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E I N E P U B L I K AT I O N V O N S M A R T M E D I A

NOV 18

BUSINESS SUCCESS 2019

Interview

MARCEL DOBLER Der Unternehmer über den Erfolg von Digitec, seine politischen Ziele und eine mögliche Bundesratskandidatur Lesen Sie mehr auf fokus.swiss.

Warum Baur au Lac Vins mit dem neuen Webshop wieder erfolgreich ist Oft scheitern E-Commerce-Projekte an der untauglichen Website. Die Kunden finden sich nicht zurecht und wandern ab. Deshalb fokussiert sich die E-Commerce-Agentur MySign bei der Konzeption ihrer Shops ganz gezielt auf die Wünsche und Erwartungen der jeweiligen Endkunden. Mit Erfolg! Mehr zu diesem Erfolgsrezept lesen sie auf der Seite 5


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EDITORIAL

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LESEN SIE MEHR...

Erfolg ist Teamsache Worin besteht das Geheimnis erfolgreicher Menschen und Unternehmen? Manchmal habe ich das Gefühl alle ringen nach Glück, Erfolg und Selbstverwirklichung. Dazu sind schon tausende Ratgeber und Bücher geschrieben worden. Trotzdem gibt es immer mehr Menschen, die psychisch krank werden.

04 E-Commerce

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Interview:

06 Digitale Werbung

Marcel Dobler

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Finanzen

08 Weiterbildung

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Business Travel

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Expats

Datenschutz

Business-Look

FOKUS PROJEKT. PROJEKTLEITER: Reza Adel COUNTRY MANAGER: Pascal Buck PRODUKTIONSLEITUNG: Miriam Dibsdale TEXT: Sven Hoti, Michelle Christen, Juan Paulo Zenz, Miriam Dibsdale, Gerold Brütsch-Prêvot, Simon Misteli

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arum soll ich mich nun auch noch dazu äussern, habe ich mich gefragt. Vielleicht weil mich das Thema seit meiner Kindheit begleitet. Meine Eltern und Grosseltern waren schon Unternehmer. Sie waren innovativ, fortschrittlich und sie lehrten mich, Erfolg kann jeder haben. Vorausgesetzt er oder sie haben einen klaren Plan und setzen diesen auch akribisch um. Man soll sich nicht vom Weg abbringen lassen. Wir verlieren uns allzu oft und zu schnell in Kritik. Eine Idee oder ein Projekt wird tot gesprochen bevor sie und/oder es richtig geboren sind. Eine gut dosierte Risikofähigkeit ist vonnöten. Ich habe aber auch gelernt, dass man agil sein muss, um Erfolg zu haben. Doch wer für sich beansprucht, dauerhaft erfolgreich zu sein, braucht mehr als einen guten Plan und Risikofähigkeit. Die Welt bewegt sich. Es wäre dumm zu glauben, dass man auf die immer gleiche Art und Weise erfolgreich ist. Nur weil wir mit einer guten Idee oder Vision angefangen haben, heisst das nicht, dass wir damit enden werden. Wenn der Markt die Idee nicht oder nicht mehr aufnimmt und wir keinen wirklichen Mehrwert schaffen, verlieren wir schnell den Boden unter den Füssen - auf dem wir vielleicht einst voller Optimismus vorangestürmt sind.

Dazu gehört, dass man sich ständig hinterfragt und reflektiert. Dass man den Kurs auch ändern kann und bereit ist, dem Markt und den Kunden das zu geben, was sie gerade brauchen. Das gesamte Wachstum entsteht durch Wertschöpfung. Schlussendlich werden wir immer am Beitrag an andere und die Gesellschaft belohnt.

Es braucht Mut, die Aufgaben und Verantwortung vollständig an Mitarbeitende zu delegieren. Heute stehen Organisationen und Unternehmen vor der Frage, wie sich ihre Geschäftsmodelle und Führungsstrukturen in Bezug auf die Digitalisierung zukunftsfähig gestalten lassen. Etwas habe ich in meiner langjährigen Führungserfahrung gelernt. Es braucht Mut, die Aufgaben und Verantwortung vollständig

an Mitarbeitende zu delegieren. Ein Grundbedürfnis von Menschen aller kulturellen Schichten ist dem auch gegenübergesetzt – nämlich das Bedürfnis nach Sicherheit. Besonders in agilen Zeiten suchen Menschen Halt. Führung ist anspruchsvoller geworden. Es gilt die Balance zu halten zwischen Verantwortung nehmen und Verantwortung geben. Es bedeutet, Fehler zu erlauben und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Freiräume so zu gestalten, dass Mitarbeitende im Rahmen ihrer Möglichkeiten und Stärken arbeiten können. Alle grossen Erfolge beruhen schlussendlich auf Teamleistungen. Je höher jemand aufsteigt, desto mehr hängt sein oder ihr persönlicher Erfolg von der Teamleistung ab. Kluge Leader wissen, Erfolg gehört einem nie alleine - hingegen die Verantwortung für Fehler schon. Es ist ähnlich wie im Fussball, der Coach legt die Strategie mit dem Team fest. Dann kann er nur noch von aussen zuschauen und leicht intervenieren. Der Coach hat die Verantwortung und die Macht, die Spieler ihren Fähigkeiten und Stärken gemäss richtig einzusetzen. Mit seinen Entscheiden steht er auch nicht immer oben auf der Beliebtheitsskala, Kritik gilt es auszuhalten. Als Führungskraft stehen wir alle im Rampenlicht, unabhängig davon, ob wir es lieben, die volle Aufmerksamkeit zu haben oder nicht. Es braucht Hartnäckigkeit, Zielklarheit, Ausdauer und im richtigen Moment die Fähigkeit des Loslassens und des Kurswechsels. Die Kritik reflektieren wir besonnen und verbessern dort, wo es angebracht ist. Der Erfolg gehört allen, gefeiert wird gemeinsam. TEXT CLIVIA KOCH,PRÄSIDENTIN, VERBAND WIRTSCHAFTSFRAUEN SCHWEIZ

TITELBILD: zvg LAYOUT: Anja Cavelti DISTRIBUTIONSKANAL: Tages-Anzeiger DRUCKEREI: DZZ Druckzentrum AG

SMART MEDIA AGENCY AG Gerbergasse 5, 8001 Zürich, Schweiz Tel +41 44 258 86 00 info@smartmediaagency.ch

Viel Spass beim Lesen! Reza Adel Project Manager


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MEDIAMARKT BRANDREPORT

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«Haben wir nicht – gibt’s nicht!» Wie besteht man im Zeitalter der Digitalisierung und einem hart umkämpften Elektronikhandel? MediaMarkt Schweiz begegnet diesen Herausforderungen mit einem neuen, vielversprechenden Geschäftsmodell. Mithilfe der geschickten Einbettung digitaler Tech-nologien in den Verkaufsprozess, einer stärkeren Vernetzung von Online- und Offline-Verkauf sowie der Möglichkeit, die Produkte direkt vor Ort zu testen, verändert sich das Einkaufserlebnis für den Kunden grundlegend. TEXT SVEN HOTI

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ch betrete den Laden und schlendere gemütlich durch die Regalreihen. Unterwegs treffe ich auf verschiedene Inseln, auf denen eifrig Produkte von Kunden ausprobiert werden. In einem anderen Teil des Geschäfts zeigt ein Koch einem interessierten Publikum, wie man mit den neuen High-End-Kochgeräten köstliche Speisen zubereitet. Ich suche aber einen Fernseher. Glücklicherweise steht ein Mitarbeiter gerade in der Nähe. «Guten Tag, Paul ist mein Name», begrüsst er mich freundlich. Ich sage ihm, ich würde gerne einen neuen Fernseher kaufen. Er führt mich in die TV-Abteilung. Klingt alles nach gewohntem Service, wäre da nicht die Tatsache, dass ich gerade mit einem Roboter gesprochen habe. Diese Eindrücke vergisst man nicht so schnell. Sie gehören allesamt zum neuen Verkaufskonzept von MediaMarkt, welches vor wenigen Monaten erstmals den Schweizerinnen und Schweizern präsentiert wurde. Ein neues Konzept Die Elektronik-Fachmarktkette gehört zum deutschen Handelsunternehmen Ceconomy und wurde 1979 gegründet. In der Schweiz ist MediaMarkt seit 1994 – und inzwischen mit 27 Märkten – vertreten. Der Konzern ist mit insgesamt über 1 000 Filialen in 14 Ländern bis heute zum grössten Elektrofachhändler Europas aufgestiegen. Mit dem Aufkommen des Online-Handels hat auch MediaMarkt den E-Commerce-Bereich aufgebaut. Inzwischen gehört das Unternehmen zu den führenden Multichannel-Händlern in Europa. Auf verschiedenen Kommunikationskanälen hat der potenzielle Kunde die Möglichkeit, Produkte direkt online oder via App zu bestellen und kostenlos nach Hause liefern zu lassen oder im Markt abzuholen, oder aber die lokale Verfügbarkeit, die Entfernung zum nächsten Markt und die Öffnungszeiten einzusehen. Das neue Verkaufskonzept von MediaMarkt geht allerdings noch einen Schritt weiter: «Point of Sale» (POS) und Online-Shop rücken weiter zusammen, Tablets in den Märkten unterstützen die Beratung und «Erlebnis-Inseln» helfen dem Kunden bei der Auswahl des passenden Produkts, indem es direkt vor Ort ausprobiert werden kann. «Fokus Business Success 2019» wollte vom Chief Digital Officer wissen, was es mit dieser Entwicklung auf sich hat. Tobias Kindler, Mitte Jahr holte Sie MediaMarkt von Deutschland in die Schweiz und beschäftigt Sie hier nun als Chief Digital Officer (CDO). Das erweckt den Eindruck, dass hierzulande nicht alles so klappte, wie es sollte. Was war los? Die Schweiz ist eines der digitalsten Länder Europas. In kaum einem anderen Land wird soviel Unterhaltungselektronik über das Internet verkauft. Da hinken wir noch hinterher. Somit haben wir in der Vergangenheit am Marktwachstum vorbei investiert. Statt den Onlineanteil zu stärken, haben wir mit Saturn sogar eine zweite stationäre Marke in der Schweiz aufgebaut. Das gilt es jetzt zu ändern.

Tobias Kindler

Als CDO sind Sie für die Digitalisierung der Geschäftsprozesse verantwortlich. Im Zuge dessen wollen Sie die Multichannel-Strategie vorantreiben, sprich, Online- und Offlineverkauf ausbauen und stärker miteinander verbinden. Wie setzen Sie das konkret um? Bisher bekannte und inzwischen weit verbreitete Formate sind z.B. die Onlinebestellung, die Abholung im Laden und die Retoure von online gekaufter Ware. Die Märkte sind ebenfalls online, sodass unsere Mitarbeiter in der Filiale für den Kunden über ein Tablet auf das grosse Onlinesortiment zugreifen können. Mein Ziel heisst: «Haben wir nicht - gibt es nicht!» Worum geht es beim neuen Verkaufskonzept von MediaMarkt genau? Der stationäre Handel hat weiterhin eine enorm grosse Bedeutung. Momentan werden die meisten Produkte und Services noch stationär erworben. Ich glaube aber, dass wir das Konzept anpassen müssen. Als Ergänzung zu Auswahl und Preis setzten wir auf das Erleben von Produkten in ihrem eigentlichen Verwendungsort und nicht nur im Regal. Die Waren sollen ausprobiert werden und die Leute schon vor dem Kauf begeistern. Weshalb war das neue Konzept nötig?

Die Ansprüche und Erwartungen der Kunden verändern sich über die Zeit. Heute ist das «wie kaufe ich ein» manchmal schon wichtiger als das «was kaufe ich ein». Einer der Gründer von MediaMarkt pflegte zu sagen: «Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.» Das haben wir verinnerlicht. Das Konzept von MediaMarkt hat sich übrigens immer der Zeit angepasst – mal schneller, mal langsamer. Heute wissen wir aber, dass die Veränderungsgeschwindigkeit in unserem Leben nie mehr so langsam sein wird wie heute. Das bedeutet für uns: schnell ausprobieren, schnell lernen, schnell umsetzen. Welche Vorteile erhoffen Sie sich durch die neue Unternehmensstrategie? Wir sind ein Wirtschaftsunternehmen mit der nachvollziehbaren Absicht, Gewinn zu erzielen. Gewinn erzielt man nicht mehr nur aus der Differenz zwischen Verkaufs- und Einkaufspreis, sondern auch mit einem tollen Service und Erlebnis für den Kunden. Und welche Massnahmen haben Sie dafür getroffen? Viele Prozesse sind noch stark geprägt vom reinen stationären Handel. Daher müssen wir vieles anpassen, um den Herausforderungen und Chancen der digitalen Welt gerecht zu werden. Dabei gilt: Wenn du einen schlechten Prozess digitalisierst, hast du einen schlechten digitalen Prozess. Wir setzten also auf eine echte Optimierung. Alle Bereiche von Marketing, über Einkauf bis Supply Chain – aber auch interne Abteilungen wie HR – sind gefordert. Wie lautet Ihr Zwischenfazit? Wo herrscht Verbesserungspotential? Wir sind noch nicht schnell genug, manchmal auch noch zu kompliziert. Wir sind aber froh und dankbar, dass unser Konzept und unsere Herausforderungen ein

Magnet für junge Talente zu sein scheinen. Das freut und hilft uns enorm, gemeinsam erfolgreich zu sein. Der weltweite Online-Handel boomt. Was unternimmt MediaMarkt, um seinen Online-Verkauf attraktiver zu machen? Wir sind als Konzern, auch in der Schweiz, viel zu spät in den Online-Handel eingestiegen, haben in den letzten Jahren aber enorm aufgeholt und sind in manchen Multichannel-Aspekten vielleicht sogar «cutting edge». Die Web-Dienste sind jedoch schon fast überholt. «Mobile» ist das neue «Online». Das ist auch ganz klar unser Fokus. In Asien wird schon fast zu 100 Prozent über mobile Geräte eingekauft. Auch in Europa ist dieser Trend klar erkennbar, auch wenn noch lange nicht so weit fortgeschritten. Wir setzten weiterhin auf eine fortlaufende, kundenzentristische Optimierung unserer Web- und Mobiledienste. Dabei profitieren wir von der enormen Power des Konzerns durch Investments, die wir als reiner Schweizer Händler kaum stemmen könnten. Der «MediaMarkt Club» ist ein weiteres Projekt, das noch aussteht. Wie profitieren Ihre Kunden davon? Der Club ist eine tolle Möglichkeit, unseren Kunden verschiedene Vorteile anbieten zu können wie beispielsweise kostenlose Service-Lieferungen, kleine Aufmerksamkeiten (die erhalten ja bekanntlich die Freundschaft), die Chance, ganze Einkäufe gewinnen zu können, digitale Bons, Coupons und vieles mehr. Des Weiteren sind wir dadurch in der Lage, dem Kunden noch bessere, personalisierte Angebote unterbreiten zu können und ihm das zu bieten, was ihn auch wirklich interessiert. Wie wird sich das Kaufverhalten der Gesellschaft langfristig entwickeln und wie muss sich der Detailhandel anpassen? Darüber streiten sich die Experten. Meine persönliche Meinung ist, dass für den Kunden relevante Konzepte, egal ob On- oder Offline, eine Berechtigung haben werden. Die Kunst wird sein, den Kunden genau zu verstehen und ihm zuzuhören, um herauszufinden, was für sie/ihn relevant ist. Smart Data, nicht Big Data, wird dabei helfen. MediaMarkt Deutschland testet aktuell sieben Pilotprojekte zusammen mit Start-ups. Sie reichen von einer smarten Paketstation, einer App zum Kombinieren von Modeaccessoires mit Lifestyle-Elektronik bis hin zum kassenlosen Storekonzept. Ist die Schweiz involviert? Ja. Unser «Retailtech-Hub», der diese Projekte mit den Start-ups begleitet, ist international aufgestellt. Kann also gut sein, dass wir in naher Zukunft auch hierzulande so etwas sehen werden.


