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Ihre Bürgerzeitung

Nr. 18, 19. Mai 2018



Erlebbare Heimatgefühle

www.offenburg.de NEUES ZENTRUM

Heimattage 2022 unter Motto „Wir sind so frei“/ Themenwochen / Hohe Medienpräsenz Über den aktuellen Stand der Vorbereitungen zu den Heimattagen 2022 hat Kulturchefin Carmen Lötsch den Kulturausschuss am 9. Mai informiert. Dafür sollen entsprechende Mittel für die Leitung der Geschäftsstelle Heimattage in den Nachtragshaushalt bereitgestellt werden. Geplant ist, die befristete Stelle möglichst im Frühjahr 2019 zu besetzen. Seit 1978 finden die Heimattage in Trägerschaft des Landes BadenWürttemberg statt, immer in einer anderen Stadt. Ziel sei es, so Lötsch, das Bewusstsein für Heimat zu vertiefen und viele Facetten aufzugreifen. Dabei entscheidet die jeweils ausrichtende Gemeinde, was den Besuchern gezeigt werden soll. Nur zwei Termine sind vom Land gesetzt: die traditionellen BadenWürttemberg-Tage Anfang April als Auftaktveranstaltung und der Abschluss mit den Landesfesttagen und dem großen Festumzug im September. Offenburg will mit sechs Veranstaltungswochenenden an den Start gehen: Mit der Fasent „Narrenfreiheit“ im Februar, dem Baden-Württemberg-Tag „Gastfreiheit“ im April, dem großen Internationalen Fest „Freiheit ist bunt“ im Juni, 30 Jahre Kulturforum „Kunstfreiheit“ im Juli, Freiheits-Festival und Landesfesttage mit Landesfestumzug im September sowie dem Ortenauer Weinfest „Gastfreiheit“ und Dankeschön-

Über den Sachstand zum geplanten Kultur- und Kreativwirtschaftszentrum wurden die Mitglieder des Kulturausschusses informiert. ❚ Seite 4 NEUE STRASSE

Heimattage 2017. 685 000 Besucher zog es nach Karlsruhe. Ein Höhepunkt war der traditionelle Landesfestumzug im September. Foto: Carmen Lötsch

Feier sowie im Oktober die Oberrheinmesse. „Damit machen wir die Veranstaltungen, die es gibt, größer“, resümiert die Kulturchefin. Zeit und Raum für kleinere Veranstaltungen sollen die Themenwochen bieten. Ob Einzelpersonen, Gruppen, Vereine, Kirchen aus der Kernstadt und den elf Ortsteilen – sie können hier ihre eigenen Ideen und Vorhaben verwirklichen. „Begeisterung und Freude wecken und die Lust mitzumachen und mitzufeiern, stehen dabei im Vordergrund“, formuliert Lötsch das Ziel. Mit dem Medienpartner SWR wird u.a landesweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Für die Koordination als Schnittstelle zwischen Stadt und Ministerium sowie die Gesamtorganisation

VORLÄUFIGER ZEITPLAN MIT MEILENSTEINEN

Heimattage 2022 Noch 2018: Information der Ortsvorsteher/Abstimmung der Ortsteilbesuche 1. Halbjahr 2019: Ortsteilbesuche und erster Bürgerinfoabend Mai 2019: Erste Vorstellung der Programmüberlegungen im Landesausschuss ab 2020: Beginn der Sponsorenakquise III/2020: Einsatz Lenkungsgremium (Stadt, Land, Landesausschuss Heimatpflege) 2021: Veröffentlichung Jahresprogramm/Präsentation in Radolfszell/Stuttgart Februar 2022: Eröffnung der Heimattage

empfiehlt das Staatsministerium die Einrichtung einer Geschäftsstelle. „Es geht nur mit zusätzlichen Ressourcen“, plädierte auch Bürgermeister Hans-Peter Kopp für eine „natürlich befristete Stelle“. Und selbstverständlich solle diese Person die Struktur der Stadt genau kennen. Die Einbindung der Ortsteile wurde fraktionsübergreifend begrüßt. Regina Heilig, CDU, freut sich darüber hinaus auf das abwechslungsreiche Programm der Heimattage, die zuletzt 1980 in Offenburg stattfanden. Martina Bregler, SPD, hielt es für „attraktiv, die Heimattage in Anlehnung an unsere traditionellen Veranstaltungen auszurichten“. Auch Eva-Maria Reiner, Grüne, sieht diesen Ansatz als überzeugend an. Mehrere Highlights über das Jahr verteilt, ist auch für Silvano Zampolli, FDP, der richtige Weg. Die Gesamtkosten liegen erfahrungsgemäß zwischen 600  000 und 900 000 Euro, so Lötsch. Einnahmen über Sponsoring werden mit 200  000 Euro veranschlagt, hinzu kommt ein Landessonderzuschuss von 85 000 Euro, die Stadt stellt 280 000 Euro bereit.

Bis Ende Oktober 2018 soll die Fessenbacher Straße in drei Abschnitten umgebaut werden. 700 000 Euro sind für die Maßnahme eingestellt. ❚ Seite 6 NEUES FACH Der neue Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Hochschule will dem Fachkräftebedarf Rechnung tragen. Start ist zum Wintersemester 2018/19, Anmeldungen ab sofort. ❚ Seite 8

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2 19.5.2018 HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH

In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeisterin Edith Schreiner folgenden Jubilaren: 90 Jahre alt werden Erich Filip (19. Mai) und Lieselotte Schäfenacker (21. Mai). Auf 95 Lebensjahre können Gerhard Hund (21. Mai) und Elisabeth Becherer (24. Mai) zurückblicken. Alles Gute zum Geburtstag!

Planungsstand des Tunnelbaus Am Dienstag, 5. Juni, organisiert die Deutsche Bahn in der Offenburger Reithalle um 19 Uhr eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Planungsstand des Tunnelbaus. Die Tunnelplanungen schreiten voran. Die zweite Stufe des Bohrprogramms befindet sich aktuell in der Vorbereitung zur Ausschreibung. Es soll im ersten Quartal 2019 vergeben werden – die Grundlage zur weiteren Planung des Bohrprogramms. Das regionale Begleitgremium „Tunnel Offenburg“ hatte sich kürzlich zum sechsten Mal im Offenburger Rathaus getroffen. Sven Adam, Projektleiter des Streckenabschnitts zwischen Appenweier und Kenzingen, stellte den aktuellen Stand der Planung und die Terminschiene vor. SONNTAGS- UND NACHTDIENST DER APOTHEKEN 19.5. Einhornapotheke 20.5. Burda-Park-Apotheke (Kronenplatz 1) 21.5. Apotheke Zunsweier 22.5. Apotheke Haaß Schillerplatz 23.5. Marienapotheke (Schutterwald) 24.5. Löwenapotheke 25.5. Paracelsusapotheke (Appenweier) 26.5. Stadtapotheke 27.5. Apotheke Haaß Ortenberger Straße

Wild und Wolf Kreisjägermeister: Menschen, bleibt auf den Wegen! Was tut sich in Wald und Flur in und um Offenburg herum? Das OFFENBLATT im Gespräch mit Kreisjägermeister Georg Schilli. Herr Schilli, als Kreisjägermeister kommen Sie oft in den Genuss von Wildbret. Was ist daran so besonders? Georg Schilli: Für mich als Jäger ist das zunächst die Freude an der Gewinnung. Und dann der Genuss, der unvergleichlich und vielfältig ist. Es gibt ja ganz unterschiedliche Wildbretarten, von Fasanen über Feldhasen bis hin zu Hirsch, Reh und Wildschwein. Was wäre Ihre Empfehlung? Schilli: Zur Zeit auf jeden Fall Wildschwein. Es ist mager, mineralien- und nährstoffreich. Die Tiere fressen, was ihnen schmeckt, Outet sich als Wildschweinfan: Kreisjägermeister Georg Schilli. 

