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Studieren an der Careum Hochschule Gesundheit Mitten im Universitätsquartier, auf dem Careum Campus Die forschungsgestützte Hochschule mit starkem Praxisbezug – ein Sprungbrett für Karrieren im Gesundheitswesen! Unsere Kernkompetenz: Studiengänge und Weiterbildungsangebote in Pflegewissenschaft und Management. MEHR ERFAHREN: CAREUM-HOCHSCHULE.CH

E I N E P U B L I K AT I O N V O N S M A R T M E D I A

JUL 20

GESUNDHEIT

Interview

PROF. DR. VOLKER THIEL Der Virologe über die Erforschung des Coronavirus. Lesen Sie mehr auf www.fokus.swiss

Mehr Informationen unter:

www.pernaton.ch @ pernaton.official


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EDITORIAL

WWW.FOKUS.SWISS

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LESEN SIE MEHR... 06 Medizinisches Fachpersonal 10

Vitaminmangel

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Gesund durch den Sommer – trotz oder gerade wegen Corona

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Interview: Prof. Dr. Volker Thiel

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Sommerkrankheiten

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Patientensicherheit

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ASMR

FOKUS GESUNDHEIT. PROJEKTLEITUNG: Tatjana Corvaglia COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG:

Mehr Sport treiben, mit dem Velo zur Arbeit fahren, auf eine ausgewogene Ernährung achten: Es sind immer ähnliche Vorsätze, die mit dem beginnenden Sommer erwachen. Angesichts von Covid-19 erhalten sie eine ganz neue Dimension.

Miriam Dibsdale TEXT: Lars Meier, Fatima Di Pane, Dominic Meier, Flavia Ulrich

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ndlich nach draussen! Der Lockdown ist vorüber. Nach monatelangem Homeoffice, Wochen mit zu viel Bildschirmzeit und Zoom-Sitzungen und zu wenig Abwechslung, zu vielen Schulaufgaben und zu wenig Sozialkontakten, von allem zu viel oder zu wenig, haben wir Appetit auf Leben. Die einen liebäugeln im Hinblick auf die nun doch noch kommende Badesaison mit einer Bikinifigur, andere möchten sich fit fühlen für Spaziergänge und Bergtouren: Das Auto wurde durch das Velo ersetzt, und das Mittagsmenu weicht einem Salatteller – die üblichen Vorsätze eben! Aber: Diese guten Absichten haben mit Covid-19 eine ganz neue Bedeutung erhalten. Zwar ist schon länger bekannt, dass regelmässige körperliche Aktivität und eine ausgewogene Ernährung das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Typ 2 senken. Neu ist der direkte Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung. Forschende der Universität Zürich haben nämlich kürzlich aufgezeigt, dass Covid-19 Entzündungen in den Gefässen auslösen kann. Dies ist für die jüngere Generation oft unproblematisch. Doch für Patientinnen und Patienten, die an Bluthochdruck, Diabetes, Herzinsuffizienz oder koronaren Herzkrankheiten leiden und deren Gefässe bereits geschädigt sind, können diese Gefässentzündungen lebensbedrohlich werden: Sie können zu einem Multiorganversagen und bis zum Tod führen. Starkes Übergewicht wird ebenfalls mit einem schweren Verlauf von Covid-19 in Verbindung gebracht. Gemäss mehreren Studien nimmt der Schweregrad der Erkrankung mit dem Body-Mass-Index BMI zu.

Noch nie hat sich Sport treiben und gesund essen mehr ausbezahlt als jetzt. - CORINA WIRTH, GESCHÄFTSFÜHRERIN PUBLIC HEALTH SCHWEIZ

Auf der anderen Seite zeigen Untersuchungen, dass Covid-19 umso besser überstanden wird, je gesünder die Gefässe sind. Die gute Nachricht dabei: Wir können mit einem gesunden Lebensstil zur Gesundheit unserer Gefässe beitragen: Indem wir uns ausreichend bewegen, uns ausgewogen ernähren und mit dem Rauchen aufhören. Damit unterstützen wir übrigens nicht nur unsere Gefässgesundheit, sondern auch unser Immunsystem: Eine abwechslungsreiche Ernährung mit Mineralstoffen, Vitaminen und Omega-3-Fettsäuren sowie Bewegung stärken die Funktion des Immunsystems.

iStockphoto.com

Noch nie hat sich also Sport treiben und gesund essen mehr ausbezahlt als jetzt. Nicht nur im Hinblick auf die Strandsaison, sondern weil wir uns damit vor schweren CoronaErkrankungen schützen können. Sie sind ein Sportmuffel? Oder Sie haben keine Zeit für Sport und schon gar nicht, um aufwändig zu kochen? Verlassen Sie den Bus eine Haltestelle früher. Benützen Sie die Treppe statt den Lift, gehen Sie zu Fuss einkaufen. Damit weichen Sie auch gleich noch den Coronaviren aus: Die Ansteckungsgefahr ist in geschlossenen Räumen höher als an der frischen Luft. Und probieren Sie’s aus: Selbstgepflückte Erdbeeren schmecken besser als Fertiggerichte! Denn ja: Vergessen Sie den Spass nicht! Allzu viele haben während des Lockdowns unter der Einsamkeit gelitten oder aber unter der Mehrfachbelastung, wenn frau ihre Kinder unterrichten und gleichzeitig eine Zoom-Sitzung leiten musste. Stress wirkt sich negativ auf das Immunsystem aus. Erholen wir uns davon und starten in einen fröhlichen, bewegten, schmackhaften, erfrischenden Sommer!

info@smartmediaagency.ch

TEXT CORINA WIRTH

LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: Tages-Anzeiger, Juli 2020 DRUCKEREI: DZZ Druckzentrum AG

SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00

Viel Spass beim Lesen! Tatjana Corvaglia Senior Project Manager

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Die ärmsten Menschen in Afrika, Südostasien und Lateinamerika leiden besonders schlimm unter dem Corona-Virus. Solidar Suisse verteilt Schutzmasken, Desinfektionsmittel und Seife. Wir informieren mit Radiosendungen, Social Media und Flugblättern über Schutzmassnahmen und helfen besonders hart getroffenen Arbeiterinnen und Arbeitern beim Kampf um ihre Arbeitsplätze.

STAY HEALTHY – BE SOLIDAR! Kämpfen Sie mit uns: Spendenkonto: IBAN: CH67 0900 0000 8000 0188 1 www.solidar.ch/corona 200704_Inserat_Stay_Healthy_D.indd 1

24.06.2020 16:35:23


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UNILABS BRANDREPORT

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Wissenswertes zu Coronatests Im Rahmen der Coronapandemie gewannen auch entsprechende Tests enorm an Relevanz. Wie funktioniert ein Coronatest und wo besteht bei den Tests noch Verbesserungspotenzial? Dr. Frantiska Palicova und Dr. Mårten Schneider von Unilabs haben im Interview mit «Fokus» die wichtigsten Fragen zu Coronatests beantwortet. IgG-Antikörpern weist auf einen stattgehabten Kontakt mit SARS-CoV-2 hin. Beim Antikörpernachweis im Labor werden diese durch künstlich hergestellte Virusbestandteile gebunden und mittels Farb- oder anderen chemisch-physikalischer Reaktionen sicht- und damit messbar gemacht. Dr. Frantiska Palicova

Dr. Mårten Schneider

Dr. Frantiska Palicova, Dr. Mårten Schneider, Unilabs bietet im Zuge der Coronapandemie auch Coronatests an. Wie funktioniert ein solcher Test genau? Dr. Frantiska Palicova: Es gibt zwei Testarten: den Virusnachweis mittels PCR (molekularbiologischer Nachweis von Virus-Genmaterial) und den Antikörpertest im Blut. Einen PCR-Test führt man bei akuten Infektionen aus einem Rachenabstrich, der entweder via Mund oder Nase entnommen wird, durch. Genauer gesagt ist das Ziel, im abgestrichenen Sekret und Zellmaterial die Ribonukleinsäure von SARS-CoV-2 nachzuweisen. Der Antikörpertest folgt einem anderen Prinzip: Wenn wir krank sind, produziert unser Körper im Blut Eiweissstoffe (Antikörper), um die Fremdlinge zu eliminieren. Die Antikörperproduktion braucht eine gewisse Zeit. Somit ist ein Antikörpertest am Anfang der akuten Infektion oft negativ. Erst nach ca. einer Woche oder auch noch später bilden sich Akut-Antikörper, Immunoglobuline M und A (IgM und IgA). Diese werden nach circa zwei bis vier Wochen durch Immunoglobuline vom Typ G (IgG) abgelöst und sind häufig für längere Zeit nachweisbar. Das Vorhandensein von spezifischen

Gibt es die Möglichkeit, dass ein Coronatest ein falsches Ergebnis anzeigt? Dr. Frantiska Palicova: Um diese Frage für die serologischen Tests zu beantworten, ist es wichtig, über zwei Merkmale Bescheid zu wissen: Sensitivität und Spezifität eines Tests. Die Sensitivität steht für die Erkennungsrate oder mit anderen Worten den Prozentsatz der Betroffenen, bei denen eine abgelaufene Infektion auch tatsächlich erkannt wird. Je höher die Sensitivität eines Tests ist, desto weniger an SARS-CoV-2 Erkrankte respektive Positive verpasst er. Ein spezifischer Test zeigt sehr selektiv die gesuchten Antikörper an und verwechselt diese seltener mit ähnlichen Antikörpern. Die Spezifität sagt aus, wie viele Gesunde, die definitiv nicht mit dem Virus infiziert sind oder waren, von dem Test auch wirklich als gesund erkannt werden. Man kann es sich folgendermassen vorstellen: Ein Test mit einer Spezifität von 96 Prozent liefert bei 4 von 100 nicht infizierten Menschen fälschlicherweise ein positives Ergebnis. Wenn der Anteil infizierter Personen in der Bevölkerung sehr niedrig ist, dann führt dies dazu, dass ein beträchtlicher Anteil der positiven Resultate falsch-positiv ist. Viele der in einer frühen Phase

verfügbaren Antikörpertests und speziell die zum Teil eingesetzten Rapid-Tests zeigten Spezifitäten in diesem Bereich und erfüllten damit die Qualitätsanforderungen von Unilabs nicht. Die aktuell eingesetzten Tests zeigen mittlerweile jedoch Spezifitäten von >99.5 Prozent. Zusammen mit einer guten Vorselektion der getesteten Personen kann man mittlerweile davon ausgehen, dass die Resultate der serologischen Tests sehr verlässlich sind. Beim direkten Nachweis der Viren mittels PCR kann es auch zu ‹falschen Resultaten› kommen – hauptsächlich jedoch zu falsch-negativen. Dies ist jedoch weniger eine Frage der verwendeten Tests, sondern meist eine Frage der Probenahme oder des limitierten Zeitfensters, in welchem die SARS-CoV-2-Viren nachgewiesen werden können. Was weiss man noch nicht über das Coronavirus? Dr. Frantiska Palicova: Wir wissen noch ganz vieles nicht; ständig werden neue Fragen aufgeworfen. Für uns liegt das Interesse an Forschungsresultaten aktuell ganz klar auf der Immunität. Bin ich vor dem Virus geschützt, und wie? Gibt es Möglichkeiten zur Therapie, wenn ich nicht immun bin? Gibt es bald einen Impfstoff ? Wenn ja, wann wird dieser verfügbar sein? Diese und weitere Fragen beschäftigen uns zurzeit.

dass die zelluläre Immunabwehr auch ohne signifikante Produktion von spezifischen Antikörpern zu einem milden Verlauf und Heilung führen könnte. Weitere Studien geben Hinweise darauf, dass kreuzreaktive Antikörper, also früher gebildete Antikörper gegen andere Coronaviren, bei einem Teil der Bevölkerung auch vor dem neuen Coronavirus schützen könnten. Das Vorhandensein von Antikörpern gegen SARS-CoV-2 impliziert nicht automatisch eine Immunität respektive einen Schutz gegen eine Reinfektion. Warum nicht? Dr. Mårten Schneider: Es gibt viele Krankheiten, bei denen man krank und nach kurzer Zeit wieder gesund wird und danach geschützt ist. Genauso ist es aber denkbar, bei einer erneuten Infektion mit demselben Virus wieder krank zu werden. In solchen Fällen bieten Antikörper schlichtweg einen unzureichenden Schutz. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber auch hier tappt die Wissenschaft zum Teil noch im Dunkeln. Weitere Informationen www.unilabs.ch INTERVIEW LARS MEIER

Dr. Mårten Schneider: Genau. Es laufen aktuell sehr viele Studien zum Thema Immunabwehr und die Resultate werden in weiteren Studien geprüft, um die Ergebnisse zu bestätigen. So gibt es Studien, die darauf hindeuten, ANZEIGE

Der Inhalt zählt. Zahlreiche klinische Studien

Reduktion des ökologischen Fussabdrucks um 25% Zuverlässige, qualitativ hochwertige Produktion in Europa, Nordamerika und Asien

Investition von rund 8 Milliarden USD in die Entwicklung innovativer Arzneimittel

Weltweit über 50 Millionen behandelte Patienten

Unterstützung von Patientenorganisationen – eine ausgeprägte Tradition

Achten Sie generell darauf, was Sie Ihrem Körper zuführen? Warum nicht auch bei Arzneimitteln?

Ihre Gesundheit – Ihre Wahl.

PP-GEP-CHE-0326

Dezember 2019


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BRANDREPORT AERZTEFON

Rund um die Uhr kostenlose medizinische Beratung Bereits morgens um 7 Uhr befinden sich anrufende Patienten in der Warteschlaufe. Bis man zu einem medizinischen Berater des Aerztefons durchkommt, kann es in diesen Tagen ein wenig länger dauern. An Spitzentagen werden bis zu 1200 Anfragen von Patientinnen und Patienten beantwortet.

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n der Einsatzzentrale des Aerztefons fährt Karin Langmeier ihren Arbeitsplatz mit den drei Bildschirmen hoch. Sie ist eine medizinische Fachberaterin und trägt ein Headset auf dem Kopf. Ein Licht über einem der drei Bildschirmen leuchtet rot auf. «Aerztefon, Langmeier, Grüezi – wie kann ich Ihnen helfen?» In der Leitung ist ein Anrufer, der fürchtet, sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben. «Sie haben Halsschmerzen und leicht erhöhte Temperatur. Haben sie Atembeschwerden? «Ja, das Atmen fällt mir schwer.» Langmeier klärt den Patienten darüber auf, dass aufgrund der Symptomatik ein Anspruch auf einen vom Bund bezahlten Covid-19 Test besteht. «Wo kann ich einen Test machen?» Langmeier schaut in der dem Aerztefon zur Verfügung stehenden Liste nach, welche Arztpraxen Covid-19 Tests durchführen. «Ich kann Sie an eine Praxis vermitteln, welche Tests durchführt. Sie müssen aber aufgrund der aktuellen Situation damit rechnen, dass lange Wartezeiten bestehen. Ob der Arzt schliesslich bei Ihnen einen Test durchführt, entscheidet er. Das Aerztefon kann diesen Entscheid nicht beeinflussen.» «Seit dem Ausbruch des Coronavirus rufen beim Aerztefon vier- bis fünfmal so viele Personen an, wie an einem normalen Tag», berichtet Betriebsleiter Robert Frey «Die meisten Leute sind freundlich. Sie sind dankbar, wenn sie eine Beratung bekommen und medizinisch in guten Händen sind. Einige Patienten wollen sich unbedingt testen lassen – auch dann, wenn keine Anzeichen auf eine Covid-Erkrankung vorliegen.» Wenn man diesen Patienten vermitteln muss, dass sie unter diesen Umständen aufgrund der Testknappheit keinen Test machen können, entsteht teilweise Unverständnis. Die Arbeit beim Aerztefon ist sehr abwechslungsreich. Neben den vielen Anfragen zum Coronavirus gibt es die ganze medizinische Bandbreite von Problemen. «Das macht unsere Arbeit spannend», sagt Frey. «Für die medizinischen Fachberaterinnen und Ärztinnen, die beim Aerztefon arbeiten, ist es wichtig, das Gespür für Menschen und deren Anliegen zu haben. Daneben spielt auch die medizinische Fachkompetenz eine sehr bedeutende Rolle.»

Robert Frey dipl. Rettungssanitäter HF, Betriebsleiter Aerztefon

In welchen Fällen kann ich das Aerztefon anrufen? Sie können das Aerztefon kontaktieren, wenn die für medizinische Fragen vertraute Ansprechsperson (z.B. Hausarzt, Gynäkologin, Psychiater, etc.) nicht verfügbar ist oder wenn sie keine medizinische Ansprechsperson haben. Oft rufen uns auch Patienten an, die neu sind in der Region und die medizinischen Ansprechpersonen noch nicht kennen. In diesen Fällen können wir weiterhelfen.

wir unverzüglich den Rettungsdienst auf oder verweisen Sie an die nächstgelegene und geeignete Notfallstation.

Wer nimmt beim Aerztefon die Anrufe entgegen? Bei uns arbeiten medizinisch ausgebildeten Fachpersonen mit langjähriger Erfahrung. Die langjährige Berufserfahrung ist für uns wichtig. Die Anrufe werden von Medizinischen Praxisassistentinnen, Pflegefachleute oder Pharmaassistentinnen entgegengenommen. In Abhängigkeit des medizinischen Problems wird ein Aerztefon eigener Arzt oder Ärztin in den Fall miteinbezogen.

Die anschliessende Behandlung zum Beispiel durch einen Arzt, eine ärztliche telefonische Konsultation oder ein Hausbesuch, etc. wird gemäss üblichen Tarifen direkt durch den Arzt verrechnet.

Wie verläuft ein Gespräch, wenn ich das Aerztefon anrufe? Nach Abklärung des medizinischen Sachverhaltes durch unsere Fachpersonen beurteilen wir, wo Sie mit Ihrem medizinischen Problem am geeignetsten Ort behandelt werden. Unsere Fachpersonen haben Zugriff auf den kantonalen Notfalldienstplan. Wir können Ihnen rund um die Uhr an 365 Tagen pro Jahr den passenden Kontakt zu einer Hausärztin, einem Spezialisten, Kinderarzt, Zahnärztin, Psychiater oder Apotheker in Ihrer Region vermitteln. Falls Sie das Haus nicht mehr verlassen können, organisieren wir einen Arzt, der bei Ihnen einen Hausbesuch macht. Sollte das medizinische Problem als lebensbedrohend beurteilt werden, bieten

Was kostet ein Anruf auf die Aerztefon Nummer 0800 33 66 55? Der Anruf auf die Nummer 0800 33 66 55, die Abklärung des medizinischen Sachverhaltes, die Beurteilung und Vermittlung an den für Ihr Problem geeigneten medizinischen Ansprechspartner sind für Bewohnerinnen und Bewohner des Kantons Zürich kostenlos.

Was ist das Ziel des Aerztefon? Ein Drittel der jährlich rund 45 000 Patienten, welche die Notfallstation des Universitätsspitals Zürich aufsuchen, hätten auch einen Hausarzt konsultieren können. Unser Ziel ist es, diesem Drittel der Patienten die langen Wartezeiten auf den meist ohnehin schon überfüllten Notfallstation zu ersparen und sie stattdessen zu einer Hausärztin in ihrer Wohnregion zu vermitteln. Versucht das Aerztefon die Patienten von den Notfallstationen der Spitäler fernzuhalten? Nein, wenn wir zum Schluss kommen, dass ein medizinisches Problem im Spital behandelt werden muss, vermitteln wir den Patienten an das Spital oder bieten direkt den Rettungsdienst für die Spitaleinweisung auf. Es geht uns einzig und allein um die Zielsetzung, die Patientinnen und Patienten an die richtige und geeignetste medizinische Versorgungsstelle zu vermitteln.

