AUSGABE 02/2025
ZWISCHEN SCHWERE UND LEICHTIGKEIT Wie Herzog & de Meuron Beton neu interpretiert IT IN DER BAUBRANCHE | BETON | INNENARCHITEKTUR | NACHHALTIGE ENERGIELÖSUNGEN
Wir lassen Ihre Fassade atmen Fassadenrinne Stabile Air
Liebe Leser*innen, zwar schätze ich mich selbst als einen rational und realistisch denkenden Menschen ein, doch wenn ich die letzten beiden Wochen Revue passieren lasse, muss ich zugeben, dass mein Denken und Handeln nur so vor Optimismus trieft. Wahrscheinlich ist dies ein Tribut an den Frühling: frisches Grün, ein Blütenmeer und milde Temperaturen – herrlich! So finde ich die technologischen und ökologischen Trends, die das Jahr 2025 bis jetzt fest im Griff haben, äusserst spannend und vielversprechend. Der Fokus liegt dabei klar auf den beiden Hauptthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit, die die Bauwirtschaft in den kommenden Jahren voraussichtlich immer stärker prägen werden. Mit beiden Trends können erhebliche Chancen generiert werden, um die Effizienz zu steigern, Umweltbelastungen zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche langfristig zu sichern. Ganz nach dem Motto «Effizienz durch Innovation» kommen Technologien wie Building Information Modeling (BIM), der Einsatz von Drohnen zur Baustellenüberwachung und künstliche Intelligenz (KI) zur Planung und Steuerung von Projekten mehr und mehr zum Einsatz. In besonderem Masse freut es mich, dass der Klimaschutz zunehmend zur treibenden Kraft für Innovationen in der Bauwirtschaft wird. Klimaneutrale Häuser, der Einsatz erneuerbarer Energien, energieeffiziente Heiz- und Kühlsysteme sowie innovative Gebäudetechnologien minimieren den CO₂-Fussdruck deutlich. Auch kommen recycelbare Materialien vermehrt zum Einsatz. Nachhaltige Baustoffe wie recycelter Beton der nachhaltige Baustoff Holz und modulare Bauelemente fördern eine ressourcenschonende Bauweise. Die Tendenz zur grünen Infrastruktur bereitet mir ebenfalls grosse Freude. Fassadenbegrünungen, Dachgärten und Regenwassermanagementsysteme sind nicht nur etwas fürs Auge – es wird damit ein besseres städtisches Mikroklima unterstützt. Solarthermie- und Photovoltaikanlagen, die wie Pilze aus dem Boden respektive den Dächern schiessen, haben sich längst etabliert und lösen endlich zahlreiche klassische fossile Heizanlagen ab. Noch ein positiver Aspekt: Die Investitionskosten gestalten sich momentan freundlicher als noch vor ein paar Jahren. Nachhaltigkeit und niedrige Kosten sind definitiv kein Widerspruch mehr. Eigentlich ein schönes Gefühl, mit Optimismus ausgestattet zu sein. Vielleicht hält es ja eine Weile an – mindestens bis zum kommenden Herbst. Geniessen Sie unsere interessante Themenauswahl beim Lesen der Artikel und ebenso die warme, freundliche Jahreszeit!
Gabriela Röthlisberger Redaktorin bauRUNDSCHAU
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INHALTSVERZEICHNIS
Photography: Iwan Baan © Vitra
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HIGHLIGHT 6 ZWISCHEN SCHWERE UND LEICHTIGKEIT Wie Herzog & de Meuron Beton neu interpretiert
BETON 14 NACHHALTIGE BAUSTOFFLÖSUNGEN FÜR UMWELT UND GESELLSCHAFT Globales Denken trifft auf lokales Handeln 18 ELEMENTGARAGEN OHNE KOMPROMISSE BARGY GmbH
IT IN DER BAUBRANCHE 22 BAUEN IM DIGITALEN ZEITALTER Chancen, Herausforderungen und Trends
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26 3D-CAD AUS DER CLOUD So arbeiten CAD-Profis heute 30 CYBERSICHERHEIT IN DER ENERGIEVERSORGUNG Regulatorische Anforderungen und Handlungsempfehlungen für die Strom- und Gasbranche 36 VON DER SCHRANKE BIS ZUR HOCHSICHERHEITSLÖSUNG Mit den Zufahrtskontrollsystemen von Hörmann Schweiz intelligente Sicherheitslösungen realisieren
FOTOSTRECKE 40 DREIDIMENSIONALES WERK AUF DAS WESENTLICHE REDUZIERT Feuerring GmbH
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INNENARCHITEKTUR 46 EINE RUNDUM RUNDE SACHE SCHMIDT präsentiert «Curve»: Neues Designkonzept zieht seine Kreise 52 SYNERGIEN FÜR EINE ERFOLGREICHE ZUKUNFT Bard AG Münchenstein integriert Rohrbach & Partner AG
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56 HILFSMITTEL FÜR EIN SELBSTBESTIMMTES LEBEN Damit Menschen mobil und selbstständig bleiben 58 DIE ESSENZ VON WOHNLICHKEIT, DESIGN UND FUNKTION Alterna yuwia 60 DER ZAUBER DES SCHWEBENS Neuer Spiegelschrank von Schneider 62 TRAUMBÄDER IN PERFEKTER ÄSTHETIK Design trifft Funktion – Bäder mit Persönlichkeit 64 ÄSTHETIK, ARCHITEKTUR UND DYNAMIK IN SYMBIOSE Tschantré AG setzt Massstäbe in der Gebäudetechnik
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Intelligent. Nachhaltig. Effizient MotionIQ - die intelligente Bewegungserkennung für das automatische Öffnen und Schliessen von Drehflügeltüren. Intelligenz macht den Unterschied: Menschen bewegen sich in unterschiedlicher Geschwindigkeit. Und weil herkömmliche Türen für eine bestimmte Zeit geöffnet bleiben, stehen sie oft zu lange offen. Oder sie öffnen sich, obwohl die Person nur vorbeigeht. So steigen Energieverbrauch und Verschleiss. MotionIQ passt sich den individuellen Bewegungsmustern an und sorgt so für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit. Erfahren Sie mehr: dormakaba.ch/motioniq
INHALTSVERZEICHNIS
68 AUSSENARCHITEKTUR 68 WASSER ALS VERBINDENDES ELEMENT Richard Brink liefert Drainage- und Entwässerungssysteme für einzigartigen Thermen-Neubau 72 FÜR KÜHLE KÖPFE – UND HELLE RÄUME Mit Sirius durch alle Jahreszeiten 76 BEWÄHRTES TRIO FÜR DEN «DREIKLANG» Marti vertraut auf MEVA-Schalung und alkus®-Vollkunststoffplatte
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UMWELT & TECHNIK 82 ZEITARBEIT NEU DENKEN Ein verlässlicher Hebel für nachhaltige Projekte 84 SOLARENERGIE SMART NUTZEN Solarmarkt macht dich fit für die Solarbranche
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86 NACHHALTIGKEIT UND NIEDRIGE KOSTEN SIND KEIN WIDERSPRUCH Hightech-Unternehmen mit internationalem Wirkungskreis
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90 HERAUSFORDERUNGEN GEMEINSAM MEISTERN Vier Megatrends und der Umgang damit im nachhaltigen Bauen 92 SONNENSTROM IM GESAMTPAKET Fronius launcht mit «Reserva» eigenen Batteriespeicher 94 PRÄZISION UNTER DER OBERFLÄCHE Netzsanierung Sulgen – Bürglen
KOLUMNEN 34 WIRD DIE SCHWEIZ ZUM MUSEUM AUF KOSTEN DER BAUBRANCHE? 44 ECHT JETZT? 78 SOLARFASSADEN – LOHNEND, ABER NICHT BANAL
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Photography: Iwan Baan © Vitra
INNENARCHITEKTUR
Zwischen Schwere und Leichtigkeit Wie Herzog & de Meuron Beton neu interpretiert Brutal, schwer, grau – Beton wird von einem Ruf verfolgt, der sich seit Jahrzehnten nicht abschütteln lässt. Und doch bindet das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron das Material immer wieder in seine Architektur ein – mit Erfolg. Dessen Projekte verleihen dem scheinbar alltäglichen Baustoff Starqualitäten. Autorin: Nathalie Becker
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HIGHLIGHT
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© Iwan Baan
ernseher-Booms, kalter Krieg und Beton? Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war die Nachfrage nach Wiederaufbau und dem Neubau von Wohnhäusern enorm. Viele Häuser lagen in Trümmern und die Bewohner sehnten sich nach einem Zuhause. Mit der wachsenden Automobilindustrie wuchs auch der Wunsch nach einer besseren Infrastruktur. Die Lösung? Beton. BauNetz Wissen zufolge wurde vor allem Stahlbeton für den Bau der Infrastruktur verwendet – besonders bei der Errichtung von Brücken und hohen Gebäuden. Beton ist jedoch nicht nur stabil, er ermöglicht auch eine rapide Baugeschwindigkeit, wodurch schnell und kostengünstig neuer Lebensraum und neue Strassen für Millionen von Menschen geschaffen werden konnten. So entstanden die Gebäude, die heute dem Baustil des Brutalismus zugeordnet werden. Heute werden diese Gebäude als «Schandfleck» betitelt. Die einstigen Vorteile wie Stabilität, Druckfestigkeit, Beständigkeit sowie Wasserundurchlässigkeit sind bei der Allgemeinheit längst in Vergessenheit geraten und Betonbauten haben über die Jahre hinweg einen schlechten Ruf erhalten. Dass Beton jedoch viel mehr zu bieten hat, beweist das Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron, welches sich die Formbarkeit von Beton in vielen seiner Projekte zunutze macht, um ausdrucksstarke Bauten zu errichten, und somit beweist, dass Beton viel mehr ist als die negativen Konnotationen, die mit ihm in Verbindung gebracht werden.
Architektur als Ventil für Emotionen Das im Jahre 1978 von Jaques Herzog und Pierre de Meuron gegründete Architekturbüro ist bekannt für seine kontextuelle Sensibilität, sein Spiel mit den Grenzen der Konstruktion und seinen Einsatz von Materialien – nicht nur auf funktionaler, sondern auch auf emotionaler und ästhetischer Ebene. Zentral für die Architektur von Herzog & de Meuron sind folgende Fragen, die Jacques Herzog zufolge gute Architektur ausmachen: «Wird sie von den Menschen akzeptiert?» und «Fühlen sich die Menschen wohl?» Jedes Projekt repräsentiert eine neue Interaktion mit der Umgebung, mit dem Ort, an dem gebaut wurde, und mit der Gesellschaft selbst. Gebäude dürfen auf den ersten Blick mit der Umgebung kontrastieren, dürfen sich abheben und ungewohnt wirken, müssen jedoch auf lange Sicht ein Gefühl von Zugehörigkeit und Wohlsein vermitteln. Auf diese Weise macht sich Herzog & de Meuron auch Beton zunutze und verwendet Beton nicht nur als Strukturelement, sondern als einen neuen Weg, Gebäuden Ausdruck und Identität zu verschaffen.
transformiert das Basler Architekturbüro das vermeintlich grobe, unbewegliche Material in eine architektonische Ausdrucksform. Die folgenden vier Beispiele beweisen die Dynamik von Beton und wie Herzog & de Meuron dem Material eine neue Bedeutung verleiht.
56 Leonard Street New York – New York / USA Dieses Gebäude wurde in einem Stadtteil von New York errichtet, wo die Höhe der Gebäude starke Variationen aufweist – von kleinen Townhäusern bis hin zu riesigen Wolkenkratzern. Ein Merkmal, welches Herzog & de Meuron in dieses Projekt mit einfliessen liessen. In einer Stadt, die geprägt ist von kerzengeraden Hochhäusern, die miteinander um ihre Höhe konkurrieren, hat das Basler Büro einen Turm erbaut, welcher den Bewohnern wieder einen Zugang zum Beisammensein schafft und das oft vereinsamende Grossstadtgefühl von Anonymität vermindert. Das Ziel war es, jede einzelne Wohnung trotz allgemeiner Regeln zur Konstruktion einzigartig zu machen, welches durch den massiven Stahlbetonkern, die Flachdecken aus Beton, Betonstützen und Scherwände ermöglicht wurde.
Vier Fallstudien – der Wandel von Beton je nach Ort, Nutzung und Kontext Mit seinen zahlreichen Projekten hebt Herzog & de Meuron immer wieder die Wandelbarkeit von verschiedenen Materialien hervor – so auch die Wandelbarkeit von Beton. Je nach geografischer und/oder gesellschaftlicher Umgebung
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Was sich zunächst anhört wie ein schweres, statisches Betongerüst, wurde von Herzog & de Meuron zu einem beinahe leichten und dynamisch wirkenden Wohngebäude realisiert. Dieses Gefühl erreichten die Architekten durch ihre einzigartige Herangehensweise, das Gebäude von innen nach aussen zu konstruieren. Herzog & de Meuron beschreiben ihre Sichtweise auf die Wohnräume als einzelne Pixel, die zusammen gruppiert wurden, um die Stockwerke zu bilden. Auf diese Weise entstanden 57 einzigartige, aufeinandergestapelte Stockwerke, welche sich alle voneinander abheben und die äussere Form des Gebäudes im Gegensatz zu anderen Wolkenkratzern beeinflussen. Durch verschiebbare Bodenplatten wurden Auskragungen und Balkone geschaffen, die das Gebäude wie ein organisches, vertikales Puzzle wirken lassen. Um sich an den Kontext der bestehenden Wolkenkratzer anzupassen, ist die Spitze des Projekts der ausgefallenste bauRUNDSCHAU
Teil der Konstruktion. Weitläufige Penthäuser und Aussenbereiche treten aus der Fassade wie grosse Baublöcke, um mit ihren glitzernden Glasfronten unterschiedliche Ausblicke auf die US-amerikanische Metropole zu ermöglichen. Durch diese Auskragungen war es nicht möglich, die Tragsäulen auf einer Linie aufeinander aufzubauen, wodurch der Statiker des Projekts, Silvian Marcus, zweigeschossige Strukturwände entwarf, auch «Walking Columns» genannt, welche die Lasten zwischen den Etagen verteilen. Die Dicke der Decken und zusätzliche Balken sowie ein mit Wasser gefüllter Tank an der Spitze des Turms sorgen für die Stabilität des schlanken Gebäudes. Im Gegensatz zu anderen zeitgenössischen Bauten wird das Betonskelett, beispielsweise die sichtbaren, horizontal angeordneten Betonplatten, nicht versteckt, sondern als wahrnehmbares Highlight gefeiert. Selbst im Inneren des Gebäudes wird der Sichtbeton, welcher von den Firmen Sorbara und Callavino hergestellt wurde, als ästhetisches Element verwendet, welches mit den Texturen der Eichenholzböden und dem Licht der grossen Glasfronten kontrastiert und eine ruhige Atmosphäre schafft.
© Architekturzentrum Wien, Sammlung, Foto: Margherita Spiluttini
© Iwan Baan
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Selbst Dinge wie Treppen, die oft als selbstverständlich gelten, sind ein essenzieller Teil der Wahrnehmung eines Raums. Treppen, erklärt Jacques Herzog in einem Interview des YouTube-Kanals Tate, sollen ein Ort sein, an dem man sich gerne aufhält – oder Orte, an denen man sich mit anderen trifft. Besonders die Betontreppen in den Gemeinschaftsräumen dieses Projekts sind skulpturale Meisterwerke, welche durch gezielte Beleuchtung und durch ihre Formen zum Verweilen einladen und somit ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Wohlseins vermitteln.
House in Leymen – Haut-Rhin / Frankreich Während 56 Leonard Street mit seiner Abstraktion begeistert und mit seiner einzigartigen Form Beton fast luftig und skulptural wirken lässt, fügt Herzog & de Meuron mit dem House in Leymen einen massiven Betonbau beinahe schwebend in die französische Hügellandschaft ein. In einem Interview der SRF-Sternstunde sprach Jacques Herzog 2018 über die faszinierende Tatsache, dass Kinder, egal in welcher Umgebung sie aufwachsen – sei es in einer ruralen oder urbanen Umgebung –, in den meisten Fällen das typische kantige Haus mit Giebel-
dach zeichnen. Eine Aussage, die sich auch auf das 1997 fertiggestellte House in Leymen, auch bekannt als das Rudin House, übertragen lässt. Denn die präzise Form dieses Hauses entspricht exakt dieser Beschreibung. Das Projekt verzichtet vollständig auf extravagante Verzierungen und bildet mit seiner schlichten Massivität eine dezente Ergänzung zu seiner umliegenden Natur. Herzog & de Meuron nutzt diese Massivität, um mit dem Stereotyp des schweren, unbeweglichen Betons zu spielen. Dies erreichte das Schweizer Büro, indem es das Leymen-Projekt nicht auf dem Boden, sondern auf einer Betonplattform über dem Boden konstruierte, welche von Stahlsäulen getragen wird. Mithilfe eines Wasserfilms auf der einen Seite der Plattform und einem fehlenden Geländer auf der anderen Seite wird der schwebende, fliessende
© Architekturzentrum Wien, Sammlung, Foto: Margherita Spiluttini
© Architekturzentrum Wien, Sammlung, Foto: Margherita Spiluttini
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Charakter des Hauses hervorgehoben. Der unbehandelte Sichtbeton der Fassade ist das Jahr über allen Witterungseinflüssen wie Regen, der über die Betonfläche fliesst, ausgesetzt und wirkt somit wie ein grosser Felsen, der über der Landschaft schwebt. Beim Entwurf des Projekts wurde auf alles verzichtet, was von den klaren Linien des Hauses ablenken würde, so auch auf dicke Dachrinnen oder eine grosse Eingangstür an der Seite des Hauses. Anstelle dessen erdet eine freistehende Treppe das Haus auf den Boden wie eine Schnur einen Ballon und führt zur Eingangstür auf der Unterseite des Hauses. Beton bleibt ebenfalls ein tragendes Element im Innenraum. Doch entgegen dem allgemeinen Bild des kalten, ungemütlichen Betons schafft Herzog & de Meuron eine angenehme Raumatmosphäre sowie eine
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angenehme Raumtemperatur durch die Kombination von Sichtbeton mit Lehmputz und hebt Räume mithilfe von spannenden Farbakzenten hervor. Selbst die Badewannen sind aus Beton gefertigt und erwecken den Eindruck, aus dem Boden selbst hervorzuragen. Die offene Gestaltung des Hauses mit seinen versetzten Ebenen sorgt für eine dynamische Raumabfolge und integriert die Treppe als zentrales architektonisches Element. Durch seinen schwebenden Charakter, seine grossen Fenster und den Verzicht auf Zäune verwischt dieses Projekt die Grenze zwischen Haus und umliegender Natur. Das natürliche Licht durchflutet die Räume und lässt die Bewohner des Hauses direkt mit der Landschaft interagieren. Durch diese Offenheit schafft Herzog & de Meuron eine direkte Verbindung zwischen Menschen und Natur. bauRUNDSCHAU
Photography: Iwan Baan © Vitra
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Photography: Iwan Baan © Vitra
VitraHaus, Vitra Campus – Weil am Rhein/Deutschland
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Mit der Realisierung des VitraHauses des Möbelherstellers Vitra im Jahre 2009 griff Herzog & de Meuron erneut das Konzept des Giebeldach- beziehungsweise Satteldachhauses auf, diesmal jedoch auf eine verspieltere Art und Weise. Das Architekturbüro setzte sich mit der Idealvorstellung eines Hauses auseinander: Wie sieht ein Haus aus? Was würden Menschen als das Idealbeispiel eines Hauses beschreiben? Dieses Ideal nahm Herzog & de Meuron und entschied sich dazu, dieses traditionelle Bild auf den Kopf zu stellen. Daraus resultierte ein grosszügiges Gebäude, zusammengesetzt aus vielen kleineren Räumen, das ein ähnliches Wohlsein bei den Besuchern hervorruft wie ein Wohnzimmer. Auf den ersten Blick ist der Betonaspekt dieses Gebäudes nicht sichtbar. Er spielt jedoch eine zentrale Rolle in der Konstruktion dieses Projekts. Die abstrakte, gestapelte Form des VitraHauses wurde möglich gemacht durch ein Stahlbetonskelett mit eingelegten Holzbalkendecken. Inspiriert von der typischen Architektur deutscher Häuser, hat jeder der insgesamt zwölf Hauskörper, welche über fünf Ebenen verteilt sind, seine eigene Höhe, seine eigene Länge und sein eigenes Design. Die einzelnen Elemente kragen
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ähnlichen Effekt und gibt den Besuchern die Chance, das ganze Gebäude in ihrem eigenen Tempo zu erkunden und die in jedem Hauskörper einzigartigen Ausblicke auf die umliegende Landschaft zu geniessen. Durch die unregelmässige Raumabfolge und die Wirkung der Offenheit und der Lichtdurchflutung entsteht ein angenehmes Raumgefühl – weit weg von der Kühle und Sterilität, mit welcher Museen oft assoziiert werden. Zentral für diesen Entwurf war ebenfalls der Grundgedanke, die Natur in das Innere des Gebäudes holen zu wollen. Während tagsüber die Farben der umliegenden Tüllinger-Hügel durch die grosszügigen Fenster in das Gebäude hineinstrahlen, beleuchtet das VitraHaus nachts wie eine Laterne seine umgebende Landschaft.
Porta Volta Fondazione Feltrinelli – Mailand / Italien Vergleicht man die Porta Volta Fondazione mit den anderen Bauprojekten von Herzog & de Meuron, so fällt auf, dass Beton hier nicht als Mittel zur Abstraktion, sondern als Träger historischer Ereignisse verwendet wird. Er vermittelt ein Gefühl der Beständigkeit und der Erhaltung. Im Gegensatz zu ihren experimentellen, hochmodernen Projekten liess Herzog & de Meuron sich hier von der städtebaulichen Geschichte Mailands inspirieren. Die Stiftung Fondazione Giangiacomo Feltrinelli beauftragte Herzog & de Meuron im Rahmen einer städtebaulichen Neustrukturierung des Gebiets Porta Volta damit, die Fondazione im nördlichen Zentrum von Mailand neu zu gestalten und aufzubauen. Der Begriff «Porta Volta» bezeichnet ein ursprüngliches Stadttor der alten spanischen Mauer Mailands aus dem 16. Jahrhundert, welche im 19. Jahrhundert während der Urbanisierung abgerissen wurde und heute als symbolisches Portal zwischen dem neuen und dem alten Mailand angesehen wird.
