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risControl DAS Nachrichtenmagazin für Versicherungs- und Finanzinformation NR. 07 • 2016 • HEFT 444 • 37. JAHRGANG • EURO 10

Bei Unzustellbarkeit retour an: risControl, 3701 Oberthern, Oberthern 33

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BÖSE ÜBERRASCHUNGEN Sommerzeit ist Urlaubszeit – bei aller Ferienstimmung sollte aber auf die Sicherheit nicht vergessen werden.

DAS LEBEN BRAUCHT FINANZBERATER

Interview mit Mag. Ali Eralp, Vorstand von FiNUM.Private Finance AG

TRENDWENDE

Interview mit Mag. Sabine UsatySeewald, Leitung des Kunden- und Vertriebsmanagements der UNIQA

"DER ERFOLG GIBT UNS RECHT"

Interview mit Wenzel Staub, MBA, Vorstandsvorsitzender des muki Versicherungsverein a. G.

"BEKENNEN UNS KLAR ZU ÖSTERREICH"

Interview mit Helmut Karner, Leiter Vertrieb, und Oliver Brüß, Vorstand der Gothaer Versicherung

GRUNDSOLIDE ECKPFEILER

Interview mit Elisabeth Stadler, CEO der VIG Vienna Insurance Group


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IHRE SORGEN MÖCHTEN WIR HABEN


EDITORIAL Liebe Leserin, Lieber Leser! Wenn Sie nicht in Wien beheimatet sind, niemanden in Wien besuchen und auch sonst nichts mit der liebenswerten Metropole an der Donau zu tun haben wollen, dann werden Sie die unten stehenden Zeilen kaum interessieren und eher nur belustigen. Voraus schicken möchte ich noch, dass weder die Redaktion, deren Mitarbeiter, alle unsere Freunde und Bekannten und ich sowieso nicht gegen irgendeine Minderheit, Glaubensrichtung oder dergleichen böse Gedanken, Energie oder sonstiges verspüren oder vermerken. Deshalb erzähle ich Ihnen nun die Geschichte des allwöchentlichen Sonntagsmittagstisches des Familienbetriebes risControl. Seit Jahren wird Sonntagmittag ein Ritual gepflegt. Die komplette Mannschaft samt Familie und Kinder trifft sich zu einem gemeinsamen Mittagsmahl in einem netten Lokal. Schon seit längerem ist der Treffpunkt mitten im ersten Bezirk. Nur wird es in den letzten Jahren und Monaten immer schwerer rechtzeitig zum wohlverdienten Schmaus zu kommen, denn die Demonstrationen nehmen am Wochenende in Wien immer mehr zu. Schon ab Mittwoch lesen sich alle Teilnehmer der Mittagsrunde in die jeweiligen Nachrichten der Autofahrerclubs ein, wir haben sogar jemanden der hin und wieder bei der Exekutive nachfragt, ob die Reiseroute nach Wien demonstrationsfrei sei. Das demonstrationsreichste Wochenende in Wien umfasste 12 Aufmärsche, lesen Sie hier wie schwer die Planung für ein Treffen war: Ab Donnerstag liefen die gegenseitigen E-Mails auf Hochtouren, weil die Udo Jürgens Demonstration der Kundgebung gegen die Leiden Christi uns zu einer Umplanung zwang. Aber das war diesmal auch nicht so leicht, denn die Regenbogen-Parade war den Demonstranten gegen das Leiden Christi auf der Spur, ein Treffen der beiden war laut Exekutive nicht beabsichtigt, und wurde von den Organisatoren der beiden Ringsperrenverursacher auch nicht gewünscht. Gleichzeitig kam jedoch aus einem der Außenbezirke einen Aufmarsch gegen oder für Flüchtlinge, man weiß es ja nie, über die Zweierlinie hinunter Richtung Ring. Kein Problem man nimmt die

Ausweichroute zwei und fährt über den Gürtel, weit gefehlt Kamerad, hier fand ebenfalls eine Demonstration statt, die sich aber rasch vorwärtsbewegte, weil deren Teilnehmer mit Motorrädern unterwegs waren. Auch kein Problem - es gibt ja noch Ausweichroute drei, also wurde diese angepeilt. Am Freitag wurde von höflichem E-Mailverkehr abgesehen und die Telefone liefen heiß, Route drei ging auch nicht, weil dort für oder gegen einen guten Zweck gelaufen wurde. Nicht viele liefen, einige gingen - aber dennoch, es benötigte Straßensperren. In den Spitzenzeiten gibt es in Wien am Wochenende 12 Demonstrationen, die meisten behindern den Straßenverkehr ungemein, aber Autofahren ist ja sowieso nicht erwünscht in Wien. Warenlieferungen mittels Drohnen sind aber in unserem Land auch nicht erlaubt. Bleibt die Frage wie die Geschäfte in der City beliefert werden sollen? Doch das ist wieder eine andere Geschichte. Wir planen jetzt für die Zukunft unsere Anreise mittels Hubschrauber, eine Drohnendemonstration wird uns diesen Plan ja hoffentlich nicht stören. Ihre Doris Schachinger

Urkunde risControl, Oberthern A16-04937 Magazin "risControl" 7/Juli 2016 - 4 52s. - PUR Diese Urkunde bestätigt die Kompensation von Treibhausgasemissionen durch zusätzliche Klimaschutzprojekte. CO2-Äquivalente

1.955 kg Unterstütztes Klimaschutzprojekt

Wasserkraft Renun Indonesien ClimatePartner-ID

11293-1607-1001 Ausgestellt am

20.07.2016

risControl 07/16 03 Über folgende URL erhalten Sie weitere Informationen über die Kompensation


INHALT

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EDITORIAL 03 Editorial

KARRIERE 07 Schlüsselfunktionen | AON Risk Solutions Austria 07 Geschäftsleitung | VERO / Niederösterreich 08 Neuer CEO | Helvetia / Schweiz 09 Landesdirektor | DONAU Versicherung 09 Unterstützung | Continentale 09 Partnership Manager | Coface Austria

NEWS 06 Publikumswahl 2016 | Fachverband Finanzdienstleister 06 Wahrheitsfrage? | VKI / Generali 06 Demnächst 40 Standorte | DIE Maklergruppe 07 Alles Fußball | Allianz Versicherung 08 Online Versicherungsrechner | Allianz Versicherung 08 Einkauf | Allianz Gruppe / Welt 08 Website | Generali Versicherung 09 Standesregeln | Fachverband Finanzdienstleister 04 risControl 07/16

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Inhalt

Juli 2016 TITELGESCHICHTE 42 Böse Überraschungen

INTERVIEW 10 Das Leben braucht Finanzberater | FiNUM.Private Finance AG 20 Trendwende | UNIQA Österreich 32 "Der Erfolg gibt uns Recht" | muki Versicherungsverein a. G. 41 "IHB" - eine ARAG Erfolgsgeschichte 46 "Bekennen uns klar zu Österreich!" | Gothaer Versicherung 50 Grundsolide Eckpfeiler | VIG Vienna Insurance Group

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VERANSTALTUNG 16 "Null Zinsen, hohe Provisionen, schlechte Beratung: Spar Dir den Quatschkopf!" 24 Wiener Versicherungsagenten | ARAG Österreich 24 Spende der Barmherzigkeit | BONUS Pensions- und Vorsorgekassen / Concisa Vorsorgeberatung 25 Mobiles Caritas Hospiz | UNIQA Österreich / Raiffeisen Zentralbank 25 Teamwork im Kampf gegen die Eisheiligen | Helvetia Versicherung 26 Golfen für den guten Zweck | NÜRNBERGER Versicherung AG 26 10-jähriges Firmenjubiläum | FinanzAdmin 27 Erfahrungsaustausch und Produkt-Highlights | g&o Gruppe 28 Feierlichkeit, Festivität - die Feier | EFM 38 "Geld in den Safe" - Welche Alternativen gibt es in der Niedrigzinsphase | WWK Österreich


INHALT

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VERSICHERUNG 12 E-Bikes | ARAG Österreich 12 Der russische Versicherungsmarkt | NRA International GmbH 13 Betriebliche Vorsorge | VVO 13 Außergerichtliche Konfliktlösung | D.A.S. Rechtsschutz AG 14 Verkehrsunfälle durch Ablenkung | VVO 14 Pensionen sind sicher 37 Preiswerte BU Alternative | Generali Versicherung

MARKT 15 Ehrung | Fachverband der Versicherungsmakler und Berater

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KOLUMNE 36 Was Kreditnehmer jetzt beachten sollten | Michael Kordovsky

KOMMENTAR 40 Auch ohne Briten in der EU wollen die Leute ihre Pension

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SCHLUSSPUNKT 54 Vorschau 54 Impressum

Ausgabe-Nr.: 07 risControl 07/2016 Heft-Nr.: 444 37. Jahrgang

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KARRIERE / NEWS Fachverband Finanzdienstleister

Publikumswahl 2016 Für alle Berufsangehörigen der gewerblichen Vermögensberatung, die sich freiwillig den Standes- und Ausübungsregeln für die gewerbliche Vermögensberatung und die Wertpapiervermittler verpflichtet haben, veranstaltet der Fachverband Finanzdienstleister in der

Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) auch heuer wieder eine Publikumswahl: Ab sofort sind Kunden dieses qualitätsorientierten Kreises von Finanzdienstleistern in ganz Österreich eingeladen, den besten Finanzdienstleister zu ermitteln. Neu ist, dass erstmals die Bewer-

tung online auf www.wko.at/publikumswahl stattfindet. Die Siegerinnen oder Sieger der Publikumswahl 2016 werden im Rahmen der Veranstaltung „Bildungs-Kick Off 2017“, die am 12. und 13. Jänner 2017 in der Wirtschaftskammer Österreich in Wien stattfindet, geehrt.

zur Teilnahme sind all jene, die ab September 2004 eine fondsgebundene LV aus der Palette MAXX Invest abgeschlossen haben und es betrifft sowohl bereits abgelaufene als auch vorzeitig beendete Verträge. Es wird im Zuge der Aktion und anhand der Versicherungsunterlagen nicht nur die Schadenersatzansprüche hinsichtlich Prospekthaftung, sondern auch eine fehlerhafte Beratung und eine unvollständige oder fehlerhafte Rücktrittsbelehrung überprüft. Wir haben die Generali um ein Statement zum vorliegenden Fall gebeten: „Beim Produkt MAXX Invest handelt es sich um eine Fondsgebundene Lebensversicherung. Über die Chancen und Risiken wurden unsere

Kunden entsprechend informiert. Das Produkt wurde speziell zur Abfederung stark schwankender Aktienmärkte konzipiert und hat in der Finanzkrise 2008/09 unsere Kunden vor gravierenden finanziellen Nachteilen bewahrt. Wir haben die betroffenen Kunden bereits im Herbst 2015 über die negativen Aussichten des Fonds aufgeklärt und Alternativen vorgeschlagen. Wir kontaktieren jene Kunden, bei denen eine Besserung der Vertragssituation nicht zu erwarten ist, um individuell den Bedürfnissen hinsichtlich einer weiteren Veranlagung und Absicherung bestmöglich zu entsprechen. Bei der Generali steht der Kunde stets im Fokus unserer Bemühungen.“

VKI / Generali

Wahrheitsfrage? Der VKI hat die nächste Versicherung am Radar, die Generali Versicherung, explizit das Produkt „MAXX Invest“, soll trotz beworbener Garantie den Kunden Verluste eingebracht haben. Laut dem Verein für Konsumenteninformation hat das Versicherungsunternehmen im November 2015 in einem Schreiben an die Kunden darüber informiert, dass eine Werteentwicklung zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich sei, und weitere einbezahlte Prämien seien voraussichtlich ein Verlust. Da betroffene Kunden – ungeachtet der im Prospekt deklarierten Garantien – am Ende der Laufzeit damit weniger erhalten würden als einbezahlt, startet der VKI nun eine Sammelaktion. Berechtigt

DIE Maklergruppe

Demnächst 40 Standorte Demnächst erreicht DIE Maklergruppe den 40. Standort und peilt bis Jahresende gesamt

Hermann Rütz 06 risControl 07/16

50 Standorte an, um noch in diesem Jahr einer der großen Maklergruppierungen am heimischen Versicherungsmarkt zu werden. Nun gibt es zwei weitere Standorte in Salzburg Richard Fritzenwallner mit Pongaufinanz in Bischofshofen, sowie Hermann Rütz mit Team5 in Saalfelden sind ab sofort Partner der Maklergruppe. Beide Unternehmen können auf jahrelange Erfahrung zurückblicken. Die Geschäftsführer akad. Vkfm. Rainer Vogelmann und akad. Vkfm. Matthias Lindenhofer freuen sich über die Vertragsunterzeichnungen der beiden sympathischen und erfolgreichen Versicherungsmakler, die am Versicherungsmarkt noch viel bewegen möchten und auf die

wechselseitige Unterstützung in der Maklergruppe stark zählen.

Richard Fritzenwallner


KARRIERE / NEWS AON Risk Solutions Austria

Schlüsselfunktionen Aon stellt sich in zwei wichtigen Bereichen personell neu auf. Roland Meisl übernimmt als Chief Commercial Officer die Vertriebsleitung, Karin Kafesie verantwortet die Unternehmenskommunikation und Marketing. Beide berichten direkt an CEO Michael Kleiter-Bingel.

Roland Meisl

Mit den beiden Neubesetzungen rückt die konsequente Ausrichtung aller Unternehmensaktivitäten auf Kunden noch stärker in den Fokus. Roland Meisl (49) ist Jurist und bringt über 15 Jahre Erfahrung im Schadenmanagement, Broking und Vertrieb mit – zuletzt als Head of Broking bei einem international tätigen Industrieversicherungsmakler in Wien. Seine Vertriebskarriere bei Aon Austria startete Meisl 2015 als Senior Consultant. „In dieser Funktion hat Roland Meisl unserem Vertrieb bereits in den letzten Monaten maßgebliche neue Impulse gegeben. Als CCO nimmt er ab sofort die zentrale Rolle als Mittler für Kundenbelange in unserem Unternehmen ein, wird unsere erfolgreiche Vertriebsstrategie durch zukunftsweisende Methoden und Prozesse weiterentwickeln und damit unsere Marktposition nachhaltig ausbauen.“, so Kleiter-Bingel. Karin Kafesie (43) ist Betriebswirtin und bringt ebenfalls mehr als 15 Jahre Branchenerfahrung mit. Sie leitete die Abteilungen Marketing und Corporate

Karin Kafesie Communications bei unterschiedlichen Versicherungsunternehmen, war Pressesprecherin und verfügt über umfassende Erfahrung in der internationalen Konzernarbeit. Michael Kleiter-Bingel: „Im Sinne einer integrierten Kommunikation werden wir künftig noch zielgerichteter und vernetzter agieren und unsere Marketingaktivitäten bestmöglich nach den Bedürfnissen unserer Kunden ausrichten. Karin Kafesie zeichnet dabei für den internen und externen Auftritt unseres Unternehmens verantwortlich.“

VERO / Niederösterreich

Allianz Versicherung

Geschäftsleitung

Alles Fußball

Oliver Fuss hat mit 21. Juni die Geschäftsleitung der VERO Versicherungsmakler GmbH in Niederösterreich übernommen. Sein Einstieg in die Versicherungsbranche erfolgte bereits im Jahr 1998 als Haftpflichtreferent Gewerbegeschäft in der Landesdirektion Niederösterreich der UNIQA Versicherungen AG. Nach einer kurzen Zwischenstation ab Oktober 2001 in der Generaldirektion Wien der Helvetia Versicherungen AG zog es ihn im Juli 2002 zurück zur UNIQA, wo er bis zu seinem Einstieg bei VERO unterschiedliche Positionen bekleidete, zuletzt als Leiter der Transportabteilung im Industriebereich der UNIQA Versicherungen AG Generaldirektion. Seit März 2013 ist er Vortragender an der Donau Universität Krems, Department für europäische Integration und Wirtschaftsrecht und seit Mai 2014 agiert er zusätzlich als stellvertretender Sektionsleiter Transport im österreichischen Versicherungsverband. „Die zentralen Beweggründe

Wie die Allianz in ihrer aktuellen Fußballstatistik bestätigt, ist Fußball bei jedem zehnten Unfall die Verletzungsursache. Besonders gefährdet sind dabei die unteren Extremitäten. Um die Verletzungsgefahr zu senken, empfiehlt der Klubarzt des SK Rapid Wien bereits im Vorfeld ein spezifisches Fitnesstraining zu absolvieren. Laut Allianz Fußball-Statistik sind 9,7 Prozent aller Leistungsfälle in der Unfallversicherung auf Fußball zurückzuführen – damit ist diese Sportart die zweitgefährlichste des Landes. „Jede fünfte Fußballverletzung passiert einem Tiroler“, erklärt Mag. Silke Zettl, Versicherungsexpertin aus dem Market Management der Allianz. Hinter Tirol (21,8 Prozent) passieren auf Fußballplätzen in Niederösterreich (20,3 Prozent) und in Oberösterreich (14,8 Prozent) die meisten Verletzungen. Im Gegensatz dazu ist das Risiko von Fußballverletzungen in Vorarlberg (5,1 Prozent) am niedrigsten.

Oliver Fuss für mich waren einerseits die Möglichkeit, mit direkter Kundennähe maßgeschneiderte Versicherungslösungen für Kunden anzubieten und andererseits mit meinem Know-how die inhaltliche Weiterentwicklung und vertriebliche Expansion von VERO mitzugestalten“, sagt Oliver Fuss zu seiner neuen beruflichen Herausforderung bei VERO.

