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Verlagspostamt: 1210 Wien/02Z033763/€ 15,-

2009

Out-of-Home Tool Book

Das Jahrbuch für Aussenwerbung, Large Format Printing & Werbetechnik 2009

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Editorial Sehr geehrte Damen und Herren!

So schnell vergeht ein Jahr - und schon können wir Ihnen wieder einmal das Out-of-Home ToolBook, das Jahrbuch für Aussenwerbung, Large Format Printing & Werbetechnik in Österreich präsentieren. Die Ausgabe Out-of-Home ToolBook 2009 beschließt auch die Erfolgsgeschichte von sieben Jahren Out-of-Home, Magazin für Aussenwerbung, Large Format Printing & Werbetechnik am österreichischen Markt. Diese sieben Jahre, die bestimmt waren von Innovationen und Marktkonzentrationen, haben uns in der Zusammenarbeit mit Ihnen, liebe Kunden, Partner und Freunde, viel Freude bereitet.

Fotos: Out-of-Home

Am Jahresende und anläßlich der Produktion des Out-of-Home ToolBook 2009 ist es an der Zeit, einige Dankesworte auszusprechen. Wir danken allen unseren Inserenten, Gastkommentatoren, Gesprächs- und Kooperationspartnern und Freunden aus der Branche, die in den sieben Jahren des Erscheinens allesamt unser interessantes und spannendes Magazinkonzept mitgetragen und unterstützt haben. Und vor allem danken wir Ihnen, sehr geehrte Leserinnen und Leser, für Ihre geschätzte Aufmerksamkeit, die Sie unserem Magazin entgegen bringen. Wir freuen uns immer wieder über Ihr positives Feedback, das Bestätigung unserer journalistischen Arbeit ist. Das Out-of-Home ToolBook 2009 stellt einmal mehr ein ganzjährig aktuelles Nachschlagewerk zu Aussenwerbung, Large Format Printing & Werbetechnik dar und präsentiert - redaktionell aufbereitet - Know-how, Trends & Marktentwicklungen sowie technische Informationen zu Plakat, City Light, Rolling Board, Großflächenwerbung, Verkehrsmittelwerbung, Fahnen, P.O.S.-Marketing, Ladenbau und Shopausstattung, Displays & Präsentationssysteme, Lichtwerbung, Druckproduktion, Zulieferer (Maschinen und Materialien), elektronischer Außenwerbung bzw. Digital Signage und Sonderformen der Außenwerbung. Ein umfassendes Adreßverzeichnis mit Produkt- und Dienstleistungsportfolio der Unternehmen ergänzt das Out-of-Home ToolBook 2009. Wir sind der Überzeugung, daß Ihnen, sehr geehrte Leserinnen und Leser, das Out-of-Home ToolBook 2009 die Suche und Auswahl des für Ihre jeweilige Aufgabenstellung richtigen Vermarkters, Produzenten oder Dienstleisters erleichtert. Rechtzeitig zum Erscheinen des Out-of-Home ToolBook 2009 haben wir wir unseren Internetauftritt einmal mehr erweitert. Unter der bekannten Adresse www.outofhome.cc finden Sie neben den täglich aktualisierten Nachrichten aus den Bereichen Außenwerbung, Large Format Printing & Werbetechnik sowie der umfangreichen Präsentation unserer Produktfamilie ab sofort einen Bookshop. Damit können Sie alle sowohl im Magazin Out-of-Home als auch auf www.outofhome.cc rezensierten Bücher direkt mit wenigen Klicks käuflich erwerben. Als (kostenlos) registrierte(r) UserIn haben Sie auch Zugriff auf umfangreiches Branchen-Know-how. Und natürlich offerieren wir Ihnen für www.outofhome.cc spannende Werbeangebote auf Basis der neuesten Webtechnologien. Wir freuen uns mit Ihnen auf ein geschäftlich erfolgreiches und spannendes Jahr 2009. Es gibt keine Krise, es wird nur krank gejammert - und damit sollte jetzt endlich mal Schluß sein. Herzlichst und mit den besten Wünschen Mag. Dagmar Achter, Ing. Bernd Klaus Achter (info@outofhome.cc)


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Out-of-Home Tool Book 2009

Plakat, City Light & Co 6 11 12

Moderne Klassiker Interviews: Dr. Heinrich Schuster: „Starke Position“ KR Karl Javurek: „Flexibilität erhöhen“ Plakat, City Light & Co Adressen

Großflächenwerbung Sonderformen der Außenwerbung

Mega-Große Flächen Großflächenwerbung Adressen

70 73

Verkehrsmittelwerbung 20 28

It‘s party time 2008

Mobil im öffentlichen Raum Verkehrsmittelwerbung Adressen

Fahnen

75 75 76 76 77 77 78 78 79 79

38 41

Standards

Lichtwerbung 30 33

Ins Licht gerückt Lichtwerbung Adressen

Digital Signage 34 37

Digitale Werbemedien Digital Signage Adressen

Werbung in Bewegung Fahnen Adressen

3 4 80

Druckproduktion 42 46

Druckproduktion Druckproduktion Adressen

Large Format Printing 50 54 56 60

Gewista Plakatpreis & Plakatparty 2008 Gewista urban media GoKartCup 2008 20 Jahre Putz Drucktechnik BeamCom Poker Masters 2008 Feierlaune in der U-Bahn mit Infoscreen Tontaubenschießen mit Skanbo Epamedia Impactissimo 2008 Epamedia VitaTV Ad Launch Party Epamedia Triathlon 2008 Epamedia Osteuropa-Symposium

Editorial Inhalt, Impressum, Legende Aufgeblättert

Legende

Large Format Innovationen Large Format Printing Adressen

P.O.S.-Marketing, Shopausstattung & Ladenbau

In dieser Ausgabe

Kreative Speziallösungen Sonderformen der Außenwerbung Adressen

Innovative P.O.S.-Lösungen P.O.S.-Marketing, Shopausstattung & Ladenbau Adressen



Displays & Präsentationssysteme 61 64

Ansprechende Präsentation Displays & Präsentationssysteme Adressen

Messestandbau, Messe- und Eventausstattung 65 69

Individuelle Auftritte Messestandbau, Messe- und Eventausstattung Adressen

Postanschrift inkl. Länderkennzahl Telefonnummer Faxnummer ISDN-Nummer E-Mail Adresse Internet-Adresse Ansprechpartner Produkte und/oder Dienstleistungen Internationale Niederlassungen

Adreßquellen: Angaben der Unternehmen auf Basis eines Fragebogens und Eigenrecherchen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Bei Normaleinträgen (ohne Erweiterung inklusive Logo) behält sich die Redaktion Kürzungen vor. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

IMPRESSUM Medieninhaber/Herausgeber Out-of-Home: Work flows. Agentur & Verlag Werbeagentur Bernd Klaus Achter 1210 Wien, Prager Straße 91 Tel. +43 (0) 1/966 88 06-0, Fax: DW 20 E-Mail: info@outofhome.cc Internet: www.outofhome.cc

Redaktion bzw. Autoren dieser Ausgabe: Mag. (FH) Dagmar Achter (da), Mag. Kerstin Elisabeth Guggenberger (keg), Ing. Bernd Klaus Achter (bka), Astrid Meissner (am)

Verlags- und Anzeigenleitung: Ing. Bernd Klaus Achter

Druck: Friedrich VDV A-4020 Linz, Zamenhofstraße 43 - 45

Redaktionsleitung: Mag. (FH) Dagmar Achter

Klebebindung & Versand: agensketterl Druckerei GmbH; A-3001 Mauerbach, Kreuzbrunn 19

Administration & Adreßmanagement: Hanna Kolbe Grafik: Mag. (FH) Johanna Weiß

Papier: Gedruckt auf der Presto Silk 100 g/m² (Kern) und 200 g/m² (Umschlag); geliefert von PaperNet GmbH & Co KG www.papernet.at Tel.: +43 (0) 2236/602-0 Offenlegung laut § 25 Mediengesetz: Herausgeber/Medieninhaber Out-of-Home: Werbeagentur Bernd Klaus Achter 1210 Wien, Prager Straße 91 Blattlinie: Unabhängiges Magazin für Aussenwerbung, Large Format Printing & Werbetechnik Geschäftsführung: Ing. Bernd Klaus Achter

Fotos: Gewista, Epamedia, Kahmann-Frilla Lichtwerbung, Infoscrfeen, medial

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Out-of-Home Tool Book 2009

Moderne Klassiker Die aktuelle Media-Analyse 2008 beweist: Außenwerbung liegt weiterhin im Trend und erzielt hohe Reichweiten. Passierten im Jahr 2007 noch 81,6 Prozent der Österreicher ab 14 Jahren mindestens einmal in der Woche Plakatstellen, so lag der Wert 2008 bereits bei 83,4 Prozent. Und auch die City Lights können ihre Reichweite weiter steigern. 44,4 Prozent der Passanten gaben an, mindestens einmal wöchentlich an einem City Light vorbei zu kommen. Damit schnellt auch die Reichweite dieses Mediums um 10 Prozent nach oben, 2007 waren es 40,2 Prozent. Doch nicht nur diese guten Zahlen sprechen für den Einsatz der bewährten Außenwerbe-Klassiker. Eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Spectra hat ergeben, daß 51 Prozent der Befragten dem Plakat positiv gegenüber stehen. Im Jahr 2007 lag dieser Wert noch bei 47 Prozent. Die City Lights konnten ihren Beliebtheitswert gegenüber 2007 bei 48 Prozent halten. Besonders hoch ist nach Ergebnissen der Mediaanalyse die Reichweite bei den gebildeten Bevölkerungsschichten, bei den Jungen und bei Personen unter 50 Jahren. Für die Geschäftsführer des Ankünder Steiermark, Mag. Dieter Weber und Mag. Sepp Karner, liegen die Gründe für den Erfolg der Außenwerbung auf der Hand: „Der Trend zur Mobilität stärkt die Außenwerbung und hier allem voran Plakate, City Lights und Poster Lights. Immer mehr Menschen sind unterwegs und jene, die sehr mobil sind, sind Besserverdiener. Insofern sind die mobilen Zielgruppen sehr attraktiv für die Werbewirtschaft. Trotz der derzeitigen konjunkturbedingten Zurückhaltung in den Marketingbudgets erwarten wir langfristig, daß der Anteil der Außenwerbung an den Gesamt-Werbeausgaben steigt. Ein weiteres Argument für Außenwerbekampagnen in der Mediaplanung ist das sehr gute Preis-/Leistungs-Verhältnis, da diese Werbeform im öffentlichen Raum ohne Reichweitenverlust wirkt. Man kann Außenwerbung nicht wegschalten wenn man unterwegs ist“, so die beiden Geschäftsführer. Eine wachsende Branche Die Bruttospendings für Außenwerbung in Österreich sind laut einer Untersuchung von Focus Research im Jahr 2007 von 170,3 Millionen nur auf 170,8 Millionen Euro angestiegen. Grund für den relativ geringen Zuwachs sind zum einen das in Kraft getre-

tene Verbot für Tabakwerbung, zum anderen blieb das Jahr 2007 ohne Wahlkampf. „Mit zwischen sechs und sieben Prozent Anteil am klassischen Mediamix ist das Plakat mit monatlichen ups and downs relativ stabil. Events wie zum Beispiel die EURO 2008 zeigten ihre Auswirkung - hier hat scheinbar eine Vorverlagerung stattgefunden“, weiß Christina Schauer, Geschäftsführerin der Media Agentur Media 1. 2008 flossen laut Werbe-Optimismus-Index, einer Analyse der Entwicklungen und Erwartungen der Branchensituation mit Hilfe der Befragung von Auftraggebern, Werbeagenturen, Konsumenten und Medien, 6,9 Prozent des Gesamtmediaspendings in Außenwerbung. Weiteres Ergebnis der Untersuchung, die im Auftrag vom Fachverband Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Österreich durchgeführt wird: Werbetreibende und Agenturen erwarten sich für das kommende Jahr einen leichten Anstieg im Bereich Außenwerbung um 2,3 Prozent beziehungsweise 2,8 Prozent. Für Nicole Heinrich, Leiterin des Teams Print, Plakat und Sonderwerbeform bei der Mediaagentur Mindshare, sind diese Werte keine wirkliche Überraschung, denn „Österreich ist ein sehr affines Land für Plakatwerbung und daher hat das Plakat einen sehr großen Anteil im Mediamix. Richtig einund umgesetzt können mit dem Plakat wirkungsvoll Botschaften im öffentlichen Raum kommuniziert werden. City Lights, Poster Lights und Rolling Boards nehmen eine kleinere Rolle ein, da diese Medien aufgrund der höheren Kosten und hochwertigeren Darstellung mit Sujets hinter Glas und Beleuchtung sehr auf Lifestyle ausgerichtet sind“, so Heinrich. Plakatwerbung ist top! Plakatwerbung ist also sympathisch. Unter allen Außenwerbemedien erhält das Plakat in der Öffentlichkeit regelmäßig den meisten Zuspruch. Dies ergab auch deutlich eine Erhebung des Österreichischen Gallup Instituts im Februar 2005. 38 Prozent der Befragten finden diese Art der Werbung von allen Außenwerbeformen am sympathischsten. Plakatwerbung ist kontaktfreudig, ohne in die Privatsphäre der Nutzer einzudringen. Plakatwerbung ist auffällig. Allerdings nur unter der Prämisse, daß die Sujetgestaltung wirkungsvoll, d.h. exakt auf den Punkt gebracht ist. Reduktion lautet das kreative Prinzip, das die Adjektive

BIPA nutzte Plakatflächen als Jobbörse (o.). Gewista realisierte eine Eigenwerbekampagne (re.).

plakativ, einfach, intelligent, aus dem Produkt, auffallend, ästhetisch, emotional und neu in idealer Weise vereint. Auch in der Anzahl der Plakatstellen spiegelt sich der ungebrochene Trend zum Plakat wider. In Gesamtösterreich gibt es derzeit rund 73.000 Plakatstellen im 24-Bogen Format, davon rund 22.500 Stellen in Wien. Bei den City Lights zeigt sich ein ähnlicher Trend. Rund 12.000 City Light-Stellen gibt es Österreichweit, über 6.800 Flächen alleine in Wien. Deutlich weniger Flächen gibt es mit 1.615 Stellen in Oberösterreich und 1.503 Stellen in der Steiermark. Zu den Schlußlichtern zählen bei den Außenwerbemedien Plakat und City Light Tirol, Vorarlberg und das Burgenland. Aus vorrangig topographischen Gründen ist also die Standortdichte im Osten stärker als im Westen. Die am häufigsten verwendeten Formate sind das 16/1- und das 24/1-Bogen Format, gesamt reicht die Palette von 1/1- bis 72/1-Bogen. Das Angebotsspektrum der klassischen Flächen wird durch Rolling Boards, Poster Lights, mobile Plakate, Litfaßsäulen, Plakat-Wartehallen oder Dauerplakattafeln erweitert. Seit 2003 gibt es die Möglichkeit der 14-tägigen Affichierung ergänzend zur Monatsbeklebung. Dadurch wird das Plakat flexibler einsetzbar, ist ideal für kleinere Budgets, Promotions, zeitgleich gebundene Aktionen, Eventankündigungen oder kurzfristige Awareness-Steigerungen. Vor allem

Fotos: Gewista

Plakat, City Light & Co

Das Plakat liegt als Kernmedium der Außenwerbung auch weiterhin im Trend. Dazu gesellen sich City Light, Poster Light und Rolling Board, die mit Interaktivität aufgepeppt, für zahlreiche interessante Umsetzungen und Sonderinstallationen im öffentlichen Raum sorgen.


Kunden aus dem Handel wie beispielsweise bauMax oder Spar setzen verstärkt auf die 2-Wochen-Affichierung. Im europäischen Vergleich liegt Österreich mit einer Plakatdichte von 9,4 auf 1.000 Einwohner hinter der Schweiz mit einem Dichte von 15,4. In Deutschland kommen nur 3,5 Plakate auf 1.000 Einwohner, in Italien sind es sogar nur drei.

Fotos: Gewista

Klarheit durch die PWÖ Im Jahr 2000 revolutionierte die Einführung der Plakatwertung Österreich, der PWÖ, die heimische Plakatlandschaft. Jede einzelne Plakatstelle wird seither einheitlich und objektiv bewertet und einer von sechs Qualitätskategorien zugeordnet. Die erhobenen Fakten bilden die Berechnungsgrundlage für die Ermittlung des Wertes der jeweiligen Plakatstelle. Grundsätzlich fußt die PWÖ auf folgenden Parametern: Einsehbarkeit und Standortgröße gewichtete, tägliche Kontaktangabe. Aufgrund dieser Parameter wurde eine Formel entwickelt, die den Plakatwert, kurz: PW, ergibt. Je nachdem, wie viel PW ein Standort hat, wird er den Kategorien Standard, Select, Top, Star, Star Plus oder Superstar zugeordnet. Mit der höchsten durchschnittlichen Qualität pro Plakatfläche wartet Wien mit 11.478 PW auf, die niedrigste liegt in Salzburg bei 7.433 PW. Jene Flächen, die unterhalb eines Plakatwertes von 3.200 - in Ostösterreich - oder 2.900 - in den westlichen Bundesländern Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten liegen, werden nicht mehr bewirtschaftet und wurden aus dem Markt genommen. Das Österreichweite Plakatnetz wurde seit 2000 bis heute um etwa 20 Prozent reduziert. Der Einsatz des Plakats ist nun meßbar, die Tarifgestaltung transparent, die Buchung flexibler. Somit kann von Anfang an berechnet werden, welchen Medienwert eine Kampagne je nach Plakatgröße, Menge und Streuung in den unterschiedlichen Kategorien haben wird. Jede neu geplante Plakatfläche wird vorher mit der PWÖ-Formel berechnet, einer Qualitätskategorie zugeordnet und vom jeweiligen Außenwerbe-Unternehmen vorläufig eigenbewertet. Danach erfolgt die Prüfung und Bewertung von Drive, einer Tochtergesellschaft des Kuratoriums für Verkehrssicherheit, was rund sechs Monate dauert. Ergänzend zur PWÖ wurde von der Epamedia der Plakat Online Pretest (POP) eingeführt. Durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Fessel-GfK, ermöglicht dies den Kunden eine kostenlose und vertrauliche Abtestung von Plakat- und City Light-Entwürfen vor deren Einsatz. Zusätzlich wird seit 1994 der Plakat Impact Test (PIT) durchführt. Dabei werden jährlich 23.000 Personen interviewt und die Erkenntnisse in der PIT-Datenbank von derzeit über mehr als 5.000 getestete Plakat- und 700 City Light-Kampagnen festgehalten. Der PIT liefert punktgenaue Ergebnisse zu Spontan-, Produkt- und Marken-Recall, Impact, Recognition und Akzeptanz und jedes Ergebnis wird mit Testreihen- und Produktgruppendurchschnitt verglichen. In den Kategorien Plakat und City Light wird monatlich ein PIT-Sieger mit der besten Performance bei effizientestem Mitteleinsatz gekürt. Die Gewista macht mit der GAMA (Gewista AußenwerbeMedienAnalyse) Plakat, City Light und Rolling Board meßbar. Die GAMA ist ein laufend standardisiertes Meßinstrument zur Erfolgskontrolle (Posttest) und wird vom Marktforschungsinstitut Triconsult durchgeführt. Dabei wird wöchentlich die Werbewirkung und -erinnerung gemessen sowie die Kreation bewertet. Ab sofort wird die Marktforschung für die Außenwerbung von den beiden großen Playern des heimischen Marktes auf neue, internationale Beine gestellt. Aus diesem Grund wurde von Epamedia und Gewista die gemeinsame Tochtergesellschaft, die R & C, Research & Controlling, umstrukturiert. Die Geschäftsführer der R&C sind Epamedia-COO Markus Schuster und Gewista-COO Hansjörg Hosp. Der Leiter des neuen Forschungsprojektes ist Markus Bickert. Das Tochterunternehmen R&C wird ab 2011 transparente und valide Daten für die Mediaagenturen und Werbekunden zur Verfügung stellen. Dies wird mittels neuer Marktforschungsmethoden möglich. Anstatt der bisher üblichen Befragungen wird die Reichweite der Werbeträger per GPS gemessen. Mit diesen Leistungswerten lassen sich Kampagnen zielgruppengenauer planen und hinsichtlich der intermedialen Vergleichbarkeit auch leichter darstellen. Damit wird Außenwerbung in Österreich eine Datenqualität im intra- und intermedialen Vergleich


Out-of-Home Tool Book 2009 liefern, welche national aber auch international den höchsten Anforderungen entsprechen. Bei der neuen Methode werden Kontaktchancen eruiert. „Erstmals sind wir in der Lage, gemessene Daten über die Rezipienten unseren Kunden und der Werbebranche zur Verfügung zu stellen. In die Messung fließen sozioökonomische und demographische Parameter ein. Diese neue Transparenz bringt Erfolg. Die Erhebungen werden laufend durchgeführt. Wir sind damit anderen Werbeformen einen Schritt voraus und bieten unseren Kunden eine neue Arbeitsgrundlage“, erörtern die Verantwortlichen Markus Schuster und Hansjörg Hosp. Dadurch werden die Außenwerbemedien eine noch höhere Attraktivität erreichen und auch nachhaltige Umsatzsteigerungen werden möglich sein. Für die beiden steht fest, daß damit die Außenwerbung im Niveau der Mediaforschung mit TV- und Onlinewerbung vergleichbar und anderen Mediengattungen haushoch überlegen sein wird: „Wir liefern ab sofort dieselbe Datenqualität und können im Wettbewerb mithalten. Wir haben mit den Marktforschungsergebnissen eine harte Währung für die Außenwerbung, mit der wir handeln können.“ Sonderinstallationen am Vormarsch

Plakat, City Light & Co

Daß Plakat- und City Lightwerbung innovativ und frisch in Szene gesetzt werden kann, beweisen zahlreiche Kampagnenbeispiele aus dem Jahr 2008, besonders Interaktivität und moderne Technik werteten die klassischen Außenwerbemedien auf. Im Bereich Plakat trat die Gewista mit einem Kreuzworträtsel-Plakat zum Weltrekordversuch an. Der Einsatz hat sich gelohnt: „Der Rekord wurde gebrochen und der Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde gesichert. Wir waren von Anfang an von dieser sympathischen Rekordidee überzeugt und konnten somit eine Ambient Media Aktion zum Angreifen aus eigenem Hause präsentieren“, ist Angela Regner, Corporate Communications Manager der Gewista begeistert. Auch die Megakampagne des Österreichischen Markenartikelverbandes am Plakat sorgte wieder für Gesprächsstoff. An ausgewählten 24-Bogen-Standorten wurden die Markenartikel in dreidimensionaler Form präsentiert, sodaß sie sogar über die Plakatflächen hinausragen. Von Kelly’s Chips bis zur neuen Milka, von Persil bis Somat, von Ariel bis Tempo, von Maggi

bis Whiskas. Allesamt Marken, die für sich sprechen. Für eine Revolution im Barockrahmen sorgte auch die spektakuläre Kunstinszenierung von Martin Strauss am Plakat. Diesmal hat der Künstler eine dritte Ebene eingefügt und den Widerspruch verdichtet: da ist einmal der Rahmen, der auf das Interieur verweist, die durch Vergrößerung und Wahl eines beliebigen Ausschnittes hergestellte Verstümmelung von bekannten Traditionsmarken und das dadurch auftretende Spannungsverhältnis zwischen kommerzieller Logo-Grafik und bildender Kunst. Gemeinsam mit dem Naturhistorischen Museum Wien, der Heimat der Venus von Willendorf, setzte Epamedia zum 100. Geburtstag des Steinzeitartefaktes eine Plakatkampagne mit interaktiven Elementen um. Zu sehen waren drei Sujets im Format 24-Bogen und zwei weitere Sujets am City Light. Erstmals wurde die Venus derart prominent ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gehoben und bis zu 100fach vergrößert dargestellt. Mittels SMS konnten Interessierten an einem übers Plakat ausgelobten Gewinnspiel teilnehmen. Ein weiteres Sujet ermöglichte mittels Objekterkennung über MMS, Zusatzinfos direkt aufs Handy zu holen. Die beiden City Light-Sujets arbeiteten mit Bluetooth bzw. QR-Code. Bluetooth transportierte einfach und kostenlos das Venus-Handymemory auf das Mobiltelefon und via QR-Code wurde der Link zum mobilen Venus-Portal von Epamedia versendet. Ein Plakat, das blitzte, realisierte Epamedia für den Kamerahersteller Canon. In regelmäßigen Abständen löste der angebrachte Blitz des Plakates aus und erstaunte damit vorbeigehende Passanten. Realisiert wurde die Sonderinstallation an rund 300 Stellen in ganz Österreich. Für Braukeller Hirter verwirklichte Epamedia eine regionale Sonderaktion in Kärnten. Mittels neuer Drucktechnik von Context wurden im August dieses Jahres bewegte Plakate umgesetzt. Mit Hilfe einer Spezialfolie wurde das Prinzip der Wackelund Kippbilder aufs Plakat gebracht. Hirter bewarb in dieser Kampagne das spezielle Speisenangebot des Landes Kärnten. Gezeigt wurden auf insgesamt zehn Plakaten jeweils drei Speisen, die je nach Blickwinkel sichtbar wurden oder wieder verschwanden. Auch die Hilfsorganisation „Licht für die Welt“ setzte für seinen Spendenaufruf für Afrika auf Interaktivität via Drei Plakatsujets und zwei City LightSujets luden Interessierte zu einem Gewinnspiel ein. Die Mobilfunktechnologie macht Plakate zu interaktiven Werbemedien.

Epamedia unterstützte mit einer interaktiven Plakatkampagne die Hilfsorganisiation „Licht für die Welt“. Plakat. Auf einer prominenten Plakatstelle im ersten Wiener Gemeinde Bezirk wurden 400 kleine Fußballer mittels Klettbändern montiert. 400 Tipp-Kick-Spieler, die bei genauer Betrachtung ein entscheidendes Handicap hatten: Ihnen fehlte jeweils ein Bein. Passanten waren eingeladen, die in kleinen durchsichtigen Schachteln verpackten Figuren vom Plakat zu „pflücken“. Aus den beiliegenden Spielregeln ging hervor, daß bei Einzahlung einer Spende von 25,- Euro ein behindertes Kind in Afrika „neue Beine“, eine Prothese, eine Krücke oder eine andere Gehhilfe bekommt. Der Spendende bekommt als Dank eine unversehrte Tipp-Kick-Figur. Für Markus Schuster, COO der Epamedia, zeigt die Aktion, welch „junges Medium das Plakat ist, und welche kreativen Lösungen möglich sind. Und es eignet sich hervorragend für Inszenierungen im öffentlichen Raum.“ Fred Kendlbacher, Geschäftsführer Progress Salzburg, sieht allerdings die Innovationsvielfalt, abgesehen von speziellen Umsetzungen, „beim klassischen Plakat eher beschränkt, sieht man von der Möglichkeit von Aufbauten oder 3D-Plakaten ab.“ Kendlbacher räumt den City Lights einen wesentlich höheren Innovationsund Gestaltungsspielraum ein: „Bei den City Lights ist die Gestaltungsphantasie wesentlich höher. Zudem nimmt der Trend zu Totalgestaltungen von City Lights zu, gewissermaßen als Gesamtinszenierungen im öffentlichen Raum. Das selbe gilt auch für die neue Generation der hinterleuchteten, sich drehenden, teilweise mit Sonnenenergie gespeisten Litfaßsäulen, sowie für Rolling Boards“, so Kendlbacher. Im Licht der Interaktivität Sie sind modern, urban und innovativ: City Lights sind ein leuchtendes Beispiel für die gelungene Symbiose von Außenwerbung und Stadtmöblierung. Das einzige gesamteuropäische Medium ist heute aus den Metropolen und größeren Städten

Fotos: Epamedia

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Out-of-Home Tool Book 2009

Fotos: Epamedia

Licht gerückt. „Die CityLights bringen die Schaufenster auf die Straße. Wir setzen auf diesem Weg neue Anreize und machten Lust auf die neue Mango-Kollektion. Diese Werbemöglichkeit wurde sicher von unzähligen Passanten mit großem Interesse wahrgenommen“, freut sich Petra Hofstätter, Client Service Director der verantwortlichen Mediaagentur OMD. Weiters zeigte Ford Fiesta im Oktober 2008 eine ganz besondere Strahlkraft am City Light. Das Ford-Sujets war auf einer sehr dünnen, fluoreszierenden Folie gedruckt. Diese wurde beleuchtet und damit von oben nach unten oder rechts nach links, blinkend oder dauerhaft leuchtend akzentuiert. Diese Effekte konnten nach Belieben und optimal auf die wichtigsten Blickpunkte des Sujets abgestimmt, eingesetzt werden und so der Kampagne einen Extra-Schub an Aufmerksamkeit bringen. Für Licht ins Dunkel wurde eine außergewöhnlichen Installation in Szene gesetzt: Beim Schriftzug „Ist da jemand?“ leuchtete jeder einzelne Buchstabe auf und sorgte damit für erhöhte Aufmerksamkeit beim Betrachter. Hinter dem aufleuchtenden City Light mit Schriftzug „Ist da jemand?“ steckte eine neue Technologie. LEDs auf Platinen mit einer entsprechenden Steuerung sorgten dafür, daß jeder Buchstabe verzögert und in verschiedener Helligkeit leuchtet, bis am Ende die komplette Botschaft erhellt war. Außerdem wurden definierte Eckpunkte zum „flackern“ gebracht, was den im Sujet angelegten Sprühkerzeneffekt verstärkte. „Wir wollten mit all diesen innovativen Umsetzungen zeigen, daß wir Neuerungen in höchster Technik- und Servicequalität bereitstellen können. Unseren Kunden bieten wir damit verstärkt Know-how im Rahmen von Special-Interest-Kampagnen an“, freut sich Markus Schuster, COO von Epamedia. Zehn City Light Standorte stellten das neueste Modell eines Blackberry der Mobilkom Austria im öffentlichen Raum dar und zogen die Aufmerksamkeit der Konsumenten auf sich: „Es war schön, mit

Plakat, City Light & Co

Entsprechend hoch ist die Werbeeffizienz, was Impact, Recall und Recognition, bezogen auf die technisch erreichbaren Zielgruppen, betrifft, die sogar höher sind als bei Plakat und TV. City LightUser und -affine Menschen sind überdurchschnittlich jung, mobil, konsumfreudig, kaufkräftig und ein vorwiegend urbanes Publikum. Laut Mittels neuer Drucktechnologien realisierte EpaMedia-Analyse 2007/2008 media ein Tag/Nacht-Sujet am City Light für Ford. wird das City Light vor allem in den urbanen Ballungszentren, die ja das Kerngebiet des Mediums sind, West- und Zentraleuropas nicht mehr weggenutzt. So geben in Wien 80 Prozent der zudenken. Die City Lights haben ein Format Respondenten an, das City Light in den vervon 115 x 171 cm und werden integriert in gangenen sieben Tagen genutzt zu haben, Wartehallen, freistehend als Vitrinen, als in der mobilen und werbeaffinen Zielgruppe Wandaufbauten auf Hausfassaden oder der 14- bis 39-jährigen sind es sogar deutals Leuchtkästen in U-Bahnstationen und lich mehr. Außenwerbe-Medien sind aber gut frequentierten Garagen aufgestellt. Als nicht nur reichweitenstark, sondern auch Alleinmedium vor allem bei der Einführung besonders impact- und recallintensiv. Im neuer Marken und Produkte erzielt das City Schnitt betrugen die Gesamt-Recallwerte Light wesentlich höhere Aufmerksamkeitsbeim City Light und Plakat seit Einführung werte als Print oder TV, da es durch seine der GAMA zwischen 23 und 25 Prozent. besondere Architektur und die Hinterleuchtung als Eye-Catcher wirkt. Als additives Optimale Präsentationsmöglichkeiten Medium zum Plakat bringt das City Light Für Donna Karen verwandelte Epamedia Werbebotschaften in Stadtkerne, Fußgändas City Light erstmals zum Duftspender. gerzonen und hochfrequentierte Plätze, An drei hochfrequentierten Citystandorten wo in der Regel kaum Großplakatflächen wurden die City Lights mit Duftspendern vorhanden sind. Derzeit stehen Österausgestattet. Das neue Parfum „Delicious reichweit über 100 Netze zur Verfügung, Night“ war also nicht nur optischer Blickdie zu regionalen oder nationalen Netzen fang, sondern auch eine Überraschung und Kampagnen zusammengefügt werden für die Nase. Passanten können damit im können. Die Aushangdauer beträgt eine Vorübergehen die neue Duftkreation auch Woche. City Lights werden auf beidseitig riechen. Mit einem Novum verschaffte die gestrichenem Papier gedruckt. Es empfiehlt Epamedia der neuen Kollektion von Mango sich, auch die Rückseite zu bedrucken, um 2008 Aufmerksamkeit. Das klassische den Hinterleuchtungseffekt zu optimieren. City Light wurde für die spanische ModeCity Lights werden im Siebdruck oder im kette Mango zu einer Schaufenstervitrine Offsetdruck in einem Stück gedruckt und umgewandelt. In dieser waren Highlights dann plan an die Vermarktungs-Unternehder neuen Mango-Herbst/Winter-Kollekmen zum Aushang geliefert. City Lights tion auf Kleiderbügel hängend zu sehen. wirken rund um die Uhr, besonders in der Die Kleidungsstücke wurden abends Dämmerung und am Abend, wo in den mittels Spezialbeleuchtung ins rechte Städten noch hohe Frequenz herrscht.

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Out-of-Home Tool Book 2009

Gewista bringt Äpfel zum Leuchten: Mittels Elektrolumineszenz-Technologie entwickelte das Unternehmen City Light-Sequenzen. diesem tollen Produkt den ‚City Light-Rahmen‘ zu verlassen und so den Blackberry ideal in Szene zu setzen. Damit wurde dieses Gerät genau dort präsentiert wo es auch genutzt werden sollte und seine vollen Stärken entfalten konnte - nämlich Out of the Office“, so Maimuna Mosser von der Mediaagentur Omnimedia. Bei der Mobilkom Austria ist man stolz: „Wir sprachen anspruchsvolle Kunden an, für die das Handy mehr ist als nur Telefonie und SMS, sondern auch mobiler Web-Access. Ein mobiles Office gewissermaßen - und das noch zu besonders guten Konditionen.“ Und sogar Äpfel bringt die Gewista am City Light zum Leuchten: Gemeinsam mit Agrar Markt Austria (AMA) wurden am „Tag des Apfels“ am 14. November 2008 City Lights mit Elektrolumineszenz-Folie ausgestattet. Diese sehr flache und biegsame Folie ermöglicht zweidimensionale, homogene Flächen zum Leuchten zu bringen. Es können verschiedene Farben und auch Formen animiert werden, dadurch werden einzelne Teile des Bildes in verschiedenen Sequenzen beleuchtet oder gedimmt und der Eindruck von Bewegung entsteht. Das Sujet zum Tag des Apfels zeigte eine Glühbirne die sich langsam in einen Apfel verwandelte und den Claim: „Wer Äpfel isst hat mehr in der Birne“. „Es ist immer gewinnbringend, auf Sonderformate zu setzen,“ ist Andrea Groh, Sales Divisions Manager, überzeugt, „denn als wertvoller Zusatz zur klassischen Kampagne bringen sie allerhöchste Aufmerksamkeit und zusätzliche mediale Präsenz für den Kunden. Der internationale Trend geht eindeutig in Richtung Ambient Media. Der Einsatz interaktiver Zusatzelemente auf impactstarke Außenwerbemedien hat viele Vorteile. Markus Schuster, Epamedia-COO: „Der wichtigste ist sicher die Möglichkeit, mit den Kunden direkt, einfach und schnell in einen Dialog zu treten. Zum anderen werden statische Plakate durch Einsatz der diversen interaktiven Techniken sozusagen zum Leben erweckt. Die Kombination von Außenwerbung und Interaktivität erweitert einfach und effektiv die Stärken der Außenwerbung um die des Mobile Marketing.“ Interaktivität ist vor allem bei den City Lights der erwartete Trend für das Jahr 2009. Ob

Videoscreens für Promotionvideos und Trailer in den Werbeträgern integriert oder Bluetooth-Tools für Gewinnspielaktionen, Gutscheine und andere Marketingideen das City Light spricht damit noch stärker an und garantiert höchste Aufmerksamkeit. Immer in Bewegung An Aus- und Einfallsstraßen sowie Durchzugsstraßen Wiens und weiters der Ballungs- und Bezirksstädte sowie Landeshauptstädte sind sie schon von weitem einsehbar und unvergleichbar in der Qualität und optischen Präsenz - die Rolling Boards der Gewista und die Poster Lights der Epamedia. Die Gewista hat im Oktober 2008 Österreichweit das 600. Rolling Board installiert. Damit stehen der werbetreibenden Wirtschaft rund 3.000 Flächen zur Verfügung, auf denen wöchentlich vier bis sechs unterschiedliche nationale und zusätzlich regionale Kampagnen realisiert werden können. Rolling Boards sind mit einer Gesamtfläche von knapp sieben Quadratmeter etwas kleiner als 16-BogenPlakate, an einer schlanken Trägersäule in einer Höhe von 2,60 Meter bis 3,50 Meter montiert und damit unübersehbar. Jeweils drei Sujets wechseln sich pro Standort ständig ab. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wurde die Standzeit auf 10 Sekunden, die Bewegungsphase auf zwei bis drei Sekunden festgelegt. Der Aushang- und Affichierrhythmus beträgt in der Regel eine Woche, es können aber durchaus längere Aushangperioden gebucht werden. Rolling Board-Sujets werden im Sieb- oder im Digitaldruck in ein oder in zwei Teilen gedruckt. Die Papiergrammatur bewegt sich zwischen 170 und 200 g/m2, je nach Qualität und Marke. Die GAMA evaluiert wöchentlich alle relevanten Rolling Board-Kampagnen. Inzwischen wurde das Österreichweite Netz finalisiert, sodaß die Rolling Boards auch als nationales Basismedium eingesetzt werden können. „Wir bauen“, so der Rolling Board Verantwortliche Division Manager, Site Management Mag. Dieter Matuschek, „nur mehr selektiv aus. Rolling Boards sind urbane Medien und ausschließlich auf urbanes Ambiente ausgerichtet.“ Rolling Boards werden mittlerweile europaweit eingesetzt, sodaß

auch grenzüberschreitende Kampagnen möglich sind. Als besondere Innovation hat die Gewista 2007 die Totalgestaltung und den Teaser-Effekt am Rolling Board einführt. An Top-Standorten in Wien wird dabei das Rolling Board vom Fuß bis zur Fläche total gebrandet und ist somit ungemein impactstark, wie die Kampagnen von T-mobile und Ikea bereits bewiesen haben. Die hinterleuchteten Stellen der Epamedia im Format 16- oder 24-Bogen gibt es als Plakatwechsler mit bis zu drei Sujets oder Einzelsujets. Durch die Verwendung der Standard-Plakatmaße 16- oder 24-Bogen sind keine Extra-Produktionen notwendig und Poster Lights bieten eine optimale Ergänzung zu Plakatkampagnen. Die Stellenselektion erfolgt nach individuellen Anforderungen und nicht nach Netzen. Buchbar sind die rund 406 Flächen in den Großräumen Wien, Eisenstadt, Linz, Graz, Klagenfurt, Villach, Salzburg und Innsbruck. Die Plakatwechsler können direkt aus der Auflage heraus bestückt werden, zu beachten ist, daß die Sujets zusammen mit weiteren Plakaten im Poster Light an einer oberen und einer unteren Rolle befestigt sind und durch Auf- und Abrollen sowie Hinterleuchtung präsentiert werden. Die Konfektionierung der Poster Light-Sujets erfolgt durch aWs Allerstorfer Werbeservice. Mit einem matten Klebeband werden die zuvor laminierten Folien in der Mitte zusammengeklebt, sodaß ein 24-Bogen-Plakat entsteht. Um das Plakat mit mehreren anderen in das Poster Light einbringen zu können, muß dieses oben und unten jeweils mit einem Kunststoffzipp versehen werden. Technisch gesehen können bis zu sechs verschiedene Sujets verwendet werden, im Normalfall kommen drei Sujets zum Einsatz. Epamedia bietet wie beim klassischen Plakat Monatsund 14-Tages-Affichierung an. Abgetestet wird die Werbewirkung der Poster Lights gemeinsam mit dem klassischen Plakat. „Neue Erscheinungsformen der klassischen Außenwerbemedien können im innerstädtischen Bereich punkten und sorgen für Abwechslung im städtischen Grau“, so Dr. David Pfarrhofer vom Marktforschungsinstitut Market. Dagmar Achter

Fotos: Gewista

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Lesen Sie die kompletten Interviews mit KR Karl Javurek und Dr. Heinrich Schuster auf www.outofhome.cc.

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Starke Position Out-of-Home Herausgeber Ing. Bernd Klaus Achter sprach mit Epamedia-Geschäftsführer Dr. Heinrich Schuster über das Wirtschaftsjahr 2009 und die Perspektiven für die Außenwerbelandschaft. Out-of-Home: Wie schätzen Sie die aktuelle wirtschaftliche Entwicklung im Hinblick auf die österreichische Außenwerbelandschaft für 2009 ein? Dr. Heinrich Schuster: Es zeigt sich aus der Analyse der Vergangenheit: Je schlechter der gesamte Werbemarkt, umso besser geht es der Außenwerbung. Daher zeigt sich, daß 2009 zwar ein schwieriges Jahr allerdings mit großen Chancen für die Außenwerbung wird. Kunden und Werbetreibende werden auf effiziente und kampagnenfähige Medien zurückgreifen. Die Außenwerbung hat innerhalb aller Werbegattungen eine starke und ausbaufähige Position. Im EUSchnitt werden sieben Prozent vom Werbekuchen für Außenwerbung ausgegeben. Doch dieser Anteil könnte größer werden. Wir erwarten, daß in den nächsten fünf Jahren der Anteil auf zehn Prozent ansteigen wird. Das klassische Plakat ist nach wie vor das Leadmedium der Werbung im öffentlichen Raum und wird es auch weiterhin bleiben. Out-of-Home: Wie waren Sie mit der wirtschaftlichen Entwicklung am österreichischen sowie am CEE-Markt im Jahr 2008 zufrieden?

Dr. Heinrich Schuster: In Österreich sind wir mit der Entwicklung des heurigen Jahres sehr zufrieden, wir konnten Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Jahr 2007 steigern. Außerordentliche Freude machte uns die Entwicklung in Ost- und Südosteuropa. Wir haben große Umsatzzuwächse im zweistelligen Bereich erwirtschaften können. Auch für 2009 erwarte ich weitere signifikante Steigerungen in Osteuropa, wenngleich die Wachstumskurve sich verflachen wird. Out-of-Home: Welche Produktinnovationen bzw. Produkterweiterungen wird es im Jahr 2009 geben? Dr. Heinrich Schuster: In der Werbebranche ist derzeit das Schlagwort „Ambient Media“ en vogue. Bereits seit Jahresbeginn 2008 kooperiert Epamedia mit der international anerkannten Kreativ-Beraterin Daniela Krautsack. Wir sind froh, daß wir Daniela Krautsack für unser Haus gewinnen konnten. Sie entwickelt mit uns kreative Speziallösungen und Ambient Media-Projekte. Wir stellen ihre Ideen und Strategien unseren Kunden kostenlos zur Verfügung. Wichtig ist, daß wir diesen Schritt im Einverneh-

men mit den Agenturen gemacht haben. Derzeit sind unsere Mitarbeiter mit Krautsack bei den Agenturen auf Road-Show. Aus den Rückmeldungen geht hervor, daß die Agenturen von den Vorschlägen begeistert sind. Wir freuen uns natürlich, daß unsere Innovationen solchen Anklang finden. Out-of-Home: Stichwort Fußball EM und Nationalratswahl 2008: Wurden die Erwartungen Ihres Unternehmens bzw. die (oft hohen) Erwartungen der ganzen Branche insgesamt erfüllt? Dr. Heinrich Schuster: Die Wahlen waren für uns, entgegen vieler Jubelmeldungen, die auch in den Medien zu lesen waren, ein Nullsummenspiel. Wir hatten zwar die politischen Parteien als Großkunden, dafür haben andere Kunden ihre Aufträge verschoben oder storniert. Es gibt eine ganze Reihe von Unternehmen, die in Wahlzeiten nicht werblich in Erscheinung treten und dem kommunikativen Overkill ausweichen wollen. Zudem ist das Volumen, das die politischen Parteien in Österreich affichieren, mittlerweile stark gesunken. Die Optik war durch die Dreieck- und Mobilständer geprägt, doch dieses Bild täuschte.

Flexibilität erhöhen Out-of-Home: Wie schätzen Sie die wirtschaftliche Situation bzw. Entwicklung ein?

Out-of-Home: Wo sehen Sie die größten Probleme?

KR Karl Javurek: Im internationalen Vergleich hat sich Österreich bis jetzt gut geschlagen. Aber trotzdem gilt es, die Effizienz zu überprüfen. Es wird am Werbemarkt enger werden, wir wissen aber noch nicht, in welchem Ausmaß. Internet-Werbeformen verzeichnen Steigerungen, die Außenwerbung wird sich weiterhin außerordentlich gut behaupten. Schließlich sind Außenwerbemedien wie Plakat, City Light, Rolling Board oder die Transport Media Werbeformen flächendeckende Basismedien, die in der Kosten-/Nutzen-Relation gut dastehen. Aber es ist keine Zeit für Experimente. Mit dem Minimum an Geld muß das Maximum an Wirkung erzielt werden. Ich bin der Überzeugung, daß sich der Markt insgesamt verändern wird. Es geht darum, welchen finanziellen Einsatz man leistet, und was man dafür bekommt. 60 Prozent der Werbeaufwendungen gehen in Printmedien, die dies aber an Medialeistung niemals liefern. Rund sieben Prozent der Werbeaufwendungen gehen in die Außenwerbung, die aber weit mehr an Medialeistung bringen.

KR Karl Javurek: Ein Beispiel: Die Markenartikler sind in der Schere. Da ist einerseits der Druck der Handelsunternehmen, andererseits die in der Produktion erschwerten Bedingungen durch steigende Rohstoffkosten. Da muß der Einzelhandel verstärkt aktiv werden mit Promotions oder Preisangeboten. Wir von der Gewista haben hier Optimierungschritte gesetzt, um unsere Werbeformen für Einzelhandelsunternehmen noch attraktiver zu präsentieren. So haben wir beispielsweise beim City Light die gesamte Vorlaufzeit ab Übergabe der Druckunterlagen auf 48 Stunden reduziert und damit die Flexibilität des Mediums erhöht. Für die Automobilindustrie sehe ich dann die größten Chancen, wenn sie antizyklisch agieren würde, um Marktanteile zu gewinnen. Dazu muß aber die Eigenkapitalquote bzw. die Kapitalaustattung dementsprechend hoch sein. Ich denke aber, daß sich so manche Märkte konsolidieren werden, was eine Chance für starke Unternehmen ist. Für die Wirtschaft generell gilt, daß Unternehmen flexibel agieren müssen, um zu bestehen.

Es geht nicht darum, mit Massenentlassungen, Budgets oder Bilanzen zu verschönern. Die Unternehmen sind gefordert, gemeinsam mit ihren MitarbeiterInnen Pläne zu entwickeln bzw. Wege zu finden, wie man optimiert über die Runden kommen kann. Ich warne davor, in Panikstimmung zu verfallen. In dieser sogenannten Rezessionsphase scheint es, als ob die Trauben höher hängen würden. Gesunde Unternehmen können auch mit Null-Wachstum überleben. Out-of-Home: Welche Ziele haben Sie für die neu gegründete Unit „Ambient Media“? KR Karl Javurek: „Ambient Media“ stellt für die Gewista eine sinnvolle Aufwertung des Portfolios dar, die von den Kunden intensiv angenommen wird. Wir sehen in diesen Werbeformen noch viel Potential. Gleichzeitig gibt es viele Berührungspunkte mit klassischen Außenwerbeformen - auch im Zusammenhang mit integrierten Kampagnen. Unser Zugang ist dabei aber nicht, daß wir als großer Anbieter mit allen Leistungen in dieses Segment reingehen. Unser Fokus ist, den Kunden beratend und konzeptiv zur Seite zu stehen - sozusagen die Gewista als Beratungs- und Kreativschnittstelle.

Plakat, City Light & Co

Fotos: Epamedia, Gewista

Die Wirtschaft ist im Umbruch, die Außenwerbung wird sich dennoch weiterhin gut behaupten, so Gewista-Generaldirektor KR Karl Javurek im Gespräch mit Out-of-Home-Herausgeber Ing. Bernd Klaus Achter.


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aWs - Allerstorfer Werbeservice GmbH

Gewista Werbe GmbH       

A-1031 Wien, Litfaßstraße 6 +43 (0) 1/795 97-0 +43 (0) 1/795 97-99 gewista@gewista.at www.gewista.at Außenwerbeunternehmen - Rolling Boards, Plakate, City Lights, Verkehrsmittel- und Dauerwerbung HR, BG, SCB, MNE, BiH, H, CZ

Gutenberg-Werbering GesmbH  A-4112 Rottenegg, Hofberg 8 A-4100 Ottensheim, Am Teichfeld 12a  +43 (0) 664/326 16 60  +43 (0) 7234/87 878  a.allerstorfer@linznet.at  Andreas Allerstorfer  Außenwerbetechnik

Centralplakat Außenwerbung Manfred Seitz       

A-1120 Wien, Hetzendorferstraße 59a +43 (0) 1/804 71 80 +43 (0) 1/804 71 80 centralplakat@aon.at www.centralplakat.at Manfred Seitz Großflächenplakatierung (laut PWÖ eines der besten Netze), Plakatstreuung

       

A-4040 Linz, Wischerstraße 2 +43 (0) 732/73 82 61 0 +43 (0) 732/73 78 10 office@werbering.at www.werbering.at Prok. Alfred Stadler Plakat, City Light, Verkehrsmittelwerbung, Sonderformen der Außenwerbung, Full Service WIP Reklama, Školní 3, 37010 C. BUDEJOVICE, box@wipreklama.cz, www.wipreklama.cz

CityPlakat GnbR       

A-1230 Wien, Triesterstraße 237/Top1 +43 (0) 1/890 36 82 +43 (0) 1/890 36 82 10 info@cityplakat.at www.cityplakat.at Claudia Müller Plakat-, Kulturwerbung A1, Outdoor & Indoor Flächen Wien, Mobile Außenwerbung, Fahrzeug- und Folienbeschriftung

Epamedia - Europ. Plakat- & Aussenmedien GmbH

Plakat, City Light & Co

       

A-1010 Wien, Hoher Markt 12 +43 (0) 534 07-0 +43 (0) 534 07-1100 office@epamedia.at www.epamedia.at Manfred Schmiedbauer (Head of Sales) Plakat, PosterLight, CityLight, BigBoard, Vita TV, Mall Signage BG, HR, MK, MD, PL, RO, SCG, SK, SLO, CZ, H

Europlakat International Werbe GmbH        

A-1031 Wien, Litfassstrasse 6 +43 (0) 1/795 97-700 +43 (0) 1/79 89 201 office@europlakat.com www.europlakat.com Francois-Guy Sambron, Felix H. Mende Plakat, Großfläche, Citylight, Verkehrsmittelwerbung Töchter in allen süd-osteuropäischen Staaten

ISPA Werbung Ges.m.b.H.        

