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EDITORIAL

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Schweizer Frauen auf dem Weg zur Gleichstellung

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LESEN SIE MEHR... 04 Karriere 08 Work-life-balance

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um modernen Frau-Sein gehört es, eigenständige Entscheidungen fällen zu können – und nicht in eine Rolle gezwungen zu werden. Dass dies für Schweizerinnen gar nicht so selbstverständlich ist, zeigt etwa der Blick in das alte Eherecht: «Der Ehemann ist das Haupt der Gemeinschaft», hiess es dort. «Er bestimmt die eheliche Wohnung und hat für den Unterhalt von Weib und Kind in gebührender Weise Sorge zu tragen.» Und die Frau? «Sie führt den Haushalt». Das ist zum Glück passé. 1988 trat das neue Eherecht in Kraft. Heute dürfen sich Mann und Frau ihre Aufgaben so aufteilen, wie sie es für richtig halten. Das Eherecht ist nur eines von vielen Beispielen dafür, wie es mit der Gleichstellung in der Schweiz langsam, aber stetig vorwärtsgeht. 1971 erhalten Frauen das Stimm- und Wahlrecht. 1996 tritt das Gleichstellungsgesetz in Kraft, das Diskriminierungen im Arbeitsleben verbietet. 2002 sagt das Stimmvolk Ja zur Entkriminalisierung des Schwangerschaftsabbruchs in den ersten zwölf Wochen. Seit 2004 gilt häusliche Gewalt als Offizialdelikt. Seit 2005 gibt es eine Mutterschaftsentschädigung. 2012 wird die weibliche Genitalverstümmelung unter Strafe gestellt. 2013 tritt das Namensrecht in Kraft, das Frau und Mann endlich gleichbehandelt. 2014 wird das gemeinsame elterliche Sorgerecht als Regelfall eingeführt. Und ab diesem Sommer werden grosse Unternehmen im Rahmen des Gleichstellungsgesetzes verpflichtet, Lohngleichheitsanalysen durchzuführen – um zu überprüfen, ob Frauen und Männer für gleichwertige Arbeit auch wirklich gleiche Löhne erhalten.

Alleinerziehende sind angreifbar. Überdurchschnittlich oft handelt es sich dabei um Frauen. Die Realität begünstigt eher die traditionelle und nicht die gleichberechtigte Rollenaufteilung, und das oft zum finanziellen Nachteil von Frauen. Männer verdienen im

Die Realität begünstigt eher die traditionelle und nicht die gleichberechtigte Rollenaufteilung, und das oft zum finanziellen Nachteil von Frauen. SYLVIE DURRER, DIREKTORIN DES EIDGENÖSSISCHEN BÜROS FÜR DIE GLEICHSTELLUNG VON FRAU UND MANN

Heute ist die rechtliche Gleichstellung von Frau und Mann in der Schweiz zum grössten Teil erreicht. Doch das heisst nicht, dass sie in der Realität auch jederzeit für alle spürbar ist. Gerade in den letzten Wochen der Coronapandemie hat sich gezeigt, wo die Schwachstellen der Gleichstellung in der Schweiz liegen. So hat die Krise jene besonders hart getroffen, die schon vorher in schwierigen finanziellen Umständen lebten. Menschen mit niedrigen Löhnen, wenig finanziellen Reserven und

Schnitt gut 18 Prozent mehr – da fällt es weniger ins Gewicht, wenn die Frauen ihr Arbeitspensum reduzieren oder aufgeben. Das führt dazu, dass auch heute noch in 60 Prozent aller Haushalte die Frau die Hauptverantwortung für den Haushalt trägt. Und in drei Viertel der Haushalte ist es die Frau, die zu Hause bleibt, wenn das Kind krank ist. Ohne, dass ein Gesetz sie dazu zwingen würde. Das zeigt, wie stark alte Rollenmuster nach wie vor in Gesellschaft, Bildung und in der Arbeitswelt verankert sind. Auch wenn viele junge Paare ein gleichberechtigtes Modell leben möchten. Hier setzt das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann an. Sein Auftrag ist es, die Gleichstellung der Geschlechter zu fördern, und zwar in allen Bereichen des Lebens. Es setzt sich dafür ein, dass jede Art von direkter oder indirekter Ungleichbehandlung beseitigt wird. Konkret heisst das: Das eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Mann und Frau unterstützt die Politik beim Erarbeiten von Gesetzen, hilft Unternehmen bei der Umsetzung der Lohngleichheit und fördert Projekte, welche die Chancengleichheit von Frauen und Männern im Erwerbsleben zum Ziel haben. Zudem setzt es sich gegen Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt ein. Denn Gewalt ist Ausdruck von Ungleichheit und verunmöglicht es Betroffenen, ein selbstbestimmtes, gleichberechtigtes Leben zu führen. Das Ziel ist es, dass jede Frau – egal ob Single oder mit Partner, verheiratet oder ohne Trauschein, mit Kindern oder ohne Kinder, Auszubildende oder Geschäftsführerin – den Lebensentwurf leben kann, den sie für sich ausgesucht hat. Ohne dass sie wirtschaftliche oder gesellschaftliche Zwänge in eine bestimmte Richtung drängen. Dass sie Karriere und Privatleben so aufeinander abstimmen kann, wie es für sie aufgeht. Ohne finanzielle Einbussen in Kauf zu nehmen, mit intakten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Bis es so weit ist, gibt es noch viel zu tun. Packen wir es an.

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Interview: Emily Blunt

12 Brustkrebs 14

Geburtshaus

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Schönheit

FOKUS MODERNE FRAU. PROJEKTLEITUNG: Alexandra Schmutz COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG: Miriam Dibsdale TEXT: Dominic Meier, Flavio Ulrich,Marlène von Arx, Lars Meier, Fatima Di Pane TITELBILD: HFPA LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: Tages-Anzeiger DRUCKEREI: DZZ Druckzentrum AG

SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch

TEXT SYLVIE DURRER

PREMIUM PARTNER. Frauen interpretieren Jobinserate unbewusst anders als Männer. Das Zürcher Start-up Witty Works unterstützt Unternehmen, ihre Kommunikation so zu gestalten, dass sich unterschiedlichste Menschen davon angesprochen fühlen.

Viel Spass beim Lesen! Alexandra Schmutz Project Manager

Mit dem Diversifier mehr weibliche Talente anziehen: diversifier.witty.works

BRANDREPORT ICT-BERUFSBILDUNG SCHWEIZ

«Auch als Quereinsteigerin kann man in der ICT Karriere machen» Yvonne Kirschler ist Wirtschaftsinformatikerin mit eidgenössischem Fachausweis – eine von wenigen. Warum das Berufsfeld der Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) mehr Frauen braucht und weshalb sie sich stets weiterbildet, erzählt sie im Interview. Yvonne Kirschler, wie sind Sie zur ICT gekommen? Ich habe ursprünglich eine Ausbildung zur Verkäuferin EFZ im Textilbereich abgeschlossen. Direkt nach der Lehre habe ich die Branche gewechselt und bin bei der Telekommunikation gelandet. Dieses Umfeld hat mir grosse Freude bereitet und durch die Weiterbildung zum Handelsdiplom wurde mir klar, dass mich auch der betriebswirtschaftliche Aspekt sehr interessiert. So wurde der Grundstein zur Wirtschaftsinformatikerin gelegt. Was fasziniert Sie an der ICT? Dass man stets mit den neusten Technologien zu tun hat. Die Branche verändert sich laufend und man kann aktiv an diesen Veränderungen mitwirken. Die ICT hat inzwischen einen grossen Einfluss auf alle Bereiche in verschiedensten Abteilungen in den Unternehmen. Man gestaltet die Unternehmen der Zukunft mit. Im ICT-Berufsfeld ist der Frauenanteil mit 15 Prozent sehr tief. Braucht es mehr Frauen in der ICT? Ich denke, dass die Vorteile von Diversität unterschätzt werden. Frauen haben in gewissen Dingen eine andere Herangehensweise als Männer und

Yvonne Kirschler IT Service Managerin Workplace

bringen somit eine zusätzliche Sichtweise mit ein, was kreativere, breit abgestützte Lösungen und mehr Unternehmensleistung ermöglicht. Welche Qualitäten braucht es für eine Karriere im ICT-Berufsfeld? Ein Interesse an neuen Technologien sowie ein gutes Zahlenverständnis, analytisches Denken und das Erkennen von komplexen Zusammenhängen sollten vorhanden sein. Aber auch Soft Skills wie Sozial- und Kommunikationskompetenz sind sehr wichtig. Man

muss sich bewusst sein, dass man in einem Umfeld tätig ist, das sich stetig verändert. Diese Veränderungen sollten einem Freude bereiten.

Karriere zu machen. Es lohnt sich, sich intensiv damit auseinandersetzen, was es braucht, um den Fachausweis zu erreichen. So kommt man Schritt für Schritt ans Ziel.

Sie haben letztes Jahr die eidgenössische Berufsprüfung zur Wirtschaftsinformatikerin absolviert. Welche Vorteile bringt Ihnen der eidgenössische Fachausweis? Der Fachausweis hat mir die Türen geöffnet, mich beruflich neu aufzustellen. Zudem lernt man viele Methoden und bekommt Werkzeuge an die Hand, welche einen bei der täglichen Arbeit unterstützen.

Wie geht es bei Ihnen beruflich weiter? Mit meiner aktuellen beruflichen Situation bin ich sehr zufrieden, aber meine Ziele habe ich noch nicht erreicht. Sich weiterzubilden bringt immer Vorteile – beruflich wie persönlich.

Wie haben Sie die eidgenössische Prüfung erlebt? Die Prüfung war sehr nervenaufreibend und die Vorbereitungszeit intensiv. Aber nach bestandener Prüfung war ich sehr stolz und die Mühe hat sich definitiv gelohnt. Was empfehlen Sie Frauen, die einen Fachausweis in der ICT erlangen möchten? Mut, das zu tun, was man möchte; seine Ziele voranzutreiben und diese stets im Auge zu behalten. Es ist auch als Quereinsteigerin möglich, im ICT-Umfeld

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INTERKANTONALE HOCHSCHULE FÜR HEILPÄDAGOGIK HFH BRANDREPORT

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Mit Rückenwind die Karriereziele erreichen Im Arbeitsalltag braucht es Raum zur persönlichen Entfaltung, um karrieretechnisch weiterzukommen. Claudia Schellenberg ist Mitarbeiterin und ab 1. August Professorin an der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik HfH. «Fokus» erzählt sie, wie flexible Arbeitsmodelle, ein angenehmes Arbeitsklima und viel Fachkompetenz an der HfH Hand in Hand gehen und warum dies half, ihren beruflichen Werdegang zu ebnen. verschiedene Aufgabentypen: das Vermitteln von Wissen und der Austausch mit Studierenden, die Durchführung von Forschungsprojekten und die schriftliche Mitarbeit für Lehrmittel oder Fachmedien.

Claudia Schellenberg Mitarbeiterin und Dozentin, HfH

Frau Claudia Schellenberg, inwiefern sticht das Angebot der Interkantonalen Hochschule für Heilpädagogik unter den Hochschulen in der Schweiz hervor? An der HfH finden sich fünf Bachelor- und Masterstudiengänge zu wichtigen Berufen rund um die Heilpädagogik. Die Verbindung von Angeboten in Ausbildung, Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistungen rund um heilpädagogische Themen macht die HfH zu einem Kompetenzzentrum: Durch die verschiedenen Fachrichtungen gibt es viel Wissen und Know-how im Bereich der Heilpädagogik unter einem Dach. Als interkantonale Hochschule bündelt die HfH zudem das Wissen von 13 Trägern und vertritt deren Sichtweisen. Was macht die tägliche Arbeit an der HfH spannend? Im Zentrum der HfH steht die Bildung, Erziehung und Inklusion von Menschen mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen. Gleichzeitig beinhaltet meine Arbeit

Ich persönlich geniesse es auch, dass an der HfH viele Fachpersonen mit unterschiedlichem Wissensprofil arbeiten. Bei Fragen kann man sich somit gut austauschen und vernetzen. Wir haben Expertinnen und Experten zum Beispiel im Bereich Heilpädagogik, Pädagogik, Psychologie und Therapie im Haus, was uns eine mehrperspektivische Sichtweise ermöglicht. Wie gut lässt sich die Vereinbarkeit von Familie und Beruf an der HfH gestalten? Dank dem Modell der Jahresarbeitszeit kann ich als Mutter von zwei Kindern Arbeitszeiten und auch die Arbeitsorte relativ flexibel bestimmen. Wenn der Arbeitsdruck gelegentlich steigt, hilft der gute Teamzusammenhalt und das angenehme soziale Klima mit den Vorgesetzten, um gemeinsam Lösungen finden zu können. Seit der Einführung des betrieblichen Gesundheitsmanagements an der HfH existieren zudem verschiedene Angebote zur Förderung der Work-Life-Balance: So gibt es Sportangebote wie Pilates über Mittag, Ruheräume oder auch spezielle Weiterbildungsveranstaltungen zu Themen wie Gesundheit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Wie konnten Sie Ihre beruflichen Pläne an der HfH umsetzen? Schon lange habe ich mich für das Thema «Übergang Schule-Beruf» bei Jugendlichen mit besonderen

pädagogischen Bedürfnissen interessiert und konnte mich hier an der HfH entsprechend weiterentwickeln: Beispielsweise haben wir die Fachstelle Berufliche Inklusion eröffnet, welche heilpädagogischen Fachpersonen zur Seite steht. Aus der Forschungsperspektive können wir seit über zehn Jahren eine Vielzahl von drittmittelgeförderten Forschungsprojekten zum Übergang Schule-Beruf durchführen. Und ab dem Sommersemester 21/22 unterrichte ich ein Modul im Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik zum Thema «Heilpädagogische Begleitung beim Übergang Schule-Beruf». Ich konnte mich von der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin zur Dozentin qualifizieren und bin ab August 2020 zur Professorin für Berufliche Integration von Jugendlichen mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen berufen worden. Ich freue mich sehr über die damit verbundenen neuen Aufgaben. Was schätzen Sie am Umgang der HfH mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besonders? Die Hochschule bietet ein sehr angenehmes Arbeitsklima. Dazu gehört auch die Einführung von Referenzfunktionen für wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, welche die Förderung beruflicher Qualifikationen und individueller Weiterentwicklung im Auge hat. Ausserdem unterstützt die HfH alle Mitarbeitenden in der fachlichen und persönlichen Weiterbildung. Den Austausch untereinander pflegen wir zudem bei regelmässigen sozialen Anlässen, wie Apéros, gemeinsamen Ausflügen und Weiterbildungstagen.

Warum ist die HfH für Sie eine moderne Arbeitgeberin? Die flexiblen Arbeitszeiten und die Möglichkeit für Homeoffice kommen den Bedürfnissen des modernen Arbeitens sehr entgegen. Die HfH stellt ferner eine moderne Infrastruktur und gute Büroräumlichkeiten zur Verfügung. Weiterhin beschäftigt sich die HfH mit dem spannenden Thema Digitalisierung an der Hochschule und erprobt neue Möglichkeiten für Ausund Weiterbildung. Weshalb empfehlen Sie die HfH als Arbeitgeberin weiter? Die HfH ist das Kompetenzzentrum für Heilpädagogik in der Schweiz. Sie verfügt über bedeutendes Wissen und ist national und international gut vernetzt. Mit ihren vier Leistungsbereichen der Aus- und Weiterbildung, Forschung und Entwicklung sowie Dienstleistung unterstützt sie Fachpersonen aus verschiedenen Disziplinen der Heilpädagogik, Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen und deren Eltern. Zudem fördert die HfH ihre Mitarbeitenden dabei, in verschiedenen Leistungsbereichen tätig zu sein. Zusammen mit dem Support der HfH kann man sich so persönliche Schwerpunkte setzen und im Laufe der Zeit ein umfangreiches individuelles Kompetenzprofil entwickeln.

TEXT DOMINIC MEIER

EDUCAVANTI BRANDREPORT

2020 ist das Jahr des digitalen Unterrichts. Wie machen es die Profis? Aus- oder Weiterbildung mittels E-Learning spart Zeit. Flexibles lernen, wo immer Frau oder Mann gerade Lust und Laune verspürt. Lernangebote, auf die individuell in kurzen Lerneinheiten massgeschneidert zugegriffen werden kann.

B

ei EducAvanti hat man bereits vor Jahren begonnen, zahlreiche eidgenössisch anerkannte Weiterbildungslehrgänge anzubieten und Studierende aktiv im digitalen Lernprozess zu begleiten. Während der Coronakrise hat sich gezeigt, dass digitale Bildungsangebote unerlässlich sind. Dementsprechend haben neu zahlreiche Ausbildungsorganisationen den Unterricht «online» eingeführt.

Online-Unterrichten will gelernt sein Eine Aus- oder Weiterbildung per Fernunterricht zu absolvieren, ist nichts Neues – in der Umsetzung hapert es aber vielerorts noch: Beim «E-Learning» soll nicht einfach der klassische Frontalunterricht in die Onlinewelt verlagert werden. Es braucht eine entsprechend angepasste Didaktik und Methodik, um Lernende optimal auf dem digitalen Bildungsweg zu begleiten. «E-Learning» bedeutet bei EducAvanti deshalb, die Lerneinheiten, Abläufe und die Zusammenarbeit in der

Gruppe entsprechend aufzubereiten. Danach lassen sich Aus- und Weiterbildungsangebote überall und jederzeit in Anspruch nehmen. Zeitgemässe Erwachsenenbildung im Blended-Learning Als akkreditiertes und anerkanntes SVEB-Ausbildungsinstitut bietet EducAvanti auch Weiterbildungen in der Blended-Learning-Form für Ausbilderinnen und Ausbilder an. Bei dieser Mischform wird der gewohnte Präsenzunterricht mit E-Learning-Lektionen ergänzt. In der SVEB-Weiterbildung «Lernprozesse digital unterstützen» kommen erfahrene Erwachsenenbildner oftmals zum ersten Mal in Kontakt mit digitalen Lern- und Lehrmethoden. Nach Abschluss der Zertifikatsausbildung sind die Ausbilderinnen und Ausbilder in der Lage, die neue Didaktik und Methodik mittels angepasster Instrumente zielführend und lernfördernd bei ihren eigenen Kursteilnehmenden anzuwenden.

Bereits beim SVEB1-Lehrgang «Kursleiterin/Kursleiter» lernen viele Erwachsenenbildnerinnen und Erwachsenenbildner erstmals mit digitalen Lerninstrumenten und -methoden umzugehen.

Dank der Arbeit mittels moderner Online-Lernplattform, Lern-Apps, E-Books und interaktiven Aufgabenstellungen können sich E-Studierende in der gewählten Fachrichtung entspannt ihrer Weiterbildung widmen.

Die Kursabsolventinnen und Kursabsolventen lernen im eigenen Fachbereich Lernveranstaltungen für Erwachsene im Rahmen vorgegebener Konzepte, Lehrpläne und Lehrmittel vorzubereiten und im Blended-LearningAnsatz selbstständig und professionell durchzuführen.