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KARRIERE / NEWS Allianz Versicherung

Online Versicherungsrechner Mehr als die Hälfte aller Österreicher halten die Nutzung eines Versicherungsrechners für interessant, vor Vertragsabschluss suchen jedoch neun von zehn Kunden den direkten persönlichen Kontakt zu einem Berater. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage der Allianz Versicherung. „Wer sich online über Versicherungen informiert, möchte es schnell, einfach und bequem haben. Mit nur drei bis fünf Eingaben können sich Interessierte einen verbindlichen Preis für eine große Bandbreite an Versicherungsprodukten berechnen lassen

und auf Wunsch nähere Informationen oder einen Beratungstermin anfordern“, erklärt Mag. Xaver Wölfl, Chief Digital Officer der Allianz Gruppe in Österreich. Laut der repräsentativen Allianz Umfrage unter knapp 1.300 Personen zwischen 19 und 45 Jahren trauen sich 69 Prozent der Befragten die Nutzung eines Online-Rechners zu, 23 Prozent sind sich sogar sehr sicher. Diesen Trend bestätigen auch Erfahrungen der Allianz: Im April des Vorjahres startete die Allianz bereits mit einem Online-Prämienrechner für die Kfz-

Haftpflichtversicherung, mit dem Kunden nach vier Eingabewerten einen für die Allianz verbindlichen Prämienvorschlag erhalten. Über 160.000 Interessierte haben seither eine Prämienberechnung durchgeführt. Daher setzt das Unternehmen auf einen Ausbau ihrer Online Plattform. „Unsere Erfahrungen zeigen, dass Versicherungskunden bei ihren Entscheidungen persönliche Unterstützung möchten – hier bieten wir den Kunden genau jenen Service, den sie sich erwarten“, so Wölfl abschließend.

Helvetia / Schweiz

Allianz Gruppe/ Welt

Neuer CEO

Einkauf

Stefan Loacker tritt als CEO der Helvetia Versicherung Schweiz per 31.8.2016 zurück. Sein Nachfolger wird Dr. Philipp Gmür, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Helvetia Schweiz. "Nach der weitgehend abgeschlossenen Integration von Nationale Suisse sowie dem erfolgreichen Aufsetzen der Strategie helvetia 20.20 ist für mich nach 20 Jahren Tätigkeit im Unternehmen und im zehnten Jahr an der Spitze von Helvetia nun der richtige Zeitpunkt gekommen, eine berufliche Veränderung zu suchen", sagt Stefan Loacker. Die Regelung der Nachfolge von Dr. Gmür

bei Helvetia Schweiz ist in Arbeit und wird noch bekanntgegeben.

Die Allianz Gruppe hat die Übernahme der marokkanischen Zurich Tochter, Zurich Assurance Maroc bekannt gegeben, ein wichtiger Schritt für die Präsenz der Allianz in Afrika. Das Unternehmen ist der siebentgrößte Schaden- und Unfallversicherer mit mehr als 600.000 Kunden in Marokko, die gebuchten Bruttoprämien beliefen sich 2015 auf 114 Mio. Euro. Außerdem verfügt die Gesellschaft über eine Lebens- und Krankenversicherungslizenz, welche die Allianz ebenfalls nutzen möchte. Die Transaktion soll bis Ende 2016 abgeschlossen sein.

tion und den sozialen Medien kommt dabei eine immer größere Bedeutung zu. Der Kunde will sich online umfassend informieren, aber auf persönliche Beratung keinesfalls verzichten. Mit dem Relaunch von www.generali.at positionieren wir uns jetzt auch im digitalen

Umfeld so, wie es unserer strategischen Ausrichtung einer verbesserten und umfassenden Kundenerfahrung entspricht”, freut sich Arno Schuchter, Vorstand für Vertrieb-Marketing der Generali Versicherung AG, über den neuen Auftritt.

Dr. Philipp Gmür

Generali Versicherung

Website Die Generali hat ihren Internetauftritt neu gestaltet. Die Website www.generali.at orientiert sich an den Bedürfnissen der Nutzer und präsentiert sich moderner, intuitiver und übersichtlicher. Ziel des Relaunches war es, ein einheitliches Erscheinungsbild aller digitalen Kanäle der Generali Group zu etablieren und smart und simple den Anforderungen der Kunden bzw. User Rechnung zu tragen. „Die Digitalisierung verändert das Verhalten und die Erwartungen der Konsumenten an den Versicherer. Der elektronischen Kommunika08 risControl 07/16


KARRIERE / NEWS DONAU Versicherung

Continentale

Landesdirektor

Unterstützung

Rudolf Hinterleitner wird neuer Landesdirektor der Donau Versicherung in Salzburg, er war zuletzt Landesdirektor der Wüstenrot in Salzburg. „Mit Rudolf Hinterleitner hat die DONAU Versicherung in Salzburg einen Top-Profi an der Spitze der Landesdirektion gewonnen“, erklärt Vorstandsdirektor Mag. Harald Riener und ergänzt: „Seine langjährige Branchen- und Vertriebserfahrung, verbunden mit der sehr guten regionalen Vernetzung, werden uns in Salzburg dabei unterstützen, unsere Stärken kraftvoll zu entfalten.“

Seit 1. Juni unterstützt Stefan Jungwirth als Mitarbeiter der Vertriebsunterstützung das Team in Wien. Der 33-jährige bringt mehrjährige Erfahrung in der Versicherungsbranche sowohl im Innen- als auch im Außendienst mit. Zuletzt war Stefan Jungwirth bei der Gothaer Lebensversicherung unter anderem für die Betreuung der Regionaldirektoren und des Maklerinnendienstes zuständig. Rudolf Hinterleitner

Fachverband der Finanzdienstleister

Standesregeln Der Fachverbandsausschuss des Fachverbands Finanzdienstleister in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hat ganz aktuell Standesund Ausübungsregeln für CrowdinvestingPlattformen beschlossen. Die neuen Standesregeln sind freiwillig, die Plattformen, die sich dazu bekennen, müssen die Regeln jedoch einhalten. Das wird vom Ehrenschiedsgericht des Fachverbands Finanzdienstleister überprüft. Paul Pöltner, der Vorsitzende des Fachausschusses der Crowdinvesting-Plattformen, zeigt sich erfreut über diesen Schritt: „Als Vorsitzender des Fachausschusses Crowdinvesting-Plattformen freue ich mich, dass es gelungen ist, im Fachausschuss gemeinsam diese Standesregeln zu formulieren und dass sich alle zehn Fachausschussmitglieder dazu bekennen. Plattform-Betreiber, die sich zu den Standesregeln bekennen, verpflichten sich zur umfangreicheren Informationserteilung gegenüber ihren Investoren, müssen sich regelmäßig weiterbilden und halten stärkere Transparenzregeln ein. Nach außen erkennbar ist die Verpflichtung am neuen Gütesiegel für Crowdinvesting-Plattformen. Nur jene Plattform-Betreiber, die eine Verpflichtungserklärung unterfertigt haben, dürfen das Gütesiegel führen. Bisher haben sich folgende zehn Plattformen verpflichtet: www.conda. eu, www.dagobertinvest.at, www.dasertragreich.at, www.evercrowd.com, www.finnest. at, www.greenrocket.com, www.homerocket.

com, www.regionalfunding. at, www.rendity.com und www.1000x1000. at. „Ich lade auch alle anderen Crowdinvesting-Plattform-Betreiber ein, sich dieser Initiative anzuschließen", so Pöltner.

Stefan Jungwirth

Coface Austria

Partnership Manager

Mona Chirazi Mona Chirazi (43) zeichnet sich seit Mitte Mai für die Position des Partnership Ma-

nagers Banking and Financial Institutions verantwortlich. In ihrer neuen Tätigkeit wird sie die Zusammenarbeit von Coface Austria mit Banken begleiten und die strategische Ausrichtung der Angebotspalette in der Partnerschaft mit Maklern entwickeln. Seit Oktober 2015 war Mona Chirazi als Sales Manager bei Coface in Österreich für die Neukundengewinnung zuständig, ehe sie in die neu gestaltete Position des Partnership Managers wechselte. Die gebürtige Wienerin verfügt über mehr als 20 Jahre Berufserfahrung in der Kundenakquise und bringt fundiertes Know-How in den Bereichen Finanzberatung, Risikosteuerung sowie Business Development mit. risControl 07/16 09


FINUM.PRIVATE FINANCE AG

Das Leben braucht Finanzberater Bereits einige Interviews und Berichte haben wir über die FiNUM Private Finance und deren Vorstand Mag. Ali Eralp veröffentlicht. Nun haben wir den engagierten Integrationsbotschafter, Finanzexperten und Vorstand von FiNUM und Josef Seyr Produktleiter zu einem weiteren Interview getroffen. Ali Eralp ist in Istanbul geboren, als Kind in einer reichen Familie aufgewachsen und hat dort die österreichische Schule besucht. Nach einigen widrigen Umständen verlor die Familie alles und musste sich langsam wieder Wohlstand erarbeiten. Er kennt also beide Seiten der Medaille, reich und arm und kann sich vielleicht deshalb so gut in die Bedürfnisse anderer Menschen hineindenken. Seine besondere Art Menschen zu begegnen und sich für Bedürftige zu engagieren, passen eigentlich nicht in die an sich kalte Finanzwelt oder eben genau deshalb ist er in diesem Beruf so erfolgreich.

Wo geht die Reise hin, was sind Ihre Visionen für die nächste Zeit? Eralp: Meine Vision ist, dass FiNUM im Bereich der Finanzberatung den selben Stellenwert erhält, wie z. B. die Marke UHU, wenn man an Klebstoff denkt oder Manner, wenn man gerne Schnitten isst. Das wir in zwanzig Jahren über 100 Beraterinnen und Berater haben und wir uns weiterhin bei sozialen Projekten engagieren. Finanzberatung ist nicht nur wichtig für den einzelnen Menschen, sondern für das Funktionieren des ganzen Systems. Es ist unser Ansporn gute Finanzberatung zu bieten und zu zeigen, dass dahinter Menschen stehen, die Gutes tun. Seyr: Ebenso wollen wir vermitteln, dass FiNUM für hohe Qualität und – trotz hoher Anforderungen – für Menschlichkeit steht. Gute Finanzberatung birgt einige Aspekte, der Berater sollte einen guten Charakter, einen Lebenshunger, aber keine Gier in sich verspüren, eine umfassende Ausbildung und Kompetenz haben. Was zeichnet eine gute Finanzberatung aus? Eralp: Gute Finanzberatung birgt einige Aspekte, der Berater sollte einen guten Charakter, einen Lebenshunger, aber keine Gier in sich 10 risControl 07/16

verspüren, eine umfassende Ausbildung und Kompetenz haben. Alle unsere Beraterinnen und Berater sind Versicherungsmakler und Vermögensberater, 40 % sind als CFP zertifiziert, wir legen großen Wert auf Aus- und Weiterbildung. Das Wichtigste für uns ist der Kunde, dem wir eine ganzheitliche Beratung anbieten wollen. Die Herausforderung ist, dass fehlende Bewusstsein der Menschen für ihre Absicherung, ihr Vermögen und ihre Finanzplanung zu wecken. Gute Finanzberatung braucht gute Produkte, wie wählen Sie aus? Seyr: Wir wählen keine Produkte, sondern wir leben die Philosophie der Ganzheitlichkeit in der Finanzberatung. Es ist wichtig, zu erkennen, welches Produkt passt zu welchem Menschen, welche Bedürfnisse sollen abgedeckt werden. Das ist eine der Philosophien von FiNUM. Was unterscheidet Euch von anderen Vertrieben? Eralp: Der Anspruch an hohe Beratungsqualität und wir sehen uns nicht als eine Vertriebsstruktur. Es gibt eine transparente klare Definition zwischen Berater und Unternehmen. Jeder neue Berater bringt uns ein

Wir realisieren unsere Wünsche, denken ganzheitlich und können damit auch Geschäft machen. Stück weiter in der Entwicklung mit seinem Wissen, seinen Ideen und seiner Persönlichkeit. Es ist uns wichtig, unsere Werte sozial ethisch korrekt und rentabel weiterzugeben und unsere Vision zu leben. Wir realisieren unsere Wünsche, denken ganzheitlich und können damit auch Geschäft machen. Meine Vision ist, dass es das Unternehmen auch noch in zweihundert Jahren gibt, und es sich auch dann jemand an mich erinnert. Wir sind eine Vermögens- und Versicherungsberatungskanzlei und es ist gelungen mit 40 Beraterinnen und Beratern am Markt erfolgreich tätig zu sein. Nun schlagen wir ein neues Kapitel auf und gehen den Weg Richtung 60 oder 70 Beraterinnen und Berater. Seyr: Wir haben kein Karrieresystem, es gibt kein Mitverdienen von Strukturstufen, das unterscheidet uns von anderen Vertrieben. Wir haben einen speziellen Typ von Beratern, die alles hinterfragen, sehr belesen und überdurchschnittlich kompetent sind. Mein Ziel ist, unsere Qualitätsansprüche hochzuhalten und unsere Berater dabei zu unterstützen noch mehr Erfolg bei der Beratung von Kunden zu haben. Wo sind die Herausforderungen am Markt für Sie?


INTERVIEW die Beratung immer unwichtiger machen, sie haben die Kraft und auch die nötigen Investitionsmöglichkeiten dazu. Es könnte zu einem Marktumbruch kommen. Seyr: Wir sind dafür verantwortlich, dem Kunden den Mehrwert einer persönlichen Beratung aufzuzeigen. Natürlich wird es Sparten geben, die man im Internet abbilden wird können, wir vertreten aber die Ganzheitlichkeit in der Finanzberatung und daher sehen wir die Zukunft weiterhin in der persönlichen Beratung. Wo sehen Sie die FiNUM in den nächsten Jahren, welche strategischen Überlegungen gibt es? Eralp: Wir haben einen großen Bestand gekauft und sind an weiteren Zukäufen interessiert. Unsere Beraterinnen und Beraterzielgruppe sind BeraterInnen mit einigen Jahre Branchenerfahrung, die ganzheitlich und unabhängig, ohne Leistungs- und Produktdruck arbeiten wollen. Mit einem hohen Respekt vor dem Menschen, eine fundierte Ausbildung und eine gehörige Portion Wissendurst haben. In den nächsten 5 Jahren wollen wir auf ca. 60 Beraterinnen und Berater expandieren. Welche sozialen Projekte unterstützen Sie im Moment?

Eralp: Die Herausforderung ist, dass fehlende Bewusstsein der Menschen für ihre Absicherung, ihr Vermögen und ihre Finanzplanung zu wecken. Die neuen Regulatorien zu interpretieren und ein System zu schaffen, das nachhaltig, ökonomisch und für alle Seiten positiv ist. Wir beobachten in den letzten Monaten eine personelle Entwicklung in der Branche, die immer weniger Menschlichkeit spüren lässt. Seyr: Die Digitalisierung im Unternehmen weiter zu forcieren, vom Backoffice zum Berater und letztlich zum Kunden einen Prozess zu schaffen.

Produktgeber könnten die Beratung immer unwichtiger machen, sie haben die Kraft und auch die nötigen Investitionsmöglichkeiten dazu. Viele glauben daran, dass Versicherungs und auch Finanzdienstleistungsprodukte in der digitalen Welt den persönlichen Berater ersetzen wird, was ist Ihre Meinung? Eralp: Die größte Herausforderung im Bereich Digitalisierung liegt bei den Produktgebern. Denn diese verkaufen Produkte, wir verkaufen Lösungen. Produktgeber könnten

Eralp: „Wasser ist Leben“. Damit wurde eine Zisterne in Togo bei einem Kindergarten finanziert, in zehn Jahren soll es zehn Brunnen in zwanzig Jahren zwanzig Brunnen geben. Wir haben das Glück in Österreich ohne Wasserknappheit zu leben, es wird mit Trinkwasser geduscht, das hat nichts mit Finanzberatung zu tun, aber es hat etwas mit uns als Menschen zu tun. Es ist mein und unser Engagement für Menschen, denen es nicht so gut geht und das ist mir wichtig. Wir haben das Glück etwas bewegen zu können. Letzes Jahr konnten wir für sechs Menschen Deutschkurse in Österreich finanzieren. Wir haben bisher 400 Augenoperationen finanziert und werden die Initiative noch bis zur 1.000 Operation weiterführen. Ich möchte Menschen an meinem und unserem Glück teilhaben lassen. Wir danken für das Gespräch. risControl 07/16 11


VERSICHERUNG | MARKTPLATZ ARAG Österreich

E-Bikes E-Bikes erfreuen sich in den letzten Jahren besonderer Beliebtheit. Bringt doch die neu gewonnene Mobilität insbesondere für nicht trainierte Menschen mehr Möglichkeiten im Freizeitsport. Im Jahr 2014 wurden 480.000 Elektrofahrräder verkauft. Im Jahr 2015 waren es 535.000. Die Anzahl der E-Bike-Radler steigt daher rasant an. Die ARAG hat aufgrund dieser Entwicklung bereits im Tarif 06/2015 vorgesorgt: Bei ARAG sind Elektrofahrräder bei einer Bauartgeschwindigkeit von nicht mehr als

25 km/h und einer höchst zulässigen Leistung von nicht mehr als 600 Watt im Rahmen des Bausteines Schadenersatzund Straf-Rechtsschutz im Privatbereich (Art. 20 und 21 ARB 2015) sowie im allgemeinen Vertrags-Rechtsschutz für den Privatbereich (Art. 22 ARB 2015) versichert. Es ist daher nicht notwendig für

solche Elektrofahrräder eine eigene KfzRechtsschutz-Versicherung abzuschließen.

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Informationen unter: www.diemaklergruppe.at

Versicherungs- und Finanzgruppe www.go-gruppe.at

NRA International GmbH

Der russische Versicherungsmarkt Die NRA International GmbH ist ein Tochterunternehmen der zweitgrößten russischen Ratingagentur NRA Russland mit Sitz in Wien und wurde Ende 2014 gegründet. In Russland wurde die Agentur im Jahr 2000 gegründet und führt jährlich für mehr als 400 Kunden Ratings und Bewertungen durch. Im Moment werden nur Analysen in Russland durchgeführt, wobei eine EU-Lizenz angedacht und ein Antrag in Vorbereitung ist. Nun hat die Agentur einen Überblick über den russischen Markt veröffentlicht. Kernaus12 risControl 07/16

sage: Sehr viele Anbieter sind vom Markt aus unterschiedlichen Gründen verschwunden. „Die russische Versicherungswirtschaft hat im vergangenen Jahr massive Umbrüche erlebt. Die kleinen Anbieter konnten die schwierige wirtschaftliche Lage nicht dauerhaft überstehen. Im Sinne der Vielfalt des Angebots für die Konsumenten, wäre eine rasche Konsolidierung wünschenswert.“, so Mag. Victoria Mukhina, Geschäftsführerin von NRA International in Österreicher. Die Unterschiede zwischen den Versicherungs-

unternehmen zeigen sich darin, dass sich im letzten Jahr 70 Versicherer vom Markt verabschiedeten, die Versicherungswirtschaft rückläufig war und dennoch die Top 5 Versicherungsunternehmen ein Prämienzuwachs zwischen 12 und 28 % verzeichneten. Auch für heuer erwartet man ein schwaches Versicherungsgeschäft, einerseits ausgelöst durch eine allgemeine schwache Wirtschaftsprognose, aber auch durch starke Regulierungen seitens des Staates und damit einhergehend hohe Kosten.