A-1230 Wien, Heizwerkstraße 10 +43 (0) 1/894 19 91-0 +43 (0) 1/894 19 91-91 +43 (0) 1/616 69 11-90 verkauf@ispa-werbung.at www.ispa-werbung.at Michael Januskovecz Werbeplanung & Streuung, Regional- und Eröffnungskampagnen, Dauerwerbekonzepte & Leitsysteme, Projektentwicklung, Großflächen, Buswerbung, Taxiwerbung, mobile Werbeständer, Produktionen & Montagen: Netze, Planen, Klebefolien, Alutafeln, Plakate, Citylights

PLAKAT AM LKW GmbH       

A-4621 Sipbachzell, Hauptstraße 45 +43 (0) 7240/200 33  +43 (0) 7240/200 44 office@plakat-am-lkw.com www.plakat-am-lkw.com Christoph Huber Plakatwerbung am LKW! Regional, national und international. Ab 1 Tag Buchungsdauer. München/D (Kontakt über A-4621 Sipbachzell)


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Media Parking GmbH

Steiermärkische Ankündigungs GesmbH       

      

A-1190 Wien, Probusgasse 1 +43 (0) 1/370 02 34 +43 (0) 1/370 02 34 office@mediaparking.at www.mediaparking.at Philipp Slupetzky Neue Zielgruppenorientierte Werbeform, Werbewelten in Parkgaragen in Innenstadtlagen und Shoppingcentern in ganz Österreich, Beleuchtete Großflächen in Parkgaragen

A-5020 Salzburg, Franz-Sauer-Straße 30 +43 (0) 662/ 43 92 24-0 +43 (0) 662/ 43 92 24-43 office@progress-sbg.at www.progress-werbung.at GF Fred Kendlbacher, Prok. Dominik Sobota Rolling Board, Plakat, City Light, City Light Wartehallen, Transport Media, Kulturplakatierung, Hinweistafeln und Spannmasttafeln, Dauerwerbung, Sonderwerbeformen

     

      

A-4600 Thalheim/Wels, Reinberghof 3/24 +43 (0) 7242/206 255 +43 (0) 7242/206 980 office@sijuu.com www.sijuu.com Daniel Huber Vermarktung von Werbeflächen (City Light Scroller) auf Sightseeing-Autobussen europaweit

A-2333 Leopoldsdorf bei Wien, Arbeitergasse 32 +43 (0) 2235/20 333-0 +43 (0) 2235/20 333-55 office@tiedemann.at www.tiedemann.at Entwicklung und Produktion von Displays und Verkaufshilfen für den P.O.S. - Standardartikel und Sonderanfertigungen direkt vom Produzenten! P.O.S.-Systeme, Shop-Systeme, Metall- und Kunststoffdisplays, Präsentationssysteme, Preisauszeichnungen, Befestigungen, Displays, Klapprahmen, Gehwegaufsteller, Plakatständer, Leuchtkästen, Leuchtsäulen, Prospektständer und -boxen, Außenwerbeträger, Alu-Rahmen, Rahmensysteme, Postersysteme, Info-Aufsteller, Jetmaster

USP Werbe GmbH       

A-4020 Linz, Wienerstraße 69 +43 (0) 732/66 77 66 +43 (0) 732/66 18 78 office@usp-aussenwerbung.at www.usp-aussenwerbung.at Hr. J. Urban Außenwerbung/Plakate, Rolling Boards

WSW Consulting GmbH       

A-3243 St. Leonhard/F., Kirchenstraße 9 +43 (0) 2756/2000-21 +43 (0) 2756/2000-30 office@wswonline.at www.wswonline.at Michaela Starkmann Plakat, Großflächen, Dauerwerbung, Wegleitsysteme, Sonderwerbeformen

Mediadaten 2009 Jetzt anfordern! Hotline: +43/1/966 88 06 oder info@outofhome.cc

Plakat, City Light & Co

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A-8010 Graz, Herrengasse 7 +43 (0) 316/822 36 00 +43 (0) 316/83 32 66 office@ankuender-stmk.at www.ankuender-stmk.at Mag. Josef Karner, Mag. Dieter Weber Plakat, City Light, Verkehrsmittelwerbung, Video Wall, Infoscreen

Tiedemann Ges.m.b.H

Progress Außenwerbung GmbH

      

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Mega-Große Flächen Konsumenten sind zunehmend der Reizüberflutung ausgesetzt. Eine Möglichkeit um bei den Konsumenten groß raus zukommen ist die Großflächenwerbung. Denn Größe fällt auf. Sie fällt garantiert auf und kommt auch noch gut an - die Großflächenwerbung. So ergab die 2007 durchgeführte Ambient Meter-Studie, daß 75 Prozent der Befragten Gerüstwerbung sehr sympathisch bis eher sympathisch beurteilten, bei einer monatlichen Reichweite von 46 Prozent.

Megaboard Soravia zählt zu den österreichischen Spezialisten für Großflächenwerbung. Das Außenwerbeunternehmen hat über die Megaboard-Holding auch Werbeflächen und Unternehmenssitze in Kroatien, Serbien, Bulgarien und Polen. Megaboard Soravia hat ausschließlich Großwerbeflächen im Portfolio, die zwischen 40 m2 und über 1. 000 m2 groß sind. Megaboard Soravia vermarktet insgesamt rund 300 Großwerbeflächen in Wien und Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, der Steiermark und Kärnten. Die Bandbreite reicht vom Megaboard Classic im Format 8 x 5 m über Megaboard Prisma und Megaboard Backlights bis hin zu den über 1.000m2 großen Megaboard Netzen an Baugerüsten. Spezielle Sonderformate für den individuellen Bedarf sowie zusätzlich buchbare Features wie die Promotion Light Technik und die sogenannten Extensions, die plastischen Auf-, Zu- und Umbauten der Werbefläche, runden das Werbeträger-Portfolio des Unternehmens ab. Die Devise bei Großflächen national wie auch international lautet „size is the message“, so Mag. Claudia Belina, Geschäftsführerin Megaboard Soravia. Bei Dimensionen von 40 bis über 2.000 m2 geht es vor allem um individuelle Lösungen, die hervorstechen. Megaboard Soravia bietet daher zusätzlich buchbare Gestaltungsfeatures an. Bei kreativer Gestaltung und Umsetzung ortet Belina noch viel Potenzial, allerdings plädiert sie an die Kreativen bereits im Vorfeld der Kampagnenplanung die Vermarkter in die Überlegungen miteinzubeziehen, um standortspezifische und technische Umsetzbarkeit rechtzeitig prüfen zu können. Über mangelnde Nachfrage kann das Vermarktungsunternehmen auch für die Zukunft nicht klagen. Neben nationalen und internationalen Top-Marken verzeichnet Claudia Belina mittlerweile auch gesteigertes Interesse von KMU-Seite am großen Werbeauftritt. Neu im Portfolio ist das Mobil Sky Board. Die 180 m2, im Format 15 x 12 m, große Werbefläche ist auf einem Lkw installiert und kann damit allerorts schnell und unkompli-

Gewista und Megaboard Soravia setzten die neue Beauty-Welt von BIPA groß in Szene (li.). Die Epamedia verhüllte den Wiener Stephansdom (re.). ziert errichtet werden, sei es bei Großveranstaltungen, Messen und Events wie auch für Kampagnen außerhalb der Ballungszentren. Durch die ständige Beleuchtung ist das Sujet zudem bei Dämmerung und Dunkelheit gut sichtbar. Megaboard Soravia konnte für die große Premiere Mitte 2008 natürlich auch einen starken Kunden gewinnen: Während der EM-Laufzeit im Juni 2008 schmückte ein Sujet von Hauptsponsor McDonald’s den neuen Werbeträger von Megaboard Soravia. Im Bereich Großflächenwerbung kooperiert das Unternehmen mit der Gewista und hat hier aktuell für den Gewista-Kunden BIPA einige interessante Megaboard-Stellen für die neue Beauty-Welt realisiert. „Die Megaboards sind unübersehbare Eye-Catcher und machen gemeinsam mit den anderen Außenwerbemedien Lust auf einen spontanen Beauty-Einkauf bei BIPA“, ist Andrea Groh, Director of Sales der Gewista, begeistert. Und auch der Kunden BIPA ist begeistert: „Mit der Kampagne“, so Hubert Sauer, BIPA-Geschäftsführer, „zeigen wir Vielfalt, die Top-Farben und Trends in der Kosmetik und machen Lust auf Styling. Ganz bewußt gehen wir massiv in den öffentlichen Raum. Dort, wo Menschen sich aufhalten, sehen und gesehen werden wollen.“ Epamedia schaut ostwärts Getreu dem Motto „es lebe der große Unterschied: in „Größe“ und „Qualität!“ hat die Epamedia eine Spezial-Unit für den Bereich Großflächenwerbung etabliert und setzt damit zunehmend auch auf dieses spezielle Segment der Medien im öffentlichen Raum. Denn die Großformate verfügen über eine Reihe von Vorteilen wie beispielsweise der Auffälligkeit vor anderen Werbemedien. Auch in Punkto Akzeptanz liegen die Epamedia-Bigboards weit vorne: Eine Untersuchung des Gallup-Instituts ergab

beispielsweise für die Fassadenspiegelung an der Staatsoper in Wien 2007 besonders hohe Akzeptanz: 22 Prozent fanden diese Art von Werbung besonders sympathisch und vergaben die Note eins, 32 Prozent gaben die Note zwei. Die Kunden können auf rund 100 Flächen von bis zu 3.000 m2 ihren Werbeauftritt buchen. Mit den Bigboard Frontlights, die sich entweder an Hausfassaden befinden oder freistehend auf Türmen bei hochfrequentierten Durchzugsstraßen oder Stadtein- und ausfahrten zu sehen sind, bis hinterleuchtete Bigboard Backlights, Prismenwender, Gerüstwerbeflächen, Strohballenwerbung bei den Wiener Stadtausfahrten oder Dauertafeln und Leitsysteme bietet Epamedia an hochfrequentierte Standorte im innerstädtischen Bereich, an der Peripherie wie der A2 Südautobahn sowie an den Hauptverbindungen, der A1 Westautobahn, der A22, an der Donauuferautobahn, der A23 Südosttangente und an der A4 Ostautobahn. „Da Überformate höchste Erinnerungswerte garantieren und sich ständig weiter entwickeln, ist die Auswahl des optimalen Standortes von entscheidender Rolle“, weiß Markus Schuster, COO der Epamedia. Die Standorte Salzburger Dom, Wiener Staatsoper, Stephansdom, Mariahilfer Straße, Vermählungsbrunnen, Urania, Universitätsstraße sorgten in der Vergangenheit bereits mit außergewöhnlichen Fassadenreproduktionen und Werbesujets für Furore. Auch einige der elf osteuropäischen Tochterunternehmen der Epamedia realisierten zahlreiche interessante Großflächen-Projekte. So vergrößerte die Slowakische EpamediaTochter Akzent Media im September 2008 in der Hauptstadt Bratislava die Flächen von Bigboards und Plakate-Reihenanlagen mit Sonderaufbauten. Am Bigboard wuchs Orion-Schokolade im wahrsten Sinne des Wortes über sich hinaus und arbeitet mit Formatvergrößerungen an zwei Stellen in

Fotos: Epamedia, Gewista

Großflächenwerbung

Der Fokus auf Großfläche


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Die slowakische Epamedia Tochter installierte auf der Bratislava-Burg eine aufsehenerregende 900 m2 GroĂ&#x;fläche fĂźr die Firma VĂĄhostav.

Fotos: Epamedia, Gewista

Gefragte Standorte In Linz, der europäischen Kulturhauptstadt 2009, wird die GroĂ&#x;flächenwerbung vermarktet und betreut vom GutenbergWerbering unter GeschäftsfĂźhrer Prok. Alfred Stadler. Dieser bestätigt eine erhĂśhte Nachfrage betreffend Ăźberdimensionaler Werbeflächen. Allerdings sind die Genehmigungen dafĂźr in Linz und Umgebung sehr schwierig zu bekommen. Involviert in den VerfahrensprozeĂ&#x; sind die Linzer Magistratsabteilungen fĂźr Stadt- und Verkehrsplanung, Flächenwidmungs- und Bebauungsplan sind zu berĂźcksichtigen. Stadler plädiert fĂźr eine Vereinheitlichung der MaĂ&#x;e von GroĂ&#x;flächen auf 40 m2, um Produktionskosten zu sparen. „Unter Beachtung der individuellen Gegebenheiten eines Standortes wie Lage, GrĂśĂ&#x;e und Umfeld sind viele Realisierungen mĂśglich“, so Alfred Stadler, der GroĂ&#x;flächen als rein urbanes Medium sieht, das hĂśchstens noch auf stark frequentierten VerbindungsstraĂ&#x;en zwischen den Städten seine Existenzberechtigung hat. Trends wie hinterleuchtete GerĂźstflächen zu realisieren sind laut Stadler aufgrund der meist sehr kurzfristigen Affiche schwer mĂśglich.

LED- oder Plasma-Screens werden aufgrund der hohen Kosten seiner Einschätzung nach erst in den nächsten Jahren in der groĂ&#x;flächigen AuĂ&#x;enwerbung Einzug halten. Aufmerksamkeit mit VerhĂźllung Das steirische AuĂ&#x;enwerbe-Unternehmen AnkĂźnder bietet im Raum Graz diverse MĂśglichkeiten durch GroĂ&#x;fläche auf ein Unternehmen aufmerksam zu machen. Im Portfolio hat der Anbieter Prismenwender-Werbung mit 40 m2 an der SĂźdautobahn, derzeit von Ikea belegt, Fassadenwerbung ab 80 m2 oder VideowallWerbung mit 20 bis 40 m2 im Stadtgebiet von Graz. DaĂ&#x; Graz sehr interessante GroĂ&#x;flächenstandorte zu bieten hat, zeigt jĂźngst die VerhĂźllung des Grazer Uhrturms bis April 2009. Im Rahmen von Restaurierungsarbeiten wird die rund 900 m2 groĂ&#x;e eingerĂźstete Fläche mit weithin sichtbaren Werbeflächen des Mobilfunkanbieters Orange und einem kĂźnstlerischen Rahmenelement versehen. „Um den Blick auf den Uhrturm auch während der notwendigen Sanierungsarbeiten zu einer Besonderheit zu machen, haben wir dieses bisher einzigartige Projekt entwickelt. Der Grazer Uhrturm ist ein einzigartiges Werbemedium und an solch exponierter Stelle mit groĂ&#x;er Breitenwirkung zu werben ist nur in einem Zeitfenster von rund 100 Jahren mĂśglich“, freut sich der Grazer Stadtrat Dr. Gerhard RĂźsch. Mit den Einnahmen aus der Fassadenvermietung in der HĂśhe von 115.000,- Euro wird ein Teil der 500.000,- Euro teuren Sanierung des Uhrturms finanziert. Werbeflächen entlang der Schienen Als einziger Ansprechpartner fĂźr Werbung am Bahnhof bringt das Ă–BB-Werbecenter eine klare Ăœbersicht Ăźber die WerbemĂśglichkeiten am Bahnhof. Das Ă–BB-Werbecenter bietet GroĂ&#x;flächen an hoch frequentierten Stellen entlang der gesamten Mobilitätskette, wie im Innen- und AuĂ&#x;enbereich der GroĂ&#x;bahnhĂśfe, auf BrĂźcken und auf mobilen Werbeträgern wie den gebrandeten Loks. So sind

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GroĂ&#x;flächenwerbung

schwindelerregenden HĂśhen. FĂźr den Kunden Kozel Beer wurde eine Multi-Panel-Wand durch einen Sonderaufbau noch optisch nach oben hin vergrĂśĂ&#x;ert, die Flasche wurde zu einem quasi dreidimensionalen Objekt. Ende August 2008 setzte die slowakische Epamedia Tochter mit einer aufsehenerregende GroĂ&#x;flächenAktion in Bratislava noch eines drauf. FĂźr die Firma VĂĄhostav produzierte sie eine 900 m2 groĂ&#x;e und 320 kg schwere PVC-Folie, die auf der eingerĂźsteten Bratislava-Burg angebracht wurde. Das zum Gebäude passend mit Siegel ausgestattete Sujet nahm beinahe die gesamte Breite der Burg ein und war dadurch und durch seine GrĂśĂ&#x;e wirklich nicht zu Ăźbersehen. Weiters wurde in der Slowakei mit dem Europa Shopping Center in BanskĂ  Bystrica ein Exklusivvertrag zur Vermarktung von Werbung abgeschlossen. Dadurch kĂśnnen immer wieder aufsehenerregende Sonderprojekte umgesetzt werden. So wurde im September 2008 eine riesige Fassadengestaltung fĂźr den Kunden Nissan gemeinsam mit der Mediaagentur OMD Slovakia umgesetzt: Auf einer Fläche von 37 x 8 m, also 296 m2, wurden direkt auf der Fassade Glasfolien mit dem Sujet des Kunden angebracht und prangten stolz Ăźber dem Eingang. Und auch in Polen gab es Ăźber das ansässige Tochterunternehmen Gigaboard Polska im Jahr 2008 einige GroĂ&#x;flächenumsetzungen. So wurde das weltweit stattfindende Nike Human Race in Warschau entsprechend auf Megaboards ins rechte Licht gerĂźckt. Zu den aufsehenerregendsten Projekten gehĂśrte sicherlich auch die GerĂźstwerbung auf dem Warschauer SchloĂ&#x; während der Renovierungsarbeiten. Auch andere Aktionen sind auĂ&#x;ergewĂśhnlich: In Shopping Centern wie beispielsweise dem grĂśĂ&#x;ten Einkaufszentrum in Warschau, der „Blue City“, war Gigaboard Polska nicht nur fĂźr die Vermarktung von rund 80 Werbeflächen, sondern auch fĂźr das Design verantwortlich; ebenso in der „Galeria Kazimierz“, einer Shopping Mall in Poznan mit rund 75 Werbeträgern. Im ersten Halbjahr 2006 gelang es dem Unternehmen, einen Exklusivvertrag mit dem Hotel Metropol in Warschau abzuschlieĂ&#x;en, an dessen Fassade seither eine Werbefläche von rund 2.500 m2 bewirtschaftet wird.

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Out-of-Home Tool Book 2009

Im Rahmen von Restaurierungsarbeiten wird der Grazer Uhrturm bis April 2009 werblich und künstlerisch verhüllt.

Großflächenwerbung

Das ÖBB Werbecenter realisierte aufmerksamkeitsstark den Katalogstart von Ikea Österreich (o.). Das Blowup eines Indianers sorgte schon 2007 für Aufsehen am Wiener Südbahnhof. in rund 1.400 Stationen Österreichweite Serien genauso möglich wie Einzelflächen am kleinen Bahnhof. Von Gramatneusiedl bis Rankweil, von Poysdorf bis Krumpendorf. Großflächen in den städtischen Bahnhöfen präsentieren die Werbebotschaften einem großen Publikum in modernem Ambiente der neuen Bahnhöfe. Im Jahr 2008 war vor allem die Fußball-EM ein großes Thema für das ÖBB-Werbecenter. Mag. (FH) Lina Bindoni, Marketingverantwortliche des ÖBB-Werbecenters sieht für 2009 einen Trend zu aufmerksamkeitsstarken Ambient Media Maßnahmen auf Bahnhöfen. Eine solche präsentierte Ikea Österreich erstmals anläßlich des Katalogstarts im Sommer 2008 und inszenierte seine Produktvielfalt dafür besonders spektakulär auf einer 480 m2 Fläche am Wiener Südbahnhof. „Hier wurde die natürliche Architektur der Fensterfront des Südbahnhofs - die in ihrer Aufteilung an das bekannte Expedit Regal von Ikea erinnert - als Werbefläche genutzt“, so Linda Bindoni. Durch den Einsatz einer transluzenten 3M Scotchcal Digitaldruckfolie konnten Lichteffekte abhängig von Tageszeit und Sonneneinstrahlung erreicht werden. Auch das acht Meter hohe, 14 Meter

breite und 10 Meter tiefe Blowup in Form eines Indianers, am Vordach des Wiener Südbahnhofs installiert um die 2007 laufende ÖBB-Sommerticket-Aktion zu bewerben, sorgte Aufsehen. Strenge Regeln für Großflächenwerbung Manfred Dittrich, Geschäftsführer von Dittrich Werbegestaltung, ortete 2008 vor allem eine große Nachfrage nach hochwertigen Großflächen und damit verbunden auch eine große Nachfrage nach hochwertigen Montagen. Das Montageunternehmen muß jeden Einsatz intensiv planen. Faktoren wie die Beschaffenheiten des Untergrundes, die Windverhältnisse, die Materialien und die Zugänglichkeit für die Montage müssen genauestens geprüft werden. „Wir investieren bei jedem Projekt viel Zeit in die Planung und in Teambesprechungen“, erzählt Geschäftsführer Manfred Dittrich, „damit können schon von Beginn an allfällige Schwierigkeiten verhindert werden, die am Gerüst vielleicht viel Zeit kosten würden. Wir sind Profis und wissen, worum es bei einer Großflächenmontage geht. Wir geben da dem Kunden die Parameter vor, um alle Unwägbarkeiten von Beginn an auszuräumen.“ Dittrich Werbegestaltung verhüllte auch 2008 wieder den Ringturm, den Firmensitz der Wiener Städtischen Versicherung, mit einer Gesamtfläche von rund 6.000 m2 alle vier Seiten des Gebäudes. Weiters realisierte das Unternehmen Ende Mai 2008 einmal mehr die komplette Außenausstattung der BA Golf Open im Golf- und Sportclub Fontana in Oberwaltersdorf. Im Vorfeld der Kurier Romy Gala realisierte Dittrich Werbegestaltung die Montage einer Kurier Werbefläche auf dem Philips Gebäude in der Wiener Triester Straße. Weiters wurden zahlreiche Gebrauchtwagen-Standorte des Mercedes Importeurs Wiesenthal umgebaut. Dazu hat Manfred Dittrich mit seinem Team ein fix zu verankerndes hochwertiges 24-Bogen-System entwickelt, das rasch zu montieren ist. Im Bereich Messebau, neben der Montage von Werbeflächen das zweite große Standbein von Dittrich Werbegestaltung, hat Manfred Dittrich 2008 ein neues System am österreichischen Markt eingeführt, das architektonisch neue Impulse brachte. „Das Qualitätsbewußtsein unserer Kunden im Messebaubereich steigt wieder, dem wollen wir mit unserem neuen System und zahlreichen Neuerungen am Lichtsektor gerecht werden“, so Manfred Dittrich. Mit Cuisinarum, einem Shop für exquisite Kücheneinrichtung und -zubehör, konnte das Unternehmen einen neuen Kunden gewinnen. Nach wie vor voll im Trend sind Beklebungen sowohl

im Innen- als auch im Außenbereich. „Hier können wir zahlreiche prominente Architekten zu unseren Kunden zählen“, erzählt Dittrich stolz, „wir verkleben dabei sowohl Werbefolien als auch reine Glasdekorfolien wie Ätzglasfolien als Sichtschutz und erarbeiten hier gemeinsam mit Architekten und Glasbaufirmen Lösungen, die oftmals von künstlerischen Aspekten geprägt sind. Wir haben den Eindruck, daß hier eine neue Generation von Architekten am Werk ist.“ Dittrich Werbegestaltung ist mit zehn 3M-zertifizierten Mitarbeitern übrigens offizieller Verklebepartner von 3M sowie Mitglied der I.M.Austria, der Interessensgemeinschaft Messebau. Auch im Zuge der Fußball-Europameisterschaft im Juni 2008 realisierte Dittrich Werbegestaltung zahlreiche spannende Projekte und stockte das Team zwischenzeitig sogar auf 35 Personen auf. In den zahlreichen Werbeaktivitäten des einmaligen Fußball-Events in Österreich sah der dynamische Geschäftsführer eine große Chance für die Außenwerbewirtschaft: „Die Branche konnte so endlich zeigen, wie kreativ sie ist und was technisch alles machbar war, denn viele Projekte wurden kurzfristig ohne große Vorbereitungszeit realisiert. Da waren wir als Montagespezialisten gefordert, Fehlerquellen und Risiko durch unsere Arbeitsqualität und unsere Erfahrung auszuschalten.“ Klare Richtlinien Als Spezialist für Werbemontagen weiß Thomas Dumfahrt, Geschäftsführer der Werbemontagen GmbH daß nicht alles was sich die Kunden wünschen bewilligt wird, aber auch daß der Weg bis zum Erhalt einer Bewilligung sehr lange dauern kann: „Die Durchführung von Projekten unterliegt praxisbezogenen Arbeitsabläufen. Allerdings kann es bis zu einem Jahr dauern, bis man die Bewilligung seitens der Behörden für die Installation einer Großflächenwerbung bekommt.“ Für Dumfahrt gibt es in der technischen Realisierung im Montagebereich nichts, was zu schwierig wäre. Alle Gewerke müssen sowohl versicherungs- als auch sicherheitstechnisch allen Überprüfungen standhalten. Allerdings haben zahlreiche Reglementierungen für Einschränkungen bei der Verwirklichung von Sonderinstallationen und Gerüstwerbung gesorgt. Bei dem Anbringen von Trotz schwindelnder Höhen realisierte Dittrich Werbegestaltung wieder die 6.000 m2 Verhüllung des Wiener Ringturms.

Fotos: ÖBB-Werbecenter, Melbinger, Dittrich Werbegestaltung, Werbemontagen, ISPA Werbung

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Out-of-Home Tool Book 2009

Großflächenwerbung gilt es, besondere Richtlinien zu beachten. Das Prozedere eines Genehmigungsverfahrens für Großflächenwerbung ist den Magistraten der Landeshauptstädte übereinstimmend gemein und läuft entsprechend ähnlich ab. Dem Ansuchen folgt eine Begutachtung durch Sachverständige und, sofern für ortsbildlich und verkehrstechnisch einwandfrei erklärt und keine Altstadtschutzzone verletzt wird, kann eine Bewilligung erteilt werden. In Wien sind involviert die MA 46 für Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten, die die Verkehrssicherheit überprüft. Außerdem die MA 46 G, Gruppe Gebrauchserlaubnisse, die die Gebührenpflicht erhebt. Und handelt es sich um eine Angelegenheit des Baurechts auf öffentlichem Gut, so fällt das in den Zuständigkeitsbereich der MA 37, der Baupolizei. Vor allem die innere Stadt ist ein begehrter Werbestandort. Da der Stadtkern samt seiner historischen Bauten zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, bestehen Schutzzonen, in denen großflächige Werbung nur auf Staubnetzen erlaubt ist. Hierbei gestattet die Regelung einen Werbeanteil von 40 Prozent der Gesamtfläche, sofern die restlichen 60 Prozent die Fassade des Gebäudes widerspiegeln. Ohne Fassadenspiegelung reduziert sich der erlaubte Werbeanteil auf 20 Prozent. Staubnetzwerbung darf der MA 19 zu Folge nur auf „aktiven“ Baustellengerüsten stattfinden, also nur dann, wenn die Gerüste tatsächlich für eine Baustelle benötigt werden. Diese Bestimmung soll dazu dienen, daß nicht überdimensionierte Werbeflächen den historisch gewachsenen Straßenraum dominieren und den menschlichen Maßstab der Architektur in den Hintergrund drängen. Allerdings sind künstlerisch aufbereitete Werbungen, welche die Maßstäblichkeit der Architektur und des baulichen Umfeldes thematisieren über die gesamte Fassadenfläche zulässig, müssen aber von der MA 19 vor Anbringung begutachtet werden. Eine Gebäudefassade darf also nicht einfach beliebig verhängt werden, erklärt DI Robert Kniefacz, Leiter der MA 19 - Abteilung für Architektur und Stadtgestaltung, denn „die Gebäudefassade ist die Kontaktzone des Gebäudes von innen nach außen und umgekehrt. Sie ist das Gesicht des Hauses. Die Fassade zeigt den Stil, die Geschichte, die Haltung, die Architektur des Gebäudes und die Fassaden der ein-

zelnen Gebäude gestalten gemeinsam den Straßenraum. Sie sind Identitätsträger der Stadt, deshalb gibt es in Wien, außer im Reparaturfall, ein striktes Verbot die Fassaden durch Werbenetze oder ähnliches zu verhängen.“ Außerhalb von Schutzzonen darf die Werbefläche die gesamte eingerüstete Fassadenfläche umfassen. Die Werbung ist aber auf die reale Baudauer zu begrenzen. Ausnahmen von den getroffenen Regelungen, z. B. ohne Baugerüst, an Feuermauern oder eine außergewöhnliche Dimensionierung müssen von der MA 19 auf die Einfügbarkeit in das örtliche Stadtbild vor Genehmigung überprüft werden. „Früher konnte das ganze Staubnetz als Werbefläche genutzt werden, heute sind nur noch 40 Prozent.“, bedauert Dumfahrt diese Regelung. Um ordnungsgemäß Fassadenreproduktionen herzustellen, läßt seine Firma noch vor Gerüsterrichtung Fotos der Original-Fassade erstellen. Trotz der umfangreichen Reglementierung der Gerüstwerbung erkennt Thomas Dumfahrt aber keinen Rückgang der Aufträge. Qualität statt Quantität Für 2009 erwartet sich Mag. Claudia Belina, Geschäftsführerin von Megaboard Soravia einen weiteren Zuwachs an Qualität der Großflächenwerbung. „In der Außenwerbung ist generell ein Trend weg von Quantität hin zu mehr Qualität deutlich erkennbar, was unserer Philosophie zur Gänze entspricht. Kreative und ästhetische Werbung auf qualitativ hochwertigen und kreativen Werbeflächen - das ist moderne Außenwerbung. Um sich vom Mitbewerb abzuheben, werden individuelle Lösungen und Sonderformen immer häufiger gewünscht. Wir bieten deshalb zusätzliche Gestaltungsfeatures an, die die Werbung außergewöhnlich machen. Auch im ÖBBWerbecenter sieht man interessante Sonderinstallationen im Kommen. „Wir sehen einen Trend zu aufmerksamkeitsstarken Außenwerbemaßnahmen auf Bahnhöfen und in deren näherem Umfeld“, ist Marketingverantwortliche Mag. (FH) Lina Bindoni überzeugt. Großflächen als Impulsgeber Die ISPA Werbung präsentiert sich ab Mitte Dezember in einem neuen Corporate Design mit neuem Logo. „Wir haben unseren Auftritt an die Dynamik und den Erfolg der letzten Jahre angepaßt“, so

ISPA-Werbung Geschäftsführer Michael Januskovecz, „und spiegeln damit unseren markt- und zukunftsorientierten Weg wider, in dem wir die Dienstleistung immer stärker in den Vordergrund stellen, was unsere Kunden besonders schätzen.“ Mit der Umstellung wurde auch der Internetauftritt überarbeitet und präsentiert sich ab sofort in einem neuen Design, mit klar strukturierten Inhalten und mehr Informationen. Auch im Aufbau der neuen Homepage wurde die Dienstleistung klar von den Produkten getrennt, um das Service für den Kunden hervorzuheben. Zum Produktportfolio der ISPA zählen unter anderem Gerüstflächen und Hausfassaden an absoluten Topstandorten, flexible Werbelösungen und Werbung in Fahrt bei der das Produkt Taxiwerbung besonders boomt. Dabei stehen den Werbekunden 250 Fahrzeuge der Typen Mercedes B- und E-Klasse, Fiat Chroma und London Taxi nicht nur für Außen- sondern mit „Kurt“ auch für Innenwerbung zur Verfügung. „Kurt“ ist ein Taschensystem, das auf der Rückseite des Beifahrersitzes angebracht ist und eine Einschiebemöglichkeit für einen Werbebanner, einen Dispenser für bis zu drei verschiedene Flyer sowie Platz für Produktproben bietet. Neukunden im Bereich Taxiwerbung sind Ray Ban, Voca Link, Regus und das GIS Gebühren Info Service. Im Bereich der Großflächen realisierte die ISPA im Dezember in Wien Werbungen für Sony Ericsson an der Votivkirche, für Nespresso am Künstlerhaus und für das Kaufhaus Steffl in der Mariahilfer Straße. Ab Jänner 2009 steht den Kunden am Künstlerhaus auch eine neue Variante für Großbildwerbung mit rund 550 m2 durchgängige Werbefläche an der Frontseite zur Verfügung. „Großflächen sind als Impulsgeber der Außenwerbung enorm wichtig im Mediamix. Sie sollten daher Bestandteil jeder großen Kampagne sein“, so Peter Spörk, Verkaufsleiter der ISPA-Werbung, „die Buchungen für 2009 werden entsprechend der angespannten wirtschaftlichen Situation sehr selektiv erfolgen. Aufgrund der hohen Qualität unserer Flächen sehen wir der Buchungslage für das kommende Jahr positiv entgegen.“ (da/bka/kg/am)

ISPA Werbung bietet Gerüstflächen und Hausfassaden an absoluten Topstandorten, wie hier auf der Wiener Votivkirche.

Großflächenwerbung

Fotos: ÖBB-Werbecenter, Melbinger, Dittrich Werbegestaltung, Werbemontagen, ISPA Werbung

Thomas Dumfahrt von Werbemontagen realisiert auch die aufwendigsten Großflächen.

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Out-of-Home Tool Book 2009

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Out-of-Home Tool Book 2009

Mobil im öffentlichen Raum Verkehrsmittelwerbung erfreut sich bei Werbekunden wachsender Beliebtheit. Als fixer Bestandteil des Stadtbildes in Ballungsräumen lohnt sich die Werbung auf BIM, U-Bahn, Bus oder Zug, denn sie bringt nicht nur Millionenkontakte sondern ist auch bei den Passagieren gern gesehen.

Verkehrsmittelwerbung

Der Untergrund als Markenerlebniswelt Die Verkehrsmittelwerbung glänzt mit den neuesten Technologien, Inszenierungen und Erlebnislandschaften. On Top ist das Station Branding mit Licht und Soundeffekten, das die Gewista 2007 in Wien eingeführt hat: U-Bahnstationen mit hoher Frequenz von 100.000 bis 200.000 Passagieren pro Tag werden zu integrierten Werbelandschaften und sinnlichen Erlebniswelten einer Marke oder eines Produktes. Die ersten Kampagnen wurden um die Jahreswende 2006/2007 in der U-Bahn-Station Karlsplatz umgesetzt, im März 2007 erfolgte die Premiere in der Station Neubaugasse/Mariahilferstraße, und das mit großen Erfolg, was die begleitende Marktforschung bestätigt. Die durch das Marktforschungsinstitut Triconsult durchgeführten Befragungen zur Premiere des Station Brandings im März 2007 in der U-Bahn-Station Neubaugasse/ Mariahilfer Straße ergaben einen RecallWert von 70 Prozent bei frequenten, also

Das Station Branding und der U-Bahn Totallook der Gewista sind sehr beliebt. den häufig fahrenden U-Bahn Passagieren. Die Recognition lag bei sensationellen 80 Prozent. 91 Prozent der befragten Passanten stimmen zu, daß die optische Gestaltung im Rahmen des Station Brandings die Station aufwertet. Lediglich neun Prozent äußerten Kritik an der Gestaltung, die durchschnittliche Akzeptanz beläuft sich auf 1,94 - bei einer Schulnotenskala von 1 bis 5 -, wobei 58 Prozent die Note „sehr gut“ vergaben. „125.000 Ein- und Aussteiger am Praterstern und 200.000 Frequenzpotential am Karlsplatz täglich bedeuten eine Frequenz, die der Einwohnerzahl von Salzburg oder Linz entspricht“, skizziert Gewista-Generaldirektor KR Karl Javurek durchaus plakativ und Hansjörg Hosp, COO der Gewista, ergänzt: „Je attraktiver Markeninszenierungen sind, je größer die Verweildauer ist, beispielsweise beim Station Branding, umso stärker ist der Recall.“ Das bestätigen alle Daten, die von der Gewista im Rahmen der GAMA als Sonderbefragungen speziell bei Nutzern der Öffis erhoben wurden. Station Brandings wurden 2008 beispielsweise von Canon am Westbahnhof, Nutella am Stephansplatz, Rauch am Schwedenplatz, Radio Wien in der Neubaugasse, Wiener Städtische/Vienna Insurance Group am Schottenring, Puma am Praterstern und UEFA EURO 2008™ im Juni beim Praterstadion sowie Wien Museum und Österreichische Galerie Belvedere in der Kulturpassage am Karlsplatz realisiert. Insgesamt vermarktet die Gewista rund 4.000 Werbeflächen an Straßenbahnen, Bussen und U-Bahnen im gesamten Netz der Wiener Linien, Badner Bahn und Bus sowie das Six-Cities-Netz, das Wien und die Landeshauptstädte Salzburg, St. Pölten, Eisenstadt, Graz, Klagenfurt, Innsbruck und Linz umfaßt. Relativ jung im Portfolio der Gewista ist der Totallook und das Totalbranding von Wie-

ner U-Bahngarnituren, das laut Fred Kendlbacher, Transport Advertising Manager der Gewista, hervorragend eingeschlagen hat: „Wir verzeichnen hohes Interesse seitens der Agenturen und der werbetreibenden Wirtschaft. Umfragen haben ergeben, daß auch die Akzeptanz der U-Bahn-Passagiere sehr hoch ist.“ U-Bahnen im Totalbranding waren 2008 unter anderem von der Wiener Städtischen/Vienna Insurance Group, bwin, Bank Austria, Canon, Kentucky Fried Chicken, T-Online und bob unterwegs. Dazu kamen Straßenbahnen im Totallook der UEFA EURO2008™, Wien Museum, Mobilkom A1, ZS Simmering, bwin, Puntigamer, Telekom, HDI Hannover Versicherung, Whiskas, Oeza und Panasonic. Und auch die Badner Bahn kleidete sich komplett um für IKEA, Bauhaus und Pitarello. „Die Palette an Totallooks wird ständig ausgeweitet, sowohl was Busse als auch die Niederflurstraßenbahn ULF betrifft“, so Kendlbacher, der einen Trend zu intramedialen Mixkampagnen erkennt, wobei er keinen Schwerpunkt auf ein einzelnes Medium feststellt, vielmehr unterschiedliche Mixverhältnisse, je nach Zielgruppen und Werbebotschaften. Bei der Beklebung der Verkehrsmittel in Wien kooperiert die Gewista mit der ISPA Werbung, die für den Großteil der technische Umsetzung der U-Bahn Totallooks verantwortlich zeichnet. Dazu kamen zahlreiche Totalbeklebungen von Straßenbahnen. Gerald Schlosser, Prokurist der ISPA Werbung, zur technischen Realisierung: „Es kommen wiederablösbare, kurzfristige und seitens der Gewista genehmigte Folien zum Einsatz. Wichtigste Eigenschaft der Folien ist, daß sie sich rückstandsfrei dekaschieren lassen und dabei den Lack der Verkehrsmittel nicht beschädigen“, so Schlosser, „außerdem ist zu beachten, daß die Folienstärke nicht zu gering ist, um das Kaschieren zu erleich-

Fotos: Gewista, ISPA Werbung

Der Trend zur Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel ist ungebrochen und steigt, nicht zuletzt durch die aktuelle Wirtschaftsentwicklung, rasant. Im gleichen Tempo wachsen auch Akzeptanz und Image der Öffis bei den Fahrgästen. Die Passagierzahlen in Ballungsräumen sprechen für sich: In Wien transportieren die Wiener Linien täglich 2,2 Millionen Menschen, allein die U-Bahn nutzen täglich eine Million. Die Statistik für 2007 weist mehr als 790 Millionen Fahrgäste auf rund 120 Linien aus, die Tendenz ist weiter steigend, die Akzeptanz und Nutzung steigt, die Netze werden kontinuierlich ausgebaut. „Die Wiener Linien sind in den letzten Jahren zu einem wirklich attraktiven Werbeträger geworden. Unsere Kunden akzeptieren Transport Media an und in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Straßenbahnen, Busse, U-Bahnen, ganze U-Bahn Stationen werden zu Eyecatchern und beleben den öffentlichen Raum. In Kooperation mit der Gewista haben wir sehr viele Synergien ausgeschöpft und eine win-win-Situation für die Konsumenten, die Werbewirtschaft und schlußendlich auch für unser Unternehmen geschaffen“, erklärt Dr. Michael Lichtenegger, Geschäftsführer der Wiener Linien. Dieses Potential an Kontaktchancen weiß die Werbewirtschaft wohl zu nutzen, auch in den Bundesländern.


Verein zur Förderung der Out of home Kommunikation und Interaktion im öffentlichen Raum Verein Out of home Austria: Präsident: KR Karl Javurek (Gewista), Kontakt: Fred Kendlbacher (Gewista, Progress Salzburg; 0664/28 999 99), Dr. Helmut Strutzmann (Multiart), Salztorgasse 5/16, 1010 Wien, Tel: 01/535 33 45, Fax: 01/533 92 01, Mail: office@outofhome.at, Web: www.outofhome.at

Mit Selbstvertrauen ins „Krisenjahr“ Unbestritten ist, dass sich die Wirtschaftsund Finanzkrise 2009 auf die Werbewirtschaft auswirken wird. Das bestätigen die Prognosen der Marktforscher: rückläufige Werbespendings, weniger Sponsoring, weniger Promotions. Allerdings sind drei Branchen von der Advertising-Flaute weniger stark berührt: Online, Suchmaschinen- sowie DirectMarketing und Out of home. Die österreichische Out of home-Wirtschaft ist gut aufgestellt, allen voran die Mitgliedsunternehmen von Out of home Austria mit der Gewista/Progress-Gruppe an der Spitze. Wir haben in den vergangenen Jahren laufend Innovationen auf den Markt gebracht, die Qualität der Werbeträger deutlich gesteigert und den Servicebereich ausgebaut. Einige Stichworte dazu: Offensive bei Transport Media, das sich zu einem Boom-Medium entwickelt hat, flächendeckender Ausbau des Rolling Board-Netzes, Upgrading bei City Lights und Stadtmobiliar, Interaktion im Out of home. Vieles spricht dafür, dass unsere Branche und unser Unternehmen auch 2009 erfolgreich performen wird: Die Mobilität der Menschen steigt, die öffentlichen Nah- und Fernverkehrsmittel erleben eine Renaissance. Was öffentlich präsentiert wird, wirkt stärker denn je. Zudem stimmen Preisleistungsverhältnis und Servicequalität. Wir haben uns als ehrgeiziges Ziel gesetzt, den Marktanteil des Out of home bis zum Jahre 2010 auf 10 Prozent zu steigern. Wir sind auf dem besten Wege dazu.

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Out of home bietet im Gegensatz zu anderen Medien deutliche Vorteile: Out of home ist ausschließlich für die Werbung da. Es ist Redaktion per se. Die Werbeträger sind hochqualitativ, die Standorte weisen messbar hohe Frequenzen auf. Out of home wird nicht als störend, sondern als Teil des urbanen Ambientes empfunden. Die Recallwerte sind überdurchschnittlich hoch. Mit gezielter Außenwerbung kann man schlagartige Produktbekanntheit erzielen, dramatisieren, inszenieren und vor allem mobilisieren und motivieren. Das motiviert auch uns. 2009 wird besser, als Viele befürchten. Fred Kendlbacher Vizepräsident und Sprecher der Plattform Out of home Austria

Kompetenz, Information und Services Out of home Austria startet selbstbewusst ins Jahr 2009 Die Plattform Out of home Austria, Österreichs größte branchenübergreifende Kommunikations- und Marketingvereinigung für Ambient Advertising setzt 2009 auf Information und Dialog mit der Wirtschaft. „Wir bringen 2009 den ersten wirklich umfassenden Almanach zu Out of home in Österreich heraus, mit allen Daten und Fakten, Trends und internationalen Aspekten. Es KR Karl Javurek (Präsident) soll das Standardwerk für die Branche werden, die immer und Fred Kendlbacher (Vizedifferenzierter und gewissermaßen interdisziplinärer präsident). wird. Konvergenzen von Old und New Media, neue Vermittlungsformen im öffentlichen Raum, neue Werbeträger und Inszenierungen“, so KR Karl Javurek, Präsident des Vereins Out of home Austria, der auch 2009 wieder an Mitgliedern zulegen will. „Wir erweitern den Adressatenkreis laufend“, so Fred Kendlbacher, Vizepräsident und Sprecher des Vereins. „Schließlich erschließen sich permanent neue Geschäftsfelder und entstehen neue spezialisierte Unternehmen. Sie alle brauchen eine gemeinsame Plattform, die ihre Interessen nach außen transportiert. Das ist Hauptaufgabe des Vereins.“ 2009 wird die Homepage neu strukturiert und mit weiteren Tools und Themenrubriken versehen: „Wir werden versuchen, tagesaktuell zu sein und damit unsere Kompetenz zu erhöhen. Wer wissen will, was sich im Segment Out of home tut, erhält auf Knopfdruck Bescheid“, so Kendlbacher. Start wird der 1. März 2009, das Jahresprogramm sieht Schwerpunktdiskussionsveranstaltungen zu Out of home und Architektur sowie Design vor, zudem wird die Kooperation mit interaktiven Medien im Fokus sein, ebenso wie Innovationen im Bereich des Geomarketings und -Targetings. „Wir entwickeln uns dynamisch weiter“, so Vizepräsident Franz Solta, der mit Infoscreen einer der Pioniere des elektronischen Infotainments ist. Am 15.12. wurde der Vorstand für weitere drei Jahre wieder bestätigt. „Wir blicken trotz Wirtschaftskrise positiv in die Zukunft“, so KR Karl Javurek.

Reichweitenkaiser Out of home Nutzungsquoten bei allen Medien im urbanen Raum über 80 % 92,1 % Nutzungsquote bei Plakat und Rolling Board in Wien und in den großen Städten, 84,5 % bei City Lights und Stadtmobiliar, Reichweiten von deutlich über 90 % bei der jungen, für die Werbewirtschaft relevanten Zielgruppe, für alle Channels: Das sind Werte, die kein anderes Medium außer Out of home für sich in Anspruch nehmen kann. Die aktuelle Media-Analyse 2007/2008 ist eine Bestätigung dafür. Nahezu jeder mobile Mensch sieht und erinnert Out of home: mehrmals am Tage und in unterschiedlichen Situationen und unterschiedlicher Nutzungsdauer. 36,8 % der österreichischen Bevölkerung geben an, „an jedem von 7 Tagen der Woche“ Out of home zu nutzen, in Wien sind es sogar 54,8 %. Bei den bis 19-jährigen beträgt die österreichweite Nutzungsquote 48,4 %. Ähnlich hoch sind die Werte beim City Light: 79,9 % der WienerInnen nutzen das City Light, 40,3 % mehrmals täglich. Vergleicht man diese Ziffern mit den Daten der erfolgreichsten Print-Medien, so kommt die Kronen Zeitung in Wien auf eine Reichweite von 41,9 %, Kurier und „Österreich“ auf jeweils knapp 18 und 19 %. Dann kommt lange nichts. Österreichweit erreichen Kurier und „Österreich“ gerade einmal knapp 10 und 9 %, selbst die Kleine Zeitung übersteigt die 11 %-Schwelle nur unwesentlich. Zudem ist - und das bestätigen alle einschlägigen Untersuchungen - Out of home das beliebteste und höchst akzeptierte Werbemedium. Lediglich 4 % der Bevölkerung sind der Meinung, es gäbe zu viel an Werbung im öffentlichen Raum. Hingegen steigt die Ablehnung von Direct Mails, TV-Spots insbesondere im Fall der Unterbrecherwerbung. Out of home wird als selbstverständlicher Bestandteil des urbanen Ambientes gesehen. Ambient Media, die Gesamtheit aller Werbeformen im öffentlichen Raum, ist nach einer Untersuchung von MindShare das Medium, das am meisten aktive Beachtung genießt, während beispielsweise TV-Werbung und Radio klassische Nebenbei-Medien sind.


Out-of-Home Tool Book 2009

Transport Media Advertising spielt auch im CEE-Raum eine immer größere Rolle. Die Epamedia realisierte bereits einige Projekte.

tern.“ Fensterfolien werden aus diesem Grund generell laminiert angeliefert. Der Druck erfolgt digital. Mobilität steigt auch in Osteuropa Transport Media Advertising spielt aber nicht nur in Österreich eine immer größere Rolle. In den Metropolen im CEERaum mit entsprechender öffentlicher Verkehrsinfrastruktur eröffnen sich für Werbemittelvermarkter weitere Tätigkeitsfelder. Über JCDecaux, dessen Eastern Europe-Zentrale sich in Wien befindet, ist die Gewista indirekt in allen zentral-, ostund südosteuropäischen Ländern präsent. Die Unterschiede zu Österreich liegen laut Fred Kendlbacher in der Größe der Märkte und nicht zuletzt in der höheren Anzahl an Millionenstädten, auf die sich der Werbeeinsatz konzentriert. Die Kunden sind vorwiegend globale Player. „Die Beziehungen zu den Behörden haben sich in den meisten Ländern, besonders jenen, die bereits EUMitglieder sind, deutlich verbessert, die rechtlichen Grundlagen sind optimiert“, so Kendlbachers Bilanz der Entwicklung der letzten Jahre. Die Kampagnendauer ist mit der in Österreich vergleichbar: Ein bis zwei Wochen am City Light und am Stadtmobiliar, vier Wochen und mehr bei Verkehrsmittelwerbung. Spektakuläre Inszenierungen

Verkehrsmittelwerbung

Verkehrsmittelwerbung bietet auch die Epamedia an und setzt dabei besonders auf spektakuläre Inszenierungen. So realisierte das rumänische Epamedia-Tochterunternehmen Beta Cons für den neuen Peugeot 206 einen Werbeauftritt der Extraklasse unter dem Motto „Mit dem Auto

Auch in den Bundeshauptstädten Linz (o.) und Graz (re.) setzen die Kunden auf den mobilen Werbeauftritt.

direkt zur U-Bahn“. Die Idee lebte dabei vom Gegensatz der beiden Transportmittel U-Bahn und Auto. Das Gelernte und Normale - mit dem Auto direkt bei der U-Bahn parken und mit Letzterer weiter fahren wurde aufgebrochen. Denn in diesem Fall bedeutete es, den Peugeot 206 direkt in der U-Bahnstation abzustellen: Die spektakuläre Aktion war planerisch und logistisch eine wahre Herausforderung. So mußten neben der Agentur und dem Kunden auch die U-Bahn-Verantwortlichen ins Boot geholt werden. Die Genehmigung für die Umsetzung von Seiten der Behörde nahm drei Monate in Anspruch. Die große Frage der Aktion lautete: Wie kann man ein Auto in eine U-Bahn-Station bringen? Mit Unterstützung der Metro-Betriebsgesellschaft wurde das Auto zuerst in die Remise überstellt und dann auf eine spezielle Plattform gehoben, um den Weitertransport zur gewählten Station zu ermöglichen. Der eigentliche Transport fand dann durch den U-Bahn-Tunnel statt, beinahe wie ein normaler Zug. In der Station waren dann noch die Manövrierkünste des Teams gefordert, um das Auto zwischen Säulen und Sitzmöbeln optimal zu positionieren. Die gesamte Aktion wurde im engen Zeithorizont zwischen 0.00 und 3.00 Uhr Nachts mit tatkräftiger Unterstützung von zehn Personen durchgeführt. Der große Erfolg gab der aufwändigen Aktion recht: Über Presseberichte, Blogs und Internet-Foren hat sich die Aktion schnell herumgesprochen, Kunde und Agentur waren in aller Munde. Die gelungene Promotion-Unterstützung der klassischen Kampagne, die neben den traditionellen Außenmedien auch in TV, Print und Radio stattfand, hat ihr Ziel damit vollends erreicht. Als Fazit sind weitere ähnlich spektakuläre Ideen in Bukarest bereits in Planung. In Rumänien stehen weiters rund 950 Werbeträger und -mittel im Haltestellenbereich der Metro zur Verfügung. Neben Rumänien bietet Epamedia auch in Ungarn Verkehrsmittelwerbung an. Hier umfaßt das Angebot neben klassischen Werbemitteln in den Bereichen der U-Bahn wie Werbeträger auf Wänden, bei den Ab- und Aufgängen, City Lights und Plakate in den Wartebereichen, auch Werbung auf und in Bussen - insgesamt über 3.000 Flächen im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs.

