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Das neue Psairer Werterpuach dar. Damit handelt es sich wohl um die umfangreichste Sammlung des Wortbestandes eines Südtiroler Einzeldialekts. Wer gemeint hat, dass der Dialekt eines kleinen Tales eine armselige Sprache am Rande des Aussterbens sei, sieht sich eines Besseren belehrt. Der hier festgehaltene Dialekt hat einen reichen Wortschatz, der in manchen Bereichen noch viel stärker ausgeprägt ist als das Hochdeutsche, wie es am Bereich, der mit Schnee zu tun hat, nachgewiesen werden kann. Der Benutzer wird an den vielen Beispielen merken, wie lebendig und ausdrucksstark diese Sprache ist. Aufbau und Inhalt

Über 8000 Passeirer Wörter, Ausdrücke und Beispiele auf 280 Seiten

INHALT 5

AUS DEN GEMEINDESTUBEN

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PASSEIER

8

KULTUR&GESELLSCHAFT

VOR 100 JAHREN

18

VEREINE

29

GESUNDHEIT

& VERBÄNDE

33

AUS DEN SCHULEN,

36

AUS VERGANGENEN

37

GRATULATIONEN

42

SPORT

BIBLIOTHEKEN

& SOZIALES

& KINDERGÄRTEN ZEITEN

Das Wörterbuch Am 30. Oktober ist im MuseumPasseier am Sandhof das im neu gegründeten verlag.Passeier erschienene Wörterbuch des Passeirer Dialekts mit dem Titel .Passeirer Wörterbuch - Psairer Werterpuach" vorgestellt worden. Die Autoren Harald Haller und Franz Lanthaler haben fünf bzw. drei Jahre lang intensiv gesammelt, hingehorcht, befragt und notiert, was im Passeier gesprochen wird und woran sich die Leute noch erinnern. Das Wörterbuch stellt mit seinen weit über 8.000 Einzelwörtern und Redewendungen aus dem Passeirerischen sozusagen eine Momentaufnahme des jetzt noch gesprochenen oder in der Erinnerung älterer Menschen vorhandenen Passeirer Dialekts

Aufgebaut ist das Passeirer Wörterbuch wie jedes andere Wörterbuch: Es bringt die mundartlichen Stichwörter und Redewendungen in einer vereinfachten Lautschrift, einige grammatische Angaben (Artikel, Mehrzahl und Verkleinerungsformen bei Hauptwörtern, Steigerung bei Eigenschaftswörtern, Perfektform bei Zeitwörtern usw.) und die hochdeutsche Übersetzung. Vor allem aber wird der Gebrauch der Wörter durch viele Beispiele illustriert, sodass der Benutzer nicht nur die toten Wörter vor sich hat, sondern sie als Elemente einer lebenden Sprache erfährt. Im Anhang an das Wörterverzeichnis steht ein längerer Artikel, der den Passeirer Dialekt eingehender beschreibt. In erster Linie richtet sich das Buch an die Passeirer selbst: Die Älteren sollen sich erinnern, die Jungen sollen erfahren, was ihre sprachliche Heimat ist.

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Die Vorstellung Zur Vorstellung des Buches sind über 180 Personen auf den Sandhof gekommen, so viele, dass sie im Hauptsaal des Museums gar nicht Platz fanden. Zwar war das Interesse schon immer groß gewesen, wie die Autoren bereits bei ihrer Sammelarbeit gemerkt hatten, aber dass die Passeirer ihren Dialekt noch so hoch schätzen und in solcher Zahl erscheinen würden, hatten sie nicht erwartet. Es waren aber auch viele Interessierte aus den Nachbargemeinden und aus Meran erschienen. Albin Pixner, der Präsident des Museumsvereins, begrüßte die Besucher der Veranstaltung, zu der der Verlag und das Museum gemeinsam geladen hatten, und führte durch die Veranstaltung. Er flocht in seine Begrüßung eine Reihe von Wörtern ein, die auf der Einladungskarte abgebildet waren, um zu zeigen, wie gut dieser Dialekt sich eignet, Dinge genau anzusprechen, aber auch feine Unterschiede auszudrücken und Heiterkeit zu erzeugen.

Impressum Erscheint drei monatlich. - Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom

29· 5· 1987.

Eigentümer und Herausgeber.

Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier. Vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfuscher;

Redaktionsleitung und redaktionelle Bearbeitung: Tanya Pamer Redaktion:

Elfriede Cufler, Kurt Cufler, Heinrich Hofer, Siglinde jaitner, Karl Lanthaler, Arnold Marth, Rosmarie Pamer, Tanya Pamer, Eberhard Pfitscher, Vigil Rafft, Arnold Rinner, josefine Schwarz, Brigitte Schweigl, Gottfried Zagler. Korrektur: Ernst Rinner, Kurt Gufler. Werbung: Arnold Marth Druck: Hauger-Fritz, Schlanders-Meran

Verantwortlich tür den Inhalt im Sinne des Pressegesetzes: Oswald Waldner

Redaktionsschluss für die März-Ausgabe ist: Samstag, 12. Februar 2005 Text- und Bildbeiträge können bei allen Redaktionsmitgliedern oder in den Bibliotheken St. Leonhard und St. Martin abgegeben werden. Dabei gilt: digitale Fotos Mindestbreite 12cm - Auflösung 300 DPI; Textbeiträge: vom Verfasser gekennzeichnet und mit Adresse und Telefonnummer versehen; Werbe beiträge nur bei Arnold Marth, Papier Profi, St. Leonhard.

Der Verlag

Geschichte

Die beiden Gründer und Inhaber des Verlages, der sich verlag.Passeier nennt, Hansjörg Alber und Albert Pinggera, beschrieben die Entstehung des Verlages sowie seine Zielsetzung, die vor allem darin liegt, kulturelle Produkte aus dem Passeier und für das Passeier herauszubringen. Sie gingen dabei auch auf die Technik ein, die bei der Erstellung des Wörterbuches angewandt wurde und deren man sich im Weiteren bei dessen Vertonung und bei der Publikation im Internet bedienen will.

Aber die Sprache gliedert sich nicht nur landschaftlich, sondern sie verändert sich auch in der Zeit, besonders in der heutigen. Prof. Siller ist der Auffassung, dass der Wortschatz unserer Taldialekte sich in den letzten 60 jahren stärker verändert hat als in den 600 jahren davor. Mit neuen Sachen kommen neue Wörter. Die deutschen Siedler, die zwischen 700 und 1200 ins Land kamen, haben von den Alpenromanen Sachen und Wörter übernommen: Knoschpm (rätoromanisch cospes) oder Gganter (lateinisch cantharus). Die Spuren dieser Übernahme werden im Wörterbuch sichtbar, wie überhaupt im Dialekt oft ganz alte Sprachformen und Wörter vorhanden sind, die das Hochdeutsche nicht mehr kennt: ggfruintit, goggee, zemm, Pfaifolter, huschile sind Wörter, die die Hochsprache nicht mehr hat, die aber in alter Dichtung oder in alten Dokumenten noch aufscheinen.

Gemeinsamkeiten

und Unterschiede

Professor Max Siller von der Universität Innsbruck stellte sich als Enderjocher, genauer gesagt, als Rignauner vor und wies, unter anderem anhand älterer Urkunden, nach, dass die beiden Talschaften übers joch enge Kontakte gepflegt haben und dass die beiden Taldialekte neben einzelnen Unterschieden auch viele Gemeinsamkeiten aufweisen, wie etwa das Endungs-e Strooße, bei weiblichen Hauptwörtern: Kotze, Schuale, und dass die Mehrzahl der Verkleinerungsform -le (von -lein) im Passeier auf -ler und im Ridnaun auf -ler ausgeht, nämlich Kinderler, Geaßler, Knächtler, stienäter bzw. Kinder/ar usw., während die meisten umliegenden Dialekte hier -en oder -an haben, also Kinderlen usw. Allerdings fällt im Wörterbuch auch auf, dass es innerhalb des Tales selbst Unterschiede gibt: Während der Hinterpasseirer sagt mecnt min muan, sagt der Außerpasseirer mecnt min muanin.

Markantes Der Dialekt hat oft Wörter und Ausdrücke, die man hochdeutsch nicht wiedergeben kann. In seinem ureigenen Bereich hat der Dialekt seine Stärke und es lohnt sich, sich mit ihm auseinander zu setzen. Wie viel Humor und Sprachwitz und Hintergründigkeit in den Beispielen steckt, zeigen Wendungen wie, Wer

guatsteat, steat letz. Norm sain aa Lait, lai nit as ggschaide. Interessant auch die Untertreibungen: tez wuur mer nor meiqn qien gien, womöglich gesagt von einem, der sich schnell auf die Socken machen musste!


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Entscheidend für die Erhaltung einer Sprache, ist das Identitätsbewusstsein der Sprecher. Prof. Siller schloss mit den Worten: "Der Dialekt ist die Sprache des Herzens. Sie ist es wert, dass sie erhalten wird." Wörter

und Sachen

Harald Haller ging vor allem darauf ein, dass es ein Wörterbuch brauche, weil mit den Sachen auch die Wörter verschwinden. Arbeitsgeräte und Produktionsabläufe haben sich in den letzten jahrzehnten entscheidend verändert und daher werden viele Wörter vergessen, die damit zusammenhängen. Die Entstehung Dann zeichnete er die Entstehungsgeschichte des Wörterbuches. Eine von seiner Mutter hingeworfene Äußerung: Der Pua isch in dee Tattlin pfent drin, hat ihn aufhorchen lassen. pfent war das erste Wort, das er aufgeschrieben hat. Dann hat er angefangen bei jeder Gelegenheit hinzuhorchen und auf kleinen Zettelchen, auf Papierfetzen, die er von leeren Zementsäcken heruntergerissen hat, auf Brettern alle Wörter festzuhalten. Im jahr 2001 waren es schon 4.100, nachdem er von einzelnen Leuten ganze Wortlisten erhalten hatte. In diesem jahr dann begegnete er Franz Lanthaler und es begann eine intensive Zusammenarbeit. Über die Übersetzungen und die Beispiele, die Anordnung der Wörter und die Struktur des Ganzen kam man leicht zu einer gemeinsamen Lösung. Kompromisse mussten bei der Schreibung eingegangen werden, die aber auch für beide nicht allzu schmerzhaft waren. Als es an die Veröffentlichung ging, gab es einen Rückschlag, weil sich die Finanzierung als schwierig erwies. Dass das

Buch schließlich auch ohne Förderung im neu gegründeten Verlag erscheinen konnte, ist der Hartnäckigkeit von Hansjörg und Albert zu verdanken. Die Autoren sind glücklich darüber, dass das Buch als erstes Produkt des Verlags im Tal seiber erscheinen kann. Sprache verstehen Franz Lanthaler wies auf den Nutzen eines Dialektwörterbuches hin. Ein Wörterbuch braucht der Mensch um Sprache zu erwerben, aber der Einzelne und die Sprachgemeinschaft braucht es auch um die Wörter nicht zu vergessen. Ein Dialektwörterbuch lehrt uns unsere Sprache besser zu verstehen, und zwar nicht nur den Dialekt, sondern auch das Hochdeutsche. Die Schwierigkeiten bei der Übersetzung rühren daher, dass der Dialekt eine andere Sicht auf die Welt zeigt als die Standardsprache, oft eine ganz tiefe und wunderbare. Ein solches

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Buch hilft uns selbst und unsere Wurzeln besser zu verstehen. Menschen

verstehen

Es kann aber auch den vielen Urlaubern, die ins Tal kommen, etwas von uns vermitteln. Und schließlich kann es bei unseren Nachbarn, die uns wegen unserer Sprache oft auslachen, ein anderes Bild von uns entstehen lassen. Denn: "Wer einen Dialekt hat wie wir, für den sind die Farben in der Welt kräftiger, die Gerüche deftiger, viele Konturen schärfer." Das Wörterbuch versucht zu vermitteln zwischen Psairern und Nichtpsairern, zwischen Hochdeutsch und Dialekt, zwischen Vergangenheit und Zukunft. Zum Schluss dankte er im Namen beider Autoren all jenen Passeirern, die dieses Buch ermöglicht hatten, vor allem dadurch, dass sie ihr Sprachwissen weitergaben.

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und Franz Lanthaler (rechts)

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Geheimtipp

Skigebiet pfelders Am Ende des Passeiertales liegt das idyllische Bergdorf Pfelders. Das familienfreundliche und schneesichere Skigebiet, die freundlichen Gastgeber und das vielseitige Freizeitangebot machen pfelders zu einem ausgesprochenen Geheimtipp - auch für Südtiroler Familien. Abgesehen von den sehr günstigen Familientageskarten und Skipässen, wurde der Skikindergarten weiter ausgebaut und die Skischule Pfelders betreut kleine und große Skifahrer und Snowboarder mit großer Aufmerksamkeit. Alles ist sehr überschau bar, so dass sich die Kinder im Ort sehr bald autonom bewegen können.

pfelders - klein und gemütlich aber doch komplett: • Ein Doppelsessellift und drei Schlepplifte zwischen 1640 und 2200 mt. mit super preparierten Pisten für Anfänger und Könner • Jeden Donnerstag Nachtskilauf bei Flutlicht • Idyllische Langlaufloipen in Richtung Lazinser Alm und Langlaufzentrum Innerhütt • Rasante Rodelpiste erreichbar mit dem Grünbodensessellift, Familienrodelbahn für Klein und Groß am Gampenlift • Natureislaufplatz und Eisstockschießen • Romantische Pferdeschlittenfahrten und Winterreiten • Geführte Skitouren und Schneeschuhwanderungen • Herrliche Winterwanderwege • Apres-Ski und super Stimmung, ganz besonders in der 5. Südtiroler Spitzbuam Woche von 15. bis 22. Jänner 2005 • Gratis Schnupperkurse am 09.116.123.130. Jänner 2005, für Kinder bis 14 Jahre mit Abschlussfeier (Provinzansässige) • Wir organisieren für Sie Firmen- und Vereinsrennen

Preise Skikarten

Familienkarten (gilt nur für Familienmitglieder) KAUF VIER - ZAHL DREI ausgenommen Wochenskipässe Senioren = Jahrgang 1945 und älter Kinder = Jahrgang 1990 und jünger Kleinkinder = Jahrgang 1999 und jünger - kostenlos in Begleitung einer Aufsichtsperson Achtung! Keine Preissteigerung für Kinder und Senioren!

Tageskarte

Erwachsene Euro

Kinder/Senioren Euro

Vormittag-Karte

12,50

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ab 09.00 Uhr

16,00

11,50

ab 11.00 Uhr

15,00

11,00

ab 12.00 Uhr

14,00

10,50

ab 13.00 Uhr

13,00

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Info

Skilift pfelders GmbH Tel. +39 0473 646 721 www.pfelders.info Luis Tel. 348 6616050

Tourismusverein Hinterpasseier Tel. +39 0473 643 558 www.hinterpasseier.com info@hinterpasseier.com


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AUS DEN

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GEMEINDESTUBEN

ST. LEONHARD

Der lange Weg zum Großkraftwerk Am 9. August 2001 haben die drei Talgemeinden die Enerpass GmbH gegründet, mit dem Ziel, an der Passer zwischen Moos und St. Leonhard ein Großkraftwerk zu bauen. Dessen Erlöse sollten der gesamten Passeirer Bevölkerung zugute kommen. Der Auftrag für das Projekt ging an Ing. Robert Carminati aus Brixen, welcher vier Varianten vorlegte - die Fassungsstelle lag immer bei der Staumauer unter Moos -, als Endpunkt aber kamen der Mörrerhof hinter St. Leonhard, der Sand hof, St. Martin und Riffian in Frage. je weiter talauswärts der Endpunkt lag, umso größer war die Leistung, aber auch die Fragezeichen waren zahlreicher. Ist es rechtlich möglich, den Naturpark Texelgruppe mit einem Wasserstollen zu unterqueren? Welche Folgen hat es für das Landschaftsbild, den Naturhaushalt und auch für den Fremdenverkehr, wenn an St. Leonhard oder St. Martin nur die halbe Passer vorbeifließt? Nur die Variante 1 (Mörrer hinter St. Leonhard) unterquerte mit dem Wasserstollen nicht den Naturpark Texelgruppe und beließ die Passer in Dorfnähe unberührt. Man entschied sich für die Variante 1, ganz klar wurde also der Umwelt vor der Leistung der Vorzug gegeben. Diese Vorgangsweise fand die volle Unterstützung der drei Gemeinden und der Vereine und Verbände von St. Leonhard, welche von der Wahl der Varianten hauptsächlich betroffen waren. Geplant ist nun ein Stollen von Moos tief im Berg bis unter Christi (beim Oberort), ein fast senkrechter Druckschacht bis zur Ebene zwischen Mörrerhof und Brückenwirt, ebenfalls im Berg, und nur das Kraftwerk selbst wird sichtbar. Dort wird auch das Wasser der Passer zurückgegeben. Der Höhenunterschied beträgt 255 Meter, die jahresleistung etwa 100 Mio. kWh und die Kosten liegen bei etwa 45 Mio. Euro. Das entsprechende Projekt fand allgemeine Zustimmung, alle drei Gemeinden nahmen die notwendigen Bauleitplaneintragungen vor und bereits im November 2002 gaben die Amtsdirektoren des Landes grünes Licht. Gute Aussichten, hätten nicht die Etschwerke gleichzeitig ein Gegenprojekt vorgelegt. Anfangs wählten die Gemeinden die harte Tour und drohten den Etschwerken - hatte man nicht das Enel erfolgreich an

Kraftwerken in Passeier gehindert? Bald aber trat ein weiterer Gegner aufs Feld - das Land mit der Energiegesellschaft SEL. Bei Großkraftwerken will das Land grundsätzlich beteiligt sein. "Zahlen sollen wir, aber wo es etwas zu verdienen gibt, sollen wir zuschauen? Nein!", hieß es. Die Frage war nun - streiten auf nicht absehbare Zeit oder verhandeln? Die Gemeinden entschieden sich für Verhandlungen und nach unzähligen Treffen mit dem Landeshauptmann, der SEL, den Etschwerken, den Bürgermeistern von Bozen und Meran wurde ein Kompromiss erreicht: jede Passeirer Gemeinde erhält 22 %, die SEL 24 % und die Etschwerke 10 %. Der Sitz der Gesellschaft bleibt St. Leonhard und an Stelle der GmbH wird eine Aktiengesellschaft gebildet. Dieser Vereinbarung haben alle zugestimmt, das Abkommen wurde am 18. Oktober 2004 im Amtssitz von Landesrat Dr. Michl Laimer unterzeichnet. Damit ist eine wichtige Etappe erreicht, nun müssen aber die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen werden, damit das Land die Konzession ausstellen kann. Dafür ist aber ein eigenes Landesgesetz notwendig. Wie man sieht, bleibt der Weg steinig, ohne dass wir uns vom Ziel abbringen lassen.

Konrad Pfitscher Hofzufahrt

in Platt zu den Höfen .Priscb",

MOOS

Sanierung Hofzufahrten Nach längerer Zeit der Planung konnten in diesem jahr für verschiedene wichtige Verkehrswege die Sanierungs- und Ausbesserungsarbeiten in Angriff genommen werden. Mit einem Kostenaufwand von insgesamt ¤ 820.000.- wurden oder werden die Zufahrtswege Stuls - Hocheggen, Oberstein in pfelders sowie die Zufahrtswege zu den Höfen .Prisch", "Pranter" und .oberbucber" in Platt wieder verkehrstüchtig gemacht. In Stuls sind neben Asphaltierungsarbeiten, eine Betonbrücke über den "Ruebbach" sowie zwei Holzbrücken oberhalb des Eggerhofes zu erneuern. Weiters werden dort Rohrleitungen für die Oberflächenentwässerung und Randsteine für die Kehreninnenseiten verlegt. Die Straße in der Fraktion Platt hingegen wurde teilweise neu trassiert. Es musste dabei der Straßenkörper neu gebildet und verschiedene Natursteinmauern errichtet werden. Außerdem wurde noch eine Brücke über den Rainbach neu gebaut. In pfelders wurde der gesamte Unterbau des Straßenkörpers und die Asphaltschicht erneuert, sämtliche Drainageleitungen mussten dabei eingebaut werden, um die Oberflächenwasser abzuleiten. >


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hergestellt werden. Mit der Realisierung dieses Projekts möchte man einen Beitrag leisten, einen Teil der Geschichte unseres Tales lebendig und greifbar zu machen. Wenn dies ansatzweise gelingt,

Mit Abschluss dieser Arbeiten sind drei weitere Zufahrtswege saniert worden, welche über Jahre sämtliche Probleme, hauptsächlich für die Anrainer, lösen dürften.

Alexander Hafer

MOOS

Errichtung Lehrpfad am Schneeberg Mit der Errichtung dieses Lehrpfades ist der Schneeberg wieder um eine Attraktion reicher. Ziel dieses Projekts ist es, dem Besucher das Bergwerksgelände so ursprungsgetreu wie möglich darzustellen. Dieser Weg soll mithelfen, spielerisch und im Vorbeigehen einen Einblick in diese Arbeitsstätte unserer Vorfahren zu geben. Dafür werden bestehende Wege saniert und ausgebaut, sowie Hinweisschilder mit Beschreibungen der verschiedenen Attraktionen angebracht. Die Kalköfen sollen vor dem verfall geschützt werden, indem sie wieder vollständig

am Schneeberg

Mi: Janken aMen ,+amidien unJ ßettieben, Jie uns im vet'Jan'Jenen::Jaltt wieJet ik Vetttauen 'Jescltenkthaben. :Jltnen a~~eneine ~se'Jnete Meiltnacltt,

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so sind die Gelder von ¤ 67.000.-, welche größtenteils von der Landesverwaltung getragen werden, sicher gut investiert.

Alexander Hafer


7 PasseirerBlatt-

NR. 69, DEZEMBER

2004

PASSE/ER VOR 100 JAHREN

Interessante und kuriose Zeitungsnotizen aus dem Passeiertal vor 100 jahren. "Aufgelesen" und kommentiert von Gottfried Zagler Übers Wetter: jänner: 1. bis 3. schön und kalt; 3. bis 5. bewölkt; 5. bis 10. bewölkter Himmel, etwas Schnee; 10. bis 13. sonnig und warm; 13- bis 20. zuerst kalt, dann steigende Temperaturen; 20. bis 24. trübes Tauwetter und dann kalte Tage; 24. bis 27. schön, etwas Wind; Monatsende sonnig, windig und recht warm. Februar: 1. und 2. schön; 3. Schneegestöber; 4. und 5. warmer Wind; schöne Tage bis zum 19.; 20. Schneegestöber; 21. Nebel; 22. Regen und Schnee (15 cm); ab 23- schön bis 26.; 27Nebel und Regen. Gesamtniederschläge: 46 mm. März: 1. und 2. Regen; 3. schön; 4. Sturm; danach 7 Tage schön; 12. Nebel und trüb; 13. und 14. Regen; 15. schön; 16. R~gen; danach nur mehr schöne und warme Tage.Gesamtniederschlag: 27 mm (Vorjahr: 158 mm). MZ v. 1.1. 1905 bis 31. 3. 1905 Postbotenfahrt ins Passeiertal

Die zwischen Meran und Sr, Leonhard ganzjährig täglich einmal verkehrende Omnibusfahrt wird mit 1. April 1905 in eine Postbotenfahrt, mit der jedoch nur Briefpost befördert wird, umgewandelt. Es gilt folgende Kursordnung: Meran ab 7 Uhr;Ankunft Sr, Leonhard 10.45 Uhr; st. teonhard ab 16 Uhr;Ankunft Meran 1830 Uhr. MZ v. 31. 3- 1905

Gewehr Andreas Hofers in Schleswig-Holstein

Laut Bozner Zeitung befindet sich das Gewehr des Passeirer Nationalhelden im Besitz von Dr.Hermann Schorkopf in Hanerau bei Rendsburg, der es von seinem Vater geerbt hat. Dieser war Mitkämpfer im schleswig-holsteinischen Freiheitskrieg 1848 bis 1850. Begeistert von den Heldentaten

dieses Korps, sandten die Tiroler Schützen das Gewehr Andreas Hofers "dem besten Schützen der schleswig-holsteinischen Armee': und als solcher wurde von seinen Vorgesetzten und Kameraden der Schütze Schorkopf bezeichnet. Von seiner Treffsicherheit wissen alte Leute noch manches Stück zu erzählen. MZ v. 29. 3. 1905

Frühling in Hinterpasseier In Nummer 3 der "Österreich i-

sehen Alpenpost" porträtiert der bekannte Naturbeobachter Georg Mader das hintere Passeiertal, wie es im vollen Blumenschmuck des Frühsommers seine ganze reizvolle Schönheit zeigt. Aus jeder Zeile spricht, so kommentiert die Meraner leitung, die Begeisterung, in die wohl jeder fremde Besucher gerät, der das Passeiertal besucht. MZ V.24. 3- 1905

Musterung für das Militär

Die MilitärsteIlung für die jünglinge der Geburtsjahrgänge 1882, 1883 und 1884 des Passeiertales erfolgt am 22. März in der Außenstation im Gasthaus Frick in st. Leonhard. Für eine Befreiung oder eine Begünstigung (Anmerkung: Dafür in Frage kamen: Priesteramtskandidaten, Familienväter; Besitzer einer Landwirtschaft, Lehrer) müssen die nötigen Dokumente beigebracht werden. Nichtrechtzeitiges Erscheinen zur Stellung wird mit Strafen zwischen 20 bis 400 Kronen bestraft. Trunkenheit wird streng bestraft.

