirn, Hohenems und in Bludenz wird das Kursprogramm vom WIFI umgesetzt. „Im Vergleich mit anderen Bundesländern nutzten bisher verhältnismäßig wenige Vorarlberger Lehrlinge das Angebot einer Berufsmatura. Mit unserem Konzept möchten wir das ändern“, erklärt WIFI-Institutsleiter Thomas Wachter. Berufsmatura. Die Lehre mit Matura beginnt mit einem Basislehrgang im ersten Lehrjahr, gefolgt von einem Kompetenzcheck und einer Potenzial-Analyse durch das BIFO. Nach einem positiven Aufnahmegespräch erfolgt das Lehrprogramm in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und dem Fachbereich.

FOTO: LEHRE IN VORARLBERG

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BFI-GF Mario Prünster, MAS und WIFIInstitutsleiter Dr. Thomas Wachter.

Das Maturazeugnis erhält man, wenn der Lehrabschluss geschafft und alle vier Fächer mit einer positiven Prüfung abgeschlossen wurden. „Die Berufsmatura verbindet die Vorteile einer Lehre was den Arbeitsmarkt und die Fachausbildung betrifft, mit den verbesserten Aufstiegschancen durch eine Matura“, erklärt Markus Curin, Geschäftsführer des Vereins Lehre in Vorarlberg. „Uns erreichen zahlreiche Anfragen zur Lehre mit Matura. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem neuen Freizeitmodell und dem flächendeckenden Angebot noch mehr junge Leute für die Berufsmatura begeistern können.“ Mehr Informationen: lehreundmatura.info

WERBUNG UND MARKTKOMMUNIKATION

Workshop mit Humor

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nfang September fand ein Workshop für Lehrlinge zu den Themen Persönlichkeits,- Kommunikations- und Motivationstraining statt, bei dem Franz Lattner zum Motto „Tun statt Jammern“ referierte. Zwölf Friseurlehrlinge aus Vorarlberg bekamen dabei Informationen und Tipps für ihren persönlichen Auftritt und lernten, wie Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen gestärkt werden können. Thematisiert wurde auch das Konzentrationstraining und wie verschiedene Menschentypen zu erkennen sind. Ein weiterer Termin für Lehrlinge aus unterschiedlichen Branchen findet am Montag (19.10.) und Dienstag (20.10.2020) von 9 bis 17 Uhr im Hotel am Kaiserstrand in Lochau statt. Info und Anmeldung: info@ franz-lattner.at, t 0664/4412 400

14 neue Medienfachleute in Ausbildung In der Landesberufsschule in Bregenz starteten 14 junge Leute ihre Lehre zur/-m Medienfachfrau/-mann.

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ehrere Jahre lang engagierten sich Vertreter der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in der WKV rund um Fachgruppenobmann Martin Dechant intensiv für neue Ausbildungswege und die Beschulung der Lehrlinge in Vorarlberg. Bei der Ausbildungsoffensive im vergangenen Herbst konnten bereits erste Ergebnisse aus den erfolgreichen Verhandlungen mit der Schulbehörde präsentiert werden. Statt zum Blockunterricht nach Salzburg geht es für die Lehrlinge der heimischen Medienbranche seit vergangener Woche nun einmal wöchentlich in die LBS II nach Bregenz. Steigende Lehrlingszahlen. „14 Lehrlinge sind ein neuer Höchststand - das ist grandios!“, zeigt sich Martin

Dechant begeistert und führt aus: „Trotz Corona haben sich mehr Betriebe denn je dazu entschieden, eigene Fachkräfte auszubilden. Wir sind optimistisch, dass wir diese Zahl halten und auch noch steigern können. Die neuen Lehrlinge zeigen jedenfalls bereits den Bedarf der vorhanden war. Gut ausgebildeter Nachwuchs ist ein Gewinn für jede Branche, wir benötigen die Fachkräfte hier im Land bei uns.“ Ausbildungsbetriebe gesucht. „Noch gibt es weit mehr interessierte junge Menschen, die eine Ausbildung in unserer Branche antreten möchten, als Unternehmen, die diese anbieten“, erklärt Fachgruppenobmann Martin Dechant.

INFO Den vollständigen Artikel finden Sie online unter news.wko.at und weitere Informationen auf kommunikationvorarlberg.at


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MAGAZIN

#zäm: Kaltgepresste Liaison Partnerschaften mit regionalen Anbietern wurden im Rankweiler Hotelgasthof Mohren immer schon hoch geschätzt. Für Geschäftsführer Marcél Herburger ist es selbstverständlich, diese Tradition weiterzuführen. In schwierigen Zeiten umso mehr.

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ls auf einmal alles stillgestanden ist, sei das erst einmal ein Schock gewesen. „Auch wir mussten unsere 26 Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken. Es war uns jedoch wichtig, regionale Handwerksbetriebe zu unterstützen, deshalb haben wir die Zeit für größere Umbauarbeiten genützt. Und auch dafür, uns weiterzuentwickeln.“ Schon vergangenen Winter habe man darüber nachgedacht, einen Online-Shop einzurichten, fand aber nie wirklich Zeit dazu. Jetzt sei der Mohren-Shop innerhalb kürzester Zeit online gegangen, bestückt mit feinen Sachen aus Küche und Keller.

Serie - Teil

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„Wenn wir Partner oder Lieferanten verlieren, verlieren wir einen Teil unserer Mohren-Familie.“ „Seit einigen Wochen bieten wir einen mittäglichen Take-away an, den wollen wir weiterführen, auch wenn unser Restaurant wieder geöffnet hat. Außerdem haben wir uns tolle Genuss-Angebote mit Übernachtung überlegt, als kleine Auszeit speziell auch für Einheimische. Und wir pflegen weiterhin unsere Beziehungen mit regionalen Produzenten, damit jeder etwas davon hat, wie in der Vergangenheit auch.“ Es sei einfach wichtig, dass man sich gegenseitig helfe. „Wenn wir Partner oder Lieferanten verlieren, verlieren wir einenTeil unserer Mohren-Familie.“ Ganz besonders gilt dies für die Partnerschaft mit der Ölmühle Sailer in Lochau. Vom Vorderland bis an den Bodensee Den Bogen vom Vorderland bis an den Bodensee, vom Rankler Mohren zur Ölmühle Sailer in Lochau spannt die Liaison zwischen Marcél Herburger und Ramona Sailer-Herburger. Dass sie beide mit Sprösslingen der alteingesessenen Wirtsfamilie Herburger verheiratet sind, ist nicht das einzige, das die zwei Jungunternehmer verbindet. Beide sind klassische Quereinsteiger. Marcél stammt aus Hanno-

ver und war Ingenieur für Maschinenbau, bevor er seine Leidenschaft für die Gastronomie entdeckte. Diese führte ihn nach seiner Ausbildung als Barmanager in München an den Arlberg. Dort verliebte er sich nicht nur in seine spätere Frau Michaela, auch von derVorarlberger Art des Gastgebens war er mehr als angetan. „Der hohe Anspruch an Qualität, das hat mir gefallen und die Gastfreundschaft, die ich auch selbst erfahren habe.“ Als zurückhaltender Norddeutscher sei er verblüfft gewesen, wie herzlich er aufgenommen worden sei. Sommelier- und Hoteliersausbildung folgten und im Herbst 2018 übernahm er mit Michaela deren elterlichen Betrieb in Rankweil. Und mit der Heirat auch den Familiennamen. „Ich wollte diese Tradition fortführen, denn der Name steht seit vielen Jahren für Qualität und Nachhaltigkeit.“ Ramona war ebenfalls quer eingestiegen, ins „Ölgeschäft“. Und auch sie knüpfte an eine, wenn auch noch junge, Familientradition an.

„Als Mama Unterstützung brauchte, war das ein willkommener Anlass, ins Ländle zurückzukehren.“ Ihre Mutter Barbara hatte vor rund zehn Jahren begonnen, Leinöl zu pressen. Daheim im Keller und zuerst nur für den Eigenbedarf. Andere Öle kamen dazu, Freunde, Nachbarn, immer mehr fragten das delikate Kaltgepresste aus dem Hause Sailer nach. Der erste Laden wurde eröffnet. Ramona arbeitete derweil als Personalberaterin in Wien, wo sie Tourismus- und Personalmanagement studiert hatte. „Als Mama Unterstützung brauchte, war das für mich ein willkommener Anlass, ins Ländle zurückzukehren.“ Ein zweites Geschäft in Wangen im Allgäu kam dazu, ebenso ein Online-Shop. Salze, Körperpflegeartikel und Erzeugnisse von regionalen Kooperationspartnern, etwa Essige oder Nudeln, ergänzen das Sortiment. Mittlerweile ist Ramona Geschäftsführerin und auch ihre drei Schwestern sind mit von der Partie.

„Das Schöne ist, dass die Ölmühle Sailer alles verwertet.“ Vor Kurzem fanden die Sailer-Mädels im ehemaligen Gasthaus Messmer ihr perfektes Refugium, mit Produktionsküche, Laden und dem entzückenden Mühlencafé. Über zwanzig Ölsorten füllen die Ladenregale, vom klassischen Lein- oder Olivenöl bis hin zum Borretsch-, Leindotter- oder Mariendistel-Öl. Allesamt in Bio- und Rohkostqualität, also frisch und unter 37 Grad kaltgepresst. „Das Schöne ist, dass die Ölmühle alles verwertet.“ Das sei, so Marcél, gelebte Nachhaltigkeit. „Aus den Schwebstoffen, die sich beim Pressen absetzen, erzeugen die Sailers Muse und aus den Presslingen entstehen hochwertige Mehle, die sich hervorragend zum Backen eignen.“ Davon kann man sich im Mühlencafé überzeugen, dort nämlich zaubert Ramonas Schwester Lisa süße oder pikante Köstlichkeiten aus den mühlenfrischen Mehlen. Den Mohren in Rankweil begleite die Ölmühle Sailer durch den ganzen Tag, vom Frühstücksbuffet bis an die Abendbar. „Als Slow Food-Betrieb arbeiten wir ganz bewusst mit regionalen Anbietern zusammen, die Qualität vor Quantität setzen. Und die Ölmühle Sailer ist dafür ein Musterbeispiel.“


