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MITIEILUNGEN UND UND NACHRICHTEN NACHRICHTEN AUS MARTIN MITTEILUNGEN AUS MOOS, MOOS, Sr. ST. LEONHARD LEONHARD UND UND Sr. ST. MARTIN
Dezember 2000 September 2002
13. Jahrgang Jahrgang -– Nr. 35 28 15.
Christus ist allen Völkern erschienen, kommt wir beten ihn an!
Im Osten und im Westen verstand man die Magier, die Weisen aus dem Morgenland, als die Abgesandten der Völker der Erde, die dem Christkind huldigen und ihre Gaben darbringen. Während die Bibel nur von Weisen aus dem Morgenland berichtet, kennt die Volksfrömmigkeit drei Könige. Sie leitet dies von den drei Geschenken der Weisen ab, die die HI. Schrift erwähnt: Gold Weihrauch und Myrrhe. Ja, man glaubt sogar, die Namen dieser HI. Drei Könige zu kennen, Caspar, Melchior und Balthasar. Diese Namensableitung kommt von der Ableitung der Anfangsbuchstaben eines lateinischen Satzes, den das Volk natürlich nicht verstand: Christus Mansionem Benedicat. Bis heute schreiben wir die Anfangsbuchstaben dieses Satzes C+M+B mit der jeweiligen Jahreszahl über unsere Haustüren, mit der Bitte: Christus segne unser Haus, segne unsere Familie und alle die hier leben. Wichtig aber sind nicht die drei Gaben der Könige als solche, sondern ihre Aussagen über den, der da geboren wird. Gold, das kostbarste was man kannte, schenkt man einem König. Dieses Kind in der einfachen Felsenhöhle ist also ein König. Der Duft des Weihrrauches stieg in dichten Schwaden vor den Götterbildern der Antike auf und verzehrte sich zur Ehre der Gottheit. Diesem Königskind, das von Maria gleichsam zur Anbetung hingehalten wird, huldigt man durch die Ehre des Weihrauches auch als Gott. Das dritte Symbol der Weisen ist eine wohlrie-
chende kostbare Salbe - Myrrhe - mit der die Reichen ihre Toten einbalsamierten, damit sie nicht so schnell verwesten, gut dufteten und lange wie lebend aussahen. Der Tod hat nicht die letzte Macht über dieses Kind, sondern das Leben zählt, somit ist die Myrrhe Zeichen der Auferstehung. Durch das Eilen dieser fremden Menschen aus den verschiedenen Erdteilen zur Krippe nach Bethlehem will die Kirche immer schon sagen: Gott ist in Jesus Mensch geworden, aber nicht nur für eine bestimmte Gruppe oder Rasse, sondern er will alle Menschen zum Heil, zum Guten führen. Die Väter formulierten es so: Gott wurde Mensch um uns Menschen zu vergöttlichen. So wie den Weisen aus dem Morgenland, so hält Maria auch uns ihren Sohn hin, damit
auch wir uns die Zeit nehmen, um ihn auf unsere Weise zu huldigen und anzubeten. Dies hat seine Gültigkeit für alle Zeiten. Der schlesische Dichter Angelus Silesius schreibt: "Wäre Christus auch tausendmal in Bethlehem geboren, aber nicht einmal in dir, so wäre er vergeblich gekommen."Die Verehrung der HI. drei Könige ist mir persönlich schon seit Jugendjahren bekannt, da ihre Reliquien im wohl schönsten Goldschrein des Abendlandes in meiner Heimat im Kölner Dom verehrt werden. Sie wurden vom Kaiser Konstantin, dem berühmten Bischhof Eurobius in Mailand im 4. Jahrhundert geschenkt, und von Kaiser Barbarossa nach Köln überführt. In diesem Sinne wünsche ich uns allen eine gnadenreiche Weihnacht. Pater Theo, St. Leonhard
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Traum oder Albtraum
Küchelbergtunnel
"WiII Meran die zentrale Funktion im Burggrafenamt zumindest für das Passeiertal erhalten, dann sind alle zügigen durchgehenden Verbindungen zur MEBO zu vermeiden". Dies ist ein Auszug aus dem Verkehrskonzept des Prof. Knoflacher für das Burggrafenamt und die Stadt Meran und solche Aussagen erklären vielleicht, warum die Passeirer und besonders unsere Wirtschaft um eine freie Durchfahrt durch Meran fürchten. Wer heute nach Bozen, in den Vinschgau oder in die Außenbezirke von Meran fahren will, muss Obermais, Untermais oder das Zentrum durchqueren und oft Staus bereits an der Tiroler Kreuzung und lange Wartezeiten in der Stadt in Kauf nehmen. Seit Jahrzehnten gibt es Vorschläge, wie man Meran
umfahren könnte. Bereits in faschistischer Zeit schlug man vor, eine Brücke unterhalb Kuens über die Passer und eine Straße über Obermais nach Sinich zu bauen. Später kamen weitere Vorschläge, wie z.B. einen Tunnel unter Obermais oder eine Unterflurstraße an der Pass er entlang zu bauen. Schließlich der vierte Vorschlag - der Küchelbergtunnel, erarbeitet von den Ing. Ebner, Gretzer und Wackernell im Auftrag des Landes. Vorgesehen ist, von der MEBO rechts der Passer zum Teil oberirdisch, zum Teil unterirdisch bis zum Bahnhof zu fahren - dieser Vorschlag entspricht der im Bauleitplan der Stadt Meran eingetragenen zweiten MEBO Ausfahrt. Von hier verläuft die Straße in einer Tiefe von ca. 18 m bis zur Verdi
Erhebung in Meran zur Verkehrssituation Allgemein zu viele Autos
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Freitagmarkt bringt Verkehr zum Erliegen
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Zu wenig Ausfahrten Meran - Bozen
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Zu wenig Parkplätze, verparkte Straßen Zu starker Durchgangsverkehr Zu viele Einbahnen Zu hohe Geschwindigkeiten Schlechte Ampelregelung Kopfsteinpflaster
bzw. Motorradfahrer zu viel Lärm Stau durch Obermais
Zu schlechte Beschilderung
und Beleuchtung
Störender Lärm durch Betriebsverkehr der Firma Zipperle in der Nacht Umweltbelastung
durch Schnellstraße
Zu wenig Parkkontrollen Zu wenig sichere Radwege
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_7 .4 .4 .4
.3.3 .3 12 11
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Straßen und Gehsteige skandalös Zu wenig Schutz für Fußgänger Autobusse und Züge benutzerfreundlich Schlechte Anschlüsse der Busse an die Züge Taxis zu teuer Busse stinken Zu wenig Busse Weitere 7 Nennungen
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Straße, setzt sich dort als 3-spuriger Felstunnel mit ca. 5 % Steigung unter dem Küchelberg fort und erreicht am Zenoberg etwa 20 m unterhalb der heutigen Passeirerstraße und 10m über dem Passerbett das Nordportal. Von hier sollte eine Straße Richtung Obermais und eine zweite Richtung Passeier gebaut werden. Die Gesamtlänge beträgt 3,8 km, wobei der unterirdische Teil 2,2 km beträgt. Der Abtransport des Materials sollte für den Teilabschnitt bis zum Bahnhof über die MEBO zu den Betonwerken im Burggrafenamt erfolgen, für den Felstunnel in Richtung Passeier. Vom Gesamtaushub von etwa 370.000 Kubikmetern würde aber mehr als ein Drittel "selbst" gebraucht, und der Rest könnte zu Schotter verarbeitet werden. Um die Altstadt mit Stand- und Parkplätzen zu versorgen, ist im Berg auf der Höhe des Tiroler Sesselliftes ein vierstöckiger Kavernenparkplatz mit 600 Plätzen vorgesehen. Von hier könnte man in kurzer Zeit zu Fuß das Altstadtzentrum erreichen. Die Kosten wurden vor 10 Jahren mit etwa 150 Milliarden Lire beziffert, davon 22 Milliarden Lire für den Kavernenparkplatz. Ein Teil der Gelder wurden vom Land bereits "zur Verfügung gesteilt". Würde das gesamte Projekt zugleich in Angriff genommen, wäre eine Bauzeit von 4 Jahren vorgesehen. Mit dem Küchelbergtunnel könnte eine schnelle Verbindung vom Passeiertal und vom Bahnhof auf die MEBO geschaffen werden und zugleich ein zentrumsnaher Parkplatz für die Altstadt, die Lauben und die Freiheitsstraße. Der größte Vorteil dabei wäre, dass man von der MEBO und Passeier direkt ins Stadtzentrum gelangen könnte, ohne die Stadt zu durchqueren. Die Projektanten gaben an, dass etwa 17.000 Fahrzeuge den Küchelbergtunnel benutzen würden und damit die Stadt gewaltig entlastet würde. Man hätte 2 "Fliegen" auf einen Schlag erledigt. Meran wäre entlastet und Passeier wäre eine schnelle Anbindung an die MEBO und die Altstadt garantiert. Nach einer Unterschriftenaktion, an der Anrainer und besonders die Grünen beteiligt waren, wurde dieser Vorschlag vom Meraner Gemeinderat mehrheitlich abgelehnt. In der Zwischenzeit hat Meran in Zusammenarbeit mit der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt mehrere Verkehrskonzepte erarbeiten lassen. Das erste überarbeitete Konzept erstellten Grazer Techniker, welche den Küchel-
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bergtunnel nicht grundsätzlich ausschlossen, aber vorerst andere Maßnahmen vorschlugen wie eine Verkehrsberuhigung in der Stadt, mehr öffentliche Verkehrangebote, ein Parkleitsystem, Parkgaragen in der Altstadt, Parkplätze an der Passer, unter Tirol, beim Botanischen Garten und beim Bahnhof. Von dort sollten Shuttle-Busse die Fahrgäste in die Stadt bringen. Bis heute wurden die wenigsten Maßnahmen umgesetzt und auch der Küchelbergtunnel nicht gebaut. 1999 legte Prof. Knoflacher ein weiteres Konzept im Auftrag der Bezirksgemeinschaften vor. Wieder wurden ähnliche Maßnahmen vorgeschlagen, die ebenfalls bis heute toter Buchstabe
Schließlich der letzte Plan, der Stadtverkehrsplan Merans. Dieser wiederholt nur viele schon bisher vorgeschlagene Maßnahmen und legt ein besonderes Gewicht auf einen Gondellift nach Dorf Tirol und Parkplätze in den Außenbezirken. Keiner dieser Parkplätze in den Außenbezirken ist bisher verwirklicht worden, aber Meran hat keine Hemmung, den vom Land beim Botanischen Garten errichteten Parkplatz plötzlich für sich als Außenparkplatz zu beanspruchen. Wo die Besucher des Botanischen Gartens dann parken, bleibt schleierhaft. In diesem Plan wird der Durchfahrtsverkehr aus Passeier kaum berücksichtigt, aber folgender Projektvorschlag gemacht:
Variante A
heit wird in diesem Projektvorschlag u.a. eine Verkehrsinsel in der St.-Georgen-Straße vorgeschlagen". Als einzige Maßnahme also eine Verkehrsinsel in der St.-Georgen-Straße? Wen wundert es, wenn die Passeirer, die Gemeindenverwaltungen und die Parteien in Passeier langsam nervös werden und den Küchelbergtunnel fordern? In den letzten Jahren wurden sie gebeten, das Problem nicht aufs Tapet zu bringen, um die unsichere Koalition in Meran nicht zu gefährden. Seit den Wahlen sitzen in der Stadtregierung Merans auch die Grünen, was die Sache sicherlich nicht erleichtert. Trotzdem brachten die Bürgermeister des Passeiertales den Küchelbergtunnel auf das Tapet. Christina Kury, die grüne Landtagsabgeordnete aus Meran, bezeichnete daraufhin die Passeirer Bürgermeister als "nützliche Idioten", die nicht kapieren, dass mit dem Küchelbergtunnel nur Durchgangsverkehr gefördert wird. Wie aber, wenn der Weg über Jaufen und Timmels zeitlich weit länger dauert als eine Fahrt über die Autobahn? Unsere Forderung nach dem Küchelbergtunnel, die inzwischen von der Bezirks-SVP, mehreren Landtagsabgeordneten und der gesamten Wirtschaft des Burggrafenamtes unterstützt wird, geht den Grünen gegen den Strich. Die Verkehrssituation in Meran soll eingefroren werden. Wir stellen aber heute fest, dass in all diesen Verkehrsplänen wohl viele Ersatzmaßnahmen zum Küchelbergtunnel vorgesehen waren, doch kaum eine verwirklicht wurde und vor allem die erhoffte Verkehrsberuhigung in Meran nicht eingetreten ist. Wir werden also weiterkämpfen und haben bereits die Unterstützung von Riffian, Kuens und Dorf Tirol, um nicht irgendwann in Obermais vor einer roten Ampel zu stehen, wenn Meran im eigenen innerstädtischen Verkehr erstickt. Konrad Pfitscher
Erscheint dreimonatlich. - Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29.05.1987. blieben. Auch er schließt den Küchelbergtunnel nicht aus, befürchtet aber, dass durch den Tunnelbau "die Geldtaschen an Meran vorbeifahren." Ist Passeier damit ein Gefangener Merans? Es wurde aber außer Acht gelassen, dass über die MEBO-Ausfahrt und über den Küchelbergtunnel der Vinschgau und das Etschtal wieder eine schnelle Zufahrt zum Altstadtzentrum vorfinden und damit Kaufkraft in die Altstadt bringen. Doch alle Maßnahmen wurden bisher nicht verwirklicht.
"Der Ortsteil Obermais wird sehr stark durch den Schwerverkehr aus und ins Passeiertal sowie nach Schenna belastet. Durch die überaus engen und zum Teil steilen Straßen wird die Belastung zudem verstärkt. Da es keine geeigneten Straßen gibt, die den Verkehr aufnehmen könnten, und da ohnehin in vielen Straßen von Obermais kein Schwerverkehr erlaubt ist, konzentriert sich der gesamte LKW-Verkehr auf die St.-Georgen-Straße und die Virgilstraße. Zur Erhöhung der Verkehrssicher-
Eigentümer und Herausgeber: Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin in Passeier. Vertreten durch den Bürgermeister von St. Leonhard, Dr. Konrad Pfitscher. Redaktionskomitee: Kurt Gufler (K.G.), Robert Haniger (R.H.),Tanja Pamer (T.P.), Josef Kofler (J.K.), Karl Lanthaler (K.L.), Dr. Albin Pixner (A.P.), Dr. Karl Spergser (K.S.), Sepp Öttl (S.O.), Gottfried Zagler (G.Z.). Druck: Hauger-Fritz,
Schlanders-Meran
Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Pressegesetzes: Oswald Waldner
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Unwetterschäden Der Oktober und November 2000 waren laut Chronik die regenreichsten Monate des ganzen Jahrhunderts. Es fielen bis zu 800 mm Regen, das sind bis zu 3/4 der durchschnittlichen Jahresniederschlagsmenge. Der Regen führte in ganz Passeier zu zahlreiche Muren und Überschüttungen. Hier nun eine Übersicht über die Schäden in den einzelnen Gemeinden: St. Martin Der erste große Alarm in der Gemeinde St. Martin wurde am 13. Oktober gegeben. Bei der Grundschule in Abi ging während der Unterrichtszeit unterhalb des Ablerhofes eine Mure ab, die das
im ganzen Tal
len entschärft. Die Feuerwehren, Strassenverwaltung, private Firmen, Techniker und viele Freiwillige waren tagelang im Einsatz, um die Schäden in Grenzen zu halten. Die Kosten für die Behebung der Schäden werden in die Milliarden gehen. Bürgermeister
Hermann Pirpamer
St. Leonhard Die starken Niederschläge haben bereits Mitte Oktober zu ersten Vermurungen geführt und gipfelten am 12. Oktober in einem riesiegen Felssturz an der Riffl-Spitze in Prantach. Direkt unter der Riffl-Spitze in etwa 2000 m Meereshö-
Mure bei der Passerbar
Schulgebäude streifte und die Kalmtalstraße zweimal überschüttete. Die Schule musste aus Sicherheitsgründen 4 Tage gesperrt werden. Da in den folgenden Wochen die Niederschläge immer heftiger wurden, kam es zu weiteren Erdrutschen. Besonders schwer hat es die Fraktion Flon und Matatz getroffen. Allein auf dieser Straße wurden 26 Setzungen, Überschüttungen und Vermurungen gezählt. Auch die Staatsstraße musste mehrmals für einige Stunden gesperrt werden, weil vor allem vom großen Murbruch bei der Passerbar in Quellenhof mehrmals Material abging. Dabei wurde der Garten des Gastbetriebes vollkommen überschüttet und das angrenzende Wohnhaus wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Auch im Dorfbereich sind mehrere kleinere Muren bis zu den Häusern abgegangen. Im Bereich des Stegerhofes, in Ausserried, im Kalmtal und in der Fraktion Flon/Matatz wurde die Gefahr von großen Murenabgängen durch das Ableiten von Oberflächenwasser und Abdecken der Anbruchstel-
he geriet eine Fläche von etwa 70 m Breite und 200 m Länge in Bewegung. Die Felsmassen stürzten etwa 300 Höhenmeter ab und wurden vom darunterliegenden Wald aufgehalten, wobei vom oberen Waldstreifen nur mehr einzelne Baumreste übrig blieben. Einzelne Felsbrocken stürzten bis auf 1350 m Meereshöhe. Aus Sicherheitsgründen mussten die obersten Prantacherhöfe evakuiert werden, bis mehrere Lokalaugenscheine jede weitere Gefahr ausschlossen. In der Zwischenzeit macht man sich Gedanken, wie man im Frühjahr den Fernwanderweg E5 umleiten kann. Ein Geologe hat ausserdem vom Land den Auftrag erhalten, die Vermurung zu erheben und ein Sanierungsprojekt vorzuschlagen.
