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TRAVEL & SAVOIR VIVRE

VOLUME 26

COSTA RICA WO SEELE UND NATUR VERSCHMELZEN

TENERIFFA

Eine Insel mit exklusivem Charme

ZYPERN

Genussvolle Auszeit

AMAZONAS

Flussdelfine & Piranhas

DOMINIKANISCHE REPUBLIK

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Aktiv- & Natururlaub

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Pura Vida

& Hippe Chips

GESCHÄTZTE LESERINNEN, GESCHÄTZTE LESER Sehnen Sie sich auch danach dem Alltag zu entfliehen und stattdessen Gelassenheit ein- und auszuatmen, sich unter andere Kulturen zu mischen, tanzende Sonnenfunken auf der Wasseroberfläche zu beobachten und ein Stück Herz an einen der zauberhaften Orte dieser Welt zu verschenken? Für die aktuelle Sommerausgabe hat sich unser Redaktionsteam deshalb auf eine spezielle Suche quer über den Globus begeben, denn wir möchten Sie an Pura Vida teilhaben lassen, zum Träumen verführen und Ihnen zeigen – es gibt sie wirklich, diese einzigartige Pura Vida. Etwas mehr als 9 000 Kilometer und zwölf Flugstunden entfernt und im Herzen Mittelamerikas, in einem Land, wo magische Wasserfälle sich aus einer der üppigsten Floras und Faunas der Welt über Steinkaskaden ergiessen, wo ein Göttervogel, schillernde Kolibris und die glücklichsten Menschen leben. Costa Rica. Das Land, wo Pura Vida ein Lebensgefühl und alles irgendwie anders als sonstwo ist. So wie im Londoner Stadtteil Soho, im Schmelztiegel der Ethnien, wo der Bär steppt, hippe Shops die Kreditkarten schmelzen lassen und seit Neuestem »Hipchips» das kulinarische Parkett erobern. Süss oder salzig, mit eigens kreierten Geschmacksrichtungen, hausgemachten Saucen und Getränken sind die handgemachten, knusprigen Kartoffelscheiben im ersten Chips-Restaurant der Welt nicht nur Beilage, sondern manchmal auch das Hauptmenü. Aktiv inaktiv? Kein unvereinbarer Gegensatz. Reisen Sie mit uns zum NordMalé-Atoll nach Kurumba, dem ersten touristisch erschlossenen Resort der «Spiegel-Eier»-Inseln des Indischen Ozeans und wo sich nur eine kurze Bootsfahrt entfernt einer der besten Surfspots der Welt befindet. Im Haus-Riff schnorcheln, Meeresschildkröten hinterher tauchen, auf dem Jet-Ski unberührte Inseln entdecken oder einfach nur auf dem glitzernden Sand das grüntürkis-blaue Farbspektakel des Wassers bestaunen? Sie möchten noch mehr erfahren? Steigen Sie ein in unseren «SehnsuchtsFlieger» und lassen Sie sich inspirieren. Vielleicht ist einer unserer Sehnsuchtsorte Ihr nächstes Ferienziel? Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen und noch mehr «IMAGINE».

Francesco J. Ciringione Verleger

EDITORIAL 2 IMAGINE VOLUME 26

Helena Ugrenovic Chefredaktorin


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Big Bang Unico Magic Sapphire. Kratzfestes Gehäuse aus Saphir. Manufaktureigener Chronograph mit UNICOWerk. Auf 500 Exemplare limitierte Serie.


Editorial

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Inhalt 30

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SPECIAL DESTINATION Costa Rica

Luxus für die Seele

Dominikanische Republik

Aktiv- & Natururlaub 

Mauritius

Der Garten Eden für Kinder Anspruchsvoll  &  G reenfee frei

Malediven

Jumeirah Vittaveli – Ein Abenteuer für die ganze Familie Kurumba – entspannt aktiv sein

8 16 22 24 28 30

AIR, ROAD & SEA Der Luxusflügel British Airways

El Transcantábrico

Europas längste Schmalspurbahn

Las Vegas

Die Hauptstadt des Entertainments

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36 44

PURE LIFE Wellnessoase

zwischen Zitronenbäumen und Olivenhainen

Der Traum des Kapitäns

Griechenlands Container-Gott

Ayurveda

Mehr als ein Wellness-Trend

Dubai

The luxurious way of life

Die Stadt von Jumeirah Das arabische Resort in Dubai

Teneriffa

Eine Insel, die begeistert

Luxusoase

Mit Kult-Golfplatz von Seve Ballesteros

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Das «Ritz» in Paris

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Eine Weltstadt mit historischem Flair

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Wien

Überdachter Food-Palast

Die Markthalle in Rotterdam

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CITY & CULTURE Eine Legende erstrahlt

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Exclusive partnership with Bugatti Automobiles

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Welche, wenn nicht diese?


76 88 80

FOOD LOUNGE Zypern

Genussvolle Auszeit

Lobster Land

Kanadas Hummerprovinz

HipChips

Das erste Chips-Restaurant der Welt

Cocktails

Auf Geschmacksreise einmal um die Welt

Der Diamant

Unter den Rotweinen

Weltpremiere in London

Extra Brut Extra Old von Veuve Clicquot

Inhalt 84

76 80 84 88

96

82 94

UNIQUE Rückzugsort

Für Körper und Geist

Thailand

Flitterparadies

Amazonas

Flussdelfine & Piranhas

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96 98 102

ADVENTURE & SPORT Genuss pur in der Provence Coquillade Village

Südtirol

Erholung & Entspannung

Glücksmomente

Im Löwen Hotel Montafon

Steiermark

Genussvolle Ferien

Neue Dimensionen

Im Öschberghof

Picture Postcard from …

Schleswig-Holstein

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NEWS & BOOKS Beach Clubs Die Ferne ruft Mallorca ganz vegan Spot on Schlemmen nach Herzenslust Natur in vollster Pracht Vorschau

INHALT 6 IMAGINE VOLUME 26

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COSTA us für x u L   RICA die Seele Als 1502 Columbus das Land auf den Namen Costa Rica, reiche Küste, taufte, fand er nicht das erhoffte Gold im vermeintlichen Dorado. Doch was sich ihm, eingebettet zwischen Nicaragua und Panama, offenbarte, war die Schatzin­ sel Mittelamerikas – fruchtbares Land, mystische Nebelwälder, erloschene und aktive Vulkane, traumhafte Strände an zwei unterschiedlichen Küs­ ten, verschiedene Klimazonen und eines der faszinierendsten Natur­ paradiese sowie artenreichsten Länder der Erde. Pura Vida. Da, wo Seele und Natur verschmelzen. Autor: Helena Ugrenovic

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Der Arenal gehört weltweit mit seiner perfekten Kegelform zu den imposantesten Vulkanen.

C

osta Rica, gelegen im Herzen Mittelamerikas, ist kaum grösser als die Schweiz, doch an Vielfalt kaum zu überbieten: Qualmende Vulkankrater, Tropenstrände am Karibischen Meer und Pazifik, die nur 320 Kilometer voneinander getrennt sind, Wellenbrecher, die jedes Surfer-­Herz höherschlagen lassen, gigantische Mammutblätter, dicht bewachsene Urwälder und Mangrovensümpfe, rauschende Wasserfälle, wie der Rio Celeste Wasserfall, der sich in das türkisblaue Wasser des Flusses ergiesst, oder der Nauyaca-Wasserfall in der südpazifischen Region Costa Ricas, der in durchscheinenden Schleiern und sphärischer Schönheit über zwei verschiedene Kaskaden in die Tiefe schwebt. Unzählige Tierarten wie Papageien, Tukane, liebliche Faultiere, bunt schimmernde Krebse, Affen, die mit

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Getöse an Lianen schwingen, oder der seltene Göttervogel Quetzal, den die Azteken verehrten und jeden, der ihn tötete, mit dem Tode bestraften. Es bietet sagenhaft viel, das sicherste Land Latein­a merikas mit den freundlichen, warmherzigen Menschen und das sowohl die Bedürfnisse der Natur­l ieb­haber, Abenteurer, Sonnen­ anbeter und Kulturinteressierten als auch der Geschäftsreisenden, Familien, Flitterwöchner, Luxus­ lieb­haber, Entspannungssuchenden oder Kreuzfahrer vollumfänglich abdeckt. Auf 51ʼ100 Quadratkilo­metern erleben Besucher den vollkommenen Einklang mit der Natur. Es ist ein Paradies fernab von Daily Business und Fünf-Jahres-Zukunfts- oder -Master­plänen und wo der Begriff Luxus eine komplett neue Definition erhält. Hier findet sich das stille und wunderbare


Den Nationalpark Tortuguero mit dem Boot erkunden. Er bietet Lebensraum für Schildkröten, Brüllaffen, Kapuzineraffen und unzählige Vogelarten.

Glück des «Seins». Der «Ich-­Moment», den man im zehrenden Alltag oftmals vermisst.

Kulturelles Zentrum

Die Hauptstadt San José hat wenig gemein mit dem Rest des Landes. Sie ist eine geschäftige Stadt, die im Zentrum Costa Ricas auf 1 700 Metern Höhe liegt. San José ist mit seinen Parks, in denen sich die Ticos  –  die Einwoher Costa Ricas  –  mit Vorliebe aufhalten, das administrative und kulturelle Zentrum des Landes.

Das Arten-Dorado

Fünf Prozent der gesamten Flora und Fauna des Planeten birgt das kleine Land, das legendär ist für seinen Artenreichtum und damit als das grösste der Erde gilt. Ein

Viertel Costa Ricas steht unter Naturschutz, und so zählt das tropische Naturreiseziel weltweit zu einem der wichtigsten Vorreiter im nachhaltigen Ökotourismus. Die Landschaften sind so vielfältig wie die Farben der bunten Vogelwelt. Eine Vielzahl von Nationalparks mit üppigen Regen- und Trockenwäldern, dichten Mangrovensümpfen und mystischen Bergnebelwäldern, an den Seiten des Landes flankiert von ausladenden Traumstränden an der Pazifikküste und dem karibischen Tiefland, wo tropischer Dschungel auf unberührte Strände trifft. Das Land der Vulkane, mit über 100 erloschenen Vulkanen und teils aktiven, beeindruckt mit einer exotischen Tierwelt, die sich aus Hunderten von Säugetierspezies und Reptilien­ arten sowie über 900 Vogel­a rten zusammensetzt. >

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Der traditionelle Ochsenkarren ist ein nationales Symbol des Landes Costa Rica.

Manuel Antonio mit seinen schönen Stränden und reichen Tierwelt ist bei Touristen sehr beliebt.

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Bewegen oder Faulenzen?

Rotaugenlaubfrosch – Der Froschkönig Costa Ricas.

Schwarz oder Weiss? Karibisches Flair mit den Einflüssen der jamaikanischen Einwanderer oder doch lieber Pazifik? Eintauchen oder doch abtauchen? Hoch zu Ross oder zu Fuss und mit klopfendem Herzen über Hängebrücken durch die Baumkronen des Regenwaldes spazieren? Bezaubernde weisse oder pechschwarze Sandstrände in Guanacaste mit der Nicoya Halbinsel am Nordpazifik über Manuel Antonio am Zentralpazifik und einsame Strände und Buchten an der Südpazifikküste sowie paradiesische Postkartenmotive in der Südkaribik. Egal, was das Herz begehrt, bietet Costa Rica einen wahren Fundus an Unterhaltung, Entdeckung und Abenteuer. Morgens einen Kaffee an der Pazifikküste schlürfen, tagsüber einen Vulkan zu Fuss erkunden, bei einer Canopy-Tour wie Tarzan mit einem Drahtseil durch die Dschungellüfte sausen und «Ist das irre!» rufen, abends in Puerto Viejo oder Cahuita in der costa-rikanischen Karibik bei Calypso- und gemütlich wiegenden Reggae-Klängen die karibische Küche geniessen? Die Wellen dess Ozeans beobachten oder auf ihnen surfen, Kultur geniessen, auf Bootsausflügen die Mangrovenstelzen bewundern, immer wieder ein neues Lieblingsmotiv für das Kamera­objektiv finden oder den Herzschlag beim Canyoning an riesigen Wasserfällen am Hals spüren? Costa Rica ist das Mekka für sowohl Abenteuer- und Aktivtourismus als auch für Pura Vida. Das Leben spüren, die eigene Mitte fühlen und im Einklang mit einer einzigartigen Natursensation sein.

Pura Vida

Die Schönheit des Regenwaldes geniessen in einzigartigen Eco-Lodges inmitten der Natur.

Es ist diese Gelassenheit, die irgendwie in jeder Pore, jeder Blüte, jeder Wurzel und jedem Luftpartikel schwingt. Sie leben den Moment, die Ticos, etwas, das in Industrieländern in Yoga-Kursen, Mentaltrainings und Rette-mich-Büchern fast schon verzweifelt gelehrt wird. Für die gastfreundlichen Ticos ist Pura Vida nicht nur ein Ausdruck, mit dem sie Touristen begegnen wie das berühmte «Chuchichäschtli» der Schweizer. Es ist ein Lebensgefühl, das sie einzigartig macht und es deshalb nicht erstaunt, zählen die Costa Ricaner zu den glücklichsten Menschen der Welt. Das Land lockt mit einer perfekten Kombination aus authentischen Naturerlebnissen und mit dem Turismo Rural, der einen Einblick in das Landleben von Bauern, indigenen Bevölkerungsgruppen und spannenden Gemeindeprojekten ermöglicht. Inmitten >

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der malerischen Landschaften, in den sattgrünen Regenwäldern, stillen Tälern und idyllischen Hügellandschaften oder an endlosen Traumstränden, in einer heissen Thermalquelle am Fusse eines Vulkans inmitten tropischer Vegetation und mit einem Peeling aus Vulkanschlamm, wird Alltagsstress weggepustet und stattdessen Pura Vida eingehaucht.

Kulinarische Köstlichkeiten und erstklassiger Service in spektakulären Unterkünften mit CST-Zertifizierung für nachhaltigen Tourismus.

Um Interessierten den Turismo Rural näher zu bringen, erzählen Einheimische von ihrem Alltag, ihrer Kultur und ihren Traditionen und Kafeebauer klären über die Produktion der wertvollen Kaffeebohne «Grano de Oro» auf. Außerdem können Bananen-, Ananas-, oder Kakaoplantagen besucht und eine Dorfschule besichtigt werden, eine kulinarische Entdeckungsreise über den Markt, das Essen in einer Soda oder der Besuch eines der Museen mit kulturellen und gastronomischen Highlights.

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Der Cahuita National Park, ein Naturparadies in Costa Rica.

Tanz hat eine sehr wichtige Rolle in der costa-ricanischen Gesellschaft.

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Costa Rica ist ein Reiseziel mit 365 Tagen Saison und kann, ob individuell mit dem Mietauto oder auf einer Rundreise, ganzjährig bereist werden. Das friedliche Land ohne Militär ist bekannt für seine politische Stabilität, verfügt über ein ausgezeichnetes Bildungssystem, eine moderne Infrastruktur und ein erstklassiges Tourismus- und Service-Angebot. Costa Rica lockt ganzjährig mit authentischen Erlebnissen und ist zum Faulenzen bekanntlich zu schade. Aber wer tatsächlich zwei  Wochen tropische Sonne sucht, der wählt am besten die pazifische Trockenzeit zwischen Dezember und April oder die karibische Trockenzeit von August bis Oktober. Naturinteressierte Entdecker auf der Suche nach den großen Naturphänomenen – die Vogelmigration, Walbeobachtung oder Meeresschildkröten bei der Eiablage zum Beispiel – reisen am besten zwischen Juli bis Oktober. Mai, Juni, September und Oktober sind zudem für kleinere Budgets die perfekten Monate. Von Mai bis Oktober gibt es weniger Besucher in den Nationalparks, während von Dezember bis April in der Hochsaison die meisten Besucher ins Land kommen. Costa Rica. Das Land, das Columbus nicht den erhofften Goldsegen brachte, jedoch der Menschheit mit seinen Naturschätzen und Pura Vida unbezahlbaren Reichtum schenkt.

> www.visitcostarica.com


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AKTIV- & NATURURLAUB 

Dominikanischen Republik IN DER

Die Dominikanische Republik ist für ihre Puderzucker-Strände mit saftig-grünen Palmen und türkisfarbenem Meer bekannt. Wer Abenteuer und eine atemberaubende Natur sucht, ist auf der Karibik-Insel genau richtig. Die Landschaft der Destination begeistert durch ihre Vielfalt und bietet extreme Kontraste: üppige, tropische Wälder, fast wüstenhaft wirkende Orte, die schroffe Atlantikküste und ruhige, karibische Buchten sind gleichermassen zu finden. Ganz besonders im Norden und Landesinneren der Dominikanischen Republik werden Aktivurlaub und Öko-Tourismus grossgeschrieben. Autor: Tourist Board Dominikanische Republik SPECIAL DESTINATIONS VOLUME 26 IMAGINE 17


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eisende, die Ruhe in traumhafter Natur suchen, kommen auf der Halbinsel Samaná, im Nordosten der Dominikanischen Republik, voll auf ihre Kosten. Malerische Fels- und Sandbuchten, idyllische Strände umsäumt von dichten Palmhainen, kleine, der Bucht vorgelagerte Inseln sowie dichte Mangrovenwälder machen den Nationalpark Los Haitises zu einem El Dorado für Naturliebhaber. Los Haitises liegt auf einer kalkhaltigen Hochebene, die von Schlingpflanzen überwuchert wird. Die hohe Luftfeuchtigkeit fördert das Wachstum einer üppigen Flora, in der Besucher von etwa 100  tropischen Vogelarten umgeben sind. Im 208 Quadratkilometer grossen Nationalpark findet der Besucher eine Fülle kleiner Süsswasserflüsse und Mangrovenwälder, die in eine Korallenlandschaft münden, glasklare Lagunen und sogar Tropfsteinhöhlen. Beeindruckend sind auch die Höhlen mit präkolumbischen Inschriften, wie in «La Boca del Diablo». Das Dorf Sánchez, im Südwesten von Samaná, ist heute als Ausgangspunkt vieler Bootsauflüge in den Nationalpark Los Haitises und zu den Flüssen Barracote und Yuna bekannt und für die Qualität der frischen Meeresfrüchte berühmt, die in einer Vielzahl von Restaurants serviert werden. Der Wasserfall «El Limón», ebenfalls in Samaná, gehört zu den spektakulärsten Natur-Sehenswürdigkeiten des Landes. Das Wasser fällt aus einer Höhe von über 50 Metern in ein natürliches Becken, in dem die Besucher ein erfrischendes Bad nehmen können. Unter Touristen ist es beliebt, das Ziel mit einem zirka 30-minütigen Ausflug zu Pferd durch die atemberaubende Landschaft mit üppiger Vegetation zu erreichen. In Samaná gibt es zahlreiche Angebote zum Mountainbiken, Wandern, Reiten sowie für Jeep Safaris. Auch für Schnorchler und Taucher ist die Region, mit bezaubernden Buchten, weissen Sandstränden, der artenreichen Unterwasserwelt und dem türkisblauen Karibischen Meer, ein Paradies.

Buckelwale in der Bucht von Samaná

Ein grosses Ereignis ist der jährliche Aufenthalt der 3 000 bis 5 000 Buckelwale, die zwischen Januar und März die Bucht von Samaná ansteuern, um ihre Jungen auf die Welt zu bringen – ein unvergessliches Naturschauspiel! Im Rahmen der Walbeobachtungssaison sucht das

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Tourist Board der Dominikanischen Republik bereits seit  2010 alljährlich den «Walflüsterer», der für vier  Wochen die Naturschutzorganisation Center for the Conservation and Ecodevelopment of Samaná Bay and its Surroundings (CEBSE) in der Dominikanischen Republik bei ihrer Arbeit hilft. Weitere Infos stehen unter www. walfluesterer.de aufrufbereit.

Punta Cana: Scape Park at Cap Cana

Ein wahres Naturerlebnis geniessen Urlauber im «Scape Park at Cap Cana» in Punta Cana, im Osten der Dominikanischen Republik. Ob Höhlenbesichtigungen, Bootsausflüge oder Öko-Touren – es ist für jeden das Richtige dabei. Ein absolutes Highlight: Der Besuch zum Hoyo Azul, zu Deutsch «Blaue Grotte». Die versteckte Cenote am Fuss einer Klippe von 65 Metern bietet erstaunlich türkisfarbenes Wasser sowie einen unvergesslichen Panoramablick. Nach einer erfrischenden Abkühlung im Wasser haben Gäste die Gelegenheit, die nahegelegenen Flora- und Fauna-Stationen mit schönen Orchideen, Bromelien, Kakteen und weitere Pflanzenarten aus der Dominikanischen Republik zu entdecken.

Montaña Redonda: Die 360°  Bergkette

Nur eine Stunde Fahrtzeit nordöstlich von Punta Cana entfernt befindet sich die Region Miches, in der sich Naturliebhaber auf die spektakuläre Landschaft rund um den Berg Montaña Redonda (zu Deutsch: «Runder Berg») freuen. Auf über 300 Metern Höhe bietet die Attraktion atemberaubende 360 Grad-Aussichten auf die Lagunen El Limón und Redonda, sowie auf die Bucht von Samaná und die Gebirgskette und Strände von Miches. Highlight: Die Panoramaschaukeln, bei denen Besucher das Gefühl haben, über die grüne Berglandschaft zu fliegen. Gäste mit einer Vorliebe für Photographie freuen sich auf den «Besen» (zu Spanisch: La Escoba), bei dem ein inszenierter Luftsprung den Eindruck erweckt, einen Satz über den Berg zu machen. Desweiteren verfügt Montaña Redonda über Liegeplätze, Bänke und Hängematten, die zum Entspannen mitten in der Natur einladen. Abenteurer auf der Suche nach Adrenalin können zudem die exzellenten Aussichten mit Gleitschirmfliegen geniessen.

Landesinnere

Wer Natur mit Sport verbinden möchte, wird im Landesinneren fündig. Dort erwartet Aktivurlauber die Region El Cibao mit dem Tal Valle de Constanza, das sich auf 1 200  Metern über dem Meeresspiegel befindet. >


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Der Pico Duarte ist mit einer Höhe von über 3 175 Metern der grösste Berg der Karibik – für Bergsteiger das absolute Highlight. Am Fusse des Gebirges liegt das Tal Valle Jarabacoa, welches aufgrund seiner milden Temperaturen gerne «Land des ewigen Frühlings» genannt wird. Naturliebhaber haben in der bergigen Landschaft die Möglichkeit, die zahlreichen Flussläufe der Gegend zu erkunden. Abenteuermöglichkeiten kommen hier nicht zur kurz: ob Trekking, Tubing, Rafting auf den Flüssen, Canyoning und Abseilen im Flussverlauf Jimenoa, Reitsausflüge oder einen Besuch zu den Naturbecken des Wasserfalls Salto de Jimenoa – es ist für jeden das Passende dabei. Biologische Vielfalt sowie unvergessliche Faunaund Flora-Landschaften erleben Freunde der Natur in den Nationalparks José Armando Bermúdez oder Valle Nuevo. Ebenfalls in der Region stehen Besuchern die Ranchos Baiguate und Jarabacoa zur Verfügung. Das informative Projekt Estancia Natura der Kaffeeplantage Spirit Mountain rundet das Angebot ab.

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Weitere Tipps für Spass und Abenteuer

Gäste, die während ihres Urlaubes in der Dominikanischen Republik Spass und Action erleben möchten, sollten sich den Bávaro Adventure Park in Punta Cana nicht entgehen lassen. Zu den unterschiedlichen Attraktionen gehören das Zip-Line Skywalker Abenteuer für Geschwindigkeits-Fans, der Flugsimulator Skydiver oder der Hochseilgarten «Caribbean Treasure». Übrigens: die zwei längsten – 800 Meter – Zip-Lines der Karibik befinden sich in der Dominikanischen Republik. Auf einem traditionellen Flussboot in der Region La Romana geniessen Urlauber Dschungel-Feeling auf dem Fluss Rio Chavón inmitten der wilden Natur. Nach der Bootstour ist Entspannung angesagt: auf einer schönen Farm werden die Eindrücke des Dschungels verarbeitet. Traditionelle Dachterrassen, mit wunderschönem Blick auf den Fluss, laden zum Träumen ein.

> www.godominicanrepublic.com


Mauritius

der Garten Eden für Kinder Ein angenehmes Klima das ganze Jahr über und ein Zeitunterschied von nur zwei Stunden, machen die Insel Mauritius im Indischen Ozean zum idealen Reiseziel für Familien mit Kindern. Autor: Valeska Jansen

A

uf Mauritius gibt es nur zwei Jahreszeiten: Winter und Sommer. Die mauritische Sommerzeit währt von November bis April und die Winterzeit von Mai bis Oktober. Das stets angenehme tropische Klima sorgt für Temperaturen im «Winter» um 23 Grad und im «Sommer» um 28 Grad. Der ganzjährig wehende Südostpassat verleiht dabei immer eine angenehme Atmosphäre. Auch die Wassertemperatur bewegt sich im komfortablen Bereich von 23 bis 28 Grad. Vor allem die feinsandigen Sandstrände eignen sich perfekt zum Sandburgen bauen und die Tatsache, dass fast alle Strände flach ins Wasser abfallen, lässt selbst die Kleinsten gefahrlos im seichten Wasser plantschen. Auch Wellen gibt es auf Mauritius selten, denn der grösste Teil der Insel ist von Riffen umgeben. Sie sorgen dafür, dass keine starke Brandung entsteht.

Kinder erwünscht

Vielleicht liegt es an der Tatsache, dass die meisten einheimischen Mauritier meist selber drei bis vier Kinder haben,

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denn ihre Kinderfreundlichkeit ist auffallend und bemerkenswert. So muss man sich im Restaurant auch nicht wundern, wenn der Kellner ein quängelndes Gäste-Kind auf den Arm nimmt und mit ihm etwas «spazieren» geht, damit die Eltern in Ruhe speisen können. Auch eine wirkliche Zeitumstellung ist auf der Insel kaum spürbar. Die geringe Zeitverschiebung von in unseren Sommermonaten nur zwei Stunden und in den Wintermonaten drei Stunden, lassen Kinder ihre Tagesroutine, wie z. B.  den Mittagsschlaf, beinahe nahtlos einhalten.

Angebot für jedes Alter

Fast alle Hotels im Luxus Segment verfügen über einen Kids Club, in dem das geschulte Personal Kindgerechte Aktivitäten anbietet. Auch eine sonst übliche Altersbeschränkung, meist ab 5 Jahren, gibt es hier selten. Spezielle Nannys kümmern sich um die Kleinsten. Selbst die Essenszeiten werden in den Kids Clubs bedient, was Eltern, die gerne einmal ihre Zweisamkeit geniessen


möchten, gerne nutzen. Je nach Alter gibt es ein vielfältiges Angebot für Kinder. Vom Plantschen im speziellen Kinderpool, über Ausflüge auf dem Glasbodenboot für die älteren Kinder, Ausritte am Strand, die Möglichkeiten sind gross. Im Constance Belle Mare Plage Resort bietet der Kids Club sogar themenorientierte Tages-und Abendprogramme, Thementage, an denen die Kinder z. B. ihre eigene Pizza kreieren, Eiscreme selber herstellen, oder unter Verwendung lokaler und traditioneller Handwerksmethoden ihr persönliches Kunsthandwerk basteln.

