Fünfzehn Jahre Passeirer Blatt
61 Ausgaben
des
Passeirer Blattes
gab es seit 1987
INHALT 2
AUS DEN GEMEINDESTUBEN
8
AUS VERGANGENEN
10
PASSEIER
11
KULTUR
19
GESUNDHEIT&SOZIALES
& GESELLSCHAFT
27
NATUR
28
VEREINE
38
GRATULATIONEN
41
AUS DEN SCHULEN
& UMWELT & VERBÄNDE
& BIBLIOTHEKEN 47
ZEITEN
VOR 100 JAHREN
MUSIKPORTRAIT
49
PSEI RER LEIT
52
SPORT
Bereits im Jahre 1978 gab es ein Passeirer Blatt mit dem Titel "Passeiertal" Geschichte, Kultur und Wirtschaft (Idee, Text und Gestaltung von Helge Adler und PeterWeinmann). Es bestand zwarnur aus vier Seiten, brachte trotzdem aber viel Wissenswertes und Interessantes über Passeier heraus. Das Blatt war jedoch wenig verbreitet und hatte nur eine kurze Lebensdauer. 1987 wurde in verschiedenen Gesprächen die Idee formuliert, eine Informationsschrift herauszugeben, die den Bürgern das vielfältige Leben im Passeiertal näher bringen sollte. Die treibende Kraft bei diesem Unterfangen warvon Anfang an der damalige Kulturassessorvon St. Leonhard Dr.Albin Pixner.
Die Zielsetzung bei der Gründung der Talzeitung war, eine Informationsschrift zu schaffen, die Berichte über die Arbeiten und Pläne der Gemeindeverwaltungen, Beiträge über Wirtschaft und Kultur, wichtige Mitteilungen sowie Termine und Berichte der Vereine veröffentlicht. Dieses Ziel konnte nicht immer erreicht werden, da außer den Texten der Redaktionsmitglieder kaum Berichte eingingen und deshalb so manche Rubrik zu kurz kam. Inzwischen ist das Blatt durch die Schreibfreudigkeit mehrerer Mitbürger von ursprünglich 12 Seiten auf 48 Seiten und mehr angewachsen. Als Eigentümer und Herausgeber zeichnete am Anfang [osef Pichler, Bürgermeister von St. Martin. Ab 1993 sind die
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drei Gemeinden Träger und Herausgeber, vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Dr. Konrad Pfitscher. Die ursprüngliche Redaktion setzte sich zusammen aus: Robert Haniger, Dr. Heinrich Hofer, [osef Kofler, Karl Lanthaler, [osef Öttl, [osef Pichler, Ubald Pichler, Dr. Albin Pixner und Dr. Arnold Rinner. Im Laufe der [ahre gab es einigen Wechsel. Zeitweilige Redaktionsmitglieder waren Dr. Harald Haller, Dr. Karl Spergser und Dr. Hans Schwarz. Zum Redaktionsstab zählen seit 1994 auch die Bibliothekare: Gottfried Zagler von der Öffentlichen Bibliothek St. Martin, von 1994 bis heute; von 1994 bis 1996 Margareth Khuen und seit 1997 Tanja Pamer von der Öffentlichen Bibliothek St. Leonhard. Bis 2000 wurde der redaktionelle Teil - das Ordnen der Beiträge nach Rubriken, Schreiben aller handgeschriebenen Texte auf Diskette und die Zusammenarbeit mit der Druckerei von den Bibliothekaren abwechselnd erledigt. Im Zuge der Neugestaltung wurden die Aufgaben neu verteilt und seit 2000 erledigt die Bibliothekarin von St. Leonhard diese Aufgabe alleine.
AUS
DEN
GEMEINDE
MOOS
Mit den Gemeinderatswahlen
im Mai erneut einen Wechsel. Zur neuen Redaktion zählen seither: Kurt Gufler, Dr. Heinrich Hofer, Siglinde [aitner, Karl Lanthaler, Arnold Marth, Tanja Pamer, Vigil Raffi, Brigitte Spergser, Gottfried Zagler und [osef Wilhelm, der als neuer Kulturassessor von St. Leonhard in den letzten zwei jahren maßgeblich an der Weiterentwicklung des Blattes bis hin zur Neugestaltung beteiligt war. Allen, die bis heute in irgend einer Weise zum "Überleben" des Blattes einen Beitrag geleistet haben, gebührt ein aufrichtiger Dank. Möge für das Passeirer Blatt auch im neuen Kleid der Wunsch in Erfüllung gehen, wie er schon in der Festschrift zum zehnjährigen Bestehen stand: "Wir hoffen, dass das Passeirer Blatt auch weiterhin seinen Beitrag zur Zusammenarbeit im Tale, zur Förderung und Anerkennung der ehrenamtlichen Tätigkeit unserer Vereine und als gern gelesene Chronik des kulturellen, sozialen, wirtschaftlichen und sportlichen Geschehens im Passeiertal leisten kann."
Impressum Erscheintdreimonatlich. - Eingetragenbeim LandesgerichtBozenmit DekretNr.11/87 vom
"Heislerbrücke" und die Asphaltierungsarbeiten für die gesamte Strecke sollten im nächsten [ahr in Angriff genommen werden können, nachdem die Finanzierung so gut wie abgesichert ist. Dann
sollte diese neue Straße zum Zeppichl ohne Einschränkungen für die Bewohner
2000 gab es im Redaktionsstab
29.05· 1987· Eigentümer und Herausgeber: GemeindenMoos,St. Leonhardund St. Martin in Passeier.Vertreten durch den Bürgermeister von St, Leonhard,Dr. KonradPfitscher. Redaktionskomitee: Kurt Gufler(kg),Arnold Marth (arn),Tanja Pamer(tp), Kar! Lanthaler(kl),josef Wilhelm (jw), Brigitte Spergser(bs),Vigil Raffl (vr), Gottfried Zagler(gz), Siglinde[aitner (sj), Dr. Heinrich Hofer (hh) Druck: Hauger-Fritz, Schlanders-Meran Verantwortlich für den Inhalt im Sinnedes Pressegesetzes: OswaldWaldner Redaktionsschluss für die März-Ausgabe des PasseirerBlattes ist: Samstag, 22. Februar 2003 SpätereingereichteTextewerden in Zukunft nicht mehr berücksichtigt! Text-und Bildbeiträge könnenbei den Redaktionsmitgliedernoder in den BibliothekenSt, Leonhardund St. Martin abgegebenwerden. Werbebeiträge müssenbei Arnold Marth, Papierprofi- St, Leonhardabgegebenwerden. Die Redaktion
GEMEINDESTUBEN
Neue Straße
für Zeppichl
Im [ahre 1997 hat sich die damalige Gemeindeverwaltung entschlossen den Güterweg von pfelders nach Zeppichl neu- bzw. auszubauen. Dr. Ing. Alois Gufler wurde für die Verfassung dieses Projektes beauftragt, welches jedoch aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten in zwei Baulose aufgeteilt werden musste. Heuer konnte endlich die Realisierung des 1. Bauloses in Angriff genommen werden. Im Frühjahr wurde die ca. 1 km lange Strecke von pfelders nach Zeppichl der Fa. Reinhard Fauner übergeben und konnte in relativ kurzer Bauzeit im August ihrer Bestimmung übergeben werden. Im Rahmen dieses Projektes musste die "Seppn"-Kappelle versetzt werden und eine kleinere Brücke über den "Muorbach" errichtet werden. Außerdem musste das Gewässer, das im oberen Teilstück neben der Straße verläuft, in eine ca. 300 m lange Steinkürnette kanalisiert werden. Der Neubau der
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Der neue Sportplatz ein Juwel Fußball ist eine Sportart, die seit [ahrhunderten die Menschen in ihren Bann zieht, so auch viele jugendliche wie etwa unseren Hansrudi Brugger, der heute Stammspieler des Fe Südtirol ist und in
der Festschrift schreibt: "Ich freue mich jeden Sonntag aufs Neue, wieder auf dem Feld zu stehen und mein Bestes zu geben. Wichtig ist es, an einem Ziel festzuhalten und an sich zu glauben. Deshalb wünsche ich allen dieselbe Freude, die ich verspüre und ebenso viel Erfolg!"
PasseirerBlatt-NR.
36, DEZEMBER
2002
Diese Begeisterung beseelt den Fußball in St. Leonhard seit der jahrhundertwende und ließ 1971 hier den ersten Fußballplatz in Passeier entstehen, welcher 1983 ein erstes Mal saniert wurde. In der Zeit bis Mitte der neunziger jahre wurden auf diesem Platz unzählige Spiele ausgetragen, Erfolge gefeiert und Misserfolge betrauert. Langsam aber nagte der Zahn der Zeit auch an dieser Anlage, der Rasen verdichtete sich, die Zaunstangen
rosteten oder wurden umgefahren und vor allem die Umkleidekabinen gerieten in einen miserablen Zustand. Durch den Bau in Hanglage bildete sich Schimmel, die Belüftung war unzureichend und das Wasser lief langsam und oft überhaupt nicht ab. Eine zweite Sanierung wurde unaufschiebbar, die Frage aber war, sanieren oder neu bauen. Durch die vielen jugendmannschaften wurde ein zweites kleineres Spielfeld dringend notwendig, das zugleich als Trainingsplatz benutzt werden konnte. Außerdem war der Platz auf Grund des geringen Abstandes zwischen Spielfeld und Stützmauern trotz Puffermatten äußerst gefährlich und es hatte mehrere schwere Unfälle gegeben. Die Umkleidekabinen waren kaum zu sanieren. Notgedrungen musste man einen Neubau ins Auge fassen. 1995 besichtigte eine Delegation von Gemeindeverwaltern und Fußballfunktionären mehrere Sportanlagen im Unterland und Vinschgau und gewann wertvolle Hinweise, vor allem betreffend den Bodenaufbau und die Umkleideräume. Überall dort, wo diese nicht überdacht waren, wurden Wasserschäden sichtbar, welche langfristig die Anlagen stark in Mitleidenschaft zogen. Auf diesen Erkenntnissen aufbauend entstand das Konzept des heutigen Platzes mit bergseitigen, überdachten Umkleideräumen und Tribünen sowie dem nach Osten verschobenen Hauptplatz, um Raum zu gewinnen für
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den kleineren Trainingsplatz. Das Projekt lag 1997 vor, schwierig war es aber, die Zustimmung des Landeshauptmanns zu erhalten, dem die Kosten vor allem wegen der Überdachung zu hoch waren. Nach mehreren Aussprachen wurde im Kompromisswege das Gebäude mit den Umkleideräumen und der Überdachung verkürzt und damit auch Kosten gespart. Damit waren die Bedingungen des Landeshauptmannes erfüllt, er gab dem Projekt seinen Segen und hat in der Folge äußerst großzügige Beiträge bereitgestellt. Die Arbeiten begannen im Mai 2000. Nach zwei jahren Bauzeit konnten jetzt die Arbeiten abgeschlossen werden. Am 12. Oktober 2002 fand die Einweihung statt. Elürgermeister Dr. Konrad pfitscher konnte unzählige Spieler, ihre Eltern, viele Interessierte und als Ehrengast Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder, Landesrat Michl Laimer und viele Gemeindeverwalter der Nachbargemeinden begrüßen. Er dankte dem Landeshauptmann für seine großzügige Unterstützung und dem Sportclub und dem Fußballfunktionären für ihre Hilfe. Der Landeshauptmann hob die Bedeutung des Sports allgemein hervor, verteidigte die Ausgaben im Sportbereich, die nur solange erfolgen können, wie Südtirol noch über genügend Geld verfügen kann. Humorvoll kommentierte er die erzwungenen Einsparungen mit den Worten: "Manchmal muss man die Gemeinden einbremsen, wenn sie aber am Ende selber diese Notwendigkeit einsehen, ist es besonders erfreulich." Auch Landesrat Michl Laimer ging auf diesen Ton ein und beendete seine Rede mit den Worten: "Seit gestern hat St. Martin die schönste Frau in Südtirol und seit heute St. Leonhard die schönste Sportanlage." Sportclubpräsident Karl Winkler, Fußballpräsident Luis pfitscher und Sport-
assessor Luis Moosmair lobten die neue Anlage und sprachen die Hoffnung aus, dass viele jugendliche hier ein ideales Umfeld zur sportlichen Betätigung finden mögen. Trotz des bissigen jaufenwindes ließen sich die Festgäste nicht vom ausgezeichneten Buffet abhalten. Wenig Zeit dafür fanden die Skater, für die angrenzend an den Sportplatz ein Skaterplatz eingerichtet worden ist. Schon seit jahren war dieser Wunsch von vielen jugendlichen an die Gemeindeverwaltung herangetragen worden. Erstmals jetzt stand aber durch den Umbau beim Sportplatz der nötige Grund zur Verfügung. Nach mehren Lokalaugenscheinen und Aussprachen mit jungen Skatern als Experten wurden die notwendigen Skating - Anlagen angekauft und aufgestellt. Am Tage der Einweihung und auch nachher bevölkerten viele Skater den Platz. Insgesamt steht mit dem Sportplatz unserer sportbegeisterten jugend wieder eine funktionstüchtige Anlage zur Verfügung, wobei es nach Absprache mit Dr. Spagnolo von der Wildbachverbauung möglich war, die Passeruferstraße soweit zu erweitern, dass ein Gehsteig errichtet werden konnte. Damit ist unseren Kindern ein gefahrenfreier Zugang zum Sportplatz und zum Schwimmbad möglich. Hoffentlich erfüllt der neue Sportplatz alle Erwartungen, sodass" für die Zukunft nicht nur erfolgreiche Fußballspiele, sondern auch unterhaltsame Stunden in Gemeinschaft möglich werden", wie der Landeshauptmann in seinem Grußwort schreibt. Er hat auf jeden Fall den Ort der Einweihung mit großer Zufriedenheit verlassen, da er leider im abschließenden Watten die Oberhand behielt.
Dr. Konrad Pfitscher
Autofahrer aufgepasst! Periodische Hauptuntersuchung
für das
Jahr2oo3 Wie inzwischen den meisten Fahrzeugbesitzern bekannt ist, muss die periodische Hauptuntersuchung (Collaudo) alle zwei jahre durchgeführt werden bzw. bei Neufahrzeugen das erste mal nach vier jahren. Da von den Autobesitzern immer noch sehr häufig nachgefragt wird, was denn eigentlich bei der Hauptuntersuchung geprüft wird, möchten wir dies kurz erklären: Untersucht werden Fahrzeugsicherheit und Umweltverträglichkeit, was folgende Prüfungen beinhaltet: Stossdämpfer und Bremsentest auf dem Bremsenprüfstand Geräuschemessung der Auspuffanlage Abgasmessung Prüfung der Lichtanlage Überprüfung von Fahrwerk und Unterboden (Rost) Lenkung und Reifen Ausrüstung (Warndreieck, Reservebirnen usw.)
Nachstehend für 2003:
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Alle Pkw mit Neuzulassung 1999 (z.B. Erstzulassung März 1999 muss im März 2003 zur H.U.) Alle Pkw, die 2001 oder früher die letzte H.U. gemacht haben Im Monat der letzten H.U. (z.B. letzte H.U. im März 2001 muss im März 2003 wieder die H.U. machen) Für Motorräder hat das Motorisierungsamt die Termine noch nicht festgelegt, sie werden im jänner 2003 bekannt gegeben. Im Passeiertal kann die Hauptuntersuchung für Pkw bei der Fa. FORD AUTO FREITAG durchgeführt werden. Anmeldung unter der Tel. Nr. 0473
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aufgebaut werden (Hausfrauen und Kinder).
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und der individuellen
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8
AUS VERGANGENEN
ZEITEN
PLATT
Zur Geschichte des Schießstandes Anfang des vorigen jahrhunderts kam es zur Neugründung zahlreicher eigenständiger Schützenkompanien im Tale. Vielerorts ging damit auch die Errichtung von Schießständen einher. In Platt erfolgten die Weihe der neuen Schützenfahne und die Segnung des neuen Gemeindeschießstandes am 20. juli 1913 durch Ortspfarrer Pater Florian Salutt. Das Amt des Oberschützenmeis-
anderen wurden darin die Scheiben, die Zielerkellen und dergleichen Dinge aufbewahrt. Auch kann ich mich noch erinnern wie die Schützen damals bewaffnet bei den Prozessionen mitmarschierten. Mit sechs jahren durfte ich mit dem Vater am Herzjesu-Sonntag nach Platt zur Heiligen Messe und anschließend bei der Prozession mitkommen. In dem Moment, in dem der Pfarrer beim Umgang den Segen erteilte, erschrak ich ungeheuer, weil alle Schützen neben mir eine Salve aus ihren Gewehren abfeuerten." Gar einige Schießwettkämpfe fanden in der Folgezeit auf diesem Stand nach
Schießstand wird zum Wohnhaus "Der letzte deutsche Bürgermeister in der Gemeinde Platt, Platter josef (WaIderschuster), hatte in wirtschaftlichen Notzeiten für die Gemeinde Geld aufgeliehen. Der podestä übernahm bei seiner Amtsübernahme die Schulden der Gemeinde nicht. Das Geld musste von der Gemeinde zurückerstattet werden. Zu diesem Zweck wurde unter anderem der Schießstand versteigert': berichtet der 93-jährige Richard Gögele. In diesem Zusammenhang finden wir in der Pfarrchronik von Ortspfarrer P.Wolfgang Pöll folgende Notiz: "Am 9.11.1931
wurde durch die Gemeinde seitens der staatlichen Schützengesellschaft der Platter Schießstand versteigert. Ausrufepreis Lire 300, Kaufpreis Lire 2000 durch Mayr Breiteben. An der Versteigerung beteiligten sich die HanseIe Anna (Mayr Anna) aus Breiteben und der Platterwirt, Hofer iosei" Messner johann Pircher sanierte in der Folge das Schießstandgebäude und baute es zu einer Wohnung um. In der Chronik finden wir am 1. April 1933 den Vermerk:
"Pircher nimmt von Sebastian Mayr den Schießstand in Pacht mit jährlichen 150 Lire als Zins und in der Absicht, denselben wohnlich umzubauen." Im November 1935
Fahnenweihe und Einweihung des GemeindeSchießstandes in Platt am 20. Juli 1913 ters bekleidete damals josef Pamer von Untermagdfeld. Geschossen wurde um diese Zeit mit sogenannten Werndlund Wenzlgewehren. Da die Kugeln ein Kaliber von ungefähr 10 mm aufwiesen, erzeugten die Schüsse, die frei aus dem Stand abgefeuert wurden, einen empfindlichen Rückschlag. "An Sonn- und Festtagen': erinnert sich der 1908 geborene Richard Gögele,
"herrschte auf dem Schießstand meist lautes, lustiges Treiben. Erst bei Einbruch der Dunkelheit hatte das Stutzenknallen ein Ende. Zwischendurch versorgten sich die übenden Schützen im nahe gelegenen Gasthaus fleißig mit ,Zielwasser: Geschossen wurde auf zwei unterschiedliche Entfernungen zu den ,Zielerhütten' hinauf Das untere Zielhäuschen stand ca. 100 m am gegenüberliegenden Feldhang neben der Linde, das andere ca. 50 m darüber. Die ,Zielerhütte' diente zum einen als Deckung für den .Scnuzsanzeioer'; zum
altem Tiroler Brauch statt. Mit Beginn des ersten Weltkrieges fand das Scheibenschießen jedoch ein jähes Ende. Mit der Zerreißung Tirols im jahre 1919 wurde das gesamte Schützenwesen in Südtirol verboten und die Schützenkompanien aufgelöst.
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Einweihungsscheibe am 20. Juli 1913
zur Fahnenweihe
wurde das Schießstandhaus mit Schindeln eingekleidet und erhielt dadurch sein besonderes Gepräge. Bis Ende der Fünfzigerjahre verfügte das Haus über keinen eigenen Wasseranschluss. Das Wasser für den Hausgebrauch schleppte man in Eimern vom unteren Dorfbrunnen herbei. Frau Rosa Kneissl (Hanseie Rosa) kann sich gut erinnern, wie sie oft bei großer Kälte beim "Widn Troug" die Wäsche der Messnerfamilie Pircher gewaschen hat. Nach der Familie Pircher bewohnten für mehr als ein halbes jahrhundert Frau Fini Pirhofer und Volksschullehrerin Lidia Sandbichler zuerst ganzjährig und später in den Sommermonaten das Gebäude. Sie waren es, die durch ihre amüsante, stets gut gelaunte und einladende Art dem Haus eine besondere Note verliehen. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in der liebevollen Bezeichnung "Finihäusl" wieder, unter welchem das Wohnhaus bis heute bekannt ist. Im jahr 1999 erstand Dagmar Hofer (Platterwirtstochter) das sogenannte "Finihäusl". Sie wird im Frühjahr 2003 an der Stelle, wo einstens das Schießstandgebäude stand, ein neues Wohnhaus errichten.
Arnold Rinner
9 PasseirerBlatt-NR.
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DIE TRACHT
Die erneuerte Passeirer Sommertracht Unter Erneuerung der Tracht verstehen wir nicht ein ungefähres Nachmachen der Tracht, sondern ein Neuschaffen der Trachten nach gutem traditionellem Vorbild. Ein Aufleben der Tracht bringt erfreulicherweise auch ein Aufleben aller mit ihr in Verbindung stehender Erzeugungsarten und Berufe mit sich: Die Trachtenschneiderei, die Handweberei (Stoffe), die Häcklerinnen und Klöpplerinnen (Spitzen), die Federkielstickerei (Gurt, Schuhe), die Schuhmacher, die Hutmacher. Es sind die alten Meister gefragt, welche die überlieferten Werkarten beherrschen und sie in der Trachtenpflege an die jüngere Generation weitergeben kön nen. Die Sommer-Sonntagstracht trugen schon die Schildhofbäuerinnen von
HANS
Passeier und somit waren genügend Unterlagen, Bilder und mündliche Überlieferung vorhanden, um sie wahrheitsgetreu zu "erneuern". Das Mieder ist aus schwarzer Seide mit gestickten Blümchen (früher von Hand gestickt) gearbeitet. Die Rüsche am detailgetreuen geschwungenen Ausschnitt (derselbe wie beim Wintertschoap aus Samt) ist aus glänzender schwarzer Seide genäht, natürlich jeder Stich in Handarbeit! Die schmale weiße Spitze liegt mit dem Tüchele im Ausschnitt. Die Ärmel sind aus weißem grobstrukturiertem Leinen. Die Spitzen für die Ärmel werden in Passeier immer selbst mit Hand gehäkelt, ungefähr sieben bis acht cm breit, niemals geklöppelt. Die feinen geklöppelten breiten Spitzen gehören zur Burggräfler Tracht: Übertüchl. Der Kittl, die Schürze und das Tüchele werden von der Wintertracht dazu verwendet. Diese Sommertracht ist in ihrer Einfachheit so auffallend und einzigartig in Südtirol, dass jede Trägerin darin einfach "nobel" anzuschauen ist.
ziehen an Festtagen
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36, DEZEMBER
Sogar treue Passeirer Gäste (hier Hochzeitsbild)
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2002
10 PASSE/ER
VOR 100 JAHREN
Interessante und kuriose Zeitungsnotizen aus dem Passeiertal vor 100 Jahren. "Aufgelesen" und kommentiert von Gottfried Zagler Übers Wetter jänner: 1.jänner: Regenund Schnee.In der Nacht gibt es einen Sturm, so daß Stromleitungen beschädigt werden. In den folgenden Tagen ist es schön mit angenehmen Temperaturen. Vom 6. jänner an ist es unbeständig mit etwas Regenund trübem Wetter. Ab 25. wird es dann kalt mit Minustemperaturen von -10 Grad. Endedes Monats ist jedoch die Kälte gebrochen. Februar: Am 1. gibt es den lang erwarteten Schnee, insgesamt 40 cm. Dann folgen 3 Wochen wolkenloses, windstilles Wetter mit angenehmen Temperaturen tagsüber. Am 24. kommt wieder etwas Regen,die Temperaturen sind schon frühlingshaft. März: Den ganzen Monat schön mit angenehmen Temperaturen (18- 20 Grad in der Sonne). In der ersten Monatshälfte ist es etwas windig, Regen im Tal und Schnee auf den Bergen gibt es nur am 27.Vom 28. März an ist es wieder sonnig und warm. "Meraner Zeitung" und "Burggräfler" vom 1. Jänner bis Ende März 1903
Verschiedene Unglücksfalle Als gestern um die Mittagsstunde der Fuhrknecht Vinzenz Gstrein des Frickwirtes von St, Leonhard mit seinen zwei Pferden einen mit lebenden Kälbern und toten Schweinen beladenen Wagen nach Meran zu fahren im Begriffe stand, wurden die Pferde scheu und der Fuhrknecht kam unter den Wagen, wobei ihm zweimal der Fuß gebrochen wurde. Die Pferde liefen im Trab talauswärts. Der Römwisbauernsohn sah dies, lief gleich hinter dem Sandhof zur Straße hinunter und hielt das Gespann auf, so daß ein weiteres Unglück verhütet wurde. Am letzten Sonntag hat der 38-jährige josef Schifer, Fischer, vulgo Haselstauder-josl, beim Hannenbauern hinter Saltaus in
der Wohnung mit einer alten verrosteten Büchse geschossen. Das Gewehr sprang und josl wurde an den Händen und im Gesicht ziemlich schwer verletzt. "Meraner Zeitung" vom 8.2. und 1.].1903
Starke Grippe im Tal- Not an Dienstboten In Passeier hat die Influenza (Grippe) sehr stark ihren Einzug gehalten. In Walten sind in jedem Hause Kranke, mitunter muß der Nachbar die nötigen Hausarbeiten besorgen. Viele behaupten durch Kranabitbranntwein die Influenza vertrieben zu haben. Die Dienstbotenlöhne steigen von jahr zu jahr. Einem Bursch von 16jahren werden 80 fl geboten. Auch heuer war um Lichtmess bedeutende Not an Dienstboten, besonders an den Berghöfen und im Inneren des Tales... "Burggräfler"
vom 13· 2.1903
Feiern zum 2s-jährigen Papstjubiläum von Leo XIII. in Passeier Kaiser und Papst waren vor 100 jahren die Autoritäten, denen die Landbevölkerung in Tirol am meisten Verehrung und Respekt entgegenbrachte. Esnimmt daher nicht Wunder, dass ein so seltenes Dienst-jubiläum wie das 25jährige von Papst Leo XIII. auch in Passeier gebührend gefeiert wurde. Hier ein Auszug aus den umfangreichen Berichten: St, Martin: samstag abends wurden die Häuser des Dorfes und der Umgebung beflaggt, während des Läutens wurde tüchtig geböllert. Am Sonntag marschierten die Schützenkompanie in Tracht und die Feuerwehr in stattlicher Zahl mit Fahnen in die Kirche, wo ein feierliches Hochamt zelebriert wurde ... abends war Dorf- und Bergbeleuchtung. Im Dorf war fast kein Haus, das nicht auf die eine oder andere Weise Lichter, Lampions usw. hatte. An den Berghöfen brannten überall zahlreiche Freudenfeuer. Auf einer weithin sichtbaren Berglehne oberhalb des Dorfes hatte die freiw. Feuerwehr mit Riesenfeuerlettern geschrieben: LEOXIII. 1878- 1903. GUT HEIL.Hiebei knallten Böller und Peitschen,
man sang und jauchzte und blies in das Bockshorn an allen Ecken und Enden... das ganze Tal hallte wieder vom jubel ... Auch die Hinterpasseirer wollten nicht nachstehen. Die Bergbeleuchtung am Sonntag abend fiel besonders schön aus. Die Bewohner von Platt konnten sehen und beobachten, wie die umliegenden Ortschaften und Gemeinden wetteiferten in lichtvollen Kundgebungen der Liebe und Verehrung für den hl. Vater. "Burggräfler"
vom 25.2.1903
Die Passeirer Börse der Taiding-Montag Der wohl eigentümlichste Brauch in Passeier war der sogenannte Ehetaiding, eine Art Schuldnerbörse in St, Leonhard, die immer am Montag nach dem HolepfannSonntag abgehalten wurde. Schon Beda Weber berichtete ausführlich darüber und wie der folgende Zeitungsbericht zeigt, war der uralte und einzigartige Brauch zu Beginn des letzten jahrhunderts noch ganz lebendig: "An keinem Tag im [ahr", berichtet uns der Passeirer Korrespondent der Meraner Zeitung, kommen so viele Passeirer in dem Hauptorte zusammen, denn an diesem Tag werden gewissermaßen die Geschäfte des ganzen Tales abgewickelt... Gläubiger und Schuldner treffen sich da auf der Waltenbrücke und da werden die verwickelten Geschäfte geregelt ohne Rechtanwalt und Richter. Kann der Schuldner nicht zahlen, so wird meist ein Vergleich getroffen und ein weiterer Termin gesetzt, aber kommen muss er an diesem Tage, sonst ist der Kredit im Tal verloren, wie wenn ein Börsianer von der Börse wegbleibt. Briefliche Entschuldigung gilt da nicht, Aug in Aug muss da der Schuldner mit seinem Gläubiger sich abfinden. Meistens werden alle Geschäfte pünktlich geregelt, Zinsen oder Darlehen bezahlt und sonst irgend ein Abkommen getroffen. Dieser Taiding, der heute noch wie vor jahrhunderten im Volk heilig gehalten wird, zeigt den Charakter des Volkes. Nach Abwicklung des Geschäftes geht
man ins Wirtshaus, alle sind an diesem Tag vollgefüllt. Wer die Art und Weise, den Charakter der Passeier kennen lernen will, der kommt an diesem Tag nach St. Leonhard. "Meraner Zeitung" vom 4.].1903
Seltener Mineralienfund Die Innsbrucker Nachrichten berichteten: Im Passeiertal, gegenüber dem Hofe Magdfeld auf dem Weg nach Moos wurde kürzlich ein bemerkenswerter Fund vor) sehr hübschen Albit gemacht. Das Interessante ist die schöne Ausgestaltung in mitunter seltenen Kombinationen ... "Meraner Zeitung" vom 16.1.1903
Alpinistisches aus dem Passeiertal Der k.k. Bergärar (staatliche Behörde, die für den Bergbau zuständig ist) hat eine gründliche Ausbesserung des Saumweges von Ridnaun nach St. Martin am Schneeberg veranlasst... zu dem von der Sektion Hannover gebauten Otto Dreyer Weg, der beim Wirtshaus am Schneeberg seinen Anfang nimmt, ist ein abkürzender Seitenweg geschaffen worden, der beim Austritt des Kaindltunnels beginnt und zum Schwarzsee und zum Becher führt ... der ganze Weg ist außerdem gründlich repariert worden ... die Sektion Essenlässt von der Essenerhütte im Säbertal aus einen direkten Aufstieg zum Hohen First bauen, der auch für minder geübte zugänglich ist... das Gasthaus Schönau wird jetzt vom Wirt Unterthurner aus St, Martin bewirtschaftet und entspricht in Bezug auf Küche, Nachtlager und Keller allen Anforderungen ... "Meraner Zeitung" vom 25· 1.1903
Andreas Hofers Pulverflasche Dem bayrischen Armeemuseum wurde als Geschenk eine Pulverflasche aus Blech von 1809 aus dem Besitze von Andreas Hofer mit handschriftlicher Urkunde gespendet.
