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BRUNECK, 18. April, JG. 31, NR. 08-759/2019 erscheint 14-t채gig, EZLNR. 0,77 EURO - Poste Italiane SpA - Versand im Postabonnement - ges. Dekr. 353/2003 (abge채ndert in Ges. 27/02/2004 Nr. 46) Art. 1, Komma 1, NE BOZEN, ISSN 2532-2567

Ausgabe 08/2019

Frohe

Ostern (K)eine Zukunft f체r Hotel Post? Bgm. Sigfried Steinmair

Dorflift in Pichl-Gsies Die Macher wollen mehr

Onlinehandel soll Steuern entrichten HDS-Bezirkspr채s. Philipp Moser

Sonderthemen:

Mode, Garten, Markisen & Sonnenschutz


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TITELTHEMA

Sand in Taufers: (K)eine Zukunft für Hotel Post?

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WIRTSCHAFT & UMWELT

Tipworld: Ein grandioser Erfolg Mitarbeiter: „Es braucht einiges an Mut“ HDS: „Onlinehandel soll auch Steuern entrichten“ Sieglinde Pircher: 100 Grad Backkunst

18 20 22 24

MENSCHEN IM PORTRAIT

Armin Untersteiner: „Wir sind Puristen“

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GESELLSCHAFT & MENSCHEN

Aufgepasst, der Wolf geht um!

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SONDERTHEMEN

Modetrend & Accessoires Alles für den Garten, Markisen & Sonnenschutz

33 71

VEREINE & VEREINSLEBEN

Weisses Kreuz Ahrntal: Fünfmal und ein bisschen um die Erde KVW-Seniorenclub: Licht und Sonne im Alltag Mandochor Ehrenburg: Die erste Chorleiterin

42 44 46

BILDUNG & SCHULE

Ahrner Mittelschüler veröffentlichen Sagenbüchlein: Alte Geschichten beflügeln Phantasie 47 Die Uraufführung: Die Posaunen von Jericho 50 Kindergarten: Es kommt auf die Haltung an 52 Stadtbibliothek Bruneck: Bücher und Brillen... 54 KULTUR & KUNST

Akademie der Senioren: Kulturreise nach Marokko 56 Die Pustertaler Tracht: A g’scheids Gwandt... 58 Mansio Sebatum: Der historische Marsch 62 SPORT & FREIZEIT

Kegeln: Die Kienerinnen bleiben erstklassig 63 Yoseikan Budo: Beeindruckende Leistungen 64 Sportlerempfang Montal: Die Helden des Dorfes 66 Eisstockschützen: Viel Edelmetall geschürft 67 Snow Volleyball: Gelungener Auftakt 68 SERVICE

Kreuzworträtsel Kinderrätselspaß Kleinanzeiger Veranstaltungen und Kurse

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IMP R ESS U M Sitz, Redaktion und Verwaltung: Oberragen 18, 39031 Bruneck, Tel.: 0474 550 830, Fax: 0474 410 141 Internet: www.pz-media.it Email: info@pz-media.it · Egtr. Trib. BZ Nr. 23/89 v. 2.10.1989 Erscheinung: 14-täglich; Verantw. Direktor: Reinhard Weger (Chefred.) Verwaltungsdirektor: Christian Beikircher; Sekretariat: Michaela Huber Akquisition: Christian Beikircher, Hans Paulmichl, Josef Tasser Redaktion: Reinhard Weger, Dr. Judith Steinmair, Monika Gruber, Barbara Pöder, Dr. Johann Passler, Dominik Faller, Alexander Dariz, Karlheinz Pallua, Dr. Egon Mair, Dr. Rudolf Gruber, Dr. Josef Willeit, Verena Duregger, Patrizia Hainz, Margareth Berger, Albert Dejaco, Grafik: Andreas Rauchegger, Kerstin Voigt Herausgeber: Pustertaler Medien GmbH - Oberragen 18, 39031 Bruneck, Im PT-Abo vert. ROC-Nummer: 2717, ISSN 2532-2567 Mitglied der USPI (Unione Stampa Periodica Italiana) Druck: Fotolito Varesco, Nationalstraße 57, Auer - hergestellt aus Papier von UPM, das mit dem EU-Umweltzeichen Reg.-Nr. FI/011/001 ausgezeichnet ist.

FROHE OSTERN Der österliche Friede wird derzeit arg gestört. In Paris brennt mit der Notre Dame das Wahrzeichen der Stadt, auf der ganzen Welt flammen wieder Kriege auf, beim OBI in Bruneck geilen sich offenbar ein paar Lümmel am Leid der Menschen auf und in der Südtiroler Parteienlandschaft herrscht wieder einmal fröhliche Zwietracht. Einige „Großkopfete“ meinen immer noch, der Welt und deren Bewohnern ihren Stempel und Willen aufzudrücken. Wir brauchen wieder etwas mehr Beständigkeit, ein Umdenken und wesentlich mehr Rückgrat. Das ist aber nur durch Werte zu erreichen. Denn nur die bringen echten Wohlstand. Im Geiste genauso wie in monetärer Hinsicht. Werte sind darüber hinaus verbindlich, weil sie verbinden, wie schon der Kapuziner-Bruder Paulus Terwitte meinte.

INHALT & KOMMENTAR

POLITIK & VERWALTUNG

Dorflift in Pichl-Gsies: Soll er ausgetrocknet werden? 10 Universität Bruneck: Südtirol = Bozen, was sonst? 12

In seinem Osterbrief 2019 stellt Bischof Ivo Muser folgerichtig die Frage: „Warum gerade heute, in dieser Welt voller Widersprüche, ist die Kraft der Auferstehung nötiger denn je?“ Seine Antwort lautet: „Damit wir nicht die Sünde und ihre Folgen verharmlosen; damit wir nicht schweigen und zuschauen, wenn verbale, psychische und physische Gewalt angewendet wird und wenn Zerstörung des menschlichen Lebens und der Schöpfung geschieht; damit wir nicht weiter meinen, mit Worten beleidigen, ausgrenzen oder gar töten zu müssen; damit wir in jedem Du das Ich sehen können; damit wir uns nicht gegeneinander, sondern füreinander entscheiden; damit uns das Elend anderer nicht gleichgültig lässt; damit wir bereit sind, unseren Lebensstil zu überdenken und zu teilen.” Wahre Worte und passend für die österliche Besinnung. Ostern ist nämlich so etwas wie eine Wundertüte. Da ist für jeden etwas dabei. Das christliche Hochfest, ein Fest der Familie, ein Fest der Gemeinsamkeiten, der Hoffnungen und auch der Märchen. Denn es braucht schon eine ordentliche Portion Phantasie, den Osterhasen als österliches Symbol auf Trab zu halten und bunt bemalte Eier zu verstecken. Aber den Kindern gefällt’s und den Erwachsenen ebenso. Dass hinter dem Osterhasen ein erfolgreiches Geschäftsmodell steckt, ist auch nicht verwerflich. Dem wiffen Kerl, der das erfunden hat, kann man getrost ein paar umfangreiche Kapitel in einem Marketing-Lehrbuch widmen. Fakt ist aber auch, dass wir in Zeiten leben, die ernsthafte Reflexionen notwendig machen. Denn das Leben ist wesentlich zügiger geworden und die Fähigkeit, ernsthaft miteinander zu kommunizieren, nimmt im Umkehrschluss ständig ab. Das ist unter anderem den modernen technischen Hilfsmitteln geschuldet. Denn heute unterhalten sich selbst die Oberschüler am Pausenhof lieber mit ihren virtuellen „Chat-Freunden“ als mit den lebendigen Klassenkameraden neben sich. Doch wer sich nicht mit den Menschen direkt unterhält, dem werden auf lange Sicht die Sinne eingetrübt. Schon der deutsche Philosoph Immanuel Kant meinte: „Die Sinne betrügen nicht, denn sie urteilen nicht, sondern der Betrug ist ein Werk der Reflexion.“ Denken wir doch einmal darüber nach. Dann bekommt Ostern wieder den Wert, den es haben sollte. In diesem Sinne: Von Herzen frohe Ostern im Namen des gesamten Teams der Pustertaler Zeitung und von Radio Holiday!



Reinhard Weger

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Grippeschutzimpfung

ECHO

Vom 22. Oktober bis 14. Dezember 2018 lief die letztjährige Kampagne zur Grippeschutzimpfung. Nun liegen die Auswertungen vor: Insgesamt ist ein deutlicher Anstieg bei der Grippeschutzimpfung im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen: bei der Bevölkerung über 65 Jahre wurde z.B. ein Plus von 3 Prozent erreicht, insgesamt 37,8 Prozent dieser Altersgruppe (39.273 Personen). Gleichfalls ist eine deutliche Zunahme der Geimpften bei Personen unter 65 mit Risikoerkrankungen (wie etwa chronischen Herz-, Lungen-, Nieren- oder Stoffwechselkrankheiten etc.) zu verzeichnen. Die Grippeschutzimpfung hat Ende Oktober begonnen und schon nach wenigen Wochen zeichnete sich ab, dass sie sehr gut angenommen wurde: die Nachfrage der Impfzentren und der Ärzte/Ärztinnen für Allgemeinmedizin war hoch und obwohl mehr Impfstoff als im vorhergehenden Jahr bestellt wurde, sah es kurzzeitig so aus, als käme es zu einem Engpass beim Impfstoff. Insgesamt wurden schlussendlich

Tierwohl Ein paar Gedanken zur Posse „Tierwohl“ in der Pustertaler Zeitung Nr. 4 vom 21.02.2019 auf Seite 9. Bilder wie solche sieht man heute gerne. Aber wird bei solchen Schnappschüssen auch nachgedacht, was dahinterstecken könnte? Diese beiden Bilder sind im Verhältnis noch harmlos. Aber warum gibt es überhaupt solche Dinge? Oft sind rationale Verhältnisse schuld. Nicht alle Bergbauernhöfe haben das Glück, dass drei gesunde Generationen am Hof mithelfen. Anstatt den Bauern teure Laufställe aufzuzwingen, sollte man ihnen die Möglichkeit bieten, mal auszu-

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Besonders erfreulich war auch die Facebook-Fotoaktion der MitarbeiterInnen: im Gesundheitsbezirk Bruneck ließen sich verschiedene Fachleute während ihrer eigenen Impfung ablichten, in der Hand hielten sie ein Blatt mit dem Hashtag #ichbinarzt #ichlassemichimpfen. Evelyn Gruber-Fischnaller Südtiroler Sanitätsbetrieb

spannen, Betriebshelfer auszubilden, die auch mal für mehrere Wochen oder sogar noch längere Zeit die Verantwortung am Hof übernehmen können.

PZ Nr. 4 vom 21.02.2019

SEITEN

5.184 Dosen mehr als in der Saison 2017/18 geimpft (gesamt 50.761). Die Grippeschutzimpfung wurde mit einer Reihe von Informationsund Kommunikationstätigkeiten unterstützt: als allererstes wurden die Ärztinnen und Ärzte für Allgemeinmedizin in allen vier Gesundheitsbezirken zu Info-Veranstaltungen eingeladen, um die Wichtigkeit der Impfungen zu unterstreichen. Neben der Verteilung von Plakaten, sowohl im Sanitätsbetrieb als auch bei den Ärztinnen/Ärzten für Allgemeinmedizin und Apotheken, wurden auch die Patientenorganisationen und Netzwerkpartner zum Start der Kampagne mit den wichtigsten Informationen versorgt.

Wenn es um Stallbauten geht, sollte man auch versuchen, tiergerechte Anbindeställe zu planen und zu bauen. Das Tierwohl ist erst dann gegeben, wenn zum Stall auch die Zeit des Personals ausreicht. Leider haben wir auch in Südtirol das Problem, dass nur Menschen ausgebildet werden, die den Bauern auf die Finger schauen und Haare in der Suppe suchen. Klar, dass sie manchmal auch welche finden. Es scheint so, als ob die Gesellschaft und die Wirtschaft mehr profitieren, wenn Tiere irgendwann im Container landen, als dass man die Bauern mit etwas Geld nicht nur bei der Technik, sondern auch bei der manuellen Arbeit unterstützt, wenn es Not tut. Kritisieren muss ich auch mal jene, die sich bei den schönen Sonntagsreden immer als Bauernvertreter ausgeben, bei heiklen Themen aber schlapp machen. Das Tierwohl ist heute in aller Munde. Viele aber haben nicht die leiseste Ahnung, wann das Wohl der Tiere anfängt und wann es aufhört. Johann Kirchler St. Johann im Ahrntal

Jovanotti goes Kronplatz In Bezug auf die negative Stellungnahme von Reinhold Messner zum Jonavotti-Konzert am Kronplatz irritiert es mich, dass gerade Herr Messner sich über den Gipfelkonzert mokiert und negative Statements verbreitet. Dies deshalb, da doch genau er einer der ersten Pioniere waren, die den Himalaya zu einer „sportiven Priority“ machten und ein Hochgefühl des Gipfelstürmens verspüren durften und damit rund um den Globus „tingelten“. Daher sollte doch gerade Herr Messner die Jovanotti-Fans verstehen und akzeptieren, denn auch diese wollen ein Highlight im Herzen verspüren – so wie Herr Messner damals. Übrigens: Kennen Sie das Lied: „Wo man singt, da lass Dich ruhig nieder… böse Menschen haben keine Lieder!“ Sie sind – so hoffe ich – musikalisch. In diesem Sinne erlaube ich mir, Ihnen einen Recycling-Marsch des Plastikmülls nach Nepal mit Ihren Freunden ans Herz zu legen. Guten Flug und „Eviva la Musica“! Luise Gunzer Amendola Bruneck


(K)eine Zukunft für Hotel Post? An die 200 Interessierte waren vergangene Woche der Einladung der Initiativgruppe Hotel Post gefolgt, um sich im Raiffeisensaal Sand in Taufers mit der Zukunft des geschichtsträchtigen Gebäudes auseinanderzusetzen. In den zweieinhalb Stunden Meinungsaustausch wurde eines dabei offensichtlich: Der Wille, historische Bauten zu erhalten, ist durchaus vorhanden, die Zweckbestimmung und vor allem die entsprechenden Finanzierungsmöglichkeiten sind aber völlig offen und bereiten einiges Kopfzerbrechen.

SOZIALES & GESUNDHEIT TITELTHEMA

SAND IN TAUFERS

D

ie Post-Häuser haben hierzulande Tourismusgeschichte geschrieben, keine Frage, und auch jenes in Sand in Taufers gehört zusammen mit der sogenannten Doktorvilla und der Dependance des Hotels zu einem Ensemble, das unumstritten das Ortsbild der Tauferer Gemeinde prägt und für die Bevölkerung mit vielen Erinnerungen und Emotionen verbunden ist. Doch die prekäre finanzielle Situation der Gemeinde Sand in Taufers schließt eine mögliche Veräußerung einiger Immobilien leider nicht gänzlich aus, mussten doch für den Rechnungshof Garantieleistungen her. Das entsprechende mediale Hickhack in der jüngsten Vergangenheit hat eine engagierte Bürgerinitiative rund um den Architekten Kurt Egger und Gemeinderatsmitglied Wolfgang Mair - an diesem Abend auch für die Moderation verantwortlich - auf den Plan gerufen. Die einhellige Meinung der Gruppe: Das Ensemble soll erhalten werden! Gesucht werden also nützliche und zukunftsweisende Ideen!

EIN KÖNIGREICH FÜR EINE GUTE IDEE…

Zunächst führte die Direktorin der Plattform für Kulturerbe und Kulturproduktion,

Waltraud Kofler Engl: Was ist es uns wert? jst

Anregende Diskussion mit Hans Heiss, Toni Innerhofer und Landesministerin Maria Kuenzer.

Waltraud Kofler Engl, im Rahmen eines Impulsreferates in das Thema „Weiterbauen am Land“ ein. Die gleichnamige Ausstellung dazu wurde bereits im Jahre 2011 konzipiert und ist noch bis zum 24. April im Rathaus der Gemeinde Sand in Taufers zu sehen. Deren Zielsetzung ist es, anhand von positiven Beispielen für einen adäquaten Umgang mit bäuerlicher Architektur zu sensibilisieren und kreative Lösungen für etwaige Nut-

Der Sprecher der Initiativgruppe Hotel Post: „Wir suchen den Dialog.“ jst

jst

zungen aufzuzeigen. In ihren höchst interessanten Ausführungen hielt die Expertin dann auch ganz allgemein ein leidenschaftliches Plädoyer für historische Bauten. Dass diese grundsätzlich erhaltenswert sind und einen wichtigen Bestandteil unserer bäuerlichen und touristischen Traditionen darstellen, waren sich im Grunde alle Protagonisten des Abends, und wohl auch der Großteil des Publikums einig, wie sich bei der >>

Bürgermeister Sigfried Steinmair und die Direktorin für Denkmalpflege, Karin Dalla Torre Pichler.

jst

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SOZIALES & GESUNDHEIT TITELTHEMA

anschließenden Podiumsdiskussion und den vielen Wortmeldungen von Seiten der Sandner Bürgerinnnen und Bürger herausstellte. Die Direktorin der Landesabteilung für Denkmalpflege, Karin Dalla Torre Pichler, unterstrich, dass es für den Erhalt solcher Häuser vor allem die entsprechende Liebe brauche. Häuser exemplarisch unter Denkmalschutz zu stellen sei zwar eine Möglichkeit, gegen den Willen der Eigentümer aber mit entsprechenden Schwierigkeiten verbunden. Toni Innerhofer, ehemaliger Bürgermeister von Sand in Taufers, schwelgte in Erinnerungen und riet eindringlich davon ab, als Gemeinde Grundstücke zu verkaufen. Historiker Hans Heiss nannte das Ensemble die „Visitenkarte“ von Sand in Taufers und sprach sich ebenfalls für den Erhalt des Ensembles, auch ohne Denkmalschutz, aus. Gute Ideen seien gefragt, wenn man die nötige Phantasie aufbringt, dürfe man sich vor

Die Post-Häuser: Tourismusgeschichte geschrieben.

der Geldfrage nicht scheuen, so der ehemalige Landtagsabgeordnete. Auf diesen Zug sprang im Wesentlichen auch die Landesrätin für Raumentwicklung, Landschaft und Denkmalpflege Maria Hochgruber Kuenzer auf und ließ sich zu folgender Aus-

sage hinreißen: „Wenn gute Ideen beziehungsweise konkrete Konzepte gefunden werden, können wir an die Tür von Landeshauptmann Arno Kompatscher anklopfen, um ihn gegebenenfalls von einer Sonderfinanzierung zu überzeugen.“ Ja, die ominösen Ideen für eine mögliche künftige Nutzung, die standen schlussendlich im Laufe des Abends zur Genüge im Raum, von sozialen Zweckbestimmungen wie betreutes Wohnen von Menschen mit Beeinträchtigung oder Begegnungsstätten von Alt und Jung über die Unterbringung einer Kita oder Errichtung einer Praxisgemeinschaft von Ärzten bis hin zur kulturellen Verwendung wie ein Veranstaltungssaal oder die Verlegung der Musikschule und noch einiges mehr.

Seit jeher beliebte Treffpunkte in einer Ortschaft.

Ein mehr als voll besetzter RAIKA-Saal beweist das große Interesse. Ob letztlich eine Lösung gefunden werden kann, muss sich noch zeigen.  6

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jst


SOZIALES & GESUNDHEIT TITELTHEMA

Der heutige Zustand des Hotel-Post…

…nach fast 40 Jahren Stillstand!

Liebevolle Details sind noch vorhanden.

Originalkorrespondenz ist auch vorhanden. 

Aber trotz aller enthusiastischer Einbringungen hing die Frage der Finanzierbarkeit dennoch wie ein Damoklesschwert über dem kreativen Ansatz. Denn eines stellte Bürgermeister Sigfried Steinmair unmissverständlich klar: Bei aller Offenheit der Thematik gegenüber, muss die Lösung in Bezug auf das Hotel Post rechtlich und finanziell tragbar sein. Auch auf der gemeindepolitischen Ebene sei stets betont worden, dass die Verantwortlichen das Ensemble sehr wohl erhalten wollen, aber die Frage, ob sich die Gemeinde das derzeit leisten kann, müsse Steinmair zufolge einfach zulässig sein. Eine Sanierung allein zu stemmen sei die Gemeinde in den nächsten zehn Jahren nicht in der Lage. Klare Worte!

und will aber niemand dafür aufbringen. Da nützt dann auch kein Appell, das leidige Geld-Problem nicht zu ernst zu nehmen und auch nicht das Ergebnis der geheimen Abstimmung vor Ort, bei der sich über die Hälfte aller Anwesenden zugunsten einer Sanierung des Hotel Post ausgesprochen hatten. Fazit: Neben guten Ideen für die künftige Nutzung braucht es vor allem eine Der einstige Speisesaal im Hotel Post in Sand in Taufers. findige Finanzierungsform Stiftung, Sonderfinanzierung, private Inves- ten Angebot (oder etwa doch!?) am Ende des toren, die Gemeinde Sand in Taufers sei auf Abends von Hans Heiss, nämlich dass die alle Fälle für Lösungsvorschläge und eine Brixner eventuell gerne auf einen Teil der Zusammenarbeit sowie den weiteren Dia- öffentlichen Gelder für den Hofburggarten log mit der Initiativgruppe Hotel Post offen, zugunsten der Sanierung des Hotel Post verunterstrich Bürgermeister Sigfried Steinmair zichten würden… Na, wenn das mal keine abschließend. Schützenhilfe kam diesbezüg- zündende Idee ist! lich mit einem nicht ganz so ernst gemein-  // Judith Steinmair

…ABER WER BEZAHLT?

Und damit war der Nagel auch wieder einmal auf den Kopf getroffen. Irgendwie waren sich alle ob des Erhalts solch wichtiger historischer Gebäude einig, das nötige Geld kann

Der Zahn der Zeit…

Zeitschriften als Zeitzeugnisse.

...hat natürlich am Interieur genagt. PZ 0 8 | 18. A P R I L 2019

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AKTUELLES

TURMFRISUR

stark eingeschränkt oder gar gänzlich unterbunden wird. Eine normale Ausbildung des Geweihs kommt folglich nicht mehr zustande. Vielmehr führt das zu unkontrollierten Auswucherungen, welche sich äußerst negativ auf die Lebensweise des Tieres (Einschränkung der Sicht, erschwerte Nahrungsaufnahme) auswirken. Die beiden Fotos, aufgenommen auf der Hegeschau in Taisten, zeigen einerseits ein Exemplar mit normal ausgebildetem Geweih und andererseits einen sogenannten Perückenbock.  // wp

Menschen tragen Perücken. Tiere tun es auch. Während die Träger/-innen solcher Accessoires bei den Menschen mehrheitlich weiblichen Geschlechts sind, ist das beim Rehwild genau das Gegenteil der Fall. Nur der Bock kann Träger eines solch abartigen Geweihs sein. Es ist der „Perückenbock“. Zum Unterschied vom Menschen, setzt sich das Tier die Kopfbedeckung nicht freiwillig aufs Haupt. Es ist vielmehr die Folge von Verletzungen der Geschlechtsorgane, falls dadurch die Ausschüttung des Sexualhormons Testosteron

VERSCHÖNERUNG Im Zuge des Ausbaus der Pustertaler Straße (SS 49) wurde vor nunmehr neun Jahren der Tunnel unter der Sonnenburg fertiggestellt. Noch vor Weihnachten 2010 konnte somit die Umfahrung St. Lorenzens von der Zufahrt zum Weiler Sonnenburg im Westen bis zur Peintner-Brücke im Osten für den Verkehr freigegeben werden. Hierfür wurde damals ein 26 Millionen Euro großes Loch in den Berg gebohrt bzw. die Straße neu angelegt und schwarz belegt. Der Tunnelbau war insbesondere auch deswegen notwendig geworden, weil der alten Trasse Stützmauern unsicher geworden waren. Ein Teil der alten Straße diente seit deren Stilllegung als Gehweg zu den Weilern Sonnenburg, Fassing und Lothen. Dieser wird nun von der Gemeinde einer „Schönheitsoperation“ unterzogen. Der Raum soll dadurch für Wanderer, Spaziergänger und Familien attraktiver und zugleich freizeitlich besser nutzbar gemacht werden. // wp Die Arbeiten hierzu (s. Foto) sind bereits voll im Gange. 

DER ANSCHLUSS Voll im Gange sind auch, wenn auch mit fast zweijähriger Verspätung auf den ursprünglich ins Auge gefassten Baustart, die Vorbereitungsarbeiten zum Brückenbau über die Rienz und zum „Anstich“ für den Tunnelbau unterm Pflaurenzer-Kopf westlich des Weilers Sonnenburg. Zu diesem Zwecke wurde der Forstweg, ausgehend von der Zufahrt zum Kavernenklärwerk im Westen, entlang der Nordseite des Klosterhügels bis zum Tunnel-Anstichspunkt mittlerweile schon einmal Lkw-tragfähig ausgebaut (3a). An der Zufahrt ab dem Kniepassegg wird ebenfalls schon fleißig gebaggert (3b).

3a 8

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Der neue Anschluss der Gadertaler-Straße an die Pustertaler-Straße soll der Provinz um die 75 Millionen Euro zu stehen kommen – unvorhergesehen Nachteiliges wie immer ausgenommen. Das Projekt ist Teil eines älteren Gesamtkonzeptes zum Ausbau der Pustertaler-Straße. Dazu zählen auch die Umfahrungen von Kiens und Percha. Kiens ist in der Prioritätenliste mittlerweile, wenn auch im Schneckentempo bis an die Spitze vorgerückt, gefolgt von Percha. Gesprochen wird überdies noch von der Verlegung des Brunecker Nordrings und von der Umfahrung St. Georgens. Stillschweigen herrscht unerklärlicherweise hingegen hinsichtlich des schon vor Jahren ins Auge gefassten Ausbaus der Strecke zwischen Mühl// wp bach und Schabs. 

3b


Bekanntlich muss das Teilstück der Südumfahrung von Bruneck, ausgehend vom Westtor des Kühbergl-Tunnels (4a) bis zur Eisenbahnüberführung in St. Lorenzen (4b), einer grundlegenden Sanierung, einschließlich der Verlegung eines Entwässerungskanals, unterzogen werden. Zu diesem Zwecke muss der Verkehr in diesem Bereich für mehrere Monate umgeleitet werden. Da sich die Gemeinde Bruneck mit aller Kraft gegen eine zusätzliche Verkehrsbelastung durch die Stadt zur Wehr setzte, blieb der Provinzverwaltung offensichtlich kein anderer Aus4b

weg übrig, als parallel zur reparaturbedürftigen Südumfahrung eine Behelfsstraße ins Gelände zu legen. Unklar ist noch, was mit dieser Straße nach Abschluss der Sanierungsarbeiten geschieht: Wird das Terrain in den ursprüng4a lichen Zustand zurückversetzt? Bleibt das Provisorium dem Verkehr als zusätzliche Fahrspur zur Südumfahrung erhalten? Oder wird sogar eine Verbindung zwischen Bruneck und St. Lorenzen über Waldheim in Erwägung gezogen? Wär’s dann ein allein auf den Radfahrerbedarf reduzierter Verkehrsweg, so hätte zumindest Brunecks Bürgermeister dagegen // wp grundsätzlich nichts einzuwenden. 

GLÜCKSBOTE

INFOTAG

Die Erkenntnis, dass die Architektur bei Wohnhäusern oft nicht allen Bedürfnissen genügend Rechnung trägt, ist weit verbreitet. „Man müsste eben zweimal bauen können“, heißt es dazu oft. So fand beispielsweise dieser Storch ob seines riesenhaften Wuchses keinen Zugang ins Haus. Er sah sich ausgesperrt – außerstande das sich ihm an den Hals klammernde Glückspaket abzuliefern. Im Unterschied zum allgemeinen Postdienst, darf man dem Liebesboten jedoch nicht unterlassene Zustellung anlasten, denn er entledigte sich seiner Fracht nicht irgendwo am Wegesrand. Das Problem ist zudem streng örtlich begrenzt, weil die gefiederten Babyfrächter andern Orts ausnahmslos bescheidener Erscheinung // wp als jene St. Lorenzens sind. 

Vor einer Woche, am 13. April 2019, hielt der SBB-Bezirk Pustertal den mittlerweile zur Tradition gewordenen Informationstag ab. Die Veranstaltung im Michael-Pacher-Haus zu Bruneck war wie üblich gut besucht. Hauptthemen der Veranstaltung waren Aspekte zur Bauern-Pflichtversicherung mit besonderem Bezug zur Rentenversorgung. Dazu referierte der Patronatsleiter Maximilian Thurner. Das Hauptreferat war dem EU-Parlamentarier Dr. Herbert Dorfmann (s. Foto) vorbehalten. Er sprach zur EU-Landwirtschaftspolitik, ging aufs Förderungswesen ein, erläuterte mögliche Auswirkungen des Brexit, analysierte die Marktsituation und Preisentwicklung in der Obst- und Milchwirtschaft – und er vergaß den Wolf nicht. Bezirksobmann Anton Tschurtschenthaler begrüßte die Gäste und moderierte abschließend die „Fragestunde“. In der nächsten Ausgabe werden wir ausführlicher auf den Infotag eingehen.  // wp

KAPELLE BEI AUFHOFEN In der PZ Nr. 4 vom 21.02.2019 haben wir auf Seite 9 über die Kapelle von Aufhofen (siehe Foto) berichtet, die im Zuge eines kurz zuvor durchgeführten Einbruches geschlossen wurde und es auch blieb. Wie ein aufmerksamer PZ-Leser uns mitgeteilt hat, ist die Kapelle nun wieder für die Besucher voll zugänglich. Sie musste nach dem Einbruch wieder hergerichtet werden, da die Tunichtgute Schäden

verursacht haben. Sowohl innen als auch außen wurde alles schön gemacht, sodass die Kapelle, die erst vor einigen Jahren generalsaniert wurde, wieder in altem Glanz erstrahlt. Im Mai findet anlässlich des Kirchtages eine Prozession zur Kapelle statt. Noch etwas soll an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Die gute Seele der Kapelle, Franzi Niederkofler, kümmert sich seit Jahrzehnten liebevoll um die Kapelle und stellt den Blumenschmuck bereit. Ihr zur Hand gehen vier bis fünf tatkräftige Männer, die

AKTUELLES

BEHELFSSTRASSE

ebenfalls regelmäßig nach dem Rechten schauen. Wie wichtig das ist, wurde heuer deutlich. So viel Engagement muss wirklich einmal lobend hervorgehoben werden.  // rewe PZ 0 8 | 18. A P R I L 2019

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POLITIK & VERWALTUNG

DORFLIFT IN PICHL-GSIES

Soll er ausgetrocknet werden? Der Dorflift in Pichl-Gsies ist eine Besonderheit. Die Gemeinde Gsies wollte den Lift seinerzeit abbauen, aber der örtliche Sportverein sperrte sich dagegen und führt die Anlage seit 2002 weiter. Sehr zur Freude der Kinder und Familien. Nun stehen größere Investitionen an und auch die Haftungsfrage muss dringend geklärt werden. Das Geld wäre in Bozen schon vorhanden, aber so richtig kommt das Projekt nicht in die Gänge.

D

er Dorflift in Pichl-Gsies wurde im Jahr 1980 errichtet. Ursprünglich war eine Gesellschaft am Werk und dann kam die Gemeindeverwaltung zum Handkuss. Diese wollte den damals defizitären Lift einfach abreißen lassen. Das war aber gar nicht im Sinne der örtlichen Sportvereine. Also übernahm am 19. November 2002 der Sportverein von Pichl Gsies (SSV Pichl) die gesamte Anlage. Bis zum Herbst 2017 blieb das auch so und seitdem führt die Anlage die Sektion Ski des ASV PichlGsies unter Sektionsleiter Erwin Schuster. Paul Ladstätter ist hingegen der Präsident des SSV Pichl-Gsies und ebenfalls ein feuriger Verfechter der Liftanlage.

EHRENAMTLICHES ENGAGEMENT

Der Dorflift von Pichl-Gsies ist zu einer wichtigen Anlaufstelle für die Dorfbevölkerung geworden. 10

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Ohne diese beiden Präsidenten und ihre Mitstreiter würde es den Lift wohl längst nicht mehr geben. Denn der rechtliche Kunstgriff wurde umgesetzt, um den vielen Bestimmungen juridischer, bürokratischer und steuerlicher Natur Genüge zu tun. Die Anlage selbst wird von Mitgliedern der Sektion bzw. des Sportvereins Tag und Nacht in Schuss gehalten. Rund sechs bis acht Personen präparieren die Pisten und stellen das Personal. Und das weitgehend ehrenamtlich. Vor allem nach der Arbeit wird nach dem Rechten geschaut und so manches Mal wird sogar der eigene Urlaub angeknabbert. Ein Liftverantwortlicher ist ständig präsent, um die Anlage am Laufen zu halten. Ein enormer Kraftakt, der von der örtlichen Bevölkerung überaus geschätzt wird. Rund 95 Prozent der Kinder der nahen Umgebung schreiben sich jedes Jahr ein und rund 90 Prozent der einheimischen Skifahrer sind auf diesem Lift anzutreffen. Mittlerweile haben auch Gäste das kleine, aber feine alpinsportliche Angebot schätzen gelernt. Allerdings hätten die Betreiber nichts dagegen, wenn die Hoteliers ihre


POLITIK & VERWALTUNG Die Anlage wird nahezu ehrenamtlich betreut.

Zwei Präsidenten - ein Ziel! 

Gäste noch etwas mehr auf das Angebot vor ihrer Haustür hinweisen würden.

HAFTUNGSFRAGE UND NEUINVESTITIONEN

Im Laufe der vergangenen Wintersaison wurde zudem eine eigene Skischule ins Leben gerufen. An guten Tagen tummeln sich im Schnitt rund 600 Leute auf der Anlage, die damit für die örtliche Bevölkerung schon einen großen Stellenwert einnimmt. Pro Jahr werden im Schnitt sogar fünf bis sechs Rennen durchgeführt – auch überörtliche. Die Gsieser Lösung ist darüber hinaus die weitaus billigste. Denn die Gründung einer Kapitalgesellschaft würde viel Geld verschlingen und auch den täglichen Betrieb wesentlich verteuern. Die Grundbesitzer stellen ihren Grund und Boden ebenfalls kostenlos zur Verfügung, was alles andere als selbstverständlich ist. Wo gibt es das sonst noch bei einer Liftgesellschaft?

rewe

Zwei große Problemfelder gibt es aber. Und das ist zum einen die leidige Haftungsfrage. Die lastet derzeit nämlich auf den Schultern der Verantwortlichen des Sportvereins. Eine Situation, die von vielen als nicht mehr zeitgemäß und hinnehmbar eingestuft wird. Darüber hinaus bräuchte der Lift eine Generalüberholung. So müsste ein neuer Lift errichtet und dabei sollte nach dem Willen der Betreiber ein innovatives Konzept umgesetzt werden. Geplant ist der Ausbau der Skischule und die Adaptierung der Anlage als Dorf- und Trainingslift. Dazu bräuchte es eine zusätzliche Trainingspiste, wobei die Akteure – das sieht man an dieser Situation einmal mehr – allesamt an einen Strick ziehen. Der sprichwörtliche Pichler Zusammenhalt kommt hier einmal mehr zum Tragen. Laut Auskunft von Seiten des Landes wären für diese Arbeiten auch bereits Gelder vor-

Die Liftanlage sollte modernisiert und zum Teil auch erneuert werden.