Die Trunkenheit scheint ein ernsthaftes Problem dargestellt zu haben. Im Vorjahr war es im Burggrafenamt laut Presse überall zu wüsten Szenen gekommen. Um das laute Brüllen, das sittenrohe Benehmen und die Trunksucht einzuschränken, hatte die Bezirkshauptmannschaft dieses jahr alle Gemeindevorsteher aufgefordert, die jungmänner ihrer Gemeinde eindringlich zur Ruhe und ordentlichem Benehmen zu ermahnen. Nach erfolgter Musterung mussten die Männer sofort in ihre Heimatgemeinde zurückkehren.

Zahlreiche Gendarmeriepatrouillen sollten die Einhaltung der Anweisungen überwachen. MZ v. 5. 3. und 22. 3· 1905 Bau eines Dynamitmagazins

Das Bauunternehmen für die jaufenstraße hat um die Bewilligung angesucht, in der Gemeinde st. Leonhard, oberhalb Bad Fallenbach, ein Dynamitmagazin anzulegen. Am 6. Februar erfolgt an Ort und Stelle eine kommissionelle Verhandlung. MZ v. 5. 2. 1905

Neuigkeiten aus St. Leonhard und St. Martin

Der Gemeindearzt Dr.Neurauter hatte bei der Rückkehr von einem Patientenbesuch in Moos das Pech in einer scharfen Kurve mit seinem Schlitten zu stürzen. Er erlitt einen Beinbruch. Die Ingenieure für den Bau der jaufenstraße sind eifrig mit Trassierungsarbeiten beschäftigt. Die Arbeiter werden bald nachkommen. Der Gendarmerieposten st. teonhard soll wegen des Baues der jaufenstraße um vier Mann verstärkt werden. MZ v. 2. 2. 1905

Vorgestern Nachmittag traf in st. Martin eine Kompanie Kaiserjäger unter Führung des Hauptmannes Fischer ein, dem abends im Eilmarsch eine starke Patrouille, von Leutnant Konasch geführt, folgte. Die Soldaten übten sich in der Umgebung des Dorfes im Bau von Notunterkünften und bezogen in diesen nachts dann ein Freilager. Gestern früh zogen sie wieder ab, um talauswärts eine Gefechtsübung mit ihnen entgegeneilenden Kompanien des KaiserjägerbatailIons auszutragen. MZ v. 27. 1. 1905

Raubmörder in Saltaus

Vorgestern trieb sich in Saltaus und Schweinsteg ein junger Bursche herum, der ob seines unheimlichen Benehmens die Leute in Angst versetzte. Als der Zolleinnehmer Noe in Saltaus das lollhaus für einen Moment verlassen mußte, schlich dieser ins Haus. Ein allein im Hause befindliches Mädchen suchte er

hinauszudrängen, und er entwendete aus einem Zimmer 24 bis 40 Kronen. Damit flüchtete er gegen Rifjian. Sofort wurde nach Meran telefoniert, um den allenfalls eintreffenden Gauner dort festzunehmen. Dieser jedoch kehrte wieder um und ging längs der Passer in den Quellenhof, wo ihn abends ein Gendarm verhaften konnte. Wie sich herausstellte, hat man einen gefährlichen Fang gemacht. Der als Otto Moser; Sohn eines Meraner Privatbeamten und zuständig in Villaeh, Kärnten, erkannte Verdächtige, war nämlich im Besitze eines Revolvers und eines Stiletts, an dem sich Spuren veralteten Blutes zeigten. Hemd und Manschetten wiesen ebenso Blutflecken auf. Um deren Herkunft befragt konnte er keine befriedigende Erklärung abgeben. Aufklärung brachte dann eine Meldung aus Venedig. Dort wurde vor 5 Tagen eine Prostituierte Opfer eines Raubmordes. Die Polizei eruierte' sofort einen gewissen Otto Moser als Tatverdächtigen, der inzwischen jedoch geflüchtet war. Nach anfänglichem Leugnen gestand Moser den Polizeibehörden in Meran, wo er wegen verschiedener Delikte aktenkundig war; schließlich den Raubmord und weitere Straftaten. In Schweinsteg hatte er laut seinen Aussagen einen Diebstahl ausführen wollen. Bei der Bevölkerung besteht allgemein die Ansicht, daß der sehr junge Mörder (17 jahre) nicht normal sei. MZ v. 25· 3. 1905

Högger joggele gestorben Am 1. März ist auf dem Ausserhocheggerhof in Vernuer der als .Högger [oggele" vielbekannte jakob Pichler im 105. Lebensjahr verstorben. Er war der älteste Tiroler und die einzige Person, die noch Andreas Hofer persönlich gekannt hatte. MZ v. 4. 3. 1905 BG = .Burggräfler" MZ = "Meraner Zeitung"


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KULTUR IN LIEBEM

& GESELLSCHAFT

GEDENKEN

Magdalena Scherer geb.Halier Im Alter von 65 jahren ist Frau Magdalena Scherer geb. Haller am 8. Oktober 2004 unter großer Anteilnahme in St. Leonhard/Passeier zu Grabe getragen worden.

und bescheiden, innerlich

aber reich an

Werten. Sie verbrachte frohe und gesellige Stunden im Kreise der Seniorenrunde, beim Kartenspiel und anderen Unterhaltungen in St. Martin und später in St. Leonhard. Ihr außergewöhnliches, herzhaftes Lachen während der Theateraufführungen bleibt uns immer in Erinnerung. Die Musik erfreute ihr Herz und bei den Feiern ließ es sich die Lena nicht nehmen kräftig mitzusingen und hatte dabei eine "Mordshetz". So stand sie mitten im Leben und war noch voller Pläne, als ihr im heurigen Sommer die schwere Krankheit diagnostiziert wurde und jegliche ärztliche Kunst versagte. Am 5. Oktober 2004 verstarb Lena friedlich im Kreise ihrer Lieben. Möge der Himmel ihre Mühen lohnen, uns aber bleiben ihre Liebe, ihr Humor, die Tapferkeit und ihre Zuversicht. Fabian Waldner

MUSEUMPASSEIER

Magdalena Scherer

Bericht zur Saison 2004

Die Nachricht von ihrem Tode war für alle, die sie kannten, unbegreiflich und stimmte sie traurig und betroffen. Lena wurde auf dem "Untersticklhof" in St. Leonhard in Passeier am 1.3· 1939 geboren. Dort lebte sie mit ihren Eltern und den zehn Geschwistern, bis sie im 1]. Lebensjahr Anton Scherer ehelichte. Ihrem Mann sowie den Kindern und später auch den zwei Enkelkindern galt ihre ganze Liebe und Fürsorge. Gerne hielt sie sich in der freien Natur auf, wie beim "Glan klaubm", im Garten und mit ihren Blumen hatte sie immer eine besonders große Freude. Einige Saisonen arbeitete sie auch im Gastgewerbe. Oft traf sie sich mit Freundinnen zum Sockenstricken oder zu einem Ratscher. Ihre Kindheit am Bauernhof prägte ihre Liebe zu den Tieren, deshalb hielt sie eine Zeit lang selbst Hühner und Hasen. Sie war eine lebenslustige, humorvolle, herzensgute Frau und hatte für jeden ein gutes Wort auf den Lippen. Nicht wenige Menschen erinnern sich erfreut an die herzlichen Begegnungen, wo immer sie stattfanden. Lena war äußerlich schlicht

Das MuseumPasseier hatte heuer vom 3. April bis 1. November geöffnet, der Öffnungstermin musste aufgrund der Straßenverlegung um drei Wochen verschoben werden. Von Februar bis April standen umfangreiche Bauarbeiten an: Die Straßenverwaltung verlegte die Landesstraße, die "alte" Taistraße von 1899 wurde abschnittsweise freigelegt und der Bereich vor dem Museum neu gestaltet. Insgesamt haben in dieser Saison 25· 000 Besucher das Museum besichtigt: Im Vergleich zum Vorjahr sind das zwar 1.000 Besucher weniger, im Hinblick auf den "verspäteten Start" ist dies jedoch ein durchaus ansehnliches Ergebnis. Im Frühjahr wurde eine Rätselmappe für Kinder ausgearbeitet, welche großen Anklang fand. Das kostenlose Begleitheft soll Kindern ab sechs jahren die Möglichkeit geben, gemeinsam mit ihren Eltern das Museum spielerisch und kindgerecht zu erkunden. Zudem wurden für die Schulklassen des Tales pädagogische Unterlagen zur jaufenburg erstellt, weiche im Rahmen zweier Lehrerfortbildungen vorgestellt wurden.

geb. Haller (*1939 - f2004)

In den Sommermonaten konnte der Haufenhof im Freilichtbereich um zwei sehenswerte Gebäude erweitert werden: eine bespielbare Kegelbahn (vom Manggerhof in Rabenstein) und eine Lodenwalke (nach dem Vorbild der Stampfe vom Beibacherhof). Der im Vorjahr errichtete Bienenstand wurde mit alten Bienenfässern ausgestattet. Im Rahmen des Interreg-Projektes "Almen im Ötztaler Gebirgsraum" wurden im Hinterpasseier bedeutende Funde gemacht, wie beispielsweise Pfeilspitzen von 5000 vor Christus (also noch vor der Zeit des bekannten "Ötzi"l). Am 9. September fand im Beisein von Landesrätin Sabine Kasslatter Mur die Eröffnung der neuen Sonderausstellung zu Anna Ladurner, der Ehefrau von Andreas Hofer, statt. Zu diesem Anlass wurde auch erstmals ein Treffen der direkten Nachfahren von Andreas Hofer organisiert. Neben den monatlichen Backtagen im Freilichtbereich konnten in Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen eine Reihe von gut gelungenen Veranstaltungen und Aktivitäten durchgeführt werden: Familienfest, Ostereier-Suche im Freilicht (Fami lienverba nd), "Geisternächte" auf der jaufenburg, Kinoabende (P'seirer Erlebnissommer), Kindertage (Tourismusverein Lana), "Kleinkunstfestival" auf der jaufenburg (Gemeinde St. Leonhard und "St. Leonhard aktiv") und ein Vortragabend zum "Pseirer [osele" (Alpenverein Passeier). Einen geistreichen sowie auch humorigen Ausklang der Saison bildete die Vorstellung des Passeirer Wörterbuchs (verlag.Passeier) am 30. Oktober, zu weicher etwa 180 interessierte Passeirer und Auswärtige kamen. In der Winterpause stehen nun vor allem die Neugestaltung des Parkplatzes und der Ausbau der Homepage www. museum.passeier.it an. Die jaufenburg konnte in ihrem zweiten [ahr als Museums-Außenstelle knapp 1200 Besucher und Besucherinnen verzeichnen, immerhin rund 400 Besucher mehr als im Vorjahr. Dazu beigetragen haben sicherlich die Ausstellung "Kunst auf der jaufenburg" mit Bildern von Franziska Königsrainer sowie die Kabarettabende im Sommer mit anschließenden Führungen durch die Ausstellung im Bergfried. Anschließend möchte sich das Museum bei allen bedanken, welche zum Erfolg der Saison 2004 beigetragen haben. MuseumPasseier


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ST. LEONHARD

In liebem Gedenken Das [ahr 2004 war für die Ortsgruppe St. Leonhard der Bäuerinnenorganisation ein jahr des Abschiednehmens. Im jänner mussten wir schweren Herzens Abschied vom langjährigen Ausschussmitglied Lina Egger-Karlegger nehmen, die nach langem, schwerem Leiden verstorben ist. Lina wurde im November 1986 in den Ausschuss der SBO gewählt und arbeitete dort bis 1998 mit viel Geschick und Energie mit. Seit dem Mai 2000 lag sie im Koma und doch hat sie jeden unserer Besuche registriert. Immer wieder haben wir an ihrem Bett gehofft, dass es doch noch eine Wende geben könnte. Und als am 12. jänner die Totenglocke für unsere Lina läutete, wollten wir es nicht glauben. Wie treffend ist doch der Spruch auf ihrem Sterbebildchen: "Wir sahen die Sonne schon lange untergehen und erschraken dann doch, als es Nacht wurde."

Karolina Egger-Karlegger

geb. Haller (*1933 -

t 2004)

Im juli diese jahres traf uns die Nachricht über den Tod von Marianne Grasl - joggelebäuerin - schwer und unerwartet. Haben wir doch alle gehofft, dass sie sich von ihrer Krankheit wieder erholen würde. Marianne wurde auf dem Steinwandhof im Kalmtal geboren und zog als junges Mädchen mit ihren Eltern und Geschwistern ins Dorf nach St. Martin herab. Die Schulferien verbrachte sie regelmäßig als Ziegenhirtin und Sennerin auf der Faltschnalalm. Schon dort war sie bald als lustiger und witziger Mensch

bekannt. Nach dem Schulabschluss arbeitete sie in der Federfabrik. Ihre Arbeitskollegen denken schmunzelnd an die schöne Zeit mit ihr zurück. Bald verliebte sich Marianne in den Martiner Dorfpolizisten, der, wie es der Zufall wollte, genau den Heimathof ihrer Mutter im Hinteregg als tüchtiger Bauer bewirtschaftete. Marianne heiratete und wurde so die joggelebäuerin im Hinteregg, die auf dem Hof kräftig anpackte. Sie schenkte drei Buben das Leben und war ihnen eine pflichtbewusste und hilfsbereite Mutter. Immer dachte sie zuerst an die anderen, nie an sich selbst. Sie liebte die Gesellschaft, das Tanzen, das Kartenspiel, einen guten Kaffee und dazu eine Zigarette. Leider schlich sich schon bald die Krankheit in ihr Leben, gegen die sie tapfer ankämpfte und trotz allem nie ihren Humor und die gute Laune verlor. Marianne arbeitete seit 1998 im Ausschuss der SBO mit und war von 1998 bis 2002 deren Schriftführerin. Wie oft hat sie uns mit ihrem heiteren Wesen Grund zum Lachen gegeben und uns die Arbeit damit erleichtert. Auch jetzt heißt es in unseren Reihen oft: "Wisst ihr noch die Joggelin?" Dass Marianne weitum bekannt und beliebt war, davon zeugen die vielen Teilnehmer an ihrer Beerdigung. Trotz strömenden Regens ließen es sich die Menschen nicht nehmen, persönlich an der Beerdigung von Marianne teilzunehmen und sie auf ihrem letzten Weg zu begleiten. Liebe Marianne, du fehlst uns sehr, möge dir der Herrgott im Himmel all das Gute vergelten, dass du uns und anderen getan hast! Bäuerinnenorganisation

st. Leonhard

69, DEZEMBER

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BERICHT

NATURPARK

Bewirtschaftung der Almen im Naturpark Texelgruppe Almen prägen das Erscheinungsbild der Texelgruppe - was wäre der Naturpark ohne die Harmonie von unberührter Natur und von seit jahrhunderten gepflegter Kulturlandschaft! Die Autorin Silvia Perkmann hat unlängst im Rahmen einer Praktikumsarbeit an der Freien Universität Bozen 64 Almen in den Tälern des Naturparks Texelgruppe untersucht. Anhand eines Fragebogens wurden Besitzer, Obleute und Hirten bezüglich Almbewirtschaftung befragt. Vielseitige Informationen bezüglich Almtyp, Bestoßung, Tourismus sowie Produkten aus der Almwirtschaft wurden dabei erfasst. Unter anderem schreibt die Agrarwissenschaftlerin in ihrem zusammenfassenden Bericht: "Der Schwerpunkt dieser Arbeit war es, die Erschließung von

Almgebieten und deren Folgewirkungen zu erfassen, da häufig Konflikte zwischen der Naturparkverwaltung und den Almbetreibern auftreten ... Die Almbetreiber erwarten sich von einer Erschließung Arbeitserleichterung und einen vermehrten Touristenansturm. Es ging aus der Befragung hervor, dass für den reinen Materialtransport eine Materialseilbahn für die Bewirtschaftung der Alm ausreichend wäre, der Weg allerdings bei der Verköstigung der Wanderer eine große Arbeitserleichterung darstellen würde. Durch die Befragung wurde auch festgestellt, dass nach der erfolgten Erschließung der Almen durch einen Forstweg oder eine Materialseilbahn, der Großteil der Almbetreiber Renovierungsarbeiten an den Gebäuden vorgenommen hat. Weiters sind heute viele der Materialseilbahnen renovierungsbedürftig und die AImbetreiber ziehen der Bahnsanierung eine Erschließung durch einen Forstweg vor. In Zusammenarbeit mit der Forstbehörde wurde die aufgetriebene Anzahl der Tiere ermittelt. Laut den offiziellen Angaben nahm die Bestoßung in den letzten 10 Jahren unscheinbar ab. Kleinanzeiger Zu kaufen gesucht

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Im Vergleich zur Erhebung der Almtypen im Jahre 1990 scheinen nach dieser (2003) durchgeführten Erhebung erstmals 5 unbewirtschaftete Almen auf. Ein weiterer Themenbereich der Befragung war die Almwirtschaft und der Tourismus. Der Ausschank auf den Almen ist eine zusätzliche Einahmequelle für die Almbetreiber. Im Naturpark Texelgruppe betreiben 20 Almen einen Ausschank. Es hat sich gezeigt, dass die meisten der Almwirte effiziente Werbestrategien betreiben und zudem den Gästen verschiedene Unterhaltungsprogramme anbieten. Bei der Erhebung der Daten wurden die Almbetreiber auch zum Verhältnis Einkommen aus der Betreuung des Viehs und Bewirtschaftung der Wanderer befragt. Im Rahmen der Erhebung wurde festgestellt, dass laut Aussage der Betreiber, bei zwei Almen das Einkommen größtenteils aus der Almwirtschaft stammt und der Ausschank nur einen geringen Zuerwerb ermöglicht, während bei den restlichen 18 Almen das Verhältnis umgekehrt ist. Für diese Almen ist die Viehhaltung eher als Belastung anzusehen und sie würden sich begnügen nur so viele Melktiere zu halten, wie sie für die Herstellung der Produkte und zur Verköstigung der Gäste benötigen. Die Almbetreiber versuchen durch gezielte Strategien die Alm für die Wanderer attraktiv zu machen. Einige bieten hauptsächlich am Wochenende Hausmusik, Goaslschnölln, Verköstigung mittels traditioneller Produkte wie Almkäse und Butter usw. den Gästen an. Diese Maßnahmen stoßen bei Gästen auf ein positives Echo. Grundsätzlich besteht für die Almbetreiber die Möglichkeit mit dem Naturpark, der für ursprüngliche Landschaft steht, zu

werben. Diese wirkungsvolle Werbestrategie wäre sicherlich von Vorteil um die Gästezahl zu steigern. So könnte in Zusammenarbeit mit der Naturparkverwaltung zum einen eine bessere Einbindung in das Wanderwegenetz des Naturparkes erfolgen, zum anderen durch einige weitere effiziente Maßnahmen, wie z B. das Anlegen von Erlebniswanderwegen , die Almen unterstützt und ihr Einkommen aufgebessert werden. Wie bereits angeführt, ging aus der Befragung hervor, dass für den reinen Materialtransport, welcher für die Bewirtschaftung der Alm notwendig ist, eine Materialseilbahn völlig ausreichend wäre, ein Forstweg aber eine zusätzliche Arbeitserleichterung darstellt. Durch die oben erwähnten zielführenden Aktivitäten könnte man die Almen touristisch aufwerten. Somit wäre eine zusätzliche Einnahmequelle der Almbetreiber gesichert und man könnte den Bau einer Forststraße und ihre negativen Auswirkungen vermeiden und ein Stück ursprüngliche Natur und wertvolle Kulturlandschaft erhalten." Die Errichtung des Naturparks Texeigruppe erfolgte in dem Bewusstsein, dass diese Landschaft ein besonders eindrucksvoller, formenreicher und ursprünglich erhaltener Teil der Südtiroler Bergwelt ist, der in Teilbereichen seit vielen jahrhunderten durch fleißige und pflegliche Arbeit der bergbäuerlichen Bevölkerung geprägt worden ist. Somit stehen Erhaltung, Pflege und Gestaltung der naturnahen Kulturlandschaft 'gleichberechtigt neben dem Schutz der unberührten Naturlandschaft.

Arnold Rinner


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2004

ST. LEONHARD

Jahrgangstreffen der 2s-Jährigen Am 25. September 2004 haben sich über 30 jahrgangskollegen/innen der Gemeinde St. Leonhard getroffen, um gemeinsam das geschaffte Vierteljahrhundert zu feiern. Die jubiläumsmesse gestalteten wir mit Pater Basilius in der Pfarrkirche von St. Leonhard. Nach einer kleinen Stärkung im Gasthaus Sonnenhof fuhren wir bei strahlendem Sonnenschein nach Walten, wo wir vom Sailertal aus über den jägersteig zum Wanserhof wanderten. Dort erwartete uns eine herzhafte Marende. In fröhlicher Runde wurde viel von der vergangenen Schulzeit erzählt und sehr viel gelacht. Zum Abendessen versammelte sich die jahrgangsgesellschaft im Gasthaus Innerwalten. Bei einer zünftigen Musik wurde ausgiebig getanzt und gefeiert. Erst in den Morgenstunden löste sich die gelungene Feier auf. Da es allen so gut gefallen hat, war man einhellig der Meinung, dass man nicht fünf jahre bis zum nächsten Wiedersehen warten sollte. Ursula Pixner

Die Mortiner }ungwirte mit ihren Bergführern: hintere Reihe v.l.n.r.: Fontana Florian, Pichler Bernhard, Pichler }oset, Pichler Alfred, Tschö/I Oswald, Pfitscher Walter; vordere Reihe: Pichler Gottfried, Pichler Heinz. MORTINER

JUNGWIRTE

Ortlerbesteigung Aufgrund der zoo-jahrfeiet der Ortlererstbesteigung entschlossen sich die Mortiner jungwirte, darunter vier mit Namen Pichler, Nachkommen des mittlerweile berühmt gewordenen josef

Pichler, vulgo Pseirer josele, den Ortler zu besteigen. Am Montag, den 19. juli 2004 gegen 14 Uhr, starteten wir jungwirte, [oe, Sepp, Gottfried, Florian, Bernhard, mit den Kollegen Walter und den Bergführern Kammerveiter Oswald und Heinz. Gegen 17 Uhr hatten wir die Bergstation des Sesselliftes in Sulden erreicht. Zügig ging's bis zur Tabarettahütte, wo wir zwecks "Akklimatisierung" und Stärkung etwas Aufenthalt hatten. Schließlich erreichten wir gegen 20 Uhr die Payerhütte. Leider vergingen die Stunden bis zur frühen Sperrstunde zu schnell. Durch den leichten Schlaf, den man auf dieser Höhe hat, konnte man den einen und anderen Kollegen bei der "nächtlichen Holzarbeit" hören. Am Morgen des 20. juli war schlechtes Wetter. Es regnete, die Nebel hingen herab und die Sicht war schlecht. Nachdem bereits andere Seilschaften gestartet waren, entschlossen wir uns zu sechst gegen 5.30 Uhr den Gipfel in Angriff zu nehmen. Nur Florian und Walter blieben auf der Payerhütte zurück. Die dünne Höhenluft und das "fremde Bier" hatten die zwei Kollegen zu sehr geschwächt. Geführt von den Bergführern Oswald und Heinz erreichten wir gegen 9.30 Uhr bei Wind, Nebel und Minusgraden den Gipfel. Nach erfolgreichem Abstieg und einigen "Boxenstopps" ließen wir, diesmal bei +20 Grad, im Biergarten Forst dieses schöne Bergerlebnis bei einer zünftigen Marende ausklingen. Ein nachträglicher Dank gebührt an dieser Stelle unseren Bergführern Oswald und Heinz. Die Mortiner }ungwirte


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ST. MARTIN

Kirche in neuem Glanz Seit Jahren überfällig war für die Kirche St. Martin eine Gesamtrenovierung im Innen- und Außenbereich. Bei den ersten Überlegungen 1996 hatte das Landesdenkmalamt dem Vorhaben zugestimmt, unter der Bedingung, dass auch eine

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Das Erdbeben uon 2001 hatte auch an der Außenfassade seine Spuren hinterlassen

Vorschein, wie z.B. gelb, himmelblau, im Sockelbereich dunkelgrün und rostbraun. Auch konnte man sehen, wie das ganze Gewölbe im Presbyterium mit Pflanzenornamenten ausgeschmückt war; ein kleines Feld wurde zur Ansicht ausgespart. In minuziöser und fleißiger Handarbeit haben die Restauratoren diese Arbeit innen und außen ausgeführt und dann mit Kalkfarbe neu gestrichen.