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MAGAZIN

„Es war uns wichtig, regionale Handwerksbetriebe zu unterstützen.“

FOTOS: MARKUS GMEINER

Marcél Herburger Hotelgasthof Mohren

Mehrwert Erfrischender Avocado-Melissen-Borretsch-Drink Zutaten: • 1 kleine weiche Avocado • 2 Zweige Zitronenmelisse • 4 EL Zitronensaft • 250 ml Birnensaft • 1 TL Borretsch-Öl • Wasser Zubereitung: Die Avocado halbieren, den Kern herauslösen und das Fruchtfleisch aus der Schale herauslöffeln. Die Zitronenmelisse waschen, trockenschütteln und die Blätter von den Stielen zupfen. Die Avocado, Zitronen- und Birnensaft, Zitronenmelisse und das Borretsch-Öl mit dem Pürierstab pürieren, mit kaltem Wasser bis auf Trinkstärke verdünnen und genießen. Erdnuss-Bananen-Smoothie Zutaten: • 250 g Naturjoghurt • 200 ml Milch • 40 g Erdnussmus • 2 Bananen • 1 EL Pistazienkernöl Zubereitung: Alle Zutaten bis auf das Pistazienkernöl in einem Mixer kräftig vermixen. Wenn der Smoothie zu dick ist, einfach noch mehr Milch hinzugeben und er-

neut mixen. Den Smoothie am Ende mit etwas Pistazienkernöl garnieren. Apfel-Walnuss-Kuchen Zutaten: • 250 g Dinkelmehl • 200 g Rohrzucker • 150 g Kokosnussöl • 5 Eier • 80 g Walnussmehl • 2 Äpfel • 50 g Rosinen • 1 Päckchen Vanillezucker • ½ Päckchen Backpulver • 3 EL Zimtpulver Zubereitung: Die Äpfel schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Das Kokosnussöl zergehen lassen und gemeinsam mit den Eiern, dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig mixen. Mehl und Backpulver vorsichtig unterheben. Zimt, Walnussmehl, Rosinen und Apfelstückchen ebenfalls unterheben und zu einem Teig verrühren. In eine runde Kuchenform füllen und im vorgeheizten Backrohr bei 175 Grad Umluft ca. 40-50 Minuten backen.

#zäm – zusammen helfen, zusammen genießen Gerade in herausfordernden Zeiten sind Zusammenhalt und gemeinsame Weiterentwicklung unter heimischen Partnern gefragt. #zäm stellt besondere Gastgeber in den Mittelpunkt, die branchenübergreifend das Beste unserer Region vereinen. Dadurch haben sie eine neue Form des Tourismus entwickelt und schaffen einen Mehrwert für alle. #zäm ist eine Initiative von Bodensee-Vorarlberg Tourismus in Zusammenarbeit mit Super Büro für Gestaltung, Markus Curin, Monika Schallert-Marberger und Matak Studios.


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MAGAZIN

UBIT

Orientierung – Klarheit – Aufbruch Eine klare Fokussierung auf wichtige Zukunftsthemen in Anlehnung an den WKV-Strategieprozess Dis.Kurs Zukunft und noch mehr Service für die Mitglieder schreibt sich die Fachgruppe UBIT für die nächsten fünf Jahre auf die Fahnen.

WERBUNG UND MARKTKOMMUNIKATION

Werbung ist Wirtschaft + Kreativität

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ei der Strategieklausur der Fachgruppe UBIT Mitte Juli waren sich alle Ausschussmitglieder einig: Wir wollen unseren Mitgliedsbetrieben und der Vorarlberger Wirtschaft einen klaren Mehrwert bieten. Dabei werden für das kommende Wirkungsjahr dreiThemen in den Mittelpunkt gerückt:

Strategieklausur. Trotz Corona und den damit zusammenhängenden schwierigen Bedingungen, herrscht bei den Mitgliedern des Fachgruppenausschusses der Werber Optimismus.

In der auf zwei Tage anberaumten Klausur beschäftigten sich die 15 Teilnehmer/-innen mit den künftigen Kernbereichen der Fachgruppenarbeit.

Nachhaltiges Wirtschaften Was bedeutet wirtschaftliche Resilienz, wie kann diese erreicht und wie kann den Herausforderungen von heute und morgen begegnet werden? Und was genau bedeutet Nachhaltigkeit für die Mitglieder der Fachgruppe und deren Geschäftsmodelle? Ein Thema, das die Fachgruppe diskutieren und in den nächsten Jahren vorantreiben möchte. Digitale Innovation Die Corona-Krise hat die Bedeutung digitaler Innovationen mit den damit einhergehenden Themen Datenschutz und IT-Sicherheit schlagartig erhöht. Die Fachgruppe UBIT wird konkrete Angebote gestalten, um digitale Prozesse zu unterstützen und ihren Mitgliedern sowie deren Kunden einen Mehrwert zu liefern. „Wir laden alle Mitglieder ein, gemeinsam mit uns etwas zu bewegen, aktiv mitzuarbeiten und mitzugestalten. Die drei neu gegründeten Berufsgruppenausschüsse der Unternehmensberater/-innen, IT-Berater/-innen und Buchhalter/-innen stehen in den Startlöchern“, erklärt Benedicte Hämmerle, Obfrau der Fachgruppe UBIT in der WKV, im Rahmen der Strategieklausur.

FOTO: FREDERICK SAMS

Bildung und Qualität Mehr denn je sind eine gute Ausbildung und hohe Beratungsqualität innerhalb der UBIT gefragt. Expert/-innen sollen eingeladen werden, um in einem nutzenstiftenden Dialog innovative Aus- und Weiterbildungsangebote zu kreieren.

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ie Herausforderungen für die Mitgliedsbetriebe sind in vielen Bereichen enorm gestiegen. Dabei geht es nicht nur um die aktuelle Situation bzgl. Corona. Damit sind etwa auch die technischen Anforderungen, insbesondere jene der Digitalisierung, gemeint“, so der im Frühjahr dieses Jahres neu gewählte Fachgruppenobmann, Martin Dechant. Besonders Einzelunternehmer – sie machen mehr als 90 Prozent der Mitglieder aus – seien hier gefordert. Daher gelte es, der Aus- und Weiterbildung in allen Bereichen besonderes Augenmerk zu schenken. Sichtbarkeit verbessern Die Fachgruppe müsse wieder zielorientiert an der eigenen Sichtbarkeit arbeiten. Es gehe darum, die Leistungen der Mitgliedsbetriebe besser in der Öffentlichkeit zu kommunizieren, meint der stellvertretende Fachgruppenobmann Hanno Schuster: „Mit mehr als 900 Mitgliedsbetrieben sind wir eine der größten Fachgruppen. Aber die Wahrnehmung der vielen qualitativ hochwertigen Leistungen unserer Branche bei den Kunden ist noch en-

den wollend. Das gilt es – so schnell wie möglich – besser zu machen.“ Designforum - Neues Konzept Eine vielversprechende Möglichkeit dazu böte die Bespielung des Designforums Vorarlberg. Martin Dechant: „Wir beschäftigen uns schon seit dem Frühjahr dieses Jahres mit diesem Thema. Unser Ziel ist es, die gesamte Kreativwirtschaft in Vorarlberg mit einem Standort zu vernetzen.“ Kreativwirtschaft vernetzen Die Strategieklausur habe deutlich gemacht, dass es künftig darum gehe, „über den Tellerrand“ hinauszusehen. Im Mittelpunkt stehe die Vernetzung der Vorarlberger Kreativwirtschaft. Damit seien wesentliche Impulse zu erwarten, die sich positiv auf alle Bereiche der Wirtschaft auswirken würden, so Dechant und Schuster abschließend. Zu den einzelnen Bereichen werden bis Ende des Jahres konkrete Konzepte vorliegen.


31 | Nr. 17 • SEptEmbEr 2020 • DiE WirtSchaft

SERVICE

CYBER-SICHERHEIT

Homeoffice: So geben Sie Hackern keine Chance Hat sich Homeoffice in Ihrer Firma in den vergangenen Monaten bewährt und Sie möchten es gerne weiterführen? Dann sollten Sie auf die Sicherheit Ihrer Daten achten! Wie das geht, lesen Sie hier.

ten, dass nur sie Zugang zum Computer haben.Auch bei nur kurzen Pausen, bei denen derArbeitsplatz verlassen wird, muss der Computer folglich gesperrt werden. Allfällig offene Fenster sind zu schließen. Ausreichende Sicherungskopien, am besten über die zentralen Systeme des Unternehmens, sind ein Muss.

Laut einer Studie des Prüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG aus dem Vorjahr sind jährlich zwei von drei österreichischen Unternehmen von Cyberattacken betroffen.

H INFO Wenn Ihr Unternehmen Opfer einer Cyberattacke, eines Cybercrime Angriffs, von Ransomware oder Verschlüsselungstrojanern wurde, rufen Sie die Cyber Security Hotline an: 0800 888 133. Sie erhalten rund um die Uhr und kostenlos eine rasche telefonische Erstinformation und Notfallhilfe.

omeoffice ist auch eine massive Frage der Sicherheit. Darauf macht Horst Kasper, Sprecher der Experts Group IT-Security in der Wirtschaftskammer Vorarlberg, aufmerksam. „Unternehmen sind gut beraten, beim Homeoffice nicht nur auf Arbeitszeiten et cetera zu achten, sondern gemeinsam mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch klare Sicherheitsstandards für ihre Daten zu fixieren.“ Denn, erklärt Kasper: „Mit der weiteren Zunahme von Homeoffice werden mit Sicherheit auch die kriminellen Versuche von Hackern, über Sicherheitslücken beim Homeoffice an Daten, Firmengeheimnisse und Geld bei den Unternehmen heranzukommen, steigen.“ Festplatte verschlüsseln Was also tun? Einen wichtigen Tipp gibt IT-Security Experte Kasper: „Im Homeoffice ist es besonderswichtig, dass ausschließlich firmeneigene Geräte mit genehmigter Software zum Einsatz kommen. DieVerschlüsselung der Festplatte sollte dabei jedenfalls Standard sein.“ Eine Virtual Private Network (VPN) Lösung sollte zum Standard gehören, wenn Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zuhause aus auf das Netzwerk Ihrer Firma zugreifen. Der Datentransfer von und zum Firmennetzwerk wird dabei verschlüsselt und so vor fremdem Zugriff geschützt. Entsprechend ist auch die Verwendung von betriebsfremden Wechseldatenträgern wie USBSticks ein No-Go. Offene Fenster schließen Entscheidend für sicheres Homeoffice ist aber auch, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf ach-