© Filippo Romano
teilweise bis zu 15 Meter weit aus und sind in den unteren Bereichen breiter als in den oberen Ebenen. Wie Bauklötze sind diese auskragenden Hauskörper in alle Richtungen übereinandergestapelt und benötigen das Betontragwerk zwingend, um das nötige Gleichgewicht für diese Form zu gewährleisten. Trotz dieses gestapelten Effekts hat das Gebäude durch einen anthrazitfarbenen Aussenputz an den unbeglasten Seiten der Fassaden einen einheitlichen «Look». Herzog & de Meuron wählte dieses gestapelte Konzept, um den verschiedenen Anforderungen des Gebäudes gerecht zu werden. Vitra gab das 36’000 Quadratmeter grosse Gebäude 2006 in Auftrag, um eine neue Fläche für die Präsentation seiner Home-Kollektion zu schaffen, welches von den Architekten in ein multifunktionelles Nutzungskonzept umgewandelt wurde. Auf fünf Ebenen verteilt werden Besucher dazu eingeladen zu verweilen – sei es in den Showrooms, im hauseigenen Café oder in den Ausstellungsräumen. Ein zentrales Element bildet auch bei diesem Projekt die Treppe. Sie wurde dazu entworfen, die Besucher von der obersten Etage bis hin zur untersten Etage durch das vielschichtige Gebäude zu leiten. Dies erzeugt einen wasserfall-
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© Filippo Romano
Die Stiftung Fondazione Feltrinelli ist benannt nach Giangiacomo Feltrinelli, welcher zu Lebzeiten als Politiker, Verleger und Revolutionär bekannt wurde. Er gründete den Feltrinelli-Verlag und lebte im politischen Untergrund, bis er 1972 starb. Die Bestände zu Geschichte, Politik und Sozialbewegungen der Fondazione gehören heutzutage zu Europas grössten. Vor der Errichtung des neuen Stiftungsbaus waren Archiv und Bibliothek getrennt voneinander in unterschiedlichen Orten aufgeteilt und liegen nun gemeinsam im Neubau. Mit ihren spitzen Elementen erinnern die Gebäude der Fondazione, welche beide parallel zu der Viale Pasubio stehen, an den gotischen Baustil. Besonders die insgesamt 1224 hohen, schmalen Fenster erinnern an die Buntglasfenster in gotischen Kathedralen. Das Rückgrat des Gebäudes besteht aus streng aufgereihten Betonrahmen, welche um 48 Grad rotiert sind und somit eine Verzerrung der Gebäudegeometrie hervorrufen. Das Dach des Gebäudes scheint hierbei beinahe mit der Fassade zu verschmelzen – ein Merkmal, welches auch beim Bau des Hauses in Leimen integriert wurde.
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© Filippo Romano
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Die Gebäude heben sich mit ihrer Beton- Glasfassade auf den ersten Blick stark von der traditionellen mailändischen Architektur ab, werden jedoch von den Menschen akzeptiert und gerne genutzt. Durch den Lesesaal im Dachgeschoss mit seiner historischen Sammlung sowie den Buchladen und das Café im Foyer lädt dieser Ort dazu ein, in seinem Inneren zu verweilen. Dies erinnert ebenfalls an Jacques Herzogs Aussage, dass Architektur sich abheben darf, solange sie auf lange Sicht von den Menschen akzeptiert und genutzt wird. Die Schlichtheit des Gebäudes trägt zusätzlich zu seiner Akzeptanz bei. Bei der Planung des Projekts wurde explizit auf das Erscheinungsbild der alten Stadtmauer geachtet und der Beton so angepasst, dass er sich mit seinem hellen Farbton an die alte Stadtmauer angleicht. Selbst das Innere des Projekts ist ruhig und zurückhaltend gestaltet und bildet eine ideale Leseatmosphäre. Die sichtbaren Betonträger sind ebenfalls ein Kernelement im Innenraum und vermitteln ein Gefühl von Struktur. Jedoch wirken die Räume trotz der sichtbaren Betonträger nicht einengend, sondern fühlen sich durch die spitz zulaufenden Giebel, die hohen Decken und die vertikalen Fenster
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beinahe weitläufig an. Bei dieser Offenheit verlieren die Innenräume des Projekts auch bei diesem Projekt nicht ihre Wärme, denn sie wurden durch warme Holzelemente wie Parkettböden und Holzmöbel ergänzt. Beton dient in diesem Gebäude als Verbindungspunkt der kontemporären Zeit mit der Vergangenheit und zeigt auch hier dessen Wandelbarkeit auf: Er wurde auch in diesem Projekt nicht als ein massives, brutalistisches Material, sondern als ein zurückhaltendes Element eingesetzt, welches der Historie des Gebäudes erlaubt, sich zu entfalten. Mit diesen und vielen weiteren Projekten wird Beton zu einer Sprache des Ausdrucks und der Wandelbarkeit. Mit seiner kreativen Herangehensweise an Gebäude bringt das Architekturbüro Herzog & de Meuron eine Lebhaftigkeit zurück in die kontemporäre Architektur und erweckt in den Menschen erneut eine Begeisterung für Beton. www.herzogdemeuron.com Quellen www.youtube.com/watch?v=rM1-zHCLG9g (SRF Sternstunde) www.youtube.com/watch?v=Hypdk-EW2zo (Interview zum Tate Modern Projekt, Kanal Tate)
INNENARCHITEKTUR
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Nachhaltige Baustofflösungen für Umwelt und Gesellschaft Globales Denken trifft auf lokales Handeln
Der JURA ECO3-Zement mit gebranntem Ton ist ein wichtiger Schritt hin zu einer klimafreundlicheren Betonproduktion.
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Die JURA Management AG ist ein traditionelles, lokal stark verankertes Schweizer Unternehmen, dessen Firmengeschichte in Aarau im Jahr 1882 ihren Ursprung fand. 1996 erhielt die Gruppe eine Holdingstruktur und trat fortan als JURA Materials-Gruppe am Markt auf. Schliesslich wurde sie im Jahr 2000 Teil der internationalen CRH-Gruppe, was ihr neue Entwicklungsperspektiven eröffnete. Interviewpartner: Hannes Püschel und Joel Zürcher Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: JURA Management AG
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ls Gesamtlösungsanbieter denkt die JURA Materials- Gruppe Baustoffe ganzheitlich. Ihre Lösungen integrieren alle Phasen des Baustoffkreislaufs – von der Rohstoffgewinnung über die Produktion bis zum Recycling. In Wildegg (AG) und Cornaux (NE) stellt sie ein breites Sortiment an Zementprodukten her. Andererseits baut sie lokale Rohstoffe wie Sand und Kies ab, um sie in ihren regionalen Werken zu verschiedenen Betonsorten zu verarbeiten. Das Belagswerk in Hasle (BE) liefert auch Asphaltlösungen. Im Dienstleistungsbereich begleitet die JURA MaterialsGruppe ihre Kundschaft bei der Umsetzung der Kreislaufwirtschaft und wirkt bei der umweltgerechten Verwertung und Deponierung ihrer Bauabfälle unterstützend. Zudem bietet ihr akkreditiertes Labor für Baustoffprüfungen (TCC) sein Fachwissen zur Prüfung und Optimierung von Betonbauprojekten an. Die zentralen Funktionen der JURA Materials-Gruppe werden vom Hauptsitz respektive der JURA Management AG gesteuert, dessen Domizil in Aarau auf der Zurlindeninsel liegt – zum heutigen Zeitpunkt ein Naturschutzgebiet. War dies die Inspiration für die Firma, sich auf die Fahne zu schreiben, nachhaltige Gesamtlösungen rund um Baustoffe zu schaffen? Hannes Püschel: Die JURA Materials-Gruppe blickt auf eine lange Geschichte zurück: Unsere erste Zementfabrik wurde 1882 in Aarau an der Aare zwischen dem Stadtteil Scheibenschachen und der Zurlindeninsel errichtet, um die Wasserkraft des Flusses für den Antrieb der Maschinen zu nutzen. Nach der Stilllegung der Fabrik in den 1930erJahren blieb die Insel im Besitz des Unternehmens, das dort in den 1960er-Jahren seinen heutigen Hauptsitz errichtete. Die JURA Materials-Gruppe begann in der 2000er-Jahren, Nachhaltigkeit als Priorität zu betrachten. Das Produktportfolio wurde dahingehend verändert, dass bereits damals CO2-reduzierte Zemente produziert wurden. Fossile Brennstoffe durch alternative Brennstoffe zu ersetzen, war dann nur eine logische Konsequenz in der Nachhaltigkeitsstrategie. Die Erweiterung mit Transportbeton, Kies und Sand sowie das Engagement für die Kreislaufwirtschaft mit rezyklierten
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Gesteinskörnungen ermöglichen es uns heute, nachhaltige Gesamtlösungen anzubieten. Wer nachhaltig handelt, formt die Zukunft und muss bereit sein, schon heute Verantwortung dafür zu übernehmen. Welche Strategien verfolgt das Unternehmen diesbezüglich? Hannes Püschel: Die JURA Materials-Gruppe hat als Teil der CRH Group – eines der weltweit führenden Unternehmen in der Baustoffindustrie – feste Verpflichtungen und Fahrpläne für die Dekarbonisierung, die Kreislaufwirtschaft und das Wassermanagement festgelegt. Als Einzelpersonen, Fachleute und Unternehmen sind wir dafür verantwortlich, diese Verpflichtungen zu erfüllen. Wir sind bei innovativen und nachhaltigen Lösungen in vielerlei Hinsicht führend, sowohl innerhalb der Gruppe als auch auf dem Schweizer Markt. Nachhaltigkeit geht Hand in Hand mit dem Thema Ressourcenschonung. In der Baustoffindustrie wird jede Menge Frischwasser, Land und Rohstoffe benötigt – ergo ist ein schonender Umgang mit den natürlichen Ressourcen gefragt. Wie stellt sich die JURA Materials-Gruppe dieser anspruchsvollen Herausforderung? Joel Zürcher: Das ist richtig – allein in der Schweiz werden für die Zementproduktion jährlich über fünf Millionen Tonnen Rohmaterial verarbeitet. Unser Ziel ist es, diesen Bedarf so weit wie möglich durch alternative Rohmaterialien zu decken. Bereits heute können wir im Zementwerk Wildegg rund 15 Prozent der primären Ressourcen durch den Einsatz alternativer Rohmaterialien einsparen. Gleichzeitig schonen wir damit das Deponievolumen in der Schweiz, denn bei der Zementherstellung entsteht kein Abfall. Auch im Beton setzen wir auf Kreislaufwirtschaft: Ein wesentlicher Anteil besteht aus recyceltem Beton- und Misch abbruch. Damit tragen wir aktiv zur hohen Recyclingquote dieses Stoffstroms bei, die in der Schweiz derzeit bei rund 85 Prozent liegt. Unser mittelfristiges Ziel ist es, sämtliche Bauabfälle – also 100 Prozent – wiederzuverwerten.
Hannes Püschel, Technical Director, JURA Materials-Gruppe
«Digitalisierung und KI sind Teil unserer Innovationskultur, um die besten Lösungen zu bieten.» JURA CEMENT, ein Unternehmen der JURA MaterialsGruppe, hat einen innovativen neuen Inhaltsstoff entwickelt: einen einheimischen kalzinierten Ton. Mit diesem und weiteren speziellen Rohstoffen wird der JURA ECO3Zement (LC3*) produziert. Welche Alleinstellungsmerkmale weist dieser auf? Joel Zürcher: Unser JURA ECO3-Zement wurde mit dem Ziel entwickelt, unserer Kundschaft ein leistungsstarkes Produkt mit deutlich reduziertem CO₂-Fussabdruck anzubieten. Die CO₂-Einsparung erreichen wir durch die Reduktion des Zementklinkeranteils – und den Einsatz sogenannter ergänzender zementartiger Materialien. In der Schweiz werden dafür traditionell etwa Schlacken aus der Stahlindustrie oder Flugasche aus Kohlekraftwerken verwendet. Diese Materialien sind jedoch nur begrenzt verfügbar. Beim JURA ECO3-Zement ersetzen wir den Klinker durch kalzinierten Ton, der lokal in der Schweiz produziert wird. Das bringt gleich mehrere Vorteile: Wir machen uns unabhängig von CO₂-intensiven Industrien, setzen auf heimische Ressourcen und profitieren von kurzen Transportwegen. Gleichzeitig überzeugt der JURA ECO3-Zement durch einen sehr niedrigen CO₂-Fussabdruck – bei gleichbleibend hoher Produktqualität und Performance. Rohstoffe aus der Region, lokale Produktion – warum kann sich die JURA Materials-Gruppe derart viel Swissness leisten? Hannes Püschel: Wir denken global, handeln jedoch lokal. Unsere Industrie ist traditionell stark in den Regionen verankert. Seit Jahren setzen sich unsere Teams dafür ein, Lösungen zu entwickeln, die den Import von Rohmaterialien
Die historische Jura-Cement-Fabrik in Aarau kurz nach der Stilllegung um 1929
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Joel Zürcher, Head of Sustainability, JURA Materials-Gruppe
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vermeiden, was unser Engagement für nachhaltiges Handeln unterstreicht. Die Schweiz nimmt weltweit eine führende Rolle ein, wenn es um Innovation in der Baustoffindustrie geht. Dies erachten wir als hervorragende Gelegenheit, Forschungsergebnisse direkt in unseren lokalen Werken umzusetzen. Ein herausragendes Beispiel dafür ist unser Projekt zur Herstellung von kalziniertem Ton, bei dem wir lokalen Rohstoff aus unserer Tongrube in Cornaux verwenden. Mit dieser nachhaltigen Zementkomponente können wir den Import von Klinker-Ersatzmaterialien vermeiden. Der Einsatz von kalziniertem Ton als Klinkerersatz wurde vor Jahrzehnten in der Schweiz entwickelt, und JURA Materials nutzt diese Innovation heute, um in der Schweiz Zement zu produzieren, der einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Bauindustrie leistet. Mitarbeitende sind die tragenden Säulen einer Firma und für deren langfristige erfolgreiche Laufbahn nicht unerheblich. Welche Werte und Prioritäten stehen für die JURA Materials-Gruppe diesbezüglich im Vordergrund? Hannes Püschel: Für die JURA Materials-Gruppe hat die Sicherheit oberste Priorität, und das Unternehmen verfolgt das Ziel «null Unfälle». Deshalb werden die Mitarbeitenden jährlich intensiv im Bereich Sicherheit geschult. Ein wichtiger Wegweiser im Alltag sind auch die 16 lebensrettenden Massnahmen und die Sicherheits-Checklisten. Neben einem abwechslungsreichen und herausfordernden Arbeitsumfeld bietet die JURA Materials-Gruppe überdurchschnittliche Sozialleistungen und unterstützt aktiv die Entwicklung ihrer Mitarbeitenden, indem sie beispielsweise Weiterbildungen finanziert und Förderprogramme für junge Talente anbietet. Die Gruppe bildet auch Lehrlinge in verschiedenen Berufen, zum Beispiel Anlagen- oder Apparatebauer, Kaufmann und Produktionsmechaniker, aus.
Wie steht es um die Unternehmenskultur dieser traditionsreichen, lokal stark verankerten Schweizer Firma, die bald auf eine 150-jährige Vergangenheit zurückblicken kann? Joel Zürcher: Aus logistischen Gründen sind der Handel mit Zement und Beton sowie Recyclingdienstleistungen von der Globalisierung wenig betroffen – die Wertschöpfungskette findet hauptsächlich in der Schweiz statt. Die gemeinsame Kultur der verschiedenen Standorte der JURA Materials-Gruppe ist daher durch eine starke regionale Verankerung und eine grosse Nähe zum Kundenkreis sowie zu Partnern gekennzeichnet. Die aktuelle Herausforderung besteht darin, diese Kultur weiterzuentwickeln, um den technologischen Herausforderungen zu begegnen, die die Branche im 21. Jahrhundert erwarten, zum Beispiel der Kreislaufwirtschaft, der Dekarbonisierung und der Digitalisierung von Prozessen. Schlagworte Digitalisierung und KI: Können Sie mir hierfür ein aktuelles Beispiel der Anwendung in der Baustoffindustrie nennen? Hannes Püschel: Wir haben verschiedene Pilotprojekte am Laufen, zum Beispiel im Bereich des Qualitätsmanagements: Aufgrund der Daten-
menge über die Leistung unseres Produkts und der Daten aus der Produktion können wir heute dank KI die Performance des Produkts in einem guten Rahmen vorhersagen. Das heisst aber auch, dass der Betonproduzent vorab schon weiss, welche Art von Produkt er erhält. So kann er Rezepturen optimieren, was wiederum Daten generiert. Diese Daten helfen zusammen mit denjenigen, die wir über das Produkt von den Sensoren in unseren Transportbetonlastwagen erhalten, dem Kunden, seine Baustellenführung in Bezug auf Zeit- und Ressourcenplanung zu optimieren, was die Sicherheit erhöht. Digitalisierung und KI sind Teil der Innovationskultur der JURA Materials-Gruppe, um unseren Kunden die besten Lösungen zu bieten. Wie schätzen Sie die mittelfristige Zukunft der Baustoffindustrie ein? Hannes Püschel: Die Herausforderungen sind bekannt – sie bergen aber auch Chancen. Nachhaltigkeit, Innovation, Dekarbonisierung, Digitalisierung – das sind alles spannende Themen, bei denen die Baustoffindustrie eine wichtige Rolle spielt. Für uns liegt die Opportunität darin mit unseren innovativen Produkten die Nachhaltigkeitsziele unserer Kunden gezielt zu unterstützen.
Ein Kommandoraumwart der Zementfabrik in Wildegg sorgt dafür, dass der Produktionsprozess reibungslos abläuft.
JURA Management AG | Zurlindeninsel 1 | CH-5001 Aarau | Tel. +41 (0) 62 838 05 05 | info@juramaterials.ch | www.juramaterials.ch
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Elementgaragen ohne Kompromisse
BARGY GmbH
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Ob es um individuelle Masse, spezielle Dachformen, verschiedene Fassadenoptiken, integrierte Abstellräume, elektrische Tore, Fensterlösungen oder sogar smarte Technik wie E-Ladestationen geht – die BARGY GmbH entwickelt gemeinsam mit ihren Kundinnen und Kunden Lösungs wege, die nicht nur funktional, sondern auch architektonisch überzeugend sind. Jede Garage ist ein Unikat, abgestimmt auf bauliche Gegebenheiten, individuelle Kundenwünsche und Anforderungen moderner Wohn- und Lebensräume.
err Yildirim, Sie sind Verkaufsleiter der BARGY GmbH, einer Firma, die seit Jahren unter dem Motto «Qualität nach Mass» Fertiggaragen anbietet. Wie viel individueller Gestaltungsfreiraum ist mit Elementgaragen grundsätzlich möglich? Alper Yildirim: Unsere Fertiggaragen sind längst keine standardisierten «Betonklötze» mehr, wie man sie vielleicht aus der Vergangenheit kennt. Dank modernster Modulbauweise, flexibler Planung und hochwertiger Materialien können wir nahezu jeden Kundenwunsch realisieren – massgeschneidert bis ins Detail. Mit unseren Elementgaragen schaffen wir keine Kompromisse, sondern Freiräume – im wahrsten Sinne des Wortes. Dementsprechend ist die Erfüllung von speziellen Wünschen Ihr tägliches Brot? Ja, wir lieben Herausforderungen, denn sie geben uns die Möglichkeit, unser ganzes Know-how und unsere Flexibilität unter Beweis zu stellen – ganz gleich, ob es sich um besondere Masse, technische Sonderlösungen, spezielle Einbauten oder
Interviewpartner: Alper Yildirim Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: BARGY GmbH
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ein ausgefallenes Design handelt. Jede Anfrage wird von unserem Fachteam sorgfältig geprüft, statisch berechnet und selbstverständlich nach den geltenden SIA-Normen geplant und umgesetzt. Können Sie mir einen Einblick in die zahlreichen Ausstattungsvarianten geben? Da bieten wir ein beeindruckendes Spektrum: von verschiedenen Dachformen wie Flach-, Sattel- oder begrünten Dächern über individuelle Torlösungen, Fenster, Türen, Lichtsysteme und Belüftung bis hin zu modernsten Smart home-Anbindungen oder integrierten E-Mobility-Ladestationen. Kurz gesagt: Wenn es technisch umsetzbar ist, dann realisieren wir es. Welche überzeugenden Argumente sprechen für eine Elementgarage von BARGY? Qualität, Effizienz, Design, Ästhetik und Wirtschaftlichkeit. Hinzu kommt die schnelle Bauzeit, denn je nach Projektgrösse wird eine komplette Garage in nur zwei bis vier Tagen montiert – fixfertig und einsatzbereit. Dann natürlich die herausragende Verarbeitung und Optik. Unsere Elementgaragen
Alper Yildirim
überzeugen nicht nur durch ihre Langlebigkeit und Robustheit, sondern auch durch ein modernes, hochwertiges Erscheinungsbild, das sich perfekt in jede Umgebung integrieren lässt. Und ganz wichtig: Der Preisvorteil, weil unsere Lösungen im Vergleich zu konventionell vor Ort gemauerten Garagen deutlich kosteneffizienter sind – ohne Kompromisse bei der Qualität. In der Baubranche ist eine gute Zusammenarbeit gefragt, damit alles
rund und vor allen Dingen fristgerecht läuft. Ich gehe davon aus, dass in den vergangenen Jahren seit der Gründung des Unternehmens ein beachtliches Netzwerk aufgebaut wurde und die BARGY GmbH mit langjährigen Partnerfirmen zusammenarbeitet. Absolut richtig – in der Baubranche zählt nicht nur das Produkt, sondern auch das perfekte Zusammenspiel aller Beteiligten. Genau deshalb legen wir bei der BARGY GmbH grössten Wert auf eine zuverlässige, partnerschaftliche Zusammenarbeit – intern wie extern. Unsere langjährigen Partner verfolgen die gleiche Philosophie wie wir: Qualität, Termintreue und absolute Kundenzufriedenheit stehen an erster Stelle. Ein hervorragendes Beispiel dafür ist unser exklusiver Produktionspartner Beton Kemmler GmbH, einer der grössten und modernsten Betonfertigteilhersteller im süddeutschen Raum. Seit vielen Jahren verbindet uns eine enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit – mit beeindruckender Präzision und Zuverlässigkeit bei jedem einzelnen Projekt. Auch bei der Ausstattung setzen wir auf namhafte Qualitätshersteller: Unsere Garagentore und Türen stammen von führenden Marken Europas in diesem Bereich. Sie stehen für Langlebigkeit, Funktionalität und erstklassiges Design. Unser Netzwerk besteht aus Profis – jeder Partner ist ein Spezialist auf seinem Gebiet. Und gemeinsam sorgen wir dafür, dass unsere Kundschaft nicht nur zufrieden, sondern begeistert ist. Wie umfangreich ist das gesamte Produktportfolio der BARGY GmbH? Unser Produktportfolio bei der BARGY GmbH ist breit gefächert und wir bieten unserem Kundenkreis alles aus einer Hand – von der einzelnen Garage bis zum vollständigen Bauprojekt. Im Kern umfasst unser Angebot Betonfertiggaragen in allen Varianten – von Einzel- bis Grossraumgaragen. Ebenso im Angebot stehen Betonfertigteile wie Treppen, Wände oder Decken. Ferner sind Beton- und Metall-Carports, Garagentore sowie Haus- und Nebentüren
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von renommierten Herstellern erhältlich. Selbstverständlich gibt es bei uns auch Zubehör und diverse Ausstattungen wie etwa Fenster, Lüftungssysteme, E-Ladestationen und dergleichen. Wie steht es um eine kontinuierliche Erweiterung des Angebots? Unsere neuesten Produktlinien bei der BARGY GmbH spiegeln die aktuellen Bedürfnisse und Trends im Bauwesen wider. Besonders hervorzuheben sind unsere Wohnmobilgaragen – extra grosse Garagen, die speziell für übergrosse Fahrzeuge wie Wohnmobile oder grössere SUVs konzipiert wurden. Diese bieten nicht nur ausreichend Platz, sondern auch massgeschneiderte Lösungen für besondere Anforderungen unserer Kunden. Ein weiteres Highlight sind unsere Trafohäuser für Windparks und grosse PV-Anlagen, die derzeit sehr gefragt sind. Diese technischen Gebäude werden individuell nach den spezifischen Anforderungen unserer Auftraggeber gefertigt und zeichnen sich durch hohe Funktionalität und Langlebigkeit aus. Mit diesen innovativen Produktlinien erweitern wir unser Portfolio gezielt, um den wachsenden und vielfältigen Anforderungen unseres Kundenkreises gerecht zu werden. Der Nachhaltigkeitsgedanke zieht sich momentan wie eine rote Linie durch die Bauwirtschaft. Wäre eine Begrünung des Garagendachs als sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz möglich? Ja, absolut – tatsächlich wird jede zehnte Garage, die wir ausliefern, bereits mit einer extensiven Dachbegrünung ausgestattet. Ein begrüntes Garagendach ist weit mehr als nur ein optisches Highlight. Es schafft wertvollen Lebensraum
für Flora und Fauna, verbessert das Mikroklima und wirkt aktiv der zunehmenden Flächenversiegelung entgegen. Darüber hinaus bindet es Feinstaub, reduziert die Hitzeentwicklung in bebauten Gebieten und hilft dabei, wertvolles Niederschlagswasser direkt vor Ort zu speichern. Das Ergebnis: ein ökologischer Mehrwert für Umwelt und Grundstück – ganz im Sinne einer nachhaltigen Bauweise, die heute mehr denn je gefragt ist. Wenn die Wahl auf eine Garage von BARGY gefallen ist – wie gestaltet sich
«Jeder Kundenwunsch ist für uns eine Einladung, kreativ zu werden und passgenaue Lösungen zu entwickeln.» bauRUNDSCHAU
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der Ablauf im Detail vom Auftrag bis hin zur fertigen Garage? Wir übernehmen die Koordination und begleiten unsere Kundinnen und Kunden zuverlässig durch jede Phase des Projekts. Zu Beginn verschaffen wir uns ein genaues Bild – entweder direkt vor Ort oder anhand bereits vorhandener Pläne und Skizzen. Nach Baubewilligung und Abruf wird die Garage in die Produktion eingeplant. Gleichzeitig startet die Lieferzeit von circa acht bis zehn Arbeitswochen – in dieser Phase werden die Fundamentpläne und Produktionszeichnungen zusammengestellt und alles wird für die reibungslose Umsetzung vorbereitet. Wir koordinieren das gesamte Bauvorhaben: Abstimmung mit dem Tiefbauer, Elektriker und Bauamt, Organisation von Kran- und Transportlogistik inklusive Fahrgenehmigungen, Strassensperrungen oder Spezialentladungen mit dem Autokran.