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Bodenheizung eingebaut wird. Dies hätte bedeutet, 130.000 ¤ zusätzlich aufbringen zu müssen. Inzwischen haben sich die Erfahrungen gehäuft, dass Bodenheizung für Kirchengebäude nicht die ideale Lösung ist - eine Optimierung der Warmluftheizung ist deshalb vorzuziehen. Das Warten hat sich also gelohnt. Im Lauf des Sommers hat Restaurator Georg Thuille mit seinem Team die Arbeiten in Angriff genommen und innerhalb 80 Tagen die Innen- und Außenrestaurierung beendet. Dankenswerterweise hat die Gemeindeverwaltung der Pfarre den Vereinssaal für die Gottesdienste bereitgestellt. Die Arbeiten waren aufwändig und schwierig, nicht nur wegen der reichen Stukkaturen, die unsere Kirche einmalig im Land schmücken, sondern noch viel mehr, weil bei der letzten Renovierung 1979/80 die Wände mit Dispersionsfarben gestrichen wurden, trotz der Auflage des Landesdenkmalamtes, reine Kalkfarbe zu verwenden. Auch mussten die vielen kleineren und größeren Risse im Gewölbe, die noch vom Erdbeben am 17-7-2001 herstammen, geschlossen werden. Bei der Abnahme der Mal-Schichten kamen dann verschiedene Farben zum

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Ebenfalls notwendig wurde der Neuanstrich der Turmzwiebel durch die Firma Heinz Gamper, Lana. Im Inneren der Kirche wurde die gesamte ElektroanIn minuziöser Handarbeit wurden die Stukkaturen uon Restaurator Georg Thuille und

lage in der Sakristei und im Altarraum erneuert, ebenso wurde die Lautsprecheranlage verbessert. Die Alarmanlage musste erneuert werden, wobei die alte Verkabelung, die sämtliche Fenster, Türen, Kanzel und Bilder in hunderten von Metern mit der Zentrale verband, entfernt werden. Die Schutzstrukturen bei den Eingängen wurden mit Kupferblech abgedeckt, um das Einsickern von Regenwasser zu verhindern. Die Entfernung des rückwärtigen Beichtstuhls hebt besonders die Bodenstruktur und den Aufgang zum Chor hervor und lässt den Kirchenraum einheitlicher erscheinen. Auf Wunsch vieler Kirchengänger wurden auch die Sitz- und Kniebänke mit rotem Filz überzogen, sodass der Kirchenraum jetzt recht einladend wirkt. Im Altarraum wurde auch etwas verändert: der Altar wurde vorgezogen und die Stufen wurden entfernt. Der Taufstein wurde ins Presbyterium versetzt. So haben wir jetzt einen großen, schönen Raum für die Liturgiefeier. Als Ganzes hat die Kirche sehr gewonnen: wir haben ein schönes, helles, einladendes und künstlerisch wertvolles, würdiges Gotteshaus mitten im Dorf. Darüber freuen wir uns. Die Kosten belaufen sich auf etwa 120.000 ¤. Dafür kommt zum Großteil die Pfarrei selber auf, ein weiterer Beitrag stammt vom Landesdenkmalamt. Fast 20.000 ¤ steuerte die Bevölkerung bei, auch die ~Gemeindeverwaltung und die Raiffeisenkasse haben einen Beitrag gewährt. Allen, die am Gelingen der Restaurierung mitgearbeitet und dazu beigesteuert haben, sei aufrichtig gedankt.

Michael Pirpamer


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Weihnacht in St. Leonhard

69, DEZEMBER

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Die Kaufleute von St. Leonhard wünschen allen Kunden frohe und gesegnete Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

2004

UH REN


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PLATT

Pfarrei feiert die hl. Ursula

Mittlerweile sind 1700 Jahre seit dem Todesjahr der hl. Ursula vergangen. Das war für die Pfarre Platt Anlass genug, um ihre Pfarrpatronin gebührend zu feiern. Begonnen haben die Feierlichkeiten am Gedenktag der Kirchenpatronin, am 21. Oktober, mit einem Lichtertanz, der von den Kindern der Grundschule Platt auf dem unteren Dorfplatz vorgetragen wurde. Von dort zogen die Gläubigen, die Kinder mit ihren brennenden Laternen voraus, in die Kirche ein. Dort wurde zu Ehren der Pfarrpatronin ein Gottesdienst gefeiert. Zwei weitere Priester waren eingeladen worden, um den Anlass gebührend zu zelebrieren: Hans Pamer, Dekan von Mals und Fabian Tirler, ein Neupriester aus Kastelruth. Der Gottesdienst wurde von der Frauensinggruppe Völlan mitgestaltet und schloss mit dem Primizsegen des Neupriesters Tirler ab. Anschließend gab es im Gemeinschaftssaal der Grundschule ein gemütliches Beisammensein.

zum 1700. Mal

der Todestag der hl. Ursula

In Anbetracht des Jubiläums stellt sich nun die Frage: Wer war die hl. Ursula eigentlich? Die hl. Ursula von Köln lebte wohl bereits im 4. Jahrhundert. Im Chor der UrsulaKirche von Köln findet sich eine Inschrift mit ihrem Namen auf einer Kalksteinplatte, die nachweislich aus dieser Zeit stammt, also der Zeit der Völkerwande-

rung. Diese Inschrift, Clematius-Inschrift genannt, wird heute als das wichtigste Zeugnis für die sehr frühe Verehrung dieser Märtyrer-Jungfrau angesehen. Als Zeit des Martyriums wird man die Verfolgung unter Kaiser Diokletian und Maximilian (um 304) annehmen dürfen, einer Zeit, in der auch viele andere Menschen ihr Leben für [esus Christus hingegeben haben, so der hl. Vitus und der hl. Pankratius. Die ersten urkundlichen Dokumente eines Ursula-Kultes stammen aus dem 8. und 9. Jh. und berichten über die Person, die Gefährten und den Leidensweg der Heiligen. Die Ursula-Legende ist erstmals greifbar um 969/976. Etwas später erscheint die nächste Ursula-Legende, die schon ins Romanhafte abdriftet und die sich im Mittelalter größter Beliebtheit erfreute und Grund und Ursache der großen Ursula-Verehrung war. Folgendes ist zu lesen: Ursula, Tochter eines

britannischen Königs, hatte gelobt nicht zu heiraten und ganz Christus anzugehören. Der heidnische König Aetherius aber begehrte sie zur Frau und drohte für den Fall einer Weigerung mit Krieg. Ursula ging also scheinbar auf den Wunsch des heidnischen Königs ein, stellte jedoch die Bedingung, der Prinz müsse dem christlichen Glauben beitreten und drei jahre lang warten. Ursula erbat von ihrem Vater die Beigesellung von zehn vornehmen jungfrauen, die ihrerseits je 1000 Begleiterinnen hatten. Kurz vor der Hochzeit segelte sie dann von Britannien ab, geriet in einen Sturm und wurde in die Mündung des Rheins verschlagen, von wo aus die Schiffe bis nach Köln fuhren. Sie gelangte mit ihrer Gefolgschaft bis nach Basel und ging dann zu Fuß weiter bis nach Rom. Auf der Rückreise gerieten sie in die Belagerung der Stadt Köln durch die Hunnen. Alle jungfrauen wurden getötet. Ursula aber sollte aufgrund ihrer großen Schönheit dem Hunnenkönig zugeführt werden. Sie weigerte sich und wurde daraufhin mit einem Pfeilschuss getötet. Durch wundersame Ereignisse wurden die Hunnen in die Flucht geschlagen - die Stadt Köln war frei. Aus Dankbarkeit erbauten die Kölner für ihre Stadtheilige Ursula und deren Gefährtinnen eine Kirche über den Gräbern der heiligen Jungfrauen. Heute wissen wir, dass die Zahl ,,11.000 Jungfrauen" in Begleitung der hl. Ursula ganz einfach ein Lesefehler alter Urkunden ist: .ursula und 11 Jungfrauen" wurde gelesen "Ursula und 11.000 Jungfrauen", da der Buchstabe "M", .rnartyres" .rnille" = tausend gelesen wurde. Heute ist Ursula die Patronin des Ordens der "Ursulinen", der Jugend, der Eheleute, der Lehrerin-

nen und Tuchhändler. Ihr Gedenktag ist der 21. Oktober. Dargestellt wird sie mit einem Pfeil in der Hand, mit Palme oder Kreuzfahne, mit einer Krone usw. Neben der Pfarrei Platt ist sie auch die Pfarrpatronin in Schweinsteg. In der Pfarrkirche Platt sehen wir die hl. Ursula auf dem Bild des Hochaltares, links, neben unserem zweiten Pfarrpatron, dem hl. Sebastian.

Pfarrer Siegfried Pf1tscher

MUSIK

"Die Haller's" on tour und im Fernsehen Sie waren im vergangenen Sommer hier im Passeiertal nur einzelne Male musikalisch anzutreffen, die "Haller's", beispielsweise beim "Weltrekord-Fest" der Freiwilligen Feuerwehr von St. Martin, wodurch sich in letzter Zeit manchereinem zwangsläufig die Frage aufdrängte, ob diese Musikgruppe überhaupt noch spielte, und wenn ja wo, wann, wie, mit wem und überhaupt ... Die Sache ist im Endeffekt ganz einfach - und gleichzeitig einfach interessant: Die Musiker standen zu einem großen Teil auf Bühnen außerhalb der Grenzen Südtirols, etwa bei mehrtägigen Events in Verona, Bergamo, Mailand, Pescara, Neapel oder Sizilien, vor einem Publikum, welches zigtausende von Menschen umfasste und sogar vom staatlichen Fernsehen der "RAI 1" ("La vita in diretta") aufgezeichnet wurde. Man mag sich die Frage stellen, wie die .Haller's" zu solchen Auftritten kommen: Italienweit werden nach dem Vorbild des Münchner Oktoberfests große Veranstaltungen organisiert (z.B. von .Paulaner", "Zipfer", .Löwenbräu"), in riesigen, wunderschön geschmückten Zelten und mit passender Musik, eben der volkstümlichen Musik aus Tirol, wenn auch nicht ausschließlich. Und die "Haller's" verkörpern aufgrund ihrer Besetzung eine mittlerweile selten anzutreffende Tanzmusik-Formation, die sowohl den originalen Oberkrainer-Sound (Akkordeon, Gitarre, Bariton, E-Bass, Trompete und Klarinette) als auch moderne Rhythmen aus dem Genre des Rock und Pop (E-Piano, Gitarre, E-Bass, Synth, Trompete und Schlagzeug) auf musikalisch anspruchsvollem Niveau zu spielen in der Lage ist. Für die "Haller's" gilt in erster Linie das Prinzip "Erleben und Genießen": Wenn sie in ihren viel beachteten Lederhosen


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auf die Bühne treten, wenn mit ihnen 2.500 Menschen feiern und singen, wenn während der Spiel pause Erinnerungsfotos mit Unbekannten geschossen und Fragen zu Herkunft und Südtirol beantwortet werden, wenn unvergessliche Auftritte zu Ende und die Musiker in ihr Hotel gehen, wenn es im Auto oder per Flugzeug nach Hause geht ... - dann ist ein neues Kapitel im Leben dieser Band geschrieben. Auszugsweise werden solche Erlebnisse in Form eines "Tagebuches" auf der Internet-Seite der .Haller's" veröffentlicht:

.uuqust

2004,

pescara

liebes tagebuch, ein unuergessliches erlebnis: uier spieltage in pescara ... während dieser tage waren wir wie eine große familie ... das anstrengende programm sah wie folgt aus: nach dem ausgiebigen frühstück im freien unter oliuenbäumen und der obligatorischen musikprobe folgte ein wahlprogramm: entweder an den strand oder eine zweistündige rod-etoppe (nur die drei härtesten trauten sich zweiteres zu!) ... mittagessen im restaurant ... nächste wahl: fischgericht oder nudeln? welche uorspeise? mineral mit oder ohne? ... und dann an den strand: wo bleiben wir? ... einschlafen auf dem liegestuhl oder spazieren im sand? ... wichtige uorbereitung auf den auftritt: möglichst uiel lachen, blödsinn reden, um die gesichtsmuskulatur fit zu halten ... uielleicht auch eine massage? ... der dritte teil folgte am abend: kurzer soundcheck in der halle, und ab ging die post ... ziuhui und prost und .su le man;" und ,,/ feel qood" und so weiter ...zwischendurch eine tanzeinlage ... uiiir's nicht auf uideo, wir würden es im nachhinein selbst nicht mehr glauben ... so spielte die musik ..." (nachzulesen

ST. LEONHARD

Patrozinium und Orgeleinweihung Die jährliche Leonhards-Ausstellung stand heuer unter dem Motto verbum Dei, dies noch als Wunsch und Vermächtnis von P.Georg. Von Freitag abends bis Montagmittag waren wertvolle alte und neuere Bibeln für das interessierte Publikum aufgelegt, als Zeugen dafür, wie verschieden das Wort Gottes im Laufe der Zeit dargestellt wurde. Anlässlich der Eröffnungsfeier war auch die Leiterin des Bibelzentrums in Neustift, Michaela de Beyer, anwesend, die in ihrem Vortrag "Die Bibel-Gebrauchsanweisung für ein gelungenes Leben" wertvolle Impulse gab. Abt Dr.Chrysostomus Giner von Kloster Neustift zelebrierte das Pontifikalamt, bei dem die restaurierte Orgel geweiht wurde. Harmonie braucht es in der Musik und auch für ein gelungenes Verbum Dei war das Motto der heurigen

Leonhards-Ausstellung,

alte und neue Bibeln

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Leben und es bedarf einiger Anstrengung um Harmonie erleben zu können; Gott bietet sich als Dirigent, als unser aller Harmonielehrer an, so die Botschaft von Abt Giner in seiner Predigt. Der Chor und das Orchester der Pfarrei umrahmten die Messfeier mit der Orgelsolomesse von Wolfgang Amadeus Mozart. Einen weiteren Höhepunkt gab es abends mit einem geistlichen Festkonzert mit den drei Solisten Stefan Gstrein an der Orgel, johann Finatzer an der Posaune und Luise Pamer als Alt. Im Rahmen des Konzertes wurde auch der langjährige Organist und Chorleiter Albin Hofer geehrt, der sich auch bereit erklärt hatte, die Festmesse zu dirigieren.

Zur restaurierten Orgel:

Die Orgelbauwerkstatt Martin Vier aus Friesenheim hat für die Restaurierung der Orgel in den letzten Monaten rund 2600 Arbeitsstunden geleistet. Alle Teile der Orgel wurden nach streng denkmalpflegerischen Aspekten bearbeitet. Selbstverständlich galt es im Zuge der Arbeiten auch die 1272 Pfeifen sorgfältig zu restaurieren, zu intonieren und zu stimmen. Sogar die im Inneren

unter www.diehallers.it)

Brigitte Schweigl

St. Leo~ROILdi~ POSSe.ieJL

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Weihnachtstage, -frohe Zeit; am schönsten ist's, tuenn's araußen scfineit. q[ücl(ficfi macfien, Treude schenken, und auch. mal an jene denken, die schon. oft die fiei[ge :Af._acfit von 'Einsamkeit berfrüc/(J:, verbracht. 'Das neue Jafir soll:' a[[erwegen Trieden bringen, q[ücl( und Segen.

Mit diesen (jedan/(g.nwünschen wir unseren 1(unden eine besinnliche .9l.dventzeit,

Trieden zum f(pmmenden Weihnachtsfest und die Gesten 'Wünsdu: zum fahresuiechsel.

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der Orgel gefunden historischen Kerzenhalter wurden als Zeugen stromloser Zeiten gereinigt, bearbeitet und wieder eingebaut. Mit den großzügigen Beiträgen des Landesamtes für Kultur, der Marktgemeinde, der Sparkassenstiftung und der Raiffeisen kasse, aber auch durch viele private Spenden, konnte das große Vorhaben der Restaurierung finanziert werden. Im jahr 1876 wurde auf der damals neu errichteten Empore von josef Aigner (1809-1897) eine neue Orgel mit 18 Registern gebaut. Seine 44 angefertigten Orgeln, 30 allein in Südtirol, gehörten in Quantität und Qualität zu den Spitzenerzeugn issen ti rolerischer Orgel ba u ku nst des 19. jahrhunderts, wobei unsere Orgel zu den wertvollen historischen Instrumenten dazugehört. Die Prospektpfeifen, die 1918 sonst kriegsbedingt überall abgeliefert werden mussten, wurden von einem pfiffigen Musikliebhaber auf dem Dachboden der Friedhofskapelle versteckt und konnten somit gerettet werden. Zusätzlich waren die späteren Eingriffe von Orgelbauern nie so einschneidend, dass das Instrument stark verändert wurde. Es gibt also einen hohen Anteil an Originalsubstanz und deshalb ist unsere Orgel eine wertvolle Vorlage für

DAS BESONDERE

singt die feierliche Orgelsolomesse uon Wolfgang Amadeus Mozart andere Aigner Orgeln Südtirols. Das Instrument besticht durch seinen Klang und seine solide Bauweise. Aigner, der beim Erbauen schon 67 jahre alt war, hat in diesem Instrument all seine Erfahrung einfließen lassen. Dies bezieht sich

BILD

Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung ,,5andwirtin Anna Ladurner" uom September 2004 im MuseumPasseier trafen sich am Sandhof die noch lebenden Nachfahren Andreas Hofers mit ihren

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sowohl auf die technischen Elemente und seinem unverwechselbaren Klang, aber auch auf sein zuverlässiges Handwerk. Hinter seinen Instrumenten stehen keine Zufälligkeiten, sondern klares Planziel und ein guter Umgang mit dem Raum auch vom ästhetischen Aspekt. Seine Arbeitsphilosophie ist deutlich sichtbar, er zählte nicht zu den Innovativen, sondern eher zu den Konservativen; daher ist der Klang im ausgehenden Barock anzusiedeln. Das Instrument mit seinen vielen MetalIpfeifen hat einen ausgereiften, edlen Klang und überzeugt sowohl in den einzelnen Stimmen als auch im Plenum. Dieses wirkt voll und satt und dürfte wohl das klangschönste der Aigner Orgeln sein: wuchtig, den Kirchenraum wunderbar füllend, die barocke und romantische Klangwelt verbindend; nie grob, immer füllig und dabei doch weich wirkend. Die Orgel wird als die Königin unter den Instrumenten bezeichnet, weil sie bis zum Aufkommen der Elektronik das aufwändigste und komplizierteste Musikinstrument im abendländischen Kulturbereich war. Nach monatelangem Schweigen erfreut uns unsere Orgel wieder in eindrucksvoller Art. Siglinde [aitner


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VEREINE

& VERBÄNDE Radschläuche, Dosen, Plastik und Glasflaschen, Ölkanister, Toilettensachen, Papier und Kunststoff jeglicher Art und noch vieles mehr gefunden. Es ist sehr traurig, dass es immer wieder Menschen gibt, die ihren Müll im Wald entsorgen! Darum tragen auch 5ie dazu bei, dass der Wald lebensraum für zahlreiche Tiere und unser Naherholungsgebiet bleibt und nicht zu einer Mülldeponie wird. Danke und Berg Heil! AV5 Jugend 5t. Martin

ST. LEONHARD

Zweijahre Bäuerinnenarbeit

Trauriges Ergebnis der Müllsammelaktion: mehr als uier große Müllsöcke Sperrmüll

wurden

AVS JUGEND

mit Abfall und

gefunden

ST. MARTIN

Billige Müllentsorgung

Am Samstag, den 2. Oktober, starteten 14 jugendliche (Grund- und Mittelschüler) der AV5 jugend 5t. Martin zusammen mit

zwei jugendführern zu einer Müllsammelaktion. Es ging den Walweg Nr. 3 hoch Richtung Christi, vorbei am Floner Hof bis zum Gasthaus jaufenblick. Von dort hinunter zum Gandellen Weg Nr. 5 und zurück nach 5t. Martin Dorf. Zu unserem Entsetzen wurden fast vier große Müllsäcke voll Abfall, darunter

AVS Jugend - Jahresprogramm Grund- und Mitteischülerinnen Dezember 12.12.2004 Vogelfauna schloss Tirol mit Flugvorführung Januar 8.1.2005 Rodelrennen in Pfelders 22.1.2005

Februar

März

5-2.2005 19.2.2005

5.3-2005 19.3-2005

Oberschülerinnen Dezember 12.12.2004 Januar

22.1.2005

Februar März

5.3.2005 19.03-2005

Klettern in der Halle Kinoabend (organisiert vom jugendtreff 5t. Martin)

Faschingsfeier Winterwanderung im 5kigebiet Meran 2000 und Besichtigung der Mineralienausstellung Falzeben Kinoabend im jugendtreff 5t Martin Klettern in der Halle Fackelwanderung nach 5t. leonhard mit Pizzaessen Kinoabend im jugendtreff 5t. Martin

Vogelfauna 5chloss Tirol mit Flugvorführung Hüttenlager in Pfelders Klettern in der Halle Kinoabend (organisiert vom jugendtreff 5t Martin) Mondscheinrodeln Kinoabend im jugendtreff 5t. Martin Klettern in der Halle Fackelwanderung nach 5t. leonhard mit Pizzaessen Kinoabend im jugendtreff 5t. Martin

Seit Dezember 2002 ist nun der neue Ausschuss der 5BO - Ortsgruppe 5t. Leonhard im Amt. Grund genug, um einmal Rückschau zu halten. Fixpunkte in beiden jahren waren das Preiswatten, die Faschingsfeier für Bäuerinnen mit Kleinkindern und der Bäuerinnenausflug, welcher 2003 nach Ridnaun und 2004 nach Wattens geführt hat. Ebensolche Veranstaltungen sind die Höfewanderungen in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein und das Kräutersträuße-Binden am "Hoch-unserFra uen-Tag". Ein fixer Termin alljährlich ist das Erntedankfest. Die Kirche wird von den Bäuerinnen geschmückt. Bereits zwei Tage vorher nimmt der Ausschuss den Moarhof in Beschlag und es duftet dort nach Kräutern und Blumen. Dank der vielen Ideen, kann die Kirche jedes Mal schön und individuell geschmückt werden. Die Kastanienmarende im Oktober 2003 wurde das erste Mal für die ganze Familie organisiert. Das jahr schließt schließlich das Verpacken der Geschenke für die Altersheiminsassen ab, das bereits seit jahren von den Bäuerinnen übernommen wird. Zu diesen regelmäßigen Tätigkeiten kommen natürlich noch andere, außerordentliche dazu, so folgende in den [ahren 2003 und 2004: - das Fest beim Sandwirt in Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und dem Tourismusverein jeweils Anfang Mai, drei Tage lang wurden Krapfen live gebacken und verkauft;


19 PasseirerBlatt-NR.

- die Bewirtung bei der Eröffnung der jaufenburg nach ihrer Restaurierung im Mai 2003; - das Krapfen-Backen für die NachPrimiz von P. Basilius Schlögl im juni 2003;

- das Krapfen-Backen für das Gartenfest der Behindertenwerkstatt im juli 2003; - die Teilnahme an den Frauenkulturtagen im März 2004 zum Thema

"Tracht"; - das Krapfen-Backen für die Einweihung der neu gestalteten Kohlstatt; - die Teilnahme an drei Marktl-Festen im Sommer 2004; - die Teilnahme an den Herbstfesten 2003 und 2004. Umfangreich ist auch unser alljährliches Fortbildungsprogramm. Folgende Kurse wurden abgehalten: - "Patschen"-Kurs im jänner 2003; - Brot backen aus Vollkornmehl im November 2003; - Trachten-Nähkurs von November 2003 - jänner 2004; - Computer-Kurs im jänner 2004; - Beerensträucher-Schneiden im März

ST. MARTIN

Wieder gelungenes Dorffest Bei herrlichem Herbstwetter und sommerlichen Temperaturen brach das 17. Dorffest am Samstag, den 11. September, alle Rekorde. Schon bei der Eröffnung um 17.30 Uhr versammelten sich zahlreiche Zuschauer, um den Einzug mit der Musikkapelle Riffian, der Schuhplattlergruppe Passeier, den Goaslschnöllern, der Pferdekutsche, den Herzplattlern und einer Waldhornbläsergruppe aus Deutschland zu verfolgen. Auch noch zu später Stunde schlängelten sich unüberschaubare Menschenmengen durch die Stände. Das Angebot an Musikgruppen aller Richtungen, Spiele für Kinder und Wieder ein großartiger

Erfolg:

69, DEZEMBER

2004

Erwachsene, sowie die Vielfalt der kulinarischen Köstlichkeiten ließ sich kaum noch überbieten. Heuer gab es zum Beispiel das "Bungee- Trampolin", Workshop und Schminken für Kinder sowie Trikefahrten für Groß und Klein. Am Sonntag, den 12. September 2004 vormittags, wurden die Vereine das erste Mal mit strömendem Regen konfrontiert, und die Stände auf ihre Wasserdichtheit geprüft. Doch zahlreiche Gäste ließen sich trotz des schlechten Wetters nicht davon abbringen am Dorffest teilzunehmen. Die Musikgruppe "SUI" sorgte mit ihren humoristischen Einlagen für gute Laune. Es hat sich also gezeigt, dass es auch bei nicht optimalen Wetterverhältnissen ohne weiteres möglich ist, solche Veranstaltungen abzuhalten. Erwähnenswert ist auch, dass einige Freizeitvereine einen Teil ihres Erlöses für wohltätige Zwecke gespendet haben. Die Vereinsgemeinschaft und die beteiligten Vereine freuen sich jedes jahr >

2004;

- Kurs mit 25 Stunden über die EU-Maßnahme 8 mit Beginn im November 2004 zu den Themen: Milchverarbeitung - biologischer Gemüseanbau - Arbeitssicherheit - Fütterung der Hausschweine - Einflüsse auf die Milchinhaltsstoffe. Zu den schönen Aufgaben, die auf unserem Programm stehen, gehören die Besuche auf den Bauernhöfen bei freudigen Ereignissen wie Hochzeiten oder Geburten. Aber auch bei Todesfällen besuchen wir die Hinterbliebenen. l'iele fleißige Hände helfen und unterstützen uns das ganze jahr und an dieser Stelle möchte sich der Ausschuss nochmals bei allen bedanken. Vergelt's Gott!

