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TRAVEL & SAVOIR VIVRE

VOLUME 24

SINGAPUR

EINE REISE DURCH GANZ ASIEN

AFRIKA

Der Kontinent der Superlative

MALEDIVEN

Traumhafte Inseln

SÜDTIROL

Der Sonne entgegen

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Singapur, die Stadt der Kulturen besondere Inseln der Welt

&

GESCHÄTZTE LESERINNEN, GESCHÄTZTE LESER Man kann sagen, wer Singapur besucht, bereist beinahe ganz Asien. Denn auf 710.2 km² vereint der Stadtstaat chinesische Nachtmärkte, indische, orientalische Gewürze und Esskultur. Da könnte man meinen, für die Singapurer Kultur sei nicht genug Platz. Doch dem ist nicht so: Der Inselstaat ist bekannt für seine Sammlung an bedeutenden Pflanzenarten, für seine üppigen, über 150 Jahre alten, botanischen Gärten und riesigen Gewächshäuser, aber auch für seine glitzernden Einkaufszentren und leuchtenden Werbetafeln. Wir bringen Ihnen diese zauberhafte, lebendige Metropole näher und geben Ihnen ein paar Singapur-Geheimtipps mit auf den Weg. Mehr Entspannung und Idylle, fernab vom Städterummel, findet man auf den Malediven. Hier erwarten einen Traumstrände und Entspannung pur. Kommen Sie mit auf eine Auswahl verschiedener maledivischer Inseln und ent­ decken Sie neben Ruhe und Erholung auch eine unglaubliche Unterwasserwelt! Afrika ist perfekt für jene, die beides, Erholung und Abenteuer, suchen: Einerseits stehen dort täglich spannende Safari-Touren auf dem Programm, andererseits haben die Urlauber die Möglichkeit, sich in paradiesische Rückzugsorte zu begeben. Wir stellen Ihnen zwei dieser Natur-, Wellness- und Safariperlen vor: Botswana und Kenia. Und wir nehmen Sie mit auf eine faszinierende Schienenkreuzfahrt quer durch Afrika. Sie sehen, unsere Welt bietet so viel zu entdecken! Finden Sie heraus, was diese so besonders macht!

Francesco J. Ciringione Verleger

EDITORIAL 2 IMAGINE VOLUME 24

Martina Gaugler Chefredaktorin


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16 Editorial

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SPECIAL DESTINATION

Inhalt

8

Singapur Eine Reise durch Asien

8

Sri Lanka

Underneath the Mango Tree

14

Tel Aviv

Für Weltenbummler & Nachtschwärmer

Seychellen

Auszeit von der Vollzeit Die Perle Asiens

20

Botswana

Das Land der Superlative

22

An Bord des «Pride of Africa» Von Kapstadt nach Dar es Salaam

Saruni Ocean Costa Rica

Pura vida Die reiche Küste

20

16

Phu Quoc

Ein kleines Paradies

15

34

Mauritius

Traumhafte Ausblicke

28

14 40

32 34 36 40

52

CITY & CULT URE Stadttour mal anders

Städte-Trouvaillen 42

City of Gardens

Wo Gefühle sichtbar werden

48

44

Insiderei

Mailand 50

Ein Paradies für Ihre Gesundheit SHA Wellness Clinic

52

50

Urlaubsunterkünfte der Stars

Weltweit 56

62

LOST & FOUND Baros

Die Essenz der Malediven

Hurawahli

Luxus-Hideaway mit Unterwasserrestaurant

Michael Palin

Britain’s Nicest Traveler

22 INHALT 4 IMAGINE VOLUME 24

58 62 65


Inhalt

Milaidhoo

Märchenhafte kleine Insel

66

FOOD LOUNGE Jack Daniel’s

Whiskey mit Geschichte

70

Lehrjahre der Itamae

Der lange Weg zum Sushi-Meister

70

72

Calancatal

Whisky on Calanca Rocks

76

Das beste Rinderfilet A point oder medium rare?

76

78

78

ADV ENT URE & SPORT Hotel-Perlen im Südtirol

Must-know 82

Ab in die Berge

Wandern, Biken & Höhlen

84

Yoga eiskalt

Snowga, der neue Fitnesstrend

Aussergewöhnliche Hotels mit dem gewissen Etwas

82

87 88

94

UNIQUE Sylt

Undercover für Überflieger

90

Niedersachsen

Thalasso & Teezeremonie an der Nordsee

94

Nordengland

Auf den Spuren von Peter Rabbit

96

Höhenflüge

Perfekte Unterhaltung über den Wolken

101

Exklusive Yachtclubs Rund um den Globus

102

Picture Postcards from …

101

Malta 106

NEWS & BOOKS Reiseliteratur  21 Singender Sand & Schildkröten 27 Superseen & das grösste Naturschutzgebiet 41 Praktische Begleiter 69 Bars, Local & Rooftop Special 75, 77, 81 Bücherregal 95 Vorschau 108

INHALT 6 IMAGINE VOLUME 24

88

75

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SINGAPUR Ein e R eis e durc h ganz Asie n

Vom Duft chinesischer Räucherstäbchen geschwängerte Tempel im Schatten von schimmernden Wolkenkratzern, traditionelle Shophouses am Rande des Dschungels, moderne Luxuswohnungen neben historischen Gebäuden aus der goldenen Kolonialzeit. Man kann die ganze Welt bereisen, ohne Singapur zu verlassen. Und wer hinter die Kulissen schaut, findet eine Vielzahl an Überraschungen.

SPECIAL DESTINATIONS 8 IMAGINE VOLUME 24


C

hinatown strotzt nur so vor quirligem Leben. Die Nachtmärkte erinnern unverkennbar an das Gewusel in Peking und Shanghai. Rote Glücksbringer, kleine Köstlichkeiten und verzierte Essstäbchen sind beliebte Mitbringsel für Familie oder Freunde. Auf dem grossen Wet Market (Markthalle für Frisch­produkte) kann man sich mit exotischem Obst und Gemüse, frischem Fisch und Fleisch eindecken. Wer nicht selbst kochen möchte, besucht die Chinatown Food Street. Hier gibt es leckere Dim Sums, traditionelle Wok­ gerichte und feurige Eintöpfe. Im Herzen Chinatowns thront der ganze Stolz des Viertels: der Buddah Tooth Relic Temple. Der beeindruckende Pagodenbau mit dem aufwärtsgeschwungenen Dach wurde angeblich eigens zur Beherbergung eines Zahns von Buddha errichtet. Das Chinatown Heritage Centre entführt Besucher noch tiefer in die chinesische Kultur und lässt die Geschichte der Einwanderer lebendig werden. Ruhe und Entspannung findet man bei einer traditionellen Teezeremonie im bekanntesten Teehaus von Chinatown: Im Tea Chapter hat man sich der Zeremonie und dem Kult um das Heissgetränk mit Haut und Haaren verschrieben. Little India fängt den Besucher komplett mit dem Duft von Jasmin, Gewürzen und Räucherstäbchen ein. Die Flut an Düften, Farben und Klängen versetzt jedermann unausweichlich auf den indischen Subkontinent. Der Tekka Market lockt mit zahlreichen Essensständen, die typische Currys, traditionelle Fladenbrote und zuckersüsse Leckerbissen verkaufen – wie üblich in Singapur im Untergeschoss. Nur ein Stockwerk höher bieten die Stände eine Flut an farbenfrohen Saris, schillerndem Schmuck und indischem Allerlei an. In den Strassen leuchten bunte Reklameschilder, die Fernseher der Läden zeigen die neuesten Bollywood-Streifen. Dazwischen lugt immer wieder einer der reich verzierten Hindu­tempel empor.

Rund um die Arab Street – in Kampong Glam – findet man alles, was das orientalische Herz begehrt: In den kleinen Lädchen im Erdgeschoss der pastellfarbenen, liebevoll restaurierten Shophouses werden bunte Stoffe, edle Teppiche und exklusive Gewürze verkauft. Daneben feilschen die Händler um Parfums, Pashmina-Schals und Edelsteinschmuck in allen Variationen. Auch muslimische Kopfbedeckungen, Gebetsteppiche und Koran­ bücher gibt es in grosser Auswahl. Überragt wird das bunte Treiben von den goldenen Kuppeln der Sultan Moschee, in deren Gebetshalle hunderte Gläubige Platz finden. Eine Seitenstrasse weiter in der Haji Lane trifft sich dagegen die junge Szene der Stadt. Die Bewohner des kleinen Gässchens haben der einst so verschlafenen Strasse mit bunter Street Art an den Hauswänden neues Leben eingehaucht. Heute zählt sie zu den trendigsten Strassen im Stadtstaat. Mit Musse und Genuss schlendert man entlang an den Showrooms junger ModeLabels, schicken Cafés und kleinen Kunstgalerien. Katong ist eines der aussergewöhnlichsten Viertel. Man spaziert entlang bunter Shophouses und prachtvoller Wohnhäuser. Im Haus von Alvin Yapp befindet sich das kleine Privatmuseum The Intan. Yapp gehört zur ethnischen Gruppe der Peranakan («vor Ort geboren»), die ursprünglich aus der Verbindung von chinesischen Männern und malaiischen Frauen hervorging. Im 18. Jahrhundert trieb die Armut viele Chinesen auf der Suche nach Arbeit in die Gegend um Singapur, wo sie sich als Händler niederliessen und einheimische Frauen heirateten. Es entstand eine einzigartige Kultur mit vielen Facetten, die Singapur bis zum heutigen Tag prägt. Sichtbar ist bis heute auch die traditionelle Kleidung der Peranakan – nicht zuletzt dank der Stewardessen der landes­ eigenen Singapore Airlines. Zu festlichen Anlässen wird die traditionelle Bluse Nonya Kebaya heutzutage gerne aus dem Schrank geholt. Sie gleicht einem Sarong und >

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ist mit verschiedenen Motiven wie Blumen oder Schmetterlingen verziert. Vor allem sind die Peranakan aber für ihre exzellente Küche bekannt – eine Fusion aus chinesischen, malaiischen und europäischen Elementen. Die würzige Kokos-Nudel-Suppe Laksa oder das bunte, mundgerechte Dessert Kueh gehören längst zum Inventar des Stadtstaats. Innovative Peranakan-Spezialitäten nach den Rezepten seiner Oma bietet Küchenchef Malcolm Lee im Restaurant Candlenut, das erst kürzlich mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Die Gerichte der wöchentlich wechselnden Karte tragen so klangvolle Namen wie «Yellow Coconut Crab Curry», «Tiger Prawn Lemak Nanas» oder «Yeye’s Kari». Dahinter verbergen sich würzige Gerichte mit viel frischem Gemüse, exotischen Meeresfrüchten oder zartem Schweinefleisch. Natur und Grossstadtdschungel liegen in Singapur nah beieinander. Der nächste Park ist stets nur wenige Minuten entfernt. Bei einem Spaziergang durch den über 150  Jahre alten Botanischen Garten zum Beispiel fühlt man sich wie Tarzan und Jane im tropischen Regenwald. Mehr als 10 000  t ropische Pflanzen­a rten und die bedeutendste Sammlung an Pal­ men, Palmfarnen, Orchideen und Ingwer­gewächsen in der ganzen Region gedeihen hier in Hülle und Fülle. Seit Juli 2015 gehören die Singapore Botanic Gardens sogar zum UNESCO Weltkulturerbe. Betörende Düfte, exotische Blumen und tiefes Dickicht entführen in eine andere Welt. Man schlendert vorbei an picknickenden Familien, lauscht dem Gezwitscher bunterVögel – und trifft verliebte Pärchen, die vor knallpinken und kanariengelben Orchideen Selfies machen. Übrigens: Der Botanische Garten ist ein beliebter Ort für die obligatorischen Hochzeitsbilder von Frischvermählten. Denn auch die Singapurer lieben ihre grüne Stadt! Weit ursprünglicher geht es auf der kleinen Insel Pulau Ubin zu. Ein Besuch auf dem Eiland gleicht einer Reise in

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die Vergangenheit Singapurs. Nur 15 Minuten dauert die Überfahrt mit den kleinen schaukelnden Fischerbooten, die am Fährterminal Changi Point in der Nähe des Flughafens ablegen. Einen Zeitplan gibt es nicht. Besucher müssen sich in Geduld und Ruhe üben. Die sogenannten «Bumboats» legen erst ab, wenn alle zwölf Plätze belegt sind. Bei Ankunft warten wenige Menschen, üppige Natur und heimische Tiere. Glitzernde Einkaufszentren, grell leuchtende Werbetafeln oder WLAN sucht man hier vergeblich – der perfekte Ort also für eine Digital-Detox-Kur. Sportliche schnappen sich ein Leihfahrrad und erkunden die Insel auf zwei Rädern. Besonders Abenteuerlustige können aber auch einen der netten «Uncles» anheuern, die Touren mit ihren fast prähistorischen Kleinbussen anbieten. Ganz anders zeigen sich die Gardens by the Bay  – ein echter «Garten der Zukunft». Erfrischung findet man vor allem in den beiden Gewächshäusern, die eigentlich eher Gewächspalästen gleichen. Tausende Glasscheiben vereinen sich mit den Stahlstreben zu majestätischen Gewölben. So ebenmässig die Konstruktionen von aussen anmuten, so ästhetisch erscheinen sie von innen: Unzählige Blumen ziehen sich wie ein grün-buntes Meer über die Flächen und bilden ein fast psychedelisches Kunstwerk. Im «Flower Dome» wachsen Pflanzen, die sich in mediterranen Klimazonen heimisch fühlen. Hier trifft man auch auf alte Bekannte aus Europa: Zypressen, Dattelpalmen und Oliven­ bäume. Einer der knorrigen Gesellen musste noch im stolzen Alter von 1 0 00  Jahren von Spanien in die Löwenstadt umziehen. Mittlerweile erlebt er aber buch­ stäblich einen zweiten Frühling und gedeiht prächtig in seiner neuen Heimat. Der «Cloud Forest» nebenan ist der tropische Bruder des «Flower Dome». In dessen Mitte thront ein tropischer Berg, bewachsen mit Orchideen, Farnen und anderen Dschungelpflanzen. Der Clou: Man kann den Gipfel erklimmen  – und das ganz mühelos mit dem Fahrstuhl. Von dort geht es ganz gemütlich auf einem Pfad hinab, der sich um den 35  Meter hohen Indoor-Wasserfall windet.


heimti pps e G Frühstücken wie die Einheimischen

Den Tag beginnt man am besten mit einem typisch singapurischen Frühstück in der traditionellen «Chin Mee Chin Confectionary» in Katong. Hier wird Kaya Toast serviert – der perfekte Snack zu einer Tasse lokalem Kaffee, Kopi genannt. Das Lieblings-Frühstück der Singapurer besteht aus Brotscheiben, die über Holzkohle geröstet, mit Butterflocken bestreut und mit Kaya, einer süssen Konfitüre aus Kokosnuss und Eiern, bestrichen werden. Adresse: 204 East Coast Road, Singapore 428903

Inselleben

Die Inseln St. John, Lazarus und Kusu sind drei der 63 kleineren Eilande vor der grossen Hauptinsel Singapurs. Das hügelige St. John Island ist ein Naherholungsgebiet mit Badelagune, Wanderpfaden und idyllischen Picknickplätzen. Die Insel Lazarus lädt zum Badevergnügen an feinen, blendend weissen Sandstränden ein. Der Besuch auf Kusu lohnt sich vor allem wegen des beeindruckenden chinesischen Tempels Da Bo Gong.

Überblick gewinnen

Es gibt nur wenige Orte auf der Welt, die sich innerhalb von 50 Jahren von einem verträumten Dorf in eine glitzernde Metropole verwandelt haben. Diese unglaubliche Transformation Singapurs wurde in der Singapore City Gallery in mehr als zehn Themenbereichen und über 50 audiovisuellen Exponaten dokumentiert. Eines der Highlights: Ein massives Architekturmodell des Stadtzentrums aus der Vogelperspektive, das mithilfe einer Licht- und Klangshow zum Leben erwacht. Adresse: 45 Maxwell Road, The URA Centre, Singapore 069118

Die feine englische Art

Das herrschaftliche Goodwood Park Hotel im Zentrum strotzt nur so vor kolonialem Charme. Einst das Clubhaus der deutschen Gemeinde in Singapur, bedient sich das Hotel heute lieber den Gepflogenheiten der Briten. Am Nachmittag lädt das hauseigene Café L’Espresso auch Nicht-Gäste zum gemütlichen Afternoon Tea im englischen Stil ein. Adresse: 22 Scotts Road, Singapore 228221

Für Bücherwürmer

BooksActually ist ein Independent-Buchladen im Stadtteil Tiong Bahru. Hier stapeln sich un­ zählige Bücher von einheimischen, klassischen und zeitgenössischen Autoren. Unter dem Namen Math Paper Press verlegen die Gründer ausserdem Werke lokaler Schriftsteller. An mehreren Orten in Singapur stehen ausserdem sogenannte BooksActually-Automaten, an denen sich Passanten ein «Book to go» im Vorbeigehen ziehen können. Adresse: 9 Yong Siak Street, Singapore 168645

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24-Stunden Shopping

Im Mustafa Centre finden Shopping-Begeisterte so ziemlich alles, was sie sich wünschen: Gewürze, Schmuck, Bekleidung und eine riesige Auswahl an Elektroartikeln im Mega­ store. Der besondere Clou: Das Kaufhaus im Viertel Little India bietet nicht nur die günstigsten Preise, sondern hat sogar rund um die Uhr geöffnet. Adresse: 145 Syed Alwi Road, Singapore 207704

Flüsterpost

Gut versteckt in Singapurs Chinatown erfreut sich die Cocktail-Bar «The Library» zunehmend steigender Beliebtheit. Ganz im Stil der amerikanischen Speakeasys, wirkt die Kneipe auf den ersten Blick gar nicht wie eine Bar. Gäste nehmen auf Friseur-Stühlen oder ausgepolsterten Mülleimern Platz und geniessen ihre kreativen Cocktails aus originellen Gefässen. Einlass gibt es nur mit Passwort, das auf der Facebook-Seite der Bar veröffentlicht wird. Adresse: 47 Keong Saik Road, Singapore 089151

 100  % Peranakan

Das kleine Geschäft Rumah Bebe auf der East Coast Road im Stadtviertel Katong widmet sich ausschliesslich der Peranakan-Kultur, einem Mix aus chinesischen, malaiischen und eurasischen Einflüssen. Es gibt Kunsthandwerksartikel, Batikarbeiten und Kebayas, bunt gemusterten Blusen, die von Frauen zur Sarong-Tracht getragen werden. Ausserdem werden Vorführungen traditioneller Glasperlenstickerei gezeigt. Adresse: 113 East Coast Road, Singapore 428803

Flora und Fauna hautnah

Das National Parks Board bietet regelmässig kostenlose Touren durch die Singapore Botanic Gardens an, die seit 2015 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Die Rain Forest Tour erklärt die bunte Vegetation und Tierwelt des tropischen Regen­ waldes, die Heritage Tour führt die Teilnehmer zu den ältesten Baumbewohnern des Parks und erzählt von der Zeit der Gründung der Gärten. Adresse: 1 Cluny Road, Singapore 259569

Süsser Durstlöscher

Zuckerrohr-Saft gilt bei den Einheimischen als DER Durstlöscher schlechthin. Um an den süssen Saft heranzukommen, wird das Zuckerrohr zwischen Walzrädern ausgepresst und anschliessend in einen mit Eis gefüllten Becher gegossen. Unter dem Namen «Sugar Cane Juice» ist das Getränk in jedem der zahlreichen Hawker Centre erhältlich. Passt z. B. perfekt zu Tian Tian Hainanese Chicken Rice im Maxwell Food Centre in Chinatown. Adresse: 1 Kadayanallur Street, Singapur 069184

Weitere Infos

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Mango Tree Underneath the

Sri Lanka

AYUBOWAN IM UTMT

Österreichische Gastlichkeit und asiatische Spiritualität – entspannte Auszeit auf Sri Lanka.

Aus der spontanen Liebe auf den ersten Blick entwickelte sich der Plan für ein besonderes Hotel­ projekt, das Beach & Spa Resort «Underneath the Mango Tree» – kurz UTMT genannt. Als Gastgeber der Hollmann Beletage, dem renommiertesten Boutique-Hotel Wiens, brachte Robert Hollmann viel Erfahrung und noch mehr Ideen mit. Das UTMT vereint viele Annehmlichkeiten in sich: Die eines Strandhotels der Fünf-Sterne-Kategorie, die eines entschleunigenden Ayurvedahotels mit authentischem Behandlungsangebot und die eines charmanten, individuellen Boutique-Hotels. Wunderbare Ausblicke auf den indischen Ozean und eine sehr persönliche Handschrift inklusive.

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ir finden uns wieder in einer himmlischen Welt aus schillernden Farben, betörenden Düften, bunten Blumen, sattgrüner Vegetation und freundlichen Menschen. Einer individuellen, einzigartigen Welt, in der alles mit Liebe von Hand erschaffen wurde: Die unter einer von 273 Kokosnusspalmen versteckte Hänge­ matte genauso wie der schöne Lampenschirm. Die kulinarischen regionalen und saisonalen Tropen­genüsse sowieso.

Unique Holidays Handmade in Sri Lanka

Das südlichste Hotel Sri Lankas lässt 22 Wohneinheiten zu einem massgeschneiderten, lustvollen Hideaway verschmelzen, in dem der kraftvolle asiatische Einfluss seine positive Energie konsequent zum Schwingen bringt. Die Wohneinheiten sind mit jedem modernen Komfort aus­ gestattet, von klimatisierten Schlafzimmern, über gratis

W-LAN, 1-Pads bis I-Phone­Docks. Mit einer Ausnahme: Das alles beherrschende, überdimensionierte Flat-ScreenTV-Gerät wird man vergeblich suchen. Stattdessen kann man ins kleine Hotelkino gehen, auf dem Programm stehen Nachrichten, inter­nationale Filme, sowie Filme aus Österreich und Sri Lanka. Im UTMT ticken die Uhren anders. Die Gäste haben hier keine Eile, denn hier darf man sich Zeit nehmen. Fürs Ankommen, fürs Verwöhntwerden, für sich. Neue Eindrücke gewinnen und der Gesundheit etwas Gutes tun, dafür ist das UTMT der richtige Ort. Zu den Angeboten gehören Ayurveda-Arrangements, ein intensives D ­ etox Package und Yoga Retreats. Die Ayurvedapackages umfassen ärztliche Betreuung, bis zu sechs Behandlungen / Tag, Wohnen mit Vollpension, Dosha Tee und viele lnklusivleistungen.

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TEL AVIV Tel Aviv wurde dank des weltweit grössten Baubestandes im Bauhaus-Stil im Stadtzentrum von der UNESCO offiziell als Weltkulturerbe eingestuft. Diese Sehenswürdigkeit entstand zwischen 1930 und 1949 und wird aufgrund der circa 4000 weissen Häuser «die weisse Stadt» genannt. Die zweitgrösste Metropole im Land ist eine Stadt für Weltenbummler und Nachtschwärmer. Entstanden aus dem 4000-jährigen Jaffa geht es in Tel Aviv anders als im religiösen Jerusalem mondän und lebenslustig zu.

Die Braut-Meile

Die Hochzeit beginnt auf der Dizengoff Strasse: Um ausgefallene Mode zu finden, kommt man nicht hierher – es sei denn, man will bald heiraten. Richtung Norden ab der Kreuzung Arlosoroff bietet auf gut 800 Metern so gut wie jedes zweite Geschäft Brautmode an. Eines nach dem anderen zeigt neuste Kreationen. Vor allem an Dienstagen, an denen in Israel besonders gerne geheiratet wird, kann man hier beobachten, wie sich die Bräute schön machen.

Hummus oder Massabcha, das ist hier die Frage

In einer kleinen Seitenstrasse (Dolfin Street 1, Tel-Aviv Jaffa) nahe dem Hafen wird täglich, von acht Uhr früh, bis die Töpfe leer sind, der beste Hummus, Ful und Massabcha verkauft. Der Hummus ist hier herrlich cremig und kommt mit Tchina und wahlweise Ful, also Favaoder Ackerbohnen. Richtig göttlich ist aber das Massabcha. Anders als bei Hummus werden beim Massabcha die Kichererbsen weicher gekocht, aber nicht püriert, sondern mit Tichan und Gewürzen angerührt und warm serviert. Hierher kommt man zum Essen, und zwar nur zum Essen. Bis man richtig sitzt, steht bereits der Teller vor einem, und sobald man gegessen hat, räumt man den Platz für die nächsten wartenden Gäste. Wer das wirklich echte Hummus-Erlebnis sucht, ist hier genau richtig.

Das etwas andere Strandvergnügen

Tel Aviver haben eine Vorliebe, ihren Strand in Abschnitte einzuteilen. Im Süden liegt Tel Avivs Gay-Strand: der Hilton Beach, welcher vor allem im Sommer und speziell während der Gay-Pride-Woche Szenetreffpunkt ist. Nördlich schliesst sich der «orthodoxe» Strand an, wo Frauen und Männer an jeweils getrennten Tagen Einlass bekommen und diesen etwas ruhigeren Strandabschnitt geniessen können. Im Norden existiert auch ein gesonderter Strandabschnitt für Hunde. Der Streifen des Unabhängigkeitsparks ist zwar relativ schmal, aber ermöglicht es den Besitzern, selber ein Sonnenbad zu nehmen und gleichzeitig die Vierbeiner frei spielen zu lassen.

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Seychellen Auszeit von der Vollzeit

Für sieben Tage und sieben Nächte ist die «Sea Bird» von «Silhouette Cruises» unser Zuhause und wir ein Teil der ältesten Inseln der Welt. Wir sind offline und waren noch nie so online. Seychellen, wo die Seele Vollpension geniesst. Autor: Helena Ugrenovic SPECIAL DESTINATIONS 16 IMAGINE VOLUME 24


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or 200 Millionen Jahren waren alle Kontinente zu einem riesigen Urkontinent vereint. So war das heutige Indien mit der Ostküste Afrikas verbunden. Als Indien sich im Prozess der Kontinen­ taldrifte immer weiter von Afrika entfernte, näherte es sich aus südlicher Richtung dem asiatischen Kontinent an, bis es mit diesem verschmolz. Einige Landmassen, sogenannte kontinentale Überreste, blieben auf ihrem Weg im Meer zurück. Sie zählen heute zu den ältesten, schönsten und einzigartigsten Granitinseln der Welt – der Seychellen-Archipel, welcher aus 115 Inseln besteht, die etwa 800 Kilometer vor der Ostküste des afrikanischen Landes Kenia liegen.

Reise in eine Postkarte

Brütende Hitze liegt über dem wolkenlosen Samstagmorgen, als wir an Bord der «Sea Bird» einchecken. Um 10.30 Uhr werden wir ablegen und mustern neugierig die restlichen Passagiere. Drei Paare aus Deutschland, darunter Flitterwöchner, ein Ehepaar aus Frankreich und eine ältere Amerikanerin, die auf der Karibikinsel Saba lebt und eine 36-Stunden-Reise hinter sich hat. Das anfängliche Misstrauen meiner Tochter weicht zunehmender Aufgeschlossenheit. Die Vorstellung darüber, mit einer Gruppe unbekannter Menschen s­ ieben Tage und sieben Nächte auf kleinstem Raum und ohne Fluchtmöglichkeit über das Meer zu schippern, hatte sie verunsichert. Unsere Reise­begleiter entpuppen sich als angenehmes und lustiges Grüppchen, von dem wir uns am Ende der Reise unter Tränen verabschieden werden. Erwartungsvoll stehe ich am Bug, als das Segelboot den Anker einfährt und aus dem Hafen gleitet. Langsam entfernen wir uns vom Festland und steuern die Beau-Vallon-Bucht an, wo das Schiff über Nacht ankern wird. Die Ent­ fernung und die Betrachtungsweise vom Wasser her bieten eine komplett andere Kulisse als von einem Strand aus. Die Sonnenstrahlen tanzen auf der grünen Wasseroberfläche, während sich hinter dem Sand dicht bewachsene Berge in den Himmel erheben. Wir sind nicht nur die Betrachter einer Postkarte, wir sind mittendrin.

Robinson Crusoe

Der kleine Strand in der Bucht ist menschenleer und paradiesisch. An einer der Palmen baumeln unsere Shirts und Shorts. Wir sind die neuen Robinsons und dieser Flecken Erde gehört uns. Faul dümpeln wir im seichten Wasser, während Angelika, eine Lehrerin, lustige Anekdoten aus ihrem Alltag erzählt, «Und als ich sagte, >

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‹fest drücken›, stürmten alle Schüler der ersten Klasse auf mich zu und umarmten mich, dabei meinte ich, dass sie die Türe zur Sporthalle fest drücken müssen, um sie zu schliessen.» Ich brauche weder ein Buch noch Musik, die malerische Kulisse aus Blau- und Grüntönen, das sanfte Rauschen der Wellen, die plätschernd an den Strand spülen, die Abgeschiedenheit und die Stille beleben meinen Geist. Ich geniesse die Ruhe und Gelassenheit in meinem Kopf. Lächelnd betrachte ich mein-­ iPhone-iPad-Kindle-virtual-life-Kind, das verträumt über den Strand spaziert, Muscheln betrachtet und die einzigartigen Granitfelsenformen studiert.

Riesenschildkröten und erotische Früchte

Die Atmosphäre an Bord ist locker und ungezwungen. Vielleicht liegt es am Gefühl der Freiheit, das ein Schiff ausströmt, oder der Vorahnung, Zeugen von etwas Besonderem zu werden. Der Trip in eine Gegend, die lange vor unserer Zeit entstanden ist, wird uns zu verschiedenen Inseln führen. Curieuse Island ist gänzlich unbewohnt und beheimatet uralte und gefrässige Riesenschildkröten, die nach jedem Blatt schnappen, das man ihnen entgegenstreckt. Zwei Theorien erklären das Vorkommen der Riesentiere auf diesen abgelegenen Inseln. Die eine besagt, dass kleinere und mit Treibgut angeschwemmte Tiere sich auf der Insel zu Riesenformen entwickelt hätten. Laut der zweiten Theorie handelt es sich wahrscheinlich um die letzten Überlebenden, möglicherweise sogar Verkleinerungsformen ihrer einst weltweit verbreiteten Art aus Urzeiten. Im Naturschutzgebiet Vallée de Mai auf der zweitgrössten Insel Praslin wuchern dicht aneinander gedrängt riesige Seychellen-Palmen und bilden ein Sonnenschutzdach. Zwischen den fächerar­tigen Blättern flattern seltene Vogelarten wie der Rabenpapagei oder der DickschnabelFluchtvogel. Die endemische Palmenart wächst nur auf den Seychellen-Inseln Praslin und Curieuse und trägt entweder männliche oder weibliche Blüten. Die weibliche Frucht der Seychellen-Palme, die Coco de Mer, ist die weltweit grösste Kokosnuss und in ihrer Form einzigartig.