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Sobald alles bereit ist, erfolgt die präzise, schnelle und saubere Montage der Garage. Abschliessend führen wir gemeinsam mit der Bauherrschaft die Endabnahme der individuellen BARGY-Traumgarage durch – schlüsselfertig, massgeschneidert und bereit fürs Leben. Übrigens stehen wir unserer Kundschaft auch nach Projektabschluss mit einem starken After-Sales-Service zur Seite.
ter Breite und 3.50 Meter Höhe. Selbstverständlich passen wir die Abmessungen flexibel an die spezifischen Anforderungen jedes Wohnmobils an. Unser Ziel ist es, Wohnmobilbesitzern die Möglichkeit zu bieten, ihre Fahrzeuge sicher und bequem zu Hause unterzubringen – anstatt in einer Halle, zu der auch fremde Personen Zugang haben. So bleibt Ihr mobiles Zuhause geschützt und jederzeit einsatzbereit.
In meinem Bekanntenkreis befinden sich einige, die ein Wohnmobil ihr Eigen nennen – da kann ich mir lebhaft vorstellen, dass der Bedarf gross ist, das mobile Zuhause optimal geschützt unterzubringen. Für sie ist das Fahrzeug ein Ort der Erholung, des Abenteuers und der Freiheit. Es begleitet sie an die schönsten Reiseziele und schenkt ihnen dabei maximale Flexibilität. Wie exakt kann auf die sicherlich sehr individuellen Bedürfnisse betreffend Grösse und Ausstattung einer Wohnmobilgarage eingegangen werden? Unser Konzept sieht auch bei Wohnmobilgaragen massgeschneiderte Lösungen bis ins kleinste Detail vor. Ein Beispiel für eine typische Grösse wäre 7.50 Meter Länge, 3.50 Me-
Die Wohnmobilsaison ist ja bereits in vollem Gange. Gibt es einen idealen Zeitpunkt, um eine Wohnmobilgarage zu planen und zu realisieren? Gestern – im Sinne von «je früher, desto besser». Aber im Ernst: Jeder Tag, an dem die Garage nicht fertiggestellt ist, bedeutet einen verlorenen Tag für den sicheren und komfortablen Schutz des Wohnmobils. Zwischen April und Oktober bieten sich aufgrund der günstigen Witterungsbedingungen optimale Voraussetzungen für den Bau. Daher empfehlen wir, so bald wie möglich mit der Planung einer Wohnmobilgarage zu starten, um sicherzustellen, dass das Fahrzeug während und nach der gesamten Saison optimal geschützt ist.
BARGY GmbH | Romanshornerstrasse 90 | CH-9320 Arbon | Tel. +41 (0) 71 558 29 92 | info@bargy-garagen.ch | www.bargy-garagen.ch
Bauen im digitalen Zeitalter Chancen, Herausforderungen und Trends
Die Lage in der Bauwirtschaft befindet sich zwar aktuell in einem moderaten Aufwind, nichtsdestotrotz sollte auch im Jahr 2025 zum Thema Digitalisierung noch einiges in Angriff genommen werden. Hierbei geht es nicht lediglich um den ursprünglichen Grundgedanken, physische Informationen digital abzubilden – zusätzlich zur Datenerfassung sollen auch veränderte Prozesse und Arbeitsabläufe mithilfe von digitalen Technologien optimiert werden. Autorin: Gabriela Röthlisberger
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s ist durchaus positiv anzusehen, dass die Zahl der Technologien, welche für die Digitalisierung der Baubranche zur Verfügung stehen, stetig ansteigt. Dennoch ist die kontinuierliche Aufgabe zu bewerkstelligen, das Potenzial vollständig auszuschöpfen. Innovative Technologien wie künstliche Intelligenz (KI), Building Information Modeling (BIM), digitale Projektmanagementtools, Drohnentechnologie und dergleichen transformieren die Baubranche in einem noch nie da gewesenen Tempo. Kleinere und mittelständische Unternehmen müssen jedoch ihre digitale Integration noch verstärken, um ihre Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.
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Bedeutung von BIM für die Baubranche BIM (Building Information Modeling) ermöglicht die effiziente Abwicklung von Bauprojekten mithilfe eines digitalen Gebäudezwillings und macht Daten einfacher verfügbar und auswertbar. Die Zusammenarbeit zwischen Projektbeteiligten wird verbessert, ausserdem unterstützt BIM nachhaltiges Bauen und erleichtert die Wartung von Gebäuden über ihren gesamten Lebenszyklus. Doch das BIM-Modell ist nur so gut wie die Daten, die im Laufe des Bauprozesses hinzugefügt werden – je mehr Daten, desto mehr Möglichkeiten. Erst wenn andere Prozesse digitalisiert wurden und somit ausreichend Informationen zur
IT IN DER BAUBRANCHE
Verfügung stehen, kann ein BIM-unterstütztes Bauvorhaben sein gesamtes Potenzial ausschöpfen. Ein interessanter Fakt ist, dass die Schweizer Baubetriebe als Hauptmotivation für BIM und dergleichen eher eine Steigerung der Bauqualität und nicht etwa Kosten- oder Zeitersparnisse sehen. In der Schweiz gilt die BIM-Pflicht im öffentlichen Bereich seit 2025.
Die angestrebten Ziele einer Digitalisierung für das Bauwesen: w Senkung der Baukosten, w bessere Kommunikation und besserer Informationsaustausch, w Optimierung von veralteten, unproduktiven Arbeitsmethoden, w Erfüllung gestiegener Erwartungen und Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit,
w Entschärfung des Fach kräftemangels, w nachhaltigeres Bauen.
Die Baubranche hatte in den letzten Jahren mit unterschiedlichsten Herausforderungen zu kämpfen. Aus diesen
Setze Nachhaltigkeit in deinem Bauberuf kompetent um Werde Experte / Expertin für gesundes und nachhaltiges Bauen mit eidg. Diplom oder Baubiologe / Baubiologin mit eidg. Fachausweis Je t z t anmeld e
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Gründen ist die Digitalisierung der Bauwirtschaft noch nicht so optimal, wie sie sein sollte: w gestiegene Kundenanforderungen, w Fachkräftemangel, w Materialverfügbarkeit und Lieferverzögerungen, w zunehmender Kostendruck und starke Preisschwankungen, w steigende Zinsen, w Projektausfälle, w Risiken rund um Klimawandel, Pandemie und weltweite Politik. Ergo ist ein Umdenken gefragt, denn mit traditionellen Methoden wird es zunehmend schwieriger, die Anforderungen zu erfüllen und trotzdem Gewinne zu erzielen.
Nachhaltigkeit in der Baubranche Ein oft noch unterschätzter Faktor in Bezug auf die Digitalisierung ist das Thema Nachhaltigkeit. Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 über einen klimaneutralen Gebäudebestand zu verfügen. Um zu diesem Ziel zu gelangen, könnten digitale Massnahmen in vielen Bereichen unterstützen: w Mit der Analyse von BIM-Daten und darauf aufbauenden Simulationen lässt sich die Energieeffizienz eines Bauwerks steigern. w Durch die Vernetzung aller Bauphasen wird die spätere Gebäudewartung schon bei der Planung optimiert. w Maschinen haben weniger Leerläufe und verbrauchen weniger Treibstoff. w Fertigteile aus dem 3-D-Drucker reduzieren den Materialeinsatz und produzieren weniger Abfall. w Die genaue Erfassung von Baustoffen und deren Eigenschaften ermöglicht das Recycling der verwendeten Materialien.
Die Konkurrenz schläft nie So gesehen führt kein Weg an digitalen Hilfsmitteln vorbei. BIM ist mittlerweile im öffentlichen Sektor verpflichbauRUNDSCHAU
tend und auch private Auftraggebende fordern mehr und mehr die Arbeit mit modernen Tools ein. Aufträge erhält nur jener Betrieb, der am Puls der Zeit bleibt. Grund genug, das eigene Unternehmen resilient und zukunftsfit zu machen. Es lohnt sich also, bestehende Prozesse im Betrieb zu optimieren, weitere Entwicklungen im Auge zu behalten und so zu den Ersten zu gehören, die auf einen komplett digitalen Bauablauf setzen.
Fit für die Zukunft – wichtige Trends Wer sich in der Baubranche frühzeitig mit den neuen Trends der Digitalisierung auseinandersetzt, hebt sich damit nicht nur von Mitbewerbenden ab, sondern generiert zudem die Chance, mitzubestimmen, wohin sich die Bauwirtschaft in Zukunft entwickeln wird. Mit digitalen Tools Baukosten senken: Das Kostenmanagement und die
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eigene Kostenstruktur müssen zwingend optimiert werden, um mit den veränderten Wettbewerbsbedingungen mitzuhalten.
IT-Sicherheit Vernetzte, cloudbasierte Systeme ermöglichen es zwar, bequem von jedem Ort aus zu arbeiten, doch die damit einhergehenden Sicherheitsrisiken wie etwa Datenmissbrauch oder Cyberangriffe sollten nicht unterschätzt werden. Sicherheitsvorkehrungen sind dringend nötig, beispielsweise verschlüsselte Datenübertragung, adäquater Virenschutz, umfassendes Berechtigungskonzept und ausfallsichere Server.
CDE – Common Data Environment Ein CDE ist eine zentrale Plattform für das Informationsmanagement. Daten und Dokumente werden damit während des gesamten Lebenszyklus eines
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Bauwerks effizient verwaltet. In Kombination mit BIM sorgen beide Technologien für Effizienz, Transparenz und Qualität in Bauprojekten.
Lean Construction – schlankes Bauen Bei dieser Methode werden Arbeitsschritte genau untersucht und optimiert, um Verschwendung von Zeit und Kosten zu vermeiden sowie die Qualität hochzuhalten. Nach diesem System werden alle Arbeiten priorisiert, um den idealen Projektablauf zu finden. Dieser Prozess wird kontinuierlich wiederholt, um auf veränderte Gegebenheiten zu reagieren. So bleiben die Abläufe auch dann maximal effizient, wenn neue Technologien eingeführt werden.
IoT und Bauen 4.0 als neuer Standard der Branche Einige Technologien sind bereits in den Baufirmen angekommen und teilweise schon fest in den Baualltag integriert – etwa IoT-Technologien, Sensoren, smarte Geräte, Roboter oder Drohnen. In den nächsten Jahren geht es nun darum, deren Potenzial bestmöglich auszunutzen, indem alles miteinander vernetzt wird. Das Zusammenspiel aller digitalen Prozesse am Bau wird dabei unter dem Schlagwort «Bauen 4.0» zusammengefasst.
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Künstliche Intelligenz und Automatisierung Künstliche Intelligenzen wie ChatGPT besitzen den grossen Vorteil, dass sie riesige Datenmengen in kürzester Zeit verarbeiten können – eine Leistung, mit der das menschliche Gehirn nicht mithalten kann. So automatisieren sie viele Prozesse und lernen durch die bereitgestellten Daten selbstständig dazu.
Individuelles, modulares Bauen Der Trend zur modularen Bauweise setzt sich ebenfalls weiter fort. Kein Wunder, schliesslich ermöglicht sie dank vorgefertigter Teile aus dem 3-D-Drucker oder CNC-Maschinen eine kosten- und ressourcensparende Errichtung von modernen Bauwerken. Dabei werden die Konzepte immer ausgefeilter – clevere Ideen und innovative Designs machen ein Gebäude aus der Massenfertigung zum individuellen Einzelstück. Nur der Kern bleibt stets derselbe. Als Einsatzzweck sind dabei sowohl Grossbauprojekte als auch die schnelle Abfertigung von kleineren Wohnhäusern realistisch. Ob die Digitalisierung der Baubranche nun in kleineren oder grösseren Schritten voranschreitet – die Zukunft gestaltet sich spannend.
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3D-CAD aus der Cloud © IKON Ingenieure AG
So arbeiten CAD-Profis heute
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Stationäre Workstations gehören in der 3D-Modellierung der Vergangenheit an. Architekten, Planer und Konstrukteure arbeiten heute standortunabhängig, interdisziplinär und mit enorm daten intensiven Modellen. Gefragt sind IT-Lösungen, die nicht nur höchste Performance bieten, sondern zugleich flexibel, sicher und skalierbar sind. Die Lösung: 3D-CAD aus der Private Cloud von MTF Solutions.
rchitekturbüros, Ingenieur- und Baufirmen stehen im Spannungsfeld zwischen steigenden Projektanforderungen, dem Fachkräftemangel und dem Anspruch, als moderner Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Gefragt sind mobile, effiziente Prozesse – ohne Abstriche bei Qualität, Datensicherheit oder Performance. Ob Wettbewerbsentwurf, Ausführungsplanung oder BIM-Koordination: Moderne 3D-CAD-Tools sind unverzichtbar, stellen aber höchste Anforderungen an die IT. Rechenleistung, Grafikperformance, Verfügbarkeit und Sicherheit müssen jederzeit gewährleistet sein – im Büro, im Homeoffice oder direkt auf der Baustelle. Traditionell waren CAD-Arbeitsplätze an leistungsstarke, aber teure Workstations im Büro gebunden. Doch für mobile Teams und die interdisziplinäre Zusammenarbeit ist dieses Modell starr und ineffizient. Die Realität vieler Planungsbüros: dezentrale Teams, wechselnde Projektpartner, wachsende
Autor: MTF Solutions AG
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IT IN DER BAUBRANCHE
Viele Unternehmen mit CAD-Anwendungen stellen sich zunächst eine entscheidende Frage: Kann eine Cloud lösung wirklich mit der Rechenleistung lokaler Workstations mithalten? Die klare Antwort: ja – und oft sogar besser. Dank spezialisierter GPU-Virtualisierung in Hochleistungsrechenzentren bietet die MTF Business Cloud eine Performance, die auf die Anforderungen anspruchsvoller 3D-CAD-Anwendungen ausgelegt ist. Aufwendige Modelle, Echtzeit-Visualisierungen, das Einlesen von Punktwolkendaten und eine parallele Bearbeitung durch mehrere Nutzer sind problemlos möglich – ohne Ruckeln, ohne Verzögerung. Der Grund: Bei der MTF Business Cloud wird nur der Bildstrom übertragen, nicht die kompletten CAD-Daten. Das reduziert die benötigte Bandbreite erheblich und macht flüssiges Arbeiten auch im Homeoffice oder auf der Baustelle zur Realität. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigen zwei MTF-Kunden:
Performance. «Die Cloud-Lösung von MTF hat unsere Erwartungen in jeder Hinsicht erfüllt.», sagt Stefan Urech, Mitglied der Geschäftsleitung bei der IKON Ingenieure AG.
«Die Lösung mit der MTF Business Cloud hat alle Bedenken bezüglich Performance zerstreut und unsere Erwartungen voll erfüllt.»
Blaser Metallbau AG
Was die starke Performance möglich macht
Die Blaser Metallbau AG entschied sich nach dem Wegfall interner IT-Kompetenz für die MTF Business Cloud. Gesucht war eine leistungsfähige, wartungsarme Lösung – speziell für anspruchsvolle CAD-Anwendungen. Heute arbeitet das knapp 70-köpfige Team standortunabhängig, mit stabiler Performance und deutlich geringeren IT-Kosten. Daniel Vonrüti, CEO der Blaser Metallbau AG:
Die Praxisbeispiele zeigen: CAD aus der Cloud funktioniert zuverlässig und schnell. Grundlage dafür ist die Virtual Desktop Infrastructure (VDI). Dabei laufen rechenintensive Prozesse wie Rendering oder Modellierung nicht mehr lokal, sondern in leistungsstarken Rechenzentren. Das Endgerät dient nur zur Anzeige – selbst einfache, kostengünstige Laptops reichen aus.
© Blaser Metallbau AG
Performance ist die zentrale Frage – und die grösste Stärke
© IKON Ingenieure AG
Datenmengen – und ein klarer Bedarf an skalierbaren, kollaborativen Lösungen für den digitalen und modernen Alltag. Hier setzt MTF Solutions an: Mit CAD aus der Private Cloud entsteht eine hoch performante Arbeitsumgebung, die ortsunabhängiges Arbeiten ermöglicht, ohne Kompromisse bei Geschwindigkeit, Datensicherheit oder Softwarekompatibilität eingehen zu müssen. Über virtualisierte High-Performance-Workstations in der Cloud lassen sich grafik intensive CAD-Projekte in Echtzeit bearbeiten – auf jedem Endgerät, bei gewohnter Geschwindigkeit, mit planbaren monatlichen Kosten.
IKON Ingenieure AG Das renommierte Schweizer Ingenieurbüro IKON Ingenieure AG benötigte innerhalb kürzester Zeit eine performante, sichere und flexible IT-Infrastruktur. Die Lösung: eine CAD-optimierte Private Cloud von MTF. Heute arbeiten über 50 CAD-Anwender mobil und mit höchster
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Sicherheit nach Schweizer Standard Neben Performance zählt im Bau- und Planungswesen vor allem eines: Vertrauen in den Umgang mit sensiblen Daten. Die Private Cloud von MTF erfüllt höchste Anforderungen an Datenschutz und Ausfallsicherheit – mit redundanter Datenhaltung in zertifizierten Schweizer Rechenzentren (ISO 27001, 27017 / 27018), AES-256-Verschlüsselung, automatisierten Back-ups und DSGVO-Konformität. Das Schweizer Hosting garantiert zudem geringe Latenz und volle Datensouveränität – ein grosser Vorteil gegenüber globalen Public-Cloud-Lösungen.
Wachsende Nachfrage Cloud-CAD trifft den Nerv der Zeit: Laut Marktanalysen werden bis 2025 rund 60 Prozent aller Unternehmen im Baugewerbe Cloudlösungen einsetzen. 1 Auch in der Schweiz steigt die Nachfrage – nicht nur wegen ortsunabhängiger Zusammenarbeit und Kostenvorteilen, sondern auch, weil moderne Arbeitsumgebungen ein Schlüsselfaktor im Wettbewerb um Talente sind. Gleichzeitig verbessern Cloudinfrastrukturen die Energieeffizienz und unterstützen nachhaltiges IT-Management.
Christof Müller von MTF Solutions
die Ihren Mitarbeitenden einen modernen Arbeitsplatz ermöglichen wollen. Sie erhalten von MTF eine Lösung, die auf Performance, Sicherheit und Flexibilität ausgerichtet ist, sowie eine Betreuung nach dem «Single Point of Contact»-Konzept – optimal für KMU.
Ein Blick in die nahe Zukunft diese Vermutung. Durch fast 15 Jahre Erfahrung in der virtuellen Grafikwelt wurde unsere Private Cloud stetig weiterentwickelt und für Unternehmen mit CAD perfektioniert. Wie sieht es mit Software-Kompatibilität aus? Unsere Infrastruktur ist mit jeglichen CAD-Applikationen kompatibel. Als Betreiber unserer eigenen Cloudinfrastruktur bauen wir für unsere Kunden individuelle IT-Landschaften, welche auf jede vom Kunden eingesetzte Software optimiert wird. Für welche Unternehmen eignet sich diese Lösung besonders? Vor allem für KMU ohne eigenes ITTeam, die Grafikprogramme im Einsatz haben, für die ortsunabhängiges Arbeiten einen Vorteil bringt und / oder
Technologische Innovationen wie KIgestützte Modelloptimierung, browserbasiertes Echtzeit-Rendering oder die Integration in BIM- und Projektmanagement-Plattformen erweitern die Einsatzmöglichkeiten von Cloud-CAD kontinuierlich. Schon heute lassen sich komplexe Simulationen in der Cloud bis zu fünfmal schneller durchführen als lokal – bei gleichzeitig reduzierter Hardwarelast und höherer Nachhaltigkeit.
Wer jetzt digital baut, baut smarter Für Architekturbüros, Ingenieurteams und Bauunternehmen ist CAD aus der Cloud längst mehr als ein IT-Thema – es ist ein Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit. Denn wer auf eine skalierbare, sichere und performante Infrastruktur setzt, schafft die Grundlage für agile Projekt arbeit, effiziente Kollaboration und nachhaltiges Wachstum.
Klartext zur Cloud: Drei Fragen an den Experten Cloudtechnologie trifft Baupraxis: Christof Müller von MTF Solutions erklärt, warum CAD aus der Cloud heute deutlich mehr kann, als viele denken – und was Nutzer dabei beachten sollten. Herr Müller, was sind die grössten Missverständnisse rund um CAD aus der Cloud? Christof Müller: Viele vermuten Leistungseinbussen. Unser CAD-Kundenstamm von über 150 Unternehmen aus verschiedenen Branchen widerlegt ANMERKUNG https://scoop.market.us/constructionsoftware-statistics/ 1
MTF Solutions AG | Tel. +41 (0) 52 632 33 33 | info@mtf.ch | www.mtf.ch
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ERNEUERBARE ENERGIE
GLATTHAAR KELLER AG Ihr Partner für den Kellerbau in der Schweiz
Glatthaar Keller, 1980 in Schramberg gegründet, ist Europas Marktführer für Fertigteilkeller und spezialisiert auf die Herstellung von Kellern und Bodenplatten. Mit über 85.000 Projekten und mehr als 500 Mitarbeitern setzt das Unternehmen auf eigene Patente, eine Forschungsabteilung und enge Zusammenarbeit mit Instituten und der Bauindustrie. Die Schweizer Niederlassung in Schaffhausen, 1997 gegründet, realisierte bis heute weit über 1000 Bauvorhaben und liefert in die gesamte Schweiz.