In Linz beginnt’s Die Straßenbahn ist für Geschäftsführer Prok. Alfred Stadler von Gutenberg-Werbering auch nicht unmittelbar ein Medium der Verkaufsförderung, sondern ein Imageträger. „Verkehrsmittelwerbung ist in Linz seit Jahren ein attraktives Medium“, so Stadler weiter. Um die Bevölkerung schon jetzt auf das nächste Jahr einzustimmen, wenn Linz zur Kulturhauptstadt Europas avanciert, nutzt die Stadt Linz aktuell drei City Runner als Kommunikationsplattform. Neben den Straßenbahnen stehen in der oberösterreichischen Landeshauptstadt auch noch Gelenk- und Solo-Autobusse zur werblichen Verfügung. Dazu kommen Busse in Braunau und Steyr. Von monatlich buchbaren Innenplakaten, über Seitenund Rückwandfolien, Traffic Boards bis hin zum ganzjährigen Totallook reicht die Produktpalette von Gutenberg-Werbering. Raiffeisen, Volksbank, FM4, Energie AG, Lotto, Bauhaus, Heindl, Life Radio, Stiegl, Gross, Sonnleitner und Kronen Zeitung sind als Werbekunden auf und in Linzer Öffis vertreten. Mit dem Station Branding präsentiert das Team des Gutenberg Werbering ein neues und beliebtes Außenwerbemedium auch in Linz. Es stehen die frequenzstarken Stationen Unionkreuzung und Hauptbahnhof dafür zur Verfügung. Im Zuge der Erweiterung im Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel in Linz, werden demnächst zehn neue City Runner Straßenbahn-Garnituren in Betrieb genommen, deren Werbeflächen exklusiv vom Gutenberg Werbering vermarktet werden. Eine zusätzliche Attraktivität erfährt das Medium durch den Einsatz auf der neuen Linie Richtung Einkaufszentren Plus City und UNO. Neu ist auch die Beklebung der Solo-Autobusse, die auch mit dem von den österreichischen Außenwerbeunternehmen initiierten Six Cities Paket vermarktet werden. Dabei können die Seitenflächen, die Rückseite, die Frontfläche und ein Teil des Fahrerbereichs beklebt werden. Die Linzer Oberleitungsbusse können im Totallook beklebt werden. „Der Totallook wird von uns sehr achtsam eingesetzt“, so Prokurist Stadler, „der Fahrgast soll nicht durch die vollflächige Gestaltung der Fahrzeuge gestört werden. Topmodern am Inn Auch Innsbruck, die Stadt am Inn, hat in punkto Verkehrsmittelwerbung einiges zu bieten. Täglich rund 114.000 Beförderungen mit der Straßenbahn und den IVB Bussen sprechen für sich. Und Werbung auf Verkehrsmitteln fällt in Innsbruck auf, wie aktuelle Marktforschungsergebnisse zeigen: 96 Prozent aller Befragten können sich bewußt an Werbung auf Straßenbahn oder Bus erinnern, 70 Prozent sogar an einzelne Sujets. Insgesamt verbringen die InnsbruckerInnen jeden Tag 2,8 Stunden

Fotos: Gutenberg-Werbering, Ankünder Steiermark

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Verkeh


außer Haus. Für die Vermarktung auf den öffentlichen Verkehrsmitteln in Innsbruck zeichnet Sitour Marketing verantwortlich. Das Unternehmen bietet seit über 40 Jahren Verkehrsmittelwerbung im Großraum Innsbruck sowie Werbung auf Leit- und Informationssystemen in mehr als 950 Skigebieten auf drei Kontinenten an. Als eine der vier Host Cities der EURO 2008™ profitierte Sitour 2008 von der intensiven Nachfrage betreffend Werbemöglichkeiten im Transport Media Bereich. Internationale und nationale Kunden nutzten dabei das umfassende Angebot des Außenwerbers. Der Sitour Geschäftsführer Dkfm. Rainer Egen berichtet: „Die Brauerei Fohrenburg in Vorarlberg brandete eine ganze Straßenbahn und einen Bus, Coca Cola ebenfalls eine Straßenbahn. Auch die Kronenzeitung war werblich sehr präsent mit Traffic Boards und Heckflächen, Ferrero ebenfalls mit einem ganzen Bus, b-win mit einer Heckfläche.“ Die Laufzeit der einzelnen Kampagnen war unterschiedlich. Während einige nur während der EM-Zeit gebucht waren, entschieden sich andere für eine Präsenz auf der Tram für mehr als ein Jahr. Im Gegensatz zu statischen Werbeträgern ist Transport Media „die größte Werbung der Stadt“, so Egen, „denn damit ist die Marke mobil in der gesamten Stadt präsent.“ Seit Frühling 2008 haben Sitour-Werbekunden auch die Möglichkeit auf den neuen und top modernen Niederflurstraßenbahnen der Innsbrucker Verkehrsbetriebe zu werben. Die neue Tram besticht durch ein besonders ruhiges Fahrverhalten und viel Komfort wie ebene und behindertengerechte Einstiege, stufenlose und klimatisierte Innenräume und ausreichend Platz für Kinderwägen und Rollstühle. Bis Jahresende 2008 werden insgesamt 22 Fahrzeuge die bisherigen Straßenbahngarnituren ersetzen. „Wir bieten mit der neuen Tram all unseren Werbekunden die Möglichkeit in die neue mobile Werbewelt einzusteigen und ihren Marken die verdiente

Verkehrsmittelwerbung

11.12.2006

8:39 Uhr

Aufmerksamkeit im öffentlichen Raum zu geben“, freut sich Dkfm. Rainer Egen. Kräftebündelung in Salzburg Die Progress Salzburg, eine Tochtergesellschaft der Gewista, ist nach der Übernahme von 51 Prozent der Objektwerbung Salzburg im Oktober 2008 der größte Anbieter von Transport Advertising in Salzburg. Die Angebotspalette der Progress umfaßt Transport Media auf und in Bussen, klassisches Großplakat von 8- bis zu 48-Bogen und Sonderformaten, A-Ständer und Dreiecksständerplakatierung, Rolling Boards, Litfaßsäulen und moderne, hinterleuchtete, sich drehende City Light-Litfaßsäulen und ähnliches Stadtmobiliar. Das Unternehmen hat in Salzburg auch im Transport Media Segment in den vergangenen Jahren für ein deutliches Upgrading gesorgt. „Salzburg hat heute das qualitativ hochwertigste Außenwerbe-Netz in Westösterreich“, resümiert Progress Geschäftsführer Fred Kendlbacher stolz. Mittels moderner Geo-Gis-Methoden können Kampagnen, beispielsweise im Umfeld von Einkaufszentren, genau geplant werden. Mehr als 2.100 Busse sind in Salzburg im Einsatz. Auf den Autobussen, die in Salzburg unterwegs sind, gibt es Klebemöglichkeiten an den Seitenwänden, am Heck, am Heckfenster oder im Totallook. Der Totallook inklusive Fensterverklebung ist die derzeit wohl attraktivste und trendigste Form der Außenwerbung. Bei dieser Gestaltungsvariante mit perforierter Fensterfolie wird die gewünschte Werbung von der Außenseite als Ganzes wahrgenommen. Von innen bleibt die Durchsicht durch das Bild nach außen erhalten. Verkehrsmittelwerbung inkludiert aber auch die Innenwerbung in den öffentlichen Verkehrsmitteln und den Bussen. Dieser Werbeträger wurde im Jahr 2004 auf ein einheitliches Klapprahmensystem im Format 20 x 41 cm quer umgebaut. „Durch die zunehmende Mobilität in der Gesellschaft entwickelt sich Verkehrsmit-

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telwerbung zu einem wichtigen Teil in der Außenwerbung. Große Kontaktchancen verbinden sich dabei mit hoher Awareness und langer Beobachtungsdauer“, sind sich Dominik Sobota und Fred Kendlbacher einig. Besonders spannende Inszenierungen im öffentlichen Raum waren 2008 etwa die „verpfuschten Bushaltestellen“ die absichtlich mit verschmierten Rückwänden und farbigen Fußtapsern am Boden den vielen Salzburger Hobbyheimwerkern die Realität des „Selbermachens“ aufzeigte und gleichzeitig die Salzburger Malermeister als professionelle Alternative in Aussicht stellten. Und auch die Salzburger Tapezierer-Innung „erfüllte (T)räume“ und machte eine City Light Wartehalle zum Wohnzimmer mit Sitzlandschaft und Tapeten. „Die Wartehalleninszenierungen waren 2008 ein Paradebeispiel dafür, was man mit Außenwerbung an frequenzstarken Standorten erreichen kann“, so Fred Kendlbacher. Graz im Aufwind Durch die zunehmende Mobilität der Gesellschaft wird die Verkehrsmittelwerbung zu einem wichtigen und unverzichtbaren Bestandteil effizienter Werbestrategien, auch in der steirischen Landeshauptstadt Graz. Die Straßenbahnen und Busse der Grazer Verkehrsbetriebe befördern allein 250.000 Fahrgäste täglich. Die Verkehrsmittelwerbung überzeugt aber nicht nur durch hohe Reichweiten und Kontaktchancen, sondern auch durch hohe Impact- und Sympathiewerte wie eine Umfrage vom Grazer Markt- und Meinungsforschungsinstitut GMK zeigt: 75 Prozent der befragten Personen finden Straßenbahnwerbung sympathisch. Sogar 82 Prozent aller Passanten finden, daß Werbung die Tram attraktiver macht. 35 Prozent konnten Werbung auf Straßenbahnen spontan dem werbenden Unternehmen zuordnen, nach Fotovorlage lag der Spitzenwert sogar bei 89 Prozent. Die Vermarktung in Graz und

Verkehrsmittelwerbung

Fotos: Gutenberg-Werbering, Ankünder Steiermark

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Seite 1

www.plakativ.at


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Umgebung obliegt dem Ankünder Steiermark mit Sitz in Graz. Auf rund 70 Straßenbahnen, 220 Bussen und zehn Citybussen können Werbebotschaften im Totallook, auf Seiten- und Sonderflächen, hinterleuchteten Bussi-Lights auf Bus-Heckflächen sowie Indoor Poster gebucht werden. Die beiden Ankünder-Geschäftsführer Mag. Josef Karner und Mag. Dieter Weber konnten für das Jahr 2008 eine sehr gute Auslastung verzeichnen und sehen sich, was den intramedialen Vergleich betrifft, mit einem positiven Trend konfrontiert, nämlich mit einer steigenden Nachfrage nach Totallook-Werbung vor allem beim City Runner. „Jedoch als Verstärkung von Plakatkampagnen, nicht als Ersatz für Plakat-Aktionen“, wird betont, „Totallook-Werbung auf City Runnern ist ein begehrter Imagefaktor und soll vor allem die Bekanntheit des Unternehmens und der Marke steigern.“

Verkehrsmittelwerbung

Zug-kräftige Werbung Werbung entlang der gesamten Mobilitätskette bietet das ÖBB-Werbecenter seinen Kunden. Die Möglichkeiten reichen dabei von der Online-Werbung bei der Fahrplanabfrage im Internet, über die Taxis am Weg zum Bahnhof und Werbung in den Verkehrsstationen bis hin zur Wagon Außen- und Innenwerbung sowie der Lokwerbung als Premium-Variante. Das ÖBB-Werbecenter bietet seinen Kunden rund 11.500 Werbeflächen, die sich auf Kleinplakate am Bahnhof, Brücken-, Lichtwerbe- und Taxiwerbeflächen verteilen. Individuelle Werbelösungen sind in insgesamt 1.400 Bahnhöfen Österreichweit möglich. „Von Pendlern über Jugendliche bis hin zu Geschäftsreisenden und Pensionisten erreichen die Unternehmen jede erdenkliche Zielgruppe, jährlich bis zu 200 Millionen potenzielle Kontakte“, erklärt ÖBB-Werbecenter Marketingleiterin Mag. (FH) Lina Bindoni. Seit September 2007 bietet das ÖBB-Werbecenter die 10.000 PS starke Taurus-Lok für ein Jahr als mobilen Werbeträger. In dieser Zeit legt das Kraftpaket auf Schienen rund 230.000 km zurück, rund 90 Prozent in Österreich, davon 36 Prozent im Ballungszentrum Wien und Niederösterreich. Auf die Premium-Variante der Lokwerbung setzten 2008 unter anderem Wiener Städtische/Vienna Insurance Group, Mobilkom oder Siemens. Die anläßlich der EM extra designten 17 Länder-Loks werden laut ÖBB-Werbecenter noch bis Ende 2008 auf Schiene sein. Aktuell wurde als Symbol für die produktive und wichtige Partnerschaft zwischen Feuerwehr und ÖBB die Taurus-Lok, die mit 357 km/h den Geschwindigkeits-Weltrekord für Elektrolokomotiven hält, vom ÖBB-Werbecenter im Feuerwehr-Look gestaltet. Die Botschafterin der guten Zusammenarbeit ist mit ihren 10.000 PS schnell wie die Feuerwehr und als mobile Werbeträgerin in Österreich und dem benachbarten Ausland unterwegs. Der

Gebrandete Loks und Züge sowie Taxis bietet das ÖBB-Werbecenter seinen Kunden.

Hingucker setzt ein Zeichen dafür, daß Feuerwehr und ÖBB auch in der Zukunft ihre Kooperation weiterentwickeln werden. Auf Schiene gebracht wurde auch die gebrandete Telekom Austria Taurus-Lok, die auch bei zahlreichen Events im Einsatz sein wird. „Eine mobile Werbefläche kommt unserem Markenkern ‚Mittendrin im Leben’ optimal entgegen - so ist Telekom Austria immer und überall dabei“, erklärt Tanja Sourek, Leiterin Werbung Telekom Austria AG. „Und natürlich ist nur die schnellste Lokomotive der Welt ein passender Werbeträger für das schnelle Internet von Telekom Austria.“ Unter dem Motto „Längstes Mobil-Plakat der Welt“ offeriert das ÖBB-Werbecenter auch Werbung auf Wagonaußenseiten. Die ist sowohl im Ballungsraum Wien als auch im Regional- und Fernverkehr buchbar. Das ÖBB-Werbecenter übernimmt als FullService-Anbieter für alle Werbeformen die Produktion, Montage und Demontage der Sujets. „Wir bieten unseren Kunden Teilund Vollbeklebungen sowie Bannerwerbung und Werbung im 24-Bogen Format an“, führt Claus Stadler, Geschäftsführer des ÖBB-Werbecenters aus. Als Werbeträger stehen zahlreiche Fahrzeuge zur Verfügung, vom modernen „Talent“ im Ballungsraum Wien bis hin zum Schienenbus im Regionalverkehr. Als 480 m2 große Werbefläche wurde der Wiener Südbahnhof von Ikea genutzt. Die Idee zur Ambient Umsetzung lag praktisch auf der Hand: Die natürliche Architektur der Fensterfront, die in ihrer Aufteilung an das bekannte Expedit Regal von Ikea erinnerte, wurde von August bis September 2008 als Werbefläche genutzt. Die vorhandenen „Fächer“ wurden mit den verschiedensten Neuheiten von Ikea beklebt, die viele Ideen aus dem neuen Ikea Katalog zeigten. Die Agentur DDB Berlin hat mit dieser spektakulären Umsetzung den Wiener Südbahnhof in ein riesiges Ikea Expedit Regal verwandelt. Durch den Einsatz einer transluzenten 3M Scotchcal Digitaldruckfolie konnten beeindruckende

Lichteffekte abhängig von Tageszeit und Sonneneinstrahlung erreicht werden. Die Verklebung entstand in Zusammenarbeit mit Plakativ X-large Printing und den Folienspezialisten von 3M. Um die Regalfächer von Expedit zu simulieren wurden insgesamt 64 Fenster in der Größe von 2,10 x 2,10 Meter von Plakativ X-large Printing mit 3M Scotchcal IJ 40 Digitaldruckfolie verklebt. Für die Digitaldruckspezialisten von Plakativ war die Umsetzung am Südbahnhof ein besonders reizvolles Projekt, speziell hinsichtlich der „Planung der einzelnen Arbeitsabläufe“, erklärt Peter Cibulka, Verkaufsleiter Plakativ X-large Printing. Die Folien wurden nach der Fertigstellung mit einem Schneide- und Fräsautomaten auf Kontur geschnitten und mit Montageschablonen für die exakte Positionierung an den richtigen „Regalplätzen“ versehen. „Das überdimensionale Expedit Regal war ein wirklich gelungener Werbeauftritt und für tausende Bahnkunden ein echter Eyecatcher“, so Claus Stadler, Geschäftsführer des ÖBB-Werbecenters. Gebrandete Taxiflotte Im Bereich Taxiwerbung können die Kunden des ÖBB-Werbecenters auf 250 Taxis im Ballungsraum Wien zwischen Taxivoll- oder Teilbeklebungen ab einer Mindestdauer von einem Monat wählen. Ablösbare, im Sieb- bzw. Digitaldruck produzierte Klebefolien können auf der Motorhaube, an den Türen oben, am Kofferraumdeckel, an den Türen unten sowie optional auf den Kopfstützen im Fahrzeug werblich genutzt werden. Durch zusätzliche Werbung auf der Kopfstützenrückseite, Foldern oder Produktsamples für die Fahrgäste, kann die Werbebotschaft nochmals verstärkt werden. Für die Vollbeklebung stehen Mercedes B und E Klasse sowie die so genannten London Taxis zur Verfügung. In Wien setzen aktuell Türkei-Tourismus, Manner oder Vereinigte Bühnen Wien auf Taxiwerbung. In Sachen Produktsampling verzeichnet das ÖBB-Werbecenter eine beachtliche Nachfrage. Neben Nespresso Ice Coffee, Manner und den Vereinigten Bühnen Wien nutzte auch Canon diese Werbemöglichkeit. Die Fahrgäste erhielten im Auto Einwegkameras, mit denen sie ein Foto von sich im Taxi machen konnten. Wenn die Kamera anschließend bei Canon eingesandt wurde, nahm der Fahrgast automatisch an einem Gewinnspiel teil. Impactstark am Lkw Großformatige Werbung, die bewegt und ankommt, lautet das Motto, unter der Plakat am Lkw-Geschäftsführer Mag. Christoph Huber sein Angebot am Markt pla-

Fotos: ÖBB-Werbecenter

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Gewista-Tochter Progress Salzburg übernimmt Objektwerbung Zum 50-Jahres-Jubiläum wird Progress größter Anbieter von Out of home in Salzburg Die Progress Salzburg, eine Tochtergesellschaft der Gewista, ist nach der Übernahme von 51 Prozent der Objektwerbung der größte Anbieter von Out of home Media in Salzburg. Von der Objektwerbung Salzburg wurden die Hinweistafeln, 51 Prozent der City Lights, das komplette Transport Media und die Kleinflächenplakatierung in die Progress Salzburg zur Servicierung integriert. „Wir freuen uns“, so Fred Kendlbacher, Geschäftsführer der Progress Salzburg, „dass wir mit den Werbeträgern der ehemaligen Objektwerbung nunmehr alle Channels des Out of Home in Salzburg optimal servicieren können.“ „Die Angebotspalette der Progress in der neuen Unternehmenskonstellation ist breit wie sonst nur in Wien: Transport Media auf und in Bussen, klassisches Großplakat von 8- bis zu 48-Bogen und Sonderformaten, A-Ständer und Dreieckständerplakatierung, Rolling Boards, Litfaßsäulen und moderne, hinterleuchtete, sich drehende City LightLitfaßsäulen und ähnliches Stadtmobiliar und verschiedene Konstellationen von City Light-Vitrinen, Wandmontagen bis hin zur Integration in die Wartehallen. Dazu gesellen sich Hinweistafeln auf Licht- und O-Bus-Masten und Sammelhinweistafelanlagen. Die Progress Salzburg ist der Anbieter mit dem breitesten Portfolio“, so Prokurist Dominik Sobota, Verkaufsleiter der Progress Salzburg. „Mit einem Marktanteil von 55 Prozent bei den City Lights und 32 Rolling Boards in Salzburg sind wir der Ansprechpartner Nummer 1 bei den wachstumsstärksten Zukunftsmedien“, so Prokurist Dominik Sobota weiter.

„Happy Birthday Progress“ (v.l.n.r.): Fred Kendlbacher, Progress Salzburg, mit Albus-Chef Erich Schabhüttl, Carl Pfliegler, Eisenbahner Musikverein Salzburg, Peter Köpf, Laudator und Progress-Mitbegründer, und Dominik Sobota, Prokurist Progress.

The Sound of Migration Szene Salzburg gewinnt Salzburger Kulturplakatpreis Ein Kunstwerk als symbolischer Preis. Ein Plakat, das für sich selbst Kunst ist. Die Szene Salzburg - Julius Deutschbauer und Gerhard Spring - sind die Gewinner des von Stadt und Land Salzburg , ORF Salzburg und Progress Werbung initiierten „Kulturplakatpreis 2008“. Premiere für heuer: Eine künstlerisch gestaltete Trophäe, entwickelt von der Gewinnerin des Wettbewerbes in der Bildhauerklasse des Mozarteums, Charlotte Rührlinger, als stilisierte Litfaßsäule. Der bei der Verleihung teilnehmende Bürgermeister Dr. Heinz Schaden freut sich über die gelungene Trophäe: „Die Einreichungen für den Trophäenwettbewerb waren von so hoher Qualität, dass die Wahl schwer fiel.“ Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. David Brenner ergänzt dazu: „Die Einreichungen zum Kulturplakatpreis langten aus allen Teilen Salzburgs ein. Über 600 Einreichungen beweisen, wie kreativ sich die Salzburger Kulturszene mit der Vorstellung der Events in der Öffentlichkeit auseinandersetzt. Gerade die auf einem Plakat gedruckte Werbung für Kunst ist manchmal selbst bereits Kunst. Zahlreiche der Einsendungen belegen dies und schaffen so MIT der Kunst eine zusätzliche, neue Bühne FÜR die Kunst.“ Das Siegersujet beeindruckte die Fachjury: „Eine verblüffend einfache, gleichzeitig witzig-provokante Lösung“, resümiert der LaudatorORF Landesdirektor Prof. Siegbert Stronegger - und ein Beweis, dass Plakat und Kunst in engem Konnex zueinander stehen: Gute Plakate sind Kunst im öffentlichen Raum. Mehr noch: Sie sind Verführer zur Kunst.“

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Den zweiten Preis - die Litfaßsäule in Silber - erhielt ein „Plakat ohne Titel“ des „Ohne Titel - Netzwerk für Theater- und Kunstprojekte“, gestaltet von Arthur Zgubic, an die dritte Stelle platzierte sich mit dem Dommuseum Salzburg eine tradierte Institution. Bronze ging an das Sujet „Léopold Rabus“ für die gleichnamige Ausstellung. Der Salzburger Kulturplakatpreis hat sich im zweiten Jahr als feste Größe etabliert. „Es reichen immer mehr Kulturorganisationen ein. Schließlich zählen nicht nur das Image, sondern auch die damit verbundene kostenlose Affiche (bei Gewinn) für eine Aktion. Insgesamt verzeichnen wir eine deutlich steigende Auslastung bei Kulturplakatierung. Es gibt quasi kein künstlerisches Event, das nicht auf den Flächen der Progress beworben würde. Plakate und Out of home insgesamt sind Signale und Botschaften im öffentlichen Raum. Sie machen neugierig und mobilisieren zum Besuch“, ergänzt Fred Kendlbacher, Geschäftsführer der Progress Werbung.

www.progress-sbg.at, office@progress-sbg.at Tel.: 0662/43 92 24, Fred Kendlbacher, Dominik Sobota

1. Preis: Szene Salzburg / The Sound of Migration (v.l.n.r.): Fred Kendlbacher (Progress Salzburg), Mag. David Brenner (Landeshauptmannstellvertreter), Gerhard Spring, Bertie Ambach (Szene Salzburg), Bürgermeister Dr. Heinz Schaden, Prof. Dr. Siegbert Stronegger (ORF Salzburg).


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Werbung auf Lkws und Rückseiten von Sightseeingbussen sind augenfällig und haben durch die bewegten Motive eine zusätzliche Eye-CatcherFunktion.

ziert. Buchbar in den Kategorien Plus und SuperPlus in den Formaten PAL City Light Poster, PAL 12-, 18-, 24- und 72-Bogen werden mit der Werbung am Lkw bis zu bzw. ab 800.000 Bruttokontakte pro Monat erreicht. Die Fahrzeugseitenflächen und die Rückseiten des Lkw können zusätzlich mit einem Scroller kombiniert werden. Dabei handelt es sich um einen dynamischen Wechselwerbeträger, der im City Light Format 119 x 175 cm und 2 x 2 m bis zu sieben Sujetwechsel im 10-SekundenIntervall während der Fahrt ermöglicht. Speziell Kunden mit eigenem Fuhrpark nutzen dieses Angebot wie Mag. Christoph Huber berichtet. Die Laufzeit bei ScrollerBuchungen ist wochen- und monatsweise angelegt und wird individuell auf das Werbeziel der Kunden abgestimmt. „Der Vorteil der Scroller ist, daß speziell im urbanen Bereich durch die Mobilität der Werbeträger mehr Sichtkontakte möglich sind. Ein weiterer markanter Vorteil ist die ‚transparente Lieferung‘. So wirbt der Scroller unter anderem genau für jene Waren, die zum Point of Sale geliefert werden“, präzisiert Christoph Huber. Im Folienbereich kooperiert Huber mit dem Spezialisten 3M und übernimmt für die Kunden auf Wunsch auch die komplette technische Abwicklung inklusive Druck der Folien und Planen.

Verkehrsmittelwerbung

Sehen und gesehen werden Sightseeing Busse mit Scrollern im City Light Poster Format zu bestücken ist die Geschäftsidee von Daniel Huber, Geschäftsführer von Sijuu Advertisement, der sich die Europarechte für dieses Angebot gesichert hat. Zu den Unternehmen, die bereits mit Scrollern der jungen Firma ausgerüstet durch Österreich und Deutschland fahren, zählen Austrobus/Dr. Richard - Vienna Sightseeing, Hamburg City Tours/Hamburg, Tempelhofer/Berlin und Grey Line/ München. Werblich vertreten sind unter anderem Kinetic Worldwide Germany, artcar rent und Menschen für Menschen. Daniel Huber ist von der Effizienz des Werbemittels überzeugt: „Ein Sightseeing Bus ist 365 Tage im Jahr im Einsatz, fährt nur in Bestlagen in Stadtzentren, wo sich viele Menschen bewegen. Zudem sind Sightsee-

ing Busse an sich schon augenfällig und durch die bewegten Motive am Scroller ist eine zusätzliche Eye-Catcher-Funktion gegeben.“ Kampagnen können ab der Dauer von einem Monat gebucht werden. Die Größe der sichtbaren Werbefläche beträgt 115 x 171 cm, die Folien aus TyvekKunstfaser werden digital bedruckt. Hubers mittelfristiges Ziel ist es, den Bekanntheitsgrad von Sijuu in den nächsten drei bis fünf Jahren sukzessive zu steigern. Kundengarage als Markenwelt Als Markt- und Innovationsführer ist die Marke A1 immer seiner Zeit voraus und weiß neue Trends sofort für sich und seine Kunden zu nutzen. Media Parking erobert mit seiner innovativen Marketing Plattform bzw. seinen marketingorientierten Erlebniswelten von der A1 Kundengarage aus einen weltweiten Markt. Ein patentiertes Druckverfahren ermöglicht es erstmals Parkhäuser in Marken- und Bilderwelten zu verwandeln. Media Parking präsentiert nach einer spannenden Entwicklungs- und Testphase die Gestaltung einer weltweit einzigartigen Markenwelt in der Kundengarage von A1. Media Parking entwickelte ein Werbemedium für Parkgaragen, das mittels Farbe, Licht und hochwertig bedruckten Aluminiumplatten Erlebnis-Werbewelten in Garagen schafft. „A1 hat auch bei innovativen Marketingkonzepten die Nase ganz weit vorne“, freut sich Dr. Hannes Ametsreiter, Vorstand Marketing, Vertrieb und Customer Services, mobilkom austria und Vorstand Marketing und Customer Services, Telekom Austria. Das Business-Modell von Media Parking ist so einfach wie bestechend: Der Einkauf in einem Shopping Center und einer Innenstadt beginnt

Ein patentiertes Druckverfahren ermöglicht es erstmals Parkhäuser in Marken- und Bilderwelten zu verwandeln.

und endet meist in einem Parkhaus - einer grauen Betonburg, die Wohlfühlen unmöglich und das Wiederfinden des eigenen Autos zu einer Herausforderung macht. Media Parking läßt das Shopping-Erlebnis schon im Parkhaus beginnen und gestaltet wunderbare Werbewelten. Philipp Slupetzky, Geschäftsführer Media Parking: „Mit unserem System profitiert der Parkende von einem angenehmen Ambiente schon zu Beginn des Einkaufs. Düfte, Farben und Bilderwelten helfen ihm, sich zu orientieren, das eigens entwickelte Beleuchtungssystem erhöht das Sicherheitsempfinden.“ Die Werbekunden haben damit die Möglichkeit, Werbewelten in einer bisher noch nicht gekannten Dimension zu schaffen. Der Kunde erinnert sich während des gesamten Aufenthaltes leicht und gerne an die Markenwelt, in der sein Pkw geparkt ist. Weitere Werbewelten sollen in der Altstadtgarage Mönchsberg in Salzburg oder in der Garage im Wiener Donauzentrum entstehen. Stimmungsmacher Flugzeugwerbung Werbung auf einem Flugzeug fällt auf. Millionen Passagiere, Begleitpersonen, Besucher und Flughafenmitarbeiter sehen beklebte Flugzeugflächen beim Gate, beim Start oder bei der Landung. Das ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, für eine Marke, ein Unternehmen oder einen Event Stimmung zu machen. Austrian Airlines und McDonald’s Österreich zeigten mit drei speziell für die Fußball-Europameisterschaft 2008 verklebten AustrianMaschinen vor, wie es geht. Der Zufall entschied, ob man bei Flügen nach beziehungsweise aus Österreich Passagier der „Unofficial Fan Line“, dem „Botschafter der Leidenschaft“ oder des für Mc Donald’s verklebten „Fußballeskorte-Fliegers“ war. Die Sujets aller drei Maschinen wurden auf Spezialfolien von 3M gedruckt. Die Flugzeugfolie VS 7704 hält extremen Temperaturunterschieden von mehr als 100 Grad Celsius und Enteisungsflüssigkeiten stand. Das Material ist elastisch, um bei jedem Flug den Auf- und Abbau der Druckkabine mitmachen zu können. Forster Verkehrsund Werbetechnik hat die Folien für alle drei Flugzeuge bedruckt. Verklebt wurden sie im Technikbetrieb von Austrian Airlines am Flughafen Wien. „Flugzeuge in speziellem Design sind absolut Aufmerksamkeit-erregende Werbeträger, sowohl auf

Fotos: Plakat am Lkw, Sijuu Advertisement, Media Parking, 3 M/Austrian Airlines, faigle Kunststoffe, richter-solutions

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nationaler als auch auf internationaler Ebene“, betont Ing. Mag. Michael Braun, Pressesprecher der Austrian Airlines Group, und erklärt den Grund: „Dabei werden sowohl die breite Öffentlichkeit als auch engere, luftfahrtbegeisterte Kreise erreicht. Zusätzlich sind Bilder dieses außergewöhnlichen Werbeträgers sehr gut für Marketing- und PR-Zwecke einsetzbar, womit sich der Werbewert weiter erhöht.“

Mit den Systemen Igostrap® und gripAd® werden vom Österreichischen KunststoffSpezialfolien ermöglichen das spezialisten faigle HalteschlauBranding von Flugzeugen (o.). fen-Systeme entwickelt, die Halteschlaufen mit Werbebotfür die geforderte Sicherheit schaften von faigle (u.). für Fahrgäste im Fahrgastraum sorgen. Gleichzeitig überzeugen beide Systeme mit Vorteil der einfachen Montage durch vorgestanzte und auf Maß abgelängte Bänder und der Feststellklemme. Die Farbvielfalt von Schlaufen und Knöpfen - selbst CI-konforme Sonderlösungen sind realisierbar - geben Designern alle Gestaltungsfreiräume. Das faigle gripAd®-System ist die Symbiose von Funktionalität einer Sicherheitskomponente mit einem innovativen Werbemedium. Unübersehbar ist die Werbebotschaft direkt in die Halteschlaufe integriert. Jede Suche nach einem festen Halt in Straßenbahnen, Omnibussen, U-Bahnen, S-Bahnen oder Gondeln lenkt den Blick zur Werbebotschaft. Die Werbebotschaft ist unter einem hochtransparenten Sichtfenster vor Vandalismus und Verschmutzung geschützt. Einfaches Handling gewährleistet, daß Werbebotschaften schnell und effizient aktualisiert oder ausgetauscht werden können. Die faigle-gripAd®- und Igostrap® Halteschlaufen bieten auch nach Jahren eine noch immer offene, griffbereite Schlaufe, sind unverwüstlich und hygienischer als die bisher vielfach eingesetzten Lederriemen. Auch haptisch vermitteln sie der Halt suchenden Hand ein solides, Vertrauen erweckendes, griffiges Profil. Die eingesetzten Kunststoffe sind brandgeschützt ausgerüstet und entsprechen den US-amerikanischen und deutschen DIN-Brandschutznormen. Damit sind sie in der gesamten EU, den USA sowie den meisten Ländern weltweit zugelassen. Das Igostrap® und gripAd®-System von faigle wird ab Werk als kompletter Bausatz geliefert: Das Kunststoffband hat bereits die erforderliche Länge, die Bohrungen für die Spannschrauben sind ebenfalls am richtigen Ort ausgestanzt. Zum Bausatz gehören ein dazu entwickelter Schnellverschluß und passende Spannschrauben.

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Verkehrsmittelwerbung

Fotos: Plakat am Lkw, Sijuu Advertisement, Media Parking, 3 M/Austrian Airlines, faigle Kunststoffe, richter-solutions

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dieses neuen Werbemittels und der damit einhergehenden Auslastung nicht sinnvoll“, so Geschäftsführer Richter weiter. So wurden von richter-solutions unmittelbar vor Beginn der EURO 2008 acht Station Brandings in den WieVerklebungen von richter-solutions. ner U-Bahn-Stationen Karlsplatz, Westbahnhof, Stephansplatz, Schwedenplatz, Neubaugasse, Schottenring, Stadion und Praterstern umgesetzt. Insgesamt wurden dabei 3.500 m2 Folie verklebt, wobei sich der Arbeitseinsatz pro Station je nach Stationsgröße und Sujet auf 200 bis 400 Mannstunden beläuft. richter-solutions ist bei der Gewista auch einer von mehreren Verklebepartnern für die U-BahnVollbeklebung. So hat das Team von Gerald Richter aktuell die EM-U-Bahn realisiert. Ursprünglich hat sich richter-solutions auf Eventorganisation und Eventausstattung konzentriert, vor allem auf Konzeption und Durchführung von Roadshows. Dabei ist das Unternehmen auch exklusiver Partner eines deutschen Betriebes, der Promotiontrucks herstellt und vermietet. Für die Drogeriekette dm hat richter-solutions beispielsweise eine Roadshow mit 76 Stops innerhalb von fünf Monaten umgesetzt, für die Uniqa Versicherung wurden und werden neben Roadshows auch für den Kunstversicher Kreis ArtCercle Kunstevents in den Museen Wiens realisiert. „Die Erfahrungen, die wir mit der Verklebung und Montage von Station Brandings sammeln, sind natürlich auch für unsere Tätigkeiten im Bereich Event hilfreich“, so Gerald Richter, „zudem sind wir auch im Bereich Event- und Messeausstattung tätig und arbeiten hier als externe Dienstleister auch für andere Agenturen.“ Dagmar Achter/Kerstin Guggenberger

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Out-of-Home Tool Book 2009

Ins Licht gerückt Lichtwerbung bildet Image und hat eine einprägsame Wirkungsdauer. Sie setzt Akzente, dient als Orientierungshilfe und vermittelt eine Botschaft an die Sinne.

Lichtwerbung

Am Wiener Donauturm prangt seit September 2008 das neue Logo der größten Bank Österreichs, der Bank Austria. Mit einem Spezialhubschrauber wurde das 6,5 Meter hohe und 3,6 Meter tiefe Logo in die Höhe gehievt und von zehn Monteuren am Wiener Donauturm fixiert. Das Bank Austria Logo in 230 Metern Höhe ist somit eines der am höchsten montierten, sich drehenden und leuchtenden Werbelogos der Welt. „Das ist ein weiterer, mit Sicherheit der höchste Schritt unseres im April 2008 begonnenen Rebrandings. Ab sofort ist das Symbol für die größte Bank Österreichs und deren Zugehörigkeit zur führenden europäischen Bankengruppe auch weithin sichtbar“, erklärt Erich Hampel, Generaldirektor der Bank Austria. Die beiden Logohälften wurden innerhalb einer Woche zur roten Sphere mit der markanten Eins zusammengebaut. 70 Quadratmeter Hochleistungsspannfolie, 90 Quadratmeter Niro-Blech für die Außenhaut und 146 Longlife Leuchtstofflampen machen die Sphere zum imposantesten Werbemittel der Stadt. Mit einem Gewicht des Logos von 3,5 Tonnen war der Transport in die Höhe ein Auftrag für den Spezialhubschrauber. Mit seinem Doppelrotorsystem und einer Leistung von zweimal 2.400 PS

transportierte er die Konstruktion. Das Gewicht der Gesamtanlage, Trägerkonstruktion samt Logo, beträgt 17,6 Tonnen. Weiters werden die Leuchtstofflampen angeschlossen, so daß die Strahlkraft der weißen Eins auf rotem Hintergrund auch zu nächtlicher Stunde wirkt. Realisiert wurde das Projekt vom österreichischen Lichtwerbe-Spezialisten Kahmann-Frilla Lichtwerbung mit Sitz in Altlengbach. HeliSwiss sorgte für den Transport in luftige Höhen, wo Industriekletterer bzw. -monteure die beiden Logohälften in Empfang nahmen und montierten. „Für uns ist die Produktion und Montage des Bank Austria Logos am Wiener Donauturm immer wieder eine spannende Herausforderung“, so Ing. Michael Kahmann, der neben der Produktion auch für die Gesamtabwicklung - Planung, Produktion, Behörden-Genehmigungen, Koordination der einzelnen Dienstleister - des Projektes verantwortlich war. Anfang April 2008 erschien die traditionelle Marke Bank Austria Creditanstalt erstmals mit dem neuem Logo, das auf die Uni Credit Group hinweist. 350 Standorte in ganz Österreich mußten bis Ende 2008 umgerüstet werden. „Wir haben diesen Auftrag nicht zuletzt deshalb bekommen,

weil 2007 in der Slowakei bereits 130 ,Uni Banka‘ Standorte auf ,Uni Credit Bank‘ termingerecht in nur einer Woche umgerüstet haben“, betont Kahmann. Der Start in Österreich erfolgte Anfang März. Bis 1. April waren die Zentralen in Wien und Salzburg sowie 20 Filialen umzustellen. Das umfaßte im Inneren die SB-Foyers etwa Aufkleber bei Bankomaten oder Kontoauszugsdruckern und außen die kompletten Lichtwerbeanlagen wie Schilder und Schriftzüge. Bis Ende Juni 2008 erstrahlten 120 Standorte im neuen Rebranding. Auch die ÖBB setzte 2008 auf den heimischen Marktführer der Lichtwerbebranche, vor allem in Zuge der EURO 2008 Vorbereitungen. Das neue Wegeleitsystem am neuen Wiener Bahnhof Praterstern sowie unterschiedliche Lichtelemente auf den Bahnhöfen Heiligenstadt, Wien-Mitte und Süd- und Westbahnhof mit 250 Elementen in unterschiedlichen Größen und Ausführungen wurden realisiert. Vor dem Freundschaftsspiel Österreich - Deutschland am 6. Februar 2008 war alles fertig. „Ich bin stolz darauf, daß unser Team einen Beitrag zur EURO 2008 leisten durfte“, freut sich Michael Kahmann. Bis zum Start der EM im Juni wurden zudem die Bahnhöfe der Host Cities Klagenfurt, Salzburg, Innsbruck und Taxham mit dem EURO-Wegeleitsystem ausgestattet. Das Projekt lief im Auftrag der ÖBB bereits seit 2004. Kahmann-Frilla Lichtwerbung produzierte und montierte ein- und beidseitige,

Kahmann-Frilla Lichtwerbung setzt auf Digitaldruck. Es wird direkt auf die Oberfläche der Leuchtkästen gedruckt, egal ob sie aus Acrylglas oder Aluminium ist.

Fotos: Kahmann-Frilla Lichtwerbung, Doneiser Design, Huber Reklametechnik

Am Wiener Donauturm prangt das neue Logo der Bank Austria. Das Logo wurde in 230 Metern Höhe montiert.


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hinterleuchtete und unbeleuchtete Hinweisschilder in verschieden Rastergrößen sowie Schriftzüge mit LED-Ausleuchtung bis drei Meter Höhe. Dazu die passenden Aufhängungen, Steher und Masten. Bis Mai 2008 wurden 6.000 Stück Hinweisschilder geliefert und montiert. Davor hatte Kahmann-Frilla bereits die Bahnhöfe Wörgl, Wiener Neustadt, Leoben, Linz, Wels, Baden, Krems und Loosdorf mit Wegeleitsystemen versehen. Aus Effizienzgründen setzt Kahmann-Frilla Lichtwerbung in der Produktion auf Digitaldruck. Damit kann direkt auf die Oberfläche von Leuchtkästen gedruckt werden, unabhängig davon, ob sie aus Acrylglas oder Aluminium bestehen. Das so bedruckte Acrylglas kann nach dem Druckvorgang problemlos verformt werden und ermöglicht damit die Realisierung individueller Sonderanfertigungen oder schneller Prototypen. Mit Blick in die Zukunft glaubt Michael Kahmann, daß klassische „Dia- bzw. Posterkästen“ zum Teil gegen Digital Signage ausgetauscht werden, wobei der Kostenfaktor fraglich sei. „Das bewegte Image ist hier sicherlich positiv zu werten“, so Kahmann, „im klassischen Bereich jedoch, wo es um die Identifizierung eines Gebäudes geht, wo der Besitzer des Gebäudes haben möchte, daß oben am Dach sein Name steht, glauben wir nach wie vor an den Bestand der Lichtwerbung.“ Lediglich im Gebäudeinneren werde die bewegte digitale Botschaft als zusätzliche Verstärkung zum Einsatz kommen. Neon-Look neu inszeniert Lichtwerbung und Beschriftung stellt eine Herausforderung dar, der sich Doneiser Design in kreativer und individueller Form stellt. Beispielsweise beim Restaurant

„Neon“ in den neuen U-Bahn-Bögen auf der Heiligenstädter Straße in Wien. „Gemeinsam mit Architekt DI Mag. Chieh-shu Tzou vom Architekturbüro ten.two wurde dieses moderne Objekt umgesetzt“, berichtet Geschäftsführer Ing. Richard Doneiser. Dabei ging es darum, eine Kombination von hohen Naturwänden aus Ziegel und Beton mit darauf aufgesetzten Neonsystemen als Kunstobjekte und Blickfang in dimmbarer Ausführung zu gestalten. Die besondere Aufgabenstellung war die Umsetzung der vorgegebenen, speziellen Schutzmaßnahmen, da sich die Leuchtelemente im Handbereich befinden. All das, gepaart mit der Suche nach einer optimalen technischen Lösung mit freischwebender Wirkung stellte eine diffizile Aufgabe dar. Gemeinsam mit dem Architekten wurde zusätzlich eine optisch ansprechende Umsetzung der Situierung der Transformatoren und Halteelemente ausgearbeitet. Doneiser bemerkt im Bereich der Umsetzung von Beschriftungstätigkeiten in letzter Zeit einen Trend zur Edelmetallausführung wie Nirosta. In Sachen statischer Lichtwerbung versus Digital Signage sieht der Lichtwerbespezialist kein entweder/oder: „Die beiden Methoden der Werbung werden sich gegenseitig nicht ersetzen. Jede hat für sich ihre Vor- und Nachteile. Unternehmen werden sich je nach Bedarf für die optimale Variante entscheiden.“ Intelligent und effizient Um dem weltweiten Trend des Energiesparens gerecht zu werden, betreibt das Lichtwerbeunternehmen Huber Reklametechnik mit Filialen in Dornbirn und Marchtrenk einen hohen Entwicklungsaufwand. Ein Resultat ist zum Beispiel die intelligente Lichtsteuerung SICO-control. „Das erst vor kurzem patentierte System erfaßt über

einen Sensor laufend die Umgebungshelligkeit und die Steuerung liefert dann die entsprechenden Helligkeitswerte an die dimmbaren elektronischen Vorschaltgeräte“, beschreibt Prok. Dipl.-Fachwirt Günter Mathis die Funktionsweise, „ein zweiter Sensor überprüft ständig den ISTWert der Leuchtfläche. Dieser regelt die Leistung permanent, an die momentane Umgebungshelligkeit angepaßt, nach unten, wodurch die in der neuen Lärm- und Blendschutzverordnung RVS 05.06.12 individuell vorgeschriebenen Beleuchtungsstärken eingehalten werden.“ Neue Gestaltungsmöglichkeiten Ebenso werden die Ein- bzw. Ausschaltzeiten gesteuert, was zu einer erheblichen Reduzierung des Stromverbrauches führt. Eine weitere interessante Entwicklung von Huber Reklametechnik sind die sogenannten Profil 11-Buchstaben. Hierbei handelt es sich um innenbeleuchtete LED-Buchstaben mit einer Bautiefe von lediglich 30 mm. „Das eröffnet Architekten und Planern völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten“, ist Mathis überzeugt. Auch hier wurde auf den Stromverbrauch geachtet, der auf ein Drittel des bisher Möglichen reduziert wurde, bei gleichzeitiger Verlängerung der durchschnittlichen Lebensdauer um das Dreifache. Zu den Auftraggebern zählt Huber Reklametechnik Investoren, Architekten, internationale Konzerne aus der Baubranche, Lebensmittelketten, Shoppingcenter, die Sportartikelbranche, Baumärkte, Ban-

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Lichtwerbung

Fotos: Kahmann-Frilla Lichtwerbung, Doneiser Design, Huber Reklametechnik

Doneiser Design macht Neonsysteme zum Blickfang (li.). Gemeinsam mit Architekten werden optisch ansprechende Umsetzungen ausgearbeitet (mi.). Huber Reklametechnik eröffnet Planern völlig neue Gesaltungsmöglichkeiten in der Lichtwerbung (re.).


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Out-of-Home Tool Book 2009 ken, Bücherketten, Versicherungen und Elektrokonzerne. Umgesetzt wurden Lichtwerbeprojekte für das Hotel Elisabethpark in Bad Gastein, ein Einkaufszentrum Supernova in Slavonski Brod/Kroatien oder Kika Bukarest. Fokussierung auf LED-Lösungen

Unaufdringlich aber einprägsam

Lichtwerbung

Das Betätigungsfeld der in Klagenfurt angesiedelten Lichtwerbefirma Rudalics Neon Austria erstreckt sich von Planung, Gestaltung, Produktion und Montage von Werbeanlagen und Beschriftungen über Totem, Pylone und Dachanlagen bis zur Großflächenwerbung. Neu im Portfolio befinden sich laut Geschäftsführer Alexander Rudalics Modulleuchtschilder und

Die Innen- und Außenbeleuchtungen von Redison Lichtwerbung sind ganz auf LED ausgerichtet. Dadurch wird eine helle, einheitliche Erscheinung sowie eine nahtlose Beleuchtung und ein weiter Sichtwinkel von 330 Grad geschaffen.

LED-Lisenen zur Indirektbeleuchtung in Einzelbuchstaben, die als dezente, unaufdringliche Werbung für hochwertige Produkte eingesetzt werden. Desweiteren offeriert Rudalics Sammelwerbeanlagen in hoher Qualität für anspruchsvolle Gewerbezentren in LED und Neon. Die Produktion erfolgt je nach Material unterschiedlich. „Alublech und stranggepreßte Aluprofile werden zu Leuchtschildern oder Buchstaben in Modulsystemen geformt und verschweißt, Plexiglas wird zum Teil thermogeformt und chemisch verschweißt“, beschreibt Alexander Rudalics, der etwa Kika, Obi, Wettpunkt, City Arkaden und zahlreiche Gewerbeparkbetreiber zu seinen Kunden zählt. Beim Vergleich zwischen statischer Lichtwerbung und Digital Signage vertritt Rudalics eine klare Meinung: „Je mehr Analphabeten, desto mehr Bildwerbung.“ Elektronische Schriften sind seiner Ansicht nach nur als Preis- oder Info-Anzeiger richtig eingesetzt, da Laufschriften nicht wirklich erfaßbar sind und verkehrsablenkend wirken. Einzigartige Fassadenprojektionen Seit 1930 ist Pani Projection and Lighting in Wien ein Synonym für Licht. Einzigartige Fassadenprojektionen des Unternehmens im Großraum Wien sind innovativ, individuell und fallen auf. Auf einer Fläche können im automatischen Wechsel mehrere Motive gezeigt werden. Pani Projektionen sind besonders geeignet um jede Art von Event einzigartig und eindrucksvoll werden zu lassen und dem Ereignis zu außergewöhnlicher Präsenz zu verhelfen. Die individuelle Technik ermöglicht es, auch

Rudalics Neon Austria bietet seinen Kunden bei den Lichtwerbeanlagen Planung, Gestaltung, Produktion und Montage aus einer Hand. Auch Sammelwerbeanlagen sind möglich.

auf ungewöhnlichen Flächen wie Bäumen, Bergen, Gartenanlagen und der gleichen in noch nie gesehenen Dimensionen einmalige Lichtbilder zu erzeugen. Die Wirkung von Pani Werbeprojektionen zeigt sich seit Jahresbeginn 2008 in Wien. Das Wiener Traditions-Unternehmen bestrahlt drei einzigartige Werbeflächen: den Airport Tower am Wiener Flughafen, den Freiheitsturm und die Zentrale der Austro Control in Kooperation mit der Aktion „Werbung macht Mut“. Die Illumination des Airport Tower erfolgt auf einer Fläche von 3.800 m2 mit einer Rundumbespielung von vier Projektoren. Der Freiheitsturm, ein dreizehnstöckiges Wohnhaus der Gemeinde Wien in Wien Brigittenau, hat eine bestrahlte Fläche von 275 m2 und die Zentrale der Austro Control 500 m2. Die Installationen unterstützen die karitative Aktion „Werbung macht Mut“. Dabei können Unternehmen, die auf der Suche nach neuen exklusiven Werbemöglichkeiten sind, gleichzeitig Menschen in Not helfen. Bereits seit mehreren Jahren wird von Pani Projection und Lighting das Café Landtmann und das Kronen Zeitungsgebäude mit Projektionen in überdimensionalen Größen bestrahlt. Laufende Projekte sind weiters „Leuchtendes Österreich“, eine von Pani, Andrea Claudia Beck von I-dea und Barbara Flasch von M’Caps ins Leben gerufene Charity Aktion für Licht ins Dunkel. Entlang der Ringstraße sollen dabei mehrere Gebäude in mehreren Variationen leuchten. Österreichische Firmen sollen jeweils ein Gebäude auf dem Ring „buchen“. Gezeigt werden vier Sujets: Österreichische Fahne, Kunstsujet von renommierten Künstler mit denen Pani seit Jahren zusammenarbeitet, ein Sujet von Licht ins Dunkel und ein Sujet des Kunden. Ein weiteres Projekt wurde 2008 anläßlich der Luxusmesse „Luxury, please“ realisiert: Wie schon in vergangenen Jahren leuchtete auch 2008 die Hofburg wieder während der Messe. Sponsoren haben dabei die Möglichkeit sich alleine oder unter mehreren die Fassaden als Präsentationsfläche zu sichern, um sich auf der Luxusmesse ins rechte Licht zu setzen. Kerstin Guggenberger/Dagmar Achter

Fotos: Redison Lichtwerbung, Rudalics Neon Austria

Redison Lichtwerbung ist Distributor der Produkte von GE Lumination, einem der weltweit führenden Unternehmen von LEDLösungen bei Werbebeleuchtung. Redison Lichtwerbung verarbeitet die Produkte für Kunden und Wiederverkäufer. „Unsere Lichtwerbeprojekte sind auf LED ausgerichtet, sowohl bei Innen- als auch Außenbeleuchtung“, erklärt Geschäftsführer Roman Karner. Derartige Projekte wurden etwa für Lutz in Linz, wo das Firmen-Leuchtschild mit GE LED umgerüstet wurde, Billa, Anker oder Apotheken umgesetzt. Für die Firma Yamaha entwickelte Redison Lichtwerbung ein Konzept für das Firmenmotto „Creating Kando Together“, das tiefgezogen auf Steckschilder, Innenhänger und Außenanlagen produziert wurde. Neu im Produktportfolio hält Redison „GE Tetra Contour“, eine mit Neon vergleichbare LED-Lichtanlage. Wie Neon schafft sie eine helle, einheitliche Erscheinung, eine nahtlose Beleuchtung und einen weiten Sichtwinkel von 330 Grad. Die enthaltenen Farben umfassen Rot, Rot-Orange, Goldgelb, Grün, Blau, Weiß und Warmweiß. „Tetra Contour“ ist eine langlebige, schlagfeste Konstruktion mit 60-prozentiger Energieersparnis gegenüber Neon. Roman Karner glaubt nicht daran, daß klassische Lichtwerbung durch Bewegtbilder wie Digital Signage ersetzt wird. „Der Wiedererkennungswert einer klassischen Lichtwerbung ist einfach stärker und markanter, Bewegtbildwerbung ist eher eine Marketing-unterstützende Maßnahme“, begründet Karner.


