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Offenblatt 30 2018

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Nr. 30, 15. September 2018

Ihre Bürgerzeitung

Umfangreiche Weinlese

www.offenburg.de PREMIERE

Der aktuelle Jahrgang 2018 mit sehr hohen Mengen und hervorragender Qualität

Auf Initiative von Landrat Frank Scherer und Architekt Jürgen Grossmann wird der Badische Architekturpreis ins Leben gerufen. ❚ Seite 5 PROGRAMM

Das Programm der Volkshochschule Offenburg fürs kommende Wintersemester liegt vor. Es gibt wieder eine breite Palette an Kursen. ❚ Seite 7 POWER

Matthias Wolf mit Cabernet Sauvignon. „Diese Rotweintrauben reifen inzwischen wie im Süden.“

Das Weingut der Stadt Offenburg und des Ortenaukreises, Schloss Ortenberg, befindet sich mitten in der Lese. Geschäftsführer Matthias Wolf erwartet überdurchschnittliche Traubenmengen und eine hervorragende Qualität. Weinliebhaber/innen dürfen sich jetzt schon auf den Jahrgang 2018 freuen – vor allem auch, weil die Preise stabil bleiben dürften. „Zum Ortenauer Weinfest Ende September (Eröffnung am Freitag, 28.9.) dürfte das meiste Lesegut im Keller sein“, so Wolf. Das Weingut Schloss Ortenberg startete in der letzten August-Woche mit der Lese des Sektgrundweins, seit 1. September läuft die Haupternte. „Wir haben eine hervorragende Qualität der Weintrauben, denn wenig Regen bedeutete auch keine Fäulnis“, erläutert der Geschäftsführer. „Hinzu kommt, dass wir in diesem

Jahr sehr große Mengen herbsten“, fügt Wolf an. Während 2017 rund 60 Prozent eines durchschnittlichen Ertrags von etwa 250 000 Litern erzielt werden konnten, könnten es in diesem Jahr 130 Prozent werden. „Und das gilt über alle Sorten hinweg, so dass es eigentlich keine Verlierer gibt.“ Die

„Keine Verlierer“ Ausnahme bilden von der Trockenheit gestresste Rebstöcke, die vereinzelt Schäden aufweisen. Dieser Befund ist sehr wahrscheinlich auf Deutschland und auf Europa übertragbar. Allerdings ergänzt Wolf: „Die südländisch-mediterranen Weinanbaugebiete haben nicht mehr den Reifevorsprung, den sie früher immer hatten.“ Zudem habe man in Sachen Pflanzenschutz ein entspannteres Jahr erlebt. Zwar ha-

Foto: Reinbold

ben die Winzer auch mit Pflanzenschutzmitteln arbeiten müssen, allerdings entzog das trockene Klima den üblichen Pilzkrankheiten das Milieu, das sie benötigen. Anspruchsvoll seien der Juli und August gewesen. Hier haben die Winzer viel Wasser holen und an die Rebstöcke kippen müssen. Auf dem Weingut Schloss Ortenberg unterstützen rumänische Fremdarbeiter im siebten Jahr die Weinlese. Diese müsse an warmen Tagen sehr früh beginnen, damit vor allem die Weißweinsorten kühl in den Keller kämen. Wolf: „Mein Job besteht darin, den Ertrag von 45 Hektar Wein auch zu verkaufen. Mittlerweile ist der Handel unsere stärkste Absatzgruppe – und nicht der Direktverkauf. Die Menschen kaufen spontaner ein, oft da, wo sie sich aufhalten: abends zuhause übers Internet, ansonsten beim Einkaufen im Supermarkt.“

Am kommenden Freitag heißt es für 1000 Grundschülerinnen und Grundschüler im Bürgerpark wieder „badenova bewegt“. Es gibt viele neue Sportarten zu entdecken. ❚ Seite 11

Die 70er Jahre Heimatstüble Griesheim 22.9.2018 ✤ Eintritt frei ✤ 18 Uhr: Vortrag von Werner Kempf, Ortsvorsteher a.D. und Leiter des Heimatstübles: „Die 70er Jahre: von Griesheim bis Woodstock“ ✤ Im Anschluss: Die Gründungsmitglieder der ehemaligen „Tanzkapelle Las Palmas“ spielen auf mit Liedern aus dieser „geilen“ Zeit: Eine neue Liebe, Heart of Gold, Mendocino, Weine nicht kleine Eva, Imagine, I’m a Believer uvm. Mit freundlicher Unterstützung von


2 15.9.2018 ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG

In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeisterin Edith Schreiner folgender Jubilarin: Lyanne Jentzsch wird 90 Jahre alt (21. September). Herzlichen Glückwunsch und einen schönen Tag!

Neuer Schliff Nicht nur Gemüse, Blumen, Obst und andere regionale Produkte bietet der Offenburger Wochenmarkt. Besonders samstags ist er auch beliebter Treffpunkt vieler Offenburger und Auswärtiger, die einen Bummel über den atmosphärisch schönen Markt gerne mit einem Cafébesuch verbinden. Am Samstag, 22. September, ist zudem von 8 bis 13 Uhr der bekannte Messerschleifer Karl Dold auf dem Wochenmarkt anzutreffen. Wer etwas zu schleifen hat, sollte sich den Termin vormerken.

Lohn der Vorleser In den Sommerferien haben die jugendlichen Spielplatz-Vorleser des Vereins Lesewelt Ortenau e.V. Kindern Geschichten vorgelesen. Nun können alle Kinder ihre ausgefüllte Mitmach-Karte abgeben und eine kleine Belohnung in der Stadtbibliothek Offenburg oder in der Mediathek Oberkirch abholen Weitere Infos unter www.offenblatt.de

SONNTAGS- UND NACHTDIENST DER APOTHEKEN 15.9. 16.9. 17.9. 18.9. 19.9. 20.9. 21.9. 22.9. 23.9.

SonnenapothekeCaunes Apotheke am Ebertplatz Schlossapotheke (Ortenberg) Hildaapotheke Apotheke Haaß Heimburgstraße Weingartenapotheke Hirschapotheke EinhornapothekeCaunes Burda-Park-Apotheke Caunes (Kronenplatz 1)

Neue Wege OB André Neumann freut sich auf Besuch in Offenburg Die Städtepartnerschaft zwischen Altenburg (Thüringen) und Offenburg feiert an diesem Wochenende im Rahmen des Freiheitsfests ihren 30. Geburtstag. Die OFFENBLATTRedaktion sprach mit Altenburgs OB André Neumann. Herr Neumann, 30 Jahre deutsch-deutsche Städtepartnerschaft – was bedeutet das für Sie? André Neumann: Wenn ich über die Entstehungsgeschichte der Städtepartnerschaft nachdenke, bin ich jedes Mal aufs Neue begeistert, dass dies zum damaligen Zeitpunkt möglich war und erreicht wurde. Denn zum Jahreswechsel 1987/1988 existierte noch der „eiserne Vorhang“ und die „Wiedervereinigung“ war nicht abzusehen. Eine derartige „deutsch-deutsche“ André Neumann: „Man muss über Grenzen hinwegsehen.“ Foto: Altenburg

Städtepartnerschaft bildete somit die Ausnahme. Dem Vorschlag von Bertold Thoma, dem anschließenden Gemeinderatsbeschluss und der Hilfe des damaligen Chefs des Bundeskanzleramts, Wolfgang Schäuble, ist es zu verdanken, dass diese Städtepartnerschaft eingegangen werden konnte. Glücklicherweise wurden die Menschen im Oktober 1990 wieder als ein Land geeint. Dieses Beispiel nehme ich mir auch für mein heutiges Handeln zu Herzen. Man muss über Grenzen hinwegsehen und auch manchmal ungewöhnliche und vermeintlich aussichtslose Wege gehen. Ich freue mich, dass die Städtepartnerschaft weiterhin intensiv gelebt wird. Sind Sie am Wochenende erstmals in Offenburg? Neumann: Tatsächlich bin ich dieses Wochenende das erste Mal in Offenburg. Ich freue mich aber umso mehr, dass ich Ihre Stadt im