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E-COMMERCE

Der Konsument muss im Zentrum stehen – auch im Onlineshop Häufig sind es Sekundenbruchteile, die darüber entscheiden, ob wir einen Einkauf tätigen oder nicht. Das ist nicht nur in Ladengeschäften der Fall, sondern gilt auch beim Shoppen im Internet. Und da das «digitale Einkaufszentrum» im Alltag der Konsumenten immer wichtiger wird, stellt sich für Anbieter und Händler die Frage: Was muss ich tun, damit die Kundschaft bei mir kauft – und nicht zur Konkurrenz weiterklickt? TEXT SMA

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er Service, das Produkt, der Preis. Diese drei Faktoren sind es, die – zumindest vermeintlich – darüber bestimmen, ob ein Konsument einen Kaufentscheid fällt oder nicht. Doch wie Branchenkenner wissen, sind Kaufentscheide in den seltensten Fällen ausschliesslich vernunftsgetrieben: Zahlreiche weitere Einflussgrössen kommen zum Tragen, darunter die Einrichtung des Ladengeschäfts sowie die aktuelle Gefühlslage der potenziellen Kunden. Es ist kein Zufall, dass sich im Detailhandel ein ganzes Fachsegment mit der «Duftgestaltung» von Einkaufsflächen beschäftigt, auch bekannt als Duftmarketing oder «Corporate Scent». Denn wenn es in einer Filiale angenehm riecht und dies bei den Besuchern positive Assoziationen weckt, sitzen deren Brieftaschen meist etwas lockerer. Dieser olfaktorische Trick lässt sich selbstverständlich nicht auf Webshops übertragen. Doch Experten betonen: Um als Onlinehändler erfolgreich sein zu können, müssen sich Unternehmen ebenso stark um die Bedürfnisse und das Wohlgefühl ihrer Kunden kümmern wie im realen Detailhandel – wenn nicht gar noch mehr. Denn anders als in der örtlichen Ladenpassage müssen Onlinekunden keine weiten Wege auf sich nehmen, um bei der Konkurrenz vorbeizuschauen und Vergleiche anzustellen. Der Mitbewerber ist nur einen einzigen Klick entfernt. Und Mitbewerber gibt es reichlich, wenn man sich das Wachstum des Schweizer E-Commerce vor Augen führt: Laut einer Untersuchung des Verbands des Schweizerischen Versandhandels und der Post ist

der Onlinehandel hierzulande im vergangenen Jahr um satte zehn Prozent gewachsen. Während der reale Detailhandel Umsatzeinbussen einfährt, wächst das Segment des E-Commerce unermüdlich auf 8,6 Milliarden Franken im Jahr 2017. Die Kunden auf eine Reise mitnehmen Diese Zahlen belegen, was Branchenkenner schon längst wissen: E-Commerce ist für Unternehmen aller Branchen interessant und relevant – unabhängig davon, ob sie sich an Privat- oder Geschäftskunden richten. Doch das Ganze hat auch eine Kehrseite. Denn das Web erschliesst Firmen nicht nur neue potenzielle Kundengruppen, sondern schafft auch ein ganz neues Kundensegment. Eines, das extrem gut informiert ist, das zu den Produkten und Dienstleistungen ausführlich recherchiert und insbesondere an das digitale Kauferlebnis hohe Ansprüche stellt. Hier orten Fachleute grosses Verbesserungspotenzial. Denn nach wie vor stellten viele Schweizer E-Commerce-Betreiber ihre Kunden

und deren Bedürfnisse zu wenig ins Zentrum. Stattdessen werde bei der Ausgestaltung des Onlineshops zum Beispiel in unternehmerischen Kategorien und Abteilungen gedacht. Dies führt zu einer Segmentierung des Shops, der zwar Sinn ergibt aus Sicht des Betreibers, nicht aber aus der Perspektive der User. Deutlich mehr Augenmerk müsse auf die Bedienbarkeit oder Nutzerfreundlichkeit von Webshops gelegt werden. Dies wird im E-Commerce und Webdesign als «User Experience», kurz UX, bezeichnet. Gemäss Experten muss eine Webseite zum Beispiel möglichst schnell laden – denn ein wartender Kunde klickt rasch weg. Zudem müssen die angebotenen Produkte nicht nur mit einer aufschlussreichen Produktebeschreibung versehen sein, sondern auch mit guten Bildern aufwarten. Und auch kleinere, auf den ersten Blick unerheblich erscheinende Hürden müssen bedacht und abgebaut werden: Ist der Bestellknopf gut ersichtlich? Ist der Shop auch mit dem Handy leicht zu navigieren? Muss

Laut einer Untersuchung des Verbands des Schweizerischen Versandhandels und der Post ist der Onlinehandel hierzulande im vergangenen Jahr um satte zehn Prozent gewachsen.

man als Kunde extra einen Account anlegen? Und hat man den besonderen Ansprüchen der Zielgruppe Rechnung getragen (z.B. nach barrierefreiem Surfen)? Diese und zahllose weitere Fragen ergeben sich im Zusammenhang mit dem optimalen E-Commerce-Erlebnis. Nicht für die Kunden denken – sondern von ihnen lernen Die Beantwortung dieser Fragen könne letztlich nur gelingen, indem man die Kunden in den Gestaltungsprozess eines Internetshops miteinbezieht, betonen Kenner. In einer ersten Phase werden dazu mit potenziellen Endkunden Interviews durchgeführt. Dabei stehen Fragen im Vordergrund wie «Was erwarten Sie von einem Webshop?», «Welche Probleme hatten Sie in der Vergangenheit mit dem Online-Einkauf», etc. Diese Aussagen geben bereits wichtige Einblicke in das Kaufverhalten und geben die Stossrichtung vor für die Gestaltung des Shops. In einer zweiten Phase wird dann ein Prototyp getestet, wonach die gemachten Erfahrungen erneut in den Gestaltungsprozess einfliessen. Und erst am Schluss wird eine voll ausgestaltete Version des Shops, inkl. fertigem Design, erneut verifiziert. Dieser Prozess mag aufwändig erscheinen. Doch Erfahrungen aus der Praxis belegen, dass sich dieses «User Centered Design» für den E-Commerce-Betreiber letztlich lohnt. Denn was Kunden wirklich wollen und was nicht, ist immer nur Spekulation – solange, bis man es tatsächlich getestet hat. Und je früher man Hürden im Shop-Konzept aufdeckt, desto günstiger ist es, diese zu beheben.

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Seit 20 Jahren beraten wir unsere Kunden im E-Commerce und in der digitalen Tranformation. Wir begleiten unsere Kunden in der Umsetzung ihrer Online-Strategie von der Ideen-Entwicklung, über die visuelle und technische Umsetzung bis zur Vermarktung in allen digitalen Kanälen. Dabei sind Websites, Onlineshops, Apps und digitale Kampagnen für über 200 grosse und kleine Kunden entstanden. www.mysign.ch


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MYSIGN BRANDREPORT

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Warum Baur au Lac Vins mit dem neuen Webshop wieder erfolgreich ist Oft scheitern E-Commerce-Projekte an der untauglichen Website. Die Kunden finden sich nicht zurecht und wandern ab. Deshalb fokussiert sich die E-Commerce Agentur MySign bei der Konzeption ihrer Shops ganz gezielt auf die Wünsche und Erwartungen der jeweiligen Endkunden. TEXT SMA

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ie Website von Baur au Lac Vins ist ein gutes Beispiel dafür, nach welchen Kriterien die E-Commerce-Experten von MySign Projekte angehen, planen und aufbauen. «Die Bedürfnisse des Endkunden stehen immer im Zentrum und werden konsequent umgesetzt», sagt Reto Baumgartner, als einer der drei Inhaber. Dieser Ansatz nennt sich User Centered Design und gilt als sehr erfolgsversprechendes Vorgehen im E-Commerce. So habe man mit den Fachleuten von Baur au Lac Vins in der Analysephase fünf Zielgruppen identifiziert und von jeder einige Vertreter eingeladen, um die entsprechenden Wünsche und Erwartungen zu erfahren. «Diese Gespräche führten teilweise zu neuen Funktionen und gaben uns zudem wichtige Hinweise zur Sortimentsnavigation», erklärt Baumgartner. Basierend darauf wurde von den UX-Experten von MySign dann ein Prototyp erstellt, der wiederum mit den fünf Zielgruppen getestet wurde, um zu prüfen, ob die Erwartungen erfüllt sind. Die Aufgabe der Designer von MySign war es dann noch, die Website entsprechend der hoch positionierten Marke von Baur au Lac Vins grafisch umzusetzen. Der fertige Shop wurde am Ende nochmals ausgiebig getestet. «Alte» Agentur zurückgeholt Der Kunde Baur au Lac Vins hatte nach einem Agenturwechsel schlechte Erfahrungen gemacht. Rolf Habegger, Leiter ICT-Services, schaut mit Schaudern darauf zurück. «Wir haben mit der neuen Website immer mehr Kunden verloren. Am Schluss hatten wir einen Shop praktisch ohne Kunden». Grund dafür seien die verwirrende Startseite gewesen und die schlechte Sortimentsnavigation. Die Kunden hätten sich nicht mehr zurechtgefunden und seien deshalb reihenweise abgesprungen. Es musste also schnell gehandelt werden und

Die Erleuchtung sozusagen ist, dass man weniger auf die internen Fachleute und Weinkenner hören soll, sondern auf die Kunden. — ROLF HABEGGER, LEITER ICT-SERVICES, BAUR AU LAC VINS

dabei hat man als ersten Schritt mit MySign die «alte» Agentur wieder zur neuen gemacht. Und was ist die Erkenntnis daraus? «Die Erleuchtung sozusagen ist, dass man weniger auf die internen Fachleute und Weinkenner hören soll, sondern auf die Kunden», sagt Habegger. «Die Kundinnen und Kunden wurden zuvor in der Analyse vernachlässigt und ihre Bedürfnisse ignoriert.» Das hatte zu diesem Einbruch der Umsätze geführt. Mit dem neuen Shop, der 2017 lanciert wurde, ist man nun wieder auf Erfolgskurs, gewinnt Kunden zurück und plant deshalb weitere Ausbauschritte. E-Commerce-Experten Im E-Commerce manifestieren sich die Stärken von MySign am deutlichsten. Denn es gibt kaum ein Web-Projekt, bei dem diese Kompetenzen so vollständig zum Tragen kommen wie beim Aufbau und Betrieb eines Onlineshops. Ein Webshop-Kunde profitiert bereits in der Konzeption von der langjährigen Erfahrung von MySign mit E-Commerce-Projekten. Er kann im Konzeptions- und Designprozess auf die UX- und Interaction-Design-Experten zählen und ist mit der suchmaschinenoptimierten und schnittstellentauglichen Shop-Software, die beinahe grenzenlose Individualisierungsmöglichkeiten bietet,

bestens bedient. Weiter kann er nach der Aufschaltung vom fundierten Marketing-Know-How profitieren. Und selbstverständlich werden Onlineshops heute responsive designt und werden somit auch auf einem Tablet sowie Smartphone benutzerfreundlich dargestellt. Umfassende Beratung Bei der MySign AG wird der Kunde von E-Commerceund Usability-Experten beraten und kann bei der Konzipierung seines Onlineshops auf deren Erfahrung vertrauen. Sie wissen, wie die User Experience positiv beeinflusst wird, eine optimale Customer Journey konzipiert und eine optimale Shop-Architektur gebaut wird. Und natürlich auch, mit welchen Massnahmen man die Conversion Rate erhöhen kann. Sei es bei der Entwicklung eines Mobile Shops, einer eigenen Shop App oder bei der Optimierung, Erweiterung oder dem Relaunch eines bestehenden Webshops mit Anbindungen an Fremd- und Bezahlsysteme im B2Boder B2C-Bereich. MySign garantiert durch die eigens entwickelte Shop-Software im schnelllebigen Web-Umfeld eine hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sowie Service und Betreuung von A bis Z. Während der ganzen Projektdauer findet eine enge Zusammenarbeit mit dem Kunden statt. In den interdisziplinären

Projektteams sind die Spezialisten schnell verfügbar und der direkte Austausch ermöglicht eine effiziente und unkomplizierte Projekt-Abwicklung und Kooperation.