Wer steht hinter dem Aerztefon? Hinter dem Aerztefon steht die Zürcher Ärztegesellschaft. Die Zürcher Ärztegesellschaft hat den gesetzlichen Auftrag, den Notfalldienst im Kanton Zürich zu organisieren. Das Aerztefon ist eines von vielen Zahnrädern im Rahmen der Organisation des Notfalldienstes im Kanton Zürich. Finanziert wird das Aerztefon mit öffentlichen Geldern des Kantons Zürich. Welche arbeiten werden durchgeführt, wenn sich ein Anrufender als Covid-19-Verdachtsfall herausstellt? Am Anfang der Pandemie war die Befragung der Patienten hinsichtlich Reiseverhalten aus den Risikogebieten relevant sowie genauere Abfragen bezüglich der Symptome und Rückschlüsse über Ansteckungswege. Als die offizielle Testung in den Abklärungsspitälern losgingen, war der direkte telefonische Kontakt mit den zuständigen Virologen von grosser Bedeutung, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Schliesslich stehen wir mit den Patienten in engem Kontakt und informieren über die Testung. Zusätzlich beraten wir die Patienten, wie sie sich verhalten sollten und übernehmen die Anmeldung zu den jeweiligen Test-Stationen in den Spitälern und den Hausarztpraxen. Ist es schwierig zu erkennen, ob es sich um einen Verdachtsfall handelt oder ob der Patient eine «normale» Grippe hat? Zu Beginn war es schwierig, da zugleich Grippesaison war und sich die Symptome zum Teil überschnitten haben. Mit zunehmender Erfahrung und mit der sich abschwächenden Grippesaison wurde es etwas einfacher. Letztendlich ist aber die Testung entscheidend. Wie erleben Sie die Zusammenarbeit mit den Spitälern und Hausärzten? Grundsätzlich sehr gut. Alle sind kooperativ und hilfsbereit, trotz der Überlastung. Wir haben erkannt, dass man nur miteinander die Herausforderung bewältigen kann. Jeder hat eine besondere Aufgabe übernommen und gemeinsam haben wir jeden einzelnen Patienten zu dessen Wohl betreuen können. Welches sind derzeit die Sorgen und Ängste der Patienten? Die Hauptsorge liegt daran, sich mit dem Virus angesteckt und dadurch möglicherweise bereits andere Personen angesteckt zu haben. Für uns ist es wichtig, die Lage genau und in aller Ruhe zu erörtern, um den Patienten konkrete Handlungsempfehlungen zu geben. Die Gespräche mit uns sind für die Patienten sehr wichtig, insbesondere um Aufklärungsarbeit zu betreiben und die Patienten von gewissen Ängsten zu befreien. www.aerztefon.ch

Herr Robert Frey, was ist das Aerztefon? Das Aerztefon ist die kantonale Anlaufstelle des Kantons Zürich für nicht lebensbedrohende medizinische Notfälle. Das Aerztefon steht rund um die Uhr an 365 Tagen für die gesamte Bevölkerung des Kantons Zürich zur Verfügung.


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MEDIZINISCHES PERSONAL

WWW.FOKUS.SWISS

Den unermüdlichen Helfern helfen Das Schweizer Gesundheitswesen steht seit vielen Jahren vor Herausforderungen. Es herrscht Sparzwang, weshalb das Gesundheitspersonal vielerorts unterbesetzt ist. In der Coronakrise ist man bisher mit einem blauen Auge davongekommen, doch für die Zukunft besteht dringender Verbesserungsbedarf. TEXT DOMINIC MEIER

D

ie Massnahmen des Bundesrats von Mitte März haben dafür gesorgt, dass das Schweizer Gesundheitswesen der Krise standhalten kann. Ununterbrochen hat das hiesige Gesundheitspersonal in den darauffolgenden Wochen gearbeitet, um die Pandemie einzudämmen. Dass sich die Situation nun beruhigt hat, ist deshalb zu einem grossen Teil den selbstlosen Helfern des Schweizer Gesundheitssystems zu verdanken.

Die Helden der Krise Als die Infektionszahlen in der Schweiz explodierten, waren sie sofort zur Stelle: das Schweizer Gesundheitspersonal. Auch wenn die Fallzahlen von Kanton zu Kanton unterschiedlich waren, spürte das gesamte Gesundheitssystem die Auslastung der Coronakrise während des Peaks im vergangenen April. Allen voran das Pflegepersonal, meint Roswitha Koch, Leiterin der Abteilung Pflegeentwicklung des Schweizer Berufsverbands für Pflegefachpersone SBK: «Pflegende kümmern sich seit Beginn der Coronakrise rund um die Uhr um Patienten und gehen dabei teils auch persönliche Risiken ein. Nicht überall war das notwendige Schutzmaterial vorhanden. Zusammen mit MedizinerInnen und anderen Gesundheitsfachpersonen trägt das Pflegepersonal auch aktuell sehr viel zur Betreuung und Heilung der Coronapatienten bei. Nicht zu vergessen sind auch die Pflegeheime, Spitexorganisationen oder psychiatrischen Kliniken, die für den Schutz ihrer Patienten vieles an ihren Abläufen umstellen mussten.» Akute Probleme werden stärker spürbar Das Schweizer Gesundheitswesen leistet während der Coronakrise Grosses ¬– das ist sich auch die

Bevölkerung bewusst. Über Social Media und in den Medien wurde mehrmals zu solidarischen Aktionen aufgerufen. Auch meldeten sich Hunderte von Freiwilligen in den Spitälern, um dem Gesundheitspersonal unter die Arme zu greifen. «Ich freue mich sehr über die Wertschätzung für das Gesundheitspersonal», sagt Roswitha Koch, «jedoch wünschte ich mir diese auch für die Zukunft.» Denn nicht nur die Spitäler, sondern auch andere Gesundheitseinrichtungen wie psychiatrische Kliniken oder Pflegeheime sind derzeit vielfältig belastet. Manche der sowieso schon ausgelasteten Gesundheitseinrichtungen stossen an ihre Grenzen: «In solchen Ausnahmezeiten spüren wir den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen noch stärker als sonst», betont Roswitha Koch. «Damit wir auch künftig genügend qualifiziertes Personal haben, müssen die Rahmenbedingungen verbessert werden. Es braucht eine Ausbildungsoffensive.» Überfordertes und erschöpftes Pflegepersonal Der Staat muss sich um eine gut funktionierende Infrastruktur im Gesundheitswesen kümmern. In Zeiten wie jetzt erkennt die Bevölkerung nämlich, wie wichtig die menschliche Gesundheit ist und wie viel Einsatz das Gesundheitspersonal erbringt, um diese aufrechtzuerhalten. Jedoch fühlt sich die Branche seit geraumer Zeit im Stich gelassen. Der finanzielle Druck, unter welchem manche Gesundheitseinrichtungen seit vielen Jahren stehen, hat teilweise einschneidende Konsequenzen für

das Pflegepersonal. «Pflegestellen werden abgebaut und Fachpersonen durch weniger qualifiziertes Personal ersetzt. Dadurch passieren mehr Fehler in der Pflege und viele sind im Beruf überlastet. Man hat zu wenig Zeit für die Patientinnen und Patienten, arbeitet unter ständigem Druck und ist frustriert», kritisiert die Expertin des SBK. Zahlreiche Fachpersonen im Gesundheitswesen sind folglich Burnout gefährdet und emotional erschöpft. Viele kehren der Gesundheitsbranche den Rücken zu und die Arbeitsbedingungen machen Pflegeberufe für den Nachwuchs unattraktiv. Die Zukunft birgt weitere Herausforderungen Auch hat die Zunahme von technologischen Möglichkeiten der vergangenen Jahren neue Anforderungen für Angestellte im Gesundheitswesen geschaffen. Die tägliche Arbeit ist komplexer geworden und man braucht eine fundierte Grundausbildung sowie regelmässige Weiterbildungen, um mithalten zu können. Langfristig gesehen ist es schon jetzt klar, dass der demografische Wandel in der Bevölkerung auch eine zu bewältigende Herausforderung sein wird: «Die Zunahme an hochaltrigen und mehrfach erkrankten Menschen erfordert steigende Betreuungsmöglichkeiten», sagt Roswitha Koch. Zudem geht die World Health Organisation WHO davon aus, dass künftig 80 Prozent der Gesundheitsleistungen für Menschen mit chronischen Erkrankungen zu erbringen sind. «Um diese Verlagerung von den akuten zu chronischen Erkrankungen

zu bewältigen, muss sich das schweizerische Gesundheitssystem radikal verändern», ergänzt Roswitha Koch. Handlungsbedarf wie noch nie zuvor Experten und viele Angestellte des Schweizer Gesundheitswesen waren sich bereits vor der Coronakrise einig: Es muss sich etwas ändern. Der Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK hat deswegen 2017 eine Initiative lanciert, deren Relevanz sich aktuell mehr denn je zeigt: «Generell muss der Mensch im Fokus stehen, sei es als Patient oder als Arbeitnehmer. Es braucht genug und gut ausgebildetes Personal und die Wirksamkeit der Behandlung und Pflege soll wieder vermehrt im Zentrum stehen – nicht der höchste Profit», betont Roswitha Koch. Trotz allen offenen Baustellen und künftigen Herausforderungen ist die Arbeit im Gesundheitswesen erfüllend und mit vielen Möglichkeiten verbunden: «Der Pflegeberuf ist ein sehr schöner und herausfordernder Beruf. Man ist nahe beim Menschen und hat eine sinnvolle Arbeit», meint Roswitha Koch. Je nach Karriereplanung und Interesse hat man auch Zugang zu zahlreichen Weiterbildungen. Während der Coronakrise hat sich gezeigt, wo die Grenzen der Auslastung sind. Jetzt muss die Schweizer Politik und die Bevölkerung aktiv werden und sich den Anliegen des Schweizer Gesundheitswesens annehmen. Nur so kann dieses über ihre Grenzen hinauswachsen und auch künftig eine stabile Gesundheitsversorgung gewährleisten.

BRANDREPORT UNIVERSITÄT ZÜRICH

Zwischen Recht und Medizin Die Universität Zürich bietet eine wegweisende Weiterbildung in MedLaw an. Prof. Dr. iur. utr. Brigitte Tag, Professorin für Strafrecht, Strafprozessrecht und Medizinrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der UZH, gibt Auskunft. und zukunftsweisende medizinische Entwicklungen einen belastbaren Rechtsrahmen benötigen.

Prof. Dr. iur. utr. Brigitte Tag

Frau Prof. Tag, im CAS in MedLaw UZH geht es um die Schnittstelle zwischen Medizin und Recht. Wann kommen Kenntnisse in dieser Thematik besonders zum Tragen? Wer Führungsaufgaben wahrnimmt oder anstrebt, die sich an der Schnittstelle von Medizin und Recht bewegen, braucht das dazugehörige Wissen und den Austausch mit Expertinnen und Experten aus diesen Bereichen. Sei es als Ärztin, wenn Aufgaben anstehen, die neben dem medizinischen Fachwissen auch gute Kenntnisse des Rechts erfordern, oder als Jurist, wenn aktuelle

Das medizinische Wissen entwickelt sich zügig und die damit verbundenen Fragen sind komplex. Der CAS MedLaw UZH bietet für verschiedene Fachdisziplinen den idealen Rahmen, um diese Fragen auszuloten, interdisziplinär zu diskutieren und die Lösungen in den praktischen Arbeitsalltag zu integrieren. Welche Kompetenzen werden im CAS in MedLaw vermittelt? Ein Schwerpunkt liegt in der Vermittlung von aktuellem medizinrechtlichem Fachwissen. Dies hilft den Teilnehmenden, komplexe Sachverhalte richtig einzuordnen und belastbare Ansätze zu entwickeln. Hierbei gilt dem Praxisbezug grosse Aufmerksamkeit. Der interdisziplinäre Austausch stellt den Blick für das Gesamte sicher. Verständnis für die jeweils anderen Fachrichtungen und der relevante Wissenserwerb gehen Hand in Hand. Der Weiterbildungsstudiengang verbindet akademische Lehre und Forschung mit der Praxis und fördert gleichzeitig

fachliche, methodische und soziale Kompetenzen. Für welche Berufsgruppen ist der CAS in MedLaw besonders interessant? Der CAS MedLaw UZH spricht namentlich Fachpersonen aus den Bereichen Medizin und Recht an. Er steht aber auch anderen Fachpersonen offen, die in ihrer Tätigkeit einen Bezug zu Medizin- oder Gesundheitsrecht haben. Wir sehen auch die Möglichkeit vor, Teilnehmende aufzunehmen, die über eine anderweitig fundierte Ausbildung mit langjähriger Berufserfahrung im Gesundheitsbereich verfügen, wie beispielsweise Sozialversicherungsfachleute, Pflegeleitungen oder Fachpersonen aus der Medizininformatik. Welche beruflichen Chancen eröffnen sich nach dem CAS in MedLaw? Das erworbene Wissen befähigt die Absolventinnen und Absolventen, sich in den unterschiedlichsten beruflichen Positionen des Gesundheitswesens weiterzuentwickeln. Oft haben sie eine Leitungsposition inne,

üben eine selbständige Tätigkeit aus oder streben eine berufliche Neuorientierung an. Der CAS MedLaw UZH ist ein wertvolles Karrieresprungbrett und bietet ein ideales Netzwerk. Warum wird das erworbene Wissen in Zukunft wichtig sein? Der Gesundheitsbereich zählt zu den wichtigsten Zukunftsbranchen. Gut qualifizierte Fachpersonen, die vernetzt denken und interdisziplinär arbeiten, sind gefragt. Aktuelles Wissen in den Bereichen Medizin und Recht, aber auch den hiermit verbundenen ethischen Bezügen sind für die gelingende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen und in der medizinischen Versorgung unverzichtbar. Der CAS MedLaw UZH bereitet die Teilnehmenden hierauf optimal vor. TEXT FATIMA DI PANE

CAS MedLaw UZH www.medlaw.uzh.ch


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CAREANESTH BRANDREPORT

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Ein Pool für medizinisches Fachpersonal Warum ein Personalverleiher in der Covid-19-Pandemie medizinisches Fachpersonal zur richtigen Zeit und am richtigen Ort einsetzen kann? Dr. Alain Meyer, Geschäftsführer und Inhaber bei careanesth erklärt das Arbeitsmodell. Fachpersonal haben sich etliche Personen gemeldet. Die Herausforderung war, das Fachpersonal so einsetzen zu können, dass es zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und es dort einzusetzen, wo der grösste Bedarf vorhanden war.

Dr. Alain Meyer

Herr Alain Meyer, im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie drohten Personalengpässe, insbesondere in der Pflege. Wie haben Sie als Personalverleiher, spezialisiert auf das Gesundheitswesen, dies wahrgenommen? Die Anfragen nach medizinischem Fachpersonal, insbesondere in der Intensivpflege, sind anfänglich merklich gestiegen. Die Unsicherheit war gross, wie die Pandemie das Gesundheitswesen trifft und welche Personalressourcen in welchen Gesundheitsinstitutionen notwendig sein werden. Dies haben wir bei unseren Kunden gut wahrgenommen.

Durch das vom Bundesrat verordnete Verbot der nicht dringlichen Eingriffe haben sich grosse Bedarfsverschiebungen ergeben. Einige Institutionen hatten plötzlich zu viel Personal, während andere Personalressourcen aufbauten. Das institutionsübergreifende Teilen oder Sharing des Fachpersonals wurde plötzlich zu einem zentralen Erfolgsfaktor.

Wer sind Ihre Kunden? Unsere Kunden sind Institutionen im Gesundheitswesen, Spitäler, Spitex-Organisationen, Alters- und Pflegezentren, Psychiatrien, Rehabilitationskliniken und ambulante Einrichtungen. Eigentlich alle Organisationen, die Pflegepersonal beschäftigen.

Wie haben Sie das gemacht? Für die Koordination haben wir eine webbasierte Lösung, die wir bereits vor Jahren selber programmiert haben. Anders wäre das gar nicht möglich. Sie müssen sich dies wie einen elektronischen Marktplatz vorstellen. Auf der einen Seite können die Fachpersonen ihre Verfügbarkeiten webbasiert oder in der App freischalten. Sie bestimmen an welchen Tagen sie welche Dienste zur Verfügung stellen können und in welchen Regionen und Institutionen sie Einsätze leisten möchten. Auf der anderen Seite haben unsere Kunden ein Login. Bei fehlendem Personal sehen sie so auf einen Blick, wer verfügbar ist und können diese Person mit wenigen Mausklicks buchen. Die gebuchte Fachperson erhält eine Einsatzmeldung per Mail und SMS. So sieht sie, wann und wo sie welchen Einsatz leisten muss.

Wo lag die grösste Herausforderung in dieser Zeit? Die Solidarität in der Bevölkerung war sehr gross. Auf die Aufrufe nach freiwilligem medizinischem

Das geschieht digital? Genau, unsere webbasierte Lösung ist so programmiert, dass diese Abläufe automatisiert sind.

Woher weiss Ihr Kunde, dass die gebuchte Person seinen Anforderungen entspricht? Alle Fachpersonen, auch während der Covid-19-Pandemie, müssen sich bei careanesth bewerben. Ohne vollständiges Dossier und persönliches Vorstellungsgespräch stellen wir niemanden ein. Ausser natürlich, wenn der Kunde einen eigenen Pool betreibt. Dann nehmen wir die Fachpersonen auf, die der Kunde wünscht und bestimmt. Mitarbeitenden können sich also nicht selber auf ihrer Lösung registrieren? Nein, wir schalten die Mitarbeitenden frei. Nur so können wir die hohe Qualität unserer Fachpersonen garantieren. Wie genau war dieses System während der Covid-19-Pandemie hilfreich? Spitäler, Alterszentren, Spitex-Organisationen haben sich zusammengeschlossen und einen Pool an freiwilligen Mitarbeitenden gemeinsam genutzt. Mehrere Kantone haben dies für den gesamten Kanton in Auftrag gegeben. So konnten alle Fachpersonen nach Ausbildung und Fachkompetenzen übersichtlich dargestellt werden. Alle beteiligten Institutionen hatten Zugriff auf den Pool. Damit konnte sichergestellt werden, dass die Fachpersonen da eingesetzt werden, wo effektiv der Bedarf entstand. Gibt es weitere Vorteile für Arbeitgeber? Klar, neben der schnellen und übersichtlichen Verfügbarkeit der Fachpersonen übernehmen wir auf Wunsch auch alle administrativen Tätigkeiten. Die Mitarbeitenden sind bei careanesth angestellt und vollständig sozialversichert, wir zahlen die Löhne und tragen das Ausfallrisiko. Unsere Kunden mussten sich in dieser Zeit nicht mit administrativen Belangen

beschäftigen, sondern konnten sich auf ihre Kerngeschäfte fokussieren. Welche Dienstleistung bieten Sie den Kunden zu normalen Zeiten? Wir bieten verschiedene Personal-Einsatzmodelle. Vom klassischen Verleih von temporären Mitarbeitenden, die Wochen bis Monate den Betrieb unterstützen, bis zu medizinischem Fachpersonal, das tageweise gebucht werden kann. Letzteres in verschiedenen Varianten: Entweder im Springer-Model, in dem Fachpersonen von careanesth den Institutionen im Bedarfsfall aushelfen oder in institutionsspezifischen Pools, die auf die Bedürfnisse der Pools zugeschnitten sind. Immer mehr Institutionen lagern auch ihre bereits bestehenden Pools zu uns aus und lassen diese durch uns administrieren. Warum nutzen Ihre Kunden diese Pools zu «normalen» Zeiten? Unsere Kunden profitieren von einer hohen Verfügbarkeit von qualifiziertem Fachpersonal und können bei Bedarf schnell, einfach und übersichtlich externe oder ihre eigenen Fachpersonen buchen. Die Auslastung in den Institutionen ist nicht immer gleich hoch. Mit flexiblen Personaleinsatzmodellen können Spitzen kompensiert werden und Fachpersonal muss nicht in Vorhalteleistung angestellt werden. Dem Personalmangel wird entgegengewirkt und zusätzlich sinken die Personalkosten bei meist besserer Mitarbeiterzufriedenheit, da es dem medizinischen Fachpersonal ermöglicht im Schichtbetrieb Familie, Freizeit und Beruf zu vereinen.