Emmanuelles Insel & flauschige Vogelbabys

Cousin Island wurde 1968 vom Internationalen Rat für Vogelschutz erworben, um den Erhalt des weltweit letzten Seychellen-Rohrsängers, von dem es damals nur noch 30 Stück gab, zu gewähr­leisten. Die Insel ist total ökologisch, Rauchen und sorglose Abfallentsorgung sind strengstens untersagt. Besucher der Insel dürfen mit ihren Yachten und Booten nicht selber an der Insel anlegen, sondern

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werden von den Mitarbeitern des Reservats mit Schnellbooten abgeholt. Flauschige, knuddelige Jungvögel, die wie Wattebausche aussehen, sitzen zwischen den Baumwurzeln und Einbuchtungen der Baumstämme. «Fasst die Babys bloss nicht an, sie sehen zwar harmlos aus, aber sie sind sehr leicht reizbar und picken euch die Finger wund», warnt uns der Führer. La Digue ist die kleinste der drei bewohnten Hauptinseln der Seychellen und eine Schönheit der besonderen Art. Wie gemalt neigen sich Palmen schräg über die schönsten Strände der Welt. Pointe Source d’Argent und Anse Source à Jean mit ihren Granitfelsen im Sand und kristallklarem Wasser gehören zu den Traumstränden der Erde. Ochsenkarren und Fahrräder ersetzen auf der Insel Autos. Wir entscheiden uns für Fahrräder und fahren einen Teil der Insel ab, bevor wir uns in den Sand und die Einbuchtungen einiger ­Granitblöcke legen. Nebst der atemberaubenden Optik, die sich einem Besucher täglich offenbart, sind es die Emotionen, die auf so einer Reise aktiviert werden. Es ist die Sehnsucht danach, die Zeit anzuhalten und zu verharren, stundenlang ins Meer zu blicken und Erfüllung zu fühlen. Der Einklang mit der Natur ist Balsam für westliche und industrialisierte Seelen.

Abschied

«Logbook entry, Day 7: SY Sea Bird – 29th June. 05.45 hrs: picking up anchor from Ste Anne Marine Park, approaching Victoria Harbour, heading into base. Wind: blowing from southeast @  10  knots. Sea conditions: calm. 6.30hrs: drop anchor at base. Lat: 04 degrees 37’.2 S / Long: 055 degrees 27’.5 E.» Ein bisschen verloren und tief bewegt von all den Impressionen stehen wir am Pier im Hafen von Victoria. Vor einer Woche haben wir uns auf eine Reise begeben, ohne Fernseher, SMS, Internet oder WiFi, ohne Bezug zum Rest der Welt. Sieben Tage und sieben Nächte waren wir so weit weg von allem und doch so nah bei uns selbst. Der Abschied fällt uns sichtlich schwer und ich kämpfe gegen aufsteigende Tränen und Traurigkeit an. Ich kann nicht einordnen, weshalb genau. Weil sich unsere Wege mit wundervollen Menschen wieder trennen, oder ist es der Weggang aus einem Stück Ewigkeit?


republica

DIE GANZE WELT AN EINEM ORT

nuar 2017 26.– 29. Ja ürich Messe Z

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Veranstalter

Gastland

Partnermessen

Golfmesse das Golfereignis an der FESPO 26. Januar – 29. Januar 2017

way-Kombi.

SBB RailA Ermässigtes


PHU QUOC Die Perle Asiens Das Fünf-Sterne-Juwel Salinda Resort auf der Insel Phu Quoc Island verbindet vietnamesischen Stil mit Eleganz und luxuriösem Komfort.

D

as Resort liegt direkt am 20 km langen Long Beach, umgeben von Palmen, einem MangoGarten und einem Flusslauf. Die grosszügigen, eleganten Zimmer, Suiten und Villen in modernem Design mit allen luxuriösen Annehmlichkeiten verfügen jeweils über einen privaten Balkon. Seinen Namen hat das Salinda Resort den Töchtern des Hotelinhabers Sandra und Linda zu verdanken. Neben dem 5-Sterne-Standard mit bester Infrastruktur ist in Salinda’s Philosophie die Gastfreundschaft der Schlüssel zu einer positiven Zukunft in der Hotellerie. Das Salinda Resort bringt talentierte Angestellte aus Phu Quoc Island und der ganzen Welt zusammen, die für die Gäste ein authentisches Erlebnis schaffen.

Das moderne Designkonzept des Hotels unterstreicht die natürliche Schönheit der Natur, in die die Anlage gebaut wurde. Die naturnahen Farben und Materialien die bei der Einrichtung des Salinda Resorts verwendet wurden, gehen mit der üppigen tropischen Vegetation der Insel einher.

Phu Quoc Island wird gerade bekannt für seine einladenden, eleganten Strände, die noch weitgehend unberührte Natur, seine entspannte Atmosphäre, freundlichen Einheimischen und grossartigen Möglichkeiten zum Scuba Diving und Schnorcheln in kristallklarem Wasser und bunten Korallenriffen. Mit ihren tropischen Dschungeln ist die Insel Phu Quoc die noch zu entdeckende Perle unter Asiens Küsten. Das Salinda Resort darf sich als erstes Luxus-Strandresort auf Phu Quoc Island bezeichnen.

Mit Blick auf Long Beach und den schmeichelnden Sonnenuntergang lassen sich die Gäste in den Resort-­eigenen Restaurants von authentischer vietnamesischer, ­gehobener internationaler, moderner italienischer sowie indischer Küche verführen. Dank eines Open-Kitchen-Konzeptes können die Restaurantgäste hier die frische Zubereitung der innovativen Menüs verfolgen.

Das Salinda Spa ist das einzige Spa in Vietnam, das von einem Spa-Team aus Thailand betrieben wird. Das thailändische Wissen über Spa-Anwendungen, die Thai Massage und die thailändische Zuvorkommenheit sind das überzeugendste Konzept für ein Spa. Die Gäste fühlen sich nach den Wellnessbehandlungen durch die erfahrenen Spa-Therapeuten körperlich wie seelisch entspannt und verjüngt.

Nice to know !!! Das Salinda Resort richtet mit grosser Sorgfalt für Details Trauungen und Hochzeitsfeierlichkeiten aus. Ob Hochzeitsgesellschaften mit 30 oder 300 Gästen, das Resort kann eine Vielzahl an Arrangements ermöglichen und bietet die entsprechenden Räumlichkeiten. Es gibt einen grossen Ballsaal und ebenso kann im Salinda Restaurant, am Strand oder im Mango-Garten des Resorts gefeiert werden. www.salindaresort.com


REISELITERAT UR Tagebuch einer arktischen Reise

Im Frühjahr 1880, er war knapp 21 Jahre alt und studierte Medizin in Edinburgh, wurde Arthur Conan Doyle gefragt, ob er für sechs Monate als Schiffsarzt auf einem Walfänger anheuern wollte. Er wollte – Bald schon war Doyle weniger als Arzt gefragt denn als begnadeter Schütze, der sich unermüdlich an der Jagd auf Robben und Vögel beteiligte. An Bord lernte Doyle das endlose Warten auf den Wal kennen, diskutierte über Philosophie und Religion, boxte mit Schiffskameraden und begeisterte sich für eine im Gurkenglas gehaltene Meeresschnecke, vor allem aber führte er ein Tagebuch, in dem er das Erlebte festhielt, womit er gleichzeitig das Fundament für sein späteres Schreiben legte. Doyles Polartagebuch ist ein einzigartiges Dokument, verfasst in tadelloser Handschrift und ergänzt durch zauberhafte Zeichnungen von Jagdszenen, Schiffen und Meerestieren. Anschaulich und lebendig dokumentiert dieser lang verschollene Schatz ein Leben auf See, das es so nicht mehr gibt.

«Heute dreimal ins Polarmeer gefallen» | Arthur Conan Doyle | mareverlag

Woanders ist es auch nicht besser

Das Universum, unendliche Weiten. Aber wenn man’s genau ansieht: 71 Prozent der Erde sind mit Wasser bedeckt, das bisschen Land dazwischen besteht zu einem Fünftel aus Wüsten, der Rest ist Wald mit wilden Tieren, Insekten, Mikroben und Menschen, die es nicht immer nur gut mit einem meinen. Woanders ist es allerdings auch nicht besser: die Venus eine Schwefelhölle, der Mars rostig und der Saturn schweinekalt, ein Urlaub­ sparadies für Gefrierbrand. Mit anderen Worten: «Das Universum ist eine Scheiss­ gegend», und fast alle Gegenden sollte man eher meiden. Höchste Zeit für einen kompetenten Reiseführer.

Das Universum ist eine Scheissgegend | Martin Puntigam, Werner Gruber, Heinz Oberhummer Gelesen von Maria Hofstätter & den Science Busters | 4 CDs, Laufzeit: 308 Minuten

Mit Bus und Bahn bis nach Shanghai

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. Wenn Tina Uebel, bekannte Wortakrobatin, Illustratorin, Grafikerin und Schriftstellerin («Last Exit Volksdorf», «Nordwestpassage für dreizehn Arglose und einen Joghurt») auf Reisen geht, um einen Stipendiumspreis in Shanghai anzunehmen und dabei nicht fliegt und auch nicht die Transsibirische Eisenbahn benutzt, sondern sich eine eigene Route zusammenstellt, dann gibt es wahrlich viel zu erzählen. Deutschland – Serbien – Bulgarien – Türkei – Iran – Turkmenistan – Usbekistan – Kasachstan – China. Sieben Wochen lang ist Tina Uebel von Hamburg nach Shanghai unterwegs – und das allein mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Sie reflektiert, sinniert, hinterfragt – immer wortgewandt, charmant und mit einer Prise Humor, sodass nicht wenige ihrer Erlebnisse auf eine gewisse Weise herrlich verrückt erscheinen. Und so ist «Uebel unterwegs» eines dieser Bücher, das jeder einmal gelesen haben sollte. Oder zumindest jeder, der gerne reist.

Uebel unterwegs | Tina Uebel | Delius Klasing Verlag

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© Botswana Tourism Organisation

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Das Land der Superlative

GIGANTISCHES

BOTSWANA

Der grösste Vogel, die grösste Elefantenpopulation, das grösste Schutz­ gebiet. Botswana ist ein Land der Superlative und wird nicht ohne Grund auch «Land der Giganten» ­genannt. Die schier unendlichen Weiten der nahezu unberührten Natur und die grosse Biodiversität sprechen für einen Besuch in diesem afrikanischen Land. Besonders die Naturschutz­ gebiete der Region Tuli Block, i­m östlichen Zipfel Botswanas, ­beheimaten eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Autor: Martina Gaugler

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Fotos: © Botswana Tourism Organisation

Botswana ist das Land mit der höchsten Elefantenpopulation Afrikas.

E

s ist eine Sensation endloser Weiten: Riesige Flächen unbewohnter Wildnis erstrecken sich von Horizont zu Horizont. Die Republik Botswana im Süden Afrikas gehört zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde: Mit 582ʼ000 Quadratkilometer ist das Land etwa gleich gross wie Kenia, zählt jedoch gerade mal rund zwei Millionen Einwohner, in Kenia hingegen leben 45 Millionen. Das in Botswana herrschende semi-aride Savannen- und Halbwüstenklima ist verantwortlich für die Halbwüste Kalahari, die 84 Prozent des Landes bedeckt. Aus dem rötlichen Sand wachsen Affenbrotbäume empor – wie grosse Türme ragen sie aus dem Boden. Botswana gilt als Inbegriff wunderschöner Sonnenuntergänge und klarer, sternenreicher Nächte. Sein üppiges Tierreich zieht Touristen aus aller Welt an: Elefanten, Giraffen, zahlreiche Antilopenarten, Löwen, Leoparden, Geparde, Büffel, Zebras und Flusspferde; ein Grossteil der Tier- und Pflanzenarten, wie wir sie nur in den zoologischen Gärten Europas finden, leben hier – in einem der ursprünglichsten und grössten Natur- und Wildparadiese dieser Erde. Ein Paradies, das die letzte Festung für zahlreiche gefährdete Vogel- und Säugetierarten ist. Damit ist Botswana ein regelrechtes touristisches Rundumpaket.

Natur pur

Um diesen Reichtum, die natürlichen und kulturellen Schätze, zu wahren, schreibt Botswana Naturtourismus gross: Safaritouren werden nur für jeweils kleine Touristengruppen angeboten, und die Lodges und Camps sind überwiegend klein, aber fein gehalten. Ausserdem sind ganze 38 Prozent der Landesfläche Naturschutzgebieten gewidmet, in denen sich die Wildtiere frei bewegen

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Auf dem Rücken der Pferde die Schönheit Botswanas entdecken.

können. Dieses Engagement macht das Land zu einem Leader in Sachen Ökotourismus und zu einer der weltweit nachhaltigsten Reisedestinationen. Tuli Block ist eine dieser Regionen. Die 800ʼ000 Hektar grosse Region liegt im östlichen Zipfel Botswanas, am Dreiländereck Botswana, Südafrika, Simbabwe, und ­beherbergt zahlreiche Naturschutzgebiete. Hier können Freunde des Abenteuers zum Beispiel auf Walking Safaris Elefanten- oder Raubtierforscher begleiten und erhalten Einblicke aus erster Hand in das Verhalten, die Fressgewohnheiten, Territorien und die sozialen Strukturen dieser faszinierenden Tiere.

Horseback Safari

Eine aussergewöhnliche, einmalige Perspektive auf die reiche Tier- und Pflanzenwelt, die auf anderen Wegen unmöglich wäre, erhält man etwa auf dem Rücken eines Pferdes. Die sogenannte «Horseback Safari» eignet sich für erfahrene, sattelfeste Reiter. Die jeweils kleinen Gruppen, die gesunden, aktiven Pferde und das mobile, leichte Camp erlauben es, während der Tour viele interessante Territorien dieser selten besuchten Ecke des Landes zu entdecken. Vor der Safari haben Reiter und Pferd Gelegenheit, sich gegenseitig kennenzulernen. Nach der Angewöhnungszeit startet die abenteuerliche Horseback Safari unter Begleitung erfahrener Guides. Kurz vor Tagesanbruch können etwa grosse Herden von Gnus und Antilopen gesichtet werden. Je nach Anbieter führt die Tour am Ufer des LimpopoFlusses vorbei, der einen schmalen Streifen frucht­ baren Farmlands mit sich bringt und vorbei an riesigen Affenbrotbäumen führt, die den Wildtieren reichlich Schatten spenden.

Ganz ohne Motorengeheul und Benzingestank galoppieren die Safari-Reiter mit ihrem Pferd Pfade entlang, die nur von Tieren genutzt werden und die sie nahe an eine Büffelherde oder Elefantenfamilie führen. Wenn die Reiter dann ihre trabenden Vierbeiner zum Stehen bringen, um einen Moment lang innezuhalten, sind die einzigen Geräusche, die sie hören, der Wind, der durch das Gras weht, und gelegentlich der eindringliche Schrei eines Adlers oder das Platschen eines im Wasser verschwindenden Krokodils. Nach einem etwa fünf- bis siebenstündigen Ausritt erreichen die Safariteilnehmer am frühen Nachmittag das nächste Camp, wo sie später übernachten werden. Es gibt viel zu entdecken. Noch vor dem Sonnenuntergang und nach einer ausgedehnten Ruhepause geht die Expedition am Abend zu Fuss weiter. Hier bekommen die Gäste auch kleinere Tiere und Pflanzen zu Gesicht, die sie auf dem Pferderücken übersehen haben. Die folgenden Tage laufen ähnlich ab, doch Langeweile dürfte kaum aufkommen, denn Tuli Block ist Heimat der sieben Giganten Afrikas: des Elefanten, des Löwen, der Giraffe, des Affenbrotbaums, der grössten Antilopenart sowie des grössten flugunfähigen und des schwersten flugfähigen Vogels der Welt. Die Region, ja ganz Botswana, wird daher gerne das «Land der Giganten» genannt. Gigantisch ist auch das Northern Tuli Game Reserve (NTGR). Es ist das grösste Wildreservat im Süden Afrikas und umfasst 71ʼ000 Hektar. Die Umgebung hier ist steinig, felsig, mit Schluchten versehen und beheimatet 48 Säugetierarten und über 350  Vogelarten mit geschätzt 20ʼ000 angesiedelten Tieren. Grosse Elefantenherden, meist nirgendwo sonst in Botswana gesehen, sind in dieser Gegend präsent. >

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Safari auf zwei Rädern

Wer keine Reiterfahrung hat und dennoch möglichst viel von den ausgedehnten Weiten Tuli Blocks entdecken möchte – aus eigener Muskelkraft und ohne Motorgeräusche oder Metall, das einen umgibt, und ohne Abgase, welche den Besucher im Tierreich ankündigen –, erfährt die Region am besten auf zwei Rädern. Ähnlich wie bei den Pferdesafaris führen die meisten Bike-Safari-Anbieter mehrtägige Touren durch, wobei die Teilnehmer von erfahrenen Guides begleitet werden. Diese führen die Neulinge durch die nahezu unberührte Landschaft und besuchen mit ihnen archäologische Stätten wie etwa die «Solomon’s Wall», einst eine riesige, natürliche Staumauer, über die ein breiter Wasserfall hinunterstürzte. Nur wenige Hügel säumen die Landschaft, und Gebiete, die weniger als 1000 Meter über dem Meeresspiegel liegen, gehören zur Minderheit, denn Botswana befindet sich überwiegend im Hochland. Dennoch sollten die Teilnehmer eine gewisse Kondition an den Tag legen, denn auch hier sitzen sie mehrere Stunden, gelegentlich unterbrochen von Pausen, im Sattel. Die spannende Szenerie, die an den Sportlern vorbeizieht, dürfte die Anstrengung jedoch schnell wiedergutmachen: Je nach Jahreszeit bekommen die Expeditionsteilnehmer auch scheue Tiere wie den Leopard zu Gesicht. Am besten beobachten kann man diese an einer Wasserstelle während der trockenen Wintermonate. Denn in dieser Zeit werden die sonst üppige und grüne Vegetation und die Landschaft ärmlich und karg. Das nun weniger dichte Buschwerk lässt eine bessere Sicht auf die trinkenden Tiere zu. Der Winter dauert hier übrigens von Mai bis Oktober und zeichnet sich durch seine Trockenheit und eher kalten Nächte aus. Tagsüber erreicht das Thermometer während dieser Jahreszeit etwa 20 Grad Celsius.

Beobachten Sie Eisvögel beim Fischen.

Die Vogelperspektive

Noch besser als der Winter eignet sich der Sommer, um Vögel zu beobachten, denn dann finden auch Zug­ vögel aus anderen Kontinenten eine vorübergehende Bleibe in Tuli Block. Kein Wunder, besticht der hier von November bis April währende Sommer mit seinen warmen Temperaturen von durchschnittlich 35 Grad Celsius, seiner durch die Regenzeit aufblühenden Vegetation und seinem feuchten Klima. In dieser Zeit verbreiten sich Termiten und verwandelt sich die Umgebung in ein sattes Grün, wodurch etwa Steppenadler, Amurfalken, Schwarzmilane, Weissstorche, Mauersegler und samenfressende Vögel angelockt werden. Aber auch abseits der Regenzeit sind in der Region unzählige Vogelarten anzutreffen: Tuli Block ist Lebensraum von rund 350 verschiedenen Vogelarten, darunter Kormorane, Steindrosseln, Eisvögel und Eulen. Schon bei einem Aufenthalt von drei Tagen werden Safariteilnehmer über 100 Spezies entdecken. Ebenfalls ganzjährig zu bestaunen ist der Fluss-Wald entlang des Limpopo-Flusses. Wer dort entlangspaziert, wird, wenn er ganz ruhig ist, sogenannten Pel-Fischeulen oder Eisvögeln zusehen können, wie sie in den Strom des Flusses stechen, um zu fischen  – ein einzigartiger Anblick!

© Botswana Tourism Organisation

Egal ob zu Fuss, auf dem Bike, dem Pferderücken oder gar im Heissluftballon in luftigen Höhen, die grossen Weiten, die zahlreichen Giganten und die einzigartige Kultur Botswanas lassen sich auf viele Arten entdecken. So wird noch manches Abenteurerherz höher schlagen können, wenn die Sonne blutrot hinter dem Horizont ­verschwindet, in die schwarze Nacht übergeht und einen faszinierenden Blick auf einen klaren, funkelnden Sternen­ himmel eröffnet – ohne Luft- und Lichtverschmutzung und ohne Lärm, sondern zum ruhigen Klang der natürlichen afrikanischen Nachtmusik.

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Von singendem Sand Schildkrö ten

&

Seychellen: Schildkrötenparadies

Mit mehr als 150’000 Exemplaren tummelt sich die grösste Kolonie Riesenschildkröten der Welt auf dem Seychellen- Atoll Aldabra. Auf der Insel besetzten Schildkröten eine ökologische Nische, was auf dem afrikanischen Kontinent mit dem Elefanten vergleichbar ist. Sie sind die wichtigsten Konsumenten der Vegetation und sorgen für die Verteilung von Samen und Dünger. Sie schlagen Pfade durch den Busch, die von anderen Tieren genutzt werden können (sie legen dabei sogar kleine Bäume um) und passen die Umwelt ihren Bedürfnissen an, indem sie ganz spezielle «Schildkrötenprärien» erschaffen. Bis zu 700 Pfund schwer können die Schildkröten werden – und alt. «Adwaita», die Schildkröte, die einst Robert Clive, dem Eroberer Bengalens gehörte, war ungefähr 255 Jahre alt, als sie im März 2006 an Leberversagen starb.

Namibia: rostender Sand

Die Namib (wörtlich «unermesslicher Ort») entstand vor 55 Millionen Jahren und ist somit die älteste Wüste der Welt. Sie hat auch die höchsten Sand­dünen der Welt, die mancherorts über 300 Meter reichen. Aufgrund ihres Alters haben sie einen Orangeton angenommen, da das Eisen im Sand mit atmos­phärischem Sauerstoff reagiert hat. Mit anderen Worten: Sie haben Rost angesetzt. Zudem «singen» die Dünen der Namib-Wüste. Wissenschaftler können die Ursache nicht einwandfrei erklären, aber man nimmt an, dass die Bewegung der Sandkörner irgendwie synchronisiert wird, was die Düne veranlasst, ein starkes und einheitliches Signal abzugeben, was ein wenig an ein in der Ferne fliegendes Flugzeug erinnert, das aber auch sehr laut werden kann.

Afrika: Schwarz oder Weiss?

Es ist eine jahrhundertealte Frage und eine Zeitlang schien die Antwort Weiss mit schwarzen Streifen zu sein. Doch Untersuchungen von Zebraembryonen haben gezeigt, dass die Tiere in Wirklichkeit schwarz sind und weisse Streifen haben. Unterschiedliche Zebratypen können zwischen 26 und 80 Streifen haben. Forscher sind sich jedoch nicht 100 % sicher, welchen Zweck sie haben. Die klassische Erklärung lautet, sie dienen der Tarnung. Die flirrenden Streifen werden von der schmerzhaft stechenden Tsetsefliege gemieden. Zudem könnte die Fellzeichnung der Kühlung dienen, da sie die Luft über den unterschiedlich gefärbten Streifen in Bewegung hält.

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© Lernidee Erlebnisreisen / Rovos Rail

«Pride of Africa An Bord des

«

von Kapstadt nach Dar  es  Salaam

Eine Reise mit Rovos Rail durch das schwarze Herz Afrikas zählt zuden letzten grossen Schienenabenteuern. In 15 Tagen durchquert der legendäre Luxuszug dabei den halben Kontinent – vom Kap der Guten Hoffnung bis zu den tropischen Küsten des Indischen Ozeans. Autor: Dr. Thomas Hauer SPECIAL DESTINATIONS 28 IMAGINE VOLUME 24


Aus einem Hobby entstanden

Die vor uns liegende Schienensafari führt durch fünf Länder: von Südafrikas brodelnder Küstenmetropole Kapstadt über Johannesburg nach Pretoria und weiter in Botswanas Hauptstadt Gaborone. Danach geht es durch die Ausläufer der Kalahari hinüber nach Simbabwe zu den weltberühmten Victoria-­Fällen, wo der Zug die Grenze zu Sambia überquert, bis er schliesslich fast auf Äquatorhöhe bei Tansanias Kapitale Dar es Salaam den Indischen Ozean erreicht: eine Strecke von mehr als 6 000 Kilometern. Der Mann, der dies möglich macht, heisst Rohan Vos. Ende der 1980er-Jahre erwarb der südafrikanische Unternehmer ein paar ausrangierte Eisenbahnwaggons. Ursprünglich gedacht, um damit private Urlaubsfahrten zu unternehmen, musste Vos sich bald eingestehen, dass die Kosten aus dem Ruder zu laufen drohten, und beschloss deshalb, aus dem extravaganten Hobby ein Business zu machen – die Geburtsstunde einer Legende: Rovos Rail. Heute, über ein Vierteljahrhundert später, ist Vos Besitzer von rund 90 liebevoll restaurierten Waggons und mehr als einem Dutzend Lokomotiven. Ausgangspunkt unserer Reise ist Bahnsteig 24 der Cape Town Railway Station, wo eine flinke Pagenschar das Gepäck bereits in einer der 35 maha­gonivertäfelten, bis zu 16 Quadratmeter grossen Suiten verstaut hat. Wir selbst werden währenddessen in der privaten Rovos Rail Lounge in No. 1 Adderley Street schräg gegenüber von Rohan Vos persönlich begrüsst – Streicherduett, Häppchen und Kapsekt inklusive.

Das gesellschaftliche Leben an Bord des «Pride of Africa» spielt sich in den mitreisenden Salon- und Panoramawagen inklusive Bar und Aussichtsplattform am Ende des Zuges ab. Im vorderen Drittel des fast 500 Meter langen Lindwurms gibt es aus­serdem zwei elegante Speisewagen.

Wild Africa

Entlang der Strecke sind mehrere Stopps eingeplant – ­d arunter drei Übernachtungen in Wildreservaten und Nationalparks. Höhepunkt der Reise aber ist der Besuch der Victoria-Fälle auf etwa halber Strecke. Und für die lässt sich der «Pride of Africa» jede Menge Zeit, denn selbst auf dem vergleichsweise gut ausgebauten Schienennetz Südafrikas erreicht der Zug kaum mehr als 60  Stunden­ kilometer. Auf den maroden Bahngleisen in Simbabwe und Sambia schleicht er dagegen teil­weise mit gerade mal 20 km / h durch die Savanne. Das gemächliche­ >

© Lernidee Erlebnisreisen / Rovos Rail

S

chon als junges Mädchen träumte meine Mutter davon, Schwarzafrika zu bereisen. Sie verschlang Expeditionsberichte und schlich sich sonntags heimlich in die 11-Uhr-­Matinee, um ihren Helden auf deren Forschungsreisen durch die Subsahara-Region nahe zu sein – wenn auch nur auf der Leinwand. Meine Grosseltern waren vom unstillbaren Hunger ihrer Tochter nach Abenteuer­geschichten aller­dings wenig begeistert. Als die ganze Sache eines Tages aufflog, verordneten sie deshalb ein Leseverbot für einschlägige Druckerzeugnisse, und die kleine Lise­ lotte durfte statt des Hochamts künftig nur noch die Frühmette besuchen. Und so ist meine eigene Reise im «Pride of Africa» eine kleine Verbeugung vor dem bis heute unerfüllten Herzenswunsch meiner Mutter.


© Lernidee Erlebnisreisen / Rovos Rail

Tempo lässt uns genügend Zeit, die vorüberziehende Landschaft auf Herz und Seele wirken zu lassen. Nach einem ersten Stopp in dem winzigen Örtchen Matjiesfontain, dessen viktorianische Silhouette in der menschenleeren Halbwüste der Grossen Karoo wie eine Fata Morgana am Horizont auftaucht, oder der nicht minder pittoresken Diamantenmetropole Kimberley steht als erster Höhepunkt der Besuch von Rovos Rails privatem Museumsbahnhof Capital Park bei Pretoria auf dem Programm. Hier erleben Fans jede Menge Eisenbahnromantik. Am nächsten Morgen nähern wir uns der Grenze Botswanas, dem «echten Afrika». Im Grenzgebiet macht der Zug erst einmal zwei Tage Rast. Das gibt uns Gelegenheit, im nahe gelegenen Madikwe-Reservat auf Safari zu gehen. Hier haben in den 1990er-Jahren im Rahmen des weltgrössten Umsiedlungsprogramms mehr als 10’000 Wildtiere eine neue Heimat gefunden. Mit ein wenig Glück begegnet man den Big five dort hautnah. Wir gehören zu diesen Glückspilzen und können uns an all den Elefanten, Gnus, Antilopen, Büffeln, Nashörnern und Krokodilen, denen wir auf mehreren Pirschfahrten begegnen, kaum sattsehen. Nur wenige Kilometer von der Madikwe Game Reserve entfernt geht es in Botswanas bunter, quirliger Hauptstadt Gaborone, die in den 1960er-Jahren am Reissbrett entworfen wurde und heute ein Weltzentrum des Diamantenhandels ist, wieder zurück an Bord des «Pride of Africa». Jenseits der Stadtgrenzen werden die Zeichen der Zivilisation immer rarer. Kein Wunder, durchquert unser rollendes 5-Sterne-Hotel in den nächsten 48 Stunden doch den Randbereich der Kalahari-Wüste, bevor wir schliesslich im Grenzgebiet von Simbabwe und Sambia die Victoria-Fälle erreichen. Halbzeit.

Donnernder Rauch

Die Einheimischen nennen die mehr als 1,7 Kilometer breite Wasserwand, über die der mächtige Sambesi hier

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rund 110 Meter in die Tiefe stürzt, Mosi-­oa-Tunya – donnernder Rauch. Und tatsächlich sind die bis zu 300 Meter hoch aufsteigenden Gischt-Wolken der grössten Wasserfälle der Erde, die David Livingstone 1855 als erster Euro­ päer erblickte, schon aus circa 30 Kilometer Entfernung zu sehen – und zu hören. Der Dunstnebel lässt rund um die Fälle in der ansonsten eher kargen Savannenlandschaft sogar einen schmalen Streifen tropischen Regenwaldes erblühen. Wer mag, kann hier eine Nacht im weltberühmten Victoria Falls Hotel verbringen, wir anderen unternehmen lieber einen Ausflug in den nahe gelegenen Chobe-Nationalpark mit seinen riesigen Elefantenherden. Doch der Fahrplan kennt kein Erbarmen, und am Spätnachmittag des nächsten Tages setzt sich der stählerne Koloss mit heiserem Ächzen und Stöhnen schon wieder in Bewegung und überrollt auf der Victoria-Falls-Brücke die Grenze zu Sambia. Von hier geht es auf museum­s­ reifen Trassen aus der Kolonialzeit über das Batoka Plateau ins Landesinnere nach Lusaka, wo der «Pride of Africa» schliesslich auf die vergleichsweise moderne, 1800 Kilo­meter lange TaZaRa-Linie wechselt. Unsere Zielgerade sozusagen. Die wurde erst in den 1970erJahren erbaut und verbindet Sambia mit den Häfen an der afrikanischen Ostküste. Auf einer einsamen Passhöhe erreicht der «Pride of Africa» am mittlerweile zwölften Tag unserer Schienen­ kreuzfahrt schliesslich die tansanische und damit letzte Landesgrenze. Vor einer dramatischen Bergkulisse taucht der Zug von hier über 300 Brücken und 23 Tunnel hinab ins Great Rift Valley, den grossen ostafrikanischen Grabenbruch, bevor er nach einem letzten Stopp im Selous-­Reservat den Zielbahnhof in der Millionen­ metropole Dar es Salaam erreicht – das Ende einer epischen Reise. Am liebsten würde ich von hier gleich wieder die Rückfahrt nach Kapstadt antreten, aber meine Mutter wartet schon gespannt darauf, alles über mein afrikanisches Abenteuer zu erfahren.


