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Passeirer Blatt

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Spedizione in a.p. – 70% – Filiale di Bolzano S.IAP. GR. IV 70%

Nr.2 MITTEILUNGEN UND MllTEILUNGEN UND NACHRICHTEN NACHRICHTEN AUS AUSMOOS, ST. LEONHARD UND ST. MARTIN Juni 1989 MOOS, ST. LEONHARD UND ST. MARTIN 3. Jahrgang 15. Jahrgang – Nr. 35 September 2002

Aktion gegen den Alkohol - die Volksdroge Nummer 1 Laut Aussage von Sachverständigen auf dem Gebiet des Alkoholismus stellt der Alkoholkonsum besonders in den Tälern Südtirols ein unübersehbares Problem dar. Die Ursachen dafür sind sehr komplex und lassen sich nicht mit wenigen Worten umreißen. Häufig wird Alkohol als eine Art Selbstbehandlungsversuch eingesetzt, um seelische Spannungen, Nervosität, Unruhe, Stimmungsschwankungen usw. zu mildern und zu betäuben. Man spült oft Ärger, Streß und schlechte Laune hinunter, nimmt ihn aber auch bedenkenlos als eine Art Medikamet gegen Übelkeit, Schwäche, Magenverstimmung, zur besseren Verdauung usw. Auf der anderen Seite beseitigt Alkohol Hemmungen und verstärkt die Kontaktbereitschaft. Sehr viele, besonders junge Leute, fühlen sich in Gesellschaft erst dann wohl, wenn sie ihre Hemmungen und Anpassungsschwierigkeiten mit Alkohol beseitigt haben. Eine ebenso große Rolle spielt der Gruppenzwang, und der Alkoholkonsum als Symbol für das Erwachsensein gilt besonders in den Tälern als Voraussetzung für Geselligkeit. Es hängt wohl mit den allgemeinen Zeiterscheinungen zusammen, daß der Kontakt junger Leute mit dem Alkohol immer früher stattfindet. Wie aus einer in Südtirol 1988 durchgeführten Jugenduntersuchung hervorgeht (auch im Passeiertal wur-

den Jugendliche befragt) trinken immerhin 4,3% der männlichen Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren täglich Alkohol, 11% mehrmals in der Woche. Auch viele Mittelschüler wissen bereits über Rauscherlebnisse zu berichten. Alkohol gilt eben in der öffentlichen Meinung oft als harmloser Muntermacher. Er ist überall und jederzeit zu kaufen und ist zu einem beachtlichen Wirtschaftsfaktor geworden, von dem Tausende ihren Lebensunterhalt verdienen. Warnungen vor der Gefährlichkeit dieser Droge verlieren in diesem Umfeld meist an Glaubwürdigkeit. Und doch sprechen die Tatsachen hier eine andere Sprache. Neben den bekannten körperlichen Folgeerscheinungen wie Leberschäden, Entzündungen der Niere und Harnwege, Stoffwechselstörungen usw. sind es besonders die geistig-seelischen Folgen, die

uns bedenklich stimmen sollten: innere Unruhe, Angstzustände, depressive Verstimmungen, Schlafstörungen, Zittern usw. Schwerwiegend sind dann die sozialen Folgen an der Arbeitsstelle und besonders in den Familien, wo die Ehepartner und Kinder oft die Leidtragenden sind. Auch im Straßenverkehr fordert der AIkoholgenuß jährlich auch in unserem Tal mehrere Verletzte und sogar Tote. Aus diesen Überlegungen heraus haben sich die Jugendorganisationen von St. Leonhard (Alpenvereinsjugend, Bauernjugend, Hotelier- und Gastwirtejugend, Katholische Jugend, KVW-Jugend, Sport jugend und SVP-Jugend) in Zusammenarbeit mit dem Jugendassessor der Gemeinde Gedanken gemacht, wie man dazu beitragen könnte, besonders Jugendliche vor dem Alkoholkonsum zu warnen und wie man ihnen die Folgen (Fortsetzung auf Seite 2)

HERRN HEINRICH

HOFER

IM STEINANGER 3 39015 SANKT LEONHARD

IN PASSEIER

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Passeirer Blatt / Juni 1989

Seite 2 / Nr. 2

Aktion gegen den Alkohol - die Volksdroge Nummer 1 (Fortsetzung von Seite 1)

vor Augen führen könnte. Es wurden schließlich drei Initiativen ins Auge gefaßt, die zeitlich nebeneinander laufen sollten: - eine Ausstellung zum Thema Alkohol; - Angebot von alkoholfreien Mixgetränken in den Gastbetrieben; - Filme und Vorträge von Sachverständigen. Bei der Ausstellung, die in den Monaten März/April im kleinen Saal des Vereinshauses und später in der Raiffeisenkasse und in der Mittelschule gezeigt wurde, brachten vor allem Schulklassen in 20 Plakaten und Collagen, einigen plastischen Darstellungen und vielen Zeichnungen ihre Vorstellungen zum Thema Alkohol zum Ausdruck. Sinn und Ziel war dabei, daß die Schüler bereits bei der Herstellung über das Problem diskutierten und Erfahrungen über Ursachen und Wirkungen austauschten. Eine Jury, bestehend aus dem Mittelschuldirektor Dr. Heinrich Hofer, dem Grundschuldirektor Ignaz Gruber, dem Direktor der Raiffeisen-

Das Siegerplakat der Ausstellung »Alkonol«

kasse Toni Kofler, der Beratungslehrerin Dr. Monika Mader und dem Arzt Dr. Thomas Lanthaler hatte es nicht leicht, aus den Arbeiten die besten auszusuchen. Als Sieger ging bei den Gruppenarbeiten die Klasse 111B der Mittelschule St. Leonhard mit dem Plakat »ln der Flasche steckt ein Geist ... " hervor, gefolgt von Arbeiten der Klassen 111C, 111E und 111B. Mit je zwei Punkten auf dem vierten Platz landeten zwei Plakate der AVS-Jugend und der Klasse 11C. Insgesamt erhielten die Siegergruppen einen Geldbetrag von 500.000 Lire, der von der Raiffeisenkasse Passeier zur Verfügung gestellt wurde, für ihre K1assen- bzw. Gruppenkassen. Bei den Zeichnungen siegte die Schülerin Barbara Pixner aus Stuls, gefolgt von Karin Widmann (St. Leonhard), Monika Gögele (Walten), Hans Raich (Breiteben) und Rudi Raffl (Platt). Die Sachpreise dafür stellten die Jugendgruppen zur Verfügung. Die Anti-Alkoholaktion in den Gastbetrieben hatte zum Ziel, auf alkoholfreie Getränke aufmerksam zu machen. Es ging nicht darum, aus den Leuten Nichtalkoholiker zu machen,

sondern es sollte ein Beitrag zur Meinungsbildung sein, daß nicht immer Alkohol getrunken werden muß. Bei dieser Aktion, die den ganzen Monat März über andauerte, setzten alle Gastbetriebe im Dorf die Preise für nichtalkoholische Getränke wie Aranciata und Limonade herunter, und ein Großteil der Betriebe bot zudem alkoholfreie Mixgetränke zu verbilligten Preisen an. Allen Betrieben, die sich hieran beteiligt haben, gebührt an dieser Stelle ein aufrichtiger Dank Als Abendveranstaltung wurde am 7. März im Vereinshaus der Film »Helmuth, 18, Jahre, Alkoholiker" vorgeführt, in dem die erschreckenden Folgen übermäßigen Alkoholkonsums aufgezeigt wurden. Bei der anschließenden Diskussion beantworteten Sachverständige, wie Dr. Mitterer vom Rehabilitationszentrum für Alkoholiker in Bozen und Frau Wiegand von der Rehabilitationsstelle für Alkoholabhängige der Caritas in Schlanders Fragen und legten ihre Ansichten und Wünsche dar. Auch beim Vortrag des Psychologen Christian Folie von der Beratungsstelle Schlanders am 15. März kam zum Ausdruck, daß sich das wirkliche Alkoholproblem nicht in den Gasthäusern und Bars abspielt, sondern zuhause in den Familien. Frau Anne Wiegand, die eine langjährige Erfahrung im Umgang mit Alkoholkranken aufweist, gibt im folgenden einige Ratschläge, die uns alle angehen oder im besonderen Alkoholabhängige und deren Angehörige: Es ist wichtig, mit dem Alkohol kritisch und verantwortlich umzugehen. Alkohol ist ein Genußmittel und eine Droge, er darf nicht als Medizin oder als Kraftspender für die Arbeit gesehen werden. Man kann ihn mäßig zu sich nehmen, aber auf keinen Fall regelmäßig. Jeder sollte seinen Konsum beobachten. Kritisch wird es dann, wenn man Alkohol zur Stimmungsveränderung nimmt oder braucht, um Hemmungen zu überwinden, Ärger zu vertreiben oder Probleme zu lösen. Kindern unter 16 Jahren sollten verantwortungsbewußte Eltern keinen Alkohol geben, weil sie körperlich nicht ausgewachsen sind und die Gefahr, später abhängig zu werden, größer ist. Bereits Abhängige sollten die Krankheit akzeptieren; sie ist keine Sünde und keine Schande. Sie sollten auch wissen, daß ihnen nur geholfen werden kann, wenn sie bereit sind mitzuarbeiten, daß heißt, wenn sie es akzeptieren, Alkohol nie mehr im


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Leben, auch nicht in kleinsten Mengen zu trinken. Dabei genügt eine ärztliche Kur meist nicht, die Heilung muß in Verbindung mit einer psychologischen Therapie stattfinden. Der Kranke muß nämlich neu lernen, fähig zu sein, seine Probleme ohne Alkoholkonsum zu erkennen und zu lösen. Mitbetroffene (Familienangehörige, Verwandte, Freunde, Arbeitgeber) sollten den Kranken durch Zureden ermutigen und drängen, eine Entziehungstherapie zu beginnen. Allzuoft resignieren die Angehörigen. Sie sollten jedoch nicht aufgeben, sondern bei uneinsichtigen Partnern selbst in die Beratung kommen. Es führt nicht zum Ziel, die Alkoholkranken zu beschimpfen oder ihnen Konsequenzen anzudrohen, die sie dann doch nicht einhalten werden. Man sollte ihnen aber auch nicht die Probleme abnehmen oder sie sogar decken und entschuldigen. Sie müssen vor die Konsequenzen gestellt werden. Abschließend einige Selbsthilfegruppen in Südtirol, die den Ratsuchenden Hilfen anbieten: Sozial-Medizinische Betreuungsstelle, Alpinistraße 3, Meran, Tel. 43299 Anonyme Alkoholiker, Pfarrgasse, Meran Rehabilitationszentrum für Alkoholiker, Gummergasse 10, Bozen, Tel. (0471) 976122 Rehabilitationszentrum der Caritas, Marconistraße 1, Schlanders, Tel. (0473) 71237 Zudem erteilt Frau Wiegand, die sich mit dem Gedanken trägt, auch im Passeiertal einen Therapiegruppe aufzubauen, gerne Rat und Auskunft (Widum Platt, Tel. 643681). Albin Pixner

Neben den Mittelschulklassen

brachte auch die AVS-Jugend gute Beiträge.