Er schaut untertags nach dem Rechten. 

rewe

handen, allerdings müssen diese von der Gemeinde angefordert werden. Der Sportverein selbst kann diesbezüglich nicht aktiv werden. Das ist seit der Umstellung der Haushalts- und Finanzgebarung nicht mehr möglich. In dieser Hinsicht geht es derzeit allerdings nur schleppend voran. Sehr zum Bedauern der Liftbetreiber in Pichl-Gsies, die schon voller Tatendrang in den Startlöchern waren. Die letzte Wintersaison ist wiederum recht passabel zu Ende gegangen und für die Zukunft möchte man richtig durchstarten. „Wir hoffen auf die Unterstützung der Gemeinde und insbesondere durch den Bürgermeister“, heißt es in der Schaltzentrale des Liftes. Mal schauen, was sich in dieser Angelegenheit noch ergibt. Es wäre aber allemal schade, wenn dieses schöne Projekt der gelebten Zusammenarbeit aus bürokratischen Gründen letztlich finanziell ausge// Reinhard Weger trocknet würde. 

Pro Wintersaison werden fünf bis sechs verschiedene Rennen organisert. PZ 0 8 | 18. A P R I L 2019

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POLITIK & VERWALTUNG

UNIVERSITÄT BRUNECK

Südtirol = Bozen, was sonst? Virgl oder Stadtzentrum - wohin mit dem Ötzi? Das ist die große Frage, welche die Bozner Bürgerinnen und Bürger derzeit schwer beschäftigt… und mit ihnen notgedrungen scheinbar auch den restlichen Landesteil. Was wiederum manchen sauer aufstößt, leiden wir doch immer wieder unter dem zentralistischen Gehabe unserer Landeshauptstadt, und die „Provinz“ hat gefühlt das Nachsehen.

B

enko oder Athesia? Darüber scheiden sich die Geister. Naherholungszentrum ja, aber bitte doch nicht den „armen“ Bozner Geschäftsleuten das tägliche Brot abgraben. Der Ötzi gehört in die - oder korrekter ausgedrückt in diesem Sinne – der Stadt! Schließlich sollen die Zig-Tausende, die jährlich zum Similaun-Mann pilgern, auch sonst ein wenig Kleingeld ausgeben. Einer hds-Studie zufolge würde eine Verlegung von Ötzi ja eine Einbuße der Touristenfrequenz in der Innenstadt von bis zu 20 Prozent mit sich bringen. Und außerdem soll die Stadt Bozen für ihre Bürgerinnen und Bürger lebenswert sein – Ötzi sei Dank! Um die archäologische Sensation selbst geht es dabei nur mehr Der Universitätssitz in Bruneck läuft stets unter dem Bozner Namensanhängsel... jst marginal, wie sich manch Kritiker mokiert. Fürwahr. An dieser Stelle sei dacht wird. In einer Studie der Universität für den Mann aus dem Eis? Eingebettet von die Frage erlaubt, warum eigentlich immer Bozen wurde die touristische Attraktivität der atemberaubenden Südtiroler Bergwelt, nur die Landeshauptstadt als letzte Ruhe- des Eismannes abgefragt, wobei 63 Prozent das könnte dem einstigen Naturburschen stätte für die begehrte Eiszeit-Mumie ange- der Studienteilnehmer angaben, sie würden durchaus gefallen… und eine Seilbahn rauf auch eine andere Stadt besuchen, „wenn Öt- auf den Berg gibt es bereits… auch mehrere! zi dort ausgestellt würde“. Alternativ, bei einem voraussichtlichen Aufschrei von Seiten der Brunecker Kaufleuten, DIE VIELFALT DER MÖGLICHKEITEN gäbe es durchwegs auch zentraler gelegene Na also, und Möglichkeiten gäbe es derer Lösungen. Das Brunecker Gerichtsgebäude doch soooo viele. Man denke beispielswei- etwa. Seit der Verlegung der Gerichtsbarse nur einmal an Südtirols Skiberg Nr. 1, den keit ist im ersten Stock lediglich die Agentur Kronplatz. Vor Superlativen nur so strotzend der Einnahmen untergebracht, was mit dem warten die Pustertaler Skipioniere unter an- Erdgeschoss geschehen soll, ist noch offen. derem mit nicht nur einem, sondern gleich Von der Südtiroler Hauptstadt zum Pusterzwei Museen auf schwindelerregenden über taler Hauptort, wo bleibt hier der anti-zen2.000 Höhenmetern auf. Neben Messners tralistische Gedanken, könnten Skeptiker MMM Corona lockt seit wenigen Monaten nun einwerfen. Na dann, bitte schön, es gibt auch das Bergfotografie-Museum Lumen auch weitere Vorschläge: Wie wäre es mit mit spektakulären Aussichten. Warum al- der Unterbringung der Gletschermumie in so nicht ein weiteres Museum im Schnee der Franzensfeste? Geschichtsträchtig ge-

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die Landesuniversität mit Sitzen an unterschiedlichen Orten nicht so, wie es sich gehören würde und was dann auch tatsächlich ihrem Wesen entspräche, nämlich Universität Südtirol!?“

ALLES BOZEN ODER WAS?

Wie auch immer, worum es Frau und Herrn Südtiroler geht, ist die manchmal durchaus präpotent anmutende Tatsache, alles immer und quasi wie selbstverständlich auf die Landeshauptstadt zu beziehen. Der Brunecker Stadttheater-Direktor Klaus Gasperi ärgert sich darüber bekanntlich schon seit Jahren, er kann dem Bozner-Fokus-Wahn so gar nichts abgewinnen. „Nicht um irgendwelche Leistungen zu schmälern, aber dass man hier in der sogenannten Provinz um Zuspruch und Förderung kämpfen muss, während in Bozen die Gelder anscheinend leichter fliessen, ist nicht nachvollziehbar“, so Gasperi gegenüber der PZ. Auch außerhalb der Landeshauptstadt gäbe es kulturell höchst wertvolle Veranstaltungen und Projekte, vielleicht ist man nur zu bequem, sich dorthin zu begeben.

FREIE UNIVERSITÄT BOZEN

In einer Presseaussendung nimmt der Theaterchef diesmal aber nicht die Kultur als solche ins Visier, sondern ganz allgemein den Umgang in Bezug auf die Diskrepanz Südti-

Der unverwüstliche Klaus Gasperi, der Chef des Brunecker Stadttheaters.

rol-Bozen. Stein des Anstoßes: Die Bezeichnung der Landesuniversität als „Freie Universität Bozen“. Gasperi dazu: „Ich ärgere mich seit Jahren, wenn ich in Bruneck beim Universitätsplatz vorbeigehe und dort Universität Bozen steht. Warum nennen wir

Den Einwurf, dass Universitäten immer nach einer Stadt benannt sind, lässt Gasperi nicht gelten. „So ein Blödsinn, es heißt doch auch University of California!“ Die 1868 gegründete University of California, Berkeley, gehört zu den renommiertesten Universitäten der Welt. Dabei ist Berkeley der älteste Campus der University of California, eines Systems staatlicher Universitäten, die auf zehn Standorte verteilt sind. Aber auch auf nationalem Territorium gibt es durchaus Beispiele, dass Universitäten nicht nur nach einer Stadt, sondern nach einer Region benannt sind. Die Universität Kalabrien etwa, oder auch die Università del Salento. Bis 2007 hieß die 1955 gegründete UNI noch Università degli Studi di Lecce , wurde dann umbenannt nach der zur italienischen Region Apulien gehörenden Landschaft Salento. Sie unterhält außer in Lecce Standorte in Monteroni di Lecce, Mesagne und Brindisi. Beispiele gibt es also genügend, und insofern ist die Frage legitim: Warum muss immer Bozen im Mittelpunkt stehen? // Judith Seinmair 

POLITIK & VERWALTUNG

nug ist sie allemal, aufwändig saniert und bestens erreichbar, und nicht zuletzt hätte somit die jahrelange Odyssee einer geeigneten Zweckbestimmung ein Ende gefunden.

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DER GESUNDHEITSRATGEBER

ICH KANN KEINE ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN Ich bin 28 Jahre alt und seit meiner Jugendzeit fällt mir auf, dass ich große Schwierigkeiten damit habe Entscheidungen zu treffen. Es ist beinahe so, als könnte ich keine treffen. Vor jeder etwas größeren Entscheidung brauche ich irrsinnig lange, um endlich zu einem Entschluss zu kommen. Das kann nicht normal sein. Meine Freundinnen machen schon Witze über mich, weil ich dieses Problem habe. Das nervt mich zwar manchmal, stört mich aber weniger. Mehr belastet mich das Problem an sich. Aktuell hätte ich eine neue Arbeitsstelle als Verkäuferin angeboten bekommen. Ich kann mich einfach nicht entscheiden, ob ich meine alte Stelle behalten oder die neue annehmen soll.

Meine Eltern sind auch anderer Meinung als mein Freund und das macht es noch schwieriger. Ich habe mich schon oft gefragt, warum ich das habe, bin aber nie zu einem Ergebnis gekommen. Deshalb wollte ich Sie fragen und auch nachfragen, ob Sie mir ein paar Tipps geben können? (Frau) Dr. Egon Mair

Die Schwierigkeit, Entscheidungen zu treffen, kennen in leichter Form viele Menschen. Eine Entscheidung ist dadurch charakterisiert, dass wir uns einerseits, für etwas, andererseits aber auch gegen etwas entscheiden. Genau damit haben Menschen manchmal Schwierigkeiten. Es ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, das Beste für sich verwirklichen zu wollen und damit kann die Angst einhergehen, aufgrund einer möglichen Fehlentscheidung etwas Wichtiges zu verlieren. Hält sich der Ausprägungsgrad solcher Entscheidungsschwierigkeiten im Rahmen, können Menschen relativ unbeschwert damit leben. Bei einer stärkeren Ausprägung, wie Sie sie beschreiben, ist die Belastung und Einschränkung im Leben jedoch beträchtlich. Die Hauptursache solcher Entscheidungsschwierigkeiten ist eine Unsicherheit, die durch Ängste genährt wird. Die Art der Ängste, welche für diese Problematik verantwortlich sind, werden meist in der Kindheit durch Traumata diverser Natur verursacht. Als Baby und Kind spielt Sicherheit eine besonders bedeutsame Rolle und in dieser sensiblen Phase sind wir hierfür auch am verletzlichsten. Diese Traumata sind uns in der Regel nicht bewusst und es kann sich um ein Trauma oder um mehrere ggf. auch kleinere Traumata handeln, die immer wieder in dieselbe Kerbe schlugen. Für die Bewältigung dieses Problems ist es in vielen Fällen jedoch nicht notwendig, genauer nach den Ursachen zu suchen, sondern es geht vorwiegend darum, verstärkt am Aufbau innerer Sicherheit zu arbeiten. In Hinblick auf die gewünschten Tipps ist es wichtig, sich vorerst zu verdeutlichen, dass Entscheidungen nie eine rein rationale Angelegenheit sind. Vielmehr ist es für Entscheidungen wesentlich, ein Gefühl der inneren Stimmigkeit hinsichtlich einer Entscheidung zu finden, damit diese getroffen werden kann. Versuchen Sie folglich Abstand davon zu nehmen, was bei einer Entscheidung alles schief gehen könnte. Solche Überlegungen sind nur selten hilfreich, jedoch werden diese häufig in den Vordergrund gestellt. Stattdessen überlegen Sie am besten, mit welcher Entscheidung Sie glücklicher wären. Treffen Sie anschließend diese Entscheidung. Wenn eine Entscheidungsmöglichkeit nicht vollkommen irrational ist, d.h., rational gesehen kaum eine Chance hat, zu einem positiven Resultat zu führen, ist es sinnvoll die eben beschriebene Haltung einzunehmen und aufgrund dieser zu entscheiden. Dies ist der wichtigste Tipp. Weiters können Sie trainieren, auf Ihre Intuition zu hören. Spüren Sie in sich hinein und nehmen Sie wahr, was Ihr inneres Gefühl Ihnen zur Entscheidung sagt. Falls sie mit dem Wort Intuition wenig anfangen können, setzen Sie stattdessen einfach Bauchgefühl ein: was sagt Ihr Bauchgefühl dazu? 14

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Trainieren Sie auch intuitives schnelles Entscheiden. Fangen Sie damit bei kleinen Entscheidungen an. Machen Sie sich einfach bewusst, dass bei kleinen Alltagsentscheidungen nicht viel auf dem Spiel steht. Spüren Sie kurz in sich hinein, was Ihnen stimmiger erscheint und treffen sie anschließend gleich die Entscheidung. Oftmals können Sie die Entscheidung auch sofort spontan aus dem Bauch heraus treffen. Dadurch trainieren Sie Entscheidungsfreude und Sicherheit. Sie schreiben, dass hinsichtlich des möglichen Arbeitswechsels, Ihre Eltern anderer Meinung sind als Ihr Freund. Wichtige Bezugspersonen haben einen bedeuteten Einfluss auf uns und ich verstehe, dass es besonders schwierig wird, wenn diese unterschiedliche Meinungen vertreten. Letztlich können und sollten aber nur Sie entscheiden. Nehmen Sie die Haltung ein, wie im ersten Tipp beschrieben. Eruieren Sie, mit welcher Entscheidung sie glücklicher wären, wenn sie gut verlaufen würde und entscheiden Sie anschließend. Noch eine Überlegung zum Abschluss: Menschen bereuen am Ende Ihres Lebens nie oder seltenst, wenn sie etwas getan haben, was sich möglicherweise nicht als günstig herausgestellt hat. Die allermeisten Menschen bereuen vielmehr das, was sie nicht getan haben.

Wenn Sie eine Frage stellen möchten, können Sie diese anonym schriftlich oder telefonisch an unsere Redaktion richten oder Sie deponieren Ihre Frage direkt bei Dr. Egon Mair Psychologe - Psychotherapeut - Coach - Supervisor

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TIPPS VOM EXPERTEN

VIELE URSACHEN

MAGEN-DARM-BESCHWERDEN BEI HUND & KATZE Auch unsere geliebten Vierbeiner bleiben von Verdauungsstörungen nicht verschont und leiden immer wieder unter Durchfall, weichem Kot und Erbrechen. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein. Meist sind die Auslöser Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten (z. B. Würmer) oder Protozoen (z. B. Giardien) sowie Futtermittelunverträglichkeiten. Aber auch schwerwiegendere Krankheiten wie z. B. Niereninsuffizienz, Schilddrüsenprobleme oder Lebererkrankungen können Symptome wie Durchfall und Erbrechen zeigen. Kommt es immer wieder zu Magen-Darm-Beschwerden ist es auf jeden Fall sinnvoll eine Blut- und Kotprobe beim Tierarzt untersuchen zu lassen.

WELPEN UND JUNGTIERE

Gerade bei Welpen und Jungtieren liegt häufig ein Parasitenbefall vor. Eine regelmäßige Kontrolle ist hier auf jeden Fall zu empfehlen. Geben Sie im Schnitt alle 3 Monate eine Kotprobe beim Tierarzt ab und lassen Sie diese auf Parasiten untersuchen. Wichtig hierbei ist, dass die Kotprobe von drei aufeinanderfolgenden Kothaufen entnommen wird, da Parasiten nicht zuverlässig mit jedem Kothaufen ausgeschieden werden. Sind keine Parasiten in der Probe vorhanden, muss auch nicht prophylaktisch entwurmt werden. Häufig werden Verdauungsprobleme auch vom Tierhalter selbst verursacht. So kann es sein, dass der Hund oder die Katze zu viel Stress ausgesetzt ist, z. B. durch den Einzug eines weiteren Haustieres oder durch zu wenig Ruhemöglichkeiten. Auch durch die Fütterung von minderwertigem bzw. unpassendem Futter kann es zu Problemen kommen. Achten Sie immer darauf, dass Ihr Hund bei Sparziergängen sich in der Umwelt nicht selbst bedient. Die wenigsten Sachen, die der Hund in der freien Natur findet, sind für seinen Magen-Darm-Trakt geeignet.

Um immer wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden zu beseitigen, ist es sehr wichtig, dass Sie Ihr Tier sehr gut beobachten. Für eine Diagnose sollten Sie folgende Fragen auch beantworten können: • handelt es sich um wässrigen Durchfall oder eher um weichen Kot • ist der Kot von der Konsistenz her normal, aber das Tier setzt mehrmals (mehr als 3 x täglich) ab? • hat das Tier auch Blähungen? • verliert das Tier Gewicht? • hat das Tier Medikamente (z. B. Antibiotika) bekommen? • wurde das Futter schon mehrmals gewechselt und die Probleme kommen immer wieder nach einer bestimmten Zeit? Je detaillierter Sie Auskunft über Ihr Tier geben können, desto schneller und besser kann dem Tier auch geholfen werden. Sollte es sich um eine Futtermittelunverträglichkeit handeln, arbeitet Ihr Tierarzt im optimalen Fall mit einem Ernährungsberater zusammen, der Sie dann während der Zeit der Umstellung begleitet und hilfreich zur Seite steht.

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§

Dr. Vera Mair am Tinkhof Schramm Tschurtschenthaler Mall Ellecosta Anwaltskanzlei

Bekanntlich wurde mit GvD Nr. 231 vom 8. Juni 2001 eine damals völlig neue Form der Haftung für Unternehmen eingeführt, die in der Bestimmung selbst als „Verwaltungshaftung“ bezeichnet wird, die aber dennoch den Charakter einer strafrechtlichen Haftung hat. Die Besonderheit dieser Neuerung bestand darin, dass bis dahin juristische Personen von den strafrechtlichen Folgen bestimmter Straftaten nicht betroffen waren (mit Ausnahme der möglichen Entschädigung für Schäden und der zivilrechtlichen Verpflichtung zur Zahlung von Geldbußen) und grundsätzlich strafrechtlich nicht verfolgt werden konnten. Das GvD Nr. 231/2001 nennt eine Reihe von Straftaten (z.B. Straftaten gegen die öffentliche Verwaltung, unrechtmäßige Datenverarbeitung, Wirtschaftskriminalität, Marktmissbrauch, Umweltdelikte, schwere Körperverletzung durch Verletzung der Vorschriften betreffend die Arbeitssicherheit), für die ein Unternehmen dann straf-rechtlich haftet, wenn: • die Straftat von Mitgliedern des Verwaltungsrats oder von Führungskräften begangen wird oder durch Personen, die der Leitung oder Aufsicht dieser Personen unterliegen; • die Straftat im Interesse des Unternehmens oder zu seinem Vorteil begangen wurde, • ein Verschulden des Unternehmens hinsichtlich seiner Organisation und Kontrolle vorliegt (d.h. die Begehung der Straftat muss durch fehlende oder unzureichende Präventions- und Kontrollmaßnahmen ermöglicht oder erleichtert worden sein)

Zu den Sanktionen, die gegen die Unternehmen für die Begehung der im GvD 231/2001 genannten Delikte verhängt werden können, gehören Geldstrafen (bis zu 1.549.370,00 Euro), Untersagungssanktionen (sanzioni interdittive – z.B. Ausschluss von der Ausübung der Tätigkeit) sowie die Veröffentlichung des Urteils. Das Unternehmen haftet jedoch nicht, wenn es vor der Begehung der Straftat ein Organisations- und Kontrollmodell im Sinne des GvD 231/2001 eingeführt und wirksam umgesetzt hat. Für die Erstellung eines solchen Organisationsmodells werden zunächst aktuelle Strukturen und Prozesse im Unternehmen untersucht, und so mögliche Risikobereiche ausgemacht. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen werden wirksame Maßnahmen für die Vermeidung der Straftaten entwickelt, und im Modell auch schriftlich festgehalten. Alle Mitarbeiter sind verpflichtet, sich an die Vorgaben und Verhaltensregeln des Kontrollmodells zu halten. Das Unternehmen wiederum ist verpflichtet, das Modell und dessen Inhalt allen im Betrieb tätigen Personen zur Kenntnis zu bringen und dessen Einhaltung zu überwachen. Zu diesem Zwecke ist auch die Einrichtung eines sogenannten Kontrollorgans vorgesehen. Da das Risiko von Arbeitsunfällen durch die Umsetzung des Modells eingeschränkt wird, ist auch eine entsprechende Reduzierung der INAIL-Beiträge vorgesehen. //

FÖRDERMASSNAHMEN GEMÄSS WACHSTUMSDEKRET („decreto crescita“)

TIPPS VOM EXPERTEN

DAS ORGANISATIONSMODELL GEMÄSS GVD 231/2001

Dr. Lukas Aichner Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Aichner Steuerrecht www.aichner.biz

Zur Ankurbelung der Wirtschaft hat der Ministerrat kürzlich ein neues „Wachstumsdekret“ verabschiedet, welches für Unternehmen und Freiberufler interessante Anreize vorsieht (bei Redaktionsschluss war das Dekret noch nicht in Kraft und es könnte daher noch zu Änderungen kommen). Wiedereinführung der Sonderabschreibung von 130 Prozent Unternehmen und Freiberufler dürfen die Sonderabschreibung von 130 Prozent wieder beanspruchen. Wie im Vorjahr gilt diese für die Anschaffung (auch mittels Leasing) von neuen beweglichen materiellen Anlagegütern. Davon ausgenommen sind Immobilien, andere Anlagegüter mit einem Abschreibungssatz von weniger als 6,5 Prozent und die Personenkraftwagen (PKW). Für Lastkraftwagen (LKW) und andere Transportfahrzeuge darf die Förderung hingegen beansprucht werden. Der maximale Investitionsbetrag wird allerdings eingeschränkt und gilt bis zu einer maximalen Summe von 2,5 Mio Euro. Die Sonderabschreibung kann für Investitionen, welche im Zeitraum vom 1. April bis zum 31. Dezember 2019 getätigt werden, beansprucht werden. Sie gilt weiters für Investitionen, welche bis zum 31. Dezember 2019 nachweislich bestellt und zumindest 20 Prozent angezahlt werden, sofern diese innerhalb 30. Juni 2020 übergeben bzw. realisiert werden. Erhöhung Investitionsbetrag für Sabatini-Förderung Für den Ankauf von neuen Maschinen und Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen und sonstigen betrieblichen Anlagegütern (Immobilien und diesbezügliche bauliche Maßnahmen sind ausgeschlossen) mittels Darlehen oder Leasing können Unternehmen um einen Investitionszuschuss ansuchen. Der Zuschuss entspricht dem Zinsbetrag, der konventionell auf eine Finanzierung in Höhe von 2,75 Prozent (bzw. 3,575 Prozent bei Vernetzung von intelligenten Maschinen und Anlagen laut Industrie 4.0) und einer Laufzeit von 5 Jahren für den geförderten Investitionsbetrag berechnet wird. Beispiel: Bei einer geförderten Investition von 100.000 Euro beträgt der Zuschuss rund Euro 7.700 (der Beitrag wird jeweils auf die Restschuld berechnet). Der Antrag muss vor Beginn der Anschaffung eingereicht werden und die neuen Anlagegüter müssen einer neuen Tätigkeit oder der Erweiterung/Diversifizierung/Verbesserung des Leistungsprozesses dienen. Eine weitere Voraussetzung ist, dass diese Investitionen durch eine konventionierte Bank oder Leasinggesellschaft finanziert werden (mit max. Laufzeit von 5 Jahren) – ein Ankauf mit Eigenmitteln wird also nicht gefördert. Der maximale Investitionsbetrag, für welchen die Sabatini-Förderung in Form eines Beitrages beansprucht werden kann, wird von 2 Mio. Euro auf 4 Mio. Euro angehoben, während der Mindestinvestitionsbetrag unverändert bei 20.000 Euro bleibt. Für kleinere Investitionen bis zu 100.000 // Euro werden die Auszahlungsmodalitäten vereinfacht.

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WIRTSCHAFT & UMWELT

TIPWORLD

Ein grandioser Erfolg 20.000 Besucher aus dem ganzen Pustertal und weit darüber hinaus sowie zufriedene Aussteller und Organisatoren – das ist die positive Bilanz der 41. Tipworld. Damit bleibt die Anziehungskraft der Messe im Pustertal bei Fachbesuchern und dem breiten Publikum weiter ungebrochen. Rund 20.000 Besucher in vier Tagen konnte die Tipworld verzeichnen. Mit 248 Ausstellern war die diesjährige Auflage vollkommen ausgebucht und hatte erstmals sogar Firmen auf der Warteliste. „Dies zeigt mehr als eindrücklich, dass die Messe von den Pusterern geliebt und von den Fachbesuchern gebraucht wird“, zeigt sich der Geschäftsführer der Tipworld GmbH, Thomas Mur, zufrieden: „Wir konnten in diesem Jahr ein insgesamt sehr gutes Ergebnis erzielen. Die Qualität der Veranstaltung hat zugenommen vor allem auch weil sich die Aussteller sehr gut und zeitgemäß präsentierten. Hervorzuheben ist bei Tipworld vor allem die tatkräftige Unterstützung und das Engagement der lokalen Vereine und Institutionen sowie die vorbildliche Zusammenarbeit aller Branchenverbände, ohne die eine solche Veranstaltung in diesem Umfang nicht machbar wäre.“

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rewe

das beliebte Kinderprogramm am Sonntag waren den ganzen Tag über ausgebucht. Darauf folgten zwei intensive Fachbesuchertage, die vorwiegend von Hoteliers und Gastronomen genutzt wurden und mit vier spannenden Terminen ein wichtiger Anziehungspunkt für die lokale Wirtschaftstreibenden darstellten. Hier stach vor allem das Unternehmerforum Bruneck am Montagabend heraus, bei dem der Stadel mit über 200 Teilnehmern bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Insgesamt konnten über 500 Teilnehmer an den verschiedenen Begleitveranstaltungen gezählt werden. Allein am Samstag lieferten sich in 49 sogenannten Slots (20minütigen Spielen) in den vier Escape Rooms insgesamt 115 Personen ein Battle um die schnellste Zeit. Auch die zwei Kreativwerkstätten und

Der Südtiroler Köcheverband nutzte seinen Messestand, um einerseits auf die Vielfalt der Südtiroler Küche aufmerksam zu machen, aber vor allem um für den eigenen Berufsstand die Werbetrommel zu rühren. So unterstrich SKV-Vizepräsident Karl Volgger die Bedeutung der Tipworld für die Küchen-

Hart gearbeitet. Im Bild links Josef Raffin. 

VIELE BEGLEITVERANSTALTUNGEN

STARKE VERBÄNDE UND AUSSTELLER


WIRTSCHAFT & UMWELT sobmann Unterpustertal. Der Hoteliers- und Gastwirteverband HGV war auf der Tipworld wie gewohnt mit dem beliebten HGV-Bistro präsent, an dem die Schüler der Landeshotelfachschule Bruneck mit ihren Fachlehrern kreative Frühlingsgerichte mit Südtiroler Qualitätsprodukten anboten. Sehr gut besucht war auch die HGV-Infotagung am Dienstagmorgen zur Weiterentwicklung im Hotel- und Gastgewerbe. Auf dem Gemeinschaftsstand von hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol und Berufsbildungszentrum Bruneck (BBZ) drehte sich alles um den Beruf des Verkäufers und die Förderung von kompetentem Fachpersonal im Handel.

Ein Glückwunsch zum 70er an Günther Gremes.

Die Aussteller zeigten sich mit der diesjährigen Auflage ebenfalls mit großer Mehrheit sehr zufrieden. Die nächste Auflage der Tipworld findet aufgrund des Ostertermins etwas später statt, nämlich von Samstag 18. bis Dienstag 21. April 2020.  // fs/rewe

alle Fotos: rewe

meister: „Wir wollen mit unserem Auftritt für unseren wunderschönen Beruf werben. Denn obwohl Koch der meistgewählte Ausbildungsberuf des vergangenen Jahres war, gibt es noch immer viel Bedarf an kompetentem Personal, um mit dem rasanten qualitativen und quantitativen Ausbau der Hotellerie in Südtirol mithalten zu können!“ Einen starken Auftritt hatte wieder der Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister lvh.apa mit 26 teilnehmenden Mitgliedsbetrieben im eigenen Handwerkszelt und den „lebenden Werkstätten“ mit Schülern und Auszubildenden aus den Bereichen Elektrotechnik und Metall des Berufsbildungszentrums Bruneck als Besucherhighlight. „Damit tun wir tun wir auch etwas für den Handwerkernachwuchs, wenn man sieht mit welch leuchtenden Augen, die vielen Kinder die Lehrlinge beobachten und bewundern“, freute sich Josef Schwärzer, lvh.apa-Bezirk-

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WIRTSCHAFT & UMWELT

SCHLÜSSELFAKTOR MITARBEITER

„Es braucht einiges an Mut“ Ob Gastgewerbe, Handwerk oder Industrieunternehmen - wenn es ums Thema Mitarbeiter geht, sitzen alle in einem Boot: Denn es ist schwierig geworden, Angestellte zu finden und langfristig an den Betrieb zu binden. Wie es trotzdem klappen kann, zeigten Experten beim 15. Unternehmerforum. Dabei wurde deutlich: Wer sich nicht weiterentwickelt, hat schon verloren.

A

n Ostern gibt es für die Mitarbeiter ein Säckchen mit Schokolade, an Weihnachten schreibt der Chef höchstpersönlich über 150 Weihnachtskarten: Es sind im Grunde Kleinigkeiten, aber für Heiner Oberrauch gehören Aufmerksamkeiten wie diese im guten Umgang mit den Mitarbeitern einfach dazu. Und es braucht der Aufmerksamkeiten mehr, wenn man Mitarbeiter langfristig an sein Unternehmen binden will, sagt der Präsident der OberalpGruppe. Er war einer der Referenten beim 15. Unternehmerforum Bruneck, das nunmehr zum dritten Mal im gemütlichen Stadel im Rahmen der Tipworld stattfand. Das Thema der von der Stadtentwicklung Bruneck organisierten Veranstaltung: “Schlüsselfaktor Mitarbeiter - die neue Unternehmenskultur als Chance für Ihr Unternehmen”. Ein brandaktuelles Thema, das machten neben Oberrauch auch Unternehmensberaterin Dorotea Mader und Hotelier Heinrich Dorfer in ihren Vorträgen deutlich. Egal, in welcher Branche: Mitarbeiter zu finden und langfristig an den Betrieb zu binden, ist schwierig geworden.

POSITIVES BRINGT POSITIVES

„Der Arbeitsmarkt ist leergefegt“, sagte Heinrich Dorfer, „und in den nächsten Jahren werden viele Mitarbeiter in Pension gehen. Die Herausforderung wird also nicht sein, das Hotel mit Gästen zu füllen, sondern mit Mitarbeitern.“ Fast 300 Mitarbeiter arbeiten im Quellenhof Luxury Resort in Passeier für Dorfer. 90 Prozent der Angestellten bleiben langfristig. Wie er das schafft? Durch Flexibilität zum Beispiel. Wenn ein Kellner nur mehr fünf Tage in der Woche arbeiten will, dann geht das. Die Zimmerstunde? Ein Relikt aus vergangenen Zeiten! Und wenn die junge Mutter keine Betreuung fürs Kleinkind findet, dann darf sie es während der Arbeitszeit im hoteleigenen Kinderclub abgeben. Ein reiches Angebot erwartet auch die Mit20

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len Handelskonzern. Für die PZ beantwortet die Unternehmensberaterin die wichtigsten Fragen zur neuen Arbeitskultur.

Die Unternehmensberaterin Dorotea Mader

arbeiter von Heiner Oberrauch. Die Betriebs-Kitas ist immer voll, das Kantinenessen schmeckt wie daheim bei Mama, wer eine Wohnung bauen will, bekommt ein Darlehen vom Chef und jene mit kleinem Gehalt dürfen in den firmeneigenen Ferienhäusern am Strand kostenlos Urlaub machen. In Kürze bricht die ganze Firma zum Wildcampen auf Korsika auf. Alles Umstände, die zu einem guten Betriebsklima beitragen. „Positives zieht Positives nach sich“, betonte Oberrauch.

HEUTE ZÄHLEN ANDERE WERTE

Das weiß auch Dorotea Mader. „Besonders in einem ländlichen Gebiet wie hier in Südtirol, wo jeder jeden kennt, ist es wichtig, wenn die Mitarbeiter positiv über den Arbeitgeber sprechen, denn sie sind die glaubwürdigsten Botschafter.“ Die Bruneckerin arbeitete 14 Jahre als Führungskraft in Vertrieb, Organisation und Kommunikation und in langjähriger Personal-Verantwortung als Geschäftsführerin in einem internationa-

PZ: Frau Mader, wenn es ums Thema Arbeit geht, dann reichen gute Entlohnung und der Firmenwagen für die neue Generation längst nicht mehr. Dorothea Mader: Es hat ein Wandel stattgefunden, ganz klar. Die frühere Generation definierte sich vor allem über die Arbeit. Das Ziel der meisten war: den sozialen Status der Eltern zu toppen. Und das war in vielen Fällen möglich. Ein Uni-Abschluss war noch was. Heute gehört er selbstverständlich dazu. Millennials, also die zwischen 1980 und den späten 1990er-Jahren geborene Generation, stellt andere Werte in den Mittelpunkt. Mensch, Zeit und Selbstverwirklichung etwa. Der Sinn des Lebens hat für sie eine wichtige Bedeutung. Das heißt nicht, dass die Entlohnung für diese Generation nicht mehr zählt, aber sie ist eben nicht der alles entscheidende Faktor. Die jungen Leute suchen sich heute einen Arbeitsplatz auch danach aus, ob sie sich weiterentwickeln können und ob die Unternehmenskultur mit ihren Werten vereinbar ist. Die soziale Verantwortung der Unternehmen wird für die neuen Generationen immer wichtiger und mit ein entscheidendes Element in der Arbeitgeberwahl. Die Aussage „hier arbeite ich und leben tue ich wo anders“ gibt es so heute nicht mehr. Jeder möchte seinen Beitrag leisten und dafür gelobt und wertgeschätzt werden. Viele wünschen sich auch mehr Flexibilität in den Arbeitszeiten oder entscheiden sich für die Vier-Tage-Woche. Wird dieser Generation oft zu unrecht mangelnder Wille vorgeworfen? Ich würde es so sagen: Sie wollen nicht weniger, aber smarter. Es mag stimmen, dass sie alles bekommen haben und dafür kaum kämpfen mussten. Aber wir ha-


WIRTSCHAFT & UMWELT Heiner Oberrauch, der Präsident der Oberalp-Gruppe: „Die Mitarbeiter schätzen.“

ben sie genau dazu erzogen. Sie sind es gewohnt, dass man ihnen zuhört. Das war in unserer Generation ja noch anders, da hieß es, “jetzt reden die Erwachsenen”. Und solche jungen Leute wollen eben auch gehört werden und mit den Führungskräften auf Augenhöhe kommunizieren. Wir haben eine sehr selbstbewusste Generation geschaffen, die ich persönlich toll finde. Man muss aber den richtigen Hebel finden, um sie zu motivieren. Wie schafft es ein Unternehmer, solche Mitarbeiter langfristig für sich zu gewinnen? Indem die Unternehmenskultur den neuen Anforderungen angepasst wird. Junge Mitarbeiter erwarten sich, in Entscheidungsprozesse eingebunden zu werden und selbst kreativ Vorschläge machen zu können. Sie möchten Verantwortung übernehmen. Was die Arbeitsorganisation hingegen anbelangt, sind flexible Arbeitszeitmodelle und Homeoffice mittlerweile fester Bestandteil von Unternehmen. Gehalt ist nicht immer nur das Geld am Ende des Monats. Gehaltsmodelle können sehr attraktiv mit Benefits, wie die bereits breit verwendeten Essenkarten, oder Beiträge für Kinder- und Altenbetreuung, E-Bikes und vieles mehr aufgebessert werden. Eine positive Unternehmenskultur kann jeder schaffen. Es geht darum, Mitarbeiter aktiv wertzuschätzen. Früher galt ja “Nicht geschimpft, ist genug gelobt” - diese Zeiten sind zum Glück endgültig vorbei. Lob als Schlüssel zum Erfolg? Lob und Anerkennung motiviert die Mitarbeiter. Wenn sie wissen, dass ihr Beitrag wichtig für den Unternehmenserfolg ist, dann werden sie sich dafür mit einer ganz anderen Motivation einsetzen und auch mal die Extra-Meile gehen. Es geht also vorrangig darum, mit der Zeit zu gehen? Ja, denn Unternehmen, die nicht mitarbei-

Heinrich Dorfer ist Chef von 300 Mitarbeitern.

terorientiert arbeiten, werden über kurz oder lang keine Mitarbeiter mehr finden. Wenn ein Mitarbeiter kündigt, dann entstehen dadurch für einen Betrieb im Schnitt Kosten von 10.000 Euro; wenn Stellen über lange Zeit unbesetzt bleiben, dann sind die Einbußen noch viel höher. Noch dazu ist es wegen des Fachkräftemangels sehr schwer neue Mitarbeiter zu finden. Und dieser wird sich in den kommenden Jahren zunehmend verschärfen. Es lohnt sich also, in die Mitarbeiter zu investieren und sie insofern zu motivieren, dass sie sich dem Unternehmen verbunden fühlen und sich so nicht so leicht von anderen abwerben lassen. Denn dadurch erhalte ich den wahren Wettbewerbsvorteil. Sie begleiten Unternehmen bei solchen Umstrukturierungen. Was beobachten Sie dabei? In erster Linie, wie offen und zukunftsorientiert hier viele Unternehmer an die Sache herangehen. Sie haben verstanden, dass eine mitarbeiterorientierte Unternehmenskultur ein strategischer Hebel für ein zukunftsfähiges Unternehmen darstellt. Natürlich ist der erste Schritt immer der schwerste. Und sich plötzlich mit den Mitarbeitern auf Augenhöhe über gegenseitige Stärken und Schwächen sowie die Ausarbeitung einer gemeinsamen Strategie auszutauschen, ist ein großer Schritt. Es braucht einiges an Mut. Und an dem fehlt es unseren einheimischen Unternehmern nicht. Es ist immer wieder toll, wenn man sieht, wie Unternehmer und Führungskräfte diese Herausforderung annehmen und dann überrascht sind, wie einfach es eigentlich war, über den eigenen Schatten zu springen. Sie sind erstaunt, wie viel sie dadurch gewonnen haben. Denn es macht einen großen Unterschied, ob in einem System, welches ein Unternehmen darstellt, jedes einzelne Teil mitdenkt und sein Bestes gibt oder eben nicht. 

