Fokus Winterguide

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FOKUS.SWISS

XXXXXX • XXX 1

NOV ‘21

WINTERGUIDE Wintersport

Atemberaubende Skitouren

Familienerlebnisse

Aktivitäten für Jung & Alt

Unter dem Sternenhimmel

Beleuchtete Pisten für magische Nächte

Interview

Evelyne Binsack

Die Grenzgängerin blickt auf eine dreissig Jahre lange Karriere als diplomierte Bergführerin zurück und erklärt, weshalb sie keine grösseren Expeditionen mehr unternimmt.

BERG-BAHN-BAD KOMBI Wandern, erholen und mühelos abschalten! Kombinieren Sie Ihren Rigi-Ausflug mit gemütlichen Wellness-Stunden im Mineralbad & Spa auf Rigi Kaltbad und lassen Sie sich von der atemberaubenden Aussicht auf die imposante Bergwelt verzaubern. rigi.ch/berg-bahn-bad-kombi

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E I N E P U B L I K AT I O N VO N S M A RT M E D I A

2 EDITORIAL

FOKUS.SWISS

Nicole Diermeier

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LESEN SIE MEHR. 04 Winterkarte 12

Naturspektakel x Aktivitätenvielfalt x Servicequalität = ultimatives Winter-Outdoorerlebnis

E

Gegebenheiten? Hängt es mit unserem Hang zur Nostalgie und der «Alles fährt Ski»-DNA zusammen? Oder fehlt uns gar der Mut, den Veränderungen direkt ins Gesicht zu blicken?

s ist sechs Uhr morgens, noch ein kurzer Schwatz mit Hüttenwartin Yolanda, bevor wir in die Frische unter leuchtendem Sternenhimmel eintauchen – es riecht nach Schnee. Die Felle bereits auf die Tourenskier geschnallt, sind wir bereit für ein neues Skitouren-Abenteuer in den Schweizer Bergen.

Der Schneesport entwickelt sich zu einem Luxusgut, aber es gibt eine ganz grosse Chance für die alpinen Destinationen: Outdoor. Outdoor ist das am stärksten wachsende Segment im Tourismus und unser Land ist geradezu prädestiniert dafür, diesen Trend zu nutzen. Die Schweiz bietet einzigartige Outdoor-Erlebnisse in allen Höhenlagen und Landschaften, in allen Arten von Aktivitäten und auf allen Leistungsstufen, für Einheimische und Gäste. Die Erfolgsformel lautet: Naturspektakel x Aktivitätenvielfalt = ultimatives Outdoorerlebnis. Wir haben alles, was es braucht und mit Stolz dürfen wir sagen: Die Schweiz ist das perfekte Outdoor-Land. Auch im Winter.

Das Ziel ist die erste Etappe der Haute-Route: von der Schönbielhütte über die Tête Blanche nach Arolla. Über Nacht hat es geschneit, viel geschneit. Der Neuschnee glitzert im langsam dämmernden Morgenlicht und es überkommt mich ein unbeschreibliches Gefühl von Glück, Zufriedenheit und Dankbarkeit. Dankbarkeit, dass ich solche Momente in dieser unglaublich imposanten Kulisse erleben darf. Der Gleichschritt des Aufstiegs, das Knirschen des Schnees und die Ruhe der Landschaft geben mir Zeit zum Nachdenken: was für ein Privileg, in einer Umgebung wie dieser zu Hause zu sein. Der Winter ist eine faszinierende Jahreszeit: Jedes Jahr warten wir ungeduldig darauf, bis Frau Holle ihre Kissen schüttelt und die ersten Schneeflocken zu uns herunterfallen. Die Landschaft verwandelt sich in ein Wintermärchen und unter der Schneedecke wird alles etwas gelassener. In der Schweiz haben wir das Glück, dass unsere Berge und Winterdörfer etwas höher als in den benachbarten Ländern liegen. Das erhöht die Chancen für ein echtes Wintergefühl. Aber: Auch wir müssen uns den Herausforderungen der Zukunft im Winter stellen: Zu den bekannten 5 Ws wie Wirtschaft, Währung, Wandel, Wettbewerb und Wetter ist nun auch noch das P wie Pandemie gestossen. Das macht die Planung für die Bergbahnen, Destinationen und Wintersportveranstalter nicht einfacher. Doch auch hier gilt: Innovation und Produktentwicklung sind die Treiber der Zukunft. Seit Jahren diskutieren wir in unterschiedlichen Kreisen und Podien über die Zukunft des Schweizer Winters und es wurden schon unzählige Studien dazu veröffentlicht. Doch leider bewegt sich dieser Schneepflug nur sehr langsam vorwärts. Warum tun wir Schweizer uns so schwer mit den Anpassungen an neue ANZEIGE

Unser Land bietet so viele unvergessliche Wintererlebnisse. - Nicole Diermeier, Tourismusexpertin & Projektleiterin Alpine Outdoorlandschaft Schweiz 2030, leidenschaftliche Wintersportlerin

Und diesen müssen wir nicht neu, aber anders denken, beispielsweise in der Erlebnisdimension. Das Erlebnis rückt in den Mittelpunkt, jeder will ein Teil dieses Erlebnisses sein und es aktiv mitprägen, damit es unvergesslich wird. Anders denken bedeutet aber auch die Professionalisierung und Differenzierung in der Servicedimension. «Go the extra mile», heisst hier die Zauberformel. Diese Erlebnis- und Servicedimension durfte ich auch auf meiner zu Beginn beschriebenen Skitour erleben: von den wertvollen Tourentipps der Hüttenwartin Yolanda bis hin zum Heida, den unser Bergführer Denis überraschend als Gipfeltrunk auf der Tête Blanche öffnete. Und es muss ja nicht immer gleich die Haute-Route sein. Unser Land bietet so viele unvergessliche Wintererlebnisse – ein paar davon finden Sie auf den folgenden Seiten. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie dabei die Faszination Winter neu. Ich wünsche Ihnen viel Freude dabei.

Interview: Evelyne Binsack

16 Neben der Piste: Lawinenhunde 24 Tradition & Familie 28 Nachthimmel

FOKUS WINTERGUIDE. PROJEKTLEITUNG

ANITA GERBER COUNTRY MANAGER

PASCAL BUCK PRODUKTIONSLEITUNG

MIRIAM DIBSDALE LAYOUT

ANJA CAVELTI TEXT

LUDOVIC DE WERRA, LISA ALLEMANN, AKVILE ARLAUSKAITE, ANDREA TARANTINI, VANESSA BULLIARD, SEVERIN BEERLI, KEVIN MEIER TITELBILD

ADOBE STOCK DISTRIBUTIONSKANAL

TAGES-ANZEIGER DRUCKEREI

DZZ DRUCKZENTRUM AG

SMART MEDIA AGENCY. GERBERGASSE 5, 8001 ZÜRICH, SCHWEIZ TEL +41 44 258 86 00 INFO@SMARTMEDIAAGENCY.CH REDAKTION@SMARTMEDIAAGENCY.CH FOKUS.SWISS

Viel Spass beim Lesen! Text Nicole Diermeier Portraitfoto zVg

Anita Gerber Project Manager


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#FOKUSWINTER

WINTERUNIVERSIADE 2021 • BRANDREPORT 3

Die Winteruniversiade kommt in die Schweiz Am 11. Dezember 2021 wird in Luzern die 30. Winteruniversiade eröffnet. Die Winteruniversiade ist nach den Olympischen Spielen der grösste Multisport-Anlass im Winter. Die Wettkämpfe in zehn Sportarten finden an acht Austragungsorten in der Zentralschweiz und Graubünden statt.

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niversiaden verbinden Wettkampfsport auf hohem Niveau mit Bildungsaspekten. Die Winteruniversiade ist der grösste MultisportAnlass für Studierende im Winter. Nach Villars 1962 wurde die Winteruniversiade zum zweiten Mal in die Schweiz vergeben. Ein paar Zahlen zeigen eindrücklich die Dimension dieses einzigartigen Multisport-Events.

8 Austragungsorte Die Wettkämpfe der Winteruniversiade 2021 finden an acht verschiedenen Orten statt. Die sechs Zentralschweizer Austragungsorte Andermatt-Realp, Engelberg, Stoos, Sursee, Luzern und Zug werden ergänzt von den beiden Bündner Wintersportorten Lenzerheide und St. Moritz.

10 Sportarten An der Winteruniversiade 2021 werden Wettkämpfe in den Sportarten Biathlon, Curling, Eishockey, Eiskunstlauf, Freestyle & Freeski, Langlauf, Short-Track-Speed-Skating, Ski Alpin, Snowboard und Ski-Orientierungslauf ausgetragen.

Knapp 300 Sportlerinnen und Sportler aus 23 Ländern reisten damals an. Die Winteruniversiade 2021 in der Zentralschweiz und Graubünden ist die 30. Austragung dieses Multisport-Anlasses und steht getreu dem Motto «Welcome Home» für die Rückkehr nach knapp 60 Jahren in die Schweiz.

30 Winteruniversiaden Die Geschichte von Winteruniversiaden nahm 1959 in Chamonix, Frankreich ihren Lauf. An der ersten Ausgabe nahmen 200 Athletinnen und Athleten aus 16 Nationen teil. Die Schweizer Skidestination Villars im Kanton Waadt erhielt 1962 den Zuschlag für die zweite Durchführung einer Winteruniversiade.

Über 50 Nationen Das Interesse an der Winteruniversiade in der Schweiz ist gross. Über 50 Delegationen werden mit Athletinnen und Athleten vertreten sein. Neben den grossen Wintersport-Nationen wie Kanada, Russland und der Schweiz sind mit Brasilien, den Philippinen oder Thailand auch im Zusammenhang mit Wintersport eher «exotische» Länder am Start. 60 Medaillensätze 60 Entscheidungen in elf Wettkampftagen und damit auch 60-mal grosser Jubel über Gold, Silber und Bronze. Während die Farben traditionell sind, ist das Design der Medaillen innovativ. Die Graphic-Design-Studentin der Hochschule Luzern, Nicole Schellhammer, hat sich dafür vom Logo des Events inspirieren lassen. 1600 Athletinnen und Athleten Rund 1600 Studierende zwischen 17 und 25 Jahren, die alle an einer Hochschule immatrikuliert sind, werden an den Wettkämpfen in der Zentralschweiz und Graubünden teilnehmen. 3800 Helferinnen und Helfer Sie sind das Gesicht und das Herz jeder Winteruniversiade: die Volunteers. Mit Einsätzen in über 20 000 Schichten sorgen die freiwilligen Helferinnen und Helfer dafür, dass sich die Gäste aus der ganzen Welt zu Hause fühlen und die Wettkämpfe reibungslos ablaufen.

REGION KLEWENALP-VIERWALDSTÄTTERSEE • BRANDREPORT

Eine bezaubernd andere Safari Die Wintersafari vereint eine unvergleichliche Schneewanderung und erlebnisreiche Fahrten mit den «Big Five»: Luftseilbahn, Gondelbahn, Postauto, Standseilbahn und Schiff. Aber auch sonst begeistert das Winterwunderland der Region Klewenalp-Vierwaldstättersee Outdoorfans mit seinem eindrücklichen Naturparadies.

E

ndlich ist es gekommen, das Wochenende im Schnee, das Julia und Marco so sehr herbeisehnten. Schon während der Fahrt in die Zentralschweiz eröffnet sich ihnen ein Blick auf weiss bedeckte Landschaften, was die Vorfreude nur weiter steigen lässt. In Beckenried angekommen, parkieren sie vor der Talstation der längsten Luftseilbahn der Region, die sie auf die Klewenalp transportieren wird. Die Zeit, die sie auf die nächste Bergfahrt warten, nutzen sie, um die Schönheit der winterlichen Natur zu geniessen. Einander im Arm haltend stehen sie da und blicken auf den See hinaus, in dessen klarem Wasser sich die schneebedeckten Berge und Wälder spiegeln. Als sich im Norden erste Wolken bilden, ist es für die beiden Zeit, aufzubrechen. Traumhafte Aussichten Die Nacht, welche sie im Berggasthaus auf der Klewenalp verbrachten, hat zentimeterhohen Neuschnee gebracht. Julia und Marco sind schon früh wach und begeben sich auf die eineinhalb-stündige Winterwanderung von der Klewenalp zur Stockhütte. Jetzt, da die Sonne von Osten her die Bergwelt erleuchtet, verzaubert sie die atemberaubende Aussicht. Der Ausblick über verschneite Gipfel

und den eisblauen Vierwaldstättersee lässt sie gar nicht mehr aus dem Staunen herauskommen. Unterwegs kommen sie an einer Familie vorbei, die gerade an einer Grillstelle ein Fondue unter freiem Himmel geniesst. In der weissen Schneedecke, die sich vor ihnen erstreckt, funkeln einzelne Kristalle aufgrund des einfallenden Sonnenlichts wie Diamanten. Ähnlich faszinierend gibt sich die Natur bei der Stockhütte, sodass Julia und Marco sich entschliessen, dies so lange wie möglich auszukosten. So entscheiden sie sich für die Abfahrt mit dem Schlitten und haben den Spass ihres Lebens. Erlebnisreiche Fahrten Unten im Tal kommt bei ihnen Hunger auf. Trotz der knurrenden Mägen nehmen sie zuerst das Postauto nach Seelisberg und geniessen dann dort ein typisch schweizerisches Gericht. Auf der Terrasse bietet sich ihnen ein idyllischer Alpenblick, der sie nach einem aktiven Morgen zur Ruhe kommen lässt. Frisch gestärkt begeben sie sich danach zur über hundert Jahre alten Standseilbahn, die sie auf spektakuläre Weise von Seelisberg nach Treib bringt.

welches sie auf dem Seeweg zurück nach Beckenried führt. Es ist schon ein spezielles Erlebnis, diese Strecke über das Wasser zurückzulegen. Vom See aus erhalten sie noch einmal eine völlig neue Perspektive auf die Bergwelt, von der sie so fasziniert sind. Einzigartiges Skigebiet Erschöpft von der erlebnisreichen Reise kehren sie ins Hotel zurück und wärmen sich erst einmal mit einer heissen Dusche auf. Beim späteren Abendessen lässt das Paar die heutigen Erlebnisse noch einmal Revue passieren. Eigentlich wollten sie morgen ausschlafen und dann die Heimreise antreten, doch das Gebiet hat es ihnen angetan. So beschliessen sie, dieses anstelle der Heimreise noch auf den Ski zu erkunden, welche vor Ort

gemietet werden können. In freudiger Erwartung gehen sie früh zu Bett, damit sie fit sind für den nächsten Tag. Tickets Die Wintersafari im Herzen der Zentralschweiz kann ab Beckenried, Seelisberg, Brunnen oder Gersau gestartet werden. Sie verbindet traumhafte Aussichten und naturnahe Erlebnisse, Plausch und Geschichte. Start der Wintersaison ist am 18. Dezember 2021. Weitere Erlebnisse: Nachtschlitteln mit Fondue, Bergsilvester usw. www.klewenalp.ch

NEU!

ERLEBNIS

Das Highlight der Reise kommt für die beiden aber erst noch. In Treib steigen sie auf das Schiff um,

 KLEWENALP.CH

WINTERSAFARI

Unterwegs mit den «Big Five» im Winterwunderland der Region Klewenalp-Vierwaldstättersee.


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4 WINTERKARTE • SPONSORED

FOKUS.SWISS

Das hat die Schweiz zu bieten

Sch

BaselStadt

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Es ist wieder soweit! Die ersten Wintersportgebiete haben ihre Tore eröffnet und sind bereit für einen ereignisreichen Winter mit vielen spannenden Erlebnissen für Jung und Alt. Ob auf oder neben der Piste, in den Bergen oder im Flachland – für jede:n findet sich ein passendes Highlight. Ein Überblick.

3

BaselLandschaft

Aargau

Jura Solothurn

1. Aigle Leysin col des Mosses 2. Arosa Lenzerheide

1.8

3. Baselland 4. Bad Zurzach 5. bergpunkt

Luzern

6. Bergün Filisur 7. Biosfera Val Müstair 8. Brig Simplon

Neuenburg

9. Engadin Skimarathon 10. Fondation Barry du Grand-St-Bernard 11. 11.1

Graubünden Ferien

11.2 Lenzerheide

32

11.3 Davos 11.4 Disentis Sedrun

Obwalde3

5

11.5 Unterengadin 12. Interlaken

21

Bern

13. Jungfrau Region 14. Klewenalp Vierwaldstättersee 15. Kinderregion

12

Freiburg

Waadt

13

16. Leukerbad 17. Liechtenstein 18. Lötschental

18

19. Moesano 20. Nendaz

16

21. Niederhornbahn

1

22. Obersaxen

8

23. Pizol

35

24. Pontresina 25. Radisson Blu Hotel Andermatt 26. Région Dents du Midi

Genf

27. Rigi

20

Wallis 26

28. Scuol 29. Thyon-Région

29

10 36

30. Titlis Rotair 31. Toggenburg 32. UNESCO Biosphäre Entlebuch 33. Valsurses Savognin Bivio Albula 34. Vals 35. Veysonnaz 36. Zermatters 37. Zürioberland

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«Schweizer Skischule für alle» In die Skischule gehen nur Kinder! Schweizer Skischulen bieten nur Einsteigerkurse an? Von wegen! Ob Einsteiger, Wiedereinsteiger oder Könner, die Schweizer Skischulen sind in allen Wintersportorten und grösseren Städten der Schweiz präsent und bieten ihren grossen und kleinen Gästen Unterricht in allen Schneesport-Disziplinen an. Die Schweizer Skischulen bieten ihren Gästen sowohl Privatunterricht wie auch Gruppenunterricht an – und dies in den Disziplinen Skifahren, Snowboarden, Telemark oder Langlauf. Könner Sie fahren schon seit langer Zeit Ski oder Snowboard und wissen, worauf es ankommt? Um Ihre Fähigkeiten auszubauen und auf der Piste noch sicherer zu werden, können Sie sich auf unsere kompetenten Schneesportlehrpersonen verlassen, die Ihnen in Sachen Carving, Skitouren, Freeride und Freestyle bestimmt noch so einiges beibringen können. Wollten Sie schon lange einmal den frisch verschneiten Hang abseits der Piste herunterfahren, wissen aber nicht genau, worauf es dabei ankommt? Sind Sie ein:e ambitionierte Schneesportler:in und beherrschen auch schwarze Pisten, verlieren aber in unpräpariertem Gelände Ihre Leichtigkeit? Dann buchen Sie jetzt einen Kurs bei

der Schweizer Skischule in Ihrer Nähe und lernen Sie von erfahrenen Schneesportlehrpersonen, wie man kräftesparend und sicher im Tiefschnee fährt.

Einsteiger Im «Swiss Snow Kids Village» sind die Kleinen die Grössten und erlernen das Ski- oder Snowboardfahren kinderleicht mit der Hilfe von Snowli, dem Maskottchen der Schweizer Skischulen. Die ganze Vielfalt des Schneesports zeigt sich, während die Kinder und Jugendlichen von Wintersaison zu Wintersaison die einzelnen Levels der «Swiss Snow League» durchlaufen und sich zu geübten Ski- und Snowboardfahrern entwickeln. Besonders ambitionierte Jugendliche können ihrem Können in der «Swiss Snow Academy» den letzten Schliff verleihen. Wintersportaktivitäten abseits der Pisten Wollen Sie Ihre Feriendestination zur Abwechslung einmal auf eine andere Weise entdecken, abseits der Pisten und dabei einen Tag Wintersport fern der Menschenmassen erleben? Viele Schweizer Skischulen bieten Spezialangebote und aussergewöhnliche Schneesporterlebnisse an, wie zum Beispiel das Fahren im Snowpark, Fackelabfahrten, Schneeschuhtouren, Schlitteln und vieles mehr.

Wiedereinsteiger Sie waren seit längerer Zeit nicht mehr auf der Piste und Ihre Technik ist etwas eingerostet? Dann ist ein Tageskurs Privatunterricht genau das Richtige für Sie! Hierbei kann die Schneesportlehrperson individuell und gezielt auf Ihre Bedürfnisse eingehen. Effektive Übungen und individuelle Tipps helfen Ihnen dabei, das Selbstvertrauen auf dem Schneesportgerät wiederzuerlangen.

Tipp: Buchen Sie eine geführte Schneeschuhtour, auf welcher Sie unsere Schneesportlehrpersonen durch die verschneite Natur abseits der bekannten Trails führen. Möchten Sie einmal der/die erste am Berg sein und eine neue Spur in den Tiefschnee ziehen? Unsere Schneesportlehrpersonen begleiten Sie gerne auf eine geführte Skitour und zeigen Ihnen die schönsten Plätze in der Region, fernab der Lifte und Pisten.

Buchen Sie jetzt Ihr Erlebnis bei einer Schweizer Skischule Die Schweizer Skischulen freuen sich, Sie in der kommenden Saison zu begrüssen und Ihnen den Spass und die Faszination für Wintersport weiterzugeben.

www.swiss-ski-school.ch


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SPONSORED • WINTERKARTE 5

haffhausen

Winteruniversiade 2021

Thurgau

1.1. Luzern

15.2

Eiskunstlauf, Short Track

Appenzell Ausserrhoden

1.2. Engelberg OW

Zürich

Curling, Freestyle & Freeski, Snowboard

15.1

1.3. Andermatt-Realp UR

38

Langlauf 1.4. Stoos SZ Ski Alpin

1.7

Appenzell Innerrhoden

31 St. Gallen Thurgau

Zug

1.5. Lenzerheide GR Ski-OL, Biathlon

17

1.6. St. Moritz GR

1.1 27

Ski Alpin

Schwyz

15.2 1.4

1.7. Zug ZG

Glarus

Eishockey

23

1.8. Sursee LU

14

Nidwalden

Eishockey

en 30 1.2 1.5

22

Uri

11.1

25

11.4

2

11.3

Graubünden

1.3

28

11.2

6

7 9

34

33

1.6

19 24 9

Tessin

ZÜRIOBERLAND • BRANDREPORT

Ein Skipass für Skispass im ganz Zürioberland Schneevergnügen nach Lust und Laune im ganzen Zürioberland – der Skipass Zürioberland macht’s möglich. Zwei Partner erzählen, was das Angebot besonders macht. Martin Schoch, Betriebsleiter und Inhaber Skilift Fischenthal Die Skigebiete im Zürioberland werden fast ausschliesslich von Vereinen mit zahlreichen freiwilligen Helfer:innen betrieben. Weshalb sind Sie einer davon? Mit dem Skilift Fischenthal habe ich seit meiner Kindheit eine persönliche Verbindung. Ich bin in der Nähe aufgewachsen und habe hier mit meinen Brüdern, die später sogar Olympiasieger wurden, Ski- und Snowboardfahren gelernt. In den Achtzigern übernahm die Familie Schoch dann den Liftbetrieb.

Welche Vorteile bietet der Skilift Fischenthal für Familien gegenüber einem grossen Skigebiet? Der Skilift Fischenthal ist von Zürich, Winterthur oder dem Thurgau sehr schnell erreichbar. Mit einem Übungslift und einem grossen Skilift sowie Pisten von blau bis schwarz ist für alle etwas dabei. An Ersterem erlernen die Kleinsten das Skifahren und sind schon bald bereit für die ersten Versuche auf den grossen Lift. Roger Meier, Betriebsleiter Sportbahnen Atzmännig Sieben Skigebiete im Zürioberland haben 2020 gemeinsam den Skipass Zürioberland lanciert. Welcher Mehrwert entsteht aus der regionalen Zusammenarbeit? Ein entscheidender Faktor, ob ein Skigebiet überhaupt besucht wird, ist dessen Grösse. Mit uns als Ausnahme arbeiten alle Betriebe in Zürioberland auf freiwilliger Basis und sind privat oder als Verein organisiert. Diese kleinen Einzelkämpfer sichtbar zu machen, ist schwierig. Und genau das wird durch die Kooperation erleichtert. Ein weiterer Vorteil ist die Weitergabe des Know-hows. Mit unserem breiten Erlebnisangebot sind wir für die Partner eine Art Leuchtturm,

Der Skipass Zürioberland bietet den Gästen einen uneingeschränkten Eintritt bei sieben verschiedenen Liften. Inbegriffen sind: • • • • • • •

sie für uns aber natürlich auch. Man tauscht sich regelmässig aus und hilft einander, wo man kann. Was erwartet die Gäste beim Skifahren im Zürioberland? Sie können sich auf Convenience freuen: Der Weg zur nächsten Piste ist nicht weit. Zudem ist das Gebiet sehr überschaubar. Man muss nicht fürchten, sich zu verirren oder das geparkte Auto nicht mehr zu finden. Bei den Sportbahnen Atzmännig warten acht Pistenkilometer mit diversen auf Beginnende ausgerichteten Anlagen sowie eine persönliche, idyllische und kundennahe Unternehmung auf die Gäste. Nicht zuletzt begrüsst die Region zu jeder Jahreszeit mit einer wunderschönen Landschaft.

Skilift Steig, Bäretswil Skilift Fischenthal Skilift Oberwangen (TG) Sportbahnen Atzmännig (SG) Skilift Steg im Tösstal Skilift Sternenberg Skilift Schafbüel, Wildberg

Mit ihrer vertrauten Atmosphäre und Herzlichkeit sind die Skigebiete Zürioberlands wie geschaffen für Familien. An Ponyund Schleppliften erlernen die Kinder erste Kurven im Schnee – die Eltern machen mit oder behalten vom Skibeizli aus den Überblick. Hier werden Anfänger:innen optimal für die grossen Pisten vorbereitet.

Mehr erfahren unter zürioberland-tourismus.ch/winter


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6 BRANDREPORT • SKIGEBIET AROSA LENZERHEIDE

#FOKUSWINTER

Zwei «Herza» – ein Skigebiet Fernab des Grossstadttrubels wartet in den Bündner Bergen ein sonniges, schneesicheres Skigebiet. Mit seinen 225 Pistenkilometern auf über 2865 m ü. M. hält das Wintersportparadies Arosa Lenzerheide Angebote für Klein und Gross bereit, die keine Wünsche offenlassen.

U

kurz innehält und sich ein Herz fassen muss, bevor man losfährt. Während die Kinder auf weniger anspruchsvollen Pisten nach unten geleiteten, genoss ich die steile Abfahrt in vollen Zügen.

m 07:43 Uhr fuhr die S-Bahn im Bahnhof Chur ein. Kurz darauf begab ich mich mit meinen Kindern zum Busbahnhof. Das Postauto 182 wartete bereits auf seine Abfahrt in die Lenzerheide. Um 08:00 Uhr startete der Motor und der Bus setzte sich in Bewegung.

Unten angekommen, trafen wir uns wieder alle bei der Mittelstation, wo wir für einen «Z’Vieri» in der «Brüggenstuba» einkehrten.

Unterwegs hatte ich Zeit, mich auf der Website über die aktuellen Covid-19-Bestimmungen und Schutzmassnahmen zu informieren. Stand 24. November 2021 gilt für das ganze Skigebiet eine Maskenpflicht in Innenräumen sowie in geschlossenen Anlagen. Innenbereiche von Gastronomiebetriebe sind lediglich mit einem gültigen Covid-Zertifikat zu betreten. Für weitere Besuche gilt zu bedenken, dass sich die Bestimmungen jederzeit ändern können. Onlinetickets zahlen sich aus Eine knappe halbe Stunde später erreichen wir die Haltestelle Lenzerheide/Lai, Fadail/Lido. Von hier aus sind es nur wenige Gehminuten zum Skilift Fadail, ein echter Insider-Tipp. Eine weitere Möglichkeit ist die Fahrt nach Churwalden. Von dort erreicht man mit der Panoramabahn die Bergstation Heidbühl, was bestimmt auch ein eindrückliches Erlebnis ist. Die Schneesporttickets bezogen wir bereits einige Tage zuvor elektronisch im Internet. Das hatte zum einen den Vorteil von günstigeren Angeboten und zum anderen verloren wir keine Zeit beim Anstehen an der Talstation. Die Fahrt mit dem Postauto von Chur nach Lenzerheide, der Sportbus in Lenzerheide und Arosa sowie die Rhätische Bahn von Arosa retour nach Chur waren im Skiticketpreis inbegriffen. Meine Kinder fahren bereits einige Jahre Ski, weshalb wir auf das Kinderparadies und Skiunterricht verzichten konnten. Ein Skigebiet, drei Talseiten, viele Pisten Die Seite Lenzerheide bietet Wintersportler:innen gleich zwei Talseiten zum Fahren. Die Seite «Heidbüel/Scalottas» verzaubert mit Morgensonne und bietet Attraktionen wie etwa die Rennstrecke «Pedra Grossa» und das Kinderland «Auarara». Die Talseite Rothorn/Motta bietet hingegen eine kulinarische Vielfalt, griffige Pisten in den Morgenstunden und über das «Urdental» die Überquerung nach Arosa. Für den heutigen Tag entschieden wir uns, zuerst die «Heidbüel/Scalottas»-Seite zu erkunden und später die «Rothorn/Motta»-Talseite zu befahren. Bereits einige Tage zuvor las ich im Internet von der «Globi-Piste» bei der Sesselbahn «Tgantieni». Eine Piste, auf der man verschiedene Inszenierungselemente des blauen Kinderhelden entdecken kann. Als wir auf besagter Piste tatsächlich auf «Globi»-Statuen stiessen, wurden die Kinder auch gleich spielerisch mit den geltenden FIS-Regeln vertraut gemacht. Eine durch und durch spassige Art, das korrekte Verhalten auf der Skipiste zu erlernen. Als gegen Mittag bei den Kindern Hunger aufkam, machten wir uns auf die Suche nach einem Restaurant. Durch Bekannte hatten wir von dem modernen Bergrestaurant «Scharmoin» gehört. Laut Homepage begeistert das 2015 eröffnete Bergrestaurant «Scharmoin»

«Brüggenstuba» – Treffpunkt für die ganze Familie Mitten im Gebiet Arosa liegt die «Brüggenstuba». Hier fanden wir Unterhaltung für Klein und Gross. Das Bergrestaurant mit Wintergarten und Sonnenterasse bereitet feine Familienmenüs und Grillgerichte zu. Die Sternebar und der Foodtruck überzeugen mit kulinarischen Köstlichkeiten und Musik. Gleich daneben liegt das Bärenland Arosa, welches Bären aus schlechten Haltungsbedingungen rettet und ihnen ein artgemässes Zuhause bietet. Mit etwas Glück gelingt es den aufmerksamen Besucher:innen, einen Bären zu erspähen – insgesamt ein sehr schöner Generationentreffpunkt. seine Feriengäste nicht nur mit dem imposanten Bergpanorama auf 1904 m ü. M., sondern auch mit seinen regionalen Speisen und Produkten. Genau das Richtige für mich und meine Familie. Wir begaben uns also auf die Abfahrt bis nach «Parpan», um dort mit der Sesselbahn «Obertor» die Talseite zu wechseln. Nach einem entspannten Mittagessen mit Köstlichkeiten vom Grill erholten wir uns ein wenig in der Mittagssonne. Mehr als nur eine Verbindung Am Nachmittag nahmen wir die Bergseite Arosa in Angriff. Dazu benutzen wir die «Urdenbahn» auf dem «Urdenfürggli». Die 2014 eröffnete Pendelbahn «Urdenbahn» gilt als das Herzstück des Skigebiets Arosa Lenzerheide. Sie ermöglicht nicht nur die Verbindung der beiden Destinationen, sondern bringt ebenfalls die Menschen beider Täler näher zusammen.