Rahmen der Feierlichkeiten zur 30-jährigen Städtepartnerschaft kennenlernen darf. Worauf freuen Sie sich besonders? Neumann: Ich freue mich besonders, Ihre Stadt besichtigen zu können, viele interessante Menschen kennenlernen zu dürfen und ins Gespräch zu kommen. Weiterhin bin ich auf die kulturellen Programmpunkte am Wochenende gespannt. Was verbindet aus Ihrer Sicht Offenburg und Altenburg? Neumann: Bei dieser Städtepartnerschaft handelt es sich nicht nur um eine „formelle“ sondern auch um eine „gelebte“ Partnerschaft. Sie funktioniert nicht nur zwischen den Verwaltungen, sondern kommt auch in der Mitte der Gesellschaft an. Über alle gesellschaftlichen Bereiche hinweg besteht eine partnerschaftliche Beziehung. Gerade auch die Verbindungen von Vereinen bilden einen soliden Pfeiler, auf dem unsere Städtepartnerschaft aufbaut und, so bin ich mir sicher, noch lange fortwährt. Sie sind seit 1. Juli im Amt. Konnten Sie sich seither einarbeiten? Neumann: Ich bin seit nunmehr knapp zweieinhalb Monaten im Amt und frage mich manchmal, wie schnell die Zeit vergangen ist. Ein bereits zu Amtsbeginn gut gefüllter Terminkalender hat mir nicht viel Zeit zum Einarbeiten gegeben. Bereits vom ersten Tag an muss man als Oberbürgermeister seine Aufgaben zu 100 Prozent wahrnehmen. Ich habe seit 1. Juli viele Mitarbeiter der Stadtverwaltung kennengelernt und bin begeistert, wie diese mit Herzblut für die Stadt Altenburg arbeiten. Eine Mammutaufgabe für die Stadt ist aktuell das Projekt „Spielewelt“. Es soll im Residenzschloss ein lehrreicher und interaktiver Erlebnisparcours durch die Geschichte des Spiels seit der Antike bis in die Gegenwart entstehen.

SITZUNGSPLAN 17.9.

Technischer Ausschuss und Verkehrsausschuss 18 Uhr, Sitzungssaal, Technisches Rathaus, Wilhelmstraße 12 19.9. Gemeindewahlausschuss 17 Uhr, Sitzungssaal, Historisches Rathaus, Hauptstraße 90 19.9. Planungsausschuss 18 Uhr, Sitzungssaal, Technisches Rathaus, Wilhelmstraße 12 Die Unterlagen liegen einige Tage vorher im Bürgerbüro, Fischmarkt 2, sowie im Bürgerbüro Bauen, Wilhelmstraße 12, zur Mitnahme aus. Download unter www.offenburg.de/ ratsinformation. Tagesordnungen auf Seite 13.

Amtsblatt der Stadt Offenburg

Impressum Herausgeberin: Stadt Offenburg Verantwortlich: Wolfgang Reinbold Redaktion: Marie-Christine Gabriel, Telefon 07 81/82 23 33 Gertrude Siefke, Telefon 07 81/82 25 72 Anja Walz, Telefon 07 81/82 26 66 offenblatt@offenburg.de Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hauptstraße 90, 77652 Offenburg Veranstaltungskalender: marie-christine.gabriel@offenburg.de Austräger-Reklamation: Telefon 07 81/82 25 65, Telefax 07 81/82 75 82 Verantwortlich für Anzeigen: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Anzeigenverkauf: Barbara Wagner Telefon 07 81/95 50 45 Telefax 07 81/95 50 545 anzeigen.offenblatt@kresse-discher.de Herstellung: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Druck: Druckzentrum Südwest GmbH Auf Herdenen 44 78052 VS-Villingen Vertrieb: PSV Presseservice- & Vertrieb-GmbH Im Oberwald 27a, 79359 Riegel a.K. Telefon 076 42/91 08 -0 Telefax 076 42/91 08 40 inforiegel@psv-gmbh.de Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils samstags kostenlose Verteilung in alle Haushalte Anzeigenschluss: jeweils Di., 17 Uhr Auflage: 30 015

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Standort-Check

Podium. Lieferten einen anregenden Schlagabtausch: Robert Franken, Gabriele Frenzer-Wolf, Moderatorin Ursula Nusser und Sylvia Schraut am Mittwochabend beim diesjährigen Salmengespräch. Foto: Siefke

„Wir brauchen die Quote“ Thema Gleichberechtigung: 14. Salmengespräch mit erfrischender Podiumsdiskussion Die fehlende 14. Forderung der Offenburger Verfassungsfreunde nach Gleichberechtigung von Frau und Mann stand im Mittelpunkt des diesjährigen Salmengesprächs. Dass gegenwärtig Frauen wie Männer gefordert seien, mit Herzblut für die Demokratie einzustehen, betonte eingangs OB Edith Schreiner. In seinem Impulsreferat unterstrich der erklärte Feminist Robert Franken, dass von Geschlechtergerechtigkeit alle profitierten: „Ich sehe darin eine große Chance“, so der Mitbegründer der Plattform „Male Feminists Europe“. Wobei er einräumte: „Für jemanden mit Privilegien fühlt sich Gerechtigkeit wie Benachteiligung an.“ Und privilegiert sei in unserer Gesellschaft

nun mal der weiße Hetero-Mann. Es sei ein Skandal, dass Altersarmut oft Frauensache sei, zumal die so genannte „Care-Arbeit“ fest in weiblicher Hand liege. Es müsse unmännlich werden, nicht in Elternzeit zu gehen, forderte er seine Geschlechtsgenossen zum Umdenken auf. Kurzfristig für Sarah Pawlowski sprang Gabriele Frenzer-Wolf als stellvertretende Bezirksvorsitzende des DGB Baden-Württemberg ein. Für die Gewerkschaftsfrau steht fest: „Ohne Quote geht es nicht.“ Das gelte für die Chefetagen – aber auch in der Politik müsse sich etwas ändern. Als Beispiel nannte sie den Landtag in Stuttgart: „Wir liegen unter dem Frauenanteil in Afghanistan.“ Teilzeit-

arbeit sei der „Karrierekiller schlechthin“; dass zwischen Männer- und Frauengehältern eine Lohnlücke von 27 Prozent klaffe, habe auch damit zu tun. Geschichtsprofessorin Sylvia Schraut, langjähriges Mitglied des Salmenbeirats, sprach sich für eine Aufwertung von „Frauenberufen“ aus und blickte insgesamt eher skeptisch in die Zukunft. Zwar sei die Gleichstellung der Frau insgesamt eine Erfolgsgeschichte. Doch auf dem Erreichten dürfe man/ frau sich nicht ausruhen. Für die Historikerin an der Universität der Bundeswehr in München gibt es durchaus Rückwärtsbewegungen: Etwa, wenn von „Frauengedöns“ die Rede sei und sich Männer diskriminiert fühlten.

Der Standort-Check Innenstadt startet in die zweite Runde: Vom 17. bis zum 22. September erheben mehrere Teams am Fischmarkt und in der Hauptstraße Informationen zur Entwicklung des Einzelhandels und der Attraktivität der Offenburger Innenstadt. Mindestens 1000 Kundinnen und Kunden sollen maximal zehn Minuten befragt werden. Projektleiterin Silke Moschitz von der Stabsstelle Stadtentwicklung bittet um rege Teilnahme, denn: „Je mehr mitmachen, desto aussagekräftiger werden unsere Ergebnisse.“ Als weiterer Baustein des Standort-Checks werden an neun Zählpunkten die Passantenströme an unterschiedlich frequenzstarken Tagen gezählt. Ergänzt wird die Untersuchung durch eine Aktualisierung von Daten zu Verkaufsflächen, Umsätzen sowie zur Branchen- und Sortimentsstruktur des Offenburger Einzelhandels und ergänzender Nutzungen wie Gastronomie und Dienstleistungen. Die Methodik des StandortCheck Innenstadt wurde 2016 unter Einbindung von Citypartnern und IHK Südbaden entwickelt. Die Umsetzung erfolgt durch die Gesellschaft für Marktund Absatzforschung (GMA) aus Ludwigsburg. Die Ergebnisse der ersten Runde des Standort-Check Innenstadt vom Oktober 2016 wurden im Juli 2017 präsentiert; die dritte Runde soll nach Eröffnung des Rée Carré starten. Für weitere Informationen: Silke Moschitz, E-Mail: silke.moschitz@ offenburg.de, Telefon 0781/82 2670.