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ASLAN, Schwarz GmbH & Co. KG       

D-51491 Overath, Oberauel 2 +49 (0) 2204/708 80 +49 (0) 2204/708 50 info@ASLAN-schwarz.com www.ASLAN-schwarz.com Hubertus von Henninges Selbstklebefolien, Farbfolien, Fassadenfolien, Folien für den Point of Sale, Spezialfolien für Leuchtwerbung

Baumgartner Beschriftungs GmbH       

A-4400 Steyr, Ennserstraße 39 +43 (0) 7252/71 171  +43 (0) 7252/71 171-20 office@schriften-baumgartner.com www.schriften-baumgartner.com Günther Baumgartner Schilder, Fahrzeugbeschriftungen, Fassadenbeschriftung, Transparente, Siebdruck, Digitaldruck, Aufkleber Vertrieb Wr. Neudorf - +43 (0) 2236/20 53 55

Baumgartner Lichtwerbungs GmbH       

A-4400 Steyr, Ennserstraße 39 +43 (0) 7252/71 171  +43 (0) 7252/71 171-50 office@lichtwerbung.at www.lichtwerbung.at Günther Baumgartner Leuchtschilder, Leuchtschriften, Pylone, Einzelbuchstaben, Werbetürme, drehbare Werbung, Tankstellen-Beschriftung Vertrieb Wr. Neudorf - +43 (0) 2236/20 53 55

Doneiser GmbH       

A-1140 Wien, Penzingerstraße 150 +43 (0) 1/892 81 77 +43 (0) 1/892 81 77-90 doneiser@schild.at www.schild.at Ing. Richard Doneiser Schilder, Lichtreklame, Fahrzeugbeschriftung, Klebetexte, Fassadengestaltung

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Digitale Werbemedien

Digital Signage

„Der Erfolg von Digital Signage-Lösungen hängt in erster Linie von der maßgeschneiderten Qualität des Gesamtkonzepts ab. Deshalb ist es entscheidend, je nach Einsatzgebiet ein optimales Paket aus technischen Komponenten und individuellen Programmelementen zusammenzustellen“, schildert Sandra Zito, Geschäftsführerin von BeamCom. BeamCom entwickelt individuelle Lösungen, die darauf abzielen für die Zielgruppe den größtmöglichen Nutzen zu generieren. Die Anwendungsgebiete reichen vom Werbenetz oder Kundenbindungstool im Handel und bei Filialisten bis hin zu multimedialen Designlösungen im Ladenbau. Die Anforderungen und Bedürfnisse beginnen bei der technischen und optischen Integration der Lösung. Die Screens selbst sind jedoch nur attraktives Mittel zum Zweck. Die Kommunikationsziele und die dadurch resultierenden Effekte werden mit dem Programminhalt erreicht. Nur ein hochwertiges, informatives und ansprechendes Programm erreicht den Konsumenten und plaziert effizient die gewünschten Botschaften. Als eine der ersten Agenturen, die in den Digital Signage-Markt eingestiegen ist, schöpft BeamCom aus langjähriger Erfahrung in der Gestaltung von Digital SignageKonzepten und -Programmen sowie der Produktion von Content, Handels- und Werbespots. „Der Ansatz von BeamCom Concept + Media, das gesamte Leistungsspektrum von Digital Signage aus einer Hand anzubieten, hat sich bewährt“, erläutert BeamCom-Marketingleiter Mag. Rainer Michael Semper. Der von BeamCom entwickelte digitale Informationsspender vereint multimediale Kommunikation über einen integrierten LCD-Screen mit einem Prospektspender. Wahlweise können auch Vitrinen oder

individuelle Regalböden zur Produktpräsentation eingesetzt werden. Die flexiblen Einsatzmöglichkeiten spiegeln sich in der Vielfalt der Einsatzorte wieder. Bei der Handelskette Maximarkt war das Pilot-Projekt in Verbindung mit dem Instore TV von Erfolg gekrönt. Der Informationsspender findet nicht nur im Handel sondern auch in Hotels, Freizeiteinrichtungen und bei Dienstleistern großen Anklang. Medien mit hohem Impact Zwei Drittel der Shopping City Süd-Besucher bemerken die großen Flachbildschirme. Das sowie die Werbeerinnerung an einzelne Spots ergab eine Gallup-Umfrage mit 300 persönlichen Interviews. Daß die Screens von Epamedia Mall Signage nicht zu übersehen sind, verdanken sie mehreren Tatsachen. Zum einen der Stückzahl - in den beiden größten Einkaufszentren im Großraum Wien, der Shopping City Süd (SCS) und dem Donauzentrum hängen immerhin 280 Flachbildschirme - und zum anderen den teils aufsehenerregenden Verbauungen in formschöne Skulpturen, wie sie vor allem im Donauzentrum häufig zu finden sind. Die Wirkung der auf den Mall Signage-Screens laufenden Spots ist jetzt auch mit Daten hinterlegt. Dafür sorgte eine neue, von Karmasin Marktforschung Österreichisches Gallup-Institut - durchgeführte Umfrage zur Werbeerinnerung des digitalen Mediums mit 300 persönlichen Interviews vor Ort. Bei den Ausgängen der SCS wurden die Einkäufer, nach soziodemografischen Kriterien wie Alter und Geschlecht ausgewählt, nach dem Shoppingbummel zum Medium befragt. Die Erinnerungswerte sprechen klar für das Medium: 65 Prozent der Befragten gaben an, die Mall Signage-Screens der Epamedia gesehen zu haben. Nach Fotovorlage

erkannten sogar 79 Prozent aller Befragten die Flachbildschirme wieder. Unter den 14-bis 29-Jährigen erreichte dieser Wert sogar 88 Prozent. Auch die Werbeerinnerung der auf den Mall Signage-Screens laufenden Spots, die in bewährter „PITManier“ erhoben wurde, also Recall Spontan, Produkt und Marke, Recognition, Impact sowie Gefälligkeit und Akzeptanz abfragte, kann sich durchaus sehen lassen: Mit einem durchschnittlichen Recall von 22 Prozent, einem Impact von 15 Prozent und einer Recognition von 33 Prozent ähneln die Leistungswerte denen des klassischen Plakats. Und das bereits nach ein paar Stunden Darbietung. Das erfreuliche Fazit der Untersuchung: Die Besucher der SCS kommen nicht nur an den Screens vorbei, sondern nehmen diese auch als eigenständiges Medium wahr. Dabei wird nicht nur der Content, sondern auch Werbung auf Mall Signage erinnert und hinterläßt bleibenden Eindruck. Auch die Standorterweiterungen wurden 2008 forciert. So wurden im Donauzentrum 110 Bildschirme installiert. An rund 20 Standorten im Wiener Donauzentrum wurden die Screens zu teils spektakulären und ungewöhnlichen Skulpturen verbaut. Sie werden zukünftig jährlich rund 19 Millionen Besucher mit News, Angeboten und Facts aus dem Einkaufstempel versorgen. Im Klagenfurter Einkaufszentrum Südpark, in den pro Jahr 3,5 Millionen Einkäufer pilgern, wurden die geplanten 50 Screens zum Großteil als von der Decke abgehängte Double-Screens verbaut. Für beide neuen Standorte wird das bewährte Konzept weitergeführt: eine ausgewogene Bespielung mit News, aktuell einspielbarem Local Interest-Content, sowie Werbung und der Einsatz der zukunftssicheren High Definition-Qualität. Der Erfolg von Digital SignageLösungen hängt in erster Linie von der maßgeschneiderten Qualität des Gesamtkonzepts ab.

Fotos: BeamCom, Epamedia, Panatronic, y-doc

Zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Informationen für die richtige Zielgruppe bereitzustellen ist ein essentieller Erfolgsfaktor jedes Unternehmens. Mit Digital Signage Systemen kann dies einfach erreicht werden, denn sie zeigen die Werbebotschaften direkt am P.O.S., dem Ort der Kaufentscheidung für rund 60 Prozent aller Konsumenten.


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Wartezimmerfernsehen erfreut sich größter Beliebtheit (li. u. mi.). Digital Signage verlangt nach Systemarchitektur mit langlebiger Hardware (re.).

Im Augenblick sind die Wartezimmer Österreichs heiß umkämpft, denn es handelt sich um einen der Zukunftsmärkte für Werbung außerhalb der eigenen vier Wände. Vita TV von Epamedia verfügt derzeit über 1.000 Standorte im gesamten österreichischen Bundesgebiet und allen Bundesländern in frequenzstarken Ordinationen ebenso wie in Ambulatorien und Spitälern sowie den Niederlassungen der Gebietskrankenkassen. Vita TV bedient damit die Patienten von etwa 2.250 Ärzten und erreicht rund 1,5 Millionen Bruttokontakte pro Monat. Für die Datenübertragung wird die Leitung der e-card, die sowieso in jedem Standort vorhanden ist, verwendet. Dadurch entfällt die Abhängigkeit von funktionierenden Funkverbindungen oder der Willkür des Personals. Möglich macht dies eine strategische Partnerschaft mit Telekom und Kapsch. Eines der Programmhighlights von Vita TV ist sicherlich die Koch-Rubrik von ORFJournalist, Moderator und „Dancing Stars“Kandidat Peter Tichatschek. Bereits im ORF konnte er zeigen, daß er mit dem Kochlöffel umzugehen vermag. In über 1.000 Folgen konnte er fünf Jahre lang in der beliebten Sendung „Frisch gekocht!“ die Seher begeistern und mit Haubenköchen aus allen neun Bundesländern arbeiten. Auf Vita TV stellt er sein Können weiter unter Beweis und zeigt 14-tägig neue, gesunde und leichte Rezepte. „Die Gerichte im Vita TV-Programm eignen sich perfekt zum täglichen Nachkochen. Im Vordergrund stehen dabei ehrliche Produkte und deren rasche, aber auch schonende Zubereitung“, bringt Tichatschek die Inhalte seiner Rubrik auf den Punkt. Und setzt hinzu: „Wertvolle Produktinformationen und viele kreative Ideen fördern eine bewußte, gesunde und schmackhafte Ernährung - und: Jeder kann kochen!“ Die zehn besten Rezepte von Peter Tichatschek können auch über das Handy bestellt werden. Nach Bestel-

lung erscheint zuerst die Einkaufsliste am Handy, danach folgt das Rezept inklusive Bild per Mail. Außerdem sind die Rezepte im Web nachzulesen. Faire Relationen y-doc-Firmengründer Michael F. Richter war 1999 der erste, der digitale Patienteninformation in Österreich einführte, und der erste, der Kooperationen mit einem Großteil der führenden Pharmaunternehmen als Werbekunden aufbaute. Gemeinsam mit diesen Unternehmen wurden die größten und innovativsten Ordinationen ausgewählt und akquiriert. y-doc erstellt jeden Ordinations-Film völlig individuell - sowohl in den Inhalten, in Grafik und Layout, als auch in der Länge und ermöglicht so dem Arzt, bewußt zu kommunizieren. Ziel ist es, einen Nutzen für die Ordination zu schaffen sowie einen informierten Patienten zu schaffen. Mittlerweile betreut y-doc Ärztekunden aus acht Fachrichtungen und der Allgemeinmedizin im niedergelassenen Bereich an über 600 Ordinationsstandorten. Im Vergleich zu 2007 konnte y-doc in den ersten drei Quartalen 2008 ein Umsatz-Plus an Werbeeinnahmen in der Höhe von 56,1 Prozent lukrieren. Für das Jahr 2009 hat sich das Unternehmen ehrgeizige Ziele gesteckt. In der Akquisition wird der Schwerpunkt bei Hausapotheken führenden Ärzten sowie Zahnärzten liegen. Bestehende Fachrichtungen sollen stabil ausgebaut werden. Zudem wird die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern intensiviert, um Synergieeffekte zu nutzen und die Kommunikationsplattform zu vergrößern. Qualitätsorientierte Lösungen Im Digital Signage Markt kann Panatronic mit Sitz in Wien seine Stärken in Bezug auf qualitätsorientierte Hardwareberatung sowie in der Implementierung und Installation der Systeme voll ausspielen. Hauptaugenmerk legt die Panatronic dabei auf verläßliche Lieferanten mit entspre-

chendem Support. „Eine vernünftige Digital Signage Lösung verlangt nach einer entsprechenden Systemarchitektur kombiniert mit langlebiger Hardware. Wir setzen daher in allen Projekten auf namhafte Hersteller wie beispielsweise Samsung oder HP. Nur so können wir eine verläßliche und zukunftssichere Lösung anbieten,“ so Michael Müller, Geschäftsführer von Panatronic. Dank professioneller Content-Softwarelösungen bietet Panatronic Komplettpakete für Unternehmen und Hotellerie in den Bereichen Welcome Display, Wegleitsysteme, Bulletin Board und Corporate TV an. Kombiniert mit Displaylösungen können verschiedenste Kanäle schnell und unkompliziert erreicht werden. Mit einem Welcome Display können sich Kunden bereits in den ersten Minuten des Kontakts über das Unternehmen selbst oder über Angebote informieren. Mit Wegleitsystemen lassen sich Besucher oder Kunden optimal durchs Haus navigieren. Das Wegleitsystem und eine Beschilderung der Räumlichkeiten lassen sich auch als zusätzliche Informations- bzw. Werbeplattform nutzen. Das Bulletin Board bringt Ordnung in das sogenannte „schwarze Brett“ und vermeidet die Überschwemmung mit Informationen in Papiermaterial und dient weiters zur Mitarbeiterinformation. Das digitale Brett kann zentral genutzt werden. Auch Corporate TV kann als zusätzlicher Informationskanal für ein Unternehmen dienen. Der Einsatz steigert die Motivation und ist als e-Learning-Tool sehr wirkungsvoll, weil ein hoher Anteil der Belegschaft zur gleichen Zeit die gleichen Inhalte sehen und hören kann. Durch diese Möglichkeit bekommt das gemeinsame Lernen einen hohen Einfluß auf die Unternehmenskultur. „Die Verknüpfung der Lösungen ergibt in einem Unternehmen, einem Hotel oder einem Gebäude ein einheitliches professionelles Kommunikationsnetzwerk für interne und externe Mitteilungen. Der Inhaltsgestaltung sind dabei keine Grenzen gesetzt, die Möglichkeiten sind bei-

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Fotos: BeamCom, Epamedia, Panatronic, y-doc

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nahe unendlich“, erläutert Michael Müller, „die Kombination aus Informationen und Werbung macht solche Systeme zu einem unersetzlichen Medium.“ Für die WU Wien hat Panatronic beispielsweise eine Stele mit 47 Zoll Display als digitales Informationscenter installiert. Neben allgemeinen Inhalten werden auch spezielle Informationen für Studenten und ein Wegleitsystem angeboten. Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit realisierte Panatronic ein Public-Information-System im BMWA, das Besuchern Presseinfos und andere aktuelle Informationen in Echtzeit bietet. Neben Besprechungs-, Sitzungs- oder Eventinfos werden auch Bilder vergangener Veranstaltungen im Haus übertragen. Die „Schärf World“ wurde von Panatronic zu einem echten MultimediaErlebnis gestaltet. Auf drei Stockwerken und in einer überdimensionalen Kaffeebohne werden in verschiedenen themenbezogenen Zonen via Plasma Displays und Projektoren Produkt- und Werbefilme dargestellt. Die verschiedenen Showflächen sind alle miteinander vernetzt, so daß die Rezeption mittels eines AMX Touchpanels per Fingertip in sekundenschnelle die Filme aktualisieren und steuern kann. Auch die Hausbeschallung ist nach Zonen unterteilbar oder für eine Hintergrundbeschallung ausgelegt. Panatronic, im Jahr 1991 als AVUnternehmen gegründet, ist gemäß dem Motto „All in One“ österreichischer Pionier der Präsentationsbranche. „Die Stärken von Panatronic liegen in der Beratung, Planung, Installation sowie Wartung der gelieferten audiovisuellen Anlagen“, erläutert Geschäftsführer Michael Müller.

Digital Signage

Einzigartig im öffentlichen Raum Im Frühjahr 1998 ging Infoscreen mit den ersten drei Großbildflächen in der Wiener U-Bahnstation Stephansplatz in Betrieb. Im Laufe der Jahre wurde das Stationsnetz in Wien auf 42 Bildflächen ausgebaut. Seit Winter 2007/2008 ist Infoscreen in den 65 meist frequentierten Bussen der Wiener Flotte von Dr. Richard präsent. Das Netz wird koninuierlich weiter ausgebaut. 2003 erfolgte die Expansion nach Graz, wo in der Zwischenzeit rund 240 Screens in allen Grazer Straßenbahnlinien installiert sind. Mit der Installation eines 12 m2 großen station-Infoscreens am Jakominiplatz im Februar 2007 hat Infoscreen seine Monatsreichweite in der Mur-Metropole verdoppelt. Infoscreen unterhält und informiert am Jakominiplatz mit einem attraktiven Mix aus topaktuellen News, Sport, Kultur, Wetter, Unterhaltung und Service. Erstellt wird das Programm von der 8-köpfigen Infoscreen-Redaktion, die von Content-Lieferanten wie Kurier, Falter, Ö1, sport1.at und der Nachrichtenagentur APTN, die internationales Filmmaterial liefert, unterstützt wird. Im Dezember 2007 wurde schließlich mit den Klagenfurter

Infoscreen entwickelt sich sukzessive zu einem nationalen Werbemedium. Stadtwerken die Installation von 42 Bildflächen in den Bussen der Kärntner Landeshauptstadt fixiert. Jetzt erobert Infoscreen bereits die vierte Landeshauptstadt. Durch die Kooperation mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben kann Infoscreen seit dem zweiten Quartal 2008 auch deren Fahrgäste mit dem bewährten Infotainment-Mix aus aktuellen News, Kultur, Sport, Wetter und Veranstaltungstips auf dem Laufenden halten. Die technische Basis für die Expansion nach Klagenfurt hat Infoscreen übrigens in einem Pilotprojekt mit den Dr. Richard Verkehrsbetrieben in Wien geschaffen. Damit wurde die Leistungsfähigkeit des UMTS-Übertragungsverfahrens HSDPA (High Speed Downlink Packet Access) getestet. Dabei wird das Programm aus der Infoscreen-Zentrale direkt an die in den Bussen installierten Endgeräte übertragen. Auf diese mobilen Endgeräte hat die Redaktion somit ständigen Zugriff und kann so jederzeit aktuelle Informationen einspielen. „Unsere Tests haben gezeigt, daß der Datentransfer mittels HSDPA in konkurrenzloser Geschwindigkeit und ohne Komplikationen funktioniert“, resümiert Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta. „Im Endausbau werden wir mit insgesamt 42 Infoscreens monatlich rund 660.000 Fahrgäste erreichen“, präzisiert Prok. DI Gerhard Oswald, Geschäftsbereichsleiter Mobilität der Stadtwerke Klagenfurt. Für die Entscheidung, das Projekt gemeinsam mit Infoscreen zu realisieren, seien zwei Kriterien ausschlaggebend gewesen, erklärt Oswald: „Infoscreen verfügt sowohl über langjähriges Knowhow im Contentbereich als auch über die technischen Voraussetzungen für eine komplikationsfreie Ausstrahlung des Programms.“ Daß das Programm von Infoscreen auch in Klagenfurt zu sehen ist, versteht Franz Solta als Bestätigung des eingeschlagenen Weges. „Unser Team arbeitet ständig an der Weiterentwicklung des Programms und dessen technischer Plattform. Damit haben wir die Voraussetzungen für die Kooperation mit den Klagenfurter Stadtwerken geschaffen“, freut sich Solta. „Daß die Tiroler Landeshauptstadt eine der attraktivsten Städte Österreichs ist, beweisen jene rund 700.000 Gäste, die Innsbruck pro Jahr besuchen,“ betont Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta,

„unsere Kooperation mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben ist ein wichtiges Signal, daß sich Infoscreen sukzessive zu einem nationalen Medium entwickelt“. Schon im zweiten Quartal wurde mit der Installation von insgesamt 142 Bildflächen in 22 Straßenbahnen und 27 Dieselgelenksbussen gestartet. Damit erreicht Infoscreen in der Tiroler Landeshauptstadt pro Monat rund 1,6 Millionen Fahrgäste. „Damit können wir unseren knapp 20 Millionen Fahrgästen, die jährlich mit den Linen 1, 3, STB und O unterwegs sind, auch jederzeit Informationen zum Linienverkehr übermitteln“, freut sich IVB-Geschäftsführer DI Martin Baltes, „für diese Fahrgastinformation haben wir einen kompetenten Partner gesucht - und mit Infoscreen gefunden.“ Seit 1. Oktober 2008 ist in Wien ein Infoscreen-ULF auf den Linien 6, 67 und D unterwegs. Verläuft dieser Test erwartungsgemäß, werden ab Jahresbeginn 2009 alle ULF-Langzüge mit Screens ausgestattet. Damit wird Infoscreen seine wöchentliche Nettoreichweite in Wien von 54 Prozent auf 60 Prozent erhöhen. Bis zum Endausbau 2016 sollen dann in allen 191 ULF-Langzügen knapp 1.000 Screens im Einsatz sein. Anfang November 2008 wurde in zehn Bussen der Linz Linien GmbH der Probebetrieb mit je zwei Screens aufgenommen. Nachdem dieser erfolgreich verlaufen ist, werden bis Jahresende 2008 weitere 27 Busse mit Bildschirmen ausgestattet, Ab 2009 wird der bewährte Programm-Mix aus News, Kultur, Sport, Wetter und Veranstaltungstipps den Fahrgästen auch in 33 Niederflur-Straßenbahnen die Fahrzeit verkürzen. Die nächsten Ausbauschritte sind bereits geplant; im Endausbau 2015 wird Infoscreen in Linz täglich über 260.000 Zuseher erreichen. Mit 95 Millionen Fahrgästen pro Jahr bedienen die Linz Linien eines der meistfrequentierten öffentlichen Verkehrsnetze Österreichs. Durch diesen bislang letzten Expansionsschritt ist Infoscreen mittlerweile zu einem nationalen Medium gewachsen. „Ab sofort können wir unseren Werbepartnern ein nahezu flächendeckendes Netz in ganz Österreich anbieten. Damit wird Infoscreen für bundesweite Werbekampagnen noch einmal deutlich interessanter“, betont Geschäftsführer Franz Solta. Die Expansion des City Channels ist damit freilich nicht abgeschlossen. Weitere Ausbauverhandlungen laufen. (da)

Fotos: Infoscreen

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Aeneas Media Beteiligungs GmbH       

A-1010 Wien, Bäckerstraße 1/3/13 +43 (0) 1/513 70 40 +43 (0) 1/513 70 60 office@aeneas.biz www.aeneas.biz Ing. Josef F. Toman Company TV, Corporate TV

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Baumgartner Lichtwerbungs GmbH       

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CityChannel Werbevertrieb GmbH       

A-1190 Wien, Döblinger Hauptstraße 71 +43 (0) 1/505 56 36 +43 (0) 1/505 56 36-20 info@citychannel.com www.citychannel.com Alexander Christ City Screens, Ski Screens, Event Screens, MED ADvertising TV

CITYMOTION Werbeges.m.b.H.       

A-1210 Wien, ORASTEIG 1/Jedlersdorferstraße 257 +43 (0) 1/954 5000 +43 (0) 1/954 5000 9 office@citymotion.at www.citymotion.at Hr. Gusenbauer Elektronische Außenwerbung, Digital Signage

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A-1010 Wien, Hoher Markt 12 +43 (0) 534 07-0 +43 (0) 534 07-5100 office@epamedia.at www.epamedia.at Manfred Schmiedbauer (Head of Sales) Vita TV - Das Wartezimmerfernsehen, Mall Signage BG, HR, MK, MD, PL, RO, SCG, SK, SLO, CZ, H

Facilion Development GmbH       

A-5541 Altenmarkt, Hauptstraße 65 +43 (0) 720/553 215 +43 (0) 720/553 215-90 office@facilion.at www.facilion.at Martin Klässner Kiosksysteme, Digital Signage, Präsentationssysteme, Werbedisplays, Informations-Terminals

INFOSCREEN Austria, Ges. f. Stadtinformationsanlagen GmbH

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A-1030 Wien, Hainburgerstraße 11 +43 (0) 1/710 52 00 +43 (0) 1/710 52 00 71 info@infoscreen.at www.infoscreen.at Elektronisches Medium im öffentlichen Raum: station INFOSCREEN (Wien, Graz), train | bus INFOSCREEN (Wien, City Airport Train, Graz, Klagenfurt, Linz, Innsbruck)

medscreen Infotainment GmbH       

A-1190 Wien, Porzellangasse 4 +43 (0) 1/997 10 70 +43 (0) 1/997 10 70-70 info@medscreen.at www.medscreen.at Sandra Stössl Wartezimmer Fernsehen

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Digital Signage

Fotos: Infoscreen

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Werbung in Bewegung Setzte man in der Vergangenheit eher auf die klassische Gebäudebeflaggung mit fixen Masten, liegen heute transportable und leicht wechselbare Systeme im Trend. Die textilen Werbeträger werden individuell konfektioniert und universell eingesetzt. paart mit der richtigen Software, erreicht unsere Druckmaschine farbgenaue Ergebnisse“, erklärt Karl Tattyrek den Produktionsvorgang. Beim Material haben Polyesterstoffe die Baumwolle fast völlig abgelöst und wasserlösliche Dispersionsfarben machen das Produkt umweltfreundlich hinsichtlich Geruch und Entsorgung. Für das Jahr 2009 plant das Unternehmen eine technologische Erweiterung und schafft eine neue Digitaldruckmaschine mit einer Breite von 260 cm an. „Damit erhöhen wir unsere Druckgeschwindigkeit entscheidend. Für den Kunden bedeutet das, auch bei größeren Mengen kürzere Lieferzeiten. Weiters steigern wir unsere Effizienz bei gleich bleibend günstigen Konditionen trotz gestiegener Materialpreise“, prognostiziert Tattyrek. Spezialwünsche sind jederzeit möglich Traditionsbewußt, modern und jederzeit auf dem neuesten Stand der Technik produziert das Wiener Unternehmen Heliotextil seit 1811 Druck- und Webwaren mit hohem Qualitätsanspruch. „Wir begannen als kleine Druckerei und Stickerei für textile Etiketten und zählen heute zu den europaweiten Marktführern für textile Hightech-Produkte mit namhaften Kunden aus den Bereichen Industrie, Werbung und Sport“, erzählt Geschäftsführer Mag. Michael Piermayr nicht ohne Stolz. Das Unternehmen liefert Fahnen, Wimpel und Bandwaren für Unternehmen und Vereine aus ganz Mitteleuropa und auch Übersee. Mengenmäßig führt nach wie vor die klassische Gebäudebeflaggung mit fixen Masten, wertmäßig legen die transportablen P.O.S.-Systeme aber stark zu. Immer mehr Kunden nutzen die neuen Anwendungsbereiche des Produktes Fahne. „Die klassischen Mastsysteme und die dementsprechende Beflaggungen werden unter dem erwarteten Wirtschaftsrückgang

Fahnen - egal ob klassisch, als Beachflag oder als Objektfahne - sind vielseitig einsetzbar und eine optimale Möglichkeit zum Transport von Werbebotschaften. Durch die natürliche Bewegung wird die Aufmerksamkeit der Betrachter erhöht.

sicher etwas leiden, Bestellintervalle werden vergrößert und Budgets gekürzt“, ist Piermayr überzeugt und setzt dem entgegen, daß „mit neuen Technologien es zunehmend leichter wird auch Spezialwünsche des Kunden innerhalb kürzester Zeit umzusetzen, dies erfordert jedoch ständige Innovationsbereitschaft und dementsprechende Investitionen. Die Produktionsprozesse werden also weiter optimiert und Durchlaufzeiten minimiert.“ Und gerade im Zeitalter der Internationalisierung und Globalisierung setzt das Unternehmen nach wie vor auf Werte wie Beratung, Service und Qualität für kleine Kunden ebenso wie für Großabnehmer. Beim Druck setzt Heliotextil neben dem klassischen Siebdruck auf den Digitaldruck. Im Siebdruck wird die Rasterdrucktechnik immer weiter verfeinert um den Kunden auch hier fotorealistische Fahnen bieten zu können. Im Digitaldruck wird das Direktdruckverfahren eingesetzt, das die Vorteile von Sieb- und Digitaldruck, wie Farbbrillanz, Haltbarkeit, Durchdruck und Verarbeitungsgeschwindigkeit, vereint. Aufgrund der Einhaltung der strengen ÖkoTex 100-Standards ist die humanökologische Qualität der Produkte gesichert. „Im Jahr 2008 haben wir durch die FußballEM in Österreich und der Schweiz viele interessante Projekte realisieren können. Da wir sehr stark auf dem Eventsektor agieren, liegen hier auch für 2009 unsere Schwerpunkte: Ski Alpin in Kitzbühel, Polo und Rennsport in Deutschland, der Schweiz und Dubai sowie die Leichtathletikweltmeisterschaften in Berlin“, berichtet Michael Piermayr. Dynamische Objekte „Wenn die Aufmerksamkeit von Menschen auf ein Gebäude gelenkt werden soll, ist der Einsatz von Fahnen oft die beste Möglichkeit, dieses Ziel zu erreichen“, meint

Fotos: Heliotextil, Amwerk, Metachrom/Wolfgang Woessner - Wien, alles fahnen

Fahnen

„Fahnen eignen sich am besten dort, wo man seine Kunden versammeln will. Durch das unrhythmische Flattern ergibt sich eine höhere Aufmerksamkeitssteigerung“, erzählt Karl Tattyrek, Geschäftsführer von alles fahnen. Aus dem umfassenden Produktportfolio des Fahnenspezialisten werden vor allem Beachflags und Rollups in unterschiedlichen Größen verstärkt nachgefragt. Mobile Maste bis zu fünf Metern Höhe sind ebenfalls sehr gefragt und auch der Bereich gestickte Fahnen hat verstärkt Stammkunden gefunden. Transportable Maste für Events und Auslegermaste ermöglichen es, die Fahne auch bei Windstille zu sehen. Beachflags eignen sich für Sportevents, Doppelmaste eignen sich für Transparente zum Spannen über Straßen, Masten ohne Ausleger dienen zum Hissen von Nationalflaggen. „Dennoch wird die klassische Fahnen weiterhin der Hauptschwerpunkt sein, denn besonders in schwierigen Zeiten müssen die Unternehmen weiter Flagge zeigen“, weiß Tattyrek. Die Nische der Kunstfahnen hat alles fahnen ebenfalls für sich entdeckt. Zu den Auftraggebern aus dem Kunstbereich gehören unter anderem Prof. Nitsch, das Kunsthistorische Museum, das Lichtensteinmuseum in Wien und der Kunstverlag Dr. Othmar Rychlik. Auch 2008 haben wieder zahlreiche Künstler ihren Weg zu den Fahnenprofis gefunden: So wurde beispielsweise die Ruder WM in Linz mit kombinierten Motiven aus Kunst und Sport im Fahnenformat 100 x 500 cm ausgestattet. Die Kunden schätzen vor allem die hochqualitative Produktion: „Wir unterstützen den Kunden bereits in der Konzeptionsphase durch unsere erfahrenen GrafikerInnen. Nach dem Auftragseingang und der Datenübermittlung wird eine Druckansicht zur Freigabe für den Kunden erstellt und erst nach dieser startet die Produktion. Durch unsere langjährige Erfahrung, ge-


Fotos: Sachsen Fahnen, Fahnen Gärtner, Erste Österreichische Fahnenfabrik, Sonnleithner

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Joachim Richter, Pressesprecher des deutschen Unternehmens Metachrom, das auf Objektfahnen spezialisiert ist. Sie zeichnen sich durch die freie Formgebung und individuelle Aufdrucke aus. „Will man den hohen Aufmerksamkeitsfaktor von Fahnen um einen zu vermittelnden Inhalt erweitern, läßt sich das über eine aussagekräftige Fahnenform erzielen“, beschreibt Richter. In Zusammenarbeit mit dem Fahnenproduzenten Fahnen-Gärtner aus Mittersill hat Metachrom Objektfahnen für das Finale der EURO 2008 in Wien im Auftrag der UEFA geliefert. Verarbeitet werden bei Metachrom hochqualitative Fahnenstoffe aus Polyester, die mit allen gängigen Fahnendruckverfahren bedruckt werden können. Bei kleinen Auflagen ist der Digitaldruck die sinnvollste Lösung. Ab einer Auflage von etwa fünf Fahnen ist meist der Siebdruck die ökonomische Alternative. Alle Stoffe sind lichtecht und wasserfest. Auf der Rückseite der Objektfahnen erscheinen die Motive als Spiegelbild. Ähnlich wie Flugdrachen werden Objektfahnen mit Hilfe von Glasfaserstäben stabilisiert, die sich bei Bedarf, etwa zur Reinigung, entfernen lassen. Objektfahnen sind in der Höhe des Mastes starken Wind- und Wettereinflüssen ausgesetzt. Um das Verhalten im Wind und die Balance der Form optimal zu gestalten, erfordert jede neue Objektfahne eine individuelle Entwurfs- und Entwicklungsarbeit. Metachrom Objektfahnen eignen sich für konkrete Produktwerbung am P.O.S. oder für die Deckenabhängung auf Messen. Sie können aber auch als Flächenobjekt an Fassaden und in Innenräumen befestigt werden. Für die Gestaltung von Objektfahnen für den Innenbereich gibt es noch vielfältigere Möglichkeiten, da das Verhalten im Wind nicht berücksichtigt werden muß. Vom Fahnenstoff über blickdichte Satinqualitäten und transparente Voiles gibt es viele Stoffe und Materialien zur Realisierung der Objektfahnen. Abstrakte Formen wiederum visualisieren allgemeinere Stimmungen, wie das Beispiel der „Hi-Flag“, ebenfalls eine Erfin-

dung von Metachrom, zeigt: „Hier ist zuallererst an Dynamik oder ein befreiendes Hochgefühl zu denken. Diese Fahne entstand 2007 während der Fußball-WM in Deutschland.“ Materialien und Druckverfahren entsprechen der Produktion konventioneller Fahnen. Neben realisierten kundenspezifische Objektfahnen hält das Unternehmen Standardformen wie Eistüte, Sprechblase, Herz, Flasche, T-Shirt, Uhr oder Kappe mit festgelegter Größe im Angebot, der Aufdruck erfolgt individuell. Fahnen haben immer Saison Das Jahr 2008 stand bei Fahnen-Gärtner im Salzburgischen Mittersill ganz im Zeichen der EURO 2008. Für diese Großveranstaltung konnte Fahnen-Gärtner einen Großteil der beflaggten Werbung für den Veranstalter wie auch im Zuge der EM werbende Firmen realisieren. Darüber hinaus waren die Objektfahnen in Form von TShirts für das Finale der EM ein logistisches Highlight und die Realisierung eine Herausforderung. Fahnen stellen generell einen wichtigen Bereich im Marketing-Mix von Firmen dar, denn Fahnen haben eigentlich immer Saison. Neue Fahnenformen wie die Objektfahne von Kooperationspartner Metachrom in Deutschland sind sehr auffällig und daher besonders wirksam. Fahnen kommen überall dort zum Einsatz wo der Werbende ein Zeichen setzen will. „Vor allem vor dem Point of Sale etwa an viel befahrenen Straßen, vor Geschäftslokalen, Firmenkomplexen und Parkplätzen können Kunden mit Fahnen in der Form von den zu bewerbenden Artikeln erreicht werden. Aber auch zum Empfang von Gästen, zur reinen Dekoration aber auch zur Energetisierung von Plätzen via Feng Shui eignen sich Fahnen immer“, ist Gerald Heerdegen, Geschäftsführer von Fahnen-Gärtner überzeugt. Bei Fahnen-Gärtner reicht das Sortiment von der klassischen Nationenfahne über die Werbefahne und dem Transparent bis zu verschiedensten Werbeartikeln die im

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Bereich der Innenwerbung am Point of Sale zu Einsatz kommen, Deckenhänger, für Banner und Rollups, Tischbanner und -fahnen inklusive Zubehör. Ein besonderes Highlight ist die neue Hi-Flag, die FahnenGärtner exklusiv als Lizenzprodukt der Firma Metachrom vertreibt. Sie sticht ins Auge, ist sichtlich dynamisch und damit besonders werbewirksam. Ein Renner in der Produktion des Traditionsunternehmens sind Endlostransparente aus Vliesstoff. Diese eignen sich besonders für kurz und mittelfristigen Einsatz. Ganz neu hat sich Fahnen-Gärtner auch im Bereich der Werbetextilien und Berufsbekleidung positioniert und kann so vom bedruckten oder bestickten Polo oder T-Shirt bis zur Fahne alles aus einer Hand liefern. Unter dem Namen „Flagwear“ hat das Unternehmen 2008 eine eigene Marke diesbezüglich etabliert. In der Fahnenproduktion kommen nur wasserbasierende Farbstoffsysteme zum Einsatz. Auf Lösungsmittel wird im Hause Fahnen-Gärtner völlig verzichtet. Der Fahnenstoff besteht zu 100 Prozent aus Polyestergewebe 115 g/m², was bedenkenlos entsorgt werden kann. Hochwertige wie Nationen- oder stark windbeanspruchte Fahnen werden auf Polyweb 155 g/m² produziert. Der Produktionsablauf ist so gestaltet, daß es zu keiner gefährdenden Luftemission kommt und die entstehenden Abwässer aus dem Waschprozeß können bedenkenlos eingeleitet werden und unterliegen einer ständigen Kontrolle. „Bei der Produktion selbst ist es wichtig, daß bei der Bestellung klar ist welcher Fahnen-Typ gewünscht ist, bzw. welche Fahnenmaste beim Kunden zum Einsatz kommen. Weiters ist die Gestaltung der Fahnen ein entscheidender Faktor. Es sollte hier klar und einfach kommuniziert werden. Für die Bereitstellung der Daten gilt es in erster Linie zu beachten, daß Schriften und Logos in Vektordaten bearbeitet wurden und dabei gängige Grafikprogramme verwendet werden“, umreißt Gerald Heerdegen den Produktionsablauf.

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Was Sie schon immer über Fahnen wissen wollten: Wie kann man Fahnen reinigen?

Was ist der beste Fahnenstoff? Die hauptsächlich eingesetzten Fahnenstoffe sind Polyweb (Polyesterwebware 150g/m²), die dann eingesetzt wird, wenn Fahnen lange halten sollen, sowie Polytrans (Polyesterwirkware 110g/m²) für den Einsatz bei Rasterfahnen bei Großaufträgen. Die Haltbarkeit einer Fahne richtet sich danach, ob es sich um eine Webware mit gesponnenem Faden handelt, einem sogenannten Multifilamentfaden, oder um eine Wirkware mit Monofilamentfaden. Die Wirkart in Verbindung mit dem eingesetzten Faden hat den größten Einfluß auf die Haltbarkeit der Fahne.

Gibt es Standardgrößen für Fahnen? In Österreich haben sich die Formate 80 x 200 cm, 100 x 300 cm, 100 x 400 cm, 120 x 500 cm und 120 x 600 cm für Banner-, Haus- und Knatterfahnen (Hochformatfahnen) etabliert. Natürlich ist jede gewünschte Fahnengröße realisierbar. Abweichend dazu sind in Deutschland eher die Formate 120 x 300 cm, 150 x 400 cm sowie 150 x 500 cm gebräuchlich. Bei den Hißflaggen haben sich die Größen 80 x 120 cm, 100 x 150 cm, 120 x 180 cm, 150 x 250 cm und 200 x 300 cm etabliert.

Wie groß müssen/sollen die Fahnen sein? Je größer das zu beflaggende Gebäude oder der zu beflaggende Mast sind, umso größer sollte die Fahne sein. Zur Mastbeflaggung gibt es eine einfache Faustregel: Hochformatfahnen sollten zwei Drittel des Mastes bedecken; d.h. für einen sechs Meter hohen Mast sollte die Fahne drei bis vier Meter lang sein, für einen sieben Meter hohen Mast rund vier bis fünf Meter.

Fahnen, die aus Polyestermaterial hergestellt wurden, können ganz einfach in einer Haushaltswaschmaschine gewaschen werden. Dabei ist darauf zu achten, daß sie nicht zu stark geschleudert werden, damit weniger Falten entstehen. Am Besten man hängt die Fahne am Mast tropfnaß wieder auf.

Welcher Mast ist empfehlenswert? Man unterscheidet hauptsächlich zwischen glasfaserverstärkten Masten und Fahnenmasten aus Aluminium oder Stahl. Der gängigste Masttyp ist der Aluminiummast, der ein sehr gutes PreisLeistungsverhältnis hat sowie wartungsfrei und damit langlebig ist. In Österreich ist der sieben Meter Mast mit einer Fahnengröße von 100 x 400 cm die gängigste Variante. Grundsätzlich hängt es von der gewünschten Fahnenart ab, welchen Fahnenmast man wählt. Für Bannerfahnen benötigt man einen verstärkten Fahnenmast, da bedingt durch den Wind die Fahne wie ein Segel wirken kann. Die statische Belastung ist dann enorm hoch. Deshalb sind diese Maste im unteren Bereich durch ein zusätzliches Rohr verstärkt. Für Knatterfahnen hat sich in den letzten Jahren der Mast mit einem 360° drehbarem Ausleger durchgesetzt, da hier die Fahne und damit die Werbung immer offen sichtbar ist. Man unterscheidet Maste mit unterschiedlichem Bedienungskomfort aber grundsätzlich gleicher Wirkung: Der starre Mast mit 360° drehbarem Top, der beim Fahnenwechsel umgelegt werden muß, wird dann eingesetzt, wenn die Fahnen nicht oft gewechselt werden müssen und wenn entsprechendes Personal vorhanden ist. Der Mast mit innenliegendem Seil und dem um 360° drehbaren Top dient ebenso zum schnellen, einfachen und komfortablen Hissen der Fahnen wie der Mast mit innenliegendem Seil und Kurbel für komfortables Hissen.

Kleines Fahnenlexikon sonders für windstille Gegenden hervorragend geeignet und vor allem universell einsetzbar, wie z.B. zur Befestigung am Fahnenmast oder zur Innenraum-Dekoration.

zeichnet zur effizienten, direkten Beflaggung von Gebäuden und Außenanlagen. Diese Fahnenart ist vor allem dann die optimale Lösung, wenn keine Möglichkeit zur Verwendung von Fahnenmasten besteht.

Fahnen-Gärtner kann auf knapp 250 verschieden Konfektionsarten für fast jeden erdenklichen Einsatz und Fahnenmast zurückgreifen.

Fahnen

Individuell und speziell „Mit der BeachFlag hat sich unser Unternehmen vom Großhändler zum Produktentwickler und Produzenten entwickelt. Wir verkaufen nicht nur, sondern entwickeln und fertigen die Produkte speziell und individuell für jeden einzelnen unserer Kunden. Dieser Entwicklung wollten wir Rechnung tragen und gründeten die Amwerk Produktions GmbH & Co. KG mit Sitz in Bad Goisern in einem Trakt des wunderschönen Schlosses Neuwildenstein“, erzählt Geschäftsführer Wolfgang Aigner. Die Steckenpferde des Unternehmens, das aus der Upeco Trading hervorging, sind nach wie vor BeachFlags, DecoFlags und BeachSigns. Die BeachFlag ist nur ein Kilo leicht und in einer Minute Aufbauzeit zieht sie fünf Meter hoch über den Köpfen die Blicke auf sich. 100 Prozent elastische Polyesterwirkware und hochwertige lichtechte Farbstoffe im Druck gewährleisten bei jeder Gelegenheit einen spektakulären Auftritt. Als Einsatzgebiete eignen sich besonders Großevents im Bereich Sport aber auch Messen und Ausstellungen. Für den Indoorbereich gibt es die Variante DecoFlag, die 2,2 Meter hoch ist und auf Augenhöhe in Kontakt tritt. Die Flags bestehen aus elastischen Fahnentüchern, die dem Peitscheneffekt und somit Ausreißen an der Außenkante vorbeugen. Bedruckt werden sie im Siebdruck- und digitalem Transfer- oder Direktdruckverfahren. „Am besten ist es, wenn die Kunden ihre De-

Knatterfahnen

(im Hochformat) bewähren sich speziell in windreichen Umgebungen und sind eine sehr wirkungsvolle und attraktive Fahnenart.

coFlags am P.O.S. oder in Empfangsbereichen mit Wegweisern, samt Werbung, Schildern mit Logos und Informationen, dazu Plakat- und Displayinhalte, positionieren um Aufmerksamkeit und Emotionen zu generieren. Die Innovation der DecoFlags besteht in der Einfachheit der Konstruktion mit der ausziehbaren Rute für vielseitige Einsätze im Innenbereich mit einer Bodenplatte“, so Wolfgang Aigner. Frischer Wind in der Fahnenwerbung Vor rund 15 Jahren gründete Alois Wagner in Winzer im bayrischen Wald Awag Fahnen und produziert seither neben Fahnen auch Beach- und Deco-Flags, Werbesonnenschirme, Spannbänder und andere textile Werbeträger. Alois Wagner garantiert durch den Einsatz neuester Druckmaschinen rasche Lieferzeiten auch über die Grenzen Deutschlands hinaus. Neue Produkte - darunter die Werbeträger Varioform und Twiny, bei dem durch eine neuartige Materialkombination Werbemotive beidseitig auf Dekorationsflaggen und Spannbändern abgebildet werden können, ergänzen das umfassende Produktportfolio. Die Vordersowie die Rückseite kann bei diesen Werbeträgern variabel gestaltet werden und gewährleistet doppelte Werbepräsenz. Twiny eignet sich für den Einsatz bei Events sowie zur Dekoration von Schaufenstern und Point of Sale. Über die Produkte hinaus offeriert Awag Fahnen seinen Kunden ein Grafik-Service sowie die Reinigung und Reparatur von Werbeträgern. Gleichzeitig hat das Unternehmen Fahnenmaste und Fahnenbefestigungssysteme im Lieferprogramm wie etwa die TeleskopFahnenmaste.

Hißflaggen (Querformat) benötigen stets Wind, um dynamisch auswehen zu können und sind daher für windreiche Orte besonders gut geeignet.

Konkurrenz aus dem Osten? Auch am österreichischen Fahnenmarkt ist die globale Konkurrenz nicht ausgeblieben. „Der österreichische Fahnenmarkt setzt sehr stark auf Qualität und Service weshalb hier keine große Konkurrenz an Billigprodukten zu befürchten ist. Scheinbar billige Fahnen in minderwertiger Qualität kommen den Kunden durch die rasche Abnutzung und geringere Druckqualität auf längere Sicht gesehen auch teurer als einheimische Qualitätsprodukte mit langer Lebenszeit“, diagnostiziert Mag. Michael Piermayr von Heliotextil und räumt weiter ein, „daß man sich hier keinesfalls auf seinen Lorbeeren ausruhendarf, da der Osten nicht schläft, denn es werden schon jetzt globale Allianzen im Fahnenmarkt geschmiedet, wie z.B. die Flag Alliance, um Kostenvorteile wahrzunehmen. Österreich ist aufgrund seiner im Vergleich zu Deutschland geringen Marktgröße, seiner kleinen Auftragsvolumina und hohen Serviceanspruches vorläufig aber kein Zielmarkt global agierender Fahnenunternehmen.“ Der österreichische Fahnenmarkt wie auch der Markt für viele andere Produkte kann sich dennoch der Konkurrenz aus Billigländern nicht entziehen. „Fahnen scheinen zwar ein recht einfaches Produkt zu sein. Doch auch hier gilt es vieles zu beachten, es geht darum die richtige Fahne, den richtigen Stoff, die richtige Konfektion für den gewünschten Einsatzzweck zu liefern. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten glaube ich, daß es generell zu einer Rückbesinnung auf den Ursprung der Waren gibt,“ blickt Gerald Heerdegen in die Zukunft. (keg/bka/da)

Fotos: Fahnen Gärtner, Bernd Klaus Achter

Haus- oder Schrägfahnen eignen sich ausge-

Bannerfahnen sind be-


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Innsbruck

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Druckproduktion In allen Bereichen der Druckproduktion und somit auch in der Plakatproduktion haben sich die digitalen Prozesse vollends durchgesetzt. Dies gewährleistet kürzere Produktionszeiten sowie Qualitätssteigerungen und Vermeidung von Fehlern. der Druckvorstufe abgeschlossen. Bei den Druckverfahren stieg der Grad der Automatisierung enorm. Computergesteuerte Leitstände ermöglichen einfache und rasche Farbzoneneinstellungen, vollautomatische Druckplatten-Einspannvorrichtungen verkürzen das „Einrichten“ der Druckmaschinen. Großformatdruck bzw. Large Format Printing wie sie für die Produktion von Big Boards Einsatz finden, wären ohne der Erfindung und der fortschreitenden Entwicklung der digitalen Drucktechnologien gar nicht denkbar. Druckvorstufenproduktion von Großplakaten und City Lights Um Großplakate zu drucken, muß ein druckfertiger Film oder ein druckfertiger Datensatz im für das jeweilige Plakat-Endformat entsprechenden Ausgangsformat in Einzel- oder Doppelbogen auf das Endformat vergrößert werden. Dies geschieht entweder manuell mittels Projektion vom druckfertigen Film im Ausgangsformat oder computergestützt mittels Direktprojektion vom fertigen Datensatz auf die Druckplatte. Beispiel: Ein 16-Bogen-Plakat mit einem Endformat von 357 x 252 cm wird bei der Projektion vom Ausgangsformat 42 x 29,7 cm auf acht Doppelbogen (je 84 x 119 cm) aufprojiziert, die nachfolgend in acht bzw. vier Durchgängen gedruckt werden. Die so entstandenen Bogen werden bei der Affichierung auf die Plakatwand zu einem Plakat zusammengesetzt. Auch für den Druck von City Lights muß ein fertiger Datensatz vorliegen, der in der Folge entweder ausbelichtet und projiziert oder direkt vom Datensatz auf die Druckform - die Siebschablone - belichtet wird.

Die manroland 904 XXL hat ein Druckformat von 135 x 185 cm. Damit kann ein 16-Bogen Plakat in nur vier Teilen sowie ein City Light im Offsetdruck in einem Stück gedruckt werden.