Die neue Gemeindesteuer für Unternehmen und Freiberufler (ICAP)

Die am 24.04.1989 in das Gesetz Nr. 144 umgewandelte Notverordnung Nr. 66 vom 02.03.1989 hat eine neue Steuer eingeführt, die von den Gemeinden einzuheben ist und weiche die Mindereinnahmen der Gemeinden, verursacht durch die gekürzten Staatszuweisungen, auffangen soll. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen sind die Gemeinden verpflichtet, diese Steuer anzuwenden. Das Gesetz schreibt genau vor, wer diese Steuer zu bezahlen hat, wie sie errechnet wird, wann und wie die Steuer zu bezahlen ist sowie die Strafen, die im Falle einer Nicht-

bezahlung dieser Steuer anzuwenden sind. Dem Gemeinderat steht es lediglich zu, innerhalb der ebenfalls gesetzlich vorgeschriebenen Mindest- und Höchstsätze, die Höhe der Steuer festzusetzen. Sofern der Gemeinderat innerhalb der vorgesehenen Frist keinen entsprechenden Beschluß gefaßt hat, gilt die neue Gemeindesteuer automatisch als im Mindestmaß festgelegt. Die neue Gemeindesteuer im italienischen ICAp, ICIAp, TASCAP oder ICEIAP (imposta comunale per I'esercizio di imprese, arti e professioni) genannt, ist als eine Gewerbesteuer

anzusehen, und muß ab dem Jahre 1989 von jedem Unternehmer und von jedem Freiberufler bezahlt werden, und zwar unabhängig davon, ob es sich dabei um natürliche Personen (Einzelfirmen), Körperschaften jeder Art, Vereinigungen und Verbände öffentlicher und privater Natur, die, auch nur für einen Teil des Jahres, irgend eine Handels- oder Handwerkstätigkeit oder eine freiberufliche Tätigkeit ausüben, handelt. Was die Landwirtschaft betrifft, so ist diese Steuer nur von jenen landwirtschaftlichen Betrieben zu bezah(Fortsetzung auf Seite 4)


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Die neue Gemeindesteuer für Unternehmen und Freiberufler (ICAP) (Fortsetzung von Seite 3)

len, die außerhalb der zum Hof gehörenden Grundstücke, im Rahmen öffentlich zugänglicher Geschäftsräume ihre Produkte verkaufen. Ausgenommen von der Bezahlung dieser Steuer sind der Staat, die Region, das Land, die Gemeinden und die Gemeindekonsortien, die Sanitätseinheiten sowie jene Körperschaften, die nicht vorwiegend eine Handeistätigkeit betreiben. Im Falle der Betriebsauflassung entfällt die Bezahlung der neuen Gemeindesteuer erst im Jahre nach der Betriebsanmeldung beim Mehrwertssteueramt. Der Betrag dieser Steuer ist jährlich in einer einzigen Rate im Selbstverhandlungswege zu bezahlen. Die Höhe der Steuer richtet sich nach der ausgeübten Tätigkeit und nach der Größe der hierfür genutzten Räumlichkeiten und für Betriebszwecke ausgestatteten Zubehörsflächen. Die Tätigkeiten sind auf 10 Sektoren aufgeteilt und die Betriebsflächen sind entsprechend ihrem Ausmaße in 8 Klassen unterteilt. Für die Berechnung der Betriebsflächen sind alle betrieblich genutzten Räumlichkeiten, die sich in einem Gebäude oder in aneinander angren-

zenden Gebäuden befinden, sofern sie nur von einem einzigen Steuerpflichtigen benutzt werden, zu berücksichtigen. Wenn in diesen Räumlichkeiten mehrere verschiedene Tätigkeiten ausgeübt werden, so ist für die Berechnung der ICAP der für die Haupttätigkeit zutreffende Steuertarif anzuwenden. Bei der Berechnung der Betriebsfläche werden jene Flächen ausgeklammert, die zur Produktion und für die Verteilung von Elektroenergie, Gas, Wasser und Wärme dienen. Befreit sind außerdem die Betriebsflächen, die für das Fernmeldewesen sowie für Rundfunk und Fernsehen dienen. Nicht in die Berechnung für Betriebsfläche einzubeziehende sind ferner Baustellen und Flächen, die für Kunden- oder Personalparkplätze bestimmt sind, sofern ihre Benutzung gratis erfolgt. Nicht überdachte Flächen, die direkt für betriebliche Zwecke genutzt werden, müssen für die Berechnung der ICAP im Ausmaß von 10% zur Betriebsfläche gezählt werden. Wer für die Ausübung seiner Tätigkeit keine eigenen Lokale oder hierfür ausgestattete Flächen benutzt, muß die neue Gemeindesteuer bezogen auf die erste Klasse (Flächen bis zu 25 m2) entrichten. Diese Regelung gilt auch für die Wanderhändler, wo-

bei diese die Steuer in der Gemeinde Personen oder Körperschaften, die ihre Tätigkeit nur saisonal und für einen Zeitraum von höchstens 6 Monaten im Jahr ausüben, brauchen hingegen nur 25% der vorgesehenen Steuer zu entrichten. Die Steuerträger müssen bei der Gemeinde eine Steuermeldung vorlegen, die auf einem eigenen Vordruck abzufassen ist. Gleichzeitig muß der geschuldete Steuerbetrag für das laufende Jahr beim Schatzmeister der Gemeinde eingezahlt werden. Sowohl der Vordruck für die Steuermeldung als auch der Einzahlungsvordruck sind erst mit Dekret des Finanzministeriums vom 31. Mai 1988 und vom 7. Juni 1989 genehmigt und im Amtsblatt der Republik vom 15. Juni 1989, Nr. 138, veröffentlicht worden. Die Gemeinden werden ab Ende Juni über die entsprechenden Vordrucke verfügen. Für das Jahr 1989 müssen die Steuermeldungen und die Steuereinzahlungen innerhalb 31. Juli vorgenommen werden, während dieser Termin für die kommenden Jahre auf den 30. Juni festgesetzt worden ist. Nach der Vorlage der Steuermeldungen und nach Einzahlung dergeschuldeten Steuer muß die Gemeinde sowohl die Meldungen als auch die

Der Tarif der Gemeindesteuer ICAP (x 1000 Ure) Rächenklassen bis 25 m2

TÄTIGKEITSBEREICHE

bis 50 m2

bis 100 m2

bis 200 m2

bis 500 m2

über 10.000m2 bis 4.000 m2 bis 10.000 m2 Zusatzbetrag je 10.000m2 Min.

Max

Min.

Max

Max

Min.

Max

Min.

Max

Min.

Max

Min.

Max

1) Landw. Betriebe; Erzeugung von Gütern seitens Handwerksunternehmen, die im entsprechenden Verzeichnis eingetragen sind

90

180

140

280

210

420

320

640

450

900

2) Erbringung von Dienstleistungen seitens Handwerksunternehmen, die im entsprechenden Verzeichnis eingetragen sind

100

200

150

300

230

460

340

680

510

1.020

780 1.560 1.300 2.600

500 1.000

3) Industrieunternehmen

110

220

160

320

260

520

380

760

550

1.100

850

1.700 1.400 2.800

500 1.000

4) Großhandel, Handelsvermittlung mit Lager, Transporte und Meldewesen

130

260

190

380

580

430

860

610

1.220

5) Einzelhandel in: Lebensmittel und Getränke, Bücher, Zeitungen, Sportartikel, Kunstgegenstände, Tabak und Monopolwaren, Treibund Schmierstoffe; HandeIsvermittlung, Bars

140

280

210

420

340

680

520

1.040

660 1.320

6) Einzelhandel in Bekleidung und Stoffen

150

300

230

460

370

740

560

1.120

710

7) Andere Einzelhandelsbereiche

170

340

260

520

420

840

620

8) Hotels und andere öffentliche Gaststätten; andere HandeIstätigkeiten

180

360

290

580

450

900

9) Künstler und Freiberufler; andere Dienstleistungen

200

400

340

680

530

10) Kredit- und Rnanzierungsinstitute; Versicherungen

210

420

370

740

570

--

920

Min.

Max

Min.

700 1.400 1.200 2.400

1.840 1.500 3.000

500

1.000

500 1.000

1.980 1.600 3.200

500 1.000

1.420 1.070 2.140 1.800 3.600

500 1.000

1.240

760 1.520 1.150 2.300 1.900 3.800

500 1.000

680

1.360

790 1.580 1.230 2.460 2.000 4.000

500 1.000

1.060

730

1.460

860

1.720 1.310 2.620 2.100 4.200

500 1.000

1.140

790

1.580

930

1.860 1.420 2.840 2.200 4.400

500

990

1.000


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Zahlungen auf ihre Richtigkeit hin überprüfen. In diesem Zusammenhang kann die Gemeinde verschiedene Nachforschungen (Grundbuch, Katasteramt usw.) anstellen und auch den Steuerträger auffordern, zusätzliche Angaben zu machen oder weitere Unterlagen nachzureichen. Werden im Rahmen dieser Überprüfungen fehlerhafte oder unterlassene Angaben festgestellt, so muß die Gemeinde die geschuldete Steuer nachberechnen und mittels Steuereinhebungsrolle eintreiben. Die Gemeinde muß in diesem Falle dem Steuerträger einen entsprechenden Verechnungsbescheid zustellen. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, daß für fehlerhafte, falsche oder unterlassene Steuermeldungen bzw. Steuereinzahlungen, außer der Bezahlung der Verzugszinsen auch eine Reihe von Strafen vorgesehen sind, die in den meisten Fällen in einem Steueraufschlag in der Höhe von 5% bis 50% auf die geschuldete Steuer bestehen. Für ungenaue oder unterlassene Angaben von vorgeschriebenen Daten ist eine Strafgebühr von L. 20.000 bis L. 100.000 vorgesehen. Diese Strafgebühr ist auch dann vorgesehen, wenn der Steuerträger es im Rahmen der Steuerüberprüfung unterläßt, auf die entsprechende Aufforderung der Gemeinde hin, zusätzliche Angaben zu machen oder zusätzliche Dokumente und Unterlagen vorzulegen. Gegen die Nachberechnung der Steuer und die Eintreibung der eventuellen Differenzbeträge samt Zinsen und Strafgebühren durch die Gemeinde kann der betroffene Steuerträger innerhalb von 30 Tagen ab Zustellung des entsprechenden Verrechnungsbescheides bei der Finanzintendanz in Bozen Rekurs einlegen. Sollte der Steuerträger feststellen, daß er sich bei der Einzahlung der ICAPzu seinen Ungunsten verrechnet hat, kann er bei der Gemeinde um die Rückzahlung der nicht geschuldeten Steuer ansuchen. Sollte die Gemeinde diese Rückzahlung ablehnen, so kann ebenfalls innerhalb von 30 Tagen ab Erhalt des Ablehnungsbescheides bei der zuständigen Finanzintendanz in Bozen dagegen Beschwerde eingereicht werden. Für die genaue Berechnung der Steuer muß die unten wiedergegebene Tabelle verwendet werden, wobei darauf hingewiesen wird, daß in den drei Gemeinden des Passeiertales der Mindestsatz zur Anwendung gelangt, und daß die in der Tabelle angegebenen Zahlen mit 1000 zu multiplizieren sind. Siegfried Pfeifer