Termine rund ums diesjährige Freiheitsfest Samstag, 15. September Luftballon-Aktion, 5 vor 12 Uhr, Salmen Innenhof: Anlässlich des Tags der Demokratie werden in ganz Baden-Württemberg Luftballons mit demokratischen Slogans gestartet. Freiheitshock, ab 17 Uhr in der Kesselstraße Sonntag, 16. September Querbeetsingen, 11 Uhr, Salmensaal

Heckerlager, ab 12 Uhr, Salmeninnenhof und Lange Straße Festeröffnung, 12 Uhr, Isenmann-Denkmal und vor dem Salmen Großer Festumzug, 14 Uhr, Festgelände Salmenführung, 15 und 16 Uhr, Salmen, mit Renée Hauser Theaterszenen auf der Freiheitstreppe, 15.30 und 16.30 Uhr, Salmeninnenhof Partnerstadt Altenburg, ab 15

Uhr, Gerichtsparkplatz: Infostand und Spezialitäten aus Thüringen. Umrahmt wird das Geschehen von Markt „Eine Welt“ und zahlreichen Museumsaktionen. Lesung Muettersproch-Gsellschaft, 15.30 Uhr, Salmen-Foyer Barrikadenkampf, 16 Uhr, Lange Straße Essen & Trinken: Es gibt auf dem gesamten Areal Essensstände (u.a. Flammenkuchen,

Würste, Freiheitsbier) Kinder- und Familienaktionen: Gerichtsparkplatz, Kesselstraße Gewinner Slam: ab 12 Uhr, Salmen-Innenhof Anlaufstelle: Informationen rund ums Fest im Salmen-Foyer Toiletten: Salmen-Foyer, Grimmelshausen-Gymnasium und Museum im Ritterhaus Parken: Parkhaus Alt Offenburg. Zufahrt über die Gerberstraße. Beschilderung beachten.


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Hier herrscht Spielfreude Musikschule Offenburg/Ortenau mit neuem Programm

HINGUCKER

Fahrräder gesucht. Die Fahrradwerkstatt für sozial Bedürftige in der Okenstraße 73 sucht dringend Spendenräder in allen Größen, die von neun ehrenamtlichen Helfern repariert und gegen einen kleinen Unkostenbeitrag abgegeben werden. Während der Offenen Ateliers Offenburg (OAO) am Samstag, 22. September, und Sonntag, 23. September, ist der Innenhof in der Okenstraße von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Bildhauer Frieder Löbert und Maler Helmut Spinner zeigen ihre Kunst, Mitglieder der Werkstatt bieten Kaffee, Tee, kalte Getränke und Kuchen an. Die Fahrradwerkstatt hat montags von 16 bis 18 Uhr und jeden ersten Freitag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet. Kontakt: Telefon 07 81/70 111. Foto: Kiefer

Neues Design. Geschäftsführer Walter Glunk (links) und der musikalische Leiter Peter Stöhr präsentieren mit dem aktuellen „Metrum“ das Jahresprogramm der Musikschule Offenburg/Ortenau. Foto: Reinbold

ab 31,95 €/mtl.

Sparen mit dem TGO-Schüler-Abo Die Schüler-Monatskarte für Schüler, Azubis und Studenten gibt es auch im günstigen Jahrsabonnement, kurz „Schüler-Abo“! 12 Monate fahren zum Preis von 10,5 Schüler-Monatskarten! Beginnen kann man das Schüler-Abo zu jedem Kalendermonat mit einer Laufzeit für die folgenden 12 Monate. Auch beim Schüler-Abo gilt wie gewohnt der bekannte -Freizeitnutzen! Eure Netzkarte für Südbaden ab 14 Uhr, am Wochenende und in den Ferien! TGO-Schüler-Abo

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Das neue Semester beginnt an der Musikschule Offenburg/Ortenau am 1. November, Anmeldeschluss für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die einen Kurs belegen möchten, ist der 1. Oktober. Am Samstag, 22. September, bietet die Musikschule auf dem Kulturforum einen Schnuppertag an. „In den vergangenen Jahren haben wir festgestellt, dass der Unterricht für Erwachsene, die ein Instrument neu lernen oder verschüttete Fertigkeiten auffrischen wollen, zunimmt“, berichtet Peter Stöhr, der musikalische Leiter der Musikschule, anlässlich der öffentlichen Vorstellung des neuen Musikschul-Programms. „Aus diesem Grund haben wir ein Einsteigerangebot aufgelegt“, ergänzt Geschäftsführer Walter Glunk. Statt regulär 136 Euro im Monat für 30 Minuten Einzelunterricht pro Woche, verlangt die Musikschule bei bestimmten Instrumenten lediglich 90 Euro. Richtig erfolgreich ist die Erwachsenen-Bläserklasse, in der mittlerweile über 80 Teilnehmer/ innen unterrichtet werden. Dieses Orchester unter der Leitung von Bernhard Münchbach gibt am

Mittwoch, 26. September, im Borofsky‘s gleich gegenüber der Musikschule ein Freiluftkonzert. Im „Metrum“ sind darüber hinaus alle Kurse für Kinder und Jugendliche aufgelistet. Für den Schnuppertag am 22. September können sich Interessierte für 30

Schnupperkurs Minuten bei einem Fachlehrer anmelden. Es besteht die Möglichkeit, für 20 Euro mehrere Instrumente auszuprobieren. Wer sich anschließend bei der Musikschule anmeldet, bekommt die 20 Euro zurück. Die Anmeldung für die Schnupperkurse ist bis 20. September möglich. Die gefragtesten Instrumentalisten sind übrigens: Fagott, E-Bass, Tuba, Horn und Kontrabass. STICHWORT

Sinfoniekonert Das Jugendsinfonieorchester unter der Leitung von Rolf Schilli gibt sein nächstes Konzert am Sonntag, 16. September, 19 Uhr, in der Oberrheinhalle. Nähere Infos über www.musikschule-offenburg.de.


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Architektur made in Baden Neuer Preis soll baukulturelle Leistungen in Deutschlands Südwesten würdigen Baukulturelle Leistungen in Baden sollen gefördert und gewürdigt werden: Dieses Ziel verfolgendieInitiatorendesBadischen Architekturpreises rund um Schirmherr Frank Scherer, dem Landrat des Ortenaukreises. Dabei handelt es sich laut Jürgen Grossmann, der selbst vom Fach ist, nicht um einen klassischen Architekturpreis, bei dem lediglich eine Fachjury bestimmt, was ausgezeichnet werden soll. „Wir wollen die Bevölkerung einbeziehgen.“ Alle, die sich für Architektur interessieren, können über das online-Portal www.badap.com Projekte einreichen. Es gibt fünf Kategorien: „Industrie/öffentlich“, „Privat“, „Interior Design“ (Inneneinrichtungen von Hotels oder Büros), „Ingenieursbauwerke“ wie Brücken und Türme sowie einen Nachwuchspreis, der sich an Architekturstudenten richtet. Nach der Auswahl der entsprechenden Kategorie werden ein kurzer Text zum Objekt sowie Fotos benötigt. Bis zum 15. April 2019 können Projekte eingereicht werden. Bedingung: Sie müssen seit dem Jahr 2000 entstanden

Schirmherr und Initiator. Landrat Frank Scherer (l.) und Architekt Jürgen Grossmann bei der Vorstellung des neuen Preises in Offenburg. Foto: Siefke

bzw. der einschneidende Umbau darf nicht älter als 18 Jahre sein. Anschließend trifft eine Fachjury eine Vorauswahl, die ab Anfang Mai 2019 zur öffentlichen Abstimmung freigeschaltet wird. Zudem wird es unter dem Motto „über Grenzen“ einen Sonderpreis geben. Die Jury will damit ein Architekturprojekt auswählen, das beispielhaft für gelungenes deutsch-französisches Miteinander steht. Alle Preise sind mit je 2000 Euro dotiert. Die Verleihung

findet am 14. September 2019 im Rahmen einer Gala im Europäischen Forum am Rhein statt. Scherer begrüßte die Auslobung des Preises: „Wir sind eine Tourismusregion. Doch eine schöne Landschaft reicht nicht aus.“ Die Auszeichnung soll auch das Bewusstsein für die gebaute Umwelt stärken. Dass Betrachter und Nutzer mitentscheiden, mache den Reiz des Preises aus. Weitere Infos unter www.badap.de sowie auf Facebook und Instagramm.

Rund ums Alter Zusammen mit dem Seniorenbüro und Pflegestützpunkt sowie dem Frauennetzwerk Offenburg lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg, Regina Geppert, zur 32. Begegnungsplattform „Frauen in Offenburg“ ein. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 20. September, von 19 bis 21 Uhr im Seniorenbüro, Am Marktplatz 5, 4. OG/Dachgeschoss, statt. Wer kümmert sich dann eigentlich, wenn die Eltern älter werden? Muss ich als Tochter die Pflege meiner Eltern übernehmen? Wo bekomme ich Hilfe und Unterstützung? Und wenn ich mal alt bin, wie möchte ich dann und bei Pflegebedürftigkeit leben? Wer soll mich wie und wo pflegen? An diesem Abend gibt Kerstin Niermann, die Leiterin der Offenburger Zentrale des Pflegestützpunktes Ortenau, einen Einblick über die Angebote und Möglichkeiten im Alter und bei Pflegebedürftigkeit Unterstützung zu bekommen. Sie zeigt auf, was jetzt schon getan werden kann, damit die eigenen Wünsche berücksichtigt werden und welche Möglichkeiten es für pflegende Angehörige gibt. Um Anmeldung bis Mittwoch, 19. September, per E-Mail an: gleichstellung@offenburg.de wird gebeten.