Von der Kreation zum fertigen Datensatz Um zu einem druckfertigen Film oder einem druckfertigen Datensatz zu gelangen, sind unter Berücksichtigung drucktechnischer Parameter zahlreiche Arbeitsschritte wie Dateneingabe, Datenweiterverarbeitung und Datenausgabe auf Film oder Datenträger erforderlich. Im Seitenlayout werden Bild, Text und Grafik positioniert, vorab sind eine entsprechende Bildverarbeitung inklusive Farbseparation, die Textverarbeitung und die Gestaltung der Grafiken durchgeführt worden. Für die Produktion von Bilddaten, die zur Weiterverarbeitung in ein DTP-Programm importiert werden, gibt es heute zwei grundlegende Möglichkeiten: die Bilderfassung mittels Scanner sowie die Bilderfassung mittels Digitalkamera. Als Ergebnis steht ein Daten-File zur Verfügung, der eine Einzelseite mit allen Bildern, Grafiken und Textanteilen beschreibt. Für die Weitergabe an die drucktechnische Produktion werden neben der im Format des DTP-Programmes abgespeicherten Layoutdatei die Bilder als hochaufgelöste Tiff- oder Eps-Dateien sowie die Originalschriftfonts beigefügt. Heute wird aus den Originallayoutdaten eine PDF-Datei zur Weitergabe an die Druckerei erzeugt. Dabei werden die hochauflösenden Bilder, die Schriftfonts sowie Informationen zum Farbmanagement in die Datei eingebettet. Bei der nachfolgenden Ausgabe eines Datensatzes auf einen Film oder ein Proof mittels eines sogenannten PostScript-Raster Image Processor (RIP) werden die bis dahin vorliegenden Halbtoninformationen in Rasterpunkte zerlegt. Diese Rasterung ist notwendig, um die „echten“ Halbtöne eines Dias oder Aufsichtsfotos in „unechte“ Halbtöne umzuwandeln und nachfolgend drucken zu können. Unter einem RIP versteht man also den Rasterbildrechner, der in der Lage ist, die in einem elektronischen Dokument vorkommenden verschiedenen Vektor- und Pixelformate in eine einheitliche Pixelgrafik bzw. ein Bitmap umzurechnen. Die Rasterweite - also die Anzahl der Bildpunkte bzw. Linien je Zentimeter - richtet sich nach dem Druckverfahren, dem eingesetzten Bedruckstoff und dem weiteren Verwendungszweck des Druckproduktes. Der Ausgangsfilm für Plakatprojektion sollte 70 Linien/cm aufweisen, Ausgangsfilme für die Produktion von City Lights und Straßenbahnklebern sollten 80 Linien je cm aufweisen. Bei der Belichtung

Foto: manroland

Druckproduktion

Durch den Einsatz von Desktop Publishing (DTP), des Scanners zur Vorlagenerfassung und Digitalsierung und den Einsatz leistungsfähiger Hard- und Software wurden die Seitengestaltungsmöglichkeiten wesentlich erweitert. In der Druckformenherstellung wurden die manuelle Bogenmontage und die manuelle Plattenkopie weitgehend von Computer-to-Film sowie Computer-to-Plate und anderen Direktbebilderungsverfahren von Druckformen abgelöst. Durch die Digitalisierungsmöglichkeiten innerhalb der Druckvorstufe und bei der Druckformenherstellung - also Methoden und Verfahren, Bild, Text und Grafik einer Druckseite komplett als digitalen Datensatz zur Verfügung zu stellen ist es möglich, die gesamte zu druckende Seite, aber auch den gesamten Druckbogen - egal ob Großplakat oder mehrseitiges Prospekt - als kompletten Datensatz zur Weiterverarbeitung auf Druckplatte für den Offsetdruck (zum Druck von Großplakaten) oder auch Siebschablone für den Siebdruck (zum Druck von City Lights) bereitzustellen. Die für die Plakatproduktion notwendige Projektion eines druckfertigen Filmes im Ausgangsformat auf das Plakat-Endformat erfolgt heute neben der analogen Projektion weitgehend direkt aus dem Datenbestand auf die Druckplatte. Von der digitalen Bogenmontage geht man nun ohne die Herstellung eines Filmes direkt auf die Druckplatte - also „Computer-to-Plate“. Meist geschieht dies über Laserbelichtung aus dem Datenbestand direkt auf die Druckplatte in einem speziellen Plattenbelichter, wodurch die konventionelle Plattenkopie entfällt. Mit Computer-to-Plate ist die Digitalisierung


eines Datensatzes werden die vier Auszugsfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz in unterschiedlichen Winkelungen ausgegeben, um Interferenzen bzw. Moiré-Bildungen - das sogenannte Knöpfchen Muster - zu vermeiden.

Neue Farbwelten entdecken...

Die Plakatprojektion Um Großplakate im Offsetdruckverfahren zu drucken, muß ein druckfertiger Film oder ein druckfertiger Datensatz im für das jeweilige Plakat-Endformat entsprechenden Ausgangsformat in Doppelbogen auf das Endformat vergrößert werden. Beispiel: Ein 16-Bogen-Plakat mit einem Endformat von 357 x 252 cm wird bei der Projektion vom Ausgangsformat 42 x 29,7 cm auf acht Doppelbogen aufprojiziert, die nachfolgend in acht Durchgängen gedruckt werden. Die Bogen werden bei der Affichierung auf die Plakatwand zu einem Plakat zusammengesetzt. Die Projektion geschieht entweder analog mittels Projektion vom druckfertigen Film oder computergestützt mittels Direktprojektion von einem druckfertigen Datensatz auf die Druckplatte. Der Ausgangsfilm zur analogen Projektion von der Projektionskamera aus auf das Plakatformat wird also vom Raster Image Prozessor im 70er Raster ausgegeben. Bei der analogen Arbeitsweise erhält man einen Ganzbogenfilm im Doppelbogenformat (84 x 119 cm), der im nächsten Arbeitsschritt auf eine Druckplatte kopiert wird. Die Druckformherstellung für den Offsetdruck, also das Anfertigen einer Druckplatte, besteht in der analogen Arbeitsweise aus den Arbeitsgängen Montage und Kopie. Die in der Projektion erstellten Bogeneinzelfilme eines Plakates werden in der Montage mit den Zeichen zur Weiterverarbeitung und Kontrolle auf einen lichtdurchlässigen Trägerfilm aufgeklebt, um nachfolgend die Druckplatte zu kopieren. Dabei wird für den Vierfarb-Druck folgerichtig jede Farbe einzeln montiert und von jeder zu druckenden Farbe eine Druckplatte erstellt. Bei der Direktprojektion werden die Doppelbogen (je 84 x 119 cm), also die Einzelteile eines Plakates, direkt von den druckfertigen Daten, die im jeweiligen Plakat-Ausgangsformat aufbereitet sein müssen, auf die Druckplatte projiziert. Vorteile dieses Verfahrens gegenüber der analogen Arbeitsweise sind Zeit- und Materialersparnis, weitgehende Fehlervermeidung sowie die Möglichkeiten einer besseren Standardisierung im Produktionsprozeß. Wenn die Projektion ohne Zwischenschritt vom Datensatz auf die Druckplatte erfolgt, entfallen sämtliche manuellen Schritte der Montage. Man spricht dabei von Computer-to-Plate - im Rahmen der Plakatdirektprojektion handelt es sich um eine Sonderform von Computer-to-Plate. Heute sind neben der händischen Ganzseitenmontage rationelle „Computer-to-Film“ und „Computer-to-Plate“-Systeme im Einsatz. Dabei werden beispielsweise für eine Zeitschriften- oder Prospektproduktion die Einzelseiten ausschußrichtig gerippt und entweder auf Film - Computer-to-Film oder auf Druckplatte - Computer-to-Plate - belichtet. Die Vorteile der „Computer to ...“Technologien sind Zeit- und Materialersparnis sowie Verminderung von Fehlerquoten.

Foto: manroland

Druckformenherstellung für die City Light Produktion City Lights werden in Österreich heute sowohl im Offsetdruck als auch im Siebdruck hergestellt. Durch die Installation der großformatigen MAN Roland XXL bei Gerin Druck ist es nun möglich, City Lights auch im Offsetdruck in einem Stück in höchster Qualität mit FM-Raster herzustellen. Dabei werden die Daten gemäß der Produktionsanleitung für den Offsetdruck aufbereitet. Für die Produktion eines City Lights ist der Produktionsablauf in der Druckvorstufe dem des Offsetdruck gleich. Die Unterschiede ergeben sich technologiebedingt erst in der Druckformenherstellung. In der konventionellen bzw. analogen Druckformen- also Siebherstellung wird für die City Light Produktion, das ein Format von 118,5 x 175 cm hat, in einem ersten Arbeitsschritt das Sujet im Format 23,6 x 34,9 cm erstellt und als Ausgangsfilm ausbelichtet. Der Ausgangsfilm wird nachfolgend mit dem Faktor 5 projiziert, also um 500 Prozent vergrößert. Dieser Film im City Light Format - ein seitenrichtiges Positiv - wird nun auf das Sieb kopiert. Damit entsteht die sogenannte Siebschablone. Die Farbe kommt dort auf den Bedruckstoff, wo die Maschen des Siebs offen sind. In einer halbdigitalen Produktionsweise wird ausgehend vom Sujet im Format 23,6 x 34,9 cm ein Ausgangsfilm belichtet, der in der Projektionskamera mit dem Faktor 5 direkt auf das Sieb aufprojiziert wird. Sowohl in der analogen als auch in der halbdigitalen Siebherstellung muß der Ausgangsfilm mit einer Rasterweite von 80 Linien/cm (= 80er Raster) ausgegeben werden. In der volldigitalen Produktionsweise wird direkt vom elektronisch vorliegenden Sujet im Format 23,6 x 34,9 cm auf das Sieb projiziert. Auch Straßenbahnkleber zur Vollbeklebung werden wie City Lights im Siebdruck hergestellt. Die Druckformenherstellung kann ebenso konventionell, halbdigital oder volldigitalisiert erfolgen. Aufgrund der Größe des Straßenbahnklebers von 280 x 80 cm muß dabei jedoch das elektronische Ausgangssujet oder der Ausgangsfilm zur Projektion in zwei Teilen zu je 16 x 28 cm gelayoutet werden. Die Projektion - entweder von Film auf Film, Film auf Sieb oder Datensatz auf Sieb erfolgt ebenfalls mit dem Faktor 5, die zwei Teilsujets werden also jeweils um 500 Prozent vergrößert.

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Druckproduktion

Plakatproduktion im Offsetdruck Großplakate werden in Österreich derzeit in Doppelbogen oder in Vierfachbogen auf Offsetmaschinen gedruckt. Um ein Durchscheinen des zuvor affichierten Plakates an einer Plakatwand zu vermeiden, wird die Rückseite des Plakates meist mit einem blauen Rückseitendruck versehen. Der Offsetdruck ist ein indirektes Druckverfahren, das auf dem physikalischen Verhalten von Fett und Wasser zueinander beruht. Die druckenden und nichtdruckenden Elemente der Druckform - also der Druckplatte befinden sich in einer Ebene. Die druckenden Partien der Druckform sind fetthaltig und zeigen ein wasserabstoßendes (also hydrophobes) aber oleophiles Verhalten; das bedeutet, daß die zu druckenden Elemente Druckfarbe annehmen. Die nichtdruckenden Stellen weisen ein hydrophiles Verhalten auf, das heißt, daß diese Stellen Wasser bzw. Feuchtmittel aber keine Druckfarbe annehmen. Beim Druckprozeß werden die Druckplatten zur Erreichung dieses physikalischen Verhaltens vom Feuchtwerk mit einem dünnen Feuchtmittelfilm, der aus Wasser und Zusatzstoffen besteht, beschichtet. Der Plattenzylinder, auf dem die (eingefärbte) Druckplatte eingespannt ist, druckt auf den Gummizylinder. Der Gummizylinder wiederum druckt auf den Druckzylinder, auf dem der zu bedruckende Papierbogen mit Hilfe von Greifern fixiert ist. Unter der Kombination Plattenzylinder, Gummizylinder und Druckzylinder versteht man ein Druckwerk. Das Gummituch ist übrigens notwendig, weil die harte Druckplatte aus Aluminium, auf die die Ganzbogenfilme kopiert wurden, sich nicht gleichflächig auf das Papier legen würde. Das Gummituch hingegen ist weich und elastisch, was eine optimale Farbannahme des Papierbogens auf dem Druckzylinder gewährleistet. Beim Bogenoffset-Vierfarbdruck, wie er bei den meisten Plakatproduktionen zur Anwendung kommt, sind in der Druckmaschine vier oder noch mehr solcher Druckwerke hintereinander gereiht, wo die einzelnen Auszugsfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz nacheinander auf den Papierbogen gedruckt werden. Man spricht dabei

von „Naß-in-Naß“-Druck, da zwischen den einzelnen Druckwerken keine Trockeneinrichtung notwendig ist. City Light Herstellung im Siebdruck Das Siebdruckverfahren, das ein Durchdruckverfahren und damit ein direktes Druckverfahren ist, ist eine Möglichkeit, City Lights zu produzieren. Die City Light Poster werden im Endformat von 118,5 x 175 cm in einem Stück gedruckt. Die sichtbare Fläche im Rahmen beträgt 115 x 171 cm. Als Bedruckstoff für die City LightPoster empfiehlt sich ein mattes weißes holzfreies gestrichenes Offsetpapier mit einer Grammatur von 120 bis 150 g/m2. Im Unterschied zu Papieren für den Druck von Großplakaten müssen Papiere bzw. Bedruckstoffe für City Lights eine geringe Opazität besitzen, das bedeutet eine hohe Lichtdurchläßigkeit haben. Um eine bessere Hinterleuchtung zu gewährleisten empfiehlt es sich, die Rückseite zu bedrucken. Beim Siebdruck wird die Druckfarbe mit einer Rakel durch ein feinmaschiges Sieb gedrückt, wobei die Rakel zwischen Sieb und Bedruckstoff einen Kontakt schafft. Die Druckform ist eine Siebdruckschablone, die entweder analog, semioder volldigital auf das Sieb aufgearbeitet wurde. Schnellaufende, vollautomatische Siebdruckmaschinen sind wie Offsetdruckmaschinen mit mehreren Farbwerken mit Bogenanleger und anschließenden Trockenkanälen, sogenannten Jet Dryer, ausgerüstet. Die Rakel, die zum Durchdrücken der Druckfarbe benötigt wird, besteht aus einem Gummistreifen zwischen fünf und acht Millimeter Dicke und hat einen Halter aus Holz oder Metall. Die Kanten des Gummistreifens müssen ein der jeweiligen Druckarbeit angepaßtes Profil besitzen. Man unterscheidet Kantenschliff, Schrägschliff, Rund- und Halbrundschliff. Der eigentliche Druckvorgang läßt sich in vier Teilbereiche unterteilen. Das Sieb wird von einem Siebrahmen gehalten. Der Bedruckstoff liegt beispielsweise flach auf der Basisplatte, die den Druckkörper bildet, und wird während des Druckvorgangs dort festgehalten. Die Farbmenge, die sich auf dem Sieb befindet, wird als Flutwelle von der Rakel bewegt. Unter der Flutwelle

dringt die Farbe in das Sieb ein. Die Farbe tritt durch die Druckform und berührt den Bedruckstoff. Hinter der Rakelkante, in der sogenannten „Klebezone“, sorgt die Druckfarbe dafür, daß die Druckform auf dem Bedruckstoff haftet. Die Zugkräfte des Siebes ziehen Farbfäden in der „Auslösezone“ aus dem Druckfarbenfilm heraus; es bleibt also Restfarbe in den Siebmaschen zurück. Auf dem Bedruckstoff verbleibt eine gleichmäßige Farbschicht. Mit dem Siebdruckverfahren ist ein sehr hoher Farbschichtauftrag möglich (typisch sind etwa 20 bis 100 µm, im Offsetdruck rund 0,5 bis 2 µm). Die Dicke der Schablone (Überstand der Schablone zum Sieb) gibt die Farbschichtdicke vor. Die Schablone auf dem Gewebe definiert das eigentliche Druckbild. Die Schablone befindet sich auf der Unterseite des Siebes, um Beschädigungen und Verschleiß der Schablone durch das beim Druckprozeß einwirkende Rakel zu vermeiden. Nach Beschichtung und Trocknung wird eine seitenrichtige, positive Kopiervorlage mit UV-haltigem Licht auf die Schichtseite (die der Rakel abgewandte Seite) aufbelichtet. Das UV-Licht härtet an allen Nichtbildstellen (transparenten Stellen der Kopiervorlage) die Kopierschicht. Die Bildstellen selbst werden nicht gehärtet und können mittels Wasserstrahl im Entwicklungsprozeß entfernt werden. Danach folgt der Trocknungsvorgang. Fehlstellen lassen sich mit einem Abdecklack beseitigen. Die Vorteile des Siebdrucks liegen in der großen Auswahl von Druckfarben, der höheren Lichtbeständigkeit der Farben, der großen Auswahl an Bedruckstoffen und der Möglichkeit, jede nur erdenkliche Form zu bedrucken. Es können also nicht nur flach liegende oder zylindrisch transportierte Bedruckstoffe wie Papier bedruckt werden, sondern eine große Vielzahl unterschiedlicher Formen wie Verkehrszeichen, Flaschen, Dosen oder Feuerzeuge. Typische Siebdruckerzeugnisse sind großformatige Werbeplakate bzw. City Lights und Rolling Boards, Verkehrszeichen und Werbetafeln, Textil- und Tapetendruck, Aufkleber und Abziehbilder, Frontplatten von Fernsehgeräten und Radios, Armaturentafeln von Automobilen und Meßgeräte.

Fotos: Bernd Klaus Achter

Das Funktionsprinzip des Offsetdrucks: Die im Plattenzylinder eingespannte Druckplatte druckt auf den Gummizylinder und von da auf den Bedruckstoff (re.). Schematische Darstellung einer Vierfarb-Offsetdruckmaschine - Arbeitsrichtung von rechts nach links.


Digitaler Plakatdruck für Großwerbeflächen Für die Produktion von Big-, Mega- oder Gigaboards und anderen großformatigen Werbeträgern kommen digitale Drucktechnologien zum Einsatz. Der Siebdruck spielt aufgrund seiner Kostenstruktur und der relativ aufwendigen Produktionsweise bei Einzelstücken eine untergeordnete Rolle. Diese digitalen Drucktechnologien werden oftmals auch als „Non-Impact-Druckverfahren“ - also berührungslose Druckverfahren - bezeichnet. Im Gegensatz zu den klassischen Druckverfahren Offset- und Siebdruck ist zur Herstellung eines Plakates oder Big Boards keine Druckform wie Druckplatte im Offsetdruck oder Schablone im Siebdruck notwendig; das Druckbild selbst gelangt damit ohne direkte Berührung auf den Druckträger bzw. den Bedruckstoff. Einsatz finden die großformatigen „Non-Impact-Druckverfahren“ bei der Produktion von Großwerbeflächen, Bühnendekorationen, großformatige Werbeflächen für den Messe- und Ladenbau, Bus- und Straßenbahnklebern und P.O.S.-Plakaten. Diese flexiblen Systeme ermöglichen die Produktion von Einzelstücken auf unterschiedlichen Bedruckstoffen. Zu beachten sind bei der Produktion von großformatigen Werbeflächen Parameter wie Endformat, Betrachtungsabstand, erforderliche Lebensdauer, der Einsatzbereich (z.B. Outdoor oder Indoor), das Druckverfahren und die Datenaufbereitung. Grundsätzlich bzw. vereinfacht dargestellt, wird der Datensatz nach den Maßstäben einer zu belichtenden Datei für den Offset- oder Siebdruck erstellt. Bei der Weitergabe der Datei an ein digitales Druckunternehmen müssen dementsprechend der Layoutdatei alle Bilder in Feinauflösung - also 300 dpi - sowie die Originalschriftfonts beigegeben werden. Die Farben müssen in der Layoutdatei im C-M-Y-K-Modus definiert sein. Bei allen digitalen großformatigen Druckverfahren empfiehlt es sich zur besseren Deckung auf dem Bedruckstoff, Schwarz in den vier Grundfarben wie folgt zu definieren: 50 Prozent Cyan, 50 Prozent Magenta, 50 Prozent Yellow und 100 Prozent Schwarz. Die Layoutdatei bzw. das Sujet sollte mittels eines Desktop Publishing Programms wie Quark Xpress oder eines Bildbearbeitungsprogramms wie Freehand oder Illustrator im Faktor 1:10 oder 1:15 proportional zum Endformat des Big Boards erstellt werden. Auch bei großflächigen Sujets, die im Druck geteilt werden müssen, wird die Datei als Einzeldokument erstellt. Sämtliche Projektionsarbeiten und Teilungen werden vom jeweiligen digitalen Druckdienstleister vorgenommen. Die für den digitalen Plakatdruck wichtigsten Systeme sind die Inkjet- und die Elektrostaten-Drucker. Daneben existieren am Markt zahlreiche Spezialverfahren. Es empfiehlt sich daher, vor der Auftragsvergabe mit dem digitalen Druckdienstleister Rücksprache über das eingesetzte Druckverfahren und die damit einhergehenden Anforderungen über die Datenaufbereitung zu halten. Im Bereich des elektronischen Plakatdruckes ist InkJet die meist angewandte Technologie. Dabei wird die Farbe aus Düsen in Direktbebilderung auf den Bedruckstoff gespritzt. Die Bebilderung erfolgt bei InkJet-Systemen ohne Zwischenschritte direkt aus dem Datensatz. Beim Thermal InkJet geschieht dies durch Erhitzen der flüssigen Farbe bis zum Verdampfen, wodurch über den Druck der Dampfblase eine Farbmenge aus der Düse geschleudert wird; daher auch die Bezeichnung „Bubble Jet“. Bei Piezo InkJet-Systemen, den im großformatigen Plakatdruck am häufigsten eingesetzten InkJet Verfahren, erfolgt die Erzeugung des Tropfens durch eine Volumenänderung innerhalb der Farbkammer infolge piezoelektrischer Effekte. Der Farbtropfen wird dadurch aus dem Düsensystem herausgeschleudert. Im Gegensatz zu Thermal InkJet Systemen ermöglichen die mechanisch-elektrisch basierten Piezo InkJet-Systeme die Ansteuerung mit höheren Frequenzen und den Einsatz einer größeren Vielfalt von Farbformulierungen. Bei den großformatigen InkJet Systemen stehen Drucksysteme in den Breiten von 135 cm bis zu fünf Metern zur Verfügung. Durch Anpassung der Farben können unterschiedliche Materialien, insbesondere auch Textilien und Kunststoff-Folien für Plakatwände, bedruckt werden. Die Systeme arbeiten entweder mit Rollenmaterial oder mit Feststoffmaterialien, deren Stärke bis zu 7 cm betragen kann.

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Elektrostatisches Druckverfahren Eine weitere wichtige Technologie für den Druck von großformatigen Werbeträgern ist das Elektrostaten-Verfahren, das technologisch gesehen auf den Gesetzen der Elektrografie basiert und entweder direkt oder indirekt funktionieren kann. Bei der indirekten Elektrografie wird das Ladungsbild für den Druck auf Bedruckstoffe ohne spezielle Beschichtungen bezüglich dielektrischer Eigenschaften auf einem Zwischenträger erzeugt. Der Zwischenträger wird danach über elektrostatische Kräfte eingefärbt, die Farbübertragung auf den Bedruckstoff erfolgt über ein latentes Ladungsbild. Bei der direkten Elektrografie beziehungsweise der direkten elektrostatischen Bebilderung wird das Ladungsbild über Elektroden direkt auf den beschichteten Bedruckstoff (z.B. Papier, Folien oder Kunststoffmaterialien) aufgebracht. Die Einfärbung erfolgt über die elektrostatischen Kräfte zwischen der Oberfläche des Bedruckstoffes und dem Toner. Bernd Klaus Achter

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DigiCut Rubmer GesmbH

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A-4222 Luftenberg/Linz +43 (0) 7237/51 01 +43 (0) 7237/51 01-11 +43 (0) 7237/51 01-20 office@digicut.at www.digicut.at Hr. Janu, Herr Rubmer Großformat Digitaldruck, Beschriftungen aller Art, 4C-bedruckte LKW-Planen inklusive Lackierung, Schilder

Georg Ebinger & Sohn GmbH & Co KG      

A-1210 Wien, Rußbergstraße 58 +43 (0) 1/292 61 94 +43 (0) 1/292 61 94 20 +43 (0) 1/294 10 96 welcome@largeformat.at www.largeformat.at Großformat- und Plakatdruck, Direkt-Platten- und UV-Druck, Stanzen, Rillen, Fräsen, Eventausstattung, KFZ- und Objektbeklebung, Endfertigung, Montage

A-1230 Wien, Eitnergasse 4 +43 (0) 1/865 798 1-0 +43 (0) 1/865 798 1-44 office@ebinger.co.at  www.ebinger.co.at Walter Hauer Digitaldruck und X-Large Printing auf Rolle und Platte. Banner, Transparente sowie Auto und Verkehrsmittelbeschriftungen

Fahnen-Gärtner GmbH

       

A-5730 Mittersill, Kürsingerdamm 6 +43 (0) 6562/62 47 +43 (0) 6562/62 47 7 +43 (0) 6562/62 47 47 office@fahnen-gaertner.com www.fahnen-gaertner.com Elisabeth Prossegger (DW 14) Fahnenproduktion im Sieb- und Digitaldruck für den Innen- und Außenbereich: Fahnen, Fahnenmaste, Spannbänder, Innendekoration, Werbetextilien, Berufsbekleidung, Displayständer, Reklamefahnen, Banner, Wimpel, Embleme und Kunstbilder

Forster Verkehrs- und Werbetechnik GmbH

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A-3340 Waidhofen/Ybbs, Weyrer Straße 135 +43 (0) 7442/501-0 +43 (0) 7442/501-322 +43 (0) 7442/501-383 werbetechnik@forster.at www.forster.at Ing. Alois Kerschbaumer Werbetafeln, Ausstellungswerbung, Banner, Plakate, Fahrzeugbeschriftungen, Lentikularfolien, Floorgrafiken, Schaufensterwerbung, Leuchtschilder, Gebäudebeschriftungen, Plattendrucke, Digitaldrucke für industrielle Anwendungen


Out-of-Home Tool Book 2009

Geotec, Zeichen und Kunststofftechnik       

A-6300 Wörgl, Jakob-Prandtauerstraße 1 +43 (0) 5332/7873-0 +43 (0) 5332/7878-32 Druck@geotec-at.com www.geotec-at.com Hr. Heiss Großformatiger Digitaldruck, Werbetechnik, Kunststofftechnik

Impresa DruckereigesmbH

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A-1210 Wien, Paukerwerkstraße 1 +43 (0) 1/332 82 10 +43 (0) 1/332 10 51 office@impresa.at www.impresa.at Andreas Schalko Siebdruck, Foto- und Großformat-Digitaldruck, Schildermalerei, Fahrzeugbeschriftung

Internova GesmbH       

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ISPA Werbung GmbH       

A-1230 Wien, Heizwerkstraße 10 +43 (0) 1/894 19 91-0 +43 (0) 1/894 19 91-91 +43 (0) 1/616 69 11-90 office@ispa-werbung.at www.ispa-werbung.at Außenwerbekonzepte, Leitsysteme, Werbemittelproduktion, Großflächenwerbung

Stiefel Digitalprint GmbH

       

A-1190 Wien, Neustift am Walde 78 +43 (0) 1/440 54 19 +43 (0) 1/440 54 19 19 +43 (0) 1/440 54 19 90 wien@stiefel-online.at www.stiefel-online.at Walter Fuchs Transparente, Netzvinyl, PVC-Folie, Displays, Blueback-Papier, LKW-Planen, Bautafeln, Stoffdrucke

Werner Tuttinger GmbH

A-4030 Linz, Franzosenhausweg 52 +43 (0) 732/370 222 +43 (0) 732/370 388 +43 (0) 732/377 674 office@internova.at  www.internova.at Hermann Brejzek Transparente, Fahnen, Startnummern, Roll-ups, Displays, Beachflags, Siebdruck, Kühltaschen, Golf-Cooler

Plakativ X-Large Printing Klaus L. Ziegler KG

       

A-1160 Wien, Zwinzstraße 1 +43 (0) 1/536 26 0 +43 (0) 1/536 26 33 +43 (0) 1/536 26 90 oder 91 office@plakativ.at www.plakativ.at Klaus L. Ziegler Großformatiger Digitaldruck, Präsentationssysteme, Stoffdruck, Plattendruck, Klebefolien

A-8950 Stainach, Niederhofen 19 +43 (0) 3682/222 68 +43 (0) 3682/222 68 20 office@tuttinger.at www.tuttinger.at Werner Tuttinger Digitaldruck auf Folien und Planen, Beschriftungen, Schilder, Klebefolien, Montage und Verklebung

Weingartsberger GmbH       

A-4030 Linz, Binderlandweg 4 +43 (0) 732/37 64 00 +43 (0) 732/37 64 00-10 +43 (0) 732/37 64 00-28 office@weingartsberger.at www.weingartsberger.at Beschriftungen, Displays, Transparente, Präsentationssysteme, Großformat-Digitaldruck, Plattendruck

Druckproduktion - Digitaldruck

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Out-of-Home Tool Book 2009

agensketterl Druckerei GmbH

ISPA Werbung Ges.m.b.H.        

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A-3001 Mauerbach, Kreuzbrunn 19 +43 (0) 1/57 610-0 +43 (0) 1/57 610-666 simon@diedrucker.biz www.diedrucker.biz Dr. Dieter Simon Plakate, Deckenhänger, Displays, XM-Raster, Flyer, Folder, Kataloge, Zeitschriften, Bücher, Geschäftsberichte, Klebebindung

Druckerei Paul Gerin       

A-2120 Wolkersdorf, Wienerfeldstraße 9 +43 (0) 2245/27 32  +43 (0) 2245/27 32-85 +43 (0) 2245/27 32-996 michael.braun@gerin.co.at www.gerin.co.at Ing. Michael Braun Plakate, City Light, Werbedrucksorten, Buchproduktion Ungarn, Slowakei, Tschechien

Ellerhold AG      

D-01445 Radebeul, Friedrich-List-Straße 4 +49 (0) 351/83 933-0 +49 (0) 351/83 933-99 info@ellerhold.de www.ellerhold.de Plakate für die Außenwerbung ab A1, Citylight-Poster, StretchBoards, Displays+Verpackungen, Etiketten

Druckproduktion - Offsetdruck

Friedrich VDV GmbH & CO KG       

A-4020 Linz, Zamenhofstraße 43-45 +43 (0) 732/66 96 27-0 +43 (0) 732/66 96 27-5 +43 (0) 732/61 01 65 office@friedrichvdv.com www.friedrichvdv.com Offsetdruck (Zeitschriften, Bücher, Kalender)

Holzhausen Druck und Medien GmbH        

A-1140 Wien, Holzhausenplatz 1 +43 (0) 1/527 00-500 +43 (0) 1/527 00-363 +43 (0) 1/527 00-999 verkauf@holzhausen.at www.holzhausen.at Ing. Werner Bethmann Plakatdruck, Werbedrucksorten, Buchproduktion

A-1230 Wien, Heizwerkstraße 10 +43 (0) 1/894 19 91-0 +43 (0) 1/894 19 91-91 +43 (0) 1/616 69 11-90 office@ispa-werbung.at www.ispa-werbung.at Michael Januskovecz Plakate und City Lights, Dauerwerbetafeln, Planen, Netze

Lenzing Papier GmbH

      

A-4860 Lenzing +43 (0) 7672/ 701 28 62 +43 (0) 7672/ 701 22 31 h.stix@lenzingpapier.com www.lenzingpapier.com Harald Stix Produzent von Plakatpapier (Lenza-Plakat, Lenz-Affiche blue), Digitalpapier, hochwertigen Recylingpapieren (Lenza-Top-Recyling), FSC-Papier, Briefumschlagpapieren sowie CO2-neutralem Papier

manroland Österreich        

A-2351 Wr. Neudorf, IZ NÖ-Süd, Straße 16, Objekt 70/1 +43 (0) 2236/81 21-0 +43 (0) 2236/81 21-626 +43 (0) 2236/81 21-266 office@manroland.at www.manroland.at Ing. Alexander Elbs Maschinen für Druckvorstufe, Druck und Endfertigung

Ueberreuter Print und Digimedia GmbH       

A-2100 Korneuburg, Industriestraße 1 +43 (0) 2262/789-0 +43 (0) 2262/789-116 +43 (0) 2236/603 digimedia@ueberreuter.com www.ueberreuter.com Offsetdruck, Veredelung, Sicherheitsdruck, Digitaldruck, Katalogproduktion, Online Printing System

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Offsetdruck erfahren Sie auf

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Out-of-Home Tool Book 2009

Arian GmbH        

A-8200 Gleisdorf, Wünschendorf 160 +43 (0) 3112/31 71 0 +43 (0) 3112/32 43 +43 (0) 3112/85 57 office@arian.at www.arian.at Otmar Kollegger Siebdruck für Außenwerbung

Baumgartner Beschriftungs GmbH       

A-4400 Steyr, Ennserstraße 39 +43 (0) 7252/71 171  +43 (0) 7252/71 171-20 office@schriften-baumgartner.com www.schriften-baumgartner.com Günther Baumgartner Schilder, Fahrzeugbeschriftungen, Fassadenbeschriftung, Transparente, Siebdruck, Digitaldruck, Aufkleber Vertrieb Wr. Neudorf - +43 (0) 2236/20 53 55

Forster Verkehrs- und Werbetechnik GmbH        

A-3340 Waidhofen/Ybbs, Weyrer Straße 135 +43 (0) 7442/501-0 +43 (0) 7442/501-322 +43 (0) 7442/501-383 werbetechnik@forster.at www.forster.at Ing. Alois Kerschbaumer

     

A-1230 Wien, Eitnergasse 4 +43 (0) 1/865 798 1-0 +43 (0) 1/865 798 1-44 office@ebinger.co.at  www.ebinger.co.at Walter Hauer Siebdruck und Druckveredelung, Bau- und Werbetafeln, Auto- und Folienbeschriftungen, Montage von Werbegrafiken

Hauser Siebdruck GmbH A-1190 Wien, Heiligenstädterstraße 32 +43 (0) 1/815 42 39 +43 (0) 1/817 79 79 siebdruck_hauser@utanet.at Ursula Hauser Siebdruck, Digitaldruck, Offsetdruck, Klebefolien, Bautafeln, Plakate

Hirzi Creativ Display GmbH       

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A-4680 Haag/Hausruck, Dorf 9 +43 (0) 7732/37 01  +43 (0) 7732/37 00 +43 (0) 7732/37 01-55 office@hirzi.at www.hirzi.at Josef Bogner Werbemittel für den Point of Sale, Aufkleber, Produktverpackungen, Mailings, Druckveredelung

A-4030 Linz, Franzosenhausweg 52 +43 (0) 732/370 222 +43 (0) 732/370 388 +43 (0) 732/377 674 office@internova.at  www.internova.at Hermann Brejzek Transparente, Fahnen, Startnummern, Roll-ups, Displays, Beachflags, Siebdruck, Kühltaschen, Golf-Cooler

Juranitsch GmbH        

A-2301 Groß Enzersdorf, Raasdorfer Straße 12 +43 (0) 2249/22 58 +43 (0) 2249/22 58-23 +43 (0) 2249/22 58-391 thomas@juranitsch.com www.juranitsch.com Thomas Juranitsch Siebdruck, Digitaldruck, Offsetdruck, Schildermaler

Siebdruckerei und Werbeagentur Stadler       

A-4820 Bad Ischl, Lindaustraße 28 +43 (0) 6132/244 59  +43 (0) 6132/244 59-3 +43 (0) 6132/244 59-6 office@siebdruck.cc www.siebdruck.cc Jürgen Stadler Siebdruck, Digitaldruck, Beschilderungen, Klebebeschriftungen, Tampondruck

Signum Digitalprint Produktions und Vertriebs GmbH        

A-9300 St. Veit/Glan, Handelsstraße 2 +43 (0) 4212/30 222 +43 (0) 4212/30 222-40 +43 (0) 4212/5700 80 schrey.signum-digital@aon.at www.signum-digitalprint.at Paul Schrey Großformatiger Digitaldruck für sämtliche Anwendungen

werba print & display gmbh & co kg

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D-77815 Bühl, Am Froschbächle 23 +49 (0) 7223/98 64-0 +49 (0) 7223/98 64-30 +49 (0) 7223/91 11 80 info@werba-print.de www.werba-print.de Herr Leppert Individuelle Gestaltung & Produktion kompletter Konzepte zur visuellen Ladengestaltung im Sieb- und Digitaldruck; Acrylverarbeitung, Preisdisplays & Warenpräsenter. Sonderanfertigungen nach Kundenwunsch sind unsere Spezialität. Handelspartner in fast allen europäischen Ländern

Druckproduktion - Siebdruck

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Internova GesmbH

Etiketten (Bogen-/Rollendruck), Fahrzeugwerbung, Werbetafeln

Georg Ebinger & Sohn GmbH & Co KG

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Out-of-Home Tool Book 2009

Large Format Innovationen Das Jahr 2008 war ein Jahr der Innovationen im Bereich Maschinen, Materialien und Tinten. Auf zahlreichen Fachmessen wie der Fespa Digital in Genf, der Drupa in Düsseldorf, der SGIA in Atlanta oder den Viscom-Fachmessen präsentierten Hersteller und Zulieferunternehmen neue Produkte und Dienstleistungen.

Neue Leichtstoffplatte

Large Format Printing

Für großes Interesse sorgte auf der Fespa Digital neben einer Komplett-Präsentation

des Alcan Composites Plattensortiments für den direkten Digitaldruck die Information, daß die zur Alcan Composites Gruppe gehörende Kapa GmbH im ersten Halbjahr 2009 die Produktion von KAPA®-Leichtstoffplatten im Zwei-Meter-SupersizeFormat aufnehmen wird. Die Investitionen in die neue Zwei-Meter-Anlage zur Produktion belaufen sich auf 5,5 Millionen Euro. Das Wachstum für zwei Meter breite Platten ist auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Digitaldruckmaschinen zurückzuführen und bewegte sich in den letzten Jahren im zweistelligen Bereich. Ein Ende dieser steigenden Nachfrage ist zurzeit nicht abzusehen. Die breiten Plattenformate ermöglichen einen flexiblen Einsatz der aktuellen Digitaldrucktechnologie durch eine effizientere Ausnutzung der Druckmaschinen und der Trägermaterialien. Neue Inkjetdrucksysteme Mit der Anapurna XLS, der Anapurna Mv und der Anapurna M4f präsentierte Agfa Graphics sein um drei Modelle erweitertes umfassendes Lösungsportfolio für den industriellen Inkjetdruck. Die Anapurna XLS ist kompromißlos auf Geschwindigkeit und Qualität ausgelegt verbindet dieses innovative Inkjetdrucksystem doch fotorealistische Druckqualität mit sehr hohen Produktionsgeschwindigkeiten. So liefert die Anapurna XLS bei Auflösungen bis 1.440 dpi erstklassige Drucke mit satten Farben über ein breites Farbspektrum hinweg. Auch feinste Details wie zum Beispiel 4-Punkt-Schriften, hochfeine Linien und Konturen werden sowohl positiv als auch negativ perfekt reproduziert. Das innovative Inkjetdrucksystem bedruckt wahlweise mittlere, große und extra große

Formate bis 250 cm, wobei es auch den randlosen Druck erlaubt und Dual-BoardPrinting ermöglicht. Die Anapurna Mv wartet mit der Druckqualität der bislang schon verfügbaren :Anapurna M auf, verfügt aber zusätzlich über eine Lackfunktion. Damit erhöht sie die Attraktivität großformatiger Druckerzeugnisse noch weiter, die zudem dank des Lacks besser geschützt werden. Die Anapurna M4f ist künftig das Einstiegsmodell der Anapurna M-UV-Inkjetdruck-Systemfamilie von Agfa Graphics. Sie zeichnet sich durch das gleiche robuste Design wie die Anapurna M aus und verfügt über vier CMYK-Druckköpfe. Sie wird als Drucksystem für starre Materialien angeboten, kann aber zusätzlich optional für die Verarbeitung von Rollenmaterial ausgerüstet werden. Sowohl die Anapurna Mv als auch die M4f weisen eine maximale Materialbreite von 160 cm auf. In Serie Im Frühsommer 2007 sorgte er als Prototyp für Furore im DIN A0 Großformatdruck, zur Drupa präsentierte er sich als ausgereiftes Serienmodell: Der KIP Color 80 von Plotter-Spezialist KIP ist der erste LED-Vierfarb-Drucker für das DIN A0 Format. Er wurde zur Drupa 2008 in den deutschen Markt eingeführt. Mit einer enormen Druckgeschwindigkeit von 4,8 Meter pro Minute - das sind etwa 17 Sekunden je A0 Blatt als Vollflächen-Grafik - stellt er eine innovative Alternative für alle Plakat- und Posterdrucker, Werbetechnikbetriebe und kleine Druckereien dar. Zugleich qualifiziert ihn die hoch präzise Linienwiedergabe als perfekte Lösung für den CAD- und Reprobereich. Über vier automatische Einzugsrol-

EskoArtwork präsentierte im jahr 2008 neue stanzformlose Schneid- und Rilltische (li.). Agfa präsentierte drei Modelle der erfolgreichen Anapurna UV-Drucksystem-Familie (mi.). KIP reüssierte mit dem KIP Color 80 höchst erfolgreich auf der Drupa 2008 in Düsseldorf (re.).

Fotos: EskoArtwork, Agfa Graphics, KIP Deutschland, Roland DG

Genf war Anfang April 2008 mit der Fespa Digital 2008 internationaler Treffpunkt für die europäischen und internationalen Sieb- und Digitaldrucker und informierte Besucher auf einer Fläche von über 16.000 m² über Neuigkeiten und Technologie beim Breitformat-Digitaldruck. Zum ersten Mal war auf der Fespa Digital der stanzformlose Schneide- und Rilltisch Esko Kongsberg i-XE32 von EskoArtwork mit einem Arbeitsbereich von 1.300 x 1.620 mm in Europa zu sehen. Die Kongsberg i-XE Modelle bieten höchste Geschwindigkeit, Beschleunigung und Präzision. Im Siebdruck hergestellte Aufkleber, digital gedruckte P.O.P.-Displays, Selbstklebefolien und mehr können mit einem hochmodernen Bewegungssystem und dem patentierten i-cut® Vision System sauber angeschnitten oder durchtrennt werden. Esko Kongsberg i-XE Schneidetische verfügen über ein neues Werkzeugsystem und zeichnen sich durch blitzschnelle Bewegungen aus, so daß sich die Produktivität bei einer Vielzahl von Displaysubstraten erhöhen läßt. Zu den Werkzeugen zählen u.a. das PressCut-Werkzeug für das An- und Durchschneiden im selben Job, das VariCut-Werkzeug für das Schneiden mit Tiefentoleranz im selben Job, ein statisches Messerwerkzeug für das Durchschneiden dünner, starrer Materialien wie Polykarbonat, ein oszillierendes Messerwerkzeug für einwellige Wellpappe und andere leichte Fasermaterialien sowie ein Rillwerkzeug für das Rillen von Faltschachteln und Wellpappe.


Out-of-Home Tool Book 2009 len zur ununterbrochenen Materialversorgung kann das System Normalpapier (bis 135 g/m²), Transparentfolie, Vellum, Bluebackpapier für den Plakatdruck, sowohl beidseitig bedruckbare als auch selbstklebende Folie (Polyester und PET) für den Einsatz im Werbebereich sowie Spezialpapier für den Kartendruck als Lösung für den Kartographischen Bereich verarbeiten. Die Ausgabe der Daten erfolgt in echten 600 x 600 dpi optischer Auflösung mit CMYK-Einkomponenten-Toner. Neue Solvent Rollup-Medien

Erweiterte Leistungskompetenz Seit Juli 2008 ist Welte Generaldistributor der US-Marke Fletcher-Terry und deren manuelle Schneidemesser, Trimmer, Schneidetische und Plattenschneidesysteme für die D/A/CH-Region - Deutschland, Österreich, Schweiz. Zur Viscom stellte Welte das hochwertige und leistungsstarke Produktprogramm dem fachkundigen Publikum vor, darunter das Gemini Pro Schneidelineal zum Schneiden von unterschiedlichen Materialien bis 12 mm Dicke, den Atlas Schneidetisch mit einzigartigem Hebe- und Haltesystem sowie den FSC Substratschneider für feste Materialien bis 1650 mm Breite, der für spezielle Substrate wie Dibond, Glas oder PVC-Platten eine optimal darauf abgestimmte Messer- und Schneidekopfkombination beinhaltet. Fletcher-Terry Produkte gelten im US-amerikanischen Markt als Maßstab: präzise, robuste, flexible und hochgradig marktgerechte Schneidemesser, Trimmer, Schnei-

KIP KIP Color 80 Der weltweit erste Vierfarb-LED-Drucker in A0 ist da!

Roland DG präsentierte mit dem VersaUV LEC-300 den weltweit ersten UV-Tintenstrahl-Drucker/Cutter.

detische und Plattenschneidesysteme der Marke Fletcher-Terry. Seit dem 1. Juli 2008 wird das Unternehmen im Rahmen einer europaweiten Marktoffensive für die Region D/A/CH exklusiv durch die Welte GmbH mit Sitz in Freiburg vertreten. „Fletcher-Terry ist seit 50 Jahren in diesem Geschäft tätig. Die Qualität der Produkte ist unserer Überzeugung nach mindestens ebenso hoch wie der der führenden europäischen Anbieter. Für uns und unsere Handelspartner bieten sich durch diese Zusammenarbeit jedoch entscheidende Vorteile: Als exklusiver Distributor für Deutschland, Österreich und die Schweiz gibt es für den Handel einen Ansprechpartner, eine Lieferadresse, einen Preis. Durch einen großen Lagervorrat bei Welte sowie ein europäisches Zentrallager in den Niederlanden ist zweitens eine schnelle und sichere Verfügbarkeit der Produkte gewährleistet. Und drittens schließlich bieten Fletcher-Terry Systeme ein wirklich ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis“, faßt Geschäftsführer Frank Welte seine Entscheidung zusammen. Weltneuheiten Roland DG präsentierte im Jahr 2008 mit dem VersaUV LEC-300 den weltweit ersten UV-Tintenstrahl-Drucker/Cutter sowie die neue VersaArt-RS-Reihe mit Öko-Lösungsmittel-Technologie. Gleichzeitig wurde die

Large Format Printing

Kalle ReproMedia hat im Jahr 2008 das Sortiment um hochwertige Rollup-Medien sowohl mit glatter als auch strukturierter bzw. textiler Oberfläche erweitert. Viele davon sind auch B1-brandschutzzertifiziert. Der Solvent Rollup Banner auf Polypropyläen-Basis mit glatter oder seidenglänzender Oberfläche ist in einer Breite von rund 106,7 cm verfügbar und ist laminierbar. Solvent Rollup 220 Satin auf Hart-PVCBasis mit glatter oder seidengänzender Oberfläche ist in den Breiten 91,4 und 106,7 cm erhältlich und zeichnet sich durch Blickdichtheit und Laminierbarkeit aus. Der Solvent Rollupfilm Premium auf Polyesterbasis mit glatter oder seidenglänzender Oberfläche ist ebenfalls in den Breiten 91,4 und 106,7 cm erhältlich. Das Material zeichent sich durch Dimensionsund Thermostablität aus, ist durch die Blockout-Schicht absolut blickdicht und ist laminierbar. „Als Schutzlaminat für alle Medien mit glatter Oberfläche empfehlen wir das Printshield Popup R9 Sand matt Kaltlaminat mit kratzfester Oberfläche“, so Mag. Christoph Küssel, Geschäftsführer von Kalle ReproMedia, der auch drei neue Rollupmedien mit strukturierter textiler Oberfläche präsentierte. Der Solvent Banner Tex DS ist in den Breiten 106,7

sowie 160 cm mit matter und glänzender Oberfläche erhältlich. Das Material aus PES-Gewebe mit Textilstruktur ist Brandschutz-zertifiziert. Solvent Premium Rollup Malibu ist in den drei Breiten 91,4 cm, 106,7 cm und 137,2 cm in seidenglänzender Oberfläche erhältlich. Das Material aus feinem Polyestergewebe weist eine gute Dimensions- und Thermostabilität auf, ist blickdicht und Brandschutz-zerifiziert. Solvent Cotton Deko ist in den Breiten 106,7 cm sowie 160 cm mit seidenglänzender Oberfläche verfügbar. Das Material aus 100 Prozent Baumwolle ist dimensionsstabil und blicksicht. Mit einem Spezialfinish entsteht kein Weißbruch und kein Ausfransen beim Schneiden. Solvent Cotton Deko ist hervorragend vernähbar, weist eine hohe Farbbrillanz auf und ist Brandschutz-zertifiziert.

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„„„„ Wir bringen Farbe ins Spiel!

3 Hoch produktiv: 4,8 m/ Minute Vollflächengrafik 3 Hoch präzise: optimierte Linienwiedergabe 3 Hoch flexibel: erweiterte Medienauswahl 3 Hoch funktional: neue Scanner-Schnittstelle.

Die Digitaldruck-Innovation. Da wird der Drupa-Besuch zur Pflicht!

