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Ausgabe 3/2011

Verlagspostamt: A-2201 Gerasdorf, 02Z033763

€ 6,-

Out-of-Home

Fotos: Dagmar Achter, Progress, ÖBB-Werbecenter, Gewista, Gutenberg-Werbering

Österreichisches Magazin für Aussenwerbung, Large Format Printing & Werbetechnik

Verkehrsmittelwerbung Innovative Werbeform


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Editorial

Foto: Out-of-Home

Sehr geehrte Damen und Herren! Vom Sommer ist nun Ende Juni weit und breit keine Spur. Mal ist es ein, zwei Tage - schon nahezu unerträglich - heiß. Dann scheint es wiederum, es sei der Herbst schon in die Lande gezogen. Aber, was hilft beim Wetter das Jammern, wir können es ja doch nicht Ing. Bernd Klaus Achter ändern. Was wir aber ändern können, ist die Einstellung zur wirtschaftlichen Situation. Da wird zwar auch hier und da gejammert, nur hilft das Jammern und Schlechtreden nichts. Das Einzige, das wirklich hilft, ist Anpacken - Aufstellen neuer Geschäftsfelder, strategisch Planen und Umsetzen. Denn sonst kommen unsere und auch andere Branchen nur schwer aus der Welle von Euphorie und Katastrophe raus. Wir haben in dieser Ausgabe von OUT-OF-HOME wieder einige spannende Case Studies und spannende Branchennews für Sie vorbereitet. Besonders gelungen finde ich persönlich die aktuelle Kampagne der Wien Energie, in der Wind, Sonne und Wasser als die innovativsten Mitarbeiter des Unternehmens präsentiert werden. Weiters finden Sie Case Studies zu den Kampagnen von AMA, Ottakringer, Asfinag oder Woman. Zudem präsentieren wir Ihnen im Themenschwerpunkt „Verkehrsmittelwerbung“ Statements von Verantwortlichen in den Agenturen sowie den Vermarktungsunternehmen zu den Themenbereichen Trends und Entwicklungen von Verkehrmittelwerbung und mobiler Außenwerbung. Wenn Sie hinter die Kulissen des Life Balls - oder zumindest hinter jene der Produktion der Werbemittel für dieses Event blicken wollen, empfehle ich Ihnen den Schwerpunkt „Large Format Printing & Werbetechnik“.

Die Zeit

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…für eines der leistungsfähigsten Systeme im digitalen Verpackungsdruck, das Agfa Graphics je geschaffen hat. Time-to-Market wird mit der :Dotrix Modular neu definiert, :Dotrix Modular senkt Ihre Kosten und weist die wichtigsten Merkmale des digitalen Druckverfahrens auf: Geschwindigkeit und Flexibilität. Mit dem :Dotrix-Drucksystem lassen sich idealerweise individualisierte professionelle Nischenkampagnen und Werbedrucksachen in Kleinund Kleinstauflagen aber auch Proofs für neue Verpackungen herstellen. Damit kann auch die Bevorratung größerer Mengen von Drucksachen deutlich reduziert werden. Die :Dotrix Modular macht Ihre Offset- und Flexodruckmaschinen frei für die Anwendungen, für die sie ausgelegt sind: hohe Druckauflagen. Die Zeit ist reif, Ihre Druckaufträge für flexible Verpackungen und Faltschachteln auf Digitaltechnik umzustellen. :Dotrix Modular. Auf diese Lösung hat der Verpackungsmarkt gewartet. www.agfa.at

An dieser Stelle möchte ich Sie noch auf unser Gewinnspiel aufmerksam machen. Gewinnen Sie ein Exemplar von „So würde Hitchcock präsentieren“ von Michael Moesslang. Wie, das verrät Ihnen die umfassende Information auf Seite 20. Wenn Sie regelmäßig Neuigkeiten über die Branchensegmente Außenwerbung, Large Format Printing, Werbetechnik, Point of Sale und Digital Signage lesen wollen, empfehle ich Ihnen unsere News- und Informations-Plattform www. outofhome-online.at. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed. Ja, Werben kann man auch auf www.outofhome-online.at. Herzlichst, Ihr Bernd Klaus Achter info@outofhome-magazin.at

Die umfassende Nachberichterstattung zur FESPA Digital 2011, die von 24. bis 27. Mai in Hamburg stattfand, finden Sie auf: www.outofhome-online.at Agfa Graphics Austria GmbH Lehrbachgasse 2 1120 WIEN - AUSTRIA Phone +43 1 89112-3268 www.agfa.at


In dieser Ausgabe

KREATIVSZENE

VERKEHRSMITTELWERBUNG

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Case Study: Die innovativsten Mitarbeiter

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Case Study: Krönender Genuß Case Study: Warnweste nicht vergessen Case Study: „Woman“ ist noch mehr

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Case Study: Erfrischend fruchtig! Kampagnen: Kurz & heiß

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Schulung: Folienverklebung auf Bussen Bahnhof: Digitale Werbeflächen

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Design: Stadtbahn neu eingekleidet

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Kunst: „Vienna Bording“ auf der Großfläche Interaktiv: Digitale Lebenswelt

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Überdimensional: Digitaldruck für mehr Toleranz Auszeichnung: Nachhaltiges Wirtschaften Investiert: Druckvorstufe der Zukunft

Plakatpreis: Werbewirksam und Kreativ

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„Who is Who“: Berühmte Absolventen Strukturwandel: Neue Anforderungen an Druckereien Textildruck: Auf nach Asien

STANDARDS

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3 4 30

Wettbewerb: „Ich im Netz“

Editorial In dieser Ausgabe/Impressum Aufgeblättert

IMPRESSUM Medieninhaber/Herausgeber: Out-of-Home Work flows. Agentur & Verlag Werbeagentur Bernd Klaus Achter 2201 Gerasdorf, Roseggerweg 36 Tel. +43 (0) 2246/21 922, Fax: DW 20 E-Mail: info@outofhome-magazin.at Internet: www.outofhome-magazin.at Verlags- und Anzeigenleitung: Ing. Bernd Klaus Achter Redaktionsleitung: Mag. (FH) Dagmar Achter

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Redaktion bzw. Autoren dieser Ausgabe: Mag. (FH) Dagmar Achter (da) Ing. Bernd Klaus Achter (bka), Tamara Riederer (tr) Grafik: Work flows. Agentur & Verlag Adreßmanagement: Tamara Riederer Druck und Versand: Druckerei Gerin GmbH & Co KG A-2120 Wolkersdorf, Wienerfeldstraße 9 www.gerin.co.at

Papier: MaxiSatin 100 g/m²; geliefert von Stiassny Papier. Tel. +43 (0) 2236/31 501; www.stiassny.at Titelbild: „Hamburg/Strand“ von Mag. Dagmar Achter Offenlegung laut § 25 Mediengesetz: Herausgeber/Medieninhaber Out-of-Home: Werbeagentur Bernd Klaus Achter A-2201 Gerasdorf, Roseggerweg 36 Tel. +43 (0) 2246/21 922 Blattlinie: Unabhängiges Magazin für Aussenwerbung, Large Format Printing & Werbetechnik. Geschäftsführung: Ing. Bernd Klaus Achter.

Fotos: Bernd Klaus Achter, Fahnen-Gärtner, Bluetango, Gewista, JWT, Demner, Merlicek & Bergmann, Ebinger & Sohn, e.h.montagen

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Umfrage: Verkehrsmittelwerbung - Innovative Werbeform Individuell: Des Autos neue Kleider

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AUSSENWERBUNG 12

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Kreativszene

Die innovativsten Mitarbeiter

Im Mittelpunkt der aktuellen Innovationskampagne von Wien Energie stehen nachhaltige Energieformen. Die Kampagne will darauf aufmerksam machen, daß Wasserkraft, Windanlagen und Sonnenenergie eine immer größere Rolle in der Stromerzeugung von Wien Energie spielen. Diese erneuerbaren Energiequellen Wind, Wasser und Sonne, zählen somit zu den innovativsten MitarbeiterInnen des Energiekonzerns. Wien Energie investiert verstärkt in umweltfreundliche Energieerzeugung und -lieferung, um eine sichere Energieversorgung in Zukunft zu gewährleisten und gleichzeitig das Klima zu schützen. Der Ausbau der erneuerbaren Energien führt zu einer konti-

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nuierlichen Minderung des CO2-Ausstoßes und gleichzeitig zu einer besseren Lebensgrundlage für künftige Generationen. Als Zielgruppe der Kampagne fungieren alle derzeitigen und zukünftigen Wien Energie-Kunden, vor allem jene denen Umweltschutz bzw. Klimaschutz ein Anliegen ist. „Das Produkt Strom bzw. Energie ist grundsätzlich schon ein nicht sichtbares Produkt. Mit unserer Darstellung der erneuerbaren Energieformen haben wir eine Symbolik gefunden, um die Thematik dennoch leicht verständlich und mit einem emotionalen Zugang zu kommunizieren. Der Zielgruppe soll aufgezeigt werden, daß Wien Energie darum bemüht ist auch in Zukunft eine effiziente und umweltfreundliche Versorgung sicher zu stellen“, so Helmut Schliefsteiner, Etatdirektor der ausführenden Wiener Kreativagentur Demner, Merlicek & Bergmann. Beim Mediamix setzten Kunde und Agentur von Mitte Mai bis Mitte Juni auf Plakate, Printanzeigen und Online-Werbung. „Der von uns ausgewählte Mediamix sollte eine Steigerung der Kampagnen-Reichweite mit einer punktgenauen Zielgruppenansprache erreichen“, so Helmut Schliefsteiner. Energieformen der Zukunft Im öffentlichen Raum zeigten sich die Protagonisten der nachhaltigen Energieformen, Sonne, Wasser und Wind, auf je drei Plakatsujets im 24-Bogen Format. Weiters

wurde die Plakatkampagne von einer großangelegten, Wien weiten Promotion unterstützt. Dabei wurden insgesamt von jeweils zwei Promotoren im Wien Energie Crew-Outfit an zwölf Einsatztagen 20.000 Windräder an den Standorten Technische Universität, Hauptpuni Wien, Kärntnerstraße, Boku Wien, Naschmarkt, Museumsquartier, Schwedenplatz, U6 Station Floridsdorf, Meidlinger Hauptstraße, Landstraßer Hauptstraße, Favoritenstraße und WU-Wien verteilt. Der Claim der Kampagne, einer unserer innovativsten Mitarbeiter, wurde auch für die Printanzeigen in insgesamt 36 verschiedenen Printmedien umgesetzt. Um auch bei den internetaffinen Kunden zu punkten, setzte das Unternehmen bei den parallel laufenden Online-Werbemaßnahmen vor allem auf interaktive Elemente wie content ads und skyscrapers, die miteinander interagierten und so den Usern zeigten, was die alternativen Energieformen leisten können. Auf der Landingpage der Wien Energie wurden die Kunden nochmals spielend zum Einsatz von innovativer Antriebstechnologie aufgefordert: Bei einem Gewinnspiel wurden drei Elektrofahrräder von KTM verlost. „Erstmals besetzen wir das Umweltthema in seiner Breite und differenzieren uns mit einem für die Bevölkerung wichtigen Thema gegenüber unseren Mitbewerbern. Mit dieser Kampagne haben wir die erneuerbare Energie auf einer symbolischen und starken Bild-Ebene auf Plakaten, Anzeigen sowie online erlebbar gemacht“, erläutert Marktkommunikations-Leiterin Alexandra Radl die Zielsetzung. Und auch die Agentur sieht in den erneuerbaren Energieformen genügend Potential für weitere Kampagnen: „Erneuerbare Energie wird bei Wien Energie auch zukünftig ein wichtiges Thema sein. Bis zum Jahr 2020 soll die elektrische Leistung aus Wind, Wasser, Sonne und Biomasse mit neuen Projekten verfünffacht werden. Auf weitere Kampagnen zu diesem Thema darf man daher gespannt sein. Und es ist immer wieder interessant für das abstrakte Thema Energie ungewöhnliche Lösungen zu finden und die Marke Wien Energie den Menschen emotional näher zu bringen.“ Dagmar Achter

Fotos: Demner, Merlicek & Bergmann, Wien Energie

Der Energieversorger Wien Energie baut aktuell den Anteil an erneuerbaren Energieformen immer weiter aus. Ob Wasser, Wind, Sonne oder Biomasse - was in Zukunft zählt, sind innovative und sichere Technologien, die nachhaltig die Umwelt schonen und gleichzeitig den CO2-Verbrauch reduzieren. Eine Innovationskampagne bringt dies auch in die Öffentlichkeit.


Kreativszene

Krönender Genuß Anläßlich des Weltmilchtag startete die AMA Marketing eine Kampagne für Milch und Milchprodukte und setzte mit dem AMA-Gütesiegel der Milch die Krone auf. genusses ist das AMA-Gütesiegel: Es wird nur verliehen, wenn Qualität und Herkunft mehrfach kontrolliert wurden über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus. Das ist auch die Botschaft der aktuellen Kampagne der Agrarmarkt Austria Marketing (AMA) für Milch und Milchprodukte mit dem AMAGütesiegel. „Das AMA-Gütesiegel zeichnet sich bereits durch einen sehr hohen Bekanntheitsgrad aus. Vielen KonsumentInnen ist jedoch nicht bewußt, warum sie beim Einkauf auf das AMA-Gütesiegel achten sollen. Diesen Mehrwert galt es, mittels dieser breit angelegten Kampagne zu kommunizieren“ so die verantwortliche Marketingagentur Cayenne. Zu sehen ist die Kampagne Österreichweit auf Plakaten, City Lights, Printanzeigen und im Internet.

Fotos: Cayenne Werbeagentur, AMA

Emotional aufgeladen

Milch und Milchprodukte sind bei den Österreichern sehr beliebt - drei Viertel gaben laut einer aktuellen Studie anläßlich des Weltmilchtags am 1. Juni an, immer Milch im Kühlschrank zu haben. Die Krone des Milch-

Zielsetzung der aktuellen Kampagne ist es, das AMA-Gütesiegel emotional aufzuladen und die Vorteile von Milch- und Milchprodukten mit dem AMA-Gütesiegel zu kommunizieren. Der besondere Fokus lag dabei auf dem Genußfaktor, daher auch der Claim: „Milch mit dem AMA-Gütesiegel. Krönender Genuss.“ Im Bereich Außenwerbung wurde diese Headline auf drei verschiedenen Sujets auf zwei unterschiedlichen Medien Österreichweit umgesetzt. Das Sujet „Käse“ kam auf 840 Plakaten im 24-Bogen Format zum Einsatz, das Sujet „Milch“ auf 850 Plakaten im 16Bogen Format. Auf Österreichweit 625 City Lights verlockte das Sujet „Joghurt“ von 27. Juni bis 10. Juli zum Milchgenuß. Anzeigenschaltungen in reichweitenstarken Printmedien bildeten den Auftakt der groß angelegten Printkampagne: Die Einschaltungen konzentrierten sich auf den Zeitraum rund um den Weltmilchtag am 1. Juni. Bereits am Samstag, den 28.5, erschien die Kronen Zeitung für einen Tag im AMA-Look gebrandet. Neben dem Cover wurde auch

die zweite Umschlagseite durchgehend im AMA-Look gestaltet, außerdem wurde eine Tip-On Karte zur Gewinnspielteilnahme auf der Zeitungs-Rückseite aufgebracht. Fortgesetzt wurde die Kampagne mit einer Serienschaltung in diversen anderen Tageszeitungen am 1. Juni mit den Sujets „Milch“, „Käse“ und „Joghurt“. Die gesamte Printkampagne läuft noch bis Ende September 2011. „Mit dem Erscheinen der Kronen Zeitung im AMA Look inklusive Tip-On Karte und Inseraten im Kurier am 28. Mai sowie Inseraten in der Gratiszeitung Heute, Österreich und der Kronen Zeitung am 1. Juni konnte innerhalb kürzester Zeit ein extrem hoher Werbedruck erreicht werden. Unterstützend dazu wurden Online-Werbemittel auf www.krone.at geschalten und ab Mitte Juli bis Ende Oktober 2011 findet diese Kampagne im Online-Bereich seine Fortsetzung“, so die Verantwortlichen der betreuenden Agentur Cayenne, „Außenwerbung ist auch bei dieser Kampagne wieder ein fixer Bestandteil des AMA-Mediamix. Mit dem schnellen Reichweitenaufbau und der hohen Anzahl der daraus generierten Kontakte konnten wir bis dato immer nur gute Erfahrungen machen und werden auch bei zukünftigen Kampagnen wieder auf dieses Werbemittel setzen um einen möglichst hohen Impact zu generieren.“ Unkonventionelle Inszenierung Das überraschende Highlight der Kommunikationmaßnahmen der AMA Marketing zum Weltmilchtag war der weltweite erste „Milch-Mob“, ein eintägiger Flash-Mob für Milchgenuß mit einer Wiener SupermarktFiliale als Schauplatz der Handlung. Zufällig anwesende KundInnen, die zu Milchprodukten mit dem AMA-Gütesiegel griffen, wurden unter frenetischem Jubel einer Menschenmenge, dem Flash-Mob, gefeiert. Die jubelnde Menge war beim „Milch-Mob“ teilweise inszeniert und teilweise zufällig. Mit dem Moment des Griffs ins Kühlregal stürmten die Komparsen - bekleidet mit AMA-Gütesiegel Polo-Shirt und Kappen - auf die „Hauptperson“ zu. Die überraschten KundInnen ließen sich von der Stimmung mitreißen und waren nach anfänglicher Überraschung begeistert von der Aktion. Das ganze Ereignis wurde mit versteckten Kameras festgehalten und ist auf der Online-

