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E i n e T h e m e n z e i t u n g v o n S m a r t Me d i a

outdoor abenteuerland schweiz

Juni 2013

Wandern Plötzlich cool

Ab aufs Grün

Golfen für Anfänger

Adrenalin

Fun-Sportarten

Renzo Blumenthal Der Naturbursche der Nation über den Reiz der Schweizer Landschaft, Familie und Sport Vorbereitung

Richtige Ernährung

Velofahren

City- oder Mountainbike?

Ferien in der Schweiz Fünf gute Gründe

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E d itorial lesen Sie mehr...

Traumwege ins Glück Die Schweiz ist ein OutdoorParadies. Mit Zehntausenden Kilometern markierter Wege lockt sie nach draussen und lädt ein, unvergleichliche Natur zu Fuss, auf zwei Rädern oder auf dem Wasser aktiv zu geniessen – für persönliche Erlebnisse, die nachhallen.

Daniela Bär, Leiterin Internationale Medienarbeit und Unternehmenskommunikation, Schweiz Tourismus

Aktive Ferien haben in der Schweiz Tradition. Die unvergleichliche Kulisse aus mächtigen Alpengipfeln, sanften Hügellandschaften, ursprünglichen Dörfern und historischen Städten sorgen seit eh und je für bewegende Momente. Thomas Cook, Pionier des organisierten Tourismus, führte im Jahr 1863 erstmals eine Gruppe englischer Touristen zu Fuss, per Zug und mit der Kutsche quer durch die Schweiz. 150 Jahre sind inzwischen ins Land gegangen, und seither haben sich die sportlichen und verkehrstechnischen Infrastrukturen stark entwickelt. Heute ist die Schweiz ein Paradies für Freizeit und Aktivsport. In unserer neuen Kampagne «Outdoor. Swiss made.» präsentieren wir die elf herrlichsten Routen für aktive Freizeit im Freien – Traumwege ins Glück, zu Land und zu Wasser, zu Fuss, auf dem Velo, dem Mountainbike, auf den Inlineskates und im Kanu, elf der schönsten ausgeschilderten Routen des vor fünf Jahren eingerichteten einzigartigen SchweizMobil-Netzwerks, die neben Ideen für die Unterkunft und sofort buchbaren Angeboten auch den Gepäcktransport beinhalten. Über 60 000 Kilometer markierte Wanderwege locken nach draussen und laden ein, alpine Frische und die unvergleichliche Natur zu geniessen. Kombiniert mit den über 35 000 Kilo-

Gemäss Tourismus Monitor Schweiz 2010 (TMS), der grössten Tourismusumfrage der Schweiz, die wir bei Schweiz Tourismus alle drei Jahre durchführen, sind Outdoor-Aktivitäten für über einen Viertel aller Gäste die Hauptmotivation, um ihre Ferien in der Schweiz zu verbringen. SchweizMobil vermeldete im vergangenen Dezember eine wachsende Beliebtheit ihrer Webseite: 2012 wurde sie 4,1 Millionen mal aufgerufen, das ist knapp viermal mehr als im Lancierungsjahr 2008. Und: Die die erst im Mai für iPhone lancierte SchweizMobil-App wurde bereits 85’000 mal heruntergeladen. Die Zahlen sprechen für sich. Besser ist nur das Erlebnis selbst. Keine bewegt mehr als die Herzroute – eine idyllische Reise in die Heimat von Jeremias Gotthelf. Im Wilden Westen wähnt sich, wer auf der Jura Bike-Tour durch einsame Täler, saftige Weiden und entlang rauschender Bäche zu den Freibergen und ihren Pferden radelt. Auf dem Trans Swiss Trail gelangt man durch Farnmeere und Birkenwälder, vorbei an Seen zu berühmten Aussichtsbergen ins Welterbe unter Palmen. Und wer die Alpine-Bike-Route wählt, fährt von Scuol im Engadin bis an den Genfersee, und der Schweizer Nationalpark liegt mitten drin. Geniessen Sie das Outdoor-Land Schweiz und wählen Sie Ihre Lieblingsroute auf www.MySwitzerland.com/outdoor.

meter einheitlich signalisierten Wanderwegen, Biketrails, Velorouten und Kanustrecken des SchweizMobil-Netzwerks wird die ganze Schweiz zum einmaligen und einfach zugänglichen Outdoor-Eldorado für die sanfte und sportliche Mobilität, ergänzt durch ein hervorragend ausgebautes Angebot an Verleihstationen für Velos, Mountain-

» Aktives Erlebnis vor atemberaubender Naturkulisse – das ist die Outdoor-Schweiz.

bikes oder FLYER E-Bikes mit ihren zahlreichen Akku-Wechselstationen, die sich nicht selten an Bahnhöfen befinden oder sogar direkt am Bahnhof selbst. Wanderland, Veloland, Mountainbikeland, Skatingland, Kanuland: Die kleine Schweiz, das grosse Outdoor-Land: Abwechslungsreich und äusserst attraktiv. Wie aber sieht es mit der Nachfrage aus? Werden die vielfältigen Angebote auch genutzt?

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04 Ferientrend Wandern 05 Wandern: Wo, warum, und was es braucht 06 Camping in der Schweiz 08 Zu wem passt welches Bike? 10 Interview mit Renzo Blumenthal 12 Ferien in der Schweiz 13 Golfen: ein Selbstversuch 14 Adrenalinsrausch 16 Gastbeitrag: «Sicherheit Outdoor»

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Über Smart Media

Projektleitung: Alexander Sgouros, alexander.sgouros@smartmediapublishing.com Produktionsleitung: Matthias Mehl, matthias.mehl@smartmediapublishing.com Text: Toby Stüssi, Rainer Hofmann, Miky Merz, Matthias Mehl Grafik und Layout: Benedikt Schmitt Produktion: Smart Media Publishing Schweiz GmbH Druck: Tamedia Druckzentrum  Veröffentlicht mit dem Tages-Anzeiger im Juni 2013. Für mehr Informationen, Fragen oder Inserate: Charlotte von Knorring, charlotte.vk@smartmediapublishing.com, Smart Media Publishing Schweiz GmbH, Tel. 044 258 86 00

Smart Media entwickelt, produziert und veröffentlicht themenspezifische Zeitungen, die gemeinsam mit führenden Medien auf dem jeweiligen Markt vertrieben werden. Dank unseren kreativen Medienlösungen helfen wir unseren Kunden, Aufmerksamkeit zu erzeugen, Marken zu stärken und Interesse sowie Wissensstand über die Unternehmen in ihrem jeweiligen Geschäftsbereich zu erhöhen. Unsere Veröffentlichungen zeichnen sich durch hohe Qualität und inspirierende redaktionelle Inhalte aus.

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Overview

Wanderboom

Über Stock und Stein: Noch nie war Wandern so beliebt wie heute. Experten sehen Gründe für den Boom im zunehmenden Bedürfnis nach Erlebnissen in der Natur.

Was früher als langweilig galt, liegt heute voll im Trend Das Wandern ist die grosse Trendsportart der letzten Jahre. Branchenexperten führen aus, warum dem so ist und wie die beliebtesten Routen im Inund Ausland aussehen. text rainer hofmann

Man darf ohne Übertreibung sagen, dass Wandern «in» ist. Was früher als «angestaubt» galt ist heute die Freizeitbeschäftigung Nummer eins. Das zeigen unter anderem auch die Zahlen der Übernachtungen in den Hütten des Schweizer Alpenclubs (SAC). Diese waren in den letzten Jahren nämlich auf konstant hohem Niveau geblieben (um die 330 000 Übernachtungen), wie Hochrechnungen von SAC zu entnehmen ist. Auch Christian Hadorn, Geschäftsführer des Verbandes Schweizer Wanderwege spricht von einem «Boom». «Die Zunahme ist klar da und statistisch zu belegen», führt Hadorn aus. Denn nicht nur im Privaten wird gewandert: Auch Firmenanlässe werden mittlerweile im Rahmen von Trekkingtouren durchgeführt. Die Tourismusindustrie hat dementsprechend reagiert und führt immer mehr Wanderangebote in verschiedenen Regionen und Schwie-

rigkeitsgraden. Dass Wandern eine solche Renaissance erlebt, überrascht Tourismus-Fachleute nicht. «Die besten Ferien sind schliesslich die, in denen man wirklich etwas erlebt», sagt beispielsweise Hans Wiesner von Imbach Reisen. Das Unternehmen in Luzern ist seit beinahe 50 Jahren unter anderem auf die Organisation und Durchführung von Wanderreisen spezialisiert. Sein Verdikt: «Die Leute wollen raus, möchten etwas erleben und nachhaltige Eindrücke sammeln.» Wiesner und sein Team versuchen daher, den Reisenden genau solche besonderen Erlebnisse zu bieten. Christian Hadorn vom Verband Schweizer Wanderwege ist ebenfalls der Überzeugung, dass bei den Leuten ein Umdenken stattgefunden hat. «Es ist deutlich eine Sehnsucht nach Natur und Entschleunigung zu spüren.»

scher der Bernina und den blau-grün schimmernden Lago di Poschiavo», schwärmt Wiesner. Eine andere beliebte Destination ist Breiten im Oberwallis. Als Standort für die Wanderungen liegt Breiten ideal am Tor zum Weltnaturerbe Aletsch in ruhiger Lage oberhalb von Mörel. Eindrucksvolle Land-

» Es ist ganz klar ein

Bedürfnis nach Ruhe, Natur und Entschleunigung zu spüren. Ein Umdenken hat stattgefunden.

Es mangelt nicht an verschiedenen routen

Die Möglichkeiten sind gross. Wiesner organisiert in der Schweiz zum Beispiel eine «Wanderwoche im Zeichen des Wassers» im Puschlav oder «Valposchiavo». Das kleine italienisch-sprachige Tal im Süden Graubündens ist das «südalpinen Bündner Sonnental» und deshalb entsprechend beliebt. «Das Tal bietet eine ursprüngliche Landschaft, herrliche Ausblicke auf Berge und Glet-

schaften, unberührte Natur mit seltenen Blumen, Mineralien und Tieren werden auf abwechslungsreichen Wanderungen unter kundiger Leitung entdeckt. Nicht nur in Schweiz unterwegs

Im Ausland gibt es weniger markierte Wanderwege, weniger Luftseilbahnen und bergrestaurants - aber nicht weniger attraktive Landschaften und

Routen. Deshalb sind gerade dort die gut geplanten Wanderreisen von Imbach gefragt. «Ein klarer Trend sind Wanderungen auf Inseln», erklärt Wiesner. Besonders beliebt sind dieses Jahr Kreta und Madeira. «Berge und Meer, Küstenpfade und Badebuchten kann die die Schweiz als Wanderziele einfach nicht bieten.» Diesen Sommer erlebt auch Irland ein Revival. «Da ist ein gewisses Nachhofbedürfnis vorhanden», erklärt der Reiseexperte. Nachdem die Wirtschaftskrise dort merklich abgeklungen ist, stehen Irland und Island bei Touristen wieder hoch im Kurs. Was nicht überrascht, schliesslich bieten beide Destinationen einmalige Naturlandschaften.