Ein Ehrenpreis für Hubert Burda Verleihung der Auszeichnung im Rahmen der Ortenauer Marketingpreis-Gala / Bewerbung für Marketingpreis läuft Im Rahmen des Ortenauer Marketingpreises wird auch in diesem Jahr ein Ehrenpreis verliehen. Dieser zeichnet eine herausragende Marketingmaßnahme für regionales, soziales, kulturelles oder bürgerschaftliches Engagement in der Ortenau aus. Vorschläge konnten von allen Mitgliedern des Marketing-Clubs Ortenau/Offenburg eingereicht werden. Aus den Vorschlägen wählten Vorstand und Beirat nun den Preisträger aus: Der Ehrenpreis 2018 geht an Hubert Burda für sein

nachhaltiges Marketing für und in der Ortenau. „Der Marketing-Club verdankt Herrn Dr. Hubert Burda viel, deshalb freut es uns sehr, dass der diesjährige Ehrenpreis an den in Offenburg geborenen Verleger geht“, sagt Duschan Gert, Präsident des Marketing-Clubs Ortenau/Offenburg. Burda habe sich über die Auszeichnung gefreut, heißt es in der Pressemitteilung: „Es ist wichtig, das Marketing in der Region zu stärken.“ In der Jury-Begründung heißt es: „Dr. Burda steht

wie kein zweiter für ein nachhaltiges Marketing für und in der Region Ortenau. Er hat mit seinem Konzern Offenburg bekanntgemacht, kreative Menschen in die Region geholt und somit die Marketing-Region aktiv unterstützt. Burda war Mitinitiator für die Gründung des Marketing-Clubs und hat ihn seither unterstützt. Burda stellte mit Lothar Nadler den ersten Club-Präsidenten und ermöglicht bis heute die Nutzung des Konferenzraums im obersten Stock-

werk des Burda Media Towers für die monatlichen Veranstaltungen. Dies war und ist die Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung der Marketing Community in der Ortenau mit inzwischen mehr als 300 Club-Mitgliedern.“ Die Bewerbungsphase für den sechsten Ortenauer Marketingpreis läuft bis 21. September. Er wird in vier Kategorien verliehen: Kleinunternehmen (1 bis 10 Mitarbeiter), kleine mittelständische Unternehmen (11 bis 50 Mitarbei-

ter), mittelständische Unternehmen (51 bis 500 Mitarbeiter) und Großunternehmen (mehr als 500 Mitarbeiter). Bewerben können sich Unternehmen/Organisationen mit Sitz im Einzugsgebiet des Marketing-Clubs Ortenau/ Offenburg. Die Bewerbung ist kostenlos. Neu in diesem Jahr: Auch Agenturen dürfen Bewerbungen für ihre Kunden erstellen und einreichen. Die Verleihung findet bei der Ortenauer Marketingpreis-Gala am Samstag, 24. November, in der Reithalle statt.


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FUNDSACHE SEPTEMBER

Wer vermisst ein Notebook? Am 15. Juli wurde an der Ecke Beethovenstraße/ Zur Lindenhöhe ein silberfarbenes Notebook vom Hersteller Medion, Modell Akoya, gefunden. Seither wartet es im Bürgerbüro auf seine/n Besitzer/in. Rückfragen: Fundbüro im Bürgerbüro am Fischmarkt von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr und Samstag von 8 bis 12 Uhr oder unter Telefon 07 81/82-20 00. Auf der Seite www.e-fund.eu/fundbueros.php kann nach verloren gegangenen Sachen unter Angabe des Zeitraums und der Fundgruppen geforscht werden. Foto: Stadt Offenburg

GRAFISCHE REPUBLIK, 2018

29.9. 7.10.

In der OFFENBLATT-Reihe „Ich bin Klimaschützer/in“ nennt heute Erich Vieser, stellvertretender Vorsitzender der Bürgerinitiative Umweltschutz Offenburg (BUO), seine Gründe für umweltbewusstes Handeln. „Ich bin Klimaschützer, weil die Zukunft der Menschheit davon abhängt, dass das Klima lebensfreundlich bleibt.“ „Das Thema Energie hat mich bereits als Jugendlicher gepackt“, blickt Erich Vieser zurück. Seit rund 50 Jahren ist er Mitglied im BUND. Sein derzeitiges Projekt: der Trittstein, ein Acker, den die BUO von Spendengeldern beim Großen Deich vor zirka fünf Jahren gekauft hat und der sukzessive zum Biotop für Tiere und Pflanzen ausgebaut wird, die es in der intensiv genutzten Agrarlandschaft schwerhaben. Zwei Insektenhotels stehen bereits, ein Feucht- und zwei Trockenbiotope sind entwickelt. Von Anfang an ist er auch Mitglied im Verein SoLaVie, der sich zum Ziel gesetzt hat, solidarisch zu landwirtschaften und zu leben. Dazu wird in Neuried-Altenheim ein gepachteter Acker bewirtschaftet. Mit angestellten Gärtner/innen unterstützt von den Mitgliedern wird für aktuell rund 100 Haushalte Gemüse angebaut. Die Ernte wird wöchentlich zu Verteilstellen in Offenburg, Lahr, Kehl, Oberschopfheim, Oberkirch und Altenheim gebracht. „SoLaVie arbeitet nach ökologischen Kriterien: biologisch, saisonal und fair“, wirbt Vieser für den Verein. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei SoLaVie melden unter der

E-Mail-Adresse: info@solavie.de oder Telefon 07 81/331 14. Außerdem kommt für den pensionierten Ingenieur nur biofaire Kleidung in Frage, wobei er den Kauf von Kleidung sehr begrenzt: „Man muss nicht mit jedem Modetrend mitgehen, denn die Ressourcen der Erde sind begrenzt.“ Verzicht könne auch ein Gewinn sein, ist der 73-Jährige überzeugt. Im Hause Vieser wird viel Rad gefahren, verreist wird gern mit dem Zug.

Klimaschützer Erich Vieser. Foto: privat

Eine Solaranlage auf dem Dach sorgt bei Familie Vieser für warmes Wasser und Photovoltaik für Strom. Die Regenwasseranlage versorgt Toiletten und Waschmaschine. Ein Lüftungsgerät mit Wärmerückgewinnung senkt den Heizungsverbrauch. Bereits 1994 wurde das Haus in Bohlsbach von Grund auf gedämmt. Darüber hinaus unterstützt ein feinstaubarmer Schwedenofen die Heizungsanlage.


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Von Ein-, Um- und Aufbrüchen Neues VHS-Programmheft Herbst/Winter 2018 erschienen – Passendes für jede Lebenssituation – Ermäßigungen Mit dem Schwerpunktthema „Von Einbrüchen, Umbrüchen und Aufbrüchen“ ist das neue VHS-Programmheft Herbst/Winter 2018 erschienen. Im Rahmen eines Pressegesprächs stellten VHS-Chefin Elisabeth M. Asche und Benjamin Köhler, zuständig für Kommunikation/Marketing & Projekte, das 208 Seiten starke Programm vor. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, individuelle Entwicklungsprozesse mit geeigneten Angeboten zu unterstützen und Orientierung zu bieten“, erklärt Asche. Gleichermaßen wolle man den Blick auf gesellschaftliche und historische Entwicklungen lenken und einen Rahmen für den lebendigen Diskurs und genaue Analyse bereitstellen. In einem übersichtlichen Stichwortverzeichnis von A wie Abendhauptschule bis Z wie Zumba finden die Leser komprimiert alles auf einer Seite. Unter den Rubriken Allgemeinbildung, Kultur & Gestalten, Gesundheitsbildung, Sprachenschule, Berufliche Bildung, Grundbildung & Schulabschlüsse sowie Wissenswert & Informativ kann recherchiert werden. „Über unseren Newsletter und die Facebook-Seite können sich Interessierte zudem permanent auf dem Laufenden halten, was in der Volkshochschule aktuell vor sich geht“, ergänzt Benjamin Köhler Mit dem bunten Angebotsmix findet jede/r das Passende für die aktuelle Lebenssituation. Unter der Rubrik „Allgemeinbildung“

von Stadtbibliothek und VHS, kommen Autoren mit neueren Publikationen zu aktuellen Fragestellungen oder zum Semesterschwerpunkt zu Wort. Nach dem Vortrag

Sachbuchreihe Context

Druckfrisch. Im neuen VHS-Programmheft gibt es auch wieder zahlreiche Kurse der Kunstschule Offenburg zu belegen. Foto: Walz

entdecken Interessierte alles von Frau, Familie und Gesellschaft über Kommunikation, Stimme und Rhetorik bis hin zu Tagesfahrten, Filmgespräche und Gesundheitsbildung. Die Bereiche Tanz, Malen, Zeichen sowie Gestalten und Töpfern, Fotografieren, Singen und Musizieren sowie Angebo-