Für Familien geplant

Die Hotelanlage liegt an einem der schönsten Sandstrände der Insel und wird von beinahe 15 Hektar tropischen Gärten umgeben. Der Küstenbereich vor dem zwei Kilometer langen Strand wird von einem Riff geschützt, das sich auch sehr gut zum Schnorcheln eignet. Zimmer, Suiten und Villen bieten den Gästen grosszügig Raum und sind modern und elegant ausgestattet. 104 Prestige Zimmer sind zur Meerseite gelegen und verfügen entweder über eine Terrasse oder einen Balkon. Familien haben hier die Möglichkeit Zimmer mit Verbindungstür zu buchen. 149 Junior Suiten, 53 davon direkt am Strand gelegen, können teilweise ebenfalls mit Verbindungstüre gebucht werden. Hier befindet sich im Aussenbereich ein Sofabett und ein grosser Esstisch. Noch luxuriöser präsentieren sich sechs Deluxe Suiten mit einer Grösse von 96 m² und separatem Wohnbereich. Für Familien gibt es hier die Möglichkeit ein Prestige Zimmer mit Verbindungstür mitzubuchen. Über ein besonders grosszügiges Platzangebot von 375 m² verfügen 18 Villen mit privatem Pool. Zwei Schlafzimmer bieten auch Familien mit Kindern Platz. Hier umsorgt ein persönlicher Butler, der Villa Master, die Gäste. Er versorgt auf Wunsch sogar mit Frühstück, Mittag- und Abend­ essen, absolute Privatsphäre garantiert. Getoppt werden diese Luxusvillen nur noch von der 825 m² grossen Presidential Villa, die direkt am Strand liegt. Fünf Schlaf­ zimmer mit jeweils eigenem Badezimmer, ein separater

Wohn- und Essbereich, zwei private und beheizbare Pools, in einem tropischen Garten gelegen, bieten allen Komfort. Ein eigener Butler sorgt für jegliche Annehmlichkeiten.

Kulinarische Verlockungen

In Room Dining in Anspruch zu nehmen, kann verlockend sein, doch das Angebot an Resort eigenen Restaurants, ist nicht zu verachten. Das reichhaltige Frühstücksbuffet im La Citronelle Restaurant lässt keine Wünsche offen. Ob Egg Benedict, oder ein individuelles Sandwich, diverse Konfitüren oder frisch geräucherter Marlin (Schwertfischart aus dem Indischen Ozean) oder das umfangreiche Patisserie Angebot, die Auswahl bietet für jeden Geschmack etwas. Abends verwandelt sich das Restaurant in eine bunte Themenwelt in Buffetform. Diverse Kochstationen verwöhnen mit nationalen und internationalen Gerichten. Im Indigo Restaurant, direkt am Strand gelegen, werden mittags mediterrane, leichte Gerichte serviert, am Nachmittag verwöhnt das moderne Restaurant mit diversen Snacks und am Abend kann ein à la Carte Menü direkt unter dem Sternenhimmel in kleinen Cabanas genossen werden. Hauptsächlich Golfer nutzen das Deer Hunt Restaurant, direkt neben den beiden zum Hotel gehörenden 18-Loch Meisterschaftsgolfplätzen «Legends» und «Links» gelegen. Mit lokalen Gerichten, Grillspezialitäten und Wildspeisen können von hier aus mit etwas Glück die einheimischen Java Hirsche beobachtet werden. Um eine Zwischenmahlzeit oder einen Snack einzunehmen, eignet sich auch gerade für Familien das legere Strandrestaurant Lakaze.

Gourmet Erlebnisse

Elegant geht es im Gourmetrestaurant La Spiaggia zu. Auf einer grossen Veranda mit Blick auf den Indischen Ozean werden hier mediterrane Köstlichkeiten serviert. Ein besonderes Highlight bietet der Blue Penny Cellar, dem Resort eigenen Weinkeller. Abends verwandelt er sich in ein exklusives à la Carte Restaurant, in dem Haute Cuisine Gerichte in Begleitung von perfekt abgestimmten Weinspezialitäten genossen werden können. Zum Digestif oder Cocktail laden fünf Bars ein. Ob einheimischer Rum (200 Sorten), exklusiver Whiskey, dem Signature Cocktail «Tiki Chic», oder einem vom Barista frisch gebrühten Kaffee, hier lässt sich der Abend immer in stilvoller Atmosphäre ausklingen. Kinder werden dabei gerne von speziellen hoteleigenen Babysittern betreut. Das Constance Belle Mare Plage ist ein Paradies für Kinder und Eltern, ganz nach Wunsch und Bedürfnis, als Familie, oder auch mal als Pärchen mit der Sehnsucht nach Zweisamkeit.

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Anspruchsvoll  &  Greenf ee f rei

Mauritius Immer mehr Golfer geniessen das exklusive Ambiente der Luxus Hotelanlagen auf Mauritius. Charmante Gastlichkeit, formvollendeter Stil und jede Menge Romantik verwöhnen im Hotel und zugehörige gepflegte Golfparcours finden ihren Reiz selbst bei den Profis. Autor: Valeska Jansen

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as zur Leading Hotels of the World Gruppe gehörende Constance Le Prince Maurice Hotel hat viele Stammgäste, auch aus der Schweiz. Auffallend ist hier der ganz besondere Lifestyle, der bewusst von Architekt Jean Marc Eynaud und Designer David Edwards geplant wurde. Eynaud zeichnet sich seit über 30 Jahren für den Bau von Luxusresorts im Indischen Ozean verantwortlich. Er selber bezeichnet seinen Stil als Hotel & Leisure Architecture und meint damit die Berücksichtigung der Architektur im Einklang mit der Natur. Sein Innen­ architekt Kollege Edwards ist bekannt für seine natürliche Materialauswahl, die in ein tropisches Umfeld passen soll. Beiden sind vor allem Stil, Freiraum und das architektonische Design wichtig. Das Prince Maurice Resort ist das perfekte Beispiel für ihre Vision: eingebettet in üppigen tropischen Gärten, umgeben von einem Naturreservat, fügt sich die ganze Anlage harmonisch in ihre Umgebung. Auch die Philosophie des Feng-Shui wurde von ihnen berücksichtigt. So stehen alle Betten hoch über dem Boden, um die Zirkulation des Qi zu fördern. In der Eingangshalle

des Archipel Restaurants soll durch Steinsäulen im Zentrum, die Energie und Konzentration gefördert werden.

Unberührte Natur

Seinen Namen verdankt die Anlage Prinz Mauritz von Oranien und Nassau. Er war Statthalter Hollands und Pionier des Gewürzhandels im Indischen Ozean. An der Nordostküste der Insel gelegen und nur 35 Kilometer von der Hauptstadt Port Louis entfernt, bietet das Prince Maurice uneingeschränkte Privatsphäre auf seinem 60 Hektar grossen Privatgrundstück. Unberührte Natur, geschützt vor Winden, beherbergt üppig blühende exotische Pflanzen, eine blaue Lagune und weisse Sandstrände. Ein Fischreservat, im westlichen Areal, birgt eine besondere Überraschung. Hier lebt Hai Johnny. Das nachtaktive Tier mit einer Länge von rund drei Metern zeigt sich den Gästen mit Vorliebe abends bei Dunkelheit. Das Le Barachois Restaurant am Rand des Wassers, strahlt mit vielen Lichtspots auf sein Zuhause und der geduldige Beobachter kann mit Glück seine beeindruckende Schwanzflosse >


ausmachen. Alle Kellner antworten gerne auf die Frage, wie Johnny hier gelandet ist. Beim Bau des Fischreser­ vates ist er wohl als Baby dort hineingeschwommen und nach Fertigstellung der Unterwasserabgrenzungen, nicht mehr hinausgekommen. Das exklusive à la Carte Restaurant umfasst fünf Pontons, die mitten auf dem Wasser schwimmen. Abends geöffnet, werden hier Grillgerichte, Meeresfrüchte und mauritische Spezialitäten serviert. Auf dem Weg über einen langen Holzsteg, liegt die Barachois Floating Bar. In loungeartiger Atmosphäre lässt sich hier der Aperitif oder auch der Digestive degustieren.

Golfen auf zwei Meisterschaftsplätzen

Das Prince Maurice Resort wird vor allem Pärchen gerecht. Romantik wird hier grossgeschrieben. Doch auch viele Golfer bevorzugen das luxuriöse Ambiente und nutzen die Möglichkeit auf den zwei 18-Loch-Meisterschaftsplätzen «The Legend» und «The Links» beim Schwesterhotel Constance Belle Mare Plage, nur fünf Fahrminuten entfernt, zu spielen. Ein kostenfreier Shuttlebus fährt täglich von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr zwischen den beiden Hotelanlagen hin und her. Beide Plätze sind greenfeefrei und gehören zu den schönsten und anspruchsvollsten der Insel. Als erster seiner Art wurde The Legend vom südafrikanischen Meister Hugh Baiocchi entworfen und bietet an einigen Stellen einen wunderschönen Blick auf die Lagune. Mit seinen vielen Wasserhindernissen die es zu umspielen gilt, ist The Legend auch für Profis eine Herausforderung. Jedes der 18 Löcher zeichnet sich durch einen ganz besonderen Charakter aus und traumhafte Fairways führen in Wälder und auf samtige Grüns. Er hat eine Länge von 6 018  Meter und wird mit Par  72 angegeben. Der zweite Golfplatz The Links wurde von Rodney Wright und Peter Allis entworfen und im November 2002 eröffnet. Nach dem grossen Erfolg von The Legend war ein zweiter Course nötig geworden - und ist mittlerweile genauso gefragt. Ausserdem besitzt er ein Übungs-Fairway und bietet einen atemberaubenden Blick auf die Insel und den Indischen Ozean. Seine Länge von 5 942 Meter erfordert Par  71. Eine zusätzliche Golf Academy und eine Driving Range bieten ausreichend Möglichkeiten die Golfer Fähigkeiten zu perfektionieren. Nach einem Golftag lädt das elegante U Spa mit seinen sieben Behandlungsräumen zu klassischen Massagen, Gesichts und Körper­behandlungen ein. Stilvolles architektonisches Design, gepaart mit allen Annehmlichkeiten, zeichnen das Constance Prince Maurice aus. Ob Honeymoon, Romantik Ferien, oder Aktiv-Urlaub, das Luxusresort vereint unzählige Möglichkeiten für jeden Geschmack.

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MALEDIVEN

E

in wahres Eldorado für alle, die

Barfuß-Feeling gepaart mit viel Ruhe, persönlicher Atmosphäre,

herzlichem Service und hervorragenden

Speisen erleben möchten. Entspannung pur ist garantiert, denn Motorsportgeräte gibt es hier nicht. Dafür aber eines der schönsten Hausriffe, das nur bis maximal 30 Meter vom Strand entfernt liegt! 7 Nächte Deluxe Villa ab 1.790 € pro Person inkl. Frühstück und Transfer mit dem Schnellboot ab/bis Male

Trauminsel Reisen Maisie und Wolfgang Därr GmbH Summerstraße 8 · 82211 Herrsching am Ammersee www.TrauminselReisen.de · Telefon +49 8152 9319-0 Info@TrauminselReisen.de


Jumeirah

Vittaveli

Eine Abenteuerreise für die ganze Familie

Egal, ob für einen Honeymoon-Urlaub zu zweit oder einen entspannenden Familienurlaub – Jumeirah Vittaveli bietet unvergleichliche Erlebnisse, tolle Erkundungsmöglichkeiten und Luxus pur. Autor: Katharina Gering

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ie eine Perlenkette ziehen sich die Insel-Atolle an der Spitze eines riesigen UnterwasserGebirgszuges durch den Indischen Ozean und bilden die kleinste Nation Asiens: die Malediven. In diesem Paradies herrscht ganzjährig ein tropisches Klima mit Durchschnittstemperaturen von 30° C, ideal für einen entspannenden Urlaub zu zweit oder für mitreissende Abenteuer für die ganze Familie. Romantische Abendessen bei Sonnenuntergang, Spa-Behandlungen für

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Paare, Familienspass am Pool oder das tägliche Programm im Kids Club: Das Angebot für einen echten Traumurlaub für Gross und Klein ist unerschöpflich. Der Kids Club «Kuda Koli» ist täglich für Kinder ab drei Jahren geöffnet und bietet eine umfangreiche Ausstattung wie zum Beispiel einen eigenen beaufsichtigten Kinderpool, schöne Spielzimmer sowie eine Vielzahl von kurzweiligen und lehrreichen Betreuungsangeboten


Nice to know !!! Maldivian Geburtstags-Party: Das Team des Kids Club «Kuda Koli» organisiert für die Kleinen einen vollgefüllten Nachmittag mit tollen Spielen und Aktivitäten. Von Einladungskarten über Dekoration mit Happy-Birthday-Banner und -Ballons bis hin zu Henna-Tattoos, eine traditionelle Bodu-Beru-Performance und Kokosnuss-Strand-Bowling.

Kunststunden, Vorträge über die Korallen des Hausriffs, Gestaltung von T-Shirts und noch viele weitere spannende Erlebnisse. Auch beim Schlemmen wird auf die Kids Rücksicht genommen – so bieten die Restaurants und auch der Zimmerservice eine spezielle auf die Wünsche von Kindern ausgerichtete Kinderkarte.

mit einem freundlichen und aufmerksamen Team. Für Teenager gibt es eine Teen Lounge, in der sich die Heranwachsenden beschäftigen und verschiedenen Freizeit­ aktivitäten beiwohnen können. Täglich gibt es ein grosses Angebot an Aktivitäten für die kleinen Urlauber. Die Aktivitäten sorgen nicht nur für grossen Spass bei den Kindern, sondern sind zugleich ausgesprochen lehrreich: Wassersportaktivitäten,

Ausgesprochen spannend ist auch die Schatzsuche, welche sich quer über die Insel schlängelt, und nicht nur Abenteuer bietet, sondern die Kinder auch durch die Flora und Fauna der Insel und des Meeres führt. Zusätzlich bietet Jumeirah Vittaveli den Kindern, die im Urlaub Geburtstag haben, die Möglichkeit, ihren Geburtstag zu feiern. Eltern können für ihre Kleinen eine Maldivian Party buchen. In den Abendstunden erwartet die kleinen Gäste ein wahres Highlight: der Jumeirah-Vittaveli-OutdoorKino­abend. Auf aus Sand geformten Sofas sitzend können Kinder und ihre Eltern einen Kinofilm unter freiem Himmel in paradiesischer Kulisse ansehen. Zusätzlich bietet das Jumeirah Vittaveli Eltern die Möglichkeit, einen Babysitter zu bestellen, um etwas Zeit zu zweit zu geniessen.

> www.jumeirah.com

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KURUMBA entspannt aktiv sein Neben Wellness und Erholung bietet Kurumba seinen Gästen ein abwechslungsreiches Programm voller Freizeitaktivitäten für Gross und Klein. Das Team von «Majaa Recreation» – Majaa bedeutet Spass –  betreut die Gäste und begleitet diese bei den spannenden Aktivitäten wie Erlebnistouren, kulturhistorischen Wanderungen über die Insel und unterstützt bei verschiedenen Sportangeboten. Autor: Katharina Gering

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uf der Welle reiten und das Salz auf der Zunge schmecken, nur eine kurze Bootsfahrt von Kurumba Malediven befindet sich einer der besten Surfspots auf dem Planeten. Im Nord-Malé-Atoll kümmern sich erfahrene Ausbildner um die Gäste und bieten ein Rundum-Angebot für alle Schwierigkeitsstufen. Die Surfsaison im Nord-Malé-Atoll läuft in der Regel von Mitte April bis Mitte Oktober.

man nicht verpassen sollte. Besuchen Sie andere Inseln auf den Malediven, schnorcheln Sie in einem versteckten Riff und erkunden Sie bezaubernde Orte, die nur mit dem Jet-Ski zugänglich sind. Während der Safari vermittelt ein erfahrener Führer maledivische Weisheiten und weist auf lokale Inseln und Schnorchelplätze hin. Fahrer müssen über 18 Jahre und Passagiere über zehn  Jahre alt sein.

Jet-Ski-Safari

Tauchen 

Eine der beliebtesten Aktivitäten von Kurumba ist die Jet-­Ski-Safari, eine sehr aufregende Erfahrung, die

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Kurumba ist eines der führenden Schnorchel- und Tauchresorts auf den Malediven. Hier werden profes­­


sio­nell geführte Kurse und Tourneen von der weltberühmten Tauchfirma Euro Divers angeboten. Ein ausgezeichnetes erstes Taucherlebnis enthält einen kurzen Einführungskurs, gefolgt von einem In-flachem-WasserTauchen in der Lagune. Buchbar sind die Kurse an den meisten Tagen auf Anfrage für Erwachsene oder Kinder ab zehn Jahren.

Schnorchelkurse

Die Wellenbrecher, welche die Kurumba-Malediven-­ Lagune umgeben, brechen die Wellen und reduzieren Strömungen für ideale Schnorchelbedingungen. Kleine Korallenausbrüche sind reich an mit lebendigem Meeresleben, bunten Fischen, Stachelrochen und Schildkröten gefüllt. Das «Majaa Recreation»-Team bietet kostenlose Schnorchelausrüstung, Rettungswesten und einen kostenlosen Schnorchelkurs an. So steht einem spannenden Schnorchelgang nichts mehr im Weg. Ein kleines Highlight ist das angebotene Schnorcheln bei Nacht. Hier bekommt man die Möglichkeit, die Unterwasserwelt des Riffs in völlig neuen Dimensionen kennenzulernen.

Kinderparadies

Besonders die jungen und junggebliebenen Besucher können sich über eindrucksvolle Erlebnisse freuen. Eine neue bunte Spielfläche mit Sandkasten und Wasserspielplatz bietet viel Platz zum Spielen. Für ruhigere Aktivitäten ist ebenfalls gesorgt: Eine Bücherei lädt zum Schmökern ein, und im Aussenbereich nebenan wartet ein grosszüges Schachbrett auf die nächste Partie. Das neue Marinezentrum bietet Einblicke in die vielseitige maledivische Unterwasserwelt und liefert Besuchern umfangreiche Informationen. Gleichzeitig ergänzt das Resort sein elektronisches Unterhaltungsangebot mit Wii-Spielen, einem neuen Kinoraum sowie PlaystationPods: kleine Höhlen, in denen man gemütlich Videospiele spielen kann. Für einen abwechslungsreichen Urlaub mitten im Indischen Ozean ist gesorgt.

Nice to know !!! Kurumba ist das erste touristisch erschlossene Resort der Malediven. Seine ersten Gäste begrüsste das Hotel bereits am 3. Oktober 1972. Damals schliefen die ersten Backpacker in einfachen Strandhütten, heute ist Kurumba ein 5-Sterne-Resort mit herausragendem Service.

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Editor’s Choice

BEACH CLUBS

Phi Beach Club, Sardinien

Daytime-Partys im Phi Beach Club in Sardinien sind seit 15 Jahren legendär. Die Party startet mittags: Zum Warmup geht’s erst mal an den Strand. In den angesagten Beach Club. Hier regiert die Farbe Weiss – weisser Sandstrand, weisse Daybeds, weisse Outfits. Am Phi Beach tanzen die Partypeople bis zum Abend, um heizen nicht nur Drinks und Sonne, sondern auch der Sound ein. Im Szene-Spot für internationale Gäste treffen sich Yachtbesitzer, erfolgreiche Unternehmer, schöne Ladies und reiche Teenager und geniessen den erstklassigen Komfort. Inmitten von Palmen verfügt der «Phi Beach» über einen Pool aus Meersalz und eine Bar – die «Chiringuito»-Bar. Aussergewöhnlich an der Bar ist, dass sie direkt am Beckenrand des Pools liegt.

Buddah Bar, Mykonos

Der Jetset trifft sich hier und feiert. Die Lage des Beach Clubs ist traumhaft schön. Die Bucht liegt abgeschieden auf einer Halbinsel, die griechische Ägäis glitzert majestätisch in der Sonne, und das pulsierende Stadtleben von Mykonos ist nur wenige Speedboot-Minuten entfernt. Die BuddhaBar bietet ein kombiniertes Konzept aus Restaurant, Bar und Beach Club, das sich in den «kosmopolitischen PartySpirit der Insel» einfügt. Das Restaurant serviert Fischund Meeresfrüchte aus der Region. Executive Chef Eric Rousselieres hat die Speisekarte zusammen mit Köchen aus aller Welt eigens kreiert. Auch die Strandbar verspricht, ihre Gäste mit exzellenten Drinks zu beglücken.

Gran Folies, Mallorca

Es ist der Beach Club der Superlative, wunderschön gelegen in der exklusivsten Region Mallorcas, am südwestlichen Zipfel der Insel, an der Cala Llamp bei Port d’Andratx. Der «Gran Folies» gilt als einer der etabliertesten Clubs Mallorcas. Die hübsche Anlage verwöhnt ihre Gäste mit einem traumhaften Meerblick und bietet Abgeschiedenheit und Privatsphäre. Der Beach Club ist ein zum noblen und dennoch ursprünglichen Stil passender Strandclub für exklusive Kenner. Vor mehr als 40 Jahren wurde der terrassen­ förmig in den Fels gebaute Beach Club eröffnet, der nur von der Meerseite aus einsehbar ist. Dadurch wird eine angenehm intime Atmosphäre geschaffen, ganz anders als bei Beach Clubs wie beispielsweise dem luxu­riöseren Nikki Beach Club. Der Gran Folies Beach Club ist in mehrere Areale aufgeteilt. So gibt es einen Restaurant-, einen Cocktail-, einen auf einer Fels­terrasse liegenden Sonnen-, einen Pool-, einen VIP- und einen Bali-Betten-Bereich.

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Direkte Flüge im Sommerflugplan 2017: Autor: Boris Kačan

Tel: +41 44 261 08 40 E-mail: zrhto@croatiaairlines.hr

croatiaairlines.com

Zürich - Zagreb 2 x Täglich Zürich - Split Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Sonntag Zürich - Pula Mittwoch Pula, Zadar, Split, Dubrovnik - Täglich via Zagreb


© British Airways

  Der Luxusflügel Mit der Check-in-Area «First Wing», verfügt British Airways seit dem letzten Jahr über einen exklusiven Luxuspfad am Terminal 5 des Flughafens London-Heathrow. Ausschliesslich für Premium-Kunden und «Executive Club Gold»-Mitglieder bestimmt, die nach den zwei neuen und schnelleren Sicherheitsschleusen zum ersten Mal direkten Einlass zum British-Airways-Aushängeschild «Concorde Room» und «Galleries First Lounge» erhalten. Autor: Helena Ugrenovic

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xklusivität beginnt für die Premium-Kunden von British Airways bereits beim Check-in, das von einer speziell gestalteten, 29 Meter langen und drei Meter hohen geriffelten und gewölbten Wand umwickelt ist, die aus hunderten von individuellen und blassgoldenen Stahlelementen besteht, die Jakobs­ muscheln nachempfunden sind. Das Mittelstück besteht aus einer verspiegelten Kronleuchter-Wand, die das British-Airways-Wappen trägt und wo sich zugleich der Haupteingang zum ersten Flügel und den zwei Durchlässen für Executive-ClubCard- und Emerald-­M itglieder sowie für PremiumKunden befindet. Die beiden neuen und schnelleren Sicherheitswege reduzieren gleichzeitig die Anzahl der Reisenden und ermöglichen den Club-World-Kunden eine schnellere Abwicklung ihrer Reise. Unmittelbar nach der Sicherheitskontrolle lädt ein entspannter Sitzbereich in einem optisch eleganten Ambiente die Premium-Kunden zum Verweilen ein.

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Exklusive Kooperation

«First Wing» entstand in einer Kooperation zwischen British Airways, dem Flughafen London-Heathrow sowie einer Partnerschaft mit den Londoner Universal Design Studios. «Terminal 5 ist sozusagen unser Flaggschiff», sagt Troy Warfield, Direktor für Kundenerfahrungen bei British Airways, «wobei der First Wing ein exklusives Flughafen­ erlebnis bietet, wie es unsere Kunden zu Recht auch erwarten. Jetzt können sie einen diskreten und privaten Check-inBereich mit neuen Sicherheitseingängen zu unseren exklusiven Galerien First Lounge und Concorde Room geniessen.» Mark Jennings, Leiter der Premium-Dienste am Flughafen London-Heathrow, ergänzt: «Wir freuen uns, die Passagiererfahrung im Terminal 5 mit einer Erweiterung der schnel­leren Sicherheitswege im British-AirwaysPremium-Check-in-­Bereich zu verbessern. In Zusammenarbeit mit British Airways bietet der neue Raum den Passagieren jedes Mal, wenn sie von oder über Heathrow fliegen, ein reibungsloses und angenehmes Erlebnis. Sie geniessen noch mehr Exklusivität und Privatsphäre.»


Sprechen wir Ăźber Ihre Ferien . . . damit Sie die Sonne unbeschwert geniessen kĂśnnen.

Ihr Gesundheits-Coach.


© El Transcantábrico RENFE/FEVE

El Transcantábrico

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Galizien, Asturien, Kantabrien, das Baskenland – der grüne Norden der Iberischen Halbinsel, der sich von der französischen Grenze bei Biarritz entlang des Golfs von Biscaya bis zur zerklüfteten Atlantikküste bei Ferrol zieht, entspricht dank seiner keltischen Wurzeln kaum einem der üblichen Spanien­klischees von Sangriaseeligkeit oder Teutonengrill. Autor: Dr. Thomas Hauer

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tattdessen warten mehr als 600 Kilometer Küstenlinie, an der sich üppige Wälder und wilde Schluchten, schneebedeckte Gipfel und einsame Strände, pittoreske Städtchen und elegante Seebäder, urbane Metropolen und mittelalterliche Weiler abwechseln, darauf, entdeckt zu werden. Ausserdem kulturelle Highlights von Weltformat und nicht zu vergessen die wohl beste Küche des Landes. San Sebastián, Ausgangspunkt unserer einwöchigen Tour, gilt nicht umsonst als Spaniens Gastronomiehauptstadt und Mekka für Gourmets. Aktuell leuchten nicht weniger als 16 MichelinSterne über den Feinschmeckertempeln von Juan Maria Arzak, Martin Berasategui, Andoni Luis Aduriz und Co.