Hirtenpfade, wo es weder Wegweiser noch Landkarten gibt. Ein Bus oder Schiff bringt die Gruppe zum Ausgangspunkt der Wanderungen. Diese Reiseform eignet sich für abgelegene Inseln wie die Liparischen Inseln,

» Ein besonderes

Erlebnis sind Wanderferien in der Gruppe. So lernt man neue Orte und Menschen kennen.

Auf Know-how vertrauen

Aber wie finden Touristen die schönsten Wanderrouten? Wandern sie einfach mal ins Blaue? «Die Reisenden profitieren natürlich von unserem Insider-Wissen», betont Wiesner. Bei unbegleiteten Wanderreisen wird der Weg detailliert beschrieben, die Wanderwilligen werden mit allen wichtigen Unterlagen versorgt. «Natürlich übernehmen wir auch logistische Dinge wie Gepäcktransport oder das Organisieren eines Mietwagens.» Eine ganz besondere Ferienerfahrung sind Wandergruppenreisen, die Wiesner und sein Team zusammenstellen – hierbei vermittelt ein Reiseleiter Insidertipps und kennt

Serifos, Chios oder den Dodekanes. «Man erlebt nicht nur einmalige Landschaften und ist auf Augenhöhe mit den Menschen und der Landschaft, man lernt in der Gruppe überdies neue Leute kennen», hält Wiesner fest. Das ist für ihn der ganz grosse Vorteil des Wanderns: «Man ist zwar immer unterwegs, hat aber dennoch während des Laufens die Möglichkeit, sich auszutauschen und über Gott und die Welt zu philosophieren.» Und nirgendwo sonst sei die Inspiration dafür grösser als an der frischen Luft in einer malerischen Landschaft.

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Trekking

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Leitfa den

So wird die Wanderung zum Erfolg Die Schweiz liebt das Wandern. Dies liegt aber nicht nur an der traumhaften Natur. Auch das immer grösser werdende Angebot trägt dazu bei, dass Wandern noch immer en vogue ist. Da die Möglichkeiten fast grenzenlos sind, ist gerade bei längeren Touren gute Vorbereitung Pflicht. text Toby Stüssi

Als Kind war es für die meisten ein Müssen: Wanderferien in den Bergen, Tagesausflüge am Wochenende, Spaziergänge am Abend. «In den späten 80erJahren war Wandern uncool. Man lachte über rote Socken und schwere Schuhe», erzählt Martin Mühlegg. Der freischaffende Journalist aus Rapperswil erlebte dies selbst. «Viel lieber schaute ich in Discos den Frauen nach, anstatt die Schönheit der Natur zu erleben.» Heute gilt sein Fokus dem Outdoor-Erlebnis. Für eine regionale Wochenzeitung erschuf Mühlegg die Wander-Rubrik «Frische Luft» sowie einen Wanderführer über den Zürichsee-Rundweg im Auftrag von Zürichsee Tourismus. «Trends sorgten dafür, dass Wandern heute wieder IN ist», so der 48-Jährige. «Swissness ist in aller Munde, viele schreiben sich Bio und Natur auf die Fahne. Wandern vereint dies alles!»

diesem Fall wendet man sich am besten an einen Führer, wie Marco Benz. Vorbereitung, Ausrüstung und Ernährung sind in beiden Fällen wichtige Bestandteile für einen geglückten Ausflug. «Das Wanderweg-Netz der Schweiz ist weltweit einzigartig. So liegt die schönste Route oftmals direkt vor der Haustüre.» Doch auch bei Tagesausflügen sei es wichtig, sich optimal vorzubereiten. Unter wanderland.ch oder GPS-Tracks.com findet man, wonach man sucht. Bei der Planung steht die Dauer der Tour im Fokus. «Man sollte sich richtig einschätzen. Nur so weiss man, wie lange man für die Route braucht. Ebenso sucht man sich Möglichkeiten für eine Einkehr heraus.» Natürlich spielt auch das Wetter eine Rolle. «Scheint die Sonne, erkundige ich mich, wo und wann Schatten liegt.» Dies könne im Sommer entscheidend sein. «Den Aufstieg im Schatten, die Rückkehr an der Sonne. Dies kann man

planen!» Bei angekündigten Gewittern sollte man Regenschutz dabei haben und nicht in schwieriges Gelände gehen. «Und zu guter Letzt steht die Frage im Zentrum, wie man wieder nach Hause kommt – zu Fuss oder mit den ÖV.»

» Mehr als einen Liter

Wasser sollte man nicht mitschleppen. Gute Vorbereitung ist matchentscheidend

«Vorbereitung ist enorm wichtig», weiss auch Marco Benz. Gerade bei wöchigen Touren kann eine schlechte Planung zu gefährlichen Situationen führen. «Wir

Mit einem Guide in die Berge

Den Wandertrend spürt auch Marco Benz. Der diplomierte Bergführer kennt Bündnerland und Engadin wie seine Westentasche und ist auch oft in anderen Regionen anzutreffen. «Während den letzten Jahren ist ein enormer Outdoor-Boom im Gange. Die Leute wollen draussen sein, etwas erleben und vom Alltag abschalten», so der 29-Jährige, der für die Bergsteigerschule Pontresina im Einsatz ist. «Es ist doch einmalig, durch die Schweizer Landschaft zu wandern. Tiere, Pflanzen und frische Luft – das sind Elemente, die im Fernseher nur halb so schön sind», schmunzelt er. Um dies zu erleben gibt es mehrere Möglichkeiten. Entweder man unternimmt Tagesausflüge, wie es Martin Mühlegg in seiner Rubrik «Frische Luft» empfiehlt. Oder man plant Wanderferien mit wöchigen Touren. In

müssen oft Personen im Berg retten, die sich entweder überschätzt oder zu wenig informiert haben», so der Bündner. Daher empfiehlt es sich, bei längeren Touren einen Wanderführer beizuziehen. Dieser müsse nicht zwingend während der ganzen Woche mit dabei sein. «Er hilft bei der Planung und kann für Teilabschnitte gebucht werden.» «Lokale Führer wissen viel über Pflanzen, Tiere und Bergwelt»

Der Führer komme am Abend in die Berghütte und begleite tags darauf die Wanderer auf schwierigen Abschnitten wie Gletscher-Überquerungen oder Abseilungen. „So kann man unbesorgt eine Woche in den Bergen unterwegs sein.“ Kommt hinzu, dass man mit einem erfahrenen Guide die Natur intensiver geniessen kann. «Lokale Führer wissen viel über Pflanzen, Tiere und Bergwelt.» Nebst Route und Selbsteinschätzung kommt es auf die Ausrüstung an. «Mit Trekking-Schuhen, die über die Knöchel gehen, ist man auf Tages- oder Wochenausflügen auf der sicheren Seite», so Mühlegg. In den Rucksack gehöre immer eine Notfall-Apotheke, Regen- und Sonnenschutz (auch für die Beine), Ersatz-Kleidung und Essen für einen Tag. In den Alphütten bekommt man Lunchpakete und Tee. Ein Liter reicht für einen Tag. Mehr sollte man auf keinen Fall mitschleppen, so Bergführer Benz. Allgemein ist es wichtig, mit möglichst leichtem Rucksack auf Wanderschaft zu gehen. Je nach Tour ist ein Funk- oder GPS-Gerät für den Notfall wichtig. «Gutes Kartenmaterial oder Smartphone-Apps helfen bei Orientierungsproblemen», so Mühlegg. «Ein Funkgerät macht bei längeren Touren Sinn, da in den Bergen oftmals kein Handyempfang vorhanden ist», erklärt Benz. Schöne Routen gibt’s überall

Gute Ausrüstung und Wegkenntnis sind beim Wandern entscheidend.

Der Kampf Mensch gegen Wildnis

Für Martin Mühlegg ist klar: Die schönsten Routen liegen direkt vor seiner Haustüre. «Oftmals hat man das Gefühl, man kenne die Gegend. Meine Erfahrung zeigt, dass man immer wieder Neues entdeckt, wenn man bewusst unterwegs ist.» Bergführer Marco Benz empfiehlt Bündnerland, Engadin oder Wallis. «Eine wundervolle Wanderung ist jene von St. Moritz nach Davos. Diese kann man innert einer Woche absolvieren. Aber auch im Unterengadin oder auf der Südseite des Berninas gibt es tolle historische Wege!» Na dann: Lasst die Wanderung beginnen!

Sie halten sich für einen OutdoorExperten? Haben an strengen Wanderungen und während langer Campingausflügen den Widerständen der Natur getrotzt? Dann sollten Sie einmal einen Blick auf den Engländer Edward Michael Grylls werfen, der gemeinhin als «Bear» Grylls bekannt ist. Der 39-jährige Engländer und ehemaliger Soldat der SAS (Spezialeinheit der britischen Armee), kann ohne Übertreibung als der «Outdoor-König» bezeichnet werden. Für seine Fernsehshow «Man versus Wild», die 2011 im deutschsprachigen Raum unter anderem auf National Geographic zu sehen war, begibt sich Grylls immer wieder in die haarsträubendsten Gefahrensituationen. So wurden er und sein Kamerateam schon mitten im Outback Australiens ausgesetzt, in den Dschungeln Südamerikas oder in den Wüstengebieten des amerikanischen Westens. Kaum Wasser, keine Nahrung und nur wenige Hilfmittel (unter anderem ein Messer) werden ihm jeweils zugestanden. Doch der Überlebensexperte findet immer mittel und Wege, um in diesen Extremsituationen durchzuhalten. Im Outback dienen beispielsweise riesige Larven oder Schlangen als Proteinquellen, aus wilden Lianen lässt sich ein provisorischer Klettergurt basteln, mit dem man die steilen Felsen heruntersteigen kann und in der Gluthitze der Wüste schützt man sich vor dem Hitze mit einem feuchten Turban. Und wenn man kein Wasser dafür verschwenden kann, muss es eben der Eigenurin tun. Das ist häufig nicht sehr appetitlich abzusehen, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Und Lehrreich ist es zudem. Oder wissen Sie, wie man sich aus Treibsand befreit? Clips aus Bears Sendung gibt es auf Youtube. (smp)

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akt uell

camping

So sieht die ideale Camping-Idylle aus: Die Natur hatunah erleben und ein wenig dem Alltag entfliehen. Viele Camper verzichten dafür gerne auf ein bisschen Komfort. Das muss aber nicht sein.

