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E I N E P U B L I K AT I O N V O N S M A R T M E D I A

APR 20

WIRTSCHAFTSRATGEBER R

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CHANCEN IN DER KRISE

Digitalisierung W

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IT

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Austausch trotz Social Distancing ER

I EI SE NFO N E R M AT I O N

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Homeoffice Die Krise als Chance

Intelligente Logistik Menschen als Kontrolleure

Interview

RUEDI NOSER

Der Unternehmer und FDP-Ständerat des Kantons Zürich über die Relevanz einer digitalisierten und flexiblen Wirtschaft sowie die Zeit nach der Coronakrise. Lesen Sie mehr auf www.fokus.swiss

Volles Potenzial im Home-Office: mit Microsoft Teams effizient arbeiten und Kosten sparen


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EDITORIAL

WWW.FOKUS.SWISS LESEN SIE MEHR... 04 Digitalisierung 12 Interview: Ruedi Noser 14

Logistik

16 Künstliche Intelligenz 18

Manpower

20

Swissmade

FOKUS WIRTSCHAFTSRATGEBER. PROJEKTLEITER: Alix Seidel, Angelo Schafer

Wenn es statt Plan B nur Plan A gibt

COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG: Miriam Dibsdale TEXT:

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on einem Tag auf den anderen steht alles Kopf: Homeoffice statt Büro, Social Distancing statt Zusammensein mit nahestehenden Menschen. Das Coronavirus bringt zweifellos eine Krisensituation einer vollkommen ungewohnten Dimension mit sich. In solchen Situationen fallen gewohnte Standards weg, vieles wird infrage gestellt: Ziele, Arbeitsstrategien und -prozesse und die Aufgabenverteilung sind nur einige Beispiele. Kurz: Alles Bekannte ist ausser Kraft gesetzt. Folglich fehlen Stabilität und Orientierung, so dass Führung massiv an Gewicht gewinnt. Wenn Strategien, Strukturen und gewohnte Prozesse nicht mehr greifen, sind Führungskräfte gefragt. Zudem gilt es, Prioritäten neu zu definieren und die Zusammenarbeit neu zu koordinieren. Zentral sind neben Management jedoch vor allem die Leadershipaufgaben von Führungskräften, d.h. ihre emotionalen Themen. Des Weiteren kommen in einer solchen Krise auch viele Emotionen zum Tragen: Engagement seitens aller Beteiligten ist jetzt unverzichtbar, gleichzeitig treten aber viele Störfaktoren auf – ausgelöst durch Ängste und Verunsicherung. Führungskräfte werden jetzt zum Fels in der Brandung, da sie Sicherheit und Zuversicht ausstrahlen und -üben müssen. Negative Emotionen müssen abgebaut werden. Zugleich wartet die Herausforderung, Mitarbeitende aufzubauen und sie zu mobilisieren. Prioritäten und Schwerpunkte klar zu setzen ist dabei das A und O. Für viele Unternehmen stellt auch das Homeoffice ganz klar eine neue Herausforderung dar, besonders, wenn das vorher nicht eingespielt war. Doch genau jetzt wird verlangt, dass das auf Knopfdruck funktioniert. Klar, dass Homeoffice zur Hürde wird – für jeden Einzelnen, aber auch für die Führungskraft oder die Zusammenarbeit generell. Wichtig ist, die Krise nicht nur negativ, sondern auch als Chance zu sehen. Wenn das Homeoffice beispielsweise nicht auf Anhieb klappt, wird auch Toleranz dafür gefördert. Folglich ist es auch eine Phase, in der man viel lernen und für später viel mitnehmen kann – sowohl in fachlicher als auch in zwischenmenschlicher Hinsicht. Ich hoffe, dass viele Führungskräfte und Teams diese Chancen wahrnehmen, auch wenn die Zeit herausfordernd ist und das Lernen zunächst nicht freiwillig erfolgt.

Zentral sind dabei jedoch zwei Dinge: erstens sollten Führungskräfte darauf hinwirken, dass die Erfahrungen in der Krise positiv erlebt werden. Und hier gibt es viele Ansatzpunkte wie beispielsweise die gemeinsame Bewältigung der Herausforderungen, die digitale Transformation, aber auch ein gesteigerter Pragmatismus und Zusammenhalt in dieser besonderen Zeit. Zweitens wird es wichtig sein, die Change- und Lernerfahrungen aus der Krise anschliessend in die Kultur zu verankern. In der Praxis ist zu beobachten, dass viele Unternehmen jetzt riesige Sprünge in Sachen Digitalisierung und New Work machen – neue Tools werden ausprobiert und eingeführt, auch virtuelles Arbeiten stellt in dieser Ausprägung einen neuen Meilenstein für zahlreiche Unternehmen dar. Damit diese Veränderungen Teil einer New Work Transformation werden, müssen sie jedoch fester Bestandteil der Kultur und vor allem der gelebten Führungsmuster werden. In dieser Ausnahmesituation sieht man deutlich welche Potenziale bei den Mitarbeitern vorhanden sind. Die Energie ist in vielen Unternehmen freigesetzt und es wird dynamischer und engagierter gearbeitet als in weniger bewegten Zeiten. Und es wird sichtbarer, was in der Mannschaft steckt: Was können wir erreichen? Wie können wir zusammenhalten? Und Führungskräften wird in dieser Zeit umso bewusster, wie stark sie sich auf ihre Mitarbeitenden verlassen können. Genau diese positiven Grenzerfahrungen und die Stärkung von Vertrauen und Zusammenhalt sind jetzt jedem Unternehmensteam zu wünschen. In der Realität ist dies jedoch nicht selbstverständlich. Im Gegenteil, genauso verbreitet sind negative Erfahrungen – viele Menschen fühlen sich überfordert und trotz einer Überkommunikation eher einsam oder isoliert. Auch der steigende wirtschaftliche Druck und die sich ankündigende Wirtschaftskrise tragen zu Verunsicherung und Angst bei. Es gehört dementsprechend auch zur Führungsverantwortung nicht nur die Chancen der Krise mit dem Team anzupacken, sondern auch Negativeffekte wie Überforderung, Überhitzung der Mannschaft oder die Gefahr, einzelne abzuhängen aktiv anzugehen. Dafür ist es wesentlich, dass Führungskräfte emotionalen Faktoren eine grossen Stellenwert bei der Krisenbewältigung

Dominic Meier, Fatima Di Pane, Mohan Mani, Lars Meier, Flavia Ulrich TITELBILD: zVg LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: Tages-Anzeiger, April 2020 DRUCKEREI:

Heike Bruch Professorin für Leadership und Leiterin Institut für Führung & Personalmanagement der Universität St. Gallen

DZZ Druckzentrum AG

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einräumen. Ferner ist entscheidend, dass gerade in der Zeit, wo virtuelle Arbeit bei vielen dominiert, Führungskräfte sich nicht nur auf ihr Bauchgefühl verlassen, sondern viel aktiver herausfinden, wie es den Menschen geht. Sei es durch Pulse-checks, Nutzung von Change Agents, die regelmässig über die Stimmung berichten oder viel häufigere Kommunikationsanlässe, bei denen explizit auf die Agenda gesetzt wird «wie geht es uns». In dieser Zeit sind Führungskräfte noch mehr als sonst als Leader und «Change Maker» gefragt.

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Viel Spass beim Lesen!

Das Übertragen der Change-Erkenntnisse auf die Zeit nach der Krise beinhaltet enormes Potenzial. Die Chancen für Change waren kaum je grösser. Denn es gibt derzeit schlicht keine Alternative, als Menschen zu empowern, Vertrauen und auf das kreative Engagement der Mitarbeitenden zu zählen: Es gibt nur Plan A und keinen Plan B. Dafür ist jedoch nicht nur wichtig, dass sich Führungskräfte auf ihre Teams verlassen, sondern umgekehrt auch, dass diese sich auf eine Führung verlassen können, die lernt, Verantwortung übernimmt und die Zukunft aktiv gestaltet. Insbesondere Führungskräfte sollten jetzt darauf hinwirken, dass die Change-Erfahrungen, der neue Umgang mit Digitalisierung und die innovative Zusammenarbeit positiv geprägt werden. Wir sind so innovativ wie nie zuvor, und dieses Potenzial müssen wir nutzen. Für jetzt und die Kulturtransformation daran. Es ist eine aussergewöhnliche Verantwortung, da die Chance so gross ist. TEXT HEIKE BRUCH

Alix Seidel Project Manager

Angelo Schafer Project Manager

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ZURICHNETGROUP AG BRANDREPORT

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Digital erfolgreich dank exzellenter Beratung Mit dem technologischen Fortschritt mithalten zu können, gestaltet sich oftmals schwierig. Mithilfe einer massgeschneiderten Beratung und individuellen IT-Lösungen können sich Unternehmen jedoch up-do-date halten und die Möglichkeiten der Digitalisierung optimal für sich nutzen.

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n der aktuellen Situation benötigen Unternehmen Lösungen für flexibles und ortsunabhängiges Arbeiten. Dazu braucht es den Willen, umzudenken, aber auch die passende Technologie. Und dieser Wandel geschieht meist nicht von heute auf morgen: Um zum «Modern Workplace» zu gelangen, braucht es oftmals Zeit und fachliche Begleitung. Optimierungspotenzial erkennen Aufgrund der verlangsamten Wirtschaftslage können Unternehmen zurzeit Aufgaben nachgehen, die im üblichen Tagesgeschäft zu kurz kommen. Dabei lohnt es sich vor allem, die eigene IT-Infrastruktur genauer unter die Lupe zu nehmen. Gerade in Zeiten, wo vermehrt auf OnlineMeetings und Collaboration-Tools gesetzt wird, muss man sich fragen: Kommunizieren wir intern und extern effizient? Und welche Instrumente der Digitalisierung könnten uns dabei helfen, professioneller unterwegs zu sein? Es gilt, bewusst die eigenen und teamübergreifenden Arbeitsweisen im Unternehmen zu analysieren und evaluieren, was gut läuft und wo noch Verbesserungsbedarf besteht. Effizienter und motivierter arbeiten Papierlastig zu arbeiten ist nicht mehr zeitgemäss. Modernes Arbeiten zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass wichtige und oft benötigte Dokumente und Daten digital verfügbar sind – und das immer und überall auf verschiedenen Geräten. Neue Kommunikations- und Arbeitsmethoden dank Cloudlösungen führen zu mehr Selbstorganisation und Agilität und verlangen von den einzelnen Mitarbeitenden gleichzeitig mehr Selbstverantwortung. Das fördert die Motivation und das Selbstbewusstsein und führt im Endeffekt zu besseren Teamresultaten und einer engagierten Arbeitshaltung.

Ein digitaler Arbeitsplatz gibt Raum, um seine Prioritäten besser zu verfolgen. Jedoch profitieren Unternehmen vor allem davon, wenn sie auf sich zugeschnittene Lösungen in den Arbeitsalltag integrieren. Nebst der mobilen Hardware ist wichtig, dass sich eine neue Lösung perfekt in das tägliche Arbeiten integriert. Dadurch reduziert sich die Bandbreite an Programmen, mit welchen man arbeitet und steigert somit die Produktivität. Immer erreichbar und flexibel zusammenarbeiten Ein weiterer Vorteil von integrierten Cloudlösungen ist das geräteunabhängige Telefonieren. In der modernen Arbeitswelt ist die Erreichbarkeit des Unternehmens für Kunden und Partner das A und O. Mit cloudbasierten Tools wie Microsoft Teams können Mitarbeitende ins klassische Festnetz telefonieren, da das App VoIP-Anrufe unterstützt und die erforderlichen Kommunikationsdienste bereitstellt. Anrufe können auf mehreren Geräten – sei es der Laptop, das Smartphone oder Tablet – angenommen, weitergeleitet und getätigt werden. Auch das Abrufen von Voicemails ist kein Problem. Das Telefonieren via

In der modernen Arbeitswelt ist die Erreichbarkeit des Unternehmens das A und O.

Microsoft Teams funktioniert auch ausserhalb des Büros und sorgt dafür, dass keine Anrufe verpasst werden. Auch bietet das Tool die Möglichkeit, Chats, Dateien und Anwendungen an einem Ort zu speichern. Diese können jederzeit bearbeitet, freigegeben und geteilt werden. So können Mitarbeitende auch ausserhalb des Büros kooperativ und effizient zusammenarbeiten. Digitales Arbeiten sicher gestalten Die zunehmende digitale Arbeitsweise bringt auch Risiken mit sich. Die Schweiz verzeichnete in den letzten Jahren eine steigende Anzahl an Cyberangriffen auf Privatpersonen und Unternehmen. Mit Ransomware oder Phishing-Mails versuchen Angreifer an wertvolle Daten und Dokumente zu gelangen. Diese verschlüsseln sie, indem sie in Netzwerke von Firmen eindringen. Lange Betriebsunterbrüche, verlorene Daten und hohe Wiederherstellungskosten können die Folge davon sein. Unternehmen müssen deshalb ihre IT-Landschaft regelmässig warten und auf dem aktuellsten Stand halten. Auch sollen Mitarbeitende im Bereich Cybersecurity geschult sein und im Umgang mit Webseiten und Maildiensten sensibilisiert werden – die Sicherheit des eigenen Arbeitsplatzes und der IT-Security des Unternehmens ist eine Voraussetzung für das digitale Arbeiten von Morgen. Klare Zugriffsberechtigungen für Personen helfen dabei, Daten und Dokumente sicher abzulegen. Mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung und regelmässigen Passwortänderungen kann zusätzlich sichergestellt werden, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf unternehmensrelevante Daten erlangen.

Dienstleistungen für das Arbeiten von Morgen Die zurichnetgroup AG ebnet ihren Kunden mit Sorglospaketen für Informatik-, Telematik- und Cloudbedürfnisse den Weg in die Zukunft des digitalen Arbeitens. Dank der Zusammenarbeit mit grossen ITProvidern wie der Swisscom und Microsoft, ermöglicht es die zurichnetgroup AG ihren Kunden, Einfachheit und Transparenz in der IT-Umgebung zu schaffen. Unternehmen können Cloudlösungen unkompliziert auf die eigenen Prozesse abstimmen und auf ihre Unternehmensgrösse skalieren. TEXT DOMINIC MEIER

Über die zurichnetgroup AG Die zurichnetgroup AG ist eines der führenden ICTDienstleistungsunternehmen für KMU mit Sitz in Zürich und Pfäffikon SZ. Durch breites Branchenwissen bietet die zurichnetgroup AG ihren Kunden individuelle Lösungen für IT-nahe Arbeitsprozesse und professionelle Telekommunikationslösungen. Mehr Informationen: www.zurichnetgroup.ch

BURCKHARDT AG BRANDREPORT

Arbeitsrechtliche Stolperfallen für KMUs Mehr als 99 Prozent aller Schweizer Unternehmen sind KMUs, also marktwirtschaftliche Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten. Durch die geringe Grösse sind diese zwar relativ überschaubar, doch arbeitsrechtliche Herausforderungen beschäftigen KMUs je länger je mehr. Gudrun Österreicher, Rechtsanwältin und Fachanwältin SAV Arbeitsrecht, über arbeitsrechtliche Stolpersteine für KMUs und wie man diese meistern kann.

KMUs sollen auf ein respektvolles und korrektes Vorgehen setzen, denn erfahrungsgemäss werden ungeschickt durchgeführte Kündigungen manchmal auch aus Frust oder Kränkung angefochten. Gudrun Österreicher Rechtsanwältin und Fachanwältin SAV Arbeitsrecht

Gudrun Österreicher, was unterscheidet KMUs noch von Grossunternehmen ausser der Grösse? Einen wesentlichen Unterschied sehe ich in der Führungsverantwortung: Während KMUs oft von Inhabern geführt werden, liegt in grösseren Unternehmen die Verantwortung fast ausschliesslich bei angestellten Führungskräften. Arbeitsrechtlich sind die Themen nicht sehr unterschiedlich. Bei der Beratung von KMUs kommen aber oft andere Aspekte als rein rechtliche mit ins Spiel. Entscheide in KMUs werden anders getroffen, wenn es um das eigene Geld geht und die Identifikation mit dem Unternehmen sehr hoch ist. In unserer Beratungsarbeit gilt es, pragmatische Vorschläge zu machen und Lösungen zu finden, die zum Unternehmen passen. Während Grossunternehmen manchmal Interesse an der gerichtlichen Klärung einer grundsätzlichen Frage haben, ist in der Beratung von KMUs unter Umständen eine kreative Einzellösung zielführender.