"Meraner Zeitung" 30.1.1903
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KULTUR
2002
& GESELLSCHAFT
ST. lEONHARD
"Maria Delago" Gedächtnisausstellung im Vereinshaus Die Pfarrei und die Gemeindeverwaltung organisieren anlässlich des Patroziniums zum HI. Leonhard schon seit jahren im Vereinshaus Ausstellungen zu verschiedenen religiösen und weltlichen Themen. Die diesjährige Ausstellung vom 15. bis 18. November 2002 war der vor 100 [ahren in St. Leonhard geborenen Künstlerin Maria Delago gewidmet. Zur Eröffnung der Ausstellung am 15. November fanden sich zahlreiche Ehrengäste und Freunde der Künstlerin im Vereinshaus ein, darunter der 95 -jährige Altpräsident des Künstlerbundes Hans Prünster. Dieser hat der Gemeinde eine Radierung der Künstlerin übergeben. Nach der Begrüßung durch den Kulturassessor der Marktgemeinde St. Leonhard segnete Pfarrer P. Georg Feichter den Gedenkstein aus Passeirer Marmor, der am Geburtshaus von Maria Delago, dem ehemaligen Gerichtshaus, angebracht wurde. Landesrat Dr. Bruno Hosp lobte die Initiative und hob die persönliche Beziehung zur Künstlerin, die in Bozen wirkte, hervor. Dr. Mathias Frei vom Südtiroler Künstlerbund freute sich, dass Maria Delago, der bereits vor kurzem in der Galerie Prisma in Bozen eine Ausstellung gewidmet war, nun auch der Passeirer Bevölkerung näher gebracht wird. Dr. Eva Gratl, Autorin des Films "Maria Kulturassessor
36, DEZEMBER
loset Wilhelm und Dr. Eua Gratl
Relief "Das Paradies"
Delago", führte durch die Ausstellung. Die Keramiken und Radierungen stammen großteils aus dem Besitz privater Leihgeber. Einige der wertvollen und in ihrer Farbgestaltung unverwechselbare Figuren wurden vom Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst Bozen zur Verfügung gestellt. Die Enthüllung des Gedenksteines am Geburtshaus nahmen der Amtsdirektor des Amtes für Kultur Dr. Parteli und Dr. Frei vom Künstlerbund vor. Tiefere Einblicke in das Leben und Schaffen der Künstlerin bot ein Film des RAI - Senders Bozen über Maria Delago, der im Frühjahr ausgestrahlt wurde. Für die musikalische Umrahmung anlässlich der Eröffnung sorgte die Musikschule Passeier. Die Ausstellung fand bei Kunstliebhabern und bei der Bevölkerung reges Interesse. Auch rneh-
rere Schulklassen nahmen die Gelegenheit wahr, diese Passeirer Persönlichkeit kennen zu lernen und sich von ihrem reichhaltigen Schaffen zu überzeugen. Viele wissen sicherlich erst jetzt, dass in St. Leonhard eine große Künstlerin als Tochter eines Richters geboren wurde, hier ihre Kindheit verbrachte und die ersten jahre der Volksschule besuchte. Mit der Ausstellung ging ein Wunsch unseres kürzlich verstorbenen Pfarrers P. Theo Neuking in Erfüllung. Zudem stellt sie einen kulturellen Höhepunkt für den Ort St. Leonhard dar. Herzlicher Dank sei an dieser Stelle allen Leihgebern und Sponsoren ausgesprochen, genauso allen die zum guten Gelingen der Ausstellung beigetragen haben, insbesondere Herrn Dr. Albin Pixner, Präsident des MuseumPasseier und Frau Bernadette Pfeifer, Chronistin der Pfarrei.
ST. lEONHARD
St. Anna in pfistrad Das Kirchlein in Ptistrad ist der Heiligen Mutter Anna geweiht. Es ist den ganzen Sommer über der Sennerin und guten Köchin Klara ihr Heiligtum. Klara hatte auch die Initiative, das Kirchlein mit Kreuzwegstationen auszustatten. Es war nicht leicht das Passende zu finden. Aber wo ein Wille, da auch ein Weg. Der Kustos vom Servitten-Kloster in der Maria-Theresien-Straße in Innsbruck, Bruder johann Paul Müller, kam ihr zur Hilfe. Er hat in Innsbruck das gefunden, was Klara sich vorstellte. Eines schönen Sommertages kam er mit den Kreuzwegstationen und einer Sängergruppe von St. Pauls nach Ptistrad und unter stimmungsvollen Liedern wurden die Tafeln angebracht. Eingeweiht hat sie dann Pater Benedikt von St. Leonhard am 26. [uli, denn da ist Kirchtag in Pfistrad. Klara war hocherfreut und jeder, der in das Kirchlein hineinschaut, wirft wohl auch einen Blick mit einem guten Gedanken auf die Stationen. In Ptistrad befindet sich in der alten Kaser aber auch ein kleines Almmuseum, dessen Seele die Klara ist. Die alte Kaser ist ihr immer schon am Herzen gelegen und Klara hat viel dazu beigetragen, dass dieser der Abbruch erspart geblieben ist und sie in ihrer Urtümlichkeit auf demselben Platz stehen darf, wo sie vor
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etlichen hundert jahren erbaut worden ist. Als die Kaser restauriert war, hat Klara sie auch ausgestattet. Sie hat der Küche, Kammer und Stube die Gemütlichkeit wiedergegeben. Denn Klara sieht, was viele andere nicht sehen. Sie hat so manches gerettet, was sonst im Sperrmüll gelandet wäre. Naturverbunden wie sie ist, findet sie auch geeignete Steine und Wurzeln zur Dekoration. Blumen und Trockensträuße geben innen und außen Zeugnis von Klaras Liebe zur Natur. In der alten Kaser wird so manches Fest gefeiert. Da kocht sie dann in bodenständiger Kleidung bodenständige Kost auf dem offenen Herd. Klaras Mann, dem Larcher Sepp, der Hirte ist auf der Pfistrad Alm, ist die alte Kas.er schon vor 53 jahren zur zweiten Heimat geworden, hat er doch auf deren "Solder" die ersten Gehversuche gemacht, denn sein Vater hat 18 jahre die Alm bewirtschaftet. Heuer im Spätherbst haben der Sepp und die Klara im engsten Familienkreis ihr dreißigstes Hochzeitsjubiläum gefeiert. Dem jubelpaar die allerbesten Glückwünsche für einen noch langen, gemeinsamen Lebensweg und der Klara weiterhin viel Freude mit dem Kirchlein und der alten Kaser, dem kleinen AImmuseum im idyllischen St. Anna zu Pfistrad. Anna Lanthaler
GRENZÜBERSCHREITENDE
VOLKSMUSIK
Musikantenhuangart auf dem Timmelsjoch Am 1. September 2002 fand bereits zum fünften Male das jochfest in den Gasthäusern an der Timmelsjoch-Straße statt.
Unter dem Motto "Musik ist die einzige Sprache, die nicht übersetzt werden braucht, um verstanden zu werden" übernahmen "D'Huangartler aus dem Tiroler Oberland" gemeinsam mit den Organisatoren der .Alpentöne" Kulturtourismus Gurgl (Hubert Koler) und pro vita alpina (Dr, Gerlinde & Dr. Hans Haid) die Organisation des musikalischen Stammtisches an der Timmelsjoch-Straße.
In Zusammenarbeit mit dem Kulturassessor der Gemeinde St. Leonhard, [osef Wilhelm, und dem Sandwirt, Christian Hofer, fand der Auftakt heuer erstmals bereits um 10 Uhr mit einem Frühschoppen beim Sandwirt statt. Die Huangartler aus dem Raum Landeck und Albert's Musikanten aus Längenfeld unterhielten Einheimische und Gäste. Ab 14 Uhr ging es weiter in den Gasthäusern Saltnuss, Schönau und Hochfirst. Volksmusikanten aus dem Ötz- und dem Passeiertal sorgten für den grenzüberschreitende Musikantenhuangart. Mit viel Eigendynamik ist das jochfest zu einem jährlichen musikalischen und menschlichen Treffpunkt beider Täler an der Timmelsjoch-Straße geworden. Alle Volksmusikanten, die auch im kommenden [ahr mitmachen möchten, sind herzliehst zur Mitwirkung eingeladen.
Vorankündigung Heimatkundliche Tagesfahrt des Heimatpflegevereins Am 30. März 2003 nach Nonsberg,in die äußeren judikarien und zum Gardasee. Abfahrt von Platt um 6.30 Uhr.Anmeldung und Information im TourismusbüroSt, Leonhard
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IM GEDENKEN
STULS
40jähriges Priesterjubiläum Am 21. April dieses jahres durfte man sich in Stuls auf eine seltene jubiläumsfeier freuen. Der jubilar Richard Hofer, zurzeit Pfarrer von Rabland-Plaus im Vinschgau, wurde am Stuller Dorfplatz von der Bevölkerung, von Bürgermeister Wilhelm Klotz, dem Pfarrgemeinderat und Vertretern der Gemeindeverwaltung feierlich empfangen. Die Grußworte kamen von Pfarrgemeinderat Oswald Ennemoser und anschließend begleitete die Musikkapelle den stattlichen Zug in die Kirche von Stuls. Dort zelebrierte jubilar Richard Hofer zusammen mit den Geistlichen johann Lahnbacher, Alois Raffl und seinem Neffen Siegfried Pfitscher die feierliche jubiläumsmesse. Bei einem kleinen Umtrunk auf dem Dorfplatz konnte anschließend der eine und der andere .Ratscher" mit dem jubilar gemacht werden. Das gemeinsame Mittagessen mit den Geschwistern, dem Pfarrgemeinderat, den Vereinsobmännern und den Gemeindeverwaltern wurde im Gasthof Alpenland eingenommen und mit einer Vesper am Nachmittag wurde der Festtag dann schließlich würdevoll abgeschlossen. Die Chronistinnen
Derjubilar Richard Hafer
von Stuls
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DEZEMBER 2002
AN
Ennemoser [osef "Muchnbaurn Sepp" der am 02.08.2002 im Altersheim Martin verstarb.
von St.
Seine und meine Gedanken an den Tag, als er schweren Herzens das Schweigglhaus auf Christi verließ, um - wie er sagte - ins .Lotterhaus" zu gehen. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit fühlte er sich dort aber sehr wohl; er bereute sogar, nicht schon früher ins Heim gegangen zu sein.
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"Lotterhaus
Wia min die Kotze heart, ban Kuchlw61kn krahln wia die Stubntire staht et h6tt gegreint suane und s ondere , an Haufn wert mr fahln obr dr Tog muas kemmin und der Tog isch heint In Lotterhaus ochn gian, hatt i sischt holt nia gewellt in Leben reicht h6n mr gidenkt, uane Gfönginschöft, af gach die Frau vrlourn, s' Schicksol hott an Ultimatum gschtellt de Ongscht, des Ungewisse, glabb miar, fa Drhuame gian des isch nia leicht. Schunn friar am61, hott s gh6asn, ausn do ban Tempi Fronkreich ,Griechnl6nd nör Finnl6nd - Eismeerfront a Vrdienschtkreiz afn B6nd , as D6nk und in Wehrm6chtsbuach an Stempl grian und blob drfrourn - firn Voterlond !! Seit i fan es ziecht af meine opilleib -
Krieg bin zuar, isch mit dr Gsundheit owerts gongin und reißt, die Stuzn, de tian uanfoch niemer miet 61tn Tag nou s' Kochn und gor s Beiglin 6nzif6ngin die Länge geaht des nitt
latz hoasts holt gian, do p6ck i niamr nou an Wintr mecht nou an Langis sechn, kemmin sechn, nou die Schwölbrn heiligschtes Herz jesu hilf, af dier vrtrau i blintr und wenn i snägschtem61wer huamgian - isches n6r fir 61m. Hansjörg Bacher
Anonyme Alkoholiker Gruppen und Meetings KontaktsteIle
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JAHRGANG
1972
FEIERT
30STEN
Kinder wie die Zeit vergeht ... Am 5. Oktober 2002, nach längerer Vorbereitungs- und Planungsphase, haben sich über 30 jahrgangskollegen der Gemeinde St. Leonhard zu einem gemütlichen Zusammensein getroffen. Zunächst feierten wir, in Gedenken an unseren verstorbenen jahrgangsfreund Andreas Gufler, gemeinsam mit Pater Benedikt die heilige Messe in der Kapelle beim Sandwirt. Den musikalischen Rahmen gestaltete wie immer Gernot Hofer. Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir am Sand - Festplatz ein herrliches Aperitif - Buffet genießen, uns über "Alte Zeiten" unterhalten und Neuigkeiten austauschen. An dieser Stelle auch ein besonderes Dankeschön an Maria und Franz. Als Erinnerung an diesen schönen Tag hat es für jeden Teilnehmer ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift 1972 gegeben, worüber sich alle sehr freuten. Gegen 18.00 Uhr sind wir dann in Richtung Saltaus aufgebrochen, wo wir uns gemütlich im Torgglerhof einfanden. Musikalisch war der zzer jahrgang wie immer voll dabei: Urban mit der Ziehharmonika, Andreas mit der Teufelsgeige und Günther mit dem Waschbrett spielten zünftig auf. Dabei wurde ausgiebig getanzt, gefeiert und natürlich auch "geschnattert". Erst im Morgengrauen löste sich die gelungene Feier auf. Und weil es so schön war, treffen wir uns bald in geselliger Runde wieder.
Karin Prünster
IN
DER MISSION
IN AFRIKA
Sr. Elisabeth Gufler erzählt Vor einigen Wochen hatte ich Besuch aus Leonhard und bekam ein unerwartetes Geschenk: Das Passeirer Blatt vom Dezember 2001. Für mich war das eine frohe Überraschung, denn ich wusste nicht, dass es so eine Zeitung gibt. Beim Lesen des Blattes staunte ich darüber, was die Passeirer alles leisten und dass sie auch den Mut haben, es mitzuteilen. Ich gratuliere! Da auch ich eine Passeirerin bin, fasse ich Mut und teile Folgendes mit:
St,
Die Botschaft von Weißenstein Ich bin am 2J. Oktober 1922 auf dem
Kuntnerhof in Sr, Leonhard als achtes von elf Kindern geboren und auf den Namen Rosa getauft worden. Den Kindergarten sowie die Volksschule besuchte ich in Sr, Leonhard und die Handelsschule in Meran. Meine Kindheit auf dem elterlichen Hof war schön und auch wenn wir viel Arbeit hatten, fanden wir dennoch immer Zeit für Musik und Gesang und Geselligkeit. Als Sechszehnjährige durfte ich mit meiner Firmpatin nach Weißenstein pilgern und dort, in der Gnadenkapelle, empfing ich die Botschaft, Missionsschwester zu werden - ein tiefgreifendes Erlebnis, das meinen Lebensweg zeichnen sollte. Bis ich aber meinem Ruf endlich folgen konnte, sollten noch viele jahre vergehen. Zeiten der politischen Unruhe - es war ja Krieg - und jahre, in denen ich mich der Arbeit auf dem elterlichen Hof widmete. Nach dem Krieg war ich in Ulten und Sr, Leonhard im sozialen Bereich und der jugendarbeit tätig. Da die Missionstätigkeit einige jahre der
Vorbereitung im Kloster verlangt, trat ich schließlich bei den Tertiarschwestern in Brixen ein. Die Kongregation der Tertiarschwestern des heiligen Franziskus befasst sich hauptsächlich mit dem Schulwesen, dem Krankendienst, der Pastoralund Sozialarbeit und hat auch eine Mission in Kamerun, Westafrika. Sechs Monate später, am Fest der Heiligen Elisabeth im November, erhielt ich das Ordenskleid sowie den Ordensnamen: Maria Elisabeth. Es folgten zwei jahre Noviziat und Unterricht der Zöglinge in Musik und Handarbeit am Herz-jesu-tnstitiut in Mühlbach. 1955 kam ich nach Sr, Leonhard, um der Primiz meines jüngsten Bruders, Pater Ludwig, beizuwohnen und zwei jahre später sollte ich mein Heimatdorf ein zweites Mal besuchen - dieses Mal um Abschied zu nehmen von Familie und Freunden, denn nun sollte die Botschaft von Weißenstein endlich Wirklichkeit werden.
1951
Die lange Reise
Die Reise in die Mission nach Kamerun war für den 14. November 1957 geplant, Sr. Hilda Sitzmann aus Onach im Pustertal sollte meine Partnerin sein. Im Rahmen der Aussegnungsfeier erhielten wir das langersehnte Missionskreuz und reisten dann von Brixen nach Mill Hili in England, wo wir die Nacht in einem Kloster verbrachten und von dort aus nach Liverpool. In der Hafenstadt wartete schon der Fracht-Dampfer auf seine Ladung und die Passagiere, zu denen auch wir zählten. Zwei Wochen sollte die Überfahrt nach Kamerun dauern. Ein kurzer Aufenthalt in Dakar (Senegal) ermöglichte den ersten Blick auf eine afrikanische Stadt mit Menschen anderer Hautfarbe und Kultur. Die afrikanische Westküste entlang ging die Reise weiter bis nach Tiko in Kamerun, wo wir von Bord stiegen und Gott für die glückliche Seefahrt dankten. Nach einem kurzen Aufenthalt in der Missionsstation Tiko ging es weiter nach Soppo, das am Fuß des Kamerun-Ber-
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ges liegt, einem Vulkan und Viertausender, der reich an Lavagestein ist und die Gegend fruchtbar macht - alles Erdenkliche gedeiht auf diesem üppigen Boden und man kann zweimal imjahr ernten. Heute ist Kamerun eine Vereinigte Republik, jedoch erinnert noch einiges, so auch die Basilika bei Soppo, an die Deutsche Kolonialzeit vor dem 1. Weltkrieg. Mit einem vollbepackten jeep ging es von Soppo aus noch ungefähr 500 km weiter bis zur Endstation Shisong, wo uns Missionsschwestern und Einheimische voller Freude willkommen hießen. Begierig nahmen wir die neuen Eindrücke in uns auf: Neben dem Kloster konnten wir Neuankömmlinge auch eine Krankenstation, ein Waisenhaus, eine Volksschule, eine Gebärklinik und sogar eine Landwirtschaft ausmachen. Mein Leben in der afrikanischen Mission begann. Missionsarbeit in Shisong und Djottin
Mir wurde die zweite Klasse der Mädchenschule in Shisong, die dem Schutz von Maria Goretti untersteht, anvertraut. Diese sollte ich von jahr zu jahr begleiten und außerdem in jungen- und Mädchenklassen Gesangsunterricht geben. Ich liebe die jugend und hatte schon daheim erfolgreich mit jugendlichen gearbeitet. Ob es auch hier so sein würde, bei Menschen mit anderer Kultur und Mentalität? DieArbeit aber machte mir viel Freude. Als nächstes musste ich Zeit finden, sechzig Analphabeten Religionsunterricht zu erteilen und zwar in ihrer Stammessprache, wozu ich die Hilfe eines Katechisten benötigte - kein leichtes Unterfangen. Einigejahre später wurde 25 km von der Hauptstation entfernt, eine neue Missionsstation eröffnet und dorthin wurde ich zusammen mit anderen Missionsschwestern geschickt. Die Missionsstation Djottin steckte noch in den Kinderschuhen: Mangelndes Schulwesen, mangelnde Hygiene, Tropenkrankheiten und Totgeburten bestimmten das Leben in Djottin. Dementsprechend groß war beim Volk die Freude über unsere Ankunft. Obwohl der in Djottin stationierte Missionar zusammen mit dem Stammeshäuptling schon vieles erreicht
hatte - ein Kloster, eine Krankenstation und die Volksschule waren bereits gebaut worden, so fehlte es dennoch an allen Ecken und Enden. In der großen Missionskirche gab es noch keine Bänke, der Boden war bloße Erde. In Djottin hatte man das Gefühl, sich mitten im Busch zu befinden, es fehlte an Wasser, oft hatten wir kein Licht. Dass der wirtschaftliche und soziale Stand der Mädchen und Frauen unbedingt verbessert werden musste, war mir sofort ein wichtiges Anliegen: Während die Frauen Tag für Tag auf den Feldern arbeiteten, waren die Kinder meistens sich selbst überlassen. Die Männer sah man selten bei der Feldarbeit. Am Abend kamen die Frauen vom Feld zurück, trugen die Ernte in einem Korb auf dem Rücken und ein Bündel Holz auf dem Kopf In ihren Hütten angekommen, knieten sie sich auf den Boden hin, um mühsam auf einem Stein Mais zu mahlen und daraus einen Maisbrei für das Abendessen vorzubereiten. Im Einvernehmen mit dem Missionar gelang es uns Schwestern, eine mit Diesel betriebene Maismühle installieren zu lassen und so den afrikanischen Frauen die Möglichkeit zu bieten, sich den Mais für sehr wenig Geld mahlen zu lassen und sich dadurch sehr viel Zeit zu ersparen. Der erste Heimaturlaub
Mit Interesse verfolgte ich indes alles, was sich in der Missionsstation abspielte und
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legte ein Foto-Archiv an. Während meines Heimaturlaubes wollte ich nämlich einen Dia-Vortrag halten. Wer daheim Interesse für meine Sache hatte, der sollte nicht nur hören, sondern auch sehen. Was ich damit erzielen wollte, waren nicht nur freiwillige Spenden für meine Mission, sondern auch, dass die Passeirer mich als ihre missionarische Vertretung in Afrika wissen und mich auch mit ihrem Gebet begleiten möchten. Nach sieben jahren, 1964, trat ich schließlich meinen ersten Heimaturlaub an. Da sich mein Heimaturlaub auf einige Monate ausdehnte, hatte ich oft Gelegenheit, nicht nur in Passeier, sondern auch im Ausland, Menschen zu treffen, die sich für die Mission in Kamerun interessierten und sich für Projekte aufgeschlossen und hilfsbereit zeigten. Die Rückreise nach Kamerun dauerte dann nicht mehr 14 Tage auf dem Wasser, sondern nur noch sechs Stunden in der Luft - mit Alitalia von Rom nach Duala, dem Flughafen Kameruns. Bei der Landung schwirrte mir der Kopf von all den Projekten und Vorhaben, die geplant oder fertiggestellt werden mussten: Das Wasser-Reservoir, die Krankenstation, eine Haushaltungsschule für Mädchen ... Wieder in der Mission
Während meiner Abwesenheit hatte man mit dem Bau des Wasser-Reservoirs bereits begonnen, immer mehr Patienten kamen zur Krankenstation und dank der Kenntnisse und des Einsatzes einer diplomierten Schwestern-Hebamme brachten immer mehr Frauen gesunde Kinder zur Welt. Alles verlief bestens. Indes wurde der Andrang für eine Haushaltungsschule immer größer und es war Zeit, an die Realisierung dieses Projekt zu denken. Der Staat begrüßte das Projekt, konnte es aber nicht finanzieren. Die Mission stellte also den Baugrund zur Verfügung. Der Stammeshäuptling war bereit, sein Volk in Arbeitsschichten einzuteilen und zur Arbeit aufzurufen. Dank den Passeirern und ihren großzügigen Spenden, konnte mit dem >
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Stand der Ehe - in Situationen, wo zum Beispiel der Bräutigam den Brautpreis für seine Braut nur zum Teil oder gar nicht bezahlen konnte und die Familie ihr Einuerständnis nicht geben wollte. 43 jahre Missionstätigkeit sind nur schwer auf ein Blatt Papier zu bannen. Einiges habe ich mitteilen können. Vieles habe ich auslassen müssen, denn man könnte wohl ein Buch schreiben, wollte man alle Erlebnisse aufzählen. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich die Mission und Kamerun uor zwei jahren uerlassen und bin nun im Mutterhaus der Tertiarschwestern in Brixen. Fallsjemand mehr über mein Leben als Missionsschwester und Afrika wissen möchte, bin ich jederzeit erreichbar. /)
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Kontaktadresse: Sr. Elisabeth Gufler, Tertiarkloster, Runggadgasse 22, 39042 Brixen
ST. MARTIN
Bau der Haushaltungsschule begonnen werden (siehe Foto Nr. 2). Mit der richtigen Mischung aus Selbsthilfe, materieller Hilfe, Spenden uon Wohltätern im Ausland und durch Arbeitseinsatz der Beuölkerung konnte weitergemacht werden. Ich hatte die Volksschule uerlassen, um mich den schulentlassenen Mädchen in einer Haushaltungsschule zu widmen. Diese Haushaltungsschule wurde schließlich zu einer dreijährigen Berufsschule mit Abschlussprüfung umgewandelt und uon der Regierung mit dem Titel "Technisches Institut für Mädchen" staatlich anerkannt. Später wurden dann noch ein 4· und 5· Schuljahr hinzugefügt. Nach erfolgreich abgeschlossener Staatsprüfung erhalten die Abgängerinnen ein Diplom. Mein Interesse für Entwicklungsarbeit wurde nicht nur uom Stamm hoch geschätzt, sondern auch uon der Regierung. Vor einiger Zeit hatte ich uom Chef der Regierung die Kamerun-Verdienst-Medaille erhalten, was den Stammes häuptling bewogen hatte, mich mit dem traditionellen Ehrentitel "jaah" (= Königin) zu beehren. Damit wurde mir offiziell Anerkennung gezollt für die jahre harter Arbeit, für mein Interesse an der Ausbildung der Mädchen und Frauen und für mein Interesse an der Entwicklung des gesamten Stammes. Da mit dem Ehrentitel "jaah" gewisse Stammesrechte uerbunden sind, benützte ich
sie nicht nur auf sozialem Gebiet, sondern auch für meine pastorale Aufgabe. Als Missionsschwester kümmerte ich mich nämlich nicht nur um das irdische Wohlergehen der Beuölkerung, sondern auch um ihr geistiges Leben: Den Kindern erteilte ich den Religionsunterricht und an Sonntagen besuchte ich manchmal eine Außenstation und hielt den Wort-Gottesdienst mit der Kommunionsfeier. Oft ergab sich Gelegenheit zum persönlichen Gespräch mit den Menschen, die mir ihre Sorgen und Wünsche mitteilten, wodurch ich ihnen sehr nahe kam. Ich uerhalf jungen Paaren in den Heiligen
IN
PASSEIER
Fünf Generationen auf einem Bild vereint! Die Menschen werden heutzutage zwar immer älter, doch es ist nur wenigen vergönnt, das eigene Ur-Urenkelkind in den Armen zu halten. Im Bild: Ur-Uroma Maria Spörr Haller (88 Jahre alt, Uroma von 36 Urenkeln und 3 Ur-Urenkeln), Uroma Pauline Haller Santoni, Oma Martina Pirpamer Santoni, Mutter Christine Pirpamer und im Mittelpunkt das Nesthäkchen Moritz Pirpamer (6 Monate alt).