Mit betreutem «E-Learning» kombiniert mit dem Blended-Learning-Ansatz hat man die Möglichkeit, berufsbegleitend zu lernen und die eigene Fachkompetenz flexibel weiterzuentwickeln. Dadurch ergeben sich neue Karrieremöglichkeiten. Der grösste Vorteil bei E-Learning ist sicherlich, dass die Teilnehmenden selbstbestimmt lernen können. Wann und wo gelernt wird, bestimmen die Teilnehmenden. Die interaktiv gestalteten Webinare, die terminlich mit den Dozierenden abgesprochen werden, werden meist abends oder gar am Wochenende durchgeführt. So bleibt genug Zeit für Familie und Beruf.

Unvergleichliche E-Learning-Kompetenzen Das digitale Lehren und Lernen ist trotz fortschreitender Digitalisierung vielen noch wenig vertraut. Deshalb müssen digitale Weiterbildungsangebote nicht nur flexibel, sondern auch begleitend aufgebaut sein. Das Betreuungsteam von EducAvanti setzt sich deshalb aus erfahrenen E-Dozierenden zusammen, welche eine aktiv betreute und angeleitete Unterrichtsform ermöglichen. Dabei kommen E-Studierende in den Genuss des beachtlichen Know-hows der Dozierenden in allen Bereichen des digitalen Lernens: Viele Fachdozierende setzen sich seit über zehn Jahren mit dem Blended-Learning-Unterricht in all seinen Formen auseinander. Die Interaktion mit den E-Dozierenden auf der Lernplattform ist während des Lernprozesses stets gewährleistet. Sie unterstützen die Studierenden, indem sie Methoden für lernförderndes E-Learning und Blended-Learning aufzeigen. Die Ausbildungspläne sind strukturiert und auf das kollaborative Lernen ausgerichtet, trotz der Distanz zwischen den Kursteilnehmenden. Die richtige Infrastruktur ist das A und O Damit das digitale Lernen einwandfrei ablaufen kann, setzt EducAvanti auf entsprechende Lernplattformen, die einen sicheren und übersichtlichen Datenaustausch ermöglichen. Während des Lernprozesses erhalten Kursteilnehmende dort alle relevanten Lernmaterialien, Lernaktivitäten und Informationen rund um den Kurs.

Über EducAvanti Gründung EducAvanti 2008 SVEB-akkreditiert und EduQua zertifiziert Eidgenössisch anerkannte Zertifikats-, Fachausweisund Diplomlehrgänge u.a. HR-Fachleute, HR-Personalassistenten Management/Leadership SVF Führungsfachleute PR-Fachleute Technische Kaufleute Handelsdiplom VSH Weitere Informationen: educavanti.ch


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KARRIERE

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Frauen im Ingenieurberuf In Berufen der MINT-Felder – Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – arbeiten noch immer weniger Frauen als Männer. Simone Creux und Cornelia Malecki sind Ingenieurinnen und erzählen, wieso es weniger Frauen in diesen MINT-Berufen gibt, wie man den Gender-Gap zukünftig schliessen kann und was es für sie bedeutet «Frau» zu sein.

FRAUEN INTERPRETIEREN JOBINSERATE ANDERS ALS MÄNNER Diverse Studien zeigen, dass in Jobinseraten oft Wörter und Formulierungen auftauchen, die männlich geprägt sind. Lesen Frauen diese Texte, fühlen sie sich unbewusst abgeschreckt und bewerben sich nicht. Dies ist kein bewusster Entscheid, sondern eine tief verwurzelte und automatische Interpretation aufgrund ihrer sozialen Prägung. Fachpersonen sprechen von der unbewussten Voreingenommenheit («unconscious bias»). Plötzlich ist da dieses Gefühl oder ein Verhalten, ohne die wirklichen Gründe dafür benennen zu können. Besonders verbreitet tauchen diese Formulierungen in Texten von Berufsgruppen und Branchen auf, in denen Männer in der Mehrzahl sind. Dies sind zum Beispiel die Naturwissenschaften und Technologie. Dort, wo der Frauenanteil gering und der Fachkräftemangel gross ist. Solche Texte in Jobinseraten sind eine zusätzliche und unnötige Hürde, welche geeignete und insbesondere weibliche Talente von einer Bewerbung abhalten. Unternehmen, die hingegen eine neutrale Sprache verwenden, erhalten über 40 Prozent mehr Bewerbungen von Bewerberinnen. Sie besetzen ihre Teams entsprechend optimaler und diverser. Einfach, schnell und automatisch gelingen solche Jobinserate mit dem Diversifier des Zürcher Start-ups Witty Works. Die Textüberprüfungssoftware markiert abschreckende Wörter und schlägt Alternativen vor. Eine technische Lösung, die für mehr Diversität in Unternehmen sorgt. Kostenlos steht das Tool online zum Testen zur Verfügung: diversifier.witty.works

Simone Creux Dr. Dipl. Ing. ETH

Frau Simone Creux, Frauen in MINT-Berufen sind immer noch unterrepräsentiert. Was ist der Grund für diesen Gender-Gap? Als Mitglied der Schweizerischen Vereinigung der Ingenieurinnen (SVIN) setzen wir uns aktiv damit auseinander. Wir bringen einiges an Erfahrungen und Erlebnissen mit und diskutieren immer wieder: «Wo sind die Ingenieur-Frauen?» Gründe für den Gender-Gap gibt es viele. Dazu gehört die Gesellschaft, in der MINT-Berufe noch als typisch männlich angesehen werden obwohl es selbstverständlich sein sollte, dass auch Mädchen in Mathematik glänzen. Bemerkungen und Reaktionen wie «Toll, dass du so gut bist in Mathematik» sind kontraproduktiv, denn das verunsichert die Mädchen. Warum ist das bei einem Mädchen toll und bei einem Knaben normal? Weiterhin gibt es viel weniger Frauen in MINT-Ausbildungen als Männer. Mit unter 30 Prozent sind Frauen hier in der Minderheit, was dazu führt, dass junge Frauen vermehrt andere Studien- und Ausbildungsrichtungen einschlagen. Ausserdem treffen Frauen Entscheidungen bezüglich der Berufswahl oft basierend auf sozial vorgegebenen Normen. Diese können jedoch mit allen Berufen in Einklang gebracht werden und Frauen können zu diesem Zeitpunkt nicht wissen, ob sie zukünftig eintreffen. In Unternehmen führen oft Hindernisse dazu, dass Ingenieurinnen und MINT-Frauen in ihrer Laufbahn nicht weiterkommen oder diese für eine andere Karriere verlassen.

Stolpersteine sind jedoch nicht immer leicht ersichtlich. Oft sind sie so tief in der Unternehmenskultur verankert, dass sie als «natürlich» empfunden und nicht mehr wahrgenommen werden. Frauen in hohen Positionen, die Gleichberechtigung leben und gelebt haben, berichten aus Erfahrung, dass sich der Einstellungsprozess ändern muss, damit Unternehmen zu mehr Frauen kommen. Gibt es Vorurteile gegenüber Frauen in Ihrem Beruf? Wenn ja, welche? Das allgemeinste Vorurteil ist: «Eine Frau als Ingenieurin?!» Diese Reaktion erhielt ich von allen Seiten seit dem Moment, als ich mich zum Maschinenbaustudium entschloss. Das hat sich gelegt, was sicher mit meinem Alter zu tun hat. Ich bin immer noch in meinem Beruf tätig und habe mich also als «weiblicher Ingenieur» bewiesen. Was bedeutet es für Sie, eine Frau zu sein? Als Frau habe ich mich in meinem Berufsleben als Minderheit, Sonderheit, wiedergefunden. Ich habe nicht damit gerechnet, mich erklären und beweisen zu müssen, basierend auf der Tatsache, dass ich eine Frau bin. Ich bin von Gleichberechtigung ausgegangen – das war selbstverständlich für mich. Ich übe meinen Beruf immer noch aus, denn er entspricht mir nach wie vor. Also haben mich von all den anderen Dingen und Stolpersteinen nicht ablenken lassen. Aber es wäre eine schöne Abwechslung, nicht nur immer mit Männern zusammenzuarbeiten.

der Leitung wäre die Sekretärin gewesen. An diesem Beispiel sieht man, wie sehr das Bild des Ingenieurs als Mann in den Köpfen eingeprägt ist – selbst bei einer Ingenieurin.

Cornelia Malecki Msc Bauing. ETH/SIA

Frau Cornelia Malecki, wieso haben Sie sich für den Beruf als Ingenieurin entschieden? Ich habe mich für diesen Beruf eher aus Zufall entschieden. Ich wusste, dass ich gerne studieren wollte und dass ich gerne in die Naturwissenschaft gehen möchte. Daher habe ich nach einem Studium gesucht, das alle Aspekte der Naturwissenschaften in etwa abdeckte. Da ich mich als Kind sehr für die Baustellen in der Umgebung interessierte und mich der fachliche Mix des Bauingenieurstudiums sehr ansprach, wurde dies für mich die erste Wahl. Haben Sie im Berufsleben Diskriminierung aufgrund ihres Geschlechts erfahren? Der Sexismus kommt jedem immer wieder in die Quere, sei es von Männern oder von Frauen. Am Telefon wird man manchmal nicht ernst genommen, da man eine höhere Stimme hat und grundsätzlich allgemein erwartet wird, dass nur ein Mann kompetent antworten kann. Ich habe mich leider auch ertappt, wie ich meinte, die Ingenieurin am anderen Ende

Welche Massnahmen braucht es, damit sich mehr Frauen für einen MINT-Beruf entscheiden? Ich wünschte, ich könnte einen Zauberstab schwingen und dann gibt es gleich viele Frauen und Männer in allen Berufen. Aber dieses Rezept ist noch nicht gefunden und macht vielleicht auch nicht in allen Berufszweigen Sinn. In Berufen, wo vor allem technisches Verständnis, vernetztes Denken, vorausschauende Planung und Teamarbeit gefragt sind, ist die Diversität von riesigem Nutzen. Ich hoffe daher, dass es irgendwann gesellschaftlich völlig normal ist, dass ein Mädchen gut in Mathematik und ein Junge gut in Sprachen ist. Ich denke, die Massnahmen mit der Förderung der jungen Mädchen in der Schule und die Tatsache, dass es immer mehr Frauen gibt, welche die Vorbildrolle aktiv übernehmen, sind Schritte in die richtige Richtung. Was möchten Sie Frauen mit auf den Weg geben, die einen ähnlichen Weg wie Sie einschlagen möchten? Wir Frauen haben den Vorteil, dass wir über uns sehr reflektiert nachdenken. Leider reden wir uns dann gerne mal kleiner, als wir sind. Manchmal muss man auch als Frau mehr scheinen, daher wäre mein Rat wahrscheinlich, dass auch wir uns selbst mehr auf die Schultern klopfen und uns für unsere Arbeit und Leistung im Rampenlicht stellen dürfen. Und vor allem, liebe Frauen allgemein: Bitte helft euch gegenseitig! Wie definieren Sie die «moderne Frau»? Die moderne Frau gestaltet ihre Umgebung aktiv mit und spricht für sich selbst. Sie trifft aktiv Entscheidungen für sich und für andere, wo es sinnvoll ist. Sie kann sich verbal verständlich ausdrücken und berücksichtigt alle Aspekte, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen. Sie kann gut ausgebildet sein, muss sie aber nicht, denn sie ist per se schon intelligent und bildet sich ihre Meinung aufgrund von plausiblen, stichfesten Argumenten.

BRANDREPORT EIDGENÖSSISCHES PERSONALAMT EPA

Kompetente Führung ist keine Geschlechterfrage Unternehmen suchen für Kaderpositionen Menschen, die viel Verantwortung übernehmen und daher gewisse Kompetenzen mitbringen müssen. Marion Heiri, Leiterin der Abteilung Ressourcenmanagement und Mitglied der Geschäftsleitung des Bundesamts für Gesundheit BAG, äussert sich dazu, weshalb das Geschlecht dabei keine Rolle spielt und was zeitgemässe Führung ausmacht. fokussiert bleiben. Das sind Herausforderungen, die für Frau und Mann die gleichen sind.

Marion Heiri Leiterin der Abteilung Ressourcenmanagement und Mitglied der Geschäftsleitung des Bundesamts für Gesundheit BAG

Frau Marion Heiri, was für Herausforderungen kommen auf Frauen in Führungspositionen zu? Für mich steht immer der Mensch im Zentrum, weshalb ich da keinen grossen Unterschied zwischen den Geschlechtern sehe. Als Führungskraft muss man fachliche Themen meistern, sich um die Organisation kümmern und schauen, dass Projekte laufen. Auch muss man aktuelle Herausforderungen wie die Digitalisierung angehen und bei Unvorhergesehenem wie der Coronapandemie

Der Frauenanteil in Kader-Gremien ist immer wieder Thema. Was empfehlen Sie Organisationen, die Frauen für ihr Kader suchen? Ich nehme viele Bemühungen von Unternehmen um flexiblere Arbeitsbedingungen wahr. Beim Bund beispielsweise haben wir auch in Topkader-Positionen viele Co-Leitungen, wo Teilzeitarbeit möglich ist. So gibt es für beide Geschlechter die Chance, eine Führungsposition auch mit kleinem Pensum übernehmen zu können – denn es gibt auch immer mehr Männer, welche sich mehr auf die Familienarbeit konzentrieren möchten. Bei der Suche nach geeigneten Kandidaten finde ich die Quotenfrau den falschen Ansatz. Es braucht das fehlende Puzzleteil: Was für ein Team haben wir? Welche Qualitäten muss eine Person mitbringen und welche Eigenschaften und Skills fehlen uns noch? Wenn eine Frau diesen Kriterien entspricht, ist das toll. Jedoch darf es nicht das einzige Kriterium sein.

Für mich bedeutet zeitgemässe Führung, dass ich mit meinem Team auf Augenhöhe bin. Welche Ratschläge geben Sie engagierten und ambitionierten Frauen für ihre Karriere mit auf den Weg? Für mich war es immer wichtig, dass ich mich während meines Lebens ständig in einem Lernprozess befinde – und mich auch an neue Herausforderungen heranwage und diese meistere. Auch finde ich es zentral, dem nachzugehen, was man gerne macht, und sich nie einschüchtern oder von diesem Weg abbringen zu lassen. Als Frau finde ich, muss man sich heutzutage immer noch mehr Gedanken über die Familienplanung machen. Auch

wenn die Betreuung der Kinder und der Haushalt immer mehr aufgeteilt wird, kriegt letztlich immer noch die Frau das Kind und fällt aus. Deswegen soll man sich bewusst für eine Familie entscheiden und dies auch einplanen. Sie blicken auf eine lange erfolgreiche Führungskarriere zurück. Was ist Ihr Verständnis von «zeitgemässer Führung»? Für mich bedeutet zeitgemässe Führung, dass ich mit meinem Team auf Augenhöhe bin. Ich wünsche mir weniger Mitarbeitende, sondern mehr «Partner». Das bedeutet, dass alle im Team mitgestalten können und ihre Arbeit als wertvoll erachten. Deshalb muss ich als Führungskraft Rahmenbedingungen schaffen sowie Fähigkeiten und Ressourcen jedes Einzelnen so einsetzen, dass beste Leistungen erzielt werden können und es allen gut geht. Es braucht zudem eine positive Fehlerkultur, um neue Herausforderungen anzugehen und sich persönlich zu entwickeln. So gelangt man zu Engagement und Innovation, was einen zentralen Mehrwert für ein Unternehmen darstellt. TEXT DOMINIC MEIER


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HELVETIA BRANDREPORT

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Vielfalt fördern statt Frauenquote Wie sieht die Situation der modernen Frau in der Arbeitswelt aus? Ein Gespräch mit Stephanie Benau und Hamiyet Dogan von Helvetia über ihre Erfahrungen als Mütter und Führungskräfte und weshalb man eher Vielfalt fördern statt eine Frauenquote einführen sollte. Stephanie Benau, Hamiyet Dogan, diese Ausgabe erscheint unter dem Titel «Fokus Moderne Frau» – was verstehen Sie unter einer modernen Frau? Stephanie Benau: Für mich persönlich gibt es «die moderne Frau» nicht. Jede Frau muss heute ihr individuelles WorkFamily-Modell finden und klare Vorstellungen davon haben, was sie erreichen möchte, welche Fähigkeiten sie hat und wie das Setting gestaltet werden muss, um diese Ziele zu erreichen. Ich als Führungskraft und zweifache Mutter kann im Haushalt nicht immer verfügbar sein, sondern muss mir mein Netz an Unterstützung organisieren und aufbauen. Die Kunst einer modernen Frau besteht für mich ganz klar darin, all diese Themen klug miteinander vernetzen zu können und in einer Partnerschaft auch einen «modernen Mann» als Partner zu haben, für den Aufgabenverteilung keine Frage des Geschlechts ist. Hamiyet Dogan: Für mich ist eine moderne Frau eine unabhängige Frau. Konkret heisst das, dass sie ihr eigenes Geld verdienen und über dieses frei verfügen kann. Der zweite wichtige Punkt in meinen Augen ist die Gleichberechtigung. Frauen und Männer müssen die gleichen Rechte haben – im Privat- als auch im Berufsleben. Ein hierbei oft diskutierter Punkt ist beispielsweise der Lohn: Wenn ein Mann und eine Frau die gleiche Tätigkeit ausüben, wieso sollte die Frau dann weniger Lohn erhalten? Persönlich hat mich ein weiterer Punkt in letzter Zeit oft beschäftigt und ich habe mich gefragt: Wieso liegt der Fokus überhaupt so stark auf der Frau? Die Frau darf in keine Sonderrolle – etwa als «Quotenfrau» – gedrängt werden! Wie setzt sich Helvetia konkret für Mütter und Frauen in Führungspositionen ein? SB: Was in meiner Rolle als Mutter und Führungskraft

mit einem 70-Prozent-Pensum ganz wichtig ist, sind die verschiedenen flexiblen Arbeitsmodelle, die mir Helvetia bietet. Die Herausforderung, die ich und auch Kolleginnen in ähnlichen Konstellationen haben, besteht darin, diese flexiblen Modelle im Arbeitsalltag sinnvoll verknüpfen und nutzen zu können. Mir hat man zum Glück noch nie das Gefühl gegeben, eine Sonderbehandlung zu bekommen, weil ich Führungskraft und Mutter bin und in Teilzeit arbeite. HD: Helvetia hat in jüngster Zeit zahlreiche Initiativen lanciert. Dabei ist es uns wichtig, dass die Mitarbeitenden – nicht nur Frauen, natürlich auch Männer – in den verschiedensten Lebenssituationen stets optimale Unterstützung erfahren. So verschieden die Mitarbeitenden und ihre Lebensumstände auch sein mögen – letzten Endes ist es unser Anspruch als Arbeitgeberin, sich an diese Lebenssituationen flexibel anzupassen und Optionen zu bieten. Wie wirkt sich dieser Einsatz auf den Arbeitsalltag bei Helvetia aus? SB: Als weibliche Führungskraft fühle ich mich bei Helvetia nicht in einer Sonderrolle – und das ist gut so. Zu meiner Position bin ich nicht gekommen, weil ich eine Frau bin, sondern weil ich fachlich überzeugen konnte. Das ist aus meiner Sicht auch der einzig richtige Weg. Ich möchte keinen Job bekommen, weil ich eine Frau oder das fehlende Prozent für die Quote bin. Die bereits genannten Arbeitgeberangebote nutze ich, um flexibel Berufs- und Privatleben kombinieren zu können. Dabei spielt es oft keine Rolle, wann und wo ich arbeite. Das hilft mir beispielsweise, meine «Mami-Tage» auch flexibel verschieben zu können, falls es Präsenztermine gibt, die ich im Büro nicht verschieben kann.

