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Schweizerischer Turnverband | Nr. 3 | Juni 2018 | Fr. 6.–

Die Richter/-innen im STV

Karis, Schiris, Weris

Korb- und Faustball

Start Feldsaison 2018

RhĂśnrad-WM 2018 Main Partner

Co-Partner


EDELMETALL FÃœR DIE SCHWEIZ.

OPEL SWISS EDITION* Wir gratulieren unserer Markenbotschafterin Giulia Steingruber zu zwei Mal Gold und ein Mal Silber am «World Challenge Cup». Weiterhin viel Erfolg und viel Spass mit dem sportlichen Opel Astra. 'LHVHULHQPlVVLJHQ)HDWXUHVGHU6ZLVV(GLWLRQVLQG3DUN3LORW6LW]/HQNUDGKHL]XQJÜ$OXIHOJHQXQGHLQDWWUDNWLYHU3UHLVYRUWHLO


Editorial / Inhalt |

Durch die Villa turnen

Karis, Schiris, Weris Richterinnen und Richter sind in allen STVDisziplinen gefragte und viele Leute. Sie müssen immer wieder ersetzt und erneuert werden. – GYMlive bei den Richtern. Seite 8/9 Spiel: Sommermeisterschaften Ein sicheres Zeichen, dass der Winter endgültig vorbei ist, sind die Starts der Sommermeisterschaften in den STV-Ballspielen Korbund Faustball. – GYMlive spielte mit. Seite 14–16 Jugend+Sport – ein Dauerbrenner J+S, das Sportförderungsprogramm des Bundes für Kinder sowie Jugendliche. Der STV ist mittendrin. Es gibt (einmal mehr) Veränderungen, auch in Aarau. Seite 18/19 INHALT Carte blanche mit Olivier Bur

An meiner Arbeit beim STV mag ich besonders die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und die Verbindung zu meinem Hobby. Ich wuchs in einer Turnfamilie auf und habe mich schon früh mit dem Polysport beschäftigt. Zweimal wöchentlich besuche ich den DTV Oberkulm und leite teilweise die kleine Mädchenjugi. Wir trainieren im DTV Oberkulm die Disziplinen Stufenbarren und Aerobic für unsere Turnfesteinsätze.

Jetzt wünsche ich euch, liebe Turnerinnen und Turner, viel Spass beim Lesen!

5

Leute/O-Töne

6/7

Titelgeschichte: Richterwesen

8/9

WM Rhönrad

10/11

Trampolin/RG

12/13

Spiel: Sommermeisterschaften

14–16

LA: STV-M Pendelstafette

17, 24/25

J+S, neue Strukturen Spezial: Regeneration

22/23 24/25

32/33 34/35

Leserfoto/Wettbewerb

36/37

STV-Stafette mit Sandra Heeb

Foto: Peter Friedli

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Main Partner

Seite 10/11

Co-Partner

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Der GYMlive-Schlusspunkt/Impressum

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Vorschau: GYMlive 4/2018

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Mitgliederangebote

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29–31

Serien: Rendez-vous/Kursbesuch

Ranglistensuche

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27

STV-Intern

STV-Partner

Titelbild

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Mittendrin: STV-Pendelstafette Vorschau, Turnfestsommer 2018

Für die Schweizer RhönradWeltmeisterin Cheyenne Rechsteiner waren die für sie letzten Weltmeisterschaften äusserst erfolgreich. Sechs Tage lang war die «Sport-Toto»Halle in Magglingen eine «Rhönrad»WM-Halle.

18/19

Aus allen Sparten Winterfit

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Muriel Müller (mm), Lernende 2. Lehrjahr

3

Aufgefallen

Geschätzte Turnfreunde, seit dem Sommer 2016 bin ich ein «STV-Azubi». Am 8. August 2016 stellte ich mich mit dem Start meiner Lehre als Kauffrau (M-Profil) dem grossen Abenteuer, einen Schritt in die Welt des Erwachsenwerdens zu machen. Für mich ist es ein wahrhaftiges Abenteuer, hier zu arbeiten. Ich durfte mir bereits ein breites Wissen von diversen Abteilungen aneignen, wie auch an diversen Anlässen wie z. B. der SMV Aktive, «Gymotion», «Gym’n’Move» usw. mitwirken. Beim STV hatte ich ebenso die Chance, meine Modelmappe mit sportlichen Fotos zu füllen. Eventuell ist euch mein Lächeln vom Bekleidungsflyer der 16. Welt-Gymnaestrada, welche im Jahr 2019 in Dornbirn (AUT) stattfindet, bekannt.

Nun sitze ich unter dem Dach der beeindruckenden Zurlindenvilla beim turnbegeisterten Peter und der lieben Alexandra, die euch bestimmt von den GYMliveAusgaben her bekannt sind. Bei der Entstehung von diesem Turnmagazin konnte ich massgeblich mitarbeiten. Hier werde ich mit journalistischem Grundwissen ausgestattet und fülle meinen «STV-Ausbildungskoffer» mit neuem Wissen. Im ETF-Sommer 2019 schliesse ich die Lehre ab – bis dahin darf ich meine «AzubiZeit» weiterhin geniessen.

GYMlive 3/18 |

Beilage: STV-Kursplan 3/2018

43–46


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13. / 14. Juli 2018

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Die Stars der Schweizer Leichtathletik athletiik hautnah erleben und anfeuern!

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Foto: Peter Friedli

PRESENTING PARTNER

Die Zuschauenden sitzen, der Turnfestsommer 2018 kann kommen.

Schweizerischer Turnverband Fédération suisse de gymnastique Federazione svizzera di ginnastica

STV Aus- und Weiterbildung Wir geben dir gerne Auskunft! E-Mail: ausbildung@stv-fsg.ch, Telefon: 062 837 82 20

TURNENMACHTSCHLAU

tvzla-athletics.ch


Carte blanche |

GYMlive 3/18 |

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Turnfestsommer 2018

«Der Juni, das ist mein Monat» Vor vier Tagen, am zweiten Juniwochenende, startete in der STV-Schweiz der Turnfestsommer 2018 mit seinen 14 Kantonal-, Regional- und Kreisturnfesten. Der Turn- und Festreigen geht nun bis Ende Juni (s. Seite 30/31) Schlag auf Schlag weiter. Einem extrem wichtigen Turnfestutensil gehören die «Carte-blanche»-Gedanken in diesem Turnfestmonat: dem Festführer. – Los geht’s.

Endlich Juni, endlich geht es los. Nach jeweils einem und aktuellen Turnbildern versehen. Am Schluss Jahr Ruhe und Ungeduld bin ich richtig heiss, um sehe ich jeweils absolut «cool» aus und bin zudem ein an Turnfesten wieder eine zentrale Rolle einnehmen Turnfest-Repräsentant, der sich zeigen darf. Ein zu dürfen. Die Festgrösse spielt wichtiger Turnfest-Repräsentant mir eigentlich keine Rolle. Ich und wirtschaftlicher Faktor naIch spüre natürlich den werde von den Turnenden immer türlich auch für das OK. An den und überall geschätzt. Ein HöheInserate-Einnahmen vom Metzelektronischen Druck von punkt, auch für mich, folgt siger, Bäcker und Schreiner freut diesen flachen Streichelcher in einem Jahr, beim ETF sich jeweils der Festkassier sehr. geräten. 2019 in Aarau. Welches Format Da kommt ein rechter Batzen und welche Form ich dann haben werde, weiss ich zusammen. Diesbezüglich habe ich deutliche Vor Vornicht. t. Ich bin selber gespannt. Ich spüre natürlich teile gegenüber den kleinen Displays der de den elektronischen Druck von diesen flaStreichinstrumente. chen Streichelgeräten. Aber Wie meine mittelfristige jetzt haben wir 2018 Zukunft aussieht, kann ich und noch nicht 2019. nicht schreiben, ich bin Was mir ebenfalls aber zuversichtlich. Die gefällt, lt, ist die Tatunmittelbare sache, e, dass mich Zukunft sieht sieh die Turnerinnen dafür rosig fast mehr schätaus. An den zen und mir kommenden viel Aufmerkk drei Wo Wosamchenenden keit fühle ich schennmich, im ken. Kreis der de Ich lag vielen auch Turr schonn nenzwei den, Tage lang «vöin Turnerurnergeligeli Sporttattaschen n newohl». ‒ ben stinkentinkenIch wünsche viel Turnfesterfolg Turnfesterfolg: den Wir sehen uns! Turnschuschuhen. Das war Euer Fest(ver)führer Fest(ver)führe nichtt schön, da wurde de mir wenig frische Luft geschenkt. henkt. Von Jahr zu Jahr werde ich umgestaltet, mit neuen Logos, Inhalten

«

Foto: Peter Friedli

»

Fest Führer Geburtsdatum 24. Juni 1832 Wohnort STV-Schweiz Zivilstand In festen Händen Beruf Turnfesthelfer Funktionen Gymnastik-, Leichtathletik-, Geräteturnen- und Spielkenner Hobbys In Turntaschen herumliegen


Fotos: Peter Friedli

27. STV-Ehrenmitglieder-Treffen 2018

Foto: Peter Friedli

Am Samstag, 26. Mai 2018 besuchten gegen 100 STV-Ehrenmitglieder, Turnerinnen und Turner, die STV-Geschäftsstelle an der Bahnhofstrasse in Aarau (s. auch Seite 28 und www.stv-fsg.ch, News-Bereich). In ihre Begrüssung schloss Doris Zürcher (Warth, Betreuerin Ehrengarde) auch die STV-Verbandszeitschrift GYMlive mit ein und wünschte einen «schönen, umfassenden Bericht.» Hier nun schon mal ein paar Leute-Bilder von diesem Samstag. Das grosse Bild zeigt die Ehren-

mitglieder in der Formation «Schwarm» vor der STV-Geschäftsstelle. Das Bild rechts oben zeigt, v. l.: Marcelle Scheurer (Lausanne, Jg. 1920), Doris Zürcher und Walter Zulliger (Eglisau, Jg. 1927). Scheurer und Zulliger waren die ältesten Anwesenden in Aarau. Auf dem Bild links oben informiert der anwesende Alex Hürzeler (Oeschgen, RR und Aargauer Landammann und ETF-2019-OKPräsident) die STV-Ehrengarde aus erster Hand über das ETF 2019 in Aarau. fri.

Geschäftsstellen-Besuche gehen weiter

Herbstferien 2019 gebucht

Turnveteranen zu Besuch

«Wieder ein Spam-E-Mail»

Es scheint sich herumgesprochen zu haben, dass es sich lohnt, dem renovierten und sanierten Turnerhaus (Aarauer Volksmund) an der Bahnhofstrasse 38 einen Besuch abzustatten und sich durch die Räumlichkeiten führen zu lassen. Nach dem sich in der letzten GYMlive-Ausgabe (2/2018) der Frauenturnverein Däniken für ein GYMlive-Leute-Bild in Pose warf, ist es diesmal die Aarauer Turnveteranenvereinigung (Bild), die sich Mitte Mai 2018 von der Qualität des Umbaus (Juli 2016–Juli 2017) überzeugen lassen wollte. Ruedi Hediger (Geschäftsführer STV) begrüsste die Mannen und führte sie, zusammen mit Christine Althaus (RC Sekretariat), durch die Zurlinden-Villa. «Die Besichtigung war eine gute Idee und sehr informativ», so Ruedi Scheibler (Präsident) im Nachgang. fri.

Zuerst beim Winterfit-Angebot des FTV Schenkon mitmachen und dann Lenzerheide-Ferien im Wert von 2000 Franken buchen. Dies das Fazit der Familie Allemann (Nottwil) nach der Winterfit-Saison 2017/18. Wie kam es dazu? Unter allen Teilnehmenden sowie den Vereinen wurden nach Saison-Abschluss attraktive Preise verlost. «Ich dachte zuerst ‹Oh, schon wieder ein Spam-E-Mail›, nachdem wir die Information von Aarau bekamen. Die nachfolgende schriftliche Info gab uns dann Sicherheit: Gewonnen!», so die FerienwocheSiegerin in der «Privà alpin Lodge» (Lenzerheide), Isabelle Allemann. und weiter: «Wir waren noch nie in der Lenzerheide, die Vorfreude ist jetzt extrem.» Diesen Vorfreude-Eindruck bestätigt das Sieger/-innenBild: Isabelle Allemann und die Zwillinge Roman und Rahel (je 9 Jahre). – GYMlive gratuliert, wünscht schöne Ferien und freut sich auf die Ferienkarte aus den Bündner Bergen. fri.

Foto: Stephan Allemann

Einen «schönen, umfassenden Bericht»


Leute / O-Ton |

GYMlive 3/18 |

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Und schon wieder Ferien in Graubünden

STV-O-Töne …

Vorfreude auf die Aktiv-Wellnessferien Foto: Peter Friedli

Ähnliche Gedanken wie die bei der Familie Allemann aus Nottwil dürften Sheryl Munz (Busswil, TG) durch den Kopf geschossen sein, als sie erfuhr, dass sie beim STV-Jahreswettbewerb 2017 gewonnen hat (fünf Übernachtungen im Fünfsternehotel Waldhaus in Sils Maria, Halbpension). Munz gewinnt Aktiv-Ferien für zwei Personen im Wert von 4000 Franken, gesponsert von Graubünden Ferien, plus ein Fit- und Wellnesspaket im Wert von 1000 Franken, gesponsert von Swica. «Ich war völlig überrascht, als ich erfuhr, als Gewinnerin des Hauptpreises auserkoren worden zu sein. Ich habe bei einem Wettbewerb noch nie etwas gewonnen, daher ist die Überraschung umso schöner. Ich freue mich auf die Aktiv-Wellnessferien, die ich dank dem STV und Swica geniessen werde», so Sheryl Munz bei der Preisübergabe durch Joël Pfister (Swica, Bild). – GYMlive gratuliert, wünscht schöne Ferien und freut sich auf die Ferienkarte aus den Bündner Bergen. fri.

«Bewegungsmelder.»

«‹Turnen unter Tannen›; ‹3 Kreise, 3 Tage ‒ 1 Fest›; ‹Zäme Gwönne›; ‹Nicht gross, aber grossartig›; ‹Vier Vereine ‒ ein TurnFest ‒ Seetal2018›; und/oder ‹#usLiebi zumTurne›.» Alles geniale Turnfest-Mottos von Wettkämpfen, die in diesem Juni in der Schweiz noch über die Sportanlagen gehen werden (s. Seite 30/31). – GYMlive meint: Eine extrem schöne Wortakrobatik (s. O-Ton oben) und auch wieder alles ohne Anglizismen. Das gibt 10,0 Turnfestpunkte als Zugabe. Weiter so, geschätzte Turnfest-OKs, es gibt sie, die englischfreien Schlagworte.

Sporthilfepreis an Leichtathleten

«Was machen Turner am Sonntag? ‒ Sie rennen zur Bäckerei und kaufen dort ofenfrisches Frühstücksgebäck.»

Die Sporthilfe hat den Nachwuchs-Preis für die/den Nachwuchsathletin/-athleten vergeben. Für ihre Leistungen erhielten die Siebenkämpferin Géraldine Ruckstuhl (STV Altbüron, Bild) und der Hürdenläufer Jason Joseph die begehrte Auszeichnung. Ruckstuhl und Hürdenläufer Joseph entschieden die Wahl für sich. Damit gingen erstmals beide Auszeichnungen an Leichtathleten. Die 20-jährige Géraldine Ruckstuhl aus Altbüron holte sich 2017 an der U20-Europameisterschaft in Grosseto die Silbermedaille. Zusätzlich stellte sie diverse Schweizer Rekorde auf. Die Luzerner Hinterländerin beendete das Jahr 2017 auf dem 2. Platz der U20-Jahresweltbestenliste im Siebenkampf. Sporthilfe/adapt.: fri.

Dieser O-Ton-Text entstammt einem Bäckerei-Konditorei-Inserat im «Ostermundiger Turner 2/2018». – GYMlive stellt sich nun sofort die Frage: Was machen die Turnerinnen am Sonntag? Rennen sie hinterher oder lassen sie sich vom lieben Turnersmann das «ofenfrische Frühstücksgebäck» ans Bett servieren? – Wer liefert GYMlive «ofenfrische» Antworten?

«Der Gemeinderat hat dem Turnverein STV Killwangen die Bewilligung für die Durchführung der diesjährigen ‹BeachParty› beim Schwimmbad erteilt. Dafür wurde ein finanzieller Beitrag von 3400 Franken zugesprochen. Der Anlass dauert bis 4 Uhr.»

13. Rhönrad-Weltmeisterschaften in der Schweiz

Ehre für OK-Präsident René Hefti Foto: Peter Friedli

Foto: zvg

Siebenkämpferin Ruckstuhl

Vom 6. bis 13. Mai 2018 fanden in Magglingen die 13. «World Championships» (WM) im Rhönradturnen (s. Titelgeschichte Seite 8/9) statt. Es war die insgesamt dritte WM (2001/Liestal, 2009/Baar), die in der Schweiz über den Turnhallenboden ging. René Hefti (Bild, mit Papierrolle) zeichnete bei den Welttitelkämpfen von Anfang Mai als umsichtiger OK-Präsident und Chef Sponsoring verantwortlich. Hefti, der zudem RhönradSwiss (www.rhoenradswiss.ch) präsidiert, wurde in Magglingen speziell geehrt. Henning Henningsen (Bild, mit Mikrofon, Präsident vom Internationalen Rhönrad Verband, IRV) würdigte im Rahmen der Schlussfeier das grosse Engagement von Hefti. fri.

So nennt sich das elektronische Informations-Instrument vom Aargauer Turnverband (ATV), das die Rüebliländer-Turnenden im Februar 2018 lanciert haben. – GYMlive meint: Genial, diese Wortschöpfung. Ganz auf der Linie vom GYMlive-O-Ton-Meister, der sich, in einem Land mit vier Landessprachen, an nichts mehr stört als an diesen Gugus-Angliszismen. – Es geht gleich weiter …

Diese für den STV Killwangen gute Info stammt aus dem Printprodukt «Limmatwelle» vom 19. April 2018, Seite 9. – GYMlive meint: Es gibt sie also doch noch, die den Turnvereinen gut gesinnten Gemeinderäte. – Bravo.

«Silberrücken.» An der Breitensport-Konferenz in Aarau wurden neue Altersbezeichnungen gesucht, aber noch nicht definitiv gefunden. Aus dem Plenum wurde der aus der Tierwelt bekannte Begriff «Silberrücken» vorgeschlagen, dies an Stelle von 35+ oder Senior. – GYMlive meint: Nicht viel, kein grosser O-Tonmeister-Kommentar: wenigstens nichts Englisches. O-Tonmeister: fri.


8 | GYMlive 3/18

| Titelgeschichte

Jérôme Pasche (36, FSG Vevey JeunesPatriotes)

Kampf-, Wertungs- und Schiedsrichter im STV

Ohne Richter keine Wettkämpfe

Wertungsrichter Vereinsgeräteturnen (VGT) seit 2000. Ausbildungsweg

Auf den Wettkampfplätzen im STV-Land fehlt ein wichtiger Bestandteil, wenn sie nicht anwesend sind. Respektive: Wenn sie nicht anwesend sind, kann ein Meeting, eine Gymnastik, ein Geräteprogramm, ein Kutu-Länderkampf oder auch ein Korbball-Cupfinal nicht starten: Es geht um Kampf-, Wertungs- und Schiedsrichter. – Fazit: Ohne Richter keine Turnwettkämpfe, keine Ranglisten, keine Sieger/-innen und/oder Verlierer/-innen. Sie fallen mehr oder weniger auf, auf den Freiluft- oder Hallen-Wettkampfplätzen an Wettkämpfen und Meisterschaften vom Schweizerischen Turnverband (STV), an Turnfesten oder kantonalen Wettkämpfen. Sie tragen einheitliche, blaue Polo-Shirts, einheitliche Shirts des Turnfest-Organisators oder Anzug mit Hemd und Krawatte (STV-Spitzensportarten): die Richter in den diversen Turnsparten. In der Leichtathletik und in den STV-Spitzensportarten (Kutu, Tramp, RG) spricht man von Kampfrichtern. Im Vereinsturnen (Getu, Gym usw.) sind es die Wertungsrichter und bei den Spielen und Testen pfeifen die Schiedsrichter/ -innen: die Schiris. Die Erfahrung

Von den Kompetenzen her gesehen, zeichnen sich Kampf-, Wertungs- und Schiedsrichter im STV durch viel Fach- (kennen die Materie), Sozial- (meistern schwierige Situationen) und Selbstkompetenz (Auftreten, Persönlichkeit) aus. Eine wichtige Komponente bildet die Erfahrung. Je mehr Einsätze sie absolviert haben, je sicherer erledigen sie ihre Aufgaben. Übungsgelegenheiten haben sie viele. Auf verschiedenen Ebenen (Region, Kanton, National) können sie ihr Rüstzeug für höhere Aufgaben

holen. Die Ausbildung auf STV-Stufe ist relativ einheitlich. Diese startet mit einem Grundkurs. Über Fort- und Weiterbildungskurse gelangen Interessierte bis zu den Ausbilderkursen, was die Befähigung bedeutet, selber als Ausbilder aufzutreten. Zufrieden – auf einem guten Stand

«Grundsätzlich haben wir im STV genug Richter. Dies stelle ich gerade jetzt auch hinsichtlich vom kommenden ETF 2019 in Aarau fest. Es gibt Regionen, da bestehen Mängel. Kantonalturnverbände sind teilweise auf Richterobligatorien angewiesen. Auf STV-Stufe haben wir diese Regel nicht, da sind wir auf einem guten Stand und zufrieden. Riegen müssen erkennen, dass Richter im Verein hilfreich sind», so Jérôme Hübscher (Chef Breitensport STV). Hübscher weiter: «Von den Richtern erwarte ich primär, dass sie objektiv sind, sich für das Turnen engagieren und ihre Richtertätigkeiten leben. Es soll kein Muss sein.» GYMlive hat Richter/-innen (Texte rechts) gesucht und gefunden, die für den STV im Einsatz stehen, und ihnen Fragen gestellt: spannend. Peter Friedli

Aus- und Weiterbildungskurse Richterwesen Der Schweizerische Turnverband (STV) ist sich der Verantwortung bezüglich des Richterwesens für seine diversifizierten Wettkämpfe bewusst. Das Richterwesen geniesst – seit jeher – einen hohen Stellenwert im STV. Der Dachverband lässt sich dieses auch etwas kosten. In die diversen Ausbildungsangebote 2017 flossen 454 000 Franken (!). Für interessierte Turnende stehen 2018 wieder viele Kursangebote bereit: LA-Kampfrichterkurse (62 Angebote), Geräteturnen (100), Aerobic (10), Gymnastik (9), Ausbildnerkurse für Fachteste (5), Indiaca (2), Korbball (3), Fit+Fun (2), Natu, Vereinsturnen (2). Fachteste: Allround, Korbball, Unihockey und Volleyball (44) sowie Fit+Fun (34). In den aufgeführten Zahlen sind die Kurse der Kantonal- und Regionalturnverbände nicht eingerechnet. – Es lohnt sich, zum Thema auch einen Blick in den STV-Kursplan zu werfen (www.stv-fsg.ch). Dieser liegt dreimal im Jahr dem GYMlive bei. Im ganzen Kurs-Angebot gibt es natürlich auch Spitzensport-Kampfrichterkurse für die Sparten Kunstturnen, Rhythmische Gymnastik und Trampolin. In diesem Bereich spielt der Internationale Turnverband (FIG) mit seinen Vorgaben eine wichtige Rolle. fri.