Ein sauberes Vertragswerk verhindert unnötige Risiken.

Mit welchen Herausforderungen sehen sich KMUs in der Praxis am meisten konfrontiert? Eine Herausforderung sind sicher die steigenden Regulierungsvorgaben. Diese spüren KMUs vor allem im Bereich des Datenschutzes, bei der Einhaltung arbeitsgesetzlicher Vorgaben oder im kollektiven Arbeitsrecht in Form von Gesamtarbeitsverträgen. Sie bringen für kleine bis mittlere Unternehmen im Vergleich zu Grossunternehmen verhältnismässig höhere Kosten mit sich. Aber hier kann man aber mit Hilfe einer guten Beratung und passenden Lösungen die regulatorischen Vorgaben sicherstellen und gleichzeitig die Kosten im Rahmen halten. Welche konkreten arbeitsrechtlichen Herausforderungen erleben Sie bei KMUs? In der Praxis immer wichtiger wird die frühzeitige Erkennung von Konflikten am Arbeitsplatz und den arbeitsrechtlichen Risiken, die daraus entstehen. Diese reichen von krankheitsbedingten Ausfällen und Mobbingvorwürfen über Anfechtungen von Entlassungen bis hin zu zermürbenden Streitigkeiten um das Arbeitszeugnis. Verschärft wird dies auch dadurch, dass wir in der Praxis eine steigende Zahl von rechtsschutzversicherten Mitarbeitenden feststellen. KMUs müssen sich bewusst sein, dass solche Arbeitnehmende dadurch unter Umständen über einen Beratungsvorsprung gegenüber dem

Unternehmen verfügen. Zudem ist die Bereitschaft zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung grösser, da die Versicherung allfällige Kosten deckt. Wie sehen die notwendigen Massnahmen aus, um mögliche Fehler zu vermeiden? Ein sauberes Vertragswerk verhindert unnötige Risiken. Wir stellen oft fest, dass Unternehmen alles Mögliche in den Arbeitsvertrag integrieren wollen und so keine einseitigen Anpassungen mehr vornehmen können, also unnötig eine nützliche Flexibilität aufgeben. Auch sichern sie dadurch oft Leistungen von Dritten zu – beispielsweise Leistungen der Krankentaggeldversicherung oder der Pensionskasse – mit der Folge, dass sie für die diese im Falle eines Ausbleibens haften! Schliesslich ist ein konsequentes Personalmanagement ebenso wichtig: Unternehmen müssen vollständige Personaldossiers führen und regelmässig Mitarbeitergespräche einplanen. KMUs sollen auf ein respektvolles und korrektes Vorgehen setzen, denn erfahrungsgemäss werden ungeschickt durchgeführte Kündigungen manchmal auch aus Frust oder Kränkung angefochten. Dies bedeutet aber keinesfalls, dass man konfliktscheu sein muss. Wenn man vor lauter Harmoniebedürfnis Mängel nicht anspricht und dokumentiert, hat man später Schwierigkeiten, wenn eine Kündigung mit diesen Mängeln begründet werden soll.

Welche Ratschläge würden Sie Führungskräften in Bezug auf das Arbeitsrecht mit auf den Weg geben? Generell gilt: Agieren statt reagieren. Eine anwaltliche Beratung sollte nicht erst dann in Anspruch genommen werden, wenn die Vorladung zur Verhandlung bereits ins Haus geflattert ist. So entstehen Abwehrkosten, die man sich mit einer frühzeitigen Intervention hätte sparen können. Bei einer Beratung geht es aber nicht nur um die Vermittlung von arbeitsrechtlichem Grundwissen – über diese verfügen viele Führungskräfte bereits oder können es sich sehr gut selber aneignen. Der Mehrwert unserer Beratung von KMUs liegt in der Einschätzung der arbeitsrechtlichen Risiken verschiedener Handlungsoptionen und im Aufzeigen eines pragmatischen, klugen Vorschlags. Hier kommt uns nebst der Kenntnis der Rechtsprechung und Lehre, letztlich unsere langjährige Erfahrung sehr zugute.

Die 2010 gegründete Anwaltskanzlei burckhardt AG beschäftigt 21 Anwälte und Steuerexperten an zwei Standorten in der Schweiz (Basel und Zürich). Mehrfach durch die Zeitschrift Bilanz als «Top-Kanzlei» ausgezeichnet, deckt burckhardt AG verschiedene Aspekte des Wirtschaftsrechts ab: Gesellschafts- und Handelsrecht, Steuerrecht, Immaterialgüter- und Haftpflichtrecht, Arbeitsrecht, Finanzierungstransaktionen sowie Prozessführung. Zudem berät burckhardt AG Unternehmen auch bei erbrechtlichen und notariellen Fragen. Weitere Informationen: www.burckhardtlaw.com


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DIGITALISIERUNG

WWW.FOKUS.SWISS

Effizientes digitales Arbeiten während der Coronapandemie Das derzeit omnipräsente Homeoffice stellt Arbeitgeber und -nehmende vor zahlreiche Herausforderungen – auch digitaler Art. Welche tragende Rolle die Digitalisierung in Zeiten der Coronapandemie spielt und was die Arbeit erleichtert. TEXT LARS MEIER

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nabhängig von der Coronapandemie nimmt die Digitalisierung einen immer grösseren Stellenwert in unserem Leben ein. Dieser Wandel geschah ohne Übergangsphase: Wir konsumieren, arbeiten und pflegen unsere sozialen Kontakte online – so, als hätten wir es schon immer so getan. Sternstunde des Homeoffice Damit Unternehmen während der aktuellen Ausnahmesituation weiterhin funktionieren können, erlebt das Homeoffice zurzeit eine Art Sternstunde. Alles, was man dazu braucht, ist einen Computer und gegebenenfalls ein Telefon. Doch es gilt in diesem Zusammenhang noch eine zentrale Herausforderung zu bewältigen: Allein durch ein mobiles Gerät, einen Webservice oder ein Softwarepaket können KMU noch nicht standortübergreifend und sicher arbeiten. Doch gerade jetzt, wo sich Mitarbeitende und Kunden nicht physisch treffen dürfen, sind Lösungen diesbezüglich gefragter denn je. Digitale Lösungen erleichtern den Arbeitsalltag Doch woraus bestehen diese Lösungen? In einem ersten Schritt bedingt es in jedem Fall eine komplette Anpassung der IT-Infrastruktur des Unternehmens, damit die Mitarbeitenden auf die notwendigen virtuellen Arbeitsplätze zugreifen können. Anschliessend können die Mitarbeiter von überall aus arbeiten, zudem sind sie nicht nur

auf ein einzelnes Gerät angewiesen. Nebst dem Computer kann man in solchen Fällen beispielsweise auch mit dem Laptop arbeiten. Ein persönlicher Account sorgt für den Zugriff der eigenen Daten auf dem virtuellen Arbeitsplatz. Die daraus resultierenden Vorteile liegen auf der Hand: Flexibles Arbeiten, Reduktion der Kosten für Hardware sowie eine hohe Datensicherheit. Austausch trotz Social Distancing Um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten, ist Social Distancing zurzeit das A und O. Unternehmen stellt dies vor weitere Herausforderungen – was ist, wenn wichtige Teamentscheidungen gefällt werden müssen? Weitere Tools für Onlinemeetings sorgen in solchen Fällen für eine reibungslose Besprechung, die sich kaum von einem Treffen vor Ort unterscheidet. Längst stellen Videokonferenzen für Gruppen im zweistelligen Bereich kein Problem mehr dar, und auch bezüglich Privatsphäre und Sicherheit muss man sich keine Sorgen mehr machen: Oftmals sind eine benutzerdefinierte URL sowie ein Passwort erforderlich, um an dem virtuellen Treffen teilzunehmen. Bei Lösungen dieser Art können sowohl Geld als auch Zeit aufgrund der entfallenden Anreise eingespart werden, zudem freut sich auch die Umwelt am reduzierten Gebrauch von Verkehrsmitteln.

Expansion in der virtuellen Welt Doch nicht alle Arbeitnehmenden können ohne Weiteres auf Homeoffice umschalten. Auch für sie hält die Digitalisierung weitere Chancen und Herausforderungen zugleich bereit: Digitale Präsenz im Internet durch Tools wie Online-Shops, soziale Netzwerke, Blogs und Corporate Pages gewinnen jetzt an Relevanz. Dies erhöht die Sichtbarkeit des Unternehmens und der Vertriebskanäle. So können beispielsweise Restaurants ihre Angebote über diverse Onlineplattformen offerieren und so weiterhin Umsatz generieren. Die ungewohnt viele freie Zeit investiert man folglich optimalerweise in das Platzieren der Angebote in der virtuellen Welt. Veränderung der Kundenansprüche Im Zuge der Digitalisierung haben sich auch die Kundenansprüche gewandelt. Die Erwartung wächst, nahezu rund um die Uhr ein Unternehmen kontaktieren zu können – sei es per Mail oder telefonisch. Kunden spielt es dabei keine Rolle, ob der verantwortliche Mitarbeitende im Büro oder im Homeoffice arbeitet; sie wünschen sich eine schnelle Antwort und ein promptes Annehmen des Anliegens. Dies erfordert von Seiten des Unternehmens eine effiziente Koordination sowohl im Unternehmen ganzheitlich als auch bei jedem Mitarbeitenden persönlich. Auch hier können digitale Lösungen eine tragende Rolle spielen: Anwendungen

für E-Mail-Hosting sorgen beispielsweise für eine sichere und reibungslose Abwicklung des geschäftlichen E-Mail-Verkehrs, speziell entwickelte Mailfilter verhindern weiterhin Phishing und Spam und sorgen so für mehr Sicherheit und Effizienz. Das Setzen auf digitale Lösungen zahlt sich aus: Unternehmen erhöhen damit nachweislich sowohl ihren Umsatz als auch die Loyalität und Kundenbindung. Die Zeit nach Corona Die Coronapandemie prägt uns in jeglicher Hinsicht und formt unser Handeln und Denken – besonders in beruflicher Hinsicht. Die Arbeitswelt wird nach dieser Zeit eine andere sein. Denn die Krise lehrt uns eine wichtige Lektion: Das Arbeiten über das Internet ist unentbehrlich für die Fortführung der Geschäftstätigkeiten, genauso wie die digitale Vernetzung an sich. Und auch wenn wir in einer vermeintlich unendlich weit entfernten Zukunft wieder gewohnt dem beruflichen und privaten Alltag nachgehen können, wird sich dieses Bewusstsein fest in uns verankert haben. Und wer weiss, wie viele Unternehmen diese neuen digitalen Lösungen gleich beibehalten werden? Von zuhause aus arbeiten, um den Morgenverkehr zu entgehen, Zeit zu sparen oder sogar um produktiver zu sein, da zuhause weniger Ablenkung vorherrscht als im Grossraumbüro – die Digitalisierung macht’s möglich.

BRANDREPORT EUROPA3000

Höchste Zeit für die digitale Transformation!

D

ie Welt mit all Ihren Unternehmen ist einem stetigen Wandel unterworfen. Die Wirtschaftskrise aufgrund der Coronapandemie hat diese These nochmals bewiesen und gezeigt, dass die Digitalisierung unerlässlich ist. Bereits der Naturforscher Charles Darwin hatte dies im 19. Jahrhundert erkannt: «Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.» Als Schweizer ERP-Hersteller mit der entsprechenden Softwarelösung namens europa3000, bietet er bereits seit über 30 Jahren Lösungen für Schweizer KMU in diversen Branchen an. Unter dem Motto «ERP-einfach-digital» schreitet europa3000 mobil in der Digitalisierung voran. Die Pandemie lässt sich als Chance nutzen und nicht nur als eine unüberbrückbare Hürde. Die Digitalisierung ermöglicht es, Geschäftsprozesse effizient und durchgängig zu automatisieren. Gemeinsam geht europa3000 mit seinen Kunden den Weg in die digitale Transformation.

Es gibt viele Möglichkeiten, bei der Digitalisierung anzusetzen. Ein wichtiger Faktor der Digitalisierung ist, dass Informationen für die Mitarbeiter dort vorhanden sind, wo sie benötigt werden. Gerade für Serviceunternehmen,

bei welchen die Techniker im Feldeinsatz sind, ist dazu eine mobile Lösung (APP) unerlässlich. Die europa3000 Servicemanager-App ist eine effiziente, mobile Lösung, welche den Mitarbeitern die Arbeit erleichtert. Die Servicemanager-App bietet dem Techniker von der Einsatzplanung, Einsatzdurchführung bis zur Rapporterstellung alle notwendigen Prozesse eines Serviceunternehmens an. Die App bezieht und liefert seine Daten direkt über standardisierte Webservices von und in das europa3000 ERP. Im ERP kann der anschliessende Rechnungsversand ebenfalls papierlos und automatisiert per E-Mail oder als eBill erfolgen. Mit der Einführung der QR-Rechnung per 30.06.2020 und der damit verbundenen Harmonisierung der sieben Einzahlungsscheine auf einen Standard (QR-Code), ist dieser Prozess gleichzeitig auf den neuesten Standards. Lassen Sie sich noch heute beraten, wie Sie den Weg aus der Krise gestärkt und digital schaffen. Gerne stehen wir Ihnen zur Verfügung. www.europa3000.ch


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VIRTUALTEC SOLUTIONS AG BRANDREPORT

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Ohne Cloud kein digitales Geschäft Cloudlösungen wurden in vielen Unternehmen aufgrund von Vorbehalten und Ängsten lange umgangen. Doch die zunehmende Digitalisierung und die positiven Erfahrungen mit der Cloud zeigen, dass mittlerweile kein Weg mehr daran vorbei führt. Die VirtualTec Solutions AG hilft mit Ihren Cloudlösungen Unternehmen dabei, sicher und effektiv zu arbeiten.

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ange Zeit gab es viele Unsicherheiten und Vorbehalte gegenüber der Cloud, sodass sich viele Unternehmen zunächst für eine Inhouse-Virtualisierung entschieden. Diese Virtualisierung ermöglichte es ihnen, vorhandene Ressourcen besser auszunutzen, jedoch blieb das alte Muster unverändert: Ein Server wurde gekauft, mehrere Jahre mit der benötigten Software betrieben und nach einiger Zeit durch einen leistungsfähigeren Server erneuert. Auf die Cloud aufspringen «Die Datenhaltung muss aus Sicherheitsgründen unbedingt Inhouse erfolgen» – solche Begründungen verhinderten bisher den Schritt, sich in die Cloud zu wagen. Inzwischen hat sich aber gezeigt, dass wichtige und vertrauliche Firmendaten von KMU ohne eine interne IT-Abteilung im Rechenzentrum besser geschützt sind, als im hauseigenen Serverraum.

Weg in die Cloud wagte und seine Mitarbeiter im Homeoffice weiter beschäftigen konnte, war dafür dankbar. Es dreht sich nicht mehr um die Frage, ob man in die Cloud geht, sondern wann. Denn wenn Unternehmen das volle Potenzial der Digitalisierung nutzen wollen, um ihre Produktivität zu steigern und nicht hinter den Wettbewerbern zurückzubleiben, dann führt kein Weg an der Cloud vorbei. Profitieren Sie von den Vorteilen Die VirtualTec Solutions AG ermöglicht Unternehmen und deren Mitarbeitenden mobiles, sicheres und vernetztes Arbeiten mit ihrer Komplettlösung CloudDesk – dem virtuellen Arbeitsplatz. Die Firmendaten befinden sich dabei auf zentralen Servern in gut geschützten Schweizer Rechenzentren mit Tier-4-Architektur. Die

virtualisierte Umgebung verfügt über die neueste AntiViren-Software und die aktuellsten Sicherheits-Patches. Zudem werden die Daten täglich gesichert. Durch die Zentralisierung werden die Arbeitsplätze nebst Anwendungen hochverfügbar bereitgestellt.

die Hardware und verringern den finanziellen Aufwand für die Bereitstellung von Ressourcen, der Wartung und Pflege der Umgebung. Und für alle, die ihre Daten gerne im Haus haben möchten, gibt es bei der VirtualTec Solutions AG ausserdem die Option «Backup to Home».