Volle Erfrischung. Voller Geschmack. Erhältlich im ausgewählten Fachgrosshandel und Einzelhandel. www.krombacher.de info@krombacher.it / KrombacherItalia

// Interview: Verena Duregger PZ 0 8 | 18. A P R I L 2019

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WIRTSCHAFT & UMWELT

BEZIRKSVERSAMMLUNG DES HDS

„Onlinehandel soll auch Steuern entrichten“ Das Projekt Geoanalyse Südtirol, betriebliches Welfare und die Ehrung langjähriger Mitglieder standen u.a. im Mittelpunkt der diesjährigen Bezirksversammlung des hds - Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol, die vor kurzem im Schloss Bruneck stattgefunden hat. Rund 100 Wirtschaftstreibende aus dem Bezirk Pustertal haben an der Versammlung teilgenommen. Eröffnet wurde die Versammlung durch hds-Bezirkspräsident Philipp Moser. Er unterstrich, dass sich der Verband für eine autonome Lösung bei den Sonn- und Feiertagsöffnungen im Handel einsetzt. „Südtirol ist aufgrund seiner einmaligen Handelsstruktur nicht vergleichbar mit den anderen italienischen Regionen. Von daher streben wir eine eigene Regelung über unser Autonomiestatut an“, betonte der Landespräsident. Er widersprach auch dem Vorwurf, dass die Löhne im Einzelhandel niedrig seien. Schuld am schlechten Gehaltsimage sei die Großverteilung, in der im Vergleich zum Fachhandel nicht qualifizierte Arbeitskräfte beschäftigt seien. Der Bezirkspräsident sprach sich auch für eine nationale Besteuerung der großen Onlineunternehmen aus, die steuerrechtlich gegenüber den stationären Händlern einen ungerechtfertigten Wettbewerbsvorteil genießen würden. Er dankte auch den vielen ehrenamtlichen Mitgliedern im Bezirk

Geballte Handelsmacht: Daniel und Gerd Schönhuber mit Philipp Moser.

für ihren Einsatz zum Wohle der Orte und wies auf die neuen finanziellen Beiträge des Verbandes hin, mit denen innovative und nachhaltige Initiativen zur Ortsentwicklung unterstützt werden sollen.

KOLLEKTIVVERTRÄGE UND GEOANALYSE

hds-Vizepräsident Sandro Pellegrini hingegen unterstrich die Verhandlungsstärke des Verbandes, wenn es darum geht, Kollektivverträge für den Sektor abzuschließen. Zudem bietet die Bilaterale Körperschaft für den Tertiärsektor (EbK), die gemeinsam vom

Zahlreich waren die Gäste. Ganz vorne rechts im Bild der neue hds-Bezirksleiter Willy Marinoni. 22

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wm

hds und den Gewerkschaften verwaltet wird, eine Reihe von Dienstleistungen an, die sich an Arbeitsgeber und Angestellte richten. hds-Direktor Bernhard Hilpold leitete das Hauptreferat der Bezirksversammlung ein, das dem Thema der Geoanalyse in Südtirol gewidmet war. Die Geoanalyse ist eine digitale Landkarte Südtirols, die imstande ist, zukünftige Auswirkungen zu simulieren, Aufschluss über die Frequenzen sowie die Passantenströme zu geben und ist somit ein verlässlicher Indikator für die Attraktivität einzelner Bezirke, Orte oder Einkaufsstraßen. Diese Erkenntnisse können sowohl für Gemeindeverwaltungen nützlich sein für Entscheidungen und Vorhaben, die einen Ort betreffen, aber auch für einzelne Betriebe, die sich in den Orten ansiedeln oder weiterentwickeln möchten. Martin Stampfer, hds-Bereichsleiter für Ortsund Stadtentwicklung, zeigte die Möglichkeiten dieses innovativen Instrumentes an einem konkreten Fallbeispiel im Bezirk auf. Analysiert und simuliert wurden die Auswirkungen der neuen Umfahrungsstraße von Kiens. Die wichtigsten Ergebnisse: Die derzeitige Staatstraße durch den Ort verzeichnet eine Frequenzabnahme von täglich 38.884 Personen (minus 79,8 Prozent). Der Kiener Dorfweg verliert zwischen 16 und 18 Prozent an Frequenz (davon sind die Mehrzahl Touristen), während Ehrenburg minus 50 Prozent, Issing minus 30 Prozent und St. Sigmund minus 16 Prozent verlieren. // mast


WIRTSCHAFT & UMWELT Alle Geehrten auf einen Blick mit Landeschef Philipp Moser und Vizepräsident Sandro Pellegrini.

EHRUNGEN

BETRIEBLICHER WELFARE Vor dem offiziellen Teil der Bezirksversammlung wurde im Rahmen eines Aperitifs das Thema des betrieblichen Welfare vorgestellt. Sabine Mayr, Bereichsleiterin im hds für Arbeitsrecht und Gewerkschaftsangelegenheiten, informierte über die neuen Welfare-Leistungen, mit denen Unternehmen die Steuervorteile optimieren und so nicht nur die Kaufkraft der Beschäftigten stei-

gern können, sondern auch gleichzeitig deren Wohlbefinden und Produktivität. „Es handelt sich demnach um eine interessante Neuerung für Unternehmen, aber auch für Arbeitnehmer, die steuerbegünstigt Güter und Serviceleistungen in den Bereichen Gesundheit, Vorsorge, Ausbildung von Kindern für sich oder ihre Angehörigen in Anspruch nehmen // mast können“, so Mayr.

Höhepunkt der Bezirksversammlung war die Ehrung langjähriger hds-Mitglieder im Bezirk. Prämiert wurden folgende Betriebe bzw. Mitglieder für 40 Jahre Mitgliedschaft: Autohaus Moser Kg aus Bruneck, Edmund Brandlechner/EP-Studio aus Welsberg, Kamenschek Kg aus Toblach, Papin Sport GmbH aus Innichen und Schnaida Ohg aus Mühlen/Sand in // Taufers.

RaiffeisenFlash

Ordentliche Vollversammlung der Raiffeisenkasse Bruneck Die Raiffeisenkasse Bruneck zählt weit über 5.000 Mitglieder und ist somit eine der mitgliederstärksten Raiffeisenkassen in Südtirol. Am Dienstag, 30. April 2019 findet mit der ordentlichen Vollversammlung die wichtigste Veranstaltung für Mitglieder der Raiffeisenkasse Bruneck statt.

Mitgliedschaft bei der Raiffeisenkasse Bruneck bedeutet, Teil einer starken Genossenschaft zu sein. Sie ist Ausdruck einer starken Verbundenheit mit der gesamten örtlichen Gemeinschaft und dem genossenschaftlichen Denken. Alle Mitglieder haben Rechte und Pflichten. Zusammen bilden sie das höchste Organ der Genossenschaftsbank: die Vollversammlung. Diese wird einmal im Jahr einberufen, um die Bilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres zu genehmigen und um alle drei Jahre den Verwaltungs- und Aufsichtsrat zu wählen.

MITBESTIMMUNG Als Teil der Vollversammlung hat jedes Mitglied der Raiffeisenkasse Bruneck ein Mitbestimmungsrecht. Dies ist ein wesentlicher Unterschied zu anderen Bankinstituten, die meist ihren Aktionären gegenüber Rechenschaft ablegen müssen. Selbstverständlich verfolgen auch wir wirtschaftliche Ziele, dennoch ist nicht die Gewinnmaximierung unser Hauptaugenmerk. Es ist die solidarische Förderung der örtlichen Gemeinschaft und der Mitglieder. Sie sind unser Mittelpunkt und dementsprechend stehen wir auch in engen Kontakt zu ihnen. Die beliebten „Mitgliederabende“ haben auch

heuer wieder erfolgreich in allen Gemeinden des Tätigkeitsgebietes stattgefunden und dienten gewissermaßen zur Vorbereitung auf die bevorstehende Vollversammlung. Hierzu möchten wir alle Mitglieder herzlich einladen: Am Dienstag, 30. April 2019 um 19.30 Uhr im Haus Michael Pacher in Bruneck. Wir freuen uns auf Sie.

www.raiffeisen-bruneck.com

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WIRTSCHAFT & UMWELT

SIEGLINDE PIRCHER

100 Grad Backkunst S

ieglinde Pircher ist Gründerin und Inhaberin der Firma 100 Grad. Gegründet wurde die Einzelfirma am 17. Jänner 2014. Das Besondere daran? Als Konditormeisterin mit Auszeichnung, Produktentwicklerin und immer noch Naschkatze, gibt sie Backkurse für alle Backliebhaber, aber auch für diejenigen, welche beim Backen regelmäßig verzweifeln. Die Besucher profitieren in den Workshops vom Fachwissen eines Profis und bekommst viele Backtipps mit nach Hause. Vor allem gibt es aber die Möglichkeiten mit Gleichgesinnten zu backen, sich auszutauschen und dazuzulernen. Sie hat im vorigen Herbst auch ihr erstes Backbuch (Kunstvolles Backen“ im Raetia-Verlag herausgegeben. Sie hat übrigens keine fixen Öffnungszeiten im 100-Grad-Atelier, ist aber immer erreichbar // df (+39 3486046158) Sieglinde Pircher in Aktion.

Ihr Buch „Kunstvolles Backen“.

Volle Konzentration bei den Kursen.

Das Ergebnis kann sich durchwegs sehen lassen und verbindet Backkunst und Ästhetik.

NACHGEFRAGT Den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt? Um besser über den eigenen Tag zu verfügen, mehr Zeit für meine Tochter und letztendlich den Traum vom eigenen Atelier zu leben.

Was sin die Ziele Deiner Kurse? Gemeinsam backen, sich austauschen und dazulernen. Spaß daran haben, das Essen selbst zuzubereiten und die Lebensmittel bzw. die Rohstoffe richtig kennenzulernen.

Was bedeutet Erfolg und Work-Life-Balance für Dich? Zeit für mich und meine Liebsten, Gesundheit, Flexibilität und finanzielle Unabhängigkeit!

Warum sollen wir selbst kochen? Wir müssen uns die Frage stellen: „Was essen wir und was möchten wir wirklich essen?“ Denn wir haben verlernt selbst zu backen bzw. zu kochen - es gibt ja alles zu kaufen! 

Für alles den richtigen Ausgleich finden. 24

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// Zusammengetragen von Dominik Faller


Amphibienwanderung In den vergangenen Jahren konnte der Naturtreff Eisvogel beobachten, dass es im schönen Weiler Mühlen bei Issing auch den Fröschen und Kröten gut gefällt. Besonders während der Wanderung zur Zeit der Fortpflanzung sind sie hier häufig anzutreffen. Nun gib‘s Schilder.

F

rösche und Kröten begeben sich in den feuchten und regnerischen Nächten, zwischen Winterende und Frühlingsbeginn, auf den Weg vom Winterquartier zum Laichgewässer und legen dabei unterschiedlich lange Strecken zurück. Im Weiler Mühlen bieten ein passender Teich und der sogenannte Rumpelbach, einen seltenen und damit wertvollen Lebensraum für die Fortpflanzung dieser Amphibien. Wir möchten daran erinnern, dass sich Amphibien, vor allem wegen dem Verlust an Lebensräumen und den Umweltverschmutzungen, weltweit in einem ungünstigen Erhaltungszustand befinden. Ein weiterer relevanter Grund für den Rückgang der Amphibien ist, dass jährlich zahlreiche Individuen von Fahrzeugen überrollt werden. Die Frühjahrswanderung zum Laichgewässer ist besonders problematisch, da die Tiere in großen Zügen unterwegs sind. Aber auch im Herbst, wenn sich die kleinen Frösche und Kröten das erste Mal vom Teich in dem

sie geboren sind, ins nahe Winterquartier begeben, werden zahlreiche von ihnen von Autos überfahren.

Aufgrund dessen stehen die Amphibien auf europäischer Ebene (Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, Anhang IV), sowie auf Landesebene unter Naturschutz. Die Empfehlungen, die in den verschiedenen europäischen Richtlinien bezüglich des Schutzes der Natur aufgelistet sind, richten sich an die Mitgliedsstaaten die für den Umgang mit der gesamten wild vorkommenden Flora und Fauna verantwortlich sind. Aus diesem Grund sind in diesem Jahr in Mühlen zwei Straßenschilder kreiert und positioniert worden. Sie laden zu besonderer Vorsicht entlang der Schloss-Schöneck-Straße ein, da sich hier der von den Amphibien bevorzugte Weg, um in ihren Teich zu gelangen befindet. Wir empfehlen somit allen, die regelmäßig in der Gegend unterwegs sind, langsam zu fahren und das zerquetschen der Amphibien mit allen Mitteln zu vermeiden. Weitere Infos zu unseren Projekten unter www.facebook.com/naturtreff.eisvogel // Klaus Graber 

WIRTSCHAFT & UMWELT

MÜHLEN IN ISSING

4. BEZIRKSPREISWAT TEN DER BÄUERLICHEN ORGANISATIONEN

EINMAL DEN ALLTAG VERGESSEN Gelungene Veranstaltung mit viel Spaß: Das Ziel, das sich die Veranstalter, die vier bäuerlichen Bezirks-Organisationen des Pustertales, also die Bauernjugend, die Bäuerinnen, die Senioren und der Bauernbund gestellt haben, wurde beim vierten Preiswatten voll erreicht. Denn der Bauernstand sollte – wenigstens an einem Tag - nicht immer nur mit Stress, Bürokratie und harter Arbeit in Verbindung gebracht werden. „Heute sollen wir einmal den Alltag vergessen und Spaß haben“, brachte es Obmann Toni Tschurtschenthaler auf den Punkt, als er die vielen Teilnehmer begrüßte. Die neue Bezirksbäuerin Taschler Renate verwöhnte mit ihrem Team die Anwesenden mit Speis und Trank, mit Kaffee und Kuchen und auch mit manch aufmunterndem Wort, wo das Spielglück fehlte. Dass inzwischen diese Veranstaltung von so vielen Leuten besucht wird, ist nicht nur dem schlechten Wetter zuzuschreiben oder

Von rechts nach links: Bezirksobmann Toni Tschurtschenthaler, Bezirksleiterin der SV Herta Ploner, die neue Bezirksbäuerin Renate Taschler, die Siegerpaare und ganz links der Obmann der SBJ Knapp Joachim; vor ihm das Siegerpaar Evi Niederkofler und Herbert Frenes.

der Spielfreude Wattsüchtiger, sondern auch das nette und fröhliche Umfeld, das der Wattsonntag bietet. Schöne Preise - trotz geringem Einsatz – machen das Verlieren weniger schmerzhaft.

Gespielt wurde von Sonntagfrüh bis zum Abend, wobei zahlreiche Spiele ausgetragen wurden. Am Ende standen dann Herbert Frenes und Evi Niederkofler als Sieger // Walter Hintner fest. Gratulation!  PZ 0 8 | 18. A P R I L 2019

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LESERFOTOS

Wunderschöne Stimmung auf der Windschar

Schneeskulpturen oberhalb der Walder Alm Hans Willeit

Birgit Oberhammer

Peitler Kofel

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Steinzger-Stöckl in Antholz Obertal. Bernardette Prader

Sophia Ploner aus Enneberg

Agnes Berger

So läuft der Hase auf der Rodenecker Alm Plosegebiet im Hintergrund.

Hagebutte mit Zuckerguss

Toni Willeit aus Ehrenburg

Ribul Anton aus Vintl

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Blutmond über Kolfuschg

Josef Engl aus Terenten

LESERFOTOS

Wann kommt der Briefträger.

Renate Kostner

Winterimpressionen am Hühnerspiel in St.Jakob

Abendstimmung in Welsberg Roman Engl

Josef Tratter

Sonnenaufgang auf dem Sambock

Petra Holzer aus Gais

Gertraud Kahler aus Pfalzen

Mein schönstes

Leserfoto

Liebe PZ-Leser,

Zusendungen an:

schickt uns eure schönsten, lustigsten, überraschendsten und/oder atemberaubendsten Bilder – wir zeigen sie dem Pustertal!

E-Mail: info@pz-media.it oder PZ, Oberragen 18, 39031 Bruneck Wichtig: Bitte geben Sie Ihren Namen, ihren Wohnort und das Kennwort „Leserfoto“ an!

Die PZ behält sich das Recht vor, Inhalte und Fotos aus ethischen und anderen Gründen abzulehnen.

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MENSCHEN IM PORTRAIT

ARMIN UNTERSTEINER

„Wir sind Puristen“ Er ist Südtirols erster “echter” Schokoladenhersteller - und ein begnadeter Musiker dazu: In Indien kommt der gebürtige Brunecker Armin Untersteiner vor ein paar Jahren zum ersten Mal mit dem Thema Kakao in Berührung. Es ist der Beginn einer Erfolgsgeschichte, wie sie nur engagierte Menschen schreiben können… Ein Gespräch über Ethik in Produktion und Handel, Crowdfunding als Entwicklungsmöglichkeit und die Liebe zu Indien. PZ: Armin, viele Brunecker kennen dich als Musiker aus verschiedenen Bands. Dass du Südtirols erster “echter” Schokoladenhersteller bist, das wissen die wenigsten. Wie kommt es dazu? Armin Untersteiner: Stimmt, Musik war und ist eine große Leidenschaft in meinem Leben. Ich habe in meinen Zwanzigern in einem Musikfachgeschäft gearbeitet und in dieser Zeit das Reisen für mich entdeckt. Besonders Indien hat mich nachhaltig geprägt, weshalb ich mit meiner Frau dann auch viele Jahre in dem Land gelebt habe. In Indien wird Kakao angebaut, und so bin ich durch Zufall mit dieser Geschichte in Berührung gekommen. Das Thema hat mich so interessiert, dass ich alles dazu gelesen und schließlich beschlossen habe, für den Eigenbedarf selbst Schokolade zu machen. Was waren für dich die überraschendsten Erkenntnisse am Anfang?

Armin Untersteiner, Jahrgang 1978, arbeitet nach der abgeschlossenen Elektrikerausbildung viele Jahre in einem Musikfachgeschäft. Musik prägt sein Leben, er spielt in mehreren Bands, unter anderem Sense of Akasha und Cosa Nostra. Auf vielen Reisen entdeckt er seine Liebe zu Asien, besonders zu einem Land: Indien. Deshalb geht er 2013 mit seiner Frau Katya nach Südindien, wo die beiden gemeinsam Projekte für einen norwegischen Kulturverein betreuen. In Indien kommt er auch zum ersten Mal mit

Erstaunt hat mich, dass ein Chocolatier eigentlich keine Schokolade herstellt, sondern nur Kakaomasse verarbeitet. Das musst du erklären. Der Chocolatier kauft die Schokolade und verarbeitet sie. Wir hingegen gehen einen Schritt zurück und starten beim Rohstoff, der Kakaobohne. Deshalb haben wir viel größere Auswahl und Möglichkeiten: Wir su-

der Geschichte des Kakao in Berührung. Das Thema interessiert ihn so sehr, dass er alles darüber wissen will und hobbymäßig anfängt, für sich und seine Familie Schokolade herzustellen. Seit Ende vergangenen Jahres gibt es die Schokolade in ausgewählten Geschäften zu kaufen. Der gebürtige Brunecker lebt mit Frau und Sohn in Felthurns. Neben der Herstellung von Schokolade betreiben die beiden auch ein vegetarisch-veganes Catering. // www.karunacatering.it chen die Bohnen aus, rösten sie selbst - das bringt natürlich viel mehr Arbeit mit sich. Die Herstellungsweise nennt sich “From Bean to Bar” - von der Bohne zur Tafel. Als du zusammen mit deiner Frau Katya im vergangenen Oktober mit dem Verkauf angefangen hast, wart ihr die einzigen in Südtirol. Ist das weltweit ein Nischenprodukt?

Auf Kakao-Expedition: In Peru besuchte Armin Untersteiner vor Kurzem mehrere Produzenten. Er roch an frischen Kakaofrüchten und legte bei der Fermentation der Kakaobohnen selbst Hand an. 28

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Ja, ein sehr spannendes dazu. Es gibt auch keine Ausbildung, die jemand absolvieren könnte, der diesen Weg einschlagen will. Wer das macht, erarbeitet es sich selbst. Es ist ein ständiger Lernprozess… In Südtirol hat mittlerweile noch ein Produzent nachgezogen. In ganz Italien gibt es kein Dutzend Hersteller, weltweit sind es vielleicht 700 bis 800. Es entwickelt sich gerade eine Szene, ähnlich wie damals beim Craftbeer in den USA, und sie wächst. Wenn diese Art von Schokolade die ursprüngliche ist, was kaufen wir dann im Supermarkt? Ein reines Industrieprodukt, das aus so genanntem Konsumkakao hergestellt wird. Er stammt zum größten Teil aus Afrika, wo er unter oft menschenunwürdigen Bedingungen hergestellt wird. Leider ist oft auch bei hochwertigen Produkten Kinderarbeit keine Seltenheit. Karuna verarbeitet ausschließlich Edelkakao. Worin liegt der Unterschied? Das fängt bei der Herstellung und Ernte an und betrifft zum Beispiel auch den Handel: Konsumkakao wird an der Börse gehandelt, der Edelkakaobereich ist davon abgekoppelt. Bei letzterem ist Ethik in der Kette eine Grundvoraussetzung. Ich komme gerade aus Peru zurück, wo ich mit einem Lieferanten Produzenten besucht habe. Die Preise, die dort bezahlt werden, übersteigen sogar Fair-Trade-Preise. Das gibt mir einfach ein gutes Gefühl.

Eine Besonderheit - Schokolade von Karuna.

Was hast du von dort mitgebracht? Ich war unter anderem im Urubamba-Tal, das liegt in der Nähe des Machu Picchu. Dort habe ich ein Projekt kennengelernt, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, alte Kakaosorten wiederzuentdecken und somit vom Aussterben zu retten. Eine dieser Sorten heißt Chuncho und wächst zwischen 1000 und 1300 Meter, unsere Produktionsstätte in Feldthurns liegt auf 1200 Meter. Wir haben beschlossen, diese Varietät zu kaufen und dann sozusagen unsere Bergschokolade daraus zu machen. 60 Gramm Schokolade von Karuna kosten zwischen 5,70 und 5,90 Euro, im Supermarkt gibt es 100 Gramm Schokolade um einen Euro. Müsst ihr wegen des Preises Überzeugungsarbeit leisten? Die eigentliche Frage ist doch, warum die Schokolade aus dem Supermarkt so billig ist. Bei einem Euro Verkaufspreis betragen die Kosten für Rohstoffe nur etwa ein Zehntel. Da kann sich niemand Qualität erwarten! Ich vergleiche das immer mit Wein. Eine gute Flasche Wein gibt es nicht für drei Euro. Und dasselbe gilt für Schokolade. Wir sind alle sehr von billigen Industrieprodukten konditioniert, das ist mir anfangs auch so gegangen. Wie unterscheidet sich die Schokolade im Geschmack? Industrieschokolade hat ein flaches Aroma und enthält Emulgatoren, die Wasser und Fett binden. Wir verzichten auf solche Hilfs-

Untersteiner bei einer sensorischen Verkostung von Kakaoprodukten.

mittel, wir sind Puristen und lassen alles weg, was es nicht unbedingt braucht. Unsere Schokolade ist deshalb auch weniger fett als herkömmliche. Da wir auch bei Rohrzucker und Kakaobutter nur auf Bioqualität setzen, wirkt sich das zusätzlich auf den Geschmack aus. Wir verwenden die besten Zutaten, die wir kriegen können.

MENSCHEN IM PORTRAIT

Die Schokoladenhersteller: Armin Untersteiner mit seiner Frau Katya.

Um neue Sorten entwickeln zu können, habt ihr an einem Crowdfunding-Wettbewerb des Bauernbundes mitgemacht. Mit Erfolg? Ja. Wir haben diesen Wettbewerb gewonnen und wurden somit beim Crowdfunding unterstützt. Unser Finanzierungsziel haben wir um 50 Prozent überschritten. Damit können wir unser nächstes Projekt angehen: weiße, rein pflanzliche Schokolade mit Südtiroler Früchten. Du hast mit deiner Frau zehn Jahre in Indien gelebt. War es schwierig, hier wieder Fuß zu fassen? Als ich mit 19 zum ersten Mal nach Indien bin, war ich auf der Suche nach einem Sinn im Leben. Das Abenteuergefühl, das ich dort erlebt habe, hat mich geprägt. Um nur ein Beispiel zu machen: Einmal bin ich 300 Kilometer auf dem Dach eines Busses durch Rajasthan gefahren. Eine Weile sind meine Frau und ich dann gependelt, da habe ich mich schwer getan, mich hier wieder einzuleben. Aber jetzt, wo ich wieder fix in Südtirol bin, passt es auch. Wir sind hier daheim, aber ein Teil unseres Herzens gehört defini// Interview: Verena Duregger tiv Indien. 

Das Gießen der Schokolade als einer der letzten Produktionsschritte. PZ 0 8 | 18. A P R I L 2019

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GESELLSCHAFT & MENSCHEN

RABENSTEINER: „ER IST DA UND WIRD DABLEIBEN!“

Aufgepasst, der Wolf geht um! Das Oberpustertal präsentierte als letzter der acht Südtiroler Jagdbezirke sein Streckenergebnis. Der Abschussplan wurde im Schnitt in etwa zu 80 Prozent erfüllt. Die Räude, der explosionsartige Zuwachs beim Rotwild und der Abfall bei der Rehstrecke waren Merkmale des Leistungsberichtes von Günther Rabensteiner, des Bezirksjägermeisters.

D

ie Trophäenschau wurde vom Jagdrevier Taisten im örtlichen Vereinssaal abgehalten, welches der Jägerschaft von der Gemeinde Welsberg großzügigerweise zur Verfügung gestellt worden war!“ Revierleiter Paul Peintner bedankte sich beim Bürgermeister Albert Schwingshackl denn auch dafür. Der Erste Bürger lobte seinerseits die örtliche Jägerschaft für die beispielhafte Organisation der Hegeschau. Es sei, so stellte er fest, die vierte innerhalb von 12 Jahren. Das allein bezeuge, von welcher Begeisterung und Ernsthaftigkeit das Waidwek in Taisten beseelt sei. Er unterstrich des Weiteren die Bedeutung der Jagd für einen ausgeglichenen und gesunden Wildbestand: „Ich weiß, ihr seid oft geharnischter Kritik ausgesetzt; ich weiß aber auch, dass diese vielfach ungerechtfertigt ist!“ Nicht selten, so meinte er, sei Unwissenheit der Auslöser hierfür. Diese Delle könne allein mittels konstanter Aufklärung und Kommunikation geglättet werden. „Es ist mir eine Freude, heute hier dabei sein zu dürfen und das harmonische Funktionieren des örtlichen Vereinswesen einmal mehr hautnah miterleben zu dürfen!“

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Im Gedenken an die verstorbenen Jagdkameraden. Erste Reihe v. l.: SBB-Bz.-Obm. Anton Tschurtschenthaler; Forstkommissar Günther Pörnbacher; Vetr. it. Jägerschaft Sandro Covi; Bgm. Albert Schwingshackl (Welsberg-Taisten); Dir. Luigi Spagnolli; Senator Meinhard Durnwalder; Bgm. Guido Bocher (Toblach); Geschäftsf. d. Jagdverb. Heinrich Aukenthaler. wpz

ner Tierwelt. Dafür habt meinen Dank und meine Anerkennung!“

DAS IMAGE DER JÄGER

Streckenabfall bei Rehen und Gämsen.

wpz

Das war mit ein Lob an die anderen Vereine und all die freiwilligen Helfer, welchen Paul Peintner seinerseits schon zuvor für die tatkräftige Unterstützung gedankt hatte. Und erneut an die Jäger gewandt sagte der Bürgermeister: „Ihr übt das schönste Hobby aus. Und ihr tut es ordnungsgemäß mit Respekt gegenüber der Landschaft und sei-

Mit der Bevölkerung, insbesondere der jagdkritischen, besser ins Gespräch zu kommen, damit befasste sich auch das Vorstandsmitglied und zugleich Vertreter der italienischen Jägerschaft in den Bezirken Oberpustertal, Bruneck, Sterzing und Brixen, Sandro Covi. Die Zeiten, so meinte er, in denen man vielleicht noch sagen konnte: „Ich gehe auf die Jagd, alles andere geht mich nichts an, die sind endgültig vorbei!“. Der Jäger sei mitverantwortlich für das Image der Jagd. Er sei ein wichtiger Kommunikator; er muss auf Fragen aus der Bevölkerung eingehen und sie auch beantworten können; das setze wiederum ein ordentliches Paket an Wissen voraus. Zur Schulterung desselben trüge auch der Jagdverband mit alle seinen Unterorganisationen mittels Vorträgen, Seminaren und nicht zuletzt durch die eigene Fachzeitschrift bei.


GESELLSCHAFT & MENSCHEN Bz.Jgm. Günther Rabensteiner: pro Jäger/in vier Stück Schalenwild. wpz

Bg. Albert Schwingshackl: Jäger oft unberechtigter Kritik ausgesetzt. wpz

Revierleiter Paul Peintner: Viel Anerkennung ob der vortrefflichen Organisation geerntet. wpz

Ergänzend zur Aussage Covi’s forderte Dr. Luigi Spagnolli, Direktor des Amtes für Jagd und Fischerei, absolute Transparenz. Sie sei Voraussetzung, um Vertrauen, Verständnis und mehr positive Zuwendung seitens der Gesellschaft zu erfahren und damit das Image der Jagd um ein paar Stufen nach oben zu hieven. Er bezeichnete die Jagd als Teil der Landschaft und diese wiederum als unsere Heimat, in welcher wir leben wollten und leben lassen sollten.

Übers Streckenergebnis provinzweit rümpfte Spagnolli die Nase: „Die Abschusspläne seien nicht erfüllt worden. Und aufs Rotwild bezogen: „Es darf nicht sein, dass die Population weiter zunimmt!“ Auch damit werde sich die Abschussplan-Kommission eingehend zu beschäftigen haben. Und schließlich forderte Spagnolli in Sachen Jagdkalender mehr Zuständigkeiten von Rom: „Einheitliche Jagdzeiten staatsweit sind schlichtweg Unsinn. Die Voraussetzun-

ABSCHUSSPLAN UND WOLFSHEULEN

gen im Norden sind im Vergleich zu jenen auf Sizilien oder Sardinien völlig andere. Und andere Bedingungen fordern nun einmal andere Regeln“. Ging’s nach Spagnolli und dessen lokalbezogenes Kompetenzstreben, so würde er alle Macht über des Wolfes Schicksal den Händen des Umweltministers entziehen und sie in jene des Provinz-Präsidenten legen – um den Bestand zu managen, nicht um den Wolf auszurotten. Ein solches Bestreben wäre unrealistisch. >> Denn: „Der Wolf ist da und er wird

WAHLEN ZUM EUROPA-PARLAMENT am 26. Mai 2019

Wichtige Informationen für die wahlwerbenden Parteien und Personen Im Sinne der Bestimmungen der „Aufsichtsbehörde für das Kommunikationswesen“ in Bezug auf die Wahlen zum EU-Parlament vom 26. Mai 2019 teilt die PZ-Pustertaler Zeitung/Pustertaler Medien GmbH mit, dass die Buchung von Werbeflächen und Prospekten für Wahlwerbung laut den geltenden Vorschriften zu folgenden Bedingungen und Modulen möglich ist: • V24 (klassische Seite im Textteil) 1.594,00- Euro • U4-Rückseite 1.850,00- Euro • V24 als U2, U3 1.650,00- Euro • Doppelseite (V48 - im Textteil) 2.500,00- Euro • Panoramaseite (in Zeitungsmitte) 2.700,00- Euro • V12 oder H12 890,00- Euro • V8 oder H9 658,00- Euro • Q6 oder H6 490,00- Euro • Beilagen auf Anfrage (eingelegt oder innen geklammert): Format DIN A4, max. 4 Seiten, Preis: 2.500- Euro Wichtige Anmerkungen: • es gelten die gängigen und normalen Konditionen der Preisliste;

• Beilagen werden gemäß Seitenanzahl, Gewicht, Art, Umfang und Papierstärke ausschließlich wie unten angeführt definiert; • Sonderpreise und -konditionen sind nicht möglich; Die Wahlwerbungen müssen als „politische Wahlwerbung“ gekennzeichnet werden und sämtliche Informationen über den Auftraggeber klar ersichtlich beinhalten. Im Übrigen gilt der „Verhaltenskodex“ zur Wahlwerbung, der in Anlehnung an die einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen erstellt wurde und in der Direktion der Pustertaler Medien GmbH, Oberragen 18, 39031 Bruneck zur Einsicht aufliegt.