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Out-of-Home Tool Book 2009 RIP- und Farbmanagement-Software VersaWorks mit dem neuen Single-Pass-Weißdruckmodus aktualisiert. Der VersaUV LEC300 druckt CMYK mit Weiß und Clear Coat; einer Kombination, die zur Erzeugung besonderer Effekte oder eines ansprechenden letzten Schliffs für personalisierte Grafiken genutzt werden kann. Mit dem VersaUV können einzigartige, realistische Strukturen und Muster wie Leder und Krokodilleder kreiert werden. Zudem kann das Drucksystem eine Clear-CoatSchicht für glänzende Hervorhebungen, 3D-Wölbungen und sogar Braille in einem einzigen Arbeitsfluß erzeugen. Mit diesen technischen Möglichkeiten können neue Geschäftsfelder erschlossen werden. Die Roland ECO-UV-Tinten produzieren brillante, dauerhafte Farbgrafiken, die gebogen und über Ecken und Kanten gezogen werden können, ohne zu reißen. Mit Clear Coat können Spezialeffekte und Strukturen auf das Material aufgetragen werden. Der VersaUV ermöglicht schnelles und einfaches Drucken und digitales Stanzen fertiger Grafiken in praktisch jede Form. Dabei können die verschiedensten Materialien wie allgemeine Zeichenmedien, Papier für Etiketten, Abziehbilder, P.O.P.-Displays und Poster, synthetisches und echtes Leder für maßgefertigtes Zubehör, Innenraum-Dekorationsstoffe oder Folien verarbeitet werden. Das UV-Druckund Schneidesystem arbeitet sofort ohne Vorheizen oder Abkühlen zwischen den Anwendungen und ist Energy Star-zertifiziert sowie mit dem Rolands Öko-Gütesiegelsystem für die Einhaltung der Umweltschutzauflagen versehen. Der VersaUV LEC-300 wird mit der Farbmanagement- und RIP-Software VersaWorks mit Intelligent-Pass-Control-Technologie sowie dem Roland Color-System für Präzisionsfarbabstimmung ausgeliefert. Mit VersaWorks können bis zu vier Roland-Drucker von einem Computer gesteuert sowie auch Musterbücher und Farbpaletten gedruckt werden, was den Austausch mit den Kunden vereinfacht. Mit VersaWorks erhalten die Nutzer den Roland@NET Auto Update Service für den automatischen Zugang zu aktualisierten VersaWorks-Ver-

sionen und -Profilen. Roland DG stellt die neue VersaArt-RS-Reihe mit Öko-Lösemittel-Technologie für großformatige Vierfarbendrucker vor. Mit der aktuellen Öko-Lösungsmittel-Tintenstrahltechnologie von Roland bietet die VersaArt-Reihe unerreichte Bildqualität, Produktivität und Leistung. VersaArt-Drucker werden mit VersaWorks RIP-Software geliefert und sind in den Druckbreiten 64 Zoll - RS-640 - und 54 Zoll RS-540 - erhältlich. VersaArt ist ein flexibles Werkzeug für eine große Anwendungspalette wie Blindpackungen, Poster, Schilder und Banner für den Außenbereich. VersaArt unterstützt neue umweltfreundliche Papier- und Stoffarten, die für lukrative Sonderanwendungen eingesetzt werden. Mit der schnelltrocknenden und kratzfesten Eco-Sol-MaxTinte und der Intelligent-Pass-ControlTechnologie produziert VersaArt lebendige Farben und eine unerreichte Farbqualität bei Druckgeschwindigkeiten von bis zu 21,4 m²/h. Neues Drucksystem FujifilmSericol Österreich präsentierte 2008 das Solvent-Drucksystem euromedia MAXjet in drei Druckbreiten und optionalem Großtintensystem am österreichischen Markt. Die MAXjet-Serie, die in den maximalen Druckbreiten 160, 220 oder 260 cm erhältlich ist, arbeitet mit Mild-Solvent-Tinten und ist für professionelle Outdoor-Anwendungen konzipiert. Mit dem optional erhältlichen Großtintensystem ist das neue Solvent-Drucksystem auf maximale Produktivität und Rentabilität ausgelegt. Die Systeme arbeiten mit der einzigartigen Wave-Technik, bei der die Tinte nicht wie gewöhnlich in geraden Linien, sondern in einer Wellenform auf das Druckmedium aufgebracht wird. Diese Technologie bietet eine bessere Druckqualität und erspart die zeitaufwändige manuelle Feineinstellung des Druck-Passes. Störende Effekte wie Streifenbildung und Streifenversatz werden dadurch optimal reduziert. Die Wellendruck-Technologie und intelligentes Druckkopfmanagement der acht Epson-Druckköpfe mit variabler Tröpfchen-

größe bzw. acht Tintenkanäle sorgen für streifenfreie homogene Volltöne auch bei hohem Speed. Der MAXjet arbeitet mit einem benutzerintuitivem, selbsterklärendem Menü und ermöglicht so gleichzeitig hohen Anwenderkomfort und optimale Ergebnisse. MAXjet ist die perfekte Produktionsmaschine für LFP-Dienstleister mit Fokus auf Vielseitigkeit, Flexibilität, Qualität und hohen Output. Grenzenlose Vielseitigkeit Océ präsentierte mit der Arizona 350 GT ein digitales Drucksystem, das CMYK plus Weiß druckt. Dadurch eröffnen sich den Anwendern völlig neue Möglichkeiten beim Druck auf starre und - dank der zusätzlichen Rollen-Option - auf flexible Materialien. Dadurch steigt die Zahl der verwendbaren Materialien und der realisierbaren Anwendungen deutlich, außerdem kommen die Farben dank des weißen Untergrundes wesentlich besser zur Geltung. Darüber hinaus lassen sich so auch helle Passagen, die auf farbigen Materialien nicht gedruckt werden können, optimal darstellen. Ein weiterer Vorteil der weißen Farbe kommt bei transparenten Bildern zur Geltung die von hinten beleuchtet werden, so genannte Backlits. Die neue Arizona 350 GT druckt auf eine durchsichtige Folie hinter das vierfarbige Bild eine weiße Schicht. Diese Diffusorschicht verteilt die weiße Hintergrundbeleuchtung, das Ergebnis sind brillante Backlits für Präsentationen, Messen und den Point of Sale. Darüber hinaus kann die weiße Farbe auch gezielt als Spot-Farbe eingesetzt werden. Die Weiß-Option der Arizona 350 GT kann auch zu einem späteren Zeitpunkt nachgerüstet werden. Mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 22 m² pro Stunde auf starren Materialien und - über die optional verfügbare Rolleneinheit - bis zu 19 m² auf flexiblen Medien bietet der Flachbettdrucker zudem eine überragende Produktivität. Die Océ Arizona 350 GT ist das ideale System für die gesamte Bandbreite der Display-Graphics-Anwendungen, angefangen bei Event Graphics und Materialien für den Point of Sale über zeitlich befristete

Fujifilm Sericol präsentierte den MAXjet in drei Druckbreiten erstmals in Österreich (li.). Océ präsentiert im Herbst 2008 die Arizona 350 GT, ein UV-System für Platten- und Rollenmaterialien (mi.). Wifag-Polytype übernimmt den Digitaldruckbereich der Spühl AG (re.).

Fotos: Fujifilm Sericol, Océ, Spühl AG, HP

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HP präsentierte auf der SGIA in Atlanta zahlreiche digitale Großformatdrucksysteme, darunter der Designjet L65500 mit umweltfreundlicher Latex-Drucktechnologie.

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sind, kann damit auch beständig auf Materialien für den Outdoorbereich gedruckt werden. Ein weiterer Vorteil ist, daß sie problemlos in die meisten bestehenden LFP-Systeme integriert werden können. Im Normalfall kann schon nach wenigen Stunden wieder produziert werden. Die Tinten haften jedoch nicht nur auf Banner, Polyester oder PVC-Folien, sie liefern auch beeindruckend starke Farben und das breite Anwendungsspektrum reicht von stark saugenden Materialien bis hin zu Aluminium. Sepiax Tinten benötigen keine teueren für den Digitaldruck vorbehandelten oder beschichteten Medien. Mit Sepiax kann auch unter anderem auf nicht vorbehandeltem PVC-Banner, Tyvek ohne Coating oder Standardoffsetpapier gedruckt werden. Die Gesamtkosten per m² werden somit deutlich reduziert. Ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil für den Tintenverwender. Innovative Großformatdrucklösungen

Beschilderungen und Banner bis hin zu Backlits, reflektierenden Schildern und Werbetafeln. Egal ob individuell gestaltete Möbelstücke, Kunstwerke aus Glas oder Werbung, die im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Rahmen fällt - die Arizona 350 GT setzt dem Ideenreichtum und der Vielseitigkeit keine Grenzen. Übernahme

Wasserbasierende Tintenalternative Nach einer intensiven Beta-Testphase mit ausgewählten Pilotkunden sind die ersten Tinten von Sepiax für die Innen- und Außenwerbung, die völlig ohne gesundheitsschädliche Lösemittel auskommen, nun in Österreich erhältlich. Spätestens nach der ersten Präsentation der neuartigen wasserbasierenden Tinten auf der diesjährigen Fespa Digital in Genf war klar: Dem österreichischen Hersteller Sepiax ist mit dieser weltweit einzigartigen Entwicklung eine wahres Meisterstück gelungen. Quasi aus dem Stand wurde das innovative Kärntner Unternehmen auf der Messe von einem unabhängigen Expertenteam einerseits mit dem Innovations- sowie dem Umweltpreis für herausragende Produktentwicklung ausgezeichnet. „Gemeinsam mit österreichischen und internationalen Pilotkunden haben wir jede Menge Erkenntnisse gesammelt, die wiederum zu der einen oder anderen Optimierung der Rezeptur geführt haben. Mitte Oktober 2008 konnten wir schließlich die Verkaufsfreigabe geben.“ Die Tinten von Sepiax haben viele Vorteile. Sie beinhalten keinerlei schädliche Lösemittel und auch keine Co-Solvents. Für den Anwender an der Maschine sind diese Tinten daher völlig unbedenklich, weil keine gesundheitsschädlichen Dämpfe frei gesetzt werden. Teure Absauganlagen gehören damit der Vergangenheit an.“ Da die Tinten wasserfest, abriebfest und extrem UV-stabil

Where versatility meets quality. WP Digital goes online – WP Digital sorgt für Bewegung im Digitaldruck mit den UV-Grossformatdruckern vom Typ Virtu. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild, besuchen Sie unsere neue Webseite www.wp-digital.com. WP Digital goes West – Überzeugen Sie sich vor Ort, welche Ergebnisse Virtu-Drucker bringen – in unserem Demoraum in Wittenbach/Schweiz. In Kürze steht dieses Angebot auch Interessierten in den USA offen: Ab Januar lässt sich der Digitaldruck bei Polytype America Corp. in Mahwah/New Jersey live erleben. WP Digital goes East – WP Digital verstärkt seine Präsenz in Asien: In der zweiten Jahreshälfte 2009 wird auch in Thailand ein Demoraum zur Verfügung stehen. Zudem baut das Unternehmen einen lokalen Support für den asiatischen Raum auf. Als Unternehmen der WIFAG -Polytype Holding ist WP Digital in ein starkes Netzwerk eingebunden. Dank dem weltweiten Supportund Vertriebsnetz garantiert WP Digital einen hervorragenden Kundenservice und eine umfassende Beratung.

WP Digital AG Grüntalstrasse 23 9300 Wittenbach Schweiz

Tel. +41 (0)71 292 13 80 Fax +41 (0)71 292 11 88 sales@wp-digital.com www.wp-digital.com

Large Format Printing

Der Wifag-Polytype Konzern stieg neu in den Digitaldruck ein. Zu diesem Zweck übernahm er den Bereich Digital Printing der Firma Spühl/Leggett & Platt mit ihren rund 30 MitarbeiterInnen in der Schweiz und den USA mit Wirkung vom 1. November 2008. Dieser neue Bereich wird als Geschäftseinheit WP Digital AG mit Standort Wittenbach bei St. Gallen in die Wifag Polytype Holding AG integriert. Die Wifag Polytype Holding ist mit rund 1.500 Mitarbeitenden weltweit in den Geschäftsfeldern Rotationsdruckmaschinen für Zeitungen (WIFAG), Verpackungsdruckmaschinen und Converting Anlagen für die Kosmetik-, Food- und Pharma Industrie (Polytype) sowie im Handel mit graphischen Maschinen und Zubehör (Wifac) tätig. WP Digital AG konzentriert sich weiterhin auf Entwicklung, Verkauf und Service der digitalen UV-Großformatdrucker und wird als Kompetenzzentrum für den Digitaldruck in der Wifag Polytype Gruppe wirken. Die Produktion der digitalen Großformatdrucker erfolgt im Auftrag von WP Digital AG weiterhin durch die Spühl AG. Durch die Kombination der bestehenden Absatzkanäle mit den Möglichkeiten der Wifag Polytype Gruppe wird ein weiteres Wachstum der WP Digital AG, sowie die Realisierung neuer Anwendungsgebiete durch den Digitaldruck angestrebt.

HP präsentierte auf der SGIA in Atlanta neben den großformatigen Digitaldrucksystemen HP Scitex FB7500, HP Scitex FB950, HP Scitex TJ8550 den neuen und umweltfreundlichen HP Designjet L65500 Printer, der erste einer neuen Kategorie von Druckern für die Produktion von Großformatschildern mit umweltfreundlichen LatexFarben. Der Designjet L65500 mit der HP Latex Drucktechnologie bietet Druckdienstleistern eine überzeugende Alternative für eine großes Auswahl an Innen- und Außenanwendungen, während er umweltbelastende Einflüsse in der Produktion hochwertiger, langlebiger Drucke so gut wie ausschließen kann. Der HP Designjet L65500 ist ein vielseitiges 104-Inch-System für den Druck von Schildern und Werbematerial, das ein breites Spektrum von Anwendungen mit den neuen HP Latex-Farben auf Wasserbasis ermöglicht. Mit HP Latex-Farben erzeugte Drucke sind geruchsneutral, geben flüchtige organische Verbindungen nur in sehr kleinen Mengen ab, benötigen keine spezielle Belüftung und gelten nicht als Sondermüll. (bka)


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3M Österreich GmbH

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A-2380 Perchtoldsdorf, Brunner Feldstraße 63 +43 (0) 1/866 86 486 +43 (0) 1/866 86 374 hschmoelzer@mmm.com www.3m.com/at/werbefolien Heike Schmölzer Schneide-, Siebdruck- und Digitaldruckfolien, Glasdekorfolien, Anti-Vandalismus- und Spezialfolien, Folien für die Leuchtwerbung, reflektierende Folien, Rückprojektionsfolien, Sieb-, Digital- und UV-Druckfarben sowie Zubehör Weltweit mehr als 60 Niederlassungen

3P Inkjet Textiles AG      

D-83071 Stephanskirchen, Kleinholznerweg 14 +49 (0) 8036/90 51 0 +49 (0) 8036/90 51 32 info@3p-inktextiles.com www.3p-inktextiles.com Textilien für den großformatigen Digitaldruck

AGFA Graphics Austria GmbH       

A-1121 Wien, Lehrbachgasse 2 +43 (0) 1/891 12-0 +43 (0) 1/891 12-3307 www.agfa.at Mag. Arnold Posch LFP Geräte + Materialien Budapest, Prag, Zagreb

Alphaset HandelsgesmbH

Large Format Printing

       

A-1210 Wien, Moritz-Dreger-Gasse 18 +43 (0) 1/271 81 88 +43 (0) 1/271 81 88 20 info@alphaset.at www.alphaset.at Mag. Roman Mattes Maschinen & Materialien für Digitaldruck & Textilveredelung CZ, SK, HU, RS

InSachenDruck       

A-1010 Wien, Helferstorferstraße 2 +43 (0) 1/925 66 16 +43 (0) 1/319 50 74 office@insachendruck.at www.insachendruck.at Hr. Lukawinsky LFP - Tinten, Alternativtinten, Spezialmedien

Fujifilm Sericol Austria Ges.m.b.H.

     

A-1100 Wien, Oberlaaerstraße 232 +43 (0) 1/680 04-0 +43 (0) 1/680 04-18 Verkauf@fujifilmsericol.com www.fujifilmsericol.com Digitaldruckmaschinen: Acuity, Maxjet, Mutoh, Inca; RIP-Software: Caldera, Onyx, Perfect Proof Laminatoren: Flexa, MACtac; Siebdruck-, Plotter- und Digitaldruckfolien von 3M, MACtac, Orafol, Intercoat; Folienschneideservice; Digitaldrucktinten und Siebdruckfarben (Lösemittel und UV)

Holler Printing Solutions GmbH       

A-1230 Wien, Perfektastraße 61/Objekt 6 +43 (0) 1/698 13 77  +43 (0) 1/698 13 77-15 office@holler-ps.at www.holler-ps.at Wolfgang Holler, Christian Veigl Tinten, Nachfüllstationen, UV-Drucker, Solvent-Drucker, Digitaldruckmedien, RIP-Software, Technisches Service HPS-Slowenien

JetArts Digital Printing Solutions       

A-2380 Perchtoldsdorf, Alfred Feierfeil Straße 3 +43 (0) 1/869 98 99-0 +43 (0) 1/869 98 99-19 office@jetarts.com www.jetarts.com Irene Schnitzl Großformatdrucker, Laminatoren, Schneideplotter, Dye-Sublimation, Tinten und Druckmedien

Kalle ReproMedia HandelsgmbH

      

A-2355 Wiener Neudorf, IZ NÖ-Süd, Straße 10, Objekt 45 +43 (0) 2236/37 91 90 +43 (0) 2236/37 91 91 office@kalle-repromedia.at www.kalle-repromedia.at (mit Online-Shop!) Mag. Christoph Küssel Medien, Tinten und Systemlösungen für grossformatiges Drucken und Plotten für „Konstruktion“ und „Kreativität“, Onyx-Postershop-Distributor für Österreich, Mimaki-Parnter in Österreich für Drucksysteme und Schneideplotter, Canon-Large-Format-Partner in Österreich, GMP-Laminier-, Kaschiersysteme, Laminate, Doppelkleber, Messe-/Displaysysteme, Österreichweiten technischen Support/Schulungen für Mimaki und Canon Large-Format-Drucksysteme sowie Onyx


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MACtac Deutschland GmbH       

D-71732 Tamm, Aspergerstraße 4 +49 (0) 7141/691-0 +49 (0) 7141/691-247 info@marabu-druckfarben.de www.marabu-druckfarben.de Michael Jansen Druckfarben

Mehler Texnologies GmbH        

D-41836 Hückelhoven, Rheinstraße 11 +49 (0) 2433/459 0 +49 (0) 2433/459 151 info@mehler-texnologies.com www.mehler-texnologies.com Gerd Paulus Beschichtete Gewebe f. Sieb- und Digitaldruck bis 5 m Vertriebsgesellschaften in Polen, Lettland

Multi-Plot Europe GmbH       

A-1140 Wien, Jupiterweg 34 +43 (0) 1/979 33 97 +43 (0) 1/979 22 96 mann@navcomm.at www.navcomm.at Rudolf Mann Roland Drucker und Schneideplotter

A-2355 Wiener Neudorf, IZ NÖ-Süd, Straße 6, Objekt 28 +43 (0) 2236/602-104 +43 (0) 2236/602-159 office@papernet.at www.papernet.at Mag. Michael Hicker Graph.-, Büro- und Verpackungspapiere, Medien und Hardware für die Werbetechnik Ein Mitglied des PaperlinX Konzerns, Schwesterfirmen in den meisten europäischen Ländern

Sepiax Ink Technology GmbH      

A-9800 Spittal, Bizäntweg 7 +43 (0) 4762/613 11 office@sepiax.at www.sepiax.com Mag. (FH) Karl-Heinz Ebner Wasserbasierende Inkjet-Tinten

Stiassny Papiergroßhandlung GmbH

A-1140 Wien, Hauptstraße 138a +43 (0) 1/49 49 964-0 +49 (0) 1/49 49 964-22 office.vienna@neschen.at www.neschen.at Konstantin Drakos filmolux, gudy, printlux, printex, solvoprint, solvotex, Roll UP, Pop UP

      

A-2345 Brunn am Gebirge, Industriestraße B/7 +43 (0) 2236/315 01 +43 (0) 2236/319 54 sw@igepagroup.at www.stiassny.at, www.siebdruck-werbetechnik.at Graphische Papiere, Spezial- u. Feinstpapier, Büropapiere, Siebdruck & Werbetechnik Die Igepa hat Niederlassungen in den meisten europäischen Ländern, Details unter www.igepagroup.com

Zünd Systemtechnik AG Swiss Cutting Systems       

CH-9450 Altstätten, Industriestraße 8 +41 (0) 71/757 8100 +41 (0) 71/757 8111 tibor.naphegyi@zund.com www.zund.com Produktion von multifunktionellen Flachbettcuttern USA, Brasilien, China, Thailand, Dänemark, Großbritannien, Spanien, Italien, Frankreich, Benelux-Länder

Large Format Printing

Neschen Austria GmbH       

      

D-34308 Bad Emstal, Industriestraße 1-3 +49 (0) 5624/923 58 00 +49 (0) 5624/923 58 15 info@multiplot.de www.multiplot.de Joachim Rees Digitale Textildruck - Lösungen

NAV-COMM       

PaperNet GmbH & Co KG

D-50829 K÷ln, Mathias-Brüggen-Straße 140 +49 (0) 221/597 89 30  +49 (0) 221/597 89 10 mactac.germany@bemis.com www.mactac-europe.com Jessica Schweizer Selbstklebeprodukte für Plotter, Digitaldruck, Sieb- und Offsetdruck. SK-Folien und Haftpapiere für Etiketten A, HR, SLO (direkt), PL, HU, CZ (Filialen)

Marabu GmbH & CO. KG       

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Highlights am P.O.S. Die Werbung in Super- und Verbrauchermärkten ist das Bindeglied zwischen klassischer Werbung und dem Kaufen an sich. Am P.O.S. kann eine raffinierte Differenzierung zu anderen starken Marken erzielt und somit die entscheidende Verbindung zwischen Kaufwunsch und Kaufakt geschaffen werden. Die Kommunikationskette funktioniert mit P.O.S.-Medien von P.O.S-Markteting von Anfang an für die gesamte Dauer des Einkaufs. Bereits vom Parkplatz weg begleitet das MobilPlakat am Einkaufswagen den kaufbereiten Kunden durch den Supermarkt, vorbei an Regalen voll verschiedener Marken, bis hin zur Kassa und wieder zurück auf den Parkplatz. FloorMinder auf dem Fußboden vor den Regalen sind so genannte „last reminder“ und sind gerade bei saisonalen Schwerpunkten ideale Werbemittel für Markenartikler. KassenPlakate auf den Warentrennstäben an der Kassa bringen den Konsumenten beim Bezahlen erneut in Kontakt mit der Werbebotschaft. „Werbeflächen am Point of Sale sind die Massenmedien schlechthin, und der große Vorteil gegenüber anderen Medien ist, daß man sie direkt im Moment der Kaufentscheidung nicht einfach wegwerfen, ausschalten oder überblättern kann. Klassische Werbegelder in P.O.S.-Werbung zu investieren zahlt sich doppelt aus. Denn so kauft man nicht nur hochwertige Kontakte ohne Streuverluste zu geringen Preisen, sondern man steigert auch gleichzeitig die Effizienz der Werbekampagne durch zusätzliche Absatzsteigerungen. Man kommuniziert also einerseits das gewünschte Image an eine vielschichtige Zielgruppe und profitiert als Markenartikler zusätzlich von gesteigerten Verkaufszahlen“, ist P.O.S-Marketing Geschäftsführer Franz Russegger überzeugt. Im September 2008

realisierte das Unternehmen beispielsweise für die Apfel-Marke „Frisch-saftig-steirisch“ für vier Wochen in den österreichischen Interspar-Filialen nicht nur in den Supermarktregalen, sondern auch auf den P.O.S-Marketing Werbeflächen MobilPlakat am Einkaufswagen und KassenPlakat am Warentrennstab eine großangelegte Werbekampagne direkt am Point of Sale. P.O.S-Marketing und MPREIS zeigten 2008 soziales Engagement und unterstützten 2008 die Tiroler Brustkrebsvorsorgeprojekt mit Werbung am KassenPlakat. „Durch die sehr gute Zusammenarbeit mit P.O.SMarketing ist es uns als Nahversorger und Partner des Tiroler Wirtschaftsraums gelungen, die P.O.S-Marketing KassenPlakate für die Bewerbung dieses so wichtigen Projekts zur Verfügung zu stellen“, beschreibt Mag. Peter Paul Mölk von MPREIS, seine tatkräftige Unterstützung für die Brustkrebskampagne. Emotionale Architektur Immer häufiger wird die Schaffung von „Erlebniswelten“ mit aussagekräftiger Architektur am Point of Sale als elementares Marketingtool eingesetzt - so die Erfahrung des Hamburger Design-Büros Bontempo. Grund genug für das auf Architektur spezialisierte Unternehmen, sich mit neuerlich geschaffener eigener „Trend-Division“ dem Thema Emotion zu widmen. Ein fünfköpfiges Experten-Team erarbeitet seit neuestem innovative Architektur-Szenarien, die sich dem stetig wechselnden Konsumverhalten und den Bedürfnissen des Konsumenten widmen. Ausgerichtet nach spezifischen Zielgruppen, die von Herstellern oder Dienstleistern anvisiert werden, konzipiert Bontempo auf emotionaler Basis die Umsetzung eines Shop-Interiors, dessen Gesamtaussage die Produktmes-

sage vermittelt - nicht in Worten, nicht in Bildern, sondern architektonisch - nicht nur die Verkaufsmodule, sondern das komplette Interior-Design von Beleuchtung über Schaufenstergestaltung bis hin zur Dekoration. „Das ist sicherlich nichts Neues. Viele Architekten befassen sich speziell mit der Gefühls- und Erlebniswelt. Wir möchten jedoch so weit gehen, daß der Kunde vor allem durch die Atmosphäre im Shop verweilt. Gehobenes Ambiente, dessen Umsetzung nicht einmal kostenintensiv sein muß, forciert häufig das Kaufinteresse, insbesondere wenn die Ware leistbar ist. Auch das Gefühl ‚danach‘ spielt eine große Rolle innerhalb unserer Strategien: Der Kunde nimmt auch die Wirkung des Einkaufs mit auf den Weg, die unterbewußt Behagen hinterlassen sollte. Wir suchen also immer die perfekte Synergie aus Produkt und Präsentation“, erläutert Bontempo-Geschäftsführer Carsten Heppke. Bontempo kreiert somit seine eigenen Trends und stellt sich der Aufgabe, jede Art von Zielgruppe am P.O.S. durch die entsprechende Architektur in Richtung „Produkt-Feeling“ zu emotionalisieren. Zu den namhaften Kunden von Bontempo zählen beispielsweise P & C Nord, Kookai, Danish Daughters, Haeftling Jailwear oder Polo Ralph Lauren. Neue Produktideen Authentizität und Unverwechselbarkeit zählen in einer Welt der immer stärkeren Produkt- und Reizüberflutung zu unabdingbaren Erfolgsfaktoren in Ladenbau. Die konsequente Visualisierung der Corporate Identity am P.O.S. ist damit eine wichtige Voraussetzung, um vom Kunden wahrgenommen und wieder erkannt zu werden. Professionelles Store Branding gewinnt demnach kontinuierlich an Bedeutung.

MobilPlakat am Einkaufswagen, FloorMinder und Kassenplakate am Warentrennstab sind Werbeformen am P.O.S. ohne Streuverluste. Sie erreichen die Konsumenten vor dem bzw. beim Kaufakt und beeinflussen damit maßgeblich die Kaufentscheidung.

Fotos: P.O.S-Marketing

P.O.S.-Marketing, Shopausstattung & Ladenbau

Werbeflächen am P.O.S. bieten einen besonderen Mehrwert. Immer mehr Markenartikler und deren Agenturen erkennen, daß sie die gewünschten Zielgruppen nirgends näher, öfter und länger erreichen können als am Point of Sale.


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Was bedeutet das aber nun für standardisierte Ladenbausysteme? Umdasch-Entwicklungschef Mathias Seiler dazu: „Im Ladenbau werden zukünftig verstärkt designneutrale und individuell bespielbare Systeme benötigt“. Umdasch Shop-Concept erkennt klar in welche Richtung der Trend geht: Weg von designprägenden Ladenbausystemen, hin zu intelligenten System-Baukästen. Umdasch Shop-Concept entwickelte anläßlich der Euroshop fünf neue Ladenbausysteme. Zwei davon sind bereits in Prospektform erschienen. Die Programme Classic und Arena Alu eröffnen den Reigen der neuen Prospektlinie von Umdasch. Arena Alu ist eine Weiterentwicklung von Arena. Funktion und Design konnten deutlich optimiert werden. Warenträger aus Aluminium sind ein echtes Novum im Ladenbau und verleihen dem System seinen Namen. Das umfangreiche Programm ermöglicht professionelles Merchandising für jedes Warensortiment. Die große Auswahl an Materialien und Oberflächen bei Rückwänden und Fachböden begünstigt darüber hinaus das immer stärker geforderte individuelle Design und Branding. Auch bei Classic der Allrounder unter den Ladenbausystemen - gelang dem Entwicklungsteam von Umdasch eine zeitgemäße Weiterentwicklung. Der Klassiker für Mode- und Hartwa-

ren-Sortimente ist für seine universelle Einsetzbarkeit und seine bewährte Funktionalität bekannt. Das neue WarenträgerSortiment verfügt über zahlreiche Innovationen und ist in verschiedenen Design-Ausprägungen verfügbar. Rückwände und Podeste lassen sich sehr individuell gestalten, auch eine Applizierung von Fotomotiven und Logos ist möglich. Die neuen Produktbroschüren vermitteln anschaulich die spezifischen Charakteristika der Programme und zeigen die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Sie dienen als Planungsgrundlage für Architekten, Ladenplaner und mit Ladeninvestitionen betrauten Einzelhändlern. Auch in punkto Wettbewerbsfaktor im Retail Business bietet das Unternehmen seinen Kunden und Interessenten Unterstützung in Form von Weiterbildungsmaßnahmen in der eigenen Kaderschmiede, der Umdasch Shop Academy, an. Dazu tragen bewährte wie neue Seminare und Veranstaltungen gleichermaßen bei. Gemeinsam ist ihnen der kompromisslose Fokus auf den Verkaufsort. Das internationale Handels-Forum in Alpbach und die Shop-Expedition in Tokio sind die zwei absoluten Highlights des Veranstaltungsprogramms 2009. Die immer wieder spannende Shop-Expedition „Ladendramaturgie LIVE!“ feiert von 17. bis 21. Mai 2009

mit einem einzigartigen Programm in Tokio Premiere. LIVE! in Tokio heißt, zu begreifen, wie die Inszenierung der Shops das Leben der Menschen widerspiegelt. Dr. Christian Mikunda entschlüsselt mit ManagerInnen und Trendscouts aus der deutschsprachigen Brand- und Retailszene tolle Flagship Stores, verrücktes Alltagsleben, hochwertige Shopping Malls und brandaktuelle Shop-Trends. Licht als Gestaltungselement Entscheidend für die Shoparchitektur und des weiterem für das Kauferlebnis ist auch die Beleuchtung des Verkaufsraumes. FrameLessLight von Display & Design ist hier sicherlich der neue unsichtbare Rahmen für Leuchtwerbung. FrameLessLight von Display & Design basiert auf der Technologie des Grafikrahmens FrameLess und bietet den Display & Design-Kunden nun auch für die Leuchtwerbung einen Rahmen, der nahezu unsichtbar ist. Der Aluminiumrahmen tritt bis auf zwei Millimeter Profilrand nicht in Erscheinung und rückt das Leuchtmotiv somit unangefochten in den Vordergrund. Dabei erlaubt die Rahmenkonstruktion die hundertprozentige Sichtbarkeit des Motivs. Auch lassen sich so mehrere Bildmodule zu einem gigantischen Gestaltungspuzzle aneinanderfügen - und das bei hervorra-

ImagePrint - „Für Werbung am Fußboden“ Individuell gestaltete Logomatten, Werbeteppiche direkt vom Hersteller

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P.O.S.-Marketing, Shopausstattung & Ladenbau

Fotos: Umdasch Shop-Concept, Umdasch Shop-Academy

Umdasch Shop-Concept konzipierte und realisierte Ladenbau und Shopausstattung für Esprit und Levis (li.). Die Umdasch Shop Academy möchte sich immer mehr als Kaderschmiede für den Einzelhandel etablieren. Dies soll das Jahresseminarprogramm 2009 aufzeigen: Bei Claudia Engel-Hutner (mi.re.) lernen die Seminarteilnehmer „Das Drehbuch für den erfolgreichen Verkauf“ kennen. Dr. Christian Mikunda und seine Frau Mag. Denise Mikunda-Schulz sind die Expeditionsleiter des heißbegehrten Reiseseminars „Ladendramaturgie LIVE!“, das im Mai 2009 erstmals nach Tokio führt (re.außen).


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gender Bildqualität. Das Leuchtdisplay FrameLessLight kann einseitig und doppelseitig eingesetzt werden. Standardmäßig ist das Rahmensystem in allen Größen lieferbar. Einfaches und unkompliziertes Handling stehen im Vordergrund: Durch die Modulbauweise kann FrameLessLight ohne Spezialwerkzeug problemlos und schnell montiert werden. Auf Anfrage sind auch Formate mit mehr als 15 m² realisierbar. Selbstverständlich kann das System fix und fertig mit Druck und Konfektionierung vor Ort erfolgen. Weiters bietet das Unternehmen Leuchtdisplays mit LED-Technologie an, die in zahlreichen Formen realisierbar sind - vom einfachen klassischen Leuchtkasten über Leuchtsäulen bis hin zu aufwendigen freistehenden Displaylösungen. Selbst bei einer Rahmengröße von 300 x 100 cm kommen die Motive noch ausdrucksstark zur Geltung. Die auf der Euroshop 2008 preisgekrönte neuartige LED-Lichttechnik ist vielseitig für den Einsatz in der Raumgestaltung sowie für die Innen- und Außenarchitektur prädestiniert: Ob für Konsumgüter-Werbung, Dienstleistungen oder Business-to-Business; für fast alle Branchen ist der Einsatz von LED-Technologie ein Meilenstein im Bereich der Licht-Präsentation. Neu ist auch die Verbindung der LED-Technik mit leistungsstarken Solar-Panelen in der Werbetechnik. Energieeffiziente Beleuchtung Gute Beleuchtung spielt aber auch bei Frischwaren-Auslagen eine wichtige Rolle. Das natürliche Aussehen und die Farbe der Lebensmittel sollen zur Geltung kommen. Trotzdem darf auch der wirtschaftliche Aspekt der Beleuchtung nicht außer Acht gelassen werden, denn neben der natürlichen Farbwiedergabe ist natürlich auch der Energieverbrauch wichtig. Daher setzt Philips für den Einzelhandel auf wirtschaftliche Beleuchtungskonzepte der neuesten Technologien um Verkaufsauslagen attraktiv ins rechte Licht zu rücken. Um den Effekt der richtigen Beleuchtung auf eine Einzelhandelsumgebung zu demonstrieren, präsentierte Philips im Themenbereich „Irresistible“ auf der Euroshop 2008 seine neuen MasterColour CDM Elite- und UnicOne-Leuchten. Sowohl die MasterColour

CDM Elite in Kombination mit dem PrimaVision-Vorschaltgerät als auch die UnicOne-Leuchten bieten optimale Lichtqualität, natürliche Farbwiedergabe und gleichmäßige Lichtleistung. Diese Eigenschaften sorgen dafür, daß Produkte optimal zur Geltung kommen. Gleichzeitig überzeugen sie durch Energieeffizienz und niedrigere Betriebskosten und geben schon mal einen Ausblick in die Zukunft des Lichtdesigns im Einzelhandel. Weiters hat Philips neue LED-Beleuchtungssysteme speziell für Verkaufsräume im Angebot. Ladeninhaber können unter vielfältigen Optionen wählen und so ihr Raumambiente einfach und flexibel umgestalten. LeuchtdiodenTechnik macht es möglich Millionen Lichtfarben, hochwertiges weißes Licht und individuell variierbare Beleuchtungseffekte zu generieren. Mit der neuen Philips LEDTechnologie werden sowohl dekorative als auch funktionelle Beleuchtungsbedürfnisse von Einzelhändlern erfüllt. Das Konzept ermöglicht es Verkaufsräume flexibel, einfach und schnell umzugestalten, oder einzelne Bereiche zu akzentuieren ohne Veränderungen an der Installation vorzunehmen. Umweltfreundlicher Druck für den P.O.S. Eine anschauliche Produktpräsentation wird auch gewährleistet durch großformatige Digitaldrucke, die eine individuelle und flexible Gestaltung von Shops- und Verkaufsräumen ermöglichen. Der bayrische Spezialist für großformatigen Digitaldruck, Stiefel Digitalprint, ist hier mit seinen Komplettlösungen für den P.O.S.Bereich federführend am Markt. Auf der Euroshop 2008 präsentierte das Unternehmen erstmals ein benutzerfreundliches, flexibel variierbares Aluminiumrahmensystem, das auch für hinterleuchtbare Textildrucke konzipiert ist. In Verbindung mit einer besonderen Verfahrenstechnik, die es erlaubt auch hohe Bildauflösungen direkt auf den Stoff zu drucken und dadurch langfristige Farbintensität, Feuchtigkeitsresistenz und Geruchsneutralität zu gewährleisten, erweist sich dieses System als geeignete Lösung für innovative Ladenund Messestandgestaltung. Die Euroshop 2008 war gleichzeitig auch der erste öffentliche Auftritt der neu gegründeten

Tochterfirma Stiefel Licht und Technik GmbH. Dieses Unternehmen konzentriert sich auf technisch hochwertige Lichtwerbung im Innen- und Außenbereich. Die gezielte Verwendung der individualisierbaren LPFLEX–LED-Technologie zeigte sich als der richtige Schritt, das Leistungsportfolio spezifisch auf den Interessentenkreis dieser größten Ladenbauermesse Europas auszurichten. Weiters stellte das innovative DigitaldruckUnternehmen 2008 seinen Kunden auch das Konzept „Drucken im Einklang mit der Natur“ vor. Dabei handelt es sich um ein durchdachtes Gesamtkonzept für ökologischen Digitaldruck auf industriellem Standard. Ein Standbein des Konzepts bildet der Designjet L65500, die neueste Entwicklung des Maschinenherstellers HP. Diese Hochleistungsdruckmaschine arbeitet mit bewährten Druckköpfen, die qualitativ hochwertige Ergebnisse garantieren und überzeugt vor allem durch ihr innovatives Tintenkonzept. Die wasserbasierende Latex-Tinte ist nicht entflammbar, geruchsarm und verhindert giftige Dämpfe in der Abluft, was eine Absaugung unnötig macht und so zusätzliche Energiekosten einspart. Zudem sind die Tintenbehälter aus Karton und damit recyclebar. Ein weiterer Vorteil der Maschine ist die „OpticalMedia-Advance-Sensor-Technik“, die auch bei hohen Produktionsgeschwindigkeiten ein scharfes, brillantes und streifenfreies Druckbild gewährleistet.

Der Einsatz von Duftmarketing sorgt für Umsatzsteigerungen von bis zu 25 Prozent und verlängert die Verweildauer.

Fotos: Bontempo, Philips, Vrana Ladenbau

P.O.S.-Marketing, Shopausstattung & Ladenbau

Das Hamburger Design-Büro Bontempo inszeniert Erlebniswelten als Marketingtool am Point of Sale (li.). Philips hat die Bedeutung von Licht als dramaturgisches Mittel am Point of Sale erkannt und hat Leuchtsysteme für den Handel entwickelt (mi. u. re.).


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eigenen Leistungen legen und den Digitaldruck massiv als Träger ihrer Werbebotschaften nutzen, kann dieses Konzept von Stiefel Digitalprint mehr als lediglich eine interessante Alternative zum herkömmlichen Digitaldruck sein.

Daß sich der Einsatz von Duftmarketing bezahlt macht, zeigt eine Studie der Grazer Fachhochschule Campus 02 des StudienDas deutsche Unternehmen Display & Design präsentiert Leuchtdisplays (li. u. mi.); gangs Marketing. Demnach steigt die VerStiefel Digitalprint druckt umweltfreundlich für Ausstattungselemente am P.O.S. (re.). weildauer des Kunden im Geschäft unter Einsatz des Duftmarketing um bis zu 25 Der HP Designjet L65500 kann jedoch für sich alleine stehend Prozent. Teilweise wurden Umsatzsteigerungen von bis zu drei noch keinen ökologischen Digitaldruck verwirklichen. Wichtig ist Prozent beobachtet. Bereits seit einigen Jahren offeriert Vrana Laauch die Frage, auf welchen Materialien gedruckt wird. Hier greift denbau diese Variante der Verkaufsförderung. Das Beduften erdas Unternehmen auf PVC-freie ohne Formaldehyd hergestellte folgt bei kleineren Flächen bis maximal 60 m2 mittels AluminiumMaterialen zurück. Zudem wurde bei der Auswahl darauf geachtet, dispensern. Bei größeren Flächen werden Duftanlangen eingedaß diese Materialien in verschiedenen Druckbreiten und Gram- setzt. Dabei kooperiert Vrana mit dem Spezialisten für maturen geliefert werden können, die Normen M1 und B1 erfüllen, multisensorales Marketing Sensarama. Im Handel wird Duftmaralso schwer entflammbar sind und vor allem so auf die tech- keting von Großfilialisten wie Humanic, Salamander oder Billa einnischen Erfordernisse der HP Designjet L65500 abgestimmt sind, gesetzt, auch Thermen und Bäder, Hotellerie und Gastronomie, der Dienstleistungssektor wie Banken oder Apotheken und Arztdaß die Druckqualität nicht beeinträchtigt wird. Bei der Produktion der bedruckbaren Materialien werden keine praxen setzen darauf. Sonar brandandmusic ist Spezialist für akusogenannten flüchtigen organische Komponenten freigesetzt und stische Markenführung. Musik ist ein emotionales Verkaufsfördedie Energiekosten konnten bei der Herstellung um bis zu 80 Pro- rungsinstrument, das eine Marke am P.O.S. inszeniert. Bei einer zent gesenkt werden. Das Material ist im Außenbereich bis zu Studie konnten positive Effekte auf Verweildauer und Wohlbefinsechs Monate haltbar, im Inneneinsatz sogar drei bis fünf Jahre, den der Kunden bei marken- und zielgruppenspezifischer Beschalund kann nach Gebrauch kompostiert werden. Gerade für Unter- lung festgestellt werden. Die gezielt ausgewählte Musik wirkt aunehmen, die großen Wert auf die ökologische Nachhaltigkeit ihrer ßerdem auf Mitarbeiter motivierend. Dagmar Achter

P.O.S.-Marketing, Shopausstattung & Ladenbau

Fotos: Display & Design, Stiefel Digitalprint

Duft- und Soundmarketing

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ALDISPLAYS

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A-2463 Gallbrunn, Waslweg 11/6/Top 3 +43 (0) 664/405 446 706 +49 (0) 221/968 448-88 info@aldisplays.at , info@aldisplays.de www.aldisplays.at, www.aldisplays.de Michael Peterka Plakatrahmen, Postersysteme, Bannerdisplays, Kundenstopper, Fahrradständer, Leuchtkästen, Vitrinen & Schaukästen, Prospektständer, Faltdisplay-Systeme, Acrylglasdisplays, Shop-Systeme, Produktentwicklungen und Sonderanfertigungen aus Aluminium, Stahl, Holz und Kunststoffen D-51069 Köln-Dellbrück, Paul-Henri-Spaak-Straße 17-19

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D-51491 Overath, Oberauel 2 +49 (0) 2204/708 80 +49 (0) 2204/708 50 info@ASLAN-schwarz.com www.ASLAN-schwarz.com Hubertus von Henninges Selbstklebefolien, Farbfolien, Fassadenfolien, Folien für den Point of Sale, Spezialfolien für Leuchtwerbung

Expo Display Service Handelsges.m.b.H.

P.O.S.- Marketing, Shopausstattung & Ladenbau

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Fahnen-Gärtner GmbH        

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Jansen Display Deutschland GmbH        

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Mat-Master Europe GmbH       

A-9900 Lienz, Michael Gamper - Straße 2 +43 (0) 4852/61 110 +43 (0) 4852/61 110-10 info@mat-master.com, f.brugger@mat-master.com www.mat-master.com, www.mattendesigner.at Ing. Franz Brugger Logomatten, Werbematten, Messeteppiche, Eventteppiche, Digitaldruck für Werbung am Fußboden

Oechsle Display Systeme GmbH

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D-89 340 Leipheim, Bubesheimer Straße 13-15 +49 (0) 8221/27 98-0 +49 (0) 8221/27 98-27 info@oechsle.de www.oechsle.de Frau Magnutzki Entwicklung und Produktion von Plakatrahmen & Plakatständer sowie Displays zur Verkaufsförderung, Preisauszeichnung und Werbung am Regal aus Kunststoff, Kundenstopper & Wechselrahmen aus Aluminium, Regalordnungssysteme. Sonderlösungen für individuelle Displays. Kurzfristig 3.000 Standardartikel ab Lager lieferbar. Handelspartner in fast allen europäischen Ländern.

Propos Display GesmbH        

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Tiedemann Ges.m.b.H

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A-2333 Leopoldsdorf bei Wien, Arbeitergasse 32 +43 (0) 2235/20 333-0 +43 (0) 2235/20 333-55 office@tiedemann.at www.tiedemann.at Entwicklung und Produktion von Displays und Verkaufshilfen für den P.O.S. - Standardartikel und Sonderanfertigungen direkt vom Produzenten! P.O.S.-Systeme, Shop-Systeme, Metall- und Kunststoffdisplays, Präsentationssysteme, Preisauszeichnungen, Befestigungen, Displays, Klapprahmen, Gehwegaufsteller, Plakatständer, Leuchtkästen, Leuchtsäulen, Prospektständer und -boxen, Außenwerbeträger, Alu-Rahmen, Rahmensysteme, Postersysteme, Info-Aufsteller, Jetmaster

Fotos: Forster Verkehrs- und Werbetechnik/Samsung, Dekkers Ingenti, VKF Renzel

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Ansprechende Präsentation

Fotos: Forster Verkehrs- und Werbetechnik/Samsung, Dekkers Ingenti, VKF Renzel

Produkte wollen ansprechend präsentiert werden. Dabei kommt es vor allem auf das Wie an. Hochwertige Displays und andere verkaufsfördernde Elemente wie Aufsteller, Falttische oder Regalsysteme bestechen durch tolles Design bei einfacher Handhabung und Kostenfreundlichkeit.

Ausgezeichnetes Pop Up Partner für Werbung im Below-the-Line Segment ist Dekkers Ingenti Marketing Equipment, deren Angebot sich aus verschiedenen FaltSamsung setzte auf die Kompetenz von Forster Verkehrs- und Werbetechnik.

displays, Rollosystemen, Bannerdisplays, aber auch komplettem Promotion Equipment oder Vertriebsausstattungen wie Falttheken, Verkostungsständen, Präsentationssystemen und Faltzelten bis zum kompletten Messesystem zusammensetzt. Alle Einheiten sind einDekkers Ingenti (li.) und VKF Renzel (re.) bieten ihren Kunfach im Pkw transportaden hochwertige Displays und verkaufsfördernde Elemente. bel und ohne Werkzeug auf- und abbaubar. Mit dem „Inmag 3000“ präsentiert GeschäftsDie Front- und Rückseite der Säulenverführer Mag. Hendrik Dekkers ein neues kleidung besteht aus weißem Kunststoff Pop Up System mit organischem Produktund wurde einseitig im Digitaldruckverdesign. Hochwertige Bauteile in moderner fahren bedruckt. Das Bedienpult ist aus Ausführung und verbesserten Funktionen glasklarem Acrylglas, das in Sonderform garantieren ein einfaches Handling. „Das geschnitten und in Sandwich-Bauweise, System wurde mit dem ‚Best of the best‘ also in mehreren Lagen, aufgebaut wurde Red Dot Design Award ausgezeichnet“, und damit diebstahlsicher ist. „Beim Handberichtet Dekkers, „diese höchste Ausling der mp3-Player wurde darauf geachtet, zeichnung wird lediglich an 50 Produkte daß das Bedienpult einer Spielekonsole vergeben und spiegelt damit den Stelähnelt“, berichtet Forster-Geschäftsführer lenwert des Produktes in der jeweiligen Ing. Hans Peter Prüller. Das Feedback der Gruppe wider.“ Dekkers Ingenti setzt auf Kunden war durchwegs positiv, zu sehen Solventdruck auf Polyesterfolie in 300 myund auszutesten ist die elegante SoundmaDicke mit rückseitiger Silberbeschichtung; schine in Samsung-Shops in Österreich und außerdem auf Stoffdruck im Thermotransder Schweiz. Neu im Produktangebot von fer Verfahren auf SubraTex, mit 1.200 dpi Forster sind Diakästen. Dabei handelt es und bis zu 2,5 m Breite, sowie HQ-Digitalsich um innenbeleuchtete Werbeschilder, druck, frontseitig mit kratzfester DeepCridie eine Vielzahl kreativer Werbelösungen stal Folie kaschiert, rückseitig mit Softlight bei Shopausstattung und im Ladenbau Polyester Laminat versehen. ermöglichen, vom Einbau in ein Wandsystem oder einfacher Rückwandmontage. Elegante Soundmaschine Die Leuchtkästen gibt es mit Klapp- oder Wie setzt man einen neuen mp3-Player Steckrahmen, die Größe ist variabel, der ideal in Szene? Mit dieser Frage und dem Motivwechsel erfolgt innerhalb von SekunAuftrag für ein entsprechendes Präsenden ohne Werkzeug und die Ausleuchtung tations-Display wandte sich Samsung an ist durch entsprechende Anordnung der die Experten von Forster Verkehrs- und Leuchtmittel optimiert. Im Auftrag der Werbetechnik. „Wir wollen uns einerseits Firma Gaulhofer realisierte Forster flexible von den Mitbewerbern abheben, andererInfopulte für deren Schauräume mit ausseits neben Apple als einziger Anbieter reichend Platz für das gesamte Gaulhofer eine große P.O.S.-Lösung auf den Markt Zubehör. Das Produkt besteht aus einer bringen. Außerdem sollten die Produkte Metall-/Kunststoffkombination inklusive immer eingeschaltet sein, damit der Kunde dreifachem Ladensystem in RAL 2011, pulden guten Sound unserer Modelle jederverbeschichtet und absperrbar. Die Arbeitszeit testen kann“, lautete die Vorgabe. fläche ist aus lackiertem Schichtholz mit Heraus kam eine 1.150 mm hohe Metalleinem, aus Metall gefertigten Bücherpult, Kunststoffkombination mit runder Grundplus Diebstahlsicherung. Die Rückwand ist platte von 350 mm Durchmesser und einer aus Metall geschnitten und gekantet. An Säulenkonstruktion aus Metall, in RAL der Oberseite befindet sich ein satinierter 9006 Weißaluminium pulverbeschichtet. Acrylglascrowner mit dem Gaulhofer Logo.

Displays & Präsentationssysteme

Als Hersteller und Großhändler verkaufsfördernder Artikel hält VKF Renzel eine umfassende Auswahl im Angebot: „Wir haben rund 30.000 Artikel im StandardSortiment, wovon rund 20.000 in diversen Katalogen aufgeteilt sind. Der Gesamtkatalog erscheint jährlich im Jänner“, berichtet Österreich-Geschäftsführer Josef Nirschl. Das gesamte Programm besteht aus 26 Produkt-Gruppen und reicht von Prospektständern und -hängern, über Regalstopper, Beschriftungstafeln, Vitrinen, Hinweis- und Namensschilder bis hin zu elektronischer Verkaufsförderung. „Ein weiterer Schwerpunkt sind Sonderanfertigungen“, ergänzt Nirschl. Der jährliche Hauptkatalog wartet mit nicht weniger als 400 Neuheiten auf, beispielsweise dem Prospektständer „Snap Quattro“, eine Kombination aus Banner und Prospektständer mit einer Auslegerlänge von 600 mm, einer Gesamthöhe von 1.800 mm und zwei Ablagen aus Acryl für A4 Prospekte. Die magnetische Litfaßsäule „Silver“ inklusive Rollen bietet viel Zubehör wie Beleuchtung, Griffe und Prospekthalter, ist einfach und leicht im Handling. Oder das „Flash flex“ Regal-Display- System, das höchste Signalwirkung ohne Verlust von Verkaufsfläche offeriert. VKF Renzel arbeitet je nach Artikel mit Acryl, Polystyrol, PP, PE, PVC oder PET, auch kombiniert mit Alu, Blech, Edelstahl und Holz. Die meisten Produkte sind bedruckbar via Sieb-, Tampon-, Digital- und Offsetdruck, je nach Möglichkeit kommen auch Plotterbeschriftungen zur Anwendung. „Unsere Kunden sind Gewerbetreibende jeder Art, auch Ämter und Behörden, alles, was etwas zu präsentieren, anzubieten oder zu verkaufen hat“, so Josef Nirschl. Produkte von VKF Renzel sind beispielsweise in allen großen Möbelhäuser und Handelsketten zu finden.


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Bubna sind freistehende Aufsteller für Transparente, das so genannte „MonsoonSystem“, Beach-Flags und mobile Fahnensysteme bis fünf Meter Höhe sowie selbststehende Außenbanner mit wasserbefüllbaren Bodenplatten. Die Prämisse bei der Entwicklung neuer Produkte ist einfaches Handling und hochwertige Qualität mit zehn Jahren Systemgarantie. „Bei allen Werbedisplays bieten wir auch den Druck an“, so Bubna, der dabei mit der niederösterreichischen Firma Mail & Plot kooperiert, die die Produkte auch konfektioniert. Randlos schön

Die No-Frame-Theke von Aldisplays (o.), das Monsoon-System von WerbeSysteme Bubna (mi.) und der Magic Sky von medial (u.) ermöglichen eine erstklassige Unternehmens-Präsentation. Neben individuellen Anfertigungen offeriert Forster außerdem verschiedenste Dekorteile, Regaleinsätze, Pultaufsteller, Prospektaufsteller-Hänger, Bodenaufsteller, diverse Präsentationselemente, Werbeund Infoständer sowie Leuchtschilder.