Arbeiten ist überall möglich, ob zuhause oder unterwegs. Durch die zeitliche und räumliche Unabhängigkeit der Kommunikation und dem Austausch von Daten wird die Produktivität der Mitarbeitenden erhöht. Damit können Unternehmen schneller auf veränderte Geschäftsprozesse reagieren. Zudem lassen sich neue Arbeitsabläufe schnell und einfach integrieren sowie neue virtuelle Server, Lizenzen oder Mitarbeitende einbinden. Unternehmen reduzieren dadurch die Kosten für

Informatik ist Herzenssache Als optimaler Cloud-Service-Partner bietet die VirtualTec Solutions AG den Unternehmen «Ready to Use»Lösungen aus ausschliesslich Schweizer Rechenzentren mit Tier-4-Architektur an, denn sie folgen dem Leitsatz: «Unsere Cloud Services sind unsere Lebensader». Als Service-Provider mit eigenen AS- und IP-Netzen profitiert die VirtualTec Solutions AG von redundanten Anbindungen an globale Carrier und bewirtschaftet ihren eigenen Backbone. Um als Full-Service-Anbieter sämtliche Kundenwünsche erfüllen zu können, wird eng mit langjährigen Partnern zusammengearbeitet und auf bewährte Lieferanten vertraut.

Weiterhin wird gerne argumentiert, dass extern angesiedelte Cloudlösungen laufende Kosten verursachen, während das Unternehmen eigene Hardware und Software nur einmalig anschaffen muss. Auf den ersten Blick mag das stimmen, dabei werden jedoch häufig die Wartungs-, Betriebs- und Instandhaltungskosten der eigenen IT-Infrastruktur ausser Acht gelassen. Diese beinhalten neben laufenden Personalkosten, den Stromkosten für den Betrieb eigener Server, der Klimatisierung und den Raumkosten noch weitere variable Ausgaben.

Über die VirtualTec Solutions AG Die VirtualTec Solutions AG wurde 2008 von Hannes Widmer zusammen mit Markus Wild gegründet. Mithilfe von Cloud Solutions, Managed Hosting und weiteren Dienstleistungen werden Unternehmen unterstützt und in die gewünschte Richtung gelenkt. Und dabei darf nicht vergessen werden: Informatik ist hier Herzenssache!

Ebenfalls brachten manche Unternehmen die Entgegnung, dass mobile Arbeitsplätze oder gar die Arbeit im Homeoffice der Produktivität der Mitarbeiter schaden. In den vergangenen Wochen zeigte sich jedoch, dass dies keineswegs der Fall ist. Jedes Unternehmen, welches bereits vorher den

Mehr Informationen: www.virtualtec.ch

FRENTIX GMBH BRANDREPORT

Corona als Chance für die online Unternehmens-Academy Digitalisierung ist seit Jahren ein Buzzword der Unternehmenskultur, aber auch in Schulen und Weiterbildungsinstitutionen ist es längst kein unbekannter Begriff mehr. Warum wird die Digitalisierung von Lernprozessen und Wissensvermittlung bisher aber nicht konsequent umgesetzt? Aufgrund der aktuellen Krise musste die Umsetzung nun in Wochen, teils in Tagen erfolgen. In vielen Bereichen mit grossem Erfolg, der sich sicher auch in der Zeit danach positiv auswirken wird. Wer jetzt schnell umstellt, kann auch in Zukunft agil auf Veränderungen reagieren und den Wissenstransfer beschleunigen. der Coronakrise ist eine effiziente und effektive Einführung schwierig, da die vorhandenen Prozesse nur selten über Selbstlernen und digitale Unterstützung abgewickelt werden.

Christian Franck frentix GmbH Marketing & Vertrieb

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olgende Bereiche lassen sich identifizieren, in denen sich die Lernkultur eines Unternehmens optimal digitalisieren lässt:

• Onboarding neuer Mitarbeitenden und interne Weiterbildung • Produktschulungen und Bildungsprogramme für Kunden • Wissensaustausch und Kollaboration In allen Bereichen hat die Coronakrise die bestehenden, analogen Prozesse unterbrochen oder erschwert diese in der Abwicklung. Dabei wäre genau jetzt ein idealer Zeitpunkt, um Mitarbeitende und Kunden ortsunabhängig weiterzubilden. Der Einsatz von Digitalisierung beim Lernen benötigt zwei wesentliche Komponenten: ein solides didaktisches Konzept und die passende Software (Lernplattform). Onboarding neuer Mitarbeitender und interne Weiterbildung Bei KMU kommt es selten zur Neuanstellung von vielen neuen Mitarbeitenden, deshalb gestaltet sich die Einführung oft individuell und zeit- und kostenintensiv. Zuweilen müssen neue Mitarbeiter 1:1 begleitet werden. Während

Auch in Bezug auf die Weiterbildung von Mitarbeitenden können mit identischen Werkzeugen und Inhalten mit einer Lernplattform Fortschritte erzielt werden. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Akzeptanz und Umsetzbarkeit in vielen Themenbereichen erreicht werden kann. Lernplattformen unterstützen hier auf verschiedene Weise: • Checklisten • Präsentation von Videos • Foren für den Austausch bei der zwischen Mitarbeitenden • Wissenstests, um den Stand bei diversen Fachthemen abzufragen • Anonyme Umfragen, um die Zufriedenheit zu überprüfen • Integration fertiger SCORM-Elearning Module, die bei Standard-Themen zum Einsatz kommen und fertig eingekauft werden können. • Erstellung von Zertifikaten für Kursbesuche Wer sofort auf virtuelle Weiterbildungen umstellen muss, kann mittels virtueller Klassenräume starten. Idealerweise sind diese direkt in die Lernplattform integriert. Produktschulungen und Bildungsprogramme für Kunden Neben internen Anspruchsgruppen eröffnet sich mit einer Lernplattform auch die Möglichkeit, einen Mehrwert für die Kunden zu erzielen. Mit einem innovativen kombinierten Online-Schulungskonzept kann Kunden das fachliche Wissen vermittelt und eine aktuelle Know-how-Datenbank angeboten werden. Themen wie die korrekte Nutzung von neuen Geräten und Produkten oder die Einführung von neuen Softwarelösungen eignen sich hier gleichermassen.

Eine Lernplattform bietet dazu folgende Funktionen: • Geführter Lernpfad im Kurs • Video- und Bloginhalte • Wissensaufgaben • Wissensdatenbank in Form eines Wikis • Dateiablage für aktuelle Produktinformationen Wissensaustausch unter Mitarbeitern Eine Lernplattform versteht sich nicht als ein Werkzeug für die reine Ein-Weg-Kommunikation. Sämtliche kollaborativen Tools lassen sich auch dafür verwenden, dass sich Mitarbeitende untereinander austauschen und Wissen weitergeben. • Foren zum Austausch über Fachthemen • Einsatz von Chatnachrichten in Kursen und Gruppen • Wissenssammlung in Wikis • Bildung von Fachgruppen • Gleichzeitige Bearbeitung von Office-Dokumenten (Kollaboration, Protokolle)

Wissen vermitteln - das Credo der frentix GmbH Erkennen Sie Ihre Situation in den oben beschriebenen Szenarien wieder? Die aktuellen Herausforderungen müssen in kurzer Zeit bewältigt werden – doch die Krise kann hier als Chance für den Einstieg in das digitale Lernen wahrgenommen werden. Die Firma frentix aus Zürich unterstützt Sie gerne. Die Lernplattform OpenOlat können wir innert kürzester Zeit zur Verfügung stellen – ebenfalls mit einer integrierten swiss-hosted Lösung für Videokonferenzen & -Klassenräumen. Und damit die Lernplattform nicht leer bleibt, helfen wir sofort bei der Umsetzung von Inhalten und beraten Sie in didaktischer Hinsicht. www.openolat.com


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BRANDREPORT SIPCALL

Der Arbeitsplatz der Gegenwart – eine Retrospektive aus der Zukunft Unterschiedliche Faktoren beeinflussen unseren Arbeitsalltag. Manchmal sind sie mehr, manchmal weniger vorhersehbar. Die technologische Revolution diktiert unsere Arbeitsweise. Grassierende Viren gefährden die menschliche Gesundheit – und die Sicherheit unserer IT-Infrastruktur. Sie verlangen Vorsicht, Sorgfalt und Schutzmassnahmen wie Antivirenprogramme oder bundesrätlich verordnete Distanz.

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agen wir ein Experiment des renommierten Zukunftsforschers Matthias Horx, die «Regnose»: Im Gegensatz zur Prognose schauen wir mit dieser Technik nicht in die Zukunft, sondern von der Zukunft aus zurück in die Gegenwart. Retrospektive aus der Zukunft Stellen wir uns eine Situation im Herbst 2020 vor. Wir sitzen in der Mittagspause in einem Restaurant. Gastrobetriebe sind natürlich wieder geöffnet. Draussen gehen Menschen vorbei, es herrscht emsiges Treiben. Wie hat sich unsere Welt seither verändert? Noch vor Monaten, zu Beginn der Lockdown-Phase, standen wir unvermittelt vor der grossen Aufgabe, unsere Büros innert kürzester Zeit zu Hause einzurichten. Ergonomisch und funktional. Aber waren wir auf diese Herausforderung vorbereitet? Heilsbringer Homeoffice In den Google-Trends tauchte in dieser Zeit ein Schlagwort ganz oben auf: Homeoffice. Heilsbringer, Schutzmassnahme, die Universallösung zur Aufrechterhaltung der Wirtschaft. Doch keine Rosen ohne Dornen: Bis zur effektiven Umsetzung der behördlichen Empfehlung, die gesamte Belegschaft im Homeoffice arbeiten zu lassen, war es ein langer und steiniger Weg. Nicht wenige Unternehmen traf diese Aufgabe ex tempore. Die heisse Phase aus der Sicht eines Telefonieanbieters Auch sipcall als Anbieter professioneller BusinessTelefonie hat in dieser Phase schweizweit einen erhöhten Kommunikationsbedarf festgestellt. Die

Netzinfrastrukturen sämtlicher Schweizer Anbieter näherten sich der maximalen Auslastungsgrenze, was bei einigen Providern zu einer teilweisen Beeinträchtigung der Abdeckung oder der Sprachqualität führte. Dank einer schnellen Reaktion der Fachspezialisten konnten die Kapazitäten bei sipcall ausgebaut und die Dienstleistungen aufrechterhalten werden.

Die Telefonanlage wird längst nicht mehr nur zum Telefonieren benötigt. «Unified Communications» war plötzlich in aller Munde: endgeräte- und standortunabhängige Telefonie, Web-Conferencing, Screensharing oder interaktive Whiteboards. Viele nützliche Funktionen erleichtern den Berufsalltag, auch wenn die Kolleginnen und Kollegen nicht gegenübersitzen.

Flexibilität und Skalierbarkeit gehören bei sipcall zu den herausragenden Vorteilen im Funktionsbeschrieb einer modernen Telefonielösung. Und davon profitierten neue und bestehende Kunden, als der Bedarf quasi über Nacht sprunghaft anstieg. sipcalls Kundenberaterinnen und -berater fanden zusammen mit den Resellern und Kunden schnell und unkompliziert individuelle Lösungen, um die Erreichbarkeit zu gewährleisten.

Abschliessend nochmals eine Regnose Wenn wir im Herbst 2020 auf die ausserordentliche Situation im Frühling zurückschauen, stellen wir fest, dass die stetig wachsende Dienstleistungsbranche nun in viel höherem Ausmass auf flexible Arbeitsplatzmodelle setzt. Zahlreiche Unternehmen haben die auferlegte Auszeit dazu genutzt, die eigene Kommunikationslösung zu hinterfragen, zu verbessern und auf den veränderten Bedarf anzupassen.

Unified Communications jetzt und überall Noch im Jahr 2019 arbeitete rund ein Viertel aller schweizerischen Berufsleute mindestens einen halben Tag pro Woche von zu Hause aus. Fast die Hälfte aller Berufstätigen in der Schweiz hätte bis dahin das Potenzial gehabt, ihre Arbeit mobil zu verrichten. Standortunabhängige Telekommunikationslösungen ermöglichen unterschiedlich gestaltete Arbeitsplätze.

Das mobile Arbeiten ist in nahezu allen Branchen und auch in guten Zeiten gesellschaftsfähig geworden. Und es funktioniert. Oder beginnen Telefonkonferenzen heute immer noch so oft mit «hört ihr mich?» wie damals in der Isolationsphase? Ein Paradigmenwechsel ist spürbar. Viele Vorbehalte gegenüber der Heimarbeit liessen sich zusehends

Moderne Telekommunikationslösungen bringen Menschen und Geschäftspartner auf sicherem Weg wieder näher – auch in Zeiten gebotener Distanz.

entkräften. Mehr noch: Die Produktivität stieg sogar an und wir stellten fest, dass die Professionalität auch von zu Hause aus auf dem gewohnt hohen Niveau gehalten werden konnte. Ist es nicht ein angenehmer Gedanke, dass in der Zukunft noch viel mehr Unternehmen das mobile Arbeiten fördern und von der neugewonnenen Flexibilität profitieren als noch vor Jahresfrist? Moderne Telekommunikationslösungen bringen Menschen und Geschäftspartner auf sicherem Weg wieder näher – auch in Zeiten gebotener Distanz.

sipcall by Backbone Solutions AG Gründung: 1998 Backbone Solutions AG, 2005 Lancierung VoIP-Angebot sipcall Angebot: Professionelle Telefonie für Unternehmen und Private, Virtual PBX, SIP-Trunk, Microsoft Teams, Smartphone-App Mitarbeitende: 30 Standort: Schindellegi/SZ sipcall.ch

BRANDREPORT NETPLANS SCHWEIZ AG

Mit nachhaltigen IT-Lösungen auf Kurs bleiben In Zeiten von Covid-19 hat der Begriff Business Continuity stark an Relevanz gewonnen. Auch wenn es Schlag auf Schlag kommt, sollten sich Unternehmen weiterhin auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Dies ist vor allem dann möglich, wenn man auf moderne IT-Lösungen setzt. zu verfolgen. So kann der hohe Komplexitäts- und Internationalitätsgrad gestemmt werden.

Daniel Sutter CEO der Andy Mannhart AG

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nter Business Continuity versteht man sämtliche Strategien und Massnahmen zur Erhaltung des IT-Betriebs – und das nicht nur in Krisenzeiten. Unternehmen, die bereits vor der Coronapandemie in effiziente IT-Infrastrukturen investierten, bewältigen die aktuelle Ausnahmesituation souverän und professionell. IT-Outsourcing entlastet Unternehmen Da innerhalb des Unternehmens oftmals die Fachkenntnisse fehlen und man Ressourcen anderweitig einsetzen muss, empfiehlt es sich, externe Hilfe für IT-Lösungen beizuziehen. Das hat sich auch Daniel Sutter, CEO der Andy Mannhart AG, gesagt: «Jeder soll das tun, was er am besten kann. Deshalb setzen wir seit 2003 auf ITOutsourcing und erwarten von unserem IT-Partner sehr viel Professionalität und eine hohe Flexibilität.» Wenn es um massgeschneiderte Gesamtausstattungen für Hotel- und Restaurantketten geht, ist die Andy Mannhart AG eine von drei weltweit erfolgreichen Anbietern. Als Schweizer «One-Stop-Center» ist das Unternehmen mit über 500 Fabriken international tätig und unterstützt Firmen nebst der Konzeptberatung auch bei der Umsetzung und in der Logistik. Mit über 60 000 Produkten und vielen Grossprojekten ist es für das Unternehmen wichtig, schlanke und effiziente IT-orientierte Arbeitsprozesse im Unternehmen

Kompetente Dienste von Anfang an Seit 2018 ist die NetPlans Schweiz AG der ICTService-Provider der Andy Mannhart AG. Und gleich zu Beginn wurde dem Unternehmen tatkräftig unter die Arme gegriffen: Nach einer detaillierten Analyse entschied man sich, konsequent auf eine «Cloud First»Strategie umzustellen und legte mit Microsoft Office 365 die Basis hierfür. Auch im Bereich der IT-Security wurde aufgestockt. Mit der Implementierung einer Next Generation Firewall und dank neuartiger Deep Learning Technologie können unbekannte Bedrohungen blockiert werden. Zusammen mit einer passenden Endpoint Security Lösung von Sophos erhält die Andy Mannhart AG im Gegensatz zu klassischen Security-Lösungen einen zukunftsweisenden Rundumschutz. Im Rahmen des gesamtheitlichen Workplace Managements übernimmt die NetPlans Schweiz AG auch den weltweiten 24/7 IT-Support. Unruhige Zeiten professionell bewältigen Eine gut funktionierende IT-Infrastruktur begleitet ein Unternehmen auch durch herausfordernde Zeiten und hilft dabei, das Kerngeschäft weiterzuführen. Bereits zu Beginn der COVID-19-Pandemie konnte die Andy Mannhart AG umgehend und effizient ihre Mitarbeitenden dank der neuen Workplace-Strategie ins Homeoffice überleiten. Mitarbeitende verbinden sich nun via VPN vollautomatisch und gesichert mit dem Firmennetzwerk. Sie bearbeiten und synchronisieren gemeinsam Dateien über Microsoft OneDrive und können mithilfe von Microsoft Teams in Echtzeit Sitzungen abhalten und ihren Kunden in Beratungsgesprächen zur Seite stehen.