«Nach einem Leiter-Informationsabend zum Thema Richterwesen habe ich entschieden, die Ausbildung zum VGT-Richter zu machen. Diese bestand aus Theorie sowie dem Werten von Vorführungen anhand von Videos. Am Schluss folgte die praktische Prüfung auf dem Wettkampfplatz.»

Motivation

«Als Leiter ist es interessant und nützlich zu wissen, wie man bewertet wird. Das erlaubt einem, die Programme nahe an den Wertungskriterien aufzubauen. Es macht Spass, die verschiedensten Vorführungen zu sehen, zu analysieren und die Leiterinnen und Leiter bei der Erarbeitung ihrer Programme zu beraten.»

Einsatzbereich

«Ich versuche jedes Jahr an zwei bis drei Wettkämpfen in der Westschweiz sowie einer Schweizer Meisterschaft – Jugend oder Aktive – zu werten. Ich gehöre zur Ausbildergruppe Region 6, was mir die Möglichkeit bietet, diverse Kurse und Weiterbildungen zu besuchen. Es kommt regelmässig vor, dass mich Vereine anfragen, ob ich bei ihnen im Training werten kann. Dies mache ich gerne.» Herausforderungen

«Es zu schaffen, dass die Note der Arbeit der Leitenden und Turnenden gerecht wird. Die besten Vorführungen zu prämieren und die weniger starken zu unterstützen, sich zu verbessern.»


Titelgeschichte |

GYMlive 3/18 |

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Peter Müller (70, STV Allschwil / LA Old Boys Basel)

Martina Castelletti (31, SFG Chiasso / RLZ Tessin)

Barbara Oggier (30, STV Willisau)

LA-Kampfrichter ‹Läufe, Sprünge, Würfe›, seit 1977 oder 78.

Kampfrichterin Kunstturnen Frauen, Internationales Brevet seit 2009.

Schiedsrichterin Korbball / seit 2015 STV-Brevet.

«Start mit dem Grundkurs. Es folgten obligatorische Fortbildungskurse gemäss zeitlichen und inhaltlichen Vorgaben vom Verband – damals noch SLV. Danach alle Kampfrichter-Einsätze an Wettkämpfen als wichtige Verbindung von Theorie und Praxis. 2008 absolvierte ich zusätzlich die Ausbildung zum LA-Schiedsrichter.»

«Als ich, 19-jährig, mit Kunstturnen aufhörte, habe ich begonnen zu werten. Zuerst im Tessin, dann in der Schweiz und seit 2009 international.»

«Zuerst absolvierte ich einen eintägigen Anwärterkurs mit Theorie und Praxis. Danach durfte ich, zusammen mit brevetierten Schiedsrichtern, an Meisterschaftsrunden pfeifen. Um weitere Praxis zu sammeln, pfiff ich Trainingsmatches. Schwierig war, sich den richtigen Ablauf – Pfeifen, Aufschreiben, Karte ziehen und so weiter – zu merken. Für das kantonale Schiri-Brevet musste ich zwei Spiele leiten sowie einen Theorietest über das Korbball-Reglement bestehen. Für das STV-Brevet musste ich ein NL-B-Spiel pfeifen. Im Anschluss folgte eine schriftliche Prüfung. Mit Schiedsrichtern ist es wie mit Autofahren: Erst in der Praxis lernt man es wirklich.»

«Als ich 1977 zum TV Grenchen kam, erfolgte alters- und leistungsmässig der Wechsel von aktiv zu ‹aktivem› Senior. Die Nachwuchsförderung ist nur erfolgreich, wenn man ‹etwas› dafür tut. Ich sah meine Aufgabe, damals auch noch als Trainer, mit der KR-Ausbildung die Jugend und die Leichtathletik weiterzubringen. Ich war in der Organisation von Wettkämpfen eingebunden und wusste, dass ohne Kampfrichter kein Wettkampf stattfinden kann. Bei Sonnenschein mehr, bei Regenwetter weniger: Es macht mir Freude, Kampfrichter zu sein. Es motiviert, den Athletinnen und Athleten die erbrachten Leistungen zu vermitteln. Ein Lächeln ist immer ein Dankeschön.»

«Kunstturnen war immer meine grösste Leidenschaft. Um nach der Aktivzeit dabei zu bleiben, wurde ich Kampfrichterin und Trainerin. Werten ist nicht einfach, es gefällt mir aber sehr. Jeder Wettkampf ist für mich ein schönes Abenteuer, eine wichtige Erfahrung und spannende Gelegenheit, dem Sport treu zu bleiben sowie neue Orte und Leute kennenzulernen.»

«Ich möchte meinem Verein etwas zurückgeben. Es ist schön, mit der Riege an der Korbball-Meisterschaft teilzunehmen. Leider geht die ‹Nehmen-Geben-Kultur› immer mehr verloren. Man kennt das Regelwerk in- und auswendig. So weiss ich auch als Spielerin, wie weit ich gehen darf und was wie bestraft wird. Da man verschiedene Spielzüge und Taktiken sieht, die ich dann im eigenen Team ausprobieren/einbringen kann, ist es lehrreich. Alles in allem eine coole Sache. Wir sind jeweils ein super Schiri-Team und unterstützen uns gegenseitig.

«Meine Einsätze leiste ich in zwei Verbänden. Für den STV mache ich KR-Einsätze an regionalen oder kantonalen Turnfesten. Auch auf das ETF 2019 in Aarau freue ich mich. Via Aufgebotsstelle vom Turnverband kann ich meine Einsätze anmelden. Bei der LAS Old Boys bin ich Mitglied der Wettkampfkommission und kann/muss meine Einsätze selber bestimmen.»

«Um die grossen internationalen Wettkämpfe werten zu dürfen, muss man an der Prüfung gut abschneiden. Für einige Wettkämpfe bekommt man eine Einladung von der FIG oder UEG, für andere entscheidet der STV zusammen mit der Fachgruppe Kampfrichter.»

«Ich pfeife Spiele von NL-A-Herren und -Damen bis in die untersten Ligen. Bei den NL-A-Männern sowie der SM U20 stehen wir zu zweit auf dem Platz, sonst allein. Pro Saison muss man eine bestimmte Anzahl Einsätze leisten. Ich gebe die Runden an, an denen es mir möglich wäre, Einsätze zu leisten. Aufgrund dessen werde ich eingeteilt. Es gibt nur etwas drei bis vier Frauen, die auf nationaler Ebene schiedsrichtern.

«Einerseits die Freiwilligenarbeit mit der persönlich-familiären Freizeit unter einen Hut zu bringen. Andererseits den Anforderungen zu genügen. Das heisst, für Weiterbildung bereit sein und die zahlreichen Änderungen bei der Richtertätigkeit Leichtathletik umzusetzen. Und ausserdem: verständnisvolle Gerechtigkeit beim ‹Richten› gegenüber allen Beteiligten.»

«Werten ist immer eine Herausforderung. Während den Wettkämpfen sind nicht nur die Turnerinnen nervös, auch die Kampfrichterinnen. Unser Job ist nicht einfach. Schnell ist ein Fehler passiert. Man muss konzentriert und gut vorbereitet sein. Nach den Olympischen Spielen erfolgen viele Änderungen im ‹Code de Pointage›, dem Bewertungssystem. Dieses muss man neu lernen und erneut eine Prüfung bestehen. Um eine gute Kampfrichterin zu sein, muss man ‹à jour› sein und regelmässig üben.»

«Das richtige Mass zu finden, ist schwer. Vor allem bei den Männer-Spielen. Pfeift man als Frau fast nichts, heisst es: Bei der kannst du alles machen, die hat keine Ahnung. Pfeifst du streng, dann heisst es, die will ihre Position ausnutzen, sie muss sich beweisen. Das schönste Kompliment ist, wenn der ‹Coach› der Verlierermannschaft kommt und sagt: ‹Gut gepfiffen›.»


| Rhönrad

Fotos: Peter Friedli

10 | GYMlive 3/18

Die Top-Stimmung der Schweizer Fans führte für (kleines Bild v. l.) Edwina Huber, Sabine Krumm, Cheyenne Rechsteiner und Matthias Reich zu WM-Team-Silber.

Auf dem Gerade-Podest standen zwei Schweizerinnen auf dem Silberplatz: auch Sabine Krumm.

Cheyenne Rechsteiner, die Spirale-Weltmeisterin, an der (Schwer-) Arbeit.

Finalsteigerung für den Quali-2. Simon Rufener, gegen Carsten Heimer (GER) reicht es aber zweimal nicht.

Die Rhönrad-Disziplinen Geradeturnen: Beim Geradeturnen rollt das Rhönrad auf beiden Reifen. Durch Verlagerung des Körperschwerpunktes des Turners / der Turnerin wird das Rhönrad bewegt.

Spirale: Beim Spiraleturnen bewegt sich das Rhönrad nur auf einem Reifen. Eine Kür besteht aus verschiedenen Übungen in der grossen Spirale (Neigungswinkel des Rades 60 Grad) und mindestens zwei Übungen in der kleinen Spirale (Neigungswinkel des Rades 30 Grad).

Sprung: Um einen Sprung auszuführen, versetzt der Turner / die Turnerin das Rad in Schwung und springt mit Anlauf auf das Rad. Wenn er/sie am höchsten Punkt steht, springt der Turner / die Turnerin mit einem Strecksprung, Salto oder Ähnlichem auf die Landematte. Beim Sprung haben die Turnenden zwei Versuche, der bessere kommt in die Wertung. Rhönrad Swiss/fri.


Rhönrad |

13. WM im Rhönradturnen

GYMlive 3/18 |

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Nachgefragt bei Cheyenne Rechsteiner

Eine runde Sache

«Definitiv geturnt»

Cheyenne Rechsteiner (s. Interview rechts) stellte richtig fest: «Gute Stimmung und ein faires Publikum. Dies motivierte.» Die Schweizer Aktiven waren an den insgesamt 13. Welttitelkämpfen im Rhönradturnen sowohl im Mannschafts- wie auch im Einzelwettkampf motiviert ihr Bestes zu geben. Dies gelang ihnen.

tel. Auch die Schweizer Frauen können es. Cheyenne Rechsteiner, die Qualifikationssiegerin vor der Deutschen Kira Homeyer, holt sich den WM-Titel im Spiraleturnen, WMSilber im Mehrkampf und auf der Geraden, im Duo mit Sabine Krumm. Mit dem fünften Sprungfinal-Rang rundete Rechsteiner ihr (erfolgreiches) WM-2018-Programm ab.

Zehn WM-Medaillen

Chancen für die Jungen

Matthias Reich (SATUS Züri 12, Gerade, Spirale, Sprung), Simon Rufener (SATUS Züri 12, Gerade, Spirale), Cheyenne Rechsteiner (SATUS Züri 12, Gerade, Spirale, Sprung), Sabine Krumm (STG Rondo Hölstein, Gerade) und Edwina Huber (SATUS Züri 12, Spirale) sicherten sich durch ihre starken Quali-Leistungen zehn Finalplätze. Dies waren zehn weitere Möglichkeiten, nach dem genialen Team-Silbererfolg (Qualifikation für den IRV Team World Cup 2019 in Aikita, Japan), WM-Medaillen für die Schweiz zu erturnen. Die Finalleistungen waren gut. Die Rotweissen konnten in der «Sport-Toto-Halle» mit den Stärksten aus Deutschland und Japan mithalten. Simon Rufener holte eine WM-Silber- (Gerade) und -Bronzemedaille (Spirale). Beim Sprung landete Reich auf dem unglücklichen vierten Rang, es fehlten 35 Hunderts-

Kim Riggenbach (Oberdorf, BL) war die Delegations-Chefin der Schweizer WM-Riege in Magglingen. Riggenbach zum Auftritt «ihrer» Turnenden: «Wir sind mit unseren Athletinnen und Athleten sehr zufrieden. Sie traten geschlossen auf und präsentierten sich in den Wettkämpfen optimal vorbereitet. Die Delegationsziele wurden erreicht, ja sogar übertroffen. Wir genossen ‹unsere› Heim-WM hier in der Schweiz. Nach dieser WM werden einige unserer Leistungsträger zurücktreten, nicht nur Cheyenne Rechsteiner. Dies ist ein grosser Verlust, bietet den Jungen aber die Chance, sich für die Zukunft zu etablieren und sich nach vorne zu orientieren.» Peter Friedli Infos und Resultate: www.stv-fsg.ch.

Rhönradturnen in der Schweiz 1925 erfand der Deutsche Otto Feick das Rhönrad. Er verband zwei Fassreifen miteinander, um damit Berghänge hinabzurollen. Seit 1996 wird Rhönradturnen kontinuierlich weiterentwickelt. Alle zwei Jahre finden Weltmeisterschaften statt. Im Zwischenjahr wird der «Team World Cup» mit den vier bestplatzierten Teams der vorhergehenden WM ausgetragen (2019 in Japan, die Schweiz ist dabei, Silber 2018 in Magglingen). RhönradSwiss (www.rhoenradswiss.ch) hat rund 110 lizenzierte Turnende und ist Mitglied vom Internationalen Rhönrad-Verband (IRV, www.rhoenrad.com), der seinen Sitz in den SATUS-Räumlichkeiten von Bern hat. Verbandspräsident ist René Hefti (SATUS-Sportchef, s. Seite 7). Die Lizenz, um an Weltmeisterschaften zu starten, ist beim SATUS Schweiz. RhönradSwiss bearbeitet die Bereiche Wettkämpfe, Kampfrichter, Leiter-Aus-/-Weiterbildung, Nationalkader/-mannschaft (A- und B-Kader, Stützpunkt ist das NWZS in Hölstein), Breitensport und das Lizenzwesen. Im März/April finden jeweils Schweizer Meisterschaften statt. Die Quali erfolgt über bestimmte Wettkämpfe. Wer Rhönrad als Einzelturner/-in betreiben will, muss eine Lizenz haben. Auch in STV-Vereinen wird Rhönrad geturnt. Die SMV der Aktiven, jeweils im September, bietet eine Startmöglichkeit für Rhönrad-Vereinsturnende. RhönradSuisse/adapt.: fri.

Foto: Peter Friedli

Vom 6. bis 13. Mai 2018 drehte sich in der «Sport-Toto-Halle» von Magglingen alles um das Turngerät Rhönrad. Athletinnen und Athleten aus 14 Nationen rollten um Weltmeistertitel in drei Disziplinen. Die Schweizer Turner/-innen holten bei ihrem «Heimspiel» insgesamt zehn WM-Medaillen. Für viermal Edelmetall zeichnete Spirale-Weltmeisterin Cheyenne Rechsteiner bei ihrem letzten Wettkampf-Einsatz verantwortlich.

Cheyenne Rechsteiner, wie lautet dein WM2018-Fazit? Cheyenne Rechsteiner: Ich genoss eine geniale WM. Gute Stimmung und ein faires Publikum. Dies motivierte sehr. Wegen der Schweizer Medaillen stimmt auch die sportliche Bilanz.

Mit welchen Zielen bist du angereist? Ich setzte mir hohe Ziele und versuchte überall die schwersten Küren zusammenzustellen. Medaillenziele waren auch dabei, welche ich erreichen konnte. Es klappte, auch dank dem harten Training im WMVorfeld.

Was betreibst du für einen wöchentlichen Aufwand? Ich trainiere jeden Tag. Sechsmal pro Woche Rhönrad und je ein Kraft- und Ausdauertraining. Insgesamt komme ich auf 18 Stunden je Woche.

Worin besteht für dich der Rhönrad-Reiz, was ist speziell an diesem Turngerät? Alles (lacht). Es ist eine extrem vielfältige Sportart. Es braucht Mut, Kraft, Beweglichkeit, Ästhetik, Technik und so weiter. Ich muss Musik interpretieren und ausdrücken können. Rhönradturnen bringt mir auch als Mensch viel.

Wird das Rhönrad eigentlich geturnt oder gerollt? Definitiv geturnt (lacht weiter).

Wie sieht deine Rhönrad-Zukunft aus? Nach 17 Rhönrad-Jahren trete ich als aktive Turnerin zurück. Ich erlebte viele schöne Momente. Nun möchte ich mein Wissen als Trainerin im TV Liestal weitergeben.» Interview: fri.

Auf einen Blick Cheyenne Rechsteiner, Wohnort: Zürich. – Geb.-Datum: 20. April 1994. – Verein: SATUS Zürich 12. – Beruf/Ausbildung: Studentin (Gesundheitswissenschaft, Technologie). – Hobbys: Klavier spielen, Langlauf im Winter. – Musik: Power Metal.


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| Spitzensport

Foto: Thomas Schreyer

Trampolin: 26. Europameisterschaften

Erfreuliche Bilanz – Chilos Rückkehr Die Europameisterschaften Trampolin spielten sich vom 12. bis 15. April 2018 in Baku (AZE) ab. Die Bilanz der Schweizer Turner/-innen ist erfreulich, da die gesetzten Ziele erreicht wurden. Bei den Juniorinnen/Junioren klassierte sich Emily Mussmann im Halbfinal auf dem 10. und Loan Bruhin auf dem 20. Platz. Luc Waldner kam nicht über die Qualifikationsrunde hinaus (41.). Dieses Resultat ist, in Anbetracht seines Niveaus, dennoch zufriedenstellend. In der Elite-Kategorie schafften Fanny Chilo und Sébastien Lachavanne ebenfalls den Einzug in den Halbfinal, welchen sie auf dem 24. beziehungsweise 22. Rang beendeten. Simon Progin klassierte sich auf dem 37. Platz in der Qualifikation. GYMlive sprach mit Fanny Chilo, die nach zweijähriger Pause wieder zum Spitzensport zurückkehrte und kurz vor der EM noch mit einer Verletzung zu kämpfen hatte. Zwei Jahre, nachdem du vom Spitzensport zurückgetreten bist, hast du deine Karriere wieder aufgenommen. Was hat dich dazu motiviert?

Fanny Chilo: Ende 2015 verpasste ich die Qualifikation für Rio. Ich möchte aber im Leben nichts bereuen müssen und beschloss, meine Chance nochmal zu packen. Wie ist die Rückkehr abgelaufen?

Ende September 2017 bin ich langsam wieder ins Training eingestiegen. Ernsthaft zu trainieren begonnen habe ich im Januar 2018. Mitte Februar – ich war gut in Form – zog ich mir einen Bruch und einen Bänderriss am Fuss zu. Das Training konnte ich erst sechs Wochen später wieder aufnehmen. Wie hast du dich auf die EM vorbereitet, was war dein Ziel?

Wegen meiner Verletzung hatte ich nur zwei Wochen Vorbereitungszeit. Meine Erwartungen waren nicht allzu hoch, aber insgeheim spekulierte ich mit dem Halbfinal. Welche Erinnerungen bleiben?

Es war schön, gewisse Personen wieder zu treffen. Ich bedanke mich bei meinem neuen Trai-

Fanny Chilo zeigte bei ihrem Wettkampfdebut nach zweijähriger Pause eine ansprechende Leistung.

ner für den guten Teamgeist und für sein Vertrauen. Marylène Walther/ahv

Ohne Swisslos würde dem Sport etwas fehlen.

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Spitzensport |

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Rhythmische Gymnastik: 34. Europameisterschaften

«Dürfen mit der Leistung zufrieden sein»

Darauf lässt sich aufbauen

«Mit der gebotenen Leistung dürfen wir zufrieden sein. Sie entspricht dem momentanen Niveau der Gruppe. Die Schweizerinnen brachten, nach längerer Durststrecke, an einem Grossanlass wieder einmal beide Übungen ohne grobe Fehler durch», zeigt sich Stingelin erleichtert. Das stimme positiv für den Weg an die WM. Darauf lasse sich aufbauen. Es müsse im Training nun weiter an der Stabilität, Prä-

Die Schweizer Gymnastinnen präsentierten sich mit viel Ausstrahlung und guter Körpertechnik.