HD: In meinen Augen bekommt Helvetia diesen Einsatz durch Loyalität und hohe Motivation der Mitarbeitenden zurück. Ich denke, sie schätzen speziell, dass nebst dem betriebswirtschaftlichen auch der soziale und familienfreundliche Aspekt im Vordergrund steht. Die Gewährung davon ist letzten Endes auch nicht selbstverständlich, was man nicht vergessen darf. Was können andere Unternehmen diesbezüglich von Helvetia lernen? SB: Für mich ist es in der Kommunikation sehr wichtig, dass es nicht um das Thema «Frauen», sondern um Vielfalt geht – diese schliesst Väter genauso ein wie Mütter. Nur wenn wir den Blickwinkel erweitern, bekommen wir stereotypische Sonderrollen aus dem Kopf und sprechen irgendwann nicht mehr von expliziten Lösungen für die Frau. Um nachhaltig in den Unternehmen etwas verändern zu können, muss auf allen Ebenen ein neuer Denkprozess gestartet werden, der mit alten Vorurteilen aufräumt. HD: Ich kann mich dem anschliessen. Vielfaltsförderung wirkt nachhaltiger als das Beharren auf einer Frauenquote. Das braucht zweifellos Mut, zahlt sich aber aus. Vielfalt ist noch so viel mehr als Gender – so liegt uns auch der kulturelle Hintergrund der Mitarbeitenden am Herzen. Die Einzigartigkeit jedes Menschen muss respektiert und gefördert werden. Wichtig ist auch, dass wir im Zuge dessen voneinander lernen können. Ein gutes Beispiel hierfür stellt der Austausch zwischen den Generationen dar, bei dem die ältere von der jüngeren lernen und profitieren kann und umgekehrt. Dieser Denkansatz stellt zugleich auch die Umsetzung für die Innovationsförderung von

Stephanie Benau

Hamiyet Dogan

Helvetia dar. Klar, auch dieses Ziel lässt sich nicht von heute auf morgen umsetzen, aber wenn man Schritt für Schritt daran arbeitet, ist auch so ein grosses Ziel eines Tages erreicht. Weitere Informationen: www.helvetia.com

INTERIEW LARS MEIER

NIEDERER KRAFT FREY BRANDREPORT

Eine Branche öffnet sich – Frauen in Kanzleipartnerschaften Frauen sind aktuell trotz hoher Vertretung in den Rechtswissenschaften selten in Partnerschaften von Anwaltskanzleien anzutreffen. Andrea Giger, Senior Associate der Anwaltskanzlei Niederer Kraft Frey, spricht über Herausforderungen der Branche für Frauen und wie ihr Berufsalltag sie mit Zuversicht in die Zukunft blicken lässt.

In den letzten Jahren wurden gerade in den grossen Kanzleien vermehrt Frauen in die Partnerschaft aufgenommen. Andrea Giger Senior Associate, Niederer Kraft Frey

Frau Andrea Giger, sehen Sie in Ihrem Berufsfeld noch Aufholbedarf in der Gleichberechtigung von Mann und Frau? In den letzten Jahren konnten Schweizer Wirtschaftskanzleien bei der Gleichstellung von Mann und Frau grosse Fortschritte machen. Trotzdem würde ich mir wünschen, dass bei der Förderung von Frauen – oder besser, bei der Gleichstellung von Männern und Frauen – noch mehr getan wird. Seit Jahren sind über 50 Prozent der Studienabgänger in Rechtswissenschaften weiblich, davon viele hervorragend qualifiziert und äusserst leistungsbereit. Allerdings sind Frauen auf Partnerstufe immer noch stark untervertreten.

hochqualifizierte und -motivierte Anwältinnen, aber zunehmend auch Anwälte, wollen Beruf und Familie verbinden. Dies setzt voraus, dass der Arbeitgeber flexible Arbeitszeiten, Teilzeitmodelle, Homeoffice oder familienbedingte Auszeiten ermöglicht. Damit sich solche Modelle langfristig durchsetzen können und Karriereaussichten nicht verbauen, ist es für Kanzleien nun wichtig, ihre Geschäftsmodelle auf diese neuen Bedürfnisse auszurichten. Zudem fordern Klienten von Kanzleien vermehrt eine angemessene Diversität in den Teams. Wenn dieser Wandel gelingt, wird die Ermöglichung einer «dual career» zu einem echten Wettbewerbsfaktor, der sich für eine Kanzlei auch langfristig auszahlt.

Wenn Kanzleien im Wettbewerb um die besten Talente längerfristig nicht die 50 Prozent Studienabgängerinnen verlieren möchten, müssen sie jungen Anwältinnen eine attraktive und langfristige Perspektive anbieten. NKF hat dies erkannt und etablierte ein modernes Karrieremodell, welches Mitarbeitenden auf jeder Stufe, einschliesslich Partnerstufe, flexible Arbeits- und Teilzeitmodelle ermöglicht.

Dass solche Modelle möglich sind, zeigt sich am Beispiel von Covid-19: Arbeitgeber und Mitarbeitende sind gezwungen, neue Wege zu beschreiten, im Homeoffice zu arbeiten und noch flexibler als sonst zu sein. Fragende Kinderstimmen oder Hundegebell im Hintergrund sind oft nicht nur erheiternd, sondern fördern das gegenseitige Verständnis und ermöglichen es, eine angenehme Atmosphäre mit Klienten zu erzeugen.

Was macht für Sie einen modernen Arbeitgeber aus? Sehr wichtig ist Flexibilität, unter anderem im Sinne der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Immer mehr

Wie schätzen Sie die Karrieremöglichkeiten für Frauen in Anwaltskanzleien ein? Auf Mitarbeiterstufe ist das Verhältnis zwischen Frauen und Männern in den meisten Wirtschaftskanzleien

ausgeglichen. Obwohl der Weg in die Partnerschaft grundsätzlich allen gleichermassen offen steht, sind Frauen auf Partnerstufe aber in der klaren Unterzahl. Dies gilt insbesondere für den transaktionalen Bereich wie M&A, Kapitalmarkt und Finance. Viele Anwältinnen möchten zum Zeitpunkt, an dem ihre Karriere an Höhe gewinnt, eine Familie gründen. Vorurteile zur Leistungsbereitschaft von Müttern, wie auch das Fehlen der nötigen Betreuungsstrukturen, können bei der Familiengründung den Weg in die Partnerschaft bremsen. Es ist jedoch Licht am Ende des Tunnels in Sicht! In den letzten Jahren wurden gerade in den grossen Kanzleien vermehrt Frauen in die Partnerschaft aufgenommen. Inwiefern ermöglicht Ihnen Niederer Kraft Frey einen erfüllten Arbeitsalltag? Anwältin zu sein ist unheimlich spannend und vielseitig! Als Senior Associate im Transaktionsbereich habe ich das Privileg, in- und ausländische Klienten aus verschiedenen Branchen bei komplexen Transaktionen wie zum Beispiel Übernahmen, Börsengängen, Reorganisationen oder Finanzierungen beraten zu dürfen. Ich schätze die Herausforderung, unseren Klienten umfassende Beratung auf höchstem Niveau anbieten zu können. Vor allem bei grösseren Transaktionen legt NKF viel Wert auf

die Zusammenarbeit im Team. Diese enge Kooperation mit passionierten und sehr einsatzfreudigen KollegInnen ist nicht nur mir sehr wichtig, sondern wird auch von unseren Klienten sehr geschätzt. Welche beruflichen Ziele haben Sie sich für Ihre Zukunft gesteckt? Ich hoffe, dass der Aufstieg zur Partnerin bei NKF klappt und sich die arbeitsintensive und fachlich herausfordernde Zeit der letzten Jahre auszahlt. Neben den beruflichen Möglichkeiten reizt mich auch die Vorstellung, als Partnerin ein Stück weit meine eigene Unternehmerin zu sein. Partnerin zu werden, ist für mich aber nur ein nächster Schritt. Mittelfristig würde ich meine Erfahrung und Kompetenzen gerne auch im Rahmen von Verwaltungsratsmandaten einbringen können. Auch diesen Gremien würde eine stärkere weibliche Komponente guttun! TEXT DOMINIC MEIER

Niederer Kraft Frey ist eine führende international tätige Schweizer Full-Service Wirtschaftskanzlei mit Sitz in Zürich. Seit Jahrzehnten arbeiten wir an den wichtigsten und schwierigsten Fällen, die Schweizer Kanzleien anvertraut werden. Wir arbeiten eng mit unseren Klienten in der Schweiz und auf internationaler Ebene zusammen und unterstützen sie, ihre strategischen Ziele zu erreichen, ihr Geschäftsfeld zu stärken und Veränderungen erfolgreich umzusetzen. Wir sind ein internationales Team von über 100 Juristen – davon 36 Partner – und beraten in insgesamt 13 Sprachen. Weitere Informationen unter www.nkf.ch


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ACCENTURE BRANDREPORT

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Diversity ist der Schlüssel zum Erfolg Molekularbiologin, Führungskraft bei einer Unternehmensberatung und Mutter – drei sehr unterschiedliche Rollen, die Dr. Petra Jantzer alle miteinander vereint. Und dann steht sie auch noch einer gemeinnützigen Organisation vor, die sich für mehr Geschlechtergerechtigkeit in Schweizer Unternehmen einsetzt. Wie man das alles unter einen Hut bekommt, was der Arbeitgeber für mehr Diversität tun kann und warum Frauen ihre Karriere selbst in die Hand nehmen müssen, erklärt Petra Jantzer im Interview. darum, Best Practices, die einen messbaren Effekt erzielen, auszutauschen. Ausserdem wollen wir die weibliche Führungsgeneration von morgen vorbereiten und miteinander vernetzen.

Frau Dr. Jantzer, Sie sind bei Accenture im Bereich Life Sciences tätig und tragen dort unter anderem Verantwortung für den Bereich Forschung & Entwicklung in Europa. Wie begann ihre Karriere? Ich habe mich schon immer sehr für die Forschung interessiert. Nach meinem Studium der Molekularbiologie habe ich im Fachbereich Immunologie promoviert; anschliessend verfolgte ich meine Karriere als Forscherin weiter und arbeitete an einem Patent im Bereich der Krebsforschung. Inhaltlich fand ich die Arbeit sehr spannend, aber ich habe bald gemerkt, dass ich nicht auf ewig im akademischen Bereich arbeiten möchte.

Sie setzen sich auch auf dem internationalen Parkett für mehr Gleichberechtigung ein… In der Tat. Das Eidgenössische Gleichstellungsbüro hatte mich kürzlich gebeten, zusammen mit Dr. Gudrun Sander von der Uni St. Gallen und Sylvie Durrer, die das Gleichstellungsbüro leitet, die Schweiz in der neuen globalen Initiative Empower der G20 zu vertreten. Dort geht es um die Frage, wie wir es schaffen, dass mehr Frauen ins Berufsleben einsteigen und sich eine eigene Existenz aufbauen. Das ist ein sehr spannendes Projekt, weil in anderen Regionen der Welt die Rolle der Frau oft noch eine ganze andere als bei uns ist.

Warum nicht? Mir war wichtig, dass ich mit meinem Wissen einen direkten Nutzen für Menschen schaffe, die an einer schweren Krankheit leiden. Die Universität bietet zwar gute Voraussetzungen für junge Akademikerinnen, aber damals war es noch so, dass gemeinsame Forschungsprojekte zwischen Hochschulen und Pharmaunternehmen tabu waren. Es gab auch noch keine kommerziellen Spin-Offs. In meinen Augen war das ein Fehler, weil dadurch viele Möglichkeiten zur gemeinsamen und schnelleren Innovation ungenutzt blieben. Welche Konsequenzen haben Sie daraus gezogen? Ich wollte die Seiten wechseln und in der Industrie an neuen Ansätzen zur Krebstherapie weiterarbeiten. Diese Entscheidung fiel mir nicht schwer, denn ich hatte das Gefühl, auf der «anderen Seite» mit meiner Arbeit mehr für Patienten bewirken zu können. Mein Plan: Zunächst in der Unternehmensberatung einsteigen, um die Pharmaindustrie und ihre Prozesse besser zu verstehen, und dann wechseln. Der erste Schritt klappte; und dabei blieb es dann auch. Ich bin heute noch im Consulting tätig und spezialisiere mich dort nach wie vor auf Life-Science-Themen. Das ist auch gut so, denn in der Beratung schauen wir uns eine Problemstellung aus vielen unterschiedlichen Perspektiven an. Das macht es so spannend. Vor drei Jahren haben Sie dann bei der Unternehmensberatung Accenture angefangen. Was sind ihre Aufgaben dort? Ich bin dort einerseits als Managing Director für den Geschäftsbereich Life Sciences in Europa zuständig. Gleichzeitig leite ich einen unserer grössten Pharmaklienten weltweit und trage die direkte Verantwortung für 2500 Mitarbeiter rund um den Globus. Wie kommen Sie mit dieser grossen Verantwortung zurecht? Gibt es ein Erfolgsgeheimnis? Ich war schon immer überzeugt, dass man alles schaffen kann, wenn man es will und die nötige Ausdauer hat: «Nichts ist unmöglich!». Dafür muss man aber auch ein hervorragender Teamplayer sein, denn grosse Herausforderungen bewältigt man nur gemeinsam. Bei Accenture habe ich erlebt, wie wichtig es für den Erfolg ist, dass Teams sehr divers aufgestellt sind. Je unterschiedlicher die Hintergründe der einzelnen Teammitglieder, umso besser sind die Ergebnisse, die wir erzielen. Was genau bedeutet Diversität für Sie? Wenn ich über diverse Teams spreche, meine ich nicht nur einen möglichst ausgewogenen Anteil von Männern und Frauen. Für mich bedeutet Vielfalt am Arbeitsplatz auch, dass Menschen verschiedener Herkunft, Kulturen oder Altersgruppen zusammenkommen. Heterogene Teams haben den Vorteil, dass sie eine grosse Bandbreite an individuellen Fähigkeiten, Erfahrungen und Standpunkten vereinen, von denen die jeweils anderen Teammitglieder profitieren. Jeder bringt seine Perspektive ein und so kommen wir oft zu deutlich innovativeren Lösungsansätzen, als das in homogenen Teams der Fall wäre. In dieser Vielfalt liegt ein ganz wesentlicher Erfolgsfaktor für Unternehmen, der leider oft übersehen wird. Bringt diese Vielfalt nicht auch Herausforderungen mit sich? Natürlich ist es nicht immer einfach, wenn unterschiedliche Meinungen und Standpunkte aufeinanderprallen. Man muss Verständnis für die verschiedenen Positionen zeigen und eine grosse Offenheit an den Tag legen. Das ist mir aber lieber, als wenn wir den

Welchen Rat würden Sie jungen Frauen mit auf den Weg geben, die gerade am Anfang ihrer Karriere stehen? Das Wichtigste, um im Beruf voranzukommen, ist, dass man seine Ziele klar und deutlich definiert und artikuliert. Viele Frauen trauen sich das nicht, weil sie Angst haben, als «überambitionierte Karrierefrau» abgetan zu werden. Deswegen winden sie sich oft um die Frage, was sie im Beruf eigentlich erreichen wollen. Das ist ein grosser Fehler! Nur wenn der oder die Vorgesetzte weiss, welche Karriereziele ein Berufseinsteiger – egal ob Mann oder Frau – verfolgt, kann er oder sie den Mitarbeitenden auf seinem Weg bestmöglich unterstützen. Hier braucht sich niemand zu verstecken: Wenn eine Frau das Talent und das Know-how hat, dann muss sie ihre Position klar vertreten. Natürlich sollten Frauen aufgrund ihres Geschlechts keine Sonderbehandlung erwarten; es darf aber auch keine Hürde auf dem Weg nach oben sein. Kurzprofil erstbesten Lösungsansatz nehmen und sagen: «So machen wir das jetzt». Manchmal muss man sich einfach aneinander reiben, um am Ende mit einem besseren Ergebnis dazustehen. Wie setzt sich Accenture für mehr Vielfalt ein? Diversität sollte mehr als ein Lippenbekenntnis sein; Vielfalt dient nicht dazu, das Image eines Unternehmens in der Öffentlichkeit zu fördern. Bei Accenture ist das Thema ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur; als eine der wenigen S&P 500 Firmen haben wir mit Julie Sweet eine weibliche CEO. Das zeigt: Wir leben Diversität und glauben fest daran, dass Vielfalt ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist. Können Sie uns einige Beispiele nennen? Wir haben uns unter anderem das Ziel gesetzt, bis 2025 einen Frauenanteil von 50 Prozent zu erreichen – und zwar weltweit und über alle Karrierestufen vom Berufseinsteiger bis zum Managing Director hinweg. Für ein Beratungsunternehmen, dass sich auf IT und Digitalisierung spezialisiert hat, ist das ein sehr ambitioniertes Ziel, denn diese Bereiche sind nach wie vor Männerdomänen. Weiterhin schulen wir unsere Führungskräfte darin, sich unbewussten Vorbehalten in ihren Handlungen – wir nennen das «unconscious bias» – bewusst zu werden. Ausserdem hat Accenture ein sehr aktives, weltweites Frauennetzwerk, in dem sich Kolleginnen aus allen Unternehmensbereichen vernetzen und Erfahrungen austauschen. Sie sind Mutter von zwei Jungen; doch die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nach wie vor ein Hindernis für viele gut ausgebildete Frauen. Wie haben sie es als Mutter auf den Chefsessel geschafft? Viele Frauen stehen leider vor der schwierigen Entscheidung: Familie oder Karriere. Ich musste mir diese Frage zum Glück nie stellen, weil mein Ehemann, der als Leitender Arzt am Stadtspital in Zürich arbeitet, ebenfalls ein sehr modernes Rollenverständnis hat. Wir haben uns immer gegenseitig stark unterstützt. Als die Kinder sehr klein waren, habe ich im Beruf etwas langsamer gemacht: Ich blieb bei jedem Kind nach der

Geburt für fünf Monate zu Hause und arbeitete über einen Zeitraum von drei Jahren nur zwischen 60 und 80 Prozent. Für mich war und ist es wichtig, Zeit mit meinen Kindern zu verbringen; ich wollte aber keinesfalls dauerhaft aus dem Beruf aussteigen – im Gegenteil! Heute, da unsere Kinder älter sind, hat mein Mann seine Arbeitsstunden reduziert und arbeitet nur noch 80 Prozent. Für viele ist das offenbar ein gewöhnungsbedürftiger Gedanke, denn er kriegt hin und wieder kritische Kommentare für seine Entscheidung. Das zeigt: Das Rollenverständnis muss sich nicht nur in Hinblick auf Frauen ändern. Was erwartet Mütter und Väter denn bei Accenture? Uns ist die Vereinbarkeit von Berufs- und Privatleben sehr wichtig und wir kommen Müttern und Vätern so weit es geht entgegen. Bei uns können die Mitarbeitenden ohne grosse Bürokratie flexible Arbeitszeiten vereinbaren und auf Wunsch in Teilzeit gehen. Natürlich kämpfen wir dabei als Beratungsunternehmen gegen viele Klischees an: Oft heisst es ja, dass, wer in der Beratung Karriere machen will, bis zum Umfallen arbeiten müsse. Leistung ist zwar wichtig, aber im Mittelpunkt stehen bei uns immer die Mitarbeitenden und ihre Bedürfnisse. Wir wollen sie langfristig an uns binden, und das geht nur, wenn wir ihnen die richtigen Arbeitsmodelle für jeden Lebensabschnitt anbieten. Schliesslich wollen wir gemeinsam einen Marathon absolvieren – das klappt aber nicht im Sprinttempo, sondern nur, wenn man seine Kräfte über die gesamte Strecke gut einteilt. Sie engagieren sich auch ausserhalb von Accenture für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Berufsleben. Können Sie uns verraten, was sie genau tun? Ich gründete vor neun Jahren zusammen mit einigen Gesinnungsgenossinnen die gemeinnützige Organisation «Advance – Gender Equality in Business» und darf diese seit einem Jahr als Präsidentin vertreten. Bei Advance haben sich gut einhundert führende Unternehmen aus der Schweiz zusammengeschlossen, um Gender Equality voranzubringen und Frauen bei ihrem beruflichen Aufstieg zu fördern. Uns geht es vor allem

DR. PETRA JANTZER Managing Director Accenture Petra Jantzer ist Managing Director in der globalen Life Science Practice von Accenture und Leiterin des europäischen Life Sciences Geschäfts, sie verfügt über mehr als 20 Jahre Industrieerfahrung, sowohl als Beraterin im (bio)pharmazeutischen Sektor als auch als Forscherin. Petra Jantzer ist Mitbegründerin von Advance – Gender Equality in Business (www. weadvance.ch). Im Jahr 2019 wurde Petra zur Vorsitzenden des Advance Verwaltungsrats gewählt. In ihrer eigenen Karriere hat Petra eine Vorbildfunktion für die Gleichstellung der Geschlechter am Arbeitsplatz und darüber hinaus übernommen und ist eine starke Kraft bei der Förderung weiblicher Talente. Petra und ihr Mann leben mit ihren beiden Söhnen in Zürich.