Für Reservierungen und Informationen: PZ-Pustertaler Zeitung Pustertaler Medien GmbH Oberragen 18 – 39031 Bruneck Tel.: 0474 550830 – Fax: 0474 410141 E-Mail: direktion@pz-media.it – www.pz-media.it

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GESELLSCHAFT & MENSCHEN Sandro Covi: Jäger als Botschafter und Imagewerber. wpz

Senator will Wolfsmanagement von Rom nach Bozen bekommen. wpz

Der Amstdirektor Spagnolli mit Abschussbilanz unzufrieden. wpz

da bleiben!“ Das, in Anbetracht der geltenden Bestimmungen, die trockene Feststellung des Bezirksjägermeisters Günther Rabensteiner. Und Onorevole Dr. Meinhard Durnwalder, der für die „Provinz Bezett“ im römischen Senat thront, zieht mit Bezug auf die europäischen Habitatrichtlinien, die von Italien mit eigenem Gesetz übernommen worden sind, dieselbe Schlussfolgerung: Der Wolf ist, trotzdem stiefelweit mittlerweile 3.000 Stück von dieser Sorte zirkulierten, ein unter Schutz gestelltes Wesen. Es aus Südtirols Welt zu verbannen, sei pures Wunschdenken. Das Bemühen des Senators läuft eher darauf hinaus, das Wolfsmanagement von Rom nach Südtirol zu verlagern, um so die Entwicklung der Population nicht aus dem Visier zu verlieren.

wurde das an den Veranstaltungen quasi ausnahmslose Fernbleiben Arnold Schulers, dem für die Jagd zuständigen Provinzminister. Mit dabei war wiederum, wie schon in Sand in Taufers, Senator Meinhard Durnwalder.

durchaus bemerkenswerten Einfluss gehabt. Die Hirsche aus dem Cadore steuerten in der Hauptsache die Grenzgebiete in unmittelbarer Nachbarschaft an: die Reviere Toblach und Prags.

POLITIKER GLÄNZEN DURCH ABWESENHEIT

Den Bauern ist das offensichtlich zu wenig. Sie bestehen nach wie vor auf ein wolfsfreies Südtirol. Sie stützen ihre Forderung, ungeachtet des Widerstandes seitens der Natur- und Tierschützer, auf die Unmöglichkeit eines Miteinanders von Haustieren und Raubtieren auf den Almböden. Sollte dem trotzdem so sein, dann müssten die Bauern die Almbewirtschaftung auf ihre künftige Vertretbarkeit hin überprüfen. Viele Bauern sind zugleich auch Jäger, doch Rabensteiner betonte auf der Hegeschau, der Wolf sei nicht unmittelbar ein Problem der Jagd. Es läge vielmehr bei der Politik, die erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Mit den Exponenten der Provinzpolitik war Rabensteiner ob deren Desinteresse gegenüber den Hegeschauen sichtlich verärgert: Provinzseits war allein der Abgeordnete Manfred Vallazza der Einladung der Bezirksleitung gefolgt. „Im Wahljahr 2018“, so Rabensteiner, „war unter den Politikern ein wesentlich höheres Interesse an den Bezirks-Hegeschauen feststellbar gewesen. Im Unterschied dazu ließ sich heuer kaum jemand blicken!“ Insbesondere bemängelt 32

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HEGE UND PFLEGE

In seinem Rechenschaftsbericht äußerte Rabensteiner seine Besorgnis zum empfindlichen Einbruch beim Rehwild: „Seit der Jahrtausendwende mussten wir bei der Rehstrecke einen Abfall von 30 Prozent verbuchen. Eine Prognose zur diesbezüglich künftigen Entwicklung wollte der Bezirksjägermeister keine wagen, jedoch verband er damit die Aufforderung an die Jägerschaft, sich über zweckdienliche Verhaltensmaßnahmen Gedanken zu machen. Das Ziel des Bezirks sei es, eine Umkehr dieses Trends in die Wege zu leiten und den Bestand wiederum aufzustocken. Beim Rotwild war genau das Gegenteil wie beim Rehwild der Fall. In den letzten 20 Jahren habe sich der Bestand verdreifacht. Bei der Zählung im vergangenen Jahr sei mehr Rotwild (670 Stück) als jemals zuvor beobachtet worden. Dabei habe die Zuwanderung aus der Nachbarprovinz Belluno einen

Bei den Gämsen, speziell bei den Böcken, vermeldete Rabensteiner ebenfalls eine deutlich geringere Strecke als dies in den vorausgegangenen Jahren der Fall gewesen war. Hierfür verantwortlich machte er die Räude, die im Dolomitengebiet wiederum vermehrt aufgetreten sei. Ähnlich wie beim Rehwild, sei man auch bei den Gämsen um den Wiederaufbau der Bestände bemüht. „Es ist unser erklärtes Ziel, dass wir bald wieder deutlich mehr ältere Gamsböcke in unseren Revieren stehen haben werden, um diese dann auch bejagen zu können“. Auf den Bezirk bezogen sprach Günther Rabensteinber von einer insgesamt „wunderbaren Jagd“. Pro Jäger/in träfe es vier Stück Schalenwild per anno. Ein wahrlich verlockendes Angebot. Musikalisch wurde der offizielle Teil von den Jagdhornbläsern „Amperspitz“ begleitet. Ihren großen Abend erlebten sie tags zuvor: Sie feierten ihr 50-Jähriges.  // jessasmaria

STRECKENERGEBNIS REHWILD

Böcke: genehmigt 439; erlegt 410 (93%) Geisen: 439 genehmigt; erlegt 396 (90%) Gamswild: 543 genehmigt; 454 erlegt (85%) davon: 132 Böcke; 134 Geisen; 188 Jahrlinge Rotwild: Hirsche: genehmigt 151; erlegt 121 (80%) Tiere: genehmigt 236; erlegt 151 (64%) Niederwild erlegt: Grauhasen 70; Schneehasen 35: Füchse 143; Murmeltiere 100

Federwild erlegt: Spielhähne 28; Schneehühner 20; Stockenten 26; Waldschnepfen 28;

JAGDBEZIRK OBERPUSTERTAL

Reviere: 15 Eigenjagden: 5 Fläche: ca. 60.000 ha Jäger: 416 Jägerinnen: 34 Schalenwild 2018 erlegt: 1.533 Stück davon 806 Rehe, 454 Gämsen, 273 St. Rotwild

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Die neuesten Modetrends Die warme Jahreszeit lässt bereits die schönten Blüten sprießen und damit sind auch die neuesten Trends für die Frühjahrs- und Sommermode nicht mehr weit. Inspirationen gibt es haufenweise. Da reicht ein Blick in die Auslagen der Geschäfte. Klar ist, dass die Modemessen und großen Auftritte in Paris, Mailand und New York einmal mehr tonangebend sind. Auf den folgenden Seiten präsentieren wir Ih-

nen, liebe Leserinnen und Leser, eine nette Auswahl der neuesten Trends – sowohl für Trachten-, Kinder-, Männer- und Frauenmode. Mit knackigen Bildern und kurzen Hinweisen. Denn die großen TrendGuides gibt es am besten in den jeweiligen Mode-Fachgeschäften. Viel Spaß beim Staunen! // Reinhard Weger 

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BERGRET TUNG BRUNECK

Die Bergretter von Bruneck haben im Rahmen der obligatorischen Jahreshauptversammlung ausgiebig auf das Tätigkeitsjahr 2018 zurückgeblickt. Dabei wurden insgesamt 56 Einsätze abgeleistet, was einer beachtlichen Steigerung gleichkommt, wie Rettungsstellenleiter Alex Nössing aufzeigte. Allein für die Einsätze wurden 500 Stunden aufgebracht. Rechnet man noch die Bereitschaftsdienste hinzu, so kommen weitere 1.360 Stunden hinzu. Rechnet man die gesamt andere Vereinstätigkeit hinzu, so kamen unter dem Strich rund 3.500 ehrenamtlich geleistete Stunden zusammen, was im Schnitt 15 Arbeitstagen pro Mitglied entspricht. Alarmiert wurde die Bergrettung vor allem zu Suchaktionen, Mountainbike-, Wander-, Paragliding-, Skipisten, Skitouren-, Waldarbeits- und Lawinenunfällen. Dabei wurden 14 Personen unverletzt, 10 leicht verletzt und 7 schwer verletzt gerettet. Acht Personen konnten hingegen nur mehr tot geborgen werden. Die rege Vereinstätigkeit umfasste ferner die Vorstellung der Bergrettung in verschiedenen Schulen, die Teilnahme am Kinderfest

VEREINE & VEREINSLEBEN

56 EINSÄTZE ABGELEISTET in Bruneck, den Klettertag im Rahmen der AVS-Sommerwochen, die Abhaltung der Monatstreffen, Versammlungen, Ausschussund Bezirkssitzungen sowie die Vereinsskitour ins Villgrattental. Was die Lawinensuchhundeführer betrifft, ging Hundeführer Roland Mellauner kurz auf deren Tätigkeit ie. Demnach sind im Bezirk Pustertal derzeit 10 Hundeführer aktiv, davon allein vier Mitglieder der Bergrettung von Bruneck.Im vergangenen Jahr wurden die Hundeführer zu sechs Lawineneinsätzen und fünf Suchaktionen gerufen. Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung von Hansjörg Beikircher, der mittlerweile seit 40 Jahren aktiv bei der Bergrettung mit dabei ist. Er wird dafür bei der Landesversammlung noch offiziell geehrt. Gewissermaßen als Vorschuss gab es von seinem Chef Nössing schon mal einen kräftigen Händedruck, ein Dankeschön und einen Geschenkskorb.  // rewe Rettungsstellenleiter Alex Nössing und der geehrte Hansjörg Beikircher.

MODERNE ZAHNMEDIZIN Kieferorthopädie Abb. 1: Vor der Behandlung, frontal

Abb. 2: Nach der Behandlung, frontal

Abb. 3: Vor der Behandlung, links

Abb. 4: Nach der Behandlung, links

Abb. 5: Vor der Behandlung, rechts

Dieser Patient hatte eine Kl II/1 Verzahnung, protrudierte Oberkieferfrontzähne, starken Platzmangel für die Eckzähne im Oberkiefer und einen Tiefbiss. Die Ausgangsbilder (Abb.1, Abb.3, Abb.5 und Abb. 7) zeigen die intraorale Situation des Patienten mit noch vorhandenen Milchzähnen.

Wegen des starken Platzmangels sah die kieferorthopädische Therapie die Extraktion der bleibenden Zähne 14 und 24 vor. Abb. 6: Nach der Behandlung, Auf diese Weise konnte eine perrechts fekte Verzahnung hergestellt werden. Die insgesamte Behandlungsdauer war 20 Monate.

Abb. 7: Vor der Behandlung, Oberkiefer

Abb. 8: Nach der Behandlung, Oberkiefer

Mit freundlichen Grüßen Dr. Josef Willeit und Dr. Paul Willeit

Dr. Josef Willeit

Facharzt für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde Facharzt für Kieferorthopädie

Dr. Paul Willeit Zahnarzt

Adresse: Romstraße 3, Bruneck • Tel. 0474 555 409 info@willeit.it • www.willeit.it

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VEREINE & VEREINSLEBEN

WEISSES KREUZ AHRNTAL

Fünfmal und ein bisschen um die Erde Seit einem Jahr ist Franz Gasteiger Sektionsleiter des Landesrettungsvereins Weißes Kreuz im Ahrntal – um ihn herum jugendliche Ausschussmitglieder, soweit das Auge reicht. Und auch bei der Jahreshauptversammlung, welche jüngst im Tubriszentrum von Sand in Taufers über die Bühne ging, war die Jugend stark vertreten. Beeindruckend waren aber auch die Zahlen, welche in der Rückschau auf das Einsatzjahr 2018 vorgestellt werden konnten.

S

age und schreibe 206.323 Kilometer legten die sieben Angestellten und 85 Freiwilligen mit den vier Weiß-KreuzAutos, welche in Luttach stationiert sind, im Jahr 2018 zurück. Das entspricht 5,15 Mal der Länge des Äquators. Dabei wurden bei 1344 programmierten Krankentransporten 2428 Patienten zu Behandlungen und Therapien in klinische Einrichtungen gefahren. Und insgesamt 1476 Mal wurde das Weiße Kreuz im Ahrntal von der Landesnotrufzentrale zu Rettungseinsätzen beordert. Dabei leisteten die Ersthelfer 1.640 verunglückten oder in medizinische Notlage geratenen Personen Beistand. Mit Abstand am häufigsten wurden die Retter mit den gelben Schutzwesten in den Monaten Jänner bis März zu Hilfe gerufen. Erklären lässt sich dies mit der Pistenrettung in den Skigebieten Klausberg und Speikboden, welche ebenfalls in die Zuständigkeit vom Weißen Kreuz Ahrntal fällt. Allein die Pistenretter rückten 1048 Mal aus (626 am Klausberg und 422 Mal am Speikboden), um Wintersportlern und Wanderern mit Frakturen, Prellungen, Zerrungen aber auch Herz- oder Kreislaufproblemen Hilfe zu bringen. 5 dieser Patienten wurden mit lebensbedrohlichen, 70 mit schweren Verletzungen gebor-

Allen Grund zur Freude und Zufriedenheit: Der im Vorjahr neubestellte Ausschuss der Weiß-KreuzSektion Ahrntal bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung – von links Manfred Auer (Dienstellenleiter), Miriam Hofer, Roland Kirchler, Marion Hofer (Sektionsleiter-Stellvertreterin), Franz Gasteiger (Sektionsleiter), Jasmin Hopfgarntner, Raimund Marcher und Roland Wasserer (es fehlt Lukas Bacher).

gen und erstversorgt. Im Schnitt neun Mal täglich waren die Frauen und Männer des Weißen Kreuzes Ahrntal mit Kranken unterwegs. Über zwei Drittel der insgesamt 45.051 Einsatz-, Bereitschaftsdienst- und Ausbil-

Einmaliger Höhepunkt im vergangenen Tätigkeitsjahr: Feierliche Inbetriebnahme der neuen Einsatzzentrale in Luttach am 27. Mai 2018. 42

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„Ich bin richtig froh, dass unser Bürgermeister heute Abend keine Zeit hatte“, scherzte Prettaus Vizebürgermeister Oswald Kottersteger in seinem Grußwort. „So darf ich ihn vertreten und mich mit einer ausgesprochen netten Gruppe über einen unsagbar wertvollen Dienst freuen. Außerdem habe ich etwas so auch nur bei euch erlebt: Ihr serviert das Abendessen vor der Versammlung. So derpackt man all die Zahlen und Reden viel leichter!“


VEREINE & VEREINSLEBEN

dungsstunden wurden dabei von den 85 Freiwilligen der Sektion erbracht. Dass sich darunter viele junge Ahrntalerinnen und Ahrntaler finden, darauf war man bei der Hauptversammlung besonders stolz, nicht minder wie auf das erfreuliche Zusammenspiel von kundigen Helfern mit jahrzehntelanger Erfahrung und der nachwachsenden Generation. Welch großen, letztlich unbezahlbaren, Wert dies alles für die Allgemeinheit darstellt, betonten die anwesenden Ehrengäste, allen voran die Bürgermeister aus dem Einzugsgebiet. Durchaus als Zeichen der Dankbarkeit und Wertschätzung kann aber auch die stolze Zahl von 1831 fördernden Mitgliedern im Tauferer- und Ahrntal gewertet werden. // ta Der ganze Stolz der Sektion: Die Jugendgruppe mit ihrer Leitern Anna Fischer und deren Stellvertreter Tomas Lars Waldner (hinten rechts neben dem Sektionsleiter Franz Gasteiger).

DIE SEKTION AHRNTAL IM LANDESRETTUNGSVEREIN WEISSES KREUZ

5058 Übungs- und Fortbildungsstunden weist die Sektion Ahrntal im Landesrettungsverein Weißes Kreuz in ihrer Jahresbilanz 2018 aus.

DIE ZIVILDIENERIN Seit dem vergangenen Herbst leistet die in Stegen wohnhafte Hannah Lahner beim Weißen Kreuz im Ahrntal Freiwilligen Zivildienst. Sie unterstützte die Sanitäter bei der Betreuung und Hilfestellung für die transportierten Patienten, nehme an Rettungseinsätzen teil und packe in der Einsatzzentrale in Luttach überall dort an, wo sie gebraucht werde, erzählt Hannah, die 2018 ihre Matura am Sprachengymnasium Bruneck ablegte. Ihre Wochenarbeitszeit umfasst 35 Stunden, aufgeteilt auf fünf Tage wöchentlich. Während des Freiwilligen Zivildienstes erhält sie – wie ihre Kolleginnen und Kollegen auch – eine umfassende Ausbildung für den Krankentransport und den Rettungsdienst, diverse Begünstigungen etwa im öffentlichen Nahverkehr oder bei der Gesundheitsvorsorge, dazu ein monatliches Taschengeld von 450 Euro und die Ver// pflegung.

Das Team 85 Freiwillige 6 Angestellte 1 Zivildienerin 27 Mitglieder in der Jugendgruppe 1831 Mitglieder Der Fuhrpark 1 Rettungswagen 2 Krankentransportwagen 1 Personentransportwagen Das Einzugsgebiet umfasst die Gemeinden Prettau, Ahrntal, Sand i.T. und Mühlwald ist flächenmäßig eines der größten in Südtirol

zählt 13.200 Einwohner und 9600 Gästebetten Der Dienst einsatzbereiter Rettungsdienst rund um die Uhr Krankentransportdienst Ausbildung – Gratis-Erste-Hilfe-Kurse für alle Mitglieder Die Tätigkeiten 2018 1476 Rettungseinsätze (1640 Patienten, 67.474 Kilometer) 1344 Krankentransporte (2428 Patienten, 138.849 Kilometer) 5058 Übungs- und Fortbildungsstunden // 29.455 Einsatzstunden 

AUSGEZEICHNETE RETTUNGSFRAUEN UND -MÄNNER Im Rahmen der Jahresvollversammlung 2019 wurden elf verdiente Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Freiwilligenarbeit beim Weißen Kreuz Ahrntal ausgezeichnet. Ehrung in Bronze für 10 Jahre: Jasmin Hopfgartner, Marion Klammer, Verena Mölgg und Christian Rieder; Ehrung in Silber für 15 Jahre: Roman Hofer; Ehrung in Silber mit Lorbeer für 20 Jahre: Manfred Auer und Roland Wasserer; Ehrung

in Gold für 25 Jahre: Erich Ausserhofer, Sebastian Niederkofler (links im Bild) und Franz Widmann (Bildmitte); Ehrung in Gold mit Lorbeer für 30 // Jahre: Roland Burkia.

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VEREINE & VEREINSLEBEN

DER KVW-SENIORENCLUB IN PERCHA

Licht und Sonne im Alltag I

m März 1995 wurde er ins Leben gerufen, der KVW-Seniorenclub Percha, ein von ehrenamtlichen Mitarbeitern geführter Verein, der sich vor allem für die Förderung der älteren und alleinstehenden Menschen einsetzt. Mit dem Ziel, diesen Menschen ein besonderes Augenmerk zu schenken und ein bisschen „Licht und Sonne“ in den oft rauen Alltag dieser Leute zu schicken, ist dieser Seniorenclub in der Zwischenzeit ein Treffpunkt für ältere Menschen geworden, ein Ort der Begegnung, der Unterhaltung und Gemeinschaftsförderung, ein Ort des „gemütlichen Beisammenseins“, ein Ort, in dem nicht nur Freude und Ablenkung aus dem normalen Tagesablauf sondern im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen auch Kultur und Kreativität vermittelt werden. So haben sich viele engagierte ältere und jüngere Menschen für die genannten Anliegen der Senioren besonders eingesetzt und mit ihrer ehrenamtlich ausgeführten Arbeit Großartiges geleistet, so dass der Seniorenclub heute wohl nicht mehr wegzudenken und eine besonders wichtige Einrichtung im Dorf geworden ist.

EINSATZ FÜR DIE SENIOREN

Dieses Ziel, das sich engagierte Menschen bei der Gründung dieses Vereines gesetzt haben, nämlich für die Anliegen der Senioren sich einzusetzen und ihnen ein positives Altersbild zu vermitteln, wurde somit voll und ganz erreicht und bildet auch jetzt noch einen großen Schwerpunkt für die heutigen Träger dieses Seniorenclubs in der Gemeinde Percha. Nach wie vor wird diese Arbeit von engagierten Menschen ehrenamtlich und in Form von „Team-Arbeit“ ausgeführt. Auch seit den Wahlen vom 20. Jänner 2015 bilden die Ausschussmitglieder dieses Vereines ein ausgezeichnetes Team, in dem je-

Der rührige Seniorenclub des KVW von Percha beim Fototermin anlässlich eines Treffens. 

der und jede nach besten Kräften für diese Vereinsarbeit sich einsetzt. Nach einem zu Beginn eines jeden Jahres ausgearbeiteten Programmes werden verschiedene Veranstaltungen, kreative Tätigkeiten, Ausflüge, Vorträge über kulturelle Themen und gesunden Lebensführung, Aktivitäten zur Erhaltung von Körper und Geist, Seniorentänze, Seniorentheater, Gedächtnistraining, gemütliches Beisammensein, Gelegenheit, Freundschaften zu schließen und Einsamkeit vorzubeugen u.v.a. geplant. Neu eingeführt und organisiert wurden „das Tanzen ab der Lebensmitte“ und einmal im Monat eine „Seniorenwanderung“, die auch bei jüngeren Seniorinnen und Senioren gerne angenommen wird. Einmal im Monat und zwar jeden dritten Dienstag in der Woche werden die Seniorinnen und Senioren zu einer Veranstaltung eingeladen. Dabei trifft man sich im stets festlich dekorierten Vereinssaal entweder zu einem Vortrag, einer Feier (gemeinsamen Geburtstagsfeier) oder einfach zum gemütlichen Beisammensein und Unterhaltung in froher Stimmung, wo-

Faschingsfeier mit Einlagen der Schüler der Grundschule Percha.  44

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bei immer Kaffee und besondere Köstlichkeiten aus den eigenen Seniorenküchen der Mitglieder sowie eine Marende verabreicht werden.

BUNTES UND VIELFÄLTIGES PROGRAMM

„Liedermacher“, „Witzeerzähler“ und oft auch Einlagen von Aufführungen durch die Kinder aus dem Kindergarten und den Schulklassen sowie Einakter aus der Dorfbühne runden diese Feiern ab. Ausflüge (ein Ganztag- und zwei Halbtagausflüge) tragen zum Kennenlernen der engeren Heimat immer verbunden mit einem kulturellen Hintergrund bei. Dabei fehlt auch nicht das „Törggelen“ im Oktober, verbunden mit einem fröhlichen Zusammensein bei froher und lustiger Stimmung und musikalischer Umrahmung sowie einer „Quizfragestellung“, die auch als Gedächtnistraining gesehen werden kann. In Zusammenarbeit mit dem Familienverband werden besinnliche Feiern wie Advent- oder Weihnachtsfeier ins Programm aufgenommen. Auch die Gestaltung von Andachten im Mai und in der Fastenzeit zählen zum Inhalt der Arbeiten des Seniorenclubs. Das alles spiegelt sich also in einem stattlichen und breit gefächerten Jahresprogramm wieder, welches zusammenfassend Kultur, Unterhaltung, Freizeitgestaltung, Körperertüchtigung, Tanz, Ausflüge, besinnliche Feiern u.v.a. beinhaltet. Die Teilnehmer an all diesen Veranstaltungen freuen sich über alles, was vom Seniorenclub geboten wird, nehmen alles mit großer Freude mit viel Interesse und Dankbarkeit an, was die vielen und positiven Rückmeldungen immer wieder bestätigen. In diesem Sinn und auf der Grundlage der gesetzten Ziele werden sich


BÜRGERKAPELLE BRUNECK

lich geleistete Arbeit gemäß eines durchdachten Programmes einen Beitrag auch für die Dorfgemeinschaft zu leisten. Dabei würden sie sich sehr freuen, wenn viele Seniorinnen und Senioren dieses Angebot

annehmen und sie laden somit alle älteren und allein stehenden Leute in der Gemeinde Percha zur regen Teilnahme an den Ver// Johann Passler anstaltungen ein. 

auf, die sich auch in den verschiedenen Passagen widerspiegelte. Die Reaktion sowohl bei diesem als auch beim darauffolgenden Stück bewies, dass der Geschmack des Publikums voll getroffen wurde. Und so groovte es auch anständig bei dem Werk „A tribute to Michael Jackson“ aus der Feder von Naohiro Iwai. Als besonderes Highlight brillierten die Solisten Manuel Palfrader am Saxopohon sowie Johannes Rubner auf der Trompete und Moritz Feichter Die Bürgerkapelle Bruneck bei ihrem Auftritt im Pacherhaus. auf der Posaune. die dreiteilige „Suite from hymn oft the high- Abgeschlossen wurde dieses gelungene Konlands“ von Philip Sparke. Für die exakte und zert mit dem anspruchsvollen englischen prägnante Wiedergabe dieses Stückes inves- Militär-Marsch „Pomp and circumstance no. tierten die Musikerinnen und Musiker in der 1“. Damit gaben sich aber die KonzertbesuVorbereitungszeit sehr viel Engagement. 18 cher nicht zufrieden. Nach dem „Florentiner Minuten lang wurde das Publikum von den Marsch“ aus der Feder von Julius Fucik erabwechselnd schnellen und dann wieder klatschte sich das Publikum eine zweite Zuruhigen Rhythmen verzaubert. Die Konzert- gabe, wo die bekannten Melodien von „Dirty besucher zeigten sich auch hier in vollem Dancing“ erklangen. Die Konzertsprecherin Maße begeistert und belohnten die Spieler Claudia Bachmann führte in ihrer charmanmit ihrem großen Applaus. Mit dem Kon- ten und angenehmen Weise wiederum gezertmarsch „March to Mars“ aus der Feder konnt durch das Programm. Dieses Konzert von Julius Steffaro leitete der Kapellmeister war auch der erste Auftritt für den Schlagauf die nächsten musikalischen Leckerbis- zeuger Michael Winding und Markus Zamsen über. Bei Steven Reineke’s Konzertwerk belli auf der Flöte. Ein weiterer Zuwachs, „Fate of the Gods“ tauchten vor dem geisti- und zwar Om Am Kanchanapon Lampon, gen Auge des begeisterten Publikums Teile wird künftig die Kapelle als Marketenderin der kontrastreichen nordische Mythologie unterstützen. // kn 

BERAUSCHENDER FRÜHLINGSAUFTAKT Am Samstag, den 30. März 2019 lud die Bürgerkapelle Bruneck zum Frühjahrskonzert ins Kulturhaus „Michael Pacher“ in Bruneck. Für den sehr engagierten Kapellmeister Andreas Pramstraller war dies das zweite Konzert dieser Art gemeinsam mit den Musikantinnen und Musikanten dieses Klangkörpers. Als spannend und den verschiedenen musikalischen Richtungen Rechnung tragend versprach das Konzertprogramm gar Einiges. Obmann Dieter Mayr konnte im fast voll besetzten Konzertsaal auch zahlreiche Gäste aus dem Bereich der römischen, der Landes- als auch der Lokalpolitik begrüßen, zu denen sich auch Vertreter der Geistlichkeit als auch solche des Verbandes Südtiroler Musikkapellen gesellten. Ganz besonders bedankte sich der Obmann bei den zahlreichen Sponsoren des Abends. Andreas Pramstraller eröffnete musikalisch die Konzertveranstaltung mit dem flotten Marsch „Erice“ von Lorenzo Pusceddu, mit dem die Kapelle auf ein spritziges Konzert einstimmte. Wie so oft, durfte auch heuer ein Werk eines großen italienischen Meisters nicht fehlen. Mit äußerster Konzentration und mit großer Spannung präsentierte die Kapelle „Die Italienerin In Algier“ von Gioacchino Rossini, wofür sie auch einen langanhaltenden Applaus erntete. Ein weiterer Höhepunkt folgte auf dem Fuße, nämlich

IHR BABY-FOTO

VEREINE & VEREINSLEBEN

die motivierten Mitglieder des bestehenden Ausschusses auch weiterhin für die Anliegen der Seniorinnen und Senioren in der Gemeinde Percha mit Begeisterung und Freude einsetzen und hoffen durch ihre ehrenamt-

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für’s

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Schicken Sie uns das schönste, süßeste oder lustigste Foto Ihres Sprösslings Bitte das Bild mit Name, Wohnort und Geburtsdatum des Kindes bis zum 07. 05. 2019 an die Pustertaler Zeitung einsenden. Das Babyalbum erscheint in der PZ Nr. 10 am 16. Mai 2019. Das Baby muss in Bekleidung abgelichtet sein. Die Altersgrenze liegt bei 18 Monaten. Einsendungen mit Druckfreigabe bitte mittels E-Mail an grafik@pz-media.it, oder per Post an die Pustertaler Zeitung, Oberragen 18, 39031 Bruneck.

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VEREINE & VEREINSLEBEN

MANDOCHOR EHRENBURG

Die erste Chorleiterin W

ie von den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen bzw. Satzungen vorgesehen sind Vereine, Genossenschaften, Interessentschaften udgl. verpflichtet - nach Ablauf des Geschäftsjahres - eine Vollversammlung ihrer Mitglieder anzusetzen und abzuhalten. Besagter Pflicht nachkommend, hat sich der Mandochor aus Ehrenburg unlängst zu diesem Zweck in seinem Probelokal in der Grundschule von Ehrenburg eingefunden. Der Obmann der aus 17 aktiven Mitgliedern bestehenden Chorgemeinschaft, Stefan Brunner, zeigte anschließend an die Begrüßung der Anwesenden zunächst in einem Rückblick den Werdegang des Mandocho- Der Ausschuss des Mandochores von Ehrenburg (v.l.n.r.): Siegmund Stauder, Anton Willeit, res auf, der, so seine Ausführungen, im Jahre 2005 Stefan Brunner (Obmann), Günther Tschurtschenthaler, Günther Falkensteiner und Maria Elineu gegründet und im nächsten Jahr auf eine 15-jäh- sabeth Brunner (Chorleiterin). rige Tätigkeit zurückblicken könne. Ulrich Wolfsgruber und Markus Gemeindegebietes auf. Winkler sind, so der Obmann, mit Jahresbeginn dem Chor erstma- Tätigkeitsbezogen, so der Oblig beigetreten, Sänger, die herzlich willkommen geheißen wurden. mann, scheinen im vergangenen Jahr 38 Proben, 10 kirchNEUE CHORLEITERIN liche und 3 weltliche Auftritte Mit Jänner 2019 wurde die ortsansässige Sängerin, Pianistin und Mu- (Frühjahrskonzert in Kiens, sikpädagogin, Maria Elisabeth Brunner, mit der Leitung des „Ehrn- Herbstkonzert in Ehrenburg burga Mandochores“ für ein Jahr beauftragt, was bei dieser Gele- und Adventsingen in Montal), genheit mit einem kräftigen Applaus bedacht wurde. Der Chorverein die Jahresvollversammlung, 9 - in der Zwischenzeit auch anerkannter „Onlusverein“- weiß diesen Ausschusssitzungen und die bei der neuen Chorleiterin in besten Händen. Herbstwanderung von FeldDas Durchschnittsalter der Chormitglieder betrage 52 Jahre, wo- thurns nach Klausen auf. Der bei Erich Hitthaler mit über 60 Sängerjahren und 88 Jahren als äl- unterbreitete Kassabericht, betestes Mitglied aufscheint. Bezüglich der Chortätigkeit erwähnt der zogen auf das Jahr 2018, wurObmann dessen Grundausrichtung als Gesangsverein, der sich die de von den Rechnungsreviso- Erich Hitthaler ist ältestes ChormitPflege von weltlichem und kirchlichem Liedgut auf die Fahne ge- ren gutgeheißen und von der glied und wurde für seine Leistungen schrieben hat. Gesanglich sei der Chor vorwiegend in Abstimmung Vollversammlung genehmigt. gewürdigt. mit dem Kirchen- Jugend- und Frauenchor auf Ortsebene tätig und nach Anfrage, Möglichkeit und Bedarf trete er auch außerhalb des NEUWAHLEN In diesem Zusammenhang würdigte der Obmann die großzügige finanzielle Unterstützung des Vereines vonseiten verschiedener Gönner, die am Wirken, Gedeihen und Fortbestand desselben einen wesentlichen Anteil haben. Anschließend wurde die Neubestellung der Vereinsorgane und Funktionäre für die anstehende 4- jährige Amtszeit vorgenommen, u.z. als Mitglieder des Ausschusses: Siegmund Stauder, Anton Willeit, Günther Tschurtschenthaler (alle im Amte bestätigt) und Günther Falkensteiner. Bestätigt wurde auch der seit der Gründung des Chores amtierende Obmann, Stefan Brunner. Manfred Harrasser und Josef Steger wurde die Aufgabe als Rechnungsrevisoren und jene als Kassier Siegmund Stauder übertragen. Anton Willeit wurde zum Schriftführer und Obmannstellvertreter und Michael Brunner zum Notenwart bestellt. Die Neugewählten und ernannten Funktionäre bedankten sich für das erwiesene Vertrauen und versicherten sich in der anstehenden Amtsperiode für die Belange des Vereines nach bestem Wissen und Gewissen einzusetzen. Lob und Anerkennung ernten schlussendlich der Obmann, die restlichen Vereinsorgane und Funktionäre hinsichtlich ihrer Bemühungen für das Wohl und den Fortbestand der Chorgemeinschaft in der abgelaufenen Periode. Die Vollversammlung endete mit dem vom Obmann geäußerten 39031 Bruneck • Tel. 0474 551 553 Wunsch auf eine gute Zusammenarbeit, Freude und Begeisterung info@suedtirol-tueren.com • www.suedtirol-tueren.com am Gesang mit einem reichhaltigen Imbiss bei einem geselligen Beisammensein.  // Anton Willeit

Haustüren • Garagentore

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AHRNER MIT TELSCHÜLER VERÖFFENTLICHEN BÜCHLEIN MIT SAGEN AUS DEM AHRNTAL

BILDUNG & SCHULE

Alte Geschichten beflügeln Phantasie U

nentwegt huschen sie heuer durch die Klassen – Riesen und Teufel, unerlöste Seelen und kopflose Männlein, „Bochhagsn“ und andere unheimliche Gestalten. Zumindest in der 1B und 1C der Mittelschule Ahrntal ist das so. Die Schüler dort werden nämlich regelmäßig in die Ahrntaler Sagenwelt entführt. Unter Anleitung ihrer Lehrpersonen für Deutsch lesen und besprechen sie alte Sagen aus dem Erzählschatz ihrer Vorfahren – solche, die nahezu jedes Kind kennt, und solche, die beinahe schon vergessen sind. Und nicht selten bescheren die phantastischen Geschichten den jungen Lesern Gänsehaut und Haaresträuben. Ganz gelegentlich kommt es dann auch vor, dass Schüler eine alte Erzählung von zuhause „mitbringen“, die selbst ihr Lehrer noch nicht kennt. Und der – er heißt Konrad Steger – sammelt Ahrntaler Sagen immerhin schon seit über 30 Jahren. Doch nicht nur er und seine Kollegin Lisa Seeber holen die Jahrhunderte alten Figuren in das Klassenzimmer – auch im Kunstunterricht mit Fachlehrer Markus Leitner bekommen die geheimnisvoll-gruseligen Wesen Form und Gestalt. Höhepunkt dieses Unterrichtprojektes war die Herausgabe einer Broschüre mit 59 Sagen und volkstümlichen Überlieferungen – ausdrucksstark bebildert mit Feder-

Mit Teufel und Antrischen Leuten bestens vertraut – die Schülerinnen und Schüler der Klassen 1B und 1C der Mittelschule St. Johann haben mit ihren Lehrpersonen Konrad Steger, Lisa Seeber und Markus Leitner (hinten von links) eine Sammlung mit Sagen aus dem Ahrntal erarbeitet und veröffentlicht (im Bild unten das Titelblatt).

zeichnungen aus Schülerhand. Anfang April wurde die Broschüre „Sagenhaftes Ahrntal“ in der Mittelschule St. Johann ein erstes Mal vorgestellt. Und beim Elternsprechtag vor Ostern ließen die Kids ihre Sagengestalten dann ein zweites Mal unter die Leute. Der PZ gaben die zuständigen Lehrpersonen in einem Interview Einblick in ihr fächerübergreifendes Unterrichtsvorhaben.