Regelmäßige Schulungen Es müsse, etwa über regelmäßige gemeinsame Schulungen, im Unternehmen ein gemeinsames Sicherheitsbewusstsein geschaffen werden. Das sei der Schlüssel zum Erfolg, so Horst Kasper-: „Sicheres Homeoffice kann nur funktionieren, wenn Unternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem Strang ziehen und ein gemeinsames Bewusstsein für Datensicherheit entwickeln.“ Cyber Security Hotline Den heimischen Unternehmen steht im Notfall auch die Cyber Security Hotline der Wirtschaftskammer zur Verfügung, wenn sie Opfer einer Cyberattacke, eines Cybercrime Angriffs, von Ransomware oder Verschlüsselungstrojanern wurden. Die Hotline steht unter der Telefonnummer 0800/888 133 rund um die Uhr und kostenlos für eine rasche telefonische Erstinformation und Notfallhilfe zur Verfügung. Tipps zum Schutz Ihrer Daten • Im Homeoffice sollte ausschließlich an firmeneigenen Geräten mit genehmigter Software gearbeitet werden. • Der Zugriff auf das firmeneigene Netzwerk sollte vom Heimarbeitsplatz immer durch eine VPN-Lösung gesichert sein. • Viele Handys oder Internet-Browser bieten an, Passwörter zu speichern. Dies ist zwar praktisch, stellt aber ein Sicherheitsrisiko dar. • Wenn Sie Tools für die virtuelle Zusammenarbeit nutzen, stellen Sie sicher, dass der Datentransfer End-toEnd verschlüsselt ist. • Halten Sie Ihre Mitarbeiter an, ihren Homeoffice-Arbeitsplatz – wie auch im Büro - „sauber“ zu verlassen, Stichwort „Clean Desk Policy“. • Achten Sie auch im Homeoffice darauf, dass es ausreichende Sicherungskopien gibt. • Der Einsatz von betriebsfremden Wechseldatenträgern, wie beispielsweise USB-Sticks, externen Festplatten oder aber auch Smartphones, die von betriebsfremden Personen mitgebracht oder verwendet werden, birgt eine Reihe von Risiken.


Nr. 17 • September 2020 • Die WirtSchaft | 32

unternehmen NEWS

KURSE

ALVÁRIS verstärkt Management-Team

Vitalakademie Vorarlberg startet in den Herbst 2020

Die Vitalakademie Vorarlberg, Österreichs größtes privates Erwachsenenbildungsinstitut, ist gut durch die Corona-Krise gekommen. Jetzt startet die Bildungseinrichtung für Erwachsene mit 15 neuen Präsenzkursen, insgesamt haben sich für Herbst 2020 bereits über 140 Teilnehmer für Kurse und Online-Lehrgänge in Gesundheits- und Sozialberufen am Seminar-Standort in der Montfortstraße 88 in Götzis angemeldet. Die Institution ist auf Sport-, Gesundheits- und Sozialausbildungen spezialisiert: In den sechs

Resümee Herbstmesse 2020

Die traditionelle Dornbirner Herbstmesse fand heuer vom 09.-13. September statt. Sie war die erste Publikumsmesse österreichweit seit dem Lockdown Mitte März. Entsprechend umfangreich waren die Vorbereitungen, um allen Sicherheits- und Hygieneauflagen zu entsprechen. Das Ergebnis: 370 Aussteller, 11.929 Besucher und 0 Covid-19-Infektionen. messedornbirn.at

fotoS: VitalakaDemie, uDo mittelberger

Mit der Berufung von Herrn Dr. Feil in die Geschäftsleitung der internationalen ALVÁRIS Profile Systems GmbH verstärkt der österreichische Hersteller von Aluminiumprofil-Gestelltechnik und Automatisierungstechnologie sein Top-Management und leitet die nächste Phase seiner Wachstumsstrategie ein. „Mit dem Gewinnen von Herrn Feil werden wir sowohl die Internationalisierung unserer Gruppe forcieren als auch die gruppeninternen Entwicklungspotenziale aktivieren,“ betont Manfred Filzmaier, Eigentümer und CEO der ALVÁRIS Gruppe. alvaris.eu

Bereichen „Fitness und Ernährung“, „Leben und Natur“, „Soziales und Pädagogik“, „Massage und Wellness“, „Kosmetik und Fußpflege“ und „Medizinische Verwaltung und Betreuung“ werden verschiedenste Ausbildungen angeboten. „Der Wissensdurst ist nach den schwierigen vergangenen Monaten groß. Viele Menschen orientieren sich jetzt beruflich um und streben während der Kurzarbeit eine zusätzliche Ausbildung im Gesundheits- und Sozialbereich an“, betont Standortleiterin Nina Nachbaur. So sind beispielsweise sämtliche Yoga-Kurse bis zum Frühjahr nächsten Jahres schon jetzt fast restlos ausgebucht. vitalakademie.at

BILANZ

Markus Feil und Manfred Filzmaier

RECYCLING

ALPLA baut HDPE-Recyclingwerk in Mexiko Die ALPLA Group, international tätiger Spezialist für Verpackungslösungen und Recycling, verfolgt den weltweiten Ausbau ihrer Recyclingaktivitäten konsequent.

ALPLA baut nun in Toluca/Mexiko ein Werk für HDPE-Recycling. Die Inbetriebnahme soll im zweiten Halbjahr 2021 erfolgen. Die Investitionssumme liegt bei rund 15 Millionen Euro, 65 Arbeitsplätze werden geschaffen. Die Anlage verfügt über eine Jahreskapazität von 15.000 Tonnen HDPE-Regranulat für Anwendungen im Non-Food-Bereich, zum Beispiel Verpackungslösungen für Körperpflege oder Haushaltsreiniger. Zielmärkte sind in erster Linie Mexiko sowie umliegende Länder in Zentralamerika und die USA. Mit dieser Investition verwirklicht ALPLA auf der einen Seite

seine globalen Ziele im Rahmen der New Plastics Economy, auf der anderen Seite bleibt das familiengeführte Unternehmen seiner regionalen Strategie treu, wie Georg Lässer, Head of Recycling, erklärt: „Im Recyclingbereich stellt ALPLA schon seit vielen Jahren vorausschauendes Handeln unter Beweis. Wir investieren in Regionen, in denen der Bedarf nach Recyclingmaterial noch nicht so hoch ist. Damit geben wir gebrauchten Kunststoffen einen Wert und haben Vorbildwirkung für die Verwirklichung der Kreislaufwirtschaft.“


33 | NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

UNTERNEHMEN

CORONA-SCHUTZ

FRIES Kunststofftechnik beauftragt Software Lotse mit ERP-Auswahl

Gut geschützt ins neue Schuljahr!

Die Vorarlberger Kunststoffspezialisten investieren kräftig in die Zukunft.

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ie FRIES Kunststofftechnik GmbH hat Software Lotse mit der Beratung bei der ERP-Auswahl betraut. Das Dornbirner Beratungshaus Software Lotse konnte sich als ERP-Berater durchsetzen und erhielt das Vertrauen für die Durchführung der ERP-Auswahl. Dies nicht zuletzt durch die Erfahrung in der Kunststoffbranche, die Oswald Wolf – Inhaber von Software Lotse – vorweisen kann. FRIES beschäftigt insgesamt rund 200 Mitarbeiter in der Gruppe und tätigt laufend Investitionen. FRIES produziert und vertreibt ein sehr breites Produktspektrum. In Europa ist das Unternehmen Marktführer für gewerbliche Geschirrspülkörbe. Dieses Segment beinhaltet ein ausgeklügeltes Baukastensystem von gewerblichen Gastronomiespülkörben für die Aufbewahrung, den Transport und das Spülen von Gläsern und Geschirr. Diese sind weltweit in renommierten Hotels – wie etwa das Burj al Arab in Dubai, oder aber auch in der Business-Lounge der Singapore Airlines u.v.a.m. – im Einsatz. Dagegen werden die FRIES Industriekörbe zur Reinigung und Lagerung von technischen Bauteilen von namhaften Automobilzulieferern und Metallverarbeitern eingesetzt. Im Produktsegment Verpackungen werden Fässer, Kanister, Eimer und Dosen für die Lebensmittel-, Pharma- und Chemieindustrie, insbesondere auch im Bereich Gefahrengut und explosive Stoffe vertrieben. Mehrwegbecher für Großveranstaltungen (Rock Konzer-

Projektleiter Hr. Lins, Geschäftsführerin Katharina Rhomberg (beide Fries GmbH) und Oswald Wolf von Software Lotse (v.l.n.r.)

te, Festivals oder Fußballspiele in der deutschen Bundesliga) werden von der Tochterfirma Cup Concept (D) vertrieben. Alle der genannten Produkte werden am Firmensitz in Sulz gefertigt. Dabei finden die Verfahren Spritzguss und Extrusionsblasen Anwendung. Die umfassende Produktpalette und die besonderen Anforderungen der Kunststoffbranche legen die Latte für ein ERP-System sehr hoch. Die ERP-Anforderungen von FRIES betreffen u. a. die generelle Effizienz der Geschäftsprozesse, die Verwaltung von Varianten, das Qualitätswesen, die Produktrückverfolgbarkeit, den barcodegestützten Materialfluss und die Kostenrechnung. Katharina Rhomberg (Geschäftsführerin FRIES Kunststofftechnik GmbH) zieht ihr Resümee zur ERP-Auswahlberatung durch Software Lotse wie folgt: „Es war die einzig richtige Entscheidung, sich professionell in der ERP Auswahl begleiten zu lassen. Durch die Erfahrung von Herrn Wolf konnten wir sehr strukturiert an eine sorgfältige Auswahl des ERP-Anbieters herangehen.“ Weitere Infos: software-lotse.com

WITUS-LEHRLINGSTAG

FOTO: SOFTWARE LOTSE

ERP-ANFORDERUNGEN

Das „NanoShield® 4x4“ der Koblacher Firma Pfanner Schutzbekleidung gab es pünktlich zum Schulstart.

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ptimal vorbereitet ging es für die Kinder und Lehrpersonen der Jupident Stiftung in Schlins und des Schulheims Mäder ins neue Schuljahr. Der Marketingleiter der Firma Pfanner Schutzbekleidung, Thomas Meusburger, übergab den Schulleitern kurz vor Schulbeginn die ersten „NanoShields® 4x4“ für Kinder. Vor allem Kinder mit einem Handicap und mit eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit profitieren von dem durchsichtigen Virenschutz.

Werkzeuge beiseitelegen und auf zu Aktivitäten & Action Der erste witus-Lehrlingstag fand in Kooperation mit dem Aktivzentrum Bregenzerwald statt. 40 Lehrlinge ergriffen die Möglichkeit, einen gemeinsamen Tag voller Action in der Region zu erleben.