Für eine zusätzliche Sicherheit werden alle Daten täglich in der Cloud GPDR-konform gesichert. Geräte, die sich ausserhalb des Firmennetzwerkes befinden, können mittels cloudbasierter Geräteverwaltung verwaltet werden und so unter anderem eine verschlüsselte Datenablage gewährleisten. Solider Service zahlt sich aus Diese unkomplizierte Umstellung in Krisenzeiten schätzt Daniel Sutter besonders: «Es gibt mir ein sicheres Gefühl zu wissen, dass unser Unternehmen zu jeder Zeit über eine moderne IT-Lösung verfügt.» Das Unternehmen habe bisher noch nie eine ernsthafte Sicherheitsbedrohung erlebt. Ausserdem geniesse die Belegschaft in der Schweiz und dem Ausland einen vereinfachten Datenaustausch via OneDrive for Business sowie die dynamische Kommunikation über Microsoft Teams. Umfassende Dienstleistungen rund um die Uhr Viele Unternehmen beschäftigen sich zurzeit mit der Umstellung auf flexiblere und digitale Arbeitsweisen. So können sie der aktuell herausfordernden Situation die Stirn bieten und dafür sorgen, dass das Kerngeschäft weiterlaufen kann. Wer sich also jetzt für moderne IT-Strukturen entscheidet, investiert nachhaltig in die Zukunft.

Die NetPlans Schweiz AG unterstützt KMUs als unabhängiger Anbieter für ICT-Services und CloudTechnologien und kann auf langjährige und erfolgreiche Beratungsdienste zurückblicken. Die Experten des ICT-Service-Providers übernehmen für Kunden die Verantwortung für den Betrieb, die Wartung und die Administration von Diensten, Systemen sowie IT-Infrastrukturen. Auch in Krisenzeiten sorgt die NetPlans Schweiz AG dafür, dass Unternehmen – ganz nach dem Prinzip des Business Continuity – erfolgreich Herausforderungen bewältigen können. Die NetPlans Schweiz AG will den Schweizer KMUs, die von der Coronakrise betroffen sind, aktiv unter die Arme greifen und bietet ihnen einen kostenlosen Check ihrer IT-Infrastruktur an. Das Angebot ist bis Ende Juni 2020 gültig. TEXT DOMINIC MEIER

Über die NetPlans Schweiz AG Die NetPlans Schweiz AG ist ein 360°-ICT-Service-Provider für KMUs. Sie ist ein global agierender Managed-Service-Provider und führender Anbieter von Business Cloud Lösungen. Als klassisches ICTSystemhaus hat die Netplans Schweiz AG stetig in neue Technologien investiert und berät Unternehmen persönlich und massgeschneidert. Carsten Wagner, Geschäftsführer der NetPlans Schweiz AG

Mehr Informationen: www.netplans.ch


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BRANDREPORT BECHTLE SCHWEIZ AG

Die besten Collaboration-Tools nutzen Aktuell befinden wir uns alle in einer äusserst speziellen Situation: Homeoffice und Homeschooling müssen technisch umgesetzt und gemeistert werden. Bechtle Schweiz AG hilft mit den passenden digitalen Werkzeugen, von zu Hause aus im Austausch bleiben zu können – zeitbeschränkt jedoch praktisch kostenlos.

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ür Unternehmen, Organisationen und Schulen ist die aktuell grösste Herausforderung, die räumliche Trennung zu überwinden. Die Lösung: moderne, digitale Tools. Doch welche Software passt, um mobil von zu Hause aus verbunden und agil zu bleiben? «Wir bekommen derzeit als IT-Systemhaus und Partner für KMU, Konzerne und öffentliche Auftraggeber viele Anfragen zu Collaboration-Tools. Unser Portfolio umfasst praktisch alle derzeit auf dem Markt vorhandenen Lösungen», berichtet Geschäftsführer Roger Suter. «Wir unterstützen unsere Kunden gerne in dieser besonderen Lage. Wir bieten allen die Möglichkeit, moderne Collaboration-Tools teilweise kostenlos und zeitbeschränkt zu nutzen. Und das ganz risikolos ohne automatische Verlängerung. Bechtle hilft ausserdem bei der Lizenzierung, der Einrichtung und bietet Hilfestellung bei der Nutzung.» Die am häufigsten im unternehmerischen Umfeld eingesetzten Anwendungen sind Microsoft Teams, Cisco WebEx sowie Citrix Virtual Apps and Desktops. Daneben bietet die Google G Suite Meetinglösungen. Mit all diesen Tools kann man in Gruppen zusammenarbeiten, ohne sich real zu treffen. Sie sind meist schnell und einfach um- und einzusetzen.

Cisco WebEx: Videocalls, WhiteboardFunktionen und Festnetztelefonie Mit Cisco WebEx können bis zu 1000 Benutzer VideoMeetings, Gruppennachrichten, Dateifreigaben und Whiteboard-Funktionen im Team nutzen. Jeder kann bis zu 200 Personen zu einem Video-Meeting einladen. Zusätzlich bietet Cisco WebEx Calling in Verbindung mit dem Bechtle Telefonieangebot eine vollwertige, digitale Telefonanlage, mit der Mitarbeiter ortsunabhängig unter einer Schweizer Festnetznummer erreichbar sind – einfach via App oder IP-Telefongerät. WebEx lässt sich derzeit 90 Tage kostenfrei nutzen und zusätzlich bietet Bechtle die WebEx Telefoniefunktionen zu attraktiven Konditionen an Citrix Virtual Apps and Desktops: Sicher von überall aus arbeiten Mit Citrix Virtual Apps and Desktops erhält man eine komplette virtuelle Anwendungs- und Desktoplösung für Windows-, Linux-, Web- und SaaS-Anwendungen. Die Mitarbeiter sind mit der Desktop-Virtualisierung ungebunden, können aber dennoch auch mit firmensensiblen Daten sicher arbeiten. Für Unternehmen und Einrichtungen

Microsoft Teams: Teil der Office Suite und mehr Microsoft Teams ist eine Drehscheibe für Zusammenarbeit, die Chat, Meetings, Anrufe und Office 365 vereint. Notizen und Anhänge lassen sich miteinander verwenden. Microsoft Teams ist Teil der Office 365 Suite und kann als Testversion sechs Monate kostenlos mit maximal 25 Lizenzen ausprobiert werden. Bechtle Kunden können Lizenzen über die Cloudplattform beziehen.

mit einer bestehenden Citrix-Installation und genügend IT-Kapazitäten stellt Bechtle kurzfristig den Ausbau der Infrastruktur und damit neue Arbeitsplätze sicher. Google G Suite: Mit Hangouts bis zu 260 Nutzer verbinden Die cloudbasierte G Suite konzentriert sich auf Kommunikation und Zusammenarbeit. Bis zu 50 000 Anwender können Gmail, Google Kalender, Google Drive, Google Docs/Tabellen/Präsentationen und mehr jetzt 30 Tage kostenfrei nutzen – inklusive Google Hangouts für bis zu 250 User und Hangouts Meet mit bis zu 10 000 Teilnehmern. Home Schooling mit Microsoft 365 Lehrpersonal, Studenten und Eltern sind derzeit noch mehr gefordert als manches Unternehmen. Digitalisierung und der Schulplan von morgen müssen neu organisiert werden. Passende Tools stellen die Kommunikation von Lehrern mit Studenten und Eltern sicher und machen Informationen, Unterrichtsmaterial, Aufgaben und deren Korrekturen sowie Arbeitsfortschritte zugänglich und nachvollziehbar. Diese Herausforderungen meistert Microsoft Office 365 über Fernunterricht. Ein Arbeitsbereich pro Klasse wird damit ganz einfach aufgesetzt. Die Einbindung von Studenten, Lehrpersonen, Eltern und Schulleitung ist dadurch sichergestellt. Mehr Informationen unter: www.bechtle.com/ch/lp/ stay-productive-ch und www.bechtle.com/ch/lp/ stay-productive-home-schooling

Bechtle hilft Unternehmen gerne bei der Implementierung Ihres Kollaborationstools, der Ersteinweisung und deren Nutzung. Sie benötigen weitere Beratung und Unterstützung bei der Wahl? Kontaktieren Sie uns einfach unverbindlich Bechtle Schweiz AG – www.bechtle.ch: Tel +41 848 820 420, contact.ch@bechtle.com Zukunftsstark hat viele Seiten Als ein führender IT-Dienstleister der Schweiz ist die Bechtle Schweiz AG für KMU, Grosskunden und öffentliche Institutionen der Partner erster Wahl für Consulting, IT-Infrastruktur, Cloudlösungen, IT-Services und Software. Das Angebot umfasst von der Beratung über die Umsetzung bis zum Betrieb den gesamten IT-LifeCycle. Ihre Kunden profitieren von höchsten Partnerzertifizierungen bei den meisten namhaften Herstellern. Mit über 600 Mitarbeitern an neun Standorten ist die Bechtle Schweiz AG für ihre Kunden ein zuverlässiger und nachhaltiger Partner, der Sie in sämtlichen Belangen der IT mit Kompetenz und Erfahrung unterstützt. Sie ist ein Unternehmen der Bechtle Gruppe. Der Konzern ist mit 75 IT-Systemhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz aktiv und zählt mit 24 E-Commerce-Gesellschaften in 14 Ländern zu den führenden IT-Unternehmen in Europa. Bechtle ist im MDAX und im TecDAX notiert. 2019 lag der Umsatz bei rund 5,3 Milliarden Euro.

BRANDREPORT BEARINGPOINT

Der Shift zum digitalen Beratungsgespräch Die Coronakrise zwingt viele Branchen dazu, ihre digitale Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen. Sich in der Welt der digitalen Möglichkeiten zu orientieren, ist jedoch mit Mühen verbunden. Dies betrifft auch das Bankengeschäft. und wichtig für den Kundenberater gerade in dieser Zeit für seine Kunden da zu sein.

Marco Kundert Partner Banking & Capital Markets

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ocial Distancing zwingt uns alle dazu, Face-toFace Kontakte so weit es geht zu vermeiden. Dies wirkt sich nicht nur auf das Privatleben aus: Zahlreiche Unternehmen müssen umdenken und sehen sich plötzlich vor ungeahnten Herausforderungen. Auch die Bankenwelt ist betroffen. Kunden werden darum gebeten, nur in dringenden Fällen in die Filialen zu kommen. Manche Banken schliessen ihre Filialen auch komplett. Präsenzgespräche sind vielfach nicht mehr möglich. Im Bankengeschäft ist das Vertrauen der Kunden von höchster Wichtigkeit, geht es doch um einen der intimsten Aspekte überhaupt: die eigene Geldbörse. Die Interaktion mit dem Kunden wird digital Die momentane Ausnahmesituation hat die Digitalisierung vieler Aspekte des Bankgeschäfts in den Vordergrund gerückt. Bei der digitalen Eröffnung der Kundenbeziehung zum Beispiel wird eine starke Wachstumsrate beobachtet; auch Kunden, welche sich zuvor vor dem diesem Kanal gesträubt haben, nutzen diesen nun. Dies führt zu einer Veränderung in der Interaktion zwischen Bankberater und Kunde, hin in die digitale Welt. Im Rahmen der Kundenbeziehung rückt natürlich das digitale Beratungsgespräch in den Fokus, ist es doch im Moment nur sehr schwer möglich Kunden zu treffen

Digitale Beratungsgespräche benötigen eine geeignete Infrastruktur sowie eine Anpassung der Gewohnheiten in der Interaktion mit dem Kunden. Tätigkeiten wie das gemeinsame Sichten von Dokumenten, Hilfestellung beim Ausfüllen von Formularen oder der gemeinsame Blick auf beispielsweise Investitionsvorschläge sind wichtig. Dazu ist die Möglichkeit einer strukturierten Kommunikation essenziell. Auch der Sicherheitsaspekt ist von höchster Wichtigkeit: Identifikation sowie Datenschutz müssen gewährleistet sein, ohne die Effizienz der Prozesse zu beeinträchtigen. Unterstützung bei der Digitalisierung Um sich an die momentane Situation anzupassen, müssen die technischen Möglichkeiten schnell zur Verfügung stehen. Wichtig dabei ist auch den Bankkunden dabei zu begleiten, die digitalen Services und Kanäle zur Interaktion mit der Bank zu nutzen. Die Unternehmensberatung BearingPoint ist auf Management- sowie Technologieberatung spezialisiert. Durch die Kombination von fachlicher Prozessberatung, Change-Management sowie technologischer Kompetenz besitzt sie umfangreiche Erfahrung darin, Unternehmen in der

digitalen Transformation zu unterstützen. Der ClientLifecycle-Prozess, angefangen von der Schnittstelle zum Bankkunden bis hin zur Involvierung aller bankinternen Stellen sollte dabei im Zentrum der Digitalisierungsaktivitäten stehen. Hoher Qualitätsanspruch «Durch die aktuelle Situation wird das Beratungsgespräch mit dem Kunden gezwungenermassen digitalisiert. Dadurch entsteht ein hoher Anspruch an die Qualität der digitalen Kanäle und den damit verbundenen Möglichkeiten von Seiten des Kundenberaters sowie des Kunden», erklärt Marco Kundert, Partner bei BearingPoint im Bereich Financial Services. «Administrative Prozesse werden stark automatisiert und können im Self-Service erledigt werden. Dadurch wird sich der Kundenberater wieder stärker auf seine eigentliche Kernaufgabe – die Kundenbetreuung und Beratung – fokussieren können.» In der sich schnell wandelnden Welt der digitalen Möglichkeiten, kann es kompliziert sein, die passenden Lösungen für sich zu finden und die entsprechenden Prioritäten zu setzen. BearingPoint definiert gemeinsam mit Kunden, die passende digitale Strategie und unterstützt bei der nachhaltigen Umsetzung.

Banken, die sich heute schon der Notwendigkeit der Digitalisierung bewusst sind und Erfahrung in der Anpassung der relevanten Unternehmensabläufen gemacht haben sind klar im Vorteil. Dies ist nicht nur ein Phänomen der aktuellen Lage, sondern diese Entwicklung wird sich auf langfristig fortsetzen. Hat doch die zukünftige Generation der Kunden im Privat wie auch im Geschäftsleben eine zunehmende Präferenz digital zu interagieren. TEXT FATIMA DI PANE

Über BearingPoint BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit europäischen Wurzeln und globaler Reichweite, die von 175 Partnern geführt wird. Das Unternehmen agiert in drei Bereichen: Consulting, Business Services und Software. Der Bereich Consulting umfasst das Beratungsgeschäft. Der zweite Bereich bietet IP-basierte Managed Services für Kunden, die bestimmte Bereiche ihres Geschäftsbetriebs auslagern möchten. Der dritte Bereich stellt Software für Advanced Analytics, die Unterstützung digitaler Ökosysteme (BearingPoint//Beyond), sowie für die Erfüllung regulatorischer Anforderungen (BearingPoint RegTech) bereit. Zu den rund 1 000 Kunden weltweit gehören in der Schweiz viele führende Unternehmen aus den Bereichen Financial Services und Consumer Industries sowie zahlreiche Behörden und Organisationen. Über alle Geschäftseinheiten hinweg entwickelt BearingPoint gemeinsam mit Kunden und Partnern neue, innovative Geschäftsmodelle. Für weitere Informationen: www.bearingpoint.com


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BRANDREPORT INFOSYSTEM AG

Bereit für die Digitalisierung? Die Digitalisierung ist auch 2020 eine der grossen Herausforderungen für viele Unternehmen. Sie bringt in vielen Bereichen grosse Vorteile, hat aber auch ihre Tücken. Wer diese kennt, kann sie einfacher umgehen.