Foto: Lötsch

sie sind in ihrer natürlichen Umgebung. Das Fleisch ist im wahrsten Sinne des Wortes biologisch gewonnen. Und das schmeckt man dann auch. Wildschweinfleisch ist momentan günstig, denn es gibt ein großes Angebot. Wir Jäger haben den Auftrag, die zu großen Bestände zu regulieren. Deshalb ist die Schonzeit aufgehoben. Einzige Ausnahme sind Muttertiere mit kleinen Frischlingen. Die bleiben weiterhin geschützt. Wie kommt man als Verbrauche an Wildschweinbraten? Schilli: Viele Gasthäuser bieten Wild in unterschiedlichster Form an. Da bekommen Sie den Braten oder das Carpaccio fertig zubereitet. Wer gerne selbst kocht, der kann zum örtlichen Jäger gehen. Da können Sie das ganze Tier ausgenommen in der Decke mitnehmen, aber auch küchengerechte Portionen erhalten. Wir arbeiten mit Metzgereien zusammen, die

ein Zertifikat „Wild aus der Region“ erhalten. Wenn Sie auf unserer Homepage www.jaeger-offenburg. de auf das Kontaktformular gehen, helfen wir gerne bei der Suche nach einer Bezugsquelle. Der Wald ist Lebensraum von Tieren, aber auch Erholungsgebiet für Menschen. Was ist in dieser Jahreszeit zu beachten? Schilli: Im Frühjahr und Frühsommer ist die Natur eine große Kinderstube. Das Wild setzt die Jungen in sichtgeschützten Bereichen ab. Jetzt Mitte Mai bekommen Wildschweine ihre Frischlinge und Rehe ihre Kitze. Sie brauchen Ruhe und Geborgenheit. Deshalb ist es wichtig, dass die Menschen auf den Wegen bleiben. Mein Appell an alle Hundebesitzer: Behalten Sie Ihren Liebling an der Leine! Und wenn man ein hilfloses Jungtier findet? Schilli: Ein Rehkitz ist nicht so hilflos, wie es scheint. Die Mutter lässt es oft viele Stunden allein und sucht es nur zum Säugen auf. Das ist der beste Schutz vor Fressfeinden. Bitte die Jungtiere auf gar keinen Fall streicheln! Wenn sie nach Mensch riechen, kann es sein, dass sie von der Mutter verlassen werden. Und dann sind sie wirklich hilflos. Kürzlich hat ein Wolf im Schwarzwald Dutzende Schafe gerissen. Müssen wir jetzt Angst haben, in den Wald zu gehen? Schilli: Nein, Sie müssen keine Angst haben. Es handelt sich um einen Wolf von dreien oder vieren in ganz Baden-Württemberg. Problematisch ist, dass andere Nutzer der Natur beeinträchtigt werden, zum Beispiel die Weidewirtschaft. Da geht es gar nicht in erster Linie um Milch- und Fleischgewinnung, sondern um einen wichtigen Beitrag zur Landschaftspflege. Weidetiere halten beispielsweise die Seitentäler der Kinzig frei von Verbuschung. In der Diskussion über den Wolf sind wir Jäger besonders gefragt. Der Wolf sollte ins Jagdgesetz aufgenommen werden.

KURZ NOTIERT

Zwischen den Kriegen Am Dienstag, 22. Mai, 14 Uhr, lädt das Museum im Ritterhaus Senioren zu der Führung „Offenburg zwischen den Kriegen“ ein. Es wird Sitzgelegenheiten geben, im Café im Ritterhaus wird Kaffee angeboten. Anmeldung erforderlich unter Telefon 07 81/82-25 77.

Kurs für Kinder Unter dem Motto „Im Fluss und drum herum“ bietet das Museum im Ritterhaus am Mittwoch, 23. Mai, um 15 Uhr einen Kurs für Kinder von sechs bis neun Jahren. In der Ausstellung „Wald-LandFluss“ kann man Tiere der Ortenau kennenlernen. Anmeldung bis am Vortrag, 12 Uhr, erforderlich unter Telefon 07 81/82-25 77.

Amtsblatt der Stadt Offenburg

Impressum Herausgeberin: Stadt Offenburg Verantwortlich: Wolfgang Reinbold Redaktion: Marie-Christine Gabriel, Telefon 07 81/82 23 33 Gertrude Siefke, Telefon 07 81/82 25 72 Anja Walz, Telefon 07 81/82 26 66 offenblatt@offenburg.de Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hauptstraße 90, 77652 Offenburg Veranstaltungskalender: marie-christine.gabriel@offenburg.de Austräger-Reklamation: Telefon 07 81/82 25 65, Telefax 07 81/82 75 82 Verantwortlich für Anzeigen: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Anzeigenverkauf: Barbara Wagner Telefon 07 81/95 50 45 Telefax 07 81/95 50 545 anzeigen.offenblatt@kresse-discher.de Herstellung: Kresse & Discher GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Druck: Druckzentrum Südwest GmbH Auf Herdenen 44 78052 VS-Villingen Vertrieb: PSV Presseservice- & Vertrieb-GmbH Im Oberwald 27a, 79359 Riegel a.K. Telefon 076 42/91 08 -0 Telefax 076 42/91 08 40 inforiegel@psv-gmbh.de Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils samstags kostenlose Verteilung in alle Haushalte Anzeigenschluss: jeweils Di., 17 Uhr Auflage: 29 774

www.offenblatt.de


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Politisches Meinungsforum Zukunftsmusik Aktuell rückt eine bisher eher verborgene, aber recht idyllisch gelegene Ecke ins Licht: 2019 stellt der Schlachthof seine Tätigkeit im Gebäude an der Wasserstraße ein. Das Regina Heilig: „Wichtiger Baustein der wirtschaftlichen Zukunft“.

Ensemble stammt aus einer Zeit, als man auch Zweckbauten mit ästhetischem Anspruch baute – und vor allem auf Dauer. Chapeau, Gustav Uhlmann, dass Ihr Entwurf über 100 Jahre für den ursprünglichen Zweck genutzt, respektive nach den Bedürfnissen der Zeit angepasst werden konnte. Der alte Stadtbaudirektor muss ein kreativer, dabei auch praktisch und wirtschaftlich denkender Mensch gewesen sein, kurz gefasst: Genau so gestrickt, wie es auch die künftigen Nutzerinnen und Nutzer sein sollten. Jahr für Jahr verlassen Absolventinnen und Absolventen der Medienstudiengänge die Hochschule Offenburg und die Stadt. Sie gründen anderswo Unternehmen und schaffen Arbeitsplätze. Und sie gehen nicht, weil es ihnen nicht gefiele. Sie gehen vielmehr, weil es zu wenig Raum für ihre Pläne gibt. Wie nicht weit entfernt der TPO, kann bei richtiger Herangehensweise auch das neue Kreativwirtschafts-Zentrum im alten Schlachthof zur Keimzelle neuer Unternehmen und einem wichtigen Baustein der wirtschaftlichen Zukunft Offenburgs werden. 