So nahe an der Natur sein wie möglich Wer es im Sommer rustikal und «echt» mag, schnappt sich ein Zelt und schlägt auf einem der zahlreichen Campingplätze der Schweiz sein Quartier auf. Ein Abenteuer der besonderen Art. text Rainer Hofmann

Es ist die Sehnsucht nach etwas Einfachem, etwas Unkompliziertem. «Auf dem Campingplatz funktioniert alles nach seinen eigenen Gesetzen», erklärt Kurt W., langjähriger «Zeltler» aus Wetzikon Zürich. Obschon der Begriff «Zeltler» eigentlich nicht ganz passt, schliesslich reist der 47-Jährige mit seiner Familie in einem geräumigen Caravan herum – dessen Seite sich aber zumindest mit einem Zelt ausbauen lässt. Doch wie lauten denn nun diese «eigenen Gesetze» des Campinglebens und was macht den Reiz dieser Art des Urlaubs aus? «Man ist sehr nah an der Natur und an anderen Menschen, man sollte sich also nicht davor scheuen, neue Kontakte zu knüpfen.» Und zwar Kontakte über Kulturund Sprachgrenzen hinweg, denn viele Camper kommen aus dem europäischen Umland. «Das macht die Sache auch spannend, wenn man immer wieder mit neuen Leuten aus anderen Ländern zu tun hat.» Daneben gehe es beim Campen vor allem, wie angetönt, um die Suche des Einfachen. Viel Grillieren

stehe jeweils auf dem Programm, und Baden, gerade wenn man einen See in der Nähe hat, was bei den meisten Campingplätzen der Fall ist. «Das ist wichtig, besonders für die Kinder – die sind dann stundenlang beschäftigt», meint Kurt W. lachend. Und man selber hat dann wiederum viel Ruhe und Musse. «Rustikaler Charme gepaart mit Entschleunigung», scheint die Formel für einen erholenden Campingurlaub zu lauten. Und an der Auswahl mangelt es in hierzulande wirklich nicht: Ganze 423 Campingbetriebe zählte die Schweiz vergangenes Jahr gemäss Bundesamt für Statistik. Spitzenreiter ist das Wallis (65), gefolgt vom Berner Oberland (54) und Graubünden (45). Schlusslicht mit gerade einmal vier Betrieben ist Genf, knapp davor liegt die Region Basel mit zehn. Zahl der Übernachtungen geht insgesamt zurück

Wer sich vor überfüllten Campingplätzen fürchtet, kann sich beruhigen. Das Bundesamt für Statistik hat im April dieses Jahres neue Erhebungen veröffentlicht. Diese zeigen: In den Jugendherbergen der Schweiz hat die Zahl der Logiernächte zu-, auf Campingplätzen dagegen abgenommen. 2012 verzeichneten die Campingplätze 1,8 Millionen von Schweizer Gästen generierte Logiernächte. Dies sind 3,2 Prozent mehr als 2011. Die ausländischen Besucherinnen und Besucher hingegen kamen auf 1,2 Millionen Logiernächte, was einer Abnahme um elf

» Camper

haben die Qual der Wahl.

Prozent entspricht. Die ausländischen Besucher kamen grösstenteils aus Europa, allen voran Deutschland sowie den Niederlanden. Und welche Tourismusregion der Schweiz ist wohl die beliebteste? Mit insgesamt 774 000 Logiernächten kann das Tessin diesen Titel deutlich vor dem Wallis mit 411 000 Logiernächten für sich verbuchen. Wo soll ich hin?

Wer sich für einen Campingurlaub in der Schweiz entschliesst, muss sich die Frage stellen, wohin es den gehen soll. Camping der besonderen Art verspricht «Fischers Fritz» am Zürichsee. Die Verantwortlichen konnten den Publikumspreis «Best of Swiss Gastro 2012» im Bereich «Outdoor» einheimsen. Die Campinganlage am Zürichsee lockt mit einem gepflegten grünen Park mit Seeanstoss. Der grosse Vorteil: Da der Campingplatz in Wollishofen gelegen ist, hält sich die Reisedauer in den Kern der Limmatstadt in Grenzen. Wer also abseits des Campingplatzes ein wenig Getümmel sucht, findet es garantiert. Und wer kein eigenes Zelt mitschleppen oder mit einem grossen Caravan vorfahren kann oder will, kann eines der bestehenden Safari-Zelte oder die Fischers Fritz Cottage mieten. Wer lieber eine andere Region der Schweiz erkunden möchte, kann sich unter camping.info/schweiz über das Angebot informieren. Alternativ bietet myswitzerland. com/camping einen guten Überblick. Dort

wird zum Beispiel das Camping im Seefeld Sarnen vorgestellt. Der Platz, der mit fünf von fünf Sternen bewertet wurde, bietet eine «erstklassige Infrastruktur mit modernen und gepflegten sanitären Einrichtungen» sowie grosszügige, schön angelegte Parzellen mit einer Mindestgrösse 80 Quadratmetern mit eigenen Strom- und Wasseranschlüssen. Grosser Pluspunkt: Freie Benutzung von Erlebnisbad und Grillplätzen und ein Camping-Shop, der neben dem üblichen Angebot auch Spezialitäten aus der Region anbietet. Eine andere Möglichkeit, die zudem auch echtes Strandfeeling bietet, ist der Campingplatz «Paradis Plage» in Colombier. Der von den Bewohnern aus den angrenzenden Regionen und dem ganzen Land sehr geschätzte Camping Paradis Plage lockt seine Gäste an mit seiner privilegierten Lage zwischen einem grossen Areal mit schattigen Bäumen, einem Planschbecken für die ganz Kleinen und einem Strand, der zum Baden einlädt. Nicht überall darf man das zelt aufschlagen

Zum Thema wildes Campen: Dieses ist gemäss «outdoor-wiki» in der Schweiz in jedem Kanton oder gar jeder Gemeinde anders geregelt. Von daher kann keine allgemeine Aussage getroffen werden, wo wildes Campen nun erlaubt ist oder nicht. Auf jeden Fall verboten ist Campen aber in Naturschutzgebieten und anderen ausgewiesenen Schutzebieten (z.B. Jagdschutz).

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Ob geländegängiges Mountainbike für steile Abfahrten über Stock und Stein oder das praktische Citybike – für jede und jeden gibt es das richtige Rad.

Das richtige Bike für Asphalt oder Waldweg Velo ist nicht gleich Velo. Im dichtbesiedelten ZweiradDschungel kann man vor lauter Vielfalt leicht den Überblick verlieren. Doch kein Grund zur Sorge: Wir helfen, den richtigen Weg für einen Frühling hoch zu Sattel einzuschlagen. text Toby Stüssi

Citybike, Mountainbike, Rennvelo, Tourenvelo, Hollandrad, Hipster-Drahtesel, Elektrovelo, Fixie oder Normalo-Velo. Zugegeben, die Auswahl an verschiedenen Modellen und Typen ist gross – und der Wunsch nach Individualität immer grösser. Damit man den Durchblick im dichtbesiedelten ZweiradDschungel behält, gilt es vor allem eine entscheidende Frage zu klären: Welches Velo passt zu mir? Um diese nicht ganz einfach Frage zu beantworten, haben wir einen Experten zugezogen. Walti Schoch muss es wissen. Schliesslich führt er seit elf Jahren einen ungemein beliebten Quartier-Bikeladen in Basel. In jener Stadt also, die als Schweizer Velo-Mekka gilt. Was tun, wenn der Frühling vor der Tür steht, das Bike jedoch noch nicht im Keller?

«Am besten geht man in der Tat in ein Velogeschäft, das einen sympathisch dünkt. Denn aus meiner Sicht ist die richtige Beratung der Schlüssel zum richtigen Bike», so der 45-Jährige. «Mit gezielten Fragen filtere ich heraus, was der Kunde wirklich braucht.» Eingehende Beratung ist der Schlüssel zum richtigen Bike

Bei der Beratung behält Schoch durch ausführliche Gespräche den Durchblick. «Es nützt nichts, ein Mountainbike mit 27 Gängen zu kaufen, nur weil der Kollege ein solches hat. Viel mehr sollte man sich fragen, wofür man das Velo überhaupt kaufen will.» Braucht man es für den Alltag? Will man an den Wochenenden mit Kollegen Nervenkitzel in den Wäldern erleben? Oder sucht man nach einem Allrounder, der überall zum Einsatz kommen kann? «Der Individualität sind keine Grenzen gesetzt. Aber genau dort liegt oftmals der Hund begraben», lacht Schoch. Citybike für die Stadt

Das «Normalo-Velo» wird mit dem Citybike zusammengefasst. Dieses kommt – wie es der Name schon sagt – in der Stadt zum Einsatz. «Früher gab es ein Modell in drei Farben. Heute hat man ein enorm grosses Sortiment, mit dem alles möglich ist.» Somit bedingt

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es auch bei einem Citybike genauer Abklärung, wo es überall zum Einsatz kommt. «Viele Gänge nützen nichts, wenn man nur geradeaus fährt. Dafür legt man vielleicht mehr Wert auf Optik oder Zubehör.» So gehören bei Alltagsvelos, wie es Citybikes sind, bequeme Sättel, modische Lenker und saubere Kettenschütze zu den Verkaufsrennern. Stellt sich die Frage, weshalb man noch

» Es nützt nichts, ein

Mountainbike mit 27 Gängen zu kaufen, nur weil der Kollege ein solches besitzt.

immer derart viele Mountainbikes in der Stadt sieht, wenn sich eigentlich vielmehr ein Citybike dafür eignen würde. «Das ist ein Trend, der sich in den letzten Jahren etabliert hat.» Schliesslich könne man mit einigen Accessoires auch ein Mountainbike stadttauglich machen. «Wichtig ist einfach, dass

Dinge wie Licht oder Bremsen funktionieren.» Doch liegt der Ursprung des Trends nicht bei den Männern, die sich mit einem Citybike schlicht schämen, weils nicht cool aussieht? «Das mag schon sein», lacht Schoch.