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JUGENDSERVICE
PASSEIER
Selbstverteidigung einmal anders "Mädchen brauchen Selbstbewusstsein, um sich gegen Angriffe wehren zu können". Auf dieser Aussage baute Franz Gluderer aus Meran das Selbstverteidigungsseminar in Moos auf. Den neun anwesenden Mädchen versuchte er in vier Stunden nicht nur die notwendige Technik beizubringen, sondern sie auch darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig Selbstbewusstsein für die Selbstverteidigung ist. Nachdem er den anwesenden Mädels einige Techniken beigebracht hatte, mussten diese dann an zwei männlichen Helfern ausprobiert werden. Das Ergebnis war verblüffend: Obwohl die Mädchen wussten, dass sie vor diesen Männern nichts zu befürchten hatten, waren sie zu Beginn nicht in der Lage, die bereits erprobten Techniken anzuwenden. Erst im Laufe des Seminars konnten sie sich dazu überwinden,
die Hand gegen die sie angreifenden Männer zu heben. Eine große Schwierigkeit bestand im "LAUT Schreien': dabei ist Laut werden ein großer Bestandteil beim Abbau von Angst und Schrecken. Erst nach längerer Provokation schaffte jede der Anwesenden den lauten Schrei. Der Referent hat somit gezeigt, dass die besten Techniken nichts nützen, wenn man nicht den Mut und die Überzeugung besitzt, diese auch anzuwenden, wenn es notwendig ist.
5. Oktober 2002 im Vereinshaus von St. Leonhard. Über 150 Personen waren anwesend, um einmal eine etwas andere Musikrichtung zu erleben. Sehr beliebt waren auch die Produkte aus Bolivien, welche die Gruppe zum Verkauf mitgebracht hatte und die in der Pause verkauft wurden. Zu Beginn des Konzertes war das Publikum noch recht zurückhaltend, doch bald ließen sich alle von der offenen und herzlichen Art der Musiker mitreißen. So begann dann auch ein großer Teil des Publikums mitzusingen und mitzuklatschen. Beim Verlassen des Saales am Ende des Konzertes gab es sehr viele erfreute und glückliche Gesichter zu sehen und die meisten waren so begeistert, dass sie der Gruppe beim Verlassen des Saales noch einige Euro als Freiwillige Spende zukommen ließen. Der Reinerlös der Konzerttournee kommt Projekten wie Bildungsprogrammen, Ausbildung von Handwerkern usw. in Bolivien zugute. Auf diesem Weg gilt von Seiten der Katholischen Jugend ein herzliches Dankeschön für die Spenden, die an diesem Abend eingegangen sind.
jugendseruice Passeier
jugendseruice Passeier
JUGENDSERVICE
PASSEIER
Bolivianische Band in St. Leonhard Zehn Tage lang gaben acht bolivianische Musiker in verschiedenen Orten in Südtirol Konzerte. Die Gruppe konnte überall die Zuhörer mit ihren Liedern, Tänzen und Gesängen begeistern. Ebenso am
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Rode/bau SCHlei
Rodeln tür jedermann ...
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St. Leonhard in Passeier - Tel. 0473 641034
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PASSEIRER
LVH-FRAUEN
Diplomübergabe "Betriebswirtin des Handwerks" Insgesamt 10 Absolventinnen zählt der nun abgeschlossene zweite Lehrgang des LVH zur "Betriebswirtin des Handwerks". Im September vergangenen jahres startete der Lehrgang der Frauen im LVH und Anfang Mai wurde er abgeschlossen. Damit erhalten die Mitunternehmerinnen im Handwerk vor allem das betriebswirtschaftliche Rüstzeug, um auch die organisatorisch-administrative Seite in den Betrieben weiter zu verbessern. Zu den erfolgreichen Absolventinnen im [ahr 2002 zählte auch Isabella Wilhelm, Auto Wilhelm, St. Leonhard.
WIRTSCHAFT
50 Jahre HOPPE Am 5. November 1952 von Friedrich Hoppe in Heiligenhaus (bei Düsseldorf) gegründet, ist HOPPE heute ein international tätiges Unternehmen mit Sitz in der Schweiz. Das Unternehmen befasst sich mit der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Beschlagssystemen aus Aluminium, Edelstahl, Kunststoff und Messing und gilt dabei seit den 70er [ahren als Marktführer in Europa. Nach einer von Expansion geprägten Erfolgsgeschichte feiert HOPPE heute als weltweit tätiges Unternehmen mit über 3.000 Mitarbeitern in 9 Werken und Vertriebsgesellschaften in Europa und den USA ihr 50jähriges jubiläum. Bezeichnend ist der trotz dieser Größen-
PR LVH
ordnung erhalten gebliebene familiäre Zusammenhalt, der - ausgehend von der Unternehmensleitung - das zwischenmenschliche Miteinander im Unterneh-
men prägt. Positiv für die Kontinuität der Unternehmenspolitik hat sich auch der gleitende Übergang von der ersten zur zweiten Generation ausgewirkt: Bereits 1992 legte Friedrich Hoppe die Führung der HOPPE-Gruppe offiziell in die Hände seiner beiden Söhne, zog sich selbst allerdings nicht schlagartig, sondern nach und nach aus dem operativen Geschäft zurück. In der Aktiengesellschaft, die nicht börsennotiert ist und deren Aktien in Familienbesitz sind, wirkt der Unternehmensgründer weiter als Präsident des Verwaltungsrates der Holding mit, während die operative Verantwortung auf seine beiden Söhne, Wolf Hoppe und Christoph Hoppe, die gleichberechtigte Verwaltungsräte in der Holding sind, übergegangen ist. "Kreativität ist sinnvolles Denken gegen die Regel" und - als Ergebnis: "Anders und besser als andere" ist von Anfang an eine Handlungsleitlinie des Unternehmens gewesen, die große Teile des Erfol-
ges erklärt. Die Relevanz der aus diesem Motto abgeleiteten Handlungen - sei es die Standortpolitik, sei es die MarkenartikelStrategie (HOPPE - Der gute Griff) und vieles mehr - ist ständig präsent und hilft allen Teilen des Unternehmens in der europaweit angespannten Lage in der Bauwirtschaft. Soziale Verantwortung nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für das Umfeld (Ein Unternehmen ist keine Insel!) nimmt HOPPE von Anfang an wahr. Dementsprechend spendet das Unternehmen auch am 5. November für ausgewählte karitative oder gemeinnützige Zwecke an seinen Standorten. PR Hoppe AG
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19 PasseirerBlatt-NR. MUSEUM
PASSEIER-ANDREAS
HOFER
Mühle bekommt letzten Schliff Kürzlich trafen sich die Verantwortlichen des Museum Passeier-Andreas Hofer mit dem Direktor, dem Ausschuss und dem Aufsichtsrat der Raiffeisenkasse St. Martin zu einer Besichtigung der Anlagen. Anlass dazu war die Fertigstellung der Mühle, die mit großzügigen Sponsorgeldern dieses Bankinstitutes und des Landesverbandes für Heimatpflege errichtet wurde. Erst im Zuge der Arbeiten hat sich herausgestellt, dass diese Radmühle, deren Innenausstattung vom Hofbauer in Prantach stammt (aus der Zeit um 1880) und auch äußerlich dieser nachgebaut wurde, eines der teuersten Objekte im Freilichtbereich ist. Den Obmann der Raiffeisenkasse und zugleich Mühlenexperten Albert Pichler überrascht das nicht, denn laut seinen Aussagen hat allein das Zuhauen eines Mühlsteines früher über 100 Arbeitsstunden beansprucht. Ein Sextner Paar (Leger und Läufer) kostete noch vor dem 1. Weltkrieg mehr als eine Kuh und auch die Lieferung dieser aufgrund ihrer Härte geeigneten Mühlsteine war äußerst beschwerlich. Dazu kommen Teile wie Wasserrad, Kammrad und Spindelstock, welche bei dieser Mühle durch die Firma josef Pamer voll kommen erneuert werden mussten, während
GESUNDHEIT HAUSPFLEGEDIENST
das schöne Sichtmauerwerk von Sepp Egger und die Holzkonstruktion durch die Zimmerei Fritz Haller erstellt wurde. Die Radmühle ist zwar nicht die älteste Mühlenform im Passeier, hat aber mit 215 Exemplaren, die es laut Projektleiter Harald Haller um die Mitte des 20. jahrhunderts noch gab, das Landschaftsbild wesentlich mitgeprägt. Heute stehen im Tale nur noch wenige betriebsfähige Radmühlen. Die ältere "Stockmühle", die
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durch ein liegendes Wasserrad unter den Mühlsteinen gekennzeichnet ist, trifft man nur mehr beim Buecherhof an. Zu erwähnen bleibt, dass die Mühle im Freilichtbereich des Museums dank eines von der Forstverwaltung errichteten Speichers auch in Betrieb gesetzt werden kann.
Albin Pixner Obmann des Museums
Im Bild der Ausschuss der Raiffeisenkasse St.
Martin mit Obmann Albert Pichler und Direktor Walter Pichler sowie Harald Haller als Vertreter
des Museums
& SOZIALES ST. lEONHARD
Altenpflegerin Maria Prugger in Pension Maria Prugger, blickt auf fast drei jahrzehnte Dienst im Altenpflegebereich zurück:
Mein Name ist Prugger Maria und ich bin 1943 in Platt geboren. Schon früh spürte ich das Bedürfnis in mir, älteren und hilflosen Menschen das Gefühl zu geben, anerkannt und geliebt zu werden. Ich sah ihr arbeitsames und bescheidenes Leben und erahnte ihre Sorgen und Ängste, wenn sie am Lebensabend ihre Kräfte schwinden spürten. Immer öfter drängte es mich, ein Stück ihres Lebens mit ihnen zu gehen und in Dankbarkeit ihren geleisteten Dienst am Aufbau einer besseren Zukunft anzuerkennen. Um Klarheit zu erhalten, begann ich im Altersheim Sr, Anna in Lana zu arbeiten. Der Dienst an alten und kranken Menschen hat mir sofort zugesagt. Ich erkannte klar die Möglichkeit, meinen Traum als Altenpflegerin Wirklichkeit werden zu lassen. Also besuchte ich 197374 die Familien- und Altenpflegeschule in Pairdorf bei Brixen. Danach arbeitete ich
noch in zwei Heimen, bis mich eines Tages Armanda Lazzeri besuchte und mir im Auftrag der Gemeinde Sr, Leonhard einen Arbeitsplatz beim Hauspflegedienst anbot - ein Altersheim gab es in Sr. Leonhard zum damaligen Zeitpunkt noch nicht. Meine erste Reaktion war: Das schaff ich nie! Doch nach einigem Zureden hatte mich Armanda soweit und ich willigte ein, es einfach zu probieren. Im Herbst 1975 begann ich meinen Dienst und aus dem Probieren sind inzwischen 27 jahre Altenpflegedienst in der Gemeinde st. Leonhard geworden. Die letzten 10 jahre war mein Arbeitgeber der KVW Dies waren besonders schöne jahre für mich, weil der Dienst ganz anders und voller neuer Möglichkeiten war und ich in einem gutfunktionierendem Team mit Einsatzleitung arbeiten durfte. An dieser Stelle möchte ich allen Mitarbeitern für ihr kollegiales Verhalten danken >
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> und ihnen für diesen schönen Beruf noch viel Freude, Durchhaltevermögen - und im Winter nur wenig Schnee wünschen! Auch der Seniorenc/ub, den ich 22 jahre geführt habe, hat beigetragen, dass viel Bewegung und Eigeninitiative in das Leben der älteren Menschen gekommen ist - die vielen Fahrten durch ganz Südtirol waren jeden Kilometer wert! Da ich nun in Pension bin, gedenke ich in Dankbarkeit all jener lieben Menschen, die nicht nur ich begleiten durfte, sondern die auch mich begleitet haben und mich teilhaben ließen an ihrem tiefen Glauben, ihrer Anspruchslosigkeit und ihrer Lebensweisheit. Möge der Herr ihnen allen alles tausendfach vergelten.
r
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Prugger Maria
WERKSTATT
FÜR BEHINDERTE
MENSCHEN
Wir über uns! Wir denken, es ist wieder einmal Zeit, dass wir ein Lebenszeichen von uns veröffentlichen. Es gibt uns noch, die Werkstatt für behinderte Menschen in St. Leonhard in Passeier im Parterre der Volksschule und wir sind auch mehr denn je eine ganz fleißig arbeitende Gruppe, wenn auch in veränderter Zusammensetzung: - Ein junger Mann aus unserer Runde konnte über ein Eingliederungsabkommen als Teilzeitassistent in der Bibliothek von St. Leonhard eine Arbeit finden. - Unser von uns allen hoch geschätzter und liebenswerter Senior musste aufgrund immer stärker auftretender Altersproblematiken ins Altersheim St. Leonhard aufgenommen werden. Für eine kurze Periode hat er noch ein paar Stunden bei uns in der Werkstatt verbracht, aber dann wurde ihm auch das zu anstrengend und nun besuchen wir ihn bis auf weiteres im Altersheim. - Auch das Betreuerinnenteam wurde bis auf die Leiterin komplett ausgewechselt, sodass einiges an Neuerungen zu bewältigen war. Was sich nicht verändert hat sind die beispielhafte Motivation und der Fleiß unserer betreuten Mitarbeiter, die sogar in der "personal-reduzierten" Phase ein Gefühl dafür entwickelt haben, dass in ihrer Behindertenwerkstatt die Arbeitsleistung und die Qualität der Produkte zumindest gleich bleiben wenn nicht besser werden könnte. Heute besteht die Gruppe wieder aus 5 Betreuten, die ganz konkret z.B. im Monat Oktober, neben der Produktion 20 Fotoalin der Papierwerkstätte,
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I Gr~E.RNE..
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ben, 20 Tagebücher, 20 Mappen, 200 Weihnachtskarten, 25.000 Schrauben in kleine Säckchen verpackt und 2000 Fensterrosetten für die Fa. Hoppe, St. Martin, montiert haben. Dies zur vollen Zufriedenheit unseres Arbeitgebers mit dem wir in den 4 Jahren unseres Bestehens eine gut funktionierende und vertrauensvolle Zusammenarbeit aufgebaut haben. Übrigens, diese Verbindung
mit der Hoppe AG ermöglicht unseren behinderten Mitarbeitern ein fast völlig selbstständiges Arbeiten und sichert unserer Struktur eine kleine, aber sehr konstante Einnahmequelle. Der zweite Arbeitsbereich, die Papierwerkstatt, hat sich auch immer mehr perfektioniert, nicht zuletzt durch unsere wachsende Erfahrung, durch das kontinuierliche Arbeitstraining mit den
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Betreuten sowie durch gemeinsame Fortbildungen mit Fachleuten wie Buchbindern und Siebdruckern. Auch daran nehmen die Betreuten teil und miteinander können wir dann Arbeitsschritte und Vorgangsweisen entwickeln, durch die unsere Produkte zu einem hohen prozentualen Anteil von unseren behinderten Menschen gefertigt werden. Auf diese Weise wird das Entstehen eines Werkstückes, seine Funktion, sein Aussehen und Erscheinungsbild von Anfang bis Ende mitvollzogen und das fertige Album oder die fertige Mappe als das befriedigende Ergebnis eines Arbeitsprozesses empfunden. Auch mit diesem Bereich ist der Aspekt des Wirtschaftlichen eng verbunden, wenn wir bei Marktveranstaltungen im Tal und außerhalb, in den verschiedenen Behindertenläden und selbstverständlich auch in unserer Werkstatt unsere Erzeugnisse verkaufen. Das Geldverdienen spielt natürlich auch bei uns eine große Rolle. Monatsende bedeutet Auszahlung der Monatsprämie, ein wichtiger Termin und ein unverzichtbares Ritual, den "Monatslohn" ausgezahlt zu bekommen und das Geld dann aufs Sparbuch einzuzahlen.
Es wird bei uns aber nicht nur fleißig gearbeitet. Spaß, Geselligkeit, Urlaub, Freizeit und Therapeutisches werden intensiv gepflegt: Einmal jährlich machen wir gemeinsam Urlaub am Meer, unsere Sommerfreizeit zusammen mit der Wohngemeinschaft Quellenhof mit Grillfesten, Wanderungen
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und Auflügen zum Kennenlernen unserer näheren Umgebung sind immer das "high-light" vor den Sommerferien. Therapeutische Gymnastik und Schwimmen finden ia-tägtg statt und die Dorfrunde am Freitag ist ein fester Bestandteil unseres Wochenplanes. Um unsere Produkte an den Mann und
Saltaus
Übergabe Frühjahr 2003
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> an die Frau (was viel häufiger der Fall ist) zu bringen, sind wir mittlerweile richtige "Marktprofis" bei den verschiedenen öffentlichen Märkten im Passeier geworden. Wir .rnarktlen" bei der Dörflschau, bei den Vieh- und Krämermärkten und bei den Weihnachtsmärkten in St. Martin und St. Leonhard. Inzwischen hat uns die Gemeindeverwaltung von St. Leonhard sogar einen "festen" Stellplatz mitten vor dem Vereinshaus reserviert! Viele unserer Stammkunden, Freunde und Familien nutzen diese Gelegenheiten zum Einkaufvon ganz individuellen, handgefertigten Geschenken. Was uns aber besonders freut, sind die spontanen Einkaufsbesuche in unserer Werkstatt mit Aufträgen zu den verschiedensten Anlässen wie z.B. Hochzeiten, Geschenkserien, Kartenbestellungen. Die wichtigsten Aspekte hierbei sind für uns das Erfolgserlebnis und das Lob, die Anerkennung und die kleinen, natürlich wachsenden Schritte in Richtung Integration, das "Dazu gehören" und ein "TeiI-davon-sei n" Eine Struktur im dörflichen Rahmen in unmittelbarer Nähe einer Dorfgemeinschaft bietet natürlich eine ideale Voraussetzung für all diese Aspekte!
Interview
mit Ferdinand Klotz, ehemaliger Werkstatt-Betreuter:
Zum Schluss noch kurz eine Übersicht über unsere Öffnungszeiten und unser Angebot: Von Mo-Do 8.00-15.00 Freitag 8.00-13.00 können Sie bei uns aus folgender Angebotspalette auswählen bzw. bestellen: Ferdinand: Sehr gut. Ich habe mich recht gut eingelebt, obwohl es für mich eigentlich eine Art Übergangslösungdarstellte. Die Beziehung zu den Betreuern klappte auch sehr gut. Uns wurde viel gelernt, u. a. Weben, Knüpfen, Papier herstellen, Mappen binden und verschiedeneArbeiten für die Firma Hoppe.
WfB: Wie hast du die Idee, dich in einen Beruf einzugliedern gefunden, und wer war dir bei der Organisation der Schnupperpraktika behilflich?
Ferdinand: Eswar schon immer ein Wunsch von mir, mich in einen Beruf einzugliedern. Der Anstoß zu den Praktika kam von den Betreuern der W f B, da von Anfang an klar war, dass ich nicht für immer in der Werkstatt bleiben sollte. Bei der "Stellensuche" war uns der ehemalige Kulturassessorder Gemeinde St. Leonhard,Dr.Albin Pixner behilflich.
WfB: Welche Schnupperpraktika wurden ausgesucht und warum gerade diese?
WfB: Ferdinand, uon 1997 bis 1999 warst du in der Werkstatt für Behinderte in St. Leonhard. Wie ist es dir dort ergangen?
Ferdinand: Die Wahl fiel auf die Öffentliche Bibliothek St. Leonhard,die Grundschule st. Leonhard und die Firma Hoppe in St, Martin, da diese wegen der Wohnortnähe und der verschiedenenArbeitsbereiche ideal waren.
WfB: Welchen Eindruck haben die drei Arbeitspraktika bel dir hinterlassen?
• Fotoalben verschiedenster Formate und Ausführungen, z.B. für Hochzeiten, Familienanlässe u.a. (Hier bieten wir ein Komplettpaket mit Anzeigenkarten, Danksagungen und Hochzeitsalben an) • Foto-, Arbeits-, Dokumentenmappen • Rezepte-Sammlungen mit Register • Jahreskalender mit Kalendarium und verschiedenen Registern • Adressbücher, Tagebücher, Preislistengestaltung • Glückwunschkarten, Anzeigenkarten (bis zu einer Auflage von maX.200 Stück bei frühzeitiger Bestellung) • bedruckte Papiertaschen • Schachteln, Archivboxen • Sortiments- und Verpackungsbearbeitungen von Postwurfsendungen, Katalogen ... (interessant für Firmen und Öffentliche Einrichtungen, Vereine usw.) • Bindearbeiten z.B. für Broschüren, Diplomarbeiten Bitte kontaktieren Sie uns unter der Tel. Nr. 0473 659001, FAX 0473 659207 oder besuchen Sie uns einfach! Im Namen aller Mitarbeiter
Gaby Planer (Leiterin)
Ferdinand: Einen sehr guten. Ich wurde überall sehr gut aufgenommen und habe einiges gelernt und einen ersten Einblick in die "normale" Berufswelt erhalten. So konnte ich in der Bibliothek Bücher und Medien einordnen und einiges am Computer lernen. In der Schulewar ich für Botengänge wie Post holen verantwortlich und verteilte die Schulmilch. In der Firma Hoppe konnte ich Griffe verpacken und trotz meiner Behinderung an den Maschinen arbeiten, weil ich alle Tätigkeiten mit der linken Hand ausführen konnte.
WfB: Für welche Arbeitsstelle hast du dich letztendlich entschieden und wie stellst du dir deine Zukunft uor?
Ferdinand: DasSchnupperpraktikum in der Bibliothek hat mir von allen drei am besten gefallen. Seit zwei Jahren arbeite ich nun in der Öffentlichen Bibliothek von St. Leonhard und kann praktische Berufserfahrung sammeln. Durch Fort- und Weiterbildung versuche ich mich zusätzlich zu qualifizieren, um für alles gerüstet zu sein, was die Zukunft bringen mag. So habe ich heuer im Oktober einen zweiwöchigen Fortbildungskurs an der Berufsschule in Schlanders besucht, der von der Arbeitseingliederung organisiert wurde und bei dem ich wieder viel Neuesdazu gelernt habe.
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SOZIALSPRENGEL
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PASSEIER
Psairer Millionenshow 1.
Ein Präventionsprojekt des Sozialsprengels Passeier und des jugendservice Passeier, geplant und organisiert von Sonja Halbeisen, Siglinde jaitner, Tanja Schweigl und dem Psychologen Dr. Ulrich Gutweniger. Aufgrund der wiederholten Erfahrungen, dass bei Vorträgen zur Präventionsarbeit im Passeiertal eine geringe Teilnahme erfolgt, wurde mit dem "Event der Psairer Millionenshow" ein neues Konzept erarbeitet, das vom Amt für jugendarbeit, der Volksbank St. Leonhard und den Gemeinden des Tales finanziert wird. Die Idee hierzu stammt aus den auf mehreren TV-Kanälen quotenbrechenden Quizshows. Diese Art der Präventionsarbeit enthält einige Neuerungen: Information und Prävention soll stattfinden, wo sich die Zielgruppe aufhält, wo sie sich wohl und geschützt fühlt: also dort, wo sich junge Leute gerne treffen: in den Szene Bars des Passeiertales. Damit will das Organisationsteam den Großteil der Zielgruppe von alkoholkonsumierenden jugendlichen erreichen. Die Aufklärung und Information findet am sei ben Ort statt, wo der Konsum erfolgt. Das Preisgeld, das von den Gemeinden zur Verfügung gestellt wird, dient dazu, die jugendlichen anzuregen, sich mit der Literatur zu verschiedenen Themen aus dem Suchtbereich auseinander zu setzen. Über die Inhalte der bereitgestellten Literatur sind es die jugendlichen selbst, die sich mit Gleichaltrigen austauschen
und im Spiel ihr Wissen einbringen können. Nach diesem Muster hat Ende Oktober im Kron Pub in Stuls das erste von insgesamt vier geplanten Events stattgefunden. Zum guten Gelingen in Stuls haben auch die Pubbesitzer Patrick und Gerald beigetragen. Sie haben einerseits das Interesse der jugendlichen schon im Vorfeld geweckt und sie zum Mitspielen motiviert und waren andererseits dem Organisationsteam ein wichtiges Bindeglied zur Zielgruppe. Von neun gemeldeten Gruppen haben in der Endrunde in Stuls folgende Kandidatenpaare teilgenommen: Claudia Gufler und Monika Gufler, Hansjörg Gufler und Armin Gufler, Stefan Hofer (Shanghai) und Stefan Hofer. Die Tagessieger Stefan Hofer I und" haben bewiesen, dass nicht nur Wissen allein entscheidend ist, sondern dass es zusätzlich auch eine Portion Glück braucht, um am Ende besser als die anderen dazustehen.