SWISSLEGAL BRANDREPORT

Tarife auf Augenhöhe aushandeln Die Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) rechnet man in der Schweiz nach Tarifen ab. Diese werden aber nicht nach dem typischen Marktprinzip von Angebot und Nachfrage, sondern im Verhandlungszimmer festgelegt. Christine Boldi, Rechtsanwältin und Tarifexpertin im Gesundheitsrecht, spricht über die Rolle der Leistungserbringer am Verhandlungstisch. Frau Christine Boldi, welche Parteien haben direkt oder indirekt Einfluss auf den Verhandlungsprozess? Bei einer Tarifverhandlung setzen sich Leistungserbringer, also beispielsweise Hebammen, Physiotherapeutinnen, Neuropsychologen oder Ärztinnen und Krankenkassen an einen Tisch und suchen nach Lösungen für die finanzielle Abgeltung ihrer Gesundheitsdienstleistungen. Das heisst, man verhandelt einen sogenannten Tarif. Da es aber keinen Sinn macht, dass jeder einzelne Leistungserbringer oder jede einzelne Krankenkasse am Tisch sitzt, werden solche Verhandlungen meist von gesamtschweizerischen Verbänden geführt, welche die Interessen der jeweiligen Seite vertreten. So verhandeln beide Seiten schnell mal über Millionenbeträge, nicht selten über einen Zeitraum von mehreren Jahren.

die Mitglieder die Verhandlungen mit ihren Mitgliederbeiträgen. Vor allem kleinen Verbänden, welche Berufsgruppen mit eher bescheidenem Einkommen vertreten, fehlen die nötigen finanziellen Mittel, um langwierige Tarifverhandlungen führen zu können. Zudem arbeiten Verbände typischerweise häufig im Milizsystem. Man beschäftigt sich nicht täglich mit Tarifen und Gesetzen. Am Verhandlungstisch sitzen dann finanzstarke Krankenkassen mit professionellen Verhandlungsteams, welche nichts anderes tun, als Tarife zu verhandeln. Auf Augenhöhe mit den Versicherungen an den Verhandlungstisch zu treten, ist bei einer solchen David-Goliath-Konstellation eine sehr grosse Herausforderung, um es einmal vorsichtig auszudrücken.

Wann und wie schalten sich die Behörden in die Verhandlungen ein? Die Behörden sind quasi von Anfang an mit dabei und vertreten mit den gesetzlichen Grundlagen indirekt die Interessen der Bevölkerung. Sie geben beispielsweise vor, dass die Verhandlungen datenbasiert zu führen sind. Der Preisüberwacher wird ebenfalls involviert. Verhandlungsergebnisse und Tarifverträge müssen auf Bundesebene vom Bundesrat und auf kantonaler Ebene von den 26 Kantonsregierungen genehmigt werden.

Wie können sich Leistungserbringer aktiv in die Tarifverhandlungen einbringen und sich vorbereiten? Das Wichtigste ist es, die eigenen Leistungen und deren Kosten genau zu kennen. Auch wenn dies simpel klingt, ist es in der Praxis nicht ganz so einfach: Jeder Leistungserbringer arbeitet anders, es herrscht wenig Homogenität. Die Daten zu sammeln ist deshalb aufwändig, aber unabdingbar für den Verhandlungsverlauf. Mit Daten schafft man Transparenz und Glaubwürdigkeit, welche helfen, den Prozess voranzutreiben.

Warum stellen solche Verhandlungen für Leistungserbringer eine Herausforderung dar? Die grösste Herausforderung liegt bei den Ressourcen der einzelnen Verbände, denn letztlich bezahlen

Unerlässlich ist es auch, ein professionelles Verhandlungsteam zu bestimmen, welches sich in die Materie einarbeitet. Das Verhandlungsteam sollte nach meiner Erfahrung Know-how in den Bereichen

Die Optimierungsphase, wo wir auch wirklich kostensparende Effekte sehen werden, ist noch längst nicht angelaufen.

Betriebswirtschaft, Verhandlungsführung und -technik sowie juristische Kenntnisse und vertieftes Wissen des entsprechenden Berufsstandes mitbringen. Wie haben Sie die Tarifverhandlungen während der Coronakrise wahrgenommen? Vor der Pandemie bin ich wöchentlich für Verhandlungen im ÖV zwischen Basel, Bern, Zürich und Solothurn hin- und hergereist. Ab Mitte März war vorerst Schluss damit. Seitdem sass ich für einige Wochen für Verhandlungen in meiner Kanzlei, die mir bekannten Gesichter nunmehr versammelt auf ein bis zwei Bildschirmen, sicher eine interessante Erfahrung. Ich denke nicht, dass Videokonferenzen künftig die Verhandlungen im realen Sitzungsraum komplett ablösen werden. Face-to-Face-Gespräche, auch vor oder nach den effektiven Sitzungen, prägen die Verhandlungsatmosphäre und stärken die Vertrauensbasis. Letztere ist zentral, um sich auf das Gegenüber einzulassen und Lösungen zu finden. Inwiefern ist die Digitalisierung anderweitig ein Thema? Oft höre ich von angeblichen hohen Kosteneinsparungen infolge der fortschreitenden Digitalisierung. Was vielen aber nicht bewusst ist: Wir befinden uns immer noch in der Investitionsphase. Aktuell braucht es erst einmal weitere Investitionen und Bemühungen. Die Optimierungsphase, wo wir auch wirklich kostensparende Effekte sehen werden, ist noch längst nicht angelaufen. Was sollte Ihres Erachtens noch stärker in künftige Diskussionen der Tarifverhandlungen einfliessen? Die Coronakrise zeigt, dass Gesundheitsprävention das A und O ist – und zwar nicht nur in Krisenzeiten. Durch die strikte Einhaltung von Hygienevorschriften konnte nicht nur die Coronainfektionskurve

flach gehalten werden. Quasi als Nebeneffekt sind die Erkrankungszahlen weiterer Infektionskrankheiten gesunken. Die Menschen haben extrem schnell umgestellt, das hätte ich nie für möglich gehalten. Gesund bleiben und gesund werden müssen wir nochmals neu denken, nochmals neu (er-)finden. Ich wünschte mir, dass der Gesundheitsförderung bei den gesetzlichen Vorgaben und damit auch in den Verhandlungen mehr Beachtung geschenkt wird. Eine proaktive Gesundheitsförderung schützt nicht nur Leben, sie spart gleichzeitig auch Kosten im System ein. TEXT DOMINIC MEIER

Christine Boldi lic. iur., LL.M., boldi@swisslegal.ch Rechtsanwältin, Notarin und Dozentin Tarifexpertin im Gesundheitsrecht Kompetenzzentrum Gesundheit SwissLegal Dürr + Partner, Basel

SwissLegal ist ein Verbund von 14 unabhängigen Anwaltskanzleien in der Schweiz. Wir bieten ganzheitliche Rechtsberatung und Rechtsvertretung vor Gerichten, Schiedsgerichten und Behörden mit Fokus auf KMU, Verbände, Körperschaften und Privatpersonen mit Schwergewicht im Wirtschafts- und Steuerrecht sowie weiteren Spezialisierungen an den jeweiligen Standorten. Weitere Informationen unter www.swisslegal.ch


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BRANDREPORT HERZ & RHYTHMUS ZENTRUM

Vorhofflimmern mit einer Operation beseitigen? Bei Vorhofflimmern bringt die chirurgische Ablation ausgezeichnete Langzeitergebnisse und ermöglicht das Absetzen von Blutverdünnern. Der ehemalige Patient Hugo Eisenbart berichtet über seine Erfahrungen. Herr Hugo Eisenbart, bei Ihnen wurde 2015 eine «chirurgische Ablation» vorgenommen. Sie sind heute 64 Jahre alt und arbeiten immer noch bei den SBB. Trotz der strengen Arbeit bei der Bahn waren Sie immer recht gesund. Wie haben Sie erkannt, dass Sie an Vorhofflimmern leiden? Wie ich später erfahren habe, hatte ich die typischen Vorhofflimmern-Beschwerden: Herzstolpern, oft Schwindel und später zunehmend Kurzatmigkeit. Die Beschwerden wurden über wenige Monate immer stärker. Meine Frau schickte mich dann zum Hausarzt. Er erkannte schnell, dass da etwas mit dem Herzen und insbesondere dem Puls nicht gut sein konnte und überwies mich an den Kardiologen. Wie hat Sie der Kardiologe untersucht und was war der Befund? Der Kardiologe machte ein Elektrokardiogramm, eine Echokardiographie und ein Langzeit-EKG über 48 Stunden. Dann sagte er mir, ich hätte Vorhofflimmern. Ich war nicht begeistert!

Chrirurgen am OP-Tisch: Es wird in Vollnarkose eine Lungen-Venen-Isolation durchgeführt und ein Clipping (Verschluss) des linken Herzohrs. Der Zugang erfolgt mittels Thoraskopie von beiden Seiten. Der Eingriff wird am schlagenden Herzen durchgeführt.

Am nächsten Tag habe ich dann bei ihm angerufen. Er konnte mir schon am Telefon sehr gut erläutern, wer für die Operation infrage kommt, wie der Ablauf ist und was die Vorteile sind. Dann wurde ich ein paar Tage später bei ihm vorstellig.

Prof. Dr. med. Sacha P. Salzberg und Hugo Eisenbart

Welche Therapie hat er Ihnen dann verordnet? Ich solle mit einem Betablocker beginnen, um den Rhythmus zu stabilisieren. Das habe ich versucht, jedoch hatte ich starke Nebenwirkungen, mir war ständig schwindlig und ich war sehr müde. Es war zunehmend eine Belastung. Ich habe mich dann nach weiteren Optionen erkundigt. Welche Therapie-Optionen wurden Ihnen von Ihren Ärzten vorgeschlagen? Die Katheter-Ablation, also der Eingriff über die Leiste, und dann durch das Herz, um das Gewebe zu veröden. Jedoch gaben mir die Kardiologen eine Erfolgsprognose von nur 50 Prozent mit einem Eingriff, weil mein Herz schon vergrössert war. Das war mir zu wenig. Das hätte bedeutet, dass ich vielleicht zwei- bis dreimal hätte mit dem Katheter operiert werden müssen. Das war noch nicht die optimale Lösung für mich. Wie sind Sie dann auf die chirurgische Ablation gestossen? Ein Bekannter aus meinem Umfeld war bei einem Publikumsvortrag von Prof. Salzberg und war begeistert.

Was war für Sie ausschlaggebend, die Ablation chirurgisch vorzunehmen? Die Methode, also dass es nur einen einmaligen Eingriff von circa 90 Minuten braucht, dass es von aussen her, also über kleine Eingänge am Brustkorb passiert, hat mich interessiert. Nach den Voruntersuchungen hat mich die mit Prof. Salzberg besprochene Erfolgschance überzeugt. Wie ist die Operation verlaufen? Hatten Sie Zweifel? Es war Sommer 2015, der Eingriff verlief gut und ohne Komplikationen. Ich war optimal vorbereitet und hatte vollstes Vertrauen in Prof. Salzberg und das Team. Angst hatte ich keine. Nach vier Tagen im Spital war ich eine Woche zu Hause und anschliessend wieder bei der Arbeit. Wann haben Sie die Medikamente abgesetzt? Etwa sechs Wochen nach der Operation. Dann habe ich die Medikamente nicht mehr gebraucht. Seither nehme ich nichts mehr. Das ist eine grosse Erleichterung.

Prof. Salzberg mit seinem langjährigen Mentor und jetzt Partner Dr. van Boven (PhD) aus Amsterdam

Nie mehr Vorhofflimmern? Ich weiss gar nicht mehr, wie das war. Ich fühle mich rundum gesund. Keinerlei Rhythmusstörungen. Mein Herz ist gesund. Mein Kardiologe ist auch zufrieden mit mir, ich gehe einmal im Jahr zur Kontrolle zu ihm. Würden Sie die Operation wieder machen? Ja, ich würde die Operation wieder machen. Ich habe die Operation meinem Bruder empfohlen – den hat Prof. Salzberg dann drei Monate später auch mit Erfolg operiert. Ihm geht es gleich gut wie mir heute! Unsere Lebensqualität ist tiptop. Vielen Dank!

Wie geht es Ihnen heute, fünf Jahre nach dem Eingriff? Mir geht es heute sehr gut. Ich fühle mich gesund, mache viel Sport und wandere so oft wie ich kann.

Kontakt: Tel.: 044 209 25 48 E: info@swiss-ablation.com www.swiss-ablation.com

Leben Sie heute ohne Einschränkungen? Ja, alle Beschwerden sind weg. Ich lebe ein ganz normales Leben, ohne Blutverdünner oder sonstige Medikamente.

BRANDREPORT SANTÉSUISSE

Alle für einen, einer für alle Das Krankenversicherungssystem basiert auf einer ausbalancierten Mischung aus Solidarität und Eigenverantwortung.

W

er hat noch nie in einer Diskussion unter Freunden diesen Satz gehört (oder selber gesagt!): Ich zahle meine Krankenkassenprämien eigentlich für nichts, ich bin ja nie krank! Einige schlagen sogar vor, die Versicherungspflicht abzuschaffen. Schauen wir jedoch genauer hin, stellen wir fest, dass die meisten von uns irgendwann in ihrem Leben auf ihre Krankenversicherung angewiesen sind. Und dann sind sie froh, auf die Solidarität anderer Versicherter zählen zu können. Gegenseitige Unterstützung unter Versicherten Die Solidarität ist das Herzstück der sozialen Krankenversicherung. Sie zeichnet das System aus und gibt ihm die Daseinsberechtigung. Die Solidarität ist vielschichtig. Menschen, die das Glück haben, gesund zu sein, unterstützen Menschen, die erkranken: Nehmen wir das Beispiel einer krebskranken Person, deren onkologische Behandlung 200 000 Franken pro Jahr kostet, was nicht ungewöhnlich ist. Zur Finanzierung dieser Behandlung braucht es durchschnittlich 54 Prämienzahlerinnen und Prämienzahler. Die Solidarität spielt auch zwischen jüngeren und älteren Menschen eine Rolle. Im Durchschnitt profitieren die Versicherten ab einem Alter von etwas sechzig Jahren von der Solidarität der jüngeren Versicherten: Das bedeutet, dass die Leistungen, die wir in dieser Lebensphase in Anspruch nehmen, die jährlich bezahlten Prämien übersteigen. Die Solidarität kommt auch zwischen Männern und Frauen zum Tragen. Schliesslich unterstützen finanziell Bessergestellte über ihre Steuern die Prämienverbilligungen von jenen, die weniger gut verdienen. Solidarität unter Versicherern Auch die Versicherer sind untereinander solidarisch. Krankenversicherer mit jungen und gesunden Versicherten bezahlen Geld in einen gemeinsamen Topf für Versicherer, deren Versicherte älter sind und/oder mehr medizinische Behandlungen benötigen. Der

Mechanismus des sogenannten Risikoausgleichs wurde in den letzten Jahren dank neuer Kriterien (Alter, Geschlecht, Aufenthalt im Spital oder Alters- und Pflegeheim, Arzneimittelkosten) ständig verfeinert. Das erlaubt es, die Prämienunterschiede zwischen den Versicherern auszugleichen und Anreize für eine mögliche Jagd nach «guten Risiken» zu verhindern. Keine Solidarität ohne Eigenverantwortung Die Gleichung ist einfach: kein Allgemeininteresse ohne Solidarität und keine Solidarität ohne Eigenverantwortung. Aus diesem Grund wird für alle Leistungen, die von der Grundversicherung übernommen werden, ein persönlicher Beitrag als Franchise und Selbstbehalt erhoben (von wenigen Ausnahmen abgesehen).

Diese Mitverantwortung durch Kostenbeteiligung trägt dazu bei, die übermässige Inanspruchnahme unnötiger Leistungen zu Lasten der obligatorischen Krankenversicherung zu begrenzen. Die Verantwortung jedes Einzelnen steht somit im Dienste der Solidarität aller. Versicherer in der Krise solidarisch Die Coronakrise hat gezeigt, dass das Wohlergehen aller vom Verhalten jedes Einzelnen abhängt. Wir alle wurden aufgefordert, von den Behörden erlassene Massnahmen individuell zu befolgen, damit die gesamte Bevölkerung vor dem neuen Virus geschützt werden kann. Auch bei den Akteuren des Gesundheitswesens war Solidarität angezeigt. Die Krankenversicherer

arbeiteten zügig an der Umsetzung pragmatischer Lösungen, um den coronabedingten Herausforderungen zu begegnen. Sie organisierten sich, um eine rasche Rückerstattung der Rechnungen weiterhin garantieren zu können, damit die Beitragszahlerinnen und -zahler nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten und damit Ärztinnen und Ärzte, Spitäler sowie alle anderen Leistungserbringer ihre Ausgaben decken können, einschliesslich der Lohnzahlungen für ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ausserdem haben die Versicherer Lösungen für die Kostenrückerstattung von Videosprechstunden oder ärztlicher Beratung via Telefon gefunden, und zwar auch für Gesundheitsfachleute, für die dies bisher nicht oder kaum möglich war, beispielsweise Hebammen, Logopädinnen und Logopäden, Psychiaterinnen und Psychiater oder Psychologinnen und Psychologen. Dank ihrem verantwortungsvollen Umgang mit den Prämien konnten die Krankenversicherer solide Rücklagen bilden, die nun zur Deckung allfälliger Mehrkosten im Zusammenhang mit der Coronaviruspandemie verwendet werden. Einigen schwebt vor, die Reserven nicht diesem Zweck zuzuführen, sondern damit die Prämien für 2021 künstlich zu senken oder das Defizit der Spitäler aufzufangen. Unsere Verantwortung als Krankenversicherer ist es, diesen Forderungen entgegenzutreten, denn sie sind gegenüber den Versicherten wenig solidarisch und könnten im Endeffekt in den Folgejahren unweigerlich zu höheren Prämien führen. www.santesuisse.ch


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VITAMINMANGEL

WWW.FOKUS.SWISS

Vitaminmangel – Was nun? Fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung nimmt Nahrungsergänzungsmittel zu sich. Doch machen diese tatsächlich gesund? Ein Gesundheitsberater klärt auf. TEXT FATIMA DI PANE

U

m langfristig fit und gesund zu bleiben, ist es zentral, auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung zu achten. So kann sichergestellt werden, dass der Körper alle Vitamin- und Mineralstoffe erhält. Vielfach wird zur Unterstützung der Ernährung auf Nahrungsergänzungsmittel ausgewichen: Wenn ein Mangel festgestellt wird, folgt oft der Griff zum Präparat. Doch wie sinnvoll ist dies? Und wie entstehen diese Mängel überhaupt?

Nahrungsergänzungsmittel für die Primärprävention ohne Nutzen sind.» Folglich ist die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zwecks Vorsorge gänzlich ungeeignet.

das Gefühl hat, dass in der eigenen Ernährung Mängel bestehen, wendet sich am besten an eine Fachperson aus der Medizin oder Ernährungsberatung.

Aber was ist, wenn der Vitaminmangel ärztlich nachgewiesen wurde? «Es ist sinnvoller, die Ursache der Mangelerscheinung zu beheben und die Lebensweise sowie die Ernährung umzustellen, statt mit Nahrungsergänzungsmitteln bloss Symptome zu behandeln», legt Lösch dar.

Der ärztlich geprüfte Gesundheitsberater Felix Lösch hat tagtäglich mit Ernährung zu tun. Laut ihm sind die häufigsten Vitamin- und Mineralstoffmängel in der westlichen Gesellschaft Vitamin D, Vitamin B12 und Eisen.

In wenigen Fällen sinnvoll «Die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln stellt keine Massnahme zur persönlichen Gesundheitsvorsorge dar», erklärt Lösch. Nur in spezifischen Situationen ist die Einnahme sinnvoll. «Bei konsumierenden, auszehrenden Krankheiten wie Krebs, in der Schwangerschaft und Stillzeit oder bei durch Verletzungen oder Operationen längerfristig immobilen Zuständen kann eine Supplementierung sinnvoll sein», sagt Lösch, «in individuell und sorgsam diagnostizierten Einzelfällen kann es bei spürbaren Mangelerscheinungen vernünftig sein, in Verbindung mit auffälligem Blutparameter, vorübergehend die Symptome durch die gezielte Einnahme von Präparaten zu beheben und den Blutspiegel zu normalisieren.»

Ernährung als Vorsorge Das Wichtigste ist jedoch, dass Mängel erst gar nicht auftreten. Dazu ist eine ausgewogene Ernährung zentral. «Ich empfehle eine vitalstoffreiche Vollwerternährung mit hohem Rohkostanteil, frei von Industriezuckerarten, Backwaren aus Auszugsmehl und ohne industriell hergestellte Fette», sagt Lösch, «auf den Punkt gebracht bedeutet dies, unsere Nahrung so natürlich wie möglich zu geniessen.»