Von der Webagentur zum E-Commerce Powerhouse 1998 durch die Gründer Reto Baumgartner und Mike Müller ins Leben gerufen, ist MySign in den vergangenen Jahren zu einer schweizweit bekannten E-Commerce Agentur und am Standort Olten zu einem attraktiven Arbeitgeber für 40 Fachspezialisten geworden. Experten aus den Bereichen Design, User Experience (UX), Frontend- und Software-Entwicklung sowie Marketing und Projektmanagement decken sämtliche Projektanforderungen inhouse ab. Seit Beginn verfolgt die MySign AG sehr erfolgreich den dualen Ansatz von Fullservice-Agentur und Softwarehaus. Als Unterschied zu den meisten Online-Agenturen bietet MySign den Kunden einen entscheidenden Vorteil: Web-Dienstleistungen sowie Web-Software unter einem Dach und somit einen einziger Ansprechpartner für das ganze Projekt. www.mysign.ch

Exklusives Festtagsangebot von Baur au Lac Vins Champagne Nicolas Feuillatte Brut Blanc de Blancs 2008 Art. 60205708 / 75 cl à CHF 47.50 Leser dieser Publikation erhalten bei einer Bestellung von 6 Flaschen 1 Flasche davon gratis. Angebot gültig bis 31.12.2018 unter Verwendung der Artikelnummer und des Promotionscodes MSNF18 auf www.bauraulacvins.ch.


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DIGITALE WERBUNG

MIT IOT WETTBEWERBSVORTEILE SCHAFFEN Das Internet der Dinge (IoT) eröffnet Unternehmen vollständig neue Innovationsund Geschäftsmöglichkeiten. Doch wie identifizieren Unternehmen für sich relevante Business Cases? Und wie stellen diese sicher, dass sie das Potenzial von IoT vollumfänglich ausschöpfen? Das sind wichtige Fragestellungen, die wir gemeinsam mit Ihnen in einem eintägigen IoT-Business-Case-Workshop beantworten wollen. Inhalte • Einblick in die Megatrends der Digitalisierung • IoT auf einen Blick: Was? Warum? Wie? • Analyse der heutigen Customer Journey, Wertschöpfungskette und aktuellen Herausforderungen im Hinblick auf mögliche IoT-Cases • Definition möglicher IoTbasierter Business Cases • Bewertung von Kundennutzen, Ressourcen und Risiken • Erstellen einer high-level Roadmap Ziele • Sie kennen und verstehen Vorteile und Nutzen von IoT für Ihr Unternehmen und Ihre Geschäftsstrategie. • Sie verfügen über ein Portfolio mit konkreten IoT-Business-Cases inkl. erster Bewertung der Geschäftsrelevanz. Ergon Informatik ist schweizweit führend in der Herstellung von individuellen Softwarelösungen und Softwareprodukten und verfügt über langjährige Erfahrung in der Konzeption und Realisierung von IoT-Lösungen im gesamten IoT-Ökosystem. ergon.ch/iot

Das nächste Level der Werbung Die Werbeindustrie besitzt viel Macht und ist für so einige gesellschaftliche Trends mitverantwortlich. Doch der Kampf um die Aufmerksamkeit ist hart und lässt keine Verschnaufpause zu. Um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen, müssen Marketingexperten ständig neue Strategien und innovative Ideen umsetzen.

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ie Arbeitskollegin schwärmt von ihrer neuen Kaffeemaschine, die auf Knopfdruck den perfekten Milchschaum kreiert. Von der Mund-zu-Mund-Propaganda ab nach Hause ins Web – nur um zu schauen, was das gute Stück denn kosten würde. Obwohl es die Maschine nicht einmal in den Warenkorb schafft, verschwindet sie nicht mehr vom Bildschirm. Egal auf welche Homepage der User wechselt, es erscheint überall die Werbung von der Kaffeemaschine. Diese Online-Werbestrategie ist mittlerweile so penetrant, dass fast alle Internetnutzer einen Ad Blocker nutzen. Doch die Werbeindustrie erfindet sich im Eiltempo neu und steht bereits mit einer neuen Methode in den Startlöchern. Der neuste Schrei im Marketing Eine Werbung ist erfolgreich, wenn sie potenzielle Kunden erreicht. Im Gegensatz zur klassischen ist digitale Werbung gezielter einsetzbar, wodurch sich die Erfolgsquote verbessert. Intelligente Bildschirme sind Profis darin, ihren Zielgruppen gerecht zu werden. Mit Hilfe von modernsten Technologien wissen sie, wer vor ihnen steht und passen sich dessen Bedürfnissen an. Beachtet man die Schnelllebigkeit unserer heutigen Gesellschaft, haben die klassischen Plakate lange mit den digitalen Alternativen mitgehalten. Doch jetzt scheint es so weit, dass die Vorzüge der digitalen Werbetafeln so klar sind, dass die Zeit der Papierplakate bald abgelaufen sein könnte. Ausgestattet mit visuellen Sensoren stehen sie da, und stellen das Alter, das Geschlecht und die Grösse des Passanten fest. Handelt es sich um eine Frau, schalten sie Werbung für die

neusten Beauty-Produkte auf, noch bevor die Zielperson davor steht. Läuft hingegen eine männliche Person auf den Werbebildschirm zu, erscheint eine für ihn passendere Reklame. Ob das legal ist? Ja. Die Identifikation der Personen findet in einer Live-Analyse statt. Dazu muss die Software keine Aufnahmen speichern, weshalb

servieren soll. Wüsste sie von den Rabatten des Konditors Bescheid, würden alle Beteiligten davon profitieren. Und hier kommt die digitale Werbung und deren Flexibilität ins Spiel. Schnell wird ein womöglich sogar schon vorbereitetes Layout auf den Display aufgeschaltet und potenzielle Kunden wie Frau Röhtlisberger sehen das Angebot.

Während klassische Werbung versucht, die breite Masse anzusprechen, ist die digitale Werbung zielgenau. Sie ist dort, wo die Zielgruppen sie brauchen und schätzen. der Datenschutz gesichert ist. Doch ganz verloren sind die Daten dann doch nicht: Sie wandeln sich in Zahlen um, wodurch Marketingleute wissen, wie viele und welche Menschen die Werbung gesehen haben. Ökologisch und ökonomisch sinnvoll Die Flexibilität der Werbebildschirme hat für die Anbieter, die Abnehmer und die Umwelt Vorteile: Man stelle sich ein Einkaufszentrum vor, dass um 18 Uhr schliesst. Einer der Läden gehört einem Konditor, der zwei Stunden vor Ladenschluss noch viele Backwaren übrig hat. Verkauft er diese heute nicht, landen sie im Abfall. Der Ladenbesitzer beschliesst, seine Ware zum halben Preis anzubieten. Frau Röthlisberger befindet sich im Lebensmittelladen gegenüber der Bäckerei und weiss nicht so recht, was sie heute ihren Kindern zum Dessert

Generation Touchscreen Während klassische Werbung versucht, die breite Masse anzusprechen, ist die digitale Werbung zielgenau. Sie ist dort, wo die Zielgruppen sie brauchen und schätzen. Die wetterfesten und berührungsgeschützten Displays kommen an den unterschiedlichsten Standorten zum Einsatz. Je nach Branche sind sie wichtige Informationsträger und idealerweise mit Touchscreen-Funktionen ausgestattet. Die sogenannten Indoor-Infoterminals kommen elegant daher und hinterlassen einen modernen und seriösen Eindruck. Die Suche eines bestimmten Geschäftes oder der richtigen Bergbahn nehmen die Benutzer gleich viel angenehmer war. Das Personal vor Ort hat durch die Hilfe der Automaten mehr Zeit, sich um grössere Gruppen oder ältere Menschen zu

BRANDREPORT INPUTECH

Willkommen auf dem nächsten Level «Unternehmen sind im digitalen Zeitalter mehr denn je gefordert, ihre zentralen Botschaften – von kleinen Hinweisen bis zu ganzen Werbekampagnen – schnell und klar zu vermitteln und dabei den Empfänger zu berühren. Schon bei unseren Vorfahren galt: Was sich bewegt und glänzt, fällt auf. Deswegen sind Bewegtbilder so beliebt – ob in den Läden, im Schaufenster oder draussen. KMU sollten die Chancen, die Digital Signage Geräte bieten, genau prüfen. Inputech entwickelt als Schweizer Marktführer massgeschneiderte Kommunikations- und Verkaufsförderungsinstrumente, die ich absolut empfehlen kann.» – Roman Probst, Kommunikator FH / CAS Digital Marketing, PR-Profi und Unternehmer FORIS® Outdoor Kiosk Lösungen eignen sich optimal, um Kunden und Passanten mit emotionaler Kommunikation zielgenau abzuholen. Die vandalismussichere und stylische Outdoor Lösung ersetzt die Kommunikation herkömmlicher, statischer Plakate und ist auf den 24/7-Dauerbetrieb ausgerichtet. Inputechs Outdoor Lösungen funktionieren unter schwierigsten Licht- und Temperaturverhältnissen störungsfrei; die vollflächige Glasfront ist entspiegelt und mit einem Ultraviolett- und Infrarot-Filter ausgestattet, was eine sehr gute Lesbarkeit – selbst bei

direkter Sonneneinstrahlung – garantiert. Die Foris Kioske können freistehend in der Fussgängerzone aufgestellt, an eine Wand oder eine Decke montiert werden. Ausserdem können die Geräte mit visuellen Sensoren erweitert werden und Eigenschaften eines Passanten wie Alter, Geschlecht und Grösse sofort erkennen, und damit die Werbung zielgruppenspezifisch abspielen. Inputech hat eine Lösung entwickelt, in der das interne Lüftungssystem so positioniert ist, dass es auch von viel Schnee oder Schmutz nicht blockiert wird. Inputechs Outdoor Lösungen vermitteln Ihre digitale Willkommens- oder Marketingbotschaft auf moderne Weise. Informieren auch Sie Ihre Besucher gezielt, damit sie ein effizientes und modernes Wegleitsystem haben, keine Zeit mehr verlieren und sich gut abgeholt fühlen. Weitere Informationen finden Sie unter: inputech.com

kümmern. Die Schalter lassen sich mit diversen Funktionen wie Ticketing ausstatten, wodurch sich die Wartezeiten für Kunden verkürzen. Ausserdem geniessen die Touchscreen-Bildschirme eine grosse Beliebtheit. Seit die Fast-Food-Kette McDonald's die Bestell-Automaten eingeführt hat, habe sich der Umsatz merklich erhöht. Dies hängt damit zusammen, dass sich die Kunden von einer Maschine nicht gestresst oder beobachtet fühlen. Digitale Schaufenster Menschen schauen dann etwas an, wenn sich etwas bewegt. Kein Wunder, sind die digitalen Displays auch immer mehr in Schaufenstern anzutreffen. Denn sie tragen einen wesentlichen Teil dazu bei, die Leute ins Geschäft zu locken. Schliesslich sind sie das Erste, was potenzielle Kunden sehen, und wie jedermann weiss, ist der erste Eindruck besonders wichtig. Bei der Gestaltung der Werbung gibt es keine Grenzen und die Qualität der Displays wird stetig besser. Ausserdem sind sie für Dauerwerbung geeignet und gewinnen somit auch ausserhalb der Öffnungszeiten die Aufmerksamkeit der Passanten. Wer die mit Kamera ausgestatteten, intelligenten Werbebildschirme testen möchte, sollte zukünftig die Augen offen halten. Diverse erste Projekte sind bereits am Laufen, wobei einige von Schweizer Banken durchgeführt werden. Und Stadtbummler dürfen sich im kommenden Jahr auf originelle digitale Schaufenster freuen. TEXT MICHELLE CHRISTEN


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DATENSCHUTZ

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Die Privatsphäre lebt weiter! Geschäftsreisen – früher eine Prestigeangelegenheit – machen heutzutage meistens keinen grossen Spass mehr. Eine gute Planung, ein paar Tricks und die richtigen Gadgets machen aber vieles einfacher. Ein Leitfaden für alle, die Business Travels unternehmen. TEXT SVEN HOTI

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an Francisco, Freitagmorgen, 20. Juli 2018: Ich verliess um 07:16 Uhr meine Wohnung in der Lowell Street und machte mich mit dem Bus auf in Richtung Hyde Street. Dort kam ich um 08:43 Uhr an und blieb bis um 11:38 Uhr. Meinen Mittag verbrachte ich im India Curry House, 1040 Columbus Avenue, brauchte erstaunlicherweise nur 19 Minuten, bis ich satt war, und begab mich anschliessend zu Fuss wieder zurück in die Hyde Street. Woher ich das so genau weiss? Google verriet es mir. Grosser Nutzen und hohes Risiko Der technologische Fortschritt der letzten Jahre macht es möglich: Die ultraschnelle Verarbeitung riesiger, komplexer Datenmengen, welche mit herkömmlichen Methoden nie ausgewertet werden könnten. Diese Anhäufung von Daten aus unterschiedlichsten Quellen wird gemeinhin als «Big Data» bezeichnet. Der Cambridge Analytica-Skandal verdeutlichte, welche Nachteile mit der strukturierten und systematischen Datenerhebung einhergehen: Das Datenanalyseunternehmen verwendete die gesammelten Informationen von 50 Millionen Facebook-Nutzern ohne deren Kenntnis zur Beeinflussung des US-amerikanischen Präsidentenwahlkampfes vor zwei Jahren. Das «Öl des 21. Jahrhunderts», wie Stefan Gross-Selbeck, CEO von XING, die Daten einst bezeichnete, stellt für viele Unternehmen inzwischen eine wichtige Ressource dar. Anwen-dung findet Big Data zum Beispiel in der Marktforschung oder Webanalysen, aber auch zum Aufdecken von Missbrauchsfällen bei Finanztransaktionen und der medizinischen Diagnostik. Hoher Datenschutz als Unterscheidungskriterium Dieses Jahr wurde sie Tatsache: die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Das Ziel der DSGVO ist es, das in allen Ländern der EU unterschiedlich ausgelegte Datenschutzrecht zu vereinheitlichen. Im Zuge dessen dürfen Unternehmen nur noch so viele Daten sammeln, wie für ihre Geschäftstätigkeit nötig sind. Dabei müssen sie den Nutzer von Anfang an über den Zweck und das Ausmass der Datenerhebung informieren. Der Kunde wiederum muss seine Einwilligung geben und kann diese jederzeit zurückziehen. Darüber hinaus darf eine Kopie der vom Dienstleister gesammelten persönlichen Daten verlangt und eine sofortige Löschung aller Daten beantragt werden.