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Kreativszene

Videoplattform youtube unter „Milch-Mob“ zu sehen. „Milch ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil der Ernährung und der heimischen Lebensgewohnheiten. Sie ist eben ein richtiges ‚Überlebensmittel’. Der Trend geht dabei immer mehr zu Regionalität und Natürlichkeit. Das betrifft zum Beispiel die gute Entwicklung bei Naturjoghurt oder der heimischen Butter. Dieser Flashmob ist eine zeitgemäße Form, allen KonsumentInnen ‚danke’ zu sagen, die bewußt zu Milch und Milchprodukten mit dem AMA-Gütesiegel greifen. Darüber hinaus kann über die virale Verbreitung des Flashmobs via Social Media eine jüngere Zielgruppe erreicht wer-

den“, betont dazu Dr. Stephan Mikinovic, Geschäftsführer der AMA Marketing GmbH, „außerdem ist die unkonventionelle Inszenierung von Milch und Milchprodukten mit dem AMA-Gütesiegel in Form eines Flashmobs besonders impactstark.“ Essentiell ist hierbei die emotionale Aufwertung von Milch und Milchprodukten mit dem AMAGütesiegel und die dementsprechende Kreation eines Mehrwerts. Grundsätzlich zählen zur Zielgruppe der aktuellen Kampagne alle ÖsterreicherInnen, besonders aber: Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 14 Jahren, Frauen im Alter 50plus, junge Mütter und Senioren ab 60plus. „Mit

der neuen Kampagne inklusive unkonventioneller Aktionen wie dem ‚Milch-Mob’ ist es gelungen, Milch und Milchprodukte mit dem AMA-Gütesiegel für einige Tage zum Gesprächsthema zu machen und auch bei den jungen Konsumenten zu punkten. Die drei Sujets ‚Milch’, ‚Joghurt’ und ‚Käse’ schaffen es auf sehr schnelle und einfache Weise - nur über die Bildsprache - die Überlegenheit von Milchprodukten mit dem AMA-Gütesiegel gegenüber gewöhnlichen Milchprodukten zu dramatisieren“, freuen sich die Agenturverantwortlichen über die gelungene Kampagne. Dagmar Achter

Warnweste nicht vergessen! Die Asfinag setzt aktuell entlang der österreichischen Autobahnen wieder verstärkt auf das Thema Verkehrssicherheit. Dafür kamen an neuralgischen Stellen Warnwesten im XXXXL-Format zum Einsatz. Für die Asfinag, die in Österreich für den operativen Betrieb der Autobahnen und Schnellstraßen einschließlich der Erhaltung der dazu notwendigen Infrastruktur und Sicherstellung einer optimalen Kundeninformation zuständig ist, hat die Verkehrssicherheit oberste Priorität. Sie hat sich im Rahmen ihres Verkehrssicherheitsprogramms 2020 zum Ziel gesetzt, die Anzahl der Unfälle und Unfallfolgen zu vermindern. Angestrebt wird eine Reduktion der Unfälle mit Personenschäden um 15 Prozent. Um dies zu erreichen und auch das Bewußsein für das Tragen einer Warnweste im Fall einer Panne oder eines Unfalls zu steigern, hat die Asfinag eine Österreichweite Plakatkampagne mit Warnwesten im XXXXL-Format in Auftrag gegeben. „The medium is the message“

Auf insgesamt 89 prägnanten und stark frequentierten Plakatstellen der Asfinag entlang der Autobahnen im 16-Bogen Format wurden die Riesen-Warnwesten im XXXXL-Format aufgezogen. Das Thema „Warnweste tragen!“ wurde so auf eine Art und Weise visualisiert, daß es nicht zu übersehen ist und bei den Autofahrern lange im Gedächtnis bleiben wird. Die Kampagne startete im Frühjahr 2001 und ist bis über den Sommer 2011 zu sehen. Für die kreative Umsetzung zeichnet die Werbeagentur Bluetango verantwortlich. Die Warnwesten wurden technisch von Forster Verkehr- und Werbetechnik aus Waidhofen/Ybbs umgesetzt. Die überdimensionalen Westen wurden auf eine Scotch Lite Thomas May, Geschäfts3M Folie 680/580 gedruckt. „Die Mit der Warnwesten-Plakatkampagne wird führer Bluetango. Warnweste selbst rückt in den Fokus der Kommunikation, frei eine Reduktion der Unfälle mit PersonenPannenstreifen aufhält, nach dem Motto ‚The Medium schäden um 15 Prozent angestrebt. etwa um eine Panne zu is the Message‘. Und das Wesen Für die Asfinag hat Verkehrssicherheit beheben. Leider passieren einer Warnweste ist ja aufzuimmer wieder auf Österfallen und somit haben wir die immer oberste Priorität. reichs Autobahnen und Warnweste optimal genutzt. KreSchnellstraßen tödliche ative Werbung fällt auf, bewegt Folgeunfälle, weil LenkerInnen bei Pannen oder Unfällen ihr Fahrmehr und zieht an“, so Bluetango-Geschäftsführer Thomas May zur zeug verlassen, ohne ihre vorgeschriebene Warnwesten zu tragen. kreativen Umsetzung. Dagmar Achter

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Fotos: Bluetango

Das österreichische Kraftfahrgesetz (KFG) besagt, daß die Warnweste auf einer Freilandstraße dann von Lenkern mehrspuriger Kfz getragen werden muß, wenn laut Gesetz auch ein Pannendreieck aufzustellen ist. Das ist der Fall, wenn das Auto an einer unübersichtlichen Straßenstelle steht sowie bei schlechter Sicht, Dämmerung oder Dunkelheit. Auf einer Autobahn oder Autostraße ist das Tragen einer Warnweste unabhängig von den Sichtverhältnissen immer vorgeschrieben, wenn der Lenker das Fahrzeug verläßt und sich auf der Fahrbahn oder dem


Kreativszene

„Woman“ ist noch mehr!

Fotos: JWT Wien

„Wie vielfältig eine Frau sein kann“, zeigt abermals die neue Imagekampagne für die Zeitschrift Woman aus dem News Verlag, die von JWT Wien um die Kreativen Jörg Spreitzer und Markus Zauner entwickelt wurde. Die charmanten, verrückten und teilweise skurrilen Seiten einer Frau werden in Szene gesetzt und zeigen, daß Woman das Magazin für jede Frau ist. Die Kampagne, die sich in TV, Print, am Plakat, auf der Großfläche und im Hörfunk abspielt, unterstreicht dabei immer, daß Frauen viele Seiten haben, die alle einzigartig sind. Verstärkt wird die Wirkung in TV und Radio noch durch die eigens komponierte Musik, die am besten Weg ist, sich zum Ohrwurm zu entwickeln. Bei der optischen Umsetzung wird besonderer Wert auf die persönliche und individuelle Interpretation der einzelnen Betrachterin gelegt. Denn, was der einen als unperfekt erscheint, macht genau den Reiz für die andere aus. Innerhalb der Kampagne werden unter anderem zentrale Themen wie Karriere, Gesundheit oder Fashion thematisiert. Alles Themenbereiche, die auch in Österreichs führenden Frauenmagazin selbst eine wichtige Rolle spielen. Vor allem die Ansprache der jungen

Zielgruppe mit dem Sujet „Social Networks“ war den Verantwortlichen bei KampagnenEntwicklung ein Anliegen. „Genau wie die Zeitschrift selbst ist auch die Kampagne - individuell und gleichzeitig doch für jede Frau relevant. Und vor allem unterstreicht sie, daß es die vielen verschiedenen Seiten einer Frau sind, die sie so einzigartig machen“, erklärt Markus Zauner, CCO JWT Wien. Auch Nicole Ess, Leitung Marketing Woman, ist vom Ergebnis begeistert: „Wir betonen mit unserer Kampagne die vielen unterschiedlichen Facetten einer Frau und das stets mit charmantem Augenzwinkern. Die individuellen Herangehensweisen an Themen und deren Interpretationen jeder einzelnen Frau sollen so noch mehr gefördert werden. Diesen Anspruch hat JWT Wien einmal mehr sehr gut umgesetzt.“ Denn „so vielfältig wie jede Frau“, ist auch die Zeitschrift selbst. In Woman wird die ganze Bandbreite des weiblichen Wesens bedient. Und genau das unterstreicht auch der Claim „Woman ist mehr“. Ein weiteres Highlight in der Zusammenarbeit von Woman und JWT Wien war die erfolgreiche Streetbranding-Aktion zum Anlaß des zehnten Geburtstags des Frauenmagazins. Mittels Hochdruckreiniger wurden zwei verschiedene Motive an prominenten Stellen in Wien angebracht. Auch diese Aktion sorgte für hohe Aufmerksamkeit und großes Interesse. (bka)


Kreativszene

Erfrischend fruchtig! Der Sommer kann kommen denn der fruchtig-spritzige Radler Johannisbeere mit dem Besten aus Bier und fruchtiger Limonade von Ottakringer ist auf dem heimischen Biermarkt. Jetzt wird mit voller medialer Kraft der Absatz des neuen Radlers unterstützt.

Erfrischend Neu. Erfrischend Radler. Zielsetzung der Kampagne ist es, die parallel zur gleich aufgemachten Ottakringer Helles-Kampagne läuft, die potenziellen KonsumentenInnen auf das Ottakringer Radler-Produkt aufmerksam zu machen und als einzigartiges, neues Erfrischungserlebnis für den Alltag im Markt zu positionieren. „Wir schaffen durch die impact-starke Plakat-Kampagne für Ottakringer eine erfrischende Inszenierung des neuen Johannisbeer-Radlers und die reduzierten und klaren Botschaften sorgen für die geistige Erfrischung über das Getränk hinaus. So macht Bier-Werbung Spaß!“, ist Christiane Wenckheim überzeugt. Der Schwerpunkt der beiden Kampagnen liegt im Osten Österreichs, allerdings gab es zur Einführung des Johannisbeer Radlers auch einen nationalen Plakatflight, der eine ideale Österreichweite Streuung ermöglichte. „Am Plakat können die frechen und coolen Sprüche perfekt an die KonsumentInnen gebracht werden. Plakat ist ein Medium mit schnellem Reichweitenaufbau und schlagartiger Präsenz, somit das ideale Hauptmedium um die neue Werbelinie von Ottakringer zu präsentieren. Die weiteren Medien wurden ausgewählt um die Sprüche auch über andere Kanäle unterstützend zu verbreiten und die KonsumentInnnen zum Kauf anzuregen bzw. via Hörfunk auch neue Zielgruppen zu erreichen und die Sommerpromotion bekannt zu machen“, erläutert Christiane Wenckheim den Mediamix. Die aktuelle Kampagne der heimischen Brauerei zeigt, daß Außenwerbung für Ottakringer sehr gut funktioniert. Die GAMA-Auswertung der Gewista bestätigt dies: Ottakringer war bestes Plakat in den Monaten April und Mai 2011. „Ottakringer war schon immer eng mit Außenwerbung verbunden. Im Jahr 2009 konnten wir beispielsweise den goldenen Plakatpreis der Gewista für die Werbewirksamkeit für die 16er Blech Kampagne ‚Mei Bier hat ka Krise’ gewinnen‘“, resümiert Ottakringer Brauerei Vorstand Christiane Wenckheim. Dagmar Achter

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Wenckheim den kreativen Kampagnenansatz. Umgesetzt wurden die frechen Biersprüche im Mai auf 24-Bogen Plakaten mit zwei Radler-Sujets, InfoscreenSpots, Printanzeigen, Handelspromotion Aktionen wie die Kronenkorken-Sammelaktion, P.O.S.-Material und Radio Max Radio-Spots in Supermärkten, speziellen Gastro-Werbemitteln und im Juli auch auf City Lights.

Fotos: DDB Tribal Group

Der neue Ottakringer Radler Johannisbeere ist die SommerErfrischung pur. Radler werden im heimischen Biermarkt immer beliebter, die Umstätze steigen hier von Jahr zu Jahr. Radler bzw. Biermischgetränke generell bieten einfach eine geschmackvolle A b w e ch s l u n g für Menschen, die Bier zwar mögen, es aber nicht unbedingt immer pur trinken möchten. Daher hat Ottakringer für den heurigen Sommer den spritzigen Radler Johannisbeere auf den Markt gebracht, der übrigens bei den KonsumentInnen außerordentlich gut ankommt. „Als innovativste Brauerei Österreichs möchten wir unsere Kunden natürlich auch laufend mit außergewöhnlichen Kreationen überraschen. Daher haben wir uns entschlossen, als erste heimische Brauerei einen Radler mit der Geschmacksrichtung Johannisbeere auf den Markt zu bringen. 6,8° Stammwürze und eine ausgewogene Fruchtnote sorgen für eine herrlich beerige Erfrischung - nicht nur an heißen Tagen. Wir haben uns nicht zuletzt auch deshalb für Johannisbeere entschieden, da eine Umfrage in der Gastronomie zeigt, daß dies die beliebteste Geschmacksrichtung nach Apfel und Orange ist“, so Christiane Wenckheim, Vorstand der Ottakringer Brauerei. Die Herausforderung der Kampagne lag nun darin, Erlebnisse zu schaffen, die Körper und Geist erfrischen und konkrete Bedürfnisse befriedigen. Das konkrete Bedürfnis nach Erfrischung gilt somit für die Produkt-Neuheit Johannisbeer-Radler und dessen Kommunikation, passend zum neu geschaffenen Markenauftritt von Ottakringer. Kreativ umgesetzt wurde die Kampagne von der Wiener Agentur DDB Tribal Group. Agentur und Kunden setzen bei der Kampagne auf humorvolle provokante Sprüche statt auf ewig gleiche Bierromantik. „Ottakringer ist eine junge, moderne Marke mit einer enormen Innovationskraft. Anstelle von alt hergebrachten Slogans wollen wir mit einem neuen Auftritt überraschen. Auf eine unverwechselbare und charmante Art liefern wir die Antworten, warum das Ottakringer nicht nur ‚bloß so’ erfrischt. Die Kampagne kommt bis jetzt sehr gut an, man muß sie aber natürlich auch mit einem gewissen Augenzwinkern sehen“, beschreibt Christiane


Kreativszene

Fotos: Süpringer & Jacoby, Cayenne Werbeagentur

Zum Strahlen gebracht Der trend, das österreichische Wirtschaftsmagazin, sowie Format, Österreichs Wochenmagazin für Wirtschaft & Geld, werden beide von der Kreativagentur Springer & Jacoby betreut. Unter dem Motto „Gemeinsam stark“ werden beide Magazine der Verlagsgruppe News zugunsten einer optimalen Zielgruppenabdeckung auch in Kombination vermarktet. So nutzen beide Magazine im Wechsel jetzt die movelight® Lichtwerbung am Tower der Verlagsgruppe News, um auf sich und die kreative Nutzung dieser Werbemöglichkeit aufmerksam zu machen. Während der trend seine Führungskompetenz postuliert und dabei charmant mit der örtlichen Lage des Verlages spielt, bringt Format den Nutzen von wöchentlichem, qualitätsvollem Wirtschaftsjournalismus schnell und humorvoll auf den Punkt. Die Tower-Projektionen sind eine sehr aufmerksamkeitsstarke Werbemöglichkeit der Verlagsgruppe Nwes mit hoher Frequenz mitten in Wien. Sie sind daher Bestandteil von voll integrierten 360°-Kampagnen für die beiden Wirtschaftsmagazine. Ziel ist es, die LeserInnen zeitlich auch zwischen den Erscheinungsterminen und außerhalb der klassischen Pfade anzusprechen. So nutzt Springer & Jacoby auch Guerilla-Maßnahmen und neue Kommunikationstechnologien. Ein innovatives Beispiel ist die erst kürzlich entwickelte Augmented Reality Anwendung für trend.

„Frieden im Kopf“ Um auf den stets steigenden Bedarf an Therapie von Folteropfern und Kriegsüberlebenden aufmerksam zu machen, startet der Verein HEMAYAT eine groß angelegte Werbekampagne in Wien auf Rolling Boards, Plakaten und mit Inseraten. Die Kampagne, die den Titel „Frieden im Kopf“ trägt, wurde von der Agentur Cayenne kostenlos entwickelt und gemeinsam mit dem namhaften Fotografen Ingo Pertramer umgesetzt. Auch wenn man es den Opfern auf den ersten Blick nicht ansieht: Folter und Krieg hinterlassen immer Spuren in den Köpfen dieser Menschen. HEMAYAT hat sich der Betreuung von Folter- und Kriegsüberlebenden verschrieben - um ihnen den Frieden im Kopf wieder zu geben. „Die Kampagne dramatisiert mit einer impactstarken Bildoptik auf gleichzeitig einfache wie eindrückliche Weise, wie die Flüchtlinge vom Krieg gefangen gehalten werden. Schlaflosigkeit ist ja eines der häufigsten Symptome von traumatisierten Personen. Mit den neuen Sujets wird diese Lebensrealität der Menschen impactstark dramatisiert, ohne die schrecklichen Erlebnisse direkt abzubilden“, erklärt dazu Lukas Leitner, Gesellschafter der Cayenne Marketingagentur. Der Verein HEMAYAT behandelt pro Jahr etwa 600 bis 700 Folteropfer und Menschen, die durch Kriegserlebnisse traumatisiert wurden. In diesem Therapiezentrum erhalten Menschen - Erwachsene und Kinder, die Folter und Krieg in Krisengebieten überlebt haben, die erste psychologische Betreuung.

www.transportmediaaward.at Der Transport Media Award im Mai 2011 EMMI, Life Ball und Jean Paul Gaultier

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Fotos: Energie AG/Linz AG

EMMI: Mediaagentur: Waltraud Groll GmbH; Kontakt: Waltraut Groll; Kreativagentur: By Heart Kommunikation; Kontakt: Markus Bircher

Life Ball: Kreativagentur: Cerny Plakolm Werbeagentur; Kontakt: Martina Doppler

Jean Paul Gaultier: Mediaagentur: Vizeum Austria; Kontakt: Herbert Pratter; Kreativagentur: Gutenberg Networks; Kontakt: Marion Chevallier

Der Transport Media Award im Juni 2011 Ströck, Asia Resort Linsberg und Kurier

Ströck: Mediaagentur & Kreativagentur: EGW Erich Götzinger; Kontakt: Erich Götzinger

Asia Resort Linsberg: Mediaagentur: Asia Resort Linsberg; Kontakt: Cornelia Schoebel; Kreativagentur: Enöckl visuelle Kommunikation; Kontakt: Georg Enöckl

Kurier/Wiener Festwochen: Kontakt Kurier: Andrea Wotypka; Kontakt Wiener Festwochen: Stefan Wollmann; Kreativagentur: TBWA Wien; Kontakt: Carmen Gröll mit Ulf Ryberg (Kurier)

Der Transport Media Award zeichnet monatlich die drei besten Out of Home Kampagnen im mobilen Segment aus. Die Sujets werden von den 25 Top-Kreativagenturen in Österreich persönlich bewertet. „Das gibt dem Award eine besondere Note - schließlich sind die Juroren kritisch und vertreten höchste Qualitätsansprüche“, freut sich Fred Kendlbacher, Vizepräsident und Initiator des Transport Media Awards, „es zeigt, dass diesem Segment hohe Awareness und Effizienz zugestanden wird. Nicht ohne Grund verzeichnete Transport Media in den vergangenen Jahren besonders zufriedenstellende Zuwachsraten.“ Im Jänner 2012 wird aus den Monatssiegern das Top-Sujet des Jahres gewählt. Initiatoren des TMA sind der Verein Out of Home Austria mit Unterstützung der Gewista, 3M Österreich, den Spezialisten für Folierungen im Out of Home Segment, sowie buswerbung.at.