Kleinere Muren gingen in den Folgewochen ständig ab und erreichten gegen den 26. November hin einen weiteren Höhepunkt. Viele Wiesenflächen kamen ins Rutschen und alle Schwachstellen an Wegen und Straßen wurden vom Unwetter unbarmherzig aufgedeckt. Weit über 30 Fraktions- und Hofzufahrten wurden verlegt und mussten freigebaggert werden. Die gefährlichste Mure bildete sich im Bereich des Winnebacher Brunnens, wo eine Fläche von 1,5 ha in Bewegung geriet. Ein sofortiger Lokalaugenschein mit einem Geologen ergab, dass ein Abrutschen in den Waltnerbach mit einer Stauung unwahrscheinlich war, trotzdem war eine ständige Überwachung notwendig. Die Feuerwehr übernahm diesen Dienst, und die schlimmsten Befürchtungen haben sich Gottseidank nicht bewahrheitet. Trotzdem werden noch Wochen und Monate vergehen, bis die ärgsten Schäden behoben sind. Unzählige Freiwillige haben mitgeholfen, das Schlimmste abzuwenden. Alle Feuerwehren, die Landesstraßenverwaltung und andere Rettungsorganisationen wie das Weiße Kreuz waren Tag und Nacht im Einsatz, um zu helfen. Nun bemühen sich die für die Forstund Landwirtschaft zuständigen Landesämter die Murenschäden zu erheben und finanzielle Unterstützung zu geben. Ihnen allen gilt ein großer Dank, in der Not lernt man zu schätzen was in ruhigen Zeiten aufgebaut worden ist und unumschränkt zur Verfügung steht. Bürgermeister
Konrad Pfitscher
Moos Die starken Regenfälle haben in den letzten zwei Monaten im gesamten Gemeindegebiet von Moos i. Passeier große Schwierigkeiten bereitet. Allein die Freiwillige Feuerwehr von Moos war fast pausenlos mit 20 Wehrmännern im Einsatz und hatte alle Hände voll zu tun, um Häuser vor Murenabgängen zu schützen. Alle verfügba-
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Gasthof Koff in Stuls
ren Bagger, die man in Moos auftreiben konnte, waren im Einsatz. Am 14. November sind die Bewohner des Gasthofes "Kofel" in Stuls von einer Mure, die direkt ins Haus kam, überrascht worden. Es mussten 2 Wohnhäuser und 9 Personen evakuiert werden. Gleichzeitig ist eine Mure bei .Leachen" direkt auf ein Wohnhaus abgegangen und eine weitere drohte abzugehen; auch dort mussten die Bewohner evakuiert werden. Die Familie Pixner des
Bachbauer
in Pi"
.Bachbauerhofes" in Pill musste ebenfalls evakuiert werden, da der bergseitige Hang in Bewegung kam und das Wohnhaus bedroht war. Auch die Freiwilligen Feuerwehren von Platt, Stuls, Rabenstein und Pfelders hatten pausenlos zu kämpfen, um Durchlässe und Wasserwale zu öffnen. Sämtliche Gemeinde- und Landesstraßen mussten zeitweilig gesperrt werden, da sie von Muren bedroht, gar verschüttet oder unterspült wurden. Im Bereich "Hahnebaum" ist die Timmelsjochstraße auf
einer Länge von ungefähr 150 m um 3 Meter abgesunken. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis der durchnässte Boden ganz zur Ruhe kommt und bis die Schäden an den Straßen, Zufahrten und landwirtschaftlichen Strukturen behoben sind. Die Gemeindeverwaltung Moos möchte allen freiwilligen Helfern und Straßenarbeitern für ihren großen Einsatz einen aufrichtigen Dank aussprechen. Bürgermeister
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Wilhelm Klotz
Interview mit dem Mooser Bürgermeister Willi Klotz
Seit 14. Mai hat die Gemeinde Moos einen neuen Bürgermeister. Er heißt Wilhelm Klotz, ist 43 Jahre alt und stammt aus der Bergfraktion Pawigl in der Gemeinde Lana. Er war Gemeindepolizist in Marling und bearbeitet seit 1983 den Ebnerhof in Platt. Seit 1999 engagiert er sich als Bergbauernvertreter im Bauernbund, wo er das Amt des Bezirksobmannstellvertreters bekleidet. Er ist verheiratet und hat 4 Kinder.
1. Herr Klotz, was hat sie bewogen, in Moos als Bürgermeisterkanditat anzutreten? Ich bin von den Bauern gefragt worden, ob ich nicht bereit wäre, sie im Gemeinderat zu vertreten. Ich habe es mir einige Zeit überlegt, und habe mich dann entschlossen, nicht nur für den Rat, sondern auch für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, weil ich damit am meisten bewegen kann.
2. Moos ist eine Gemeinde mit vielen Fraktionen; ist es nicht schwer, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen? Das Fraktionsdenken ist sehr stark ausgeprägt, das war schon immer so. Oie Vereine, wie z. B. die Feuerwehr gibt es hier in jeder Fraktion, und eine Gemeindeverwaltung muß sehr darauf achten niemand zu benachteiligen. Freilich müssen immer wieder Prioritäten gesetzt werden, und der eine oder andere Verein muß sich etwas länger gedulden. 3. Die Berglandwirtschaft befindet sich in Schwierigkeiten, viele Bauern können ohne Nebenerwerb nicht
mehr überleben. Was sollte und könnte in Hinterpasseier getan werden, damit diese wieder eine Zukunft hat? Meiner Meinung nach ist es wichtig,· daß jeder Bauer für sich selbst entscheidet, ob er im Nebenerwerb arbeiten will. Nebenerwerb bedeutet nämlich oft zweimal arbeiten, um einmal zu leben. Oie Gemeinde sollte durch Betriebsansiedlungen in den Handwerkszonen dazu beitragen, daß dem Bauer ein Nebenerwerb in nächster Nähe möglich ist. Der Bauer sollte jedoch auch selbst iniziativ werden. Oie Biolandwirtschaft mit naturnaher Nahrungsmittelproduktion bietet z. B. für die Berglandwirtschaft in Passeier eine Chance. Jeder Bauer muß sich in Zukunft selbst eine Marktnische suchen. Ich bin sehr bestrebt, das Leaderprogramm "zugesprochen" zu bekommen, um für die Bauern eine Weiterbildung zu ermöglichen. 4. Was tut die Gemeinde Moos um Turismus und Handwerk zu helfen.? Zuerst zum Handwerk. In Moos gibt es Fortsetzung auf Seite 6
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Fortsetzung von Seite 5 einige Handwerksbetriebe, vorallem sind es kleine Tischlereien mit wenigen Angestellten. Nächstes Jahr wird die Handwerkerzone verwirklicht, und damit können sich einige dieser Betriebe endgültig in Moos ansiedeln. Vielleicht bieten diese in Zukunft auch interessante Nebenerwerbsmöglichkeiten für Bauern. Im Turismus ist in den letzten Jahren eine gewisse Stagnation eingetreten; viele Privatzimmervermieter haben aufgegeben. Um die Attraktivität zu erhöhen und neue Gäste anzulocken, sollte die Bettenkapazität etwas erhöht werden und auch eine qualitative Erweiterung bestehender Betriebe möglich sein. Wichtig ist auch, daß die Bauern mit dem Turismus Hand in Hand gehen, ohne Einverständnis der Bauern geht es nicht. Nur so kommen wir vorwärts. Ein Beispiel: Der Ausbau der bestehenden Wanderwege. Sie sollten saniert und noch attraktiver gemacht werden. Vorallem sind jedoch neue Ideen gefragt, es genügt nicht nur von anderen abzuschauen. So könnte der Naturpark Texelgruppe durchaus besser für den Turismus vermarktet werden. In Pfelders könnte eine Einrichtung für Pferdefreunde Platz finden. 5. Welche Projekte möchte sie in nächster Zeit in Moos verwirklichen? Die Gemeinde Moos möchte zusammen mit den Gemeinden St. Martin und St. Leonhard
ein Wasserkraftwerk zwischen Rabenstein-Moos verwirklichen. Durch den Strom verkauf hätte die Gemeinde eine willkommene Einnahmequelle. Die letzte Regenperiode hat gezeigt, daß wir im Bereich Zivilschutzbauten nicht die Hände in den Schoß legen dürfen. Viele Hänge sind rutschgefährtet, besonders die Siedlunggebiete müssen abgesichert werden, damit die Leute ruhig schlafen können. Durch die Abrutschung im Bereich Rabenstein-Hahnebaum ist die Timmelsjochstraße und damit die Zufahrt nach Rabenstein gefährdet. Sie sollte so gut wie möglich abgesichert werden.
AVS-Jugend St. Leonhard ist aktiv
Mit Schulbeginn beginnen auch wir im Alpenverein ein neues Arbeitsjahr. Die Heimstunden für Buben im Grundschulalter haben bereits begonnen. Alle Interessierten, die Freude am Spielen, Basteln oder auch mal Lust haben, etwas im Freien zu unternehmen (Klettern, Bergtouren), sind herzlich dazu eingeladen. Für Kinder und Jugendliche planen wir monatliche Aktionen wie Mondscheinrodeln, Schwimmen, Hindernisrennen und anderes mehr. Die Ausflüge werden im Schaukasten des AVS beim Theis und in den Gemeindenachrichten bekanntgegeben. Wer Lust und Laune
hat, etwas gemeinsam zu erleben, kann gerne teilnehmen. Ein Höhepunkt des Winterprogramms ist das Hüttenlager in Pfelders während der Weihnachtsferien. Für die Teilnehmer gibts Schnee- und Schivergnügen pur. In der Mittelschule steht mittlerweile unsere neue Kletterwand. Nach Fertigstellung werden alle Kletterbegeisterten ihre Finger wund trainieren können. Kinder und Ungeübtere wollen wir mit Kletterkursen auf den Geschmack bringen. Auf tolle gemeinsame Erlebnisse freut sich die AVS-Jugend. AVS-Jugend St. Leonhard
Durch den Ausbau und die teilweise Tunnelführung der Stullerstraße wird diese Zufahrt viel sicherer. Verbessert wird auch die Wasserversorgung: In einigen Gebieten gilt es, Trink- und Löschwasserleitungen zu bauen. Ein besonderes Anliegen ist mir die unterirdische Verlegung der Stromleitungen im Bereich Platt - Ulfas. Ein Projekt ist bereits in Ausarbeitung. Auch die Asphaltierung einiger Hofzufahrten möchten wir angehen. Die Realisierung der Wohnbauzone Rabenstein mit 8 Häusern schreitet voran. Für die Gemeindeverwaltung ist es äußerst wichtig, daß junge Familien in den Außenfraktionen sesshaft bleiben, da sonst Abwanderung droht und Schule und Vereine nicht mehr genügend Nachwuchs bekommen. Für die Wohnbauzone in Moos gilt es einen Durchführungsplan für 8 - 10 Häuser zu erstellen. 6. Zuletzt noch eine Frage an den Privatmann Willi Klotz. Welche Hobbies üben sie aus, haben sie Vorbilder? Wenn ich Zeit habe, laufe ich gerne. Ich bin kein Schifahrer, rodele jedoch ab und zu. Für die Leichathletik, besonders Kugelstoßen und Gewichtheben habe ich leider keine Zeit mehr. Zur Entspannung lese ich gerne politische Magazine (Spiegel, Profil). Vorbilder, denen ich nacheifern möchte, habe ich eigentlich keine. G.
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Seniorenverein St. Martin hält Rückschau Das Jahr 2000 ist nun bald zu Ende und damit ist es an der Zeit, Rückblick zu halten. Im Jänner wurde die Jahreshauptversammlung abgehalten, bei welcher Hans Pichler (Holzer) als Obmann bestätigt wurde. Das Amt des Stellvertreters übernahm Luis Tschöll, jenes der Schriftführerin Anna Pinggera. Ausschussmitglieder sind Marianne Gögele, Hanny Königsrainer, Christi Unterthurner und Heinrich Bortolotti. Das Jahresprogramm beinhaltete einen Informationsabend über den Euro, der unentgeltlich von den Mitarbeitern der Raiffeisenkasse St. Martin, Karl Schiefer und Hans Angerer, abgehalten wurde. Ihnen gilt unser herzlichster Dank! Natürlich gab es auch heuer immer wieder Anlass zum Feiern. Die Geburtstagsfeste unserer Mitglieder und andere Anlässe wie z. B. die Fasnacht - wir beteiligten uns am Umzug mit einem eigenen Wagen - waren eine willkommene Abwechslung. Am alljährlichen Preiswatten beteiligten sich heuer auch jüngere Teilnehmer, die gegen die Senioren schwer zu kämpfen hatten. Unser wöchentliches Blindwattentraining hatte uns fit gemacht. Großen Anklang fanden auch unsere Wanderungen nach Faltschnol, zur Fontana Hütte, zur Ulfaser Alm und nach Fartleis. Allein 96 Senioren (von 126 Mitgliedern insgesamt ) nahmen am Tagesauflug nach Hafling teil. Diese stolze Zahl und die gute Stimmung, die dabei herrschte, bestätigen den guten Zusammenhalt und die Energie der Senioren.
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Einen weiteren Anlass zu einem fröhlichen Beisammensein bot das Törggelen im Oktober. Sogar der Bürgermeister Hermann Pirpamer hat es sich nicht nehmen lassen, kurz bei uns vorbei zu schauen, was uns sehr gefreut hat. So manch Junggebliebene(r) schwang das
tin, die Einladung zum Törggelen angenommen haben. Ein aufrichtiges Vergeits Gott allen, die unseren Verein unterstützen: Raika St. Martin und Passeier, Sparkasse, Volksbank und Gemeinde, aber auch unseren freiwilligen Spendern und Helfern.