Der jugendassessor der Gemeinde Moos, Hubert Brunner, überreichte den Scheck an die Gewinner. Die anderen Teilnehmerpaare erhielten jeweils einen Gutschein, den die Pubbesitzer zur Verfügung stellten. Zusätzlich fand rund zwei Wochen später im Schulhaus von Stuls ein Elternabend statt. Gemeinsam mit den Organisatoren haben Behördenvertreter und engagierte Eltern über die gesunde Entwicklung unserer jugendlichen in Bezug auf Freizeit und Alkohol gesprochen. Ausführlich diskutiert wurde über die Bedingungen, die die jugendlichen vorfinden und über zukünftige Vorhaben, die gemeinsam mit den jugendlichen konkret umgesetzt werden können. Weitere Veranstaltungen gibt es in Moos, St. Martin und St. Leonhard.
Prävention im Pub: Was meint ihr dazu? Patrick und Gerald : Uns hat der Abend gut gefallen. Wir finden diese Art von Präventionsarbeit eine gute Sache für die jugendlichen. Esgeht dabei nicht darum, dass nichts mehr getrunken wird, sondern dass die jugendlichen einen vernünftigen Umgang mit Alkohol lernen. Evelyn und Stefanie: Die Auswahlfragen waren für uns ziemlich schwierig, die Fragen in der Endrunde hätten wir auch ohne joker gewusst. Dass die Veranstaltung im Pub stattgefunden hat, war toll. Auch, dass nicht alkoholische Getränke für den halben Preis angeboten wurden, fanden wir super.
Eine Mutter: Der Abend war für meine Tochter und ihre Freunde ein aufregender Abend. Diese Art von Präventionsarbeit hat viele Leute angezogen, ich denke, man muss halt immer wieder etwas Neues ausprobieren. Claudia und Monika: Die Idee war gut. Untereinander im Pub nur mit Gleichaltrigen hat die Sache Spaß gemacht; wir haben selber mitgeredet, deshalb sind die Sachen hängen geblieben. Brunner Hubert: Die Stimmung war toll; ich habe gemerkt, dass die jugendlichen begeistert mitgemacht haben. Diese Art von Präventionsarbeit bringt sicher Diskussionen unter den jugendlichen.
PASSEIER /
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BEZI R KSG EM EINSCHAFT
BU RGG RAFE NAMT
Familiäre Pflege anve rtra uung Wenn Familien oder Alleinerziehende in schwierigen Situationen sind und für einen bestimmten Zeitraum nicht mehr für ihre Kinder sorgen können, wird der Sozialsprengel des jeweiligen Territoriums eine Familie oder eine Person suchen, welche das Kind für diesen Zeitraum bei sich aufnimmt. je nach Situation und Schwierigkeiten der Eltern kann ein Kind entweder vollzeitig, d.h. bei Tag und Nacht oder teilzeitig, d.h. für einige Stunden am Tag oder in der Woche einer anderen Familie anvertraut werden. Die Dauer der Pflegschaft kann, je nach Situation, unterschiedlich sein. Das Ziel ist jedoch stets, dass das Kind nach Überwindung der elterlichen Probleme in die eigene Familie zurückkehrt. Aufgrund der neuen gesetzlichen Bestimmungen und des großen Bedarfes an Alternativlösungen für eine Heimunterbringung für Kinder und jugendliche, erarbeitet ein Fachteam der Bezirksge-
meinschaft Burggrafenamt, bestehend aus einer Sozialassistentin, Livia Maturi, und einer Pädagogin, Dr. Nadia Riedl, seit ungefähr einem jahr ein Projekt über familiäre Pflegeanvertrauung. Das Team arbeitet sprengelübergreifend, d.h. es ist für alle vier Sozialsprengel der Bezirksgemeinschaft zuständig, also für Meran, Lana, Naturns und Passeier. Ziele dieses Projektes sind die Sensibilisierung der Öffentlichkeit, das Anwerben neuer Pflegeeltern, die Durchführung von Auswahlgesprächen mit Interessierten sowie die Vorbereitung, die Begleitung und die Beratung während der Pflege. Begleitet und beraten werden die Pflegeeltern, jedoch soll auch das Kind bzw. der/die Minderjährige Unterstützung bekommen. Im Zusammenhang mit der Vorbereitung der zukünftigen Pflegeeltern wird vom Fachteam in Zusammenarbeit mit den Familienberatungsstellen ein Kurs für angehende und bereits praktizierende Pflegeeltern organisiert. Dieser Kurs erstreckt sich über einen Zeitraum von vier Monaten; dabei wird es vier Sem inarblöcke zu je vier Stunden geben. Die Themen werden sowohl psychologisch-
pädagogischer als auch sozial-rechtlicher Natur sein. Während des Kurses werden verschiedene Themenschwerpunkte erarbeitet. Ein Themenblock wird sich mit den Erfahrungen und Schwierigkeiten des Kindes bzw. des/der Minderjährigen in der Pflegesituation befassen. Ein weiterer Seminarblock wird die Motivation, Pflegeeltern zu werden, beleuchten. Außerdem wird über das Zusammenleben und die Beziehungen in einer Pflegefamilie gesprochen. In einem weiteren Kursteil geht es um die Situation der Ursprungsfamilie, die Beziehungen zum Sozialdienst bzw. um die Aufgaben des Sozialdienstes. Für die Zeit des Kursbesuches wird für die Kinder der Teilnehmer eine Kinderbetreuung organisiert. Die Teilnehmer erhalten nach Besuch dieser Fortbildung eine Teilnahmebestätigung. Weitere Informationen im Sozialsprengel Meran, Sandplatz 10, Tel. 0473/252281 oder im Sozialsprengel Passeier 0473/ 659263.
Dr. Nadia Riedl
ST. MARTIN
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Tel.: 0473-222335
PASSEIER
Waisenkinder aus Weißrussland auf Erholung Gasteltern und Spenden erwünscht
Beratung, Schutz und Unterkunft für Frauen, die Gewalt erfahren
Verein "Perle donne, contro la violenza . Für Frauen, gegen Gewalt"
IN
Notruf
0-24
Uhr
Der seit 1991 selbstständige Staat Weißrussland ist zweifellos eines der ärmsten Länder Europas. Die wirtschaftlichen Probleme sind groß und das Land hat noch dazu die Hauptlast der Folgen des Atomreaktorunglückes von Tschernobyl im jahre 1986 zu tragen. Tschernobyl befindet sich zwar auf ukrainischem Gebiet, zwei Drittel der radioaktiven Stoffe gingen aber auf weißrussischem Gebiet nieder. 25 % der Fläche des Staates sind radioaktiv belastet. Auf diesem Territorium liegen über 3600 Siedlungen, darunter 27 Städte mit 2.2 Millionen Einwohnern. Das am stärksten belastete Gebiet, ca. 1700 km2 mit 471 bewohnten Orten, wurde zum Sperrgebiet erklärt und die Bevölkerung - 135.000 Personen- ausgesiedelt. 10 bis 25 % der Haushaltsmittel gibt der Staat Weißrussland seitdem jedes jahr zur Überwindung der Folgen der Katastrophe aus. Scho-
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ckierend sind die medizinischen Folgen. Chronische Krankheiten, besonders aber bösartige Tumore nehmen rasant zu. Besonders darunter zu leiden haben aber die Schwächsten, die Kinder. Bei den Kindern, die aus den belasteten Territorien ausgesiedelt wurden, wurden lediglich 13% als absolut gesund anerkannt. Schon seit vielen jahren werden deshalb jährlich über 50.000 Kinder zur Erholung nach Westeuropa geschickt. Das ganze Land scheint bisweilen kaum fähig, sich aus dem "Sumpf" von Hoffnungslosigkeit, Krankheit und weitverbreiteter Arbeitslosigkeit zu befreien. Viele Menschen sind depressiv und geschwächt und der Alkohol, der billig zu haben ist und oft auch selbst gebrannt wird, scheint für viele - Männer und Frauen - der einzige Trost zu sein. Der weitverbreitete Alkoholmissbrauch zerstört ganze Familien und so muss der Staat eingreifen und die zuweilen total vernachlässigten Kinder in Heime geben. Die übers ganze Land verstreuten staatlichen "Waisenheime" sind hoffnungsvoll überfüllt. Sie sichern den Kindern nur das nackte Überleben: Schlafen, Essen und eine Schulausbildung, selten jedoch Zuwendung und Geborgenheit. In den Heimen dürften die Kinder nur bis zum 16. Lebensjahr bleiben und viele landen dann wieder auf der Straße. Das Elend dieser Waisenkinder ist inzwischen auch in Südtirol bekannt geworden. Um ihnen zu helfen, haben sich da und dort im Land sogenannte "Tschernobyl ki nderi n itiativen" gebildet, die Erholungswochen in Südtirol organisieren. Wenn eine Initiative (Gruppe) sich zur Aufnahme von Kindern bereit erklärt,
werden diese von den Waisenheimen in Weißrussland ausgesucht und nach Südtirol geschickt. Eine Dolmetscherin und eine Lehrerin begleiten sie. Vor der Abreise werden die Kinder gründlich ärztlich untersucht und so braucht niemand Angst zu haben, dass diese krank sind oder ansteckende Krankheiten haben. Sinn und Zweck dieses Erholungsurlaubes ist es vor allem, dass die Kinder für ein paar Wochen ihrem grauen Alltag entfliehen, sich gesund ernähren und ein richtiges Familienleben erfahren können. Die Kinder haben in ihrem kurzen Leben sehr viel Elend und Leid erfahren und sehen oft keine Zukunftsperspektive. Kinder, die in Südtirol auf Urlaub waren, so bestätigen die Gastfamilien, sehen das jetzt anders. Sie haben erfahren, dass es auch ein Leben außerhalb des Elends gibt. Dieser Urlaub dauert 6 Wochen. Die Kinder wohnen bei den Gastfamilien und erhalten werktags von 8 bis 15 Uhr Sch u Iunterricht durch ihre russische Lehrerin. Da die Kinder kaum deutsch sprechen, werden die Gastfamilien mit den allernotwendigsten Russischsprach ken ntn issen vorbereitet und darüber hinaus steht auch noch die Dolmetscherin zur Verfügung. Von diesem Urlaub zehren die Waisenkinder oft ein ganzes jahr. Aber auch die Gastfamilie - Eltern und auch Kinder - können viel von diesen Kindern lernen. Nachdem in Riffian diese Initiative viel Erfolg hatte, trägt man sich derzeit in St. Martin konkret mit der Absicht, ab Ende April bis Anfang [uni solche Waisenkinder aufzunehmen. Für 4 Kinder ist der Waisenkinder
in Weißrussland
Besuch der Riffianer Ortsgruppe
- Eindrücke
uom
in Weißrussland
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Aufenthalt schon gesichert und es wäre wünschenswert, wenn sich noch einige Gastfamilien aber auch Alleinstehende melden würden. Die Gemeinde St. Martin hat für diese Zeit die Bereitstellung eines Unterrichtsraumes und die Mittagsa usspeisu ng ga ra ntiert. Auch die Unterkunft der Dolmetscherin und Lehrerin in St. Martin scheint gesichert. Für alle, die keine Kinder aufnehmen können, besteht die Möglichkeit auch anderweitig zu helfen, nämlich durch Spenden (Flugpatenschaften). Die Flugkosten (350 Euro pro Person) für Kinder und Begleiter, die Entlohnung der Begleiter und die Verköstigung der Dolmetscher und Lehrer können von den weißrussischen Waisenhäusern niemals bezahlt werden und müssen deshalb von der Initiative vor Ort getragen werden. Weiters zeigt die Erfahrung, dass es nötig ist, die Kinder mit ordentlicher Kleidung auszustatten, sie medizinisch zu untersuchen und bei Bedarf die Zähne reparieren zu lassen. Sehr willkommen wären auch Personen, die zwar keine Kinder aufnehmen können, sich aber bereit erklären in einem Komitee mitzuarbeiten, das bei der Vorbereitung und Begleitung dieser Aktion hilft. Spendenkonto: Raika St. Martin, ABI 08226, CAB 58840, C/C-Nr. 23283-7 Wenn Sie nähere Informationen wünschen: Tel. 0473/641302 (Notburga Reiterer Marth) oder Tel. 0473/64 1353 (Angelika Schwienbacher Fischer)
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30.04.2003
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Hierzu sind alle Pseirer und Pseirerinnen eingeladen. Karten erhalten Sie im Tourismusbüro St. Leonhard Tel. 0473656188 Fax 0473 656624
Seit Mitte September bietet die Verbraucherzentrale Bozen gemeinsam mit dem Verein Robin eine neue Dienstleistung an, den sogenannten Versicherungscheck. Wer wissen will, welches sein tatsächlicher Versicherungsbedarf ist, gibt seine Daten in ein Computerprogramm ein und erhält daraufhin Auskunft über sein persönliches Risiko und den daraus abgeleiteten Versicherungsbedarf. Autoversicherung, Haftpflichtversicherung oder Lebensversicherung: Rund 1.320 Euro gaben 2001 die Bürger in Italien für Versicherungen aus. Dennoch sind viele Menschen keineswegs gut versichert, denn sie haben sich - unerfahren und schlecht beraten - falsch oder bei zu teuren Gesellschaften abgesichert. "Bin ich, so wie ich versichert bin, auch wirklich abgesichert?" "Zahle ich nicht etwa zu viel Autoversicherung?" "Hätte ich die Police mit dem unverständlichen Text doch nicht unterschreiben sollen?" "Stimmt das Großgeschriebene mit dem Kleingedruckten überhaupt überein?" "Habe ich die Klauseln richtig verstanden oder nicht?" Mit solchen und anderen Fragen sind Versicherte heute allein gelassen. Schon in den ersten Tagen hat die neue Dienstleistung der Verbraucherzentrale daher großes Interesse hervorgerufen. Arbeitnehmer, Selbstständige und Freiberufler haben ihr Risiko abchecken lassen. Die ersten Ergebnisse werden dieser Tage an die Antragsteller zurückgeschickt oder -gemailt. Der Informationsbrief erklärt in ausführlicher und leicht verständlicher Weise die verschiedenen Policen, wobei jede einzelne auch in der Bandbreite der Risikoabdeckung erläutert wird. Außerdem listet der Check auch die in den jeweiligen Sparten günstigsten Gesellschaften auf, die unterschiedlichen Leistungen, die Höhe der Prämien und die wichtigsten Konditionen in den einzelnen Verträgen. Wer sich den Infobrief aufmerksam durchliest, hat einen guten Überblick nicht nur über seinen persönlichen Versicherungsbedarf, sondern auch über den italienischen Versicherungsmarkt und über die günstigsten Angebote in den jeweiligen Versicherungsbereichen. Damit erspart man sich das mühevolle Einholen von Informationen und das schwierige, für den Laien fast unmögli-
che, Vergleichen untereinander.
der einzelnen Angebote
Wie komme ich zu meinem persönlichen Versicheru ngscheck? Um die Dienstleistung Versicherungscheck in Anspruch zu nehmen, können interessierte Konsumentinnen und Konsumenten folgende Wege beschreiten:
1) Das entsprechende
Formular ausfüllen und an den Verein Robin-ONLUS, Postfach 102 in Bozen schicken. Das Formular liegt bei der Verbraucher- und Budgetberatungsstelle in Meran Freiheitsstraße Nr. 62, Tel: 0473/270204 sowie im Sozialsprengel Lana, bei der Finanziellen Sozialhilfe auf.
2) Das entsprechende
Formular auf der Homepage der VZS ausfüllen (www.verbraucherzentrale.it).
Die Dienstleistung ist für Mitglieder des Vereins Robin reserviert. Der Mitgliedsbeitrag von 27,00 Euro kann auf das Postkontokorrent Nr. 31627516 lautend auf Robin Onlus eingezahlt werden. Das Ergebnis wird dem/der Konsumenten/in auf dem Weg der Anfrage - per Post oder per Email - zugesandt. Über den Versicherungscheck hinaus haben die Mitglieder auch Anrecht auf einen Dienst für Schadensfälle. Für die Verbraucherzentrale:
Birgit Kienzl
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NATUR MEHR
ALS EINE
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Schwarzhalstaucher auf dem Durchzug
Schwarzhalstaucher beim Fototermin uor dem Weiterflug in den Süden Schwärme von Zugvögeln überqueren alljährlich auf ihrem Frühjahrs- und Herbstzug das Passeiertal. Mit etwas Glück kann man bei guter Thermik ziehende Reiher, Greifvögel, Störche ... beobachten. Eine Besonderheit unter den vielen Beobachtungen von Zugvögeln im heurigen jahr stellte zweifelsohne ein Schwarzhaistaucher dar, der am 24. August am späten Nachmittag beim Untermagfeldhof in Platt vor einem Geräteschuppen entdeckt wurde. Aller Wahrscheinlichkeit nach dürfte sich der 30 cm große Vogel beim kräftezehrenden Herbstzug verausgabt haben und musste wohl wegen fehlender Fettreserven zu einer Zwischenlandung ansetzen. Um den entkräfteten Tauchvogel vor dem Zugriff von Katzen zu schützen, wurde er von den Bauersleuten eingefangen und fürsorglich betreut. Die Nachtstunden verbrachte der Lappentaucher in der Badewanne eines Wohnhauses im Waldviertel in Platt, wo er in regelmäßigen Zeitabständen mit nährstoffreicher Nahrung aufgepäppelt wurde. Tags darauf hatte sich der seltene Gast soweit erholt, dass er um die Mittagszeit seine Reise in den Süden wieder fortsetzen konnte. Schwarzhalstaucher gehören zur Familie der Lappentaucher. Die Füße dieser hervorragenden Tauchvögel sind nicht mit Schwimmhäuten sondern mit Schwimmlappen längs der Zehen versehen. Diese Vogelart lebt während der kalten [ahreszeit an offenen Seen und an Meeresküsten im südeuropäischen Raum.
Arnold Rinner
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NATURPARK
TEXELGRUPPE
Murmi aus dem Hinterpasseier Hallo Kinder! Ich bin's, euer Murmi. Euer Wächter der Natur. Das ganze jahr über passe ich auf, dass alle Leute achtsam mit unserer herrlichen Natur umgehen. Meine Freunde aus der Murmi Kolonie helfen mir dabei, denn wir müssen ja ein sehr großes Gebiet überwachen. Von den Tieren und Pflanzen im Naturpark wurden wir dazu bestimmt, über unseren Lebensraum zu wachen und darauf zu achten, dass unsere Natur intakt bleibt. Respekt und Verständnis erwarten wir dabei von unseren Besuchern, die wir immer wieder gerne begrüßen. Deshalb möchten wir sie auch gut informieren, damit sie unsere Lebensräume besser kennen lernen. Ihr könnt Euch vorstellen, dass dies alles sehr sehr viel Arbeit ist. Ihr könnt uns gerne dabei helfen. Habt Ihr Lust dazu? Dann schreibt mir doch einfach eine Postkarte oder ein e-Mail an meine Adresse, die ich unten in meinem Wissenschaftlicher
Name:
Marmota
• rnurrm aus dem hinterpasseier
DER WÄCHTER DER NATUR
Murmi Kasten, wo ich mich Euch gerne näher vorstellen möchte, angeführt habe. Die Murmi Kolonie nimmt Euch, liebe Kinder, gerne auf, Ihr bekommt alle ein Abzeichen und werdet als ..Wächter der Natur" ausgebildet und ausgezeichnet. Meine Murmi Freunde und ich würden uns freuen! Liebe Grüße, euer Murmi Initiativgruppe
Maria Gufler
Hinterpasseier
marmota
Kolonie:
die Murmis aus dem Hinterpasseier
Verbreitu ng:
Naturpark
Texelgruppe
Vorkommen:
1700 - 4800 m
Größe / Länge:
55 - 80 cm
Gewicht:
3 - 6 kg
Alter
15 [ahre
Ernährung:
Wurzeln, Knollen, Gräser, Blüten, Samen, Früchte (1,2 kg Grünmasse pro Tag)
Merkmale:
Breitgedrungener Körperbau; Extremitäten weisen starken Knochen- und Muskelbau auf; kurzer, beweglicher Hals; kleine, stark behaarte Ohren; Rute (15-20 cm) ist im letzten Drittel schwarz gefärbt, sonst bräunliche Färbung
Wesen:
Verspielt, gemütlich, kuschelig, umweltfreundlich, musikalisch, sportlich, sozial, intelligent, schüchtern, flink und im Sommer ein absoluter Frühaufsteher
Besonderes:
Gesichts-, Geruchs- und Gehörsinn sind besonders stark ausgeprägt; schrille Pfiffe als Warnsignale; Murren als Drohlaut
Das liebt er über alles:
seinen Naturpark
Seine Adresse:
Murmi aus dem Hinterpasseier, c/o Tourismusverein Hinterpasseier, 39013 Moos in Passeier e-Mail: murmi@hinterpasseier.com
Murmisch leicht gemacht!
Langer Pfeifton Mehrere hintereinander Murren
folgende
Pfiffe
Gefahr aus der Luft Gefahr vom Boden Verteidigung des Naturparks,
Ärger
28
ST. MARTIN
Müllsündern auf der Spur Am 27. September 2002 veranstaltete die Klasse 3C der Mittelschule von St. Martin im Rahmen des Projektes "Müll" eine Müllsammelaktion. Die Schüler und Schülerinnen machten sich zusammen
mit den Professorinnen Rosmarie Pamer und Brigitta Spergser auf den Weg zum Passerdamm. Mit Handschuhen und Müllsäcken bewaffnet wurden sie von allen Leuten verwu ndert angescha ut. Aber sie schafften es beim ersten Mal nicht bis zur Passer, denn schon beim Feldbauernbach war genügend Müll, um zwei 80 Liter-Müllsäcke zu füllen. Als die Klasse aber dann an der Passer
angekommen war, waren die Schüler/ innen geschockt: überall lagen Nylons, Papiertaschentücher, Zigarettenschachteln, sogar ein totes Huhn, in einem Nylonsack entsorgt, wurde gefunden. Man konnte meinen, der Damm sei eine "öffentliche Müllhalde". Meistens wurde der Müll in der Nähe eines Müllkorbes entdeckt. Oft wurde der Müll unter Brücken und im Wald "versteckt". Manchmal wurden aber auch Löcher zur Entsorgung von Müll gegraben. In einem dieser Löcher befanden sich eine große Menge von Schuhen, Stiefeln, Taschen und Strümpfen. Wenige Meter entfernt war eine mit Bauschutt gefüllte Grube. Wer macht denn so was ohne an die Umwelt zu denken? Fühlt man sich da nicht schuldig? Da macht man sich ja strafbar! Wenn alle das so machen würden, wo kämen wir denn dann hin? Soll das jetzt ein neues Hobby sein? Tausend Fragen gingen durch die Köpfe der Schüler/innen, doch auch die zwei Lehrpersonen der Klasse konnten auf diese Fragen keine Antworten geben. Zum Schluss ging die Klasse zum Bauhof, wo sie den Müll den Gemeindearbeitern übergab. Die Schüler und Schülerinnen schafften es zwar nicht, den ganzen Müll aus der Welt zu schaffen, aber sie machten immerhin einen Anfang. Die Klasse
VEREINE SENIORENCLUB
3e. Mittelschule
St. Martin
& VERBÄNDE ST. LEONHARD
Weihnachtsfeier Bei uns im Seniorenclub St. Leonhard gibt es im Laufe des Jahres sehr viele Feste und Feiern auf die sich alle freuen, und die unsere wöchentlichen Treffen abwechslungsreich machen. Eine der wichtigsten und schönsten Feiern ist dieses Jahr unsere Weihnachtsfeier. Im Vorjahr hat eine Gruppe von früheren Theaterspielern unter der Leitung von Albin Hofer für unsere Weihnachtsfeier einen netten Einakter einstudiert. Wir mussten nicht lange betteln und überreden, schon bei der ersten Anfrage hieß es: Wir spielen nicht mehr Theater, das ist vorbei, aber für die Senioren machen wir gerne eine Ausnahme! So wurde es dann auch eine besonders gelungene Feier. Auch heuer hat dieselbe Gruppe wieder eine Überraschung für uns bereit und
natürlich sind alle schon ganz gespannt darauf. Wir möchten an dieser Stelle einmal betonen wie wichtig es wäre, wenn mehr Menschen für andere Zeit hätten - gerade zu Weihnachten, denn auch ohne Geschenke kann man reichlich
beschenken. Vielleicht könnte man dann inmitten von Konsum und Glitzerkitsch einen Funken des eigentlichen Weihnachtsfestes wiederfinden. Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und sagen der Theatergruppe ein aufrichtiges Vergelt's Gott.
Die Theatergruppe: u.l. Anna Pichler, Mathilde
Die Mitarbeiterinnen clubs
Giratta, Annemarie Holzer, Traudl Hafer, Kathi Tschöll, Anna Hafer, Waltraud Hafer
des KVW Senioren-
29 PasseirerBlatt-NR, PASSEIRER
örtlichen Chronisten aufsuchen, um mit ihm eine Lösung zu finden. Es ist nicht wichtig, wo ein Zeitdokument aufbewahrt wird, sondern dass es überhaupt
CHRONISTEN
Morgen schon Geschichte Die Passeirer Chronisten schauen auf zehn Jahre gemeinsame Sammlertätigkeit zurück. Grund genug, um die Fotoalben, Zeitungsberichte und Sterbebildsammlungen aus den Regalen zu holen und sie der interessierten Öffentlichkeit zu zeigen. Die gut besuchte Ausstellung von Ende September in St. Leonhard ließ das interessierte Publikum bewusst werden, wie schnell aus einer gegenwärtigen Tätigkeit Geschichte wird. Ein Hauptanliegen der Chronisten ist auch die SichersteIlung von 'gefährdeten Objekten wie Zeitungsnotizen, Fotos, Sterbebilder usw. Wer über derlei Gegenstände verfügt, ohne eine weitere Verwendungsmöglichkeit zu haben, sollte sie auf keinen Fall in den Mülleimer werfen, sondern den Sachbearbeiter
Hans Raich
der bäuerlichen
Kleindenkmäler
erläutert
die Fotoausstellung
Begeistertes
Publikum
Chronistenarbeiten
bei der Ausstellung
36, DEZEMBER
2002
aufbewahrt wird - zur Freude unserer späteren Generationen.
der
HILDEGARDGRUPPE
PASSEIER
Rege Tätigkeit Neben vielen anderen Tätigkeiten hat die Hildegardgruppe beziehungsweise "die Freunde der Hildegard von Bingen" ihr Programm vor der Sommerpause mit einer interessanten, wertvollen Kräuterschau im Garten von Burgeis beendet. Eingeleitet wurden die Aktivitäten wiederum im Herbst mit einer besinnlichen Begehung des Friedensweges bei Naturns. Die Verantwortlichen danken allen für die rege Teilnahme an den Veranstaltungen und werden sich auch in Zukunft um ein ansprechendes Programm bemühen.