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er Gedanke dahinter: Die vielen kleinen und mittelgroßen Betriebe, die Lehrlinge ausbilden, können zwar in der Qualität der Ausbildung gut mithalten, aber nicht mit dem Programm und dem Budget der „Großen“. Mit dem Aktivzentrum Bregenzerwald konnte dafür der perfekte Partner gefunden werden. Die Kosten für den Tag teilen sich die Gemeinden, die Unternehmergenossenschaft witus und die Betriebe. Freundlich unterstützt wird das Projekt von der WKV und AK. Die rund 40 Lehrlinge erwartete ein spannender Tag: Nur wenige Schritte vom Aktivzentrum in Bersbuch entfernt liegt der Aqua-Hochseilgarten in einer eindrucksvollen Schlucht über der Bregenzerache. Abseilen von einer 30 m hohen Brücke, bis zu 6 spannende Flying Fox Stationen, Kletterfelsen, Klettersteige, Seilbahnen und diverse Hochseilelemente erwarten dort die Teil-

nehmer. Bei der Bootstour erlebten die Lehrlinge den Bregenzerwald aus einer spektakulären Perspektive: Auf dem Boot durch die Bregenzerachschlucht. Anschließend kamen Lehrlinge, Ausbildner und witus-Bürgermeister im Gasthaus Ziegler zusammen, wo bei einer gemeinsamen Käsknöpflepartie noch einmal über den Tag reflektiert wurde. Joachim Kresser, GF witus:„Die Idee dahinter ist, dass sich unsere vielen kleinen Betriebe nicht das Programm der Großen leisten können. Doch wenn man betriebs- und gemeindeübergreifend zusammenarbeitet, kann man ein attraktives Programm zusammenstellen und den Lehrlingen neben der hochwertigen Ausbildung auch ein tolles, gemeinsames Erlebnis bieten.“


NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 34

MAGAZIN

SERIE NEUE LEHRLINGE

Ausbildung zukünftiger Fachkräfte Berufsausbildung. Vorarlbergs Unternehmen investieren in die Zukunft und bilden junge Menschen in zukunftsorientierten Berufen aus. Lesen Sie mehr in den nächsten Ausgaben.

Lercher Werkzeugbau

Ausbildungsstart bei i+R Gruppe

36 Lehrlinge starten bei Doppelmayr ihre Ausbildung

Zwei spannende, zukunftsweisende Lehrberufe bietet Lercher an. Zum einen kann man Werkzeugbau-Profi werden oder sich im Bereich Kunststofftechnik zum Spezialisten ausbilden lassen. Nun haben wieder 7 junge Menschen die Chance auf einen krisensicheren Zukunftsjob ergriffen. 3 Youngsters starteten ihre Karriere im Werkzeugbau, 3 Jungs und ein Mädchen wollen sich in der Kunststoffabteilung beweisen. Damit machen nun insgesamt 25 Lehrlinge ihre Ausbildung bei Lercher.

Ausbildungsstart für 21 neue Lehrlinge in den Unternehmen der i+R Gruppe. Von Hoch-, Beton- und Tiefbau über Zimmerei und Tischlerei bis hin zu Metalltechnik sowie Maschinenbautechnik: Der Schwerpunkt in der Lehrlingsausbildung liegt bei den zur i+R Gruppe gehörenden Unternehmen Huppenkothen, i+R und Martin in der Ausbildung von Handwerkern. Weitere Lehrberufe sind IT-Technik sowie Bautechnische Assistenz. Insgesamt werden derzeit bei i+R 43 Lehrlinge, bei Huppenkothen 42 Lehrlinge und bei Martin 8 Lehrlinge ausgebildet.

Die zukünftigen Seilbahn-Experten absolvieren ihre Berufs-Ausbildung in den Bereichen Stahlbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Zerspanungstechnik und Maschinenbautechnik. All diese braucht es, um hochmoderne, zuverlässige und komfortable Seilbahnen für die ganze Welt zu bauen. Die Lehre bei Doppelmayr ist im Rotations-System aufgebaut. Das bedeutet, dass die Lehrlinge verschiedene Bereiche und Abteilungen durchlaufen, und so herausfinden, was ihnen liegt, wo sie ihre Fertigkeiten am besten einsetzen können und was am meisten Spaß macht. „Wir sind stolz auf unsere Lehrlinge. Sie sind unsere Fach- und Führungskräfte von morgen und sichern mit ihrem Wissen und Engagement den zukünftigen Erfolg unseres Unternehmens“, so Geschäftsführer Gerhard Gassner.

FOTOS: ARNOLD MEUSBURGER / DOPPELMAYR SEILBAHNEN GMBH / MEUSBURGER GEORG GMBH & CO KG

34 neue Lehrlinge bei Meusburger Mit Anfang September starteten 34 Jugendliche ihre Lehre bei Meusburger. Der Großteil davon – nämlich 26 – wird im Bereich Zerspanungstechnik ausgebildet. Nach zwei gemeinsamen Kennenlerntagen ging es für alle gleich mit der Ausbildung los. „Uns ist besonders wichtig, dass sich die Lehrlinge vom ersten Tag an wohlfühlen und so ihre individuellen Fähigkeiten optimal einbringen können. Denn von motivierten und gut ausgebildeten Fachkräften profitieren langfristig auch wir als Unternehmen“, berichtet Ausbildungsleiter Dominik Köb über den hohen Stellenwert der Lehre bei Meusburger. Insgesamt 20 LehrlingsausbilderInnen kümmern sich bei Meusburger um die Ausbildung der Jugendlichen. Dabei wird neben der fachlichen Ausbildung auch viel Wert auf die persönliche Weiterentwicklung der Lehrlinge gelegt. Am 1. September starteten 34 motivierte Lehrlinge ihre Ausbildung bei Meusburger in Wolfurt.


extra

„Klimaschutz auf Vorarlberger Art bedeutet, Vorreiter zu sein, zu zeigen, wie man es richtig machen kann.“ Hans Peter Metzler WKV-Präsident

FOTO: STUDIO FASCHING

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NACHHALTIGKEIT UND E-ZUKUNFT

Zukunftsfit und „enkeltauglich“ Vorarlberg soll eine international angesehene Modellregion für nachhaltige Entwicklung werden und die wirtschaftliche Innovationskraft für enkeltaugliche Lösungen nutzen.

Die heimischen Unternehmen und somit der gesamte Wirtschaftsstandort kann den Klimawandel vor allem deshalb meistern, weil bereits früh erkannt wurde, dass Kreativität und Innovation der Schlüssel zum Erfolg sind. Vorarlberg hat sich unter konsequenten und jahrelangen Bemühungen zu einer Art Modellregion entwickelt und wird sich künftig mit seinem besonderen Asset – nämlich dass man ökologisch und ökonomisch erfolgreich ist – in Österreich, in Europa und auf der ganzen Welt sicher nicht verstecken müssen. Exportstarke und mit Schlüsseltechnologien ausgestattete Wirtschaftsstandorte wie Vorarlberg haben das Potenzial, gleichermaßen marktfähige wie auch nachhaltige und klimafreundliche Prozesse, Produkte, Dienstleistungen und Konsummuster nach außen zu tragen. Das Marktpotenzial dafür ist enorm - made in Vorarlberg, und zwar nachhaltig! Dafür braucht es aber nicht nur die entsprechenden Investitionen in die Zukunftstechnologien, sondern auch Unternehmen, die diese einsetzen wollen, Unternehmen, für die Nachhaltigkeit und E-Zukunft keine Phrasen sind. Es gilt daher umso mehr, regionale Wertschöpfung zu schaffen und den Produktionsstandort zu stärken. Denn für jede Tonne CO2, die in Österreich bei der Produktion anfällt, werden andernorts 1,8 Tonnen eingespart. Dass Vorarlberg besonders energieeffizient ist, verdanken wir insbesondere den

starken und freiwilligen Bemühungen der heimischen Wirtschaft. Seit Jahren bemüht sich die heimische Wirtschaft in Sachen Energieeffizienz und Treibhausgas-Ausstoß, und das hat auf lange Sicht durchwegs positive Auswirkungen gezeigt: Vorgaben im Rahmen der Energiezukunft Vorarlberg wurden bereits mehrmals übererfüllt. Spitzenreiter bei der Zulassung von Elektroautos Eine weitere wichtige Komponente in Sachen E-Zukunft, vor allem für Unternehmen, ist die Fahrzeugflotte. Bereits 2.200 Elektro-Pkw sind auf den heimischen Straßen unterwegs – Tendenz steigend. Vergangenes Jahr wurden insgesamt 589 E-Pkw neu zugelassen. Vier Prozent aller 2019 zugelassenen Pkw werden ausschließlich durch einen Elektromotor angetrieben, der Bundesschnitt liegt bei 2,81 Prozent. Das zeigt, dass sich Elektromobilität in Vorarlberg als umweltfreundliche Alternative zunehmend durchsetzt. Verstärkt wird dieser Trend durch eine entsprechende Infrastruktur: In Vorarlberg kann an insgesamt 516 öffentlichen Ladestationen „getankt“ werden, davon sind 37 Schnellladestationen.


EXTRA

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PROMOTION

BHM INGENIEURE

Vorarlberger PlanungsKnow-how für internationale Kunden

pa undÜbersee schätzen den 360° Service desUnternehmens als Berater, Planer und Controller. Am Beginn eines erfolgreichen Projektes steht eine detaillierte Projektentwicklung. Produktion (Produkt), Materialfluss, Logistik, Energieversorgung und Reststoffentsorgung müssen verbindlich geklärt sein. Hinzu kommen Themenwie Sicherheit und Redundanz, aber auch nationale Vorschriften und Bauweisen. Nicht zuletzt entscheiden Kosten und Termine über die Realisierung.

FOTO: SOFIDEL

Der Export von BHM Ingenieurdienstleistungen ermöglicht weltweit die Umsetzung erfolgreicher Industrieprojekte und bringt zufriedene Kunden.

KONTAKT BHM INGENIEURE – Engineering & Consulting GmbH Runastraße 90 6800 Feldkirch +43 5522 46101 office@bhm-ing.com www.bhm-ing.com

Die Welt ändert sich mit zunehmender Geschwindigkeit. Wir alle erleben dies aktuell, ob wir wollen oder nicht. Auch die produzierende Industrie unterliegt einem ständigen Wandel. Neue Produkte, Arbeitsweisen und Dienstleistungen sind die Folge. Eine der wichtigstenVoraussetzungen für erfolgreiche Unternehmen sind optimal strukturierte Fabriken. Mit drei Jahrzehnten Erfahrung entwickeln, planen und überwachen BHM INGENIEURE Fabriken für die Papier-,Automotive- und Lebensmittelindustrie. Kunden in ganz Euro-

Integrale Planung mit einem eigenen Team von fachspezifischen Spezialisten aller Bereiche ist ein Schlüssel zu international erfolgreichen Fabriksplanungen der BHM INGENIEURE. Sprache und Kommunikation über Zeitzonen hinweg bringen zusätzliche Herausforderungen. Je nach Land und Kultur gibt es zur klassischen Realisierungsphilosophie auch Methoden wie „Open Book“ oder „Design and Build“. Lebenszyklus und ein möglicher späterer Rückbau haben starken Einfluss auf Konstruktion, Bauweise und verwendete Materialien. BHM INGENIEURE ist als international tätiger Generalplaner mit diesenAufgabenstellungen bestensvertraut. Mit 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Standort Feldkirch realisiert BHM jährlich Projekte unterschiedlichster Größenordnung - vom Umbau im Bestand bis zum Neubau auf die grüne Wiese.