Auf Schienen unterwegs

Eine der komfortabelsten Möglichkeiten, die unterschiedlichen Gesichter ­dieses geschichtsträchtigen Landstrichs kennenzulernen, ist eine Fahrt auf den Schienen von Europas längster Schmalspurbahn FEVE, der Ferrocarriles de Vía Estrecha, die seit 2013 zum staatlichen RENFENetz gehört. Bereits seit 1983 rollt auf den stählernen Trassen mit nur einem Meter Spurbreite zwischen Ende März und Anfang Oktober mit dem El Transcantábrico nämlich einer der schönsten Touristenzüge Europas. In der Classico-Variante bedient er die Strecke Leon–­ Ferrol / Santiago de Compostela. Der 2011 in Dienst gestellte El Transcantábrico Gran Lujo startet dagegen in San Sebastián und nutzt ab Bilbao dann dieselbe Strecke >

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© El Transcantábrico RENFE/FEVE

wie der Classico. Tatsächlich zählt der Gran Lujo in Sachen Komfort zur weltweiten Top 10 der Luxuszüge und steht auf einer Stufe mit Schienenlegenden wie Royal Scotsman, Venice-Simplon Orient Express oder Rovos Rail. Maximal 28 Passagiere geniessen an Bord dieses rollenden 5-Sterne-Hotels erst­k lassigen Service, exklusive Exkursionen und täglich gleich zwei mehrgängige Gourmetmenüs. Eines davon wird an Bord serviert, eines in einem erst­k lassigen Restaurant entlang der Strecke. Darunter Sternetempel wie das «El Corral del Indianu» in Arriondas oder historische Paradores. Die 14 eleganten, holzvertäfelten Suiten des Gran Lujo sind rund 13 Quadrat­meter gross, bieten ein bequemes Doppelbett, Mini-PC, WLAN, ein kleines Wohnzimmer inkl. Minibar, zwei Panoramafenster und ein voll ausgestattetes Bad mit Dampfsauna. Mehr ist auf einem Meter Spurbreite kaum unterzubringen. Das Publikum an Bord ist international: Amerikaner, Briten, Franzosen, Holländer, Schweizer, Deutsche, auch viele Spanier. Treffpunkt unserer kleinen Reisegruppe ist die Lobby des altehrwürdigen Hotels «Londres y de Inglaterra» direkt am Stadtstrand von San Sebastián. Bei einem gemeinsamen Lunch kommen wir uns bei Steinbutt, Lamm-­ Medaillons und Rioja schnell näher. Da ist zum Beispiel Gloria, pensionierte Spanischlehrerin aus New York. Neben ihr sitzen Kees und Berry, ein holländisches Ehepaar, das seit vielen Jahren in Andalusien lebt. David und Simón arbeiten in der Nähe von Bath im Süden Englands als

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Künstler und betreiben nebenbei in einem Anwesen des National Trust eine Bed & Breakfast-­Pension. Marc und Maryann schliesslich stammen aus San Francisco. Für sie ist die Zugreise der Auftakt einer mehrwöchigen Europatour. So unterschiedlich die Biografien, haben doch alle eines gemeinsam: Sie sind vom Reisevirus ­gepackt.

Mit dem Bus zur Kultur

Begleitet wird der El Transcantábrico während der gesamten Tour von einem mit allen Annehmlichkeiten ausgestatteten Luxusbus, der die Passagiere ­bequem von den Haltebahnhöfen zu den Ausflugszielen und Restaurants bringt. Unser Busfahrer Benito steuert das monströse Gefährt dabei mit fast schon stoischer Gleichmut selbst durch engste Altstadtgässchen und über kurvenreiche Passstrassen. Auf dem umfangreichen Besichtigungsprogramm unserer Reise stehen unter anderem das Guggen­heim-Museum in Bilbao, die Niemeyer Foundation in Aviléz und die Höhlenmalereien von Altamira. Ausserdem das Franziskanerkloster Santo Toribio de Liébana. Es gilt wegen des dort aufbewahrten Kreuzreliquiars, des «Lignum Crucis», neben Rom, Jerusalem, Santiago de Compostela und Caravaca de la Cruz als heiligste Stätte der katholi­schen Christenheit. Bei Covadonga be­suchen wir anschliessend das Grab von Asturiens erstem König, Don Pelayo, der hier im Jahr 722 in der gleich­namigen Schlacht erstmals den Vormarsch der Mauren stoppen konnte, die 711 auf der Iberischen Halbinsel eingefallen waren. Don Pelayo


© El Transcantábrico RENFE/FEVE, Patier

gilt deshalb als Vater der Reconquista, der Rückeroberung des spanischen Festlandes durch die Christen, die allerdings erst rund 800 Jahre später mit dem Fall Granadas enden sollte. Weitere Höhepunkte der Reise sind der Nationalpark Picos de Europa mit seinen bis zu 2700 Meter aufra­genden Gipfeln und ein Spaziergang entlang des Playa de las Cate­drales bei Ribadeo mit seinen beeindruckenden Felsformationen. Krönender Ab­schluss: die im Jahre 1075 begonnene Kathedrale von Santiago de Compostela mit dem Grab des Apostels Jakob, eine der monumentalsten Kirchen der Welt und alljährlich das Ziel Zehntausender Pilger auf dem Jakobsweg, der hier endet.

Westküste, Wales oder Schottland erinnert, kämen nicht immer mal wieder vereinzelte Palmen oder ausgedehnte Eukalyptuswälder ins Bild; ausserdem zwei Bar- und Restaurantwagen mit unverschämt bequemen Sesseln von ba­rocken Ausmassen. Schliesslich ein Party Coach, in dem am Abend Live-Musik geboten wird und an den sich die Küche anschliesst, in der Küchenchef Juan und seine Assistentin all die k­ leinen Köstlichkeiten zaubern, die uns die Fahrt versüssen. Nachts steht der El Transcantábrico in Bahnhöfen, sodass ungestörte Nachtruhe garantiert ist. Ein typischer Tag im El Transcantábrico beginnt pünktlich um 8 Uhr mit dem «Glöckchen», das uns sanft aus süssen Träumen reisst. Nach einer D ­ usche wartet im Restaurant schon das Frühstücksbuffet auf uns, erweitert um täglich wechselnde regionale Spezialitäten. Um 9.45 Uhr heisst es: alle Mann von Bord. Reiseleiterin Rosa sorgt mit ihrem resoluten Charme und in drei Sprachen dafür, dass alle pünktlich im Bus sitzen. Neben geführten Rundgängen bleibt dabei immer auch genügend Zeit für Erkundungstouren auf eigene Faust. Gegen 14 Uhr ist es Zeit für ein ausgedehntes Mittagessen – in Spanien die wichtigste Mahlzeit des Tages. Weniger als vier Gänge stehen dabei nie auf der Karte, dazu fliessen erlesene spanische Weine und lokale Spirituosen wie der Orujo, eine Art kräftiger Grappa, in Strömen. Schon am dritten Tag wollen die Knöpfe am Sakko nicht mehr recht schliessen. Unseren Mitreisenden geht es nicht anders. Trotzdem geniessen wir jede Minute. Apropos Sakko: Der Dresscode an Bord ist ausgesprochen leger. Weder Krawatte, Anzug oder Abendkleid sind nötig. Als böten die «offiziellen» >

Ein typischer Tag im El Transcantábrico

Doch noch sind wir in San Sebastián. Nach dem Lunch und einem kurzen Stadtrundgang bringt uns Benito mit dem Bus nach Bilbao – dort erwarten uns der El Transcantábrico und das zwölf­köpfige Zugteam schon im neoklassizistischen FEVE-Bahnhof gleich neben der Oper. Nach einem Glas Champagner und Iberico-Häppchen werden wir zu unseren Kabinen gebracht. Gar nicht so einfach, denn so grosszügig die Suiten ausgestattet sind, der Marsch durch den engen Korridor ist vor allem für Gäste in den am Ende des Zuges gelegenen Kabinen – ich selbst habe die 12 im vorletzten Wagen erwischt – jedes Mal eine kleine Herausforderung. Neben sieben Waggons mit jeweils zwei Suiten und dem Service Coach führt der Zug ausserdem vier Gesellschaftswagen mit: einen rollenden Tee-­Salon mit grossen Panoramafenstern, hinter denen eine Landschaft vorbeizieht, die oft eher an die irische

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Mahlzeiten nicht schon genug Gelegenheit zur Völlerei, gehören zusätzlich noch diverse Verkostungen zum Programm  – etwa eine Probe von lokalen Käsespezialitäten wie des kräftigen Cabrales begleitet von traditionellem asturischem Cidre oder der Besuch auf einem Weingut, ebenfalls inklusive Probe und Tapas, versteht sich. Nach dem Mittagessen – also praktisch nie vor 16 Uhr – rollt unser Zug mit gemächlichen ­50 – ­­70 Stundenkilometern dann jeweils seinem nächsten Ziel entgegen. Genügend Zeit also für eine ausgedehnte Siesta. Vor dem Dinner, das gegen 21 Uhr serviert wird, steht ein weiterer kleiner Ausflug auf dem Programm, der meist mit einem Predinner Drink endet. Nach dem Abend­essen ist Partytime.

Santiago de Compostela

Neben Touristenmagneten wie Bilbao, San Sebastián oder Santander werden vom El Transcantábrico auch weniger bekannte, aber nicht minder lohnende Ziele wie Asturiens Hauptstadt Oviedo, Gijón oder Avilés angesteuert. Aber auch das Hinterland kommt nicht zu kurz: Ein absoluter Höhepunkt der Reise ist am 5. Tag zum Beispiel die Fahrt durch die rund 20 Kilometer lange Schlucht des Rio Deva mit ihren teilweise bis zu 600 Meter hoch aufragenden Felstürmen. Mittlerweile ist die kunterbunte Truppe an Bord fast schon ein wenig zur Familie zusammengewachsen. Bei Lunch oder Dinner werden die Eindrücke des

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Tages ausgetauscht, nach dem Essen geniesst man zusammen noch eine Tasse Kaffee oder ein Gläschen Wein in einer nahegelegenen Bodega – schliesslich sind es von den meisten Übernacht-Bahnhöfen nur wenige Schritte ins Ortszentrum. Die Woche an Bord vergeht so fast wie im Flug, und als wir uns langsam dem Endpunkt unserer Reise in Ferrol nähern, macht sich Wehmut breit. Adressen werden getauscht, gegenseitige Be­suche vereinbart. Dann bringt uns Benito per Bus auf der letzten Etappe direkt ins Zentrum von Santiago de Compostela mit seiner alles überra­genden Kathedrale, wo die Reise im El  Transcantábrico nach einer Stadt­führung endet. Wir machen uns danach gemeinsam mit Kees und Berry in den Gassen der Altstadt aber erst mal auf die Suche nach einem guten Restaurant. Schliesslich geht es stramm auf 14 Uhr zu, und unser Magen ist mittlerweile an regelmässige Mehrgangmenüs zu dieser Zeit gewöhnt. ­Ausserdem geniessen Galiziens Gewässer den Ruf, das beste Meeresgetier Europas zu beherbergen. Bei «mariscos» und Wein lassen wir die vergangene Woche dann noch einmal Revue passieren. Unser Abschied vor dem «Parador Nacional de los Reyes Católicos» ist herzlich, die Augen werden feucht – nicht nur wegen des Regens, der an diesem Nachmittag in Santiago fällt. Der Besuchstermin bei Kees und Berry in Andalusien steht. Wir haben neue Freunde gefunden. Danke El Transcantábrico!


Ferne RUFT DIE

Performanc & Style

Briggs & Riley setzt bei der Entwicklung seiner Kollektionen auf die Bedürfnisse von Reisenden. «Engineered for Performance» ist dabei aber mehr als nur eine Philosophie, Performance und Style sind wegweisend für Materialauswahl, Funktion und Design. Das amerikanische Unternehmen ist das weltweit erste Unternehmen, das die patentierte Expansions- und Kompressionsfunktion anbietet, bei der das Innenvolumen des Trolleys zunächst stufenlos um 34 % vergrößert werden kann und nach dem Bepacken mit Druck auf den Koffer­ deckel wieder in die Ursprungsgröße zurückversetzt wird. «Wir lassen uns von Reisenden erzählen, worüber sie sich ärgern, was sie sich wünschen. Das ist unsere Inspirationsquelle für die Entwicklung neuer Funktionen und scheinbar unwichtiger Details».

> www.briggs-riley.com

Eine reinigende Zeremonie für Körper und Seele

Die Augen schliessen und die wohlige Wärme der eigenen Wellness-Zeremonie spüren – das geht dank Rituals auch im eigenen Zuhause. Inspiriert von einer der ältesten Reinigungstraditionen der Welt wurde die Ritual of Hammam Kollektion entwickelt. Sie ist perfekt auf die modernen Bedürfnisse unserer heutigen Zeit abgestimmt. Die luxuriösen Körperpflegeprodukte entspannen den Körper und der erfrischende und revitalisierende Duft von Eukalyptus klärt den Geist. Im Rahmen des Relaunches wurde ein neues, hochwertiges Verpackungsdesign kreiert. Auch der Duft wurde überarbeitet und sorgt für noch mehr Frische. Die neue Hammam Kollektion ermöglicht eine Reinigungszeremonie für Zuhause – für das Wohlbefinden von Körper und Seele.

> www.rituals.com

Glatt verlockend

Der Sleek Look ist weiterhin im Trend. Doch auch Lockenfrisuren sind wieder im Aufwind. BaByliss hat das passende Gerät für alle, die gerne switchen. Ob glattes Haar oder Lockenpracht – der Pure Metal 2 in 1 Styler kann beides perfekt und höchst effizient. Denn erstmals verfügt ein Gerät mit Doppelfunktion über ein abgerundetes Edelstahl-Design. Das macht das Lockenstyling deutlich einfacher und nachhaltiger. Für den seidigen Glatthaar-Look kommen zwei Platten mit Diamond-Keramik-Beschichtung zum Einsatz. Diese Beschichtung macht die Platten besonders robust und glatt – dadurch wird das Haar noch schonender gestreckt. Den Pure Metal 2 in 1 Styler von BaByliss gibt es sowohl in zeitlos silbriger als auch in edler bronzefarbener Version.

> www.babyliss.ch

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DIE BESTEloNseTFIePrPieSn GANZ

VEGAN

für fleisch reninsel auf der Balea

Mit Liebe gemacht für Vegetarier & Veganer

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Als Institution gilt das Restaurant Bon Lloc in der Inselhauptstadt. Es existiert seit den späten 70er-Jahren und servierte vegetarische und vegane Küche, lange bevor sie flächendeckend in Mode kam. Mittags hält das Kultrestaurant ebenso wie abends eine ganze Reihe fleischloser Gerichte bereit. Zu den Speisen zählen klangvolle Gerichte wie Bimi Broccoli mit Kürbis-Püree sowie einer Consommé aus Zitrone und Shitake-Pilzen. Ebenfalls lecker: weicher Spargel mit Croûtons, Mandelcreme und einer Brühe aus Rucola. > www.bonllocrestaurant.com ©

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Hausgemacht & Vegan von A bis Z

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Über eine grosse Auswahl fleischloser Speisen verfügt in Palma de Mallorca zudem die Cantina Vegana. Hier stehen Gerichte wie vegane Pizza, veganer Eiersalat mit Algenkaviar oder ein herzhaftes Chili sin Carne auf der Karte. Mit kreativen Salaten und Seitan-Tortilla überzeugt darüber hinaus das Plaer Natural seine Gäste. Wer auf veganes Eis steht, stattet der Cream Crew in der Calle Sóller einen Besuch ab. > www.creamcrew.es

Kochen in den Ferien

Wer sich seine erstandenen veganen Lebensmittel selbst zubereiten möchte, für den bietet sich die Anmietung einer Finca an. Sie gibt Gästen die idealen Voraussetzungen, Speisen nach ganz eigenen Wunschvorstellungen zu kredenzen. Bei fincallorca finden Paare oder Familien gleichermassen wie grosse Gruppen das passende Domizil. Statt Hotelessen gibt es hier dank voll ausgestatteter Küche selbst zubereitete Speisen in den Ferien. Ein stilvoller Essbereich im Inneren oder die weitläufigen Terrassen laden zum gemütlichen Essen ein. > www.fincallorca.ch

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Mallorca Colonia Sant Jordi

UNIVERSAL - ein Schweizer Familienunternehmen mit 70 Jahren Erfahrung. In unseren 14 UNIVERSAL-Hotels an traumhafter Lage können Sie sich als Gast Ihr Wunschzimmer bereits bei Buchung bestätigen lassen ein weltweit einmaliger Service

Universal Hotel Marqués****

Modernes Hotel an traumhafter Lage mit Restaurant-Terrasse direkt am Meer.

Universal Hotel Don Leon****

Eine Oase der Ruhe. Elegantes Hotel im landestypischen Stil mit Chillout Zone und balinesischen Betten

Universal Flugreisen AG 0848 81 11 88 www.universaltravel.ch

Universal Hotel Cabo Blanco****

Gediegenes Kleinhotel mit attraktiver Sonnenterrasse, prächtiger Gartenanlage und Privatstrand vor dem Hotel.


Sie ist die Hauptstadt des Entertainments und Amerikas einstige «Sin City». Die grössten Hotels und erfolgreichsten Casinos drängen sich im Zocker-Dorado, wo Starköche die kulinarische Messlatte immer höherstecken, die Sphinx geheimnisvoll lächelt, Liberty dem Eifelturm zuwinkt, der Strip nachts wie ein Lichtermeer glitzert, Brautpaare auf einer Harley zum Altar fahren und wo Elvis immer noch lebt. Viva Las Vegas! Autor: Helena Ugrenovic

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twa 40 Millionen Menschen strömen jährlich in die Stadt in der Wüste, die mit einem einzig­ artigen Unterhaltungsprogramm jeden Herzens­ wunsch erfüllt. Raus aus dem Alltag, rein in die Lichterblitze, aufregenden Geräuschkulissen einarmiger Banditen und klackernder Kugeln, Ausgelassenheit versus Stress, dem man entflogen ist. Les jeux sont faits und rien ne va plus? Nicht in Las Vegas, wo alles geht und nichts unmöglich ist, vor traumhaften Hotelkulissen, hochschiessenden Fontänen und extravaganten Shows.

Abtauchen in eine fiktive, aber dafür umso reizvollere Welt, in der Kinder sowie Erwachsene Kinder sein dür­ fen. Von den klassischen Casinos in der kuppelförmig überdachten Freemont Street, dem Las Vegas Strip, wo sich Luxushotel an Luxushotel reiht bis zu weltbekann­ ten Restaurants und den spektakulärsten Shopping­ möglichkeiten überhaupt bietet Las Vegas mitsamt seiner Umgebung sowohl für Familien, Abenteuerlustige, Hei­ ratswillige, Polter-Gesellschaften, Neugierige, Durchrei­ sende, Youngsters, jede Ü-Dekade oder Freaks alles.

In keiner Stadt der Welt überschlägt sich das Angebot an Events und stehen die talentiertesten Künstler des Plane­ ten Nacht für Nacht auf einer der Bühnen wie in Las­ Vegas, dem Mekka des Entertainments, wo legendäre Shows und preisgekrönte Magier jede noch so individu­ elle Erwartung erfüllen. Es ist ein Ort der Sehnsucht, ein

Wer genug hat von Lichtern, Shows und Illusionen und sich wieder «erden» will, dem stehen mit Arches Can­ yonlands, Bryce Canyon, Death Valley, Grand Canyon, Joshua Tree, Lake Powell, Yosemite und Zion acht Nati­ onalparks zur Verfügung, wo die Natur wahre Kunst­ werke gezaubert hat.


VooDoo Rooftop Nightclub – at the Rio

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Der angesagteste Nachtclub, wo nur schon die Fahrt im Lift in die Höhe ein Spektakel ist und wo die Party im 51. Stockwerk unter freiem Himmel und in Schwarzlicht getaucht violett-pink schimmert. Gogo-­Tänzerinnen, Hippsters, eine unvergleichliche Aussicht auf das Lichtermeer von Las Vegas und jede Ecke ist zugleich auch eine Tanzfläche.

to Spots

Ghostbar – Palms Casino Resort

Die atemberaubende Bar scheint hoch über den Dächern der Stadt zu schweben und gewährt aufgrund ihrer Rundum-Verglasung eine atemberaubende 180-Grad-Aussicht aus der 55. Etage des mondänen Palms auf den funkelnden Strip und das Las Vegas Valley. Für «Chiller» und Geniesser, die in einer stylishen Atmosphäre und bei Rock- und Hip-Hop-Musik aufblühen. Schwindelfreie und «Wette-verloren-Kandidaten» wagen sich auf den Teil des Patios, der aus durchsichtigem Glas besteht, der Blick kerzengerade in die über 100 Meter Tiefe in den Pool reicht und es in der Magengrube kitzelt.

The Bank Nightclub – Bellagio

Nur schon das Foyer des Bank Nightclub im Bellagio lässt den Atem stocken beim Anblick der Wände, an denen sich vom Boden bis zur Decke Cristal-Flaschen türmen. Im Hauptraum des Nachtclubs präsentiert sich eine dramatische Perspektive durch eine mehrstufig geschichtete Tanzfläche. The Bank bietet den raffiniertesten Service in Las Vegas an – jedem Tisch steht ein persönliches Service-Team zur Verfügung, angeführt von einem von Kopf bis Fuss in Gold gekleideten Cocktail-Keeper, der den Flaschen-Service zu einem ganz besonderen Erlebnis macht.

T he Sho

o n s e o g w

Cirque du Soleil

Zumanity, KÀ, Mystére, O, Love, Michael Jackson ONE, The Beatles LOVE by Cirque du Soleil! Mit einem wahren Feuerwerk an sieben Shows und regelrechten Knüllern trumpfen die Besten der Besten ihrer Spezies auf und verzaubern vom Kleinkind bis zum Greis alle Besucher. Eintauchen, um in einer magischen Fantasiewelt abzutauchen.

Le Rêve – The Dream

Die Show der Superlative entführt die Zuschauer in eine Vision, aus der sie nicht wieder aufwachen möchten. Eine technische und künstlerische perfekt inszenierte Meisterleistung, die mit einem faszinierenden Farbenmeer die dunkle Welt der Träume darstellt. Inspiriert von einem Gemälde Pablo Picassos aus dem Jahr 1932 zählt die auf dem Element Wasser basierende Show zu einer der besten in Las Vegas.

Nice to know !!! David Copperfield

Er fischt keinen Hasen aus dem Hut, doch ist er durch die Chinesische Mauer spaziert und hat Liberty verschwinden lassen. Er ist der Inbegriff des Magiers und mit 21 Emmys und einem Stern am Hollywood «Walk of Fame» im Guinness-Buch der Weltrekorde absoluter Spitzenreiter. Ein Muss in Las Vegas!

Fly to the sky und das am besten mit Edelweiss. Die Schweizer Airline fliegt bis Ende November 2017 und ab April 2018 viermal wöchentlich nonstop nach Las Vegas. > www.flyedelweiss.com

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WELLNESSOASE

zwischen Zitronenbäumen und Olivenhainen

In der malerischen «Riviera dei Limoni» oberhalb Gargnanos mit atemberaubendem Blick über den Gardasee liegt eines der innovativsten und schönsten Destination Spa Resorts Europas. Das Lefay Resort & SPA Lago di Garda verbindet in der Lefay SPA Method die Jahrtausende alte Klassische Chinesische Medizin mit den Erkenntnissen der modernen Westlichen Medizin. Autor: Natascha Sagorski

© Lefay Resort & SPA Lago di Garda

Nice to know !!!

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«Gesunde und schöne Haut strahlt positive Energie aus». Dies ist die Idee hinter der Lefay SPA Kosmetik-Linie, deren Angebot aus fünf verschiedenen Kollektionen mit insgesamt 49 Produkten besteht. Alle Produkte wurden gemäss der Nutricosmetics-Prinzipien umweltverträglich hergestellt und bestehen aus den wertvollsten und besterforschten Pflanzen der Natur. Dank des hohen Anteils an wertvollen Antioxidationen, Vitaminen, Phytokomplexen und organischem Oliven­öl, wirken die Formeln besonders ausgleichend auf die Haut und versprechen langfristige Ergebnisse. Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist charakterisierend für die Lefay Identität und gilt für alle Produkte der Lefay SPA Kosmetik-Linie, die unter Beachtung der höchsten Standards von führenden internationalen Umweltzertifikaten hergestellt wurden.


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as erste 5-Sterne-Superior-Resort am Gardasee ist, umgeben von einem mehr als elf Hektar grossen Garten und einer privilegierten Lage mit Blick auf den immer blauen See, ein wahrer Kraftort, der Rückzug für Körper, Geist und Seele bietet. Grosszügige Suiten, mediterrane Gourmetküche und ein nachhaltiges Energieversorgungskonzept, dass nicht nur in Italien eine Vorreiterrolle innehat, zeichnen das exklusive SPA Resort aus.

Lefay SPA Method 

Die Weisheiten der Jahrtausende alten Klassischen Chinesischen Medizin werden in der Lefay SPA Method ergänzt durch die Kenntnisse der neuesten wissenschaftlichen Forschungen. Die spezifischen Programme zum Gewichts­ management, der Schönheit von Körper und Seele, Fitness, Haltung und Schlaf werden auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Gasts abgestimmt. In einer zu Beginn durchgeführten ärztlichen energetischen Untersuchung werden die individuellen Beschwerden des Gasts herausgearbeitet und auf dieser Basis anschliessend die Anwendungen und Aktivitäten des jeweiligen Programms individualisiert. Dabei steht das ganzheitliche Wohlfühlen im Mittelpunkt, welches durch die Regenerierung der Energie von Körper, Geist und Seele wieder hergestellt werden soll. Von den renommierten Ärzten des Lefay Resort and SPA Lago di Garda werden modernste Methoden der westlichen Medizin erfolgreich praktiziert. Check-Ups unter anderem zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Zellalterung, HerzKreislauf und Stress sowie physiotherapeutische Behandlungen gehören ebenfalls zu den Fachgebieten des Destination SPAs. Gäste können aus einer grossen Auswahl an exklusiven Treatments und kosmetischen Behandlungen ihre ganz eigenen Favoriten wählen. Himmlische Anwendungen der Thalasso-­T herapie, Östliche und Westliche Massagen sowie Ayurveda und Kosmetikbehandlungen werden ebenso angeboten wie Rituale aus dem Orient. Im von der griechischen und römischen Mythologie inspirierten Private SPA Lefay können Paare sich in romantischer und entspannter Atmos­phäre verwöhnen lassen.

Wellnesswelten

Die drei Bereiche «Feuer und Wasser Welt», «Natur und Fitness» und «Stille unter den Sternen» bieten Gästen vollendeten SPA-Genuss und Rückzugsorte, die nicht nur Kraft schenken, sondern auch die Seele berühren. Auf 3 800 Quadratmetern können Gäste im preisgekrönten SPA ihre Seele auf Reisen schicken.

Hair SPA

Der renommierte französische Coiffeur und Visagist Olivier Paris hat das Lefay Hair SPA entwickelt und führt die ganzheitliche Philosophie des Lefay SPA hier weiter. Hochwertigste Behandlungen für geschädigtes Haar oder gegen Haarausfall werden hier genauso zelebriert wie Peelings oder Masken. Auch klassische Angebote wie Coloration oder Strähnen werden vom Meister angeboten, der den Haaren vollste Aufmerksamkeit zukommen lässt.