Bäuerinnenorganisation St. Leonhard

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ab 16,12.04 bis 23.12.04 am Festplatz in St. Martin Ein frohes Fest wünscht Fam. Haller


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>

darüber, dass kaum erwähnenswerte Unfälle oder Sachschäden passieren und möchten auf diesem Wege der ganzen Bevölkerung von St. Martin, besonders den direkt betroffenen Grundbesitzern, für ihre große Toleranz und der Gemeinde sowie den Sponsoren für die Unterstützung danken. Auch heuer kann man im Internet unter www.mortiner-dorffest.com wieder einige aktuelle Fotos anschauen.

Vereinsgemeinschaft Pepi Pircher

IMKERVEREIN

Sr,

Martin

ST. LEONHARD

- MOOS

Gelungene

aco-jahr-Peler

Mit einer glanzvollen Feier beging der Imkerverein St. Leonhard - Moos in Passeier am 25. und 26. September 2004 seine roo-jahr-Feier, Ein runder Geburtstag für einen Verein, der zur Zeit 64 Mitglieder mit 1600 Bienenvölkern zählt und dem seit nunmehr 37 jahren Anton Auer als Obmann vorsteht. Zugleich zu den jubiläumsfeierlichkeiten wurde auch die siebte Südtiroler Honigbewertung in memoriam josef Pfeifer abgeschlossen. Ein interessantes Rahmenprogramm rundete die informative Veranstaltung über Imker, Bienen und Honig ab. Den Organisatoren wurde durch die rege Teilnahme von Dorfgemeinschaft und vielen Gästen die gebührende Anerkennung gezollt. Der Auftakt erfolgte durch einen Konzertabend am Raiffeisenplatz. Die offizielle Festlicher Gottesdienst bei der

100 [ahr-Feier

Landesrat Berger prämierte gemeinsam mit südtirols Imkerbundobmann Außerer und Obmann des Imkeruereines st. Leonhard - Moos Anton Auer die Erzeuger der 40 Spitzen honige Eröffnungsfeier nahm Vereinsobmann Anton Auer am Samstag im Vereinshaus vor. Prämiert wurden anschießend die Schüler, die am Malwettbewerb teilgenommen hatten. Zu sehen gab es zudem historische und moderne Imkereigeräte. Die Honiggewinnung und Verarbeitung bis hin zur Vermarktung konnte ebenfalls verfolgt werden. Eine besondere Attraktion kommt dem Bienen-Lehrpfad und der bebilderten Chronik zu. Die Höhepunkte folgten am Sonntag. Die Musikkapelle St. Leonhard geleitete Ehrengäste in Kutsche, Abordnungen mit Fahnen und Imkerkerzen und die vielen Bienenwirte aus nah und fern ins Vereinshaus, wo Pfarrer Christian Stuefer den Festgottesdienst zelebrierte, den die Musikkapelle mitgestaltete. Im Alten Testament werde oft auf Honig Bezug genommen. "Für die Menschen war damals der süße Honig Sinnbild für Gott", sagte der Seelsorger. "Gott scheint uns heute oft nicht mehr zu schmecken. Der Glaube der Kirche gibt uns, wie beim

Honig das Gütesiegel, die Gewähr der Echtheit. Unser Glaube muss fest, handfest werden", betonte Pfarrer Stuefer. Bürgermeister Konrad Ptitscher konnte im voll besetzten Saal unter anderem Landesrat Hans Berger, die Landtagsabgeordnete Martina Ladurner, den Bürgermeister von Moos, Willi Klotz, die Referentin Friedgard Schaper aus Erlangen und die jurorin Burgi Wahl müller begrüßen. Ptitscher zeigte sich erfreut über den Aufschwung der Imkerei im Tal, denn "Honig ist ein unverzichtbares Lebensmittel", so der Bürgermeister. Lob und Dank zollte Bundesobmann Hubert Außerer dem jubelverein und dessen Mannschaft. Er stellte fest, dass die Honigqualität bei den Bewertungen jedes jahr angestiegen sei. Für Landwirtschaftsrat Hans Berger ist das Imkern in Südtirol keine kommerzielle, sondern eine ideologische Tätigkeit. "Bienen haben einen hohen Stellenwert in der Landwirtschaft und spielen die wichtigste Rolle als Blütenbestäuberinnen in den Obstkulturen. Sie dürfen nicht als stechendes Insekt gesehen werden. Das Leben des Bienenvolkes könnte Vorbild für die menschliche Gemeinschaft sein", erklärte Berger. Zufrieden zeigte er sich darüber, dass von 180 eingereichten Honigen 40 bei der Bewertung die Höchstzahl von 110 Punkten erreicht hatten. Interessiert lauschten die Teilnehmer den Ausführungen von Friedgard Schaper. Sie gab Tipps für Honig und dessen Verwendung in der Küche. Die aus drei Mitgliedern bestehende jury hatte 40 Honige kritisch unter die Lupe genommen und mit einer Höchstzahl von 110 Punkten bewertet. 78 Proben erhielten zwischen 100 und 109 Punkte. 57 Gebilde erzielten zwischen 99 und 80 Punkte. Unter 80 Punkte bekamen zwei Proben, während drei ausgeschieden wurden. Ein Ergebnis, das sich durchaus sehen lassen kann und mit dem auch [osef Pfeifer, der erste Obmann des Südtiroler Imkerbundes, zu


21 PasseirerBlatt-NR.

dessem Gedächtnis man diese siebente Südtiroler Honigbewertung durchgeführt hat, zufrieden gewesen wäre. Der Verein bedankt sich bei den vier Hauptsponsoren: Raiffeisenkasse Passeier, Gemeinde St. Leonhard, Gemeinde Moos, Fraktion Latsch sowie bei allen weiteren Sponsoren und freiwilligen Helfern.

69, DEZEMBER 2004

-97 "

Anm. der Redaktion, Auszug aus: Südtiroler Imkerbote, November 2004, Autor: Norbert Bacher

ST. MARTIN

Passeirer Musikkapellentreffen Anfang Oktober fand in St. Martin das traditionelle Passeirer Musikkapellentreffen statt und zwar heuer bereits zum neunten Mal. Dabei konnte der Obmann der Musikkapelle St. Martin Meinrad Großer Umzug der Kapellen durch das Dorf

Das Talscha{tswappen

Passeier

Pamer die sieben Kapellen unseres Tales begrüßen: die Musikkapelle Saltaus, den Gastgeber St. Martin, weiters die Musikkapelle Andreas Hofer St. Leonhard, sowie die Kapellen von Walten, Moos, Platt und Rabenstein. Höhepunkt der Feierlichkeiten war der große Umzug der Kapellen durch das Dorf, sowie die Festkonzerte der verschiedenen Kapellen auf

dem Festplatz von St. Martin. Als Ehrengäste der Veranstaltung zeichneten der Bürgermeister von St. Martin Hermann Pirpamer, die Kulturassessorinnen von St. Martin und St. Leonhard, der Bezirksobmann vom Verband Südtiroler Musikkapellen Albert Klotzner und der langjährige Bezirksobmann Hermann Wenter. Das Passeirer Musikkapellentreffen findet traditionsgemäß alle drei jahre statt. Dieses Treffen soll den hohen Stellenwert der Musikkapellen in unseren Dörfern unterstreichen und unsere Tradition durch das Tragen der Tracht hochhalten. Meinrad Pamer wies in seiner Rede auch darauf hin, dass durch dieses regelmäßige Treffen die Freundschaft und vor allem auch die Kameradschaft unter den Passeirer Kapellen gepflegt werden soll, denn alle Kapellen sind im Laufe des musikalischen jahres auf die Hilfe anderer Kapellen angewiesen. Für die Zukunft wünschen sich alle Musikanten und Musikantinnen viel Spaß beim Musizieren und freuen sich auf ein Wiedersehen in drei jahren. Rosmarie Pamer

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BERGRETTUNG

RABENSTEIN

Zehnjahre Gipfelkreuz Pfauses Anlässlich des ac-jährigen jubiläums der Gipfelkreuzerrichtung bzw. -weihe auf dem Hausberg von Rabenstein, dem Pfauses, organisierte der örtliche BRD am 22. August 2004 eine Gipfelmesse. Besonders gut meinte es auch das Wetter und so konnten sich ca. 80 Bergfreunde bei strahlendem Wetter in Richtung Gipfel aufmachen. Einige starteten schon früher und errichteten einen kleinen Altar am Gipfelplateau. Natürlich durften auch die Musikanten nicht fehlen und so nahmen auch sie einen längeren Aufstieg in Kauf. So ein Bass trägt sich ja nicht von alleine und hat den Männern wohl so einige Schweißtropfen gekostet. Früher oder später erreichten alle den Gipfel. Christian, der Rettungsstellenchef, begrüßte alle und erzählte kurz von der Geschichte des Kreuzes und dessen Errichtung. Als auch die allerletzten endlich eingetrudelt waren, begann gegen 13 Uhr vor einer herrlichen Bergkulisse die seit langem geplante Gipfelmesse zum 10jährigen jubiläum der Einweihung des Gipfelkreuzes. Ergreifend und vor allem unvergesslich erklang wohl für alle die musikalische Umrahmung durch die Rabensteiner Böhmische, allen voran das

Die Rabensteiner feierten ihren Hausberg: Gipfelmesse mit Pfarrer johann Lanbacher und musikalischer Umrahmung durch die Rabensteiner Böhmische auf dem Pfauses Lied "Großer Gott, wir loben dich". Zu der vom Pfarrer johann Lanbacher gehaltenen kurzen "Bergpredigt", bei der das Kreuz im Mittelpunkt stand, konnte jeder seine Gedanken über die umliegenden Berge schweifen lassen und zu der Überzeugung kommen "Viele Wege führen zu Gott, einer über die Berge" - welche auf der Halterung des Gipfelbuches eingraviert ist. Die Mitglieder des Bergrettungsdienstes hatten unterhalb des Gipfels

Vorankündigung: St. Leonhard lässt die Korken I(nallen

Llerf-Sjlvester

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in St. teonha auli ctem Raiffe:lsenot3l:Z ..

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Veranstaltet uom Verein ARKO

bei der "Rieblhütte" eine kleine Stärkung vorbereitet. Viele folgten der Einladung und ließen den Tag in gemütlicher Runde ausklingen. Müde, aber glücklich und zufrieden, kehrten am Abend alle wieder heim. BRD Rabenstein

BERGRETTUNG

RABENSTEIN

Diashow Im Winter 2004 entstand unter den Mitgliedern des Bergrettungsdienstes Rabenstein die Idee, einen bekannten Bergsteiger zu einer Diashow einzuladen. Kurzum wurden einige Bergsteiger kontaktiert und schließlich konnte der Pustertaler Extrembergsteiger Christoph Hainz für das Vorhaben gewonnen werden. Hainz hat sich in erster Linie nicht in den hohen Bergen dieser Welt einen Namen gemacht, sondern vielmehr durch zahlreiche Erstbegehungen in den einheimischen Bergen, und dabei vor allem in den Dolomiten. Auch durch seine Alleinbegehung der Eiger-Nordwand in nur 4,5 Stunden ließ er aufhorchen. An die 250 Personen fanden sich am 27· August 2004 im Vereinshaus von St. Leonhard ein, um die Diashow mitzuerleben und wohl kaum einer wird diesen Abend nicht in guter Erinnerung behalten. Auch für die Bergrettung Rabenstein war diese gelungene Aktion der Anlass dafür, sich bereits jetzt darum zu kümmern, im Sommer 2005 wieder einen bekannten Bergsteiger ins Passeiertal zu holen. BRD Rabenstein


23 PasseirerBlatt-NR.

STULS

K.F.B. in neuem Kleid Am ersten Adventssonntag des vergangenen jahres fand in der Grundschule Stuls ein großer Weihnachtsmarkt statt, der von der katholischen Frauenbewegung veranstaltet wurde. Der neue Ausschuss, Maria Hofer, Maria Pflug, Erika Hofer, Hanna Hofer und Rosa Widmann, hatte beschlossen, sich vier Trachtenkleider für die Mutter-Anna-Trägerinnen nähen zu lassen. Um genügend Geld dafür zusammen zu bekommen, hatte man die Idee einen großen Weihnachtsmarkt zu veranstalten. Um möglichst viele selbst gebastelte Sachen anbieten zu können, brauchte es viele geschickte Hände. Es waren Gott sei Dank sehr viele Stuller bereit, für diesen Zweck etwas zu nähen, stricken, häkeln oder backen. Und am ersten Adventssonntag war es dann soweit. Die vielen schönen und köstlichen Sachen konnten bewundert und gekauft werden. Nicht nur sehr viele Stuller waren anwesend, sondern auch viele Besucher aus den anderen Dörfern. Der Weihnachtsmarkt verlief also sehr gut und es kam genügend Geld für die Trachtenkleider zusammen. Die Kleider wurden von einer guten Schneiderin genäht und konnten dann bei der Fronleichnam- und Herz-jesu-Prozession im juni getragen werden. Stolz präsentieren sie die neuen Trachtenkleider, u.l.n.r.: Angelika Grassi, Maria Gufler, Rosa Raffl und judith Hofer

Die katholische Frauenbewegung Stuls möchte auf diesem Weg allen, die diese gute Sache unterstützt haben, ein ganz großes Vergelt's Gott sagen! K.F.B. Stuls

RAlFFElSENKASSE

PASSEIER

Neues Immobilienportal im Internet www.Wohnen-in-SuedtiroLit nennt sich das neue Immobilienportal, das im September im Raiffeisenhaus in Bozen vorgestellt wurde und das Maklern und privaten Nutzern gleichermaßen kostenlos zur Verfügung steht. Eine Lücke in der Immobilienbranche wird somit geschlossen. Das Bedürfnis von Seiten der Makler und Bauträger nach einer gemeinsamen neutralen Plattform, an der sich alle beteiligen können, bestand seit geraumer Zeit. Die Internetseite steht professionellen Maklern und Bauherren ebenso zur Verfügung wie privaten Personen, die ihre Immobilien zum Kauf oder zur Miete anbieten wollen. Mit einem Mausklick können sich Kunden im Internet ein Bild der Angebote auf dem Südtiroler Immobilienmarkt machen. Wer Immobilien zum Kauf anbieten oder Objekte kaufen

69, DEZEMBER 2004

will, kann sich unbürokratisch und kostenlos auf der Internetseite www.Wohnen-i n-Suedti rol.it registrieren. Dad u rch gibt es Zugriff auf alle Informationen der neuen Homepage. Interessierte kommen auf diese Weise kostenlos zu seriöser und transparenter Information. Das neue Immobilienportal, das von Raiffeisen getragen wird, bietet nicht nur eine einfache Suche nach Objekten, sondern auch Informationen aus dem Immobiliensektor sowie rund um das Thema "Wohnen". Individuelle Informationen zu Finanzierung und Versicherungsmöglichkeiten werden ebenso angeboten wie die Verlinkung zu öffentlichen Ämtern, die für diesen Sektor von Bedeutung sind. Bereits beim Start konnten auf der Homepage www.Wohnen-in-Suedtirol.it über 700 Objekte angeklickt werden, die von mehr als 100 Maklerunternehmen zum Kauf angeboten werden. Inzwischen sind es mehr als 1000 Objekte, die im Immobilienportal südtirolweit angeboten werden.

Raiffeisenkasse Passeier

HILFSORGANISATION

AKTIV-HILFE

FÜR KINDER

Entwicklungsarbeit Was bedeutet eigentlich Entwicklungsarbeit? Zerlegt man das Wort, dann entsteht die Kombination "Arbeiten an der Entwicklung eines Landes". Durch gezielt eingeleitete Arbeitsprozesse können in verschiedenen Bereichen positive Entwicklungen eingeleitet werden. Die Organisation Aktiv-Hilfe für Kinder arbeitet bereits seit mehr als fünf [ahren an solchen Arbeitsprozessen. Unser Schwerpunkt liegt hauptsächlich in der Verbesserung der Lebensbedingungen, gegebenenfalls auch Umstrukturierungen sowie in der Durchführung von Programmen mit und für Kinder mit dem Schwerpunkt Bildung. Unsere Ziele sind: - Verbesserungen in der Landwirtschaft - Verbesserung der Ausstattung von Krankenhäusern - hauptsächlich im Küchenbereich - Einleiten von Bildungsprogrammen - Hebung der Lebensqualität durch die Lieferung von Hilfsgütern wie Lebensmittel, Bekleidung sowie Lieferung von Geräten und sonstigen Ausstattungsgegenständen. Für die Bevölkerung in Rumänien, weiche nicht einmal mit dem Nötigsten

>


24

Da wir für das nächste jahr noch keine zweckdienlichen Räume für die Unterbringung zur Verfügung haben, ist die Durchführung dieser Aktion für das jahr 2005 in Frage gestellt.

Hilfsorganisation Aktiv-Hilfe für Kinder

PFElDERS

"Die Werkstatt des Weihnachtsmannes" Frau Burgmann mit Besuch aus Rumänien, Florian Strugaru mit Frau

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versorgt ist, sind Kleiderlieferungen eine große Hilfe. So bekommt ein Rentner in Rumänien ca. 48 Euro im Monat, eine Familie muss mit ca. 150 Euro auskommen. Da die Lebensmittelkosten aber nur 20% unter unseren in Südtirolliegen, kann man sich ausrechnen, wie hart das

Heuer steht zum ersten Mal die Adventszeit im Hotel Pfeldererhof in pfelders ganz unter dem Motto "Weihnachtsmärchen und Kinderträume". Weihnachtsspaß

Die handgemalte, lebensgroße Geschichte im Glanzlicht tausender Lichter vor dem Hotel erzählt vom Weihnachtsmann und seinen Wichteln, die mit großem Fleiß die Weihnachtsvorbereitungen treffen. Weiters erwartet die Kinder ein Haus voller weihnachtlicher Überraschungen, ein Spiel- und Malzimmer, ein Weihnachtskino und sogar eine Fahrt im Weihnachtszug ums Dorf. Eröffnet wird die Werkstatt des Weihnachtsmannes am Samstag, den 4· Dezember. Um ca. 17 Uhr kommt der hl. Nikolaus mit seiner Kutsche und verteilt kleine Überraschungen. Alle sind herzlich eingeladen!

Hotel Pfeldererhof

für die Kleinsten

Leben dort ist. Die Sammlung und Lieferung von gebrauchten Bekleidungsgegenständen aus dem Passeier konnte seit nunmehr sechs jahren durchgeführt werden. Frau Hanni Burgmann aus St. Leonhard leitet und betreut diesen Hilfssektor in vorbildlicher Weise und so konnten heuer wieder an die über 900 Kartons mit zum Teil gewaschener Bekleidung für die Bedürftigen in Rumänien geliefert werden. Auf diesem Wege möchte die Hilfsorganisation ihrem Mitglied Frau Hanni Burgmann und ihren Helferinnen für die vielen geopferten Stunden danken. Die letzten zwei jahre hat uns die Gemeinde St. Leonhard Räumlichkeiten im alten Gemeindehaus für die Sammlung zur Verfügung gestellt, wofür wir uns auch recht herzlich bedanken möchten.

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Musikkapelle Andreas Hofer Um Terminüberschneidungen zu vermeiden, informiert die Musikkapelle Andreas Hofer alle Vereine der Gemeinden St, Leonhard, St, Martin und Moos:

150-j ahrfeier

Musikkapelle Andreas Hofer beim Sandwirt

Freitag, 15. juli,

bis Samstag, 16. juli 2005 Musikkapelle Andreas Hofer

PasseirerBlatt-NR.

ST. LEONHARD

Spielgruppe - ein interessanter Verein

Spätestens seit diesem jahr ist der Verein Spielgruppe im ganzen Tal bekannt. Gegründet wurde der Verein bereits vor zehn jahren, ist seitdem mehrmals umgezogen und hat nun im "alten" Gemeindegebäude in der Kohlstatt einen _Stock zur Verfügung gestellt bekommen. Die Einweihungsfeier wurde von P.Christian unter der Anwesenheit der Eltern vorgenommen. In die Spielgruppe werden Lachen, spielen, malen, basteln ... in der Spielgruppe

ist immer was los

2004

Mutter- und Vatertag sind Höhepunkte im jahresablauf der Spielgruppe. Der Verein mit seinen vielen Aktivitäten wäre ohne Unterstützung von Sponsoren nicht möglich. Deshalb gilt der Dank der Gemeindeverwaltung von St. Leonhard, besonders dem Bürgermeister, den heimischen Bankinstituten von St. Leonhard und St. Martin und den vielen anderen, die das Projekt wohlwollend unterstützen. Um den Verein in der Öffentlichkeit bekannt zu machen, wurde im Oktober ein Kinderbasar organisiert, bei dem interessierten Eltern die Möglichkeit geboten wurde, Kindersachen und -zubehör zu verkaufen. Der Reingewinn am Kuchenverkauf ging an die Spielgruppe. Diese Aktion war ein voller Erfolg und soll im nächsten jahr wiederholt werden. Interessierte Eltern können nähere Informationen über die Spielgruppe jederzeit bei der Gruppenleiterin Dora Gögele einholen, Tel. mobil 349 158 689 6.