SCHIENEN-SAFARI IN AFRIKA 19-TÄGIGE SONDERZUGREISE ROVOS RAIL ZWISCHEN KAPSTADT UND DAR ES SALAAM IHR VORTEILE

NgorongoroKrater Arusha Serengeti Sansibar Selous

P Deutschsprechende Reiseleitung für je max. 23

Gäste ab Dar Es Salaam bis Kapstadt

P Deutschsprachiger Arzt an Bord P Limousinen-Service oder SBB Gutschein: Bei der

Abreise offerieren wir Ihnen einen Limousinen Service zum Flughafen Zürich (bis 30 km) oder einen SBB-Gutschein im Wert von CHF 50.00

P Airport Lounge in Zürich: Starten Sie Ihre

Traumreise ohne Stress. Wir laden Sie zu einem Lounge Aufenthalt ein. Geniessen Sie kostenlos Drinks sowie Mahlzeiten.

Termine 12.03. – 30.03.17 | 02.09. – 21.09.17 11.03. – 29.03.18 | 17.08. – 04.09.17 Preis ab CHF 17‘480

Mbeya

Dar Es Salaam

Chisimba-Fälle

Lusaka

Kapiri Mposhi

Livingstone Chobe-Nationalpark Viktoriafälle Bulawayo Gaborone Madikwe-Wildreservat

Pretoria

Kimberley Stellenbosch Matjiesfontain Kapstadt Hermanus

Wer statt Luxus eher das Abenteuer liebt, für den haben wir eine Schienen-Safari mit dem African Explorer zwischen Kapstadt und Namibia im Programm. Sprechen Sie uns an!

Für Beratungen, telefonische Auskünfte und Reservationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung: zugreisen.ch by TCTT GmbH

Seefeldstr. 128 CH-8008 Zürich

Tel: +41 (0)44 260 22 88 Fax: +41 (0)44 260 21 88

info@zugreisen.ch www.zugreisen.ch


Saruni  Ocean

Am sechs Kilometer langen idyllischen ­ rivatstrand an der Südküste Kenias liegt das P Saruni Ocean und bietet die ultimative luxuriöse Barfuss-Erfahrung. Abseits der Touristenmassen können hier Paare und Familien die Zeit zusammen geniessen. Ideal auch, um vor oder nach einer spannenden Safari einige Tage auszuspannen und sich verwöhnen zu lassen! Autor: Katharina Gering

N

ur etwa 20 Kilometer von Dian und dem Ukanda Airport entfernt befindet sich die Luxuslodge Saruni Ocean am Strand des Indischen Ozeans in Ostafrika. Die Fünf-Sterne-Luxuslodge liegt mit ihrem einzigartigen Spa direkt am Strand und bietet den Gästen neben spannenden Wassersportaktivitäten vor allem einen idyllischen Rückzugsort.

Sich entspannen und geniessen

Die Luxuslodge verfügt über 14 wunderschöne Suiten, welche im italienischen Stil designt sind. Die Suiten sind auf sechs Villen verteilt und je mit einem separaten Eingang ausgestattet. Die klimatisierten Zimmer sind geschmackvoll eingerichtet, besitzen eine Lounge mit Sitzecke, ein Schlafzimmer mit Moskitonetz über den Betten und ein voll ausgestattetes Badezimmer, welches über kostenlose Pflegeprodukte und Bademäntel verfügt. Von der privaten Veranda mit Garten, über die jede Suite verfügt, geniesst der Gast einen atemberaubenden Blick auf den weissen Sandstrand und den türkisblauen Indischen Ozean. Die Küche im Saruni Ocean setzt auf frische und regionale Zutaten. Frische Meeresfrüchte werden direkt vor der Haustür gefangen und mit lokalen und importierten Produkten zu köstlichen Kreationen zubereitet. Das ganzheitliche Wellness-­ Erlebnis spielt auch in der Küche eine tragende Rolle. Hier wird dem Gast eine gesunde und genussvolle Mischung aus mediterranen und afrikanischen Inspirationen geboten.

Saruni Ocean angeboten wird. Die Thalasso-­T herapie nutzt vor allem die heilenden Kräfte von Meerwasser, Sand und Algen zur Entspannung, Rehabilitation und Erholung des Körpers. Yoga und Meditation runden das Entspannungsprogramm perfekt ab. Neben dem Spa besitzt die Anlage auch ein hauseigenes Riff, in dem Taucher und Schnorchel-Fans voll auf ihre Kosten kommen. Im Water Sport Center können Gäste verschiedene Wasseraktivitäten, wie etwa Windsurfen oder Kajakfahren, ausprobieren. Auch der Shimba Hills Nationalpark ist ein Besuch wert! Lokale Küstendörfer und Gemeinden bringen den Gästen die kenianische Kultur näher und ermöglichen Einblicke in die Tätigkeiten und den Alltag der Bevölkerung.

Nice to know !!!

Saruni Ocean arbeitet eng mit der lokalen Bevölkerung zusammen und bietet den Einheimischen so die Chance auf eine Ausbildung, einen festen Arbeitsplatz und auf ein regelGönnen Sie sich eine Auszeit Die abseits der grossen Touristenmassen liegende Lodge mässiges Einkommen. Die meisten Einwohner sind Fischer besitzt ein 2 500 m² grosses Spa und einen grossen Infinity-­ und Bauern und leben noch immer ein sehr traditionelles Aussenpool. Hier stehen Gesundheit und Wellness im Vor- Leben rund um die Lodge. Saruni Ocean unterstützt die Eindergrund. Zur Entspannung eignet sich besonders die Tha- heimischen in Sachen Bildungs- und Gesundheitswesen und ist genauso wie die Einwohner auf Nachhaltigkeit aus. lasso-Therapie, die in dieser Form und Grösse erstmalig im

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Pura vida in Costa Rica

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Sich einfach mal fallen lassen!

Nationalpark Manuel Antonio

Du willst wissen, welche Tiere Costa Rica ihr Zuhause nennen, dann bist Du in diesem Nationalpark genau richtig! Eine grosse Vielfalt an verschiedenen Tieren, die es sich im Nationalpark so richtig gut gehen lassen, frei nach dem Motto: Pura Vida! Ausserdem kannst Du hier Wanderungen an den Stränden oder im kühleren Regenwald unternehmen. Möchtest Du Dich im Nassen erfrischen, bietet sich dafür der Playa Manuel Antonio – auch bestens geeignet zum Schnorcheln. www.hallo-costarica.com

Die Canopy-Touren bieten Dir die einmalige Chance, über den Bäumen von Costa Ricas Regenwäldern zu schweben. An einem Seil aus Stahl saust Du also von Baum zu Baum – eine ganz andere Art von Sightseeingtour, inklusive Adrenalinkick. Wem das noch nicht genug ist, der kann seine Canopy-Tour auch mit einem Bungee-Sprung abschliessen und seinen Adrenalinspiegel hochschiessen lassen. www.canopytour.com

Ceviche, ein sommerlicher Fischsalat

Ceviche ist ein südamerikanisches Fischgericht, aus weissfleischigem Fisch (z. B. Steinbutt, Lachs oder Thunfisch eignen sich aber auch). Den marinierten und gewürfelten Fisch kann man etwa mit Avocado, roten Zwiebeln und scharfem Paprika vermischen und direkt geniessen. Ein perfekter Pura-Vida-Sommersnack!

Ceviche -

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Am Fusse eines aktiven Vulkans baden, sich fast wie Tarzan von Baum zu Baum schwingen oder im Kanu gem채chlich den Fluss hinuntertuckern und dabei die 체ppige Vegetation passieren. Costa Ricas Angebot an Aktivit채ten ist beinahe so abwechslungsreich wie sein buntes Tier- und Pflanzenreich. Autor: Martina Gaugler

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ein Name ist Programm: Costa Rica, spanisch für «reiche Küste», ist reich an Tieren, reich an verschiedenen Klima- und Vegetationszonen, Regenwäldern, reich an Traumstränden, Berg- und Vulkanlandschaften. Das zentralamerikanische Land zwischen dem Karibischen Meer und dem Pazifischen Ozean besitzt Reisfelder, Kakaoplantagen und Mangobäume  – kurz: Costa Rica ist ein Paradies für Naturliebhaber. Und dieses wird gut geschützt: Das Prädikat als eines der artenreichsten Länder der Welt bewahrt Costa Rica, indem es auf Ökotourismus setzt und seit 2015 100 Prozent des Strombedarfs durch erneuerbare Energien erzeugt. Zudem gehen über 20 Nationalparks auf das Konto des Landes, von dessen Fläche rund 27 Prozent, also über ein Viertel, unter Naturschutz steht. >

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Dazu gehört auch der Arenal, ein Vulkan von 1633 Metern Höhe, der aktivste und jüngste der insgesamt 120 Vulkane, die sich auf einer Fläche von rund 51’100 km 2 verteilen. Damit ist die reiche Küste gerade mal knapp 10’000 km 2 grösser als die Schweiz und bequem an einem Tag mit dem Auto zu durchqueren. Die Bezeichnung «Die Schweiz Mittelamerikas» erhielt Costa Rica jedoch nicht deswegen, sondern durch seine hohe Stabilität in Politik und Wirtschaft; seit 1983 setzt es eine dauerhafte und aktive, unbewaffnete Neutralität durch. Bereits in den 1950er-Jahren wurde die Armee zugunsten der Förderung von Bildungs- und Gesundheitsprogrammen abgeschafft. Somit gilt Costa Rica als eines der fortschrittlichsten Länder ­Lateinamerikas.

ganz egal ob im Raftingboot auf dem reissenden Río Reventazón oder entspannt im Kanu, durch ruhige Gewässer und vorbei an Reisfeldern und Mangobäumen. Etwas wärmer und ruhiger geht es in den Becken von Tabacón zu. Der durch die vulkanische Aktivität aufgeheizte und schwefelhaltige Fluss Tabacón speist künstliche Auffangbecken, von welchen man einen wunderbaren Ausblick auf den Arenal hat. Inmitten einer üppigen, tropischen Gartenanlage und künstlichen Wasserfällen gelegen, kann man mit Glück in der Dämmerung eine Eruption des Vulkans beobachten.

Am Fusse des Arenal liegt der Arenal-See, auf dessen Oberfläche manchmal Windgeschwindigkeiten von über 70 Stundenkilometern gemessen werden. Das macht ihn besonders bei Windsurfern sehr beliebt. Aber auch Besucher, die auf dem Hin- oder Rückweg zu einer der erkalteten Lavazungen zum See gelangen, gönnen sich gerne eine Erfrischung im kühlen Nass. Die Tour kann übrigens zu Fuss oder im Rahmen einer von zahlreich angebotenen Pferdetouren in Angriff genommen werden.

Ob der faszinierenden Natur dortzulande dürfte jedoch kaum Langeweile aufkommen, sollte das Magmaspeien doch mal ausbleiben: Man trifft etwa Faultiere, Pfeilgiftfrösche, Fledermäuse und Kaimane an. Auch der bunte, auffällige Nationalvogel Tuco ist im Regenwald zu Hause. Für jene, die das Spektakel von oben betrachten möchten und die Höhe nicht fürchten, eignet sich «Canopy». Bei dieser Sportart wird man im Klettergurt an ein Stahlseil gehängt und saust damit von Baum zu Baum. Da ist die Fortbewegung mit dem Regenwald­ tram schon etwas gemütlicher: Die Bergbahn verfügt über mehrere kleine Gondeln, welche die Passagiere, über den Dächern des Waldes schwebend, sicher und bequem ans Wunschziel bringen.

Komplett trocken dürfte man auch bei den beliebten Flusstouren nicht bleiben. Im wasser- und flussreichen Costa Rica ist das Angebot an solchen Touren gross –

Ob ruhig, wild, warm oder kalt, es ist ein bisschen von allem, was die Küste so reich und für Besucher aus aller Welt, insbesondere aus Europa, so attraktiv macht.

What to do

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Traumhafte Ausblicke

  auf den Indischen Ozean Seit November 2015 begrüsst das neue Shangri-La’s Le Touessrok Resort & Spa, Mauritius an der Ostküste der Trauminsel nach einer sechsmonatigen umfassenden Renovierung seine Gäste.

A

lle 200 Zimmer und Suiten sowie drei Villen in Shangri-La’s Le Touessrok Resort & Spa überzeugen mit afrikanisch inspiriertem Design und bieten traumhafte Ausblicke auf den Indischen Ozean. Entspannung finden Erholungssuchende nicht nur am weitläufigen weissen Sandstrand, sondern auch im edlen CHI, The Spa des Resorts. In zehn Behandlungsräumen geniessen Gäste chinesische und ayurvedische Spa-Anwendungen mit regionalen Zutaten zum Teil aus dem eigenen Garten. Von japanischen Spezialitäten mit einer grossen Auswahl an Sushi bis hin zu einer besonderen Gewürzwelt der indischen Küche lassen sich Feinschmecker in vier Restaurants kulinarisch verwöhnen. Abends treten in der Sega Bar die besten lokalen Künstler auf. Bei Jazz und Blues probieren Rumliebhaber die unterschiedlichen Sorten der Insel. Einen sorgenfreien Familienurlaub garantiert der T-Club, in dem Kinder von vier bis elf Jahren professionell betreut werden. Fantasievolle Aktivitäten wie Schmuckbasteln und Sandburgenwettbauen stehen täglich auf dem Programm. Jugendliche von zwölf bis 17 Jahren schliessen im Teen Club bei Themenabenden und Sport­ aktivitäten neue Freundschaften. Im modernen Fitnessstudio und bei verschiedenen Kursen wie Yoga, Tai Chi und Wassergymnastik halten sich Gäste auch im Urlaub fit. Tennis-, Fussball- und Volleyballplätze sorgen für sportliche Abwechslung. Neben vielfältigen Aktivitäten zu Lande eignet sich das klare blaue Wasser von Mauritius perfekt für Wassersportaktivitäten. Sportbegeisterte leihen sich Kajaks, Segel- und Tretboote, Wasserski sowie Windsurf- und Schnorchelausrüstung kostenlos aus. Tauchkurse können gegen einen Aufpreis gebucht werden. Darüber hinaus bietet Shangri-La’s Le Touessrok

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Resort & Spa Zugang zu zwei Inseln. Die Îlot Mangénie ist nur für Hotelgäste zugänglich und lädt mit dreieinhalb Kilometern paradiesischem Strand zu Badespass und entspannten Stunden inmitten idyllischer Natur ein. Die Ile aux Cerf hingegen lockt Golfliebhaber mit kostenloser Greenfee und einem 18-Loch-Championship-Parcour, gestaltet von dem deutschen Golfprofi Bernhard Langer. 

Nice to know !!! Shangri-La Hotels and Resorts mit Sitz in Hongkong, eine der weltweit führenden Hotelgruppen Asiens, besitzen und betreiben derzeit 98 Hotels und Resorts mit rund 40’000 Zimmern unter den luxuriösen Premium-Marken Shangri-La und Kerry sowie seit Herbst 2014 der neuen Lifestyle-Marke Hotel Jen. Über mehr als vier Jahrzehnte hinweg hat sich die Gruppe mit ihrem Kernmotto «Gastfreundschaft, die von Herzen kommt» etabliert. Sie ist die einzige Luxushotelgruppe, die schnelles WLAN für alle Gäste kostenlos anbietet. Die Gruppe plant zahlreiche Neueröffnungen, darunter Projekte in China, Kambodscha, Hongkong, Myanmar, auf den Philippinen, Sri Lanka und in Indien. Mehr Informationen online auf www.shangri-la.com.


Der Adirondack State Park – New York

Das grösste Schutzgebiet der kontinentalen USA liegt erstaunlicher­weise nicht im Wilden Westen, sondern im Staat New York: Der 24’000 Quadratkilo­meter grosse, nach seinen sehr alten Bergen benannte Adirondack State Park ist von Urwald bedeckt und umfasst Tausende Seen und Teiche. Er ist grösser als die Yellowstone-, Everglades-, Grand-­Canyon- und Glacier-­Nationalparks zusammen und umfasst eine Fläche, die in etwa der des Bundesstaates ­Vermont entspricht. Ein System aus ungefähr 3200 Kilometer Wanderwegen durchzieht weite Teile des Parks. Das ganze Jahr kommen Feriengäste, die die Rauheit der Landschaft und die teils historischen Lodges zu schätzen wissen.

Superseen

Der russische Baikalsee, eine der Hauptattraktionen für Reisende mit der Transsibirischen Eisenbahn, ist der tiefste, älteste und vom Volumen her grösste See der Welt. Er bildet das grösste Reservoir flüssigen Süss­ wassers der Erde. Man bezeichnet ihn auch als das «Heilige Meer». Der See hat eine eigene Flora und Fauna entwickelt: Von den mehr als 2000 bekannten Arten sind 1500 endemisch, das heisst, sie kommen nur in diesem Gebiet vor. Andere bemerkenswerte Seen sind: der Obere See in den USA als flächenmässig grösster, das Tote Meer im Nahen Osten als tiefstgelegener, der Tanganjisee in Afrika als längster und der Kratersee des Ojos del Salado in Süd­amerika als höchstgelegener.

&

Von Superseen dem grössten Naturschutzgebiet

Comarca Kuna Yala – Panama

Das Kuna-Volk von den San-Blas-Inseln vor der karibischen Küste P­ anamas gilt als eine der intaktesten indigenen Gesellschaften des amerikanischen Kontinents. Bei den Kuna ist der Erhalt der eigenen Kultur von grosser Bedeutung. Sie richten sich gegen eine Einverleibung in die Gesellschaft und betonen die Verschiedenheit der Kulturen. Dazu gehören das Recht auf Selbstverwaltung und der Anspruch auf ein eigenes Territorium. Einen besonderen Bezug haben die Kuna zu ihrem Land. Es kann nicht gekauft, verkauft oder verpachtet werden. Die Kuna sehen es als das Erbe ihres Volkes und der Erwerb, die Ausbeutung und Nutzung muss mit diesem Status vereinbar sein. Die Kuna-Frauen sind berühmt für ihre kunstvolle Tracht, zu der Blusen gehören, die mit «molas» verziert werden. Die bunten, geometrischen Stoffmuster sollen an traditionelle Tätowierungen erinnern, welche unter den frühen europäischen Missionaren verboten waren. Etwa 1500 Kunas leben in den Bergen der Bayano-Region am Fluss Chepo. Die meisten leben jedoch entlang des etwa 200 Kilometer langen Küstenstreifens, der sich von der nahe der kolumbianischen Grenze gelegenen Siedlung Armila bis zum westlichen Mandinga erstreckt. Die Zahl der hier lebenden Kunas beträgt etwa 30’000.

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Kamera in der Hand, Sonnenbrille auf der Nase und den Hop-on-Hop-off-Bus unter dem Allerwertesten – so stellt man sich die klassische Stadttour vor. Spricht auch nichts dagegen. Aber wie wär’s mal mit einer Stadt-Erkundung der etwas anderen Art? Ungewohnte Wege, Aktivitäten und Aussichten? Hier spricht nämlich auch einiges dafür! Gelächter in Hamburg, glänzende Augen in Wien, mystische Stimmung in Edinburgh, freie Bahn auf Delhi’s Strassen und Gaumenfreuden in Las Vegas – hier entdeckt man die Trouvaillen der Stadt mal anders.

Herzhaftes Lachen in Hamburg

Kichern, herzhaftes Lachen und Tränen – hier besteht Bauchweh-Gefahr. Während der 80-minütigen Städtetour durch Hamburg im Comedy-Bus erhalten Reisegäste Informationen und erfahren historische Anekdoten mit einer Prise Humor. Vom Michel über den Jungfernstieg bis zur Reeperbahn stehen alle wichtigen Sehenswürdigkeiten auf dem Plan – inklusive einem «Kurzen» im Szenelokal «Herzblut St. Pauli». Hier wird gelacht! www.hotelplan.ch

Nächtlicher Zauber in Wien

Nachteulen aufgepasst: Nebst Kneipen-Tour, Bar-Hopping und ClubBesuch bietet Wien noch mehr. Wie wär’s mit einer Stadtrundfahrt bei Nacht? Denn da zeigt sich die Walzerstadt nochmals von einer ganz anderen Seite! Überraschen lassen und eine Stadtfahrt der etwas anderen Art geniessen – inklusive Abholung im Hotel und Liftfahrt auf den 150 Meter hohen Donauturm. Hier wird gestaunt! www.hotelplan.ch

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Mystische Stimmung in Edinburgh

Mythen, Legenden und Geistergeschichten hören Besucher der Stadt Edinburgh, welche sich unter die Erde – genauer gesagt in die ehemalige Seitengasse «Mary King’s Close» – wagen. Denn unter der heutigen Altstadt verbirgt sich ein Labyrinth aus unterirdischen Gassen. Man sagt sogar, dass es dort spuken soll. Während eines geführten Rundganges erzählt der Guide dunkle Geschichten der letzten 400 Jahre. Hier kriegt man Gänsehaut! www.travelhouse.ch

Freie Bahn in Delhi

Velofahren in Delhi? Geht nicht? Geht doch! Frühmorgens wenn die Strassen noch fast leer sind, können Besucher begleitet durch Delhi radeln und die Stadt von einer anderen Seite kennenlernen. Winkende Bewohner, hie und da wieder eine Kuh auf der Strasse und neugierige Affen. Nach der Velotour durch Indiens Metropole gibt’s Frühstück in Karim’s Restaurant. So beginnt man hier den Tag – und fährt so richtig auf Delhi ab! www.travelhouse.ch

Schlemmertour durch Las Vegas

Las Vegas – neben Glitzer und Glamour, Partys und Gambling steht die Wüstenstadt auch für eine hohe Dichte an hervorragenden Restaurants. Deshalb sollten sich kulinarisch interessierte Besucher zuerst mal eine Übersicht verschaffen. Gewusst wie! Während einer Food-Tour lernen Reisegäste verschiedene Lokalitäten kennen und können sich durch Vorspeisen, Hauptspeisen und Desserts testen – und dies ganz ohne Reservierung oder lange Wartezeiten. Hier wird geschlemmt! www.travelhouse.ch

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«BEHANDLE DIE WEISS­GETÜNCHTE WAND, ALS SEI SIE EIN STÜCK PAPIER.» - HANDBUCH DES GARTENBAUS VON 1634 -

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Wer nach einem Garten-Eden-채hnlichen Paradies sucht, sollte in die chinesische Stadt Suzhou reisen. Die Anlagen erz채hlen zum Teil jahrhundertealte Geschichte und nehmen die G채ste mit auf eine Reise durch Gef체hle, Tradition, Kunst und Kultur. Autor: Martina Gaugler

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«NICHT DIE BLUMEN UND BÄUME ­ NUR DER GARTEN IST DEIN EIGENTUM.» - SPRICHWORT AUS CHINA -

Nice to know !!! Über Suzhou

Im Herzen des Jangtse-Deltas, rund 80 Kilometer westlich von Shanghai liegt die Stadt Suzhou mit über zehn Millionen Einwohnern. Die aufstrebende Industriestadt schreibt eine über 2500 Jahre alte Geschichte und wird aufgrund ihrer Lage an wichtigen Kanälen auch als «Venedig des Ostens» bezeichnet. Seit dem 14. Jahrhundert ist die Stadt führend in der Seidenproduktion und bildet heute das Zentrum der Hightech-Industrie. Neben seinen Garten-Schätzen ist Suzhou ebenfalls beliebt für seine vielen Wasser­dörfer mit alten Wohnhäusern, Brücken und Kanälen.

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Im «Garten des bescheidenen Beamten» verteilen sich über 700 Bonsais.


­ elehrten: Viele gebrochene Männer, ehemalige Beamte, G Staatsdiener, enttäuschte Geschäftsmänner entflohen dem Trubel, entschieden sich stattdessen für das Leben eines Einsiedlers und schufen sich mit den Gärten einen Ort der Ruhe, des Rückzugs und des Friedens.

Traumlandschaften

Wer den gepflasterten Wegen durch die Gärten von Suzhou folgt, passiert nicht nur weitläufige Höfe und Terrassen, duftende Blumen und unzählige Flüsse, sondern auch natürliche Skulpturen aus Taihu-Stein. Der gleich­ namige Tai-See – «hu» steht im Chinesischen für See –, von dessen Insel die meisten Steine stammen, verlieh ihnen seinen Namen. Die natürlichen Kunstwerke bestehen aus einem porösen Kalkgestein, das für mehrere Jahre in einem See gelagert wird. Der Stein wird dadurch stellenweise aufgelöst und es entstehen aussergewöhnliche Formen.

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in altes chinesisches Sprichwort besagt: «Im Himmel gibt es das Paradies, auf Erden Suzhou.» Und damit verspricht es nicht zu viel: Wunderschöne und zum Teil uralte Gärten machen die Stadt zu einer der schönsten Chinas. Die Geschichte der berühmten Gärten geht bis ins 11. Jahrhundert zurück, was Suzhou zum Geburtsort der chinesischen Gartenkunst macht. In den Glanzzeiten der Ming-Dynastie von 1368 bis 1644 beherbergte die Stadt rund 270 Gärten. Heute stehen einige der über 60 vollständig erhaltenen Anlagen auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes, wovon wiederum etwa ein D ­ utzend für Besucher zugänglich ist. Bekannt sind die wunderbaren Gärten vor allem für ihre Verbindung kultureller und natürlicher Elemente. So tauchen die Besucher ein in die Gedankenwelt der

Diese Kunstwerke schmücken etwa auch den im Süden von Suzhou gelegenen «Löwenwald» (auf Chinesisch «Shizi Lin»), der seinen Namen den zahlreichen löwenartigen Felsspitzen verdankt. Diese sowie unzählige Verwinkelungen und Höhlen, von denen einige betreten werden können, geben der Anlage einen unverkennbaren Charakter und sollen die Traumlandschaft jenes Mönches darstellen, der 1342 den «Löwenwald» angelegt hat. Der Steingarten besitzt ein komplexes Labyrinth – von einem Pavillon aus haben die Besucher die Möglichkeit, auf die im Labyrinth herumirrenden Menschen hinunterzuschauen. Vielleicht war dieser amüsante Anblick mit ein Grund, weshalb man sagt, dass der Kaiser Qianlong (1711–1799) jeweils lange auf dem besagten Pavillon verweilt haben soll. Gleich in der Nähe des «Löwenwalds» liegt der grösste und wohl berühmteste Suzhou-Garten, «Der Garten des bescheidenen Beamten» (Zhuozheng Yuan). Er liegt an der nordöstlichsten Ecke von Suzhou und wurde im 16. Jahrhundert vom ehemaligen Beamten Wang Xianchen angelegt, der für seinen Ruhestand eine sinnvolle Beschäftigung suchte. Weil sein Sohn jedoch den Besitz beim Glücksspiel verlor, wurde der Garten für lange Zeit aufgeteilt. Erst in den 1940er Jahren wurden die Teilungen wieder aufgehoben und der Garten wurde der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute gehört er zu den schönsten Gärten Chinas. Sein Ostteil beherbergt einen Pflanzengarten mit Bambus, uralten Bäumen, exotischen >

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Bunte Blumenbäumchen im «Garten des bescheidenen Beamten».

Blumen und geschwungenen Wasserläufen. Die edelste Anlage befindet sich im Mittelteil, wo kunstvolle Pavillons stehen, die den Besuchern einen prächtigen Ausblick auf die Anlage und den von Lotusblättern bedeckten Teich eröffnen. Brücken und überdachte Wandel­gänge umgeben ihn und im Westteil ver­teilen sich über 700  Bonsai-Bäumchen. Ein wei­teres Highlight ist die Halle der achtzehn China­rosen, die sich ebenfalls in diesem Teil befindet und mit altertümlichen Möbeln, Malereien und ­Kalligrafien ausgestattet ist.

Der Meister der Netze

Kommen wir von der grössten zur kleinsten Anlage Suzhous – und gleichzeitig einer der ältesten: «Der Garten des Meisters der Netze» (Wangshi Yuan). Shi Zhengzhi, ein Vize-Minister, erbaute ihn Ende des 12. Jahr­ hunderts, nachdem er genug von der, seiner Ansicht nach, falschen Weltpolitik hatte und nicht mehr dem Staat dienen wollte. Also schaffte sich dieser, wie es ihm später viele gleichtaten, eine Oase der Ruhe, einen Platz des stillen Protests und der Zuflucht. Der Wohnbereich befindet sich im Osten, in der Mitte das Gartenzentrum und im Westen der Innengarten. Ein Teich, der von Brücken, Pavillons, Felsen und Wandelgängen umgeben wird, bildet den Mittelpunkt. Der Namensgeber des Gartens war ein Fischer, bei dem sich der legendäre Beamte Qu Yuan über seine Leiden beschwerte. «Wenn die blauen Wellen klar sind, wasche ich meine Hutbänder darin und trete in die Dienste des

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Herrschers», entgegnete ihm der Fischer daraufhin, «Wenn die blauen Wellen aber schmutzig sind, wasche ich meine Füsse darin und geniesse statt­dessen das sorglose Leben des Einsiedlers.» Ob sich 1595 auch Xu Taishi für das abgeschiedene Leben entschieden hat? Der Mann, auch er war ein Beamter, soll damals jedenfalls den Bau des «Garten des Verweilens» (Liu Yuan) in Auftrag gegeben haben. In den Landschaftsteilen im Norden und Westen befinden sich etwa 300 historische Steintafeln mit berühmten Kalligraphien aus verschiedenen Zeitepochen. Besonders bekannt ist der Garten durch seine kunstvolle Architektur, das harmonische Zusammenspiel von Hügeln und Wasser sowie durch die regelmässigen Vorführungen von chinesischer Pingtan- und Guqin-Musik. Die besagten botanischen Schätze Suzhous sind Ausdruck der chinesischen Geisteshaltung und durch ihren traditionellen Kunst- und Kultur­charakter kostbar. Die Magie dieser Gärten hat sich herumgesprochen. Deswegen ist all jenen, die sich von ihnen verzaubern lassen möchten, geraten, in den frühen Morgenstunden oder am späteren Nachmittag zu erscheinen, da dann der touristische Andrang nicht so gross ist. Doch ganz egal, zu welcher Zeit man die Anlagen besucht, die Gedanken ihrer Erschaffer und den Geist, die Ruhe und Idylle dürfte jeder Gast spüren. 


ankommen, geniessen, träumen

Willkommen in der einzigartigen Oase im Herzen von Zürich. Fühlen Sie sich wie zu Hause – im Hotel, im Restaurant, in der grosszügigen Lounge mit Sitzungszimmer oder im historischen Gewölbekeller. www.hotelflorhof.ch

Hotel Florhof, Florhofgasse 4, CH-8001 Zürich Telefon +41 44 250 26 26, www.hotelflorhof.ch


Ehrgeizig, modisch, kreativ, pulsierend – das ist Mailand. Die Stadt gibt ihr Bestes, wenn sie wieder zum internationalen Schaufenster von Mode und Design wird. Mailand ist nie langweilig. Manchmal genügt ein genauer Blick, um etwas Neues zu entdecken.