Seite 5 I Nr. 2

Fremdenverkehr aktuell: Die Fremdenverkehrsorganisationen der drei Passeirer Gemeinden Moos, St. Leonhard und St. Martin haben sich vor Jahren zu einer Werbegemeinschaft zusammengeschlossen. Dieser Werbegemeinschaft gehören die drei Präsidenten, Dr. Alois Gufler, Luis Reiterer und Robert Ennemoser an und sie sind für alle übergemeindlichen Initiativen, die den Fremdenverkehr betreffen, zuständig. Durch die gute Zusammenarbeit und Koordination wurde der Urlaubsberater, mit allen nützlichen Informationen, wie Fahrpläne, Urlaubsangebot, Veranstaltungen, Wandervorschläge usw., neu herausgegeben. Ende Mai 89 erschien der erste Passeirer Wanderpaß, in dem 28 Schutzund Almhütten als Wanderziele und Stempelstellen angeführt sind. Passeirer und Gäste können sich in den Verkehrsbüros einen Wanderpaß

käuflich erwerben und wenn sie die vorgeschriebenen Punktezahl von 350 erreicht haben, erhalten sie die Passeirer Wandernadel, mit dem Motiv des Psayrer Josele, dem Erstbesteiger des Ortlers im Jahre 1804. Wanderer, die alle Hütten aufsuchen und die höchste Punktezahl700 nachweisen, erhalten eine Urkunde mit Siegel. Für Zeitungswerbung konnte, dank einem außerordentlichen Landesbeitrag von 90 Mill. Lire und einer Selbstbeteiligung von 22 Mill. Lire, eine umfangreiche Aktion gestartet werden, wobei Herkunftsländer wie Belgien, Holland, Luxemburg, Schweiz und Deutschland berücksichtigt wurden. Seit 1988 werden im Frühjahr geführte Heimatkundliche Wanderungen angeboten, die hauptsächlich bei den (Fortsetzung auf Seite 6)


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Seite 6 I Nr. 2

Fremdenverkehr aktuell (Fortsetzung von Seite 5)

Gästen großen Anklang finden. 1989 wurde damit Anfang April begonnen und fanden jeden Donnerstag statt. Diese Wanderungen werden zum Großteil von der Werbegemeinschaft finanziert. Ab Mitte Juni und bis Mitte Oktober werden die Naturkundlichen Wanderungen jeden Dienstag und Donnerstag und die Alpinen Hochtouren jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag organisiert. Sehr viele Gäste bedanken sich im Nachhinein für die gute Organisation und die unvergessenen Wanderfreuden. Die Werbegemeinschaft möchte bei dieser Gelegenheit den zuverlässlichen und geschätzten Bergführern für die gute Mitarbeit herzlich danken. Nach Vereinbarung mit dem Autobusdienst SAD, fährt ab Öffnung des Jaufenpasses bis 30. Juni und vom 12. September bis 19. Oktober um 8.30 Uhr ein Sonderbus ab St. Martin bzw. St. Leonhard zum Jaufenpaß und um 17.45 Uhr ab Stuls zurück. Bei einer Fahrtbeteiligung unter 25 Personen, muß die Werbegemeinschaft den Ausgleich bezahlen. Die kostspieligen Neuauflagen der Ortsprospekte und Preislisten sind jedes Jahr fällig und werden von jeder Verkehrsorganisation selbst angefordert und werden zum Teil von den Gastbetrieben, Vermietern, Kaufleuten und Handwerksbetrieben mitfinanziert. Genauso müssen die Wanderwege jährlich verbessert und betreut werden. Der Verkehrsverband St. Leonhard hat mit großem finanziellen Aufwand den alten Römerweg von St. Leonhard bis Walten ausgebaut und mit Bänken und Papierkörben versehen. Eine schwarz/weiß Luftaufnahme aus 5.000 m Höhe wurde in einen farbigen Lage- und Wanderplan umgearbeitet und kann mit großzügiger Unterstützung der Kaufleute und der Raiffeisenkasse vom Verkehrsbüro kostenlos verteilt werden. Mit großen Erwartungen sieht man der Wiederinbetriebnahme der Hirzerseilbahn entgegen. Ein einmaliges Wandergebiet wird wieder für jederman leicht erreichbar und wird die Frühjahrs- und Herbstsaison aufwerten. Der Verkehrsverband stellt für die Inbetriebnahme der Seilbahn 30 Mill. Lire zur Verfügung. Die Werbegemeinschaft wünscht allen Wirtschaftstreibenden und den Arbeitnehmern des Tales einen guten Saisonverlauf und dankt im Voraus für den aufopfernden Einsatz.

VEREINE STELLEN SICH VOR

Weißes Kreuz Sektion Passeier

Der Landesrettungsverein Weißes Kreuz, Sektion Passeier, wurde im Herbst 1975 gegründet, der erste Sektionsleiter war Josef Auer. Nach ca. einem Jahr übernahm Oswald Zöschg die Leitung des Rettungsvereines, die er mit verschiedenen Ausschußmitgliedern bis zum Februar 1989 innehatte. Unter seiner Führung wurden verschiedene Neuanschaffungen gemacht, die für die jährlich zunehmenden Einsätze notwendig wurden. Die Sektion Passeier verfügt zur Zeit über 5 Rettungsfahrzeuge, die alle mit modernsten Beatmungs- und Absauggeräten ausgerüstet sind, und 1 Lastwagen zur Einsammlung von Alteisen. Rund um die Uhr leisten derzeit 65 freiwillige Helfer und Helferinnen sowie 3 Fixangestellte ihren Dienst. Im abgelaufenen Jahr wurden 1438 Einsätze gefahren. Auch die Alarmierung anderer Rettungsorganisationen (Feuerwehr, Bergrettung) werden vom und über das Weiße Kreuz gemacht. Dies alles ist aber nur durch die großzügige finanzielle Unterstützung der Bevölkerung des Passeiertales möglich. Denn durch die Mitgliedsbeiträge, Spenden und den Geldern der Sammelwoche helfen Sie sich nicht nur selbst, sondern auch

den Nächsten. Als Dank und Anerkennung für die finanzielle Unterstützung der Bevölkerung wurde in der Stelle des Weißen Kreuzes ein gratis Blutdruckmeßdienst eingerichtet. Bei der Vollversammlung am 18. Februar 1989 wurde die Vereinsführung neu gewählt: Sektionsleiter: Franz Auer; Sektionsleiter-Stellvertreter: Ulrich Hofer; Schriftführer und Kassier: Ernst Oberprantacher. Der neugewählte Ausschuß möchte bei dieser Gelegenheit dem scheidenden Sektionsleiter Oswald Zöschg samt seinen Ausschußmitgliedern, für ihre geleistete Arbeit herzlichst danken. Die Ziele die sich der neue Ausschuß gesetzt hat sind: - die Kameradschaft unter den freiwilligen Helfern und Helferinnen mehr zu pflegen; - die Zahl der freiwilligen Helfer und Helferinnen zu erhöhen. Jeder Interessierte der bereit ist beim Weißen Kreuz mitzuarbeiten, kann im Büro des Weißen Kreuzes oder bei Herrn Franz Auer nähere Informationen holen; - die Weiterbildung aller Freiwilligen auszubauen. Franz Auer

Fünfkampf für alle Passeirer 1989

In der abgelaufenen Saison 88/89 organisierte der Sportclub Passeier unter der Führung des neuen Präsidenten Anton Haller erstmals einen Fünfkampf für alle Passeirer. Die Interessierten konnten sich mit ihren Altersgenossen in folgenden Disziplinen messen: Skifahren, Kurzstreckenlauf, Weitsprung, Radfahren und Schießen. Um die Teilnahme auch für Gelegenheitssportler interessant zu machen, wurden nur die drei besten Ergebnisse aus den fünf Disziplinen gewertet. Die Initiative sollte nämlich nicht nur Sportler ansprechen, sondern war auch als Anreiz für eine breitere Bevölkerungsschicht gedacht, sich zwischendurch sportlich zu betätigen und zu messen. Die Teilnehmerzahl entsprach dann auch voll den Erwartungen der Organisatoren. Es meldeten sich insgesamt 72 Personen, vor allem männ-

lichen Geschlechts, und die Wettbewerbe wurden zu einem geselligen Ereignis, wo neben dem Kampfgeist auch die heitere Seite nicht zu kurz kam. Der Sportclub denkt daran, diese gelungene Initiative vielleicht schon im kommenden Jahr in einer ähnlichen Form wieder anzubieten. Hier die bestplazierten Teilnehmer der einzelnen Kategorien und Altersstufen, die bei der Vollversammlung des SC Passeier/Raiffeisen am 11. Juni 1989 im Kultursaal von Moos prämiert wurden: Kategorie Damen:

Jahrgang 1977-76 1. Brigitte Ennemoser - St. Leonhard 2. Andrea Wieser - Moos 3. Beate Stolz - St. Martin Jahrgang 1975-74 1. Nadia Wieser - Moos 2. Carmen Haller - St. Leonhard


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Kategorie Herren: Jahrgang 1977-76 1. Friedrich Gulfer - Rabenstein 2. Dieter Stolz - St. Martin 3. Egon Gufler - St. Leonhard Jahrgang 1975-74 1. Markus Raich - Moos 2. Herbert Pixner - Moos 3. Arnold Pixner - St. Leonhard Jahrgang 1973-72 1. Stefan Schweigl - Moos 2. Andreas Grassl - St. Leonhard 3. Roland Lanthaler - Moos

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Jahrgang 1971-65 1. Heinrich Prünster - St. Leonhard 2. Manfred Pichler - St. Leonhard 3. Hanspeter Ennemoser - Moos Jahrgang 1964-59 1. Norbert Ennemoser - Moos 2. Urlich Schwarz - St. Leonhard 3. Ludwig Ennemoser - Moos Jahrgang 1958-53 1. Albin Lanthaler - Moos 2. Hans Luis Haller - St. Leonhard 3. Friedrich Brugger - St. Leonhard

Jahrgang 1952-48 1. Anton Haller - St. Leonhard 2. Luis Stolz - St. Martin 3. Simon Pamer - St. Leonhard Jahrgang 1947 und älter 1. Franz Wieser - Moos 2. Luis Pichler - Platt 3. Vittorio Girotto - St. Leonhard

Gruppenwertung:

1. Firngleiter Moos 2. Fe Timmelsjoch - Rabenstein 3. Musikkapelle Andreas Hofer Albin Pixner

Partnerschaft zwischen Südtiroler Kriegsopfer- und Frontkämpferverband (SKFV) - Ortsgruppe Platt und dem Verband der Heimkehrer Hattersheim (VdH) Zwischen dem SKFV-Ortsgruppe Platt und dem VdH Hattersheim aus Deutschland besteht bereits seit 27 Jahren eine Partnerschaft. Traditionsgemäß sind auch heuer wieder zu Pfingsten eine größere Anzahl von Hattersheimern nach Platt gekommen, darunter auch der Vorsitzende des VdH, Herr Pelzer, und der Bürgermeister von Hattersheim, Herr Schubert. . Die verschiedenen Vereine von Platt arbeiteten gut zusammen, um den Hattersheimern einen festlichen Empfang zu bereiten. Viele Bekannte konnten sich freudig begrüßen, denn viele Platter, selbstverständlich auch die Musikkapelle, waren schon des öfteren in Hattersheim.