Außenwerbung

Ganz große Kunst Wer jetzt durch die Straßen Wiens fährt begegnet den Bildern von Hannes Mlenek. Megaboard Soravia stellt dem Künstler sechs Großflächen für sein aktuelles Projekt „Vienna Bording“ zur Verfügung. Insgesamt sechs bemalte und gestaltete Megaboard Großflächen, auf vier Gebäuden in vier Wiener Gemeindebezirken und entlang zweier Autobahnauffahrten sind, unter dem Titel „Vienna Bording - Wo der Gedanke die Linie verlässt“ das neue Projekt des Wiener Künstlers Hannes Mlenek. Megaboard Soravia ermöglicht dem Künstler, seine Ideen auf bis zu 180 Quadratmeter großen Flächen zu inszenieren. „Megaboards prägen das Wiener Stadtbild und verändern es ständig. Für gewöhnlich dienen unsere Flächen der Projektion von Wünschen und Bedürfnissen. Kunst kommuniziert mit dem Rezipienten auf unterschiedliche Weise und läßt Raum für ganz individuelle Interpretationsmöglichkeiten. Wir wollen der Kunst Raum geben und damit den Konsumenten Momente schenken, die ein wenig vom Alltag loslösen“, erklärt Megaboard Geschäftsführer Robert Pfleger. Während andere Künstler herkömmliche Leinwände einsetzen, nutzt Hannes Mlenek die überdimensionalen Megaboard-Standorte für seine Kunst. Das Außenwerbe-Unternehmen möchte mit der

Aktion einerseits die Kunst unterstützen und andererseits darauf aufmerksam machen, daß Werbung Bestandteil unseres Alltags ist. Werbung ist Kommunikation, Kunst ist Kommunikation - und beide Disziplinen lassen sich nicht voneinander trennen. Megaboard weist mit der Aktion auf die Möglichkeiten hin, sich mit den Standorten individuell auseinanderzusetzen und Werbeflächen nicht mehr als reine Werbeträger zu sehen. Vielmehr sollen die Standorte von Megaboard als Projektionsflächen verstanden werden, die der individuellen Inszenierung von Botschaften dienen. „Megaboards sind mehr als Flächen. Megaboards sind Bühnen, die zur Kreativität und vor allem zur individuellen Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Standort einladen“, sagt Pfleger. Vienna Bording läuft seit Mitte April. Zu finden sind Mleneks Bilder an den Megaboard Standorten Lothringerstraße/Schwarzenbergplatz, Schönbrunnerstraße, Mariahilfergürtel, Adalbert Stifter Straße, A23 Südosttangente, Knoten Prater und A23 Südosttangente Auffahrt St. Marx. (bka)

Digitale Lebenswelt Erstmals wird im Rahmen der Außenwerbemaßnahmen zum neuen Markenauftritt von A1 eine Digital Station Branding Premium-Inszenierung im Wiener U-Bahnbereich eingesetzt. In der mit täglich über 200.000 Passanten höchst frequentierten U-Bahn-Station Stephansplatz wird eine digitale Außenwerbelösung mit vier digitalen und medientechnisch synchronisierten Projektionsflächen auf über 100 m², 20 bespielten Screens an den beklebten Rundsäulen, einem City Light mit Sound und Touch-Funktion sowie einer aufsehenerregenden Augmented Reality-Anwendung umgesetzt. Die Passanten sehen sich selbst in einer Projektion, in der Gedankenblasen über ihren Köpfen eingeblendet werden. Das 400 m² große Branding mit 3M-Folien in allen Ebenen läßt täglich tausende Fahrgäste die A1 Markenwelt erleben. Konkret können die Passanten „Einfach“ reinhören oder „Einfach“ mitsummen. Ein besonderes Goodie gibt es für Fahrgäste beim speziellen A1 City Light, das sich nach Berührung erhellt und via QR-Code den aktuellen A1 Song „Spot of Light“ von Sona gratis zum Download bereit stellt. Für Mag. Tanja Sourek, Leiterin A1 Marketing Communications,

standen die letzten Wochen ganz im Zeichen der groß angelegten Kampagne zum neuen Markenauftritt: „Wir wollen das neue A1Design in die Lebenswelten der Menschen bringen. Dabei ist die Augmented Reality-Anwendung bestens geeignet.“ KR Karl Javurek, COO Gewista, unterstreicht, daß es in der Anfangsphase eines neuen Markenauftritts besonders auf den raschen Aufbau der Bekanntheit ankommt: „Es sind unglaublich viele Menschen von diesen Änderungen betroffen, damit die Neuerungen nicht zu Unsicherheiten bei den Kunden führen, müssen die wichtigsten Informationen in möglichst kurzer Zeit an möglichst viele Personen kommuniziert werden. Mit einem umfassenden Außenwerbe-Package und dem Digital Station Branding können wir die geplanten Kommunikationsmaßnahmen optimal unterstützen.“ Fred Kendlbacher, Product Manager Transport Media bei Gewista, ergänzt: „Die Kombination der Möglichkeiten im Bereich Station Branding ist nahezu unbegrenzt. Durch die Digitalisierung geben wir den Passanten die Möglichkeit, mit den Werbeträgern direkt in Kontakt zu treten und so eine Markenwelt erlebbar zu machen.“ „Im Außenwerbebereich erfolgt die A1-Kampagne in zwei Schritten“, erklären Johanna Glanninger und Susanne Krall von Media.at, „den Anfang macht eine Einführungskampagne auf Plakaten, Rolling Boards und City Lights. Danach folgt eine ‘Einfach’-Kampagne. Dabei sind drei unterschiedliche Sujets auf City Lights, Plakaten und Rolling Boards zu sehen, am Rolling Board teilweise sogar in 3erBelegung.“ (bka)

Fotos: Megaboard Soravia/Peter Kainz, Gewista

Das Telekommunikationsunternehmen A1 informiert in einer groß angelegten, medienübergreifenden Kampagne über den neuen Markenauftritt. Mit einer erstmals in Österreich Augumented Reality-Lösung wird die U-Bahnstation Stephansplatz zur digitalen Markenwelt.


Außenwerbung

Werbewirksam und kreativ Am 30. Mai wurden im Wiener Rathaus mit dem Großen Österreichischen Plakatpreis der Gewista die renommierten Außenwerbe-Auszeichnungen des Landes verliehen. Rund 2.800 Vertreter der österreichischen Werbe-, Wirtschafts- und Promiszene konnten bei der 28. Gewista Plakatparty erstmals auch die Gewinner der Kategorien Innovative & Ambient Media sowie Transport Media feiern. Die Ergebnisse des Großen Österreichischen Plakatpreises 2010 liegen nun vor, die Sieger eines der bedeutendsten AußenwerbeAwards der heimischen Werbeszene stehen fest. Die feierliche Preisverleihung fand am 30. Mai im Rahmen der 28. Gewista Plakatparty im Wiener Rathaus statt, wo den rund 2.800 Gästen aus der Werbeszene sowie zahlreichen Prominenten aus Politik, Wirtschaft und Kultur die sehenswerten Siegersujets präsentiert wurden. Unter den Gästen: Die internationalen Starfotografen Andreas Bitesnich und Manfred Baumann, Künstlermanager Herbert Fechter und Sportreporter Edi Finger jun. in Begleitung seiner Gattin Marion, der Anchorman Roman Rafreider sowie das Werbetestimonial Ramesh Nair folgten der Gewista Einladung und waren bei der Preisverleihung live dabei. Weiters wurden Rechtsanwalt Dr. Manfred Ainedter, Mr. Swatch Rudolf Semrad, Back-Kaiser Kurt Mann und Jungdesigner Claus Tyler in Begleitung von Selina Gusenbauer in den Räumlichkeiten des Wiener Rathauses gesichtet und genossen die Performances der britischen Soul-Funkband Hot Chocolate und Louie Austen sowie die Darbietung der Vereinigten Bühnen Wien mit Ausschnitten aus dem Musical „Ich war noch niemals in New York“.

Fotos: Gewista

Die Preisträger Der Große Österreichische Plakatpreis 2010 in Platin ging auch heuer wie schon im Vorjahr an ein BIPA-Sujet: Die „Komplimente-Kampagne“ am Rolling Board überzeugte. Ein Erfolg, der auch bei den dafür verantwortlichen Agenturen Jung von Matt/ Donau und OMD viel Freude hervorrief. Die

BIPA-Kampagne besticht durch reduzierte Sujets und prägnante Aussagen und punktet sowohl in Sachen Werbewirksamkeit als auch bei der Kreativität. Gold durfte Gewista CEO KR Karl Javurek für das City Light-Sujet der „Simply divine“-Kampagne von Nespresso (McCann Paris/Optimedia) vergeben. Silber ging an das Plakat-Sujet vom Markenartikelverband/Nivea (Demner, Merlicek & Bergmann/Media 1) und Bronze erhielt redticket (Jung von Matt/Donau und PanMedia) für „Paris, Nizza, Rom, Stockholm, Mailand“ am Rolling Board. Sonderpreise gab es in den Award-Kategorien Innovative & Ambient Media: IKEA („PAX am Plakat“/DDB Tribal Group/MediaCom) und Transport Media: Swatch („Swatch New Gent“/The Swatch Group/Starcom Austria). „Mit dem Großen Österreichischen Plakatpreis küren wir Jahr für Jahr herausragende Kampagnen der heimischen Werbelandschaft. Sie sind es, die den AußenwerbeMarkt prägen und unsere Straßenbilder bunt und lebendig machen. Neben den klassischen Medien sind aber auch neue Werbemöglichkeiten stark im Vormarsch, weshalb wir diesmal auch die Kategorien Innovative & Ambient Media und Transport Media erstmals in den Bewerb mit eingebunden haben. Wie immer wurden sowohl Kreativität als auch Werbewirksamkeit als Gewinn-Parameter herangezogen; alle Sieger konnten in beiden Bereichen überzeugen“, so Gewista CEO KR Karl Javurek. Auch die Gewista Plakatparty ist ein fixer Bestandteil in der österreichischen Werbeszene. 2011 wurde das Fest nunmehr zum 28. Mal ausgetragen und versteht sich als „Dankeschön“ der Gewista für die gute Zusam-

menarbeit mit ihren Kunden und für das gesteigerte Interesse und Vertrauen, das diese den Gewista Werbeträgern entgegenbringen. Grund dafür sind innovative Entwicklungen, die für einen zeitgemäßen und modernen Auftritt sorgen und der Außenwerbung einen zunehmend hohen Stellenwert einbringen. Die Gewista Plakatparty und der Große Österreichische Plakatpreis geben einen Überblick über Werbetrends und deren Umsetzungsmöglichkeiten. Werbewirksamkeit und Kreativität In die engere Wahl für den Großen Österreichischen Plakatpreis 2010 kamen 57 der rund 2.000 Sujets, die im vergangenen Jahr auf Rolling Boards, City Lights und Plakaten zu sehen waren. Entscheidend sind die kumulierten Werte Werbewirksamkeit und Kreativität. Die Werbewirksamkeit wird mittels GAMA erhoben, über die Kreativität entschied eine prominent besetzte Fachjury. Kurzweilig gestaltete sich das abwechslungsreiche Programm der Gewista Plakatparty: Den Auftakt machten Take4, gefolgt von einem „Best of Franco Andolfo“, ehe Moderator Norbert Oberhauser in gewohnt charmanter Weise durch die Preisverleihung führte. Musikalische Highlights waren außerdem ein spritziges Medley aus dem Musical „Ich war noch niemals in New York“, gemütliche Loungemusik von Louie Austen, sowie Hot Chocolate und DJ Alex List, die für gute Stimmung im Arkadenhof des Wiener Rathauses sorgten. Als kulinarischer Publikumsmagnet entpuppte sich der originelle Gewista Würstelstand, der erstmals das gastronomische Angebot der Plakatparty erweiterte. (bka)


Außenwerbung

„Ich im Netz“ Zum fünften Mal in sechzehn Jahren fiel der Juryentscheid auf einen Plakatentwurf einer Schülerin der HLA für Produktmanagement und Präsentation Mödling. Irina Toblier gewann den Hauptpreis: Ihr Entwurf wird von Epamedia als Plakat im 16-Bogen Format gedruckt und im Sommer an 1.000 Standorten in ganz Niederösterreich affichiert werden. Urkunden und Anerkennungspreise gingen an die Einsender der zehn besten Entwürfe.

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wohl bewußt ist, daß die virtuelle Welt des Internets neben den vielen Chancen auch Risiken aufweist.“ Ausschreibung und Kriterien des NÖ Jugend-Plakat-Wettbewerbs 2011 Teilnahmeberechtigt waren Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab der 7. Schulstufe. Bis zu fünf Einzel- oder Gruppenarbeiten pro Schule konnten eingereicht werden. Die Wahl der Technik und die kreative Umsetzung standen den TeilnehmerInnen frei. Die Arbeiten waren auf Papier mit einem Mindestformat von DIN A2 quer - 59,4 x 42 cm - einzureichen. Die sechsköpfige Jury bestehend aus Wolfgang Juterschnig, Landesjugendreferent, Mag. Edith Bilek-Czerny, Kulturabteilung der NÖ Landesregierung, Mag. (FH) Margot Buchleitner, Marketing Epamedia, Hofrat Mag. Manfred Friedrich, Landesschulrat für Niederösterreich a.D., DDr. Leopold Kogler, Landesschulrat für Niederösterreich sowie Astrid Kurz, Marketing ORF Niederösterreich hatte diesmal am 25. Mai in den Räumlichkeiten des NÖ Jugendreferates viel zu diskutieren und wählte das Siegerplakat und neun Einzel- bzw. Gruppenarbeiten für die Anerkennungen aus. Das wichtigste Kriterium der Jury ist, welche der Entwürfe am Plakat funktionieren: gut lesbar, verständlich und schell erfaßbar sind - es reicht schon ein Blickkontakt von 0,04 Sekunden, um eine Reaktion zu erzeugen. Der beste Plakatentwurf wird mit Nennung der Gestalterin und der Schule als Plakat im Format 16 Bogen in einer Auflage von 1.000 Stück gedruckt und in zwei Plakatdurchgängen im Sommer in ganz Niederösterreich plakatiert. Die zehn besten Einreichungen erhalten zudem Urkunden und Anerkennungspreise. Die Anerkennungspreise gehen an Schüler und Schülerinnen der Hauptschule Ramingtal, der Polytechnischen Schule St. Pölten, der Landesberufsschule Theresienfeld, der Höheren Lehranstalt für Produktmanagement und Präsentation in Mödling und der Handelsakademie Mistelbach. (bka)

Foto: Epamedia

Der 16. Jugend-Plakatwettbewerb des Jugendreferates der NÖ Landesregierung und der Epamedia stand 2011 unter dem Motto: „Ich im Netz“. Mag. Karl Wilfing, Landesrat für Bildung, Jugend und Raumordnung, Dr. Monika Lindner, Geschäftsführerin des Außenwerbekonzerns Epamedia, und Prof. Norbert Gollinger, Direktor des ORF Landesstudios NÖ, übergaben den Hauptpreis und neun Anerkennungen am Montag, dem 27. Juni 2011 um 11 Uhr, im Foyer des Landesstudios in St. Pölten. Jugendlandesrat Mag. Karl Wilfing sagte bei der Preisübergabe: „Ich bin stolz auf die Kreativität und die Ideen, die durch unsere jungen Menschen plakativ ausgearbeitet wurden und gratuliere Irina Toblier aus der HLA Mödling zu ihrem gelungenen Siegerplakat. Die Thematik „Ich im Netz“ wurde hervorragend künstlerisch umgesetzt. Das Internet ist zu einem modernen und nicht mehr wegzudenkenden Medium unserer Zeit geworden. Soziale Netzwerke bringen Erleichterungen bei der Informationsbeschaffung und dienen als wichtige Kommunikationsplattformen. Gleichzeitig dürfen wir jedoch auch die damit zusammenhängen Gefahren und Probleme nicht außer Acht lassen.“ Dr. Monika Lindner, Geschäftsführung Epamedia, betonte das wirkungsvolle Zusammenspiel von Außenwerbung und Internet: „Wie können wir Jugendlichen die Vorund Nachteile eines immer stärker sozial

genutzten Mediums wie das Internet am besten näher bringen? Über die persönliche Auseinandersetzung. Die Fragen der Ausschreibung zielten bewußt auf die Gefahren einer unvorsichtig freigiebigen Selbstdarstellung und der Vortäuschung fremder Identitäten hin. Das Plakat ist übrigens das am besten geeignete Medium, um Internet-User anzusprechen. Was viele nicht glauben: Internet und Plakat ergänzen sich optimal. Sie erreichen jeden zweiten jungen, mobilen, kaufkräftigen Konsumenten und sind eine beliebte Informationsquelle: Rund jeder Zweite 14bis 39-Jährige nutzt beides täglich und kauft auch über das Netz ein. Tägliche Internetanwender schenken dem Plakat die meiste Aufmerksamkeit (wöchentliche Plakat-Nutzung: 91,1 Prozent). Unter der einkommensstarken Bevölkerung zwischen 20 und 49 Jahren sind Mobilität, Plakat- und Internetnutzung überdurchschnittlich hoch.“ „Wir danken dem Landesjugendreferat und Landesrat Mag. Wilfing, der die Patronanz übernommen hat, für die Möglichkeit die Jugendlichen auf diesem Wege direkt ansprechen zu können. Mein herzlicher Dank gilt vor allem den Schülerinnen und Schülern, Lehrerinnen und Lehrern, Schulleiterinnen und Schulleitern, ohne deren Engagement wir heute nicht hier stehen würden, aber auch den Juroren sowie dem ORF NÖ für den Rahmen der Preisverleihung“, so Dr. Monika Lindner. Prof. Norbert Gollinger, Landesdirektor des ORF Niederösterreich, sagte im Rahmen der Preisverleihung: „Das ORF Landesstudio NÖ freut sich den NÖ Jugend-Plakatwettbewerb schon seit langen Jahren als Medienpartner zu begleiten. Die Kreativität und die kritische Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit den brennenden Fragen unserer Zeit ist nicht nur für die Entfaltung der jungen Menschen wichtig, sondern auch für die Entwicklung der Gesellschaft. Das heurige Siegerplakat halte ich für besonders gelungen, zeigt es doch, daß sich die Jugend sehr


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Verkehrsmittelwerbung

Innovative Werbeform Agenturen und werbetreibende Unternehmen setzen aufgrund der zunehmenden Mobilität in der Gesellschaft verstärkt auf Verkehrsmittelwerbung (VKM) in ihrem Mediamix. Große Kontaktchancen verbinden sich dabei mit hoher Awareness und langer Beobachtungsdauer. Und auch die Vermarkter tragen diesem Trend bei ihren Angeboten Rechnung.