Verein Spielgruppe

KATHOLISCHE

Kinder im Alter von 2-3 jahren aus dem ganzen Tal aufgenommen. Dieses [ahr gibt es zwei Gruppen mit je acht Kindern, die von zwei Betreuerinnen und abwechselnd von je einer Mutti betreut werden. Die Öffnungszeiten sind von 8.15. - 11.45 Uhr fünfmal wöchentlich und bietet nicht nur den Eltern eine wertvolle Hilfe an, sondern ist auch für die Kinder eine gelungene Abwechslung. Aktivitäten wie malen, basteln, backen, spielen, spazieren, Geschichten erzählen und vorlesen, sind in der Gruppe viel schöner und interessanter als alleine zu Hause. Natürlich wird auch das Feiern in der Spielgruppe nicht vergessen. Weihnachtsfest, Kastanienbraten, Laternenumzug, Besichtigungen der näheren Umgebung, Geburtstage,

69, DEZEMBER

JUGEND

WALTEN

Jugendwallfahrt nach Rom Im heurigen Sommer unternahm die neu gegründete jugendgruppe von Walten eine fünftägige Wallfahrt nach Rom. Eine Teilnehmerin erzählt:

Montag, 30. August 2004: Um 7-30 Uhr starteten wir - uier Mädchen und zwei Buben in Begleitung uon P. Basilius - zu unserer Wallfahrt. Wir wurden am Treffpunkt in Walten abgeholt und im Priuatauto nach Bozen gebracht, uon wo aus es um 9.17 Uhr mit dem Zug weiterging. Gegen 1S Uhr kamen wir schließlich in Rom an und bezogen sofort unsere Zimmer in einer Pension auf dem Hügel namens Auentin. Nach der Zimmerbesichtigung zeigte uns P. Basilius das "Schlüsseloch" (bekanntes Tor auf dem Hügel Auentin. Sieht man durch das Schlüsselloch, blickt man geradeaus auf den Petersdom am anderen Ende der Millionenstadt) und danach die Kirche .santo Sabina", wo es die erste Kreuzigungsdarstellung zu sehen gibt. Danach spazierten wird nach Trasteuere und uon dort aus in die Altstadt. Wir bummelten durch malerische Gassen und weiter zur Kirche "Santa Maria in trasteoere", die auch die Primizkirche uon P. Basilius gewesen ist. Dann kamen wir über den "Ponte sisto" zum "Campo di Fiori" und zur "Piazza Nauona" mit dem >


26

,

Erkundeten

Rom mit seinen Sehenswürdigkeiten:

die uier Mädchen

und die zwei jungs

der K.j. Walten mit P. Basi/ius

>

uon Bernini erbauten Vier-Ströme-Brunnen. Später aßen wir ein Eis bei Gioletti und besichtigten die Abgeordnetenkammer im Palast Montecitorio. Wir besuchten außerdem die Kirche .Sant' Agostino': wo die hl. Monika begraben liegt. Auf dem Rückweg zu unserer Pension besichtigten wir außerdem noch das judenuiertel mit der Synagoge. In der Kirche "Santa Cecilia" hielten wir das Abendgebet mit den Schwestern. Wir stärkten uns in einer römischen Trattoria und schlenderten noch am Tiber entlang, wo einige uon uns eine Wasserpfeife rauchten. Dienstag, 31. August 2004: Früh am Morgen um 8.30 Uhr ging es los. Nach dem Morgengebet in der Kirche "santa Sabina" frühstückten wir in einer römischen Bar. Danach wurden wir mit deutscher Führung durch die Katakomben uon "Santa Priscilla" geführt, wo die älteste Muttergottesdarstellung der Welt zu bewundern ist. Wir besuchten dann "Santa Maria Maggiare" und spa-

zierten über das Kapitol und durch die Kaiserpaläste. Danach hielten wir, wie es sich gehört, eine römische "Siesta': Am Nachmittag ging es weiter zur Kirche "San Paolo fuori le Mura': die als zweitgrößte Kirche Roms bekannt ist. Nach der Besichtigung holten wir - zur Freude aller P. Martin uom Bahnhof ab. Gemeinsam gingen wir zur "Piazza dei Popola" und besuchten die Kirche "Sant'Antonio de Portoqnese", wo am 11. Mai 2003 unser Pfarrer P. Basilius die Priesterweihe erhalten hatte. Danach stärkten wir uns im Kaffee .Sant tustacnio". In der Folge besichtigten wir das Pantheon, den größten römischen Tempel mit einem Durchmesser wie die Kuppel uon St. Peter. Wir machten noch einen Abstecher zum päpstlichen Hofschneider und in die "Chiesa dei Gesu". Am Abend hielten wir das Abendgebet in Santa Sabina und aßen in einer Trattoria, beuor wir den Abend mit einem Stadtbummel ausklingen ließen. Mittwoch, 1. September 2004: Um 7 Uhr machten wir uns auf den Weg und fuhren zur Peterskirche, wo wir einer

Messe, direkt unter dem Grab des hl. Petrus, beiwohnen durften. Danach stärkten wir uns beim gemeinsamen Frühstück und beobachteten das römische Alltagsleben am Markt. Wir genossen italienische Bruschetta und starteten dann zu einem mehrstündigen Ausflug ans Meer. Am Abend besichtigten wir das Kolosseum, das nach Flauius Titus benannt ist. Nach dem Abendgebet in der Kirche "Santa Sabina" uerkosteten wir das Essen im Restaurant "Africa" und gingen anschießend zur weltberühmten "Spanischen Treppe': Ein Taxi brachte uns anschließend zur Pension zurück. Donnerstag, 2. September 2004: Um 830 Uhr zogen wir los und beteten in der Kirche "santa Sabina". Nach einer kleinen Stärkung in einer Snackbar besuchten wir erst die Schwestern der Mutter Teresa und stiegen dann auf die Kuppel uon St. Peter, uon wo aus man eine wunderuolle Fernsicht über die Stadt hat. Später aßen wir wieder italienische Bruschetta und hielten "Siesta': Nach einem Stadtbummel besuchten wir die Kirche "Santa Maria sopra Minerua" und den Treui-Brunnen. Zu unserer fröhlichen kleinen Gruppe gesellte sich auch P. Markus dazu. Mit einem feierlichen Essen fand der Tag einen gemütlichen Ausklang. Freitag, 3. September 2004: Um 8 Uhr uerabschiedeten wir uns uon der Pension, frühstückten und gingen daraufhin zum Bahnhof. Um 10.45 Uhr fuhren wir in Rom los und kamen gegen 15.45 in Bozen an, uon wo aus wir wieder im Priuatauto nach Walten gebracht wurden. Abschließend möchten wir uns recht herzlich bei P. Basilius bedanken, der uns diese wunderschöne Fahrt ermöglicht - und uns so uiel uon Rom gezeigt hat. Für die meisten uon uns war dies die erste Reise nach Rom. KJ. Walten Euelin Klotz

Di schtille Nocht Iberolliockn Wainochtsrabatte Und i, wos tute, was tate? Des Gschäft isch erborgmungslous. Zi dr Wainochtsgons brauchts a bsundre Souß. Ummr dr Krippeschlaicht dr Konsum obr der hot's beschte Publikum.Dischtille Nocht isch a tuire Nocht Und Friednaf Erdn hotse nou nia drmocht. Anna Lanthaler


27 PasseirerBlatt-

SCHÜTZENKOMPANIE

ST. LEONHARD

NR.

69,

DEZEMBER

2004

-

FUCHSMÜHL

30 Jahre Partnerschaft "Ade, du schnöde Welt. So leicht kommt mir das Sterben an, dass mir nit einmal die Augen naß werden': Diese Worte wer-

den jenem Mann zugeschrieben, dessen Name für Wahrheit, Freiheitsliebe und Treue zur Heimat steht: Andreas Hofer. Hineingeboren in die Wirrnisse der napoleonischen Zeit, musste er erleben, wie ein Despot versuchte, die europäischen Nationalstaaten zu unterjochen. So auch sein geliebtes Tirol, das der Franzosenkaiser von den verbündeten Bayern verwalten ließ. Was mag in dem tiefgläubigen Mann vorgegangen sein, als diese die alten religiösen Bräuche verboten und begannen, junge Männer für den Kriegsdienst an fernen Fronten einzuziehen? Andreas Hofer aber sah nicht tatenlos zu, sondern vereinte die Tiroler Schützen und Talschaften und rief sie dazu auf, um die Freiheit der Heimat zu kämpfen. So setzte er ein leuchtendes Zeichen für den Freiheitskampf, den er allerdings wegen der Übermacht der Gegner und der Intrigen der Hofburg in Wien nicht gewinnen konnte. Auf den Wällen Mantuas wurde der Sandwirt auf Befehl Napoleons am 20. Februar 1810 erschossen. Sein Vorbild aber ermutigte viele andere und es ist nur verständlich, wenn die Schützenkompanie seines Geburts- und Heimatortes St. Leonhard in Passeier seinen Namen trägt. Aber auch die Fuchsmühler SchützenVorfahren sahen in ihm ein leuchtendes Beispiel und gaben sich bei der Eine jubiläumsscheibe

anlässlich

der 30-jährigen

Partnerschaft

überreicht

Theo Schaumberger

uon

(r.) an

mit Frau, Anton Auer mit Frau Eui, Lorenz Hofer, Wolfgang

Braun

Gründung im jahre 1897 seinen Namen. Wahrscheinlich nahmen sie dabei Bezug auf die berühmt berüchtigte Holzschlacht, in der die Fuchsmühler nur drei jahre zuvor um althergebrachte Rechte kämpften, in gewissem Sinne also auch für ihre Freiheit gegenüber dem Adel. Vor mehr als dreißig jahren trafen sich dann in St. Leonhard der damalige Schützenhauptmann Toni Auer und der damalige Schützenmeister der Fuchsmühler Schützen Heinrich Schärl, mehr durch Zufall, denn durch Planung. Die gegenseitige Sympathie führte dazu, dass aus dieser Begegnung bald eine echte Männerfreundschaft wurde, die sich schließlich auch auf die beiden Vereine übertrug. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die Schützenkompanie "Andreas Hofer" St. Leonhard und .Andreas Hofer" die Schützenkompanie Fuchsmühl für eine Partnerschaft entschieden, die im jahre 1974 dann auch geschlossen wurde. Gegenseitige Besuche zu Festen, [ubiläen, Einweihungen und Schießveranstaltungen sind seither an der Tagesordnung und so manche Freundschaft entstand bei diesen Begegnungen. Aber auch das jugendzeltlager, das Heinrich Schärl jährlich für das Ferienprogramm der Gemeinde organisiert, entstand eigentlich im Rahmen dieser Partnerschaft. Dass schließlich auch die Gemeinden St. Leonhard in Passeier und Fuchsmühl1988 eine offizielle Partnerschaft eingingen, hängt sicherlich mit den Besuchen im Rahmen der Schützen partnerschaft zusammen (...).

Jubiläumsfeier Mit einem großen Ehrenabend in der Mehrzweckhalle Fuchsmühl feierten beide Vereine am Samstag, 9. Oktober 2004, die 30-jährige Partnerschaft SG "Andreas Hofer" Fuchsmühl und SG .Andreas Hofer" St. Leonhard in Passeier. Zu den jubiläumsfeierlichkeiten waren natürlich auch zahlreiche Südtiroler Schützen angereist. Die Feierlichkeiten sahen neben der Festansprache von Theo Schaumberger, dem Vorsitzenden der SG .Andreas Hofer", eine musikalische Umrahmung durch den Fuchsmühler Viergesang vor, Ehrungen für die Initiatoren Anton Auer und Heinrich Schärl sowie für zahlreiche andere Schützen. An den derzeitigen Schützenhauptmann Lorenz Hofer überreichte Theo Schaumberger zudem eine jubiläumsscheibe. Dieser bedankte sich in seinen anschließenden Grußworten bei allen Fuchsmühlern für die gute Partnerschaft und überreichte an Heinrich Schärl, Edgar Thoma und Theo Schaumberger eine Urkunde, die sie als "Ehrenleutnants der Schützenkompanie St. Leonhard" ausweist. Fuchsmühls zweiter Bürgermeister Wolfgang Braun überbrachte die Grüße und Glückwünsche der Marktgemeinde und gratulierte allen Geehrten. Nach einer kurzen Ansprache von Pfarrer Klaus Haussmann und Grauschützenmeister Manfred Zölch gratulierte auch noch die Laienspielgruppe Fuchsmühl mit einem Ständchen.

Schützenverein "Andreas Hafer" St. Leonhard - Schützenverein .Andreos Hafer" Fuchsmühl


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29 PasseirerBlatt-NR.

KVW

69,

DEZEMBER 2004

RABENSTEIN

50-jähriges Bestehen Die KVW Ortsgruppe in Rabenstein feierte am 10. Oktober 2004 ihr 50-jähriges Bestehen. Den Sonntagsgottesdienst zelebrierte Herr [osef Stricker, der geistliche Assistent des KVW. In seiner Predigt lobte er die Bereitschaft, hilfsbereit dem Nächsten gegenüber zu sein. Die Musikkapelle Rabenstein unterstrich den Festtag, indem sie die feierliche Mitgestaltung am Gottesdienst übernahm. Am Ende der Messe lud die Obfrau Elisabeth Vantsch alle Kirchgänger in das Schulhaus ein. Hier wurden nach den Grußworten der Obfrau, des geistlichen Assistenten Herrn [osef Stricker und des Bürgermeisters Herrn Wilhelm Klotz zehn Ehrungen verteilt und Fotos gemacht. Anschließend lud der Ausschuss des KVW zu einem Umtrunk ein. Viele folgten der Einladung und unterhielten sich bei einem Glas Weißwein oder einem Glas Saft.

Waltraud

Gufler

GESUNDHEIT

& SOZIALES

Begegnungen Auf dem Weg ins Altersheim: Ich begegne dem Franz, dem Luis und dem Hans, sehe die Rosa, die Maria, die Cilli und die Franziska ... Ein Händedruck, ein Kopfnicken, ein paar Worte, ein kurzes, manchmal auch ein längeres Gespräch... Ich nehme mir etwas Zeit zuzuhören im Wissen, hier sind Ältere, die uiel al/eine sind, und uiel zu erzählen haben. Und ich träume, träume, dass mehrere sich Zeit nehmen diesen Menschen zu begegnen.

ANGEBOT

Elternverband Behinderter Die Ansprechpartnerin des EIternverbandes Behinderter, Maria Tschaupp und ihre Stellvertreterin Annelies Graf, organisieren alle zwei Monate in St. Leonhard ein Treffen von Eltern behinderter Mitmenschen, um Informationen weiterzugeben und Fragen zu den Bedürfnissen der Betroffenen zu sammeln. Für den Verband ist es wichtig, die Sorgen der Eltern zu kennen, um auf politischer Ebene das richtig vorzubringen, woran es noch fehlt. Die Eltern können sich an diesen Abenden aussprechen oder aber auch einfach mal fröhlich beisammen sitzen. Die Termine werden mit der Ortsvertreterin Burgmann Hanni abgesprochen und durch eine Telefon kette weitergegeben. Nur im Herbst vor dem ersten Treffen wird vom Verband AEB eine schriftliche Mitteilung an die Mitglieder verschickt, um auf den Beginn der Abende hinzuweisen. Die Termine werden in den jeweiligen Mitteilungsblättern der Gemeinde veröffentlicht.

Maria Tschaupp


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VERBRAUCH

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NGSSTELLE

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Energie- und Geldsparen Stromfressern

den Kampf ansagen

Stand-by-Funktion: Die Stand-byFunktion eines pe mit Farbbildschirm verbraucht 162 kWh/jahr, eines Laserdruckers 123 kWh/jahr, eines Farbfernsehers und einer Kompaktstereoanlage 73 kWh/jahr und eines Videorecorders 101 kWh/jahr. Backrohr: Das Vorheizen benötigt viel Energie und kann meist entfallen. Nutzen Sie die Restwärme und schalten Sie das Backrohr früher aus. Nur größere Braten (ab 1,5 Kilogramm) sollten im Backrohr zubereitet werden. Elektroherd: Energieverluste werden vermieden, indem Kochstellen rechtzeitig ausgeschaltet werden und die Nachwärme genutzt wird. Die Töpfe sollten einen ebenen Boden haben und passend zur Kochstelle gewählt werden. Mit Deckel kochen und der Gebrauch von Dampfdruckkochtöpfen helfen Energiesparen. Wenig zukünftigen

Haushaltsbuch

hilft

beim Kostencheck

Wer sich am Monatsende regelmäßig fragt, wo sein Geld geblieben ist, der sollte dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen, bevor sich dunkle Löcher in die Haushaltskasse fressen! Wer seine Einnahmen und Ausgaben regelmäßig aufschreibt, behält den Überblick. So ein "Manager" in Heftform kann das Einkommen zwar nicht vergrößern, aber dafür bei der Planung und Kontrolle große Dienste leisten. Dies ist umso wichtiger, da immer mehr Haushalte in Zeiten des Konsumzwanges und verlockender Konsumkredite in Finanznöte geraten. Auch Geldanlagen, Sparverträge, oder laufende Zahlungsverpflichtungen können aufgelistet werden. So hat man nicht nur Gewinne und Raten im Blick, sondern auch Laufzeiten und Kündigungsfristen. Dieses Haushaltsbuch kann bei der Verbraucher- und Budgetberatungsstelle Meran, Freiheitsstr. 62, um 2,60 ¤ erworben werden. Öffnungszeiten Mo - Fr von 9 - 12 Uhr und mittwochs auch nachmittags von 16 - 18 Uhr, Tel. 0473 270 204·

VZS Meran

Abfall einkaufen

Abfall können Sie am einfachsten vermeiden, wenn Sie möglichst wenig zukünftigen Abfall einkaufen. Entsorgen Sie Küchen- und Gartenabfälle auf dem Kompost oder in der Biotonne. Sammeln Sie Papier, Kartone und andere Wertstoffe getrennt. Nutzen Sie die Rückgabemöglichkeiten für Altöl, Batterien und Medikamente. Verwenden Sie wiederaufladbare Batterien. Achten Sie beim Einkauf auf die Verpackung. Vermeiden Sie Plastiktüten und aufwändige Verpackungen. Bevorzugen Sie Pfand- und Mehrwegsysteme. Kaufen Sie SecondHand-Produkte. Achten Sie auf Umweltzeichen und bevorzugen Sie ökologisch sinnvolle Produkte.

VERBRAUCH

E RBERATU

NGSSTELLE

ME RAN

Versicherungs-Fallen Wenn Versicherungen eine Fälligkeitsanzeige verschicken, dann geschieht dies nicht immer nur aus reiner Liebe zum Kunden. Oft verbinden Versicherungen damit den Verkauf eines neuen Vertrages. Umgekehrt entledigen sich Versicherungen ungeliebter Verträge, indem sie Fälligkeitsanzeigen plötzlich nicht mehr verschicken: Die Kunden vergessen die Erneuerung ihrer Polizze und sind - ohne es zu wissen - nicht mehr versichert. In der Verbraucherzentrale plädiert man

Selbsthilfegruppen für Familienangehörige von Menschen mit Alkohol- und Medikamentenabhängigkeitsproblematik

an

Die Gruppen starten bei einer Mindestanzahl von vier TeilnehmerInnen. Interessierte sind gebeten sich sobald als möglich mit dem Sekretariat in Bozen unter der Nummer 0471 270924 zu Bürozeiten und in Meran von Montag bis Freitag unter der Nummer 0473 221 793 von 8 - 10 Uhr in Verbindung zu setzen. Die Treffen in Meran {inden jeweils jeden zweiten und vierten Dienstag im Monat vormittags von 9.30 - 10.30 Uhr statt.

deshalb dafür, sich nicht auf den Brief der Versicherung zu verlassen, denn die Gesellschaften sind nicht verpflichtet, die Fälligkeit anzuzeigen. Vielmehr sollten sich die Versicherten die Fälligkeitstermine selbst evident halten und die fälligen Prämien bezahlen oder aber die Verträge aufkündigen, ohne sich auf die Mahnung der Versicherung zu verlassen. Mit dem Instrument der Fälligkeitsanzeige, bzw. deren Unterlassung, verbinden die Versicherungen unter Umständen eine Geschäftspolitik, die sich für den Versicherten zur Falle werden kann. Fall und Falle Nr. 1: Die fehlende Mitteilung der Fälligkeit könnte von Seiten der Versicherungsgesellschaft beabsichtigt sein, um aufgrund der nicht getätigten Zahlung den Versicherungsvertrag zu kündigen. Dies geschieht in Fällen, in denen Verträge für die Versicherungen nicht lukrativ sind, zum Beispiel bei sehr alten Verträgen mit guten Konditionen für den Versicherten. Fall und Falle Nr. 2: Das Versenden der Fälligkeitsanzeigen wird zum Geschäft für die Versicherung. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Fälligkeitsanzeige gleichzeitig das Angebot zum Abschluss eines neuen Versicherungsvertrages enthält. Der Gesamtbetrag, der für den bestehenden Vertrag und für den neuen zu überweisen ist, wird gleich ausgerechnet und der Versicherte merkt oft gar nichts von dieser Transaktion. Dass es sich nur um ein Angebot handelt, steht in den meisten Fällen entweder irgendwo im Kleingedruckten oder gar nicht auf dem Brief. Aufgrund dieser irreführenden Angebote überweisen viele Konsumenten fälschlicherweise den gesamten Betrag. Die Folge: Sie sind versichert ohne es zu wollen und wissen nicht einmal wofür. Meistens werden die Verträge nach der erfolgten Zahlung per Post nach Hause geschickt, um die Unterschrift nachzuholen. Erst dann kommt es bei den vielen Konsumenten zum großen AhaErlebnis. Fall und Falle Nr. 3: Es ist mittlerweile eine weit verbreitete Untugend, die Postspesen für das Versenden der Fälligkeitsanzeige zu verrechnen. Dazu hat die Versicherung allerdings kein Recht!

VZS Meran


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NEUES

ANGEBOT

Sozialgenossenschaft Tagesmütter Seit einiger Zeit gibt es den Tagesmütterdienst auch im Passeiertal. Der Tagesmütterdienst ist eine wertvolle Einrichtung für Eltern, die beruhigt ihrer Arbeit nachgehen wollen oder müssen, und ihre Kleinen trotzdem gut aufgehoben wissen möchten. Manchmal ist es auch so, dass man zum Arzt, zum Frisör oder auf ein Amt gehen muss, wo sich die Kinder langweilen und die Eltern gestresst sein würden.

Manche Eltern finden es eine Bereicherung, wenn ihre Sprösslinge mit Gleichaltrigen zusammen sind, mit ihnen spielen, lachen, arbeiten und ihre Konflikte austragen können. In Passeier arbeiten derzeit zwei ausgebildete Tagesmütter und weitere sind in Ausbildung, die bemüht sind, ihre Tageskinder gewissenhaft und liebevoll zu betreuen und ihnen eine kindgerechte Umgebung zu bieten. Für Fragen und Informationen steht ihnen unsere Koordinatorin Frau Siller Frieda in ihrer Sprechstunde zur Verfügung: ELKI Meran, Do 9 - 12 Uhr, Tel. 0473 237254.

Ihre Tagesmütter Margaretha und Marianna

GESUNDE

ERNÄHRUNG

Bio Kistl- Südtirol

Die Initiative "Bio Kistl - Südtirol" als Vereinigung einiger Biobauern aus dem Bezirk Burggrafenamt hat sich die Direktvermarktung von biologischen Produkten zum Ziel gesetzt. Neben der Versorgung von Privathaushalten durch Hauszustellung, werden nun auch Großküchen mit Bioprodukten beliefert. Das "Bio Kistl - Südtirol" beliefert bereits über 100 Gemeinden Südtirols. Bei Engpässen in den Wintermonaten wird das Sortiment mit Produkten aus anderen Regionen Italiens ergänzt. Alle Produzenten gehören Bio-Anbauverbänden an und werden durch anerkannte Kontrollsteilen auf die Einhaltung der entsprechenden EU-Richtlinien kontrolliert. Die Genossenschaft "Bio Kistl" ist zudem seit zwei Jahren von der Alicon, BioCert, Augsburg zertifiziert. Die Angebote für die privaten Haushalte oder das Büro sind: Gemüse-Kistl, Gemüse-Obst-Kistl, Obst-Kistl, SingleTasche. Falls Sie Interesse haben sich und Ihre Familie mit frischen biologischen Produkten zu verwöhnen oder sich wünschen, dass Ihre Kinder im Kindergarten mit dem Bio Kistl versorgt werden, rnelden Sie sich einfach bei "Bio Kistl - Südtirol" in Algund unter Tel. 0473 201 023, Fax 0473 448814, info@biokistl.it. Weitere Informationen erhalten Sie auch unter www.biokistl.it.Esist auch die direkte Bestellung über Internet möglich.

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Schian - amol giwesn

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AUS DEN SCHULEN, MITTELSCHULE

BIBLIOTHEKEN

ST. MARTIN

Wenn Lernen Freude macht ... "Wenn du willst, dass Menschen ein Schiff bauen, gib ihnen nicht einen Plan, oder Hammer und Nägel, sondern entzünde in ihnen die Sehnsucht nach dem weiten, offenen Meer" Antoine de Saint-Exupery Niemand wird bestreiten, dass wir leichter und schneller lernen, wenn wir dabei Freude, Spaß und Erfolgserlebnisse haben und uns der Stoff interessiert. Für Kinder ist Lernen eine angeborene Lust, die jedoch im engen Korsett der Schule oft versiegt. Plötzlich bedeutet Lernen Last, meist werden Inhalte abstrakt vermittelt, die Schüler werden passiv und lernen nur durch äußeren Druck (drohende Strafen der Eltern, Noten, ...). Dies führt zur Demotivation. Wie Begeisterung und motiviertes Lernen in der Schule möglich sind, zeigte die Klasse 1A der Mittelschule St. Martin bei ihrem Projekt .Halloween" mit der Englischgruppe der Grundschule Tolle Kostüme

und gruselige

Requisiten

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& KINDERGÄRT.EN

im Nachmittagsunterricht. Thema "Herbst" stand auf dem Programm im Deutschunterricht. Die Schüler sollten Herbstgedichte verfassen: Haiku, Akrostichon, Elfchen. Ihre Neugierde nutzend, lasse ich es zu, dass Herbstgedichte zu Halloweengedichten werden. Was ist Halloween? Nachschlagen! Die Schüler bringen Internet-Seiten, suchen in der Encarta, gehen in die Bibliothek. Freiwillig, nicht weil ich Hausaufgabe gebe. Der Berg an Informationen auf meinem Pult wächst. Die Schüleridee eine Halloweenfeier zu machen, finde ich gut, obwohl mein Programm dadurch etwas durcheinander gerät. Mit der Englischgruppe der Grundschule und deren Lehrerin Sabine Waldner ergänzen sich zwei Sprachen, zwei Fächer, zwei Schulstufen: ein englischer Sketch, Bastelanleitungen und Spiele in Deutsch/Englisch, Kürbisse aushöhlen ... Kürbisse in den eigenen Gärten, was kann man damit tun? Der Kürbis als Gemüse ... Das Projekt bekommt Konturen. Wer sind die Gäste? Wie begrüßen wir sie? Einladungskarten müssen gemacht werden, welches Menü, weil ja zum Feiern auch essen gehört ... welche Dekoration für das Fest? Inhalte dürfen nicht fehlen, mein Argument dazwischen. Die alte Plage. Ich habe Angst, dass die Schüler zu wenig "lernen": Wer waren die Kelten? Was sind Druiden? Gibt es bei uns ähnliche Bräuche? Wie und wo wird Halloween heute noch gefeiert? Wer war jack O'Lantern?