Vater der schönen Dinge

Revolutionär war das Telefon «Grillo», entworfen von Marco Zanuso für Siemens, und auch die Nähmaschine «Mirella» von Marcello Nizzoli für Necchi geniesst Kultstatus. Viele grosse Designer erarbeiteten ihre Modelle gemeinsam mit dem Schreiner Giovanni Sacchi. Seine Werke fanden ihren Platz in einem aussergewöhnlichen Archiv: im MIL, dem Museum für Industrie und Arbeit. Der erste Stock beherbergt einen Nachbau von Sacchis Werkstatt, zwei weitere Räume laden dazu ein, den wahren Schatz der Sammlung zu entdecken: 400 Modelle aus Holz und 8000 Zeichnungen. Ein Who’s who der Design­geschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis 1977, als die Werkstatt Sacchis schloss. www.archiviosacchi.it

Hinter den Kulissen der Scala

Wie der Dom, so hat auch die Scala ihre «Veneranda Fabbrica», ihre ehrwürdige Fabrik. In den Hallen des ehemaligen Industriegebiets Ansaldi di Porta Genova bereiten hier auf 20’000 Quadratmetern 150 Leute – Techniker, Mechaniker, Schreiner, Schneider und Kostümbildner – bis zu drei Stücke gleichzeitig vor. Hinter den Kulissen sind die Werkstätten zu entdecken, in denen die bunten Bühnen-Kunstwelten und Skulpturen aus Styropor entstehen. Beeindruckend ist auch der Bereich der Kostümbildner. 1500 Schränke enthalten je 60 bis 70 Bühnenkostüme, die ältesten davon gehen in die 20er Jahre zurück. In der historischen Sammlung hängen Kostüme, die bereits von Pavarotti, Nurejew oder Maria Callas getragen wurden. www.teatroallascala.org

Mailand für Insider

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Bei welchem Friseur hat man den besten Blick auf den Duomo? In welcher Strasse trieb früher ein Serienmörder sein Unwesen? Wo flanieren Flamingos in Hinterhöfen? Entdecken Sie Spannendes zwischen Scala und Dom, zwischen den Navigli und dem goldenen Viereck der Mode und finden Sie Geheimnisse, die selbst Leonardo da Vinci erstaunt hätten. 111 Orte in Mailand, die man gesehen haben muss Giulia Castelli Gattinara, Emons: Verlag


Das Meer der Mailänder

Das Meer ist weit weg, was macht man also im Sommer? Alle gehen zum Wasserflughafen Idroscalo: Überall Sonnenschirme, Liegen, Picknicktische und Handtücher, die auf der Liegewiese am Ufer des künstlichen Sees bunte Sprenkel bilden. Die Menschen kommen, um zu joggen, sich zu sonnen oder einfach ein bisschen Zeit im Freien zu verbringen. www.idroscalo.info

Schnäppchenmarkt

Schuhe, Kleidung Accessoires – die Stadt der Mode kennt keine Krise. Mailand ist ein Museum der Mode. Und auch für den schmaleren Geldbeutel hat sie einiges zu bieten. In Mailand gibt es unzählige Outlets. Bei San Babila etwa gibt es das Temporary, die Kette D-Magazine, die über einen sehr zentralen Sitz mit drei Läden verfügt, und das Il Salvagente, das Mode «made in Italy» mit bis zu 60 Prozent Rabatt anbietet. Mit Zeit und Geduld findet man hier Pullover von Roberto Cavalli, Krawatten von D & G, Taschen von Miu Miu oder Röcke von Prada. www.dmagazine.it | www.salvagentemilano.it

Leben als Gladiator

Es ist nicht das schönste Gebäude, doch wenn man über die Schwelle des ehemaligen Konvents in der Via de Amicis tritt, so entdeckt man das Mailand der Gladiatoren zusammen mit dem Rest eines römischen Amphitheaters, in dem Spiele und Löwenkämpfe stattfanden. Besonders interessant ist die Geschichte des Urbicus, eines ausgezeichneten Kämpfers im 3. Jahrhundert. Als er starb, war er gerade 22 Jahre alt und hatte doch bereits 13 Kämpfe vorzuweisen. www.parcoanfiteatromilano.beniculturali.it

Essensinszenierung

Das «Eataly» ist innerhalb weniger Jahre zum Gastro-Tipp par excellence geworden. Hier werden kleine Produkte wertgeschätzt und hier wird Nachhaltigkeit grossgeschrieben. Die Waren sind thematisch und regional angeordnet. Von Aceto Balsamico di Modena bis zum frischen Trüffel aus Alba, von der Nusscreme von Baratti & Milano zur lombardischen Salami – das «Eataly» ist ein lukullisches Elysium. www.eataly.it

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Ein Paradies

FÜR IHRE GESUNDHEIT

Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2008 empfängt die SHA Wellness Clinic ihre Gäste für einen präventiv-medizinischen Aufenthalt im luxuriösen Resort-Ambiente. 2015 wurde der Wellbeing Trakt auf 6 000 qm erweitert. Die Verbesserung und Erhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden durch die optimale Verbindung von fernöstlichen Techniken mit den neuesten Erkenntnissen der westlichen Medizin stehen im Fokus.

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Die Reise zum Besseren Ich

Die atemberaubende Aussicht auf die Bucht von Altea kann man sowohl von der Terasse als auch von den Suiten aus geniessen.

D

as Konzept von SHA ist das Resultat der persönlichen Erfahrung von SHA-Gründer Alfredo Bataller Parietti. Nach traditionellen medikamentösen – und leider erfolglosen – Behandlungen seiner Krankheit, an der er seit jungen Jahren litt, fand er die Lösung durch die Befolgung einer makrobiotischen Ernährung. Die ganzheitliche Philosophie der SHA Methode entwickelt sich seither mithilfe eines Teams aus Experten  – allen voran dem berühmten Michio Kushi, der im Jahr 1995 zum Präsidenten der World Association of Natural Medicine ernannt wurde und als Vater der modernen Makrobiotik gilt. Die SHA Wellness Clinic nimmt im Bereich «Healing Holidays» weltweit eine Vorreiterrolle ein. Durch die Lage hoch oben in der spanischen Sierra Helada, einem Naturschutzgebiet mit Blick auf das malerische Städtchen Altea direkt am Mittelmeer, wird das Rundumpaket zur Bewahrung eines optimalen Gesundheitszustandes auf natürliche Weise durch ein mildes Mikroklima ergänzt. Die Entwicklung gezielter Programme, angepasst auf die verschiedenen Bedürfnisse der Gäste, stellt von Beginn an eine der Säulen der SHA Wellness Clinic dar. Ganz gleich, ob die Zielsetzung eine reinigende Entgiftungskur, Gewichtsverlust, eine Rauchentwöhnung oder die Verbesserung der allgemeinen Fitness ist, in der SHA Wellness Clinic gibt es für jedes «Bedürfnis» das passende Programm, das dann ganz individuell unter der Beobachtung von Ärzten, ausgerichtet wird. Grundlage aller Programme bildet die bewährte SHA Methode: eine Kombination aus natürlichen Therapien aus der traditionellen chinesischen Medizin mit modernster Technologie und Behandlungsmethoden gepaart mit der sogenannten «SHA Ernährung» basierend auf der Nahrungs-Pyramide der Harvard University of Medicine.

Der Gedanke das Leben innerhalb von vier Wochen komplett zu ändern, ist verlockend. Zugegeben auch im angenehmen Ambiente der SHA Wellness Clinic bei Blick auf das Mittelmeer und mildem Mikroklima ist eine aktive Mitarbeit des Gastes gefordert. Das neu gelaunchte Life-Reset Programm bietet den idealen Rahmen, um alte Gewohnheiten zu durchbrechen und neu erlernte Rituale zu verinnerlichen. Dabei spielt die Dauer des Programms eine ganz essentielle Rolle: 28 Tage sind genau der Zeitraum, den der menschliche Körper und das Unterbewusstsein – laut Wissenschaftlern – benötigt, um Altes hinter sich zu lassen und sich an neu Erlerntes zu erinnern. Vier Wochen, gewidmet der nachhaltigen Er­ holung, bei der die fortschrittlichsten Kenntnisse der modernen Wissenschaft ebenso wie jahrtausendalte, natürliche Therapien ideal verknüpft werden. Neben zahlreichen körperlichen Behandlungen zur Entspannung wie Massagen, Lymphdrainage, Ozontherapie, Traditioneller Chinesischer Medizin wie Akupunktur oder Moxibustion und bioenergetische Behandlungen, steht auch die mentale Genesung und Stärkung im Zentrum des Life-ResetProgrammes. Bei Beratungs- und Coaching-Gesprächen zu Ernährung, Stressbewältigung und gesunden Lebensgewohnheiten werden den Gästen wichtige Hilfestellungen für den Alltag vermittelt. Es ist das bisher umfassendste Programm, das die SHA Wellness Clinic lanciert, denn es verfolgt ein anspruchsvolles Ziel: eine nachhaltige Veränderung im Leben des Gastes herbeizuführen.

Fit, fitter, am fittesten

Sieben Tage als nachhaltiger Einstieg in ein fitteres Leben, das verspricht das Fitness Programm von SHA. Das Programm sieht den Menschen – ihrer ganzheitlichen Philosophie entsprechend – in seinem Gesamten. Das Programm baut dabei auf drei Grundpfeilern auf: gesunder Ernährung, körperlicher Ertüchtigung sowie unterstützenden Behandlungen. Es beginnt mit einem grundlegender Medizincheck, um alle darauf folgenden Behandlungen auf den Gast masszuschneidern. Neben den Kursen zur Erlernung eines gesunden und aktiven Lebensstils werden gezielte Therapien angewandt, um den Körper begleitend in Balance zu bringen. Es wird nicht einzig auf die Fettreduktion oder den Aufbau von Muskelmasse geachtet. Es geht grundlegend darum, sich ein gesünderes und aktiveres Leben anzugewöhnen und nebenbei von den Vorzügen körperlicher Fitness zu profitieren: die physische Konstitution und Ausdauer >

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zu verbessern, kräftiger zu werden, Gewicht zu verlieren und Muskeln zu trainieren. Das Programm geht einher mit einem Coaching für bewusstere Ernährung  – ein wichtiger Schlüssel, um dem Körper die richtige Energie zu liefern und um dauerhaft fit zu sein.

Detox Deluxe

Müdigkeit und überschüssiges Gewicht ade – mit dem Detox Programm von SHA erlangt der Körper wieder Kraft, Energie und Wohlbefinden. Diese Entgiftungskur wird unter Anleitung von Experten in luxuriösem Ambiente zur Wohlfühlkur. Unter der spanischen Sonne können die Gäste der renommierten Clinic ihren Körper entschlacken, von Giftstoffen befreien und wieder die volle Vitalität spüren, die in ihnen steckt. Stress, schlechte Ernährung, mangelnde Bewegung und Umwelteinflüsse können zu einer Ansammlung von Giftstoffen in unserem Körper führen. Wenn die natürlichen Entgiftungsorgane wie Leber, Niere und Haut überfordert sind, wird der Körper anfällig und der Teint fahl. Die SHA Wellness Clinic bietet seinen Gästen eine Entgiftungskur, die individuell auf den einzelnen Gast und seine Bedürfnisse ausgerichtet ist. 

Das Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele finden.

Für eine gute Lebensqualität, den Körper in Form halten.

Nice to know !!! Well-Cuisine

Der Infinity-Pool lädt zum Entspannen ein. Die Aquatherapien haben zahlreiche Vorteile für die Gedundheit.

CITY & CULTURE 54 IMAGINE VOLUME 24

Die Ernährung ist ein Schlüsselfaktor für unsere physische und psychische Gesundheit. Das im September erschienene Buch «Die Rezepte von SHA für ein längeres und gesünderes Leben» ist viel mehr, als nur ein Rezeptbuch: es ist ein praktischer und wertvoller Leitfaden für eine gesunde, natürliche und energetisierende Ernährung, um einen ausgewogenen Gesundheits- und Vitalitätszustand zu erreichen  – die Grundlage für das innere wie äussere WellbeingGewicht. Einmal geschafft, lautet dann das Ziel, das Idealgewicht zu halten, ohne auf eine attraktive und flexible Ernährung verzichten zu müssen. Die Rezepte reichen von Vorspeisen wie Lachstartar, Guacamole über Hauptgerichte wie das Reis Soufflés bis hin zum Pistazien Coulant Dessert, Himbeereis und Schokoladenchips. Sie sind alle darauf ausgerichtet, den Körper zu entschlacken, den Cholesterinspiegel sowie das Gewicht zu reduzieren, die Energie zu steigern und den Alterungsprozess zu verlangsamen. Das Buch verrät auch Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung, die hauptsächlich aus Getreide, Hülsenfrüchten, Gemüse, Obst, Samen, Nüssen und Meeresalgen bestehen sollte. https://shawellnessclinic.com/de


Die esse Ferienm ch si erfindet ne u

Treffpunkt fĂźr Freizeit und Fernweh 20. bis 22. Januar 2017 in St.Gallen Gastland Seychellen

grenzenlos-sg.ch


Die

Urlaubsunterkünfte

der Stars

Einmal Brad Pitt über den Weg laufen, schlafen, wo George Clooney nächtigt, oder Jennifer Aniston im Aufzug begegnen: Wer möchte dies nicht zu seinen Ferienerlebnissen zählen können? Um mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Reisen einen Blick auf die Schönen und Reichen zu erhaschen, steigt man am besten in den schönsten Häusern und Resorts der Welt ab. Text: www.SecretEscapes.ch

Urlauben wie Carrie Bradshaw

Sharon Stone, Salma Hayek, Orlando Bloom, Eva Mendes, Miranda Kerr, Jennifer Aniston, die Liste der prominenten Gäste im La Mamounia in Marrakesch liest sich wie das Who’s who von Hollywood. It-Girl Poppy Delevingne war von dem orientalischen Palast so begeistert, dass sie gleich ihre Hochzeit dort ausrichtete, und auch Sarah Jessica Parker wohnte zu Drehzeiten von «Sex and the City» im La Mamounia. Das Luxushotel in der marokkanischen Oasenstadt lockt seine Gäste vor allem mit einzigartigen Ausblicken auf das Atlasgebirge. www.mamounia.com

Zum Karneval nach Rio mit Cameron Diaz

Eine ähnlich hohe Promidichte gibt es, besonders zum weltberühmten Karneval, im brasilianischen Belmond Copacabana Palace. Wie der Name schon verrät, liegt das Hotel direkt am weltberühmten Copacabana-Strand und lockte schon Grössen wie Elizabeth Taylor, Marilyn Monroe und Walt Disney an. Heute geben sich Stars wie Tom Cruise, Mick Jagger, Madonna, Cameron Diaz, Paul McCartney und Lenny Kravitz die vergoldeten Klinken in die Hand, besonders zum populären Karneval. Auch königliche Hoheiten wie Carl XVI. Gustaf von Schweden, Prinz Charles und Lady Diana waren schon zu Gast. www.belmond.com

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Über den Dächern Roms mit George Clooney

Die Spanische Treppe am Piazza di Spagna ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in der Ewigen Stadt und Adresse eines der besten Hotels Roms, dem Hotel Hassler. Zu den illustren Gästen zählen unter anderem Victoria und David Beckham, Gwyneth Paltrow, Jennifer Lopez und George Clooney. Nicht nur die Lage des jahrzehntealten Luxushotels ist einzigartig, auch der Blick über die Stadt, den Gäste vom Restaurant aus geniessen können, ist aussergewöhnlich. Kein Wunder also, dass Hollywoodstars regelmässig eine der Luxussuiten beziehen. www.hotelhasslerroma.com

Tee mit der Queen von England

Die exklusive Lage mit Blick auf das Brandenburger Tor und eine Geschichte, die bis 1907 zurückreicht, machen das Hotel Adlon Kempinski zu einer Legende in Berlin und einem Hotspot für Prominente. Das Hotel gilt seit jeher als Luxusherberge für Adlige, Politiker und Staatsmänner, die nach Berlin kommen. Auch die Queen von England und der Dalai Lama nächtigten schon «Unter den Linden». In den 307 Luxuszimmern und 78 edlen Suiten tummeln sich auch Hollywoodgrössen wie Brad Pitt, Angelina Jolie, Dustin Hoffman und Harrison Ford. www.kempinski.com

Auf der Skipiste mit Beyoncé

Wer mit Heidi Klum, Kate Hudson, Goldie Hawn oder Beyoncé samt Ehemann Jay Z die Pisten hinabwedeln möchte, sollte sich im Nobelskiort Aspen einfinden und ein Zimmer im The Little Nell beziehen. Das ist besonders beliebt, weil es das einzige Hotel in der Gegend ist, in dem man sich die Skier quasi schon an der Rezeption anschnallen kann, so nah liegt das Fünf-Sterne-Hotel an Aspens Pisten. Ein Rundum-sorglosPaket inklusive Servicepersonal, das sich bei der Rückkehr um die lästige Skiausrüstung kümmert, lockt auch Diven wie Mariah Carey an. www.thelittlenell.com

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BAROS

Die Essenz der Malediven Das luxuriöse BAROS Maldives liegt umgeben von Kokosnusspalmen, tropischer Vegetation, Korallenriffen und dem kristallklaren Wasser des Indischen Ozeans im Nord Malé Atoll. Die Architektur des Resorts und seine 75 Villen (Overwater- sowie Strandvillen) gliedern sich perfekt in die Natur der kleinen Privatinsel ein.

D

as Fünf-Sterne-Hidaway Baros Maldives im Nord-Malé-Atoll, Mitglied der exklusiven Hotel­ vereinigung Small Luxury Hotels, verbindet authentisch maledivischen Stil mit schlichter Eleganz und dem Komfort eines Luxusaufenthaltes. Das Resort ist in 25 Schnellboot-Minuten bequem vom Flughafen Malé erreichbar, doch gefühlt befindet es sich irgendwo zwischen Paradies und Himmel. Die ehemalige Palmenplantage mit schattenspendender, tropischer Vegetation umgibt eine Lagune, in der das Wasser des Indischen Ozeans in allen Blautönen von Türkis bis Azur glitzert. Die grosszügigen, eleganten Villen in klarem Design liegen direkt am Strand verstreut mit Blick auf Lagune und Himmel. Alltag, Lärm und Hektik sind eine ganze Welt entfernt.

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Abtauchen auf höchstem Niveau

BAROS Maldives ist für Taucher und diejenigen, die es werden möchten, ein wahres Juwel. Es gilt die Unterwasserwelt des Hausriffs sowie von über 30 Tauchplätzen in unmittelbarer Nähe zu entdecken, von der jahrzehntelangen Erfahrung des Tauchcenter-Teams zu profitieren, ganz nebenbei viel über den Umweltschutz dieses zerbrechlichen Ökosystems zu lernen und einen Teil zu seiner Wahrung beizutragen. Die Malediven, mit ihren beinahe 1200 tropischen Inseln in schimmernden Lagunen des Indischen Ozeans, sind weltweit geschätzt für ihre spektakulären Unterwasseraktivitäten und die Möglichkeit in bunte Unterwasserwelten abzutauchen und dabei Raum und Zeit zu vergessen. Dank der direkten Nähe und des einfachen


Ein Törn mit dem Nooma zum Sonnenuntergang bei Champagner und Ka­ napees bietet eine ungewöhnliche Kombination aus Luxus und Abenteuer.

Ein Dinner auf dem Deck des Restaurants, während unter Ihnen Rochen und Fische vorbeischwimmen, ist eine einmalige Erfahrung.

Ein Dinner bei Sonnenuntergang auf der Sandbank bietet ein einzigartiges Naturerlebnis und pure Romantik.

Zugangs ist es Nicht-Tauchern ebenso möglich, das Hausriff vom Strand oder über die Over-Water Villa zu erkunden. Interessierte Schnorchler können – auf Wunsch bestückt mit einer Unterwasserkamera – an den geführten Touren der insel-eigenen Meeresbiologin durch die Lagune teilnehmen und erfahren dabei sicherlich noch viel Spannendes über die Geheimnisse der Unterwasserwelt.

Gourmets auf hoher See

Auf BAROS Maldives werden ohne Frage Träume wahr. Kein Wunder also, dass das Programm der besonderen Segeltörns und Luxusyacht-Cruises um kulinarische Aspekte erweitert wurde und Gästen nun auf Wunsch auch Frühstück, Mittagessen oder ein Sunset-Cocktail direkt

an Board serviert wird. Ein Mehrgang-Menu vom eigenen Butler an Board serviert bekommen, während die Delphine mit der Luxusyacht um die Wette springen? Auf BAROS gehören solche ausgefallenen Lunch-Cruises zu den täglichen Überraschungen und Gäste haben die Qual der Wahl. Verschiedene Geniesser-Pakete wie «Lunch für Geniesser» oder «Champagner und Canapés» lockt wahre Gourmets auf die hohe See. Neben traditionellen Holz­ segelschiffen, sogenannten Dhonis, steht den Gästen auch die resorteigene Luxusyacht zur Verfügung, die nur darauf wartet in See stechen zu dürfen. Wer es noch romantischer möchte, wartet bis zum Sonnenuntergang, wenn Champagner und Canapés vom unauffälligen Butler an Deck gereicht werden und die Sonne im Meer versinkt. >

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Nice

! to know !!

Korallenschutz zum Mitmachen

Die Wasservillen mit direkten Zugang zur atemberaubenden Lagune mit glasklarem Wasser eröffnen eine neue Dimension des Urlaubs.

Gourmet Insel mit ausgezeichneter Küche

BAROS Maldives kann auf vieles stolz sein: seine Geschichte – bestehend seit 1973 –, sein intaktes Hausriff, sowie auf sein Aushängeschild, das Fine-Dining «The Lighthouse Restaurant». Ganz aktuell liefern nun auch wieder die Köche der Insel einen weiteren Grund zur Freude: 22 Medaillen – so lautet der erfreuliche Rekord beim Hotel Asia Culinary Challenge Wettbewerb 2016. BAROS Maldives belegt damit den dritten Platz von 40 der besten Restaurants der Malediven. 300 Köche kämpften um die heiss begehrten Medaillen. 20 Kategorien galt es zu meistern und die gezauberten Gerichte aus der jeweiligen Kategorie mussten dem Urteil einer 18-köpfigen Jury, bestehend aus international zertifizierten Juroren, weltweit ausgezeichneten Chefs und kulinarischen Ikonen, Stand halten. BAROS Maldives triumphierte gleich mit drei Goldmedaillen, von denen zwei an den maledivischen Chef Ibrahim Nathif gingen, einmal in der Kategorie Hot Cooking Poultry und einmal für Pasta Hot Cooking. Die dritte Goldmedaille ging an den Patissier Dilanka Prasad für seine Kreation einer Hochzeitstorte. Prasad freute sich darüber hinaus über den zweiten Platz als «herausragender Konditor» in dem Wettbewerb. Insgesamt elf Silbermedaillen gingen an zehn Chefs von BAROS Maldives. Davon wurden gleich zwei an Senaka Bodawaththa für seine Verdienste in den Kategorien Hot Cooking Lamb und Hot Cooking Seafood verliehen. Die Awards, unter denen acht Bronze Medaillen und sieben Ehrenurkunden waren, gingen an 13 Chefs des Resorts. 

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Weltweit wird immer wieder von Korallensterben und verblassten Riffen berichtet. Keine beunruhigenden Nachrichten für BAROS Maldives, das über ein prachtvolles Hausriff verfügt – ein wahres Paradies für Schnorchler. Das Resort hat allen Grund, darauf stolz zu sein, denn BAROS Maldives gelingt die Königsdisziplin: Luxus und Naturschutz in perfektem Einklang zu vereinen. Seit Jahren schon setzt sich das Resort für nachhaltigen Schutz und die Konservierung der Riffe ein. In dem resorteigenen Marine- und Tauchzentrum auf BAROS Maldives wird bereits seit Jahren aktiv am Korallenschutz gearbeitet. Seit 2012 revolutioniert eine Idee die Unterwasserwelt, die die Grundlage für den «Korallenschutz zum Mitmachen» bildete: Sponsored Coral Gardening. Hierbei wird den Gästen die Möglichkeit gegeben, ihren eigenen Korallenabschnitt finanziell zu unterstützen. Die Gäste können ihre Namen auf Korallen-Tabletts eingravieren lassen und werden über das Wachstum ihrer adoptierten Korallen auf dem Laufenden gehalten. Dieses Programm ist bis dato mit fast 200 Korallen-Tabletts rund um BAROS Maldives ein voller Erfolg. www.baros.com/de

Tauchen Sie ein in die Kultur der Malediven. Entdecken Sie die einmalige Unterwasserwelt der Malediven.


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LUXUS-HIDEAWAY mit grösstem Unterwasserrestaurant der Welt

Unvergleichlicher Luxus, atemberaubende Strände mit schneeweissem Sand und ein spektakuläres Unterwasserrestaurant machen Hurawalhi Island Resort zur ultimativen Destination, um Erinnerungen für die Ewigkeit zu sammeln. Das brandneue und aussergewöhnliche Luxushotel ist ein Magnet für Sonnenhungrige, die nach etwas Besonderem in einer der schönsten Urlaubsregionen der Welt suchen. LOST & FOUND 62 IMAGINE VOLUME 24


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ie Malediven bestehen aus 1 200  Inseln, Hura­ walhi Island Resort ist zweifelsohne eine der schönsten von ihnen. Nur 40 Minuten per Wasserflugzeug vom Malé International Airport entfernt, ist Hurawalhi Island Resort mit seinen strahlend weissen Pulversandstränden und kristallklarem, türkisfarbenem Wasser eine paradiesische Oase, ein Adults-Only Hide­ away, um sich verwöhnen zu lassen und sich vollkommen zu entspannen. Besondere Highlights sind das von einer Lagune umgebene, weltweit grösste und komplett verglaste Unterwasserrestaurant «5.8», ein intaktes, traumhaft schönes Hausriff sowie ein aussergewöhnliches Spa, in dem ausschliesslich organische Produkte verwendet werden.

Weltweit grösstes Unterwasserrestaurant

Der absolute Höhepunkt auf Hurawalhi Island Resort ist das Unterwasserrestaurant. 5.8 Meter unter der Meeresoberfläche schwingen sich hier alle Sinne in ungeahnte Höhen. Beste Zutaten, innovative, moderne Küche prägen die Gourmetkreationen, die in einer atemberaubenden Location und zu exquisiten Weinen serviert werden. Das minimalistisch-klare Design des Restaurants hält sich dezent zurück und stellt die spektakuläre Aussicht auf die maledivische Unterwasserwelt und ihr buntes Treiben in den Vordergrund. Auch umweht ein Hauch Romantik das «5.8», jeder Tisch ist für zwei Personen gedeckt. Das kulinarische Konzept umfasst ein extravagantes Degustations-Menü mit mehreren Gängen, sowie einer Weinbegleitung.

Modern, zurückhaltender Luxus

Mit insgesamt 90 Villen bietet Hurawalhi Island Resort ausserordentliche Privatsphäre. Alle Villen sind identisch stilvoll gestaltet und eingerichtet: Ruhiges und stimmungsvolles Dekor trifft auf dunkle, hölzerne Böden und modernes Interieur, private Sonnenterrassen eröffnen einen einzigartigen Panoramablick über den Indischen Ozean. Zahlreiche weitere Annehmlichkeiten und Dienstleistungen vollenden den Komfort der OneBedroom-Villen, die zum Teil mit Pool ausgestattet sind. 60 Ocean Villen thronen direkt über dem azurblauen Wasser der Lagune und sind so ausgerichtet, dass sie entweder freien Blick auf Sonnenuntergang oder Dream Island bieten. Nach einem kurzen Gang über den privaten Steg eröffnet sich ein abgeschiedener Aussenbereich, mit eigenem Sonnendeck und Panoramablick über den Ozean, sowie direktem Zugang zum Meer. Die 30 Beach Villen liegen am traumhaften Strand. Kreatives Master-

mind hinter dem Interior Design ist Yuji Yamazaki, Inhaber des weltweit angesehenen und ausgezeichneten Architekturbüros Yuji Yamazaki Architecture PLLC in New York, der als Architekt bereits an Projekten für Giorgio Armani, Calvin Klein und Saks Fifths Avenue mitgewirkt hat.

Moderne Gourmet-Kreationen in atemberaubendem Ambiente

Neben dem Unterwasserrestaurant, bietet Hurawalhi Island Resort auch an der Oberfläche im Restaurant «Aquarium» bei Tag einen atemberaubenden Blick über den endlosen Ozean und bei Nacht ein romantisches Kerzenmeer. Die modernen Menüs aus rein organischen Produkten sind gekonnt zusammengestellt. Rindfleisch bester Qualität sowie frische, lokale Meeresfrüchte geben die kulinarische Linie vor. Letztere entweder auf einem Teppanyaki-Grill, als delikates Sushi, Sashimi oder Tempura, alles von einem persönlichen Küchenchef zubereitet. Das Restaurant «Canneli» ist die dritte Auswahlmöglichkeit für Feinschmecker. Dort wird internationale Küche auf höchstem Niveau und mit Live-Cooking-Stationen serviert. Aussen wie innen sind Sitzgelegenheiten geboten, darunter auch eine Terrasse direkt über dem Indischen Ozean. Neben den fabelhaften Restaurants bietet sich nicht zuletzt die traumhafte Möglichkeit, private Dinner am Strand unter dem Sternenhimmel zu erleben. So können Gäste einzigartige Erinnerungen in einer der romantischsten Umgebungen verinnerlichen, bei denen massgeschneiderte Menüs, etwa mit erstklassigem Hummer oder edlem Wagyu-Rindfleisch, von einem privaten Chefkoch zubereitet werden. >

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Nice to

know !!!