Über Accenture Accenture ist ein weltweit führendes Beratungsunternehmen, das ein breites Portfolio von Dienstleistungen sowie digitale Expertise in den Bereichen Strategy & Consulting, Interactive, Technology und Operations anbietet. Wir setzen unsere umfassende Erfahrung und spezialisierten Fähigkeiten in mehr als 40 Branchen ein – gestützt auf das weltweit grösste Netzwerk aus Centern für Advanced Technology und Intelligent Operations. Mit 509 000 Mitarbeitern, die für Kunden in über 120 Ländern tätig sind, treiben wir kontinuierlich Innovationen voran, um die Leistungsfähigkeit unserer Kunden zu stärken und für ihr Geschäft nachhaltig Mehrwert zu schaffen. Besuchen Sie uns unter www.accenture


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WORK-LIFE-BALANCE

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Wie Frauen die optimale Work-Life-Balance finden In dieser vernetzten und allzeit erreichbaren Welt kann es schwierig sein, die Zeit zwischen der Arbeitswelt und dem Privatleben gut auszubalancieren. Vor allem für Frauen wird dies zu einer komplizierten Aufgabe, denn meist geht die Arbeit im Haushalt übergangslos weiter. TEXT FLAVIA ULRICH

I

n der Arbeitswelt kommt es zu einer stärkeren Förderung von Frauen in Schlüsselpositionen und die Geschlechter werden immer mehr gleichgestellt. Dennoch gibt es einige wichtige Aspekte, in denen es noch zusätzliche Anstrengungen braucht, damit Frauen auf der Karriereleiter weiter ohne Probleme hochsteigen können. Einer davon ist die Vereinbarkeit von Familie und Karriere, denn oft wird frau damit konfrontiert, dass beides nicht (einfach) möglich ist. Neben sozialpolitischen Einflüssen ist auch die Situation in der Partnerschaft und Familie ausschlaggebend, um als Karrierefrau und Mutter zu glänzen. Furcht vor dem Karriere-Aus Eine Studie des Bundesamt für Statistik zeigt, dass die Familienplanung im Hinblick auf die eigene Karriere vielen Schweizerinnen Angst macht. Rund drei Viertel der Frauen mit einem Universitäts- oder Fachhochschulabschluss fürchten sich davor, durch Kinder den Anschluss an die Arbeitswelt und die Chancen auf den Aufstieg auf der Karriereleiter zu verpassen. Diese Ängste sind nicht unbegründet, obwohl heutzutage die unterschiedlichsten Betreuungsangebote für Kinder zur Verfügung stehen. Die Auswirkungen: Dreissig Prozent der befragten Akademikerinnen blieben aufgrund dieser Befürchtungen kinderlos. Wenn sich Frauen dafür entscheiden, ein Kind zu bekommen und eine Familie zu gründen, stehen sie vor der

Herausforderung, ihre Work-Life-Balance optimal zu balancieren. Denn wenn sie nach einem langen Tag auf der Arbeit nach Hause kommen, steht auch im Haushalt noch viel an. Wieso das so ist? Die Studie zeigt nämlich auch auf, dass auch heute noch rund zwei Drittel der Hausarbeit von der Mutter erledigt wird. Nur in rund fünf Prozent der befragten Haushalte kümmert sich der Vater als Hauptperson darum.

der Psychologie gibt es den Begriff «Mental Load». Dies tritt vor allem bei Frauen auf und beschreibt die Last des Dran-Denkens, vor allem auch im Haushalt. Wenn die Frau nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommt, um im Haushalt weiterzuarbeiten, kann dies zu grossen Frustrationen und über einen längeren Zeitraum zu Überlastungserscheinungen und schlimmstenfalls zu einem Burnout führen.

Von der einen Arbeit zur nächsten Die traditionelle Rollenverteilung ist in vielen Haushalten noch weit verbreitet. Obwohl die Männer heutzutage viele Tätigkeiten übernehmen, bleibt der Grossteil der Arbeit an der Frau hängen. Birgit Willi berät Einzelpersonen, Paare und Familien in den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Sie erklärt, dass diese Rollenverteilung häufig mit der Prägung in der Herkunftsfamilie zusammenhängen. «Lernen Frauen zu Hause, dass die Mutter die Hausarbeit erledigt, allenfalls die Tochter mehr einspannt als den Sohn, ist das von Kindheit an erlernt. Es wird somit zu einem Muster», begründet die Familienberaterin.

Jede Frau hat individuelle Grenzen Es gibt jedoch kein Rezept, das allen Frauen eine optimale Work-Life-Balance ermöglicht. Denn je nach Mensch und dessen Belastungsfähigkeit, ist die Grenze zur Überlastung breiter oder schmaler. Birgit Willi erläutert: Wer viel Stress im Job hat, sollte möglichst gute Kompensationsmechanismen aktivieren können, um in der Freizeit den Stress abzubauen und sich zu regenerieren.» Dabei gelte es die Grenzen zu erkennen sowie zu setzen. «Es gehört die Fähigkeit dazu, sich wahrzunehmen, zu erkennen wie es einem geht und was einem fehlt, um sich wohl zu fühlen», erklärt die Expertin.

Doch weshalb genau ist eine ausgewogene Work-Life-Balance so wichtig? «Die Ausgeglichenheit zwischen Arbeit und Freizeit ist essenziell. In der Freizeit gewinnt man Ressourcen, die einen stärken, um in der Arbeitswelt etwas leisten zu können», erklärt Birgit Willi. In

Doch es gibt einige Schritte und wichtige Punkte, die man in einer Partnerschaft und in der Familie beachten kann, um die Arbeit besser aufzuteilen und somit eine bessere Balance zu erreichen. Kommunikation mit dem Partner ist dabei das A und O. Es sollte klar kommuniziert werden, was man sich wünscht und wer was tun

sollte. Dabei können für die Vereinfachung der Organisation auch Arbeits- und Putzpläne helfen. Sagen, was man sich wünscht Wenn man sich als Frau in der momentanen Situation überfordert fühlt, dann ist es wichtig, sich offen mit dem Partner auszutauschen und die eigene emotionale Lage zu besprechen. Birgit Willi empfiehlt in einer Partnerschaft Folgendes: «In Beziehungen ist es generell hilfreich, wenn man eine Bedürfnisabklärung macht. Das verlangt, dass man sich seine Bedürfnisse bewusst macht und diese dem Partner mitteilt – dasselbe gilt natürlich auch für den Partner. Somit schafft man viele Missverständnisse aus dem Weg.» Weiterhin sollten auch Wünsche und Erwartungen bei der Aufgabenverteilung in der Partnerschaft geklärt werden. Wünscht sich die Mutter eine Auszeit oder die Übernahme von gewissen Tätigkeiten durch den Partner, dann sollte dies sachlich und offen geklärt werden. Um die Zeit zwischen Arbeit und Familie weiterhin organisieren zu können, empfiehlt es sich, explizit Familienzeit einzuplanen. Darin sollten sich Eltern ohne andere Einflüsse und Gedanken an die Arbeitswelt nur auf sich selbst und ihre Kinder konzentrieren. Und schlussendlich ist es auch wichtig, Unterstützung zu suchen und zu fordern, wenn man als Frau und Mutter merkt, dass man sie braucht.

BRANDREPORT ALVICUS

Aus dem Leben einer modernen Frau Désirée Dosch hat das geschafft, wovon viele träumen: den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit. Im Interview mit «Fokus» spricht sie über ihren Weg dorthin.

Désirée Dosch

Frau Désirée Dosch, Sie haben mit Ihrer Beratungsfirma den Schritt in die Selbstständigkeit geschafft. Wie sah ihr Weg dorthin aus? Ich habe über zehn Jahre in internationalen Unternehmen gearbeitet, hauptsächlich in der Finanzindustrie. 2015 habe ich zudem meinen MBA in Australien und Südkorea abgeschlossen. Nach unterschiedlichen Führungspositionen sowie einer spannenden und sehr lehrreichen Zeit bei einer Schweizer Grossbank habe ich beschlossen, mich selbständig zu machen. Im Zuge dessen habe ich die Beratungsfirma Alvicus AG gegründet.

Was hat Sie zum Schritt in die Selbständigkeit bewogen? Ich komme aus einer Unternehmerfamilie, habe es also ein bisschen im Blut – hoffe ich zumindest (schmunzelt). Zudem war und bin ich der Überzeugung, dass das Leben mehr zu bieten hat und ich hegte den grossen Wunsch, etwas zu bewirken. Hinzu kommt, dass ich sehr gerne arbeite – mein Beruf ist gleichzeitig meine Passion. Auch das Ausbrechen aus der eigenen Komfortzone ist zentral, denn so kann man am effizientesten wachsen und weiterkommen. Hatten Sie vor dem Schritt in die Selbstständigkeit Bedenken? Oh ja, klar. Ich wusste nicht genau, was auf mich zukommt; ob und wie schnell ich mich im Markt

Es ist definitiv eine Investition in sich selbst.

positionieren kann. Finanziell ist es natürlich auch ein grosser Schritt. Es ist definitiv eine Investition in sich selbst; seine Wünsche, Ziele, Träume und Hoffnungen – und alles ohne Garantie, obwohl man die eigentlich nie wirklich hat. Daher habe ich es einfach gewagt. Hätten Sie im Nachhinein in Bezug auf Ihre Karriere etwas anders gemacht? Nein, nicht wirklich. Ich hatte nie einen klaren Karriereplan, irgendwie hat sich alles so ergeben. Heute bin ich froh um jede Entscheidung und Erfahrung. Im Grundsatz habe ich immer zwei Dinge befolgt: Ich hatte immer Spass an meinem Beruf und habe immer auf mich selbst gehört und etwas verändert, wenn ich nicht mehr zufrieden war. Gibt es etwas, was Sie gerne bewirken möchten? Die Förderung von Weitblick und Unabhängigkeit – was nicht bedeutet, dass man alles alleine machen soll. Dies gilt sowohl für Unternehmen als auch Individuen. Ich möchte besonders Frauen begeistern und motivieren, mehr an sich selbst zu glauben und für ihre Wünsche und

Bedürfnisse einzustehen. Finanzwissen, das eine grosse Passion von mir ist, spielt hier eine zentrale Rolle. In Bezug auf Unternehmen besteht meiner Ansicht nach noch grosses Potenzial, sich besser und gezielter auf die wandelnden Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden vorzubereiten, um als Unternehmen nachhaltig zu wachsen. Was raten Sie Frauen, die mit einer ähnlichen Laufbahn liebäugeln, aber sich nicht getrauen? Sprecht mit Freunden und Familien über eure Pläne. Tauscht euch mit Leuten aus, die den Schritt bereits gewagt haben, um herauszufinden, was euch erwartet. Und dann einfach allen Mut zusammennehmen und es wagen. Das Learning ist immens, zu verlieren habt ihr eigentlich (fast) gar nichts, egal ob es ein Erfolg wird oder nicht. Weitere Informationen unter alvicus.com TEXT LARS MEIER


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PROFAWO BRANDREPORT

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So klappt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf «Wie vereinbare ich Familie und Beruf so, dass die Life-Balance für alle stimmt?» Eine Frage, die sich berufstätige Eltern und Berufstätige die Angehörige betreuen immer wieder aufs Neue stellen. Mit der passenden Unterstützung lässt sich aber auch diese Herausforderung bewältigen. Cornelia Peltenburg, Geschäftsführerin von profawo Zürich, verrät, was es dazu braucht.

Cornelia Peltenburg

Frau Cornelia Peltenburg, was steht hinter profawo? profawo ist eine Non-profit Organisation, die sich seit 24 Jahren gemeinsam mit ihren 140 grossen und kleinen Mitgliedsfirmen und deren Bedürfnissen weiterentwickelt hat. Heute sind wir mit vier Standorten (Basel, Bern, Genf und Zürich) schweizweit vertreten und lokal verankert. Wir bieten unseren nationalen wie auch lokalen Mitgliedsfirmen und ihren Mitarbeitenden Dienstleistungen und Unterstützung im gesamten Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und sind für die Unternehmen wie auch für ihre Mitarbeitenden ein wichtiger Partner. Was ist der Nutzen einer Mitgliedschaft bei profawo? Unsere Mitgliedsunternehmen haben sich bewusst für eine familienfreundliche Kultur und für die Unterstützung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie entschieden. Damit positionieren sie sich auch gezielt im Recruiting. Ausgeglichene Mitarbeitende, die sich keine Sorgen um ihre Kinder oder Angehörigen machen müssen, bleiben

gesund, leistungsfähig und erreichen ihr volles Potenzial. Dies ist ein grosser Gewinn für unsere Mitgliedsunternehmen. Die Mitarbeitenden profitieren von einer breiten auf ihre Bedürfnisse abgestimmten Angebotspalette, um den Spagat zwischen Betreuung und Arbeit gut zu meistern. Wir unterstützen mit massgeschneiderten Beratungen, helfen bei der Suche nach der passenden Betreuungslösung, bieten Kitaplätze und wenn «alle Stricke reissen», springen unsere Notnannys oder der Entlastungsdienst ein. Durch diese tragfähigen Lösungen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein wichtiger Schritt zu einer ausgewogenen Life-Balance erreicht. Was ist das Erfolgsrezept von profawo? Die Interessen unserer Mitgliedsfirmen und deren Mitarbeitenden stehen für uns ganz klar im Zentrum. Gemeinsam entwickeln wir passende Lösungen für berufstätige Menschen, dank diesem Erfolgsrezept entstehen nachhaltige Win-win-Lösungen. Unsere Kundinnen und Kunden schätzen den unkomplizierten und persönlichen Umgang besonders. Gemeinsam mit unseren Mitgliedsfirmen realisierten wir unterschiedlichste Projekte: Inhouse-Kita, Standortanalysen in Bezug auf Familienfreundlichkeit, Notnannys mit Spielkoffer, die während dem Rekrutierungsgespräch die Kinder nebenan betreuen, oder firmeninterne Beratungstage, um mit wenig Zeitaufwand Fragen zu klären und wichtige Impulse zu setzen; gemeinsam ist vieles möglich! Unsere Mitarbeitenden sind zudem Profis auf ihrem Gebiet, die nötige Erfahrung verbunden mit fundierter Aus- und Weiterbildung führen zu hoher Qualität. Wir sind breit vernetzt, engagieren uns für unsere Themen und sind beispielsweise als Delegierte von kibesuisse, Mitglied von Ready, mitwirkend in der

Kommission überbetriebliche Kurse für Auszubildende immer auch am Puls der Zeit. Hohe Qualität ist unser wichtigstes Ziel und dafür engagieren wir uns. Was bieten Sie unter der Angebotsmarke kids & co? Mit unserer Angebotsmarke kids & co bieten wir eine fundierte Beratung für Kinderbetreuungslösungen an. Werdende Eltern stehen mit all den Betreuungsmöglichkeiten vor vielen offenen Fragen, gemeinsam betrachten wir ihre individuelle Situation, erklären Möglichkeiten mit allen Vor-und Nachteilen und unterstützen bei der Lösungsfindung. Expats wenden sich oft an uns, um die Betreuungsmöglichkeiten in der Schweiz wie auch das Schulsystem zu verstehen. Zudem bieten wir in unseren eigenen kids & co Kindertagesstätten Plätze für Kinder ab drei Monaten bis zum Kindergarten, vermitteln Nannys und für Betreuungslücken stehen unsere erfahrenen Notnannys bereit. Nicht zuletzt bietet unser Ferienangebot den Kindern viel Freude und Spass und entlastet die berufstätigen Eltern – denn wer hat schon 13 Wochen Ferien? Die Mitarbeitenden unserer Mitgliedsfirmen profitieren dabei von kostenlosen Vermittlungen sowie von vergünstigten Tarifen!

in den letzten Jahren unsere Beratungsdienstleistung ausgebaut und aufgrund der wachsenden Nachfrage im 2019 die Angebotsmarke care & co lanciert. Heute bieten wir vom Entlastungsdienst bis hin zum komplexen Care Management auch hier ein umfassendes Angebot an. Für unsere Mitgliedsunternehmen entstand ein weiterer Mehrwert, damit steht all ihren Mitarbeitenden ein breites Angebot in der Unterstützung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf aus einer Hand zur Verfügung.

Was war die Motivation für die Lancierung der Angebotsmarke care & co? Die Beobachtung der demografischen Entwicklung wie auch der Austausch mit Personalverantwortlichen haben uns aufgezeigt, dass immer mehr Berufstätige ihre Angehörigen pflegen oder im Alltag unterstützen. Betreuungsarbeit im weiteren Sinne hört also nicht mit dem Grosswerden der eigenen Kinder auf. So haben wir

INTERVIEW LARS MEIER

Über profawo Seit 1996 fördert profawo (pro family work) als NonProfit Organisation die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die schweizweite Organisation bietet ein breites Dienstleistungsangebot im Bereich der familienergänzenden Kinder- und Angehörigenbetreuung. Im Zuge der sich ständig wandelnden Anforderungen in der Arbeitswelt entwickelt profawo stetig neue Konzepte und Angebote rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, wobei hoher Wert auf ein ausgewogenes Verhältnis von sozialen Komponenten und betriebswirtschaftlichen Aspekten gelegt wird. Weitere Informationen unter www.profawo.ch

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INTERVIEW EMILY BLUNT

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Emily Blunt mit Ehemann John Krasinski an den Golden Globes 2019.