Trampolin: Schweizer Meisterschaften

Rhythmische Gymnastik: Schweizer Meisterschaften

Neue Titelträger erkoren

Celio überzeugend

Rund 210 Trampolinturner/-innen kämpften an den Schweizer Meisterschaften Trampolin vom 2./3. Juni 2018 in Volketswil (Organisator: Trampolin TV Grüningen) um Meisterehren und Podestplätze in den verschiedenen Kategorien. Sowohl bei den «Open Women» als auch bei den «Open Men» gab es keine grossen Überraschungen. Mit Fanny Chilo (51,025/FSG Morges) und Sébastien Lachavanne (49,305/Chêne Gym Genève) sprangen sich die Favoriten zuoberst aufs Podest. Den Synchronwettkampf der Männer gewann das Paar Lachavanne/Progin mit 44,460 Punkten. Knapp dahinter klassierte sich das gemischte Duo Fanny Chilo/Loan Bruhin (44,400). Sarah Hunziker/Leonie Zbinden (43,820/TV Liestal) holten sich den Sieg im Synchronwettkampf der Frauen.

Rund 50 Einzelgymnastinnen und 26 Gruppen nahmen an den Schweizer Meisterschaften (SM) Rhythmische Gymnastik vom 26./27. Mai 2018 in Biasca teil. Die Einheimische Tina Celio holte sich den SM-Titel in der höchsten Kategorie P6. Genau in der Halle, wo sie vor zehn Jahren ihre ersten Schritte in die Turnwelt gesetzt hatte. «An der SM anzutreten ist immer spannend. Man kann zeigen, was man das ganze Jahr über trainiert hat. Vor Heimpublikum zu turnen war toll. Der Applaus beflügelte und gab Sicherheit», erzählt Celio.

Übungsabbrüche im Final

Foto: Gregor Freund

zision und Sauberkeit gearbeitet werden. «Einfach wird es nicht. Die Gymnastinnen haben nach wie vor mit Verletzungen zu kämpfen», mahnt der Spitzensportchef. Alexandra Herzog Foto: Thomas Schreyer

Ausführung und rechnete einige Schwierigkeitselemente nicht an», zeigte sich STV-Spitzensportchef Felix Stingelin erstaunt. Mit der Seil-Ball-Übung am Samstag, 2. Juni 2018 konnten sich die Schweizerinnen steigern (16,300 Punkte). Am Ende resultierte der 13. Platz von 19 klassierten Gruppen.

Auch bei den Junioren gab es neue Schweizer Meister: Robin Hager (46,105/STV Winterthur) und Fiona Glasl (47,590/TV Maur). Titelverteidiger Loan Bruhin (Chêne Gym Genève) entschied die Qualifikation zwar noch für sich, musste seine Finalübung nach dem achten Sprung aber abbrechen und sich mit dem zweiten Rang begnügen (42,375). Bei den Juniorinnen gewann Favoritin Emily Mussmann die Qualifikation. Auch sie brachte ihre Finalübung nicht zu Ende und fiel auf den sechsten Platz zurück. Titelverteidigerin Sarah Hunziker (46,360/TV Liestal) wurde hinter Larissa Kurmann (46,930/ Robin Hager springt sich zum TV Mettmenstetten) Dritte. Schweizer Juniorenmeister-Titel. ahv

Attraktiv und spannend

Die organisierende SFG Biasca wurde mit den Siegen der Lokalmatadorinnen Celio und Alissa Ceretti (P3) zum 100-Jahr-Jubiläum belohnt. Ceretti gewann neben dem Mehrkampf auch den Gerätefinal mit Ball (zusammen mit Anastasia Weder, RG Diepoldsau-Schmitter) und die Bronzemedaille mit Band. Bei den Juniorinnen P5 holte sich Marija Zeller (RG Opfikon-Glattbrugg) den Titel vor Fabienne Lüthy (RG Ittigen). Zeller gewann in Biasca noch Keulen- und Band-Gold sowie zweimal Silber (Reif, Ball). Das Nationalkader Rhythmische Gymnastik, das die SM eine Woche vor den Europameisterschaften (siehe oben) als Hauptprobe nutzte, entschied den Gruppenwettkampf für sich. – «Durch die qualitativ gute Breite herrschte ein gesunder Konkurrenzkampf, der den Wettkampf attraktiv und spannend machte», so Doris Klein, Ressortchefin Rhythmische Gymnastik beim STV. Beflügelt vom Heimpublikum: Billy Beninger/ahv Tina Celio.

Foto: Lorenzo Peduzzi

Die Schweizer Elite-Gruppe mit Tania Cardinale, Gina Dünser, Jasmin Frieden, Tamara Stanisic und Julia Wymann zeigte an den Europameisterschaften Rhythmische Gymnastik in Guadalajara (ESP) vom 1. bis 3. Juni 2018 einen guten Wettkampf. Mit dem 13. Rang wurde das Verbandsziel (Top 10) verpasst. Dennoch zeigte sich STV-Spitzensportchef Felix Stingelin mit der Leistung zufrieden. Die Schweizer Gymnastinnen präsentierten sich auf dem Teppich mit Kraft, viel Ausstrahlung und guter Körpertechnik. Am ersten Wettkampftag, Freitag, 1. Juni 2018, gelang den Gymnastinnen die Reif-Übung ohne wesentliche Fehler. Kleine Ungenauigkeiten bei einigen Würfen waren aber vorhanden. Die Note fiel mit 15,500 überraschend tief aus. «Das Kampfgericht machte hohe Abzüge in der


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Korbball: Feldsaison 2018

Die Nationalliga A und ihr Mittelfeld Foto: Peter Friedli

Meistens spricht man von den Siegern, die das Feld erfolgreich und mit einem grossen Grinsen sowie Freudensprüngen verlassen, oder von den Verlierern, welche eher nachdenklich und mit hängendem Kopf den Spielfeldrand aufsuchen. Aber wer bewegt sich eigentlich im Mittelfeld? Gute Frage. – GYMlive stellt das Mittelfeld der Korbball-NL-A in den Fokus. Damen NL A: Urtenen

Seit 2016 kämpfen die Korbballerinnen aus Urtenen in der NL A um den Ball. Ihre erste Saison beendeten sie mit dem fünften Schlussrang. Im vergangenen Jahr erreichten sie den vierten Platz. Aktuell, nach der ersten Runde 2018, liegt die Mannschaft auf Platz 3. Werden die Bernerinnen ihre Position weiterhin halten können? Der TV Urtenen zählt gegen 80 Korbballspielerinnen. Bei den Jüngsten der Kategorie U14 legen sie Wert auf die Koordination mit dem Ball. Dies wird auf spielerische Art und Weise trainiert. Ziel bei den U16-Turnerinnen ist vor allem der sichere Wurf und das Erlernen von taktischen Spielzügen. Durch den guten Trainingsaufbau fällt es den Spielerinnen leichter, in der U20-Klasse und bei den Aktiven Anschluss zu finden. Die U20-Spielerinnen von Urtenen sind zudem die amtierenden Schweizer Meisterinnen der letzten drei Jahre. Der TV Urtenen verfügt über ein gutes Jugendförder-Konzept. Die Bernerinnen sind mit einem starken Nachwuchs ausgestattet und können nach und nach neue Spielerinnen einbauen. In Urtenen wird im Schnitt drei Mal pro Woche trainiert. Unter dem Jahr organisieren die Bernerinnen je zwei Trainingswochen und ein Trainingslager. Der TV Urtenen kann sehr viele begeisterte Korbballer/-innen begrüssen, deshalb macht der grosse Aufwand Sinn. Dottikon-Fi-Gö (Dottikon-FischbachGöslikon)

Das NL-A-Mittelfeld hofft auf einen treffsicheren Sommer.

In der NL-A-Saison 2014 spielten die Aargauer Korbballerinnen aus Dottikon zum ersten Mal in der höchsten Klasse. Sie verpassten das Podest nur knapp und mussten sich mit dem vierten Rang zufrieden geben. Im Folgejahr spielten sie sich auf das Podest. Sie freuten sich über die Bronzemedaille. In den letzten zwei Jahren bewegten sich die Aargauerinnen 2016 auf dem 6. und 2017 auf dem 7. Rang. Das Aargauer Korbballteam zeichnet ein starker Teamgeist und ein konstantes Kern-Team aus. Dieses trainiert ein- bis zweimal pro Woche zusammen und veranstaltet regelmässig Trainingsspiele und -tage. Die Spielerinnen verstehen sich nicht nur auf dem Spielfeld gut. Sie unternehmen auch in der Freizeit viel zusammen. Leider kann die KBR Dottikon mo-


Spiel |

mentan keine Jugend-Mannschaft stellen. Die Verantwortlichen sind zuversichtlich und hoffen, dass sich dies bald ändert. Mit neuen Spielideen und grosser Motivation werden die Aargauerinnen ihren Konkurrentinnen in dieser Saison gegenübertreten. Herren NL A: Nunningen

2011 mussten die Solothurner in die NL B absteigen. Drei Jahre später feierte Nunningen den B-Meister-Titel und stieg wieder in die NL A auf. Nach ihrem «Comeback» im Jahr 2015 beendeten die Weissschwarzen die Saison auf dem siebten Rang. Im Folgejahr spielten sich die Nunninger nach vorne auf den fünften Platz. Dieses Jahr könnte es für die Solothurner aber schwierig werden. Im Team erfolgten Rücktritte erfahrener Spieler. Andererseits fallen etliche Stammspieler wegen Verletzungen aus. Die Lücken, welche durch den Generationenwechsel und die verletzten Spieler aufgehen, werden nun durch junge Spieler geschlossen. Die jungen Korbballer von Nunningen sammeln dieses Jahr ihre ersten A-Erfahrungen in der NL. Demzufolge liegt 2018 der Fokus eher

auf der Integration der Neuzuzüger sowie dem Aufbau des neustrukturierten Teams als auf dem Top-Platz in der Rangliste. Damit möchten die Solothurner den Grundstein für künftige Erfolge legen. Sie trainieren zweimal die Woche circa zwei Stunden. Der TV Nunningen betreibt seit vielen Jahren eine breit gefächerte Nachwuchsförderung, welche bei Kindern und den Jugendlichen gut ankommt. Aktuell zählt der TV circa 40 Korbballerinnen und Korbballer, welche in U14und U16-Mannschaften trainieren. Das harte Training und Engagement der Jugendlichen wird regelmässig mit Erfolgen an kantonalen sowie nationalen Meisterschaften belohnt. Neuenkirch

Die Korbballmannschaft aus Neuenkirch kann man schon fast als NL-A-Urgestein ansehen. Neuenkirch ist seit der Gründung der NL A im Jahr 1973 mit dabei. Allerdings stiegen sie einmal ab. Sie spielen nun seit 1997 dauernd in der NL A mit. Die Luzerner bewegen sich in der Rangliste auf und ab. 2007 erreichten sie den 3., 2008 den 5. und 2011 den 2. Rang. So stellt man fest, dass die Korbbal-

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ler aus Neuenkirch laufend die Position etwas wechseln, somit dem Mittelfeld aber treu bleiben. 2015 beendeten die Neuenkircher die Saison auf dem 4. und die letzten zwei Jahren auf dem 6. Platz. Die KR Neuenkirch stellt jeweils eine junge Mannschaft, da sie immer wieder mit Abgängern fertig werden muss. Damit lässt sich auch die wechselnde Position im Mittelfeld erklären. Durch den häufigen Spielerwechsel benötigt es immer wieder Anpassungen beim Spiel. Dieses verändert sich so natürlich auch laufend. Die Luzerner sind optimistisch unterwegs und überzeugt, dass sie es schaffen können, den Meistertitel für sich zu holen. Die KR Neuenkirch trainiert zwei Mal pro Woche. Zudem macht jeder Mitspieler ein eigenes Konditionstraining. Leider kämpft die KR Neuenkirch mit Nachwuchsmangel. Die Vereinsleitung ist bemüht eine Jugendmannschaft zu stellen. Jährlich versuchen die Korbballer möglichst vielen Kindern und Jugendlichen die Spiel-Sportart näherzubringen und sie zu motivieren und mobilisieren. Muriel Müller

Faustball: IFA World Tour Finals

Zwei Medaillen gehen in die Schweiz ner-Podest aus Schweizer Sicht mehr als nur erfreulich. Neben den Silbergewinnern aus Wigoltingen durfte nämlich auch die Equipe aus Diepoldsau jubeln: Die Rheininsler gewannen die Bronzemedaille. Nach der Halbfinalniederlage gegen Novo Hamburgo sicherten sie sich

die bronzene Auszeichnung dank einem 3:0Sieg gegen Pfungstadt souverän. Zwei Medaillen beim Kräftemessen der weltbesten Vereinsmannschaften – das ist für die Schweizer Vertreter eine mehr als beachtliche Leistung. Flavio Baranzini Foto: zvg

Ende April 2018 haben sich in Vaihingen (GER) die besten acht Faustball-Teams der Männer und Frauen getroffen, um den Sieger des erstmals ausgetragenen «IFA World Tour Finals» zu küren. Mit dabei waren auch vier Equipen aus der Schweiz: Jona, Wigoltingen und Diepoldsau bei den Männern und Jona bei den Frauen. Auf dem amtierenden Schweizer Meister und Cupsieger Wigoltingen lagen die grössten Hoffnungen. Die Mannschaft von Trainer Raphael Michel wurde den hohen Erwartungen gerecht. Nach drei sehr souveränen Siegen – darunter auch gegen den TSV Pfungstadt – qualifizierten sie sich für den grossen Final. Dort mussten sie sich dann aber in einem packenden und hart umkämpften Finalspiel den Brasilianern aus Novo Hamburgo knapp mit 1:3 geschlagen geben. «Natürlich ist der zweite Rang ein gutes Resultat. Aber wir wollten diesen Titel unbedingt gewinnen. Wir haben im Final unsere beste Leistung gezeigt, aber es hat nicht gereicht», sagte Wigoltingens Trainer Raphael Michel. Mehr als erfreulich

Obwohl der Titel der «IFA World Tour Finals» nach Brasilien ging, präsentierte sich das Män-

Auch wenn der Titel das Ziel war, freuen sich die Wigoltinger über Silber.


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Indiaca: 16. Schweizer Turnier in Bellinzona

Seriensieger sind im Tessin weiterhin ungeschlagen

Die Gastgeber-Mannschaft Valle del Vedeggio holte den Sieg in der Kategorie «Mixed open». Hier stand den Tessiner Turnenden bisweilen immer Meltingen-Zullwil in der Sonne. Auf den gleichen Gegner, die SFG Chiasso, traf Valle del Vedeggio im Final in der «Männer open»-Klasse. Diesen entschied aber Chiasso für sich. Der dritte Platz ging in beiden Kategorien an den STV Himmelried. In der Kategorie «Männer 40+» sicherte sich die MR Tecknau den sechsten Sieg in Serie. Die Baselbieter Riege ist auch in der Kategorie «Mixed 40+» zum fünften Mal Meister.

Unvergessliche Tage im Tessin

Foto: zvg

Am 26./27. Mai 2018 drehte sich im Tessin alles um das «Indiaca», wie das Pad, welches man für eine der ältesten Sportarten der Geschichte verwendet, genannt wird. In der Turnhalle von Bellinzona fand das Schweizer Indiaca-Turnier, organisiert von der SFG Valle del Vedeggio, statt. Rund 40 Teams aus verschiedenen Regionen der Schweiz nahmen teil.

Bei den «Damen open» wechselten sich in den vergangenen Jahren immer die SFG Morbio Inferiore, der STV Niedergösgen und die SFG Chiasso an der Spitze ab. 2018 übernahmen wieder die Solothurnerinnen. Seit vier Jahren weiter ungeschlagen ist der STV Niedergösgen bei den «Damen 40+». Viele Zuschauer/-innen, grosse Begeisterung und die Sportlichkeit unter den Riegen sowie die Tessiner Spezialitäten machten den Anlass in der Südschweiz unvergesslich. Gäste wie der Stadtrat von Bellinzona, der Präsident des Tessiner Turnverbandes (ACTG) Matteo Quadranti und diverse andere ACTG-Vertreter werteten mit ihrem Besuch das Schweizer Indiacaturnier auf. Roberto Fovini/ahv Das Gastgeber-Team von Valle del Vedeggio (grün) holte sich Gold im «Mixed open».

Volleyball: 26. Schweizer Turnier in Münchwilen (TG)

«Grandissimo» – Gleich zweimal Monte Carasso schaften am heutigen Tag um den Sieg spielen werden. Jeweils die Gruppenersten sowie -zweiten qualifizierten sich für den Viertelfinal am Nachmittag. Dramatisches ereignete sich im Viertelfinalspiel zwischen dem Gastgeber STV Bettwiesen und Volley Speicher: Nach einem hochstehenden und intensiven Spiel hatten sich beide Mannschaften einen Satzgewinn erkämpft. Speicher punktete in

Foto: Thomas Merk

Am Wochenende vom 26./27. Mai 2018 fand in Münchwilen (TG) das 26. Schweizer Volleyballturnier (SVT) statt. Als Organisator fungierte der STV Bettwiesen. 16 Mann(Samstag) und 14 Frauschaften (Sonntag) kämpften um den Sieg. Bereits die Vorrunde am Samstagvormittag bot dem Publikum einiges an Spektakel. Jedoch zeigte sich schon früh, welche Mann-

Gegen Monte Carasso war Näfels (grün) im Final machtlos.

beiden Sätzen zusammen 49 Mal. Der STV Bettwiesen verbuchte 48 Punkte und musste sich mit nur einem Zähler weniger geschlagen geben. Tessiner/-innen nicht zu schlagen

Schliesslich standen sich im Final Volley Näfels und die SFG Monte Carasso gegenüber. Beide konnten bisher mit wuchtigen «Smashes», mächtigen Blocks und attraktiver Spielweise punkten. Der erste Satz endete mit 25 zu 20 zu Gunsten von Monte Carasso noch relativ knapp. Im zweiten Satz zeigten die Tessiner den kämpferischen Turnern aus Näfels dann endgültig den Meister, fertigten sie mit 25 zu 14 ab und holten sich so verdient den Turniersieg. Am Sonntag kämpften 14 Frauschaften um den Turniersieg. Auch an diesem Tag konnten die angereisten Zuschauer attraktive und umkämpfte Spiele geniessen. Am Ende zeigte sich ein bekanntes Bild: Die SFG Monte Carasso stand zuoberst auf dem Podest. Ähnlich wie bei der männlichen Vertretung war auch den Tessinerinnen kein Team gewachsen. Im Final bezwangen sie die Titelverteidigerinnen aus Courfaivre. zvg Ranglisten: www.stv-fsg.ch


Leichtathletik |

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6. STV-Meisterschaften Pendelstafette

Positive Entwicklungen Wiederum rund 20 Teams mehr als im Vorjahr, hohes Niveau und ganz viel Spannung – so die Kurzbilanz der 6. STV-Meisterschaften Pendelstafette vom Sonntag, 6. Mai 2018 in Thalwil. Mit je sieben Mal Edelmetall stechen der STV Eschenbach (SG) und der TV Teufen hervor. Wer sich am Sonntag, 6. Mai 2018 auf die Sportanlage «Brand» in Thalwil wagte, wurde sogleich von der spannenden Atmosphäre in ihren Bann gezogen. Auf der Ziel- und der Gegengeraden lieferten sich die verschiedenen Mann- und Frauschaften in der Pendelstafette mit oder ohne Stab bereits am Vormittag teils äusserst knappe Kopf-an-Kopf-Rennen (s. Seite 24/25). In 62 Vorlaufserien sprinteten jeweils drei Teams gegeneinander um Sekundenbruchteile. Im Gegensatz zu anderen Sprintdisziplinen, in denen der Sieger jeder Serie automatisch weiterkommt, läuft bei den PendelstafettenMeisterschaften die Qualifikation für den Halbfinal über die Zeit. Pro Kategorie stiessen jeweils die schnellsten sechs bzw. drei Riegen in die nächste Runde vor. Die Platzsprecher Michel Herren und Camille Semenzato sorgten mit Hintergrundinfos oder Kurzinterviews für interessante Intermezzi zwischen den einzelnen Rennen.

Sie traten in allen zwölf Kategorien an, sicherten sich viermal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze. «Die Pendelstafetten-Meisterschaften haben einen hohen Stellenwert in unserem Verein. Schon unsere Jugend ist Feuer und Flamme. Wir als ihre Vorbilder wollen ein Zeichen setzen und geben den Teamgedanken bereits den Jungen weiter. Im Training üben wir diese Disziplin gezielt, spielen uns möglichst gut aufeinander ein», erklärt Blöchliger weiter. Mit der schnellsten Zeit des Tages in der Pendelstafette Mixed 60 Meter ohne Stab (1:02,98 Minuten) lieferte die STV-Eschenbach-Jugendriege den Beweis, dass ihr Training Früchte trägt. Neben Eschenbach holte auch der TV Teufen siebenmal Edelmetall (2 Gold/3 Silber/2 Bronze). Die Mann-/Frauschaften des organisierenden TV Thalwil konnten den Heimvorteil nicht für einen Titelgewinn nutzen. Mit zwei Silber- und zwei Bronzemedaillen dürften die Zürcher/-innen dennoch zufrieden sein.

Feuer und Flamme Ein richtiges «Happening»

Seit der ersten Austragung im Jahr 2013 nehmen jedes Mal mehr Mannschaften an der STV-M Pendelstafette teil. «Die Vereine machen aus dem Anlass ein richtiges ‹Happening›. Sie nutzen die Gelegenheit, sich in dieser Disziplin direkt mit den Besten vergleichen zu können. Das Sprinten gegeneinander spornt an. An einem Turnfest ist dies nicht möglich», meint Bruno Kunz, STV-Ressortchef Leichtathletik.