GENERALPLANER FÜR DIE PAPIERINDUSTRIE

• Architektur • Bauplanung • Statik •Tragwerksplanung •Dynamik •Gebäudetechnik •Sicherheit •Brandschutz •Infrastruktur Follow us on

BHM INGENIEURE - Engineering & Consulting GmbH, office@bhm-ing.com, www.bhm.ing.com

F E L D K I R C H

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37 | NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

RENAULT

Der nachhaltige Einsatz wertvoller Ressourcen T-Shirts, mit denen man sich zudecken könnte, Hosen, in die man zweimal passt, Schuhe, um drei Nummern zu groß: Das ältere Geschwister als beliebter Spender für gebrauchte Kleidung. Sie kennen das? Dann wissen Sie auch, was Kreislaufwirtschaft bedeutet. Renault verfolgt ein ähnliches Prinzip bei seinen Fahrzeugen, wenn auch in wesentlich größerem Umfang. Etwas Gebrauchtes wird in einem zweiten Lebenszyklus eingesetzt,bevormanesdemRecyclingzuführt.Renaultgeht bei der Entwicklung seiner Bauteile sogar noch einen Schritt weiter. Schon bei deren Konstruktion werden die Fragen der Sammlung, der Wiederverwendung, der Renovierung und des Recyclings geklärt – auch für die Batterien von Elektround Hybridautos. Konkret will man die Lebensdauer dieser Batterien durch die Förderung ihrer Reparaturverlängern, ihren Einsatz durch intelligentes Laden vielfältiger machen, sie in ihrem zweiten Lebenszyklus für die Speicherung von Ökostrom einsetzen und sie am Ende ihres Lebens möglichst schnell und kosteneffizient recyceln – im besten Fall im gleichen Sektor. So kann die Kreislaufwirtschaft zu einerVerringerung der Rohstoffgewinnung beitragen und eine Branche langfristig versorgen. ECO-Design ECO-Designbedeutet,dieWiederverwendungderBestandteile eines Produktes schon bei dessen Konstruktion mit ein-

zuplanen. Dazuwerden einerseits Demontageanleitungen für Fahrzeuge entworfen, um ihren Rückbau möglichst energieund zeiteffizient zu gestalten, andererseits die verwendeten Rohstoffe und Materialien recycelt, um die Umwelt zu schonen. Für Elektroautos bedeutet ECO-Design außerdem, den zweiten Lebenszyklus ihrer Batterien zu definieren. Das Recycling der Renault Groupe in Zahlen: Mindestens 50 % der Materialienvon Batterien undAkkus werden recycelt. Durchschnittlich werden 33 % recycelte Materialien in Fahrzeugen der Groupe Renault verbaut. Das Material der Recytex-Innenausstattung des Neuen ZOE ist zu 100 % aus recyceltem Material.Über 50 kg recyceltes Plastik wird zum Beispiel im Espace V verwendet. 400.000 m2 Solarpanele sind in den Werken Douai, Maubeuge, Flins, Batilly, Sandouville und Cléon im Einsatz, sie produzieren 52.600 mWh Energie pro Jahr und sparen rund 200Tonnen CO2 ein. 14% Investitionsprämie auch für gebrauchte Elektrofahrzeuge Die Investitionsprämie von 14% ist auch auf gebrauchte Elektrofahrzeuge anzuwenden. Da Renault schon seit knapp 10JahrenElektrofahrzeugeverkauft,gibtderMarktauchschon attraktiveGebrauchtwagen in jeder Preiskategorie frei. Durch die Akkumiete ist eine lebenslange Garantie des Akkus gewährleistet. Da Renault auch diese Strategie verfolgt, ist die größte Unbekannte auch dadurch kein Risiko. Gerade als Unternehmen kann durch die Investitionsprämie auch mit einem gebrauchten Elektrofahrzeug von Renault ein guter Einstieg in die Elektromobilität gemacht werden.

Ihr Renault Partnervor Ort berät Sie gerne über die aktuellen Neu- und Gebrauchtwagen und deren Fördermöglichkeiten.

MALIN Sulz, Montfortstr. 6 Tel. 05522/44317 autohaus-malin.at RHOMBERG Hard/Vbg., Hofsteigstr. 108b Tel. 05574/73146 auto-rhomberg.at

LEIDINGER Nüziders, Bundesstr. 14 Tel. 05552/65734 leidinger.at

HAGSPIEL Höchst, Schwanenstraße 3 Tel. 05578/75404 autohaus-hagspiel.at

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1) Von 01.09.2020 bis 31.10.2020 gewährt Renault beim Kauf eines Elektrofahrzeugs oder Plug-in Hybrid Fahrzeugs einen Rabatt, der dem rechnerischen Betrag der Investitionsprämie für das jeweilige Elektro- oder Plug In Hybridfahrzeug entspricht, wobei der Rabatt bereits bei der Berechnung der Investitionsprämie berücksichtig wird. 2) Unverbindlich empfohlener Aktionspreis gültig bei Kauf eines Renault Elektro- oder Plug-in Hybrid Fahrzeugs vom 01.09.2020 bis 31.10.2020. Der Aktionspreis errechnet sich aus dem Listenpreis abzüglich des entsprechenden E-Mobilitätsbonus von Renault, einem Renault-Rabatt, der betragsmäßig der Höhe der dann beantragbaren Investitionsprämie entspricht, sowie unter Berücksichtigung des staatlichen Anteils des E-Mobilitätsbonus sowie der staatlichen Investitionsprämie. Der E-Mobilitätsbonus erfolgt gemäß der Förderrichtlinie klimaaktiv mobil auf Grund des Klima- und Energiefondsgesetzes. Aktionspreis abhängig von der Gewährung der staatlichen Investitionsprämie gemäß dem Investitionsprämiengesetz, die nach Kauf selbständig beantragt werden muss. 3) Ersparnis gültig bei Kauf eines Renault Elektro- und Plug-in Hybrid Fahrzeugs vom 01.09.2020 bis 31.10.2020. Die Ersparnis errechnet sich aus dem Listenpreis abzüglich des entsprechenden E-Mobilitätsbonus von Renault, einem Renault-Rabatt, der betragsmäßig der Höhe der dann beantragbaren Investitionsprämie entspricht, sowie unter Berücksichtigung des staatlichen Anteils des E-Mobilitätsbonus sowie der staatlichen Investitionsprämie. Ersparnis abhängig von der Gewährung der staatlichen Investitionsprämie gemäß dem Investitionsprämiengesetz, die nach Kauf selbständig beantragt werden muss. * Garantieerweiterung auf insgesamt 4 Jahre bzw. 100.000 km Laufleistung, je nachdem was zuerst eintritt. Änderungen, Satz- und Druckfehler vorbehalten. Symbolfotos.

Gesamtverbrauch Renault Plug-in Hybrid Range von 1,7 - 1,3 l/100 km, CO2-Emission 37 - 28 g/km., Zoe: Stromverbrauch: 17,3–19,1 kWh/100km, homologiert nach WLTP.

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NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 38

PROMOTION

ILLWERKE VKW

Rauch Fruchtsäfte produziert eigenen Strom Mehr und mehr Unternehmen investieren in eine Photovoltaik-Anlage, so auch die Firma Rauch Fruchtsäfte in Nüziders. Das ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz – mittelfristig ist es auch eine wirtschaftliche Unternehmensentscheidung.

FOTO: ILLWERKE VKW, LUKAS HÄMMERLE

kümmert sich um die Umsetzung der 750 kWp großen Photovoltaik-Anlage und steht dem Unternehmen als verlässlicher Partner mit langjähriger Erfahrung zur Seite.

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ndustrie- und Gewerbebetriebe haben einen hohen Stromverbrauch, besonders während der besten Sonnenstunden. Deshalb lohnt es sich, eine Photovoltaik-Anlage anzuschaffen. Außerdem muss sie kaum gewartet werden und verfügt über eine Lebensdauer von mehr als 30 Jahren.

Nachhaltigkeit als Gebot Beim Fruchtsafthersteller Rauch wird Nachhaltigkeit und der schonende Umgang mit Ressourcen großgeschrieben. Das Unternehmen setzt zahlreiche Maßnahmen, um den ökologischen Fußabdruck zu verringern: Von 100% recycelten PET-Flaschen über eine eigene Abwasserreinigungsanlage zur Produktion von Biogas bis zum Wassermanagement ist alles dabei. Die Firma geht nun noch einen Schritt weiter und möchte die Kraft der Sonne nutzen, um eigenen Strom zu produzieren. vkw

2.240 neue Module Auf einer 35 m hohen Produktionshalle am Standort Nüziders werden im Herbst insgesamt 2.240 PV Module installiert. Bei einer Modulfläche von fast 4.000 Quadratmetern ergibt das eine Gesamt-Anlagenleistung von 750 kWp – Strom, der direkt für die Produktion arbeitet. Trotz Corona ging im Endeffekt alles sehr schnell: Das vkw Komplettangebot hat den Getränkehersteller überzeugt, denn vom Erstgespräch vor Ort über die Unterstützung bei der Förderabwicklung bis zur Wartung der Anlage kommt alles aus einer Hand. Noch weiter geht der Service des größten Vorarlberger Energiedienstleisters beim Contractingmodell. Hier entfallen die Investitionskosten für den Kunden, er profitiert von Einsparungen ab dem erstenTag nach der Inbetriebnahme und übernimmt zum Vertragsende eine voll funktionstüchtige Anlage. Immer mit dabei im Rundum-Sorglos-Paket: Wartung, Service, das Monitoring und die Instandhaltung. „Als Familienunternehmen und Fruchtsafthersteller sind wir uns unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt sehr bewusst.Wir achten die Natur als Ursprung der Frucht, unseres wichtigsten Rohstoffes, weshalb für uns ein sorgsamer Umgang, schonende Verfahren und eine ökologisch verträgliche Produktion besonders wichtig sind. Unser Leuchtturmprojekt, die neue Photovoltaikanlage mit vkw, ist für Rauch ein weiterer Schritt in eine nachhaltigere Zukunft“, so Stefan Burtscher, Energiemanager bei Rauch.