Im Mediamix für unsere Kunden spielt VKM eine ganz besondere Rolle, da sich durch die Vielzahl der Kontakte und durch die Auffälligkeit die üblichen Streuverluste, die in der klassischen Werbung entstehen, wesentlich minimieren lassen. Hauptsächlich setzen wir bei unseren Kunden auf innerstädtische Verkehrsmittel wie Straßenbahn und Bus, und auf Verkehrsmittel, die durch die so genannten Speckgürtel der jeweiligen Ballungszentren führen, wie Lokalbahnen und Busse. Der Anteil wird in unserem Mediamix sicher noch steigen, da viele unserer Kunden erst jetzt, step-by-step, auf die Vorteile der „mobilen” Werbung aufmerksam werden. Interessant zu beobachten ist, daß es bei der VKM ungewöhnlich viele Rückmeldungen von Kunden, Opinion Leadern und Endverbrauchern gibt. Die Kreation erfordert neue Ansätze der bestehenden klassischen Linie, da es sich hier ja um ein bewegtes Medium handelt, und eine etwas veränderte Wahrnehmung stattfindet. Das heißt, daß auch auf die Besonderheiten der jeweiligen Verkehrsmittel Rücksicht genommen werden muß. Jedes kleine Detail, wie beispielsweise Blinker oder Klappen, können das Erscheinungsbild des Sujets beeinflussen, vor allem bei Total Looks. Die Vermarkter zeigen sich bei der Buchung und Produktion sehr Auskunftskompetent und verweisen im Fall der Fälle rechtzeitig auf entsprechende Spezialisten. Wünschen würde ich mir von den Vermarktern einzig Mengenrabatte bei den Buchungen. Mag. Angelika Sery-Froschauer, CEO SERY Creative Communications GmbH VKM bildet heute im erweiterten Kommunikationsraum eine wunderbare Brücke um einerseits klassische Imagearbeit direkt an der Zielgruppe zu leisten und den Dialog mittels gekoppelter Promotion oder in den digitalen Kanälen fortzuführen. VKM ist für uns ein beständiges Instrument bei der Mediaplanung und im Cross-Mediamix. Die Koppelung einer VKMWerbekampagne mit Promotions und digitalen Kanälen bringt gute Erfolge um den Dialog mit der Zielgruppe zu vertiefen. Sie läßt sich relativ exakt auf die Zielgruppe herunter brechen und ist daher ein unmittelbarer Gradmesser für den Aufbau von Sympathiewerten, wenn die Kampagne gut ist. Generell sind unsere aktuellen Erfahrungen und Feedbacks der KonsumentInnen an unsere Kunden zufriedenstellen und positiv, sodaß VKM immer wieder in unseren Mediaplänen einen fixen Platz hat. Bei der Wahl des geeigneten Verkehrsmittel kommt es immer auf die Zielgruppe und die Zielsetzung an. Für die Aufgabenstellungen unserer Kunden und deren regionalen Einzugsraum setzen wir aber mehr auf den Einsatz von Straßenbahn. Wir sind als Agentur seit 45 Jahren am Markt und

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haben viele Außenwerbekampagnen für unsere Kunden erfolgreich entwickelt. Dementsprechend verfügen wir über viel Erfahrung was Workflow, Produktionskette und die Ansprüche an die Kreation von VKM betrifft. Generell unterliegt die Gestaltung einer Straßenbahn anderen Kriterien als die Entwicklung eines Inserates oder eines Spots. Sie darf nicht langweilig sein und sollte die Kraft haben, kurzfristig die Aufmerksamkeit der Passanten zu gewinnen. Für Unternehmen, die an ihrem Marken- und Imageaufbau kontinuierlich arbeiten ist VKM einfach effizient und gut steuerbar. Auch entwickelt sich die Werbekonjunktur in Österreich wieder eindeutig nach oben, demnach nehme ich an, daß auch der Anteil der VKM wieder steigen wird. Die Zusammenarbeit mit den österreichischen Außenwerbeunternehmen ist hervorrragend und sehr partnerschaftlich. Sie beraten, informieren über technische Neuheiten und versuchen in der Regel auch alle ungewöhnlichen Wünsche der Agenturen zu erfüllen. Wesentlich wird es zukünftig sein die technischen Möglichkeiten in Richtung Digitalisierung weiter mit zu übernehmen bis hin zur Schaffung der Möglichkeit von Augmented Realitiy Projekten in welcher Form auch immer. Rafael Müller, Projekt Manager Emmi Caffè Latte By Heart Kommunikation AG, Zürich Unabhängig von der Kommunikationsform setzen wir VKM immer ergänzend zu einem Basismedium ein. Die Gestaltung einer ganzen Verkehrsmittel-Einheit, z.B. Straßenbahn oder Bus, beinhaltet in der Regel einen höheren Grad an strategischen Marken-Elementen als eine partielle Flächenbelegung oder die Bestückung mit Hängekartons/Dispensern, welche oft aus taktischen Überlegungen zum Einsatz kommen. Für den Mediamix definieren wir die Faustregel: Je breiter die Zielgruppe, desto größer ist die Chance, VKM als komplementären Kanal einzusetzen, um verstärkt Öffentlichkeit zu schaffen. Grundsätzlich gilt: Je aufwändiger die Produktion der Werbefläche, desto länger sollte der Einsatz im anvisierten Zielgebiet möglich sein. Der firmeneigene Wagenpark mit LKWs und Außendienst-Fahrzeuge unserer Auftraggeber sind in der Regel relativ günstige und mobile Kommunikationsformen, die der strategischen Ausrichtung der Marke zusätzliche Impulse geben können. Entsprechend harmonisch kann die Markenbotschaft auf den öffentlichen Verkehrsmittel ergänzt oder fortgesetzt werden. Der Anteil von VKM im Mediamix ist immer abhängig von einer regionalen und überrregionalen Verkehrsentwicklung, von Gesetzesrevisionen und von Kostenfaktoren, wie sie dann auch von Kundenseite - dem eigentlichen Investor - immer wieder von neuem auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis geprüft werden. Bei der Kreation ist es wichtig, daß die kurze, prägnante und manchmal sogar überraschende Botschaft mit der Markenaussage in den Hauptmedien im Einklang steht. Im Idealfall ist die Erhältlichkeit des beworbenen Produktes

Fotos: Erich Götzinger Werbe GmbH, Sery Creative Communications GmbH, By Heart Kommunikation AG, Waltraud Groll PR, ÖBB-Werbecenter

Erich Götzinger, Geschäftsführer Erich Götzinger Werbe GmbH


Fotos: Erich Götzinger Werbe GmbH, Sery Creative Communications GmbH, By Heart Kommunikation AG, Waltraud Groll PR, ÖBB-Werbecenter

Verkehrsmittelwerbung

in der näheren Umgebung des Verkehrsmittels gewährleistet oder die Botschaft läßt auf dem Verkehrsmittel eine amüsante oder logische Markenverbindung zu. Dabei gilt immer, die „kommunikativ besetzte“ Verkehrsachse auf die anvisierte Zielgruppe hin möglichst genau zu prüfen. Für die Kreation sind auch die rechtlichen Rahmenbedingungen und der rechtliche Spielraum maßgebend. Bei der Umsetzung geht es dann um gelerntes oder eben weniger gutes Handwerk. An den technischen Möglichkeiten und der Materialqualität liegt es heute meistens nicht mehr. Als Schweizer Werbeagentur können wir den österreichischen Vermarktern für ihr Angebot und ihr Engagement nur Lob aussprechen! Zukünftig wünschen wir uns natürlich immer mehr Spielraum für aufregende Umsetzungen, die aber nicht auf Kosten der Verkehrssicherheit gehen dürfen. Waltraud Groll, Geschäftsführerin Groll PR

Kunden immer mehr zunimmt. Zum Einen wird diese Werbung zur Ergänzung der Kommunikationsziele eingesetzt und das mit Schwerpunkt auf Gebiete die anderswertig mittels Außenwerbemaßnahmen nicht gut erreichbar sind. Wir punkten hierbei besonders durch unsere Möglichkeiten der Buswerbung, da diese in jeglicher Region unterwegs - und je nach Kundenbedürfnissen buchbar sind. Da diese Werbemittel aufgrund der Bewegung und kreativer Kommunikationsmöglichkeiten Konsumenten impactstark erreichen, sollte ihnen ein höherer Stellenwert zugesprochen werden. Die Werbung holt den Kunden ab und begleitet ihn während seiner Reise. Die Botschaft wirkt schon innovativer als auf statischen Plakaten, weil sie sich in Gesamtheit bewegt. Unterhaltsame und abwechslungsreiche VKM kann eine besondere Faszination auf Passanten ausüben und hebt sich in informationsüberlasteten Gebieten von klassischen, statischen Werbeträgern ab oder erreicht Gebiete, die anderwertig nicht leicht bespielbar wären. Mobile Außenwerbung wird zunehmend wachsen. Ein Aufschwung ist eindeutig zu spüren und um so mehr muß jetzt Angebot und Nachfrage am Markt stimmen. Wir sehen hierbei vor allem Erweiterungspotential in der Vernetzung der Fahrgäste mit der Botschaft durch neue Technologien. Beispielsweise steigt ein Bahnreisender in einen vollgebrandeten

Die VKM hat bei all jenen von uns beworbenen Produkten einen sehr hohen Stellenwert, mit denen wir junge, urbane Personen ansprechen wollen, die aktiv im täglichen Geschehen sind. Wir bevorzugen in erster Linie die Niederflurstraßenbahn ULF da wir hier bereits hervor0˜VWHUUHLFK*PE+ ˜VWHUUHLFK*PE+ ragende Erfahrungen gemacht haben. &RPPHUFLDO*UDSKLFV Heuer haben wir in den Städten Salzburg, Linz, Graz und Innsbruck auch die Verkehrsbusse gebucht. Die Werbung auf Verkehrsmitteln muß auffällig und dem Medium angepaßt sein und sie sollte sympathisch hinüber kommen. Wir werden z.B. bei Emmi Caffé Latte nicht nur von KonsumentInnen auf die mobile Werbung angesprochen, sondern auch der Handel sieht diese Art der Werbung sehr positiv. Ich bin überzeugt, daß der Anteil der VKM generell im Steigen begriffen ist. Es ist die positivste Art der „Zwangsbeglückung“ durch Werbung und außerdem sehen die meisten Verkehrsmittel doch gebrandet um vieles besser aus als „natur“. Man muß bei den Vermarktern immer danach trachten, das beste und zielführendste Angebot zu finden - die Transparenz der Angebote ist aber in meinen Augen in Ordnung und wir sind mit der Betreuung sehr zufrieden. Im Moment ş stof fş roltac Kleb kann man in Wien, Salzburg, Linz, Graz „ 3M Cont ingen, an einfach br und Innsbruck unsere Emmi Caffé Latte technologie: en er ni positio Werbung als erfrischenden Kick im Alltag problemlos re ltenş Struktur für fa ş ply genießen. Wir sind von diesem Werbeein„ 3M Com rch du ng bu le eie Verk satz total begeistert. und blasenfr

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Verkehrsmittelwerbung

Fred Kendlbacher, Product Manager Transport Media, Gewista Werbe GmbH Öffentliche Verkehrsmittel gewinnen von Jahr zu Jahr an Bedeutung, die Fahrgastzahlen steigen stetig, das wird von zahlreichen Statistiken eindrucksvoll belegt. Besonders im urbanen Umfeld nutzen immer mehr Menschen die Öffis, um sich kosteneffizient, zeitsparend und auch umweltverträglich von A nach B zu bewegen. Öffentliche Verkehrsmittel prägen das Straßenbild. Auf diesem Hintergrund ist auch die wachsende Bedeutung von Transport Media zu sehen. Viele Unternehmen und Agenturen haben in den vergangenen Jahren erkannt, welche Kraft in der Werbeform Transport Media liegt. 70 Prozent aller öffentlichen Verkehrsmittelbenutzer befahren ihre Stammrouten bis zu fünf- oder sechsmal pro Woche. Die Kontaktchancen und die Verankerung der Werbebotschaften sind daher extrem hoch und machen VKM für die Werbewirtschaft so interessant. Aber auch, weil Transport Media sehr ungewöhnliche und kreative Inszenierungsmöglichkeiten bietet, die Werbebotschaften sozusagen ganz nah an die Frau und den Mann bringen. VKM bietet ideale Werbesynergien in Kombination mit den klassischen Werbeträgern Plakat, City Light und Rolling Board und kann sehr gut als verbindendes Werbe-Element von Außenwerbekampagnen eingesetzt werden. Die Werbeträger „bewegen“ sich auf den Straßen und sorgen für Dynamik und Aufsehen. Und auch die Kombination aus Online-Werbung und Außenwerbung, und somit auch Transport Media, ergänzen sich in idealer Weise. Mit Transport Media erreicht man kosteneffizient eine größtmögliche Zielgruppe, Online-Werbung kann sehr zielgruppengenau plaziert werden, beides zusammen ist eine tolle Kombination. Gerade bei der Kreation von Wwerbesujets ist es wichtig, alle Möglichkeiten die die Werbeträger U-Bahn, die U-Bahnstationen, die Straßenbahn, ULF und Bus bieten, auszureizen und mit ihnen „zu spielen“. Wie immer in der Außenwerbung gilt: Keep it simple. Botschaften, die explizit auf den Werbeträger eingehen, und ein Schuß Witz und Ironie, der die Rezipienten zum Schmunzeln bringt, sorgen für hohe Erinnerungswerte und positiven Imagetransfer. Ich bin immer wieder erstaunt, mit wie viel Kreativität die Agenturen an das Thema Transport Media heran gehen und für Ideen offen sind. Dominik Sobota, Prokurist, Progress Außenwerbung GmbH Die VKM oder auch Transport Media hat in den vergangenen Jahren deutlich an Stellenwert im Mediamix gewonnen. Wir arbeiten intensiv daran, diesen weiter zu erhöhen via Marketing, Marktforschung, direktem Kontakt mit Kreativen und Unter-

nehmen und PR-Maßnahmen. VKM hat enorm hohe Kontaktwerte. Menschen bewegen sich immer häufiger draußen, halten sich länger im öffentlichen Raum auf, und werden damit stärker mit Werbung konfrontiert. VKM ist zudem aus mehreren Perspektiven zu perzipieren: Fußgänger, Autofahrer oder Öffi-Fahrer. Das erhöht die Dauer der Sichtkontakte, und stärkt die Penetrationskraft. Zudem ist Transport Media zumeist auch kreativ ansprechend, sodaß ein AHA-Effekt beim Betrachter entsteht. Laut GAMA-Untersuchungen hat VKM höhere Recall- und Impactwerte, als beispielsweise das konventionelle Plakat. Allerdings muß man diese Untersuchungen relativieren, da ja seitens des Rezipienten der Mix wiedergegeben wird. Man kann VKM nicht aus der gesamten Werbung im öffentlichen Bereich herauslösen. Aber die Mobilität und Multiperspektivität schaffen höhere Recognition. Gute Transport Media Werbung ist kurz, knapp, plakativ und berücksichtigt auch die technischen Voraussetzungen wie gutes Material, klare Konturierung vor einem Hintergrund oder haltbare Folien. Deshalb bieten wir als Vermarkter auch Produktionsservices an, um dem Kunden die optimale Realisierung zu ermöglichen. Bei der Kreation selbst sind kaum Grenzen gesetzt. Je großzügiger umso besser. VKM ist eine der spannendsten Herausforderungen für Kreative. Wir laden alle Kreativen ein, über den Horizont und über die Grenzen hinaus zu denken und sich diesem Medium noch stärker anzunehmen. Das gilt auch für die Agenturen, von denen wir uns wünschen, daß deren Mitarbeiter sich stärker im öffentlichen Raum bewegen, öffentliche Verkehrsmittel nutzen und damit sehen, wie hoch die Akzeptanz ist. Die Kunden entscheiden sich für VKM meist aus Effizienz- und Kosten-Nutzen-Gründen, aber auch, weil sie geringen Streuverlust im lokalen Einsatz haben, und in kürzester Zeit Botschaften flächendeckend präsentieren können. Transport Media und klassische Außenwerbung verzahnen einander immer stärker. Es gibt den Trend zu Komplettinszenierungen im öffentlichen Raum. Zudem bemerken wir eine stärkere Nachfrage nach der Kombination mit digitalen Medien und nach Interaktionswerbung. Nicht zu vergessen ist, daß sich durch Total Branding der Verkehrsträger neue Eindrücke im öffentlichen Raum manifestieren. Der Trend, der in Österreich herrscht, läßt sich auch international beobachten, vor allem in den großen Städten, in denen das öffentliche Verkehrsnetz gut ausgebaut ist. Mag. Dieter Weber, CEO & Unternehmenssprecher, Ankünder GmbH VKM nimmt zwar einen leicht steigenden, aber noch immer nicht den Stellenwert im Mediamix ein, der ihr anhand der objektiven Daten eigentlich zustehen würde. Mit dem vermehrten Umstieg vom Auto auf den öffentlichen Verkehr wird Transport Media auch in naher Zukunft im Mediamix einen immer höheren Stellenwert einnehmen. Der optimale Tausender Kontaktpreis macht diese Art der Werbung besonders attraktiv und wird zudem als besonders sympathisch empfunden und wirkt impactstark. Die mobile Außenwerbung wird einerseits durch die enormen technischen Entwicklungspotenziale im Hard- und im Softwarebereich als auch im klassischen Bereich, z.B. durch die Installation von City Bikes, steigende Bedeutung erhalten. Mobile Außenwerbung ist DAS Thema der Zukunft. Nicht zuletzt durch die ständige Weiterentwicklung der Hard- wie auch Software wird es in Zukunft möglich sein, Werbeträger punktgenau einzusetzen und gleichzeitig z.B. auch aktuelle Marktforschungsergebnisse zu liefern. Die VKM glänzt mit Inszenierungen und innovative Gestaltungsmöglichkeiten schaffen Raum für Kreativität. VKM besticht in erster Linie durch die Größe der Werbefläche bei Total Look Bran-

Fotos: Gewista, Progress Salzburg, Stmk. Ankünder

Zug und erhält im Zuge der Fahrt via Bluetooth einen Gutschein des Werbepartners auf sein Handy. Verstärkte Angebote und mehr Einbindung in cross-mediale Kampagnen. Bei der Kreation sollte darauf geachtet werden, daß das Medium richtig verstanden wird. Es handelt sich hier nicht um eine klassische Plakatfläche. Besonders kreative Lösungen die sich am Fahrzeugtyp orientieren, werden besondere Aufmerksamkeit erreichen und erfolgreich sein. Zudem muß die Werbebotschaft in kurzer Zeit erkannt werden. Bildmutationen sollten bevorzugt und dafür weniger Textbotschaften verwendet werden. Bei der Produktion ist die Farbechtheit aufgrund der Größe ein großes Thema. Weiters ist der Betrachtungsabstand zum Sichtkontakt meist gering, sodaß jeder Produktionsfehler auffällt.