Dass sich die Podiumsplätze auf so viele verschiedene Vereine verteilen, spreche ausserdem für das hohe Niveau dieses Anlasses. «In Sachen Technik und Taktik steigern sich die Turnenden stetig. Alle gehen ambitioniert zur Sache», freut sich Wettkampfleiter Ruedi Oegerli über die Entwicklung der STV-Meisterschaften Pendelstafette. – Die nächste Ausgabe findet am Sonntag, 12. Mai 2019 in Glarus statt (Organisator: TV Näfels). Alexandra Herzog Ranglisten und Infos: www.stv-fsg.ch Fotos: Muriel Müller

Die 174 Teams aus 34 Vereinen schenkten einander nichts. Nur drei Teams schafften die Titelverteidigung. Die zwölf Medaillensätze verteilen sich auf zwölf verschiedene Vereine. «Das Niveau ist hoch, die Spitze verdichtet sich. Um vorne mithalten zu können, muss man die besten Leute einsetzen und Risiken eingehen», so Patrick Blöchliger, STV-Eschenbach-Leiter. In Thalwil ging die Rechnung für die Turnenden aus dem St. Gallischen meist auf.

Gut gewechselt ist halb gewonnen.

Teilweise lieferten sich die Sprinter/-innen äusserst knappe Kopf-an-Kopf-Rennen.


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| Das Thema

Organigramm Abteilung Ausbildung    

  

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Noch dies â&#x20AC;Ś Das ÂŤOrganigramm Abteilung AusbildungÂť gilt in dieser vorliegenden Form rĂźckwirkend ab dem 1. Januar 2018. Alle blauen Kästchen zeigen die Situation, wie es bisher (vor dem 1. Januar 2018) war, und alle grĂźnen Kästen sind neu dazugekommen. In die neue Struktur mĂźssen sich nun alle einleben. Das ist fĂźr den Chef Ausbildung im STV, Olivier Bur, aber kein Problem: ÂŤDas schaffen wir, das kommt gut.Âť fri.


Das Thema |

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Jugend+Sport: Aufgabenteilung BASPO/STV

«Es war eine gröbere Übung» Foto: Peter Friedli

Im September 2017 informierte das Bundesamt für Sport (BASPO), dass per 1. Januar 2018 die bisherigen Fachleitungsaufgaben zwischen dem Bundesamt für Sport (BASPO) und dem Schweizerischen Turnverband (STV) neu aufgeteilt werden. Dies zog eine grössere Strukturänderung in der Abteilung Ausbildung nach sich. – GYMlive schafft Klarheit. Der Schweizerische Turnverband übernahm per 1. Januar 2018 die Hauptverantwortung für die Umsetzung der J+S-Ausbildung in den J+S-Turnsportarten (Faustball, Korbball, Turnen, Rhythmische Gymnastik, Kunstturnen, Geräteturnen, Trampolin, Rhönrad und Gymnastik und Tanz) und gewährleistet die Zusammenarbeit mit weiteren Sportverbänden. Um die Aufgaben zielführend erledigen zu können, war eine Strukturanpassung in der Abteilung Ausbildung notwendig (s. Organigramm linke Seite). Auch Vereinheitlichung

«Bei der Aufgabenteilung zwischen BASPO und STV geht es darum: Das BASPO ist für das methodisch-didaktische und die verschiedenen Sportverbände für die Sportarteninhalte und Entwicklung verantwortlich. Dabei geht es auch um Ausbildungsinhalte. Für das BASPO geht es zudem um eine Vereinheitlichung. In den Sport einsteigende Kinder sollen diesen generell polysportiv wahrnehmen und erleben. Sie sollen erst später entscheiden, in welche Sportartenrichtung es gehen soll. Das BASPO stellte auch fest, dass das Sportarten-Wissen und die -Entwicklung sowieso bei den Verbänden liegen», sagt Olivier Bur.

Jugi-Mädchen und -Buben sollen den Sport polysportiv wahrnehmen und erleben.

dieser Vielfalt an Disziplinen, ist die Herausforderung einiges komplexer.» Für die ganze Übung wird der STV vom BASPO mit einem sechsstelligen Betrag ausgestattet, der genau für diesen Bereich plus die Stellen eingesetzt wird. Ein Teilbetrag ist für neu zu schaffende Lehrmittel gedacht.

Einiges komplexer

Wettkampffreie Angebote

Die Hauptverantwortung für den «Umbau» liegt bei Olivier Bur (Chef Ausbildung STV), der die Funktion als J+S-Ausbildungsverantwortlicher übernimmt. Für das BASPO ist Bur der STV-Ansprechpartner. Um die operative Umsetzung bewältigen zu können, wurde das bisherige Ressort «Jugend» umbenannt, umstrukturiert und neu besetzt. Das neue Ressort «Kinder- und Jugendsport» wird seit dem 1. Januar 2018 von Patrick Wyss geführt und befindet sich noch im Aufbau. Hier liegt der Fokus bei der Personalrekrutierung. Je Sportart wird eine verantwortliche Person benötigt, welche die sportartspezifische Umsetzung gewährleistet. «Die ganze Umstrukturierung war eine gröbere Übung in einem kurzen Zeitraum. Im September 2017 wussten wir definitiv, dass wir die Sportartenverantwortung übernehmen müssen. In anderen Verbänden mit ‹nur› einer Sportart ist das deutlich einfacher. Bei uns, mit

In den Bur-Bereich, respektive in das Ressort «Gesundheit und Bewegung», gehört auch die Überarbeitung der «wettkampffreien Angebote». Dieser Bereich soll forciert werden. Das Zielpublikum sind erfahrene Turnende, die keine Wettkämpfe mehr absolvieren möchten. Es sollen Angebote in Form von Kursen respektive Leiterausbildungen entstehen. Das Ganze ist aber erst im Entstehen. STV-Spitzensport

Die Ausbildungschefs Kunstturnen Männer und Frauen, Trampolin und Rhythmische Gymnastik übernehmen die Umsetzung der J+S-Ausbildung in der entsprechenden Sportart. Die verantwortlichen Personen in den weiteren Sportarten werden später kommuniziert. Bis es so weit ist, beantwortet Patrick Wyss J+S-spezifische Ausbildungsfragen. Peter Friedli

Nachgefragt bei Olivier Bur «Die Abteilung ist gewachsen. Das ist so. Ich konnte diverse Aufgaben abgeben. Den J+SCoach-Bereich bearbeitet nun Daniel Schacher, dieser passt thematisch optimal zum Vereinsmanagement. Bei mir bleiben die Abteilungsführung, die Koordination mit dem BASPO und der Ethik-Bereich. Wir sind überzeugt, dass für die Einzelnen ein Mehrwert entsteht und sich die Chance für eine langfristige Stärkung und Weiterentwicklung des Turnsports bietet: eine grosse Chance für den STV. Wir haben die Fäden in den eigenen Händen, was sportarteninhaltlich geht. Wir definieren, was die Inhalte in einem Grundkurs und/oder Weiterbildungskurs 1 und 2 sind. Vorher mussten wir, alles mit sehr viel Aufwand verbunden, die Anliegen unserer Sportarten-Ressorts, die wettkampfmässig unterwegs sind, vertreten», so das Gesamtfazit von Olivier Bur zur Aufgabenteilung zwischen BASPO und STV. fri.


Gemeinsam für einen gesunden, respektvollen, fairen und erfolgreichen Sport.

Die neun Prinzipien der Ethik-Charta im Sport 1 Gleichbehandlung für alle. Nationalität, Alter, Geschlecht, sexuelle Orientierung, soziale Herkunft, religiöse und politische Ausrichtung führen nicht zu Benachteiligungen.

2 Sport und soziales Umfeld im Einklang. Die Anforderungen in Training und Wettkampf sind mit Ausbildung, Beruf und Familie vereinbar.

3 Stärkung der Selbst- und Mitverantwortung. Sportlerinnen und Sportler werden an Entscheidungen, die sie betreffen, beteiligt.

4 Respektvolle Förderung statt Überforderung. Die Massnahmen zur Erreichung der sportlichen Ziele verletzen weder die physische noch die psychische Integrität der Sportlerinnen und Sportler.

5 Erziehung zu Fairness und Umweltverantwortung. Das Verhalten untereinander und gegenüber der Natur ist von Respekt geprägt.

6 Gegen Gewalt, Ausbeutung und sexuelle Übergriffe. Physische und psychische Gewalt sowie jegliche Form von Ausbeutung werden nicht toleriert. Sensibilisieren, wachsam sein und konsequent eingreifen.

7 Absage an Doping und Drogen. Nachhaltig aufklären und im Falle des Konsums, der Verabreichung oder der Verbreitung sofort einschreiten.

8 Verzicht auf Tabak und Alkohol während des Sports. Risiken und Auswirkungen des Konsums frühzeitig aufzeigen.

9 Gegen jegliche Form von Korruption. Transparenz bei Entscheidungen und Prozessen fördern und fordern. Den Umgang mit Interessenkonflikten, Geschenken, Finanzen und Wetten regeln und konsequent offenlegen.

www.spiritofsport.ch

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Spezial |

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Regeneration

Erholung mit Stickstoff und Algen Im Juni ist im ganzen STV-Land die Turnfest-Saison im Gang. Für GYMlive der richtige Zeitpunkt, um ein Duo von Regenerationsmassnahmen vorzustellen, das im Trend liegt, dessen Wirksamkeit kaum bestritten ist und das für Turner/-innen geeignet ist, die Schmerzen lindern und Müdigkeit bekämpfen möchten. Man kann es nicht genug sagen: Aktive Erholung ist unerlässlich und gehört zum Training (s. auch GYMlive 4/2017, S. 30). Einige Turner/-innen trainieren noch fleissig auf die Turnfeste hin, während andere den Wettkampfplatz bereits hinter sich gelassen haben. GYMlive hat zwei trendige regenerative Massnahmen entdeckt, welche der Muskulatur helfen, sich zu entspannen und die Müdigkeit der Turnenden nach der intensiven Wettkampfphase zu reduzieren. Mikroalgen: ein Ernährungswunder

Kryotherapie: drei Minuten und weiter gehts

Ein dreiminütiges kaltes Bad bei minus 165 Grad zur Erholung? Die Kryotherapie ist dank ihrer unzähligen Vorteile im Bereich des Sports, aber auch der Gesundheit und des Wohlbefindens ein Riesenerfolg. Sie reduziert die Regenerationszeit nach körperlicher Anstrengung und lindert Muskelkater, dank schmerz- und entzündungshemmender Wirkung. Durch diese extreme Kältetherapie werden das Immun- und Lymphsystem stimuliert sowie massenhaft Endorphine freigesetzt. Wie läuft so eine Sitzung ab? GYMlive hat die Methode bei «SwissCryoTherapy» in Lausanne, die sowohl Hobby- als auch Spitzensportler/ -innen empfängt, namentlich Léa Sprunger, getestet – und für gut befunden. Die Therapie erfolgt in der Kryosauna (grosser Tank, in den der ganze Körper eingetaucht ist und wo nur der Kopf herausragt), die Stickstoffdampf freisetzt. Hat der Prozess begonnen, sinkt die Temperatur kontinuierlich. Mit der Zeit spürt man ein leichtes Kribbeln sowie ein erträgliches Kältegefühl. Zum Vergleich: Es braucht mehr Überwindung, in einem eiskalten See zu schwimmen, weil dies keine trockene Kälte ist. Eine Stunde nach der Sitzung sind die ersten

positiven Effekte spürbar: leichte Beine, weniger Schmerzen und mehr Energie durch die freigesetzten Endorphine. Also, warum nicht das Training durch eine Kryotherapie-Sitzung, gefolgt von einem gemeinsamen Essen von Spaghetti mit Spirulina, ersetzen? Marylène Walther/ahv

Ausprobieren? Einige Kryotherapie-Standorte: • Cryocenter (Basel): www.cryocenterbasel.ch/ • Polarior (Biel): www.polarior.com • med-ice GmbH (Luzern): www.med-ice.ch • Kältesauna (Seuzach): www.kaeltesauna.ch/ • Hibernatus (Zürich, Freiburg, Bulle, Payerne): www.hibernatus.ch/ • Swisskryo, Aigle: www.swisskryo.ch • Swiss Cryotherapy (Lausanne, Genf, Nyon): www.swisscryotherapy.com/ Richtpreis: CHF 40.– bis 50.– (Spezialpreis bei Abonnement und für Gruppen) Spirulina «Swiss made» • www.spiruline.ch • www.swiss-spiruline.ch • www.algorigin.ch

Foto: Swiss Cryotherapy

Foto: Spiruline SwissMade Sàrl/VISU

STV-Turnende oder Spitzensportler/-innen wissen, dass die Ernährung eine der wichtigsten Rollen bei der Regeneration einnimmt. Gute Neuigkeiten. Es gibt etwas Neues auf dem Teller: die Spirulina. Dieser «Superfood» ist eine Mikroalge mit tausend und einer Wirkung. Sie wurde von der Weltgesundheitsorganisation sogar als «Bestes Nahrungsmittel für die Menschheit im 21. Jahrhundert» ausgezeichnet. «Das grüne Gold» weist nicht nur einen aussergewöhnlich hohen Proteingehalt auf, sondern auch Eisen, Mineralien, Vitamine und Aminosäuren. Die «Spirulina» wird von Sporttreibenden sehr geschätzt, weil sie unter anderem Muskelschmerzen reduziert und die Belastungsermüdung begrenzt. Dieses Nahrungsergänzungsmittel ist in verschiedenen Formen erhältlich: Pulver, Mikrogranulat, Flo-

cken (als Zutat in der Alltagsküche), Gel, Tablette oder Flüssigkeit.

Ein Bad im Stickstofftank, der sogenannten Kryosauna, wirkt sich positiv aus.

Das Wundernahrungsmittel gibt’s auch zum Bestreuen der täglichen Mahlzeiten, wie Nudeln oder Salat.


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| Aus allen Sparten

Aus den Verbänden Bern Oberaargau-Emmental / Verbandsturnfest 2023 in Madiswil: Markus Hochstrasser (Präsident TBOE) freute sich ßber die 150 Turner/-innen in der Mehrzweckhalle Attiswil. Die TBOE-Präsidenten- und -Leiterkonferenz (PLK) war angesagt. Die statutarischen Geschäfte wurden zßgig abgehandelt. Beim Traktandum Vergabe von Verbandsanlässen konnten viele Organisatoren gefunden werden. Der TV Madiswil erhielt den Zuschlag fßr die Durchfßhrung des Verbandsturnfestes 2023. Weiter wurde informiert, dass der Verbandsspieltag im Jahr 2020 in Lotzwil letztmals ausgetragen wird. Paul Zßrcher (OK-Präsident VTF 2018 in Langnau i. E.) informierte, dass vom 29. Juni bis 1. Juli 185 Vereine

(4400 Turner/-innen) aus der ganzen Schweiz in Langnau starten werden. Der Turnverein Oberburg fĂźhrt am Samstag/Sonntag, 8./9. September 2018 in Burgdorf die SMV der Aktiven durch. 3000 Turnende, 2000 Besucher/ -innen und Top-Leistungen werden in der Zähringerstadt erwartet. â&#x20AC;&#x201C; www. tboe.ch.

Wissen des Fachverbandes im Bereich Leichtathletik. Die mehr als 50 ATVMitgliedervereine kÜnnen, je nach ihren Bedßrfnissen, davon profitieren und das Fachwissen ihren Mitgliedern weitergeben. Ostschweiz Athletics wird verantwortlicher Verband fßr die Ausbildung der Kampfrichter. Der ATV kann von diesem Auftrag profitieren. Die Vereinbarung zwischen den beiden Sportverbänden wird, verbunden mit der Aussicht auf Verlängerung, ßber eine Startphase von drei Jahren abgeschlossen. Der Appenzeller Turnverband lässt sich die Leistungen von Ostschweiz Athletics in der dreijährigen Startphase einen niedrigen fßnfstelligen Betrag kosten. Mit dieser Vereinbarung setzt der ATV-Vorstand die Strategie des Verbandes um, so ATV-Präsident Bruno Eisenhut. Er ist ßberzeugt, dass die ATV-

Appenzell/ZusammenrĂźcken: Der Appenzeller Turnverband (ATV) und der Leichtathletikverband Ostschweiz Athletics (OA) haben mit einer Vereinbarung die partnerschaftliche Zusammenarbeit besiegelt. Als markanteste Punkte beinhaltet die Kooperation die Bereiche Ausbildung, Scouting und Kampfrichterwesen. Mit der Vereinbarung macht der ATV einen weiteren Schritt. Der Turnverband sichert sich das

Fotos: zvg

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Vereine wie auch Ostschweiz Athletics einen Nutzen aus der Partnerschaft ziehen kĂśnnen. Yves Zellweger (Präsident OA), Bruno Eisenhut (Bild, Präsident ATV) und Werner Raschle (Kassier OA), v. l., blicken optimistisch in die Zukunft. â&#x20AC;&#x201C; www.app-tv.ch.

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Aus allen Sparten |

SATUS / 64. Delegiertenversammlung in Bern: Am Samstag, 5. Mai 2018 fand die 64. Delegiertenversammlung vom SATUS Schweiz statt. Mehr als 100 Teilnehmende fanden den Weg nach Bern, darunter auch ein prominenter Gast: Erwin Grossenbacher (Neuenkirch, STV-Zentralpräsident). Die ordentlichen Geschäfte wurden rasch abgewickelt. Ueli Steuri stellte die neuen «Betty Bossi»-Rezepte für die Organisation von Anlässen vor. Markus Schenk (SATUS Bümpliz) wurde mit grossem Applaus zum neuen Verbandsehrenmitglied gewählt. Christian Vifian (Präsident SATUS Schweiz) referierte über Chancen und Gefahren der Vereine und neue Formen von Mitgliedschaften. «Noch 403 Mal schlafen, dann beginnt in Aarau das Eidgenössische Turnfest», so Erwin Grossenbacher. Er freut sich auf möglichst viele Teilnehmende aus der SATUS-Turnfamilie. Grossenbacher weiter: «Nutzt die Gelegenheit, einmal ein solches Turnfest zu erleben, das so nur alle sechs Jahre stattfindet!» – Der STV-Zentralpräsident bedankte sich bei Christian Vifian für die gute Zusammenarbeit. – www.satus.ch.

URG / 18. Westschweizer Turnfest, Auftakt im Olympischen Museum: Am Dienstag, 17. April 2018, erfolgte im Olympischen Museum von Lausanne der Startschuss zum 18. Westschweizer Turnfest (FRG), welches vom 8. bis 10. sowie 15. bis 17. Juni 2018 in Lausanne stattfindet. Das OK vom

Westschweizer Turnfest 2012 (Neuenburg) und der URG-Vorstand reisten nach Lausanne, um den Turnfest-Stab an das neue OK zu übergeben. Umgeben von Fahnen der Lausanner Vereine (Bild), der Verbände der Romandie sowie der STV-Zentralfahne, wurde das Symbol der welschen Turnenden durch eine prominente Botschafterin übergeben: Sarah Atcho, Sprinterin und Mitglied vom 4×100-m-NationalstaffelTeam. Vor Ort auch Philippe Leuba (Regierungsrat VD) und Oscar Tosato (Sportverantwortlicher Gemeinde Lausanne). Auch Roger Haupt (Präsident URG) überbrachte eine Grussbotschaft. Yves Ferrari (OK-Präsident) lieferte die wichtigsten Informationen zur FRGAusgabe 2018. – www.urg.ch. Uri/Präsidentenkonferenz: Die Verantwortlichen vom Urner Turnverband haben am 25. April 2018 zur «Frühjahrskonferenz der Präsidenten» eingeladen. Connie Gamma (UTV-Präsidentin) konnte Vorstandsmitglieder aus 15 Vereinen begrüssen. Gamma lieferte die neusten STV-Infos. Die UTV-Geschäftsstelle wird in Anspruch genommen. Luzia Planzer (Geschäftsstelle) machte auf wichtige Punkte der STVAdmin-Datenbank aufmerksam. Weitere Konferenzthemen waren Reglementsanpassungen und Umstrukturierungen. Manuel Stöckli (UTV-TKPräsident) informierte über das Kurswesen. – www.urner-turnverband.ch.