Rosa Pichter
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30
KVW ST. LEONHARD
Ausflug auf den Rosskopf Neben der vielfältigen Tätigkeit für die Allgemeinheit wird beim KVW St. Leonhard auch die Gemütlichkeit gepflegt. Am 8. September starteten die Ausschussmitglieder und ihre Angehörigen zu einem Ausflug nach Sterzing und zum Rosskopf. Das gute Wetter trug dazu bei, den steilen Weg mit guter Laune anzugehen. Die weidenden Hochlandrinder wirkten auf uns wie Exoten. Einige Frauen stürzten sich auf die vielen reifen Heidelbeeren entlang des Weges. Sie kamen mit Verspätung und schwarzen Zähnen am Gipfelkreuz an. Nach dem Fototermin schmeckten Passeirer Speck und andere Köstlichkeiten besonders gut. Alle staunten über die großartige Aussicht am Gipfel. Nach einer ausgiebigen Rast wanderten wir zurück zur Bergstation und der Seilbahn. Die Sternhütte war gerade gut genug für ein nettes Karterle. Bei der Seilbahn trennte sich die Gruppe: Einige Gehtüchtige machten
Die KVW-Gruppe auf dem Rosskopf bei Sterzing.
sich zu Fuß auf den Weg nach Sterzing, der Rest genoss die aussichtsreiche Gondelfahrt. Gemeinsam fuhren wir wieder zurück über den jaufen bis zum Gasthaus Innerwalten, wo uns eine große Pfanne voll köstlicher Nudeln mit
Steinpilzen erwartete. Zufrieden über den schönen Tag und mit viel Humor und frohem Gelächter ging es dann nach Hause. Eine Teilnehmerin
'Weilinaclitstage, -frolie Zeit; am schdnsteti ist's, uienn's araußen schneit. (j[ücf(fich machen, Treude schenken, und auch mal an jene denken. die schon oft die hei[ge 'l{_acht von 'Einsamkeit GearücK:_t, uerbracht. 'Das neue Jahr sofft' allenoeqen. Trieden brinqen, (j[ücl( und Segen.
Mit diesen (jedank:fn wünschen wir Ihnen eine besinnliche Jtdventzeit,
Trieden. zum kommenden Weihnachtsfest und die Gesten Wünsche zum fahrestuechsel.
ßlTA.
Weihnachten 2002
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OFFICINA MECCANICA
Harti, Claudia & 9vfitarGeiter
31
Die Raiffeisenkasse Passeier verlost bereits seit 20 jahren bei ihrer Generalversammlung circa 30 Tagesausflüge
unter den anwesenden Mitgliedern. Heuer ging die Fahrt am 03. Oktober zum Gardasee. Auf dem Weg dorthin wurde bei einem Bauernhof in Mezzocorona "Halbmittag" gegessen. Die Passeirer staunten nicht schlecht, als sie dort im urigen Keller mehrere Bilder von Andreas Hofer zu sehen bekamen. Der Wirt ist nämlich der Schützenhauptmann von Mezzocorona und als solcher sehr mit dem historischen Tirol und mit Andreas Hofer verbunden. Nach der Besichtigung der Friedensglocke in Rovereto wurde in der Nähe des Gardasees in einem ausgezeichneten Restaurant das Mittagessen eingenommen. Am Nachmittag ging die Fahrt weiter nach Malcesine, von wo aus die Teilnehmer mit der neuen Panorama-Seilbahn auf den Monte Baldo fahren konnten. Es handelt sich hierbei um eine Weltneuheit, da sich die Gondeln während der Fahrt einmal um die eigene Achse drehen. Diese Bahn wurde unter der Federführung des Passeirer Unternehmens Moosmair GmbH vor kurzem fertiggestellt. Besonders erfreut waren die Mitglieder, dass sich Herr Moosmair Anton von der Moosmair GmbH die Zeit genommen hat, an der Fahrt mit der Seilbahn teilzunehmen. Er erklärte den zeitlichen und technischen Werdegang und beantwortete noch viele zusätzliche Fragen. Die Passeirer Firma hatte in Rekordzeit sämtliche Montagearbeiten durchgeführt und auch die Seilbahnträger sowie das Gebäude der Bergstation errichtet. Nachdem der Wissensdurst gestillt war, hat die Reisegruppe die Heimfahrt angetreten.
u..l.n.r.: Helmut Gufler, Alois Moosmair,
Rai{feisenkasse Passeier
VEREIN
FÜR
KULTUR
UND
HEIMATPFLEGE
Herbstausflug nach Außerfern Im Rahmen der Aktion "Wir lernen das historische Tirol kennen" sind im Oktober fünfzig Passeirer ins Au ßerfern gefahren, um die einprägsame Landschaft des Lechtales zu genießen. Ein großer Kenner des Außerfern, Magister Richard Lipp aus Reutte, hat uns die gepflegte Küche der Region vermittelt und während der Reise in meisterhafter Form seine Heimat vorgestellt. Dabei hat er mit sicherem Instinkt die Rosinen aus seiner schönen Heimat herausgepickt und sie uns vorgestellt. Der Verein für Kultur und Heimatpflege Passeier setzt seine tirolkundliche Reiseaktion am Sonntag, 30. März 2003 fort, indem er eine Erlebnisfahrt über den Nonsberg nach judikarien und von dort an den Gardasee anbietet: Ein Gebiet von außerordentlich landschaftlicher und kultureller Schönheit.
RAlFFElSENKASSE
PASSEIER
Mitgliederausflug an den Gardasee
Siegfried tnnerhofer, Dauid-Anton Erwin Egger-Karlegger
Kofler,
PasseirerBlatt-NR.
KATHOLISCHE
36, DEZEMBER
2002
FRAUENBEWEGUNG
Krapfenverkauf zum Patrozinium Die Katholische Frauenbewegung nimmt nach der Sommerpause immer wieder verschiedene Aktionen in Angriff um die Dorfgemeinschaft zu stärken und zu fördern.
Die Mitarbeiterinnen der Katholischen Frauenbewegung des Tales sowie unser Pfarrer Pater Georg trafen sich am 17. Oktober 2002 im Vereinshaus von St. Leonhard zur diesjährigen Impulstagung. Pater Georg hielt eine besinnliche Andacht. jahresthema für das kommende Arbeitsjahr der KFB ist das Thema "Gemeinsamkeit", welches als landesweites Aktionsthema aufgegriffen wurde und das sich besonders auf Glauben, Familie, Nächstenliebe und Betreuung bei Problemfällen richtet. Das Kirchweihfest fiel heuer auf den 10. November. Zu diesem Festtag haben die Frauen von der KFB nach den Gottesdiensten ihre selbstgebackenen Krapfen verkauft. Am Samstag vorher hat man sich im Vereinshaus in gemütlicher Runde getroffen, um gemeinsam zu backen und zu arbeiten. Erfreulicherweise half die gesamte Mitarbeiterrunde mit, so dass das jahresthema sinngemäß in die Tat umgesetzt werden konnte. Der Erlös aus der Aktion kommt wie immer einer bedürftigen Familie im Tal zugute. Wir als KFB hoffen, dass unser [ahresthema "Gemeinsamkeit" bei der Dorfgemeinschaft zum Nachdenken anregt und in positiver Weise gelebt wird. Für die Katholische
Frauenbewegung
Ulrika Hafer Pfitscher
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GOASSLSCHNÖLLERCLUB
Seit
20 Jahren
PASSEIER
aktiv
Der Goaßlschnöllerclub Passeier feiert heuer ein kleines jubiläum; seit 20 [ahren besteht der Verein, der sicher einen wesentlichen Teil zur Erhaltung alten
Die Gruppe Mischmasch, Zweite bei der Meisterschaft auf der Seiser Alm
Brauchtums beiträgt. Seit 1982 stieg die Mitgliederanzahl von vier Vereinsgründern auf stolze 130 treue Mitglieder. Davon sind ungefähr ein Drittel aktive Schnöller beim Verein. Die Vereinsführung hat das ganze [ahr hindurch alle Hände voll zu tun, denn es gilt einen ziemlich engen Tätigkeitsplan durchzuführen. jedes [ahr wird ein Ball sowie ein Wiesenfest organisiert und bei fast jedem Vereinsfest in Passeier sind die Goaßlschnöller gerne gesehen.
Kategorie
Plazierung
Gruppenname
Namen
zer Damen
2. Platz
Mischmasch
Haller Petra Graf Maria
zer Herren
2.
Team Feuerwehr
Rafft Martin Pixner Arnold
5. Platz
Edelweißduo
Rafft Sepp Schweigkofler Paul
1. Platz
jochgruppe
Auer Peter Haller Manfred Lanthaler Norbert
2. Platz
Sand hofgru ppe
Gufler Kurt Marth Sepp Marth Roman
i.Platz
Die Olten Pseirer
Hofer josef Gufler Anton Auer Franz
2. Platz
Ortsgruppe St. Martin
Lahner Karl Zwischenbrugger Rafft Luis
6. Platz
Hirzer Gruppe
3er Gruppen (16j. - 40j.)
3er Gruppen (über 60j.)
4er Gruppen
Platz
-
Haller Hermann Kuen Bernhard Kuen Martin Kofler Floria n
- -
.. Engl
Am 16. [uni wurde eine Vereinsmeisterschaft im Goaßlschnöllen auf dem Saltauser Sportplatz ausgetragen. Trotz des schwül-warmen Wetters scheuten viele Passeirer Schnöller nicht zurück ihre Schnöllerkünste unter Beweis zu stellen. Natürlich durfte man keine Müdigkeit vortäuschen, denn 60 Sekunden Bewertungszeit wurde bei so manchen zu einem schweißtreibenden Erlebnis. Aber nicht nur Passeirer Schnöller nahmen an der Meisterschaft teil, sondern von ganz Südtirol und sogar aus dem Ötztal kamen viele begeisterte Goaßlschnöller. Insgesamt wurden 100 Schnöller der Vereins- und Gästeklasse gewertet. Das kraftvolle Schwingen der Goaßln und die darauf folgenden lauten Knalleffekte im genauen Dreiertakt, haben schon so manch einen beeindruckt und zu einem Versuch bewegt. Doch manch ungeübter "Laie" hat die lange Goaßlschnur mit torkelnden Bewegungen entweder kraftlos auf den Boden geschlagen oder eng um den Hals gewickelt. Und nur Ausdauer und langes Trainieren führen letziich zum Taktgefühl und einem gleichmäßigen Schwingen der GoaßI. Der größte Höhepunkt ist die jährlich stattfindende alpenländische Meisterschaft im Goaßlschnöllen, die heuer auf der Seiser Alm ausgetragen wurde. Natürlich sind auch viele Passeirer Schnöllergruppen angetreten und haben sich Pokale gesichert. Von 36 Gruppen aus dem Alpenraum waren acht Schnöllergruppen aus Passeier angetreten. Hafer Lorenz
33 PasseirerBlatt-NR. FF MOOS
36, DEZEMBER
2002
- ZUG STULS
Neues Einsatzfahrzeug Am Sonntag, den 16 juni 2002, wurde in Stuls im Rahmen eines kleinen Festaktes ein neues Einsatzfahrzeug der Feuerwehr seiner Bestimmung übergeben. Um 10.00 Uhr erfolgte der feierliche Einzug. Feuerwehr, Fahnenabordnungen, Patinnen und Ehrengäste zogen unter den Klängen der Musikkapelle Stuls von der Feuerwehrhalle zur Kirche, wo Hochwürden johann Lanbacher den Festgottesdienst zelebrierte. Anschließend fand auf dem Parkplatz die Fahrzeugsegnung statt. Hierzu konnte Kommandant josef Kofler mehrere Ehrengäste sowie die zahlreich erschienene Dorfbevölkerung begrüßen. In seiner Ansprache unter dem Motto "wichtig ist das Gerät, noch wich-
dem neuen ünsatziabrzeuq
anschaffung und deren Finanzierung. Ein 26 jahre altes Fahrzeug des Typs VW-Kastenwagen entsprach in keiner Weise mehr den Sicherheitsbestimmungen und den technischen Anforderungen heutiger Einsätze. So entschloss man sich, es durch ein neues Kleinlöschfahr-
zeug der Marke MERCEDES Sprinter zu ersetzen. Das Fahrzeug, geliefert von der Firma Ziegler Italiana und ausgebaut von der Firma Seiwald in Österreich, bietet neun Personen Platz, beinhaltet sowohl Gerätschaft für den Lösch- als auch für den technischen Einsatz und ist zudem mit drei Atemschutzgeräten, einem 4
tiger die Hand, die es bedient, am wichtigsten jedoch ist der Geist, der diese Hand lenkt" berichtete er kurz über die Neu-
u.l. Kammandant joset Kafler, Patin Hildegard
ptrtscher timer und Bm Wilhelm Klotz uor
der Freiwilligen
Feuerwehr Moos - Zug Stuls
kV-Generator und einem pneumatischen Lichtmast ausgestattet. Die Kosten für das neue Fahrzeug beliefen sich auf73.000 Euro und wurden zu 70% durch Beiträge des Bezirksfeuerwehrverbandes, der Gemeinde und der Raiffeisenkasse Passeier sowie zu 30% durch Eigenmittel der Feuerwehr abgedeckt. Davon wiederum stammt ein beträchtlicher Teil aus einer Sammelaktion bei der Bevölkerung. Der Kommandant bedankte sich abschließend
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34
>
bei allen, die zur Realisierung dieser Anschaffung und zu deren Finanzierung
beigetragen haben. Traditionsgemäß wurde bei der Segnung dem Fahrzeug eine Patin beigesteilt. Diese ehrenvolle Aufgabe hat Frau Hildegard Pntscher Ilmer übernommen, bei der sich der Kommandant ganz besonders bedankte. Gleichzeitig betonte er wie wichtig es für die Wehrmänner ist, verständnisvolle und moralisch unterstützende Frauen neben sich zu haben. Bürgermeister Wilhelm Klotz unterstrich in seiner Ansprache die Wichtigkeit des Feuerwehrdienstes und lobte den uneigennützigen Einsatz der Wehrmänner. Er gratulierte zur Neuanschaffung und dankte allen, die in irgendeiner Weise hierzu beigetragen haben. Auf ganz besondere Weise verstand es Bezirksfeuerwehrpräsident Hubert Eisendie in seiner Ansprache das vom Kommandanten vorgegebene Motto im Detail auszuführen und dadurch einerseits bei den Wehrmännern die Begeisterung für den Feuerwehrdienst neu zu wecken und andererseits bei Behörden und Bevölkerung für die notwendige Unterstützung zu werben. Auch er schloss seine Ausführungen mit Dankesworten an die Wehr, an die Gemeindeverwaltung und ganz besonders auch an die Bevölkerung. Mit einer Besichtigung des neuen Einsatzfahrzeuges und einem gemeinsamen Mittagessen auf dem Festplatz von Stuls fand diese Feier einen fröhlichen Ausklang.
Hannes Pixner
Wintersaison
Im Bild die offrzielle Übergabe der Helme an den Kommandanten FREIWILLIGE
der F.F. St. Leonhard
FEUERWEHR
ST. LEONHARD
Neue Helme für mehr Sicherheit Neuigkeiten kann man bei den Feuerwehrleuten der FF.St. Leonhard beobachten. Die Wehr wurde mit den neuen Einsatzhelmen der Marke "HEROS" ausgerüstet, welche von der Fa. Rosenbauer/Brandschutz geliefert wurden. Dank großzügiger Unterstüt-
2002/2003
GRATIS - SKI BUSSE Ski bus nach pfelders
Vom 26.12.2002 - 23.03.2003 An Sonn- und Feiertagen und während der Schulferien ab Saltaus, werktags ab St. Martin.
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Vom 26.12.2002 - 06.01.2003 und vom 02.03.2003 - 08.03.2003 Die Fahrpläne sind ab Dezember in den Tourismusbüros des Passeiertales erhältlich. Wir bedanken uns bei den Sponsoren - den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin, der Raiffeisenkasse Passeier und der Raiffeisenkasse St. Martin, der Skiliftgesellschaft pfelders und der Skiliftgesellschaft Ratschings-jaufen.
Die Tourismusuereine des Passeiertales
zung seitens der Raiffeisenkasse Passeier konnte diese bedeutende Verbesserung in der persönlichen Ausrüstung eines jeden einzelnen Feuerwehrmannes verwirklicht werden. Aufgrund der vielen und unterschiedlichen Einsätze über das ganze jahr hindurch (durchschnittlich 70 Einsätze), war es notwendig, neben der restlichen persönlichen Schutzbekleidung nun auch im Bereich Kopfschutz eine Verbesserung und somit mehr Sicherheit zu erreichen. Die gelbliche, nachts leuchtende Farbe der Helmschale absorbiert das Licht und gibt es in der Dunkelheit wieder. Die nächtliche Arbeit im Einsatz wird dadurch auch sicherer. Bei Bedarf kann an jedem Helm, besonders aber für alle Atemschutzträger, eine spezielle Taschenlampe befestigt werden. In der Helmschale ist, speziell für Einsätze bei Straßenunfällen, ein klares Schutzvisier integriert um einen entsprechenden Augenschutz beim Umgang mit Schere, Spreizer oder sonstigen Schneidegeräten zu haben. Der aluminiumbedampfte Nackenschutz gibt dem Wehrmann zusätzlichen Schutz gegen Glut, Asche oder einfach gegen Regen. Im Ernstfall können wir mit Sicherheit auf die Vorteile dieser Helme zurückgreifen. Die Freiwillige Feuerwehr St. Leonhard bedankt sich bei der Bevölkerung für die gute Zusammenarbeit und wünscht allen Bürgern frohe Weihnachten und ein gesegnetes neues jahr.
FF st. Leonhard
3S
FREIWILLIGE
FEUERWEHR
PasseirerBlatt-NR.
36, DEZEMBER
2002
PLATT
Waldbrandübung Am Samstag 5 Oktober 2002 organisierte die Freiwillige Feuerwehr Platt eine Waldbrandübung mit Hubsch ra u beru nterstützu ng. Beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren Platt, Moos, Rabenstein, St. Leonhard, St Martin. Die Feuerwehr Meran übernahm die Lieferung zweier Fallbecken und eines Hubschraubers der Firma HELY ALPS aus Laas. Ebenso anwesend waren Bezirksfeuerwehrpräsident Hubert Eisendie, Vertreter der Forstbehörde und das Weiße Kreuz Passeier für eventuelle Notfälle. Die Einsatzleitung übernahmen Abschnittsinspektor Michl Schwarz, dem auch ein besonderer Dank für die gute Unterstützung bei der Übungsvorbereitung gilt, und Kommandant Franz Haller. Brandobjekt war der Kammerwald unterhalb der Matatzspitze auf circa 1-700 m Meereshöhe. Die Alarmierung erfolgte um 13.30 Uhr und wurde von der Zentrale 2 übernommen. Die Zufahrten erfolgten über Platt - Ulfas und Breiteben - ChristI. Der Saldernerbach in der Ulfaseralm war die Wasserentnahmestelle für die Feuerwehr Platt mit Zug pfelders und die Feuerwehr Moos mit Zug Stuls, die 1.250 mB-Schläuche verlegten. Die Wehren von Rabenstein und St. Martin hatten die Wasserentnahme beim Matatzerwaal. Mit 15 B-Schläuchen erreichten sie die Brandsteile. Die Feuerwehr St. Leonhard musste mit Wasserrucksäcken und Brandpatschen ausgerüstet zur Kuntneralm aufsteigen. Die Wehr Meran
brachte beide Fallbecken nach Ulfas. Ein Fallbecken wurde mit Wasser gefüllt, das zweite und eine Pumpe mit Schlauchmaterial mussten für den Hubschrauber-
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36
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Nähe der BrandsteIle geflogen. Mit dem "Bambi" (Löschbehälter) wurde Wasser aus dem Fallbecken in Ulfas entnommen und mehrere Löschflüge durchgeführt, sowie das zweite Becken gefüllt. Um 15-40 Uhr hieß es "Übung beendet" Bei der Aufstellung bedankte sich der Kommandant bei allen Beteiligten und den Behördenvertretern für den Einsatz und die gute Zusammenarbeit. Nach einer kurzen Besprechung gab es eine kräftige Marende für alle in der Halle Platt.
FF Platt
SCHUACHPLATTLERGRUPPE
PASSEIER
Zehnjähriges Bestehen Bereits seit Oktober 1992 gibt es die beliebte "Schuachplattlergruppe Passeier", die seither bei diversen Festen und Feiern für Spaß und Unterhaltung sorgt, aber auch entscheidend dazu beiträgt alte Traditionen zu erhalten. Wie so oft führte der Zufall Regie, als die "Schuachplattlergruppe" ganz spontan bei einem Geburtstagsessen der Firma
Hoppe beim Sandwirt aus der Taufe gehoben wurde. Die Gründungsmitglieder waren De Bastiani Paul (Lehrmeister), dessen Tochter Christi, Renate Federer, Bernhard Pichler, Andreas Schwarz, Erich Raich, Helmut Zipperle, Michl Kofler und Helmut Pixner an der "Ziachorgel". Am Anfang nannte man sich "Hoppe Schuachplattler", weil damals
effektiv alle Mitglieder in der Hoppe beschäftigt waren. Die ersten Auftritte wagte man bei Ausflügen der Hoppe, bei volkstümlichen Abenden beim Brückenwirt und bei Hochzeiten von Mitgliedern der "Schuachplattlergruppe". 1995 wurde mit Friedl Ebnicher ein neuer Zieharmonika-Spieler aufgenommen, weil Helmut Pixner nun ebenfalls "platteln" wollte.
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Lydia Pöhl hat bemerkt, dass viele Passeirer bis nach Meran fahren mussten um sich Futter und Zubehör für ihre Haustiere zu kaufen, darum setzte sie sich das Ziel, im Herzen vom Passeiertal ein solches Geschäft zu eröffnen.
Am 29. September eröffnete Lydia Pöhl eine Kleintierhandlung
unter dem Namen .Lvdia's Tiershop" im Zentrum
von St. Leonhard. Hochwürden Pater Georg nahm die Segnung der Räumlichkeit vor. Nachher lud Lydia die Bevöl.'_' kerung zu einem kleinen Umtrunk und Besichtigung ihres neuen Geschäftes ein. Schon in ihrer Kindheit hatte sie viel mit Tieren zu tun, ist auch Mitgründerin
und Vizepräsidentin der Rettungshundestaffel Passeier, wo sie mit Hunden arbeitet, darum ist es logisch, dass in ihrem Geschäft nicht nur Futter und Zubehör, sondern auch Kleintiere zu haben sind: wie Schildkrö-
ten, Fische, Russische Zwerghamster,
Meerschwein-
chen und Zwerghasen, vom Kanarienvogel bis hin zum Haflskranzsittich,
auch gezähmte Kleinpapageien sind
für Lydia keine Unmöglichkeit. Probleme mit ihrem Hund? Ja! Kein Problem, denn auch da kann Ihnen Lydia behilflich sein.
37 PasseirerBlatt-
NR. 36, DEZEMBER
2002
ber noch als Bub beim Terzer in St. Leonhard gelernt hat. Dieses jahr hat sich die "Schuachplattlergruppe Passeier" neu eingekleidet und zwei neue Mitglieder erlernen derzeit das "Platteln": Pircher (Valtele) Hermann und Rafft (Weiher) Vigil jun. Nach Aussagen von Oe Bastiani Christi und Raich Erich sind alle 11 Mitglieder mit ungebrochener Begeisterung und Freude bei der Gruppe dabei, man hat gemeinsam sehr viel Spaß und möchte mindestens noch weitere zehn jahre in alter Frische .Josplatteln"
KRIPPENVEREIN
ST. MARTIN
Krippenbaukurse
1996 trat Renate Federer aus der Gruppe
aus. Da mittlerweile mehrere Mitglieder nicht mehr in der Hoppe arbeiteten, entschied man, sich in Zukunft "Schuachplattlergruppe Passeier" zu nennen. Mit der Zeit nahmen auch die Anfragen nach Auftritten stetig zu, sodass man nahezu an allen Wochenenden ausgebucht war. Man beschloss nur so viele Auftritte anzunehmen, dass es nicht zum Stress ausartet, weiterhin allen Spaß macht und mit Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen ist. Nachstehend nun einige Höhepunkte der Auftritte in den vergangenen jahren: Imola (Formell-Rennen), Südtirol
heute, Meraner Pferderennplatz, Bozner Talferwiesen im Rahmen eines Kulturaustausch-Projektes, Hotel Palace sowie Traubenfest in Meran, Eröffnung der Rodel-Eu ropa meisterschaft, pfelderer Kirchtag, Martiner und Leonharder Dorffest usw. Als weiteres Highlight sind im Dezember auf Einladung des Tourismusvereines St. Leonhard drei Tage beim Weihnachtsmarkt in Leipzig geplant. An dieser Stelle sei im Namen aller Mitglieder ein besonderer Dank an Oe Bastiani Paul ausgesprochen, der der Gruppe alle ,,10 Plattler" beigebracht hat, die ansonsten möglicherweise schon in Vergessenheit geraten wären und die er sel-
Nachdem uns die Gemeindeverwaltung St. Martin wieder einen Raum zur Verfügung gestellt hatte, konnten wir Ende Oktober den zweiten Krippenkurs 2002 beginnen. Es ist immer wieder erfreulich, welche Beliebtheit die Weihnachtskrippe nicht nur in St. Martin, sondern in ganz Passeier genießt. Anmeldungen finden zwar das ganze jahr über statt, Teilnehmer gibt es dann aber nie ganz so viele. Heuer waren es schlussendlich zwölf. Beim Krippenbaukurs werden alle Arten von Krippen gebaut, vorherrschend ist aber die Tiroler Krippe, Bauernhaus, Stall oder Stadel mit Zubauten. Nicht selten wollen Teilnehmer ihren alten Heimathof oder Haus nachbauen, wo dann im Stall, Keller oder Garage das Weihnachtsgeschehen seinen Platz findet. Natürlich ist der Kursleiter bemüht, möglichst alle Wünsche in Einklang zu bringen. Da sich der Krippenverein über ganz Passeier ausgedehnt hat, hält der Kursleiter Siegfried pfitscher auch in Rabenstein einen eigenen Kurs ab. Der Höhepunkt des Krippenbaukurses ist jeweils die Krippenausstellung, welche heuer am Samstag, 14. und Sonntag, 15. Dezember im Vereinssaal St. Martin stattfindet. Öffnungszeiten der Ausstellung sind: am Samstag, 15 Uhr nach der Segnungsfeier bis 19 Uhr, am Sonntag, von 9-30 - 12 und von 13 -18.30 Uhr. Dazu lädt der Krippenvereinsausschuss alle herzlich ein. Der nächste Krippenbaukurs beginnt am Mittwoch, 08.01.2003 im Krippenraum St. Martin. Anmeldungen sind bis 20. Dezember beim Obmann johann Raich, Telefon 0473641006, möglich. Raich johann
38
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DES LANDES
TIROL
Zwei Passeirer ausgezeichnet Am 15. August 2002 wurde in Innsbruck von Landeshauptmann Luis Durnwalder und Ex-Landeshauptmann Wendelin Weingartner an die zwei Passeirer Roman Kofler aus Moos und Anton Auer aus St. Leonhard die Verdienstmedaille des Landes Tirol verliehen. Wir gratulieren herzlichst!