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dings. Mit einer positiven und klaren Gestaltung des Total Looks eignet sich diese Art der Werbung hervorragend, Marken, Produkte und Images von Unternehmen den Zielgruppen zu präsentieren. Die Kunden entscheiden sich auch deshalb für VKM, weil diese bei deren Kunden durchwegs positiv aufgenommen wird. Dadurch ist auch ein wesentliches Kriterium für die „Beeinflußbarkeit“ ihrer Zielgruppen gegeben: Positiv wahrgenommene Werbung wirkt zusätzlich verstärkend auf die Imagebildung bzw. Produkt- oder Unternehmenswerbung. VKM aktiviert außerdem positive Einstellungen und gibt Kaufimpulse und trägt dazu bei, die Langeweile beim Warten zu vertreiben. Produktionstechnisch ist in erster Linie auf die Einhaltung verkehrstechnischer Vorschriften zu achten. Zusätzlich mußeine bestimmte Folie (3M) für die Beklebung der Fensterflächen verwendet werden. Darüber hinaus ist zu bedenken, daß VKM immer längerfristig eingesetzt werden soll und die Qualität der permanent haftenden Outdoor-Folie diesem Kriterium auch entspricht. VKM hat einen hohen Stellenwert im Portfolio unseres Unternehmens. Werbung auf Straßenbahnen und Bussen sowie Infoscreens in den Fahrzeugen haben einen hohen Informations- und Unterhaltungswert und wird von den Konsumenten als Aufwertung für die Verkehrsmittel empfunden. VKM bietet auch eine Verbindung zwischen Werbung und Kunst. Sie ist eine positive undaufdringliche Belebung des Straßenbildes und wertet die Verkehrsmittel deutlich auf. VKM im Media Mix mit Poster Lights, aber vor allem mit City Lights, sind ein Garant dafür, einen optimalen Return on Investment für den Werbe-Euro zu erzielen. Alfred Stadler, MBA, Geschäftsführer Gutenberg-Werbering GmbH Grundsätzlich stellen wir fest, daß VKM zu aktuellen Kampagnen immer wieder angefragt und auch gebucht wird. Das bedeutet, daß die VKM in den Köpfen der Planer einen Stellenwert hat. Dennoch glauben wir, daß sehr häufig in der Entscheidungsphase die VKM zu Gunsten anderer Medien heraus genommen wird. Das hängt auch damit zusammen, daß VKM nicht ganz so flexibel ist wie andere Medien. Was aber nicht ganz stimmt. Innerhalb einer Woche ist eine komplette Gestaltung von mehreren Bus Heckflächen mög-

lich. Oder eine komplett gebrandete Straßenbahn in zehn Arbeitstagen. Auch der Buchungszeitraum ist mit einem Monat schon sehr flexibel. Die sollte in der Planung auch berücksichtigt werden. VKM ist ein Image-Transporteur. Deshalb sollte eine Straßenbahn zum Beispiel auch länger mit der Werbung im Einsatz sein. Stammkunden auf dem Medium sind zum Teil schon mehr als 15 Jahre damit unterwegs. Natürlich wird immer wieder neu gestaltet. VKM eignet sich aber auch unterstützend zu einer umfassenden Kampagne. Mehrere Kunden haben dies bereits erkannt. Ein wesentlicher Vorteil der VKM gegenüber anderen Medien ist die Urbanität. Kaum ein anderes Medium ist in dieser Größe im Herzen einer Stadt so nahe am Verbraucher. In Linz entscheiden sich Kunden hauptsächlich deshalb für VKM, weil die Straßenbahn durch die Landstraße, die Einkaufsstraße schlechthin, fährt. Ebenso die Busse, die das Zentrum der Stadt sehr stark frequentieren. Wir glauben, daß der Trend künftig noch mehr zur mobilen Außenwerbung gehen wird. Der Grund dafür ist der verstärkte Ausbau des öffentlichen Verkehrs und die Erschließung neuer attraktiver Stadtteile, wie bei uns in Linz die Linie 3 Richtung Einkaufszentren in Leonding. In anderen Städten wie beispielsweise in London wird mobile Außenwerbung viel stärker als bei uns eingesetzt. Das kommt auch zu uns. Wir sehen das auch in Tschechien. Auch dort wird die Nachfrage intensiver. Entscheidend wird dabei sein, daß wir einen möglichst breiten Raum für Kreativität schaffen und den Kosten-/Nutzen-Effekt klar herausstreichen. Bei der Realisierung in Kreation und Produktion sollte nach dem Motto „Keep it short and simple“ gehandelt werden. VKM ist kein Inserat. Klare Botschaften oder am besten eindrucksvolle Bilder finden Ihre Abnehmer. VKM gehört nicht zu den Discountprodukten. Das spürt man in verhaltenen Wirtschaftsjahren. Aber dennoch erkennen viele den Vorteil des Produktes und haben auch in schwierigeren Zeiten darauf gesetzt. Der Werbekuchen wird nicht größer, diejenigen, die davon etwas abschneiden wollen, werden immer mehr. Das bedeutet für die VKM im Speziellen und für Außenwerbemedien generell, daß kräftiges Wachstum wie in den neunziger Jahren momentan nicht möglich ist. Mittelfristig gesehen glauben wir, wird eine Veränderung der Größe der Tortenstücke zugunsten der VKM erkennbar sein. Wir würden uns wünschen, daß Agenturen, Kreative und Mediaplaner verstärkt die Möglichkeit nutzen, ihre Kreativität großflächig einzusetzen, um ihre Kunden direkt am P.O.S. im urbansten Raum einer Stadt näher zu bringen.

Gewinnspiel In Zusammenarbeit mit Michael Moesslang und communications9 verlosen wir ein Exemplar des neuen Buches von Michael Moesslang: „So würde Hitchcock präsentieren“. So gehts: Fan auf Facebook werden und die richtige Antwort zur Gewinnspielfrage posten.

„Welchen Beinamen trägt/trug Hollywood Regisseur Alfred Hitchcock?“ Ein kleiner Tip: Die Antwort finden Sie im Interview mit Michael Moesslang auf Seite 30. Magazin Out-of-Home auf Facebook: http://www.facebook.com/pages/OUT-OF-HOME-Magazin/290833887553 Die Ermittlung des Gewinners/der Gewinnerin erfolgt aus allen richtigen Antworten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Bar-Ablöse möglich. Über das Gewinnspiel kann kein Schriftverkehr geführt werden. Der Gewinner/die Gewinnerin wird schriftlich verständigt und in der nächsten Ausgabe des Magazins OUT-OF-HOME bekannt gegeben. Einsendeschluß: 16. August 2011

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Foto: Gutenberg-Werbering

Verkehrsmittelwerbung


Verkehrsmittelwerbung

Des Autos neue Kleider

Fotos: Ebinger & Sohn

Ebinger & Sohn hat sich in den vergangenen Jahren als Spezialist für Autobeschriftung sowie für Autovollverklebung etabliert. Das Unternehmen um Geschäftsführer Wolfgang Hammer bietet dabei sowohl für Firmenfahrzeuge bzw. den kompletten Firmenfuhrpark als auch für Privat-Kfz‘s eine hochqualitative und individuelle Lösung. „Mehr als 73 Prozent der Unternehmen nützen das gewaltige Potential ihres Fuhrparks als mobiler Werbeträger nicht“, so Wolfgang Hammer, Geschäftsführer von Ebinger & Sohn, „dabei belegen sämtliche Studien, daß ein Firmen-Pkw im Durchschnitt mehr als 16 Millionen Mal im Jahr gesehen wird. Das bedeutet einen zusätzlichen Werbewert von jährlich mehr als 46.500 Euro.“ Zudem schützt die Folienverklebung den Lack des Fahrzeuges wie eine zweite Haut gegen Steinschlag, Kratzer und andere Umwelteinflüsse. Da durch die Folienbeklebung der Lack dauerhaft geschützt ist, läßt sich damit auch die Leasingrate für Fahrzeuge eines Firmenfuhrparks senken. Ebinger & Sohn präsentiert sich im Bereich der Autobeschriftung als Gesamtdienstleister. Von der Grafik über den Druck auf einer der Digitaldrucksysteme bis hin zur Verklebung der Folien werden alle Arbeitsschritte von den Spezialisten des Unternehmens mit jahrelanger Erfahrung vorgenommen. „Unsere Lösungen sind so individuell wie die Wünsche unserer Kunden“, so Geschäftsführer Wolfgang Hammer. Die Verwendung von 3M-Folien garantiert den Fuhrparkverantwortlichen in den werbetreibenden Unternehmen eine weitere hochqualitative Komponente. Neben der Verklebung mit Werbesujets offeriert Ebinger & Sohn die Gestaltung eines Fahrzeuges mit unterschiedlichen neutralen Folien in zahlreichen Farbnuancen wie etwa Standardfolien in glänzend, matt oder metallic, Carbonfolien in Weiß, Schwarz, Anthrazit, oder

- für ausgefallene Wünsche - gebürstete Folien in Alu, Stahl, Titanium oder Gold. Zudem offeriert das Unternehmen als zertifiziertes und autorisiertes Unternehmen die Verklebung von 3M-Sonnenschutzfolien. Scheibenfolien sind in Österreich genehmigungspflichtig, nur ein autorisierter Betrieb kann die Bestätigung für eine ordnungsgemäße Verarbeitung mit dem zugehörigen Typengenehmigungsbescheid ausstellen. Im Gegensatz zu getönten Scheiben sind Sonnenschutzfolien ein echter Sonnenschutz. Haben getönte Scheiben lediglich den Effekt der Verdunkelung des Innenraums des Fahrzeuges, bietet die Sonnschutzfolie hingegen einen 99 prozentigen UV-Schutz. Dadurch wird die Klimaanlage entlastet, ein angenehmes Raumklima wird gefördert. Gleichzeitig sind Sonnschutzfolien auch Sichtschutz und - vor allem in der Nacht - Blendschutz für Insassen und Fahrzeuglenker. Bei Unfällen mit Glasbruch wird das Verletzungsrisiko durch das Zusammenhalten der Splitter auf der bzw. durch die Folie vermindert. Übrigens sind alle Folien Waschstraßen-fest und rückstandslos ablösbar. Mit der nahezu 80-jährigen Erfahrung - das Unternehmen wurde 1932 von Georg Ebinger sen. gegründet - ist das Unternehmen heute führend in der Herstellung von Verkehrszeichen sowie Werbemitteln wie etwa Fahrzeugwerbung, Megaboards, Plakate, Displays oder Werbeschilder, die im Sieb- und Digitaldruck auf mehreren Drucksystemen hergestellt werden. Dabei werden auch sämtliche Endfertigungsschritte wie Verklebung, Stanzen, Konturschneiden, Ösen, Schweißen oder Nähen im Unternehmen vorgenommen. (bka)


Verkehrsmittelwerbung

Gut verklebt Innsbruck, Salzburg und Graz waren die bisherigen Schauplätze der Verklebeschulungen, die für Mitarbeiter der ÖBB-Postbus GmbH durchgehührt wurden. Die zehn Teilnehmer an den drei Standorten beklebten unter fachkundiger Anleitung von Michael Obermayer, Account Manager Construction & Business Services bei 3M Österreich, und Christian Tepli, Verklebetechniker 3M Österreich, insgesamt acht Linienbusse - fünf verschiedene Bustypen - mit Eigenwerbesujets der ÖBB-Werbecenter GmbH, die im Großraum Innsbruck, zwischen Salzburg und Hallein bzw. Mondsee sowie im Gebiet Graz/Gleisdorf verkehren. „Die Verklebeschulungen in Innsbruck, Salzburg und Graz haben für die Mitarbeiter der ÖBB-Postbus GmbH neue Einbicke in die Verarbeitung der unterschiedlichsten Folientypen gebracht“, so Mag. (FH) Lina Bindoni, stellvertretende Leiterin des ÖBB-Werbecenters und auch für Marketing zuständig, „derzeit laufen Bedarfserhebungen für weitere Verklebeschulungen an den Standorten Linz, Villach sowie im Bereich Burgenland.“ Für die Beklebung der Busse der ÖBB-Postbus GmbH werden ausschließlich Folien von 3M verwendet. „Den ÖBB sowie dem Postbus ist Qualität in allen Belangen sehr wichtig und so auch bei der Werbung. Diese Folien bieten sowohl dem Kunden bei seinem Werbeauftritt, als auch der ÖBB-Postbus GmbH die optimalen Voraus-

setzungen“, so Lina Bindoni weiter, „weiters konnten wir die Anzahl an Lackbeschädigungen durch Folienbeklebungen seit dem Einsatz von 3M Folien drastisch minimieren. Sollte doch mal was passieren, so steht 3M Österreich mit allen Ressourcen bereit, um eine schnelle und bestmögliche Aufarbeitung des Schadens vorzunehmen.“ Zum Einsatz kamen hochwertige Digitaldruckfolien sowie perforierte Fenstlerlochfolien, die beide trocken verklebt wurden. Durch die 3M Controltac Klebstofftechnologie sind die Folien während des Verklebeprozesses repositionierbar. Möglich wird dies durch die im Klebstoff vorhandenen mikroskopisch kleinen Glaskugeln, die verhindern, daß der Klebstoff unmittelbar mit dem Untergrund in Kontakt kommt. „Mit Rakeldruck zerplatzen die Glaskugeln und werden in den Klebstoff gedrückt, wodurch eine Anfangshaftung auf dem Untergrund entsteht“, erläutern die 3M-Spezialisten Christian Tepli und Michael Obermayer, „bevor dies geschieht, läßt sich die Folie einfach (re-)positionieren.“ Luftkanäle im Klebstoff - die sogenannte 3M Comply Technologie - sorgen dafür, daß beim Verklebeprozeß Luft entweichen und die Folie blasenfrei aufgebracht werden kann. Aufgrund der speziellen Klebstoff-Eigenschaften lassen sich die 3M Folien rückstandsfrei entfernen. Dies ist vor allem bei regelmäßig wechselnden Werbesujets wie auf den Bussen der ÖBB-Postbus GmbH ein wichtiger Aspekt. (Bernd Klaus Achter)

Digitale Werbeflächen Am Dienstag, den 31. Mai, präsentierte das ÖBB Werbecenter gemeinsam mit den Digital Signage Spezialisten von DDMG am Wiener Westbahnhof die neuen MediaWalls, die auf den größten Bahnhöfen Österreichs gebucht werden können. Im Juni startete mit den DDMG MediaWalls eine Produktneuheit auf dem Sektor der elektronischen Außenwerbung. Hierbei handelt es sich um Österreichs größtes Netz an digitalen HD-Großflächen in bis zu 4k Video-Qualität. Die Screens sind strategisch an jenen Bahnhöfen mit der höchsten Frequenz plaziert. Diese Ballungszentren an urbanen Verkehrsknotenpunkten (2x Wien Westbahnhof, Klagenfurt Hauptbahnhof, Linz Hauptbahnhof Graz Hauptbahnhof, St. Pölten Hauptbahnhof, Salzburg Hauptbahnhof und der Neue Hauptbahnhof in Wien erst nach Fertigstellung) erzielen beim Start pro Monat eine Frequenz von fünf Millionen Kontakten und haben eine HDBildschirmdiagonale von knapp fünf Meter. Diese Größen entsprechen dem 20fachen eines großen TV-Geräts. Mit einer Auflösung von HD bis zu 4k Spots ist die Ausspielung bis zu viermal besser als bei einem Full-HD Screen. Diese Kombination aus Größe, Auflösung und Standortfrequenz machen dieses Werbenetz einzigartig im europäischen Raum. Die bewegten Bilder in bis zu 4K eignen sich daher ideal für Werbespots, das 16:9 Format der MediaWalls bietet zudem die Möglichkeit, TV- oder Kinospots direkt in diesem digitalen Außenwerbemedium

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einzuspielen. Durch die optimal geplanten Standorte innerhalb der Bahnhöfe können alle Passanten und Reisenden mit den MediaWalls erreicht werden. Werbekunden können auch, um Regionalitäten innerhalb ihrer Zielgruppe zu berücksichtigen, einzelne Standorte aus dem DDMG Werbenetzwerk auswählen. Um die Wirkung einer Werbekampagne noch zu verbessern, ist es möglich, die Ausspielhäufigkeit der Spots zu erhöhen. All diese Vorteile für werbetreibende Unternehmen sind im Monat ab einem TKP von 2,67 Euro für einen 10-Sekunden-Spot im Österreichnetz buchbar. Zudem sind innerhalb eines Buchungszeitraumes Sujetwechsel beliebig oft, jederzeit und ohne Mehrkosten möglich. So können zeitliche, regionale und preisliche Angebote zielgruppengenau ausgestrahlt werden. Weitere Standorte in Österreich befinden sich derzeit in Planung. Die MediaWalls können sowohl über das ÖBB-Werbecenter als auch über DDMG gebucht werden. (bka)

Fotos: Bernd Klaus Achter

3M Österreich führte in Zusammenarbeit mit der ÖBB-Werbecenter GmbH Verklebeschulungen für Mitarbeiter der ÖBB-Postbus GmbH durch.