Einstufungsberatung te der Musikschule sind unter „Kultur & Gestalten“ zu finden. Alles rund um Entspannung, Schwimmen und Aqua-Gymnastik, Bewegung, Naturheilkunde und Ernährungsbildung ist unter dem Oberbegriff „Gesundheitsbildung“ subsumiert. Die Sprachenschule bietet neben FremdsprachenundDeutschalsFremdsprache auch die Gebärdensprache an. „Es

wird am 19. September um 18 Uhr im Unterrichtsgebäude der VHS auch wieder die Möglichkeit zur kostenlosen Einstufungsberatung in den Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch angeboten“, informiert Asche. Unter der „Beruflichen Bildung“ findet sich alles rund um den richtigen Umgang mit dem PC, daneben werden Themen der beruflichen Qualifizierung, Berufsausbildung, Aufstiegsqualifizierung und Fortbildung für Kursleitende angeboten. Lesen, Schreiben, Rechnen für Erwachsene mit Prüfungsvorbereitungskursen sowie Vorbereitungskurse für den Hauptschul- und Realschulabschluss sowie Abitur sind unter der Rubrik „Grundbildung & Schulabschlüsse“ zu finden. Im Rahmen der Sachbuchreihe Context, ein Gemeinschaftsprojekt

hat das Publikum die Möglichkeit für einen freien Austausch. Hier erfahren Interessierte beispielsweise, wie wir unsere Kinder von der digitalen Sucht befreien oder über den „überforderten Frieden – Versailles und die Welt 1918-1923“. „Dieses VHS-Programm bietet mit zahlreichen Veranstaltungen Orientierung und Rückblicke, um den Teilnehmenden Instrumente an die Hand zu geben, damit sie mit Umbrüchen besser umgehen können“, wirbt Oberbürgermeisterin Edith Schreiner für die Angebote im neuen Programmheft. Ihr Appell: „Nutzen Sie das Angebot!“ STICHWORT

Ermäßigungen Schüler, Azubis, Menschen im Bundesfreiwilligendienst und Studierende bis zum 26. Lebensjahr erhalten 20 Prozent Preisermäßigung im Offenen Angebot. . Vorträge: drei Euro, in Gruppen ab zwölf Personen zwei Euro, die begleitende Lehrkraft hat freien Eintritt. Voranmeldung im i-Punkt ist erforderlich. Daneben gelten die Vergünstigungen für Inhaber der VHSCard+, Familien-, Sozialund Seniorenpass.

Ferien-Leseclub „Heiß auf Lesen“ 2018 endet Der Ferien-Leseclub „Heiß auf Lesen“ 2018 in der Stadtbibliothek Offenburg geht dem Ende entgegen. Das landesweite Projekt zur Leseförderung für Schüler/innen ab der 5. Klasse hat in der Stadtbibliothek dieses Jahr so viele Teilnehmer/innen wie noch nie. Rund 200 Jungen und Mädchen haben mitgemacht und in den Sommerferien die Bücherregale der Stadtbib-

liothek leergefegt. Am Samstag, 15. September, 15 Uhr, wird „HAL 2018“ mit einem großen Abschlussfest beendet. Alle Teilnehmer/innen und ihre Familien sind eingeladen! Charlotte Hofmann, Illustratorin und „Schnellzeichnerin“, präsentiert ein interaktives Comic-Abenteuer. Sie zeichnet live, während die Kinder und Jugendlichen be-

stimmen, wie die Geschichte weitergeht. Danach können alle, die während der Ferien drei Bücher gelesen und drei Stempel gesammelt haben, Preise gewinnen. Als Hauptpreise winken zwei Eintrittskarten in den Europa-Park und ein E-Book-Reader. Daher: alle Mitglieder unbedingt ihre Clubausweise mit den gesammelten Stempeln mitbringen. Außerdem werden an

alle Leser/innen Urkunden verteilt, welche die Teilnahme bestätigen und in der Schule vorgelegt werden können. „Heiß auf Lesen“ ist ein Projekt der Regierungspräsidien in Baden-Württemberg zur Leseförderung in den Sommerferien und richtet sich an Schüler der 5. bis 10. Klasse, um den „Leseknick“ in der Pubertät abzumildern.


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Info Fernstudium

WEIHNACHTSCIRCUS

Vorverkauf läuft. Es ist zwar noch ein bisschen hin, aber die Planungen für den 23. Offenburger Weihnachtscircus sind bereits in vollem Gange. Bis 15. November gibt es Frühbucher-Rabatt – sowohl in den Vorverkaufsstellen (u.a. in den Geschäftsstellen der Mittelbadischen Presse und bei der Messe Offenburg) als auch im Online-Shop. In diesem Winter werden laut Pressemitteilung die „derzeit besten Tierdressuren in Europa“ präsentiert; sie sind alle mit einem Silbernen

Clown auf dem Internationalen Circusfestival von Monte Carlo prämiert. Darunter ist Alexander Lacey (Foto), der es mit 13 Löwen und Tigern aufnimmt. Es wird ein gemischtes Quartett auf dem Todesrad geben. Weitere 30 preisgekrönte Artisten und Musiker vervollständigen das Programm. Mehr Infos auf der Homepage unter www.offenburger-weihnachtscircus. de. Premiere feiert die 23. Auflage am Mittwoch, 19. Dezember, mit einer großen Familienvorstellung. Foto: PR

// Start in die Zukunft Das E-Werk Mittelbaden bildet Elektroniker (w/m) und Industriekaufleute (w/m) aus. Auf die Auszubildenden warten interessante Aufgaben, um die Stromversorgung für die Menschen in der Region sicherzustellen. Auszubildende des E-Werk Mittelbaden zählen regelmäßig zu den Besten ihres Jahrgangs. Das Angebot spricht für sich: >> >> >> >>

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Wer neben seinem Beruf studieren oder als Studentin oder Student nicht in eine andere Stadt ziehen möchte, für den könnte ein Fernstudium die richtige Wahl sein. Dabei findet, im Gegensatz zum Präsenzstudium, der größte Teil des Studiums abseits des Campus statt, zum Beispiel von zuhause. Doch was genau bedeutet ein Fernstudium? Was kostet es? Und wie ist es organisiert? Die Infoveranstaltung im Berufsinformationszentrum (BiZ) Offenburg am Donnerstag, 20. September 2018, 16 Uhr, bietet Einblicke in das Studiensystem der Fernuni Hagen. Studienberater Benjamin Bubenheimer vom Regionalzentrum Karlsruhe der Fernuni Hagen wird Fragen rund ums Studium beantworten. Dabei wird Infomaterial angeboten und es werden die Bachelorund Masterstudiengänge sowie Weiterbildungsstudiengänge vorgestellt. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Abiturienten als auch an Berufstätige, die überwiegend vom heimischen Schreibtisch aus studieren möchten. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen: Telefon 07 81/93 93 247 oder E-Mail: offenburg.biz@arbeitsagentur.de

Eine Stunde Zeit „Eine Stunde Zeit für dich – QiGong“ heißt ein Workshop-Angebot des Onkologischen Zentrums Ortenau im Rahmen der Reihe „Leben Krebs Leben“ am Dienstag, 18. September, um 19 Uhr in der Schwimmhalle der Mediclin Staufenburg Klinik in Durbach. Physiotherapeut Andreas Feininger gibt eine Einführung in die Praxis verschiedener Atem-, Körper- und Bewegungsübungen, um neue Energie zu tanken und zur inneren Ruhe zu finden. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt sechs Personen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen werden erbeten unter Telefon 07 81/472-35 77.