Zur guten Stimmung wurde zum Tanz aufgespielt und Heiteres sowie Besinnliches wurde in Gedichtform dargeboten. jubelbraut und jubelbräutigam blicken auf ein entbehrungsreiches, aber erfülltes Leben zurück. Max, der 1914 in St. Leonhard das Licht der Welt erblickte, kam mit vier jahren nach Walten und wurde dort beim Wirt aufgezogen. Er nahm sein hartes Schicksal tapfer in die Hand. Mit 16 jahren wurde er Knecht auf "Stuan" und dann beim Pichler, bis es sich schließlich als Sagschneider betätigte. Die Tscharf Hanna, seine Frau, wurde als ältestes von sieben Kindern auf dem Tscharfhof in Walten geboren, verlor mit elf jahren schon die Mutter und bekam so die Härten des Lebens zu spüren. Als der Max und die Hanna zum Traualtar schritten, war es ein gewagter Schritt in eine ungewisse Zukunft, denn man schrieb das Kriegsjahr 1942. Die Trauung in der Pfarrkirche zu St. Leonhard wurde um sieben Uhr früh vorgenommen und die Hochzeitsreise führte zu Fuß über den Karleggerberg hinauf nach Walten, wo sie sich im Lourenhaus einquartierten. Max wurde in die Wirren des Krieges hineingezogen, kam aber nach kurzer Gefangenschaft heil und gesund wieder heim. Er betätigte sich als Sagschneider beim Alber und beim Premstaller, wo er bis zum Rentenalter ausharrte. Hanna, die Mutter von zehn Kindern wurde, verdiente sich manchen Sommer über das Brot auf der Gschloß und jaufenalm. Leicht hatte sie es nicht - Sennerin, Hirt, Mutter und Hausfrau, alles in einem
WALTEN
Herzliche Glückwünsche zur Diamantenen Hochzeit In der Pfarrkirche von Walten wurde am 26. Oktober ein schönes Fest gefeiert. Die Tscharf Hanna und der Kolber Max konnten mit einem Dankgottesdienst das Fest der Diamantenen Hochzeit begehen. Pater Benedikt richtete eine herzliche Ansprache an das jubelpaar, segnete erneut den Lebensbund und würdigte die langjährige Treue. Die außerkirchliche Feier fand im Gasthof Innerwalten statt.
musste sie sein. - Sie erinnert sich auch noch, wie sie das Franzele bei der Kasertür festbinden musste, damit es nicht in den Bach fiel, während sie zum Vieh schauen ging. Und wie viel Ängste sie wegen der Ratten und Mäuse und wegen der Gewitter ausgestanden hat. Trotzdem saß sie aber oft nach des Tages Müh mit dankbarem Herzen vor der Kaser und sang ein Liedlein in die Abendstille
hinein. Der Max und die Hanna wissen auch was Sparen heißt. Der Max hat sein Weißbrot, das er zum Halbmittag und zur Marende bekam, immer aufgehoben und Samstag heimgebracht, damit die Hanna am Sonntag Knödel kochen konnte. Und die Fußmärsche, die der Max zurückgelegt hat, würden viele Kilometer ergeben, denn damals gab es noch keine Busverbindung nach Walten. Was es heißt, kein eigenes Dach über dem Kopf zu haben, blieb dem jubelpaar nicht erspart. Vom Lourenhaus ging es zum Pinter in die Sagstatt, von der Sagstatt zum Tscharf. Doch 1969 konnten sie das Eigenheim "Tiefen brunn" beziehen. Am johannestag, wo die Prozession mit dem heiligen johannes nach Wans zieht, roch es bei der Hanna immer so gut nach Krapfen, dass es auf dem Heimweg manchen ins Tiefenbrunn zog. Von den zehn Kindern ist Hubert im Bubenalter von 15 jahren verstorben. Den anderen neun haben sie mit angemessener Liebe und Sorgfalt den Weg für das Leben bereitet. Ein inniges Band knüpft noch das Verhältnis an das Elternhaus. Die Kinder kehren immer wieder gerne
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ins Tiefenbrunnheim, wo Eintracht und Vertrauen herrschen. Wo der Vater Max immer noch beim Holz "stirg" und die Mutter Hanna die wohlverdiente Ruhe beim warmen Ofen genießt. Sie sieht sich die Nachrichten gerne im Fernsehen an, während sich der jubelbräutigam das dramatische Weltgeschehen im Radio anhört. Die neun Kinder, Schwiegerkinder und die zwanzig Enkel sowie die vier Urenkel wünschen dem jubelpaar noch viele gemeinsame [ahre, die nicht von Kummer und Sorgen geprägt, sondern von Glück, Freude und Gesundheit erfüllt sein mögen!
Anna Lanthaler
AVS-MALWETTBEWERB
Dritter Preis an Schüler aus Rabenstein
schaffte es als einziger Passeirer Schüler, unter den 4000 eingesandten Werken einen Preis zu erhalten. Er belegte in seiner Kategorie den dritten Platz und erhielt dafür einen Fotoapparat. Das Interesse am Malwettbewerb war
"Berge sind spitze!" war das Thema des Malwettbewerbs, den der AVS im Frühjahr 2002 landesweit ausgeschrieben hatte. Andreas pfandler aus Rabenstein
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südtirolweit wirklich groß und deshalb wollen wir Rabensteiner dem Schüler zu dieser tollen Leistung recht herzlich gratulieren!
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RABENSTEIN
Älteste Bürgerin feiert gosten Geburtstag Am 12. April 2002 feierte Frau Maria Lanthaler Witwe Gufler von Saltnuss in voller geistiger Frische ihren 90sten Geburtstag. Eine große Schar von Gratulanten hatte sich eingefunden um der lieben Mutter, Großmutter und Urgroßmutter zu ihrem Festtag zu gratulieren und ihr für all ihre Liebe und Fürsorge von Herzen zu danken. Der Ortspfarrer von Rabland, Hochwürden Richard Hofer, hielt mit der jubilarin und deren Familien eine schöne Andacht im Hause Gurschier bei ihrer Tochter Monika ab. Dort hält sich die jubilarin zur Zeit auf und wird liebevoll von allen umsorgt. Im Alter von vier jahren verlor Maria ihren Vater, Lehrer in Rabenstein, im Krieg. Mit der Mutter und der jüngsten Schwester musste sie auffremden
Dienstplätzen das Notwendigste zum Leben verdienen. Am 31. Mai 1938 reichte sie Alois Gufler, Bauer auf Saltnuss, ihre Hand zum Lebensbund. Aus der Ehe entsprossen 11 Kinder und zwar acht Töchter und drei Söhne. 1958 starben zwei der Töchter im Alter von 19 und 15 jahren am Hochunserfrauentag-Fest am Schneeberg als sie zusammen mit josef Lanthaler vom Kuntnerhof im Bergsee ertranken - ein großer Schmerz für alle. Da es um die Gesundheit ihres Mannes Alois nicht zum Besten stand, zog Maria mit ihm vor 25 jahren nach Lana. 1998 verstarb Alois und sie lebte erst bei ihren Kindern in Meran und zog dann zu ihrer Tochter Monika und deren Familie nach Rabland. Ihre schöne Stimme hat Maria, die eine begeisterte Chorsängerin war, an ihre Töchter weitergegeben. Sie war eine herzensgute und fürsorgliche Bäuerin, die stets ein offenes Ohr für Notleidende hatte; nie ging jemand hungrig vom Hof, der dort einkehrte. Unser aller Wunsch ist es, dass Gott
unsere liebe Mutter Maria noch lange in unserer Mitte lassen und ihr alles vergelten möge, was sie in ihrem langen Leben Gutes getan hat. Vergelt's Gott liebe Mutter!
Die Kinder und Tochter Annemarie
Der Hausbock der Stettiner Hütte blickt zurück auf ein bewegtes "jahr der Berge" und hofft auf wieder mehr Ruhe für Foto: Christian Hafer
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AUS BIBLIOTHEK
DEN
SCHULEN
& BIBLIOTHEKEN
PLATT
Leseaktion: Komm mit in die Berge! Kindern Bücher schmackhaft zu machen, für Bücher werben, zum Lesen motivieren, das waren einige Ziele, die sich die Initiatoren des Lesewettbewerbes "Komm mit in die Berge!" gesetzt hatten. Anlass für die Leseaktion waren der 15. Geburtstag der Bibliothek Platt und das von der UNO ausgerufene internationale Jahr der Berge ..40 ausgewählte Bergbücher luden die Grundschüler zum Schmökern und Verweilen ein. Sach- und erzählende Kinderbücher mit faszinierenden Bildern und Texten ermöglichten es den Lesern sich von Zauber und Poesie der Bergwelt einfangen zu lassen. Alle Grundschüler beteiligten sich im Zeitraum vom 1. Oktober bis Anfang Dezember 2002 mit Eifer und Begeisterung an der Leseaktion. Für die älteren Leseeulen gab es zu jedem Buch eine Quizfrage zu beantworten. Die Initiatoren entschieden die Form der Bearbeitung und ermittelten die jeweiligen Sieger. Begeisterung und großes Staunen gab es bei der Preisverteilung, welche den abschließenden Höhepunkt dieser gelungenen Leseaktion bildete. Arnold Rinner
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GRUNDSCHULE
ST. LEONHARD
Zivilschutztag Am Samstag, den 5. Oktober fand in der Grundschule St. Leonhard in Zusammenarbeit mit dem Weißen Kreuz der jährliche Zivilschutztag statt. Zuerst wurde die Räumungsübung durchgeführt und die Schüler und Lehrpersonen wurden aufgefordert, das Schulgebäude ruhig und geordnet zu verlassen und sich in den Schulhof
zu begeben. Dort überprüfte die Frau Direktor, ob auch wirklich alle Schüler das Schulgebäude verlassen hatten. Anschließend lernten die Kinder an fünf Stationen die Aufgaben des Weißen Kreuzes kennen. In der Schmink- und Modellierecke ließen die "Retter in Not" ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf. Entstanden sind dabei bunte Kindergesichter mit Wunden und Verletzungen, die dann zuhause stolz den Eltern präsentiert wurden.
Regen Andrang fand das Rettungsauto des Weißen Kreuzes, welches die staunenden Schüler von außen und innen hautnah erleben durften. Wie man sich in einer Notsituation verhält und wie man Hilfe herbeiruft, erfuhren die interessierten Zuhörer ebenfalls. Auch das richtige Anlegen eines Dreiecktuches wurde den Grundschülern vorgeführt. Außerdem erhielten alle Kinder bei dieser Station von den Männern des Weißen Kreuzes ein Solches zum Mitnehmen. Den größten Spaß bereitete den Schülern die nachgestellte Rettungsaktion, wobei auch die Sirene lautstark zum Einsatz kam. Dank des fabelhaften Einsatzes der Helfer des Weißen Kreuzes wurde der Zivilschutztag ein besonderes Erlebnis für Schüler und Lehrer. Es war für alle ein lehrreicher und zudem aufregender Tag. An dieser Stelle gebührt allen Helfern, die zum guten Gelingen dieses Vormittages beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön. Das Team des Ziuilschutztages
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MITTELSCHULE
ST. LEONHARD
"Are hä 0 Iogi se he" Grabung
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Der schräge Vogel Zwitscherditsch (Reporter von Beruf) hat sich über die Aktivitäten an der Mittelschule St. Leonhard gewundert und führte ein Interview mit den Schülern der Klasse 1 C: Zwitscherditsch: Dienstag, den 8.10.2002, hielt ich wie üblich am Nachmittag auf meinem Posten beim Klosterdach Ausschau nach dem Schulgeschehen. Da sah ich euch in der Sandkiste - Pardon - im Weitsprungfeld mit einem Stock herumstochern! Wolltet ihr nach Würmern graben, oder was habt ihr da gemacht?
Daniel: Nein, nein! Wir haben nicht nach Würmern gegraben, sondern eine archäologische Grabung gemacht! Zwitscherditsch: So, so? Was ist denn das, eine "archäologische Grabung"?
Barbara: Das waren vier Grabungsteams, die zusammen Funde gesucht haben, wir haben eine Grabung nachgespielt! Einer war der Archäologe, ein anderer der Gehilfe, einer spielte den schriftführer und zwei waren Restauratoren. Sie sollten "alte" Funde suchen, die die Lehrerin im Sandkasten vergraben hatte. Zwitscherditsch: ein Stock?
Und was war das für
johannes: Das war ein Metalldetektor, mit dem konnten wir Metall orten. Dadurch haben wir die FundsteIlen gefunden! Zwitscherditsch: Und dann habt ihr gegraben? Das kann doch jeder!
johannes: Nein, wir mussten viel lernen vorher und bei der Grabung durften wir nichts falsch machen! Magdalena: Man muss ja aufpassen, dass man die Funde nicht beschädigt! Zwitscherditsch:
Was? Aufpassen?
Martha: Die oberste Erdschicht musste vorsichtig abgetragen werden! ...wenn wir auf den Fund gestoßen sind, durften wir nur noch mit Pinsel oder Zahnbürsten arbeiten. Barbara: ... den Fund mussten wir genau abmessen und in den Fundzettel eintragen, auf Millimeterpapier die Lage festhalten, eine Skizze machen und den Fund fotograjieren! Aus welchem Material der Fund bestand, musste beschrieben werden. Der Restaurator musste den Fund sauber machen und den Fundzettel mit dem Fund vorsichtig in eine Schachtel geben. Natürlich in einem nummerierten Säckchen verpackt! So geht das! Zwitscherditsch: Hm?
Ist das denn Unterricht?
Daniel:ja, wir hatten normalen Unterricht, nur dass wir außerhalb der Schule gearbeitet haben und uns das viel Spaß gemacht hat! Bettina: ...ich lernte, wie man mit der digitalen Kamera umgeht! Benjamin P.: Das war Unterricht! Wenn wir einmal zufällig einen Fund machen, wissen wir, was wir zu tun haben! Zwitscherditsch: gefunden?
Und was habt ihr
Nadine: Wir haben Nüsse, eine zerbrochene chinesische Vase, einen Wecker, ein Kettchen und eine alte Ski karte von Pfelders gefunden!
Valerian:... mehr als 20 Funde haben wir gemacht! Seltene Münzen ...! julia P. ja, sehr viel haben wir gefunden! ...eine kaputte Schale und Fliesen! Muscheln, Scherben und einen großen Knochen! Konrad: ... Einen Bieröffner! Tonscherben, eine Holzjigur, Schlüsselanhänger! Beat: johannes sagte: "Komm mal rüber! Schreib auf: Steinplatte gefunden und eine Münze!" Ich war Schreiber und schrieb alles auf! johannes grub weiter. Er fand drei Münzen und schrie .Hurrau! Zwitscherditsch: Wer waren die Schüler mit den blauen Schürzen?
Andreas: Das waren die Archäologen. Sie mussten anschaffen, was die anderen zu tun hatten!
Zwitscherditsch: Es hat euch also insgesamt Spaß gemacht?
Benjamin H.: Es war sehr aufregend, wenn wir etwas gefunden haben! Franziska: ... und wir konnten im Freien arbeiten! Barbara: Es hat Riesenspaß gemacht, weil ich die kostbaren Funde putzen durfte. Wir hatten viel Stress, aber wir waren in Toppform und es war sehr toll! johannes: ja, beim ersten Fund habe ich mich sogar wie unser Landesarchäologe Dr. Notdurfter gefühlt! Zwitscherditsch: Na so was, habe ich doch auch noch etwas dazu gelernt! Will mich also herzlichst bei der Klasse 1C bedanken und hoffe, bald wieder etwas von euch zu hören!
Tschüss, euer schräger Vogel Zwitscherditsch!
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GRUNDSCHULE
RABENSTEIN
Obst- und Gemüsetag An der Grundschule in Rabenstein durften die Schüler heuer zwei ganz besondere Tage erleben, als es hieß Obst und
Gemüse betasten, riechen, kochen und schließlich auch gemeinsam essen. Die Schüler zeigten große Begeisterung beim Kochen, aber auch beim Lernen an verschiedenen Stationen, beim Einüben der Wörter in der zweiten Unterrichtssprache und beim Dekorieren des Tisches.
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Zum Abschluss ließen sie sich das Menu servieren. Die Schüler ließen es sich schmecken und konnten zusammen mit den Lehrern auf zwei gelungene Schultage zurückblicken. Waltraud
Gufler
Dr glaiche Stearn Vi zintrt dinnin bis zaisrt ausn stroolt ins dr glaiche Stearn. Ibr aniadn Gipfl zi der Zait sechmrs hellr und liachtr wern. Ibrn Kolmr, Hirzr, Schlotrjoch, Hoachwilde, Waise, Hiandrspiel dr gleiche Stearn olm und ewig, aniadn waist er hin zin Ziel. Miar Psairerlait sain druntr drin, miar wissn ins guat beschirmt, wenns a wintn und wettrn tuat und vi di Gipfl oerstirmt. Dr Stearn blaib oubn, blaib ibr ins nit lai zur Wainochtszait: er isch Zukunft, de ins Hoffnung bring und blaib oubn in Ewigkeit! Anna Lanthaler
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RABENSTEIN
Lesen unterhält Schon seit einigen Jahren läuft im Sommer in der Bibliothek von Rabenstein immer ein Lesewettbewerb für die Schüler. Auch im heurigen Sommer waren die Kinder wieder fleißig mit dabei: Über 250 Bücher wurden im Laufe der drei Ferienmonate mit nach Hause genommen und bearbeitet. Es galt nämlich nicht bloß auszuleihen, sondern es musste zu jedem gelesenen Buch ein Fragebogen beantwortet werden. Da die Bibliothek nur sonntags nach dem Gottesdienst offen stand, gab es immer ein reges Austauschen und Gedränge. Im Herbst erhielten alle Teilnehmer dann eine kleine Belohnung. Es freuten sich die Leser und auch die Bibliothekarin.
Waltraud Gufler
BIBLIOTHEK
STULS
Wiedereröffnung Nach erfolgreicher Umstellung auf Computer konnte die Bibliothek in Stuls inzwischen wieder eröffnet werden und die Bibliotheksleiterinnen freuen sich schon auf den Besuch vieler fleißiger Leser und Leserinnen.
MITTELSCHULE
ST. LEONHARD
Bergerlebnis auf der Stettiner Hütte Zum "Jahr der Berge" hatten wir bereits im vergangenen Schuljahr gemeinsam mit unserem Klassenvorstand und Erdkundelehrer Hans Schwarz eine tolle Idee: Könnten wir die Berge, über die wir in der Klasse so viel gesprochen haben,
nicht auch einmal selber live erleben? Dabei dachten wir auch an mehrere Tage auf einer Schutzhütte. Wir waren alle von dieser Idee begeistert, auch unsere Eltern und der Schulrat. So haben wir dann bereits im Frühjahr mit den Vorbereitungen zu diesem Bergerlebnis begonnen. Am Donnerstag, den 12. September 2002, war es dann soweit. Es war ein wunderschöner Herbsttag, als wir 19 Schülerinnen und Schüler der Klasse 2C der Mittelschule St. Leonhard uns um 8.30 Uhr in pfelders trafen. Begleitet wurden wir von den Lehrpersonen Hans Schwarz, Isabella Bernardi und Arnold Rinner. Bis zur Lazinser Alm ging es recht schwungvoll dahin. Zum Glück für unsere Rücken konnten wir unsere schweren Rucksäcke mit der Seilbahn verschicken. Nach einer kurzen Rast ging es den alten Militärweg (erbaut 1927) hoch. Beim "Stuenmandl" an der Abzweigung Stettiner Hütte - Andls machten wir die erste längere Rast. Wir waren jetzt bereits oberhalb
der Waldgrenze und hatten eine wunderbare Aussicht auf das ganze Pfelderer Tal. Arnold Rinner erzählte uns von Bergstürzen und Lawinen, von Almen und Wildtieren und von Vogelarten, als zufällig ein Sperber vorbeiflog. Dann kam der Hammer: Sekunden später jagte dieser Sperber im Sturzflug nahe an uns vorbei einen Tannenhäher. Wir gingen weiter, an der verfallenen Finanzerhütte vorbei bis zur großen Moräne, und verfolgten gespannt die Geschichten aus der Schmugglerzeit. Als wir gegen 15.30 Uh/ endlich die Stettiner Hütte erreichten - einige noch recht frisch, andere mit den letzten Reserven, aber alle überrascht von dem großen und schönen Haus auf dieser Höhe -, begann nach einer kurzen Verschnaufpause der Kampf um die Schlafplätze in den beiden Zimmern. Noch vor Sonnenuntergang machten wir einen Abstecher zum Eisjöchl, um Wildtiere zu beobachten. Wir hatten jedoch Pech, denn weder Gämsen noch Steinböcke ließen sich blicken; vielleicht wussten sie nichts von unserem Besuch. Nach der Rückkehr gab es zum Abendessen leckere Maccheroni. Der Hunger soll bei einigen Schülern so groß gewesen sein, dass er erst nach dem fünften oder sechsten Teller gestillt war. Bis kurz vor 22 Uhr unterhielten wir uns in unserer Stube bei verschiedenen Spielen, dann war Hüttenruhe, das bedeutete: Ab in die Betten! Das hieß aber nicht, dass wir sofort einschliefen, denn die Aufregung, die Höhe, die neuesten Witze ..... Wer aber glaubte, dass wir den nächsten Morgen verschlafen würden, der sollte
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sich gründlich täuschen. Einige von uns standen schon so früh auf, dass sie den Sonnenaufgang beobachten konnten. Nach dem Frühstück sahen wir durch unsere Ferngläser endlich das, was wir am Vortag vergeblich gesucht hatten: einen Steinbock. Als wäre er eigens herbestellt worden (vielleicht von Arnold oder vom Hüttenwirt?), stand er mitten in den Felsen und leckte an einem Salzstein. Das war natürlich für Arnold der Anlass, uns viel interessantes über Steinböcke und Gämsen zu erzählen. Wir gingen dann weiter in Richtung Hohe Wilde zu einem kleinen Gletscher. Es war inzwischen schon warm genug für eine Schneeballschlacht. Wir lernten die Merkmale eines Gletschers und die umliegenden Gesteinsschichten und deren Entstehung kennen. Dann war Zeit für eine Mittagspause und wir freuten uns schon auf das gute Mittagessen. Am Nachmittag machten wir eine Wanderung übers Eisjöchl ins pfossental. Dabei konnten wir an einer Stelle unsere Kletterkünste zeigen. An einem türkisen Gletschersee konnten es einige Schüler nicht lassen sich gegenseitig anzuspritzen. Unser Ziel war eine Gletschermoräne mit einmaligen Steinen und Mineralien am Fuße der Hohen Weiße. Wir fanden einige schöne Exemplare und nahmen sie mit. Dann wurde es Zeit, wieder zur Hütte zurückzukehren. Wir machten ein paar Klassenfotos, dann ließen wir uns den Kaiserschmarrn so richtig schmecken. Auch der zweite Tag endete mit dem abendlichen Hüttenzauber in unserer Stube. Am nächsten Morgen, es war schon der Samstag, standen wir und die Sonne wieder fast zur gleichen Zeit auf. Wir packten unsere Rucksäcke, dann gab es das gewohnte kräftige Frühstück mit Müsli, Naturjoghurt, Cornflakes, Brot, Butter, Marmelade, Milch, Kakao, Tee und Kaffee. Um 8.30 Uhr versammelten wir uns auf der Terrasse, um uns vom Hüttenwirt Andreas und seiner Frau Christa zu verabschieden und ihnen für ihr gastfreundliches Entgegenkommen und die schönen Tage zu danken. Wir durften die Rucksäcke wieder mit der Seilbahn verschicken, und so konnten wir locker nach Lazins absteigen. Gegen Mittag erreichten wir Pfelders. Einige Eltern hatten uns zwei Tage vorher dorthin gebracht, jetzt holten sie uns wieder ab. in Gedanken blieben wir aber noch länger auf der Stettiner Hütte, und wir werden uns sicher noch sehr lange an dieses einmalige Bergerlebnis erinnern.
Die Klasse 2C der Mittelschule
St. Leonhard
VEREIN
BURGGRÄFLER
BIBLIOTHEKEN
Erfolgreiche Sommerleseaktion Kinder und jugendliche auch in den schulfreien Monaten zum Lesen zu animieren, ist den Bibliothekaren immer ein wichtiges Anliegen. Damit das Lesen zwi-
Zauberer
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Hexen
Gespenster
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eine oder andere heißbegehrte Buch länger warten musste. in der ersten Oktoberwoche ist die Leseaktion zu Ende gegangen und die kleinen Leser blicken schon gespannt der Abschlussveranstaltung entgegen, die im Dezember stattfinden wird und ganz im Zeichen der Zauberei steht. Die Abschlussveranstaltung wird von den Bibliotheken gemeinsam durchgeführt und konnte mit freundlicher Unterstützung von: Raika St. Leonhard, Raika Algund, Raika Partschins, Raika Schenna, Raika Dorf Tirol, Raika Lana und der Fa. Dr. Schär in Burgstall realisiert werden.
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Waltner Böhmische: "Das ist Blasmusik"
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für b)Z.s)Z.rvon 6-14 Die Bibliotheken
des Burggrafenamtes
& die Stadtbibliothek
Meran
schen Schwimmbadbesuch und Hüttenlager nicht ganz in Vergessenheit gerät, ist es wichtig, die richtigen Anreize zu schaffen. Dass man dieses Ziel mit einer interessanten Leseaktion, spannenden Büchern und einer tollen Abschlussveranstaltung immer wieder erreichen kann, haben die Bibliothekare des Burggrafenamtes auch heuer im Sommer wieder feststellen dürfen. Über 1.200 Kinder und jugendliche aus 15 Bibliotheken des Burggrafenamtes haben sich am "Magischen Sommerlesequiz 2002" beteiligt und sich die Sommermonate über intensiv mit Zauberern, Hexen und anderen gruseligen Gestalten befasst. Auch in der Öffentlichen Bibliothek St. Leonhard hat der "Magische LeseSommer" großen Anklang gefunden: 80 Grund- und Mittelschüler haben teilgenommen und dabei im Durchschnitt mehr als 10 Bücher gelesen. 56 Titel standen insgesamt zur Auswahl und es galt bei mindestens dreien, im Quizheft die kniffelige Frage zu beantworten, indem man die richtige Lösung ankreuzte. Aufgrund der großen Beteiligung kam es in der Bibliothek auch schon einmal vor, dass jemand auf das
Die Waltner Böhmische, eine kleine Formation der Musikkapelle Walten, besteht in dieser Besetzung seit 1986 und hat sich besonders in den letzten jahren der Pflege böhmischer und mährischer Blasmusik verschrieben. Seit Ende juli dieses jahres verfügt die Waltner Böhmische nun auch über eine eigene CD und Musikkassette. Aufgenommen wurden sowohl schmissige mährische Blasmusik als auch gemütliche böhmische Polkas und Walzer aus dem Repertoire von Ernst Mosch und seinen Egerländer Musikanten. Das Pa5seirerblatt möchte in Zukunft alle neu erscheinenden CDs und MCs von Passeirer Gruppen, Chören und Musikkapellen kurz vorstellen. Bitte teilen Sie uns das Erscheinen ihrer CD/ MC rechtzeitig mit. Kontakt: Bibliothek St. Martin - Tel. 0473 64 16 76
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LESETIPPS
AUS DEN
BIBLIOTHEKEN
Nazer, Mende und Lewis, Damien: Sklavin Stimpfl, Oswald: Südtirol für Kinder. Ausflüge mit der Rasselbande Sonntagsausflug mit der Familie - und niemand will mit? Die Kinder quengeln, die Großen sind ratlos ... Dem kann jetzt abgeholfen werden! Der Autor, selbst Vater von drei Kindern, hat in diesem reich bebilderten Büchlein mit ausführlichem Infoteil, 43 Tipps für Ausflüge gesammelt, die zu jeder jahreszeit und auch bei schlechtem Wetter Spaß machen und eine Alternative zum ewigen Sonntagsspaziergang bieten. Kleine Abenteurer und Naturfreunde kommen voll auf ihre Kosten und eine kleine Geschichte mit Hintergrundinformationen zu jedem Ausflugsziel sorgt dafür, dass die Eltern auch für neugierige Kinderfragen bestens gewappnet sind.