Ein solches Erlebnis konnten wir uns nicht entgehen lassen. Die Luftseilbahn für den Übergang ist über blaue und rote Pisten zu erreichen. Dies ermöglicht es also auch Schneesportanfängern, die Gondel zu nutzen. Auf dem «Urdenfürggli» angekommen, staunten die Kinder nicht schlecht über das gebotene Panorama. Aufgeregt stiegen wir in die Gondel. Schwarzer Diamant von Arosa Auf der Arosa-Seite angekommen, erreichten wir das «Hörnli». Hier freute ich mich besonders auf die Herausforderung der «Black Diamond Slope». Diese Piste beginnt auf 2447 m ü. M. am «Brüggerhorn» und zweigt vor dem Denkmalhang ostwärts ab. Weiter unten bietet sie ein traumhaftes Panorama bis zum Beginn des eindrucksvollen Steilhangs, wo man selbst als geübter Skifahrer:in

Hier in der «Brüggenstuba» gönnten sich die Kinder eine «heisse Schoggi» während ich mich mit einem «Kaffischnapps» stärkte. Die «Brüggenstuba» ist bekannt für ihre grossen Familienplatten. Darauf findet sich für jeden etwas: Pommes mit Chicken Nuggets für die Kleinen und Schnitzel für die Grossen: «Nächstes Mal werden wir unseren Mittagsstopp hier verbringen, Abwechslung muss sein». Nach der Stärkung an der Weisshorn-Mittelstation neigte sich der Tag langsam dem Ende zu. Noch einige letzte Abfahrten, bevor wir uns auf die Talabfahrt «Valsana» begaben. Die Heimfahrtspiste «Valsana» führte uns sanft geneigt und von einem hübschen Panorama geschmückt bis ins Dorf Arosa. Den müden Kinderbeinen zuliebe nahmen wir von dort den Ortsbus Richtung Bahnhof Arosa. Um das Tageserlebnis zu vervollständigen, entschieden wir uns, mit der Rhätischen Bahn zurück nach Chur zu fahren, was rund eine Stunde dauert. Mit glücklichen und müden Augen schauten wir auf die vorbeiziehende Berglandschaft – was für ein herrlicher Tag. Text Ludovic de Werra Die Arosa Bergbahnen AG sind zusammen mit der Lenzerheide Bergbahnen AG eines der führenden Skigebiete im Kanton Graubünden. Das seit 2014 zusammenhängende Skigebiet setzt sich stark für Nachhaltigkeit und Ökologie ein. Weitere Impressionen arosalenzerheide.swiss/de/skigebiet Instagram @arosalenzerheide Facebook @Skigebietarosalenzerheide Tik Tok @arosalenzerheide_


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Skigebiet Sörenberg, verstaubt? Nein – überraschend vielseitig «Sörenberg – ja, kenne ich, da habe ich als Kind Skifahren gelernt – aber später waren andere Gebiete interessanter», solche und ähnliche Aussagen hören wir oft, leider, und zu Unrecht. Denn das Skigebiet und wir von den Bergbahnen Sörenberg haben über das «normale» Skifahren hinaus viele interessante Angebote zu bieten. Ja, auch ich habe hier Skifahren gelernt, und auch ich hatte ein «verstaubtes» Bild von Sörenberg – aber ich kann Ihnen versichern, dem ist nicht mehr so. Kommen Sie, ich nehme Sie mit auf zwei vielseitige und überraschende Tage in Sörenberg.

Aussicht und ein feines Mittagsmenü im Gipfelrestaurant. Danach geht’s ab ins Skigebiet Eisee. Nach einigen Abfahrten gönnen wir uns ein Käfeli im Berghaus Eisee und fahren über die lange schwarze Talabfahrt, via Habchegglift und Traverse zurück zur Rossweid. – Wow, was für ein Tag. Tagesende, oder wollen Sie noch mehr?

Tag 1: Mehr als nur blaue und rote Pisten Treffpunkt: Talstation Gondelbahn Rossweid. Unsere Tageskarte kaufen wir online – ja Sie lesen richtig. Seit letztem Winter können Tickets online über den Ticketshop gekauft werden. Nach wenigen Klicks sind wir ready und begeben uns ganz ohne anzustehen direkt zur Bahn und ab auf die Piste – überraschend modern oder? Nach ein bis zwei Abfahrten sind die Beine warm und wir brauchen etwas Action! Also ab auf die Freestyle Line. Diese bietet auf einer ganzen Pistenabfahrt im Gebiet Rossweid Freestyle-Vergnügen für jedes Fahrlevel. Ob Einsteiger oder Pro, auf etlichen Boxen, Rails, Tubes und Kicker finden alle ihre passende Herausforderung.

Tag 2: Kreative Alternative zum Skifahren Treffpunkt: Talstation Gondelbahn Rossweid. Heute nehme ich Sie mit auf den Fototrail Sörenberg – ein innovatives, kreatives Winterwanderangebot für Jung und Alt. Wer gerne draussen ist, die Natur geniesst und tolle Erinnerungsfotos mit nach Hause nehmen möchte, ist auf dem Fototrail richtig. Eine Handykamera reicht vollkommen aus. Auf dem Rundweg Rossweid-Schwarzenegg warten fünf inszenierte Fotoposten mit den Fotografie-Themen Reflexion, Farbe, Fokus, Bildausschnitt und Tiefenwirkung auf uns. Wir kaufen unser Ticket und das Fotokit an der Kasse. Uns wird ein «Booklet» mit Fototipps und ein Säckli mit passenden «Gadgets» überreicht. Mit der Gondelbahn Rossweid fahren wir bergwärts. Oben angekommen, geht es in Richtung Fototrail. Wir tauchen ein in die verschneite Winterwelt und schiessen an den Fotoposten mithilfe der Fotogadgets unsere kreativen Fotos. – Überraschend, oder? Nach ein paar Stunden in der kalten Winterwunderwelt freuen wir uns auf ein warmes Mittagessen in der Ski-Hütte Schwarzenegg und machen uns danach auf den Weg zurück zur Rossweid. Neben dem Fototrail gibt es viele weitere spannende Winterangebote in Sörenberg – lassen Sie sich auf soerenberg.ch inspirieren.

Also gut, vielleicht ist die Line nicht für jeden etwas, dann habe ich diverse Action-Alternativen zu bieten. Wir machen uns auf den Weg zum Raiffeisen Speed-Check, flitzen hinunter und staunen über die Geschwindigkeit, welche wir auf der Piste aufbauen. Damit nicht genug, nun geht es zum Photopoint Schwarzenegg! Mit der Skitageskarte betätigen wir den Auslöser, werfen uns in Pose und das Erinnerungsfoto ist geschossen. Unter skiline.cc können wir anschliessend unsere Fotos und die gefahrenen Pistenkilometer herunterladen. Toll, oder? Es ist Mittagszeit, diverse Restaurants wie das ErlebnisRestaurant Rossweid, die Ski-Hütte Schwarzenegg oder das Restaurant Ochsenweid laden zum Schlemmen ein. Oder wollen wir einen Abstecher auf‘s Brienzer Rothorn machen? Verlockend, also los – wir nehmen die Pistentraverse und kommen direkt an der Talstation der Luftseilbahn Rothorn an – ganz ohne Postauto oder Auto – das ist mega oder? Oben angekommen, geniessen wir die

Kein Problem, jeweils Mittwoch und Freitagabend findet das Nachtskifahren auf der Ochsenweidpiste statt – viel Spass und gute Nacht!

Ich hoffe, ich konnte den «Sörenberger Staub» entfernen und zeigen, dass wir überraschend vielseitig sind. Bis bald in Sörenberg. Jana Richter, Bergbahnen Sörenberg. Infos zum vielseitigen Winter in der UNESCO Biosphäre Entlebuch - ob auf Skis, Schneeschuhen, Langlaufskis, Schlitten oder einfach zu Fuss - erhalten Sie hier: www.biosphaere.ch/winter

LEUKERBAD TOURISMUS • BRANDREPORT

Ein Ort voller Winterwunder Im Kessel zwischen zwei Bergen gelegen, bietet die alpine Thermal- und Wellnessoase Leukerbad in Kombination mit der Winter Card eine erschwingliche Balance zwischen Bewegung und Entspannung. Mia Hugentobler erzählt, wie sie einen Wintertag in der bezaubernden Destination verbracht hat.

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ie Strahlen der Wintersonne erwecken mich sanft. Ich schlage meine Augen auf und blicke durch das Fenster. Der herrliche Ausblick auf die verschneite, im Morgenlicht glitzernde Bergwelt stimmt mich auf den Tag voller Vorhaben ein. Genüsslich strecke ich mich und schlüpfe in warme Winterkleidung. Dann klopfe ich an der Tür des Nachbarzimmers. «Hoi! Bereit für das z’Morge?», frage ich, sobald sich die Tür öffnet. «Natürlich!», antwortet meine Mutter freudevoll.

Schneeschuhwandern mit imposanten Panoramen Nach einem sportlichen Tag im Skigebiet Torrent haben wir beschlossen, es heute etwas ruhiger anzugehen und uns auf Entspannung und Genuss zu konzentrieren. Gestärkt nach einem ausgiebigen Frühstück im Hotel «Le Bristol», spaziere ich mit meiner Mama durch das Zentrum von Leukerbad, umringt von weissgezuckerten Gipfeln. Der Weg steigt leicht an und unser erstes Ausflugsziel, der Gebirgspass Gemmi auf 2350 m ü. M., rückt immer näher. Wir besteigen die Gemmibahn, die uns knapp einen Kilometer in die Höhe befördert. Auf der einmaligen Fahrt eröffnet sich ein grandioser Rundumblick auf die höchsten Schweizerberge und die Berner Alpen. Beim Blick in die weite Ferne strahlen die Augen meiner Mama auf: «Schau mal, das Matterhorn!» Oben angekommen, machen wir unsere Schneeschuhe bereit – uns steht eine 2,5-stündige Tour im schroffen, naturbelassenen alpinen Gebiet bevor. Der Schneeschuhtrail führt uns über den besonnten Nordosthang hinauf zum Lämmerenkummen. Von dort aus erstreckt sich ein herrlicher Ausblick auf den Lämmerenboden, den Daubensee und die benachbarten Bergkolosse. Wir halten einen Moment inne und geniessen die Stille. Dann geht es bergab zum Lämmerenboden und retour zum Gemmipass. Mein Magen knurrt laut auf. Wir begeben uns in das mehrfach ausgezeichnete Panoramarestaurant Gemmi Lodge für das Mittagessen. Die Sonnenstrahlen tauchen die Gipfel in gleissendes Licht, und so entscheiden wir uns für einen Tisch auf der Sonnenterrasse. Meine naturbegeisterte Mama lässt ihren

Blick über die unberührte Winterlandschaft schweifen und kommt aus dem Staunen nicht heraus. Entspannung pur im Spa und erstklassige Kulinarik Gestärkt fahren wir mit der Luftseilbahn hinunter nach Leukerbad. Auf dem Nachmittagsprogramm steht Wellnessen. Dabei haben wir die Qual der Wahl. «Mama, auf welches der drei öffentlichen Thermalbäder hast du Lust: Leukerbad Therme, Walliser Alpentherme & Spa oder Therme 51°?», frage ich. «In der Walliser Alpentherme & Spa waren wir bereits am ersten Tag. Wie wäre es zur Abwechslung mit der Leukerbad Therme?», schlägt sie vor. Glücklicherweise kommen wir bereits am frühen Nachmittag in der grössten Therme des gesamten Alpenraums an. So haben wir mit Sicherheit genug Zeit, das gesamte Badevergnügen zu erleben und uns tief zu entspannen. Zuerst geht es in das Hallenbad. Ich schliesse meine Augen und lasse mich in das Wasser sinken. Die Unterwassermassage tut meinem Muskelkater vom Skifahren unheimlich gut! Danach schwimmen wir nach draussen ins Erlebnisbad, wo uns ein Wasser- und Lichtabenteuer mit einem Stahlbecken, Sprudel und Wasserspeier erwartet. Die atemberaubende Aussicht auf die Alpenlandschaft rundet die

Sensation ab. Mein inneres Kind weckt in mir den plötzlichen Drang, eine der bunten Rutschen hinunterzugleiten. Ich gebe nach. Es macht so viel Spass, dass ich sogar Mama überrede, mitzurutschen. Der nächste Halt ist die Natursteingrotte. Mit naturbelassenem Thermalwasser und Dampferzeuger bringt sie uns bei 44 Grad ordentlich ins Schwitzen. Inzwischen ist die Dämmerung hereingebrochen. Für eine letzte Runde Unterwassermassage begeben wir uns ins Vitalbad und bestaunen das Lichtspektakel. Zurück im Hotel angekommen, schlüpfen meine Mama und ich in unsere schönsten Gewänder. Mit Vorfreude auf das kulinarische Erlebnis, schlendern wir plaudernd durch das Zentrum zum «Restaurant Waldhaus». Der Duft von Gewürzen und Kräutern schwebt dezent in der Luft und lässt uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Zeit, die regionale Küche zu erkunden. Meine Mama entscheidet sich für einen assortierten Walliserteller, ich mich für die Rösti nach Walliser Art. Begleitet werden die Gourmetgerichte von Walliser Petite Arvine – ein Fest für den Gaumen. Die köstliche Mousse au Chocolat setzt dem Abend ein Krönchen auf und wir begeben uns müde, aber überglücklich ins Hotel zurück. Text Akvile Arlauskaite

Die ganze Vielfalt Leukerbads entdecken – das ermöglicht die Winter Card, die Wintersport mit Thermalbaden vereint. 55 Kilometer Skipisten, 40 Kilometer Winterwanderwege, 4 Kilometer Schlittelpisten und drei öffentliche Thermalbäder warten darauf, grenzenlos genossen zu werden. Die Winter Card ist ab Anfang Dezember erhältlich und ab dem 18.12.2021 einlösbar. Folgende Top-Deals stehen zur Auswahl: Best Deal: Übernachtung in der Destination Leukerbad, der 6. Tag ist geschenkt Weekend Deal: das perfekte Angebot für zwei oder drei Nächte Day Deal: für eine Nacht in Leukerbad

Hier geht’s zur winterlichen Erholung: leukerbad.ch/wintercard


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8 BRANDREPORT • RADISSON BLU HOTEL

#FOKUSWINTERGUIDE

Andermatt – ein Synonym für Wintersport Ob klassisches Skifahren, Freeriden, Langlaufen oder Wandern: Nirgends kommen Outdoor-Begeisterte derart auf ihre Kosten wie in der Region Andermatt. Und nirgends sind sie als Ausgangspunkt für ihre Aktivitäten gleich gut aufgehoben wie im «Radisson Blu Hotel Reussen, Andermatt».

©Sven Piek / Joel Burger

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ah gelegen – und trotzdem riesig. So lässt sich das Skigebiet rund um Andermatt beschreiben. Mit 180 Pistenkilometern und 33 Liftanlagen liegt das Bergdorf mitten im grössten Skigebiet der Zentralschweiz. Seit mittlerweile drei Jahren sind die Wintersportorte Andermatt, Sedrun und Disentis miteinander verbunden. In der riesigen Pistenlandschaft findet auch jeder und jede Skifahrer:in den gewünschten Schwierigkeitsgrad: Anfänger:innen kommen auf den 50 Kilometer blauer Piste auf ihre Kosten, etwas abwechslungsreicher und anspruchsvoller wirds auf den 84 Kilometern roter Pisten. Die absoluten Schnee-Cracks versuchen sich auf den 37 Kilometern schwarzer Pisten. In den klassischen «Ski-Monaten» keine Zeit, Ferien zu nehmen? Kein Problem! Dank der hervorragenden Lage dauert die Skisaison in Andermatt mehr als ein halbes Jahr. Insgesamt sieben Monate lang kann man sich hier im Schnee vergnügen: von Anfang November bis Anfang Mai. Das perfekte «Basecamp» Wer sich tagsüber verausgabt, braucht ein gemütliches Zuhause, in dem es einem an nichts fehlt. Gerade als «Basecamp», von wo aus all die Winteraktivitäten unternommen werden können, hat sich das «Radisson Blu Hotel Reussen, Andermatt» als idealer Ort bewährt. Nach einem anstrengenden Tag auf der Piste gibt es nichts Schöneres, als sich im grosszügigen Fitness- und Wellnesscenter von den Strapazen zu erholen. Das freundliche und engagierte Personal sorgt dafür, dass man sich um nichts kümmern muss – ausser um sich selbst. Programm für die Wilderen Andermatt ist nicht nur für klassische Skifahrer:innen ein idealer Ferienort, sondern auch für diejenigen, die es wilder mögen. Im riesigen Skigebiet gibt es über 16 Pistenkilometer, die gelb markiert sind. Diese sind extra für Freerider:innen abgesteckt. Anspruchsvolle

Tiefschneepisten, perfekte Steilhänge und Abfahrten machen Andermatt zu einem absoluten Freeride-Mekka. Auch für Freerider:innen bleibt das ganze Jahr über genügend Zeit, um ihrer Passion nachzugehen. Dank einer Höhe von fast 3000 Metern ist der Gemsstock bereits ab November befahrbar. Tiefschnee-Profis können sich hier bis in den Mai hinein austoben. Den Berg kennt man nicht nur in der Schweiz, er geniesst auch in der internationalen Freeride-Szene einen hervorragenden Ruf. Dank Abfahrten wie Felsental, Giraffe, Guspis oder Geissberg, wo es die verschiedensten Routen durch den Tiefschnee gibt, ist das Gebiet rund um Andermatt längst kein Geheimtipp mehr. Das Ganze ist für Freerider:innen erst noch bequem: Viele Routen können direkt von den Bergstationen erreicht werden, ganz ohne anstrengenden Aufstieg. Obwohl das Freeriden in Andermatt so bequem wie an nur wenigen anderen Orten ist: Wilde Tiefschneefahrten abseits der Piste brauchen natürlich trotzdem viel Energie. Das «Radisson Blu Hotel Reussen, Andermatt» sorgt dafür, dass die Reserven jeden Abend wieder neu aufgeladen werden können. Dazu kann man sich von der modernen und regionalen Küche verwöhnen lassen! Langlauf – die neue Schweizer Trendsportart Wer es nicht ganz so wild mag, dafür aber umso anstrengender, der setzt auf die neue Schweizer Trendsportart: Langlauf. Zahlreiche Langlauf-Loipen in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen machen die Region zu einem unvergleichlichen Langlauf-Paradies. Auch hier kann diejenige Unterlage gewählt werden, die am besten auf das individuelle Können zugeschnitten ist. Familienfreundliche Strecken bieten sich zum Ausprobieren und für erste Langlauf-Versuche an. Auf FIS-Rennrunden kann man sich mit etwas Übung zeitlich mit Dario Cologna und Co. messen. Wer ambitionierter ist, findet im Gebiet Andermatt dank mehreren Trainingsstrecken ebenfalls perfekte Bedingungen. In Andermatt ist Langlauf aber mehr als nur Sport: Nacht- oder Hundeloipen

©Soeren Dam Thomsen

sorgen für ein unvergessliches Erlebnis auf den Langlauf-Skiern. Dank knapp 200 Kilometern Route ist Andermatt der perfekte Ort für Langlaufferien. Wer sich den ganzen Tag auf den Langlauf-Loipen auspowert, spürt das abends in den Muskeln. Mit dem «Radisson Blu Hotel Reussen, Andermatt» als Basecamp lässt sich das aber ganz einfach lösen. Nach einem entspannenden Besuch des Wellnessbereichs kann noch eine wohltuende Massage gebucht werden. Damit ist man am nächsten Tag wieder bei vollen Kräften. Malerische Wanderungen durch romantisch verschneite Wälder Auch denjenigen, die lieber Schuhe statt Skiern unter den Füssen haben, wird es in Andermatt nicht langweilig. In der Region gibt es ein vielfältiges Wanderwegnetz: vom gefrorenen Arnisee im romantisch verschneiten Wald über die sonnenreiche Wanderung von Sedrun nach Disentis bis hin zum Spaziergang auf der Furka-Passstrasse. Alle Wege sind perfekt präpariert und gut ausgeschildert. Zwischen den Gebieten Andermatt, Sedrun und Disentis kann ganz ohne Stress hin- und hergewechselt werden. Dank der «Matterhorn Gotthard Bahn» sind alle Orte bequem zu erreichen. Und nicht nur das: Schon die Fahrt allein ist dank der einmaligen Aussicht über die verschneiten Berggipfel ein tolles Erlebnis. Geheimtipp: Zwischen Disentis und Andermatt verkehrt der AprèsSki-Zug, in dem sich alle Wintersportler:innen mit einem heissen Getränk wieder aufwärmen können. Apropos Getränk: Was gibt es Schöneres als sich nach einer langen Winterwanderung ein frisch gezapftes Bier zu genehmen? Im «Radisson Blu Hotel Reussen, Andermatt» können täglich regionale Craftbiere probiert werden.

©Valentin Luthiger

In Andermatt zum Schnee-Crack werden Als Schnee-Profi kann das grösste Skigebiet der Zentralschweiz voll ausgenutzt werden!

Wer noch kein Profi ist, aber als solcher aus Andermatt abreisen will, besucht eine der neun Sportschulen in der Region Andermatt-Disentis-Sedrun. Sowohl Anfänger:innen als auch Fortgeschrittene finden hier das auf sie zugeschnittene Kursprogramm. Mit gut ausgebildeten Lehrer:innen, die aus einem durchschnittlichen Skifahrer im Nu einen Crack machen. Gehobener Standard in stilvoller Atmosphäre Das Viersterne «Radisson Blu Hotel Reussen, Andermatt» ist bestens auf Wintersportler:innen eingestellt, die tagsüber die vielfältigen Freizeitaktivitäten nutzen und sich abends verwöhnen lassen wollen. Der gehobene Standard sorgt dafür, dass sich die Gäste in einer trendigen und stilvollen Atmosphäre wohlfühlen. Das moderne Hotel, interpretiert im Stil eines Schweizer Chalets, lädt alle Feriengäste in sein skandinavisches Ambiente ein, in dem einheimische Stoffe, Naturholzböden und gedämpfte Farben Akzente setzen. In der offen gestalteten Lounge lässt sich ein anstrengender Tag perfekt ausklingen. Im Restaurant «Spun» kommen Liebhaber:innen der regionalen Küche auf ihre Kosten. Wer es noch exklusiver will, mietet im sechsten Stock des Gebäudes vom «Radisson Blu Hotel Reussen, Andermatt» ein Loft. Hier kann man auch mal selbst kochen, wenn einem danach ist. Selbstverständlich kann der exklusive Hotelservice aber jederzeit genutzt werden. Die Panoramafenster und die grossen Balkone bieten eine atemberaubende Aussicht auf die umliegende Bergwelt. Die Lofts sind grosszügig möbliert und ausgestattet. Der Wellness- und Fitness-Bereich des Hotels steht natürlich jederzeit ebenfalls zur Verfügung.


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#FOKUSWINTERGUIDE

PIZOLBAHNEN AG • BRANDREPORT 9

Viel Schnee, Aussicht und Spass zu jeder Tageszeit Der erste Schnee ist schon gefallen – gute Aussichten für die Saisoneröffnung des aussichtsreichen und schneesicheren Ski- und Schneesportgebietes Pizol. Dieses Jahr gibt es im Skigebiet des beliebten Heidilands sogar ein Kinderland auf Pardiel zu entdecken. Der Spass für die ganze Familie ist garantiert – zum Beispiel auch mit dem «Brack.ch Skimovie», welcher mit Kamera und Zeitmessung den persönlichen Riesentorlauf auf dem Vreni Schneider Run festhält.

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as Pizolgebiet ist ein mittelgrosses und attraktives Skigebiet mit herrlicher Aussicht ins Rheintal bis hin zum Bodensee. Es ist im Osten der Schweiz gelegen und bietet äusserst vielseitige Schneesport- und Freizeitmöglichkeiten. Aufgrund der gut erschlossenen Lage für Autofahrer, aber auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln, ist das Pizolgebiet oberhalb von Bad Ragaz und Wangs ein beliebtes Ausflugsziel. Auf 50 Pistenkilometern bieten sich Abfahrten für alle Ansprüche. Zudem ist der Pizol für Skitouren oder auch für das Schlitteln oder das Nachtskifahren bekannt. Die vielen überraschenden Angebote sind auf die Bedürfnisse von Gross und Klein zugeschnitten: In nahezu magischem Ambiente präsentiert sich zum Beispiel der herrliche «Liechtliweg» an Samstagabenden für die ganze Familie, die Freestyle-Anlage «Riderpark Pizol» für die Sportlichen mit einem tollen Live-Event-Programm oder das neu ausgebaute Kinderland Pardiel für angehende Schneehasen. Kinderland und «Heidi & Peter Piste» Das Kinderland Pardiel der Pizolbahnen ist samt Kinderpisten für alle Gäste frei. Kinder bis sechs

Jahren fahren zudem kostenlos mit der Bahn. Erwachsene wie auch Familien mit Kindern über sechs Jahren erhalten attraktive Konditionen. Neben den neuen Förderbändern bietet sich ebenfalls ein Übungslift an. Dieser wird genutzt, nachdem man die bespielte «Heidi & Peter Piste» in Richtung Prodboden gefahren ist. Die neue Kinderpiste im Kinderland ist mit Soft-Waldelementen versehen und lädt zum spielerischen Lernen ein. The place to be: Die «Chill Area» der Freestyle-Community Es ist nicht übertrieben, dass der Riderpark Pizol die Homebase für alle Rider:innen in der Region ist. Am Pizol erwartet die Freestyle-Community ein vielseitiger Snowpark. Zwischen der Gaffia und Furt bietet sich eine Spielwiese an, wo sich wagemutige Freestyler austoben können. Freeskier:innen und Snowboarder:innen aller Riding-Levels sind hier anzutreffen. Egal, ob ausgedehnte Hike Sessions, Runs oder erste Freestyle-Versuche auf dem Plan stehen: Für die eine oder andere Pause zwischen den Runs stehen in der legendären «Chill Area» genügend Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die zum Verschnaufen und Geniessen einladen.

Spass auf der Funslope, Schlitteln & Fondueplausch Eine weitere Attraktion und Abwechslung der Extraklasse bietet die Funslope an: Zahlreiche Wellenbahnen, Steilkurven und Sprünge sowie weiteren Fun-Elemente, sorgen für Spass, Bewegung und Erholung am Pizol. Wer das Nachtskifahren oder Schlitteln mit einem Fondueplausch verbinden möchte, der kommt im Pizolgebiet ebenfalls nicht zu kurz: Nach rasanten Abfahrten bietet sich in einem der zahlreichen Bergrestaurants die Möglichkeit, bei gemütlichem Beisammensein und kulinarischen Höhenflügen den Tag ausklingen zu lassen. Weitere Aktivitäten & Angebote am Pizol Die Aktivitäten am Pizol werden für jede Saison neu durchdacht und an die Bedürfnisse der Gäste angepasst. Besonders beliebt sind zum Beispiel die Abendfahrten mit der Gondelbahn Bad Ragaz, welche ab 18:00 Uhr bis 22:30 Uhr in Betrieb ist. Die Abendfahrten bieten eine wunderbare Kombination aus Romantik und Kulinarik, gepaart mit einer eindrücklichen Aussicht auf das nächtliche Lichtermeer. Beliebt unter den Gästen sind auch das «EarlyBird-Skifahren» sowie die Mondschein-Abfahrten.

Die «Early-Birds» sitzen bereits zum Sonnenaufgang ab 6:00 Uhr in der Gondelbahn und befahren die Pisten noch bevor der erste Sonnenstrahl den Berg berührt. Das Angebot beinhaltet ein anschliessendes Frühstück (All-inclusive). Die geführten Mondscheinabfahrten finden abends nach einem gemütlichen Abendessen von der Pizolhütte in Richtung Furt statt. Nach dem Tagesbetrieb kehrt die Ruhe am Berg ein und insbesondere bei Vollmond sind die Abfahrten begleitet vom Mondlicht ein besonderes Erlebnis. Als spektakulär gilt auch das Pistenbully-Mitfahren. Wie geschaffen für all jene, die sich diesen Kindheitstraum schon immer einmal erfüllen wollten. Wo bietet sich sonst die Möglichkeit, die Pistengestaltung hautnah zu erleben – oder besser gesagt zu erfahren? Am Pizol lässt sich so manch Aussergewöhnliches erkunden – sowohl im Winter wie auch im Sommer.

Weitere Informationen: pizol.com

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#FOKUSWINTER

BERGBAHNEN SCUOL AG • BRANDREPORT 11

Ein Traum von einer Piste Im Osten unseres schönen Landes hat die Ferienregion Engadin Scuol Zernez zwischen den Silvretta-Gipfeln und den Unterengadiner Dolomiten ein wahres Winterwunderland zu bieten. Snowboard- und Skifahrende kommen im Skigebiet Motta Naluns voll auf ihre Kosten. So auch Andri Poo, Direktor der Bergbahnen Scuol, der nach unzähligen Abfahrten immer noch nicht genug bekommen kann.