Natur und Fitness

In einem mit modernsten Technogym Geräten ausgestatteten Fitnessstudio mit Panoramablick auf den Gardasee können Körper und Seele zugleich berührt werden. Ein Gymnastikraum steht für Aktivitäten wie Yoga, Pilates, Tai Qi, Qi Gong, Stretching der Meridiane und viele weitere zur Verfügung. Auch Personal Trainer können für private Trainingsstunden gebucht werden.

Stille unter den Sternen

In den Gärten der Weisheit können Gäste alleine oder mit Führung durch die Jahreszeiten und den Lauf des Lebens wandeln. Der erste, in einer Art Zauberwald gelegene Garten des Grünen Drachens symbolisiert den Frühling. Der Garten des Roten Phönix mit Blick auf den See führt Gäste in den Sommer, während das Reich des Weissen Tigers den Herbst verkörpert. Der Wasserfall der Schwarzen Schildkröte, steht für den Winter. Jeder Garten aktiviert eine andere Energie im Körper und steht für einen anderen Zeitpunkt im Zyklus des Lebens. So offenbaren die Gärten bei einem Rundgang noch viel mehr als nur ihre Schönheit und der ein oder andere Besucher wird sich der Weisheit des Lebens an diesem Ort ein Stück näher fühlen.

Viel Platz für Raum und Natur

Die insgesamt 93 Suiten bestechen durch ihre offene und positiv aufgeladene Energie, die durch die Verwendung von Materialen aus der Natur, wie Oliven- und Nussbaumholz >

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© Lefay Resort & SPA Lago di Garda

© Lefay Resort & SPA Lago di Garda © Lefay Resort & SPA Lago di Garda

oder Marmor kreiert wurde. Auch die Grosszügigkeit der Suiten, die mit der Kategorie Prestige und Deluxe Junior Suite und einer Grösse von 49 Quadratmetern starten, lädt zum Wohlfühlen ein. Familien finden in der Family Suite auf 73 Quadratmetern ein zweites, mediterranes Zuhause und in der Exclusive Suite auf 83 Quadratmetern sorgt zusätzlich ein geräumiger Whirlpool mit Seeblick für das ganzheitliche Spa-Feeling. Alle Suiten verfügen über Balkone oder Terrassen mit Seeblick. Das Glanzstück der Lefay Suiten Kollektion ist die 2013 neu erbaute und 600 Quadratmeter grosse Royal Pool and SPA Suite. Ein privater Garten sowie ein zwölf Meter langer, beheizter Infinitypool sowie ein grosszügiges Private SPA machen diese Suite zu einer der schönsten und exklusivsten Europas.

Lefay Vital Gourmet

Höchster Genuss unter Berücksichtigung der Jahreszeiten, der Verwendung hochwertigster Zutaten und nach den Prinzipien der mediterranen Küche – so verwöhnt das Gourmetteam unter Chef de Cuisine Matteo Meanza anspruchsvolle Gaumen. Das eigens hergestellte native Oliven­öl Lefay Vital Gourmet Öl ist dabei genauso wichtiger Bestandteil der Küche wie Zitrusfrüchte und Kräuter aus dem hoteleigenen Garten. Im Gourmet Restaurant «La Grande Limonaia» werden exklusive mediterrane Menü­ kreationen mit einer atemberaubender Sicht auf den Gardasee kredenzt, begleitet von einer Auswahl der besten Weine. Im italienischen Restaurant «Trattoria La Vigna» serviert das geschulte Personal traditionelle Gerichte der mediterranen Küche, während sich im Sommer die grosse Terrasse zum Lunchen und Dinieren mit Aussicht anbietet. Die direkt am Infinitypool gelegene Pool-Bar eignet sich mit Snacks und Drinks mittags als Lunch Location und bietet abends die Kulisse für den perfekten Sundowner mit Blick auf den Gardasee. Die Lounge-Bar mit Kamin begeistert Genussmenschen mit frischen Cocktails.

Cleveres Design und Hightech

Angepasst an die mediterrane Natur die es umgibt, fügt sich das SPA Resort wie eines der traditionellen Herrschaftshäuser mit angeschlossener «Limonaia», wie die in der Region beheimateten Wintergärten für Zitronenbäume bezeichnet werden, in die Landschaft. Nicht nur in der mit dem Green Good Design Award ausgezeichneten Architektur kommt das Lefay Bewusstsein für Nachhaltigkeit zum Ausdruck. So wandeln über dem Haupt­ restaurant «La Grande Limonaia» angebrachte Solarzellen das italienische Sonnenlicht in Energie um, die weiter unten im Restaurant direkt verwendet wird. Auch das Kühlungs- und Wärmesystem, das dank über und unter den Suiten verlaufenden Wasserleitungen bakterien- und keimarme Luft in den Suiten garantiert, wird im eigenen Bio-Kraftwerk des Eco-Resorts mithilfe von Biomasse und neuwertigsten Technologien betrieben.

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© Costa Navarino

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Seine Karriere führt ihn vom Matrosen zum Kapitän und mit der Gründung der Costamare Incorporation zu einem der wichtigsten Eigner von Containerschiffen weltweit. Doch in Griechenlands Container-Gott Vassilis Constantakopoulos keimt ein Traum. Autor: Helena Ugrenovic

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E

s könnte die Handlung einer faszinierenden Novelle sein, wo Lebensziele gesteckt, Träume verfolgt, diese eine Milliarde Euro kostende Idee umgesetzt und praktisch aus der eigenen Kasse bezahlt wird. Als ein Teenager von Messenien nach Athen aufbricht, ein Imperium erschafft, aber niemals seine Herkunft vergisst und diesem Flecken Erde sowie der dortigen Bevölkerung ­etwas zurückgeben will. Getreu seinem Lebensmotto «Nehmen füllt deine Hand, aber Geben füllt dein Herz».

Aufbruch

Vassilis Constantakopoulos oder «Captain Vassilis», wie man ihn später allgemein nennt, wird am 29. Juni 1935 im winzigen Dörfchen Diavolitsi, «Teufelsdorf», im Norden von Kalamata auf der griechischen Halbinsel Peloponnes geboren. Es ist eine menschenleere Gegend mit abertausenden knorriger Olivenbäume, unzähligen Zitronenhainen und kilometerlangen Kartoffelfeldern. Es ist ein Ort, wo Grosseltern ihren Enkelkindern bei einem Teller Fasolada-Eintopf die Sagen ihrer Götter erzählen, wo trotz ärmlicher Verhältnisse eine tiefe Verwurzelung und Liebe in einem Kind erzeugt werden und wo viel Raum für Träume existiert. Als 1946 der Bürgerkrieg in Griechenland tobt, verlässt die Familie ihr heissgeliebtes Messenien und siedelt nach Athen über. Zum ersten Mal sieht Vassilis das Meer und ist fasziniert von diesem einen Grundelement des Seins, das eine besondere Magie auf ihn ausübt.

Captain Vassilis

Als er endlich 18 Jahre alt ist, heuert Vassilis als Matrose an. Auf dem Schiff, das am 2. Februar 1953 den Hafen von Piräus verlässt, wird er einen sechsmonatigen, unbezahlten Arbeitseinsatz leisten und selber für seine Verpflegung verantwortlich sein. Die Reise über die Ozeane dauert 20 Jahre, in denen er sich ständig weiterentwickelt und zum Kapitän ausgebildet wird. Endlich ist er «Captain Vassilis». Im Jahr 1975 gründet er Costamare, die heute 60 Con­ tainerschiffe betreibt und an Unternehmen wie Mærsk Line, Mediterranean Shipping Company, COSCO und Hapag-Lloyd verchartert.

Die Vision

Er ist milliardenschwer und verwaltet ein Imperium, doch da ist dieser Traum, der zu einer Vision gereift ist.

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Eine Herzensangelegenheit, ein Geschenk an sein Messenien. Die erste Idee, einen Supermarkt zu eröffnen, zerplatzt an seiner weitsichtigen Ehefrau Carmen: «Ein Supermarkt? Wir werden innert kürzester Zeit bankrott sein, weil du alles verschenken wirst!» Er entscheidet sich für ein Hotel, das aber nicht nur als Übernachtungsstätte für Touristen gedacht ist, die er in das noch eher unberührte Messenien locken will. Es soll ein ganzheitliches Konzept werden, auf einer grosszügigen Fläche verteilt, mit einer speziellen Infrastruktur, wo neue Strassen von Athen aus gebaut werden, immer mehr Airlines den Flughafen Kalamata anfliegen, die lokale Bevölkerung sowohl Arbeitsstellen als auch Ausbildungsplätze erhält und um seinen Lieblingssport Golf nicht nur in Griechenland populär zu machen, sondern Griechenland als Golfdestination auf ein international hochstehendes Level emporzuheben. Über einen Zeitraum von 25 Jahren kauft «Captain Vassilis» den Bauern Stück für Stück Land ab, viel Land, um sein Projekt «Costa Navarino» darauf zu verwirklichen.

Die Luxus-Oase

Der schwerfälligen Bürokratie und der Finanzkrise im Jahr  2008 zum Trotz eröffnet «Captain Vassilis» im Mai  2010 und zeitlich perfekt passend zu seinem 75. Geburtstag den 130 Hektar umspannenden Navarino Dunes Resort als ersten Teil des «Costa Navarino»-Traums, vier  Monate später das Hotel ­«The Romanos» und nach einigen Monaten «The Westin». Innerhalb kurzer Zeit >


wird «The Romanos, a Luxury Collection ­Resort» mit den «Condé Nast Traveller Readers Travel Awards 2011, 2012 und 2013» ausgezeichnet und ist das erste griechische Hotel, das die Bezeichnung «Favourite Overseas Leisure Hotel: ­Europe, Asia Minor and the Russian Federation» erhält. «The Westin», das sogar über ein eigens für Kinder konzipiertes Hotel «Sandcastle» verfügt, wird mit dem Titel «Bestes Familienhotel» in der Mittelmeerregion ausgezeichnet. Mit den auf internationalem Standard hoch­stehenden und wunderbar idyllischen Golfplätzen «The Dunes Course» sowie «The Bay Course» erfüllt sich «Captain Vassilis» einen zusätzlichen Traum. Im November 2016 wird Costa Navarino von IAGTO-Awards mit dem prestigeträchtigen Titel «Golf Resort of The Year Europe 2017» ausgezeichnet, der von 640 Golfspezialisten aus über 61 Ländern weltweit ernannt wird. Als «Captain Vassilis» am 25. Januar 2011 seine letzte Reise antritt, hinterlässt er Messenien die Reichhaltigkeit, Fülle und Liebe, die er zeit seines Lebens gelebt hatte.

Nice to know !!! Messenien: Die grünste Region Griechenlands beeindruckt mit ihrer Vielfältigkeit und teilweise Unberührtheit. Einsame Buchten, romantische Wanderwege zwischen jahrhundertealten, knorrigen Oliven­bäumen und eine ausgezeichnete Küche bieten einen perfekten Raus-aus-dem-Alltag-Urlaub.

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Mehr als ein Wellness-Trend Haben Sie auch schon von Panchakarma gehört? Damit kann man vielleicht gutes Karma sammeln, aber ansonsten gibt es keine Gemeinsamkeiten.

B

ereits vor über 5 000  Jahren gab es im alten Indien die Sanskrit-Wörter «ayus» und «veda». Übersetzt bedeutet das «die Wissenschaft vom langen Leben». Damit entstand das Ayur­veda, in dessen Zusammenhang oft von Pancha­karma-Kur gesprochen wird. Panchakarma besteht aus fünf (pancha) Verfahren (Karma). Mit deren Hilfe werden Schlacken und Giftstoffe aus dem Körper ausgeleitet. Die traditionelle Kur dauert mindestens vier Wochen. Da viele Menschen nicht so viel Zeit mitbringen, gibt es seit den 90er-Jahren immer mehr auf Ayurveda spezialisierte Resorts, die verkürzte Panchakarma-Kuren anbieten. Am effektivsten ist eine Kur in einem der Ursprungsländer Sri Lanka oder Indien. Das Klima ist dort ganzjährig gut für den Entgiftungs­ prozess, und die Kräuter und Heilpflanzen stammen stets frisch aus dem hauseigenen Garten. Oft findet sich eine lange Familientradition bei den Ayurveda-Ärzten, die ein sechsjähriges Universitäts­studium ablegen müssen. Die Ärzte schulen auch die Therapeuten. Frauen werden aus kulturellen Gründen nur von Frauen und Männer von Männern massiert. Im Ayurveda geht man davon aus, dass sich das Leben aus den fünf Elementen Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde zusammensetzt. Ayurveda unterscheidet somit die drei auf diesen Elementen basierenden Doshas Vata, Pitta und Kapha. Die Doshas sind Lebensenergien, die unseren Körper- und Hauttyp bestimmen und sich auch in Charakter­ eigenschaften spiegeln. Stress, falsche Ernährung, Rauchen

oder übermässiger Koffein- und Alkoholkonsum kann im Laufe der Zeit für eine Disharmonie der Doshas sorgen. Eine Ayurveda-Kur soll helfen, die Doshas auszubalancieren und Körper sowie Immunsystem zu entgiften und zu stärken. Der Arzt stellt für jeden Gast einen individuellen Kurplan zusammen. Fortan ist man täglich während 1.5 bis 3 Stunden mit den Ayurveda-Anwendungen beschäftigt, die ausgiebige und sanfte Öl-Massagen enthalten. Ein kleines Highlight: Die Öl-Stirngüsse (Shirodhara). Während 45 Minuten rinnt kontinuierlich ein feiner Strahl warmes Öl über die Stirn. Viele Kurgäste berichten danach vom Erlangen eines fast schon meditativen Zustandes. Die Massagen sorgen für eine gute Durchblutung des Gewebes. Dadurch entspannen auch die Muskeln, und gleichzeitig wird die Haut gereinigt. Durch den sanften Druck der Streichmassagen sendet der Körper Signale ans Gehirn, der Alterungsprozess soll so verlangsamt und die Bildung von Falten gehemmt werden. Während der Kur ernährt man sich seinem Doshatyp entsprechend vegetarisch. Sanftes Yoga- und Meditation halten den Körper beweglich und beruhigen den Geist. Vorkenntnisse sind nicht nötig. Ayurveda erzielt bereits in verkürzten Kuren schnelle und nachhaltige Erfolge. Es eignet sich nicht nur für Menschen, die ihr Immunsystem stärken wollen, sondern auch für solche mit chronischen Krankheiten wie Rheuma, Schlafstörungen, Hautkrankheiten oder Migräne. Auch nach Chemo-Therapien kann Ayurveda den mit Medikamenten und Schwermetallenen belasteten Körper sanft reinigen und das Immunsystem wieder aufbauen.

> www.nat.ch


Sprechen wir Ăźber Ihre Ferien . . . damit Sie auf alles vorbereitet sind.

Ihr Gesundheits-Coach.


Š Seaplane

Dubai

The luxurious way of life

Paris ist die Stadt der Liebe, Rom der Ort, wo alle Wege hinfĂźhren, New York die never sleeping Beauty und Dubai Shopping-Queen und Luxusparadies in einem. Jede Marke dieser Welt findet sich in der Glitzercity am Persischen Golf, die nach London weltweit als zweitwichtigster Einkaufsknotenpunkt gilt und wo shoppen fast so ist wie atmen. Autor: Helena Ugrenovic

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© Seaplane

K

amelschokolade, Datteln mit Pralinenfüllungen und Pistazienkrokant, Sonderkollektionen nur für die Arabischen Emirate von Christian Louboutin bis Chanel, exklusives Privat-Dinner unter dem Sternenhimmel in der Wüste, deren Hitze sich wie eine zärtliche Umarmung anfühlt, Paragliding über den Wellen, ein Rundflug mit dem Wasserflugzeug und die Skyline zum Anfassen nah, wilde WasserrutschenSause im Atlantis oder Wild Wadi, breite Flanierstrassen, prächtige Hotelanlagen und orientalisch romantischer Zauber. Im «Sesam öffne dich» gibt es nichts, was es nicht gibt, und alles ist extraklassiger als sonst wo.

Shopping

Dubai ist daher auch ein wahres Einkaufsparadies der Superlative: Die Dubai Mall ist mit 1 200 Geschäften auf einer Verkaufsfläche von 350’000 Quadratmetern eines der grössten Einkaufszentren der Welt. Sie verfügt über 120 Gastronomiebetriebe sowie den grössten Gold-Souk der Welt, eine Kunsteisbahn, ein Multiplex-Kino und die weltgrösste Springbrunnenanlage sowie als Mittelpunkt den höchsten Wolkenkratzer der Welt, den Burj Khalifa.

Wüstenzauber

Wem es mehr nach Abenteuer gelüstet, der kann in stylishen Range Rovern aus den 50er-Jahren während einer Wüstensafari über die Dünnen brettern, eine Falkenshow bestaunen, ein original arabisches Barbecue

in einem Camp im Beduinenstil geniessen, Kamelreiten, durch die laue Nacht ruckeln und einfach die Magie geniessen.

Up in the air

Geld ist nicht so sehr Macht wie Kreativität und Innovation. Perfekt zu bestaunen bei einem Rundflug über die City, wo vor nicht allzu langer Zeit praktisch nur Sand im Wind wehte. Während eines knapp einstündigen Fluges über eine der neuesten Städte dieser Welt zu fliegen, die Schönheit der «Dubai Palm», den schneeweissen Burj Al Arab und den silbern glitzernden Burj Khalifa zu bewundern, ist ein Erlebnis der Superlative.

Dragon Fly by Tim Raue

Der Liebling und Must-go-Tipp der Redaktion! Chinesische Gewürze und thailändisches Aroma trifft japanische Einfachheit. Steht auf der Website des Meisterkochs. Doch was Gäste am City Walk in Dubai erwartet, ist eine kulinarische Explosion der Gaumenfreuden, die sich von Teller zu Teller steigert. Es ist eine Liebes­ erklärung an die Sinne, wo geschmackliche Kompositionen in abenteuerlich anmutenden Kombinationen und so schön wie ein Gemälde auf der Zunge zergehen und nebst einer neuen Serotonin-Ausschüttung fassungsloses Erstaunen hervorrufen beim Nachspülen mit den alkoholfreien Jines des Hauses, die perfekt auf jedes Essen abgestimmt sind. Nix wie hin!

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Das arabische Resort in Dubai:

DIE STADT VON JUMEIRAH Es ist einfach, ein 5-Sterne-Hotel in Dubai zu finden. Aber im Madinat Jumeirah finden Gäste Dubai in einem 5-Sterne-Hotel: das arabische Resort verfügt über einen Souk mit eigenem Theater, Restaurants und Cafés, ein grosses Talise Spa und das angeschlossene DNA Health Center für ganzheitliche Medizin. Fast vier Kilometer lange Wasserwege verbinden die Hotels und Einrichtungen. Mit Jumeirah Al Naseem eröffnete ein weiteres Hotel des Resorts und komplettiert damit «die Stadt von Jumeirah» – so die deutsche Übersetzung von Madinat Jumeirah. Autor: Sandra Schneider


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adinat Jumeirah liegt am privaten Jumeirah Beach mit Blick auf das Burj Al Arab Jumeirah, es grenzt an das Jumeirah Beach Hotel und den Wild Wadi Water Park™, der für Hotelgäste kostenlos nutzbar ist, ebenso wie das Talise Spa und Talise Fitness sowie Tennis und Squash-Plätzen. Nur wenige Schritte entfernt beherbergt der Souk Madinat Jumeirah über 80 Boutiquen, Bars und Restaurants. Mit 10ʼ000  Quadratmetern Fläche und Platz für bis zu 9 000  Personen verfügt das Madinat Jumeirah über den grössten Veranstaltungsbereich in einem Hotel in den Emiraten.

Jumeirah Al Naseem

Ende  2016 eröffnete das Jumeirah Al Naseem – zu Deutsch: die Meeresbrise – als viertes Hotel im Resort Madinat Jumeirah. Der Name verweist sowohl auf die Lage direkt am Arabischen Golf als auch auf das frische und leichte Ambiente des Hotels. Das Strandhotel zeichnet sich durch seine offene Architektur aus, bei der die grosszügigen Zimmer und Suiten mit den Gartenanlagen und dem Strand verschmelzen. Das Interior Design der 430 Zimmer und Suiten ist inspiriert von den Farben der Sanddünen, dem Erbe von Dubais Perlentauchern und den alten Traditionen der Beduinen. Orientalische Hammams standen Pate für die imposanten Bäder. Jumeirah Al Naseem ergänzt das betont schlicht gehaltene Bau- und Ausstattungskonzept des Hotels mit Kunstobjekten emiratischer Künstler und lokalem Design. Die Fertigstellung des Al Naseems markiert den Abschluss einer grossen städtebaulichen Entwicklung, die vor 20 Jahren mit Eröffnung des Jumeirah Beach Hotels begann und die mit dem arabischen Hotel-Resort Madinat Jumeirah sowie dem berühmten Wahrzeichen Dubais, Burj Al Arab Jumeirah, fortgesetzt wurde. Eine Besonderheit des Jumeirah Al Naseem ist die Schutzzone für gefährdete Meeres-Schildkröten. In der «Turtle Lagoon» werden Tiere vor ihrer Auswilderung gross gezogen. Gäste können an Fütterungen teilnehmen und sich entlang eines Informations-Pfads über die lokalen Fische und Meerestiere informieren.

Jumeirah Dar Al Masyaf

Umgeben von malerischen Gärten, Wasserwegen, exklusiven Pools und dem Privatstrand des Madinat Jumeirah finden sich die exquisiten Sommerhäuser des Jumeirah Dar Al Masyaf. Frisch renovierte, elegante und grosszügig geschnittene Gästezimmer und Innenhöfe, ein persönlicher Butler-Service und unaufdringlicher arabischer Luxus zeichnen diesen Teil des Resorts aus. Ein >

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erlesenes Versteck, um sich zurückzuziehen und in höchstem Komfort das arabische Resort in Dubai zu erleben. Jedes Sommerhaus besitzt ein arabisches Majlis oder Wohnzimmer, in dem den Gästen täglich abends ein Aperitif serviert wird, bevor sie mit einem der traditionellen Abra-Boote, zu Fuss, oder mit einem Golf-Buggy aufbrechen, um eines der 40  Restaurants im Resort zu besuchen. Das Jumeirah Dar Al Masyaf wurde  2015 komplett neu renoviert und bietet Arabian-, Gulf- und Ocean-Villen.

Souk Madinat

Der Souk Madinat ist die originalgetreue Nachbildung eines historischen Marktes und verleiht dem Resort seinen authentischen, arabischen Stil. Die Besucher werden über

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Pflastersteinwege durch die Basare mit offenen Ladenfronten und Galerien geführt. 75 Geschäfte sowie zahlreiche Restaurants und Bars gehören zum Souk Madinat.

Jumeirah Flavours

Die Halbpension der etwas anderen Art öffnet die Türen zu den mehr als 60 hoteleigenen Restaurants der Jumeirah Group im gesamten Stadtgebiet der Metropole am Arabischen Golf. Selbst im legendären Burj Al Arab kann für einen geringen Aufpreis gespeist werden – ganz wie die Scheichs! Die Jumeirah Flavours-Option ermöglicht den Hotelgästen einen Einblick in die kulinarische Vielfalt der pulsierenden Stadt.

> www.jumeirah.com


DUBAI Ein Traum aus Wüste und Meer

Jumeirah Al Naseem ««««« • • • • • •

6 Übernachtungen im Resort Deluxe Doppelzimmer inkl. Frühstück gratis Eintritt in den Wild Wadi Wasserpark Flug mit Emirates in der Touristenklasse (T) Privattransfers Flughafen - Hotel - Flughafen Betreuung vor Ort durch unsere Vertretung Alle Taxen (Hotel- , Flughafentaxen & Treibstoffzuschlag)

z.B. im Sommer ab CHF 3225 pro Person (zwischen 01.07. – 01.10.2017) z.B. im Winter ab CHF 2760 pro Person (zwischen 14.01. – 25.01.2018) Gratis „Dine-Around“ Halbpension für Aufenthalte vom 01.10. - 26.12.2017 und 06.01. - 31.03.2018 welche vor dem 30.09.2017 gebucht werden. Bis zu 35% Frühbucherrabatt (bereits eingerechnet). Preise für abweichende Reisedaten, Verlängerungsnächte auf Anfrage.

Jumeirah Dar al Masyaf ««««« • 6 Übernachtungen im Arabian Summerhouse, Arabian Deluxe Doppelzimmer inkl. Frühstück • gratis Eintritt in den Wild Wadi Wasserpark • Flug mit Emirates in der Touristenklasse (T) • Privattransfers Flughafen - Hotel - Flughafen • Betreuung vor Ort durch unsere Vertretung • Alle Taxen (Hotel- , Flughafentaxen & Treibstoffzuschlag) z.B. im Sommer ab CHF 3130 pro Person (zwischen 01.07. – 01.10.2017) z.B. im Winter ab CHF 2690 pro Person (zwischen 14.01. – 25.01.2018) Gratis „Dine-Around“ Halbpension für Aufenthalte vom 01.10. - 26.12.2017 und 06.01. - 31.03.2018 welche vor dem 30.09.2017 gebucht werden. Bis zu 35% Frühbucherrabatt (bereits eingerechnet). Preise für abweichende Reisedaten, Verlängerungsnächte auf Anfrage.