VERSICHERUNG VVO

Betriebliche Vorsorge Der Versicherungsverband zieht Resümee über die Entwicklung der betrieblichen Vorsorge in der österreichischen Versicherungswirtschaft. „Die unterschiedlichen Durchführungswege und flexiblen Gestaltungsmöglichkeiten, insbesondere auch die steuerlichen Vorteile aus Sicht der Unternehmer und Arbeitnehmer, sind in Österreich aber nach wie vor noch viel zu wenig bekannt“, sagt DI Manfred Rapf, Vorsitzender der Sektion Lebensversicherung im österreichischen Versicherungsverband VVO. Dabei erzielten die österreichischen Versicherer in der betrieblichen Altersvorsorge in den letzten Jahren erhebliche Wachstumsraten. So konnte das Prämienvolumen 2015 in den Durchführungswegen der betrieblichen Altersvorsorge insgesamt um + 6,5% gesteigert werden. Den höchsten Vermögensanteil in der betrieblichen Altersvorsorge weist per Jahresende 2015 die Pensionsrückdeckungsversicherung („Direkte Leistungszusage“) mit rund 2,6 Mrd. Euro Deckungskapital aus. Die betriebliche Zukunftssicherung gemäß § 3 Abs. 1 Zi. 15a EStG, über die Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter jährlich 300,- Euro frei von Lohnsteuer und Lohnnebenkosten in eine Lebens-, Unfall- und/oder Krankenversicherung investieren können, ist mit rund 1,3 Mrd. Euro und knapp 670.000 Begünstigten, die am meisten verbreitete Vorsorge nach eingebundenen Arbeitnehmern. Die betriebliche Kollektivversicherung, als noch jüngstes Produkt (seit 2005) im betrieblichen Vorsorgeportfolio der Lebensversicherung, macht mit einem verwalteten Vermögen von

850 Mio. Euro und rund 25.000 begünstigten Arbeitnehmern per Jahresende 2015 zwar noch den geringsten Anteil aus, zeigt aber zugleich das größte Potential, zumal in Österreich die Faktoren Garantie und Sicherheit die wichtigsten Kriterien in der Veranlagung darstellen, wenn es um das Thema Altersvorsorge geht. Für den Unternehmer sind Prämienzahlungen nicht nur von Sozialabgaben und sonstigen Lohnnebenkosten befreit, sondern auch als Betriebsausgabe absetzbar. Besonders interessant, aber noch zu wenig bekannt, sind die Möglichkeiten, welche in einigen Branchen durch Kollektivverträge geschaffen wurden: Die Umwandlung von Bezugsteilen in Beiträge zur betrieblichen Kollektivversicherung. Dadurch wird der umgewandelte Beitrag ohne Abzug von Lohnnebenkosten für die Altersvorsorge angespart. Besonders gering ist die Verbreitung der betrieblichen Altersvorsorge im Segment der Klein- und Mittelbetriebe (KMU). Laut Wirtschaftsforschungsinstitut beträgt der Anteil der Kleinstunternehmen (1 bis 9 Beschäftigte), die ihren Mitarbeitern eine betriebliche Vorsorgelösung anbieten, lediglich 11 %. Nimmt man Betriebe mit 10 bis 19 Mitarbeitern sind es rund 15 %. Dagegen erreichen Konzerne ab einer Mitarbeiterzahl von 300 einen Verbreitungsgrad von mehr als 44 %. (Quelle: WIFO Studie 2009) „Ein wesentlicher Grund liegt darin, dass viele Entscheidungsträger speziell im KMU-Bereich, die unterschiedlichen Möglichkeiten betrieblicher Vorsorgelösungen und deren steuerliche Vorteile gar nicht kennen“,

DI Manfred Rapf betont Rapf. „Hier muss unsere Branche noch mehr Informations- und Aufklärungsarbeit leisten, um insbesondere die Nutzenaspekte und die zu lukrierenden Steuervorteile sowohl Unternehmern als auch Arbeitnehmern zugänglich zu machen.“ Unternehmen, die heute betriebliche Altersvorsorge anbieten, übernehmen nicht nur soziale Verantwortung, sondern positionieren sich auch als attraktive Arbeitgeber, was ein immer wichtigeres Differenzierungsmerkmal im Wettbewerb darstellt. Dass sich insbesondere die junge Generation auf eine wachsende Pensionslücke einstellen muss, ist mittlerweile bekannt. Zahlreiche Studien zeigen, dass das Bewusstsein junger Menschen für die Notwendigkeit zusätzlicher Pensionsvorsorge - ergänzend zur staatlichen Pension - bereits stark ausgeprägt ist. Betriebliche Vorsorgelösungen sind für eine moderne Personalpolitik, welche die langfristige Mitarbeiterbindung fördert und für (junge) Schlüsselkräfte attraktiv gestaltet sein soll, besonders gut geeignet.

D.A.S. Rechtsschutz AG

Außergerichtliche Konfliktlösung Der Trend zur außergerichtlichen Konfliktlösung ist im Anstieg. Letztes Jahr konnte der Versicherer für seine Kunden knapp 47 Mio. Euro außergerichtlich gewinnen, dass sind mehr als 13.000 Schadensfälle die durch D.A.S. Juristen oder Anwälte erledigt worden sind. Waren es im Jahr 2014 noch rund 3.900 Fälle die intern erledigt wurden, ist

ein merklicher Anstieg 2015 mit rund 4.600 Schadensfällen zu verzeichnen, welche von internen Juristen begleitet worden sind. Vorstandsvorsitzender Johannes Loinger: „Wir bieten mit unserer D.A.S. Direkthilfe® eine außergerichtliche Lösungsvariante an, die rasch und unkompliziert funktioniert. Die Erfolgsquote dabei ist außergewöhnlich hoch.

Dieses Service haben wir in den letzten Jahren ausgebaut und es wird von unseren Kunden angenommen.“ Nicht nur im Privat- sondern auch im Firmenbereich wird dieses Service nachgefragt. So konnte mit der hausinternen Direkthilfe® im Forderungsmanagement 2015 rund 1,3 Mio. Euro einbringlich gemacht werden. risControl 07/16 13


VERSICHERUNG VVO

Verkehrsunfälle durch Ablenkung Jeden Tag werden rund 900.000 Telefonate und 200.000 SMS-Nachrichten aus Österreichs Autos übermittelt. Ein Telefonat oder eine SMS hat die gleichen Auswirkungen wie mit 130 km/h 180 Meter mit geschlossenen Augen über die Autobahn zu fahren. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz diskutierten Experten des österreichischen Versicherungsverbandes VVO und des KFV darüber, wie Ablenkungsunfälle in Zukunft vermeidbar

sind. Darüber hinaus klärt das KFV ab Juni 2016 mit neuen Ablenkungsworkshops in Schulen Jugendliche über die Gefahren und unnötige Risiken durch Ablenkung auf. Die Zahlen belegen die unterschätzten Gefahren: Mit einem Anteil von 37 % am Gesamtunfallgeschehen war Ablenkung bzw. Unachtsamkeit im Durchschnitt der letzten Jahre die häufigste Unfallursache in Österreich – wobei dieser Anteil laufend steigt.

In den letzten Jahren ereigneten sich rund 13.000 Unfälle mit Personenschaden, bei denen durchschnittlich 110 Personen starben. Allein von 2013 auf 2014 stieg die Zahl der getöteten Verkehrsteilnehmer durch Ablenkungsunfälle um 27 %. Das Handy ist und bleibt einer der häufigsten Ablenkungsfaktoren im Straßenverkehr. Die Ablenkungszeit kann bis zu fünf Sekunden betragen. Selbst im Stadtverkehr bei „nur“ 50 km/h sind das rund 70 Meter im Blindflug. „Das sind wichtige Meter – Meter, die über schlimmste Verletzungen, Invalidität und sogar Leben und Tod entscheiden können", so Thann. Risiken auch bei Fußgänger und Radfahrer

Dr. Louis Norman-Audenhove (Generalsekretär des VVO), VVO-Vizepräsident Hartwig Löger (Vorstandsvorsitzender UNIQA Österreich Versicherungen AG) und Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit)

Pensionen sind sicher Der Österreichische Gewerkschaftsbund hat IFES mit einer Umfrage zur Pensionsthematik beauftragt, mit interessanten Ergebnissen. Einige „nonanet“ Antworten, wie z. B. die Bevölkerung gibt eine „klare Absage Richtung Pensionskürzungen“. Erschreckend ist aber, dass eine Privatvorsorge auf wenig Sympathie stößt, denn 71 % der Befragten vertrauen dem staatlichen Umlagesystem mehr als einer privaten Vorsorge. Bei den über 40-jährigen sind es sogar 80 %, bei den Beschäftigten unter 29 Jahren nur mehr 57 %. Wolfgang Katzian Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten: „Das öffentliche Pensionssystem ist zukunftsfit, vorausgesetzt die Wirtschaft wächst und 14 risControl 07/16

ist mit einem hohen Maß an Beschäftigten verbunden.“ Bernhard Achitz, leitender Sekretär des ÖGB: „Angesichts der massiven Propaganda derjenigen, die das öffentliche Pensionssystem zusammenstreichen wollen, ist es durchaus positiv zu sehen, dass nach wie vor fast drei Viertel der Befragten sehr hohes Vertrauen in das Umlageverfahren haben.“ Manchmal schreckt man sich vor solchen Umfrageergebnissen. Schon vor Jahrzehnten hat Prof. Marin vor einer nicht funktionierenden Generationenpyramide gewarnt, die demografische Entwicklung der Bevölkerung zeigt das auch anschaulich, aber dennoch fühlen sich alle oder fast alle sicher und es wird sich anscheinend nie etwas ändern.

Auch Fußgänger und Radfahrer sind immer häufiger abgelenkt: Eine Auswertung an Daten von mehr als 2.500 Fußgängern zeigt, dass 29 % beim Queren von Straßen erkennbar abgelenkt sind – mit deutlichen Auswirkungen auf die eigene Sicherheit. Übrigens ist Lesen und Schreiben von SMS, Surfen im Internet und Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung mit der neu beschlossenen KFZ Strafnovelle seit Juli teurer geworden.


MARKT Fachverband der Versicherungsmakler und Berater

Ehrung Fachverbandsobmann der Versicherungsmakler. „Ich betrachte die Anerkennung durch die Europäische Kommission als besondere Auszeichnung und möchte mich bei allen Funktionären im Fachverband und in den Fachgruppen bedanken, die mich bei der Gründung der RSS und der Förderung deren Tätigkeit unterstützt haben. Denn die Aufnahme in das Netzwerk erfolgt nur nach bestimmten Kriterien. Die Streitigkeiten müssen beispielsweise kostenlos und binnen 3 Monaten abgeschlossen sein. Ein besonderer Dank gilt allen österreichischen Versicherungsmaklern, die als Konsumentenschützer an vorderster Front, auch in Zukunft für das Recht ihrer Kunden kämpfen“, so Gunther Riedlsperger.

Gunther Riedlsperger

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WIEN NORD

Die Rechtsservice und Schlichtungsstelle der Versicherungsmakler wurde zehn Jahre nach ihrer Gründung von der Europäischen Kommission anerkannt. „Durch diese Anerkennung wird nun auch auf europäischer Ebene bestätigt, dass die Rechtsservice und Schlichtungsstelle ein etabliertes Serviceinstrument für Kunden in der Versicherungswirtschaft ist und sich in den letzten zehn Jahren als Mittel der Streitbeilegung bewährt hat. Die gute und umfangreiche Beratung durch einen unabhängigen Versicherungsmakler kann im Vorfeld oft schon Ärger ersparen, dennoch können nicht immer alle Unklarheiten beseitigt werden – in solchen Fällen wird die RSS für den Kunden aktiv“, erklärt Akad. Vkfm. Gunther Riedlsperger,


VERANSTALTUNG

„Null Zinsen, hohe Provisionen, schlechte Beratung: Spar Dir den Quatschkopf!“ unter diesem Motto fand der heurige Marktdialog von AFPA statt.

Sind Robo-Berater die Zukunft? Was meinen die Konsumentenschützer und Aufsichtsbehörden dazu? Haben Versicherungs- und Finanzberater ausgedient? Mit diesen Fragen beschäftigte sich eine hochkarätige Runde beim AFPA Marktdialog Mitte Mai. Nach einem Impulsreferat von Mag. Klaus Kumpfmüller (FMA) diskutierten auf dem Podium Dr. Beate Blaschek (BM für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz), Michael Miskarik (HDI Österreich), Mag. Ingo Lorenzoni (ERGO), und Johannes Muschik (AFPA). 16 risControl 07/16

Mag. Kumpfmüller betonte in seinen Ausführungen, dass die von manchen Marktteilnehmern als überbordend erscheinenden Auflagen auf die unzureichende Regelungssituation vor der Finanzkrise 2008 zurück zu führen ist und den verständlichen Wunsch, auch der Politik, den Schutz für die Konsumenten zu erhöhen. Fr. Dr. Blaschek meinte diesbezüglich, dass auch sie als Konsumentenschützerin nicht mit allen Regularien glücklich sei. Nach 16 Jahren der Bemühungen einen Binnenmarkt zu erzeugen, liege laut Diskussion das Volumen der grenzüberschreitenden Versicherungs- und Bankdienstleistungen

bei nur ca. 3-5% des Gesamtvolumens. Dies sei nicht befriedigend und einer der Gründe, weswegen in Europa über die Förderung des online Absatzes von Finanzdienstleistungsprodukten wie etwa einen Pan-EU-Pensionsplan nachgedacht werde. Das Aufkommen digitaler Vertriebskanäle wird in Brüssel jedenfalls auf mehreren Ebenen beobachtet. Die Vertreter der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsindustrie und auch Johannes Muschik warfen ein, dass jedoch dabei auf ein „level playing field“ – also gleiche Bedingungen für alle Marktteilnehmer geachtet werden müsse und es nicht sein könne, dass via


VERANSTALTUNG

Dr. Beate Blaschek und Mag. Klaus Kumpfmüller

Johannes Muschik

der Versicherungsindustrie bei welchen die Kunden via Internet Produkte konfigurieren können, aber vor Abschluss immer auch noch ein persönlicher Kontakt hergestellt wird. Diese Entwicklung stehe jedoch am Anfang und die Ergebnisse daraus seien noch überschaubar. Die Umsetzung einheitlicher Produkte wie etwa einen Pan-EU-Pensionsplan durch Anbieter im Internet sei durch die unterschiedlichen Rechtsordnungen und Steuersysteme der EU-Mitgliedsländer laut Dr. Blaschek noch Zukunftsmusik. Klar ist aber, dass exzessive (Über-)Regulierung der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsvermittlung das Wachstum von Online Portalen befeuert.

Ob Wertpapier-, Kredit- oder Versicherungsverkauf; Vorschriften für die Finanz- und Versicherungsbranche werden heute in Brüssel gemacht. Um als Entscheider frühzeitig und unvoreingenommen informiert zu sein, haben sich namhafte Marktteilnehmer zur AFPA, dem Verband der österreichischen Versicherungs- und Finanzprofessionisten zusammengeschlossen. Über den EU Dachverband FECIF in Brüssel ist AFPA direkt in die Entstehung europäischer Richtlinien und Regularien eingebunden. AFPA Mitglieder erhalten durch die umfangreichen Informationsdienste rasche und aktuelle Informationen um proaktiv ihre Zukunft gestalten zu können.

Internet Produkte an die Konsumenten ohne entsprechende Regulierung herangetragen werden dürfen, während die Beratung durch befähigte Vermittler überstreng reguliert wird. Grundsätzlich wird von den Podiumsdiskutanten nicht befürchtet, dass „Roboter“ den Maklern bzw. Finanzberatern die Kunden wegnehmen oder deren Leistung ersetzen könnten, da es immer auch eine menschliche Komponente gibt. Laut Michael Miskarik vereinsamen viele Kunden und wollen eine Kontaktperson bzw. einen Gesprächspartner. Dass natürlich Internet- und Softwarelösungen für die Arbeit der Finanzberater und Versicherungsvermittler immer unersetzlicher werden, sei aber unbestreitbar. Dies zeigen Projekte

Michael Miskarik sprach zum Thema Lebensversicherung.