©Bergbahnen Scuol

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ie alle anderen reiht sich der Bergbahndirektor nachmittags in die Anstehreihe ein. Unaufhörlich gehen die Skifahrenden am Sessellift Salaniva leicht in die Hocke und lassen sich behutsam auf die Sitze fallen, sobald sie die Kante des Sitzes in den Kniekehlen spüren. Andri Poo tut es ihnen gleich und lässt sich sanft vom Lift in die Höhe tragen. Während der Fahrt denkt er noch an die morgendliche Arbeit. Das Rattern der Klemme über die Seilrollen unterbricht seine Gedanken und holt ihn in die Realität zurück. Er atmet tief ein, legt seinen Kopf etwas nach hinten und geniesst die Sonnenstrahlen auf seinem Gesicht. Er freut sich schon auf seine Lieblingspiste, die Traumpiste. Für alle ein richtiges Abfahrtsvergnügen Seine Hauspiste wird sich heute von ihrer besten Seite zeigen. Der neu gefallene Schnee der letzten Tage verspricht erfreuliche Pistenverhältnisse. Der Sessel fährt in die Station ein, er stösst sich sanft ab und gleitet Richtung Piste. Nach einer Rechtsbiegung und 50 Metern sind alle technischen Betriebe aus dem Blickfeld verschwunden. Vor ihm liegt eine in der Sonne sanft glitzernde Strecke. Er hält kurz inne und beobachtet, wie sich die Menschen in Form von verschiedenfarbigen Punkten über die Pisten bewegen. Gross, Klein und alles dazwischen können nach Lust und Laune fahren, egal ob schnell oder gemächlich in weiten Schwüngen. Mit nur wenigen Tagesgästen bleibt ausreichend Platz für alle auf der Piste. Eintauchen in die Natur Andri Poo beginnt, ausgedehnte Kurven zu ziehen, vorbei am roten, runden Schild «33 Traumpiste Sent».

Er lässt den Blick von den schneebedeckten Hügeln nahe der Piste auf dieser Seite des Tals auf die gegenüberliegende Seite mit den rauer aussehenden Bergen schweifen. Dazwischen schlängelt sich die Traumpiste in Einklang mit der Natur durch die Winterlandschaft. Ohne den Blick vom einzigartigen Panorama zu lösen, stösst er sich ab und zieht weiter seine Spuren in den Schnee. Gemütlich kurvt er die Piste am Südhang hinunter, manchmal schnell oder langsam, aber immer wieder blickt er auf zu den Unterengadiner Dolomiten. Auch nach all den Jahren hat er sich noch nicht an dieser Aussicht sattgesehen. Als Sent-Ansässiger hat Andri Poo die Traumpiste schon unzählige Male befahren. Langweilig wird sie nicht, mit ihrer Länge von knapp elf Kilometern und der abwechslungsreichen Streckenführung. Steilere Abschnitte wechseln sich mit breiteren und flacheren ab. Wenn er seine Beine zu spüren beginnt, verhilft alsbald ein weniger abschüssiges Segment zu Erholung. Seine Familie besitzt ein Maiensäss nicht weit von der Traumpiste entfernt. Seine Cousine, die heutige Landwirtin, verbrachte jeweils den Winter dort. Abends zweigte er zuweilen von der Piste ab, um sie im Stall zu besuchen und ein kleines Nachtessen einzunehmen. Im Sommer verbrachte er natürlich viel mehr Zeit auf dem Maiensäss. So kennt er die Umgebung der Traumpiste bestens, egal zu welcher Jahreszeit. Von Fundament bis Giebel: echt Engadin Gekonnt zieht Andri Poo die letzte Kurve am Ende der Piste und löst die Schuhe aus den Ski. Zu seinem Glück wohnt er nur wenige Schritte

©Florian Frey, Schweiz Tourimus

weiter. Kurzerhand entscheidet er sich, die Schuhe zu wechseln und noch ins Dorf Sent zu gehen, um einzukehren. Denn obwohl viele Feriengäste in der Ortschaft sind, fühlt es sich wie ein lebendiger Ort an, der sowohl Alltag als auch besondere Ereignisse kennt. Gemächlich schlendert er zwischen den traditionellen Engadinerhäusern in Richtung Dorfplatz. Die gut erhaltenen Verzierungen in der Sgraffito-Technik ziehen stets seine Augen immer wieder auf sich. Insbesondere die italienischen Einflüsse, welche die Randulins mit sich zurückbrachten

und sich in Palazzo-artigen Bauten wiederfinden, vereinen sich mit den klassischen, ursprünglichen Bauernhäusern zu etwas Einmaligem. Angekommen auf dem «Plaz», vorbei am grossen Brunnen in der Mitte, setzt er sich in die schwindenden Sonnenstrahlen und geniesst die Atmosphäre. Typisch Sent; genauso wie die architektonischen Bauelemente am Haus gegenüber: die Sentergiebel. Das ist eben der gemütliche und heimelige Engadiner Geist.

Das Skigebiet Motta Naluns bietet 70 Kilometer Skipisten inklusive drei Talabfahrten und einem Snowpark. Dazu gehört auch die Traumpiste – die Lieblingspiste von Andri Poo, Direktor der Bergbahnen –, die im malerischen Engadiner Dorf Sent mündet. In teilnehmenden Hotels ist bei jeder Übernachtung vom 11. Dezember 2021 bis 18. April 2022 der Skipass inklusive. Das Skipass-Inklusive-Angebot gilt über die ganze Wintersaison, auch an Wochenenden und über Silvester. Darüber hinaus sind der Ortsbus sowie der Skibus für alle Gäste im Skiticket inbegriffen. ©Florian Frey, Schweiz Tourimus

©Florian Frey, Schweiz Tourimus

Weitere Informationen: bergbahnen-scuol.ch, engadin.com


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12 INTERVIEW • EVELYNE BINSACK

FOKUS.SWISS

Evelyne Binsack

«Klettern ist keine Sportart, sondern eine Lebensschulung»

Evelyne Binsack ist vieles: Diplom-Bergführerin, Helikopterpilotin, Extrem-Bergsteigerin, Bestseller-Autorin und Referentin. Allen voran aber ist sie Grenzgängerin und Abenteurerin aus Leidenschaft. Als erste Schweizerin hat sie den Mount Everest bestiegen. Es folgten eine Expedition zum Süd- und eine zum Nordpol, womit sie eine der wenigen Menschen ist, die auf allen drei geographischen Polen der Erde waren. Interview Lisa Allemann Bilder zVg Evelyne Binsack, im Jahr 1991 absolvierten Sie als eine der ersten Frauen Europas die Ausbildung zur diplomierten Bergführerin. Wie schwer war es für Sie, sich in diesem männerdominierten Umfeld zu behaupten? Ja, dieses Jahr feierte ich mein 30-Jahre-Jubiläum als patentierte, diplomierte Berufsbergführerin. Unglaublich! Als Frau in einem männerdominierten Umfeld tätig zu sein, wurde vonseiten der Männer oft als rivalistisch gesehen. Ich habe diesen Umstand aber nie als bedrohlich empfunden. Im Gegenteil, ich war dadurch zu 100 Prozent motiviert. Mich interessierte die Leistung und nicht die Geschlechterfrage. Woher kommt Ihre Faszination für die Sportart des Bergsteigens? Zuerst einmal ist Klettern für mich keine Sportart, sondern eine Lebensschulung. Woher meine Begeisterung dafür kommt, weiss ich nicht. Für mich war es immer zentral, ein in unserer Zivilisation naturnahes Leben zu führen und möglichst in Freiheit zu leben. Aber Leidenschaft kann man nicht erklären. Die Begeisterung für den Alpinismus hat mich in etwa so erfasst, wie die Liebe auf unerklärlicherweise einen Menschen trifft. Ich bin am Fusse des Pilatus im Kanton Nidwalden aufgewachsen. Der Berg hat mein Leben geprägt. Er war es auch, an dem ich meine ersten Kletterversuche unternahm. Wie hat sich das Bergsteigen in den vergangenen Jahren verändert? Das Bergsteigen hat eine Revolution erlebt. Das hat sein Gutes, bezüglich der neuen Ausrüstung. Das hat aber auch sein weniger Gutes, nämlich, dass viele unerfahrene Bergtourist:innen die Berge überschwemmen. Früher war der Alpinismus eine raue Sache: Man war im Gebirge, auf hohen Bergen, umgeben von harten Materialien wie Felsen oder Eis und jeglichem Wetter wie Schnee und Wind ausgesetzt. Heute existieren so gut abgesicherte Routen und Ausrüstungen, dass das Wetter eigentlich keine grosse Rolle mehr spielt. Es gibt Sportkletterrouten und Kletterhallen, um dafür zu trainieren. All diese Faktoren haben dazu geführt, dass ein ganz anderes Publikum angezogen wird. Klettern wurde fast schon zu einer Art Volkssport und ist mittlerweile sogar olympisch. Es hat sich also viel verändert. Was halten Sie vom zunehmenden «Extremtourismus»? Der Tourismus hat sich generell in eine Richtung des zu viel entwickelt. Das Erleben und die Liebe zur Natur wird sekundär. «I have done that», «I have been there» sind Slogans, die diese Entwicklung mit Worten beschreiben. Es geht um

all meine Expeditionen selbst zu finanzieren, war eine bewusste. Denn mit Sponsoren entsteht ein von aussen wirkender, zusätzlicher Druck, weil sie eine bestimmte sportliche Leistung erwarten. Natürlich zwingen sie niemanden, Grenzen zu ignorieren. Bei der Entscheidung, eine Expedition abzubrechen, spielt es aber durchaus eine Rolle, ob im Hinterkopf noch der Gedanke mitläuft, nicht nur sich selbst, sondern auch die Sponsoren zu enttäuschen. Als eigen:e Geldgeber:in ist man niemandem Rechenschaft schuldig. Eine auf diese Weise neutrale Entscheidungsfreiheit zu haben, war mir immer wichtig.

Konsum, um Selfies. Es wäre buchfüllend, zu erläutern, welchen Gefahren sich unerfahrene Tourist:innen teilweise aussetzen. Ich empfehle den Menschen, die in die Berge gehen und Anfänger:innen sind, sich dringend eine:n Bergführer:in zu leisten. Wie sieht Ihr Alltag als Bergführerin aus? Im Sommer stehe ich um 02:00 Uhr auf, frühstücke, marschiere um 02:30 Uhr los, besteige einen 4000er und bin mittags wieder zurück auf der Hütte. Danach folgt der Abstieg ins Tal und die Nachhausefahrt oder der Aufbruch zur nächsten Hütte für den nächsten 4000er. Oft arbeite ich bis 18 Stunden am Tag und freue mich dann jeweils, wenn ich an einem freien Tag mal bis 06:00 Uhr morgens ausschlafen kann. Welche Touren machen Sie am liebsten? Ich liebe die Abwechslung: Fels, Eis, Gletscher, 4000er, Klettertouren, Skitouren, Ausbildung – you name it. Welche Jahreszeit eignet sich am besten zum Bergsteigen und weshalb? Ich selber bevorzuge all jene Monate zum Bergsteigen, die sich dazu aufgrund von Wetter, Kälte, Schnee und geschlossenen Hütten eigentlich nicht empfehlen. Dafür sind die Berge menschenleer, was für mich eine Freiheit ist, die ich sehr geniesse. Für Bergtourist:innen hingegen eigenen sich im Winter respektive Frühling die Monate Januar bis Mai mit unterschiedlichen Schwerpunkten von Tiefschnee-Skifahren

bis Ski-Hochtouren und von Juli bis Mitte September für Hochtouren. Die Gründe für die Saison bieten, wie erwähnt, das Wetter, die Verhältnisse am Berg und die Infrastruktur der Hütten. Sie sind der einzige Mensch, der den Südpol aus eigener Kraft, das heisst mit Velo, Ski und zu Fuss, erreicht hat. Aber auch bei Ihren Expeditionen auf den Mount Everest und an den Südpol war es Ihnen wichtig, alles aus eigenem Antrieb zu schaffen. Was macht diese Art und Weise des Weges für Sie aus? Eine Expedition ist für mich immer sehr komplex. Von den Vorbereitungen über die Selbstfinanzierung hin zur Art der Anreise bis zur Durchführung und danach die Reflexion des Erlebten. Die meisten Menschen umgehen mindestens drei der fünf Phasen, weil es eher ein Abhaken eines Zieles ist und nicht eine Identifizierung mit diesem. Deswegen fühlen sie sich trotz einer erfolgreich absolvierten Expedition innerlich leer und eilen und irren von einem Ziel zum nächsten. Sie bezeichnen sich selbst als Grenzgängerin. Wie wissen Sie, welche Grenzen Sie nicht überschreiten sollten? Die Grenze liegt da, wo es mit Gewissheit nicht mehr weitergeht. Jeder Mensch spürt grundsätzlich diese unsichtbare, aber deutliche Linie. Ich habe gelegentlich mit Ausrüstern auf explizite Ziele hin zusammengearbeitet, nie aber mit Sponsoren. Die Entscheidung,

Was haben Sie auf Ihren Expeditionen über das Leben gelernt, das Sie nun in Ihren Referaten und Workshops weitergeben? Mit meinen Referaten teile ich meine Erfahrungen mit Personen in Führungspositionen oder Menschen, die ihre Aufgaben unter grossem Druck wahrnehmen und helfe ihnen, ihre Ressource Willenskraft besser zu steuern. Zuhörer:innen lernen, die Mechanismen zwischen der Motivation und der Willenskraft zu verstehen und kommen mit Tricks in Berührung, wie sie der Ego-Depletion, die schlimmstenfalls zu Burnout oder frühem Tod führen kann, entgehen können. Ausserdem kann ich vermitteln, unter welchen Voraussetzungen erfolgreiche Teams zusammenarbeiten und erklären, was Navigation mit einem erfolgreichen Leben zu tun hat. Mit «erfolgreich» meine ich dabei nicht materiell stark, sondern innere Zufriedenheit, Gelassenheit und Selbststärkung. Sie gehören zu der Handvoll Menschen, die auf allen drei geographischen Polen waren – und sind damit ein Vorbild für viele Extremsportler:innen. Was würden Sie denjenigen raten, die das gleiche Ziel verfolgen? Ich würde ihnen raten, die Hände davon zu lassen, eine gescheite Ausbildung zu machen und in ihrer Freizeit Sport zu treiben, wenn sie das möchten. Die Welt hat sich in den letzten dreissig Jahren verändert. Und in den letzten Jahren ging diese Entwicklung radikal schnell. Ich bin der Gunst der frühen Geburt dankbar, dass die Orte, die heute von Tourist:innen überlaufen werden, früher noch Orte der Einsamkeit waren. Ich habe mich deswegen auch entschieden, mit den Expeditionen in diesem Stil aufzuhören. Ich will nicht Teil dieser Konsum-Community sein und kann mich damit nicht identifizieren. Und zum Schluss: Wie verbringen Sie den Winter am liebsten? Im Schnee!


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#FOKUSWINTER

BERGPUNKT AG • BRANDREPORT 13

Anjas erste und nicht letzte Skitour Die Begeisterung für Bergsport haben bergpunkt und Anja gemeinsam. Deshalb entschied sie sich, von berpunkts langjährigem Know-how zu profitieren und meldete sich bei der Bergsportschule für ihre erste Skitour an.

A

m Anfang stand eine Suche im Internet und eine Empfehlung seitens Bächli Bergsport: bergpunkt schien das Richtige für mich zu sein. Auch die Daten der Kurse passten und praktischerweise brachte bergpunkt auch gleich das gesamte nötige Material zum Treffpunkt. Und was mir bei der Anmeldung zum Kurs ebenfalls gefiel: Die besten Zugverbindungen ab allen grossen Bahnhöfen standen gleich mit dabei und Autofahrer konnten vermerken, ob sie andere Teilnehmer mitnehmen könnten. Ein super Service, finde ich! Wichtig war mir insbesondere, sachte und professionell an das Thema «Skitouren» herangeführt zu werden. Obwohl ich eine gute Skifahrerin bin – aber eben nur auf der Piste. In den Neuschnee neben der Piste hatte ich mich nur selten gewagt. So trafen wir uns alle in St. Antönien, bezogen die Hotelzimmer, liessen von Bergführerin Flurina Goerre die Ski anpassen und bereit war alles: Wir zogen erstmals die Felle auf

und begannen unsere erste Skitour. Dies bei bestem Wetter und 20 cm Neuschnee – wir Glückspilze! Unterwegs gab uns Bergführerin Flurina immer wieder Tipps. Etwa dazu, wie man auf Tourenskis am bequemsten geht. Manchmal waren es Kleinigkeiten, auf die sie uns hinwies, die aber einiges vereinfachten! So gelangten wir, fachkundig geführt, zum Gipfel. Dies war ein Moment, auf den ich mich besonders gefreut hatte, denn nun schien das Anstrengendste vorbei zu sein, während die erste Abfahrt lockte. Aber oha lätz – ganz so einfach war es dann doch nicht! Mal purzelte ich rückwärts in den Schnee, mal Kopf voran. Zum Glück trug ich Helm und Skibrille. So war es zwar kalt, aber immerhin lustig! Mit viel Geduld und Tipps seitens Flurina sowie gegenseitiger Unterstützung innerhalb der Gruppe meisterten wir alle die

Abfahrt, kamen aber einigermassen geschafft im Tal an. Was jedoch nichts machte, denn es folgte ein gemütlicher Abend im Hotel.

Anja, 44, Gast von bergpunkt und neuerdings Skitourengängerin

Am zweiten Tag ging dann schon alles viel ringer und erstmals wurde für mich die Faszination dieses Bergsports spürbar: Einer hinter dem anderen gingen wir fast im Gleichschritt bergwärts in der Spur, die Flurina für uns zog. Es war beinahe meditativ, da wir kaum sprachen, und somit Raum blieb, die Schönheit der Natur aufzunehmen. Zudem waren wir in dieser wunderbaren Winterwelt fast allein unterwegs – wer hätte das gedacht! Oben angekommen, genossen wir einmal mehr den Ausblick, assen Brot und Käse, tranken Marschtee, um dann die Traumbedingungen in der Abfahrt voll auszukosten. Die einen (wie etwa ich …) hatten dabei etwas mehr Mühe als die anderen, doch dank Flurinas Unterstützung ging es schon ganz

flott. Wieder im Tal, waren wir uns jedenfalls einig: Das war nicht die letzte Skitour! So gehöre ich nun zu jenen, die sich auf die nächste viertägige Tour von bergpunkt freuen. Um die Technik gleich zu vertiefen und weiter genussvoll zu üben! Photos Christian Jaeggi

• Schnupperskitouren finden jedes Wochenende statt

• Miet-Tourenski und Sicher-

heitsausrüstung ist inklusive

• geführt von Dipl. Bergführer:in www.bergpunkt.ch/einsteiger-skitouren

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22.10.2021 14:25:44


E I N E P U B L I K AT I O N VO N S M A RT M E D I A

14 BRANDREPORT • E-DOMIZIL

FOKUS.SWISS

In der Schweiz sind Ferienhäuser und -wohnungen so gefragt wie nie zuvor In den letzten zwei Jahren hat sich die Nachfrage nach Ferien in Ferienwohnungen und -häusern verdoppelt. «Fokus» hat bei «e-domizil», der grössten Vermittlungsplattform für Ferienwohnungen und Ferienhäuser der Schweiz, nach den Gründen gefragt und über aktuelle Trends gesprochen.

Marcel Meek

Geschäftsführer e-domizil AG

D

ie Coronapandemie hat unser Reiseverhalten verändert. Wir verbringen unsere Ferien häufiger in der Schweiz oder im näheren Ausland. Lange Reisen auf die andere Seite des Globus sind in den letzten beiden Jahren seltener geworden. Doch nicht nur die Destinationen haben sich verändert. Auch die Art unserer Ferien. In den beiden Pandemiejahren sind viele Schweizerinnen und Schweizer auf den Geschmack gekommen, Ferienhäuser und Ferienwohnungen zu mieten, statt ins Hotel zu gehen. «In den letzten zwei Jahren ist die Nachfrage nach Ferienwohnungen und Ferienhäusern in der Schweiz richtiggehend explodiert. Im Vergleich zu 2019 hat sich die Anzahl der Buchungen mehr als verdoppelt», weiss Marcel Meek. Er ist Geschäftsführer der Plattform «e-domizil», dem grössten Vermittler von Ferienhäusern und Ferienwohnungen in der Schweiz. 14 000 Ferienunterkünfte sind es, die «e-domizil» in der Schweiz an Gäste vermietet. Weltweit sind es 250 000 Domizile in 80 verschiedenen Ländern. Grösser und mehr Komfort Doch was sind die Gründe für dieses sprunghaft gestiegene Interesse der Schweizerinnen und Schweizer an Ferien in einem Zuhause auf Zeit? Für Marcel Meek hängen die Gründe eng mit der Pandemie zusammen. «Ferienhäuser und Ferienwohnungen

bieten mehr Platz als ein Hotelzimmer. Man ist zudem autonomer, kann selbst kochen und waschen und muss nicht auf andere Gäste Rücksicht nehmen. Gerade für Familien, die oftmals mit viel Gepäck anreisen, bringen Ferienhäuser und Ferienwohnungen viele Vorteile mit sich», so Marcel Meek. Bei «e-domizil» hat man in den vergangenen zwei Jahren auch festgestellt, dass die Gäste tendenziell vermehrt nach grösseren Objekten suchen und solchen, die mehr Komfort bieten. Dazu gehört beispielsweise eine Sauna oder ein Whirlpool. «Wir glauben, dass die Leute seit der Pandemie bewusster in die Ferien gehen. Man reist nicht mehr vier oder fünf Mal im Jahr irgendwo hin, sondern vielleicht noch ein oder zwei Mal. Dafür steht dann etwas mehr Budget zur Verfügung und daher gönnt man sich dann auch mal etwas Grösseres und Nobleres, als man das sonst getan hätte», vermutet Marcel Meek. Tipps für die Winterferien Auch in der bevorstehenden Wintersaison wird der Trend in Richtung Ferienwohnungen und Ferienhäuser nicht abreissen. Das zeigen die aktuellen Buchungszahlen von «e-domizil». Diese liegen nach wie vor in Rekordhöhe. Entsprechend schwierig dürfte es werden, sich für die Wintermonate – insbesondere in der Hochsaison während den Schulferien – noch eine geeignete Unterkunft zu sichern. «In den klassischen Schweizer Wintersport-Destinationen gibt es in der Hochsaison schon jetzt kaum mehr freie Objekte», verrät Marcel Meek. Für alle, die es dennoch auch in diesem Winter mit Ferienwohnungen oder Ferienhäusern in der Schweiz versuchen möchten, hat Marcel Meek die folgenden Tipps. «Ich empfehle, so schnell wie möglich zu buchen. Wer kann, soll zudem darauf achten, nicht

während den Weihnachts- oder Sportferien zu verreisen. Wenn trotzdem nur die Schulferien in Frage kommen und die grossen Destinationen bereits ausgebucht sind, empfehlen wir gezielt nach kleineren Orten und Skigebieten zu suchen. Da gibt es in der Schweiz viele tolle Regionen zu entdecken wie beispielsweise das Toggenburg, den Sörenberg, die Region Jura oder Obwalden. Diese Vielfältigkeit an Reisedestinationen ist eine grosse Stärke der Schweiz.» Besondere Ferienunterkünfte Genau diese Vielfalt spiegelt sich auch im Angebot von «e-domizil» wider. Das Unternehmen pflegt verschiedene Partnerschaften mit anderen Organisationen, um seinen Kundinnen und Kunden Ferienerlebnisse in aussergewöhnlichen Unterkünften zu ermöglichen. Dazu gehört beispielsweise die Kooperation mit der Stiftung «Ferien im Baudenkmal». Durch diese Partnerschaft ist es möglich, in historischen Bauten wie einem Fischerhaus oder einem Schlossgut Ferien zu verbringen. Dank der Zusammenarbeit mit Schweiz Tourismus können zudem fast 300 Maiensässe und Alphütten gemietet werden. Dies allerdings vorwiegend im Sommer, da viele Hütten in den Wintermonaten nicht erschlossen sind. Gerade für Familien können auch die Domizile aus der Rubrik «Ferien auf dem Bauernhof» interessant sein, welche «e-domizil» in Zusammenarbeit mit Agrotourismus Schweiz anbietet. «Wer ein solches Objekt mietet, wohnt auf einem Bauernhof und hat einen engen Kontakt zur Natur, den Tieren und der Arbeit auf dem Hof. Das ist bei Familien mit Kindern sehr beliebt», so Marcel Meek. «Nicht zuletzt dank diesen abwechslungsreichen Angeboten haben viele Schweizerinnen und Schweizer an Ferienhäusern und -wohungen Gefallen gefunden.» Ein Trend, der durchaus auch nach der Pandemie anhalten könnte.

Ferien buchen mit «e-domizil» Das Unternehmen e-domizil ist seit 15 Jahren in der Schweiz aktiv und ist hierzulande der grösste online Vermittler von Ferienhäusern und Ferienwohnungen. Allein in der Schweiz stehen 14 000 Unterkünfte zur Auswahl, die allesamt verifiziert sind. Die Feriengäste können während sechs Tagen pro Woche das mehrsprachige Serviceteam von «e-domizil» kontaktieren. Die beliebteste Feriendestination der «e-domizil» Kundschaft ist die Schweiz. Das Unternehmen bietet aber gerade auch in den Wintermonaten Objekte in wärmeren Regionen an. Dazu gehören Madeira, die Azoren, Florida, die kanarischen Inseln oder Thailand. Insgesamt befinden sich Objekte aus 80 verschiedenen Ländern auf der Plattform. Kontakt: www.e-domizil.ch +41 (0)43 210 55 55 info@e-domizil.ch Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 10-16 Uhr Ferienwohnungen und Ferienhäuser gesucht Aufgrund der enorm angestiegenen Nachfrage nach Ferienunterkünften, ist «e-domizil» aktuell auf der Suche nach weiteren Ferienhäusern und -wohnungen. Wer ein eigenes Feriendomizil besitzt und dies nur wochenweise nutzt, kann sein Objekt über «e-domizil» an Gäste vermieten. Die Erfassung der Immobilie ist kostenlos und unkompliziert. Der Vermieter bestimmt den Preis und die zur Vermietung verfügbaren Zeiträume. «e-domizil» übernimmt die komplette Vermarktung inklusive Kundenkommunikation, Buchungsabwicklung und Inkasso. «Der Vermieter muss einzig zu Beginn der Ferien die Gäste begrüssen und nach der Abreise die Reinigung übernehmen. Um alles andere kümmern wir uns. So bieten wir den Besitzerinnen und Besitzern eine einfache Möglichkeit, die eigene Liegenschaft an Feriengäste zu vermieten», erklärt Marcel Meek, Geschäftsführer von «e-domizil». Kontakt: www.e-domizil.ch/vermieter +41 (0)43 210 55 55 vermieter@e-domizil.ch Mo-Fr 9-17 Uhr


E I N E P U B L I K AT I O N VO N S M A RT M E D I A

#FOKUSWINTERGUIDE

ZERMATTERS • BRANDREPORT 15

«Das sind Erlebnisse, an die man sich ein Leben lang erinnert!» Wer in der Region Zermatt eine Ski- oder Bergtour buchen will, der wendet sich an «Zermatters», den Partner für alle Outdoor-Sportarten. Bergführer Denis Gruber erzählt im Interview, warum jede und jeder mal eine Bergtour gemacht haben soll, weshalb einen ein solches Erlebnis auch im Privat- und Berufsleben weiterbringt – und was die Herausforderungen in den Bergen sind. Denis Gruber, die neue Wintersaison steht vor der Tür. Worauf freuen Sie sich schon jetzt? Im Moment bin ich vor allem mit Weiterbildungen und Schulungen beschäftigt. Ich freue mich deshalb riesig, endlich wieder mit unseren Kundinnen und Kunden zusammenarbeiten zu dürfen – und ihnen die Faszination der Berge näherzubringen. Gegen Weihnachten gehts wieder los. Je nach Verhältnissen sind dann bereits die ersten Skitouren auf oder neben dem Gletscher möglich. Wie sieht ein typischer Winter für Sie aus? Wie erwähnt, der Startschuss fällt gegen Weihnachten. Spätestens im Januar und den ganzen Februar hindurch bin ich am Variantenfahren und auf Tagesskitouren unterwegs. Eine ganz neue Attraktion ist das Eisklettern: Ein einmaliges Erlebnis, die gefrorenen Eisfälle zu besteigen! Später dann, im Februar/März, geht es los mit dem Variantenfahren. In diesen Monaten sind die Schneeverhältnisse dafür am besten. Aber auch, wenn sich der Frühling langsam bemerkbar macht, bin ich noch in den Bergen unterwegs. Im April beginnt die Skitourensaison. Da bieten wir auch längere, mehrtägige Touren an. Auch die alpinen Touren finden in dieser Zeit statt, wo es auf die Viertausender geht.

Und dann gehts bereits los mit der Sommersaison. Genau, meist starten wir im Juni damit. Zuerst mit kleineren Hochtouren, Felsausbildungen und Klettern. Später startet die Sommertourensaison so richtig. Hier gehts ums Bergsteigen: Vom einfachen bis zum schwierigen Berg. Viele sind auf normalen Skipisten oder klassischen Wanderungen in den Bergen unterwegs. Was muss man mitbringen, damit man sich auf eine grössere Bergtour wagen kann? Das hängt vom Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Bergtour ab. Auf unserer Homepage können Interessierte nachlesen, welche Voraussetzungen es braucht. Grundsätzlich stehen unsere Touren aber allen zur Verfügung. Wichtig ist eine richtige und gute Ausrüstung. Da sollte man sich vor einer Tour entsprechend beraten lassen. Ausserdem gilt es, zu beachten, wie man auf die Höhe reagiert. Gewisse haben gar kein Problem damit, andere brauchen eine längere Angewöhnungszeit. Was spricht eigentlich dagegen, die Berge auf eigene Faust zu erkunden statt mit einem ausgebildeten Bergführer zusammen?