Durchschnittsernährung lässt zu wünschen übrig «Wer Lebensmittel von hoher biologischer Qualität und Wertigkeit verzehrt, braucht keine Nahrungsergänzungsmittel», sagt Felix Lösch. Umfragen des Bundes haben ergeben, dass 47 Prozent der Schweizer Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen, doch nur 13 Prozent der Bevölkerung befolgt die Empfehlung, mindestens fünf Portionen Früchte und Gemüse täglich zu essen. Dafür verzehrt der durchschnittliche Schweizer fast ein Kilogramm Fleisch pro Woche. Auch der Verzehr von süssen und salzigen Leckereien ist zu hoch. Die Vermutung liegt nahe, dass die Beliebtheit von Nahrungsergänzungsmitteln vom Bedürfnis her kommt, die eigene suboptimale Ernährung auszugleichen. Lebensweise umstellen Hilft der tägliche Griff zur Multivitamintablette dabei, die eigene Gesundheit im Griff zu halten? Felix Lösch verneint dies: «Ergebnisse wissenschaftlicher Studien weisen übereinstimmend nach, dass

Sorgfältige Diagnose nötig In Absprache mit einer Fachperson können Vitaminsupplemente also durchaus positive Effekte haben. Aber vom Dosieren und Einnehmen auf eigene Faust sollte abgesehen werden: «Nahrungsergänzungsmittel sind nicht harmlos. Sie sollten nicht als willkürliches Supplement der Gesamternährung genutzt, sondern wie bei jedem anderen Medikament nur nach genauer und individuell gestellter Diagnose unter Einbezug der möglichen Risiken eingesetzt werden», macht Lösch klar. Wer also

Viel Obst und Gemüse sowie Hülsenfrüchte stehen also auf dem Speiseplan. Am besten versorgt man sich

an lokalen Gemüsemärkten. Mit einer Online-Suche sind nahe gelegene landwirtschaftliche Betriebe schnell ausfindig gemacht. Auf industriell verarbeitete Lebensmittel sollte grösstenteils verzichtet werden. Sie schaden dem menschlichen Körper mehr, als sie nützen und enthalten meist Zucker. Die häufigsten Mängel Vitamin D Vitamin D, vielmehr ein Hormon, sorgt für die Knochenbildung. Die Bildung von Vitamin D wird durch die Sonne angeregt. Symptome eines Mangels beinhalten andauernde Erschöpfung, Haarausfall und Muskelschmerzen. Vitamin-D-Quellen sind unter anderem Pilze, Eier und Fisch. Auch sollte man sich täglich mindestens zehn Minuten im Freien aufhalten.

Gesund am Arbeitsplatz – so geht’s

• Verzichten

Sie auf den Zuckerkick während des Nachmittagstiefs. Naschen Sie gesunde Früchte und greifen Sie auf grünen oder schwarzen Tee zurück.

• Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, muss auf die Be-

wegung achten. Stündlich einmal aufzustehen, ist dabei das Minimum. Eine weitere Idee ist es, die Mittagspause für einen Spaziergang im Freien zu nutzen. So klappt’s auch mit dem Vitamin D.

• Um den Stresspegel tief zu halten, sind Pausen es-

senziell. Dazu gehören mehrmals tägliche Dehnpausen, aber auch regelmässige Ferien, um sich gedanklich von der Arbeit abzugrenzen und eine neue Perspektive zu erhalten.

Vitamin B12 B12 sorgt unter anderem für die Blutbildung und die Bildung von Körperzellen. Ein Mangel kann sich unter anderem durch Sensibilitätsstörungen bis hin zu Lähmungen, einer brennenden Zunge sowie kribbelnden Gliedmassen äussern. B12 findet man in fermentierten Lebensmitteln wie Sauerkraut und in tierischen Lebensmitteln. Eisen Eine gesunde Zellbildung und Zellatmung werden durch Eisen möglich gemacht. Symptome eines Eisenmangels beinhalten Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Infektanfälligkeit. Eisenquellen sind unter anderem Austern, Sojabohnen, Linsen und Spinat.

BRANDREPORT FERNFACHHOCHSCHULE SCHWEIZ (FFHS)

Gesundheit fördern – Menschen fördern Die Gesundheit ist ein zentrales Thema unserer Gesellschaft, für viele Menschen bedeutet sie das wichtigste Gut überhaupt. Auch Unternehmen haben ein Interesse an der Gesundheit ihrer Mitarbeitenden. Der MAS Gesundheitsförderung der Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) bildet deshalb Fachpersonen aus, welche die Gesundheit in Unternehmen, Verwaltungen oder Organisationen fördern.

D

ie Berufsfelder der Gesundheitsförderung gehören zu einer Wachstumsbranche. Die Nachfrage nach fachlich versierten Expertinnen und Experten steigt stetig. Die Schweiz hat ein sehr gutes, aber auch sehr teures Gesundheitssystem. Im Bereich der Gesundheitsförderung gibt es noch viel Potenzial, gerade in der Gestaltung von gesundheitsförderlichen Lebenswelten. Hier setzt der MAS Gesundheitsförderung an. Der Weiterbildungsstudiengang richtet sich an Führungspersonen und Fachkräfte in verschiedenen Bereichen, und befähigt diese für komplexe Aufgaben im Bereich der Gesundheitsförderung und Prävention.

Befähigt zur Gesundheitsexpertin Absolventen des MAS Gesundheitsförderungen sind qualifiziert für unterschiedliche Aufgaben und Handlungsfelder der Gesundheitsförderung und Prävention. Sie lernen, gesundheitsförderliche Strategien, Prozesse und psychologische Grundkenntnisse so anzuwenden, dass sie Krankmachendes ändern und Gesundheitsförderndes erkennen, wertschätzen und ausbauen können. Studienaufbau Die Grundlage des Weiterbildungsstudiengangs bildet ein vertieftes Fach- und Methodenwissen mit dem

Schwerpunkt auf dem Salutogenese-Modell. Dieses Modell wurde von Aaron Antonovsky, einem Pionier der Gesundheitsförderung, entwickelt. Es beleuchtet, was Menschen gesund werden oder bleiben lässt. Die Weiterbildung vermittelt ausserdem wichtige Schlüsselqualifikationen in den Bereichen Projekt- und Qualitätsmanagement, Kommunikation, Team- und Konfliktfähigkeit sowie Führungskompetenzen. Der MAS-Studiengang besteht aus den drei CAS Gesundheitsförderung und Prävention, Betriebliche Gesundheitsförderung und Gesundheitspsychologie. Mehr Infos: ffhs.ch/mas_gesundheitsförderung Modul Lehren und Lernen im Gesundheitswesen Dieses neue Modul richtet sich an Praxisausbildende in Gesundheitsberufen oder Fachleute in anderen Ausbildungssituationen. Sie lernen, ihre Rolle weiterzuentwickeln und erwerben Kompetenzen, die sie befähigen, Auszubildende in der Praxis zu begleiten, anzuleiten sowie Lernprozesse zu evaluieren und zu beurteilen. Zudem erweitern sie ihre Reflexions- und ihre Führungsfähigkeiten.

Das Modul Lehren und Lernen im Gesundheitswesen wird je nach Bedarf als einzelnes Modul belegt, kann aber auch an den MAS Gesundheitsförderung bzw. ein dazugehörendes CAS angerechnet oder mit dem nachträglichen Erwerb des FH-Titels (NTE) kombiniert werden. Mehr Infos: ffhs.ch/lehren-undlernen-im-gesundheitswesen

Studienmodell Blended Learning Als einzige Fachhochschule der Schweiz bietet die FFHS alle Studiengänge im Modell Blended Learning an: Dank dieser Methode können 80 Prozent des Studiums selbstständig mit Hilfe einer E-Learning-Plattform absolviert werden – zeitund ortsunabhängig. 20 Prozent finden als Präsenzunterricht in einem der vier Campus in Zürich, Basel, Bern oder Brig statt.


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MAX ZELLER SÖHNE AG BRANDREPORT

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So läuft das Gedächtnis auf Hochtouren Unser Alltag kehrt nach diesem speziellen ersten halben Jahr immer mehr zur Normalität zurück. Für viele bedeutet dies allerdings, dass die Anforderungen sowohl im beruflichen- wie auch im privaten Alltag ebenfalls wieder zunehmen.

N

och schnell hier etwas erledigen und noch schnell da etwas beantworten. Termine flattern in die Agenda und es gibt wieder vieles zu koordinieren. Der Körper braucht genügend Energie und der Kopf muss vital sein, um diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Im Stresszustand ist unser Körper anfälliger für Krankheiten. Zudem fällt es einem schwer, konzentriert an einer Sache zu bleiben. Laut der vom Bundesamt für Statistik durchgeführten schweizerischen Gesundheitsbefragung aus dem Jahr 2017 berichten 41 Prozent der Bevölkerung über allgemeine Schwächen, einschliesslich Müdigkeit und Energiemangel. Wie hoch der Wert heute ist, lässt sich nur vermuten.

und Erschöpfung. Die Energiegewinnung unseres Körpers findet in den Zellen über die Zellatmung in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, statt. Die Wurzel des Panax ginseng erhöht die Anzahl der Mitochondrien, was automatisch zu mehr Energiefreisetzung führt. Zudem beeinflusst Ginseng die Ansammlung von Überträgerstoffen wie Dopamin, Noradrenalin und Serotonin im Gehirn, was zur Erhöhung der Konzentration und Aufmerksamkeit führt. Gleichzeitig stärkt Ginseng das Immunsystem, was zur Stärkung der psychischen Belastbarkeit beiträgt. Es wundert also nicht, dass in der Traditionellen

Chinesischen Medizin die Wurzel heute noch als echtes «Allheilmittel» gilt. Auch das Blatt des Ginkgobaumes hat eine lange und spannende Geschichte. Im alten China wurde der Baum als lebensverlängernd, heilend und kraftspendend verehrt. Dem Ginkgo werden in Japan und China auch heute noch Wunderkräfte zugeschrieben. Die fächerartige Form der Blätter wird gerne auch als Vorlage für Schmuckstücke und Dekorationen genutzt. Ebenfalls weit verbreitet ist das Wissen, dass Ginkgoblätter eine Heilwirkung haben und die Leistungsfähigkeit des Gehirns steigern.

Wer sich damit auseinander setzt, wie die Konzentration gesteigert wird und wie man stressresistent bleiben kann, findet viele verschiedene Tipps und Möglichkeiten. Faktoren wie genügend Schlaf, gesunde und ausgewogene Ernährung sowie eine ausgeglichene WorkLife-Balance, sind weit bekannte Voraussetzungen für einen vitalen «Body and Mind». Gute Organisation, Zeitmanagement und das Fokussieren auf das Wesentliche sind ebenfalls wichtige Grundlagen. Gerne werden zur Stärkung des Körpers und Geistes auch Helfer aus der Natur eingesetzt. Zwei bewährte Pflanzen sind die Wurzel des weissen Panax ginseng und das Blatt des Ginkgobaumes.

Dank wissenschaftlicher Studien wird Ginkgo biloba auch in der modernen Medizin unter anderem zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit, eingesetzt. Kombiniert haben diese beiden Pflanzenextrakte sogar eine synergistische Wirkung.

Gincosan – Und das Gedächtnis läuft auf Hochtouren Die Kombination, welche in Gincosan enthalten ist, lindert Symptome wie Vergesslichkeit, Konzentrations-, Gedächtnis- und Merkschwäche bei geistiger Ermüdung und stärkt das Immunsystem. Ideal also auch während einer Lernphase. Dies ist ein zugelassenes Arzneimittel. Lesen Sie die Packungsbeilage.

Panax ginseng gilt in Asien seit Jahrtausenden als stärkendes «Allheilmittel». Seit dem 17. Jahrhundert ist die Ginsengwurzel auch in Europa bekannt. Heute belegen Studien seine Wirkung gegen Müdigkeit

Max Zeller Söhne AG, 8590 Romanshorn, www.zellerag.ch

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SAFRAN

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Sensation Safran – für eine gute Gesundheit Ein wohltuender Golden Latte für den Sonntagsbrunch oder Risotto alla Milanese beim Italiener – Safran ist ein Luxusgewürz mit unverkennbarem Geschmack. Auch in der Medizin findet die orientalische Gewürzpflanze immer mehr Gebrauch. Mit einer regelmässigen und korrekt dosierten Einnahme unterstützt Safran die psychische und körperliche Gesundheit.

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ls eines der bekanntesten Gewürze der Welt sorgt Safran für kulinarische Highlights. Dass der Safran schon seit jeher auch als Heilpflanze gilt, ist vielen jedoch unbekannt. Verschiedenste klinische Studien haben bereits gezeigt, welche positiven Effekte Safran hervorrufen kann. Statussymbol und Heilpflanze zugleich Safran wächst vorwiegend im Mittelmeerraum und Nahen Osten und wird auch heute noch in mühevoller Handarbeit geerntet. Er ist eine Krokusart und zeichnet sich durch seine violetten Blätter aus. Aus den Blüten gewinnt man die charakteristischen roten Fäden, welche bereits seit Jahrtausenden rund um den Globus als Luxusgut gelten. Schon früheste Aufzeichnungen zeugen davon, dass Safran vor allem für den Adel geerntet wurde. Königinnen und Könige, Pharaonen und Mönche trugen Safranparfüm, safrangefärbte Roben und assen Safran in ihren Speisen. Es galt als Privileg, Safran zu besitzen und zeugte von hohem Reichtum.

Entspannend und anregend für die Psyche Untersuchungen haben gezeigt, dass Safran den Wirkstoff Crocin enthält. Dieser ist erwiesenermassen ein neuronales Antioxidant und kann den Serotoninspiegel steigern. Folglich wirkt Safran in der richtigen Dosierung stark genug, um neurodegenerative Störungen bekämpfen zu können. Bei nervösen Zuständen und Schlafstörungen, die mit einer Depression einhergehen können, fördert Safran deshalb die Entspannung und wirkt stimulierend und anregend auf die Psyche. Auch bei Alzheimer kann die Krokuspflanze aushelfen: Studien mit an Alzheimer erkrankten Probanden haben gezeigt, dass die Verabreichung von Safran zu denselben Erfolgen wie Alzheimer-Medikamente führt – mit dem Unterschied, dass Betroffene keine Nebenwirkungen beklagten. Die geistige Leistungsfähigkeit hinsichtlich der Aufnahme und Speicherung von Informationen kann bei Alzheimer-Betroffenen mit Safran auf eine natürliche Art und Weise gefördert werden.

Verringerte PMS-Beschwerden Die Antioxidantien des Safrans haben auch für andere Körperfunktionen eine heilsame Wirkung. Sie beugen Blutzirkulationsproblemen vor, indem das sie das Niveau an Cholesterin niedrig halten. Das Crocetin hilft dabei, verstopfte Arterien zu befreien, indem mehr Sauerstoff in das Kreislaufsystem gepumpt wird. Das führt zu einer Verbesserung der Blutzirkulation und des Herz-Kreislauf-Systems. Forscher untersuchten zudem die Wirkung von Safran auf von PMS betroffene Frauen. Beim prämenstruellen Syndrom können wenige Tage vor der Regelblutung Stimmungsschwankungen, Wassereinlagerungen, Hautunreinheiten, Bauchschmerzen und weitere Beschwerden auftreten. Studien haben hier gezeigt, dass eine tägliche Einnahme von 30 Milligramm Safran PMS-Symptome deutlich lindern kann – ohne dass man sich vor Nebenwirkungen fürchten müsste.

Dass sich der Safran vor mehr als 2000 Jahren als Luxuspflanze einen Namen machte, hatte auch mit dem medizinischen Aspekt des Krokus zutun. Adelige badeten beispielsweise in Safranwasser, um die Wundheilung voranzutreiben. Auch war man davon überzeugt, dass Safran die Potenz steigerte. Folglich verzehrte man ihn als sexuelles Vorspiel oder schlief in Betten, welche mit Safranfäden bedeckt waren. Ein natürliches Antidepressivum Da dem Safran schon seit jeher verschiedenste medizinische Wirkungen nachgesagt werden, hat man in den letzten Jahrzenten vermehrt wissenschaftliche Berichte und klinische Studien über die Krokuspflanze durchgeführt und publiziert.

Safran für eine bessere Figur Ein gesunder Serotoninspiegel sorgt nicht nur für ein zufriedenes und ausgeglichenes Körpergefühl, sondern macht auch satt. Aus diesem Grund setzt man Safran immer mehr als Schlankheitsmittel ein. Eine tägliche Einnahme von Safranextrakt soll demnach das Sättigungsgefühl verstärken und den Appetit auf süsse Snacks hemmen. Eine französische Studie hat hierzu beachtliche Erkenntnisse geliefert: Eine Gruppe übergewichtige Frauen nahm über acht Wochen hinweg regelmässig Safranextrakt zu sich, während eine gleich grosse Gruppe Placebo-Kapseln erhielt. Während der Studie hatte man zudem keine Kalorienbeschränkungen festgelegt. Nach dem Studienverlauf wiesen die Safran-Probandinnen eine höhere Gewichtsabnahme als die Placebo-Gruppe auf und sie hatten weniger Lust auf eine süsse Versuchung – dank der regelmässigen Einnahme von Safranextrakt war das Bedürfnis nach ungesunden Zwischenmahlzeiten gesunken. Ein natürliches Potenzmittel? Aufgrund bereits nachgewiesener Wirkungen, laufen derzeit weitere Studien, um das gesamte Potenzial der Krokuspflanze erkennen zu können. Beispielsweise untersucht man wegen der nachgesagten erregenden Wirkung, ob die Gewürzpflanze die Libido des Menschen unterstützen kann. Erste Studien haben hierzu bereits nachgewiesen, dass Safranextrakt bei einer Erektionsstörung aushelfen kann. Auch Symptome einer mangelnden Libido bei Frauen – wie beispielsweise trockene Vaginalschleimhäute und dadurch schmerzhafter Sex – konnte man nachweislich mit der täglichen Einnahme von Safranextrakt lindern. Die dosierte Einnahme ist wichtig Um die positiven Effekte des Safrans spüren zu können, sollte man einen konstanten Spiegel der Wirkstoffe Crocin und Safranal aufrechterhalten. Bei der Einnahme ist aber Vorsicht geboten: Eine Dosierung von mehr als fünf Gramm Safran ist zu hoch und kann beispielsweise Schwindelgefühle und Magenbeschwerden mit sich ziehen, im schlimmsten Falle sogar zu Schwangerschaftsabbrüchen führen. Zudem besteht bei der Einnahme von mehr als zehn Gramm Todesgefahr.

So hat man den Effekt von Safran auf die menschliche Psyche untersucht. Dafür begleitete man rund 500 Patienten mit leichter bis mittelschwerer Depression in elf randomisierten klinischen Studien. Einem Teil der Patienten wurde eine tägliche Dosis von 30 Milligramm Safran über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen verabreicht und mit einer Behandlung mit synthetischen Antidepressiva und Placebo verglichen. In allen Studien traten signifikant bessere Ergebnisse bei Safran als beim Placebo auf. Die Krokuspflanze wies nahezu gleich gute Ergebnisse wie Antidepressiva vor.

Für die Einnahme von Safran sollte man deshalb Fachmeinungen einholen und nur zertifizierte Nahrungsergänzungsmittel mit Safranextrakt zu sich nehmen. Die Medizin empfiehlt eine täglich dosierte Einnahme von bis zu 30 Milligramm, damit der Körper die positiven Effekte von Safran spürt. TEXT DOMINIC MEIER

BRANDREPORT MEDICALMOTION GMBH

Digitale Gesundheit neu gedacht Immer mehr Menschen werden täglich von Schmerzen geplagt und suchen nach effizienten Wegen, diese zu lindern. Der digitale Therapeut der medicalmotion GmbH hilft, gemeinsam mit der CSS Versicherung, weiter.

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ie Coronakrise hat das Gesundheitsbewusstsein auf eine noch nie da gewesene Art in den Fokus der Gesellschaft gerückt. Der gesunde Lebensstil gewann eine neue Wichtigkeit, doch gleichzeitig konnte man vielen wohltuenden Tätigkeiten nicht nachgehen. Schmerzpatienten, welche auch in der Coronakrise auf Physiotherapie angewiesen sind, mussten kurzfristig neue Wege finden, ihre Gesundheit zu pflegen und ihre Schmerzen im Griff zu behalten. Gemeinsam mit der CSS Versicherung hat die App medicalmotion dazu die ideale Lösung gefunden. Die von der medicalmotion GmbH entwickelte gleichnamige App bietet täglich individuell zugeschnittene Übungen, um Schmerzen zu lösen und vorzubeugen. «Wir wollen die Menschen dabei unterstützen, ihr Leben nachhaltig gesund zu gestalten und ihre Gesundheit jeden Tag zu steigern», sagt Sven Klimpel, CEO von medicalmotion.