Verletzungen der gesetzlichen Bestimmungen sanktionieren nationale oder regionale Aufsichtsbehörden mit Verwarnungen oder Bussen. Die DSGVO sei ein wichtiger Schritt vorwärts, meint der deutsche Datenschützer und Autor Malte Spitz. Nebst der Schaffung von Eindeutigkeit zeige sie auch über die EU hinaus Wirksamkeit. «Viele Unternehmen sprechen darüber und so manche Staaten sehen sie als Vorbild für

eigene Gesetze. Damit wird sie zunehmend auch global Geltung haben», meint Spitz. Als weiteren Vorteil nennt er den Denkanstoss, den die neue Verordnung ausgelöst hat. «Unternehmen mussten sich vielleicht zum ersten Mal überhaupt mit all diesen Fragen auseinandersetzen.» Der Aspekt des Privatsphärenschutzes werde überdies explizit zum Unterscheidungskriterium für Firmen, welche sich durch erhöhten Datenschutz von der Konkurrenz abzuheben versuchten.

Dieses Jahr wurde sie Tatsache: die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Das Ziel der DSGVO ist es, das in allen Ländern der EU unterschiedlich ausgelegte Datenschutzrecht zu vereinheitlichen.

Ein Appell an die Selbstbestimmung Gemäss einer vor zwei Jahren herausgegebenen Umfrage des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation überwiegen für mehr als die Hälfte der rund 8200 befragten Teilnehmer die Nachteile beim Thema Big Data. Nur 16 Prozent würden Suchmaschinen und sozialen Netzwerken im Hinblick auf deren Umgang mit persönlichen Daten vertrauen. Eine generelle Skepsis ist ersichtlich, die es vonseiten der Unternehmen, der Verbraucher, aber auch der Politik anzugehen gilt. «Man sollte jedem einzelnen die Möglichkeit geben, seine Privatsphäre stärker zu schützen und gleichzeitig ein hohes generelles Schutzniveau für alle aufbauen», empfiehlt Spitz. Die Vodafone-Umfrage wollte von den Leuten wissen, was Unternehmen oder Organisationen machen könnten, um das Vertrauen zurückzugewinnen. 68 Prozent nannten eine einfache, klare Sprache sowie kurze und verständliche AGB als einen vielversprechenden Ansatz. Weiter wurden Transparenz bezüglich der Datensammlung und -nutzung, Vermeidung von Kleingedrucktem und die Möglichkeit, die Privatsphäre-Einstellungen zu ändern, von mehr als der Hälfte hervorgehoben. Trotz aller Skepsis darf ein entscheidender Punkt nicht vergessen werden: die Selbstbestimmung. Ich entscheide selbst, was ich von mir preisgeben möchte und welche Informationen eher geschützt werden sollten. Bei manchen Bereichen werde die Privatsphäre einfacher aufgegeben als bei anderen, meint Spitz. «Hier obliegt es jedem Einzelnen für sich zu entscheiden, in welchen Bereichen er seine Privatsphäre besonders stark schützen möchte. Dementsprechend muss jeder seinen Fokus dort legen, wo das Bedürfnis am höchsten ist. Das bedeutet dann auch einmal Mehraufwand.» Und schützen kann man seine Daten auf vielfältige Weise. Zum einen sollten im Internet verschiedene Passwörter gebraucht und diese möglichst sicher gewählt werden. Ein sicheres Passwort ist mindestens zwölf Zeichen lang, beinhaltet Klein- und Grossbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen und darf nicht aus den persönlichen Angaben abzuleiten sein. Des Weiteren bietet der Webbrowser selbst diverse Möglichkeiten, die Verbreitung personenbezogener Daten einzuschränken. So kann zum Beispiel der Gebrauch von Cookies oder die Cache-Nutzung gesteuert und Zusatzsoftware heruntergeladen werden, um die digitalen Spuren möglichst klein zu halten.


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WEITERBILDUNG

Weiterbildungen – mehr Schein als Sein? Weiterbildungen scheinen immer sinnvoll – doch nur richtig umgesetzt erfüllen sie ihre Zwecke. Die erweiternde und vertiefte Theorie ist erst dann hilfreich, wenn sie richtig in der Praxis angewendet wird. Ein für sich passendes Bildungsinstitut zu finden, ist bei dem vielfältigen Angebot gar nicht so leicht. TEXT MICHELLE CHRISTEN

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ach der ersten abgeschlossenen Ausbildung verfügt der Absolvent über einen Rucksack mit einer Standard-Ausrüstung. Mit der Berufserfahrung kommen immer mehr Hilfswerkzeuge hinzu, wodurch einem herausforderndere Wanderrouten offenstehen. Wer ganz nach oben will, muss sich den Rucksack mit weiteren Skills füllen, die nicht jeder hat. In anderen Worten: Nur mit Weiterbildungen gelangen Motivierte an die Spitze. Weiterbildungen sind nicht nur dazu da, sich zu verbessern, sondern um sich weiterzuentwickeln. Das ist in einer schnelllebigen Unternehmenskultur überlebenswichtig – für die Mitarbeitenden und die Firmen. Die steigende Nachfrage hat viele Angebote im Schweizer Bildungsmarkt entstehen lassen, wodurch das Gefühl aufkommt, dass wir einen Weiterbildungsdschungel haben. Dieses Phänomen spiegelt das Bedürfnis wider, dass wir uns als Wissensgesellschaft weiterentwickeln wollen. Ein Bericht des Bundesamtes für Statistik zeigt, dass rund 63 Prozent der Schweizer Bevölkerung im Jahre 2016 eine Weiterbildung besucht haben. Mit 24 Prozent war Wirtschaft das häufigste Themengebiet der besuchten Schulungen. Viele Anbieter mit unterschiedlicher Qualität Universitäten, Fachhochschulen, höhere Fachschulen und private Anbieter bieten ihr Wissen in der freien Marktwirtschaft an und tragen zum Wohle der gesellschaftlichen Entwicklung bei. Wichtig hierbei ist, dass Interessierte die Seriosität und die Qualität der Anbieter abklären, bevor sie sich entscheiden. Der Preis und

bestimmte Zugangskriterien eines Programmes sind nicht zwingend ausschlaggebende Garanten, um die Teilnehmenden zu verantwortungsvollen Leistungsträgern weiterzuentwickeln. Die wichtigste Determinante sind die Dozierenden, wobei diese längst nicht mehr nur das eigene Fachwissen vorzutragen haben. Bereits in der Ausbildung sollte das praktische Arbeiten anhand von realistischen Beispielen gefördert werden. Nur so sind die Absolventen bereit, ihr Wissen gezielt anzuwenden. Bei aller Professionalität der Dozierenden und des Bildungsinstitutes muss der Teilnehmende aber selbst ausreichend Neugierde, Wille und Freude am Lernen mitbringen. Der Sinn von Weiterbildungen Es ist kein Geheimnis, dass qualifizierte Mitarbeitende ein wertvolles Gut sind. Dies und der technische Wandel machen Weiterbildungen zu einem wichtigen Thema. Um mit der Konkurrenz mitzuhalten, muss sich die Belegschaft weiterentwickeln, damit sie auf dem aktuellen Stand bleibt. Trotzdem sind Arbeitgeber nicht immer Feuer und Flamme, ihren Angestellten Weiterbildungen

zu finanzieren. Denn die Kompetenz- und Wissenssteigerung des Mitarbeitenden lässt sich kaum in konkreten Zahlen in einer Firmenbuchhaltung abbilden. Der Arbeitgeber verbucht jedoch bereits einen Gewinn, wenn Mitarbeitende die Fähigkeit erworben haben, ein Problem zu analysieren und brauchbare Lösungen zu entwickeln. Mit einem professionellen Bildungspartner werden diese und weitere Kompetenzen erarbeitet, die dem Unternehmen einen Nutzen bringen. Ausserdem ist unsere Gesellschaft bildungsorientiert und viele motiviert es, wenn sie neue Skills erlernen. Nach dem Abschluss ist es die Aufgabe des Unternehmens, von dem errungenen Diplom Nutzen zu erzeugen. Das neu erworbene Wissen sollte bestmöglich in die Arbeitsprozesse eingeflochten werden. Zukünftige Weiterentwicklung In der Zukunft werden neue Arten von Weiterbildungsmodellen erscheinen, bei denen Technologie eine immer wichtigere Rolle spielen wird. Durch Effizienzvorzüge florieren die Weiterbildungsangebote im Web: Die Beteiligten profitieren von der zeitlichen

Um mit der Konkurrenz mitzuhalten, muss sich die Belegschaft weiterentwickeln, damit sie auf dem aktuellen Stand bleibt.

Flexibilität und der örtlichen Unabhängigkeit. Zurzeit entwickeln sich diese Online-Plattformen immer weiter weg vom asynchronen Lernen und setzen auf Online-Präsenzseminare. Teilnehmer und Dozenten befinden sich in virtuellen Klassenräumen und kommunizieren über Chat und Video miteinander. Einen weiteren Trend setzen Grossunternehmen, indem sie interne Bildungszentren für ihre Mitarbeitenden aufbauen. Immer mehr dieser In-House-Schulungen sind auf bemerkenswert hohem Niveau. Und auch kleinere Unternehmungen führen Weiterbildungen am Arbeitsplatz durch. Das macht vor allem dann Sinn, wenn externe Ausbildungen zu kostenaufwendig sind oder das Wissen bereits intern vorhanden ist. Hierbei gilt es zu beachten, dass das Weitergeben von Knowhow keine simple Angelegenheit ist und gelernt sein will. Um die zukünftigen Herausforderungen im internationalen Umfeld zu bewältigen, sind neue Zusammenarbeitsformen zwischen Organisationen und Bildungsinstitutionen gefragt. Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Weiterbildungen für die hiesige Wirtschaft nicht nur sinnvoll, sondern unabdingbar sind. Wichtig ist, dass die Auszubildenden das Bildungsinstitut sorgfältig auswählen. Der Preis ist keineswegs entscheidend und den Erfolg bestimmen neben den Dozierenden auch die Teilnehmenden selbst. Gesunde Motivation und Engagement führen in der Regel zu zufriedenstellenden Ergebnissen und einsetzbaren Skills. Der Rucksack der Absolventen wird über die nötige Ausrüstung verfügen, um im Arbeitsmarkt zu bestehen.

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FHO Fachhochschule Ostschweiz


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ZHAW BRANDREPORT

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Erfolgreich an die Spitze Die Auswirkungen der Globalisierung und die neuen Herausforderungen der internationalen Geschäftsaktivitäten fordern neue Kompetenzen. Die «ZHAW School of Management and Law» feiert das 20-jährige Jubiläum einer ihrer erfolgreichen Management-Weiterbildungen und ruft gleichzeitig einen neuen Studiengang ins Leben: der Master of Business Administration für Führungskräfte.

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or über 20 Jahren begrüsste die ZHAW zusammen mit dem Technikum Winterthur und der Ingenieurschule Rapperswil die erste Klasse des heutigen MAS Business Administration (MAS BA). Damals hiess die Weiterbildung noch «Nachdiplomstudium Betriebswirtschaft und Management für Ingenieure» und ist bis heute eines der erfolgreichsten Programme der ZHAW School of Management and Law. Der MAS BA ist im Schweizer Arbeitsmarkt bekannt und Firmen schicken wiederholt Arbeitnehmer in die Weiterbildung. Im September 2018 wurde das Jubiläum an einem Anlass mit namhaften Gastrednern aus der Praxis gebührend gefeiert. Der MAS BA wird auch weiterhin ein wichtiger Eckpfeiler bei den Management-Weiterbildungen bleiben.

Führungskompetenzen sind nicht angeboren Die Führungskräfte eines jeden Unternehmens sind dafür verantwortlich, dass das nötige Know-how vermittelt wird. Egal, wie ausgetüftelt ein Geschäftsmodell ist: Der Erfolg bleibt aus, wenn die Führungskräfte versagen, denn sie haben eine Vorbildfunktion. Sie beeinflussen das Arbeitsklima, die Motivation und, nicht zu vergessen, auch den Arbeitsstil. Die Rolle von Führungskräften ist nicht zu unterschätzen. Es gibt durchaus Personen, die mehr für diese Funktion geschaffen sind als andere. Allerdings ist noch kein perfekter Leader vom Himmel gefallen. Deshalb hat die ZHAW School of Management and Law dafür einen spezifischen Weiterbildungsmaster, den Master of Business Administration (MBA ZFH), ins Leben gerufen.

von Führungskompetenzen ab. Der MBA bereitet die Teilnehmenden auf den Arbeitsmarkt vor und schult sie in strategischer, finanzieller und internationaler Führung. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Krisenmanagement. Die praxiserfahrenen Dozierenden vermitteln Konzepte und Tools, die eine systematische und strukturierte Analyse betrieblicher Probleme ermöglichen. Mindestens genauso viel Wert wird darauf gelegt, dass die Lernenden passende Lösungen entwickeln können. «Ein Managementprogramm ist erst dann wertvoll und nutzbringend, wenn der Teilnehmende sein erlerntes Wissen am nächsten Tag in seinem Beruf erfolgreich umsetzen kann, sei es als selbständiger Unternehmer oder als Führungskraft in einer Firma.», weiss der Studiengangleiter Christian Olivier Graf. Die Dozierenden der ZHAW vermitteln zum einen das theoretische Fachwissen und fordern zum anderen die Studierenden auf, das Erlernte praktisch anzuwenden. Das ist der wesentliche Punkt, durch den sich die Fachhochschule von anderen Lerninstituten unterscheidet. Die Umsetzung der Theorie in die Berufspraxis steht im Vordergrund.