PZ: Sagenhaftes aus dem Ahrntal als Unterrichtsstoff – was kann man sich darunter vorstellen? Konrad Steger: Seit vielen Jahren sammle ich Sagen aus dem Tauferer- und Ahrntal – immer wieder auch mit Hilfe meiner Schüler. Ich fordere sie dann auf, daheim und im Dorf nach alten Erzählungen zu fragen. Nicht selten hatte das spannend-unterhaltsame Gespräche mit Großeltern und ganz allgemein mit älteren Menschen aus dem Bekanntenkreis zur Folge. Bereits vor 30 Jahren hat eine Ahrner Mittelschulklasse, die 3E des Schuljahre 1989/90, ein Heftchen mit Sagen aus dem Ahrntal herausgegeben. Noch heute findet sich diese Sammlung in vielen Ahrntaler Familien. Immer wieder bringen Schüler diese Broschüre, an der vielleicht ihre Eltern mitgeschrieben haben, in den Unterricht. Und so haben die Kollegin aus einer Parallelklasse und ich im Herbst eigentlich aus Freude an der Sache entschieden, im laufenden Schuljahr wieder einmal die Sagen ins Blickfeld zu rücken. Diesem Vorhaben schloss sich dann noch der Kunstlehrer an, der mit den Schülern die alten Geschichten illustrieren wollte. Interessieren die alten Geschichten die Kids von heute denn noch – in Anbetracht der grellen Phantasiewelten von Computerspielen, bei youtube, twich & Co? >> PZ 0 8 | 18. A P R I L 2019

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BILDUNG & SCHULE

Lisa Seeber: Auf Anhieb nicht! Es wird heute ja auch kaum mehr erzählt – sei es daheim, im Freundeskreis und auch in der Schule. Wir erschaffen mit unseren Erzählungen kaum noch Phantasiewelten im Kopf. Wir schauen Fotos von Allem und Jedem, wischen mit dem Finger durch die Bildergalerien unseres Smartphones und die Videoportale im Internet. Wenn man dann aber wirklich einmal zu erzählen beginnt, entfalten gerade diese alten Erzählungen große Faszination. Die Jugendlichen hören wie gebannt zu, ihre Phantasie erblüht und relativ bald einmal beginnt das sprichwörtliche Abenteuer im Kopf. Finden 11-Jährige denn überhaupt noch einen Zugang zur Sprache und Lebenswelt in den Sagen von einst? Konrad Steger: Doch, sie sind immer noch fasziniert von den alten Sagengestalten, vom Teufel, den Hexen und den Antrischen Leuten. Ich habe mich bemüht, die gesammelten Geschichten in einer sehr einfachen, klar strukturierten Sprache zu erzählen. Außerdem bietet sich beim Lesen und Besprechen der einzelnen Geschichten ja auch die Gelegenheit, heute nicht mehr übliche Gepflogenheiten, vergessene Arbeitstechniken oder Dialektwörter zu erklären. Ein Beispiel? Lisa Seeber: „Küize“ für Puppe zum Beispiel … Konrad Steger: … oder „Kentl“ für Fackel und „lämpon“ für den Geburtsvorgang bei Schafen. Inwiefern sind Sagen auch ein dankbares Thema für den Kunstunterricht? Markus Leitner: Riesen, Ungeheuer, Teufel und andere Zauberwesen, wie sie in den Sagen zuhauf herumgeistern, entfachen die

Damit das Erzählen nicht verstummt – die Initiatoren des Büchleins „Sagenhaftes Ahrntal“ von links Markus Leitner (Fachlehrer für Kunst), Konrad Steger (Fachlehrer für Deutsch, Klasse 1C) und Lisa Seeber (Fachlehrerin für Deutsch, Klasse 1B).

Phantasie und Kreativität der Jugendlichen im Mittelschulalter wie kaum ein anderes Thema. Dazu kommt der zumeist lineare Handlungsablauf, der eine grafische Aufarbeitung der Inhalte erleichtert. Dies verstärkt sich noch durch die gewählte Technik der Tuschezeichnung: Mit dem gleichmäßig kräftigen Tonwert und den klaren Linien, die eine Federzeichnung von sich aus ermöglicht, bleibt das abgebildete Geschehen leicht überschaubar und bedeutende Details gehen nicht verloren. Auch zaghaftere Schüler finden so relativ leicht einen Zugang zur kreativen Entfaltung. Es genügte Ihnen letztlich aber nicht, die Sagen im Unterricht zu lesen, zu besprechen und zu zeichnen. Sie haben sie in Druck gegeben … Markus Leitner: Ja, dank der finanziellen Unterstützung durch den Schulsprengel

Ahrntal und die Öffentliche Bibliothek der Gemeinde Ahrntal. Konrad Steger: Sind die Geschichten, die viele gar nicht mehr kennen und die auch kaum noch weitererzählt werden, einmal aufgeschrieben, sind sie in einer gewissen Weise dem Vergessen entrissen. Das hoffen wir zumindest. So gehen die vielfach nur mündlich überlieferten Geschichten aus unserem Tal nicht verloren, sondern können als verschriftliche und bebilderte Sammlung vielleicht in die Familien zurückkehren. Und wo ist das „Sagenhafte Ahrntal“ erhältlich? Markus Leitner: In der Öffentlichen Bibliothek in St. Johann sowie im Mittelschulsekretariat … Lisa Seeber: und auch über die beteiligten Schüler und Lehrpersonen. 

// Interview: ta

EINIGE KLEINE LESEPROBEN DIE PUPPE VON KÜIZNHITTN Einige Bauern aus dem Ahrntal besit-

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C H HN T E N II K K T E C

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zen heute noch eine Alm im benachbarten Zillertal. Die Senner von „Küiznhittn“ waren einst weitum für ihre groben Späße bekannt und berüchtigt. Sie quälten das Vieh, verunreinigten die Speisen, tauften ihren Hund, und als ihnen schließlich nichts mehr einfiel, mit dem sie die Leute hätten erschrecken können, schnitzten sie eine Holzpuppe, eine „Küize“, setzten sie an den Tisch und strichen ihr immer wieder Mus und Gebackenes ein. Eines

Tages sahen sie mit Entsetzen, wie die >> Puppe plötzlich zum Leben erwachte.


Benjamin Ladstätter: Mir hat die Sage von der Puppe von Küiznhittn sofort gefallen, weil die Leute durch die Verwandlung der Puppe in

ein Monster davon abgebracht wurden, mit anderen böse Späße zu treiben. Beim Zeichnen hat es mir gefallen, dass in der Geschichte nur von einer hässlichen Gestalt die Rede ist, ohne aber zu schildern, wie sie aussieht. Anders als etwa bei einem Teufel, konnte ich mir selbst ausmalen, wie das Unge// heuer aussieht. 

DAS ANTRISCHE MÄDCHEN VON WEISSENBACH

Im Ahrntal findet man an vielen Orten, allerdings sehr versteckt, sogenannte „Antrische Löcher“. Es sind uralte Probestollen aus der Zeit des Prettauer Kupferbergwerkes. Viele Leute glaubten, dort hausten die Antrischen, kleine Menschlein, die im Berg nach Schätzen und Edelsteinen gruben. In der Nähe des Weges von Weißenbach zur Tristenbach-Alm hausten in einem Felsloch Antrische Frauen. Eine von ihnen war ein wunderschönes Mädchen, dem die Haare bis in die Kniekehlen hinabreichten. Sie war sehr einsam. Als das Mädchen eines Tages dieses langweilige Leben nicht mehr aushielt, flüchtete es ins Dorf Weißenbach und verdingte sich auf einem Hof als Magd. Sie wollte nur um Brot und Unterkunft arbeiten, unter der Bedingung, dass sie niemand danach fragte, woher sie komme. Die

DER VERSCHÜTTETE KNAPPE

Im Prettauer Bergwerk wurden vor alter Zeit in einem Schacht mehrere Knappen verschüttet. Die Lage schien aussichtslos. Da begann die Frau eines verschütteten Knappen vor einem Muttergottes-Bild und bei einer angezündeten Kerze ver-

te sie weinend zu ihrem Felsloch zurück und wurde nie wieder gesehen.

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Sie schnappte nach dem Mus und begann dann immer mehr zu essen. Aus der Puppe erwuchs ein riesiges Ungeheuer, das erst wieder verschwand, nachdem die Senner zu Kreuze krochen und feierlich gelobt hatten, in Zukunft ordentlich und gottesfürchtig zu leben.

Melanie Voppichler: Ich mag es nicht, Teufel oder Monster zu zeichnen. Ich zeichne lieber Menschen, besonders Mädchen. Am Antrischen Mädchen von Weißenbach hat mir sein Fleiß gefallen, mit dem es auf dem Bau// ernhof gearbeitet hat. 

Bäuerin war aber sehr neugierig und versuchte immer wieder das Mädchen nach ihrer Herkunft auszuhorchen. Da kehr-

zweifelt zu beten. Nach acht Tagen ununterbrochenen Bittens hatte sie alle Kerzen verbraucht, doch sie betete unbeirrt im Dunkeln weiter. Nach elf Tagen wurden die Verschütteten von einer Rettungsmannschaft ausgegraben und im Schachte gefunden. Alle waren tot, verhungert, bis auf einen. Es lebte noch der Knappe, dessen Frau vor dem Muttergottes-Bild so inbrünstig gebetet hatte. Der Knappe erzählte später, auch er wäre verhungert, wenn ihm nicht die Muttergottes bei hellem Kerzenschein

Essen gebracht hätte. In den letzten Tagen hätte sie ihm das Essen allerdings im Finsteren gebracht. Tamara Berger: Ich habe den verschütteten Knappen gezeichnet, der überlebte, weil die Muttergottes ihm zu essen brachte. Aber eigentlich war es auch die Frau des Knappen, die ihn rettete, denn sie hörte nicht auf zur Gottesmutter zu beten, selbst dann nicht, als alle die Hoffnung auf Rettung // aufgegeben hatten. 

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DIE URAUFFÜHRUNG

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Die Posaunen von Jericho Eine Uraufführung des Sozialwissenschaftlichen Gymnasiums und Kunstgymnasiums Bruneck Die berühmten „Posaunen von Jericho“, die ganze Stadtmauern zum Einsturz bringen, sind Inhalt einer der berühmtesten Geschichten aus dem Alten Testament und nun auch eines Musicals, das die 3. und 4. Musikklassen des SoWiGym Bruneck in den vergangenen zwei Wochen als Uraufführung auf die Bühne gebracht haben. Der Text und die Kompositionen für das Stück stammen von den beiden Ex-Schülern und Musikstudenten Thomas Mittermair (Text) und Jakob Augschöll (Musik).

W

enn uns die jüngsten Ereignisse derzeit etwas klar und unmissverständlich vor Augen führen, dann die Tatsache, dass wir die Jugend vielfach schlicht und einfach unterschätzen. Von wegen alle Null-Bock-Generation, Handy-degeneriert und verwöhnt… Da muss sich eine 16-Jährige aufmachen, um den Planeten Erde zu retten, und in einer Brunecker Schule stellen Jugendliche mit ihrem Talent und ihrer Leidenschaft eindrücklich unter Beweis, dass wir „alte Hasen“ uns immer mal wieder gerne eine Scheibe abschneiden könnten… In der zweistündigen Uraufführung „Jericho“ singen, spielen und tanzen sich die 16-bis 18-Jährigen die Seele aus dem Leib, Langeweile kommt dabei nie auf. Einzelne Akteure hervorzuheben, wäre nicht im Sinne der Sache, denn alle leisten einen durchwegs guten Job auf der Bühne. Nur ein Detail am Rande: Sowohl Erzengel Michael als auch der gefallene Erzengel Gabriel, sprich Luzifer, samt Entourage, sind bei dieser Bühnenfassung weiblich…

Die Akteure des Musicals. In der zweistündigen Uraufführung „Jericho“ singen, spielen und tanzen sich die 16-bis 18-Jährigen die Seele aus dem Leib. Die zahlreichen Zuschauer waren begeistert.

belt und witzig und pointenreich ausgestattet. Etwa tausend Jahre vor Christi Geburt führt der Feldherr Josua das Heer der Israeliten. Sein Ziel ist die Stadt Jericho, die ihm von Gott selbst versprochen wurde. Dieser sendet sogar seinen ersten Diener, den Erzengel Michaela auf die Erde, um ihm zu hel-

fen. Es gibt jedoch einen Verräter in Josuas Lager und auch Luzifer höchstpersönlich hat seine teuflischen Hände mit im Spiel, denn Jericho, seinen Ort der Sünde, will er nicht so leicht hergeben… Prädikat: Sehenswert! 

// Judith Steinmair

ZUM INHALT:

In einer sehr satirischen Auslegung haben die Autoren die mehrere tausend Jahre alte Geschichterund um Jericho neu aufgemö50

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Ewiger Kampf zwischen Gut und Böse. Im Musical sind aber sowohl Erzengel Michael als auch der gefallene Erzengel Gabriel, sprich Luzifer, samt Entourage, ausnahmslos weiblich…


PZ: Wie ist die Idee zu diesem Stück entstanden? Jakob Augschöll/Thomas Mittermair: Die Idee ist noch zu unserer Schulzeit entstanden, wir wurden von den Musicalprojekten der Schule dazu inspiriert, unser eigenes Musical zu schreiben. Insgesamt hat sich die Arbeit über drei Jahre hingezogen. Musik und Text haben sich dabei in der Entstehung natürlich gegenseitig beeinflusst. PZ: Wie lange habt Ihr dafür geprobt? Alexander Messner: Nun, alle auf der Bühne und in der Band sind Schülerinnen und Schüler. Im Juni 2018 hat die Schule das Angebot erhalten, das Projekt umzusetzen. Seit September läuft die Planung, im November ist das Casting erfolgt und seitdem gab es regelmäßig Gesangsunterricht, die Proben für die Band, die Choreografie und das Schauspiel gingen dann später über die Bühne. Vom 28. März bis zum 09. April fanden die Hauptproben statt, die waren ganztags. PZ: Was sind die Herausforderungen einer solchen Mega-Produktion? Alexander Messner: Die Organisation von Proben und die Koordinierung einer Truppe von über 40 Akteuren ist schon eine Herausforderung. Wer macht was wann wo? Es spielt ja jeder sowohl in der Band als auch auf der Bühne, viele stehen zum ersten Mal dort oben, teilweise muss man also bei Null beginnen. So eine große Produktion ist in dieser Form nur machbar, weil sämtliche Bereiche außer Kostüme und Choreografie vom hauseigenen Lehrpersonal gemacht werden. Jakob Augschöll/Thomas Mittermair: Für uns war die größte Herausforderung, Musik und Handlung für die rund 40 Akteure in den Bereichen Schauspiel, Gesang, Band und Tanz zu adaptieren. Rückblickend betrachtet war es das jedoch auf alle Fälle wert, da sich die Schüler und Schülerinnen unglaublich bemüht haben und unsere Ideen wirklich wahnsinnig toll umgesetzt haben. An dieser Stelle möchten wir nochmals unterstreichen, wie gut die Zusammenarbeit mit dem gesamten Lehrerteam und der Schule war, und vor allem, wie stolz wir auf die Schüler sind, die un-

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PZ-Redakteurin Judith Steinmair hat mit dem Regisseur Alexander Messner, zugleich Lehrer am SoWiGym Bruneck und den beiden Autoren des Stücks gesprochen, beide Ex-Schüler des SoWiGym Bruneck mit Schwerpunkt Musik: Jakob Augschöll aus Luttach, 20 Jahre alt, studiert Horn am Konservatorium in Bozen und Thomas Mittermair aus St. Johann, 21 Jahre alt und Student (Musikerziehung) am Mozarteum Innsbruck. ser Stück uraufgeführt haben, denn sie leisten wirklich Großartiges! PZ: Das Genre „Musical“ spaltet – manche lieben Musicals, andere belächeln sie… wie seht Ihr das? Jakob Augschöll/Thomas Mittermair: Musical ist für uns ganz sicher eine starke Ausdrucksform, weil man auf so vielen verschiedenen Ebenen arbeiten kann. Dinge können verbal, szenisch und natürlich auch musikalisch ausgedrückt werden, was sehr viel Raum für Interpretationen lässt. Gerade das finden wir so spannend daran, oftmals kommen Dinge beim Zuschauer ganz anders an, als man es ursprünglich gedacht hatte. PZ: Theateraufführungen gehören ja nicht zum „normalen“ Schulalltag, wie wichtig ist so eine Erfahrung für die Schüler*nnen? Was nehmen sie mit? Alexander Messner: Schule ist längst nicht nur mehr die Vermittlung von Wissen, sondern hat einen großen Auftrag, aus jungen Menschen Per-

sönlichkeiten zu machen. In so einem Fall ist die Form der Zusammenarbeit zwischen Lehrern und Schülern anders, sagen wir kollegialer, das Verhältnis weniger distanziert und weniger formell, man hat ein klares Ziel: die Premiere!!! Die Leistung auf der Bühne sagt manchmal viel mehr über die Persönlichkeit eines jungen Menschen aus als die Note 9 oder 5 bei einem Latein,Geschichte- oder Mathetest - in dieser Hinsicht stecken wir ja leider noch mitten im 19. Jahrhundert. Eines ist sicher: Schüler vergessen vieles, was sie im Laufe der vielen Schuljahre büffeln mussten, dieses Bühnenerlebnis wird ihnen wohl ihr ganzes Leben in lebhafter und meist auch po// sitiver Erinnerung bleiben!!

TAG DER OFFENEN TÜR in der RIEPER Mühle Vintl Samstag, 11. Mai 2019 Infos & Anmeldung: www.rieper.com/openday.html Tel. 0472 867 900 Eine Initiative des nationalen Mühlenverbandes

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BILDUNG & SCHULE

SEMINAR FÜR KINDERGARTENPÄDAGOGINNEN AUS OST- UND SÜDTIROL

Es kommt auf die Haltung an Im Rahmen des Intereg-Projektes „Bildung ohne Grenzen“ (BILOG) haben sich Kindergartenpädagoginnen aus Süd- und Osttirol zu einer weiteren gemeinsamen Fortbildung in der Gemeindebibliothek Innichen getroffen. Das Projekt wird vom Regionalmanagement Osttirol und von den Gemeinden Prettau und Assling finanziert. Als Referentin konnte für diese zwei Seminartage Frau Dr. Shima Poostchi gewonnen werden.

S

hima Poostchi kommt aus Jenbach und ist Trainerin und Coach im Bereich Charakterbildung, Persönlichkeitsentwicklung und Unternehmenskultur, Autorin, selbstständige Unternehmerin und Gründerin von Shira Publishing. Insofern brachte sie die besten Voraussetzungen für das Seminar mit. Die Initiatorinnen des Projektes, Irmgard Brugger und Edith Lanser, konnten dann im Lesesaal der Gemeindebibliothek Innichen 24 Teilnehmerinnen aus Süd- und Osttirol begrüßen. Der Bürgermeister von Prettau, Robert Alexander Steger, und Irmgard Hitthaler vom Regionalmanagement Pustertal waren ebenfalls bei der Eröffnung der Seminartage dabei. Nach kurzen Grußworten übernahm dann Poostchi selbst. Die Vorgaben warn klar: Auf dem Weg zur Tugenderkennung verändern wir nämlich nicht nur unsere eigene Haltung und unser Menschenbild, sondern auch unser Umfeld. Wenn wir in uns und in anderen die wertvollen Charaktereigenschaften entdecken, gelingen wertschätzende Beziehungen und bereiten die Grundlage für Lernkultur.

Shima Poostch: „Kinder erziehen bedeutet, sie in ihrem Menschenbild, in ihrem Charakter, in ihren Tugenden zu stärken. Darauf kann Bildung aufbauen. Leider wird schon zu viel Erziehung in der heutigen Gesellschaft den Medien überlassen.“

Insgesamt nahmen 24 Teilnehmerinnen aus Süd- und Osttirol am zweitägigen Seminar teil.

WERTE UND TUGEND IM FOKUS

„Ich nenne meine Seminare bewusst Tugendseminare und nicht Werteseminare“, erläuterte Poostchi. „Werte sind nämlich das, was uns wichtig ist, was wir anstreben. Die Tugenden jedoch sind unsere Identität, das was jeden Menschen auszeichnet. Wir sind eine Seele und wir haben einen Körper, nicht umgekehrt.“ Es ist nur manchmal schwer, die Tugenden in uns und in anderen zu entdecken. Jeder Mensch ist wie ein Bergwerk und hat unzählig viele Schätze (Tugenden) in sich, die es gilt ans Tageslicht zu befördern. Zuerst muss man die Tugenden kennenlernen, es Praktische Übungen vertiefen die theoretischen Inhalte des Seminars. 52

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gibt mehr als 350 davon. Dann kann man sie erkennen und das führt zur Tugendanerkennung. Wenn wir Menschen und Situationen nicht mit der Fehlerbrille anschauen, sondern auf Schatzsuche gehen, ändert verändert sich etwas Wesentliches. Wir sind imstande das Gute, das Positive zu sehen und tragen dazu bei, dass auch Tugenden, die noch in der Wachstumsphase sind, besser gedeihen. Bei mehreren praktischen Übungen haben die Teilnehmerinnen das geübt.

DIE SPRACHE

Eine wesentliche Rolle übernimmt auch die Sprache. Die Referentin ist überzeugt: „Wir müssen die Tugenden benennen, nicht nur einmal sondern immer wieder. Wenn mir ein Kind hilft sage ich nicht toll oder super, sondern vielleicht: Ich schätze deine Hilfsbereitschaft, weil du mir die Bücher getragen hast.“ Nicht nur, aber auch für Kindergartenkinder ist das ein wichtiger Lernprozess. Sie können die Schätze in sich und auch in den anderen erkennen und erleben sich als wirksam, wertvoll und anerkannt. Je mehr diese Kultur in ihrem weiteren Umfeld gepflegt wird, umso besser gelingt Erziehung. Kinder erziehen bedeutet, sie in ihrem Menschenbild, in ihrem Charakter, in ihren Tugenden zu stärken. Darauf kann Bildung aufbauen. Leider wird schon zu viel Erziehung in der heutigen Gesellschaft den Medien überlassen. Kindergartenpädagoginnen haben deshalb als Bezugspersonen von Kindern, die sich im ersten Drittel des fremdbestimmten Lernens befinden, einen sehr verantwortungsvollen und wichtigen Auftrag. Es braucht Pädagoginnen, die imstande sind in jedem Kind, in den Familien und in ihren Mitarbeiterinnen nicht nur den Samen zu sehen, sondern die wunderschöne Blume, die daraus wächst. „Je besser es euch gelingt, die Schätze in euch und in anderen Menschen zu entdecken, umso bereichernder wird eurer Leben und eure Arbeit“. Mit diesem Auftrag hat sich die Referentin verabschiedet die Teilnehmerinnen mit vielen wertvollen Gedankenanstößen und Praxisbeispielen in das verbleibende Wochenende und in eine // Irmgard Brugger neue Arbeitswoche geschickt. 

FR 26.04., 20h

Autonomics (USA) & Lost Zone In Concert // Life is Calling

MI 08.05. & DO 09.05., jeweils 20.30h

Thomas Hochkofler & Marco Facchin Eppes Nuis! // Kabarett

SA 11.05., ab 18h Concert & Skate Contest

Archetype HxC Fest All Faces Down (AT) + Dead Like Juliet + Cemetery Drive + Average + Norèan

DI 14.05., 20h

SOWI Big Band In Concert // Leitung: Peter Paul Hofmann

DO 23.05., 20h

Fuckup Nights Pleiten & Pannen // Moderation: Miriam Rieder

MO 27.05., 9h

Hond in Hond Freizeit mitnondo im Pustertal Ein Abschlussfeschtl der Solidarität

DI 04.06. - 12.06., jeweils 19.30h

Shabba Crew Just Another Legendary Dance Story

V.l.n.r.: Bürgermeister Robert Alexander Steger, Irmgard Brugger, Edith Lanser und Referentin Shima Poostchi.

UFO Jugend- und Kulturzentrum Josef Ferrari Str. 20, I-39031 Bruneck Tel. 0474-555770 / info@ufobruneck.it

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design: zukunvt.com

Mehr Events & Infos & Tickets: www.ufobruneck.it

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STADTBIBLIOTHEK BRUNECK

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Bücher und Brillen… Der 23. April ist der internationale Tag des Buches. Am 23. April wird auch der internationale Tag der Brille gefeiert. Die Aktion „Brille & Buch“ der Pustertaler Bibliotheken verbindet diese beiden internationalen Tage miteinander – für einen guten Zweck. Die Stadtbibliothek Bruneck und die beteiligten Bibliotheken des Bezirks Pustertal werden vom 23.04.2019 bis 30.06.2019 ihre Besucher dazu aufrufen, alte Sehbrillen in der Bibliothek abzugeben, wo sie gesammelt werden. Alle, die eine gebrauchte Sehhilfe abgeben, dürfen sich ein Buch aus dem Flohmarkt gratis mitnehmen. Als Partner haben die Bibliotheken das Geschäft Optik Mariner ge-

winnen können. Also: Alte Brille heraussuchen – entrümpeln befreit – ab in die Bibliothek – dort eine Runde machen – schauen, was es Neues gibt – Brille abgeben – Medien ausleihen – und eines als Bonuspaket mitnehmen! Die Stadtbibliothek Bruneck und die // beteiligten Bibliotheken freuen sich auf viele Brillen!

ANDREA ULMER:

will dort nach einem Jungen suchen, den sie nur von seinen YouTube-Videos kennt. Doch Mona ist sich ganz sicher: Er ist ihr Schicksal! „Mit uns der Wind“ erzählt die Geschichte eines Mädchens, das sich aufgrund seiner Krankheit stark eingeschränkt fühlt im Leben – bis es die Erkenntnis macht, dass nicht die Krankheit selbst sondern die damit verbundenen Ängste das eigentliche Problem sind. Ein inspirierendes Buch, das dazu einlädt an die eigenen Träume zu glauben und die eigenen Grenzen auszutesten. Man bleibt als Leser*in mit dem guten Gefühl zurück, dass jede*r über sich selbst hinauswachsen kann – wenn man nur fest genug daran glaubt.

DAS LEBEN IST ZU KURZ FÜR KOMPLIZIERT. Boje 2018, 237 Seiten Svenja ist 15. Bis jetzt hat sie mit ihrer Mutter gelebt, von ihrem Vater keine Spur. Die Mutter liegt nach einem Unfall im Krankenhaus, sie muss zur Reha und kann sich nicht mehr um ihre Tochter kümmern. Dann lieber doch zum Erzeuger als in eine betreute Jugendwohngemeinschaft. Ab geht’s von Heilbronn nach Hamburg. Svenjas Vater macht ein großes Geheimnis um seinen Beruf, hat ein paar ziemlich kuriose Freunde, eine etwas renovierungsbedürftige Wohnung und einen hässlichen Kater namens Horst. Übertriebene Regeln und gesunde Ernährung sind nicht so seins. Alles easy also. Na ja, fast. In der neuen Schule sind ihr nicht alle wohlgesonnen, die biestige Ina spielt ein falsches Spiel und hetzt gegen Svenja. Die hat aber ein ziemlich dickes Fell. Und da sind dann noch David und Oliver und Svenjas Gefühle fahren Achterbahn. Zum Glück gibt es die Internet-Plattform „Frieds“ und die Kummerkastentante Dr. Brigitte Berg. Ein amüsantes Jugendbuch (ab 13), das sicher viele Mädchen begeistern wird. Herrlich kompliziert das Leben. 

Empfohlen von Michaela Grüner

BET TINA BELITZ:

MIT UNS DER WIND. Script5 2015, 397 Seiten Mona hat eine besonders schwere Form der Narkolepsie: Mehrmals am Tag schläft sie ohne Vorwarnung für mehrere Minuten ein, was unter Umständen sehr gefährlich werden kann. Dennoch ist sie fest entschlossen, auf das Musik-Festival „Rock am Ring“ zu fahren. Sie 54

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Empfohlen von Silvia Griessmair

DIRK POPE:

ABGEFAHREN. Hanser Verlag 2018, 236 Seiten Der Held dieses Romans ist der 17 jährige, fettleibige und ziemlich introvertierte Viorel. Ohne Führerschein fährt er von Essen über Passau nach Rumänien an das Schwarze Meer. Im Kofferraum des klapprigen Opel Corsa transportiert er eine makabre Fracht: den Leichnam seiner verstorbenen Mutter. Ihr Wunsch war es, in ihrer Heimat begraben zu werden. Auf dem Weg nach Rumänien nimmt er einen merkwürdigen Anhalter mit, der ihm ein paar rumänische Mythen näher bringt: schaurige Geschichten von Graf Dracula und der Blutgräfin Bathory. Als der Anhalter beim Aussteigen nachts von einem vorbeifahrenden Lastwagen überfahren wird, packt Viorel die zweite Leiche kurzerhand auf den Rücksitz.




Empfohlen von Elisabeth Moser

DÖRTE HANSEN:

MITTAGSSTUNDE. Penguin Verlag 2018, 319 Seiten Bücher, in denen Sätze wie der folgende vorkommen: „Der Wind war immer noch der alte. Er schliff die Steine ab und knickte Bäume, beugte Rücken. Auch diesem alten Wind war es egal, was Menschen taten, ob sie blieben oder weiterwanderten. Es ging hier gar nicht um das bisschen Mensch.“, muss man einfach gelesen haben. In Dörte Hansens „Mittagsstunde“ wird ruhig und unspektakulär von einem nordfriesischen Dorf namens Brinkebüll erzählt, das es so nicht gibt, das aber dennoch überall sein könnte. Es ist in gewisser Weise die Geschichte des Niederganges eines Dorfes und seiner Strukturen,

die jahrzehntelang so funktioniert haben: Die Dorfschule mit Lehrer Steensen beispielsweise oder der Dorfladen, wo man einkauft, weil es genau diesen einen Laden gibt; die Bäckerei, in der man immer genau die gleichen Brotsorten erhält, weil dies eben immer schon so war; vor allem aber das Dorfgasthaus, das Ella und Sönke Feddersen betreiben; die Bauern und das Land, das sie bewirtschaften – dies alles verschwindet allmählich, weicht dem Fortschritt, dem Glauben an Technik und Effizienz. Es überlebt, wer diesen Glauben teilt. Nichts bleibt, wie es einmal war. Das erfahren alle Figuren des Romans auf sehr eindrucksvolle, wenn auch unterschiedliche Weise: Marrit, Ellas Tochter, prophezeit den Untergang der alten Welt lange, bevor er wirklich eintritt; Ingwer Feddersen, Hauptdarsteller des Romans, rekonstruiert ihn anhand von Erinnerungen aus seiner Kindheit und Jugend; Gönke, des Dorfbäckers jüngste Tochter, verlässt das Dorf wie Ingwer, erstere allerdings, um nie wieder zurückzukehren, letzterer um seine Eltern zu pflegen. Fazit: ein lesenswertes Buch, einfühlsam und berührend geschrieben, das uns zeigt, dass es „hier gar nicht um das bisschen Mensch“ geht. 

BILDUNG & SCHULE

Beim Grenzübergang von Rumänien liefert er sich eine wilde Verfolgungsjagd – hinter Viorel sind zwei düstere Dacia-Fahrer her (die Mafia? Straßenpiraten?). Umständehalber muss Viorel eine kalte Nacht im Freien verbringen, findet schließlich aber seinen Corsa wieder: ohne die Leiche des Anhalters, aber immer noch mit seiner Mutter im Kofferraum. Nach knapp 24 Stunden von zu Hause entfernt erreicht er endlich das Ziel: ein kleines rumänisches Nest und einige Verwandten, aber seine Reise ist dort noch nicht zu Ende. Ein toller Roadroman in den „wilden“ Osten Europas mit viel Herz und schaurig, schöner Stimmung

Empfohlen von Sonja Hartner

KURIOSE REDENSARTEN AUF TÖNERNEN FÜSSEN STEHEN

AUF ROSEN BETTEN

Ton ist ein wenig strapazierfähiges Material und daher zum Bauen nicht geeignet. Die Wendung von den tönernen Füßen dient also als bildhafte Ausdrucksweise für etwas, das leicht zerbricht und nicht von Dauer ist. Die Herkunft dieses geflügelten Wortes scheint im Alten Testament zu liegen, wo Nebukadnezar, der große babylonische König, von den Weisen seines Reiches die Interpretation eines Traumes verlangte, dessen Inhalt er ihnen nicht einmal erzählte. Alle diese klugen Männer waren überfragt und fürchteten schon den gewaltsamen Tod auf Befehl ihres Herrschers, als der einfache Daniel unerwartet den richtigen Traum beschrieb. Er erzählte, der König habe einen riesigen Koloss gesehen, dessen Kopf aus Gold, Brust und Arme aus Silber, die Lenden aus Erz, die Schenkel aus Eisen und die Füße aus Ton bestanden hätten. Ein großer Stein fiel eines Tages gegen die Füße dieser prächtigen Figur. Sofort zerbrach der tönerne Teil des Kolosses und das riesige Kunstwerk stürzte in sich zusammen. Je nach Zeitalter und vorherrschender Kultur interpretierte man diese Geschichte religiös, sozial oder politisch. Eines aber war klar: die unterste, alles tragende Schicht eines großen Bauwerks ebenso wie der Gesellschaft muss stark sein, denn wenn sie versagt, stürzt alles andere ein und weder Prunk, noch Macht oder Reichtum können es verhindern.  // mb

Seit jeher gilt die duftende Rose als eine der schönsten Blumen und der Rosenstrauß als Liebesgruß. In der Antike verband man diese Blume vor allem mit Reichtum und Luxus. Rosenöl diente als ParWir bieten bieten Wir füm und Badezusatz, manche römischen Patrizier ruhten auf mit … Reparaturdienste Rosenblättern gefüllten Matratzen, bei luxuriösen Gastmählern regnete es nicht selten Rosenblätter von der Decke. gibt es denn für Geräte derSoMarken auch im Lateinischen die Redewendung „iacere in rosae“, im DeutMiele, Siemens, Bosch schen „auf Rosen und viele mehr … gebettet sein“. Im REPARATURDIENSTE für Geräte der übertragenen Sinn TEL. 0474 0474 375000 375000 TEL. führenden Marken T. 0474 375 000 bedeutet sie, dass die betroffene Person in großem Luxus und ohne existenzielle Sorgen lebt.  // mb PZ 0 8 | 18. A P R I L 2019

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MITGLIEDER DER AKADEMIE DER SENIOREN

KULTUR & KUNST

Kulturreise nach Marokko Es ist nun schon zur Tradition geworden, dass Mitglieder der Akademie für Senioren alljährlich eine Kulturreise in ein neues und fernes Land unternehmen, um sich mit der Geschichte und Kultur, mit Landschaft und Sehenswürdigkeiten dieses Landes vertraut zu machen. Führte die Reise des letzten Jahres nach Apulien, so hat sich der Vorstand der Akademie für Senioren unter der Präsidentschaft von Adolf Schwienbacher im heurigen Jahr für eine Kulturreise nach Marokko entschieden. In kürzester Zeit meldeten sich über 50 Teilnehmer.