«Wir sind motiviert, wir wollen alle herausfordernde Arbeit» Kaum eine Schauspielerin ist so vielseitig wie Emily Blunt. Das kommt nicht von ungefähr. Bei unserem Gespräch am Internationalen Frauentag in New York erklärt sie, wieso es sich lohnt, auch in schwierigen Situationen mutig zu sein.

TEXT MARLÈNE VON ARX

Emily Blunt, vor vierzehn Jahren sind Sie mit «The Devil Wears Prada» berühmt geworden. Wie blicken Sie auf Ihren Werdegang zurück? Ich hatte wahnsinniges Glück. Ich bin sehr dankbar, wohin es mich verschlagen hat. Ich denke oft, was wäre wohl gewesen, wenn dieses oder jenes nicht passiert wäre. Eines meiner Lieblingsbücher ist «Life After Life» von Kate Atkinson. In der Erzählung werden verschiedene Abzweigungen parallel verfolgt, wenn die Protagonistin an einer Lebenskreuzung steht und einen Entscheid fällen muss. Wirklich eine tolle Lektüre über glückliche Zufälle. Die Dominosteine in Ihrem Leben fallen schon länger zu Ihren Gunsten. Sie haben seit Ihrem Durchbruch jedes Genre gemeistert: Vom Action-Thriller («Sicario») über die romantische Komödie («Salmon Fishing in the Yemen») zum Psycho-Drama («The Girl on the Train»), Musical («Mary Poppins Returns») und Horror («A Quiet Place»). Wie haben Sie das geschafft? Wie nett, dass Sie das sagen. Ich fühle mich kreativ tatsächlich sehr erfüllt. Ich bin sehr selektiv und werde das bleiben, weil ich meine Grenzen erweitern will. Meistens unterschreibe ich für eine Rolle, wenn sie mir ein bisschen Angst macht oder ich am Anfang nicht genau weiss, wie ich sie angehen soll. Solche Projekte sind aber rar. Es sind meistens Filme, die so um die 35 Millionen Dollar kosten und auf denen ich meine Karriere aufgebaut habe. Und die gibt es kaum mehr.

unterschreibe voll, was die Regisseurin Lulu Wang Anfang Jahr an den Independent Spirit Awards gesagt hat: Es ist nicht so, dass wir Motivation brauchen. Wir sind hier und motiviert, wir alle wollen herausfordernde Arbeit. Wir brauchen einfach die Jobs. Jetzt müssen die Gelegenheiten einfach weitergegeben werden. Sie haben in einem Interview gesagt, dazu gehöre auch der Mut, nicht immer nett und einfach rüberzukommen… Was ich damit meine: Man muss direkt kommunizieren, was man will und sich dafür auch nicht entschuldigen. Es hilft sicher auch zu wissen, was man in ein Projekt einbringt. Seinen eigenen Wert zu kennen ist sehr wichtig. Nicht nur finanziell, sondern auch auf kreativer Ebene. Dies für sich gegen aussen zu beanspruchen, ist schwieriger für Frauen. Mussten Sie das selber auch lernen? Ja, ich war zwar eigentlich immer ziemlich direkt. Aber es liegt vielleicht an meinem britischen Wesen, nicht grosskotzig daherkommen zu wollen. Wir loben uns nicht schnell selber über den grünen Klee und wollen nicht über Geld sprechen. Aber irgendwann kommt man zur Erkenntnis, dass man bei gewissen Dingen standhaft sein muss.

Was sind Ihre Alternativen? Ich habe schon eine Weile meine Fühler nach einem Lang-Format ausgestreckt, also einer limitierten Serie. Ich habe da etwas im Auge – einen Western mit dem Titel «The English». So etwas Ausserordentliches habe ich in meiner ganzen Karriere noch nie gelesen. Schon auf der ersten Seite des Drehbuchs dachte ich: Das muss ich machen! Mehr möchte ich dazu aber noch nicht verraten.

Es gab also einen Aha-Moment? Ja, und er war eine positive Überraschung: Ich wollte unbedingt den Film «The Edge of Tomorrow» mit Tom Cruise machen. Das war eine riesige Action-Produktion und eine ebenso grosse Chance für mich. Tom und seine Produzenten sind ein altbewährtes Team. Ich dachte, das werde sicher ein Boys Club sein und ich würde nichts zu sagen haben. Ich irrte mich jedoch sehr: Ich wurde bei jeder kreativen Entscheidung konsultiert. Ich war bei jedem Meeting mit den Drehbuchautoren dabei. Da habe ich erstmals so richtig gemerkt, dass ich etwas beizutragen hatte und dass man daran auch interessiert war.

Abgesehen von Ihren persönlichen Projekten: Wir führen dieses Interview am internationalen Frauentag. Können Sie eine Standortbestimmung für Frauen in Hollywood abgeben? Ich finde, es ist eine aufregende Zeit für Frauen. Man spürt die Wende, dass Frauen jetzt gehört werden und den Raum haben, produktiv zu werden. Meine Freundinnen und ich reden viel darüber, dass sich etwas verändert hat. Aber es gibt noch mehr zu tun. Ich

Sie haben vor Kurzem ja auch «Jungle Cruise» mit Dwayne Johnson abgedreht. Ist es Ihnen von einem Business-Standpunkt aus wichtig, ab und zu solche lukrativen Popcorn-Filme zu drehen? Ich fälle eigentlich keine Entscheide aus strategischen Gründen, denn ich weiss nicht, wie ich so zufrieden arbeiten kann. Mein Agent hat mir gleichzeitig auch einen kleineren Indie-Film empfohlen. Der gefiel mir auch, aber es zog mir bei der Rolle in «Jungle Cruise»

BILD HFPA

den Ärmel rein. Ich bin aufgewachsen mit Filmen wie «Romancing the Stone» und «Indiana Jones». Die liefen bei mir non-stop. Ich habe sie sicher vierzig Mal gesehen. «Jungle Cruise» trieft von Nostalgie für mich. Ich konnte einfach nicht nein sagen. Und: Wie war es, mit dem grössten Filmstar der Gegenwart zu arbeiten? Ich mag DJ sehr und es war super, mit ihm zu arbeiten. Wir sind ziemlich gegensätzliche Typen, aber gleichzeitig haben wir auch eine gewisser Seelenverwandtschaft. Es war die glücklichste Zeit, die ich auf einem Filmset verbracht habe. Es war wie Neverland – ein endloser Spass! Ich fühlte mich beraubt, als es vorbei war. Ich habe etwa eine Woche lang geheult. [lacht] Mit Ihrem Mann John Krasinski an «A Quiet Place» gearbeitet zu haben, dürfte aber auch befriedigend gewesen sein, oder? Der Erfolg des Monsterfilms hat ja alle Erwartungen übertroffen. Ja, das war es sicher. Aber eine Mutter zu spielen, die ihren Mann verliert und alles geben muss, ihre Kinder zu retten, ist natürlich nicht so lustig. Mir so ein Szenario vorzustellen, geht mir als Mutter sehr nahe. Ich hoffe, ich komme nie in eine solche Situation. Was war das Schlimmste, dass Sie bisher mit Ihrer Familie erlebt haben? Unsere Tochter Hazel ist einmal von ihrem Scooter gefallen und hat ihr Kinn furchtbar aufgeschlagen. Es musste genäht werden. Die Naht war zwölf Stiche lang! Wir waren in Brooklyn mitten auf der Strasse, fünfzehn Blocks von zu Hause. Es war wie im Film «Kramer vs. Kramer»: John rannte durch die Strassen mit unserem Kind auf den Armen, um sie in die nächste Notfallaufnahme zu bringen. Bewahrten Sie einen kühlen Kopf dabei? Ich glaube schon. Zuerst war ich schon geschockt, aber dann schalten wir Frauen in solchen Situationen doch einfach in einen anderen Operationsmodus – den von der Beschützerin und Trouble-Shooterin. Da sind wir doch sehr zielgerichtet. In meinen Augen gibt es jedenfalls niemand Besseres in einer Krise als meine Mutter. Was ist das Geheimnis einer guten Zusammenarbeit zwischen Ehepartnern? Wir funktionieren nicht anders als jedes andere Paar. Wir vertrauen einander. Und man darf auch nicht

vergessen, dass wir auch separat ein volles Leben haben. Wir sind oft getrennt und müssen damit zurechtkommen. Der Schlüssel ist wohl, dass ich ihn sehr schätze und er mich sehr schätzt. Nicht nur auf persönlicher Ebene, sondern wir passen auch auf der kreativen Ebene zusammen. Das hilft sicher. Wie äussert sich das? Wir sehen Filme auf gleiche Weise. Wir reagieren auf Szenen und Performances genau gleich. Was ihn berührt, berührt auch mich. Mehr kann ich auch nicht sagen. Es passt einfach gut – und wir trinken viel Whiskey zusammen. «A Quiet Place II» hätte von The Macallan 12 gesponsert werden können. Wir haben uns jeden Abend damit entspannt. Sind Sie eine Whiskey-Kennerin? Nicht wirklich, John ist der Connaisseur. Ich mag fette Eiswürfel in meinem Whiskey. Für mich als Britin gehört Whiskey zum Haushalt. Wir trinken ihn, wenn wir erkältet sind. Denn da stecken viele ähnlich Elemente drin wie im Hustensirup. Schon als Teenager in der Schule, wenn ich etwas Schwieriges zu verdauen hatte, fragte mich meine Mutter, ob ich einen Schluck Whiskey brauche. Und zuvor nippte ich vom Glas meines Grossvaters. Ich habe eine sehr nostalgische Beziehung zum Whiskey. In den «A Quiet Place»-Filmen kämpfen Sie mit Stille gegen die Monster, die nur angreifen, wenn sie die Menschen hören. Das kann man sicher auch als Metapher verstehen – besonders in der jetzigen Zeit, richtig? Das ist interessant… Ja,ich finde schon, dass John metaphorisch schreibt. Die beiden «A Quiet Place»-Filme sind keine oberflächlichen Horrorfilme. Hier wird man von etwas überrollt, dass einem Angst macht, das die Gemeinschaft zersplittert. Alles kommt zu einem Stopp. Aber ich glaube, dass es letztlich auch hoffnungsvolle Filme sind. Sie zeigen uns, dass wir zusammenhalten müssen – auch als Gemeinschaft. Sind Sie allgemein ein hoffnungsvoller Mensch? Ja, ich versuche meistens, den Tag hoffnungsvoll anzugehen und optimistisch zu bleiben. Weltuntergangsstimmung mag ich nicht. Auch bei einem Film wie «A Quiet Place II» nicht. So schlimm die Lage auch ist: A M Ende fühlt man sich ermächtigt und bestätigt, dass es sich lohnt, mutig zu sein.


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IMPORT PARFUMERIE BRANDREPORT

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BRUSTKREBS

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BLASENENTZÜNDUNG? ES MUSS NICHT IMMER EIN ANTIBIOTIKUM SEIN! «Andere haben eine Erkältung, ich bekomme eine Blasenentzündung.» Das sind typische Klagen von Frauen, gleichgültig, welchen Alters. Kälte im Winter, nasser Badeanzug im Sommer, erschöpft nach einer Prüfung, aktives Sexleben: Immer reagiert die Blase. Die Symptome sind lästig: ein unangenehmer Druck im Bauch, ständiger Drang, aufs WC zu gehen, und die Angst, dass es wieder brennt. Frauen sind aufgrund der kurzen Harnröhre und der engen Nachbarschaft zum Enddarm häufig von Blasenentzündungen betroffen. Oft sogar mehrmals hintereinander. Die wohl bekannteste Behandlung bei Blasenentzündungen sind Antibiotika. Diese gehen aber mit Nebenwirkungen und der Gefahr von Resistenzbildung einher. Ausserdem lösen Antibiotika das Problem nicht immer nachhaltig. Kaum werden sie abgesetzt, folgt oft die nächste Blaseninfektion. Für betroffene Frauen gibt es nun eine wirksame Alternative ohne Antibiotika – Femannose N. Das Präparat enthält den natürlichen Einfachzucker D-Mannose, welcher sich an die Fimbrien (Härchen) der entzündungsverursachenden Bakterien – zu 80-90 Prozent E. coli – bindet. Dadurch werden sie inaktiviert und mit dem Urin ausgeschwemmt. Femannose N wirkt rasch in der Blase, ist sehr gut verträglich und verursacht keine Resistenzbildung. Der Wirkeintritt ist bereits nach der ersten Einnahme möglich. Gut zu wissen: Femannose N eignet sich für die Akutbehandlung einer Blasenentzündung und tiefdosiert auch zur Vorbeugung. Erhältlich in Apotheken und Drogerien. Medizinprodukt CE 0426, Informationen unter www.femannose.ch

Die Früherkennung von Brustkrebs kann Leben retten In der Schweiz erkranken jährlich rund 6200 Frauen an Brustkrebs. Dr. Nik Hauser ist Gynäkologe und Spezialist für Brustkrebs. «Fokus» erklärt er, wieso Brustkrebs bei Frauen häufiger vorkommt als bei Männern, welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt und wieso die Früherkennung so wichtig ist.

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er Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Beim sogenannten Mammakarzinom kommt es in der Brust zu einer unkontrollierten Zellvermehrung, die im frühen Stadium an eine bestimmte Stelle gebunden ist. Bei ungehindertem Wachstum kann sich dieser Tumor jedoch im Nachbargewebe einnisten und es können sich Ableger – Metastasen – bilden. Zyklische Prozesse beinhalten Risiko Doch wieso ist der Brustkrebs bei Frauen so viel verbreiteter als bei Männern? Dr. Nik Hauser klärt auf: «Da gibt es simple Gründe, aber auch Vermutungen und anzunehmende Ursachen. Die Frau hat mehr Brustdrüsengewebe als der Mann – aber vor allem hat die Frau im Gegensatz zum Mann vor Eintritt der Menopause zyklische Hormonschwankungen mit Östrogen- und Progesteron-Peaks.» Diese Hormone stimulieren das Drüsengewebe und es fänden vermehrt Zellwachstum und Zellveränderungen statt. «Damit steigt das Risiko, dass sich normale zu bösartigen Zellen verändern und der Reparaturmechanismus, der dies im Normalfall erkennt und korrigiert, nicht funktioniert oder es das Immunsystem verpasst, die veränderte Zelle zu eliminieren», führt der Experte weiter aus. Denn wenn es im Körper vermehrt zu zyklischen Stimulationen kommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit und somit auch das Risiko grösser, dass etwas Bösartiges entstehen kann und die Korrekturprozesse des eigenen Körpers dies nicht erkennen. Brustkrebs ist nur selten vererbt In nur fünf bis zehn Prozent aller Fälle von Brustkrebs ist die Erkrankung vererbt. Bei

diesen Fällen liegt laut dem Experten eine Mutation in den BRCA-Genen vor, welche als Tumorsuppressorgene bekannt sind. Dadurch erhöht sich das Risiko stark, an einem Mammakarzinom zu erkranken. In manchen Fällen kann die Wahrscheinlichkeit einer Brustkrebserkrankung sogar bei über achtzig Prozent liegen. Bei der eindeutigen Mehrheit aller Frauen liegt jedoch keine Vererbung vor und die BRCA-Gene sind intakt. Brustkrebs bei Frauen ist keine seltene Erkrankung – ganz im Gegenteil. Die Zahlen sprechen für sich: Jede achte Frau erkrankt heutzutage daran. Risikofaktoren für die Erkrankung an Brustkrebs gibt es mehrere. Eine wichtige Rolle spielen wie bereits erwähnt die Hormone, denn das Risiko einer Zellveränderung in der Brust steigt mit der zyklischen Hormonbelastung. Ab einem gewissen Alter kommt laut Dr. Nik Hauser noch ein weiterer Aspekt hinzu: «Nach der Menopause spielt zudem Übergewicht eine Rolle, da dann die weiblichen Hormone nicht mehr in den Eierstöcken, sondern im Fettgewebe produziert werden und somit Frauen mit einem erhöhten Fettanteil einen höheren Hormonspiegel haben.» Weitere Risikofaktoren seien ausserdem das Rauchen und eine verminderte körperliche Aktivität. Frau kennt sich selbst am besten Wichtig für eine frühzeitige Erkennung der Krankheit ist die regelmässige Kontrolle der eigenen Brust. Der Experte führt aus: «Die Frau kennt ihre Brust am besten und heute werden immer noch bis zu siebzig Prozent aller Brusterkrankungen durch

die Frau selbst erkannt.» Deshalb sei es wichtig, auf Veränderungen wie Knoten, Hauteinziehungen, Hautveränderungen, Veränderungen an der Brustwarze oder ein Auftreten einer Flüssigkeitssekretion zu achten. Wenn sich etwas verändert, dann sollte man bei der Gynäkologin oder beim Gynäkologen oder in einem spezialisierten Brustzentrum weitere Abklärungen vornehmen lassen. Bei einer solchen Abklärung wird man zuerst von der Frauenärztin oder dem Frauenarzt untersucht. Weiter führt man eine Mammographie oder eine Ultraschalluntersuchung zur Bildgebung durch und schlussendlich wird noch eine Biopsie der Veränderung gemacht. Dabei untersucht und beurteilt die Ärztin oder der Arzt das Gewebe unter dem Mikroskop und kann abschliessend eine Diagnose stellen. Unterschiedliche Therapiearten Wenn Brustkrebs diagnostiziert wurde, gibt es vier unterschiedliche Behandlungsmöglichkeiten, wobei zwei lokal an der Brust und zwei weitere auf den ganzen Körper wirken. Lokal wird das Mammakarzinom – der eigentliche Tumor – herausoperiert und danach das verbleibende Brustdrüsengewebe bestrahlt. Die Antihormon- und die Chemotherapie betrifft hingegen den ganzen Körper. Dr. Nik Hauser erklärt, worauf man bei der Wahl der Behandlung achtet: «Es ist immer eine sehr individuelle und auf die Art des Tumors angepasste Entscheidung, welche Therapiearten eingesetzt werden können und müssen.» Man wolle möglichst gezielt

therapieren und auf das Ansprechen der Tumorzellen schauen, um die Therapiestrategie für jede Patientin individuell festzulegen. Die Chancen auf Heilung stehen heutzutage sehr gut – mehr als neunzig Prozent aller Brustkrebserkrankungen können geheilt werden. Je früher entdeckt, desto besser Dennoch ist die Krankheit bei einer Metastasierung – dem Vorhandensein von Ablegern in anderen Organen wie der Lunge, Leber oder Knochen – in der Regel nicht mehr heilbar. Obwohl es heutzutage unterschiedliche Therapien gibt, womit man sie lange behandeln kann, wird die weitere Ausbreitung im Körper irgendwann fortschreiten. Deshalb gilt meistens: Je früher entdeckt und behandelt, desto grösser ist die Heilungschance. Der Experte betont aber: «Auch hier darf nicht zwischen den einzelnen Arten der Brustkrebserkrankungen verglichen werden, da diese sich unterschiedlich verhalten und unterschiedliche Heilungschancen haben.» Fest steht, dass jede Veränderung der Brust weiter abgeklärt gehört – und dies so bald als möglich. «Die zusätzliche Früherkennung mittels Bildgebung entdeckt zusätzlich frühe Veränderungen, die sonst noch gar nicht sichtund tastbar sind. Hier können wir sehr früh Veränderungen behandeln und damit haben wir die Heilungschancen nochmals deutlich erhöht», führt er weiter aus. Die Früherkennung kann somit Leben retten. TEXT FLAVIA ULRICH

BRANDREPORT BRUST-ZENTRUM ZÜRICH

Brustkrebs erkennen und behandeln Pro Jahr erkranken rund 6200 Schweizerinnen und 50 Schweizer an Brustkrebs. Brustkrebs kann jeden treffen: Ein Fünftel aller Patientinnen sind zum Zeitpunkt der Diagnose jünger als 50 Jahre. Im Brust-Zentrum Zürich werden Betroffene im Prozess einer Erkrankung kompetent betreut und begleitet.