Teamwork ist elementar und wird in Gruppenarbeiten gefördert sowie verlangt.

Qualifizierte Klassenkameraden Die Zielgruppe des MBA's sind Führungskräfte der mittleren bis oberen Unternehmensebene. Die Klassen der Managementweiterbildung bestehen aus Leuten von den unterschiedlichsten Branchen, weshalb ein breiter Wissenstransfer entsteht. Die Teilnehmenden erarbeiten 90 ECTS-Punkte innerhalb dreier Jahren auf dem «Campus ZHAW School of Management and Law» in Winterthur. Aus der betriebswirtschaftlichen Weiterbildung gehen kompetente Führungskräfte hervor, die erfolgreich Geschäftsmodelle entwickeln, analysieren und optimieren können. Dabei kommen innovative Lernformen zum Einsatz. Graf weist auf die Wichtigkeit der Kompetenzen der Dozierenden hin: «Es braucht zusätzlich eine geschulte Didaktik und eine ehrliche Freude, Menschen in ihren Kompetenzen zu fördern.» Die Teilnehmenden erarbeiten mit der Unterstützung der Dozierenden einen Business Plan und simulieren realistische Vorkommnisse im Arbeitsalltag. Ziel ist es, sich eine unternehmerische Sichtweise anzutrainieren, die sie als Führungskräfte benötigen. Teamwork ist elementar und wird in Gruppenarbeiten gefördert sowie verlangt. Denn genau dieses erfolgreiche Zusammenarbeiten trägt schlussendlich auch zur Qualität und Effizienz einer Firma bei. Die Teilnehmenden bekommen eine Ahnung davon, was es heisst, Gesamtverantwortung im Unternehmen zu übernehmen. TEXT MICHELLE CHRISTEN

Praktisches Arbeiten im Vordergrund Der neu lancierte Studiengang grenzt sich gegenüber den anderen Angeboten durch die stärkere Gewichtung

KONTAKT. Christian Olivier Graf christianolivier.graf@zhaw.ch www.zhaw.ch/imi Studiengangleiter des MAS Business Administration und Leiter Weiterbildung und Firmenprogramme am International Management Institute der ZHAW School of Management and Law. Management-Weiterbildungen an der ZHAW School of Management and Law: MAS Business Administration (Deutsch): www.zhaw.ch/sml/masba MBA Master of Business Administration (Deutsch): www.zhaw.ch/sml/mba International Executive MBA (Englisch): www.zhaw.ch/sml/iemba

BUSINESS-LOOK

Weiterkommen dank Business-Look Welche Kleider-Knigge herrscht im Büroalltag und welche Punkte gilt es zu beachten? Mit diesen Grundregeln gelingt der Wechsel zwischen dem Business- und Business- Casual-Look mühelos.

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ie amerikanische TV-Serie Suits, die sich um den Alltag einer renommierten New Yorker Anwaltskanzlei dreht, zeigt exemplarisch wie der erfolgreiche Geschäftsmann/-Frau von heute sich stilvoll zu kleiden hat. Anhand der Feinheiten im Kleidungsstil lassen sich gewisse Hierarchien deutlich ableiten. Die Hauptfigur Harvey Spector (gespielt von Gabriel Macht) trägt stets dunkle Massanzüge mit breitem Revers und weitgeschnittenen Anzugshosen. Es versteht sich von selbst, dass man ihn als einer der drei Geschäftspartner nie ohne Krawatte sieht. Sein Schützling Mike Ross (gespielt von Patrick J. Adams) verkörpert mit seinen Navy blauen Slim-Fit-Anzügen den jungen Berufseinsteiger. Nur lässt sich eine Formel für guten Stil nicht auf alle Berufszweige übertragen. Nachfolgend sind einige Leitlinien zusammengefasst, die man bei der Kombination des eigenen Business-Outfits in Betracht ziehen sollte. Der klassische Businessanzug Im Banken- und Versicherungswesen lohnt es sich bereits während des Anstellungsgesprächs nach den geltenden Kleidungsvorschriften, respektive nach dem «Dress-of-conduct», zu fragen. Für den klassischen Consultant-Look eignen sich einreihige Anzüge mit Zweiknopfsakko. Am besten in schlichten Blau- und Grautönen – schwarze Anzüge hingegen gehören in die Abendgarderobe. Ein hochwertiger Anzug kratzt nicht und verfügt einen hohen Anteil Schurwolle (im Optimalfall reine Schurwolle mit 100% Anteil). Stoffbeisetzungen wie Synthetik oder Polyester gilt es zu vermeiden. Beim Kauf eines Anzugs ab Stange ist die aktuelle Grösse und nicht die Wunschgrösse massgebend. Bei exakter Passform schliessen die Ärmel mit den Schultern ebenbündig ab und reichen bei ausgestreckten Armen bis zum Handgelenk, sodass noch ca. ein bis zwei Zentimeter des Hemdes zum Vorschein treten. Schlichte Manschettenknöpfe veredeln den Gesamteindruck. Bei der Wahl des Hemdes ist ein weisses Hemd mit Kent-, Button-Down- oder Haifischkragen

die Norm. Die richtige Kragenweite liegt vor, wenn bei geschlossenem Kragen nur knapp ein Finger zwischen Hals und Kragen Platz hat.

bildet die Masskonfektion, auch bekannt als «Madeto-measure». Hier verwendet der Schneider mehrere Schnittmuster bei der Vermessung.

Die Krawatte ist zwingend farblich auf das Businessoutfit abzustimmen und die Spitze darf nur knapp bis zum Hosenbund reichen: Als Krawattenknoten eignet sich der Windsor, der Manhattan oder der doppelte Windsor (zur Not helfen beim Binden auch Webtutorials). Die Anzugshose (aus dem gleichen Stoff wie der Sakko) sitzt gut im Bund und drückt nicht. Schmalgeschnittene Hosen sind mit Vorsicht zu geniessen, da diese auffällige Figurmerkmale negativ betonen. Aufschläge am Hosensaum verkürzen optisch die Beinlänge und sind daher nur für grössere Männer zu empfehlen. Wer sich keinen Anzug ab Stange antun möchte und über das nötige Kleingeld verfügt, der darf ruhig in ein bis zwei massgeschneiderte Anzüge investieren. Bei regelmässiger Abgabe zur chemischen Reinigung (in der Regel ein- bis zweimal pro Jahr) kann ein Anzug durchaus ein Jahrzehnt überdauern. Eine Alternative zur Königsdisziplin

Die Wahl des richtigen Businessschuhs Um sich von der homogenen Masse abzuheben sind gute und gepflegte Businessschuhe ein absolutes Must. Im Idealfall sind diese weder spitzig noch eckig, sondern klassisch vorne abgerundet und aus Echtleder angefertigt. Bei regelmässiger Benützung einer Schuhcrème haben hochwertige Lederschuhe eine längere Lebensdauer und sind gleichzeitig auch schmutzabweisend. Natürlich gibt es je nach Jahreszeit auch beim Schuhwerk frappante Unterschiede: Bei unproblematischer Witterung sind schwarze und braune Brogues, Oxfords (mit mindestens Vier-Loch-Schnürung) und Monks (mit Einfach- oder Doppelschnallen) empfehlenswert. Im Winter sorgen Ankle oder Chelsea Boots für warme Füsse. Loafers sind im Sommer hingegen eine geeignete Alternative zum geschlossenen Businessschuh. Und eines vorweg: Sneakers per se haben im klassischen Berufsalltag nichts zu suchen.

Der Business-Casual-Look Der Business-Casual-Look beschreibt einen goldenen Mittelweg zwischen Berufswelt und Freizeit. Wer in folgenden Domänen wie in der Werbung, PR oder im Marketing arbeitet, kann dann auch einen Blazer zur dunklen Jeans oder zu khakifarbenen Chinos kombinieren. In diesem Look kann man dann auch direkt zu einem Dinner oder zum Afterwork gehen. Generell herrscht die Norm, dass im gestalterisch innovativen Bereich die Kleideretikette nicht so strenggenommen wird. Noch freier ist die Kleiderwahl in der IT-Branche, da es hier selten bis kaum zu unmittelbarem Kundenkontakt kommt. Ausnahmen bilden IT-Posten in einer Bank. Hier gilt der Dresscode der Finanzbranche. Deutlich schwerer haben es Ingenieure, die zwischen Baustelle und Büro pendeln müssen. Hier hat es sich bewährt, sich vor einem wichtigen Kundentermin nochmals umzuziehen. Die einfache Grundregel lautet, je mehr Kundenkontakt die Stelle beinhaltet, umso seriöser sollte das Erscheinungsbild daherkommen. Als kompetenter Berater eines Fachgebietes möchte man einen selbstsicheren und sachkundigen Eindruck hinterlassen. Dies erreicht man, indem man sich in seinem Outfit wohl fühlt, weil die Kleidung exakt sitzt und die Businessschuhe nicht drücken. Das Outfit darf nicht vom eigentlichen Inhalt des Kundengesprächs und der eigenen Rhetorik ablenken. Selbst wenn die Unterschiede im Erscheinungsbild auf den ersten Blick zwischen den Branchen fliessend erscheinen, machen gerade die Details und die musterhafte Abstimmung der einzelnen Kleidungsstücke den Unterschied zwischen einem perfekten und einem misslungenen Outfit aus. Sobald man die Grundregeln weitgehend verinnerlicht hat, ist es auch gestattet zwischendurch die Regeln zu brechen und den eigenen Stil vermehrt in Szene zu setzen. TEXT JUAN PAULO ZENZ


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INTERVIEW MARCEL DOBLER

Ein Unternehmer zwischen Spielwaren und Politik Als der Digitec-Gründer und FDP-Nationalrat Marcel Dobler bekannt gab, in den kriselnden Detailhandel zu investieren, waren viele überrascht. Welche Pläne der Rapperswiler für das Traditionsspielwarengeschäft Franz Carl Weber hat und welche politischen Ziele er verfolgt, hat er im Interview erzählt. INTERVIEW MIRIAM DIBSDALE

BILD ZVG

Ist die Schweiz überhaupt schon bereit für die Herausforderungen der Digitalisierung? Die Schweiz hat keine kostbaren Ressourcen wie Gold oder Öl. Unsere Kompetenz ist die Bildung. Da haben wir verglichen mit unseren Nachbarstaaten einen grossen Vorteil. Das heisst aber nicht, dass wir uns eine Pause gönnen dürfen. Wir haben gute Voraussetzungen für das Thema «Cyber», doch müssen stetig daran arbeiten, es weiterzubringen.

Marcel Dobler, Sie haben im Juli den Traditionsspielwarenladen Franz Carl Weber zu einem Drittel übernommen. Dürfen sich Ihre Kinder zu Weihnachten nun etwas in «Papa’s Laden» aussuchen? Meine Kinder sind schon seit Längerem im Weihnachtsfieber und schneiden ihre Wunschspielsachen im neuen Weihnachtskatalog aus. Auf der zweiten Seite im Katalog ist mein Foto zu sehen. Das finden sie zwar etwas komisch, doch wirklich verstehen tun sie es nicht. Ich werde aber ganz sicher mit ihnen vorbeigehen, sie sollen die tolle Rutsche vor Ort erleben. Daneben werden wir natürlich den neuen Onlineshop selbst testen und uns einige Artikel nach Hause liefern lassen.

Ein sehr umstrittenes Thema ist «e-Voting». Wie realistisch sehen Sie die schweizweite Einführung in den nächsten Jahren? Dazu habe ich eine sehr differenzierte Meinung: e-Voting ja, aber Sicherheit vor Tempo. Was die Bundesverwaltung aktuell diesbezüglich vorhat, ist zu schnell. Eine Verordnung sagt, dass bis zu 50 Prozent der Stimmbürger in der Schweiz sowie alle Auslandschweizer e-Voting nutzen dürfen. Gleichzeitig steht im Gesetz, dass nur ein Testbetrieb erlaubt sei. Gilt diese Mehrheit aller stimmberechtigten Schweizer wirklich noch als Testbetrieb? Schon jetzt findet eine schleichende Überführung statt, ohne dass auf die berechtigten Sicherheitsbedenken eingegangen wird. Ich bin selbst ein «IT-ler» und gegen ein Technologieverbot. Ich erkenne die Vorteile von e-Voting, doch deshalb müssen wir uns nicht blind reinstürzen.