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eränderungen sind nicht leicht, selbst wenn sie viele Chancen eröffnen. Die Digitalisierung ist eine der grossen Herausforderungen der heutigen Geschäftswelt. Auch wenn der Begriff selbst längst etabliert ist, wir uns bei vielen Handlungen im Alltag gar nicht mehr an die frühere analoge Form erinnern und Big Data auch unter Freunden diskutiert wird: Arbeitsabläufe umfassend zu digitalisieren ist ein grosser Schritt für Unternehmen. Dies anzuerkennen, ist jedoch bereits eine erste Aussicht auf Erfolg. Die Digitalisierung beschränkt sich nicht darauf, einzelne Daten auf ein Computersystem zu übertragen oder einen Wechsel in der Software vorzunehmen. Sie gehört als Ziel in die Unternehmensstrategie, sie bedarf einer sorgfältigen Vorbereitung und sie muss auch in den Köpfen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschehen. Bevor über neue Softwarelösungen diskutiert wird, muss genau definiert werden, was mit der Digitalisierung erreicht werden soll, welche Ziele angestrebt werden und welches der beste Weg dafür ist. Diese Fragestellungen sind hoch komplex und es ist für viele Unternehmen ein guter Rat, sich schon zu einem frühen Zeitpunkt bei Profis aus dem Software-Bereich Unterstützung zu holen und sich mit ihnen auszutauschen.

einfachen Computerprogrammen individuell gemacht wurden, an ein System übergeben. Die Vorteile liegen auf der Hand: Die Genauigkeit nimmt zu, die Vergleichbarkeit steigt, die Effizienz wird erhöht. Hingegen geht eine gewisse Freihändigkeit verloren. Ein digitales System zwingt den Benutzer, Regeln einzuhalten, Abläufen zu folgen und alle vom System verlangten Schritte vorzunehmen. Damit fällt ein Anteil an individueller Kontrolle und Beeinflussbarkeit weg – zugunsten einer Automatisierung und einer damit einhergehenden Effizienzsteigerung, einer auch zu einem späteren Zeitpunkt möglichen Nachvollziehbarkeit (Rückverfolgung), dem Teilen von Wissen, einem digitalen Archiv und einer umfassenden Vernetzung.

Ob ein Unternehmen den Weg zur Digitalisierung einschlägt, ist darum meist keine reine Kulturfrage mehr. Im modernen Wettbewerbsumfeld ist es ohne die Digitalisierung der eigenen Prozesse zunehmend schwierig, mit der Konkurrenz mitzuhalten. Die Welt vernetzt sich, es werden elektronische Lohnmeldungen (ELM) erwartet, auf Einzahlungsscheinen stehen QRCodes, Fahrzeuge sind mit digitalen Tachos ausgestattet, Maschinen geben elektronische Rückmeldungen – die Liste lässt sich beliebig weiterführen. Es fallen immer mehr Daten an, die von Systemen verarbeitet werden müssen. Im besten Fall ohne Medienbrüche, ohne dass ein Mensch eingreifen muss, voll automatisiert und lückenlos.

Ausnahmen sollten nicht ablenken Die Infosystem AG in Wil SG entwickelt Softwarelösungen für Unternehmen und steht ihnen bei Digitalisierungsprozessen als Partner zur Seite. Die Erfahrung zeigt, dass sich mit einer guten, auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittenen Software mehr als 90 Prozent der Fälle eines Arbeitsprozesses sehr gut abdecken lassen. Bei einigen tauchen Fragen auf. Diese Ausnahmen erfordern unter gewissen Umständen etwas mehr Zeit bei der Abwicklung. Aber auch sie lassen sich gut in ein System integrieren. Ist ein zuverlässiger Partner da, der mit den Kunden zusammen digitalisiert, statt bloss die Digitalisierung zu verkaufen, wird aus der Herausforderung ein Erfolg. Die Infosystem AG Die Infosystem AG ist ein unabhängiges, inhabergeführtes Schweizer IT-Unternehmen, das 1968 in Zürich gegründet wurde. Der Hauptsitz befindet sich heute in Wil SG. Seit der Gründung bewegt sich die Infosystem AG erfolgreich in einem sich schnell wandelnden Markt. Mit ausgewiesenen Kompetenzen in den Bereichen Softwareentwicklung, Beratung und XaaS («Everything as a Service»-Lösungen) ist die Infosystem AG ein zuverlässiger und kompetenter Partner, der auch nach der Einführung von Projekten für nachhaltige Lösungsansätze zur Seite steht.

Entscheidende Wettbewerbsvorteile Die Software ist jedoch nur eine Komponente im gesamten Prozess. Genauso wichtig ist es, dass die zukünftigen Anwender den Nutzen der Digitalisierung verstehen und unterstützen. Das erfordert ein sorgfältiges Change Management. Mit der Digitalisierung werden unzählige Abläufe, die bis anhin auf Papier oder mit

Weitere Informationen: www.infosystem.ch

BRANDREPORT NETCETERA AG

«Unsere Entwicklung wird durch die Krise beschleunigt» In Zeiten von Homeoffice und Social Distancing haben Unternehmen es schwerer, ihre Mitarbeitenden zu unterstützen und den Teamgeist zu fördern. Dominique Ramelet, Chief Human Resources Officer (CHRO) der Netcetera AG, spricht über die Herausforderungen für Mitarbeitende und erklärt, wie die Netcetera AG die Coronakrise anpackt. Dominique Ramelet, der gewohnte Arbeitsalltag ist durch die Coronakrise auf den Kopf gestellt worden. Wie hat die Netcetera AG den Übergang in den Lockdown bewerkstelligt? Netcetera war auf die Transition ins Homeoffice gut vorbereitet. Unser Crisis Management Team – eine Einheit die seit vielen Jahren Einsätze bei Krisensituationen probt – wurde bereits im Februar aktiviert und sorgte entlang ihres Auftrages dafür, dass sämtliche betrieblichen Aspekte durch die fast vollständige Virtualisierung der Firma nicht betroffen wurden. Als Dienstleister in der internationalen Zahlungsindustrie, welches eines unserer wichtigsten Geschäftsfelder darstellt, erfüllt Netcetera eine wichtige Funktion bei der Abwicklung von bargeldlosen Zahlungen. In diesem kritischen Segment war die Kontinuität unserer Services für unsere Kunden zu jedem Zeitpunkt sichergestellt. Der Umzug ins Homeoffice war für unsere Mitarbeitenden sowohl infrastrukturell wie auch organisatorisch keine Herausforderung. Netcetera propagiert seit Jahren

das «work where you are» – dementsprechend war die aktuell 99-prozentige Homeoffice-Präsenz lediglich eine Frage der Skalierung. Inwiefern hat sich der Arbeitsalltag der Netcetera AG verändert? Es ist interessant zu sehen, dass neben den offensichtlichen Aspekten – Videokonferenzen etc.– die Selbstwahrnehmung der Organisation sich verändert. Als international tätige Firma mit weltweit 14 Niederlassungen sehen wir wie unsere Netceterians näher zusammenrücken. Wir leben in einer Zeit der Äquidistanz – jede Person ist von jeder anderen genau eine virtuelle Armlänge entfernt. Geographische Barrieren bestehen nicht mehr. Dies führt zu neuen Möglichkeiten der kulturellen und methodischen Entwicklung. Mit welchen Herausforderungen ist der veränderte Arbeitsalltag verbunden? Im Wesentlichen beschäftigen uns als HR-Professionals zwei wichtige Herausforderungen: einerseits das

Wohlergehen des Einzelnen, andererseits die Kompensation von nicht mehr existierenden Gefässen des Austausches. Wir setzen hier auf die Initialisierung von neuen Möglichkeiten wie virtuelle Veranstaltungen oder Initiativen zum Austausch und Diskussion von Erfahrungen. Wir verstehen auch, dass die Wichtigkeit des transparenten Informierens weiter gestiegen ist. Das Wohl des Einzelnen ist natürlich von grosser Bedeutung, aber leider nicht so ganz einfach zu messen. Weisse Flecken sind nicht zu vermeiden. Es ist deshalb wichtig, dass wir uns alle um uns kümmern und aktiv aufeinander zugehen. Das soziale Klima in unserer Organisation hat mit dazu beigetragen, dass dies quasi schwarm-intelligent passiert. Wie nehmen Sie als CHRO der Netcetera AG den Umgang mit den neuen Arbeitsumständen wahr? Es ist schön zu beobachten, dass wir als Organisation von unseren Mitarbeitenden als stabilisierendes Element im Corona-Alltag wahrgenommen werden. Und wir setzen alles daran, diese Verbindung in allen Ausprägungen zu unterstützen. Wie sorgt die Netcetera AG dafür, dass auch Positives aus der Coronakrise mitgenommen wird? Wir wissen schon heute, dass die Krise uns in unserer Entwicklung beschleunigt. Das kommende «New Normal» wird getragen werden von einem klareren Verständnis der Wichtigkeit von Werten, Kultur und auch Selbstorganisation – Themen die wir seit geraumer Zeit adressieren und die sich nun als wertvoll erweisen. Teams emanzipieren sich und verstehen besser, welche Möglichkeiten der Selbstorganisation und -entwicklung bisher brachgelegen sind. Und durch die aktive Förderung des Austausches von neuen Erkenntnissen

Dominique Ramelet Chief Human Resources Officer (CHRO) Netcetera AG

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Als HR-Abteilung verstehen wir uns hier in der Pflicht, solche Entwicklungen aktiv zu unterstützen und voranzutreiben. Wir befinden uns hier auf einer Reise und lernen jeden Tag dazu.

Als führende Schweizer Softwarefirma unterstützt die Netcetera AG Kunden weltweit mit zukunftsweisenden Produkten und Individualsoftware Lösungen. Dank einer Kombination von langjähriger Erfahrung, neuesten Technologien und einem globalen Netzwerk unterstützt die Netcetera AG Kunden von der Strategie bis zur Umsetzung und Betrieb von IT-Lösungen. Mehr Informationen: www.netcetera.com


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INTERVIEW RUEDI NOSER

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«Wenn das Schlimmste vorbei ist, muss man nach vorne blicken» In Krisenzeiten ergeben sich auch neue Chancen für die Zukunft. Ruedi Noser, Unternehmer und FDP-Ständerat des Kantons Zürich, über die Relevanz einer digitalisierten und flexiblen Wirtschaft und die Zeit nach der Coronakrise. INTERVIEW DOMINIC MEIER

Herr Ruedi Noser, inwiefern nehmen Sie als Politiker und Unternehmer die aktuelle Situation aufgrund des Coronavirus wahr? Es zeigt, mit wie viel Hors-Sol-Problemen wir uns in normalen Zeiten in unserer Wohlstandsgesellschaft beschäftigen. Aktuell geht es nämlich um ganz wesentliche Dinge: um Familien, um Einkommen, um Bildung und nicht zuletzt um die Gesundheit. Wenn ich nur daran zurückdenke, wie die Digitalisierung und das Homeoffice in der Politik verteufelt, wie der Onlinehandel angeprangert und die internationalen Lieferketten kritisiert wurden. Heute sieht man hingegen deutlich: Lebensmittel, die aus der Schweiz kommen, sind nicht teuer, sondern sicher. Und ohne Nickel und Kupfer gibt es keine Beatmungsgeräte. Die massgebenden Zusammenhänge der Gesellschaft und des Wohlstands werden wieder viel besser verstanden. Wie hat sich das Virus auf Ihren persönlichen Alltag ausgewirkt? Glücklicherweise sind meine Partnerin, meine Familie und ich bis jetzt wohlauf. Zuhause kann ich aktuell meist effizienter arbeiten als vor der Krise, da ich dort für Meetings in der ganzen Schweiz herumreisen musste. Als Optimist lasse ich mich nicht von der Angst beherrschen, sondern denke täglich positiv, halte mich an die Regeln und mache meine Arbeit. Meiner Meinung nach könnte die Digitalisierung in unserer Gesellschaft einen riesigen Produktivitätsschub auslösen, wenn wir einen Teil der momentanen digitalen Arbeitsweisen auch in die Zeit nach der Krise mitnehmen würden. Die Coronakrise hat die Schweizer Wirtschaft verlangsamt. Entstehen hier Schäden, die irreversibel sind? Das hängt von unserer Vernunft ab. Grundsätzlich kann es sogar eine Chance sein: Nämlich wenn wir nach der Krise zu den Hors-Sol-Problemen Nein sagen und uns darauf fokussieren, möglichst produktiv und innovativ zu arbeiten und den Produktivitätsgewinn in Wohlstand für alle zu verwandeln. Wenn uns das gelingt, gewinnen wir doppelt: Unsere Gesellschaft profitiert und wir haben mehr Zeit für uns und unsere Familien. Welchen Wert hat die internationale – und vor allem europäische – Zusammenarbeit in solchen Krisenzeiten für die Schweizer Wirtschaft? Die Weltwirtschaft und ihre Verträge sind enorm wichtig. Die Krise zeigt gut auf, wie wir Menschen funktionieren. In der Panik ist sich jeder selbst am nächsten, hamstert und bunkert sich ein. Das ist wohl ein natürlicher Reflex. Nach einigen Tagen stellt man dann fest, dass es nicht funktioniert, wenn jeder nur an sich selbst denkt und dass Konservendosen und Toilettenpapier einem die Einsamkeit nicht nehmen. Dieser Mechanismus lässt sich auch auf Staaten übertragen. Man beginnt nachzudenken und stellt fest, dass der Situation am besten begegnet werden kann, wenn die internationalen Warenflüsse funktionieren.

müssen lediglich ein Formular ausfüllen und sich damit an ihre Hausbank wenden. Durch Schliessungen und eingeschränkte Verkaufsbedingungen erwarten viele Unternehmen massive finanzielle Einbussen. Welche Massnahmen können jetzt getroffen werden, um diese abzufedern? Unternehmen, die im Investitionsgütermarkt tätig sind, sind sehr stark betroffen, weil einerseits die Projekte pausiert sind und andererseits vielerorts auch die Materialien fehlen. Allerdings darf man annehmen, dass diese Investitionen vorerst bloss aufgeschoben sind. Sprich, wenn der Shutdown in absehbarer Zeit gelockert wird, könnte man diesen Rückstand wieder aufholen. Wie können Unternehmen dafür sorgen, Liquiditätsengpässe zu vermeiden? Die Bundesprogramme helfen bereits sehr viel. Allerdings muss man auch klar sagen – und das hat der Bundesrat meines Erachtens etwas zu wenig deutlich gemacht – dass wir nicht ohne erheblichen wirtschaftlichen Schaden durch diese Krise kommen. Das lässt sich nicht schön- oder wegreden. Wenn der Shutdown länger als sechs Wochen dauert, wird der Schaden meiner Ansicht nach unbezahlbar. Auch ein wirtschaftlicher Schaden kann Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen haben, nicht nur ein Virus. Welche selbst getroffenen Massnahmen in schwierigen Zeiten könnten KMUs langfristig schaden? Das Wichtigste ist, dass die KMU versuchen, möglichst lange ihren Betrieb aufrechtzuerhalten. Aus Angst vor dem Virus präventiv die Arbeit einzustellen, wäre fatal. Betriebe, welche die Regeln des Bundes einhalten können, sollten ihre Tätigkeit fortführen.