Besonders gut gestaltet war der Unterhaltungsabend am Pfingstsamstag im Kultursaal von Moos. Dabei stellte die Musikkapelle Platt unter der Stabführung des jungen Kapellmeisters Thomas Platter ihr Können unter Beweis. Der Kirchenchor und eine Mädchengruppe aus Platt trugen mit schönen Volksliedern wesentlich zum guten Gelingen des Abends bei. In verschiedenen Ansprachen kam die Sorge um den Fortbestand der Partnerschaft zwischen Platt und Hattersheim zum Ausdruck Die Mitglieder des SKFV und des VdH nehmen stets ab, eine freudige Feststellung insofern, daß es ein Beweis dafür ist, daß wir in Europa seit über vier Jahrzehnten in Frieden leben

Südtiroler Kriegsopfer- und Frontkämpferverband

- Verein der Heimkehrer Hattersheim.

dürfen. Die Jugend hat zu obgenannten Vereinen keine Beziehung. Somit kann eine Partnerschaft zwischen Platt und Hattersheim in Zukunft nur über andere Vereine aufrecht erhalten werden. Herr Pelzer versucht die Partnerschaft mit Platt auf die Gemeinde Moos auszudehnen. So kam es auch zu Gesprächen zwischen Herrn Pelzer und der Gemeindeverwaltung und den verschiedenen Vereinen der Gemeinde Moos. Die Hattersheimer fuhren zwar mit guten Hoffnungen für den Fortbestand der Partnerschaft zwischen ihnen und Moos nach Hause, wie es aber wirklich weitergehen soll, ist doch nicht so ganz klar.


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Fahne Zeichen für Verpflichtung und Zusammenhalt Feuerwehr Platt hat nach 25 Jahren eigene Fahne

Zu einem besonderen Volksfest gestaltete sich am Pfingstmontag die Weihe der neuen Fahne der Freiwilligen Feuerwehr Platt. Es war dies gleichzeitig die Feier zum 25jährigen Bestehen der selbständigen Wehr in Platt. Die Freiwillige Feuerwehr von Platt besteht seit 25 Jahren als selbständige Wehr und hat als AußensteIlen Ulfas und Pfelders, wo jeweils auch ein eigenes zufriedenstellend eingerichtetes Gerätehaus und eigene Fahrzeuge stehen. Von 1953 bis 1964 unterstanden die Wehrmänner von Platt als Zug Platt der Freiwilligen Feuerwehr von Moos. Begleitet von der Musikkapelle Platt und den Fahnenabordnungen der Freiwilligen Feuerwehren von ganz Passeier zogen 60 Wehrmänner in ihrem Gerätehaus zum Schulhof, wo der Gottesdienst gefeiert wurde. Der Pfarrer von Platt, P. Sebastian Kuenrath, hob in seiner Ansprache hervor, wie wertvoll 'es sei, daß sich gerade in der heutigen Zeit, wo so viel durch Terror und bei Kravallen zerstört

werde, sich Männer den Idealen der selbstlosen Nächstenliebe verschreiben. Nach dem Gottesdienst wies der Bezirkspräsident-Stellvertreter Hubert Eisendie in seiner Festrede darauf hin, daß die Eckpfeiler der Feuerwehren die Nächstenliebe und die Freiwilligkeit sind. Die Feuerwehrmänner leisten auch, meist unbewußt, Sozialarbeit für Zusammenhalt und Zusammengehörigkeit in einer Dorfgemeinschaft. Fahnen haben in Tirol schon immer große Bedeutung gehabt als Zeichen für Zusammenhalt und Verpflichtung. So rufe auch ihre neue Fahne die Wehrmänner von Platt zu Disziplin, Kameradschaft und Hilfsbereitschaft auf. Der Bürgermeister von Moos, Franz Raich, dankte den Feuerwehrmännern für ihre Bereitschaft im Geiste der Gründer dem Nächsten selbstlos zu helfen. P. Sebastian segnete die neue Fahne. Besonders bewundert wurde die feine Stickarbeit an der Fahne, die von Schwester Hyazintha im Kloster Sä-

P. Sebastian segnet die Fahne. Ganz rechts Abschnittsinspek tor

Anton Platter.

ben mit viel Fleiß gemacht worden war und für Platt wohl noch dadurch einen besonderen Wert hat, da Schwester Hyazintha aus Platt (Pfeiferhof) stammt. Die Fahnenpatinnen Monika Kneissl und Helga Kofler überreichten den Fahnenabordnungen Erinnerungsschleifen an diesen Festtag. Eine solche ging auch an die Feuerwehr in Hattersheim in Deutschland. Zwischen dem SKFV Platt und dem Verein der Heimkehrer Hattersheim besteht schon seit vielen Jahren eine Partnerschaft, und mehrere Hattersheimer verbrachten ihren traditionellen Pfingstaufenthalt in Platt. Kommandant Andreas Ennemoser dankte allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen haben und besonders auch für die großzügigen Spenden zur Finanzierung der Fahne, die die Erwartungen weit übertroffen haben. Mit der Beschaffung der neuen Fahne ging ein lang ersehnter Wunsch der Freiwilligen Feuerwehr Platt in Erfüllung.


Passeirer

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Wirtschaftsring Passeier bereits 1 Jahr alt

Die Mitglieder

des Wirtschaftsringes

Passeier. Linksim

Der Wirtschaftsring von Südtirol wurde vor ca. 10 Jahren gegründet und ist ein Zusammenschluß aller in der Wirtschaft vertretenen Verbände: Handwerkerverband, Hotelund Gastwirteverband, Kaufleutevereinigung und Industriellenverband. Dieser Ring gilt als Sprachrohr der heimischen Unternehmerschaft und hat die Aufgabe als geschlossenes und damit starkes Gremium auf die Probleme und Interessen aber auch auf Leistungen der Wirt~chaft aufmerksam zu machen. In St. Leonhard kam es im Frühjahr 1988 zu einer Aussprache mit dem Reg.-Ass. und Direktor des Wirtschaftsringes Alexander von Egen und den Obmännern der verschiedenen Wirtschaftsverbände des Passeiertales. Man erachtete es als wichtig, auch im Passeiertal einen solchen Ring, d.h. ein gemeinsames Auftreten der Wirtschaft zu ermöglichen. Auf diese Aussprache hin traf man sich zur Gründungsversammlung in St. Leonhard am 30. Mai 1988. Dabei wurde vom Vorsitzenden, Heinrich Hofer, die Wichtigkeit der Geschlossenheit unter allen Wirtschaftsverbänden des Tales unterstrichen. Man habe im Passeiertal teileise die gleichen Probleme und Anliegen, die nur gemeinschaftlich einer Lösung zugeführt werden können. Bei der anschließenden Wahl wurde Heinrich Dorfer aus St. Martin für 2 Jahre zum Vorsitzenden gewählt.

Bild der Vorsitzende

Heinrich Dorfer.

Zu seinem Stellvertreter wurde Hubert Verdorfer aus St. Leonhard gewählt. Weiters gehören dem Wirtschaftsring folgende Ortsobmänner der einzelnen Wirtschaftsverbände an: Ubald Pichler, Siegfried Unterthurner, Franz Gufler, Herbert Holzknecht, Heinrich Hofer, Rosa Delucca, Franz Hofer, Anton Platter sowie Franz Schwienbacher, Siegfried Zwick, Sebastian Pfitscher, Alfred Schiefer und Klaus Folie. Verschiedene Themen wurden vom Wirtschaftsring im letzten Jahr aufgegriffen. Einer der Schwerpunkte war sicherlich das Straßenproblem, wo man sich vor allem für einen Jaufendurchstich einsetzt, damit der Jaufen auch im Winter über offen bleiben kann. Eine Studie hiefür wurde bereits vor einigen Jahren von der Bezirksgemeinschaft in Auftrag gegeben. Man hat über dieses Thema den Abg. Dr. Michl Ebner zu einer Besprechung nach St. Leonhard eingeladen, bei der auch die Bürgermeister aller Gemeinden anwesend waren. Weiters wurde auch über den Ausbau der bestehenden Straße gesprochen. Es wurde betont, daß diesbezüglich gerade in den letzten Jahren einiges im Passeiertal passiert ist. Man möchte einen engen Kontakt mit dem Straßenkomitee halten, da gerade sie sich an erster Stelle für die Straßenangelegenheiten des Tales einsetzen. Weiters wurde vom Wirtschaftsring

das Schulproblem des Bezirkes aufgeworfen. Es wurde ein Antrag an die Bezirksleitung Meran erteilt, in dem man sich für die sofortige Errichtung einer Gewerbeoberschule im Bezirk, sowie für die baldige Fertigstellung der Fachschulen aussprach. Es ist von der SVP-Bezirksleitung Meran bereits einiges unternommen worden. Auf einer eigenen Sitzung hat sich der Wirtschaftsring mit der Problematik Kraftwerke im Passeiertal auseinandergesetzt und eine Resolution an den Landeshauptmann Luis Durnwalder, den zuständigen Landesrat Luis Kofler, sowie an die Gemeindeausschüsse des Tales verfaßt. Es wude darin auf die Wichtigkeit hingewiesen, daß man alles unternehmen möge, um solche Großeingriffe in die Natur vom Passeiertal fernzuhalten. Der Wirtschaftsring unterstützt die Gemeinden in Ihren Verhandlungen mit dem Land und dem Enel. Leider wurde die damalige Resolution von der Presse als eher kritisch wiedergegeben. Auch für das kommende Jahr hat man sich wieder einiges vorgenommen. Man wird versuchen, zum Wohle der gewerblichen Wirtschaft und somit zum Wohle der gesamten Bevölkerung des Tales sich einzusetzen. Der Wirtschaftsring Passeier

Franz Josef King feiert 70. Geburtstag Für seine Verdienste erhielt er schon höchste Auszeichnungen

Eine der markantesten Unternehmerpersönlichkeiten St. Martins feierte am 30. März seinen 70. Geburtstag. Franz Josef King, Inhaber der Firma King Italiana S.r.I., St. MartinIPasseier. Unter der Leitung von Franz Josef King nahm das Unternehmen nicht nur in Italien sondern in Deutschland, wo das Mutterhaus steht und auch in Frankreich einen beständigen Aufschwung. Heute finden über 250 Personen darin Beschäftigung. Franz Josef King wurde 1919als Sohn des Fabrikanten Josef King geboren. Er absolvierte nach der Realschule eine Feinmechanikerlehre und genoß auch eine umfassende Ausbildung im Ausland. Nach dem Krieg übernahm er die von seinem Vater 1911gegründete Firma Josef King in Schram berg.