Internet kriegt man für wenige hundert Franken einen Drahtesel. Und auch die Grossverteiler drücken die Preise.» Nur: Beratung und Service sind nachhaltiger. «Daher wird es uns Mechaniker auch noch in hunderten Jahren geben.»

Kinder wünschen

Mit Freude und mit

oft nur Mountainbikes

viel Engagement dabei

Einen Trend-Ursprung vermutet er bei den Jüngsten. Gerade bei Kindern ist es so, dass oftmals nur ein Mountainbike gewünscht wird. Dies habe gemäss Schoch aber auch Vorteile. «Man hat damit ein grösseres Einsatzgebiet. Mit einem Citykit versehen klappts auch mit einem Mountainbike in der Stadt.» Auch der Velo-Industrie ist nicht entgangen, wohin der Bike-Trend führt. Daher erstaunt es wenig, dass man bereits ab 1000 Franken ein tolles Mountainbike bekommt. «Dafür ist das Preisniveau bei den Citybikes gestiegen.» Dies liege aber nicht zwingend an der Nachfrage, sondern an der Qualität. «Die Rähmen sind leichter, die Ausstattung besser.» Man müsse für einen Stadtflitzer mit rund 1500 Franken rechnen. Ein vermeintlich günstigeres Mountainbike im Nachhinein stadttauglich zu machen, kostet auch ein paar Franken, relativiert Schoch. Der Verkaufspreis ist für Walti Schoch jedoch gar nicht entscheidend. «Im

Dass diese Aussage durchaus berechtigt ist, veranschaulicht ein Beispiel von Walti Schoch. «Jeder von uns kann sich noch an sein erstes Velo erinnern. Es ist für ein Kind ein Highlight, erstmals eine eigenes Bike zu erhalten - unabhängig, welcher Typ dies ist.» Und genau dort setze er an. «Ich mache bereits in diesem Stadium das erste Knöpfli mit dem Kunden. Wenn man dies mit Freude und Engagement tut, kann man die Leute bereits im jungen Alter an sich binden.» Vielleicht ist dieses Engagement von Walti Schoch auch mit ein Grund, weshalb Basel als die Velostadt der Schweiz schlechthin gilt. Egal, wie viele City- Mountain- oder Hybridbikes am Rheinknie herumflitzen. Weitere Infos zu Walti Schoch gibts im Internet unter waltischoch.ch. Einen praktischen Selbsttest im Internet als VelokaufHilfe hat das Web ebenfalls parat, auf der Homepage eines deutschen Bikemagazing: bike-magazin.de/service.


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In terview

«Ich beziehe viel Kraft aus der Natur» Renzo Blumenthal, Mister Schweiz 2005 und der berühmteste Biobauer der Schweiz, ist ein echter Outdoor-Fan. Wenn er nicht auf dem Hof arbeitet, sucht er Zerstreuung beim Fussball oder beim Spazieren mit dem Hund. Der dreifache Vater sprach mit uns über Natur, Familie und sein Leben als Promi. text Matthias Mehl

Bescheiden, bodenständig, «einer von uns». Wenn es um Ex-Mister Renzo Blumenthal geht, geraten die meisten Schweizerinnen und Schweizer ins Schwärmen. Der dreifache Vater ist ein wahrer Tausendsassa: Biobauer, Model, dreifacher Vater, Ex-Fussballprofi, Marketingexperte und und und. Wir trafen Renzo Blumenthal zum Gespräch.

Renzo Blumenthal, wie geht es Ihnen? Ihr drittes Kind, Töchterchen Naemi, ist jetzt über zwei Monate alt. Bekommen Sie noch genügend Schlaf? Nun, die Nächte haben sich sicherlich verändert, aber das gehört einfach dazu, wenn ein Baby im Haus ist. Zum Glück steht jeweils meine Frau in der Nacht auf, um die Kleine zu beruhigen und zu stillen. Ich kann dann in Ruhe weiterschlafen. Was steht bei Ihnen sonst aktuell an? Arbeit. Viel viel Arbeit auf dem Hof. Jetzt im Frühling ist natürlich mehr als genug zu tun, ich bin den ganzen Tag draussen, im Feld oder im Stall. Da ich einen Bio-Betrieb führe, gehört viel Handarbeit zu meinem Alltag. Ich stehe deswegen um halb sechs Uhr auf, abends bin ich dann ziemlich fertig. Das ist zwar streng, aber wir sind mit unserem Hof gut aufgestellt. Dazu kommen viele Aufgaben, die ich im Nebenerwerb mache. PR-Anlässe, Firmenevents und so weiter. Morgen gehe ich nach Luzern für ein Fotoshooting. Meine Auslastung ist also hoch, was mir aber recht ist, schliesslich sind derartige Aufträge ein toller Zustupf – obschon «Zustupf» nicht wirklich das passende Wort ist, denn schliesslich verdiene ich damit mehr als mit der Landwirtschaft. Wäre es dann nicht einfacher, die Landwirtschaft aufzugeben? Vielleicht wäre es das. Es gab durchaus Leute, die mir das nach meinem MisterTitel 2005 nahelegten. «Geh nach Mailand, vergiss das buuren», meinten sie. Doch das bin ich nicht. Das ist mir zu

wenig «echt», ich kann und will nicht nur im Modelbusiness tätig sein. Ich verstehe wirklich nicht, wie Vollzeit-Models das durchhalten. Ständig von New York nach Paris und Mailand jetten. Das ist nicht das echte Leben. Ich bin hier in der Schweiz verwurzelt, das sorgt dafür, dass ich nicht abheben kann und das ist gut so. Aber ich möchte nicht missverstanden werden: Ich

» Ich gehe nach

wie vor meiner grossen Leidenschaft nach – dem Fussball. mag diese Arbeit und geniesse insbesondere das Reisen, das damit zusammenhängt. Ich bin froh, dass ich diese beiden unterschiedlichen Welten verbinden kann.

Was machen Sie denn draussen, wenn Sie nicht gerade arbeiten? Ich gehe nach wie vor meiner grossen Leidenschaft nach: dem Fussball. Ich liebe diesen Sport einfach und deswegen stehe ich zweimal in der Woche auf dem Rasen. Das hat mehrere Vorteile. Neben der Kameradschaft hält mich der Sport fit und verhindert, dass ich einen Bierbauch ansetze. Das wäre für meinen Nebenverdienst nicht sehr förderlich und jünger und schöner werde ich schliesslich auch nicht (lacht). Zudem nutze ich die Zeit gern, um mit dem Hund ein bisschen zu spazieren. Was schätzen Sie an der Schweiz als Outdoor-Land? Wo soll ich anfangen? Das Schönste ist die Landschaft. Blauer Himmel und

grüne Wiesen, da gerät man richtig ins Schwärmen. Dazu kommt die gute Luft und – ganz wichtig – die tolle Schweizer Infrastruktur, die es uns möglich macht, Naturgebiete einfach und schnell zu erreichen. Dank meiner Modeljobs bin ich ziemlich herumgekommen und habe viele andere Länder gesehen. Keines kann für mich mit der Schweiz mithalten. Unser Land ist schlicht der Wahnsinn, da muss man doch einfach rausgehen und die Natur hautnah erleben. Je älter – oder reifer – ich werde, desto mehr geniesse ich die Natur.

Wenn wir von geniessen sprechen: Können Sie als Prominenter Ihre Privatsphäre eigentlich richtig geniessen oder werden Sie die ganze Zeit angesprochen, auf der Strasse zum Beispiel? Die Leute erkennen mich und ich werde auch immer wieder einmal angesprochen. Es finden auch regelmässig Autogrammstunden statt. Das Ganze macht mir aber nichts aus, ich finde es häufig sogar spannend. Wenn ich zum Beispiel in der Stadt unterwegs bin, in Zürich oder sonstwo, merke ich, wenn sich Leute umdrehen oder zu tuscheln anfangen. Das passiert häufig, wenn ich in einem Laden bin oder in einem Restaurant. Das ist ganz lustig, wirklich negative Erfahrungen sind bisher ausgeblieben. Dennoch stimmt es, dass man als prominente Person immer unter öffentlicher Beobachtung steht. Dessen muss man sich bewusst sein, denn es hat Folgen. Wenn ich mich zum Beispiel daneben benehme, hat das einen anderen Effekt, als wenn es jemand anderes tut. Ich denke, dass Prominente immer eine gewisse Vorbildfunktion haben. Diese müssen sie wahrnehmen. Sie halten sich also ständig zurück? Nein, natürlich nicht (lacht). Ich feier auch gern und schlage dabei vielleicht mal über die Stränge. Aber das ist ja nichts Schlimmes, es muss einfach nicht in der Öffentlichkeit stattfinden.