Sind ausser der neuen Lieferfunktion auf der Homepage weitere Neuerungen geplant? Der aktuelle Online-Auftritt wurde letztes Jahr auf die Schnelle gemacht. Er erfüllt zwar seinen Zweck, ist aber weder zeitgemäss noch besonders schön gestaltet. Wir haben ihn für den Moment optisch so belassen und nur um einen «Lieferung per Post»-Button ergänzt. Ein neuer, moderner Onlineshop ist auf jeden Fall in Planung, doch die Umsetzung braucht Zeit. Im Hintergrund müssen die gesamten Prozesse wie Einkauf und Logistik angepasst werden. Die Umsatzzahlen der Franz Carl Weber Filialen sind in den letzten Jahren zurückgegangen. Gibt es das bekannte rote Schaukelpferd bald nur noch online? Betrachten wir die Gesamtmarktzahlen, liegt in der Schweiz der Onlineanteil nach wie vor bei ca. fünf bis zehn Prozent. Das heisst, über 90 Prozent vom Umsatz generieren die Filialen. Ausschliesslich auf online zu setzen, wäre ein völlig falscher Ansatz. Unsere Kunden schätzen die kompetente Beratung, das breite Sortiment, das sie in den Filialen bestaunen können, und nutzen das Angebot, die Spielwaren vor Ort als Geschenk verpacken zu lassen. Alles, was in der Vergangenheit gut war, über den Haufen zu werfen, würde unser schnelles Ende bedeuten. Mit einem zusätzlichen Onlinekanal können wir aber auch die Kunden erreichen, die nicht in der Nähe einer Filiale wohnen oder keine Zeit haben, vorbeizukommen. Als Sie vor 17 Jahren gemeinsam mit zwei Freunden Digitec gründeten, setzten Sie hauptsächlich auf den OnlineVerkauf, bedienten aber gleichzeitig Filialen mit direktem Kundenkontakt. War das Ihr Geheimnis zum Erfolg? Bei Digitec waren in der Anfangszeit hauptsächlich zwei Punkte für den Erfolg verantwortlich. Einerseits waren wir 2005 der erste Onlineshop, bei dem es möglich war, nach Produkteigenschaften zu filtern. Daneben hatten wir den Vorteil, dass wir die Produkte günstiger anbieten konnten als die klassischen Retailer. Dennoch waren die Kunden bei Digitec nicht gezwungen, die Waren online zu bestellen und sie nach Hause liefern zu lassen. Zwar kamen ca. 90 Prozent aller Bestellungen online rein, doch über ein Drittel holte die Waren jeweils in einer Filiale ab. Das zeigt, dass die Kunden die gebotenen Möglichkeiten nutzten, und obwohl sie alles online hätten abwickeln können, auch den direkten Kontakt in den Filialen schätzten. Das Hybrid-Modell gehört zur Firmen-DNA. Nachdem Sie Digitec 2011 verlassen haben, studierten Sie Wirtschaftsinformatik und stiegen in die Politik ein. Welche Themen liegen Ihnen als Nationalrat besonders am Herzen? Ich setze mich als Politiker für alle Themen ein, für die ich in der Vergangenheit als Unternehmer schon stand. Dabei kann ich von meiner Erfahrung profitieren und einen Mehrwert bieten. Meine Hauptanliegen sind Digitalisierungsthemen, Effizienzsteigerung und die Rahmenbedingungen im Unternehmertum. Erst kürzlich habe ich zum Beispiel einen Vorstoss zur Telemedizin eingereicht. Es ist heute möglich, rezeptfreie Medikamente wie Salben oder Nasensprays online zu bestellen. Doch man braucht ein physisches Rezept dafür – eine unnötige Eintrittshürde. Deshalb habe ich hierzu den Vorstoss eingereicht, dies zu ändern.

Was schlagen Sie denn vor? Ich habe mit Damian Müller eine parlamentarische Initiative über den Ständerat eingereicht, die gutgeheissen wurde. Wir verlangen darin einen Testbetrieb, der auf 30 Prozent beschränkt wird, und dass zwei verschiedene Systeme im Einsatz sind. Zusätzlich fordern wir die Einführung statistischer Plausibilitätskontrollen, um Manipulationen zu detektieren.

Wie gross war die Umstellung, als Sie vom jungen, dynamischen Unternehmen in die Politik wechselten? Als Unternehmer ist man sich gewöhnt, nach dem Verlassen des Büros am Abend genau zu wissen, was man bewirkt hat. Als Politiker ist der Zeithorizont viel weiter. Es sind nicht Tage, sondern Jahre. Ich bin mir bewusst, dass ich geduldiger werden muss. Das Zweikammersystem ist zwar langsamer, aber gleichzeitig auch stabiler. Alles hat seine Vor- und Nachteile, doch manchmal wünschte ich mir schon etwas mehr Tempo. Sie plädieren für mehr Unternehmer in der Politik. Wieso? Ein Sozialstaat lässt sich nur führen, wenn Geld dafür vorhanden ist. Unternehmer schöpfen Wert und möchten das Land wirklich weiterbringen. Sie sehen die Zusammenhänge, können die Effizienz steigern und pragmatisch etwas umsetzen. Juristen und Bauern sind in Bern stark vertreten. Doch Unternehmer gibt es zu wenige in der Politik, obwohl das Unternehmertum zentral ist für die Schweiz. Man sagt zwar immer: «Mehr Unternehmer in die Politik», doch in Bern hat niemand darauf gewartet, dass sie kommen. Gibt es denn überhaupt genügend Unternehmer, die Zeit haben, neben dem eigenen Unternehmen noch politisch aktiv zu sein? Für mich wäre es während meiner Zeit bei Digitec undenkbar gewesen, in die Politik einzusteigen. Man möchte sich zu 100 Prozent für seine Firma und die Angestellten einsetzen. Dem kann man nicht gerecht werden, wenn man wie ich jetzt als Nationalrat 20 Wochen im Jahr anderweitig eingespannt ist. Ich weiss, dass die Kombination schwierig ist, dennoch wäre sie wünschenswert. Auf Ihrer Homepage schreiben Sie, der Staat sei fett geworden und Helvetia brauche eine Fitnesskur. Was meinen Sie damit? In der Wirtschaft ist eines der Ziele, effizienter zu werden. Firmen optimieren ihre Prozesse und sparen Ressourcen ein. Dem Bund fehlt dieses Denken. Die sieben Departements sind völlig losgelöst voneinander

und es gibt keine übergeordnete Instanz, die das in die Hand nehmen würde. Ob sich etwas bewegt, ist zufällig und von einzelnen Personen abhängig. Mit dem fetten Staat meine ich, dass das Bewusstsein schlicht fehlt, effizienter zu werden obwohl grosses Potenzial besteht. Hier muss ein Umdenken stattfinden. Sie sagen also, der Staat müsste mehr wie ein Unternehmen funktionieren? Der Vorwurf, dass sich der Bund nicht wie ein Unternehmen führen lässt, ist absolut berechtigt. Es würde nicht schaden, das Gedankengut in Bezug auf Innovation und Effizienzsteigerung in Bern zu etablieren. Es gibt Prozesse, die seit 15 Jahren unverändert sind und sich problemlos vereinfachen liessen, doch viele sind festgefahren und möchten gar nichts von Veränderungen hören. Sie haben als Unternehmer bei Digitec die digitale Transformation hautnah miterlebt und sind nun Präsident von ICTswitzerland. Wofür steht der Verband? ICTswitzerland agiert als Dachverband der ICT-Wirtschaft. Er umfasst sowohl Verbände als auch Firmen und vertritt deren Anliegen gegenüber der Öffentlichkeit, den Behörden und anderen Verbänden. Wir setzen uns dafür ein, dass die Vorteile der Digitalisierung optimal genutzt werden können und die Innovationskraft des Landes weiter gefördert wird. All dies mit dem Ziel, den Standort Schweiz nachhaltig zu stärken. Eines der präsentesten Themen ist Cybersecurity. Dafür haben wir eine Kommission ins Leben gerufen, die sich unter anderem mit Bildungsfragen in diesem Bereich beschäftigt. Gehört dazu auch der Cyberlehrgang des Militärs, der dieses Jahr gestartet ist? Der neue Lehrgang ist massgeblich in Zusammenarbeit mit ICTswitzerland entstanden. Das Besondere dabei ist, dass der Abschluss auch in der Privatwirtschaft gültig ist. Sprich, die Rekruten sammeln ECTS-Punkte und können den Fachausweis machen. Eine gute Sache, die sicherlich in die richtige Richtung geht und frischen Wind in die verstaubten Strukturen beim VBS bringt.

Und unter diesen Voraussetzungen lassen sich Attacken verhindern? Ich habe mit Dr. Stefan Frei von der ETH einen Angriffssimulator kreiert, der unterschiedliche Angriffsszenarien gegen das heutige e-Voting aufzeigt. Anhand der Daten der nationalen Abstimmungen konnten wir beweisen, dass sich mit den von uns geforderten Voraussetzungen, selbst bei einer vollständigen Manipulation der Systeme, kaum ein Resultat der letzten 20 Jahre verändern liess. Ein Angreifer greift nur an, wenn er weiss, dass er etwas manipulieren kann. Sind die Zahlen zu tief, verändert sich das Ergebnis nicht und ein Angriff bringt nichts. Gerne können Sie sich auf www.evotesim.ch selbst davon überzeugen. Ihre Parteikollegin Karin Keller-Sutter kandidiert für den Bundesrat. Könnten Sie sich dieses Amt später in Ihrem Leben auch vorstellen? Meine beiden Kinder sind vier- und fünfjährig. Ich glaube nicht, dass sich das ernsthaft vereinbaren liesse. Deshalb kann ich aktuell ganz klar nein dazu sagen. Aber Sie wissen ja, was man über die Leute sagt, die etwas abstreiten.

Vervollständigen Sie die Sätze: Mein nächstes sportliches Ziel ist, die Europameisterschaft gegen Finnland, Österreich und Deutschland mit dem FC Nationalrat zu gewinnen. Die Übernahme von Franz Carl Weber ist für mich meine neue Leidenschaft. Mein Lieblingsspielzeug als Kind war mein ferngesteuertes Auto als ich jünger war, später mein Computer. Die nächste Sportart, die ich ausprobieren möchte, ist nicht Golf. Mit Digitec verbinde ich eine grosse Zeit meines Lebens und viel Leidenschaft. Meine Vision für die Schweiz 2025 ist, dass die FDP die SP als zweitstärkste Partei abgelöst hat.


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Cloud oder nicht – wie entscheide ich? Dass die Zukunft der Unternehmens-IT in der Cloud liegt, ist praktisch unbestritten. Doch bei deren Implementierung bestehen grosse Unterschiede. TEXT HEIKO FALLER

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aut der IDG-Studie «Cloud Migration 2018» findet die Cloud bei einem Viertel der befragten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz keinerlei Verwendung. Der Grossteil der befragten Unternehmen aber setzt ein bis zwei Cloud-Services ein – und jeder zehnte Betrieb nutzt gar bis zu 20 verschiedene Service-Angebote. Gleichzeitig gehen 95 Prozent der CIOs davon aus, dass sich ihr Unternehmen in zwei bis drei Jahren stark mit dem Thema «Cloud» auseinandersetzen wird. Doch welchen konkreten Nutzen bringen Cloud-Dienste? Und wo liegen die Risiken? In Anbetracht des wachsenden Angebots sowie der fortschreitenden Verschiebung von IT-Diensten aus den Unternehmen in die Cloud stellt sich auch die Frage nach der richtigen Vorgehensweise. Cloud – Was ist das? Das Symbol der Wolke (engl. Cloud) steht sinnbildlich für ein Rechnernetz (z.B. das Internet). Als Kurzform des Cloud Computing versteht man unter dem Begriff «Cloud» die Bereitstellung von IT-Infrastruktur und IT-Diensten wie z.B. Rechenleistung, Speicherplatz oder Anwendungssoftware über das Internet. Charakteristisch für die Cloud sind Ressourcen, die sich dem Bedarf flexibel anpassen und exakt gemäss der jeweiligen Nutzung verrechnet werden. Alle Ressourcen können via Internet verwendet werden. So lässt sich bspw. in wenigen Minuten bei einem Cloud-Anbieter via Internet ein virtueller Rechner mit gewünschter Rechenleistung und Hauptspeicher nach Wahl einrichten und starten. Welchen Nutzen bringen Cloud-Dienste? Kostenersparnis Die meisten Marktteilnehmer erwarten durch die Nutzung von Cloud-Services eine Kostenreduktion. Begründet wird dies durch wegfallende Investitionskosten für den Erwerb von Hard- und Software, den Betrieb lokaler Rechenzentren sowie möglichen Einsparungen beim Personal. Hinzu kommt die nutzungsabhängige Abrechnung der Services. Globale Skalierung Cloud-Dienste skalieren elastisch – d.h. es steht zu jeder Zeit die benötigte Menge an IT-Ressourcen zur Verfügung. Beispiele sind Rechenleistung, Speicherkapazität und Bandbreite. Wichtig ist, dass die Ressourcen – wo nötig – vom richtigen geographischen Ort aus bereitgestellt werden. Nur so können Verzögerungen im Netzwerk tief gehalten und alle SLAs (Service Level Agreements) eingehalten werden. Hohe Ausfallsicherheit Grundsätzlich erwarten Firmen geringe oder gar keine Ausfallzeiten bei der Nutzung von Cloud-Diensten. Leider gab es in der Vergangenheit immer wieder Ausfälle zu verzeichnen. Für diesen Fall haben die wenigsten Unternehmen vorgesorgt und auch keinen Notfallplan erstellt. Sie verlassen sich voll und ganz auf

Heiko Faller MD Enterprise Solutions, Mitglied der Geschäftsleitung

die Fähigkeiten des Cloud-Anbieters. Glücklicherweise hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan, so dass die Cloud-Ressourcen mittlerweile gut gegen Ausfälle geschützt sind.

Werden Daten in die Cloud ausgelagert, so ist der Auftraggeber – nicht der Anbieter – für die Gewährleistung des Datenschutzes zuständig. Sollten Schweizer Bestimmungen in der Cloud verletzt werden, so haftet das beauftragende Schweizer Unternehmen. Es ist ausserdem Pflicht des Auftraggebers, sich zu vergewissern, dass der Cloud-Anbieter die Datensicherheit gewährleistet. Im ersten Halbjahr 2019 werden erste Rechenzentren ausländischer Anbieter in der Schweiz eröffnet. Möglicherweise lassen sich die Compliance-Fragestellungen dann einfacher lösen. Welches ist die richtige Vorgehensweise? Die Entscheidung, ob und allenfalls wie ein Unternehmen ein «Cloud-Onboarding» bewerkstelligen sollte, hängt von einer Vielzahl von Fragestellungen ab.

Wachstum, Agilität und Time to Market Mit Hilfe einer Cloud-basierten IT-Umgebung können Produkte schnell am Markt (und beim Endkunden) platziert werden. Viele Startups nutzen Cloud-Infrastrukturen, um Märkte im In- und Ausland schnell ansprechen zu können. Sie erreichen damit die gleiche Reichweite wie etablierte Grossunternehmen, ohne jedoch eine eigene IT aufbauen zu müssen.