Individuell angepasst Jeder neue Benutzer füllt zu Beginn einen Fragebogen aus, in welchem der persönliche Gesundheitszustand ermittelt wird. Dann erhält man die passenden Übungen,

um vorhandene Schmerzen zu lösen oder deren Entstehung vorzubeugen. Die Übungseinheit umfasst 10 bis 15 Minuten und wird von klar verständlichen Trainingsvideos unterstützt. «Die täglich wechselnden Übungen werden mittels intelligenter Algorithmen erstellt, welche das Wissen unserer zahlreichen kooperierenden Mediziner und Sportwissenschaftler enthalten», erklärt Sven Klimpel. «Dank einem abschliessenden Feedback wird die Übungsempfehlung täglich für jeden Nutzer angefertigt. Durch das implementierte Fachwissen erhält jeder Nutzer täglich die effektivsten Übungen.» Damit ist der digitale Therapeut genauso dynamisch wie das Leben selbst. Die Gesundheit in die eigene Hand nehmen Die App eignet sich derweil nicht bloss für Menschen, die bereits Schmerzen haben. Auch zur Prävention sowie zur sportlichen Leistungssteigerung ist medicalmotion bestens geeignet. «Wir sind davon überzeugt, dass es eine Welt geben kann, in der die Mehrheit der Menschen bis ins hohe Alter gesund sein kann», meint Klimpel, «medicalmotion und die angedachten Entwicklungen bietet allen Menschen die Möglichkeit, ihre Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen und das Beste aus sich herauszuholen.»

Auch die CSS Versicherung ist von diesem Ansatz überzeugt. Während der Coronakrise reagierte die CSS Versicherung schnell und stellte die App kostenfrei für ihre Versicherten zur Verfügung. Aufgrund des enormen Erfolgs und der positiven Kundenresonanz ist die App auch weiter für CSS-Kunden verfügbar. Auf in die Zukunft In Zukunft hält medicalmotion Grosses bereit «Da wir daran glauben, dass eine isolierte Betrachtung von Krankheiten nur bedingt hilft, bedarf es in der Zukunft einer ganzheitlichen und übergreifenden Lösung. Das Ziel ist eine einzige intelligente App für sämtliche Erkrankungen und Zielstellungen zu entwickeln», erklärt Klimpel. «In der Schweiz haben wir mit der CSS Versicherung einen innovativen Partner gefunden, mit dem wir Menschen dazu befähigen, ihre beste Gesundheit zu leben.» Interessiert? Unter medicalmotion.de/css.html beginnt die Reise zum schmerzfreien Alltag. TEXT FATIMA DI PANE


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INTERVIEW PROF. DR. VOLKER THIEL

WWW.FOKUS.SWISS

«Ich erhoffe mir, dass die Gesellschaft weiterhin so zusammenhält» Prof. Dr. Volker Thiel erforscht mit seinem Team das neuartige Virus SARS-CoV-2. Im Gespräch mit «Fokus» erklärt er, wieso man die eindämmenden Massnahmen nicht von heute auf morgen lockern sollte und was er sich in den kommenden Monaten von der Schweizer Bevölkerung wünscht.

INTERVIEW DOMINIC MEIER TEXT FLAVIA ULRICH

Herr Volker Thiel, hat Covid-19 Ihren Arbeitstag immer noch vollkommen in der Hand? Ja, ziemlich. Eigentlich von früh bis spät. Nachdem man in der ersten Phase das Virus SARS-CoV-2 und seine Verhaltensweisen erst einmal kennengelernt hat, geht es jetzt an die Forschung. Wir versuchen dabei, verschiedene Impfstoffe für die Krankheit zu finden. Wie lange wird es dauern, bis ein Impfstoff auf dem Markt ist und wie läuft dieser Prozess ab? Einen fertigen Impfstoff zu haben und ihn auf den Markt zu bringen, sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Verschiedenste Firmen versuchen ihre Impfstoff-Plattformen zu nutzen und so umzubauen, damit ein fertiger Impfstoff für das neue Virus entsteht. Dies geht relativ schnell und kann nach einigen Monaten in einem Tiermodell auf die Wirksamkeit untersucht werden. Momentan veröffentlichen Forscher erste Publikationen über die Untersuchung von Impfstoffen, die für das Virus SARS-CoV-2 umgebaut wurden und in einem Tiermodell funktionieren. Theoretisch ist dies schon der Impfstoff. Ihn aber zu produzieren und zu zeigen, dass er für den Menschen ungefährlich und gegen das Virus wirksam ist, zieht sich noch lange hin.

Einen fertigen Impfstoff zu haben und ihn auf den Markt zu bringen, sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Jeden Tag kommen neue Informationen über SARS-CoV-2 zutage. Was macht die Erforschung von neuen Viren so kompliziert? In diesem Fall ist es speziell, da gefühlt die ganze Welt daran arbeitet. Natürlich ist der Konkurrenzdruck gross, aber vom Aufbau der Coronaviren ist schon klar, welche Grundfunktionen vorhanden sind. Diese versuchen wir jetzt abzufragen. Das Genom ist sehr ähnlich zu SARS, welches auch als SARS-CoV bekannt ist. Deswegen kann man sich vieles bereits herleiten, was die im SARS-Coronavirus bereits beschriebenen Funktionen angeht. Allerdings haben wir inzwischen gelernt, dass sich das Virus in seinem Verhalten doch ziemlich davon unterscheidet. Was waren die grössten Unterschiede im Vergleich zu anderen Viren? Vor allem die höhere Ansteckungsrate war ein Unterschied, den man am Anfang unterschätzt beziehungsweise gar nicht erst auf dem Radar gehabt hatte, da die Ähnlichkeit des neuen Virus zu seinem Vorgänger SARS-CoV so gross ist. Als das Virus noch in China war, verneinte man die Frage, ob es sich überhaupt von Mensch zu Mensch übertragen konnte. Später stellte man fest, dass dies eben doch der Fall ist und es sich ganz im Gegenteil sogar sehr gut übertragen lässt. Am Beispiel von Covid-19 haben wir gesehen, wie die Bevölkerung mit einer Epidemie umgeht. Sehen Sie Aufholbedarf in der Gesellschaft bezüglich der Aufklärung über Viren? Ich glaube, im Verlauf der letzten Monate hat der Normalbürger viel über Viren gelernt (lacht). Ich denke, dass es als Laie schwer zu wissen ist, wie gewisse

Aussagen zu werten sind. Wenn jemand behauptet, einen Impfstoff herzustellen und in drei Monaten die ganze Welt zu impfen, hört sich das gut an. Im Endeffekt ist dies aber nichts Solides. Somit ist es für die Bevölkerung schwer zu wissen, welchen Aussagen man Glauben schenken sollte.

könne. Wir stehen nun aber auch vor der Aufgabe, uns um die anderen Bereiche des Lebens zu kümmern. Anfangs war die Situation wie eine Feuerwehrübung: Jedem war klar, was zu tun war. Jetzt muss man Schritt für Schritt vorgehen. Das ist schwieriger zu kommunizieren und zu vermitteln.

achten muss. Andere Dinge, bei denen man vielleicht mehr Angst hat, könnten sich als nicht so schlimm herausstellen. Darum sage ich eben: Schritt für Schritt. Wenn man alles auf einmal macht, könnte man bei einem erneuten Fallanstieg nicht herausfinden, wo das Problem liegt.

Die Bevölkerung musste während des Lockdowns auf vieles verzichten und es gab sogar Proteste dagegen. Was halten Sie als Virologe davon? Ich kann den Frust verstehen, da es für viele um ihr Geschäft und ihre Existenz geht. Man sieht aber, dass alle Länder, die das Virus am Anfang nicht ernst genommen oder keinen Lockdown hatten, momentan ganz schlecht dastehen. Ich spreche da von Brasilien oder den USA, die enorme Todes- und Fallzahlen haben. Länder, die es sehr gut gemacht haben – und dazu zählt auch die Schweiz –, haben die Situation von Anfang an ernst genommen und gute Massnahmen ergriffen. Da möchte ich mein Lob nicht nur an die Politiker aussprechen, sondern auch an die Bevölkerung, welche die Massnahmen ausgezeichnet umgesetzt hat. Nun konnte man das, was man vermeiden wollte, auch tatsächlich vermeiden. Und jetzt fragt man sich, wo die vielen Fälle im Spital sind. Anstatt dies als Erfolg zu sehen, denkt man sich, dass das Virus doch nicht so schlimm war. Dies erinnert mich ein bisschen an eine Karikatur, wo ein Fallschirmspringer in der Luft schwebt und sagt, dass alles in Ordnung sei und er gefahrlos seinen Fallschirm abmachen

Warum sollte man trotz einigermassen eingedämmter Situation weiter vorsichtig bleiben und die Massnahmen nicht von heute auf morgen auflösen? Wenn wir umgehend gar nichts mehr machen würden, gäbe es erneut einen exponentiellen Zuwachs der Fälle. In den verschiedenen Ländern hat es ungefähr ein bis zwei Monate gedauert, bis sich die Ausbreitung des Virus sichtbar machte. Während dieser Zeit gab es logischerweise auch keine Massnahmen; aus den einzelnen Fällen entstand eine Epidemie. Das würde sofort wieder passieren. Jetzt ist es aber so, dass wir uns im Moment nicht so verhalten wie vorher. Wir haben noch keine Grossveranstaltungen, wir tragen in vielen Situationen Masken, wir halten Distanz – es wird sich zeigen, ob dies schon reicht. Weiterhin wird man auch herausfinden, ob bestimmte Orte oder Begegnungen hochrisikoreich sind. In Deutschland hört man beispielsweise von ersten Fällen, bei denen in Restaurants viele Personen angesteckt wurden. Da muss man schauen, ob es nur ein Zufall aufgrund einer örtlichen Begebenheit war oder man doch besonders darauf

Wie sollte man als Gesellschaft die nächsten Monate nach der Lockdownphase noch durchstehen? Ich glaube die nächsten Monate bleiben anstrengend, weil wir wahrscheinlich bis zum nächsten Jahr noch keinen Impfstoff haben werden. Auch Medikamente wird es nicht so schnell geben und schon gar keines, das Wunder wirkt, so wie in vielen Hollywoodstreifen. Insofern erhoffe ich mir von der Gesellschaft, dass man zusammenhält, denn zu polarisieren hilft nicht. Das Virus ist da und wir haben momentan noch nichts dagegen. Weiterhin wünsche ich mir einen zivilisierten und demokratischen Austausch von Meinungen, wie es am Anfang der Epidemie der Fall war. Man sollte jetzt nicht ungeduldig werden. Auf der einen Seite hat man verstanden, wo die Ängste und Nöte der Gesellschaft und der Wirtschaft liegen. Andererseits gibt es natürlich die Notwendigkeit, Menschenleben zu retten. Es gibt keinen Politiker, keinen Wissenschaftler und keinen Experten, der jetzt sofort eine Lösung hat. Deswegen muss man zusammen den besten Weg finden und alle Argumente anhören. Ist die Schweizer Bevölkerung nach Covid-19 für eine weitere Epidemie gewappnet oder muss da in der Infrastruktur oder auf Bundesebene noch etwas gemacht werden? Ich glaube, dass noch etwas gemacht werden muss. Wichtig sind beispielsweise zeitnahe Informationen über die aktuellen Fallzahlen. Unter normalen Umständen drängt es nicht so stark, dass das BAG Infektionszahlen am Freitag oder erst am Montag bekommt und veröffentlicht. Jetzt ist es aber entscheidend, weil man in einer solchen Pandemiesituation möglicherweise angesteckte Kontakte ermitteln muss – da zählt jeder Tag! Da arbeiten Behörden, Labore, Kantone und der Bund über verschiedenen Schnittstellen zusammen. Diese waren nicht wirklich für eine Pandemie ausgelegt, denn man hat nicht gedacht, dass die Situation so schlimm wird. Man muss auch sehen, dass ein sich so schnell verbreitender Virus der schlimmste Fall ist, den man sich vorstellen kann. Insofern ist es kein Vorwurf, sondern eher eine Erkenntnis für die Zukunft. Was könnte vor allem im Bereich der Technologie in zukünftigen Fällen helfen? Das Contact Tracing ist momentan in aller Munde. Dieses kann einerseits ganz klassisch durchgeführt werden, indem man Betroffene per Telefon über eine mögliche Ansteckung informiert. Andererseits kann dies mithilfe der App auch digital passieren. Der Nutzen ist offensichtlich: Man kann in Sekundenschnelle gefährdete Kontakte ermitteln. Die Gewissheit, einen neuen Fall schnell eindämmen zu können, ist bei der korrekten Umsetzung da. Auch technisch hat man sich einiges einfallen lassen, um die Datensicherheit zu gewährleisten. Denn die Daten werden nicht auf zentralen Servern gelagert, sondern nur lokal, zeitlich begrenzt und anonym gespeichert. Welches Wissen zur Impfstoffforschung sollte allgemein bekannt sein? Man sollte sich klar sein, dass ein Impfstoff nicht nur zum Eigenschutz ist, sondern auch zum Schutz anderer. Das heisst: Wenn ich geimpft bin, dann kann ich die Krankheit auch nicht an andere übertragen. Vor allem bei der Masernimpfung akzeptieren dies viele nicht, sondern denken nur an sich selbst und sagen, dass sie dieses Risiko auf sich nehmen. Dass man jedoch beim Impfen auch für andere sorgt, ist der springende Punkt – gerade bei leicht übertragbaren Krankheiten.


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KIEHL BRANDREPORT

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Mehr putzen statt nur desinfizieren – Frühlingsputz das ganze Jahr hindurch «So viel Desinfektionsmittel wie im März haben wir noch nie liefern müssen!» «Wir können leider nicht die gewünschte Menge liefern, denn wir haben nicht genügend Rohstoffe!»

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ben sind zwei Sätze, welche die Kiehl Schweiz AG sehr oft gehört hat in den zurückliegenden Monaten. Jetzt ist die Situation deutlich entspannter, aber warum ist es zu diesem enormen Anstieg des Desinfektionsmittelverbrauchs gekommen? Die Desinfektion ist eine Methode, um die Menge an krankmachenden Keimen so zu reduzieren, dass von denen, die übrig bleiben, niemand mehr krank wird. Das ist eine Methode, kein Mittel! Desinfektion besteht also immer aus der richtigen Verwendung des Desinfektionsmittels im Rahmen der Desinfektionsmethode. Nur einfach mal mit Desinfektionsmittel «darüberwischen» ist noch lange keine Desinfektion. Die Einwirkzeit muss eingehalten werden, die Flächen müssen mit dem Mittel verträglich sein und vor allem muss das richtige Desinfektionsmittel für die Problemstellung ausgewählt werden. Das ist alles ganz schön kompliziert! In der Zeit vor Corona wurden Desinfektionsmittel in den sogenannten hygienerelevanten Bereichen eingesetzt. Das sind vor allem Spitäler, die dafür sorgen müssen, dass kranke Menschen gesund werden. Dazu benötigen sie gute Desinfektionssysteme und -prozeduren. Auch in Altersheimen oder Küchen ist Desinfektion zur richtigen Zeit und im richtigen Mass ein sehr wichtiges Thema. Und mit Corona? Was ist jetzt anders? Für diejenigen, die bislang schon Desinfektionsprozeduren durchführen mussten, hat sich nichts geändert. Die ProMop-Kunden (siehe Infobox) haben einfach mit dem bekannten System weitergearbeitet. In einigen Fällen wurde die Häufigkeit der durchgeführten Arbeiten erhöht.

Die Coronapandemie hat dazu geführt, dass plötzlich mehr Menschen, vor allem in bislang nicht hygienerelevanten Bereichen, alles desinfizieren wollen oder müssen.

Das ProMop-System von Kiehl Gerade in Zeiten der Covid-19-Pandemie bietet das ProMop-System die Möglichkeit der Durchführung einer einfachen und sicheren hygienischen Reinigung oder einer Desinfektion von Flächen im öffentlichen Bereich sowie im Gesundheitswesen. Im ProMopSystem werden Reinigungstextilien in der Waschmaschine desinfizierend gewaschen und anschließend automatisch mit einem Reinigungs- oder Desinfektionsmittel getränkt. Die gebrauchsfertig aufbereiteten Textilien können sofort verwendet oder bis zu 72 Stunden in geschlossenen Boxen gelagert werden.

Warum eigentlich? Das Coronavirus ist ein behülltes Virus. Ganz einfach ausgedrückt, ist um einen Kern eine Hülle aus Protein (Eiweiss) und Lipid (Fett). Das kennt mittlerweile fast jeder von den Bildern im Fernsehen. Jetzt weiss aber auch jeder Reinigungsspezialist, dass Eiweiss und Fett mit einem guten Reinigungsmittel und Tuch zu entfernen sind. Das kennen die meisten aus der Küche. Zur Eindämmung im Alltag genügt also ein durchdachtes Reinigungssystem. Was früher einmal in der Woche mit einem «billigen» Reinigungsmittel und einem alten, verwaschenen Tuch gereinigt wurde, sollte jetzt täglich oder noch öfter mit einem guten Reinigungsmittel und einem guten und sauberen Mikrofasertuch gereinigt werden. Wichtig dabei ist, dass nicht alles mit demselben Tuch abgewischt wird, sondern das Tuch entweder gewechselt oder heiss ausgewaschen wird – oder Einmaltücher verwendet werden. Das ist aber für die Umwelt nicht gut. Und was ist jetzt mit dem Desinfizieren? Alle diejenigen, die vor Corona schon desinfiziert haben, sollen das weiterhin tun, mit grosser Sorgfalt und Fleiss. Ein gutes System, wie zum Beispiel ProMop, kann dabei gut helfen. Alle diejenigen, die vor Corona nicht desinfiziert haben, müssen das jetzt nur tun, wenn ein Krankheitsfall aufgetreten ist. In allen anderen Fällen ist eine gründliche Reinigung mit einem guten, tensidhaltigen Reiniger schon eine hervorragende Basis. Und natürlich guten

Tüchern, die oft gewechselt werden. Eben Frühjahrsputz das ganze Jahr. Die Kiehl Schweiz AG ist in der Kiehl Group zuständig für den Schweizer und Liechtensteiner Markt. Sie ist seit mehr als zwei Jahrzehnten Ansprechpartner für gewerbliche Abnehmer, wenn es um die professionelle Reinigung und Pflege geht. Reinigungsinstitute, Kommunen, Spitäler oder Alterswohnsitze arbeiten seit Jahren mit ihr zusammen. Das Kiehl-ProMop-System ist ein wichtiges System, das in Gesundheitseinrichtungen für angewandte Hygiene sorgt (siehe Infobox). Der eine oder andere kennt Kiehl auch aus der Autowäsche und den Produkten für die Autopflege. Professionelle Produktsysteme für perfekte Reinigung, Pflege und Hygiene

Das System vereinfacht die Anwendung für die Reinigungskräfte, die richtige Dosierung erfolgt automatisch, jedes Tuch und jeder Wischbezug sind gleichmässig getränkt und ein Wiedereintauchen und somit eine Keimverschleppung wird verhindert. Anwendungsfehler, wie z.B. Über- oder Unterdosierungen oder zu nasses Wischen, die bei klassischen Reinigungsverfahren auftreten können, werden im ProMop-Verfahren systembedingt ausgeschlossen und der Schulungsaufwand für Reinigungs- und Desinfektionsarbeiten wird deutlich vereinfacht. Da das Ansetzen von Reinigungsflotte entfällt, gehört auch das Heben schwerer Wassereimer der Vergangenheit an. Neben diesen hygienischen und ergonomischen Vorteilen kann zusätzlich der Energiebedarf gesenkt werden, da im ProMop-System die Reinigungstextilien nicht energieaufwendig getrocknet werden müssen.

PRÄVENTION UND GESUNDHEITSFÖRDERUNG KANTON ZÜRICH BRANDREPORT

In den eigenen vier Wänden trainieren Regelmässige Bewegung fördert die Gesundheit beim Älterwerden. Ein Gang ins Fitnessstudio ist dafür aber nicht zwingend nötig. Gleichgewicht und Kraft können auch zu Hause wirkungsvoll trainiert werden.