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Inwiefern können sich KMUs für den Wiederaufbau nach der Krise vorbereiten? Motivation und Zuversicht sind für kleine Unternehmen nach der Krise wohl das Wichtigste. Wir müssen uns bewusst sein, dass dies nicht die letzte Krise ist, die wir erleben – es wird weitere geben. Wenn das Schlimmste vorbei ist, sollten Unternehmerinnen und Unternehmer deshalb möglichst rasch wieder nach vorne blicken, statt sich zu fragen, was man anders hätte machen können. Fähige Leute werden nach der Krise sofort wieder gebraucht. Unsere KMUs verfügen über diese Leute und wir werden viele Unternehmen sehen, die nach der Krise erfolgreicher sein werden als vorher. Wer natürlich spekulativ oder unvorsichtig unterwegs war oder schon vor der Krise grosse Mühe hatte, der wird es schwieriger haben, wieder Fuss zu fassen. Wichtig ist, dass wir Entwicklungen im Bereich Digitalisierung, die wir aktuell zwangsweise lernen und anwenden, auch nach der Krise beibehalten und in den Firmen umsetzen. Wie sorgen Unternehmen dafür, dass Angestellte sowie Management in Krisenzeiten am gleichen Strang ziehen? In den Unternehmen, in denen ich tätig bin, habe ich die Erfahrung gemacht, dass das automatisch passiert. Abgesehen von ein paar wenigen Panikreaktionen ist die überwiegende Mehrheit der Menschen – die Angestellten ebenso wie das Management – unheimlich offen für pragmatische und konstruktive Lösungen. Alle wollen ihren Job und ihre Firma erhalten, statt sich zu streiten. In dieser Hinsicht schweisst die Krise eher zusammen. Was erwarten Sie von der Kommunikation eines Unternehmens während Krisenzeiten? Ehrlichkeit und Transparenz. Die Bevölkerung ist dazu aufgefordert, zuhause zu bleiben.

Wie können Unternehmen gerade jetzt ihre Kundenbeziehungen pflegen? Das betrachte ich als die grösste Herausforderung. Laufende Aufträge abzuschliessen ist das eine, an neue Aufträge zu kommen ist das viel grössere Problem. Darum muss der Shutdown zwingend zeitlich begrenzt sein und dann schrittweise durch andere, weniger einschneidende Massnahmen abgelöst werden. Wenn die potenziellen Kunden nicht arbeiten, kann man noch so kreativ sein – es gibt keine neuen Aufträge. Erst wenn die Wirtschaft und der Konsum wieder Fahrt aufnehmen, werden neue Projekt angestossen. Darum rechne ich bei einem langen Shutdown auch mit einem enorm grossen wirtschaftlichen Schaden, der überdies das Potenzial hat, sich negativ auf unsere Gesundheit auszuwirken. Viele Arbeitnehmer erledigen die tägliche Arbeit zurzeit im Homeoffice. Wo sehen Sie hier Herausforderungen und Vorteile für Arbeitgeber? Vor der Krise wurde das Homeoffice viel zu wenig genutzt, obwohl dies in etlichen Funktionen und Branchen problemlos möglich gewesen wäre. Ich bin überzeugt, dass Büroarbeitsplätze lediglich für rund 70 Prozent der Belegschaft zur Verfügung gestellt werden sollten, und 30 Prozent wechselnd im Homeoffice sind. Ich gehe davon aus, dass wir nach der Krise viel weniger feste Büroarbeitsplätze in Unternehmen sehen werden und mehr Flexibilität herrscht, die Arbeit dort zu verrichten, wo man eben gerade ist. Ich bin auch überzeugt, dass diese Flexibilität sowohl von Arbeitgebern wie auch von Arbeitnehmern gefordert wird. Glauben Sie, dass die Coronakrise generell die Türen für flexiblere Arbeitsmodelle in Schweizer Unternehmen öffnen wird? Wir hatten in der WAK-S während der letzten zwei Jahre für flexible Arbeitszeiten gekämpft, sodass jeder und jede möglichst selbstbestimmt arbeiten kann. Die Krise hat nun schlagartig eine neue Realität geschaffen: Jeder und jede muss nun von zuhause aus arbeiten und sich selbst organisieren – und es gelingt! Ich bin sicher, dass diese Erfahrung die Diskussion verändern wird. Als Gesellschaft werden wir produktiver und flexibler aus dieser Krise herauskommen. Das ist das Gute an der Sache. Auch erfährt unsere Wirtschaft einen Paradigmenwechsel in Richtung «Digital Workplace». Welche Errungenschaften der Digitalisierung erleichtern momentan vielen Schweizer Unternehmen das Erhalten eines funktionierenden Arbeitsalltags? Nicht nur die Wirtschaft, alle Menschen machen die Erfahrung, dass soziale Distanz gerade dank der Digitalisierung eingehalten werden kann und erst noch erträglicher ist. Das Grosi hat die Möglichkeiten, via Videochat mit dem Enkel zu kommunizieren während Quarantäne-Videos den Alltag ein wenig aufheitern.

Warum ist die aktuelle Situation besonders für KMUs herausfordernd? Die aktuelle Situation ist für die gesamte Wirtschaft herausfordernd, nicht nur für KMUs. Aber KMUs haben vermutlich am wenigsten Reserven, deshalb trifft es sie am härtesten. Wobei der Bund für die kleineren Firmen sehr schnell gute Lösungen präsentiert hat. Schwierig ist es für Einzelunternehmen und für mittelgrosse Firmen, denen das gesamte Geschäft weggebrochen ist. Dort fehlt es an Lösungen.

Wo sehen Sie hier unausgeschöpftes Potenzial, welches auch nach der Krise zum Tragen kommen wird? Das Potenzial ist unendlich gross. Ein kleines Beispiel: Tausende von Kurzarbeitsanträgen werden heute noch von Hand erfasst. Stellen Sie sich vor – alle Kontodaten müssen von Hand eingetragen werden. Wir sind in vielen Bereichen, gerade beim Staat und beim Gesundheitswesen, zwanzig Jahre hinter dem Stand der Technik.

Auf welchen Wegen können sich KMUs finanzielle Unterstützung holen? Der COVID-Kredit bis CHF 500 000 steht jedem Einzelunternehmen, jeder Personengesellschaft oder juristischen Person zu, die nachweisen kann, dass ihr Geschäft vom Virus negativ betroffen ist. Der Prozess für den Kreditantrag ist einfach und schnell – die Betroffenen

Was sind Lehren oder Konsequenzen dieser Krise für die Schweizer Wirtschaft? Jetzt zeigt sich, dass die globalen Wertschöpfungsketten nicht so krisenresistent sind, wie man immer vermutet hat. Das heisst, man muss sich gut überlegen, wie man lebenswichtige Produkte in Zukunft produziert und wo potenzielle Risiken bestehen.


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LOGISTIK

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Perfektes Zusammenspiel von Mensch und Maschine Nicht nur grosse, sondern immer häufiger auch kleinere Betriebe vertrauen auf die sogenannte intelligente Intralogistik. Aber was genau versteht man darunter? TEXT MOHAN MANI

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er Begriff Intralogistik bezeichnet die logistischen Material- und Warenflüsse, die sich innerhalb eines Betriebsgeländes abspielen. Zu den Kernprozessen zählen etwa das Auffüllen von Regalen sowie das Management der Lager. Neue Konzepte und Technologien ermöglichen es, Abläufe zu optimieren, wodurch Laufwege verkürzt und Suchaufwände und Kosten verringert werden können. Hier kommen Technologien wie etwa die Künstliche Intelligenz, digitale Zwillinge, preskriptive Analytik, Robotik und natürlich die Zustandserfassung der Materialströme in Echtzeit durch das IoT zum Zug. Menschen als Kontrolleure In absehbarer Zeit ist zu erwarten, dass viele manuelle Arbeiten von autarken Robotern, darunter Drohnen, fahrerlosen Transporteinheiten, und Lade-/Entladeeinrichtungen übernommen werden können. Der Mensch wird also deutlich weniger Hand anlegen und vermehrt eine moderierende und kontrollierende Rolle einnehmen. Dies wird es ihm ermöglichen, sich um komplexere und kreativere Aufgaben zu kümmern. Oder einfach gesagt: Werden die Abläufe manuell und ohne digitale Unterstützung ausgeführt, binden sie Mitarbeiter, die für Kunden nicht zur Verfügung stehen. Damit ist klar, dass eine Digitalisierung der Prozesse für alle Unternehmen vorteilhaft

ist. Entscheidend ist, dass heutige Technologien und Lösungen auch kleinen Unternehmen zur Verfügung stehen und finanziell im Rahmen liegen. Konkretes Fallbeispiel «Das Anlieferungs- und Verteilungsproblem in einer Filiale ist ein gutes Beispiel», sagt etwa Emanuel Boetsch vom Datenplattform-Spezialisten Trivadis. «Angelieferte Güter müssen oft direkt in die bereits leeren Verkaufsregale oder aber im Lager zwischengespeichert werden. Nun ist es so, dass sie meist in für den Transport optimierten Losen – oft Paletten – eine Filiale erreichen. Erst beim Entladen wird dann entschieden, was wohin verteilt wird, was zu grösseren Aufwänden führen kann. Gäbe es dagegen von der Filiale ein digitales Abbild, das in Echtzeit den Lagerstand und den Füllstand aller Regale anzeigt – wir nennen dies einen digitalen Zwilling –, dann könnte bereits vor der Ankunft eine Palette das Notwendige in die Wege geleitet werden. In einem weiteren Szenario könnte der Lieferant sogar auf Basis des digitalen Zwillings die Lieferung für die Verteilung in der Filiale und für den Transport optimieren.» Digitec-Lager in Dintikon Der Schweizer Onlinehändler Digitec Galaxus hat in Dintikon im Kanton Aargau ein Lagerhaus in Betrieb genommen. Auf einer Fläche, die mit 10 000

Quadratmetern fünf Mal so gross ist wie die Zürcher Bahnhofshalle, finden grosse Waren einen Stellplatz. Darunter etwa Fernseher oder Möbel. «Gerade bei Sommermöbeln wie Gartenlounges und dergleichen ist es unseren Kunden wichtig, dass wir möglichst rasch liefern können», sagt Florian Teuteberg, CEO von Digitec Galaxus. Insgesamt lagert Digitec Galaxus in Dintikon neu rund 6000 einzelne Artikel, die jeweils mindestens die Fläche eines Europaletts einnehmen (1,2m x 0,8m). Die drei Stockwerke sind mit zwei Warenliften verbunden, die je einen beladenen Gabelstapler heben können. Für den Betrieb sind rund ein Dutzend Mitarbeiter zuständig, pro Tag können sie bis zu 800 Bestellungen abfertigen. Stark im Trend: Li-Ionen-Batterien Besonders gefragt, da energetisch sehr sparsam, sind die Li-Ionen-Batterien von des Intralogistik-Spezialisten Jungheinrich: Wie ein guter Sprinter überzeugen Li-Ionen-Batterien im gesamten Wettkampf. Denn sie leben dreimal länger als herkömmliche Energiespeicher. Mit dieser besonderen Ausdauer und einem dauerhaft höheren Wirkungsgrad sorgen sie für ein hohes Mass an Investitionssicherheit und Energiekostenersparnis. Aber auch der beste Weltklasseläufer erreicht seine Leistung nicht ohne sein Team. Das Gleiche gilt für Li-IonenBatterien. Ihr volles Potenzial entfalten sie erst, wenn

alles perfekt zusammenarbeitet. Als einziger Systemanbieter der Intralogistik bietet Jungheinrich ein vernetztes Gesamtsystem, in dem Batterie, Ladegerät und Fahrzeug optimal miteinander kommunizieren und damit den Energiebedarf deutlich senken. «Diese Perfektion erreichen wir, weil wir weltweit der erste Hersteller von Flurförderzeugen sind, der eigene Li-Ionen-Batterien produziert und bei ihnen sorgfältig implementiert», sagt der Jungheinrich-CEO Lars Brzoska. Mit Freude blickt er auf erfolgreich abgewickelte Referenzprojekte im Einzel- und Grosshandel, in der Industrie, im Fahrzeugbau, ja sogar in Chemie und Pharma zurück. Cloud als günstige KMU-Lösung Die Trends der letzten Jahre münden in einem relativ stabilen Stack von Technologien, der die Basis für eine moderne Intralogistik bildet. Die Schlüsselbegriffe sind hier Cloud, die besonders für KMUs günstige Lösungen ermöglicht, fahrerlose Transportsysteme, IoT und die Künstliche Intelligenz. Besonders dieser letzte Bereich wird in den kommenden Jahren enormes Potenzial für Optimierungen erschliessen. «Die Technologien sind zukunftsfähig», sagt Willi Gärtner von der Planzer Support AG. «Die Entwicklung geht in flexible Aufbauorganisationen oder genormte Prozessabläufe. Alles, was dann nicht in ein effizientes Schema, passt wird von Spezialisten individuell abgewickelt.»

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Logistik im digitalen Zeitalter Das Organisieren vom Warenstrom hat sich im Zuge der Digitalisierung stark verändert: Sowohl der Transport als auch Lagerung, Bereitstellung und Versenden von Waren laufen heute beinahe ausschliesslich mithilfe des Internets ab. Ein Einblick, wie Softwares oder Apps die Logistik 2020 prägen.

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n Fachkreisen ist es längst bekannt: Softwares und Apps finden sich heute nicht mehr nur auf dem eigenen Computer oder dem Handy, sondern auch in anderen Bereichen. Die Logistikbranche ist

zum Beispiel ein Feld, in welchem man im digitalen Zeitalter zunehmend auf Anwendungen davon setzt. Das Angebot dazu ist gross. Dataphone AG bietet Lagerverwaltungssoftware, kurz LVS/WMS genannt, und Hardwarelösungen in den Bereichen Lagerlogistik, Transport, Einzel- und Grosshandel an. Eine Lösung ist die Lagerverwaltungssoftware Logis, welche seit Jahren branchenübergreifend erfolgreich im Einsatz ist. Mithilfe von Logis kann der komplette innerbetriebliche Materialfluss abgebildet werden: Alle Warenbewegungen wie Wareneingang, Einlagerung, Umlagerung, Auslagerung und Versand werden darin erfasst und durchgeführt. Neu und sehr aktuell ist die Logis-Cloud-Lösung. Mit einer Cloud-Lösung mieten Sie Speicherplatz in einer geschützten Serverlandschaft und haben somit von überall Zugriff auf die innovative Softwarelösung Logis Cloud. Apps als wichtige Hilfe Zu einer erfolgreichen LVS-Lösung gehören auch effiziente Apps. Zwei Apps sind für den Logistikprozess hervorzuheben.

Die smarte Bestell-App Shopper für Retailer. Die App hilft bei der schnellen und flexiblen Erledigung von Bestellungen. Mitarbeitende im Handel können mit der Hilfe von Shopper das Sortiment ganz einfach planen, bestellen, inventieren und kontrollieren. Somit eignet sich Shopper ideal für das Koordinieren der Warenbestellung und die Kontrolle über Inventar und Filiallager. Gegenwärtig ist die App unter anderem im medizinischen Bereich wie Apotheken und Spitälern erfolgreich im Einsatz. Die Transport-App Hermes unterstützt den Anwender bei der zentralen Planung, Steuerung, Nachverfolgung und Analyse aller Aufträge und Touren. Die App wird erfolgreich im (Gross-)Handel, in der Industrie, im Transport und im Gesundheitswesen eingesetzt. Mithilfe von Hermes lässt sich die jeweilige Sendung direkt verfolgen und ausserdem kann man jederzeit und flexibel die Touren anpassen und so die Strecken optimieren. Zudem kann der Anwender den Status mit Uhrzeit, Bearbeiter und Ort immer einsehen.