Hurawalhi kreiert mit seinem Angebot, seiner Atmosphäre und einer paradiesischen Umgebung unvergessliche Momente. Hierfür sorgen nicht zuletzt Sunset Cruises, geführte Schnorchelausflüge & Island Hopping. In den Abendstunden bietet sich die Möglichkeit, tief in die maledivische Kultur und Geschichte bei der kulturellen Bodu Beru Tanzshow, Live Band und Disco mit DJ einzutauchen. Die

romantisch beleuchtete Bar ist direkt am Strand gelegen und lädt auf eine Terrasse im Freien ein, die den schimmernden Pool und die glitzernde Lagune überblickt. Die Terrasse verfügt über eine umfassende Auswahl an Wasserpfeifen, eine beeindruckende Wein- und Cocktailkarte sowie ein abwechslungsreiches Programm mit Live-Entertainment. www.hurawalhi.com

Tropische Oase der Ruhe & Entspannung

Tauchen & Schnorcheln am Manta-Hotspot

Denjenigen, die sich nach einer Verwöhnatmosphäre im Urlaub sehnen, bietet das Overwater-Duniye Spa tropische Treatments für Frauen und Männer, auf Ganzheitlichkeit, Einfachheit, Reinheit und Qualität ausgerichtet. Die heilende Energie der Therapeuten, gepaart mit asiatischen Massagetechniken und unter Verwendung von ausschliesslich organischen Produkten folgen dem ganzheitlichen, natürlichen und individuellen Ansatz, jedem einzelnen Gast ein massgeschneidertes Treatment für Gesundheit, Schönheit und Wohlbefinden zu kreieren. Traditionelles Wissen verbindet sich hier behutsam mit modernen Erkenntnissen zu einem ganzheitlichen Wellness-Konzept. Beim behutsamen Rauschen der Wellen ist Duniye Spa der perfekte Ort, um sich einfach fallen zu lassen und sich völliger Glückseligkeit hinzugeben. Der maledivische Name Duniye bedeutet «Universum» und versinnbildlicht damit die weltumspannende Philosophie des Spas.

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Gäste, die auf der Suche nach Aktivitäten sind, finden schönste weisse Sandstrände vor, eine herrliche Lagune und ein Hausriff zum Schnorcheln, ebenso kristallklare Süsswasser-Infinity-Pools. Mehr als 400 Manta-Rochen wurden bereits in der Umgebung von Hurawalhi identifiziert, mehr als ein Viertel davon in unmittelbarer Nähe vom Resort. Auf dem Aussengelände befindet sich eine Sportanlange mit Tennisplatz, Badmintonplatz, Volleyballplatz, Fitnesscenter und einem Boot zum Hochsee­angeln. Das ausgezeichnete Tauchangebot lädt ein, die Unterwasserwelt der Malediven zu erkunden. Das resort­eigene SCUBA Center bietet geführte Tauch- & Schnorchel­ ­ausflüge, sowie ein komplettes PADI 5 Sterne Schulungszentrum. Für alle Gäste, die nach noch mehr Bewegung streben, stehen JetSkis, Paraglider, Wasserski, Wakeboards, Paddle-Boards, Windsurf-Boards, Kajaks und Katamarane zur Verfügung. 


«Ich bin ruhelos – ich habe kein Problem damit, dieses komfortable Leben zu verlassen und für ein Jahr in einem entlegenen Dorf zu leben.»

E

r hat schon diverse Karrieren durchlaufen. Nach seinem Studium in Oxford war Michael Palin Teil der britischen Comedy-Sensation Monty Python, danach war er ernsthafter Schauspieler, bevor er mit seinen Reiseprogrammen für das BBC die Welt durchstreifte. Wegen ihm spricht man vom «Palin-Effekt»: Orte, die er für die BBC bereist hat, werden kurz darauf von Touristen überrannt. Michael Palins erste Karriere begann kurz nach dem Studium, als John Cleese ihn zu einem gemeinsamen Fernsehprogramm überredete, das als Monty Python von 1969 bis 1974 den britischen Humor erneuern sollte. Nachdem Monty Python die Serie einstellte und nur noch für die Filme zusammenkam, hatte Michel Palin Zeit, um sich ernsthafteren Rollen zu widmen und selbst an Drehbüchern zu arbeiten. 1989 bekam er für seine Rolle in A Fish Called Wanda einen BAFTA für die beste Nebenrolle. Nebenbei schreibt er Bücher und Kinderbücher. Nach einem ersten Reiseprogramm über britische Züge startet seine Karriere als Reisender 1989 mit seiner Reise in 80 Tagen um die Welt. Auf den Spuren von Jule Vernes Romanheld Phileas Fogg macht er sich samt Filmcrew auf den Weg, um die Welt in 80 Tagen ohne Flugzeug zu umreisen. Er schafft es haarscharf in 79 Tagen und sieben Stunden. Die Serie ist ein grosser Erfolg und verkauft sich international. Palin schreibt ein Buch über seine Reise, das detaillierter und umfangreicher auf Land und Leute eingeht. Die BBC und Palin produzieren in den nächsten Jahren noch weitere Reisen von ähnlichem Format. Palin reist 1991 dem 30. Längengrad entlang vom Nord- zum Südpol, 1995 bereist er den Pazifik und folgt 1999 den Spuren Hemingways durch Europa, Afrika, die Karibik und die USA. Danach geht es für ihn in die Sahara, auf den Himalaya, nach Mittel- und Osteuropa und Brasilien. Neben der Fernsehserie entstehen jeweils Bücher mit Fotografien von Basil Pao. Mit seiner Art wird Michael Palin zum «freundlichsten Menschen Britanniens» gewählt, und er erhält Dank für seine Reiseberichte die Livingstone Medal der Royal Scottish Geographical Society und dessen kanadisches Pendant. Er ist Mitglied der Royal Geographical Society, deren Präsident er von 2009 – 2012 war. Zudem sind zwei britische Züge nach ihm benannt. Seit 1966 ist er mit Helen Gibbins verheiratet, und gemeinsam haben sie drei Kinder. 

Britain's Nicest Traveler

Michael Palin

    « Obwohl ich schon einen guten Teil der Welt gesehen habe, liebe ich es, immer noch zu reisen. Ich habe eine unstillbare Neugier und liebe es, aus dem Fenster zu schauen.»

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Märchenhafte kleine Insel

MILAIDHOO Es war einmal eine kleine tropische Insel,eingehüllt in sanften, weissen Sandstränden, umgeben von einem lebendigen Korallenriff, von angenehm warmem türkisfarbenen Wasser umspült und im Herzen eines UNESCO-Biosphärenreservates verborgen. Milaidhoo ist diese Insel, diese Zeit ist jetzt und das ist die Geschichte.

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Erleben Sie im Baa Atoll einen neuen unprätentiösen Barfuss-Lifestyle.

N

ach einem halbstündigen Flug von Malé in einem Wasserflugzeug über die fast schon bilderbuchhaft wirkende Welt der Malediven, ­erscheinen 30 auf Stelzen stehende Over-Water Villen und zwischen dem tropischen Dschungel der Insel blitzen 20 Beach Villen mit privatem Strandabschnitt auf. Fernab von boulevardesk-lauter Glamourhotellerie mit Selfie-Sticks und ferngesteuerten Kameras, etabliert ­Milaidhoo eine Inselkultur, die lässigen Luxus zelebriert und die wahre Schönheit der Malediven in den Fokus stellt. Gelegen an einem der intaktesten Naturschutz­ gebiete des indischen Ozeans, verzaubert Milaidhoo auch anspruchsvollste Gäste mit sanft weissen Sandstränden und einer lebhaften Unterwasserwelt, in der Delfine, Walhaie und Mantarochen zu den geschützten Bewohnern gehören.

Vom einheimischen Architekten Mohamed Shafeeq gestaltet, wurden für alle 50 Villen Materialien und Mobiliar individuell für Milaidhoo ausgewählt und eigens hergestellt, so dass dieses einzigartige Design den zeitgemäss interpretierten Stil der Malediven versinnbildlicht. Essentielles Element ist der Fokus auf die Schönheit der Umgebung: Denn durch die Möglichkeit die Villen um 180 Grad zu öffnen, wird die Natur zu einem Teil des Raumes. Egal in welcher Kategorie, Privatsphäre und allumfassender Service sind garantiert: Jede Villa verfügt über einen privaten Pool und einen persönlichen Host, der Wünsche wahr werden lässt. >

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Milaidhoo ist das einzige Resort im Atoll, mit «Milaidhoo Moments», einer Kollektion exklusiver Erlebnisse für den anspruchsvollen Luxusreisenden, der sich bleibende und bedeutungsvolle Erinnerungen wünscht. Darunter unter anderem eine der spektakulärsten Naturkulissen der Malediven, die geschützte Hanifaru Bucht, wo saisonal die sanften Riesen der Meere anzutreffen sind: Hier können riesige Gruppen von Manta­ rochen beobachtet werden und zugleich ist die Bucht bekannt als eine der besten Destinationen, um seltenen Walhaien zu begegnen. Der einheimische Architekt Mohamed Shafeeq gestaltete das Interieur.

Selbst Gourmets werden sich in den drei Restaurants und zwei Bars der Insel zu Hause fühlen. Highlight ist das «Ba’theli lounge & restaurant», eingebettet in die Silhouette dreier traditionell maledivischer DhoniBoote und elegant über dem Indischen Ozean schwebend, das als einziges Restaurant der Malediven eine moderne Interpretation traditioneller Inselküche kreiert hat. Das Spa der Insel besteht aus vier Treatment Suiten, die auf Stelzen über der Lagune thronen. In einem eigens angefertigten Pavillon können Gäste auch jeden Tag an inkludierten Yoga- und Meditationskursen teilnehmen. Kapitel für unvergessliche Geschichten finden Gäste auch beim Relaxen an den Traumstränden, Schnorcheln und Tauchen an den bunten Riffen, Fischen und anderen Wassersporterlebnissen sowie bei Ausflügen zu nahegelegen Inseln und Sandbänken.

Das Mobiliar der Villen wurde eigens für Milaidhoo hergestellt.

Nice to know !!! Das speziell für Paare kreierte Resort bietet Gästen ein besonderes «Perfect Honeymoon»-Paket: Paare haben die Möglichkeit, in den Flitterwochen einen Stern am Nachthimmel auszusuchen und zu benennen. Das ausgestellte Zertifikat und eine Sternkarte nehmen sie als Erinnerung mit nach Hause und können so ihren persönlichen Stern jederzeit wiederentdecken. Dies ist nur einer von vielen unvergesslichen Milaidhoo Moments. www.milaidhoo.com

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PRAKTISCHE BEGLEITER Smart-Brille mit Coaching-System

Oakley präsentiert mit der Radar Pace die erste Smart-Brille für Radfahrer und Läufer mit integriertem Coaching-System und Sprachsteuerung. Die Brille erstellt via Handy-App personalisierte Trainingsprogramme, kontrolliert die Leistung, gibt Coaching-Tipps in Echtzeit und reagiert auf Fragen des Benutzers. Dank der Freisprechschnittstelle mit Intel Real Speech kann die Radar Pace dabei helfen, sich zu motivieren und das Training zu optimieren. Über das Audio-Headset mit Bluetooth hat der Benutzer Zugriff auf Telefonie, Kurznachrichtendienste und kann Musik hören. www.oakley.com

Beauty-Helfer für unterwegs

Braun die weltweite Nummer 1 für elektrische Haarentfernung bei Frauen, ermöglicht nun dauerhafte Ergebnisse mit einem neuen Tool: dem Braun Silk-expert IPL (Intense Pulsed Light). Genau wie die Geräte zur lichtbasierten Haarentfernung in professionellen Beauty-Salons enthält das Braun Silk-expert IPL einen integrierten Hauttonsensor, der die Lichtintensität permanent an den Hautton des Anwenders anpasst. Das Gerät wurde klinisch getestet und ermöglicht eine sichere und effektive Anwendung zu Hause – für langanhaltend glatte Haut. www.braun.com

2in1 LED-Strahler mit Powerbank

Wer viel unterwegs ist und immer mit genügend Licht und Strom versorgt sein möchte, findet im neuen «TäschliLED» der Firma Noserlight AG den perfekten Begleiter. Denn der kompakte 2in1 LED-Strahler sorgt nicht nur im Dunkeln für Helligkeit und klare Sicht, sondern ist gleichzeitig auch eine Powerbank, an der alle Geräte mit USB-Anschluss aufgeladen werden können. Mit einer Lichtleistung von mehr als 450 lm ist der NOSER® «TäschliLED» so leuchtstark wie eine 60W-Halogenlampe. Und garantiert, dass Handys, Navigationssysteme, Tablets, Digitalkameras und sämtliche anderen Geräte stets betriebsbereit sind. Sich über den leeren Akku ärgern, weil keine Steckdose in Reichweite ist, gehört dank dem «TäschliLED» ab sofort zur Vergangenheit. Das Multitalent passt mit griffigen 10.2 x 8 x 2.6 cm in jede Handtasche und fällt auch im Werkzeugkoffer, dem Reise- oder Tourenrucksack und dem Campinggepäck nicht ins Gewicht. Der NOSER ® «TäschliLED» lässt sich ganz einfach via mitgeliefertem USB-Kabel laden und leuchtet bis zu 4 Stunden. www.noserlight.ch

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Jack Daniel’s

Whiskey mit Geschichte

Im Süden von Tennessee entsteht seit 1866 der einzigartige Jack Daniel’s Whiskey, der bis heute nach dem Originalrezept hergestellt wird. Der edle Tropfen in seiner unverkennbaren eckigen Flasche hat es nicht nur weit über die Grenzen hinaus geschafft, er ist heute auch der meistverkaufte Whiskey der Welt.

M

itten im Bundesstaat Tennessee, umgeben von dichten Wäldern und weiten Feldern, liegt das 400-Seelen-Dorf Lynchburg. So verschlafen und unscheinbar wie es klingt, ist es aber ganz und gar nicht: Lynchburg ist die Geburtsstätte des heute berühmtesten Whiskeys, dem «Jack Daniel’s Old No.7». Die weltweit älteste Whiskey-Destillerie lockt jährlich über 200’000 Touristen an, die dort auf den Spuren des Gründers wandeln. In manchen Räumen und Hallen kann man den Geist von Jasper Newton «Jack» Daniel wahrlich erahnen. Der 1.57 Meter kleine Mann kam mit seinem nach ihm benannten Whiskey gross raus und könnte heute stolz auf weitere Neuzugänge der Jack Daniel’s Familie blicken. Doch bis sich der Whiskey zum beliebtesten seiner Art etablierte, war es ein langer Weg.

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Vom Lokalgetränk zum bestverkauften Whiskey der Welt

Jack Daniel war schon früh für seine rebellische Ader bekannt und so verwundert es auch nicht sonderlich, dass er bereits in jungen Jahren von zu Hause ausriss und beim Dorfpfarrer Dan Call Unterschlupf fand. Dan Call war nicht nur in der Kirche tätig. Er hatte auf seiner kleinen Farm auch eine illegale Destillerie. Dort erlernte Jack Daniel das Handwerk bis 1866 alles aufflog und Dan Call sich zwischen der Kirche und dem Whiskey entscheiden musste. Jack, damals schon sehr versiert in der Kunst des Whiskeybrennens, kaufte die Destillerie und liess sie gleich in den USA registrieren. Der Standort entpuppte sich als wahre Goldgrube: Das Höhlenquellwasser von Lynchburg, welches direkt unter einem Kalksteinfelsen am Ufer des Mulberry Creek


sprudelt, liefert klares, völlig eisenfreies Wasser und bietet somit eine perfekte Grundlage für den Jack Daniel’s Tennessee Whiskey.

County» ist, also ein Bundesstaat, in welchem Ausschank und Verkauf von Alkohol verboten sind – nicht aber dessen Herstellung.

Doch es lief leider nicht alles reibungslos: Aufgrund der 1910 in Tennessee eingeführten Prohibition musste die Destillerie den Betrieb einstellen. Erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs konnte Jacks Neffe, Lem Motlow, die Produktion wieder aufnehmen. Die Kinder von Motlow starteten die erste US-weite Anzeigenkampagne und bescherten dem Whiskey ungeahnte Aufmerksamkeit. Das Lokalgetränk avancierte zum Verkaufsschlager. Heute ist Jack Daniel’s der weltweit bestverkaufte Whiskey und das, obwohl Tennessee seit der eingeführten Prohibition noch heute ein «Dry

Der Spirit von Jack lebt in jedem Tropfen weiter

In der 150-jährigen Geschichte ist der Herstellungsprozess weitgehend unverändert geblieben. Von der eigenen Herstellung der Weisseichenfässer bis hin zum Reifungsprozess des Whiskeys durch die Holzkohlefilterung (Charcoal Mellowing) wird bis heute jeder Tropfen Jack Daniel’s Tennessee Whiskey, der weltweit verkauft wird, in derselben Destillerie in Lynchburg und auf dieselbe Art hergestellt, wie damals, als er von Jasper «Jack» Daniel Newton persönlich entwickelt und perfektioniert wurde.

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Lehrjahre der Itamae Der lange Weg zum Sushi-Meister

Kochen ist mehr als nur Essenzubereitung. Aus einer gut ausgestatteten KĂźche das Beste aufzutischen, braucht gute Produkte, Talent und Erfahrung. Der Weg, ein Meister seines Faches zu werden, ist lang und steinig. Besonders in Japan. Autor: David Renner

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Bis zu 15 Jahre dauert es, bis man Sushiya oder Itamae wird.

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ie japanische Kultur lebt von der Ethik der Perfektion. Jede Handlung, jedes Hobby, jeder Bereich des Lebens wird durch diese Hintergrundschwingung beeinflusst. Kein Wunder, dass im Land der aufgehenden Sonne das Sprichwort «Man lernt ein Leben lang» eine weitreichendere Bedeutung erlangt. Das gilt auch bei der Ausbildung zum Sushi-Koch. In E ­ uropa wird gerne mit Ausbildungen von zwei Jahren geworben, doch klassischerweise braucht es bis zu 15 Jahre, bis man Sushiya oder gar Itamae wird. Itamae ist der, «der hinter dem Brett steht», und der prestigeträchtigste Titel eines Sushi-­Meisters. Er arbeitet mit zehn Messern, mit denen er Fische zerteilt und Gemüse verarbeitet hinter der zentralen Theke in einem Sushi-ya Sushi, dem klassischen Sushi-Restaurant, in dem an Tischen Platz genommen wird. Ein Sushiya arbeitet mit nur drei Messern. Zu den Aufgaben der Meister gehört neben dem Zubereiten auch das Unterhalten der Gäste.

Der Weg zum Itamae

Frauen ist der Weg zum Sushi-Koch verwehrt: Zum einen sollen ihre Hände wärmer als die von Männern sein und zum anderen, so sagen alte Meister, haben sie in ihrer Periode einen anderen Geschmack. In Japan gilt Kochen als Kunst und so gilt die klassische Ausbildungsweise für Künste auch für Sushi-­Meister. Nach dem Prinzip «nusumu no gei» lernt man durch Beobachtung und nicht durch Anleitung. Das hat früher dazu geführt, dass der Lernende im ersten Jahr der Ausbildung vor allem beobachtet hat. Ausser den Boden zu wischen, hatte er keine praktischen Aufgaben. «Nusumu no gei» bedeutet bei diesem Tempo, dass die Ausbildung in der Jugend beginnt, damit die Arbeit zum Lebensmittelpunkt werden kann und die Chance besteht, dabei die Perfektion zu erreichen. Daneben soll die langsame Herangehens-

weise den gebührenden Respekt vermitteln: dem Menschen, dem Material und dem Produkt gegenüber. Heutzutage lernen Auszubildende in den ersten Jahren in Japan Messer schleifen. Erst später lernen sie den Reis richtig zu waschen. Dabei werden auch beschädigte Reiskörner aussortiert, damit nur die perfekten Körner zu Sushi werden. Denn auch wenn man in Europa Sushi mit rohem Fisch in Verbindung bringt, so ist es doch der Reis, der Sushi ausmacht. In hochklassigem Sushi wird heute vor allem Koshihikari-Reis verwendet. Seine Körner sind rund und die Reiskörner sind relativ fest. Nach dem Waschen und Garen wird der Reis im Hangiri, einem Holzgefäss, mit einer Würzmischung (Sushi-zu) aus Reisessig, Salz und Zucker oder Mirin mit einem Holzlöffel kunstvoll durchmischt und dabei mit einem runden Fächer, einem Uchiwa, gekühlt. Die Gewürzmischung und die Qualität und die Verarbeitung des Reises machen ein Sushi zu einem unvergleichlichen Genusserlebnis.

Schritt für Schritt zur Meisterschaft

Der weitere Schritt auf dem Weg zum Sushi-Meister verläuft über das Bedienen von Gästen, über das Zuarbeiten wie das Waschen, Entschuppen und das Zerteilen von Fischen bis zum eigenen Sushi. Der beste Sushi-Koch der Welt hatte in den ersten drei Jahren keinen einzigen Fisch berührt. Früher bekam der Auszubildende einen Arbeitsplatz in einer Ecke des Lokals, so weit vom Meister entfernt wie möglich. Mit der Zeit bekam er weitere Aufgaben und durfte seinen Arbeitsplatz Stück für Stück an den Tisch des Meisters annähern, der hinter der Theke arbeitete und die Fortschritte des Lehrlings mit Argus­augen beobachtete. Heute macht man nach zehn Jahren das Staatsexamen zum Sushi-Meister. >

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Frische Fische

Der wertvollste Bestandteil des Sushis ist der Fisch, auch wenn es Sushi mit Gemüse gibt. Das heute noch bekannte Nigri-Sushi entwickelte sich im Edo des 18. Jahrhunderts, wo sich eine kaufkräftige Gesellschaftsschicht gebildet hatte. Im Hafenviertel wurde zu den frischen Fischen Reis angeboten. Ursprünglich entwickelte sich der Vorläufer aus einer Konservierungsmethode des asiatischen Festlands. Süsswasserfische wurden in Reis eingelegt und fermentierten darin. In der Präfektur Shiga gibt es noch heute die Spezialität Funazushi, die nach diesem Prinzip hergestellt wird. Noch heute macht der Fisch das Sushi aus. In Tokio liegt der Tsukiji-Markt, der grösste Fischmarkt der Welt. Hier werden noch bis zum 7. November 2016 vor dem Morgengrauen diejenigen Fische verkauft, die bald darauf zu Sushi werden. In den Hallen von 1935 herrscht zu den Verkaufszeiten ein unübersichtliches Gewimmel. Der erste Markt an dieser Stelle reicht ins 16. Jahrhundert zurück, als Shogun Tokugawa Ieyasu Fischer aus Ōsaka in Edo ansiedelte, um seinen Hof mit Fisch zu versorgen. Der alte Markt wurde bei einem Erdbeben zerstört. Händler präsentieren ihre Thunfische vor den Auktionen, Elektrowagen und Lastwagen bringen und holen Fische und dazwischen bewegen sich Menschen auf Fahrrädern von A nach B und dazwischen wandern Touristen mit Kameras hin und her. Der Grossteil der Hallen wird von kleinen Fischhändlern bzw. den Gemüse- und Obsthändlern eingenommen. Täglich werden 1800 Tonnen Fisch von 480 Arten verkauft und circa 1160 Tonnen Früchte und Gemüse.

Biss für Biss Genuss

Im Hafenviertel neben der Markthalle liegen SushiRestaurants. Das «Sushi Dai» fasst 13 Gäste und die Schlange derjenigen, die hinein wollen, reicht oft bis zum nächsten Block. Es ist auch hier üblich, jeden Gast mit einem lauten Jubelruf zu begrüssen, bevor man sich seinem leiblichen Wohl widmet. Spätestens nach dem Eintreten merkt man, dass ein Sushi und ein Sushi-ya, ein klassisches Sushi-­Restaurant, nichts mit dem Fast-Food-Appeal zu tun hat, der sich im Westen seit den 1980er Jahren ausgebreitet hat. Zwar gibt es in Japan die Kaiten-­ZushiRestaurants, in denen Sushis auf Fliessbändern durch das Lokal ziehen, doch selbst dieses Sushi ist kein Fast Food. Spätestens mit dem ersten Bissen wird das bewusst. Saitosan hat für sein «Sushi Saito» in Tokio 2009 seinen dritten Stern bekommen. In seinem kleinen Lokal haben nur sieben Gäste Platz, für die er vor ihren Augen den Fisch

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zubereitet. Dabei kommt es, so der Meisterkoch, nicht auf die Frische des Fisches an. Viel wichtiger ist die Temperatur von Reis und Fisch. Nur Meeresfrüchte und Schalentiere sollten so frisch wie möglich verarbeitet werden.

Mit den Händen

Wer so viel Zeit und Leidenschaft in die Sushi-­Zubereitung gesteckt hat, der hat bei jedem Bissen Respekt verdient. In Japan isst man das Sushi mit der Hand und der Itamae würzt dem Kunden jedes Sushi zur Perfektion. Hier wird etwas Limonensaft mit einem Pinsel aufgetragen, da ein feuriger Hauch von Wasabi über die feinen Aromen gelegt. Falls überhaupt Sojasosse zum Sushi passt, ist die Sosse meist nach eigenem Rezept angerührt, um ein ausgeglichen-mildes Aromenspiel zu bieten. Beim Würzen mit Sojasossen wird in Japan aber nur der Fisch eingetaucht und keinesfalls der Reis mit der rehbraunen Sosse getränkt. Der Beruf eines Itamae geht weiter als die reine Zubereitung. Seine Kunst lebt auch von dem Showeffekt, wie er meisterhaft die feinen Stücke aus dem Fisch schneidet und das Sushi anrichtet und nebenbei dem interessierten Gast das eine oder andere erklärt.

Nice to know !!! Der echte Geschmack

In Europa gibt es gute, traditionelle Sushi-Restaurants, in denen wahre Meister ihrem Handwerk nachgehen. Und doch heisst es, dass der wahre Geschmack in Japan liegt. Aufgrund von Lebensmittelregulierungen wird jeder Fisch für den europäischen – und den amerikanischen Markt einmal tiefgefroren, um mögliche Parasiten abzutöten. Es heisst, dass dies Einfluss auf den Geschmack nimmt.

Sushi-Messer

Das Messerset eines Sushi-Meisters von zehn Messern kostet schnell über 7500 Franken. Die hohe Qualität der Küche soll sich ja auch im Handwerkszeug widerspiegeln, bei dem jedes Messer für eine besondere Aufgabe geschmiedet wurde. Jeder Sushi-Koch hat seine eigenen Messer, die nur er benützen darf. Im ersten Jahr der Ausbildung gehört das Messerschleifen auf den Lehrplan. Jedoch nicht das Messer des Meisters. Um das Handwerkszeug kümmert sich jeder Meister selbst.


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Die erste permanente Eisbar der Welt liegt in Stockholm. In der «Icebar» des «Icehotels» erhalten die Gäste einen warmen Poncho und dicke Handschuhe – immerhin beträgt die Temperatur dort das ganze Jahr durch minus sieben Grad Celsius. Denn das gesamte Innere besteht aus Eis: Die Stühle, die Tische, selbst die Getränke werden in Eis­gläsern serviert. Das Eis, woraus alles besteht, stammt aus einem Fluss in Jukkasjärvi, der Heimat des «Icehotels». Das glimmernde gemeisselte Interieur und Design – beides wird jedes Jahr im April erneuert – sowie die Eisskulpturen können die Gäste während des jeweils 40-minütigen Aufenthalts zu coolen Feierabendcocktails bestaunen. Die Drinks mit speziellen Namen wie «Volverine» oder «Crow Chick» werden bis April 2017 unter dem Thema «wilde Begegnungen» gemixt und bestehen aus Absolut Vodka und Gordon’s Gin. Sie gewannen einige Preise an grossen Wettbewerben und wurden zu den «Klassenbesten» gekürt. www.icebarstockholm.se

Auf Weltreise

Inspiriert durch Trinkgewohnheiten rund um den Globus eröffnete im November  2015 die «Oriole Bar» im Norden Londons und wurde bereits kurz nach ihrer Eröffnung durch ihre kunstvoll dekorierten Cocktails bekannt und beliebt: Vitrinen mit Ausstellungsstücken, exotischen Figuren und Vasen erzählen Geschichten aus der ganzen Welt. Die Weltreise zieht sich durch das ganze Lokal, und so ist auch die Bar in drei Teile beziehungsweise Welten eingeteilt: Im Bereich «The Old World», welcher sich auf Europa und Afrika bezieht, mixt der Barkeeper Cocktails aus den entsprechenden Ländern. Die zweite Welt heisst «The New World». In diesem Abteil werden die Drinks Nord- und Südamerika nachempfunden. Und beim Teil von «The Orient» erhält der Gast -Getränke, die vom Fernen Osten angehaucht sind. Rund 40 kreative Cocktails stehen auf der Getränkekarte. Zudem treten jeden Abend ab 20.30 Uhr Musiker aus den Bereichen Jazz, Swing und Calypso auf. www.oriolebar.com

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Seit 2008 ist das hippe Viertel Kreuzberg um eine verrückte Bar reicher: Damals eröffneten drei französische Freunde, inspiriert durch einen besonderen Kindheitstraum, den Bar- und Konzerttreffpunkt «Madame Claude». Wer das ehemalige Bordell nahe der Berliner Mauer betritt, dürfte ob dessen Inneneinrichtung leicht verwirrt sein – zumindest für einen Moment. Denn im Hauptraum der Bar, der eingerichtet ist wie eine Wohnung, steht alles Kopf. Stühle, Lampen, Tische, abgetragene Schuhe und weitere Gegenstände hängen von der Decke runter. Doch spätestens wenn die Gäste ein paar Runden am Ping-Pong-Tisch gespielt haben, dürften sie sich an den ungewohnten Anblick gewöhnt haben – spätestens aber nach ein paar Konzerten, Events oder DJSets, die jeden Abend ab 19 Uhr in einem separaten Raum stattfinden. www.madameclaude.de

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Upside down

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© Sundroina Pictures

Whisky on

Calanca

Rocks Mitten im bündnerischen Calancatal steht der Steinbruch, aus dem die neuen Whisky-Steine von Aberlour stammen. Einige Stunden im Gefrier­ schrank aufbewahrt, kühlt das Schweizer Produkt den Whisky, ohne ihn dabei zu verwässern. Autor: Martina Gaugler

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evor Eisschränke erfunden worden sind, kühlte man seine Getränke, oder eben seinen Whisky, mit Steinen aus Flüssen. Daher rührt auch die Bezeichnung «Whisky on the Rocks». Heute ist der Begriff für Eiswürfel gebräuchlich, denn die Kühlung ist um ein Vielfaches einfacher wie anno dazumal. Doch wer seinen Gerstensaft unverdünnt geniessen möchte, muss ihn ziemlich schnell trinken. Für Geniesser, oder jene, die sich ihr Getränk auf eine andere Art schmecken lassen möchten, schafft die Whisky-Manufaktur Aberlour in Schottland zusammen mit der Alfredo Polti SA im bündnerischen Arvigo Abhilfe: Giovanni Polti, der Geschäftsführer, nimmt «Whisky on the Rocks» wörtlich und geht damit «back to the Roots». Nur stammen seine Würfel nicht aus einem Fluss, sondern aus einem Steinbruch, der wie die Firma auch im Hauptort des ­Calancatals liegt.