Displays & Präsentationssysteme

Geschickt gefaltet Innovative Falt- und Klappsysteme für Präsentationen und zur Verkaufsförderung sind seit 35 Jahren das Geschäftsfeld von Werbe-Systeme Bubna. Neben Falt-, Roll-, Banner-, Klapp- und Stellwänden, Pulten, Prospektständern, Leucht- und Schaukästen hält Geschäftsführer Friedrich W. Bubna ein neues, außentaugliches Werbesystem namens „motion“ im Programm. „Dieses Tischfaltsystem ist eines der stabilsten am Markt“, betont Bubna. Die Tische gibt es in drei Größen mit fahrbarer Transporttasche. Bubna reagierte mit dieser Innovation auf zahlreiche Kundenanfragen nach faltbaren Tischen in größeren Dimensionen als die am Markt befindlichen. Nun gibt es sie in 120 x 60 cm, 160 x 80 cm und 180 x 90 cm, für den In- und Outdoorbereich einsetzbar. Dazu können die Tische mit Bannerdrucken ummantelt werden. Weiters neu im Portfolio von

Mit der Faltwand „No-Frame“ präsentiert Aldisplays eine Rückwandgestaltung mit durchgängiger Grafik ohne störenden, sichtbaren Rahmen. Digitaldrucke auf Textilmaterial werden einfach durch eine umlaufende Gummilippe im Profilrand des Rahmens gespannt und befestigt. Somit ist ein einfacher Motivwechsel durch eine Person, auch bei sehr großen Formaten, gewährleistet. Zusammengefaltet kann sie in einer Tasche transportiert werden. Zu dieser Serie des Komplettanbieters für Displaylösungen rund um den P.O.S. gehört außerdem die „No-Frame“-Theke, die sich durch extreme Stabilität und Leichtigkeit auszeichnet. Sowohl der Aufbau als auch der Austausch der Grafik erfolgt innerhalb kürzester Zeit und ohne Werkzeug. „Eine absolute Neuheit ist die in Leichtbauweise hergestellte Thekenplatte aus tiefgezogener mitteldichter Holzfaserplatte MDF“, erklärt Österreich-Geschäftsführer Michael Peterka. Aldisplays liefert die Theke inklusive stabiler Transporttasche, optional mit Drehflügel-Türen und Fachböden aus Aluminiumblech. Mit „No-Frame“ als Grafikrahmen für die Wand, beleuchtet oder unbeleuchtet, wurde laut Peterka vor kurzem die neue Adidas-Zentrale in Bratislava mit mehreren Systemen bestückt. Aldisplays ist mit Produktionsstätten in Deutschland, Österreich und der Schweiz vertreten. Neben Standard-Produkten wie Klapprahmen, Poster-Klemmleisten, Kundenstopper, Bannerdisplays, Aufstellern, Leuchtkästen, Prospektständern bis zu Faltdisplays inklusive des kompletten Grafik- und Druckservices steht der Display- Spezialist auch für die Entwicklung individueller Konzepte zur Verfügung. Außergewöhnliches System Die Wiener Produktionsagentur medial unter Geschäftsführer Manfred Zojer verfügt über umfassendes Know-how und Erfahrungen in den Bereichen Displays und mobile Präsentationssysteme, Rollups, Bannersysteme, Theken- und Barelemente, Faltwände und die sogenannten EuroSpider. Das aus Alu-Rohren und einem PVC-Panel bestehende System bietet mit seiner großen Bildfläche eine attraktive und wirkungsvolle Bühne bzw. Rückwand

für jegliche Art der Präsentation. Der rasche Aufbau, das geringe Gewicht und der komfortable Transport machen den EuroSpider sicher zu einem der verbreitesten Messeund Promotionensysteme. Um bei Messen und Events stets aufzufallen, bietet das Unternehmen seinen Kunden seit 2007 das Schirmsystem Magic Sky. Das System eignet sich sowohl für den In- und Outdooreinsatz, ist in wenigen Stunden auf- und wieder abgebaut und verleiht besonders exklusiven Präsentationen oder Firmenevents den perfekten Glanz. Magic Sky Schirmsysteme sind die ideale Überdachung für jede Veranstaltung und bieten gleichzeitig Schutz vor Sonne und Regen ohne den Charakter eines Open Air Events zu beeinträchtigen; beim Indoor-Einsatz entstehen durch den Magic Sky imaginäre Räume, die den Gästen Orientierung geben und ihnen eine angenehme Atmosphäre bieten. Die Magic Sky Schirmsysteme gibt es in den verschiedensten Größen von 12 bis 20 Meter Durchmesser und sie ergeben so eine bis zu maximal 700 m2 überdachte Fläche. Sie halten Windstärken bis 60 km/h stand und können mit drei verschiedenen Befestigungsmöglichkeiten aufgebaut werden - entweder via einem stabilen Mittelturm, einer Befestigung mit Hilfe eines Krans oder einem Trassing-Systems mit mehreren Stützpfeilern rund um den Schirm. Die Magic Sky Schirmsysteme können Räume aber auch teilen ohne zu trennen. Sie können begrenzen und dennoch einen Raum als Ganzes erfahrbar machen sowie Dekoration und funktionales Element gleichermaßen sein. Durch die Magic Sky Schirmsysteme ergibt sich auch die Möglichkeit einer langfristigen eindrucksvollen und erfolgreichen Werbepräsenz. Denn die Schirmsysteme sind eine ideale und überdimensionale Projektionsfläche für Logos und individuelle Werbebotschaften. Die Schirmfläche kann dabei großflächig mehrfarbig nach individuellen Vorstellungen bedruckt werden. Auf Wunsch können auch Beleuchtungselemente eingebaut werden. Ganz gespannt Das in der Nähe des Bodensees beheimatete Unternehmen Weba-Fahnen bietet die Möglichkeit, mit den neuen DekoFrames Spannrahmen absolut faltenlos zu präsentieren. Lieblos angeklebt, teils schief und eingerissen - so präsentieren und inszenieren sich viele Marken und Produkte mit Bannern und Poster am Verkaufspunkt. Doch gerade im wichtigen Moment der Kaufentscheidung, sollte der potentielle Kunde die Marke in ihrer versprochenen Qualität und im richtigen Ambiente erleben können. Leuchtende Farben, brillante Bilder, auf sinnlichem Material gedruckt und ohne Falten und Risse präsentiert. So wünschen sich Markenverantwortliche und Handel die Inszenierung ihrer Marken.

Fotos: Aldisplays, medial, Werbe-Systeme Bubna, Weba-Fahnen, Eremit Displays

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Um diesem Anspruch gerecht zu werden, hat das Unternehmen Weba-Fahnen eine neue Lösung entwickelt - die DekoFrames. Dabei handelt es sich um einen schlichten Alu-Rahmen, bespannt mit einem individuell bedruckbaren Stoffbanner. Diese genial einfache Konstruktion erlaubt einen sekundenschnellen Wechsel der Banner, ohne Werkzeug und durch nur eine Person. Dadurch wird ein ideale, fehlerfreie Präsentation von Marken & Produkte garantiert. Zugleich wirkt der Stoff schallreduzierend und ist auch in stark ausgeleuchteten Verkaufsräumen reflexfrei. Der Rahmen muß nur einmal angeschafft werden und erlaubt den kostengünstigen Austausch der Stoffbanner. Darüber hinaus reduziert sich der Aufwand für Transport und Lagerung. Lieferbar sind verschiedenste Formate, Farben und Versionen, so beispielsweise auch doppelseitig und freistehend als Display. „Weba-Fahnen schafft mit den DekoFrames auf sympathische Weise Aufmerksamkeit und zaubert die Atmosphäre, die Marken und Produkte zum Erlebnis machen“, freut sich Weba-Fahnen Geschäftsführer Tobias Wenk über die neuen Spannrahmen. Bereits in der Vergangenheit setzte das Unternehmen Marken und Produkte sympathisch in Szene und sorgte mit den individuell bedruckbaren DekoCubes für den ultimativen Ambiente-Kick. Dabei ergeben Bildausschnitte auf den Würfelseiten beim Aufeinander- und Auseinandersetzen etwa großflächige Würfelwände, die die Werbeund Marketingbotschaft spannend im Raum kommunizieren. Perfekt - professionell - preiswert p3, eine Division des Displayspezialisten Expo Norm, hat ein Konzept entwickelt mit dem Ziel, der Digitaldruckerbranche durch ein Mehrservice, in dem nicht nur der Digitaldruck, sondern ein komplett abgestimmtes Präsentationspaket angeboten wird, zusätzliche Umsatzmöglichkeiten zu bieten. Roll-Ups, Faltsysteme, Banner, Prospekt- und Profilsysteme hat p3 im 11.12.2006

8:27 Uhr

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Innovative Displaylösungen setzen Marken und Produkte sympathisch in Szene. Portfolio. Die Marke p3 steht für perfekte, professionelle, preiswerte Produkte und viele Jahre Erfahrung im Bereich Präsentationslösungen. Einfache und vom Design ansprechende Systeme, verbunden mit einem 24-Stunden-Lieferservice runden das Angebot ab. „Der Bedarf einer professionellen Präsentation von Dienstleistungen und Produkten am Point of Sale, bei Hausmessen, Seminaren und Veranstaltungen steigt stetig, hier kann die Digitaldruckerei mit einem zusätzlichen Angebot optimal punkten. Die Erfahrung hat uns gezeigt, daß Kunden, die das p3-System aktiv anbieten, in kurzer Zeit ihren Umsatz und Profit steigern“, betont Michael Sommer vom p3-Shop. Innovative Displaylösungen Die Produktpalette von Eremit Displays umfaßt Prospektständer, Thekendisplays, Logoständer, Aluklapprahmen, Losboxen, Gutscheinmünzen, verkaufsfördernde Einrichtungen aller Art, Ladeneinrichtungen, sowie CNC-Fräs- und Laserteile aus Kunstund Verbundstoffen. Die zur Verarbeitung gelangenden Materialien sind Kunststoffe wie Acryl, PS, PET, PVC, Holz und Metalle aller Art. Damit deckt Eremit Display alle benötigten Verfahren zur Herstellung von Standard- und Sonderdisplays ab. Durch ihre Firmenstruktur ist es Eremit möglich, innerhalb kürzester Zeit von Planung - zum Prototypen - bis hin zur Klein- oder Großserie rasch die Wünsche der Kunden

umzusetzen. Neben der Erweiterung der Standardprodukte wie Prospektständer, Alu-Plakatrahmen, Losboxen, Zahlteller oder Logoblöcke wurden auch neue Bereiche wie LED, Magnetik und Animation weiterentwickelt. Das Leistungsspektrum von Eremit Displays beinhaltet Laserschneiden und Gravieren von Acryl, Leder, Verbundstoffen und Holz, 3-5 Achs simultanes Fräsen von verschiedensten Materialien sowie Spritzgießen fast aller handelsüblichen Kunststoffe, die dazu geeignet sind. Gedruckt wird im Sieb-, Digital- oder Tampondruck sowie Heißprägung. Im Fall von Sonderanfertigungen werden von den Entwicklern und Designern Entwürfe und dreidimensionale Bilder erstellt. Im vergangenen Jahr wurde der Zahlteller EL Pay-Tray entwickelt und umgesetzt. Der Zahlteller besteht aus Acryl mit einem lichtanimierten EL-Display und wechselbarer Papierwerbung. Bei Berührung startet der integrierte Sensor den unerwartet einsetzenden Lichtzyklus konturengenauer Elemente im EL-Display mit automatischem Stop. Durch eine EL-Folie können maximal 30 Prozent von einer Fläche von 130 x 40 mm in fünf verschiedenen Animationsbereichen, durch Blinken oder gesteuertes Leuchten hervorgehoben werden. Neben dem Folienbereich steht auch noch ein Bereich für Papiereinleger zur Verfügung, ein Themen- oder Aktionswechsel ist jederzeit einfach und kostengünstig möglich. Dagmar Achter/Kerstin Guggenberger

Displays & Präsentationssysteme

Fotos: Aldisplays, medial, Werbe-Systeme Bubna, Weba-Fahnen, Eremit Displays

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Seite 1

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Out-of-Home Tool Book 2009

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Birgit Hölzl-Zech, Generalsekretärin von I.M. Austria, einer Interessensgemeinschaft der Messegestalter, Marketing- und Eventagenturen und Fachzulieferindustrie Österreichs, stellt fest, „daß das Medium Messe wieder an Bedeutung gewonnen hat und Geld vor allem für professionelle Messeauftritte zur Verfügung steht.“ Steigende Quadratmeter-Flächen der Messe- und Ausstellungsveranstalter sowie steigende Besucherzahlen sprechen dafür. „Dabei werden Aussteller immer kostenbewußter, rasche Auf- und Abbauzeiten sind gefragt, was gleichzeitig aber auch eine Konsequenz der zahlreichen, direkt aufeinander folgenden Fachmessen ist, deren Intervalle immer kürzer werden“, so Hölzl-Zech. Einerseits reagieren Messebauunternehmen und Produzenten auf diese Situation mit verstärkten Dienstleistungsangeboten

sönlichen Kontaktaufnahme. Hier kommt nun das Standpersonal ins Spiel. „Gut ausgewähltes und ausgebildetes Personal ist sicher der wichtigste Punkt einer Messebeteiligung“, weiß Hölzl-Zech. „Der ganze Aufwand von Planung, Konzeption, Design und Einsatz neuer Medien steht und fällt mit dem Standpersonal, nicht motiviertes und schlecht ausgebildetes Personal bringt das beste Messekonzept zum Scheitern.“ Bei der Auswahl sollte auf regionalen Bezug und verkäuferische Fähigkeiten geachtet werden. Rhetorik und Verkaufstraining zählen zur Vorbereitung. Konkrete Aufgabenverteilung ist notwendig, jeder am Messestand muß wissen, was er zu tun hat. Standpersonal-Trainings werden auch von Messeconsultern angeboten. Überhaupt empfiehlt Birgit Hölzl-Zech besonders kleineren und mittleren Unternehmen die Zuziehung eines Fachmannes. „Ein Messeconsulter hilft, Fehler zu vermeiden, sich bereits im Vorfeld der Messe optimal zu präsentieren und steht üblicherweise auch für eventuelle Rückfragen und Tips zur Verfügung, die Vorbereitung und Nachbearbeitung erleichtern. Man spart dadurch viel Zeit und oft Kosten.“ Daß Messen im Marketingmix noch jede Menge Potential haben, das es auszuschöpfen gilt, konstatiert auch Gerald Lugmayr, Verkaufsberater von Expo Display Service. „Der Trend geht dahin, daß man seine Werbebotschaft nach außen in den verschiedensten Bereichen des Marketings mit nur einem einzigen Tool transportiert.“ Zu

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Messe- und Eventausstattung

Foto: I.M. Austria

Messeauftritte sind ein ideales Marketingsinstrument und haben noch jede Menge Potential in Österreich.

wie Beratung in Vor- und Nacharbeit von Messeauftritten, um interne Kosten zu senken. „Andererseits werden vermehrt individuell gestaltbare, leichte Messesysteme entwickelt, die rasch auf- und abbaubar sind und geringere Transportkosten verursachen“, berichtet Hölzl-Zech. Ein Vergleich mit Deutschland illustriert, wo Österreich aktuell am Markt steht. Laut der Messe-Expertin wird in unserem Nachbarland traditionell über 30 Prozent des Marketingbudgets der Firmen für Messen aufgewendet, hierzulande sind es lediglich sechs Prozent. Das zeigt einen enormen Aufholbedarf. Zu einem optimalen Messeauftritt gehört gezieltes Messemarketing und das beginnt bereits im Vorfeld. Zunächst müssen die Ziele exakt definiert werden, wie Auswahl der Messe, Standplatz, Konzept des Standes sowie alle Marketingaktivitäten bis hin zum Standpersonal. Die Ziele selbst sind variabel und können äußerst vielfältig sein: Bekanntheitsgrad des Unternehmens steigern, neue Kunden gewinnen, Produktund Leistungspräsentation, Vorstellung neuer technischer Verfahren, Stammkundenpflege, Imageverbesserung von Unternehmen oder Marken, Erschließung neuer Märkte etwa im Ausland, Kooperationspartner gewinnen, Markt-/Meinungsforschung zu bestimmten Produkten/ Produktakzeptanz/Kundenverhalten, Konkurrenzbeobachtung oder Werbung neuer Mitarbeiter. Durch ihren Live-Charakter bieten Messen den großen Vorteil der per-


Out-of-Home Tool Book 2009

diesem Zweck bietet Expo Display Service Komplettlösungen mit flexibler Bauweise an, die von Messeauftritten bis zu internen Ausstellungen, Kongressen, Events oder am Point of Sale verwendbar sind.

Messe- und Eventausstattung

Profis im Messebau Ob Systembauweise oder individuelle Lösungen, ob großflächiger Auftritt oder kleiner Infocorner - die Messebauspezialisten der Dittrich Werbegestaltung erarbeiten das optimale Konzept für jeden Messestand. Der Messestand soll eine Welt sein, in der sich die Kunden wohlfühlen. So definiert Robert Ulreich, Messeverantwortlicher bei Dittrich Werbegestaltung, den Anspruch, den sich das Unternehmen bei der Planung von Messeständen setzt. „Der Trend geht noch einen Schritt weg vom meterweisen Messebau hin zu noch mehr Exklusivität“, erläutert Robert Ulreich. Nach der diesjährigen Euroshop, der weltgrößten internationalen Fachmesse des Handels für Ladenbau, Ladeneinrichtung, Verkaufsförderung sowie Messe und Event, hat Dittrich Werbegestaltung die Generalvertretung von Aluvision für Österreich übernommen. Das Aluvision System, das vom Team um Geschäftsführer Manfred Dittrich sowohl vermietet als auch verkauft wird, erlaubt in Messebau oder Shopgestaltung große Gewichtsersparnis bei großen Flächen. Dennoch bleiben der optische Anreiz und die bauliche Stabilität erhalten. Das leichte, flexible System ist ohne Bohren und Schrauben zu errichten. Ebenso neu im Portfolio der Messebauprofis von Dittrich Werbegestaltung ist LED-Technologie der neuesten Generation. Durch wechselnde Beleuchtungseffekte und unterschiedlichen Farben erhält ein Messestand eine besondere Dynamik etwa durch Umrandungen an den Fußleisten oder durch Hinterleuchtung von Messepanelen. Die Programmierung der Effekte erfolgt auf einem sogenannten DMX Recorder, der - für den Messebesucher unsichtbar - beispielsweise in der Koje positioniert wird. Die LED-Technologie hat einen geringeren Stromverbrauch als andere Lichtsysteme und hilft dem Messestandbetreiber so, Energiekosten zu sparen. Die neuen LED-Lichtsysteme werden von Dittrich Werbegestaltung vermietet. Erstmals eingesetzt wurden die neuen LED-Lichtsysteme bei der Gestaltung eines Schauraumes für Samsung in Galanta, 70 Kilometer nördlich der slowakischen Hauptstadt Bratislava.

Auch am Samsung Messestand auf der IT & T war das LED-System im Messestand integriert. Beim Messestandbau geht der Trend eindeutig hin zur Großbildkommunikation sowie zu Design und Farbe, wie Robert Ulreich erläutert. Der Trend zu Holz als Design- und Bauelement ist wieder am Abklingen. Wichtig, so Robert Ulreich, ist die Wirkung eines Messestandes auf die Weite bzw. die Entfernung hin. „Messestände sollten wegen der Erkennbarkeit sowie der optischen Wirkung auf die Entfernung hin höher gebaut werden“, so Messebauverantwortlicher Ulreich weiter, „das Publikum muß mit dem ersten Eindruck in die Markenwelt des Ausstellers eingefangen werden. Das Auge des Messebesuchers muß daher sofort in die richtige Richtung gelenkt werden.“ Für die Futura 2008, die Mitte September in Salzburg stattfand, plante und realisierte Dittrich Werbegestaltung wieder zahlreiche Messestände für prominente Kunden wie DeLonghi, Kenwood, Dyson oder HB Austria. Zahlreiche Unternehmen setzen auf die Kompetenz von Dittrich Werbegestaltung auch in den Bereichen Verkaufsförderung, Schauraumgestaltung, Event oder Ausrichtung von Hausmessen wie etwa HB Austria und Dyson. Den Kunden MSD begleitete das Unternehmen nach Toronto, Prag, Amsterdam und Wien. Für die Kärnten Werbung errichtete das Team um Manfred Dittrich und Robert Ulreich einen Messestand bei Tourismusmessen in Deutschland, Österreich und Norditalien. Auch internationale bzw. ausländische Unternehmen setzen auf die Kompetenz des Unternehmens: Für das Pharmaunternehmen IBSA mit Sitz in Lugano in der italienischen Schweiz plante und realisierte Dittrich Werbegestaltung Messeauftritte in Prag und in Barcelona. Werbemessage auf der Matte

Der Messestand soll eine Welt sein, in der sich die Kunden wohl fühlen. Expo Display (li.) und Dittrich Werbegestaltung (mi. u. re.) sorgen dafür. für den Messeauftritt, die Shopausstattung bzw. zur Ausstattung von Büros, Restaurants, Bars oder Einzelhandelsgeschäften. Dabei handelt es sich um bedruckte Tepppich-Matten, auf denen sich Firmen- oder Produktlogos, Slogans oder individuell gestaltete Motive in höchster Qualität darstellen lassen. Die Logo-Mats, Message-Mats oder Designer-Mats sind in den Größen 60 x 85 cm, 85 x 115 cm, 85 x 150 cm, 115 x 180 cm, 115 x 240 cm sowie 150 x 240 cm erhältlich. Mat-Master Logo-Mats werden aus den Komponenten High Twist Polyamid als Fasern von DuPont, die in einem aufwendigen Twist und Heatset-Verfahren weiter veredelt werden, hergestellt. Der Digitaldruck erfolgt mittels ChromoJet Verfahren, wobei hier Farbstoffe von Ciba und Dystar verwendet werden. Im Gegensatz zu PVC Beschichtung besteht der Rücken aus gesundheitlich unbedenklichem vulkanisiertem Nitrilgummi (NBR-Gummi). Dieser Rücken ist waschfest, unempfindlich gegen Öle und Benzin, und wird nicht hart und bricht nicht bei tiefen Temperaturen. Der Rücken weist eine Struktur auf, um die Matten rutschfest zu machen. Mat-Master Matten können mit üblichen Teppichreinigern behandelt werden, sie können aber auch mit bis zu 50 Grad gewaschen werden. Bedruckt werden die Matten mit ChromoJet, dem digitalen Spritzdrucksystem für Matten und Teppiche. ChromoJet arbeitet mit einem Düsensystem, das die Farbe direkt in den Flor des Teppichs einspritzt. Die Funktion ist ähnlich wie bei einem Bürodrucker: Düsen sind in Farbgruppen angeordnet, die wiederum auf einem beweglichen Schlitten montiert sind. Dieser

Mit Logo-Mats, Message-Mats oder Designer-Mats präsentiert Mat-Master mit Sitz in Lienz in Osttirol unter Geschäftsführer Franz Brugger ein spannendes Werbemittel

Individuelle Werbebotschaften realisiert Mat-Mater auf den Logo-Mats.

Fotos: Expo Display, Dittrich Werbegestaltung, Mat-Master, medial, Kreativtechnik

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sonsti


Out-of-Home Tool Book 2009 Schlitten fährt über die Matte hin und her, und die Düsen öffnen und schließen bis zu 400 mal pro Sekunde - entsprechend den Befehlen vom Computer. ChromoJet arbeitet mit Spotfarben - also vorgemischten Farben. Eine Farbmischung auf dem Substrat ist durch die relativ grobe Auflösung nur eingeschränkt bedingt möglich. Mit den 16 Standardfarben werden großartige Ergebnisse erzielt. Sonderfarben sind gegen Aufpreis möglich. ChromoJet-MP ist die Kombination von vielen Jahren an Erfahrung im Textilmaschinenbau und der modernsten Digitaltechnik. Eine komplette Fertigungsstraße mit dem Spritzkopf, dem Dämpfer, dem Wäscher und dem Trockner ist auf kleinstem Raum speziell für MatMaster entwickelt worden.

„Trotz Internet und neuer Medien kommt dem persönlichen Kontakt nach wie vor die wichtigste Rolle zu“, ist Manfred Zojer, Geschäftsführer von medial überzeugt. In Sachen Standbau und Ausstattung bemerkt Zojer den steigenden Kostendruck, der Firmen nach Kombinationen von Standardprodukten mit individuellen wieder verwendbaren Elementen aus dauerhaften Materialien suchen läßt. Was den Einsatz von Licht und Multimedia betrifft, bestimmen laut Manfred Zojer Plasma Screens und Beamer sowie LED-Beleuchtungstechnik die Entwicklung. „Vor allem letztere erlaubt es, Lichtquellen an Orten, wo es bisher wegen der Hitzeentwicklung nicht möglich war, effektvoll und energiesparend einzusetzen.“ Multimediaelemente können gezielt dazu verwendet werden, um den ersten Informationsbedarf zu stillen. Alles weitere sollte geschultes Personal übernehmen, das auf die Markenphilosophie gebrieft ist und die Besucher anhand ihres Verhaltens etwa vor den Screens zu beurteilen und nachfolgend richtig anzusprechen. „Eine gekonnte Mischung von System- und Individualbau kommt bei den meisten Kunden zum Einsatz. Dadurch erreichen wir die vom Kunden gewünschte

sonstige Produkte

11.12.2006

8:30 Uhr

Der persönliche Kontakt spielt auf Messen eine große Rolle.Wohlfühloasen und Lounges von medial (li.) und Kreativtechnik (re.).

Flexibilität und Mehrfachnutzmöglichkeit“, so Manfred Zojer. Individueller Messeauftritt Kreativtechnik zählt heute zu den führenden Spezialisten am österreichischen und auch internationalen Messebau-, Eventund Präsentationsmarkt. Das Unternehmen versteht sich als Generalunternehmer in der Produkt- und Leistungspräsentation. Die Planung eines Messeauftritts beginnt mit der Definition des Messezieles. „Hinter jedem Messeauftritt muß natürlich auch die Unternehmensphilosophie stehen, denn schließlich handelt es sich dabei ja um ein Marketingkonzept des Unternehmens“, so Thomas Reischer, Mitgesellschafter von Kreativtechnik, „das bedeutet, daß für den Messeauftritt auch Ziele definiert werden müssen. Mit diesen Zielen ist ein Messeauftritt dann auch meßbar“. Durch die Zieldefinition wird auch das Bewußtsein geschärft, warum man bei einer Messe als Aussteller auftritt. Der zweite Schritt im Rahmen des Entscheidungsprozesses sollte, so Messespezialist Thomas Reischer, die Positionierung des Messestandes im Messegelände bzw. in einer Halle sein. „Die Standortauswahl ist wesentlicher Aspekt für den Erfolg eines Messeauftritts. Anhand von Besucherstromanalysen ist ersichtlich, wie sich das Messepublikum im Messegeschehen bewegt bzw. welche Laufwege am stärksten frequentiert werden.“ Auf Basis dieser Analysen kann das Konzept des Messestandes in Bezug

Seite 1

auf Größe und Ausrichtung entsprechend ausgelegt werden. Gleichzeitig sollte auch das Umfeld der Mitbewerber analysiert werden. „Der Messebesucher entscheidet innerhalb von Sekunden, ob er einen Messestand betritt oder auch nicht. Daher ist es aus meiner Sicht unbedingt notwendig, diese Faktoren zu analysieren.“ Kreativtechnik konzipiert den Messeauftritt auf den zuvor definierten Faktoren und den Zielen des Unternehmens, visualisiert mittels 3D-Planung und realisiert sämtliche Arbeitsschritte. Gefragt sind individuell gebaute Messestände, die die Identität und die Ziele eines Unternehmens widerspiegeln. Im Trend liege derzeit monocolore Gestaltung. Dabei ist Weiß eine dankbare Farbe, mit der sich die Messebotschaft auf das Wesentliche reduzieren läßt. Wichtig dabei sind die entsprechenden Akzente wie Möbel oder ansprechende Fußböden. Multimediale Anwendungen am Messestand sieht Thomas Reischer differenziert. „Der Messeauftritt ist sicherlich im Sinne der persönlichen Kommunikation das schnellste Medium. Sprache und Körpersprache verschmelzen zu einem einheitlichen Bild“, so Thomas Reischer, „es können Projektionen oder Filme auf Bildschirmen unterstützend sinnvoll sein, aber medialem Wildwuchs sollte vorgebeugt werden. Denn dies lenkt vom persönlichem Gespräch zu sehr ab“, so Thomas Reischer. Den Einsatz von Bildschirmen sieht der Messebauprofi in Chill-Out-Lounges aber durchaus als wünschenswert. (bka/kg)

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Kreative Speziallösungen Obwohl Ambient Media in Österreich einen deutlich geringeren Stellenwert einnimmt als beispielsweise in Deutschland, England oder Amerika, etabliert sich diese relativ neue Werbeform auch hier zu Lande zunehmend. Mit November 2008 nahm der Verband Ambient Media Österreich (VAMÖ) seine Arbeit auf. Ziel der Interessensvertretung ist es, „Ambient Media als innovatives, wettbewerbsfähiges und intermedial vergleichbares Basismedium zu positionieren. Unabhängige Studien, strenge Kontrollen der Anbieter mit dem VAMÖGütesiegel, Kommunikation, PR und Information sollen dazu beitragen, die Anbieter in Österreich für Werbungtreibende attraktiv zu machen,“ erklärt Julian Breitenecker, Geschäftsführer von Young Enterprises und designierter Vorstandsvorsitzender des Verbandes. Hauptgründe für den bislang eher geringen Stellenwert von Ambient Media in Österreich sieht Breitenecker unter anderem in der fehlenden Formation durch einen starken Verband. „Weitere Ursachen sind, daß es keine Spezialmittler gibt, die das Thema vorantreiben, keine gemeinsame Informationsplattform, wie wir sie jetzt mit www.ambientmedia.at im Internet planen, das Vertrauen in die Medien mangels Referenzen und Marktforschung fehlt und die Agenturen den Mehraufwand nicht leisten können. Der Verband Ambient Media Österreich wird sie hier operativ und konzeptionell unterstützen“, beschreibt Breitenecker. Young Enterprises hat sich auf die Zielgruppe der 7-29 Jährigen spezialisiert und bietet unter anderem Cinelights, Schulplakate und Mitteilungshefte als Werbeflächen an. Im September 2008 organisierte Young Enterprises Geburtstagspartys für die Gewinner des Cosy Malwettbewerbs. 150 Einsendungen des „Mal mich“-Wettbewerbs wurden mit Cosy-Goodies belohnt und die fünf Hauptgewinner freuten sich über tolle Geburtstagsfeste mit dem als Cosy-Tiger verkleideten Promotor der YEMpromotions, einer Promotion-Unit von Young Enterprises. Marktforschung als Motor Auch die Marktforschung soll durch den Verband Ambient Media Österreich vorangetrieben werden. Markus Hartl, Geschäftsführer von tmc, the Media Consultants, der gemeinsam mit Julian Breitenecker den VAMÖ gegründet hat, beschäftigt sich im

Rahmen des AmbientMeter mit Reichweite und Sympathie für Außenwerbemedien. Als eine mögliche Zukunftsvorstellung für den Verband nennt Hartl „eine Art Vermarktungsverbund für Ambient Media ähnlich dem Audiovermarkter RMS zu schaffen. Eine zentrale Anlaufstelle, an die sich die interessierten Agenturen und Kunden wenden können und über die sie verschiedene Pakete buchen können.“ Bereits 2005 und 2007 führte Hartl die Österreichweite Studie AmbientMeter durch. Erhoben wurden dabei unter anderem Sympathie für Ambient Medien und auch deren Reichweite. Dabei waren laut den Ergebnissen 2007 die Infoscreens in den Stationen 96 Prozent der befragten Internetnutzern zwischen 14 und 65 Jahren eher bis sehr sympathisch, gefolgt von den Infoscreens in den Wagons und City Lights mit einem Sympathiewert von 89 Prozent. Werbung auf Bierdeckeln erzielte 86 Prozent vor Monitoren in Arztpraxen mit 85 Prozent. Im VAMÖ wird der Mediaplaner für den Bereich Marktforschung und Effizienz verantwortlich sein, um Zweifeln mit Zahlen entgegentreten zu können. Gewista steigt ein Die Gewista springt mit der Gründung des Competence Centers für Ambient Media, das im September 2008 seine Arbeit aufgenommen hat, auf den Zug auf. „Bisher haben sehr viele Leute hier im Haus in diesem Bereich mitgearbeitet, aber es gab bislang keine zentrale Anlaufstelle. Es ist aber notwendig, daß es eine eigene Unit für Ambient Media gibt. Wir können unseren Kunden zielgruppenorientierte Konzepte anbieten. Wichtig ist sich damit zu beschäftigen: Wie bewegen sich Menschen, wie bewegen sich Zielgruppen, wo erreicht man sie und wie kann man sie überraschen“, erklärt Sales Director Andrea Groh, die das Competence Center für Ambient Media leitet. So präsentiert Puma mit Hilfe der Gewista seinen neuen Schuh. Daß Puma High-Tech mit HighFashion verbindet soll dabei die RunwaySportlifestyle-Kampagne auf City Lights der Gewista zeigen, die eine neue Form der Darstellung nutzt - den Showcase. Dabei wird das City Light als Vitrine zur Präsentation eines Originals gestaltet. Der Konsument hat durch diese Form der Präsentation die Möglichkeit, sich den Schuh wie in einer Solo-Auslage anzusehen. Bipa

Young Enterprises setzte den sympathischen Cosy-Tiger als Promotor ein. Der GewistaKunde Puma setzte erstmals den Showcase am City Light ein (re.).

geht mit der Gewista über Plakate und City Lights auf Personalsuche. Auf den Werbeflächen wurden Haftnotizen angebracht, die man abziehen und mittels derer man sich dann bei Bipa bewerben konnte. Erst wenn alle Haftnotizen abgezogen sind, wird auch das Sujet sichtbar. Doch auch die Simpsons sorgten schon für Überraschungen. Das Wohnzimmer der Simpsons wurde 2007 von der Gewista in die Wartestationen gebracht. Miteinbezogen wurden auch die Wiener Straßenbahnen mit Traffic Boards als Eye-Catcher und impactstarken Motiven. Epamedia goes Ambient Bereits seit einem halben Jahr kooperiert Epamedia mit der Kreativ-Beraterin Daniela Krautsack. Erst vor kurzem wurde ihr Film „Wenn Kühe Jacken tragen“ im ORF ausgestrahlt. „Wir sind froh, daß wir Daniela Krautsack für unser Haus gewinnen konnten. Sie entwickelt mit uns kreative Speziallösungen und Ambient Media-Projekte. Wir stellen ihre Ideen und Strategien unseren Kunden kostenlos zur Verfügung“, erzählt Epamedia-Chairman Dr. Ferdinand Maier, „wichtig ist, daß wir diesen Schritt im Einvernehmen mit den Agenturen gemacht haben.“ Für Donna Karan und das neue Parfum „Delicious Night“ realisierte Epamedia ein duftendes City Light. Dabei ist das Medium City Light nicht nur ein optischer Blickfang, sondern auch eine

Fotos: Young Enterprises, Gewista, Epamedia, Boomerang Medien

Sonderformen der Außenwerbung

Ambient Media gewinnt auch in Österreich immer mehr an Stellenwert. In den nächsten Jahren sind hier spannende Kampagnen zu erwarten, trotz so mancher kundenseitiger Unsicherheit in punkto Information, Transparenz und Effizienznachweisbarkeit.


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Überraschung für die Nase. Die Neuheit ist ein Spezial-Effekt: Drei City Lights wurden für das Kosmetik-Label Donna Karan, das zum US-Kosmetik-Konzern Estée Lauder gehört, mit einem Zerstäuber ausgestattet. Passanten können damit im Vorübergehen die neue Duftkreation auch riechen. Das duftende City Light wurde an drei frequenzstarken Standorten im innerstädtischen Bereich sowie bei der Shopping City Süd installiert. „Diese Umsetzung ist neu. Die Idee des Zerstäubers wurde von uns entwickelt. Wir zeigen, daß wir Neuerungen in höchster Technik- und Servicequalität bereitstellen können. Unseren Kunden bieten wir verstärkt Know-how im Rahmen von Ambient Media-Kampagnen an“, freut sich Epamedia-COO Markus Schuster. Eine innovative Installation verschafft auch der neuen Kollektion von Mango höchste Aufmerksamkeit. Das klassische City Light wurde von Epamedia für die spanische Modekette Mango zu einer Schaufenstervitrine umgewandelt. In dieser werden Highlights der neuen Mango-Herbst/ Winter-Kollektion auf Kleiderbügel hängend zu sehen sein. Die Kleidungsstücke werden abends mittels Spezialbeleuchtung ins rechte Licht gerückt. Die SpezialInstallation war im September eine Woche lang an zehn ausgesuchten Standorten wie der Babenbergerstraße, der Mariahilfer Straße, am Westbahnhof, in der SCS und im Donauzentrum zu sehen. Die Ambient Media City Lights sind Teil einer klassischen Mango-Kampagne mit 600 City Lights in den Hauptstädten und größeren Städten, die mit dem spanischen Filmstar Penelope Cruz wirbt. „Die City Lights bringen die Schaufenster auf die Straße. Wir setzen auf diesem Weg neue Anreize und machen Lust auf die neue Mango-Kollektion. Diese Werbeform wird sicher von unzähligen Passanten mit großem Interesse wahrgenommen“, erklärt Petra Hofstätter, Client Service Director der Mediaagentur OMD. Werbung und Interaktivität

Fotos: Young Enterprises, Gewista, Epamedia, Boomerang Medien

Splash got the look Rahofer und Magic Moments, die Kreativschmiede der MediaCom, inszenierten den „Suzuki Splash“ mittels Media-Ideen wie dem ersten offline Car-Configurator, Splash-Test im realen Shoppingumfeld, großflächigen Plakatstrecken und einem anprojizierten Megaboard. Die klassische Werbefläche wurde in den Abendstunden in eine überdimensionale Leinwand verwandelt. Die unterschiedlichen „Outfits“ des „Splash“ werden auf das von Rahofer gestaltete Sujet projiziert. „Mit der Idee auf eine statische Werbefläche die unterschiedlichen Designvarianten des Suzuki Splash zu projizieren, ist es gelungen den USP des City Flitzers impactstark in Szene zu setzen.“, so Omid Novidi, Chef der Magic Moments. Im crossmedialen Bereich sieht auch Frigga Thern vom Deutschen Fachverband Ambient Media einen der Trends für die nächsten Jahre: „Ich denke, daß sich der crossmediale Gedanke verstärken wird und daß Ambient Medien über Codes oder sonstige scanbare ,Direktlinks‘ via

Die Epamedia realisierte erstmals City Lights mit Duftfunktion für Donna Karan.

Boomerang Medien bietet Posterflächen mit Downloadmöglichkeiten.

Handy für den Sprung ins Internet genutzt werden“. Es zeichnen sich laut der Expertin aber auch weitere Trends für 2009 ab: „Zunehmen wird auch die Interaktivität einzelner Medien: Gratispostkarten, abziehbare Folien oder großflächige Werbe-Aufkleber an Spiegelflächen in Sanitärräumen werden durchsichtig, sobald man nah herangeht und die Fläche als Spiegel nutzen möchte. Auch die Zielgruppe 50+ wird mittlerweile mehr und mehr über Ambient Medien erreicht“, so Thern. Daß nicht immer nur jugendliche Zielgruppen im Fokus von Ambient Media stehen müssen, zeigte die Gewista anläßlich des Kreuzworträtselweltrekordversuches in Wien. Um sich die Wartezeit zu verkürzen und auch gleich für den Weltrekordversuch zu üben, wurden im Vorfeld der Vienna Recordia Plakat-Kreuzworträtsel in einigen Wartehäuschen in Wien angebracht. Schließlich nahmen am 28. September 2008 über 500 Kreuzworträtselbegeisterte am Weltrekordversuch teil. Trotzdem bestätigt das Trendbarometer Ambient Media 2008 des Deutschen Fachverbandes Ambient Media, daß sich diese Werbeform besonders eignet um die jugendliche Zielgruppen unter 25 Jahren anzusprechen. Speziell für Imageaufbau und Produktneueinführungen sind Ambient Medien den befragten Mitgliedern des Verbandes zufolge gut einsetzbar. Als besonders positiv wird die direkte Wirkung im Umfeld der Zielgruppe, die Erregung von Aufmerksamkeit, die Akzeptanz der Zielgruppe und die ungewöhnliche Werbeform bewertet. Am Anfang war das Kaffeehaus Ein Ambient Medium der ersten Stunde in Österreich ist die Freecard. Bereits seit 1993 werden in Österreich die Freecards in Kaffeehäusern und Szenelokalen aufgelegt. Roland Pürzl, Geschäftsführer der freecard Medien, führt den Erfolg der Freecard auf zwei Hauptgründe zurück: „Zum einen ist die Freecard witzig, charmant und unaufdringlich, zudem hat sie einen Zusatznutzen. Einmal durch Sonderaktionen wie Rabattierungen und zum anderen einen Mehrwert, zum Beispiel durch Gewinnspiele, Karten, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann oder

Sonderformen der Außenwerbung

Ein Unternehmen, das schon seit 1994 europaweit Kampagnen im Bereich Ambient Media realisiert, ist Boomerang Medien. Für den Kinofilm „Die Mumie 3 Das Grabmal des Drachenkaisers“ wurde im Sommer 2008 unterstützend zu einer nationalen SzeneLightPoster-Kampagne

in 200 Szenelokalen mit 227 Posterflächen mobiler Content zum Download angeboten. Ausgehend von einem Bluetooth Hotspot konnten in 15 Szenelokalen Wallpapers und Trailer direkt auf das Handy der in der Umgebung befindlichen Zielgruppe verschickt werden. Dazu sendet der Bluetooth Sender ein Signal und holt zuerst die Erlaubnis des jeweiligen Users ein. Wird die Nachricht positiv bestätigt, erfolgt der Start der Content-Übertragung. Die Bewerbung des mobilen Contents erfolgt über SzeneLightPoster und SzeneCoaster. Mag. (FH) Matthias Mitterer-Kuhn, PR- und Marketingmanager bei Boomerang, ist mit dem Erfolg der Kampagne und der Resonanz des Kunden sehr zufrieden: „In den 14 Tagen hatten wir an den 15 Standorten über 5.000 Downloads. Von etwa 4.000 Leuten haben wir Responsewerte von 34 Prozent. Die Möglichkeit der Downloads wurde von der Zielgruppe sehr gut angenommen. Matthias Mitterer-Kuhn ist überzeugt, daß die Verbindung von Werbung und mobile Media im Bereich Ambient Media in den nächsten Jahren noch viel mehr genutzt werden wird: „Wir sehen in dieser crossmedialen Zusammenarbeit mit verschiedenen Anbietern in dem Segment eine gute Möglichkeit, weil man dadurch unterschiedliche Inhalte mitgeben kann. Im Ambiente nutzt die Zielgruppe diese und sie tauscht auch aus. Das geht soweit, daß man in Zukunft auch mit Couponing Themen arbeiten kann, wo der Konsument einen elektronischen Gutschein mitbekommt.“

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Freecards sind das Ambient Medium der ersten Stunde (o.). Aufblasbare Botschaften und Marken von Skanbo (re.). Sammelkarten. Es ist eine hervorragende Möglichkeit die Zielgruppen in ihrem Freizeitumfeld ansprechen zu können, sie sind relaxter und haben Zeit für Ansprache und Werbung. Durch die Verspieltheit, emotionalen Fotos, coolen Sprüchen, Sammelobjekten bzw. durch Sonderproduktionen wie Duftkarten, Spiegelkarten oder Phasenkarten bringt man die Zielgruppe dazu, sich wesentlich länger mit der Werbung zu beschäftigen. Vielleicht sogar dazu, diese Werbung zu sammeln, weiter zu verschicken, herzuzeigen bzw. weiterzugeben,“ beschreibt Pürzl den Mehrwert für die Konsumenten. Markus Hartl ist überzeugt, daß durch die Gründung des Verbandes in Österreich in den nächsten Jahren die Realisierung interessanter Kampagnen forciert werden kann. „Boom wird es keinen geben, aber durch eine eigene Interessensvertretung wird Ambient Media in Österreich in den nächsten Jahren einen Aufwärtstrend erleben,“ so der Medienplaner.

Sonderformen der Außenwerbung

Starke Aufmerksamkeit Zu Ambient Media zählen sicher auch alle Arten von Inflatables. Aufblasbare Botschaften und Marken, die mittlerweile ein fixer Bestandteil bei Veranstaltungen, Events und Messen sind und sich als Eye-Catcher bestens eignen. Neuentwickelte Produkte, wie beispielsweise das pneumatische MB-AIRsystem aus der umfangreichen Produktpalette von Inflatable-Spezialisten Skanbo aus Wels, machen die aufblasbaren Werbeträger noch attraktiver. „Inflatables mit MBAirsystem bestehen aus einer reißfesten, bedruckten Außenhülle. Im Inneren befindet sich eine luftdichte Folie, die für den formgebenden Innendruck sorgt. Diese Sonderform der Inflatables wird einmal aufgeblasen und benötigt kein Dauergebläse wie die herkömmliche Bauart. Inflatables ausgestattet mit dem MB-Airsystem haben folgende Vorteile: Schneller Aufbau, geringes Packmaß, leichtes Gewicht, hohe Festigkeit bei geringem Durchmesser, beste Sichtbarkeit und - vor allem - sie sind strom- und geräuschlos“, erklärt Skanbo Geschäftsführer Manfred Nareyka. Weitere Pluspunkte: Die Produkte behalten monatelang ihre Form ohne Druckverlust, gene-

rieren ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und die Möglichkeit des individuellen Aufdrucks. Air Produkte sind als Tisch, Sessel und Rahmen, dem sogenannten Air Desk, Air Seat und Air Win erhältlich und in sechs bis acht Wochen konzipiert und geliefert. Maßgeschneiderte Werbeträger „Von Standardprodukten wie aufblasbare Säulen und Bögen, Werbeballons und überdimensionale Produkt- und Markennachbildungen bis in zu InfoBars, gigantischen Rückwänden oder hinterleuchteten Riesensäulen und Werbezelte bieten wir unseren Kunden maßgeschneiderte Werbung ‚riesig’ in Szene gesetzt“, erklärt Adolf Blaim, Geschäftsführer des Inflatable-Spezialisten No Problaim. Meist sind die Inflatables Teile von Kampagnen und Events und können fast überall eingesetzt werden. Das jüngste Kind von No Problaim sind die „pneumatischen Objekte“. Das sind - einfach ausgedrückt - aufblasbare Werbeträger, die wie Autoreifen funktionieren. Sie werden einmal mit Luft gefüllt - und benötigen dann für den Betrieb kein Dauergebläse mehr. Bis zu mehreren Tagen können die pneumatischen Werbeträger stehen bleiben ohne irgendeiner Wartung zu bedürfen. Sie sind mit einem Ventil versehen, das selbst bei hohem Überdruck im Objekt völlige Sicherheit gewährleistet. „Anfänglich wurden Katastrophenschutzzelte auf pneumatischer Basis gefertigt. Mittlerweile haben wir diese Technik auch für Eventzelte, Messestände und andere Werbeträger adaptiert. Ideal, wenn kein Strom in der Nähe ist, oder wenn ein vollkommen geräuschloser Betrieb gewünscht

Inflatables als maßgeschneiderte Werbeträger von No Problaim (re.). Einfach im Handling, groß in der Wirkung - der Simplimo von Bellutti Planen (ganz re.).

wird, z.B. bei Vorlesungen, auf Konferenzen oder Messen. Selbstverständlich sind auch unsere pneumatischen Werbeträger leicht zu transportieren, rasch auf- und abgebaut und auch bei härtesten Umweltbedingungen extrem langlebig“, so Adolf Blaim. Eine Vielzahl an Gestaltungsvarianten ist möglich wie beispielsweise die riesigen im Auftrag der Tirol Werbung für die Host City Innsbruck gebrandeten Fußbälle während der EURO 2008 zeigen. Neu sind auch die „schwimmenden Werbeträger“, die einmal aufgeblasen überall zu Wasser gelassen und dort verankert werden können. Besonders gut geeignet für Veranstaltungen und Aktionen die am Rande eines Gewässers stattfinden, wie die positiven Reaktionen auf die 2,50 Meter hohen schwimmenden Überraschungseier von Ferrero im Sommer 2008 bei einem Eventeinsatz zeigten. Einfaches Handling Das in Innsbruck beheimatete, mit zahlreichen Niederlassungen in Österreich vertretene Unternehmen Bellutti Planen, entwickelte sich insbesondere in den letzten 20 Jahren eine breite Produktpalette, die heute als Kategorien Werbetex, Profitex, Sporttex, Wintertex, Bautex und Techtex den Leitfaden durch die Bellutti Produktpalette bilden. Im Produktbereich Werbetex liegt der Fokus in der Produktion von Werbeartikeln auf Basis technischer Textilien und deren Beschriftung oder Bedruckung in den verschiedensten Techniken. Vom einfachen Werbetransparent über Fahnen bis zu aufblasbaren Sonderanfertigungen. Besonders beliebt ist im diesem Bereich der Simplimo, eine aufblasbare Werbesäule ohne permanente Luftzufuhr. Simplimo funktioniert immer und überall. Einmal mit der beigepackten Akku-Pumpe aufgeblasen bleibt er über Tage formstabil. Einfach im Handling, mit eigenem Transporttrolley in wenigen Minuten einsatzbereit. Ohne Betriebsgeräusche und Strom sowie einfach austauschbarem Druck ist er sowohl für den In- als auch den Outdoorbereich geeignet. „Zu unserer Philosophie gehört es, unseren Kunden durch fachgerechte Beratung, die Produkte zu verkaufen, die sie für den jeweiligen Einsatz ‚wirklich‘ benötigen“, erklärt Bellutti Geschäftsführer KR Arthur Bellutti. (da/am) Fotos: freecard Medien, Skanbo, No Problaim, Bellutti Planen

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The AIRSCREEN Company        

Bellutti Planen Wien GmbH

D-48155 Münster, Hafenweg 26 +49 (0) 251/60 90 250 +49 (0) 251/60 90 990 info@airscreen.com www.airscreen.com Christian Kremer Aufblasbare Werbeträger, aufblasbare Kinoleinwände Vertriebspartner in Polen Innsbruck

ALPMedia - Intl. Mountain Advertising GmbH       

A-1180 Wien, H÷hnegasse 19/20 +43 (0) 1/495 44 69-0 +43 (0) 1/495 44 69-10 info@alpmedia.at  www.alpmedia.at Mag. Burkhard Strasser Checkpoint Poster, Kabinenwerbung, Bügelwerbung, Mastenwerbung, Sonderformen Slowakei, Tschechien

Aquatising Bäderwerbung GmbH       

A-6020 Innsbruck, Schützenstraße 59 +43 (0) 512/93 51 80 +43 (0) 512/93 49 75 office@aquatising.at www.aquatising.ast Thomas Tomasini Werbemöglichkeiten in Schwimmbädern in ganz Österreich

Außenwerbung Point of Sports       

A-8081 Heiligenkreuz am Waasen, Grabenberg 109 +43 (0) 3135/82 102 +43 (0) 3135/82 102-14 office@pointofsports.at www.pointofsports.at GF Josef Muhr Top-Werbeflächen in Skigebieten (Megaboards, Überkopf, Drehkreuz), sowie in Tennis- und Golfclubs

Bader & Partner GmbH

Fotos: freecard Medien, Skanbo, No Problaim, Bellutti Planen

A-1040 Wien, Wiedner Hauptstraße 36 +43 (0) 1/202 66 60-0 +43 (0) 1/202 66 60-15 c.bader@bader-partner.at www.bader-partner.at Hr. Bader Produktion von aufblasbaren Werbeträgern

Balloonart Vienna Veranstaltungs GmbH       

A-1100 Wien, Siccardsburggasse 36 +43 (0) 1/984 45 29 +43 (0) 1/983 68 86 vienna@balloonart.com www.balloonart.com Roland Faustin Aufblasbare Werbeträger, Eventbetreung, Jack in the Box ®

      

Klagenfurt

Linz

A-2351 Wiener Neudorf, Ricoweg 1 +43 (0) 2236/31 21 72 +43 (0) 2236/31 21 72 14 wien@bellutti.at www.bellutti.at & www.simplimo.at Peter Huber Aufblasbare Werbemittel, Digitaldruck, Fassadenverkleidung, Prallschutzsysteme, Netze, Fahnen, LKW-Planen und -Beschriftungen, Eventausstattung

Facilion Consulting GmbH       

A-5541 Altenmarkt, Hauptstraße 65 +43 (0) 720/553 215 +43 (0) 720/553 215-90 office@facilion.at www.facilion.at Martin Klässner Kiosksysteme, Digital Signage, Präsentationssysteme, Werbedisplays, Informations-Terminals

Internova GesmbH       

A-4030 Linz, Franzosenhausweg 52 +43 (0) 732/370 222 +43 (0) 732/370 388 +43 (0) 732/377 674 office@internova.at  www.internova.at Hermann Brejzek Transparente, Fahnen, Startnummern, Roll-ups, Displays, Beachflags, Siebdruck, Kühltaschen, Golf-Cooler

NO PROBLAIM Werbeträger GmbH       

A-2111 Tresdorf/Wien, Schuster-Straße 4 +43 (0) 2262/64 65 00 +43 (0) 2262/64 65 09 adolf-blaim@noproblaim.at www.noproblaim.at Adolf Blaim Aufblasbare Werbeträger - Inflatables

Skanbo GmbH       

A-4600 Wels, Dragonerstraße 87 +43 (0) 7242/455 45-0 +43 (0) 7242/455 45-22 office@skanbo.com www.skanbo.com Manfred Nareyka Herstellung und Vertrieb von aufblasbaren Werbeträgern und Displays

Sonderformen der Außenwerbung

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17.11.2008

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Bücher schenkendie schönste Art zu helfen ANNA BEIM NEUJAHRSKONZERT Anna ist neun Jahre alt und wohnt mit ihren Eltern in Wien. Der Neujahrstag ist diesmal für Anna ein besonderer Tag, denn sie geht zum ersten Mal mit ihrem Großvater zum bekanntesten Klassik-Konzert der Welt: zum Neujahrskonzert. Im Rahmen eines aufregenden Tages wird Anna liebevoll und kindgerecht die Welt der Philharmoniker erklärt. Ein spannender und informativer „Blick hinter die Kulissen“ des weltberühmten Orchesters für musikinteressierte Kinder ab sechs Jahren. Das Buch enthält eine CD mit dem ersten Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker aus dem Jahr 1941, mit drei Bonusnummern: Donauwalzer, Annen-Polka und Radetzky-Marsch!