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as zertifizierte Brust-Zentrum Zürich ist die grösste Schweizer Einrichtung dieser Art und bietet umfassende Betreuung aus erster Hand. Unter einem Dach arbeitet ein kompetentes Team von Gynäkologen, Chirurgen, Onkologen, Radiologen und plastischen Chirurgen. Zusätzliche Angebote bestehen für genetische Beratung, Komplementärmedizin, Psychoonkologie, Sexualtherapie, Ernährungsberatung und Chinesische Medizin. Als eigenständiges Unternehmen beschäftigt es nur Spezialisten, die sich ausschliesslich um die Behandlung von Brusterkrankungen kümmern. Um seinen Patientinnen und Patienten immer die neueste und beste Behandlung zu gewährleisten, ist das Brust-Zentrum mit den neuesten diagnostischen Untersuchungsgeräten ausgestattet und aktiv in die klinische Brustkrebsforschung eingebunden. Dafür wird seit Jahren eine eigenständige Studienabteilung geführt. Aber was wäre dies wert, wenn nicht die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt stünden? Die Patientinnen und Patienten stehen im Fokus Persönliche und kontinuierliche Betreuung ist im Brust-Zentrum das A und O. So werden sämtliche zur

fundierten Diagnose notwendigen Untersuchungen, eine etwaige Operation und auch eine entsprechende Nachbehandlung bei ein und demselben Ärzteteam durchgeführt. «Ich wurde genau darüber informiert, wie alle Schritte ablaufen. Dass ich von Anfang bis Ende vom gleichen Arzt betreut wurde, gab mir das Gefühl, ernst genommen zu werden», lautet das Fazit einer Patientin. Ihr ging es ähnlich wie vielen anderen – schliesslich sorgen die Entdeckung eines Knotens in der Brust oder

andere körperliche Veränderungen für grosse Unruhe. Handelt es sich um eine harmlose Erscheinung oder steckt mehr dahinter? Eine Abklärung sorgt für Gewissheit. Bei einem nachgewiesenen Brustkrebs werden alle Spezialisten beigezogen, die vor und nach der Operation gemeinsam den Behandlungsplan im zweimal wöchentlich stattfindenden Tumorboard besprechen. Dieser Behandlungsplan wird dann wiederum vom betreuenden Arzt der Patientin respektive dem Patienten erklärt.

Online-Check als erste Einschätzung Das Erfolgsrezept der persönlichen Betreuung auf hohem fachlichen Niveau geht auf, was sich insbesondere in positiven Stimmen von Patientinnen und Patienten niederschlägt. «Aufgrund meiner Symptome habe ich einen Facharzt des Brust-Zentrums konsultiert. Ich fühlte mich von Anfang an in besten Händen», so eine weitere Patientin. Last but not least bietet das Brust-Zentrum einen Online-Check an, bei dem Fragen und Beschwerden bezüglich Brusterkrankungen geäussert werden können. Bereits mit dem Beantworten einiger Fragen sowie einiger weiterer Angaben kann das Team eine Ersteinschätzung einer potenziellen Brusterkrankung treffen. www.brust-zentrum.ch TEXT LARS MEIER


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ROCHE PHARMA (SCHWEIZ) AG BRANDREPORT

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Der Mensch an erster Stelle – Informiert zum Behandlungserfolg Gesundheit ist unser wichtigstes Gut. Darum sollten Patienten mitreden können, wenn es um Entscheidungen geht, die ihre Gesundheit betreffen. «Patienten-Empowerment» unterstützt die Patienten dabei, umfassende Informationen und Einblicke in die Behandlungsmöglichkeiten rund um eine Erkrankung zu erhalten. So können sie aktiver in einen Dialog mit ihrem Behandlungsteam treten, um die bestmöglichsten Resultate für ihre Gesundheit zu erreichen.

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ersönliche Gesundheit, individuelle Bedürfnisse und Selbstverwirklichung haben heute einen hohen Stellenwert. Es wird mehr auf die eigene Ernährung geachtet, man verfolgt die täglichen Aktivitäten via App und hat einen Überblick über die persönlichen Gesundheitswerte dank einer Smartwatch. Dieses selbstbestimmte Handeln und Bewusstsein für das eigene Wohlbefinden in gesunden Tagen findet seine Fortsetzung im Patienten-Empowerment, wenn eine medizinische Behandlung notwendig wird. Bessere Behandlungsresultate anstreben Patienten-Empowerment ist ein relativ neuer Begriff. Patienten-Empowerment will, dass Patienten informiert sind, mitwirken und mitentscheiden können, wenn es um

Entscheidungen rund um die eigene Gesundheit geht. Dies ist vor allem dann möglich, wenn Patientinnen und Patienten ihre Krankheit und die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten verstehen und beurteilen können. Als Folge sind Betroffene – wenn es um Behandlungspläne geht – bereits von Beginn weg mit den Therapiemöglichkeiten vertraut. Sie können aktiv Fragen und Bedenken einbringen, welche dann schon vor Behandlungsstart zusammen mit den Fachexperten angeschaut werden können. Letztlich ist das Ziel von PatientenEmpowerment, bessere Behandlungsresultate anzustreben, indem man von Anfang an gemeinsam einen Weg einschlägt, welcher von den Betroffenen verstanden und zuversichtlich begangen wird.

Patienten-Empowerment heisst nicht, die Fachkompetenz des medizinischen Fachpersonals anzuzweifeln. Für mehr Patienten-Empowerment ist es jedoch wichtig, von einer einseitigen Kommunikation wegzukommen. Es muss ein Dialog zwischen den Betroffenen und den

medizinischen Fachpersonen entstehen, in welchem Anliegen und Sorgen ihren Platz haben. Eine Diagnose kann nämlich nicht nur das Leben einer erkrankten Person urplötzlich verändern, sondern auch das nahestehende Umfeld belasten.

Aufklärungsarbeit zum Wohle der Patientinnen und Patienten Roche unterstützt diesen Wandel hin zu mehr Patienten-Empowerment. Um selber die Anliegen der Patientinnen und Patienten noch besser zu verstehen und die «Stimme des Patienten» ins Unternehmen zu holen, existiert bei Roche seit mehreren Jahren die spezifisch dafür aufgebaute Abteilung «Patient Partnership». Ein zentrales Instrument dieser Arbeit ist das Webportal «Fokus Mensch». Auf dieser Webseite finden Patienten und Angehörige vielfältige Informationen zu verschiedenen Krankheiten und zur personalisierten Medizin. Bei einer Diagnose belasten viele Fragen und Sorgen den Alltag und es ist schwierig, sich zurechtzufinden. Mit der Website «Fokus Mensch» stellt Roche Betroffenen ein umfangreiches Informationsportal zur Verfügung, welches nicht die Erkrankung ins Zentrum stellt, sondern den Menschen. Betroffene können sich hier selbstständig Antworten auf brennende Fragen einholen: Wie sieht ein Krankheitsverlauf genau aus? Welche Therapiemöglichkeiten gibt es? Welche Erfahrungen haben andere Betroffene gemacht? Damit leistet das Portal einen wichtigen Beitrag zu mehr Patienten-Empowerment. Das Team hinter «Fokus Mensch» arbeitet dabei eng mit Patientenorganisationen, Patienten, Ärzten, Apothekern und Pflegefachpersonen zusammen und fördert patientenorientierte Projekte und die personalisierte Medizin. So wird sichergestellt, dass das Portal aktuell und relevant bleibt. Patientinnen und Patienten haben dank dem umfassenden Informationsangebot von «Fokus Mensch» die Möglichkeit, mehr über ihre Krankheit zu erfahren. Sie können so ihre Situation besser verstehen und einschätzen, um im Gespräch mit ihrem behandelnden Arzt ihren Patientenwunsch besser zu vertreten. Das Ziel ist es letztlich, dank informierten Patienten von Anfang an den richtigen Weg zur Gesundheitsförderung einzuschlagen. Roche Pharma (Schweiz) AG, Gartenstrasse 9, 4052 Basel

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INFORMATIONSPLATTFORM FÜR PATIENTEN & ANGEHÖRIGE

Mit unserer Website möchten wir Sie unterstützen und Ihnen Hilfestellungen bieten: Besuchen Sie uns und finden Sie die Informationen, die Sie benötigen. Roche Pharma (Schweiz) AG 4052 Basel

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GEBURTSHAUS

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Der Trend zum Geburtshaus Viele Frauen entscheiden sich dazu, ihre Kinder in einem Geburtshaus, statt in einem Spital zu gebären. Welche Gründe sprechen für das Geburtshaus?

D ÄRZTE EMPFEHLEN REGELMÄSSIGES BECKENBODENTRAINING Beckenbodentraining ist wichtiger als man denkt: Denn bleibt der Beckenboden untrainiert, gibt er nach und wird schlaff. Das Training verhindert sowohl Blasenschwäche als auch das Absenken der Organe im Alter. Auch während und nach einer Schwangerschaft sind spezielle Übungen empfehlenswert. Nicht zuletzt führt ein gut trainierter Beckenboden zu einem intensiveren Lusterlebnis und folglich zu besserem Sex! Das Training funktioniert ganz einfach. Bewusst einige Punkte zu beachten leistet bereits einen zentralen Beitrag. Beispielsweise sollte das WC erst aufgesucht werden, wenn die Blase wirklich voll ist. Denn eine volle Blase trainiert den Beckenboden und sorgt dafür, dass der Muskel nicht weich wird. Zudem sollte man beim Hochheben von Gegenständen möglichst tief in die Knie gehen und die Kraft aus den Beinen holen, um so den Beckenboden anzuspannen. Mit Hilfe von Pilates sowie anderen Sportübungen auf der Matte kann der Beckenboden effektiv gestärkt werden.

ie Geburt eines Kindes ist im Leben jeder Frau ein riesiges Ereignis. Es ist ein Katalysator einer Reihe von Veränderungen, ganz egal ob es sich um das erste oder das vierte Baby handelt. Das Leben, die eigene Identität und der Körper verändern sich teilweise massiv. Da ist es nur logisch, dass sich Schwangere schon lange vor der Geburt über allerhand Aspekte rund um die Geburt den Kopf zerbrechen. Der Gedanke an das Gebären ist oftmals mit vielen Ängsten verbunden. Der aufkommende Diskurs über Gewalt unter der Geburt schürt diese noch mehr. Der Wunsch nach einer selbstbestimmten und aktiven Geburt führt viele Frauen schliesslich ins Geburtshaus. Geborgen durch Hebammen Ein Geburtshaus ist eine selbstständige Geburtseinrichtung, welche von Hebammen geleitet wird. Der zentrale Unterschied zu einem Spital liegt dabei in eben jener Selbstständigkeit: Die Leitung und Verantwortung liegen allein in den Händen der Hebammen. Dies schafft oftmals die achtsame Atmosphäre, nach der Gebärende suchen. Ein Geburtshaus läuft in anderen Bahnen als ein Spital. Letzteres ist oftmals von strikten Regeln, Zeitplänen und Schichtenwechseln geprägt. Dies kann für eine unruhige Stimmung sorgen.

Fehlt für solche Übungen die Zeit, kann auch auf Trainingskugeln gesetzt werden. So geht’s: Die zwei verbundenen Kugeln nacheinander vaginal einführen. Das Auftragen von genügend Gleitgel auf die Kugeln und Entspannung ist das A und O. Wichtig ist zudem, dass sich beim Einführen das Rückholbändchen ausserhalb der Vagina befindet.

Vielen Gebärenden ist es zudem wichtig, bei der Geburt von einer Fachperson begleitet zu werden, welche ihnen schon bekannt ist. Im Spital kann dies nicht immer gewährleistet werden. Diese Ungewissheit kann im Vorlauf der Geburt für Stress sorgen. In einer Zeit, in der sich Frau auf eine Geburt vorbereitet, sollte dieser jedoch auf ein Minimum beschränkt werden.

Beim Kauf ist auf hochwertige und hautfreundliche Materialien wie Silikon zu achten. Anfängern sind diese hygienischen Kugeln aus Silikon zu empfehlen, da sie leichter als herkömmliche sind und sich der Körperwärme anpassen.

Ungeeignet für Risikoschwangerschaften Die Geburt im Geburtshaus eignet sich für gesunde Frauen, welche keine Risikoschwangerschaft vorweisen. Eigenschaften einer Low-Risk-Schwangerschaft sind

unter anderem das Alter der Frau, das Gewicht des Kindes sowie die Anzahl vollendeter Schwangerschaftswochen. Wer Mehrlinge erwartet, bei früherer Geburt bereits einen Kaiserschnitt hatte oder aus dem Altersrahmen fällt, ist in einem Spital besser aufgehoben, da sich hier das Risiko für Komplikationen erhöht. Wer sich nicht sicher ist, ob die eigene Schwangerschaft für das Geburtshaus geeignet ist, kontaktiert am besten das gewünschte Geburtshaus und lässt sich von einer Hebamme beraten. Jede Geburt ist individuell Das Geburtshaus bietet eine Vielzahl an Vorteilen. Jede Gebärende wird von einer Hebamme begleitet. Das Vertrauensverhältnis kann dabei schon während der Schwangerschaft und nicht erst am Geburtstermin aufgebaut werden. Die meisten Geburtshäuser bieten nämlich auch Schwangerschaftskontrollen an. Bei diesen Terminen wird nicht bloss der Stand der Schwangerschaft überprüft, die Schwangere kann sich auch mit Fragen, Sorgen und Anliegen direkt an die Hebamme wenden. So kann die Hebamme die Bedürfnisse jeder Frau individuell kennenlernen und auf diese eingehen. Dies ist von höchster Wichtigkeit: Die WHO berichtet, dass Geburtsverläufe erfolgreicher sind, wenn die Wünsche der Gebärenden berücksichtigt werden.

Die natürliche Geburt Frauen, die sich für ein Geburtshaus entscheiden, sehnen sich oftmals nach einer natürlichen Geburt, welche ohne unnötige medizinische Interventionen auskommt. Dazu gehören der Routinedammschnitt, eine Periduralanästhesie (PDA) sowie eine Trennung von Mutter und Kind direkt nach der Geburt. Natürlich sind diese medizinischen Interventionen wertvoll, jedoch nur, wenn sie nötig sind oder von der Mutter ausdrücklich gewünscht werden. Die Vorteile einer natürlichen Geburt sind nämlich zahlreich, für Mutter und Kind gleichermassen. Nach einer natürlichen Geburt ist die Erholungszeit kürzer, als beispielsweise bei einem Kaiserschnitt. Auch die Geburt an sich ist ohne PDA kürzer; die von der PDA verursachte Taubheit kann dafür sorgen, dass die Mutter die natürlichen «Pressinstinkte» nicht fühlt. Dies kann dazu führen, dass die Geburt zwei bis drei Stunden länger dauert. Auch darf nicht vergessen werden, dass jede Frau anders auf eine PDA reagiert. Während einige keine Komplikationen erleben, treten bei anderen Symptome wie Desorientierung und Gedächtnisverlust auf. In einer Studie konnte zusätzlich gezeigt werden, dass Frauen, welche auf PDAs verzichteten, eine höhere Geburtszufriedenheit erlebten. Das regt zum Denken an.

Vorteile für das Baby Auch für das Baby birgt die natürliche Geburt Vorteile. Neugeborene von Müttern, welche bei der Geburt Schmerzmittel wie eine PDA ablehnen, sind nach der Geburt wacher und reagieren besser auf ihre Umwelt. Auch reagieren sie positiver aufs Stillen. Ein massiver Vorteil ist das stärkere Immunsystem. Bei der vaginalen Geburt kommt das Baby mit Bakterien in Kontakt, welche zu einer Stärkung des Immunsystems führen. Diese Kinder haben später ein gesenktes Risiko an Allergien, Asthma, Übergewicht oder Diabetes zu leiden. Eine Studie suggeriert gar, dass vaginal geborene Babys später einen höheren IQ haben. In Sicherheit – körperlich und emotional Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Aspekt der Sicherheit. Viele werdende Eltern fragen sich, ob ein Geburtshaus ein Risiko darstellt. Diese Fragen kann mit einem klaren Nein beantwortet werden. Das britische National Institute for Health and Care Excellence sagt sogar, dass die Geburt im Geburtshaus die sicherste Variante ist, sogar sicherer als die Spitalgeburt. Dies liegt nicht zuletzt an den Hebammen: Durch die Eins-zu-Eins-Betreuung kann eine Hebamme intensiv auf die Gebärende eingehen. Dies sorgt auch emotional für Sicherheit, was der Gebärenden hilft, Ruhe zu bewahren. Falls Komplikationen auftreten sollten, werden diese durch die intensive Betreuung frühzeitig bemerkt. Im Falle von Komplikationen, welche eine medizinische Intervention erfordern, wird die Gebärende in ein Spital verlegt, wo sie die nötige Hilfe bekommt. Im Normalfall weicht ihr die Hebamme auch im Spital nicht von der Seite und kann jederzeit für die Gebärende Partei ergreifen und ihr den Rücken stärken. Interessierte finden weiterführende Informationen sowie eine Liste aller Geburtshäuser in der Schweiz unter www.geburtshaus.ch TEXT FATIMA DI PANE

BRANDREPORT GEBURTSHAUS TERRA ALTA

Die selbstbestimmte Geburt Im Geburtshaus Terra Alta im luzernischen Oberkirch bekommen Familien die Betreuung, die sie brauchen. Hebamme Jacqueline Niederer-Hartmeier erzählt von den Besonderheiten des Geburtshauses.

Jacqueline Niederer-Hartmeier

Frau Jacqueline Niederer, inwiefern unterscheidet sich die Geburtsbegleitung im Terra Alta von der Geburtshilfe in einem Spital? Das Geburtshaus Terra Alta ist eine sichere Alternative zum Spital für gesunde Schwangere, die sich eine selbstbestimmte Geburt in entspannter Atmosphäre wünschen. Die Institution ist hebammengeleitet. Dies bietet mehr Möglichkeiten, die physiologischen Prozesse zu fördern und gezielt auf jede Schwangere einzugehen. Jede Geburt ist ein intimer Prozess, verläuft einzigartig und benötigt viel Raum und Zeit.

Im Geburtshaus ist die Eins-zu-Eins-Betreuung während der Geburt für uns Hebammen eine Selbstverständlichkeit. Durch diese intensive Betreuung – das konnten Studien belegen – wird der Bedarf an schulmedizinischen Schmerzmitteln stark reduziert und die Zufriedenheit der Paare höher. Die kontinuierliche Präsenz der Hebamme verschafft Sicherheit und unterstützt die natürlichen Hormonausschüttungen, sodass die Gebärende entspannt ihr Kind in die grosse Welt hinein gebären kann.