Tanzbein, so auch Anna Öttl, die Obfrau der Seniorenvereinigung St. Leonhard. Ihr Mann und der Richard verstanden es, mit Gitarre und Ziehorgel eine ausgelassene Stimmung "aufkommen" zu lassen. Gefreut haben wir uns auch darüber, dass Albert Pichler, Obmann der Raika St. Martin und Alex Kemenater, Leiter der Sparkassenfiliale St. Mar-
An Ideen fehlte es uns nicht und wird es auch in Zukunft nicht fehlen. Der Alltag wird lustiger und lebenswerter, wenn man etwas unternimmt, darum gilt: Es kommt nicht darauf an, wie alt man ist, sondern wie man alt ist! Anna Gasser Buchschwenter
Neue Kletterwand in St. Leonhard
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Viele Jahre:;'; war der AVS St. Leonhard auf der Suche nach einem geeigneten Standort für eine Kletterwand. Endlich fand man einen geeigneten Platz in der Halle 2 der
I ,Turnhalle der I> Mittelschule ~ von St. Leonhard. Vor einem Jahr erteilten Gemeinde und Mittelschule ihre Zusage zu diesem Vorhaben. Nun musste ein ~ Projekt erstellt werden, Kostenvoranschläge eingeholt I und Geldmittel beschafft werden. Wir entschieden uns für . das Projekt der Fa. Sint Roc von Arco, die große Erfahrung in der Errichtung von Kletterhallen im In- und Ausland hat. Dank der Unterstützung durch das Land und die Gemeinde St. Leonhard ist der größte Teil der Finanzierung gesichert. Für die Erstausstattung, Zubehör und Ausrüstung hat die Raiffeisenkasse
Passeier einen ansehnlichen Betrag zur Verfügung gestellt. Beträchtlich ist auch die .Eiqenleistunq" des AVS. Die "Führung" der Anlage ist nur dank der freiwilligen Mitarbeit vieler AVS-Mitglieder möglich. Die Kletterwand ist sowohl für Anfänger als auch anspruchsvolle Kletterer geeignet. 30 Routen vom vierten bis zum neunten Schwierigkeitsgrad (4c-7c) warten auf die kleinen und großen Sportkletterer. Die vorläufigen Öffnungszeiten sind: Freitag 18.00 - 22.00 Uhr und Samstag 16.00 bis 19.00 Uhr. Vom 10. bis 31. Jänner findet mittwochs von 15 - 17 Uhr ein Kinderkletterkurs für Anfänger statt. Die genaue Ausschreibung wird im Mitteilungsblatt und im AVS - Schaukasten veröffentlicht. Der AVS St. Leonhard
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25 Jahre Weißes Kreuz Passeier Am 21. und 22. Oktober feierte die Sektion Passeier ihr 25jähriges Bestandsjubiläum. Für uns ein Anlass, um in den Vereinsannalen zu stöbern und Rückschau zu halten. Gegründet wurde die Passeirer Sektion am 5. Juli 1975. Um die Gründung zu ermöglichen, brauchte es 500 zahlende Mitglieder. Der Beitrag betrug zur damaligen Zeit 500 Lire. Ausschlaggebend für die Errichtung einer eigenen Sektion waren die langen Anfahrtszeiten von Meran. Das erste Einsatzfahrzeug - ein VW - wurde der Sektion von der "Stillen Hilfe für Südtirol" gestiftet.
der neue Sektionssitz bezogen, was höchste Zeit war, da der alte buchstäblich aus allen Nähten platzte. Heute zählt die Sektion Passeier 93 aktive Mitarbeiter, die regelmäßig ihren freiwilligen Dienst leisten, weiters 6 Festangestellte, die nebenbei auch als ehrenamtliche Helfer im Verein tätig sind, sowie 3 Zivildiener. Für die Einsätze stehen 4 Krankenwagen, 1 Rettungswagen und ein Langstreckenkrankentransportwagen zur Verfügung. Damit es bei Einsätzen zu keiner Zeitverzögerung kommt, sind in der Rettungswache Passeier entspre-
Aktive Mitglieder
Mit Josef Auer als Sektionsleiter und 35 freiwilligen Helfern wurde zuerst nur der Nachtdienst, ab Silvester 1975 dann der Dienst rund um die Uhr aufgenommen. Erste-Hilfe-Kurse hielten der damalige Gemeindearzt und ein Ausbilder aus Deutschland. Der Sitz war in der Garage des Gasthofs Frick untergebracht, wo ein einziger Raum als Schlaf-, Aufenthalts-, Funkraum und Garage diente. War niemand zugegen, wurde das Telefon zu Rosa Delucca geschaltet, die dann telefonisch die Helfer alarmierte. Aufgrund der zunehmenden Einsätze - 1976 waren es 322 und 1977 bereits 761 - wurde der Fuhrpark auf zwei Einsatzfahrzeuge erweitert und 1976 der erste Festangestellte aufgenommen. Mit dem Ausbau der Sektion stieg auch der Geldbedarf. Zusätzliche Finanzen waren immer willkommen. Von 1979 bis 1989 wurden deshalb Alteisen-, Glas-, und Papiersammlungen durchgeführt. In den folgenden Jahren wurde der Dienst immer besser ausgebaut, zahlreiche freiwillige Helfer traten dem Verein bei und es wurden immer mehr Festangestellte notwendig, da auch die Fahrten rapide zunahmen. 1982 erhielt die Sektion dann eine etwas geräumigere "Stelle" mit Garage. In den Jahren 1983 bis 1986 wurden drei weitere Fahrzeuge angeschafft und im Herbst 1991 konnte der 6. Ambulanzwagen eingeweiht werden. Im Herbst 1993 wurde endlich
chende Räumlichkeiten vorhanden, die die Diensttuenden während ihres Dienstes im Anspruch nehmen. Die Stelle Passeier ist ausgestattet mit einer Funkzentrale, einem Büro, einer Küche mit Aufenthaltsraum und 2 Zimmern mit insgesamt 8 Betten. Zusätzlich wurde heuer ein Umkleideraum eingerichtet, in dem die neue Dienstbekleidung aufbewahrt wird. An Werktagen werden alle Dienstleistenden von unserer Köchin Pauline versorgt, die sich auch um andere anfallende Arbeiten kümmert. Jedes Jahr erhöht sich die Anzahl der gefahrenen Einsätze um 10%. Im Jahr
1999 wurden 3590 Einsätze mit insgesamt 354.848 km gefahren, davon ca. 100 Notfalleinsätze mit oder ohne Notararztwagen/Rettungshubschrauber. Dies sind ca. 10 - 11 Einsätze pro Tag. Alle gefahrenen Einsätze werden von der Notrufzentrale 118 koordiniert, sofern es sich um Notfalleinsätze handelt, oder von der Bezirkszentrale, wenn es sich um Krankentransporte handelt. Aber nicht jeder Einsatz kann vom Weißen Kreuz alleine bewältigt werden. Oft sind dazu noch andere Rettungsorganisationen, wie der Rettungshubschrauber, der Notarztwagen, die Feuerwehr, der Bergrettungsdienst, die Notfaliseelsorge und die Carabinieri nötig. In den letzten Jahren hat sich diese Zusammenarbeit bewährt, wofür sich das Weiße Kreuz Passeier bei allen Verantwortlichen dieser Rettungsorganisationen bedankt. Stolz sind wir darauf, daß noch immer 60 % der Dienste von freiwilligen Helfern geleistet werden. Das bedeutet, daß der Nacht-, Sonn- und Feiertagsdienst und zahlreiche Werktagsdienste von freiwilligen Helfern abgedeckt werden. Die Sektionsleitung konnte bei der 25-Jahr-Feier am 22. Oktober zahlreiche ehrenamtliche Helfer für ihre langjährige Tätigkeit auszeichnen. Für 10 Jahre ehrenamtlichen Dienst wurden Rudi Santoni, Elmar Hofer, Anton Schweigl, Karl Oberprantacher, Albin Ennemoser und Alois Zipperle ausgezeichnet, für 15 Jahre Florian Pichler, Gerhard Gufler und Johann Lanbacher und für nicht weniger als 25 Jahre Dienst am Mitmenschen Oswald Righi, Michael Gögele, Siegfried Graf, Hans Hauser und Alfred Pichler. Unsere Ehrenmitglieder sind Oswald Righi und Rosa Deluca. Weißes Kreuz Sektion Passeier
25-jährige Mitglieder: Hauser Hans, Riphi Os wald, Oeluca Rosa, Gögele Michael,
Pircher Alfred,
Graf Siegfried
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30 Jahre Katholischer Familienverband St. Martin Mit einer von Schülern gestalteten Messe feierte der Katholische Familienverband St. Martin im November sein 30jähriges Bestehen. Bei der anschließenden Feier im Vereinssaal stellten ehemalige Mitglieder die dreißigjährige Geschichte und Tätigkeit des KFS den vielen Interessierten vor. Gewürdigt wurde die Arbeit der ehemaligen Vorsitzenden Paula Frötscher, Ehrenreich Wank, Marianne Weger, Hilde Pichler und Karin Frötscher. Der Bürgermeister lobte in seiner Rede die ehrenamtliche Tätigkeit, die heute nicht mehr selbstverständlich ist.
Mit der Gründung des KFS vor 30 Jahren wollte man vor allem eine Organisation ins Leben rufen, die durch Vorträge und Weiterbildungsveranstaltungen wichtige Impulse für das Dorfleben und speziell für die Familien geben sollte. In den letzten Jahren hat sich der KFS vor allem für Familienfeiern (Spielfeste, Quizwanderungen, Faschings- und Weihnachtsfeiern, usw.) und für in Not geratene Familien eingesetzt. Heute zählt der Verein 169 Mitglieder. Dem Ausschuss, der im Mai neu gewählt wurde, gehören 11 engagierte Frauen an. Den Vorsitz führt Frau Gertrud Pircher, Schriftführerin ist Maria Tschöll und neue Kassenwartin Angelika Schwienbacher. In Zukunft möchte dieser Ausschuss die Zusammenarbeit mit der Jugend ausbauen und verstärkt Kontakte zu anderen Vereinen im Dorf suchen. KFS St. Martin
Die Kath. Frauenbewegung St. Leonhard stellt sich vor Die Kath. Frauenbewegung geht aus dem früheren Frauenbund hervor. Dieser weist eine lange Tradition auf und kann geschichtlich bis auf das Jahr 1728 zurückverfolgt werden. Unter Dekan Ulrich Gasser erhielt diese Initiative neuen Aufschwung und entwickelte sich zu einer kirchlichen Bildungs- und Aktionsgemeinschaft. Wichtigstes Ziel der Frauenbewegung ist es, die Gemeinsamkeit und Mitmenschlichkeit in der Gemeinde zu fördern und die Seelsorger bei ihrer Aufgabe zu unterstützen.
mit Kleinkindern zu einem Kaffeekränzchen ein. Für Lichtmess werden Kerzen verziert und verkauft. Zweimal jährlich wird ein Taufelterntag organisiert, zu dem die Familien mit dem Täufling eingeladen werden. Dabei wird ihnen eine schöne Taufurkunde überreicht. Des öfteren werden auch Frauenvormittage mit Kinderbetreuung angeboten. Seit 1998 besteht zudem eine Bastelrunde, die unter der Leitung von Anita Lanthaler und Edith Bacher die unterschiedlichsten Handarbeiten - von Häkeln, Serviettentechnik, Tonarbeiten, Karten-
Seit 1995 steht Frau Anna Haller der Frauenbewegung vor, während Pater Theo als geistlicher Beistand fungiert. Seit dem Herbst verfügt man erfreulicherweise über einen eigenen, sehr zweckmäßigen Raum im Widum, wo sich einmal im Monat der Ausschuss zu einer Sitzung trifft. Die Aktivitäten der Frauenbewegung sind vielfältig und über das ganze Jahr verteilt. So werden am .Liertstaq" Krapfen verkauft, dessen Erlös für Frauen in Not, besonders im Passeiertal, verwendet wird. Auch die Adventskranzaktion hat ein großes Echo gefunden. Im Fasching lädt die Frauenbewegung alle Frauen
gestaltung bis hin zur anspruchsvollen Anfertigung von Hexenfiguren - durchführt. Die Gruppe hat mit dem 12. Oktober ihre Arbeit wieder aufgenommen und lädt alle interessierten Frauen donnerstags herzlich zum Mitmachen ein. Am 3. März feiert die Frauenbewegung alljährlich den Weltgebetstag der Frauen. Die Frauenbewegung hofft mit ihren Angeboten viele Frauen anzusprechen und bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen, die uns in den letzten Jahren mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. Ulrike Hafer/K.G.
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Weingenießer Im Passeiertal Es war im Herbst 1995, als 5 junge Passeirer, Reiner Moosmair, Armin Pixner, Thomas Pixner, Platter Dieter und Prünster Thomas, den "CLUB FREUNDSCHAFT UND NÜCHTERNHEIT" ins Leben riefen. Ziel des Clubs sollte es sein, den Passeirern hervorragendes Essen und Spitzenweine näherzubrin-
die sei be Leidenschaft vermutete. Solche Gäste der ersten Stunde waren z.B. Heinrich Pixner, Hans Bacher, Karl Winkler usw. Als erstes Verkostungsthema wählte man den einheimischen .Laqrein dunkel" und da der Anklang dieser Verkostung gut war, beschloss man weiterzumachen.
gen. Um diesem Vorhaben eine solide Grundlage zu geben, aber vor allem aus privatem Interesse, haben 2 Clubmitglieder - Armin Pixner - Theis und Dieter Platter - in den folgenden Jahren Sommelierkurse besucht und dabei ihr Wissen erheblich weiterbilden können. In zahlreichen privaten Verkostungen haben die 5 Freunde ihre Gaumen geprüft und versucht, in Worten wiederzugeben, was die Sinne vermitteln. Bereits im Herbst 1996 wagte man sich an die erste öffentliche Verkostung, wobei man all jene einlud, bei denen man
In der Folge wagte man sich an so komplexe Verkostungen wie jene kalifornischer "Cabernet Sauvignons" und "Chardonnays", an die "Chianti Riserva" des Jahrganges 1990, sowie an eine Vertikalverkostung verschiedener Jahrgänge eines der berühmtesten Weine Südtirols, des Cabernet Sauvignon .Freienfeld", der Kellerei Kurtatsch. Diese Verkostung wurde sowohl von den Clubmitgliedern als auch von vielen Gästen als bisheriger Höhepunkt bezeichnet. Begleitet wurden die Verkostungen von kurzen theoretischen Ein-
führungen sowie kulinarischen "Feinheiten" wie verschiedenen Käsesorten und Salamis. Bei jeder Verkostung wird das hervorragende selbstgebackene und geschmacksneutrale Brot von Edith Pixner, Pension Theis, dargereicht. Edith erweist sich immer wieder als große Hilfe für die fünf jungen Männer, und nicht nur deshalb ist sie im Club sehr beliebt. Am vergangenen 22. November fand im Speisesaal der Pension Theis zum wiederholten Mal eine Verkostung statt. Als Thema dieses. Abends wählte man 10 "Cabernet Sauvignons" des Jahrganges 1997 aus 6 verschiedenen Kontinenten. Dazu gab es für die Gäste noch eine von Edith hervorragend zubereitete Gulaschsuppe und verschiedene Olivenöle von gehobener Qualität. Der Club konnte erfreulicherweise bei jeder Veranstaltung einige neue Weinliebhaber hinzugewinnen. Inzwischen gehören 60 Personen zum Club. Nichtsdestotrotz ist man bestrebt, das Begonnene fortzusetzen und die Passeirer immer wieder auf dieses sehr interessante, unterhaltsame und, wie man findet, freundschaftsbildende Thema aufmerksam zu machen. Besonderes Lob verdient sich Thomas Prünster, der aufgrund seines Berufes mit der Materie sehr vertraut ist und in seinen Geschäften durch kleinere Verkostungen viel Aufklärungsarbeit betreibt. Der Club hofft mit seinen Veranstaltungen weitere Genießer anzulokken, die bis jetzt ihrem Hobby nur im Stillen frönten. Er freut sich über jede neue Kontaktaufnahme, und die Mitglieder nehmen sich gerne Zeit für einen Plausch unter Gleichgesinnten. K.G.