Fehlt die Erfahrung, kann es in den Bergen rasch gefährlich werden. Das Wetter kann sehr schnell umschlagen – plötzlich ist man im dichten Nebel oder ein Gewitter zieht auf. Ein Bergführer, der das ganze Jahr über in diesen Regionen unterwegs ist, erkennt das frühzeitig. In den Bergen geht es oft darum, in den richtigen Momenten die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wo lohnt es sich, eine Pause einzulegen? Welche Stellen passiert man besser rasch? Und wo sichere ich mich mit einem Seil oder brauche die Skier? Es ist für einen Laien schwierig, sich immer richtig zu entscheiden. Weshalb sollen sich Laien nicht einfach mit einer normalen Wanderung begnügen? Was macht die Faszination einer Bergtour aus? Eine Bergtour ist mit nichts anderem zu vergleichen! Das sind Erlebnisse, an die man sich ein ganzes Leben lang erinnert. Ein Sonnenaufgang in den Bergen. Das Gefühl, sich selber ans Limit zu bringen und so den Gipfel zu erreichen. Das begleitet einen ein Leben lang. Auch im Privat- oder Berufsleben. Wie meinen Sie das? Ich nehme das Beispiel einer jungen Frau, mit der ich das Matterhorn bestiegen habe. Mehrere Male wollte sie umdrehen. Ich konnte sie aber davon überzeugen, durchzubeissen. Weil ich sah, dass sie eigentlich noch genügend Kraft hat, um den Gipfel zu erklimmen. Ihre Familie hat mir später berichtet, sie sei danach ein komplett anderer Mensch gewesen. Sie hat Probleme plötzlich nicht mehr als ganz so gross wahrgenommen wie zuvor. Ganz nach dem Motto: Ich habe das Matterhorn bezwungen, dann schaffe ich auch das!

Indem ich mir das oberste Credo immer wieder vor Augen halte: Es geht auf einer Bergtour in erster Linie darum, dass alle heil wieder nach Hause kommen. Auch wenn man dafür umdrehen muss und den Gipfel nicht erreicht. Dafür würde ich nie ein unnötiges Risiko eingehen. Apropos Risiko: Im Zusammenhang mit Bergtouren fällt oft der Begriff «Lawinengefahr». Sie bieten entsprechende Ausbildungen an. Genau, in diesen lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alles zum Thema. Wie entstehen Lawinen? Was sind die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen? Wie verhalte ich mich beim Fahren? Und wie rette ich im Fall der Fälle jemanden aus den Schneemassen? Wichtig ist mir, zu betonen, dass die Lawinenausbildung nicht nur für Leute Sinn macht, die auf grösseren Bergtouren unterwegs sind. Jede und jeder, der auch gerne mal abseits der Piste unterwegs ist, sollte sich mit dem Thema «Lawinengefahr» auseinandersetzen. Die Ausbildung ist deshalb allen zu empfehlen. ZERMATTERS - 365 Tage Outdoor Aktivitäten in Zermatt geführt von einheimischen Guides. ZERMATTERS Bahnhofstrasse 58 3920 Zermatt www.zermatters.ch info@zermatters.ch Tel. 027 966 24 66

Wie gehen Sie mit der Verantwortung um, fast täglich unerfahrene Leute durch die Berge zu führen?

BIOSFERA VAL MÜSTAIR • BRANDREPORT

Unterwegs im Einklang mit der Natur Nicht nur im Sommer, auch im Winter lädt der Naturpark Biosfera Val Müstair zum Wandern ein. Die Natur entdeckt man dann entweder auf einem präparierten Winterwanderweg oder man schnallt Schneeschuhe an die Füsse und stapft los in die weisse Welt. Doch auch Rücksichtnahme auf Wildtiere ist geboten. Winterwandern Die einfachste und sicherste Art sich im Winter fortzubewegen, ist das Winterwandern. Seien es die aussichtsreichen Höhenwege zwischen Minschuns, Lü und Craistas oder die romantischen Talwege zwischen Tschierv, Sta. Maria und der Landesgrenze bei Müstair – Winterwanderer erwartet ein vielfältiges Angebot. Will man nicht im Tiefschnee feststecken, bleibt man besser auf dem 50 Kilometer langen Netz aus signalisierten und gespurten Wegen.

©Andrea Badrutt

Die Wege sind so angelegt, dass sie gut zu begehen sind. Ruppige Aufstiege oder steile Abstiege hat man nicht zu befürchten. Trotzdem sind feste (Winter-)Wanderschuhe sowie ein paar Stöcke ratsam, um bei jeder Unterlage sicheren Stand zu haben. Denn die Natur steuert nach Lust und Laune Schnee oder Tauwetter bei. Schneeschuhlaufen Der Fraktion mit Schneeschuhen steht nahezu die ganze Bergwelt offen. Unterwegs ist man meist in freiem und ungesichertem Gelände. Ist keine Spur vorhanden, heisst es, den Weg selber finden und im tiefen Schnee durch die Landschaft stapfen. Was die Werbung gerne als meditatives Schweben wie auf Wolken anpreist, ist je nach Schneebeschaffenheit nicht immer gegeben. Liegt hingegen frischer Pulverschnee, dann ist Schneeschuhlaufen zauberhaft. Schweben kann man in

©Andrea Badrutt

frischem Weiss tatsächlich wie auf Wolken und die Hänge hinunterrennen, dass es nur so stiebt. Jufplaun, Alp Astras, Fuorcla Sassalba, Val Vau oder Alp Astras – so und ähnlich lauten einige der verheissungsvollsten Tourenziele, die nur mit Schneeschuhen zu erreichen sind. Unterwegs entzücken tief verschneite Wälder, sonnenverwöhnte Alpen, unzählige Tierspuren und traumhafte Aussichten. Dazu die wunderbare Einsamkeit und Ruhe über dem Tal. Wild im Winter So schön der Winter für uns Menschen ist – für die Wildtiere bedeutet er Stress. Die Fortbewegung im tiefen Schnee ist kräfteraubend, das Nahrungsangebot karg und knapp. Um die langen Winter zu überstehen, müssen sie mit Energie haushälterisch umgehen. Schneeschuhläufer und Wildtiere bewegen sich oft in denselben Gebieten, nämlich

©Cesare Mauri

in Wäldern und Waldrandzonen. Damit die Tiere nicht dauernd aufgescheucht werden und Energie verschwenden, sind Wildruhezonen ausgewiesen. Sie bieten den Tieren Ruhe und Schutz. Schneeschuhläufer dürfen Wildruhezonen entweder auf vorgegebenen Routen durchqueren oder sie müssen sie meiden. Einzelne Zonen sind rechtsverbindlich, andere empfohlen. Ehrensache ist, dass man sich an alle Zonen unabhängig von ihrem Status hält. Ehrensache ist aber auch, dass man sich immer und überall wildtierfreundlich verhält. Besuchen Sie den Naturpark Biosfera Val Müstair und entdecken Sie die schönsten Winterwanderwege und Schneeschuhtouren. Mehr Informationen unter: www.val-muestair.ch


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16 NEBEN DER PISTE: LAWINENHUNDE

FOKUS.SWISS

Die Lebensretter auf vier Pfoten Dank ihres unvergleichlichen Spürsinns haben Lawinenhunde bereits unzähligen Lawinenopfern das Leben gerettet. «Fokus» wollte von Marcel Meier, Fachleiter Hund bei der Alpinen Rettung Schweiz, wissen, was den Erfolg eines solchen Einsatzes ausmacht und was der Vierbeiner für die entsprechende Ausbildung mitbringen muss. Technologien uns heute zur Verfügung stehen – die Spürnase eines Lawinenhundes ist schlichtweg konkurrenzlos. Dennoch sind technische Hilfsmittel als Ergänzung zum Hund natürlich sehr hilfreich.

©ZVG

Wie läuft eine Lawinenrettung ab? Wird die Helikopter-Einsatzzentrale der Rega wegen eines Lawinenunglücks alarmiert, bieten die Rega-Einsatzleiter:innen die SAC-Rettungsstation im jeweiligen Gebiet auf – neuerdings via einer Smartphone-App. Darüber wird auch mit den Lawinenhundeführer:innen kommuniziert. Diese werden anschliessend, zusammen mit den Hunden, mit dem Helikopter abgeholt und zur Einsatzstelle gebracht. Kann der Helikopter aufgrund schlechten Wetters nicht fliegen, müssen sie mit dem Skilift oder anderen Fortbewegungsmitteln dorthin gelangen. Und dann geht es an die Suche.

Marcel Meier, Hunde werden in der Schweiz bereits seit Jahrzehnten für die Suche von verschütteten Lawinenopfern ausgebildet. Wie kam es dazu? Im Ersten Weltkrieg fielen in Italien und Österreich 40 000 Menschen den Lawinen zum Opfer. Im Vorfeld des Zweiten Weltkrieges begann die Schweizer Armee erstmals, Hunde bei Suchaktionen mitzunehmen. Etwa auch bei einem Lawinenunglück im Winter 1937/38 im Berner Oberland, als die Rettungskräfte eines der verschütteten Opfer nicht finden konnten. Ein Jagdhund hat es schlussendlich jedoch geschafft. In diesem Moment realisierte man, dass Hunde die Fähigkeit besitzen, Menschenleben zu retten. So wurden die Vierbeiner 1943 als Diensthunde deklariert und in die Armee integriert. 1946 übernahm der Schweizer Alpenclub die Ausbildung von Lawinenhunden und seit 2006 kümmert sich die Stiftung Alpine Rettung Schweiz, die für die terrestrische Bergrettung zuständig ist, um diesen Auftrag.

Wovon hängt der Erfolg des Einsatzes ab? Zu einem grossen Teil von der Schneebeschaffenheit. Ich habe es schon mal erlebt, dass ein Hund innert weniger Minuten eine verschüttete Person lokalisieren konnte. Beim Frühlingsschnee oder kompaktem nassen Schnee hingegen dauert es eine Weile, bis der Geruch des Opfers an die Oberfläche dringt. Ist dieser noch nicht durchgekommen, hat der Hund keine Chance. In solchen Fällen kann mit einer Sondierstange nachgeholfen werden, indem Löcher in den Schnee gemacht werden. Was ist das Gefährlichste während einer Rettungsaktion bei einem Lawinenunglück? Es ist zentral, die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Am Einsatzort angekommen, verschafft man sich im Zweierteam zunächst einen Überblick über

Warum ist ausgerechnet der Hund für diese Aufgabe geeignet? Könnte seine Leistung nicht einfach durch moderne Technologien ersetzt werden? Der Hund hat sich seit 78 Jahren als unersetzliches Hilfsmittel beim Lawineneinsatz bewährt. Das ist beeindruckend, vor allem wenn man bedenkt, welche

die Situation. Denn schlimmstenfalls könnte man von einer zweiten Lawine verschüttet werden. Eigene Sicherheit ist immer das oberste Gebot. Wie anstrengend ist ein solcher Einsatz für den Hund? Das ist sehr unterschiedlich. Wenn die Einsatzstelle mit dem Helikopter, Skilift, der Bergbahn oder dem Pistenfahrzeug erreicht werden kann, ist das eine angenehmere Alternative. Muss man aber viel laufen, dann wird es anstrengend. Zudem spielen die Schneeverhältnisse hierbei eine entscheidende Rolle. Bei frischem Pulverschnee ab einem halben Meter Höhe, aber auch bei nassem Schnee gegen die Frühlingszeit, ist der Einsatz für den Hund sehr anspruchsvoll. Welche Hunderassen werden als Lawinenhunde eingesetzt? Agile, wetterfeste Hunde, die eine gute Nase haben und von mittlerer Grösse sind. Ein Pudel etwa ist zu klein, ein Bernhardiner zu gross und zu schwer für eine solche Aufgabe. Labradore, Golden Retriever, Border Collies, Deutsche und Belgische Schäferhunde sind die Rassen, die am häufigsten als Lawinenhunde zum Zug kommen. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden, um für die Ausbildung zum Lawinenhundeteam zugelassen zu sein? Der Hund darf maximal 48 Monate, die oder der Hundeführer:in nicht mehr als 45 Jahre alt sein. Sie sollten im (Vor-)Alpengebiet wohnen, um die Einsatzstelle schnell genug erreichen zu können. Zudem soll die Person an eine Rettungsstation angeschlossen sein, eine aktive Berggängerin sowie Tourgeherin

sein und über soziale Kompetenzen verfügen, denn ein Rettungseinsatz ist Teamsache. Der Hund muss darüber hinaus einen Eintrittstest absolvieren und dabei gewisse kynologische Voraussetzungen beweisen: Er muss sozialisiert und in der Lage sein, zu folgen, zu warten und zu kommen, wenn er gerufen wird. Wie kann man sich die Lawinenhundeausbildung vorstellen? Die Ausbildung verläuft in vier Phasen und funktioniert nach dem Prinzip «Anlernen, Festigen, Anwenden». In der ersten Phase wird der Hund vom Besitzenden getrennt. Dieser versteckt sich in einer Höhle und soll vom Vierbeiner gefunden werden. In der zweiten und der zeitaufwendigsten Phase wird das Frauchen oder Herrchen in der Höhle leicht zugeschaufelt. Der Hund muss diese:n dann finden und scharren. In der Phase drei wird nebst dem Besitzenden auch eine zweite Person zugeschaufelt, sodass der Hund beim Scharren zuerst auf eine Fremdperson trifft. In der letzten Phase gilt es dann, nur die Fremdperson zu erschnüffeln. Jede Phase endet mit einem Schlusstest. Im Gesamten dauert die Ausbildung drei Jahre. Sie arbeiten bereits seit 33 Jahren für die alpine Rettung und sind seit 2015 bei der Alpinen Rettung Schweiz als Fachleiter Hund in der Führung. Was schätzen Sie an Ihrer Tätigkeit am meisten? Ich bin fasziniert von der Fähigkeit des Hundes, Menschenleben zu retten. Jeder Einsatz, bei dem man im Team mit dem Vierbeiner arbeitet, ist beeindruckend. Interview Akvile Arlauskaite

©ZVG

©Rega

BRANDREPORT • BRIG SIMPLON TOURISMUS AG

Passende Touren für alle Sichtverhältnisse

I

n der Region Brig Simplon lassen sich zahlreiche Skitouren erleben. Das Gebiet im Herzen des Wallis bietet neben einer wilden Landschaft ein charmantes Dorf. Die Faszination des Skitourings und die Walliser Bergwelt können perfekt auf der abwechslungsreichen Skitour zum Spitzhorli erlebt werden.

Eindrückliches Panorama auf dem Spitzhorli Nach der kurzweiligen Fahrt erreiche ich den Simplonpass. Voller Vorfreude schnalle ich meine Tourenski an und steige los. Vorbei am Wahrzeichen aus Stein, dem Simplon Adler, steige ich weiter zum Weiler Hopsche, einem kleinen Weiler mit typisch italienischen Steinhäusern.

Immer höher kurvt das Postauto über die eindrückliche Ganterbrücke, durch die zahlreichen Galerien der ganzjährig geöffneten Passstrasse bis zum Simplonpass. Direkt neben der Postautohaltestelle kann ich meine Tour starten. «Ich habe heute richtig Glück mit dem Wetter», denke ich, als mir die warme Sonne ins Gesicht scheint. Doch auch ohne Sonnenschein hätte ich eine passende Tour gefunden. Das Gebiet Rothwald, kurz vor dem Simplonpass, bietet einige Touren, welche auch bei eher schwierigen Sichtverhältnissen gut machbar sind.

Nach dem Alpstafel beginnt langsam die Steigung und ich traversiere einen ersten Hang. Schön an dieser Tour ist, dass sie auch für Anfänger:innen gut machbar ist. Im Vordergrund steht klar der Genuss und das eindrückliche Panorama. Nach dem ersten Hang geht es weiter über eine Ebene, das Ziel immer im Blick. Nach rund drei Stunden erreiche ich das Gipfelkreuz. «Wow», staune ich, als ich auf dem Gipfel angekommen bin, «Die offene, wunderbare Rundumsicht ist einzigartig.» Hinten ist der Simplon mit seinen Gipfeln, links sehe ich Visp mit dem gesamten Rhonetal, geradeaus die Belalp und die Aletsch Arena, rechts den Rosswald und Rothwald. Bei dieser klaren Sicht heute sehe ich hinten sogar noch einen Teil des grossen Aletschgletschers. «Der Weg hier hinauf war wunderschön, aber diese Aussicht ist wirklich eindrücklich, ganz klar mein persönliches Highlight», denke ich mir. Nach dem Bestaunen des Panoramas starte ich freudig die Abfahrt. Diese unterscheidet sich je nach Schneeverhältnissen. Zwischen Pulverschnee und Sulzabfahrt ist alles möglich. Bei der Abfahrt bietet sich nochmals die Möglichkeit,

Das charmante Simplon Dorf überzeugt mit seinem Baustil und seiner preisgekrönten Kulinarik. Ein feines Sauerteigroggenbrot, ein leckerer Käse aus der Dorfsennerei und viele weitere Produkte können genossen werden. Simplon Dorf eignet sich ideal als Übernachtungsmöglichkeit für Skitouren. Direkt vom Hotel an den Dorfrand, die Skier anschnallen und los geht’s. Alternativ bietet sich eine Fahrt mit dem Postauto auf den Simplonpass mit Start dort oben an.

das Panorama zu bewundern. «So, jetzt habe ich richtig Lust auf eine heisse Schokolade», denke ich mir, als ich in einem Restaurant auf dem Simplonpass einkehre. Skitourenparadies auf 2000 Metern Die ganze Region Brig Simplon bietet zahlreiche Skitourenmöglichkeiten, vom Beginnerniveau bis hin zu anspruchsvollen Touren auf den höchsten Berg des Gebietes, den Monte Leone (3553 m ü. M.). Bei der Besteigung der höheren Berge sind Steigeisen und Eispickel Pflicht. Seit vergangenen Winter wird die Simplon.app für Wintersportler angeboten. Auf 25 Touren können Punkte an unterschiedlichen Tourenzielen gesammelt werden. Die gesammelten Punkten können in der Region gegen Belohnungen eingetauscht werden.

Ist die Lust auf Abwechslung vorhanden, können auf dem Simplonpass oder im Rothwald mehrere Schneeschuhtouren und Winterwanderungen unternommen werden. In der Region am Simplon ist für alle was dabei! Pauschalangebot für Skitouren Abenteurer

• 4 Übernachtungen in Simplon (Hotel) • Halbpension • Lunchpäckli • Fahrt mit dem Postauto zu den Ausgangspunkten der Touren

• Optional: Skimiete, Bergführer oder Zusatznacht

Preis: ab CHF 648.www.skitouring-simplon.ch


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#FOKUSWINTERGUIDE

LIECHTENSTEIN MARKETING • BRANDREPORT 17

Ein Land, ein Weg, unzählige Highlights Auf dem Liechtenstein-Weg kann innert weniger Tage ein ganzes Land erwandert werden. Von eindrucksvollen Naturschutzgebieten, stimmungsvollen Waldabschnitten und malerischen Weinbergen bis hin zu diversen Museen und lokalem Gaumenschmaus – die Route lädt das ganze Jahr über zum Entdecken, Geniessen und Verweilen ein. Eine Schilderung, wie Lina und Mo die Wanderung zur Winterzeit erlebten.

N

ach der einstündigen Fahrt in Balzers angekommen, steigen die Zürcher:innen Lina und Mo aus dem Auto und lassen ihren Blick über die liebliche Landschaft schweifen. Es ist kalt, aber dennoch sonnig. Die auf einer kleinen Anhöhe gelegene Burg Gutenberg zieht Linas Aufmerksamkeit auf sich. Sie stupst Mo an: «Lueg, döt isch eusen erste Halt!». Die Vorfreude lässt die Augen beider erstrahlen. Balzers – Triesenberg Der Burgweg schlängelt sich durch die idyllischen Weinberge hoch. Auf dem Burghügel eröffnet sich ein wundervoller Ausblick auf nahezu das ganze Fürstentum. Anschliessend geht es auf einem Feldweg nach Triesen, zur Rechten wird das Paar von einer atemberaubenden Berglandschaft begleitet. «Es wahrs Winterwunderland!», schwärmt Mo. Bei der St.-Mamerta-Kapelle, umgeben von verschneiten Rebbergen, gibt es eine Verschnaufpause. Mos Magen knurrt laut. Nach einem Aufenthalt im «Gasthof Schäfle» macht sich das Paar gestärkt auf den Weg. Zum Glück, denn es folgt der grösste Anstieg zum rund 900 m ü. M. liegenden Walserdorf Triesenberg. Oben wartet das Walsermuseum auf die Wandernden. Nach dem Abstecher freut sich das Paar auf das Abendessen im gemütlichen «Café Conditorei Guflina».

Beim Genuss ihrer «Älplerrööschti» schauen sie zu, wie die Dämmerung über das St. Galler Rheintal hereinbricht. Im Hotel Oberland wird im Anschluss Energie für den kommenden Tag getankt. Triesenberg – Vaduz Der Morgen begrüsst Lina und Mo mit einer sonnigen, kühlen Stimmung, passend zur heutigen Route durch das Walserdorf. Diese überschneidet sich mit dem «WalserSagenWeg», der mit lebensgrossen Holzfiguren die Sagenwelt Triesenbergs illustriert. Es geht zum Gehöft Prufatscheng auf 1100 m ü. M. hinauf, dem höchsten Punkt des Liechtenstein-Weges, wo sich ein herrlicher Ausblick auf das Rheintal eröffnet. Von dort windet sich der Weg im dichten Wald den Berg hinunter zum Schloss Vaduz, dem Wahrzeichen Liechtensteins. Obwohl es sich im Privatbesitz der Fürstenfamilie befindet, kennt Mo einen Trick, dieses zu besuchen. Auf seinem Smartphone öffnet er die LIstory-App und so taucht das Paar virtuell in das Schloss ein. In der Fussgängerzone von Vaduz folgt noch mehr Kultur: Die Kunstfans entscheiden sich unter sechs Museen, die praktisch Tür an Tür liegen, für einen Besuch im «Kunstmuseum Liechtenstein». Vaduz – Nendeln Früh auf den Beinen, verlässt das Paar das Hotel Residence und erkundet das Regierungsviertel, berühmt für architektonisch beeindruckende Bauten. Darauf folgt eine längere Waldroute nach Schaan, wo sich das «TAK Theater» befindet, eine der bedeutendsten kulturellen Institutionen des Landes. Von dort geht es für Lina und Mo hinauf nach Planken, dem kleinsten Dorf Liechtensteins. Sie lassen sich Zeit, die herrliche Kulisse des Rheintals und alte Walserhäuser zu bewundern, bevor sie den steilen Abstieg nach Nendeln in Angriff nehmen, bekannt für die Ruine einer ehemaligen römischen Villa und die «Keramik Werkstatt Schädler». Den Abend verbringen sie

im Hotel Restaurant Weinstube, wo sie liechtensteinischen Wein verkosten, und sinken kurz vor Mitternacht müde, aber überglücklich in ihre Hotelbetten. Nendeln – Ruggell Die winterliche Morgensonne stimmt auf die vorletzte Etappe ein. In der Rietlandschaft von Eschen stossen Lina und Mo auf ein mächtiges Denkmal. Ein älterer Herr spaziert in ihre Richtung. «Dieses Monument ist dem Besuch von Papst Johannes Paul II. 1985 gewidmet», erzählt er in tiefer Stimme. Die Begegnung entfacht eine Konversation, bei der das Paar Spannendes über die Geschichte Liechtensteins erfährt. Daraufhin macht es sich nach Eschen. Auf den Lunch im «Fago by meier» folgt eine zauberhafte Etappe: zuerst durch die Dörfer Bendern und Gamprin, dann durch den Wald nach Ruggell, der nördlichsten Gemeinde Liechtensteins. Dessen Naturschutzgebiet lädt ein, innezuhalten und die Stille und die Natur zu geniessen. Mit dem Nebel wirkt das Ruggeller Riet fast schon mystisch. Ruggell – Schaanwald Nach einer erholsamen Nacht im Hotel Kommod nehmen Lina und Mo den letzten Teil der Wanderung in Angriff. Im Ruggeller Riet besuchen sie den Biohof «Bangshof Ruggell», wo Lina ein grosses Stück

Liechtensteiner Käse als Mitbringsel für ihre Mutter kauft. Kurz, aber steil bergauf geht es zum nächsten Höhepunkt. In Schellenberg angekommen, entflieht das Paar dem Nebel. Die Sonnenstrahlen treffen auf die fröhlichen Gesichter, die vom Ausblick auf zwei beeindruckende Burgruinen überwältigt werden. Im Gasthaus «Wirtschaft zum Löwen» wird der perfekte Vormittag vom Liechtensteiner Nationalgericht «Käsknöpfle» abgerundet. Es geht hinunter ins «Vogelparadies Birka» in Mauren, das zum Kennenlernen verschiedener Vogelarten einlädt. Und schon kommt die Endstation Schaanwald, direkt an der österreichischen Grenze. «Mir hends gschafft!», strahlt Mo und umarmt Lina freudevoll.

Der Liechtenstein-Weg führt auf 75 Kilometern durch alle elf Gemeinden des Landes an zahlreichen spannenden Sehenswürdigkeiten vorbei und ist gespickt mit herrlichen Ausblicken. Die Route ist nach eigenen Bedürfnissen erwanderbar, empfohlen sind 4 bis 5 Etappen. Der Liechtenstein-Weg kann auch im Winter gut und sicher erwandert werden. Bei Schnee in höheren Lagen gibt es eine alternative Streckenführung. Die App «LIstory» ist die perfekte Begleitung auf dem Liechtenstein-Weg. 147 geschichtsträchtige Stätten und Attraktionen werden durch Text-, Bild-, Video- und AR-Inhalte virtuell erlebbar. Mehr Informationen gibt es unter liechtensteinweg.li sowie unter tourismus.li.

BASELLAND TOURISMUS • BRANDREPORT

Wandergenuss im Entdeckerland Über dem Nebel muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Hier das sonnige Baselbiet, dort das Mittelland, das im Nebel versinkt. Im Baselland Entdeckerland locken vielseitige Wanderungen und das Alpenpanorama über dem Nebelmeer macht das Wanderglück perfekt.

E

s sind Momente der Erhabenheit, wenn der Blick über das Nebelmeer zur phänomenalen Aussicht zu den Bergen schweift. Besonders gut lässt sich dies in der Region Wasserfallen auf dem SchweizMobil-Rundweg 470 erleben. Ab der Bergstation der Gondelbahn führt der Weg zuerst gemächlich bergan und bietet spannende Aussichten weit übers Baselbiet bis in den Schwarzwald und die Vogesen. Die nächsten Höhepunkte muss man sich mit einem Aufstieg durch den Wald verdienen. Vorbei an der hinteren Egg – mit 1169 m

der höchste Punkt des Baselbiets – führt der Weg zu einem der schönsten Aussichtspunkte des ganzen Jurabogens. Auf dem Chellenchöpfli pfeift der Wind um die Ohren und die Augen tränen in der hellen Sonne, aber die Aussicht übers Nebelmeer bis zu den Bergen ist schlicht grandios. An klaren Tagen reicht der Blick vom Mont Blanc über Eiger, Mönch und Jungfrau bis zu unzähligen weiteren Bergspitzen. Nach 1,5 Stunden Wanderzeit müssen sich die Wandernden entscheiden: entweder gemütlich einkehren in einem der vielen Restaurants in der Region und z.B. ein Fondue geniessen oder die Wanderung fortsetzen

und weitere phänomenale Aussichten einfangen? Falls Schnee liegt, wartet als krönender Abschluss eines erlebnisreichen Tages eine rasante Schlittenfahrt. Baselland ist Wanderland Das Baselbiet ist ein nebelfreies Wanderparadies – im Herbst wie auch im Winter. Das Spektrum hat für Wandervögel sämtlicher Couleur auf 1100 km signalisierten Wanderwegen das Richtige parat.

Wettbewerb Region Wasserfallen In der Region Wasserfallen lassen sich die Jurahöhen mit der einzigen Gondelbahn im Baselbiet entdecken. Bei der Verlosung von Baselland Tourismus sind 20 Retourtickets zu gewinnen. Teilnahmeschluss: 11. Dezember 2021 baselland-tourismus.ch/winterguide

Baselland ist Kurzferienland Es lohnt sich, mehrere Tage im Baselbiet zu bleiben, um die Region ausgiebig zu geniessen und auch die vielseitigen Gastro- und Kulturangebote zu entdecken.

Mit der Panoramagondel in die Ausflugsregion Wasserfallen.

©Thomas Moor, Titterten

©Thomas Moor, Titterten

Weitere Informationen: baselland-tourismus.ch/winterwandern

Beeindruckende Aussicht vom Chellenchöpfli, Region Wasserfallen.


E I N E P U B L I K AT I O N VO N S M A RT M E D I A

18 BRANDREPORT • JUNGFRAU REGION TOURISMUS AG

#FOKUSWINTERGUIDE

Ein Winterparadies mit zahlreichen Facetten Ob man nun Action auf der Skipiste oder entspannende Naturerlebnisse in einer traumhaften Winterlandschaft sucht – die Jungfrau Region ist ein wahres Eldorado für Wintersportler:innen und Geniesser:innen. «Fokus» begab sich auf Erkundungstour durch die vier grossen Skigebiete Grindelwald-Wengen, Grindelwald-First, Mürren-Schilthorn und Meiringen-Hasliberg.

