UNSER AMTSBLATT
Ausgabe Nr. 18
19. Mai 2024
Carsharing in Offenburg wird jetzt noch einfacher: Seite 19
Walz
Stadtmobil
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Offenburger Baumschätze: Seite 9
Gifiz-Fun-Park kommt
Stadtgrün 2024
Wasserspielplatz: Gemeinderat stimmt für dreimonatigen Probebetrieb nen Wasserspielplatz. Und die Wogen schlugen hoch. Der 220-Quadratmeter-Fun-Park am Gifiz-Ufer löste eine engagierte Debatte in der jüngsten Gemeinderatssitzung aus. Konkret geht es um den Probebetrieb einer Erlebnislandschaft mit Rutschen und allerlei Attraktionen, die mit extra Eintritt über das Strandbad zugänglich ist. Für acht Euro Normalpreis kann man sich dann eine dreiviertel Stunde nach Herzenslust austoben. Schwimmweste ist Pflicht. Vom 15. Juni bis 15. September kann das Publikum die mobile Einrichtung eines privaten Betreibers testen. Danach wird entschieden, ob es weitergeht.
Kontra und Pro Kritik kam aus den Reihen der Grünen-Fraktion. Aydin Özügenc befürchtete eine zusätzliche Lärmbelastung der Uffhofener Bevölkerung. Der Gifiz sei außerdem bereits überstrapaziert durch Spielplatz, Camping, Gastronomie, Badende und Segelboote. Weiterhin äußerte er Bedenken gegen das Material: Der Wasserpark sei überwiegend aus Kunststoff. CDU-Fraktionschef Werner Maier lenkte die Diskussion in ruhigeres Fahrwasser: Das Thema sei sowohl im Technischen Ausschuss als auch in der Fraktion umfassend diskutiert worden. Man sehe dem Probebetrieb entgegen und werde dann die Erkenntnisse auswerten.
Dem schloss sich im Wesentlichen Matthias Drescher (Freie Wähler) an. Es handle sich um ein zusätzliches Angebot. „Wer es nutzen will, soll es nutzen.“ Im übrigen gelte die Devise: Erst ausprobieren. Dann auswerten.
Geringe Fläche „Jede Möglichkeit, Kindern und Erwachsenen ein Angebot zu machen, ist begrüßenswert“, so Martina Bregler, Vorsitzende der SPD-Fraktion. Die beanspruchte Fläche (220 qm) sei im Vergleich zur Gesamtfläche (19.800 qm) des Sees gering. Die zur Verankerung der Anlage notwendigen Betonelemente könnten leicht wieder entfernt werden. Auch FDP-Faktionschef Roland Müller sprach sich für die
Anlage aus. Dennoch verdienten es die Anliegen von Anliegern und Natur, gehört zu werden. Er verwies darauf, dass alle Materialien TÜV-geprüft seien. Die Gefahr einer Kontaminierung durch Plastik bestehe also nicht. Kurz und bündig machte es AfDVertreter Knut Weißenrieder: „Wir sind begeistert und freuen uns auf den Probebetrieb.“ Florence Wetzel (Offenburger Liste) befürchtete eine Übernutzung des Strandbades. Ein Planschbecken sei sinnvoller, damit auch kleine Kinder gefahrlos baden könnten. In der Abstimmung zeigte sich schließlich eine deutliche Mehrheit für den Probebetrieb. 26 Mitglieder des Gemeinderats stimmten mit „Ja“. Das Protokoll verzeichnet neun Gegenstimmen und zwei Enthaltungen.
Das Projekt „Kühlendes Nass“ – Neugestaltung der Halbinsel im Gifizareal wurde für den Bundespreis Stadtgrün 2024 nominiert und gehört zu den 35 im Vorfeld für die engere Auswahl benannten Projekte. Insgesamt wurden 213 gültige Vorhaben für den Wettbewerb eingereicht. Das Offenburger Projekt wurde zwar nicht prämiert. Aber die Nominierung berechtigt dazu, das Logo des Bundespreises verwenden zu dürfen.
Beilagen-Hinweis Dieser Ausgabe liegt Wahlwerbung bei. Für den Inhalt der Werbung sind die Parteien/ Wählervereinigungen selbst verantwortlich. Es handelt sich nicht um redaktionelle Inhalte der Stadt Offenburg.
Andreas Fanz
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So soll sich der Wasserspielplatz in das Strandbad einfügen.
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