Regina Heilig

Aus Vor- und aus Rücksicht

Neuer Standort

Die Offenburger „Brückentage“ Endlosdebatte

„Muss denn erst was – oder noch mehr – passieren, bis Vernunft einkehrt?“, fragte ein ausgesprochen erfolgreicher Offenburger Unternehmer. Er erlebt oft genug brenzlige Situationen in und an der Rammersweierstraße. Da sind wir von der SPD natürlich angesprochen. Haben wir uns doch im Wahlprogramm für flächendeckende Tempo-40-Begrenzungen ausgesprochen. Diese hätten wir heute. Ja, wenn nicht eine CDU-geführte Mehrheit im Gemeinderat den entsprechenden Vorschlag der Verwaltung für die Moltke- und die Rammersweierstraße abgelehnt hätte. (Als Ortsvorsteher sind sie dafür!) Blöde Folge: ein Mix aus Tempo 50 und 30. Notwendige Folge auch: unser Kampf, unsere Initiativen für die Ausweitung von Tempo 30. Erfolgreich (unter Inkaufnahme heftiger konservativer Kritik) in der Moltkestraße ab der

Bis 2030 werden höchstwahrscheinlich einige Häuser des Ortenau-Klinikums an den alten Standorten schließen müssen. Dabei spielt die Rentabilität eine sehr große Rolle. Man könnte vielleicht auch denken, dass Rendite wichtiger ist als die medizinische Versorgung. Ob sich weitere Investitionen am Standort Ebertplatz lohnen, ist nach dem vorgelegten Gutachten sehr zu bezweifeln. Hierbei lassen Gebäude und Gelände wohl keine zu-

Was die Pendler derzeit auf den Bundes- und Landstraßen rund um Offenburg erleben, ist nicht mehr nachvoll-

Bertold Thoma: „Blöde Folge: ein Mix aus Tempo 50 und 30.“

Prinz-Eugen-Straße; neuerdings in der Weingarten- und in der Wichernstraße. Hoffentlich bald auch in der nördlichen Rammersweierstraße. Nicht weil irgendeiner von uns gerne langsam fährt, sondern weil wir Sicherheit groß schreiben (müssen). Lärm wird übrigens auch verringert. Und der Verkehr verstetigt sich: dreifacher Nutzen also.  Bertold Thoma

www.spd-offenburg.de

Aydin Özügenc: „Aber auch das Personal muss aufgestockt werden.“

kunftsträchtigen Investitionen zu. Bei der Suche nach einem neuen Standort sollte die Anbindung an den ÖPNV und den Bahnhof bedacht werden. Aber auch das Personal muss aufgestockt werden, um unter anderem die Wartezeiten in den Ambulanzen zu verkürzen. Mit dem leer stehenden alten Gebäude und dessen Gelände könnte man den Bedarf an bezahlbarem sozialen Wohnbau gerecht werden. Das wäre eine tolle Lösung.  Aydin Özügenc

Stefan Konprecht: „Offenburg hat ein echtes Verkehrsproblem!“

ziehbar. Das Motto lautet „Stau“. Aber auch die innerstädtischen Straßen stehen diesem Chaos in nichts nach. Mitunter brauchen Verkehrs­ teilnehmer von der Wasserbis in die Weingartenstraße gute 25 Minuten. Hierbei hat man wenigstens genügend Zeit, die Angebote des örtlichen Fachhandels zu bestaunen. Die Verkehrsteilnehmer auf der Weingartenstraße, die in Richtung „Stadtbuckel“ unterwegs sind, hat es noch schlimmer getroffen. Seitdem die Wilhelmstraße nur in eine Richtung befahrbar ist, läuft hier ebenfalls nichts mehr: Offenburg hat ein echtes Verkehrsproblem! Krönung ist die Abfahrtsrampe B33a zur B3/B33, vom „Ei“ kommend. Staut sich hier die Schlange doch manchmal bis hin zur Brücke/Wichernstraße. Riskante Fahrbahnwechsel vollenden das Verkehrsdesaster. Abschließend freut man sich dann auf die Fahrbahnverengung auf der „Messe-Brücke“, bevor sich das Tor stadtauswärts endlich öffnet. Warum Firmen nicht verpflichtet werden, an Sonn- und Feiertagen solche Gefahrenpunkte schnell zu beheben, ist für mich unbegreiflich. Insgesamt haben Stadt und Kreis dringenden Nachholbedarf in Sachen Baustellen- und Verkehrsmanagement.  Stefan Konprecht

Nun muss endlich ein Schlussstrich unter die endlose Debatte über die Baumschutzverordnung gezogen werden. Wir haben in einem gemeinsamen Antrag (SPDund FDP-Fraktion) einen Kompromissvorschlag gemacht, um bei diesem Thema einen breiten kommunalpolitischen Konsens zu finden. Leider ohne Erfolg, was die Debatte im Umweltausschuss Anfang Mai gezeigt hat. In der teilweise hitzig geführten Diskussion wurden abermals von Seiten der CDUFraktion keine inhaltlichen Argumente ausgetauscht. Unverständlich wurde es dann, als eine Ortsvorsteherin sich zu Wort gemeldet hat, mit Thomas Bauknecht: „Schlussstrich unter die endlose Debatte!“

dem Tenor, die Baumschutzverordnung auf die Ortschaften nicht auszuweiten, aber weiterhin für die Kernstadt aufrecht zu erhalten. Nach ihrer Auffassung werden die Bürger/innen in den Ortsteilen mit der Satzung gegängelt. Im Umkehrschluss läuft ihre Forderung aber weiterhin auf eine „Gängelung“ der Kernstadtbewohner hinaus. Oder möchte sie allen Bürgern der Kernstadt unterstellen, dass sie nicht sorgsam mit „ihren“ Bäumen umgehen? Darum müsste der Gemeinderat gezwungenermaßen in einer seiner nächsten Sitzungen die Entscheidung treffen, die Baumschutzsatzung für die komplette Stadt entfallen zu lassen.  Thomas Bauknecht


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Schnelle Zwischennutzung anvisiert Aktueller Sachstand zum geplanten Kreativ- und Kulturwirtschaftszentrum vorgestellt / Schlachthof in gutem Zustand Einen Überblick über den aktuellen Sachstand zum geplanten Kreativ- und Kulturwirtschaftszentrum im Schlachthof haben Kulturleiterin Carmen Lötsch und Hochbauchef Andreas Kollefrath in der Kulturausschusssitzung am 9. Mai gegeben. Danach soll das Konzept für ein kulturund kreativwirtschaftliches Zentrum im Schlachthof weiterentwickelt und im ersten Halbjahr 2019 wieder dem Gremium vorgestellt werden. Weiter sollen ein Stellenprofil für eine Koordinierungsstelle „Kulturund Kreativwirtschaftszentrum Schlachthof“ erarbeitet und die notwendigen Mittel zur Anschubfinanzierung zum Nachtragshaushalt 2019 angemeldet werden. Nach Auszug des Schlachthofs soll eine weitere Bewertung der Gebäudesubstanz durchgeführt werden. „Der Schlachthof kann die Spinnerei überholen“, mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Hans-Peter Kopp den Tagesordnungspunkt. Plan sei es, dass das gemeinsame Sanierungsgebiet „Bahnhof–Schlachthof“ Anfang 2019 in die Städtebauförderung aufgenommen wird. Bei Städten, die bereits Räume für Kultur- und Kreativwirtschaft geschaffen haben, habe man sich Tipps und Ratschläge geholt, erklärte Kulturchefin Carmen Lötsch. Sobald Räume frei werden, wolle man diese gleich nutzen ohne aufwändige Sanierung – als sogenanntes „Kreativ-Labor“. Ziel sei eine sukzessive Nutzung, wo es Sinn macht, die in eine Dauernutzung

„Wir müssen wissen, was wir wollen“, plädierte Albert Glatt, CDU, für mehr Vorgaben und der Erstellung eines eigenen Konzepts. Könne man dies nicht auch mit dem vorhandenen Personalbugdet stemmen, lautete seine Frage. Darüber hinaus hielt er eine fachliche Beratung für nicht nötig. Julia Letsche, SPD, will anders als ihr Vor-

Richtiger Mix

Nach Auszug des Schlachthofs soll die Gebäudesubstanz vollständig bewertet werden, um mögliche Maßnahmen für die Nutzung als Kreativ- und Kulturwirtschaftliches Zentrum einzuleiten. Foto:Walz

mit gegebenenfalls baulichen Veränderungen führt, so Lötsch weiter. Es sei anvisiert, bereits im zweiten Halbjahr 2019 Verträge mit kulturund kreativschaffenden Nutzer/ innen abzuschließen, die ersten Einzüge sollen im Sommer 2020 erfolgen. Gemeinsam mit den Nutzern und anhand der Ergebnisse der Bestandsuntersuchung wolle man dann weiterentwickeln und schauen, was verstetigt werden kann, was offenbleibt und welche Vorhaben nicht weitergeführt werden. „Die bisherigen Nutzer von Teilflächen des Schlachthofs wie das Stud, die Tafel und die Foto­ amateure sollen ihren jetzigen Standort behalten können“, informierte Lötsch. „Nach ersten Untersuchungen ist das Schlachthof-Gebäude aus rotem und gelbem