Renzo Blumenthal ist gerne unter freiem Himmel, ob beim Arbeiten auf dem Hof, beim Fussball

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Inte rv iew

» Ich möchte meinen drei Kindern stets ein

möglichst gutes Vorbild sein. So wie es schon mein Vater für mich war. Sie haben von Ihrer Vorbildrolle gesprochen. Welches Vorbild wollen Sie Ihren Kindern sein? Ich will meinen Kids vor allem Respekt und Anstand beibringen. Das erachte ich als das Allerwichtigste. Zudem sollen sie lernen, Ordnung zu halten. Diese Werte versuche ich direkt vorzuleben. Den Buben nehme ich beispielsweise viel mit, wenn ich auf dem Hof arbeite. So sieht er, was das Bauernleben alles beinhaltet und was es heisst, für etwas zu arbeiten. Natürlich kommt dabei auch der Spass nicht zu kurz: Der Kleine liebt es, wenn wir bei den Tieren sind oder wenn wir eine Runde mit dem Traktor drehen. Generell möchte ich allen meinen Kindern ein möglichst gutes Vorbild sein, so wie es schon mein Vater für mich war. Ihm war wichtig, dass wir lernten, mitanzupacken, und das halte ich bei meinem Nachwuchs genauso. So werden sie meines Erachtens am besten auf das «echte Leben» vorbereitet. Viele Jugendliche sind heute leider völlig demotiviert, wenn sie zum Beispiel in die Lehre kommen. Statt bei 100 Prozent steht der Zähler bei minus 100...Das kann’s ja nicht sein. Wünschen Sie sich, dass Ihre Kinder einmal den Hof weiterführen? Das fände ich zwar durchaus schön, mache mir deswegen aber noch keine Gedanken. Seit vier Generationen führt unsere Familie diesen Hof und natürlich wäre es gut zu wissen, dass die nächste Generation diese Tradition weiterführt. Doch das werden sie letztlich selber entscheiden müssen, ich übe da auch keinen Druck meine Kinder aus. Die Bauern in der Schweiz beklagen sich über die schwierige Situation in der Landwirtschaftsbranche. Worauf setzen Sie bei Ihrem Hof? Man muss sich als Landwirt mehrere Standbeine aufbauen. Wir sind in erster Linie ein klassischer Milch- und Agrarbetrieb und wir produzieren nach Bio-Norm. Daneben führen wir einen Direktverkauf, haben einen Hofladen und erweiterten vor kurzen das Angebot. Die Landwirtschaft ist wie ein Melkstuhl: Er steht nicht nur auf einem Bein, sondern braucht mehrere, um stabil zu sein.

oder – wie hier – beim Spazieren mit Zobi.

Dann ist also gar nicht alles so schlimm für die Bauern? Das kann man so nicht sagen und ich will

auch nicht für alle Bauern sprechen. Das Befinden, soweit ich es beurteilen kann, ist sensibel. Was man zweifellos sagen kann, ist dass die neue Agrarpolitik alles auf den Kopf stellt, das ist anstrengend und es verunsichert. Dennoch funktioniert es immer, irgendwie. Wir Bergler haben es zusätzlich schwer, wir bringen einfach weniger Leistung aus dem Boden als im Mittelland. Ich versuche aber, das Ganze möglichst neutral zu sehen, soweit es mir möglich ist. Jammern hilft nichts, wir müssen versuchen, innovativ zu sein und neue Wege zu suchen. Die Landwirtschaft gehört zur Schweiz, das war schon immer so und ich bin sicher, dass das auch in Zukunft so sein wird.

Was machen Sie eigentlich, wenn Sie von allem genug haben und einfach ein wenig Zeit für sich brauchen? Es ist nicht einfach für mich, mir Freiräume zu schaffen. Mit zwei Jobs und der Familie bin ich sehr eingebunden. Dennoch versuche ich, Erholungszeit einzuplanen. Einmal in der Woche sind die beiden grösseren Kinder in der Waldspielgruppe, das ist sozusagen der «freie Tag». Das heisst zwar nicht, dass ich wirklich frei hab, denn ich arbeite dann auch auf dem Hof, doch es ist trotzdem Erholung. Ich bin dann mehr für mich, näher bei mir, sozusagen. Und wir versuchen zudem, einmal im Jahr richtige Ferien zu machen, mindestens eine Woche lang.

Smart Facts: Renzo Blumenthal ist der zweitälteste von vier Söhnen. Er lebt in seinem Geburtsort in Graubünden. Eigentlich wollte Blumenthal Fussballprofi werden und spielte in den 90er-Jahren ein halbes Jahr als Profi beim FC St. Gallen. Wegen einer Verletzung musste er seine Fussballkarriere aber an den Nagel hängen. Er erlernte stattdessen den Beruf des Landwirts und arbeitet seither auf dem elterlichen Biohof in Vella. Seit 2007 ist er mit Ladina verheiratet und hat einen Sohn und zwei Töchter. 2005 wurde Blumenthal zum Mister Schweiz gewählt und ist seither als Model und Moderator erfolgreich.

Vor Zeckenbissen schützen Wer sich im Sommer draussen aufhält, muss sich leider auch Gedanken um Zecken machen. Die Homepage zecken.ch hat eine Zusammenfassung der wichtigsten Tipps parat, um sich vor den Vampiren im Unterholz zu schützen. Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Einen sicheren Schutz vor Zecken gibt es nicht. Dennoch kann man einiges tun, um Zeckenstiche zu vermeiden: Auf die richtige Kleidung achten. Geschlossene Kleidung mit langen Ärmeln und lange Hosen tragen. Da Zecken hauptsächlich im Unterholz und an Gräsern sitzen, ist es sinnvoll, die Socken über die Hosenbeine zu ziehen. Helle Kleidung ist besser als dunkle, da man Zecken darauf gut erkennen und noch vor einem Stich entfernen kann. Nach einem Besuch im Freien in einem Zeckengebiet sollte man den ganzen Körper nach Zecken absuchen. Zecken suchen sich erst eine geeignete Stelle bevor sie stechen und krabbeln meist am Körper entlang. Zecken bevorzugen dünne und warme Hautstellen, deshalb sollte man sich unter den Armen, in den Kniekehlen, am Hals, auf dem Kopf (vor allem bei Kindern) und im Schritt besonders gründlich auf Zecken untersuchen. Insektenabweisende Mittel helfen zumindest eine Weile. Aber auch sie stellen keinesfalls einen sicheren Schutz vor Zecken dar. Darum sollte man tunlichst vermeiden, sich im hohen Gras aufzuhalten. Wer eine Zecke eingefangen hat, sollte diese ganz vorsichtig mit einer feinen Pinzette oder mit einer Zeckenentfernungskarte entfernen. Dazu setzt man dicht über der Haut an und zieht bzw. hebelt die Zecke vorsichtig heraus. Wer sich nicht sicher ist, die Zecke richtig entfernen zu können, sollte einen Arzt aufsuchen. Da der Stechapparat einer Zecke kein Gewinde besitzt, muss die Zecke beim Entfernen weder nach rechts noch nach links gedreht werden. (smp)

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Overview

Urlaub

Ob romantisches Flanieren auf der Kapellbrücke in Luzern oder steile Abfahrt mit dem Mountainbike – die Schweiz hält für jeden Geschmack etwas bereit.

Fünf gute Gründe für Ferien in der Schweiz Der Sommer naht und damit auch die Ferienzeit. Wer noch nichts gebucht hat, kann sich den Gang aufs Reisebüro aber getrost sparen: Denn die Schweiz hat als Ferienland mehr als genug zu bieten. Fünf Mini-Plädoyers für den Urlaub vor der Haustüre. text Rainer Hofmann

jetzt eine Schiffahrt auf dem Rhein das Richtige wäre, kann man eineinhalb Stunden später bereits den Fahrtwind auf dem Strom geniessen. Wer am Morgen den Klängen der Zytglogge in Bern lauscht, kann ein wenig mehr als eine Stunde später bereits antike Lokomotiven im Luzerner Verkehrshaus besichtigen. Oder zwei Stunden später in Genf den Jet d’eau bestaunen. Dies sind nur drei Beispiele aus tausenden. Die Möglichkeiten sind fast grenzenlos, auch für alle diejenigen, die sich mehr für Aktivitäten abseits der Städte interessieren.

1. Grund: Die Erreichbarkeit der Attraktionen

2. Grund:

Das erste Argument erscheint Schweizern beinahe trivial. Kein Wunder, schliesslich sind wir uns gewohnt, dass wir (fast) jeden Winkel unseres Landes innert kurzer Zeit erreichen können. Dies verdankt die Schweiz natürlich der fantastischen Infrastruktur. Die SBB erschliessen jede Region der Schweiz, das Netzwerk ist dicht und die Reisezeiten somit vergleichsweise kurz. Das führt dazu, dass man die verschiedenen Sehenswürdigkeiten des Landes innert kurzer Zeit erreich, egal, wo man sich befindet. Steht man am Vormittag vor dem Löwengehege im Zürcher Zoo und hat auf einmal die Eingebung, dass

Drei Länder zum Preis von einem

Die Schweiz ist so facettenreich wie kaum ein anderes Land in Europa. Das mag blasiert klingen, doch die Fakten sprechen für sich: Drei Landessprachen, vier mit Rätoromanisch, werden in der Schweiz gesprochen. Und die drei Sprachregionen unterscheiden sich nicht nur landschaftlich voneinander, sondern auch kulturell, klimatisch – und ganz wichtig – auch kulinarisch. Einer kulturellen oder gastronomischen «Tour d’Horizon» steht also nichts im Wege. Und wenn man dabei auch gleich das eigene Französisch/Italienisch/Rätoromanisch wieder etwas aufpolieren kann, dann umso besser.

Ein weiterer Vorteil der Ferien im eigenen Land: Wer braucht schon Euro? 3. Grund: Viel für Familien...

Familien sind für die Reisebranche mittlerweile die wichtigste Zielgruppe, wie eine Umfrage von «Outdoor» bei verschiedenen grossen Reiseanbietern

» Die Schweiz bietet

Urlaubern nicht nur gute Infrastrukturen sondern ist – je nach Angebot – noch recht günstig. zeigt. Entsprechend vielseitig ist das Angebot. Familienhotels, -wanderungen oder –parks sind heute Standard. Einer der beliebtesten Ausflüge sind Bikeferien mit Kind und Kegel. Ruedi Jaisli von Swisstrails, dem Anbieter von Bikereisen in der Schweiz, weiss warum. «Man unternimmt etwas Aktives miteinander, verbringt viel Zeit an der frischen Luft und entdeckt dazu die unterschiedlichs-

ten Landschaften hautnah.» Die Zahl der Buchungen durch Familien steige kontinuierlich an und die Feedbacks von Eltern und Kindern seien durchwegs positiv. «Die Eltern schätzen es, dass sie mit dem Nachwuchs etwas Gesundes unternehmen können», führt Jaisli aus. Diesen Sommer bietet Swisstrails zudem einen neuen Gepäcklieferdienst für Familien. Dabei werden Koffer und Bikes direkt daheim abgeholt und an die erste Station der Reise transportiert. «So fällt der grosse Stressfaktor des ersten Reisetags weg.» 4. Grund: ...und für Paare und Singles

Familien mögen zwar die Hauptzielgruppe der Tourismusbranche sein, doch das Angebot für Erwachsene ohne Nachwuchs ist dennoch gross. Bleiben wir beim Beispiel Bikeferien: «Wir haben natürlich auch abenteuerliche Routen im Programm, die sich an erfahrene und fitte Biker richten», betont Ruedi Jaisli. Zügige Bergabfahrten im Berner Oberland sind dafür ein Beispiel. Doch auch sonst gibt es in der Schweiz mehr als genug Möglichkeiten, um den Adrenalinspiegel in die Höhe zu treiben. Einen regelrechten Boom erlebten in den letzten Jahren die Seilparks. Dabei handelt es sich um Hindernisparcours, die in oft schwindelerregender Höhe zwischen Baumwipfeln angebracht sind.