TEXT LARS MEIER

Dataphone entwickelt seit über 30 Jahren innovative, mobile und zuverlässige Soft- und Hardwarelösungen für die Bereiche Lagerlogistik, Transport und Handel. Unsere Lösungen steigern die Effizienz entlang der gesamten Supply Chain unserer Kunden weltweit. Mit Niederlassungen in Deutschland, Österreich, Slowakei, Russland, Mexiko, USA. Weitere Informationen: dataphone.ch


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KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

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Künstliche Intelligenz in der Arbeitswelt Künstliche Intelligenz ist ein Begriff, dem man immer häufiger begegnet. Er beschreibt Maschinen, die durch Dateneingabe immer intelligenter werden, lernen, interpretieren und auf dieser Basis selbst agieren und Schlüsse ziehen können. Diese Technologie kann in verschiedensten Branchen eingesetzt werden, um Abläufe und Prozesse zu vereinfachen. TEXT FLAVIA ULRICH

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ie Idee, dass Maschinen zukünftig eine menschenähnliche oder darüber hinausgehende Intelligenz besitzen, selbst lernen und weiterentwickeln, ist nicht neu. Bereits im 18. Jahrhundert kam die Idee von intelligenten Maschinen auf. Diese entwickelte sich über die Jahre und 1956 entstand der Begriff der Künstlichen Intelligenz. Mit der Implementierung verschiedener Technologien von Künstlicher Intelligenz ist sie jetzt bereits mehr oder weniger stark Teil unseres täglichen Lebens. Seien es Chatbots im Kundendienst, selbstfahrende Autos auf den Strassen oder der Algorithmus in Suchmaschinen – die Künstliche Intelligenz ist omnipräsent. Obwohl wir punktuell mit Künstlicher Intelligenz und Machine Learning in Kontakt kommen, sind die Digitalisierung und somit auch die Weiterentwicklung dieser Technologie noch lange nicht abgeschlossen. Viele Branchen können sie sich nämlich zunutze machen und dadurch effizientere Arbeitsprozesse sowie kundenfreundliche Anwendungen generieren.

Wichtigkeit der Künstlichen Intelligenz Die Zukunft ist digital und selbstlernend. Nicht nur unser Alltag wird dadurch revolutioniert, auch das Arbeitsleben und verschiedene Branchen können davon profitieren. Die Technologie der Künstlichen Intelligenz analysiert kurzgesagt sehr grosse Datenmengen und wertet sie aus. Samuel Steiner ist Geschäftsführer

eines in Zürich ansässigen Unternehmens, das sich auf Software-Entwicklung spezialisiert hat. Seiner Meinung nach können Firmen dadurch relevante Entscheidungen besser treffen. Darüber hinaus würden wiederkehrende Interaktionen, in welchen Mitarbeiter benötigt werden, automatisiert. Das könne sogar zu neuen Geschäftsbereichen führen, etwa im Servicegeschäft. Doch wieso ist die Einführung von Künstlicher Intelligenz in verschiedenen Branchen so wichtig? «Künstliche Intelligenz ist die Elektrizität von heute. Denn sie spielt in fast allen Aktivitäten in der Gesellschaft und Wirtschaft eine Rolle», sagt der Experte. Auch unsere Arbeits- und Lebensweisen würden sich dadurch drastisch verändern. Deshalb könne es sich ein Unternehmen faktisch nicht leisten, hier den Anschluss zu verlieren. Es gibt bei vielen Unternehmen starkes Potenzial den Einsatz von Künstlicher Intelligenz auszubauen. Samuel Steiner erklärt: «Zahlreiche KMU besitzen Unmengen von Daten und lassen diese ungenutzt. Darüber hinaus existieren viele manuelle und zeitintensive Prozesse, welche man automatisieren könnte. Viele Geschäftsführer anerkennen diese Möglichkeit nicht oder wollen sich nicht damit auseinandersetzen. Ich sehe das grösste Potenzial somit in den Köpfen der Geschäftsführer, sich Wissen anzueignen und seriös mit der Thematik zu befassen.»

Künstliche Intelligenz im Finanzmarkt Die Digitalisierung und somit auch die Künstliche Intelligenz werden laut einer Studie mit befragten CEOs verschiedener Banken die Finanzwelt sehr stark verändern. Nicht nur bargeldlose Zahlungen und Kryptowährungen werden immer relevanter, auch die Künstliche Intelligenz und Machine Learning können zukünftig im Finanzwesen vermehrt in hauptsächlich drei Bereichen eingesetzt werden. Nämlich bei der Prüfung der Kreditwürdigkeit, bei der Abklärung der Versicherung oder im Kundenservice durch automatisierte Bots.

der eingespeisten Datensätze Muster erkennen, die dem menschlichen Auge womöglich verborgen geblieben wären.

Vor allem Big Data und die Sammlung verschiedenster Daten können Banken helfen, durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, ihre Angebote individuell auf die Kundschaft abzustimmen und einen engen Kontakt mit neuen und bestehenden Kunden zu etablieren. Diese Technologie nennt sich «Know-your-Customer». Versicherungen sehen in der Technologie die Möglichkeit, Betrügereien zu prognostizieren und aufzudecken.

Logistische Prozesse beschleunigen Wenn wir uns im Internet etwas anschauen und kaufen, lernt der Algorithmus dies und schlägt uns ähnliche oder dazu passende Objekte vor. Dieses Wissen über das menschliche Bestellverhalten ist auch für die Logistik wichtig. Im Supply Chain Management liegt damit ein riesiges Potenzial in der Digitalisierung und somit ferner der Künstlichen Intelligenz.

Medizinwesen neu gedacht Künstliche Intelligenz wird zukünftig das medizinische Feld von Grund auf revolutionieren und verbessern. Zum Einsatz würde diese Technologie vor allem bei repetitiven Aufgaben kommen und somit den Einsatz von menschlicher Intelligenz auf schwierige Eingriffe und Patientenpflege konzentrieren. Denn beispielsweise bei Scans und Untersuchungen kann Künstliche Intelligenz aufgrund

Die Logistikbranche ist prädestiniert für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Innerhalb der Logistikkette fällt eine riesige Menge von Daten – strukturiert oder unstrukturiert – an, die sich die Unternehmen zunutze machen können. Bestellt ein Kunde beispielsweise jeden Monat ein Produkt, kann durch die Künstliche Intelligenz dieser Bestellvorgang vorausgesagt werden und zukünftig automatisiert ablaufen.

Die Künstliche Intelligenz und Mediziner würden in diesem Szenario dennoch eng verknüpft miteinander arbeiten. So wird sich auch die Medizin wieder grundlegend verändern: Heute muss es schnell gehen und Ärzte haben oft für einzelne Patienten kaum mehr Zeit. Doch die Künstliche Intelligenz bringt die «Human Connection» – den menschlichen Austausch zwischen Arzt und Patient, das Zeit füreinander nehmen – wieder an die Vorfront.

BRANDREPORT RENUO AG

Wie KMU von Künstlicher Intelligenz profitieren Schweizer KMU verfügen über grosse Datenmengen, die sich mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (KI) gewinnbringend für die Unternehmung einsetzen lassen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Datenaufbereitung. Die Renuo AG aus Wallisellen ist Expertin auf dem Gebiet von KI und erklärt, worauf man dabei achten sollte.

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rfolgreiche Projekte mit KI beginnen mit der detaillierten Datenanalyse und -aufbereitung. Sie befassen sich mit Themen, die der Mensch zwar oft lösen kann, aber nur viel langsamer als eine Maschine. Konkret sind das offen formulierte Fragestellungen in Bezug auf ein grosses Datenset. Das Ziel liegt in der Wahrnehmung bestimmter Muster, um daraus wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen. Die eingesetzten Methoden beruhen auf «Maschinellem Lernen». Datenanalyse ist zentral Die Grundlage für «Machine Learning»-Projekte besteht aus einer grossen Datensammlung. Je mehr Daten es gibt, desto erfolgreicher lässt sich KI einsetzen. Die Menge der benötigten Werte hängt neben der Anzahl der Eigenschaften von ihrer Struktur und Verteilung ab. Viele KMU besitzen – manchmal sogar unwissentlich – grosse Datenmengen, die sich nutzen lassen. Doch nicht nur die Menge ist wichtig. Auch eine hohe Qualität und korrekte Aufbereitung sind für zufriedenstellende Resultate notwendig. Daten sollten möglichst strukturiert vorliegen und hinsichtlich der Fragestellung relevant sein. Zwingendermassen liegen auch ausschliessende oder negative

Kategorien erstrecken und weiter unterteilt werden müssen. Am Ende bleiben nur mehrere, kleinere Datensammlungen übrig. In der Strukturierung lauert eine weitere gängige Fehlerquelle: Kategorien müssen ein Gesamtspektrum abbilden, ohne sich zu überschneiden. Ebenfalls darf nicht ausser Acht gelassen werden, dass für Menschen schwer unterscheidbare Daten auch für Maschinen eine Herausforderung darstellen.

Werte vor. Je mehr mögliche Ergebnisse ein Modell kennt, desto zuverlässiger findet es die richtige Lösung. Praxisbeispiele von Schweizer KMU Die Renuo AG beschäftigte sich in diversen Projekten mit Maschinellem Lernen. Eines umfasste die automatische Erkennung von Seiten eines Kinderbuches, um Bilder zu animieren und mit Interaktionen anzureichern. In einem anderen Fall analysierte man eine automatische Kategorisierung von Kunstobjekten basierend auf Fotos. Dies hilft

einem Auktionshaus, Kundenanfragen mittels BeraterBot zu automatisieren und das Servicelevel zu steigern. In einem weiteren Anwendungsfall generiert eine Maschine Texturen von Oberflächen, welche aufgrund bisheriger Datenauswertungen besonders beliebt sind. Fehlerquellen Grosse und strukturierte Datenmengen bieten noch keine Erfolgsgarantie. So zeigt sich in vielen Projekten der Renuo AG, dass sich grosse Datensets über unterschiedliche

Drei Erfolgsfaktoren Zusammenfassend führen drei Faktoren zum Erfolg: Zuerst ist die Grösse der Datengrundlage wichtig. Die Homogenität der Struktur ermöglicht dann, die Menge gewinnbringend zu nutzen. Bei der Datenaufbereitung sollte man Duplikate und eine fehlende Struktur vermeiden. Weiter sind auch scheinbar nebensächliche Daten zentral für den Erfolg von KI. Paart man diese Erfolgsfaktoren mit der Erfahrung eines Experten, steht einem erfolgreichen Projekt nichts mehr im Weg. Für die Evaluation dieser Faktoren bewährt sich eine Datenanalyse von KI-Experten wie der Renuo AG. www.renuo.ch


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BRANDREPORT Q_PERIOR

Digitaler Durchblick: Mehr Transparenz im Beschaffungsprozess Gerade wenn es um die effiziente Beschaffung von Waren und Dienstleistungen geht, hinken einige Unternehmen noch hinterher. Hubert Strohmeier, Experte für SCM bei Q_Perior, über die Wichtigkeit digitaler Lösungen im Beschaffungsprozess und wie diese im Unternehmen implementiert werden können. Hubert Strohmeier, haben Schweizer Unternehmen den Beschaffungsprozess bereits digitalisiert? Auch wenn viele Unternehmen im Zuge der Digitalisierung bereits neue Arbeitsinstrumente und Prozesse implementiert haben, gibt es bei anderen noch viel Nachholbedarf. Wir sprechen hier von nicht mehr zeitgemässen Bestellvorgängen: Aufträge per Zettel oder per Telefon. Welche Grundvoraussetzungen muss ein Unternehmen erfüllen, um den Beschaffungsprozess digitalisieren zu können? Vielen Unternehmen fehlt es an einer strukturierten Einkaufsstrategie oder einem Lieferantenmanagement mit sauberen Stammdaten. Unsere Beratungstätigkeit zeigt deshalb als Folge immer wieder, dass gewisse Unternehmen Mühe damit haben, den Überblick über bestellte Warengruppen oder Dienstleistungen behalten zu können. Die Digitalisierung des Beschaffungsprozesses schafft hier Transparenz und optimiert den gesamten Ablauf, indem keine Zeit für allfällige Nachbearbeitungen verloren geht. Q_Perior unterstützt Unternehmen während des Implementierungsprozesses digitaler Einkaufstools wie SAP Ariba. Was macht ein Unternehmen nach abgeschlossener Implementierung erfolgreich? Vom Anlegen und Genehmigen einer Bestellung bis hin zur Rechnungsstellung und Zahlungsabwicklung profitieren unsere Kunden von mehr Transparenz im Beschaffungsprozess. Sie haben einen besseren Überblick, welches Volumen sie zur Verfügung haben, können standardisierte Einkäufe vornehmen und durch

den einfacheren Abgleich von Rechnungen, Verträgen und Wareneingängen Einsparungen im Einkauf erzielen. Auch wird die Maverick-Buying-Quote auf ein Minimum reduziert. Es erfolgen keine Bestellungen mehr, bevor diese nicht von der Kostenstelle oder der zuständigen Führungskraft abgesegnet worden sind.

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LOGISTIK L AG E RSYS T E M E SO F T WA R E F LU R F Ö R D E R ZE U G E

Welche Herausforderungen erwartet ein Unternehmen beim Implementieren einer digitalen Einkaufslösung? Der Prozess ist geprägt von neuen Arbeitsabläufen und verlangt ein Umdenken. Das Management muss die Angestellten während der Neustrukturierung mithilfe eines durchdachten Change Managements aufmerksam und transparent begleiten. Q_Perior sorgt während der 12-wöchigen Implementierungsphase von SAP Ariba Snap dafür, Mitarbeitende so zu schulen, dass diese sich nach unserer Beratungstätigkeit selbstständig organisieren und auch neue Lieferanten ins Ariba Netzwerk implementieren können.

TEXT DOMINIC MEIER

Q_Perior ist ein international tätiges Managementberatungsunternehmen und unterstützt Kunden serviceund lösungsorientiert mit branchenübergreifender Themenkompetenz sowie einem tiefgreifenden Verständnis für die Anforderungen an Business und IT. So entstehen neue Ansätze für innovative Geschäftsmodelle und digitale Lösungen. www.q-perior.com

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Aufrüstung der Manpower – Veränderung statt Stillstand! Die Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft sind gravierend. Arbeitgeber und -nehmende sind jetzt besonders gefordert. Warum der Fokus auf die Aufrüstung der Manpower jetzt essenziell ist. TEXT LARS MEIER

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ereits mehr als ein Monat ist seit dem Tag vergangen, der das Leben in der Schweiz verändert hat. Zweifellos ging dieser Freitag, der 13. März 2020, mit zahlreichen Ängsten und Unsicherheiten einher. Die Umsetzung der an diesem Tag beschlossenen Pläne in den Wochen darauf sorgte erneut für eine hohe Belastung bei allen Beteiligten: Sowohl Führungskräfte als auch Arbeitnehmende wechselten von einem Tag auf den anderen ins Homeoffice, stellten auf Kurzarbeit um oder mussten gar das Unternehmen vorübergehend ganz schliessen. Die Krise als Chance Doch nichts ist für immer – auch diese Krise wird vorübergehen. Es mag angesichts der prekären Lage ironisch klingen, ist aber dennoch wahr. Folglich kann man die Krise auch als Chance und als Ausgangspunkt für Veränderungen sehen. Einige dieser Veränderungen sind bereits wie von selbst eingetreten, beispielsweise bezüglich der Digitalisierung. Das zunehmende Setzen auf digitale Lösungen zum Beispiel im Homeoffice geht mit «learning by doing» einher, was die persönlichen Kompetenzen in diesem Feld nachhaltig stärkt. Weiterbildung als das A und O Wir sind es uns gewohnt, dass unser Leben von stetigen Veränderungen und dem Erreichen von neuen Zielen geprägt ist. Zwei Aspekte, die im Zuge der Coronakrise einschneidende Veränderungen erfahren haben.

Dennoch ist es für Mitarbeitende wichtig, sich auch während dieser herausfordernden Zeit beruflich auf dem neuesten Stand zu halten. Online-Trainings, Kurse und Schulungen leisten dazu einen massgeblichen Beitrag, besonders hinsichtlich der Zeit nach der Krise. Zufriedene Mitarbeitende im Unternehmen Die Mitarbeitenden sind die Gesichter eines Unternehmens. Sie haben Kontakt mit Kunden und repräsentieren den Betrieb sowie seine Philosophie. Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden darf aus diesem Grund keineswegs unterschätzt werden. Kein Kunde möchte mit Angestellten zu tun haben, die aufgrund ihrer Arbeit unzufrieden sind und dies im schlimmsten Fall auch noch ausstrahlen. Ist dies der Fall, lohnt sich sowohl bei Arbeitgebern als auch bei -nehmenden das Stellen der Frage: Wo drückt der Schuh? Gründe erkennen statt verdrängen Die Gründe für Unzufriedenheit am Arbeitsplatz können vielfältig sein: Unter- oder Überforderung, unzulässige Kommunikation oder fehlende Wertschätzung sind nur einige Beispiele. Aus Angst vor Konsequenzen werden diese aber oft nicht angesprochen und die Arbeit über lange Zeit weitergeführt wie bisher. Sollte dies der Fall sein, kann man den Einschnitt durch die Coronakrise als neues Kapitel in der Unternehmensgeschichte betrachten, welches man nun durch Verbesserungen prägen kann.