Auch unsere Begleitung nach der Geburt, im stationären Wochenbett, schätzen die Eltern sehr. Die ersten Tage mit dem Neugeborenen sollten von ungestörtem Kennenlernen, viel Hautkontakt und Ruhe geprägt sein. Unsere Familienzimmer bieten mit Doppelbett ausgerüstet ideale Bedingungen dazu.

Die Eins-zu-Eins-Betreuung in Kombination mit der kurzen Distanz zum Spital sorgt dafür, dass eine Geburt im Geburtshaus Terra Alta genauso sicher ist wie im Spital.

Welche Rolle nehmen die Väter im Geburtshaus ein? Väter spielen im Terra Alta eine ganz wichtige und aktive Rolle! Ihr Wohl liegt uns am Herzen.

Aus welchen Gründen entscheiden sich werdende Eltern für das Geburtshaus Terra Alta? Das Geburtshaus Terra Alta bietet eine ganzheitliche Betreuung für werdende Eltern – vom positiven Schwangerschaftstest bis zum Ende der Stillzeit. In den Schwangerschaftskontrollen nimmt sich die Hebamme neben den medizinischen Untersuchungen auch Zeit für eine individuelle Beratung und klärt persönliche Fragen.

Unsere Geburten- und Wochenbettzimmer bieten deshalb auch Platz für den Vater. Ich finde es sehr wichtig, dass der Partner von Beginn weg den gleichen Informationsstand und die gleichen Chancen beim Beziehungsaufbau zum Baby erhält wie die Mutter. Das stärkt seine Kompetenzen in der neuen Rolle, sein Selbstvertrauen als Vater und fördert das gemeinsame Verständnis als Elternpaar.

Rund um die Uhr ist eine Fachperson da, um beispielsweise beim Stillen zu unterstützen und die nötigen Kontrollen durchzuführen.

Vermehrt beobachte ich, dass Väter nicht nur Wochenendpapis sein wollen, sondern von Anfang an bewusst Zeit mit den Kindern verbringen möchten. Im Terra Alta ist der magische Moment der Geburt ein freudiges Ereignis, welches den Auftakt in die gemeinsame Zukunft als Familie symbolisiert. TEXT FATIMA DI PANE


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BRANDREPORT ANDREAFER

Eisen? Aber bitte mit Freude!

Müde? Schlapp?

Wer kennt das nicht: Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Energielosigkeit, und, und, und... Oft steckt dahinter ein Eisenmangel mit leeren Eisenspeichern.

E

isenmangel kann mit Infusionen oder Eisentabletten behandelt werden. Meistens wiederholt sich jedoch nach einer erfolgreichen Eisentherapie die Geschichte und der Eisenspiegel sinkt langsam wieder ab. Dies ist speziell bei Frauen mit regelmässiger Monatsblutung der Fall. Um dies zu verhindern, gibt es die wohlschmeckenden Eisensticks mit Himbeeraroma von AndreaFer.

Mir sind bis jetzt keine unangenehmen Nebenwirkungen bekannt, wie dies teilweise bei Eisentabletten der Fall ist. Auch hat sich gezeigt, dass die Wirkung dieser Sticks sehr gut ist und die Eisenreserven stabilisiert werden können.»

Das darin enthaltene Eisen ist mikroverkapselt und dadurch sehr gut verträglich. Zudem schmeckt es nicht nach Eisen und wird gut aufgenommen. AndreaFer ist ohne Gluten, Zucker und Laktose. Zudem ist es von swissveg für Veganer zertifiziert.

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Frau Dr. Angelika Donalies, Gynäkologin in Solothurn, meint dazu: «Ich empfehle meinen Patientinnen die AndreaFer Eisensticks schon seit einigen Monaten mit Erfolg. Der Vorteil ist, dass sie einen sehr guten Geschmack haben und deshalb auf eine breite Akzeptanz bei den Verwenderinnen stossen.

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360° KINDERWUNSCH ZENTRUM ZÜRICH BRANDREPORT

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Die Familienplanung für die Zukunft Sich ungeachtet der Lebenssituation den Kinderwunsch offen lassen: Beim «Social Freezing» werden Eizellen eingefroren und aufbewahrt, um sich zu einem späteren Zeitpunkt um die Familienplanung kümmern zu können. Die Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe Anjara Jung, Florian Götze und Nina Lettner betreuen Patientinnen im 360° Kinderwunsch Zentrum in Zürich. Sie erklären, wie «Social Freezing» funktioniert und wie man im Kinderwunschzentrum eine sichere Behandlung gewährleistet. Welche Abklärungen werden im Vorfeld des «Social Freezing» gemacht? Anjara Jung: In einem ersten, persönlichen Beratungsgespräch nehmen Patienten zusammen mit uns ihre aktuelle Situation unter die Lupe. Dabei besteht die Möglichkeit, alle offenen Fragen zu stellen und eine erste Standortbestimmung vorzunehmen. Basierend auf der persönlichen Situation, dem angestrebten Sicherheitsniveau und der Blutbefunde definieren wir anschliessend zusammen die nächsten Schritte und den vorgesehenen Zeitplan. Auch ermittelt wir anhand des Jahrgangs der Patientin und ihrer Hormonwerte konkrete Zahlen und realistische Erfolgschancen. Mit einer Hormontherapie bereiten sich Patientinnen dann für die Entnahme der Eizellen vor. Diese erhöht die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass bei der Entnahme genügend gesunde Eizellen gewonnen werden können. Wie läuft der anschliessende Einfrierprozess ab? Florian Götze: Die entnommenen Eizellen werden in flüssigem Stickstoff extrem schnell auf -196 Grad Celsius heruntergekühlt. Daraufhin bewahren wir die Eizellen zunächst bis zu fünf Jahre auf oder bis sich Patienten entscheiden, ihrem Kinderwunsch nachzukommen. Die Konservierung der Eizellen kann aber nach abgelaufener Zeitperiode nochmals einmalig um weitere fünf Jahre verlängert werden. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, wird eine Eizelle mittels In-Vitro-Fertilisation (IVF/ICSI) befruchtet

und später als Embryo in die Gebärmutter der Patientin eingesetzt. Wenn sich ein Embryo nicht erfolgreich eingenistet hat, besteht in der Regel kein Grund zur Sorge – denn durch die hohe Anzahl an konservierten Eizellen kann man weitere Versuche vornehmen. Inwiefern hat man dank «Social Freezing» die Möglichkeit, die eigene Fruchtbarkeit zu verlängern? Nina Lettner: Bereits ab Mitte 30 sinkt die Chance signifikant, dass der weibliche Körper genügend gesunde Eizellen bereitstellt, um erfolgreich befruchtet zu werden. Somit ist die Chance geringer, im fortgeschrittenem Alter auf natürlichem Weg schwanger zu werden. Eine 25-jährige Patientin hingegen hat eine höhere Menge an gesunden Eizellen, möchte aber möglicherweise erst zu einem späteren Zeitpunkt ihrem Kinderwunsch nachkommen. Für diese Frauen ist das vorsorgliche Einfrieren ihrer Eizellen eine optimale Lösung: Früh entnommene und konservierte Eizellen können dank der sicheren Aufbewahrung zu einem späteren Zeitpunkt künstlich befruchtet und in die Gebärmutter der Patientin eingesetzt werden. Dies erhöht die Chance einer Schwangerschaft im gewünschten Lebensabschnitt. Wie sorgt man dabei für einen einwandfreien Behandlungsverlauf? Anjara Jung: Während den Vorgesprächen und Abklärungen gehen wir sensibel und professionell auf individuelle Bedürfnisse ein, damit wir Patienten

aufgeklärt durch den gesamten Prozess begleiten können. Durch unser versiertes und geschultes Team und der Zusammenarbeit mit dem Anästhesie Team alphacare der Privatklinik Bethanien garantieren wir zudem ein umfassendes Sicherheitsniveau während der Therapie. Unsere hochmoderne Infrastruktur überwacht mittels Fernüberwachung und Alarmsystem unser Labor rund um die Uhr in Echtzeit. Ändern sich Faktoren wie beispielsweise Stromversorgung oder Temperatur, benachrichtigt das System unsere Experten umgehend. Wir versehen zudem jedes Probengefäss einer Eizelle mit einem RFID-Chip, um eine Verwechslung von Patientenproben zu verhindern. Welche Vorteile bietet «Social Freezing» für Interessierte? Florian Götze: «Social Freezing» ist dann eine Lösung, wenn man einen Kinderwunsch hegt, aber der aktuelle Lebensabschnitt nicht der richtige ist. Wem der richtige Partner oder Partnerin noch fehlt, dem hilft das Einfrieren und Konservieren der Eizellen dabei, die Chancen einer gesunden Schwangerschaft für einen späteren, passenderen Zeitpunkt zu erhöhen. Eine eingefrorene Eizelle kann man zudem mit einer Zeitkapsel vergleichen: Junge Eizellen sind eher gesund und erfahrungsgemäss noch von alters- und krankheitsbedingten Einflüssen verschont. Frauen mit einer ungewöhnlich niedrigen Eizellreserve können sich ihre gesunden Eizellen einfrieren lassen,

bevor diese möglicherweise ihr Potenzial verlieren. Somit schafft man sich selbst bessere Erfolgsaussichten für eine gesunde Schwangerschaft im fortgeschrittenen Alter.

Dr. med. Anjara Jung

Dr. med. Nina Lettner

Dr. med. Florian Götze

Spezielles Angebot: Bis Ende 2020 können Sie von einer kostenlosen und umfassenden Beratung zum Thema «Social Freezing» profitieren. Weitere Informationen unter social-freezing.360grad.ch Social Freezing Eine Dienstleistung der 360 AG www.360grad.ch +41 (0) 44 392 11 11 info@360grad.ch

CLEARBLUE BRANDREPORT

Kinderwunsch? Ein Ovaluationstest erhöht die Chancen, schwanger zu werden.

F

rauen möchten heute ihre Schwangerschaft planen: Die meisten wollen erst persönliche Ziele erreichen, bevor sie schwanger werden. Sie sind deshalb bei einer Schwangerschaft tendenziell älter: Lag das durchschnittliche Alter einer Frau bei der Geburt ihres ersten Kindes in den 1970-Jahren noch bei Anfang 20, ist es heute bei Ende 20. Das führt beim Wunsch, Eltern zu werden zu Schwierigkeiten: Jedes fünfte Paar benötigt mehr als zwölf Monate um schwanger zu werden. Zudem versucht es jedes zweite Paar an den falschen Tagen.

Basale Körpertemperatur: Nach dem Eisprung erhöht sich die Körpertemperatur leicht. Damit man dies aber merkt, muss die Körpertemperatur jeden Tag zur gleichen Zeit vor dem Aufstehen gemessen werden. Dann ist es jedoch zu spät für eine Empfängnis im laufenden Zyklus. Man kann die Informationen lediglich verwenden, um den nächsten Eisprung ungefähr vorherzusagen. Krankheiten, Alkoholkonsum und Schlafstörungen können die Körpertemperatur aber ebenfalls beeinflussen. Die Methode sagt deshalb nur bei ca. einem Drittel aller Zyklen die fruchtbarsten Tage zuverlässig vorher.

Die Beobachtung des Cervixschleims zeigt ebenfalls, dass der Eisprung näher rückt. Je mehr sich die Schleim-Menge erhöht und je elastischer und klarer er wird, desto näher rückt der Eisprung. Aber dies erfordert etwas Übung und eignet sich nicht für alle Frauen.

zu bestimmen, wird an aufeinanderfolgenden Tagen getestet. Ist die Testlinie mindestens so dunkel wie die Kontrolllinie, hat der LH-Anstieg begonnen. Der Vergleich der Stärke der Linien kann aber schwierig sein und führt häufig zu Fehlinterpretationen.

Klassische Urin-Ovulationstests messen die Konzentration des luteinisierenden Hormons (LH), um den LH-Anstieg zu ermitteln, der verlässlich ein bis zwei Tage vor dem Eisprung eintritt. Um mit analogen Tests verlässlich die beiden besten Tage für eine Empfängnis

Deshalb gibt es digitale Ovulationstests. Sie ermitteln ebenfalls den LH-Anstieg, sind jedoch einfacher anzuwenden. Die Ergebnisse werden digital angezeigt, was eine grössere Zuverlässigkeit bietet.

Nichts dem Zufall überlassen In jedem Zyklus gibt es nur wenige Tage, an denen eine Frau schwanger werden kann. Das ist die fruchtbare Phase: Die Chance schwanger zu werden erhöht sich an den Tagen vor dem Eisprung, wobei am Tag vor dem Eisprung der Höhepunkt erreicht ist. Für Paare mit Kinderwunsch ist es deshalb wichtig, diese fruchtbare Phase identifizieren zu können. Methoden zur Bestimmung Es gibt verschiedene Möglichkeiten herauszufinden, wann der Eisprung stattfinden wird. Es sind jedoch nicht alle gleich zuverlässig. Kalenderberechnungen sind einfach, gratis und die von Frauen mit Kinderwunsch am häufigsten verwendete Methode. Da die Zyklen einer Frau jedoch häufig unregelmässig sind, ist es schwierig, den Tag des Eisprungs präzise vorherzusagen. Deshalb funktionieren sie nur bei ca. einem Drittel der Frauen. Apps sind automatisierte Kalenderberechnungen, die es einfacher machen, den persönlichen Zyklus zu ermitteln und Informationen zu speichern. Die meisten Apps markieren in jedem Zyklus den Eisprung. Sie basieren aber auf Durchschnittswerten und haben deshalb die gleichen Tücken wie das Aufzeichnen des Zyklus von Hand.

Der Clearblue Digital Ovulationstest mit dualer Hormonanzeige Der Ovulationstest von Clearblue ist der einzige Test, der zusätzlich zum LH auch Veränderungen im Östrogen-Haushalt misst. Das Hormon Östrogen beginnt vor dem LH anzusteigen, sodass die fruchtbare Periode früher ermittelt werden kann. Typischerweise identifiziert er so vier oder mehr fruchtbare Tage – mehr als jeder LH-Ovulationstest und erhöht dadurch die Chancen auf eine Schwangerschaft deutlich.


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BRANDREPORT VENENZENTRUM AM SEE

Gesunde Beine durch Thermoablation Das Venensystem führt Blut von den Beinen ins Herz zurück. Krankhaft veränderte, «insuffiziente» Venen – sogenannte Krampfadern – können ohne Behandlung zu einem ernsthaften Leiden werden. Prof. Dr. med. Markus Enzler ist Gründer und Leiter des Venenzentrums am See und blickt auf jahrzehntelange Erfahrung zurück. «Fokus» erklärt er, welche Eingriffe sich bei unterschiedlichen Venenleiden am besten eignen und wie schnell man nach einer solchen Behandlung wieder auf den Beinen steht. Prof. Dr. med. Markus Enzler, was zeichnet das Venenzentrum am See besonders aus? Wir haben in der Schweiz vor über 15 Jahren mit der Einführung von interventionellen Verfahren eine Pionierrolle eingenommen. Die Venenbehandlung hat sich seit dem Jahr 2000 massiv verändert. Verschiedene neue Methoden sind ins Spiel gekommen – allen voran die Thermoablation. Darauf sprang ich hierzulande als einer der ersten Chirurgen an. Meine Kollegen und ich führten bis dahin die «Stripping»-Operation durch. Es hat sich aber erwiesen, dass die neuen Methoden deutliche Vorteile haben. Schliesslich hatten wir auch Besuch von gegen 100 Ärzten, denen ich diese Behandlungsmethoden nähergebracht habe. Seit Juni dieses Jahres gehört die Venenklinik am See ausserdem der Corius-Gruppe an, bei der es sich um das grösste Netzwerk von dermatologischen und phlebologischen Praxen in Deutschland und der Schweiz handelt. Welche verschiedenen Behandlungen für Venenleiden bieten Sie an? Das Banalste, weil rein kosmetische Venenleiden, das wir angehen, sind die Besenreiser. Hier wenden wir die Methode der Sklerotherapie an, wobei wir mithilfe einer Lupenbrille eine spezielle Flüssigkeit in die betroffenen Venen injizieren und die Besenreiser so chemisch veröden. Ein wichtigeres, gesundheitsrelevantes Thema sind Krampfadern, bei denen wir drei Methoden anwenden. Die wichtigste davon ist die Thermoablation. Dabei führt man einen Katheter in die insuffiziente Vene ein und verschliesst diese durch Erhitzung auf 120 Grad Celsius. Mit dieser Methode werden die insuffizienten

Markus Enzler, Chirurg und Gefässchirurg FMH/EBVS, und Lisa Högger, Spezialärztin für Chirurgie FMH, sind die behandelnden Fachärzte im Venenzentrum am See. Beide verwenden alle vorgestellten Verfahren. (Foto: Martina Peyer) Stammvenen behandelt. Oberflächliche, sichtbare Varizen entfernen wir danach über kleine Stichinzisionen mit einem Häkchen. Dieses Verfahren bezeichnet man als Phlebektomie. Inwiefern können Venenleiden gefährlich werden? Wenn sich in den Beinvenen Blutgerinnsel bilden, welche die Gefässe ganz oder teilweise verschliessen, spricht man von Thrombose. Die Gerinnsel können sich im tiefen Venensystem ausbreiten, den Blutfluss im Bein behindern und zu chronischen Schwellungszuständen führen. Im schlimmsten Falle können Gerinnsel zum Herz und den Lungen gelangen und zu lebensgefährlichen Embolien führen.

Welches sind die häufigsten Irrtümer zu Venenleiden? Ein Vorurteil ist, dass man diesen Eingriff im Sommer nicht durchführen kann. Dies stimmt so nicht! Der Irrtum kommt daher, dass man früher viele Wochen lang Kompressionsstrümpfe tragen musste und dies in der Hitze unangenehm sein kann. Wir bieten das ganze Jahr Behandlungen an und sehen im Sommer keine Nachteile. Weitere Irrtümer sind zwei gegensätzliche Überlegungen: Die einen denken, dass neue Varizen nach einem Eingriff unvermeidlich sind. Andere meinen, dass eine einmalige Behandlung das Problem aus der Welt schafft. Beides stimmt nicht, denn Varizen sind eine Systemkrankheit und Rezidive somit immer möglich, aber nicht zwingend. Wie funktioniert eine Thermoablation? Zunächst werden gründliche Untersuchungen der Venen durchgeführt und die Befunde in einem Schema aufgezeichnet. Die sichtbaren Krampfadern markiert man vor dem Eingriff auf der Haut. Die Beine werden desinfiziert und steril abgedeckt. Danach werden die Varizen punktuell betäubt. Unter Ultraschallkontrolle wird die erkrankte Stammvene punktiert und ein Katheter der Vene entlang bis zur Leiste hochgeschoben. Mit einem Radial-Laser oder dem Radiofrequenz-Verfahren mit einer Heizspirale wird die Stammvene erhitzt und verschlossen. Nach der Behandlung baut der Organismus die Vene im Lauf von einigen Monaten ab. Wie sieht der Heilungsprozess aus? Patienten verlassen die Praxis gleich nach dem Eingriff. In der ersten Nacht bleibt das betroffene Bein

eingebunden, danach folgt für eine Woche ein Kompressionsstrumpf. Grundsätzlich ist man schon am ersten Tag nach dem Eingriff arbeitsfähig, dies ist jedoch individuell abzuwägen. Was sind die Vorteile dieser Methode? Bei der konventionellen Stripping-Methode benötigt man einen Operationssaal, meistens in einem Krankenhaus. Demgegenüber wird eine Thermoablation in unserem Venenzentrum immer ambulant durchgeführt. Der Aufwand ist wesentlich geringer und die Kosten tiefer. Die Patienten kehren rascher ins normale Leben zurück. Welche Patienten können von der Thermoablation profitieren? Die Thermoablation ist Patienten vorbehalten, bei denen ein Stammvenenproblem vorliegt. Die konventionelle Stripping-Operation hat heute praktisch ausgedient. Oberflächliche Varizen werden hingegen überwiegend durch Phlebektomien entfernt. Eine gute Alternative ist die chemische Verödung. TEXT FLAVIA ULRICH

Venenzentrum am See General-Wille-Strasse 59 8706 Feldmeilen Telefon +41 44 922 44 00 office@venenzentrum-am-see.ch www.venenzentrum-am-see.ch

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OENOBIOL BRANDREPORT

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Die Sonne: Freund oder Feind? Die Sonne ist lebensnotwendig, aber hat auch ihre Schattenseiten.