(Fortsetzung auf Seite 10)


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Franz Josef King feiert 70. Geburtstag (Fortsetzung von Seite 9)

Mit zehn Angestellten begann Franz Josef King, seit Mitte der vierziger Jahre mit Wilma geb. Schneider verheiratet, vor genau 40 Jahren, 1949, den Aufbau. Großer persönlicher Einsatz, Fleiß, Engagement und unternehmerischer Weitblick waren durch Franz Josef King prägend für das Unternehmen, das sich stetig aufwärts entwickelte und sehr schnell in Fachkreisen einen exzellenten Ruf genoß. 1953/54 wurde in Schram berg ein neues Fabrikgebäude erstellt, das bereits 1957 erweitert werden mußte. Doch auch außerhalb Schram bergs wurde produziert: 1962 zwang King der Fachkräftemangel dazu, Produktionsstätten zu verlegen und so wurde in diesem Jahr die Firma King Italiana S.r.1.in St. Martin im Passeiertal gegründet, die mit Jahresbeginn 1963 zwölf Angestellten die Produktion von Spiralfedern aufnahm. 1969 wurde in St. Pankraz ebenfalls ein Zweig betrieb errichtet. Auch während der Rezession Mitte der 70er Jahre vertand es Franz Josef King, die Arbeitsplätze nicht nur zu sichern - wie er stets für die Sorgen und Probleme seiner Mitarbeiter immer wieder großes Verständnis beweist und immer auf ein gutes Verhältnis großen Wert legt - sondern weiter zu expandieren. In Schramberg entstand in dieser Zeit ein neues Fabrikgebäude. Die Gemeinde St. Martin würdiqte das soziale Engagement und die Verdienste Kings im Jahre 1973 mit der Verleihung der Ehrenbürgschaft und eine besondere Auszeichnung durch die Republik Italien wurde King 1980 zuteil: Ihm wurde für die Vedienste um das Land und die Freundschaft, die King Italien entgegenbringt, der Verdienstorden »Cavaliere ufficiale dell'ordine al merito della Republica ltaliana« durch den italienischen Generalkonsul Dr. Peca überreicht. Hierbei hob Dr. Peca hervor, daß diese Auszeichnung, die zweithöchste, die Italien zu vergeben hat, für Ausländer normalerweise so gut wie nicht zu erreichen ist. 1981hatte Franz Josef King kurzfristig gesundheitliche Probleme und merkte, daß er nun etwas »kürzertreten« sollte. Er hatte sich jedoch wieder schnell erholt. 1984 noch in Planung wurde 1985 in Colmar ein weiterer Zweigvertrieb in Voraussicht des EG-Binnenmarktes errichtet, um mit den weltbekannten King-Produkten auch in Frankreich präsent zu sein.

1985 war für Franz Josef King jedoch auch ein sehr schweres Jahr: Hier verstarb seine 29jährige Tochter Silvia, die seit frühester Jugend an Diabetis erkrankt war. Dieser schwere Schicksalsschlag war der Auslöser für die Silvia-King-Stiftung, die alljährlich Preise für herausgehende Dissertationen auf dem Gebiet der Diabetis-Forschung verleiht. Im Kuratorium der Stiftung sitzen Persönlichkeiten wie Dr. Lothar Kerb und Dr. Magda Schaffeit. 1988 feierte King Italiana unter Anteilnahme der ganzen Gemeinde und der Region 25jähriges Bestehen, wobei zahlreiche Repräsentanten des wirtschaftlichen und öffentlichen Lebens die Leistungen von Franz Josef King würdigten. Ein besonderes Hobby für ihn sind Spaziergänge mit seinem Boxerhund und Wanderungen in der Nähe Merans.

HOPPE AG erweitert Produktionsanlagen Nur wenigen Bürgern des Passeiertales dürfte entgangen sein, was sich seit Anfang dieses Jahres bei der HOPPE AG in St. Martin tut. Es wird gebaut. Zweifellos in einem Umfang, der so manchen Fragen aufwirft. Seit 1972 gibt es das HOPPE-Werk in St. Martin. Seither wurden die vorhandenen Produktionsstätten ständig baulich modernisiert und den aktuellen Erfordernissen angepaßt. Wichtig war dabei vor allem der Aspekt des zu optimierenden Materialflusses als Voraussetzung für den Einsatz der EDV-gesteuerten Produktionsplanung und -steuerung einerseits und der Hochtechnologie in der Fertigung andererseits.

Gerade die fortschreitende Automation diverser Fertigungsverfahren benötigt zunehmend mehr Raum als das bisher der Fall war. Auch gezielte Umweltschutzmaßnahmen wie z.B. Abwasseraufbereitung und Abluftentstaubung sowie Lärmschutz beanspruchen relativ große Flächen im Betrieb. HOPPE bekennt sich hier zum »vetursachunqsprinzip«: der Umweltschutz nimmt einen hohen Rang ein mit der Zielsetzung, den bestmöglichen Kompromiß zwischen den Erfordernissen von Ökonomie und Ökologie zu erreichen. Mehrere Mitarbeiter sind schwerpunktmäßig damit befaßt, diesen Kompromiß im Betriebsalltag umzusetzen. In den neuen Werkshallen finden auch


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neue großzügige und ansprechende Sozialbereiche wie Aufenthaltsräume und sanitäre Anlagen ihren Platz. Selbstverständlich steht bei HOPPE auch das Ziel im Vordergrund, Europas führender Hersteller von Tür- und Fenstergriff-Garnituren zu bleiben. Die Arbeitsplätze sollen langfristig gesichert, durch Technologieeinsatz humanisiert und durch branchenübersteigendes Wachstum vermehrt werden. Die bestehenden Marktanteile sollen gesichert werden. Neue Märkte werden erschlossen, die bisher nicht oder kaum bearbeitet wurden. Die

permanente Weiter- und Neuentwicklung der Produktpalette und deren Umsetzung erfordert zusätzliche Kapazitäten in der Produktion. Den räumlichen Erfordernissen wird mit dem Neubau, der nahezu das zweifache der vorhandenen Werkshallen darstellt, Rechnung getragen. Neue Maschinen und Anlagen werden entsprechend der Marktentwicklung die Hallen mit Leben erfüllen. Sicherlich werden auch neue Arbeitsplätze geschaffen, aber diese Arbeitsplätze werden überwiegend qualifizierten Bewerbern vorbehalten sein, die eine abgeschlossene Berufsaus-

bildung bzw. höhere Schulbildung im kaufmännischen oder technischen Bereich vorweisen können. Angestrebt wird auch ein erweitertes Angebot an Ausbildungsplätzen für Lehrlinge in Metallfachberufen. Für fähige und engagierte Mitarbeiter eröffnen sich bei der HOPPE langfristige, entwicklungsfähige Berufschancen. Der Konkurrenzkampf ist für HOPPE die Herausforderung, anders und besser zu sein als andere. Nur eine marktorientierte Strategie und der klare technische Vorsprung ermöglichen den internationalen Erfolg.

Annelies Lahner - Schöpferin einer Briefmarke Als der europäische Briefmarkenwettbewerb unter dem Motto »Das Kinderspiel« ausgeschrieben worden war, mußten der Direktor der Mittelschule St. Martin und der Kunstlehrer Luis Oberschmied noch lange nach dem Reglement der Teilnahme suchen, bevor sich die Mittelschüler von St. Martin am sympathischen Thema »Das Kinderspiel- versuchen konnten. Wie zwanzigtausend andere Schüler unter 14 Jahren beteiligte sich auch Annelies Lahner, wohnhaft in St. Martin, Dorfstraße Nr. 23, am Wettbewerb, der in Rom einer strengen Jury unterworfen wurde. Nach dem Einsenden der Zeichnung, die das »Sackhüpten« darstellt, herrschte lange Zeit Ruhe: kein Wunder, wenn man bedenkt, daß die Jury tausende Kinderzeichnungen zu prüfen hatte. Ausgerechnet am 1. April dieses Jahres war es soweit. Ein hoher Funktionär der italienischen Postverwaltung in Rom telefonierte den Vater der Schülerin, Herrn Karl Lahner, in seinem Heim in St. Martin an, um ihm mitzuteilen, daß seine Tochter Annelies den Malwettbewerb gewonnen habe und nun in Rom erwartet werde. Herr Lahner legte vorerst verwirrt den Hörer auf, in der Meinung, der erste April spiele ihm einen üblen Streich. Nachdem sich der Sprecher am anderen Ende der Leitung nach einer Stunde wieder meldete und Herrn Lahner allen Ernstes versicherte, daß seine Tochter den Wettbewerb gewonnen habe und ihr daher eine Reise nach Rom bevorstehe, fügte sich der nun stolze Vater in das Schicksal. In Windeseile erfuhren die Mitschüler von Annelies vom gemachten Glückstreffer. So fuhren nun Annelies, ihre Eltern und der Klassenvorstand Prof. Elmar

Lösch nach Rom, um am 8. Mai bei den Prämierungsfeierlichkeiten, an denen insgesamt 54 Kinder teilnahmen, dabeizusein. Angenehm berührt von der vorgefundenen Herzlichkeit in Rom und reich beschenkt zog die Preisträgerin wieder nach Hause, in

Annelies Lahner mit ihren Eltern in Rom.

der Tasche die 750-Lire-Briefmarke, die tatsächlich jenes Motiv ziert, das die brave Annelies gemalt hat: das Sackhüpfen. Wir gratulieren der Annelies und ihrem tüchtigen Kunstlehrer zum schönen Erfolg!