Grösster Arbeitgeber

Der aus dem Steinbruch gewonnene Calanca-Gneis eignet sich wegen seiner guten Spaltbarkeit und seiner Schichten bestens für die Verarbeitung. Seit 1920 wird dieser in den Steinbrüchen von Arvigo durch Poltis Grossvater ab­ gebaut. 30 Jahre später gründete sein Vater die Alfredo Polti SA, bevor Giovanni Polti mit seiner Schwester das

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Geschäft 1990 übernahm. Heute, «mit rund 40 Mitarbeitern ist unsere Firma, die übrigens den zweitgrössten Steinbruch der Schweiz betreibt, der grösste Arbeitgeber im Tal», sagt Polti. Etwa 90 Prozent der Produktion sind für den schweizerischen Markt bestimmt, der Rest geht grösstenteils nach Italien, Deutschland, Österreich und Frankreich. Vom jährlich 20’000 m3 abgebauten Felsen wird ein Teil im Tief- und Strassenbau, im Hochbau sowie in der Friedhofgestaltung, im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt. Und einige Brocken finden nun auch ins Glas: «Kurz vor Weihnachten erhält man beim Kauf einer Aberlour-, Chivas Regal 12- oder Chivas Regal 18-Flasche zwei Whisky-Würfel aus dem Calancatal ­geschenkt», sagt Deborah Stewart, die in Schottland aufgewachsene Whisky-Botschafterin der Gruppe Pernod Ricard Swiss, die Aberlour vertritt. Mit 18 half Stewart in den Schulferien erstmals in einer Destillerie aus, was sie zu ihrem eher frauenuntypischen Beruf führte und somit zu ihrem Know-how. Know-how benötigte die Destillerie Aberlour sicherlich auch, als sie mit der Idee zu ihren Whisky-Stones zurück zu den Wurzeln ging und «Whisky on the Rocks» in die Gläser der Feinschmecker brachte – dieses Mal auf eine etwas andere Art eben.


© Mindsetmedia GmbH

Local   Special

Abgehoben

Wer Höhenangst hat, dem dürften beim «Dinner in the Sky» die Knie etwas weich werden. Denn hier essen die Gäste auf einer Plattform in 50 Meter Höhe. Der etwa sieben Tonnen schwere Tisch hängt an 16 Stahlseilen, die wiederum an einem mobilen, 120 Tonnen schweren Kran fest­gemacht sind. Gut gesichert sind auch die bis zu 22 Gäste pro Essen: Sie sitzen rund um den Mittelgang in Rennsport-­Ledersitzen und werden durch ein Mehrpunkte-Gurtsystem gesichert. Im Zentrum arbeitet die bis zu fünfköpfige Crew, welche aus einem Safety Manager, zwei Service­kräften und einem Starkoch des Tages besteht – pro Termin steht ein anderer Gourmetkoch auf der Plattform und bereitet ein leckeres Luxusmenü zu. Nach etwa 70 Minuten stehen die Gäste wieder auf festem Boden. Die Plattform bietet sich nicht nur für Essen an, sondern auch für Meetings, Messen und weitere B2B-Veranstaltungen. Durch die Mobilität des Gefährts kann man das einmalige Erlebnis fast überall auf der Welt erleben – bisher in über 50 Ländern. www.dinnerinthesky.de

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Die Sinne essen mit

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Das Motto «Das Auge isst mit» dürfte jedem ein Begriff sein. Das teuerste Restaurant der Welt, das «Sublimotion», welches zum «Hardrock Hotel Ibiza» gehört, weitet diesen Satz aus und bezieht in sein 20-Gänge-Menü alle fünf Sinne ein: So werden etwa die Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Raum reguliert, die Musik wird auf den jeweiligen Gang abgestimmt. Im anfangs weissen Raum mit einem Tisch und zwölf Stühlen – ebenfalls in Weiss gehalten – beeinflussen zudem unterschiedliche Wand- und Tischprojek­tionen sowie Lichterspiele und weitere visuelle Effekte das Geschmackserlebnis. Nicht zuletzt macht die Molekular­küche des mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichneten Küchenchefs Paco Roncero das Restaurant zu dem, was es ist. Um nochmals zum Ausdruck «teuerstes Restaurant der Welt zu kommen»: Dieses exklusive Esserlebnis erhält man ab 1500  Euro – pro Person, versteht sich. www.sublimotionibiza.com

Mitten im Meer

Bereits mit der Anreise beginnt das Abenteuer von «The Rock» in Sansibar: Das kleine Restaurant mit gerade mal 14 Sitzplätzen ist bei normalem Meeresstand weder zu Fuss noch mit dem Auto, sondern schwimmend oder – über die angenehmere Variante – mit einem Boot erreichbar, denn es befindet sich auf einem Felsen, einige Meter vom Michanwi Pingwe Beach entfernt im Indischen Ozean. Auf der Speisekarte des von Einhei­mischen betriebenen Restaurants stehen frische Meeresfrüchte, welche aus dem umliegenden Meer gefischt wurden. Zu Speisen wie HummerSpaghetti und Fisch-Carpaccio können die Gäste zwischen guten Weinen, Champagner und Softdrinks wählen. Und können, bevor das Essen serviert wird, auf der Terrasse die Weiten des Meeres sehen, den Sonnen­untergang beobachten und die einmalige Atmosphäre geniessen. www.therockrestaurantzanzibar.com

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Das beste

RINDERFILET

À point oder medium rare  ?

Die Kruste muss scharf angebraten sein, das Innere von einem hellen in einen kräftigen Rosafarbton verlaufen; so zart zu schneiden sein, als handle es sich um eine gekochte Kartoffel; es soll wie Butter auf der Zunge zergehen und den vollen Geschmack ohne zu viel zusätzlichen Schnickschnack entfalten. Das perfekte Filetsteak ist ein Highlight sondergleichen für jeden Fleischliebhaber. Autor: Helena Ugrenovic

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m russischen Kochbuch «Podarok molodym chosaj­ kam» («Geschenk für junge Hausfrauen») von Jelena Molochowetz ist das Rinderfilet Stroganoff in der 1871er-Ausgabe das erste Mal schriftlich erwähnt. Um die Namensgebung ranken sich die Legenden. Einerseits soll es nach dem Grafen Grigorij Alexandrowitsch Stroganoff (1774–1857) benannt worden sein. Der Spross einer wohlhabenden, geadelten russischen Kaufmannsfamilie und weitverzweigten Dynastie war Bürgermeister der Stadt Odessa. Der als sehr sozial bekannte Mann gewährte jedem halbwegs adrett gekleideten Menschen Zutritt in sein Haus und liess ihn kostenlos bewirten. Um die zahlreichen Gäste effizient zu verköstigen, dachten sich seine Köche daher ein Gericht aus, das schnell zubereitet werden konnte. Andererseits sei das «Bœuf Stroganoff» wahrscheinlich für einen Kochwettbewerb erfunden worden, der Ende des 19. Jahrhunderts in Sankt Petersburg stattgefunden hat. 1891 stellt Charles Brière, ein in St. Petersburg tätiger Küchenchef, das Bœuf Stroganoff an einem Kochwettbewerb in Paris vor und legt damit den Grundstein für einen Klassiker in der internationalen gehobenen Gastronomie.

Die Top 6

Entscheidend für die Qualität des Filets ist nebst der Rinderrasse vor allem die Art der Tierhaltung. Intensivmast mit durch Vitaminstoffe, Tiermehl und sonstige Zusatzstoffe angereicherter Tiernahrung führt zwar in sehr kurzer Zeit zu Schwergewichten, die ihr maximales Schlachtgewicht locker erreichen, doch deren Fleischqualität lediglich den Massenmarkt versorgen kann, ansonsten aber zu wünschen übrig lässt. Wohingegen in Ländern wie Argentinien, Irland, Schottland, England, Japan, der Schweiz oder den USA die Rinder praktisch unter freiem Himmel leben, ihr Futter selbst bestimmen und sich auf den Weiden von den verschiedensten Gräsern ernähren und reines Quellwasser trinken. Diese Filets sind es auch, die auf den Speisekarten der besten Steakhäuser der Welt angeboten werden.

Wagyu, konnichiwa Japan

Das Wagyu-Filet der schwarzen Rinderrasse Wagyu oder Kōbe-Rind aus der Region um Kōbe, mit seiner intensiven und feinen Maserung, führt nicht nur die TopListe als unschlagbare Nummer eins an, sondern stammt zugleich vom verwöhntesten aller Rinder. Die aufwändige Tierhaltung des Kōbe-­R indes ähnelt einem 24-Stunden-Spa-Programm, während dem das Tier wie

ein Nesthäkchen verhätschelt, mit Rüben, Kartoffeln und Getreide gefüttert wird und als Appetitanreger täglich noch eine Flasche Bier nuckelt. Mit einem Spezialhandschuh werden die wertvollen Körperpartien der qualitativsten aller Filet-Quellen jeden Tag zwei Stunden lang massiert, wobei der Bauer das Wagyu während der Massage mit japanischem Reiswein, Sake, besprüht. Reines und unverfälschtes Wagyu, von dem ein Kilogramm zwischen 400 und 600 Euro kostet, wurde bis vor Kurzem nur in Japan angeboten, seit 2014 ist Japans Staatsheiligtum in den EU-Ländern sowie in der Schweiz erhältlich.

Premium Black Angus, olé Argentinien

Auf den argentinischen Rinderfarmen, den Estancias, leben ausgesuchte Exemplare der Rasse Black Angus aus dem schottischen Aberdeen auf endloser Flur. Die kurzbeinigen und hornlosen Rinder, deren Fleisch auf Platz zwei der Filet-Qualitätsliste steht, frönen dem Luxus, dass einem einzigen Tier statistisch betrachtet mehr als zehn Quadratmeter Weideland der argentinischen Pampa zum Grasen zur Verfügung stehen. 48 Millionen Rinder zählt das Fleisch-Mekka Argentinien, das sind fünf Millionen mehr Tiere als Einwohner, die von Rinderbaronen gehalten werden, bevor sie am grössten Viehmarkt Lateinamerikas, dem «Mercado de Liniers» am Rio de la Plata, versteigert werden. Die täglich zehntausend verkauften Black-Angus-­R inder ergeben ein Fleischerzeugnis von circa 220 Kilogramm pro Tier, wovon die besten Stücke, die «Hilton Cuts», unter anderem nach Europa exportiert werden.

USDA Prime, born in the USA

Das United States Department of Agriculture ist eine Behörde in Washington D.C., die den amerikanischen Fleischmarkt mit Argusaugen kontrolliert, sodass kein Fleischstück ohne vorherige Kontrolle und erfüllte Auflagen der USDA über die Verkaufstheke wandert. Das Fleisch liefert das Black-Angus-Rind, das wie das argentinische aus dem schottischen Aberdeen und auch aus dem Westen Englands, aus Hereford, stammt. Mit einer Bewertung von acht verschiedenen Qualitäts­stufen wie «prime», «choice», «select», «standard», «commercial», «utility», «cutter» und «canner» werden die Fleischerzeugnisse gewertet. Das Filetsteak mit dem Siegel «USDA Prime» wird als bestes amerikanisches Steakfleisch verkauft, das nur in den exklusivsten Feinkost­ läden und Restaurants erhältlich ist. >

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Chianina, bella Italia

Bereits die Etrusker und Römer setzten die «razza chianina», die porzellanweisse, älteste und grösste Rinderrasse der Welt, als Zugtiere ein. Bis zu 1500 Kilogramm Gewicht kann ein Chianina-Rind, das nach dem gleichnamigen Tal in der Toskana benannt ist, erreichen. Das berühmteste Steak des Chianina-Rindes und gleichzeitig ein Klassiker der italienischen Küche ist das «bistecca alla fiorentina», das aus Filet und Lende besteht, die verbunden sind mit einem Knochen in der Form des Buchstabens T. Ein T-Bone-Steak alla fiorentina schmeckt am besten vom Holzkohlegrill und wird lediglich mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer gewürzt. Um in den Genuss eines echten, seltenen und teuren Chianina-T-Bone-Steaks zu gelangen, empfiehlt es sich, auf das Etikett «amici della chianina» zu achten, das am Eingang derjenigen Restaurants angebracht ist, die Fleisch vom Chianina-Rind servieren.

Simmentaler, hopp Schwiiz

Die Urheimat der Rinderrasse Simmentaler oder Fleckvieh stammt aus dem Berner Oberland und ist aus verschiedenen lokalen Schlägen wie dem S ­ aanenschlag und dem leichteren Frutigvieh entstanden. Das Simmentaler Rind aus der Normandie, Frankreich, gehört zu den absoluten Lieblingen von Alain Ducasse, dem mit 13 Michelin-Sternen höchstdotierten Koch der Welt, wobei der Ursprung des Rindes in der Schweiz liegt, wo es seit 1400 Jahren gezüchtet wird. Auf den Speisekarten der Superlative-Restaurants von Alain Ducasse in Paris, Monte Carlo oder New York findet sich ausschliesslich das fein marmorierte und feinfaserige Fleisch der Simmentaler Rasse.

Charolais, vive la France!

Ursprünglich stammt die Rasse der weissen und robusten Rinder aus dem Département Niève. Einige französische Meisterköche in der Riege von Alain Ducasse schwören auf das Fleisch des Charolais-Rindes, das aussergewöhnlich starke Muskeln hat, sich schnell mästen lässt und zu geringer Fettbildung neigt. Daher sind seine Filetsteaks fettarm, leicht marmoriert und zeichnen sich durch eine dichte Konsistenz aus.

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Bis zur Unendlichkeit

Auf der 350 Quadratmeter grossen Dachterrasse des 5-Sterne-GrandHotels Central schwimmt man ins Unendliche und inmitten der Dächer von «El Born». Die luxuriöse Dachterrasse liegt im Herzen Barcelonas, zwischen dem gotischen Viertel mit seiner prunkvollen Kathedrale und den alten Stadtmauern sowie dem Künstlerviertel «El Born». Doch es ist nicht nur der Infinity-Pool der «Skybar» und die Lage, welche Gäste anlocken: Auch die wunderbare Aussicht auf die Stadt und den Olympia­hafen, die feinen, kreativen Cocktails und frisch gepressten Fruchtsäfte sowie die dazu kreierten Tapas, welche ein Sternekoch des Hotels zubereitet, machen einen Besuch lohnenswert. Dabei haben die Hotelgäste die «Skybar» jeweils tagsüber für sich, ab 21 Uhr dürfen auch Auswertige von dort oben über die Dächer blicken. www.grandhotelcentral.com

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Rooftop Special

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Bangkok aus luftiger Höhe

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Weit über Bangkoks Strassen thront auf 230 Metern Höhe eine der wohl beliebtesten Rooftop-Bars Thailands: die «Moon Bar». Sie gehört zum 5-Sterne-Hotel Banyan Tree und eröffnet mit ihrem 360-Grad-Panorama ihren Besuchern eine Aus­sicht auf den Grossen Palast, den ChaoPraya-Fluss, den Wat-Pho-Tempel und Bangkoks Skyline. Das Lokal mit gehobener Atmosphäre kombiniert thailändische Tradition und modernes Design. Nur wenige Lichter verteilen sich auf dem 61. Stock, wodurch Sonnenuntergänge, Mondaufgänge be­sonders gut zur Geltung kommen. Es ist daher kein Wunder, dass die romantische Kulisse oft für Heiratsanträge genutzt wird. Sollte es dann doch mal zu dunkel sein, um die Speisekarte zu lesen oder seiner Liebsten den Verlobungsring über den Finger zu stülpen, hat die «Moon Bar» vorgesorgt: Sie stellt ihren Gästen Taschenlampen zur Verfügung. www.banyantree.com

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Eine Augenweide

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1863 wurde direkt am Umhlanga Beach im Osten Südafrikas ein Schiffsnavigationspunkt erbaut, den man in den 1930er Jahren in ein Hotel umfunk­tioniert hat. 1954 war schliesslich das Hotel Oyster Box geboren. Auf seinem Dach befindet sich die «Lighthouse Bar», von wo aus man auf den bekannten Umhlanga-Leuchtturm, ein renoviertes Wahrzeichen, blickt. Dank der 180-Grad-Aussicht sieht man von der Terrasse aus auf die Küste und auf atemberaubende Sonnenuntergänge. Auch in ihrem Innern ist die Bar mit ihrer Einrichtung aus einer Kombination von dunklem Holz und rotem Leder eine Augenweide. An der langen Bar sowie in den gemütlichen Gesprächsbereichen und zu Live-Musik lassen sich die Abende ausklingen. Und jene, die lieber Sport schauen möchten: Auf grossen Plasmabildschirmen können diese Fussball-, Cricket- oder Rugby-Partien verfolgen. www.oysterboxhotel.com

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Vier Südtiroler Hotels

die Sie unbedingt kennenlernen sollten

Hotel Belvedere in Jenesien: mal richtig über den Dingen stehen

Jenesien? Nie gehört! Gut so! Das Hotel Belvedere ist ein echter Geheimtipp: Das 3 000-Seelen-Bergdorf schmiegt sich an die Sonnenhänge weit über den Dächern von Bozen. Man wohnt (fast) in der Alpenmetropole, schwebt aber gleichzeitig Lichtjahre über dem Rummel. Wie der Name schon sagt – das frisch umgebaute Hotel Belvedere bietet vor allem eines: eine Aussicht zum Niederknien. Vom Schlern, Rosengarten und den Dolomiten über den Bozner Talkessel bis weit hinunter ins mediterrane Überetsch. Was kann noch feiner als Fernsehen von der Hotelterrasse aus sein? Fernsehen vom Infinity-Pool aus  – dem neuen Clou des Vier-Sterne-Superior-Hauses. Und wer die Himmelsleiter mal verlassen und Stadtluft schnuppern möchte: Zwischen Jenesien und Bozen fährt eine Seilbahn, die in nur acht Minuten in Südtirols Hauptstadt eintaucht. www.belvedere-hotel.it

Hotel Therme Meran: einfach mal der Sonne entgegenkommen

Das mediterrane Meran im Herzen Südtirols ist ein ganz besonderes Fleckchen Erde: Einen Steinwurf vom Hotel Therme Meran entfernt rauscht der Fluss Passer vorbei, über eine Fussgängerbrücke geht es zum Kurhaus und auf die Promenade und dahinter liegen die vielen Laubengassen der Meraner Altstadt. Und über den Wiesen und Dreitausendern lacht die Sonne  – über 300 Tage im Jahr. Gerade im Frühling zeigt sich Südtirol von seiner schönsten Seite. Vor schneebedeckten Gipfeln geniessen Urlauber oft schon Temperaturen um die 25 Grad und können erste Bahnen im beheizten Aussenpool ziehen. Das Vier-Sterne-Superior-Haus mit direktem Zugang zur Therme verspricht traumhafte Urlaubstage mit grossem Erholungsfaktor. Vom Südtiroler Stararchitekten Matteo Thun gestaltet gilt das Hotel Therme Meran mit seiner zeitgemässen Architektur als zentrales Aushängeschild für ein neues Meran. Warum noch länger warten? Kommen Sie der Sonne entgegen und buchen Sie schon jetzt Frühlingssonne im Hotel Therme Meran. www.hotelthermemeran.it

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Cyprianerhof am Rosengarten: mal richtig abschalten im Dolomit Resort

Es ist DAS Hotel-Opening in Südtirol 2016! Das Cyprianerhof Dolomit Resort hat wiedereröffnet! Ein Kraftplatz, an dem jeder Sonne tanken, durchatmen, sich wohlfühlen und das legendäre Alpenglühen des Rosengartens bestaunen kann. Das Fünf-Gänge-Menü am Abend wird im aufwändig erbauten, teils mit Glas überdachten Restaurant serviert. Die 30 hinzugekommenen Zimmer sind wohlig und luxuriös zugleich – im modernen Alpine Lifestyle Flair mit gehacktem Eichenholz, Naturstein und Lodenstoffen. Chefköchin Moni glänzt mit authentischer Alpenküche, mediterran angehaucht. Als «Wanderhotel» haben die Gäste des Hauses rund 20 Mal pro Woche die Gelegenheit, mit professionellen Bergführern in die unvergleichliche Welt der Dolomiten einzutauchen bei Schneeschuhwanderungen und Skisafaris. Und danach: Wartet der «Similde Spa» mit reinem Dolomitenquellwasser, einem Outdoor-Sportbecken, diversen Saunen und Wellness im Einklang mit der Natur. Das Vier-Sterne-Superior-Haus ist das ideale Basecamp für alle, die die Bergwelt lieben – ohne dabei auf Luxus verzichten zu wollen. www.cyprianerhof.com

Hotel La Vimea in Naturns: einfach mal vegan urlauben

Regional statt global, natürlich statt hochglänzend, nachhaltig statt einwegig. Am Eingang des sonnenverwöhnten Südtiroler Vinschgaus, unweit von Meran, hat jetzt ein aussergewöhnlicher Ort der Kontemplation eröffnet: das Biotique Hotel La Vimea in Naturns – das erste rein vegetarische und vegane Hotel Italiens. In der Kreativküche werden ehrliche Südtiroler Köstlichkeiten aus frischen regionalen Zutaten zubereitet. Die Ursprünglichkeit drückt sich auch auf der Weinkarte aus, die nicht mit grossen Namen punktet, sondern mit besonderen Tropfen aus biodynamischem Anbau. Auf ihrem Agriturismo in der Toskana erzeugen die Betreiber ihren eigenen Wein und reinstes Olivenöl aus handgepflückten Oliven. Die Möbel im frisch umgebauten Hotel sind von einheimischen Tischlern aus Mondholz gefertigt, das im Einklang mit den Zyklen der Natur während einer bestimmten Mondphase geschlagen wurde. Und wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreist, urlaubt günstiger  – und mit besserem Gewissen! www.lavimea.com

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Ab in die Berge Angenehme Temperaturen, kühle Bergbäche und blühende Alpenwiesen bieten den Ferienreifen eine willkommene Abwechslung zu den überfüllten Mittelmeerstränden.

Autor: Yvonne Beck

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aben Sie sich schon mal gefragt, was Skilehrer den Sommer und Herbst über treiben? Die Beine hochlegen und verflossenen Skihäschen nachtrauern? Mitnichten! Viele von ihnen sind das ganze Jahr lang aktiv und ganz für die Touristen da, zum Beispiel als Wander- oder Abenteuerführer. Ganz gleich, ob auf den Churfirsten, in den Kitzbüheler Alpen oder im Dachsteingebirge: In den Bergerlebniswelten findet jeder das für ihn passende Freizeitprogramm.

Wandern in der schönsten Jahreszeit

Auf unzähligen Klettersteigen und über 150 leichten bis hochalpinen Bergwanderwegen hat man allein in der Schweiz die Möglichkeit, die Alpen von ihrer sonnigen Seite kennenzulernen und am Abend in einer der zahl­ reichen Unterkünfte einzukehren. Da ist zum Beispiel der Walenpfad bei Engelberg (OW), der an traumhaften klaren Bergseen und Sommerwiesen entlangführt. Nicht weniger lohnenswert ist eine Tour auf dem Bahnerlebnisweg, der sich entlang der Bahnlinie von Preda nach Bergün (GR) durch die wildromantische Landschaft des oberen Albulatals schlängelt. In Österreich sei der Tiroler Adlerweg empfohlen, der einer der bekanntesten Weitwanderwege überhaupt ist und sich auf insgesamt

1480 Kilometern und 87’000 Höhenmetern durchs ganze Land zieht. Wem diese Strecke dann aber doch irgendwann zu lang wird, kann aus einem bunten Strauss an stimmungsvollen Events wählen und hier oder da eine Pause einlegen.

Rasante Talfahrten und brüllende Berggeister

Wer kleine Kinder oder andere Wandermuffel im Schlepptau hat, kann versuchen, ihnen den Ausflug durch eine abschliessende Höhlen- oder Sommerrodeltour schmackhaft zu machen. So warten etwa im Dachsteingebirge kühle und finstere Tropfsteinhöhlen darauf, von den grossen und kleinen Abenteurern erkundet zu werden. Ein Geheimtipp der österreichischen Locals ist die Koppenbrüllerhöhle, die ihren Namen nicht umsonst trägt: Wenn sich das Gestein des Koppenberges nach ergiebigen Regenschauern mit Wasser vollsaugt, macht es in der Höhle Geräusche, die sich wie ein lautes Brüllen anhören. Ob hier, im Dunkel und Verborgenen, die alten Berggeister noch ihr Unwesen treiben? Weniger gruselig, dafür aber mindestens genauso abenteuerlich sind die vielen Sommerrodelbahnen, die sich >

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mittlerweile in fast allen Alpenregionen finden und bei der ganzen Familie für Adrenalinschübe und Abkühlung sorgen.

Vielseitiger Spass auf zwei Rädern

Auch für alle Zweiradfans ist das Angebot riesig und so vielfältig wie noch nie: Gerade die Schweiz ist mit ihren rund 4500 Mountainbike-Kilometern ein Paradies für alle, die es steil, sportlich und authentisch mögen. GratisApps, GPS-Tracks und Alpentaxis sorgen dafür, dass man hier nie die Orientierung verliert und alle Strecken gut erreicht. Eine der zahlreichen schönen Rundtouren führt entlang des Walensees über traumhaft gelegene Sonnenplateaus einmal rund um den Gulmen (1789 Meter). Von Amden aus geht es zunächst über Vorder Höhi nach Stein im Toggenburg und schliesslich über Hinter Höhi wieder zurück zum Ausgangspunkt. Für alle Rad-

wanderer könnten E-Bike-Touren von Interesse sein, die mittlerweile fast überall angeboten werden und bei denen das Geniessen von Landschaft und Kultur im Mittelpunkt steht. Das weltweit grösste E-Bike-Streckennetz findet sich derzeit in den Kitzbüheler Alpen, wo man sich auf über 1000 Kilometern ganz gemütlich neun der schönsten österreichischen Tourismusregionen erradeln kann  – eine ganz neue und umweltfreundliche Art, die sommerliche Alpenwelt zu durchstreifen. Über 300 E-Bikes stehen den Touristen vor Ort zum Mieten zur Verfügung, rund 60 Akkuwechselstationen befinden sich verteilt auf allen Routen. Und sollten Sie jetzt immer noch nicht auf den Geschmack gekommen sein: Hochseilparks, Paragliding-Stationen sowie zahlreiche Wassersport- und Angelmöglichkeiten runden das grosse Freizeitangebot ab. Da sollten nun wirklich keine Wünsche mehr offen sein.

Nice to know !!! Was bedeuten die Gipfelkreuze?

Der Ursprung der Gipfelkreuze ist nach wie vor unklar. Alle Kulturen setzten schon immer gerne Zeichen auf den höchsten Punkt; im christlich geprägten Alpenraum eben per Kreuz. Oft dienten die Kreuze als Wegweiser. In anderen Berggebieten sind hingegen Steinmännchen, Gebetsfahnen oder Obos auf Pässen und Anhöhen, insbesondere heiligen Bergen, anzufinden. In den italienischen Alpen steht manchmal eine Madonna auf dem Gipfel. Das grösste komplett begehbare Gipfelkreuz der Welt ist das fast 30 Meter hohe Gipfelkreuz am Gipfel der Buchensteinwand im Pillerseetal in Tirol auf 1456 Meter.

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YOGA EISKALT e nd ga, der neue Fit nesstr S no w

Wer dachte, Yoga könne man nur drinnen, oder wenn schon draussen, dann zumindest im Sommer, ausüben, der irrt sich. Snowga, heisst der neue Fitnesstrend aus den USA und vereint Yoga im Schnee mit Wintersportarten. Diese Kombination hört sich ungewohnt an, doch birgt sie für den Sportler einige Vorteile.

Autor: Martina Gaugler

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en meisten dürften Hot Yoga, Power Yoga und Yoga am Strand ein Begriff sein. Doch was soll Snowga sein? Der neue Fitnesstrend aus den USA ist eine Mischung aus Schnee(sport) und Yoga: Die SnowgaTeilnehmer beginnen den Tag mit Yoga im Freien, um den Körper und den Verstand auf Aktivitäten im Schnee vorzubereiten. Nach dem Aufwärmen geht es weiter auf die Piste zum Skifahren, Snowboarden oder auf Schneeschuh- und Winterwanderungen. Snowga basiert auf den Grundprinzipien von Yoga und sorgt sowohl für körperliches als auch für mentales Wohlbefinden: Atmung, Meditation, Dehnung, Achtsamkeit und die Anpassung an die Umgebung werden geschärft und mit Massagen und Spa-Erholung kombiniert. Durch Snowga sollen die Schneesportler ein tiefes Gefühl des körperlichen und geistigen Wohlbefindens geniessen können, umgeben von einer wunderschönen Landschaft aus Schnee und Bergen. Ja, Yoga funktioniert auch bei niedrigeren Temperaturen. Die frische, kühle Luft intensiviert das Workout, denn die Wahrnehmung ist draussen in der Natur viel intensiver als in geschützten Räumen, und die Balance wird sowohl durch den Wind als auch durch den unebenen Boden stärker trainiert. Ausserdem dürfte Yoga im Schnee den Teilnehmern noch mehr Spass bereiten, weil das Fallen auf – oder besser in – den weichen Puderschnee weniger dramatisch und schmerzhaft ist als auf hartem Grund. So oder so, ist Zeit in den Bergen zu verbringen enorm stärkend und bereichernd  – ob nun auf der Piste oder abseits davon.

Nice to know !!! Snowga in Méribel

Im luxuriösen Chalet Les Brans, im französischen Wintersportort Méribel, finden die Gäste diskreten, mass­ geschneiderten Luxus – und seit Dezember diesen Jahres noch etwas mehr, denn das abgelegene Haus wurde renoviert und sein Wellnessangebot ausgebaut, damit sich die Gäste nach einem anstrengenden und actionreichen Schneesporttag ausreichend regenerieren, entspannen und abschalten können. Dafür sorgen etwa Massageräume, Saunas, ein Whirlpool und ein Billardtisch, ein Kino und vieles mehr – auch für Kinder ist vorgesorgt, und für jene, die Arbeit von Vergnügen nicht trennen können, finden sich entsprechend eingerichtete Arbeitsbereiche. Seit dieser Wintersaison gibt es auch ein Snowga-Paket. Das Programm wurde vom Elite-Ski-Team gestaltet und beinhaltet fünf Tage private Skilektionen und Yoga, alternativmedizinische Beratungen und Sportmassagen.