UNSERE LEISTUNGEN IN DER SCHWEIZ IM ÜBERBLICK:
KELLER
BODENPLATTEN
OBJEKTBAU
Keller und Bodenplatten (Ein-/ Mehrfamilien-/ Reihenhäuser) Kelleranbauten an Bestandsgebäude Geschosswohnungs- und Objektbau Tiefgaragen mit Treppen- oder Aufzugstürmen Fundamente und Bodenplatten für Garagen/ Carports Gerade, gewendelte oder Podesttreppen aus Beton Entwässerungsleitungen, Rückstau- und Hebeanlagen Spezialist für „Bauen am Hang“ Patentiertes Abdichtungskonzept AquaSafe® Tiefbaukoordination
Inkludierte Statik- und Ingenieursleistungen Höchste Qualität und Massgenauigkeit der Betonteile Zeitersparnis durch witterungsunabhängige Vorfertigung Schnelle Montage Dämmarbeiten nach Minergie-Standard Schalungsglatte Aussen- und Innenwände Hochwertige Kunststofffenster eingebaut ab Werk Individuelle Betreuung und massgeschneiderte Lösungen Bauüberwachung inkl. Endabnahme Glatthaar Projektleiter als Koordinator/ Ansprechpartner
FRAGEN? Wir beraten Sie gerne individuell zu Ihrem Projekt.
Mail: info@glatthaar-keller.ch Tel.: +41 (0)52 / 630 04 20
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TIEFGARAGEN
Glatthaar Keller AG Mühlentalsträsschen 9 CH-8200 Schaffhausen bauRUNDSCHAU
Cybersicherheit in der Energieversorgung Regulatorische Anforderungen und Handlungsempfehlungen für die Strom- und Gasbranche
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Für die Strombranche ist seit dem 1. Juli 2024 der IKT-Minimalstandard obligatorisch, während dies für die Gasbranche ab dem 1. Juli 2025 gilt. Ergänzend trat am 1. April 2025 eine Meldepflicht für Cyberangriffe in Kraft. Diese zunehmende Regulierung unterstreicht die kritische Rolle der Strom- und Gasversorgung für die nationale Versorgungssicherheit. Autor: Stefan Heller
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er IKT-Minimalstandard dient als Rahmenwerk zur Erhöhung der Informations- und Kommunikationssicherheit bei Betreibern kritischer Infrastrukturen. Er ist für die Strombranche seit Juli 2024, für die Gasbranche ab Juli 2025 verpflichtend. Die StromVV (Anhang 1a) definiert Schutzstufen und Reifegrade für Schutzmassnahmen, die im Dokument G1008 (Gas, Mai 2024) ähnlich geregelt sind.
Erfolgsrezept für die Implementierung: Strategie und Assessment Die Umsetzung des IKT-Minimalstandards stellt jedoch eine Herausforderung hinsichtlich organisatorischer, prozessualer und technischer Massnahmen dar. Erfahrungsgemäss fällt Energieversorgern die Implementierung der organisatorischen und prozessualen Massnahmen oft schwerer als die technischen Aspekte.
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IT IN DER BAUBRANCHE
Für eine erfolgreiche Implementierung der Massnahmen des IKT-Minimalstandards empfehlen wir folgende strategische Schritte: Governance etablieren: Die Geschäftsleitung definiert die Sicherheitsziele und Verantwortlichkeiten. Basierend auf den Sicherheitszielen werden Weisungen für IT-Endbenutzer und Administratoren erstellt. Inventarisierung: Erstellen, überarbeiten oder vervollständigen Sie ihr Inventar aller IT-Systeme und Daten. Risikoanalyse: Identifizieren und bewerten Sie kritische Prozesse, Funktionen und Fähigkeiten im Unternehmen. Schutzmassnahmen ableiten: Definieren und implementieren Sie Schutzmassnahmen basierend auf der Risikoanalyse (zum Beispiel Netzwerkzonierung, Backup-Strategien).
Detektionsmechanismen implementieren: Etablieren Sie ein Sicherheitsmonitoring-System (zum Beispiel EDR, IDS, SIEM). Reaktionsfähigkeit sicherstellen: Entwickeln Sie einen Incident-Response- Plan und erstellen Sie Playbooks für spezifische Angriffsszenarien. Wiederherstellung planen: Erstellen Sie Notfall- und Wiederherstellungspläne und sorgen Sie für regelmässige Backups (auch offline). Auch wenn der IKT-Minimalstandard bereits implementiert wurde, empfiehlt sich die regelmässige Durchführung eines Self-Assessments oder die Beauftragung eines externen Assessments. Externe Assessments bieten den Vorteil, dass Fachexperten wertvolle Inputs liefern und gegebenenfalls einen Branchen-Benchmark anbieten können,
falls sie bereits Erfahrungen in der Energieversorgung gesammelt haben.
Meldepflicht für Cyberangriffe: Was ist zu tun? Seit dem 1. April 2025 sind Betreiber der Strom- und Gasbranche verpflichtet, bestimmte Cyberangriffe innerhalb von 24 Stunden nach Entdeckung dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) zu melden, wenn folgende Kriterien zutreffen: w Die Funktionsfähigkeit der betroffenen kritischen Infrastruktur ist gefährdet – insbesondere wenn Mitarbeitende oder Dritte von Systemunter brüchen betroffen sind oder die Organisation ihre Tätigkeit nur noch mithilfe von Notfallplänen aufrechterhalten kann. w Geschäftsrelevante Informationen wurden von Unbefugten eingesehen, verändert oder offengelegt (Achtung: Bei Betroffenheit von Personendaten ist zusätzlich eine Meldung an den Eidgenössischen Datenschutz- und Öffentlichkeits beauftragten (EDÖP) erforderlich). w Der Angriff blieb über einen längeren Zeitraum unentdeckt, insbesondere bei Anzeichen für vorbereitende Massnahmen weiterer Cyberangriffe. w Der Angriff ist mit Erpressung, Drohung oder Nötigung verbunden.
Inhalt der Meldung Die Meldung an das BACS ist zunächst eine einfache Information über den Vorfall. Das Meldeformular des BACS gibt die Art des Angriffs vor. Zudem benötigt das BACS Informationen über die betroffenen Systeme und deren Kritikalität. Einen detaillierten Fragenkatalog finden Sie auf der Website des BACS.
Geltungsbereich der Meldepflicht Es ist wichtig zu beachten, dass die Meldepflicht nicht ausschliesslich für die Strom- und Gasbranche gilt. Eine bauRUNDSCHAU
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umfassende Auflistung der betroffenen Körperschaften findet sich im Bundesgesetz über die Informationssicherheit beim Bund (ISG) Art. 74b. Zu beachten gilt dabei, dass in der Verordnung über die Cybersicherheit (CSV) in Art. 12 Ausnahmen von der Meldepflicht festgelegt wurden. Für die Strombranche gilt die Meldepflicht nur für Organisationen mit dem Schutzniveau A und B. Für die Gasbranche gilt: Wenn eine Organisation über 400 Gigawattstunden pro Jahr transportiert, so untersteht diese der Meldepflicht.
Incident Response Plan als Schlüssel zur Einhaltung der Meldepflicht Um der Meldepflicht des BACS effektiv nachzukommen, ist die Entwicklung und Dokumentation eines Incident-ResponsePlans (Cybersicherheitsprozess) unerlässlich. Dieser Plan sollte klare Verantwortlichkeiten und Vorgehensweisen für den Fall eines Cybervorfalls definieren. Der Plan sollte festlegen, welche internen (Geschäftsleitung, Kommunikationsabteilung, Datenschutzbeauftragter et cetera) und externen (EDÖB, BACS, Kunden, Lieferanten, Dienstleister et cetera) Stellen im Falle eines Vorfalls zu informieren sind. Ein weiterer Aspekt nebst dem Incident-Response-Plan ist es, die eigenen Mitarbeitenden darüber zu informieren, an wen sie Cybervorfälle melden können.
Vielseitige Zutrittslösungen > HOHE SICHERHEIT Salto Lösungen basieren auf modernsten Zutritts- und Sicherheitstechnologien, binden sämtliche Zutrittspunkte ein und bieten ein umfassendes Zutrittsmanagement. > OPTIMIERTE PROZESSE Salto digitalisiert und automatisiert Abläufe durch die Integration mit Management- und ITSystemen sowie die Einbindung in Workflows.
Fazit Die zunehmenden regulatorischen Anforderungen im Bereich der Cybersicherheit erfordern von der Strom- und Gasbranche eine proaktive und strukturierte Herangehensweise. Die konsequente Implementierung des IKT-Minimalstandards und die Etablierung eines durchdachten IncidentResponse-Plans sind entscheidende Schritte, um den neuen gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen. Eine strategische Planung, die Einbeziehung von Experten und die kontinuierliche Überprüfung der getroffenen Massnahmen sind dabei erfolgsentscheidend.
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RUBRIK
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KOLUMNE
Wird die Schweiz zum Museum auf Kosten der Baubranche? Autor_Dominik Mahn, CEO von smartconext AG
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ie Schweizer Baubranche steht unter Druck – nicht nur durch steigende Kosten und regulatorische Hürden, sondern auch durch den wachsenden Einfluss von Denkmalschutz und Bauinventaren wie den ISOS (Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz). Immer häufiger erleben Bauherren, Architekten und Investoren, dass Modernisierungs- und Neubauprojekte durch strenge Vorgaben blockiert oder massiv verteuert werden. Doch wo liegt die Grenze zwischen wertvollem Kulturerbe und wirtschaftlicher Entwicklung?
Es ist Zeit, Geschichte und Fortschritt in Einklang zu bringen – bevor uns die Vergangenheit die Zukunft kostet.
Denkmalschutz versus Bauinnovation Natürlich ist der Schutz historischer Bauten wichtig. Ortsbilder mit Charakter tragen zur Identität der Schweiz bei. Doch die Realität zeigt: Immer mehr Areale werden unter Schutz gestellt – auch solche, die weder einzigartig noch besonders historisch relevant sind. Das führt dazu, dass dringend notwendige Sanierungen verzögert, moderne Bauprojekte verunmöglicht und dringend benötigter Wohnraum nicht realisiert werden kann. Besonders herausfordernd wird es, wenn sich statische Vorschriften und moderne Anforderungen an Nachhaltigkeit oder Energieeffizienz widersprechen. Ein Gebäude aus dem 19. Jahrhundert mit neuen Technologien fit für die Zukunft zu machen, ist oft schwieriger, als ein energieeffizientes Neubauprojekt zu realisieren. Doch vielerorts wird ein striktes Festhalten an der Vergangenheit bevorzugt – auf Kosten der Bauwirtschaft und letztlich auch der Bevölkerung.
in vielen Regionen der Schweiz, weil moderne Wohnprojekte nur langsam oder gar nicht umgesetzt werden können. Die Frage ist: Wollen wir wirklich in einem Freilichtmuseum leben? Oder sollte sich die Schweiz nicht vielmehr auf einen intelligenten, ausgewogenen Umgang mit ihrem baulichen Erbe konzentrieren?
Die Bauwirtschaft als Verlierer? Schweizer Bauunternehmen und Investoren stehen immer häufiger vor einem Dilemma: Entweder sie setzen auf komplexe und kostenintensive Sanierungen oder sie kämpfen jahrelang gegen Widerstände an, um zukunftsfähige Projekte durchzubringen. In beiden Fällen steigen die Kosten und sinkt die Planbarkeit. Gleichzeitig verteuert der Wohnraummangel das Leben
Mut zur Veränderung Die Schweiz steht vor einer Entscheidung: Wollen wir Wachstum, bezahlbaren Wohnraum und eine zukunftsfähige Bauwirtschaft oder wollen wir um jeden Preis das Alte bewahren? Ein konstruktiver Dialog zwischen Denkmalschutz, Politik und Bauwirtschaft ist überfällig. Andernfalls riskieren wir, dass sich die Bauindustrie zunehmend in Nachbarländer orientiert, während wir hierzulande weiterhin in einem statischen Museum leben.
Dominik Mahn ist Gründer und CEO von smartconext, der führenden Plattform für digitale Auftragsakquise in der Schweizer Bau- und Handwerksbranche. Mit seiner Vision, die Prozesse für Unternehmen einfacher und effizienter zu gestalten, treibt er die Digitalisierung der Branche aktiv voran. www.smartconext-bau.ch
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Von der Schranke bis zur Hochsicherheitslösung Mit den Zufahrtskontrollsystemen von Hörmann Schweiz intelligente Sicherheitslösungen realisieren bauRUNDSCHAU
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IT IN DER BAUBRANCHE
Aus der modernen Architektur sind durchdachte Sicherheitskonzepte nicht mehr wegzudenken. Die steigende Komplexität bei der Absicherung von öffentlichen Plätzen, Firmenarealen und privaten Liegenschaften erfordert innovative Lösungen. Hörmann Schweiz bietet ein umfassendes Portfolio vernetzter Zufahrtskontrollsysteme und entwickelt massgeschneiderte Sicherheitskonzepte für jeden Anspruch – von der einfachen Zufahrtskontrolle bis zur zertifizierten Hochsicherheitslösung. Autorin: Monika Probst Bilder: Hörmann Schweiz AG
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ufahrtsregelung von der Schranke bis zur Hochsicherheitslösung – Hörmann-Zufahrtskontrollsysteme setzen Massstäbe in Sachen Sicherheit und Komfort und bieten für jegliche Anforderungen bezüglich Zufahrtskontrolle individuell zugeschnittene Lösungen. Nebst einer möglichen Einbindung in bestehende Facility-Management-Systeme sowie Brandmeldeanlagen lassen sich die Systeme vernetzen und ermöglichen eine zentrale Steuerung über intelligente Management-Systeme.
Zertifizierte Sicherheit mit Pollersystemen
Die Schranke SH300 gibt die Einfahrt zum Gelände frei.
Die Pollersysteme von Hörmann ermöglichen eine flexible, präzise Regulierung von Zu- und Durchfahrten mit maximaler Betriebssicherheit. Mit individuellen Steuerungskonzepten sowie der Kombination verschiedener PollerAusführungen können genau an den Bedarf angepasste Lösungen geschaffen werden. Die Poller der Security Line sind für die alltägliche Zufahrtskontrolle von Parkplätzen, Zufahrten zu gewerblichen Grundstücken und Fussgängerzonen geeignet. Die High Security Line von Hörmann ist für die Absicherung sensibler Bereiche zertifiziert und bietet höchste Sicherheit. Alle Poller sind ansichtsgleich und können als automatische, halbautomatische, entnehmbare oder feststehende Poller geliefert werden. So kann die optimale Sicherheitslösung geschaffen werden, die sich harmonisch in ein Stadtbild einpasst.
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IT IN DER BAUBRANCHE
Aktive Prävention durch mobile Fahrzeugsperren mit Durchfahrmöglichkeit für Einsatzkräfte
Automatische «Plug & Play»-Poller sichern die Zufahrt zu einem Privatgrundstück.
Mobile Fahrzeugsperren zur aktiven Prävention Ideal für die Absicherung von Veranstaltungen sind mobile Fahrzeugsperren. So lässt sich das Eindringen von Fahrzeugen in einen geschützten Raum verhindern. Die zertifizierten mobilen OktaBlocks können ohne Verankerung im Boden aufgestellt werden und sind sofort einsatzbereit. Der mobile Road Blocker findet an den Durchlassstellen für Fahrzeuge Anwendung. Module mit absenkbarem Sperrelement und Module für den Fussgängerdurchgang lassen sich nach Bedarf kombinieren. Hörmann ist zurzeit der einzige Anbieter, der eine mobile Durchfahrtssperre nach DIN SPEC 91414-1 mit maximaler Verschiebung von 0.1 Metern und Manipulationswiderstandsklasse MK2 im Angebot hat. OktaBlocks und der mobile Road Blocker können gekauft oder bei Hörmann Schweiz gemietet werden, falls sie nur temporär benötigt werden. bauRUNDSCHAU
Mobile OktaBlocks sichern einen Zugang zuverlässig ab.
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Digitalisierte Parkraumbewirtschaftung Der Bedarf für eine optimale Bewirtschaftung der eingeschränkten Parkmöglichkeiten im innerstädtischen Bereich ist gross. Hörmann bietet hier alle Komponenten der Parkraumbewirtschaftung aus einer Hand: vernetzte Ein- und Ausfahrstationen, intelligente Schrankenanlagen und moderne Kassenautomaten mit verschiedenen Bezahloptionen. Die cloudbasierte Managementplattform ermöglicht über die verschlüsselte Webschnittstelle Echtzeitüberwachung, ortsunabhängige Wartungsarbeiten und automatisierte Abrechnungsprozesse. Die Bedienung und Kontrolle des Parkplatz- / Parkhaussystems erfolgen über den Webbrowser des Smartphones, Tablets oder PCs.
Das Parkraum-Management-System von Hörmann in einem öffentlichen Parkhaus mit Kassenautomat …
Systemerweiterungen und technische Innovationen Das erweiterte Parkraum-Management- System NC Lite bietet neue Smart-Payment-Funktionen mit automatischer Vorautorisierung und dynamischer Abrechnung. Die Integration von IoTfähigen Tür- / Torlesestationen und intelligenten Vergütestationen optimiert den Nutzerkomfort. Im Schrankenbereich überzeugt die neue SH 30 im unteren Preissegment für den Wohnungsbau mit 24-Volt-Antrieb, während die Ausstattungen der Modelle SH 50 und SH 100 erweitert wurden.
… und smarten Ein- und Ausfahrstationen
Vernetzte Schrankenanlagen der neuesten Generation Schranken werden zur Zugangssicherung von jeglicher Art von Parkplätzen eingesetzt. Hörmann bietet kundenspezifische Lösungen mit individuellen Steuerungs- und Managementsystemen zur Bewirtschaftung der Parkplätze an. Das Schrankenprogramm hat Schranken bis zu einer Sperrbreite von 6.14 Metern als Flach-, Rund- und Knick-
Automatische Poller «Plug & Play» Ausführungen im Angebot. Intelligente Hinderniserkennung und selbstüberwachende Sicherheitssensoren sorgen für maximale Betriebssicherheit. Die Zugangskontrolle erfolgt wahlweise über Handsender, QR-, Barcode- oder RFID-Transponderkarte. Die optionale Nummernschilderkennung oder ein Weitbereichsleser garantieren ein komfortables Ein- und Ausfahren.
Der neue automatische «Plug & Play»Poller vereint einfache Installation mit hoher Funktionalität. Der integrierte Fundamentkasten reduziert die Einbauzeit erheblich. Durch das wartungsarme System sowie ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis eignet sich dieser Poller für den privaten Wohnungsbau. Er lässt sich mit fest stehenden Design-Pollern oder Hofschiebtore kombinieren.
Hörmann Schweiz AG | Nordringstrasse 14 | CH-4702 Oensingen | Tel. +41 (0) 62 388 60 60 | www.hoermann.ch
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Dreidimensionales Werk auf das Wesentliche reduziert Feuerring GmbH
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FOTOSTRECKE
Ein von Andreas Reichlin geschaffener Feuerring ist ein Objekt mit zahlreichen Talenten. Seine zeitlose, puristische Formensprache wirkt gleichermassen auf die Sinne und den Körper – wenn archetypische Formen mit ihren klaren Linien dem Auge wohltun, kann Kreativität frei fliessen. Dabei steht das schöne Design des Feuerrings auf gleicher Ebene mit seiner Funktionalität. Als skulpturales Objekt vereint er auf einzigartige Art und Weise die perfektionierte Materialisierung und eine gesunde Ernährung mit spassbringender Zubereitung in geselliger Runde. Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: Feuerring GmbH
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usgestattet mit diesen Attributen hat der Feuerring als Meisterwerk der minimalistischen Reduktion das Zeug zum Klassiker, der als Erbstück von Generation zu Generation weitergegeben werden kann. Der Feuerring ist in 20 unterschiedlichen Dimensionen erhältlich, um dem Anspruch von Andreas Reichlin als Bildhauer gerecht zu werden, jeden Aussenraum so zu bespielen, dass die Skulptur mit der Umgebung verschmilzt. Die Linie «Luna Grande» bietet die Möglichkeit, selbst mit den grössten räumlichen Situationen in Harmonie zu verschmelzen. Bei einem Durchmesser von 1.40 bis 1.96 Metern wird die Schale aus 15 und der Ring aus 20 bis 25 Millimeter dickem Stahl gefertigt – weshalb davon ausgegangen wird, dass ein «Luna Grande» das Potenzial hat, mindestens 1 000 Jahre zu überdauern. Und als vollendete Klimax klingt er nach dem Anschlagen mit seinem wohltönenden Klangkörper so tief berührend wie eine Kirchenglocke. Zahlreiche Feedbacks seitens der begeisterten Kundschaft bestätigen, dass der Feuerring mitunter das Beste war, was sie jemals gekauft haben.
Feuerring GmbH | Tieftalweg 3 | CH-6405 Immensee | Tel. +41 (0) 41 850 70 58 | info@feuerring.ch | www.feuerring.ch
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KOLUMNE
Echt jetzt? Autor: Andreas Breschan
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ls CEO beschäftige ich mich immer wieder mal mit den Trends in der Arbeitswelt. Man will schliesslich wissen, worauf man sich als Arbeitgeber einstellen soll. Ich habe kürzlich wieder danach gegoogelt und die KI befragt. Es ist schon ziemlich kurios, was einem da alles als Trend verkauft wird. Des Öfteren schiesst mir dabei die Frage durch den Kopf: Echt jetzt? Zum Beispiel kursiert neuerdings der Begriff «Coffee Badging». Gemäss einer schweizweit bekannten Plattform, die sich damit beschäftigt, die Arbeitswelt besser zu machen, ist dies einer der aktuellen Trends in der Arbeitswelt. Dabei handelt es sich um das Phänomen, dass Mitarbeitende nur kurz im Büro erscheinen, sich zeigen – also «badgen» – und dann wieder nach Hause fahren, um remote zu arbeiten. So soll sowohl die Kommunikation zwischen den Arbeitnehmer*innen gefördert als auch auf individuelle Bedürfnisse geachtet werden. Echt jetzt? Nachdem man die Kommunikation und das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Kolleg*innen minimiert hat, indem man die Leute zu Hause arbeiten lässt, ist es toll, dass sie jetzt in die Firma kommen, um Kaffee zu trinken, damit sie wieder miteinander reden? In der Firma Kaffeekränzchen abhalten ist okay, in der Firma zu arbeiten ist hingegen keine Option. Kann mir da bitte jemand auf die Sprünge helfen? Man stelle sich ausserdem die Ökobilanz dieses Kaffees vor. Ganz zu schweigen vom zeitlichen Aufwand, beträgt doch der durchschnittliche Arbeitsweg laut Bundesamt für Statistik in der Schweiz 30 Minuten. Wenn Mitarbeitende diesen Aufwand schon betreiben, können sie doch gleich in der Firma bleiben und die Vorteile der persönlichen Zusammenarbeit live geniessen. Oder etwa nicht? Noch ein Beispiel: Employee Reskilling löst Upskilling ab, ist da etwa zu lesen. Will heissen, dass Weiterbildung nicht mehr ausreicht, sondern das Erlernen völlig neuer Kompetenzen angesagt ist. Der neue Trend: Unternehmen erkennen zunehmend die Bedeutung von Reskilling-Programmen, um Mitarbeitende für neue Herausforderungen fit zu machen.