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m Zuge der Coronapandemie konnten Bewegungskurse nicht mehr stattfinden und Fitnessstudios mussten schliessen. Diese Zeit hat aber aufgezeigt, dass mit dem richtigen Programm das Training genauso gut auch zu Hause möglich ist – Homex ist eines dieser Trainingsprogramme. Es übernimmt die ganze Trainingsplanung und begleitet die Teilnehmenden bei der korrekten Ausübung der Bewegungen.

Menschen mit der Lungenkrankheit COPD konzipiert und im Rahmen von zwei Studien getestet. Elsbeth Wyss war eine der ersten, die Homex ausprobiert hat. Sie erzählt: «Für die Turnübungen brauchte ich lediglich einen Stuhl und ein Trainingsband.» Auf die Frage, was ihr am besten gefällt, hat die Rentnerin eine klare Antwort: «Das Aufwärmen. Ich stelle dann immer die Musik oder den Fernseher an und jogge in meinem Wohnzimmer umher.»

Der Name ist Programm Das Trainingsprogramm Homex wurde von Fachpersonen der Universität Zürich entwickelt. Der Name leitet sich von «Home Exercise» ab – zu Deutsch Heimtraining. Das Homex-Programm wurde ursprünglich für

Übungen für alle Während den Studien besuchte ein Coach die Turnenden zu Hause, um die Übungen anzuleiten. Nun lädt Homex ein zum selbständigen und kostenlosen Krafttraining in den eigenen vier Wänden mit dem

Online-Coach. Die Homex-Kraftübungen sind angepasst worden, sodass sie für alle Menschen passen – auch für Nicht-COPD-Betroffene. Prävention und Gesundheitsförderung Kanton Zürich hat die online Umsetzung innerhalb des kantonalen Programms zur Prävention und Gesundheitsförderung im Alter mitfinanziert. Dieses Programm wird im Kanton Zürich in Zusammenarbeit mit Gesundheitsförderung Schweiz umgesetzt. Angeleitet trainieren Auf der Homex-Website www.myhomex.ch sind Videos mit Übungen für jeden Tag zu finden. Die einfachen Übungen sind in je drei Schwierigkeitsstufen aufgeteilt und eignen sich sowohl für Trainingsanfänger*innen als auch für Fortgeschrittene. Sie werden von einer Physiotherapeutin angeleitet. Homex richtet sich mit seinem Angebot speziell an ältere Menschen und jene, die zu Hause trainieren möchten.

Üben erwarten. Aber Achtung: Sobald das Training für mehrere Tage unterbrochen wird – oder unterbrochen werden muss – schwindet der Trainingserfolg rasch. Doch die Muskeln respektive die eigene Koordination sorgen dafür, dass die Erinnerung an die Bewegungsabläufe bestehen bleibt. So sind die Muskeln, wenn das Training später wieder aufgenommen wird, jederzeit wieder startbereit. Ohne Computer trainieren Es gibt auch ein Trainingsangebot für Menschen, die keinen Computer zu Hause haben. Im Rahmen der Kampagne «sicher stehen – sicher gehen» ist ein kleines Buch mit gut erklärten Übungen herausgebracht worden. Die Übungen stärken die Kraft und das Gleichgewicht. Das Buch kann bestellt werden bei Pro Senectute Kanton Zürich unter der Telefonnummer 058 451 51 32. TEXT LARS MEIER

Kurze Dauer, grosse Wirkung Das tägliche Homex-Training dauert je nach selbst gewählter Anzahl Kraftübungen zwischen 20 und ungefähr 40 Minuten. Der Ablauf ist genau festgelegt: Auf ein Aufwärmen folgen Kraftübungen. Den Abschluss des Trainings bilden entspannende Dehnübungen. Trainieren und sich motivieren Gezieltes Krafttraining fördert die Gesundheit und ist bis ins hohe Alter möglich. Doch für die meisten Menschen gibt es Tage oder gar Phasen, in denen sie sich nicht für Kraftübungen motivieren können. Auch diesem Aspekt trägt Homex Rechnung. Auf der Website gibt es Tipps und Ermunterungen, die zum Weitertrainieren motivieren. Wer sich zu einem regelmässigen Training entschliesst, wird bald eine Wirkung sehen: Bereits nach drei Wochen werden erste Trainingserfolge spürbar. Einen tatsächlichen Kraftzuwachs darf man wiederum nach rund sechs Wochen regelmässigem

Informationen zu Homex Das Online-Krafttraining ist unter www.myhomex.ch zu finden. Für die Übungen werden ein Computer, ein Stuhl und ein Trainingsband benötigt. Das Trainingsband kann kostenlos bestellt werden unter dem Link gesundheitsfoerderung-zh.ch/theraband. Fragen rund ums Trainingsprogramm und die Motivation beantwortet jeden Mittwoch zwischen 8–11 Uhr eine physiotherapeutische Fachperson unter der Telefonnummer 077 489 24 35.


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SOMMERKRANKHEITEN

WWW.FOKUS.SWISS

Erste Hilfe im Sommer: Was tun bei Sonnenstich & Co Der Sommer hält nicht nur Spass und Entspannung, sondern leider auch vielerlei Gefahren bereit. Denn ein Sonnenstich oder ein Hitzschlag passieren schneller und häufiger, als man denkt. Ein Überblick, wie man bei diesen und weiteren Gefahren des Sommers erste Hilfe leistet. TEXT LARS MEIER

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er bereits einmal im Sommer den Sonnenhut vergessen hat, weiss, wie sich ein Sonnenstich anfühlt. Das Perfide: Man bemerkt einen Sonnenstich nicht sofort. «Der Sonnenstich macht sich üblicherweise erst mehrere Stunden nach dem Aufenthalt in der Sonne bemerkbar», weiss Dr. Le-Ha Locher, Apothekerin aus Binningen bei Basel. Die häufigsten Symptome sind gemäss der Apothekerin starke Kopf- und Nackenschmerzen, Nackensteifigkeit, Übelkeit und/oder Erbrechen, Schwindel und in schlimmeren Fällen Bewusstseinsstörungen. «Während der Kopf oft gerötet und heiss ist, erhöht sich die Körpertemperatur kaum», berichtet die Apothekerin weiterhin. Die richtigen Getränke helfen Bei einem Sonnenstich ist rasches Handeln das A und O. Dr. Le-Ha Locher bekräftigt: «Wichtig ist, dass sich die betroffenen Personen sofort aus der direkten Sonne in den Schatten begeben, den Kopf, Nacken und Hals kühlen und viel trinken.» Die Betroffenen sollten zudem am besten auf dem Rücken mit leicht erhöhtem Kopf und Oberkörper gelagert werden, um den schmerzenden Kopf und Nacken zu entlasten. Auch der Griff zu gewissen Getränken kann dazu beitragen, sich bald wieder fit zu fühlen. «Getränke wie Elektrolytdrinks, Fruchtschorle, Mineralwasser, leicht gesalzenes Wasser, alkoholfreies Bier und Bouillon können Betroffenen helfen», ergänzt die Apothekerin.

Was geschieht bei einem Hitzschlag? Hitzschläge gehören ebenfalls zu den grossen gesundheitlichen Tücken im Sommer. Was bei einem Hitzschlag passiert, weiss Dr. Le-Ha Locher: «Bei einem Hitzschlag wird der Körper so stark überhitzt, dass die Temperaturregelung ausfällt.» Dabei steige die Körpertemperatur auf über 40 Grad an. «Die betroffenen Personen haben zudem einen schnellen Herzschlag, niedrigen Blutdruck und gerötete und trockene Haut», so die Apothekerin. Trotz der Hitze bleibe aber unter Umständen das Schwitzen aus. Die Betroffenen leiden nicht zuletzt häufig an Kopfschmerzen, Erbrechen und Krämpfen. Auch ist das Bewusstsein unter Umständen getrübt. Hitzschläge dürfen auf keinen Fall bagatellisiert werden. «Ein Hitzschlag ist ein medizinischer Notfall», bekräftigt die Dr. Le-Ha Locher. Anwesende sollten immer sofort einen Notarzt anfordern, Betroffene an einen kühlen Ort bringen, in halbsitzender Lage mit erhöhtem Kopf positionieren und sie trinken lassen, falls die Patienten dazu in der Lage sind. Erste Hilfe bei einem Hitzschlag Die Apothekerin mahnt: «Anwesende sollten Betroffene nicht allein lassen, sie wachhalten sowie Puls und Atmung kontrollieren.» Weiterhin gilt es, den Körper rasch zu kühlen. Dr. Le-Ha Locher erläutert: «Um Hitze aus dem Körper abzuleiten, ist Kühlung nötig. Je nachdem, was den Patienten zumutbar erscheint, sind verschiedene Verfahren möglich.» Sehr schnell wirke, den Kopf unter fliessendes kühles Wasser zu halten.

Coolpacks und kalte Umschläge eignen sich gemäss der Apothekerin ebenfalls gut. Blasenentzündungen Blasenentzündungen kommen doch nur im Winter vor – wie soll man den im Sommer eine bekommen, wo es doch so schön warm ist? Warum lauert im Sommer ebenfalls die Gefahr einer Blasenentzündung? «Das im Badewasser enthaltene Chlor greift die Scheidenflora an und stört das physiologische Scheidenmilieu», berichtet die Apothekerin. «Dadurch werden Infektionen der Scheide und der Harnblase begünstigt, welche in der Regel von körpereigenen (Darm-)Bakterien verursacht werden.» Behandlung einer Blasenentzündung Erwischt einen dennoch eine Blasenentzündung, lässt sich diese vergleichsweise einfach behandeln. «Viele unkomplizierte Blasenentzündungen lassen sich heilen, indem man reichlich Flüssigkeit (zum Beispiel Nierenblasentees, Preiselbeersaft, D-Mannose) trinkt. So werden die Erreger ausgeschwemmt», weiss Dr. Le-Ha Locher. Sollten die Symptome nach einigen Tagen nicht nachlassen, können Antibiotika eingesetzt werden. Das Gleiche gilt bei immer wiederkehrenden Blasenentzündungen. Finger weg von stark gekühlten Getränken! Apropos Getränke: An besonders heissen Tagen greift man rasch zu einem stark gekühlten Getränk. Doch auch

dies sollte vermieden werden. Dr. Le-Ha Locher weiss: «Stark gekühlte Getränke haben an heissen Tagen einen zu grossen Unterschied zur Körpertemperatur. Dadurch wird der Kreislauf belastet und es kann zu Magenproblemen kommen.» Der menschliche Organismus reagiere darauf, indem er anfängt Wärme zu produzieren. Letzten Endes erreicht man so genau das Gegenteil der erwünschten Kühlung. Dr. Le-Ha Locher warnt: «In extremen Fällen kann es zu einem Kreislaufkollaps kommen.» Warme Getränke schonen hingegen den Kreislauf und haben eine kühlende Wirkung. «Dies klingt zwar paradox, wird aber in wärmeren Ländern so praktiziert», weiss die Apothekerin. So werde in arabischen Teestuben zum Beispiel gerne Pfefferminztee serviert; in asiatischen Ländern ist Grüntee sehr beliebt. Wie viel trinken? Im Allgemeinen hängt der individuelle Flüssigkeitsbedarf von verschiedenen Umständen wie dem Körpergewicht ab. «Dazu gibt es für Erwachsene im Alter von 19 bis 50 Jahren eine Faustregel: Sie sollten pro Kilogramm Körpergewicht täglich 35 Milliliter Wasser durch Trinken und Essen zu sich nehmen. Bei einer Person mit 57 Kilo ergibt sich ein Tagesbedarf von rund 2 Litern», so die Apothekerin. Den ganzen Artikel lesen Sie auf fokus.swiss

BRANDREPORT HAUSARZT- UND SPEZIALARZTPRAXIS DR. MED. A. KNOFLACH AG

Schnelle und zuverlässige Resultate Medizinische Schnelltests sind aktuell gefragt. Sie liefern rasch Gewissheit und sind einfach durchzuführen. Dr. med. Andreas Knoflach, Facharzt für Innere Medizin und Nephrologie, erklärt, in welchen Fällen man medizinische Schnelltests anwenden kann. Dr. Andreas Knoflach, weshalb unterziehen sich immer mehr Personen medizinischen Schnelltests? Ein Grossteil unserer Tests machen sogenannte Geschlechtskrankheiten (STI) aus. Diese sexuell übertragbaren Infektionen sind weiter verbreitet als man denkt und machen sich selten durch eindeutige Symptome bemerkbar. Dank dem heutigen Forschungsstand sind viele Tests als Schnelltests verfügbar. Diese liefern ein Ergebnis oft in weniger als 15 Minuten. Kommen STI in der Schweiz häufig vor? STI sind weltweit auf dem Vormarsch. Laut dem Bundesamt für Gesundheit BAG haben sich die Fälle von Chlamydien und Gonorrhoe von 2000 bis 2018 versechsfacht. Für andere, Infektionen wie beispielsweise Genitalherpes oder HPV ist die Dunkelziffer wahrscheinlich hoch. Was viele nicht wissen: Die Verwendung des Kondoms schützt zwar sehr gut gegen HIV und Hepatitis C, bietet jedoch nur geringen Schutz gegen Herpes oder HPV, welche durch Hautkontakt übertragen werden.

Wie verheerend sind STI? In vereinzelten Fällen können STI zu schweren Gesundheitsschäden oder sogar zum Tod führen. Wenn man sie aber rechtzeitig erkennt und behandelt, ist der Verlauf meist unkompliziert. Aus anatomischen Gründen sind mehr Frauen als Männer von STIs betroffen, teils auch schwerwiegender. HPV kann Krebs verursachen, Chlamydien Bauchhöhlenschwangerschaften und Unfruchtbarkeit.

Wann ist ein STI-Schnelltest sinnvoll? Das hängt vor allem vom Sexualverhalten der Person ab. Bei ungeschütztem Verkehr mit nur manchmal wechselnden Partnern sind Tests alle drei Monate zu empfehlen. Wenn nach einem gelegentlichen riskanten sexuellen Kontakt eine Infektion befürchtet wird, ist der beste Zeitpunkt für die Tests innerhalb der nächsten sechs Wochen. Auch das Coronavirus kann mittels Schnelltest inzwischen erfasst werden. Wie funktioniert ein solcher Test? Man unterscheidet hier zwischen zwei Arten von Coro­ navirus-Tests: Der erste ist ein sogenannter «PCRTest». Dieser sucht nach einer aktuellen Infektion und erfolgt bei Patienten mit Covid-19-Symptomen durch einen Nasen-Rachenabstrich. Wir schicken die Probe zu unserem externen Laborpartner und das Ergebnis liegt bereits am nächsten Tag vor. Der Bund übernimmt dabei sämt­liche Kosten für den Test, insofern die Kriterien des BAG erfüllt sind. Das heisst, es müssen Symptome einer Erkrankung vorliegen. Ist dies nicht

der Fall, übernimmt der Arbeitgeber die Kosten, wenn der Test auf sein Verlangen durchgeführt wird, oder der Patient, wenn er den Test verlangt. Den PCR-Test auf das SARS-Coronavirus-2 vergütet der Bund mit einer Pauschale von 169 Franken. Beim zweiten Test handelt es sich um einen Anti­ körpertest. Dieser sucht im Blut des Patienten nach Antikörpern, welche darauf hinweisen, dass die getestete Person in Kontakt mit dem Virus gekommen ist. Wer Antikörper aufweist, ist aber nicht unbedingt immun gegen den Virus. Die Frage der Immunität wird aktuell aktiv erforscht und ist nicht abschliessend geklärt. Wir bieten seit Anfang April als eine der ersten Arzt­praxen in der Schweiz einen Coronavirus-Antikör­per-Schnelltest an. Für einen Antikörper- oder PCR-Test ist eine Anmeldung über Telefon oder unserer Webseite notwendig. Terminvereinbarungen: www.dialysezentrum.ch/de/schnelltests Telefon: 044 462 44 88

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018

FACHARTIKEL PATIENTENSICHERHEIT

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Tipps zum sicheren Arbeiten unter grossem Druck am Beispiel der Covid-19 Situation in Spitälern Die Covid-19-Pandemie stellt das Gesundheitsfachpersonal vor ungekannte Herausforderungen: neue Abläufe, wenig eingespielte Teams, zu wenig Schutzmaterial und enorme Arbeitslast unter Zeitdruck. Eine gute Teamarbeit, Führung und Kommunikation sind deshalb zentral. Die Stiftung Patientensicherheit Schweiz hat für Vorgesetzte und Mitarbeitende Handlungsempfehlungen formuliert, die auch für andere Berufsleute hilfreich sind. TEXT STIFTUNG PATIENTENSICHERHEIT SCHWEIZ

E

ine gute Teamarbeit, Führung und Kommunikation erhöhen im Spital die Wahrscheinlichkeit, die Sicherheit von Personal und Patientinnen und Patienten zu gewährleisten. Dies gilt auch für andere Bereiche und Branchen, in denen gemischte Teams unter grossem Druck rasch handeln müssen. 1. Informieren Sie als Verantwortlicher das ganze Team regelmässig, selbst wenn es nur schnell und kurz ist Ein idealer Zeitpunkt hierfür ist zu Beginn der Schicht, um ein gemeinsames mentales Modell zu entwickeln. Der Informationsaustausch ist aber auch in anderen Phasen sinnvoll. Sie als Verantwortliche wissen wahrscheinlich was getan werden muss, aber wissen das Ihre Kolleginnen und Kollegen auch? 2. Handeln Sie überlegt, auch wenn Sie unter Stress stehen Angst und Stress können zu schnellen Handlungen führen, die in einfachen Situationen richtig sind. Die derzeitige Pandemie-Situation ist jedoch nicht einfach. Nehmen Sie sich deshalb einen Moment Zeit, um darüber nachzudenken, was zu tun ist. 3. Für Führungspersonen: Reagieren Sie offen und integrativ auf sich schnell ändernde Situationen «Erst Fragen stellen, dann führen»: Machen Sie sich ein realistisches Bild der aktuellen Situation indem Sie den vor Ort arbeitenden Personen zuhören. So erfahren Sie,

«was gerade passiert». Binden Sie Mitarbeitende aus verschiedenen Disziplinen und einem unterschiedlichen Grad an Erfahrung ein.

das Speak-Up. Stellen Sie zu diesem Zweck sicher, dass jeder namentlich vorgestellt wird und Sie Blickkontakt herstellen.

4. Unterstützen Sie Mitarbeitende, die mit der Arbeit nicht vertraut sind Neue oder aushelfende Mitarbeitende, wie zum Beispiel Pensionäre oder Mitarbeitende, die normalerweise in einem anderen Bereich tätig sind, fühlen sich möglicherweise nicht ausreichend auf ihre neue Tätigkeit vorbereitet oder sind unsicher. Stellen Sie sicher, dass die Anweisungen klar sind und das Vorgehen sowie der Umgang mit der Ausrüstung erklärt werden. Wenn ausreichend Zeit bleibt, geben Sie neuen Mitarbeitenden die Möglichkeit im Rahmen von Simulationen zu üben.

7. Erkennen Sie leistungsmindernde Faktoren Gute Teamplayer erkennen, wenn Mitarbeitende unter Stress stehen und unterstützen sie, indem sie die Arbeit aufteilen und emotionale Unterstützung bieten. Achten Sie auf Stressoren, welche bei Ihnen und bei anderen die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Dies können zum Beispiel Müdigkeit, Sorgen, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, unangemessenes Verhalten anderer, Krankheit, Lärm, Ablenkung und Hunger sein.