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Aussergewöhnliche

HOTELS

mit dem gewissen Etwas

Ein Traum aus 1001 Nacht im GAMS, Geniesser- und Kuschelhotel

Das Tor zu einer unvergesslichen Wohlfühlnacht zu zweit im GAMS, Geniesser- und Kuschelhotel öffnet sich jeden Donnerstag zwischen 15 und 18 Uhr. Denn um in der Nacht von Donnerstag auf Freitag dieses orientalische Märchen zu zelebrieren, wird das Vorarlberger 4-Sterne-Superior-Hotel in eine Traumwelt aus 1001 Nacht verwandelt. Das Paket «1001 Nacht» nimmt Paare mit auf eine bezaubernde Reise ins Morgenland, voll exquisiter Gefühlserlebnisse, mit Wohlgerüchen, Gaumensensationen, zarten Klängen, Farben und sanftem Licht. Der Dresscode des Abends lautet Bademantel und Schlappen, denn die Bademantelzone schliesst in dieser Nacht neben dem Da Vinci SPA auch die Purpur Bar-Lounge und die Lobby ein. Statt klassischer Behandlungen finden bis Mitternacht belebende Aufgüsse und orientalische Reinigungsrituale statt. Ausserdem können die Gäste vor Ort eine «1001 Nacht Zeremonie» buchen. Neben Shisha und Minztee werden immer wieder aphrodisische Gaumenfreuden in Form köstlicher kleiner Häppchen zum Probieren und Geniessen gereicht. Die Pauschale enthält eine Übernachtung mit Frühstück und das Eintauchen in die Wohlfühlnacht, buchbar ab 212 Euro pro Person. Am Anreisetag können die Gäste zwischen 15 und 18 Uhr einchecken, am Abreisetag stehen der Wellnessbereich und die Suite sowie der Frühstücksbrunch bis 12 Uhr zur Verfügung. www.hotel-gams.at

Das Posthotel Achenkirch als Spielraum für Erwachsene

Erst himmelhoch fliegen und wenn’s wieder abwärts geht das Kribbeln im Bauch. Kinder können nicht genug davon kriegen, stundenlang schaukeln sie auf und ab, je wilder, desto besser. Erwachsene mögen eher das sanfte Wiegen, am liebsten zu zweit. Und wenn ein bisschen Schwindel dabei ist – umso schöner, denn das lustvolle Kribbeln, das haben auch die Erwachsenen gern. Nur dass es nicht vom schwingenden Auf und Ab kommt, sondern von dem aufregenden Mann, der hinreissenden Frau, mit der oder dem man im Posthotel Achenkirch eine Schaukel teilt. Hier wurden nämlich Schaukeln installiert, die zwei Personen Platz zum gemeinsamen, verträumten Schwingen geben. Das neue Konzept des Tiroler 5-Sterne-Hotel für Erwachsene eröffnet den Gästen «Spielräume für Erwachsene». Sie sollen sich ausprobieren können, für ein paar Tage die Verantwortung loslassen, das Kind in sich wiederentdecken dürfen. «Und wenn es dazu gehört, ausgelassen miteinander zu schaukeln, dann soll die Erfüllung auch dieses Wunsches möglich sein», erklärt Gastgeber Karl C. Reiter das Konzept. Damit sich die Hotelgäste fühlen «wie im Paradies» helfen Experten und Expertinnen verschiedener Fachrichtungen  – von der Yogameisterin bis zum persönlichen Urlaubsassistenten. Umgeben von der beeindruckenden Kulisse aus Karwendel, Rofan und Achensee ist das Posthotel Achenkirch ein wahrer Kraftort, der zum Innehalten einlädt und Energie schenkt. Die 7 000 m2 grosse Wasser- und Saunawelt ist mit Wasser-, Wärme- und Ruhezonen eine der vielfältigsten und exklusivsten in Österreich. Ein genauso wichtiger Wohlfühlfaktor ist die ausgezeichnete Haubenküche, in der viele Produkte aus der eigenen Landwirtschaft kreativ veredelt werden. www.posthotel.at

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Ein Stück vom Paradies – Stil und (Lebens)Kunst am Luganer See

Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckte der europäische Adel Luganos eleganten Stadtteil Castagnola am Ufer des Luganer Sees als exklusives Feriendomizil. Da verwundert es nicht, dass eine vornehme Villa in diesem «Quartiere» mit schönster See-Lage zum begehrten «I must stay here» avancierte. Heute präsentiert sich das Grand Hotel Villa Castagnola als 5-Sterne-Resort der Luxusklasse. Ruhig und diskret liegt es da, inmitten eines weitläufigen Parks mit Skulpturen zeitgenössischer Künstler, prachtvollem Ausblick auf den See und den Berg San Salvatore. Kochkunst und bildende Kunst auf höchstem Niveau treffen im Restaurant Galerie Arté al Lago aufeinander, dem Reich von Sternekoch Frank Oerthle, der mit seinem Team höchste Tessiner Gaumenkunst mit mediterranem Einschlag zelebriert. Seit zehn Jahren werden im Arté auch Kunstausstellungen präsentiert. Im März 2016 wurde mit dem «La Rucola – Fresh & Easy Dining» ein weiteres Restaurant eröffnet, das leichtes Essen mit frischen Produkten in raffinierten Arrangements anbietet. Für Kunst- und Kulturliebhaber bietet Lugano seit dem Herbst 2015 ein neues Highlight: das Kulturzentrum LAC Lugano Arte e Cultura, das mit zahlreichen Ausstellungen, Veranstaltungen, Konzerten, Theater- und Tanzaufführungen auf Weltstadt-Niveau aufwartet. Ein Grund mehr, an den Luganer See zu reisen, um sich ganz der Symbiose von KKK – Kunst, Kultur, Kulinarik hinzugeben. Das Package «Villa, Art & Culture» bucht man ab 755 CHF für zwei Personen. Es beinhaltet zwei Übernachtungen im eleganten Zimmer, Frühstücksbuffet, die Nutzung des Wellness-Corners sowie den Eintritt zu einer Vorstellung im «LAC». Ein Genuss der besonderen Art ist der Afternoon Tea im Salon der Villa Castagnola. Dieser ist ebenfalls einmal im Arrangement enthalten. www.villacastagnola.com

Südtirol von seiner schönsten Seite Urlaub im Dolomiten Life Resort Excelsior

Das Excelsior liegt in traumhafter Panoramalage in St. Vigil am Naturpark FanesSenes-Prags der Dolomiten. Als führendes Wander- und Elite-MountainbikeResort bietet es ein einzigartiges betreutes Aktiv- und Bergerlebnisprogramm durch das ganze Jahr. Das Resort ist auch ein hervorragender Ausgangsort für den perfekten Skiurlaub, liegt es doch direkt auf der Skipiste von Kronplatz und der Sellaronda. Die Gesundheit der Gäste liegt dem Excelsior besonders am Herzen. Das Resort ist das erste und einzige Rückenfit Resort® in Südtirol, mit Profis, perfekt für Menschen mit Rückenproblemen. Mit hochwertigen Materialien durchgestylt präsentiert sich unser Dolomiten-Resort mit eleganter, gemütlicher und moderner Ausstattung und 49 schönen Themenzimmern und Suiten. Im Castello di Dolasilla – dem Wellness-Schloss auf vier Etagen – werden die Gäste herrlich bei verschiedenen Treatments verwöhnt. Ein grosszügiges Wellnessangebot mit 20 Bade-, Schwitz- und Relax-Attraktionen bietet das 1 300 m² grosse SPA Dolomiti im Hotelpreis inkludiert an. Die ausgezeichnete, leicht mediterrane-alpine Gourmetküche und eine Auswahl aus 300 erlesenen Weinen ergänzen das fantastische Urlaubsangebot und lassen jedes Geniesserherz höher schlagen. www.myexcelsior.com | www.kronplatz.com

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UNDERCOVER

für Überflieger

Sylt, die Königin der Nordsee, ihr Mythos – viel beschrieben, oft zitiert. Eine Insel mit unterschiedlichen Gesichtern. Zwischen rauer See und stillem Watt. Für die einen Sehnsuchtsort, Inspiration und Bühne, für die anderen perfektes Urlaubsglück, Arbeitsplatz und Heimat. Aber was genau macht das Sylt-Phänomen aus? Autor: Nike Schröder

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Sylt seelig –Wo nicht nur Fussballhelden sich wohlfühlen!


© Jan Scharfe

S

ylt liegt auf der Höhe der deutsch-dänischen Grenze, mit dem Festland verbunden durch einen Bahndamm. Inselhauptstadt ist Westerland, fast die Hälfte der Bevölkerung lebt hier. Wir blicken zurück auf die Zeit, als die Insel der Reichen und Schönen geboren wurde. Es begann in den 1960erJahren und nahm seinen wilden Lauf in den 1970ern. Der Jetset vereinnahmte Sylt auf Geheiss des Gentleman-Playboys Gunter Sachs (1932–2011). Der Multimillionär und Frauenschwarm zog mit seinem Charisma die High Society in seinen Bann, und diese folgte der Ikone nach Kampen. Das Dorf wurde zur Lifestyle-Hochburg und sozusagen zum Inbegriff von deutschem Laissez-faire. Legendär wurde das «Gogärtchen», eine Bar mit Garten in einer bis dato unbekannten Strasse. Umbenannt in die «Whiskeymeile» erlangte sie Weltruf. Die Dünen von Kampen wurden zum Hotspot für ausgelassene Partys und eine neue Freizügigkeit, man feierte das Leben, liess die Hüllen fallen und lieferte der Klatschpresse reichlich Futter. So entstand das Sylt-Feeling, das sich bis heute gehalten hat. «Das raue Klima, viel Wind, hohe See, wenig Leute – der Winter passt zu dieser Nordseeinsel besser als jede andere Jahreszeit – ebenso wie die karge, erdverbundene Landschaft und die geduckten reetgedeckten Friesenhäuser mit verhaltenen Farben. Und genau das mag ich so an Sylt», sagt Pius Regli, er weiss, wovon er redet. Vor 38 Jahren kam der gebürtige Luzerner zum ersten Mal auf die Insel mit den vielen Gesichtern, die vom unberührten Naturparadies über das noble Seebad und die Künstlerkolonie bis zum Ballermann für Betuchte reichen. Es regnete in Strömen, kalt war’s und er fror in seinem VW Käfer. «Dabei dachte ich, die laufen hier alle nackt herum, deshalb war ich ja schliesslich hergekommen», erzählt er. «Der Film ‹Winnetou III› war ausverkauft damals in Luzern, da bin ich aus lauter Verzweiflung ins Kino nebenan gegangen. ‹Heisser Sand auf Sylt› hiess der Streifen und da lief ein nackter Mann mit drei nackten Mädels ins Meer hinein. Die hatten mächtig Spass, und das wollte ich hier auch haben.» Die Realität sah so aus, dass Pius erst mal dachte, dass er wirklich im falschen Film sei: «Kampen war wie ausgestorben, die Geschäfte mit Brettern vernagelt, da bin ich erst mal in die nächste Kneipe und habe mir einen angetrunken.» Dennoch ist er geblieben, heute ist Pius Gastgeber im legendären «Manne Pahl»-Restaurant und seit 23 Jahren in der «Pius Weinwirtschaft» in Keitum, einer Insel­in­sti­tu­tion in

Das «Beachhouse» punktet mit einer Kombination aus leckerem Food und stim­ mungsvollem Ambiente. Das weiss auch Stammgast Wolfgang Joop zu schätzen.

der Gastronomieszene von Sylt. Und Prominente von Jogi Löw bis Boris Becker schätzen sein Frühstück im Wintergarten ebenso wie sein Wiener Schnitzel oder den unnachahmlich leckeren Pflaumenkuchen. Natürlich habe die Insel sich verändert, meint Pius. «Vor allem ist sie durch die bessere Anbindung auch im Winter viel belebter geworden. Ein Glück, dass wenigstens zwei Drittel unter Naturschutz stehen.» Geblieben ist sein Faible für Sylt jenseits des Sommers: «Im Winter erleben wir die Natur noch intensiver. Bei Spaziergängen an der frischen Luft das Meer, das Licht und das Klima geniessen, herrlich. Und die langen Abende sind ideal für Wellness und gutes Essen. Leider sind die ganz kalten Zeiten lange her, als ich mit meinem Auto bei dichtem Schneetreiben zwischen Kampen und Westerland mal eingeschneit bin und auf den Eisschollen im Watt laufen konnte. Heute laufe ich am liebsten bei Westwind an der Watt- und bei Ostwind an der Brandungsseite, lasse mich ordentlich durchpusten und freue mich dann auf ein Glas guten Rotwein aus meinem Weinkeller – in solchen Winterstunden ist Sylt der schönste Ort der Welt für mich.» So wie Pius geht es allen, die die populäre Urlaubs­insel gerne gegen den Strich gebürstet geniessen. Wenn dicke Windjacken angesagter sind als der Designbikini und das Glühweinglas besser in der Hand liegt als der Champagnerkelch. Wenn ab Ende September weit und breit kein Strandkorb mehr am kilometerlangen, leeren Strand zu sehen ist. Wenn Dünengras und Heidekräuter morgens vom Reif wie mit Puderzucker überzogen sind. Wenn nur noch Möwengeschrei das Meeresrauschen übertönt an der menschenleeren Strandpromenade von Westerland und der Hafen von ­­List mit dem Erlebniszentrum kein Rummelplatz, sondern eine Oase der Ruhe ist. Wenn die reet­gedeckten >

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© Holger Widera

Kapitänshäuser von Keitum, das als Hauptort der Insel im 18. Jahrhundert nur mit dem Eisboot zu erreichen war, sich bei Sturmstärke zehn noch tiefer in ihre Mulden ducken und das Heulen des Windes Musik in den Ohren der Be­ sucher in der Strandsauna La Grande Plage am Kampener Leuchtturm ist. Dann gehören die «Hamptons der Hanseaten» nur den Einheimischen und den Besuchern, die ihre Liebe zur Insel nicht auf Partys laut herausschreien, sondern mit sich und der Natur verbunden ganz still geniessen. Wer zwischen September und März nach Sylt fährt, und das sind immerhin laut Statistik rund 25 Prozent aller Sylt-Urlauber, der braucht vor allem das richtige Outfit. Seit 1907 in Betrieb: Leuchtturm Hörnum.

Nice to know !!! Essen, Trinken, Ausgehen

Manne Pahl: Wintergarten fürs Frühstück zum Sehen und Gesehenwerden, das Restaurant eine Mischung aus Berg­hüttencharme und Landhausstil, dazu die Klassiker wie Wiener Schnitzel und Pflaumenkuchen. www.manne-pahl.de Pius Weinwirtschaft: Gemütlicher kann man an kalten Winterabenden kaum versacken. Viel Holz, stimmungsvolles Kerzenlicht, kleine Snacks, beste Weine, 2 begehbare Weinkeller und ein guter Gastgeber. www.pius-weine.de Beachhouse: Hier speist man in legerer Atmosphäre mit fantasti­schem Blick auf die Nordsee im Wohnzimmer von Wolfgang Joop, der extra für seinen Freund und Besitzer Jan Scharfe Galeriebilder gemalt hat. www.beachhouse-sylt.de

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© Pius Regli

Restaurant Budersand: Jens Rittmeyer liebt die nordische Küche, inspiriert von zahlreichen Reisen durch Skandinavien. Längst bevor der Veganismus hierzulande en vogue war, hat sich der Sternekoch mit seinem Faible für Gemüse an die Spitze gekocht. «Meine heimliche Leidenschaft», nennt er seine ausgefallenen Gemüse-Kreationen. Ein Dinner bei ihm ist ein Muss für Sylt-Urlauber. www.budersand.de

Spätestens seit Golfprofi Nick Faldo, auch ein gern ge­ sehener Gast auf der Insel, ein knappes Dutzend «Highlander» im Schrank liegen hat und kaum ein Wirtschafts­ kapitän mit Wochenendhaus in Kampen ohne den noblen Dress aufs Grün geht, gehört der Laden von Gabriele ­Ludwig zum Geheimtipp der Inselprominenz. Dort verkauft die ehemalige Marketing-Managerin von Escada und Jil Sander jetzt in der 13. Saison ihre exklusiven, mit seidenweichem Hightech-Material gefütterten CashmerePullover und -Jacken, die vor Wind und Wetter schützen. Wer sich nach einem ausgiebigen Spaziergang aufwärmen möchte, kann im Keitumer Heimatmuseum so manche unterhaltsame Stunde verbringen, wenn die Dämmerung bereits am Frühnachmittag über Dünen und Deiche hereinbricht. Dann müssen auch die Golfer die Grüns wesentlich früher räumen als im Sommer, allerdings können sie auf den vier Plätzen der Insel ganzjährig spielen. Der 18-LochKurs des Golfclubs Budersand Sylt in Hörnum im Inselsüden ist einer der schönsten deutschen «Linkskurse». Mit langen Fairways, Roughs in den Dünen und tiefen Topfbunkern ist er mit Sicherheit der schwierigste Platz der Insel, der dazu noch grandiose Ausblicke auf Wattenmeer und Nordsee bietet. Wella-Erbin Claudia Ebert investierte hier rund 60 Millionen. Das dazugehörige Hotel mit 79 Zimmern und Suiten und einem 1000-m²-Spa direkt über dem Meer ist eine Oase der Ruhe. Im Restaurant Strönholt, dem neuesten Gourmet-Treff am Golfplatz, stehen regionale Spezialitäten im Mittelpunkt. Ob Car­paccio von zotteligen kleinwüchsigen Calloway-­ Rindern, Salzwiesenlamm, Ziegenkäse oder Sylter Austern – die Insel hat kulinarisch viel zu bieten.

Pius Regli, Promi-Wirt «Manne Pahl».


Ein weiteres Highlight auf der Insel ist das Re­staurant Bodendorf’s im wohl unkonventionellsten 5-SterneLuxushotel Landhaus Stricker. Sternekoch Holger Bodendorf versteht sich nicht nur auf die feine gehobene Küche mit französischem A ­ kzent, er bereitet auch Saisonales wie Grünkohl mit Finesse zu. Bei dem traditionellen Biike­ brennen auf Deutschlands nördlichster Insel gehört das gesunde Wintergemüse einfach dazu. An diesem Tag gibt es keine Trennung von Gourmet und Vital-­Kräuterküche: Grünkohl ist für alle da. Und so manchem Inselgast und Insulaner wird beim Blick in die Flammen wehmütig bewusst, dass die schönste Zeit des Jahres jetzt bald zu Ende geht. Denn der Winter – das ist die Zeit, in der nicht nur Schriftsteller und Dichter wie Theodor Storm, Hermann Hesse, Carl Zuckmayer oder Thomas Mann ihre stimmungsvollsten literarischen Hymnen auf die Insel gesungen und Maler wie Lovis Corinth und Emil Nolde eindrucksvolle Bilder geschaffen haben. Es ist auch die Zeit, in der «Sylt am authentischsten ist», wie Jogi Löw, selbst ein bekennender Sylt-Liebhaber, meint. Regelmässig macht er Kurztrips auf die Insel. Dieses Mal taucht er in der Nähe des «Beachhouse» in Westerland auf. Schnell wurde das Idol der deutschen Nation von Menschenmassen umringt. Mit geradezu erstaunlichem Gleichmut bediente er Jung und Alt mit Autogrammen und war sich auch für kein Selfie zu schade. Sicher wäre ihm weniger Aufmerksamkeit lieber gewesen, aber so ist unser Jogi eben, ein Mensch zum Anfassen, der bei allem Erfolg eine unglaubliche Sympathie und Bescheidenheit ausstrahlt. Er ist ein Star, der deutsche Fussballgeschichte geschrieben hat. Ein Mann der leisen Töne, der kein grosses Aufheben um seine Person macht und trotzdem durch seine elegante Erscheinung und sein modisches Understatement unverkennbar ist. «Sylt ist für mich Freiheit, Leben, Luft, Meer – einfach schön! Wenn ich ans Wasser gehe und meinen Gedanken freien Lauf lasse, ist das für mich wie eine Meditation und es gibt mir Kraft für die neuen Aufgaben, die mir auch zukünftig als Nationaltrainer gestellt werden. Sylt ist eben nicht nur für die Reichen und Schönen, sondern auch Menschen wie Du und ich. Auf Sylt zu sein, bedeutet für mich immer ein bisschen Heimkommen.» Vielleicht besteht der echte Mythos der Insel darin, dass hier jeder sein kann, wie er möchte, und findet, was er sucht.

Nice to know !!! Sylt kompakt

Landhaus Stricker: Gastgeber und Sternekoch Holger Bodendorf setzt im jüngsten 5-Sterne-Superior-Hotel der Insel auf lockere und dennoch luxuriöse Atmosphäre, mediterranes Flair und exzellenten Service. Die Gäste der 39 Zimmer und Suiten geniessen aussergewöhnlich gute Küche in drei Restaurants und können im 700-m²Private Spa ent­spannen. Spezieller Tipp: Super Frühstück inkl. Nordsee­krabben, Gänseleber & Co. gibt’s bis 14 Uhr. www.landhaus-stricker.de Village Kampen: Das Hotel Village ist ein kleines, privat geführtes Luxus-­Hotel. Das Düsseldorfer Architektenund Innen­ein­richtungs­­ehepaar Stütz schafft für seine Gäste eine kreative Wohlfühl-Oase der Ruhe und Entspannung, die seines­gleichen auf der Insel sucht. www.village-kampen.de

Shoppen

Highlander Shop: Feinstes Cashmere mit exklusivem Innenleben. www.highlander-sylt.de Sylt Strandkörbe: Inhaber Willy Trautmann beliefert sogar Harrods in London, baut auf Wunsch auch Heizung oder Hundekörbe ein. www.sylt-strandkoerbe.de Sylter Schokoladen Manufaktur: Süsse Souvenirs, exquisite, handge­schöpfte Schokolade, originelle Ver­pa­ ckung. Befindet sich gleich neben dem dazugehörigen Café Wien. www.cafe-wien-sylt.de Teekontor Keitum: Viel Sachkenntnis, auch Teeseminare, schickes Café. www.teekontorkeitum.com Feinkost Meyer: Supermarkt der Superklasse, Geheimtipp für Gourmets. www.feinkostmeyer.de Kunstraum Sylt Quelle: Kunstzentrum der besonderen Art, Aus­stellungen, Künstlertreff und Galerie, Rantum. www.krsq.de


Teezeremonie Zu Gast an der Nordsee in Niedersachsen

Wenn sich die Luft eisig klar anfühlt und der Wind über die Wattlandschaften zieht, zeigt sich die Landschaft an der Nordseeküste Niedersachsens und den Ostfriesischen Inseln von einer ganz besonderen Seite.

Für das Wohlbefinden sorgen pollenarme, salzhaltige Luft und entspannende Thalassobäder. Und was gibt es schöneres als anschliessend im gemütlichen Café mit Meerblick in eine Teetasse zu pusten und seine klammen Hände an ihr zu wärmen?

Autofrei durchatmen

Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es so viele Möglichkeiten, den Urlaub ohne Motorenlärm zu geniessen. Autofreie Zonen sind die Ostfriesischen Inseln Juist, Spiekeroog, Langeoog und Wangerooge.

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Entdeckungstour Wattenmeer

Bei gesunder Meeresluft atmet die Seele bei einer winterlichen Wattwanderung durch. An der Nordseeküste und auf den Inseln erleben Naturfreunde den Winterzauber bei einem belebenden Spaziergang mit Nationalpark-Führung. Hier eröffnen sich den Wanderern atemberaubende Ausblicke auf das Wattenmeer und die wärmenden Sonnstrahlen am Horizont, die für kurzzeitige, aber wohlige Wärme sorgen.

Thalasso nutzt die Kraft des Meeres

Mit wohltuenden Bädern, befreienden Massagen und traditionellen Thalasso-Anwendungen bieten die Nordseeheilbäder ein Verwöhnprogramm der besonderen Art.

© Staatsbad Norderney GmbH

S

turmfest und erdverwachsen: Wohl nirgendwo sonst sind diese sprichwörtlichen Eigenschaften der Nieder­sachsen so gefordert wie an der windreichen Nordseeküste und auf den Ostfriesischen Inseln Bal­t rum, Borkum, Juist, Langeoog, Norderney, Wangerooge und Spiekeroog. Im Sommer kommen daher Action­sportler wie Surfer, Kanuten und Kitesurfer in den rauen Wellen der Nordsee voll auf ihre Kosten. Doch auch in den kalten Monaten verbreitet die Reiseregion einen besonderen Zauber und Besucher zieht es immer wieder ans Meer  – zum Spaziergang am Strand mit Blick auf das Wattenmeer  – heute UNESCO-Weltnaturerbe.

In Kooperation mit

www.germany.travel

Unsere Tipps für den Nordsee-Urlaub in Niedersachsen: www.reiseland-niedersachsen.de

© TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN) | Prechtel

&

Thalasso


Bücherregal Mit einer halben Vespa um ganz Italien

Als Nati Rasch in einer hundekalten Herbstnacht zitternd auf ihrem italienischen Motorroller sitzt, kommt ihr der sehnsuchtsvolle Gedanke: «Damit müsste man einmal rund um Italien fahren!» Von da an nimmt das Abenteuer seinen Lauf … Mit einem Minimum an Gepäck und technischem Know-how, dafür aber einer maximalen Portion Lebenshunger bricht die Musikerin zu einer ungewöhnlichen Reise auf. Auf ihrer feuerroten Vespa umrundet sie Italien. Mit 50 Kubikzentimetern sind Nati und ihr Roller «Mimi» unterwegs – auf 8 800 km Wegstrecke, immer am Meer entlang. Während ihrer vierzehnwöchigen Reise erlernt sie das ««dolce fare niente»  – das süsse Nichtstun – begegnet Nonnen, Hippies, Steuerfachangestellten, Pilgern, Couchsurfern, Aussteigern, schrägen Vögeln und Casanovas – vor allem aber sich selbst! «Ragazza motorizzata» – das motorisierte Mädchen – ist ein freches Road­movie voller urkomischer Situationen, ganz viel Herz und italienischem Lebensgefühl!

Ragazza motorizzata | Nati Rasch | traveldiary Verlag

Europa in vollen Zügen

Kräftiger Regen peitscht an die Glasscheiben des Waggons und verschleiert den Blick auf herrliche Landschaften. Doch ungeachtet des Wetters gleitet der Zug geruhsam durch tiefgrüne Schluchten und bringt die Autorin von einem Schauplatz zum nächsten. In Tschechien stellt Mady Host sich der Frage, welche Nation denn nun das beste Bier braut, in Österreich lässt sie Wiener Blut durch ihre Adern pulsieren und sich in Slowenien von Einheimischen in entlegene Ecken entführen. Gemeinsam mit ihrer Reisebegleiterin Cornelia zeltet sie mitten in Venedig und campiert über den Dächern von Cannes, wandert als genügsame Pilgerin durch die bergige Schweiz, spioniert am Eiffelturm Hütchenspieler aus und erfährt mehr und mehr, was typisch für Europa und seine Nationen ist – und was unsere Nachbarn von den Deutschen halten … Mit Herz und Humor beschreibt Mady Host ihre Abenteuer mit einem erfrischenden Blick auf das (Reise-)Leben und stellt fest: Der Zug ist noch lange nicht abgefahren!

Europa in vollen Zügen | Mady Host | traveldiary Verlag

Als Frau allein mit dem Fahrrad um die Welt

An einem Wintertag schwingt sich Dorothee Fleck auf ihr Fahrrad und beginnt eine spektakuläre Weltreise, innerhalb von 127 Wochen durch 26 Länder, insgesamt stolze 61’140 Kilometer. Sie folgt auf ihrer Reise zunächst der Donau bis an das Schwarze Meer, fährt dann über Russland, die Mongolei, China und Südostasien nach Australien, weiter nach Südamerika, durch die Atacamawüste. Schutzengel scheinen über der Autorin zu kreisen: In der Mongolei wird sie von einem betrunkenen Reiter beinahe mit dem Lasso eingefangen, in Irkutsk entdeckt sie einen Wolf und in China landet sie sogar im Gefängnis. Auf dieser spektakulären Reise lernt sie gastfreundliche Menschen kennen, taucht in fremde Kulturen ein und radelt jeden Tag einem neuen Abenteuer entgegen.

Als Frau allein mit dem Fahrrad um die Welt | Dorothee Fleck | traveldiary Verlag

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Auf den Spuren von Peter Rabbit durch Nordenglands Lake District Im äussersten Nordwesten Englands erstreckt sich auf mehr als 2 200 Quadratkilometer der 1951 gegründete Lake District National Park  – einer von insgesamt 15 Nationalparks auf den Britischen Inseln. Autor: Dr. Thomas Hauer

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einen Namen verdankt dieser Landstrich im Herzen der Grafschaft Cumbria rund 1000 Seen, die sich hier am Fusse der Cumbrian Mountains oder Lakeland Fells erstrecken. Darunter mit dem Windermere auch Englands grösste natür­l iche Wasserfläche. Der Nomenklatur nach gibt es im Lake District tatsächlich aber nur einen einzigen echten «Lake» – den Bassenthwaite, denn grössere Gewässer werden hier in der Regel als «-mere» oder «-water» bezeichnet, die kleineren als «Tarn». Gesäumt von einsamen Hochmooren, gelegen inmitten dichter Eichen- und Kiefernwälder und umgeben von goldenem Stechginster, Riesenadlerfarn oder violett blühender Besenheide, dazwischen immer wieder jahrhunderte­a lte, von Glyzinien umrankte Cottages oder stattliche Herrenhäuser, entsteht so das Bild einer Ideallandschaft, das der Phantasie eines Genremalers aus dem 19. Jahrhundert entsprungen scheint. Kein Wunder, dass der Lake District, der sein heutiges Gesicht der letzten grossen Eiszeit vor rund 20’000 Jahren verdankt, heute zu Englands beliebtesten Ferienregionen mit jährlich mehr als zwölf Millionen Besuchern zählt – darunter viele Aktivurlauber.

Künstlerischer Inspirationshort

Aber auch Kunst- und Literaturliebhaber zieht es scharenweise in Englands rauen Norden, denn die dramatische Naturkulisse inspirierte nicht nur Maler und Komponisten, sondern auch zahlreiche Schriftsteller und Philosophen zu ihren Werken. Darunter Poeten vom Rang eines Hartley Coleridge, Thomas de Quincey, Sir Walter Scott, Nathaniel Hawthorne, Hugh Walpole, John Ruskin oder John Keats. Bereits 1778 veröffentlichte der Landpfarrer Thomas West den ersten offiziellen Reiseführer für die abgelegene Region. Und noch heute finden sich am Westufer des Windermere Ruinen der Claife Station, einer von mehreren Aussichtspunkten, die nach Erscheinen von Wests Titel als Raststation für Besucher errichtet wurden. Aber erst William Wordsworth 1810 publizierter «Guide to the Lakes» verwandelte den Landstrich quasi über Nacht in einen Sehnsuchtsort für grossbürgerliche Zivili­ sationsflüchtlinge. Neben Coleridge und Robert Southey gilt Wordsworth als Hauptvertreter der sogenannten «Lake Poets» – ein von der kontinental­europäischen Romantik beeinflusster Schriftstellerzirkel, in dessen Werken die Naturschönheit des Lake District oft eine zentrale Rolle spielt. So z. B. auch in Wordsworth Gedicht «I wandered Lonely as a Cloud» – eine der schönsten und bekanntesten Versdichtungen in englischer Sprache. >

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Englands bekannteste Kinderbuchautorin

Die neben Wordsworth und den Lake Poets bis heute aber am engsten mit dem Lake District verbundene Schriftstellerin war die 1866 in London ge­borene Beatrix Potter, Englands bekannteste Kinderbuchautorin und -illustratorin, die am 28. Juli 2016 ihren 150. Geburtstag feiert. Ihr im Oktober 1902 bei Frederick Warne & Co veröffentlichtes «Tale of Peter Rabbit» (dt. «Die Geschichte von Peter Hase»), dessen gleichnamiger Held es pünktlich zum Jubiläum auf eine Sonderprägung der britischen 50-Pence-­Münze geschafft hat, wurde bis heute in fast 40 Sprachen übersetzt und gilt als eines der erfolgreichsten Kinderbücher der Weltliteratur, ja avancierte schon zu Lebzeiten der Autorin zum Klassiker. Noch während die Druckerpressen liefen, erhöhte der Verlag die Erstauflage aufgrund der Flut eingehender Vorbestellungen von 5000 auf 8000 Exem­ plare. Aber selbst diese waren bereits vergriffen, bevor es das schmale Bändchen mit 26 Illustrationen der Autorin in die Auslagen der Buchhändler schaffte. Bis heute wurde «Peter ­Rabbit» weltweit mehr als 40 Millionen Mal verkauft – die Gesamtauflage aller 23 Teile der Reihe summiert sich auf über 150 Millionen Exemplare! Das sehenswerte, 2006 vom australischen Regisseur Chris Noonan gedrehte Biopic «Miss Potter», mit Renée Zellweger in der Titelrolle, beleuchtet eindrucksvoll  – wenn auch

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© Visit England / Alex Hare

© Thomas Hauer

Ausflugsboote auf dem Windermere.