Die Begrüßungsrede hielt Constantin Veyder-Malberg. risControl 07/16 17


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UNIQA ÖSTERREICH

Trendwende Mit 1. Juni hat die studierte Betriebswirtin Mag. Sabine Usaty-Seewald die Leitung des Kunden- und Vertriebsmanagements in der UNIQA Österreich übernommen. Damit liegt erstmals in der Branche die Verantwortung aller Vertriebsschienen einer Versicherung bei einer Person. Mag. Usaty-Seewald war bereits in einigen führenden Positionen in der Branche tätig, seit 2011 verantwortete sie die Leitung des Alternativvertriebes bei der UNIQA Österreich. Sie hat an der WU Wien den akademischen Versicherungskaufmann abgeschlossen, ist verheiratet und sportbegeistert. Wir haben mit ihr über die Herausforderungen ihrer neuen Position, Marktchancen und vieles mehr gesprochen:

Sie haben seit Juni die neue Funktion inne, wie geht’s Ihnen damit, was sind Ihre Ziele, wo wird es noch Veränderungen geben? Usaty-Seewald: Es ist eine vielfältige Aufgabe, die einen strukturierten Arbeitsablauf bedingt. Natürlich legen wir weiterhin viel Wert auf eine gute Beziehung zu unseren Maklervertriebspartnern, es wird auch keine Veränderungen in dieser Richtung geben. Ganz im Gegenteil, wir denken sogar über einen weiteren Ausbau nach. Auch an unserer Regionalität und Betreuungsstrukturen werden wir nichts verändern. Natürlich legen wir weiterhin viel Wert auf eine gute Beziehung zu unseren Maklervertriebspartnern, es wird auch keine Veränderungen in dieser Richtung geben. Sehen Sie in der Führung aller Vertriebswege keinen Interessenkonflikt? Usaty-Seewald: Nein, weil es geht nicht darum die wichtigste Vertriebsschiene zu finden, sondern darum alle Vertriebsschienen gleichwertig zu betreuen. Unsere Philosophie ist, die Betreuung aller Vertriebswege in Balance zu halten und den Bedürfnissen der Kunden gerecht zu werden. Wir arbeiten im Moment mit 970 Top-Maklern zusammen, da wurden über die Jahre gute Beziehungen aufgebaut, daran halten wir auch fest und 20 risControl 07/16

Die wirkliche Herausforderung sehe ich darin, dass der Kunde zwischen den Vertriebswegen switchen wird. Es wird eine Mischung zwischen persönlicher Beratung und Abschluss von standardisierten Produkten im Internet geben. möchten diese auch noch weiter ausbauen. Für unsere anderen Vertriebspartner bieten wir weiterhin unser Maklerdirektservice an und auch an diesem Service wird sich nichts ändern. Natürlich kostet die Betreuung Geld, aber das ist uns die Zusammenarbeit Wert und beweist unsere Qualität am Markt. Die seit 15 Jahren jährliche umfassende Top-Partner Befragung zeigt wie zufrieden unsere Partner mit uns sind. Aber die Steuerung der unterschiedlichen Vertriebswege ist doch eine sehr unterschiedliche? Usaty-Seewald: Ab Februar 2018 und der Einführung der neuen IDD ist die Steuerung eines Vertriebes sowieso ein Thema für sich, da es nur mehr bedarfsorientiert Beratung geben wird. Wir müssen Produkte am Markt lancieren, die eine Ertragswirksamkeit haben und die beim Kunden Bedürfnisse abdecken. Ich sehe keinen Konflikt für alle Vertriebswege zuständig zu sein. Sondern nur Vorteile, da die Bedürfnisse der Kunden im Vordergrund stehen und die Zufriedenheit aller Mitarbeiter und Kooperationspartner.

Wird der Kunde in naher Zukunft vielleicht nur mehr übers Internet Versicherungen kaufen? Usaty-Seewald: Es wird sicherlich Verschiebungen ins Internet geben, aber meiner Meinung nach auch weiterhin eine persönliche Beratung. Die wirkliche Herausforderung sehe ich darin, dass der Kunde zwischen den Vertriebswegen switchen wird. Es wird eine Mischung zwischen persönlicher Beratung und Abschluss von standardisierten Produkten im Internet geben. Wir müssen die Kunden dort abholen, wo sie stehen, egal bei welchem Geschäftsmodell. Die Frage stellt sich eher wie sieht das Geschäftsmodell der Versicherungen in Zukunft aus? Wie die Zusammenarbeit mit Maklerpartnern, dem eigenen Außendienst, den Kooperationspartner, Fintechs und so weiter. Unsere Aufgabe sehen wir darin, herauszufinden was ist dem Kunden in der Zukunft wichtig und was braucht der Vertriebspartner. Im angloamerikanischen Raum und in den nordischen Ländern werden Versicherungen immer mehr online abgeschlossen. In der DACH Region wurde schon vor einiger Zeit großes Wachstum in diesem Bereich vorausgesagt, noch hat es sich aber nicht gezeigt, dennoch muss man gerüstet sein. Denn in Märkten Wir müssen Produkte am Markt lancieren, die eine Ertragswirksamkeit haben und die beim Kunden Bedürfnisse abdecken.


INTERVIEW

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INTERVIEW

Wir arbeiten an einer elektronischen Schnittstelle zu unseren Partnern, an einer Schadenmeldung über die Schnittstelle vom Kunden zum Makler, ein bidirektionaler Datenaustausch. schnelleren Abläufen, es gibt viele Initiativen, die in Arbeit sind. Nimmt die UNIQA bei der BiPRO Initiative teil? Usaty-Seewald: Nein, wir bleiben bei der Norm des österreichischen Maklerdatensatzes. Eine Trendumkehr im Vertrieb, wo sehen Sie Ihre persönlichen Ziele? Usaty-Seewald: Meine Ziele habe ich mir im Ausbau von bestehenden und neuen Partnerschaften gesetzt. Im eigenen Haus bei der umfassenden Vernetzung der verschiedenen Abteilungen, genau hier sehe ich die neue Struktur als Vorteil. Die Themen des Vertriebes werden unter den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet und mit der neuen Struktur zusammengeführt, das ergibt viele Synergien und einen umfassenden Ideenreichtum. Wir danken für das Gespräch. wo es andere gesetzliche Regelungen gibt, ist eine Verschiebung von bestimmten Versicherungsprodukten in den Onlinebereich schon gelungen, man sieht es z.B. am ungarischen Markt in der Kfz-Versicherung. Wir arbeiten im Moment mit 970 Top-Maklern zusammen, da wurden über die Jahre gute Beziehungen aufgebaut, daran halten wir auch fest und möchten diese auch noch weiter ausbauen. Sie haben auch die Funktion des Vertriebsmanagements über, was planen Sie hier? Usaty-Seewald: Wir überlegen uns u.a. wie sich die Zukunft der Zusammenarbeit zwischen Vertriebspartner und der UNIQA, 22 risControl 07/16

Die Themen des Vertriebes werden unter den unterschiedlichsten Perspektiven betrachtet und mit der neuen Struktur zusammengeführt, das ergibt viele Synergien und einen umfassenden Ideenreichtum. abseits vom reinen Produktgeber, gestalten könnte. Vielleicht wird es Servicekomponenten geben, mit denen die Geschäftsbeziehung gestärkt werden kann, mit einem Mehrwert hin auch in Richtung des Konsumenten. Digitalisierung hat einen besonderen Stellenwert im Konzern, auch im Bereich Vertrieb. Wir arbeiten an einer elektronischen Schnittstelle zu unseren Partnern, an einer Schadenmeldung über die Schnittstelle vom Kunden zum Makler, ein bidirektionaler Datenaustausch. Mit Prozessverbesserungen,


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VERANSTALTUNG ARAG Österreich

Wiener Versicherungsagenten Die ARAG präsentierte im Rahmen eines Mitgliedertreffens der Wiener Versicherungsagenten, rund um den Obmann Karl Weisz, Details aus der Rechtsschutzversicherung. Auf großes Interesse stieß die Lösungsfindung für problematische Situationen über den Weg der Mediation. Dabei wird auch die sogenannte Shuttle – Mediation, oder die Mediation am Telefon forciert. Mediation ist möglich in

den Bereichen Arbeits-, Familie-, Erb- und Liegenschaftsrecht. In der digitalisierten Welt von heute immer wichtiger wird der Baustein Internet-Rechtsschutz, bei ARAG heißt dieser „web@ktiv“. Wenn z. B. ein Versicherungsnehmer in einem Internetforum beschimpft und durch peinliche Fotos gekränkt wird, besteht Versicherungsschutz für die Recherche der Verantwortlichen

und die Löschung der Daten. Ebenso können Unterlassungsansprüche, Schmerzensgeld und Behandlungskosten geltend gemacht werden. Immaterielle Schadenersatzansprüche aus der Verletzung des Rechts am eigenen Bild werden im Wege der Mediation gelöst. Im Rahmen des web@ktiv Straf-Rechtsschutz sind auch Delikte gegen die Ehre sowie Verfahren nach dem Urheberrecht versichert. Besonders begeistert zeigten sich die Wiener Versicherungsagenten über die Inhouse Bearbeitung (IHB) des Rechtsschutzspezialisten. Knapp 40 ARAG-Juristen tragen zur schnellen außergerichtlichen Konfliktbereinigung bei. Der Verwaltungsaufwand der Agenten und seiner Kunden reduziert sich dabei auf ein Minimum.Ebenfalls sehr zufrieden zeigten sich die Agenten mit der fachlichen Vertriebsunterstützung bei komplexen Firmenkundenterminen, auch vor Ort. Vor allem aber damit, dass durch die ausschließliche Konzentration auf den ungebundenen Vertriebsweg den Vertriebspartnern eine enorme Sicherheit bietet: Somit macht ARAG nämlich den Vertriebspartnern keine Konkurrenz durch einen angestellten Außendienst.

BONUS Pensions- und Vorsorgekassen / Concisa Vorsorgeberatung

Spende der Barmherzigkeit Die BONUS Pensionskassen Aktiengesellschaft, die BONUS Vorsorgekasse AG und die Concisa Vorsorgeberatung und Management AG unterstützen erneut die Langzeitbetreuung schwer pflegebedürftiger Menschen im Haus der Barmherzigkeit mit 5.000 Euro. Vorstandsvorsitzender Peter Deutsch und Vertriebs- und Marketingleiterin Mag. Gabriele Feichter überreichten im Rahmen eines offiziellen Besuchs die Spende an Institutsleiter Dr. Christoph Gisinger, der sich für die großzügige Zuwendung bedankte: „Tatkräftige Unterstützer wie die BONUS und Concisa helfen uns dabei auch in Zukunft die bestmögliche Pflege- und Betreuungsqualität für unsere Bewohner sicherzustellen und ihnen so mehr Lebensqualität zu 24 risControl 07/16

ermöglichen“. „Unsere Unternehmen stehen für die finanzielle Vorsorge für das Alter. Das Haus der Barmherzigkeit kümmert sich mit Vorstandsvorsitzender Peter Deutsch (Concisa Vorsorgeberatung und BONUS Pensions- und Vorsorgekassen), Mag.a Gabriele Feichter (Vertriebs- & Marketingleiterin, Concisa Vorsorgeberatung und BONUS Pensions- und Vorsorgekassen), Sabine Schmid (Fundraising, Haus der Barmherzigkeit), Institutsleiter Univ. Prof. Dr. Christoph Gisinger (Haus der Barmherzigkeit).

größtem Engagement um die menschliche Betreuung. Das wollen wir unterstützen“, sagt Peter Deutsch.


VERANSTALTUNG UNIQA Österreich / Raiffeisen Zentralbank

Mobiles Caritas Hospiz Bereits seit zwölf Jahren unterstützen die Raiffeisen Zentralbank Österreich (RZB) und UNIQA Österreich das Mobile Caritas Hospiz. Den Scheck in Höhe von 70.000 Euro übergaben Walter Rothensteiner, Generaldirektor der RZB, und Hartwig Löger, Vorstandsvorsitzender UNIQA Österreich, im UNIQA Tower an Caritas Präsident Michael Landau und Caritas Wien-Generalsekretär Klaus Schwertner. „Wir unterstützen damit den letzten Weg. Jeder von uns kann unheilbar krank werden und auf Hilfe angewiesen sein“, sind sich die beiden Wirtschaftsvertreter einig. Die Spende kommt dem Mobilen Caritas Hospiz zugute. Die Hospiz- und Palliativteams sind nicht an einen bestimmten Ort gebunden und helfen dort, wo sich die Patienten befinden, zu Hause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim. „Mit dem mobilen Hospiz können wir unheilbar kranken Menschen die Betreuung und Fürsorge

bieten, die sie brauchen, denn auch der letzte Lebensweg ist ein wichtiger Abschnitt im Leben eines Menschen. In Österreich können die

Hospizdienste jedoch bislang nur mit Hilfe von Spenden kostenlos angeboten werden“, erklärt Caritas Präsident Michael Landau.

Walter Rothensteiner, Generaldirektor der RZB, Caritas Wien Generalsekretär Klaus Schwertner, Caritas Präsident Michael Landau und Hartwig Löger, Vorstandsvorsitzender UNIQA Österreich

Helvetia Versicherung

Teamwork im Kampf gegen die Eisheiligen Die Weinbauern der Region Spitz in der Wachau wurden Anfang Mai von starkem Nachtfrost heimgesucht. Durch drohende Kälteschäden an den Blüten waren erhebliche Ernteeinbußen zu befürchten. Um das Gröbste abzuwenden hat der Weinbauverein Spitz rasch reagiert: Strohballen wurden zugekauft und verteilt, um die Reben vor Frostschäden zu bewahren. Der Schutz vor Frost durch Feuer

und Rauch hat eine jahrhundertelange Tradition in der Landwirtschaft. Indem sich die Rauchschwaden am frühen Morgen über die Reben legen, können die zarten Triebe zusätzlich geschützt werden. Denn durch die ersten Sonnenstrahlen entsteht Verdunstungskälte, die den Pflanzen nochmals zusetzt. Außerdem wurden Helikopter angefordert, die in geringen Höhen über die Weinberge kreisten, um die

kalten Luftmassen mit den höher liegenden, wärmeren zu verwirbeln. Ein Totalausfall der Ernte konnte durch die Anstrengungen der Winzer und des Weinbauvereins abgewendet werden. Dennoch sind erhebliche Schäden und die Einsatzkosten zu beklagen. Um die Weinbauern in Spitz zu unterstützen, wurde auf gemeinsame Initiative der Helvetia Versicherung und Versicherungsmakler Thomas Murth, dem Versicherungsbetreuer des Weinbauvereins, ein Scheck über 4.000 Euro an den lokalen Weinbauverein übergeben. Den Scheck überreichte Werner Panhauser, Vorstand Vertrieb & Marketing bei Helvetia Österreich, am 15. Juni im Gemeindeamt Spitz an Bürgermeister Dr. Andreas Nunzer und Johann Donabaum, Obmann des Weinbauvereins Spitz. Ebenfalls vor Ort waren Regionalleiterin Ost Nicole Martinek, Vertriebspartner-Coach Christian Hahndl, MAS und Makler Thomas Murth von der b & o, beratungs-und optimierungs KG, welche zahlreiche der Spitzer Weinbauern betreuen. risControl 07/16 25


VERANSTALTUNG NÜRNBERGER Versicherung AG

Golfen für den guten Zweck Unter dem Motto „Golfen für einen guten Zweck“ veranstaltete die Nürnberger Versicherung auch heuer wieder ihr traditionelles Golfturnier in Bad Gastein. Drei gemeinnützige Initiativen, die sich der Unterstützung von Kindern in schwierigen Lebenssituationen verschrieben haben, werden finanziell unterstützt. Vorstandsvorsitzender Kurt Molterer: „Es freut mich, dass so viele Freunde und Geschäftspartner die Einladung zum Turnier angenommen haben und damit ihr soziales Engagement beweisen. Mit den Nenngeldern und zusätzlichen Spenden der Nürnberger können wir auch heuer wieder € 10.000 für wohltätige Zwecke zur Verfügung stellen. Wir unterstützen seit Jahren soziale Institutionen auf regionaler Ebene und konnten in den letzten Jahren einen Betrag von insgesamt € 50.000 für wohltätige Einrichtungen aufbringen. Das Charity-Golfturnier in Bad Gastein leistet dazu einen wichtigen Beitrag“. Empfänger der diesjährigen Spende sind die Stiftung Kindertraum, die sich zur Aufgabe gemacht hat, schwer kranken und behinderten Kindern und Jugendlichen in Österreich

Herzenswünsche zu erfüllen, und der Verein JOJO – Kindheit im Schatten. Dieser widmet sich der der präventiven und nachhaltigen Begleitung von Familien, in welchen ein Elternteil oder auch beide Eltern unter einer psychischen

Erkrankung leiden. Auch das mobile Kinderhospiz Papageno, welches die aktive Betreuung von schwer kranken Kindern und Jugendlichen mit nicht-onkologischer Diagnose anbietet, wird mit Spenden unterstützt.

Leo Bauernberger (Geschäftsführer SalzburgerLand Tourismus Ges.m.b.H.), Christine Wolf (Profi-Golferin und Mitglied im Olympic Team Austria) und Kurt Molterer (Vorstandsvorsitzender NÜRNBERGER Versicherung AG Österreich)

FinanzAdmin

10-jähriges Firmenjubiläum Das Haftungsdach FinanzAdmin Wertpapierdienstleistungen GmbH hat ihr 10-jähriges Firmenjubiläum im Rahmen eines Sommerfestes mit mehr als 100 Gästen gefeiert.

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Bei schönstem Wetter und in familiärer Atmosphäre zählten Partner von in- und ausländischen Kapitalanlagegesellschaften, Depotlagerstellen, langjährige Geschäftspartner,

Wirtschaftsprüfungssozietäten, Medien und zahlreiche Berater des Haftungsdaches zu den Gratulanten. Vor Ort waren auch die drei Vorstände der deutschen Muttergesellschaft FondsKonzept AG aus Illertissen. Geschäftsführer Ing. Michael Veit dankte den Anwesenden und lobte die gute Zusammenarbeit unter allen Beteiligten sowie mit der FondsKonzept AG, zu der die Gesellschaft seit 2010 als 100-prozentiges Tochterunternehmen gehört: „Wir nehmen die Herausforderungen von ESMA und MiFID II in einem anspruchsvollen Marktumfeld an, und werden unseren Partnern mit der Infrastruktur der FondsKonzept und ihrer Premium-Software Maklerservicecenter auch in den nächsten Jahren zuverlässig auf Augenhöhe zur Seite stehen.“


VERANSTALTUNG g&o Gruppe

Erfahrungsaustausch und Produkt-Highlights Die Mitglieder der g&o Gruppe trafen sich im Juni im Hubertushof in Anif, tauschten ihre Erfahrungen aus und informierten einander über Produktneuheiten. Die Themen des Tages waren die interne Kommunikations- und Informationsplattform, die alle Mitglieder tagesaktuell über Produktneuerungen, OGHEntscheide, Presseartikel und Veranstaltungen informiert. Darüber können alle Rahmenvereinbarungen mit den Versicherungsunternehmen, sowie die Produkt-Highlights eingesehen werden. Eine Mitglieder- und Mitarbeiterliste mit Foto gestaltet die Kontaktaufnahme untereinander einfacher und persönlicher. Das Expertenwissen innerhalb der Gruppe ermöglicht zusätzlich das Aufgreifen aktueller Themen, wie z.B. den Umgang mit dem Thema „Abfertigung Alt“, sowie das aktuelle Thema Internetkriminalität, die durch herkömmliche Versicherungsprodukte nicht abzudecken ist.