Aus allen Sparten STV-Partner/Todesfall: Robert H. Alder, der ehemalige Firmenchef und Verwaltungsratspräsident des langjährigen Turn- und Sportgerätepartners vom STV, Alder + Eisenhut, ist Mitte April 2018 kurz vor seinem 95. Geburtstag verstor-

ben. Er führte das Familienunternehmen von 1966 bis 1995, bevor er es vor 23 Jahren an seinen Sohn Robin T. Alder in die 4. Generation übergab. Faustball / Ende Meisterschaftsprogramm: Der Zentralvorstand von Swiss Faustball (ZV-SF) hat beschlossen, die Herausgabe des NationalligaMeisterschaftsprogrammes, Feld und Halle, per sofort einzustellen. An der Nationalliga-Tagung im März 2018 wurde von den Vereinen grossmehrheitlich die Meinung vertreten, auf das Programm in Papierform zu verzichten. Dies auch, weil auf der Website www. swissfaustball.ch die aktuellen Spielpläne und weitere umfassende Infos über Vereine und Mannschaften aus den nationalen Ligen zu finden sind. – www.swiss-faustball.ch. Kunstturnen/Ehrenbürgerin: Im Anschluss an die ordentliche Versammlung der Ortsbürgergemeinde Gossau (SG) wurde Mitte Mai der Kunstturnerin Giulia Steingruber («Es ist ein schönes Gefühl, dass Gossau hinter mir steht») die Ehrenbürgerschaft überreicht. Sie ist in Gossau die mit Abstand jüngste Person, der diese Ehre zukommt. Kunstturnen / «Neu: Das Duell»: An der SM/SMA 2018 vom 22./23. September in Frauenfeld werden die Gerätefinals vom Sonntag durch «Das Duell» ersetzt. Die Schweizer Gerätemeister/-innen werden auf Grund der Resultate des Mehrkampfes vom Samstag ermittelt. Die acht besten Turner des Programmes 6 der SMJ Kutu M sowie die acht besten Turnerinnen des Programmes 5 der SMJ Kutu F qualifizieren sich für diesen Wettkampf. Die Voranmeldung erfolgt an der SMJ 2018 Kutu M und Kutu F. Weitere Infos folgen. – www.stv-fsg.ch. Rhythmische Gymnastik / Rücktritt Chiara Torino: Die Rhythmische Gymnastin Chiara Torino (18) ist aus dem Nationalkader zurückgetreten (gesundheitliche Gründe). An der SM Rhythmische Gymnastik vom 26./27. Mai 2018 in ihrer Heimat Biasca wurde sie offiziell verabschiedet (s. Seite 13). Torino (SFG Biasca) war seit Januar 2016 Mitglied im Schweizer Nationalkader Rhythmische Gymnastik. Mit der Elite vertrat Torino die Schweiz im Gruppen-Wettkampf an diversen Weltcups und an den

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Weltmeisterschaften 2017 in Pesaro (ITA). Zuvor war sie zweimal Teil des JuniorinnenEM- Teams (JEM 2013 in Wien / 2015 in Minsk). In Minsk führte sie die Gruppe an. – www.stv-fsg.ch. Sportversicherungskasse SVK / Versicherungsschutz: Juni ist Turnfestzeit. Eine Zeit, in welcher noch die eine oder andere Person motiviert werden kann, dem Turnverein beizutreten. Damit Neumitglieder sofort vom SVKVersicherungsschutz profitieren können, müssen sie unverzüglich in der STV-Admin-Datenbank erfasst werden. – Achtung: Für nicht, nicht korrekt oder nicht rechtzeitig erfasste Turner/-innen und Turner besteht keine Versicherungsdeckung. – www.stv-fsg.ch. Swisslos / Jahresergebnis 2017: Swisslos hat im vergangenen Jahr einen Gewinn von 380 Millionen Franken erarbeitet. Das ist ein gutes Ergebnis, wenn man berücksichtigt, dass es bei Swiss Lotto und EuroMillions keinen Rekord-Jackpot zu verzeichnen gab. Über 17 000 gemeinnützige Projekte und Institutionen in den Bereichen Kultur, Umwelt, Soziales und Sport profitieren jedes Jahr von Swisslos-Geldern. Weit über 120 Millionen Franken kommen dem Sport zugute, rund 140 Millionen der Kultur. Swisslos ist damit eine der bedeutendsten Schweizer Sport- und Kulturförderinnen und trägt massgeblich zur gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Vielfalt in unserem Land bei. – www.swisslos.ch. Zusammenstellung: Redaktion GYMlive/fri.


Foto: Muriel Müller

6. STV-Meisterschaften Pendelstafette

Im Geschwindigkeitsrausch Leichtathletik-Turner/-innen, bei Turnfesten liefern sie die meisten Wettkampfresultate ab, lieben den Rausch – den Geschwindigkeitsrausch. Sie lieben es, den Wind in den Haaren zu spüren, dem Atem des Sprintgegners auf der rechten oder linken Laufbahn zu enteilen, zu entsprinten und die Tartanpiste mit den Fussspitzen möglichst schnell 40, 60 oder 80 Meter lang unter sich durch zu ziehen: Genauso, wie es jeweils Usain Bolt, Shelly-Ann Fraser (beide JAM) und Co. an den grossen Meisterschaften und Meetings tun. Übrigens: Bolt erreichte bei seinem Rekordlauf von 9,58 Sekunden (LA-WM 2009, Berlin) eine Spitzengeschwindigkeit rund 12,5 m/s oder 44,72 km/h.

Möglicherwiese kamen die Sprint-Turner/-innen an den 6. STV-Meisterschaften Pendelstafette, am ersten Mai-Sonntag auf der Sportanlage «Brand» von Thalwil (Bild, s. auch Seite 17), nicht ganz an die Geschwindigkeit Bolts heran. Dies war auch nicht von Bedeutung. Ziel der Vereine war es, mit und ohne Stab, gute Zeiten zu laufen, die Mitbewerber/-innen zu schlagen und die Finalläufe zu erreichen. – Dies sah gut aus, war alles sehr spannend und erzeugte, bei den Siegvereinen, gute Gefühle und kollektiven Jubel. fri.


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Weltklasse Turnen 18. November 2018, Hallenstadion Zürich

Am 18. November 2018 ist es wieder soweit: Eine Auswahl von Weltklasseturnern aus den verschiedensten Nationen misst sich beim 36. Swiss Cup Zürich, einem der hochkarätigsten Sportevents der Schweiz. Fiebern Sie mit, wenn Ausnahmeathleten wie Giulia Steingruber und Pablo Brägger in einem äusserst spannenden Paarwettkampf ihr Können zeigen. Der Swiss Cup Zürich 2018: Wer Ästhetik, Präzision und Dynamik liebt, darf ihn nicht verpassen. Bis bald im Hallenstadion Zürich! Presenting Partner:

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Winterfit |

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Winterfit

Winterfit im Marktforschungstest In Zusammenarbeit mit dem Suva-Marktforschungsinstitut wurde in den vergangenen Wochen eine detaillierte Auswertung der WinterfitSaison 2017/18 gemacht. Die Verantwortlichen im STV erhoffen sich von dieser gezielten Analyse Erkenntnisse, um die Entwicklung der Winterfit-Programme für die Saisons 2018/19 und 2019/20 weiter zu optimieren. Wie bereits positiv bekannt, ist die Datenvielfalt, dank Mithilfe der teilnehmenden Winterfit-Vereine, sehr gross. Durch den Rücklauf von 59 Prozent ist diese in allen Belangen auch aussagekräftig.

henden Programms keinen grossen Vorbereitungsaufwand mehr haben. Ausserdem haben sie mit dem Angebot gute Erfahrungen gemacht. Sie finden es eine gute Abwechslung sowie Ergänzung zum ordentlichen Turnbetrieb», so die Aussage einer Suva-Marktforscherin. Diese weiter: «Die Zufriedenheit sowie die Weiterempfehlung erreichen ebenfalls sehr gute Werte: Mittelwert 8,5 und 8,8 auf einer Skala von 1 / überhaupt nicht zufrieden bis 10 / sehr zufrieden. Inzwischen haben 70 Prozent der Trainingsleiter und -leiterinnen das Programm auch im Vorjahr durchgeführt. 76 Prozent planen bereits für das kommende Jahr.»

627 Angebote, 12 000 Teilnehmende

Eine Frage bleibt …

Erfreulich, wichtig und ein zusätzlicher Ansporn für die Zukunft sind die erhaltenen Ergebnisse aus dem Suva-Marktforschungsinstitut. Nachfolgend Daten, Fakten und Zahlen der SuvaAnalyse: Total 627 Angebote. ‒ Rund 12 000 Teilnehmende. ‒ Über 1900 teilnehmende Nicht-STV-Mitglieder. ‒ Durchschnittlich 13,5 Teilnehmende pro Winterfit-Lektion in den Vereinen im STV-Land. ‒ Meistvertretene Altersgruppe: 35 bis 55 Jahre. ‒ 30 Prozent der Vereine haben Winterfit zum ersten Mal durchgeführt. ‒ 76 Prozent der teilnehmenden Vereine empfehlen Winterfit weiter, 22 Prozent sind sich unsicher. Lediglich 2 Prozent würden dies nicht tun. «Die Trainingsleiter und -leiterinnen schätzen am Winterfitprogramm vor allem die attraktiven Übungen und dass sie auf Grund des beste-

Diese eine Frage beschäftigt die Leitenden noch immer sehr: «Weshalb müssen wir uns jedes Jahr wieder neu für Winterfit anmelden?» Die Antwort ist schnell gegeben: «Um die Vereine bei der Bekanntmachung ihrer Angebote zu unterstützen, benötigt der STV aktuelle Daten über deren Angebote. Aus diesem Grund werden diese Infos am Anfang jeden Winters abgefragt, um anschliessend korrekte Informationen im ‹Turnverein-Finder› abbilden zu können.

CROSS Präventionspartner:

POWER DICH FIT www.winterfit.info

Die STV-Verantwortlichen in Aarau sind ganz aus dem Häuschen: Auf den Winter 2018/19 komplettiert ein vierter Programmteil das bestehende Angebot aus «Training», «Cross» und «Dance». ‒ «Winterfit Games» heisst das neue Pferd im Stall. Bepackt mit technischen und kräftigenden Elementen sowie viel aktiver Spielzeit aus den Spiel-Sportarten Volleyball, Unihockey, Korb- und Basketball und den bekannten «Burner Games». Weitere hochwertige Lektionen

Durch die Zusammenarbeit mit Experten von Swiss Volley, Swiss Unihockey usw. konnten qualitativ hochwertige Lektionen nach aktuellstem Wissensstand zusammengestellt und speziell den Anforderungen der STV-Vereine angepasst werden. Das neue Angebot «Games» liefert den perfekten Ausgleich zu den bisherigen Programmen. Es lässt sich als eigenständiges Programm wie auch als Ergänzung (im Wechsel) zu einem der bestehenden Winterfit-Programme anwenden. ‒ In den kommenden Monaten wird GYMlive, aber auch die anderen STV-Kommunikationskanäle, vertiefte Einblicke in die neuen Lektionen gewähren. Die Spannung ist gross.

Wir lüften den Vorhang

PD/Winterfit/as

Mit Freude und grossem Stolz aller Verantwortlichen wird es hier und heute, in dieser GYMlive-Ausgabe, zum ersten Mal kommuniziert. Du als GYMlive-Leser/-in gehörst somit zu den Ersten, die über die grosse Neuerung im kommenden Winterfitprogramm informiert werden.

DANCE

TANZ DICH FIT www.winterfit.info

Präventionspartner:

«Cross», «Dance» und «Training» – die «Winterfit Games» werden zu einem neuen Angebot.

TRAINING Präventionspartner:

TURN DICH FIT www.winterfit.info


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| Ehrenmitglieder/Club’95

27. STV-Ehrenmitglieder-Treffen 2018

Rekord, viel Verbandsgeschichte und eine Hausbesichtigung Sitz der STV-Geschäftsstelle ab 1930). In einem geschichtlichen Abriss, dieser startet 1865, berichtete Ruedi Hediger (Geschäftsführer STV), wie der Schweizerische Turnverband (STV) zur Geschäftsstelle in Aarau kam. Er lieferte Details über Bernerböden, Ornamente bis hin zu diversen Farbanstrichen, die während der Renovationsphase vom Juli 2016 bis Juli 2017 aufgefrischt wurden oder an den Tag kamen. Foto: Peter Friedli

Zum 27. STV-Ehrenmitgliedertreffen vom Samstag, 26. Mai 2018 haben sich 108 Turner/-innen angemeldet: Rekord, so viele wie noch nie bisher. Die Freude über diese Tatsache brachte Doris Zürcher (Warth, Betreuerin Ehrengarde) bei ihrer Begrüssung zum Ausdruck. Zürcher und ein motiviertes OK-Team erwartete die bunte EhrenmitgliederSchar in der Turn-Hauptstadt der Schweiz, in Aarau (1832 Gründung Eidgenössischer Turnverein, ETV, aktueller

Alles über die Zurlindenvilla − Ruedi Hediger (Geschäftsführer STV) brachte es an Frau und Mann.

Der Praxis-Test … Nach der Geschichtslektion ging es in die Praxis. Die Geschäftsstelle stand den Ehrenmitgliedern zur Besichtigung offen. Die Möglichkeit wurde rege genutzt und löste Fragen sowie teilweise Staunen aus: «So hätte ich es nicht erwartet. Das ist ja sehr schön herausgekommen», lautete der Grundtenor der Besuchenden nach ihrem Rundgang im «Turnerhaus» (Aarauer Volksmund). Zum EM-Treffen in Aarau gehörte natürlich auch ein kulinarischer Teil mit Gesprächen «am Lagerfeuer» unter Turnkolleginnen und -kollegen, mit denen Frau und Mann in der Vergangenheit gemeinsam und mit viel Engagement am grossen Turndampfer STV gewerkt hat. Marcella Scheurer (Lausanne, Jg. 1920) und Walter Zulliger (Eglisau, Jg. 1927) waren als älteste Ehrenmitglieder präsent. Ein Geschenk von Doris Zürcher war ihnen sicher. «Über den

Teilnahmerekord freue ich mich. Das hat bestimmt damit zu tun, dass viele der Anwesenden durch ihre frühere Funktion eine spezielle Bindung zur STV-Geschäftsstelle haben», bilanziert eine zufriedene Ehrengardebetreuerin Zürcher (s. auch Seite 6). ETF-Jahr: wieder in Aarau Das STV-Ehrenmitgliedertreffen 2019 wird im Rahmen vom 76. Eidgenössischen Turnfest (wieder) in Aarau stattfinden. Für Vorfreude sorgte der anwesende Alex Hürzeler (Oeschgen, RR und Aargauer Landammann und ETF2019-OK-Präsident: «Ich bin ein überzeugter Turner»), der die STV-Ehrengarde mit Aargauer- und ETF-Infos belieferte. Peter Friedli

Mehr Infos: www.stv-fsg.ch.

Club’95: 22. Clubversammlung in Solothurn

Die schöne Barockstadt empfängt den Club’95 Empfangen wurden alle mit Kaffee und Kuchen. Nach der Begrüssung durch Walter Bosshard (Bülach, Club’95-Präsident) konnten die Anwesenden zwischen einer Altstadtführung oder einer kulturhistorischen Führung wählen. Inbegriffen, in beiden Varianten, ein kleiner Apéro.

Fotos: UrsulaHunkeler

Am Freitag, 4. Mai 2018 fand die 22. Clubversammlung des Club’95 im Alten Spital in Solothurn statt. 58 Clubmitglieder folgten der Einladung des Vorstandes und freuten sich auf ein interessantes Nachmittagsprogramm, die Clubversammlung und das anschliessende feine Nachtessen.

Die gesellschaftliche Kulinarik ist ein wichtiger Teil der Club’95-Versammlung. Heinz Glaus, Walter Bosshard, Heidy Künzle-Beck und Gery Meier, v. l., wurden bestätigt.

Vorstand bestätigt Vor der ordentlichen Clubversammlung begrüsste Kurt Flury (Stadtpräsident Solothurn, Nationalrat) die Anwesenden. Er gab einen Einblick in die Geschichte von Solothurn. Kompetent führte Walter Bosshard durch die Traktanden. Mit einer Gedenkminute erinnerte man sich an die verstorbenen Clubmitglieder Ernst Senn, Lilo Boog, Peter Kopp, Rio Murer und Robert Alder. Finanzchef Heinz Glaus präsentierte die Jahresrechnung 2017. Diese schloss mit einem Gewinn von 6000 Franken ab. Das ausgeglichene Rahmenbudget 2019 wurde einstimmig angenommen. Die Mitgliederbeiträge bleiben unverändert. Mit den elf Neueintritten beträgt der Mitgliederbestand neu 112 Mitglieder. Mit viel Applaus wurden die Vorstandsmitglieder für eine weitere Periode gewählt: Walter Bosshard (Präsident), Gery Meier (Vizepräsident), Heinz Glaus (Finanzen) und Heidy Künzle-Beck (Sekretariat).

Jahresprogramm 2018/19 Schwerpunkte sind: 8./9. September: SM Vereinsturnen Aktive, Burgdorf. – 22./23. September: SM Kunstturnen Frauen/Männer, Frauenfeld. – 18. November: Swiss Cup Zürich. Walter Bosshard machte bereits auf die Club-Versammlung in Muri vom 3. Mai 2019 sowie auf das 25-Jahr-Jubiläum des Clubs im Jahre 2020 aufmerksam. Erwin Grossenbacher (Zentralpräsident STV) überbrachte die Grüsse aus dem STV. Er informierte über diverse kommende Anlässe. Rund 3000 Turnende hätten sich für die 16. Welt-Gymnaestrada 2019 in Dornbirn angemeldet. Punkt 18 Uhr endete die Clubversammlung. Ein Apéro leitete den gesellschaftlichen Teil ein mit dem Grussvotum von Roland Heim (Landammann). Mit einem gemeinsamen Nachtessen und viel Gemütlichkeit endete die 22. Clubversammlung – eigentlich ging alles viel zu schnell vorbei. Ursula Hunkeler


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6./7. Juli 50. Nissen Cup

14.–20. Juli 11. «Eurogym» in Liège

Hoch hinaus in den Bergen

«Zusammen träumen»

Am 6./7. Juli 2018 wird in Arosa die 50. Ausgabe des ältesten Trampolin-Weltcups, des Nissen Cups, ausgetragen. Dieser findet alle zwei Jahre in der Schweiz statt und vereint jeweils hochkarätige Trampolin-Turner/-innen aus der ganzen Welt. Für den Weltcup sowie die ebenfalls ausgeschriebenen Junioren-Wettkämpfe gastieren rund 200 Athletinnen/Athleten und Betreuerpersonen im Bündner Bergort auf 1775 Metern über Meer. Bis zum Redaktionsschluss waren Turnende aus 18 Nationen gemeldet. Olympiasieger/ -innen, Weltmeister/-innen und weitere Spitzenturner/-innen werden sich am ersten Juli-Wochenende in Arosa die Ehre geben. Für die Schweiz stehen am Weltcup drei Athleten und eine Athletin im Einsatz. Am Juniorenwettkampf springen je vier Turnerinnen und Turner in den Schweizer Farben. – Ein hochkarätiger und spannender Wettkampf ist garantiert. ahv

Vom 14. bis 20. Juli 2018 geht in Liège (BEL) die «Eurogym», einer der grössten Turnanlässe von Europa, über die Bühne. Der Anlass findet alle zwei Jahre statt und trägt in diesem Jahr das Motto «Let’s dream together». Dieses Jahr wird ein Tag vor der «Eurogym» ebenfalls in Liège, zum ersten Mal die «European Gym for Life Challenge» ausgetragen. Den Turnerinnen und Turnern im Alter von 12 bis 20 Jahren bietet die «Eurogym» ein unvergessliches Erlebnis sowie neue Kontakte, aus denen sich langanhaltende Freundschaften bilden können. Sieben Gruppen aus der Schweiz präsentieren diesen Sommer ihre Gruppenaufführung in Liège. Die Schweiz wird vertreten durch: Gym Chézard-St-Martin (Boden), TV Füllinsdorf (Boden und Akrobatik), SFG Giubiasco (Boden), TSV Co-Dance USA (Gymnastik und Akrobatik), Gym Peseux (Boden), FSG Vevey (Boden), Yverdon Amis-Gyms (Boden). Während den Wettkampfpausen können die jungen Turnerinnen und Turner an verschiedenen Workshops teilnehmen. Zudem wurde die FSG Vevey vom OK auserwählt, die Schweizer Delegation an der UEG-Gala (Europäische Turnunion) zu präsentieren. Die Gala und die Schlussfeier runden das Festival der europäischen Turnjugend ab. mm

Programm

Datum: 6./7. Juli 2018. – Ort: Arosa, Eishalle. – Programm: Freitag, 6. Juli 2018: Qualifikation Einzel/Synchron Elite/Junioren. – Samstag, 7. Juli 2018: Finals Einzel/Synchron. Infos: www.stv-fsg.ch, www.arosa.ch/de/sommer/kultur-und-events/events/ nissen-cup.

Programm Datum: 14.–20. Juli 2018. Ort: Liège (BEL). Infos: www.stv-fsg.ch oder www.eurogym2018.com.

2. bis 5. August und 9. bis 12. August EM Kunstturnen in Glasgow (GBR)

Wettkampfstätte bereits vertraut – ob das Glück bringt? In 49 Tagen starten in Glasgow die Europameisterschaften Kunstturnen. Vom 2. bis 5. (Turnerinnen) und vom 9. bis 12. August 2018 (Turner) wird die «Hydro Arena» zum Schauplatz der europäischen Turnelite und des europäischen Turnnachwuchses. Über 300 Eliteturner/-innen und nochmal so viele Junioren/Juniorinnen aus 39 Nationen kämpfen Anfang August 2018 in der schottischen Hafenstadt um EM-Ehren. Einigen Kunstturnenden ist die Wettkampfstätte bereits von den Weltmeisterschaften 2015 her bekannt. In den geraden Jahren werden bei der Elite nur Mannschafts- und Gerätetitel vergeben. Mehrkampfwertung gibt es keine. An der Heim-EM 2016 in Bern holten die Schweizer Turner Team-Bronze, die Turnerinnen-Equipe klassierte sich auf dem vierten Rang. Dies waren bis zu jenem Zeitpunkt die besten Mannschafts-Rangierungen an Europameisterschaften. Im Gegensatz zur Elite geht es bei den Juniorinnen/Junioren in Glasgow auch um Mehrkampftitel. Anders als 2016 in Bern gibt es 2018 keinen separaten Mehrkampfinal. Der/die Qualifikationssieger/-in ist gleichzeitig Europameister/-in 2018. Mit dem Team verhält es sich gleich. Die Schweizer Nachwuchsturner/-innen, die an der Heim-EM in Bern für einige Medaillen und zahlreiche Diplome besorgt waren, turnen mittlerweile bei der Elite.