Uraniastrasse 34 - 8001 Zürich Tel. 044 215 30 80 www.holidaymaker.ch info@holiday-maker.ch


Eine Insel, die begeistert

TENERIFFA

Sie ist die grösste Insel des kanarischen Archipels und der perfekte Ort, um dem Alltag zu entfliehen. Die Vielfalt der Naturlandschaft, das ganzjährig frühlingshafte Wetter und die Nähe zu Europa laden dazu ein, unvergessliche Tage auf Teneriffa zu erleben. Aufgrund ihrer Vielfalt, ihres Klimas und ihrer Unverfälschtheit ist die Insel ein Ort mit exklusivem Charme. Autor: Sandra Schneider

Nice to know !!! Wenn Qualität an erster Stelle steht, ist «Tenerife Select» die sicherste Wahl! Von «Turismo de Tenerife» gegründet, vereint die Marke das exklusive touristische Angebot auf der Insel und bietet spannende Ausflüge und einzigartige Erlebnisse das gesamte Jahr über. Neben hochwertigen Unterkünften in attraktiven Lagen gehören auch ein Freizeitzentrum, Freizeitparks, Incomingagenturen, Beachclubs, eine Hochzeitsagentur, eine Agentur, die Segeltouren organisiert und Privatklinikgruppen dazu. Erstklassiger Service und ein vielfältiges Freizeitangebot sorgen dafür, dass Besucher während ihres Aufenthaltes von Routine, Arbeit und Stress abschalten und der Kälte entfliehen. Gesundheits- und Schönheitsbehandlungen, Sterne beobachten, die Möglichkeit, in einem Boutique-Hotel oder in einer Villa zu wohnen, Ausflüge, Mini-Kreuzfahrten auf luxuriösen Yachten, die Anmietung eines erstklassigen Autos oder ein Besuch in einem der zahlreichen Themenparks sind nur einige der Möglichkeiten, die «Tenerife Select» bietet. > www.webtenerife.de/tenerifeselect

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en Sonnenuntergang mit Blick auf den Ozean und den majestätischen Teide Vulkan geniessen und dabei an einem köstlichen Cocktail nippen  – willkommen auf der Kanareninsel Teneriffa! Teneriffa trumpft mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 23°C auf, ideal zum Entspannen oder aber richtig aktiv auf der Insel zu werden. Neben dem milden Klima bietet die Kanareninsel eine grosse Auswahl an exzellenten Hotels mit den besten Dienstleistungen, Restaurants mit speziellen Ambiente, Golfplätze, Wellnessanlagen und vieles mehr. Und das Beste: Kein unerträglich langer Flug, um eine so exotische Vulkaninsel wie diese kennen zu lernen. Eine gute Möglichkeit, um den Aufenthalt auf der Insel mit etwas mehr Privatsphäre zu geniessen, sind Villen. Das Angebot an 4- und 5-Sterne Häusern sowie Privat­ villen auf Teneriffa ist gross – dabei sind alle Unterkünfte äusserst geschmackvoll eingerichtet und mit allen Annehmlichkeiten ausgestattet. Wer möchte, kann auch einen eigenen Butler oder Koch buchen. Wem das nicht genügt,

kann sich in den wunderschönen Spas bei Sprudelbädern, Massagen oder in einer belebenden Eishöhle entspannen. Neben der traditionellen kanarischen Küche, sind auch Spitzenköche auf Teneriffa zu Hause. Es gibt exklusive Restaurants auf Teneriffa, in denen international renommierte Köche ihre Kreationen in einem einzig­ artigen Rahmen anbieten. Auch die Weine der Insel überraschen mit ihrem delikaten vulkanischen Charakter in verschiedensten Nuancen. Auf Teneriffa gibt es tausend einmalige Erlebnisse: Wunderschöne Dörfer und Höfe aus dem 16. Jahrhundert laden auf eine Entdeckungsreise ein. Urlauber können zu später Stunde im Teide Nationalpark mit einem erfahrenen Guide Sterne beobachten, an den unzähligen Strand­promenaden entlang schlendern oder die traditionellen Bodegas in den kleinen Gässchen erkunden. Vom Boot aus kann man nach Walen und Delfinen Ausschau halten, im Hubschrauber über die Insel fliegen oder auf den vulkanischen Routen wandern … Die Möglichkeiten sind endlos.

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mit von Seve Ballesteros Im Fünf-Sterne-Hotel Meliá Hacienda del Conde finden Golfer, Wanderer und Wellness-Fans einen eleganten Rückzugsort mit erstklassigem Komfort und Top-Service. Vor grossartiger Naturkulisse erstreckt sich das Luxusdomizil inmitten von Teneriffas Buenavista Golfmekka.

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m Fusse des Teno-Bergmassivs im Nordwesten Teneriffas gelegen, präsentiert sich mit dem «Meliá Hacienda del Conde» ein malerisches Urlaubsparadies, das keine Wünsche offen lässt. In dem umfangreich renovierten Hotel, das im Stil eines kanarischen Dorfes erbaut wurde, finden Erholungssuchende oder Wanderer relaxten Luxus. Und besonders Golferherzen schlagen hier höher. Denn zu dieser Anlage gehört auch der 18-Loch Golfplatz Buenavista. Der Championship-Platz wurde von der spanischen Golflegende Severiano Ballesteros geplant und genügt auch höchsten Ansprüchen. Der mehrfache spanische Majorsieger, der auf Teneriffa nur

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diesen Platz gestaltet hat, war bekannt für seine einfallsreichen Lochstrategien und seine ansprechende Grüngestaltung. Eine Runde auf dem Golfplatz Buenavista wird damit gleichermassen zu einer strategischen Herausforderung wie zu einem optischen und spielerischen Genuss. Abseits des Golfsports besticht das Meliá Hacienda Del Conde durch seine einzigartige Lage am Berghang des Teno, von wo­­­ aus sich ein unfassbar schöner Blick auf den Atlantischen Ozean im Nordwesten Teneriffas bietet. Die Hotelanlage befindet sich fast am westlichsten Punkt der Insel in einem idyllischen Naturschutzgebiet, zehn Fahrminuten vom historischen Ort Garachico entfernt.


Nice to know !!!

Meliá Hotels & Resorts ist die am weitesten verbreitete Stadt- und Resortmarke im Portfolio von Meliá Hotels International, mit über 110 Hotels und Resorts in grossen Metropolen und Premium-­Feriendestinationen Europas, Asiens, Afrikas und Amerikas. Die Marke ist ein Synonym für leidenschaftlichen Service nach spanischer Tradition und ein unvergessliches Erlebnis. > www.melia.com

Damit präsentiert sich das Resort auch als einmaliges Wanderparadies. Die zahlreichen Wege ins Teno-Gebirge und in die umliegenden Dörfer machen zudem besondere Kulturerlebnisse möglich. Das nur Erwachsenen vorbehaltene Domizil ist einer luxuriösen Hacienda nachempfunden und im traditionellen Kolonialstil erbaut, inklusive der Natur­ steinmauern. Besonders attraktiv sind die gestuften Sonnenterrassen neben zwei Pools, die unzählige Möglichkeiten zum Entspannen und Zurückziehen bieten. Daneben lockt der Meerwasserpool am Rande des Atlantiks mit

atemberaubendem Ausblick auf den Ozean. Das Design des Meliá Hacienda Del Conde, das insgesamt über 117 Zimmer und Suiten verfügt, fasziniert durch seinen traditionellen Teneriffa-Stil mit hohen Decken, viel Tageslicht und gedeckten Creme-, Braun- und Schwarztönen. Terrakottafliesen und dunkles Holz setzen immer wieder authentische Akzente. Exklusive Annehmlichkeiten bietet The Level, ein optionaler VIP-Service der Marke Meliá, in insgesamt 40 Premium-­Z immern und Suiten. Er ermöglicht den Zutritt zu einem speziellen Lounge-Bereich, einer eigenen Sonnenterasse und einem privaten Frühstücksraum sowie privater Check-in und Check-out.

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Eine

© Vincent Leroux | The Leading Hotels of the World

LEGENDE erstrahlt Das «Ritz» in Paris ist weltweit das einzige Hotel, dessen Name ein Begriff mit Eintrag ins Wörterbuch wurde. Dahinter steht eine Legende, der kürzlich neues Leben eingehaucht wurde. Autor: Nike Schröder

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H

eute findet man kaum noch eine Herberge, deren unvergleichlicher Ruf mit so viel makellosem Glamour und so funkelnder Geschichte verbunden ist wie das «Ritz» in Paris – benannt nach seinem Gründer César Ritz, der sich das herrschaftliche «maison particulière» aus dem Baujahr 1705 an der mondänen Place Vendôme kaufte. Monsieur Ritz wusste ganz genau, er würde daraus etwas ganz Besonderes machen.

Das kleine Haus

Im Sommer 1898 eröffnete er das, passend zur Schweizer Bescheidenheit, «kleine Haus»: Das «Ritz» war geboren. Es war unvergleichlich und verband britischen Komfort und französischen Lebensstil wie kein zweites Hotel. Das «Ritz» in Paris wurde schnell mit Superlativen wie grandios, überragend, verschwenderisch, luxuriös und hochelegant beschrieben, dennoch war es zugleich eine lässige Luxusherberge mit Weltruf. Monsieur Ritz hatte einen Partypalast gegründet, der seinesgleichen suchen musste. In einer Zeit der fröhlichen Sorglosigkeit und des grenzenlosen Lebensgenusses der Belle Époque schliefen hier Könige, Künstler und Kurtisanen, und an der weltberühmten Bar Cambon sassen Barbara Hutton, Charlie Chaplin, C ­ ole Porter, Rudolph Valentino, Eva Perón oder auch Marcel Proust. Das «Ritz» gelangte zu Weltruf als eines der prächtigsten und modernsten Hotels weit und breit. Jedes Zimmer verfügte über Heizung, Bad und ­Telefon  – ein damals aussergewöhnlicher Standard. Dem Stammgast Oscar Wilde war es allerdings zu viel Fortschritt auf einmal. Ihm war der Fahrstuhl zu schnell und die Technik störte ihn: «Wer will schon hartes und hässliches Licht, das ruiniert nur die Augen. Mir fehlt eine Kerze oder Lampe, um im Bett zu lesen. Wer will schon ein unbewegliches Wasserbecken im Zimmer? Ich nicht. Ich bevorzuge es zu klingeln, wenn ich Wasser brauche.» César Ritz führte sein Traumhotel in Paris nur bis 1912, denn er wurde ernsthaft krank und starb sechs Jahre später in einer Schweizer Klinik. Sein Sohn Charles und dessen Frau Marie-Louise übernahmen die Leitung des «Ritz». Nach deren Tod allerdings verlor das familiengeführte, grossartige Hotel sehr schnell an Gästen, Glanz und Geld. Im Jahre 1979 kaufte Al-Fayed das Hotel für angeblich 30 Millionen US-Dollar und steckte offensichtlich 250 Millionen in eine Renovierung. Das neue «Ritz» konnte weltweit auf einen der ersten Hotel-­Spas verweisen und hatte den damals besten Pool von ganz Paris. >

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Eine Legende erfindet sich neu!

Nachdem ein Feuer im Januar 2012 die gerade gebauten Suiten völlig zerstörte, schloss das «Ritz» 2012 für fast dreieinhalb Jahre Renovierungsphase und konnte 2016 nun wiedereröffnet werden. Der Generaldirektor des «Ritz», Christian Boyens, erzählt, wie er vor der Renovierung mit Gästen über deren Wünsche und Verbesserungsvorschläge gesprochen hat und diese in die Umbaumassnahmen einbeziehen konnte. 124 Schiffscontainer mit Antiquitäten wurden zur Restauration an Spezialkunsthandwerker in Frankreich, Spanien und Italien verteilt, mehr als 40’000  Flaschen Wein wurden in verschiedene Châteaux verlagert, mehrere Hundert schwanenförmige Wasserhähne neu in Gold gekrönt. Zum verschachtelten Hotelgebäudekomplex, der zwischen 1705 und 2013 immer wieder erweitert wurde, kommt noch ein ehemaliges Bankgebäude hinzu. Die Zimmer werden geräumiger, dafür sind es nur noch 142 statt wie zuvor 160. Die Hälfte der Zimmer sind im neu eröffneten «Ritz» Suiten. Immerhin die Hälfte der einst 500 Mitarbeiter nimmt ihren Arbeitsplatz wieder ein. So auch der Chef-Concierge Michael Battino, der 1976 als 17-jähriger Page sein Berufsleben im «Ritz» begann, und George Gharbi, der seit 30 Jahren am Empfang alle Vorlieben der «Ritz»-Gäste kennt. Monsieur Manfred Mausch, ein Deutscher, leitet ein neunköpfiges Team, das sich um Extrawünsche der Gäste kümmert. Einen Tisch beim besten Chinesen Yam Tcha, einen Termin beim Star-Friseur David Mallett, über welchen Umweg kommt man zur Après Show Party von Dior, welchen Wagen bevorzugt Victoria Beckham zum Flughafen und welche Suite präferiert Kate Moss für ihre Soirées. Das alles weiss Monsieur Mausch nach 30 Jahren Hotelerfahrung. «Dieses Wissen ersetzt keine Software dieser Welt», weiss Christian Boyens zu schätzen. 

Nice

to

know !!!

César Ritz wurde am 23. Februar 1850 als 13. und jüngstes Kind einer Schweizer Senner-Familie im Walliser Niederwald geboren. 1867 verliess er die Schweiz und arbeitete in Paris zuerst als Schuhputzer, dann als Träger und später als Zimmerkellner in einem Hotel. Mit den Jahren reiste er durch Europa und arbeitete sich in den renommiertesten Hotels bis zum Direktor oder Berater hoch. So beispielsweise verhalf er, in Zusammenarbeit mit seinem genialen Küchenchef Auguste Escoffier, dem angesehenen, allerdings finanziell angeschlagenen Savoy Hotel in London 1878 bis 1890 in Kürze zu grösstem Erfolg.

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Wien Eine Reise nach Wien führt in eine Weltstadt mit historischem Flair. Von kulturellen Sehenswürdigkeiten bis zur legendären Wiener Kaffeehauskultur, die österreichische Metropole hat einiges zu bieten. Stephansdom, Schloss Schönbrunn, das Riesenrad im grossen Wiener Vergnügungspark Prater sowie die Secession sind nur einige Highlights der Stadt. Neben einem Besuch der Spanischen Hofreitschule, des Burgtheaters und des Hundertwasser-Hauses darf ausgiebig geshoppt werden.

Für die tägliche Pflege mit Stil

Bei Walter Weiss gehen langjährige Kunden, Qualitätskäufer und Nostalgiker ein und aus. Alle auf der Suche nach «der täglichen Pflege mit Stil». Kaum irgendwo findet man so viele Utensilien zur Rasur wie hier: buschige Pinsel, Rasiercreme aller Art, unzählige Accessoires zur klassischen Nassrasur oder Dachsborsten für die empfindliche Haut. Ein Kleinod auf der Einkaufsmeile. > www.walterweiss.at

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Seinen Namen «Zur Schwäbischen Jungfrau» verdankt das Traditionsunternehmen einem Leinwandhändler, der 1720 aus Schwaben nach Wien kam. Seine drei Töchter verkauften auf dem Marktplatz das schönste Leinen. Das Unternehmen wurde k.u.k. Hoflieferant und Sisi nächtigte in der Spitzenbettwäsche aus dem Haus der Jungfrauen. Auch heute noch liefert das Geschäft höchste Qualität und besten Service. Auf drei Etagen kann man sich durch Leinen- und Damast-Meterware, Küchen-, Tisch- und Bettwäsche sowie Frotteeware wühlen. Und noch immer beliefert man den Adel der Welt – so zum Beispiel den malaysischen Hof und den Sultan von Pahang. > www.schwaebische-jungfrau.at

Handmade für die Füsse

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Bei Wieselmann bekommt jeder Kunde seine eigene Leiste und muss dreimal zur Anprobe, dafür ist der Schuh jedoch auf den Fuss geschneidert. Hier entstehen ganz individuelle Schuhe, die ein Leben lang halten. Bis zu 60 Arbeitsstunden stecken in den Einzelstücken, die bis zu 3 500 Euro kosten. > www.wieselmann.org


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Abgestempelt

Bei Stempel Lobenhofer ist man von nostalgischen Numeroteuren, Handstempeln, Brotstempeln auf Holz­ pflöcken und Emaileschildern umgeben. Bereits seit 1912 ist das Unternehmen in Familienbesitz und widmet sich in erster Linie der Profession des Flexografen und der Gravur. Auf Wunsch werden auch Einzelstücke angefertigt. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. > Adresse: Hofmühlgasse 1, 1060 Wien

Der ungewöhnliche Shopping-Guide!

Fahnenschwingen

Fahnen Christl ist die Anlaufstelle, wenn es um Transparente, Wimpel, Tischbanner oder Fahnen geht. Ob für Patrioten, zu Nationalfeiertagen oder Piratenflaggen für die Kids. Hier ist man an der richtigen Adresse. Mehr als 200 verschiedene Fahnen und viele bunte Aufnäher finden Platz in dem kleinen Laden. Übrigens: Während die Fahne immer ein Unikat ist, sind Flaggen ersetzbar und können in unterschiedlichen Grössen hergestellt werden. > www.fahnenchristl.at

Wien wird seinen Klischees gerecht: grantige Kellner, Fiaker, riesige Schnitzel, Erinnerungen an Sisi an jeder zweiten Ecke. Doch in Wirklichkeit ist es so viel mehr, denn Wien ist anders – so der Slogan der Stadt: Viele spezialisierte Traditionsunternehmen sind nach wie vor in den verschlungenen Gassen zu finden; die jungen Kreativen übernehmen leer stehende Geschäftslokale. Ein schöner Mix, der Wiens Slogan unterstreicht und den Fortschritt und die Vergangenheit vereint. Das neue Wien abseits der grossen Einkaufsstrassen. > 111 Geschäfte in Wien die man erlebt haben muss Katrin Hofmann, Emons: Verlag

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© Scagliola / Brakkee

Überdachter

D O FO Palast Superlativ trifft Geschmacksexplosion. Rotterdams überdimensionale Markthalle eröffnet ihren Besuchern die Welt der kulinarischen Möglichkeiten. Autor: Nike Schröder

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ie Markthalle in Rotterdam ist einzigartig, sehr bunt, riesengross und dazu auch noch bewohnbar  –  ein Gebäude wie aus einer anderen Dimension. Aber nicht nur die Grösse ist beeindruckend, auch das Design zieht in seinen Bann. Rotterdam ist die wichtigste Architektur­stadt der Niederlande, aussergewöhnliches Design ist hier quasi an der Tagesordnung. Frontal betrachtet hat die Markthalle die Form eines Huf­eisens, von der Seite wirkt sie dann wie eine ­Megarolle. Auf jeden Fall fällt ein solches Gebäude selbst in Rotterdam auf, obwohl es hier doch so einige spektakuläre Bauten gibt. Den Eingang an der Decke ziert

ein 11’000 Quadratmeter grosses Gemälde, das «Füllhorn» genannt, welches jedes Alltagsformat sprengt. Diese Markthalle übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Es ist eine Erlebniswelt des Genusses der besonderen Art: An den Wänden und Decken reihen sich villengrosse Erdbeeren aneinander, über­di­men­sio­nale Krabben und Weizenähren in Bau­k rangrösse heissen jeden Gast willkommen in einer Welt, die es so noch nirgends gibt. Die Grösse der Abbildungen an Wand und Decke relativiert sich aber schnell aufgrund der Gesamtgrösse der Markthalle. >

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Imposante Architektur

120 Meter ist sie lang, 70 Meter breit, der Scheitelpunkt des Gewölbes liegt in 40 Metern Höhe, das entspricht elf Stockwerken. Die Halle ist an den Längsseiten mit Glasfronten verschlossen und voller skurril-bunter Stände. Das heisst, man könnte eigentlich auch einen Jumbojet hier ohne Probleme einparken. Die riesige Markthalle ist ein multifunktionaler Bau. Unter der Markthalle findet sich ein ebenso riesiges Parkhaus mit rund 1200 Parkplätzen, in den oberen Stockwerken sind Appartements eingerichtet. Das Besondere: Die Wohnungen haben Fenster nach innen in die Markthalle, sodass das bunte Treiben hier aus den Wohnungen beobachtet werden kann. Sieben Tage die Woche. Ein Erlebnis. Und wer dann hungrig wird, findet in der Markthalle alles, was die kulinarischen Sinne verführt.

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Tradition und Genuss

Zu entdecken gibt es unzählige Marktbuden mit traditionellen holländischen Käsespezialitäten, re­g io­nalen Fischköstlichkeiten, aber auch Feinstem aus aller Welt. Eine korsische Edelsalami findet man genauso wie alle möglichen exotischen Früchte und tausende von Gewürzen aus den Herkunftsländern. Bunte Stände leuchten und bieten alle kulinarischen Genüsse. Das Geniesserherz schwebt hier in jedem Fall im siebten Himmel. Die Halle ist laut, prallgefüllt mit illustren, neugierigen und begeisterten Gästen. Genussmenschen, die sich auf Tapas und Antipasti, Hors d’œuvres und Mezze aus aller Welt freuen. Und die garantiert erwachte Lust, etwas der Köstlichkeiten zu probieren, stillen die vielen Restaurants in der Halle. Ob italienische Gaumenfreuden im Restaurant von Jamie Oliver oder feinste MatjesKreationen – Wünsche bleiben hier keine offen in dem quasi königlichen Food-Palast.


Sprechen wir ßber Ihre Ferien . . . damit Ihnen die lokalen Spezialitäten nicht auf den Magen schlagen.

Ihr Gesundheits-Coach.


© Thomas Hauer

Zypern Genussvolle Auszeit auf

Im Garten der Aphrodite

Dank ihrer strategischen Lage an der Nahtstelle dreier Kontinente, zwischen Orient und Okzident, war die drittgrösste Mittelmeerinsel schon in der Antike ein Spielball in den politischen Ränkespielen der Supermächte. Autor: Dr. Thomas Hauer

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© Thomas Hauer

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gal ob die frühen Hochkulturen der Phönizier, Assyrer oder Hellenen, das Ägypten der Pharaonen, Persien, Rom und Byzanz, später die Kreuzritter oder die mittelalterlichen Handelsmächte Genua und Venedig, zuletzt das Osmanische Reich und das British Empire: unzählige Völker und Kulturen haben auf Zypern ihre Spuren hinterlassen – auch kulinarisch. Aus diesem Grund zählt die Inselküche bis heute zu den vielfältigsten des gesamten Mittelmeerraumes. Vor allem ihr grosszügiger Umgang mit Gewürzen, die in der klassisch mediterranen Küche ansonsten abgesehen von frischen Kräutern eher sparsam verwendet werden, machen Einflüsse aus dem nahöstlichen, aber auch nordafrikanischen Kulturkreis deutlich. So stehen neben dem typischen Dreigestirn aus Petersilie, roten Zwiebeln und Zitrone, das die engen kulinarischen Bande zum benachbarten Griechenland und der Türkei unterstreicht, auch grosse Mengen frischen Korianders, Kreuzkümmel, Piment, Nelken oder Zimt auf der Zutatenliste typischer Spezialitäten. Fisch und Meeresfrüchte dagegen, spielen in den überlieferten Rezepten nur eine untergeordnete Rolle, obwohl Zypern von reichen Fanggründen umgeben ist. Da die Gestade des Eilands aber über Jahrhunderte hinweg heftig umkämpft waren, zogen es viele Einheimische vor, im Landesinneren zu siedeln und widmeten sich dort lieber Ackerbau und Viehzucht statt der Fischerei. Allenfalls in Rotwein geschmorter Oktopus und andere Variationen rund um Kalmar bzw. Sepia oder frischer weisser Thunund Schwertfisch vom Grill haben deshalb einen festen Platz im Küchenrepertoire der Insel. Sie stehen aber auch heute meist nur in Restaurants und Kneipen in unmittelbarer Küstennähe auf der Speisekarte, denn Frische schätzen die Zyprer über alles. Tiefkühlkost und Konserven? Undenkbar. Der meiste in den Urlauberhotels servierte Fisch wird dagegen importiert.

Lamm-, Schweine- aber auch Ziegen- und Rindfleisch wiederum sind aus der lokalen Küche nicht wegzudenken und werden in Dutzenden von Variationen serviert, die weit raffinierter sind, als das in mediterranen Gefilden übliche Grillen. So wird das Fleisch vor der Zubereitung oft tagelang mariniert, in Rot- bzw. Süsswein gegart bzw. im traditionellen Lehmofen mit reichlich Knoblauch, Lorbeer, Zimt und Nelken geschmort. Schweinefleisch dagegen kommt oft gepökelt und luftgetrocknet auf den Tisch. Typische Wurstspezialitäten der Insel sind mit Koriander gewürzte Loukanika, ebenfalls in Rotwein eingelegt, bevor sie auf dem Grill oder in der Räucherkammer landen oder Pastourma, denen reichlich schwarzer Pfeffer und Bockshornklee eine pikante, fast orientalische Note verleihen. Halloumi-Käse, dessen Geschichte bis ins Mittelalter zurück reicht, als Zypern unter byzantinischer Herrschaft stand, eignet sich dank seiner Konsistenz ebenfalls gut zum Grillen. Anders als Feta wird er meist aus einem Mix von Schafts-. und Ziegenmilch, seltener auch Kuhmilch und unter Zugabe von Minze hergestellt, bevor er in Salzlake reift. In Sachen Wein führt Zypern mit dem Commandaria gar den wohl ältesten «Markenwein» der Welt im Sortiment, den schon Richard Löwenherz bei seiner Hochzeit mit Berengaria von Navarra auftischen liess und ihn dabei als «Wein der Könige und König der Weine» gerühmt haben soll. Benannt nach dem einstigen Hauptquartier der Tempel­r itter, liegen die Ursprünge dieser im Solera-­ Verfahren erzeugten Süssweinspezialität allerdings im Dunkel der Geschichte verborgen. Vermutlich erlebte der Weinbau auf Zypern aber schon vor 5 500 Jahren eine erste Blütezeit und damit schon rund 2 000 Jahre früher als im minoischen Kreta. So soll bereits der sagenumwobene König Salomo Zypernwein geschätzt haben. Seit den 1990 Jahren werden auf Zypern aber auch zunehmend >

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© Thomas Hauer

Ein weiterer typischer Drink, der in allen Bars der Insel serviert wird, ist Brandy Sour – ein exzellenter Aperitif und Erbe der britischen Kolonialherren, die das Eiland erst Anfang der 60er Jahre in die Unabhängigkeit entliessen.

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Nach einem üppigen Mal hilft dann ein süsser Mokka der Verdauung auf die Sprünge. Doch zurück zur Küche. Neben zahlreichen Traditionslokalen, die sich einheimischen Spezialitäten verschrieben haben, gibt es auf Zypern seit einigen Jahren auch eine ambitionierte Riege von Küchenchefs, die traditionelle Rezepte behutsam modernisieren oder auf Basis internationaler Zutaten neu interpretieren. Einer der Protagonisten dieser «Neuen zyprischen Küche» ist David Goodridge. Als Exekutive Chef führt er das Szepter in den Restaurants des renommierten 5*-­Resorts Anassa bei Polis am Eingang der unter Naturschutz stehenden Akamas-Halbinsel im äussersten Nordwesten der Inselrepublik. Darunter das Helios – eine der besten Fine Dining Adressen der Insel oder das Basiliko, das mit Asian-Fusion Cuisine auf Weltklasseniveau begeistert. Gäste der im Stile eines byzantinischen Dorfes errichteten Anlage können die Akamas-Halbinsel bei einer Jeep-Safari oder während einer Minikreuzfahrt entlang der zerklüfteten Steilküste erkunden, die u. a. zur legendären Blauen Lagune führt. Tatsächlich ist das zu den Leading Hotels zählende Resort mit 166 Zimmern, Suiten und Residenzen, eingebettet in einen rund 8.5 Hektar grossen Garten direkt am Asprokremnos-Strand, eine der schönsten und luxuriösesten Ferienanlagen im

© Christine Zenz

trockene Weine auf Basis internationaler Rebsorten produziert. Spannender jedoch sind jene Tropfen, die aus den zahlreichen autochthonen Rebvarietäten der Insel gekeltert werden – allen voran Mavro, Maratheftiko, Ofthalmo, Lefkada, Xynisteri und Spourtiko. Dabei erreichen die Anbaugebiete dank des milden Klimas Höhenlagen von bis zu 1 500 Metern und sind damit die höchstgelegenen Europas. Einer der besten Erzeuger der Insel ist das Weingut Vouni Panayia in der Nähe des Chrysorrogiatissa Klosters im Nordwesten der Insel. Yannis Kyriakides und sein Vater Andreas kultivieren dort ausschliesslich endemische Rebsorten. Besonders gelungen: der seltene weisse Promara, von dem jährlich nur rund 2 000 Flaschen abgefüllt werden oder der nicht minder rare rote Yiannoudi, dem der Ausbau in französischer Eiche den letzten Schliff verleiht. Übrigens besagt eine Legende, die ersten Reben, die in der Champagne kultiviert wurden, stammten ursprünglich von den Hängen des Mount Olympos, mit fast 2 000 Metern höchster Gipfel Zyperns. Und vielleicht ist an dieser Geschichte sogar ein Körnchen Wahrheit, denn tatsächlich importierten die Kreuzritter ab dem 12. Jahrhundert regelmässig Rebklone von der Insel nach Kontinentaleuropa.