Wanderweg im Lake District National Park.

reichlich idealisiert – Kindheit und Jugend der Schriftstellerin, vor allem aber die Entstehungsgeschichte von Potters grös­s­tem Erfolg. Die Autorin selbst hatte in zähen Verhandlungen mit dem Verlag u. a. durchgesetzt, dass ihr Erstling – wie alle folgenden Bücher, die Potter bis zum Jahr 1930 veröffentlichte, als ihr Augenlicht spürbar nachzulassen begann – im Klein­format von 10 mal 14 Zentimetern gedruckt wurde. So konnten auch kleine Kinder das Buch gut in den Händen halten. Ausserdem gab sie sich zunächst mit einem vergleichsweise bescheidenen Honorar zufrieden, damit der Verlag das Buch trotz der liebevoll kolorierten Illustrationen relativ preisgünstig anbieten konnte. Damit wollte Potter nicht zuletzt sicherstellen, dass auch Kinder aus weniger privilegierten Kreisen ihre Bücher ­lesen konnten. Allerdings konnte sich die Autorin, die aus einem sehr wohlhabenden Elternhaus ­stam­mte, diese Form der Grosszügigkeit auch leisten. Heute dagegen wacht der weltumspannende Penguin-­ Verlag, zu dem Frederick Warne & Co mittlerweile gehört, mit Argusaugen über die Autoren- und Bildrechte. Schliesslich geht es um ein Millionen-Business. «Pu der Bär», «Der Wind in den Weiden» und «Bambi» Tatsächlich waren Kinderbücher in Prosaform, verfasst in kindgerechter Sprache, ob mit oder ohne Abbildungen, bis Ende des 19. Jahrhunderts die absolute Ausnahme. So war auch Potter mit ihrem Manuskript zunächst bei sechs verschiedenen Verlagen abgeblitzt – auch bei ihrem späteren Verleger Frederick Warne selbst. Dass der Verlag «Peter Rabbit» am Ende doch noch herausbrachte, nachdem Potter das Buch bereits in mehreren Hundert Exemplaren hatte privat drucken lassen, war eine unmittelbare


© National Trust

Folge des unerwarteten wirtschaftlichen Erfolges, den das neue Genre seit den 1890er Jahren in Grossbritannien, Kontinental­europa und den USA hatte. So erschienen in der Zeit zwischen 1895 und 1925 einige der bis heute bekanntesten und kommerziell erfolgreichsten Kinderbücher – viele davon, wie in Beatrix Potters Werken, mit tierischen Protagonisten. So u. a. «Pu der Bär» von A. A. Milne, «Der Wind in den Weiden» von Kenneth Graham, «Bambi» von Felix Salten, die «Biene Maja» von Waldemar Bonsels oder «Die wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit den Wildgänsen» von Literaturnobelpreisträgerin Selma Lagerlöf.

Der Garten rund um Beatrix Potters Hill Top Farm.

Zu Gast bei Peter Rabbit

In «Peter Rabbit» erzählt Potter von den Abenteuern des kleinen Kaninchens Peter – in der deutschen Erstübersetzung fälschlicherweise «Peter Hase» –, der es trotz eindringlicher Warnungen seiner Mutter nicht lassen kann, im Gemüse­garten des grimmigen Mr McGregor herumzutollen. Dabei schreckt die A ­ utorin auch vor drastischen Bildern nicht zurück. So heisst es an einer Stelle: «Euer Vater hatte dort einen schlimmen Unfall! Er wurde von Mrs McGregor in eine Pastete verwandelt!» Nur mit viel Glück und nach zahlreichen Abenteuern gelingt es Peter, dessen Vorbild Potters eigenes Kaninchen war, schliesslich zu entkommen. Am Ende der Geschichte wird der Held schliesslich von seiner Mutter mit einer Tasse Kamillentee und ohne Abendbrot ins Bett gesteckt, während seine Schwestern Flopsy, Mopsy und Cottontail sich an Brot, Milch und Brombeeren laben dürfen. Einfache pädagogische Botschaften in zuckersüsser Verpackung. Doch Beatrix Potter war nicht nur eine der wirtschaftlich erfolgreichsten britischen Autorinnen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit den Einnahmen aus ihren Büchern, vor allem aber aus unzähligen Lizenzprodukten rund um die Helden ihrer kleinen Fabeln wie Handpuppen, Kuscheltiere, Brettspiele oder Porzellan, das mit Charakteren ihrer Erzählungen dekoriert war, erwarb sie im Lake District, wo sie während ihrer Jugend ausgedehnte Ferienaufenthalte verbracht hatte, zahlreiche Landgüter. Darunter auch die Hill Top Farm und das nahe gelegene Castle Cottage im kleinen Dörfchen Sawrey, wo Potter nach dem Tod ihrer Eltern und einer späten Heirat mit dem Anwalt William Dickenden Heelis im Jahre 1913 – da war Potter bereits 47 Jahre alt – einen Grossteil ihrer zweiten Lebenshälfte verbrachte. So wurde sie im Laufe der Jahre zu einer der einflussreichsten Grossgrundbesitzerinnen des Lake District. Dabei ging es ihr vor allem darum, die traditionelle Weidelandwirtschaft der Region, die einen wesentlichen Anteil am Erhalt des ursprünglichen Charakters dieser Landschaft hatte, zu erhalten. Sie wurde so zu einer der frühen, führenden Figuren des Mitte des 19. Jahrhunderts entstehenden Conservation Movement. Inspiriert dazu hatte sie u. a. der Kontakt zu Canon Hardwicke Drummond Rawnsley, 1895 einer der Mitbegründer des National Trust und engagierter Kämpfer gegen die willkürliche >

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Zersiedlung der Landschaft, der als Pfarrvikar bei Wray Castle arbeitete. Dort hatte Potter 1882 als 16-Jährige mit ihren Eltern die Sommerferien verbracht  – ihr erster Aufenthalt im Lake District.

Pilgerstätte für Potter-Fans

© Visit Britain / Rod Edwards

Gleichzeitig setzte sich Potter für eine Öffnung der Region für den Tourismus ein  – z. B. durch das Anlegen markierter Wege, auf denen noch heute W ­ anderer die Region erkunden. Und obwohl bekennende Gegnerin des Frauenwahlrechts war sie auch tagespolitisch engagiert und kämpfte u. a. für autorenfreundliche Copyright-Gesetzgebung und eine bessere Gesundheitsversorgung der Landbevölkerung. Ausserdem setzte sie sich erfolgreich gegen Pläne für die Aufnahme des Linienflugverkehrs mit Wasserflugzeugen auf dem Windermere sowie die geplante Errichtung einer Flugzeugfabrik in der Bowness Bay

The World of Beatrix Potter in Bowness-on-Windermere – ein Paradies für Kinder.

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am Cockshott Point ein. Nach ihrem Tode im Jahre 1943 vermachte Potter dem britischen National Trust mehr als 1600  Hektar Land, 15  Farmen – inklusive Hill Top  – und mehrere Cottages. Eine der grössten Schenkungen, die die Stiftung in ihrer mehr als 120-jährigen Geschichte jemals erhalten hat. Verbunden war das Erbe allerdings  u. a. mit der Auflage, auf den Farmen weiterhin Herdwicks zu züchten, eine charakteristische Schafsrasse des Lake District mit dunkler Wolle und hellem Kopf. Für deren Erhalt hatte sich Potter schon zu Lebzeiten erfolgreich als Züchterin engagiert. Die Hill Top Farm, die Potter 1905 mit den Erlösen aus dem Verkauf von «Peter Rabbit» und dem Erbe einer Tante unmittelbar nach dem Tod ihres ersten Verlobten und Verlegers Norman Warne erworben hatte, ist heute Pilgerstätte für grosse wie kleine Potter-Fans und vollgestopft mit persönlichen Erinnerungsstücken der Autorin. Umgeben ist das Anwesen wie zu schon Lebzeiten Potters von einem herrlichen Bauerngarten voll von duftenden Tee­ rosen, üppig blühenden Pfeifensträuchern, stolzen Lupinen, Geissblatt, rotem Fingerhut, Süssdolde und Lavendel im Wechsel mit buschigem Zier­rhabarber, Erdbeerbeeten, Stachel-, Johannis- oder Himbeersträuchern, die in ihrer kunterbunten Vielfalt unwillkürlich an den Garten von Mr McGregor denken lassen, und man wäre nicht erstaunt, käme Peter Rabbit hier jede Sekunde um die Ecke gehoppelt. Gleich neben der Hill Top Farm liegt der «Tower Bank Arms»Pub, den Potter-Kenner als einen der Schauplätze des Märchens «The Tale of Jemima Puddle Duck» (dt. «Die Geschichte von Jemima Pratschel-Watschel») kennen. Im benachbarten Dörfchen Hawkshead, ebenfalls nur fünf Minuten von der Hill Top Farm entfernt, besuchte der oben erwähnte William Wordsworth einst die Schule. In der ebenfalls sehenswerten Beatrix Potter Gallery von Hawkshead sind dagegen Zeichnungen und Aquarelle der Schriftstellerin sowie Wechselausstellungen rund um ihr Leben und Werk zu sehen. In der aktuellen Jubiläumsausstellung zu Beatrix Potters 150. Geburtstag stehen ihre tiefe Liebe zur Natur und ihr Kampf für den Erhalt dieser einmaligen Natur- und Kulturlandschaft im Fokus.


Höhenflüge

NG A LTU H R E T N PERFEKTE UN OLKE ÜBER DEN W

myAustrian macht Langstreckenflüge zu einem einmaligen, himmlischen Erlebnis, und lange Reisen vergehen wie im Flug. Der ausgezeichnete Service und die Unterhaltung an Bord lassen keine Wünsche offen. Autor: Martina Gaugler

L

ehnen Sie sich zurück und geniessen Sie. In den neuen Hightech-Sitzen auf den Langstreckenflügen geht dies bestens, denn die Sitze beeindrucken mit viel Platz nach allen Seiten und verwandeln sich in nur zwei Sekunden in ein völlig flaches, fast zwei Meter langes Bett. Damit und mit der Herzlichkeit, dem Charme sowie dem preisgekrönten First Class Service der myAustrian-Crew beginnt Ihr Urlaub bereits an Bord.

Für jeden Wunsch

Wer während des Fluges hungrig oder durstig wird, der darf sich auf die anspruchsvollen Menüs von DO & Co freuen, welche von den Flying Chefs in der Business Class verfeinert werden. Im Kaffeehaus wird den Gästen ausserdem eine Auswahl von zehn typisch österreichischen Kaffee-Spezialitäten wie der «Einspänner» oder die «Melange» serviert. Sie besitzen bereits ein myAustrian Economy Ticket und wollen von diesem Angebot profitieren? Mit einem Upgrade kommen Sie in den Genuss aller Annehmlichkeiten der myAustrian Business Class. Zum Beispiel: Mit Smart Upgrade bestimmen Sie, wie viel Sie für ein Upgrade bezahlen möchten. Oder während des Web Check-in können Sie bequem von

daheim upgraden. Natürlich funktioniert das auch an Bord selbst. Einfach und preiswert gehen mit myAustrian auch Sonderwünsche in Erfüllung wie etwa die Mitnahme von Golfgepäck, Surf- und Tauchausrüstung, Fahrräder sowie die Vorbestellung von Sondermenüs.

Fünf neue Destinationen

Passend zur frostigen Jahreszeit fliegt myAustrian seit Oktober fünf neue Sonnendestinationen an: Mauritius ist ein Paradies für Geniesser, Sportbegeisterte oder Honeymooner. Besuchen Sie seine weissen Sandstrände und smaragdfarbenen Lagunen. Zu den exotischen Destinationen gehören nun auch Havanna, die Perle der Karibik, und Malé, die Hauptstadt der Malediven, die mitten im blauen, Indischen Ozean liegt. Ebenfalls auf der Liste der neuen Sonnendestinationen steht die «Magic City», Miami, welche fünfmal pro Woche angeflogen wird. Hier dürfte für jeden Geschmack etwas dabei sein: lebenslustige Partymeilen, sonnige Sandstrände, die einzigartige Kulinarik oder die unberührten Naturschauplätze in der Umgebung. Colombo, die Hauptstadt Sri Lankas, ist wiederum bekannt für ihren Reichtum an Gewürzen und ihre wunderschönen Strände. Nun wird sie einmal pro Woche angeflogen. Wer im Winter also keine Lust hat zu frieren, den entführt myAustrian an wunderbare, warme Orte. Doch auch im Nahverkehr sind die Passagiere von myAustrian bestens versorgt: Täglich verkehren 14 Flügen von Zürich, Basel und Genf von und nach Wien.

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Exklusiv e

YACHTCLUBS New York, Hamburg, Monaco, Palma, London: Unter den Yachtclubs in aller Welt gibt es einige wenige, die durch ihre Geschichte, ihre sportlichen Aktivitäten und ihre gesellschaftliche Vorbildfunktion herausragen. Autor: Lilly Steffen

New York Yacht Club

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Y

achtclubs wurden mit dem Ziel gegründet, gemeinsame Grundlagen für den Segelsport zu schaffen. Da Segeln einst der «Sport der ­Könige» war, haben sich viele Yachtclubs ihre royalen Strukturen und damit eine gewisse Exklusivität bewahrt. Wer als Gast oder Mitglied Zutritt bekommen möchte, muss sich an gewisse Regeln halten. Erst dann erhält er Einblicke in die sportlichen und gesellschaftlichen Netzwerke, die diese Clubs zusammenhalten. Der Royal Club Nautico Palma de Mallorca wandelte sich vom Schickeria-Treff um den Schauspieler Errol Flynn, Held vieler Piratenfilme, zu einem der weltweit bedeutendsten Segelvereine – und dies unter der aktiven Patronage des segelbegeisterten spanischen Königshauses. Am gesellschaftlichen wie sportlichen Erfolg der Yachtclubs waren und sind überall auf der Welt einfluss- und traditionsreiche Personen wie Aga Khan, die Familie Roosevelt oder Mitglieder des britischen Königshauses beteiligt. Dementsprechend pflegen und bewahren die Yachtclubs bis heute bestimmte Werte und Etikette. Doch aus den einst exzentrischen Alt-Herren-­Zirkeln sind Unternehmen mit modernen Unternehmensstrukturen gewachsen, bereit und fähig, grossen Sport zu organisieren.

Die «Kathedrale» des Yachtsports – New York Yacht Club

Seit 1901 ist das im Stil der Belle Epoque erbaute Clubhaus an der 37 West 44th Street (gleich um die Ecke der mondänen Fifth Avenue) Sitz des legendären New York Yacht Club. Seine Front erinnert an die Heckgalerie einer alten Galeone und sein Grill Room hinter der Fassade entspricht der Offiziersmesse eines Linienschiffes. Hier sitzt man bei Dry Martini und Steak N ­ ew York Cut in einem rund gebogenen Gehäuse aus Spanten und fühlt sich in die Zeit Lord Nelsons versetzt. Very british und gut frequentiert ist die Club­bibliothek mit ihren Mahagoniborden und ver­glasten Schränken. Hier wird die wohl einzigartige Sammlung von mehr als 14’000 Büchern zum Thema Yachtsport gelagert. Vieles im Inneren bezieht sich auf die Geschichte des America’s Cup. Das Herz des Clubs bildet der Model Room, in dem rund 1700 Voll- und Halbmodelle von Renn­yachten bewahrt werden. Sie wurden einst zur Ermittlung von Rennwerten benötigt. Diese Modelle bilden einen einzigartigen Fundus zur Geschichte des Yachtbaus. Die Sammlung aller Vollmodelle beinhaltet alle Yachten, die einmal beim America’s Cup antraten. Die Sammlung >

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endet mit dem Modell der siegreichen schweizerischen «Alinghi» von 2007. Mit dem Beginn des Mehrrumpfzeitalters wurde die Sammlung geschlossen. Schwimmende Reklametafeln haben im Heiligtum des Segel­ sports nichts zu suchen. Der NYYC sieht sich als ein Gralshüter der maritimen Tradition.

dem Bruder von König Georg III., gegründet, erhielt er nach der Thronbesteigung von König Wilhelm IV. im Jahre 1830 das «königliche Prädikat», das er heute trägt. Und wie alle traditionsreichen britischen Yachtclubs steht der «Royal Thames», wie er genannt wird, unter dem Schutz des Königshauses.

Der im Jahre 1844 gegründete New York Yacht Club (NYYC) ist wahrscheinlich die bedeutendste Segelgesellschaft der Welt. Erst nach genauer Prüfung des seglerischen Lebenslaufes gibt das Aufnahmekomitee sein Votum ab. Werte wie Tradi­t ion, Sportsmansship, Seemannschaft und Etikette werden in diesem Club mit seinen momentan 3 000 Mitgliedern besonders hoch gehalten. An vorderster Stelle stehten jedoch immer der Spass sowie die Förderung des Yachtsports und des Regattasegelns. Der NYYC ist also kein Society-­Club, sondern ein echter Yachtclub – jedoch mit noblem Ambiente und ungewöhnlichen Aus­massen.

Der Club hält eine enge Verbindung zur Royal Navy, residiert in standesgemässer Lage und er bietet dem Gast jene traditionsreiche britische Clubatmosphäre. Der Duft von Gin und Darjeeling-­Tee, die Sammlung ehrfurchtserweckender Historiengemälde, maritime Antiquitäten und eine Portion königlichem Staub prägt jenen Stil, für die britische Clubs auf der ganzen Welt bewundert werden. Trotz der Ferne zum Wasser ist der Royal Thames alles andere als ein reiner Gesellschafts­club. Seine Interessen liegen in allen Bereichen des Segelsports. Er führt ein engagiertes Club­leben mit Vorträgen zu historischen maritimen Themen.

Unter dem Schutz des Königshauses – Royal Thames Yacht Club

Rund 900 Liegeplätze – Real Club Nautico de Palma

Wo andere Clubs für Ihre Kommodores gerahmte Fotos an die Wand hängen, kann der Royal ­Thames Yacht Club mit Ölgemälden der Würdenträger aufwarten. Der Londoner Club nimmt für sich in Anspruch, der älteste kontinuierlich existierende Yachtclub der Welt zu sein. Als «Cumberland Fleet» 1775 vom Duke of Cumberland, Royal Thames Yacht Club

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Wer sich mit sportlichem Segeln im Mittelmeer beschäftigt, der denkt zuerst an die Bucht von Palma de Mallorca und so wichtige Regatta­wochen wie die Trofeo Princesa Sofia, die Palmavela, die Trofeo Ciutat de Palma, die Copa del Rey und, nicht zu vergessen, den Superyacht-Cup. Im Mittelpunkt all dieser sportlichen


Real Club Nautico de Palma

und gesellschaftlichen Aktivitäten steht der königliche Yachtclub, der Real Club Nautico de Palma (RCNP), der sich unter der aktiven Patronage des segelbegeisterten spanischen Könighauses in sportlicher Hinsicht zu den weltweit bedeutendsten Segel­vereinen entwickelt hat. Gegründet wurde der RCNP am 28. August 1948. Er liegt im Zentrum von Palma an einer privilegierten Lage innerhalb der Bucht. Der RCNP ist dafür bekannt, ein regelmässiger Anlaufpunkt für Schiffe zu sein, die in den Gewässern der Balearen segeln. Während der Grossveranstaltungen ist der Club für die Öffentlichkeit weit­gehend zugänglich. In der übrigen Zeit gibt es eine Eingangskontrolle, aber wer sich als Yachtsegler zu erkennen gibt und sich dementsprechend ­b enimmt, dem wird der Zutritt in der Regel nicht verwehrt. Momentan zählt der Yachtclub 2 000 Mitglieder. Neue Mitglieder werden nur aufgenommen, wenn Plätze frei werden, sei es durch Austritt oder Tod. Kein Wunder, dass es eine lange Warteliste gibt. Trotzdem ist der RCNP kein Verein, der von seinem gesellschaftlichen Fett lebt. In ihm sind viele Olympiasieger Zuhause und ebenso viele erfolgreiche Maxi-Yacht-Segler wie Thomas Bszher und Alberto Roemmers.

Members only In den exklusivsten Yachtclubs der Welt haben nur Mitglieder Zutritt. Segelfan Svante Domizlaff wollte unbedingt mal rein. «Segeln ist ein eher teurer Sport, weil das Sportgerät teuer ist. Deshalb sind viele der grossen Klubs ein Zuhause für sehr wohlhabende Menschen. Es stimmt aber auch, dass sich alle Klubs grosse Mühe mit der Ausbildung von Nachwuchs geben.», so Svante Domizlaff im Interview mit dem Magazin «Spiegel». In seinem Buch beschreibt er zehn Clubs, die im Yachtsport eine ganz besondere, eine ganz exklusive Stellung einnehmen wie die Royal Yacht Squadron und der New York Yacht Club. Exclusive Yachtclubs Svante Domizlaff Delius Klasing Verlag

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Winter und Weihnachte n-Neujahr auf Malta

Es gibt gute Gründe, Mal ta in der W suchen. In inter- und zwei Stunde Weihnachts n Flugzeit gelegene, ge zeit zu beerreicht m schichtsträc an die südl htige Mit te zum entspa ich von Sizi lmeerinsel, nnten Shop lien di ping, Bumm e ihre Besuc einläd t – eln oder Kaf her auch trocke nes W et te r un fe et inkl usive. ri nken im St d mild e Te Ma ltas gros rassencafé mp era ture ses Hotela und Geldb n von 18–2 ngeb ot für eu te l mach 0 Grad jed en Gesch t d en w in te W eihnach mack rlic hen Url ts fest spie a ub p er fek lt in Ma lta von d er zu t. Das eine b es on 98 Proze n t d ere Rolle ka tholisch re ligiöse n und w ird en Bevölke Trad itionen ru ng mit vi b ega nge n. ersc heinen elen Wä hre nd d Ma ltas ba er Ad ve n ts rocke Gem sonst  – ih zeit eind ekirch re Innenrä en noc h prä ume erstra Altäre sind chtige r a ls hle n in feie mit B lu men rlic hem Rot gesc hmüc Ma ltas b es , und d ie k t. Eine b es te ht im a uf ond ere Tra w end igen ma n üb era d ition Anfe rtigen ll b es ta un von Kripp en en ka nn, d Na tivity vi er soge na n , d ie lla ge in Goz n te n « pre o is t a n un tion. Nic ht sepj u». Da d für sich en tgehen s sc hon eine lass en sollt Weihnachts Attrake man sich ­spezialitäte ty pi sc n in Ringform wie ­«il-qa h maltesis ghaq  ta’ l-gh che aus getroc kneten Zit asel» – ei blütenwas rusfrüchte n Gebäck ser, Sirup un n, G ew d H ürzen, Oran «Imb uljuta onig sowie gen­ ». Für das die Kastan ien-Kakao-S Feiern von mehr als 70 Neujahr em uppe ’000 Mensc pfi eh h en lt Es gibt auc sind letzte sich Vallett h dieses Ja s Jahr in di a, hr wieder K e Stadt gere onzerte un ist. ­ d Feuerwer k.

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Die historischen

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Das «Azure Window», ein Felsentor im Westen der Insel Gozo

Frühling auf Malta und Gozo

Nach dem langen Winter Sonne tanken und mediterranes Leben geniessen? In zwei Stunden Flugzeit erreicht man aus der Schweiz die 90 km südlich von ­ Sizilien liegenden Maltesischen Inseln. Bereits im März klettern die Temperaturen auf Malta und der kleinen idyllischen Schwesterinsel Gozo auf bis zu 20 Grad und geben so schon einen kleinen Vorgeschmack auf den Sommer. Die Inseln verwöhnen ihre Urlauber mit mehr als 300 Sonnentagen im Jahr! Im Frühjahr sind die Inseln von bunten Teppichen aus Feldblumen und duftenden Kräutern wie Thymian, Rosmarin und wildem Fenchel bedeckt  – eine Wohltat für die Sinne. Auch Aktivurlauber schätzen das milde Frühlingsklima. In einer nur halbstündigen Fahrt mit modernen Autofähren erreicht man die sechs Kilometer von Malta entfernte Schwesterinsel Gozo. Bereits beim Verlassen des Schiffes taucht man in eine andere Welt ein, die Malta im Vergleich schon fast hektisch erscheinen lässt. Gozo besticht schon auf den ersten Blick mit üppiger Vegetation, hügeliger Landschaft sowie beschaulichen kleinen Dörfern und trägt zu Recht den Beinamen «grünes Gozo». Das ursprüngliche Gozo ist immer noch ein exklusiver Geheimtipp und bietet dem Besucher besonders im Frühling idyllische Ruhe und Ferien der anderen Art. Das noch milde Klima ermöglicht ebenso sportliche Aktivitäten wie Radfahren oder Wandern  – dies auch für Ungeübte. Gozo begeistert den Besucher auch mit atemberaubender Geschichte – in der Ortschaft Xaghra befinden sich die wahrhaft gigantischen, prähistorischen Steintempel «Ggantija». Diese Tempelanlage ist die älteste freistehende Steinkonstruktion der Welt und wird auf 3600 v. Chr. datiert  – sie ist somit älter als die ägyptischen Pyramiden. Maltas kleine Schwesterinsel ist auch mit der Sagenwelt der alten Griechen verwoben. Gozo ist die Insel der Kalypso, einer Sirene, die laut Homers Sage Odysseus verführt hat, sieben Jahre auf Gozo zu bleiben. Die Felsenhöhle, in der Odysseus von Kalypso gefangen gehalten wurde, ist noch heute oberhalb von Gozos schönstem und grösstem Strand, der Ramla Bay, zu sehen. Neben Hotels und B & Bs können Urlauber für ihre Frühlings-, aber auch Sommerferien die für Gozo überaus typischen, umgebauten Bauernhäuser, die sogenannten Farmhouses oder Razzetts, buchen.

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Vorschau In der nächsten Ausgabe wird’s bunt, denn wir stellen Ihnen unter anderem die schönsten Golf-Resorts und fremdländische Leckerbissen aus der ganzen Welt vor. Was es mit dem neuen Reisetrend «Fish & Trip» auf sich hat und vieles mehr lesen Sie in der Frühlingsausgabe. Lassen Sie sich überraschen! Golf und Wellness

Angesagte Golf-Resorts finden sich auf dem ganzen Globus, draussen in der traumhaften Natur, umgeben von Bergen, saftig grünem Gras, oder in Meeresnähe. Egal an welchem Ort, dieser OutdoorSport ist ein absolutes Erlebnis. Doch bei einem Sporturlaub dürfen schöne Wellnessanlagen zur Erholung nach körperlichen Betätigungen nicht fehlen. Darum stellen wir Ihnen die besten Golf-­ Resorts aus aller Welt vor – entdecken Sie sie mit uns!

Leckerbissen gefällig?

Exotische Früchte, scharfe Gewürze, knusprige Insekten: Auf Thailands farben­ frohen Lebensmittelmärkten gibt es allerhand zu entdecken und vor allem zu probieren. Kommen Sie mit, erfahren Sie mehr über die vielfältige Kulinarik im Land des Lächelns und lernen Sie den Zimtapfel oder die Durian, eine übel riechende, aber wohlschmeckende Frucht und verschiedenste Thai-Gerichte kennen. Wir gehen den exotischen Gerüchen, die in der tropisch warmen Luft liegen, nach.

Fish & Trip

Haus, Boot, Angeln, Fisch, Lagerfeuer, Baden und vieles mehr – was gibt es Schöneres, als auch im Ausland seinem Hobby nachgehen zu können und dies mit einem erholsamen Urlaub zu verbinden? IMAGINE nimmt Fischerfreunde mit auf eine aufregende «Fish & Trip»-Tour in die schönsten Anglerdestinationen rund um den Globus. Denn: Angeln, Fische, Natur, sind die Zutaten für Freude, Erholung und Ruhe.

Publisher Francesco J. Ciringione / cf@prestigemedia.ch | Owner Prestige Media International AG, prestigemedia.ch | Publishing Director Boris Jaeggi / b.jaeggi@prestigemedia.ch | Editor in Chief Martina Gaugler / m.gaugler@prestigemedia.ch | Art Director & Head of Production Sandra Schneider / s.schneider@prestigemedia.ch | Editors Yvonne Beck, Martina Gaugler, Katharina Gering, Dr. Thomas Hauer, David Renner, Nike Schröder, Helena Ugrenovic, www.SecretEscapes.ch | Sales & Marketing Katharina Gering / k.gering@prestigemedia.ch | News Katharina Gering, prestigenews.com | Cover Picture Bilddatenbank | Photographs Banyan Tree Hotels & Resorts Pte. Ltd., Botswana Tourism Organisation, Madame Claude, Jerome Courtial, Grand Hotel Centra Barcelona, Thommy Gyllenbielke, Thomas Hauer, Mindsetmedia GmbH, National Trust, Pius Regli, Red Carnation Hotels DOOKPHOTO.COM, Jan Scharfe, Staatsbad Norderney GmbH, Sublimotion Ibiza, Sundroina Pictures, TourismusMarketing Niedersachsen GmbH (TMN), Prechtel, Visit Britain / Rod Edwards / Alex Hare, Holger Widera, shutterstock, Bilddatenbanken. Alle Fotos, soweit nicht anders vermerkt mit Genehmigung des Urhebers. Corrector Brigitte Battaglia | Main Office & Production Prestige Media International AG, St. Jakob-Strasse 110, CH-4132 Muttenz / Basel, Telefon +41 (0) 61 335 60 80, Telefax +41 (0) 61 335 60 88, info@prestigemedia.ch, www.prestigemedia.ch | Support Dejan Djokic | Internet imaginemag.ch E-Mail info@prestigemedia.ch | Administration & Abo Service Serpil Dursun / s.dursun@prestigemedia.ch | Price / Issue CHF 4.90 Price / Year CHF 19.– | Frequency vierteljährlich | Wiedergabe von Artikeln und Bildern, auszugsweise oder in Ausschnitten, nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Redaktion. Für unverlangte Zusendungen wird von Redaktion und Verlag jede Haftung abgelehnt.

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