5. Nutzen Sie Kontrollen, Checklisten und Gedächtnisstützen Handeln Sie und prüfen Sie den Output, nicht den Input! Schalten Sie beispielsweise den Sauerstoff ein und überprüfen Sie dann den Durchfluss, nicht die Position des Schalters. Machen Sie erst weiter, wenn Sie den Output überprüft oder das entsprechende Feedback erhalten haben. Versuchen Sie Unterbrechungen zu vermeiden, da diese das Auftreten von Fehlern signifikant erhöhen. 6. Ermutigen Sie das Personal zum Speak-Up Ermutigen Sie alle Mitarbeitenden, ihre Bedenken zu äussern. Ausgesprochene Bedenken können eine Katastrophe verhindern. Ein geringes Autoritätsgefälle erleichtert jüngeren oder neuen Mitarbeitenden

8. Machen Sie Team-Debriefings, um aus Erfahrungen zu lernen Ihre Erfahrungen können sich auf Sie auswirken. Insbesondere wenn Sie glauben, selbst Fehler gemacht zu haben. Führen Sie am Ende einer Schicht im Team eine Nachbesprechung (Debriefing) durch und ermöglichen Sie damit einen Gedankenaustausch. Damit können Sie Lernen fördern und das psychische Wohlbefinden erhalten. Weisen Sie Ihre Mitarbeitenden auf verfügbare Unterstützungsmassnahmen hin und stellen Sie sicher, dass auch mit Fehlern adäquat umgegangen wird. Das Debriefing kann kurz und trotzdem wertvoll sein. 9. Denken Sie an Mitarbeitende aus anderen Bereichen Alle Mitarbeitenden werden unter Druck stehen, auch das Personal am Empfang, in der Apotheke oder in

den vor- und nachversorgenden Einheiten. Auch sie haben vielleicht nicht die entsprechende Ausbildung oder Erfahrung, um mit solchen Situationen umzugehen. Sie wenden sich möglicherweise an Sie, um Ideen und Unterstützung zu erhalten oder um Informationen einzubringen. 10. Reflektieren Sie Ihr Krisenmanagement In Situationen, in denen Ressourcen knapp werden, etwa Personal, Schutzkleidung oder Geräte, ist es wichtig, bei Entscheidungen gut zu priorisieren. Um nicht nur von Tag zu Tag zu planen, können Fehler im Krisenmanagement vorausschauend antizipiert werden (premortem). Dieser Artikel ist ein gekürzte Fassung. Das Original mit weiteren konkreten Tipps ist unter patientensicherheit.ch/events/news zu finden

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Altersmedizin Wir betreuen betagte, mehrfach erkrankte Menschen mit dem Ziel, dass sie nach einem Unfall oder einer akuten Erkrankung wieder nach Hause zurückkehren können. Neben den körperlichen Erkrankungen werden auch die psychischen, funktionellen und sozialen Aspekte miteinbezogen, um die Selbstständigkeit zu fördern und die Lebensqualität zu verbessern. Die Memory Clinic ist eine Spezialsprechstunde, in der wir interdisziplinär das Nachlassen der Hirnleistung untersuchen und beurteilen. Unser Ziel ist die Früherkennung von Erkrankungen, welche die Hirnleistung beeinträchtigen. Damit erhalten sowohl die Betroffenen als auch die Angehörigen die richtige Behandlung und Unterstützung. Die akutgeriatrische Spezialstation ist mit einem darauf spezialisierten und erfahrenen Behandlungsteam sowie einer ruhigen und demenzgerechten Umgebung auf diese Patienten ausgerichtet. Die Abteilung kann bedarfsweise geschlossen geführt werden, damit der Schutz bei Weglaufgefahr gewährleistet ist. Die Sozialberatung wird von einer geriatrisch erfahrenen Sozialarbeiterin durchgeführt. Dabei evaluiert und organisiert diese gemeinsam mit den Patienten und Angehörigen Lösungen für den Alltag nach dem Spitalaustritt.

gleitung am Lebensende. Das Behandlungsziel des interdisziplinären Teams ist stets die Verbesserung der Lebensqualität, die vorübergehende Entlastung der pflegenden Angehörigen und wenn möglich die Vorbereitung auf eine Rückkehr nach Hause. Multimodale Schmerztherapie (MMST) MMST ist eine interdisziplinäre, kombinierte Schmerzbehandlung unter Einbezug von akutsomatischen Ärzten, Schmerztherapeuten, Psychiatern und Psychotherapeuten. Patienten werden hinsichtlich ihrer Schmerzen und des Umgangs damit geschult, körperlich aktiviert und es werden verhaltenstherapeutische Massnahmen eingeleitet. Innere Medizin Bei der Behandlung unserer Patienten legen wir Wert auf ihre körperliche, seelische und geistige Versorgung. Wir richten uns nach den Bedürfnissen der Patienten. Wir sind spezialisiert auf die Beurteilung und Behandlung von Lungen-, Herz-, Infektions- und Nierenkrankheiten, Diabetes und anderen Stoffwechselstörungen, rheumatischen Krankheiten, neurologischen Krankheiten, Hautkrankheiten. Unser Schwerpunkt liegt auf Magen-Darm-Krankheiten, Krebsleiden und Psychosomatik. Der interdisziplinäre und ganzheitliche Behandlungsansatz des Spitals Affoltern wird durch die Unterstützung unserer Beleg- und Konsiliarärzte ermöglicht.

Das Therapieangebot des Spitals Affoltern ist umfassend und auf die Bedürfnisse der stationären und ambulanten Patienten abgestimmt. Unsere qualifizierten Teams der Logopädie, Ergound Physiotherapie arbeiten eng zusammen.

Chirurgie Ein eingespieltes chirurgisches Team aus Fachärzten aus der Traumatologie, Orthopädie und Allgemeinchirurgie steht Ihnen zur Verfügung. Die meisten allgemeinchirurgischen Eingriffe werden im Spital Affoltern durchgeführt.

Kompetenzzentrum für Palliative Care «Villa Sonnenberg» Die «Villa Sonnenberg» nimmt Menschen auf mit unheilbaren fortgeschrittenen Krankheiten zur Behandlung von komplexen Symptomen und zur Stabilisierung psychosozialer Probleme – oder zur Be-

Die Viszeralchirurgie umfasst alle Operationen im Bauchraum und an den sich dort befindenden Organen. Hierzu zählt auch die Proktologie. Die Fachärzte unseres Kooperationspartners, des Stadtspitals Waid und Triemli, führen im Spital Affoltern Sprechstunden durch und be-

handeln hier gutartige Tumoren, entzündliche Erkrankungen bis hin zu bösartigen Tumoren.

diese in der Frauenklinik unseres Kooperationspartners, des Stadtspitals Waid und Triemli, durchgeführt.

In der Wundsprechstunde werden einfache und komplexe Wunden von Pflegefachpersonal mit zertifizierter Ausbildung im Wundmanagement in Zusammenarbeit mit unserem leitenden Arzt der Chirurgie behandelt.

Psychiatrie und Psychotherapie In der Psychiatrie behandeln wir Menschen ab dem 18. Lebensjahr, die in einer akuten seelischen Krise sind und deren psychische Erkrankung einen stationären Aufenthalt erforderlich macht.

In unseren angiologischen Sprechstunden bieten wir fachärztliche Abklärungen und Behandlungen von Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefässe an.

In der Tagesklinik begleiten wir Menschen, die ein stützendes psychiatrisch-psychotherapeutisches Angebot im Alltag benötigen, mit ambulanten Einzel- und Gruppentherapien.

Auf der Notfallstation ist ein Team aus Ärzten und Notfallpflegenden rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr für Sie da. Auch Kinder werden bei uns auf der Notfallstation behandelt. Die Notfallstation wird 24 Stunden am Tag durch die Radiologie und das Labor unterstützt.

Das Angebot der Psychotherapie steht unabhängig von der Diagnose allen Patienten aller Abteilungen des Spitals offen und kann auch im ambulanten Rahmen stattfinden. Die Psychotherapie bietet Unterstützung und Begleitung in der Krankheitsverarbeitung, bei seelischen Belastungen und psychischen Erkrankungen.

Urologie / Uroviva Mit seinem Fachwissen über die Urologie betreut das Ärzteteam der Uroviva Patienten, wenn es um die Funktionen und Krankheiten der Organe des Harntraktes beider Geschlechter geht sowie um die Prävention, die Erkennung und die Therapie von Erkrankungen und Verletzungen des männlichen Urogenitalsystems bzw. des äusseren Genitales des Mannes. Ambulatorium für Gynäkologie und Geburtshilfe Wir begleiten Frauen in jeder Lebensphase – vom Eintreten in die Pubertät über die Betreuung während der Schwangerschaft bis hin zu den Wechseljahren und darüber hinaus. Ein erfahrenes Team aus Fachärztinnen steht Ihnen sowohl bei gynäkologischen Fragen und Untersuchungen als auch rund um das Thema Geburtshilfe kompetent und mit grossem Einfühlungsvermögen zur Seite. Die Sprechstunden finden im Ambulatorium des Spitals Affoltern statt. Auch ambulante chirurgische Eingriffe im Bereich Gynäkologie führen wir im Spital Affoltern durch. Sollten spezielle Abklärungen oder Operationen nötig sein, werden

Die Geburt eines Kindes bringt oft tief greifende Veränderungen mit sich. Momente des Glücks wechseln sich ab mit Gefühlen von Überforderung und Hilflosigkeit als Mutter. In dieser sensiblen Lebensphase ist die Mutter-Kind-Abteilung für die Mütter und ihre Kinder da. Unser interdisziplinäres Angebot beinhaltet folgende Aspekte: • Stationäre psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung mit dem Fokus, die Mutter-Kind-Beziehung zu stärken. • Pädagogische und pflegerische Begleitung mit dem Ziel, die Mutterrolle zu erfüllen, um den Alltag mit dem Kind bewältigen zu können. • Einbezug der Partner in die Behandlung, mit der Möglichkeit zu Paargesprächen. • Unterstützende Angebote nach dem Austritt werden von uns organisiert.

Altersmedizin Akutgeriatrie Memory Clinic Therapien

Sozialberatung Akutgeriatrische Spezialstation

Kompetenzzentrum für Palliative Care «Villa Sonnenberg» Multimodale Schmerztherapie (MMST) Innere Medizin Gastroenterologie Ernährungsberatung Rheumatologie Pneumologie

Kardiologie Onkologie /  Hämatologie

Chirurgie Notfallstation Allgemeinchirurgie Viszeralchirurgie und Proktologie

«Als Naturliebhaber gefiel mir die Lage im Grünen des Spitals Affoltern besonders. Ich konnte zwischen verschiedenen Zimmerkategorien wählen. Den schönen Weitblick aus meinem Zimmerfenster genoss ich ausserordentlich. Dank der persönlichen und familiären Atmosphäre fühlte ich mich stets sehr gut aufgehoben. Als ich wieder mobiler war, freute ich mich auf Kaffee und Kuchen zusammen mit meinem Besuch auf der Sonnenterrasse des Restaurants Panorama mit wunderbarem Blick in die Alpen. Mein Besuch wurde sogar vom Bahnhof mit dem Spitalbus zum Spital chauffiert. Das Spital Affoltern hat alles unternommen, damit ich mich wohlfühle. Dies hat sicher viel zu meiner Genesung beigetragen.»

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Feste Zähne in einem Tag Der Oralchirurg Dr. Markus Schulte stellt eine innovative Methode zur Totalsanierung vor Wenn alle Zähne entfernt werden müssen und man sich nicht mit einem herausnehmbaren Gebiss begnügen will, bedeutete das bisher oft einen langen Leidensweg von bis zu einem Jahr mit wiederholten Operationen, Knochentransplantationen und unkomfortablen provisorischen Vollprothesen.

Ein typisches Fallbeispiel aus unserer Praxis: Ein typisches Fallbeispiel aus unserer Praxis: Der 56-jährige Gjon Qarri aus Buttisholz hatte seine Zähne in den letzten Jahren ziem-

lich vernachlässigt und regelmässige Kontrollen bei Zahnarzt und Dentalgygienikerin versäumt. Er litt an fortgeschrittener Parodontitis mit Zahnlockerung, diverse Zähne waren auch abgebrochen oder durch Karies zerstört. Eine gründliche Un-

Zum Glück gibt es heute fortschrittliche Behandlungskonzepte, die den Weg zu festen Zähnen erheblich abkürzen. Die All-On-Four-Methode ermöglicht es, den vorhandenen Knochen optimal auszunützen und auf langwierige Knochenaufbauten zu verzichten. Der Oralchirurg Dr. Schulte aus Luzern stellt diese Technik anhand von Fallberichten vor.

tersuchung ergab, dass die meisten Zähne nicht erhalten werden konnten und daher eine Totalsanierung erforderlich war. Der Patient erinnert sich: «Als Taxiunternehmer habe ich ständig

Der «Trick» der All-On-4-Technik besteht darin, dass die hinteren Implantate schräg nach vorne geneigt eingesetzt werden. Dadurch können auch bei reduziertem Knochenangebot besonders lange und stabile Implantate verwendet werden, die eine Sofortbelastung zulassen, ohne lange Einheilphasen abwarten zu müssen. Das bedeutet für den Patienten: ü Nur eine Operation erforderlich ü Keine Knochentransplantate oder -aufbauten, dadurch vermindertes Operationsrisiko ü Sofort feste Zähne, keine langen Wartezeiten mit herausnehmbaren Prothesen

ü Geringere Kosten, da nur 4 Implantate pro Kiefer ü Gute Ästhetik, einfache Hygiene, da nur 4 Implantate ü Verschraubter Zahnersatz ermöglicht bei Bedarf einfache Reparatur

Kontakt mit Kunden und muss viel reden. Dabei hatte ich immer Hemmungen, meine schlechten Zähne zu zeigen. Am Ende habe ich mich deswegen gar nicht mehr getraut zu lachen. Zum Glück erfuhr ich von der Methode «Feste Zähne

in einem Tag» und liess mich in Vollnarkose operieren. Schon am gleichen Tag konnte ich abends mit meinen festen Zähnen zubeissen. Jetzt bin ich sehr glücklich mit meinen neuen Zähnen und zeige sie, so oft es geht.

Die All-On-Four-Methode wird seit 1998 weltweit angewandt und ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien abgestützt. Alle bisher vorliegenden Untersuchungen ergaben sehr gute Resultate, die denjenigen bei konventionellem Vorgehen in nichts nachstehen. Dr. Schulte wendet die All-On-Four-Technik seit 15 Jahren an und hat damit bereits über 500 Patienten erfolgreich zu festen Zähnen in einem Tag verholfen. Zahnarzt Team Luzern wurde 2016 und 2019 als «Kompetenzzentrum für All-On-Four» ausgezeichnet. Wir sind von der Zuverlässigkeit dieser Methode überzeugt und gewähren unseren Patienten eine 10-Jahres-Garantie auf Implantatverlust.

Frau Hermine Rosenthal, 61 Jahre, aus Schwellbrunn AR: Unsere 61-jährige Patientin Frau Hermine Rosenthal aus Gonten SG berichtet: «Schon als Kind hatte ich grosse Zahnprobleme und so verlor ich leider schon früh viele Zähne. Am Ende dieses Kreuzwegs standen dann die Prothesen. Ich habe sie von Anfang an gehasst. Sie wackelten, verursachten mir Brechreiz und ich fühlte mich richtig alt, wenn ich sie abends ins Wasserglas legte. Aus Angst vor schmerzhaften Operationen und Knochenaufbauten hatte ich das Thema Implantate immer vor mir hergeschoben. Als ich von der All-On-Four-Methode erfuhr, schöpfte ich Hoffnung. Feste Zähne sofort, das war bisher nur ein Wunschtraum gewesen. Eines Tages raffte ich mich dann zur Totalsanierung in Vollnarkose auf. Ich habe meinen Entschluss, das Problem ein für alle Mal zu lösen, nicht eine Minute bereut. Mit meinen festen Zähnen habe ich jetzt ein ganz anderes Lebensgefühl, fühle mich viel jünger und selbstbewusster. Und kann wieder unbeschwert essen, was ich will. Wer zuletzt lacht, lacht am besten!“. Auf unserer Homepage unter «Feste dritte Zähne an einem Tag» können Sie einen Videofilm dieser Behandlung sehen.

Autor :

Dr. med. dent. Markus Schulte

Unsere Vorträge zum Thema «Feste dritte Zähne in einem Tag» können wegen der Corona-Massnahmen derzeit leider nicht stattfinden.

Dr. med. dent. Markus Schulte ist Zahnarzt und Spezialist für Oralchirurgie.

Auf unserer Internetseite www.ztlu.ch finden Sie im Kapitel «feste dritte Zähne in einem Tag» ausführliche Informationen, Fallberichte und Videofilme zu diesem Thema.

Praxisklinik: Zahnarzt Team Luzern, Winkelriedstrasse 37, 6003 Luzern

In unseren Praxisräumen beraten wir Sie gerne individuell.

Tel. 041 210 58 58 Weitere ausführliche Informationen unter www.ztlu.ch


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AKTION ZAHNFREUNDLICH BRANDREPORT

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Mundhygiene ab dem ersten Zahn Die Zahngesundheit in der Schweiz hat sich während der letzten Jahrzehnte verbessert. Das ist aber kein Grund zur Entwarnung.

T

äglich wird mit Kaffee, Tee, Müesli, Pizza und süssen Getränken Zucker in rauen Mengen konsumiert. Pro Person in der Schweiz kommen da über das Jahr rund 50 Kilogramm zusammen – weit mehr übrigens, als bei den Amerikanern, denen man ja nachsagt, sie würden sich nicht besonders gesund ernähren. Zucker begünstigt die Bildung von Plaque – diese besteht aus vielen Millionen Bakterien, die eine zahnzerstörende Säure produzieren. Der verminderte Speichel ist nicht mehr in der Lage, einen selbstreinigenden Ausgleich zu leisten und so wird die Entstehung von Karies begünstigt. Kein Grund zur Verharmlosung Und nicht nur das: Unsere Ernährungsweise ist so verfeinert, dass die Zähne für das Kauen nicht mehr richtig eingesetzt werden müssen. Wenn weniger gekaut wird, wird auch weniger Speichel produziert, der für die Selbstreinigung der Zähne nötig ist.

Zahn hat nicht genügend Platz, gesund auszuwachsen. Die Folge sind Fehlstellungen, die das Kauen, Sprechen und Aussehen beeinträchtigen und später mühevoll und teuer korrigiert werden müssen. Bereits Milchzähne regelmässig putzen Der Durchbruch des ersten Milchzahns ist zugleich der Startschuss für eine regelmässige Zahnreinigung. Die Aufgabe der Eltern ist es, von nun an einmal täglich die Zähne mit einer sehr weichen Babyzahnbürste und einer Kinderzahnpasta zu putzen. Die Aktion Zahnfreundlich Schweiz empfiehlt, ab Durchbruch des ersten Zahns bis zum zweiten Geburtstag eine milde und nicht zu süsse Kinderzahnpaste mit einer Fluoridkonzentration von 500 ppm zu verwenden.

Ab dem zweiten Geburtstag müssen die Milchzähne zweimal täglich geputzt werden – morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen – gründlich und jeweils mit einer «erbsengrossen» Menge fluoridierter Kinderzahnpasta (Fluoridgehalt 500 ppm); auch zwischendurch nach jeder zuckerhaltigen Mahlzeit. Im Alter von etwa sechs Jahren brechen die ersten bleibenden Zähne durch. Ab Kindergarten wird geraten, die Zähne dreimal täglich – nach jeder Hauptmahlzeit – gründlich mit einer fluoridierten Junior- oder Erwachsenenzahnpasta (Fluoridgehalt 1000-1500 ppm) zu putzen. Auch hier gilt: Zähneputzen nach jeder zuckerhaltigen Zwischenmahlzeit! Auch Zähneputzen will gelernt sein. Bis zum neunten Geburtstag sollten die

Trotz der generell verbesserten Zahngesundheit besteht also weiterhin kein Grund zur Verharmlosung. Noch immer sieht man Kleinkinder mit braun verfärbten Milchzähnen. Manchmal sind sie nicht mehr zu retten und müssen sogar gezogen werden. Das zeigt, dass man bereits Kleinkindern unbedingt die Wichtigkeit der Mundhygiene vermitteln muss.