Backstein mit aufwändigem Fries in gutem Zustand und damit nutzbar“, ergänzte Andreas Kollefrath. Sobald die Einbauten des Schlachthofs entfernt sind, könne man vollständig bewerten. Davon unabhängig müsse das Dach gesichert und erforderliche kleinere Reparaturen zum Substanzerhalt durchgeführt werden. Umfrageergebnisse in Bezug auf potenzielle Nutzer haben u.a. ergeben, dass ein schnelles Internet, ausreichender Parkraum, eine gute Verkehrsanbindung und ein kreatives Umfeld, auf dem man mitgestalten kann, wichtig sind. „Wir wollen keine Monokultur, die Nutzer sollen gegenseitig voneinander profitieren. Dazu ist ein erfolgreicher Nutzungsmix Voraussetzung“, unterstreicht Lötsch.

redner die Nutzer bei der Erarbeitung des Konzepts mit ins Boot ziehen. „Wir sind auf einem guten Weg“, resümierte Martin Ockenfuß, Grüne, und sieht eine zusätzliche Stelle als unbedingt notwendig an. Eine Führung habe gezeigt, welchen Charme das Gebäude besitzt, freute sich auch Silvano Zampolli, FDP, über die positive Entwicklung. Bürgermeister Hans-Peter Kopp plädierte für eine externe Unterstützung in Bezug auf den „richtigen Mix“, die Gesamtkonstellation und -organisation. Das Gesamtkonzept müsse sich entwickeln, dazu gehöre das Ausprobieren und Ändern. Die Themen müssen erst inhaltlich geklärt werden und später könne man entscheiden, ob und gegebenenfalls in welch architektonisches Konzept es zu gießen sei. Der hohe Koordinationsaufwand rechtfertige eine zusätzliche Stelle. Wo diese angesiedelt sei, ob bei der Kultur oder der Wirtschaftsförderung, sei noch offen. Die Stelle solle zwar eine Anschubfinanzierung erhalten, sich später aber selbst tragen, refinanziert über die Mieten, stellte Kopp klar.

Kulturaussschuss vertagt „Hindenburg“ In der Kulturausschusssitzung am 9. Mai hat Grünen-Stadtrat Ingo Eisenbeiß einen Vertagungsantrag zum Tagesordnungspunkt der Zusatzbeschilderung der Hindenburgstraße gestellt. Zur Begründung führte er an, dass weder die kritische Rolle Hindenburg noch die Diskussionen im Gremium in den Ausführungen Berücksichti-

gung finde. Damit fehle ihm eine vernünftige Vorlage, seine Forderung „eine ausgearbeitete Vorlage“ für die Herbstsitzung. Hintergrund: Nachdem sich der Gemeinderat im November 2016 nach einer Podiumsdiskussion mit dem renommierten Historiker Professor Peter Steinbach als Experte gegen eine Umbenennung der Hin-

denburgstraße ausgesprochen hatte, soll auf die problematische Rolle hingewiesen werden, die Hindenburg bei der Etablierung des Dritten Reichs gespielt hat. Die Zusatzerläuterungen sollen an allen vier Straßenschildern angebracht werden. Da der Textumfang nur limitiert sein kann, sollen Interessierte weitergehende Informatio-

nen über einen QR-Code abrufen. Auch die Möglichkeit, sich inhaltlich über den Text oder den QR-Code zu einigen, wie Bürgermeister Hans-Peter Kopp vorschlug, lehnte er ab. Dem schloss sich die Mehrheit des Gremiums an mit einem Abstimmungsergebnis von zehn Ja- und zwei Neinstimmen.


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Offenburg kann Alternativen bieten Vier Standorte kommen für den Neubau eines Klinikums in Frage / Weitere Vorbereitung und Gespräche nötig Es wird in Offenburg einen neuen Standort für ein zentrales Offenburger Großklinikum geben, wenn der Ortenaukreis seine beiden Varianten im Rahmen der „Agenda 2030“ zur künftigen Struktur und Entwicklung der Ortenauer Kliniken weiter verfolgt. Am vergangenen Montagabend diskutierte der Hauptund Bauausschuss vier Flächenvarianten in Offenburg. OB Edith Schreiner umriss die Aufgabe: Man müsse dem Landkreis ein Angebot machen, wo denn ein neuer Standort sein könnte. An diesem Standort würde ein Neubau die bestehenden Kliniken am Ebertplatz und in der Weingartenstraße (St. Josefsklinik) ersetzen. Dafür sind 20 Hek-

’Agenda 2030‘ nicht heiße, es werde von heute auf morgen alles verändert. „Wir wollen keine Schwächung des Krankenhausstandorts Offenburg!“ Eine Aufstockung oder Erweiterung am Ebertplatz sei nur sehr schwer darstellbar. Es sei logisch, dass nach einem anderen Standort gesucht werden müsse, „wenn wir in

Klinikversorgung

Flächenbedarf tar nötig, um noch Reserven für künftige Entwicklungen zu haben. Schreiner betonte, dass zunächst eine Priorisierung von vier in Frage kommenden Flächen vorgenommen, aber noch kein Baubeschluss gefasst werde. Baubürgermeister Oliver Martini erläuterte, dass sich die Notwendigkeit eines neuen Klinikstandorts auch aus dem Sanierungsbedarf der bestehenden Klinikgebäude ergebe. Bei einem Neubau gehe es zudem nicht nur um das Klinikum selbst, sondern auch um andere gesundheitliche Einrichtungen wie eine Rehaklinik, ein Parkhaus oder ein Betriebskindergarten. Um eine Prioritätenliste erstellen zu können, wurden Kriterien definiert: einmal bezogen auf den Standort (Siedlungsstruktur, Ökologie, Erreichbarkeit, Gelände- und Bodenverhältnisse), zum anderen aber auch bezogen auf den Ortenauer Klinikverbund. Hier wäre ein Standort im Norden Offenburgs von Vorteil, so dass der südliche Bereich vom Lahrer Klinikum abgedeckt wird. In der Gesamtwertung favorisiert die Stadtverwaltung ein Gelände nordwestlich des Holderstocks. Ein Teil davon ist bereits als Ge-

Vorteile für Fläche nordwestlich des Holderstock-Areals. Plan: Stadt Offenburg

werbegebiet ausgewiesen, zudem ist dieses Gebiet sehr gut an die Verkehrswege angebunden. Auch das Klinikpersonal favorisiert diesen Standort, weil er vom Bahnhof aus gut erreichbar ist. Die Alternativen sind: ein Gelände nördlich von Windschläg, das allerdings im Regionalplan als Grünzug ausgewiesen ist. Weiter kommt ein Gelände nördlich von Bohlsbach in Frage und ein weiteres im Gewerbepark Hoch3, das aber für die Gewerbeentwicklung vorgesehen ist. Albert Glatt, CDU, stellte fest: „Das Klinikum muss in Offenburg bleiben, da hat unsere Bevölkerung ein großes Interesse!“ Die zusammenfassende Bewertung der Verwaltung sei absolut nachvollziehbar: „Wir können froh sein, dass wir diesen Standort haben.“ Martina Bregler, SPD, meinte: „Alle drei nördlich gelegenen