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ie Sonne beeinflusst unsere Laune: Während wir im Winter mit Depression und Müdigkeit kämpfen, finden wir unser Lächeln im Frühling, wie durch Zauberhand, wieder. Die Sonne beeinflusst unseren Hormonhaushalt und macht uns glücklicher. Das Sonnenspektrum Es besteht zu 4 Prozent aus ultravioletten (UV-)Strahlen, die in drei Zonen unterteilt sind: UVC-Strahlen werden von der Atmosphäre absorbiert und gelangen nicht auf die Erdoberfläche. UVB-Strahlen sorgen für die langanhaltende Hautbräunung. UVA-Strahlen beschleunigen die Hautalterung und können im schlimmsten Fall zu Hautveränderungen führen. Das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken, steigt mit jedem Sonnenbrand. Das Sonnenspektrum besteht aus 52 Prozent sichtbaren Strahlen und 44 Prozent Infrarotstrahlen, die einen Hitzschlag verursachen können.

Wie schützen wir uns am besten vor Sonneneinstrahlung? Wir alle haben einen natürlichen Sonnenschutz in uns. Das ist besser als nichts, aber von Person zu Person unterschiedlich. Eine Sonnencreme, mit einem dem Hauttyp entsprechenden UV-Schutz, die alle zwei Stunden in dicken Schichten auf die exponierten Körperstellen aufgetragen wird, schützt vor Sonnenbrand. Sonnenbrillen mit UV-Filter der Kategorie 3 oder 4 schützen die Augen vor schädlichen UV-Strahlen. Auch dunkle Kleidung mit dicken, dicht gewebten Fasern oder noch besser mit UVSchutz schützen die Haut. Zum Schluss schützen Hüte oder Mützen nicht nur unseren Kopf, sondern auch die Augen, das Gesicht, die Ohren und den Hals. Eine zu intensive Exposition sollte auf jeden Fall vermieden werden. Insbesondere in den Sommermonaten und zwischen 11 und 15 Uhr ist die Menge der absorbierten UV-Strahlen am höchsten. In dieser Zeit treffen fast zwei Drittel der täglichen UV-Strahlung auf die Erdoberfläche. In Äquatornähe ist die UV-Strahlung fünfmal aktiver als an den Polen und in höher gelegenen Regionen wird der Weg der UV-Strahlen reduziert. Dadurch werden sie weniger gefiltert und sind gefährlicher. Auch die Lichtreflexion ist wichtig: Diese liegt bei bis zu 25 Prozent, wenn wir uns an einem trockenen Sandstrand sonnen und kann bis zu 90 Prozent erreichen, wenn wir von Schnee umgeben sind! Gut auf die Sonne vorbereitet und ein schöner Teint dank Oenobiol Als Pionier der Nahrungsergänzungsmittel für Schönheit bietet Oenobiol seit 30 Jahren von der Natur inspirierte Lösungen an und steckt sein ganzes Wissen in den Dienst an die Haut.

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SCHÖNHEIT

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Natürlich schön – ganz ohne Make-up Viele Frauen verlassen nur geschminkt das Haus. Kosmetikerin Jasmin Ronchi verrät uns, wie wir unsere natürliche Schönheit hervorbringen können. Unsere Haut regeneriert sich mit den Stoffen, welche wir mit der Ernährung zu uns nehmen. Eine Studie suggeriert, dass vor allem die typisch-westliche Ernährung voller raffinierter Kohlenhydrate und Zucker oftmals zu Akne führt. Auch wer nicht genügend Wasser trinkt, tut sich keinen Gefallen: «Dehydrierung macht die Haut trocken und spröde, wodurch Knitterfältchen entstehen», erklärt Ronchi. Sie empfiehlt, täglich mindestens 1.5 Liter Wasser zu trinken.

Jasmin Ronchi Kosmetikerin

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orgens aufwachen, das Gesicht waschen und die Haare kämmen – fertig. Dies ist für die wenigsten Frauen Morgenroutine. Für viele besteht das morgendliche Schönheitsritual aus dutzenden Tübchen, Tiegeln und Pinseln. Foundation sorgt für den ebenmässigen Teint, Rouge zaubert Leben ins Gesicht und der Concealer versteckt Pickel und Augenringe. Das morgendliche Schminken nimmt gerne 15 bis 30 Minuten in Anspruch und kann aus über zehn Produkten bestehen. Und hier sind wohlgemerkt nur dekorative Kosmetika gemeint. Hautpflegeprodukte werden nicht mitgezählt. Aber ist dieser allmorgendliche Pinselkrieg wirklich nötig? Wie können wir unsere natürliche Schönheit zum Strahlen bringen, ohne dass wir uns Produkte ins Gesicht kleistern? Iss dich schön Die Zürcher Kosmetikerin Jasmin Ronchi legt Wert auf natürliche Schönheit. «Wahre Schönheit kommt von innen», sagt Ronchi. Damit ist nicht nur die Persönlichkeit gemeint. Auch die Ernährung spielt eine tragende Rolle, wenn es um Schönheit geht. «Ernährung hat einen Einfluss auf unser grösstes Organ, die Haut», erklärt Ronchi, «Ungesundes Essen beschleunigt die Hautalterung. Eine gute Ernährung ist darum das wirksamste Anti-Aging-Mittel.»

Abwarten und Tee trinken Nicht nur die Haut wird von der Ernährung beeinflusst, sondern auch das Haar. «Das Geheimnis schöner Haare steckt nicht in teuren Pflegeprodukten, sondern in der Ernährung», sagt Ronchi. Wenn die Haare Ihren Glanz verlieren, sollten Lebensmittel wie Nüsse, Lachs, Aprikosen und Haferflocken ihren Weg in die Ernährung finden. Diese enthalten Omega-3-Fettsäuren, Vitamin B5 und Zink, welches die Haare von innen pflegt. Auf teure Conditioner und Pflegeprodukte kann man ebenfalls getrost verzichten. «Als Glanzspülung empfehle ich Schwarzen Tee», verrät Kosmetikerin Ronchi. Regeneration im Schlaf Schönheit sollte niemandem den Schlaf rauben, das wäre nämlich kontraproduktiv. «Im Schlaf wird ein Wachstumshormon ausgeschüttet, das dafür sorgt, dass sich unsere Haut regenerieren kann», erklärt Ronchi. Die Beauty-Folgen einer schlaflosen Nacht sind jedem vertraut. Blasse Haut und dunkle Ringe unter den Augen sind kein schöner Anblick. Wer über längere Zeit den Schönheitsschlaf vernachlässigt, beeinträchtigt die Wundheilung und fördert die Entstehung von Akne, Ausschlägen und den Abbau von Kollagen, was zu schlaffer Haut führt.

Adieu Mitesser Natürliche Schönheit ohne Make-up klingt ja schön und gut, aber manche Menschen, die von unreiner Haut geplagt sind, werden nun die Nase rümpfen. Doch statt Makel wegzuschminken empfiehlt Jasmin Ronchi effektive Hausmittel, welche eine beruhigende Wirkung auf die Haut haben. «Tonerde ist ein wirksames Hausmittel gegen Pickel und Mitesser. Die enthaltenen Mineralien haben eine reinigende und beruhigende Wirkung», sagt Ronchi. Ebenfalls hilfreich sind Teebaumöl und Aloe Vera. Diese wirken entzündungshemmend und können direkt auf die Problemzonen aufgetragen werden. Mut zur Natürlichkeit Doch warum sollte es Frau überhaupt in Erwägung ziehen, es mit dem Schminken auch mal sein zu lassen? «Viele Frauen fühlen sich ungeschminkt nackt. Vielleicht ist uns der Mut zur Natürlichkeit verloren gegangen oder die Gesellschaft drängt uns dazu. Make-up gilt als gepflegt, nicht geschminkt als ungepflegt», meint Ronchi. «Es zeugt von starkem Selbstbewusstsein, sich in seiner Haut wohlzufühlen und die eigenen Makel mit offenen Armen empfangen zu können.»

Auch bei den Stars ist Natürlichkeit hoch im Kurs. Im Zuge der #nomakeup-Bewegung verzichten immer mehr Künstlerinnen wie Alicia Keys und Gwyneth Paltrow auf Make-up. Ronchi steht dieser Bewegung gespalten gegenüber. «Frauen dazu aufzurufen, ihre natürliche Schönheit zu erkennen und zu merken, dass es keinen Grund gibt, sich ungeschminkt zu verstecken, finde ich toll. Da kann ich mich nur anschliessen», lobt sie. «Aber mal ganz ehrlich: Der No-Make-up-Look der Stars heisst nicht, dass sie überhaupt nicht geschminkt sind – sie sind nur so zurecht gemacht, dass es aussieht, als hätten sie kein Make-up aufgetragen. Es ist kein Bekenntnis zur unkorrigierten Schönheit, sondern eben einfach nur ein Look und ein Instrument, um auf sich aufmerksam zu machen.» Die Stars sind also kein Massstab dafür, wie natürliche Schönheit auszusehen hat. Mit anderen Worten: Das Beste, was jede für sich tun kann, ist es, die Schönheit im eigenen nackten Gesicht zu finden. Dazu mag es Überwindung brauchen, aber es ist die Mühe wert. TEXT FATIMA DI PANE

Die 8 grössten Beauty-Sünden Kosmetikerin Jasmin Ronchi verrät uns die acht schädlichsten Gewohnheiten.

es zu Hautverletzungen und unter Umständen sogar zu Narben.

1. Auf Sonnenschutz verzichten Damit riskiert man irreversible Zellschädigung, welche die Hautalterung vorantreiben und sogar zu Hautkrebs führen können.

5. Geschminkt schlafen gehen Dies gehört zu den Gewohnheiten, die deiner Haut am meisten schaden. Die Haut muss frei atmen können.

2. Rauchen Durch das Nikotin wird die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung des Gewebes eingeschränkt. Dies führt zu verfrühter Hautalterung. 3. Übermässiger Alkoholgenuss Alkohol führt zu Dehydration und Intoxikation. Der Alkohol erreicht mit dem Blut sämtliche Gewebe, auch die Haut. 4. Pickel ausdrücken Wenn man versucht die Entzündungsherde von Pickeln oder Akne mit den Fingernägeln zu zerdrücken, führt

6. Zu heiss duschen Wer häufig heiss duscht, zerstört die Schutzschicht der Haut. Dies nimmt ihr Feuchtigkeit und damit auch Straffheit. 7. Wenig Schlaf Wer weniger als 6 Stunden schläft, riskiert Augenringe, einen ungesunden Teint und frühzeitige Hautalterung. 8.Verwendung unzähliger Kosmetika Es gibt so viele Produkte für die Haut und jedes erfüllt eine andere Funktion. Es ist nicht zu empfehlen, viele Produkte zu schichten, da die Haut im Gesicht besonders empfindlich ist und dadurch auch Reaktionen der Wirkstoffe verschiedener Kosmetika zu Hautirritationen führen können.

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22.06.20 08:54


E I N E P U B L I K AT I O N V O N S M A R T M E D I A

BRANDREPORT MAVENA

• ideal zur Entspannung und Regeneration von Muskeln und Gelenken nach dem Sport

Linderung bei juckender Kopfhaut

• erfrischend und kühlend bei überhitzten Muskeln und Gelenken

Wenn die Kopfhaut juckt, bringen sie mavena Shampoo und mavena Kopfhautfluid zur Ruhe.

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ie Medizinprodukte von mavena wurden zur Behandlung geröteter und juckender Kopfhaut entwickelt. Das mavena Shampoo reinigt sanft, ohne die Kopfhaut auszutrocknen, und das leichte mavena Kopfhautfluid beruhigt und kühlt die Kopfhaut. Beide Produkte enthalten natürliche Feuchthaltefaktoren und versorgen die Kopfhaut mit Feuchtigkeit. Weitere schützende und pflegende Inhaltsstoffe sind Hamamelis Virginiana und Dexpanthenol.

Die kombinierte Anwendung des Shampoos zusammen mit dem Kopfhautfluid beruhigt, befeuchtet und regeneriert die Kopfhaut. Eine aktuelle Schweizer Studie bestätigt die Wirksamkeit und Verträglichkeit.

• kühlt und belebt schwere Beine

FÜR MUSKELN & GELENKE

Ohne Duft- und Farbstoffe Die Produkte werden in der Schweiz hergestellt und sind in Apotheken und Drogerien erhältlich. Weitere Infos auf mavena.com

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08.06.20 16:09

ANGIOCLINIC BRANDREPORT

Schöne und gesunde Beine für den Sommer Schätzungen gehen davon aus, dass mehr als eine Million Menschen in der Schweiz von Krampfadern und Besenreisern betroffen sind. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Erkrankungen gut heilbar sind. Mithilfe einer gezielten und kompetenten Behandlung beseitigt man die unansehnlichen Stellen und sorgt für gesunde und zugleich gut aussehende Beine.

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er Sommer beginnt, die Coronakrise verliert an Schrecken – wer denkt dabei nicht an Ferien, Sonne oder einen schönen Strand. Es ist aber auch die Jahreszeit, wo Krampfadern und Besenreiser nicht mehr so leicht zu verstecken sind. Oftmals weiss man nicht, was diese hervortretenden Adern zu bedeuten haben. Selbst die Medizin ist sich oft uneinig darüber, welche Formen ein medizinisches Problem darstellen, und welche lediglich «Schönheitsfehler» sind. Doch es gibt gute Nachrichten: Die Ursachen der Venenschwäche konnten mittlerweile gut erforscht werden; die besten Behandlungen gehen schmerzfrei und ohne Operation. Selbst im Sommer kann man sich so von Krampfadern befreien lassen, ganz ohne Kompressionsstrumpf. Die Wahrheit über Krampfadern und Besenreiser Das Blut im Venensystem wird nicht durch den Herzschlag bewegt, sondern durch Schwerkraft oder Muskelarbeit. Im Beinbereich entsteht dabei die besondere Aufgabe für den Körper, das Venenblut entgegen der Schwerkraft nach oben zu bewegen. Die sogenannten Venenklappen verhindern dabei, dass das Blut wieder zurückfliesst. Ohne körperliche Bewegung, insbesondere ohne ständige Belastung der Beinmuskeln, kommt das Venenblut

zum Stillstand und es entstehen Venenschäden, weshalb Personen mit Sitzberufen viel häufiger betroffen sind. Die Venenklappen werden folglich durch Entzündungen regelrecht zerfressen. Sobald eine einzige Venenklappe nicht mehr schliesst, entsteht ein krankhafter Rückfluss, der den Venendruck erhöht und benachbarte Venen wie ein Luftballon erweitert. Sind nur kleinste Hautvenen betroffen, entstehen sogenannte Besenreiser mit verzweigten und meist roten oder lilafarbenen Erweiterungen (Bild 1). Sind grössere Venen in Hautnähe betroffen, entstehen die typischen geschlängelten Krampfadern (Bild 2). Wenn man mit modernem Ultraschall genau hinschaut, findet man bereits bei Kindern und Jugendlichen in 35 Prozent der Fälle einzelne kranke Venenklappen. Die Medizin weiss nun, dass diese Venenschäden bereits schleichend über Jahrzehnte zunehmen, bevor man etwas auf der Hautoberfläche erkennen oder spüren kann. Mit anderen Worten: Jeder Mensch mit hervortretenden, gekrümmten oder farblich veränderten Venen hat mit Sicherheit ein venöses Problem, dass eine fachärztliche Abklärung erfordert.

Sich behandeln lassen – auch im Sommer Krampfadern fallen nicht nur ästhetisch auf, sondern lösen körperliche Beschwerden aus – es kann lebensgefährlich sein, mit Beinbeschwerden nicht zum Arzt zu gehen. Die Beine können sich müde, schwer oder geschwollen anfühlen. Zudem ist das Auftreten von nächtlichen Beinkrämpfen möglich, während es in schlimmen Fällen zu Wassereinlagerungen, Hautveränderungen, Venenentzündungen, Thrombosen oder gar tödlichen Lungenembolien kommen kann. Die moderne Therapie von Krampfadern kommt völlig ohne Operation, Schnitte oder Narkose aus. Es sind kleine, ambulant auszuführende Kathetereingriffe oder kleine Injektionen, die von Experten völlig schmerzfrei ausgeführt werden können. Aus diesem Grund kann eine Behandlung auch problemlos im Sommer erfolgen. Der Schlüssel zum optimalen Erfolg und richtigen Behandlungsstrategie ist die Ultraschallanalyse. In einer Therapie werden geschwächte Venen gestärkt, Klappenfehler korrigiert und unwiederbringlich geschädigte Venen wie grosse Krampfadern sanft verschlossen. Auch ästhetische Behandlungen, bei denen es um das Beseitigen von Besenreisern geht, kann man im Sommer ohne das Risiko von Verfärbungen oder anderer Nebenwirkungen vornehmen. Zuverlässige Diagnosen und erfolgreiche Ergebnisse Die Experten im angioclinic Venenzentrum Zürich erkennen dank internationaler Schulung und preisgekrönter Forschung die Ursachen des Venenleidens besonders genau und können daher genau auf die Situation des Patienten angepasste, schmerzfreie Therapiekonzepte anbieten. Das gilt besonders für die «Sommertherapie», bei welcher man ohne Probleme wieder zur Arbeit gehen, Sport treiben und auf Kompressionsstrümpfe verzichten kann.

Erste Abklärungen für eine Venenbehandlung sind bequem von zu Hause aus per Videosprechstunde möglich. Die entscheidende Analyse ist jedoch der Venenultraschall, idealerweise bei den Experten in einem angioclinic Venenzentrum. Buchen Sie jetzt Ihren Sprechstunden-Termin online oder telefonisch für eine Zukunft ohne Krampfadern und Besenreiser! Bild 1

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Mehr Informationen zum angioclinic Venenzentrum Zürich, den Behandlungsmöglichkeiten und der Terminbuchung unter: www.angioclinic.ch


Hautnah. Wien 1900, von Klimt bis Schiele und Kokoschka Verlängert bis 23.8.2020

Reservation empfohlen mcba.ch

Gustav Klimt, Goldfische (Detail), 1901-1902, Kunstmuseum Solothurn, Dübi-Müller-Stiftung © SIK-ISEA, Zürich