Ü

ber 275 perfekt präparierte Pistenkilometer, modernste Infrastruktur, abwechslungsreiche Abfahrten, Snowparks, Skicross-Strecken, Abenteuer auf und neben der Piste – und nicht zuletzt Schneesicherheit: Das und vieles mehr bietet die Jungfrau Region. «Fokus» nahm einen Augenschein und hat einige Highlights herausgepickt. «Eiger Express»: modern und schnell Zwei Seilbahnen, ein neuer Anschluss an den öffentlichen Verkehr, ein Parkhaus sowie ein Terminal als Talstation und eine neue Bergstation mit Anschluss an die historische Jungfraubahn: Mit der Gesamteröffnung der «V-Bahn» vor knapp einem Jahr sind die Jungfraubahnen in ein neues Zeitalter aufgebrochen. In «Grindelwald Terminal», dem modernsten Terminal der Alpen mit direkter Bahnanbindung, starten die Zehner-Gondelbahn zum Männlichen und der «Eiger Express» zum Eigergletscher – und führen Wintersportlerinnen und Wintersportler somit direkt ins Herz des Skigebiets. Der «Eiger Express», bei dem es sich übrigens um die modernste 3S-Bahn der Welt handelt, bringt seine Gäste in nur 15 Minuten vom Terminal zur neuen Bergstation «Eigergletscher» auf 2328 m ü. M. Die Fahrt in den insgesamt 44 Kabinen mit je 26 geheizten Sitzplätzen, WLAN und Panoramafenstern führt vorbei an der weltbekannten Eigernordwand. Beim Eigergletscher können die Gäste direkt auf die Jungfraubahn Richtung Jungfraujoch-Top of Europe umsteigen. Bei direktem Anschluss erreichen diese das Ziel, den höchstgelegenen Bahnhof Europas, bis zu 47 Minuten schneller. Insgesamt warten im Skigebiet Grindelwald-Wengen 103 Pistenkilometer und 21 Lifte auf die Gäste. Die Lauberhornabfahrt meistern Erreichbar ist das Skigebiet Grindelwald-Wengen auch von der anderen Seite – in zehn Minuten mit der Luftseilbahn Wengen-Männlichen. Der Zug von Wengen zur Kleinen Scheidegg benötigt auch nur 25 Minuten – und schon steht man mit den Skiern oder dem Snowboard vor Eiger, Mönch und Jungfrau und damit vor einem der spektakulärsten Panoramen der

Alpen. Sowohl auf Grindelwalder als auch auf Wengener Seite führen die Abfahrten bis zurück ins Dorf. Übrigens: Schnell gefahren wird in Wengen nur auf der Skipiste. Das Dorf auf 1274 m ü. M. ist komplett autofrei, was es besonders kinderfreundlich macht. Jeweils Mitte Januar finden in Wengen die weltbekannten «Internationalen Lauberhornrennen» statt. Während drei Tagen verfolgen 60 000 Zuschauer:innen vor Ort sowie Millionen am TV das Spektakel – und das Dorf verwandelt sich in eine grosse Festhütte. Insbesondere die Abfahrt gehört zu den absoluten Klassikern des Skikalenders. Nach den Aufräumarbeiten wird die längste Weltcupstrecke der Welt jeweils für die Öffentlichkeit freigegeben. Abenteuer auf der First Nicht minder spektakulär ist das Skigebiet Grindelwald-First. Die Anreise erfolgt mit der gemütlichen Sechser-Gondelbahn direkt aus dem Dorf. In 25 Minuten ist der Gipfel erreicht, wo 56 Pistenkilometer auf die Besucher:innen warten – und ein Snowpark zu spektakulären Tricks einlädt. Nicht ohne Grund gilt Grindelwald-First unter anderem als Snowboardund Freeski-Mekka. Doch auch abseits der Skipiste kommt man hier auf seine Kosten. Nervenkitzel und eine atemberaubende Aussicht bietet zum Beispiel der «First Cliff Walk»: Eine Stahlkonstruktion führt den Felsen entlang – und endet mit einem 45 Meter langen Steg hinaus ins Nichts. Diesen Ausflug vergisst man nicht so schnell. Ebenso spektakulär sind der «First Glider» sowie der «First Flyer»: In den Fängen eines Adlers können vier Personen gleichzeitig mit über 80 Stundenkilometern durch die Lüfte gleiten. Hoch, höher, Schilthorn Mürren, der Nachbar von Wengen auf der anderen Talseite, ist ebenfalls autofrei – und ebenfalls ein Paradies für Wintersportbegeisterte. Das Skigebiet Mürren-Schilthorn wartet mit 13 Anlagen und insgesamt 56 Pistenkilometern auf. Diese führen vom Dorf bis hoch zum Gipfel des Schilthorns auf 2970 m ü. M. – und machen das Skigebiet somit zum höchstgelegenen

im Berner Oberland. Aufgrund der Schneesicherheit bleibt es meistens bis Ende April geöffnet. Übrigens: «Im Geheimdienst Ihrer Majestät», der vielleicht beste James-Bond-Film aller Zeiten, wurde 1969 auf dem Schilthorn-Piz Gloria gedreht. Ihm verdankt das 360-Grad-Drehrestaurant Piz Gloria seinen Namen. Hier können Wintersportler:innen bereits vor der ersten Abfahrt ein reichhaltiges Frühstück geniessen, um dann – frisch gestärkt, und sofern mutig genug – die steilste Piste der Region in Angriff nehmen. Die Direttissima (Nr. 9) startet in Birg und hat eine Neigung von 88 Prozent. Wer noch mehr Action braucht, kann sich im «Skyline Snowpark» austoben. Oder wie wäre es mit einem Ritt über eine Skicross-Strecke? Auf Mürrens Hausberg, dem Allmendhubel, sorgt derweil «Lilly’s magische Kidsslope» für leuchtende Kinderaugen. Hier können die Kleinsten zusammen mit ihren Eltern witzige Fahrten über Wellen und vorbei an Hindernissen absolvieren. Für einen erhöhten Puls sorgt der Felsenweg Thrill Walk auf Birg (2677 m ü. M.), der Zwischenstation auf dem Weg zum Gipfel des Schilthorns.

auf die Gäste. Hier ist auch nachts viel los: Zwischen Mägisalp und Reuti wird die Piste in der Hauptsaison jeden Freitag für Nachteulen präpariert. Rund 4,5 Kilometer sind dann beleuchtet und bieten ein Wintersporterlebnis der besonderen Art. Wer sich hingegen bereits tagsüber ausreichend mit den Brettern unter den Füssen ausgetobt hat, findet nach Einbruch der Dunkelheit womöglich auf dem Schlitten eine willkommene Abwechslung. Ebenfalls ab Mägisalp wird zwischen dem 9. Februar und 9. März die Skipiste nach Bidmi jeden Mittwoch zu einer rasanten Schlittelabfahrt umfunktioniert – und zusätzlich an Silvester. Wieso also nicht einmal am Hasliberg ins neue Jahr rutschen, bzw. schlitte(r)n? Das Berghaus Mägisalp bietet nicht nur Kost, sondern auch Logis an. Langläufer:innen kommen nachts während der Wintersaison an fünf Tagen pro Woche auf einem sieben Kilometer langen Rundkurs entlang dem Gadmerwasser auf ihre Kosten. Die beleuchtete Strecke in Gadmen, dem östlichsten Dorf im Kanton Bern, ist von Meiringen in rund 20 Minuten mit dem Auto erreichbar.

Die längste Schlittelabfahrt der Welt Auch für Nicht-Skifahrer:innen bietet die Jungfrau Region viel: Den Winterwanderweg von der Grütschalp via Winteregg nach Mürren, eine Schneeschuhtour vor den Augen von Eiger, Mönch und Jungfrau, Langlaufen in Lauterbrunnen im Tal der 72 Wasserfälle. Einen unvergesslichen Höhepunkt stellen die Schlittelabfahrten dar, wie etwa «Big Pintenfritz», die längste Schlittelabfahrt der Welt. Von der First führt ein markierter Winterwanderweg in etwas mehr als zwei Stunden am Bachalpsee vorbei zum Faulhorn. Der wunderbare Ausblick auf die umliegende Berglandschaft sowie die bevorstehende Abfahrt entschädigen für die Strapazen des Aufstiegs. Dann heisst es Helm auf, Schlitten satteln und ab gehts auf die 15 Kilometer lange Abfahrt zurück nach Grindelwald.

Fondue-Chinoise-Taxi À propos Meiringen: Hier lockt mitten im Dorf, auf dem Casinoplatz, gleich neben dem Sherlock Holmes Museum noch bis Ende Februar eine 540 Quadratmeter grosse Eisbahn. Unter dem Haslitaler Sternenhimmel Kurven ziehen und Pirouetten aufs Eis zaubern – und danach ein feines Sherlock-Holmes-Fondue geniessen? Auf Vorbestellung wird der Käseleckerbissen vor Ort angeboten. Wer abends einen Gang zurückschalten will, ist im Reichenbachtal perfekt aufgehoben. Das Chalet-Hotel Schwarzwaldalp ist die ideale Lokalität, um einen Abend mit Freunden zu geniessen. Auch hier gibt es Fondue, Fondue Chinoise, jeden zweiten Freitag in der Hauptsaison. Für die Hin- und Rückfahrt ist gesorgt: Dank dem Fondue-Chinoise-Taxi kann man den Aperitif, das gute Glas Wein und den Verdauungsschnaps ganz ohne schlechtes Gewissen geniessen.

Nachts im Haslital Meiringen-Hasliberg, das vierte grosse Skigebiet der Jungfrau Region, liegt zwischen 600 und 2500 m ü. M. Insgesamt 60 Pistenkilometer sowie ein Skirennzentrum und das Übungsgelände «Skihäsliland» warten

Weitere Informationen unter jungfrauregion.swiss/deinewelt Jetzt Ferien gewinnen Winterwandern vor den Augen von Eiger, Mönch und Jungfrau. Langlaufen in Lauterbrunnen, im Tal der 72 Wasserfälle. Auf dem «Alpen tower» die Aussicht auf über 400 Berggipfel geniessen. Mit dem neuen «Eiger Express» aufs Jungfraujoch fahren. Sich auf dem Männlichen wie eine Königin oder ein König fühlen oder auf dem Schilthorn in die Welt von James Bond eintauchen. Das und vieles mehr bietet die Jungfrau Region. Auf deren Webseite kann man sich aus zahlreichen Erlebnissen eine eigene Erlebniswelt zusammenstellen, kostenlos eine Postkarte an Freunde oder Familie verschicken, sich als Entdecker:in bewerben – und mit etwas Glück eine Woche Ferien in der Jungfrau Region sowie weitere attraktive Preise gewinnen! In diesen Tagen ist zudem der neue «Winter Guide» der Jungfrau Region erschienen, den man online herunterladen oder sich bequem nach Hause bestellen kann. diniwaelt.ch


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#FOKUSWINTERGUIDE

INTERLAKEN TOURISMUS • BRANDREPORT 19

Märchenhafte Wintererlebnisse voller Spass und Entspannung Es ist Donnerstagabend und Eva sitzt mit ihrem Mann Markus beim Abendessen. Während sie genüsslich die selbst gekochte Pasta essen, arbeiten sie ihre Pläne für das Wochenende aus. Spontan buchen sie ein Hotel in Interlaken für zwei Nächte und besprechen, was sie in der Zeit gerne erleben würden.

«I

ch will unbedingt Kajakfahren gehen. Sandro, mein Freund vom Fussballclub, hat mir erzählt, dass dies im Winter besonders eindrucksvoll sein soll», sagt Markus. Dass sie das Wochenende in Interlaken verbringen werden, ist also kein Zufall. Auch Eva spielt schon länger mit dem Gedanken, da ihre beste Freundin zur selben Zeit mit den Kindern in die Ferienregion reisen wird. Da die Auswahl zwischen den Wellnesshotels, Boutique-Hotels und Herbergen in der Region gross ist, überlegt das Paar lange, bis es sich für eine Unterkunft in Interlaken entscheidet. Doch die Erreichbarkeit zahlreicher Erlebnisse von diesem idyllischen Ort aus ist einfach unschlagbar. Umgeben von Bergen und zwei Seen bietet Interlaken eine traumhafte Kulisse. Das kommt dem begeisterten Outdoor-Sportler und Fotografen Markus mehr als gelegen. Bezüglich dem Winterkajak ist Eva aber noch skeptisch. Letztlich lässt sie sich darauf ein, unter der Bedingung, dass ihr Mann einige gemütliche Stunden in einem Hotpot direkt am Brienzersee mit ihr verbringt. Winterzauber für Gross und Klein Am nächsten Tag macht das Paar etwas früher Feierabend und reist mit dem Zug nach Interlaken. Noch während der Fahrt sind die beiden vom atemberaubenden Ausblick begeistert, was die Vorfreude deutlich steigen lässt. Bevor es an die weitere Erkundung der Stadt geht, beziehen die beiden ihr Hotelzimmer und finden etwas Ruhe. Gegen Abend begeben sie sich warm angezogen zum Weihnachtsmarkt. Beim Schlendern durch die romantisch und stimmungsvoll dekorierten Marktstände und Holzhäuschen entdecken die beiden die eine oder andere kreative Geschenkidee. Unvermeidbar kommt in ihnen Weihnachtsstimmung auf und bevor sie sich mit ihren Freunden treffen, trinken sie noch einen Glühwein an einem der Stände. Die winterliche Erlebniswelt «Ice Magic Interlaken» bietet allen Besuchenden eine Vielzahl an Aktivitäten rund ums Eis. Als sie ihre Freunde in der Menge entdecken, rennen deren Kinder bereits voller Aufregung auf sie zu. Alle reden durcheinander, sodass weder Eva noch Markus mitbekommen, was sie erzählen wollen. Nachdem sie sich etwas beruhigt haben, schwärmt der Kleinste: «Wir waren mit Mama und Papa Schlittschuhlaufen und dann noch Softhockey spielen. Ich konnte das ganz gut, aber Mama ist immer hingefallen.» Scheint, als hätten sie einen Riesenspass gehabt. Doch das war noch nicht alles. Die Kinder möchten nun unbedingt noch mit Eva und Markus das Eisstockschiessen ausprobieren. Auf dem farbenfroh beleuchteten Eis haben die anderen aber bereits einen Vorteil. Markus und Eva müssen sich erst noch an die rutschige Unterlage gewöhnen, was ihnen jedoch dank der guten Schuhe schnell gelingt. Als das Spiel beginnt, wirken alle stark konzentriert. Diese Ruhe verfliegt aber schnell und wandelt sich in lautes Gelächter um. Keines der beiden Teams schafft es auf Anhieb, den Eisstock nur in die Nähe der Daube zu bewegen. Das Ganze macht so viel Spass, dass die Kinder gar nicht mehr aufhören zu lachen. Durch das

viele Lachen bekommen alle Hunger. Zum Glück gibt es auf dem Gelände das Swiss Chalet, in dem feine Schweizer Spezialitäten serviert werden. Mystisches auf dem Wasser Nach einer erholsamen Nacht im Hotel ist Eva schon früh wach. Heute geht es aufs Kajak und in Eva steigt die Nervosität. Frisch gestärkt, nach einem ausgiebigen Frühstück, treffen Eva und Markus in der Kajakschule Hightide in Bönigen ein, wo sie ihren Guide Dave kennenlernen. Während er die Ausrüstung verteilt und die Gruppe auf das bevorstehende Abenteuer vorbereitet, lässt sich Eva von der spürbaren Leidenschaft ihres Guides anstecken und anstelle der Nervosität steigt Begeisterung in ihr auf. Nach den Trockenübungen sind sie bereit, ins Wasser zu wechseln. Markus hat den Dreh schnell heraus und nach einigen Anfangsschwierigkeiten wird auch Eva dank der hilfreichen Tipps von Dave immer besser. Der Winter auf dem Brienzersee hat etwas Mystisches: Das eiskalte, glasklare Wasser, der spiegelglatte und im Winter unbefahrene See mit den unbebauten Ufern, markanten Klippen und versteckten Stränden sowie die Kulisse der schneebedeckten Berge und verschneiten Tannen. Eva kommt während der gesamten Tour gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Auch Markus ist von der winterlichen Stille und Schönheit hellauf begeistert. Die zwei Stunden auf dem See sind wie im Flug vergangen und für Markus und Eva endet damit ein unvergessliches Erlebnis. Sie gehen zurück ins Hotel, wo sie etwas Kleines zu Mittagessen und sich auf die nächste Aktivität vorbereiten. Fondue- und Schlittelplausch im Mondschein Der Nebel vom Morgen hat sich gelegt und Eva sowie Markus machen sich auf den Weg auf das Niederhorn. Dank der Gästekarte profitieren sie von der kostenlosen Nutzung des öffentlichen Verkehrs sowie weiteren Vergünstigungen. Von der Beatenbucht aus gelangen sie mit der Seilbahn und der Gruppenumlaufbahn auf den Berggipfel des Niederhorns. Oben angekommen wird Markus vom Panorama mit Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau überwältigt. Zum Glück hat er daran gedacht, seine Kamera einzupacken. Fleissig knipst er Fotos – unter anderem auch von Eva, die indessen die Sonne geniesst. Später am Abend treffen sich die beiden erneut mit ihren Freunden auf ein leckeres Fondue im Berghaus Niederhorn. Doch beim gemütlichen und erholsamen Dinner soll es nicht bleiben. Die Freunde mieten sich je einen Schlitten und gelangen anstelle der Seilbahn nun auf Kufen zurück ins Tal. Schon fast märchenhaft erstrahlen über ihnen die Sterne am Himmel und im Tal die Lichter der Zivilisation. Bei der Mittelstation Vorsass angekommen, überlegen sie sich, noch ein Runde zu fahren, entscheiden sich jedoch für eine Pause und wärmen sich mit einem Punsch auf. Wellness direkt am See Am nächsten Morgen bricht auch schon der letzte Tag des Traumwochenendes an. Markus ergreift die Chance, sein Versprechen gegenüber Eva einzulösen. Er lockt sie nach Brienz, wo er vorgängig einen Hotpot für

zwei Personen inklusive einer kleinen Flasche Prosecco gebucht hat. Das heisse Bad unter freiem Himmel direkt am Ufer des Brienzersees ist eine willkommene Abwechslung zum kalten Schnee, der überall liegt. Eva ist überglücklich über die Unternehmung und schliesst für eine Weile ihre Augen. Markus geniesst viel lieber den Ausblick auf den Brienzersee. Total entspannt kehren die beiden ins Hotel zurück und packen ihre Koffer. Fast schon traurig darüber, dass sie jetzt nach Hause reisen müssen, geht Markus an die Rezeption und checkt aus. Dabei entdeckt er einen Flyer vom Raclette-Rafting, welches man auf der Aare in Interlaken unternehmen kann. «Der schwimmende Käseschmaus ist ein einzigartiges Erlebnis für deinen Familienoder Firmenausflug», steht da drauf. Die perfekte Idee für den Teamanlass, den er nächstens sowieso planen sollte. Er packt den Flyer ein und nimmt ihn zusammen mit vielen tollen Erinnerungen nach Hause.

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Dank der Winterlaken Card wird Sparen einfach: Bereits ab zwei Übernachtungen wird diese für mindestens zwei Tage zum Sportpass der Jungfrau Ski Region, zum Busticket in Interlaken und zu deiner Rabattkarte für zahlreiche Angebote. So funktioniert es: Auf winterlaken.ch die passende Unterkunft finden, den Aufenthalt zwischen dem 1. Dezember 2021 und dem 18. April 2022 buchen und dabei die Zusatzleistung Winterlaken Card hinzufügen. Nach Abschluss der Buchung bleibt nur noch die garantierte Erholung zu geniessen und Energie zu tanken. Gültigkeit: 1. Dezember 2021 bis 18. April 2022 Erhältlich: ab 2 Übernachtungen in einer teilnehmenden Unterkunft und für mindestens zwei Tage Preis: Erwachsene Fr. 40.- pro Tag, Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren Fr. 20.- pro Tag Buchung und Verkauf: www.winterlaken.ch Leistungen: • Sportpass Jungfrau Ski Region • Freie Nutzung des öffentlichen Verkehrs im Bereich der Gästekarte Interlaken inkl. Skibus bis Grindelwald • Freier Eintritt zum Ice Magic Interlaken • Anschlussticket für das Jungfraujoch Fr. 49.• Ticket für das Schilthorn (bis 2 Tage nur Bergfahrt, ab 3 Tagen inkl. Retourticket) • Partnerangebote für In- und Outdooraktivitäten sowie Restauration (Reduktionen von 10 bis 20 Prozent)


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20 BRANDREPORT • RÉGION DENTS DU MIDI

#FOKUSWINTER

Ein Berg an Vergnügungen Atemberaubende Panoramen, einzigartige Ausblicke auf den Genfer See, über 3000 Meter hohe Gebirgszüge wie die Dents du Midi, die Dents Blanches und der Mont Blanc, ein breites Angebot an Aktivitäten, Unterhaltung sowie Restaurants im Herzen eines der grössten Skigebiete der Welt. Was könnte man für diesen Winter sich mehr wünschen?

I

nmitten des Walliser Chablais, im Herzen des Portes du Soleil, des grössten Skigebietes in der Nähe des Genfersees, bietet die Region Dents du Midi (RDDM) zahlreiche Aktivitäten in einer idyllischen Naturlandschaft. Ob für unvergessliche Momente mit der Familie, Spass im Freundeskreis oder Entspannung zu zweit, die sechs Walliser Dörfer der Region Dents du Midi – Champéry, Les Crosets, Morgins, Champoussin, Val-d'Illiez und Troistorrents – bilden einen riesigen Spielplatz, auf dem sich das Naturreich von ihrer besten Seite zeigt. Wohltuende Erholung in der Natur Willkommen im Herzen eines atemberaubenden Panoramas. Hier herrschen Ruhe und Genuss in Harmonie in einer beruhigenden Umgebung. Festhalten ist nicht nötig: In der Region Dents du Midi kann man loslassen. Die frische, reine Bergluft einatmen, die entspannende Landschaft und die natürlichen Düfte geniessen. Das Naturschauspiel – zusammengesetzt aus Fauna, Flora, Seen und Felsen – ermöglicht es, neue Energie zu tanken, Zeit für sich selbst zu nehmen und den Alltag hinter sich zu lassen. Die Dents du Midi sind das Wahrzeichen der Region und der gesamten Portes du Soleil und bilden mit ihren sieben über 3000 Meter hohen Gipfeln den idealen Rahmen für eine Ruheoase der Natur und Entspannung. Aber das ist noch nicht alles. Die Natur stellt bereits einen grossartigen Rahmen dar, um zur Ruhe zu kommen, aber die Région Dents du Midi bietet eine weitere Pause vom Alltagsstress. Sie lädt die Besuchenden ein, durch die willkommene Abwechslung, die Wasser, Fitness, Yoga und Massagen mit sich bringen, ihre Sinne zu wecken. Erholung inmitten eines der grössten Skigebiete der Welt Dank der privilegierten geografischen Lage kann die Région Dents du Midi während des ganzen Jahres aussergewöhnliche Aktivitäten bieten. Im Sommer lässt sich die Region auf vielerlei Weisen entdecken – beispielsweise auf 800 Kilometer Wanderwegen, 600 Kilometer Mountainbike-Strecken im Gebiet Portes du Soleil, aber auch auf der Terrasse für Gourmets. Im Winter entflieht man in die bewaldeten Täler

oder die geheimnisvollen Tannenwälder. Als eines der grössten Skigebiete der Welt ermöglicht es die Région Dents du Midi erfahrenen Skifahrer:innen, Wintersport-Anfänger:innen sowie Familien, sich auf den 600 Kilometer Skipiste auszutoben, zwischen Kurven und Hängen, die den Abfahrten eine spielerische Seite verleihen. Das grenzübergreifende Skigebiet besteht aus zwölf verbundenen Ferienorten in der Schweiz und Frankreich: Für Sportliche ist stundenlanges Vergnügen in einem echt natürlichen Pulverschneereservat garantiert! Von Mitte Dezember bis Ende April finden Winterfans perfekte Schneeverhältnisse vor mit einem durchschnittlichen Schneefall von 7,5 Metern im Jahr. Mit seinen 209 Skiliften, die sich diskret in die bewaldete Landschaft einfügen, und seinen Pisten, die sich zwischen Weiden und Bäumen an jahrhundertealten Häusern vorbeischlängeln, bietet dieses Winterparadies ein einzigartiges Skierlebnis: Eine regelrechte Skireise von Ort zu Ort, von Tal zu Tal, von einem Land ins andere. Auf die ganz eigene Art Spass haben Das Aktivitätenangebot, die Sportanlagen, die Veranstaltungen, das nationale Eissportzentrum… In der Région Dents du Midi können alle unvergessliche Winterferien verbringen. Als erster und einziger im Wallis wurde der Rando-Parc in Morgins in der Saison 2016-2017 eröffnet. Er bietet eine einzigartige Erfahrung in einer sicheren Umgebung für alle Niveaus von Skilangläufer:innen. Um einen aussergewöhnlichen und unbedenklichen Rahmen für alle zu bieten, erlauben die «Touring Tracks» in Morgins ein optimales Zusammenleben von alpinen Skifahrenden und Langläufer:innen. Als eine veritable Trainings- und Vergnügungsanlage möchte der Rando-Parc in Morgins auch eine Botschaft weitergeben: eine über Respekt gegenüber der Umwelt, den Bergen und jenen, welche dieses Naturspektakel geniessen. Letzten Winter wurden vom lokalen Champion Yannick Ecoeur neue Strecken

entworfen, damit der Rando-Parc sich ständig weiterentwickelt und den Gästen Neues bieten kann. Des Weiteren befinden sich in der Région Dents du Midi 300 Kilometer markierte Wanderwege und Pfade, auf denen man während einer Schneeschuhwanderung die unberührte und authentische Berglandschaft geniessen kann. Mit etwas Glück lassen sich scheue Tiere wie Gämse, Steinböcke, Murmeltiere, Schneehühner und Bartgeier erspähen. Verwöhnmomente für Gourmets in den Bergen Was gibt es Besseres, als einen Skitag mit gutem Essen abzurunden? Die Région Dents du Midi zählt zahlreiche Restaurants, die den grossen und kleinen Hunger gleichermassen stillen. In Morgins neben der gleichnamigen Piste liegt das Restaurant Gîte Alpage La Chaux, das eine lokale Gourmetküche inspiriert von der Region mit besten Qualitätszutaten offeriert. Eine weitere Gastronomieperle befindet sich auf den Pisten von Champéry-Planachaux. Es handelt sich dabei um das Restaurant Chez Coquoz, das an idealer Lage hauptsächlich Produkte von den regionalen Bergweiden serviert. In einer Ski-in/Ski-out-Unterkunft zu den eigenen Kräften finden Lust, Skifahren zu gehen oder einfach im Herzen von Portes du Soleil die Ferien zu verbringen? Alles, was es dazu braucht, ist ein Zimmer in einem Hotel in Champéry, Les Crosets, Champoussin, Morgins, Val-d’lliez oder Troistorrents. Diese typisch helvetischen Alpendörfer bieten Unterkünfte, die einen unvergleichlichen Charme aus traditionellen Materialien wie Holz und Stein sowie hohen Komfort haben, bis zu vier Sternen für jedes Budget. Weitere Informationen unter www.regiondentsdumidi.ch Text Andrea Tarantini

Didier-Défago-Piste Anlässlich der olympischen Goldmedaille in der Abfahrt von Didier Défago, führt die nach ihm benannte Piste durch ein wunderschönes Tal, das früher Freeridern vorbehalten war. Mit ihrer Länge und komfortablen Breite, bereitet sie allen Skifahrer:innen Spass, welche in die Haut eines echten Champions schlüpfen wollen.

©JB Bieuville

Into the Wild – eine einzigartige Erfahrung Wie wäre es, sich auf die Suche nach weiten Räumen zu begeben, um tief in die Natur einzutauchen? Geniessen Sie eine Schneeschuhwanderung mit anschliessender Übernachtung in einer Berghütte. Ein exklusives Erlebnis inmitten einer intakten Natur. In Begleitung eines Mittelgebirgeguides wandert man auf den Spuren der Sterne, der Fauna und vor allem von Ruhe und Frieden. Das Barme-Plateau und seine Kantine, die im Winter normalerweise nicht zugänglich sind, laden zu einem exklusiven Besuch. Eine wohlverdiente Pause wartet mit der Möglichkeit auf, ein Raclette am Feuer zu geniessen. Regionalprodukte in einer rustikalen, von der Welt abgeschnittenen Herberge: So wird der Aufenthalt zu 100 Prozent «wild». Wilde Fondues Die Région Dents du Midi bietet die Möglichkeit, selbst ein leckeres Fondue in einer idyllischen Umgebung zuzubereiten. Ausgerüstet mit Schneeschuhen und einem Picknickkorb geht es auf einen der Winterwanderwege, um das perfekte Plätzchen zu finden. Dann muss nur noch das Fondue auf das Feuer und schon kann man ein unvergessliches Kulinarikerlebnis geniessen!

Die wichtigsten Pisten Le Mur Suisse Auf der Ostseite des Pas de Chavanette gelegen, die Buckelpiste, genannt Chavanette oder Le Mur Suisse, ist bekannt dafür, mit einem durchschnittlichen Gefälle von 37 Grad und einer Neigung von 76 Prozent, eine der schwierigsten der Welt zu sein. Diese sehr steile Piste, die eine wahre Herausforderung darstellt, erstreckt sich über einen Kilometer und ihr Buckelfeld kann nach frischen Schneefällen eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen.

©Litescapemedia

Der Weg zur friedlichen Natur ©Région Dents du Midi

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• Mit dem Zug von Genf nach Champéry (CFF – AOMC – 2,5 Stunden von Tür zu Tür) • Mit dem Auto auf die Autobahn A9, Ausfahrt 18 bei St-Triphon, dann in 20 Minuten zu den Dörfern im Illiez-Tal (Genf – Champéry – 1,5 Stunden)

©Sylvain Cochard

©JB Bieuville


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#FOKUSWINTER

VEYSONNAZ TOURISME • BRANDREPORT 21

Unvergessliche Momente im Wallis Veysonnaz ist authentisch, gut erreichbar und von überschaubarer Grösse. Das ursprüngliche Dorf im Herzen des Skigebiets 4 Vallées bietet ein reiches Unterhaltungsangebot und unzählige Pistenkilometer – alles, was es für einen erlebnisreichen Winter braucht.