Mankeil, Henning: Die Rückkehr des Tanzlehrers Seit elf jahren verpackt der schwedische Erfolgsautor eindringliche gesellschaftliche und politische Kritik in spannende Kriminalgeschichten. Nach insgesamt neun Büchern, ist dies der erste Roman, in dem der Autor ohne seinen alten Helden WalIander auskommt und einen neuen Kommissar und Helden, auf Spurensuche schickt. Wer fordert einen toten Mann zum Tango auf? Kommissar Lindman steht vor einem Rätsel - ein ehemaliger Kollege ist ermordet worden und am Tatort werden blutige Fußspuren gefunden, die wie Tangoschritte aussehen ... Ein Buch das ungetrübte Krimispannung garantiert und dabei ein Stück der deutsch-schwedischen Geschichte erzählt.
Kammerlander, Hans: Unten und Oben. Berggeschichten In .Bergsüchtig" hat Kammerlander von seinen Abenteuern in den Todeszonen der Achttausender erzählt. In seinem neuen Buch geht es nicht um Rekorde, Routen und Tragödien in Fels und Eis, sondern um die kleinen Erlebnisse, Pleiten und Pannen, die er auf seinem Weg zum Gipfel immer wieder angetroffen hat. Ingrid Beikircher hat sie gesammelt: Heitere Geschichten über die Kindheit auf dem Bergbauernhof, die Zeit als Skilehrer und natürlich seine Erlebnisse und Eindrücke als Bergsteiger. Einige dieser Geschichten sind nur leidlich interessant, während andere doch schmunzeln machen oder aber bizarre Erlebnisse rund ums Bergsteigen erzählen.
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Die izjährige Mende Nazer vom Stamm der Nuba im Sudan, verbringt eine behütete Kindheit im Schoße der Familie, mit Stammesritualen, Schule und Arbeit auf den Feldern. Doch dann erreicht der seit langem wütende Bürgerkrieg ihre Heimat und Arabische Milizen fallen über das Hüttendorf her. Mende wird verschleppt und in die Sklaverei verkauft. Ihr Weg als Sklavin soll sieben jahre dauern und sie bis nach London in die sudanesische Botschaft führen ... Zusammen mit einem journalisten erzählt die junge Autorin ihre erschütternde Lebensgeschichte und bringt dabei eine ungeheure politische Tragödie ans Licht: Den "heiligen Krieg" im Sudan, bei dem seit jahren Kinderverschleppung und Versklavung systematisch als Waffen benutzt werden.
vorgestellt von: Bibliothek Sr, Leonhard
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MUSIKPORTRAIT
Die volkstümliche Musik ist unzweifelhaft eine überaus erfolgreiche Branche, davon kann sich jeder beinahe täglich im Fernsehen und bei den diversen "Volksmusikwettbewerben" überzeugen. Diese Musik sucht sich aus anderen Musikstilen, vor allem der traditionellen Volksmusik und dem Schlager, heraus, was sie gerade brauchen kann und vermarktet sie ohne große Bedenken. Die Anhänger
gewinnen sie rasch Sympathie und man würde, wie es ein anerkannter Fachmann formuliert, sich "in der volkstümlichen Musikszene mehr solche Burschen wünschen". Seit sechs jahren gibt es ihre Band nun schon, und der Helmut und Alexander waren schon drei jahre vorher Mitglieder bei den Passeirer Spatzen, Alexander als Baritonist und Helmut mit der steirischen Ziehharmonika. Zu Silvester 1996 hatten sie zusammen mit josef Gufler das Trio Kristall gegründet. Nach ihrem ersten Auftritt in pfelders bekamen sie im Laufe der Zeit immer mehr Angebote. Zuerst in Passeier, dann auch darüber
der "echten" Volksmusik protestieren zwar heftig gegen die Vereinnahmung der Volksmusik, letztlich aber erfolglos. Dass die Fronten aber nicht immer unversöhnlich sein brauchen, das beweist eine volkstümliche Gruppe aus dem Passeiertal, das bekannte Trio Kristall. Helmut Prünster (St. Martin/Matatz), Alexander Krezdorn (St. Martin/ Flonerberg) und Markus Ennemoser (aus Stuls und erst seit Anfang des jahres dabei) sind bodenständige Passeirer und trotz ihres jugendlichen Alters schon "alte Hasen" im Musikgeschäft. Sie spielen volkstümliche Musik, hin und wieder Volksweisen und als gefragte Unterhaltungsband auch moderne Stücke. Natürlich sind sie keine "echten" Volksmusikanten. Ihre Texte erzählen meist von der "heilen" Welt. Trotzdem wirkt ihre Musik spontan und ehrlich und ihre Freude am Musizieren nicht gekünstelt. Dank ihres bodenständigen Auftretens
hinaus spielten sie bei Hochzeiten, Wiesenfesten und Frühschoppen auf. Auftritte in Deutschland (Bielefeld) und in der Schweiz (Zürich) beweisen, dass ihre Musik auch außerhalb Südtirols ankommt. Wer gerne Boarischen, Walzer oder Polka tanzt, kommt beim Trio Kristall sicher auf seine Kosten. Sie sind eine der wenigen volkstümlichen Gruppen in Südtirol, die eine Geige verwenden. Das erlaubt es ihnen, in Südtirol selten gespielte Stücke zum Besten zu geben, was vielen jungen Fans gefällt. Viel Freude und Spaß bereitet es ihnen, ohne elektronischen Verstärker auf Almen in Passeier und Umgebung zünftig aufzuspielen. Bis zu hundert Auftritte im jahr kommen so zusammen. Möglich ist das nur, weil alle drei beruflich flexibel sind. Helmut und Alexander arbeiten auf dem elterlichen Hof mit, Markus ist Konditor und hilft auch in der elterlichen Bar in Moos
TRIO
KRISTALL
Eine erfolgreiche volkstümliche Gruppe
aus. Der Großteil der Auftritte wird im Sommer absolviert, im Winter hingegen wird bis zu dreimal die Woche geprobt. Dies zeigt, dass der Spaß an der Musik ungebrochen ist und sie zudem beständig bemüht sind, ihr Repertoire zu erweitern und dazu zu lernen. Hatten sie in den ersten jahren ausschließlich andere Gruppen "nachgespielt", begannen sie im Herbst 1999 selbst Texte und Melodien zu verfassen. Im Frühjahr 2000 kam dann ihre erste CD/MC "Südtirol, mein Heimatland" heraus. Die Mischung aus Volkswei.sen und volkstümlichen Schlagern begeisterte ihre wachsende Anhängerschaft. Für diese hatten sie inzwischen auch einen Fanclub gegründet, der inzwischen schon 100 Mitglieder aus nah und fern zählt. Die eingefleischten, meist jungen Fans, die bei vielen Auftritten dabei sind, werden natürlich besonders aufmerksam betreut. Im vorigen Herbst begannen die drei wieder neue Stücke zu schreiben und im Mai dieses jahres konnten sie stolz ihre neue CD/MC "A Psairer Geigenmusig" präsentieren. Die von dem New Port Studio in St. Lorenzen in hervorragender Qualität produzierte Mischung aus Volksweisen und eigenen volkstümlichen Arrangements brachte ihnen mehrere Auftritte in Funk und Fernsehen ein. Diese CD war sichtlich ein Erfolg und ermuntert die drei Musiker, zurzeit an ihrer dritten CD zu "basteln". Auch für dieses Vorhaben ist den drei sympathischen Burschen der größtmögliche Erfolg zu wünschen.
Steckbrief: Besetzung: Helmut Prünster: Steir. Harmonika, Keyboard, Gesang Markus Ennemoser: Gitarre, E-Gitarre, Gesang Alexander Krezdorn: Geige, E-Bass, Gesang
CD/MC
Südtirol, mein Heimatland A Psairer Geigenmusig Kontaktadresse: Alexander Krezdorn 39010 St. Martin Flon-Matatz 8 Tel.: 0473 64 13 79 Handy Helmut: 3487443119
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"Wir spielen aus Freude an der Musik" Helmut und Alexander im Gespräch PB: Welche musikalischen Vorbilder habt ihr?
Trio Kristall: Unsere Lieblingsgruppen kommen vorwiegend aus Österreich. Die Schürzenjäger (wie sie früher gespielt haben), die Ursprung- und die Zellbergbuabn gefallen uns und wir spielen häufig ihre Stücke. Vielleicht hat das auch damit zu tun, dass auch sie eine Geige verwenden.
PB:Ihr drei seid auch priuat gute Freunde?
Trio Kristall: Ja,das sind wir ohne Zweifel. Wenn wir nicht spielen, gehen wir gerne miteinander auf ein Fest, unterhalten uns und haben viel Spaß miteinander.
PB:Der uolkstümlichen Musik wird uorgeworfen eine heile Welt uorzuspiegeln. Wie begegnet ihr dieser Kritik?
Trio Kristall: Unsere Fans erwarten von uns keine kritischen Texte. Sie wollen sich mit unserer Musik gut unterhalten und den stressigen Alltag vergessen. Esist aber nicht ausgeschlossen, dass wir in Zukunft auch anspruchsvollere Texte verwenden.
PB:Mit eurer Mischung aus uolkstümlicher Musik und Volksweisen ist der kommerzielle Durchbruch schwer zu schaffen. Strebt ihr diesen überhaupt an, und was seid ihr bereit dafür zu opfern?
Trio Kristall: Natürlich möchten wir Erfolg haben, wir sind aber nicht bereit, uns dafür ganz zu verbiegen. Für uns wäre es nicht gut vorstellbar, uns von einem Manager unsere Musik, unsere Kleidung usw. vorschreiben zu lassen. Bei den großen Plattenfirmen geht es mehr um Vermarktung und weniger um Musik. Wir aber wollen unsere Musik spielen und wenn wir mit dieser gut ankommen, dann passt uns das, ansonsten verzichten wir. Im Übrigen haben wir auch keine Lust Berufsmusiker zu werden. Musik ist für uns eine schöne
9;)ie to~~sten~esche"ks iJeen
hat
Nebenbeschäftigung, die uns viel Freude schenkt.
PB: Was haltet ihr uon Fernsehsendungen wie den Musikantenstadel oder Gran Prix der Volksmusik?
Trio Kristall: Für viele Gruppen sind diese Sendungen das Sprungbrett ins Musikgeschäft. Unsere Gruppe tut sich mit diesen Veranstaltungen jedoch ein .blsschen schwer", weil wir sehen, dass die traditionelle volkstümliche Musik immer mehr verdrängt wird und beim Publikum der seichte Schlager und ähnliches viel besser ankommt.
PB: Wie ist euer Verhältnis zur echten Volksmusik?
Trio Kristall: Die echte Volksmusik hören wir uns gerne an, ist sie doch auch die "Basis" unserer Musik. Volksmusiker haben jedoch sehr beschränkte Auftrittsmöglichkeiten, z. B. nur bei .Huangarten" und ähnlichen Veranstaltungen.
Das Interuiew führte Gottfried Zag/er
immer noch...
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PSEIRER MISS
PosseirerBlatt-NR.
36, DEZEMBER 2002
LEIT
SÜDTIROL
Katrin Morandell die Schönste im Lande Seit 10 jahren wird von der Sonntagszeitung .Zett" der Titel "Miss Südtirol" vergeben. Der Bewerb, ein schon vielfach bewährter Mix aus Unterhaltung und Werbung, ist im Laufe der jahre zu einem wichtigen gesellschaftlichen Ereignis geworden. Schönheit und Prominenz Südtirols geben sich alljährlich zum Finale in der eleganten Atmosphäre des kurhausesvon Meran ein Stelldichein und fern scheinen die Zeiten, wo gegen solche Veranstaltungen noch heftig polemisiert wurde. Am Freitag, 11. Oktober war es wieder so weit. Die 17 Finalistinnen, darunter die St. Martinerin Katrin Morandell, wurden von der bekannten Pro-Sieben-Talk Moderatorin Arabella Kiesbauer gekonnt und charmant präsentiert. Die "Missen" hatten die nicht leichte Aufgabe zu bewältigen, als Models elegante Designermode der bekanntesten italienischen Modehäuser vorzuführen. Im Anschluss unterhielt die Artistengruppe .Kataklo" den diesmal mit besonders vielen VIPs (darunter Landeshauptmann mit BegleiMiss Südtirol Katrin Morandell Foto: Stol
mit ihren Eltern
Siegerehrung: Morandell
in der Mitte Miss Südtirol
Katrin
Foto: Stol
tung, Landesräte, Wirtschaftsbosse, ehemalige Misses Südtirol der verschiedenen jahrgänge, Stars und Sternchen) und Adabeis vollbesetzten Kursaal. Katrin, die übrigens von einem "Fanclub" aus dem Passeiertal begleitet wurde, und laut eigenen Aussagen .riarrisch nfrvös war",
rechnet sich nur wenig Chancen aus. Es kam jedoch ganz anders. Die Spannung im Kursaal erreichte ihren Höhepunkt, als Katrin und Rita Stuflesser aus St. Ulrich im Grödental im Laufe des Abends gleich viel Punkte gesammelt hatten und eine Stichwahl notwendig wurde. Da die Grödnerin sie jedoch im Vorrundenwettbewerb in Olang besiegt hatte, rechnete Katrin fest mit ihrer Niederlage. Minuten später gab es nur eine strahlende und überglückliche Siegerin: Katrin. Sie selbst war am meisten überrascht und konnte ihre Freudentränen nicht zurückhalten. Ihre Ausstrahlung, ihre Natürlichkeit und besonders ihr Lächeln hatten jedoch die juroren überzeugt. Tosender Applaus begleitete ihre Ehrenrunde auf dem Laufsteg als neue Miss Südtirol. Von Glückwünschen und ansehnlichen Preisen überhäuft, wurde sie mit einem Rolls-Royce nach Hause gefahren. Als früh am Samstag sich in St. Martin wie ein Lauffeuer die Nachricht verbreitete, dass "unsere Katrin" zur schönsten Frau Südtirols gekürt worden war, freute sich das ganze Dorf und niemand neidete ihr den Erfolg. "Auf die Katrin", hieß es, "können wir wirklich stolz sein. Sie ist nicht nur bildhübsch, sondern eine überaus freundliche, elegante und vor allem natürliche, junge Frau." Viele Martiner ließen es sich nicht entgehen, ihr persönlich zu gratulieren und die Katrin war hoch erfreut, als der gesamte Gemeindeausschuss ihr zu Hause die Aufwartung machte. Die junge St. Martinerin steht nun ein jahr lang ganz im Scheinwerferlicht
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von Presse und Aufmerksamkeit und viele Südtiroler weiblichen, aber auch männlichen Geschlechts brennen darauf, die Person, die sich hinter dem "bezaubernden Lächeln" verbirgt, kennen zu lernen. Viel Gelegenheit werden sie dazu allerdings nicht haben, da Katrin neben ihrem Beruf als Lehrerin häufig ihren "Miss Südtirol Verpflichtungen" bei Ausstellungen, Geschäftseröffnungen, Modeschauen usw. nachkommen muss. Um wenigstens die "ärgste Neugierde" zu befriedigen, möchten wir sie kurz vorstellen. Geboren wurde sie vor 21 jahren in Meran, wo sie die ersten beiden Lebensjahre verbrachte. Danach übersiedelte ihre Familie nach St. Martin. In ihrer Kindheit war Katrin ein ruhiges, freundliches Mädchen und übrigens eine gute Schülerin. Ihren Gleichaltrigen war sie meist schon etwas voraus, was vielleicht damit zusammenhängt, dass sie in der Betreuung ihrer behinderten Schwester schon früh Verantwortung übernehmen musste. Schon mit 3 jahren hatte sie mit Ballettunterricht angefangen und bis Ende der Mittelschulzeit durchgehalten. Beim Ballett lernte sie sich "richtig und anmutig" zu bewegen, und bei den jährlichen Ballettauftritten im Stadttheater
schloss sie schon früh Bekanntschaft mit der Welt der Bühne. Während ihrer Oberschulzeit in der Lehrerbildungsanstalt in Meran wirkte sie bei verschiedenen Musicalvorführungen mit und "genoss" die Aufregung und das Herzklopfen auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Im Sommer 2000 maturierte sie mit gutem Ergebnis an der Lehrerbildungsanstalt. Über ihr Berufsziel bestand von Anfang an kein Zweifel. Sie wollte Lehrerin werden, da sie die Arbeit mit Kindern über alles liebt. Seit 3 jahren arbeitet sie nun in ihrem Traumberuf und sie hat ihre Entscheidung keine Sekunde bereut. Beruflich versucht sie sich über ein Fernstudium in Pädagogik an der Uni in Innsbruck weiterzubilden, doch erfordert die Wahl zur Miss Südtirol sicherlich einen zeitlichen Aufschub. In die Welt der Mode und Schönheit war sie nur durch Zufall geraten. Ein Boutiquenbesitzer hatte sie gebeten Mode vorzuführen, und da Katrin Freude daran fand, hatte sie im letzten Winter einen viermonatigen Modellkurs besucht. Nach erfolgreichem Abschluss wurde sie für verschiedene Modeschauen in Südtirol engagiert. Dabei wurde sie auch angesprochen, an der Miss Südtirol Wahl teilzunehmen, sie hatte jedoch abge-
lehnt. Nachdem sie ein zweites Mal aufgefordert wurde, ließ sie sich schließlich "überreden" und nahm an der Vorausscheidung in Olang teil, wo sie gute Zweite wurde. Damit war sie für das Finale am 11. Oktober in Meran qualifiziert und ein neuer Stern am Südtiroler Schönheitshimmel ward geboren. In der kargen Freizeit ist Katrin keine Müßiggängerin. Sie joggt, schwimmt und wandert gerne und ist auch eine begeisterte Leserin. Ihr Lieblingsautor: Paul Coelho. Zu den wichtigsten Menschen zählen für sie ihre Eltern Elfi und Oswald und die 14 jährige Schwester Stephanie. Eine kleine Enttäuschung hält sie für ihre vielen männlichen Verehrer bereitet. Wie es scheint, ist sie schon seit längerer Zeit in festen Händen. Das aufregende [ahr als Miss Südtirol möchte sie in vollen Zügen genießen. Den Trubel um ihre Person erträgt sie gelassen und die Gefahr, dass sie deshalb "abheben" würde, ist augenscheinlich gering. Dazu ist sie zu sehr mit beiden Füssen fest im Leben stehend und weiß, dass Schönheit eine vergängliche Angelegenheit ist und ein aufregendes jahr als Miss bald vorüber.
METzcrEREI HOFER Dorf 75,39073 Moos/Pass. - Tel. 0473 643524; Fax 0473 643574
Alle Mitarbeiter unseres Betriebes bedanken sich
I"
für das Vertrauen welches uns von vielen Familien
und Betrieben des gesamten Passeiertales
im abgelaufenen
l~aiLeIv~3M~ftet~
Jahr entgegengebracht
wurde.
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alie« (jUt~J(jMwtdIteit und. viel (jtück u«. neaen.Ja/tr ioioudu:
F~Hofor
Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass unser Geschäft in Moos vom 26.01.2003 bis 21.02.2003 wegen Umbauarbeiten geschlossen bleibt. Wir bitten um Ihr Verständnis und freuen uns, Sie am Samstag den 22.02.2003 zur Wiedereröffnung begrüßen zu dürfen.
Metzgerei Hofer
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"Ich bin ein Familienmensch" Katrin Morandell im Interview
PB:Sie sind jetzt seit ein paar Wochen Miss Südtirol. Verraten Sie uns wie es Ihnen in der Zwischenzeit ergangen ist? Katrin Morandell: In den ersten Tagen eilte ich von Termin zu Termin. Fernsehen, Radio und auch Zeitungen wollten von mir Interviews haben. Ich war auch bei sehr vielen Veranstaltungen eingeladen und habe sehr viele interessante Leute kennen gelernt.
PB:Wie hat ihre Familie, ihre Umgebung auf Ihre Wahl zur schönsten Südtirolerin reagiert?
Katrin Morandell: Von der Reaktion der Leute im Dorf bin ich total positiv überrascht worden. Sehr viele Bekannte, Freunde,Nachbarn haben mich angerufen, viele haben mir auf der Straße gratuliert. Darunter waren junge, aber auch ältere Leute,was mich besonders gefreut hat. Es ist ja so, dass ich vor dem Finale schon ein bisschenAngst vor der Reaktion der Leute
pfnurzn giglitznt Bleggerer paitn harbe meltern Greggitzn Hiabl grein Nandl
in St. Martin hatte. Meine Eltern waren am Anfang ja auch nicht begeistert, sie sind aber zu mir gestanden.
PB:Schönheit muss leiden, sagt ein Sprichwort. Wie leiden Sie?
PasseirerBlatt-NR.
36, DEZEMBER
2002
nehmen, der Spaß und die Lebenslust sollten im Vordergrund stehen.
PB:Frauenrechtlerinnen lehnen Miss-Wahlen als "Fleischbeschau" ab. Wie begegnen sie dieser Kritik?
Katrin Morandell: Leiden muss ich nicht gerade (lacht). Allerdings ist es schon richtig, dass schön sein manchmal zeitaufwendig ist. Als Miss Südtirol muss ich notgedrungen mehr als bisher auf das Aussehen achten. Ich kann mich nicht mehr schlampig anziehen, muss die Haare in Ordnung halten und mich schminken. Allerdings muss ich bekennen, dass ich schon immer auf das Äußere geachtet habe. Ich mag es, wenn ich "gut angezogen" aus dem Haus gehen kann. Zu Hause laufe ich hingegen am liebsten im Trainer herum.
Katrin Morandell: Esgibt schon einige Misswahlen, wo nur der Körper der Frau "bewertet" wird. Bei der Miss-Südtirol-Wahl hingegen standen auch Redegewandtheit, Ausstrahlung und Intelligenz im Vordergrund. Eine dumme Miss kann ja schwerlich das Land Südtirol ein Jahr lang vertreten. Übrigens ist der Eindruck falsch, dass wir viel Haut zeigen mussten. Wir Mädchen haben Mode vorgeführt und in jedem öffentlichen Schwimmbad sieht man heute mehr nackte Tatsachen. Ich persönlich stehe voll und ganz zu meinem Auftritt.
PB: Wen haben Sie uor dem Miss Finale um Rat gefragt?
PB:Sie haben auch den Modellberuf kennen gelernt. Ihre Meinung dazu?
Katrin Morandell: Eigentlich nur Ingrid Mair, sie ist die Chefin der Modellagentur in Bozen. Meine Mutter, die ja sonst meine Vertraute ist, habe ich gar nicht mit diesem Thema befasst.
PB:Sich selbst bleiben - wer ist Katrin Morandel/?
Katrin Morandell: Ich sehe mich als einen fröhlichen und lebenslustigen Menschen. Meine Familie bedeutet mir viel. In meiner Freizeit genieße ich e\daheim zu sein, um vor allem mit meiner ~utter, zu der ich ein inniges Verhältnis habe, zu reden. Natürlich bin ich als Frau harmoniebedürftig und auch sensibel, wenn ich aber von etwas überzeugt bin, dann kann ich mich schon durchsetzen. Ehrliche Komplimente mag ich gerne, sie heben mein Selbstwertgefühl.
PB: Welchen Rat würden sie einem Mädchen geben, das beabsichtigt, an einer Miss Wahl teilzunehmen?
Katrin Morandell: Dass sie sich nicht allzu sehr "verbiegt" und natürlich sein soll; dass sie nicht allzu große Erwartungen haben soll. Vor allem soll sie das Ganze nicht zu ernst
verhaltenes Lachen, Kichern glänzen Sonnen- oder Lichtschein gutschreiben strenge Arbeit, arbeitsam ratschen, alles weitererzählen Brechreiz ein Löffel voll quietschen Großmutter
Katrin Morandell: Er ist der Traumjob für viele Mädchen und deshalb ist der Andrang groß. Esgilt schon zu schauen,wie seriös z. B. eine Modellagentur ist. Als ls-jähriges Mädchen alleine nach Mailand zu gehen, halte ich jedoch für ziemlich gefährlich; da gilt es schon aufzupassen,dass die Mädchen nicht ausgenutzt werden und in schlechte Kreisekommen.
PB:Welche Beziehung haben sie noch zu ihrem Heimattal?
Katrin Morandell: Ich lebe gern in St, Martin, da mir die Mentalität der Passeirer- ihre Fröhlichkeit und Gemütlichkeit - absolut zusagen.
PB:Welches der folgenden Zitate würden Sie für sich selbst als zutreffend bezeichnen: Schönheit regiert nur kurz (Sokrates). Schönheit ist überall ein willkommener Gast (Goethe). Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet (Christian Morgenstern). Katrin Morandell: Ich entscheide mich für das dritte.
Das Interuiew führte Gottfried Zagler
Für die Mithilfe bei der Suche nach Passeirer Dialektwörtern möchte ich mich bedanken. Alle die Lust haben mitzuhelfen, bitte ich, mir weiterhin Wörter zuzusenden oder persönlich in der Bibliothek St. Martin abzugeben. Adresse: 39010 St, Martin - Öffentliche Bibliothek Dorfstraße 6 - Tel. 0473 64 16 76
Gottfried Zagler - Bibliothek St, Martin
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SPORT SPORT-
UND
FITNESSCLUB
PASSEIER
Zwei neue Fitnesstrainerinnen Der Sport- und Fitnessclub in St. Martin gratuliert den zwei frischgebackenen Fitnesstrainerinnen Petra Moosmair und Rosi Schwarz zur bestandenen Prüfung. Petra absolvierte die Ausbildung als Aerobictrainerin B-Lizenz auf Mallorca mit anschließender schriftlicher, prak-
tischer und mündlicher Prüfung. Auf sechs Monate Lernphase zu Hause, war die einwöchige Intensivschulung auf der Insel gefolgt. Zu den Ausbildungsinhalten hatten gezählt: Aerobic-Rhythmusschulung, Choreographie, Step-Aerobic, Sportmedizin, Wirbelsäulengymnastik, Beweglichkeitsstretching, ... Rosi absolvierte die Ausbildung als Gesundheitstrainerin am Bildungswerk Neustift und Nals. Die Ausbildung ging über mehrere Wochenenden und dau-
erte insgesamt ein jahr. Zu den Ausbildungsinhalten zählten z.B.: Wirbelsäu lengymnastik, Funktionsgymnastik, Beweglichkeitstraining und Trainingssteuerung. Auch hier galt es eine schriftliche, praktische und mündliche Prüfung zu bestehen.
HOLZFÄLLER
WELTMEISTERSCHAFT
IN SCHOTTLAND
Passeirer Manfred Brunner mit dabei Drei Tage lang ließ der gebürtige Passeirer Manfred Brunner seine Motorsäge auf Hochtouren laufen. In Glasgow und in den Schottischen Highlands ging Ende September die Weltmeisterschaft der Holzfäller zu Ende. Vor zwei jahren kehrte Manfred Brunner mit Bronze von der Weltmeisterschaft 2000 in Norwegen zurück. In diesem jahr schaffte er den hervorragenden fünften Platz in der Disziplin "Kette wechseln".
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53 PasseirerBlatt-NR.