Geschick/ichkeitsspie/?

Die Schüler haben viel gelernt über unsere Vorfahren, die Kelten, über alte und neue Bräuche, über den Kürbis, sie haben den Computer sinnvoll genutzt, haben freiwillig Rezepte aufgeschrieben, passende abschreckende Namen erfunden, die Zutaten abgeändert und zu Hause ausprobiert. Zwischen Kreativität und Wissen haben sie sich alles angeeignet, was man sich nur wünschen kann: der 1. Auftritt, die Überwindung vor Publikum zu sprechen, Freude und Stolz erleben, weil man den Erfolg allein schon an den Reaktionen der Lehrer und Mitschüler ablesen kann ... das ist es, was Freude am Lernen ausmacht!

Udia Pfitscher Amorth, Lehrerin für Ut. Fächer, Klasse lA, Mittelschule St. Martin

BIBLIOTHEK

STULS

SommerLesewettbewerb Die Bibliothek Stuls organisierte während der Sommerferien einen Lesewettbewerb für Grundschüler. Bei der Rückgabe eines jeden Buches erzählten die Kinder kurz über dessen Inhalt. Im Rahmen einer kleinen Abschlussfeier wurden alle beteiligten Leser prämiert.

Das Bibliotheksteam


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GRUNDSCHULE

ST. LEONHARD

Besondererlesespaß Das vergangene Schuljahr 2003-2004 stand an der Grundschule St. Leonhard ganz im Zeichen des jahresthemas "Schnapp dir ein Buch". Passend dazu konnte mit freundlicher Unterstützung Gemütliches Schmökern

der Gemeindeverwaltung und der Volksbank ein neuer Leseraum eingerichtet werden. So wurde das ehemalige Sekretariat mit passenden Kindermöbeln und Teppichen zu einem gemütlichen Lesezimmer umgestaltet. Den Schülern ist es nun möglich, in wohliger Atmosphäre in die Wunderwelt der Bücher einzutauchen. Ein besonderer Dank gilt in diesem Zusammenhang unserer Schulassessorin Frau Schwarz josefine für ihr Interesse und ihre tatkräftige Unterstützung. Die Schüler und Lehrpersonen von St. Leonhard

SCHULSPRENGEL!BILDUNGSAUSSCHUSS

ST. MARTIN

Themenabende: Hypera ktivität Auf Einladung des Schulsprengels sowie des Bildungsausschusses St. Martin in Passeier war Primar Dr. joseph Egger von der Pädiatrie Meran am 14. Oktober 2004 in der Mittelschule St. Martin zu Gast. In einem ersten Themenabend

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sprach er vor einem interessierten Publikum über die Störung, bei der Kinder Hyperaktivität, Konzentrationsprobleme und Impulsivität zeigen. In seinem wissenschaftlichen Vortrag, den er aber so gekonnt vorbrachte, dass er auch für Laien verständlich war, wies Primar Egger darauf hin, dass auch die Ernährung eine wichtige Rolle spielt. Daher besteht die Behandlung auch aus zwei Strängen: Nach einer genauen Abklärung und Diagnose erfolgt eine Diät, gekoppelt mit einer psychologisch-pädagogischen Therapie. Die Verabreichung des Medikamentes Ritalin ist für Prof. Egger hingegen nur in akuten familiären Situationen angezeigt. Am 25. Oktober folgte der zweite Themenabend. Die Psychologin Dr. Irene Unterpertinger sowie die Diätassistentin Frau Brigitte Vinatzer leiteten die Gesprächsrunde, in der betroffene Mütter wie auch Lehrerinnen Fragen stellten. Einfühlsam gaben die beiden Referentinnen Tipps im Umgang mit hyperaktiven und konzentrationsschwachen Kindern, die oft ungerechterweise als ungezogen gelten und deren Eltern als schlechte Erzieher abgestempelt werden. Rosmarie Ladurner

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GRUNDSCHULE

PLATT

Graf Oracula lässt grüßen Kreischend scharte sich am 21.09.04 vor Unterrichtsbeginn eine Gruppe von Schülern um eine vor dem Schuleingang liegende Fledermaus. Die Kinderwaren förmlich darauferpicht, dieses Tiervon dem man soviel "Gruseliges" erzählte, einmal aus nächster Nähe zu betrachten. Da waren die eigenartigen Ohrdeckel, die pergamentartigen Flügelhäute, dergraubraune Rückenpelz, die hufeisenförmige Nase ...

Die Kinder waren begeistert über die neue Sichtweise der Dinge. Am Ende der Lektion hatte dieses geheimnisvolle Flattertier nichts Dämonisches mehr an sich. Und auch die Kleinsten glaubten nicht mehr an das Märchen der blutleckenden Vampire. Im Gegenteil- sie wünschten dem drolligen Kerl, der die nächsten Wochen in einer Tierklinik verbringen wird, baldige Genesung.

2004

ST. LEONHARD

Schülermusical

"OJ's Baum"

Auch im heurigen Sommer befassten sich die Rabensteiner Grundschüler mit Büchern. Viel wurde gelesen und geschrieben und jeden Sonntag kamen sie, um die Bücher auszutauschen. Im Oktober waren dann auch alle da, als es kleine Preise gab. Die Schüler und die Bibliotheksleiterin zeigten sich zufrieden und die Schüler waren für das angebrochene Schuljahr im Lesen schon ziemlich fit.

Im Rahmen der diesjährigen KreativNachmittage beschäftigten sich die Schüler/innen der Mittelschule St. Leonhard in Passeier im Herbst 2004 intensiv und auf unterschiedlichste Weise (sprachliche, wissenschaftliche sowie künstlerische Angebote standen zur Auswahl) mit dem Schwerpunktthema "Unsere Umwelt - Müll". 22 interessierte, Musik liebende jugendliche, vorwiegend aus den ersten und zweiten Klassen kommend, arbeiteten dabei an einer Neuauflage des Bühnenstücks "DJ's Baum", welches sich mit möglichen Folgen der Umweltverschmutzung auseinandersetzt. Inhaltlich spielt das Stück in der Zukunft, im fernen jahr 2086, und beschreibt den Kampf der Malerin D.j. um den letzten echten Baum einer Stadt, der abgesägt werden soll. Für die Schüler/innen galt es viel Text und so manches Lied auswendig zu lernen, die einzelnen Szenen theatralisch einzustudieren sowie notwendige Kulissen selbst herzurichten. Projekte wie dieses ermöglichen es den jungen Menschen, alleine, aber vor einem zahlreichen Publikum auf der Bühne stehen, spielen, singen und musizieren zu können - darauf darf man sich immer wieder freuen.

Waltraud Gufler

Alfred Haller

Arnold Rinner Wenn Sie Fledermäusen helfen wollen, Fledermausquartiere kennen oder Fragen über Fledermäuse haben, wenden sie sich bitte an folgende Adresse: Oskar Niederfriniger Claudia-de-Medicistr.8 39012 Meran - Tel. 0473 232 386

BIBLIOTHEK

RABENSTEIN

Schüler sind fleißige Leser

Die Fledermaus, die zum Leidwesen der Kinder einen Arm gebrochen hatte und nicht mehrfliegen konnte, weckte in ihnen trotz ihres "gruseligen" Aussehens Mitleid und sie waren überzeugt, dass diesem Tier unbedingt geholfen werden müsse. Kurzerhand kontaktierte man Fledermausexperten Oskar Niederfriniger und vereinbarte für den nächsten Schultag einen Termin mit dem Forscher. Das Tierchen, das die Nacht in einer belüfteten Schuhschachtel gut überstanden hatte, wurde nun vom Fachmann allen Schülern vorgeführt. Die Schulkinder nutzten die Möglichkeit um mit dem kleinen Dracula aufTuchfühlung zu gehen, diesen zu streicheln, zu halten, aus ihm Rufe hervorzulocken ... Niederfriniger erklärte, dass die gefundene Fledermaus zur Art "Kleiner Abendsegler" gehört. Bei diesem Tier handelt es sich um ein Weibchen. Die weiblichen Tiere wohnen in den Sommermonaten mit ihren jungen in Osteuropa und kehren im September nach Mitteleuropa zurück um sich zu paaren. Anschließend verbringen sie hier den Winterschlaf, bringen im Frühjahr ein junges zur Welt und fliegen dann wieder nach Osteuropa. Esknisterte im Schulhaus geradezu vor Spannung als Herr Niederfriniger die vielen Kinderfragen beantwortete, über Echolotung und Wochenstuben informierte, über Fressgewohnheiten und Lebensraum dieser pelzigen Flugtiere erzählte.

MITTELSCHULE

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AUS VERGANGENEN

ZEITEN

Volksschule Saltaus

Reihe hinten u./.n.r.: Leo Kofler (Vierer teo, Saltaus t), Paul Zwischenbrugger (Weger Paul, Ried Egger (Gransteiner Hans, Ried t), Alois Walzl (Grischer Luis, Schweinsteg ?), ? Prünster (Kehrer Sand, Saltaus?), josef Kofler (Hüttersäge, Schweinsteg Eduard Dorfer (Quellenwirts Edl, Quellenhof), Giulio Lutterotti (einziger Italiener, Quellenhof ?). 2. Reihe Mitte: Rosa Haller (Oberkehrer Rosa, Saltaus), Anna Raffl (Kortl Anna, Quellenhof, spätere Frau uon Hans Schwarz, St. Martin Regina Raich (Schuster Regina, Saltaus Notburga Schwarz (Kennen Burgi, Quellenhof, spätere Saltauser Wirtin Rosa Lageder {Laden Saltaus, spätere Haupolterin t).Agnes Raffl (Resegger Agnes, Hofer-Hof, Ried Mathilde Kofler (Vierer Hilde, Saltaus ?), Maria Mair (Stoaner Moidl, Ried), Maria Lusignani ? (Lehrerin). 3. Reihe: Alois Raich (Schuster Luis, Saltaus Zäzilia Raich (Schuster Zilli, Saltaus Hilde Tschöll (? Saltaus), Kind unbekannt, ? Fassi (uermutlich Hüttersäge), Anna Sparber (lnnerebner Anna, Ried), Anna Königsrainer (Steger Anna, Saltaus), Franz Kofler (Hannen Franz, Ried t). Sitzend: johann Theiner (Hofer Hans, Hofer, Ried Alois Egger (Gransteiner Luis, Ried josef Königsrainer (Steger Sepp, Saltaus t). Alois Lageder (Lageder Luis, Laden, Saltaus t). 1.

n. johann

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Klassenfoto der 3., 4. und 5. Klasse, abgelichtet am 3. Mai 1932 hinter dem Gasthaus Saltaus auf der alten Straße. Der Klassenraum befand sich gegenüber im sogenannten Martellerhaus, neben dem "Stadel". Insoweit noch in Erinnerung werden die meldeamtlichen und "VulgoNamen" angeführt. Nur wenn sicher, wird mit tangegeben, dass er/sie verstorben ist. Fehlende oder unsichere Namen werden mit? gekennzeichnet - sollte ein Leser beim Betrachten des Fotos den einen oder die andere wiedererkennen und Hinweise zur Vervollständigung der Daten haben, so bitten Verfasser und Redaktion um Mitteilung.

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So weiß Edl Dorfer vom faschistischen Schulaltag vor über sechzig Jahren zu berichten: ''Alsich einschulte, im Oktober 1929, kam

mein Nachbar beim Quellenhot Hoferhäusl, Ehrenreich Raffl, in der ersten Bank neben mir zu sitzen. Die(italienische) Lehrerin verteilte das erste Schreibheft und ging von Bank zu Bank um die Namen daraufzu schreiben. Sie fragte meinen Nachbarn: "Come ti chiami?" Ersagte: "Ehrenreich Raffl?':DieLehrerin schüttelte den Kopt verstand nicht und noch weniger konnte sie den Namen schreiben. Sie sagte kurz und bündig:"Tu ti chiami Luigi. Bastat", und schrieb auf das Heft den Namen "Luigi Raffl" und es blieb so, die ganze Schul-

zeit. Ehrenreich ist nicht auf dem Foto zu sehen, vermutlich weil er sitzen geblieben ist. EinHaselnussstock gehörte mit zum Schulinuentar; bei Strafen hieß es: "Mani sul bancoi", und wenn wir versuchten auszuweichen, wurde aufdie Körperteile geschlagen, die gerade in Reichweite waren: Arme, Kopfusw. Ich und einige andere trugen das .blobe Firtig': was uns strikt verboten wurde. Wir trugen es trotzdem, worauf die Lehrerin die Carabinieri rief und diese uns mit Strafen drohten. Als der Schule sechs FaschistenUniformen zugeteilt wurden, wollte keiner von uns sie tragen. Die Lehrerin bestimmte sechs Buben, darunter auch mich und drohte mit den Carabinieri. Mein Vater wollte nicht, dass ich die "Zoggien" anziehe, die Mutter aber lenkte ein: "Zieh das Zeug halt an, sonst haben wir ständig die Finanzer und die Carabinieri im Haus': Längere Haare waren ebenfalls verboten. Als ich mir meine Haare trotz Aufforderung der Lehrerin zum Trotz nicht schneiden ließ, wurde einfach die große Schere genommen und die Frau Lehrerin schnitt mir kurzerhand Glatzen heraus. So geschehen in der Volksschule Saltaus zwischen 1929 und 1936. Viel wäre noch zu erzählen ..." EdlDorfer


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69, DEZEMBER 2004

G RAT U LA TI 0 N E N ST. LEONHARD

Jahrgang 1944 feiert Ende Oktober hots geben in Pseier, fa ins 6o-jahrigen a zinftige Feier. In dor Frie wor holt a bisl a Regn, ober letz au war mor nie lei sellewegn. Hauptsoche noch dor schien Messe fan Pater Christian, hot die Sunne gschienen wie noch Plan. Dornoch seimer gongen af guetes Gelingen, an Wein und a por guete Breatler verschlingen. S'Fotim mit dor Kutsche wor schien afjedn FolI, und, man mechts kam glabm, fa viele 's earte Mol. Firseil nou an groasn Vergelt's Gott in Stroubl, denn s'Fahrtl in dor Kutsche wor wollte noubl. Afoure ban Buecher hobmer ins gstärkt mit ar gueten Suppe. Unterholten hot ins die Inge mit dor Gitarre, de schneidige Puppe. In dor olten Stube ban Sond hobmer gessn an gueten Schmaus,

befour die gonze Feier gewesen isch aus. Zi ar gueten Musig hobmer getonzt bis in dor Frie, ober zem hoben ins nor wea geton die Knie. In Erinnerung an den schönen, ereignisreichen Tag, freuen sich die Teilnehmer schon auf eine Wiederholung in fünf jahren!

Die Organisatoren

WIR

GRATULIEREN

"U nte rsti cklmuate r"

90 Jahre vollendet

Am 16. Oktober 2004 wurde meine liebe Oma, Frau Maria Spörr geb. Haller aus St. Leonhard in Passeier, genannt "Unterstickl-Moidl", 90 [ahre alt. Sie hat einen langen und sehr interessanten Lebenslauf. Wollte man 90 jahre niederschreiben, so würden wohl einige "Pseirer Blattler" dazu nicht ausreichen. Am 16. Oktober 1914 erblickte Maria

die "Untersticklmuater" in Innsbruck als Tochter der is-jährigen Mitzi Spörr das Licht der Welt. Ihr .Nene" (Großvater) Georg hat kurz darauf in St. Martin in Passeier Arbeit als "Rädermacher" gefunden und ist mit seiner Tochter Mitzi und der kleinen Maria ins Passeiertal gezogen. Auch ihre beiden Tanten Rosa und Antonia sind mit ins Passeiertal gekommen. Die Mutter von Maria hat als Kellnerin im Gastgewerbe gearbeitet, beim Gasthof Frick und danach in Meran im "Cafe Zentral". Dort hat sie josef Platter kennen gelernt, welcher Marias Stiefvater wurde. Maria hatte eine harte Kindheit und musste schon sehr früh arbeiten. Bereits im Alter von elf jahren hat Maria ihre geliebte Mutter verloren. Die damals erst 29-jährige Mitzi ist an einer heimtückischen Lungenkrankheit gestorben. Maria war mit ihrem .Nene" alleine und musste nach dem Tod ihrer Mutter ins Heim nach Meran und besuchte dort die Schule bei den "Englischen Fräulein", welches zur damaligen Zeit ein sehr strenges und teures Heim war. Der Großvater versuchte deshalb einen anderen Platz für das kleine Mädchen zu finden. In Meran lernte Georg einen Bauer aus Walten kennen und fragte diesen um einen Platz für sein Kind. Paul Haller, der in Walten in St. Leonhard in Passeier auf dem "Oberegghof" mit seiner Mutter und seinen Geschwistern wohnte, sagte sofort, dass sie einen Platz für die kleine Maria hätten und sie zur Arbeit am Hof gebrauchen könnten. Damals war sie elf [ahre alt und musste immer zu Fuß zur Schule nach Walten. Der Weg vom "Oberegghof" bis zur Schule in Walten war im Winter oft sehr lawinengefährlich und auch sehr weit. Maria

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38

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war immer eine fleißige und gute Schülerin. Die Lehrer in der Schule und der Geistliche Herr Georg Duregger hatten immer Erbarmen mit Maria und gaben ihr manchmal Geld, damit sie im Ladeie in Walten "Stollwerk" kaufen konnte. Maria und Paul kamen sich näher und es entwickelte sich trotz des enormen Altersunterschiedes eine große Liebe. Im September 1930 hat Maria dem ersten Sohn Sepp das Leben geschenkt, sie war damals 16 jahre alt. Zwei weitere Kinder wurden noch vor der Hochzeit mit Paul geboren. Der Pfarrer bestand auf die Heirat, Paul jedoch sagte immer: "I woas schun wos i tua!" Im Alter von 20 jahren hat Maria dann den 51-jährigen Paul geheiratet, mit dem sie noch neun weitere Kinder hatte. Im jahre 1935 ist Maria mit Paul und den drei Kindern, die bald schulpflichtig wurden, nach St. Leonhard gezogen, um ihren Kindern den weiten Schulweg zu ersparen. Daher wurde der "UnterstickIhof" in St. Leonhard ihr neues Zuhause, der Bauernhof auf "Oberegg" in Walten wurde von Paul dann jahre später verkauft. Auf dem "Untersticklhof" wurde alle zwei jahre ein Kind geboren. 1941 starb eine Tochter bereits im Kindesalter. Die kleine Pauline ist mit vier jahren in die Passer gefallen und konnte nur mehr tot geborgen werden. Maria war immer eine begeisterte Bäuerin, die gerne die Arbeit am Hofverrichtete und vor allem die Tiere sehr gern hatte. Besonders für ihre "Hennen" hat sie immer sehr fürsorglich gesorgt. Auch im Stall hat sie immer selbst Hand angelegt, hatte sie doch bereits mit elf jahren beim "Oberegg-Hof" die Kühe gemolken. Da Maria viele jahre jünger als ihr Ehemann war, wurde sie bereits im jahre 1969 Witwe, als Paul im Alter von 86 jahren verstarb. Allein ist sie aber doch nicht geblieben, da ihre Kinder alle in der Nähe wohnen und sie stolz auf33 Enkelkinder, 36 Urenkel kinder und fünf Ururenkelkinder blicken kann. Acht jahre lang wohnte Maria bei ihrer Tochter Marianne und seit 12 jahren wohnt Maria bei ihrer Tochter Mathilde, die sie seitdem liebevoll umsorgt. Auch die Pflegerinnen vom Sprengel Passeier betreuen sie vorzüglich, sorgen für Abwechslung und machen ihr viel Freude. Schon seit längerem plagte Maria ein Augenleiden und seit drei jahren ist sie nun vollends erblindet, was für sie mit vielen Einschränkungen verbunden ist. Den ganzen Tag ohne Augenlicht zu verbringen ist oft mühsam. Am meisten freut sich Maria, wenn sie Besuch von ihren Lieben bekommt. In ihrem Wohnzimmer hat sie ein kleines Paradies von

Orchideen, welche sie besonders gern hat. Obwohl sie sie nicht sehen kann, hat sie mit ihnen eine große Freude. Die Blüten ertastet sie mit ihren Händen und die prachtvollen Farben lässt sie sich von den Angehörigen und den Pflegerinnen beschreiben. Am 5. Oktober 2004 musste sie von ihrer geliebten Tochter Lena Abschied nehmen. Trotz des traurigen Ereignisses, das die gesamte Familie tief erschüttert hat, haben sich die Familienangehörigen entschlossen, für die jubilarin eine kleine Feier zu organisieren. Gefeiert wurde die jubilarin am 17. Oktober 2004 im Gasthof Sonnen hof, gleichzeitig mit dem Urenkelkind Maria, das am sei ben Tag Geburtstag hat. Gott möge ihr die Gesundheit erhalten und ihr in zehn jahren den Hunderter schenken, das ist der Herzenswunsch all ihrer Lieben. Die Enkelin Sonja

WIR

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Glückwünsche nach Brasilien

Maria Ennemoser/Sr. IIda Maria

Herzliche Gratulation zu deinem 74. Geburtstag, den du am 25. Dezember fern deiner Heimat in Brasilien feiern wirst. Wir wünschen dir dazu Gesundheit und Gottes Segen. Bei dieser Gelegenheit wünschen wir dir auch ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues jahr und bedanken uns für alles, was du für uns, aber besonders für unsere Eltern getan hast! Deine Schwestern Maria und Edith

HINTERPASSEIER

Jahrgangstreffen der'7ger Am 25. September 2004 trafen wir uns, um gemeinsam ein Vierteljahrhundert zu feiern. Auf der Taser Alm gestaltete Pfarrer Siegfried pfitscher aus Platt einen schönen Wortgottesdienst für uns, wofür ihm an dieser Stelle recht herzlich gedankt sei. Mit Speis und Trank, Musik und Tanz ließen wir den gelungenen Tag ausklingen. Wir freuen uns schon auf das nächste Treffen in fünf jahren und auf ein zahlreiches Wiedersehen! Jahrgang 1979

WIR

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Luise und Paul ein Jubelpaar Das seltene Glück, 55 Ehejahre zu feiern, hatten Luise Holzknecht vom Klausenhof in Moos und Paul Haller vom Valtelehof in Walten. Im St. Valentinskirchlein in Obermais haben sie das Eheversprechen erneuert und im HoteiSt. Valentin hat Tochter Sieglinde zur festlich gedeckten Tafel geladen. Im fernen jahr 1949 am 10. Oktober haben sie um halb fünf Uhr in der Früh in der Pfarrkirche von St. Leonhard geheiratet. Monsignor Pius Holzknecht, der Bruder der Braut, hat den Bund gesegnet. Hernach gab es beim Brühwirt Kaffee und "a Gipfele", das war der ganze Hochzeitsschmaus. Tamtam hat's damals noch keinen gegeben. Das Brautpaar ließ sich fotografieren und dann ging's auf die Hochzeitsreise, eine Wallfahrt nach Maria Trens. Einquartiert haben sie sich für kurze Zeit auf der Stickl in St. Leonhard, dann übersiedelten sie nach Moos in das "Widnhaus", bis sie in das Eigenheim an der Timmelsjochstraße einziehen konnten. Paul Haller hatte das Schneiderhandwerk beim Schneidermeister Urso erlernt und wurde dann der "Mooserschneider" und seine Frau Luise die Schneiderin. Aber ihre Kundschaften waren nicht nur die Hinterpasseirer, sogar von auswärts kamen Männer, denn die .Loudin Housn" machte niemand so gut wie der "Mooserschneider". Luise half überall fleißig mit. Wie viele Spitzen und Borten für die "Wai-


39 PasseirerBlatt-NR.

brlait" und wie viele Knöpfe, Hafteln und Drucker mag sie wohl angenäht haben? Für ein paar jahre führten sie sogar ein kleines Konfektionsgeschäft. Paul wurde auch Herrenfrisör von Moos. Sonntags nach dem Hauptgottesdienst standen sie in der Schneiderstube herum wie vor dem Beichtstuhl. Und immer noch hat er solch haarige Kundschaften. Aber auch in der Nähstube ist immer Betrieb. Luise hat ihren Paul, der eine lange Krankengeschichte hinter sich hat, so gehegt und gepflegt, dass er wieder an der Nähmaschine sitzen kann. Sie sind beide unermüdlich tätig, obwohl Luise auch so manches Wehwehchen drückt ... Aber man könnte sich Moos ohne das Schneiderehepaar gar nicht vorstellen. Ihre Ehe hat Gott mit vier Kindern gesegnet, die alle längst aus dem Haus sind. Luise und Paul haben aber noch drei anderen Kindern Heimat gegeben. Auch Luigi Dalarmi, als er aus der Straßenarbeiterbaracke ausziehen musste, fand Unterkunft beim Schneider. Das jubelpaar gibt aber allen ein Beispiel was es heißt: "Gemeinsam", denn man sieht sie immer zusammen, ob sie in die Kirche gehen, beim Einkaufen, mit dem Bus fahren, Milch holen oder einen Spaziergang machen. Gemeinsam gehen sie durch den Lebensabend und, dass es so bleiben möge über das Diamantene jubeljahr hinaus, das wünschen der Luise und dem Paul die Mooser recht herzlich!