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Betriebsporträt der Tischlereigenossenschaft

Die »Mannschaft- der Tischlereigenossenschaft

Im Passeiertal hat das Handwerk Tradition, vor allem das Tischlerhandwerk. In jeder der drei Passeirer Gemeinden bestehen zahlreiche Tischlereibetriebe, so allein in St. Martin heute deren 6. Die Zeichen der Zeit erkennend und mit dem Beistand des Raiffeisenverbandes haben sich vor 23 Jahren mehrere kleine Tischlereiwerkstätten zu einer Genossenschaft zusammengeschlossen. Am 10.März 1966 fand die Gründungsversammlung statt. Die Herren Karl Alber, Heinrich Bortolotti, Johann Ennemoser, Alois Moosmair, Johann Oberprantacher, Adolf Pixner, Johann Platter, Josef Raffl und Sepp Scherer hoben die »Tischlereigenossenschaft Passeier Gen.m.b.H.« aus der Taufe, mit dem Ziel, gediegene Tischler-

Passeier (es fehlt Manfred Ennemoser).

arbeit nach den individuellen Wünschen der Kunden angefertigt, preisgünstig herzustellen. Die auf einem rund 5.000 m2 großen Grundstück neuerbaute, 660 m2 große Werkhalle konnte im Jahr 1967 bezogen werden. An diese Dienstwohnung und Büros in den oberen Etagen, sowie Erweiterung der Werkhalle im Erdgeschoß. Derzeit ist die Erweiterung der Werkhallenfläche in Planung. Anfangs nahm man sich aller Tischlerarbeiten an (Bau- und Möbeltischlerei). In den letzten zehn Jahren hat sich der Betrieb auf den Innenausbau spezialisiert. Die Palette reicht von Hotel- und Gaststätteneinrichtungen, Deckenverkleidungen, Bauernstuben, Einbauküchen bis hin zu sämtlicher In-

Obmann Manfred Ennemoser bei seinem »Melsterstück«.

»Passeier« Gen. m. b.H. neneinrichtung, alles auf Maß und nach Wunsch und Vorstellung des Kunden. Einrichtung planen, Entwürfe erstellen, gehört zur täglichen Arbeit eines eigenen Teams. Daß die Tischlereigenossenschaft mit ihrer Betriebsphilosophie richtig liegt beweisen die ständig steigenden Umsätze und Aufträge, auch vom Ausland. Die Führung des Betriebes ist dem Vorstand anvertraut, welcher sich aus folgenden Herren zusammensetzt: Manfred Ennemoser (Obmann), Sepp Scherer (Obmann-Stellvertreter), Karl Alber, Thomas Frötscher und Albert Pichler. Dem Aufsichtsrat, bestehend aus den Herren Franz Hofer (Präsident), Alois Moosmair, Martin Pichler, Karl Gögele und Martin Haller obliegt die Überwachung. Die Anforderungen und Wünsche der Kunden machen es notwendig, daß die Mitarbeiter sich ständig weiterbilden und schulen. Die in den letzten Jahren gezielt auf fachliche Qualifikation gerichtete Personalpolitik hat heute ihre Erfolge. Anfang dieses Jahres waren im Werkstattbetrieb angestellt: 4 Meister, 14 qualifizierte Arbeiter und 6 Lehrlinge. Die verwaltungstechnischen Arbeiten bewältigen zwei Mitarbeiter. Die Tischlereigenossenschaft beschäftigte in den letzten sechs Jahren durchschnittlich 27 Mitarbeiter und ist damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Gemeinde St. Martin. Obmann Ennemoser: »Besonders erwähnen wollen wir die von uns an junge Leute gebotene Möglichkeit in einem mit modernsten Maschinen ausgestatteten Betrieb einen interessanten und persönlich viel Befriedigung bringenden Beruf zu erlernen«.

Das Betriebsinnere der Tischlerei.


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400 Jahre Kirchenchor St. Leonhard

Im Bild der Kirchenchor St. Leonhard mit Chorleiter Links im Bild die Sopransolistin Edith Haller.

Der 6. und 7. Mai 1989 standen in St. Leonhard im Zeichen der Feierlichkeiten anläßlich der Verleihung der Palestrina-Medaille an den Kirchenchor mit Orchester. Am Samstag gab der Chor im großen Saal des Vereinshauses ein Konzert, das Werke von J.S. Bach, G.P. da Palestrina, WA. Mozart, J. Rheinberger, J. Brahms, F. Mendelsohn-B. und J. Haydn beinhaltete. Am Klavier spielten Michaela Pamer (Rhapsodie in h-moll von J. Brahms) und Gernot Hofer (Studie von Frederic Chopin). Beim Festkonzert überreichte der Präsident des Allgemeinen Cäcilien-

Albin Hofer und Orchester.

(Foto: Heinrich Hofer

verbandes, P. Dr. Kolumban Gschwend, dem Obmann des Chores, Alois Pamer, die Palestrina-Medaille für vierhundert jähriges vorbildliches Singen und Spielen zur Ehre Gottes und zur Erbauung der Gläubigen. Chorleiter Albin Hofer erhielt für seine fast vierzigjährige Tätigkeit als Leiter des Chores und Orchesters die Cäcilienplakette der Diözesankommission Bozen/Brixen als persönliche Auszeichnung. Wahrlich ein ehrendes Geschenk zu seinem 40jährigen Wirken seitens der Diözesankommission. Dr. Albin Pixner dankte als Kulturassessor dem Kirchenchor names der Gemeindeverwaltung für die große

JUGENDARBEIT IN SI MARTIN

»00 isch ja dechter nichts losl«

Oft hört man in unserem Dorf von Jugendlichen den Ausspruch: »Do isch ja dechter nichts los! Für ins tian se ja überhaupt nichtsl-

Vollversammlung im Vereinshaus.

Dieser Bericht möchte aufzeigen, daß diese Behauptungen nicht unbedingt zutreffen. Es gibt in St. Martin einige engagierte Jugendliche und Erwach-

Leistung und führte mit erläuternden Worten durch das Programm. Dr. Monika Mader berichtete von ihren Studien im Pfarrarchiv, in dem schon 1616 Kirchenrechnungen, den Chor betreffend, aufscheinen, sodaß man mit P. Dr. Gschwend annehmen kann, daß der Chor zumindest 400 Jahre alt ist. Dekan P.Dr. Ulrich Gasser anerkannte ebenso die geleistete Kulturarbeit und dankte namentlich posthum dem früheren Chorleiter Stefan Wurzer und dem gegenwärtigen Chorleiter Albin Hofer für den bewiesenen Einsatz. Am Sonntag, 7. Mai gestaltete der Jubelchor den Festgottesdienst in der Pfarrkirche mit der Aufführung der Festmesse in C von Robert Führer. Als bemerkenswerte Einlagen wurden das »Ave verurn- mit Orchesterbegleitung und das »Herr bleibe bei uns- von Josef Rheinberger geboten. Der Kirchenchor von St. Leonhard gilt als einer der tüchtigsten Chöre des Burggrafenamtes, wenn wir erinnern dürfen, daß der Frauenchor beim Volksliedwettbewerb 1987 im Bezirk BurggrafenamtlVinschgau den ersten Preis errungen und auch beim Abschluß konzert in Bozen einen vorzüglichen Eindruck hinterlassen hatte. Wir wünschen dem Jubelchor weiterhin viel Einsatzfreude und Erfolg bei der Bewältigung der anspruchsvollen, aber schönen Aufgabe!

sene, denen die Jugendarbeit ein großes Anliegen ist. Sicher wird sich der eine oder andere jetzt fragen: »Was tun diese Leute, welches sind ihre Ziele, was haben sie bisher getan?« Was sind unsere Ziele?

- Wir von der SKJ wollen jungen Menschen Lebenshilfen geben. In Situationen in denen junge Menschen Schwierigkeiten oder Fragen haben, versuchen wird diese gemeinschaftlich zu lösen. Dazu gehören Probleme mit den Eltern, Vorgesetzten und Freunden, aber auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich (sich akzeptieren, Sexualität, ... ). - Gemeinschaft bilden und erleben stellt für uns einen großen Wert dar. In Gruppenstunden, Arbeitsgemeinschaften, bei gemeinsamen Ausflügen, Unternehmungen, Festen und Feiern versuchen wir dieses Ziel zu verwirklichen. (Fortsetzung auf Seite 14)


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.,00 isch ja dechter nichts los!" (Fortsetzung von Seite 13)

- Junge Menschen sind auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Durch Bezirksjugendwallfahrten, Jugendmessen, Bußfeiern, Bibelquizstunden versuchen wir Jugendliche für den Glauben zu begeistern, sodaß wir spüren, daß Gott mit uns unterwegs ist. - Wir glauben, daß sinnvolle Freizeitgestaltung für Jugendliche zu einem immer größeren Problem wird. Durch unsere Angebote wie z.B. Flugballspielen, Wanderungen, Radtouren, Film- und Bastelabende möchten wir Jugendlichen Möglichkeiten aufzeigen, diese Freizeit besser zu nützen und zu gestalten. - Die SKJ bemüht sich um den Dialog mit Erwachsenen. Die Jugendarbeit ist kein isoliertes Aufgabengebiet, sondern ein Teil der gesamten Gemeindearbeit. Es ist für uns deshalb wichtig, daß wir von Erwachsenen verstanden und unterstützt werden. - Als Langzeitziel haben wir uns die Errichtung eines Juqendtreffs vorgenommen. Wir haben bereits verschiedene Vorarbeiten geleistet (Fragebogenaktion, Zusammentreffen mit Gemeindepolitikern, Eltern, Organisationsvertretern) um dieses Projekt zu verwirklichen. Wie arbeiten wir zur Zeit? Um wenigstens einen Teil der angeführten Ziele in die Tat umsetzen zu können, besteht seit einigen Jahren ein Jugendausschuß. Dieser Ausschuß, unter der Leitung des Herrn Kooperator Josef Gschnitzer, setzt sich aus 15 Jugendlichen und Erwachsenen zusammen. Dieser trifft sich einmal im Monat, erstellt dabei Programme, plant, kontrolliert. Da das dabei zu bewältigende Aufgabengebiet zu groß ist, haben wir außerdem drei Arbeitskreise gebildet, die von Ausschußmitgliedern geleitet werden. Es sind dies die Arbeitskreise für: kulturelle, religiöse und gesellige Veranstaltungen und Angebote. Rückblick auf das heurige Arbeitsjahr 1988/89 September: Gipfelkreuzeinweihung. Schon seit einiger Zeit planten wir die Errichtung eines neuen Gipfelkreuzes auf der Matatzspitze. Gemeinsam mit der Schützenkompanie St. Martin konnten wir dieses im Juli 1988 errichten. Am 25. September fand unter großer Teilnahme die Einweihung des Kreuzes statt. Oktober: Jugendvollversammlung. Am 28. Oktober kamen ungefähr 70

Gruppenbild vor der Metropolitana Basilica.