Standorte sind interessant und begrüßenswert.“ Eine Alleinlage wie in Windschläg müsse kein Nachteil sein. Oberkirch und Kehl haben zusammen 60 000 Einwohner – sie sollten das neue Klinikum gut erreichen können. „Wir brauchen umfangreiche Machbarkeitsstudien für alle drei nördlichen Standorte.“ Die SPD wolle sich noch nicht auf eine Priorisierung festlegen. Im Übrigen sei es für die Anwohner kein Nachteil, in der Nähe eines Klinikums zu wohnen. Auch Ingo Eisenbeiß, Grüne, möchte keine Priorisierung von vornherein. „Es wäre auch zu hinterfragen, warum es am Ebertplatz keine Erweiterungspotenziale mehr gibt.“ Eine Abwägung der Standorte gehe nur mit den betroffenen Ortschaften. Rudi Zipf, Freie Wähler Offenburg, erinnerte daran, dass eine

Offenburg weiterhin eine ordentliche Klinikversorgung haben wollen.“ Thomas Bauknecht, FDP, teilte die Ansicht der Verwaltung. Das Holderstock-Gelände sei von der Erreichbarkeit her der beste Standort. Er wollte wissen, wie groß die Wahrscheinlichkeit ist, dass der Kreistag die Offenburger Priorisierung übernimmt. Florence Wetzel, Offenburger Liste, favorisierte den Standort Windschläg. OB Schreiner wies darauf hin, dass eine Priorisierung nicht den Ausschluss von Alternativen bedeute. „Wir müssen uns mit dem Kreistag einigen.“ Sie gab zu bedenken, dass der Bau des Eisenbahntunnels einen Klinikbetrieb in Windschläg über Jahre beeinträchtigen könnte. Georg Schrempp, Bühls Ortsvorsteher, sieht den Standort am Holderstock für ein Klinikum kritisch. Seine größte Sorge gilt dem zunehmenden Verkehr, die Kehler Straße durch die Ortsmitte sei heute schon schwer belastet. Demgegenüber steht Ludwig Gütle, Windschlägs Ortsvorsteher, einem Klinikum nördlich seiner Gemeinde sehr positiv gegenüber. Oliver Martini meinte abschließend: „Das ist eine Momentaufnahme. Es werden sicher noch Kriterien hinzukommen. Insofern können wir noch keine Entscheidung treffen. Aber wir haben drei gut bis sehr gut geeignete Standorte“. Und Oberbürgermeisterin Schreiner ergänzte: „Es geht um ein leistungsfähiges und wirtschaftlich zu betreibendes Klinikum in Offenburg.“


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Umbau der Fessenbacher Straße Die Baumaßnahmen sollen bis Ende Oktober 2018 dauern / Drei Bauabschnitte / Umleitung durch den Seidenfaden

Umleitung von PKWs und Radfahrern. Neuordnung auch der Fuß- und Radwege auf beiden Seiten der Fessenbacher Straße.

Seit vergangenen Mittwoch wird die Fessenbacher Straße entlang des Baugebiets „Seidenfaden“ umgestaltet. Dieser Umbau wird in drei Abschnitte gegliedert, insgesamt soll die Baumaßnahme bis Ende Oktober 2018 andauern. Wie Bernhard Mußler und Marco Schappacher vom städtischen Fachbereich Tiefbau und Verkehr in einem Pressegespräch ausführten, werden die Bordsteine und Rinnenplatten erneuert. Eine neue Asphaltdecke wird aufgebracht. Den Nutzern stehen künftig drei Querungshilfen zur Verfügung: in Höhe der Franz-Ludwig-Mersy-Straße, der Grimmelshausenund der Hölderlinstraße. Zwei barrierefreie Bushaltestellen werden eingerichtet. Hinzu kommt die Neuordnung der Fuß- und

Radwege. Die Radwege werden auf beiden Seiten zu Schutzstreifen umgewandelt. Das Baugebiet „Seidenfaden“ ist in Rekordzeit bebaut worden. Es fehlen noch Gebäude entlang der westlichen Fessenbacher Straße und entlang der Ortenberger Straße. Aber auch die sind im Bau. „Bis Ende des Jahres 2018 sollten die Straßen und Wege innerhalb des Gebiets angelegt sein“, so Mußler. Im Zuge dieses Ausbaus wird die Erschließungsgemeinschaft auch die Gehwege und Parkstreifen entlang der Fessenbacher Straße anlegen – da, wo jetzt ein breiter Schotterstreifen von Baufahrzeugen befahren wird. Die drei Bauabschnitte der Fessenbacher Straße umfassen die Strecken Kreisel bis Grimmelshausenstraße, Grimmelshausen-

straße bis „Im Seidenfaden“ und zum Schluss ein Straßenreststück bis östlich des Spielplatzes des Gebiets. „Für den ersten Abschnitt rechnen wir mit zirka sieben Wochen Bauzeit, für den zweiten Abschnitt mit etwa acht Wochen“, so Schappacher. Wenn alles sehr gut

Umleitung laufe, könnten diese Abschnitte mit den Sommerferien fertig sein, andernfalls gehen die Arbeiten danach weiter. Bei beiden Abschnitten muss die Straße voll gesperrt sein. Die Umleitung führt von der Ortenberger Straße her durch das Baugebiet Richtung Fessenbach. Die Umleitungsstraße ist keine Vorfahrtsstraße, im Seidenfaden gilt eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Die Umleitung

Plan: Stadt Offenburg

von Fessenbach herkommend führt über die Grimmelshausenstraße. Für den dritten Bauabschnitt werden noch einmal zirka sechs Wochen veranschlagt, obwohl dieser Abschnitt den kürzesten Teil der Baumaßnahme betrifft. Allerdings arbeiten die Straßenbauprofis der Firma Vogel Bau aus Lahr unter den erschwerten Bedingungen einer halbseitigen Sperrung. Insgesamt hat die Stadt Offenburg 700 000 Euro für den Umbau der Fessenbacher Straße eingeplant. Künftig soll die Straße mit Tempo 50 befahren werden können. Die relativ langen Elemente als Querungshilfe werden, so sind sich die Planer einig, zur Straßenberuhigung beitragen. Die Fessenbacher Straße wird täglich von rund 7000 Fahrzeugen befahren.


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Beteiligung von Jugendlichen Stadt Offenburg will eine Neukonzeption angehen

Beispiele che beteiligt werden müssen – wenn „wichtige Angelegenheiten“, die Jugendliche berühren, anstehen. In Offenburg wurden Jugendliche in der Vergangenheit in die Diskussion mit einbezogen, wenn es um die Planung von Spielplätzen oder um Fragen der Verkehrsplanung ging. Ganz konkret brachten sich Kinder und Jugendliche etwa bei der Planung des Freizeitbads ein. „Die Zahl der Kinder und Jugendlichen geht im Verhältnis zur älteren Bevölkerung immer weiter zurück. Deshalb ist ihre Einbindung über Beteiligungsprozesse so wichtig“, schildert Maldener eine grundsätzliche Entwicklung. Von 1990 bis 2004 hatte es einen Jugendgemeinderat gegeben. Doch dieser wurde mangels Beteiligung der gewählten Vertreter/ innen von einem Jugendforum abgelöst. Dieses kam in Projektgruppen zusammen, Anliegen STICHWORT

Gemeindeordnung Die Beteiligung von Jugendlichen ist laut Gemeindeordnung für das Land Baden-Württemberg keine freiwillige Angelegenheit der Kommunen mehr, sondern eine gesetzliche Pflicht.

wurden in jährlichen Workshops verhandelt. Dabei war der Wunsch etwa nach legal zu besprayenden Graffiti-Wänden genauso ein Dauerbrenner wie der Wunsch nach einer Skater-Halle. Künftig sollen Jugendliche über die Schülermitverwaltungen ein SMV-Forum zu bilden, das zwei Mal im Jahr tagt. Hinzu kommt die Einrichtung eines Ideen- und Beschwerdemanagements – auch online. Albert Glatt, CDU, meinte: „Es ist schon wichtig, dass die Jugendlichen hier ihre Position beziehen und sich bemerkbar machen.“ Jochen Ficht, SPD, erinnerte an den Stadtjugendring, den es früher einmal gegeben hat. Ansonsten signalisierte er vorbehaltlose Unterstützung: „Haushaltsmittel sind für diese Maßnahme wunderbar angelegt.“ Auch Nobert Großklaus, Grüne, wünscht „unserer Stadt eine lebendige Jugendbeteiligung“. Rudi Zipf, FWO, sieht in den Plänen eine „Grundlage, die verschiedenen Stufen auszuprobieren“. Und Thomas Bauknecht