MEDIEN-MARATHON
MÜNCHEN
Maggie Kneissl bewältigt Marathon Es ist bekannt, dass das Laufen als Sportart weltweit einen gewaltigen "Boom" erlebt und so trifft man auch im Passeiertal, besonders entlang des Passerdammweges, immer mehr Laufbegeisterte. Auffällig ist dabei, dass sehr viele Frauen das joggen als Ausgleichssportart betreiben und auf diese Weise etwas für Gesundheit und persönliches Wohlbefinden tun. Auch bei diversen Wettkämpfen, wie z. B. beim Meraner Halbmarathon
Manfred Brunners größtes Ziel: ein gutes Ergebnis bei der Weltmeisterschaft in Italien 2004 zu erzielen Gemeinsam mit drei italienischen Teamkollegen maß sich Brunner in Schottland mit über 100 Holzfällern aus 26 Ländern. "Zu den stärksten Mitstreitern gehörten die Holzfäller aus Österreich, Holland, Liechtenstein, Schweiz und Südamerika", so Manfred Brunner. Beim Wettbewerb werden fünf verschiedene Disziplinen ausgetragen: Präzisionsschneiden, Kette wechseln, Scheiben schneiden und Entasten gingen in einer mit Holzspänen übersäten Halle in Glasgow über die Bühne. Die klassische Disziplin "Bäume fällen" - "normalerweise Fichten", erklärte Brunner - wurde in den Schottischen Hochländern ausgetragen. In 12,80 Sekunden wechselte er die Kette seiner Motorsäge - und kam damit auf den hervorragenden Platz fünf. Seit zehn jahren fällt, entastet und zersägt Manfred Brunner mit sportlicher Leidenschaft Baumstämme. Neben seiner Arbeit als Waldarbeiter bei der Forstdomäne trainiert er mindestens zwei- bis viermal pro Woche. Sein größtes Ziel: Ein gutes Ergebnis bei der Weltmeisterschaft in Italien 2004 zu erzielen. In zwei jahren wird im Val di Lanzo bei Turin um Millimeter und Zehntelsekunden gesägt. Unterstützt haben Manfred Brunner bei dieser Weltmeisterschaft: der Landesverband der Handwerker - LVH, Nils Italia (Burgstall), Gufler Bau (Moos i. Passeier), Itas Versicherung (Passeier), Raika Villnöß, und die Forst- und Domänenverwaltung. Pressemitteilung
LVH
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DEZEMBER 2002
"Maggie" auch Training, Familie (sie ist Mutter eines jungen) und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Sie trainierte diszipliniert viermal wöchentlich, wobei ihr längster Lauf 35 km umfasste. Als weiteres Aufbaurennen nach dem Meraner Halbmarathon bestritt Maggie den Berglauf zur Gampenalm. Am 13.0ktober war es schließlich soweit! Gemeinsam mit circa 9000 Teilnehmern nahm die Passeirerin den Medien-Marathon in München in Angriff. Nach ihren eigenen Aussagen verlief ihr Rennen über die berühmten 42,195 km optimal, denn sie hatte in keiner Phase des anstrengenden Laufes größere Probleme. Besonders eindrucksvoll war für "Maggie" der letzte Kilometer, als sie angefeuert von tausenden Zuschauern und angetrieben von toller Musik durch das Marathontor ins Olympiastadion einlief, wo jeder Läufer begleitet von frenetischem Applaus die letzte Runde lief. Vielleicht ist die großartige Leistung von "Maggie" für weitere Passeirer/innen Ansporn, sich einmal an einem Halbmarathon oder am Mythos Marathon zu versuchen!
ZWICKAUER
HÜTTE
Peter pfitscher gewinnt Berglauf Am 11. August fand der Berglauf von pfelders (1622 m) auf die Zwickauer Hütte (2989 m) statt. An diesem Rennen haben insgesamt 66 Athleten, darunter auch sechs Frauen teilgenommen. Die Wetterverhältnisse an diesem WochenPfrtscher Peter bei der .oberen Schneide"
sowie beim Meraner Frauenlauf waren etliche Passeirer/innen am Start. Auch Margarethe "Maggie" Kneissl aus St. Martin hatte sich für das jahr 2002 zum Ziel gesetzt, den Meraner Halbmarathon zu laufen. Ab jänner trainierte sie gezielt auf diesen Lauf und meisterte ihn problemlos. Nun wuchs in ihr die Idee, sich der Herausforderung Marathon zu stellen, bedingt auch durch die Tatsache, dass ihr Lebenspartner Luis Schwienbacher im jahr zuvor mit mehreren Kollegen aus St. Martin dieses Ziel erreicht hatte. Da ein Marathon ein relativ intensives Training voraussetzt, galt es für
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Die drei Schnellsten: 1. Pfitscher Peter (Mitte), Innerhofer Paul (links), 3. Tschurtschentaler Stefan (rechts) 2.
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ende waren äußerst schlecht. Schon Tage zuvor hat es stark geregnet und bis auf circa 2500 m heruntergeschneit. Am Renntag hat es dann aufgehört zu regnen bzw. schneien. Die Männer der Berg-
rettung Moos haben den betroffenen Teil der Strecke vom Schnee freigeschaufelt. Für die Anmeldung und die Startnummernausgabe hat die Skiliftgesellschaft pfelders den Organisatoren freundlicherweise das Skiliftbüro zur Verfügung gestellt. Gestartet wurde pünktlich um 10.00 Uhr bei der Häuslerbrücke.
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Ergebnisse: Männer 1: 1973 und jünger 1. Paullnnerhofer
1974
S.V.Mölten
56.19
2. Stefan Tschurtschentaler
1974
S.c. Drei Zinnen
57· 01
1973
S.c. Meran
1.02.02
1. Roland Osele
1970
S.c. Meran
58· 38
2. Harald Reichegger
1972
LC Kaltern
59· 03
3. Anton Schraffi
1964
Dolobeik
1. Peter pfitscher
1959
S.V.Mölten
2. Hugo Senoner
1955
Atletica Gardeina
1.03· 31
3. Maurizio
1962
GSA Vicenza
1.03-36
1. Heinrich Schölzhorn
1950
Ridnaun
1.09.28
2. Luciano Spinazze
1949
AS Meran
1.10-42
3. Franz Andergassen
1951
LC Kaltem
1.16.13
1. Astrid Renzier
1969
S.c. Rasen
1.10· 38
2. Luisa Merz
1969
ATAF Trento
1.16.10
1971
Fullsport Meran
1.19.28
3. Andreas Puntner Männer 2: 1963 - 1972:
~
1.00.21
Männer 3: 1953 - 1962:
Rivato
55· 50
Männer 4: 1952 und älter:
Frauen: Allgemeine
3. Irene Senfter
Klasse:
Der Berglauf auf die Zwickauer Hütte gilt als sehr schwieriger Berglauf. Der Höhenunterschied beträgt 1.367 m. Die Strecke weist eine Länge von genau 5.616 m auf. Die Strecke wurde heuer mit einem speziellen Rad ausgemessen, das von der Straßenverwaltung ausgeliehen werden konnte. Trotz des schlechten Wetters sind die Veranstalter mit der Teilnehmerzahl sehr zufrieden. Beeindruckend ist, dass neben den Südtiroler Teilnehmern auch viele aus dem Trentino, dem Veneto und einzelne Urlaubsgäste dabei waren. Erfreulich war dann auch der Ausgang des Rennens. Der Bergläufer Peter Pfitscher aus St. Martin, der schon seit über zwanzig jahren erfolgreich an Bergläufen teilnimmt, hat das Rennen für sich entscheiden können. Es ist eine besondere Leistung, wenn man bedenkt, dass Peter mit seinen 43 jahren die gesamte Konkurrenz geschlagen hat. Die Bergrettung Moos möchte sich bei den vielen Betrieben bedanken, die sie durch Werbeinserate unterstützt haben. Ein Dank gilt auch den Hüttenwirten für die gute Zusammenarbeit.
Bergrettung Moos
ÖTZTALER
RAD-MARATHON
Acht Passeirer erreichen das Ziel Als es im Februar dieses jahres daran ging, die Ziele für die heurige Radsaison abzustecken, waren sich Martin Braunhofer, Andrea Pacella, Helmut Zipperle, jürgen Alber, Sepp Kofler, Walter Pixner, Franz Schiefer und Blasius Marth einig: als Höhepunkt und besondere Herausforderung wurde der Ötztaler RadMarathon eingeplant. Dieses Rennen gilt europaweit als eines der härtesten Rennen überhaupt für Radamateure und führt bei einer Streckenlänge von 238 km über drei Pässe wobei 5.500 Höhenmeter zu bewältigen sind. Bei dieser Tortur sitzt ein gut trainierter Fahrer ca. 9 - 10 Stunden im Sattel, und es ist natürlich klar, dass es für jeden ambitionierten Radsportier das Nonplusultra darstellt, bei eben diesem Rennen ins Ziel einzufahren. Natürlich wird das Training auf so ein strapaziöses Rennen abgestimmt. Um den notwendigen Leistungsstand zu erreichen, müssen 5.000 - 6.000 Trainingskilometer abgespult werden. Als Generalprobe wurde im [uni die Dreiländer-Rundfahrt bestritten, die bei einer
55 PasseirerBlatt-NR.
36, DEZEMBER 2002
Streckenlänge von 175 km übers 5tilfser joch und den Ofen pass führte. Am 25. August um 6.30 Uhr war es endgültig soweit! Unsere acht Passeirer standen gemeinsam mit 3000 weiteren Fahrern, darunter auch Ex-Profis, in Sölden am Start. Der Rennverlauf führte zuerst durchs Ötztal, in der Folge über den Küthai Richtung Innsbruck, weiter über den Brenner nach Sterzing, über den jaufen und das Timmelsjoch zurück nach Sölden. Alle Fahrer aus dem Passeiertal erreichten Sölden erschöpft aber wohlbehalten, wobei auf dem Zieltransparent wohl nicht umsonst stand "Am Ziel deiner Träume".
RANGGLERVEREIN
PASSEIER
Erfolgreiche Saison 2002 Der Rangglerverein Passeier kann heuer auf eine Saison zurückblicken, die vor allem für die jugend sehr erfolgreich war. Zum Ranggierverein Passeier zählen derzeit 25 [ugend- und 10 Seniorenranggler. Bei 21 internationalen Ranggl-Wettkämpfen waren im Durchschnitt sechs jugendranggier mit dabei. Zusammen haben die jugendranggier 76 Preise ~ errungen, davon waren 26 hart aber verdient erkämpfte erste Plätze. Es gab noch neun kleinere Ranggl-Wettkämpfe
in Südtirol, bei denen die jugend zusätzlich 114 Preise errang. Bei insgesamt 80400 km, die für Wettkämpfe zurückgelegt wurden, hat die Passeirer Ranggl-jugend insgesamt 190 Preise und die Senioren 64 Preise mit in das Passeiertal gebracht. Alexander Bortolotti wurde wie im Vorjahr Hundsteinsieger, Florian Haspinger schlug sich äußerst tapfer bis ins Finale. Die Ranggier Florian Haspinger, josef konnten beim Haller und Danieilimer großen internationalen Länder- Ranggin in Mittersill bei Salzburg einen Dreifachsieg in der Klasse 12 - 14 jahre erzielen, was in der Vereinsgeschichte bisher noch nie vorgekommen ist. Siegmar Lamprecht kam beim Alpencup (10 Ranggl-
Wettkämpfe, die international zählen) auf Platz vier der fünf Bestplazierten. Passeirer Meister auf dem "Gompen" wurden: 6-8 jahre: Daniel Cava 8-10 jahre: Benjamin Pichler 10-12 jahre: Alexander Bortolotti 12-14 [ahre: Florian Haspinger 14-16 jahre: Christof Pichler Senioren: Siegmar Lamprecht Bei den Südtiroler Meisterschaft in Mühlwald im Ahrntal wurden jeweils drei Preise vergeben; die Passeirer errangen dabei folgende Platzierungen: 6-8 jahre: 2. Platz Daniel Cava 8-10 jahre: Benjamin Pichler 1. Platz 10-12 jahre: Michael Pichler; 1. Platz Alexander Bortolotti 2. Platz 12-14 jahre: 1. Platz Florian Haspinger, 2. Platz josef Haller 14-16 jahre: 1. Platz Peter Öttl, Christof Pichler 3. Platz Senioren: Gottfried Pichler, 1. Platz Siegmar Lamprecht. 2. Platz Nach einer derart erfolgreichen Saison sei nun allen Rangglern eine Ruhepause bis Mitte jänner vergönnt. Bei den Trainer, Eltern und Sponsoren bedankt sich der Verein recht herzlich und hofft, dass auch das [ahr 2003 für den traditionsreichen Ranggisport wieder ein aktives und gutes jahr wird.
Ranggleruerein Passeier
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FASZINATION
TRANSALP
Mit dem Mountain Bike Berge versetzen Aus dem Renntagebuch uon Stricker Wilhelm, Teilnehmer: Drei Länder, acht Etappen, 569 Kilometer und rund 19.700 Höhenmeter: Das sind die Daten der 5. Transalp Challenge, die am 20. Juli 2002 im oberbayerischen Mittenwald startete. 406 Teams zwei Personen stellten sich der Herausforderung, in nur acht Tagen bei Wind und Wetter mit dem Mountainbike die Alpen zu überqueren - von Deutschland über Österreich nach Italien. 63 Biker hatten unterwegs aufgegeben, 749 Starter querten am Ende glücklich und stolz die Ziellinie in Riva dei Garda - im Bewusstsein, Finisher des härtesten Mountainbikerennens der Welt zu sein. Für mich beginnt das Rennen bereits neun Monate vorher: Ich erfahre, dass eine Etappe von Naturns über das Pfossental, die Stettinerhütte, Lazins und das ä
GUFLER
Passeiertal nach Meran führen soll. Die Transalp über meine Lieblingsstrecke; da muss ich dabei sein! Einen gleich-
KOmmERZ
BI=IUSTOFFE
wertigen Partner finde ich in Andreas Schrentewein. Der Girlaner ist eben erst unserem Verein beigetreten und will
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ebenfalls an der Transalp teilnehmen, auch leistungsmäßig sind wir auf gleichem Niveau. Schon das Auswahlverfahren ist knallhart! Aus etwa 2500 Bewerbungen werden die Teams ausgesucht. Glücklich, wer einen der begehrten Startplätze ergattern kann. Die Anmeldung erfolgt Ende Dezember, die Plätze sind innerhalb weniger Tage ausgebucht. Ende jänner liegt dann ein Brief im Postkasten: Die Bestätigung für die Teilnahme. Wir würden im juli mit Startnummer 32 ins Rennen gehen. Die erste große Hürde ist geschafft! Nach unzähligen Trainingseinheiten stehen wir dann am 20. juli in Mittenwald am Start. Das Rennen wird lang werden, ich nehme mir einen gemächlichen Start vor. Als um Punkt 12:00 Uhr der Startschuss fällt, müssen wir zunächst eine Runde durch Mittenwald drehen: Geschätzte 20000 Leute stehen in der Fußgängerzone und schicken uns mit tosendem Applaus ins Rennen. Den Start erlebe ich mit Gänsehaut! Was darauf folgt, ist für mich ein Albtraum: Der dunkelsteTag meiner sportlichen Karriere! Sämtliche Teilnehmer starten mit einem Höllentempo und am zweiten Anstieg breche ich total ein. Eine zwei Kilometer lange und durchschnittlich 35 % steile Rampe versetzt mir den Gnadenstoß. Mit Riesenrückstand und Moral am Boden erreichen wir das Ziel in Imst. Wir hatten mit einem Platz unter den Top 20 geliebäugelt und liegen nun mit einer Stunde Rückstand weit abgeschlagen im Mittelfeld. Tag zwei: Es läuft wesentlich besser, kurz vor Landeck erwischt es mich dann in einer schnellen Abfahrt: Mein Können über- und die Geschwindigkeit unterschätzt. Ich schlage hart am Waldboden auf - wie komfortabel kann doch ein Helm sein - blicke auf und sehe das Bike in weitem Bogen und mit zweifacher Rolle über mich hinwegfliegen. Die Punkterichter wären vom Style begeistert! Was schmerzt nun am meisten? Nach kurzem Sortieren der Gliedmaßen stelle ich fest: Nichts passiert, nicht ein Kratzer! Auch das Bike hatte den bodennahen Überschallflug schadlos überstanden - weiter geht's! Nur 200 m später begibt sich Partner Andreas in nicht minder spektakulärer Art auf Schwammerlsuche; geteiltes Leid - halbes Leid! Ischgl, Tag drei, 6:00 Uhr: Der Wecker ist gnadenlos. Regen prasselt ans Fenster - wieso auch noch das, gerade heute wo wir mit dem Idjoch auf über 2750 m Höhe das Dach des Rennens überwinden sollen. Wie kalt wird es denn werden, schneit es etwa am höchsten Übergang,
was soll ich anziehen? Moral am Boden! Aber Petrus hat ein Einsehen und stellt pünktlich zum Start die kalte Dusche ab. Tag für Tag arbeiten wir uns nach vorne, die Maschine läuft, ich habe Spaß am Rennen und bin gut drauf! In Nauders, kurz vor dem Reschenpass, riechen wir Heimatluft, der Vorwärtsdrang und die Motivation werden immer stärker, die Kondition auch! In Naturns erreichen wir als Zwölfte das Ziel - unser bis dahin bestes Resultat! Auch in der Gesamtwertung machen wir Tag für Tag Plätze gut! Der für mich wichtigste Tag steht an, die Etappe Naturns-Meran. Leider wurde bereits im Vorfeld die Route abgeändert, die Naturparkverwaltung erteilte keine Erlaubnis zur Durchfahrt über das Eisjöchl. Wir müssen nun auf das Vigiljoch, dann nach Vellau; ich kenne die Route bestens, habe oft schon auf diesen Wegen trainiert. Die Etappe verfliegt wie im Traum, es läuft super: Nach nur 2 Stunden und 56 Minuten erreichen wir das Ziel auf der Promenade wieder als zwölfte Mannschaft! Die Stimmung auf der Kurpromenade ist einfach super, der Organisator weiß, wie man die Menge zum Kochen bringt. Tag sechs, die Königsetappe: Wir wissen alle, dass wir den schwersten Tag vor uns haben, von Meran geht's wieder auf das Vigiljoch, dann durch das Ulten- und Kirchbergtal auf das Rabbijoch (2506 m) und von dort nach Male, 82 km und 3500 Meter Höhenunterschied! Bereits beim Start auf der Kurpromenade merke ich, dass die Beine nicht mehr so gut wie in den letzten Tage sind! Langsam schraube ich mich in unzähligen Kehren den Berg hoch, um dann auf der anderen Seite des Vigiljochs sämtliche errungenen Höhenmeter in einem atemberaubenden Downhili zu vernichten. Bei St. Walburg kann ich nicht mehr, ich bin total fertig! Wie soll ich die 1200 Höhenmeter zum Rabbijoch noch schaffen? Dann merke ich, dass es den anderen auch nicht besser ergeht und ich fühle mich auf einmal gar nicht mehr so elend. Eineinhalb Stunden später erreichen wir dann trotzdem den Übergang, Andreas und ich haben sogar sieben oder acht andere Teams überholen können. Ich freue mich auf die Abfahrt, die ich gut kenne, bin aber einfach zu müde, um sie genießen zu könnenl, Abends in der Pizzeria verschlingen wir dann zu fünft so viele Pizzas, wie sonst eine ganze Fußballmannschaft. Der letzte Tag ist eine Triumphfahrt von Andalo nach Riva und die Abfahrt vom Passo San Giovanni ein Leckerbissen erster Güte! Nur noch 10 flache Kilometer,
Andreas stürmt mit Vollgas voraus, ich kann kaum im Windschatten mithalten, der Gardasee ruft!!! Im Ziel empfangen uns kurvige Blondinen mit Medaillen, Diplomen und Bussis. Freunde und Bekannte sind auch an den Gardasee gereist, um mit uns die Emotionen zu teilen und den Erfolg zu feiern. Wiederum applaudieren Tausende - auch das Ende der Transalp erlebe ich mit Gänsehaut. Geschafft!! Ohne Verletzungen und größere Materialschäden, Transalp - Finisher!!! Für die Party am Abend bin ich eigentlich viel zu müde, aber wir müssen einfach mit unseren Freunden, die aufs Podium oder einfach nur ins Ziel gekommen sind, feiern. In den letzten Tagen haben Andreas und ich uns mit vielen anderen Teams duelliert, einige Schlachten haben wir gewonnen und einige verloren; ich habe dadurch und durch die vielen gemeinsam verbrachten Kilometer neue Freunde kennen, schätzen und achten gelernt. Irgendwann während der Abschlussparty erfahren wir, dass in den letzten Tagen 6.500 kg Bananen, 15· 000 Energieriegel, 10.000 Liter isotonische Getränke und 10.000 Liter Wasser, 95 Sätze Bremsbeläge, 56 Ketten, literweise Kettenöl und Hunderte Schläuche verbraucht worden sind, es gab 380 medizinische Versorgungen an der Strecke und 910 im Ziel. Der Platzsprecher ruft uns auf, wir erhalten das Finisher-T-Shirt; ich freue mich darüber mehr als über unseren 18. Gesamtrang! Stricker Wilhelm
Er und Sie Die Liebe ist sehr kompliziert, auch wenn rnan's X mal hat probiert. Ohne sich dabei zu schinden, gemeinsam einen Weg zu finden: Wie es denn könnte leichter sein, dieses Leben so zu Zwei'n. Eswar Gewohnheit sicherlich, wenn wieder so viel Zeit verstrich. Gebessert hat sich meist nicht viel, Er bleibt cool und Sie halt kühl. Man lebt viel lieber ungeniert, bis jeder die Geduld verliert. Kann nun die Schuld gemeinsam tragen, und dann den neuen Weg einschlagen! Erz
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GOLFCLUB
36, DEZEMBER 2002
PASSEIER
Bärenstarkes Team Wie bereits im letzten jahr, unterstrich der Golfclub Passeier auch heuer bei der Euregiotour (5 Turniere in Südtirol, 1 Turnier im Trentino, 1 Turnier in Seefeld und 1 Turnier in Linz) seine Vormachtstellung in der Südtiroler Golfsportszene. Bei der kürzlich abgehaltenen Abschlussfeier in Marling wurden die einzelnen Preisträger prämiert und der Golfclub Passeier stellte, wie auf dem Foto zu sehen ist, einen Großteil davon. Franz Pföstl als Gesamtsieger Herren sowie Pet ra Gufler als Gesamtsieger Damen unterstrichen souverän ihre Hochform (beide wurden übrigens in diesem jahr auch "Südtirolmeister). Weiters glänzten als 3. brutto Hubert Schwarz bei den Herren und als l brutto bei den Damen Helga Fink. Bei den junioren sicherte sich in der Nettowertung Lukas Pichler den 2. PI~tz. Bei den Damen gewann Ulrike Wenter die Nettowertung und Maria Platter wurde Dritte. Wir gratulieren allen Preisträgern zu
• TV - VIDEO - HI-fi
.CAR HI-fi · HAUSHALTSGERÄTE • ELEKTROMATERIAL
u.l.n.r. Lukas Pichler, Petra Gufler, Helga Fink, Franz Pföstl, Maria Platter, Hubert Schwarz (Ulrike Wenter nicht im Bild)
ihrem Erfolg und wünschen ihnen auch in den nächsten jahren viel Spaß am Golfen und freuen uns, wenn sie den
Golfclub Passeier Meran würdig erfolgreich vertreten.
Ubald Pichler
ELEKTRO-FACHGESCHÄFT
OSKAR HOFER E LEK T R 0
INS TA L LAT ION E N
ST. LEONHARD IN PASSEIER - KOHLSTATT 84 - TEL. 04736568
wünschen unseren r::;j{un8en eiltfrdhbches OfPelhnachtgt:st un8 alles c9ute /m neuen cf!ahr
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und
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Aus den Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin Termine & Veranstaltungen
Öffnungszeiten Das Gemeindeamt ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet, Samstag von 9 bis 12 Uhr und montags außerdem von 14 bis 16 Uhr. Die Arztpraxis von Dr. Mair ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet und mittwochs von 15 bis 18 Uhr. Neu! Das Krankenpflegeambulatorium, Sitz Platt Nr. 28, ist immer mittwochs von 10 bis 11 Uhr geöffnet. Die Mütterberatung, Sitz Platt Grundschule, ist jeden 2. Mittwoch im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Der Diätdienst, Sitz Gemeindehaus, ist jeden 1. Dienstag im Monat vormittags geöffnet. Die Bibliothek in Platt ist immer sonntags nach dem Hauptgottesdienst geöffnet und freitags nach der Schülermesse.
Krip~naussteilung.15 -19 Uhr,Vereinshaus St. Martin, Verband d~r Krip~nfreunde Krippenausstellung, 9.30 -12 Uhr und 13-18 Uhr,Vereinshaus St. Martin, Verband der Kripoenfreunde 18. Esoterik-Reihe:Tariif-K~20 Uhr,Vereinshaus St. LeonllarilJiiieiidservice Passeier ::::; 22. Weihnachtsverlosung mit musikalischer Umrahmung, ab 18Uhr, Vereinshaus st. Leonhard. Kaufleute St. Leonhard
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Das Gemeindeamt ist von Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 und von 15 bis 16 Uhr geöffnet, Freitag von 8 bis 12.30 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr. Die Öffentliche Bibliothek ist Montag, Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr und von 15-18 Uhr geöffnet, Dienstag und Donnerstag von 15-18 Uhr. Die Arztpraxis von Dr. Sölder ist Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 8 bis 12Uhr und Dienstag von 15biSl9 Uhr. Die Arztpraxis von Dr. Zuegg ist Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und mit Vormerkung Montag bis Freitag nachmittags von 15bis 16 Uhr geöffnet.
Das Gemeindeamt ist von Montag bis Freitag von 8 bis 13Uhr und samstags von 9 bis 12Uhr geöffnet. Die Öffentliche Bibliothek ist Montag von 9 bis 12 Uhr, Dienstag von 14 bis 16 Uhr, Mittwoch von 9 bis 12 und 15bis 18 Uhr, Donnerstag von 17bis 19 Uhr, Freitag von 15 bis 18 Uhr und Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Die Arztpraxis von Dr.lnnerhofer ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Das Krankenpflegeambulatorium, Garberweg 1, ist Dienstag ab 8 Uhr geöffnet. Die Mütterberatung, Garberweg 1, ist donnerstags von 8 -12 Uhr geöffnet. Der Diätdienst, Garberweg 1, ist Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und Dienstag und Donnerstag von 14.30 bis 17Uhr geöffnet. SPRENGELSITZ
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30. Heimatküiidliche Tagesfahrt. Abfahrt 6.30 Uhr in Platt, Heimatpflegeyerein
PASSEIER
DerVerwaltungsdienst ist Montag bis Freitag von 7.30bis 12· 30 und Dienstag von 14.30 bis 16 Uhr geöffnet. Die Blutentnahme ist Mittwoch von 7.30- 8-45 Uhr und Donnerstag von 7.30bis 8.15 Uhr geöffnet. Das Krankenpflegeambulatorium ist Montag, Dienstag und Freitag von 8 bis 11 Uhr und Mittwoch und Donnerstag von 9· 30 bis 11 Uhr geöffnet. Die Mütterberatung ist am Dienstag von 8 bis 12 Uhr geöffnet. Der Diätdienst ist Montag und Mittwoch von 8 bis 13und von 14 bis 17Uhr geöffnet, freitags von 8 bis 12 Uhr.
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22. Konzert Passeirer Blasorchester und CD-Vorstellung Museumsverein, 20 Uhr, Vereinshaus st. Leonhard
Termine für den Veranstaltungskalender können innerhalb Redaktionsschluss in den Bibliotheken St. Leonhard und St. Martin abgegeben bzw. per email zugeschickt werden: biblio.st.leonhard@rolmail.net
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