Verkehrsmittelwerbung

Stadtbahn neu eingekleidet Forster Verkehrs- und Werbetechnik GmbH kleidete die Triebwagen der Citybahn in Waidhofen an der Ybbs mit einer attraktiven Vollverklebung ein. Zudem realisierte das Untenehmen die Druckproduktion für Flugzeugbeschriftungen für die Austrian Airlines. Die Citybahn Waidhofen verbindet den Hauptbahnhof mit Gstadt, die Züge verkehren stündlich auf dem rund fünf Kilometer langen Abschnitt der früheren Ybbstalbahn. Erst Ende 2010 übernahmen die Niederösterreichischen Landesbahnen die historische Schmalspur-Strecke von der ÖBB. Nun wurde das Design dem des Waidhofner Citybusses angepaßt. Dadurch sollen die Fahrgäste die Bahn enger mit der Stadt Waidhofen in Verbindung bringen. Insgesamt stattete Forster drei Triebwagen mit dem neuen Design aus. Dabei wurden mehr als 100 Quadratmeter pro Triebwagen mit Folien verklebt. Der Betreiber restaurierte erst die Triebwagen, befreite sie von Rost und konnte dadurch einen geeigneten Untergrund für die Vollverklebung bereitstellen. Die hochwertigen 3M Folien aus der Serie 180 sind für einen langfristigen Außeneinsatz geeignet, wurden im Digitaldruckverfahren bedruckt und zusätzlich mit einem Anti-Graffiti-Laminat versehen.

Fotos: Forster Verkehrs- und Werbetechnik, Austrian Airlines

Druck auf Spezialfolien für Flugzeugbeschriftungen Forster Verkehrs- und Werbetechnik GmbH ist ein autorisierter Hersteller von Flugzeugbeschriftungen. Flugzeugbeschriftungen mittels bedruckter Folien stellen höchste Anforderungen an die Folie, an das Farbsystem, an den Oberflächenschutz und natürlich an die Verarbeitung. Für einen langfristigen Einsatz werden die Folien im Siebdruckverfahren bedruckt; für kurzfristige Werbeeinsätze werden die Folien mit einem speziellen Farbsystem im Digitaldruckverfahren in Kombination mit Siebdruck bedruckt. Der Kombination der beiden Druckverfahren macht Druckbild und Material gegen eine hohe UVBelastung resistent. So produzierte das Waidhofener Unternehmen im Auftrag der Austrian Airlines die Folien für eine Beklebung einer Fokker 100, auf der fünf österreichische Wintersportler für Österreich werben.

Dies geschieht im Rahmen der Kooperation der Austrian Airlines mit dem Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) - Austrian Airlines sind Official Carrier des österreichischen Schiverbands (ÖSV). Das bedeutet, daß Austrian Airlines alle Sportler und Funktionäre des österreichischen Skiteams zu den Schirennen und Trainingscamps fliegen. Als gut sichtbares Zeichen der Zusammenarbeit ist für die kommenden zwölf Monate eine Austrian Fokker 100 im speziellen ÖSV-Design unterwegs. Darauf werben fünf prominente heimische Wintersport-Asse gemeinsam mit Austrian Airlines für den österreichischen Wintersport. Auf der Austrian Fokker 100 sind die Skirennläufer Benjamin Raich und Elisabeth Görgl, der Biathlet Christoph Sumann, der Skispringer Gregor Schlierenzauer und die Snowboarderin Doris Günther zu sehen. Auf dem Flugzeug sind 30 Quadratmeter 3M Spezialfolien, die bei Forster Verkehrsund Werbetechnik bedruckt wurden, in 40 Einzelteilen unterschiedlicher Größe verklebt. Die Folien halten Temperaturschwankungen zwischen +80 Grad Celsius und -60 Grad Celsius stand. Sie sind widerstandsfähig gegen Enteisungsflüssigkeit, Öl und Kerosin, gleichzeitig aber flexibel genug sein, um die Dehnungen des Flugzeugrumpfes durch Druckunterschiede zu absorbieren. Austrian Airlines haben mit der finanziellen Unterstützung von Wien Tourismus speziell für den Life Ball eine Boeing 777 gebrandet. Diese Boeing fliegt seit 13. April 2011 mit dem speziellen Design nach New York, Bangkok, Tokio und Peking. Die Folien wurden ebenfalls bei Forster gedruckt, die Verklebung erfolgte bei den Austrian Airlines. So wurden mit dieser Boeing 777 rund 170 prominente Life Ball Gäste von New York nach Wien geflogen. (bka)

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„Spread the Wings of Tolerance” Der Life Ball 2011 ist gefeiert und der vorläufige Reinerlös von 1,9 Millionen Euro macht ihn zum erfolgreichsten Life Ball in der Geschichte. Ein großer Teil der überdimensionalen Dekorationen des glamourösen Festes stammten vom Salzburger Digitaldruck-Spezialisten Fahnen-Gärtner. 2009 mit „Let Love flow!“ dem Wasser entsprungen, setzte sich der Kreislauf der Elemente 2010 mit dem Element Erde und dem Motto „Sow the Seeds of Solidarity!“ fort. Der 19. Life Ball fand heuer am 21. Mai 2011 am Wiener Rathausplatz und im Inneren des Rathauses statt und stand gemäß des Vierjahreszyklus unter dem Motto Element Luft. Luft ist nicht sichtbar. Genauso wenig, wie die tödliche Macht des HIVirus. Beides ist aber vorhanden. Und vorhanden ist auch noch immer die Ausgrenzung von Menschen, die von Ing. Gerald Heerdegen, Geschäftsder Krankheit betroffen führer Fahnen-Gärtner, hier in charsind. Deshalb breitet manter Begleitung, sponserte die der Life Ball abermals Digitaldruckleistungen für die die Flügel der ToleAusstattung des Life Ball 2011. ranz aus, und setzt ein sichtbares Zeichen. Ein sichtbares Zeichen für das Leben und gegen Intoleranz, für die Freude am Leben und gegen Ausgrenzung, für Solidarität und gegen Ignoranz. Um dem international angesagtesten und schrillsten HIV-BenefizFest seinen einzigartigen Glamour zu verleihen, steht die Dekoration und Ausstattung an erster Stelle. Für den Großteil der überdimensionalen Drucke zeichnet der Mittersiller Digitaldruck-Spezialist Fahnen-Gärtner unter Geschäftsführer Ing. Gerald Heerdegen verantwortlich. Nachdem das innovative Unternehmen den Auftrag erhalten hatte, wurde firmenintern ein Life Ball-Team bestimmt, welches sich ausschließlich um einen reibungslosen Ablauf des Projektes kümmerte. Nach Erhalt der Druckdaten wurden diese umgehend für die Produktion vorbereitet und anschließend gedruckt. Die Konfektion und Endkontrolle der Drucke übernahm die hauseigene Näherei. Die Verkaufsabteilung übernahm die komplette Terminüberwachung sowie die Kommunikation mit dem Life Ball Komitee. „Die größte Herausforderung war das Handling der großen Drucke. Zum

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Teil mußten Stoffflächen von 252 m² zusammengenäht und fertig konfektioniert werden. Eine weitere Aufgabe war die kurzfristige Produktion. Fahnen-Gärtner mußte daher sehr flexibel sein und manche Drucke innerhalb eines Tages fertigstellen“, so Fahnen-Gärtner Geschäftsführer Ing. Gerald Heerdegen zum Projektablauf. Großformatige Dekorationselemente Da der Life Ball als Charity Veranstaltung auf die Unterstützung von Geld- und SachSponsoren angewiesen ist, unterstützte Fahnen-Gärtner gerne das glamouröse Fest und sponserte rund 3.500 m² Stoff samt Druckleistung für die großformatigen Dekorationselemente. Diese individuell bedruckten Stoffe für Aids Life wurden für die verschiedenesten Örtlichkeiten am Life Ball zur Verfügung gestellt: So sicherten 36 Stück gedruckte Baunetze die Life Ball Baustelle im Vorfeld ab. Sämtliche Tribünen und Bühnenbilder wurden mit bedrucktem Stoff verkleidet. Ein Bühnenbild etwa bestand aus rund 540 m² Stoff. Zusätzlich wurden alle Leitsysteme, die zur Orientierung auf dem Veranstaltungsgelände dienten, rund 219 m², von Fahnen-Gärtner produziert. Die größte Herausforderung war aber die Verkleidung des Arkadenhofes sowie der Burgtribüne mit einer Gesamtfläche von 741 m². Erwähnenswert auch die verwendeten Bedruckstoffe und Materialien für die Drucke. Zum Einsatz kam Polyester, das im Vergleich zu PVC ein Produkt mit geringerer Umweltbelastung ist. Außerdem hat das Material ein bis zu zwei Drittel geringeres Gewicht, also 90 bis 200 g/m² anstatt 300 bis 450 g/m² wie bei PVC und damit entsteht weniger Abfall. Weiters


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läßt sich das Material problemlos recyceln und eignet sich daher ideal für kurze und einmalige Veranstaltungen und Ankündigungen. Die verwendeten Bedruckstoffe sind weiters zertifiziert nach Ökotex Standard 100, Produktklasse I oder IV und sind somit frei von gesundheitsgefährdenden Substanzen gemäß der strengen Vorgaben der Deutschen Zertifizierungsstelle ÖkoTex. Erwähnenswert ist auch, daß alle gesetzlich festgeschriebenen sozialen und ökologischen Standards sowohl in den Arbeitsprozessen bei Fahnen-Gärtner, als auch bei dessen Lieferanten eingehalten und auch regelmäßig kontrolliert werden. „Seit über 60 Jahren ist es nicht nur unser Ziel, hochwertige Produkte herzustellen, sondern dies auch in einer umweltfreundlichen und nachhaltigen Art und Weise zu tun - schon lange bevor dies ein Thema in der Öffentlichkeit wurde. Heute werden zum Beispiel alle Digitaldrucktextilien von Lieferanten aus recycelbaren Polyestergarnen hergestellt. Denn

als ein seit mehreren Generationen erfolgreiches Familienunternehmen sehen wir es als unsere Pflicht, in allen umwelttechnischen und sozialen Belangen mit größtem Verantwortungsbewußtsein zu handeln“, so Gerald Heerdegen. Ein lohnender Erfolg Die Drucke von Fahnen-Gärtner fanden beim Life Ball Publikum regen Anklang. Auch die Montage im Vorfeld verlief reibungslos, ebenso die Zusammenarbeit mit den Organisatoren: „Beim Projekt Life Ball muß man auch dem gesamten Team rund um Eventveranstalter Gerry Kessler ein großes Lob aussprechen. Hier wird sehr viel für eine große Sache und eine große Vision geleistet. Wir hatten das Gefühl, daß alle an einem Strang ziehen - so macht eine Zusammenarbeit wirklich Spaß“, freut sich Gerald Heerdegen über die gelungene Projektabwicklung. Ein großes Dankeschön spricht er aber auch seinem Team aus, das durch den internen Zusammenhalt und die Leistung jedes einzelnen Mitarbeiters erst diese große Produktion ermöglicht hat. Über den gesamten Erfolg rund um die Veranstaltung machte sich Fahnen-Gärtner Geschäftsführer Ing. Gerald Heerdegen am Samstag, den 21. Mai 2011 direkt vor Ort ein Bild. „Die Teilnahme am Life Ball 2011 hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und eröffnet Fahnen-Gärtner neue Wege im Bereich der Großeventausstattung. Es war für uns eine Ehre, daß wir die Druckproduktion übernehmen durften - dies ist wirklich ein Highlight unserer sozialen Aktivitäten. Dadurch konnten wir auch unseren Bekanntheitsgrad steigern und unseren Kunden zeigen, was Fahnen-Gärtner alles möglich machen kann“, resümiert Gerald Heerdegen. Einer weiteren Zusammenarbeit mit dem Life Ball Team steht somit für 2012 nichts mehr im Wege. Dagmar Achter

Nachhaltiges Wirtschaften

Fotos: Fahnen-Gärtner, Mag. Dagmar Achter, Konica Minolta

Der FTSE4Good Global Index gilt als einer der weltweit renommiertesten und exklusivsten Indices: Hier werden Unternehmen gelistet, die für soziales, ökologisches und ethisches Verhalten bekannt sind. Konica Minolta wurde bereits zum achten Mal in Folge in den FTSE4Good Global Index aufgenommen. Weiters wurde das Unternehmen in der Silver Class im Jahrbuch für nachhaltige Investments (SAM) gelistet. Der FTSE4Good Global Index wird seit 2001 jährlich von der Financial Times und der London Stock Exchange (FTSE) publiziert. Um aufgenommen zu werden, verpflichten sich Unternehmen zur Transparenz. Das Management der wesentlichen sozialen und ökologischen Risiken ihres Geschäfts muß offengelegt werden. Informationsweitergabe an Aktionäre und Zielgruppen ist ebenfalls Bedingung. Konica Minolta findet sich auch dieses Jahr bereits zum achten Mal in Folge im FTSE4Good Global Index. Ing. Johannes Bischof, MBA, Geschäftsführer von Konica Minolta Österreich: „Die positive Bewertung freut uns und wir sind stolz darauf. Sie ist auch ein schönes Ergebnis unserer Managementphilosophie. Der FTSE4Good bedient die wachsende Nachfrage von Investoren. Diese wollen die Sozialverantwortlichkeit von Firmen, in die sie investieren, umfassend messen. Dieses transparente Nachhaltigkeits-System entspricht ganz unseren Firmenleitlinien. Nachhaltigkeit ist für uns weit mehr als nur die Umweltverträglichkeit unserer Produkte.“ Für dieses nachhaltige und umweltorientierte Geschäftsmodell erlangte Konica Minolta eine weitere Auszeichnung: Die Listung in

der „Silver Class“ im Jahrbuch von SAM - Sustainable Asset Management. Dies ist ein globaler Vermögensverwalter für nachhaltige Investments. Dabei werden neben unternehmerischer Einstellung auch operative Prozesse betrachtet. Konica Minolta wurde bereits zum zweiten Mal in dieser Kategorie gelistet. „Mit der Auszeichnung sehe ich unsere langfristige Ing. Johannes Bischof, Umwelt- und CSR-Strategie bestäMBA, Geschäftsführer tigt“, erläutert Bischof. Konica Minolta Österreich. Bereits 2008 hat Konica Minolta den Global Compact der Vereinten Nationen unterschrieben. In diesem Kodex werden zehn Handlungsprinzipien formuliert, die sich auf Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Korruptionsbekämpfung beziehen. „Wir achten auch auf die sozialen Bedingungen, unter denen die Mitarbeiter unserer Zulieferer arbeiten“, so Bischof.

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Druckvorstufe der Zukunft Weil Aus- und Weiterbildung dem Unternehmen ein Anliegen sind, schenkt e.h.montagen der Berufsschule für Grafische Berufe das großformatige Plattendrucksystem Durst RHO 205. Zudem investierte der Digitaldruck- und Druckvorstufen-Spezialist in eine zukunftsorientierte Druckvorstufen-Workflow-Lösung.

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zu zeigen. Aktuell hat e.h.montagen wieder einen Lehrling zur Ausbildung eingestellt. Er wird seine Lehre, die er in einem anderen Unternehmen begonnen hat, fortsetzen und erfolgreich zum Abschluß bringen. „Wir haben in den letzten Wochen extrem viele Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz bekommen“, so Alexander Horak, „ich werte dies als gutes Zeichen im Sinne einer Bewußtseinsbildung, daß ein Handwerk an sich wieder mehr Bedeutung in der Gesellschaft bekommt.“ Technische Neuerungen Am 12. Mai wurde bei e.h.montagen an der Mimaki JFX-1631 das mit 1.200 dpi Auflösung druckende Lackmodul installiert. Mit dem Klarlackmodul lassen sich glänzende und seidenmatte Effekte erzielen, die das Druckprodukt hochwertiger machen bzw. mit denen man partiell Bereiche lackiert hervorheben kann, was bisher nur im Siebdruck mit UV-Lacken möglich war. Damit kann mit dem UV-LED Digitaldrucksystem gleichzeitig Weiß und Lack gedruckt werden. Sowohl der Klarlack als auch die Farbe Weiß können in mehreren Schichten gedruckt werden, wodurch eine dreidimensionale bzw. reliefartige Anmutung entsteht. Ganz aktuell zur Anwendung kommt diese Technologie z.B. auch bei der Produktion von dreidimensionalen Aluminiumschildern. Dabei erfolgt der Druck mit 1.200 dpi Auflösung mit speziellen UV-Kaltlichtfarben direkt auf präparierte Alubleche in weiß oder transparent. Das fertig bedruckte Aluminiumblech wird danach zwischen die zuvor hergestellte dreidimensionale Poly-

styrolform mit einer Gegenform aus Polycarbonat eingelegt und mittels einer manuellen Presse bis zu einer Höhe von sieben Millimeter geprägt. Möglich ist dies bis zu einem Format von 120 x 80 Zentimeter. Das fertig geprägte Sujet kann zusätzlich noch auf ein weiteres Trägermaterial aufgebracht und nachfolgend als Schild oder Wandbild mit Abstandshaltern montiert werden. Erweitert wurden auch die Möglichkeiten des digitalen Schneide- und Frästisch Kongsberg MultiCut. Nun können - auch für Einzelstücke - V-Fräsungen durchgeführt werden. Besondere Effekte können mit bedrucktem LED-Flächenlichtgläsern erzielt werden. Das Glas wird dabei vorne bedruckt, auf der Rückseite wird die V-Nut gefräst. Auf der Rückseite wird zusätzlich eine Silberfolie aufgebracht, damit das Licht nur durch das Material hindurch kann. Trifft nun Licht auf das Glas auf, kommt es zu effektvollen Lichtbrechungen. Aktuelle Projekte Für das Café Berlin, einem Künstlertreff in der deutschen Hauptstadt realisierte e.h.montagen eine Installation des österreichischen Künstlers Hans Weigand. Dabei wurden statt den Fenstern Rahmen mit einer Bautiefe von 8 mm eingesetzt. Die Sujets des Künstlers, die auf transluzentem Material gedruckt wurden, wurden von innen heraus mit RGB LED Flächenlichtern beleuchtet. Die Steuerung der Flächenlichter ist programmierbar und ermöglicht damit spezielle Effekte. e.h.montagen hat bei der Realisierung dieses Projektes nicht nur die Drucke produziert sondern auch die

Mitte Mai wurde bei e.h.montagen an der Mimaki JFX-1631 das Lackmodul installiert (li.). Neu: dreidimensionale Aluminiumschilder in der Größe von bis zu 120 x 80 cm (re.).