Echt jetzt? Das soll ein neuer Trend sein? Als ich 1986 die Lehre als Maschinenzeichner angefangen hatte, musste ich noch in einem intensiven Grundkurs das Erstellen von Plänen mit Bleistift und Tusche sowie das manuelle Schreiben in Normschrift lernen. Zwei Jahre später wurde im Lehrbetrieb CAD eingeführt. «Das ist jetzt neu, das musst du jetzt lernen», hiess es. Was ich zu Beginn meiner Lehrzeit gelernt hatte, war obsolet, denn ein Plotter erledigte von nun an die manuelle Arbeit. Das war damals schon normal und völlig okay. Und abgesehen davon: Wer von uns arbeitet heute noch auf dem ursprünglich erlernten Beruf? Die meisten von uns sind also bereits «gereskillt», nicht selten schon mehrfach. Was soll man davon halten? Unsere Arbeitswelt ist im Wandel, darüber besteht kein Zweifel. Das ist für Manager aber noch lange kein Grund, auf jeden sogenannten Trend aufzuspringen, der gerade gehypt wird. Denn Wandel ist nichts Neues, und er bedeutet nicht, alles gleich auf den Kopf stellen zu müssen. Der deutsche Schriftsteller Willhelm Raabe hat es schon vor über 100 Jahren treffend auf den Punkt gebracht: «Das Wunderbare am Menschen ist, dass er wohl derselbe bleibt, aber nicht der gleiche». In diesem Satz steckt viel Wahrheit. Die ungleichen äusseren Umstände, die sich zwar immer schneller verändern, ändern nichts an der Tatsache, dass der Mensch im Grunde immer derselbe bleibt. Wer seine Mannschaft zielsicher durch den Wandel navigieren will, darf dies nicht vergessen. Die Veränderung muss deshalb um die Konstante des menschlichen Wesens herum gestaltet werden statt umgekehrt. Und dazu gehört zum Beispiel das Bedürfnis nach persönlichem Austausch und Zugehörigkeit. Kein Trend der Welt wird dies je ändern. Echt jetzt.
Andreas Breschan ist CEO der Hörmann Schweiz AG. www.hörmann.ch
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Eine rundum runde Sache SCHMIDT präsentiert «Curve»: Neues Designkonzept zieht seine Kreise bauRUNDSCHAU
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Vom Schrank über die rechteckige Kücheninsel bis hin zur Arbeitsplatte mit ihren präzisen Abschlüssen, dazu symmetrisch angeordnete Regale mit geometrischer Klarheit: Die Welt der Möbel ist von Ecken und Kanten geprägt. Winklige Formen und eine lineare Formensprache gelten als unumstössliche Standards. Doch warum eigentlich? Muss es wirklich immer perfekt geordnet und schnurgerade sein? SCHMIDT Küchen & Wohnwelten beweist jetzt, dass es auch anders geht. Autor: Pascal Blum Bilder: SCHMIDT Küchen
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SCHMIDT präsentiert «Curve» – ein innovatives Designkonzept, das mit traditionellen Vorstellungen bricht und Möbel neu definiert. Bei der «LOFT Curve Purple & Fox» verleihen Fronten mit Rundungen von wahlweise 50 oder 256 Millimetern dem Design ein aussergewöhnliches Erscheinungsbild.
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it dem neuen Konzept «Curve» bricht der Möbelhersteller diese Konventionen auf und bringt frischen Wind in die Welt der Einrichtung. Er zeigt, dass Design auch weich, organisch und geschwungen sein darf. So erweitert das deutsch-französische Tra-
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ditionsunternehmen sein Angebot und präsentiert nun Fronten mit wahlweise 50- oder 256-Millimeter-Rundungen. Die Variante mit dem 50er-Radius sorgt für elegante Fronten, die sich nahtlos über Sockel und Deckel ziehen. Und bei der Öffnung? Da hat man die Wahl: TouchLatch für moderne Funktionalität oder
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klassische Griffe für einen vertrauten Look. Die Option mit 256 Millimetern bietet zum Öffnen einen sanft abgerundeten Eingriff. «Wir möchten Menschen ansprechen, die weg vom Standard wollen und ihre Möbel als Ausdruck ihrer Persönlichkeit sehen», erklärt Lionel Schultz, Produktmanager bei SCHMIDT. Mit
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chenheit. Das Auge findet Ruhe, die Hände gleiten über weiche Übergänge und die Wohnwelten gewinnen an Wärme und Behaglichkeit. Genau dieses Gefühl bringt «Curve» in die Welt der Möbel. Egal ob Arbeitsplatten, Wangen oder Nischenrückwände – die charakteristischen Rundungen können in jedes Detail integriert werden. Und das Beste? Die kreisförmigen Elemente sind nicht nur dekorativ, sondern auch individuell anpassbar. Ab einem Radius von 25 Millimeter ist alles möglich. Lionel Schultz: «Den Eindruck fliessender Verläufe verstärken wir, indem wir bei unserem neuen Modell «LOFT Curve Purple & Fox» das abgerundete Design des MOON-Programms übernehmen und mit LOFT kombinieren.» So entsteht mit der elegant gebogenen Silhouette des Eckschranks ein stimmiges Zusammenspiel, das die weichen Übergänge noch weiter verstärkt. Das Design ist dabei keineswegs verspielt. Es zeigt vielmehr, dass klare Linien und rundliche Formen wunderbar Hand in Hand gehen können. Das Ergebnis: eine ausgewogene Einheit, die jedem Raum das gewisse Etwas verleiht. Hier wird jedes Möbelstück zum Unikat – stilvoll, modern und voller Persönlichkeit.
Eleganz mit Schwung: «Curve» für jedes Zuhause
«Curve» wagt der Spezialist für Mass anfertigungen einen mutigen Schritt – einen, der Traditionen auf den Kopf stellt und Möbel neu definiert.
Sanfte Kurven mit starker Wirkung Kreise, Halbkreise, Ovale – organische Formen ziehen das menschliche Auge
auf besondere Weise an. Sie wirken harmonisch, ästhetisch und einfach einladend. Im Vergleich dazu strahlen klare, eckige Linien oft eine kühlere und puristischere Atmosphäre aus. Geschwungene Kurven hingegen haben etwas angenehm Beruhigendes, sie vermitteln eine wohltuende Ausgegli-
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«Curve» findet überall seinen Platz – von der Küche über den Flur bis ins Schlafzimmer. Ob als elegante Fronten für die Bibliothek oder als Highlight für den grossen Wandschrank: Die organischen Konturen bringen eine ganz neue Leichtigkeit ins Zuhause. Für Liebhaber besonderer Details gibt es die Fronten im Printdruck ausschliesslich mit einem Radius von 50 Millimetern. Optionen für das Öffnen sind hier wieder wahlweise per Touch-Latch oder mit Griff. Auch schmucke Wandpaneele können mit «Curve» gestaltet werden, wodurch sie ihre dekorative Wirkung erst voll entfalten. Die weichen Formen verleihen ihnen eine einzigartige Ausstrahlung, die jedes Interieur bauRUNDSCHAU
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Das neue Designkonzept «Curve» fügt sich überall ein – ob als Blickfang im grossen Wandschrank, in den Fronten eines Sideboards oder als stilvolle Wandpaneele. Hier abgebildet: der neue Print «Iris des Marais», das dritte kreative Projekt von Christian Lacroix Maison und SCHMIDT.
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aufwertet. «Die Rundungen passen zu fast jedem Wohnkonzept – egal ob kleine Apartments, enge Küchen oder grosszügige Schlafzimmer. Sie lassen Räume einfach freundlicher wirken», erklärt Lionel Schultz. Doch «Curve» ist mehr als nur ein Designkonzept. Es steht für eine Philosophie. Eine, die bewusst mit Konventionen bricht. Lebensbereiche dürfen neu gedacht werden – weg von der Strenge, hin zu Harmonie und Leichtigkeit. SCHMIDT zeigt, dass Innovationen nicht immer laut sein müssen. Manchmal sind es die subtilen Veränderungen, die den grössten Eindruck hinterlassen. In einer Welt voller Ecken und Kanten setzt «Curve» ein Zeichen – für mehr Eleganz, Weichheit und Persönlichkeit.
Mit «Curve» setzt SCHMIDT bewusst Akzente gegen die übliche geradlinige Formensprache. Die geschwungenen Fronten sind wahlweise mit 50- oder 256-Millimeter-Rundungen versehen. Sie verleihen dem Design eine harmonische Dynamik und bringen frischen Wind ins Interior.
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Synergien für eine erfolgreiche Zukunft Bard AG Münchenstein integriert Rohrbach & Partner AG
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Die Bard AG freut sich, die Integration der renommierten Rohrbach & Partner AG in ihr Unternehmen bekannt zu geben. Mit dieser Integration vereint die Bard AG zwei starke Namen im Schweizer Küchenbau und erweitert ihr Angebot um ein noch breiteres hochwertiges Küchen sortiment. Damit unterstreicht das traditionsreiche Familienunternehmen aus Münchenstein seine führende Rolle als Anbieter innovativer und massgeschneiderter Küchenlösungen auf höchstem Niveau. Autor und Bilder: Bard AG
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ls einer der grössten Möbelhersteller in der Nordwestschweiz steht die Bard AG als Familienunternehmen seit 1954 für Qualität, Design und Handwerkskunst. In dritter Generation geführt von Basil Bard und Rebecca Meyer-Bard, beschäftigt das Unternehmen rund 55 Mitarbeitende und vereint Tradition mit modernster Fertigungstechnologie. Die Integration der Rohrbach & Partner AG bringt nicht nur zusätzliche Expertise ins Haus, sondern ermöglicht es, Synergien zu nutzen und Kunden künftig noch vielfältiger und individueller zu bedienen.
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«Mit der Integration von Rohrbach & Partner setzen wir einen strategischen Meilenstein in unserer Unternehmensentwicklung. Wir stärken unser Team und erweitern unsere Fähigkeiten, Küchenlösungen für unterschiedlichste Ansprüche zu realisieren – stets massgeschneidert, designorientiert und qualitativ auf Spitzenniveau», erklärt Basil Bard, Geschäftsleiter der Bard AG. Die Mitarbeiter der Rohrbach & Partner AG werden in die Bard AG integriert. Bestehende Kundenbeziehungen bleiben erhalten. Bruno Rohrbach wird dem Team von Bard mit seinem langjährigen Wissen weiterhin zur Seite stehen. Auch das bewährte Konzept der individuellen Planung und Umsetzung jeder Küche als Unikat bleibt bestehen – mit dem zusätzlichen Vorteil, dass die Produktion künftig in der hochmodernen eigenen Fertigung der Bard AG in Münchenstein erfolgt. «Mit viel Freude wird der Showroom von Rohrbach & Partner in den bestehenden Ausstellungsbereich der Bard AG an der Dammstrasse 56 in Münchenstein integriert – direkt am Ort, wo Herzstück und Handwerk der Bard AG zusammenkommen. Hier erwartet die Kundinnen und Kunden künftig ein inspirierender Raum für persönliche Beratung, kreative Planung und individuelle Küchen- und Einrichtungsträume. Die vollständige Integration der Rohrbach & Partner AG in die Bard AG wird zum 1. Juni 2025 realisiert.» «Wir sind stolz darauf, mit der Integration von Rohrbach & Partner, in eine noch stärkere Zukunft zu starten. Diese Erweiterung ist ein Gewinn für unsere Kunden, unsere Mitarbeitenden und für die Entwicklung der Bard AG Münchenstein als führendes Kompetenzzentrum für Küchen», so Rebecca Meyer-Bard, Leiterin Administration. Mit diesem Schritt wird die regionale Produktion weiter gestärkt. Alle Küchen werden zu 100 Prozent in Münchenstein gefertigt, was kurze Lieferwege bedeutet. Die Bard AG setzt ein starkes Zeichen für Wachstum, Kontinuität und eine fokussierte Ausrichtung auf Design und Qualität.
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Hilfsmittel für ein selbstbestimmtes Leben Damit Menschen mobil und selbstständig bleiben Ein Unfall, eine Erkrankung oder angeborene körperliche Beeinträchtigungen: Immer wieder kommen Menschen in Situationen, in denen sie auf Hilfsmittel angewiesen sind. Autorin: Fränzi Grossenbacher Bilder: Exma VISION
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iele Menschen – ob jung oder alt – sind in ihrem Alltag auf Hilfsmittel angewiesen. Dank dieser Lösungen bleiben sie selbstständig und mobil und können vielfach weiterhin im gewohnten Umfeld wohnen.
Aus dem Leben gegriffen Remo, 38 Jahre, hat bei einem schweren Autounfall seinen rechten Unterschenkel verloren. Daher benötigt er einen Rollstuhl. Remo stellt einen Antrag auf Hilfsmittel zu Mobilität und hindernisfreiem Wohnen bei der Invalidenversicherung (IV). Diese erteilt der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft Hilfsmittelberatung für Behinderte und Betagte (SAHB) den Auftrag, eine fachtechnische Beurteilung vorzunehmen. Es ist Aufgabe der SAHB, die Abklärung im Sinne der IV durchzuführen. Das heisst, dass das Hilfsmittel oder die Lösung einfach, zweckmässig und wirtschaftlich sein soll.
Hilfsmittel ebnen den Weg In Remos Fall unterstützt ihn die SAHB beim Abklären seiner Wohn- und Arbeitssituation. Vor Ort prüfen Fachleute, ob die Wohnung – das heisst vom Zugang über die Küche bis zum Badezimmer – auf seine Bedürfnisse anpassbar ist. Der Zugang zum Haus führt über eine Stufe. Remo benötigt dafür eine einfache mobile Rampe. Die Küche ist sehr modern ausgestattet. Einzig die Oberschränke sind zu hoch. Zusammen mit einem Küchenbauer klären die Fachleute der SAHB die Möglichkeiten ab, um die Schränke zugänglich zu machen. Der Küchenfachmann baut beim Oberschrank eine Art Lift ein, sodass sich die Regale per Knopfdruck senken lassen. Im Badezimmer baut ein Sanitärfacharbeiter eine schwellenlose Dusche mit einem Duschsitz ein. Da Remo mit der Prothese kurze Strecken gehen kann und hauptsächlich einer sitzenden Tätigkeit nachgeht, benötigt er am Arbeitsplatz keinen Rollstuhl. In Absprache mit dem Hauseigentümer darf ein Treppensitzlift eingebaut werden. Damit überwindet Remo die Treppe am Arbeitsplatz. Für seinen ArbauRUNDSCHAU
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FACHSTELLE FÜR HILFSMITTEL
beitsweg nutzt Remo den öffentlichen Verkehr. Den Rollstuhl hat er aus dem IV-Depot erhalten. Die SAHB bewirtschaftet die Depots im Auftrag der Invalidenversicherung.
Die SAHB ist ein Kompetenzzentrum für Hilfsmittel und an acht Standorten in der Schweiz vertreten. Sie verhilft Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfähigkeit zu optimaler Mobilität und berät sie kompetent in allen Fragen des hindernisfreien Wohnens und selbstständigen Lebens. Die SAHB erfüllt damit einen Leistungsauftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen (BSV). Die Stärke der SAHB liegt in der unabhängigen Beratung ohne Verkauf.
Wer zahlt? Remo steht mitten im Berufsleben. Somit werden in der Regel die notwendigen Kosten für Hilfsmittel, Wohnungsanpassungen oder Autoumbauten von der IV übernommen, sofern sie den gesetzlichen Grundlagen entsprechen. Anders sieht es aus, wenn eine betroffene Person bereits das ordentliche Rentenalter erreicht hat oder eine Rente vorbezieht. In diesem Fall sind die Leistungen durch die IV beziehungsweise AHV eingeschränkt.
Die SAHB arbeitet im Auftrag der Kostenträger (Invaliden- und andere Versicherungen) und erstellt fachtechnische Beurteilungen unter Berücksichtigung der gesetzlichen Grundlagen.
Einzigartige Ausstellung Mit der Exma VISION führt die SAHB in Oensingen eine umfassende Ausstellung. Auf einer Fläche von über 1 000 Quadratmetern können Besucherinnen und Besucher mehr als 700 Produkte des Fachhandels besichtigen, ausprobieren und sich kompetent beraten lassen. Es gibt Hilfsmittel für die Mobilität, den Wohnbereich, Treppenlifte, hindernisfreie
Badezimmer, Liegen und Transfer, Arbeitsplatz, Therapie und Freizeit sowie elektronische Hilfen. Wer einen Umbau des Badezimmers plant, kann auf ein besonderes Erlebnis zählen: In der Exma VISION befindet sich ein verstellbares Badezimmer. Dort wird zeigt, ob Wünsche auch realisierbar sind.
Ausstellung Exma VISION | Dünnernstrasse 32 | CH-4702 Oensingen | Tel. +41 (0) 62 388 20 20 | exma@sahb.ch | www.exma.ch
Eine Dienstleistung der SAHB
Hindernisfrei wohnen Mit der Exma VISION unterhält die SAHB eine ganzjährige Ausstellung mit Ideen und Lösungen zur Förderung der Selb ständigkeit und des hindernisfreien Wohnens. • Einrichtungen für Bad, Dusche und WC • Situationsgerechte Küchenausstattungen • Sitz- und Plattformtreppenlifte • Weitere praktische Alltagshilfen Unser Highlight: ein verstellbares Badezimmer, mit dem sich eine individuell angepasste Einrichtung im Massstab 1:1 erleben lässt. Der Besuch unserer Ausstellung Exma VISION lohnt sich – unsere Fachleute beraten Sie unabhängig und kompetent. EXMA VISION Industrie Süd Dünnernstrasse 32 4702 Oensingen T 062 388 20 20 exma@sahb.ch www.exma.ch
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Die Essenz von Wohnlichkeit, Design und Funktion Alterna yuwia
Die Linie Alterna yuwia denkt Badmöbel neu und lässt mit Alterna yuwia living die Grenzen zwischen Badezimmer und Wohnbereich verschmelzen. Die in der Schweiz gefertigte Linie vereint zeitlose Eleganz, praktische Funktionalität und Nachhaltigkeit. Das Design der Zürcher Innenarchitektin Iria Degen überzeugt durch schlichte Formsprache, monochrome Farbgebung und innovative Materialkombination. Autorin: Christa Bühlmann Bilder: Sanitas Troesch AG
Alterna yuwia und Alterna yuwia living – die perfekte Symbiose aus Wohnlichkeit, Design und Funktion. Durch die flexible Modularität entsteht ein ganz persönliches Refugium
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as Designteam um Iria Degen betrachtet das Bad von der kleinsten Einheit – dem GästeWC – aus und entwickelte daraus eine Kollektion, die sich jedem Raum anpasst, ohne auf Eleganz zu verzichten. Ein zentrales Element der modularen Linie sind abgerundete Waschtische in verschiedenen Grössen, die als raffinierte Ecklösungen speziell entwickelt wurden, um auch kleinste Räume optimal zu nutzen. In vielen Bädern bleiben Ecken ungenutzt oder sind nur minimal integriert. Alterna yuwia macht diese Flächen zu funktionalen Highlights und schafft durch sanfte Rundungen platzsparende Lösungen, ohne auf Bewegungsfreiheit und Stauraum zu verzichten.
Materialien mit Charakter
Garderobenlösung für die Ankleide oder das Schlafzimmer
Innovativer Materialmix
Gebeizte Eiche, die Anti-FingerprintOberfläche Fenix oder ein strapazierfähiges Vinyl-Geflecht aus recyceltem PET – Langlebigkeit, Hochwertigkeit, Eleganz und ökologische Verantwortung stehen im Mittelpunkt. Alle Materialien sind äusserst langlebig, sodass sie auch nach Jahren nichts von ihrer Qualität einbüssen. Die modulare Bauweise ermöglicht es zudem, im Laufe der Jahre kleine Veränderungen vorzunehmen, ohne gleich das ganze Bad und die passenden Möbel für den Wohnbereich austauschen zu müssen.
Von der Natur inspirierte Farben Die drei Farbserien Cream, Earth und Carbon schaffen ein harmonisches, monochromes und elegantes Ambiente, das, angelehnt an die zurückhaltenden Farbtöne der Natur, höchsten Designansprüchen gerecht wird. Der helle Farbton Cream vermittelt Ruhe und Leichtigkeit, während der erdige Schlammton Earth Wärme und Bodenständigkeit ausstrahlt. Der dunkle, moderne Farbton Carbon hingegen steht für einen urbanen Look und setzt markante Akzente, ohne aufdringlich zu wirken.
Alterna yuwia und Alterna yuwia living eröffnen neue Perspektiven und lassen Bad und Wohnräume stilvoll zu ganzheitlichen Wohlfühloasen vereinen.
Wohnlichkeit neu definiert Alterna yuwia living öffnet die Grenzen zwischen Badezimmer und Wohnraum und kann nahtlos in offene Wohnkonzepte integriert werden. Die harmonischen Farbwelten und die Kombination aus Holz und innovativen Materialien kreieren ein wohnliches Ambiente, das vom Bad über die
Ankleide und den Eingangsbereich bis ins Schlafzimmer fliessende Übergänge schafft. Ob Alterna yuwia im Bad mit Waschbecken, Möbel und Spiegelschrank oder Alterna yuwia living als Sideboard, Kommode oder freistehendes Element – die Linie verbindet hohen Designanspruch mit wohnlicher Ästhetik.
Sanitas Troesch AG | 22 Badausstellungen in der Schweiz | info@sanitastroesch.ch | www.sanitastroesch.ch
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Ästhetik und Funktionalität auf hohem Niveau: Der neue Spiegelschrank Schneider FLOAT D2W besticht durch sein ovales Design mit innovativem Schwenkmechanismus.
Der Zauber des Schwebens Neuer Spiegelschrank von Schneider
Schneider FLOAT D2W ist nicht nur ein Spiegelschrank, sondern ein Designelement, das Eleganz und Funktionalität verbindet. Mit seinem innovativen Schwenkmechanismus scheint der Spiegel mühelos nach vorne zu gleiten – fast als würde er schweben. Die ovale Form trifft den aktuellen Zeitgeist und hebt ihn von herkömmlichen Spiegelschränken ab. Die direkte 360-Grad-Leuchtkraft bietet eine gleichmässige Ausleuchtung des Gesichts, ohne zu blenden. Seine Dim2Warm-Funktion ermöglicht es, die Lichtfarbe stufenlos von warmem Kerzenlicht bis zu hellem Tageslicht anzupassen, für ein harmonisches Erlebnis im Badezimmer oder im Entrée. Der neue Spiegelschrank vom führenden Schweizer Hersteller von Spiegelschränken ist zusätzlich auch als reine Lichtspiegel-Version erhältlich – in oval und rund. Autor: Nino Resegatti Bilder: W. Schneider+Co AG
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Vielseitigkeit für verschiedene Räume
er neue ovale Spiegelschrank vom Schweizer Hersteller Schneider wurde entwickelt, um den modernen Bedarf an funktionalen und ästhetischen Lösungen in kompakten Wohnräumen wie Badezimmern und Eingangsbereichen zu decken. Was den Schneider FLOAT D2W einzigartig macht, ist seine Fähigkeit, Funktion mit dem Gefühl von Schwerelosigkeit zu verbinden – ein Spiegel, der Raum und Sinne gleichermassen erweitert. Der schwarz-matte, filigrane Rahmen mit blendfreier 360-Grad-Beleuchtung vollendet den hochwertigen Spiegelschrank und macht ihn zum Blickfang, wo Design und Funktionalität auf hohem Niveau gefragt sind.
Der Schneider FLOAT D2W fügt sich nahtlos in jede Inneneinrichtung ein und bietet ein beeindruckendes Zusammenspiel von Ästhetik, Funktionalität und Innovation – eine Bereicherung und ein Erlebnis für jeden Raum. Die Kombination aus Spiegel und Konsole eignet sich daher nicht nur für das Badezimmer, sondern auch für den Eingangsbereich. Hier können Nutzende Alltagsgegenstände wie Schlüssel oder Kleiderbürsten verstauen, was den Wunsch nach einem funktionalen und praktischen Möbelstück für verschiedene Wohnbereiche erfüllt. Wenn kein Stauraum benötigt wird, kommt der Schneider FLOAT D2W als reiner Lichtspiegel zum Einsatz. Ob Gästebad oder Entrée, im ästhetisch gleichen Design ist der Lichtspiegel in ovaler aber auch vollkommend runder Form im schwarzmatten Finish erhältlich.