Anna Lanthaler

WIR

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Die Pusterer Anna - eine rüstige Neunzigjährige

Anna Brugger - Heislermutter, wurde am 1. Mai 1914 in Moos geboren. Ihr Vater war Mesner und die Mutter Organistin. Sie schenkte dreizehn Kindern das Leben, wovon zwei bereits im Kindesalter verstarben. Anna hatte eine harte und entbehrungsreiche Kindheit. Bereits im Alter von 14 jahren wurde sie als Kindsmagd nach Die Heislermutter blickt auf 90

69, DEZEMBER2004

Riffian geschickt. Ein schwerer Schlag für sie und ihre Geschwister war, als beide Eltern im Sommer 1933 an Typhus starben. Der Vater starb im juli und die Mutter im August. Albert, der jüngste Bruder, war erst neun Monate alt. Von da an musste die Anna bei verschiedenen Bauern als Dienstmagd ihr Brot verdienen, darunter auch beim Heisler-Bauern in Pill, mit dem sie dann 1942 den Bund der Ehe schloss. Ihr Bruder Pater Herkulan hat ihnen in der Kapuzinerkirche in Lana das ja-Wort abgenommen. Fünf Buben gingen aus dieser Ehe hervor, die von der Anna alle zu tüchtigen Menschen erzogen wurden. Als Bäuerin hieß es überall tüchtig zupacken, füttern helfen, Milch verarbeiten und als Chorsängerin in Moos den Gottesdienst am Sonntag nie versäumen. Das war wohl der strengste Tag der Woche, der Sonntag, wenn es hieß, eine Stunde zu Fuß hinunter ins Dorf und eineinhalb Stunden wieder hinauf, meist mit voll beladenen Einkaufstaschen und dazu noch nüchtern, da das zum Empfangen der heiligen Kommunion dazugehörte. Als der älteste Sohn, Hans, sich verheiratete, schien es für die Anna ein bisschen leichter zu werden, doch nach dem sechsten Enkelkind schlug das Schicksal wieder hart zu. Eine schwere Krankheit raffte die Schwiegertochter mit 38 [ahren dahin. So blieb der Anna die schwere Aufgabe alle sechs Enkelkinder aufzuziehen, doch wie sagt sie immer: "Mit Gottes Hilfe ging alles weiter!" Auch ihren Mann verlor sie 1983 durch einen Schlaganfall. Die Anna hat aber immer weitergemacht, bis zum heutigen Tag. Zufrieden dankt sie dem Herrgott jeden Tag, dass sie gesund aufstehen und die nötigsten Arbeiten verrichten kann. Der Bürgermeister von Moos und die SVP-Frauen haben ihr zu ihren 90 jahren gratuliert und wünschen ihr auch an dieser Stelle noch einmal noch lange viel Gesundheit und Zufriedenheit, und danken ihr für ihr aufopferndes Leben zum Wohle ihrer Familie.

Hedwig Brunner

Gedankensplitter Ein Gentleman bleibt überall ein Gentleman. Galgenvögel sind in den einzelnen Ländern verschieden. George Bernard Shaw


40

8S JAHRE

UND

ÄLTER

Wir gratulieren unseren ältesten Bürgern! (Nachnahmen

in alphabetischer

Reihenfolge)

Moos Cäcilia Augscheller Anna Brugger Alois Brunner josef Dax Hildegard Garber Albert Gögele Richard Gögele Theres Maria Gufler Rosa Hofer Barbara Kofler Maria Kofler Rosa Kuprian Maria Kreidl Felix Lanthaler Heinrich Lanthaler Anna Plitscher Franz Pflug Anna Pöhl Anna Raich Theresia Raich Maria Santer Anna Vantsch Maria Vantsch

3.6.1916 1.5.1914 15.3.1919 30· 7· 1912 341917 18.2.1914 28.12.1908 13· 10.1919 5.9.1913 23.2.1914 24· 3-1916 8.8.1919 9.1.1916 13· 10.1915 19.10.1917 20.5· 1917 7· 3-1918 10.3.1919 28.8.1914 23.6.1919 8.9· 1912 29.7.1915 14,7.1910

Platt Pill Rabenstein Stuls Moos Dorf Platt Platt Rabenstein pfelders Moos Dorf Rabenstein Stuls Platt Moos Dorf Moos Dorf Stuls Stuls Sattel Moos Dorf Stuls Stuls Pill Pill

27· 8.1907 19· 8.1912 15· 9· 1915 9.11.1917 21.12.1914 6.11.1915 22.11.1912 25.1.1917 20.1.1916 1741918 25· 2.1917 7· 6.1911 24.10.1915 25.1.1912

Im Schaffeid Walten Kirchweg Schlossweg Passeirer Straße Silbergasse Am Kaserer Egg Walten Kohlstatt Prantach Walten Kammerveiter Straße Kohlstatt Kirchweg

St. Leonhard Maria Auer Augscheller Magdalena Franz Delucca Margaretha Fauner Elisabeth Förch Maria Gitterle Katharina Gögele Magdalena Gufler josef Haller Maria Haller Notburga Heel Elisabeth Hofer Georgina Hofer Notburga Hofer

Filomena IImer johann Klotz Ludwig Kofler Maria Kofler Maria Königsrainer Agnes Lahner Maria Lanthaler Anna Marth Monika Pichler Notburga Pichler Franz Pirpamer josef Pöhl Cristi na Rafft Rosa Reiterer johann Rudig Friderika Schwarz Martha Schwarz Filomena Schwarzkopf Filomena Schweigl Maria Spörr Max Tschöll Biagio Urso Maria Weithaler

4.6.1913 5· 2.1908 10.6.1918

8· 9· 1918 7.12.1917 17.5.1914 27.11.1912 24.3.1914 141911 17.2.1913 5· 1.1915 16· 3-1913 2.2.1915 15· 9.1914 25· 1.1908 9.12.1914 10· 5· 1912 25· 11.1918 11.6.1915 16.10.1914 19-4.1914 3· 1.1912 23· 11.1917

In der Kellerlahn Kirchweg Kirchweg Passeirer Straße Mooser Straße Prantach Im Schaffeid Mooser Straße Kirchweg Schweinsteg Kirchweg Schweinsteg Kirchweg Kirchweg jaufenstraße Am Kaserer Egg Kohlstatt Platzerbergweg Kirchweg Gerichtsweg Walten Im Schaffeid Kirchweg

18-4.1914 20.12.1911 17.10.1917 18.2.1913 9· 11.1914 15· 8.1919 26.10.1917 23· 5· 1912 13· 9· 1912 15· 2.1917 15· 3-1917 21.1.1919 5-4.1915 5· 8.1917 28.11.1914 9.10.1918 30· 9· 1914 24.6.1918 8.12.1916 7· 1.1910 14· 9· 1919 30.11.1919 19.12.1914 7-4.1912 31.1.1915

Garberweg Garberweg Dorfstraße Garberweg Christler Straße Samerweg Garberweg Garberweg Garberweg Malerweg Kardinal-j.-Haller-Weg Kalmtaler Straße Dorfstraße Garberweg Garberweg Feldbauern Weg Hinteregger Straße Garberweg Prantacher Weg Riederbergstra ße Garberweg Peter-M itterh ofe r-Stra ße Dorfstraße Riederbergstraße Kardi na I-j.-Haller-Weg

St. Martin Rosa Abarth Karl Amorth johanna Berger Carla Burkl Franz Ennemoser Maria Gamper Zäzilia Gögele Aloisia Gufler Notburga Gufler Maria Ilmer Rosina Kofler johann Lahner Alois Lorenz johann Moser Maria Oberhöller Filomena Pichler Antonia Pixner Rosa Pixner Maria Plangger Kreszenz Platter Theresia Platter Anna Rafft Christine Scherer Anna Schiefer Maria Schwarz

Gedankensplitter Nenne niemand dumm und säumig, der das Nächste recht bedenkt. Ach die Welt ist so geräumig, und der Kopf ist so beschränkt. WiJhelm Busch Die Zeit ist uns als ein kostbares Geschenk gegeben, damit wir klüger, besser, reifer, vollkommener werden. - Thomas Mann


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69, DEZEMBER 2004


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GEBURTEN

VOM

BIS 10. NOVEMBER

St. Martin

1. SEPTEMBER 2004

Freddy Falk, Kalmtaler Straße Manuel Moosmair, Samerweg Roland Auer, Flon-Matatz-Straße Samuel Zwischenbrugger, Kardi na l-j.Ha lIer-Weg Evelyn Lamprecht, Gruberstraße jessica Gufler, Saltaus

Wir gratulieren unseren Kleinsten und ihren Eltern!

13.9· 2004

St. Leonhard

Gemeinde Moos

Paula Hofer, Schlattach Elena Pixner, Schlossweg 22.10.2004 Viktoria Gufler, Happergweg 29.10.2004 Daniel Mair, Gerlosweg 31.10.2004 jayson Praxmarer, Kohlstatt 5.10.2004

18.10.2004

16· 9· 2004 25· 9· 2004 25· 9· 2004 8.10.2004 29.10.2004

20.10.2004

22.10.2004

25.10.2004

30.10.2004 4.11.2004

jasmin Gufler, Moos Dorf Christoph Hofer, Ulfas Madleen Gufler, Rabenstein Hanna Kofler, Platt Gabriel Pixner, pfelders

Irischer Segenswunsch Du mögest immer Arbeit haben, für deine Hände etwas zu tun. Immer Geld in der Tasche Eine Münze oder auch zwei. Das Sonnenlicht möge immer auf deinem Fentersims schimmern und die Gewissenheit in deinem Herzen, dass ein Regenbogen dem Regen folgt. Die gute Hand eines Freundes möge dir immer nahe sein, und Gott möge dir dein Herz erfüllen und dich mit Freude ermuntern.

SPORT VAL 01 LANZO

- TURIN

Holzfäller - WM Vom 13. bis 16. September 2004 fand in Val di Lanzo bei Turin die Holzfäller-WM statt, an der 118 Teilnehmer aus 30 Nationen ihr Können unter Beweis stellten. Italien als Austragungsort durfte mit zwei Mannschaften antreten: Karl Ennemoser und Hans Rafft aus Moos sowie Manfred Brunner (Horn Manfred) aus Rabenstein und Patrick Pernthaler aus Villnöss beteiligten sich an dieser WM. Dabei holte sich Patrick Pernthaler in der juniorenklasse zwei Goldmedaillen (Präzisionsschnitt und Entasten) und die Bronzemedaille in der Gesamtwertung. Manfred Brunner errang die Goldmedaille im Präzisionsschnitt. Besonders gut abgeschnitten haben bei diesem Wettbewerb auch die zwei Mooser. Karl Ennemoser und Hans Rafft

in Val di Lanzo

errangen in der Gruppe B mit den italienischen Teamkollegen jeweils die Bronzemedaille. In der Gesamtwertung belegte Karl den 12. und Hans den 16.

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Platz, was bei der großen internationalen Konkurrenz als hervorragende Leistungen zu bewerten sind. Herzliche Gratulation zu diesem Erfolg!

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NOBELS!JENESIEN

Passeirer Wettmäher geben Ton an Am Sonntag, den 22. August 2004, stand in Nobels bei jenesien das Handmähen im Mittelpunkt des Interesses. Die alte Tradition des Handmähens lebt alle jahre bei den Mähwettbewerben im ganzen Land wieder auf. Bei hervorragenden Wettbewerbsbedingungen und wunderbarem Wetter stellten die 34 Mäher und Mäherinnen ihr Können unter Beweis. Gefragt waren bei diesem Wettbewerb natürlich nicht nur die Schnelligkeit und eine gute Schneid - entscheidend war vor allem der Sauberkeitszuschlag. Für alle Teilnehmer/innen galt es, ein Feld zwischen 25 m2 und 100 m2 abzumähen. Bei Burschen und Mädchen gab es verschiedene, nach Alter der Teilnehmer vergebene Kategorien: bis 20 jahre gilt die Kategorie der [unioren, von 21 bis 35 jahren jene der Senioren; Burschen und Mädchen über 35 jahren mähen in der Kategorie der "Oldies". Die einzelnen Kategorien mähen unterschiedliche Feldgrößen: 10 x 10 Meter bei den Senioren und Oldies Herren, 7 x 10 m bei den [unieren, 7 x 5 Meter bei den Seniorinnen und 5 x 5 m bei den juniorinnen. Auf der Wiese hatten manche Mäher ihre Schwierigkeiten. Der dickstehende Weißklee nahm so mancher Sense die Schneid und das schwere Gras nach dem Regen am Vortag forderte von den Mähern alle Kräfte. Für die Bauernjugend Passeier gingen Ulrich Gögele, Hubert Pamer, Peter Gufler und johannes Pixner an den Start. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Kat. 1 - Junioren Peter Gufler

1.

Og. 1990

2. Franz Thaler

3. johannes Pixner Kat. 2 - Senioren

1. Ulrich Gögele

- 1984) Passeier 2:11,18 min Sarntal 2:39,28 min Passeier 2:55,42 min

Og. 1983

2. Hansjörg Egger

3. Gottfried Thaler Kat. IV - Seniorinnen Innerhofer

1. Christine

2. Maria Prackwieser

- 1969) Passeier 2:47.34 min Vöran 2:50,63 min Sarntal 2:58,72 min

Og. 1983

- 1969) Vöran 1:29,04 min Sarntal 3:23,92 min

Kat. V - Oldies Herren Og. 1968 und älter) 1. Georg Spiess 2. Hubert

Pamer

3. Simon Oberrauch

Sarntal 2:30,99 min Passeier 2:41,52 min Latzfons 3:21,21 min

Die Bauernjugend Passeier gratuliert den Wettmähern für diese tolle Leistung! Für die Bauernjugend Passeier Melanie Hafer und Ursula Pixner

RABENSTEIN

Eisturm Die Freude am Eisklettersport hat im Winter 2003/2004 einige junge Rabensteiner dazu bewogen, einen künstlichen Eisturm in Rabenstein zu errichten. Kurzum wurde ein alter 22 Meter ho her Schwindelerregende Klettermanöuer

69, DEZEMBER 2004

Baukran angekauft und dieser auf dem Sportplatz in Rabenstein aufgestellt. In zahlreichen kühlen Nächten gelang es schließlich, das Eisengerüst mit einem dicken Eispanzer zu überziehen und bereits Mitte Dezember konnte man unter idealen und beinahe gefahrlosen Verhältnissen in Rabenstein den 22 Meter hohen, senkrechten Eisturm erklettern. Die Anlage fand unter den Eiskletterern des Tales aber auch im restlichen Burggrafenamt ein reges Interesse. Im Frühjahr 2004 bekam man das Angebot eine Etappe der Italien meisterschaft im Eisklettern auszutragen. Nach längerem Planen und Überlegen entschied man sich, diese Möglichkeit zu nutzen. Sollten die Temperaturen unser Vorhaben nicht zunichte machen, so wird in diesem Winter eine weitaus größere, künstliche Eiskletteranlage in Rabenstein errichtet werden. Neben dem 22 m hohen Turm wird auch ein neun Meter hoher Betonsilo eingeeist, sowie eine ca. sieben Meter lange, überhängende Kletterpassage errichtet. Am 8. und 9. jänner wird die 4. Etappe der Italienmeisterschaft im Eisklettern >


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in Rabenstein ausgetragen. Dabei werden an die 60 Kletterer zwei Tage um den Etappensieg kämpfen. Ein beheiztes Zelt, warme Speisen und Getränke sowie musikalische Unterhaltung warten auf die Zuschauer. Um dieses Vorhaben zu verwirklichen, bedarf es einiger finanzieller Unterstützung, deshalb möchten wir uns an dieser Stelle bei unseren Gönnern und Sponsoren recht herzlich bedanken. Im kommenden Winter steht die Eisanlage an folgenden Tagen zur Verfügung: mittwochs von 19 Uhr bis 23 Uhr und sonntags von 13 Uhr bis 19 Uhr. Die gesamte Kletterausrüstung kann vor Ort ausgeliehen werden. Gruppen können sich auch außerhalb der Öffnungszeiten bei uns melden.

Eisturm Rabenstein

NORDIC

WALKING

Andreas-HoferViertelmarathon

NR. 69, DEZEMBER

2004

allem wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung von Millionen Menschen praktiziert. Dieser Gesundheitsgedanke stand auch bei diesem Viertelmarathon (12,5 km) ganz klar im Vordergrund und so wurde bezeichnenderweise für den Sieger eine Mittelzeit zwischen der besten und schlechtesten erzielten Endzeit hergenommen. Die Organisation selber war sehr aufwändig, da neben Streckenposten und Verpflegungsstellen, sowie einem anschließenden Essen für alle Teilnehmer auch eine Sportartikelmesse - vom Bergsport über Laufschuhanalyse, Radsport und Fitness- abgehalten wurde. Zudem waren mehrere Spitzensportler wie Michael Gufler, Kurt Sulzenbacher, Werner Heel, Christian Kobler, Tony Oberprantacher und die Triathletin Edith Niederfriniger zu einer Autogrammstunde anwesend. Der Andreas-Hofer-Viertelmarathon fand am 3. Oktober 2004 bei wunderbarem Wetter und spätsommerlichen

Temperaturen statt. 76 Teilnehmer aus allen Teilen Südtirols, aber auch viele deutsche Gäste, begaben sich auf dem Raiffeisenplatz in St. Leonhard an den Start. Der Streckenverlaufführte über Pfeiftal und den Bucherhof wieder zurück nach St. Leonhard, wo alle Finisher mit viel Applaus empfangen wurden. Anschließend ergab sich natürlich die Gelegenheit mit anderen Teilnehmern über die erlebten Eindrücke zu fachsimpeln oder mit den erwähnten Spitzensportlern ins Gespräch zu kommen. Erfreulicherweise ist das Datum für die Neuauflage dieser tollen Veranstaltung bereits fixiert: Der 2. AndreasHofer-Marathon findet am 2. Oktober 2005 statt, wobei ein Viertel- und ein Halbmarathon ausgetragen werden. Der Organisator Luis Schwienbacher möchte sich auf diesem Wege bei all den freiwilligen Helfern, die zu dieser gelungenen Veranstaltung beigetragen haben, recht herzlich bedanken!

Eine Gesamtlänge uon 12,5 km galt es beim Viertelmarathon zu bewältigen

Kurt Gufler

Nachdem die Marathons in aller Welt boomen und mit immer neuen Teilnehmerrekorden aufwarten, wurde erstmals auch in Passeiertal ein vergleichbarer Wettkampf durchgeführt. Luis Schwienbacher zeichnete als Organisator verantwortlich und es gelang ihm, eine gelungene Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Der 1. Andreas-Hofer-Viertelmarathon war in erster Linie für Walker und Nordic Walker gedacht, es konnten aber auch all jene teilnehmen, denen ein Stück wandern ganz einfach Freude bereitet. Nordic Walking beispielsweise wurde erst vor 6-7 Jahren in Skandinavien erfunden und wird mittlerweile vor

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FLUGSPORT

Passeirer Paraglider erfolgreich Wer hat sie nicht schon einmal bewundert, wenn sie tollkühn und scheinbar mühelos vom Berg zu Tal schweben? Ihnen, den Paraglidern, gelingt es wohl am eindruckvollsten sich den alten Menschheitstraum vom Fliegen zu erfüllen. Auch im Passeiertal gibt es seit einigen jahren begeisterte Anhänger dieses faszinierenden Sports. Vor ca. vier jahren wurde bei uns die Sektion SC Passeier/ Paragliding gegründet, der zur Zeit 37 Mitglieder angehören. Da es natürlich auch beim Paragliden Wettkämpfe gibt, beschloss man heuer erstmals in der noch jungen Clubgeschichte am "Südtirol Cup" teilzunehmen. In der Saison 2004 beteiligten sich neun Vereine an dieser Provinz-Meisterschaft, wobei fünf Rennen ausgetragen wurden. Im Wettkampf gilt es, vorgegebene Zielpunkte (sogenannte Bojen) bis auf 400 m anzufliegen, bevor die Landelinie überflogen wird. Das Rennen wird von einer Rennleitung über GPS satellitenüberwacht und mittels Computer ausgewertet. Der "Südtirol Cup" wird in zwei Klassen ausgetragen, in der Serienklasse und in der offenen Klasse (Profiklasse). Dabei können die Rennstrecken 20 - 50 km lang sein, der Paraglider befindet sich während eines Rennens rund drei Stunden in der Luft. Dem SC Der alte Traum vom Fliegen

Marlene Raich, Peter Schwarz, Gerald Halbeisen, Raimund Hafer und Magnus Graf

Passeier/Paragliding gelang dabei auf Anhieb ein durchschlagender Erfolg und Peter Schwarz, Raimund Hofer und Alexander Walder belegten in dieser Reihenfolge in der Serienklasse die Plätze 2 - 4. Weitere beachtliche Platzierungen erreichten Roman Zipperle und Florian Haller mit seinem 8. Rang in der offenen Klasse. In der Mannschaftswertung belegten die Passeirer Paraglider Platz 2 hinter dem Parapendio Club Gardeina und vor dem Cumulus Club aus Sexten. Insgesamt nahmen 20 Flugsportier des SC Passeier/Paragliding am "Südtirol Cup" teil. Angespornt durch die bemerkenswerten Leistungen, möchte man auch nächstes jahr die Provinz-Meister-

schaft bestreiten und versuchen, nahtlos an das Erfolgsjahr 2004 anzuschließen. Kurt Gufler

TH EMA: KLIMATISCHE

ERSCHEINUNGEN

auiputzn aufklaren (vom Wetter) wärsche seechn, noochmittoog putzts nou au [du wirst sehen, am Nachmittag klart es auf] Fäckn/wätter, s Schlechtwetter, Regenwetter Hailfätze, di anhaltendes Regenwetter zur Zeit der Heuernte Hitze p/itzn, (H) wetterleuchten ....:j. himmlitzn hoater heiter, nicht bewölkt der Hoatere Nordwind, Wind, der gutes Wetter bringt jauschn im Sonnenschein sehr fein regnen kilbe trüb, bedeckt, verhangen (Wetter) houl kilbe [heiter über bodennahem Nebel] Länt/wint, der (Regen bringender) Südwind "wenns in Läntwint autuat, hep s Wätter" [wenn es mit dem Südwind aufklart, bleibt das Wetter lange schön] pfousn leicht schneien Reach/wätter, s neblig trübes Wetter, Regenwetter Rougais, s dünne Eisschicht auf fließendem Wasser, vereisendes Wasser der päch isch in Rougais gängin scnaurlstuan, der; -e Hagelkorn Schnea/tänderer, der; - Donner ohne Blitz, Wintergewitter Passeirer Wörterbuch, Franz Lanthaler,

Harald Haller und verlag.Passeier, 2004


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ST. MARTIN

Sommer-VolleyballCamp Bereits im zweiten aufeinander folgenden Jahr wurde heuer in St. Martin vom 23.-27. August ein Sommer-Volleyball-Camp organisiert. Als Initiator dieses Sportprojektes zeichnet übrigens

der langjährige Sektionsleiter des SC PasseierNolleyball, Haller Anton, verantwortlich. Das Camp stand unter der Schirmherrschaft des VSS und wurde vom Sportprofessor und Volleyballexperten Dr. Robert Spath geleitet. Teilnahmeberechtigt waren Volleyball-Kids der Jahrgänge 1991-9S. Das Volleyball-Camp verfolgte drei große Ziele: 1. Das Volleyballspiel mit seinen Techniken besser kennen zu lernen und die persönlichen Fertigkeiten zu verbessern

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2. Sich in der Gruppe bewegen zu lernen und teamfähig zu werden. 3. Mit den Volleyball-Freunden im Schwimmbad Spaß zu haben. Über 50 Kinder aus dem Passeiertal und den angrenzenden Tälern führte ihre Freude für den Volleyballsport letztendlich nach St. Martin, wo man eine Woche lang nach Herzenslust das Pritschen und Baggern übte. Training im Freien und in der Halle, sowie der Besuch des Schwimmbades standen täglich auf dem Programm. Das Hauptaugenmerk wurde darauf gelegt, das persönliche Leistungsniveau jedes einzelnen Kindes zu steigern und zu verbessern. Zum Abschluss konnten die Teilnehmer beim Mannschaftswettbewerb ihre Qualitäten unter Beweis stellen. Das Sommer-Volley-Camp war erneut ein großer Erfolg und es steht zu hoffen, dass diese Veranstaltung den vielen volleyballbegeisterten Kindern unseres Tales weiterhin die Möglichkeit gibt, ihr Können gezielt zu vertiefen und zu erweitern.