Fotos: e.h.montagen, Graphische

Wie wichtig Ausbildung von qualifizierten Lehrlingen im grafischen Gewerbe im Allgemeinen und in den Bereichen Druckvorstufe und Digitaldruck im Speziellen ist, weiß Alexander Horak, bis 2010 Alexander Horak, Vorsitzender der Geschäftsführer e.h.montagen. Prüfungskomission. Um die qualifizierte Lehrlingsausbildung an der Berufschule für Grafische Berufe in der Hütteldorfer Straße in Wien zu unterstützen, schenkt e.h.montagen der Berufschule den Durst RHO 205, eines der ersten in Österreich installierten großformatigen Plattendrucksysteme auf UV-Basis. „Leider gibt es für die Lehrlinge in der Berufschule wenig Praxismöglichkeit im Bereich des großformatigen Digitaldrucks“, so Alexander Horak, Geschäftsführer von e.h.montagen, „die Druckmaschine war für unser Unternehmen der Eintritt in die UV-basierte Digitaldrucktechnologie. Für die Produktion ist das System aber von der Druckgeschwindigkeit zu langsam und wird durch eine schnellere Maschine ersetzt.“ Durst Phototechnik stellt zur Übersiedlung der digitalen Druckmaschine von e.h.montagen in die Berufsschule einen Techniker zur Verfügung, der Abbau, Transport und Neuinstallation überwacht. Damit haben die Lehrlinge in der Berufsschule die Möglichkeiten, praxisnah die unterschiedlichesten Materialen für einzelne Anwendungen zu bedrucken; und zudem können die Lehrlings-Abschlußprüfungen nun auch mit einem praktischen, praxisbezogenen Teil abgehalten werden. „Unternehmen, die Lehrlinge ausbilden haben eine große Verantwortung gegenüber der jungen Generation und sollten alles ihnen mögliche tun, um Hilfe anzubieten“, so Alexander Horak weiter, „wir von e.h.montagen leisten unsere Hilfestellung in Form von dieser Sachzuwendung als auch in Form von Firmenführungen mit ganzen Klassen um die Möglichkeiten des Digitaldrucks


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Für das Café Paris in Berlin realisierte e.h.montagen eine Installation des österreichischen Künstlers Hans Weigand. Der Druck erfolgte auf transluzentem Material, die Beleuchtung erfolgte mit RGB LED Flächenlichtern in einer von e.h.montagen entwickelten Konstruktion.

Montage, Konfektionierung sowie den Einbau der LED Flächenlichter realisiert. Für das Privathaus eines Architekten realisiert das Team um die Geschäftsführer Alexander Horak und Erwin Horak in Zusammenarbeit mit den Materialien der Firma Sto eine 13 x 18 Meter große Steinwand. Der künstliche Stein wird auf eine Unterkonstruktion aufgebracht, beschichtet und dann in jeweils 2 x 3 Meter großen Platten bedruckt. Die einzelnen Elemente werden anschließend auf einer speziellen Trägerkonstruktion verschraubt. Im Rahmen der Ars Electronica, die alljährlich in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz stattfindet, realisierte e.h.montagen im Auftrag des Mobilfunkbetreibers Orange ein 3,6 x 1,8 Meter großes Lentikularbild, das in dieser Größe einmalig war. Das Sujet von Orange wurde extra für diese Anwendung gezeichnet, vektorisiert und auf das entsprechende Material gedruckt. „Bei Lentikularbildern

ist es ein Muß, daß die Daten in der Endgröße in einer Auflösung von 1.200 dpi für den Druck vorliegen“, erläutert Alexander Horak, „andernfalls stimmen die Linien von Material, Winkel und Sujet nicht überein.“ Das Vektorisieren und Berechnen der drei Bildebenen mit einer speziellen Software dauert bei einem Sujet in dieser Größe insgesamt 24 Stunden - je Bildebene also acht Stunden. „Wir bewegen uns mit unserem Leistungsportfolio immer tiefer in den Bereich der Sonderanwendungen hinein“, so Alexander Horak weiter, „dementsprechend haben unsere digitalen Druck- und auch Schneidesysteme Sonderausstattungen, die wir mit den Maschinenherstellern gemeinsam entwickelt und umgesetzt haben.“ Investition in Workflow Rund 100.000 Euro investierte e.h.montagen seit Jänner dieses Jahres in eine Druckvorstufen-Workflow-Lösung. Die Software, die

im ersten Schritt speziell für die Druckvorstufen-Produktion für Dosen und Verpackungen eingesetzt wird, wurde individuell den Bedürfnissen des Unternehmens angepaßt. Die Aufträge bzw. die Daten der einzelen Kunden sind als vorgerasterte LEN/TIFF-Files inklusive Metadaten in einem Ordner abgelegt. Die Filmbelichter der unterschiedlichen Hersteller justieren sich anhand der in den Metadaten hinterlegten Einstellungen vollautomatisch. Damit ist die Wiederholbarkeit jedes einzelnen Auftrages garantiert, unabhängig davon, auf welcher Druckmaschine produziert wird. Im System sind Workflows und Profile für jede einzelne Druckmaschine hinterlegt. Die Druckvorstufen-Lösung ermöglicht auch 3D-Visualisierungen von Dosen und Schachteln. Diese Vorschau-Modelle lassen sich drehen; Schachteln etwa lassen sich falten oder öffnen. So können die Kunden noch vor dem Druck überprüfen, ob möglicherweise wichtige Zeichnungselemente wegfallen würden und unmittelbar Korrekturen vornehmen. Das Unternehmen um die Geschäftsführer Alexander Horak und Erwin Horak kann mit dieser Workflow-Lösung einmal mehr auf das Alleinstellungsmerkmal verweisen. „Der Workflow ist in dieser Konfiguration einzigartig in Österreich und bereitet die Basis der Druckvorstufe in der Zukunft“, so Alexander Horak, „in unserem Unternehmen wurde jeder einzelnen Mitarbeiter in seinem Bereich auf diese neue und innovative Druckvorstufen-Workflow-Lösung eingeschult.“ (Bernd Klaus Achter)

„Who is Who“

regie in München und Manfred Deix entschuldigt. Alle anderen sind an ihre ehemalige Ausbildungsstätte gekommen, konnten das neu renovierte Gebäude bewundern und über die alte „Graphische“ in der Westbahnstraße philosophieren. Unter den Gästen traf man die Elite einer Generation von Künstlern, Druckern und Am 4. Mai 2011 präsentierte der Club der GraFotografen, die an die Graphische gekommen waren um phischen anläßlich seines 50-jährigen Jubiläums mit ihre Ehrentafel einzuweihen. Heinz Cibulka, Josef Bramer, Walter Schmögner, der dem neuen Buch „Who is Who“ die berühmtesten berühmte Kinderbuchillustrator Friedrich Hechelmann Absolventen der Graphischen der letzten 50 Jahre. sogar aus Deutschland angereist, Gerhard Trumler, Horst Stasny, Walter Oczlon, Willy Puchner, Rudolf Cuturi - der Herausgeber der OÖ Nachrichten, Peter Coeln vom Westlicht und Ähnlich wie in Hollywood den „Walk of Fame“ gibt es Robert Kalina, der Designer der neuen Eurobanknote - mit dem Sujet nun an der Graphischen eine „Wall of Fame“, eine Wand Brücken und Tore zum Sieger gewählt - seien stellvertretend für alle mit Ehrentafeln von prominenten Absolventen, die im anderen angeführt. Was Kreativität und Können miteinander verbinBuch mit Lebenslauf und Unterschrift vorgestellt werden. det und warum gerade die Graphische als Ort der Begegnung zwiDem Präsidenten des Clubs und Autor des Buches, Prof. Dr. Werner schen Kunst und Wissenschaft so wichtig ist, führte Prof. Dr. Georg Sobotka, war es eine Ehre, bei dieser Präsentation mehr als hunNyman in seinem Festvortrag aus. dert Gäste begrüßen Der Club der Graphischen hofft, durch diese Veranstaltung einen zu dürfen, darunter Impuls gesetzt zu haben, um vor allem einflußreiche und berühmte fast alle der geehrten Vertreter der österreichischen Medienlandschaft wieder stärker an Absolventen. Von die Graphische zu binden. Ihr Einfluß soll für diese wohl einzigartige den Prominentesten Institution in Form einer losen Alumni-Organisation unter dem Dach waren Hermann Nitdes Clubs der Graphischen wieder stärker wirksam werden. sch wegen Opern-

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Large Format Printing & Werbetechnik

Im Wandel der Märkte Die Werbewirtschaft befindet sich in einem großen strukturellen Wandel. Budgets werden nicht mehr nach dem Gießkannenprinzip sondern punktuell gesteuert, Kampagnen-Entscheidungen fallen kurzfristiger, die Nachfrage nach ökologischen bzw. „grünen“ Produkten steigt rasant an. Diesem Wandel und den damit verbundenen Anforderungen in der Druckereiwirt-

Die Druckerei Paul Gerin arbeitet seit vielen Jahren konsequent daran, die Produktionsbedingungen sowohl im Akzidenz- als auch im Plakatdruck bei höchster Qualität entsprechend flexibel zu gestalten. „Dies ist nur dann möglich, wenn die administrativen Abläufe und Strukturen im Unternehmen und der Workflow in der Produktion entsprechend schlank sind“, so Ing. Michael Braun, Geschäftsführer der Druckerei Paul Gerin, „im Zuge der Vorbereitungen für das Audit zur Zertifizierung nach ISO 9001:2008 haben wir in unserem Qualitätsmanagementsystem die Prozesse entsprechend optimiert.“ Nur so ist es dem führenden österreichischen Plakatdruckunternehmen möglich, eine Plakat- oder City Light-Produktion innerhalb von 36 bis 40 Stunden abzuwickeln und in Österreich auszuliefern. Bei aller Flexibilität und den immer kurzfristig werdenden terminlichen Ansprüchen muß ein Druck-Unternehmen entsprechend ökologisch agieren - und zwar nicht nur punktuell sondern nachhaltig. Für die Druckerei Paul Gerin ist ökologisch nachhaltige Druckproduktion kein Lippenbekenntnis sondern gelebte Realität. Bereits seit 2009 werden Plakate ausschließlich auf umweltfreundlich hergestelltem CO2-neutralem Plakatpapier von Lenzing Papier gedruckt. „Umweltschutz und nachhaltiges ökologisches Wirtschaften sind der Druckerei Paul Gerin ein großes Anliegen“, so Ing. Michael Braun, „durch die Verwendung von CO2neutralem TÜV-zertifiziertem Plakatpapier garantieren wir unseren Kunden umweltfreundliche Druckprodukte, die unter der Idee und dem Bewußtsein entstanden sind, die Umwelt für uns und unsere Nachfahren zu schützen.“

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Der Einsatz des CO2-neutralen Plakatpapiers ist ein weiterer Schritt in Richtung „grüne“ Druckerei. Bereits im Mai 2009 wurde die Druckerei Paul Gerin nach Prüfung der eingereichten Unterlagen und positivem Gutachten mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert, das vom Lebensministerium verliehen wird. Die Zertifizierung gilt für die komplette Produktpalette des Unternehmens wie etwa Bücher, periodische Druckerzeugnisse, Broschüren, Adreßbücher, merkantile Drucksorten, Kalender oder Werbedrucksorten. Nachhaltiger Umweltschutz endet nicht mit dem Einsatz ökologisch hergestellter Ressourcen in der Druckproduktion sondern betrifft auch Logistik und Transport der fertigen Druckprodukte. Kurze Transportwege von in Österreich hergestellten Druckprodukten wie Plakaten oder City Lights reduzieren die Umweltbelastung auf ein Minimum und ermöglichen auch in der Auslieferung entsprechende Flexibilität. „Die Druckerei Paul Gerin stellt Tag für Tag Leistungsfähigkeit und Flexibilität, Kompetenz in Beratung und Produktion und bewußtes ökologisch nachhaltiges Handeln unter Beweis“, so Ing. Michael Braun, „unsere Bemühungen um diese Faktoren sollten für werbetreibende Unternehmen sowie Werbeagenturen Grund genug sein, ihre Aufträge in Österreich zu vergeben und damit auch die Wertschöpfung im Land zu belassen. Dies sichert Arbeitsplätze im Land und stärkt gleichzeitig die Kaufkraft, was wiederum den werbetreibenden Unternehmen zu Gute kommt. Denn, billigere Produktion ist nicht besser. Es geht generell vielmehr um kurze Lieferwege, schnelle Reaktionszeiten, flexible Produktion, hervorragende Servicequalität und das entsprechende Preis-/Leistungsverhältnis. Diese Eigenschaften sind Bestandteil der täglich gelebten Philosophie der Druckerei Paul Gerin in Wolkersdorf.“ Auszeichnungen als Beweis Der Beweis für Qualität, Zuverlässigkeit und Kompetenz der Druckerei Paul Gerin sind

unter anderem die in der (Außen-)Werbebranche stattfindenden Wettbewerbe und Award-Verleihungen. So verlieh die Epamedia, eines der größten Außenwerbe-Unternehmen am österreichischen Markt, am 7. April 2011 den 16. Impactissimo, bei dem die impactstärksten Außenwerbe-Kampagnen bzw. impactstärksten Marken des jeweils vorangegangenen Jahres ausgezeichnet wurden. 90 Prozent der ausgezeichneten Sujets bzw. sämtliche Siegersujets wurden bei Druckerei Paul Gerin in Wolkersdorf in „großer Teilung“ produziert. Die Druckerei Paul Gerin wurde auch zweifach mit dem „Sappi European Printer of the Year“ unter mehr als 2.000 Einreichungen und 49 Nominierten ausgezeichnet. Zudem wurde das Unternehmen auch mehrfach für seine herausragenden Druckleistungen mit dem „Golden Pixel Award“ ausgezeichnet. „Die Auszeichnung mit dem ‚Printissimo‘, über die wir uns sehr freuen, zeigt ebenso wie die Auszeichnungen mit dem ‚Golden Pixel Award‘ oder beim ‚Sappi European Printers of the Year‘ ganz klar unsere Serviceund Beratungskompetenz sowie unsere einzigartige Druckqualität auf den modernsten Systemen und Druckmaschinen“, so Ing. Michael Braun. Mit der Möglichkeit Plakate in „großer Teilung“ zu drucken, revolutionierte die Druckerei Paul Gerin den Plakatdruck und sicherte sich damit die Marktführerschaft. Mehr als 60 Prozent aller in Österreich affichierten Plakate wurden und werden am Standort Wolkersdorf produziert. Mit der Inbetriebnahme der MAN Roland R904-8 XXL, der größten Bogenoffsetdruckmaschine Österreichs, mit einem Druckformat von 130 x 185 cm wurde es in Österreich erstmals möglich, die Anzahl der zu affichierenden Bogen eines Plakates auf die Hälfte zu reduzieren. So werden beispielweise 16-Bogen-Plakate in nur mehr 4 Teilen anstatt bisher 8 Teilen bzw. 24-Bogen-Plakate in nur 6 Teilen anstatt wie bisher in 12 Teilen gedruckt. Zudem ist es aufgrund der Maschinengröße möglich, City Lights im Offsetdruck in nur einem Stück zu produzieren. (bka)

Foto: Elisabeth Kessler - mit freundlicher Genehmigung von Epamedia

schaft möchte auch die Druckerei Paul Gerin gerecht werden.


Auf nach

Asien

Fotos: Zimmer Austria

Zimmer Austria, führender Hersteller von industriellen, leistungsstarken Digitaldruckmaschinen für den Teppich- und Textilmarkt, präsentierte auf der ShanghaiTex, die von 14. bis 17 Juni in China stattfand, das digitale Textildrucksystem Colaris im neuen Design. Nach erfolgreicher Einführung im europäischen Markt, soll Colaris auch den asiatischen Markt erobern. Zimmer Austria präsentierte auf dem Colaris Partnerstand „Union International“ auf der ShanghaiTex seine leistungsstarke, digitale Textildruckmaschine im Livebetrieb mit einer Druckgeschwindigkeit von über 700 m² pro Stunde bei hoher Druckqualität. Aktuell stehen Reaktiv-, Dispersions- und Säuretinten zur Verfügung. „Mit der Colaris haben wir seit 2009 den schnellsten Digitaldrucker für den Textilbereich auf dem Markt. Durch die sehr preiswerten Tinten ist eine echte Alternative zu herkömmlichen Druckverfahren gegeben, so Anton Naschberger, CEO Zimmer Austria mit Sitz in Kufstein in Tirol, „die Maschine ermöglicht den Druck unterschiedlichster Designs selbst bei großer Rapporten, auf den vielfältigsten Textilqualitäten - von DOB bis Möbelbezug und Handtuch, in brillanten Farbvarianten hohen Feinheiten - und das bei ProduktionsGeschwindigkeiten, die auch hohen industriellen Anforderungen genügen.“ Unter dem Motto „First in Quality“ und „First in Service“ kann Zimmer Austria auf eine mehr als 135-jährige Firmengeschichte zurückgreifen. Viele Innovationen und Pionierarbeit für den Textildruck stammen aus dem Hause Zimmer. Das gesamte KnowHow kommt aus einer Hand - Maschinenbau, Elektronik und Software - entwickelt und gebaut von Zimmer Austria. Die J. Zimmer Maschinenbau GmbH wurde 1874 gegründet und ist ein weltweit führendes Unternehmen für Textildruck- und Beschichtungsmaschinen. Die Firma beschäftigt an den zwei Standorten Klagenfurt und Kufstein rund 250 Mitarbeiter. Das Unternehmen liefert weltweit und verfügt über Repräsentanzen in vielen Ländern. Zimmer Kufstein ist Kompetenzzentrum für Digitaldruckmaschinen und Zimmer Klagenfurt ist für Schablonendruckmaschinen und Beschichtungsanlagen verantwortlich.