Kauf oder Contracting? Es gibt mehrere Wege zur eigenen Photovoltaik-Anlage.

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Energie für Generationen.


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39 | NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

SCHMID ANLAGENBAU GMBH

Das Bedürfnis, mehr auf unsere Umwelt, Rohstoffe und Ressourcen zu achten, bewegt zum Umdenken. Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist überall in aller Munde. Die Firma SCHMID Anlagenbau GmbH geht mit der Zeit – das Unternehmen ist der Spezialist für den Sondermaschinenbau im Bereich Fördertechnik und Hebetechnik und hat es sich zur Aufgabe gemacht, die regionale Verantwortung zu unterstützen. DemUnternehmenistnachhaltigesundverantwortungsvolles Handeln wichtig. Es wird am Standort in Egg konstruiert und am Hauptsitz in Göfis produziert – der gesamte Fertigungsprozess ist somit regional aufgebaut und etabliert. Zudem ist es wichtig, durch enge und langjährige Geschäftsbeziehungen zu Lieferanten und Kunden aus der Region, die heimischeWirtschaft anzukurbeln und dadurch die Wertschöpfung im Ländle zu behalten. Das unternehmenseigene Konzept für klimaneutrale Energiegewinnung unterstreicht das nachhaltige Denken vonSCHMID.DieausPhotovoltaikanlagengewonneneEnergie deckt den Stromverbrauch der Firma selektiv ab. Auch

FOTO: SCHMID ANLAGENBAU

Mit Liebe zum Detail ... aber auch mit dem Verantwortungsbewusstsein unserer Umwelt und Nachwelt gegenüber

Von der Sonne in die Photovoltaikanlage und von dort in den Betrieb.

die SCHMID Elektrofahrzeuge werden mit Sonnenenergie umweltbewusst ins Rollen gebracht, denn eine saubere Zukunft liegt dem Unternehmen am Herzen. DerVorarlberger Betrieb greift seit 40 Jahren auf Fachkräfte aus der Region zurück und bildet diese auch als Lehrlingsbetrieb aus. Die langjährigen Mitarbeiter bewahren die Firmenstruktur, auf der nun die neue Geschäftsleitung seit Juli 2020 aufbauen kann – somit sind Arbeitsplätze dauerhaft gesichert. Durch das dynamische und kreativeTeamwerden innovative Lösungen und Ideen entwickelt und somit auch die kontinuierliche Zufriedenheit der Kunden sichergestellt.

FÖRDER- & HEBETECHNIK | SONDERMASCHINENBAU SCHMID Anlagenbau GmbH | Römerstraße 84 | 6811 Göfis | info@schmidgroup.at | www.schmidgroup.at

KONTAKT SCHMID Anlagenbau GmbH Römerstraße 84 6811 Göfis +43 5522 72814 info@schmidgroup.at www.schmidgroup.at


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NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 40

PROMOTION

BAUPHYSIK & BAUÖKOLOGIE

SPEKTRUM Bauphysik & Bauökologie GmbH T +43 (0)5572 208008

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Lustenauerstr. 64 6850 Dornbirn www.spektrum.co.at

DIE KOMMENDEN AUFLAGEN

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09. Oktober 2020

13. November 2020

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Klein- oder Wortanzeigen jeweils acht Tage vor dem Erscheinungstermin

CARITAS

Zweites Leben für Elektro-Sachspenden FOTO: WEISSENGRUBER FOTOGRAFIE

carla Vorarlberg – die sozialen Unternehmen der Caritas - schenken gebrauchten, funktionstüchtigen Elektrogeräten ein zweites Leben. Weitere Vorteile: Die Umwelt wird geschont, zudem werden Arbeitsplätze für die Qualifizierung für den ersten Arbeitsmarkt geschaffen. Spannend also auch für Unternehmen!

W

er kennt es nicht: Alte Elektrogeräte sind noch in gutem Zustand, wurden aber dennoch schon ersetzt. Ab in den Keller, damit sie dort ungenutzt verstauben? Die sozialen Unternehmen der Caritas Vorarlberg rufen dazu auf, gebrauchte, gut funktionierende Elektrogeräte, wie Radio, Stereoanlagen, Herde,Geschirrspüler und Kaffeemaschinen zu spenden. „Dadurch schafft man Arbeitsplätze und tut etwas Gutes für die Umwelt“, so Fachbereichsleiterin Karoline Mätzler. „DieGerätewerdenvon uns geprüft und zu sehr günstigen Preisen in den carla Einkaufsparksverkauft.Großgeräte holen wir auch ab Haustüre kostenlos ab. Kleinere Geräte können gerne zu den Öffnungszeiten in den carla Einkaufsparks in Altach und Bludenz abgegeben werden.“ Nachfrage gestiegen Ein kleines Virus zeigt auch hier große Folgen und so ist durch „Corona“ die Nachfrage an gebrauchten Elektrogeräten größer geworden. „Für viele Menschen in Vorarlberg ist das Haushaltsbudget noch knapper geworden,

gute gebrauchte Elektrogeräte sind hier oft eine kluge Alternative“, heißt es dazu vonseiten der Caritas. Und auch in Sachen Umweltschutz leistet Secondhand oft einen wertvollen Beitrag, denn es lassen sich wertvolle Rohstoffe für Neugeräte einsparen. Und schließlich werden durch die sozialen Unternehmen der CaritasArbeitsplätze für langzeitarbeitslose Frauen und Männer geschaffen. Die damit verbundene Personalvermittlung ist ein weiterer Mehrwert für Vorarlberger Unternehmen. Deshalb ruft carla speziell im Herbst zu Elektrogeräte-Spenden auf: „Dadurch wird auch sozial und ökologisch ein wertvoller Beitrag geleistet.“

KONTAKT CARLA VORARLBERG 05522/200-4300 sachspenden@caritas.at www.carla-vorarlberg.at


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41 | NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

PEUGEOT

DER NEUE PEUGEOT 2008 UND E-2008: MARKANTER SUV MIT VOLLELEKTRISCHER VERSION Die französische Löwenmarke präsentiert den neuen PEUGEOT 2008 und seine vollelektrische Variante PEUGEOT e-2008. Im neuen SUV trifft ein robustes Design auf hohen Komfort und modernste Fahrerassistenzsysteme. Das neue Modell ist deutlich größer als sein Vorgänger und wurde unter anderem mit dem digitalen 3D-Kombiinstrument technisch komplett überarbeitet. Die Markteinführung in Österreich war im Frühling 2020. Der neue PEUGEOT 2008 kommt zusätzlich zu den Versionen mit Verbrennungsmotor auch in einer rein elektrischen Variante auf den Markt: als neuer PEUGEOT e-2008. Dieser besitzt einen Elektromotor mit 100 Kilowatt (136) PS, dervom Stand aus ein maximales Drehmoment von 260 Nm entwickelt und eine leise und vibrationslose Fahrt ermöglicht. Während der Fahrt informieren der zentrale Bildschirm sowie das je nach Niveau serienmäßige 3D-Kombiinstrument im PEUGEOT i-Cockpit® in Echtzeit über die Funktionsweise des Antriebsstranges. Über den Schalthebel kann der Fahrer unterschiedliche Einstellungen zum Bremsverhalten wählen, mit denen die im Fahrzeug verbaute Batterie aufgeladen wird. Mit dem

moderaten Modus ähnelt das Bremsgefühl dem eines Fahrzeugs mit Diesel- oder Benzinantrieb. Der verstärkte Modus lässt den Fahrer die Entschleunigung ausschließlich über das Gaspedal kontrollieren. Mit der großen Batterie von 50 kWh Kapazität erzielt der neue PEUGEOT e-2008 eine Reichweite von bis zu 310 Kilometern nach WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure). Sie ist im Fahrzeugboden untergebracht, weswegen der neue PEUGEOT e-2008 dasselbe Platzangebot und Kofferraumvolumen bietet wie die Versionen mit Verbrennungsmotor. Zudem beträgt die Garantie für die Batterie acht Jahre oder 160.000 Kilometer, bezogen auf 70 Prozent der Ladekapazität. Easy-Charge ermöglicht verschiedene Ladeoptionen. Durch ein breites Zubehörangebot (unter anderem eine verstärkte Steckdose und eine SmartWallbox) kann die Batterie zu Hause oder am Arbeitsplatz aufgeladen werden. Ein Serviceteam berät über die jeweiligen Möglichkeiten und begleitet den Prozess bis zur vollständigen Installation. Über Free2Move Services wird zudem eine öffentliche Ladelösung angeboten: Mit einem Ladepass erhält der Kunde Zugang zu mehr als 85.000 Ladestationen in Europa. Das Navigationssystem führt schnell zu der ausgewählten Station. Easy-Move sichert die Mobilität des Kunden: Die über Free2Move Services erhältliche Applikation Trip Planner zeigt dem Fahrer die optimale Route zur Ladestation und berücksichtigt dabei die verbleibende Reichweite und die verfügbaren Ladestationen auf der Strecke.

www.peugeot.at

2•1•0 : LET’S GO! DER NEUE PEUGEOT 208 UND 2008

ELEKTRISCH, ALS BENZINER ODER DIESEL VERFÜGBAR PEUGEOT 3D i-Cockpit® TEILAUTONOMES FAHREN NEUESTE FAHRASSISTENZSYSTEME

WLTP Gesamtverbrauch e-2008 SUV: 17,8 kWh/100 km WLTP, CO2: 0 g/ km WLTP. Gesamtverbrauch e-208: 16,3 kWh/100 km, CO2-Emission: 0 g/km. Symbolfoto.

Auto Beck

6840 Götzis Dr.-A.-Heinzle-Str. 61 Tel. 05523/62202-0 www.autobeck.at

Autohaus Blum

6850 Dornbirn Schwefel 19 Tel. 05572/21516 www.auto-blum.at

Autohaus Häusler

6943 Riefensberg Tel. 05513/8388 www.auto-haeusler.at

Autohaus Leitner

6972 Fußach Harder Straße 1 Tel. 05578/75336 www.autohaus-leitner.at


extra

NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 42

ZEITERFASSUNG

Weil Zeit auch Geld ist

Das Sprichwort „Zeit ist Geld“ kennt jeder von uns und die Bedeutung legt nahe, dass der Faktor Zeit enorm wichtig ist. Wirtschaftlich agieren können nur jene, die mit ihren Ressourcen richtig umgehen.