Mehr Funktion geht nicht Der Spiegelschrank Schneider FLOAT D2W ist mehr als nur ein Spiegel – er ist ein durchdachtes Designelement, das mehrere Anwendungsbedürfnisse mit einem einzigen, eleganten Produkt löst. Sanft und mühelos – so wie eine Feder durch die Luft gleitet, öffnet sich der Schneider FLOAT D2W. Ein Spiegel, der sich nicht einfach öffnet, sondern nach vorne schwebt, als würde er schwerelos aus der Wand gleiten. Mit seinem innovativen Schwenkmechanismus löst er das Problem vieler Nutzenden, die in engen Räumen nicht seitlich stehen möchten, um den Spiegel zu öffnen. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man den Spiegel zu sich heranziehen kann und sich somit besser sieht. So wird der Schneider FLOAT D2W zur multifunktionalen, platzsparenden Lösung, die sowohl praktisch als auch ästhetisch ansprechend ist. Er vereint Benutzerfreundlichkeit mit Luxus, indem er häufige Herausforderungen wie begrenzten Stauraum oder mangelhafte Beleuchtung elegant und modern löst. Der Schneider FLOAT D2W bietet blendfreies, rundum strahlendes Licht, das sich dank der Dim2Warm-Funktion stufenlos von tageslichtweiss (6 500 Kelvin) bis warmweiss (2 000 Kelvin) dimmen lässt. Über den intuitiven Dimmtaster am unteren Rand des Spiegelschrankes oder der Schneider App kann die Beleuchtung mühelos an jede Stimmung oder Aktivität angepasst werden.
Der filigrane Rahmen vom neuen Spiegelschrank Schneider FLOAT D2W leuchtet nahtlos entlang 360° in hochwertigem LED-Licht Gesicht und Raum aus.
Benutzerfreundliches und nachhaltiges Design Die Verwendung von langlebigen und nachhaltigen Materialien (recyceltes Aluminium) macht Schneider FLOAT D2W zu einem umweltbewussten Produkt. Darüber hinaus reduziert die energiesparende LED-Technologie der neuesten Generation mit Dim2Warm-Funktion den Energieverbrauch, was dazu beiträgt, langfristig Strom zu sparen. Dank der hohen Qualität und robusten Verarbeitung ist das Produkt auf eine lange Lebensdauer ausgelegt, was ebenfalls zur Nachhaltigkeit beiträgt. Die intuitive und einfache Bedienung sorgt dafür, dass das Produkt für eine breite Zielgruppe zugänglich ist - unabhängig von den technischen Vorkenntnissen.
Im ästhetisch gleichen Design ist Schneider FLOAT D2W auch als Lichtspiegel in runder Form erhältlich, für ein harmonisches Erlebnis in allen Wohnräumen.
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Traumbäder in perfekter Ästhetik Design trifft Funktion – Bäder mit Persönlichkeit Badezimmer von Brombacher Design sind eine Symbiose aus Schönheit, Funktionalität und Lebensgefühl. Das vielfältige Sortiment wurde kürzlich mit dem Label Noorth erweitert. Autor: Rolf Zenklusen Bilder: Brombacher Design GmbH
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ie halten sich länger im Bad auf, als Sie eigentlich müssten? Dann haben Sie vermutlich ein Badezimmer von Brombacher Design. Dieter Brombacher und sein Team verwandeln Ihr Bad in eine Wohlfühloase – individuell und genau auf Ihre Persönlichkeit und Ihre Bedürfnisse zugeschnitten. Die riesige Auswahl umfasst Produkte renommierter Lieferanten wie antonio-
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lupi, Rexa Design und Domovari – und wurde kürzlich noch erweitert. «Wir freuen uns, das Label Noorth neu und exklusiv in der Nordwestschweiz zu präsentieren», sagt Dieter Brombacher. Das leistungsstarke modulare System von Noorth basiert auf einer Metallstruktur und steht für neue ästhetische und funktionale Standards, f lexibles Design und einfache Montage.
UMWELT & TECHNIK
In der kleinen, aber feinen Ausstellung an der Frenkendörferstrasse 20 in Liestal wandeln Sie auf den Wegen, die zum Traumbad führen. Im Showroom bewundern Sie verschiedene Wand- und Bodenplatten in Naturstein, Marmor, matt oder glänzend, vielleicht mit Holzimitation. Auch im Bereich der Armaturen und Accessoires zeigt die Ausstellung unzählige Variationen. Soll es eine Dampfdusche mit Aromen und Farben sein, soll eine Regendusche Ihren Körper streicheln? Bei Brombacher Design können Sie sich in Ruhe alles ansehen und dabei eine professionelle Beratung geniessen. Gern können Sie dafür einen Termin vereinbaren. Auf dem Weg zum perfekten Bad ist die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern wichtig, zum Beispiel mit dem Muttenzer Möbelhaus Toni Müller, wo sich ein Besuch ebenfalls immer lohnt. Weil Bäder von Brombacher Design so gut aussehen, könnte man auf die Idee kommen, sie würden auch viel kosten. Doch dieser Eindruck täuscht, wie Dieter Brombacher ausführt: «Schönes Design muss nicht teuer sein.» Und auch aus einem kleinen Badezimmer lässt sich ein Schmuckstück zaubern – damit Sie sich länger dort aufhalten, als sie eigentlich müssten. www.brombacher.ch
INNENARCHITEKTUR
Ästhetik, Architektur und Dynamik in Symbiose Tschantré AG setzt Massstäbe in der Gebäudetechnik bauRUNDSCHAU
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INNENARCHITEKTUR
Das traditionsreiche Unternehmen Tschantré AG ist seit 1928 mit den Elementen Feuer, Wasser und Luft vertraut. Die 150 innovativen Mitarbeitenden sind für alle Belange der Gebäudetechnik für ihren Kundenkreis da – 24 Stunden täglich und 365 Tage im Jahr, heute und in Zukunft. Interviewpartner: Patrick Ulrich Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: Tschantré AG
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err Ulrich, Sie sind bei der Tschantré AG, einem Unternehmen für Gebäudetechnik, als Leiter für Büroanlagenbau sowie Kundenprojekte Sanitär tätig. Bei der Kernsanierung des alten Interdiscounts am Marktplatz zu einem hochstehenden Hotel, das neueste Projekt-Highlight Ihrer renommierten Firma, waren Sie als Projektleiter involviert. Was hat bei dieser derart prestigeträchtigen Sanierung zu solch einem beeindruckenden Ergebnis geführt? Patrick Ulrich: Das war ganz eindeutig diese unglaubliche Dynamik, die sich, angefangen bei der Auswahl der Architektur bis zum atemberaubenden Endspurt, durch dieses Projekt gezogen hat. Und auch, dass wir es geschafft haben, trotz dieser geballten Ladung dynamischer Energie so viele filigrane Komponenten zu berücksichtigen.
Welche Leistungen hat die Tschantré AG beigesteuert? Sanitärinstallationen vom Feinsten, wie etwa Druckerhöhungsanlagen, Abwasserhebeanlagen, Fettabscheider, Enthärtungsanlagen, Osmosewasser und diverse Entwässerungsrinnen der Gastroinstallationen für das hauseigene Restaurant. Ausserdem spezielle Waschtische aus Übersee für die Untergeschosse sowie hochwertige Apparate in den Zimmern und Suiten, von Waschtischen bis zu den Duschen. Dank des engagierten Tschantré-Teams und der grossartigen Unterstützung unseres Fachplaners haben wir das Projekt pünktlich und in höchster Qualität abgeschlossen.
Wer war bei der Realisation dieser Kernsanierung integriert? An dieser Stelle möchte ich mich einmal mehr für die fantastische Zusammenarbeit herzlich bedanken! Am Projekt haben sich Burckhardt, Coop als Bauherr und die SANPLAN Ingenieure AG als Planer beteiligt. Ein besonderer Dank gilt unserem Bauleiter Benoît Goepfert und seinem Team für so viel Weitsicht und Engagement, was massgeblich zum Erfolg dieses Projekts beigetragen hat. Vielen Dank auch an das Team des Hotels Märthof für die gute Zusammenarbeit. Um das alte Interdiscount-Gebäude in ein luxuriöses Hotel zu verwandeln, kamen sicher zahlreiche Gewerbe zum Einsatz. Absolut, alle aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen – der Charme, die Lebendigkeit und die bewegte Geschichte des Hauses spiegeln sich im Interior Design wider. Schmucke Details vergangener Stil-Epochen ergänzen natürliche Materialien und ergeben in Kombination mit modernen Elementen 68 einzigartige Hotelzimmer, darunter 16 Suiten und JuniorSuiten, Dachterrasse, Bar, Gastrobereich, Weinkeller sowie den Wellnessbereich mit Saunaanlagen und Gym.
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AUS- UND WEITERBILDUNG
VON PROFIS. FÜR PROFIS.
turmkrane.ch
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AUS- UND WEITERBILDUNG
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Über mehrere Ebenen erstreckt sich der Thermenkomplex mit seinen vielseitigen Angeboten. Wasser in seinen verschiedenen Aggregatzuständen dient dabei als verbindendes Element der Gesamtkonzeption.
Wasser als verbindendes Element Richard Brink liefert Drainage- und Entwässerungssysteme für einzigartigen Thermen-Neubau Eingefasst von einem beeindruckenden Gebirgspanorama bildet die SilvrettaTherme Ischgl dank ihrer kunstvollen Formgebung und Aussenfassade ein architektonisches Highlight. Nach dreijähriger Bauphase bietet die überaus nachhaltig und energiesparsam betriebene Wellnessoase ihren Gästen komfortablen Raum für Erholung und Sport gleichermassen. Die Gesamtkonzeption des Areals sah aufgrund der alpinen Lage die Installation leistungsstarker, aber ebenso design orientierter Entwässerungssysteme vor. Zum Einsatz kamen diverse, teils massgefertigte Lösungen aus dem Sortiment der Richard Brink GmbH & Co. KG. Autor und Bilder: Richard Brink GmbH & Co. KG
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ie eine Wolke sollte sich der knapp 6 000 Quadratmeter grosse Thermenkomplex gewissermassen an den Hangkanten des alpinen Tals verfangen und über die aufsteigenden Geschosse hinweg Aktivitäten entsprechend der Aggregatzustände Eis, Wasser und Dampf anbieten. Äusserlich fällt dem Betrachter vor allem die schwungvolle Gebäudestruktur ins Auge. Betont wird diese durch die champagnerfarbene Edelstahl-Fassade, die je nach Sonnenstand unterschiedliche Farben reflektiert. Die grosszügigen Glasfronten des Gebäudekomplexes vergrössern den Innenraum perspektivisch nach aussen und schaffen eine direkte Verbindung zur Gebirgsumgebung der Therme. Die zwei Gebäudeteile umfassen Angebote für jeden Geschmack wie eine Eislaufbahn, Sport- oder Outdoorbecken, eine Saunalandschaft, einen Medical Spa und vieles mehr. Energetisch fusst das Gesamtkonzept des Neubaus der Silvrettaseilbahn AG auf höchster Nachhaltigkeit und einem fossilfreien Betrieb: Neben einer maximalen Dämmung verfügt die Silvretta-Therme zum einen über Wärmerückgewinnungsanlagen. Zum anderen wird das gesamte Gebäude mit Ausnahme der Freibecken durch Erdwärme beheizt. Möglich wurde dies dank der Architektengemeinschaft Krieger- Wimreiter, bestehend aus der Krieger Architekten | Ingenieure GmbH in Velbert und der Wimreiter & Partner GmbH aus dem österreichischen Saalbach als Generalplaner.
Der alpinen Witterung zum Trotz Besonders auf den gepflasterten Aussenterrassen kommen die Gäste in den Genuss der eindrucksvollen Naturlandschaft. Insgesamt umfasst das Aussena real eine Fläche von circa 2 500 Quadratmetern, wovon rund 1 900 Quadratmeter mit Pflastersteinen versehen wurden. Für diese Massnahme zeichnete die Ofenbau Tschiderer GmbH & Co. KG aus Pians verantwortlich. Der Experte für Ofenbau, Fliesen- und Natursteinarbeiten, Badsanierungen sowie die Gestaltung von Garten- und Aussenanlagen setzte im selben Zuge die Mon-
Die grosszügigen Aussenterrassen mit ihren Freibecken und Liegeplätzen gewähren den Gästen einen einzigartigen Blick auf die alpine Landschaft.
tage verschiedener Lösungen zur Drainage und Entwässerung der Terrassenflächen um. Denn aufgrund der exponierten Hanglage der Therme waren Planung und Umsetzung eines leistungsstarken Regenwassermanagements unerlässlich: «In der Region ist mit starken Niederschlägen in Form von Regen oder Schnee zu rechnen. Entsprechend bedurfte es funktionaler Lösungen, die in der Lage sein sollten, Regen oder Wasser in Folge einer Schneeschmelze aufzufangen und kontrolliert abzuleiten», erläutert Norbert Tschiderer, Geschäftsführer der Ofenbau Tschiderer GmbH & Co. KG. Darüber hinaus waren im Bereich der Einfahrt und des Eingangs für aufkommenden Gäste- und Anlieferungsverkehr sowie für mögliche Schneeräumungen mithilfe schwerer Gerätschaften auch Produkte in Schwerlastausführung gefragt. Aufgrund jahrelanger Erfahrung und guter Zusammenarbeit bei vorangegangenen Bauvorhaben entschieden sich die Verarbeiter für die vielseitige Produktpalette der Firma Richard Brink, wodurch sie sämtliche Entwässerungslösungen aus einer Hand erhielten.
Vielseitige Lösungen aus einer Hand
Insgesamt 22 Meter der Rinnen für den Schwerlastbereich kamen zum Einsatz. Diese setzen sich jeweils aus einer Steinschale und dem Rinnenkörper zusammen – für einen minimalistischen Look bei maximaler Belastbarkeit.
Für das Projekt fertigte der Metallwarenhersteller insgesamt 58 Meter höhenverstellbare Drainagerinnen mit passenden Längsstabrosten aus Edelstahl, 216 Meter Stichkanäle, 22 Meter Doppelschlitzrinnen für den Schwerlastbereich, 47 Drainagegullys und zwei Lkw-befahrbare Schachtabdeckungen. Am Haupteingang sichert ein Rinnenstrang, bestehend aus der Doppelschlitzrinne «Gemini Magna», eine funktionale Entwässerung des Bereichs und ist zudem problemlos befahrbar. Die Rinne setzt sich aus einer Steinschale und dem Rinnenkörper zusammen. Dieser fasst die Schale komplett ein und bildet in Kombination mit deren Wandung den Doppelschlitz des Systems aus. Mittels Schraubverbindungen lässt sich die Steinschale an der Rinne fixieren. Aufgrund der
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entnehmbaren Schale, welche standardmässig für einen 80 Millimeter hohen Belag konzipiert ist, lässt sich der Rinnenkörper vollständig revisionieren. Am selben Ort wurden zwei Kanalschächte mit den Schachtabdeckungen «Solid» in der Lkw-befahrbaren Variante des Metallwarenherstellers abgedeckt. Diese bestehen aus dem Einfassungsrahmen und der standardmässig 80 Millimeter hohen Pflasterschale. Letztere wird als Deckel auf den Rahmen, aus dem über Drainagelöcher anfallendes Wasser abfliessen kann, gesetzt und dort das vorhandene Plattenmaterial eingeklebt oder mit Unterbau eingebracht, um die Fläche gleichmässig zu gestalten. Flansche an den Aussenseiten zur Einfassung des Plattenmaterials und an den Innenseiten mit EPDM-Dichtung zum Nässe- und Geruchsschutz als Auflagefläche für die Pflasterschale runden die Schachtabdeckung ab.
Detaillierte Planung als Erfolgsgarant Sowohl an der Schwelle des Eingangsbereichs als auch entlang mehrerer Türbereiche auf den Aussenterrassen der Outdoorpools montierte das Team der Ofenbau Tschiderer GmbH & Co. KG
Auch bei den Drainagegullys wurden Längsstabroste aus Edelstahl zur Abdeckung verwendet.
höhenverstellbare Drainagerinnen des Typs «Hydra», die zum Teil individuell auf Mass gefertigt wurden. Dank der stufenlosen Höhenangleichung war es möglich, die Drainagerinnen mit nur wenigen Handgriffen an die örtlichen Gegebenheiten anzupassen und einen barrierefreien Übergang zwischen Innen- und Aussenbereich zu realisieren. Auf die Rinnenlängen und -breiten abgestimmte Edelstahl-Roste verleihen den Drainagerinnen optisch einen zeitlos eleganten Abschluss. Die sieben mal sieben Millimeter starken Längsstäbe greifen die Linienführung der Fassadenbereiche gekonnt auf und reflektieren einfallendes Licht auf ansprechende
Die höhenverstellbaren Drainagerinnen erlaubten den Verarbeitern eine schnelle und einfache Anpassung an die Gegebenheiten vor Ort.
Weise. Auch funktional sind sie die geeignete Wahl, da die Stäbe problemlos mit blossen Füssen beschritten werden können. Auf der Pflasterfläche wurden die Drainagerinnen um insgesamt 47 Edel stahl-D rainagegullys ergänzt und diese ebenfalls mit sieben mal sieben Millimeter starken Längsstabrosten abgedeckt. Über in Summe 216 Lauf meter der Stichkanal-Profile «Subterra» wird auf dem Areal anfallender Niederschlag unterhalb der Pflasterung gezielt zu Abläufen geleitet und kontrolliert entwässert. Im Verbund gewährleistet das System aus verschiedenen Produktlösungen des Metallwarenherstellers ein leistungsstarkes und effizientes Regenwassermanagement, welches die detaillierte Planung und Zusammenarbeit aller beteiligten Gewerke widerspiegelt. «Die Produktberatung der Firma Richard Brink ist absolut erstklassig und zeichnet sich durch ihre aussergewöhnliche Qualität und Kompetenz aus. Das Unternehmen hält zuverlässig alle versprochenen Liefertermine ein. Darüber hinaus ist die Ausführungsqualität auch der massgefertigten Produkte hervorragend und erfüllt all unsere Wünsche und Ansprüche. Aus voller Überzeugung können wir die Firma Richard Brink daher ohne jegliche Bedenken weiterempfehlen», lobt Norbert Tschiderer abschliessend.
Richard Brink GmbH & Co. KG | Görlitzer Strasse 1 | DE-33758 Schloss Holte-Stukenbrock | Tel. +49 5207 9504-1175 info@richard-brink.de | www.richard-brink.de
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Warmes Holz trifft auf grossflächige Glasfronten.
Für kühle Köpfe – und helle Räume Mit Sirius durch alle Jahreszeiten
Die Temperaturen steigen, die Sonne scheint – doch was draussen willkommen ist, kann drinnen schnell zur Belastung werden. Wer im Sommer kühlen Kopf bewahren will, sollte seine Fenster nicht unterschätzen. Moderne Sirius-Fenstersysteme halten die Hitze draussen und lassen dennoch viel natürliches Licht hinein – ganz ohne energieintensive Klimageräte. Und das ist längst nicht alles, was die innovativen Systeme auszeichnet. Autor: Christian Wenger Bilder: Sirius
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Freier Ausblick: Grosse Fenster fangen das Alpenpanorama ein.
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enster spielen eine Schlüsselrolle im Gebäude – nicht nur in Bezug auf Licht und Luft, sondern auch hinsichtlich Wärmeschutz, Energieeffizienz und Design. Besonders im Sommer zeigt sich, welche Rolle der richtige Fensteraufbau spielt: Bei herkömmlichen Verglasungen dringt die Sonnenwärme oft ungehindert ein und heizt den Raum auf. Die Folge: überhitzte Wohnräume und ein steigender Energieverbrauch durch Ventilatoren oder Klimageräte. Sirius-Fenster bieten eine intelligente Lösung. Dank moderner Isolierverglasung mit speziellen Beschichtungen, wärmeoptimierten Rahmen und grossen Glasflächen reflektieren sie einen Grossteil der Sonneneinstrahlung – ohne den Lichteinfall merklich zu beeinträchtigen. Das Resultat: angenehm kühle Räume, auch bei hochsommerlichen Temperaturen.
Energetisch überlegen – im Sommer wie im Winter Was im Sommer für kühle Räume sorgt, hilft im Winter beim Energiesparen. Sirius-Fenster minimieren den Wärmeverlust über die Fensterflächen und machen so auch die Heizperiode effizienter. Der durchdachte Aufbau mit hohem
Glasanteil und innovativen Holz- oder Holz-Metall-Kombinationen verbessert die Dämmleistung signifikant – ganz im Sinne des Minergie-Standards. Christian Wenger, Geschäftsführer von Sirius, bringt es auf den Punkt: «Viele unterschätzen, wie stark die richtigen Fenster das Raumklima beeinflussen können. SiriusFenster reduzieren die Hitze im Sommer und bewahren die Wärme im Winter. Das spart Energie und erhöht den Wohnkomfort spürbar.»
Ästhetik trifft auf Technik – mit Weitblick geplant Neben energetischen Vorteilen punkten Sirius-Fenster mit einem eleganten, reduzierten Design. Schlanke Rahmenprofile schaffen grosszügige Glasflächen, die nicht nur Licht in die Räume holen, sondern auch den Ausblick betonen – ideal für moderne Architektur, aber auch für stilvolle Renovationen. Besonders in Kombination mit warmen Holzoberflächen entstehen Fensterlösungen, die sowohl technisch als auch optisch überzeugen. In alpinen Chalets, urbanen Neubauten oder denkmalgeschützten Bauten – das Sirius-Fenstersystem zeigt sich anpassungsfähig und stilvoll zugleich.
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Schiebefenster: Komfort gepaart mit Sicherheit.
Sicherheit ohne Kompromisse Grossflächige Fenster und Schiebetüren wirken einladend, sollen aber nicht für ungebetene Gäste offenstehen. SiriusHebeschiebetüren sind daher mit speziellen Sicherheitsbeschlägen ausgestattet, die gegen Aufhebeln schützen und trotzdem höchsten Bedienkomfort bieten: leichtgängig, leise und robust.
Swissness mit System – regional produziert, nachhaltig gedacht Während andere Anbieter ihre Produktion ins Ausland verlagern, setzt Sirius auf Nähe: Die Produktion erfolgt in der Schweiz und in Liechtenstein. Das sichert nicht nur kurze Transportwege und persönliche Betreuung, sondern garantiert auch Qualität, Flexibilität und schnelle Reaktionszeiten. Diese Philosophie unterstreicht auch das klare Bekenntnis zu nachhaltigem
Bauen: Holz aus verantwortungsvoller Forstwirtschaft, energieeffiziente Konstruktionen und langlebige Materialien sorgen dafür, dass Sirius-Fenster nicht nur heute, sondern auch morgen Bestand haben.
durchgeführt werden können – ein echter Mehrwert, gerade bei langlebigen Produkten wie Fenstern.
Kundennähe als Prinzip – individuell geplant, langfristig begleitet
Ob Sommerhitze oder Winterkälte, Neubau oder Sanierung, Stadtwohnung oder Berghütte: Sirius-Fenster sind die clevere Wahl für Menschen, die Wert auf Komfort, Nachhaltigkeit und Design legen. Wer heute investiert, profitiert langfristig – mit einem Zuhause, das hell, angenehm temperiert und sicher ist. Und mit einem Partner, der weiss, worauf es wirklich ankommt.