Goodridges besondere Liebe gilt dabei den traditionellen zyprischen Mezedes – einer schier endlosen Folge kleiner Speisen und Gerichte, die am Tisch mit Familie und Freunden geteilt werden und einen appetitlichen Querschnitt durch das kulinarische Angebot der Mittel­meer­ insel bieten: die Seele zyprischer Gastkultur. Viele alteingesessene Restaurants sind deshalb auf Mezedes spezialisiert. Übersetzt bedeutet Mezedes übrigens schlicht «kleine Leckereien» – eine masslose Untertreibung. Deshalb sollte man sich hüten, schon bei den ersten Speisen, die aufgetischt werden, allzu beherzt zuzugreifen. Die wichtigste Devise beim Genuss eines authentischen Mezedes Gelages lautet nämlich «siga-siga»  – immer schön langsam. Serviert werden die Gerichte dagegen meist in atemberaubender Geschwindigkeit. Den Auftakt bilden eingelegte Oliven, ein erfrischender Bauernsalat, gepickelte Gemüse und diverse Pasten und Dips, z. B.  Tahini, Hummus, Taramasalata oder Talattouri  – die zyprische Variante des Zaziki. Allesamt serviert mit knusprigem Fladenbrot. Als nächstes kommen oft in Wein geschmorter Oktopus, eine Zalatine genannte, kräftige Schweinefleischsülze oder Karaoli yahni, Schnecken in Tomatensosse auf den Tisch. Als Erfrischung zwischendurch werden rohe Gemüse mit Salz und Zitrone gereicht, bevor es mit allerlei frittierten Fischchen, gegrilltem Halloumi und geräuchertem Schweinefleisch weiter geht. Wer jetzt noch nicht genug hat, erfreut sich an pikanten Hackfleischbällchen, Moussaka oder Fleisch aus dem Lehmofen. Als Dessert gib es frisches Obst oder mit Frischkäse und Honig gefülltes Gebäck.

© C. P. Fischer

gesamten Mittelmeerraum und wurde mehrfach als bestes Hotel der Welt ausgezeichnet. Ein Erfolg, an dem Goodridge und sein Team, der die Anassa Küche in den letzten Jahren konsequent in Richtung Regionalität und Nachhaltigkeit umgebaut hat, nicht ganz unbeteiligt ist. Seine kulinarischen Sporen verdiente sich der gebürtige Brite bei Raymond Blanc im Le Manoir aux Quat Saisons, wo er bereits mit 25 Jahren zum Senior Sous Chef aufstieg, bevor er nach kurzen Intermezzi in den Restaurants von Michel Troisgros, Piere Gagnaire, Bernard Loiseau und Koyama Hirohisa 2005 Küchenchef des legendären Gaddiʼs im The Peninsula Hongkong wurde. 10 Jahre später kehrte er schliesslich nach Europa zurück und lenkt seitdem die kulinarischen Geschicke des Anassa.

Was genau bei einem solchen Gelage serviert wird, hängt dabei von der Jahreszeit und regionalen Gepflogenheiten ab; ob man seine Mezedes am Strand oder in den Bergen, in der Stadt oder auf dem Land geniesst. Einziger Wermutstropfen: nach gefühlt 30 prall gefüllten Tellerchen, Schälchen und Schüsseln ist man reif für die Couch oder einen mehrstündigen Verdauungsschlaf! Goodridge hat die traditionellen Mezedes-Rezepte deshalb deutlich verschlankt und blickt, auch was die Zutaten angeht, gerne ein wenig über den Tellerrand der Insel hinaus. So kombiniert er traditionelle, mit Minze verfeinerte Lamm-Köfte mit erfrischenden süsssauren englischen Pickles und backt sie nach asiatischer Art in Bananenblättern. Die berühmte zyprische Argaka-­Wassermelone wird bei ihm mit dem saftigen Fleisch der Königskrabbe kombiniert, während er Oktopus Souvlaki mit Weintrauben-Chutney paart. Japanese Style Thunfisch-Tataki dagegen erhält durch eine fruchtige Sauce aus Tomaten und Chili einen deutlich mediterranen Akzent. Aber auch beim Dessert gibt Goodridge Vollgas – köstlich z. B. der feine Schafs-Joghurt parfümiert mit Damaszenerrosenwasser und serviert mit marinierten Erdbeeren, denen aromatische Kräuter aus dem Garten des Anassa eine fast schon pikante Note verleihen. Guten Appetit!

> www.anassa.com > www.vounipanayiawinery.com

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© Nova Scotia Tourism

Welcome to

LOBSTER

LAND Unterwegs in Kanadas Hummerprovinz NovaScotia

Lebendfrische Hummer aus den reichen Fanggründen vor der kanadischen Atlantikküste gehören zu den gesuchtesten Meeresdelikatessen der Welt. Wir haben uns auf die Suche nach dem Geheimnis der Canadian Lobster gemacht.

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© Thomas Hauer

Autor: Dr. Thomas Hauer


Doch für Hummerfans besteht trotz Saisonende kein Grund, in Torschlusspanik zu verfallen: Wenn die Fischer im Süden der Atlantikprovinz Ende Mai ihre Fallen einholen, versenken ihre Kollegen im Norden sie pünktlich zum ersten Juni wieder im Ozean, denn die Fangsaison rotiert mit den ­Jahreszeiten um Nova Scotias und Neufundlands Küsten herum. Trotzdem war und ist die Hummerfischerei bis heute ein hartes und gefährliches Geschäft. Fast jeder hier in der Gegend hat schon Angehörige auf See verloren. Dabei soll es vor den Küsten Nova Scotias und Neuenglands einst so viele Hummer gegeben haben, dass die Fischer nicht einmal hinausfahren oder Fallen stellen mussten, sondern die Tiere wurden von den Gezeiten an Land gespült und mussten nur noch eingesammelt werden. Viele Schalentiere landeten damals allerdings eher als Dünger auf den Feldern als im Kochtopf, galt Hummer bis mindestens Ende des 19. Jahrhunderts doch als Armeleute­ essen, und man mutete ihn deshalb allenfalls Gefängnisinsassen zu.

S co ova

Nicht nur gekocht, gedämpft, vom Grill, als Frikassee, Burger, Lobstercake, Bisque, Salat oder Topping für Macaroni and Cheese, sondern auch als Maskottchen, das Socken und Sneakers, Einkaufs­tüten und Kaffeetassen, >

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«Auch mein Vater», erinnert sich Pam Wamback, «hat sich als Kind geschämt, wenn er mit Hummer belegte Pausenbrote von zu Hause mitbekam – in der Schule hat er dann versucht, sie gegen Peanutbutter and Jelly Sandwiches einzutauschen.» Heute ist eine Hummerlizenz dagegen so einträglich, dass sie beim Verkauf mehrere Hunderttausend Dollar einbringt, wird aber normalerweise von Generation zu Generation weitervererbt. Und so begegnen Touristen dem Lobster in Nova Scotia auch abseits der Küste praktisch auf Schritt und Tritt.

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Wie ihre europäischen Vettern erreichen kanadische Hummer ein Alter von bis zu 50 Jahren. Mit bis zu 20 Kilo Lebendgewicht und maximal 60 Zentimetern Länge werden sie allerdings bedeutend grösser. Die mit Bojen markierten Fallen – rund 200 bis 300 pro Fischer  – werden täglich kontrolliert, trotzdem entkommen rund 94 Prozent aller Tiere, die der verführerische Duft der vermodernden Fischköder in die Fallen gelockt hat, wieder. Nur die, die nicht schnell genug sind, haben Pech gehabt. Satt am Meeresboden stapeln sich Zehntausende Hummerkäfige, die die Fischer in den letzten Tagen an Land gebracht haben, jetzt also entlang des Hafens und in den Vorgärten. Daneben liegen bergeweise kunterbunte Taue und Stricke aufgetürmt, mit denen die bis zu 300 Kilogramm schweren Fallen aus Nylon, Stahldraht oder Kunststoff an den Bojen befestigt werden. Der Käfig, den Skipper Ken während unserer Harbour-Tour ansteuert, dient aber ohnehin nur Show­ zwecken. Das monströse Schalentier, das der Captain aus dem eiskalten Wasser fischt und welches schlicht zu gross ist, um sich von selbst wieder befreien zu können, hat also vorläufig Glück gehabt, denn nach einer ausgiebigen Fotosession wird es wieder in den Fluten versenkt bis zur nächsten Tour. Schonzeit eben. «Die Fischereiaufsicht hat ihre Augen überall», flüstert Ken dazu verschwörerisch. Weil Fallen auch immer wieder mal verloren gehen – etwa bei Stürmen –, haben diese an beiden ­Enden Notausgänge. «Diese Fluchttüren sind mit Materialien verkleidet, die sich im Meerwasser nach maxi-

mal sechs Monaten von selbst auflösen, sodass darin gefangene Hummer dann automatisch freikommen. Dank des nährstoffreichen Wassers können sie in den Fallen nämlich theoretisch bis zu 300 Tage und länger überleben», erzählt Ken.

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am Wamback (43) sitzt auf dem Oberdeck der «Brown Eyed Girl» und zeigt auf ein unscheinbares kleines Häuschen am Ufer. «Dort lebt mein Bruder Rob. Er ist Hummerfischer, genau wie mein Onkel Paul, mein Cousin Corey und vor ihnen mein Grossvater Clarence. Eigentlich leben die meisten Leute entlang des South Shore bis heute vom Fischfang», erzählt Pam. Wenige Minuten später erreicht unser Ausflugsboot, das zwischen Juni und September Gäste durch die Shelburne Bay befördert, den kleinen Fischereihafen Gunning Cove. Viel Betrieb herrscht hier Anfang Juni allerdings nicht mehr. Die Lobster-Saison an der Südküste Nova Scotias ist gerade zu Ende gegangen. Sie dauert normalerweise von November bis Mai. In der Hochsaison wimmelt es in der Bucht und vor der Küste dagegen von Hummerschiffen.

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© Thomas Hauer

Am Ende der Fangsaison werden Zehntausende Hummerkäfige an Land gebracht und für das nächste Jahr eingemottet.

T-Shirts und Baby­lätzchen schmückt – selbst der USBStick des lokalen Tourismusbüros steckt in einem knallroten Gummi­hummer.

Einer der schönsten Orte, um sich eines der delikaten Krustentiere stilecht einzuverleiben, ist Hall’s Harbour Lobster Pound an der weltberühmten Bay of Fundy. Während der Flut strömen hier innerhalb von dreieinhalb Im Sommer gibt es die bei Einheimischen wie Touristen Stunden unglaubliche 50 Milliarden Tonnen Meerwasser beliebten Lobster Rolls – pampige Brötchen belegt mit in die sich verengende Bucht und verursachen den mit bis Salat, Gurke, Tomate und mit reichlich Mayonnaise an- zu 16,40 Metern höchsten Tidenhub der Welt. Direkt am gemachtem Hummersalat – sogar bei McDonald’s. «Ob- Rande eines kleinen Hafens gelegen, kommen Besucher wohl kein Local jemals auf die Idee käme, dort ein bis aus Halifax hierher, um sich aus einem der MeerwasHummersandwich zu bestellen», lacht Pam, «die ma- serbassins ihren ganz persönlichen maritimen Leckerchen das nur für die Touristen.» Und so fotografieren bissen auszusuchen. Abgerechnet wird nach Gewicht. auch wir ungläubig unser McLobster-Sandwich vor der Das Schalentier bekommt man nach dem Bezahlen in die Resopal-­Kulisse einer beliebigen Filiale des Fastfood-­ Hand gedrückt und trägt es persönlich zum Cooking Giganten irgendwo an einer belebten Hauptstrasse in Shack, wo es dann binnen Sekunden in einem brodelnNova Scotias Provinzhauptstadt Halifax. den Kessel sein Leben aushaucht. Was manchem Beobachter brutal oder grausam erscheinen mag, ist für den Die Hummerpreise sind dank steigender Bestände im Hummer selbst praktisch schmerzlos. Rund 25 Minuten Vergleich zu Europa seit Jahren moderat. Ja, manche Ex- später wird der in der Küche vorgeknackte Panzer samt perten vertreten gar die These, dass es gerade die starke seines delikaten Innen­lebens schliesslich im hauseigenen Nachfrage nach «Lobster made in Canada» sei, die die Restaurant aufgetischt. Geschützt von einem dünnen Hummerpopulation in Nova Scotias und Neuenglands Plastik­latz geht es dann zur Sache. Gewässern geradezu exponentiell anschwellen lässt. Schliesslich werden zusammen mit den Hummerfallen Ob das beste Fleisch nun im Schwanz, in den Scheren tagtäglich gewaltige Mengen Futter im Meer versenkt, oder den Beinen sitzt, ist Geschmackssache. Unser Guide und aufgrund des Klimawandels wird das Küstenwasser Pam erweist sich bei unserem Lobsterlunch jedenfalls als immer wärmer – den Hummern geht es also prächtig. Ein Puristin – sie verzichtet sogar darauf, die HummerstückTier mit etwa zwei Pfund Lebendgewicht  – laut Pam die chen in die geschmolzene Butter zu tunken. Zu den Schaoptimale Grösse – gibt es in manchen Restaurants inklu- lentieren passen die lokalen Weissweine – vor allem die sive Beilagen schon für 25 kanadische Dollar (17 Euro). aus der Appellation Tidal Bay. > www.novascotia.com Davon können Seafood-­Fans hierzulande nur träumen.

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SMOKED BANDERA DIE SMOKED BANDERA WIRD ALS 3ER-SHOT GETRUNKEN UND DIES IN DER FOLGENDEN REIHENFOLGE (jeweils 30 ml): 1. Frischer Limettensaft 2. Sierra Milenario Tequila Fumado 3. Hausgemachte Sangrita *

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frischer Tomatensaft frischer Limettensaft frischer Orangensaft frischer PinkGrapefruitsaft Meersalt

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1 etwas

frischer, grob gemahlener, schwarzer Pfeffer scharfe Chilischote Worchestersauce zum Abschmecken

Alle Zutaten ausser die Chilischote miteinander mixen. Danach die Chilischote aufschneiden und beigeben für die Entwicklung der Schärfe. Sobald die gewünschte Schärfe erreicht ist, die Chilischote entfernen und abschmecken mit der Worcestersauce. Kühl lagern.

E X C L U S I V E LY D I S T R I B U T E D I N S W I T Z E R L A N D B Y


Kar

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s r e d n mal a urant der Welt

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Alles aus der tollen Knolle heisst die Devise im Londoner Trend-Restaurant «HipChips». Ein Konzept, das mit Kartoffelchips nicht nur einen britischen Klassiker neu auflegt, sondern der bescheidenen Kartoffel zu neuem Glanz verhilft. Autor: Anka Refghi

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© HipChips

E

s ist nicht leicht, heutzutage noch etwas weltweit Einzigartiges zu konzipieren. Die beiden Londoner Scott Davis und David Morris haben es dennoch geschafft. In ihrem Restaurant HipChips dreht sich alles, aber auch wirklich alles um die Kartoffel. Mit Kreativität und kulinarischer Zauberhand haben sie nicht nur den Nerv der Zeit getroffen, sondern die Kartoffelchips in einen HighClass-Snack verwandelt. Zwei Jahre lang haben die beiden Gründer an ihrem Konzept gefeilt. Das Ziel: an der besten Location die besten Kartoffelchips-Gerichte der Welt anzubieten. Dass sie alles richtig gemacht haben, davon zeugt, dass ihr Restaurant, seit der Eröffnung im letzten November, zu einem der absoluten Hot Spots im Londoner Viertel Soho avanciert ist.

Edle Knollen und bunte Scheiben

Dabei ist das Konzept so einfach wie bestechend: Man nehme verschiedene Kartoffel­ sorten, röste diese hauchdünn und kombiniere sie mit verschiedensten Dips. Doch von vorne. Für die Kartoffelchips werden selbstverständlich nicht irgendwelche Kartoffeln verwendet. Zum Zuge kommen nur alte Sorten mit echtem «Heritage», wie beispielsweise die «Violetta»- oder auch die «Mayan Gold»-Kartoffel, die allesamt und exklusiv für Chefkoch Scott Davis auf einer Farm im Norden Englands angebaut werden. Unterschiedlich in Farbe, Textur und ihrem charakteristischen Geschmack bilden sie die Grundlage für das, was nun kommt. Denn zu den bunten Scheiben kredenzt Scott Davis nicht weniger als >

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15 verschiedene Dips. Eigens von dem ehemaligen Koch in Sterneküchen kreiert, sind die Dips von den verschiedensten Kulturen und Aromen rund um den Globus inspiriert. Katsu Curry, Baba Ganoush, Käsefondue-Sauce oder marokkanischer Joghurt mit Minze sind nur einige wenige, die hier zur Auswahl stehen. Qual der Wahl inklusive.

Kartoffelchips mal anders

Und wer in seiner Vorstellung bis anhin die Kartoffel nicht primär in der Nähe von Desserts gesehen hat, der wird hier schnell eines Besseren belehrt; denn im «HipChips» buhlen auch süsse Dips um die Favoritenstellung im Gaumen der Gäste. Zimtzucker statt Salz heisst das Credo, mit dem der immer grösseren Anhängerschaft ein ganz besonderes Geschmackserlebnis beschert wird. Daneben Käsekuchen-Dips, Rhabarber &  Pudding, S'mores & Schokolade oder auch eine gesalzene Schokoladen-Caramel-Dip führen hier auf einen neuen Pfad der Kulinarik. «Ich habe meine Inspiration für die süssen Chips von Donuts genommen, indem ich sie mit Zimtzucker bestreut habe, sobald sie aus der Friteuse kommen. Diese mit den Dips bilden eine klassische Paarung, die wir wöchentlich und saisonal ändern», so Scott Davis über seine verführerischen Leckereien. Gesund ist sicherlich anders, köstlich sind die tollen Knollen aber allemal.

© HipChips

> www.hipchips.com

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Nice to know !!! Soho my Love: Das beliebte Londoner Viertel Soho liegt im West End zwischen der Oxford Street, der Regent Street, dem Piccadilly Circus und dem Leicester Square. Das Viertel, dessen Name von einem alten Jagdruf stammt, ist mit seinen zahlreichen Bars, Clubs, Kinos und Theatern ein absolutes Must für Vergnügungshungrige am Abend, während tagsüber Shops jeglicher Couleur locken. Als klassisches Einwandererviertel zeichnet sich Soho durch eine kulturelle Offenheit aus, die seit jeher Kunstschaffende und Paradiesvögel aus allen Teilen der Welt anzieht. Bunter, lebendiger, lebensfroher – das ist Soho.


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Auf Geschmacksreise

An den Theken der Bars wird es erfrischend. Neue Cocktail-Kreationen verzaubern die Szenebars. Aber auch in der heimischen Lieblingsbar gibt es kosmopolitisches Feeling inklusive.

Cool, Cooler, Cucumber REZEPT: 50 ml Hendricks Gin 50 ml Aloe Vera Drink 100  ml Tonic Wasser

Kombinieren Sie alle in Zutaten in einem Highballglas und garnieren Sie es mit drei  frischen Gurkenscheiben. Fertig !

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Happiness

REZEPT: 1.5  cl Ingwersirup 1.5  cl Limettensaft 2 cl Grapefruit 8 cl Henkell oder Söhnlein  alkoholfrei

  Lynchburg Lemonade

Alle Zutaten außer den alkoholfreien Sekt in einem Shaker auf Eis gut schütteln. Anschließend in ein mit Eiswürfeln vorgekühltes Weißweinglas abseihen und z. B.  mit Henkell Alkoholfrei aufgießen. Mit Rosmarinzweig und Orangenschale garnieren.

    Caffè Shakerato After Dinner REZEPT: 1 Espresso Lungo Lavazza Qualità Oro Eiswürfel Amaretto Zucker Schlagsahne Bitteres Kakaopulver

6–7 Eiswürfel und einen Teelöffel Zucker in einen Shaker geben. Einen Löffel Amaretto und den Espresso Lungo Lavazza darübergiessen. Den Shaker dicht verschliessen und für 10 bis 15 Sekunden kräftig schütteln.Den Shaker öffnen und den Caffè Shakerato After Dinner in ein Cocktailglas giessen, dabei mit einem Barsieb das Eis zurückhalten. Dann eine dünne Schicht leicht geschlagene Sahne auf die Oberfläche geben und mit bitterem Kakaopulver bestreuen.

Jaguar

REZEPT: 4 cl JACK DANIEL’S Tennessee  Whiskey 2 cl Triple Sec (Orangenlikör) Zitronenlimonade Saft einer Zitrone Saft eines Limetten-Achtels Cocktailkirsche Eiswürfel Schnell zubereitet ist die JACK DANIEL’S Lynchburg Lemonade mir ihrer rauchigfrischen Note, für die man den Old Nr. 7, auch Black Label genannt, als Basis verwendet. Alle Zutaten (bis auf die Zitronenlimonade) auf Eis in einen Shaker geben, kurz schütteln und mit Zitronen­limonade auffüllen. Anschliessend in ein Cocktail- oder ein spezielles Lemonade Glas giessen.

REZEPT: 5 cl    Sierra Milenario Tequila Reposado 2 cl    Frisch gepresster Zitronensaft 2 cl    Hibiskussaft Eine Prise Meersalz Alle Zutaten in einen bis zum Rand mit Eiswürfel gefüllter Cocktail-Shaker geben. Schütteln, in einen Tumbler gefüllt mit Eiswürfeln abseihen und mit einer Scheibe Grapefruit verzieren.

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© Bodega Norton

DER DIAMANT t er d en Rot weinen un

Mendoza heisst die Heimat des argentinischen Weins. Aus diesem Anbaugebiet stammt auch der Rotwein der berühmten Bodega Norton aus dem Besitz der Familie Swarovski. Das gewaltige Andenpanorama ist die Kulisse eines der bemerkenswertesten Weinregionen der Welt. Autor: Nike Schröder

D

as extreme Klima, das zwischen kalt und heiss wechselt, die saubere kühle Luft und eine ge­ waltige, unverbrauchte Natur bieten eine exzellente Basis für einen aussergewöhnlichen Wein. Mittendrin im Swarovski-Anbaugebiet findet man ­Reben, die mit einem vollendeten Bewässerungssystem, das nach Inka-Lehren gebaut wurde, durch die Hitze am Leben erhalten werden. Heute ist der Weinanbau für Argentinien sehr bedeutend. Verantwortlich dafür sind die franzö­sischen und italienischen Einwandererfamilien, die im 19. Jahrhundert Reben aus ihrer Heimat importierten, weil sie das Potenzial des extremen Klimas und des B ­ odens zuerst erkannten.

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Mendoza ist als Weinanbaugebiet seit langer Zeit an der internationalen Spitze. Mehr als die Hälfte der Weinproduktion Argentiniens stammt aus Mendoza, denn die heissen Tage und kühlen Nächte lassen sensationelle Weine entstehen. Die Andenwinde kontrollieren die Alkoholwerte und zeichnen eine frische Säure und Ausgewogenheit des Weines aus. ­Bedingt durch die extremen Tem­peraturen sind Rebkrankheiten höchst selten. In Mendoza finden sich sehr viele verschiedene Rebsorten in unterschiedlichen Höhenlagen. In luftigen Höhen entstehen aussergewöhnliche, frische Weiss­weine, die von Kennern als leicht und ausdrucksvoll beschrieben


werden. Die bekannten, würzigen und tiefdunklen Rotweine sind die edelsten Botschafter für Argentinien.

Der Swarovski-Diamant

Einen wahren Diamanten finden wir dort, wo die Provinz Mendoza am eindrucksvollsten und un­berührtesten ist, im hochgelegenen Distrikt Luján de Cujo. Hier liegt das renommierte Weingut ­Norton: 600 Hektar voller Weinberge mit einer ­farbenfrohen Auswahl verschiedenster Weine und Qualitätsstufen, die bis ins Detail gereift sind. Die österreichische Familie Swarovski ist seit 1989 Vorreiter der Weinproduktion und investierte grosse Summen, um die Bodega Norton zu einem der bedeutendsten Betriebe in Argentinien zu machen. Weltweiten Respekt hat sich Swarovskis Bodega insbesondere mit ihren Rotweinen verschaffen können.

Ein Unikat aus Argentinien: die Malbec-Rebe

Der Malbec-Rebe wird eine exponierte Ausnahmestellung zugesprochen. In ihrer französischen Heimat war sie aufgrund ihrer sehr späten Reifung lange Zeit fast in Vergessenheit geraten. Aber in Argentinien fand diese tiefrote Rebe ein Revival, und Weinkenner bescheinigen ihr eine besondere Auszeichnung. Der argentinische Malbec ist mittlerweile zu einer fast eigen­ständigen Sorte geworden und hat geschmacklich kaum noch einen Wiedererkennungswert mit seinem Vorfahren. International beachtet man aber doch auch noch andere Rebsorten wie Barbera und Bonarda, Cabernet Sauvignon und Merlot. Das sind Beispiele, die erfolgreich in den Weinbergen der ­Bodega Norton wachsen. Geniesser lieben vor allem die unvergleichliche Identität des Weines aus der Bodega Norton. 


Editor’s Choice

   SPOTON

Wahrlich Gin’ius

In der «Anton’s Bar» im St. Moritzer Suvretta House kommen die Gäste nicht nur in den Genuss vom Interieur im 20er-Jahre-Stil und von Live-Musik, sondern auch von über 36  verschiedenen Gins. Darunter Bündner Gins wie der «Breil Pur» mit frischen, herben Alpenkräutern und der «Gin Mare» mit seinen mediterranen Geschmacksaromen von Thymian und Olive. Diese Vielseitigkeit bewog das Suvretta House in St. Moritz dazu, den «Gin’ius Club» zu gründen. Nun hat das Luxushotel zusammen mit der Destillerie Haldihof in Weggis zwei biozertifizierte Signature Gins kreiert: Für die Damen wird der «Lady’s Gin» zubereitet, der von einer süssen KirschNote geprägt ist und dessen pinke Farbe von der Kornelkirsche stammt. Die Herren dürfen sich beim «Gentleman’s Gin» auf frische Lindenblüten-Aromen freuen.