Eine eigens für Mitglieder entwickelte Vermögensschadenhaftpflichtversicherung fand regen Zuspruch. Auch ausgewählte Versicherungsunternehmen kamen zu Wort und präsentierten jene Produkte und Konzepte,

die von den Sparten- bzw. Branchenexperten ausverhandelt wurden. Maklerkollegen nutzten die Gelegenheit bei dem Treffen, die Mitglieder persönlich kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen.

r ü f e k n Da re t i e W Ihre g! n u l h e f emp

Die ÖBV wurde für exzellente Kundenorientierung ausgezeichnet. d Wir sin ausgeet zeichn

2016 wurde der ÖBV vom Finanz-Marketing Verband Österreich in der Kategorie Direkt- und Spezialversicherungen der erste Platz verliehen. >Wir sind für Sie da: Tel. 059 808 | www.oebv.com risControl 07/16 27


VERANSTALTUNG

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VERANSTALTUNG

Feierlichkeit, Festivität – die Feier Die jährliche EFM Veranstaltung in Schladming bot Platz für Auszeichnungen, Referenten, Aussteller, Begrüßung von neuen Franchisepartner und diesmal auch für eine Jubiläumsfeier – die 25 Jahresfeier des Unternehmens. Durch den Tag führte Max Mayerhofer, Moderator und Kabarettist, humorvoll, kabarettistisch und mit großem künstlerischem Können. Wer die EFM Versicherungsmakler AG ist und was sie für ihre Franchisepartner bedeutet, welche Unternehmensziele und Visionen dahinterstecken, ist bekannt. Die Produktpartner konnten sich über das rege Interesse bei ihren Ausstellungsständen freuen.Wie jedes Jahr gab es ein umfangreiches Programm, für die knapp 400 Gäste, Franchisepartner, Freunde und Produktpartner. Gastreferenten waren heuer Martin Limbeck und Andy Holzer. Martin Limbeck ist ein brillanter Motivationstrainer, der bei seinem Vortrag einige Denkanstöße geben konnte. Andy Holzer, der „Blind Climber“ gab Ein-

Max Mayerhofer in seinem Element blick in eine Welt, die den meisten von uns verborgen ist. Er, der die Gipfel der Welt besteigt und trotz seines „Nichtsehens“ alles wahrnimmt, macht sich sein eigenes präzises Bild von der Welt. Viel Bewegendes,

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VERANSTALTUNG

Wolf-Dieter Martius mit seinem ganz persönlichem Geburtstagsständchen.

Der Mastermind als Fotografen Unterstützer. Interessantes und Ungewöhnliches war über den Mountainbiker, Segler und Kletterer zu erfahren, eine der vielen wichtigen Aussagen seines Vortrages: „Es kommt nicht darauf an, was man hat, sondern was man daraus macht“. Das nahmen sich einige als Erinnerung mit. Das EFM Logo zum" Anbeissen".

Letztes Jahr haben wir die Feierlichkeiten am Abend als spektakulär bezeichnet. Heuer wurden 25 Jahre EFM Versicherungsmakler AG in der Dachstein Convention in der Ramsau gefeiert. Das Wetter passte sich der ausgelassenen Stimmung heuer nicht an, aber der Bürgermeister der Gemeinde Ramsau, Ernst Fischbacher, hatte eine wundervolle Erklärung: „Der Regen ist dafür da, damit bei uns auch einmal die Berge gewaschen werden“. Ein kleiner Film über das Entstehen und den Werdegang des Unternehmens brachte kleine Geheimnisse zu Tage, und zeigte das Können und die Kreativität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Servicezentrale. In seiner Festansprache warf Josef Graf einen Josef Graf, hier mit Arno Schuchter: „Ich bin überzeugt, dass wir am Wege sind, die erfolgreichste Unternehmervereinigung in der österreichischen Wirtschaft zu werden. Wir haben noch viel vor und werden in den nächsten Jahrzehnten die Franchiseidee in die Welt hinaustragen“.

Andy Holzer bei seinem Vortrag 30 risControl 07/16

Blick in die Zukunft der EFM und gab einen Überblick über die geplanten und bereits kurz vor Abschluss stehenden Innovationen, die im Herbst die Branche aufrütteln werden. Auch die Verlautbarung, dass die EFM mit Erich Dulle an eine Expansion Richtung Mehrfachagentur denkt wurde mit großem Interesse zur Kenntnis genommen. Josef Graf: „Ein System für die Zukunft für Mehrfach- und kleine Agenturen“. Mit einer Überraschung, die selbst Gründer Josef Graf zu Tränen rührte, und mit einer Standing Ovation wurde der Reigen der Gratulanten eröffnet: Victoria Graf, die Tochter von Visionär Josef Graf, sprach über die EFM, die sie als einen Teil ihrer Familie kennt. Auch sie ist bereits im Management tätig und mit Feuer und Flamme dabei. Die Worte von Victoria Graf waren berührend und zeigten wie stolz sie auf ihren Vater und seine Arbeit ist. Die schönsten Worte des Abends: „Ich bin stolz auf dich, Papa“.

Ein bewegter Vater mit seiner Tochter.


VERANSTALTUNG

Geburtstagsglückwünsche Dr. Gerhard Matschnig, CEO Zurich Versicherung: "Die Zurich und die EFM sind als Familie anzusehen, beide Familien arbeiten gemeinsam gut zusammen. Ein großartiges Team, die EFM steht unter anderem für Innovation und Nachhaltigkeit. Nur ein Miteinander kann uns stark machen." Arno Schuchter, Mitglied des Vorstandes der Generali Versicherung AG: "Was hier entstanden ist, ist sehr beeindruckend, von einer kleinen Pflanze zu einem großen Ganzen. Dieses Jubiläum zeigt, worauf die gesamte Branche hinarbeiten müsste. Seriosität, Nachhaltigkeit und vorbereitet für die Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft." Mag. Waltraud Martius, Aufsichtsratsvorsitzende der EFM: "Es macht mich Stolz dazu beigetragen zu haben, dass die Qualität sowohl in der Versicherungsbranche als auch im Franchiseverband mit dem EFM Francisekonzept verbessert wurde. Vision und Mission werden auch die nächsten 25 Jahre gelebt werden. Gratulation!" Mag. Harald Riener, Vorstandsdirektor Donau Versicherung AG: "Die Donau Versicherung ist stolz seit Anbeginn bei der Erfolgsstory dabei zu sein. Ein Weg der von Vision und Durchsetzungskraft geprägt ist. Erfolg schafft man nicht alleine mit Begeisterung, es muss auch Menschlichkeit dabei sein und das spürt man. Der Weg geht Richtung Gipfel und da ist noch viel Luft nach oben."

Erfolg Fairness Menschlichkeit

Mag. Erwin Mollnhuber, Mitglied des Vorstandes der Wüstenrot Versicherungs-AG: "Die Wüstenrot ist stolz auf die Partnerschaft mit der EFM und wünscht allen noch viel Erfolg." Prok. KR Gerhard Heine, Wiener Städtische Versicherung: "Es ist mir eine besondere Freude die Wiener Städtische Versicherung bei der heutigen Feier vertreten zu dürfen. Seit Beginn haben wir den Erfolgsweg der EFM verfolgt und seit kurzem gehen wir den Weg nun gemeinsam. Wir bedanken uns für das Vertrauen und wünschen alles Gute für die nächsten Jahre." Dr. Philip Steiner, Mitglied des Vorstandes der NÜRNBERGER Versicherung AG: "Wir gratulieren heute hier besonders gerne, gehen wir den Weg doch in den letzten 10 Jahren bereits gemeinsam. Die gemeinsamen Gespräche über Produkte und über die Bedürfnisse der Kunden sind immer eine positive Erfahrung." Alexander Punzl, ÖVM Präsident: "Alles Gute zum Jubiläum dem EFM Master Mind Josef Graf und allen Franchisepartnern. Ihr habt extrem viel geleistet und zeigt der Branche viele positive Aspekte. Gemeinsam sind wir alles, alleine nichts, unter dem Motto alles Gute für die nächsten Jahre." Mag. Werner Müller, Allianz Versicherung: "Es gehört viel dazu ein 25-jähriges Bestehen zu feiern, es ist der beste Beweis für die Qualität die geleistet wird. Wir freuen uns den Weg auch in der Zukunft begleiten zu dürfen. Wir gratulieren allen Franchisepartnern und Josef Graf zum Geburtstag."

Einfach Fantastische Makler

Existenzsicherung Für Menschen risControl 07/16 31


MUKI VERSICHERUNGSVEREIN A. G.

32 risControl 07/16


INTERVIEW

„Der Erfolg gibt uns Recht“ Wenzel Staub, MBA, Vorstandsvorsitzender, über Regionalität, Erfolg und den Hang zur Bodenständigkeit. Im Jänner wechselte der Vereinsgründer und langjährige Vorstandsvorsitzender Ladislaus Hartl in den Aufsichtsrat. Sie wurden zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt, eine neue Herausforderung? Staub: Ich bin seit 2004 im Vorstand des muki Versicherungsvereins a. G. mit den Agenden des Vertriebes betraut gewesen, eine Aufgabe, die vor allem in der Zeit des Aufbaues sehr interessant und herausfordernd war. Die zusätzlichen Ressorts als Vorstandsvorsitzender bedeuten mehr Arbeit, aber es macht auch viel Spaß. Seit Beginn unserer Tätigkeit betreiben wir unser Geschäft bundesweit aus dem Salzkammergut. Dabei war eine Übersiedelung der Zentrale nach Wien nie ein Thema für uns. Wir sind am richtigen Weg und sehen optimistisch in die Zukunft. Die muki geht ihren eigenen Weg, die Wandlung von einem Verein für Mutter und Kind im Krankenhaus bis hin zum Versicherungsunternehmen. Wie geht die Vision weiter, wo sind Ihre Ziele?

Bedürfnissen der Kunden orientiert, richtigliegen. Diese Produktauszeichnungen sind für alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein enorm positives Feedback von Vertriebspartnern und unseren Kunden. Gleichzeitig ist dies auch ein Auftrag, sich weiterhin zu bemühen und unseren Partnern bestmögliches Service zu bieten.

Von Seiten der Kunden haben wir zum wiederholten Mal erst vor kurzem beim Recommender Award die höchste Auszeichnung für „exzellente Kundenorientierung“ erhalten.

Neben den Auszeichnungen von professioneller Seite werden wir von immer mehr Vertriebspartnern als kompetenter, begehrter Produktgeber gesehen.

Staub: Durchwegs sehr positiv, gegenüber dem Vorjahr 2014 konnten wir wieder mit einem Gesamtzuwachs von fast 30 % zulegen. Auch heruntergebrochen auf einzelne Sparten liegen die Zuwachsraten weit über dem jeweiligen Marktdurchschnitt.

Wie sieht das Feedback im Detail aus? Staub: Neben den Auszeichnungen von professioneller Seite werden wir von immer mehr Vertriebspartnern als kompetenter, begehrter Produktgeber gesehen. Wir wachsen nach wie vor im Bereich der Kooperationsanzahl, im Moment arbeiten wir bereits mit 3.800 unabhängigen Vertriebspartnern zusammen.

Die Zahlen des letzten Jahres haben ein sehr gutes Ergebnis der Gesamtproduktion ergeben, wie haben sich die einzelnen Sparten entwickelt?

Seit heuer wird auch die Gewerbeversicherungssparte angeboten, wie ist hier die Entwicklung? Staub: Der Tarif wurde Ende März vorgestellt, die ersten Anträge kamen bereits kurz danach ins Haus. Wir sehen hier auch weiterhin ein großes Interesse seitens

Staub: Die Vision von muki aus meiner Sicht ist, muki als Vollversicherer weiter auszubauen. Wir wollen auch weiterhin mit innovativen Produkten und Serviceangeboten sowohl für Vertriebspartner als auch für Kunden punkten. Ich bin überzeugt, dass wir noch einiges in der Versicherungslandschaft bewegen werden. Für die nächsten Jahre erwarten wir eine weitere positive Entwicklung verbunden mit einer entsprechenden Steigerung der Prämieneinnahmen. In den letzten Monaten hat das Haus viele Produktauszeichnungen erhalten, was bedeutet das für das Unternehmen und deren Mitarbeiter? Staub: Es ist ein immenser Ansporn, eine Bestätigung und ein Beweis, dass wir mit unserer Produktgestaltung, die sich an den risControl 07/16 33


INTERVIEW unserer Vertriebspartner und Kunden – unsere gesteckten Ziele haben wir bis jetzt erreicht. Seit Ende des vorigen Jahres gibt es eine Kooperation mit Carglass, nehmen die Kunden die Dienstleistung an, wie sind hier die Erfahrungswerte? Welche weiteren Assistanceleistungen bieten Sie noch an? Staub: Die Kooperation funktioniert sehr gut und ist sowohl für Kunden als auch für Vertriebspartner eine Erfolgsgeschichte. Der Schaden wird sehr kurzfristig zur Zufriedenheit des Kunden erledigt, der Selbstbehalt für den Kunden entfällt. und die Abrechnung erfolgt direkt mit uns. Es entstehen keine zusätzlichen Arbeitsschritte für unsere Vertriebspartner. Wir bieten auch Assistanceleistungen bei der KFZ-Haftpflichtversicherung, bei der Eigenheim- und Haushaltsversicherung sowie bei der Kranken- und Unfallversicherung. Die Abwicklung erfolgt über die Hotline der Europe Assistance. Assistanceleistungen werden zunehmend von Kunden verlangt, die Schadensabwicklung soll für den Kunden möglichst einfach, rasch und kompetent erledigt werden. Ist Assistanceleistung nur ein Mehrwert oder bereits ein unabdingbarer Zusatz bei einem Versicherungsprodukt? Staub: Assistanceleistungen werden zunehmend von Kunden verlangt, die Schadensabwicklung soll für den Kunden möglichst einfach, rasch und kompetent erledigt werden. Es ist uns wichtig, dass der Kunde die Sicherheit hat und umfassende Betreuung bei der Schadensbehebung durch unsere Partner erhält. Wir erhalten durch NPS-Umfragen bei den Kunden Feedback nach einem Schaden und die zeigen, dass die Erledigung äußerst zufriedenstellend bewertet wird. Digitalisierung und IT sind ein wichtiger Bereich im Unternehmen, wie sind hier die Entwicklungen? Staub: Bei der Digitalisierung der internen Prozesse sind wir weit fortgeschritten. Seit 34 risControl 07/16

einigen Jahren sind wir auf der TOGETHER Plattform vertreten und seit Beginn der Initiative BiPRO auch dort engagiert. Im Vertriebspartnerbereich bauen wir die elektronischen Services permanent aus. Für unseren Kunden bieten wir seit Ende des letzten Jahres eine muki App, die sehr gut angenommen wird. Sie beinhaltet die Möglichkeit, sich alle Vertragsdaten anzusehen sowie die 24-Stundenhilfe und alle produktrelevanten Informationen abzurufen. Die Vision Insurance 4.0 sieht in der Zukunft Versicherungsverkauf nur mehr übers Internet ohne persönliche Betreuung, wie sehen Sie das? Staub: Beides wird Bestand haben, der Internetversicherungsabschluss und die persönliche Versicherungsberatung. Bei bestimmten einfachen Produktgruppen wird eine Verschiebung ins Internet einfach sein, sofern diese nicht schon jetzt bereits dort angeboten werden. Aber bei beratungsintensiven Produkten kann ich es mir nicht vorstellen. Ich bin überzeugt, die persönliche Beratung wird auch im Jahr 2035 noch notwendig sein. Die Anforderungen der Kunden an den Versicherungsschutz, ihr Sicherheitsanspruch und das wirtschaftliche Umfeld werden sich weiterentwickeln. Dies bedarf weiterhin einer persönlichen, unabhängigen Beratung. Der unabhängige Versicherungsvertrieb, ein Beruf mit Zukunft? Staub: Absolut, die Produktvielfalt wird noch größer mit noch mehr Anbietern. Der Kunde braucht bei dieser Vielzahl Beratung und Unterstützung. Daher sehe ich für diesen Berufsweg weiterhin eine große Zukunft. Es braucht die persönliche Geschäftsbeziehung, um Vertrauen zu schaffen und damit eine für beide Seiten zufriedenstellende Zusammenarbeit und Partnerschaft leben zu können. Was ist wichtig für Vertriebspartner? Staub: Aus meiner Sicht muss eine Betreuung von Vertriebspartnern vor Ort gegeben sein. Es

braucht die persönliche Geschäftsbeziehung, um Vertrauen zu schaffen und damit eine für beide Seiten zufriedenstellende Zusammenarbeit und Partnerschaft leben zu können. Durch Zentralisierungen fallen die persönliche Betreuung und der direkte Ansprechpartner weg. Für muki stehen dagegen Vertriebspartner- und Kundenbetreuung weiterhin an vorderster Stelle. Wo holen Sie sich die Energie für den Alltag? Staub: Meine Familie und meine Kinder bringen mir die nötige Energie. In der Natur, beim Skifahren und beim Wandern kann ich zusätzlich meine Batterien aufladen. Wohin führte eine ihrer letzten Reisen? Staub: Mit der Familie nach Italien. Die gemeinsame Zeit mit der Familie zu verbringen, in einem gefühlsmäßig immer hektisch werdenden Umfeld, ist mir wichtig. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich gerne eine Australienreise machen. Wir danken für das Gespräch.


generali.at/partner

Schlimmer kann’s nicht mehr kommen! Was mach ich jetzt? Philipp K., Maurer

Verstanden: Die Generali ersicherung v s it e k ig h fä n u s rb e Erw

Um zu verstehen, muss man zuhören. Ein Verlust der Arbeitskraft kann jedem passieren. Mit der Arbeitskraft halten wir unseren Lebensstandard aufrecht. Ob als Single oder Familienmitglied, Angestellter, Arbeiter oder Selbstständiger – Rechnungen wie Miete, Kreditrückzahlungen oder Kosten für private Aktivitäten wollen bezahlt werden. Mit der Erwerbsunfähigkeitsversicherung bietet die Generali eine günstige Möglichkeit, den Verlust der Arbeitskraft abzusichern.