Jugendliche zur Jugendvollversammlung. Folgende Punkte standen auf der Tagesordnung: Rückblick in Form einer Diavorführung; in Kleingruppen werden Anregungen für das Arbeitjsahr 1988/89 gesammelt; Besinnung und Diskussion. Dezember: 8. Dezember Tag der Jugend. Dieser Tag stand unter dem Motto: »Medien, hinter den Kulissen geschaut«. Um 9 Uhr vormittags hielt Josef Innerhofer einen aufschlußreichen Vortrag zu diesem Thema. Anschließend feierten die zahlreich erschienenen Jugendlichen die hl. Messe, welche vom Jugendchor St. Martin musikalisch umrahmt wurde. Im Dezember organisierte der Jugendausschuß außerdem eine Fragebogenaktion zum Thema: »Jugendtreff«. Eine »rnort's Hetz« hatten wir am 3. Dezember beim Eislaufen. Jänner: Die ersten »Gehversuche- im Tanzen hatten einige beim Tanzkurs, den wir gemeinsam mit der Bauernjugend durchführten. Februar: Faschingsparty. Die diesjährige Faschingsparty sollte eine Alternative zu den bisherigen Partys sein. Pflicht war es kostümiert zu erscheinen, auch wurde lediglich alkoholfreies Bier und andere Getränke angeboten. Die Stimmung war hervorragend. März: Durch besinnliche Texte und Dias bereiteten wir uns in der Bußfeier am 3. März auf die österliche Zeit vor. April: In diesem Monat trainierte die Flugballmannschaft besonders intensiv für das erste Südtiroler Flugballturnier der SKJ in Nals.

Bildungsfahrt nach Urbino (siehe Reisebericht). Radtour nach Nals. Nicht die Länge der Strecke stellte für viele ein Problem dar, sondern der starke Gegenwind. Mai: Sehr aufschlußreich und informativ war der Abend mit den »Anonyrnen Alkoholikern«. Leider haben sich sehr wenig Jugendliche und Erwachsene an diesem Gespräch beteiligt. Überraschend groß war die Teilnahme der Jugendlichen aus dem ganzen Passeiertal an der Bezirksjugendwallfahrt am 20. Mai von Saltaus nach Riffian. Gaudi-Mehrkampf. Auch ein GaudiMehrkampf stand im Monat Mai auf dem Programm. Die Teilnahme war nicht gerade überwältigend, aber für die Teilnehmer war es sicher eine »rnort's Gaudi«. Juni: Herz-Jesu-Feuer. Das Wetter spielte uns und vielen anderen einen Streich. Einige mutige von uns wagten sich jedoch trotzdem auf den Riffl. Während diesem Arbeitsjahr wurden außerdem mehrmals Jugendmessen vom Arbeitskreis für Religiöses geplant und gestaltet. Fahrt nach Urbino - Rosi berichtet Samstag, 22. April Endlich war es soweit. Jeden Augenblick müßte der Zug eintreffen. Nach einer Stunde kam er dann. Erste Panne, man hatte uns die falsche Abfahrtszeit mitgeteilt. Später als vorgesehen kamen wir dann um ca. 2.30 Uhr in Pesaro an. Ein Taxi brachte uns in etwas kürzerer Zeit direkt zu unserer Pension, wo wir erschöpft in die Betten fielen. Sonntag, 23. April Nach einem kräftigen Frühstück ging es los. An diesem Vormittag stand die Besichtigung des Palazzo Du-


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cale, einem der schönsten Architekturdenkmäler der italienischen Renaissance, auf dem Programm. Wir staunten über diesen prächtigen Bau, der im Auftrag Fredericos 11.da Montefeltro um das Jahr 1455 errichtet wurde. Am Nachmittag durchstreiften wir in KJeingruppen das mittelalterliche Städtchen. Wir waren begeistert. Bald wurde es Abend und wir freuten uns schon mächtig auf das Abendessen. Wir fanden eine nette Pizzeria. So schnell verging mir der Tag noch nie. Montag, 24. April Schon zeitig am Morgen (9.00 Uhr) gings aus den Betten. Treffpunkt um 9.30 Uhr war der Frühstücksraum unserer Pension. Nach kurzer Lagebesprechung marschierten wir los. Unser Ziel war diesmal das Haus Raffaels. Hier wurde der berühmte Künstler geboren. Wir waren überrascht von der Einfachheit der bescheidenen Räumlichkeiten. Nach dieser Besichtigung war ein Essen dringend notwendig. Die Nudeln waren gut, der Wein noch besser. Leicht beschwingt machten wir uns dann auf die Suche nach einer Disco. Esversprach eine heiße Nacht zu werden. Und sie hielt was sie versprach. Ich glaube es hatte ca. 30 Grad. Letzter Tag Etwas verschlafen packten wir wieder unsere Koffer. Leider ging es wieder heimwärts. Aber für einen Abstecher in das nahegelegene San Marino reichte gerade noch die Zeit. Von dort aus ging es dann weiter nach Rimini, wo wir in den Zug einsteigen mußten, der uns glücklich nach Meran zurückbrachte. Die Jugendgruppe von St. Martin

Wir gratulieren zur Geburt ST. LEONHARD

(Vom 12.02. bis 28.05.1989)

Pixner Andreas, 12. Februar 1989, Mörre 50 Gufler Monika, 19. Februar 1989, Schlattach 8 Holzeisen Andreas, 20. Februar 1989, Thurnfeld 11 Königsrainer Stefan, 22. Februar 1989, Walten 48 Augscheller Karin, 25. Februar 1989, Walten 53 . Pfitscher Magdalena, 05. März 1989, St.-Barbara-Weg Nr. 13 Gumpold Andrea, 07. März 1989, Im Schaffeid Nr. 19 Heinisch Sonja, 08. März 1989, Gomion 8 Hofer Roswitha, 08. März 1989, Platzerbergweg 18 Kuen Veronika, 18. März 1989, Schweinsteg 12 Pornare Rene, 24. März 1989, Andreas-Hofer-Straße 14 Zipperle Thomas, 30. März 1989, Im Schaffeid Nr. 3 Lanthaler Maria Magdalena, 03. April 1989, Happergweg 23 Raich Sonja, 22. März 1989, Im Steinanger 15 Pfitscher Julia, 06. April 1989, Walten Nr. 13 Steifler Monika, 23. April 1989, Schweinsteg 23 Öttl Andreas, 24. April 1989, Mörre 55 Heel Elisabeth, 20. Mai 1989, Walten 81 Blaas Melanie, 21. Mai 1989, In der Kellerlahn 5 Klotz Gudrun, 05. Mai 1989,Weingartweg 11 Schiefer Vera, 26. Mai 1989, Kammerveiter Straße 1 Pacella Kevin, 28. Mai 1989, Passeirer Straße 49 ST. MARTIN

(Vom 17.02. bis 27.05.1989)

Pichler Alois, 17. Februar 1989, Jaufenstraße 25 Haspinger Florian, 14. Februar 1989, Feldbauernweg 24 Fontana Benjamin, 22. Februar 1989, Breitebnerstraße 2 Lahner Thomas, 10. März 1989, Feldbauernweg 3 Verdorfer David, 16.März 1989, Ritterweg 18 Falk Thomas, 24. März 1989, Kalmtalerstraße 13 Unterkircher Patrick Josef, 01. April 1989, Saltnerweg 16 Öttllsabell, 06. April 1989, Pseirerstraße 18 Schiefer Stefanie, 11.April 1989, Feldbauernweg 15 Pfitscher Christine, 14. April 1989, Beda-Weber-Straße 7 Ciatti Florian, 02. Mai 1989, Angerweg 15 Lanthaler Sandra, 03. Mai 1989, Peter-Mitterhofer-Straße 1 Grassl Gertrud, 27. Mai 1989, P.-P.-Theiner-Straße 3 MOOS

(Vom 08.03. bis 29.04.1989)

Teilansicht des Palazzo Ducale.

Fiegl Florian, 08. März 1989, Pfelders 3 Gufler Margit Maria, 17. April 1989, Stuls 6/B

Hofer Oskar, 27. März 1989, Stuls 46/A Kneisl Victoria, 25. März 1989, Platt 106 Lanthaler Patrick, 16. März 1989, Rabenstein 22 Pfitscher Monika, 27. April 1989, Platt 143 Pflug Thomas, 29. April 1989, Stuls 13 Schweigl Patrick Michael, 12. April 1989, Platt 47

Herzliche

Glückwünsche an die älteren Mitbürger in Passeier

ST. LEONHARD

(Vom 01.01.1880 bis 10.06.1909)

Auer Maria, Urso, 27. August 1907, Im Schaffeid 18 Augscheller Theresia, 15. Juni 1902, Walten 36 Bacher Josef, Straussengütl, 20. April 1900, Schloßweg 23 Ennemoser Aloisia, Haus Delucca, 26. April 1905, St.-Barbara-Weg 4 Ennemoser Antonia, Schmiedhaus, 13. November 1906, Kohlstatt 22 Fill Maria, 24. Juni 1905, Schweinsteg 1 Fischer Felizitas, Bar Hubertus, 04. Februar 1906, Kohlstatt 48 Gilli Wilhelm Serafin, Altenheim, 28. Mai 1901, Kirchweg 40 Gstrein Anna, Schramer Anna, 02. Mai 1903, Kirchweg 40 Gufler Filomena, Frick-Mena, 10. Dezember 1892, Kirchweg 40 Gufler Franz, Stocker, 11. November 1902, Karlegg 3 Gufler Franz, 20. Oktober 1904, Kirchweg 40 Gufler Johann, 05. Jänner 1898, Walten 68 Gufler Maria, 11.Februar 1907, Kirchweg 40 Gufler Maria, 04. Februar 1905, Walten 53 Haller Magdalena, Hochegger Lena, 26. September 1905, Gansboden 3 Haller Notburga, Unteregg, 13. Juli 1905, Jaufenstraße 38 Heel Anton, Schwarzrudl, 28. Oktober 1907, Kirchweg 40 Heel Magdalena, Hieser, 17. Mai 1907, Schlattach 13 Heel Cäcilia, Jägerhaus, 30. Juni 1908, Happergweg 40 IImer Albert, 23. Juli 1907, Walten 30 Karlegger Rlomena, 05. Jänner 1908, SChweinsteg 30 Klotz Johann, 05. Febraur 1908, Kirchweg 40 Kofler Franz, Meiler Franz, 22. November 1903, Gänsboden 6 Königsrainer Anton, Kaserer Toni, 10. März 1893, Im Schaffeid 21 Langebner Filomena, Frickhäusl, 01. September 1907, Passeirerstraße 39 Lanthaler Josef, 26. April 1906, Mörre 64 Mahlknecht Anna, Fischer, 27. Jänner 1907, Karlegg 8 Mair Alois, 12. Mai 1906, Schweinsteg 26