© Jean Cazals

Süsse Sünden

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Seit 1824 befindet sich die Pasticceria Marchesi, eine der ältesten Bäckereien Mailands, im selben Haus in der Via Santa Maria alla Porta. Später kaufte Prada 80 Prozent des historischen Betriebs und eröffnete 2015 eine zweite Filiale in Mailands wichtigster Einkaufsstrasse. Im letzten Jahr eröffnete die dritte Filiale in der Galleria Vittorio Emanuele II. Ein Teil des Shops beher­bergt eine Teestube, die dem Stil des Originalladens nachempfunden ist und Marchesitypischen Charme versprüht: Auf 250 m2 finden sich grüne Marmorwände und Samtsessel, Kirschholz- und Kristallablagen sowie grosse Spiegel. Gäste können hier Croissants, Kuchen, Schokolade und Pralinen verspeisen. Tagsüber werden in der Teestube verschiedene Mahlzeiten wie Frühstück, Lunch, Tee und abendliche Aperitifs serviert, welche frisch und in Hand­arbeit zubereitet.

Speisen, wo einst geschwitzt wurde

Das hört sich wenig appetitlich an, doch keine Bange, geschwitzt wird hier schon lange nicht mehr: 1865 baute die ­Deutsche Turn-Vereinigung in London beim Bahnhof King’s Cross die erste deutsche Turnhalle Englands, und bereits ein Jahr später fanden hier die ersten Olympischen Spiele Londons statt. Bis zum Zweiten Weltkrieg nutzte man die Halle als Turnsaal, später dann als Veranstaltungsort für Events, als Lager sowie für Büroräumlichkeiten. Heute beherbergt das Backsteingebäude in Grand Café, ein Restaurant, zwei Bars und eine Outdoor-Terrasse. Vom ehemaligen Zuschauerbalkon aus überblickt man die Halle und kommt in den Genuss, zwischen Säulen, weissen Backsteinen und unter hohen Decken zu speisen. Serviert werden an diesem historischen, denkmalgeschützten Ort Gerichte und Getränke mit nordeuropäischen Einflüssen.


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WELTPREMIERE IN LONDON Veuve ClicquotBrstutarExtetrt a Old neuen Extra

London Southwark an einem Montag. Das mondäne Penthouse-Apartment des selbstbewusst in den Abendhimmel aufragenden South Bank Towers, eine der teuersten Wohnimmobilien der Themse­ metropole, hat sich für einen Abend in eine glanzvolle Bühne in Orange, Silber und Schwarz verwandelt. Von den Rängen geniesst das Publikum einen atemberaubenden Blick auf London Eye, die futuristische Silhouette von The Shard und die altehrwürdigen Mauern von Westminster. Autor: Dr. Thomas Hauer

A

uf dem Programm: eine Weltpremiere. Der Hauptdarsteller: Veuve Clicquot Extra Brut Extra Old. Jüngstes Baby von Dominique Demarville, der beim prestigeträchtigen Champagnerhaus mit dem unverkennbaren orangefarbenen Etikett seit 2009 den Part des Kellermeisters gibt. Doch der Neuzugang im Bubbly-Portfolio des Kultlabels, der die Lücke zwischen dem längst zum Klassiker avancierten Yellow Label, den hervorragenden Veuve Clicquot Vintages und der Prestige-­Cuvée La Grand Dame schliessen wird, hüllt sich, anders als seine poppig gelabelten Geschwister, zunächst in geheimnisvolles Schwarz. Nur die Banderole und das ebenfalls orangefarbene Markenloge verraten auf den ersten Blick seine Zugehörigkeit zur Veuve Clicquot Familie. Die Idee: Anders als bei Vintage Champagner oder klassischen Cuveés, die mindestens 60 –7 0 % des aktuell freigegebenen Jahrgangs enthalten, verwendet Demarville für den Extra Brut Extra Old – nomen es omen – nur besonders lange auf der Hefe gereifte Grundweine. So stammt der jüngste Tropfen der Premierenausgabe – ein Meunier aus der Premier Cru Lage Ville-Dommange aus dem Jahre 2010, die beiden ältesten, ein Pinot Noir Loche-­sur-Ource bzw. ein Chardonnay Cramant aus den Jahren 1996 und 1988. Letzterer ist

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damit gar die älteste Reserve, die das Haus in seinen endlosen Kellern vorhält. Diese Methusalems werden der Cuvée allerdings nur in homöopathischen Dosen zugesetzt und im Fachjargon deshalb auch «Spice» genannt, denn erst sie geben einem komplexen Champagner den letzten Schliff. Nach der Assemblage reifen die Weine dann weitere drei Jahre in der Flasche. Im Gegensatz zum Yellow Label kommt der Extra Brut dabei aber mit einer Mini-Dosage von nur 3 g aus. Der im Vergleich zu regulären Non-­ Vintages mit 4.5 statt 6 bar deutlich reduzierte Druck sorgt zudem für eine ultrafeine Perlage, wie man sie sonst normalerweise nur von Prestige Cuveés kennt. So präsentiert sich der Extra Brut Extra Old im Glas zwar unverkennbar als Veuve Clicquot mit saftiger Nase voll reifem Steinobst, Toast und kandierten Zitrusfrüchten, wirkt aber doch deutlich filigraner, eleganter und mineralischer als der Yellow Label. Ein perfekter Essensbegleiter, der sowohl zu Meeresfrüchten, als auch mit cremigem Risotto kombiniert eine exzellente Figur abgibt. Santé! 


S c h le m me n nach

Herzenslust Das kulinarische Erbe der Alpen

Wo findet man rotfleischige Walnüsse und wo Metzger, die wissen, wie man eine »Frâche« mit Leber und mit Kohlrüben herstellt? Was sind Platterbsen, was ist eine Andutgel und was ein Saras del fen? Und wo gibt es noch Saubürzel oder Hundsärsche? Die Enzyklopädie der alpinen Delikatessen beschreibt mehr als 500 kulinarische Raritäten, die erst in den vergangenen Jahren wiederentdeckt wurden. Aber auch Gebäcke aus alten Getreidesorten und Feiertagsbrote mit Safran oder Anis.

Enzyklopädie der alpinen Delikatessen Dominik Flammer / Sylvan Müller / AT Verlag

Die fünf chinesischen Jahreszeiten

Die Ernährung im Einklang mit den Jahreszeiten ist nach der Chinesischen Heilkunde entscheidend für Gesundheit, Vitalität, Wohlbefinden und ein starkes Immunsystem. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Übergangsphasen zwischen den Jahreszeiten, die Dojozeit von viermal achtzehn Tagen als fünfte Jahreszeit. Spezielle Kuren mit Heiltees und einfachen Gerichten wirken dann reinigend, entlastend und vorbeugend, sie geben Kraft, stärken das Immunsystem und erleichtern die Umstellung. Und auch für vier Jahreszeiten selbst sind die Rezepte sorgfältig nach den Erfordernissen der Jahreszeit ausgerichtet.

Kraftzeiten nach der Chinesischen Heilkunde Karola Bettina Schneider / AT Verlag

Für die Gesundheit und die Lebensfreude

Mit diesen auf ayurvedischen Prinzipien basierenden Rezepten lässt sich im Handumdrehen ein erotisches Mahl zubereiten. Sorgfältig ausgewählte aphrodisische Zutaten wecken die Sinne, die Lebens- und Liebesgeister und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit, Alltag, Verpflichtungen auf der einen und Sinnlichkeit, Entspannung und Genuss auf der anderen Seite. Frische Kräuter, köstliche Gemüse und besondere Gewürze sind die Hauptzutaten – alles äusserst gesunde Lebensmittel.

Sinnliche Ayurvedaküche Markus Dürst / Johanna Wäfler / Doris Iding / AT Verlag

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RÜCKZUGSORT nd G eist für Körper u

Abgeschiedenheit, Privatsphäre und Exklusivität bietet das Barfuss-Hideaway Soneva in Thailand. Auf der viertgrössten Insel Thailands gelegen, steht der Privatstrand nur den Gästen des Resorts zur Verfügung. Auch Kulturinteressierte kommen auf ihre Kosten und gelangen mit dem Privatflugzeug des Resorts ganz bequem zum Weltkulturerbe Angkor Wat. Autor: Edith Bösl

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oneva Kiri steht für relaxten Barfussurlaub und präsentiert sich als aussergewöhnliche Ruheoase inmitten des Golfs von Thailand. Ankommen, tief einatmen und Alltag samt Schuhwerk hinter sich lassen: «No news – no shoes» – das ist die Devise des entspannten Hideaways. Der von Palmen gesäumte weisse Sandstrand wartet mit Liegen und Sonnenschirmen sowie einem atemberaubenden Ausblick auf den Indischen Ozean  – und ist somit prädestiniert, um bei einem fruchtig-­spritzigen Cocktail und einem leckeren Snack mit dem oder der Liebsten die Seele baumeln zu lassen. Wer es aktiver wünscht, der kann sich beim vielfältigen Angebot an nicht-motorisierten Wassersportarten wie

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beispielsweise Stand-Up Paddling, Kajak- und Schnorcheltouren austoben. Ganz abgeschieden vom Rest der Insel ist North Beach von Soneva Kiri mit einer zwei-­m inütigen Bootsfahrt zu erreichen, in fünf Minuten per Kajak sowie schwimmend in 15 Minuten – eine traumhafte Oase für Verliebte und Erholungs­ suchende in völliger Privatsphäre.

Einer der schönsten Strände Asiens

«Es ist erstaunlich schwierig, einen privaten Strand in Thailand zu finden, deshalb sind wir ganz besonders stolz auf unseren wundervollen North Beach. Viele unserer Gäste sagen, er sei der schönste Strand in Asien.», betont Andrew Abram, Managing Director auf Soneva Kiri.


Nice to know !!! Soneva Kiri auf der Hideaway-Insel Koh Kood in Thailand und Soneva Fushi im Baa-Atoll auf den Malediven, sowie das erst kürzlich eröffnete Soneva Jani auf dem Noonu Atoll der Malediven gelten in der Tourismusbranche als Vorreiter im Engagement gegen den voranschreitenden Klima­ wandel und folgen der Philosophie des SLOW LIFE. Dies steht wörtlich für Sustainable-Local-­Organic-Wellness-­ Learning-Inspiring-­Fun-­E xperiences und ist die Vision der Besitzer Sonu und Eva Shivdasani von nachhaltigem Touris-

mus. Nachhaltigkeit bedeutet dabei luxuriöse Urlaubsreisen und gleichzeitig das Schärfen des Bewusstseins für die Umwelt und den Umweltschutz. Das ernsthafte Engagement für Nachhaltigkeit beeinträchtigt aber in keiner Weise den Spassfaktor auf den Inseln, sondern trägt positiv und kreativ zur Unterhaltung und Wahrnehmung der Gäste bei. So lädt auch der Yacht-Traum Soneva in Aqua zu privaten Segeltörns rund um die Malediven ein. > www.soneva.com

Ein Tagesausflug nach Angkor Wat

Spektakulärer Flug über den Dschungel

Gäste, die ihren Erholungsurlaub am Strand mit einer Prise Kultur würzen möchten, kommen in den Genuss einer Anbindung an das Weltkulturerbe Angkor Wat in Siem Reap und das pulsierende Leben der Metropole im Norden Kambodschas. So geht es ganz entspannt vom Strand in die Ruinen, denn die berühmten Tempelanlagen können vom Resort aus mit einem Privatflugzeug in nur einer Flugstunde angeflogen werden. Während der Morgen mit einem gemütlichen Frühstück bei duftendem Kaffee am Strand auf Soneva Kiri mit einem atemberaubenden Blick auf den Golf von Thailand beginnt, endet er in den späten Abendstunden bei einem romantischen Picknick in den Tempelruinen von Angkor Wat.

Zweimal wöchentlich begrüsst der exklusive Flugservice Gäste an Bord und fliegt mit einem kurzen Zwischenstopp am Flughafen «Trat», direkt nach Siem Reap. Die kleine Maschine fliegt sehr viel tiefer als kommerzielle Flüge, sodass spektakuläre Aussichten locken: Endloser wilder Dschungel, üppig grüne Landschaften und der Blick auf bedeutende Tempel wie Bavon und Tha Phrom machen den einstündigen Flug zu einem einmaligen Highlight. So wird Soneva Kiri zum perfekten Auftakt und Zwischenstopp für längere Kulturreisen, die durch China, Indien, Luang Prabang, Vietnam und Burma bis hin zu den altehrwürdigen Tempelanlagen Angkor Wats nach Kambodscha führen.

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© Tourismus Thailand

F lit terparadies

THAILAND Für die Flitterwochen ist das Beste gerade gut genug. Kein Wunder also steht Thailand in Befragungen schon seit Jahren ganz oben auf dem Siegertreppchen. Ob im romantischen Süden oder im kulturellen Norden, das südostasiatische Königreich lässt keine Wünsche offen, und so gilt meist: einmal Thailand, immer Thailand. Autor: Anouk Delange

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ür Thailand stehen weisse Sandstrände, azurblaues Wasser, eine üppige Pflanzenwelt und kulturelle Kostbarkeiten, aber auch unzählige Sportmöglichkeiten, wunderschöne Hotel­a nlagen und Wellnessangebote jeglicher Couleur. Wie keine andere Nation verstehen es die Thais, gerade Frischvermählte zu verwöhnen und ihnen so einen wundervollen Start ins Eheleben zu ermöglichen.

Unvergesslicher Honeymoon

Wenn es um die perfekte Honeymoon-Destination geht, stehen neben qualitativen Aspekten gerade auch die emotionalen, wie Empfang und Gastfreundschaft, das Dienstleistungsangebot und der Austausch mit der ausgesprochen freundlichen und zuvorkommenden Bevölkerung, im Zentrum. Für die «schönsten Tage des Lebens» ist eben nur das Beste gerade gut genug – wobei sich das Beste in dem südostasiatischen Königreich nicht ausschliesslich über den Preis definiert, bietet es doch sowohl Luxusreisenden als auch budget­bewussten Paaren die perfekten Angebote und Destinationen. Dabei locken die Grossstädte gleichermassen wie Regionen mit Traumstränden für romantische Zweisamkeit oder auch Abenteuer und Action. Ein Grund mehr, warum Thailand wie kein anderes Land die gesamte Palette für individuelle und auf die persönlichen Bedürfnisse zugeschnittene Flitterwochen bietet.

 Nice to know !!!

Warum Flitterwochen in Thailand? • Ganzjahresdestination • Angebot an äusserst komfortablen (Pool-)Villen • Top-exklusive Hotelanlagen und Resorts • Sensationelles Preis-Leistungs-Verhältnis in jeder Budgetkategorie • Gute Erreichbarkeit aus der Schweiz mit Nonstop-Flügen • Destination mit vielen Möglichkeiten zur Ausgestaltung unvergesslicher Flitterwochen (Sport, Ausflüge, Wellness, Shopping, Nightlife usw.) • Spezielle Hochzeitsreisen-Angebote von Reiseveranstaltern > www.tourismthailand.ch

Pool-Villen für intime Zweisamkeit

In der jüngeren Vergangenheit entstanden viele neue Hotelanlagen mit modern-asiatischem Interior und hohem Komfort. Ganz besonders für Flitterwochen beliebt sind dabei die exklusiven Villen und Pool-Villen, die jungen Eheleuten nicht nur vollständige Privatsphäre garantieren, sondern an Traumstränden ebenso zu finden sind wie mitten im Regenwald, in Nationalparks, in den Städten oder sogar in Reisfeldern.

Von Süden nach Norden

Der Süden Thailands begeistert mit seiner 2500 Kilo­meter langen Küstenlinie, an der sich weisse Strände und idyllische Buchten mit kristallklarem Wasser und imposanten Kokospalmen aneinander­reihen. Ob ein abendlicher Spaziergang Hand in Hand unter Palmen oder ein verträumtes Candlelight-Dinner an einem der weissen Sandstrände – an Romantik fehlt es dem Süden Thailands wahrlich nicht, und er beschert nicht nur Frischvermählten unvergessliche >

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Erlebnisse. Eine Augenweide sind auch die schier unendlich erscheinenden Regenwälder, die sich über das Landesinnere erstrecken, oder die prächtigen Korallenriffe, die erahnen lassen, welch einzigartige Unterwasserwelt der Süden Thailands zu bieten hat. Im Gegensatz zum Süden wartet der Norden Thailands mit kulturellen Kostbarkeiten und archäologischen Schätzen auf, die einen tiefen Einblick in die bewegte Geschichte des Landes geben. Bekannt ist der Norden aber auch für ganz besondere ­A ktivitäten, wie zum Beispiel eine gemächliche Fahrt auf einem Bambusfloss, das Klettern an einem Wasserfall oder ein romantischer Ausflug als Elefantenführer (Mahout) in der nördlichen Berglandschaft. Und natürlich werden auch hier die Gäste mit traumhaften Resorts und köstlicher thailändischer Küche verwöhnt.

Ölen, Kräuterkuren und Bäder in heissen Schwefelquellen oder die populäre Detox-Kur – es sind dies nur ganz wenige von einem Wellnessangebot, das überall von gut ausgebildeten Therapeuten angeboten wird. Thailand ist Genuss auf ganzer Linie. Und auch wenn die Schönheit und die Vielfalt des Landes schwer in Worte zu fassen sind, steht eines doch fest: Thailand macht glücklich.

Sinnliche Erholung

Und was gibt es Schöneres, als im Paradies Wellnessbehandlungen zu geniessen? Spezielle Einrichtungen und Hotelressorts bieten zahlreiche Behandlungen an, denn die seit Jahrtausenden gültigen Weisheiten aus der Naturheilkunde werden in Thailand seit Generationen gelebt und weiterentwickelt. Ob Massagen zwischen Yoga und Akupressur mit heissen Kompressen und aromatischen Traute Zweisamkeit in Thailand

Khao Ta-Pu: Felsnadel vor der Phang Nga Bay, auch als James-Bond-Felsen bekannt.

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AMAZONAS Flussdelfine &Piranhas Inka-Ruinen, Machu Picchu, Panflöten, Titicacasee und Alpakas – so das gängige Peru-Klischee. Doch Peru kann auch anders. Flussabenteuer auf dem Amazonas und Streifzüge durch den Regenwald eröffnen eine ganz andere Seite des südamerikanischen Landes. Autor: Yvonne Beck

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quitos ist die grösste Stadt im peruanischen Regenwald und Pforte zum Amazonas, dem längsten Fluss der Erde. Der in den Tropen­wäldern eingebettete mächtige Strom kann nur auf dem Luft- oder Wasserweg erreicht werden, was ihn zweifelsohne noch reizvoller macht. Ein Trip für das kleine Abenteuer zwischendurch. >

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Die Tür zum Amazonas

Unmittelbar am Amazonas gelegen und mit 400’000  Einwohnern die grösste Stadt dieser Region ist Iquitos ein beliebter Ausgangspunkt für Exkursionen in den tropischen Regenwald. Flussaufwärts und -abwärts lockt der Urwald mit seiner einzigartigen, artenreichen Flora und Fauna, die man sowohl zu Fuss als auch zu Wasser erkunden kann. Hier ist der Amazonas bereits zwei Kilometer breit. Er ist die wichtigste ­L ebensader der Stadt und neben dem Flugzeug die einzige Verkehrsver­bindung zur Aussenwelt. Prachtvolle Villen aus der Zeit des Kautschuk­ booms und windschiefe Pfahlbauten kontrastieren in der Urwaldmetropole das Stadtbild und seine Umgebung. Im Zuge der Liberalisierung des Amazonashandels mit Brasilien und mit dem Ausbau des Hafens erblühte Iquitos in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts zu einer Handelsmetropole. Die steigende Nachfrage nach Kautschuk bescherte der Stadt einen Boom und «Gummibarone» zeigten ihren Reichtum mit prächtigen Villen. Erst der Verfall des Weltmarktpreises für Kautschuk und die zunehmende Verbreitung von künstlichem Kautschuk stoppte das Wachstum der Stadt. Und nach und nach verfiel die Pracht der einstigen Handelsmetropole. Trotzdem lohnt sich weiterhin ein Besuch – zum Beispiel, um das Metallgebäude, die Casa de Hierro, von Gustave Eiffel zu besichtigen. Das für die Weltausstellung 1889 in Paris gefertigte Gebäude holte sich ein reicher Gummi­ baron als «Fertighaus» in die Dschungelmetropole. Beim Bummel durch die Innenstadt stösst man überall auf die einstige Pracht der Stadt. Glasierte Kacheln aus Portugal und weitere verschwenderische Baustile zeugen vom einstigen Reichtum.

Die Geheimnisse des Regenwalds

Die meisten Besucher bleiben jedoch nicht länger als ein, zwei Tage, um dann in ihr kleines Dschungelabenteuer aufzubrechen. Besonders komfor­t abel lässt sich dieses bei einer mehrtägigen Flussreise auf dem Amazonas erleben. Von Bord der zum Teil recht luxuriösen Schiffe kann man die Ufervegetation des Amazonas gemütlich an sich vorbeiziehen lassen. Mit nur ­etwas Glück lassen sich die rosa Flussdelfine im Wasser beobachten, zudem erblickt man am Ufer häufig Kaimane, und auch das Herz eines jeden Ornithologen erfreut sich an den zahlreich zu erspähenden Vögeln.

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Eine andere Alternative sind die mehrtägigen Ausflüge in den Regenwald. Per Boot geht es zu meist einfachen, aber authentischen Urwald-Lodges am Amazonas oder einem seiner Nebenflüsse. Von dort werden Wanderungen unternommen, und ein Guide informiert über die reiche Flora und Fauna, die Geheimnisse des Regenwaldes und die Mythen des Amazonasgebietes. Auf Boot­ exkursionen geht es in die kleinen Nebenarme des Amazonas zum ­P iranha-Angeln oder nachts mit einer Taschenlampe auf Kaiman-Exkursion. Allzu verwöhnt sollte man bei Ausflügen dieser Art jedoch nicht sein, denn das feuchtwarme Klima mit Durchschnittstemperaturen um 28 Grad, die ständig surrenden und stech­ lustigen Moskitos sowie die fehlende Warm­wasserdusche und der häufig ausfallende Strom sind nicht für jedermann geeignet. Wer sich jedoch auf das kleine Abenteuer einlässt, wird mit einer grossartigen, vielleicht einzigartigen Natur belohnt. Von der man nicht weiss, wie lange diese noch so existieren wird.

Leben unter dem Kronendach

Das Amazonasgebiet nimmt rund 60 Prozent der Fläche des Andenstaates ein. Im feuchtheissen Regenwaldgebiet findet man eine einmalige Vielfalt an Pflanzen und Tieren, die weltweit ihresgleichen sucht. Eine überwältigende Anzahl von Pflanzen und Tieren findet hier ihre Heimat. Hunderte verschiedener Baumarten wachsen hier ebenso wie Orchideen, Palmen und Hängepflanzen. Die Tierwelt ist nicht weniger ausgeprägt. Die Indianer sagen: «Der Urwald hat mehr Augen als Blätter.» Kaimane, Seekühe, Flussdelfine und unzählige Fischarten bevölkern die Flüsse; Tapire, Stachelschweine, Raubkatzen wie Jaguar und Ozelot, viele Affenarten und Faultiere leben auf dem Land, und in den Bäumen schwirren Kolibris, Papageien, Tukane, Adler und etliche andere Vogelarten. Von Iquitos aus muss man jedoch schon längere Bootsfahrten unternehmen, um noch einen einigermassen unberührten Waldbestand zu finden. Und auch wenn man einen entdeckt hat, sollte man nicht enttäuscht sein, wenn man nicht allzu viele Tiere zu Gesicht bekommt. Viele von ihnen sind nachtaktiv oder sehr scheu. Andere hingegen sind Meister der Tarnung. Besonders alles, was sich auf dem Boden bewegt, hat sich im Laufe der Jahrtausende eine perfekte Camouflage zugelegt, und nur ein geübtes Auge erspäht die Tiere im feuchten Dickicht des Regenwaldes. >


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Doch nicht nur Tiere nutzen den Regenwald als Lebensraum. Noch heute bevölkern zahlreiche ­Indianerstämme die Ufer des Amazonas und seiner Nebenflüsse. Die meisten haben sich jedoch inzwischen an den westlichen Lebensstil assimiliert. Traditionelle Kleidung, Blasrohre zum Jagen, rot angemalte Gesichter sind zumeist reines Touristenschauspiel. Die Missionierung der Amazonasstämme zeigt eine nachhaltige Wirkung, die mit dem Verlust der Traditionen einhergeht. Mit etwas Glück findet man jedoch noch Medizinfrauen mit altem Wissen, Guides, die wissen, wie man die Natur für sich nutzbar machen kann. Sei es in Form von Mückenschutz, eines Trageriemens oder einer wasserspendenden Liane. Fazit: Perus Regenwald ist ein kleines Abenteuer abseits von Natel- und WLAN-Verbindungen. Wer sich darauf einlässt, wird belohnt!

 Nice to know !!! Auf den Spuren Fitzcarraldos: Es gab ihn wirklich, den grössenwahnsinnigen Enrico-­Caruso-Fan, der Ende des 19. Jahrhunderts in Iquitos ein Opernhaus bauen wollte. Er hiess Brian Sweeny Fitzgerald. Der gebürtige Brite gehörte zu den reichen Kautschukbaronen. Mit einem alten Flussdampfer wollte er ein neues Gebiet erschliessen und mit den Einnahmen sein Teatro Amazonas finanzieren. Die gewinnbringenden Kautschukfelder lagen an einem Nebenfluss des Amazonas, es war unmöglich, die Stromschnellen zu passieren. Fitzcarraldo liess daher sein Schiff von Indios über einen Berg ziehen, um es in ruhiges Flusswasser zu bringen. Ein wahnsinniger Kraftakt, an dem sich etwa 2 000  M änner abarbeiteten und der mehrere Todesopfer forderte. Unsterblichkeit erlangte er in Werner Herzogs Film « Fitzcarraldo» mit Klaus Kinski in der Hauptrolle. Fitzcarraldo war nach «Aguirre, der Zorn Gottes», «Nosferatu  – Phantom der Nacht» und «Woyzeck» die vierte von insgesamt fünf gemeinsamen HerzogKinski-Produktionen. Beide Filmschaffende verband eine ganz besondere Hassliebe, die Werner Herzog unter anderem in seiner 1999 entstandenen Dokumentation «Mein liebster Feind – Klaus Kinski» thematisiert.

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© Jerìme Mondiäre

Genuss pur in der Provence

COQUILLADE VILLAGE Inmitten eines Weingutes in der Nähe von Gargas in der Provence ist das Fünf-Sterne-Resort Coquillade Village ein aussergewöhnliches Domizil für Geniesser, Wellnessfans und Weinliebhaber. Malerisch bettet sich das Luxusresort im Stil eines typisch provenzalischen Weilers in die von Lavendelfeldern und Weinbergen geprägte Umgebung und lädt zu französischem savoir-vivre ein.