Sirius-Fenster sind keine Massenware, sondern entstehen aus dem Dialog mit Bauherren, Architekt*innen und Fensterbaupartnern. Die Bedürfnisse der Kundschaft stehen im Mittelpunkt – ob bei der Auswahl des passenden Systems, bei Sonderlösungen oder im späteren Unterhalt. Der dezentrale Aufbau mit einem Netzwerk aus lokalen Partnern sorgt dafür, dass Service, Wartung und Reparaturen schnell und zuverlässig
Fazit: Sirius steht für Fensterlösungen, die mitdenken – und vorausdenken
Sirius-Fenstersysteme in Holz und Holz-Metall Mehr Infos unter: www.sirius-fenster.ch
Sirius c/o Eschbal AG | Aspstrasse 9 | CH-8472 Ober-Ohringen | Tel. +41 (0) 52 320 08 08 | www.sirius-fenster.ch
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«Dreiklang»: Ersatzneubau des Kantonsspitals Aarau
Bewährtes Trio für den «Dreiklang» Marti vertraut auf MEVA-Schalung und alkus®-Vollkunststoffplatte
Für die Schalungsarbeiten beim Ersatzneubau des Kantonsspitals Aarau im Schweizer Kanton Aargau hat die Marti AG Zürich MEVA-Schalung belegt mit der alkus®-Vollkunststoffplatte verwendet. Die aluminiumverstärkte alkus® AL20 kam im Projekt «Dreiklang» unter anderem für den Bau der Wände, die Unter geschosse und den Sichtbeton in verschiedenen Gebäudebereichen zum Einsatz. Dadurch entstehende Löcher und Kratzer im Schalbelag konnten dank des speziellen Reparaturverfahrens der alkus AG schnell und einfach direkt vor Ort ausgebessert werden. Autor: alkus AG
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© alkus AG / Jens Ellensohn
eit 2020 wird auf dem Gelände des Kantonsspitals Aarau bei laufendem Betrieb ein neues Krankenhaus errichtet. Das «Dreiklang» genannte Gebäude umfasst zwei gestaffelte Untergeschosse, zehn Obergeschosse – darunter vier Sockel- und sechs Bettengeschosse – und zusätzlich ein Technikgeschoss oben. Der spezielle Name spielt auf die harmonische Einheit der drei Hauptbereiche an: Ambulatorien, Funktionsbereiche und Bettenstationen. Nach der Fertigstellung und Eröffnung des neuen Krankenhauses 2026 sollen die bestehenden Gebäude abgerissen werden.
Langlebige Schalhaut im Einsatz
© MEVA
Beim Bau der Wände, deren Geschosshöhen bis zu 5.30 Meter betragen, setzte die Marti AG die Wandschalung MEVA Mammut 350 ein. Diese ist, wie alle MEVA-Schalungen, standardmässig mit der alkus®-Vollkunststoffplatte belegt. In den bis zu 8.75 Quadratmeter grossen Schalelementen (350/250) kam die 20 Millimeter dicke alkus®-AL20-Platte zum Einsatz. Das Material kam überwiegend aus dem Bestand der Marti AG. Zusätzlich wurde auch Mietmaterial von MEVA Schweiz eingesetzt. Als langjähriger Kunde der alkus AG war die Marti AG mit dem Einsatz der alkus®Schalungsplatte bereits vertraut und wusste um ihre Vorzüge. Ein wesentlicher Aspekt ist hier ihre Langlebigkeit, die sie unter anderem der Unempfindlichkeit gegenüber Wasser und UV-Licht zu verdanken hat. Eine Platte übersteht bis zu 1 500 Einsätze und mehr. So sparen sich Unternehmen die häufigen Schalhautwechsel und können wirtschaftlicher und zugleich auch nachhaltiger arbeiten.
alkus®-Schalungsplatte aus Vollkunststoff
Sichtbetonqualität in Treppenhäusern, im Boulevard und weiteren Bereichen Auch für die Untergeschosse des Projekts «Dreiklang» war die alkus®-AL20-Schalungsplatte im Einsatz: in der teilweise einseitig ausgeführten Wandschalung Mammut 350. Ein drittes Einsatzgebiet der Mammut 350 belegt mit der alkus®AL20-Vollkunststoffplatte war der Sichtbeton in den Treppenhäusern, im Boulevard und weiteren Gebäudebereichen. Die Anforderungen an die Betonqualität konnte die Schalungsplatte aus Vollkunststoff optimal erfüllen, weil sie über ihren langen Lebenszyklus hinweg gleichbleibend hochwertige Betonoberflächen ermöglicht. Nach dem Einsatz kann sie einfach und schnell gereinigt werden und ist bei Löchern, Kratzern oder einem Durchbruch stoffgleich und ohne Qualitätsverlust reparierbar. Im Rahmen des Projekts «Dreiklang» wurden Reparatur und Reinigung des Schalbelags unkompliziert direkt auf der Baustelle durch die Marti AG und MEVA Schweiz durchgeführt.
ÜBER DIE ALKUS AG Die alkus AG mit Sitz in Vaduz (Liechtenstein) vertreibt die alkus®Vollkunststoffplatte sowie speziell abgestimmtes Zubehör und bietet ihren Kunden begleitende technische Unterstützung. Die alkus® wird als Schalungsplatte in Bauindustrie und -gewerbe eingesetzt und überzeugt dort als wirtschaftliche und praktische Alternative zu Holz- und Holz-Kunststoff-Platten. Da sie standardmässig einbaufertig geliefert wird, passt sie in jeden Rahmen und kann aufgrund ihrer Stabilität und Formbarkeit auch bei Tunnel- und Sonderschalungen oder der Herstellung von Beton fertigteilen zum Einsatz kommen. Die Platte wird serienmässig mit einer Sieben-Jahre-Langzeitgarantie ausgeliefert und ausschliesslich in Europa gefertigt.
Wandschalung MEVA Mammut 350 belegt mit der alkus®-Vollkunststoffplatte
alkus AG | Gewerbeweg 15 | LI-9490 Vaduz | Tel. +423 236 00 30 | mail@alkus.com | www.alkus.com
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KOLUMNE
Solarfassaden – lohnend, aber nicht banal Autor: Stephan Speiser, B. Sc. Bauingenieur
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olarfassaden sind längst nicht mehr nur Spielerei für Technik-Enthusiasten. Dabei spielt nicht nur das Umweltbewusstsein eine Rolle, sondern sie werden auch wirtschaftlich immer attraktiver. Doch der Weg zur perfekten Solarfassade ist komplex. Hier kommt der Fassadenplaner ins Spiel, denn er überbrückt die Lücke zwischen Modullieferant und Architekt und Architektin. Drei Fehler, viel Ärger und hohe Kosten Ein Beispiel: Das Bürogebäude einer Firma erhält eine Solarfassade aus Glas-Folien-Modulen. Diese sind aus Kostengründen attraktiv, jedoch ist die Lebensdauer nur halb so lang. Schon nach kurzer Zeit verlieren die Module Leistung, sie delaminieren. Weil sie brechen und herunterfallen können, sind sie auch noch gefährlich. Besser wären Glas-Glas-Module, denn sie haben eine Lebensdauer von bis zu 50 Jahren. Ein weiterer Fall: Die Module werden in die Kompaktfassade und die Isolierverglasung integriert. Die Folge: starke Überhitzung und dadurch Reduktion der Leistung und der Lebensdauer. Ein drittes Beispiel: Eine Villa wird aus ästhetischen Gründen mit farbigen Panels ausgestattet. Doch die hellen Module bringen sehr wenig Leistung. Zudem blockieren sie die Leistung der dunklen Module, weil sie falsch geschaltet sind. Ein cleverer Stringplan für die Verkabelung und möglichst viele dunkle Module hätten das Problem vermieden. Fachwissen, Koordination und Brandschutz Die Planung von Solarfassaden erfordert Expertise – nicht nur bei der Technologieauswahl, sondern auch bei der Koordination der verschiedenen Gewerke wie Architekt, Elektroinstallateur und Modulhersteller. Fehler entstehen durch mangelnde Kommunikation oder fehlendes Fachwissen. Gerade beim Brandschutz hat sich ein Stand der Technik noch nicht etabliert. Immerhin: Seit letztem Herbst gibt es einen Leitfaden von Swissolar, der vorerst
bis Ende 2026 schweizweit gültig ist und einen Standard vorschlägt. Vorher war unklar, welche Auflagen gelten, entsprechend uneinheitlich war die Bewilligungspraxis. Der Kantönli geist lässt grüssen. Das Dach, der Eigenbedarf und die Fassade Solarfassaden haben das Potenzial, einen wichtigen Beitrag zur Energiewende zu leisten – auch wenn sie teurer als Dachanlagen sind. Darum ist es richtig, zuerst das Dach mit Panels zu versehen und angesichts sinkender Einspeisevergütungen primär den eigenen Energiebedarf zu decken. Dann erst sollte die Fassade ins Auge gefasst werden. Mit Förderungen – Stichwort «Neigungswinkelbonus» – und sinkenden Modulpreisen amortisiert sich eine Fassadenanlage innerhalb von 15 bis 25 Jahren. ROI und Green Warming Potential Der Erfolg hängt – wen wundert’s – massgeblich von professioneller Planung ab. Architekten und Bauherren sind gut beraten, den erfahrenen Fassadenplaner einzubeziehen. Denn zuerst steht die Frage nach der Wirtschaftlichkeit, dem Return on Investment, im Raum. Des Weiteren kann der Fachplaner auch die C02-Bilanz, das Green-Warming-Potenzial, berechnen. Nicht zuletzt spielen Fragen des Marketings eine Rolle; die Nachhaltigkeitsziele eines Betriebs können mittels einer Solarfassade hervorragend sichtbar gemacht werden.
Stephan Speiser B.Sc. Bauingenieur Gebäudehülle HSLU Geschäftsführer / Inhaber Speiser Metallbauplanung GmbH www.smbp.ch
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Damit Ihre Ideen nicht im Bodenlosen verschwinden Luzern Rösslimatt Baufeld A1 389 verrohrte Dreh-Verdrängungspfähle Pfahllängen 30 – 40m
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UMWELT & TECHNIK
Zeitarbeit neu denken Ein verlässlicher Hebel für nachhaltige Projekte
Die Bau-, Energie- und Industriebranchen befinden sich im Umbruch. Der Aufschwung erneuerbarer Energien, die zunehmende Verankerung von Nachhaltigkeitsstandards sowie das Entstehen neuer technischer Berufsbilder zwingen Unternehmen dazu, ihre Rekrutierungsstrategien neu auszurichten. Photovoltaik-Installateure, Wärmepumpentechniker, Elektriker mit Spezialisierung auf Gebäudeautomation oder intelligente Netzwerke – diese Profile sind selten, hochspezialisiert und strategisch wichtig. In einem angespannten Arbeitsmarkt wird ihre rasche und treffsichere Integration zur Herausforderung für HR-Abteilungen und Projektleitungen. Autor und Bilder: Pemsa Group
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eitarbeit wird nach wie vor oft als kurzfristige Not lösung betrachtet – als unpassend für anspruchsvolle technische Aufgaben. Dabei kann sie, wenn sie strukturiert und professionell aufgesetzt ist, ein echter operativer Hebel sein. «Heute wird bei einem Zeitarbeitseinsatz die gleiche Qualität erwartet wie bei einer Festanstellung. Es zählt nicht der Status, sondern die Kompetenz und Effizienz auf der Baustelle», betont Éric Gerini, Generaldirektor der Pemsa SA.
Eine konkrete Antwort auf den Bedarf vor Ort Bei Pemsa beschränkt sich Zeitarbeit nicht auf das Versenden von Lebensläufen, sondern auf Fachleute, die den Beruf wirklich verstehen. Seit über 30 Jahren begleitet das Unternehmen Akteure der Schweizer Bau- und Industriebranche mit der Überzeugung, dass Zeitarbeit – richtig eingesetzt – ein echter Leistungsträger sein kann. Dieses Verständnis stützt sich auf ein Team aus Beratern mit praktischer Erfahrung, wie etwa Ulus Sarioglu, Leiter der Pemsa-Agentur in Basel, der erklärt: «Ich war selbst auf der Baustelle. Ein gutes Profil ist nicht einfach eine Zeile im Lebenslauf. Es ist jemand, der schnell versteht, sich anpasst und die Realität vor Ort respektiert.»
Einsatzbereit ab dem ersten Tag Ein Markenzeichen von Pemsa ist die sorgfältige Vorbereitung der temporären Mitarbeitenden. Sie sind entsprechend den Anforderungen geschult, mit eigenem Elektrowerkzeug ausgestattet, mobil und verfügen über vollständige persönliche Schutzausrüstung – auch für Arbeiten in der Höhe. «Wir wählen Fachkräfte aus, die vom ersten Tag an selbstständig arbeiten können. Der Kunde soll sich auf seine Baustelle konzentrieren, nicht auf die Überwachung», fasst
Linda Hammamia, Talent Recruiter und HR Assistant in Basel, zusammen.
Zeitarbeit als Festanstellung – das hybride Modell für langfristige Zusammenarbeit Neben dem klassischen Ansatz etabliert sich eine neue Form der Zeitarbeit: L’intérim en Fixe – oder wie Pemsa es formuliert: Zeitarbeit als Festanstellung! Dieses Modell kombiniert die Flexibilität der Temporärarbeit mit der Stabilität einer festen Anstellung. Die eingesetzten Fachkräfte sind keine kurzfristigen Aushilfen, sondern vollständig integrierte Mitarbeitende – begleitet, weiterentwickelt und langfristig eingebunden. Verwaltung, Einsatzplanung, Kompetenzentwicklung und kontinuierliche Betreuung gehören zu den festen Bestandteilen dieses Modells. «Viele unserer Mitarbeitenden wurden nach ihrem Einsatz von unseren Kunden fest übernommen. Sie waren bereits im Team integriert, eingearbeitet und produktiv. Es war stets ein geradezu nahtloser Übergang», erklärt Ulus Sarioglu.
Flexible Lösungen für nachhaltiges Bauen In einem Umfeld, das sich stetig wandelt – mit Energiewende, steigender Projektkomplexität und Fachkräftemangel – brauchen Unternehmen konkrete Lösungen, keine Kompromisse. Richtig strukturiert ist Zeitarbeit kein Notnagel, sondern ein strategisches Instrument. Sie bringt die notwendige Agilität und Reaktionsfähigkeit, ohne bei Qualität oder Sicherheit Abstriche zu machen. Darin liegt die Stärke professionell geführter Zeitarbeit: sofort einsatzbereite Teams, die strukturiert begleitet werden und sich dauerhaft in anspruchsvolle Projekte integrieren können.
Pemsa Group | Rte de Lavaux 166 | CH-1095 Lutry | Tel. +41 (0)58 822 80 80 | info@pemsagroup.ch | www.pemsagroup.ch
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Präzise Vorbereitung: Ein Fachplaner arbeitet an der Auslegung einer PV-Anlage – der erste Schritt zu einem erfolgreichen Projekt.
Solarenergie smart nutzen Solarmarkt macht dich fit für die Solarbranche Die Solarbranche bietet für die kommenden Jahrzehnte ein nachhaltiges Wachstumspotenzial, angetrieben durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen und ein steigendes Interesse an erneuerbarer Energie. Doch wer neu in den Markt einsteigt, steht oft vor vielen Fragen: Welche Komponenten sind die besten für mein Projekt? Wie stelle ich sicher, dass meine Planung effizient ist? Und wie gelingt die Montage reibungslos? Autor und Bilder: Solarmarkt GmbH
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olarmarkt kennt diese Herausforderungen und bietet umfassende Unterstützung, um Unternehmen in der Solarbranche den Start zu erleichtern. Mit einem klaren Fokus auf Planung, Montage und Weiterbildung setzt der führende Schweizer PV-Grosshändler auf innovative Tools, hochwertige Produkte und praxisnahes Training.
Effizient planen mit dem Solar.Pro.Tool Eine gute Planung ist das Fundament eines jeden erfolgreichen Projekts. Solarmarkt bietet mit dem Solar.Pro.Tool eine Lösung, die nicht nur die professionelle Planung von Solaranlagen ermöglicht, sondern auch Schnittstellen in den Webshop und zu branchenspezifischen Softwares bereitstellt, um Projekte ohne digitalen Bruch effizient abzuwickeln. Für die erste Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden ist das Solar.Pro.Tool ECO ideal: ein Solarrechner, der Interessenten anzieht und ihre Daten direkt in die detaillierte Planung überträgt.
Sicher montieren mit novotegra und Vor-Ort-Schulungen Die Montage einer Solaranlage stellt für viele Neueinsteiger eine Hürde dar. Mit dem novotegra- Montagesystem, das für alle Dacharten geeignet ist, bietet
Wissen für die Praxis: In praxisorientierten Schulungen vermittelt Solarmarkt die Grundlagen der Solarplanung und Installation.
Solarmarkt eine montagefreundliche Lösung. Um Installateuren die nötige Sicherheit zu geben, werden Vor-OrtSchulungen zur Erstmontage angeboten. Dabei lernen die Teilnehmenden die wichtigsten Handgriffe direkt in der Praxis und erwerben das Know-how, um zukünftige Projekte souverän zu meistern. «Nach der Schulung fühle ich mich sicher und gut vorbereitet – die Praxisnähe hat mir sehr geholfen», so ein Schulungsteilnehmer.
Wissen aufbauen mit praxisnahen Schulungen Solarmarkt versteht sich als Wissensvermittler in einer Branche, die sich ständig weiterentwickelt. «Mit unserem Angebot helfen wir nicht nur beim Einstieg, sondern begleiten unsere Kunden langfristig», erklärt David Galeuchet, Leiter Marketing. Neben den Grundlagen der Photovoltaik und Planung deckt das Schulungsprogramm praxisnah Themen wie Wechselrichter, Speichersysteme und Elektromobilität ab. Webinare und weiterführende Kurse ermöglichen es Teilnehmenden, ihr Wissen zu vertiefen und immer auf dem neuesten Stand zu bleiben.
Alles aus einer Hand
Die grösste PV-Anlage auf einem Schweizer Dach, realisiert mit Solarmarkt- Komponenten, produziert auf 45 000 Quadratmeter jährlich Strom für 2 150 Zwei-Personen- Haushalte.
Neben Schulungen und Tools bietet Solarmarkt ein breites Produktsortiment – von PV-Modulen über Wechselrichter und Speichersysteme bis hin zu SmartHome-Lösungen und Elektromobilität. Dadurch wird sichergestellt, dass Installateure alles finden, was sie für erfolgreiche Projekte benötigen.
Solarmarkt GmbH | Neumattstrasse 30 | CH-5000 Aarau | Tel. +41 (0) 62 200 62 00 | info@solarmarkt.ch | www.solarmarkt.ch
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Nachhaltigkeit und niedrige Kosten sind kein Widerspruch Hightech-Unternehmen mit internationalem Wirkungskreis Das Team der my-PV GmbH ist mit einer grossen Portion Idealismus ausgestattet und trägt seinen Pioniergeist in eine solarelektrische Zukunft. Aktuell schreitet die Entwicklung von innovativen, nachhaltigen sowie ressourcenschonenden Produkten und Lösungen mit grossen Schritten voran. Interviewpartner: Dr. Gerhard Rimpler Autorin: Gabriela Röthlisberger Bilder: my-PV GmbH
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ie PV-Branche fokussiert sich derzeit auf die Verbesserung und Kostensenkung von Modulen und den Bereich BatterieEntwicklung, wobei es hier im Wesentlichen ebenfalls um Kostensenkung und den Einsatz im Non-Residential-Bereich geht. Die Heizungsbranche sieht die Wärmepumpe als alternativlos an und bewegt sich fast ausschliesslich in diese Richtung. Die my-PV GmbH sieht hierfür auch andere Technologien als geeignet und
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entwickelt diese selbst, um Wärmeanwendungen aus Photovoltaikstrom einer noch breiteren Zielgruppe anbieten zu können – und so die Wärmewende weiter voranzutreiben. Herr Rimpler, wie gestaltet sich die Kosten-Nutzen-Analyse für alle, die zum jetzigen Zeitpunkt in eine Photovoltaikanlage investieren, um eigenen Strom vor Ort für die Wärmebereitung von Warmwasser und Heizung zu nutzen? Gerhard Rimpler: Ein wesentlicher Paradigmenwechsel ist, dass sich eine PV-Anlage nicht mehr durch den Einspeisetarif, sondern durch die Eigennutzung rechnet. Zudem werden konventionelle Energieträger – vor allem fossile – teurer, und damit ergibt sich die wirtschaftliche Nutzung von Solarstrom im Wärmebereich. Der Kostenvergleich ist einfach: Welche Vergütung erhalte ich für eine eingespeiste Kilowattstunde verglichen mit den Kosten für meine konventionelle Wärmebereitung. In vielen Fällen sind die Kosten für die Wärmebereitung mittlerweile höher als die Einspeisevergütung – dann zahlt sich die PV-Wärme aus. Über das Thema Eigenverbrauch von PV-Strom wurde in den letzten Jahren viel diskutiert. Wie sieht die fundierte Sachlage aus und wie steht es um die Rentabilität? Hier ist ein weiterer Punkt zu nennen: die Überforderung der Stromnetze durch «zu viel» PV-Anlagen am Netz. Nehmen Sie Deutschland: Über 100 Gigawatt Photovoltaik am Netz, bei einer maximalen Verbrauchsleistung von 80 Gigawatt. Das kann nur zwei mögliche Konsequenzen haben: Abregelung oder Eigenverbrauch. Das heisst aber im Umkehrschluss: Überschüssige PV-Energie hat keinen ökonomischen Wert im Sinne der Einspeisung und die Grenzkosten sind null. Somit sieht die neue Rentabilitätsrechnung so aus: Welche Stromkosten und diejenigen anderer Energie träger kann ich durch meine PV-Anlage vermeiden? Die eigene Autarkiesteigerung durch Photovoltaikwärme scheint jetzt dank der niedrigen Betriebskosten sehr budgetfreundlich zu sein. Könnten Sie mir dazu tiefergehende Informationen und Argumente näherbringen? Hier sind drei Aspekte zu nennen: Die Investitionskosten sind bei PV-Wärme sehr gering. Zum Thema der Betriebskosten, der «vermiedenen» Kosten und der restlichen übrig bleibenden Kosten wie etwa an Tagen mit schlechter Einstrahlung können wir zum Beispiel mit unserem my-PV Power-Coach sehr einfach eine grobe Abschätzung geben. Dann wären da noch die Wartungs- und Instandsetzungskosten – eine sehr oft vernachlässigte Kategorie! Je komplexer das System, umso teurer ist der Fachmann, der es warten und instand setzen kann. Gerade vergangene Woche hatte ich ein Gespräch mit einem Hausbesitzer, dessen Wärmepumpe nach fünf Jahren defekt war, weil sie zu viele Schaltzyklen machte. Sicherlich ein Beispiel einer schlecht ausgelegten Anlage, aber real.
Für mich als Amateurin macht es durchaus Sinn, bereits vorhandene Dachflächen für die Anbringung von PV-Modulen zu nutzen. Liege ich da mit meiner Annahme richtig oder gäbe es optimalere Lösungswege? Genau unser Ansatz: Abgesehen von Agri-PV sind wir Fan der Nutzung bestehender Flächen, um die Landversiegelung nicht noch mehr voranzutreiben. «Macht die Dächer voll» ist die Devise. Vor einigen Jahren noch wurde teilweise empfohlen: «Baut die Anlagen klein, dann ist der Eigenverbrauchsanteil höher.» Bei Modulpreisen deutlich unter 100 Euro beziehungsweise Franken ist dies kein gutes Argument mehr. Heute reden wir sogar von flachen Nordflächen, von Ost / West-Belegung am Dach sowieso.