1./2. September «Gym’n’Move» Lausanne

«Move your body» in Lausanne Am 1./2. September 2018 findet in Lausanne zum ersten Mal der Congrès FSG unter dem neuen Namen «Gym’n’Move» statt. Das Angebot besteht aus 71 geplanten Lektionen in den Bereichen «Fitness und Tanz», «Bewegung und Gesundheit», «Running und funktionelles Training», «Turnen und Geräteturnen» und «Wissen und Theorie». Qualifizierte Fachleute oder Experten bringen den Teilnehmenden die neusten Trends und Themen näher. Unter anderem stehen folgende Lektionen zur Auswahl: «Musical Dance», «Bachata», «Lindy Hop», «Pound® Fitness», «Massage thaï», «Stretch-eze», «Burner Games®», «Trailrunning», «Verwendung vom Airtrack als Zubehör». Die Teilnehmenden können ihr Programm frei zusammenstellen. Ebenso besteht die Möglichkeit, ein Modul Fortbildung J+S in den Turnsportarten «Turnen», «Geräteturnen» und «Gymnastik+Tanz» zu absolvieren. Jugendliche bis und mit Jahrgang 2002 profitieren von 40 Franken Rabatt. – Spannende und lehrreiche Lektionen sind garantiert: «Let’s move your body». mm

Programm Datum: 1./2. September 2018. – Ort: Lausanne, Complex sportif universitaire. – Infos: www.stv-fsg.ch.

3 Medaillen, 13 Diplome Vor zwei Jahren in Bern wurden die Erwartungen mit siebenmal Edelmetall und 21 Diplomen weit übertroffen. Für die EM in Glasgow fordert der Verband drei Medaillen aus den Gerätefinals und insgesamt 13 Diplome. Am Reck tritt Pablo Brägger als Titelverteidiger an. Sicherlich möchte auch Oliver Hegi seinen Erfolg (Reck-Silber) von 2017 in Rumänien wiederholen. Gespannt darf man ausserdem sein, was Giulia Steingruber, welche die letzte EM verletzungsbedingt verpasste, zu bieten hat. – Welche Kunstturner/-innen genau die Schweiz an der EM in ahv Glasgow vertreten werden, entscheidet sich Ende Juni.

Programm

Datum: 2. bis 5. August (Turnerinnen), 9. bis 12. August 2018 (Turner). – Ort: Glasgow (GBR), SSE Hydro Arena. – Programm: 2. August: Qualifikation Elite Frauen. – 3. August: Qualifikation Juniorinnen. – 4. August: Team-Final Elite Frauen. – 5. August: Gerätefinals Juniorinnen und Elite Frauen. – 9. August: Qualifikation Elite Männer. – 10. August: Qualifikation Junioren. – 11. August: Team-Final Elite Männer. – 12. August: Gerätefinals Junioren und Elite Männer. – Infos: www.stv-fsg.ch, www.ueg.org und/oder www.glas gow2018.com.

Agenda 2018 Juni 14.–16. 30. Juli 6./7. 7. 16.–22. 20.–22. 20.–22.

August 2.–5. 9.–12.

Challenge Cup, Kutu M+F, Guimaraes (POR) U13-Länderkampf FRA-GER-SUI-NED, Kutu F, Soisson (FRA)

50. Nissen Cup, Trampolin, Arosa Länderkampf FRA-GER-SUI, Kutu F, St.-Etienne (FRA) 11. Eurogym, Liège (BEL) Länderkampf GER-FRA-GBR-SUI, Kutu M, Baiersbronn (GER) Länderkampf Elite und Junioren AUT-GER-HUN-SUI, Kutu M, Dornbirn (AUT)

EM Kunstturnen Juniorinnen/Kutu F, Glasgow (GBR) EM Kunstturnen Junioren/Kutu M, Glasgow (GBR)


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| Vorschau

Turnfestsaison 2018, Teil II

Der Turnfest-Sommer hat begonnen Der Turnfestsommer 2018 ist in vollem Gang. An den kommenden drei Wochenenden gehen im STV-Land noch weitere grosse und kleine Turnfeste über die Bühne. GYMlive liefert einen Überblick über die noch anstehenden Feste.

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e de g

ymnas Daten: tique 15.–17. Ju ni 2018 Ort: Lausa nne Infos: w ww.frg18 .ch Nachgefr agt beim OK-Präs geht in La identen usanne, d Yves Ferr er olympis und der U ari: «Das chen Hau EG, über FRG 2018 p ts tadt mit S d ie Bühne Sports sta itz des IO . Ein Turn ttfindet u C , der FIG fe st n d a lso, das in mit neuen halle Mall Diszipline der Stadt ey 2.0 au n in der A fwartet.» des tmosphäre der Eis-

3Kreisturnfest Aarau-Kulm/ Fricktal/Sissach

Verbandsturnfest Luzern/Ob- und Nidwalden Daten: 15.–17. Juni 2018 Ort: Hochdorf Infos: seetal2018.ch Nachgefragt beim OK-Präsidenten Peter Huber: «Vier Vereine – ein TurnFest: Dahinter stehen die vier STV-Vereine von Ballwil, Eschenbach, Hitzkirch und Hochdorf. Vier Vereine, die ein abwechslungsreiches Sport- und Festprogramm zusammengestellt haben – für aktive und passive Sportlerinnen und Sportler. Im Turnfestrahmen werden am ersten Wochenende ein Nationalturn-, ein Jugi- und ein Männerturntag durchgeführt. Ein Besuch lässt sich hervorragend mit dem Kennenlernen des attraktiven Seetals mit dem Baldegger- und Hallwilersee verbinden.»

Daten: 15.–17. Juni 2018 Ort: Gipf-Oberfrick Infos: www.3kreisturnfest2018.ch Nachgefragt beim OK-Präsidenten Beat Rauber: «Unser Motto ‹3 Kreise, 3 Tage – 1 Fest›. Die drei Turnverbände Fricktal, Aarau-Kulm und Sissach organisieren zusammen das 3Kreisturnfest. Ein kantonsübergreifendes Kreisturnfest – das hat es, zumindest bei uns im Fricktal, noch nie gegeben. Ausserdem bieten wir das im Baselbiet verbreitete 3-Spiele-Turnier aus Mini-Indiaca, -Faustball und -Volleyball an.»

Kreisturnfe st Lenzburg/Fre iamt

Daten: 16./17. und 22.–24. Juni 2018 Ort: Dintikon Infos: www.dint ikon2018.ch Nachgefragt be i der OK-Präsid entin Sandrine turnfest Dintikon Bärtschi: «Das 2018 der beiden KreisTurnverbände Le unter dem Motto nzburg und Freia ‹zäme gwönne!›. m t steht Das zwölfköpfig schnittsalter von e OK mit einem 29 Jahren ermög Du rchlic ht attraktive Turnw senes Feiern an de ettkämpfe, ausg r Après-Turnparty ela sun d begeistertes M Viewing› der Fuss itfiebern beim ‹P ball-WM.» ublic

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Verbandsturn

Juli 2018 Daten: 29. Juni–1. mental Ort: Langnau im Em au2018.ch r: «Die zwei TurnInfos: www.langn ten Paul Zürche en sid rä -P OK im otto ‹Turnen unter Nachgefragt be ieren unter dem M nis ga or rau Bä d ntal in Langnau. vereine Langnau un Oberaargau-Emme rn Be t fes rn tu ds e, die im Zentrum Tannen› das Verban lfende, Zuschauend He , de en rn Tu r wi n Leistungen und Herzlich begrüssen en mit ihren beste lag An pTo f au als nt r Unterhaltung in des oberen Emme hliessend bei beste sc an d un en nn kö allen ein friedlichEinsätzen brillieren en. Wir wünschen nn kö ern fei len ka verschiedensten Lo fest.» fröhlich-faires Turn

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Juni 2018 Daten: 15./16. Ort: Liesberg erg.ch t fest2018.tvliesb sbaumer: «Nich Infos: www.turn enten Rolf Nus id äs Pr KO im ze.» Nachgefragt be an der Sprachgren rtig – ein Turnfest sa os gr er ab s, os gr


Kreisturnfest Baden/Zurzach

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. Juni 2018 17./22.–24 Daten: 15.– sgen enenOrt: Obergö «Zwei Woch Kristandl: tf18-so.ch lf .k o w R ngen. w n tu w is te s: n le Info d Höchst -Präside n K u O st ei im g e b am gt en Te Slogan Nachgefra Wochenend unter dem total›. Zwei steht ganz st 8 fe 1 rnende 0 rn 2 u Tu , ‹T lt st den t Jung, A nalturnfe er to st ei an K eg b t er urn iederam RahmenDas Soloth Turnfest im N pfen, tollem as D äm . tk e› et rn W Tu elen ‹#usLiebizum i dies mit vi nbummler. Se te ch Fest.» la h er p Sc su und it einem m ch au er ab programm,

Thurgauer Kantonalturnfest Romanshorn Daten: 23./24. und 29. Juni–1. Juli 2018 Ort: Romanshorn Infos: www.tkt2018.ch Nachgefragt beim OK-Präsidenten Jürg Kocherhans: «Das grösste Thurgauer Kantonalturnfest aller Zeiten: 7300 Turnerinnen und Turner sind zu Gast in der Hafenstadt Romanshorn.»

Kreisturnfe st Brugg/Zofin gen

Daten: 22.–24. Juni 2018 Ort: Remigen Infos: www.turn fest-remigen2018 .ch Nachgefragt beim OK-Präs identen Eric Wernli: «I n idyllischer Um gebung am Jura-Südfuss finde t zwischen dem 22 . und 24. Juni 20 Kreise Brugg und 18 das Turnfest de Zofingen statt. Au r f Turnende und Fe ten spannende stbesuchende wa Wettkämpfe, ei rn breites kulinarisc unterhaltung mit hes Angebot, To viel Live-Musik, p‹Public Viewing› Seilziehwettkam der Fussball-WM pf. Ein Besuch lo und hnt sich auf jeden Fall.»

Schwyzer Kantonalturn fest Daten: 16./17. und 23./24. Juni 2018 Ort: Buttikon Infos: www.ktf2018.ch Nachgefragt beim OK-Präside nten Hanspeter Rast: «Die Turn vereine Buttikon-Schübelbach und Reichen burg führen zusammen mit dem Kantonnal-Schwyzer Turnverband den grössten Schwyzer Sportanlass des Jahres ddurch. Die 162 Vereine mit rund 4100 Turnenden aus der ganzen Schw eiz wer w den in der Obermarch ein Fest der kurzen Wege antreffen. Die Org anissatoren sind bestrebt, den Turnend en und Zuschauern eine attraktiv e Plattform anzubieten, um ein eindrück fo liches Schaufenster des Turnspo rtes auf höc h hster Ebene zu zeigen. Eine leistungsfähige Festwirtschaft, ein attra ktives Unterhaltungsangebot sowie ve eine eindrückliche Abschlussfeier mit einer spektakulären Show der ‹Patroui sp lle Suisse› runden den Anlass ab.»

Seeländisches Turnfest Biel Daten: 22.–24. Juni 2018 Ort: Biel Infos: www.stf2018.ch Nachgefragt beim OK-Präsidenten Fränk Hofer: «Fünf Jahre nach dem Eidgenössischen Turnfest in Biel wird die Stadt erneut zur Turnmetropole. Ich freue mich sehr, die Turnfamilie willkommen zu heissen. Das Fussball- und Eishockeystadion – die ‹Tissot Arena› – bietet perfekte Infrastrukturen für unsere Einzel-, Vereins- und Jugendwettkämpfe. An den drei Tagen werden rund 4500 Turnerinnen und Turner ihre Wettkämpfe bestreiten und sich danach feiern lassen. Was Fussball- und Hockey-Fans können, können Turnende nämlich schon lange.»

Regionalturnfest WTU Daten: 23./24. und 29. Juni–1. Juli 2018 Ort: Dinhard Infos: www.rtf18.ch Nachgefragt beim OK-Präsidenten Peter Matzinger: «Freude am Sport und Kameradschaft sind die Wurzeln im Verein. Dieses Fest wird die Basis für eine erfolgreiche Zukunft sein.»

Zusammenstellung: Alexandra Herzog/Muriel Müller

Foto: Peter Friedli

Daten: 15.–17. Juni 2018 Ort: Würenlos Infos: www.ktfwuerenlos.ch Nachgefragt beim OK-Präsidenten Reto Widrig: «Grossartiges Turnen, kurze Distanzen und ein Riesenfest. Die über 2500 Teilnehmenden erwartet während drei Tagen ein sehr kompaktes Wettkampf- und Festgelände. Die Zuschauer können die Vielfalt des Turnens mit Schweizer Spitzenvereinen sowie der Elite im nicht alltäglichen Rhönradturnen hautnah miterleben. Nach dem Vereinswettkampf der Erwachsenen steigt am Samstagabend die grosse Party. Die Vereinspendelstafette der Jugend, 120 Teams, bildet am Sonntagg den krönenden Abschluss.»


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| STV-Intern

Frühlings-Verbandsleiterkonferenz

Am Freitag/Samstag, 27./28. April 2018 lud die STVFührung die Kader der STV-Mitgliedverbände nach Sursee ein. Die Frühlings-Verbandsleiterkonferenz (F-VLK) 2018 mit 14 Behandlungspunkten stand an. Die Jahresrechnung 2017 schliesst tiefschwarz ab. «Politik ist im Turnverband kein Thema. Wir sind neutral. Heisst das, dass wir uns nicht äussern sollen? Nein. Zu dem, was uns betrifft, No Billag oder die Geldspielgesetz-Abstimmung, haben wir eine Meinung. Der Zentralvorstand sagt Ja zum Geldspielgesetz», so Erwin Grossenbacher (Zentralpräsident STV) in seinem Startvotum an die Delegierten.

Die «STV-Frühlings-Session» war mehr als ein reiner Finanzgipfel. Themen, die bei der STV-Führung relevant sind, respektive relevant werden könnten, wurden behandelt. Jenny Adler Zwahlen (BASPO) stimmte das Plenum mit einem Impulsreferat auf die Gruppenarbeit zum Thema «Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in Sportvereinen» ein. Der GYMlive-Versuch einer Zusammenfassung der Frage-Antworten-Auswertung lautet so: «Der STV soll in diesem Bereich nicht aktiv werden. Im Wissen, dass der demografische Wandel im STV-Land Fakt ist. Gefordert sind eher die Vereine.»

Gesamtumsatz 17,2 Millionen Die Finanzfachmänner Felix Mangold (ZV-Finanzverantwortlicher) und Kurt Hunziker (Abteilungschef Finanzen) erklärten dem VLK-Plenum den 2017-Abschluss mit dem Ertragsüberschuss von 385 000 Franken. Budgetiert war ein Minus von 375 000 Franken. Das so um 760 000 Franken bessere Jahresergebnis wurde bei einem Gesamtumsatz von 17,2 Millionen erzielt. – Fazit: «Aus Minus wurde Plus.»

Swiss Faustball und der STV? Der VLK-Samstag war ein Info-Kiosk mit Themen aus den verschiedensten STV-Bereichen. Hanspeter Jud (Zentralvorstand STV) informierte über den Zwischenstand einer möglichen Integration von Swiss Faustball in die STV-Strukturen. Swiss Faustball (SF) funktioniert aktuell gut und ist an einer sofortigen STV-Integration nicht interessiert («Die Zeit ist noch nicht reif …»). Mit der Sport Union Schweiz (SUS), eben-

Neue Verbandsdelegierte Die neuen Verbandsdelegierten wurden an der F-VLK in Sursee speziell begrüsst. – Präsidien: JeanMarie Boillat (AGJB), Emmanuel Libert (ACNG), Andrea Fuchs (SHTV), Christian Sutter (SOTV), Cédric Bovey (ACVG), Pascal Aregger (ZGTV), Irma Suter (SVKT Frauensportverband), Lorenz Raschein (SAT), Roger Haupt (URG) und Kurt Zemp (ENV). – TK-Präsidien: Sandra Bischofberger (ATV), Eugène van de Bult (ZTV) und Evelyne Jung (SKTV Frauensportverband). fri.

Foto: Peter Friedli

«Aus Minus wurde Plus» – Rechnung 2017 genehmigt

Das VLK-Plenum in Sursee.

falls ein Swiss-Faustball-Trägerverband, soll bis im August 2018 ein Vertrag, Dauer 2019 bis 2022, ausgearbeitet werden. Dies gibt Luft, um eine mögliche SF-Integration auf 2023 vorzubereiten. 2019 – die grossen Turnkisten Thomas Jäger (Gesamtwettkampfleiter ETF 2019) und Stefan Riner (OK, Geschäftsführer ETF 2019) lieferten die aktuellsten ETF-2019-Infos. Nach dem «Eidgenössischen» (13.–23. Juni 2019) die 16. WeltGymnaestrada in Dornbirn (AUT, 7.–13. Juli). Beim Weltturnfest werden rund 21 000 Turnende aus fünf Kontinenten und 61 Nationen dabei sein. Die 3000 STV-Athletinnen und -Athleten bilden das grösste Länderkontingent. Diese Infos lieferte in Sursee Reto Hiestand (Präsident GK.19). Peter Friedli Weitere F-VLK-Infos: www.stv-fsg.ch

16. Welt-Gymnaestrada 2019 in Dornbirn

Zahlen, Daten, Fakten – Premieren Vom 7. bis 13. Juli 2019 findet in Dornbirn (AUT) die 16. Welt-Gymnaestrada statt. Rund 3000 Turner/-innen aus dem Schweizerischen Turnverband (STV) wollen beim Welt-Turnfest in Vorarlberg dabei sein. Auf dem Messegelände von Dornbirn sowie der Achse Bregenz, Wolfurt, Dornbirn, Hohenems, Götzis, Rankweil und Feldkirch werden im Juli 2019 über 21000 Turnende die Herzen der Zuschauenden aus der ganzen Welt höher schlagen lassen. Breitensport ohne Ranglisten in seiner schönsten Form. Die STV-Delegation Das Anmelde-Prozedere für die STV-Delegation ist abgeschlossen. Aktuell zirkulieren im ganzen Land blaue Kisten mit der offiziellen CH-Delegationsbekleidung (ASICS, GYMlive 5/2018 wird darüber berichten) für die Musteranproben. Die Kleiderabgabe ist auf den Frühling 2019 angesagt. Total werden 2957 STV-Turnende, 75 Prozent Turnerinnen, 25 Pro-

zent Turner, die Turnschweiz am Welt-Turnfest vertreten. Die Altersspanne beträgt 74 Jahre. 12 Jahre alt sind die jüngsten und 86 Jahre die ältesten Gymnaestrada-Protagonisten. 99 Turnende sprechen Italienisch (3,3 Prozent), 555 Französisch (18,8) und 2303

Deutsch (77,9). Bei der STV-Grossgruppe turnen rund 600, beim Jugend-World-Team 50, beim Schweizer Abend 700, auf den Stadtbühnen 200 und bei den Gruppenvorführungen in den Messehallen Dornbirn 1550 Turner/-innen mit. fri.

Premieren und Stellproben 2019 Alle Stellproben und Premieren 2019 auf einen Blick. So., 24. Februar: Stellprobe Schweizer Abend (Lenzburg, Berufsschule). – Sa., 6. April: Premiere Gruppenvorführungen (Grenchen, Tissot Velodrome). – Sa., 27. April: Premiere Gruppenvorführungen (Widnau, Sportanlagen Aegeten). – Sa., 4. Mai: Premiere Gruppenvorführungen (Freiburg, Collège Ste-Croix). – Fr., 17. Mai: Hauptprobe Schweizer Abend (Biel/Bienne, Tissot Arena). Sa., 18. Mai: Premiere Schweizer Abend (Biel/Bienne, Tissot Arena). – Sa./ So., 15./16. Juni: Stellprobe Grossgruppenvorführung (GGV, Aarau, ETF). – So., 16. Juni: Premiere STV Jugend World Team (Aarau, ETF-Schlussfeier Jugend). – Prov. Sa., 15. Juni: Premiere Stadtvorführungen (Aarau, ETF). So., 23. Juni: Premiere GGV (Aarau, ETF-Schlussfeier, Brügglifeld). Zum Vormerken: Sa., 16. Februar: 2. Informationskonferenz für alle teilnehmenden GymnaestradaGruppen (Aarau, Gasthof zum Schützen). fri.


STV-Intern |

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GYMlive-Kleininserate Anlässe/Wettkämpfe Sissacher «Team Challenge»: Rennend über Berge aus Stroh, Pneus, ja ganze Autos, oder kriechend durch rauchende Tunnels: Die Sissacher «Team Challenge» ist ein (Team-)Hindernislauf der etwas anderen Art. Hier sind nicht nur schnelle Beine gefragt, sondern auch Kraft, Biss und Konzentration. Aber eins ist garantiert: Spass! Die Sissacher «Team Challenge» findet am 11. August 2018 in Sissach statt. Weitere Informationen und die Anmeldung findest du unter www.hindernislauf.ch. Schweizer Meisterschaften Steinstossen & Steinheben 2018: Samstag, 15. September 2018, Sportanlagen «im See» in Elgg. Vorrundenwettkämpfe ab 8 Uhr, Finaldurchgänge ab 13 Uhr. Im Anschluss Oktoberfest mit Live-Musik mit den Seerugge Feger. Informationen, Wettkampfbestimmungen sowie Onlinetool zur Anmeldung und Vorverkauf Oktoberfest unter www.sm18.tvelgg.ch. Anmeldeschluss: 15. Juli 2018.

8. Oberländer Jugendcup in Uetendorf: Jugendvereinswettkampf in den Sparten Gymnastik, Team-Aerobic und Geräteturnen. Datum: 10. November 2018. Auskunft bei Yvonne Ruoff: yvonne@fam-ruoff.ch. Die Unterlagen sind ab dem 1. Juli 2018 unter www.dtv-uetendorf.ch verfügbar. Anmeldeschluss: 31. August 2018.