Seit 1. Mai leitet Daniel Brugger die städtische Baurechtsbehörde – eine Abteilung des Fachbereichs Stadtplanung und Baurecht im Technischen Rathaus. Diese Personalentscheidung traf der Personalausschuss am 24. April 2018 und beendete damit eine erneute Vakanz. Seine Vorgängerinnen waren Antje Krotzinger und Heike Ernst. Die Baurechtsbehörde ist zuständig für die Beratung von Bauherren sowie die Begleitung von Bauvoranfragen und Bauanträgen. Daneben für die Klärung oftmals komplexer baurechtlicher Sachverhalte oder die Ahndung nicht rechtskonformer Vorgänge. Die Abteilung umfasst insgesamt zwölf Mitarbeiter/innen – vier Stadtbaumeister/innen, vier Verwaltungssachbearbeiter/innen,

einen Baukontrolleur sowie zwei Mitarbeiterinnen zur Unterstützung baurechtlicher Verfahren. Daniel Brugger gehört der Abteilung seit 2017 an.

Chef. Daniel Brugger leitet jetzt das Baurecht. Foto: Bürgerbüro Bauen

Projekte sprach vielen Stadträten aus der Seele: „Wir wären alle froh, wenn es repräsentative Meinungen von Jugendlichen zu unterschiedlichen Projekten gäbe.“ Er fügte an, dass es in den vergangenen Jahren eigentlich nur die Grünen geschafft hätten, dass jugendliche Kandidatinnen in den Gemeinderat gewählt wurden. Florence Wetzel schließlich plädierte dafür, wieder einen Jugendgemeinderat einzuführen. OB Edith Schreiner erzählte, wie groß der städtische Aufwand gewesen ist, um zu Beginn ihrer Amtszeit in Offenburg die Mitglieder des Jugendgemeinderats zu aktivieren. Maldener nannte das Beispiel einer Fahrradtour in der Freiburger Straße, um zu verdeutlichen, dass Jugendliche bei konkreten Projekten durchaus Interesse zeigten.

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Wie können die Interessen von Kindern und Jugendlichen bei kommunalen Projekten, die sie angehen, gewahrt werden? Die Stadt Offenburg antwortet auf diese Frage mit einer Neu-Konzeption der Jugendbeteiligung. Martin Maldener, Leiter des Offenburger Jugendbüros, stellte diese Überlegungen im Hauptund Bauausschuss am vergangenen Montag vor. Seit Ende 2015 sieht die Gemeindeordnung vor, dass Kinder beteiligt werden sollen, Jugendli-

Brugger leitet Baurecht


8 19.5.2018

Neuer Studiengang

FESTGEMEINSCHAFT UFFHOFEN

Viele feiern ein Fest. Am Samstag, 16. Juni, findet von 13 bis 18 Uhr auf dem Schulhof der Helme Heine Schule das diesjährige Sommerfest in Uffhofen mit Ständen und Bühnenprogramm statt. Veranstaltet wird das Fest von verschiedenen Einrichtungen des Stadtteils. Zur diesjährigen Organisationsgruppe gehören Christina Fessler (SFZ Uffhofen), Stefanie Ströbele (Lebenshilfe), Swetlana Zich (Tagesmütterbetreuung in der Christusgemeinde), Winfried Neuburger (Hansjakob-

schule), Jörg Läßker (SFZ Uffhofen) und Benjamin Zipf vom Haus Fichtenhalde (hintere Reihe, v.l.n.r.) sowie Martin Brucker und Christine Lythje (Schulkindergarten), Karin Braun (SFZ), Maren Vollmer (Kinderbrücke) sowie Elisabeth Männle und Ines Grüneberg (Helme Heine Schule). Wer noch beim Flohmarkt mitmachen möchte, kann einen Standplatz im SFZ Uffhofen unter Telefon 07 81/95 78-11 oder E-Mail: sfz.uffhofen@offenburg.de reservieren.  Foto: Siefke

Der neue Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Offenburg will dem gestiegenen Fachkräftebedarf Rechnung tragen. Start ist zum Wintersemester, Anmeldungen sind ab sofort möglich. „Digitalisierung ist eine der großen Veränderungen, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft in den kommenden Jahren prägen wird“, sagt Professor Tobias Hagen, Studiendekan des neuen Masterstudiengangs Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Offenburg. „Alle reden von Digitalisierung“, so Hagen, „aber Wirtschaftsinformatiker/innen machen Digitalisierung. Und das seit über 40 Jahren.“ Der neue Masterstudiengang trägt dem gestiegenen Fachkräftebedarf der Wirtschaft Rechnung und schließt eine Lücke im Studienangebot der Hochschule Offenburg. „Wirtschaftsinformatiker sorgen dafür, dass IT-Systeme sicher funktionieren“, sagt Hagen: „Sie entwickeln Software für Anwen-

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19.5.2018 9

Fachwerk in Teilen zerstört Das Anna von Heimburg-Haus in der Kornstraße muss grundlegend saniert werden / Diskussionen mit Denkmalpflege Wie ist der bauliche Zustand des Anna von Heimburg-Hauses, bis 2016 Sitz des Seniorenbüros, seither renovierungsbedürftig? Barbara Weiser vom städtischen Gebäudemanagement brachte den Haupt- und Bauausschuss auf Stand. Der letzte Bericht war 2015 gegeben worden. Ursprünglich hatten ein paar Risse im Putz dazu geführt, dass Fachleute sich das Haus etwas näher anschauten. Das Ergebnis war ernüchternd: Schäden im Fachwerk ließen eine weitere Nutzung des Gebäudes nicht mehr zu. Mittlerweile stellte ein beauftragtes Fachbüro eine weit fortgeschrittene Holzzerstörung im Fachwerk fest. Die Stadt hat jetzt eine genaue Dokumentation der Schäden. So stammen Teile des Fachwerks insbesondere in

Auf jeden Fall könne der Dachstuhl rekonstruiert werden. „Das Gebäude kann in seinem äußeren Erscheinungsbild erhalten werden“, lautet ein Fazit. Die Schadens- und Bauanalyse müsse nun mit dem Regierungspräsidium diskutiert werden. Danach strebt die Stadt an, bis April 2019 einen Baubeschluss zu erhal-

Zeitplan

Kornstraße 3. Eine detaillierte Schadensanalyse liegt nun vor. 

den Obegeschossen von 1817. Die Treppe im Inneren wurde im späten 19. Jahrhundert gebaut. „Es gibt noch schützenswerte historische Bausubstanz“, so Weiser in

Foto: Reinbold

ihren Ausführungen. Das Fachwerk im 2. Obergeschoss sei jedoch komplett zerstört. „Wir wissen noch nicht genau, was wir da machen können“, meinte Weiser.

ten, damit mit der Sanierung im Mai 2019 begonnen werden kann. Der Wiedereinzug des Seniorenbüros ist im Moment für Mai 2020 geplant. Zu den Kosten kann derzeit noch nicht einmal eine Prognose abgegeben werden. Denn noch ist offen, ob das Dachgeschoss auch genutzt wird – dann würde auch ein Aufzug benötigt.