Ausflug der Pfelderer Frauen Am Freitag, den 6. Oktober, war es wieder soweit. Der "Katholische Frauenbund" lud die Pfelderer Frauen zum alljährlichen .Frauenausfluq". 22 Frauen aller Altersklassen ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen. Unser Ziel war heuer die Wallfahrtskirche von Riffian. Wir fuhren mit der SAD bis Saltaus und wanderten von dort singend und betend zur Jahrhundertwallfahrtskirche. Dort angekommen, zelebrierte der Pfarrer von Platt/Pfelders, Hochwürden Siegfried Pfitscher, eine schöne Messe. Nach dem Gottesdienst gab's ein geselliges Zusammensein bei Kaffee und Kuchen. Auf dem Heimweg machten wir dann noch eine Rast beim Frick in St. Leonhard, wo nach einer Pizza ausgiebig gekartet wurde. Hafer Brunhilde
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Lazinser Almabtrieb
ein Volksfest
Ein herrlicher Septembertag sah den nunmehr sechsten Passeirer Almabtrieb von der Lazinser Alm nach Pfelders bis zum Eschbaum-Hof. Den bunt ge-
wollten im berauschend schönen Pfelderertal einen unvergesslichen Tag verleben. Organisator Luis Hofer und seine Mitarbeiter konnten zufrieden sein:
schmückten Kühen und Kalben stapften zwei stolze Ziegenböcke mit einer Kutsche voraus, die den unzähligen Schaulustigen zeigten, wo es lang geht. Auch die schmucken Haflinger Pferde ließen sich zur Feier des Tages willig an die Deichsel einer Kutsche spannen, um dem frohen Treiben die nötige Würde zu verleihen. Am Festplatz beim Eschbaum boten die Bäuerinnen von Moos-Platt-Pfelders Spezialitäten aus der Bauernküche, während die Waltner Böhmische und die Pseirer Goaßlschnöller für gute Stimmung und Kurzweil sorgten. 3000 Festteilnehmer samt viel Prominenz
Es war ein Höhepunkt nicht nur im bergbäuerlichen Jahresablauf, sondern auch bei den vielen Gästen, die beim Volksfest mit dabei waren. Und nun ein kurzer Blick in die Geschichte dieses Almabtriebes. Schon jahrhundertelang haben die Passeirer Bauern ihr auf Lazins gesömmertes Vieh mit Stolz und Freude heimgeführt. Seit 1995 geschieht dies aber in einer ausgesprochen feierlichen Form, so dass auch die zahlreichen Gäste des Tales ihre helle Freude an diesem Ereignis haben. Die Idee zum gemeinsamen Almabtrieb kam dem damaligen Präsidenten des Tourismusvereins St.
Leonhard, Hubert Verdorfer, der im Pfelderer Luis Hofer einen idealen Organisator ausfindig machen konnte. Luis war auch imstande, den Almausschuss und die maßgeblichen Bauern von der Idee zu überzeugen. Und so konnte nun bereits zum sechsten Mal eine Veranstaltung über die Bühne .Jaufen", auf die sich schon lange nicht mehr nur die Bauern freuen. Wir wünschen dem Luis und seinen Mitarbeitern sowie den Bauern weiterhin viel Glück und Freude am Organisieren eines nunmehr fein herausgeputzten alten Brauchs. Heinrich Hofer
Die Fünfundfünfziger aus St. Martin feiern Ein runder Geburtstag ist allemal ein Grund ausgiebig zu feiern. Das dachte sich auch der Jahrgang 1945 aus St, Martin und flugs wurde eine Feier organisiert. Am Samstag, 27. Mai, war es soweit. Mit dem Bus fuhr die fröhliche und erwartungsvolle Runde nach Vernuer zum Gasthaus Unteröberst. Danach fand im Vernuerer Kirchi eine hl. Messe statt, die von Michael Ennemoser gestaltet und von Maria Alber und ihren Musikanten musikalisch umrahmt wurde. Den Ausklang fand diese tolle Jahrgangsfeier im Gasthaus Brunnerwirt. Für Speis und Trank war natürlich ausgiebig vorgesorgt worden, und für die Stimmung sorgten die Wirtsleute selbst. Bis spät in die Nacht wurde gefeiert. Auf ein baldiges Wiedersehen freut sich der ganze Jahrgang. Christine Unterthurner
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Ein Fest der Wiedersehensfreude Hunderte Passeirer haben sich nach dem Krieg im benachbarten Ötztal aufgehalten, um als Dienstboten oder Saisonarbeiter die begehrten Schillinge zu verdienen. Dabei sind auch so manche Freundschaften entstanden. Um diese aufzufrischen, hat Frau Hedwig Pixner Brunner aus Moos mit einigen Mitarbeitern im September in Obergurgl ein Ehemaligentreffen organisiert, dem über hundert Passeirer gefolgt sind. In Anwesenheit der drei Passeirer Bürgermeister fand man beim Scheiber Erich Zeit und Muse für Plauderei und Kartenspiel. Alte Erinnerungen wurden wachgerufen und man unterhielt sich trotz des Umstandes, dass viele Gastwirte des Ötztales bei dem Treffen fehlten, prächtig. Das offizielle Abendprogramm klang mit einem schön gestalteten Gottesdienst in der Pfarrkirche von Obergurgl aus.
Die Leonharder
Am Samstag, 7.0ktober, trafen sich erstaunlich viele Fünfziger zu ihrem Jahrgangstreffen in St. Leonhard. Die Feier begann am Nachmittag mit einer hl. Messe in der Pfarrkirche. Anschließend fuhr die festliche Gesellschaft in das nahe Golf-Restaurant, wo die Damen und Herren zeigten, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Nach einer kleinen Stärkung wurde ein
Diesseits des Joches erlebten die meisten noch Stunden voll Heiterkeit und Freude. Ein besonderer Dank gilt
Fünfziger feiern
sportlicher Wettkampf für Paare in den Disziplinen Golf, Tischkegeln, Darts und Würfeln ausgetragen. Alle legten sich mächtig ins Zeug. Als Belohnung wurde ein erlesenes Menu serviert und zur flotten Musik ausgiebig das Tanzbein geschwungen. Die gelungene Feier fand erst zu später Stunde ihren Abschluss. Anton
Haller
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In Obergurgl den Gemeindeverwaltungen des Passeiertales, die das Treffen wohlwollend unterstützt haben.
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Passeter vor 100 Jahren·
Interessante
und kuriose Zeitungsnotizen aus dem Passeiertal vor 100 Jahren. "Aufgelesen" und kommentiert von Gottfried Zagler
Wetter Im Jänner ist es oft angenehm warm. Am 1. Februar erster Schneefall dieses Winters. (Schneehöhe 32 cm) Am 4. und 5. fortdauernder Schneefall. (Schneehöhe 50 cm). Ab 10. Februar fängt dann eine große Kälteperiode an. Es werden Spitzen von 25 Grad minus im Burggrafenamt erreicht. (Im Hinterpasseier war es sicherlich noch kälter) In dieser. Zeit waren die Straßen wie ausgestorben, und jeder der konnte, hielt sich in der Nähe des warmen Ofens auf. Die in ganz Europa ungewöhnliche Kälte dauerte bis 24. Februar an. Es war die schärfste Kälte seit 1830 und forderte in ganz Tirol mehrere Erfrierungstote. Am 6. März wurde es dann wärmer und der Scirocco fegte den Schnee hinweg. Aber richtig Frühling wollte es dann doch nicht werden. Ende März herrschten in den Nächten noch immer Minustemperaturen. Die Vegetation war ob dieser Wetterkapriolen ganz im Rückstand. Anfang April gab es dann schon fast sommerliche Temperaturen, danach typisches Aprilwetter. Siehe "MERANER ZEITUNG" von Jänner bis Ende Mai 1901 Passeirer auf dem Weg zum Schneeberg erfroren Die gegenwärtige große Kälte (minus 25 Grad) hat ein Opfer gefordert. Ein 23-jähriger Mann, der sich mit Begleitung abends zum Schneeberg begab, ermüdete auf dem Weg, trank, um seine Lebensgeister wieder aufzufrischen, einige Male etwas Branntwein, konnte jedoch schließlich nicht mehr weiter und mußte von seinem Kameraden, der sich selbst nur mit Mühe fortbewegen konnte, im Stich gelassen werden. Dieser sandte, zu Hause angelangt, sofort eine Hilfsexpedition los, die den jungen Passeirer jedoch nur mehr tot vorfand. "MERANER ZEITUNG" vom 20.2.1901 Pferd bricht aus Gestern spät abends gingen beim Kuenserhof die Pferde einer Kutsche aus Passeier - der Kutscher hatte sich im Gasthaus noch mit einem kleinen Trank gestärkt - in Richtung Meran durch. Es rannte von niemandem aufgehalten, die bereits herabgelassene Zollstange an der Maut beim Passeiertor durch und lief die Hallergasse hinunter, bis beim Partanesstall, wo der größtenteils zertrümmerte Wagen sich verfing. Verletzt wurde niemand, da um 23 Uhr die Straße menschenleer war. "MERANER ZEITUNG" vom 29.5.1901 Unglück in Saltaus In der letzten Nacht hatte das ziemlich betagte .Hitter Hanseie", Johann Raffl,
ein alter Kaiserjäger aus Schweinssteg, das Unglück, beim Zollhäuschen hinter Saltaus von der Straße über eine Mauer hinabzufallen. Er blieb schwer verletzt liegen und wurde erst in der Früh gefunden. Er soll abends angheitert gewesen sein und wurde zur ärztlichen Behandlung nach St. Martin gebracht. "MERANER ZEITUNG" vom 19.5.1901 Muren beim Riffianerwald Auf der Strecke zwischen Riffian und Saltaus rutschte heute Nacht Material auf einer Strecke von 6 Metern ab. "MERANER ZEITUNG" vom 17. 3. 1901 In den nächsten Tagen gab es weitere Erdrutsche, da ständig Material nachkommt. "MERANER ZEITUNG" vom 22.3.1901 Brand St. Martin Heute um 1 Uhr früh brach im Hause des Josef Haller, Schlechtenhofbesitzer auf Flon, Feuer aus, welches in kurzer Zeit das Haus in Flammen stehen lassen sollte. Die Feuerwehren von St. Martin und St. Leonhard waren bald zur Stelle, und ihnen gelang es mit vereinten Kräften, das kaum 10 m entfernte Futterhaus zu retten. Das Feuer entstand dadurch, daß glühende Asche in der Dachkammer aufgewahrt wurde. Der Schaden beträgt 4.000 fl und ist nicht durch Versicherung gedeckt. "MERANER ZEITUNG" vom 24.2.1901 Italienische Arbeiter bauen die Breitebner Straße Die neue Straße wird hinter der Geierschütz begonnen und führt zuerst durch den Weingartenwald, wo meist schiefriger Fels zu brechen ist. Dann führt die Straße weiter durch die Schatten bauern Güter bis oberhalb des Wiesgärbers, weiter durch dessen Wiesen. Der Strecke entlang ist meistens nur tote rote Erde, es finden sich nur wenige Steine. Zum Glück liegen nahe bei der angefangenen Straße noch von der "Sintflut" hergeführte, zimmergroße Steine, welche sich jetzt sehr gut zum Bau eignen. Gegenwärtig arbeiten 140 Mann Italiener unter dem Baumeister Nicolussi. Die Leitung des ganzen Straßen baues obliegt dem Landesingenieur Herrn Julius Mittempergher. Die weitest fortgeschrittenen Arbeiter sind jetzt mit Grundausheben ober der Brugger Höfe nahe dem Kalten Wasser beschäftigt, während die anderen Arbeiter mit Mauern und Steinschießen zu tun haben. Die hölzerne Brükke hinter St. Leonhard über die Passer wird 80 Schritt lang mit einem Pfeiler. Die verbindet den Höllenknotten mit der Geierschütz. "MERANER ZEITUNG" vom 31.5.1901
Über die schwere Arbeit der Passeirer "Holztrifter" Gegenwärtig (9. Mai 1901) sind die Passeirer Holzhändler Anton Tschöll und Kompagnon mit der zweiten Lendund Brennholztrift im Wasser. Diese zweite Trift bringt vom Walten- und Kalmtal recht schönes Holz, meistens ganze Prügel, wenig gespaltenes, frisches und starkes Holz, gutes Heizmaterial. Die Meraner können sich auf den Winter am warmen Ofen freuen. Aber die Arbeiter sind jetzt wahrhaftig nicht zu beneiden. Gegenwärtig, 12 Uhr Mittag, bei nur 7 Grad Wärme und dem Schnee sehr nahe, bis an den Leib im Passerwasser und den Oberkörper vom Regen durchnässt, stehen sie von 6 Uhr früh bis 7 Uhr abends in Arbeit. Zu Halbmittag, Mittagessen und Marend gibt es nur knappe Zeit zum Essen, keine Pause zum Ruhen, es wäre zu kalt dazu. Die Trifter bekommen guten Wein, nicht Leps, genügend und gute kräftige Kost. Was möchten die Bergbau- und Hafenarbeiter usw. zu solcher Arbeit sagen, die nur mehr 8 Stunden am Tagen im Trockenen arbeiten wollen? "MERANER ZEITUNG" vom 11.5.1901 Vieh in Passeier leidet Not Die Feldfrüchte stehen im großen und ganzen. Getreide, Heu und Obst wachsen von der Talsohle hinauf bis über die Mittelgebirge sehr schön. Jedoch ist die ganze Vegetation um gut 14 Tage im Rückstand. Auf der Höhe jedoch fehlt es arg. Es ist zu kalt, hat zu wenig Sonne und die Heu- und Viehfutternot ist bedenklich. Wenn man die Leute hört, wenn sie herabkommen, um Gritschen oder minderes Futtermehl zu holen, was sie alles tun müssen, um dem Vieh den ärgsten Hunger zu stillen und es am Leben zu erhalten, tut einem das Herz weh. Heu und Stroh ist bei den meisten schon aufgefüttert. Das Vieh austreiben können sie auch nicht, weil hier in der Talsohle auch große Heunot herrscht. Doch ist hier jetzt immerhin das Gras zum Abmähen und in den Äckern auszurauten, aber die Bergbauern müssen Fichtenäste klein hacken, dann gehen sie in die Bergmähden und rupfen den Altfalsch, das ist altes Gras von früheren Jahren, aus, mischen dasselbe unter die kleingehackten "Tasen", geben etwas Mehl, "Grischen" und Salz dazu und mit diesem Futter muß sich das arme Vieh zurechtfinden, bis wieder etwas wächst. Würde man das Vieh auf die Weide treiben, was bekäme es? Den Rasen könnte es ablecken .... "MERANER ZEITUNG" vom 31.5.1901
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Verein "Aktiv-Hilfe FUR KINDER" engagiert sich in Rumänien Kleidersammlung tür Straßenkinder
Wie schon in den vergangenen Jahren hat sich der Verein auch heuer wieder zum Ziel gesetzt, der verarmten Bevölkerung in Rumänien, insbesondere den Kindern, zu helfen. Viele haben uns durch ihre große oder kleine Spende im abgelaufenen Jahr
Mitglieder
der Vinzenzgemeinschaft
gestellt. Wir haben uns fest vorgenommen, auch in Zukunft dieser Klinik durch Sach- und Geldspenden zu helfen. Im Herbst hat unser Verein in Zusammenarbeit mit dem Vinzenzverein St. Leonhard erneut die Kleidersammlung für Rumänien durchgeführt. Der Erfolg
vor dem vol/bepackten
unterstützt, und ihnen möchten wir darlegen, was mit ihrer Spende in Rumänien bewirkt werden konnte. So konnten dem Kinderkrankenhaus in Temesvar durch unsere Unterstützung mehrere Ausbesserungsarbeiten - neuer Innenanstrich, Verfliesung - finanziert werden. Dank der Unterstützung der Sanitätseinheit West konnte das Klinikum außerdem mit gebrauchten Einrichtungsgegenständen wie Kühlschränke, Überwachungsmonitore, Krankenbetten u.v.m. ausgestattet werden. Am 11. September war die Freude groß: Der Zubau zur Kinderklinik, der vom Hilfswerk Austria finanziert worden war, wurde eingeweiht. Der neue Trakt der Kinderklinik mit 40 neuen Betten beseitigt die qualvolle Enge für die an Hämophilie (Bluterkrankheit), Tumoren und AIDS erkrankten Kinder. Unser Verein hat sich bereit erklärt, für die Einrichtung aufzukommen. Für diesen Zweck hat die Südtiroler Landesregierung 35 Millionen Lire zur Verfügung
Transporter
chen, allen freiwilligen Helfern und der gesamten Bevölkerung für die Spenden. Am Beispiel von Lenuzza möchten wir euch das Schicksal der Straßenkinder zeigen. Das Mädchen Lenuzza ist 9 Jahre alt und wurde von seinen Eltern ausgesetzt. Sie lebt zur Zeit mit 10 anderen Straßenkindern abwechselnd in Kanallöchern oder verlassenen Häusern, wo sie nachts immer wieder überfallen und beraubt werden. Die hygienischen Verhältnisse in ihren Unterschlüpfen sind katastrophal. Sie leiden oft auch an den Folgen ungenügender und einseitiger Ernährung. Durch Autoscheibenputzen, Betteln und Stehlen müssen sie sich ihren "Unterhalt" verdienen. Es sind streunende Kinder, die keiner haben will und für die sich nur die allerwenigsten verantwortlich fühlen. Es gibt 60.000 solcher Kinder in Rumänien. Einer, dem das Schicksal dieser Kinder nicht gleichgültig ist, ist Pater
von Pater Berno.