Die meisten Unternehmen setzen bereits seit Längerem auf die elektronische Zeiterfassung. Dabei wird die Arbeitszeit der Mitarbeiter/-innen minutengenau dokumentiert. Der Vorteil dabei ist, dass die Erfassung viel einfacher zu handhaben ist als vorangegangene Methoden. Mussten die Mitarbeiter früher ihre Arbeitszeit manuell aufschreiben, konnten leicht Fehler beim Übertragen passieren. Hier erfasst ein Softwareprogramm im Hintergrund alle Bewegungen. Nicht nur das Kommen und Gehen wird aufgezeichnet, auch Pausenzeiten, Arztbesuche oder dienstliche Termine können abgestempelt werden. Wichtiges Instrument für Projektarbeit Einen großen Vorteil bieten diese modernen Systeme speziell auch bei der Projektabwicklung. Per Mausklick oder über eine App auf dem Smartphone kann festgestellt werden, in welchem Umfang welcher Mitarbeitende an einem bestimmten Projekt gearbeitet hat – wichtige Informationen für die Führungskräfte. Bei der Erstellung eines Projektes können sie mit solchen Instrumenten leichter Kalkulationen erstellen und versteckte Kosten finden.

Stimmiges Gesamtpaket ist wichtig Zeiterfassungssysteme sind nur dann brauchbar, wenn Hardware und Software stimmen. Wichtig beim Kauf ist deshalb ein stimmiges Gesamtpaket. Das Hardware-System wird im Firmengebäude integriert und kann mit verschiedenen Elementen bedient werden. Dabei ist zu beachten, dass das richtige Verfahren für die Anzahl der Mitarbeiter/-innen korrekt ist. Zeiterfassung durch Biometrie Die biometrische Zeiterfassung kommt oft dort zum Einsatz, wo es hochsensible Daten zu schützen gibt. Hier werden die individuellen Merkmale der Mitarbeiter/-innen erfasst. Häufige Methoden sind die Erfassung des Fingerabdrucks, der Iris oder des Gesichtes. Der Arbeitgeber prüft dabei im Vorfeld genau, ob diese Technologie für sein Unternehmen infrage kommt. Ein Nachteil dieser Technologie ist der Scanner. Problematisch wird es, wenn dieser verschmutzt ist. Dann erkennt das Gerät den Fingerabdruck nicht mehr. Ein unbestrittener Vorteil dieser Technik ist hingegen die hohe (technische) Hürde für Missbrauch und auch, dass die Kosten für das etwaige Erneuern von Magnet- oder Chipkarten entfällt.


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43 | NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

FINK

Zeit effizient managen Im Büro, im Homeoffice, unterwegs. Überall. „Zeit ist Geld“ heißt es in einem bekannten Sprichwort. Diese Weisheit hat gerade die letzten Monate an Einfluss dazugewonnen. In dieser Zeit wurde für Unternehmen die Arbeitszeiterfassung zunehmend wichtiger, unter anderem durch Homeoffice und Kurzarbeit. Über Fink Zeitsysteme Der Familienbetrieb Fink Zeitsysteme wurde 1975 gegründet und betreut mittlerweile über 5.000 Kunden im deutschsprachigen Raum. Das Unternehmen hat alle Schritte der Digitalisierung bereits vor Jahren durchlaufen. Mit dieser Erfahrung entwickelt Fink seine Geräte und webbasierten Lösungen ausschließlich im eigenen Haus.

FOTOS: BERNHARD ROGEN

Kernprodukt des Unternehmens ist das sogenannte Fink ZSW System die Webanwendung zur betrieblichen Zeiterfassung mit einzigartiger Skalier- und Individualisierbarkeit.

D

ie Fink Zeitsysteme GmbH mit Hauptsitz in Altach beschäftigt sich seit 45 Jahren mit diesem Thema und bietet eine verlässliche Lösung für Zeit-, Projekt-, Zutrittund Fahrzeugerfassung.

Mehrwert für Unternehmen Eine Zeiterfassung hilft dabei, bewusster mit der Arbeitszeit umzugehen. Zu Beginn kann dafür die händische Aufzeichnung genügen, spätervielleicht eineTabelle in MS Excel. Mit wachsender Größe und Komplexität steigt der Aufwand dafür - eine spezialisierte Lösung zur Zeiterfassung wird benötigt.

Für die Zeiterfassung hat Fink ein eigenes Terminal entwickelt.

KONTAKT Fink Zeitsysteme GmbH Möslestraße 21 6844 Altach +43 5576 72388 info@finkzeit.at www.finkzeit.at

Mit dem Fink System werden die Zeiten zuverlässig erfasst und auf Knopfdruck automatisch ausgewertet oder weitergeleitet. Dies geschieht so effizient und einfach, dass sich Unternehmer und Personalbetreuer wieder um andere Aufgaben kümmern können. Alexander Hämmerle, Verkaufsleiter für Vorarlberg: „Unser Fokus liegt auf einer wirklich nützlichen Zeiterfassung für jegliche Branche und Größe. Mithilfe des Fink Systems wird die Personalzeit, aber auch Auftragszeit, Workflow oder Fahrzeugdaten geplant, erfasst und analysiert.“ Die Fahrzeugerfassung, das Zutrittsystem und weitere Teile wie die Planung sind als optionale Module verfügbar. Bedient wird das System von jedem Browser aus: am Smartphone,Tablet, mobilen Barcodescanner, am Computer oder am eigens entwickelten Zeiterfassungs-Terminal mit Touchscreen und optionaler Fingerprint-Erkennung.

Entwicklung zu 100% in Österreich Das Fink System ist bereits seit 2009 ein Vorreiter der Digitalisierung. Von Anfang an fand die Entwicklung im eigenen Haus statt, auch das Hosting ist am Standort Altach. Geschäftsführer Stefan Fink: „Fink Zeitsysteme GmbH gibt es bereits seit 1975. Unser größter Meilenstein war der Beginn eigener Entwicklungen vor rund 20 Jahren. Das erlaubt es uns, einfach und flexibel auf Kundenwünsche reagieren zu können.“

Mit den Lösungen der Fink Zeitsysteme können z.B. Aufgaben über eine mobile Anwendung abgerufen werden.

Zukunftstrends sieht Fink in der mobilen Nutzung und dem Weg hin zu einfacher Handhabung. Als eingefleischtes Team bringt Fink Zeitsysteme die nötige Erfahrung, Flexibilität und Zuverlässigkeit mit, um den Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte gewachsen zu sein.


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NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT | 44

PROMOTION

PORTALUM

Komplettlösung im Bereich des bezahlten Zutritts aus einer Hand

FOTO: PORTALUM

Die Portalum GmbH bieten 20 Jahre Erfahrung in der Gestaltung von Ticketing-Systemen. Kombiniert mit der Nutzung aktuellster Entwicklungs-Tools, ergibt dies ein fundiertes, modernes Instrument, mit denen Mitarbeiter die Aufgaben im Ticket- und Warenverkauf erfolgreich und schnell erledigen können.

Die ersten Leser mit Holzgehäuse In Zusammenarbeit mit Vorarlberger Unternehmen geht Portalum „zurück zur Natur“. Das natürliche Material bringt den Vorteil mit, dass bei Verschmutzungen, Kratzern oder sonstigen Gründen einfach darüber lackiert oder auch geschliffen werden kann. Es wird die heimische Wirtschaft gestärkt und auch richtige Schritte für den ökologischen Fußabdruck werden dadurch gesetzt.

Schickes Design, Vermeidung und Vermindern von Plastik zeichnet den neuen Portalum Leser aus.

KONTAKT Portalum GmbH Riedgasse 50 6850 Dornbirn www.portalum.eu

FOTO: ISTOCK

Neues Ticketing-, Zutritts- und Bezahlsystem für Bäder

Erhaltung. Verantwortlich für die Kassenlösung war das Unternehmen Portalum, ein aus Dornbirn in Vorarlberg stammender Anbieter für Ticketing-, Zutritts- und Bezahlsysteme, der bei diesem Auftrag als Partner der Nipcon IT Solution GmbH tätigwar. Inzwischen haben die Bäder auch schon einige Erfahrung mit dem neuen System gesammelt: „Das Kassensystem lässt sich einfach und intuitiv bedienen – das bestätigen uns auch die Kassenangestellten. Die Abläufe sind für jeden leicht verständlich. Deshalb ist die Einlern- bzw. Eingewöhnungsphase ausgesprochen kurz“, so Gerhard Bernthaler.

Seit Kurzem arbeiten alle der knapp vierzig Standorte der Wiener Bäder mit dem neuen Kassensystem des Anbieters Portalum. Die Einlernzeit war kurz, darüber hinaus ließ sich einiges an Kosten einsparen. Die Abteilung Bäder der StadtWien hat im Zuge des vergangenen Jahres alle insgesamt 38 von ihr verwalteten Bäder auf ein einheitliches, neues Kassensystem umgestellt. „Das Vorhaben war von strategisch großer Bedeutung und sehr komplex“, erklärt Gerhard Bernthaler, Hauptkassenbeauftragter der Stadt Wien Bäder im Bereich Betrieb und

Ein System, in dem die Kontrolle mit Drehsperren und Kartenlesern unkompliziert und mit hoher Akzeptanz seitens der Kunden lückenlos und zuverlässig abläuft.