Unter den Flügeln des Löwen.


KOLUMNE

Was Kreditnehmer jetzt beachten sollten Nach der BREXIT-Abstimmung purzelten die Zinsen am langen Ende und die Fixzins-Kreditkonditionen haben sich bereits erheblich verbessert. Auf der anderen Seite steigen die Risiken für Frankenschuldner. von Michael Kordovsky Überraschend stimmten die Briten am 23. Juni für einen BREXIT. Massive Kapitalabflüsse aus der Londoner City hin nach Frankfurt lösten einen Crash des Pfundkurses und aufgrund der starken Nachfrage nach festverzinslichen Euro-Veranlagungen einen weiteren Verfall der Zinssätze am langen Ende aus. Laut einer Aussage von Mark Valek, Fondsmanager und Partner der in Liechtenstein ansässigen Incrementum AG, gegenüber dem STANDARD waren „seit 5000 Jahren die Zinsen nicht mehr so tief wie heute“. Dabei berief er sich auf entsprechende Funde archäologischer Aufzeichnungen aus der Zeit um 3000 v. Chr.. Im vergangenen 1-Monats-Zeitraum brachen beispielsweise die Renditen 10jähriger deutscher Bundesanleihen um 27 Basispunkte auf -0,19% ein (per 5.7.). Selbst an der Emission langlaufender Bundesanleihen verdient der deutsche Staat Geld für´s Schuldenmachen – eine Marktanomalie! Sogar 10jährige spanische Staatsanleihen werfen nur noch 1,18% ab. Das drückt auch am langen Ende die EURSwapzinssätze nach unten, die als relevante Indikatoren langjähriger Fixzinsbindungen dienen: Vom 23. Juni bis 5. Juli hat sich der 10-Jahres-EUR-Swapzinssatz auf 0,27% halbiert und der 20-Jahres-EUR-Swapzins ging sogar um 30 Basispunkte auf 0,73% zurück. Bis zu 7 Jahre gibt es bereits negative Fixzinskomponenten bei Euro-Swapgeschäften und auch der Interbanken-Geldmarktsatz,

3-Monats-Euribor, ist bei -0,29% angelangt. Sofern von Banken die Negativzinsen an ihre Kreditnehmer weitergegeben werden, erfreuen sich diese mittlerweile bei variabel verzinsten Krediten einer Verzinsung von teils 1% und darunter. Neukreditnehmer können indessen 10jährige Fixzinsbindungen ab 1,25% p.a. eingehen und 15jährige ab 1,60% p.a.. Das ist die Folge der niedrigen Swapzinssätze am langen Ende. Frankenschuldner erneut in Gefahr Es fließt jedoch nicht nur Geld in den Euro sondern auch in den US-Dollar und vor allem in den Schweizer Franken als Krisenwährung. Bei Schweizer Staatsanleihen mit 10jähriger Laufzeit drückte die starke Nachfrage das Renditeniveau seit dem BREXIT-Referendum um gut einen Viertelprozentpunkt auf -0,63%. Der Schweizer Franken neigte kurzfristig zur Stärke, doch die Schweizerische Nationalbank intervenierte am Devisenmarkt. Ein klassischer Krisenmechanismus an den Finanzmärkten trieb die Gold- und Silberpreise nach oben. Der Goldpreis erreichte bereits den höchsten Stand seit 2014. Gold und Franken haben dabei die Gemeinsamkeit, dass sie als „Krisen-Fluchtwährungen“ gelten. Der Aufwertungsdruck auf den Franken dürfte derzeit besonders stark sein. Das ist gefährlich. Bereits per Ende April 2015

Darauf sollten Kreditnehmer achten: • Bei alten Bauspardarlehen mit 3% Untergrenze oder alten, heute ungünstigen Fixzinsbindungen: Umschuldung auf attraktive aktuelle Angebote erwägen • Neukreditnehmer: Aktuelle Marktsituation zu günstigen Fixzinsbindungen nützen, insbesondere im Falle von Anlageimmobilienprojekten • Frankenschuldner: In Eurokredite mit längerer Laufzeit umschulden oder an andere risikominimierende Maßnahmen, wie saldoreduzierende Einbringung von Tilgungsträgern und Umstellung auf monatlich ratierliche Rückzahlung, denken 36 risControl 07/16

liegen die offiziellen Währungsreserven der Schweiz bei 635,6 Mrd. CHF bzw. 99% des BIP 2015. Mittlerweile könnten sie bereits über der Wirtschaftsleistung liegen. Das ist eine kritische Größenordnung, bedeuten so hohe Währungsreserven auch entsprechend hohes Verlustpotenzial für die Schweizer Allgemeinheit. Die Interventionen können somit jederzeit enden oder per Regierungsbeschluss untersagt werden. Der Franken ist somit eine unberechenbare politische Währung mit langfristiger Aufwertungstendenz. Sollten die Euro-Ankäufe der SNB tatsächlich eingestellt werden, drohen Wechselkurse EUR/ CHF unter der Parität 1,0. Sollte es aber zu einem Abbruch des BREXITs kommen, dann ist eine erneute Abschwächung des Frankens zu erwarten. Diese könnte eine günstige Ausstiegschance für Frankenschuldner ergeben. Doch darauf sollte man sich nicht verlassen. Denn nach dem Referendum ist, gemäß aktuellem Stand der Dinge (per 6.7.), ein harter und schmerzhafter EU-Ausstieg der Briten, bzw. zumindest der Engländer, das wahrscheinlichste Szenario.


VERSICHERUNG Generali Versicherung

Preiswerte BU Alternative tritt deutlich seltener ein als gesundheitliche Einschränkungen, die dazu führen, dass der aktuelle Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Daher ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung auch günstiger als eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Gerade für handwerkliche Berufe ist diese Versicherungsvariante ideal, da mit dieser Variante ein günstigeres Prämienniveau erreicht wird. Neu ist neben der Erwerbsunfähigkeitsversicherung für Erwachsene die Möglichkeit der Absicherung von Kindern ab dem 10. Lebensjahr. Mit diesem Produkthighlight können bereits die Jüngsten günstig versichert werden und es besteht unter bestimmten Voraussetzungen eine Umstiegsoption in die Berufsunfähigkeitsversicherung. Das Produkt punktet weiter mit einem weltweiten Versicherungsschutz im Beruf und in der Freizeit, der Erhöhung ohne neuerliche Gesundheitsprüfung bei bestimmten Lebensereignissen und der PrämienbeUrsachen für Berufsunfähigkeit freiung im LeiKrankheiten des Skeletts, der Muskeln und des Bindegewebes (37%) stungsfall. Die VersichePsychische Krankheiten (13%) rungsleistung Unfälle (4%) wird insbesonSonstige Erkrankungen (23%) dere dann traKrankheiten der Atmungsorgane (3%) gend, wenn die Krankheiten des Nervensystems und des Gehirns (5%) versicherte PerHerz-/Kreislauf-Erkrankungen (13%) son mindestens Krebs (2%) (Quelle: Statistik Austria, 2004)

Die Generali hat mit der Erwerbsunfähigkeitsversicherung das Produktangebot im Bereich der Arbeitskraftsicherung erweitert. Gegenüber der Berufsunfähigkeitsversicherung bietet die Erwerbsunfähigkeitsversicherung einen „Basisschutz“, wenn der Versicherte keiner Erwerbstätigkeit mehr nachgehen kann. Dieser Fall

Die Generali bietet die Möglichkeit der Absicherung von Kindern ab dem 10. Lebensjahr.

Mag. Thomas Bayer, Leiter Unabhängige Vertriebe 6 Monate außerstande ist, aufgrund von Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall einer Erwerbstätigkeit von mehr als 3 Stunden pro Tag nachzugehen. Ist der Ernstfall tatsächlich eingetreten, bleiben die laufenden Kosten für den Kunden wie z.B. Miete, Strom, Kinderbetreuung aufrecht und es können sogar zusätzliche Kosten dazu kommen. Die staatliche Leistung kann im Fall der Erwerbsunfähigkeit die Lücke zum aktiven Einkommen nicht schließen, es entsteht ein Einkommensverlust. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung sichert diese möglichen finanziellen Folgen im Falle der Erwerbsunfähigkeit ab. Die Generali verfolgt mit dieser Produkterweiterung einen ganzheitlichen Beratungsansatz, der durch unsere Partner im Unabhängigen Vertrieb bedarfsgerecht umgesetzt werden kann. Mit der Berufsunfähigkeitsversicherung steht ein umfangreicher Vollschutz zur Absicherung der Arbeitskraft zur Verfügung. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung bietet hingegen einen Basisschutz mit einer einzigartigen Absicherungsmöglichkeit. Sie haben noch keine Erwerbsunfähigkeitsversicherung in Ihrem Produktangebot oder suchen eine attraktive Alternative? Ihr persönlicher Betreuer im Unabhängigen Vertrieb steht Ihnen gerne für Detailinformationen zur Verfügung. risControl 07/16 37


WWK ÖSTERREICH

„Geld in den Safe“ – Welche Alternativen gibt es in der Niedrigzinsphase „Investmentlösungen am Puls der Zeit“ - unter diesem Motto qualifizierten die WWKVersicherungen kooperierende Vermittler im Juni 2016 im Rahmen einer Roadshow durch Österreich. Gastreferent Christoph Krischanitz, Managing Director von arithmetica, begeisterte die 207 Teilnehmer in vier Bundesländern im Rahmen seines Workshops „Sicherheit für das Geld Ihrer Kunden oder sichere Geldvernichtung?“. Vertriebsdirektor Stefan Otto stellte die Vorsorgelösungen der WWK - wie z.B. das neue Produkt WWK Premium FondsRente kids vor. In diesem Zusammenhang erläuterte er auch, welche speziellen Produkteigenschaften Kunden und Vermittlern dabei helfen, bedarfsgerecht Vorsorge zu treffen. Die Vorträge der Referenten beleuchteten darüber hinaus thematische Schwerpunkte wie Niedrigzinsphase, Geldveranlagung und Absicherungsmöglichkeit. Die Teilnehmer ließen sich inspirieren, welche Möglichkeiten der Vorsorge auch im aktuellen Kapitalmarktumfeld Sinn machen. Mag. Christoph Krischanitz zeigte an einem realitätsnahen Fallbeispiel, wie schwierig es

Mag. Christoph Krischanitz 38 risControl 07/16

Die Roadshow (hier in Innsbruck) war ein voller Erfolg. im aktuellen Umfeld sei, Kapital langfristig gewinnbringend anzulegen: Während man mit „Geld im Safe“ zwar dem Kapitalmarktrisiko entkomme, erwirtschafte diese – abgesehen

vom Inflationsrisiko - risikolose Analageform aber auch keinerlei Verzinsung. Verzinsung sei die Kompensation für das Kapitalmarktrisiko. „Einfach“ veranlagtes Geld könne aber eine


VERANSTALTUNG an sich und kosten dementsprechend Rendite - wie auch die laufende Überwachung der Einhaltung der versprochenen Garantien. Als Fazit resümierte er: „Der ideale Ausgangspunkt eines Beratungsgesprächs ist der Bedarf des Kunden. Nur so legt man den Fokus nicht von Beginn an einseitig auf Kosten, Sicherheit oder Rendite und erhält sich und dem Kunden die erforderliche Flexibilität in der Beratung.“

Stefan Otto lebenslange garantierte Rente ebenso wenig sicherstellen. Die Ideale „Rente“ benötige für viele Sparer eine langfristig positive, und im Idealfall wenig schwankende Verzinsung. Dass

der Kapitalmarkt diese Rahmenbedingungen nicht bieten kann, zeige die aktuelle Niedrigzinsphase den Anlegern auf schmerzliche Weise. Eine lebenslange Rente lasse sich zudem nur im Rahmen des Versicherungsprinzips im Kollektiv finanzieren. Nur auf diesem Weg könne der Vorsorgesparer auch dem „Langlebigkeitsrisiko“ begegnen, während bei allen anderen Anlageformen wie z.B. Sparplänen das Geld verbraucht sein könne, „obwohl noch Leben übrig ist“. Krischanitz ging in seinem Vortrag insbesondere auch auf die Thematik der Garantien ein. Garantien seien ein Wert

Vertriebsdirektor Stefan Otto zeigte, dass die WWK im aktuellen Marktumfeld der ideale Vorsorgepartner ist: Die Kennzahlen des Unternehmens belegen die hohe Substanzkraft und machen das Unternehmen auch langfristig für jeden Kunden zu einem verlässlichen Vorsorgepartner. Die Rechtsform des Versicherungsvereines auf Gegenseitigkeit stelle zudem sicher, dass die Interessen der Mitglieder - das sind die Vorsorgesparer – im Zentrum der Unternehmenspolitik stehen und nicht hohe Renditen für anonyme Anteilseigner. Schließlich verfügt die WWK - als einer der ersten Anbieter von Fondspolizzen im deutschsprachigen Raum - über 45 Jahre Erfahrung im Bereich der Fondsanlage, von der die Kunden heute profitieren. Egal ob es um Vorsorge für die Ausbildung der Kinder und Enkelkinder (WWK PremiumFonds Rente kids), um die Absicherung der Arbeitskraft (WWK BioRisk) oder um die fondsgebundene Altersvorsorge (WWK Premium Fonds Rente) geht, bietet die WWK immer die passgenaue Versorgung für jeden Kunden.

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KOMMENTAR

Auch ohne Briten in der EU wollen die Leute ihre Pension Mit ihrem Brexit-Votum haben die Briten uns allen eine turbulente Jahresmitte beschert. Doch davon unbeeinflusst bleibt das Thema Altersvorsorge aktuell. Die Allianz bietet dafür neue Instrumente und die beste klassische Lebensversicherung der Branche. Die Entscheidung der Briten, die EU zu verlassen, hat auf die Finanzmärkte gedrückt und zu deutlichen Kursverlusten an den Börsen geführt. Ein Szenario, von dem Inhaber einer fondsgebundenen Lebensversicherung schlecht träumen: droht damit doch das vielleicht über Jahre angesammelte Plus in kürzester Zeit zu schwinden. Spart Zeit und Nerven „Damit die Anleger ruhiger schlafen können, haben wir in unserer Fondsgebundenen Lebensversicherung Top Future den neuen Baustein ‚Reißleine‘ eingeführt“, erklärt Claudia Schlosser, die Bereichsleiterin Maklervertrieb bei der Allianz. Diese „Reißleine“ bewirkt, dass bei stark fallenden Kursen das gesamte Volumen eines Fonds mit höherem Risiko in einen Fonds mit geringerem Risiko umgeschichtet wird. Kunden und Berater werden über die vorgenommene Umschichtung informiert, und der Berater muss nicht alle Kunden selber aktiv umschichten. „Das übernimmt das System nach definierten Regeln automatisch“, erklärt Schlosser. Gewinne regelmäßig ins Trockene bringt das zweite von der Allianz eingeführte Instrument: das „Sahnehäubchen“. Vorsorge bleibt Thema

Claudia Schlosser, Bereichsleiterin Maklervertrieb über die anhaltende Niedrigzinsphase ist gerade jetzt die Initiative der Beraterinnen und Berater gefragt. Denn der Staatzuschuss zum Pensionssystem ist 2015 zwar erstmals seit zehn Jahren gesunken, doch zeigt dies auch, dass die eingeleiteten Pensionsreformen zu greifen beginnen: insbesondere die Maßnahmen zur Anhebung des faktischen Pensionsalters. Ausgezeichnet klassisch

Wie es mit dem Brexit und wie es nach diesem mit der Europäischen Union weitergehen wird, weiß aus heutiger Sicht wohl noch niemand so wirklich. „Aber auch ohne Briten in der EU wollen die Menschen mit Sicherheit weiter ihre Pension“, sieht Schlosser deshalb das Thema Lebensversicherung aktueller als je zuvor. Und bei allem Klagen 40 risControl 07/16

Um den gewohnten Lebensstandard auch in der Pension zu halten, sind also private und betriebliche Altersvorsorge gefragt und gehören im Kundengespräch adressiert. Gerade im Bereich BAV gibt es bei klein- und mittelständischen Unternehmen noch gewaltiges Wachstumspotenzial. Mit der „Fixkosten

Plus“ hat die Allianz dafür ein Produkt im Angebot, das beim heurigen ÖVM-Forum mit dem Assekuranz Award Austria 2016 als beste Klassische Lebensversicherung der Branche ausgezeichnet wurde. Dabei ersparen sich Kunden die Kosten für eine Mini-Garantie und wird ihnen stattdessen als Ausgleich für den mit null Prozent angesetzten Rechenzins ein erhöhter Schlussgewinn zugewiesen. Sie profitieren so aktuell mit 3,3 Prozent von der derzeit höchsten Gesamt-Gewinnbeteiligung unter den Peers der Allianz. Damit macht sich für Kunden die Finanzkraft der Allianz voll bezahlt – denn sie hat die höchsten stillen Reserven, die höchste freie RFB im Verhältnis zur Deckungsrückstellung und daher auch das beste Rating AA stabil: „Wir sind die Garantie!“, so Schlosser.


INTERVIEW

„IHB“ – eine ARAG Erfolgsgeschichte Die beiden Top-Führungskräfte der ARAG-Inhouse-Juristen im Interview zu innovativer Schadenarbeit.

Wofür steht IHB und welche Vorteile bringt es den Kunden?

direkte Ansprache des Gegners den Fall zu einer außergerichtlichen Lösung zu führen.