Wer nicht das Abenteuer, sondern vielmehr traute Zweisamkeit sucht, hat die Qual der Wahl. Romantikhotels gibt es überall in der Schweiz. Beliebt bei Frischverliebten ist die Stadt Luzern. Durch die Altstadt flanieren, ein Erinnerungsfoto auf der Kapellbrücke schiessen, eine Schifffahrt auf dem Vierwaldstättersee unternehmen – an romantischen Aktivitäten mangelt es nicht. Oder wie wäre es mit einem Wellnessaufenthalt in Schinznach? Einem Spaziergang durch Basels dunkle Gassen mit dem Nachwächter? Einer Panorama-Zugfahrt im Glacier-Express? Oder, oder, oder...(Anregungen gibt ausflugsziele.ch, unter der Rubrik «Romantik»). 5. Grund: Der Preis

Nein, das ist kein Scherz. Denn in der Hochpreisinsel Schweiz kann man durchaus günstig Ferien machen. Zuerst muss man sich vor Augen halten, dass keine Preise für Flug oder lange Bahnfahrten anfallen, um überhaupt mal an den Bestimmungsort zu kommen. Sie sind schon da. Bestens. Und gerade während der Sommerferien bietet die SBB Sparangebote, mit denen sich günstig reisen lässt. Es lohnt sich, sich im SBB-Reisebüro oder online zu informieren. Dort findet man nicht nur günstige Billete, sondern Tipps und Tricks für günstige Ausflüge und Kombiangebote.

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Golf

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Insp ira tio n

Golf: Besonders auf den Kopf kommt es an Wohl keine Sportart wird in der Schweiz derart kontrovers diskutiert wie Golf. Trotzdem boomt der englische Volkssport. Was macht Golf aus? Und was braucht es, um damit zu beginnen? Eine Entdeckungsreise eines Anfängers. text Toby Stüssi

«Hast du noch Sex oder spielst du schon Golf», wird im Volksmund Golf etwas spöttisch verurteilt. Gleichzeitig sei der Sport nur etwas für alte Leute, reiche Snobs und Bewegungsfaule. Klischees, die im krassen Gegensatz zum Schweizer Golf-Boom seit der Jahrtausendwende stehen. «Die Schweiz ist eines der wenigen Länder, wo die Anzahl der Golfer jedes Jahr steigt», lässt sich der renommierte Golfplatzarchitekt Peter Harradine zitieren. In der Tat hat sich die Zahl der aktiven Club-Mitglieder seit dem Jahr 2000 fast verdreifacht, rund 90 000 Eidgenossen frönen dem Sport. «Irgendetwas muss also dran sein», denke ich mir und mache mich auf, der Faszination auf die Schliche zu kommen.

und Kleiner Finger um den Schläger zu verknoten. Nun geht es darum, richtig zu schwingen. «Dabei immer schön locker bleiben.» Einfacher gesagt als getan, denn ich fühle mich steif.

Es ist erstaunlich, wie schnell man als Golf-Anfänger Fortschritte macht. Klar, um die Platzreife zu erreichen, also die Spielberechtigung für den Golfplatz, würde es noch dauern. «Man muss gut

Der stabile Kopf ist der Schlüssel

Nach einer halben Stunde und diversen Übungen kommt der Ball ins Spiel – den ich gekonnt etliche Male verfehle. «Auf den Kopf kommt es an», meint Volentik. Dieser sollte stabil in der Mitte bleiben – egal, ob man ausholt oder schlägt. Um mir dies zu veranschaulichen, wird mein «Abschlag» gefilmt. Und siehe da: Dank moderner Technik erkenne ich, was der Lehrer meint: Mein Kopf geht während des Schlags rauf und runter. «Bleibt der Kopf stabil in der Mitte, klappt es auch mit dem Abschlag!» Wenig später fliegen die Bälle durch die Lüfte, gefühlte hundert Meter weit. «Gut gemacht», meint mein Coach anerkennend.

» Beim Golf geht

man während vier Stunden bis zu neun Kilometer zu Fuss. 20 Lektionen aufwenden», erklärt der Pro. Dies sei mit Kosten von etwa 2000 Franken verbunden. «Man sollte sich dafür Zeit lassen.» So dauere es zwischen ein paar Monaten und zwei Jahren, bis

Outdoor-Erlebnis für die Fitness

Noch sind meine Vorbehalte nicht restlos aufgeräumt. Schliesslich bin ich noch nicht ins schwitzen gekommen. «Wenn man 18 Loch spielt, ist man während vier Stunden an der frischen Luft und geht bis zu neun Kilometer. Das ist für den Körper fantastisch!» Auch mental werde man gefordert. «Die Sportart erfordert viel Geduld und Konzentration. Man lernt, fokussiert zu sein.» Dies helfe auch im Alltag oder Berufsleben. Anstand, gutes Benehmen und Respekt gehören ebenso dazu. So habe jeder Golfclub Benimm-Regeln und Vorgaben bezüglich Etikette. «Dies hat aber wenig mit elitärem Getue, sondern vielmehr mit richtigem Verhalten auf dem Platz zu tun», lacht Volentik. In Ländern wie Schottland oder Amerika ist Golf Volkssport. Wieso nicht in der Schweiz? «Uns fehlen das Angebot und die Plätze. Aber es tut sich vor allem auf JuniorenStufe einiges», ist Volentik optimistisch. «Je mehr Möglichkeiten wir haben, umso günstiger und flexibler wird alles.» Bei der Verabschiedung meint Giovanni Volentik, dass bei Golf eine wichtige soziale Komponente mitschwinge. «Hier lernst du deine Freunde kennen. Denn wenn du vier Stunden mit jemandem unterwegs bist, zeigt er sein wahres Gesicht.» Damit wäre auch das letzte Rätsel gelöst – schliesslich werden auf den Golfplätzen oft wichtige Geschäfte besiegelt.

Bewegungsmensch im engen Golf-Korsett?

Als Mensch, der sich viel Bewegung gewohnt ist, machte ich bisher einen grossen Bogen um die Golfplätze. Denn ich verbinde Ausdauer, Schweiss und Tempo mit Sport. Ich treffe Lehrer und Profi Giovanni Volentik auf dem Golfplatz in Bubikon, wo ich meine erste Lektion bekommen soll. Das Wetter ist garstig, der Platz leer. Einzig auf der Driving-Ranch schlagen ein paar Mid-Fünfziger emsig Bälle. Nach kurzer Begrüssung geht’s für mich los. Als erstes leitet mich Volentik an, die richtige Position für den Abschlag einzunehmen. Ich sehe nun etwa so aus, wie ein Simon Ammann für Arme. Die Skisprungähnliche Position ist anstrengend. «Nun nehmen wir den Schläger hinzu», meint der 46-jährige Tessiner und erklärt mir, dass es dafür drei verschiedene Griffe gibt. «Die Amerikaner behaupten, dass die Furche in der Handmitte von Gott erschaffen wurde, damit der Golfschläger reinpasst», meint er schmunzelnd, als ich versuche, Zeig-

Nur wer die richtige Technik draufhat, schafft es, den Ball zu treffen.

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man die Prüfung besteht. «Dazu brauchts ein Schläger-Set. Dieses ersteht man sich am besten als Occasion.» Denn es gebe viele Spieler, die ihre intakte Ausrüstung auf Tausch-Plattformen stellen. «Da bekommt man schon für 500 Franken etwas ganz Tolles.» Spezielle Kleidung benötigt man für Golf nicht. «Im Sommer müssen lediglich die kurzen Hosen über die Knie gehen und das Shirt sollte ein Kragen haben. Das gehört zur Etikette beim Golf.» Damit ausgerüstet braucht es entweder eine Mitgliedschaft bei einem der 95 Golfclubs, die dem Verband ASG angehören. Oder man geht auf einen der sechs Migros Golfparks, bei denen der Slogan «Golf für alle» proklamiert wird. «Diese Angebote helfen sehr, die Popularität zu steigern und Klischees zu beerdigen», ist Volentik überzeugt. Denn die Mitgliedschaft der Migros Golfparks ist kostengünstig, ebenso die «Miete» des Platzes, die sogenannte Green Fee. «Vergleicht man die Preise mit anderen Sportarten wie zum Beispiel Eishockey, ist Golf nicht viel teurer!»

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Knigge für Golfer Golf ist ein Sport, den man mit Ruhe und Abstand betreibt. Auf der Website golfparks.ch findet sich ein übersichtlicher und aufschlussreicher «Golf-Knigge», der nachfolgend zitiert wird. Weltweit gibt es auf dem Golfplatz Verhaltensregeln, die befolgt werden müssen, auch Etikette genannt. Sie ermöglichen ein flüssiges und faires Golfspiel und dienen auch der Sicherheit. Werden sie nicht eingehalten, sind Ärger oder zumindest böse Blicke der anderen Spieler garantiert. Der Knigge der Golfer beginnt bei der Bekleidung: Männer müssen Shirts mit Kragen tragen. Turnhosen oder Jeans sind auf den meisten Golfplätzen nicht erlaubt. Frauen sollten nicht in schulterfreien Tops oder Shirts mit Spaghettiträgern spielen. Shorts und Jupes müssen mindestens bis zum Knie reichen. Die goldenen Regeln auf dem Platz lauten: - Immer einen Probeschwung machen - Erst spielen, wenn die Golfer vor Ihnen ausser Reichweite sind - Ist ein Mitspieler in Ansprech- position (Vorbereitung auf den Schlag) nicht mehr sprechen und sich nicht mehr bewegen - Nicht dicht bei oder in gerader Linie hinter einem Mitspieler stehen, wenn dieser schlagen will - Immer ohne Verzögerung spielen, schneller spielende Gruppen überholen lassen - Herausgeschlagene Grasnarben wieder einsetzen - Bunker wieder mit dem dafür vorgesehenen Rechen ebnen - Keine Schläger beziehungs- weise Taschen aufs Grün werfen und nicht mit dem Caddywagen das Grün überqueren - Nicht auf die Puttlinie treten - Fahnenstange sorgfältig und senkrecht ins Loch stellen. (smp)


E i n e T h e m e n z e i t u n g v o n S m a r t Me d i a

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Overview

adventure

In Interlaken wird unter anderem Canyoning angeboten. In Einsiedeln kann man sich Nervenkitzel mit einem Airboard auf der Sprungschanze besorgen.