Leiter/-innen-Börse Trainerin Gymnstastik und Tanz gesucht: Wir sind eine motivierte Gymnastik- & Tanzgruppe und suchen ab September 2018 eine neue Trainerin. Ob Einturnen mit Musik, Technik, körperliche Vorbereitung, Vorbereitung für den Wettkampf – wir sind offen für alles. Training: 1x/Woche, Ort: Adliswil. Ziel: Teilnahme an einem Wettkampf/Turnfest (Choreographie besteht schon). Hast Du Interesse als Trainerin oder als neues Mitglied, dann melde dich bei: Nicole Jud, nici.j@ windowslive.com. Hast du selber kein Interesse, aber du kennst jemanden, dann leite diese Info weiter.

STV-Ausschreibungen

ETF 2019 in Aarau

SM Gymnastik Einzel und zu Zweit 2018

Wettkampfvorschriften veröffentlicht

Ort: Liestal. – Organisator: TV Liestal. – Datum: 22./23. September 2018. – Kategorien: Gymnastik Einzel mit und ohne Handgeräte, Gymnastik zu Zweit mit und ohne Handgeräte für Aktive, Jugend, 35+. – Anmeldeschluss: 24. Juni 2018. – Weitere Infos unter www.stv-fsg.ch, Sparte Gymnastik, Wettkämpfe.

Schweizer LMM-Final 2018 Ort: Riehen. – Organisator: TV Riehen. – Datum: 22./23. September 2018. – Kategorien: männl. Jugend A+B, Junioren, Männer, Senioren, weibl. Jugend A+B, Juniorinnen, Frauen, Seniorinnen, Mixed Tu/Ti, Mixed Jugend. – Anmeldeschluss: Die Vorrundenresultate (Auszug aus STV-Contest LMM-Tool) müssen bis am 1. Juli 2018 an Valérie Christen, valerie.christen@stv-fsg.ch, gemeldetwerden.

SMV Jugend 2018 Datum, Ort: 1./2. Dezember 2018 in Kreuzlingen. Der Top-Event der Jugend – die Schweizer Meisterschaften Jugend (SMVJ) – ist unter www.smvjugend.ch aufgeschaltet. – Angebot: Vereinswettkampf Jugend in den Sparten Geräteturnen und Gymnastik. – Anmeldung: 30. Juli bis 30. August 2018. – Auskunft: Geschäftsstelle STV, Marianne Vogt, Telefon 062 837 82 21 oder per E-Mail: marianne.vogt@stv-fsg.ch.

Vom 13. bis 23. Juni 2019 findet zum siebten Mal das Eidgenössische Turnfest (ETF) in Aarau statt. Nach langer und intensiver Planungsarbeit wurden am 30. Mai 2018 die Wettkampfvorschriften (WV) und das Rahmenprogramm Spiele veröffentlicht. Das Anmeldeportal öffnet am 1. Oktober 2018. Das Organisationskomitee erwartet rund 70 000 aktive Turnerinnen und Turner, davon rund 20 000 Jugendliche. Die wichtigsten Änderungen gegenüber dem ETF 2013 in Biel: Gymnastik Einzel (neu 30+, bisher 35+). – 6 Teilnehmende im Vereinswettkampf (bisher mind. 8). – Fachtest Unihockey. – Geräteturnen zu Zweit (anstelle Geräteturnen Sie+Er). – Kleinteam im Geräteturnen (3 bis 5 Ti/Tu pro Team). – Kategorie Frauen im LMM. – Faustball U18 männlich und weiblich. – Namentliche Meldung im Vereinsturnen. – Musik für alle Vorführungen müssen im STVContest hochgeladen werden. – Startgeld Vereinswettkampf wurde leicht erhöht. – Anhang 1 (Zuwiderhandlung gegen WV) und Anhang 2 (Einsprachen) neu in den Wettkampfvorschriften integriert und nicht mehr separat. – Die WV und das Rahmenprogramm Spiele sind unter www.aarau2019.ch zu finden. Marco Canonica (Verantw. Komm. ETF 2019)/adapt.: ahv

Schweizerischer Turnverband Fédération suisse de gymnastique Federazione svizzera di ginnastica

Der vielseitige Sport- und Ausbildungsevent

1./2. September 2018 in Lausanne (Lektionen auf Französisch) Anmeldung und Informationen unter www.stv-fsg.ch/fr/gym-n-move


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| Rendez-vous

7304

Maienfeld

150 Jahre TV Maienfeld

«Ziele übertroffen» Von der Schweizer Sonnenstube reist das «GYMlive»-Rendez-vous über den San Bernardino nach Norden in die Bündner Herrschaft, nach Maienfeld. Der Turnverein begeht dieses Jahr sein 150-Jahr-Jubiläum mit diversen Aktivitäten. Höhepunkt war der «Staibock-Cup» Ende Mai. Um nach 150 Jahren immer noch zu bestehen, braucht es engagierte Personen, die mit der Zeit gehen, aber auch Traditionen mittragen. Dies tut der TV Maienfeld mit dem «Herrschäftler Turntag» oder dem «Holztragen» auf das Glegghorn (2447 m ü. M.) für den 1. August. Grossen Wert legt der TV Maienfeld auf den «Schnällscht Herrschäftler», einen Jugendanlass mit Sprint und Cross. Die Einnahmen gehen vollumfänglich in die Jugendförderung. Derzeit sei mit dem Erlös ein spezielles Projekt geplant: eine Geräteriege für den Nachwuchs, das «GYMteam Maienfeld». Der TV Maienfeld machte sich ein besonderes Jubiläumsgeschenk. Er pachtete eine Vereinsalphütte in den Maienfelder Alpen. Diese werden die Turner jetzt aufwändig renovieren und ausbauen.

Steckbrief TV Maienfeld Internet: www.tvmaienfeld.ch. – Gründungsjahr: 1868. – Wichtigste Sparten: Barrensektion, Leichtathletik. – Anzahl Mitglieder: 77 Mitglieder und 80 Jugikinder. – Schwerpunkte im Jahresprogramm: Herrschäftler Turntag, Schweizer Meisterschaft Vereinsturnen, Holztragen, Turnunterhaltung. – Stärke: Guter Zusammenhalt, gut organisierte Trainings, keine Probleme, Vereinsämtli zu besetzen. – Schwäche: Unpünktlichkeit im Training und an Anlässen.

Format kam gut an

«Einmalig, oder?»

Gestartet hat der TV Maienfeld sein Jubiläumsjahr mit einer SilvesterBar und einem Neujahrs-Apéro für die Einwohner. Zudem wurde ein interner Jubiläumsabend mit allen Ehren- und Freimitgliedern organisiert. Am «Schnällscht Herrschäftler» 2018 gab der Maienfelder Spitzenschwinger Armon Orlik eine Autogrammstunde. Der grösste Anlass zum 150-jährigen Bestehen war der «Staibock-Cup». 44 Vereine, darunter einige Schweizer Meister mit über 1100 Turnenden, gaben sich die Ehre. Tagsüber fanden die Wettkämpfe im Vereinsgeräteturnen, in Gymnastik und Aerobic statt. Am Abend dann der Höhepunkt: die «Golden Gala». Die beiden besten Riegen jeder Disziplin, ausser Pendelstafette, konnten nochmals vor grossem Publikum gegeneinander antreten. Für die Endnote zählte einerseits die normale Richterbewertung (80 Prozent), andererseits der Publikumsapplaus. Mit einem Dezibelmessgerät wurde die Stärke des Beifalls ermittelt, diese ergab wiederum eine Note. Begleitet wurde der Anlass von nationalen, bekannten «Showacts». Auch der Europameister Pablo Brägger zeigte eine Darbietung am Reck. Umrahmt wurde der Anlass mit einer imposanten Licht-, Rauch- und Feuershow. «Das Feedback der Gäste war genial und die Show der absolute Knüller», schwärmt OK-Präsident Thomas Bär.

Alle gesteckten Ziele wurden erreicht, ja sogar übertroffen. «Wir wollten mit dem Anlass die legendäre Turnfeststimmung nach Maienfeld bringen. Die Organisation erforderte enorm viel Engagement vom OK sowie auch von allen Helfenden», so Bär. Weiter munkelt er: «Der ‹Staibock-Cup› war einmalig geplant, aber wer weiss, vielleicht gibt es eine Wiederholung …?»

Einzigartige Stimmung an der «Golden Gala».

Der TV Maienfeld lebt von grossem Ehrgeiz und Zusammenhalt.

Alexandra Herzog

Rendez-vous 2018 – Jubiläumsanlässe

Fotos: zvg

Auch 2018 stellt GYMlive wieder sechsmal Turnvereine in den Fokus. Der «Rendez-vous»-Inhalt dreht sich um Jubiläumsaktivitäten, die von Vereinen mit besonderen Geburtstagen (s. Seite 36) durchgeführt werden.


Kursbesuch |

GYMlive 3/18 |

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Weiterbildung J+S Gymnastik und Tanz

Die Kunst zu choreographieren Am Sonntag, 29. April 2018, kamen 19 Leiterinnen aus der West- und Deutschschweiz ins Herz des Freiburgerlandes, um den J+S-Weiterbildungskurs «Gymnastik und Tanz: Bühnenkonzept» zu besuchen und sich das nötige Know-how zur Gestaltung einer Choreographie anzueignen. Bewegung, Kreativität und gute Laune standen im Vordergrund. Die Turnhalle des historischen Städtchens Romont begrüsste motivierte Teilnehmer/-innen, die das theoretische und praktische Wissen von zwei professionellen Tänzerinnen und Choreographinnen, Vanessa Cook und Dorota Leçka, begeistert verfolgten. Während der J+S-Weiterbildung lieferten die Referentinnen die Schlüssel zu einer strukturierten und stimmigen Choreographie von A bis Z. Stimulationen und Bewegungen

Der Kurs begann mit Improvisationsspielen. Ziel war es, Bewegungen aus einer Stimulation bzw. einem Thema zu erzeugen. Cook erklärte: «Die Definition eines Themas hilft, aus den üblichen Gestenmustern auszubrechen. Lasst euren Körpern freien Lauf. Dies ist der erste Schritt zur Erstellung einer Choreographie.» Variationen und Kompositionen

Name: J+S Fortbildungskurs «Gymnastik und Tanz: Bühnenkonzept». – Termin/Ort: Sonntag, 29. April 2018 in Romont. – Kursverantwortung: Catia Di Stefano (Porsel). – Anzahl Teilnehmende: 19 (zweisprachiger Kurs). – Fazit der Kursleitung: «Die Kursziele wurden erreicht, die Teilnehmenden fühlten sich wohl. Sie haben in Gruppen gearbeitet, Neues entdeckt und viel Wissen gesammelt. Erfreulicherweise konnten wir ein Mitglied vom SVKT Frauensportverband begrüssen.»

Choreographischer Prozess und Emotionen

Abschliessendes Finale

Zuletzt liessen die Teilnehmenden ihrer KreNach der Mittagspause versammelten sich die ativität freien Lauf, um eigene Programme zu Teilnehmenden um die Referentinnen, um die gestalten. In Sechsergruppen setzten sie ihre Reflexionsphase und die drei Phasen des choreo- Ideen zunächst auf Papier um, bevor sie mit graphischen Prozesses näher kennenzulernen: den verschiedenen Erkenntnissen des Tages die Entstehung der jonglierten. Die drei Bewegung (1. Stufe), Gruppen beeinDie Geschwindigkeit der die Kombination und druckten mit origiBewegungsausführung kann eine Variation der Bewenellen und professiogungen (2. Stufe) und nellen ChoreograChoreographie total verändern. die Schaffung der endphien. Am Ende Dorota Leçka, eine der beiden Kursleiterinnen dieses Fortgeschrittegültigen Form aus den Kompositionen der nenkurses sind die zweiten Stufe (3. Stufe). Eine praktische Übung Leiterinnen nun bereit, eine Turnabend-Präzur Integration der Stimme sowie der positiven sentation oder eine Wettkampf-Gymnastik zu und negativen Emotionen folgte dem theoreti- erarbeiten. schen Teil. Cook dazu: «Der Körper drückt sich durch Emotionen aus. Diese Emotionen und die Stimme sind Werkzeuge der Schöpfung.» Marylène Walther/mm

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Fotos: Marylène Walther

Im zweiten Teil erklärten die Tanzprofis den Leiterinnen die drei Schlüsselparameter: Zeit, Raum und Kraft. Diese ermöglichen unendliche Kombinationen und Variationen der Bewegungen. Leçka meinte: «Zum Beispiel kann die Geschwindigkeit einer Bewegung eine Choreographie völlig verändern.» Die Teilnehmenden wurden eingeladen, eigene Variationen zu kreieren, indem sie mit diesen Parametern spielten.

Kursprotokoll

Mit den erworbenen Kenntnissen konnten die Teilnehmerinnen am Ende des Tages kleine Choreographien präsentieren.

Die angehenden Choreographinnen brachten ihre Ideen vor der Umsetzung zu Papier.


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| Leserbild / Jubiläum

GYMlive-Leserreporter/-innen

Weil auch STV-Turnende des iPhones und/oder der vielen anderen Smartphones mächtig sind, gibt es im Schweizerischen Turnverband (STV) natürlich ganz viele GYMlive-Leserreporter/ -innen. Hinsichtlich dieser GYMlive-Ausgabe wurden wiederum diverse Bild-Dokumente an die Redaktion geliefert. Achtung: Im Vergleich zu Instagram, mit seinen x Millionen von Bildern, sind die GYMlive-Bilder extrem exklusiv. fri.

Leser/-innen- Fotos: zvg

«Summerfeeling», «Babeli» kegeln und ein Jubiläum

Leser/-innen-Bilder GYMlive publiziert an dieser Stelle Leser/-innen-Bilder. – Anforderungen: Die digitalen Bilddaten müssen eine gute Qualität (hohe Auflösung) aufweisen und einen Turnbezug haben. Die Fotos sind nach Aarau zu übermitteln (E-Mail: red-aarau@stv-fsg.ch). Zusammen mit dem Foto sind Bild-Kurzinfos zu liefern (was, wer, wie, wann, wo?). Über das Erscheinen entscheidet die GYMlive-Redaktion, Korrespondenz wird keine geführt. Ausgeschlossen sind Gratulations-, Glückwunschbilder und solche mit PRCharakter. fri.

Mit einem ganz speziellen «Summerfeeling-Foto» möchten die, Zitat, «super starken Damen vom DTV Oberkulm» (Bild oben) gerne alle GYMlive-Leser/-innen zwischen Basel und Chiasso und Romanshorn und Genf beeindrucken und daran teilhaben lassen. – GYMlive-Meinung: ganz stark.

Es jubilieren … Ganz herzlich gratulieren wir unseren Ehrenmitgliedern zu ihren speziellen oder erfreulich hohen Geburtstagen: • René Cornu, Maison Rue des Greniers 7, 1522 Lucens, 93 Jahre am 21. Juni 2018. • Bruno Rohner, Himmenreichstrasse 23 B, 8570 Weinfelden, 60 Jahre am 23. Juni 2018. • Uschy Krähenbühl, Blankweg 63, 3072 Ostermundigen, 70 Jahre am 14. Juli 2018. • Marcel Girod, Heerenweg 3, 8476 Unterstammheim, 75 Jahre am 20. Juli 2018. • Walter Bretscher, Unter Hilti 4, 8444 Henggart, 70 Jahre am 23. Juli 2018. • Renata Loss Campana, Via alla Ganna 23, 6517 Arbedo, 50 Jahre am 27. Juli 2018. • Jean Willisegger, Chemin du Sculpteur 4, 1242 Satigny, 80 Jahre am 30. Juli 2018.

2018 ist für viele Turnverbände bzw. -vereine im STV-Land ein ganz besonderes Jahr, mit einem ganz besonderen Geburtstag. 175 Jahre: BTV Aarau (AG, 1843) – 150 Jahre: TV Aussersihl (ZH, 30.6.1868), TV Maienfeld (GR, 1868), STV Kriens (LU, 1868), FSG Les Verrières (NE, 1868) –

125 Jahre: TV Benken (SG, 1.5.1893), TV Bottmingen (BL, 1893), TV Bubikon (ZH, 1893), FSG Chézard-St-Martin (VD, 1893), TV Elgg (ZH, 1893), TV Möhlin (AG, 29.1.1893), TV Münchenstein (BL, 1893), STV Roggwil (BE, 1893), STV Sarmenstorf (AG, 1893), STV Wettingen (AG, 1893) – 100 Jahre: SFG Biasca (TI, 1918), TV Bennwil (BL, 1918), TV Buckten (BL, 1918), FSG Courrendlin (JU, 1918), TV Diegten (BL, 1918), TV Dinhard (ZH, 1918), TV Hausen (ZH, 1918), TV Hittnau (ZH, 1918), Gym Hommes Payerne (VD, 1918), Turnerinnen-Verein Kriens (LU, 1918), TV Münchenbuchsee (BE, 1918), MTV Neukirch-Egnach (TG, April 1918), DTV Pieterlen (BE, 1918), Gym hommes Bulle (FR, 1918) – 75 Jahre: DR Gretzenbach (SO, 1943), FSG Gym Dames Vevey (VD, 1943), MR Hendschiken (AG, 1943), DR Münchenbuchsee (BE, 1943), TV Rünenberg (BL, 1943), DR/FTGr Wenslingen (BL, 1943) – 50 Jahre: DR Bärschwil (SO, 1968), STV Baltschieder (VS, 1968), MTV Bilten (GL, 1963, von 1975 bis 1979 eingestellt), Fémina-Sport Alle (JU, 1968), DR Maisprach (BL, 1968), DTV Oberwil-Lieli (AG, 1968), Gym Sport Montfaucon (JU, 1968), SFG Sementina (TI, 1968).

Die GYMlive-Redaktion ist der Meinung, dass es eine grosse Leistung ist, ein Verbands- und/oder Vereinsschiff über so lange Zeit durch ruhige und weniger ruhige Gewässer zu steuern. GYMlive verneigt sich und wünscht ein erfolgreiches Jubiläumsjahr. Jubiläumsverbände und -vereine 2018 können der Redaktion laufend gemeldet werden (E-Mail: red-aarau@stv-fsg.ch).


Leserbild / Wettbewerb |

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Dem Thema «Leiter/-innen-Kegeln» widmeten im April die Verantwortlichen einer Getu-Lagerwoche in Eschenbach (LU) sehr viel Zeit (Bild links). Die elf Kegel haben Namen, v. l. n. r.: Garance, Annika, Tobias, Petra, Sidonia, Laura, Sina, Christoph, Pascal, Karin und Roland. Der Turner mit der grossen roten Kugel heisst Reini Wagner (Ressort Getu, FGL Wettkämpfe). Ob der Wagner ein «Babeli» (alle Kegel am Boden) schaffte, ist der GYMlive-Redaktion nicht bekannt. – Überlebt haben es alle.

Wettbewerb

1. Frage:



«Wir vom DTV Pieterlen (Bild rechts) feiern am 1. September 2018 unser 100-Jahr-Jubiläum. Es würde uns sehr freuen, wenn dies in der nächsten GYMlive-Ausgabe erwähnt wird.» – Geschätzte Turnerinnen aus dem schönen Pieterlen, besondere Geburtstage würdigt die GYMlive-Redaktion speziell gerne (s. unten links). Wenn zum Text dann noch so ein tolles Bild geliefert wird, legen wir uns speziell ins Zeug: Gratulation zum Jubiläum.

Welche Farbe tragen die STV-Richter? Antwort:

Attraktive Preise zu gewinnen: Auf die ersten drei Gewinner/-innen warten «Athleticum»-Gutscheine. Weiter verlosen wir sieben Trostpreise. Mitmachen – ganz einfach: Fragen beantworten und per Online-Formular auf www.stv-fsg.ch/wettbewerb-gymlive, E-Mail (red-aarau@stv-fsg.ch) oder Postkarte mit dem Betreff «Wettbewerb 3/18» und den vollständigen Adressangaben senden an: Redaktion GYMlive, Postfach, 5001 Aarau Einsendeschluss: Dienstag, 24. Juli 2018 (Poststempel, A-Post) Die Gewinner des Wettbewerbes werden schriftlich benachrichtigt und in der nächsten GYMlive Ausgabe/Online-Wettbewerbsformular publiziert (Name, Vorname, Ort). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über den Wettbewerb wird keine Korrespondenz geführt. Auflösung des Wettbewerbs aus GYMlive 2/2018: 1. Frage: die 3. Ausgabe 2. Frage: vor 15 Jahren (2003) 3. Frage: vier Disziplinen Gewinner des Wettbewerbs aus GYMlive 2/2018: 1. Tiziano Orsi (Biasca) 2. Nicole Bouquet (Broc) 3. Elisabeth Spillmann (Unterengstringen) 4.–10. Preis: Steeven Jaquet (Cugy), Murielle Lugon (Riddes), Andrea Giussani (Cevio), Sereina Battaglia (Steckborn), Manuel Sennhauser (Höri), Janine Siegfried (Sigriswil), Vreni Pauletto (Leibstadt)

2. Frage: Wie viele Kategorien gibt es bei der STV-Meisterschaften-Pendelstafette? Antwort:

3. Frage: Welches neue Winterfit-Angebot gibt es ab der Saison 2018/19? Antwort:

❒ Ich möchte den STV-Newsletter erhalten, welcher mich monatlich und kostenlos über aktuelle Themen, neue Angebote und Dienstleistungen informiert. E-Mail-Adresse:


| Sponsoring

Fotos: Graubünden Ferien

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STV-Partner: Graubünden Ferien

Vereinsausflug – ein Kinderspiel «Weisst du noch? Damals in Graubünden?» Gemeinsame Erlebnisse und gemeinsame Erinnerungen schweissen Gruppen zusammen. Nur der Weg dorthin – die Findung des passenden Erlebnisses, die Buchung der Unterkunft, die Organisation der Reise – ist mühsam. Die Recherche verschlingt Stunden und für die

Aktivitäten auswählen.