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45 | NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

PROMOTION

PROSOLUTION

Megatrend Digitalisierung! ProSolution® ist ein führender Softwarehersteller und Lösungsanbieter im Bereich Geschäftsressourcenplanung und Personalmanagement. Seit 20 Jahren entwickeln und begleiten wir unsere Kunden mit der erforderlichen Kontinuität und Professionalität. Mit den webbasierten und mobilen Lösungen setzen wir den Fokus national sowie international bereits seit Jahrzehnten auf Digitalisierung. Das Konzept Software as a Service (SaaS) ist innovativ, kostensenkend und benutzerfreundlich. Sie können damit immer, unabhängig von Ort und Zeit, arbeiten. Die Softwareprodukte von ProSolution® sind prozess orientiert und -optimiert und erfüllen die Anforderungen der Datenschutzgrundverordnung: ProSolution go! – digitale Zeiterfassung entweder via Web am PC, mobil via App oder per Terminal. Alle Arbeits-, Pausen- und Urlaubszeiten werden erfasst und in einem System zentral verwaltet. Verabschieden Sie sich vom Papier und Aktenordnern. ProSolution go! ist wesentlich mehr als „nur“ eine digitale Zeiterfassung. Stellen Sie Ihren Mitarbeitern und/oder Kunden Dokumente in digitaler Form zur Verfügung. Die Berechtigungen können von Ihnen direkt

Ihr Partner in der Region ProSolution talents! - digitales Bewerbermanagement - Recruiting ProSolution go! - Zeiterfassung digital (Web, App, Terminal) DocuExpert - Revisionssichere Onlinearchivierung WorkExpert - webbasierte Software für Personaldienstleister eingestellt werden. Lohnzettel, Urlaubsanträge, Krankmeldungen und viele weitere Dokumente lassen sich mit ProSolution go! vollkommen digital managen. In der aktuellen Ausnahmesituation haben sich die Softwarelösungen von ProSolution® für unsere Kunden noch mehr bewährt: • Software benötigt keine Installation oder IT-Verwaltung. Internet Browser öffnen und losstarten • Überall und jederzeit nutzbar und erreichbar • Höchste Flexibilität im digitalen Zeitalter • Standortunabhängig - keine Mehrkosten für Homeoffice

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Nr. 17 • September 2020 • Die WirtSchaft | 46

GEWERBE UND HANDWERK

Meisterbriefe für das Gewerbe und Handwerk it der Meister- bzw. Befähigungsprüfung setzen viele junge Fachkräfte nicht nur einen wichtigen Schritt in ihrerAusbildungs-undBerufslaufbahn,sonderndokumentieren auch ihr Können in höchster Qualität. Im vergangenen Jahr haben inVorarlberg insgesamt 156 Jungmeisterinnen und Jungmeister in 15 verschiedenen Berufen die Prüfung erfolgreich abgelegt, 22 Kandidaten sogar zwei Meister- bzw. Befähigungsprüfungen. „Die Meister- bzw. Befähigungsprüfung stellt für viele junge Fachkräfte einen Meilenstein in ihrer Laufbahn und einen Qualitätsbeweis fürdieguteAusbildunginunsererWirtschaftdar“,hobSpartenobmann Bernhard Feigl hervor. Die Meisterprüfungen sind diewichtigste fachlicheQualifikation, zeigen die hohe FachkompetenzundverschaffendennötigenWettbewerbsvorteil und die Grundlage zur Selbstständigkeit. Gleichwertig und attraktiv Nicht nur ein Zeichen der Anerkennung undWertschätzung für die Übernahme unternehmerischer Verantwortung,sondernvorallemauchalsAusdruckdesStolzes über eine fundierte und praxisorientierteAusbildung: Der Meistertitel darf seit Mitte August offiziell in Dokumenten eingetragen werden. Dass die Meisterausbildung gleich viel Wert ist wie eine akademisch-theoretische Ausbildung, ist auch im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) geregelt. Hier ist der Meistertitel auf Stufe 6 zugeordnet und dem

akademischen Bachelor gleichgestellt. Allein im Jahr 2019 wurden in Österreich 1.827 Meisterprüfungszeugnisse ausgestellt. „Die Gleichwertigkeit mit Hochschulabschlüssen unddieöffentlicheSichtbarmachungdesMeistertitelssind vorallemfürdiejungenMenschenmitattraktivenPerspektiven verbunden: Es wird schnell klar, welche Chancen der Einstieg ins Berufsleben mit einer Lehre bietet“, sagt Feigl, der die duale Ausbildung als eines der zentralen Zukunftsthemen der Spartevehementvorantreibt: „Wer zukunftsfähig sein will, muss den Köpfen der Zukunft auch entsprechend attraktive Angebote bieten – und dazu gehört auch eine verdiente Anerkennung für den Meistertitel. Und das warnurderersteSchritt“,betontFeigl:DieWirtschaftskammer Vorarlberg arbeite daran, dass auch Befähigungsprüfungen eine solche Anerkennung erfahren und allenfalls dann der gemeinsame Titel „Master Professional“ eingeführt wird. Im Gewerbe und Handwerk, Vorarlbergs größtem Arbeitgeber, sind 11.700 Unternehmen mit über 33.000 Simon Groß Beschäftigten organisiert.

„Der Meistertitel ist für mich in fachlicher und persönlicher Hinsicht eine Horizonterweiterung. Ich bin im elterlichen Betrieb beschäftigt und werde diesen künftig mit meinen Schwestern leiten. Nun kann auch ich jungen Menschen die Möglichkeit geben, den Beruf zu erlernen und mein Fachwissen weiterzugeben.“ Ulrike Gstach Fleischermeisterin

fotoS: eva rauch

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Meisterfeier. Mit einem großen Festakt wurden kürzlich die neuen Jungmeisterinnen und Jungmeister aus dem Vorarlberger Gewerbe und Handwerk geehrt. Eines ist sicher: Ihr Engagement und der Erfolgswille sind beachtlich und werden Früchte tragen.

„Nun stehen mir viele neue Möglichkeiten im Raum: In der persönlichen Entwicklung, im beruflichen Aufstieg und schließlich auch der Weg in die Selbstständigkeit.“ Philip Koller Karosseriebau- und Karosserielackiertechnik-Meister


47 | NR. 17 • SEPTEMBER 2020 • DIE WIRTSCHAFT

MAGAZIN

apropos BLICKPUNKT

ZU GUTER LETZT

Ändern, wo nötig. Abwägen, wo sinnvoll.

FOTO: ORF VORARLBERG

Wo Sammelquoten überdurchnittlich erfüllt werden, sollte das Thema Pfand nicht als vermeintliches Allheilmittel aufgezwungen werden.

Vorarlberger Erstklässler sind „Sicher unterwegs“: Vertreter von ORF, Land, Wirtschaftskammer, Landesversicherung und illwerke VKW haben der 1a Klasse der VS Satteins stellvertretend für alle Schulanfänger in Vorarlberg ein kostenloses ORF-Sicherheitspaket überbracht.

SICHERHEIT GEHT VOR!

FOTO: MATTHIAS RHOMBERG

2020 findet kein Lehrlingsball statt Die Vorarlberger Industrie geht mit dem Lehrlingsball 2020 neue und an die aktuelle Lage angepasste Wege.

Aus Sicherheitsgründen findet der Lehrlingsball heuer nicht statt. Die Lehrabsolvent/-innen der Vorarlberger Industrie bekommen stattdessen Gutscheine von „Vorarlberg-isst“ im Wert von je 100 Euro zur Verfügung gestellt.

Der Entscheidung ist ein längerer Diskussionsprozess vorausgegangen. Letztendlich war klar, dass bei der im Herbst schon absehbaren Covid-Lage keine Indoor-Großveranstaltung, wie der Lehrlingsball der Vorarlberger Industrie mit rund 4.000 Ballgästen, durchführbar sein wird. Die Fachkräfte und ihre Familien sollen keinem Risiko ausgesetzt werden. „Bei der Suche nach für 2020 angepassten, neuen Wegen war es uns ein Anliegen, die für den Ball reservierten Budgetmittel auf das ganze Land verteilt für Feiern im Kreise der Familien bereitzustellen und damit quasi nebenbei auch die von der Covid-Krise hart getroffene Gastronomie zu unterstützen“, erläutert Spartenobmann Markus Comploj. news.wko.at

Die Möglichkeiten und Lösungsansätze für einen ökologisch verträglichen und ausgeglichenen Umgang mit Ressourcen sind genauso vielfältig, wie die Meinungen zu deren Wirksamkeit und Praktikabilität. Dass wir keinen unerschöpflichen Zugang zu Ressourcen haben, ist schon lange bekannt – entsprechend früh hat sich vor allem Österreich um Praktiken bemüht, welche in die Kategorie „Kreislaufwirtschaft“ fallen. Dass Vorarlberg mit einer PET-Sammelquote von 95 Prozent bereits jetzt weit über der für 2029 geplanten EU-weiten Quote von 90 Prozent liegt, beweist eindrücklich, dass ein Einwegpfand-System mit massiven volkswirtschaftlichen Kosten für Handel und Konsumenten hierzulande nicht nur obsolet ist. Wir haben damit auch aufgezeigt, dass die Idee eines ganzheitlichen Kreislauf-Konzepts eine sehr vielversprechende ist: Der dazu von der Wirtschaftskammer vorgelegte konkrete Zehn-Punkte-Plan für eine alltagstaugliche Kreislaufwirtschaft sieht einen bundesweiten Ausbau getrennter Sammlung von Plastikflaschen, Dosen und anderen Wertstoffen vor. Das ist die ökologisch, wirtschaftlich und sozial verträglichste Lösung. Immerhin kommt diese unter dem volkswirtschaftlichen Strich um jährlich 60 Millionen Euro günstiger als ein starres und unverhältnismäßiges Pfandsystem, das vor allem den kleinen und enorm wichtigen Nahversorgern nichts als reine Kosten beschert - abgesehen von anderen Mehraufwendungen wie Pfandlogistik. Simon Groß, Redakteur

Impressum Herausgeber und Medieninhaber: Wirtschaftskammer Vorarlberg – Herstellung: „Die Wirtschaft“ Betrieb gewerblicher Art, beide 6800 Feldkirch, Wichnergasse 9, t 05522 305–382, presse@wkv.at, wko.at/vlbg Redaktion: Mag. Herbert Motter, Leiter Abteilung Presse (moh, DW 380), Sabine Barbisch, BA (ba, DW 383), Simon Groß, BA (gsi, DW 381), Mag. Julia Schmid (ju, DW 496), Mag. Andreas Dünser (ad, DW 387). Redaktionsassistenz: Elke Blecha (DW 382). E-Mail: nachname.vorname@wkv.at, Änderung der Zustelladresse: DW 206 Verlagsagenden – Anzeigenannahme: Media Team Kommunikationsberatung Gesellschaft m.b.H., 6832 Röthis, InterparkFOCUS3, t 05523 52392-0, office@media-team.at, media-team.at – Anzeigenleiter: Markus Steurer, t 05523 52392-11, +43 664 88234240, markus.steurer@media-team.at Anzeigentarif Nr. 1/2019 vom 12.10.2018. Hersteller: Russmedia Verlag GmbH, Gutenbergstraße 1, 6858 Schwarzach. Jahresbezugspreis: € 28,-. Für Mitglieder der Wirtschaftskammer kostenlos. Nachdruck nur bei voller Quellenangabe gestattet. Offenlegung: Grundlegende Richtung: Wahrnehmung der gemeinsamen Interessen aller Mitglieder der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Offenlegung der Eigentumsverhältnisse nach § 25 Mediengesetz: Wirtschaftskammer Vorarlberg, Wichnergasse 9, 6800 Feldkirch. Siehe auch: wko.at/vlbg/offenlegung. Druckauflage: 20.523 (1. Halbjahr 2020). Fotos ohne Bildnachweis stammen aus unserem Archiv oder istockphoto.com. Alle verwendeten geschlechtsspezifischen Formulierungen meinen die weibliche und männliche Form.


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