Nervenkitzel, Abenteuer und Glücksgefühle erleben Wer Abenteuer sucht, bleibt am besten in der Schweiz. Denn hierzulande wimmelt es von Möglichkeiten. Ob für den ultimativen Nervenkitzel, Adrenalin in luftigen Höhen oder Entdeckungstrips an abgelegene Strände. text Toby Stüssy

«Wer sich auf ein Abenteuer einlässt, lässt sich in der Regel auf etwas Neues ein. Er begibt sich in die Natur, erlebt Nicht-Alltägliches und überwindet dabei vielleicht seine eigenen Grenzen.» So definiert Caroline Flück von Interlaken Tourismus Abenteuer. Sie muss es wissen, denn Interlaken ist quasi das Epizentrum für Aktivitäten, bei denen der Puls höher schnellt. «Die Vielfalt bei uns ist einzigartig. Im Umkreis von 20 Kilometern kann man praktisch alle Adventure-Sportarten ausprobieren», so Flück weiter. Konkret bedeutet dies, dass sich ab sofort die Anzahl der Aktivitäten dank den steigenden Temperaturen vermehrt. Ob in der Luft (Paragliding, Deltasegeln, Skydiving, Bungee-Jumping), in der Höhe (Seil-

park, Felsklettern) oder im Wasser (Riverrafting, Canyoning, Wakeboarding, Tuberiding) – dem Abenteuer sind keine Grenzen gesetzt. Vom grossen Angebot profitieren immer mehr Schweizer. «Grundsätzlich befindet sich die Adventurebranche im Aufwärtstrend. Wir beobachten aber, dass insbesondere die Gästezahlen aus der Schweiz zugenommen haben», so Flück. Daneben stelle man fest, dass die Kundschaft stets jünger und älter wird. «Vom fünf- bis 95-Jährigen trifft man in Interlaken alles an.» Stellt sich bei diesem Angebot die Frage, womit man eigentlich am besten beginnt. «Tandem-Paragliding gilt als Einsteiger-Adventure. Damit ist man für den Anfang sicherlich gut bedient.» So sei es kein Zufall, dass dieses Angebot ein markantes Wachstum zu verzeichnen habe. Einsiedeln – die Softadventure-Hochburg

Eine Hochburg für sogenannte «Softadventures» ist die Region rund um Einsiedeln. Rolf Marty hat mit ImpulsEvent ein Fun-Angebot geschaffen, dass seinesgleichen sucht. «Einzigartig sind Airboarden auf den Sprungschanzen Einsiedeln und die Seilrutsche im Hoch-Ybrig – notabene die längste der Welt.» Diese Aktivitäten sorgen für gehörig Nervenkitzel, schliesslich

rutscht man nicht jeden Tag mit fast 100 km/h auf einem Airboard eine 117 Meter lange Sprungschanze hinunter. Martys Angebot bietet aber noch viel mehr. So etwa Houserunning am Sprungschanzen-Turm, Quadfahren in der Kiesgrube oder GPS-Games. «Abenteuer lösen in mir Glücksgefühle, Zufriedenheit und Ausgeglichenheit aus», beschreibt Marty den

» Das Sicherheits-

bedürfnis der Gäste ist gestiegen. Reiz, solche Aktivitäten auszuüben. „Wir erleben oft, dass der Unscheinbare oder Office-Worker bei uns auftaucht. So soll es auch sein. Neue Grenzen auszuloten erweitert den Horizont!“ Rolf Marty spürt den Trend nach Outdoor-Aktivitäten ebenso. Dies bringe aber auch mit sich, dass die Besucher anspruchsvoller geworden seien. «Die Bedürfnisse sind individueller geworden. Oftmals kommen die Gäste auch von weiter her.» Ihr ganz eigenes Abenteuer haben die

beiden Basler Tom Hägler und Philipp Spale gesucht und gefunden – in der Natur, ohne jegliche Hilfsmittel. «Wir waren schon als Kinder viel an Flüssen und Seen unterwegs. Später, als wir oft im Tessin waren, kam uns die Idee, Wissen über schöne Badeplätze und Springmöglichkeiten zu sammeln», erklärt Spale. Von Klippen und Felsen zu springen verbinden viele mit Abenteuer. Nur weiss man oft nicht, wo diese zu finden sind und wie sicher der Absprung ist. Mit dem Strand- und Klippenführer «Pied à la Lune» schaffen Tom Hägler und Philipp Spale Abhilfe. Auf 200 Seiten schreiben die beiden Basler über 35 Badespots. Wundervoll illustriert, perfekt erklärt. «Oftmals sieht man die Spots weder von der Strasse aus, noch sind sie in anderen Reiseführern», so Hägler. Diese Orte zu erkunden, war für die beiden bereits ein Abenteuer. «Wenn man stundelang durch fast nicht durchquerbare Bergbäche wandert und an Orte gelangt, wo vorher kaum jemand war, ist das schon auch Nervenkitzel», findet Spale. «Danach von einem Fels oder einer Brücke ins Wasser zu springen ist natürlich genauso spannend.» Safety first!

Bei sämtlichen Aktivitäten spielt die Sicherheit eine entscheidende Rolle.

Dabei muss das Abenteuer immer in Relation gesetzt werden. «Bei allen Adventure-Sportarten bleibt ein gewisses Restrisiko», ist sich Caroline Flück von Interlaken Tourismus bewusst. «Die allermeisten Anbieter führen das Label „Safety in adventure“. Zudem sind sämtliche Guides ausgebildet und qualifiziert.» Auch entspreche das Material den höchsten Standards. Zertifizierungen sind eine gute Möglichkeit, sich über die Qualität des Angebotes zu informieren. Dadurch, dass Abenteuer immer populärer sind, sei auch das Sicherheitsbedürfnis der Gäste gestiegen, erklärt Rolf Mary von Impuls-Events. „Die Sicherheitsmassnahmen werden dadurch laufend angepasst und verbessert. Unsere Seilrutsche zum Beispiel ist elektronisch überwacht.“ Und auch für die Jungs von „Pied à la Lune“ ist Sicherheit ein entscheidendes Thema. «Konzentration, Körperspannung und Wissen über die Eintauchstelle sind absolute Pflicht. Sonst wird das Verletzungsrisiko zu gross», erklärt Spale. Da die Standards überall in der Schweiz sehr hoch sind, kann man Abenteuer relativ unbeschwert geniessen. In allen Fällen gilt natürlich, dass man mit dem Kopf bei der Sache ist – damit auch das Herz das Abenteuer in vollen Zügen geniessen kann.

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E i n e T h e m e n z e i t u n g v o n S m a r t Me d i a

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Fo kus

Ernährung

Auf einer Trekking-Tour ist es wichtig, den Körper kontinuierlich mit Energie zu versorgen. Wer den richtigen Imbiss eingepackt hat, hält deutlich länger und besser durch.

Die richtige Nahrung für Gipfelstürmer Nicht nur Trittsicherheit oder ein gutes wetterfestes Equipment gehören zum Wandern über Stock und Stein, sondern vor allem auch eine passende Ernährung. text Miky Merz

Seit Menschen auf Berge steigen, versuchen sie, ihre Leistungsfähigkeit mittels Gemüse, Früchten oder Flüssigkeiten zu verbessern. Auf keinem Gebiet der angewandten Ernährungslehre spielen jedoch Werbe-Botschaften und Mythen eine so grosse Rolle wie im Bereich der Sportler-, respektive Piknick-Ernährung. Wenn es darum geht, die Wandertasche mit propriaten Lebensmitteln zu packen – dies verständlicherweise wie ein normalsterblicher Konsument, der übermässig vielen Informationen aus halb-wissenschaftlich begründeten Ernährungstafeln ausgeliefert ist – ist es durchaus ratsam, sich an althergebrachte Weisheiten zu halten: Wie spezifisches Ernährungswissen im Wander- und Bergsteigeralltag zu jeweiligen höheren Anforderungen eingesetzt wird, zeigen Schweizer Bergbauern. Eine typische, eidgenössische Massnahme um sich auf eine Wandertour einzustellen, wäre beispielsweise eine «Älplermaccaroni-

Party». Viele Sportler essen vor einem grossen Event, beispielsweise vor einem Marathon, Pastateller um Pastateller. Erst einen Abend vor dem Aufstieg seine Kohlenhydrat-Speicher zu füllen um die Ausdauer zu steigern – ist das weise? Welche Nahrung ist die richtige?

In der Ernährungslehre ist von sportartenund sportphasen-spezifischer Ernährung die Rede. Speziell im Ausdauerbereich braucht man eine gute Kohlenhydratbalance, wenn man längere Strecken rennen oder eben bergsteigen will. Es heisst, auch Tempo-, Intensitäts- und Richtungswechsel werden erst durch eine kontrollierte Einnahme von Kohlenhydraten erreicht. Wissenschafter verweisen deshalb auf eine ausgewogene Mischkost, die es am liebsten kohlenhydratbetont, eiweisswertig und fettkontrolliert treibt. Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte an Eisen, Kalium, Zink, B-Vitaminen und Magnesium sind deshalb für Bergtouren zu präferieren. Outdoor-Sportler brauchen allerdings noch viel Proteine für den Aufbau und Erhalt der Muskeln, und vor grossen Kraftakten: Kohlenhydrate für die Energiebereitstellung. Bewusst kosten, heisst Lebens-, respektive Sportphasen einteilen. Leistungssportler gestehen sich ausgiebige Phasen der Vorbereitung wie auch konzentrierte Ausführungs- und eher gelassene Er-

holungs-Momente zu. Bergbauern, die wochenlang mit ein paar wenigen Vorräten strenge Arbeit verrichten, studieren aber keine digitalen Ernährungsfahrpläne. Sie heben ihre Fitness mit viel mineralien- und magnesiumreichen Wasser, ihre marathon-ähnliche Ausdauer mit einer bodenständigen Küche nach ziemlich harten Tageseinsätzen. Bei-

» Mittags empfiehlt

es sich, einen leichten Imbiss ohne viel Zucker oder Butter zu sich zu nehmen. spielsweise mit Käsebrötli und Birnen, mit Landjägern oder Vogeleiern – oder eben mit Zwiebeln, Rahm, Speck, Kartoffeln und vielen Käse-Maccaroni. Der Klassiker für wandervögel

Je höher die Belastung, desto wichtiger ist die Energielieferung. Wie führt man diese aber zu? Sportler sprechen von Langzeit-

vielleicht hochkonzentrierte Tuben. Normalsterbliche Wandervögel können sich über den Tag glücklicherweise noch mit folgenden Spezialitäten eindecken:

energie, einer günstigen Beeinflussung des Blutzuckerspiegels. Eine qualitativ gute Versorgung mit Kohlenhydraten, die gute, wichtige Begleitnährstoffe integrieren, liefern beispielsweise Vollkornhafergetreide zum Wanderfrühstück. Sollte es an gutem Schweizer Brot mangeln, empfiehlt es sich, auf wasserreiche Obstsorten, zum Beispiel Beerenfrüchte, zurück zu greifen. Ein «gutes Magengefühl» ist das A und O – wenn auch ein zu satter Zustand nie gut für sportliche Leistungen ist. Daher ein Tipp für Bergsportler: sich morgens reichlich, aber eher leicht mit Früchten und Joghurt verköstigen. Zusätzlich wären Honigbrötchen oder Bananen optimal für aufgeweckte Aufsteiger.