Definition der Unternehmensstrategie und Ziele Zunächst muss definiert werden, welche Business-Ziele in welchem Zeitraum wie erreicht werden sollen. Ist die bestehende IT-Infrastruktur dabei Teil des Plans und entsprechend vorbereitet? Sind zusätzliche (IT-)Investitionen vorgesehen? In welcher Höhe? Gibt es Anforderungen, die mit den bestehenden Mitteln und Fähigkeiten nur schwer bewerkstelligt werden können?

Spezialisierte Dienste Die grossen Anbieter von Cloud-Lösungen haben spezialisierte Dienste im Angebot, die nur sehr aufwändig implementiert werden können. Dazu gehören Tools zur Datenanalyse (Stichwort Big Data) oder zur Sprach- und Bilderkennung. Daneben bieten die Plattformbetreiber u.a. Tools zur Systemüberwachung und Loganalyse.

Klärung der Möglichkeiten, die die Cloud bietet Cloud Computing bietet viele Vorteile, hat aber auch gewisse Defizite, die bei einem entsprechenden Setup minimiert werden können. Gibt es besondere Anforderungen, die ein Cloud-Setup erfüllen muss? Gibt es Cloud-Dienste, die für das Erreichen der Business-Ziele besonders hilfreich wären?

Wo liegen die Risiken? Abhängigkeit von einem Anbieter Durch die Auslagerung von Diensten und den Einkauf von Dienstleistungen begibt man sich in die Abhängigkeit zu einem Anbieter. Dies ist dann vertretbar, wenn man dadurch Funktionen umsetzen kann, die ohne die Dienste des Anbieters nicht oder nur sehr aufwändig realisierbar wären (Beispiel Bilderkennung) oder wenn es möglich ist, den Anbieter einfach zu wechseln.

Technische Analyse Nach der Definition der Business-Ziele und dem potentiellen Cloud-Mehrwert geht es darum, die bestehenden Applikationen in Verbindung mit der bestehenden Infrastruktur detailliert zu analysieren. Welche Applikationen sind im Einsatz? Wie ist die Infrastruktur organisiert? Wie sieht die Situation betreffend Architektur und Skalierbarkeit aus? Gibt es kritische Schnittstellen? Gibt es Applikationen, die für das «Cloud-Onboarding» geeignet sind?

Unberechtigter Zugriff auf Unternehmensdaten Eine weitverbreitete Sorge der Unternehmen liegt im unberechtigten Zugriff auf Unternehmensdaten in der Cloud. Abhilfe bietet hier eine hybride Cloud. Mit Hilfe dieser würden die sensiblen Daten auf den Servern der hausinternen Firmen-IT gelagert und nicht in die Cloud des Anbieters übertragen. Cloud-Computing gefährdet die Compliance Im Falle der Schweiz empfiehlt der ehemalige Datenschützer Hanspeter Thür eine schweizerische Cloud-Lösung. Vor Clouds im Ausland wird ausdrücklich gewarnt: Insbesondere haben die USA festgelegt, dass europäische Datenschutz-Regelungen für amerikanische Firmen, die in Europa tätig sind, nicht gelten.

Personal Die Personalsituation ist entscheidend für eine erfolgreiche Lagebeurteilung. Einerseits werden Experten benötigt, die die bestehende IT-Landschaft gut kennen. Weiter werden Cloud-Experten benötigt, die beurteilen können, wie bestehende oder zukünftige Anwendungen organisiert sein müssen, damit sie in einer Cloud-Umgebung kostengünstig und performant laufen können. Da Mitarbeitende der Cloud-Anbieter häufig nicht zugänglich sind, muss das Know-how zu den verschiedenen Cloud-Ökosystemen selbst organisiert werden. Mit genügend Zeit ist es möglich, dass sich Personen der internen IT mit dem Thema beschäftigen. Folgende Möglichkeiten des Know-how Aufbaus bieten sich an:

• Testen der Online-Services der unterschiedlichen Anbieter mittels Prototypen • Besuch von Schulungen der jeweiligen Anbieter • Zertifizierungen für Teile der Cloud-Systeme Aufgrund der Komplexität der Cloud-Systeme und der Fülle an Informationen, die notwendig sind, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist es für Unternehmen sinnvoll, mit entsprechenden Partnern zu arbeiten. Diese sollten bezüglich der unterschiedlichen Cloud-Systeme neutral sein und über Erfahrung im Umgang mit diesen verfügen. ROI und TCO Mit den gewonnenen technischen Erkenntnissen wird mit Hilfe von ROI- (Return On Investment) und TCO- (Total Cost of Ownership) Modellen errechnet, inwiefern sich die potenziellen Migrationen lohnen. Diese Arbeit ist aufgrund der komplexen Preismodelle der Anbieter nicht einfach. Aufgrund der ROI- und TCO-Betrachtungen kann entschieden werden, ob besehende Applikationen an die Cloud angepasst werden sollen oder als Ganzes transferiert werden können. Transition-Plan Nach erfolgreicher Analyse der technischen und wirtschaftlichen Gegebenheiten kann die Transition geplant werden. Zu beachten ist, dass ein solcher TransitionPlan sehr umfangreich werden kann. Fazit Die Cloud ist bereits zu einem festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Sie erlaubt uns, global zu skalieren und unsere Services weltweit und kundennah anzubieten. Dies geschieht bei hoher Ausfallsicherheit zu akzeptablen Konditionen. Das Thema Compliance ist bei Cloud-Lösungen heutzutage noch die grösste Herausforderung. Sobald die grossen Cloud-Anbieter ihre Rechenzentren in der Schweiz beziehen, wird wohl auch diese Hürde überwunden sein.

KONTAKT. Ergon Informatik AG Merkurstrasse 43 8032 Zürich ergon.ch


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FINANZEN

Debitorenmanagement sichert den KMU das Überleben Debitorenmanagement ist mehr als nur eine Rechnung stellen und auf das Geld warten. Es geht vor allem darum, Verluste zu vermeiden und die Liquidität sicherzustellen. TEXT GELD BRÜTSCH-PRÉVÔT

J

eden Tag gehen in der Schweiz zwischen 35 und 40 Firmen Konkurs. Der Begriff Konkurs stammt aus dem lateinischem (Concursus creditorum) und heisst, frei übersetzt, «Zusammenkommen der Gläubiger». Die Gläubiger formieren sich also und wollen zu ihrem Geld kommen. Bei der Schuldbetreibung hilft der Staat: Wer einen Schuldner betreiben will, reicht beim örtlich zuständigen Betreibungsamt ein Betreibungsbegehren ein, das dem Schuldner – ohne allerdings die Rechtmässigkeit der Forderung zu prüfen – einen Zahlungsbefehl zustellt. Darin wird der Schuldner aufgefordert, die Forderung des Gläubigers samt Betreibungskosten innert 20 Tagen zu begleichen. Können die Forderungen nicht bezahlt werden, kommt es zum Konkurs. Dabei wird das gesamte noch verbleibende Vermögen unter allen bekannten Gläubigern gleichmässig verteilt. Pro Jahr 30 Millionen Verlust Meistens ist es aber so, dass die Gläubiger nichts oder nur einen Bruchteil ihrer Forderungen zurückerhalten. So müssen jährlich Millionen abgeschrieben werden – was nicht wenige Lieferanten in existenzielle Nöte bringt, vor allem KMU mit dünner Kaptialdecke. Nicht jedes Unternehmen verkraftet grössere Ausfälle und schon gar nicht, wenn sie mit einem Klumpenrisiko behaftet sind. Und jeder Konkurs hinterlässt Spuren: Mitarbeitende, die ihre Stelle verlieren und auf ihre Löhne warten müssen und Lieferanten, die durch die ausbleibenden Zahlung oft selber um ihre Existenz kämpfen müssen. Wie lassen sich Debitorenverluste vermeiden? Dabei liesse sich diese Situation eigentlich ganz einfach verhindern: Man informiert sich über die Kreditwürdigkeit des Bestellers, bzw. Geschäftspartners. Oft wird vergessen, auch langjährige Geschäftspartner zu überwachen. Haben sich seine wirtschaftlichen Verhältnisse verändert? Hat er Probleme mit seiner Liquidität? Ist die Branche, in der er arbeitet, unter Druck? Wenn der Kunde sein Verhalten verändert, kann das auch ein Alarmzeichen sein. Die Zahlungsfristen werden länger, Skonto wird nicht mehr genutzt, die Bankverbindung wird gewechselt, hohe Personalfluktuation, Personalabbau oder die Geschäftsleitung wechselt – das alles sind Gründe, um den Debitor aufmerksamer zu beobachten. Bereits vor der Lieferung absichern Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser. Vor allem bei grossen Aufträgen mit einem hohen Vorfinanzierungsgrad ist

ein Neukunde auf Herz und Nieren zu prüfen. Die erste Massnahme ist sicher die Bonitätsprüfung. Sie dient dazu, die Kreditwürdigkeit des Bestellers oder des Kunden zu ermitteln. Zuverlässige Bonitätsprüfungen erhält man von spezialisierten Firmen, die den Markt mit den entsprechenden Instrumenten durchleuchten und fast alle Firmen lückenlos überwachen. Hier erhält man alle wichtigen Daten über die Firma und unter anderem auch, wie es sich mit der Zahlungsmoral verhält – wird sofort bezahlt, schleppend oder erst nach Mahnungen?

Aber auch bereits durch die im Voraus vereinbarten Liefer- und Zahlungskonditionen kann viel Ärger abgefangen bzw. vermieden werden. Nur wenn ein eindeutiger Zahlungstermin festgelegt wird, kann später auch auf einen fixten Tag hin Verzugszins verlangt werden. Ist bei einem Auftrag eine hohe Vorfinanzierung nötig, kann durch eine Anzahlung von bis zu 50 Prozent des ausgemachten Rechnungsbetrages das Risiko abgefedert werden. Und wenn im Vertrag ein Eigentumsvorbehalt vereinbart ist, kann die nicht bezahlte Ware jederzeit rechtlich zurückgefordert werden.

Nicht jedes Unternehmen verkraftet grössere Ausfälle und schon gar nicht, wenn sie mit einem Klumpenrisiko behaftet sind.

Factoring sorgt für Liquidität Das Prinzip dieser Finanzierungsform ist einfach: Das Unternehmen verkauft seine ausstehenden Rechnungen an eine Bank oder einen bankunabhängigen Spezialisten, der sich auf den Ankauf von Kundenforderungen spezialisiert hat. Das heisst für das KMU, dass das ausstehenden Geld, auf das normalerweise mindestens 30, oft aber auch 90 Tage gewartet werden muss, sofort wieder eingesetzt werden kann. So gewinnt das Unternehmen an Flexibilität, es kann Marktchancen sofort nutzen oder kann aus eigener Kraft wachsen. Der meist internetgestützte Ablauf ist einfach: Die Firma stellt ganz normal eine Rechnung aus und reicht diese der Factoring-Firma oder der Bank ein. Diese überweist den Betrag normalerweise innert 24 Stunden und übernimmt auch das Debitorenmanagement und auch das Ausfallrisiko – das Geld wird also vom Kunden in keinem Fall zurückverlangt. Das Honorar für diese Dienstleistung liegt im «Skonto-Bereich», also, je nach Anbieter zwischen zwei und drei Prozent. Nur wenn der Ankauf einer Forderung in Verbindung mit der Versicherung des Ausfallrisikos erfolgt, handelt es sich um ein «echtes Factoring», der Delkredere-Schutz ist dabei ein wichtiger Bestandteil. Übernimmt der Factoring-Dienstleister diese Haftung nicht, wird dieses als «unechtes Factoring» bezeichnet. Fachleute rechnen vor, dass mit Factoring mehr eingespart werden kann, als das Honorar dafür kostet. Eingespart werden können unter anderem die Finanzierungszinsen der Forderungslaufzeit und der Wegfall der Skontogewährung. Und nicht zuletzt wird die Buchhaltungsabteilung entlastet: Der Debitor muss nicht überwacht werden, die Administration entfällt und schliesslich können die Kosten für allfällige Mahnungen oder Bertreibungen eingespart werden.

Fachleute rechnen vor, dass mit Factoring mehr eingespart werden kann, als das Honorar dafür kostet.