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eysonnaz liegt nur 15 Minuten von der Autobahn A9, Ausfahrt Sion, entfernt auf dem Talhang über der Rhone-Ebene. Das Dorf bietet fantastische Aussichten und ist bekannt für seine 300 Sonnentage im Jahr. Dank der zentralen Lage im 4 Vallées, dem grössten Skigebiet der Schweiz, eignet sich die Destination für jedes Niveau – vom Kinderland bis zur Weltcupabfahrt. Schneesicherheit, optimale Besonnung und ein vielfältiges Angebot versprechen unvergessliche Momente. Skisafari Mit dem Angebot Skisafari 4 Vallées lässt sich das grosse Skigebiet in einem Tag erkunden. Nach dem Skitag laden die charmanten Orte Nendaz und Veysonnaz zum gemütlichen Après-Ski ein. Man kann den Tag am Morgen in einer Destination starten und in der anderen abends abschliessen. Vom Gipfelpunkt des Mont-Fort auf 3300 m über die anspruchsvolle Abfahrt des Col des Gentianes und die

hügeligen Pisten am Fusse des Greppon Blanc bis zum Pistenstopp im Restaurant des Chottes werden Augen und Beine gleichermassen gefordert. Wer lieber abseits der Pisten fährt, findet sieben gesicherte Freetracks. Dabei handelt es sich um markierte, aber unpräparierte Pisten, die vor alpinen Gefahren gesichert sind. Der Powder wartet! Die abenteuerliche Fahrt geht weiter Richtung Veysonnaz über die mythische Piste de l’Ours, Austragungsort zahlreicher Weltcup-Rennen. Die Abfahrt nach Veysonnaz, wo man übernachtet, führt durch malerische Maiensässe, wo sich in den gemütlichen Hütten eine letzte Pause vor dem Einnachten lohnt. Die Übernachtung erfolgt in einem Hotel am Fusse der Pisten. Das charmante Dorf bietet auch am Abend Unterhaltung. Das Angebot umfasst die Skipauschale 4 Vallées für zwei Tage, eine Übernachtung in Veysonnaz, eine Übernachtung in Nendaz sowie den Gepäcktransport zwischen den Hotels. Was braucht es mehr für ein abenteuerliches Schneeerlebnis!

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Fackelabfahrt Wer noch nicht genug hat vom Skifahren, kann in Veysonnaz an der nächtlichen Fackelabfahrt teilnehmen, die während der Hochsaison einmal pro Woche stattfindet. Begleitet von den Skilehrpersonen der Schweizer Skischule haben Gross und Klein die Möglichkeit, den Nervenkitzel des nächtlichen Skifahrens und die von den Lichtern erzeugte magische Atmosphäre zu erleben. Man kann die Fackelabfahrt auch vom Pistenende aus verfolgen, wo sich Skifahrende und Zuschauende bei heissem Tee oder Glühwein treffen.

Praktische Infos Skisafari Ab CHF 615.- (2 Personen) 09.-30.01.2022 / 07.03-03.04.2022 www.veysonnaz.ch/skisafari 4 Vallées 410 km Pisten 3300 m – Mont-Fort 7 gesicherte Freeride-Routen www.veysonnaz.ch/ski Fackelabfahrt Gratisunterhaltung Familienfreundlich www.veysonnaz.ch/fackelabfahrt

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NENDAZ TOURISME • BRANDREPORT

Durch den Schnee auf Ski, Schlitten und Schneeschuhen Als das grösste Skigebiet der Schweiz und eines der grössten Europas haben die «4 Vallées» auf und neben der Skipiste für alle etwas zu bieten. Mittendrin liegt Nendaz, wo eine Familie gerade zum ersten Mal das breite Angebot an Aktivitäten für sich entdeckt.

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Kinderbereich wird Sophie begeistern. Maria selbst ist besonders neugierig auf die verschiedenen Grotten. Und ein Saunagang kann ebenso wenig schaden.

ndlich steigt ihr dieser typische Geruch in die Nase. Die Anspannung der wochenlangen Vorbereitung auf die Skiferien fällt ab. Anna ist gerade mit ihrem Mann dabei, die Ski der ganzen Familie im Skiraum unterzubringen, damit am nächsten Morgen alles reibungslos abläuft. Und der Geruch des Skiraumes enttäuscht nicht. Es ist nicht unbedingt ein angenehmer Duft, aber unangenehm eben auch nicht. Eine Mischung aus Gummi, den Ski und Skischuhen, undefinierbar. Was sie aber weiss, ist, dass sie sich schon lange auf diesen Geruch gefreut hatte. Er darf in den Skiferien einfach nicht fehlen; er gehört dazu wie der Schnee unter den Kufen. Mit einem Lächeln schliesst sie den Schrank und macht sich auf den Weg zum Abendessen. Skispass ohne Ende Vater Stefan braucht nach einigen Tagen gemütlichem Skifahren mit der Familie etwas mehr Nervenkitzel. Seine Frau Anna bleibt mit der kleinen Sophie und Grossmutter Maria im Kinderland auf Tracouet. Den Stemmbogen hat Sophie schon drauf, sie braucht nur noch etwas Mut, die Ski auch mal laufen zu lassen. Im glitzernden Schnee unter der Sonne von Nendaz bringt sie Mutter und Grossmutter mit ihren kleinen Stürzchen zum Lachen. Stefan macht sich aber mit Sohnemann Ryan und Grossvater Toni auf den Weg zur Spitze des Mont-Fort auf 3330 Metern. Oben angekommen werden die drei von einem überwältigenden Panorama überrascht. Natürlich haben sie davon gehört. Es jedoch in natura zu sehen, nimmt ihnen dann doch den Atem. «Das müssen wir morgen Maria und Anna zeigen! Sie können ja dann mit der Bahn wieder runter», meint Toni. Ryan und Stefan stimmen zu. Dann ist es aber Zeit, wofür sie eigentlich gekommen sind. Ryans Blick wird nervös. Die Piste wirkt von hier oben wirklich steil. «Du schaffst das! Einfach Opa hinterher», ermutigt ihn sein Vater und klopft ihm leicht auf den Skihelm. Ryan nimmt seinen ganzen Mut zusammen und fährt seinem Opa nach, der bereits voller Elan die erste Kurve

nimmt. Nach wenigen Sekunden spürt er das Adrenalin in seinem Körper. Ein Lächeln stiehlt sich auf sein Gesicht. Das würde nicht die letzte Abfahrt bleiben. Tradition kommt nicht zu kurz In einem der vielen Restaurants mit typisch schweizerischen Gerichten in Walliser Atmosphäre erzählt Ryan in aufgeregtem Ton, wie toll die Piste war. Natürlich erwähnt er mehrmals, wie mutig er diese meisterte. Gleichzeitig will auch Sophie von ihrem Tag erzählen. Sie war ja bestimmt genauso mutig auf der Kinderpiste. Grosi Maria pflichtet Sophie nickend

bei, während sie mit einem halben Ohr der Planungsbesprechung von Stefan und Anna zuhört. Endlich würden sie das Alte Dorf von Nendaz sehen: die Getreidemühle Tsâbo, die Kapelle Saint-Michel von 1499 und die typischen Walliser Häuser und Speicher. Für sich selbst beschliesst sie, dass sie den Nachmittag ebenfalls dort verbringen wird, um in den regionalen Walliser Köstlichkeiten zu schmökern. Die drei Kilometer lange Schlittelpiste in Tortin können die anderen auch gut ohne sie geniessen. Treffen können sie sich dann alle im Spa des Bisses für eine gehörige Portion Entspannung in wohliger Wärme. Der

Raclette im Wald Maria und Toni wollen den Eltern Stefan und Anna zwischendurch auch eine romantische Auszeit in ihren Ferien gönnen. Deshalb haben sie eine Schneeschuhwanderung mit Raclette für die beiden gebucht. Die Grosseltern hüten währenddessen die Kinder. So gehen Stefan und Anna um 17 Uhr an den vereinbarten Treffpunkt in Siviez. Statt Glühwein und reges Treiben erwartet sie jedoch erst einmal einsames Warten. Lange dauert es nicht und ihr Guide Anita taucht mit einem Lächeln und der benötigten Ausrüstung auf. Geduldig zeigt ihnen Anita, wie man die Schneeschuhe montiert und auch bei etwas steileren Hängen gut vorwärtskommt. Schon bald bewegen sich Anna und Stefan wie Profis durch den Schnee und können während der Tour den spannenden Erzählungen über Land und Natur ihres Guides zuhören. Auf einmal riechen sie Rauch und alsbald sitzen sie auf einem Schneebänkchen vor einem wärmenden Feuer. Während die Sonne sinkt, die Dunkelheit sich ausbreitet, geniessen sie ein rustikales Raclette mit Brot und Weisswein. Obwohl sie schon lange erwachsen sind, beginnen Anna und Stefan in dieser Atmosphäre beinahe an Feen, Elfen und Kobolde zu glauben. Auf jeden Fall eine Inspiration für die nächste Gutenachtgeschichte für Sophie! Weitere Informationen: nendaz.ch

Kontakt Nendaz Tourismus: 027 289 55 89 – info@nendaz.ch


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22 BRANDREPORT • ENGADIN SKIMARATHON

#FOKUSWINTER

Ein Langlaufevent für jede Bucket-List Viele Langlaufliebhabende kennen ihn: Den Engadin Skimarathon. Ein Klassiker, der seit über 50 Jahren Erfolgsgeschichte schreibt. Eine Riesengeschichte, die Riesenerlebnisse auf und abseits der Loipen verspricht und dies nicht nur bei den Topathlet:innen und Spitzenläufer:innen. Der Engadin Skimarathon ist ein Volkslauf für alle und steht auch bei Hobbyläufer:innen und Geniesser:innen zuoberst auf der Bucket-List.

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m zweiten Sonntag im März klingelt der Wecker im Engadin besonders früh. Das Aufstehen fällt den 14 000 Teilnehmenden für einmal ziemlich leicht – kein Wunder – schliesslich zelebriert dieser einzigartige Tag den Höhepunkt eines sportlichen Langlaufwinters. Die Nervosität ist dementsprechend schon am frühen Morgen deutlich zu spüren – aber der Nervenkitzel gehört einfach zum Engadin Skimarathon-Erlebnis mit dazu. Mit über 64 Extrabussen geht es für die Teilnehmenden an den Start nach Maloja. Der Speaker begrüsst die Teilnehmenden bereits nach dem Ausstieg aus dem Bus. Nun steht man da, mitten im Langlaufgeschehen – jetzt gibt es kein Zurück mehr. In den Startboxen erhöht sich der Puls nochmals deutlich – beim traditionellen Warmup wird der Körper auf die richtige Betriebstemperatur

gebracht. Und dann endlich: Die Startboxen werden geöffnet – zu Füssen liegt die 42 km lange Marathonstrecke, umrundet von einer einzigartigen und sprichwörtlich atem(be)raubender Bergewelt. Welch zusätzliche Spektakel es auf der Strecke zu sehen gibt, sei an dieser Stelle noch nicht verraten. Nur so viel: Wer einmal den «Engadiner» gelaufen ist, wird diesen so schnell nicht mehr vergessen und bestimmt noch einmal laufen wollen. Engadin Frauenlauf und Nachtlauf als Vorbereitung Engadin Frauenlauf: Der traditionelle Lauf läutet die Marathonwoche ein und lockt an diesem Event über 1300 Frauen an den Start. Die 17 km lange Strecke verspricht so einiges und lässt Frauenpower aufkommen. Beliebt ist die Kategorie «Go 4 Frauenlauf», bei der die Teilnehmerinnen als Viererteams miteinander antreten.

Engadin Nachtlauf: Fester Bestandteil seit vier Jahren ist auch der Engadin Nachtlauf, bei dem die Teilnehmenden die 17 km lange Strecke in einem etwas anderen Licht entdecken. Kerzen und Feuerschalen verleihen eine einmalige Nachtstimmung und sorgen für ein einzigartiges Rundumerlebnis mit romantischem Feeling. Ein absoluter Geheimtipp für alle langlaufbegeisterten Nachtschwärmer:innen und Romantiker:innen. 1. St. Moritz Supersprint: Wer es kurz und actionreich möchte, ist hier goldrichtig. Am St. Moritz Supersprint messen sich Eliteathlet:innen sowie auch Hobbyläufer:innen gegeneinander. Mehr Informationen und Anmeldung: www.engadin-skimarathon.ch

Schritt für Schritt dem Ziel entgegen. Weltweit sorgt der Engadin Skimarathon als zweitgrösster Langlaufevent für Aufsehen und zieht Menschen aus aller Welt an. Während einer Woche steht das Oberengadin ganz im Zeichen des Engadin Skimarathon und zelebriert dies mit der Marathonwoche, die reichlich sportliche Unterhaltung bietet. Die Marathonwoche

Naturerlebnis Engadin Skimarathon - schlichtweg atem(be)raubend.

Idyllische Engadiner Dörfer zieren die Strecke des Engadin Skimarathon.

52. Engadin Skimarathon Sonntag, 13. März 2022 13. Engadin Halbmarathon Sonntag, 13. März 2022 21. Engadin Frauenlauf Sonntag, 6. März 2022 35. Jugendsprint Mittwoch, 9. März 2022 4. Engadin Nachtlauf Donnerstag, 10. März 2022 1. St. Moritz Supersprint Freitag, 11. März 2022

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COL DES MOSSES

Im Herzen der Natur

www.lesmosses.ch


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#FOKUSWINTER

PONTRESINA TOURISMUS • BRANDREPORT 23

Alle Langlaufwege führen nach Pontresina Umgeben von Natur, Sonne, Schnee und Eis liegt das Langlaufparadies der Schweiz: Pontresina ist die Wohlfühloase für alle, die auf schmalen Skiern unterwegs sind.

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uf rund 1800 Metern über Meer bietet der Ferienort im Oberengadin ein imposantes Naturpanorama nahe den zwei bekanntesten Gipfeln des Engadins: dem Piz Balü und Piz Bernina. Der Charme und Zauber dieser Welt ziehen einen in seinen Bann und lassen die Herzen der Besuchenden höherschlagen. Insbesondere Langläufer:innen dürften in Pontresinas über 220 Kilometer langem Loipensystem einen wahren Schatz gefunden haben. Durch glitzernden Schnee und umgeben von frischer Bergluft führen die Langlaufwege die Geniessenden und Ambitionierten. Für Letztere lohnt sich ein Training auf der Engadin-Skimarathon-Strecke, um die eigene Leistungsgrenze auf einer richtigen Rennloipe zu testen. Auf Nachtaktive wartet die beleuchtete Nachtloipe Cuntschet bei funkelndem Sternenhimmel. Auf die Loipen… Um die rund fünf Monate lange Langlaufsaison einzuläuten, findet ab dem letzten Novemberwochenende eine Woche lang das Saison-Opening in Pontresina statt. Der perfekte Einstieg mit fachkundiger Betreuung garantiert ein einzigartiges Erlebnis. Damit die Fähigkeiten der Teilnehmer:innen optimal erweitert werden können, spannen die drei Langlaufschulen vor Ort zusammen: das Schweizer Langlaufzentrum, Bernina Sport und Fähndrich Sport. Im Unterricht in kleinen Gruppen profitiert man von einer individuellen Betreuung. Ausserdem warten vielseitige attraktive Zusatzangebote auf die Schneesportler:innen.

sich an der Halbmarathon-Strecke zwischen Maloja und Pontresina versuchen. Seit dem Jahr 2020 ist Pontresina der Hauptsponsor des Engadin Skimarathons. Im Rahmen dessen wird im März 2022 das erste Mal das Marathon-Village eröffnet und empfängt die Besuchenden mit diversen attraktiven Angeboten. Zusätzlich findet in Pontresina ab dem Jahr 2022 der grösste Schweizer Langlaufevent in klassischer Technik statt: La Diagonela. Dieser Event führt Spitzenathlet:innen wie auch Breitensportler:innen quer durch das Oberengadin und bietet ein erstklassiges Langlauferlebnis. …Los Sobald die Langlaufskier montiert sind, kann es losgehen. Durch den nahen Stazerwald, über die Marathonloipe oder zum Fusse des Morteratsch Gletschers: Pontresinas Loipen erfüllen jeden Langlaufherzenswunsch. Für diejenigen, welche ihre Langlaufferien das erste Mal in Pontresina verbringen oder noch nicht lange auf den schmalen Skiern unterwegs sind, ist ebenfalls gesorgt. Auf den winterlichen Loipen sind die erfahrenen

«Langlauf-Concierges» unterwegs und stehen den Besuchenden mit Rat beiseite. Inzwischen trifft man mehrere einheimische Langlauf-Gurus auf den Loipen an, welche mit Freude ihre Gemeintipps und -tricks verraten. Durch Wälder und Täler Wo gerade von Tipps und Tricks die Rede ist: Pontresinas diverse Langlauftouren bringen Abwechslung sowie Herausforderung mit sich und lassen Langeweile keinen Platz. Pontresina – Restaurant Roseg Gletscher: Durch wilde Natur führt dieser Weg durch das romantische Val Roseg. Pontresina – Mortscherat Gletscher: Dem Gletscher entgegen durch vereiste Wälder eröffnet sich bald schon der Blick auf den Piz Palü. Stazerwald Tour: Diese Strecke führt an zwei idyllischen Seen vorbei: dem Stazersee und St. Moritzsee. Sie endet mit der bekannten Stazerwaldabfahrt.

…Fertig… Die Mondlandung im Jahr 1969 ist allen ein Begriff. Im Engadin jedoch stand damals ein ganz anderes Ereignis im Rampenlicht: Der zweitgrösste Langlaufevent der Welt entstand. Am Engadin Skimarathon beweisen rund 14 000 Läufer:innen ihr Können auf der 42 Kilometer langen Strecke zwischen Maloja und S-chanf. Wem dies eine Nummer zu gross ist, kann

Weitere fantastische Touren warten darauf, von begeisterten Läufer:innen entdeckt zu werden. Für Feinschmecker:innen Solch ein Tag auf den Loipen Pontresinas macht hungrig. Sechs Hotelrestaurants an der Via Maistra erwarten die leeren Mägen der Langläufer:innen mit ihrer herzlichen Gastfreundschaft. Begonnen mit einem Aperitif führt einem das kulinarische Erlebnis zu Fuss Gang für Gang weiter und nimmt die Gäste den ganzen Abend lang auf eine köstliche Reise mit. Über den Weinkeller im Hotel Müller bis zur SportBar im Sporthotel begleiten die Besuchenden edle Tropfen und köstliche Speisen auf der sogenannten Via Culinarica. In wohliger Wärme und mit gefülltem Magen kann man so einen gelungenen Tag in Pontresina ausklingen lassen. Text Vanessa Bulliard Mit einem Langlauf-Schnupperkurs kann man sich ein erstes Mal auf den Langlaufskiern versuchen und die Faszination dieses Sportes hautnah erleben. Einheimische Langlaufschulen leiten den Kurs alternierend in den beiden Techniken Skating sowie Klassisch. So erhält man einen umfänglichen Einblick in die Langlaufwelt. Kursdaten: Jeden Montag vom 6. Dezember bis 7. März Kosten: CHF 10.- für eine Schnupperlektion Dauer: Lektion 45 Minuten mit 10 Minuten Fragerunde Weitere Informationen unter pontresina.ch ANZEIGE

«Alle laufen lang»:

Die Nordic-Challenge Davos Klosters, ©Egelmair Fotografie

Graubünden ruft im Winter 2021/22 zur Nordic-Challenge «Alle laufen lang» auf. Die Challenge richtet sich an alle, die Freude und Lust am Langlaufen haben – egal ob Anfänger oder fortgeschritten. Die Teilnahme ist kostenlos – und ganz einfach: Du lädst die «Alle laufen lang»-App herunter, registrierst dich und bildest ein Team. Zwischen 22. November 2021 und 31. März 2022 gilt es, möglichst viele Loipenkilometer und Steinböcke in Graubünden zu sammeln – individuell oder bei einem gemeinsamen Teamausflug. Zu gewinnen gibt es unter anderem ein exklusives Biathlon-Erlebnis mit Selina Gasparin. Bist du dabei? Mehr Informationen zu «Alle laufen lang»: www.allelaufenlang.ch


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24 TRADITION & FAMILIE

FOKUS.SWISS

Einzigartige Brauchtümer der Schweiz Ob Tschäggättä, Chalandamarz oder Silvesterklausen: Die Schweiz birgt zahlreiche Brauchtümer. Über 199 zählt die Liste der «Lebendigen Traditionen Schweiz». «Fokus» wagt den Versuch, einige davon zu erklären. Auf den Spuren eines Kinderbuchs Wer kennt sie nicht, die Geschichte des Bündner Dorfknaben Schellen-Ursli. Der sich auf den gefährlichen Weg macht, die grosse Glocke im Maiensäss zu holen. Im Mittelpunkt der Geschichte ist eine alte Bündner Tradition: «Chalandamarz». Das bezeichnet in der rätoromanischen Sprache den Beginn des Märzmonats. Mit Glocken wird der Winter ausgeläutet und der Frühlingsbeginn gefeiert. Dabei ziehen Schulkinder in Bauernblusen, Zipfelmützen und Trachten am frühen Morgen mit Glocken und Peitschen von Haus zu Haus. Währenddessen werden Chalandamarz-Lieder gesungen sowie Geld für die Schulreise und Essen für das gemeinsame Mahl gesammelt. Jedes Dorf hat ein eigenes Chalandamarz Der Brauch unterscheidet sich dabei von Dorf zu Dorf: «In einigen Dörfern, beispielsweise in Zuoz oder Samedan, nehmen traditionsgemäss nur die Knaben am Umzug teil», sagt Luzi Bürkli, Mediensprecher von Graubünden Ferien. Die Knaben ziehen dabei am Chalandamarz als Hirten durch das Dorf, während die Mädchen das Abendessen mit anschliessendem Ball vorbereiten. Auch Feuer ist zum Frühlingsbeginn ein Mittel um den Winter zu vertreiben: «In Poschiavo werden am ‹Pupoc da Marz› von den Schülerinnen und Schülern hergestellte, grosse Puppen nach einem Umzug verbrannt», so Bürkli. Chalandamarz ist eine Tradition, die auch bei Familien beliebt ist. Wunderbar lässt sich der Brauch im Bergdorf Guarda erleben, dort steht auch das

Haus, das Schellen-Ursli-Illustrator Alois Carigiet für seine Zeichnungen Inspiration lieferte.

früher üblich – nur ledige Jungmänner, sondern auch Frauen, Kinder und verheiratete Männer.»

Tschäggättä im Wallis Im Wallis leben viele Dörfer und Täler ihre ganz eigenen Brauchtümer: «Spektakel ist garantiert, wenn «Tschäggättä» und andere Gestalten durch die Gassen ziehen, um den Winter oder böse Geister zu vertreiben», sagt Laude-Camille Chanton, Kommunikationsverantwortliche von Valais/Wallis Promotion. Tschäggättä ist ein Lötschentaler Brauch. Dabei entstehen einzigartige Kostüme und furchteinflössende, liebevoll gefertigte Masken. Über den Ursprung ranken sich zahlreiche Legenden und Theorien. Chanton erklärt: «Eine der am häufigsten genannten Ursprungslegenden der Tschäggättä ist die Sage von den Schurten-Dieben. Diese wohnten früher in den Wäldern auf der Schattenseite des Tales. Es waren kleine, aber gedrungene Männer, die in der Nacht auf Raub und Diebstahl auszogen.» Diese Schurten-Diebe sollen ein Männerbund gewesen sein, in ähnlicher Kostümierung, wie die Tschäggättä.

Mit Tierverkleidung und Jutesäcken: Tradition in Evolène Neben Tschäggättä findet ein weiterer wichtiger Walliser Brauch im Dorf Evolène statt: «Peluches & Empaillés». Jugendliche laufen dabei am Dreikönigstag, dem Evolèner Fasnachtsstart, mit grossen Kuhglocken durchs Dorf. Danach folgen die «Peluches» in Kostümen seltsamer Tierwesen. «Alleine oder einem Anführer folgend, ziehen sie mit ihren Glocken durch das Dorf und lehren den Passanten das Fürchten. In der Fasnachtswoche gesellen sich dann die sogenannten «Empaillés» zu den «Peluches» und ziehen verkleidet mit Jutesäcken, die mit Stroh gefüllt, sind und Reisbesen durchs Dorf. Mit dem Anzünden des «Poutratse» am Fetten Dienstag wird dann das Ende der Fasnachtszeit und der Beginn des Frühlings eingeläutet», erklärt Chanton.

Traditionen verändern sich Die verkleideten Tschäggättä treten zwischen Maria Lichtmess und dem Dienstag vor dem Aschermittwoch auf und jagen allen einen Schrecken ein, die sich auf den Gassen bewegen: «Wer sich früher den maskierten Burschen nicht rechtzeitig zu entziehen vermochte, riskierte, in den Schnee gedrückt und mit Russ geschwärzt zu werden. Heute wird dies nicht mehr angewandt. Auch verstecken sich unter den Masken nicht mehr – wie

Zwei Mal Silvester im Appenzell Einer der bekanntesten Bräuche im Appenzell ist sicherlich das Silvesterklausen. Hierbei wird gleich zweimal Silvester gefeiert. Das erste Mal am 31. Dezember und das zweite Mal nach dem julianischen Kalender am 13. Januar. An beiden Tagen sind die Silvesterkläuse unterwegs. Davon gibt es drei Gruppen: «Die Schöne, die Wüeschte und die Schö-Wüeschte.» Die Schönen tragen liebevoll gefertigte Kopfbedeckungen und Gewänder, die Wüsten und die Schön-Wüsten kunstvolle Kostüme aus Naturmaterialien und wilde Hüte und Masken.

Von früh bis spät wird in sogenannten Schuppel (Gruppe aus sechs bis zehn Kläusen) von Haus zu Haus spaziert und jeweils den Bewohnenden der Häuser mit «Zäuerli», einem Appenzeller Naturjodel, ein gutes neues Jahr gewünscht. Genau diese «Zäuerli» machen das Silvesterklausen auch zu etwas Berührendem: «Ich sehe oft Menschen, auch solche, die mit der Tradition nichts zu tun haben, wie sie zuhören und dann zu Tränen gerührt sind. Man erlebt wirklich viel beim Silvesterklausen», sagt Walter Frick, aktiver Silvesterklaus Kurator des Brauchtumsmuseum Urnäsch. Mit dem Baumstamm unterwegs Eine andere Tradition aus dem Appenzell ist das alle zwei Jahre stattfindende Urnäscher Bloch. Ein geschmückter Baumstamm samt qualmenden Ofen wird mit Wappen versehen und von paarweise nebeneinander gehenden Männern durch die Appenzeller Dörfer gezogen. Währenddessen knallt der Fuhrmann mit der Peitsche und ein Schmied hämmert auf den ebenfalls auf dem Baumstamm befestigten Amboss ein. Herolde und ein verkleideter Bär unterhalten die Schaulustigen und «Kässelibuben» sammeln Geld für den nächsten Blochumzug. Nicht unerwähnt bleiben darf die Alpfahrt, wo jeweils die Bauern und Bäuerinnen ihr geschmücktes Vieh feierlich auf die Alp führen. Walter Frick: «Morgens um fünf wird man von den Schellen und dem Gesang der Sennen geweckt, welche aus der Ferne in der Morgenruhe zu hören sind. Das ist der Wahnsinn, so eine schöne Zeit.» Text Severin Beerli Bild Andrea Badrutt, Chur

BRANDREPORT • LÖTSCHENTAL

Familienurlaub im magischen Tal Als Eltern von zwei Kindern folgen Sandra und Daniel einem Tipp, den sie von einem befreundeten Pärchen erhalten haben und verbringen ihren Skiurlaub im Lötschental.

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erade fahren sie vom Autozug herunter, der sie durch den Lötschbergtunnel nach Goppenstein brachte. Das Ziel ist das kleine Dörfchen Wiler, welches sie innerhalb von zehn Minuten und ohne die strapazierende Frage «Sind wir schon da?» von einem der Kinder zu hören, erreichen. Denn diese sind voller Aufregung, als Daniel ihnen auf dem Parkplatz je einen Rucksack anzieht und die Ski in die Hände drückt. Mit dem Gepäck beladen, macht sich die Familie auf den Weg zur Luftseilbahn, welche sie auf die Lauchernalp bringt.

Familienfreundliche Aktivitäten Auf der Alp angekommen, beziehen sie das vorab gemietete Chalet. Bei der Erkundung des Dorfes entdeckt die siebenjährige Lea ein Kaleidoskop, durch welches sie Schneekristalle sehen kann. Aufgeregt möchte sie ihrer Mutter zeigen, was sie gefunden hat. Diese bemerkt, dass sie sich bei einer von zehn interaktiven Stationen eines Rundweges befinden. Die Familie beschliesst, den circa fünf Kilometer langen Winter-Erlebnisweg zu absolvieren und kehrt nach eineinhalb aufregenden Stunden mit grossem Appetit in ein Restaurant ein.

Jahrhundertealte Tradition Beim Warten auf das Essen erschrickt Nils ab einer gruseligen Fratze an der Wand. «Was ist das?», fragt er. Der Kellner, der gerade vorbeiläuft, erklärt: «Das ist die Larve einer ‹Tschäggättä›. An der Lötschentaler Fasnacht streifen diese Gestalten durchs Tal und schnappen sich jene, die nicht rechtzeitig fliehen.» Kurz darauf wird das Essen serviert und die beängstigende Geschichte ist vergessen – zumindest bis vor dem Zubettgehen. Abenteuer oder Gemütlichkeit? Trotz anfänglicher Schlafschwierigkeiten haben alle einen tiefen Schlaf und stehen früh auf, um den sonnigen Tag im Schnee zu geniessen. In der Nacht hat es geschneit, weshalb der Snowboarder Daniel unbedingt die Freeride-Möglichkeiten des Skigebietes erkunden möchte, welche ihm als Geheimtipp nahegelegt wurden. Sandra hingegen bringt Lea und ihren zwei Jahre älteren Bruder in die Skischule und begibt sich dann allein auf die Ski. Endlich durchatmen. Gemütlich fährt sie Pisten herunter und macht hie und da eine kleine Pause, um die Ruhe der Natur zu geniessen.

Beim Abendessen erzählen die Kinder vom Erlebten und die Familie plant den restlichen Aufenthalt. Zur Diskussion stehen verschiedenste Angebote.

Neben traditionellen Bräuchen und alten Sagen, die dem Tal etwas Magisches verleihen, lassen sich im schneesicheren Lötschental zahlreiche Winteraktivitäten unternehmen: ob Langlaufen, Schlitteln oder (Schneeschuh-) Wandern. Das sonnige Skigebiet Lauchernalp hält mit den 55 Pistenkilometern, einem Snowpark, einem Freeride-Gebiet und spektakulären Wanderungen wie dem höchsten Winterwanderweg Europas für alle etwas bereit und darf sich gar «Erlebnisberg des Jahres 2021» mit den besten Kinderangeboten nennen. Mehr Informationen unter: www.loetschental.ch


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#FOKUSWINTER

FONDATION BARRY DU GRAND-ST-BERNARD • BRANDREPORT 25

Winteridylle und kuschlige Riesen am Grossen Sankt-Bernhard Eine Winterwanderung durch eine magische Schneelandschaft ist ein wunderbares Erlebnis – noch schöner, wenn sie von flauschigen Vierbeinern begleitet wird. Die Fondation Barry ermöglicht dies mit ihren Bernhardinern in Champex-Lac VS.