Zwei verlässliche Partner für Offenburg OPEN AIR

Silent Disco. Gestern, Freitag, 18. Mai, traten beim Borofsky’s erstmals die Jungs von „Freiluft kollektiv“ auf. Sie präsentieren künftig im öffentlichen Raum in Offenburg Open Air „Silent Discos“. Dabei legen DJs für Musik- und Tanzbegeisterte auf, allerdings wird die Musik drahtlos über Kopfhörer übertragen, so dass die Umgebung unter keinerlei Lärmbelästigung leiden muss. „Die Kopfhörer können wir von der Jungen Theaterakademie ausleihen, die zirka 100 davon für ’Story Offenburg‘ angeschafft hatte“, erklärt Streetworker Marcel Karow (Bildmitte), selbst als DJ Grave Daham mit dabei. Christian Kessler vom Kulturbüro alias DJ Wirr (rechts vorne) und Leah Bächle sind gespannt, ob sich die Idee der „Silent Discos“ auch in Offenburg etablieren kann. Ebenfalls mit dabei: Lukas Hattenbach vom SFZ Mühlbach als DJ Einskleinerdrei (links). Die nächste „Silent Disco“ steigt am 30. Juni im Georg Monsch-Schulhof. Dazu wird es im Kessel eine Vernissage junger Ortenauer Künstler geben.  Foto: Reinbold

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10 19.5.2018

„Nicht nur ein Modell“ Studierende der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Offenburg erkunden Energiezentrale Auf Einladung der Stadt Offenburg sowie des E-Werks Mittelbaden haben 17 Studierende der Fakultät Maschinenbau und Verfahrenstechnik der Hochschule Offenburg die Energiezentrale des Mühlbachareals besucht. Es sei beeindruckend, „eine richtige Anlage zu sehen und nicht nur ein Modell“, so Professorin Su­ sanne Mall-Gleißle. Nach einer kurzen Einführung in der E-Welt führte Christian Linz vom E-Werk Mittelbaden, selbst Absolvent der Hochschule Offenburg, die Viert-Semester zur Energiezentrale im Keller des Gesundheitszentrums an der Hauptstraße. Bereits auf dem Weg dorthin konnten die Teilnehmer der Exkursion die Bauarbeiten im Mühl-

Fernwärmenetz bachareal beobachten. Hier in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum entstehen auf einer früheren Industriefläche neben Bestandsbauten neue Wohngebäude nach dem KfW-Effizienzhausstandard 55. Die Wärmeversorgung Offenburg (WVO), ein Unterneh-

dem Fernwärmebedarf eine weitere KWK-Anlage auf dem eigenem Werksgelände. Der Vorteil der zentralen Erzeugung liege vor allem darin, dass keine Heizung vor Ort benötigt werde, erklärte Linz. „Die Wärme kommt von außerhalb und die Luftqualität in der Stadt wird besser.“

Leitungen

Mühlbachareal. Hier entsteht ein neues Fernwärmenetz.

men der Stadt Offenburg und des E-Werks Mittelbaden, errichtet derzeit ein Fernwärmenetz, das das gesamte Mühlbachareal mit Wärme versorgen soll. Die Wärme für das Fernwärmenetz kommt als Überschusswärme aus einer Gasturbine in der benachbarten Burda-Druckerei und wird mittels Wärmepumpen auf das notwendige Temperaturniveau gebracht und verteilt. Dabei wird die Menge an Strom, die für den Betrieb der Wärmepumpen benötigt

Foto: Rudolf

wird, im Quartier selbst über Wasserkraft und Photovoltaik erzeugt. „Hier entsteht der erste rechnerisch CO2-neutrale Stadtteil Offenburgs“, freut sich die städtische Klimaschutzmanagerin Bernadette Kurte. Die Nachfrage eines Professors, ob langfristige Verträge mit Burda geschlossen seien, da das Unternehmen die Druckerei in der Hauptstraße schließen werde, wurde bejaht. Laut Unternehmenssprecherin Anthea Götz plant das E-Werk Mittelbaden bei steigen-

Bis 2020 sollen alle Gebäude im Sanierungsgebiet Mühlbachareal und Kronenwiese erreicht und mit Fernwärme versorgt werden. Parallel zu den Bauarbeiten werden die Fernwärmeleitungen verlegt. Die zu verlegende Fernwärmetrasse misst insgesamt drei Kilometer. Neben der Wärmeversorgung stellt die Energiezentrale im Ärztehaus auch Kälte bereit. In einem ersten Schritt werden das Ärztehaus selbst, der Hotelneubau, das Bauinformationszentrum sowie 25 Mehrfamiliengebäude versorgt. Die zweistündige Energieexkursion endete an der Wasserkraftanlage am Mühlbach, deren Funktionsweise Linz ebenfalls erläuterte.

Feuerwehr erhält Nachwuchs

2. + 3. Juni www.messe-offenburg.de

Sechs Ortenauer Feuerwehren freuen sich über insgesamt 23 neue freiwillige Feuerwehrleute. Über zehn Tage hinweg haben 22 Männer und eine Frau ihren 80-stündigen Lehrgang absolviert und mit Erfolg abgeschlossen. Lehrgangsleiter war Albert Seger von der Feuerwehr Offenburg. Wie es in der Pressemitteilung heißt, sei die Tätigkeit in der freiwilligen Feuerwehr spannend und abwechslungsreich, aber auch umfangreich und herausfordernd. Die Anwärter mussten zum Beispiel Grundlagen der medizinischen Erstversorgung nachweisen. Denn auch im privaten Umfeld vertreten die Absolventen die Hilfsorganisation und können jederzeit bei einer Notsituation herangezogen werden. Brandschutzdienst heißt aber in

erster Linie, Schadenfeuer zu bekämpfen und technische Hilfe zu leisten. Unter Anleitung von Lehrgangsleiter Seger lernte die Gruppe, wie Leitern sicher aufgestellt werden, um Menschen aus Gebäuden zu retten, das schnelle Aufbauen und Vornehmen von Löschschläuchen und das Hantieren mit schweren hydraulichen Brechwerkzeugen, um Unfallopfer aus ihren Fahrzeugen zu befreien. Die Teilnehmer erfuhren viel über das Verhalten von Feuer und Rauch, die persönliche Sicherheit sowie die Rechte und Pflichten im ehrenamtlichen Dienst. „Die Lehrgangsteilnehmer arbeiteten durchweg geschlossen, konzentriert und sehr engagiert miteinander“, so das Resümee Segers. Nils Schulze von der Offenburger Wehr überreichte die Urkunden.


19.5.2018 11 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Stellenausschreibung

Stellenausschreibung

Die Stadt Offenburg sucht für den Fachbereich Stadtplanung und Baurecht, Abteilung Stadtplanung und Stadtgestaltung, zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n teilzeitbeschäftigte/n (derzeit 19,5 Wochenstunden)

Als Trägerin von 14 Kindertagesstätten sucht die Stadt Offenburg für den Fachbereich Familien, Schulen und Soziales zum nächstmöglichen Zeitpunkt bzw. zum 1.9.2018

Sachbearbeiter/in im Bereich Bauleitplanverfahren

staatlich anerkannte Erzieher/innen und pädagogische Fachkräfte für Krippe und Kita in Voll- und Teilzeit

Ihre wesentlichen Aufgaben sind: • Durchführung förmlicher Bebauungs- und Flächennutzungsplanverfahren, beginnend bei Bürger- und Behördenbeteiligung über Satzungsbeschluss und Genehmigungsverfahren bis hin zum Inkrafttreten • Ausarbeitung von Gemeinderatsvorlagen, Satzungstexten und öffentlichen Bekanntmachungen • Durchführung von Verfahrensschritten in Planfeststellungsverfahren und ähnlichen Verwaltungsverfahren im Auftrag anderer Behörden • Auskünfte aus Bebauungs- und Flächennutzungsplänen • Erfassung von ökologischen Ausgleichsflächen und der damit verbundenen Kosten Wir erwarten von Ihnen: • eine abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r • idealerweise Berufserfahrung in der Verwaltung • Vorkenntnisse und Erfahrungen in den Bereichen Bau- und Planungsrecht sowie Stadtplanung sind von Vorteil • gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit • gute EDV-Kenntnisse (MS-Office) Wir bieten Ihnen: • eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit innerhalb des Teams der Abteilung Stadtplanung und Stadtgestaltung • fachliche Einarbeitung und Beratung sowie interne und externe Fortbildungen • eine im Rahmen einer Elternzeitvertretung zunächst bis zum 29.2.2020 befristete Beschäftigung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) unter Eingruppierung in Entgeltgruppe 8 Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Sind Sie interessiert? Dann übersenden Sie bitte bis spätestens 9. Juni 2018 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer 035-18 an die Stadt Offenburg, Fachbereich Zentrale Dienste/Abteilung Personalservice, Postfach 24 50, 77614 Offenburg bzw. per E-Mail an bewerbung@offenburg.de. Bitte senden Sie uns nur Kopien Ihrer Dokumente, da keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen erfolgt. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden die Unterlagen vernichtet. Weitere Auskünfte erteilt der zuständige Abteilungsleiter, Leon Feuerlein, unter Telefon 07 81/82 23 63. Informationen zur Stadt Offenburg: www.offenburg.de