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BUSINESS TRAVEL

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So angenehm wie möglich reisen Geschäftsreisen – früher eine Prestigeangelegenheit – machen heutzutage meistens keinen grossen Spass mehr. Eine gute Planung, ein paar Tricks und die richtigen Gadgets machen aber vieles einfacher. Ein Leitfaden für alle, die Business Travels unternehmen. TEXT GELD BRÜTSCH-PRÉVÔT

«S

tressfrei reisen» ist die häufigste Antwort, wenn man Geschäftsleute danach fragt, was bei Business Trips das Wichtigste sei. Das heisst, auf den Reisealltag heruntergebrochen, pünktlich abfahren oder -fliegen und pünktlich wieder nach Hause kommen. Ohne Verspätungen, Umwege und Ausfälle. Und natürlich auch, dass Flugzeuge nicht überbucht sind und die Reservierung des Hotelzimmers geklappt hat. Apps erledigen (fast) alles Im Zeitalter der Digital Natives ist das aber alles kein Problem, schliesslich kann alles per Web organisiert werden: Flug und Hotel buchen, online einchecken, Bahnbillett kaufen, Verbindungen prüfen, von Uber abholen lassen, einen Tisch im Restaurant in der Nähe reservieren – und wenn’s mal pressiert, findet man auch Toiletten online über einen WC-Finder. Allerdings kann auch die beste und schnellste App im Smartphone die Warteschlange vor der Gepäckkontrolle nicht verkürzen. Wer möglichst schnell durch die Sicherheitskontrollen gelangen will, sollte beachten, dass die kürzeste Warteschlange nicht zwingend die schnellste ist. Vor allem wenn in ihr Familien mit Kindern warten oder Reiseanfänger, die zig Fehler im Handgepäck eingebaut haben. Am schnellsten geht es erfahrungsgemäss hinter allein reisenden Geschäftsleuten, also reihen Sie sich von Vorteil hinter diesen ein. Travel-Management spart Geld und Nerven Oft denken vor allem mittelgrosse Firmen gar nicht daran, dass sie das ganze Reisemanagement extern vergeben könnten um damit nicht nur die Nerven der Reisenden zu schonen, sondern auch um Geld zu sparen. Immerhin hat jedes zweite Unternehmen ab 100 Mitarbeitenden das Travel-Management bereits ausgelagert. So verlieren die Mitarbeitenden keine Zeit mit suchen, buchen sowie umbuchen und reisen gleichzeitig auch entspannter. Klappt etwas nicht, genügt ein Telefonanruf ins Geschäftsreisebüro, das die Reisenden auch ausserhalb der Bürozeiten unterstützt. Der Kostendruck und die Veränderungen im Reisemarkt verstärken den Handlungsdruck auf die Firmen. Geschäftsreisebüros sorgen neben der Optimierung der Abläufe dank dem Gesamtvolumen für günstigere Preise und analysieren die Reisekosten laufend. Virtuelle Zusammenarbeit Will man bei den Geschäftsreisen einen Trend ausmachen, ist es sicher der, dass Risiken, Lebensqualität und

Umwelt im Entscheidungsprozess eine immer wichtigere Rolle spielen. Dafür fällt auch ins Gewicht, dass die weltweite Terrorgefahr weiter angestiegen ist. Das wiederum weckt die Nachfrage nach Möglichkeiten der virtuellen Zusammenarbeit über Landesgrenzen hinweg. Die Hersteller von Webconferencing-Tools arbeiten auf Hochtouren, um ihr Angebot zu optimieren. Um sich im Angebots-Dickicht zurechtzufinden gilt es erst einmal, die eigenen Bedürfnisse zu klären und dann das entsprechende Tool von Skype, Microsoft, Citrix, Cisco

etc. zu evaluieren. Die bekanntesten Meeting-Arten sind Webkonferenzen, Webinare, Webcasts und Desktop-Sharing. Den Ton dazu liefern Audiokonferenzen. Daneben werden Videokonferenzen immer beliebter.

nicht alles rund läuft und man irgendwo an einem Flughafen, einem Bahnhof oder ungeplant in einem Hotel strandet. So kann es von Vorteil sein, das eine oder andere Gadget dabeizuhaben.

Gadgets machen die Reise angenehmer Doch Reisen und damit der persönliche Händedruck sowie das persönliche Gespräch werden auch im digitalen Zeitalter nicht völlig ersetzt werden können. Und auch mit der besten Planung kann es vorkommen, dass

Für alle, die immer und überall auf Empfang und erreichbar sein müssen, ist ein Wireless Reiserouter der richtige Begleiter. Dieser verstärkt das WLAN-Signal oder kann im Hotelzimmer eine LAN-Verbindung in eine WLAN-Verbindung umwandeln. Einige Geräte verfügen über einen starken Akku, mit dem das Tablet oder das Smartphone aufgeladen werden kann.

Oft denken vor allem mittelgrosse Firmen gar nicht daran, dass sie das ganze Reisemanagement extern vergeben könnten um damit nicht nur die Nerven der Reisenden zu schonen, sondern auch um Geld zu sparen.

Tragbare Lautsprecher für das Smartphone oder das Tablet machen abends das Hotelzimmer zum Konzertsaal. Der letzte Hit ist ein quadratischer Mini Speaker, 15 x 15 mm klein, der am Schlüsselbund befestigt werden kann. Sehr klein, aber trotzdem mit einer grossen Leistung und an jedes Gerät anschliessbar. Diffuses Licht im Zug oder in der Wartehalle? Mini-Leselampen lösen dieses Problem und sind nicht viel grösser als ein Kugelschreiber. Die Lampe wird aufgeklappt und am Buch befestigt und kann so bis zu einem 90-Grad-Winkel bewegt werden. Damit hat man das Licht auf der Seite immer genau da, wo man gerade liest. Übrigens auch ideal für schlaflose Nächte, wenn man den schlafenden Partner / die Partnerin nicht stören will. Wer in Gebiete reist, in denen die Stromversorgung nicht immer sicher ist und das Netz ab und an zusammenbricht, beschafft sich einen Solar-Akku. Dieses Sonnenenergie-Ladegerät kann sogar unter Kunstlicht aufgeladen werden und eignet sich für das Laden von Handys, Smartphones, iPods und Digitalkameras. Das leichte und kompakte Ladegerät passt ohne weiteres ins Handgepäck wird mit einem Hauptstecker und genügend Zwischensteckern geliefert. Die Wünsche der Geschäftsreisenden Ein Businesshotel hat seine Gäste nach den Wünschen gefragt, die sie gegenüber einem Hotel hätten, um sich besonders wohl zu fühlen. Um es vorweg zu nehmen: Der Fernseher kommt auf dieser Liste erst auf Platz 7. Ganz oben steht die Möglichkeit für Fitness und Entspannung nach der Arbeit – viele wünschen sich sogar einen Hometrainer auf dem Zimmer. Ausserdem sei ein Schreibtisch mit guter technischer Ausstattung wichtig, damit Büroarbeiten erledigt werden könnten.


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EXPATS

Die Ferne, die die Ferne bleibt Mit einer starken Wirtschaft und einer überaus hohen Lebensqualität scheint die Schweiz ein beliebtes Ziel für Expatriate zu sein. Allerdings berichten hier lebende Expats von hohen Kosten, schwieriger Einlebungszeit und generell von Schwierigkeiten, Freunde zu finden. TEXT SIMON MISTELI

W

enn John Doe spät abends von der Arbeit kommt, ist die Erwiderung eines höflichen Nickens seines Nachbars, den er im Treppenhaus kreuzt, die einzige Kommunikation ausserhalb der eigenen vier Wände. Sobald er sein teures Apartment betritt, begrüsst ihn seine Frau Jane liebevoll. Jane ist den ganzen Tag zuhause geblieben, weil sie ihre zwei Kinder noch nicht allein lassen kann. Und die nächsten Angehörigen, die sich um die Kinder hätten kümmern können, befinden sich viele Kilometer entfernt in den USA. Fern von Zuhause John Doe ist ein Expatriat oder kurz: ein Expat. Expats sind Personen, die vorübergehend oder dauerhaft in einem anderen Land leben, als sie aufgewachsen sind. Meist werden sie von einem Unternehmen in ihrem Heimatland entsandt, um in einer Zweigstelle zu arbeiten. Allerdings werden auch ihre Ehepartner und Kinder, die sie mit sich genommen haben, als Expatriate bezeichnet. John und Jane haben sich an der Universität kennengelernt. Mit einem abgeschlossenen Studium gehören sie zum Grossteil der Expats, die meist eine hohe Ausbildung oder spezielle Fähigkeiten mit sich bringen, mit denen sie dem Unternehmen im Zielland einen Mehrwert bieten können. Wunschdestination Schweiz Wie zuvor erwähnt, werden Expats meist von ihrem Arbeitgeber ausgesandt. Manchmal können sich die Arbeitnehmer selbst aussuchen, wohin sie ziehen wollen. Als John Doe vor der Entscheidung stand, in welchem Land er mit seiner Familie für die nächsten paar Jahre – vielleicht auch für den Rest ihres Lebens, wer weiss? – leben will, musste er mehrere Faktoren berücksichtigen. Im Vordergrund stand natürlich seine Familie. Sie sollte sich in ihrer neuen Heimat wohlfühlen können, seine Kinder sollten eine ausgezeichnete Ausbildung geniessen und sich geborgen fühlen. Natürlich spielt auch der Lohn eine grosse Rolle in der Entscheidung. John’s Augenmerk fällt auf die Schweiz.

Das für den Amerikaner kleine, unscheinbare Land besetzt in Sachen Lebensqualität den neunten Platz in einer jährlich durchgeführten Befragung von 18 135 Expats in 187 Ländern. 97 Prozent der Befragten in der Schweiz sind hoch zufrieden mit der Luft- und Wasserqualität und 63 Prozent lobten das angenehme Klima und die guten Wetterbedingungen. Wenn es um persönliche Sicherheit geht, so schafft es die Schweiz auf

den weltweit zweiten Platz. Fast alle Befragten fühlen sich in der Schweiz sicher. Dies kann unter anderem damit zusammenhängen, dass die meisten die Schweiz als politisch stabil und generell friedlich wahrnehmen. Auch die Bildungsqualität wird als herausragend gelobt. Der grösste Teil, der die Popularität der Schweiz bei Expats ausmacht, ist allerdings der wirtschaftliche Aspekt. 61 Prozent der Studienteilnehmer berichten, dass sie

sich einen Vorteil von der guten wirtschaftlichen Situation erhofften, bevor sie hergezogen sind. Tatsächlich verdienen Expatriate in der Schweiz überdurchschnittlich viel. 60 Prozent geben an, dass sie ein jährliches Haushaltseinkommen von über 100 000 USD haben. Weltweit sind es nur 24 Prozent, die so viel verdienen. Schweizer Realität Ermutigt von diesen Fakten ist die Familie Doe also in

61 Prozent der Studienteilnehmer berichten, dass sie sich einen Vorteil von der guten wirtschaftlichen Situation erhofften, bevor sie hergezogen sind.

die Schweiz gezogen. Auf den ersten Blick findet sie all dies vor. Jedoch stösst sie nach und nach auf einige Probleme und Herausforderungen. Früh erkennen John und Jane, dass die angenehme Lebensqualität ihren Preis hat. Im «Cost of Living Index» landet die Schweiz auf Platz 67. Das heisst in 66 Ländern lebt es sich günstiger - von 68 Ländern, die teilgenommen haben. Dies kommt nicht überraschend, da Schweizer Städte immer wieder zu den teuersten Orten der Welt gezählt werden. Auch John und Jane haben bereits damit gerechnet, bevor sie sich für die Schweiz entschieden haben, wie dies 60 Prozent ihrer Expat-Kollegen auch taten. Als Jane entscheidet, sich nach Arbeit umzusehen, stehen die Does vor einer weiteren Herausforderung. 61 Prozent der Expats in der Schweiz sind der Meinung, dass Kinderstätten schwierig zu finden seien und 74 Prozent sind der Meinung, dass sie es sich nicht leisten können, ihre Kinder wegzugeben. So ergeht es auch Jane, weshalb sie sich gezwungen sieht, zuhause zu bleiben, bis ihre Kinder alt genug sind. Das wirkt sich wiederum nicht gut auf Janes soziales Leben aus. Das grösste Problem, mit dem die Does, auch John, in der Schweiz zu kämpfen haben, ist das Einleben in die neue Heimat. In den letzten drei Jahren landete die Schweiz immer in den letzten fünf Plätzen im «Ease of Settling Index». 37 Prozent der Expats geben an, dass sie sich nicht in der lokalen Kultur zuhause fühlen. Dies sind etwas mehr als bei den weltweiten 24 Prozent. So sind die Does nicht die einzigen, die ein etwas abgeschottetes Leben führen. Hoffnung auf ein angenehmes Leben Seit kurzer Zeit haben sich John und Jane bei einer sozialen Netzwerk-Gruppe angemeldet. Dort können sie sich mit Tausenden anderen Expats, die zum Teil schon einige Erfahrungen aus dem neuen Heimatort mitbringen, austauschen. Und nicht nur das. Auch Einheimische finden sich unter den Mitgliedern der Gruppen. Durch diese Weise wird nicht nur online das soziale Leben der Does und das vieler anderer Expats aufgewertet, sondern auch offline. Durch Events und Treffen, die von den Gruppen veranstaltet werden, können Expats auch reale Kontakte knüpfen. Zwar werden sie dadurch nicht gleich vollkommen integriert, aber es hilft ihnen sicherlich, einheimische Freunde zu finden und sich etwas wohler in der Schweiz zu fühlen.


WILLKOMMEN

ÜBERNACHTEN MIT NIVEAU Mit der Eröffnung des eleganten Suiten-Hotels in der VOSS VILLA verwirklichen wir die hohen Ansprüche an exklusives Übernachten mit Niveau und bieten ein charmantes Zuhause für Geschäftsreisende und Gäste der Stadt Leipzig. Zukünftige Gäste verweilen entspannt in großzügig geschnittenen Suiten, eingebettet in eine der schönsten Wohngegenden Leipzigs. Die VOSS VILLA mit parkähnlichen Außenanlagen ist aber weit mehr als ein sprichwörtliches Refugium auf Zeit. Durch das großzügige Raumkonzept mit individuellem Service ist sie auch der perfekte Ort für exklusive Events, Tagungen und Veranstaltungen mit gehobenem Standard.

ARCHITEKTUR Die VOSS VILLA verbindet auf eigene, harmonische Weise eine moderne Architektursprache mit der historischen Bebauung der umliegenden Gebäude. Die fein verputzte und mit Sandstein akzentuierte Fassade besticht durch vertikale und horizontale Achsen und eine zeitlose Eleganz. Bodentiefe Fenster erweitern das Blickfeld der Gäste auf das begrünte Viertel.

LAGE Die exklusive Lage der VOSS SUITEN zeichnet sich nicht nur durch kurze Entfernungen zu den wichtigsten Punkten der Leipziger Innenstadt aus. Viele der touristischen Attraktionen sind fußläufig zu erreichen. Ausleihbare moderne E-Bikes erweitern zudem die Möglichkeiten urbaner Mobilität, lassen Sie die Umgebung entspannt und entschleunigt erkunden. Finden Sie Ihren individuellen Weg und Zugang zur reichhaltigen Tradition inmitten der pulsierenden Moderne.

SERVICE Das Wohlergehen und die Zufriedenheit unserer Gäste hat für uns oberste Priorität. Dabei genießen Sie die Vorzüge einer gelebten diskreten Anonymität in Verbindung mit einem allumfassenden, persönlichen Service. Ob Geschäftsreise oder ein Langzeitaufenthalt von bis zu sechs Monaten – alles richtet sich uneingeschränkt nach den individuellen Wünschen der zukünftigen Gäste.

VOSS SUITEN Wilhelm-Seyfferth-Strasse 2 04107 Leipzig Telefon: +49 (0) 341 . 99 99 06 00 Reservierung: info@voss-suiten.com


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