Sonderwerbeformen No. 46 Aufsehenerregende Plasmatechnologie

Blitzlichtgewitter am City Light Aufsehenerregende Plasmatechnologie auf City Lights sind eindrucksvoller Teil der aktuellen PlayStation Out of HomeKampagne und stimmen Computerspielfans auf das neue Playstation 3 Spiel „inFAMOUS 2“ ein. Zum Helden kann werden, wer sich in die abenteuerliche Spielewelt von inFAMOUS 2 auf der PlayStation 3 von Sony begibt. Der Auftrag der neuen Computerspiel-Ausgabe lautet: „Rette die Welt oder zerstöre sie - gut oder böse, du hast es in der Hand!“ Es geht darum, die Bedrohung, die von einem machthungrigen Diktator ausgeht, zu stoppen und so die Stadt New Marais vor dem Bösen zu beschützen. Nicht minder aufregend präsentiert sich die Bewerbung rund um das neue Action-Spiel: „Angepasst an die blitzartigen Superkräfte von Cole, des Hauptprotagonisten im Spiel, bieten die mit Plasmascheiben aufwendig produzierten City Lights, emotionale und spannend-witzige Touch-Points für den Konsumenten“, freuen sich Marlies Frey von Sony Computer Entertainment Austria und Stefan Schindele von der Kreativagentur St. Stephens. Roman Reichl und Daniela Stattin von der OMD Mediaagentur begrüßen den ideal für die Kampagne ausgewählten Werbeträger City Light. Dieser sorgt zusätzlich mit den Blitzeffekten der Sonderwerbeform für faszinierende Aufmerksamkeit an fünf Top-Standorten in Wien. „Ionenwirbel und AMP - bei inFAMOUS 2 dreht sich alles um die Elektrizität. Mit unserem innovativen Ambient Media-Team haben wir es geschafft ein Stück dieses Spielgefühls auf die Straße zu bringen. Wer seine Hand auf die Plasmascheiben-Oberfläche legt, erzeugt damit Blitze im City Light und kann sich so für ein paar Sekunden in die Spielfigur Cole hineinversetzen. Mehr braucht es nicht, um ein Spiel gekonnt in Szene zu setzen“, ist Hansjörg Hosp, Gewista-COO, überzeugt. Die kreativen Möglichkeiten des City Lights optimal nutzen. Weitere Informationen über die Gestaltungsmöglichkeiten von City Light Kampagnen erhalten Sie bei Frau Andrea Groh. Informationen: Gewista Werbegesellschaft, Andrea Groh, Tel: 01/795 97 661, E-Mail: groh@gewista.at, www.gewista.at


Aufgeblättert

Spannung und Dramaturgie Michael Moesslang, 5 Sterne Redner und Top 100 Trainer aus München, fordert in seinem neuesten Buch „So würde Hitchcock präsentieren“ sowie im Gespräch mit dem Magazin Out-of-Home spannendere Präsentationen. Gleichzeitig zeigt er auf, wie dies mit Methoden des genialen Hollywood-Regisseurs möglich wird.

Out-of-Home: Wie sind Sie dabei auf Hitchcock gestossen? Michael Moesslang: Alfred Hitchcock hat ja den Beinamen „Master of Suspense“, Großmeister der Spannung. Ehrlich gesagt lag die Idee nahe. Meine Sorge war nur, daß die ganz Jungen Hitchcock gar nicht mehr kennen. Doch ein Blick in die 250 besten Filme aller Zeiten zeigte mir: Da ist Hitchcock immer noch mehrmals vertreten. Und im Fernsehen kommen weiterhin Wiederholungen, wenn auch zu später Stunde. Bedenken Sie, die wichtigsten Filme sind schon 50 Jahre alt. Out-of-Home: Und was können wir nun von Filmen wie „Die Vögel“ oder „Psycho“ lernen? Michael Moesslang: Vor allem, daß Spannung einfach sein kann. Der Meister überließ nichts dem Zufall. Er wollte, wie er es nannte, „Filme ohne Löcher und Flecken.“ Und jetzt stellen Sie sich eine ganz alltägliche Präsentation vor: Da sind viele, viele Löcher und Flecken. Spannung beginnt mit einer guten Dramaturgie. Wenn jeder das Ergebnis schon weiß, wozu dann noch drüber reden? Jeder Film, jedes Fußballspiel, jede Geschichte, hat eine eigene Dramaturgie, das Ende ist überraschend. In „Psycho“ hat Hitchcock etwas noch nie da Gewesenes gemacht: Er hat die Hauptdar-

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stellerin schon in der Mitte des Films ermorden lassen - die berühmte Dusch-Szene: mit 50 Schnitten zeigt er den grauenvollen Tod, die acht Messerstiche, das Blut in der Wanne und das langsame Entweichen des Lebens. In Schwarzweiß, in einer Zeit in der eigentlich nur noch in Farbe gedreht wurde. Und keiner weiß, warum die Mutter von Norman Bates, diesen Mord begeht, Hitchcock zeigt sie uns ja nur als Umriß im Gegenlicht. Daß sie seit Jahren tot ist und Bates psychopathisch als seine Mutter mordet, verrät uns Hitchcock erst zum Schluß. Das ist die Dramaturgie, das Geheimnis, die Überraschung. Out-of-Home: Was ist das Geheimnis bei einer Präsentation? Michael Moesslang: Wenn Sie etwas präsentieren: Fragen Sie sich: Was ist das Besondere, das Highlight? Wenn es keines gibt, entwickeln Sie eines. Und dann bewahren Sie dieses Geheimnis bis fast zum Schluß. Es soll aber keine plötzliche Überraschung sein, sondern Sie kündigen diese immer wieder direkt oder indirekt an. So entsteht Suspense, die Spannung, die daraus entsteht, daß das Publikum einiges weiß, aber nicht alles. Erst zum Schluß, am Höhepunkt, entsteht Klarheit. Out-of-Home: Geben Sie uns einen Tip, wie unsere Leser eine Präsentation spannender machen können? Michael Moesslang: In meinem Buch gibt es viele, in jedem der zwölf Kapitel geht es um einen Bereich, Spannung zu erzeugen. Die Dramaturgie ist die wichtigste aber auch die aufwändigste. Vielleicht ist es der: Wie sprechen Sie, wenn Sie jemandem etwas Spannendes, Emotionales, Überraschendes erzählen? Sie setzen eine ganz andere Sprechweise ein, nutzen ein viel breiteres Spektrum Ihrer Stimme und werden vermutlich auch eine entsprechende Gestik dazu haben, als das bei den meisten während einer Präsentation der Fall ist. Und in Ihrem Körper ist diese Spannung zu spüren. Machen Sie das auch, wenn Sie in Ihrer Präsentation etwas spannend oder emotional machen wollen. Übertreiben Sie es sogar ein wenig. Zum einen, weil die Selbstwahrnehmung ganz anders als Ihr Fremdbild ist:

Andere nehmen Sie noch lange nicht übertrieben wahr, wenn Sie schon denken, Sie machen sich zum Affen. Zum anderen, weil Sie bei einer Präsentation in einem großen Raum zu mehreren Menschen sprechen. Da kommt hinten ohnehin weniger an, als Sie vorne machen. Out-of-Home: Wollen Kunden, Kollegen oder Vorgesetzte denn überhaupt derartig „bespaßt“ werden? Michael Moesslang: Eindeutig Ja! Es geht doch darum, daß Sie bei Ihrer Präsentation ein Ziel erreichen wollen, in der Regel überzeugen oder verkaufen. Wenn Sie es schaffen, durch Spannung mehr Aufmerksamkeit zu erreichen, steigen auch Ihre Chancen, zu überzeugen. Denn wer nicht zuhört, womöglich nebenbei E-Mails bearbeitet, der wird sich kaum überzeugen lassen.

Über das Buch Spannung statt Langeweile fordert der Autor Michael Moesslang mit diesem Buch. Er zeigt auf, wie die Stilmittel und Techniken des Hollywood Regisseurs Alfred Hitchcock für filmreife Präsentationen genutzt werden können. Der Meister der Spannung unterschied dabei zwischen Suspense, Tension und Surprise und erarbeitete jedes Detail, bis er jede Szene so hatte, wie es das Publikum eben nicht erwartete. Vorhersehbarkeit erzeugt Langeweile, Spannung sorgt für Aufmerksamkeit. In zwölf Kapiteln zeigt Michael Moesslang wie man spannende Präsentationen vorbereitet und vorträgt. Von der richtigen Planung und Vorbereitung bis hin zum Einsatz der perfekten Bildsprache finden sich zahlreiche Tips und Tricks für eine spannungsgeladene Darstellung. Michael Moesslang So würde Hitchcock präsentieren Redline Verlag 2011, 300 Seiten ISBN: 978-3-86881-298-5; €18,50

Fotos: communications9, Redline Verlag

Out-of-Home: Der Markt ist voll von Ratgebern zu den Themen Managment, Startegie und Präsentation. Warum also noch ein Präsentationsbuch? Michael Moesslang: Ich habe keines über Spannung und Dramaturgie in der Präsentation gefunden. Es gibt in der Tat mehrere hundert Bücher über PowerPoint-Folien, Vortragstechniken, Rhetorik und all das. Doch wie kann eine Präsentation spannend werden, ohne daß man Drehbuchautor oder Theater-Dramaturg ist? Ich habe dann selbst angefangen, zu recherchieren und daraus ist dieses Buch entstanden.


Aufgeblättert

Advanced Web Metrics mit Google Analytics

Kunden auf der Flucht

Mit dem kostenlosen Google Analytics können Sie den Erfolg Ihrer Website analysieren. Sie lernen in diesem Buch detailliert, wie Sie über die reine Datensammlung hinaus gewinnbringende Erkenntnisse erhalten können, um Ihre Website an den wesentlichen Stellen zu optimieren. Brian Clifton erläutert umfassend die Installation, Konfiguration und Anwendung von Google Analytics. Aus der Perspektive der Praxis beschreibt er die Schlüsselfunktionen von Google Analytics, die für Ihre eigenen Analysen am wichtigsten sind. Sie erfahren, wie Sie mit Google Analytics den Erfolg Ihrer Kampagnen genau auswerten. Mit diesen Erkenntnissen können Sie die Inhalte und Ihr Marketing-Budget auf Ihre Zielgruppe zuschneiden, einen besseren ROI erzielen und Ihr Gesamtergebnis verbessern - und zwar auf der Basis solider, zuverlässiger Daten und effektiver Analysen. Anhand von Best-Practices-Prinzipien, die Brian Clifton aus seiner langjährigen beruflichen Praxis abgeleitet hat, demonstriert er Ihnen mit zahlreichen Praxisbeispielen, wie Sie Google Analytics bestmöglich einsetzen können. Advances Web Metrics mit Google Analytics. Praxis Handbuch Brian Clifton - mit einem Vorwort von Avinash Kaushik mitp Verlag 2010, 512 Seiten ISBN: 978-3-8266-5566-1; € 34,95

Unternehmen haben es zunehmend mit einem neuen Phänomen zu tun: Dem flüchtenden Kunden. Weder Kundenbindungsinstrumente noch Wechselbarrieren schaffen es heute noch, Bleibefreude zu erzwingen. Wichtig ist es, Loyalität - freiwillige Treue und emotionale Verbundenheit - der Kunden zu sichern. Anne M. Schüller, führende Expertin für Loyalitätsmarketing im deutschen Raum, liefert das notwendige Handwerkszeug. Schritt für Schritt, von der strategischen Basis bis zur operativen Umsetzung zeigt sie, wie Unternehmen zu Loyalitätsführern werden. Kunden auf der Flucht? Anne M. Schüller Orell Füssli Verlag, 2.Auflage 2010, 208 Seiten ISBN: 978-3-280-053282-9; € 26,90

Jeder kann Video! Klick für Klick zum eigenen Video: Die Video-Profis Konstanze und Horst Werner zeigen leicht verständlich, wie man gute Videos dreht, schneidet und veröffentlicht. Denn das geht heute einfach, schnell, preiswert: Jeder kann Video! Konstanze und Horst Werner wenden sich dabei nicht nur an Hobby-Filmer, sondern auch an Video-Blogger und Web-Video-Produzenten, die ihre oder fremde Webseiten mit aussagekräftigen „Zappelbildern“ aufpeppen wollen. Sie zeigen Schritt für Schritt - garniert mit vielen Fotos und Screenshots -, wie Videos interessant, spannend, witzig, kreativ und überraschend werden. Dazu gibt‘s eine Prise Spannungsbogen, ein Löffelchen „Recht beim Dreh“ … und schon hat der Film die richtige Würze. Es kann serviert werden, hochgeladen auf YouTube - oder auf die eigene Website. Wer das Buch „Jeder kann Video!“ gelesen hat, kennt alle Zutaten, die zu einem guten (Web-)Video oder Bewegtbildblog dazugehören. Jeder kann Video! Filmen für Websites, YouTube und Blogs Konstanze Werner, Horst Werner UVK Verlag 2010, 200 Seiten ISBN: 978-3-86764-271-2; € 18,40

Spazieren fünf Kühe auf einer Landstraße ... Assoziationskraft, Einfallsreichtum, Vorstellungsvermögen, Witz - zu beneiden ist, wer dieses kreative Potenzial besitzt! Wer es noch nicht hat, kann es trainieren: In 50 Tagen, mit ungewöhnlichen Aufgabenstellungen, die genau jene Gehirnprozesse aktivieren, die das kreative Denken fördern. Einzige Bedingung ist, daß man das methodische Denken beiseite schiebt und impulsive, ungewöhnliche Denkwege zuläßt. Joachim Zischke leitet mit seinem Übungsbuch dazu an. Wer jeden Tag eine Aufgabe löst, bringt sein Gehirn spielend auf Vordermann und überrascht sein Gegenüber mit neuen Lösungen. Im Beruf wie auch im privaten Umfeld. Mit diesem 50-Tage-Kreativtraining aktivieren Sie lustvoll unentdeckte Potenziale Ihres Gehirns. Neue Ideen und kreative Lösungen werden Ihnen nur so zufliegen. Vielfältig einsetzbar als Trainingsbuch oder Gesellschaftsspiel. Spazieren fünf Kühe auf einer Landstraße... Joachim Zischke Orell Füssli Verlag 2011; 160 Seiten ISBN: 978-3-280-05419-2; € 19,90

Ihr Pferd ist tot? Steigen Sie ab! Wie Sie sich die innere Freiheit nehmen, beruflich umzusatteln. Ihre Arbeit macht Ihnen schon lange keinen Spaß mehr? Doch einen neuen Job zu suchen ist Ihnen zu risikoreich, zu mühevoll, zu aussichtslos? Dann geht es Ihnen wie vielen: Sie reiten ein totes Pferd. Tom Diesbrock, erfahrener Psychologe und Coach, zeigt, warum wir in solchen Situationen verharren und hilft Ihnen, endlich abzusteigen und umzusatteln. Lösen Sie Ihre inneren Bremsen, und machen Sie sich auf den Weg zu einem Job, der wirklich zu Ihnen paßt. Ihr Pferd ist tot? Steigen Sie ab! Tom Diesbrock campus Verlag 2011, 232 Seiten ISBN: 978-3-593-39124-3; € 17,90

Der Wurm muß dem Fisch schmecken Täglich werden Millionen von Präsentationen gehalten. Leider meistens falsch. Die Zuhörer langweilen sich, wissen nicht, worauf der Redner hinaus will. Wie präsentiert man so schmackhaft, daß die Zuhörer sofort anbeißen? Zwei Meister in Sachen Rhetorik und Präsentationstechnik machen es vor. Sie zeigen, wie man zielgruppengerecht, witzig und strukturiert Fachwissen vermittelt: Mit packenden Einleitungen, kernigen Aussagen, visuellen Animationen und überzeugender Gestik - ob für Videokonferenzen, Kongresse oder Meetings. Der Wurm muss dem Fisch schmecken Thomas Skipwith/Reto B. Rüegger Orell Füssli Verlag 2011, 208 Seiten ISBN. 978-3-280-05414-7; € 29,90

Erfolgreich als Sachbuchautor Der Buchmarkt hat seine eigenen Gesetze. Nur wer sie kennt, kann in diesem Markt reüssieren. Daß dies so ist, hat sich unter den Sachbuchautoren längst herumgesprochen. Und diejenigen, die es gut machen wollen, die mit ihrem Buch ihre Kompetenz unterstreichen, sich Renommée verschaffen wollen, wenden sich an Oliver Gorus. Ein Sachbuch zu schreiben ist keine Kunst. Ein erfolgreiches Sachbuch zu schreiben ist schon viel schwieriger. Dazu braucht es sauberes Handwerk und jede Menge Know-how. Was muß man schon bei der Themenfindung berücksichtigen? Welche Außenwirkung will man erzielen? Wie findet man den besten Verlag? Wie kann man ein Buch als PR-Instrument einsetzen? Auf diese relevanten Fragen gibt das Buch Antwort. Oliver Gorus Erfolgreich als Sachbuchautor Gabal Verlag, 336 Seiten ISBN 978-3-86936-179-6; € 20,50

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Highspeed – nicht nur im Plakatdruck

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OUT-OF-HOME 3/2011  

Magazin OUT-OF-HOME 3/2011 mit Themenschwerpunkt "Verkehrsmittelwerbung"