(Fortsetzung auf Seite 16)


Seite 16 1 Nr. 2

Herzliche Glückwünsche an die älteren Mitbürger in Passeier

(Fortsetzung von Seite 15)

Mair Anna, Juni 1908, Schweinsteg 26 Mair Maria, Haus Brunhilde, 06. Mai 1909, Andreas-Hofer-Straße 6 Marth Ignaz, Baronenhäusl, 08. Dezember 1906, Jaufenstraße 24 Messmer Maria, 19. Februar 1907, Kirchweg 40 Pföstl Elisabeth, 16. September 1907, Kirchweg 40 Pichler Anna, Kolberhäusl, . 06. März 1903, Happergweg 21 Pichler Filomena, Joggn Mena - Platzl, 20. Mai 1900, Kirchweg 40 Pichler Maria, Froninger - Hasler, 03. November 1899, Karlegg 4 Pichler Regina, Unterwald - Englin, 2t Mai 1902, Am Kaserer Egg 11 Pichler Rosa, Haus Reichegger, 28. November 1907, Kohlstatt 74 Pirpamer Josef, Haus Delucca, 16. Oktober 1904, St.-Barbara-Weg 4 Pitschieler Josef, MesnerSepp-Brühhäusl, 25. Jänner 1909, St.-Barbara-Weg 15 Pixner Agatha, Oberpichl, 13. September 1906, Kirchweg 20 Pixner Anna, 09. Februar 1908, Mörre 46 Pixner Rosa, 25. April 1909, Walten 50 Platter Josef, Brunner Sepp - Brühwirt, 20. Jänner 1908, Kirchweg 31 Plattner Maria, Schwesternkloster, 14. März 1908, Kirchweg 36 Pöhl Josef, zt Dezember 1904, Kohlstatt 87 Prünster Aloisia, 27. Mai 1909, Kirchweg 40 Prünster Antonia, Bärenhoferin, 26. Februar 1901, St.-Barbara-Weg 15 Prünster Maria, Platzl, 02. Mai 1907, Gerichtsweg 21 Raffl Josef, Schnitzer, 24. September 1906, Platzberg 12 Raffl Regina, Rädermacher-Regina, 23. Jänner 1906, Kohlstatt 15 Raich Anna, 23. November 1907, Schweinsteg 29 Rainstadler Iganz, 09. März 1907, Mooserstraße 6 Reinstadler Heinrich, Schnalser-Heindl, 19. September 1908, Kirchweg 40 Rudig Johann, Obertal, 25. Jänner 1908, Jaufenstraße 42 Sartori Irma »Nonnazt Juni 1904, Kohlstatt 59 Schenk Aloisia, 27. Juli 1899, Kirchweg 40 Schwabl Amalia, 06. Juni 1905, Passeirerstraße 9 Schweiql Rosa, Schramer Rosa, 30. Dezember 1894, Kirchweg 40 Stauder Filomena, 29. Mai 1905, Kammerveiterstraße 8 Thaler Anna, Riefermutter, 15. Mai 1906, Jaufenstraße 27 Tschöll Anna, 25. Oktober 1908, Kammerveiterweg 11 Tschöll Maria, Pinterin, 17. Oktober 1902, Kirchweg 40 Tschöll Otto, Prunst, Mai 1905, Karlegg 5 Walzl Rosa, 02. März 1906, Schweinsteg 25 Weiser Anna, 08. Februar 1904, Kirchweg 40

ot

oi

Passeirer

Widmann Aloisia, Unterwald Luise, 17. Juni 1904, Kirchweg 40 Widmann Engelbert, Unterwald-Engel, 09. September 1894, Am Kaserer Egg 11 Witting Paula, Mesnerhaus, 18. Dezember 1904, Kirchweg 27 Zipperle Anton, 22. Februar 1903, Schweinsteg 13

ST. MARTIN (Vom 01.01.1890

bis 30.06.1909)

Benischek Korbinian, =Obereqqenstein«, 29. August 1908, Kalmtalerstraße 19 Buschwenter Maria, »Kalrn«, 18. Dezember 1908, Trifterweg 16 Falk Anton, »Abler Toniq«, 14. Juni 1908, Kalmtalerstraße 13 Fiegl Agatha, »Gruber-Aqatha«, Dorfälteste, 18. Juni 1898, Garberweg 4 Gamper Alois, 17. Oktober 1907, Garberweg 26 Gufler Anna, 25. Oktober 1908, Matatz 17 Gufler Maria, »Schulrnetster-Moidl«, 10. Februar 1904, Dorfstr. 16, Altersheim Hofer Filomena, oi Juni 1909, Saltaus 6 IImer Josef, 1/B 20. März 1909, Dr.-Hillebrandt-Weg Karlegger Josef, 28. Februar 1908, Mühlgasse 2 Königsrainer Agatha, »Kelderer-Aqahta«, 25. Dezember 1905, Feldbauernweg 2/B Lahner Maria, »Naserrnutter«, 17. Dezember 1907, Kalmtal 46 Lamprecht Alois, ot April 1908, Kalmtal 24 Mair Alois, 14. November 1906, Trifterweg 4 Mair Elisabeth, »Strobmer-Lisl=, 7/A 07. März 1905, Feldbauernweg Mair Franz, »Strobrner-Franz«, 10. Oktober 1903, Ritterweg 1/B Malleier Anna, 23. September 1908, Riederbergstr. 30 Marth Agnes, »Totrnutter«, 27. Juli 1906, Dorfstraße 30 Pichler Vigilius, »Lahner«, 27. April 1905, Jaufenstraße 22 Pixner Theresia, zt Juni 1908, Ritterweg 1 Platter Alois, 16. März 1909, Christi 6 Platter Johann, 06. Dezember 1908, Riederbergstraße 36 Platter Johann, »Prünster«, 30. Dezember 1906, Flon/Matatzstraße 21 Ploner Anna, »Windegger-Anna«, 09. März 1902, Dorfstraße 21/A Prünster Maria, »Kalbbauer«, zt Mai 1906, Pseirerstraße 63 Raffl Georg, =Welher-Jörqe« 29. Mai 1909, Dorfstraße 16, Altersheim Raffl Maria, »Kermen-Moldl«, 08. Februar 1906, Dorfstraße 22 Raich Anna, »Schlechtn-Anna«, 23. Dezember 1905, Steinachweg 2/A Raich Franz, »Heissvater«, Dorfältester, 27. Oktober 1896, P.-P.-Theiner-Straße 6/B Raich Theresia, »Mucher«, 27. April 1907, Flon/Matatz 19 Schiefer Anna, »Eiserer-Anna«, zt Juli 1906, Garberweg 5 Schwarz Alois, 23. November 1908, Garberweg 5 Stricker Aloisia, »Schenk Luise«, 08. August 1903, Dorfstraße 31 Tschöll Maria, »Brischer-Mutter«, 29. November 1902, Dorfstraße 36

MOOS (Vom 01.01.1895

Blatt 1 Juni 1989

bis 31.12.1909)

Brugger Maria, »Pustere-Molde«, 19. September 1909, Pill 136 Brunner Josef, »Gasteiqer«, 06. März 1902, Rabenstein 18 Ennemoser Alois »Seppn-Nazn-Luis«, 10. Juni 1903, Platt 120 Ennemoser Pius, »Gögl«, 20. Februar 1901, Pill 135 Gögele Filomena, »Simis-Mena«, 30. Jänner 1909, Stuls 37 Gögele Richard, »Poster-Richard«, 28. Dezember 1908, Platt 41 Graf Albert »See-Albert03. Februa; 1906, Stuls 33 Gufler Anna, »See-Mutter«, 19. April 1907, Dorf 29 Gufler Josef, »Thorneser«, 26. August 1904, Pfelders 4 Gufler Notburga, »Ebner-Burql«, 24. November 1909, Platt 78 Hofer Rosa, »Prechtl-Rosa-, 02. Mai 1904, Platt 30 Kofler Anna, »Halsler-Anna«, 14. Februar 1903, Platt 137 Kofler Filomena, »Flirlerin«, 10. Februar 1907, Pill 164 Kofler Regina, »Haisn-Mutter«, 30. Juni 1898, Dorf 78 Lanthaler Aloisia, »Schnolserln=, 25. Oktober 1907, Rabenstein 40 Pfandler Josef, »Pfitscher«, Ot. November 1897, Rabenstein 11 Pichler Maria, »Ponkerin=, 30. Jänner 1909, Platt 35 Pixner Anna, »Untermaqdteld=, 18. Februar 1909, Platt 148 Platter Rosina, »Bachbäuerin«, 28. Mai 1904, PilI147 Pöhl Johann, »Prechtl-Hans«, 06. Mai 1903, Platt 30 Raffl Aloisia, »Lippin=, 27. September 1905, Platt 40 Raffl Maria, =Bucher-Mandls-Moide«, 14. Juli 1907, Platt 73 Raffl Theresia, »Klotzin«, 2t Mai 1906, Dorf 28 Rainer Rosa, »Kuntnerin«, 26. Mai 1905, Dorf 97 Schweigl Johann, =Krustn-Hans«, Juli 1903, Dorf 85 Schweigl Theresia, »Baurn-Threse«, 14. August 1901, Platt 118 Tappeiner Luisa, »Widn-Mutter«, 10. Oktober 1906, Dorf 2 Tschaupp Rosa, »Parnerin«, 09. November 1909, Pill 160 Wilhelm Jakob, »Veitn-Joqq«, 14. Februar 1909, Platt 138 Wilhelm Josef, »Veltner«, 05. April 1904, Ulfas 8 Zipperle Franziska, »Göqlin«, zt August 1908, Pill 135

oi

Eigentümer und Herausgeber: Weg 21b, SI. Martin in Passeier.

Joset Pichler, Triller

Oruck: Fliridruck, Meran, GoethestraBe 93.

Verantwortlich für den Inhalt im Sinne des Pressegesetzes: Dr. Gerald Fleischmann.

Erscheint dreimonatlich. - Eingetragen beim Landesgericht Bozen mit Dekret Nr. 11/87 vom 29.05.1987.

Redaktionskomitee: Robert Haniger, Dr. Heinrich Hoter, Joset Kofler, Karl Lanthaler, Joset Pich!~r, Ubald Pichler, Dr. Albin Pixner, Arnold Rinner, Joset Ottl.


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