Offenburg im Internet: www.offenburg.de


15.9.2018 9

Hauptanliegen Verkehrssicherheit Vorgaben, Aufgaben und Notwendigkeiten im Alltag des städtischen Gemeindevollzugsdienstes / Bei jedem Wetter Ärgert man sich über seinen zugeparkten Anwohnerstellplatz, wünscht man sich verstärkte GVD-Kontrollen. Ärgert man sich über ein Knöllchen an der eigenen Windschutzscheibe, so empfindet man den GVD, den städtischen Gemeindevollzugsdienst, gerne mal als übermotiviert. Eine allzu menschliche Reaktion. Der Versachlichung dient ein genauerer Blick auf Vorgaben, Aufgaben und Notwendigkeiten im GVD-Alltag. Der Gemeindevollzugsdienst der Stadt Offenburg ist derzeit zwölf Mitarbeiter/innen stark – sechs Frauen und sechs Männer. Davon sind acht im Bereich „ruhender Verkehr“ und vier im „fließenden Verkehr“ tätig. Der GVD

nen.“ Es gibt aber auch Momente, in denen GVD-Mitarbeiter beleidigt oder bedroht werden. „Es ist schon vorgekommen, dass beanstandete Fahrzeugführer auf die Mitarbeiter zugefahren sind und diese ausweichen mussten, um nicht erfasst zu werden“, schildert Spinner. Positiv sieht sie aber, dass GVD-Mitarbeiter in solchen Situ-

Bei jeder Witterung

Zum Wohl aller ist Teil der Abteilung Straßen- und Verkehrsrecht und somit dem Fachbereich Tiefbau und Verkehr zugeordnet. Ganz formal: Die Hauptaufgabe des GVD ist die Kontrolle des ruhenden und des fließenden Verkehrs im Rahmen der Straßenverkehrsordnung (StVO) sowie die Sanktionierung von Ordnungswidrigkeiten aus diesem Bereich. Die Verkehrsteilnehmer sollen dazu angehalten werden, die Regeln zum Wohl aller einzuhalten, der GVD trägt also zur Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses und insbesondere zur Verkehrssicherheit bei. Es werden auch Aufenthalts- und Fahrerermittlungen durchgeführt. Zum Handlungsfeld gehört zudem das Abschleppen von unberechtigten Fahrzeugen auf Parkplätzen für Schwerbehinderte oder auch das Entfernen von Fahrzeugen, die Feuerwehr und Rettungsdienste behindern könnten. Weitere Kontrollfelder sind abgemeldete Fahrzeuge, Baustellenbeschilderungen, Bauzäune, Sondernutzungen und Plakatierungen auf Anforderung durch die Straßenverkehrsbehörde. Außerdem gehört es zu den Aufgaben des GVD, allgemein Hilfe-

Schilderwald. Gut ist es, den Überblick zu behalten.

stellung zu leisten bei der Orientierung in der Stadt – bei der Suche nach Parkmöglichkeiten, Behördenstandorten oder der Wegweisung – und hilfsbedürftige Menschen zu unterstützen. Das GVD-Team wird regelmäßig fachspezifisch geschult – von Konfliktbewältigung bis hin zu Ersthelferkursen. „In der Regel gibt es Verständnis für die Tätigkeit des GVD, die Kontrollen werden begrüßt. Anwohner aus allen Teilen der Stadt wenden sich häufig an uns mit dem Wunsch, speziell in ihrem Umfeld mehr zu überwachen. Das Verständnis endet natürlich immer wieder in dem Augenblick, wenn man selbst verwarnt wird“, so Susanne Spinner, Abteilungsleiterin Straßen- und Verkehrsrecht. Der ruhende Verkehr wird schwerpunktmäßig im alten Stadtkern und in der Oststadt bis zur Moltkestraße und Weingartenstraße kontrolliert. Beim flie-

Foto: Haberecht

ßenden Verkehr sind es die Tempo 30-Zonen und verkehrsberuhigte Bereiche sowie die Schulwege. Gerade hier steht die Verkehrssicherheit im Vordergrund. Der GVD ist regelmäßig an allen Werktagen, auch samstags, im Einsatz. Der Schichtplan sieht regelmäßige Kontrollen im Zeitrahmen von sechs bis 24 Uhr vor. „Gerade die Bürger in der Innenstadt und der Oststadt haben ein starkes Inter-

Regelmäßige Kontrolle esse daran, dass die Bewohnerparkplätze frei sind und fordern regelmäßige Kontrollen auch in den späten Abend- und Nachtstunden. Da die Nachtschicht in Doppelstreife gemacht werden muss, ist die Erfüllung dieser Schicht nur bei Vollbesetzung gewährleistet“, erklärt Spinner. „Besondere Herausforderungen sind Hilfeleistungen für verletzte, verwirrte, orientierungslose Perso-

ationen auch mal Zuspruch und Unterstützung seitens Passanten erfahren. Der GVD ist bei jeder Witterung unterwegs – ob Hitze, Kälte, Schnee, Regen oder Wind. Die vielen Baustellen sind bei der GVD-Arbeit aktuell eher spürbar, gerade wenn dadurch Parkflächen wegfallen, Umleitungen ausgeschildert sind oder durch das Nutzen von „Schleichwegen“ durch Ortskundige eine Mehrbelastung für Anlieger entsteht. „Befreiungsaktionen von Kleinkindern aus überhitzten Autos hatten wir diesen Sommer glücklicherweise noch nicht“, ist Daniel Hetzel von der Bußgeldstelle erleichtert. Allerdings einen Vierbeiner, der in einem Fahrzeug zurückgelassen worden war. Ihm konnte geholfen werden. Den immer mal gehörten Vorwurf der „Abzocke“ lässt Susanne Spinner nicht gelten: „Die getätigten Einnahmen sind nur ein Nebenprodukt der GVD-Arbeit.“ Es gehe darum, die Verkehrsteilnehmer zu einem regelkonformen Verhalten zu bewegen und somit die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Mit der Geschwindigkeitsüberwachung bekämpfe der GVD die Verkehrsunfallursache Nummer eins, nicht angepasste Geschwindigkeit. „Je regelkonformer sich die Verkehrsteilnehmer verhalten, umso geringer sind unsere Einnahmen.“ Die Einnahmen in den letzten fünf Jahren haben sich von 1 050 000 Euro (2013) auf 996 000 Euro (2017) entwickelt. Die Schwankungen basieren vor allem auf unterschiedlichem Personaleinsatz und Präsenz im Straßenraum.


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Wege zur Kunst Das Programm der Kunstschule Offenburg ist da

Cover des aktuellen Programmhefts. Malerei, Zeichnung, Skulptur, Theater, Tanz, Fotografie und Film. Foto: Reinbold

Heinrich Bröckelmann, Leiter der Kunstschule Offenburg, hat sein letztes Programmheft herausgebracht. In seinem Grußwort umreißt er noch einmal seine Leitlinien der Persönlichkeitsentwicklung mittels der Welt der Künste. „Das Erlebnis des Schöpferischen zählt zu den bedeutendsten Grunderfahrungen eines als erfüllt empfundenen Lebens.“ Um den Interessierten dieses Erlebnis zu ermöglichen, bietet die Kunstschule auch 2018/19 eine Fülle von Lern- und Erfahrungsräumen. Angesprochen werden Vorschulkinder, Schulkinder, Jugendliche, junge Erwachsene und jung gebliebene Erwachsene. Für alle Altersgruppen gibt es Kurse und Workshops – teilweise seit vielen Jahren erprobt. Dabei geht es längst nicht mehr alleine ums Ma-

lenlernen, sondern um Malerei, Tanz, Theater, Grafik und Mode. Exkursionen, Kunstgespräche und Kooperationen – etwa mit dem Maillon, dem Theater für zeitgenössische Bühnenkunst in Straßburg, wohin der Kulturbus zu ausgesuchten Veranstaltungen fährt. Bröckelmann glaubt an die Kraft der Phantasie. Schon Erich Kästner hat sie neben dem Verstand und der körperlichen Fitness als dritte menschliche Kraft etabliert. Er wird im Programmheft auch zitiert: „Man staunt immer wieder, wie wenig Menschen, so klug sie sonst sein mögen, merken, welche Krisen im privaten, wie auch im politischen und sozialen Leben die Verzwergung und die Verödung der Phantasie mit sich bringt.“ Infos zum Programm unter www. kunstschule-offenburg.de.


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Bewegendes Sportangebot 1000 Grundschüler sind beim badenova-Event dabei

FÜR DEN GUTEN ZWECK

Benefizkonzert. Die regional bekannte Band „soft passage“, die sich auf Jazz, Pop und Blues spezialisiert hat, möchte als Zeichen für den diesjährigen Erfolg ein Benefiz-Konzert am Freitag, 5. Oktober, geben. Empfänger ist der Verein Frauen helfen Frauen Ortenau. Sämtliche Einnahmen im Hut an diesem Abend gehen zu Gunsten des Vereins, der Frauen und deren Kinder, die häusliche Gewalt erleben mussten, Schutz und Unterstützung im Rahmen der Möglichkeiten gibt. Bei Bedarf können Frauen mit ihren Kindern im Frauenhaus Zuflucht finden. Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses helfen ihnen bei der Organisation des Alltags, bei Anträgen und bei Fragen, die sich aus der aktuellen und zukünftigen Situation ergeben. Eine Sozialpädagogin kümmert sich um die Belange der Kinder, die Gewalt miterleben mussten und darunter körperlich wie seelisch leiden. Die Beraterinnen helfen den Betroffenen, sich ein eigenständiges, unabhängiges Leben aufzubauen. Die Finanzierung dieser Arbeit muss zu einem großen Teil (40 Prozent) vom Verein selbst gestemmt werden. Dies sind mehr als 200 000 Euro. Deshalb ist der Verein auf Spendengelder angewiesen. Und aus diesem Grund soll es einen gemütlichen Abend im KIK bei Songs wie „ My Baby just cares for me“, „ Time after time“, „Summertime“ und „Fever“ geben. Es werden die Musiker Annette Feißt (Foto r., mit Frauen-helfen-Frauen-Geschäftsführerin Monika Strauß), Wolfgang Harrer, Franz Eggs und Bernd Seyfarth auftreten. Foto: privat