Buchung muss man noch immer zum Telefon greifen. Meist mehr als nur einmal. Zur individuellen Vereinsreise Graubünden Ferien und der Schweizerische Turnverband wollen dies vereinfachen: Gemeinsam haben sie

Unterkunft auswählen.

1000 Franken für die nächste Vereinsreise Seit Anfang Juni ist die neue Plattform als Beta-Version online. Damit sie stetig weiterentwickelt und optimiert werden kann, soll sie nun von möglichst vielen Gruppenreise-Organisatoren getestet werden. Unter allen Turnvereinen, die darüber eine Reise planen und an der anschliessenden Feedback-Umfrage teilnehmen, verlost Graubünden Ferien einen Gutschein im Wert von 1000 Franken. Gültig für die nächste Gruppenreise in der Region. Testen Sie jetzt die neue Plattform: graubuenden.ch/gymlive.

eine innovative Plattform entwickelt, die auf die Planung von Gruppenreisen spezialisiert ist und diese zum Kinderspiel macht. Der Organisator muss nur einige Fragen zu seinen Präferenzen beantworten und schon ermittelt das Tool den perfekten Reisevorschlag. Dabei wird erst eine passende Aktivität gesucht und dann eine Unterkunft, die in der Nähe liegt und zum gewünschten Reisezeitraum verfügbar ist. Sollte die erste Empfehlung nicht den Vorstellungen entsprechen, lässt man sich einfach Alternativen anzeigen. Den zusammengestellten Reisevorschlag kann der Organisator dann speichern, an Kollegen versenden und direkt über die Web-Plattform buchen. River-Rafting und/oder Brauerei-Besichtigung? Die Aktivitäten, welche die Plattform in petto hat, sind zahlreich und vielfältig. Denn Graubünden bietet mit seinen 150 Tälern, 615 Seen und fast 1000 Gipfeln grosse Abwechslung: Abenteuerlustige stürzen sich beim River-Rafting in den schäumenden Rhein oder bezwingen vertikale Felswände auf Klettersteigen. Geniesser überqueren mit dem Bernina Express bequem zwei Pässe oder lernen in einem Webereikurs ein altes Handwerk kennen. Die kulinarischen Erlebnisse sind dann wieder für jedefrau und jedermann: Über die Plattform lassen sich zum Beispiel eine Brauerei-Besichtigung oder eine kulinarische Dorfführung buchen.

Info: Die innovative Plattform wurde als KTI-Projekt gemeinsam mit der HTW Chur und den touristischen Umsetzungspartnern Arosa, Disentis Sedrun und Savognin Bivio Albula entwickelt. Graubünden Ferien


www.stv-fsg.ch |

Ranglisten – wo Ranglisten? Vielfach treffen auf der GYMlive-Redaktion Telefon- oder E-Mail-Anfragen ein, besonders während den Wettkampfphasen, die etwa so tönen: «Wo finde ich die Ranglisten?», «Am Wochenende fanden Schweizer Meisterschaften im Geräteturnen statt, ich finde aber immer noch keine Ranglisten. Sauerei». Mit gleichen oder ähnlichen Fragen werden die STV-Medienleute auf den Wettkampfplätzen oder -hallen konfrontiert. Die (einfache) Antwort … Auf der Startseite von www.stv-fsg.ch finden sich oben rechts (Pfeil folgen), unter dem Text «Versicherungen (SVK)», fünf Knöpfe (Buttons). Wenn Frau/Mann den Mauszeiger auf den Knopf ganz links zieht, klappt die Wortkombination «Aktuelle Ranglisten» auf. Ein «Klick» auf den Knopf und schon öffnet sich das Tor zur STV-Ranglistenwelt. In dieser sind alle Ranglisten abgelegt und selektiv zu finden (Ausdruck möglich). Ziel ist, dass von Schweizer und STV-Meisterschaften an dieser Stelle die Ranglisten rasch zu finden sind (Regel: nach Wettkampf-Ende, gleicher Tag, spätestens am Montagmittag der Folgewoche). Peter Friedli

Herzlichen Dank unseren Partnern.

MAIN PARTNER

CO-PARTNER

PARTNER

SUPPLIER

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Sandra Heeb — Athletenbetreuerin

«Extrem vielseitig» Als Athletenbetreuerin zieht Sandra Heeb im nationalen Leistungszentrum in Magglingen die Fäden in der Fünfeckbeziehung Schule, Gastfamilien, Athleten, Trainer sowie STV. Die Herausforderungen sind nicht klein. Mal schauen, wie sich die gebürtige Thurgauerin in der Leichtathletik-Sparte, dem verbalen Stafetten-Lauf, schlägt: «Auf die Plätze. – Fertig. – Los.» Sandra Heeb, wie charakterisierst Du dich als Mensch selber, stelle Dich bitte den GYMlive-Lesenden vor?

Ich bin ruhig, vielseitig und hilfsbereit. Wenn ich etwas mache, will ich es richtig machen. Hast Du in Deinem bisherigen Leben schon einmal mit dem Gedanken gespielt, Bob-Pilotin zu werden?

Oh, direkt Pilotin. Da ich circa zehn Winter lang im Oberengadin als Schneesportlehrerin gearbeitet habe, hatte ich den Bobsport vor der Nase. Die Versuchung, eine Gästefahrt zu machen, war da. Ich mag ‹Speed› und kontrolliere diesen am liebsten selber. Deinen Stafetten-Vorläufer, den Bob-Piloten Clemens Bracher, interessiert es, wie Du im STV zum spannenden Job als Athletenbetreuerin gekommen bist?

Auf einen Blick: Sandra Heeb Vorname Name: Sandra Heeb Geburtsdatum/Sternzeichen: 24. September 1975 / Waage Grösse/Gewicht: 1,65 m/64 Kilo Wohnort: Schnottwil Ausbildung/Beruf: Primar-, Sport- und Schneesportlehrerin, Athletenbetreuerin Kunstturnen, Rhythmische Gymnastik und Trampolin Zivilstand/Kinder: Verheiratet mit Rolf Thalmann (Assistenztrainer Kutu M), zwei Kinder, Rea (9) und Felix (7) Verein/Funktion: TV Schnottwil: Muki-Leiterin und Leiterin der Fitnessgruppe (offen für alle), Vorstandsekretariat Aktive Sportarten: «Wenn ich Zeit habe, je nach Saison, Schneesport, Velofahren, Schwimmen und Klettern.» Erstes Turnelement: «Käskehre» Bestzeit über 100 m: «15,5 Sekunden – bei der Aufnahmeprüfung zum Sportstudium.» Bestzeit über 1000 m: «Knapp 4 Minuten.» Bestweite im Steinstossen: «Es reichte jedenfalls für Note 10 am Turnfest.» (8 Meter / 6-kg-Stein) Schönstes sportliches Erlebnis: «Da kann ich kein spezifisches nennen. Sicher irgendwo auf einem Gipfel. Das Eindrücklichste war sicherlich die ‹Fiamma› im Bergell.» Hobbys: «Die Familie. Ausserdem schlummern einige kreative Hobbys in mir, die ich ab und zu wieder erwecke.» Lieblingsessen: «Ribel», ein traditionelles Maisgericht aus dem Rheintal Lieblingsmusik: «Was aktuell in den Charts läuft und einen guten Beat hat.» Literatur: «Grenchner Tagblatt», Kinderbücher zum Vorlesen Zuletzt gesehener Kinofilm: «Ich einfach unverbesserlich 3», mit den Kindern Kleiderstil: Sportlich Das nervt: «Momentan der Pollenflug und Stress am frühen Morgen.» Ein Wunsch: «Gesundheit und das Gefühl, Zeit zu haben.» «Die Verschiedenartigkeit fordert mich am meisten.»

Die Info, dass per sofort jemand gesucht wird, habe ich über meinen Mann bekommen. Damals war ich auf der Suche nach etwas Neuem im Sportbereich, weshalb es gleich passte.

«

Unter einer Athletenbetreuerin kann sich praktisch niemand etwas vorstellen.

»

Welches sind Deine Aufgaben?

(schmunzelt) Diese Frage wird oft gestellt. Unter einer Athletenbetreuerin kann sich praktisch niemand etwas vorstellen. Alle denken, man sei immer in der Halle oder mit irgendwelchem Material der Athleten beschäftigt. Richtig ist: Es ist eine Koordinations-Aufgabe. Ich koordiniere die Schnittstellen, die sich im Trainingsumfeld ergeben. Die in der Einleitung erwähnte Fünfeckbeziehung ist zu erweitern: Die Familie, kantonale Ämter und das BASPO kommen noch hinzu. Der schulische Bereich beansprucht mich am meisten. Er ist komplex. Ohne ‹ProLern› und das Bieler Angebot ‹Sport-Kultur-Studium› wäre das nicht mit dem Training in Magglingen vereinbar. Bracher möchte weiter wissen, was Dich bei Deiner Tätigkeit am meisten fordert?

Die Verschiedenartigkeit. Jeder Athlet ist anders, keiner steckt in der gleichen Situation. Bei den Kunstturnerinnen besteht ein Altersunterschied von fast zehn Jahren. Sie sprechen drei verschiedene Muttersprachen, die 13 Turnerinnen besuchen 9 verschiedene Schulen. Alle sind in einer anderen Situation und haben andere Bedürfnisse. Es gibt kein bestimmtes Vorgehensschema. Dieses Jahr ist extrem. Es gibt Jahre, in denen es einheitlicher läuft.


STV-Stafette |

Fotos: Peter Friedli

Umkehrschluss: Was schätzt Du an Deiner Arbeit, was bereitet Freude?

Sie ist mega spannend und vielseitig. Die Abwechslung finde ich ‹cool›. Ich habe das Gefühl, etwas zu tun, das Wirkung hat. Ich unterstütze dort, wo es nötig ist. In der Anfangsphase, beim Wechsel nach Magglingen, gibt es sehr viel zu tun. Danach werden die Athleten selbstständiger, ich kann sie mehr ‹abgeben›. Wie gehst Du mit Athletinnen und Athleten um, wenn ihnen mal die nötige Motivation fehlt – kommt dies vor?

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der Kinder. Dies ist zum Glück nicht so kompliziert: Unsere Kinder gehen beide ins Jugendturnen im Dorf. Dieses Management steht in keinem Verhältnis zu dem, was Eltern von Kaderathleten auf sich nehmen müssen. Im TV Schnottwil leitest Du das Muki/ Vaki-Turnen, was ist dabei besonders wichtig?

«Ich bewundere sie.»

Das kommt natürlich vor. Oft ist das mit Stress auf irgendeiner Ebene verbunden. Eine Verletzung, Leistungsdruck, familiäre Geschichte oder so. Ein Athlet in Magglingen hat zum Glück neben mir viele weitere Ansprechpersonen, auf die er zugehen kann. Ich versuche jeweils herauszufinden, wo es harzt und suche nach einer Lösung, die den Stress verkleinert und zur Balance führt. Wird in gemeinsamen Gesprächen auch über das/ein Leben nach dem Spitzensport gesprochen?

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Wichtig ist, dass sich die Kinder von klein auf mit Freude bewegen und dies hoffentlich zeitlebens in Form weiterführen, egal in welchen Sportarten. Es freut mich natürlich auch, wenn ein Kind nach dem Muki/Vaki mit ‹Kitu› und anschliessend mit ‹Jutu› weitermacht im TV Schnottwil. Der Mann Natikader-Trainer, die Frau Athletenbetreuerin. Sind da Interessenkonflikte nicht vorprogrammiert?

«Ein Koordinations-‹Job›.»

Beim Übertritt nach Magglingen und Schulwechseln stellt sich immer die Frage nach dem ‹Danach›, um Weichen für die zukünftige berufliche Laufbahn zu stellen. Wer in Magglingen ist, weiss, dass die Sportkarriere später nicht nachgeholt werden kann. Die Ausbildung hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert. Der STV hält den Athleten generell dazu an, nebst dem Training etwas für den ‹Bildungsrucksack› zu tun und unterstützt das auch finanziell. An den Jahresgesprächen wird jeweils über einen ‹Plan B› gesprochen. Eine Verletzung kann schliesslich eine Karriere von heute auf morgen beenden. Niemand will dann vor dem Nichts stehen. Da die Athleten voll auf den Sport fokussiert sind, bleibt wenig Raum für ernsthafte Gedanken. Vielleicht ist das auch gut so. Für mich persönlich ist es ein grosses Thema, wenn es Anzeichen für ein Ende in Magglingen gibt. Die Rücktritte und der Übergang in das ‹andere› Leben sind meist eine Herausforderung für das gesamte Umfeld. Dies ist jeweils auch mit entsprechenden Emotionen verbunden. Ungeplante Rücktritte sind tendenziell schwieriger. Eine Neuorientierung ist für jeden eine Herausforderung, nicht nur für die Spitzensportlerinnen und -sportler, sondern für uns alle.

Ich sehe uns da eher als Team. Seine Sicht hilft mir bei meiner Arbeit, wie auch umgekehrt. Es gibt schon Diskussionen, keine groben Sachen aber bis jetzt zum Glück. Unser Problem ist eher, nicht immer übers Turnen zu sprechen.

Sandra Heeb, vervollständige zum Schluss bitte noch folgende Sätze: Wenn ich nicht Athleten betreue oder in der Turnhalle stehe, …

… dann bewege ich mich gerne draussen. Ich sitze vielleicht auf dem Velo oder bin mit den Kindern unterwegs. Das Erste, was ich suche, wenn ich Zeit habe, ist Bewegung. Die Charakteren der STV-Spitzensportler sind / beurteile ich als …

… vielseitig, angenehm und spannend. Ich bewundere sie für das, was sie machen und auf sich nehmen. Von den STV-Kaderathleten kann auch ich profitieren …

… indem ich viele Inputs bekomme: Fokussiert sein, Zielstrebigkeit und Ehrgeiz. Interview: Muriel Müller

Welche Tipps hast Du auf Lager, welches Vorgehen schlägst Du jeweils vor?

Solange noch nichts entschieden ist, lautet meine Devise: ‹Step by step› und den Weg einschlagen, der am meisten Möglichkeiten offenhält. Wenn es konkreter wird, versuche ich zu sensibilisieren und mich mit den bevorstehenden Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Ich verweise auf Berufsberater, Dienstleistungen von Swiss Olympic, helfe Übergangslösungen oder Möglichkeiten im eigenen Kanton zu suchen. Ich versuche, die Athleten auch im Nachhinein zu betreuen, soweit dies für mich geht. Häufig sind aber dann die Eltern näher dran. Da merke ich jeweils, dass mein Netzwerk nicht mehr ausreicht. Weg von Deiner Arbeit, zu Dir als Person. Bist Du im Privatbereich auch eher die Vermittlerin? Wenn ja, in welchen Situationen?

Da ich eine Familie mit zwei Kindern habe, bin ich das automatisch. Ich beschäftige mich mit der Schule, Freunden und manage die Freizeit

Stabübergabe an … Die Athletenbetreuerin Sandra Heeb übergibt den Stafetten-Stab an den/die technische Leiter/-in des Turnfest-Siegers Frauen/Männer am Solothurner Kantonalturnfest 2018 in Obergösgen. Die sportbegeisterte Ostschweizerin Heeb möchte von dieser/diesem wissen, welchen Stellenwert Turnfeste für ihren/ seinen Verein haben, wie die Vorbereitungen ablaufen und wie die Philosophie ihrer/seiner Riege lautet.


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| Schlusspunkt / Impressum

Illustration: Janine Manns

Der GYMliveSchlusspunkt: Weris, Schiris und Karis werten immer fair und sachlich. Blöd nur, wenn das Augenmerk plötzlich auf der falschen «Sache» liegt.

Impressum GYMlive ist das Magazin des Schweizerischen Turnverbandes STV mit spannenden Infos und Geschichten über das Verbandsgeschehen sowie Mitteilungen vom Eidgenössischen Nationalturnverband (ENV). Das Turnmagazin erscheint in Deutsch, Französisch und Italienisch. Herausgeber Schweizerischer Turnverband (STV) Jahrgang 2018: 161. Jahrgang Ausgaben GYMlive erscheint sechsmal pro Jahr. Beglaubigte Auflage Gesamtauflage 110 233 (d/93 037, f/14 379, i/2817) Abonnementspreise GYMlive 30 Franken/Jahr. – (Einzelnummer: Fr. 6.–) Redaktion Ausgabe deutsch GYMlive, Postfach, 5001 Aarau Telefon: 062 837 82 00, Fax: 062 824 14 01 E-Mail: red-aarau@stv-fsg.ch, www.stv-fsg.ch Redaktoren Peter Friedli (Chefredaktor, fri., E-Mail: peter.friedli@stv-fsg.ch) Alexandra Herzog-Vetsch (Redaktorin, ahv, E-Mail: alexandra.herzog@stv-fsg.ch) Sekretariat/Fotoarchiv Ursula Ulrich (Sekretariat, E-Mail: ursula.ulrich@stv-fsg.ch) Thomas Ditzler (Fotoarchiv, thomas.ditzler@stv-fsg.ch)

Vorschau auf GYMlive 4/2018 Die Ausgabe 4/2018 erscheint am Donnerstag, 2. August 2018 (Redaktionsschluss, 3. Juli 2018) mit folgendem Inhalt:

Foto: Peter Friedli

Titelgeschichte: Turnfestsommer 2018 – fünf Kantonal- und viele Regionalturnfeste Wohltuende Konstanten im STV-Land? Ja, diese gibt es. Es gibt Dinge im Schweizerischen Turnverband, die verändern sich nicht so schnell, haben Kontinuität und bilden diese wohltuende Konstante. Sie passieren seit Jahrzehnten im Juni: die Kantonal- und Regionalturnfeste, verteilt über die Schweiz. Das ist im Juni 2018 nicht anders. GYMlive besucht das Kantonalturnfest Luzern, Ob- und Nidwalden (Hochdorf), das «Fête romande de gymnastique» (Lausanne), das Solothurner Kantonalturnfest (Obergösgen), das Schwyzer Kantonalturnfest (Buttikon) sowie das Thurgauer Kantonalturnfest (Romanshorn), um darüber zu berichten. Das STV-Magazin liefert aber auch Fakten von den Regionalturnfesten (s. GYMlive 2 und 3/2018, Seiten 32/33 respektive 30/31). Dabei interessiert, neben den Turnfestsieger-Vereinen, diese eine Frage brennend: Wo gab es die günstigste Turnfest-Bratwurst mit Brot und wie war das Wetter?

Aktuell Turnfestsommer 2018; 50. Nissen-Cup; 11. EuroGym; SM Kutu (Nachwuchs). Das Thema Elf Monate vor dem ETF 2019 in Aarau – auf Spurensuche.

Gestaltung/Produktion ZT Medien AG ztprint | Der Printbereich, Regula Kobel, Henzmannstrasse 20, 4800 Zofingen, E-Mail: regula.kobel@ztmedien.ch Druck/Versand ZT Medien AG ztprint | Der Printbereich Henzmannstrasse 20, 4800 Zofingen,www.ztprint.ch Abonnemente Schweizerischer Turnverband, Postfach, 5001 Aarau, Telefon: 062 837 82 36, Fax: 062 824 14 01, E-Mail: red-aarau@stv-fsg.ch, www.stv-fsg.ch Inserate ZT Medien AG Natalie Fröhlich, Henzmannstrasse 20, 4800 Zofingen Telefon: 062 745 94 85, E-Mail: gymlive@ztmedien.ch STV Zentralpräsident: Erwin Grossenbacher, Im Grünen 4, 6206 Neuenkirch E-Mail: erwin.grossenbacher@stv-fsg.ch

Spezial Ernährung – ein Dauerbrenner.

GYMlive-Ausgaben 2018

Vorschau WM RG; 6. Golden-Age-Festival; SM/SMM Kutu; SMV Aktive; LMM-Final; SM Gym/E ZZ; Spiel, KB NL-A/BSaisonende 2018, FB-Schlussrunde; SM Natu/SM Stein; Gym’n’Move (Congrès FSG); H-VLK; STVV-Tagung.

Erscheinungsdaten und Beilagen Nummer 1 Redaktionsschluss 23. Januar Erscheinen 22. Februar Beilagen 2018 STV-Kursplan 2/2018* Nummer 4 Redaktionsschluss 3. Juli Erscheinen 2. August Beilagen 2018

GYMlive-Dauerbrenner • Serien: «Rendez-vous», «Kursbesuch» und «STV-Stafette» • Leute/O-Töne • Leser/-innen-Forum, Leser/-innen-Foto

2 20. März 19. April

3 15. Mai 14. Juni STV-Kursplan 3/2018* 5 6 11. September 13. November 11. Oktober 13. Dezember STV-Kursplan 1/2019* * Der STV-Kursplan-Beihefter geht an alle GYMlive-Empfänger/-innen (d/f).

Geschäftsstelle Öffnungszeiten Die STV-Geschäftsstelle steht für Informationen und Auskünfte wie folgt zur Verfügung:

Redaktionsschluss vom GYMlive 5/2018: Dienstag, 11. September 2018.

Telefon Telefax Verkauf Adress-Hotline

062 837 82 00 062 824 14 01 062 837 82 00 062 837 82 36

Montag–Donnerstag Freitag

8.00 bis 12.00 und 13.30 bis 17.00 Uhr 8.00 bis 12.00 und 13.30 bis 16.00 Uhr

Internet E-Mail

www.stv-fsg.ch stv@stv-fsg.ch


Schweizerischer Turnverband Fédération suisse de gymnastique Federazione svizzera di ginnastica

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