Autoren: Daniel Schmutzer, Jens Wolff Illustrationen: Alexandr Kosulin

Hardcover, 24x30 cm, 24 Seiten Gegen eine Spende von 18,90 Euro zzgl. Porto. Bestellung per Tel.: 01/ 58 66 950-0, Fax: 01/ 58 66 950-10 od. E-mail: office@mfm.at

www.mfm.at


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And the Winner is Ikea Ikea gewinnt den Großen Österreichischen Plakatpreis der Gewista 2007 in Platin; McDonald’s „Baby“ wurde als bestes Plakat der vergangenen 25 Jahre ausgezeichnet. Die Preise wurden im Rahmen der 25. Gewista Plakatparty im Mai im Wiener Rathaus vergeben. Rund 3.000 Gäste aus der Werbewirtschaft, aus Unternehmen, aus Wirtschaft, Szene, Kultur und Politik folgten der Einladung der Gewista zur Jubiläumsplakatparty ins Wiener Rathaus. Bürgermeister Dr. Michael Häupl als „Hausherr“ ehrte die Partygäste mit seiner Anwesenheit, Vizebürgermeisterin Mag. Renate Brauner erzählte über Kreativität und ihre ersten „plakativen Erlebnisse“, Staatssekretär Dr. Christoph Matznetter und Wohnbaustadtrat Dr. Michael Ludwig waren ebenso zu Gast wie die Crème de la Crème der österreichischen Kreativwirtschaft und Stars aus Szene und Event. Für Unterhaltung sorgte Soulmusik von Ebi Shaw, Live-Best-Offs von „We will Rock you“ der Vereinigten Bühnen Wiens, eine TopPerformance von Boney M., Evergreens von Franco Andolfo sowie Disco- und New Music-Arrangements von Alex List. Absoluter Höhepunkt des Abends aber war die Kür des Siegers des Großen Österreichischen Plakatpreises der Gewista in Platin an Ikea. Das skandinavische Möbelhaus hatte sowohl 2007 als auch 2008 mit voller Kraft auf Außenwerbemedien gesetzt und alle Träger optimal genützt. Die neue Key-Message des Wohlfühlens im „Zuhause“ wurde in Dutzenden unterschiedliche Sujets und Ambienti inszeniert, konkret ausgezeichnet wurde das Rolling Board-Sujet. „Ikea ist ein Paradebeispiel für innovatives Möbeldesign und hat damit die Weltmärkte erobert“, so KR Javurek in seiner Laudatio, „ähnlich kreativ, innovativ und verblüffend einfach ist auch die neue Werbelinie. Überzeugend von A bis I wie Ikea. Ich gratuliere zum Großen Österreichischen Plakatpreis.“ Gold ging an die Kronen Zeitung und die Agentur Lowe GGK, Silber wurde an die Wiener Festwochen und deren Agentur Demner, Merlicek & Bergmann verliehen, Bronze ging an den Mobilfunkanbieter One und die Agentur Jung von Matt/Donau. Zum Jubiläumsfest ließ die Gewista das Publikum das beste Plakat der vergangenen 25 Jahren wählen. Unter den Siegertips der Gäste wurde der Gewinner des Publikumspreises gelost: Nicole Rimser nahm den Preis entgegen. Sieger wurde die Kampagne McDonald‘s „Baby“ von CCP,Heye. „Das“, so KR Karl Javurek, „ist aktuell wie eh und je. Ein Beweis, wie stark gute Werbung ist und Zeitgeist und Moden überdauert.“

Großes Finale beim GoKartCup Mitte September ging der Gewista GoKartCup 2008 in seine letzte Runde: In der A1 Speedworld in Bruck an der Leitha fuhren 14 Teams nicht nur um den Tagessieg sondern auch um den Cupsieg. Um die Spannung zu erhöhen wurde kein - wie sonst üblich - zweistündiges Rennen gefahren, man fuhr dieses Mal ganze sechs Stunden auf der Outdoor-Kartbahn um Ruhm, Ehre und den Finalsieg. 14 Teams mit mindestens sechs Fahrern waren am Start und zeigten den Freunden und Fans des Motorsports ein spannendes und rasantes Rennen mit den dazugehörigen Manövern. Jeder Fahrer durfte maximal eine halbe Stunde auf der Strecke bleiben, dann wurde gewechselt. Von den Teamleitern war jede Menge Taktik und Strategie gefragt, um sich vom Mitbewerb nicht überrunden zu lassen. Nach sechs rasanten Stunden war es dann soweit: Der Sieger des Finales stand fest. Das Rennen um den 1. Platz machten dieses Mal OMD Turbo Racer, gefolgt von Gewista urban racer, die Bronzemedaille ging an das Team der Media 1. „Wir freuen uns, daß wir mit diesem Motorsport-Event eine Institution geschaffen haben, die seit drei Jahren Agenturen wie auch Kunden gleichermaßen bewegt“, so Hansjörg Hosp, Geschäftsführung Gewista. Nach dem der Tagessieger gekürt war, stieg die Spannung, und das Ergebnis überraschte: Der Gewista GoKartCup 2008 ging ex aequo an das Team der Media 1 und an OMD Turbo Racer. Und der Titel für die schnellste Fahrerin ging an die OMD Turbo „Racerin“ Michaela Riegler.

It‘s party time

Fotos: Gewista

Media 1 und die OMD Turbo Racer gewannen ex aequo den Gewista GoKartCup 2008. Platz 3 ging an das Echo Medienhaus; schnellste Fahrerin wurde Michaela Riegler von den OMD Turbo Racern.


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20 Jahre Putz Drucktechnik Putz Drucktechnik lud Ende September zum 20-jährigen Firmenjubiläum in die Unternehmensräumlichkeiten und den neu eingerichteten Schauraum im 21. Wiener Gemeindebezirk. Am 26. September fand in den Wiener Räumlichkeiten der Putz Drucktechnik die Feier zum 20-jährigen Firmenjubiläum statt. Präsentiert wurde der neu eingerichtete Schauraum mit Digitaldruck-, Endfertigungs-, sowie Druck- und Schneidelösungen bis hin zu Softwareund Kalibrierungstools. All diese Anwendungen können nicht nur besprochen sondern auch praxisgerecht demonstriert und getestet werden. Flexa Laminatoren in vielen Variationen, Schneiden längs und quer bis 3,2 m auf Fotoba Geräten, Esko Flachbettplotter zum Schneiden und Fräsen, Drucker von Roland und Rollsroller-Flachbettlaminatoren konnten dort genau unter die Lupe genommen werden. In einer zweiten Halle wurde der gesamte Schablonendienst neu ausgebaut. Idealer Arbeitsablauf und genügend Raum, daß sogar die Screen Bar mit Weinverkostung und heißer Musik anläßlich der 20-Jahr-Feier genügend Platz fand. Hauptanziehungspunkt war an diesem Tag das zwischen den Hallen aufgebaute Festzelt. Mit Rock-Rhythmen von den „The Slapbacks“ wurde die Stimmung angeheizt. Etwa 150 Besucher - Kunden und Lieferanten waren versammelt, als Inhaber Erwin Putz und sein Sohn Michael die Gäste begrüßten. Erwin Putz gründete 1988 das Unternehmen damals noch unter dem Namen Putz Siebdrucktechnik. „Mich hat es immer fasziniert, Siebdrucktechnik in allen Anwendungsbereichen und immer mit neuesten Techniken kundenorientiert anzuwenden,“ sagte Erwin Putz in seiner Rede. Die Siebdrucktechnik und mit ihr auch das Unternehmen entwickelte sich rasant weiter - einerseits durch verläßliche Lieferanten, andererseits durch die gute Verbindung zu Kunden. Erwin Putz ist besonders stolz, daß sehr viele Lieferanten und Kunden von Anfang an Vertrauen zu seinem Unternehmen hatten. Gewinne wurden immer wieder in Weiterentwicklung und in Personal investiert. So wurde 1989 ein Neubau notwendig und der heutige Standort der Putz Drucktechnik in der Shuttleworthstraße wurde begründet. Mit Eintritt von Michael Putz 1993 in das Unternehmen wurde durch seine spezielle Ausbildung auch der Schritt ins digitale Zeitalter möglich. Und so kam zum Siebdruck auch der Digitaldruck ins Angebot der Firma Putz dazu. Einen Höhepunkt stellt hier die Errichtung der ersten beiden Laser JetScreen Anlagen in Österreich im Oktober 2008 dar. Im Bereich Digitaldruck kann die Firma Putz mit ihrem Team kundenorientiert Lösungen und Schulungen anbieten. Höhepunkt des Abends war der Auftritt des Zauberkünstlers „Tricky Nicki“, dessen Bauchrednerstück mit seinem Krokodil Emil allen Gästen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Bis in den frühen Morgen hinein unterhielten sich die Gäste bei gutem Wein, Prosciutto und Parmesan in der eigens eingerichteten Screenbar.

BeamCom Poker Masters ’08 Am 7. Oktober war es wieder soweit. Die BeamCom Poker Masters 2008 lockten zahlreiche Pokerneulinge und Pokeramateure an die Spieltische. Eine neue Location, mehr Spieler und ein noch abwechslungsreicheres Programm lockten Kunden und Freunde zu den BeamCom Poker Masters ’08. Der Hauptgewinn war in diesem Jahr eine einwöchige Reise für zwei Personen auf dem Clubschiff AIDAbella. Dementsprechend groß war die Spannung in den Vorrunden und natürlich besonders im Finale. Ab 18 Uhr trafen einander Geschäftsführer, Marketingleiter und Mitarbeiter aus Markenartikelindustrie, Handel, Agenturen und Medien in der oberen Kuppelhalle des Naturhistorischen Museums. Das erste Highlight waren die Dachführungen mit Blick auf die abendlich beleuchtete Hofburg, das Parlament und den Heldenplatz. Pokergreenhorns hatten dann die Möglichkeit, sich von den Profis des Concord Card Casinos nicht nur die Spielregeln sondern auch die wichtigsten strategischen Grundzüge erklären zu lassen. Für magische Momente sorgte der Jungzauberer Florian Mayer, der die Gäste mit seinen Karten- und Münztricks wahrlich verblüffte.

Fotos: Skanbo, Infoscreen

Im großen Finale matchten sich die sechs Vorrundensieger und lieferten einander einen packenden Showdown um den Hauptpreis. Sieger Christoph Gamsjäger gewann eine Woche auf AIDAbella für zwei Personen; der Zweit-Plazierte Max Pöppel erhielt 200 Euro Buy-In für ein Pokerturnier im Concord Card Casino; Sascha Hausner erhielt als Dritt-Plazierter eine Nintendo Wii. Für all jene, die beim Pokern kein Glück hatten, gab es bei einem Wettspiel die Möglichkeit, einen LG LCD-TV zu gewinnen. An der Slot-Machine - eine vielseitig einsetzbare interaktive Digital Signage-Lösung von BeamCom - hatte jeder Gast außerdem noch die Chance auf eine Flasche Champagner. Im Rahmen der BeamCom Poker Masters präsentierte BeamCom ein neues Produkt: DiPS. Der Digitale Prospektspender ist die neue Generation von Prospektspendern: eine Kombination aus Informationsspender bzw. Produktpräsentation und LCD-Screen. Über einen integrierten Screen mit Player lassen sich topaktuelle Angebote, Kundeninformationen und vieles mehr kommunizieren, während in den darunter liegenden Schütten Prospekte, Produkte, Kataloge oder Proben präsentieren werden.

Fotos: BeamCom, Putz Drucktechnik

It‘s party time

Spannender Showdown


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Feierlaune in der U-Bahn Rund 300 Gäste feierten beim 10-Jahres-Jubiläum von Infoscreen gemeinsam mit Geschäftsführer Franz Solta in der damals noch nicht offiziell eröffneten U-Bahn-Station „Stadion“. Im Frühjahr 1998 gab Infoscreen mit drei Bildwänden seinen Einstand in der Wiener U-Bahn. Seither ist das Unternehmen enorm gewachsen. Jetzt - zehn Jahre später - ist Infoscreen mit 40 Bildschirmen in den 10 meistfrequentierten U-Bahn-Stationen, sowie in den Waggons der Linie U3 vertreten. Seit 2004 ist das Programm im City Airport Train (CAT), der den Bahnhof Wien Mitte mit dem Flughafen verbindet, und auch in Bussen der Wiener Flotte von Dr. Richard zu sehen. Da Infoscreen auch in Graz in sämtlichen Straßenbahnlinien vertreten ist, umfaßt das Netzwerk derzeit rund 400 Bildflächen - bis Jahresende ist allerdings mit einer Verdoppelung zu rechnen. Aktuell ist auch eine Kooperation mit den Stadtwerken Klagenfurt und den Innsbrucker Verkehrsbetrieben fixiert. Mit der Installation der Screens in den Bussen und Straßenbahnen der beiden Städte wurde bereits begonnen. „Ich gehe davon aus, daß wir heuer sogar noch einen weiteren Expansionsschritt verkünden können“, erklärt Infoscreen-Geschäftsführer Franz Solta, „in den letzten Jahren haben wir jedenfalls dafür gesorgt, daß es heuer zum zehnjährigen Geburtstag auch wirklich etwas zu feiern gibt“, freut sich Solta über das Wachstum seines Unternehmens. Deshalb lud Infoscreen Anfang April 2008 auch zum Jubiläumsfest. Rund 300 Gäste aus der Werbe- und Medienszene waren der Einladung gefolgt und feierten in einer ebenso exklusiven wie beziehungsvollen Location: der neu errichteten, aber noch nicht offiziell eröffneten U-Bahn-Station „Stadion“. Überraschen konnte der City Channel seine Gäste aber auch mit einem außergewöhnlichen Showact der Brüder Karamasov. Nur mit Gitarre und Wasserflaschen interpretierte das mazedonische Brüderpaar vorwiegend klassische Musikstücke. Unterschiedliche Flaschen mit ebenso unterschiedlichen Pegelständen sorgen für beeindruckende, nie zuvor gehörte Klangbilder. Das Publikum quittierte den Auftritt der Brüder Karamasov hingegen mit wohlbekannten Tönen - nämlich frenetischem Applaus. Danach produzierte DJ Amina Handke, Tochter des gleichnamigen Autors, noch bis in die frühen Morgenstunden ausgelassene Partystimmung. Um beim Fest dabei zu sein, war Jean Francois Decaux, Vorstandsvorsitzender des weltweit agierenden Infoscreen-Mutterkonzerns JC Decaux eigens aus London angereist. Mit der Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Mag. Sonja Wehsely und Gewista-Generaldirektor Karl Javurek diskutierte er die Bedeutung von elektronischen Medien im öffentlichen Raum.

Zielsicher beim Tontaubenschießen

Fotos: Skanbo, Infoscreen

Das mittlerweile seit rund zwei Jahren bestehende und erfolgreich funktionierende Netzwerk für visuelle Medien mit Unternehmen wie Lang & Lang, Skanbo, Schausberger, Maierhofer, NÖ-Pressehaus, Forum, Concenta und Vogel Audivision lud Ende September 2008 seine Kunden und Freunde zum Tontaubenschießen nach Leobersdorf in Niederösterreich ein. Unter dem Motto „Visuelle Eindrücke sammeln - zielsicher dabei sein“ folgten rund 40 Kunden der Einladung, um ihr Talent für den Schützensport zu erkunden. Nach einer kurzen Einschulung zur richtigen Handhabung mit „Flinte“ und Munition wurde es ernst im Schießpark. In vier Gruppen aufgeteilt konnte jeder seine Reaktionsschnelligkeit und Konzentrationsfähigkeit testen und fleißig Treffer sammeln. Zielsicher schoß der Eine oder Andere bis der Einbruch der Dunkelheit weitere „goldene Treffer“ vereitelte. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein wurde neben Speis und Trank auch so manch‘ lustiges Jägerlatein aufgetischt. Skanbo bietet immer wieder eine Fülle neuer Ideen und Weiterentwicklungen auf den Sektoren Displays, Inflatables, Event-Fahnen und Stehtische. „Wir suchen immer wieder neue Wege der Präsentation für unsere Produkte und Innovationen und wollten dies auch unseren Kunden mit diesem einzigartigen Event vermitteln“, freut sich Skanbo-Geschäftsführer Manfred Nareyka über die gelungene Veranstaltung.

It‘s party time

Fotos: BeamCom, Putz Drucktechnik

Skanbo, einer der führenden Spezialisten für Inflatables in Österreich, veranstaltete 2008 gemeinsam mit Branchenpartnern für seine Kunden erstmals ein Event der Extraklasse.


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Epamedia „Impactissimo 2008“ Wieder Gold für Hervis in der Kategorie Plakat, Kurier holt sich den Gold in der Kategorie City Light, und in der neuen Kategorie Digital Signage errang tele.ring den Sieg beim Impactissimo 2008 der Epamedia im Platinum Vienna des Uniqa Tower. Hervis wiederholte den Vorjahressieg am Plakat beim Epamedia Impactissimo, der im März im Rahmen einer Gala unter dem Motto „Remember me“ im Platinum Vienna vergeben wurde. Kurier gewinnt am City Light; tele.ring holt sich den Sieg in der neuen Kategorie Digital Signage. Bereits zum 13. Mal wurde der Impactissimo, der traditionelle Werbepreis für das beste und effizienteste Public Space Advertising der Epamedia, verliehen. Neben den Gewinnern in den Kategorien Plakat und City Light wurde auch die neue Kategorie Digital Signage ausgezeichnet. Aber nicht nur die Kategorie war neu, sondern auch die Gewinnerermittlung, die ganz im Zeichen der Interaktivität stand. Aus fünf Nominees konnten die über 500 anwesenden Gäste mittels SMS-Voting das Beste wählen, der Sieger, tele.ring, wurde sofort nach Abschluß des Votings bekannt gegeben. Eine absolute Premiere schaffte auch Hervis, das sich als erstes Unternehmen in zwei aufeinander folgenden Jahren den Sieg in der Kategorie Plakat sichern konnte. Der Slogan „Vergleich dich reich“ auf der von Young & Rubicam Vienna gestalteten und von Mediaedge:cia geplanten Plakat-Serie brachte wie im Vorjahr Platz Eins. ImpactissimoSilber ging an McDonald’s mit der 1-EURO-Kampagne der Quick-Service-Restaurantkette. Kreiert wurde das Erfolgs-Sujet von CCP,Heye, geplant von OMD Austria. Bronze holte sich die Sektkellerei Schlumberger mit dem in zarten Champagner-Tönen gehaltenen Sujet „White Secco“ Die Kreation stammte von Leo Burnett Werbeagentur, die Mediaplanung von Wirz Werbeagentur. Beim City Light nutzte die Qualitätszeitung Kurier den „Kanzler-Bonus“. Dr. Alfred Gusenbauer meinte zu wissen „Wo‘s lang geht“: Nämlich auf Platz Eins in dieser Kategorie. Die Idee kam von PKP proximity, geplant hatte der Kurier die Kampagne selbst. Auf Rang Zwei landete Saecco mit einem Sujet für Kaffee-Liebhaber. Die Mediaplanung erfolgte von Panmedia Western, kreiert wurde die Kampagne von Deep Blue Networks, Hamburg. Dahinter plazierte sich der UIP Filmverleih mit dem Sujet für den hinreißenden Animationsfilm „Shrek der Dritte“. Für die Umsetzung verantwortlich waren in der Planung Mediaedge:cia Austria und in der Kreation sceenagers. Der Gala-Abend wurde charmant von Ö3-Moderatorin Daniela Zeller moderiert.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit

Fotos: Epamedia

Über 1.000 Standorte Österreichweit und ein Lifestyle-Programm mit Mehrwert - zwei gute Gründe, das Wartezimmerfernsehen Vita TV zu feiern. Gedacht, getan - Epamedia lud Epamedia rund 200 Gäste an einem lauen Sommerabend im August auf den Kahlenberg, um das Medium auf ganz besondere Art und Weise zu präsentieren. An den 1.000 Standorten in Gesamtösterreich hängen die Flatscreens und bedienen damit die Wartenden von etwa 2.250 Ärzten, Ambulatorien und Niederlassungen der Gebietskrankenkassen. Damit erreicht Vita TV über 1,5 Millionen Bruttokontakte pro Monat. Neben der bundesweiten Ausstattung von Wartebereichen mit Screens ist das einmalige Programm das besondere Asset von Vita TV. Es setzt voll auf Tips zu Lifestyle und einem gesunden Leben und trifft damit punktgenau die Interessensgebiete der Wartenden. Darum setzte Epamedia die besten Programmpunkte auch im Rahmen der Veranstaltung entsprechend in Szene - mit durchschlagendem Erfolg. Die Kochstation von und mit Peter Tichatschek erfreute sich großer Beliebtheit, ebenso wie die „Inspiration Corner“ von Haarguru Erich Petritsch oder die Entspannungs-Lounge von Qi Gong-Profi Thomas Konecny. Das „Programm zum Anfassen“ faszinierte die Gäste, ebenso wie die interaktiven Features durch die Möglichkeit, die Tichatschek-Rezepte mittels SMS-Bestellung direkt aufs Handy zu holen. Epamedia-COO Markus Schuster: „Wir wollten unseren Partnern und Kunden die Möglichkeit geben, Vita TV und vor allem die besten Programmpunkte hautnah zu erleben. Die Tips und Tricks aus den Themenbereichen Gesundheit und Beauty waren bei der Veranstaltung ein echter Hingucker und sie sind es auch auf den über 1.000 Screens - und damit das optimale Umfeld für Werbekunden. Wir freuen uns, daß wir die Werbeoffensive auf Vita TV so fulminant starten konnten.“ In der atemberaubenden Kulisse des Kahlenberg feierten mit dem Epamedia-Team rund 200 Gäste aus der Werbe- und Medienwirtschaft den Launch des Wartezimmerfernsehen Vita TV.

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It‘s party time

Epamedia feierte das Wartezimmerfernsehen Vita TV und dessen 1.000 Standorte mit einem sensationellen Blick über Wien.


Out-of-Home Tool Book 2009

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Garantierte Hochspannung Nach dem erfolgreichen Auftakt 2007 war es am 30. Mai 2008 wieder soweit: Der Epamedia Triathlon ging in das zweite Austragungsjahr. Mehr als zwanzig hoch motivierte Teams kämpften diesmal um den Titel. Gestartet wurde mit dem Bowling-Turnier in der Brunswick-Bowling Halle im Wiener Prater. Den ersten Titel der dreiteiligen Veranstaltungsreihe sicherte sich das Team der EURO RSCG Starfighters mit 20 Punkten, dicht gefolgt von Testbild-Team der ORF Enterprise mit 19 und den MediaCom Allstars mit 18 Punkten. Außerdem in der Wertung berücksichtigt wurden natürlich die Punkte, die bereits im Vorfeld durch neue das SMS-Voting gesammelt werden konnten. Dabei schaffte es besonders das Team Purple Power der Mindshare, ihre Anhänger zum Voten zu animieren. Mit einem Erdrutschsieg und beinahe 30 Prozent der insgesamt 363 eingegangenen Stimmen sichterte sich das Team die ersten 10 Punkte. Der Epamedia Triathlon ging im September mit dem Boule-Turnier in die zweite Runde. Die hoch motivierte Teams kämpften voller Eifer um den Etappen-Titel. Im Finale konnten sich The Monster Media gegen die bis dahin souverän spielenden Out-of-Home Athletics durchsetzen. Der dritte Platz wurde von Mediaedge:cia Austria errungen. Diese verwiesen Purple Power mit einem knappen Vorsprung auf den vierten Platz. Neben Boule gab es auch einen kreativen Nebenbewerb, bei dem die Teams zusätzliche Punkte erwerben konnten. Jedes Team hatte zuvor Reime eingeschickt, für die ein bis drei Punkte vergeben wurden. In dieser Disziplin konnte sich das Team Purple Power durchsetzen und zehn Zusatzpunkte einheimsen. Während des Wettbewerbs wurden die Spieler mit gegrillten Köstlichkeiten vom Epamedia-Team versorgt. Mit dem Eisstockturnier am Eisplatz vor dem Schloß Wilhelminenberg wurde der dritte Bewerb des zweiten Epamedia-Triathlons geschlagen. Damit standen am 5. Dezember alle Etappen- und die Gesamtsieger fest. Dabei konnten sich beim Eisstock-Turnier wie bereits beim Boule-Turnier im September „The Monster-Medias“ (Media.at) vor „The Gallup Gallopers“ und den „EURO RSCG Starfighters“ durchsetzen. In der Gesamtwertung reichte dieser dritte Platz den Starfighters aufgrund der konstant guten Leistungen für den Gesamtsieg. Auf Platz Zwei konnten sich ex aequo die Teams „OMD Bam Oida“ und „Purple Power“ (MindShare) platzieren. Der dritte Gesamtrang ging an die Eisstock-Gewinner „The Monster-Medias“. Wie schon bei den beiden vorangegangenen Bewerben gab es auch diesmal Zusatzpunkte zu holen. Beim diesmaligen Seiten-Bewerb ging es darum, in den Spielpausen das eigens angefertigte Epamedia-Rätselheft vollständig und richtig auszufüllen, um damit die Voraussetzungen fürs Erraten des Lösungswortes zu schaffen. Daher wurde bei Punsch und Chili con Carne nicht nur entspannt, sondern auch fleißig gerätselt. Die maximal möglichen zehn Zusatzpunkte holte sich dann das Team „OMD Fix Oida“ vor der internen Agentur-Konkurrenz „OMD Bam Oida“ und den „EURO RSCG Starfighters“.

Aufbruch in neue Zeiten

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Bereits vor 20 Jahren wagte Epamedia den Schritt in den Osten und begann, in Ungarn tätig zu werden. Seitdem hat sich das Unternehmen zu einem Keyplayer in der zentral- und osteuropäischen Außenwerbung entwickelt und betreibt neben dem Headquarter in Wien Niederlassungen in elf weiteren Staaten des CEE-Raumes. Zur Feier dieses runden Jubiläums lud Firmen-Chef Dr. Heinrich Schuster Mitte November 2008 in die Akademie der Wissenschaften zu einer hochkarätigen Abendveranstaltung. Höhepunkt des Abends war dabei sicherlich die Keynote-Speach des ehemaligen deutschen Außenminister Dr. Hans-Dietrich Genscher über „Europa in einer neuen Weltordnung“. In seiner Festrede lobte er den Außenwerbekonzern wegen seiner Weitsicht: „Epamedia war mit ihrem Schritt Richtung Osten vorausschauender als manch‘ kritischer, politischer Beobachter.“ Er spielte damit auf die Tatsache an, daß die Epamedia bereits 1988 - also noch vor dem Fall des Eisernen Vorhanges - den Markteintritt in Ungarn und damit den Aufbruch in eine neue Zeit wagte. „Die Teilung Europas, war eine Teilung der Welt“, lautete die These Genschers. Er interpretierte den Fall des Eisernen Vorhanges, der sich im November 2008 zum 19. Mal jährte, als Beginn der Globalisierung. „Heute, 19 Jahre später, sind die Staaten weltweit in gegenseitiger Abhängigkeit. Je nachhaltiger ein Ereignis, umso stärker die Auswirkungen auf den Rest der Welt. Wenn es einem großen Land, wie den USA, schlecht geht, bekommen das alle Teile der Welt zu spüren“, meinte er in Anspielung auf die Finanzkrise. Die Rolle Ungarns bei den Umwälzungen im Jahr 1989 sowie die wirtschaftlichen und politischen Implikationen des Falls des Eisernen Vorhanges wurden in der anschließenden Podiumsdiskussion mit Dr. Genscher, Literat Gábor Görgey, Medienexperten Prof. Paul Lendvai und Gastgeber Dr. Heinrich Schuster, ebenso wie aktuelle wirtschaftliche und politische Themen beleuchtet.

It‘s party time

Fotos: Epamedia

Mitte November lud die Epamedia-Gruppe zum OsteuropaSymposium in die Akademie der Wissenschaften in Wien. Der Anlaß des großen Festes im Prunksaal war die 20-jährige Präsenz des Außenwerbers in Osteuropa.


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Out-of-Home Tool Book 2009

Buch des Monats Mein Leben mit den Eagles 1974 - 2001 Don Felder bricht in seinem Buch über sein Leben als Gitarist der populären Gruppe das jahrzehntelange Schweigen gegenüber der Öffentlichkeit und gewährt den Fans einen Blick hinter die Kulissen der Eagles. Der Gitarrist verhalf der Band unter anderem durch die Mitarbeit beim weltbekannten Hit „Hotel California“ zum endgültigen Kultstatus. Jetzt berichtet der Musiker von seinem Leben mit Bandkollegen Don Henley, Glenn Frey, Randy Meisner

green designed: Kitchen and Dining

Krautrock

Martin N. Kunz und Bianca Maria Öller stellen in ihrem Buch 40 Produkte aus dem Bereich Küchendesign vor, die die Bezeichnung „umweltfreundlich“ verdient haben und gleichzeitig die aktuellsten Styletrends verwirklichen. In Zeiten, in denen ökologisches Bewusstsein in allen Bereichen selbstverständlich geworden ist, ist es nur folgerichtig, daß auch Küchen unter diesen Aspekten geplant und eingerichtet werden. Das Buch versucht mit vielen Beispielen, wie energiesparenden Spühlmaschinen und recyclebarem Geschirr, zu zeigen, daß ein ökologischer Lebensstil und stilvolles Design sich nicht ausschließen, sondern perfekt miteinander harmonieren können. green designed: Kitchen and Dining Martin N. Kunz, Bianca Maria Öller avedition Verlag 2008, 168 Seiten ISBN 978-3-89986-104-4, € 29,90

Aus Gesprächen mit Musikern und Zeitzeugen und aus unterschiedlichsten Fundstücken setzt Henning Dedekind das Bild einer Zeit zusammen, die weit mehr war als nur eine Fußnote der Musikgeschichte, da in diesen wichtigen Jahren der Grundstein für die moderne deutsche Musikszene gelegt wurde. Dabei geht er der Frage nach, ob und wenn ja, woran die Krautrock-Revolution letztlich gescheitert ist. Was fasziniert aber auch heute noch an den Klangrevolten der Altvorderen? Deutsche Popmusik ist heute ein selbstverständliches Phänomen. Vor rund vier Jahrzehnten war das noch anders. Damals war sie ein Aufbruch ins Ungewisse. Krautrock. Underground, LSD und kosmische Kuriere Henning Dedekind Hannibal Verlag 2008, 300 Seiten ISBN 978-3-85445-276-8, € 24,90

green designed: fashion

Nirvana

In einem weiteren Buch der Serie „green designed“ präsentiert die Autorin Christine Anna Bierhals über 50 Modedesigner und Projekte, die im Sinne des ökologischen Bewußtseins arbeiten. Sie zeigt, wie sich Designer an umwelt- und sozialverträglichen Maßstäben orientieren und diese erfüllen. Von kleinen T-Shirt Kollektionen bis hin zur Haute-Couture und Öko-Modelle aus allen diesen Bereichen werden in „green designed: Fashion“ vorgestellt. Darüber hinaus wird auch betont, wie durch den Lifestyle Öko-Mode auch kleine Designer überleben können, ohne im Modedschungel zu versinken. green designed: fashion. Prêt-à-porter. Street Wear. Casual, Haute-Couture. Christine Anna Bierhals avedition Verlag 2008, 168 Seiten ISBN 978-3-89986-103-7, € 29,90

Everett True, der mit führenden Musikern der Grunge-Szene befreundet war, versucht in diesem Buch, das Bild einer Band, die nach einem allzu frühen Ende seiner Meinung nach oft falsch portraitiert wurde, richtig zu stellen. Mithilfe seines enormen Insiderwissens zeigt er Nirvana, wie sie wirklich waren, und setzt die Explosion, die Nirvana auslösten, in einen größeren Zusammenhang. Er portraitiert die Sub-Pop-Bands ihrer Zeit, den Geist, der in der Indie-Szene herrschte, die Veranstaltungen, die zahllosen Konzerte, die Freunde, Verbündeten und Drogendealer. Nirvana. Die wahre Geschichte. Everett True Hannibal Verlag 2008, 752 Seiten ISBN 978-3- 85445-289-8, € 29,90

Das Austropop-Sammelsurium

Aufgeblättert

und seinem Jugendfreund Bernie Leadon, wo Drogen, Gier und endlose Grabenkämpfe den Alltag bestimmten und es regelmäßig zu schweren Konflikten kam. Mein Leben mit den Eagles 1974-2001. Durch Himmel und Hölle. Don Felder, Wendy Holden Hannibal Verlag 2008, 320 Seiten ISBN 978-3-85445-295-9, € 29,90

Wissenswerte Details zur heimischen Musikszene und auch lustige und kuriose Anekdoten erfährt der Leser in diesem Buch über aktuelle und legendäre österreichische Musiker. Franz Morak, der ÖVPMann, zum Beispiel, war vor vielen Jahren Punk-Musiker. Weiters gibt es eine italienische Version von „Schifoan“ und eine englische Fassung vom „Hofer“. Viele interessante Informationen werden auch über die neuen österreichischen Stars wie Mondscheiner, Zweitfrau oder SheSays geboten. Ein Buch für Leser, die gerne ihr Austropop-Wissen etwas erweitern möchten. Das Austropop-Sammelsurium Nicole Kolisch, Harald Havas Verlag Carl Ueberreuter 2008, 160 Seiten ISBN 978-3-8000-7368-9, € 14,95

Tokio Hotel In ihrem Buch gibt Béatrice Nouveau mit mehr als 200 großformatigen Fotos Einblick in das Phänomen Tokio Hotel. Ausverkaufte Konzerte in den größten und legendärsten Hallen, eine Invasion von Internet-Blogs und Fan-Sites, CDs, die in die Regale kommen und innerhalb weniger Stunden schon wieder weg sind. Innerhalb von zwei Jahren und mit nur zwei Alben brachte die Rockgruppe Tokio Hotel frischen Wind in die deutsche Rockszene. Was Tokio Hotel aber wirklich ausmacht beschreibt die Autorin als einen „Gothic-Tsunami“, der unter den Jugendlichen massenweise Hysterie auslöste. Tokio Hotel. Ein Tsunami. Béatrice Nouveau Hannibal Verlag 2007, 96 Seiten ISBN 978-3-85445-294-2, € 14,90


Out-of-Home Tool Book 2009 Generation Internet Die Kinder einer neuen Generation, die sich ein Leben ohne Google nicht vorstellen kann, sind nun volljährig. Sie sind die ersten „Digital Natives“, und es stellen sich Fragen wie „Wie lebt diese global vernetzte Generation?“, „ Wie gehen sie mit Informationen um?“ und „Wie müssen Unternehmen mit ihnen kommunizieren?“. Basierend auf aktuellen Forschungsergebnissen beantwortet dieses Buch der Internetexperten John Palfrey und Urs Gasser diese und weitere interessante Fragen und gewährt faszinierende Einblicke für alle, die unsere digitale Gegenwart begreifen wollen, um zu wissen, wie die Zukunft zu gestalten ist. Generation Internet. Die Digital Natives John Palfrey, Urs Grasser Hanser Verlag 2008, 440 Seiten ISBN 978-3-446-41484-6, €19,90

Sonderwerbeformen No. 31 Neue Marktforschungsmethode

Podcasting - Marketing für die Ohren Die Marketingberater Dennis Krugmann und Darius P. Pallus zeigen erstmals auf, wie Marketer die Potenziale des innovativen Instruments Podcast nutzen können. Gerade auch kleine und mittlere Unternehmen mit schmalem Budget können hiervon profitieren. Die Leser lernen die Grundlagen der akustischen Markenkommunikation kennen. Sie erfahren, wie ein Podcast im Idealfall aufgebaut sein muß, um die Marke akustisch zu positionieren, und wie sich Podcasting ins eigene Marketing integrieren läßt. Die Erfolgsvoraussetzungen für den Einsatz von Podcasts werden leicht verständlich, praktikabel und übersichtlich dargestellt. Praxisbeispiele erleichtern die Umsetzung. Podcasting-Marketing für die Ohren Dennis Krugmann, Darius P. Pallus Gabler Verlag 2008, 155 Seiten ISBN 978-3-8349-1080-6, € 36,90

Das Wikipedia Lexikon in einem Band „Wikipedia - die freie Enzyklopädie“ ist das führende Portal unter den Online-Lexika und wird als solches von zwölf Millionen UserInnen monatlich genutzt. Das Wikipedia-Lexikon präsentiert die am häufigsten gesuchten Stichwörter der Online-Wikipedia im handlichen Buchformat. Mit seinen rund 50.00 Stichwörtern und erklärten Begriffen und seinen rund 1.000 Abbildungen ist das Lexikon ein Nachschlagewerk für alle buchaffinen LeserInnen, die auch offline die Inhalte des großen Online-Portals nutzen möchten und sich für die aktuelle Zeitgeschichte interessieren. Das Wikipedia Lexikon in einem Band wissenmedia Verlag 2008, 992 Seiten ISBN 978-3-577-09102-2, € 20,60

HTML und CSS Praxisbuch Kein Webauftritt ist heutzutage ohne Grundkenntnisse von HTML und CSS realisierbar. Insbesondere, wenn man standardkonforme, barrierefreie und stabile Webseiten erstellen will, muß man sich mit CSS auseinander setzen. Dieses Buch richtet sich an Einsteiger, die wirklich am Anfang beginnen wollen. Ralph G. Schulz liefert die Grundlagen und das notwendige Hintergrundwissen für den Einsatz von HTML und CSS. Neben dieser gründlichen Einführung bietet das Buch auch einen umfangreichen Praxisteil, in dem der Autor Schritt für Schritt in den logischen Aufbau einer einfachen Webseite einführt. HTML und CSS Praxisbuch - Einführung in strukturiertes Webdesign Ralph G. Schulz mitp Verlag 2008, 496 Seiten mit CD-ROM ISBN 978-3-8266-1775-1, € 34,95

GEWISTA und EPAMEDIA beschreiten gemeinsame Wege. Die Marktforschung für Außenwerbung wird von den beiden großen Playern des heimischen Marktes auf neue Beine gestellt. Aus diesem Grund wurde von GEWISTA und EPAMEDIA eine gemeinsame Tochtergesellschaft, die R&C (Research & Controlling) umstrukturiert. Die Geschäftsführer der R&C sind GEWISTA-COO Hansjörg Hosp und EPAMEDIA-COO Markus Schuster. Der Leiter des neuen Forschungsprojektes ist Markus Bickert. „Die neue gemeinsame Marktforschung ist ein Meilenstein in der Geschichte der österreichischen Außenwerbung. Die zwei größten und einflussreichsten Player setzen damit neue internationale Standards. In einer globalisierten Wirtschaft ist es wichtig, Marktforschungsdaten für Out of home-Werbeträger zur Verfügung zu stellen, die international vergleichbar sind. Der Stellenwert von Werbung im öffentlichen Raum wird in einer immer mobiler werdenden Welt weiter wachsen, da muss die Marktforschung Schritt halten und sich mit entwickeln. In wirtschaftlich immer schwieriger werdenden Zeiten hat die Außenwerbung aufgrund ihrer optimalen Kosten-Nutzen-Relation gute Wachstumschancen. Wir blicken optimistisch ins nächste Jahr“, erklärt GEWISTA-Chef Karl Javurek. Die GEWISTA-Mutter, der JCDecaux-Konzern, ist international auf dem Gebiet der Marktforschung führend. Vorbilder für die neue Marktforschungsmethode gibt es bereits in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und Skandinavien. Bei der neuen Methode werden Kontaktchancen eruiert. „Erstmals sind wir in der Lage, gemessene Daten über die Rezipienten unseren Kunden und der Werbebranche zur Verfügung zu stellen. In die Messung fließen sozioökonomische und demographische Parameter ein. Diese neue Transparenz bringt Erfolg. Die Erhebungen werden laufend durchgeführt. Wir sind damit anderen Werbeformen einen Schritt voraus und bieten unseren Kunden eine neue Arbeitsgrundlage“, erörtert EPAMEDIA-COO Markus Schuster. Für die Außenwerbekonzerne erwartet er sich eine höhere Attraktivität der jeweiligen Medien und nachhaltige Umsatzsteigerungen. Für Markus Schuster steht fest, dass damit die Außenwerbung im Niveau der Mediaforschung mit TV und Onlinewerbung vergleichbar und anderen Mediengattungen haushoch überlegen sein wird: „Wir liefern ab sofort dieselbe Datenqualität und können im Wettbewerb mithalten. Wir haben mit den Marktforschungsergebnissen eine harte Währung für die Außenwerbung, mit der wir handeln können.“ Das Tochterunternehmen R&C wird künftig transparente und valide Daten für die Mediaagenturen und Werbekunden zur Verfügung stellen. Dies wird mittels neuer Marktforschungsmethode möglich. Anstatt der bisher üblichen Befragungen wird die Reichweite der Werbeträger per GPS gemessen. „Mit der neuen Marktforschung von GEWISTA und EPAMEDIA wird die Grundlage geschaffen, quantitative Daten nicht mehr wie bisher durch Befragung, sondern auf Basis internationaler Standards elektronisch gemessen zu generieren. Mit diesen Leistungswerten lassen sich Kampagnen zielgruppengenauer planen und hinsichtlich der intermedialen Vergleichbarkeit auch leichter darstellen. Damit wird Außenwerbung in Österreich eine Datenqualität im intra- und intermedialen Vergleich liefern, welche national aber auch international den höchsten Anforderungen entsprechen wird“, Hansjörg Hosp, COO GEWISTA.

Neue Marktforschungsmethode schafft mehr Transparenz. Weitere Informationen über die neue Marktforschungsmethode erhalten Sie bei Herrn Hansjörg Hosp, COO Gewista. Informationen: Gewista Werbegesellschaft, Hansjörg Hosp, Tel: 01/795 97 650, E-Mail: hosp@gewista.at, www.gewista.at

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Out-of-Home Tool Book 2009 Die Grenzen des Kapitalismus

Beschwerdemanagement

Die Lebensmittel- und Erdölpreise steigen drastisch, das Klima spielt verrückt. All diese unterschiedlichen Phänomene zeigen eines: Die Natur stößt an ihre Grenzen. Trotzdem halten die Entscheidungsträger aus Wirtschaft und Politik an ihrem Glauben fest, daß ohne Wachstum die Krise droht. Die Krise ist aber das Wachstum selbst. Andreas Exner, Ökologe und Publizist, Christian Lauk, Biologe, und Konstantin Kulterer, Ökonom und Umwelttechniker, zeigen, wie man „Die Grenzen des Kapitalismus“ hinter sich lassen kann. Die Grenzen des Kapitalismus. Wie wir am Wachstum scheitern. Andreas Exner, Christian Lauk, Konstantin Kulterer Verlag Carl Ueberreuter 2008, 220 Seiten ISBN 978-3-8000-7366-5, € 19,95

In Ihrem Buch beschreiben Bernhard Haas und Bettina von Troschke warum ein gut funktionierendes Beschwerdemanagement für Unternehmen überlebenswichtig ist und wie man schwierige Situationen wie die Forderung nach Preisnachlässen oder übertriebenen Ansprüchen meistert. Einfach anzuwendende und wirkungsvolle Kommunikationswerkzeuge für das Beschwerdegespräch werden verständlich erläutert, darüber hinaus wird auch auf die Relevanz von Internet und E-Mail für das Beschwerdemanagement von Unternehmen eingegangen. Für die einfache Umsetzung eines optimalen Umgangs mit Beschwerden sorgen viele praktische Tips und Checklisten im Buch. Beschwerdemanagement. Aus Beschwerden Verkaufserfolge machen. Bettina Troschke, Bernhard Haas Gabal Verlag 2007, 184 Seiten ISBN 978-3-89749-733-7, € 19,90

Erste Hilfe im Konflikt Konflikte kennt jeder, aber konstruktiv mit Konflikten umgehen, das können nur die wenigsten Menschen. Sei es am Arbeitsplatz oder zu Hause, immer tappen wir wieder in die gleichen Fallen. Dieses Buch leistet hier Abhilfe. Die Autoren geben nützliche Tips, um sich innerhalb nur weniger Minuten auf einen akuten Konflikt und dessen Lösung vorzubereiten. Es wird erklärt, welche Werkzeuge in den einzelnen Gesprächsphasen eines Konflikts von Nöten sein können, und wie man eine überragende Konfliktstärke entwickelt. Thomas Fritzsche und Klaus Höfle vermitteln kurz und prägnant, wie man Konflikte ohne unnötigen Streß, Ärger oder Frust in den Griff bekommt. Erste Hilfe im Konflikt Tipps und Tools zur Konfliktlösung im Beruf Thomas Fritzsche, Klaus Höfle Orell Füssli Verlag 2008, 200 Seiten ISBN 978-3-280-05301-0, € 24,90

Aufgeblättert

Quintessenz des Strategischen Managements

Leitfaden Dialogmarketing Heute führt selbst bei großen Markenherstellern kein Weg mehr am Dialogmarketing vorbei, denn es wird immer schwieriger, Interessenten auf sich aufmerksam zu machen. In diesem Buch findet der Leser eine Reihe Rezepte für mehr Effizienz in der Kundenkommunikation. Die Themen des Nachschlagewerks von Thorsten Schwarz reichen von der Werbewirkung bis zum Aufbau einer Kundendatenbank. Detailliert eingegangen wird auf die Branchen Versandhandel, Finanzdienstleister, Versicherung, Automobil, Fundraising und politische Kommunikation. Die qualifizierten Beiträge von über achtzig fachkundigen Autoren werden von einer Reihe von praktischen Fallbeispielen ergänzt. Leitfaden Dialogmarketing Thorsten Schwarz (Hrsg.) Marketing-Börse 2008, 536 Seiten ISBN 978-3-00-023925-0, € 29,90

Strategische Entscheidungen sind weitreichend und müssen komplexe und dynamische Umfelder berücksichtigen. Nur wer eine individuelle Strategie entwickelt, kann sich am Markt behaupten und im Wettbewerb überleben. Nils Bickhoff beschreibt die Quintessenz des strategischen Managements, also die wesentlichen Aspekte aus Forschung und Praxis sowie deren Zusammenhänge. Er bietet eine kompakte Einführung in das Strategiewissen der führenden Unternehmensberatungen. Mit zahlreichen Abbildungen und Beispielen ist dieses Buch eine gut verständliche Entscheidungs- und Umsetzungshilfe für Anwender, die strategische Situationen strukturieren und bewerten müssen. Quintessenz des strategischen Managements. Was Sie wirklich wissen müssen, um im Wettbewerb zu überleben. Nils Bickhoff Springer Verlag 2008, 136 Seiten ISBN 978-3-540-79371-7, € 24,95

Marke Eigenbau

Index Farbe

Handbuch Werbetext

Jim Krause demonstriert die Wirkung unterschiedlichster Farbabstufungen und zeigt zahlreiche Kombinationsmöglichkeiten von Farben auf. Dabei geht er verschiedensten Einsatzbereichen nach: von progressiven Farben bis hin zu natürlichen Tönen, gedeckten und satten Farben bis zu kulturell geprägten Kombinationen. Neben der Darstellung dieses weiten Spektrums geht es aber auch darum, eigene Farbpaletten für verschiedenste Projekte anzulegen. Krause gibt hierfür wertvolle Anregungen, so daß die Frage der Farbwahl zum reinsten Vergnügen wird. Die Angaben der jeweiligen CMYK- und RGB-Werte machen dieses Buch zu einem praktischen Helfer für jeden Designer. Index Farbe Jim Krause Mitp Verlag 2003, 360 Seiten ISBN 978-3-8266-1306-7, € 27,-

Obwohl die Werbung als Branche boomt, fehlt es doch einem Teil der Branche noch immer an Professionalität: den Werbetextern. Nach wie vor mangelt es an professionellen Standards, was zur Folge hat, daß gute Werbetexter rar sind und händeringend gesucht werden. Jörn Winter versucht mit seinem Buch, den Bogen von der strategisch-analytischen Arbeit des Texters bis hin zum späteren Kampf um das passende Wort zu spannen. 22 renommierte Experten berichten von ihren Erfahrungen, und mit zahlreichen Praxisbeispielen wird das Buch zu einem nützlichen Ratgeber und Nachschlagewerk sowohl für Einsteiger als auch für Profis. Handbuch Werbetext. Von guten Ideen, erfolgreichen Strategien und treffenden Worten. Jörn Winter (Hrsg.) Deutscher Fachverlag 2008, 417 Seiten ISBN 978-3-86641-146-3, € 78,-

Eine neue Ökonomie des Selbermachens, der Eigeninitiative und der Selbstorganisation setzt den Ausbeutungsverhältnissen einer globalisierten Industrieproduktion etwas entgegen. Holm Friebe und Thomas Ramge beschreiben das neue ökonomische Phänomen Marke Eigenbau, die Abkehr vom industriell hergestellten Massenprodukt und Hinwendung zum individuellen Nischenerzeugnis anhand vieler internationaler und nationaler Beispiele. Sie analysieren die gesellschaftlichen Hintergründe der Revolution des Selbermachens und nehmen die Konsequenzen für traditionelle Unternehmen und Marken in den Blick, die von dieser Bewegung bedroht sind, aber auch von ihr profitieren können. Marke Eigenbau. Der Aufstand der Massen gegen die Massenproduktion. Holm Friebe, Thomas Ramge Campus Verlag 2008, 240 Seiten ISBN 978-3-593-38675-1, € 20,50


OUT-OF-HOME ToolBook 2009