Bewerbungsschreiben im Blick Wie gelingt es am besten, für sich selbst zu werben? Denn genau darum geht es: Um Aufmerksamkeit für die Person, die sich für eine Stelle interessiert. Wie das gelingen kann, ist Thema des nächsten „Wiedereinstieg kompakt“ am Mittwoch, 26. September, von 9.15 bis 11.15 Uhr im Technologiepark Offenburg (TPO), In der Spöck 10. Das Treffen wird von der Kontaktstelle Frau und Beruf in der Ortenau veranstaltet. In der Veranstaltung werden Tipps und Anregungen gegeben, wie sich eigene Fähigkeiten, Talente und Motivation in den Mittelpunkt rücken lassen: Realistisch und zielorientiert, freundlich

und selbstbewusst. Eigene Bewerbungsschreiben können mitgebracht werden, um gemeinsam auf Schatzsuche zu gehen und neue Wege zu entdecken. Referentin ist die Texterin, Autorin und Redakteurin Sigrid Hofmaier. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Veranstaltungsreihe „Wiedereinstieg kompakt – Information und Austausch für Frauen“ steht allen Frauen offen, die nach der Familienphase oder einer beruflichen Auszeit wieder erwerbstätig werden wollen. Auch Frauen, die sich (neu) orientieren wollen, sind eingeladen.

Zum elften Mal findet der Sportevent „Badenova bewegt“ Offenburg statt. Schülerinnen und Schüler der Grundschulen kämpfen um den Titel „sportlichste Schule Offenburgs“. In diesem Jahr gibt es wieder ein breites Sportangebot und einige Überraschungen. Erstmals dabei ist die Quidditch-Gruppe Offenburg. Mit „Energie und Spaß in den Tag!“ – so startet die elfte Auflage des Sportfestes „badenova bewegt“ am Freitag, 21. September im Bür-

Neue Sportarten gerpark. Gegen 9 Uhr werden beim Warm-up die rund 1000 Teilnehmer auf Betriebstemperatur gebracht. Anschließend gilt es für die Schülerinnen und Schüler von verschiedenen Offenburger Grundschulen, bis 13 Uhr 20 weitere Sportstationen zu testen, die von verschiedenen Offenburger und südbadischen Sportinstitutionen betrieben werden. Das Motto: einfach ausprobieren und Spaß haben. Im Angebot sind u. a. die Sportarten Tanzen, Tischtennis, Fußball, Radfahren, Bungeerun, Leichtathletik, Capoeira, Faustball, Rollstuhl-Basketball, Parkour, Minigolf, Slackline und American Football. Auch bei der elften Ausgabe von badenova bewegt Offenburg gibt es noch neue Sportarten zu entdecken. So feiert in diesem Jahr die Quidditch Gruppe Offenburg Premiere bei der Veranstaltung. Diese Sportart dürfte bisher vor allem bei Harry Potter-Fans bekannt sein. „Ich bin schon gespannt, wie Quidditch in der realen Welt gespielt wird. Wir freuen uns sehr, dass aus dem studentischen Umfeld immer wieder Sportarten und Sportgruppen den Weg zu badenova bewegt finden und unser Event um außergewöhnliche Angebote bereichern“, so Jens Hoff-

mann von Sportalis. Das Jugendzentrum Kessel wird den Minigolfplatz im Bürgerpark extra öffnen. Mit der elften Veranstaltung erhöht sich die Bilanz von „Badenova bewegt“ in Offenburg auf über 12 000 teilnehmende Schülerinnen und Schüler. Bei allen Veranstaltungen im Marktgebiet wurden mittlerweile insgesamt mehr als 60 000 Teilnehmer gezählt. Für Melanie Kasper von der Badenova-Unternehmenskommunikation „eine schöne Bestätigung, dass wir mit unserer Veranstaltung genau den Geschmack der Kinder treffen und dass das Konzept erfolgreich und nachhaltig ist“. Deshalb fand die Sportveranstaltung 2018 neben Offenburg noch in Freiburg, Lörrach und in Lahr auf der Landesgartenschau statt. Auch die Stadt Offenburg ist vom Sportfest begeistert. „Badenova bewegt ist seit jeher eine hervorragende Plattform, um den Offenburger Sport und neue Sporttrends vorzustellen.“, so Mi-

CO2-neutral chel Elsté, Leiter Abteilung Schule und Sport der Stadt Offenburg. Für kurzentschlossene Vereine gibt es die Möglichkeit, noch Teil des Sportfestes zu werden. Eine kurze Kontaktaufnahme mit den Organisatoren genügt. Schon seit vielen Jahren führt Badenova das Sportfest CO2-neutral durch. Extra Bewegungspunkte werden vergeben, wenn die Teilnehmer CO2-neutral anreisen also zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen. Die Botschaft, die der Energiedienstleister Badenova damit vermitteln will: Energiewende macht Spaß – besonders im Team. Dass die Klima-Aktionen stets gut angenommen werden, ist für Badenova ein Beleg, dass sich junge Menschen für Umwelt- und Klimaschutz interessieren und gerne dafür einsetzen.


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Mit dem Bus zum Weinfest Vom 28. September bis zum 1. Oktober findet das Ortenauer Weinfest in Offenburg statt. Die Stadtbusse Offenburgs bieten am Freitag, 28.9., sowie am Samstag, 29.9. Sonderfahrten von Fessenbach über Zell-Weierbach und Rammersweier bis Offenburg, sowie von Diersburg über Zunsweier, Elgersweier und Uffhofen bis Offenburg und weitere Fahrten aus den Umlandgemeinden an. Eine einfache Fahrt kostet 3 Euro, ein

Fahrschein für Hin- und Rückfahrt kostet 5 Euro Die Fahrpläne zu den Sonderfahrten sind unter www.tbo-offenburg.de einzusehen. Zudem sind die Fahrpläne auf der Internetseite der TGO unter www.ortenaulinie.de zu finden. Bei Rückfragen sind die TBO montags bis freitags unter der Rufnummer 07 81/92 76-299 und unter E-Mail: stadtbus@tbo-offenburg.de zu erreichen.

Führung durch die Stadtbibliothek Zu einer Führung durch die Stadtbibliothek laden Seniorenbüro und Stadtbibliothek am Mittwoch, 19. September, 10 Uhr ein. Thekla Fey, ehrenamtliche Mitarbeiterin des Seniorenbüros, stellt das vielfältige Medienangebot vor, führt in das neue Ausleihsystem ein und erklärt die Funktionen und Recherchemöglichkeiten des Onli-

nekatalogs. Im Anschluss an die Führung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einer Tasse Kaffee im Lesecafé individuelle Fragen stellen und sich danach auf persönliche Entdeckungsreise durch die Einrichtung an der Weingartenstraße begeben. Die Teilnahme ist kostenlos.

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Gut informiert. Energiesparen steht im Vordergrund.

Foto: PR

Fachvorträge und Workshops Vollgepacktes Programm bei den Energietagen 2018 Fachvorträge zu verschiedenen Themen, Workshops, Upcyclingaktionen und das beliebte Energie-Kindertheater – das Programm der diesjährigen EnergietageOffenburgistvollgepackt und will für alle etwas bieten. 600 Quadratmeter Klimaschutz und Energieeffizienz zum Anfassen versprechen die Stadt Offenburg, das E-Werk Mittelbaden, badenova, Zukunft Altbau und die Ortenauer Energieagentur. Unterstützung erhalten sie dabei von Partnern aus dem Offenburger Klimabündnis, die ihr Know-how auf der Energietage-Aktionsfläche einbringen. Am 29. September, dem Eröffnungssamstag, ist das Offenburger Repair Café zu Gast auf der Aktionsfläche und wird mit seinen ehrenamtlichen Helfern Elektrogeräte reparieren, Näherinnen peppen alte Textilien auf und Kinder und Jugendliche lernen, was notwendig ist, um ihr Fahrrad fit zu halten. An den anderen Tagen ist Simone Müller von Smyle Art Lounge vor Ort und will mit den Besucherinnen und Besuchern der Aktionsfläche alten Audio-Kassetten, Stoffbeuteln und Konservendosen ein zweites Leben einhauchen. Darüber hinaus bietet sie Workshops zum Papierschöpfen an. Täglich um 11 und um 15 Uhr

informieren die Energietagepartner und Gäste in Fachvorträgen zu allem, was mit Klimaschutz, Energiesparen, Erneuerbare Energien und Mobilität zu tun hat. Wer möchte, bleibt nach dem Nachmittagsvortrag direkt sitzen und diskutiert ab 15.30 Uhr im E-Punkt mit anderen Energieinteressierten über die Klimaschutzthemen, die ihn umtreiben. Eine kostenlose Energie-Erstberatung ist ohne Anmeldung ganztägig möglich.