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er Bernhardiner. Ein grosser Vierbeiner mit imposanter Statur, ein Schweizer Nationalsymbol. Die Fondation Barry in Martigny VS schaut auf viele Jahre Tradition zurück: Sie ist die Besitzerin der ältesten Bernhardinerzucht der Welt. Erleben uralter Traditionen in den Schweizer Bergen Der Bernhardiner hat seinen Ursprung vor über 300 Jahren auf auf dem Grossen Sankt-BernhardPass im Wallis. Zu jener Zeit züchteten Chorherren diese Rasse beim «Hospiz» und bildeten sie zu Lawinenrettungshunden aus. Unter ihnen «Barry I.», der zwischen 1800 und 1812 über 40 Menschen in Not rettete. Bekannt war der Bernhardiner vor allem für seinen besonderen Geruchssinn im Schnee und seine grossen und kräftigen Pfoten, die beim «Buddeln» in Lawinen von Vorteil sind. Mit der viel später aufkommenden Rolle des Tierschutzes sahen sich die Chorherren mit immer weiteren Anforderungen konfrontiert. Gleichsam wollten sie sich

ganz auf ihre religiösen Aufgaben konzentrieren und so übernahm die Fondation Barry nach ihrer Gründung im Jahr 2005 die Bernhardinerzucht und führt diese seither am Fusse des Passes in Martigny VS weiter. Ein Teil der rund 30 Hunde der Fondation Barry kehren allerdings jedes Jahr zu ihrer Ursprungsstätte auf dem Grossen Sankt-Bernhard zurück, um die Sommermonate beim Hospiz zu verbringen. Daneben sind die Bernhardiner ganzjährig im Barryland im Martigny zu bewundern und widmen sich diversen Aktivitäten, so auch der Schneewanderung im Winter. Spazieren mal anders Wintersport muss nicht immer auf den Skipisten stattfinden. Im Kanton Wallis auf 1470 Meter über Meer liegt das kleine, idyllische Dorf Champex-Lac, in der touristischen Region «Pays du St-Bernard». An diesem Ort bietet die Fondation Barry Winterspaziergänge mit Ambiente von besonderem Stil an. An den Wochenenden im Januar und Februar finden Wanderungen um den See statt, umgeben von einer einzigartigen Naturkulisse. Gäste der Fondation Barry spazieren in kleinen Gruppen und dürfen die Bernhardiner abwechslungsweise an der Leine führen. Begleitet werden Sie von Tierpflegern. Eine spassige Aktivität und ein eindrückliches Erlebnis für Alt und Jung. Eine Familie berichtete von der letztjährigen Wanderung: «Gerade in Zeiten der Pandemie ist es schwierig, die gesamte Familie zu vereinen. Die Winterwanderung der Fondation Barry war die optimale Lösung. Nicht zuletzt der pädagogischen Wirkung der Hunde auf Jüngere und Ältere wegen. Das Supplement des einem Schlitten vorgespannten Bernhardiners und dem Schlitten selbst, erleichterten den Endspurt für müde Beine. Dieses Spektakel macht die Wanderung zum Erlebnis der besonderen Art. Der Spaziergang an sich bedarf keiner

hohen sportlichen Anforderungen, der Weg ist meist flach und nimmt rund 45 Minuten in Anspruch.» Postkartenidylle Was diesen Spaziergang so einzigartig gestaltet, sind natürlich die Hunde. Nur selten erblicken Besucher:innen Bernhardiner in ihren Städten. So auch Familie Constantin. Sie nahm an der letztjährigen Wanderung teil und berichtet von ihren Erlebnissen: «Die Postkartenlandschaft von See, Wald und kleinen Chalets ist einzigartig. Das Gefühl von Freiheit in der Natur, fernab vom Stress und Lärm der Stadt, lässt sich nicht in Worte fassen». Winterspass trotz Pandemie Frau Madeleine Wagner, Projektleiterin Kommunikation der Fondation Barry, erklärt abschliessend die Unabhängigkeit dieser Aktivität von der Pandemie. «Die Wanderungen finden in kleinen Gruppen im Freien statt. Deshalb konnten wir auch im Winter 2020/21 alle Spaziergänge durchführen.» Mitarbeitende und Vierbeiner der Fondation Barry freuen sich auch diese Wintersaison wieder auf ihre Gäste und Winterspaziergänge der besonderen Art in Champex-Lac. Infos und Reservation: www.fondation-barry.ch. Text Ludovic de Werra

Über Barryland Das Barryland in Martigny VS ist die Vitrine der Fondation Barry und ihrer weltweit ältesten Bernhardiner-Zucht. Das Barryland hat zum Ziel, den Besuchenden Einblicke in den Alltag dieser einzigartigen Hunde zu geben. Jeder Vierbeiner verfügt über individuelle Trainingspläne bestehend aus Intelligenzspielen, Spaziergängen und üblichen Pflegeeinheiten wie Bürsten und Zähneputzen. Eine weitere Attraktion nebst den eindrücklichen Hunden ist das hauseigene Museum im Barryland. Hier wird die Geschichte der Bernhardiner beim «Hospiz» mit den Chorherren gezeigt. Eine Zeitreise von «Barry I.» bis hin zur Gründung der Fondation. Zudem bildet die neue Rolle der Hunde ein wichtiger Bestandteil. Nach der Ablösung als Rettungshunde durch die Moderne erhalten die Vierbeiner neue Aufgaben in sozialen Bereichen. Sie finden als Sozialhunde Einzug in Spitäler und Physiotherapien und dienen bis hin zur Resozialisierung von Gefängnisinsass:innen Nebst den Hunden und dem Museum finden Besuchende im Barryland ein Restaurant mit kleiner Speisekarte und einen Souvenirshop. Für die jüngsten Gäste ist das Spielparadies eines von vielen Highlights. Weitere Informationen Barryland 1920 Martigny https://barryland.ch +41 27 720 53 53 info@barryland.ch

FERIENREGION TOGGENBURG • BRANDREPORT

Eine Landschaft wie fürs Skifahren modelliert Der Wintersport in der Ferienregion Toggenburg hat eine lange Geschichte. Noch heute wird mit Begeisterung das liebste Winterhobby gepflegt und dafür gesorgt, dass der Einstieg ins Skifahren leichtfällt.

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s scheint, als stünden die Berge und Hügel Spalier für Ankommende in der Ferienregion Toggenburg. Zu beiden Seiten des Flusses Thur ragen sie hoch, eingehüllt in einer dicken, glitzernden Schneedecke. Allmählich gehen die sanften Hügel in schroffe Berge über. Staunend pressen Kinder ihre Nasen an die Fensterscheiben, um weit oben ihre Gipfel auszumachen. Alsbald erkennen sie andere Details, nämlich die Zeugen einer Wintersportkultur, die im Toggenburg gut und gerne hundert Jahre alt ist. Zahlreich sind sie und übers gesamte Tal verstreut, entlang der lang gestreckten Rücken der bewaldeten, schattigen Hügel und steil direkten Weges über frostige Felswände streben sie zum Gipfel: Die Skilifte und Bergbahnen. Kaum eine Gemeinde oder ein Dorf, das keinen Skilift betreibt. Das ist nicht verwunderlich. Das Tal zwischen Churfirsten und Alpstein scheint eigens modelliert für den Skisport. Sein Potenzial mit Wintern, die bis in den Frühling dauern können, hatten findige Tüftler schon anfangs des 20. Jahrhunderts entdeckt. In einem Dörfchen namens Stein, das heute nunmehr die Durchfahrt ins Oberste Toggenburg bildet, wurde im Jahr 1904 der erste Ski gebaut und an den sonnenarmen

Hängen gleich vor der Haustür ausprobiert. Daraufhin brach eine Begeisterung für den Skisport aus, die sich in kurzer Zeit über das gesamte Tal ausbreitete. Blütezeit für Skirennen, Skibälle, die Gründung von Skiclubs und alsbald für den Bau von Transportanlagen. Alles fährt Ski – im Dorf und am Berg Kein Wunder, liegt noch heute in fast jedem Toggenburger Haushalt ein Paar Ski bereit. Kleinkinder können hier kaum gehen, stehen sie schon auf Brettern. Gäste in der Ferienregion reiben sich verwundert die Augen ob dem emsigen Treiben an den Dorfskiliften. Überschaubar sind sie, die kleinen Skigebiete, familiär und charmant. Der Mitarbeiter hilft den Kleinen beim Einstieg in den Bügellift und kennt jedes Kind beim Namen. In den 60er-Jahren schossen sie im Mittleren und Unteren Toggenburg nach dem Beispiel der Obertoggenburger Gemeinden wie Pilze aus dem Boden. Viele überdauern die Zeit und werden heute in Fronarbeit betrieben. Vom kinderleichten Einstieg… Angekommen in Wildhaus, Skikurort der ersten Stunde, bestechen die modernen Anlagen. Die Erinnerungen an die Funi-Schlittenseilbahn der späten

1930er-Jahre, die das Erklimmen des Nordhangs so viel leichter machte, lebt einzig noch auf Bildern. Heute beeindruckt die blutjunge Sesselbahn der neusten Generation, auch als modernste Familienbahn des Landes bezeichnet. Kein Grund zu pressieren oder sich auf die Zehenspitzen zu stellen beim Einstieg. Beinahe sanft fallen die Kids in die beheizten Sessel, sechs am Stück, während sich Bügel und Haube automatisch schliessen. Eine Bahn geschaffen für Bedürfnisse und Voraussetzungen der kleinsten Skifahrerinnen und Skifahrer. Sie ebnet den Weg für einen sanften Einstieg in den Schneesport. Komfortabel und in zügigem Tempo befördert die Bahn zum Ausgangspunkt in ein Gelände, das sich wie ein «weisser Teppich» zu Füssen der Familien ausrollt. Auf den breiten blauen Pisten sind Platzverhältnisse und Gefälle ideal, um das Rüstzeug für die nächstgrösseren Schwünge zu erlangen. Diese wollen möglichst bald in Angriff genommen werden, liegt doch ein aufregender Winterspielplatz gleich in Sichtweite: Die Klangslope macht das Skifahren zur spielerischen Nebensache. Es gilt klingende Installationen und kunterbunte Bauten im Vorbeifahren zu entdecken. Strahlende Gesichter sind gewiss und der Skitag wird so kurzweilig, dass um ein Haar das Mittagessen vergessen geht. Würde es nicht so köstlich nach Pommes frites und Chicken Nuggets riechen, die hier auf einer grossen Platte serviert werden, von der grad die ganze Familie satt wird. Ob die frittierten Kartoffeln schon früher so beliebt waren?

…zu langen Abfahrten Die Geschichte des Wintersports in der Ferienregion Toggenburg ist so lang, dass sie bereits Kult ist. Im Frühling treffen sich Fans des Skisports wie vor 50 Jahren in alter Kleidung und Ausrüstung auf dem Chäserrugg, wo auf Skis ohne Kanten Nostalgie zelebriert wird. Hier fahren manche auf 2262 Meter über Meer noch Ski, während andernorts die Menschen leichtbekleidet am Beckenrand der Freibäder liegen. Die voralpine Landschaft der Churfirsten bildet die ideale Grundlage für Schneesicherheit und Pistenvielfalt. Dass hier das Herz des Wintersports schlagen wird, musste früh bekannt gewesen sein, wurde im Jahr 1934 mit der Standseilbahn Iltios in Unterwasser doch die erste Bergbahn im Toggenburg in Betrieb genommen. Aus den Kinderskischuhen herausgewachsen, verspürt starkes Herzklopfen, wer sich für sportliches Skifahren und ausgedehnte Abfahrten begeistern lässt. Die Pisten sind schwarz und rot zum Gipfel, viele Talabfahrten zum Freeride geschaffen. Jugendliche stupsen ungeduldig ihre Eltern an, die auf dem Chäserrugg staunend innehalten, kaum treten sie aus der Gondel. Die Aussicht auf die Bergwelt ringsum ist spektakulär. Über 500 Gipfel tauchen bei klarem Wetter am Horizont auf. Heile Welt mitten in einer intakten Berglandschaft, die sich auf Brettern so bequem erleben lässt.

Das Toggenburg bietet neben den Skigebieten Wildhaus und Chäserrugg weitere familiäre Skigebiete wie beispielsweise Wolzenalp, Hemberg oder Tanzboden, die allesamt ideal für Familien geeignet sind. Weitere Informationen unter: toggenburg.swiss/skifahren


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26 BRANDREPORT • KINDERREGION

#FOKUSWINTER

Die Weihnachts- und Winterzeit mit Kindern aktiv erleben Vor Weihnachten gibt es viel zu tun; vieles muss geplant und vorbereitet werden. Umso wichtiger, sich einmal ganz bewusst eine Auszeit zu gönnen. Die vielen Angebote in der Kinderregion sind eine gute Möglichkeit für Eltern und Kinder, einmal aus dem Alltag auszubrechen – sportlich, abenteuerlich oder besinnlich.

N

icht alle lieben die kalte Jahreszeit. Viele würden sich gerne wie die Murmeltiere in ihre Höhlen zurückziehen und bis zum Frühling durchschlafen. Wie schade – denn auch bei eisigen Temperaturen wartet das grosse Abenteuer gleich vor der Haustür. Hier eine kleine Auswahl der spannendsten Weihnachtsund Wintererlebnisse für die ganze Familie.

Je nach Künstler:in wird der Spaziergang klangvoll begleitet oder es werden spannende Geschichten erzählt. Zudem können die Kinder gleich selbst mit Farbe und Pinsel experimentieren. So wird aus dem Museumsbesuch ein Erlebnis für die ganze Familie!

Lichterwege – Wintermärchenromantik pur Gerade für Kinder sind Laternen- und Lichterwege ein besonderes Erlebnis. Bei einbrechender Nacht warm eingepackt durch den Schnee stampfen und den Laternen folgen, die den Weg weisen. Start und Ziel des Rundwegs Sattel-Hochstuckli befinden sich bei der Bergstation Mostelberg. Als abenteuerliches Highlight muss die 374 Meter lange Hängebrücke überquert werden. Und wie wäre es mit einem feinen Fondue als Abschluss, um die kalten Füsse und die klammen Finger nach der Wanderung wieder aufzuwärmen?

Schlittelspass für die ganze Familie Auf zwei Kufen auf einer abgesperrten Piste ins Tal zu sausen, ist immer noch eines der grössten Winterabenteuer. Und nicht nur für Kinder!

Tipp für die Stadtzürcher:innen: Ab der Endstation des 13er-Trams führt ein Laternenweg auf den Uetliberg. Dieser ist zwar ganzjährig geöffnet, im Winter und auf Schnee aber besonders schön! Lichterwege in der Kinderregion: kinderregion.ch/lichterwege Den Samichlaus besuchen Meistens poltert der Samichlaus laut an der Tür, wenn er Familienbesuche macht. Aber man kann den Samichlaus auch besuchen. Anfang Dezember zieht er zusammen mit dem Schmutzli jeweils ins ChlausHüsli am Waldrand des Lindbergwalds in Winterthur. Manchmal ist es hier doch etwas sehr ruhig und einsam – deshalb freuen sich die beiden über viele

Dieses und weitere Kunstmuseen mit Kindern: kinderregion.ch/kunstmuseen

Eine der beliebtesten Schlittenbahnen führt vom Ausflugsberg Rigi bis Rigi Klösterli – mit teils steilen und entsprechend abenteuerlichen Abschnitten. Besonders praktisch: Ab Rigi Klösterli bringen Sportpendelzüge die Schlittelfans wieder an den Start zurück. grosse und kleine Besucher:innen und laden diese gerne für ein paar Minuten in die warme Stube ein. Auf der Website sind viele weitere Tipps zu finden, wie man dem Samichlaus begegnen kann. So ist beispielsweise das Küssnachter «Klausjagen» ein sehr eindrücklicher Anlass! Den Samichlaus besuchen: kinderregion.ch/samichlaus Fit mit Schlittschuhlaufen Es muss ja nicht gleich die weltberühmte Pirouette von Denise Biellmann sein – aber genügend Platz dafür hätte es schon. Immerhin ist die Dolder Kunsteisbahn die grösste in Europa. Sie liegt hoch über

der Stadt Zürich beim Hotel Dolder und fügt sich in die schöne Winterlandschaft ein. Schlittschuhlaufen an der frischen Luft ist gesund und trainiert gleichzeitig Ausdauer, Koordination und Gleichgewicht. Schlittschuhlaufen in der Kinderregion: kinderregion.ch/schlittschuhlaufen Kunstmuseen mit Kindern Im Kunst Museum Winterthur wird die Kunst für die kleinen Besucher:innen zu einem ganz besonderen Erlebnis, indem sie richtig erlebt und erfahren werden kann. Keine Spur von Langweile – und es darf auch einmal laut sein. Während einem Kunstspaziergang nähern sich die Kinder den Werken spielerisch und setzen sich auf fantasievolle Art mit ihnen auseinander.

Die atemberaubende Aussicht über die Berge und zehn Seen machen die Schlittelpiste auf dem Stoos einzigartig. Sie führt ab der Bergstation Fronalpstock auf zwei mal zwei Kilometern hinunter zur Mittelstation Mettlen. Wer es besonders rasant mag, kann statt dem klassischen Schlitten die Piste auch mit einem Airbord in Angriff nehmen. Diese und weitere Schlittelbahnen: kinderregion.ch/schlitteln Ideen für den nächsten Familienausflug Auf kinderregion.ch erfahren Eltern, Grosseltern, Gottis und Göttis, was es mit Kindern im Grossraum Zürich alles zu erkunden gibt. Das Erlebnisportal informiert über bekannte Ausflugsziele und verrät Geheimtipps – für kleine Wundernasen, Wasserratten, Geschichtenlauscher:innen und Weltentdecker:innen. Ausflugsideen, Veranstaltungen und Erlebnisberichte: kinderregion.ch


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#FOKUSWINTER

TOURISMUS SAVOGNIN BIVIO ALBULA AG • BRANDREPORT 27

«Wir sind der perfekte Wintersportort für Familien!» Familien verbringen ihre Skiferien besonders gerne im Val Surses. Die Leiter der Schneesportschulen Savognin und Bivio, Lothar Künzli und Gregor Vellacher, verraten im Interview, weshalb die Skigebiete derart familienfreundlich sind – und warum Kinder bei ihnen gerne in die Skischule kommen. Endlich ist es so weit: Die Wintersaison steht vor der Tür! Für Sie beide die schönste Zeit des Jahres? Lothar Künzli: Ja, eine wunderbare Zeit! Wir können es kaum erwarten. Die Berge sind traumhaft verschneit, wir hatten auch schon drei Mal Schnee bis ins Tal runter. Die Vorfreude ist riesig! Gregor Vellacher: Wir sind alle froh, geht es jetzt endlich los. Vor der Saison gibt es jeweils ungemein viel zu tun. Eine anstrengende und stressige Zeit. Nun können wir durchatmen und die Wintersaison geniessen! Die Wintersaison kann also losgehen. Warum sollte man seine Skiferien ausgerechnet im Val Surses verbringen? Lothar Künzli: Weil die Landschaft einmalig ist! Das offene Tal und die dominanten Berge machen Savognin einfach einzigartig. Gregor Vellacher: Auch wir in Bivio punkten mit der atemberaubenden Landschaft. Ausserdem sind wir der perfekte Wintersportort für Familien.

auf den Skiern stehen. Das lernen sie in den Schneesportschulen. Lothar Künzli: Genau, wir empfehlen den Eltern auch, dieses Angebot zu nutzen. Wir haben im Dorf ein riesiges Kinderskiparadies – quasi ein eigenes kleines Skigebiet nur für die Kleinsten. Für jede Lernstufe gibt es eine eigene Anlage. Besonders toll ist das 170 Meter lange Förderband – der sogenannte «Zauberteppich» –, der die Kinder nach oben befördert. Gregor Vellacher: Auch in Bivio legen wir ein besonderes Augenmerk auf die jüngsten Gäste. In unserem Kinderland wagen die Kleinsten zusammen mit unseren Skilehrerinnen und -lehrern die ersten Versuche auf Skiern. Ausserdem haben wir eine gemütliche Jurte, um sich in den Pausen bei Keksen und Punsch aufzuwärmen. Nicht alle Kinder sind begeistert, wenn sie von den Eltern in die Skischule geschickt werden. Wie motivieren sie diese?

Gregor Vellacher: In dem bei uns ganz klar der Spass im Vordergrund steht. Die Zeit, die sie bei uns verbringen, soll den Kindern Freude bereiten – und sich keinesfalls wie Schule anfühlen. Da wir ein eher kleinerer Wintersportort sind, können wir in Bivio auch sehr flexibel auf die einzelnen Bedürfnisse der Kinder eingehen. Lothar Künzli: Wir verfolgen ein ähnliches Konzept. Die Kinder sollen gerne zu uns in die Skischule kommen. Wir wollen ihnen das Skifahren spielerisch beibringen. Videovergleiche zwischen Anfang und Ende Woche zeigen jeweils erstaunliche Fortschritte – und das ganz ohne trockene Übungen oder Hausaufgaben. Die Schneesportschule richtet sich an Kinder – aber nicht nur. Lothar Künzli: Nein, natürlich sind auch Erwachsene bei uns willkommen! Dafür haben wir ein tolles Angebot: Auf unseren Pisten sind immer wieder sogenannte «Skeacher» unterwegs, also Skilehrerinnen und -lehrer. Interessierte können diese

ansprechen und eine gemeinsame Abfahrt machen. Das gibt einen ersten Anhaltspunkt, wo man sich noch verbessern kann. Wenn gewünscht, können dann direkt Privatstunden vereinbart werden. Gregor Vellacher: Auch die Schneesportschule in Bivio hat ein spezielles Angebot. Wir bieten nämlich nicht nur Skiunterricht an, sondern auch Langlauf, Skitouren und sogar Snowkite. Also auch Erwachsene kommen bei uns voll auf ihre Kosten.

Tourismus Savognin Bivio Albula AG ferien@valsurses.ch Tel. +41 81 659 16 16 www.valsurses.ch

Was macht denn das Val Surses so familienfreundlich? Gregor Vellacher: Bivio ist der Ort der kurzen Wege. In unserem Dorf ist alles ganz bequem zu Fuss zu erreichen. Gerade mit Kindern ist das natürlich luxuriös. Lothar Künzli: In Savognin sind nur schon die Pisten familienfreundlich. Die Allermeisten sind falllinienorientiert, es gibt nur wenige Traversen. Ausserdem haben wir vornehmlich blaue und rote Pisten, die allesamt auch genügend breit sind. Das ist gerade mit Kindern sehr angenehm. Um die Kinder auf die Piste mitnehmen zu können, müssen diese sicher

BERGBAHNEN OBERSAXEN MUNDAUN • BRANDREPORT

Das Vier-Gipfel-Erlebnis für Gross und Klein Familie Furrer hat es bei der Entscheidung für ein Skigebiet nicht leicht. Die Fähigkeiten und Präferenzen sind so unterschiedlich, dass es schwierig ist, für alle das Passende in einem Wintersportort zu finden. Dieses Jahr versuchen sie ihr Glück in Obersaxen Mundaun.

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utter Anita denkt im Auto noch darüber nach, ob sie auch wirklich alles eingepackt haben. Vater Timo diskutiert irgendwas Geschichtliches mit Teenager Mara auf dem Rücksitz, während Nesthäkchen Leon daneben den Schlaf aus den Augen reibt. Alle freuen sich auf die Skiferien. Weil sie den Ort zum ersten Mal besuchen, mischt sich Vorfreude mit gespannter Neugier. Aber das Skigebiet, in dem Olympiasieger Carlo Janka aufwuchs und selbst das Skifahren lernte, kann nicht verkehrt sein und ist so schnell erreichbar.

kaum erwarten, endlich wieder auf den Brettern zu stehen und macht sich auf zum Stein via Kartitscha.

Sanfter Einstieg Am ersten Morgen entscheidet sich die Familie dazu, sich erst mal einzugewöhnen. Leon fühlt sich auf den Ski noch unsicher und besucht als Einstieg die Skischule in Chummenbühl, während Timo auf einer der zahlreichen Sonnenterrassen ausspannt. Das Mutter-Tochter-Gespann Anita und Mara kann es jedoch

Abwechslung für Gemüt und Auge Besonders beeindruckt ist Familie Furrer vom Ausmass der Diversität. Da sich die Pisten über beide Seiten der vier Gipfel erstrecken und in allen Schwierigkeitsleveln verfügbar sind, finden alle, was ihnen am besten gefällt. Auf der Nordseite von Obersaxen findet man vor allem im

Am Nachmittag wird es auch für Timo Zeit, seine Kurven im Schnee zu ziehen. Zusammen mit der energetischen Mara probiert er zwei weitere Gipfel aus, den Hitzeggen und den Piz Mundaun. Anita verweilt in der Zwischenzeit mit Leon in Cuolm Sura, wo sie gemeinsam das Kinderland entdecken. Abends traut er sich bereits, mit der ganzen Familie zurück nach Valata zu fahren.

Frühling gute Verhältnisse vor, während auf der sonnigen Seite der Val Lumnezia bei Kälte ausgezeichneter Schneespass garantiert ist. Mit der Zeit hat auch Leon das Selbstvertrauen, mit der ganzen Familie auf die Piste zu gehen. Denn die Aussicht vom Piz Mundaun sollte man niemandem vorenthalten. Zuoberst erhält man eine atemberaubende 360-Grad-Sicht der Berglandschaft, überall gezuckerte Gipfel. In der Ferne kann man selbst den Walensee erahnen. Leon geht sogar mit auf den höchsten Gipfel, den Piz Sezner, von wo aus eine 15 Kilometer lange blaue Piste zwischen Alphütten und unberührter Natur nach Vella in der Val Lumnezia führt. Es darf auch schneller sein Anita und vor allem Mara kommen aber nicht zu kurz. Wenn Timo und Leon einige Stunden im Spielparadies im Rufalipark verbringen, geniesst der Rest

höhere Geschwindigkeiten. Die Carlo-Janka-Piste zwischen Stein und Kartitscha hat es ihnen besonders angetan. Hier können sie ihre Fähigkeiten auf die Probe stellen und den Hang hinunter «racen». Für Familie Furrer ist der Fall klar: Nächsten Winter geht es wieder nach Obersaxen Mundaun. Hammeraktion: Tageskarte zum halben Preis In Obersaxen Mundaun profitieren Inhaber:innen eines Saisonabonnements anderer in- und ausländischer Wintersportgebiete ausserhalb der Surselva von einer Tageskarte zum halben Preis. Die Aktion gilt ausschliesslich für GanzTageskarten zum normalen Preis. Weitere Informationen: obersaxen-mundaun.ch


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28 NACHTHIMMEL

FOKUS.SWISS

Funkelnde Sternschnuppen und andere Himmelskörper Die Winterzeit lockt mit vielen Versuchungen. Schnee und Weihnachtsgebäck lassen so einige nostalgisch schwelgen. Ein weiteres Highlight im Winter sind aber auch die klaren Nächte, welche zum Beobachten von Sternen und Sternschnuppen einladen. Bei all den Gestirnen verliert man aber schnell den Überblick und fragt sich: Was ist eigentlich eine Sternschnuppe, was ein Asteroid und was ein Komet? «Fokus» klärt auf.

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er Name Sternschnuppe stammt noch aus der Zeit vor der Elektrizität. Im 18. und frühen 19. Jahrhundert spendeten Kerzen Licht, um zu dunklen Abendstunden die Räumlichkeiten zu erhellen. Als Schnuppe wurde der mit der Schere oben gekürzte glühende Docht einer brennenden Kerze bezeichnet. Funkensprühend fiel dieser nach dem Abschneiden in die Kerzenschale. Ein passender Name also für das, was alljährlich immer wieder am Himmel beobachtet werden kann. Kleine Weltraumkunde Der wissenschaftliche Fachbegriff für Sternschnuppe ist Meteor. Dieser sorgt umgangssprachlich vor allem in Abgrenzung zu Meteoriten, Asteroiden und Kometen immer wieder für Verwirrung. Der Schweizer Astronom und Publizist Markus Griesser von der Sternwarte Eschenberg in Winterthur erklärt die Unterschiede: «Kometen gelten als ‹schmutzige Schneebälle›, das heisst, in ihren Körpern mischen sich gefrorene Gase, also Eis, mit festem Material. In Sonnennähe tauen diese auf und es bildet sich in weitem Umkreis eine Dunstglocke, aus der Gas- und Staubteilchen aufgrund des Strahlungsdrucks der Sonne wegfliegen. Sie bilden so den oft Millionen von Kilometern langen Kometenschweif und können ein eindrucksvolles Schauspiel am Firmament bieten.»

Und was sind Asteroiden? Auch der Unterschied von Meteoren zu Asteroiden ist frappant. Markus Griesser: «Asteroiden sind kosmische Kleinkörper von meist nur wenigen Kilometern Grösse, die auf langgezogenen Bahnen die Sonne umkreisen. Asteroiden, oft auch Kleinplaneten oder auch Planetoiden genannt, sind tote Steinbrocken, die grösstenteils zwischen Mars und Jupiter unterwegs sind.» Zurzeit sind der Wissenschaft über eine Million Asteroiden bekannt. Markus Griesser hat eine beträchtliche Zahl davon selbst beobachtet: «Zehn davon habe ich auf dem Eschenberg entdeckt und nach der Bahnbestimmung dann auch benennen dürfen. Stolz bin ich vor allem auf unsere himmlische (113390) ‹Helvetia›.» Meteore, Meteoriten und Meteoroiden So weit so gut, aber was sind denn nun Sternschnuppen, also Meteore, und wie entstehen sie? Meteore sind Leuchterscheinungen. Sie treten vor allem dann in Erscheinung, wenn Meteoroiden in die Erdatmosphäre eindringen. Letztere sind grundsätzlich das Gleiche wie ein Asteroid, einfach viel kleiner. Was von Meteoroiden den Erdboden erreicht, wird dann als Meteorit bezeichnet. Die auftretenden Leuchterscheinungen, die Meteore, entstehen durch Teilchen von Meteoroiden, welche in der Atmosphäre durch Reibung die Luft zum Leuchten bringen und dabei verglühen.