Flexible Arbeitszeitmodelle Die Art zu arbeiten hat sich im Zuge des aktuellen Ausnahmezustandes stark gewandelt. Und auch wenn die Anfangsphase in vielen Fällen noch von Startschwierigkeiten geprägt war, haben sich die Beteiligten inzwischen daran gewöhnt – und es funktioniert. Bezüglich der Arbeitszeitmodelle ebnet die Coronakrise folglich auch einen neuen Weg, der in vielen Fällen gewiss auch danach weitergeführt wird. Auch in Unternehmen, in denen Homeoffice bis dato noch nicht gang und gäbe war, ist jetzt klar: Homeoffice wartet mit vielen Vorteilen auf, und die damit einhergehenden Herausforderungen sind einfacher zu bewältigen als zuvor befürchtet. Gleiches gilt für weitere Modelle wie Gleitzeit oder Jobsharing. Ungewohnt, aber dennoch lohnenswert Solange die Ressourcen vorhanden sind, lassen sich bezüglich der Innovation in einem Unternehmen kaum Grenzen setzen. Dazu gehören auch Kreativität und der Mut zu Veränderungen, die man bisher noch nie in Betracht gezogen hat. Beispielsweise ist bewiesen, dass ein gesundes und sicheres Arbeitsumfeld besonders wichtig ist. Dieses Ziel lässt sich auf vielen Wegen erreichen. Nebst dem Anbieten von gesunden Verpflegungsmöglichkeiten kann es sich zudem lohnen, auch Coaching oder Massage und andere Wellnessangebote für die Mitarbeitenden zugänglich machen. Denn besonders in Coronazeiten wird wieder bewusst, welchen Stellenwert

die Gesundheit generell, aber auch speziell bei den Mitarbeitenden besitzt: Jeder Ausfall aus gesundheitlichen Gründen wird zu einem Verlust für das Unternehmen. Teambuilding zahlt sich aus Den Arbeitstag verbringt man weiterhin nicht alleine, sondern zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen. Mit der Zeit lernt man sich besser kennen und spielt sich ein, was ebenfalls essenziell für den Unternehmenserfolg ist. Da aber alle noch einem Privatleben nachgehen, kommt es ausserhalb des Arbeitsplatzes leider kaum zu gemeinsamen Aktivitäten – ein Zustand, dem man aber ebenfalls entgegenwirken kann. Teambuilding-Aktivitäten wie gemeinsame Ausflüge oder ähnliches schweissen zusammen und sorgen für eine vertrautere Atmosphäre am Arbeitsplatz. Im besten Fall werden aus den Leuten aus dem Kollegium Freundinnen und Freunde, auf die man sich jeden Tag aufs Neue freut, sie zu sehen. Jedes Unternehmen funktioniert anders Diese Liste ist nicht abschliessend, ebenso wenig gibt es ein Patentrezept, was erfüllt sein muss, um die Manpower im Unternehmen nachhaltig zu stärken. Jedes Unternehmen ist individuell zu betrachten. Dennoch sei hier am Ende noch auf die eine Frage zu verweisen, welche sich alle Unternehmen stellen und die einen Neuanfang bedeuten kann: Was machen wir anders, wenn die Coronakrise vorbei ist?

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Stay home – Arbeit im Homeoffice Die Coronavirus-Pandemie hat zumindest kurzfristig die Arbeitslandschaft in der Schweiz verändert. Zahlreiche Arbeitnehmende erbringen ihre Arbeitsleistung von zu Hause aus, im sogenannten Homeoffice. In diesem Zusammenhang stellen sich für Arbeitgebende und Arbeitnehmende häufig arbeitsrechtliche Fragen. der Arbeitgeber dort dafür sorgen, dass die vom Bund nun verpflichtend festgelegten Vorgaben des Bundes eingehalten werden (z.B. Distanzregel, STOP-Prinzip, evtl. Bereitstellung Schutzausrüstung). Wenn dies nicht möglich ist, müssen diese Personen unter Lohnfortzahlung freigestellt werden.

Rolf Hartmann

Patrizia Lorenzi

lic. iur., Rechtsanwalt, M.B.A. Partner

Rechtsanwältin, LL.M. Senior Associate

Besteht ein Anspruch auf Homeoffice und sind Arbeitnehmende verpflichtet, ihre Arbeit zu Hause zu verrichten? Arbeitnehmende haben grundsätzlich weder Anspruch auf Homeoffice noch können Arbeitgeber darauf beharren, dass die Arbeit im Homeoffice verrichtet werden muss (es sei denn, der Arbeitsvertrag sieht dies vor). In der aktuellen Situation muss der Arbeitgeber jedoch dafür sorgen, dass die teilweise zwingenden Vorgaben des Bundes zu Hygiene und Distanz am Arbeitsplatz eingehalten werden. Fehlt es an den notwendigen Platzverhältnissen und sanitären Einrichtungen, kann und muss ein Arbeitgeber Homeoffice einseitig anordnen, sofern die Art der Tätigkeit eine Verlagerung ins Homeoffice zulässt. Diesfalls ist der Arbeitnehmer zum Homeoffice verpflichtet. Für besonders gefährdete Personen (jene über 65 Jahre oder mit Vorerkrankungen) kann Anspruch auf Homeoffice bestehen. Die Covid-Verordnung-2 schreibt vor, dass solche Personen zu Hause bleiben und arbeiten sollen, notfalls unter Zuweisung von Ersatzarbeit. Kann die Tätigkeit jedoch nur am üblichen Arbeitsort geleistet werden, muss

Wer hat im Homeoffice Büromobiliar und Arbeitsmittel zu stellen und zu bezahlen? Grundsätzlich stellt der Arbeitgeber auf seine Kosten die notwendigen Geräte und das Material zur Verfügung. Es kann jedoch auch vereinbart werden, dass der Arbeitnehmende diese mit oder ohne Entschädigung zur Verfügung stellt. Solche Abreden müssen nicht schriftlich getroffen werden, sondern können auch stillschweigend erfolgen. Gerade wenn aktuell das Homeoffice von einem Tag auf den anderen realisiert wurde, sollte vom Arbeitnehmenden aufgrund der Treuepflicht erwartet werden können, dass er sein Mobiliar und seine bereits vorhandenen elektronischen Geräte wie Telefon oder Laptop/ PC etc. zur Verfügung stellt. Dauert die Situation länger, drängt sich eine schriftliche Vereinbarung auf. Entstehen während Homeoffice-Zeiten zu ersetzende Auslagen? Müssen Spesenpauschalen weiterhin ausgerichtet werden? Auch bei Auslagen gilt der Grundsatz, dass der Arbeitgeber zwingend alle für die Ausführung der Arbeit notwendigen Auslagen zu ersetzen hat. Kann die Höhe der Auslagen (bei Homeoffice z.B. Internetanschluss, Datenversorgung, künstliches Licht, Wärme, Büroraum, etc.) nicht genau beziffert werden, sind sie zu schätzen. Unter normalen Umständen und sofern der Arbeitgeber einen Arbeitsplatz im Betrieb zur Verfügung stellt, wird

oft vereinbart, dass der Arbeitnehmende für diese Auslagen selber aufkommt und keinen Ersatzanspruch geltend macht, weil ihm die Möglichkeit zum Homeoffice auf seinen Wunsch gewährt wird. In der aktuellen Pandemiesituation wäre eine solche Vereinbarung kaum zulässig, jedenfalls nicht bei angeordnetem Homeoffice. Dagegen fallen bei Homeoffice andere Geschäftsauslagen wie Reise- und Verpflegungskosten, Kurse etc. nicht an. Spesenpauschalen können unter Umständen gekürzt werden.

Kann die Arbeitsleistung statt zu den üblichen Zeiten auch zu Randzeiten oder sogar in der Nacht erbracht werden, zum Beispiel um vom schönen Wetter zu profitieren oder um die Kinder zu betreuen? Die vertraglichen Regelungen zur Arbeitszeit wie auch z.B. die Verbote des Arbeitsgesetzes zu Nacht- und Sonntagsarbeit gelten auch bei Homeoffice und sind zu befolgen, solange keine Anpassung vereinbart ist. Besteht aufgrund des Arbeitsvertrags eine gewisse Flexibilität, kann diese grundsätzlich auch im Homeoffice ausgeschöpft werden.

Der Arbeitsplatz im Homeoffice befindet sich zum Beispiel in der Küche, neben Kindern im Homeschooling oder in der Umgebung von Wohnpartnern: Ist das ein Problem? Der Datenschutz gilt auch bei Homeoffice und Berufsund Geschäftsgeheimnisse müssen weiterhin gewahrt werden. Der Arbeitgeber sollte Arbeitnehmende daran erinnern und spezifische Weisungen und Empfehlungen für Homeoffice schriftlich erlassen (z.B. Trennung von geschäftlichen und privaten Daten, Passwortschutz und kein Zugang für Dritte/Familienangehörige, idealerweise abschliessbares Büro, Kontrollrecht). Wie «gesund» soll der HomeofficeArbeitsplatz ausgestaltet sein? Der Gesundheitsschutz ist auch beim Arbeitsplatz zu Hause zu beachten und insbesondere bei langer Nutzungsdauer vom Arbeitgeber bis zu einem gewissen Grad zu prüfen. Stellen die Arbeitnehmenden dem Arbeitgeber Fotos zur Verfügung, kann sich dieser ein konkretes Bild von der Arbeitsplatzsituation machen und beispielsweise darauf hinweisen, wie Blendungen vermieden und wie der Arbeitsplatz ergonomisch ausgestaltet werden kann.

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Nun ist die Solidarität von uns Konsumenten gefordert Die Coronakrise wird einen nachhaltigen wirtschaftlichen Schaden hinterlassen. Eine Rezession scheint unausweichlich und auch hierzulande steigen die Arbeitslosenzahlen an. Doch die Pandemie beleuchtet auch eine besondere Qualität der Schweizerinnen und Schweizer: die Fähigkeit, in schwierigen Zeiten zusammenzustehen. Wichtig wird es nun sein, dass wir als Konsumenten nach Möglichkeit die hiesigen Unternehmen unterstützen. TEXT SMA

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ktuell werden pro Werktag rund 1500 Menschen arbeitslos und die Zahl der Kurzarbeitsgesuche schnellt in die Höhe. Diese wenig erbauliche Tatsache gab am Montag Boris Zürcher, Leiter Direktion für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO), gegenüber der «Handelszeitung» zu Protokoll. «So etwas haben wir noch nie gesehen, auch in schweren Rezessionen nicht.» Spitzenreiter bei der Zahl der Kurzarbeitsgesuche ist weiterhin das Tessin, dort liege für 52 Prozent der Arbeitnehmenden ein Gesuch vor. In fast allen Kantonen liegt die Quote bei über einem Drittel. Im Gastgewerbe wurde für drei Viertel der Arbeitnehmenden Kurzarbeit angemeldet. Natürlich ist die Schweiz mit dieser Negativentwicklung nicht allein. So sieht das internationale Beratungsunternehmen McKinsey weltweit nicht weniger als 59 Millionen Jobs in Gefahr. Und Asiens Wirtschaftswachstum werde in diesem Jahr laut einem Bericht des Internationalen Währungsfonds (IWF) zum ersten Mal seit 60 Jahren infolge der Coronaviruspandemie ein Nullwachstum erleiden. Nicht nur schwarzmalen Diese Zahlen und Fakten stimmen wenig zuversichtlich. Dennoch wäre es angesichts der aktuellen Lage

falsch, in eine kollektive Depression zu verfallen. Denn auch wenn sich die Schweiz noch lange mit den ökonomischen Auswirkungen der Pandemie herumschlagen muss, gibt es doch auch positive Faktoren und Lichtblicke. Dazu gehören u.a. die vergleichsweise niedrige Staatsverschuldung oder die eigene Zentralbank. Und während Sie diese Zeilen lesen, bereiten sich gewisse Branchen in der Schweiz wieder auf eine schrittweise Rückkehr ins normale Alltagsleben vor: Coiffeur-Salons, Arztpraxen sowie Baumärkte werden bald wieder ihre Türen öffnen und – je nachdem wie sich die Infektionskurve entwickelt – auch bald Restaurants und Cafés wieder Gäste willkommen heissen dürfen. Und mit dem bisher grössten Hilfspaket der Schweizer Regierung (zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels liegt der Beitrag bei 60 Milliarden Franken) sollen Selbstständige und Unternehmen zumindest partiell von den finanziellen Schäden der Coronakrise bewahrt werden. Nun stellt sich die Frage, wie es nun nach dem Lockdown weitergehen soll – und welche Rolle wir als Konsumenten dabei spielen können. Wirtschaftsexperten rufen zur Solidarität auf und ermahnen Schweizerinnen und Schweizer, einheimische Produkte zu kaufen sowie Dienstleistungen bei Schweizer Unternehmen zu beziehen. Das hat gleich mehrere Vorteile. Der augenfälligste

ist natürlich der, dass das Geld im hiesigen Wirtschaftskreislauf verbleibt und so auf nationaler Ebene Wertschöpfung generiert. Dadurch profitieren auch die Konsumentinnen und Konsumenten direkt, denn je gesünder die Schweizer Unternehmenswelt ist, desto facettenreicher und besser ist das Angebot an Produkten und Dienstleistungen. Ein kleines Loblied auf «Swiss Made» Der Vorteil für uns Konsumentinnen und Konsumenten: Indem wir die Schweizer Wirtschaft unterstützen und bewusst auf «Made in Switzerland» oder «Swissness» setzen, profitieren wir von der typisch schweizerischen Qualität. Nicht umsonst geniessen Artikel aus heimischer Produktion weltweit einen hervorragenden Ruf. Und dieser wird vom Schweizer Institut für geistiges Eigentum auch vehement verteidigt: Damit beispielsweise ein industrielles Produkt als «Made in Switzerland» deklariert werden darf, müssen 60 Prozent der Herstellungskosten in der Schweiz anfallen. Zudem muss mindestens ein wesentlicher Fabrikationsschritt hierzulande erfolgen. Wie sieht das bei Lebensmitteln aus? Schliesslich wird Schweizer Qualität auch stark mit den hier hergestellten Speisen und Getränken in Verbindung gebracht. Hierfür müssten mindestens 80 Prozent des Gewichts der verwendeten Rohstoffe aus der Schweiz kommen.

Grundlage für die Berechnung ist die Rezeptur und nicht die Zusammensetzung des Lebensmittels. Und auch bei der Lebensmittelherstellung muss ein wesentlicher Verarbeitungsschritt in der Schweiz erfolgen. Um eine Dienstleistung als «schweizerisch» bewerben zu dürfen, müssen Unternehmen einen «tatsächlichen Sitz der Verwaltung in der Schweiz» haben. Am Ort dieser «tatsächlichen Verwaltung» müssen massgebliche Tätigkeiten ausgeübt und massgebliche Entscheide getroffen werden, die direkt Einfluss auf die Dienstleistung haben. Sie sehen: Wenn Sie Schweizer Produkte kaufen, dann unterstützen Sie tatsächliche auch hiesige Unternehmerinnen und Unternehmen direkt. Und ja – hiesige Produkte sind im Schnitt etwas teurer als Waren aus dem Benachbarten. Doch die Wertschöpfung, die Sie mit Ihren Einkäufen schaffen, verbleibt auf diese Weise in der Schweiz. Und kommt damit letztlich auch Ihnen wieder zugute. Werden wir unsere nationale Wirtschaft also allein dadurch in Schwung bringen, indem wir regionalen Emmentaler statt Leerdammer Käse kaufen? Mit grosser Sicherheit nicht. Aber die finanzielle Unterstützung von Schweizer Unternehmen durch uns Konsumenten stellt einen kleinen Schritt dar auf dem Weg zurück zur Normalität. Und dort möchten wir letztlich alle hin. Gemeinsam.

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