Kurt Gufler

Voranl<ündigung Pseirer Meisterschaft für Freizeitkeglerlinnen Der Kegelclub Passeier veranstaltet auch heuer wieder die Pseirer Meisterschaft für Freizeitkeglerlinnen (Mannschaftsund Einzelwertung) und zwar ab Ende Dezember 2004 bis Endejänner 2005· Weiters wird für Kinder und jugendliche ab 10 jahren ein Kegelkurs-Kegeltraining .... angeboten. Weitere Informationen und die genauen Daten werden noch in den Gemeindenachrichten veröffentlicht.

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LANDESVERSICHERUNGSANSTALT TRENTINO-SÜDTIROL V.V.a.G.

Mit dieser letzten Ausgabe 2004 des Passeirer Blattes möchten wir die Gelegenheit ergreifen, uns bei allen Versicherten für das erwiesene Vertrauen und die gute Zusammenarbeit zu bedanken und wünschen gleichzeitig allen gesegnete Feiertage und viel Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr. Nachfolgend teilen wir Ihnen eine interessante Pressemitteilung mit, welche Norbert Plattner, der Vizepräsident der ITAS, Generaldirektor Ettore Lombardo, sowie weitere leitende Mitarbeiter Ende Oktober in Bozen präsentiert haben: Die ITAS-Gruppe setzt sich aus vier Versicherungsgesellschaften (ITAS V.V.a.G., ITAS Versicherungen AG, ITAS Leben AG und Valpiave Assicuratrice Spa), aus einer ganz dem ITAS V.v.a.G. angehörenden "Holding" (ITAS Holding Srl) und aus einer Immobiliengesellschaft (ITAS Service Srl), die ebenfalls dem ITAS V.V.a.G. angehört, zusammen. Die Entwicklung der Versicherungstätigkeit zum 30. Juni ist positiv, wie die folgenden Daten zeigen: der ITAS V.v.a.G. hat einen Prämienzuwachs von +5,3% erzielt, die anderen drei Versicherungsgesellschaften der Gruppe haben sich noch rasanter entwickelt: Die ITAS Versicherungen AG meldet ein Plus von 7,9%, die Valpiave aus Belluno von 11,8% und die ITAS Leben AG sogar von 12 bis 13%, was weit über dem Marktzuwachs von 1,6% liegt. Auch die Endergebnisse der Gewinn- und Verlustrechnung der ganzen ITAS-Gruppe sind für die Verantwortlichen sehr erfreulich. Die konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Nettogewinn von über elf Millionen Euro ab, mit einem Zuwachs von 16% im Vergleich zum Juni 2003; genauso erfreulich sind die von den einzelnen Gesellschaften der Gruppe verwirklichten Ergebnisse. Nach Aussagen von ITAS-Sprechern ist zu erwarten, dass die Entscheidung von ITAS, die eigenen Tarife für die obligatorische Kfz-Haftpflichtversicherung zu stoppen, den Gewinn am Ende des Geschäftsjahres negativ beeinflussen wird. Itas hat derzeit in Südtirol einen Marktanteil von 15 Prozent und will die Position bis 2006 auf rund 20 Prozent ausbauen. Die Gesellschaft plant, in den Tälern weitere Geschäftsstellen zu eröffnen und neue Mitarbeiter anzuwerben. Unterstrichen wurde auch, dass der Rentenfonds .Pensf'lan Plurifonds" nach wie vor an der Spitze der gesamtstaatlichen Rangliste der offenen Versicherungsfonds liegt und sich dynamisch entwickelt (+50% mehr Mitglieder, +57% mehr Beitragsvolumen). Daraus könne abgeleitet werden, dass das regionale Zusatzvorsorgesystem .Pensf-lan" sehr gut angenommen wird.

DER ITASVERSICHERUNGSVEREIN AUF GEGENSEITIGKEIT EROBERT DIE ANGESEHENEN ,,4 LOMBARD-STERNE". RENTABILITÄT - SOLIDITÄTLEISTUNGSFÄHIGKEIT

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sind einige der Faktoren, an hand derer die internationale Finanzzeitschrift LOMBARD die Rangliste der italienischen Versicherungsunternehmen erstellt hat.

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TENNIS

ORTLER

Tennisclub St. Leonhard ist Landesmeister

Karin Gögele bezwingt die Nordwand

Zum ersten Mal in der langen Geschichte seines Bestehens konnte der TC St. Leonhard in dieser Saison den Titel eines Landesmeisters unter Dach und Fach bringen. Zu verdanken ist diese Glanzleistung der Herrenmannschaft, bestehend aus Christian Kofler, Oswald Raich, Christoph Wilhelm, Ehrenreich Wilhelm und Erich Moser, die in der Kategorie D4 der Mannschaftsmeisterschaft am Ende als Sieger feststanden. Der mit 4:2 hart erkämpfte Finalsieg über die starke Mannschaft des SV Partschins setzte einen erfreulichen Schlussstrich unter eine anstrengende, lange Saison. Vorausgegangen waren dem Landesmeistertitel eine anstrengende Zeit der Vorbereitung, in die jeder einzelne der Spieler viel persönliche Zeit und Kraft investierte, sowie Siege in der Vorrunde über Mannschaften wie SV Nals, SV Ulten, SV Burgstall, SSV Leifers und die einzige Saisonniederlage gegen den TC Sinich. In der Finalrunde konnte die Siegesserie über die Mannschaften TC Bozen, SV Welschnofen, TC Mals, TC St. Christina und SV Partschins fortgesetzt werden. Dank ihrer überzeugenden Leistungen gelang der Mannschaft außerdem der Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse D3, in der sie sich im kommenden Frühjahr wieder neuen Herausforderungen und noch stärkeren Gegnern stellen wird. Dazu wünscht der Tennisclub St. Leonhard seinen Spielern bereits jetzt alles Gute und viel Kraft und Ausdauer bei der Vorbereitung auf die kommende Saison.

Überraschend viele Pseirer bestiegen heuer den Ortler, größtenteils über die bekannten Aufstiegsrouten. EinKarin Gögele - im Hintergrund

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zeine aber fühlten sich vom Wagemut des Pseirer josele erfasst und versuchten es auf besonders abenteuerliche Weise. Die l8-jährige Karin Gögele aus St.Leonhard/Windegg gehört zu diesen. Begleitet bzw. geführt wurde sie von ihrem Vater Paul. Beide - in Bergsteigerkreisen bestens bekannt - hatten bereits bei einer .rior-

die Ortler-Nordwand

Hans Klotz

Wir wünschen unseren Kunden frohe Weihnachten und alles Gute im neuen Jahr! Wir freuen uns auch weiterhin auf Ihren Besuch.

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malen" Ortlerbesteigung Anfang August den Entschluss gefasst, die Nordwand zu durchsteigen; diese gilt mit ihren ca. 1300 Höhenmetern als eine der längsten und berühmtesten Nordwände der Alpen. Am 9. September 2004 war es dann so weit. Die Wetterverhältnisse waren ideal und Paul kannte die Wand ja von früher her, also musste die Gelegenheit beim Schopf bzw. Eis gepackt werden. Nach einer kurzen Nacht auf der Tabarettahütte waren die beiden bereits um 4.30 Uhr am Fuße der Eiswand. Seilsicherung, Helm, Steigeisen, in beiden Händen ein Eispickel und aufwärts ging's im Lichtkegel der Stirn lampen. Dann gleich einmal eine böse Überraschung, als hätte König Ortler etwas gegen seine Bezwingung - Steinschlag. Nach zwei Stunden wurde es endlich hell, die Moral wurde besser, die Wand aber immer steiler und der Abstand zwischen Eis und Nase immer kürzer. So ging es Seillänge um Seillänge nach oben, Paul mit all seiner Erfahrung im Vorstieg, Karin tapfer im Nachstieg. Ab Mitte der Wand waren die Eisverhältnisse traumhaft, beide genossen so richtig die Tour; konditionell war Karin sehr gut drauf, nur die Wadenmuskeln "glühten" leicht, kein Wunder, wenn man bedenkt, dass die gesamte Wand nur auf den Frontzacken der Steigeisen durchstiegen wird. So ging es weiter von Stand zu Stand, mutterseelenallein an der steilen Eisflanke, unbemerkt von "normalen" Ortlerbegehern, wohl aber ständig beobachtet vom Wirt der Tabarettahütte, wie dieser später erzählte. Nach acht Stunden - inzwischen war es 12.30 Uhr - war für Paul und Karin das Ziel, das Ende der Eiswand erreicht. Mit dem herrlichen Gefühl, es geschafft zu haben, tauschten sie die schattige Wand mit dem sonnigen Gipfel und genossen es, wieder flachen Boden unter den Steigeisen zu haben. Über den Normalweg (Payerhütte) stiegen sie zur Tabarettahütte ab. Dort erwartete sie bereits der Hüttenwirt; er konnte seine Freude über die gelungene Durchsteigung nicht genug zum Ausdruck bringen. Auch wir, die vielen Bergfreunde, gratulieren zu dieser großartigen Leistung und wünschen der Karin für das nächste "Projekt", die Matura an der Lewit in Meran, wieder einen so tollen Erfolg. Hans Schwarz

RANGGLERVEREIN

PASSEIER

Siegmar Lamprecht erfolgreich Für den Passeirer Ranggelsport hat in der heurigen Saison der 27-jährige Ranggier Siegmar Lamprecht aus St. Martin hervorragende Platzierungen erkämpft. Es wurden im gesamten Alpenraum nur sieben von insgesamt 25 Preisranggeln zum Alpencup gewertet. Siegmar holte sich dabei in Zell am Ziller den 2. Preis beim Hagmoar, in Elmau in der Klasse 1 den 2. Preis und anschließend beim Alpenländerkönig den l Preis. Auf der Schmittenhöhe bei Zell am See wurde er Erster

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Speckfest in Bozen, in Sand in Taufers, in Alpbach, auf der Gompnalm, in Sarnthein und in St. Johann/Ahrntal holte er sich jeweils den 1. Preis. Hagmoarsieger wurde er auch noch in Sand in Taufers und Alpbach, weiters kamen noch der Mannschaftssieg in Mittersill und der dritte Platz in Sarnthein dazu. Insgesamt hat Siegmar Lamprecht für den RanggeIverein Passeier heuer 20 Preise hart aber verdient gewonnen. So gratuliert ihm der Ranggelverein für seine Leistungen und hofft, dass auch die nächste Ranggelsaison wieder von Erfolg und viel Freude am Sport gezeichnet sein wird! Ranggeluerein Passeier

Siegmar Lamprecht und der Obmann des Salzburger Ranggeluereins

beim Hagmoar. In der Gesamtwertung wurden dann in Saalbach/Hinterglemm die besten fünf der Gesamtwertung prämiert. Dabei wurde es noch einmal richtig spannend und Siegmar konnte sich doch noch auf den fünften Rang hinter den zwei Schau per- und Kendlerbrüdern aus Salzburg vorkämpfen. Siegmar wurde außerdem noch Passeirer Meister und Südtiroler Meister. Auf dem Harschbichl/Tirol gewann er als Hagmoar einen Wanderpokal, den er dreimal gewinnen muss, bis der Preis ihm gehört. Beim Eröffnungsranggeln am Ostermontag in St. Martin, beim

Reda I<tionssch I USS für die März-Ausgabe des Passeirer Blattes ist

Samstag, 12. Februar 2005


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RANGGLERVEREIN

PASSEIER

Erfolgreiche Saison

2004

Der Rangglerverein Passeier kann wieder einmal auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, in der sich erneut die Ranggierjugend mit besonderen Leistungen hervorgetan hat. Bei insgesamt 19 internationalen Ranggeln holten die jugendranggier 59 (davon 23 erste) Preise und die Senioren 20 Preise (davon 10 Erstplatzierungen). Bei sechs kleineren Ranggelwettkämpfen in Südtirol konnte die jugend zusätzlich 71 und die Senioren 10 Preise erzielen. Insgesamt wurden 160 Preise gewonnen (davon erzielten allein die sechs Enkel des ehemaligen Rangglers Hans Pichler Holzer Hans - insgesamt 58 Preise). Während der Ranggelsaison wurden stolze 8.328 Kilometer zurückgelegt. So sei nun nach einer erfolgreichen Saison allen Rangglern eine Ruhepause bis Mitte jänner vergönnt. Beim Trainer Oswald Öttl, den Eltern und Sponsoren Südtiroler Meister in St. [ohann,

Die Südtiroler-Ranggelmeister:

Vorne kniend (u.I.): Vinzenz Gufler, Philipp Hofer, Florian Haspinger, Michael Pichier, Peter Öttl, Benjamin Pichier, Klaus Raff/.

Hintere Reihe (u.I.): Siegmar Lamprecht, Matthias

Gufler, Gottfried Pichier,

Christof Pichler, josef Haller.

Ahrntal, wurden:

6-8 [ahre:

3. Preis

Philip Hofer, Moos

8-10 jahre:

2. Preis

Matthias

10-12 jahre:

3. Preis

Benjamin Pichler, St. Martin

1. Preis

Michael Pichler, Prantach

12-14 jahre:

14-16 jahre:

16-18 jahre:

Senioren:

2. Preis 1. Preis

Gufler, Moos

Klaus Raff!, Gomion

Florian Haspinger, Tall

2. Preis

josef Haller, Prantach

1. Preis

Peter Öttl, Windegg

2. Preis

Christof Pichler, Schweinsteg

1. Preis

Siegmar Lamprecht

3. Preis

Gottfried

Pichler

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bedankt sich der Verein und hofft, dass auch im wieder Bereitschaft und zeigen, für den schönen, Ranggelsport.

recht herzlich jahr 2005 alle vollen Einsatz traditionellen

Ranggeluerein Passeier Passeirer Meister auf der Gompn-Alm

wurden:

6-8 jahre:

Philip Hofer, Moos

8-10 jahre:

Matthias

10-12 jahre:

Benjamin Pichler, St. Martin

12-14 jahre:

Michael Pichler, Prantach

14-16 jahre:

Florian Haspinger, Tall

16-18 jahre:

Christof Pichler, Schweinsteg

Senioren:

Siegmar Lamprecht

Gufler, Moos

--


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Arnold Marth von Papier Profi sucht kreative Leute, die mithelfen, die Pseirer Mischtkluane im n채chsten Fasching wieder aufleben zu lassen.

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2004

Wir ersuchen Sie um redaktionelle Mitarbeit und bitten um Beitr채ge, Texte, Fotos, ...

N채here Informationen bei Arnold, Papier Profi, unter 0473 656589 oder info@papierprofi.it


h\Jh d <:.S bo.1d sow<:.;[. 'W<:.i~Mv~l<:'h sl<:.~l Vor d<:.r Tur! D<:.s~o.lb vi<:.l 'W<:.i~MvWiv~<:.S di<:.S<:.S tno.1 o.\J[ \JhS<:.r<:.r Kihd<:.rS<:.il<:....

Liebe Kinder, in der letzten Ausgabe seid ihr aufgefordert gewesen, unser Super-Sommer-Rätsel zu lösen und einzuschicken. Folgende Kinder können bei Papierprofi, St. Leonhard eine kleine Überraschung abholen:

1/;<:.1 Spo. ß b<:.iro l..<:'S<:'h, tno.1<:'h \Jhd Ra.ls<:.lh WÜhSv~l <:.\Jv~ <:.\J<:.r

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für Tontopf-Engelchen:

Material: 1 kleiner Tontopf mit Loch (ca. 4cm Höhe) 2 kleinere Perlen (7mm) 2 große Perlen (lcm) 1 große Perle (3cm) 2 weiße Federn (eher größere) 1 kleines rotes Holzherz weiße Kordel (55cm lang, 4mm breit) roter und schwarzer Filzstift weiße, Farbe Klebepistole oder UHU

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Bastelanleitung

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Auer,

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Karin Hofer,

St. Leonhard

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St. Leonhard

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Andrea

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Bacher,

St. Leonhard Ptitscher,

St. Leonhard

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So wird' 5 gemacht: Man malt den Tontopf weiß an. Anschließend schneidet man die Kordel zu (15 cm für die Arme und 40 cm für die Füße). Dann steckt man die großen Perlen in die Kordel hinein, gibt Kleber an die Enden hinauf und schiebt die Perle zurück. Dasselbe macht man mit den kleinen Perlen für die Hände. Dann wird die Kordel mit den größeren Perlen mit einer Schlaufe durch das Loch des Tontopfs gesteckt. Die Arme werden auf einer Seite durch die Schlaufe gezogen. Die Kordel der Füße wird mit der Schlaufe durch die große Perle (Kopf) gezogen. Der Teil der oben herausschaut, wird ausgefranst (für die Haare). Dann den Kopf aufkleben und die Flügel (Federn) am Rücken aufkleben. Das Herz nach Wahl aufkleben und dann nach Lust und Laune das Gesicht und den Körper verzieren. Viel Spaß!!!

~ / (Bastelgruppe

Katrin Spinell und Alexandra Mair Mittelschule St. Martin 2A mit Brigitte Schweigl und Pfitscher Lidia)


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Ein Mandala? Was ist das?

Das Mandala ist ein uraltes Meditationszeichen aus der indischen Tradition. Es wird mit Filzstiften (nicht zu dick) oder Buntstiften ausgemalt. Beim Ausmalen des Mandalas kann man zur Ruhe kommen und sich sammeln. Man kann nebenbei auch passende Musik hören. Von außen nach innen wird jeden Tag ein Stück des Sternenweges ausgemalt. Die mittlere große Kerze ist die Weihnachtskerze und erhält erst am 25. Dezember ihre Farbe. Je farbenfroher der Sternenweg wird, desto näher rückt das Weihnachtsfest ...

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Viel Glück beim Suchen wünscht Barbara Pfitscher, __ Klasse lA, MS St. Martin


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Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen

Öffnungszeiten Das Gemeindeamt ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet, Samstag von 9 bis 12 Uhr und montags außerdem von 14 bis 16 Uhr. Die Arztpraxis von Dr. Mair ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet und mittwochs von 15 bis 18 Uhr. Das Krankenpflegeambulatorium, Sitz Platt Nr. 28, ist immer mittwochs von 10 bis 11 Uhr geöffnet. Die Mütterberatung, Sitz Platt Nr. 28, ist jeden 2. Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Die Bibliothek in Platt ist immer sonntags nach dem Hauptgottesdienst geöffnet und freitags nach der Schülermesse.

6. Nikolausfest, Vereinshaus St. Leonhard,15 Uhr, St, Leonhard Aktiv Beginn Krippenausstellung, Vereinshaus St. Martin, ganztägig, Krippenverein Infovideonachmittag, Ve::einShaus st. Leonhard, Tourismu~verein st. Leonhard 26. Stephansbal1. vereins§'üSSt.Le<!_;ha7d, 20 Uhr, Rodelverein pass~ie~ 27. Lichtbilde~ortrag, v_!;reinshaus Si. Martin,3!l U!!_r,lsidor Plangger 30. Klavierko-niert:Verefns-häus St. Leonhard, iOUhr. Bildungsausschuss u. Schachklub 31. Silvesterparty mit DJund Live-Band TUNE UP'S, Vereinshaus st. Le,onhard/Raiff~enplatz, Verein ARKO

Das Gemeindeamt ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12und von 15bis 16 Uhr geöffnet, Freitag von 8 bis 12.30Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr. Die Öffentliche Bibliothek ist Montag von 9 - 12 und von 15-18 Uhr, Dienstag von 15-18 Uhr, Mittwoch von 9 -12 Uhr, Donnerstag von 15-18 Uhr und Freitag von 9 - iz und von 15-18 Uhr geöffnet. Die Arztpraxis von Dr. Sölder ist Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitagvon 8 bis 12 Uhr und Dienstagvon 15bis 19Uhrgeöffnet. Die Arztpraxis von Dr. Zuegg ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und mit Vormerkung Montag bis Freitag nachmittags von 15bis 16 Uhr geöffnet.

8. Schnöllerball, Vereinshaus St. Martin, 20 Uhr, Goaslschnöllerclub 1f Vortrag "Fußreflexzonenm7ssage", vereins~a~'s St. Martin, 19':30Ütir, Bildungsausschuss st, Martin 15. ~~II, veteinshaus St. ~a:tin~ 20 Uhr, ~aseNereTn 15~ AVs-~h;:'esver~a~mlung, Vereinshaus st. Leonh7"f(i7 Ühr, AVS 16. ~preiswatten, Vereinshaus st, Leonhard, i3.30 Uhr, Bäuerinnenorganisation 22. Ball, Vereinshaus St~Manin, 20 Uhr, Bra:':"nviehzuchtverein I:' = ~ ;;;=;""""" ... 29. Ball, Vereinshaus St, Martin, 20 Uhr, Katholischer Familienverband 30. -Einkehrtag der F~auen,vereinsha~s St~t~o~hard~ 14 Uhr, Katholische Frauenbeweg~g

Das Gemeindeamt ist von Montag bis Freitag von 8 bis 13Uhr und samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Die Öffentliche Bibliothek ist Montag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag von 14 bis 16 Uhr, Mittwoch von 9 bis 12 und 15bis 18 Uhr, Donnerstag von 17bis 19 Uhr, Freitag von 15bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Die Arztpraxis von Dr.lnnerhofer ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Das Krankenpflegeambulatorium, Garberweg 1, ist Dienstag ab 8 Uhr geöffnet. Die Mütterberatung, Sitz Garberweg 1, ist donnerstags von 8 -12 Uhr geöffnet. Der Diätdienst, Sitz Garberweg 1, ist nur mit Vormerkung (Mi und Do von 9 -12 Uhr, Tel: 0473/659620) geöffnet. SPRENGELSITZ

PASSEIER

DerVerwaltungsdienst ist Montag bis Freitag von 7.30 bis 12.30Uhr und Dienstag von 14.30 bis 16 Uhr geöffnet. Die Blutentnahme ist Mittwoch und Donnerstag von 7.30bis 8-45 Uhr geöffnet. Ohne Vormerkung. Das Krankenpflegeambulatorium ist Montag, Dienstag und Freitag von 8 bis 11 Uhr und Mittwoch und Donnerstag von 9.30 bis 11 Uhr geöffnet. Die Mütterberatung ist am Dienstag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Der Diätdienst ist Mittwoch von 9 bis 12 und von 13bis 15 Uhr geöffnet, donnerstags von 9 -12.30 Uhr. Das Zahnarztambulatorium ist Mittwoch von 9 bis 12.30Uhr und Donnerstag von 9 bis 12.30und 13030-16.30 Uhr geöffnet. vormerkung unter Tel. 0473/659502, von 7.30- 9.00 Uhr, montags.

11.

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Kaffeekränzchen, Vereinshaus St. teonhard.as Uhr, Katholische Frauenbewegung Faschingsfeief.ver~insha:;;s St. L~(>nhard,~ Uhr, Blh.erinnenorganisation Faschingsfeier, Vereinshaus St. Leonhar~, 20 Uhr, Katholischer Familienverband Faschingsball, Vereinshaus St. teonhard, 20 Uhr, A.S.C.Passeier- Sektion Fußball Begi~n 150-Jahr-F~er, ver:insha~s St.;=Le~nh;'rdiRaiffei~enplatt, Musikkapelle St. Leonhard 27. Aktion Fastensuppe,\lerei'lshaus St. teonhard, mittags, Vinzenzgemeinschaft

6. Suppentag, Vereinshaus St, Martin, vormittags, Mission Solidarische Bewegung 6. Thea~raufführung,-vereinshaus St. Martin: 15 + 20 Uhr, Theaterverein 11. Meditativer Abend, Vereinshaus St, Martin, 20 Uhr, pfarrgemeinderat 12. Theateraufführung, Vereinshaus St. Martin,15 + 20 Uhr, Theaterverein 13. Theateraufführung, Vereinshaus St. Martin,lS + 20 Uhr, Theaterverein 19. Vortrag, Vereinshaus St. Leonhard, 20 Uhr, Katholische Männertiewegung

Termine für den Veranstaltungskalender können innerhalb Redaktionsschluss mitgeteilt werden: Bibliothek st. Leonhard: Tel. 0473 656 766, E-Mail: biblio.st.leonhard@rolmail.net.

Passeirer Blatt  

Ausgabe 04/2004

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