überstieg alle unsere Erwartungen. Ungefähr 30 Tonnen an gebrauchter Kleidung kamen zusammen. Viel Arbeit war nötig, um die Kleidung ordnungsgemäß in Kartons zu verpacken. Die Mitglieder des Vinzenzvereins mussten über 2 Monate lang täglich stundenlang sortieren, bei Bedarf waschen, flicken und zusammensammenlegen. Im Oktober war Pater Berno Rupp (Salvatorianer in Temesvar) für 2 Tage in St. Leonhard. Bei seiner Abreise nahm er persönlich mit großer Freunde 300 Kartone mit Kleidern für "seine" Straßenkinder mit. Der Rest geht voraussichtlich mit der Bahn nach Rumänien. Für das Gelingen der Kleidersammlung bedanken wir uns bei folgenden Personen, Institutionen und Unternehmen: der Vinzensgemeinschaft, Herrn Oskar Hofer für das Lokal, der Hoppe AG für die Kartone, dem Transportunternehmen Anton Gögele, der Getränkehandlung Prünster für das Lager, der Buchhandlung Papier Profi für die Schulsa-
Lenuzza, 9 Jahre. Sie trägt Kleider aus der Sammlung in St. Leonhard
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Berno. Er hat eine Ausspeisung und ein Nachtasyl eingerichtet und versorgt die Kinder mit Kleidung. Unermüdlich ist er, unterstützt von anderen Hilfsorganisationen wie der Caritas, bestrebt, diese Kinder irgendwie sozial zu integrieren. Der Verein "Aktiv-Hilfe für Kinder" wird diese Kinderhilfe tatkräftig unterstützen. Am Jahresende möchten wir uns bei allen Spendern und Helfern herzlich bedanken und um weitere Unterstützung bitten. Unsere Kontonummern lauten: Südtiroler Volksbank ABI 05856 CAB Kto. 105330 oder RAIKA Passeier; Kennwort: Aktiv-Hilfe für Kinder Kto. 21819-8. Verein "Aktiv-Hilfe
für Kinder
Kinder im neuen Trakt des Kinderkrankenhauses
In der Stille zu sich und zu Gott finden
Besinnungsweg zu den Sattele Kapellen in Platt eingeweiht Seit alters her pilgern gläubige Menschen hinunter zu den Sattele - Kapellen unterhalb von Platt. Im heurigen Jahr wurde auf Initiative und Anregung von Georg Oberrauch von den Katholischen Verbänden der Pfarrei Platt ein Besinnungsweg zu jenem "Ort der Kraft" gestaltet. Der Begeher des Weges kann über seine Beziehung zu sich selber, zu den Mitmenschen, zur Natur und zu Gott meditieren. Auf der Wegstrecke wurden 5 .Besinnungspunkte" angebracht. Verschiedene Sprüche bekannter und weniger bekannter Mitmenschen möchten zum vertiefenden Nachdenken anregen. Die 5 ausgewählten Sprüche sind von Steinmetz Stefan Raich kunstvoll in Steintafeln eingefräst worden. Die Steintafeln bestechen durch ihre Originalität und wurden auf mannshohen Baumsäulen befestigt, die der Kunsttischler Alois Pfitscher angefertigt hatte. Die Ruhebänke sind so angelegt, dass man den Blick unbeschwert über die Landschaft schweifen lassen kann. Von hier aus kann sich jeder nach Belieben, der eine am Reichtum der umliegenden Pflanzenwelt, der andere an Vogelgesängen erfreuen und wieder ein anderer die Stille dieser geheimnisvollen Welt erlauschen. Die Idee hier einen Weg zu bauen, wurde bei der Vorbereitung des Jubiläumsjahres 2000 geboren. Neben den vielen klassischen Kreuzwegen, die es im Tale hier gibt, soll der Besinnungsweg etwas Neues darstellen. Eine stattliche Schar an Platter Bürgern,
Ehrengästen und an interessierten Menschen aus den Nachbarpfarreien traf sich am 22. Oktober zur feierlichen Einweihung des Besinnungsweges. Nach einer musikalischen Weise, vorgetragen durch eine Bläsergruppe der Musikkapelle Platt, begrüßte der Präsident des "Wegkomitees" Pfitscher Alois, der maßgeblich durch sein künstlerisches Geschick an der Gestaltung der Weganlage beteiligt war, die fast 200
Anwesenden. Bei der folgenden "Erstbegehung" des neugestalteten Weges hörten alle aufmerksam den Ausführungen von Pfarrer Siegfried Pfitscher zu, der die einzelnen .Besinnunqspunkte" erläuterte. Unten bei" den zwei Sattele Kapellen angelangt, nahm Pfarrer Siegfried Pfitscher nach einer kurzen, musikalisch umrahmten Andacht die Segnung des Weges vor. Georg Oberrauch, der Präsident des Forums der katholischen Verbände Südtirols, dankte in seiner anschließenden Rede allen, die zur Verwirklichung des Weges beigetragen haben. Besonders anerkennende Worte richtete er an Pfarrer Siegfried Pfitscher sowie an den Präsidenten des "Wegkomitees" Pfitscher Alois, "der mit Feingefühl und Einfühlungsvermögen bei der Gestaltung der Besinnungspunkte zu Werke ging" . Den neu errichteten Besinnungsweg bezeichnete Oberrauch als "Tankstelle für die Seele". Der Platz bei den Sattele Kapellen lade geradezu ein, sein persönliches Lebensgebet zu formulieren. Am Ende der Feierlichkeiten verharrten viele noch eine Zeitlang am Ort und bestaunten den wuchtigen Naturstein, in welchem die Symbole des Jubiläumsjahres 2000 eingefräst sind. Nach einem langgezogenen Juchzer der "Nock Anna" aus Stuls begaben sich schließlich auch die Allerletzten nach Platt, wo im Vereinssaal des Schulhauses gebratene Kastanien und andere Gaumenfreuden zum Weiterfeiern animierten. Arnold Rinner
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Projekt "Klima verbündet" Im November wurde in der Mittelschule St.Leonhard eine Ausstellung mit dem Titel "Klima verbündet" gezeigt. Dabei lernten die Schüler viel Neues über Klima, Erderwärmung, den Regenwald, seine Bewohner und über Möglichkeiten, die Umwelt zu schützen. Vor kurzem konnte man in der Zeitung lesen, dass der Klimagipfel in Den Haag gescheitert ist. Die USA und die EU geben einander die Schuld am Misserfolg. Umweltschützer reagieren auf das Scheitern mit Bitterkeit und Empörung. Die 160 Teilnehmerstaaten in Den Haag hätten sich von konkreten Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung verabschiedet, kritisierte die Umweltorganisation Greenpeace in Hamburg. "Offenbar genügt es noch nicht, wie stark das Ausmaß der Katastrophe der
Klimaerwärmung ist", sagte der Klimaexperte. Einige Industriestaaten hätten eine Vorreiterrolle bei den Verhandlungen einnehmen müssen. Sie müssten erneuerbare Energien wie Sonne, Wind und Wasser fördern. Trotzdem können auch wir einiges zu einer gesunden Umwelt beitragen. Einkaufen: • Kaufe bevorzugt einheimische Produkte! Diese müssen nicht von weit her transportiert werden. • Kaufe und verwende nur Produkte aus Recycling-Papier(Hefte, Klopapier, Taschentücher, u.s.w .... )! Dafür müssen keine Bäume gefällt werden, und bei der Herstellung wird weniger Energie verbraucht.
Energie: • Spare beim Warmwasser! Beim Zähneputzen und Einseifen das Wasser abdrehen! Duschen statt Baden! • Spare Strom! Licht abschalten, wenn du es nicht brauchst! Verzichte auf unnötige Elektrogeräte (z.B, Elektromesser, Elektrozahnbürste) Verkehr: • Benutze sooft wie möglich Bus, Bahn oder Fahrrad: bei kurzen Strecken gehe zu Fuß! Autos sind ganz arge Luftverpester! • Fliege im Urlaub nicht weit weg bleib einmal im eigenen Land! Flugzeuge bringen viele Treibhausgase in die Luft. Klasse 38 Mittelschule
Freizeit kreativ Basierend auf die Erfahrungen des Leiters des Erziehungsdienstes Dr.Albert Mair ist das Projekt freizeit kreativ Nachmittagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter - am 2. Oktober in St. Leonhard gestartet. Die Familienstruktur hat sich geändert, die Anzahl der Kleinfamilien und Alleinerzieher hat stark zugenommen, mit dem oft erschwerenden Umstand der Berufstätigkeit außerhalb. Gemeinsames Miteinandersein und Spielen scheitert immer wieder an mangelnden räumlichen Strukturen. Deshalb hat der Erziehungsdienst im Sozialsprengel in Zusammenarbeit mit der Grundschule St. Leonhard, dem Jugendservice und der Gemeinde im Auftrag der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt diesen Dienst aktiviert. Der zur Zeit zur Verfügung stehende Raum, den die Katholische Jugend dankenswerterweise benutzen lässt, liegt günstig, da Schule, Halle und Bibliothek nahe sind. Die Eltern entscheiden, an welchen Wochentagen die Kinder den Nachmittag in der Gruppe verbringen. Neben der Projektleiterin werden die Kinder im Grundschulalter von einer weiteren Mitarbeiterin elf Stunden, vom Leiter des Jugendservices einen Nachmittag und von einem Lehrer einen halben Nachmittag wöchentlich betreut. Die Tätigkeiten gliedern sich deutlich in zwei Bereiche: Aufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung. Bei der Aufgabenbetreuung wird besonders darauf geachtet, dass die Kinder zum selbständigen Arbeiten angeregt und hingeführt werden. Bewegungs-
pausen werden gezielt eingebaut, wenn die Aufgabenzeit die individuelle Konzentrationszeit überdauert. Im Rahmen der Gespräche mit den EItern haben diese selbst definieren können, in welchen Bereichen ihre Kinder besonders unterstützt werden sollen. Gemeinsames Erleben und Gestalten sollen vordergründig sein: Spielzeit ist für die Entwicklung der Kinder wesentlich. Die Schwerpunkte für das Freizeitprogramm werden anhand der Interessen und Bedürfnisse der Kinder gesetzt: • Stilleübungen, Konzentrationsübungen • Bastelarbeiten • miteinander feiern • Bewegungsspiele, gruppendynamische Spiele, Gesellschaftsspiele ... Das Projekt strebt einen offenen Charakter an, das heißt, die beteiligten Kinder haben die Möglichkeit, Freunde zur Teilnahme an Spielen und anderen Tätigkeiten einzuladen. Für die Aufgabenzeit gilt diese Öffnung nur in vorher erfolgter Absprache mit der Projektleitung. Auch wenn das Einhalten von Regeln nicht immer leicht fällt, wurde das Projekt bislang von allen beteiligten Kindern (vier Buben und sieben Mädchen) mit Begeisterung aufgenommen. Albert Mair Für nähere Informationen erreichen Sie uns täglich von Montag bis Freitag von 09.00 - 11.00 telefonisch unter Nummer 659263
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Passeirer Blatt / Dezember 2000
Seite 17 / Nr. 28
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Passeirer Blatt / Dezember 2000
Seite 18 / Nr. 28
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Es war einmal ...
ein Wiener Original namens Waluliso (eigentlich Ludwig Weinberger), der bis vor einigen Jahren bei jedem Wetter als selbsternannter Friedensapostel durch die Wiener Innenstadt zog. Bekleidet mit einer weißen Toga, Jesuslatschen und einem Lorbeerkranz auf seinem grauen Haupt muß er wohl ziemlich allen Wienbesuchern aufgefallen sein. Und was soll dieser Wa lu
Ii
so
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Wasser Luft Licht Sonne
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eigenartige
Namen "Waluliso"?
schwimmen, tauchen und genießen - Kreuzfahrten, Fährtickets usw. weltweit mit Flugzeugen verreisen = und wohin darfs für Sie sein? endlich einmal wieder Urlaub = für so ziemlich jeden Geldbeutel sich so richtig wohlfühlen = ob alleine oder in der Gruppe
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Ausstellung .Passeler Erleben"
ein großer Erfolg für den Verein für Kultur und Heimatpflege und die Passeirer Chronisten Zum 50jährigen Gründungsjubiläum des Vereins für Kultur und Heimatpflege Passeier wurde in St. Leonhard vom 22. bis zum 24. September eine Ausstellung mit Fotos und Exponaten gezeigt. Dr. Heinrich Hofer, der Kurator der Ausstellung, bot in sechs Themenkreisen Einblick in das kulturelle Geschehen des Passeiertales. Neben zahlreichen Fotos, Kunstdrucken und Ölbildern ist besonders die Chronistenecke aufgefallen. Die Passeirer Chronisten haben sich anlässlich dieser Jubiläumsausstellung erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt und sehr viel Interesse vorgefunden. In die Ausstellung integriert war auch eine Personalausstellung der aus Stuls stammenden Künstler Marlene Zipperle und Karl Hofer. Die feierliche Eröffnung durch die Vorsitzende Siglinde Wilhelm wurde vom Männerchor von St. Leonhard, geleitet von Albin Hofer, "verschönt". Die zahlreichen Besucher, darunter auch die Bürgermeister Dr. Konrad Pfitscher, Hermann Pirpamer und Wilhelm Klotz, konnten sich nach dem "ausgiebigen" Rundgang am Büfett des Tourismusvereins St. Leonhard laben.
Die gelungene Ausstellung wurde neben vielen Privaten von der Gemeindeverwaltung St. Leonhard, von den Raiff-
Neuer Standort der Sirene für Feuerund Zivilschutzalarm in St. Leonhard Die Freiwillige Feuerwehr von St, Leonhard teilt mit, dass seit 18. November die Sirene für Feuerwehr und Zivilschutz vom bisherigen Standort in der Kohlstatt auf das Vereinshausdach verlegt wurde. Da das Vereinshaus mit einem Notstromaggregat ausgestattet ist, kann somit auch bei Stromausfall der Feuer- bzw. Zivilschutzalarm gewährleistet werden. Aufgrund dieser Umstellung musste auch der Schalter für die manuelle Auslösung der Sirene (bisheriger Standort bei der Konfektion Gufler in der Kohlstatt) verlegt werden und befindet sich seither beim Eingang der Sektion "Weißes Kreuz" auf der Seite der Andreas Hofer Straße. Wir ersuchen jedoch weiterhin alle Bürger, im Notfall sofort die Notrufnummer 115 anzurufen um nicht kostbare Zeit zu verlieren. Die Freiwillige Feuerwehr St. Leonhard
eisenkassen des Tales und vom Kulturamt der Landesregierung gefördert. Heinrich Hafer
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Bildungszentrum Frankenberg Fachschule für Hauswirtschaft Tisens organisiert am Montag, 05. Februar 2001 und am Freitag, 09. Februar 2001 jeweils von 1500 bis 1700 Uhr
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e
Sie werden über die 3-jährige Fachschule für Hauswirtschaft informiert.
Sie erhalten Einblick in das Schulgeschehen,sowie in das Leben im Heim.
e Sie haben die Möglichkeit 1-
selbst zubereitete Köstlichkeiten zu verkosten und sich kreativ zu beteiligen.
Anmeldung unter der Telefonnummer 0473/920962 Besuchen sie uns am
Tag der offenen Tür am 17. März 2001 Bildungszentrum Frankenberg Fachschule für Hauswirtschaft Tisens Dorf 42 - Tel. 0473 920962
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Die Feuerwehr überrascht die Grundschüler von Pfelders! Am heurigen Zivilschutztag, den 7. Oktober, drang plötzlich Rauch in die Klassenzimmer. Feuermänner mit Rauchschutzmasken standen vor der Tür. In Windeseile montierten sie den Rutschsack und schon ging das Abenteuer los. Mit dieser Übung gelang es der Freiwilligen Feuerwehr von Platt und Pfelders, den Kindern anschaulich zu zeigen, wie sie sich im Ernstfall zu verhalten haben. Die Eltern und Lehrpersonen von Pfelders
Der hl. Leonhard am Bühel zu St. Leonhard Dass in St. Leonhard der hl. Leonhard Kirchenpatron ist, das ist bekannt. Er wird hoch verehrt, besonders von der bäuerlichen Bevölkerung, da er ja der Patron der Bauern, aber auch der Kranken und der Gefangenen ist. In der Kapelle bei der Grundschule am Bühel trohnt dieser Heilige auch.