Martina Horvath: IHB steht für InhouseBearbeitung von Schadenfällen. Mitte 2012 sind wir mit einem Pilotprojekt gestartet, um unbürokratisch, unkompliziert und direkt Hilfe bei Rechtsproblemen anzubieten. Nachdem sich der Kunde direkt bei uns gemeldet hat, beraten wir ihn zuerst. Bei geeigneten Schadenfällen – insbesondere bei kleineren Streitwerten – bieten wir dann an, durch

Christian Hutter: Dieses innovative Service ist bei Kunde und Vertriebspartner sofort sehr gut angekommen und wurde seitdem deutlich ausgebaut. In der Regel läuft fast alles telefonisch. Der Kunde erspart sich unerwünschte Lauferei, die ARAG-InhouseJuristen übernehmen rasch und lösungsorientiert die Interessensdurchsetzung der Kunden. Wir haben in den letzten 4 Jahren immenses internes Know-How aufgebaut.

Der Kunde erspart sich unerwünschte Lauferei, die ARAGInhouse-Juristen übernehmen rasch und lösungsorientiert die Interessensdurchsetzung der Kunden.

Können Sie Beispiele nennen? Horvath: Das Urlaubshotel entsprach nicht der Ankündigung und wir handeln einen Nachlass oder einen Reisegutschein aus. Der Flug ist deutlich verspätet und wir setzen Schadenersatz durch. Das Fitness-Studio will die Kündigung nicht akzeptieren. Der Internetanbieter will die mangelhafte Ware nicht zurücknehmen oder auch: nach Anweisung erfolgt keine Lieferung. Der Gegner zahlt nicht und wir setzen die Forderung durch. Auch bei Verkehrsunfällen mit überschaubarem Blechschaden setzen wir rasch die Ansprüche beim Gegner durch. Wie wirkt sich das auf die Schadenkosten aus? Hutter: Natürlich positiv. Eine rasche und effiziente Streitbeilegung ist nicht nur im Interesse des Kunden sondern auch im Interesse der Versichertengemeinschaft. Und,

Martina Horvath

Die hohe Zufriedenheit unserer Kunden motiviert uns, das Service in jeder Hinsicht immer weiter zu optimieren. Als innovativer Qualitätsversicherer haben wir den richtigen Weg eingeschlagen.

Christian Hutter Auch bei Verkehrsunfällen mit überschaubarem Blechschaden setzen wir rasch die Ansprüche beim Gegner durch. für sämtliche Dienste der Inhouse-Juristen wird die Polizze mit keinerlei Kosten belastet. Was macht den Erfolg aus? Horvath: Wir verzeichnen jährlich erhebliche Steigerungen der Kundenanfragen zur IHB und darauf sind wir alle stolz. Die hohe Zufriedenheit unserer Kunden motiviert uns, das Service in jeder Hinsicht immer weiter zu optimieren. Als innovativer Qualitätsversicherer haben wir den richtigen Weg eingeschlagen. risControl 07/16 41


TITELGESCHICHTE

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TITELGESCHICHTE

Böse Überraschungen Sommerzeit ist Urlaubszeit – bei aller Ferienstimmung sollte aber auf die Sicherheit nicht vergessen werden, damit es keine bösen Überraschungen gibt beim Heimkommen. Denn gerade im Sommer steigt z. B. die Gefahr von Haus- und Wohnungseinbrüchen. Einbrecher haben im Sommer oftmals leichtes Spiel. So wurden im Jahr 2015 15.516 Wohnraumeinbrüche gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr ein deutlicher Rückgang von 9,3 %. Bei über 40 % aller Wohnungs- und Eigenheimeinbrüchen blieb es beim Versuch und den Tätern gelang es nicht, ihr Werk zu vollenden. Dieser hohe Prozentsatz wird von seitens des Bundesministeriums für Inneres dahingehend begründet, dass immer mehr Präventionsmaßnahmen gesetzt werden. Aber auch Urlaubsreisen können Gefahren bergen, wie zum Beispiel der berühmte Urlaubsstreit. Sichtbare Abwesenheit erhöht das Einbruchsrisiko Einfache Sicherheitsvorkehrungen können das Risiko eines Einbruchdiebstahls deutlich

minimieren. Vermeiden Sie den Eindruck von Abwesenheit. Insbesondere ein überquellender Briefkasten signalisiert ein längeres Fernbleiben des Bewohners. Tageszeitungen sollten während des Urlaubs abbestellt werden, und eine vertrauenswürdige Person soll dafür sorgen, dass Post und Werbematerialien täglich eingesammelt werden. Auch ständig heruntergelassene Jalousien und dauernde Dunkelheit im Haus/der Wohnung vermitteln Abwesenheit der Bewohner. Präventionsmaßnahmen wie der Einbau von Sicherheitstüren wird in manchen Bundesländern gefördert. In Wien werden seit 1. April 2016 nur noch einbruchshemmende Wohnungseingangstüren ab Widerstandsklasse 3 gefördert. Die Nutzfläche der Wohnung muss mindestens 22 Quadratmeter aufweisen und das Haus muss vor mindestens 20 Jahren errichtet worden sein. In Niederösterreich wurden Förderungsmaßnahmen dieser Art eingestellt. Im Burgenland gibt es einen nichtrückzahlbaren Zuschuss von 30 % der anerkannten Investitionskosten, jedoch maximal 1.000 Euro. Ungesicherte Eingangstüren

Ein überquellender Briefkasten signalisiert ein längeres Fernbleiben des Bewohners, deshalbt sollte eine vertrauenswürdige Person darum gebeten werden, Post und Werbematerialien täglich einzusammeln.

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TITELGESCHICHTE Urlaubszeit Streitzeit?

"Eine zeitliche Planung der Autofahrt mit dem Ziel, sicheren oder erwartbaren Staus aus dem Weg zu gehen, ist das Wichtigste", so Dr. Othmar Thann. verhelfen Einbrechern zu einem schnellen Eintritt. Ein Profi braucht im Schnitt nur 15 Sekunden um in ein schlecht gesichertes Gebäude einzudringen. Achtung: Auch Verkehrsunfälle sind im Sommer besonders häufig! Dass viele gerade im Sommer schnell „in die Freizeit“ wollen, lässt sich auch an den Verkehrsunfällen auf Österreichs Straßen feststellen. Demnach gibt es im Juli und August die meisten Crashes im Jahresverlauf (rd. 3.750 Unfälle mit Personenschaden pro Monat, der Durchschnitt liegt bei rd. 3.160 Unfällen mit Personenschaden). „Als Hauptunfallursachen tödlicher Verkehrsunfälle gelten Unachtsamkeit/Ablenkung, nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit, Vorrangsverletzung, Überholen, Alkohol am Steuer und Übermüdung“, so der Direktor des KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) Dr. Othmar Thann. „Gerade bei der Anfahrt zum Urlaub mit dem Auto holt viele Erholungsuchende nochmals die geballte Ladung Stress ein, häufig in Form eines Staus auf der Reiseroute. Eine zeitliche Quelle: VVO, BMInneres, Marketagent.com

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Planung der Autofahrt mit dem Ziel, sicheren oder erwartbaren Staus aus dem Weg zu gehen, ist das Wichtigste“, so Thann weiter.

Ist es ein Klischee die Behauptung im Urlaub wird häufig gestritten? Mitnichten, eine Umfrage zeigt nur ein Drittel der Befragten streiten im Urlaub nie. Rund die Hälfte der Befragten streitet, nur das zunehmende Alter schützt vor Streitigkeiten. Während es bei rund 85 % der 14 bis 29-Jährigen im Urlaub zumindest fallweise zu Auseinandersetzungen kommt, schafft es bei den 60 bis 69-Jährigen knapp jeder Zweite (48,4 %) auf Streit im Urlaub zu verzichten. Aspekte, die einen Streit im Urlaub begünstigen, sind vor allem das Zusammensein auf zu engem Raum (39,9 %), die in den Urlaub mitgebrachten Alltagsprobleme (37,1 %), zu hohe Erwartungen an die Reise (31,5 %), voneinander abweichende Vorstellungen vom Urlaub (30,7 %) und zu wenig Freiraum (29,3 %). Wirklich negative Folgen haben Urlaubsstreitereien aber nicht. 81,2 % der Streithähne haben sich noch nie nach einem missglückten Urlaub von ihrem Partner getrennt. 3,0 % versöhnten sich nach einer auf den Urlaub gefolgten Trennung wieder, lediglich 4,2 % haben danach einen endgültigen Schlussstrich gezogen. Nur ein Drittel der befragten Paare streitet nie im Urlaub.


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GOTHAER VERSICHERUNG

„Bekennen uns klar zu Österreich!“ Es war eines der meistdiskutierten Gesprächsthemen der letzten Monate in der Branche: Wie geht es mit der Gothaer Versicherung in Österreich weiter? Seit einiger Zeit ist klar: Helmut Karner, profilierter Experte im Bereich der Absicherung biometrischer Risiken, übernimmt die Vertriebsleitung und verantwortet die Neuausrichtung der Gothaer in Österreich. Am 1. Juli war sein erster Arbeitstag in der neuen Funktion. risControl hat ihm und Oliver Brüß, im Gothaer-Vorstand zuständig für Vertrieb und Marketing, einige Fragen gestellt.

Herr Karner, wie kam es zu Ihrer beruflichen Veränderung?

sehr viele Menschen kennengelernt, die zu Partnern geworden sind, einige davon auch

Helmut Karner, MAS: Das ist rasch erklärt. Ich wollte noch einmal eine neue Herausforderung annehmen. Ich arbeite sehr gerne, und ich habe im Laufe meines Berufslebens sowohl in Österreich als auch in Deutschland

Freunde. Im Zuge der Neuausrichtung der Gothaer in meinem Heimatland möchte ich in den nächsten Jahren Einiges bewegen.

In Österreich werden wir uns voll auf die Absicherung biometrischer Risiken konzentrieren, da wollen wir Maßstäbe setzen.

Was hat Sie daran besonders gereizt? Karner: Mit dem Gothaer-Konzern, einem der größten Versicherungsvereine auf Gegen-

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INTERVIEW seitigkeit in Deutschland, kann man schon eine ziemliche Kraft entwickeln. In Österreich werden wir uns voll auf die Absicherung biometrischer Risiken konzentrieren, da wollen wir Maßstäbe setzen. Es gibt viel zu tun, aber da kommt uns die geballte Kompetenz der Gothaer zugute. Meine Aufgabe ist es, die Produkte auf den österreichischen Markt zu übersetzen. Man hört von einer völlig neuen Lebensversicherung… Karner: Ja, daran arbeiten wir tatsächlich mit Hochdruck! Ich kann noch nicht zu viel verraten, aber die "RISK Premium" und die "RISK Premium Kreditschutz" wird mit etlichen Highlights aufwarten. Das Ziel ist, dass es ein Top-Produkt für meine österreichischen Landsleute geben wird. Die offizielle Einführung der neuen Risikolebensversicherung erfolgt beim Trendtag im September. Hier wurde erstmalig ein Produkt speziell für den österreichischen Markt entwickelt. Die SBU wurde mit 1. Juli auf österreichisches Recht umgestellt. Als besonderes „Zuckerl“ erhalten Familien einen Bonus, das bedeutet einen rund 10 Prozent günstigeren Beitrag. Ziel ist, den Vertriebspartnern sehr gute Produkte an die Hand zu geben und die Abwicklung so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Sie haben sich den Ruf erarbeitet, besonders serviceorientiert zu handeln, was ist diesbezüglich zu erwarten? Karner: Daran muss man täglich arbeiten! Ziel ist, den Vertriebspartnern sehr gute Produkte an die Hand zu geben und die Abwicklung so unkompliziert wie möglich zu gestalten. Unsere Vertriebspartner agieren als Unternehmer, ihre Zeit ist besonders kostbar, und dem wollen wir Rechnung tragen. Ich habe immer langfristige Partnerschaften angestrebt, im gegenseitigen Vertrauen. Da lege ich meine volle Energie hinein. Auf der anderen Seite werden wir die Administration so schlank wie möglich halten, damit wir uns mit ganzer Kraft der Betreuung und Unterstützung der freien Versicherungsmakler, Mehrfachagenten, Finanzdienstleister,

Banken und Vertriebe widmen können! Und: die Niederlassung wird gerade von Wien nach Wolfsberg in Kärnten verlegt. Ich möchte hier auch ein ganz klares Bekenntnis zum Standort Österreich abgeben und verhehle nicht, dass ich einiges an Potenzial sehe, das wir natürlich ausschöpfen wollen. Wann und woran wird man die Handschrift Helmut Karners erkennen? Karner: „Einfach, schnell und unkompliziert“ lautet die Devise. Ich möchte mit meinem Team Top-Service für unsere Vertriebspartner bieten. Dazu brauche ich keine noble Repräsentanz. Dank der elektronischen Möglichkeiten kann man heute so gut wie überall rasch und unmittelbar kommunizieren. Die digitale und unbürokratische Übermittlung der Anträge ist bei der Gothaer jetzt Standard. Überall sind aber auch Menschen am Werk. Und so wird es ab Herbst ein schlankes, aber sehr effizientes Vertriebsteam geben, das flächendeckend in Österreich für die persönliche Betreuung verfügbar ist. Herr Brüß, welche Zukunftspläne haben Sie mit der Gothaer in Österreich, wie lauten die Vorgaben? Oliver Brüß: Als ich dieses Jahr meine neue Funktion bei der Gothaer in Köln angetreten habe, haben wir – neben vielen anderen Themen – auch unseren mittel- bis langfristigen Marktauftritt in Österreich intensiv diskutiert. Für die Gothaer ist Österreich ein wichtiger Markt, über den wir solide und stabile Erträge generieren. Ich bin sehr froh darüber, dass wir mit Helmut Karner einen der Key Player im Markt als Direktor für Österreich gewinnen konnten. Die Gothaer will sich in Österreich im Lebensversicherungsbereich auf ihre Stärken konzentrieren, und daher entwickeln wir die Produktpalette weiter in Richtung kompaktes Angebot an biometrischen Produkten.

Die Gothaer ist ja schon seit 1982 in Österreich vertreten, und jetzt kommt es zu Änderungen. Warum dieser Schwenk? Brüß: Ich würde eher von einer "Neuausrichtung" sprechen, es hat einfach zeitlich gut gepasst. Was ich gesehen habe war, dass die Gothaer in Österreich eine gute Basis hat, auf der sich noch Einiges aufbauen lässt. Ich möchte hier auch ein ganz klares Bekenntnis zum Standort Österreich abgeben und verhehle nicht, dass ich einiges an Potenzial sehe, das wir natürlich ausschöpfen wollen. Herr Karner hat klare Vorstellungen, wie er die Neuausrichtung mit Leben erfüllt, und er hat ja mit der ihm eigenen Dynamik schon voll losgelegt. Ich bin sehr froh darüber, dass wir mit Helmut Karner einen der Key Player im Markt als Direktor für Österreich gewinnen konnten. Sie wollen in Österreich in der Lebensversicherung wirklich nur Biometrie machen? Brüß: Die Gothaer will sich in Österreich im Lebensversicherungsbereich auf ihre Stärken konzentrieren, und daher entwickeln wir die Produktpalette weiter in Richtung kompaktes Angebot an biometrischen Produkten. Da wollen wir eine erste Adresse sein. Mit der bereits bestehenden SBU, der familienfreundlichsten SBU in Österreich, und der neuen Risikolebensversicherung. Nach dem Motto: einfach Biometrie – Biometrie einfach. Sie haben Ihr Büro in Köln und Sie leben mit Ihrer Familie in der früheren deutschen Hauptstadt Bonn. Was verbindet Sie mit Österreich? Brüß: So wie viele Deutsche schätze ich die Gastfreundschaft und die landschaftliche Schönheit Österreichs. Man fühlt sich einfach wohl hier. Ich freue mich schon auf Oktober, wenn wir in Wien den Medien hoffentlich schon über erste Erfolge im Zuge der Neuausrichtung berichten können. Und dann natürlich auch auf die offizielle Eröffnung unserer neuen Österreich-Repräsentanz in Wolfsberg, die ebenfalls im Herbst stattfinden wird. risControl 07/16 47


VAV bleibt beste KFZVersicherung Österreichs Alle guten Dinge sind drei. Die VAV wurde von der ÖGVS – Gesellschaft für Verbraucherstudien als beste KFZ-Versicherung Österreichs ausgezeichnet. Und das zum dritten Mal in Folge! Die VAV ist Testsieger bei KFZ-Versicherungen. Zu dem Ergebnis kommt die aktuelle Studie des unabhängigen Forschungsinstituts ÖGVS – Gesellschaft für Verbraucherstudien, welche im Juni 2016 gemeinsam mit dem Wirtschaftsmagazin trend durchgeführt wurde. Anhand von 166 Kriterien wurden 15 nationale Versicherer getestet. Die VAV hat sich erneut durchgesetzt und bleibt mit einer Gesamterfüllungsquote von 91 Prozent die Nummer 1 bei KFZ-Versicherungen. Höchstmaß an Servicequalität Die ÖGVS bewertete die Branche anhand eines mehrstufigen Tests. Dabei wurde das Hauptaugenmerk auf die drei Kategorien Tarife, Transparenz und Komfort sowie Kundendienst gelegt. Jeder Anbieter wurde fünf Mal per E-Mail und fünf Mal per Telefon kontaktiert. Durch das Einholen verdeckter Angebote konnte auch der Prozess der Angebotsstellung überprüft werden. Das Ergebnis: Die VAV hat mit Abstand den besten Kundendienst. Darüber hinaus darf sich die VAV auch über das RecommenderGütesiegel für sehr gute Kundenorientierung freuen. Laut Marktforschung des Finanz-Marketing Verband Österreich steigt die Weiterempfehlungsbereitschaft der Versicherungsnehmer gegenüber der VAV jedes Jahr. Als Messmethode wurde der Net Promoter Score (NPS) herangezogen. Während die Weiterempfehlungsbereitschaft der Kunden in der Branche allgemein zurückging, konnte die VAV das bereits gute Vorjahres-Ergebnis beachtlich verbessern und mit +17,8 Prozent einen doppelt so hohen NPS wie der Markt-Durchschnitt erreichen. Damit übertrifft die VAV alle bundesweit tätigen Versicherungsunternehmen. Top in Tarif und Transparenz Bei den Tarifen waren die Prämien wie auch die Versicherungsleistungen relevant. In Zusammenarbeit mit dem Vergleichsportal durchblicker.at bzw. anhand eines Fragebogens wurden pro Tarif Prämien für drei Beispielkunden für reine Haftpflicht, Haftpflicht inkl. Teilkasko sowie Haftpflicht inkl. Vollkasko ermittelt. In diesem Zusammenhang war für die ÖGVS-Experten auch die Transparenz von Bedeutung. Sind die wichtigsten Versicherungs- und Vertrags-

„Die VAV ist die Nummer 1 bei KFZ-Versicherungen. Und das wollen wir auch bleiben. Die wiederholte Auszeichnung zum KFZ-Versicherer des Jahres bestätigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Besonders stolz sind wir auf unsere außerordentlich hohe Servicequalität. Hier hebt sich die VAV ganz deutlich vom Markt ab“, Dr. Peter Loisel, Vorstand Marktmanagement & Produktmanagement Privat bedingungen klar ersichtlich? Wie komfortabel ist die Website? Die VAV erhält auch in diesen Kategorien Top-Werte und geht so als ÖGVS-Gesamtsieger hervor. VAV PRO als beste Angebotssoftware Doch nicht nur die Unternehmenswebsite www.vav.at ist top-platziert, auch das Service Portal für Vertriebspartner www.vavpro.at kommt in der Branche sehr gut an. Das zeigt der AssCompact KFZ-Versicherungs-Award 2015, welcher u. a. die Qualität der Angebotssoftware als Instrument der Vertriebsunterstützung betrachtet. Das Ergebnis: Die VAV erreicht den 1. Platz beim Kriterium Angebotssoftware. Das neue Service Portal VAV PRO punktet mit modernem Design, vereinfachter Produktdarstellung, optimierter Navigation, integriertem Schadentracking und gewährleistet somit den VAV Maklerpartnern optimale Arbeitsbedingungen.