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«Wenn die Wärmebereitungs kosten höher sind als die Einspeisevergütung, zahlt sich PV-Wärme wirtschaftlich aus.» Im Sommer 2021 hat die my-PV GmbH mit einem solarelektrischen Firmengebäude, das erste seiner Art in Österreich, ihre Vision zur Realität werden lassen. Das hört sich spannend an. Würden Sie mir ein paar Eckdaten zu diesem Gebäude nennen und hat es sich in den vergangenen vier Jahren etabliert? Unser solarelektrisches Gebäude hat eine 100-Kilowattpeak-Photovoltaikanlage (70 Kilowattpeak am Dach, 30 Kilowattpeak auf allen vier Seiten fassadenintegriert). Dabei haben wir die Aussenhülle rund um die PV-Module aufgebaut – die 300 Solarmodule gaben die Gestaltung des Gebäudes vor. Wir heizen das Betonkernfundament untertags über elektrische Heizdrähte in einer Leerverrohrung auf – das ist eine enorme Speichermasse. Im Obergeschoss ist jeder Raum regelbar, hier sind elektrische Heizmatten verlegt. Die Daten für die letzten Jahre sind sehr ansprechend: Im Jahr 2023 hatten wir für ein ganzes Jahr Betriebskosten von 405 Euro – für Warmwasser, Strom für elektrische Verbraucher, die Heizung und die Elektromobilität. Ein Wert, der seinesgleichen sucht. Eine bilanzielle Energieautarkie wirkt da schon fast nur mehr als eine Kirsche auf der Torte.
Dr. Gerhard Rimpler
destens eine Jahresenergiekennzahl von < 50 Kilowattpeak pro Quadratmeter pro Jahr oder besser haben, und es muss ausreichend PV-Fläche installierbar sein. Wir reden von > 0.1 Kilowattpeak
pro Quadratmeter Nutzfläche. Das sind unsere Empfehlungen für die solarelektrische Heizung, also mit einer rein elektrischen Heizung. Für Photovoltaikwärme gibt es hier keine Anforderungen – PV-Energie zur Unterstützung der thermischen Wärmebereitung (Warmwasser und/oder Heizung) eignet sich in (fast) jedem Haushalt. Der denkmalgeschützte Bereich ist problematisch, aber es gibt auch in denkmalgeschützten Gebäuden Lösungen – eine aktuelle Referenz von uns wurde gerade mit einem Klimaschutzpreis ausgezeichnet. Der Grundgedanke des Unternehmens, dass alle ein Recht auf saubere und erneuerbare Energie haben, kommt sehr sympathisch daher. Wird die my-PV GmbH weiterhin als bis dato stark wachsender Produktionsbetrieb der Photovoltaikbranche die solare Zukunft prägen und gestalten? Darauf können Sie sich verlassen! Ich bin nun 30 Jahre in der Branche, wenn man sich diesen Virus einmal eingefangen hat, wird man ihn nicht mehr los.
Sind lediglich neue Gebäude für den Bezug von Wärme aus Photovoltaikstrom geeignet oder kann auch beispielsweise ein denkmalgeschütztes Gebäude energieautark werden? Hier haben wir eine sehr klare Empfehlung: Das Gebäude muss minmy-PV GmbH | Betriebsstrasse 12 | AUT-4523 Neuzeug | Tel. +43 (0) 7259 39328 | office@my-pv.com | www.my-pv.com
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VOM FEUER GEFORMT
Hergiswiler Glas AG • Seestrasse 12 •896052 Hergiswil am See • www.glasi.ch bauRUNDSCHAU
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Herausforderungen gemeinsam meistern Vier Megatrends und der Umgang damit im nachhaltigen Bauen
Die Arbeitswelt wird global von vier aktuellen Megatrends geprägt, die auch die Schweizer Baubranche massgeblich beeinflussen: Dekarbonisierung, Digitalisierung, Automatisierung und die zunehmende Wichtigkeit von Gesundheit und Wohlbefinden. Diese Trends verändern nicht nur unser tägliches Leben, sondern auch die Art und Weise, wie wir mit Energie, Verkehr und Industrie umgehen.
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och wie kommen diese Trends gesellschaftlich zum Ausdruck? Bei der Dekarbonisierung steht die Reduktion von CO₂-Emissionen im Zentrum, um den Klimawandel zu bekämpfen. Durch die Digitalisierung wächst die Abhängigkeit von Technologie und digitalen Plattformen stetig. Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelle Prozesse beschleunigen die Automatisierung und revolutionieren Arbeitsabläufe. Und schliesslich erfordern die alternde Bevölkerung und das gestiegene Bewusstsein für psychische Gesundheit neue Ansätze hinsichtlich Gesundheit und Wohlbefinden. Im Bauwesen spiegeln sich diese Trends in innovativen Konzepten wider: Durch die Wiederverwendung von Bauteilen und Baustoffen und die Nutzung bestehender Ressourcen
Autor: Jordan Kouto
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wird die Umweltbelastung reduziert. Zudem gewinnen ökologische Baustoffe wie Holz, Lehm und recycelte Stoffe an Bedeutung. Die maschinelle Herstellung vorgefertigter Bauteile ermöglicht dabei Präzision und Effizienz. Insbesondere bei grossen Projekten werden digitale Planungstools wie Building Information Modeling (BIM) eingesetzt. Und eine gesundheitsorientierte Architektur, die Tageslicht, natürliche Materialien und Lüftungssysteme ins Zentrum rückt, fördert das Wohlbefinden der Bewohner. Trotz dieser klaren Visionen gibt es jedoch erhebliche Hürden bei der Umsetzung.
Herausforderungen in der Umsetzung Ein zentrales Problem ist, dass die Notwendigkeit dieser Veränderungen von vielen noch nicht erkannt wird. Nur eine Minderheit der Bevölkerung verfolgt aktiv die Ziele der Megatrends. Es braucht ein neues Mindset, um die Lücke zwischen Konzept, Planung und Betrieb zu schliessen. Die Fachtagung Nachhaltiges Bauen hat gezeigt, wie wichtig präzise Vorgaben seitens der Auftraggeber sind. Nur durch klare Anforderungen können Planer gezielte Lösungen entwickeln. Ein weiterer Faktor ist die Zeit: Von der Beauftragung bis zum Baubeginn können mehrere Jahre vergehen, in denen sich rechtliche und technische Rahmenbedingungen ändern. Ein Beispiel ist die Holzwirtschaft in der Schweiz: Obwohl Holz als ökologischer Baustoff gefördert wird, gibt es Herausforderungen bei der Skalierung und Koordination. Die Digitalisierung bietet hier Chancen, aber auch Risiken: Gesetzliche Vorgaben, die während der Planung aktuell sind, können im Betrieb bereits veraltet sein.
Visionen, Verständnis und Vertrauen der Projektbeteiligten Dieses Leuchtturmprojekt zeigt auch die aktuellen Grenzen von ökologischen Baustoffen auf. Die anfängliche Idee, alle Gebäude mit zementfreiem Beton zu bauen, musste der Realisierung weichen, dass die Materialentwicklung noch nicht für einen Bau dieser Grösse bereit ist. Durch den frühzeitigen Austausch mit den beteiligten Firmen und mit dem Vertrauen des Bauherrn wurde die Vision angepasst und man entschied sich für ein Hybridsystem. Die Untergeschosse und das erste Obergeschoss werden in Beton, die vorgefertigten Elemente in Holz ausgeführt. Die Firma Nägeli AG aus Gais hat bereits 2005 das Vollholzsystem nach der Vision des Firmengründers und Inhabers auf den Markt gebracht. Die Stiftung Burkwil, Initiantin des Projekts, hat sich nach einem Versuch mit zementfreiem Beton von Oxara für die möglichst ökologische Alternative aus Holz entschieden. Dazu wurden alle Planer, die GMS Partner AG und die Duplex Architekten AG, und Ausführenden ins Boot geholt, um die Vision gemeinsam zu definieren und zu verfolgen. Bei Fertigteilen ist die Koordination aller Planer im Werk und auf der Baustelle sehr wichtig. Der Generalunternehmer, der von Anfang an dabei war, verstand die ökologischen Ziele und war bereit, den Bauherrn zu unterstützen. Dieses Projekt ist ein Paradebeispiel für zeitgemässes und zukunftsfähiges Bauen. Es zeigt, dass technische Grenzen durch visionäre und vertrauensvolle Zusammenarbeit überwunden werden können.
Leuchtturmprojekt: Mehrgenerationensiedlung Bukwil Ein herausragendes Beispiel für die Umsetzung dieser Megatrends ist die Mehrgenerationensiedlung Bukwil. Dieses Projekt vereint Nachhaltigkeit, Innovation und Gemeinschaft auf beeindruckende Weise. Im Modul 3 «Massnahmen planen» des Lehrgangs «Experte / Expertin für gesundes und nachhaltiges Bauen» gab es die Gelegenheit, das Leuchtturmprojekt, in dem sich drei der vier Megatrends widerspiegeln, zu besichtigen. Das Projekt hat zum Ziel, 104 Wohnungen unterschiedlicher Art und Grösse, Begegnungszonen und Gemeinschaftsräume sowie Ateliers für die Freizeitgestaltung zu errichten – hochwertiger, barrierefreier Wohnraum mit den Voraussetzungen für einen nachhaltigen Lebensstil zu attraktiven Konditionen. Die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner*innen stehen im Mittelpunkt. Innenwände sind, wenn möglich, mit Lehmbauplatten und Lehmputz zur Feuchtigkeitsregulierung ausgestattet. sanu future learning ag | General-Dufour-Strasse 18 | CH-2502 Biel / Bienne | Tel. +41 (0) 32 322 14 33 | sanu@sanu.ch | www.sanu.ch
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Die neue Fronius Reserva komplettiert das Produktportfolio von Fronius in Sachen Solarelektronik.
Sonnenstrom im Gesamtpaket Fronius launcht mit «Reserva» eigenen Batteriespeicher Sonnenenergie umwandeln, Sonnenenergie steuern, verteilen und nutzen – und nun auch Sonnenenergie speichern: Mit der Fronius Reserva komplettiert der österreichische Anbieter für Solarelektronik sein Produktportfolio. Autor und Bilder: Fronius International GmbH
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Wir glauben an eine Zukunft, in der erneuerbare Energien zu 100 Prozent den weltweiten Energiebedarf decken.» So lautet die Botschaft der Vision von 24 Stunden Sonne – eine Vision, die das Unternehmen Fronius seit vielen Jahren verfolgt.
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Das heisst: Der aus Sonnenkraft gewonnene Strom soll auch in den Nachtstunden zur Verfügung stehen. Dafür benötigt es ein Speichermedium, eine Batterie. Mit der Fronius Reserva leitet die österreichische Hightechfirma nun eine Trendwende ein, schliesst eine wichtige Lücke
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im Produktportfolio und wird zum Gesamtanbieter im Bereich Photovoltaiksysteme. Bei der Fronius Reserva handelt es sich um eine Hochvoltbatterie mit DCKopplung, die nahezu verlustfreie Lade- und Entladeleistungen garantiert. Mit zwei bis fünf Modulen sind Kapazitäten zwischen 6.3 und 15.8 Kilowattstunden möglich. Die Speichermodule werden ohne Verkabelungsaufwand als Plug-and-play-Verbindung wie Spielbausteine übereinandergestapelt. Insgesamt lassen sich bis zu vier Batterietürme parallelschalten, womit eine maximale Speicherleistung von 63 Kilowattstunden erzielt wird.
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Komplettes PV-System aus einer Hand «Der grösste Benefit für den Kunden liegt darin, dass er von uns künftig alle Komponenten für ein Photovoltaik-Komplettsystem erhält», erklärt Fronius-CSO Harald Scherleitner. «Wir bieten ab sofort Sonnenstrom im Gesamtpaket an, liefern alles aus einer Hand. Das bringt mehrere Vorteile: Zum einen sind alle Produkte ideal aufeinander abgestimmt, zum anderen braucht es nur eine App für das gesamte Energiemanagement. Und vor allem macht es das Leben der Kunden einfacher. Die mühsame Suche bei verschiedenen Herstellern hat ein Ende, ein Ansprechpartner genügt. Das beschleunigt speziell den Service und Support, macht ihn unkompliziert und spart dadurch Zeit.» Der neue Batteriespeicher ist optimal auf die beiden Hybridwechselrichter GEN24 Plus und Verto Plus von Fronius abgestimmt und lässt sich somit nahtlos in ein bestehendes Photovoltaiksystem integrieren. Die Statusanzeige verrät den aktuellen Ladestand und zeigt an, wenn eine Störung vorliegt. Zur Visualisierung genügt die bewährte Solar.web App, eine zusätzliche Software ist nicht notwendig. «Uns ist es wichtig, dass der Kunde die Daten nicht nur stets im Blick hat, sondern diese auch geschützt weiss», ergänzt Scherleitner. «Deshalb setzen wir auf höchste Sicherheitsstandards und speichern sämtliche Kundendaten ausschliesslich auf europäischen Servern. Regelmässige Security-Audits von renommierten Firmen und verpflichtende Trainings innerhalb unserer Softwareentwicklung sehen wir als selbstverständlich an.»
Technik und Design Apropos Sicherheit: Die Fronius Reserva ist notstrom- und schwarzstartfähig. Das bedeutet, dass die Batterie selbst
Die Hochvoltbatterie mit DC-Kopplung garantiert nahezu verlustfreie Lade- und Entladeleistungen.
bei einem Netzausfall weiterhin geladen und entladen werden kann. Konkret: mehr Unabhängigkeit und zuverlässige Energieversorgung, selbst in Notstromsituationen. Die Zellen des neuen Batteriespeichers bestehen aus Lithium-Eisenphosphat, kurz LFP, einem kobaltfreien Material. LFP-Batterien sind langlebig, wartungsarm, sicher und leicht. Sie bieten eine herausragende Lade- und Entladeeffizienz. Die Fronius Reserva überzeugt ausserdem mit einem schlank gehaltenen Design. So passt die Batterie sowohl in schmale Kellergänge als auch kleine Garagen. Sie ist bei Temperaturen von –20 bis +55 Grad Celsius einsetzbar und verfügt über die Schutzklasse IP65, die sie optimal vor äusseren Einflüssen schützt. Somit ist die Fronius Reserva für den Innen- und den Mehr Infos finden geschützten Aussenbereich geeignet. Sie hier
Fronius Schweiz AG | Oberglatterstrasse 11 | CH-8153 Rümlang | Tel. +41 (0) 44 817 99 44 | pv-sales-swiss@fronius.com | www.fronius.ch
We are 24/7 Solar Wir komplettieren unser Gesamtpaket – mit der Fronius Reserva. Unser neuer Batteriespeicher bringt noch mehr Unabhängigkeit, noch mehr Sicherheit, noch mehr Kontrolle. Du hast es in der Hand – und mit nur einer App alles im Blick. Mehr Infos unter www.fronius.ch/reserva
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Präzision unter der Oberfläche Netzsanierung Sulgen – Bürglen
Grabenlos durch Fluss, Bach, Gasleitung und Gemeindestrasse – drei gesteuerte Spülbohrungen sichern die Energiezukunft im Kanton Thurgau. Autor: Stefan Schlegel Bilder: Schenk AG Heldswil
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m Zuge der umfassenden Netzsanierung zwischen dem Umspannwerk Sulgen und der Schaltstation Bürglen setzt die EKT AG neue Massstäbe im grabenlosen Leitungsbau. Auf einer Strecke von mehreren Kilometern wurden Mittelspannungsleitungen unter anspruchsvollsten geologischen und infrastrukturellen Bedingungen verlegt – präzise, sicher und umweltschonend. Herzstück des Projekts sind drei gesteuerte Horizontalbohrungen im Bereich von Kradolf, Buhwil und Istighofen. Gemeinsam mit dem erfahrenen Bohrspezialisten Schenk AG Heldswil wurden dabei Herausforderungen gemeistert, die konventionell kaum lösbar gewesen wären.
Bohrung eins: Querung der Thur – Technik unter Wasser Im Bereich des Buhwiler Stegs bei Kradolf galt es, die Thur auf einer Länge von rund 153 Metern zu unterqueren – ein sensibles Gebiet im Rahmen des kantonalen Hochwasserschutz- und Revitalisierungskonzepts. Ziel war es, die Mittelspannungsleitung unterhalb des Flussbetts zu verlegen, ohne in das Ökosystem einzugreifen. «Durch den Einsatz der gesteuerten Horizontalbohrung konnten wir die Leitungen sicher und umweltschonend unter der Thur hindurchführen», erklärt Remo Hubmann, Bauführer der Schenk AG. «Diese Methode ermöglichte es, die Landschaft und das Gewässer unberührt zu lassen.» Bohrmeister Pascal Frick führte die Arbeiten in rund 15 Metern Tiefe aus – mit beeindruckender Präzision. Nur bauRUNDSCHAU
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die oberirdischen Installationen waren während der Bauzeit sichtbar. «Unser Ziel war es, die Belastung für Umwelt und Bevölkerung so gering wie möglich zu halten – das ist uns gelungen», so Frick.
Bohrung zwei: Unter Bach und Gasleitungen – doppelte Sicherheit am Waldrand In einem weiteren Bauabschnitt bei Buhwil wurde der Rütibach unterquert – gemeinsam mit drei bestehenden Hochdruck-Erdgasleitungen. Auf rund 152 Metern Länge war hier höchste Präzision gefragt, um sensible Versorgungsinfrastruktur und natürliche Gegebenheiten zu schützen. «Die Horizontalbohrung war alternativlos», betont Projektleiter Jürg Dürr von der EKT AG. «Offene Gräben wären hier mit erheblichen Risiken verbunden gewesen – sowohl technisch als auch ökologisch.» Bohrmeister Christian Tunger beschreibt die Herausforderung: «Die Geologie war tückisch – oben locker rollig, unten zäh tonig. Das erforderte laufende Anpassungen bei Spülung, Drehmoment und Vorschub.» Dennoch konnte die Bohrung planmässig durchgeführt werden – ein technisches Meisterstück mit viel Fingerspitzengefühl.
Bohrung drei: Präzision unter Istighofen – durch Strasse und Fliessgewässer Die dritte Bohrung in Istighofen vereinte auf kurzer Distanz gleich zwei Hindernisse: ein unterirdisches Fliessgewässer und eine Gemeindestrasse. In nur 75 Metern Länge mussten beide Elemente ohne Unterbrechung des Strassenverkehrs oder Eingriff in das hydrologische System gequert werden. Bohrmeister Lukas Simbürger schildert die besondere Komplexität: «Unterirdische Wasserläufe sind selten genau kartiert. Wir mussten anhand der Feuchtigkeitszonen im Bohrspülungssystem flexibel navigieren – und dennoch die exakt geplante Trasse einhalten.» Projektleiter Remo Hubmann ergänzt: «Gerade bei so kurzen, aber technisch dichten Bohrungen braucht es eingespielte Teams und modernste Ortungstechnik. Jede Abweichung hätte erhebliche Folgen gehabt.»
Dank exakter Planung, Erfahrung und modernster HDDTechnologie konnte auch dieser Abschnitt erfolgreich abgeschlossen werden – ohne sichtbare Spuren an Oberfläche oder Umwelt.
Fazit: Bohrungen für die Energiezukunft Die drei gesteuerten Spülbohrungen bilden das Rückgrat einer modernen, nachhaltigen Energieinfrastruktur im Kanton Thurgau. Durch den grabenlosen Leitungsbau konnte nicht nur die Natur geschont, sondern auch die Versorgungssicherheit für künftige Generationen gestärkt werden. Jürg Dürr zieht Bilanz: «Dieses Projekt zeigt, wie moderne Bohrtechnik es ermöglicht, anspruchsvolle Netzinfrastruktur mit Rücksicht auf Umwelt und Bevölkerung zu realisieren. Die Zusammenarbeit mit der Schenk AG war dabei entscheidend – Kompetenz, Präzision und Verlässlichkeit haben diesen Erfolg erst möglich gemacht.» Die Netzsanierung Sulgen – Bürglen ist ein Beispiel dafür, wie technische Innovation, ökologische Verantwortung und regionale Entwicklung Hand in Hand gehen können – unter der Oberfläche, aber mit sichtbarer Wirkung für die ganze Region.
Schenk AG Heldswil | Neubuch 5 | CH-9216 Heldswil | Tel. +41 (0) 71 642 37 42 | info@schenkag.com | www.schenkag.com
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VORSCHAU & IMPRESSUM
Vorschau Die nächste bauRUNDSCHAU-Ausgabe erscheint im September 2025
Folgende Schwerpunkte stehen auf unserer Agenda: Natur Baustoffe: Holz, Lehm, Hanf ( Projekt Vorstellung ) w Lichtlösungen w Wellness w Intelligentes Wohnen w Altbausanierung w Wiederverwertung von Baustoffe w Ökologisches Bauen
Herausgeber Schweizer Fachmedien GmbH Pfeffingerstrasse 19 CH-4153 Reinach Telefon +41 61 711 13 93 info@schweizerfachmedien.ch www.schweizerfachmedien.ch Verleger Francesco J. Ciringione Verlags- und Projektleitung Hasan Dursun h.dursun@schweizerfachmedien.ch Verkaufsleitung Hazim Junuzovic h.junuzovic@schweizerfachmedien.ch Verkauf Fotios Karapetsas f.karapetsas@schweizerfachmedien.ch Virginie Vincent v.vincent@schweizerfachmedien.ch Redaktion Gabriela Röthlisberger g.roethlisberger@schweizerfachmedien.ch Nathalie Becker n.becker@schweizerfachmedien.ch
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Kernrubriken: Aufzüge , Heizung Lüftung Klima, Umwelttechnologie, Weiterbildungen, Infrastruktur, Baumaschinen, Nachhaltige Energielösungen, Dämmstoffe, Sicherheit und Arbeitsschutz, IT in der Baubranche,Dienstleistungen und Facility-Management, Solarenergie und Innenarchitektur (Küche, Boden, Badezimmer, Innenausbau)
Leitung Produktion & Grafik Melanie Moret m.moret@schweizerfachmedien.ch Korrektorat / Lektorat Mario Hetzel Aboservice info@schweizerfachmedien.ch
Interviewpartner*innen Hannes Püschel Dr. Gerhard Rimpler Patrick Ulrich Alper Yildirim Joel Zürcher Titelbild Herzog & de Meuron / ©Filippo Romano
Autor*innen alkus AG Bard AG Pascal Blum Andreas Breschan Richard Brink GmbH & Co. KG Christa Bühlmann Fränzi Grossenbacher Pemsa Group Stefan Heller Fronius International GmbH Jordan Kouto Dominik Mahn Monika Probst Nino Resegatti Solarmarkt GmbH Stefan Schlegel MTF Solutions AG Stephan Speiser Christian Wenger
Bilder alkus AG Architekturzentrum Wien Bard AG BARGY GmbH Blaser Metallbau AG ChatGPT Exma VISION Feuerring GmbH Filippo Romano Fronius International GmbH Hörmann Schweiz AG IKON Ingenieure AG Implenia AG Iwan Baan Jens Ellensohn JURA Management AG Margherita Spiluttini MEVA
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my-PV GmbH Pemsa Group Richard Brink GmbH & Co. KG Sanitas Troesch AG Schenk AG Heldswil SCHMIDT Küchen Shutterstock Sirius smartconext AG Solarmarkt GmbH Speiser Metallbauplanung GmbH Tschantré AG Vitra W. Schneider+Co AG Jahresabo Vier Ausgaben CHF 19.– Einzelpreis CHF 5.90 info@schweizerfachmedien.ch ISSN Print 2504-1142 ISSN E-Mag 2813-1509 A PART OF FIRST CONSULENZA AG Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird von der Redaktion und dem Verlag jede Haftung abgelehnt.
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