Die Kapelle ist Besitz der Familie Holzknecht und gehört zum Höfl Unterbühel. Am Leonhardstag, den 5. November, versammeln sich die Anrainer bei der Kapelle, und Josef Holzknecht betet den Rosenkranz vor. Gepflegt wird die Kapelle von Eva Auer. Blumengießerin ist die Winnebacher Anna. Eva Auer hat Grund genug, das kleine Heiligtum zu pflegen, denn als sie 1961 Anton Auer heiratete und Bäuerin auf dem Pachthöfl Unterbühel wurde, über-
nahm sie von ihrer Schwiegermutter die .Notscherle Züchterei" . Und Eva sagt, ohne die Hilfe des hl. Leonhard hätte sie nicht so viele Bauern im Tale mit .Facklr" versorgen können. Denn wenn der .Notscherle" Segen gar zu groß war, so musste sie manches mit der Flasche "augazn" oder wenn die "Notscherle Muatr" das Milchfieber bekam oder gar eines von ihren Kindern nicht mochte und Eva halbe Tage und ganze Nächte bei den borstigen Tieren verbringen musste, da hat sie immer vertauensvoll den hl. Leonhard um Hilfe
gebeten. Er war stets ihr Retter in diesen Nöten. Aber nicht umsonst musste er es tun, viele hl. Messen hat sie ihm dafür bezahlt. Als Herr Holzknecht Stall und Stadel neu erbaute, da sie den Erfordernissen nicht mehr entsprachen, hat Eva das Bäurinsein aufgegeben und auch die .Notscherle Züchterei" schweren Herzens an den Nagel gehängt. Doch der hl. Leonhard genießt immer noch ihr Vertrauen und deshalb wird Eva ihm die Kapelle auch weiterhin pflegen. Anna Lanthaler
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DIABETES Laut Weltgesundheitsorganisation sind 4% der Bevölkerung Diabetiker. Im Passeiertal mit seinen 8500 Einwohnern dürften also ungefähr 340 Diabetiker leben. Was ist Diabetes? Diabetes mellius, auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine Stoffwechselstörung. Das heißt, der Auf- und Umbau aller Stoffe im Körper ist gestört und macht sich mit einer Erhöhung des Blutzukkers bemerkbar. Jeder Mensch hat und braucht eine gewisse Menge Zucker im Blut. Aber -ohne Behandlung kann bei Diabetes der Blutzucker nicht im normalen Bereich gehalten werden. Warum steigt der Blutzucker an? Grundsätzlich müssen zwei verschiedene Arten von Diabetes beschrieben werden. Typ I Diabetes, auch Jugenddiabetes genannt: Durch ein Zusammenwirken von Erbfaktoren, Virusinfekt und einer sogenannten Autoimmunerkrankung werden die insulinbildenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört (Insulin ist ein Wirkstoff und hilft den Zucker im Blut abzubauen). Das Erkrankungsalter liegt meist unter 40 Jahren, das Gewicht ist normal. Da die insulinbildenden Zellen zerstört wurden und im Körper selbst kein Insulin mehr gebildet werden kann, erfolgt die Behandlung durch Insulinspritzen von außen. Weniger als 10% aller Diabetiker sind vom Typ I betroffen. Typ " Diabetes auch Alterszucker genannt: Dieser Diabetes ist viel stärker erblich als Typ I. Tatsächlich gibt es bei 30% der Fälle wenigstens einen Diabetiker in der Familie. Beim Typ II werden die insulin bildenden Zellen nicht zerstört, das Insulin ist noch vorhanden, aber es wirkt nicht ausreichend. Das Erkrankungsalter liegt meist - aber nicht immer - über 40 Jahren. Übergewicht und zu wenig Bewegung begünstigen das Auftreten dieser Störung. Deshalb beginnt auch jede Behandlung mit Abnehmen, mehr körperlicher Bewegung, evt. kombiniert mit Tabletten oder Insulinspritzen. Jeden kann es treffen!
EINE VOLKSKRANKHEIT Nieren: diabetische Nierenerkrankung Herz: große und kleine Blutgefäße und Gehirn - 50% der Diabetiker haben einen erhöhten Blutdruck - regelmäßig kontrollieren! Nerven: vor allem an den Füßen, deshalb muß der diabetische Fuß besonders gepflegt werden. Wenn Sie Risiken und die gute Möglichkeit zur Vorbeugung dieser Schäden nicht kennen, so trauen Sie sich zu fragen. Ihr Hausarzt, die Diätassistentin und das Krankenpflegeteam geben Ihnen gerne Auskunft. Ergänzend finden Sie in den Bibliotheken von St. Martin und St. Leonhard Bücher zum Thema.
Gibt es eine Vorbeugung? Bei Diabetes Typ I ist die Entstehung nicht genau bekannt und demzufolge ist heute noch keine Vorbeugung möglich. Anders beim Diabetes Typ 11;liegt ein Fall von Diabetes in der Verwandtschaft vor, so kann sich jeder auch schon im jungen Alter um eine gesunde Lebensführung bemühen, das heißt ein angepaßtes normales Körpergewicht anstreben (Achtung, kein Untergewicht), sich reichlich an der frischen Luft bewegen (es braucht keinen Extremsport Hauptsache es macht Spaß!), weitere Risikofaktoren wie Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum sollen vermieden werden. Am 14. November war der Weitdiabetestag. Das diesjährige Motto: "DEINE GESUNDHEIT IN DEINEN HÄNDEN"
Jeder Betroffene sollte selbst die Initiative ergreifen, Informationen sammeln, sich um regelmäßige Kontrolluntersuchungen kümmern. Habt Mut zur Eigenverantwortung!
Nicht jeder Diabetes ist gleich folgenschwer. Es geht nicht allein darum, ob die gemessenen Zuckerwerte bei den regelmäßigen Kontrollen zufriedensteilend sind, sondern jeder Diabetiker muß wissen, dass ein ständig erhöhter Blutzucker an mehreren Organen zu schweren Folgeschäden führen kann, welche sich meist erst nach 10 Jahren bemerkbar machen. Deshalb bitte nicht denken: "Ich habe ja nur ein bißchen Zucker." Folgeschäden: Augen: diabetische Netzhautschädigung bis zur Erblindung, deshalb jährlich kontrollieren!
DENN DU HÄLST DEINE GESUNDHEIT IN DEINEN HÄNDEN! Was jeder wissen sollte: Welcher Nüchternblutzuckerwert im normalen Bereich?
liegt
2) 100
1) 200
4) 150
3) 50
Antwort: 100 - Wer hat es gewußt? Rita Lösch - Diätistin
Wer Mch denn gdtorbn? S' ziegngLiiggLtuat leitn wer bott epr gemiet gian? Mit an " VatI' Unser" begLeitn, in Huat
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Vorbildliche Restaurierungen Der Heimatpflegeverein Passeier ist seit jeher bemüht, Verständnis für die Erhaltung von wertvoller Bausubstanz zu wecken. Stellvertretend für andere Bauobjekte möchten wir hier einige vorbild-
Der restaurierte
Der renovierte
Backofen
Backofen
in Sefnar, Gemeinde
beim Flonerhof,
liche Restaurierungen vorstellen. Den Eigentümern und Handwerkern gratulieren wir zur gelungenen Arbeit und danken für das Bemühen zur Erhaltung der traditionellen Kleindenkmäler.
Für Informationen und Hilfe bei Beitrag san suchen wenden Sie sich bitte an: Johann Raich, Malerweg 7, St. Martin, Tel. 0473641006
Moos
Oie renovierte in Stuls
Gemeinde
St. Martin
Das neue Stadelschindeldach
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beim Strutzerhof
Gemeinde St. Leonhard.
Die Werkstatt für Behinderte in St. Leonhard stellt sich vor Es sind nun schon 3 Jahre vergangen, seit die Werkstatt für Behinderte von St, Leonhard eine Unterkunft im Grundschulgebäude gefunden hat. Wir wollen auch heuer wieder berichten, wie es uns in diesem 3. Jahr. ergangen ist. Unser geschützter Arbeitsplatz wird seit Jänner 1998 von nunmehr sechs Menschen mit Behinderung besucht. Ferdinand wurde von der Arbeitseingliederung übernommen und arbeitet mit großer Freude in der Bibliothek St. Leonhard. Im vergangenen Jahr ist viel Arbeit in unserer Schafwoll - Werkstatt angefallen, wo geknüpfte und gewebte Teppiche sowie Fleckerlteppiche mit Eifer gefertigt wurden. Auch in der Pa-
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Passeirer Blatt / Dezember 20.0.0.
pier-Werkstatt, wo Fotoalben, Adressund Telefonbücher, Mappen, Glückwunsch- und Weihnachtskarten hergestellt wurden, gab es genug zu tun. Die unzähligen Arbeitsaufträge sind eine Anerkennung für unsere fleißigen Betreuten, erfahren sie doch durch ihre Arbeit die Wertschätzung der Bevölkerung. Die Serien- und Montagearbeiten der Firma HOPPE St. Martin finden großen Anklang bei den Betreuten und werden problemlos und zuverlässig ausgeführt. Doch wer über uns und unsere Arbeit noch mehr wissen möchte, ist in unserer Werkstatt jederzeit herzlich willkommen oder kann bei uns
am 17. Dezember beim Weihnachtsmarkt in St. Martin vorbeischauen . Dort finden sie unser Standl mit tollen Weihnachtsideen in Holz und Papier. Die Betreuten und Betreuer der WfB St. Leonhard Unsere Adresse: Werkstatt für Behinderte Kirchweg 20. (Volksschulgebäude) 390.15 St. Leonhard Tel.: 0.473 6590.0.1 - Fax: 0.473 65920.7
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag Freitag 0.8:0.0.- 13:0.0.
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2. Passeirer Wirtschaftsschau: Erfolgreiche Bilanz St. Leonhard - Ein nicht abreißender Besucherstrom, ein vielfältiges und attraktives Ausstellungsangebot und ein gefälliges Rahmenprogramm waren die Zutaten für die erfolgreiche Präsentati-
ung und ein Programm für die MitteIschüler sowie ein Quiz für die ganze Familie rundeten das attraktive Ausstellungsprogramm ab. Bereits die Eröffnung mit zahlreichen
on der Wirtschaft in Passeier. Die Veranstalter zogen am Sonntagabend eine positive Bilanz. Der Schuhmacher neben der Hifi-Anlage, Trachtenmode neben einer Küche in Massivholz, der Stand der Landwirte mit lebenden Kaninchen und eine Münzprägung mit Andreas-Hofer-Portrait - die 2. Passeirer Wirtschaft hat in ihrer Vielfalt die hohen Erwartungen der Besucher erfüllt. Mit liebevoller Sorgfalt hatten sich die 48 Aussteller auf die kritischen Augen der Besucher vorbereitet. Dementsprechend bunt und vielfältig präsentierte sich die Wirtschaft auf dieser Leistungsschau. Neben der optimalen Präsentation von Produkten und Dienstleistungen, vornehmlich aus dem Bereich Handwerk, aber auch aus Industrie, Landwirtschaft und Handel, räumten die Unternehmer Zeit ein für ein Kundengespräch in angenehmer Atmosphäre, ohne Hektik und Stress. Das Rahmenprogramm entsprach ebenfalls dieser Grundhaltung. Gedankenaustausch und Unterhaltung beim Handwerker-Stammtisch, Musik und vortreffliche Verpflegung, Kinderbetreu-
Besuchern und Ehrengästen deutete auf einen vielversprechenden Start für diese 2. Ausgabe der Wirtschaftsschau hin. Die Landesräte Werner Frick und Michl Laimer betonten die Bedeutung der Zusammenarbeit in der Privatwirtschaft und der Bürgermeister von St. Leonhard, Konrad Pfitscher, verbarg nicht seine positive Überraschung über das hohe Niveau der Ausstellung. Miss Tageszeitung Sonja Zipperle und Heike
Augscheller zogen sämtliche Blicke auf sich. Die Prominenz aus Politik und Wirtschaft fand sich fast vollständig ein, darunter LVH-Präsident Herbert Fritz, Senator Armin Pinggera und die Bürgermeister der drei Passeirer Gemeinden sowie die Vertreter der Raiffeisenkassen. "Wirtschaft dreht sich um Umsatzzahlen und Arbeitplätze. Hinter den nüchternen Fakten verbergen sich aber Menschen, die im Rahmen einer Wirtschaftsschau persönliche Kontakte wieder verstärkt pflegen können", so das Fazit der beiden Drahtzieher der Wirtschaftsschau Hans Schenk und Karl Hofer, LVH-Ortsobmann von St. Leonhard. Zum Abschluss der Wirtschaftsschau fand die Verlosung des großen LVH-Besucherquiz statt. Die drei Gewinnerinnen eines Essensgutscheines für 2 Personen heißen Christina Kofler aus St. Martin, Waltraud Auer und Katharina Gufler, beide aus St. Leonhard. Einig war sich das Organisationskomitee über die hervorragende Mitarbeit der Aussteller und die starke Unterstützung im Tal. Der Dank der Organisatoren geht vor allem an die Raiffeisenkasse als Hauptsponsor, an die Gemeinden des Passeiertales und das Assessorat für Handwerk. Landesverband der Handwerker
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Wenn Handwerk zur Kunst wird Im Passeiertal fallen immer wieder die wunderschönen gezimmerten Städel auf. Sie verleihen dem Tal eine Eigenart, die man anderswo in dieser Form nicht findet. Zu den bäuerlichen, stark landschaftsprägenden Bauten gesellen sich Kleindenkmäler, die bei Einheimischen und Gästen immer wieder Staunen auslösen. Beispielhaft erwähnen
wir den Zimmermann Karl Platter, Jahrgang 1932, der nach Abschluss der Lehre und der Berufsschule sich in St. Moritz in der Schweiz internationale Erfahrung holte und später in der Zimmerei seines Bruders Siegfried, Haus Bergkristall-Pfelders, zahlreiche Gebäude im Passeiertal errichtete. Im Bild die proportionale Zarge des neuen Stadels auf dem Krößbichl in Pfelders. Als Aus-
gleich schafft Karl, der auch Ausschussmitglied des Heimatpflegevereins ist, neben seiner Zimmermannsarbeit Kunstwerke im Bereich der bäuerlichen Kleindenkmäler. Sein letztes Werk haben wir vor seiner Werkstatt aufgestöbert: ein kunstvoll gearbeitetes Wegkreuz, das für die Koralm in Valtmar bestimmt ist. Heinrich Hafer
Arbeiten am neuen Schlachthof Passeier schreiten voran Die Arbeiten am Bau des neuen Schlachthofes Passeier schreiten voran. Der Rohbau ist bereits fertiggestellt, demnächst werden die Elektro-, die Hydraulikerarbeiten und die Einrichtung der Kühlzellen vergeben. Die Schlachthofführung ist gewillt die Fertigstellung so schnell wie möglich -voraussichtlich im Spätsommer 2001 - zu realisieren, um den Passeirer Bauern die Schlachtung ihres Viehes im Tale zu ermöglichen. Dass die Entscheidung den Schlachthof zu bauen, richtig war, zeigt uns die Rinderseuche BSE. Die Verbraucher sind verunsichert und die Rindfleischpreise sind im Keller. Jahrzehntelang wurde in den Industriestaaten rücksichtslos Tiermehl hergestellt und gefüttert. Das Tiermehl ist ein Fleischprodukt, hergestellt vorwiegend aus Tierkadavern, Fleischabfällen und Fischprodukten. Südtirols Bauern und die Bauernverbände garantieren, dass das von ihnen gelieferte Fleisch nur aus artgerechter Haltung und Fütterung der Tiere stammt.