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© Didier Geminiani

© Jerìme Mondiäre

© Nikkol Rot

Autor: Judith Ebbinghaus


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ür die Leitung und das Innendesign des Coquillade Village zeichnet das Schweizer Direktorenpaar Carmen und Werner Wunderli verantwortlich. Das Design der 63 Zimmer und Suiten des Fünf-Sterne-Dorfs, verteilt auf provenzalische Landhäuser und einen neuen Gebäudekomplex, überzeugt durch klare Formen, Funktionalität und beste Materialien. Die Philosophie des Bauhausstils wurde an die Farben und Materialien der Provence angepasst und spiegelt die Verbundenheit zur Region und ihrer traditionsreichen Kultur wider. Alle Zimmer verfügen über eine private Terrasse oder Balkon und laden zum Entspannen ein. Für Paare, die eine romantische Auszeit im Coquillade Village verbringen möchten, eignen sich besonders die Open Spaund Luxus-Suiten mit privater Sauna und Whirlpool. Im eigenen Garten mit beheiztem Pool können die Gäste die Seele baumeln lassen und dabei die Aussicht auf das umliegende Weingut Aureto geniessen.

Region bekannt ist, hüllen die Landschaft von Mitte Juni bis Anfang August in ein violettes Kleid. Kulinarikfreunde können den feinen Lavendelhonig probieren, eine der zahlreichen Landwirtschaften und Brennereien besichtigen oder auf den Märkten der Region Spezialitäten wie Tapenadas, Foie gras, Wein und Trüffel kaufen.

Die drei Restaurants Le Gourmet, Le Bistrot und Il   Ristorante sorgen für kulinarische Vielfalt und verwöhnen mit Haute Cuisine, provenzalisch geprägten Gerichten und italienischen Spezialitäten. Die hochwertigen Zutaten stammen aus dem hauseigenen Bio- Gemüsegarten und aus der Region. Die Trauben aus den umliegenden Weinbergen werden in der zum Hotel gehörenden Cave Aureto zu edlen Tropfen verarbeitet. In einer der vier hoteleigenen Bars geniessen Gäste bei einem Glas Aureto-Wein, Champagner oder einem Cocktail den Sonnenuntergang.

> www.coquillade.fr

Die malerische Provence lädt ganzjährig zu einer Vielzahl von Aktivitäten ein. Die Lavendelfelder, für die die

Nice to know !!! Coquillade Village: Der Name Coquillade leitet sich aus dem provenzalischen Wort «Cuquihado» ab und bedeutet Haubenlerche. Diese Vogelart ist in Westeuropa sehr gefährdet, fühlt sich auf dem grosszügigen Gelände des Coquillade Village aber noch sehr wohl. Das Resort zählt zu der renommierten Vereinigung Relais & Châteaux. Lage: Die Region ist Teil des Départements Vaucluse. In rund einer Stunde Entfernung befinden sich Avignon und die berühmten Weinberge von Châteauneuf-du-Pape. Aktivitäten: Die Region eignet sich sehr gut zum Fahrradfahren. Über 120 Fahrräder sind Teil des BMC Cycling Center, darunter Modelle fürs Genussradeln, Mountainbikes, E-Bikes oder Kinderfahrräder und Zubehör. Essen: Le Gourmet, Le Bistrot und Il Ristorante sind die drei Restaurants, die Gaumenfreuden servieren. © Nikkol Rot

Im 1 500 Quadratmeter grossen Coquillade SPA & Wellness Center warten grosszügige Einrichtungen wie Hamam, Dampfbad, Sauna, Kneipp-Becken und SpaLounge auf die Gäste sowie ein beheiztes Hallenbad, zwei Aussenpools, ein Fitnessraum und ein privates Spa für Paare. Basierend auf einem ganzheitlichen Ansatz können Gäste wählen zwischen einer Vielzahl von individuell abgestimmten Behandlungen, saisonalen Angeboten und verschiedenen Themenwochen zu den Themen Fahrrad, Golf, Yoga, Triathlon und Ayurveda. Die hotel­ eigene Kosmetiklinie COQUILLADE BEAUTY & BODY CARE mit natürlichen Produkten aus der Provence und des Aureto-Weinbergs rundet das Angebot neben unter anderem den Produkten der Luxuslinie von Jacqueline Piotaz Timeless Swiss Skin Care ab.

Aktive finden ihr Glück auf verschiedenen Wanderrouten im Regionalpark Luberon und am Fusse des Mont Ventoux, beim Golfen oder auf dem Rad. Die Region rund um das Hotel eignet sich perfekt zum Fahrradfahren in jeder Form. Andreas Rihs, Schweizer Unternehmer und bekannte Grösse im Radsport, errichtete im Coquillade Village ein Cycling Center seiner Firma BMC. Hier können über 120 Fahrräder ausgeliehen werden, darunter Modelle fürs Genussradeln, Mountainbikes, E-Bikes oder Kinderfahrräder und Zubehör. Wer nicht selbst radeln möchte, erkundet mit den zwei hotel­ eigenen SMARTs ganz entspannt die Region.


Erholung

&Entspannung IN SÜDTIROL

Abschalten und geniessen auf dem Sonnenplateau – Wanderhotel Regina

Darf es beim nächsten Wanderurlaub ein atemberaubender Ausblick auf die Dolomiten, urige Gemütlichkeit, hervorragendes Essen und zahlreiche Ausflugsmöglichkeiten sein? Das familiengeführte Wanderhotel Regina in Oberbozen erfüllt all diese Kriterien und garantiert einen unvergesslichen Urlaub am Ritten. Seit nunmehr 80 Jahren beherbergt die Familie Unterhofer Gäste in einer beeindruckenden Umgebung: Urlauber können vom Rittner Horn den Ausblick auf die Bergwelt der Dolomiten, die seit  2009 zum UNESCO Weltkulturerbe gehören, geniessen, in kurzer Zeit zu den Rittner Erdpyramiden gelangen oder in einem der zehn saubersten Süsswasserseen in Italien schwimmen gehen. Wer zur Natur etwas Abwechslung sucht ist mit der Seilbahn, die nur wenige  Meter vom Hotel entfernt liegt, in kürzester Zeit zum Shoppen und Flanieren in der Metropole Bozen. Für Nostalgiker bietet sich ein Ausflug mit der Rittner Schmalspurbahn an, die dieses Jahr ihr 110-jähriges Jubiläum feiert. Bei über 300 Sonnentagen im Jahr liegt das Plateau im Südtiroler Spitzenfeld – damit stehen die Chancen sehr gut, den ereignisreichen Tag bei einem guten Glas Wein und beeindruckender Aussicht auf der Terrasse des Hauses ausklingen lassen zu können.

> www.hotel-regina.it

Geheimtipp in Südtirol –  das bunte Hotel Muchele

Die drei jungen Ganthaler-Schwestern, deren Grosseltern einst das Hotel erbauten, führen das Haus mit Herz, Knödelkursen und eigenem Feinkostladen. Hier trifft Architektur auf Tradition. Zum Glück ist das Muchele klein und es gibt nur 40 Zimmer und Suiten. Das charmante, mediterran anmutende Vier Sterne Superior Wellnesshotel liegt auf der Sonnenseite, nur fünf Kilometer von Meran entfernt und besticht neben frischem Moroso-Design mit bodenständiger Menschlichkeit. Überhaupt spürt man im ganzen Haus eine lässig-­elegante, ungezwungene Atmosphäre. Neuester Streich seit Frühjahr  2017: das Esszimmer – sonnenhell, kunterbunt und ausgesprochen lebensbejahend. Schon beim Frühstück mit regionalen und hausgemachten Produkten, die in Wandregalen zu bewundern und für daheim zu kaufen sind, gehen die Mundwinkel hoch. Und im neu eröffneten Feinkost­ laden zum Hotel – «Cuvée» – kredenzt Priska Ganthaler kulinarische Nischenprodukte höchster Qualität aus kleinen Familien­unternehmen. Ganz nach dem Motto: einmal den Stiefel rauf und runter. Und dann von jeder Region nur das Beste! Das Muchele ist irgendwie anders, bunt und ein echter Südtirol-Geheimtipp.

> www.muchele.com

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Alpiner Chic vor Traum-Bergkulisse – Hotel Fanes

Sport, Wellness, stylishe Wohnwelten – es gibt viele Gründe, die schönsten Tage des Sommers im Dolomiti Wellness Hotel Fanes in Alta Badia zu verbringen. Rund um St. Kassian locken saftige Almwiesen, schroffe Felswände und klare Bergseen Gipfelstürmer, Radfahrer, Wanderer oder Kletterer hinaus in die Natur. Das Fanes bietet ein umfangreiches Aktivprogramm und lädt ein, unter professioneller Anleitung die Highlights der Region zu entdecken. Relaxen, sich verwöhnen lassen, Kraft tanken. Im Wellnessbereich wartet eine wohltuende Symbiose aus alpiner Wellness, professionellen Anwendungen und hochwertigen Produktlinien. In den schick-behaglichen Doppelzimmern, luxuriösen Suiten, gemütlichen Chalets oder urig-stylishen Natura Lofts lässt es sich wunderbar stilvoll den Urlaub geniessen, Panoramablick inklusive. Das Küchenteam legt grossen Wert auf Frische und echte, heimische Qualitätsprodukte. Ein abwechslungsreicher Tag findet beim Fünf-Gang-Geniessermenü den krönenden Abschluss, edle Tropfen aus dem stattlichen Hotel-Weinkeller inbegriffen. Ein besonders spektakuläres Phänomen in den Sommer­monaten ist das Alpenglühen, auf Ladinisch «Enrosadira». Bei Sonnenuntergang färben sich die Dolomiten-Berge um Alta Badia in verschiedenen Rottönen, von Rosa bis Orange und Karmin. Eine traumhaft schöne Urlaubserinnerung.

> www.hotelfanes.it

Wo Ruhe und Abgeschiedenheit den Tag ansagen – Chalet Grumer Suites & Spa

Auf 1 100 Metern Meereshöhe, weit über der quirligen Südtiroler Landeshauptstadt Bozen, herrscht auf dem Hochplateau von Ritten auch heute noch ein anderer Rhythmus, eine andere Wahrnehmung von Zeit und Natur. Fernab vom hektischen Alltag im Talkessel, schwingt hier immer noch ein Hauch von Nostalgie mit. Dort, wohin sich früher Schriftsteller, Künstler und Aristokraten zur Sommerfrische begaben, finden auch dieser Tage noch Ruhesuchende und Naturliebhaber Gelegenheit zum Rückzug. Das exklusive Boutique-Chalet besticht mit nur 5  individuellen Suiten ab 50 m2 sowie privatem Whirlpool und vieles mehr. Ein ruhiges hideaway des Rück­ zuges und der raffinierten Romantik. Exklusive Alleinlage, majestätischer Blick auf die UNESCO Dolomiten, leckeres Dinner zubereitet vom passionierten Küchenchef und persönlicher Rundumservice durch das Gastgeber-Paar Philip & Alexandra stehen an der Tagesordnung dieses besonderen Refugiums.

www.chaletgrumer.it  |  www.ritten.com

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© PPR / Löwen Hotel

GLÜCKSMOMENTE

soweit das Aug e reicht!

Das 4-Sterne-Superior Löwen Hotel Montafon verbindet visionäres Denken und Authentizität, Tradition und Moderne sowie Natur und Luxus. 2013 wurde das Hotel im modernen Alpenchic-Stil komplett renoviert. Die Gäste geniessen stilvolles Wohnen, Geniesserküche und exzellente Wellnessangebote in Schruns, eingebettet in einer der schönsten und abwechslungsreichsten Gegenden Österreichs. Autor: Sandra Schneider

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nglaublich komfortabel schlafen Gäste im 4-Sterne-Superior Löwen Hotel Montafon. Zudem bietet der 3 000 Quadratmeter grosse Wellnessbereich Entspannung pur. Langeweile kommt aber trotzdem nicht auf, für Freizeitspass ist jederzeit gesorgt.

Die malerische Region Montafon bietet allen Outdoor-­ Fans zahlreiche Sommeraktivitäten in der freien Natur. Von Wanderungen bis zu Kletterausflügen, von der gemütlichen Elektrofahrradtour bis hin zur waghalsigen Mountain-Bike-Fahrt, vom Spaziergang am Wasser bis zu einem aufregenden Canyoning-Trip mitten hinein in zerklüftete Felswände, Wasserfälle und Flüsse ist alles möglich. 1 400 Kilometer markierte Wanderwege, 180 Kilometer Lauf- und Nordic-Walking-­Strecken, 270 Kilometer Rad-, Mountain und E-Bike Routen zeichnen die Region rund um das Löwen Hotel Montafon aus. Nicht umsonst wird das Montafon der schönste Fitnesspark der Alpen genannt. Von Mai bis Anfang November erhalten Besucher, die mindestens drei Nächte im Löwen Hotel Montafon übernachten, eine Bergbahnkarte für das ganze Montafon- und Brandnertal geschenkt. Für Gäste aus der Schweiz ist die Anreise nach Schruns besonders einfach und schnell, die Fahrt mit dem Auto dauert ab Zürich lediglich 2 Stunden. Und mit dem Zug sind es ab Zürich Hauptbahnhof nach Schruns via Bludenz nur 2 Stunden und 15 Minuten.

> www.loewen-hotel.com

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Natur in

vollster Pracht

Die wilde Westküste Irlands aus dem Sattel erkundet

Auf einer 1 300 Kilometer langen und zwei Monaten dauernden Reise die wilde, beeindruckende und zauberhafte irische Westküste zu erkunden und Land und Leute aus einer besonderen Perspektive kennenzulernen sowie sich auf eine außergewöhnliche Spurensuche nach keltischen Kraftorten zu begeben und so den Bräuchen und Mythen des Landes ein Stückchen näher zu kommen. Bild und Text dokumentieren seine abenteuerliche Reise, die ihn abseits der befestigten Wege, an die steilen zerklüfteten Küstenstreifen und die endlos grünen Berglandschaften der Insel führt.

Abenteuer Irland / Mit dem Pferd entlang des Wild Atlantic Way Florian Wagner / Knesebeck Verlag

Eine Frau, drei Trails und 12’ 700 Kilometer Wildnis

Als Christine Thürmer gekündigt wird, beschliesst sie, sich eine Auszeit zu nehmen und auf dem Pacific Crest Trail von Mexiko nach Kanada zu wandern – 4 277 Kilometer. Eigentlich unsportlich und ohne Erfahrung bricht sie zu ihrem Abenteuer auf und schafft es tatsächlich bis ans Ziel. Und sie wandert weiter, läuft 2007 den Continental Divide Trail und 2008 den Appalachian Trail. Aus der gewissenhaften Geschäftsfrau wird eine Langstreckenwanderin, die fast ununterbrochen draussen unterwegs ist. Anschaulich und humorvoll beschreibt Christine Thürmer die Geschichte ihrer inneren Suche, ihre Erlebnisse und landschaftlichen Eindrücke auf den drei grossen Trails und wie es ist, als Frau allein unterwegs zu sein.

Laufen. Essen. Schlafen. Christine Thürmer / Malik Verlag

Auge in Auge mit Bären in Alaska

Der passionierte Biologe und Fotograf David Bittner hat in der unberührten Wildnis Alaskas viele Sommer mitten unter Bären verbracht und konnte zu einigen Tieren ein aussergewöhnliches Vertrauensverhältnis aufbauen. Er hat Bären aus nächster Nähe aufwachsen sehen, sie in ihrer Entwicklung begleitet und miterlebt, wie die Tiere im komplexen sozialen Gefüge ihren Platz finden. Das Leben dieser Bären hat der ambitionierte Tier- und Naturfotograf in eindrücklichen Aufnahmen dokumentiert.

Unter Bären in Alaska David Bittner / AT Verlag

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© Steiermark Tourismus / ikarus.cc

Steiermark entdecken Die

Eine facettenreiche Natur, abwechslungsreiche Kulinarik und entspannte Gemütlichkeit sind die Zutaten für genussvolle Ferien in der Steiermark. Neben Wandern, Velofahren oder einfach nur in den Thermalbädern entspannen sollte man hier vor allem eines tun: sich durch die lokalen Produkte wie Schinken, Käse, Edelbrände, Essig, Käferbohnen und Kürbiskernöl kosten. Da kommt Wohlgefühl auf – umso mehr, weil Gäste hier mit einer ausgesprochenen Herzlichkeit empfangen werden. Autor: Anita Ericson

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Keine Autostunde südöstlich von Graz entfernt begrüsst Sie das Thermenland Steiermark, wo heisse Thermalquellen voller Heilkraft aus der Erde sprudeln. Gleich sechs Thermalbäder, jede mit eigenem Charakter und Charme, laden zum Tiefenentspannen in der grössten Wellnessregion Europas. Vier romantische Weinstrassen sowie 14 genussreiche Velotouren lassen auch vor und nach dem Bad keine Wünsche offen. Südwestlich von Graz tauchen Sie ein in die wildromantischen Landschaften der Süd- und Weststeiermark mit ihren markanten Weinbergen und dichten Wäldern. Spätestens bei einer steirischen «Brettljause» (Zvieriplättli) und einem Glas Wein in einer typischen «Buschenschank» (Besenbeiz) mit fantastischer Aussicht ist der Alltag vergessen. Herzlich Willkommen in der Steiermark!

> www.steiermark.com/ch

© Steiermark Tourismus / ikarus.cc © Steiermark Tourismus / ikarus.cc

Idealer Ausgangspunkt für eine Steiermark-Tour ist die Landeshauptstadt Graz. Die Murmetropole fasziniert im Spannungsfeld zwischen Alt und Neu mit einem riesigen Spektrum an Sehenswürdigkeiten: Die historische Altstadt, zahlreiche Kultur-Events und Festivals, kreatives Design und futuristische Architektur sorgen für nachhaltige Eindrücke und machen Lust auf eine Entdeckungsreise durch die abwechslungsreiche Steiermark. Graz ist zudem UNESCO Weltkulturerbe, UNESCO City of Design und Genusshauptstadt – ein lebendiges, kunterbuntes Pflaster voller Attraktionen und Programmideen für jeden Geschmack.

© Steiermark Tourismus / Harry Schiffer

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ie Steiermark ist das Land der natürlichen Vielfalt mit kurzen Distanzen. Zwischen steilen Weinbergen und verschlungenen Flussläufen, dunklen Wäldern und hell besonnten Wiesen liegt oft nur eine Kurve. Ebenso mannigfaltig zeigt sich die steirische Küche, deren Ingredienzien auf den fruchtbaren Böden der Region in seltener Üppigkeit gedeihen. Köstliche Weine, saftige Äpfel und imposante Kürbisse sind nur die weithin bekannten Aushängeschilder der vielfältigen steirischen Kulinarik, die mit einer Fülle von lokalen Spezialitäten begeistert. Ein weiterer Schatz, mit dem das Land gesegnet ist, sind seine heissen Thermalquellen. Mineralisierende Bäder sind hier ein echter Hochgenuss für Körper und Geist. Dass es sich in einer derart reichhaltigen Umgebung wunderbar leben lässt, versteht sich von selbst – die humorvollen und lebenslustigen, sportlichen und heimatverbundenen Steirer sind dafür der beste Beweis.


Neue Dimensionen entdecken im

OSCHBERGHOF Hier glitzert die Donauquelle, dort leuchtet die Fassade des neuen Öschberghof: Unweit der Residenzstadt Donaueschingen, nahe zum Schwarzwald, zur Schweiz wie zum Bodensee findet man eines der spannendsten neu (um-)gebauten Hotels des Jahres, das im Oktober seine Tore öffnet. Ein Erlebnis ist schon das Entrée des 4 Sterne superior-Hauses: Überzogen mit gefalztem Metall scheint das Resort mit einer Gesamtfläche von 180 Hektar mitten in der sanften, offenen Landschaft zu schweben und reflektiert dabei raffiniert Sonne und Licht Autor: Barbara Angerer-Winterstetter

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as neue Öschberghof-Feeling ist grosszügig und bietet immer wieder spannende Ein- wie Ausblicke. Schon beim Betreten der neuen Empfangshalle ist das nacherlebbar: Im acht Meter hohen, offenen Dachstuhl schwebt ein Lichterschwarm, darunter verteilen sich lockere Sitz-Landschaften – und immer wieder fällt der Blick auf Greens und blauen Himmel durch riesige Fensterfronten. Von hier aus gelangt man künftig ins neue Wohnzimmer mit Kamin, Bibliothek und Tagesbar zum verglasten Innenhof, der jegliches Naturschauspiel auch nach drinnen holt. Vom architektonischen Spannungsbogen zwischen der Stahlhülle des Hauses, vielen Metall-Elementen und hellen Loggien aus Fichtenholz lebt der neue Ostflügel mit seinen Zimmern und Suiten, alle gen Süden und gen Golfplatz ausgerichtet. Hier be-

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stimmen harmonisch-edle Erd- und Beigetönen sowie natürliche Materialien das neue Wohn-Gefühl, das am schönsten in der 120 qm grossen Öschberghof-Suite zu erleben ist. Insgesamt werden dem Haus bei der Teileröffnung im Oktober  2017 46  Zimmer, Suiten und Junior­ suiten zur Verfügung stehen  – 79  weitere Zimmer, ein Tagungszentrum und eine erweiterte Kulinarik mit dem Restaurant Esszimmer und dem Fine Dining Restaurant Ösch Noir sind für Herbst 2018 geplant. A propos: Etwas ganz Besonderes darf man vom Öschberghof schon in diesem Herbst in Sachen SPA erwarten, der besonders persönlich, individuell und gesamtheitlich durchdacht ist. Auf über 5 000 qm teilt sich das ÖSCH SPA in vier Erlebnisbereiche mit den jeweiligen Ruhe­zonen,


damit man auch beim Nachruhen die gewählte SPA-Welt nicht verlassen muss. Das Energy-SPA etwa ist optimal für alle Freunde von heissen Saunen – hier gibt es im Innenhof sogar eine 36 qm grosse, verglaste Eventsauna. Einen Salzraum mit dem neuartigen Microsalt-Trockensalznebel, der besonders tief in die Atmungsorgane einzudringen vermag, findet man im Harmony SPA. Leicht und elegant präsentiert sich dagegen das Ladies SPA mit gemässigt heissen Saunen und einem Dampfbad, in dem auch Peelings angeboten werden. Der neue Hingucker aber wird das Asia SPA, das mit dunklem Stein und Bambusakzenten aus der Reihe tanzt und mit einem 42 Grad warmen japanischen Onsenbecken wie einem Steindampfbad typische Asia-Akzente setzt. Insgesamt stehen fürs SPA-Vergnügen sechs Saunen, drei Dampfbäder, ein Salzraum sowie ein Schneeiglu, aber auch zwei HammamRäume und sieben Anwendungs-Lofts zur Verfügung; Erfrischung versprechen das grosse Hallenschwimmbad wie der Infinity-Aussenpool mit Solewasser. Wer sich sportlich betätigen will, kann das im 450 qm grossen Indoor- wie Outdoor-Fitnessareal. Weiterer Höhe­ punkt ab Oktober 2017 darf sicherlich das 27-LochGolfangebot mit dem neuen East-Course (18-Loch) und West-Course (9-Loch) mit neuer Driving Range, Caddyhalle und der Golfakademie rund ums Hotel bezeichnet werden, das im Frühjahr  2 018 schliesslich auf eine 45-Loch-­Golfanlage anwachsen soll.

> www.oeschberghof.com

 !!!

now Nice to k

Das Eröffnungsangebot umfasst 2 Übernachtungen im neuen Deluxe Süd Zimmer mit vitalem Frühstücksbuffet und 2 Verwöhn-Menüs im Kult-Restaurant (auch vegetarisch /  vegan möglich), Welcome-Getränke in der Halle, Vital-Snack im ÖSCH SPA mit Smoothies und gesunden Leckereien, Nachmittagssnack sowie Kaffee und Kuchen, 1 Begrüssungscocktail, 1 Aromaöl-Ganzkörper-Massage (50 min), entspannende Auszeit im über 5 000 qm grossen ÖSCH SPA (auch am An- und Abreisetag) mit Hallenschwimmbad, Infinity Aussenpool und Onsenbecken sowie Fitnessareal, Teilnahme am täglichen Sport- und Fitnessprogramm, ein individuelles Kissen- und Matratzenmenü sowie die Nutzung der neuen Parkgarage beim Hoteleingang. Das Package ist buchbar vom 01.10.2017 bis 28.08.2018 und kostet ab  578 Euro pro Person im Doppelzimmer.

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oph Schultche © TA. S H Jan-Ch rist

© Sylt Marketing l Holger Widera

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Im Land zwisch kulinarischen Hien den Meeren die ghlights genies sen.

Willkom im Landmzewn in Schleswig-Hols ischen den tein M e e re n Barfuss üb

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© TA. SH Jan-Christoph Schultche

oph Schultche rist © TA. S H Jan-Ch

angen: Den Wind einf rfen. ind- oder Kitesu W n, Wellenreite

Den Rückenwind auf vielen Fahrradrouten nutzen.

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Vorschau New York

© Jamaica Tourist Bord

Sie ist die Mega-City schlechthin, die jährlich 50 Millionen Touristen anzieht. New York. Die schillernde Schöne, die wie ein MammutBüffet alles an «Leckerbissen» bietet, die ein Herz begehrt. Chilliges Sitzen am Times Square, legendäre Broadway Shows, die interessantesten Viertel der Welt, Folks und Freaks, rauchende Hydranten und den Typ in Unterhosen und Gitarre unter dem Arm.

Jamaika

Rastas und Reggae, atemberaubende Strände und der «Bauch Jamaikas», der eine zentrale Rolle spielt und die kulinarische Vielfalt deshalb immens ist. In der jamaikanischen Küche verschmelzen europäische, afrikanische und asiatische Einflüsse zu einem karibischen Aromen-Mix, der nur noch von «Jerk», einer scharfen Würzpaste, getoppt wird, bis die Schädeldecke explodiert, oder von Jamaica Blue Mountain Kaffee. Er stammt aus den Blauen Bergen im Osten Jamaikas, haut jeden Kaffee-Liebhaber aufgrund seines besonders ausgewogenen Aromas vom Sockel und gilt als einer der besten und teuersten Kaffees der Welt.

Hotel Hassler Roma

Nach der 138. Stufe der Spanischen Treppe in Rom steht man atemlos vor der ehemaligen Villa Medici, dem heutigen Hotel Hassler. Atemlos, der Stufen, Schnappatmung der Schönheit des Hotels wegen und des Blicks über die ewige Stadt von einer der Hotelterrassen aus. Nicht minder beeindruckend der Hotelbesitzer, Roberto E. Wirth, den «The Leading Hotel of the World» 2014 mit dem «Leading Legend Award» auszeichneten.

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