M

it dem Ziel, Marokko, ein Land im Nordwesten von Afrika kennen zu lernen, mit dessen Geschichte, Kultur, Kunst sowie der Landschaft und den Sehenswürdigkeiten vertraut zu machen, traten am 20. März 2019 die Reiselustigen aus ganz Südtirol diese Kulturreise an. Acht Tage (vom 20. bis 27. März) wurden dafür vorgesehen. Mit der Organisation, Begleitung und Betreuung der Reisegruppe wurde das Vorstandsmitglied Hans Passler beauftragt. Schon am späten Abend des Vortages (19. März 21,15 Uhr) ging es los. Der Autobus holte die ersten Teilnehmer in Percha ab, die weiteren Personen stiegen in Bruneck, St. Lorenzen, Kiens, Brixen und Bozen zu. Auf dem Parkplatz der Autobahneinfahrt Bozen Süd warteten schon die Teilnehmer aus Meran und pünktlich, wie geplant, konnte der beinahe voll gefüllte Autobus die lang ersehnte Reise nach Marokko antreten.

GROSSE ERWARTUNGEN

Der Präsident der Akademie Adolf Schwienbacher begrüßte mit einem herzlichen Willkommensgruß alle Reisenden und übergab 56

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Die Reisegruppe vor der Hassan II-Moschee in Casablanca. Rund 50 Teilnehmer aus dem Pustertal und darüber hinaus nahmen an der Kulturfahrt teil.

die Begleitung dem Vorstandsmitglied Hans Passler. Ebenso herzlich begrüßte Passler die von großer Erwartung erfüllten Mitreisenden, gab verschiedene organisatorische Hinweise und stellte kurz das Reiseziel Marokko vor, indem er einen kurzen Überblick über die wechselhafte Geschichte dieses Landes gab und auf die Landschaft, Kultur, klimatische Verhältnisse, auf Wirtschaft, Kunst Sehenswürdigkeiten u.a. verwies. Johannes Noisternigg hielt eine kurze Besinnung mit religiös christlichem Inhalt und bat um den Segen Gottes, der die Reisegruppe auf dieser Fahrt begleiten möge. Schnell verging die Zeit und bald schon war der Autobus auf dem Flughafen von Mailand (Malpensa) und nach der reibungslosen Abwicklung aller Formalitäten und polizeilichen Vorschriften saßen die Reisenden schon im Flugzeug, das sie sicher zum Flughafen von Marrakesch brachte. Am Ausgang des Flughafens wartete schon der Reiseleiter, der die Gruppe aus Südtirol herzlich begrüßte und freundlich empfangen hatte. Die

etwas verborgenen Ängste und die Unsicherheit traten allmählich in der Hintergrund und bald schon konnten alle in diesem fremden Reiseleiter eine liebe und freundliche Person kennen lernen, der die Gruppe in den kommenden sieben Tagen begleitete und in gepflegtem Deutsch viel Wissenswertes und Interessantes über Geschichte, über Land und Leute, über Kultur und Lebensgewohnheiten u.v.a. zu erzählen wusste.

VIELE BESICHTIGUNGEN

Auf dem Programm der Reise stand vor allem das Kennenlernen dieses fremden Landes Marokko, wobei der Schwerpunkt auf den Besichtigungen der Städte Marrakesch, Casablanca, Rabat, Meknes und Fes lag. Beim Durchgang durch diese Städte konnten sich Teilnehmer sehr viel Wissenswertes über die Geschichte und Kultur, über Kunst und Sehenswürdigkeiten aneignen aber auch über das Leben und die Lebensgewohnheiten der Bevölkerung sehr viel erfahren. So standen, um nur einige zu nennen, die Besichtigung


DAS PULSIERENDE LEBEN

Beeindruckend war vor allem der Gang durch die engen und schmalen Gassen der Städte, wo Händler auf primitiven Ständen lautstark ihre bescheidenen Waren anboten, wo Motor- und Fahrräder durch die Menge der Leute sich einen Weg bahnten, wo Karren beladen mit „Allem-Möglichem“ und beladene Esel kaum einen Platz für den Durchgang fanden, wo Abfälle verschiedenster Art neben den Ständen mit Lebensmitteln lagen, wo Handwerker in kleinesten Räumen ihr Handwerk ausübten, wo Bettler und Kinder immer wieder die Hand ausstreckten und die Barmherzigkeit der Leute erflehten, wo kurz und gut lautes und bezauberndes Leben und Treiben herrschte, wo man sich ohne Führung wohl nicht zurecht finden würde. Ebenso beeindruckend war auch das Leben und Treiben auf den großen Plätzen (Gauklerplätzen). Hier war alles zu finden: Zauberer, Musikmacher, Trommelschläger, Schlangenbeschwörer, Tiere, Menschen mit auffallender Kleidung, die sich zum Fotografieren gegen Bezahlung anboten, Marktschreier, Händler, Bettler u.v.a. Was aber den Besuchern von Marokko ganz besonders ins Auge fiel, war die wunderbare Landschaft dieses Landes, die sie auf der Fahrt kreuz und quer durch Marokko und über das Atlasgebirge erleben und genießen konnten. Der Autobus führte die Reisegruppe durch gepflegte, bewirtschaftete und ungepflegte Gebiete der Landwirtschaft, man sah Hirten mit ihren Herden auf den Weiden, Arbeiter mit Esel bei ihrer Arbeit auf dem Felde, Häuser im Rohbau (wohl auch wegen fehlender finanzieller Mittel zum Fertigbau), Olivenhaine, Kieferwälder, blühende Obst- Mandarinen- Orangen- und „Pumeranzen“-Bäume, kurz und gut eine äußerst schöne und bewunderungswerte Landschaft.

ELZENBAUMER MATHILDE

LYRISCHES AN SICH… Mathilde Elzenbaumer aus Reischach hat wieder ein Büchlein mit Gedichten und Kurzprosagesichten im Provinz-Verlag herausgegeben. Der Titel ist selbsterklärend: Lyrisches an sich. Sie präsentiert Texte, die davon erzählen, Beziehungen untereinander und zu sich selbst zu stärken und somit Raum zu schaffen für die Seele. „Damit sie atmen kann und Leid erträgt und überwindet. Denn Leid ist vielfältig: Krieg, Krankheit, Einsamkeit, usw“. wie die Autorin der PZ gegenüber meint. Das Werk kann ab sofort erstanden // rewe werden. 

TIEF BEEINDRUCKT

Schnell vergingen diese sieben Tage, in denen die Reisegruppe äußerst viel erlebt und gesehen hatte. Mit einer nostalgischen Kutschenfahrt in die Altstadt von Marrakesch zu einem rustikalen Restaurant und einem besonderen Abendessen wurde die sehr interessante und inhaltsreiche Kulturreise nach Marokko abgeschlossen. Es kam der Morgen des 27. März 2019. Nun hieß es Kofferpacken. Der Autobus stand schon vor dem Hotel und brachte dann die allseits zufriedene Reisegruppe zum Flughafen von Marrakesch. Alle verabschiedeten sich von dem geschätzten Reiseleiter, der so viel Interessantes über Marokko, über Lebensgewohnheiten, über Geschichte, Kultur, Religion, Kunst und Wirtschaft sowie über Land und Leute zu berichten wusste. Ein herzlicher Dank, auf ein Wiedersehen und schon waren die Reisenden mit vielen erfahrenen Eindrücken im Flughafen von Marreakesch. Reibungslos erfolgte die polizeiliche und bürokratische Abwicklung aller Formalitäten und schon waren alle wieder im Flugzeug, das pünktlich, wie geplant, um 10,50 Uhr abflog und um 14,10 Uhr auf dem Hafen von Mailand landete. Nach der Abwicklung der Polizei-Kontrolle verließ die Reisegruppe den Flughafen, wo schon der Autobus wartete, um die Reiselustigen wieder in ihre schöne Heimat zu bringen. Auf dem letzten Abschnitt der Heimreise machte Hans Passler noch einen kurzen Rückblick auf die Ziele der Reise und die Schwerpunkte, die er sich bei der Programmierung dieser Kulturreise gesetzt hatte. Er bedankte sich bei Hochw. Johannes Noisternigg für die religiöse Einstimmung eines jeden Tages und bei der Reisegruppe selbst für ihre Pünktlichkeit, ihren Zusammenhalt und für den harmonischen Ablauf der gesamten Reise. Diesem Dank schloss sich auch der Präsident der Akademie für Senioren an, den er in einer kurzen Ansprache zum Ausdruck brachte, wobei er besonders Hans Passler für seine angenehme Leitung und sein allseits gezeigtes Verständnis besonders dankte. Mit einer kurzen Meditation und einem Dankgebet durch Herrn Noisternigg wurde der Ablauf dieser Kulturreise abgeschlossen. Gegen 20 Uhr war der Autobus schon in Bozen, wo ein weiterer Bus die Fahrgäste aus Meran abholte und wo sich die Reisegruppe zur Weiterfahrt in die einzelnen Heimatdörfer trennte.

KULTUR & KUNST

folgender Sehenswürdigkeiten auf dem Programm: • die Altstadt von Marrakesch mit dem Djeema El Fna Platz, die Koutoubia-Moschee mit dem Minarett und die Koran Schule; • in Casblanca die Große Hassan II Moschee, eine der größten Moscheen der Welt mit dem 200 Meter hohen Minarett und der Platz Mohammed V.; • in Rabat die Altstadt und das Mausoleum Mohammed V. mit den Königsgräbern und der großen Moschee • in Meknes das Moulay Isamil Mausoleum und die königlichen Stallungen von mehr als 12.000 Pferden; • die große römische Ausgrabungsstätte Volubilis, die 1997 zum Weltkulturerbe erklärt wurde; • die Königstadt Fes mit der mittelalterlichen Medina; • u.v.a. Dabei konnte sich die Reisegruppe über die Vielzahl und Größe der Moscheen und der Minarette ein eindrucksvolles Bild machen. Auch besuchte die Gruppe eine großartige Teppichausstellung, wobei einheimische Frauen die Kunst des „Teppichknüpfens“ zeigten und eine alte Gerberei, in der die Reisenden einen Einblick in die katastrophalen Arbeitsverhältnisse der dort Beschäftigten erhielten.

Das Ziel dieser Kulturreise, das sich der Vorstand der Akademie für Senioren gesetzt hatte, war das Kennenlernen eines neuen und fremden Landes verbunden mit der Geschichte, Kunst und Sehenswürdigkeiten, mit der Landschaft und dem Leben und Treiben der dort lebenden Bevölkerung sowie die Förderung der Gemeinschaft und der Kameradschaft unter den Mitgliedern. Dieses gesetzte Ziel konnte voll und ganz erreicht werden: Alle konnten auf dieser Kulturreise nach Marokko viel erleben, viele positive Eindrücke erhalten, eine wunderschöne Landschaft genießen und // hp über Land und Leute viel erfahren. 

Das Cover des neuen Büchleins von Mathilde Elzenbaumer.

INFOBOX Autorin: Mathilde Elzenbaumer Titel: Lyrisches an sich Seiten: 54 Verlag: Provinz Verlag

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DIE PUSTERTALER TRACHT

KULTUR & KUNST

A g’scheids Gwandt... Die Pustertaler Bauern wollen die Pustertaler Tracht reaktivieren und legen sich dafür mächtig ins Zeug. Dank des emsigen Werbens durch SBB-Bezirksobmann Toni Tschurtschenthaler wird die Trachter immer öfter getragen. Über eine EU-Finanzierung soll das nötige Kleingeld zusammengetragen werden, um das Projekt auf eine noch breitere Basis zu stellen. Dazu sollen auch die Osttiroler ins Boot geholt werden, die beim Tragen der Tracht im Verhältnis fleißiger sind. Der Bezirksbauernrat hat sich vor Jahren das Ziel gesetzt, das Tragen der Pustertaler Tracht aktiv zu fördern. Toni Tschurtschenthaler, der rührige Bezirksobmann des Bauernbundes, ist darüber hinaus jemand, der sich mit Leib und Seele einer Sache annimmt. Und das mit der nötigen Portion Hartnäckigkeit. Diese Bemühungen haben sich ausgezahlt. Denn im Ahrntal wird beispielsweise die traditionelle Zillertaler Tracht schon viel getragen wird. Bei den Bezirksversammlungen des letzten Jahres kamen die Bauern auch verstärkt in der Tracht zu ihrem Festtag. Sehr zur Freude des Bezirksobmannes. „Immer mehr Pustertaler finden Freude daran, ihre Tracht anzuziehen. Die Bäuerinnen haben es vorgemacht und auch die Männer ziehen nach“, freut sich Tschurtschenthaler. Sie sind also „adäquat angezogen und haben also ein g‘scheites Gwandt“. Klare Worte! Die Tracht ist jedenfalls ein festliches Gewandt, mit dem man bei festlichen Anlässen immer angemessen angezogen ist. Davon ist

Die verschiedenen Akteure der Arbeitsgruppe „Pustertaler Tracht“

Agnes Andergassen von der Arbeitsgemeinschaft „lebendige Tracht“ im Heimatpflegeverband Südtirol überzeugt. Zugleich wird mit der Tracht die eigene Tradition, Brauchtum und Kultur gelebt, aber auch das lokale Handwerk gefördert und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt. Das sind Werte, die ganz im Sinne des Bauernstandes sind.

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OSTTIROLER WERDEN EINGEBUNDEN

Vor kurzem trafen sich die Projektverantwortlichen wieder zu einer Sitzung, um die gemeinsamen Schritte abzuklären. Erstmals nahm auch Joachim Knapp, der neue Bezirksobmann der Pustertaler Bauernjugend, an der Sitzung teil. Gerade die Jugend möchte Bezirksobmann Tschurtschenthaler einbinden. „Wenn die Jugend mitzieht, dann werden wir auch dieses Vorha-

ben noch rascher umsetzen können“, ist er überzeugt. Darüber hinaus sollen auch die Osttiroler aktiv eingebunden werden. Nicht ganz ohne Hintergedanken, denn diese sind in Sachen Tracht viel weiter als die Menschen im Südtiroler Teil des Grünen Tales. Der Obmann des Bezirkstrachtenverbandes Osttirol, Matthias Kröll, und Gina Streit vom Regionalmanagement Osttirol, berichten davon, dass „in Osttirol das Tragen der Tracht durch die Arbeit der vielen Trachtenvereine bereits viel weiterentwickelt ist und mehr Tradition hat als im Südtiroler Pustertal“. Daher gehe es dort im Grunde nur mehr darum, das Trachtenbewusstsein weiter zu stärken und einen angemessenen Gürtel zu finden, wobei Kurse für Federkielstickereien organisiert werden sollen. So weit ist man im Südtiroler Teil des Pustertales noch nicht. Dort muss noch viel Überzeugungsarbeit geleistet und letztlich die örtlichen Gegebenheiten in Sachen Trachten erhoben werden. Dann muss noch dazu animiert werden, die Tracht zu tragen. Über das EU-Finanzierungsprogramm sollen dann Veranstaltungen, Broschüren, Faltblätter und Werbekampagnen zwecks Sensibilisierung der Öffentlichkeit mitfinanziert werden. Damit das Tragen der Pustertaler Tracht bald eine Selbstverständlichkeit wird.  // rewe 


THEATERGRUPPE SEXTEN

Ein vielsagendes Zitat lautet: „Ein Seitensprung ist ein Genuss ohne Treue“. Wenn wir die Untreue einmal außer Acht lassen: was gibt es Schöneres, als sich nach einer langen, kräftezehrenden Wintersaison mit Seitensprüngen zu beschäftigen? Zumal das Ehepaar Leah und Paul der sprit-

zigen Komödie “Seitensprung für zwei” sich einvernehmlich einen Seitensprung gönnt, um ihre leidenschaftslose Beziehung wieder aufzupäppeln. Wie sich aber Theorie und Praxis in solcher Angelegenheit spießen kann, das hat Regisseur Gerd Weigel mit der Theatergruppe Sexten so inszeniert, dass

bei den Zuschauern kein Auge trocken bleiben sollte. Frech-frivole Lebensweisheiten, ein Pointen-Feuerwerk, aufgewecktes Boulevard-Vergnügen, rasanten Wortwitz werden so serviert, dass ein (kultureller) Seitensprung ins „Haus Sexten“ nicht schwerfallen sollte…. // Katharina Gspan Thaler

KULTUR & KUNST

Seitensprung für zwei DIE TERMINE Mittwoch, 24.04.2019, 20.00 Uhr, Premiere Freitag, 26.04.2019, 20.00 Uhr Samstag, 27.04.2019, 20.00 Uhr Sonntag, 28.04.2019, 18.00 Uhr Dienstag, 30.04.2019, 20.00 Uhr Mittwoch, 01.05.2019, 18.00 Uhr Freitag, 03.05.2019, 20.00 Uhr Aufführungen im Haus Sexten Kartenvorverkauf: Tourismusverein Sexten 

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VOLKSKUNDEMUSEUM DIETENHEIM

SAISONSTART MIT OSTERQUIZ Das Volkskundemuseum Dietenheim eröffnet am Ostermontag, 22. April von 14 bis 18 Uhr, die Saison mit einem Quiz für die ganze Familie. Alle Kinder sind dazu eingeladen an sechs Ratestationen verschiedene Osterbräuche kennenzulernen und des Rätsels Lösung herauszufinden. Das richtige Lösungswort wird mit einem gefärbten Osterei belohnt und ermöglicht die Teilnahme an der Verlosung von Buchpreisen. Es sind auch wieder Hasen und Kaninchen zu Besuch. Für ein buntes musikalisches Rahmenprogramm von 14 bis 17 Uhr sorgt hingegen die Gruppe Semestertrio.  // miba

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KULTURZENTRUM GUSTAV MAHLER IN TOBLACH

KULTUR & KUNST

ZEITREISE IN DIE WELT DES BAROCK Am 26. April 2019 findet um 17.00 Uhr im Spiegelsaal des Kulturzentrums „Gustav Mahler“ in Toblach ein Kinder-Kritzel-Konzert statt. Während Johannes Pramsohler und sein Ensemble Diderot virtuos musizieren, wird schnell das BAROCCO-Malbuch aufgeschlagen und – Schwups! - ist man in die abenteuerliche Welt des Barock mit Schlössern, Königen, Samt und Seide und viel Musik eingetaucht! Doch schauen wir uns die Komponisten genauer an: Georg Friedrich Händel wurde in London mit seiner Musik berühmt und reich, schon zum Frühstück aß er Austern. Johann Sebastian Bach komponierte trotzdem er 20 Kinder hatte so tolle Musik, dass er heute noch als der größte Komponist aller Zeiten gilt. Arcangelo Corelli aus Rom bekam beim Geige spielen feuerrote Augen... Diese und andere Geschichten werden im Konzert anhand der Musik erzählt und im Mal- und Kritzelbuch mit dem Stift weitergesponnen.  // ma

Das Kritzel-Konzert für Kinder…

JAZZ VOM FEINSTEN Am 28.04.2019 gibt es hingegen um 20.00 Uhr im Spiegelsaal des Gustav-Mahler-Kulturzentrums in Toblach ein Jazzkonzert mit David Helbock´s Random Control. Es gibt dabei mehr als zwei Dut-

Das Jazz-Trio tritt in Toblach auf.

2019 Aprile & Maggio

zend Instrumente auf der Bühne, aber nur drei Musiker: David Helbock beschränkt sich weitgehend auf solche mit Tasten. Vogelwild die beiden unter anderem am Salzburger Mozarteum ausgebildeten Bläser: Johannes Bär ist fürs Blech zuständig, von Trompete über Bassflügelhorn bis zu hin zu Alphorn und Tuba. Andreas Broger spielt die Holzblasinstrumente: Saxophone, Klarinetten, Flöte. Für die aktuelle CD, hat sich David Helbock bei seinen Lieblingsjazzpianisten bedient und immer deren bekanntestes Stück arrangiert. So erklingen spannende, groovige neue Versionen von Watermelon Man (Herbie Hancock) oder Bolivia (Cedar Walton) aber auch ruhige, die Seele ansprechende Stücke wie My Song (Keith Jarrett) und viele andere. Über die Jahre hat sich ein ganz eigenständiger Bandsound entwickelt und egal was David Helbock als Ausgangsmaterial wählt - ob wie in der Vergangenheit österreichische Volksmusik oder auch viele Eigenkompositionen - Die Band klingt immer wie Random/Control, eine Achterbahnfahrt der Gefühle, Musik fürs Ohr und Span// ma nendes fürs Auge. 

Foto © Marion Lafogler

April & Mai

Restaurant Patauner T 0471 918 502 Restauant Oberspeiser T 0471 257 150 Buschenschank Oberlegar T 334 318 95 20 Gasthaus Hochbrunner T 340 866 97 35 Restaurant Oberhauser T 0471 257 121 Restaurant Pizzeria Schützenwirt T 0471 257 146 Hotel Restaurant Weingarten T 0471 257 174 Hotel Restaurant Sparerhof T 0471 678 671

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DIE STUDIENZEIT IM FOKUS In der Festung Franzensfeste findet im Herbst 2019 die Sonderausstellung „In Innsbruck studiert. Südtiroler Studierende erinnern sich“ statt. Bis Ende April können ehemalige und noch Studierende mit einem persönlichen Erinnerungsstück dazu beitragen.

will das Landesmuseum Festung Franzensfeste mit einer Ausstellung im Herbst Rechnung tragen. Dafür lädt es zur aktiven Teilnahme ein: Noch bis 30. April können ehemalige oder noch in Innsbruck Studierende aller Fachrichtungen ein Erinnerungsstück an die Studienzeit einreichen. Gesucht werden Objekte, wie Fotos, Briefe und per-

DIE GRÜNDUNG DER UNIVERSITÄT INNSBRUCK Als Geburtsstunde der Universität Innsbruck gilt der 15. Oktober 1669, als Kaiser Leopold I. mit der Sondersteuer des „Haller Salzaufschlags“ die Finanzierung einer Tiroler Landesuniversität einführte. Seitdem ist die Universität Innsbruck eine wesentliche Triebfeder für die ge-

350 Jahre alt wird die Universität Innsbruck heuer. Für Südtiroler Studierende ist sie nach wie vor die beliebteste Studienadresse: Knapp 3.600 Südtirolerinnen und Südtiroler studieren derzeit an einer Fachrichtung der Uni Innsbruck. Diesem Umstand

sellschaftliche und wirtschaftliche Entwicklung Tirols und mit den derzeitigen rund 28.000 Studierenden und 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der führenden Forschungsuniversitäten im // vg deutschsprachigen Raum.

ÖFFNUNGSZEITEN

MUSEUMSSAISON IM AGUNTUM IN DÖLSACH

DIE ANLAGE IST SCHON GEÖFFNET Die Museumssaison im Aguntum in Dölsach ist wegen des frühzeitigen Frühlings zwei Wochen früher als geplant angesetzt worden. Bereits am 15. April sind die Tore von Aguntum Stadt mit dem angeschlossenen archäologischen Landschaftspark in Osttirol geöffnet worden. Auf die Besucher der einzi-

sönliche Dokumente jeder Art, die sich eignen, Geschichten über die eigene Innsbrucker Studienzeit zu erzählen. Informationen zur Ausschreibung und zur Ausstellung gibt es auf der Webseite der Festung Franzensfeste www.franzensfeste.info oder auch telefonisch unter der Rufnummer +39 0472 057212.  // vg

KULTUR & KUNST

FESTUNG FRANZENSFESTE

15. April bis 9. Juni: Mo. – Sa. 9.30 bis 16 Uhr 10. Juni bis 15. September: täglich 9.30 bis 16 Uhr 16. September bis 26. Oktober: Mo. – Sa. 9.30 bis 16 Uhr Führungen sind bei Voranmeldung auch außerhalb der Öffnungszeiten möglich. Weitere Informationen: www.aguntum.at //

gen Römerstadt Tirols warten zahlreiche Highlights, wie etwa Virtual Reality-Brillen, interaktive Modelle und ein noch attraktiver gestalteter Rundgang im Freigelände mit Rastplätzen, Aussichtsplattformen und Lauschtour-Stationen.  // miga

AM ERSTEN MAI IN NATZ

DAS KÖNIGLICHE FESTIVAL Wenn das Hochplateau Natz-Schabs in einem Meer von weiß-rosa Apfelblüten versinkt, naht es in schnellen Schritten, das Königliche Festival. Heuer bereits zum 20. Mal. Am 1. Mai 2019 ab 10.00 Uhr ist die Stimmung auf dem Höhepunkt, unzählige Produktköniginnen aus dem In- und Ausland geben sich hierbei die Klinke in die Hand. Für Besucher welche gerne das Tanzbein schwingen, spielen ab 10.00 Uhr die „orginalen Pfundra“ und ab 15.30 Uhr die „Südtiroler Spitzbuam“ auf. Den ganzen Tag über kann man sich durch kulinarische Köstlichkeiten probieren und das ein oder andere Erinnerungsstück auf dem Bauern– und Handwerkermarkt erwerben. Das Highlight bildet der große Festumzug um 14.00 Uhr, bei dem bunte Festwägen, Musikkapellen, sowie die Kutsche mit den Ehrengästen zum Festplatz rollen. Natürlich dürfen hierbei die Königinnen und Prinzessinnen nicht fehlen. Auch die kleinen Besucher kommen nicht zu kurz, eine Kinderanimation mit Ponyreiten und Malecke lassen ga// tam rantiert jedes Kinderherz höherschlagen. 

20. Königliches Festival

01.05. Natz

ab 10.00 Uhr 14.00 Uhr

a“ der Gruppe „Die orginalen Pfundr

Großer Festumzug “ Konzert: „Die Südtiroler Spitzbuam

Michael Messner

15.30 Uhr

Frühschoppen mit Konzert

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MUSEUM MANSIO SEBATUM IN ST. LORENZEN

KULTUR & KUNST

Der historische Marsch I

m Rahmen des Interregprojektes „Dolomiti Live“ besuchte vor zwei Jahren eine Gruppe von Archäologiefreunden aus dem Cadore das Museum Mansio Sebatum. Mit dabei waren auch Vertreter historischer Gruppen, die vom Museum sehr begeistert waren. In der Folge nahm eine Abordnung der „Legio VI Ferrata“ am historischen Umzug anlässlich der 200 Jahre der Musikkapelle St. Lorenzen teil. Bei dieser Gelegenheit wurde schließlich die Idee geboren, einen historischen Marsch zum Museum Mansio Sebatum zu organisieren. Am Samstag, den 30. März war es dann so weit. 25 Personen in römischen, karolingischen und mittelalterlichen Kostümen machten sich von Niederolang aus bei schönem Frühlingswetter auf den Weg zum Museum nach St. Lorenzen, wo sie um 15:30 Uhr eintrafen. Mitwirkende Gruppen waren Draco Aduax (PD), Legio VI Ferrata (RA), Ulrich von Starkenberg (BZ), Callis Mayor (TV), Curtis Vinigia (PI), Gonfalone del Bufalo (SI). Für die Besucher des Museums, vor allem für Kinder, war es eine einmalige Gelegenheit, mit Personen in originalen historischen Kostümen in Kontakt zu kommen. Um 17 Uhr wurde zu einem Vortrag zu folgendem Thema geladen: „gentes per/intra viam“ „Völker und kulturelle Kontakte“ entlang der Straße. Die Referenten Max Berger von der Legio VI Ferrata, Dario Ceppatelli, Verantwortlicher des Archeodroms von Siena und Marina Mascher aus Bozen vom Verein „Ulrich von Starkenberg“ erklärten anhand einer Powerpointpräsentation das Straßenwesen, Reisen und Unterkünfte von der Römerzeit bis ins Hochmittelalter. Der Vortrag war gut besucht. Auch Interessierte aus Brixen und Bozen waren dazu angereist.

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Lienz

Am folgenden Sonntag konnte das Museum in St. Lorenzen in Anwesenheit der historischen Gruppen frei besichtigt werden, was ebenfalls gut ankam. Da auch die Marsch-

teilnehmer vom Museum und dieser Veranstaltung begeistert waren, wird dies wohl nicht die letzte derartige Veranstaltung ge// Peter Ausserdorfer wesen sein.


Die Kienerinnen bleiben erstklassig Die Südtiroler Sportkegelmeisterschaft 2018/19 ist vor kurzem mit dem 22. und somit letzten Spieltag zu Ende gegangen. Bei den Männern beendete St. Georgen mit einem Sieg und den guten fünften Platz die Saison und bei den Frauen durften die Kienerinnen jubeln. Sie schafften mit einem überzeugenden Schlussspurt und viel Kämpferherz den Klassenerhalt.

I

n der A1-Klasse der Kegler ließ Meister Neumarkt einmal mehr nichts anbrennen und feierte im 22. Match den 22. Sieg. Dieses Mal musste Aufsteiger Algund in den sauren Verliererapfel beißen und kassierte abschließend die Höchststrafe (0:8/3235:3.505). Robert Ernyesi (Neumarkt) erzielte mit 640 „Keilen“ die Tagesbestleistung. Damit schafften die Unterlandler die perfekte Meisterschaft und holten sich mit dem Pokalsieg im September sogar das Double. Die Spieler aus St. Georgen konnten sich ebenfalls über eine gute Leistung und einem 6:2-Sieg zum Abschluss freuen. Nach der letzten gespielten Kugel stand es zwischen St. Georgen und Absteiger Montan exakt 3.356:3.208. Oswald Weger brachte für die „Jergina“ gleich 609 Kegel zu Fall.

KIENS PUNKTET BEI DEN FRAUEN

Wesentlich spannender ging es in derselben Liga bei den Frauen zur Sache. Denn am letzten Spieltag musste noch der zweite Absteiger ermittelt werden, wobei mehrere Möglichkeiten zu Buche standen. Am Ende erwischte es die Damen aus Meran. Sie zogen gegen Vöran

SPORT & FREIZEIT

DIE KEGELMEISTERSCHAFT IST ZU ENDE

Blecherne mit 1:5 den Kürzeren. Das waren beste Voraussetzungen für die beiden Teams aus Kiens und Pfeffersberg, die bei einem Sieg von Meran ebenfalls nohc vom Abstieg bedroht waren. Die kampfstarken Kienerinnen langten erst einmal kräftig zu und siegten mit 1:5 gegen Pfeffersberg. Da aber Meran – wie gesagt – das letzte Spiel verlor, musste besagtes Team letztlich in den sauren Apfel beißen und den Abstieg in die A2 antreten. Die Kienerinnen beendeten die Saison dank einer kampfstarken Leistung mit 14 Punkten auf dem neunten Platz. Was für ein Schlusssprint! In der nächsten Saison wird übrigens eine weitere Pustertaler Damen-Mannschaft in die A1 vorstoßen. Es handelt sich um das Damen-Team aus Pfalzen, das die jeweilige Kreismeisterschaft in der // rewe B-Klasse gewinnen konnte. 

Immer vor Ort ...

DIE RESULTATE DER A1-KLASSE MÄNNER:

FRAUEN:

Jenesien - A. Ratschings 6:2 St. Georgen - Montan 6:2 Fugger Sterzing - Burggräfler 8:0 Algund - Neumarkt 0:8 Passeier - Naturns 6:2 Sarnthein - Tirol Mutspitz 6:2

A. Ratschings - Villnöß 5:1 Pfeffersberg - Kiens 1:5 Plose - Passeier 5:1 Vöran Blecherne - Meran 5:1 Los Birillos - Fugger Sterzing 4:2 Tirol Mutspitz - Schlanders 5:1

Die Tabelle: 1. Neumarkt 44 2. Fugger Sterzing 39 3. Passeier 37 4. Sarnthein 25 5. St. Georgen 22 6. Algund 18 7. A. Ratschings 17 8. Tirol Mutspitz 17 9. Burggräfler 16 10. Naturns 16 11. Jenesien 10 12. Montan 3

Die Tabelle: 1. Fugger Sterzing 38 2. Villnöß 34 3. Tirol Mutspitz 32 4. A. Ratschings 29 5. Vöran Blecherne 27 6. Los Birillos 24 7. Plose 20 8. Passeier 16 9. Kiens 14 10. Pfeffersberg 12 11. Meran 11 12. Schlanders 7

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SPORT & FREIZEIT

YOSEIKAN BUDO

Beeindruckende Leistungen Die Pustertaler Yoseikan-Athleten warteten auch bei der Regionalmeisterschaft und beim Regionalcup der Jugend im Trentino mit beeindruckenden Leistungen auf. Allein aus dem Pustertal waren 36 Athleten der verschiedenen Budo-Vereine in der Arena. Es gab spannende Kämpfe.

A

m 24. März fanden in San Michele all’Adige die Regionalmeisterschaft im Yoseikan Budo und das Turnier um den Regionalcup der Jugend statt, die vom Trentiner Verband Yoseikan Budo in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Verband ausgerichtet und sehr gut organisiert worden waren. Für die Regionalmeisterschaft hatten sich 162 Yoseikan-Kämpfer von 23 Vereinen der Region qualifiziert. Von den Pusterer Yoseikan-Vereinen waren der SSV Bruneck, der ASV Niederdorf, der SSV Taufers und der ASV Pfalzen mit der stattlichen Anzahl von insgesamt 36 Athleten dabei. Bei dieser Meisterschaft geht es nicht nur um die regionalen Titel und Trophäen, sondern sie bedeutet bei entsprechenden Ergebnissen auch die Qualifikation für die Staatsmeisterschaft, was stets für zusätzliche Spannung sorgt. Die Regionalmeisterschaft konnte dank der hervorragenden Arbeit des kompetenten Schiedsrichterteams, der Verbandsgremien und nicht zuletzt des lokalen YB-Vereins zügig abgewickelt werde, sodass das Publikum nicht nur von den packenden Kämpfen, die mit großem Einsatz, aber fair ausgetragen wurden und technisch fast durchwegs auf einem hohen Niveau standen, sondern auch von der Organisation sehr angetan war.

Bei den Athleten der U16 waren es wieder die wettkampferprobten Mädchen des ASV Niederdorf Miriam Weitlaner und Blerta Raci, die den Ton angaben und sich in der jeweiligen Gewichtsklasse souverän den Sieg holten. Der Brunecker Cristian Chirilá und der Niederdorfer Bastian Niederkofler gewannen ihre Kämpfe wie bereits bei der Landesmeisterschaft in allen drei Disziplinen ebenfalls in überzeugender Weise. Bei den U18 wurden die Brunecker Stefan Pörnbacher und Luca Hainz ihrer Favoritenrolle gerecht und in ihrer Kategorie Regionalmeister. Das kompakte Team des SSV Bruneck konnte auch dieses Mal die Mannschaftswertung gewinnen – auf den Landesmeistertitel folgte nun auch bei der Regionalmeisterschaft der Sieg in der Vereinswertung. Als dritte Disziplin wurden die Pflichtformen präsentiert.