Eltern regelmässig kontrollieren, wie sorgfältig geputzt wird und gegebenenfalls korrigieren und nachputzen. Zahnfreundliche Süssigkeiten Ganz ohne Süssigkeiten geht es bei Kindern nicht. Am besten wählt man beim Einkauf zahnfreundliche Produkte mit dem Qualitätslabel «Zahnmännchen». Diese Produkte werden wissenschaftlich auf Zahnfreundlichkeit getestet und fördern die Mundgesundheit. Allerdings gilt auch bei zahnfreundlichen Produkten Zurückhaltung, denn die Kinder gewöhnen sich an den süssen Geschmack. Die gesunde Alternative: frisches, knackiges Obst, rohes Gemüse und Vollkornprodukte. Diese Lebensmittel sind optimal für die Entwicklung des Kindes; sie müssen kräftig gekaut werden, was wiederum die Speichelproduktion anregt. Speichel ist ein wichtiges Schutzsystem im Mund: Er umspült und reinigt die Zähne, schützt, «repariert» und härtet den Zahnschmelz durch Kalzium und Fluoride. Zusammenfassend gilt: Eine gute und regelmässige Zahnreinigung sowie die Reduktion von häufigen, gezuckerten Zwischenmahlzeiten und gesüssten Getränken helfen, Karies zu vermeiden. Kontakt: Aktion Zahnfreundlich Bahnhofstrasse 7b 6210 Sursee Tel. 061 271 22 25 info@zahnfreundlich.ch www.zahnfreundlich.ch

Milchzähne haben eine wichtige Funktion als Platzhalter für die bleibenden Zähne, darum ist es wichtig, dass sie bereits ab dem Hervortreten des ersten Zahns gut gepflegt werden. Wenn die Milchzähne gezogen werden müssen, weil sie von Karies befallen sind, können sie diese Aufgabe natürlich nicht erfüllen. Die anderen Milchzähne «kippen» in die Lücke, und der bleibende

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ASMR

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ASMR – Entspannung mit Alltagsgeräuschen Knistern, Rascheln oder Flüstern: Mit ASMR kann man sich angeblich so richtig entspannen. Dem Internet gefällt’s – und Forscher versuchen herauszufinden, was hinter dem Entspannungs-Phänomen steckt. TEXT DOMINIC MEIER

A

SMR steht für «Autonomous sensory meridian response» und beschreibt ein Phänomen, welches besonders durch das Internet Aufmerksamkeit erlangte. Die Videos sollen demgemäss ein anregendes Kribbeln und tiefe Entspannung auslösen. Was verbirgt sich hinter dieser «WellnessMassage» fürs Gehirn?

Gänsehaut deluxe Was viele unter ASMR verstehen, ist in Forschungskreisen nicht so klar definiert. Insofern versteht man darunter verschiedenste Videokonzepte, die alle ähnlich aufgebaut sind und auf sehr ähnliche Effekte abzielen. Der Fokus liegt dabei auf kleinen, sonst eher unscheinbaren Alltagsgeräuschen. Diese werden in den ASMR-Videos bewusst repetiert, um zu «triggern» und dadurch positive Effekte für den Körper auszulösen. «Betroffene beschreiben ein intensives Kribbeln, ein stärkeres Entspannungsgefühl oder sogar angenehme haptische Erlebnisse, welche dem Gänsehaut-Feeling nahekommen», erklärt Claus-Christian Carbon, Professor für Allgemeine Psychologie und Methodenlehre an der Universität Bamberg in Deutschland. «Doch im Gegensatz zur oft kurzweiligen Gänsehaut hat ASMR eine längerfristige Wirkung. Die ständige Repetition von Handlungen führt zu Gewöhnungseffekten und schliesslich zu einer nachhaltigen Entspannung», so der Wahrnehmungspsychologe weiter.

Nachgewiesene Effekte Da man Dinge von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich wahrnimmt, ist es wissenschaftlich schwierig zu sagen, was ASMR bei Menschen auslöst. Mittels experimenteller Untersuchungen aber hat man bereits erste Erkenntnisse, inwiefern ASMR auf Menschen wirken kann: «Wir versuchen, das Erlebnis während des Konsumierens von ASMR-Inhalten zu verstehen, indem wir unsere Versuchspersonen über eine längere Zeit mit solchem Material beschäftigen lassen. Folglich erhalten wir die typischen Reaktionen, welche von rhythmusartigen Erlebniserfahrungen geprägt sind – ein Wechselspiel zwischen starker Erregung und ­­ anschliessend tiefen Entspannungsphasen», erläutert Claus-Christian Carbon.

Ein Trend, der nicht nachlässt Geprägt ist der Begriff des ASMR vor allem durch die Videoplattform YouTube. Dort hat sich in den vergangenen Jahren eine aktive und erfolgreiche Community etabliert und mittlerweile lassen sich zahlreiche «ASMR-Künstler» auffinden, die mit ihren Videos Millionen von Klicks erreichen. Die Beliebtheit von ASMR wird gemäss Claus-Christian Carbon weiter steigen, zumal gesellschaftliche Entwicklungen und die Covid-19-Pandemie ihren Einfluss

ASMR braucht auch Zeit Nicht jeder erlebt das Phänomen und dessen Effekte aber gleich. Vielmehr reagieren Personen beim Anschauen der Videos eher mit Abneigung anstelle von Entspannung und können nichts damit anfangen. Gibt es demnach Menschen, die «immun» sind? «Personen, die in unseren Untersuchungen zuerst mit Abneigung auf solche Inhalte reagierten, haben nach häufigem Konsumieren dennoch oft positive Erlebnisse verzeichnen können. Es scheint also so, dass man sich eventuell länger mit ASMR beschäftigen muss, um Phasen der Entspannung erreichen zu können. Wissenschaftlich gesichert ist dies aber noch nicht», führt Claus-Christian Carbon aus.

haben: «Das Bedürfnis nach Entspannung mit möglichst wenig Aufwand ist enorm. Vor allem nach hektischen Alltagssituationen oder bei Sehnsucht nach Berührungen, sehen hier viele ASMR als effektive Entspannungsmethode an. Besonders in Zeiten von Covid-19 gilt dies freilich noch mehr», meint der Wissenschaftler. Ein noch eher unerforschtes Gebiet Durch ASMR soll man sich nicht nur entspannter, sondern auch fokussierter fühlen. Diese verbesserte Konzentration soll dann helfen, achtsamer durch den Tag zu gehen. Dafür gibt es bereits auch erste Beobachtungen und Einschätzungen: «Während des Anschauens sind Zuschauer durchaus fokussierter. Das ist insofern erstaunlich, da die Videos eigentlich ohne relevante Inhalte aufgebaut sind und andere Dinge transportieren, die man in sonstigen Videos tagsüber konsumiert», so der Fachpsychologe. Viele Menschen berichten auch, dass ihnen ASMR das Einschlafen erleichtert und zu tieferem Schlaf verhilft. Dass der entspannende Effekt von ASMR direkt auf die Schlafqualität wirkt, ist durchaus plausibel, aber noch nicht wissenschaftlich bewiesen. Deshalb empfiehlt Claus-Christian Carbon, auch traditionelle Entspannungsmethoden in Betracht zu ziehen: «Es gibt sehr viele anerkannte Massnahmen und Methoden, um sich auch ohne ASMR entspannen zu können. Autogenes Training, Yoga oder progressive Muskelentspannungstechniken sind hier nur einige Beispiele dafür.»

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Was wird beim persönlichen Coronaschutz immer noch vergessen? Wir haben die erste Welle der Coronagrippe im Vergleich zu anderen Ländern ziemlich gut überstanden. Diese Feststellung gilt sowohl für unsere Gesundheit als auch für unsere Wirtschaft. Die Maske schützt allerdings nur einen winzigen, wenn auch wichtigen Teil der Körperoberfläche. Auf über 95 Prozent der Körperoberfläche können sich die Viren trotzdem festsetzen. Viren auf den Haaren oder Bekleidungstextilien können durch Handberührungen weitergetragen werden. Man darf sich darum von Masken keine Wunder erwarten. Sonst lässt man sich von einer Illusion täuschen. Christoph Züllig, lic.oec. HSG Geschäftsleiter Herbamed

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er Ausblick gilt jetzt aber immer den Fragen, ob wir mit einer zweite Welle rechnen müssen und ob diese allenfalls schon am Anlaufen ist. Viele Schweizer können das Wort Coronavirus schon gar nicht mehr hören. Sie haben einfach genug. Trotzdem speichern sie in ihren Hinterköpfen die unangenehme Wahrheit, dass der ganze Spuk noch nicht vorüber ist und wir uns weiterhin entsprechend verhalten und schützen müssen. Die Maskenpflicht im ÖV schlägt hohe Wellen. Die Titelseiten der Tageszeitungen kennen fast nur noch dieses Thema. Dies führt unbewusst zu einer Erhöhung der Erwartungen an den Virenschutz mit Maskentragen.

Besser ist immer noch ein innerlicher Schutz. Die grosse Hoffnung galt einer möglichen Schutzimpfung. Hier ist einerseits Warten angesagt und zudem wissen wir nicht, wie gut dann eine Impfung wirklich schützt. Die generellen Resultate solcher Impfungen sind eher bescheiden. Trotzdem kann man sich schon heute innerlich wirkungsvoll schützen. Ein Blick in die Pflanzenwelt genügt, um auf gute Ideen zu kommen. Auch Pflanzen leiden unter Virenattacken. Sie können aber nicht fliehen und sich auch nicht in geschützten Räumen einschliessen. Vielen Pflanzen ist es trotzdem in der Evolution über Millionen von Jahren gelungen, sich erfolgreich vor Viren zu schützen. Sonst wären ihre Bestände eingegangen. Die Schutzmöglichkeiten mit antiviral wirkenden Pflanzen werden weder vom Bundesrat noch von der Presse beachtet. Das ist sehr schade und angesichts des Potentials dieser Schutzwirkungen geradezu fahrlässig.

Vielen Pflanzen ist es in der Evolution über Millionen von Jahren gelungen, sich erfolgreich vor Viren zu schützen.

Die Nationalrätin Edith Graf-Litscher hat darum mit Mitunterzeichnern zu Recht eine Motion beim Bundesrat eingereicht. Es ist wichtig, dass auch die Politik die guten Chancen der Komplementärmedizin für Prävention und Therapie bei viralen Erkrankungen entdeckt. Viele Apotheken und Drogerien stellen pflanzliche Präparate her, mit denen die Resistenz des Körpers deutlich erhöht werden kann. Vor allem die speziell gefährdeten Personen sollten sich unbedingt so schützen. Ein intaktes Immunsystem ist der beste Trumpf in dieser Zeit! Herbamed hat als Hersteller von pflanzlichen und homöopathischen Extrakten und Heilmitteln zum Schutz seiner Mitarbeiter und ihrer Familien eine Tinkturenmischung hergestellt. Mit diesem Rezept als Grundlage kann das Unternehmen jetzt auch ein Nahrungsergänzungsmittel produzieren, das als Propolis-Holunder Mundspray das Immunsystem unterstützt. Das Produkt ist in Apotheken und Drogerien erhältlich. Eine Zulassung als Heilmittel mit ähnlicher Zusammensetzung hätte leider mehrere Jahre gedauert. Noch ein Nebenaspekt aus eigener Sache: Wir sind alle überrascht, dass die meisten schulmedizinischen Arzneimittel oder Arzneiwirkstoffe in Indien oder China hergestellt werden, obwohl sie durchwegs als schweizerische, europäische oder amerikanische Marken aufgemacht sind und so verkauft werden. Ganz anders bei Herbamed: Wo Herbamed draufsteht, ist auch Herbamed drin! Wir stellen alle Wirkstoffe selbst bei uns in Bühler her. Wir verwenden sie für unsere eigenen Präparate und exportieren sie in rund 50 Länder auf allen Kontinenten.


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«Auch Ihr Gehör ist trainierbar.» Wer sein Gehör trainiert, trainiert auch sein Gehirn und steigert so seine geistige Leistungsfähigkeit und sein Wohlbefinden. Mit der KOJ-Gehörtherapie kann jetzt jeder sein Gehör bequem zu Hause trainieren.

Dr. Alexandra Kupferberg Neurowissenschaftlerin

Was auch immer wir tun, was auch immer wir geniessen – und selbst wenn wir schlafen: Unser Gehirn ist dauerhaft im Einsatz, damit wir unser Leben selbstbestimmt führen können. «Die wichtigste Aufgabe unseres Gehirns ist die Verarbeitung von Sinneseindrücken, dabei spielt das Hören die grösste Rolle», betont Dr. Alexandra Kupferberg, Neurowissenschaftlerin und wissenschaftliche Leiterin im Schweizer KOJInstitut. Denn Hören ist für das Gehirn echte Arbeit, betont die Wissenschaftlerin: «Beim Hören entsteht im Gehirn ein regelrechtes Feuerwerk der Synapsen.» Dieses Feuerwerk ist eine Feier für unser Gehirn. Es tut uns gut – und es tut unserem Gehirn gut. Deshalb ist es für uns Menschen so wichtig, uns mit anderen zu treffen, mit ihnen zu sprechen, zu lachen und auch mal die Sorgen zu teilen. Dr. Kupferberg: «Unser tägliches Leben fordert unser Gehirn immer wieder zu Höchstleistungen heraus.» Was aber, wenn unser Gehirn weniger gefordert ist, weil es weniger Reize empfängt? Dann hilft, aktiv zu trainieren: Wer sich körperlich fit halten will, der geht walken, joggen oder tanzen, wer sich geistig fit halten will, macht ein kognitives Training. Hier bietet sich die KOJ-Gehörtherapie besonders an, denn sie verbessert unser Gedächtnis, unsere Konzentrationsfähigkeit und das Hörverstehen.

Gehörtraining für ein aktives Leben «Wenn wir unser Gehör trainieren, dann trainieren wir unser Gehirn», so Andreas Koj, Audiotherapeut und Entwickler der KOJ-Gehörtherapie. Weit mehr als 100 Millionen Nervenzellen kann unser Gehirn für die Hörverarbeitung nutzen. Wenn aber nicht mehr genügend Reize im Gehirn ankommen, weil in unseren Ohren ein gewisser ‚Verschleiss‘ aufgetreten ist, dann lassen wir dieses Potenzial verkümmern. Hören hat unmittelbar etwas mit Lebensfreude zu tun. Denn wenn wir gut hören, nehmen wir auch aktiver am Leben teil. Wir haben mehr Freude daran, mit Bekannten essen zu gehen – weil wir der Unterhaltung mühelos folgen können, wir gehen wieder ins Konzert – weil es gut klingt. Das ist eine Aufwärtsspirale.

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Das clevere Gehörtraining des Schweizer KOJInstituts passt sich jedem Benutzer individuell an und trainiert dadurch besonders effektiv das Sprachverstehen, die Konzentration, die Aufmerksamkeit, die Wahrnehmung, das Gedächtnis und sogar das Richtungshören. Die Systematik des Gehörtrainings ist dabei so innovativ, dass dem KOJ-Institut ein internationales Patent erteilt wurde. So wundert es nicht, dass die KOJ-Gehörtherapie als die modernste und erfolgreichste therapeutische Anwendung gilt, mit der Menschen jeden Alters das eigene Gehör aktiv verbessern können. Jedes Jahr trainieren über 10'000 Männer und Frauen ihr Gehör mit der KOJ-Gehörtherapie. Dabei ist das Training spielend einfach. Jeder Nutzer erhält einen kleinen Lerncomputer mit dem die Gehörtherapie bequem zu Hause durchgeführt werden kann. Jeden Tag werden neue Übungen, Aufgaben und Messungen zur Verfügung gestellt. Etwa 30 bis 45 Minuten Training fordern das Gehirn so effektiv, dass das Tagesziel erreicht wurde und Fortschritte sichtbar werden. Nach wenigen Wochen haben die meisten Nutzer bereits ihre eigens gesteckten Hörziele erreicht und sind fit für die komplexe Akustik des Alltags.

Der Schlüssel zu mehr Potenzial des Gehörs Das Gehirn gilt als das grösste Potenzial bei der Behandlung von Hörproblemen, darüber sind sich Neurowissenschaftler wie Dr. Alexandra Kupferberg

längst einig. Doch Betroffenen ist diese Tatsache kaum bewusst, sie setzen alle Erwartungen in ein Hörgerät und werden enttäuscht: Das Hörgerät hilft nur dem Ohr und macht alles lauter, aber kaum verständlicher. Verstehen ist eine Aufgabe des Gehirns: Das KOJ-Institut gilt als Pionier und bietet eine Gehörtherapie an, mit der Betroffene das Hören im Gehirn trainieren können. «Viele Betroffene glauben, dass sich alles in den Ohren entscheidet, aber das ist falsch. Wir hören mit den Ohren, aber das Verstehen passiert erst im Gehirn», erklärt Dr. Kupferberg. Das KOJ-Institut hat mit seiner eigens entwickelten Gehörtherapie den Schlüssel zu mehr Potenzial des Gehörs entdeckt. Hörakustiker, Audiotherapeuten, Neurowissenschaftler, Ohrenärzte und Ingenieure arbeiten als interdisziplinäres Team zusammen, um Betroffenen die besten Chancen für ihr Gehör zu bieten. Gehörtherapeuten begleiten jeden Patienten mit regelmässigen Terminen, bei denen mit audiologischen Messungen die Fortschritte überprüft werden. Bei Bedarf werden angepasste Hörsysteme zur Verfügung gestellt, um Schädigungen im Ohr zu kompensieren und das Training noch effektiver zu gestalten. Mehr Info auf www.koj.training

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Venen machen keine Ferien Bald sind sie da, die langersehnten Sommerferien! Wir freuen uns jetzt schon auf unbeschwerte Tage an der Sonne und lassen uns tragen von der Wärme und dem dolce far niente. Was für unsere Seele so erholsam ist, hat für die Beine keine Gültigkeit.

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ach längeren Reisen und im warmen Klima schwellen Beine und Füsse an, die Hose spannt und die Schuhe drücken. Diese Schwellungsneigung ist typisch für die warme Jahreszeit und wird durch Bewegungsmangel noch verstärkt. Aber nicht immer ist Gefahr in Verzug und die Schwellung ein Alarmzeichen. Beinahe jeder, der über längere Zeit sitzen oder stehen muss, klagt über schwere, geschwollene Beine. Schuld daran ist die Schwerkraft. Der anhaltende Druck im Venensystem überfordert die Durchlässigkeit der kleinen Gefässe und Wasser sammelt sich im Gewebe an. Tritt eine solche Schwellung nur an einem Bein auf, so ist nach längerem Sitzen und Stehen auch an eine Thrombose zu denken. Eine Thrombose ist grundsätzlich ernst zu nehmen. Bei Thrombosen in den oberflächlichen kleineren Venen verspüren die Patientin oder der Patient eine schmerzhafte

Entzündung. Die Haut ist gerötet und die Vene als harter und empfindlicher Strang tastbar. Ganz anders die tiefe Venenthrombose. Diese äussert sich in einem Druck- und Spannungsgefühl im betroffenen Bein von dem man nicht so recht weiss, wie man dieses einordnen soll. Auch wenn die Beschwerden nicht so offensichtlich sind, ist eine tiefe Venenthrombose gefährlich. Im schlimmsten Fall kann das Blutgerinnsel weggeschwemmt werden und zu einer Lungenembolie führen. Gefahr voraussehen! Personen, die schon einmal eine Thrombose erlebt haben oder bereits wissen, dass sie eine erhöhte Neigung für die Bildung von Thrombosen haben, sind mehr gefährdet. Krampfadern, Übergewicht, höheres Lebensalter und Rauchen sind zusätzliche Risiken für die Entstehung einer Thrombose.

An eine Thrombose denken! Stellen Sie eine einseitige Beinschwellung fest mit Druck- und Spannungsgefühl, sollten Sie an eine Thrombose denken und lieber einmal zu viel als zu wenig ärztlichen Rat einholen. Gesellt sich noch ein Reizhusten, Leistungseinbussen und sogar Atemnot dazu, müssen Sie schnell einen Arzt aufsuchen! Was tun, damit es gar nicht so weit kommt? Tragen Sie auf der Reise Kompressionsstrümpfe! Planen Sie alle ein bis zwei Stunden eine Rast ein und gehen Sie ein paar stramme Schritte. Trinken Sie viel und machen Sie auf Bus- und Flugreisen Gymnastik für die Füsse. Versuchen Sie, ein Zeitungspapier auf dem Boden mit den Füssen zu zerknüllen und wieder glattzustreichen. Trinken Sie viel, auch schon während der Reise und besonders am Ferienort selber. Am Ziel

angekommen: Beine kühl abduschen, hochlagern und die Ferien geniessen! Haben Sie Fragen zu Ihren Beinen? Möchten Sie wissen, ob Sie bedenkenlos in die Ferien fahren können? Das Team der Venenklinik Bellevue um Chefarzt Dr. med. Jürg Traber ist gerne für Sie da. Telefon: 071 678 22 66 E-Mail: info@venenklinik.ch www.venenklinik.ch Venenklinik Bellevue Brückenstrasse 9 8280 Kreuzlingen

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