1.) Bananen 2.) Nuss-Müsli-Riegel 3.) Weizenbrot mit Honig 4.) Studentenfutter 5.) Weintrauben 6.) Apfelkuchen 7.) Orangen 8.) Rüebli 9.) Birnen 10.) Käsebrötli (Anmerkung: Befindet man sich in Graubünden, kostet man Bündnerfleisch und Birnbrot. Ist man im Appenzell, kostet man Biber und Zieger, ist man in der Innerschweiz, nimmt man Chämiwürscht, Nüsse oder Chriesi mit auf die Wanderung. Die Schweiz offenbart viele Spezialitäten). ständige Evergreens

Ein «Booster» vor der Bertour

Wenn der Körper einmal auf Touren ist, braucht er Energie. Kohlenhydrate und Fette. Für strengere Distanzen empfiehlt es sich deshalb, verschiedene kleine Müesliund Protein-Snacks mitzupacken. Der Körper braucht ausserdem viel Wasser und Mineralien. Um Ernährungspannen wie eine Magen-Darm-Kolik zu vermeiden, wird empfohlen, vor der Bergtour «Booster» wie Hightech-Riegel oder KohlenhydratGels auf deren Verträglichkeit zu probieren. Professionellen Alpinisten, die jedes Gramm an Gepäck miteinkalkulieren, um Viertausender und unwirtliche Landschaften hinter sich zu lassen, präferieren

Mittags auf einer Wander- oder Trekkingtour empfiehlt es sich, einen leichten Imbiss ohne viel Zucker oder Butter einzunehmen. Direkt nach einer Belastung, sei es bei einem kleinen Zwischenstopp oder beim Etappenziel, ist es wichtig gleich Kohlenhydrate und Eiweiss einzunehmen, hauptsache der Stoffwechsel wird angekurbelt: von Energieabbau auf –aufbau. Nie vergessen zu trinken; und gegen Erschöpfung helfen beispielsweise Zucker oder Guarana. Früh abends empfehlen sich Gedecke, die jeder Wanderslust schmeicheln. Nach höheren Leistungen machen beispielsweise ein Hörnli- oder Kartoffelsalat und ein paar Würstchen gute Laune.

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Gastbeitrag

sicherheit

Ob beim Rafting oder dem Erkunden von Eishöhlen – Sicherheit wird immer grossgeschrieben. Damit das klappt, sind aber auch die Teilnehmer gefordert.

Mit sicherem Gefühl ins Abenteuer starten Rafting, Canyoning, Höhlentouren, Kanufahren, BungyJumping und Seilparks machen Spass und sind beliebt. Wer sich in der Schweiz auf ein Abenteuer einlässt, darf auf qualifizierte Veranstalter, sichere Angebote und sehr gut ausgebildete Guides zählen. Dafür sorgen die Branchenorganisation Swiss Outdoor Association, die Stiftung Safety in Adventures und ab 2014 der Gesetzgeber. text Katrin Blumberg, Präsidentin Swiss Outdoor Association

Eine Wildwasserfahrt auf dem Vorderrhein, ein Schluchtenabenteuer im Tessin, ein Sprung von der VerzascaStaumauer oder eine Höhlenexpedition im Hölloch: Outdoorangebote versprechen intensiven Naturkontakt, aktive Erholung, eine Spur Nervenkitzel sowie spannende Erlebnisse in der Gruppe. Zudem sind Aktivitäten an der frischen Luft gut für Gesundheit und Psyche. Man lässt den Alltag hinter sich, macht neue Erfahrungen,

reizt Grenzen aus und tankt gleichzeitig auch noch frische Energie. So beliebt heute Outdoorangebote sind, so gross ist der Markt. Kleine und grosse Veranstalter werben um Kunden, die Touren werden immer ausgeklügelter und abwechslungsreicher. Ein Aspekt steht aber stets im Zentrum: die Sicherheit. Und die ist in der Schweiz auf sehr gutem Niveau. Touren von hoher Qualität sind gefragt

Viele Firmen und Guides, die Sportarten mit erhöhten Sicherheitsanforderungen anbieten, sind im Branchenverband Swiss Outdoor Association SOA zusammengeschlossen. Sie verpflichten sich zu Touren, die hohen Qualitätskriterien genügen und im Einklang mit der Natur und Umwelt stehen. Die SOA bietet dazu in den Bereichen Canyoning, Höhlen, Bungy-Jumping, Seilpark und Seilaktivitäten eigene Ausbildungen an und führt für Riverrafting- und Kanuguides Prüfungen durch. Dabei liegt der Fokus nebst der Sicherheit auch auf einem starken Praxisbezug. Zusätzlich haben sich zahlreiche Veranstalter durch die Stiftung Safety in Adventures zertifizieren lassen. Hinter dem Qualitätssiegel mit dem blauen «S» und der goldenen Blume steckt viel. Die Firma muss in einem Sicherheits-

konzept aufzeigen, wie sie die Risiken für Gäste und Mitarbeiter möglichst klein hält. Ein unabhängiges Institut prüft jedes Jahr die Ausbildung der Guides, die Beschaffung, Lagerung und Handhabung des Materials, das Vorgehen bei Notfällen, die regelmässige Bewertung des Sicherheitszustands,

» Die Qualitätslabels

stellen sicher, dass Angebote die gängigen Regeln erfüllen müssen. die Routenplanung unter Berücksichtigung des Wetters und der Gäste sowie die Standards für die Gästeinformation. Zudem benötigen zertifizierte Unternehmen eine Betriebshaftpflichtversicherung von mindestens zehn Millionen Franken Deckung.

Neues Gesetz erfordert eine Bewilligung

Das Label ist derzeit freiwillig, ab 2014 wird es für viele Anbieter Pflicht. Dann

tritt die Gesetzgebung über die Risikosportarten in Kraft. Veranstalter von Canyoning, Wildwasseraktivitäten ab mittlerem Schwierigkeitsgrad und Bungy-Jumping brauchen neu eine Bewilligung. Diese erhält, wer zertifiziert ist. Eine Bewilligung benötigen auch Bergführer, Schneesportlehrer, Kletterlehrer und Wanderleiter, wenn sie in Gebieten mit erhöhtem Risiko unterwegs sind. Sie müssen sich zwar nicht zertifizieren lassen, aber eine vom Gesetz verlangte Qualifikation mitbringen, eine Betriebshaftpflichtversicherung vorweisen und sich regelmässig weiterbilden. Die Gesetzgebung und das Qualitätslabel sind ein Gewinn. Sie gewähren, dass alle Veranstalter von Sportarten mit erhöhten Sicherheitsanforderungen hohe Standards erfüllen bezüglich Ausrüstung, Ausbildung und Sicherheitsmanagement. Gleichzeitig lassen die Vorgaben Spielraum für Neues. Kriterien für die Wahl des Veranstalters

Einige Bereiche wie Höhlentouren, Wanderungen, Seilaktivitäten, Erlebnispädagogik und die meisten Schneeschuhtouren werden vom Gesetz aber nicht erfasst. Wer ein solches Angebot buchen will hat verschiedene Möglichkeiten, es vorgängig auf seine Sicherheit zu prüfen. Grössere Anbieter haben

sich zum Teil freiwillig zertifizieren lassen. Da dies mit beachtlichen Kosten verbunden ist, verzichten kleinere Firmen und Einzelanbieter darauf. Bei deren Angeboten achtet man am besten auf die Gesamterscheinung. Wie viele Touren finden pro Saison statt, welche Ausbildung und Erfahrung bringen die Tourenleiter mit, macht der Veranstalter Angaben zu Sicherheit und Ausrüstung, ist der Internetauftritt aktuell, wie gross sind die Gruppen und hat der Kunde das Recht von einem Angebot zurückzutreten, wenn er sich nicht sicher fühlt. Ein weiteres Kriterium spielt der Preis. Sicherheit kostet. Geht aus einem Angebot hervor, dass der Veranstalter grossen Wert auf Sicherheit legt und entsprechend in Material und Weiterbildung investiert, lohnt sich sparen defintiv nicht. Auf die Guides hören – und so sicher sein

Schliesslich kann jeder Gast selbst beträchtlich zu seiner individuellen Sicherheit beitragen. Alkohol und Drogen sind tabu, seine Fähigkeiten sollte man realistisch einschätzen, Risiken gilt es stets ernst zu nehmen und vor allem müssen Anweisungen der Guides befolgt werden. So sinkt das Restrisiko auf ein vertretbares Mass – und die Tour wird zum entspannten und nachhaltigen Erlebnis.

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EXKLUSIV-BESTELLSCHEIN Reservierungsschluss 22.Juli 2013

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Lauf der Zeit

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Bitte einsenden an: The Bradford Exchange, Ltd. JĂśchlerweg 2, 6340 Baar Tel. 041 768 58 58 / Fax 041 768 59 90 e-mail: kundendienst@bradford.ch Internet: www.bradford.ch

03.06.13 14:34


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