Die Verwalter des Schlachthofes sind überzeugt, dass durch die Vermarktung des einheimischen Fleisches der Kunde hundertprozentig gesundes Fleisch direkt vom Bauern geliefert bekommt. Die Konsumenten sollten aber auch selbst Einsicht zeigen und statt der Billigprodukte aus dem Supermarkt einheimisches Fleisch bevorzugen. Damit hätten unsere Bauern eine Überlebens-
chance und könnten für ihr gesundes Fleisch einen gerechten und vernünftigen Preis erzielen. Zur Zeit sind 291 Bauern aus Schenna, Riffian, St.Martin, St.Leonhard und Moos als Mitglied der Genossenschaft beigetreten und warten schon ungeduldig auf die Fertigstellung des neuen Schlachthofes. Schlachthof Passeier
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Patroziniumsfest In St. Leonhard feierlich begangen Seit jeher wurde in St. Leonhard das Patroziniumsfest feierlich begangen. Seit 1996 werden die kirchlichen Feiern durch Pfarrausstellungen mit einem Schwerpunktthema ergänzt. Heuer hieß das Doppel-Motto "Spiritualität im Deutschen Orden" und
Ein Erinnerungsfoto
P. Theo Neuking eröffnet
die Pfarrausstellung
mit dem Abtprimas
P. Notker Wolf
"Spirituelle Aussage der Ikonen". Die kirchliche Feier fand ihren Höhepunkt im Pontifikalamt mit Abtprimas P Notker Wolf aus Rom und in der feierlichen Vesper. Heinrich Hafer
Dem Strasser Sepp, Josef Kofler, in Rabenstein zum Gedenken
Einer der letzten Bergknappen des Schneebergs ist verstorben Nach einem Herzinfarkt und kurzer Krankheit verstarb am 14. Juli dieses Jahres in der geriatrischen Abteilung "König Laurin" des Meraner Krankenhauses der allseits geschätzte Strasser Bauer von Rabenstein in Passeier, Josef Kofler. Etwas mehr als einen Monat davor konnte der Sepp mit seiner Frau und den elf Kindern noch seinen 74. Geburtstag feiern. Josef Kofler hat als einer der letzten Bergwerksarbeiter bei der Firma SAMIM noch im Jahre 1985 im Bergwerk am Schneeberg gearbeitet und war mit insgesamt 16 Dienstjahren wohl auch am längsten im Passeirer Bergbau beschäftigt. Als viertes von acht Geschwistern wurde der Sepp auf dem Strasserhof in Rabenstein am 7. Juni 1926 geboren und ist dort aufgewachsen. In Rabenstein hat er acht Jahre lang die Schule besucht - in den 30er Jahren zur Gänze in italienischer Sprache. Mit viel Fleiß hat der Seppl dann am heimatlichen Hof gearbeitet. Seine Geschwister suchten sich nach und nach Arbeit und Einkommen im 'Ötztal bzw. in Deutschland. Im Jahre 1958 heiratete Josef Kofler die aus Moos gebürtige Amalia Menghin, mit
der er gemeinsam das Strasserhöfl mit acht bis zehn Stück Vieh bewirtschaftete.
In den folgenden Jahren schenkte ihm seine Gattin sieben Kinder, und die wirtschaftliche Lage auf dem kleinen Bergbauernhof wurde karg. Josef suchte also nach einem Zuerwerb, um seine Familie erhalten zu können. Er fand ihn im Bergwerk am Schneeberg, wo er von 1966 bis 1967 ein Jahr lang bei der Firma AMMI arbeitete. 1967 aber wurde das Knappendorf St. Martin am Schneeberg geschlossen, das große Arbeiterwohnhaus war abgebrannt. Die Bergbaufirma verlegte ihren Sitz nach Maiern im hintersten Ridnauntal, von wo die Bergleute mit einer Personenseilbahn bis zum Poschhaus gebracht wurden, um dann mit der Grubenbahn in den Berg einzufahren und nach Schichtende wieder nach Maiern zurückkehren zu können. Bis 1970 blieb Josef Kofler zu Hause und bearbeitete seinen Hof. Dann entschied er sich dennoch weiter für einen Zuerwerb im Bergwerk am Schneeberg, obwohl er nunmehr unter der Woche in Maiern wohnen musste. Inzwischen waren weitere drei Kinder zur Welt gekommen und die Familie brauchte Geld, um die hungrigen Mäuler zu füttern. Von 1971 bis 1985 arbeitete der Strasser Sepp also weitere 14 Jahre im BergFortsetzung auf Seite 28
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Fortsetzung von Seite 27 bau, wobei er meistens am Montag morgens gegen vier Uhr in einem zweistündigen Marsch zum Kar1stollen aufstieg, durch den Kar1stollen zu Fuß die Abbausohle 2060 erreichte und dort Frühschicht leistete. Nach Schichtende ging es zuerst mit der Grubenbahn durch den Poschhausstollen und dann mit der Personenseilbahn nach Maiern hinunter, wo die Bergwerksarbeiter unter der Woche wohnten. Am Freitag wurde dem Sepp meistens wieder eine Frühschicht zugeteilt, nach der er dann zum Wochenende nach Rabenstein absteigen konnte. Im Winter aber mussten öfters zwei Buben den Vater am Montag früh zum Kar1stollen hinaufbegleiten, um dort mit ihren Pikkein das Eis wegzuhacken, damit der Sepp durch den 1.600 m langen Stollen zu seiner Arbeit unter Tage auf die Sohle 60, wie das Abbaugebiet im Berginnern allgemein genannt wurde, gelangen konnte. 1980 wurde der Familie Kofler das jüngste und elfte Kind, der Thomas, geboren. Und bereits 1981 kam zur Freude der Eltern und Großeltern in Ulten das erste Enkelkind zur Welt. 1984 folgte auch schon ein zweites Enkele, das auf den Namen Robert getauft wurde und auf dem Strasserhof zusammen mit seinem nur vier Jahre älteren Onkel Thomas aufwachsen durfte. So schlossen Josef und Amalia Kofler ihren jüngsten Sohn Thomas und das Enkelkind Robert ganz besonders in ihr Herz, obwohl ihnen wohl auch alle anderen Kinder und die nachfolgenden Enkel nicht weniger wert sind. Josef Kofler war ein äußerst hilfsbereiter und freundlicher Mensch, der vor allem mit den Kindern sehr gut umgehen konnte. Auch in der Dorfgemeinschaft von Rabenstein war er ein geschätzter Mitbürger, der überall zupackte und mithalf, wo es Hilfe und Mitarbeit brauchte. Er war Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr und Gründungsmitglied der Musikkapelle Rabenstein, bei der er über viele Jahre hindurch mit Bravour den Bass blies. Am 14. Juli ereilte ihn allzu früh der Tod und entriss ihn seiner Familie und den vielen Freunden im Dorf. Den Strasserhof bearbeitet nun der zweit jüngste Sohn Stefan, der auch auf die zurückgebliebene Witwe und Mutter Mali schaut. Am 17. Juli wurde Josef Kofler, begleitet von einer großen Zahl von Betern, in Rabenstein zu Grabe getragen. Er ruhe in Frieden! Walter Innerhofer, Schenna
GLücklichdein ! GLücklicbsein, wa» kann dtU wohl nur dein, GLück, wer mag dtU nur bedchreiben.
Der Eine kennt», der Eine bat»
der Andere kann ein LebenLang nur neiden. GLück, ein kurze« Wort,
.10
klein und kurz Wiedweil: an manchem Ort.
Doch, ",tU kihuun wir dafür tun, einfach warten bu ed kommt
,,0
nein",
ed aufnehmen und begrüßen und dich /reun.
DtU GLück einatmen,
erst
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kann ed in und rubn.
GLücklichdein ut kein Gedchenk ded Zufall»,
ed ut ein ganz eigenartig Ding.
Wir deLberdind ded GLücked SchLü.Jde~
dtU Schloß dafür ut unser MendchenLeben.
Ei ut nicht immer Leicht, mancbrnal unerreichbar «cbwa; deIn Schloß den rechten SchLüddeLzu geben.
GLücklichdein ut wie Sonne, mit ihren warnun Strahlen, nur eine kleine WoLke nimmt der Wärme Kraft.
Wir Meluchen, ladden wir und
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dchneLLbeirren?
Der Glaube an dtU Gute und dtU Scbiine, wir halten /edt daran,
oder ladden wir und
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Leicht verwirren?
GLücklichdein ut ein etfüLLtedLeben,
mit allem. Lew und aller Freud.
Zufriedenheit ut ded GLücked SchLüddeL und Gedundheit ut dtU Üm. und Auf Wie wird nehmen, wie wu» drehn,
wa» wir daraud machen, aus unserem. Leben.
DtU GLück ed kommt und geht -
dtU Leben aber nimmt deinen Lauf There.1a Hojer Schaff/er
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Hochzeitsjubiläum in Pfelders Die Steinerhofbauern Zilli und Albert Hofer aus Pfelders feierten am 12. November im Kreise ihrer Familie ihren 45jährigen Hochzeitstag. Die 9 Kinder und 27 Enkelkinder wünschen ihnen noch viele gemeinsame Jahre. Hafer Brunhilde
50-jähriges Hochzeitsjubiläum Am 24. August 1950 schlossen Luise Prünster und Josef Federer den Bund fürs Leben. Genau 50 Jahre danach feierten die Jubilare im Kreise der Familie das Hochzeitsjubiläum. Die drei Kinder mit Familie wünschen ihren Eltern noch viele gemeinsame Jahre.
Der Friseer
Es liabn Leit, hopp es schun gheart, dass der Friseer huir zi Silvester in Pension gian wert? Vor 35 Johr ischer vi Vinschg do in Pseier inner kemmen, und tuat St. Mortin seine zweite Huamet nennen. Ban Senner Franz nebn der Milchbar hot er aufgetun an kluan Salon, und zerscht isches mitn Verdienst lei longsom gongen bergon. Sellewegn ischer a nou mit der Veschpe die holbe Woche gependlt noch St. Liart, wo er in der Kohlstott hot gmiatet a kluans Quartier. Obr mit der Zeit hot er kopp olleweil mear Kundn, und de hobm olle noch St. Mortin ausser gfundn. Nor hot er in der Kohlstott drinnen zua gitun, und isch in Dorf do gebliebn alluan. 350 Lire isch a sou a Hoorschnitt zem giwesn, seil konn man vi der erschtn Preisliste orlesn. Bin Senner Franz hot er noch etliche Johr gimiasst gian, obr afn Dorfplotz herobn hot er gfundn a Gscheftl, a recht schian. Zemm hot er gekennt bis iatz bleibn, obr s'nächschte Johr weard er sich onderweitig di Zeit vertreibn. In Sechzger hot er jo a afn Buggl schun, lei siecht man ihm des Olter nit un. Obr iatz soll er sich lei vergunnen a bissl mear Rueh. Weil vierzg Johr long de Grinte scheren isch genua. Zilescht tiamer nou in de traien Kunden recht Vergelt's Gott sogn, wenn a viele werden klogn. Obr olle werdnr miassen an ondem Friseer oder Friseerin giwehnen, wenn sie nit welln longzottlt ummer rennen. latz Pfiat enk und mochts guat, der Friseer pockt di Scham zomm und nimmt sein Huat! Familie Fahmer
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l)tl~ Ein Hochzeitsbild aus dem Passeiertal vor fast 70 Jahren (1932) zeigt uns den gesellschaftlichen Wandel im zwanzigsten Jahrhundert. Die Hochzeitsfeier war damals ein religiöses Fest im engeren Familienkreis, heute ist es ein gesellschaftliches Ereignis respektablen Ausmaßes. Für unsere älteren Leser seien die Namen der Hochzeitsgäste festgehalten (v.l.n.r.:) Maria Hofer, Breitebnerbäuerin, Christina Kofler, Saldernerbäuerin, Hans Kofler, Saldern, Josef Hofer, Breitebnerbauer, Ignaz Gufler, Saldern, Brautpaar Ursula Kofler und Sebastian Hofer vom Hienerhof in Platt, die Brauteltern Nikolaus Kofler und Agatha Zipperle, Saldern, Pfarrer P. Wolfgang Pöll und
besondere Hild
(halb verdeckt) P. Othmar Seirer von Platt. Vorne rechts im Bild Franz Kofler, vulgo Schramer Franz und Anna
Schwarz, Felseneck-Mutter, der wir zum heurigen 80Geburtstag alles Gute wünschen.
Interview mit der bekannten Jugendbuchautorin Gudrun Mebs Frau Mebs, können sie uns etwas über ihren Werdegang als Kinderbuchautorin erzählen? Zu diesem Beruf bin ich nur über Umwege gekommen. Mein Traumberuf war die Schauspielerei, und diesen habe ich auch ergriffen. Aus Langeweile habe ich dann irgendwann zu schreiben begonnen und ein Manuskript an einen renommierten Kinderbuchverlag ge-
schickt. Dieser hat es sofort genommen, und daraus ist mein erstes Buch entstanden. Kurz darauf habe ich ein Literaturstipendium erhalten, mit dem ich ein Jahr lang ohne finanzielle Sorgen schreiben konnte. Der Zufall und das Glück hatten bei meinem Debüt Regie geführt.
Ihnen fällt demnach das Schreiben leicht? Überhaupt nicht. Das ist für mich ein sehr zäher Vorgang. Ich schreibe jeden Tag zur gleichen Zeit ungefähr 5 Stunden und muß dabei ungestört sein. Meist schaffe ich dann 2 Seiten, es gibt aber Tage, wo das Blatt ganz leer bleibt. Die Ideen zu einigen kräftigen Figuren enstehen zuerst, erst dann kann ich darumherum eine Geschichte bauen. Sie haben zahlreiche Preise für ihre Bücher bekommen. Welche Bedeutung hatten diese für Sie? Für mich waren diese Preise ungemein wichtig. Vor allem der Deutsche Jugendliteraturpreis, den ich für mein drittes Buch erhalten habe, hat mir im Buchhandel sehr geholfen und bedeu-
tete den endgültigen Durchbruch. Meine Bücher wurden nun in viele Sprachen übersetzt, und ich bekam von überall her Einladungen und Preise. Was möchten Sie als Autorin den Kindern vermitteln? Vor allem Spaß am Lesen. Ernste Themen werden von mir gut" verpackt" um sie für die jungen Leser interessant zu machen. Einige Autoren sehen durch die neuen Medien die Lesekultur bei den Kindern schwinden. Teilen Sie auch diesen Pessimismus? Für mich ist das ein grosser Schmarrn. Gute Bücher finden immer ihre Leser und im übrigen steigen die Auflagen an Büchern und Titeln. Gibt es für sie eine Beziehung zu Südtirol? Für mich ist das ohne Übertreibung eine große Liebe. Ich fühle mich hier immer sehr willkommen. Auch viele meiner Autorenkollegen gehen ausgesprochen gern nach Südtirol um in schönen Bibliotheken und Schulen für die Kinder zu lesen. G.z.
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Gudrun Mebs
ZU
Gast in der Bibliothek von St. Martin
Am Mittwoch, den 11. Oktober, kam die bekannte deutsche Kinderbuchautorin Gudrun Mebs in die Bibliothek von St. Martin. Wir Schüler der vierten Klassen der Grundschule von St. Martin erwarteten sie dort. In der Schule hatten wir bereits einige Bücher und ein Hörspiel von ihr kennengelernt. Gespannt warteten wir auf die Autorin. Wie wird sie wohl aussehen? Was wird sie uns erzählen? Mit ein bisschen Verspätung kam sie dann endlich. Sie erzählte kurz über ihr Leben und las uns aus ihrem Buch "Das Sonntagskind" vor. Aufmerksam hörten wir zu und stellten viele Fragen. Leider war die Zeit viel zu kurz und wir mussten uns von ihr verabschieden. Wir schenkten ihr zwei Zeichnungen, die wir zu ihren Büchern "Marie Moritz" und "Petersilie Katzenkind" gestaltet hatten. Gudrun Mebs hat überall auf der Welt Freunde und nun hat sie auch in St. Martin welche. Die 4. Klassen der Grundschule St. Marlin
FraUJe mocbn Eine Bergbäuerin schreibt ihre Geschichte
Schreiben als Lebensbewältigung. Auf diese Möglichkeit ist die Bergbäuerin Theresa Hofer Schaffler aus Vernuer gestoßen. Ihr abwechslungsreiches Leben auf dem Innerprünster Hof können wir in einem Büchlein nachlesen, das vor kurzem unter dem Titel "Leben, Leid und Freud" im Selbstverlag der Autorin erschienen ist. Darin berichtet sie in Prosa und Gedichtform aus dem schönen, doch nicht immer leichten Leben des Bergdörfchens Vernuer im äußeren Passeiertal. Der Leser staunt, wie zäh und lebensbejahend die Menschen in den bergbäuerlichen Gebieten ihren Alltag meistern. Die Sprache der Autorin ist geschriebener Dialekt, ist Zeugnis sprachlicher und gesinnungsmäßiger Selbsterfahrung einer Bergbäuerin, die in Zeiten schulischer "Ebbe" groß geworden ist. Insofern wird das bescheidene Büchlein zu einem kulturellen Zeitdokument und wird auch späteren Generationen noch lebhaft vor Augen führen, wohin sprachliche Begabung fast ohne schulische Ausbildung führt. Es ist ein Zeitdokument jener Generation, die wie Frau Teresa in eine muttersprachlich feindliche Welt hineingeboren worden ist und
dazu noch die Unbilden eines Weltkrieges über sich ergehen lassen musste. Die Unmittelbarkeit der Schreibweise bezeugt uns die Mentalität der Bergbauernhöfe. So wird das Büchlein zu einer volkskundlichen Standortbestimmung ersten Ranges. Und hierin liegt auch der Wert der einzelnen Beiträge, vom reinen Chronikwert abgesehen. Mit viel Fleiß hat die Autorin alte Fotos gesammelt und dadurch das Büchlein gewaltig aufgewertet. Vernuer hat nun seine Chronik des 20. Jahrhunderts. Heinrich Hafer
in Advent
Die FraiJe i1ch a Medizin Drmocbt
an Kronk:n g.:lund.