PACKENDE KÄMPFE

In der Altersklasse U14 konnten sich gleich drei Athleten des Yoseikan Innichen, nämlich Alex Bachmann, David Geiler und Thomas McLaughlin mit überzeugenden Leistungen den 1. Platz in ihren Gewichtsklassen erkämpfen. Einen weiteren Gewichtsklassensieg in der U14 erzielte Jacob Mayr vom SSV Bruneck.

Der Stockkampf mit den Sportgeräten erfordert hohe Konzentration. 64

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VIELE SPITZENPLÄTZE

Auch beim Regionalcup der Jugend konnte die Pusterer Yoseikan-Vertretung – vor allem die Niederdorfer – mit starken kämpferischen Leistungen beeindrucken und mit mehreren Siegen in der Vereinswertung Spitzenplätze belegen: 1. Rang für Maya Wierer vom ASV Niederdorf und für Hugo Reinstadler vom SSV Taufers in der Altersklasse U10; 1. Plätze mit Daniela Burger, Paul Patzleiner und Leart Raci vom ASV Nieder-

Die erste Disziplin der Fechtkampf mit den Stöcken.


SPORT & FREIZEIT

Die zweite Disziplin ist der freie Kampf.

Eine gelungene Wurftechnik.

dorf sowie mit Alessandro Salducco vom SSV Bruneck in den Gewichtsklassen der U12. Die schönen Ergebnisse der Südtiroler Athleten im Allgemeinen und der Pustertaler Athleten im Besonderen – ein weiterer nachhaltiger Beweis für die ausgezeichnete Arbeit, die schon seit vielen Jahren in den Yoseikan Budo-Vereinen des Pustertals geleistet wird – geben zur berechtigten Hoffnung auf ähnliche Resultate // jp bei der Italienmeisterschaft Anlass. 

DIE ERGEBNISSE DER PUSTERTALER YOSEIKAN-ATHLETEN IM ÜBERBLICK REGIONALMEISTERSCHAFT

U14; F; -44 kg 2 Nina Pider U14; M; -38 kg 1 Alex Bachmann U14; M; -50 kg 3 Aaron Kumke U14; M; -55 kg 1 David Geiler U14; M; -60 kg 2 Arthur Mayr 14; M; open kg 1 Thomas McLaughlin 2 Noah Zelger U14; M; -68 kg 1 Jacob Mayr 16; F; -52 kg 2 Laura Berdozzo 3 Daniela Feichter U16; F; -57 kg 1 Miriam Weitlaner 16; F; open kg 1 Blerta Raci U16; M; open kg 1 Cristian Chirilá 2 Paul Plaikner 3 Moritz Feichter U16; M; -57 kg 1 Bastian Niederkofler 4 Daniel Stocker U18; F; -60 kg 3 Ajla Catic

SSV Bruneck ASV Innichen

U18; M; -73 kg 1 Stefan Pörnbacher 2 Lukas Patzleiner U18; M; open kg 1 Luca Hainz 2 Moritz Baumgartner

SSV Bruneck ASV Niederdorf SSV Bruneck SSV Bruneck

U10 Vereinswertung 4. ASV Niederdorf 6. SSV Taufers 7. ASV Pfalzen 9. SSV Bruneck 15. ASV Innichen

SSV Bruneck

ASV Innichen SSV Taufers

Vereinswertung Regionalmeisterschaft 1. SSV Bruneck 3. ASV Niederdorf 4. ASV Innichen 11. SSV Taufers 17. ASV Pfalzen

SSV Bruneck

REGIONALCUP

ASV Innichen SSV Bruneck

ASV Niederdorf ASV Niederdorf ASV Niederdorf ASV Niederdorf SSV Bruneck SSV Taufers SSV Bruneck ASV Niederdorf SSV Bruneck ASV Niederdorf

U10; F; -22 kg 1 Maya Wierer 2 Jessica Gjeci U10; F; open kg 2 Ilvy Fuchsbrugger U10; M; -24 kg 2 Andrea Santolini 3 Leo Patzleiner 4 Patrick Stoll U10; M; -28 kg 4 Adam Senoner U10; M; -33 kg 2 Benjamin Seiwald U10; M; -40 kg 1 Hugo Reinstadler U10; M; open kg 3 Elias Oberkofler

ASV Niederdorf ASV Niederdorf SSV Taufers SSV Bruneck ASV Niederdorf ASV Niederdorf SSV Taufers SSV Pfalzen SSV Taufers SSV Taufers

U12; F; -32 kg 1 Daniela Burger U12; F; -38 kg 2 Lilli Marie Röd U12; F; open kg 2 Anja Mair 12; M; open kg 1 Paul Patzleiner 2 Jonas Irenberger U12; M; -32 kg 2 Jaco Kiebacher U12; M; -38 kg 4 Luca Pedevilla U12; M; -46 kg 1 Alessandro Salducco 2 Aaron Kössler 3 Alex Stoll U12; M; -50 kg 1 Leart Raci 2 Bastian Tratter 3 Elia Lanziner 4 Saad Rhilai U12 Vereinswertung 1. ASV Niederdorf 6. SSV Bruneck 7. SSV Taufers 

ASV Niederdorf SSV Taufers ASV Niederdorf ASV Niederdorf ASV Niederdorf ASV Niederdorf SSV Bruneck SSV Bruneck ASC Schlanders ASV Niederdorf ASV Niederdorf SV Lana ASV Eppan ASV Niederdorf

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GROSSER SPORTLEREMPFANG IN MONTAL

SPORT & FREIZEIT

Die Helden des Dorfes Wenn die Montaler etwas in die Hand nehmen, dann machen sie das mit einem vorbildlichen Engagement. Das wurde zuletzt beim Empfang des Biathleten Lukas Hofer und der jungen Hornschlitten-Fahrer Peter Santi, Matthias Huber und Andreas Gatterer eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Zu feiern gab es einiges: Während Lukas Hofer von den Biathlon-Weltmeisterschaften in Schweden mit einer Silber- und einer Bronzemedaille zurückkam, konnte das junge Hornschlitten-Trio bei der Europameisterschaft der Hornschlittenfahrer in Campill die Goldene holen. Und das drei Wochen nachdem die jungen Wilden bei einem schwe-

OK-Chef und Obmann Erich Kosta

Schwein muss man haben!

Die Jüngsten von Montal ganz brav. 66

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rewe

Lukas Hofer (Bildmitte) umringt von seinen treuesten kleinen und großen Fans...

ren Sturz noch für so manche Schrecksekunde – nicht nur bei ihren Familien – gesorgt hatten. Allen vier ist neben dem sportlichen Erfolg gemeinsam, dass sie sich stets durchzubeißen wissen. Das haben die Sportler eindeutig unter Beweis gestellt. Für Erich Kosta, dem rührigen Obmann des örtlichen Verschönerungsvereins, war klar, dass so viel Edelmetall im Beisein der Dorfbevölkerung gebührend gefeiert werden musste. Er rief und alle kamen! Denn die Beteiligung war erfreulich hoch. Bürgermeister Martin Ausserdorfer führte dabei die Riege der Ehrengäste an und die Musikkapelle Onach überzeugte einmal mehr mit ihrem klingenden Spiel.

Bruno Wolf

rewe

Eine schöne Torte von Gatterer für den Biathleten.

rewe

Es war eine würdige Feier und die Tische bogen sich nur so vor allerlei kulinarischen Köstlichkeiten. Das Buffet war üppig und reichhaltig. Wohl alle Haushalte des Ortes und die touristischen Betriebe haben ordentlich aufgelegt. Dazu spendierte die Bäckerei Gatterer noch einen großen Kuchen und die Gemeindeverwaltung von St. Lorenzen die Getränke. Und da man im Sport mitunter auch etwas „Schwein“ haben muss, gab es für die vier Sportler je ein Jungschwein als Geschenk der Dorfbevölkerung. Schwein gehabt! So etwas darf gerne wiederholt werden. Dann bis zum nächsten Mal!  // Reinhard Weger 

Die vier geehrten Sportler von Montal.

Wolf

Starker Rückhalt für Lukas Hofer.

rewe


EUROPAMEISTERSCHAFT DER EISSTOCKSCHÜTZEN

Die Eisstock-EM in Kaunas in Litauen ist aus Pustertaler Sicht äußerst erfolgreich verlaufen. Sowohl die Damen (siehe Bericht unten) als auch die Herren haben ordentlich gepunktet. Denn noch am Schlusstag gab es gleich drei Medaillen für die heimischen Stocksportler. Zuerst erkämpfte sich Marion Huber aus Stegen im Finale des Einzelwettbewerbs der Damen die Silbermedaille. Dann sicherten sich die Südtiroler Damen die Bronze-Medaille im Mannschaftsspiel. Zum Abschluss gab es dann noch die viel umjubelte Silber-Medaille für das Südtiroler Herren-Team im Mannschaftsspiel. Gerade diese Medaille glänzt aber wie eine goldene. Denn sie war im Grunde unerwartet. Das Südtiroler Herren-Team mit dem unverwüstlichen Karl Abfalterer (Luttach), Armin Karadar (Girlan/Eppan), Stefan Roalter (St.

SPORT & FREIZEIT

Viel Edelmetall geschürft

Michael/Eppan) und Martin Kerschbaumer (Völs) in der Qualifikation 1 um den Einzug ins Finale. Sie kämpften sich durch Siege gegen die Mannschaften aus Deutschland und Österreich bis ins Finale durch. Dort

warteten aber genau wieder die Deutschen, die diesmal das glücklichere Ende für sich hatten. Doch am Ende war das Team rund um Abfalterer auch über die Silbermedaille überaus glücklich. Darauf wurde vor kurzem bei Leo Gritsch in Bruneck angestoßen. Da den erfolgreichen Athleten kein offizieller Empfang bereitet wurde, sprang er kurzerhand in die Bresche. Ein feiner Zug, der gut ankam. Er ließ von seinem Schwiegersohn Alessandro im Garten des wunderschönen Anwesens die feinsten Fiorentiner-Steaks braten und die ganze Familie bewirtete die Sportler samt Anhang. Es waren vergnügte Stunden und eine dezente Feier mit viel Tiefgang. Die nächste Feier gibt es dann bald. Dann möchte der rührige Leo aber auf die Goldmedaille anstoßen!  // rewe

STEGENER FEIERN IHRE STARS Großartiger Erfolg bei der Europameisterschaft im Stocksport für die Italienische Damenmannschaft mit Südtiroler Beteiligung. In Litauen ging es fünf Tage lang um den Titel 2019. Marion Huber, aus Stegen, war mit ihren Sportlerkollegen vorne mit dabei und konnte den guten dritten Platz absichern. Nach klaren Auftaktsiegen gegen Finnland und Polen verlor die Mannschaft gegen Deutschland 6:12. Die zweite Niederlage gab es dann gegen Österreich. Das letzte Spiel haben sie leider mit zwei Punkten Rückstand gegen Slowenien verloren. Doch mit restlichen Siegen kämpften sie sich tapfer durch. Trotz widriger Bedingungen war die Mannschaft mit den Leistungen und Platz drei zufrieden. Im Zielwettbewerb konnte Marion Huber ebenfalls Superleistungen bringen. Mit knappen 13 Punkten hinter der Österreicherin Simone Steiner holte sie sich die Silbermedaille. Dafür gab es einen herzlichen Empfang in Stegen mit der Musikkapelle Stegen, den Vereinsmitgliedern, Freunden und der Familie.  // Lena Oberleiter

Herzlicher Empfang in Stegen. Marion Huber (rechts) freute sich über den dritten Mannschaftsrang und die Silbermedaille. Daniel Demichiel

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SNOW VOLLEYBALL AM KRONPLATZ

SPORT & FREIZEIT

Gelungener Auftakt Für den zweiten FIVB Snow Volleyball Stop der Geschichte wurde ein ikonischer Austragungsort gewählt: Der Kronplatz auf 2.275 Metern Höhe in der spektakulären Umgebung der Dolomiten. Dort wurden drei „Mountain Center Courts“ eingerichtet. Insgesamt 31 Teams, davon 16 Männerteams und 15 Frauenteams aus 18 verschiedenen Ländern, waren angemeldet, um sich im Schnee zu fighten. Als Preisgeld wurden 20.000 US-Dollar ausgeschüttet. Die Wetterbedingungen waren gerade in den Vorbereitungstagen suboptimal, was den Aufbau des gesamten Geländes ein wenig erschwerte. Aufgrund des schweren Schneefalls von Donnerstag auf Freitag in der Nacht und knapp einem Meter Neuschnee wurde nach langem Überlegen und dem unglaublichen Einsatz aller Mitarbeiter das Turnier für den ersten Hauptbewerbstag, den Freitag, abgesagt. Die Spieler blieben aber stets motiviert, das Organisationsteam optimistisch. Der Wille war stark, das Turnier am nächsten Tag weiterzuführen. So wurde am Freitag Nachmittag alles für den nächsten Tag vorbereitet. Der Spielplan wurde abgeändert, sodass das Turnier auch an zwei Tagen ausgetragen werden konnte.

EINIGES ZU SEHEN

Trotz der Umstrukturierungen im Spielplan folgten die Spieler stets den Regeln des Fairplay. Für die Zuschauer gab es auf sportlicher Ebene einiges zu sehen: Sogar Gilberto Amauri Godoy Filho, auch bekannt als “Giba“ – brasilianischer Olympiasieger stellte mit brasilianischen Kollegen ein Team. Eine Woche zuvor belegten sie beim ersten World Tour Stop in Wagrain Platz 5. Der legendäre 42-jährige Indoor-Volleyballer behauptet nun nach seinen ersten Erfahrungen mit Snow Volleyball: „Jetzt weiß ich, wie

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unglaublich Snow Volleyball ist! Snow Volleyball ist eine komplett eigene Sportart und hebt sich völlig von Hallen- oder Beachvolleyball ab. Für die beiden jungen Männer in meinem Team war es das erste Mal, dass sie Schnee zu sehen bekamen! Wir mussten alle ernsthaft trainieren, um das Spiel besser

wurde hier am Sonntag gegen das Team Russland 1 geliefert. Für Pavel Rakusov, Yury Bogatov, Nikita Kuzmin und Petr Bakhnar ist dieses Silber nach der Wagrain-Kleinarl-Bronze, wo nur eine Woche zuvor der erste Snow Volleyball World Tour Stop stattfand, die zweite Medaille der Tour. Das pol-

Bildbeschreibung

zu verstehen und uns darauf einzustellen.“ Am Finaltag spielte dann auch das Wetter und die Stimmung mit: Cheerleader heizten am Center Court ein, die Sonne ließ sich blicken und auch das Komitee des Europäische Verbandes, dass vor Ort war, zeigte sich begeistert. Unter Ihnen auch der Präsident des Europäischen Volleyball Verbandes (CEV) Mr. Aleksandar Boričić.

STRAHLENDE SIEGER

Maddison McKibbin, Riley McKibbin und Troy Field, die als USA Team 2 teilnahmen, gewannen nach höchste erfolgreichen Vorrundenspielen die erste Goldmedaille im internationalen Snow Volleyball Bewerb – ein spektakuläres Goldmedaillen-Match

nische Team komplettierte das Podium. Die Bronze für Piotr Groszek, Karol Szczepanik, Kamil Warzocha und Michal Matyja ist das die erste World Tour-Medaille. Bei den Damen gewann Russland das zweite Mal Gold bei der FIVB Snow Volleyball World Tour co- organised by CEV! Im Finale der Damen traf Team Russland auf Team USA. Die Argentinierinnen setzten sich auch beim zweiten World Tour Stop am Kronplatz durch und holten sich im Spiel um Platz drei die Bronzemedaille. Sie können mit zwei unerwarteten, aber wohlverdienten Bronzemedaillen von der Snow Volleyball World Tour nach Südamerika zurückkehren. 

// Judith Wieland


FUSSBALL IM SCHNEE

Z

um ersten Mal in der Geschichte wurde ein Spiel von Calcio Storico Fiorentino im Schnee auf dem Hochplateau des Kronplatzes auf 2.275 Metern Höhe gespielt. Und zwar am 30. März 2019. Die Sonne schickte ihre Frühlingsgrüße und die Temperaturen waren angenehm. Selbst in luftiger Höhe. Das waren auch die besten Voraussetzungen für die Abhaltung dieser alten toskanischen Tradition. Denn die

Spieler aus Florenz tauschten den gewohnten Sandstrand mit einem schneebedeckten Spielfeld. Sie fühlten sich offenbar pudelwohl und hatten ihren Spaß – genauso wie die Zuschauer. Dass dabei so mancher mit dem kühlen Element Bekanntschaft machen musste, liegt in der Natur der Dinge. Denn beim „historischen Ballspiel“ geht es schon mal etwas ruppiger zu. Damit auch die Stadt etwas von diesem bun-

Vor dem Aufmarsch defiliete die Truppe durch die Stadt. 

Wisthaler

ten Spektakel hat, defilierten die Spieler der vier Mannschaften in historischem Outfit durch die Stadtgasse von Bruneck auf, von der Oberstadt bis zum Rathausplatz. Dort wurde die bunte Schar unter anderem von Bürgermeister Roland Griessmair, seinem Vize Antonio Bovenzi und dem Präsidenten des Tourismusvereins von Bruneck, Martin Huber, empfangen. Anschließend ging es dann hinauf in die Höhe. // rewe

Im Schnee hoch am Kronplatz ging es dann richtig zu Sache. 

SPORT & FREIZEIT

Historisches Gipfeltreffen

Wisthaler

SCHÜLERTAGE AM KRONPLATZ

NICHT NUR EINE FRAGE DER SICHERHEIT Im Rahmen der Aktion „Sicherheit auf den Pisten“ konnten heuer mehr als 1.000 Schulkindern zwischen 6 und 12 Jahren die Grundeigenschaften des sicheren Ski- oder Snowboardfahrens erlernen. 27 verschiedene Grundschulen waren eingebunden. Das Projekt war ein voller Erfolg.

halten auf den Pisten. In spielerischer Art und Weise, sodass die Übungseinheiten wie im Flug vergingen. Zumal auch der Spaß nicht zu kurz kam. Das Ganze war übrigens kostenlos, da die drei Seilbahngesellschaften des Kronplatz-Kons o r t i u m s die Tagespässe finanzierten. Das Projekt wurde abermals in zwei Varianten angeboten - als ProDie Rechnung ist einfach: Wer jektwoche oder als Wahlfach im Kindesalter das Ski- oder am Nachmittag. An den Projektwochen nimmt in der ReSnowboardfahren erlernt, der kommt als zahlender Be- Im Laufe der Wintersaison 2018/19 wurden mehr als 1.000 Grundschulkinder gel stets die gesamte Schule am Kronplatz betreut. sucher wieder. Doch auch die teil, wobei die fünf Einheiten Sicherheit wird auf den Pisten des Kron- gesamten Wintersaison nahmen 27 Grund- jeweils von Montag bis Freitag vormittags platzes großgeschrieben. Daher wurden al- schulen mit mehr als 1.000 Kinder zwischen durchgeführt werden. le Grundschulen in der Ferienregion Kron- 6 und 12 Jahren das Angebot an. Die Skileh- Für Matthias Prugger, dem Präsidenten der platz eingeladen, am Projekt „Sicherheit rer der fünf verschiedenen Skischulen am drei Seilbahngesellschaften, war das Proauf den Pisten“ teilzunehmen. Das ließen Kronplatz zeigten der bunten Schar die rich- jekt abermals ein voller Erfolg. Dass es fortsie sich nicht zwei Mal sagen. Im Laufe der tigen Schneeschwünge und das richtige Ver- geführt wird, steht indes fest.  // rewe PZ 0 8 | 18. A P R I L 2019

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SKI CAROUSEL VINTAGE PART Y IN HOCHABTEI

SPORT & FREIZEIT

Zünftiger Saisonschluss Das Wochenende vom 6. bis zum 7. April stand in Alta Badia ganz im Zeichen eines Retro Events, das bereits zum fünften Mal stattgefunden hat. Sowohl im Tal als auch auf den Pisten konnte man die guten alten Zeiten wieder erleben. Am Samstag hat die Veranstaltung mit der Vintage Opening Party in den Hütten Piz Boé Alpine Lounge, Crëp de Munt und Boconara in Corvara mit Live Musik angefangen. Hier ging es nostalgisch zu: Menüs mit traditionsreichen Spezialitäten sowie eine passende Atmosphäre zu einer ganz speziellen Retro Periode mit Dekorationen und Musik wurde aufbereitet. Die Neuigkeit der fünften Auflage der The Ski Carousel Vintage Party war das Vintage Village im Dorfzentrum von Stern/La Villa am Samstag Abend. Die Hauptstraße, welche von 17:00 bis 22:00 Uhr für den Autoverkehr geschlossen blieb, wurde wie damals geschmückt und die teilnehmenden Bars, Restaurants sowie Vereine mit ihren verschiedenen Ständen haben für eine nostalgische Stimmung gesorgt. Zahlreiche Jugendliche aber auch ältere Leute haben mit originalen alten Kleidungsstücken an der Abendveranstaltung teilgenommen, bei der auch die typische Apres-Ski-Musik von damals abgespielt wurde.

NOSTALGIE PUR

auch einer der letzten Lifte mit Bügel in Betrieb ist. Beim Rennen, bei dem keine Car-

Sowohl für die Einheimische als auch für die Teilnehmer aus den Nachbar-Tälern und Provinzen, ist die Veranstaltung ein guter Anlass um den Saisonschluss zu feiern. // si

alle Fotos Freddy Planinschek

Am Sonntag fand dann wie üblich das Vintage Rennen auf der La Para-Piste statt, wo

vingskis erlaubt waren, sondern möglichst alte Bretter zum Einsatz kamen, haben sich die Skifahrer bei einem nostalgischen Skirennen mit mehreren Hürden gemessen. Nicht nur die Schnellsten sondern auch der Teilnehmer mit dem originalsten Look wurden dann ausgezeichnet. Während des ganzen Tages haben die teilnehmenden Hütten La Para, I Tablá, Brancia, Bioch sowie Piz Boé Alpine Lounge und Crëp de Munt jede Menge Musik und Unterhaltung angeboten. Natürlich durfte der Tag nicht ohne eine After Party abgeschlossen werden. Diese fand bei der Talstation der Boé Gondelbahn in Corvara statt, mit Musik aus den 70er Jahren.

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ALLES FÜR DEN GARTEN MARKISEN & SONNENSCHUTZ

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SONDERTHEMA

TIPPS UND TRICKS FÜR DIE WOHLFÜHLOASE

Pflegeleichte Gärten Wer träumt nicht das ein oder andere Mal von einem Garten, der wenig Arbeit macht und besonders pflegeleicht ist, so dass genug Zeit zum Entspannen bleibt. Damit dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist die richtige Vorbereitung das A und O. Achtet man auf einige essentielle Punkte, erspart man sich später zusätzlichen Mehraufwand und hat perspektivisch mehr Freude am Garten. Besonders wichtig ist unter anderem die Qualität

der Pflanzen. Kräftige, vitale Pflanzen sind eine Grundvoraussetzung für gesundes Wachstum und langjährige Freude. Bereits beim Kauf sollte daher auf gesunden Austrieb, eine starke Blattfarbe sowie auf gleichmäßig durchwurzelte Topfballen ohne Wurzelfilz geachtet werden. Von verletzten Pflanzen wie Gehölzen mit abgeknickten Haupttrieben ist abzuraten. Möchte man ganzjährige Akzente im Garten setzen, sind immergrüne Gehölze eine gute Wahl. Besonders geeignet sind langsam wachsende kleine Sorten, welche nur sehr selten einen Pflegeschnitt benötigen. Die winterharte Zwerg-Sicheltanne mit kugeligem Wuchs, die nicht größer als 1,50 Meter wird, ist beispielsweise empfehlenswert. Sehr unbeliebt bei der Gartenpflege ist die Unkrautbekämpfung. Wer sich lästiges Jäten sparen möchte, kann daher auf atmungsaktives, wasserdurchlässiges Unkrautvlies zurückgreifen. Dieses wird einfach auf der vorbereiteten Beetfläche ausgelegt und zugeschnitten. Anschließend werden die Pflanzen verteilt. Sind alle Pflanzen im Boden, wird das Beet mit einer fünf bis zehn Zentimeter starken Mulchschicht bedeckt. Diese kann beispielsweise aus Ziersplitter oder Kies bestehen. //

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GARTENPFLEGE OHNE RÜCKENSCHMERZEN

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it zunehmendem Alter wird das Gärtnern besonders auf größeren Flächen immer beschwerlicher. Der ein oder andere Hobbygärtner kommt daher möglicherweise an den Punkt, an dem er schweren Herzens die Gartenhandschuhe an den Nagel hängen muss. Dabei stellt gerade der Garten für viele Menschen einen Erholungsort dar, auf den man ungerne verzichten möchte.

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GRUNDSÄTZLICHE FRAGEN

Sicht- und Hitzeschutz

Bei Fenstern gibt es vielfältige Methoden, mit denen Sichtschutz, Hitzeschutz, Verdunkelung oder Dekoration erreicht werden können. Abhängig von der Lage des Fensters kann eine individuell passende Lösung gefunden werden. Einige Fragen sollte sich der oder die Hausbesitzer/in bei der Auswahl des passenden Sichtschutzes stellen und dazu eine kleine Checkliste erarbeiten. Soll der Raum komplett verdunkelt werden können, zum Beispiel ein Schlafraum? Besteht die Möglichkeit, eine Verdunkelung von außen anzubringen oder kann sie nur von innen montiert werden? Wie soll der Sichtschutz bzw. die Verdunkelung bedienbar sein? Genügt eine manu-

elle Steuerung oder soll eine elektrische Bedienung, vielleicht sogar eine solarbetriebene Steuerung eingebaut werden? Neben dem klassischen Sichtschutz bieten moderne Lösungen auch Schutz vor Kälte oder Hitze oder dienen als Dekorationselement. Die gängigsten Lösungen sind Markisen, Rollläden, Insektenschutzrollos, Jalousien und Plissees. Diese unterschiedlichen Möglichkeiten bieten jeweils eigene Vorteile und Einschränkungen, über die man sich Gedanken machen sollte. Rollläden sind grundsätzlich von außen am Fenster angebracht und bestehen aus einem festen Material, meist Kunststoff oder Aluminium. Sie werden entlang einer Führungsschiene heruntergelassen, was ihnen Widerstandskraft verleiht. Ein Kasten nimmt die Rollläden auf, wenn sie hinaufgezogen werden. Jalousien bestehen üblicherweise aus Lamellen, die weicher sind und nicht an einer Schiene herabgelassen werden. Jalousien kann man innen, aber auch außen anbringen. Das Material kann auch textil sein. Plissees oder Faltstores montiert man auf der Innenseite der Fenster. Markisen dienen dem Hitze- und Sichtschutz und werden bei Dachfenstern ge// nerell auf deren Außenseite angebracht.

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Helfer für den Rasen Idealerweise rollen sie leise kreuz und quer über den Rasen und fahren nach getaner Arbeit selbstständig wieder zur Ladestation zurück. Mähroboter nehmen Gartenbesitzern viel Arbeit ab. Sind sie einmal richtig installiert, möchte man den kleinen Rasenmäher meist nicht mehr missen. Jedoch schreckt auf den ersten Blick die Einrichtung eines solchen Roboters viele Gartenbesitzer ab. Dabei sind diese wesentlich einfacher zu installieren als die meisten Hobbygärtner annehmen.

Der erste Schritt ist die Bestimmung der zu mähenden Fläche. Dafür wird auf dem gewünschten Rasen aus Draht eine Induktionsschleife verlegt, welche ein schwaches Magnetfeld erzeugt. Der Mähro-

boter erkennt somit das Begrenzungskabel und überfährt es nicht. Größere Hindernisse wie Bäume oder Sträucher erkennt das Gerät selbstständig durch eingebaute Sensoren. Lediglich Blumenbeete in der Rasenfläche sowie Gartenteiche müssen durch ein Begrenzungskabel zusätzlich geschützt werden. Wer ein Grundstück mit vielen Hindernissen hat, kann sich zur Sicherheit den Mähroboter auch von einem Fachmann installieren und programmieren lassen.

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MÄHROBOTER RICHTIG INSTALLIEREN

Vor der Installation ist es sinnvoll, den Rasen per Hand so kurz wie möglich zu mähen, damit das Begrenzungskabel problemlos verlegt werden kann. Die Ladestation sollte zudem an einer frei zugänglichen Stelle am Rand der Rasenfläche aufgestellt werden. Passagen und Ecken unter drei Meter Breite sind zu vermeiden. Ebenfalls essentiell ist ein Stromanschluss in der Nähe, damit die Ladestation angeschlossen werden kann. Mit Hilfe eines Abstandsmessers kann die Entfernung des Signalkabels zum Rasenrand problemlos eingehalten werden. Der vorgeschriebene Rand ist dabei von Hersteller // zu Hersteller unterschiedlich.

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Gut Kirschen essen Jährlich werden durchschnittlich fast 70 kg Obst pro Person gegessen. Wer neue Geschmackserlebnisse finden will, pflanzt Obstgehölze im eigenen Garten und holt sich so frische und gesunde Abwechslung auf den Obstteller.

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PERGOLAMARKISEN - FILIGRAN UND DOCH STABIL

Sonnenschutz Zu einer richtig guten Gartenparty gehören ein Garten oder eine Terrasse, leckeres Essen, ob gegrillt oder nicht, Getränke und etwas passende Musik. Auch ein Sonnenschutz sollte nicht fehlen, denn bei starker Hitze, Blendung und stehender Luft kippt auch beim schönsten Fest die Stimmung. Mit einem Sonnenstich ist die Party sogar vorbei.

Ein geeignetes Markisenmodell sollte den Gästen genug Luft zum Bewegen und vielleicht sogar Tanzen geben, andererseits aber auch großzügig Schatten spenden. Dazu sollte es stabil genug montiert sein, um auch von ausgelassen Tanzenden nicht in Bedrängnis gebracht zu werden. Pergolamarkisen haben sich aufgrund ihrer stabi-

len und trotzdem luftigen Konstruktion zu solchen Anlässen bewährt. Außerdem bieten sie bei leichten Regenschauern oder Nieselregen einen zusätzlichen Wetterschutz. Die Stützen werden mittels Bodenhülsen festgehalten. Gehalten wird das Tuch üblicherweise von einer Stützkonstruktion aus wetterfestem Aluminium. Das Tuch wird durch einen integrierten Gasfedermechanismus und eine mechanische Endschienenarretierung perfekt gespannt. Wer richtig plant, entscheidet sich für ein speziell imprägniertes Tuch. Neben dem serienmäßigen Elektroantrieb können diverse Optionen den Komfort erhöhen, zum Beispiel die Funkfernbedienung oder Wettersensoren. So kann man die Gartenparty genießen, ohne sich um die beste Position des Sonnenschutzes kümmern zu müssen. //

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Ein Alubalkon von LEEB schmückt jedes Haus. Formschön und beständig werden sie in vielen unterschiedlichen Varianten und Stilrichtungen individuell auf das Gebäude und den Geschmack der Bewohner zugeschnitten. Die Vielfalt kennt dabei keine Grenzen. Nahezu jede denkbare Farbkombination ist machbar. Nach den persönlichen Vorstellungen kann der Alubalkon mit Gittern, Dekors oder Edelstahlelementen gestaltet werden. Darüber hinaus stehen auch eine Reihe unterschiedlicher Holzdekors für Alubalkongeländer von LEEB zur Verfügung. So lassen sich die Vorteile von Aluminium und eine perfekte Holzoptik ideal vereinen. Weitere Informationen unter www.leeb-balkone.com. 

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Marketingmaßnahmen für den Tourismus Frühjahr bis Herbst

Warum kommen unsere Gäste? Die entsprechenden Zahlen sind zwar noch ausständig, trotzdem lässt sich jetzt schon feststellen, dass die heurige Wintersaison alles in allem zufriedenstellend war. Aber bekanntlich ist nach der Saison vor der Saison, und der Sommer steht ja schon quasi vor der Tür. Ein guter Zeitpunkt, sich einmal umzuhören, was denn nun im Pustertal die Kernthemen für die Bewerbung der warmen Jahreszeit sind…

IDM Südtirol_Harald Wisthaler

Die Reorganisation der Tourismusorganisationen Südtirols versucht dieser Erkenntnis Rechnung zu tragen. Aufgabe der drei Destination Managements ist dementsprechend nicht die Vermarktung einzelner Gebiete, sondern die Vermittlung von Themen, Produkten und Angeboten, die Gäste der Kernmärkte (Italien, Deutschland, Österreich, Schweiz) aber auch aus neuen Märkten, den sogenannten Aufbaumärkten, ansprechen mit dem letztlichen Ziel, die Bekanntheit und Begehrlichkeit von Südtirol und seinen Erlebnisräumen zu steigern.

IDM Südtirol_Thomas Grüner

Neue Strategie: Themen-Kampagnen

Und so setzt man bei IDM neben den touristischen Image-Kampagnen, basierend auf der Frage „Wofür steht Südtirol?“, verstärkt auf thematische Kampagnen. Was bietet Südtirol, welche Erlebnisräume können mit welchen Themen, Produkten und Angeboten in Verbindung gebracht werden, darum drehen sich die Kampagnen im Wesentlichen. Bereits im vergangenen Jahr hat sich diese neue, zusätzliche Linie in ihrer Feuerprobe bestens bewährt, die entsprechenden Rückmeldungen von Seiten der verschiedenen Partner, aber auch von Seiten der Gäste waren durchwegs positiv, und so ist IDM Südtirol Anfang des Jahres auch mit der Themen-Kampagne für das Frühjahr, den Sommer und den Herbst gestartet. Die Themen sind bunt gemischt und umfassen neben verschiedenen sportlichen Aktivitäten wie etwa Mountainbike,

IDM Südtirol_Thomas Grüner

IDM Südtirol_Alex Filz

Zugegeben, für Nicht-Touristiker ist die unlängst in unserem Land erfolgte Tourismusreform nach wie vor ein wenig abstrakt. Zeichneten sich vormals die SMG und die zahlreichen Tourismusverbände und -vereine für die Bewerbung von Südtirol beziehungsweise der jeweiligen Gebiete verantwortlich, liegt diese nun in den Händen der drei Destination Managements von IDM Südtirol. Und während früher die geografische Einteilung, sprich die einzelnen Regionen und Orte im Vordergrund standen, liegt der Fokus nun auf den Themen und attraktiven Angeboten, so die Marketing-Experten der IDM. Denn wie Marktforschungen ergeben haben, wählen Gäste heutzutage nicht nur mehr Urlaubsorte aus, sondern sie suchen nach Erlebnissen und Emotionen, die ihren Werten und Interessen entsprechen. Warum ist das neue Wohin, so das Motto der Entscheidungsfindung in Sachen Urlaub.

Bergsteigen & Klettern und Wandern in seinen vielschichtigen Facetten, auch Themen wie „Städte“ oder „Wohlfühlen in Rückzugsgebieten“. Die Kampagnen werden zusammen mit den touristischen Partnern, sprich Erlebnisräumen und Tourismusvereinen durchgeführt. Dabei werden die finanziellen Mittel gebündelt und die Partner erhalten mehr Sichtbarkeit. Die meisten der vorgeschlagenen Themen lassen sich auf das Pustertal, das bekanntlich zusammen mit dem Gadertal, Gröden, der Seiser Alm, dem Eggental und Villnöss im Destination Management Ost zusammengefasst ist, bestens ummünzen. Ob Wandern mit der Familie, Höhenwege und Hüttenwanderungen, Radtouren oder Südtiroler Kultur & Lebensart und vieles mehr, in der kommenden Sommersaison stehen authentischen Urlaubsmomenten bei uns im Pustertal also nichts mehr im Wege…  mögen die Gäste kommen!