Gewinnspiel Ein Gewinnspiel winkt mit Preisen, darunter ein Kochkurs beim Sternekoch mit anschließendem Menü für zwei Personen, Eintrittskarten für den Europapark und den Klimawandelgarten in Rust, Gratis Energie-Check zu Hause, Wahlabo fürs Offenburger Kulturprogramm, Museumspass, Gutscheine fürs Stegermattbad - mitmachen lohnt sich! Die Energietage finden vom 29. September bis 7. Oktober, während der Oberrhein Messe, in Halle 1B auf dem Messegelände statt. Weitere Informationen und den Flyer mit dem Vortrags- und Aktionsprogramm gibt es im Internet unter www.klimaschutz-offenburg.de


15.9.2018 13 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Gruppenauskünfte an Parteien und andere Träger von Wahlvorschlägen anlässlich der Wahl zum 9. Europäischen Parlament und der Kommunalwahlen 2019 Öffentliche Bekanntmachung des Widerspruchsrechts Gem. § 50 Abs. 1 Bundesmeldegesetz darf die Stadtverwaltung Parteien, Wählergruppen und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit Wahlen und auf staatlicher und kommunaler Ebene in den sechs vorangehenden Monaten sogenannte Gruppenauskünfte aus dem Melderegister erteilen. Die Auswahl umfasst den Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und derzeitige Anschriften sowie, sofern die Person verstorben ist, diese Tatsache. Die Geburtsdaten der Wahlberechtigten dürfen hierbei nicht mitgeteilt werden. Die Person oder Stelle, der die Daten übermittelt werden, darf diese nur für die Werbung bei einer Wahl verwenden und hat sie spätestens einen Monat nach der Wahl zu löschen oder zu vernichten. Die Stadtverwaltung kann die oben erwähnten Melderegisterdaten ferner dazu verwenden, den Wahlberechtigten Informationen von Parteien und anderen Trägern von Wahlvorschlägen zuzusenden (Adressmittlung). Die Wahlberechtigten haben das Recht, dieser Auskunftserteilung und Datennutzung zu widersprechen. Der Widerspruch ist, möglichst schriftlich, bei der Stadtverwaltung Offenburg, BürgerBüro, Fischmarkt 2, 77652 Offenburg, einzulegen. Er kann nur umfassend bezüglich aller Parteien und anderen Trägern von Wahlvorschlägen ausgeübt werden. Die Frist für die Wahrnehmung des Widerspruchsrechts endet am 15. Oktober 2018. Offenburg, 15. September 2018 Edith Schreiner Oberbürgermeisterin

Einladung Die nächste Sitzung des Technischen Ausschusses und des Verkehrsausschusses der Stadt Offenburg findet am Montag, 17. September, 18 Uhr, im Sitzungssaal des Technischen Rathauses, Wilhelmstraße 12, statt. Tagesordnung: Technischer Ausschuss und Verkehrsausschuss: 1. Ausbau des bestehenden Parkleitsystems der Stadt Offenburg 2. Parken am Bahnhof 3. Einfach mobil – Sachstandsbericht zum Stadtbus Technischer Ausschuss: 4. mündlicher Bericht der TBO-Geschäftsleitung 5. Sanierungsplan Hochwasserrückhaltebecken Zunsweier – Planung auf städtischen Grundstücken

Einladung Die nächste Sitzung des Planungsausschusses der Stadt Offenburg findet am Mittwoch, 19. September, 18 Uhr, im Sitzungssaal des Technischen Rathauses, Wilhelmstraße 12, statt. Tagesordnung: 1. Sanierungsgebiet „Bahnhof-Schlachthof“: Ergebnis der vorbereitenden Untersuchungen gemäß § 141 BauGB 2. Entwicklungskonzept Badstraße – Neugestaltung der Unterführung und Umgestaltung der südlichen Badstraße und weiteres Vorgehen

Einladung Am Mittwoch, 19. September, 17 Uhr, findet im Sitzungssaal des Historischen Rathauses, Hauptstraße 90, eine öffentliche Sitzung des Gemeindewahlausschusses für die Wahl der Oberbürgermeisterin/des Oberbürgermeisters am 14. Oktober 2018 statt Tagesordnung: 1.

Verpflichtung der Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder des Gemeindewahlausschusses und der Schriftführerin 2. a. Prüfung der eingegangenen Wahlvorschläge b. Zulassung der Wahlvorschläge und Festlegung der Reihenfolge 3. Bekanntgabe der Termine für die nächsten Sitzungen des Gemeindewahlausschusses

Öffentliche Ausschreibung nach VOL/A Vorhaben: Umbau Marktcenter Offenburg, Lieferung von Büromöbeln Vergabenummer: SOG_BS-2018-0133 Art und Umfang der Leistung: Arbeitsplatzausstattung Büro Ausführungs-/Lieferfrist: 30. November 2018 Angebotseröffnung: 2. Oktober 2018, 10 Uhr Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Zimmer Nr. 125, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg

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Der vollständige Veröffentlichungstext erscheint auf dem Vergabeportal des Staatsanzeigers für Baden-Württemberg GmbH, www.vergabe24.de, im Submissionsanzeiger, www.submission.de/vergabemagazin, im Subreport, www. subreport.de, auf dem Portal der Wirtschaftsregion Ortenau, www.wro.de/ fuer-die-region/ausschreibungen.html, auf der Homepage der Stadt Offenburg, www.offenburg.de/html/ausschreibungen308.html?&. Anforderung der Angebotsunterlagen: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH, Breitscheidstraße 69, 70176 Stuttgart, Telefon: 07 11/66 601-555, Fax: 07 11/66 601-84, vergabeunterlagen@staatsanzeiger.de, www.vergabe24.de

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Vorhaben: Mühlbachareal 3. Bauabschnitt – Teilbereich Grüner Strand, Metallund Schlosserarbeiten Vergabenummer: SOG_BS-2018-0132 Ausführungsfrist: 12. November 2018 bis 28. Februar 2019 Angebotseröffnung: 11. Oktober 2018, 10 Uhr Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Zimmer Nr. 125, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg

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Der vollständige Veröffentlichungstext erscheint auf dem Vergabeportal des Staatsanzeigers für Baden-Württemberg GmbH, www.vergabe24.de, im Submissionsanzeiger, www.submission.de/vergabemagazin, im Subreport, www. subreport.de, auf dem Portal der Wirtschaftsregion Ortenau, www.wro.de/ fuer-die-region/ausschreibungen.html, auf der Homepage der Stadt Offenburg, www.offenburg.de/html/ausschreibungen308.html?&. Anforderung der Angebotsunterlagen: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH, Breitscheidstraße 69, 70176 Stuttgart, Telefon: 07 11/66 601-555, Fax: 07 11/66 601-84, vergabeunterlagen@staatsanzeiger.de, www.vergabe24.de Die Vergabeunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter www.offenburg.de/html/ ausschreibungen308.html. Sie können dort kostenfrei über das Kiosk-System von Vergabe 24 heruntergeladen werden.


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Zuhause ist einfach. Wenn man mit einem günstigen Darlehen schon nach 15 Jahren schuldenfrei ist. Sparkassen-Baufinanzierung. p.a. ab 1,45 % it d e r k r 018* e Sond is 31.10.2 b . 8 .0 5 1 gültig vom *Laufzeit und Tilgung: 15 Jahre, Restschuld nach 15 Jahren: 0 Euro, gebundener Sollzins: ab 1,45 % p.a., effektiver Jahreszins: ab 1,46 % (bonitätsabhängig), ab 50.000 Euro Nettodarlehensbetrag, 100 % grundpfandrechtlich gesichertes Darlehen für Neubau oder Immobilienkauf, zzgl. Grundschuldeintragungskosten, Angebot gültig bis 31.10.2018. Sparkasse Offenburg/Ortenau, Bertha-von-Suttner-Straße 8, 77654 Offenburg. Beispiel: 1,46 % effektiver Jahreszins bei 100.000 Euro Nettodarlehensbetrag und Grundschuldsicherung mit für 15 Jahre gebundenem Sollzinssatz von 1,45 % p.a., zzgl. Grundschuldeintragungskosten

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Offenblatt 30 2018 by Offenburg Offenblatt - Issuu