ObI' WÜUJ holt ucb do af dr Welt zi fraidn i1ch nit oft a Grund. El braucht obr gewiß rut viel,
ginuag war oft a Hond zi druc!cn odr nehn dUlI; in stillr Stund recht tailnamsooll zi buck:», Anna Lantbaler
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Rangglverein Passeier
Abschluß einer erfolgreichen Saison 2000 Der Rangglverein Passeier kann auf eine erfolgreiche Saison 2000 zurückblicken. Erfreulicherweise konnte vor allem die Jugend wieder stark für diesen traditionsreichen Sport interessiert werden. An nicht weniger als 17 Rangglwettkämpfen in Österreich nahmen unsere Athleten teil. Mit durchschnittlich 4 Ranggier je Veranstaltung errangen wir insgesamt 43 Preise. Bei den 8-10 jährigen wurde Michael Pichler "Alpen könig" und Alexander Bortolotti Zweiter. Dies ist ein "historisches" Ergebnis für den Passeirer Ranggisport, wurde dieser Titel doch das 1. Mal seit Bestehen des Ranggivereins Passeier erkämpft. In Südtirol wurden 12 Wettkämpfe ausgetragen und 83 Preise erkämpft. Südtirolmeister wurden folgende Passeirer Ranggier: 6 - 8 Jahre - Benjamin Pichler 9 - 10 Jahre - Alexander Bortolotti 13 - 14 Jahre - Stefan Platter 16 - 18 Jahre - Hansjörg Heel Senioren - Siegmar Lamprecht Im Gesamtklassement 2000 (Punktesieger) stehen folgende Passeirer RanggIer fest: 6 - 8 Jahre - 1. Benjamin Pichler 9 - 10 Jahre - 1. Michael Pichler, 2. Alexander Bortolotti, 3. Klaus Raffl 11 - 12 Jahre - 1. Josef Haller, 2. Florian Haspinger
13 - 14 Jahre - 2. Stefan Platter, 3. Peter Öttl 16 - 18 - Jahre Hansjörg Heel Junioren: Siegmar Lamprecht Diese Erfolge wurden möglich durch den Trainingsfleiß der jungen Ranggier, dem Einsatz der Trainer und dem Ver-
ständnis der Eltern. Bei ihnen, aber auch bei den Gemeinden, den Raiffeisenkassen, der Volksbank und Sparkasse, sowie den Firmen und privaten Spendern und dem Landesverband VSS möchte sich der Ranggelverein ganz herzlich bedanken. Ranggelverein Passeier
Die Passeirer Ranggier Hinten v.l. Christoph Pichler, Philipp Pircher, Josef Haller, Peter Öttl, Stefan Platter, Oswald Öttl Trainer. Mittlere Reihe v.I. Anton Auer Trainer, Florian Haspinger, Simon Raffl. Vorne sitzend v.l. Nadine Bortolotti, Benjamin Pichtet; Klaus Raffl, Michael Pichtet; Alexander Bortolotti.
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Snowboard kurs In Pfelders
Der S.C. Passeier Sektion Snowboard veranstaltet auch heuer wieder einen Weihnachtssnowboardkurs in Pfelders. In den Schulferien heißt es also wieder Brett anschnallen und hinauf auf die Piste. Viel Spaß unter Freunden wird garantiert. Der Kurs für Anfänger und Fortgeschrittene aller Altersstufen findet vom 26. 12. bis zum 30.12. 2000 - täglich 2 Stunden - beim Gampenlift in Pfelders statt. Der täglich verkehrende Gratis-Skibus bietet eine gute Verbindungsmöglichkeit, Snowboards und Schuhe können in Pfelders ausgeliehen werden. Nähere Informationen und Anmeldung bei Maria unter der Telefonnummer: 0473/646719. S. C. Passeier - Sektion Snowboard
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Erfolgreiche Jugendarbeit des Tennisclub St. Leonhard Vor 3 Jahren beschloss der Tennisclub St. Leonhard, im Jugendtennis einen Neuanfang zu wagen. Die Initiatoren, Präsident Hansjörg Haller und Jugend-
tigkeit des eingeschlagenen Weges auf. Auf die Ergebnisse der letzten Jahre kann der TC St. Leonhard berechtigterweise stolz sein.
VSS- Turniere 1999: 73 Kinder beteiligten sich an den 5 Qualifikationsturnieren für die VSS Landesmeisterschaft, welche 1999 erstmals vom TC St. Leonhard organisiert wurde. 7 Spieler/innen erreichten das Landesfinale und zwar: Kofler Florian, Wilhelm Christoph, Widmann Christina, Heinisch Sonja, Pixner Irina, Moser Magdalena und Dagmar. Die beiden Letztgenannten sowie Wilhelm Chri'stoph erreichten im Finalturnier hervorragende 3. Plätze. Erfolge 2000: Besonders erfolgreich war das heurige Jahr, konnte doch der TC St. Leonhard durch Kofler Florian und Moser Dagmar erstmals zwei Landesmeistertitel nach St. Leonhard holen. Weiters qualifizierten sich mit Wilhelm Christoph, Kofler Manuel, Heinisch Sonja, Widman Christina, Moser Magdalena und Bacher Verena weitere 6 Spieler/innen für das Landesfinale in St. Ulrich.
leiter Hans Klotz, beauftragten Tennistrainer Christian Kofler mit der Betreuung der Kinder und Jugendabteilung. Angeboten werden nicht bloß Trainerstunden, sondern ein "Gesamtpaket an Leistungen", bestehend vor allem aus Training, Turnieren, Mannschaftsmeisterschaften und Rahmenprogrammen. Grundsätzlich wird ein Jahresprogramm aufgeteilt in: Tenniskurse: Wintertraining, Frühjahrs-SommerHerbstkinderkurs Turniere: VSS- Turniere, Fit-Turniere, Mannschaftsmeisterschaft, Vereinsmeisterschaften und Vergleichskämpfe. Förderung: Landes-und Sichtungstraining, Leistungstraining mit Mag. Max Asen in Innsbruck Sportärztliche Untersuchung: jährlich wird ein sportärztlicher Check durchgeführt. Rahmenprogramme: Meisterschaftsabschlussfeier, Saisonsabschlussfeier in Pfelders, Radausflug, Besuch von großen Turnieren (ATP), Fischer-Akademie (Schlägertest), Tennisabende mit Eltern, Schwimmen im Hallenbad usw. Die Arbeit hat sich gelohnt und eine Reihe schöner Erfolge zeigen die Rich-
Erflogsbilanz 1999 Fit Turnier: Heinisch Sonja wurde bei den Unter 10 Mädchen Vizelandesmeisterin und Widmann Christina errang in derselben Kategorie den 3. Platz. Beide Mädchen erreichten auch das Mastersfinale, in welchem Sonja mit dem 3. Platz und Christi na mit einem guten 5. Platz ihre Klasse aufzeigten. Weiters drangen die beiden auch bei den Mannschaftsmeisterschaften bis in die Finalrunde vor.
Um solch gute sportliche Erfolge zu erzielen, braucht es persönlichen Einsatz, Fleiß, Ehrgeiz und Ausdauer. Als Gegenleistung für diesen Einsatz der Kinder sind wir vom Verein bestrebt die Talente optimal zu fördern. Dies ist nur möglich, wenn Tennisclub, Tennistrainer, Pächter und Eltern der Kinder zusammenarbeiten. Auch sind wir auf die Unterstützung der Sponsoren angewiesen. Der TC St. Leonhard möchte jedoch nicht nur Leistungstennis fördern, sondern er sieht ein wichtiges Ziel auch darin, möglichst viele Kinder und Jugendliche für das Tennisspiel zu begeistern. Tennisclub St. Leonhard
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Passeirer Blatt / Dezember 2000
Helmut Haller und Luis Schwienbacher diplomierte Fitnesstrainer Vor kurzem haben die beiden Mortiner Helli Haller und Luis Schwienbacher als erste männliche Passeirer die FitnessB Lizenzprüfung bestanden. Nachdem die Fitnesswelle in ganz Europa auf dem Vormarsch ist und die Studios, vor allem in den Städten, wie Pilze aus dem Boden schießen, sind auch die Anforderungen an die Trainer gestiegen und ein breit gefächertes Grundwissen ist unerlässlich. Demzufolge beschlossen Helli und Luis, sich in der BSA-Akademie, Deutschlands größter und bedeutendster Fitnessschule, weiterzubilden. Sie bereiteten sich sechs Monate lang gezielt zu Hause vor und absolvierten zum Abschluss eine einwöchige Ausbildungsschule auf Mallorca. Dass der Mallorcaaufenthalt mit der "BallermannAtmosphäre" wenig gemein hatte, wurde den beiden Athleten schnell klar, als sie das vorbereitete Prüfungsprogramm absolvieren mussten. An den ersten 3 Tagen drückten Luis und Helmut jeweils 7 Stunden die Schulbank, wobei über Anatomie und Aufbau des Körpers, Ernährung sowie Grund- und Fachwissen referiert wurde. Am 4. Tag wurde der Umgang mit den Geräten vertieft und
im Anschluss wurden noch mehrere Stunden Beweglichkeitstraining durchgeführt. Bei der Prüfung mussten 69 mündliche Fragen beantwortet und ein Praktikum absolviert werden. Bei den Prüfern handelte es sich um absolute Profis, die die beiden Passeirer mit Note 2 bewerteten. Für Helli und Luis war diese Woche eine tolle Erfahrung und
eine große Chance, viel Neues zu lernen. Besonders gratulieren möchte den beiden frischgebackenen Diplom-Fitnesstrainern der Sport- und FitnessClub Passeier, wo die beiden als Ausbilder tätig sind und das Erlernte an interessierte Sportler weitergeben möchten. K. G.
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Sektion Ski-Langlauf Im SC Passeier/Raiffeisen Im Passeiertal erfreut sich der Sport des Langlaufs von Jahr zu Jahr größerer Beliebtheit. Dies beweist die stetig zunehmende Zahl an Einheimischen und sportbegeisterten Gästen, welche sich auf den Loipen in Pfelders, Innerhütt und Walten ihre Langlauf-Skier unterschnallen -. Bereits vor 20 Jahren wurden die ersten Loipen angelegt und seit 1987 existiert die Sektion Ski-Langlauf des SC Passeier-Raiffeisen. Jedes Jahr erneut versuchen die Verantwortlichen dieser Sektion durch Kurse und gezieltes Training in vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen die Freude an dem gesunden Sport in der freien Natur zu wecken. Im September wird mit begonnen und dem Trockentraining sobald es die Schneeverhältnisse erlauben, geht es auf die Loipe. Durch diese gezielte Arbeit konnten Passeirer Langläufer auch schon bei regionalen sowie bei nationalen Rennen Spitzen plätze belegen. Die Langläufer erwarten auch in diesem Jahr ab Anfang Dezember bestens präparierte und gepflegte Loipen. Wöchentlich zweimal abendliches
Langlaufen im Flutlicht der neuen Nachtbeleuchtung bietet die Loipe in Innerhütt. Alle Langläufer sollten jedoch erkennen, dass das Präparieren und das abendliche Beleuchten einer Loipe mit hohen Spesen verbunden ist. Darum werden alle Läufer ersucht, die Langlaufmedaille für die Wintersaison 2000/ 2001 zum Preis von 30.000.- Lire zu kaufen. Dies ist ein einmaliger Beitrag und mit dieser Medaille können die ganze Wintersaison hindurch alle Loipen jederzeit benutzt werden. Die Langlaufmedaillen sind in den Tourismusbüros in Moos und St. Leonhard'~ bei der RAIKA in St. Leonhard und in Moos sowie bei der Skiliftgesellschaft Pfelders und beim Hütterwirt erhältlich. Die Sektion Langlauf des SC Passeier organisiert auch heuer wieder über Weihnachten Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters in Klassisch und Freistil. Auch Wochenendkurse werden angeboten, deren genaue Termine noch bekanntgegeben werden.
Eine gesunde und sportliche Winterzeit wünscht SC Passeier, Sektion Ski-Langlauf
Passeirer Blatt / Dezember 2000
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Südtiroler Bauernjugend
Starke Burschen und scharfe Sensen aus Passeier Im Rahmen des schon zur Tradition gewordenen Mähwettbewerbes der Südt. BJ konnten auch heuer unsere Burschen ihr Talent unter Beweis steIlen. Was beim Mähen zählt, sind Größe des Feldes, Schnelligkeit, Sauberkeit und wenig Strafpunkte. Die Qualifikationswertung für das Dabeisein beim Gesamttiroler Wettbewerb fiel am Sonntag, 20. August 2000 in Steinegg beim SBJ-Landesmähwettbewerb. Das fleißige Trainieren und die Erfahrung der Mäher führte zu erfreulichen Ergebnissen. Wertung der Landesmeister: Kat. I - Junioren 1. Reinhard Gögele, Passeier 02:12,78 Min 2. Martin Steinmaier, Klobenstein 03:03,40 Min 3. Martin Niederwanger, Sand i. Taufers 03:10,16 Min Kat. 11- Senioren 1. Franz Locher, Sarntal
02:31,41 2. Hubert 'Parner, Passeier 02:37,62 3. Erwin Penn, Latzfons 02:42,73 4. Ulrich Gögele, Passeier 02:43,58 8. Helmuth Kofler, Passeier 02:58,69 17. Hermann Pichier, Passeier 03:42,57
räumten die Mäher aus Südtirol mit viel Können und energischem Einsatz so richtig ab. Wertung des Gesamttiroler Mähwettbewerbs: Kat. 111Junioren 1. Martin Steinmaier Klobenstein, Südtirol 03:06,30 Min 2. Reinhard Gögele, Passeier, Südtirol 03:24,17 Min 3. Martin Niederwanger Sand in Taufers, Südtirol 03:25,45 Min
3. Erwin Penn Latzfons, Südtirol
03:50,09
5. Helmuth Kofler Passeier, Südtirol
Min
03:55,88 Min
In dieser Kategorie gingen die nächsten
4 Plätze ebenfalls an Südtirol!
Kat. V Oldies 1. Hubert Pamer Passeier, Südtirol . 03:09,55 Min 2. Georg Spieß Sarntal, Südtirol 03:27,53 Min 3. Stefan Auer St. Johann/Ahrntal, Südtirol 03:39,45 Min
Min Min Min Min Min Min
Aufgrund der guten Ergebnisse waren unsere Burschen am Sonntag, 17. September 2000 in Ebbs/Österreich wieder mit dabei. Diesmal war die Herausforderung schon etwas größer, da Mäher aus Nord-, Ost-, West- und Südtirol um die ersten Plätze kämpften. Jedoch
Kat. IV Senioren 1. Ulrich Gögele Passeier, Südtirol 03:27,26 Min 2. Hansjörg Egger Vöran, Südtirol 03:41,15 Min
Wir wünschen unseren Mähern weiterhin viel Freude und Spaß und gratulieren nochmals herzlich. Ausschuß
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Passeirer Blatt / Dezember 2000
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