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WASSERFEST, LICHTECHT UND MEHR

Markisenstoffe Markisenstoff wird speziell für Markisen hergestellt. Es gibt große, insbesondere wettertechnische Ansprüche an Markisentücher. Natürliche Fasern aus Baumwolle werden heute nicht mehr eingesetzt. Man setzt stattdessen auf Markisenstoffe aus belastungsfähigeren synthetischen Fasern wie Acryl oder Polyester. Weitere für den Sonnenund Wetterschutz geeignete Eigenschaften der synthetisch hergestellten Markisenstoffe sind die Wasserfestigkeit, eine wasserab-

weisende Imprägnierung, ihre Farbechtheit und Langlebigkeit. Markisenstoffe werden hauptsächlich mit spinndüsengefärbtem Polyacrylgarn gewebt. Die Materialien aus synthetischen Stoffen haben keine organischen Anteile und sind deshalb verrottungsfest. Um allen Ansprüchen der Kundschaft gerecht zu werden, produzieren die Hersteller unterschiedlich spezialisierte Markisentücher. Acryl-Markisentuch ist extrem licht-

echt, beständig gegen ultraviolettes Licht (UV-Licht), wetterfest und leicht. Acryl wird meist bei Gelenkarmmarkisen und Wintergartenmarkisen verwendet.

Polyester-Markisen bestehen aus PolyesterFasern. Sie weisen eine höhere Reißfestigkeit als Acryl auf, müssen aber zusätzlich gegen UV-Strahlen geschützt werden. PVCMarkisentücher werden vorzugsweise bei unbeweglichen Regenmarkisen verwendet, die ständig ungünstiger Witbaby- und kinderartikel | spielwaren | gartenmöbel und kinder terung babyausgesetzt baby- und kinderartikel | spielwaren | gartenmöbel babyund kinder sind. Alle Markisenstoffe mit ihren unterschiedlichen Materialien bieten die Hersteller in unterschiedlichen, dem Zeitgeschmack entsprechenden Farben, Designs und Mustern an. //

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Bester Schutz bei jedem Wetter „Alles aus einer Hand!“, lautet der Wunsch vieler Kunden, wenn es um die Gestaltung ihrer Gastgärten, Terrassen oder Wellnessbereiche geht. Dabei sind Sonnenschirme nur ein Teil eines schönen und einheitlich gestalteten Außenbereichs. „Unsere Kunden schätzen den Rundum-Service und die Tatsache, dass wir von Regen bis Sonne, von Schirmen bis Sitzauflagen alles als einheitliches Gesamtkonzept liefern,“ unterstreicht Martin Würflingsdobler von der Firma doppler im oberösterreichischen Braunau. Seit über 70 Jahren ist doppler der führende Spezialist, wenn es um Schirme geht. Ob Regen oder Sonne – durch laufende Innovationen und höchste Qualitätsansprüche etablierte sich doppler als führender Schirmproduzent Europas. „Dies liegt einerseits an der Langlebigkeit unserer Produkte andererseits am handwerklichen Know-How unserer Mitarbeiter“, erläutert Martin Würflingsdobler die Philosophie.

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SEEBER-TENDACOR IN GAIS

INDIVIDUALITÄT UND INNOVATION

Wer das Besondere sucht, ist bei allen Schirmen aus dem Hause doppler ebenfalls richtig. Veredelungen und Individualisierungen – in Form von Stick, Druck oder Logopräsenz – sind für doppler selbstverständlich. Damit sich die Gäste ganzjährig im Außenbereich wohlfühlen, dafür sorgt die breite Zubehörpalette, die doppler Sonnenschirme in allen Saisonen nutzbar macht. So sorgen beispielsweisen die LED– Leisten für Partylaune auch nach Sonnenuntergang. Die an den Streben montierbaren Heizstrahler mit einer Leistung von 1400 Watt halten warm und Zeitung machen den auch-an kalten Tagen zum Pustertaler -ThFreibereich ema Garten ET: 10.04 sprichwörtlichen Hotspot!

NEUER PARTNER IN SÜDTIROL

Gemeinsam mit der Firma Seeber in Gais bietet doppler nun auch in Südtirol Schutz bei jedem Wetter. „Mit maßgeschneiderten Ideen und Lösungen, den hohen Ansprüchen an Qualität und Handwerk passen die Produkte von doppler perfekt zu unserer Denkweise und unserem Angebot an die Kunden,“ freut sich Andreas Seeber.  // PR-Info

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…damit Sie geschützt vor Sonne und Regen in den Sommer starten können. Bei uns finden Sie ein hochwertiges Sortiment an erprobten Sonnenschirmen und eine persönliche, auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung. Besuchen Sie uns in unserer großen Sonnenschutz-Ausstellung in Gais - Industriezone 4, oder kontaktieren Sie uns unter 0474 504535.

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HÄNDE WEG VON SALZ UND ESSIG

Kampf gegen Unkraut Die Unkrautvernichtung mit Essig und Salz ist in Gärtnerkreisen durchaus umstritten. Das selbstgemischte Unkrautvernichtungsmittel aus den beiden Bestandteilen, auch Herbizid genannt, wurde in Oldenburg sogar vor Gericht diskutiert. Das Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Niedersachsen warnt ebenfalls vor dem Gebraucht derartiger Substanzen auf sogenannten Nichtkulturlandflächen, da diese gegen die gute Fachliche Praxis im Pflanzenschutz verstößt.

Generell verbietet das Pflanzenschutzgesetz den Einsatz aller Präparate, welche keine Zulassung als Pflanzenschutzmittel haben, jedoch anderen Organismen schaden können. SPEZIAL Zwar ist diese Beurteilung in den Augen vieler Hobbygärtner nicht nachvollziehbar, dennoch hat die Vorschrift gute Gründe. Schließlich sind durchaus häufig sogenannte Hausmittel besonders schädlich. Essig und insbesondere Salz sind keine empfehlenswerten Hausmittel zur Unkrautvernichtung, weder auf versiegelten Flächen noch auf bewachsenen Bö- Bei Gärtnern besonders unbeliebt: Unkrautzupfen. pixabay.de den. Bei der Unkrautbekämpfung mit Kochsalz ist eine hoch konzentrierte Lösung nötig, um den gewünschten Effekt zu erzie- zen wie beispielsweise Erdbeeren oder Rhododendron ungeeignet. len. Das Salz lagert sich dabei auf den Blättern ab und trocknet sie Auch Essigsäure ist nicht unbedenklich, obgleich sie umweltverträgEgal ob Frostberegnung zum Schutz der Blüten licherEIN alsGANZ Kochsalz ist. Je nach Konzentration kann sie die Pflanzen aus, indem es durchKALTERN sogenannte Osmose das Wasser aus EINEN den ZelZWISCHEN UND TRAMIN ERSTRECKT SICH AUF ÜBER HEKTAR GRUND BESONDERES oder eine Tropfbewässerung für den Weinbau, fü und BERATUNG auch das– umliegende Bodenleben schädigen. Zudem len zieht. Die Wurzelhaare trockenenVON ein, sie kein Wasser mehr den Gemüsegarten - wirlässt wissender wie’s läuft! GARTENZENTRUM. DERda GROSSEN AUSWAHL BIS ZUR FACHLICHEN Seit über 35 Jahren planen, beraten Säuregehalt bei regelmäßiger Anwendung den Boden mit der Zeit und mon aufnehmen können. BEI KANEPPELE SIND SIE, WAS PFLANZEN ANGEHT, GUT AUFGEHOBEN. serungsanlagen im Obst- und Weinbau, in priva Bei regelmäßiger Anwendung reichert sich die Lösung jedoch im versauern, was wiederum ein Prozess ist,Sportanlagen welchemund man mit einer Als Südtiro für das Grünland. UND Ob Landwirt oder Wiederverkäufer, kennt sie nicht,diesen die Obstbaumschuder Firma Perrot Regnerbau bieten//wir Beregne Boden anWer und macht auf DauerTRENDPFLANZEN für salzempfindliche Pflan- Kalkung entgegenwirken muss.

Kaneppele: Pflanzen für Garten und Landwirtschaft aus einer Hand

le im Kalterer Moos, die südtirolweit für ihr exzellentes Pflanzenmaterial bekannt ist. Doch nicht nur für den Erwerbsanbau oder denKANEPPELE Wiederverkäufer ist das GartenGÄRTNEREI zentrum interessant. Der Detailverkauf bietet auch dem Privatkunden eine äußerst kompetente Beratung und eine hochwertige Auswahl an Pflanzen und Blumen.

ALTE SORTEN Über 250 verschiedene Obstsorten führt der Betrieb in seinem Sortiment, davon allein über 60 unterschiedliche Apfelsorten. Besonders interessant: Auch alte Sorten, die gerade wieder sehr im Kommen sind, lassen sich bei Kaneppele finden. Doch auch Trendpflanzen und exotisches Pflanzenmaterial wie zum Beispiel Minikiwis, von denen 7 Sorten GROSSE AUSWAHL, KLEINER PREIS angeboten werden, Moos, stehen zum Verkauf. fürdie die Kunden, die sogar Wer kenntDie sieVorteile nicht, Obstbaumschule im Kalterer die südÖsterreich und Deutschland ihren Weg Nicht zuletzt punktet Kaneppele durch tirolweitaus für ihr exzellentes Pflanzenmaterial bekannt ist. Die grozu Kaneppele finden, liegen auf der Hand. seine Kundenfreundlichkeit in der Beraße Auswahl an Pflanzenmaterial und die hohe Sortenvielfalt, Die große Auswahl an Pflanzenmaterial tung. Geschulte Mitarbeiter sorgendie für die hohe Sortenvielfalt, die geboten eine fachlich kompetente Rundumvergebotenund werden, sind vorwiegend lagernd und sofort abholbereit. werden, sind vorwiegend lagernd und sosorgung des Kunden, der sich jederzeit Ein Produktionsbetrieb in Venetien undgut einberaten Hektar Grund im Kalterer fort abholbereit. fühlt. Moos sindEindie Garanten für lokale eigengezüchtete Pflanzen. Über Produktionsbetrieb in Venetien und ein Hektar Grund im Kalterer Moos sindder Betrieb NICHT NUR 250 verschiedene Obstsorten führt in OBST seinem Sortiment, die Garanten für lokale eigengezüchtete Von Kräutern, den verschiedensdavon allein über 60 unterschiedliche Apfelsorten. Besonders Pflanzen. Die Produktion der Obstbäume ten Gemüsepflanzen, bis hin zu inteedlen vorwiegend selbst abgewickelt. Das wieder Blumengewächsen wie den Rosen: Bei ressant:wird Auch alte Sorten, die gerade sehr im Kommen sind, Material erhält dadurch seine natürliche Kaneppele findet jeder Garten- und lassen sich bei Kaneppele finden. Doch auch Trendpflanzen und exoAlpenraumtauglichkeit, seine Robustheit Pflanzenliebhaber das richtige. tisches macht Pflanzenmaterial zum Verkauf. es auch ideal auch fürstehen höhere Lagen. Sogar Olivenbäume, die selbst in SpaDamit trägt Kaneppele der Verlagerung des nien ausgesucht und importiert werden, Anbaus sogar in empfindliche Höhenlagen, finden sich auf dem Ausstellungsgelände Rechnung. des Gartenzentrums.

Gärtner oder Privatkunde, ob für Feld oder Garten – Kaneppele ist ihr Spezialist, wenn es um Pflanzen geht.

Für Garten und Landwirtschaft

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und Versenkregner für Tennis, Fussball- und Go rer Werkstatt in Auer produzieren wir unsere s Hydrantensysteme, wie z. B. unser Modell RT9 fü oder andere Systeme für die Grünlandberegnu für unsere Kunden Verteiler aus INOX nach Ma Von Kräutern, dieseden auch verschiedensten direkt vor Ort. Als besondere Herau Gemüsepflanzen, bis hin zu wir die Bewässerung von edlen Baumstämmen, we durch den Sturm wurden. Die Bere Blumengewächsen wie umgerissen den Rosen: das Austrocknen des Holzes und ein Befall von Bei Kaneppele findet jeder verhindert. Durch genaueGartenPlanung der Beregnu jahrelang bis zur Verwendung gestapelt werden und Pflanzenliebhaber das richtige. Wir beraten unsere Kunden gerne professi Ob LandwirtDetailgeschäft oder Wiederverkäufer, in Auer! Gerne können Sie uns a Gärtner oderfür Privatkunde, ob für Feld sich die ideale Bewässerung zu finden.

oder Garten – Kaneppele ist der Spezialist, wenn es um Pflanzen geht. Nicht zuletzt punktet Kaneppele durch seine Kundenfreundlichkeit in der Beratung. Geschulte Mitarbeiter sorgen für eine fachlich kompetente Rundumversorgung des Kunden, der sich jeder// PR-Info zeit gut beraten fühlt.  ˆ Bei uns finden Sie selbst ausgesuchte jahrzenhnte alte Olivenbäume. Foto: Archiv

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TIPPS FÜR DIE GEMÜSE-AUSSAAT IM FREILAND ALLES FÜR DEN GARTEN MARKISEN & SONNENSCHUTZ

Gemüse anpflanzen Fast alle Gemüsesorten und ein- oder zweijährige Kräuter können direkt im Freiland ausgesät werden. Die Vorteile dabei liegen auf der Hand: Pflanzen, die von Anfang an mit Sonne, Regen und Wind zurechtkommen müssen, benötigen weniger Zuwendung als jene, die im Topf als Setzlinge vorgezogen wurden. Sie bilden ein tieferes Wurzelsystem, wodurch selbst in trockenen Perioden der Gang zur Gießkanne entfallen kann. Eine aufwendige Vorkultur auf der Fensterbank oder im Gewächshaus ist lediglich bei Tomaten sowie anderen wärmebedürftigen Pflanzenarten erforderlich. Kohlrabi, Salat, Erbsen und Rettiche hingegen überstehen durchaus kühlere Nächte und dürfen somit bereits im Frühjahr ins Freiland. Beim Saatgut gilt generell: Je höher die Qualität, desto größer sind die Erfolgschancen. Deklarierte Profisorten sind dabei nicht immer die beste Wahl, denn im Garten herrschen andere Bedingungen als im Erwerbsanbau. Bio-Saatgut ist jedoch empfehlenswert. Bei der Züchtung dieser steht zudem primär der Geschmack des Ernteguts im Vordergrund. Da biologisches Saatgut bereits unter natürlichen Bedingungen ohne chemische Zusätze erzeugt wurde, kommen die Pflanzen später in der Regel mit weniger Dünger sowie ohne Spritzen besser zurecht. Zu beachten ist der auf der Samentüte angegebene Aussaatzeitpunkt. Sorten für frühe oder späte Anbautermine neigen im Som-

mer zum Schließen. Vor der Aussaat lohnt es sich zudem, den Boden sorgfältig vorzubereiten. Durch ausgiebiges Lockern, Hacken und das anschließende Einebnen mit der Harke werden Unkräuter, aber auch Erdflöhe, Wurzelläuse sowie weitere Schädlinge entfernt. Sprießen die Samen dennoch unregelmäßig und mit Lücken, liegt dies meist daran, dass der Boden noch zu kalt war. Zwar keimen Möhren beispielsweise bereits bei Temperaturen um fünf Grad, generell benötigen die meisten Samen jedoch eine Bodentemperatur von zehn Grad. //

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Genialer Holzersatz rund ums Haus Die Firma Blasbichler aus Brixen realisiert Balkone, Zäune, Glasüberdachungen, Carports, Sichtschutzsysteme, Treppen, Treppengeländer, Terrassenböden, Fassaden, Balkonverglasungen und vieles mehr in Aluminium und pulverbeschichtet. Aluminiumbalkone sind hoch wetterfest, zu 100 Prozent wartungsfrei und erhältlich in einer täuschend echten Holzoptik bzw. in allen RAL-Farbtönen mit einer speziellen und langlebigen Oberflächenstruktur. Auch Balkone aus EDELSTAHL, GLAS, Holz oder mit HPLExterior-Platten werden auf Maß angefertigt. Die Firma Blasbichler ist in Südtirol exklusiver Vertriebspartner für die bewährten Produkte der Firma HIAG Balkonbau GmbH.

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Das Unternehmen mit Sitz in Brixen hat jahrzehntelange Erfahrung auf diesem Gebiet und garantiert eine fachgerechte Beratung und Lösung für jedes Bauprojekt. Alles aus einer Hand und direkt vom Hersteller, mit eigenen kompetenten Monteuren! Die Fachberater kommen auch gerne direkt ins Haus. Darüber hinaus steht der neue Ausstellungsbereich mit mehr als 30 Balkonmodellen zur Verfügung, wo man sich direkt ein Bild machen kann. Zuletzt noch ein wichtiger Tipp: Nutzen Sie auch heuer noch den 50%-Steuervorteil! Weitere Infor// PR-Info mationen unter: www.blasbichler-balkone.it

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DEN RASEN WIEDER SCHÖN WERDEN LASSEN

Moos dauerhaft entfernen Viele Rasenflächen haben ein Moos- und Unkrautproblem. Dies liegt in vielen Fällen daran, dass sie nicht richtig gepflegt werden. Soll der Rasen dauerhaft moosund unkrautfrei bleiben, reicht es nicht, stets ausschließlich zum Vertikutierer oder zur Eisenharke zu greifen und damit die unerwünschten Pflanzen mühsam von Hand zu entfernen. Denn diese wachsen so lange immer wieder nach, wie das Rasenwachstum gestört ist und die Grasnarbe genügend Lücken aufweist, in denen sie sich ansiedeln können. Eine der häufigsten Ursachen für Moos und Unkraut ist ein Mangel an Nährstoffen. Er führt schnell zu Lücken und gibt den unerwünschten Pflanzen somit Raum zum Wachsen. Ein Nährstoffdefizit ist mit regelmäßigen und angemessenen Düngergaben jedoch leicht in den Griff zu bekommen. Besonders im Frühjahr sind organische Rasendünger mit natürlicher Langzeitwirkung empfehlenswert. Auch eine ausreichende Qualität des Bodens

OPEN DAY

ist essentiell, um Moos- und Düngerbefall zu vermeiden, schließlich haben die meisten Unkräuter geringere Bodenansprüche als Rasengräser. Sie wachsen leicht auf feuchten, verdichteten Böden und sind unter diesen Bedingungen gegenüber den Gräsern deutlich im Vorteil. Verdichteter Boden, welcher zudem sehr feucht ist, muss folglich kontinuierlich verbessert werden, möchte man derartige Rasenprobleme dauerhaft in den Griff bekommen. Als Faustregel gilt generell: Zumindest die oberen zehn bis 15 Zentimeter des Bodens sollten gut durchlässig und trocken sein. Regelmäßiges Besanden im Frühjahr kann dies unterstützen. Dafür wird der Rasen sehr kurz gemäht und anschließend eine ein bis zwei Zentimeter hohe Schicht Sand darauf gestreut. Dabei sind Geduld und Ausdauer gefragt, denn die Prozedur muss jährlich wiederholt werden. Erste deutliche Ergebnisse treten meist erst nach drei bis fünf Jah// ren auf.

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Zur großen Leistungsfähigkeit des Unternehmens tragen die rund 100 Mitarbeiter bei, darunter Ingenieure, Geometer, technische Zeichner, Tischler und Zimmerer.

In dieser fachübergreifenden Konstellation kann LignoAlp seine besonderen Stärken ausspielen: die Lösungskompetenz eines Handwerkbetriebes und die Leistungsfähigkeit hochtechnologischer Fertigung. Entsprechend liegen die Kernkompetenzen des Unternehmens insbesondere in der Ausführungsplanung in den eigenen technischen Büros, im Abbund und in der Vorfertigung in den Produktionsstandorten in Brixen und Deutschnofen sowie in der Montage durch spezialisierte Zimmerer. // PR-Info

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EIN TEICHNETZ RICHTIG SPANNEN

Den Gartenteich schützen Gartenteiche sind ohne Zweifel schön anzusehen und bereiten auch durch ihre Bewohner viel Freude, jedoch ebenso Arbeit. Teichnetze schützen beispielsweise Fische oder Frösche nicht nur vor hungrigen Vögeln, vielmehr verhindern sie auch, dass Laub in das Wasser gelangt. Zwar schwimmen die Blätter zunächst an der Oberfläche, mit der Zeit saugen sie sich jedoch mit Wasser voll und sinken auf den Teichboden hinab. Dort werden sie schließlich von Mikroorganismen zu Faulschlamm zersetzt, welcher wiederum Sauerstoff bindet sowie Nährstoffe und schädliche Substanzen wie unter anderem Schwefelwasser freisetzt. Bevor das Netz über dem Teich gespannt werden kann, sollten höhere Uferpflanzen zurückgeschnitten werden. Pflanzenstängel beispielsweise von Rohrkolben, Kalmus oder Schwertlilien sind etwa eine Handbreit oberhalb der Wasseroberfläche abzuschneiden. Auch Unterwasservegetation darf kräftig gekürzt werden. Anschließend kann das Teichnetz, welches auch Laubschutznetz genannt wird, über den Teich gespannt werden. Dafür muss dieses zunächst an einem Ufer mit Kunststoffnägeln befestigt

werden, welche in der Regel vom TeichnetzHersteller mitgeliefert werden. Alternativ können auch Zeltheringe verwendet werden. Wichtig ist lediglich, dass bei der Befestigung ausreichend Platz zum Teichrand gehalten wird, damit die Teichfolie nicht beschädigt wird. Neben den Nägeln sind auch Steine eine zusätzliche Möglichkeit, das Netz zu beschweren. Bei einer größeren Wasserfläche ist das Platzieren von dicken Styroporplatten in der Mitte des Teichs sinnvoll. Somit hängt das Netz nicht im Wasser. Alternativ können auch zwei Seile oder Drähte längs und quer über das Wasser gespannt werden, welche das Teichnetz abstützen. Dies ist ohne Zweifel die dezentere Methode. //

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as Konzept von Elmar’s Raumdesign lässt sich rasch auf den Punkt bringen: „Neue und interessante Leute und Wohnungen kennenzulernen, neue Ideen zu entwickeln, Anregungen zu geben, mit unseren Kollektionen immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein, sowie auch außergewöhnliche Projekte zu verwirklichen. Vor allem aber liegt uns die Kundennähe und ein familiäres sowie freundliches Klima in unserem Geschäft und beim Beratungsgespräch am Herzen.“ Es ist nämlich schön, das Vertrauen eines Menschen bei der Realisierung „SEINES“ Projektes zu erhalten und ihm nach getaner Arbeit ein zufriedenes Lächeln zu entlocken.

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Automatische Bewässerungssysteme Besonders in der Sommersaison, wenn die Temperaturen ihren Höhepunkt erreichen, ist ausreichendes Bewässern im Garten unabdingbar. Automatische Bewässerungssysteme, welche nur gezielt Wasser abgeben und das Schleppen von Gießkannen überflüssig machen, sind praktisch und halten zudem den Wasserverbrauch in Grenzen. Mittlerweile können nicht nur der Rasen, sondern ebenfalls das Gewächshaus, Kübelpflanzen und einzelne Beete durch teil- oder vollautomatisierte Systeme mit Wasser versorgt werden. Besonders bei Pflanzen, die einen sehr hohen Wasserbedarf haben oder empfindlich auf Trockenheit reagieren, ist dies sehr praktisch. Mit einer automatischen Topfbewässerung wird die Beeterde gleichmäßig befeuchtet und somit jeder Zögling angemessen versorgt. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass bei der Topfbewässerung beim Wasserbedarf die Verdunstungsverluste sehr gering sind, bei unterirdischen Bewässerungssystemen gehen diese sogar gegen Null, was wiederum Wasser spart. Generell gibt es verschiedene

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ausgeklügelte Systeme, bei denen die Tropfmenge an den einzelnen Bewässerungsdrüsen sogar, je nach Bedürfnis der Pflanze, individuell angepasst werden kann. Das Grundprinzip automatischer Bewässerungssysteme ist einfach. An den Wasserhahn, alternativ an eine Zisterne mit Pumpe, wird ein Druckminderer mit Filter angeschlossen. Von einem Hauptschlauch führen dann kleine Schläuche mit Sprühern und Tropfern direkt zu den Pflanzen. Im Gartencenter oder Baumarkt erhält man eine ausführliche Bera// tung zu den verschiedenen Systemen und deren Installation.

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Gustav-Mahler-Straße 3b – 39034 Toblach Tel. 3351211392 Montag bis Mittwoch von 9.00.-.11.00 Uhr Donnerstag von 9.00 – 11.00 Uhr und von 16.00 – 18.00 Uhr PZ 0 8 | 18. A P R I L 2019

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SERVICE

Konzert des Stadtpfarrchors Bruneck Am Montag 22. April 2019 um 18:00 Uhr in der Pfarrkirche Bruneck Oldtimersegnung des Oldtimerclub Pustertal Am Donnerstag 25.04.2019 ab 9:00 Uhr auf dem Rathausplatz Bruneck. Die Segnung der Fahrzeug findet um 11 Uhr statt.

Mühlbach Rad-Fest mit Radsegnung Am 25. April 20 beim Kirchplatz von Mühlbach. Radsegnung um 10.00 Uhr by Hugo Senone

Kiens

Osterkonzert der Musikkapelle Oberrasen Am Sonntag 21.April 2019 um 20 Uhr im Kulturhaus in Oberrasen

Niederdorf

Frühjahrskonzert der Musikkapelle Kiens unter der musikalischen Leitung von Andreas Pramstraller. Am Samstag, 11.05.2019 um 20.30 Uhr im Vereinshaus von Kiens

Niederdorfer Ostergrab Am Karfreitag wird in Niederdorf in der „Spitalkirche“, das Hl. Grab aufgestellt, in dem der tote Christus seine Grabesruhe hält. Bauernmarkt Vom Freitag, 19. April 2019 bis Jeweils Freitag bis Ende Oktober Montag, 22. April 2019 in der Terenten ab dem 03.05. 2019 von 08:00 Kirche zur Hl. Dreifaltigkeit „SpiUhr - 12:30 Uhr Am Graben in Osterkonzert der Musikkapelle talkirche“, Niederdorf Bruneck Traditionelles Preisguffen Terenten Am Sonntag 21.April 2019 ab Am Sonntag 21.April 2019 um 20:30 Uhr im Gemeinschaftshaus, 10.30 Uhr auf dem Dorfplatz. Die Eier können direkt am Terenten Dorfplatz gekauft werden: die Bauernjugend aus Niederdorf Sand in Taufers färbt sie und kennzeichnet sie mit WEITERBILDUNGSKURSE den Buchstaben SBJ, damit ja Bauern- & Handwerkermarktl am Berufsbildungszentrum Jeweils Donnerstag ab 14:00 Uhr nicht geschummelt werden kann. Bruneck Den Siegern winken sehr schöne im Tubris-Zentrum. Sachpreise. • TEM-Sportmassage Osterkonzert in Sand in Taufers Für: Berufstätige im Wellnessbereich Traditioneller Weckruf der Bürgerkapelle Sand in Taufers Referent Manuel Aichner, Fa. Art of Care Alle Jahre wieder weckt die Wann? Sa, 04.05.2019,7 h, 8.30-16.30 Uhr Am Ostersonntag 21.April 2019 Musikkapelle am 1. Mai die Einum 20:00 Uhr im Bürgersaal von • Drechseln - Aufbaukurs Sand in Taufers wohner Niederdorfs. Ab 8 Uhr Gefragt: Besuch des Grundkurses (28 h) morgens zieht sie durch die oder gleichwertige Kenntnisse Ahrntal Für: Beschäftigte im Holzbereich Straßen und läßt uns den Tag mit Referent: Lorenz Taibon, Fachreferent ihrer Musik gut anfangen. Osterkonzert der Musikkapelle Zeitraum: Sa, 11.05.2019 - Sa, 18.05.2019, Am Mittwoch 01.Mai 2019 14 h, 8.30 16.30 Uhr St. Johann ab 8:00 Uhr Am Montag 22. April 2019 um • Elektrotechnik – Grundkurs 20:00 Uhr im Festsaal bei der MitFür: Elektrotechniker, Fachverkäufer im Prags telschule in St. Johann Elektrofachhandel Referenten: Paolo Caneppele und Marion 1st Speikboden FESTIVAL 2019 Frühjahrskonzert der MusikEbner Zeitraum: Di, 07.05.2019 - Fr, 24.05.2019, Openair mit Schürzenjäger, Helli & kapelle Prags 18 h, 2x wöchentlich, 17.30 - 20.30 Uhr Am Sonntag 05. Mai um 20.00 Friends und die Jung Puschtra • Sicherheitskurs für Brückenkranführer Am Samstag, 27. April 2019 an Laut GVD 81/2008 Art. 37 und Art. 73 i.g.F. der Talstation Speikboden. Einlass Wann? Di, 07.05.2019, 8 h, 8.30 - 17.30 Uhr ab 18.00 Uhr. Bei schlechter Wit• Beruflich Telefonieren als Kompetenz terung im großen Festzelt! Ziel: Sie wissen, wie Sie durch effektives Krokusfest in Kasern Telefonieren Zeit sparen und tragfähige Am Sonntag 28.April 2019 ab Geschäftsbeziehungen herstellen. Referentin: Silvia Schroffenegger, PR-Be11:00 Uhr bei der Jägerhütte, raterin und dipl. Fachtrainerin Kasern Wann? Fr, 17.05.2019, 8.30 - 16.30 Uhr • Lymphstimulationstechniken Grundkurs Gefragt: Berufliche Tätigkeit im Wellnessbereich Referent: Christian Mair, Physioenergetiker Wann? Sa, 27.04.2019 - So, 28.04.2019, 14 h, 8.30-16.30 Uhr • Lymphstimulationstechniken Aufbaukurs Gefragt: Besuch des Grundkurses oder gleichwertige Kenntnisse Referent: Christian Mair, Physioenergetiker Wann? Sa, 25.05.2019 - So, 26.05.2019, 14 h, 8.30-16.30 Uhr ANMELDUNGEN: Tel. 0474 57 34 11, Fax 0474 57 34 99 Anmeldung bis: 2 Wochen vor Kursbeginn in schriftlicher Form www.weiterbildung-bruneck.org

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Parkinson Selbsthilfegruppe Pustertal Wir treffen uns alle 14 Tage mittwochs von 10-11 Uhr im Trayah Bruneck zur Bewegungstherapie mit Annemarie*. Nächste Termine: Mi. 24.04. & Mi. 08.05.2019

www.dentalclinic-dallatorre.it

Oberrasen

Uhr im Haus der Vereine Schmieden, unter der Leitung von Kapellmeister Stefan Oberjakober

Innichen Die größte Ostereiersuche der Dolomiten Der Osterhase hat im Ortskern von Innichen ordentlich was versteckt! In den Schaufenstern der Geschäfte verstecken sich rosa Ostereier - überall! Wer es schafft, alle rosa Ostereier zu finden, wird ordentlich belohnt. Noch bis Montag 22.April 2019.

TURNUSAPOTHEKEN Der Dienstwechsel der Apotheken findet jeweils am Freitag um 19 Uhr statt. Die unten angegebenen Öffnungszeiten beziehen sich auf Werktage. Am Sonntag gelten folgende Öffnungszeiten: 9 - 12 Uhr und 16 - 19 Uhr. Der Notdienst gilt außerhalb der Öffnungszeiten für dringende Fälle und erfordert die Vorlage eines ärztlichen Rezeptes.

20. - 26 . 04. 2019 Apotheke Kron - Reischach Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59 Uhr, Tel. 0474 548440 Apotheke Pütia - St. Martin i. Th., Öffnungszeiten: 08:00 - 12:00 / 15:00 - 19:00 Uhr Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59 Uhr, Tel. 0474 523020 Apotheke Toblach - Toblach Öffnungszeiten 08:10 - 12:15 / 15:30 - 19:00 Uhr Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 23:59 Uhr, Tel. 0474 972165

27. 04. - 03. 05. 2019 Apotheke v. Zieglauer - Bruneck Öffnungszeiten 08:30 - 12:30 / 15:00 - 19:00 Uhr Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59 Uhr, Tel. 0474 555358 Apotheke Engel – Rasen-Antholz Öffnungszeiten 08:00 - 12:00 / 15:00 - 19:00 Uhr Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59 Uhr, Tel. 0474 497076 Apotheke Karbacher - St. Vigil Öffnungszeiten 08:15 - 12:15 / 15:30 - 18:30 Uhr Telefonische Erreichbarkeit: 00:00 - 23:59 Uhr, Tel. 0474 501240

GEFANGEN IM ALKOHOL?

Angehörige & Freunde von Alkoholikern

Es gibt einen Ausweg!

Kontakt Südtirol: 0474 944695

*jeder ist herzlich willkommen

Nähere Auskünfte unter: Tel. 340 8959138 o. 0474 410832

info@aa-suedtirol.com | www.anonyme-alkoholiker.at Tel. +39 334 8314515

Meetings

Bruneck

Bruneck (Seeböckhaus) Di, 15.00 Brixen (Domgasse 2) jeden 2 + 4. Mo im Monat, 15.00 Uhr


AUSGEZEICHNET VON

HYB

“E” WIE “ERNSTHAFT”.

Mit dem HybRide SL AMR (X) haben wir zwei E-MTBs entwickelt, die endlich ernst machen mit sportlichem Uphill-Biken in anspruchsvollem Gelände.

Die meisten E-Mountainbikes auf dem Markt sind wie Freunde, die einen Rückzieher machen, sobald es ernst wird mit Schnurrbart wachsen lassen oder dem lang diskutierten Fahrrad-Trip nach Mexiko: ein bisschen inkonsequent und den Finger vorsichtshalber ständig an der Spaßbremse. DENN SEIEN WIR MAL EHRLICH: MTB UND EMTB SIND EINFACH ZWEI VERSCHIEDENE SPORTARTEN. Während bewährte MTB-Geometrien bergab noch gut funktionieren, erfordert allerspätestens der motorisierte Uphill in technischem Gelände ein Umdenken.

ABGERUNDET WERDEN DIESE WEGBEREITENDEN BIKES DURCH DIE KOMBINATION UNTERSCHIEDLICHER LAUFRADGRÖSSEN Vorne stärkt ein 29”-Laufrad durch gutes Überrollverhalten und beste Lenkpräzision das Selbstvertrauen des Fahrers, während hinten ein stabiles 27,5”-Rad mit Plus-Reifen dafür sorgt, dass die Kraft des Motors auf den Untergrund übertragen wird.

DER ERZFEIND EHRGEIZIGER E-MTB-PILOTEN IST SEIT JEHER DAS STEIGENDE VORDERRAD. Damit das Bike seinen Rider auch in extremen Steigungen nicht abwirft, wurden die HybRide SL AMR-Modelle mit steilen Sitzwinkeln und durchgängig absenkbaren Gabeln versehen. Der wartungsarme Stahlfederdämpfer sorgt zudem dafür, dass der Hinterbau feinfühlig reagiert und das Fahrwerk nicht wegsackt. Der Fahrer hat das Bike in jeder Fahrsituation im Griff und kann sich voll und ganz auf die Abfahrt konzentrieren. Set it and forget it!

Dein GHOST Fachhändler im Pustertal ist Radboutique Steger in St. Georgen/Bruneck Ahrntalerstrasse 28

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