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VIG VIENNA INSURANCE GROUP

Grundsolide Eckpfeiler Eine 190-jährige Geschichte und viel Tradition, ein Unternehmen, das sich von einer lokalen Versicherung zu einem der größten international tätigen Versicherungskonzerne in Zentral- und Osteuropa entwickelt hat. Seit über fünf Monaten ist Professor Elisabeth Stadler CEO der Vienna Insurance Group. Wir haben mit ihr über Entwicklungen, Standards und Marktpotenzial gesprochen.

Frau Professor Stadler, eine neue Funktion mit neuer Herausforderung, wo soll der Weg hingehen? Stadler: Die neue Funktion birgt sicherlich Herausforderungen aber auch Chancen. In den letzten Monaten ist es uns gelungen, einen guten Überblick über die Märkte zu erlangen und es konnte bereits einiges bewegt werden. Wir unterscheiden bei den strategischen Überlegungen zwischen kurz-, mittel- und langfristigen Entscheidungen. Es gibt vier Eckpfeiler auf denen der Erfolg der VIG beruht, die das Unternehmen auch zu dem gemacht haben, was es ist und an denen wird nichts verändert. Das lokale Unternehmertum, die Multibrandstrategie mit der Multikanal Vertriebsstruktur und dem sicherheitsorientierten Veranlagungs-und Rückversicherungsbereich. Das lokale Unternehmertum und die Multibrandstrategie unterscheiden uns klar von vielen unserer Mitbewerber. Wir wollen dem lokalen Management mehr Verantwortung und Kontrolle geben, denn das ist viel motivierender für das Unternehmen, aber auch für die Mitarbeiter. Auch Kunden schätzen es, wenn im eigenen Land entschieden wird und der nationale Fokus zählt. So ähnlich verhält es sich auch mit der Multibrandstrategie. In einigen Ländern haben wir bekannte „alte“ Marken übernommen, mit guter Kundenbindung und einem hohen Bekanntheitsgrad und daher werden wir auch an dieser Strategie nichts verändern. Es ist wichtig, die Sicherheit eines kapitalstarken österreichischen Versicherungsunternehmens zu präsentieren, es bedingt aber nicht die Notwendigkeit eine lokale Marke aufzugeben. Es wird keine Änderung an bestehenden Strategiepfeilern geben? 50 risControl 07/16

Stadler: Wir werden leichte Verfeinerungen vornehmen und uns wieder vermehrt in Richtung Wachstum orientieren. Bevorzugt organisches Wachstum, aber es sind auch Zukäufe durchaus möglich, wenn die Parameter stimmen. Es wurden bereits vier Länder ins Radar genommen, wo wir unseren Marktanteil erhöhen und unser Portfolio erweitern möchten. Das sind Polen, Ungarn, Kroatien und Serbien, da stimmen sowohl die wirtschaftlichen Parameter als auch die Zukunftsprognosen. In vielen Ländern sind wir bereits Marktführer und unser Ziel und Standard ist es, in für uns wichtigen und größeren Ländern nicht unter zehn Prozent Marktanteil zu liegen. Die VIG Group ist in 25 Ländern aktiv und es werden alle Ländern auf ihr Potenzial und ihre Marktusancen gescreent. Bis Jahresende sollten die Screenings abgeschlossen sein. Dann werden wir dementsprechende Maßnahmen umsetzen. In vielen Ländern sind wir bereits Marktführer und unser Ziel und Standard ist es, in für uns wichtigen und größeren Ländern nicht unter zehn Prozent Marktanteil zu liegen. In welcher Sparte gibt es noch Potenzial? Stadler: Ich bin der Meinung, dass in Österreich und Osteuropa noch ausreichend Potential in der privaten Krankenversicherung vorhanden ist. Wir werden unser Engagement in diesem Bereich forcieren. Aufgrund der demografischen Entwicklung und dem medizinischen Fortschritt wird die Bevölkerung immer älter und hat immer mehr Bedarf an individueller selbstbestimmter Gesundheitsvorsorge. Auch in den osteuropäischen

Ländern entsteht immer mehr Wohlstand und Bedarf an Versicherungsprodukten für private Krankenvorsorge aber auch Pensionsvorsorge. Besonders in Österreich angesichts der bestehenden Diskussionen über die „zwei Klassenmedizin“ sehe ich noch ausreichend Bedarf. Thema Pensionsvorsorge, von vielen als unabdingbar angesehen von anderen eher als unbrauchbar und unnötig bezeichnet. Was ist Ihre Meinung zum Thema? Stadler: Ich würde mir wünschen, dass bei Diskussionen über die Entwicklung der Pensionen in Österreich der Bevölkerung reiner Wein eingeschenkt würde. Meiner Meinung nach wird keiner die Pension bekommen, die er sich wünscht und erwartet. Laut aller Experten, Statistiken und Berechnungen ist das bestehende System gut, wird sich aber à la longue nicht finanzieren lassen, Leistungen können nicht mehr gehalten werden. Trotzdem gibt es weiterhin Stimmen, die gegen eine private Vorsorge sind und leider gibt es noch genug Österreicher, die das gerne glauben. Alle Versicherer sehen sich als Ergänzung zum staatlichen System, eine private Vorsorge ist unabdingbar. Denn das Pensionsalter wird laufend erhöht, Pensionen gekürzt und der Pensionszuschuss wird ebenfalls laufend erhöht. Auch das wird von den Steuerzahlern finanziert. Eine funktionierende, ergänzende Privatversicherung würde auch der Sozialversicherung helfen, denn damit könnte die Sozialversicherung ihre Leistungen reduzieren und es würde zur langfristigen Sicherung beitragen. Es stellt sich nur die Frage, ob die Bemühungen einer umfassenden Privat-


INTERVIEW

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INTERVIEW versicherung noch rechtzeitig bei der Bevölkerung ankommen, wenn man an die Babyboomer Jahre 1965- 1967 denkt? Stadler: Das ist die am meisten betroffene Altersklasse, die in der Jugend von dem Problem nicht betroffen waren und jetzt nicht mehr viel Alternativen haben. Es ist auch ärgerlich, dass die meisten Unkenrufe betreffend einer privaten Vorsorge aus einer Altersklasse kommen, die bereits Pensionsbezieher sind oder kurz davor stehen und wahrscheinlich nur geringe Einbußen erleiden werden. Junge Menschen stehen dem Thema sensibler gegenüber und sind schneller bereit privat vorzusorgen. Digitalisierung, ein wichtiges Thema in der VIG, bei einer der letzten Pressekonferenzen hat man die bereits bestehenden Möglichkeiten aus anderen Märkten, z. B. Polen, vorgestellt. Was ist in diesem Bereich geplant? Stadler: Es steht auf unserer Agenda sehr weit oben. Wir haben bei der Informationstour durch unsere Gesellschaften festgestellt, die VIG Group und deren lokalen Gesellschaften haben bereits einige innovative Produkte

lanciert. In Polen beispielsweise kann die KfzVersicherung über Terminals in Postämtern, Tankstellen und Supermärkten abgeschlossen werden. In Ungarn gibt es in Kooperation mit einem Telefonanbieter einen SMS Dienst, der bei Wechsel aus dem Krankenversicherungsbereich eine SMS sendet um an die Möglichkeit zu erinnern eine entsprechende Vorsorge abzuschliessen. Eine Arbeitsgruppe unter der Führung des ungarischen Vorstandes arbeitet an weiteren diversen digitalen Features für unsere Kunden. Ich persönlich glaube, dass es Produkte geben wird, bei denen man nie auf die persönliche Beratung verzichten wird können. Werden digitale Prozesse die persönliche Versicherungsberatung ersetzen? Stadler: Es gibt Studien, die der persönlichen Versicherungsberatung schon in den nächsten 10 Jahren ihr Ende voraussagen. Ich persönlich glaube, dass es Produkte geben wird, bei denen man nie auf die persönliche Beratung verzichten wird können, wie z. B. Vorsorgepro-

dukte, die Erklärung, Beratung und Vertrauen in die beratende Person voraussetzen. Oder Gewerbe- und Industrieversicherungen, wo ein sensibler Umgang mit Unternehmensdaten erforderlich ist, daher wird es weiterhin eine persönliche Beratung geben. VIG und die konzernweite Digitalisierung? Stadler: Wie allgemein bekannt, mussten wir in diesem Breich eine große Abschreibung letztes Jahr durchführen. Wie auch viele andere Unternehmen hatten wir die an sich löbliche Idee, eine einheitliche IT-Lösung für alle Gesellschaften, alle Sparten in allen Ländern zu installieren. Wir mussten aber feststellen, es ist ein nicht durchführbares Ziel. Die Versicherungsprodukte, Regulatorien und die Bedürfnisse der Kunden sind pro Land so unterschiedlich, dass es keine gemeinsame Lösung geben kann und wegen der Unterschiedlichkeiten auch gar keinen Sinn macht. Es wurde nun entschieden, dass wir uns auf die beiden Gesellschaften in Österreich konzentrieren, die ähnliche Geschäftsmodelle haben und hier wird das neue IT-System ausgebaut. Begonnen wird mit der Schaden und Unfallsparte, die Lebensversicherungssparte wird folgen. Die Fokussierung liegt auf der Prozessbeschleunigung und Verschlankung der Prozesse sowie Produkte so zu gestalten, dass sie modular mit Bausteinen aufgebaut sind und wir damit noch flexibler agieren können. Wird sich in der Produktlandschaft viel verändern? Stadler: Die beiden Gesellschaften sind ausgezeichnet im Portfolio aufgestellt, die Produkte werden flexibler und sich mehr an den Bedürfnissen der Kunden orientieren. Durch die neuen Aufsichtsregeln werden Versicherungsgesellschaften noch transparenter, einen kompletten Produktwechsel sehe ich in der nächsten Zukunft nicht. Neue Themen werden sicher neue Versicherungsprodukte benötigen, selbstfahrende Autos oder Cyber-Risiken, hier wird es nach Bedarf sicherlich neue Produkte geben bzw. bieten wir im Bereich Cyber Risiken bereits Lösungen an. Wie sehen Sie die Auswirkungen der Niedrigzinsphase auf die Versicherungswelt?

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INTERVIEW Stadler: Es leidet die gesamte Versicherungsbranche unter dem Niedrigzinsumfeld. Die Beweggründe der EZB damit die europäische Wirtschaft zu beflügeln, sind meiner Meinung nach nicht erreicht worden, eher das Gegenteil. Für Menschen die sparen und vorsorgen, kommt es eher zu einer Entwertung ihres Geldes, das kann nicht im Sinne der EZB sein und ist kontraproduktiv für den Vorsorgegedanken. Die Niedrigzinsphase ist fast schon unser täglich Brot, wir können mittlerweile gut damit umgehen, teilweise auch dadurch, dass der Höchstgarantiezins reglementiert wurde. Wir versuchen alternative Veranlagungen zu erzielen, neue Produkte zu erfinden und etwas kreativer zu werden und den Kunden entscheiden zu lassen. Das ist auch ein Thema der Beratung, mehr Rendite mit vielleicht mehr Risiko gibt es bei einem fondsgebundenen Produkt, wenig Risiko bei einem Garantieprodukt aber damit auch geringe Möglichkeit einer Rendite. Bei der Neuveranlagung ist die Niedrigzinsphase sicherlich eine Herausforderung. Aber eines möchte ich auch bemerken, es hat keine österreichische Versicherungsgesellschaft staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen müssen. Es wurden alle Versicherungsleistungen erbracht und man muss schon auch anmerken, es gibt immer noch Wachstumsraten in der österreichischen Versicherungswirtschaft, obwohl wir von einem gesättigten Markt sprechen. In der Zukunft wird man sich darauf einstellen müssen, dass es in der Wirtschaft Wachstumsraten wie in der Vergangenheit nicht mehr geben wird. Auch die Sozialpartner werden sich auf eine Zukunft ohne Wachstumsraten einstellen müssen und Ihre Forderungen überdenken und sich mehr auf die Sicherheit der Arbeitsplätze konzentrieren. Ich würde mir wünschen wenn es mehr Frauen in führenden Positionen geben würde und ich nicht die einzige Frau in einer CEO-Position wäre. Frauen als Vorbild in der Versicherungsbranche, es gibt sehr wenige Frauen in führenden Positionen. Sie sind der einzige CEO in einem österreichischen Versicherungsunternehmen, wie herausfordernd ist es als Frau Karriere zu machen?

Stadler: Ich würde mir wünschen wenn es mehr Frauen in führenden Positionen geben würde und ich nicht die einzige Frau in einer CEO-Position wäre. Grundsätzlich ist es schwerer für Frauen in der Finanzbranche. Es ist wichtig mit Zahlen umzugehen und leben zu können, ich habe Versicherungsmathematik studiert und hatte schon sehr früh Freude und Interesse an Zahlen, daher war es für mich etwas leichter. Wenn mehr Frauen technische Ausbildungen anstreben würden, hätten sie viel mehr Chancen. Es beginnt mit der Ausbildung, in der Finanzbranche ist eine technische Ausbildung nicht unbedingt Voraussetzung, aber es ist eine bessere Grundlage. Frauen müssen mehr leisten und arbeiten um sich positionieren zu können und aufzufallen. Wenn man auf der Karriereleiter unterwegs ist, ist es nicht mehr schwerer. Um in die richtige Position zu kommen oder um eine Führungsposition auszuüben, sind Engagement, Kompetenz und Mitarbeiterführung wichtig Eigenschaften, die geschlechtsunabhängig sind. Das zu geringe Selbstbewusstsein bei vielen Frauen ist sicherlich auch ein Grund, auch wenn sie alle Kriterien für eine Führungsposition erfüllen, trauen sich Frauen zu wenig zu.

Wie verhält es sich im Außendienst? Stadler: Es gibt auch viel zu wenige Frauen, die im Außendienst tätig sind. Aber die, die sich für eine Außendienst oder Beratungstätigkeit beim Kunden entscheiden, sind alle sehr stabil und kontinuierlich erfolgreich.. Was würde es brauchen um mehr Frauen in die Finanzbranche positionieren zu können? Stadler: Diese Frage ist nicht leicht zu beantworten, ich habe aber das Gefühl, es wird langsam besser. Es sind bereits mehr Frauen in der zweiten und dritten Führungsebene und das würde auch bedeuten, dass diese nach oben kommen. Unser Konzern ist ein sehr gutes Beispiel, wir haben eine Frau im Vereinsvorstand, zwei im Holdingvorstand und in der Wiener Städtischen ist ebenfalls eine Frau im Vorstand. Ich halte nichts von Quotenregelungen, ich tendiere aber schon dahingehend, bei Bewerber mit gleichem Ausbildungsstand für eine Position, diese mit einer Frau zu besetzen, wenn sie unter den Bewerbern ist. Wir danken für das Gespräch. risControl 07/16 53


SCHLUSSPUNKT

VORSCHAU

Interview mit Besim Akinci, CEO Europ Assistance Austria

Interview mit Dr. Matthias Effinger, Hauptbevollmächtigter ARAG SE Direktion für Österreich

Wie wichtig ist die BaV für Klein- und Mittelbetriebe in Österreich?

IMPRESSUM “risControl” - Eigentümer, Herausgeber & Verleger Redaktion: risControl, Der Verein für Versicherung- und Finanzinformation, 3701 Oberthern, Oberthern 33 ZVR 780165221. Telefon: +43 (0)720 515 000 Fax: +43 (0)720 516 700 e-mail: office@riscontrol.at Team: Doris Schachinger, Chefredakteurin; Christian Proyer; Isabella Schachinger; CAS-Design, Layout. Weitere Bilder: Marlene Froehlich, Foto Wilke, Bianca Gadnik, Andreas Kolarik, Susanne Einzenberger, KTM Fahrrad, Corbis, VVO Versicherungsverband Österreich/APA-Fotoservice/Hautzinger, tinefoto.com | martin steinthaler, Foto Risavy, Rudi Froese, Christian Proyer, Igor Yaruta, Ingo Folie, Fotostudio Floyd, Andrey Popov, Christian Husar, CAS-Design. Nachdruck nur mit Quellenangabe u. schriftlicher Genehmigung d. Verlages. Namentlich gezeichnete Artikel geben die Meinung des Autors wieder und müssen sich nicht mit jener der Redaktion decken. Unverlangt eingesandte Manuskripte werden nicht retourniert. Mit der Annahme u. Veröffentlichung eines Artikels erwirbt der Verlag das ausschließliche Verlagsrecht daran, bis zum Ende des, der Veröffentlichung, folgenden Jahres.

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