Leuchterscheinungen sind regelmässig zu sehen Mehrmals im Jahr lassen sich wiederholt ganze Schauer solcher Meteore von der Erde aus beobachten. Dass diese Meteorschauer jedes Jahr um die gleiche Zeit auftreten, hat einen Grund: «Die Erde durchfliegt auf ihrem Sonnenumlauf mehrmals pro Jahr die Trümmerschleppen von Kometen, die sich im Laufe von Jahrtausenden entlang ihrer Bahn gebildet haben. Die meist nur sehr kleinen, vielleicht kirschsteingrossen Partikel, schiessen dabei mit sehr hohen Geschwindigkeiten in die irdische Lufthülle ein und lösen dort im physikalischen Wechselspiel mit den Luftmolekülen in einem Umkreis von mehreren Metern entlang der Einschussbahn die Lichterscheinung aus. Durch die hohe Reibungswärme verdampft das auslösende Kometenteilchen in noch grosser Höhe», erklärt Griesser. Mit einem Stern haben Sternschnuppen also nichts zu tun. Geminiden sind ein Winterhighlight Im Winter findet einer der bekanntesten und auch intensivsten Meteorschauer statt: Die Geminiden. Der Meteorschauer lässt sich zwischen dem 6. und 16. Dezember beobachten. Griesser weiss: «Ihr Ausstrahlungspunkt liegt im Sternbild der Zwillinge, das jeweils abends im Dezember im

Osten aufgeht. Daher auch ihr Name. Im Maximum, das jeweils in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember eintritt, sind bis zu 120 Sternschnuppen pro Stunde sichtbar.» Da die Sternschnuppen über das ganze Firmament verteilt sind, sehen wir nur einen Bruchteil davon. Für die Weihnachtszeit bietet der Meteorschauer aber Mitte Dezember pünktlich die passende Stimmung. Wie Sternschnuppen beobachten? Am besten Sternschnuppengucken lässt es sich von einem erhöhten Beobachtungsstandort. Empfehlenswert ist es auch, möglichst weit weg von störenden, irdischen Lichtern zu gehen. Griesser hat noch weitere Geheimtipps: «Am besten legt man sich auf eine Decke oder auf ein Liegebett, deckt sich gut zu und blickt nach oben. Wo auch immer eine Sternschnuppe am Firmament niedergeht, liegend hat man gute Chancen sie zu sehen.» Wichtig dabei ist, dass man bei aller Gemütlichkeit nicht dem Schlaf verfällt. «Wer sich zu wohlig in eine Decke oder den Schlafsack kuschelt, setzt sich der Gefahr aus, dass er oder sie in Orpheus’ Armen versinkt. Wer schläft, sündigt zwar nicht, – sieht aber auch keine Sternschnuppen.» Text Severin Beerli

BRANDREPORT • ENTE TURISTICO REGIONALE DEL MOESANO

Ein lebendiges Wintersportparadies auch nach Sonnenuntergang Nach kaum sieben Kilometern San-Bernardino-Tunnel Richtung Süden öffnet sich vor den Augen eine atemberaubende Landschaft: eine Region, Moesano, zwei Täler, Misox- und Calancatal, wo Ruhe, Wildnis und gute Laune dominieren.

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ute Laune in der bündner Region Moesano heisst z.B. jedem hallo sagen, ein Lächeln schenken, gemeinsam «apéröle», eine gastronomische Spezialität mit lokalem Rotwein geniessen und die Zeit mit Herzlichkeit verbringen. Das Reiseziel für Sandra und Stefan mit den Kindern Moni (11) und Michi (15) ist San Bernardino Dorf, ein gemütliches Wintersportparadies. Hier verbringen sie die Zeit aktiv in der atemberaubenden Landschaft und tanken Energie auf. Nach einem grosszügigen Z’Vieri mit Alpkäse und misoxer Schinken gehts wieder los! Ab Einbruch der Dunkelheit

bietet San Bernardino tatsächlich spannende Erlebnisse, da fällt die Auswahl gewiss nicht leicht. Bei Abenddämmerung begeben sich Sandra und Stefan auf die beleuchteten 1,9 Kilometer Langlaufloipen, mal Skating mal normal, Skilaufen durch bezaubernde Tannenwälder. Sie erlauben sich eine kurze Pause bei der Imbissbude direkt an der Loipe, um etwas Warmes in der Stille der Nacht zu geniessen. Michi und seine neuen Freunde fahren Ski, mit Eifer rauf und runter, direkt im Dorf im kleinem Skigebiet Pian Cales, das jeden zweiten Samstagsabend beleuchtet wird. Inzwischen hat Moni beim Schlittschuhlaufen die Zeit völlig vergessen: Nachdem sie viele Eiskunstlauffiguren ausprobiert hat, hört sie ihre Eltern rufen: Wie wär's mit etwas Aprés-Ski?

geniessen noch die Après-Ski-Atmosphäre und planen den Winterwanderweg für morgen. Am nächsten Tag erwartet sie eine Vollmondnacht und das Abenteuer in San Bernardino «by Night» ist gesichert!

Das heimelige Sportzentrum direkt gegenüber der Eisbahn begrüsst die müde aber frohe Familie mit Musik, guter Laune, lokalem Weisswein und heissem Tee. Vor den Flammen in der Feuerschale entscheiden sie gemeinsam, welche gastronomische Spezialität sie im Dorf ausprobieren möchten. Nach dem Abendessen gehen die Kinder ins Bett und Sandra und Stefan

Weitere Informationen: www.visit-moesano.ch


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#FOKUSWINTER

BERGÜN FILISUR TOURISMUS • BRANDREPORT 29

Nervenkitzel für Schlittelfans mit UNESCO-Kulisse Auf weltberühmten Schienen zum rasanten Vergnügen auf Kufen: Die Schlittelwelt Preda/Darlux – Bergün bietet Schlittelspass vom Feinsten. Wo im Sommer Autos fahren, kurven im Winter grosse und kleine Schlittelfans auf sechs Kilometern von Preda durch das UNESCO-Welterbe RhB hinunter nach Bergün. Noch mehr Nervenkitzel bietet die vier Kilometer lange Schlittelbahn von Darlux nach Bergün. Ob gemütlich oder rassig: Am Schluss treffen sich Gross und Klein zum vergnüglichen Ausklang in der Après-Schlittel-Welt «Clix – il böt».

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as wäre Winter ohne Schlitteln? Die beiden Schlittelbahnen Preda – Bergün und Darlux – Bergün mit insgesamt zehn Kilometern locken zum ultimativen Schneevergnügen auf zwei Kufen. Zu den beiden Startpunkten in Preda und Darlux fahren Klein und Gross per Bahn und Sessellift. Mit der Schlitteltageskarte sogar so oft sie wollen. Märchenhafte UNESCO-Kulisse im neuen Licht Auf seiner Fahrt nach Preda schraubt sich der Zug mittels Kehrtunnnels und Viadukte in die Höhe und wechselt mehrmals die Talseite des Albulatals. Die Bahnstrecke zwischen Bergün und Preda ist eine der berühmtesten weltweit und Teil der UNESCO-Welterbestrecke RhB. Um die einzigartige Bauweise noch besser in Szene zu setzen, werden ab kommendem Winter einzelne Bogen der vier markantesten Viadukte von unten ausgeleuchtet und in warme Farben getaucht. Das sorgt

nicht nur bei Bahnfans für atemberaubende Ausblicke und eine unvergleichliche Stimmung. Preda, bitte alle aussteigen! Auf die Schlitten, fertig, los: Von 1800 Metern über Meer rauschen die Schlitten auf der gesperrten Passstrasse talwärts – um mindestens gleich viele Kurven wie die Bahn, nur rasanter und mit mehr Schneegestöber. Sechs Kilometer später endet der Kufenspass auf 1300 Metern über Meer in Bergün. Nach einem Spaziergang durch das malerische Dorf wartet am Bahnhof bereits der nächste RhB-Zug, um alle Unersättlichen wieder zum Start nach Preda zu bringen. Während der Schlittelsaison fahren Extrazüge ab Bergün im Halbstundentakt nach Preda. Das «Lauberhorn der Schlittelbahnen» Echte Schlittelprofis nehmen die steilere, vier Kilometer lange Abfahrt von Darlux nach Bergün unter die Kufen. Das «Lauberhorn der Schlittelbahnen»

verspricht Nervenkitzel pur. Hinauf nach Darlux auf fast 2000 Meter über Meer geht es mit der Sesselbahn. Stärkungen vor der rasanten Abfahrt serviert das Bergrestaurant «La Diala». Après-Schlittelerlebnis «Clix – il böt» Bei der Talstation Darlux, wo beide Schlittelbahnen zusammenlaufen, lockt ab kommendem Winter die neue Après-Schlittel-Welt «Clix – il böt». «Clix» ist der Flurname und «böt» bedeutet Ziel in Romanisch. Rund um einen grossen Holzschlitten oder in gemütlichen Sitznischen aus Schnee kann man das Erlebnis bei heissen Getränken und kleinen Snacks ausklingen lassen. Und wer noch nicht genug hat, nimmt nochmals eine Abfahrt unter die Kufen. Eine Fahrt unterm Bündner Sternenhimmel Auf der Strecke Preda – Bergün saust man auch im Flutlicht durch den verschneiten Winterwald. Die Strecke ist von Dienstag bis Sonntag bis 23 Uhr beleuchtet und lässt den Schnee geheimnisvoll glitzern – das ultimative Schlittelabenteuer für Nachtschwärmer:innen.

Informationen Schlittelwelt Preda/Darlux – Bergün Betriebszeiten ab 18. Dezember 2021: Schlittelbahn Preda – Bergün Montag: 09.30 bis 17.00 Uhr, Dienstag bis Sonntag: 09.30 bis 23.00 Uhr (abends beleuchtet) Schlittelbahn Darlux – Bergün Täglich: 09.00 bis 16.30 Uhr Preise: Erwachsene: Tageskarte CHF 39.00, Reduktion mit Halbtax / GA Kinder: Tageskarte ab CHF 19.50 Weitere Informationen und Tickets: www.rhb.ch/schlittelwelt

NIEDERHORNBAHN AG • BRANDREPORT

Auf dem Schlitten zwischen Mond und Schnee Schon lange wünschen sich Sarah, Matteo, Lena und Noah nicht nur Schneespass in den Bergen, sondern ein gleichzeitiges Naturspektakel. In der kalten, klaren Bergluft unter einem Meer von Sternen den Hang hinab zu sausen, haben sie sich längst vorgenommen. So machen sich die Freunde auf den Weg zu einem einzigartigen Erlebnis auf dem Niederhorn im Berner Oberland.

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amstagnachmittag sitzen die vier Freunde im Bus von Interlaken zur Beatenbucht. Bei Lena und Noah brauchte es kaum Überredungskünste. Matteo hingegen sprang beim Vorschlag des Sternschlittelns nicht gleich auf. Dennoch klangen Fondue, Schneespass und Glühwein nach einer willkommenen Abwechslung. So war auch er mit von der Partie und Sarah buchte kurzerhand das Kombi-Angebot. Als Lena durch das Busfenster zusieht, wie die letzten Strahlen der winterlichen Abendsonne auf dem Thunersee tanzen, stupst Noah sie an: «Ich habe meine Stirnlampe vergessen. Gehts auch ohne?» Lena zuckt nur mit den Schultern, «Sarah hat schon alles im Griff, keine Sorge.» In die Höhe auf 1950 Metern über Meer Nach der Busfahrt steigen sie in die Standseilbahn Beatenbucht, die zum Ferienort Beatenberg führt. Von dort fährt die Gruppenumlaufbahn auf das

Niederhorn. Da sie ohnehin fünf Minuten auf die nächste Abfahrt warten müssen, nutzt Noah diese Gelegenheit, um bei der Station eine Stirnlampe zu kaufen. Sofort setzt er sich diese auf den Kopf, damit er sie nicht in der Bahn vergisst. Dann geht es schon hoch hinaus auf das Niederhorn. Bei der Bergstation angekommen, sind die vier erst mal baff. Die Aussicht verschlägt ihnen glatt die Sprache. Der Thunersee liegt in der Abenddämmerung unter ihnen wie ein dunkel glitzerndes Juwel, umrandet von unzähligen Lichtern der Städte, Dörfer und Strassen. Es dauert eine Weile, bis sie sich losreissen können. Aber schliesslich wartet der Fondueplausch auf sie. Gemütlichkeit vor Abenteuer Das Berghaus Niederhorn versprüht moderne Behaglichkeit und Alpencharme. Das leckere Fondue stimmt auf das bevorstehende Wintererlebnis ein. Mit einem Glas Weisswein und einer Menge zu lachen,

macht sich unter den vier eine wohlige Müdigkeit breit. Höchste Zeit also, auf die Piste zu gehen! Die kühle Luft auf dem Berggipfel erfrischt ihre Sinne, als sie in die Dunkelheit treten. Über ihnen sind nun alle Sterne am klaren Himmel deutlich sichtbar und scheinen sich im glitzernden Schnee zu spiegeln. Sie fassen die gemieteten Schlitten und schlendern voller Vorfreude zum Anfang der Schlittelpiste. In der Ferne erstrahlen Eiger, Mönch und Jungfrau im Mondlicht. Vor dieser Kulisse der mystisch anmutenden Bergwelt, steigen Lena, Sarah, Noah und Matteo auf die Schlitten. Mit überraschendem Tempo flitzen sie das Niederhorn hinab, während ihre Stirnlampen den Schnee beleuchten. Die Piste ist mit Baulaternen gesäumt, die ihnen nicht nur den Weg weisen, sondern auch eine natürlich romantische Atmosphäre erzeugen. Gleich noch mal Gegen Ende der Strecke schlittern die vier Schatten mit den leuchtenden Punkten in einen Wald. Wegen des Szenenwechsels hallt überraschtes Jauchzen zwischen den Bäumen. Sarah lässt das Gefährt nochmals Fahrt aufnehmen, bis die Geschwindigkeit nachlässt. Zusammen stapft das Grüppchen mit den Schlitten im Schlepptau Richtung Bärgrestaurant Vorsass für eine wärmende Glühweinpause. «Noch eine Runde?», fragt Lena mit geröteten Wangen und macht sich schon bereit. Matteo und Sarah nehmen einen weiteren Glühwein und wollen dann bei der dritten Abfahrt wieder dabei sein. Lena und Noah kriegen derweil nicht genug und machen sich sofort auf den Weg. Egal wie oft man fährt, jede Fahrt ist unvergesslich. Nachtschlitteln mit Fondue Jeden Freitag und Samstag vom 18. Dezember 2021 bis 6. März 2022 Jeweils ab 16 bis 22 Uhr. Eine Reservation ist obligatorisch. Weiterführende Informationen zum Sternenschlitteln und Reservation: niederhorn.ch


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30 WELLNESS

FOKUS.SWISS

Winterzeit ist Wellnesszeit Abendliche Schneespaziergänge unter klarem Sternenhimmel, der Genuss einer Tasse Tee beim Lesen eines guten Buches vor dem Kaminfeuer oder einfach nur Kuscheleinheiten auf dem Sofa vor dem Fernseher. Die Winterzeit ist die sinnlichste Jahreszeit und lädt geradezu dazu ein, sich kleine persönliche Auszeiten zu nehmen.

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ie Winterzeit ist für die meisten Menschen nicht gerade die liebste Jahreszeit. Schon im Herbst werden die Tage immer kürzer, Nebel und Regen stehen beinahe auf der Tagesordnung. Zusammen mit den Temperaturen fällt da bei einigen auch die Stimmung auf einen Tiefpunkt. Die anhaltende Dunkelheit führt ausserdem dazu, dass im Zentrum unseres Gehirns das Glückshormon Serotonin in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt wird. Letzteres regelt den Schlaf-wach-Rhythmus, indem es schläfrig macht. Deshalb kann der winterliche Überschuss von Melatonin die ständige Müdigkeit und schlechte Laune vieler erklären. Aber auch die Schwächung des Immunsystems aufgrund der Kälte macht träge und darüber hinaus anfällig für Erkältungen. Während beiden Phänomenen mit einer gesunden und ausgewogenen Ernährung entgegengewirkt werden kann, gibt es weitere Möglichkeiten, das eigene Wohlbefinden im Winter zu stärken. Zarte Haut auch im Winter Wer kennt es nicht: Im Winter trocknen die Hände aus und die Lippen werden spröde. Das liegt zum einen an der geringen Luftfeuchtigkeit, welche die schützende Hornschicht auf der menschlichen Haut brüchig werden lässt. Einfach frische Luft ins Haus oder die Wohnung zu lassen, ist dabei aber keine Lösung, sondern vielmehr Ursache des Problems. Denn kalte Luft kann nur wenig Wasserdampfmoleküle in sich aufnehmen und ist entsprechend trocken. Wird diese in den Räumen durch die Heizung erwärmt, kann sie mehr Wasser aufnehmen und entzieht dadurch auch der Haut die Feuchtigkeit. Zimmerpflanzen oder technische Geräte, die beispielsweise Wasserdampf erzeugen, können dem Abhilfe verschaffen. Zum anderen für die Austrocknung der Haut verantwortlich ist die aufgrund der winterlichen Kälte

verminderte Talgproduktion, wodurch sie weniger geschützt ist. Deshalb gehören im Winter reichhaltige und feuchtigkeitsspendende Produkte auf den Pflegeplan. Die Verwendung von Peelings sollte reduziert und auf alkoholhaltige Cremes gänzlich verzichtet werden. Es gilt, die Haut vor den extremen Bedingungen des Winters zu schützen. Nicht nur vor Wind und Kälte, sondern auch vor den UV-Strahlen, welche vom Weiss des Schnees reflektiert werden und deshalb besonders aggressiv sind. Tagescremes vereinen deswegen im besten Falle eine fetthaltige Pflegewirkung mit Lichtschutz.

Aktiv gegen den Winterblues Im Winter kann es besonders hart sein, die warme Stube zu verlassen, um Sport zu treiben. Im Gegensatz zum kuscheligen Abend bei Kaminfeuer, ist es draussen nass und kalt, fast schon lebensfeindlich. Doch gerade in diesen Zeiten ist Bewegung umso wichtiger. Sportliche Aktivitäten sorgen für die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin, was der viel zitierten Winterdepression gegenlenken kann. Zu Recht kann man sich nun fragen, weshalb dafür der Gang nach draussen nötig sein soll. Doch auch wenn der Himmel vollständig bedeckt

ist, gelingt es unserer Haut, dank der trotzdem vorhandenen Sonneneinstrahlung Vitamin D zu produzieren. Dieses ist an wichtigen Prozessen des Immunsystems beteiligt und im Winter meist nur mangelhaft vorhanden. An der frischen Luft zu trainieren, bringt so nicht nur den Kreislauf in Schwung oder fördert die Durchblutung, sondern stärkt auch das Abwehrsystem. Wellness für Körper und Seele Aufgrund der Kälte ist die Durchblutung im Winter tendenziell schlechter als in warmen Jahreszeiten. Nicht nur Bewegung, sondern auch Massagen mit wärmenden Ölen, Wechselduschen oder Hand- und Fussbäder können hier Wunder wirken. Eine Erweiterung der Blutgefässe wird aber auch mit einem Gang in die Sauna erreicht, wo der Körper durch Schwitzen die Temperatur zu reduzieren versucht. Dabei werden Muskeln durchblutet und der Kreislauf angeregt. Nach einem längeren Aufenthalt in der Sauna kann es passieren, dass das Blut in die untere Körperhälfte absackt, was sich durch Schwindel und Übelkeit bemerkbar machen kann. Um dem entgegenzuwirken, sollte nach der Sauna eine kalte Dusche oder gar ein Sprung in einen kalten See gewagt werden. Positive Effekte des Saunagangs sind unter anderem die Senkung des Bluthochdrucks, ein gestärktes Immunsystem oder die Regeneration des Nervensystems. Aber nicht nur für die physische Gesundheit, sondern auch für die Seele kann Wellness einiges bewirken. Sich Zeit für sich selbst zu nehmen, die Auszeit zu geniessen und alle Alltagssorgen zu vergessen ist gerade in der stressigen Weihnachtszeit, in der es meist um alle anderen geht, umso wichtiger. Ob die Entspannung in einem Spa oder in der eigenen Badewanne gefunden wird, ist dabei zweitrangig. Text Lisa Allemann

BRANDREPORT • KLEENEX

Balsam für die Nase... und die Seele Der Winter steht vor der Tür. Zehrende Erkältungen und dazu gestresste Haut an der Nase durch häufiges Niesen und Schnäuzen machen uns das Leben schwer. Doch Entlastung fängt manchmal im Kleinen an – mit der Wahl des richtigen und besonders sanften Taschentuchs.

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leenex Balsam bietet intensive Pflege, wenn wir sie am dringendsten benötigen. Ein sanfter Balsam angereichert mit Aloe Vera, Vitamin E und Calendula beruhigt auch empfindliche Haut. Wer sich und seiner Nase etwas Extra-Gutes tun möchte, setzt auf Kleenex Balsam. Wir alle kennen sie, wir alle versuchen, irgendwie drumherum zu kommen – Erkältungen. Mit abkühlenden Temperaturen, weniger Zeit an der frischen Luft und mehr Begegnungen in Innenräumen sind die Chancen hoch, in diesem Winter eine laufende Nase mit nach Hause zu bringen. Und dann heisst es: Einkuscheln, Pflegen und einfach das Beste daraus machen. Dabei hilft Kleenex, denn die sanften Tücher der Balsam-Reihe sind nicht nur extra weich, sondern auch ganz besonders angereichert. Feuchtigkeitsspendende Aloe Vera kombiniert mit dem für die Haut so wichtigen Vitamin E und dem Besten der Calendula (Ringelblume) bringen Beruhigung für die gestresste Haut – und das mit jedem neuen Tuch. Ob im praktischen Pocket-Format für unterwegs oder als Zupfbox daheim – Kleenex Balsam bietet Entlastung für die Nase.

Richtiges Naseputzen ist wichtig Wenn es so weit ist, will richtig Schnäuzen gelernt sein. Denn wer zu viel Druck aufbaut, schadet sich eher. Es empfiehlt sich, immer abwechselnd ein Nasenloch sanft zuzuhalten und aus dem anderen mit leichtem Druck auszupusten. Wird zu kräftig getrötet, läuft man Gefahr, infektiöses Sekret in die Nebenhöhlen zu drücken, wo es eine Entzündung hervorrufen kann. Bei roter und gereizter Haut an und in der Nase ist es ratsam, das Taschentuch nicht über die Haut zu reiben, sondern sanft zu tupfen. Der pflegende Aloe Vera-, Calendula- und Vitamin E-Balsam der Kleenex Tücher kommt auch so dorthin, wo er gebraucht wird, und schafft Linderung. Alle Kleenex Balsam Produkte sind im gut sortierten Einzelhandel zu finden. Neugierig auf mehr? Kleenex.ch

Tipp: Enthält Aloe Vera, Vitamin E und Calendula und hinterlässt einen pflegenden Balsam, der die Nase beruhigt. Dermatologisch getestet für empfindliche Haut.


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#FOKUSWINTERGUIDE

BAD ZURZACH TOURISMUS AG • BRANDREPORT 31

Gesundheit durch Wasser, Wärme und Kälte Kalt ist es schon länger, aber erst mit der aufkommenden Weihnachtsatmosphäre hält der Winter richtig Einzug. Das ist auch der Zeitpunkt, in dem ich mich nach wohliger Entspannung sehne. Wellness scheint da genau das Richtige: Alltagsflucht und gleichzeitig den Kreislauf in Schwung halten. Ich entscheide mich für einen frühen Feierabend und mache mich auf den Weg nach Bad Zurzach.

©Switzerland Tourism / Silvano Zeiter

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sich bis in den Ruheraum mit Marmorwänden, Betten und Liegen durchzieht. Nach einer kurzen Rast auf den Betten fühle ich mich bereit für einen weiteren Saunagang. Auf dem Liegedeck, vor der 100-Grad-Sauna, nehme ich den Lift nach unten in das SPA Medical Wellness Center. Das Sanarium mit um 60 Grad tieferer Temperatur und um 40 Prozent höherer Luftfeuchtigkeit fühlt sich nach der richtigen Wahl an.

anz so spontan ist es natürlich nicht. Die Entscheidung fiel schon einige Tage zuvor. Der Winter mit all seinen Vor- und Nachteilen ist die beste Jahreszeit, sich zu verwöhnen. So dachte ich mir, dass ein Wellnesstag den Winterlebensstil gebührlich einläuten könnte. Eine Pause vom Alltag, die der psychischen und physischen Gesundheit zuträglich ist. Nur welches Angebot soll es werden? Die Wahl ist schlussendlich einfacher als erwartet und fällt auf die «Beste Schweizer Therme 2021/22» (Travelcircus Top Thermen Award): das Thermalbad Zurzach. Gemütlicher Einstieg Erst in der Garderobe fällt mir auf, dass mir beim Eingang nicht der erwartete Chlorduft entgegenschlug. Angenehm. Ich verstaue meine Kleidung im Spind und im Sinne der «digital Detox» lasse ich auch mein Handy zurück. Bereits unter der Thermalwasser-Dusche spüre ich, wie meine alltäglichen Verpflichtungen in den Hintergrund rücken. In der Wasserwelt lasse ich mich anfänglich ins warme Thermalwasser gleiten. Kurz alle Glieder strecken und dann sinke ich locker auf eine Sprudelliege. Das blubbernde Wasser schüttelt sanft meinen Körper und plätschert angenehm um meine Ohren. Die Gedanken driften ab, die Seele baumelt. Im Untergeschoss befindet sich das Intensiv-Solebad, ein grosses, flaches Becken. Über die felsigen Wände spielt ein dezentes Licht- und Farbspiel, feine Klänge füllen den Raum über und unter Wasser. Vorsichtig steige ich ins Becken ein und lehne mich zurück. Der hohe Salzgehalt des Solebads hebt meinen Körper sofort an die Wasseroberfläche. Das Zusammenspiel des Gefühls der Schwerelosigkeit, des Lichts und der Klänge entführen meine Sinne in eine andere Welt. Wärme, Dampf und Ruhe Erst die sanften Wellen eines vorbeigehenden Badegastes holen meine Sinne in die Realität zurück. Es wird

©Parkhotel Bad Zurzach

Zeit, die Sauna- und Dampfbadlandschaft zu entdecken. Sobald ich die Tür zum Salzbohrturm öffne, steigen mir die angenehmen Gerüche der Dampfbäder und Aufgüsse in die Nase. Ich entledige mich in der Garderobe meiner Badehose und benutze eine der Erlebnisduschen zur Akklimatisierung. Kurzerhand gehe ich erst ins Salz-Dampfbad, setze mich und atme den Zitrusduft des Dampfes tief ein. Obwohl ich nicht erkältet bin, scheint sich trotzdem einiges im Kopf zu lösen. Bevor ich mich den Saunen widme, kühle ich mich bei einer Dusche ab und erhole mich kurz im Salzruheraum. Schliesslich möchte ich meinen Kreislauf fördern, nicht überfordern. Ein Aushang lässt mich wissen, dass demnächst ein Aufguss in der Panoramasauna stattfinden wird. Ich setze mich in das grosszügige Heissluftbad, fürs Erste auf die unterste Bank. Nicht nur, weil ich mich einfühlen möchte, sondern auch der Aussicht wegen. Der Name der Sauna kommt nicht von ungefähr: Von hier aus kann man die gesamte Thermalbad-Anlage überblicken.

©Thermalbad Zurzach

Der Saunameister betritt den holzgetäfelten Raum und beginnt das Ritual. Zum Einsatz kommen «Pure Nature»-Öle, die sinnliche Düfte in die Luft zaubern. Das Wasser zischt über die heissen Steine und steigt sogleich dampfend hoch. Kunstvoll schwingt der Saunameister ein Tuch, um die Feuchtigkeit in der Saunakabine gleichmässig zu verteilen. Obwohl ich schon schwitze, kommt mir durch den Aufguss alles noch etwas heisser vor und alsbald fliesst der Schweiss in Strömen. Nach dem Aufguss springe ich erneut unter die Erlebnisdusche für eine erste Kühlung. Die eiskalte Erfrischung folgt im Kaltwasserbecken. Entspannte Ruhe in der neuen Lounge Zurück im Obergeschoss besuche ich die neue Bohrturm-Bar. Mit Tee und Wasser aus der Zurzacher Mineralquelle geniesse ich nochmals den Ausblick über die Badelandschaft und den Komfort der Bar. Kronleuchter, die leicht spiegelnde Decke und die gesteppte Wandverkleidung sorgen für ein wohlig-edles Ambiente, das

Der krönende Abschluss Einzig bleibt noch, die Textil-Saunen am anderen Ende der Anlage auszuprobieren. Ich entscheide mich nochmals für die kühlere Variante der Bio-Sauna anstelle der heisseren See-Sauna auf der gegenüberliegenden Seite des Naturschwimmbeckens. Eine gute Wahl, wie sich herausstellte. Die beleuchteten Naturbilder und das sanfte Aroma lassen mich schwelgen. Schade nur wird es irgendwann Zeit, die Wohlfühloase zu verlassen. Aber den Winter habe ich für mich gebührlich eingeläutet. Ich werde mich auf jeden Fall nochmals verwöhnen lassen. Vielleicht sogar mit Übernachtung in einem der Wellness-Hotels – für ein Maximum an Entspannung. Text Kevin Meier Thermalbad Zurzach

• Grösste Freiluft-Therme der Schweiz • Wasserlandschaft auf über 2000 m • Neu gestaltete Bohrturm-Saunalandschaft • Vielfältiges Massage- und Kosmetikangebot 2

Tipp: Ab einer Übernachtung in einem Wellness-Hotel ist der Thermalbad-Eintritt inklusive. Weitere Informationen und Reservationen: badzurzach.info

©Thermalbad Zurzach


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