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Vorhaben: Stadtteil- und Familienzentrum am Mühlbach – Anbau Kita Dachabdichtungsarbeiten, Vergabe-Nr.: SOG_BS-2018-0070 Ausführungsfrist: 23.7. – 7.9.2018 Angebotseröffnung: 6. Juni 2018, 10 Uhr Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, Zimmer 125, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg Der vollständige Veröffentlichungstext erscheint auf dem Vergabeportal des Staatsanzeigers für Baden-Württemberg GmbH, www.vergabe24.de, im Submissionsanzeiger, www.submission.de/vergabe-magazin, im Subreport, www. subreport.de, auf dem Portal der Wirtschaftsregion Ortenau, www.wro.de/ fuer-die-region/ausschreibungen.html, auf der städtischen Homepage www. offenburg.de/html/ausschreibungen308.html Anforderung der Angebotsunterlagen: Staatsanzeiger für Baden-Württemberg GmbH, Breitscheidstraße 69, 70176 Stuttgart, Telefon 07 11/ 6 66 01-555, Fax 07 11/ 6 66 01-84 vergabeunterlagen@staatsanzeiger.de, www.vergabe24.de Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: http://www.offenburg.de/ hmtl/ausschreibungen308. Sie können dort kostenfrei über das Kiosk-System von Vergabe 24 heruntergeladen werden.

für die städtischen Kindertageseinrichtungen in Ortsteilen bzw. Stadtteil- und Familienzentren. Diese bieten ein bedarfsgerechtes Angebot für Kinder von einem Jahr bis Ende der Grundschulzeit. Ihre wesentlichen Aufgaben sind: • Umsetzung des Orientierungsplans Baden-Württemberg • individuelle Betreuung und Förderung der Vorschulkinder auf der Grundlage des infans-Konzepts • selbstständige Planung und Durchführung von Bildungsangeboten, orientiert an den Themen und dem Entwicklungsstand der Kinder • Gestaltung der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern • Unterstützung der Vernetzung von Kooperationen im Stadtteil/Ortsteil sowie mit anderen Institutionen Die Stelle erfordert einen bedarfsorientierten Arbeitseinsatz. Wir erwarten von Ihnen: • eine abgeschlossene Ausbildung als pädagogische Fachkraft • Kenntnisse und/oder Erfahrungen zum Orientierungsplan • Kenntnisse und/oder Erfahrungen mit dem infans-Konzept sind von Vorteil • eine selbstständige strukturierte Arbeitsweise • soziale Kompetenzen wie Kommunikationsstärke, Konfliktfähigkeit und interkulturelle Kompetenz Wir bieten Ihnen: • interessante, abwechslungsreiche und entwicklungsfähige Arbeitsfelder • eine Beschäftigung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) • eine unbefristete Beschäftigung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) kann in Aussicht gestellt werden Die Stadt Offenburg setzt sich für die berufliche Gleichstellung ein und begrüßt ausdrücklich die Bewerbung qualifizierter Männer. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Sind Sie interessiert? Dann übersenden Sie bitte bis spätestens 9. Juni 2018 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen unter Angabe der Kennziffer 036-18 an die Stadt Offenburg, Fachbereich Zentrale Dienste/Abteilung Personalservice, Postfach 24 50, 77614 Offenburg bzw. per E-Mail an bewerbung@offenburg.de. Bitte geben Sie Ihre pädagogischen Schwerpunkte an, welche Einrichtung(sart) Sie bevorzugen sowie in welchem Umfang (Voll- und Teilzeit möglich) und ab wann Sie bei uns tätig werden können. Bitte senden Sie uns nur Kopien Ihrer Dokumente, da keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen erfolgt. Nach Abschluss des Auswahlverfahrens werden die Unterlagen vernichtet. Weitere Auskünfte erteilt die Sachgebietsleiterin für Kindertageseinrichtungen unter Telefon 07 81/82 25 88. Informationen zur Stadt Offenburg: www.offenburg.de

Wanderung rund um Freudenstadt Die nächste Seniorenwanderung unter der Leitung von Josef Dobler führt am Mittwoch, 23. Mai, auf überwiegend für die Sonne offenen Wegen durch die östlichen Teilorte Wittlensweiler und Grüntal durch das Naturschutzgebiet Forchenkopf zurück nach Freudenstadt. Eine Einkehr ist gegen 14 Uhr vorgesehen. Die Gehzeit

beträgt 3,5 Stunden, die Höhendifferenz beläuft sich auf 300 Meter. Treffpunkt ist um 7.40 Uhr in der Schalterhalle des Offenburger Bahnhofs, als Fahrschein dient der „Europass + Freudenstadt“. Eine Anmeldung ist bis Dienstag, 22. Mai, im Seniorenbüro, Telefon 07 81/82-22 22, möglich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.


12 19.5.2018

Offenburg bei der Landesgartenschau Vom 12. April bis 14. Oktober 2018 findet in Lahr die Landesgartenschau statt. Diese Veranstaltung ist auch für den Ortenaukreis von Bedeutung. Sie stärkt den Lebens- und Wirtschaftsraum „Ortenaukreis“. Der Ortenaukreis möchte sich im Rahmen dieses Großereignisses im Seepark präsentieren. Dort ist ein Pavillon mit Bühne errichtet. Ebenso gibt es hier einen Erholungsbereich mit Sandstrand und Liegestühlen. Die Stadt Offenburg präsentiert sich am Samstag, 26., und Sonntag, 27. Mai: Die Abteilung Klimaschutz unterstützt das Programm

mit einer Mitmachaktion. Es werden selbstgebaute Möbel mitgebracht und die Besucher/innen können aus Abfall (Kaffeekapseln, Fahrradketten, Tetrapacks) kleine Geschenke basteln. Dieses Angebot richtet sich an Jung und Alt. Die Heckergruppe Offenburg wird ihr Lager aufschlagen und die „Badische Revolution“ präsentieren. Passend dazu treten „Im Hubbes sini Kumbel“ auf und die Biedermeiergruppe flaniert über das Gelände. Am Ufer des Seeparks sind Liegestühle aufgestellt, der Offenburger Stuhl zeigt „Freiheit männlich/weiblich“.

Erfolgreich. Die frisch gebackenen Babysitterinnen und Babysitter mit den Betreuerinnen, Beate Bleyer-Hansert und Melanie Frühe. Foto: privat

Auf zum Babysitten Mit der Übergabe des Babysitter-Passes endete für zehn Teilnehmer/innen der Babysitter-Kurs, den der Deutsche Kinderschutzbund, Kreisverband Ortenau e.V., in Zusammenarbeit mit dem Jugendbüro und Mehrgenerationenhaus der Stadt Offenburg angeboten hatte. An fünf Abenden erhielten die Jugendlichen von professionellen Referentinnen und Referenten wertvolle Informationen für die Betreuung von Babys und Kleinkindern – so zum Beispiel: Sinnvolles Spielen und Basteltipps dem jeweiligen Alter entsprechend, kindliche Entwick-

lung bis zum Schulalter, Säuglingspflege und Ernährung, Unfallverhütung und Umgang bei einfachen Krankheiten. Am fünften Abend konnten die Teilnehmer/innen dann beweisen, was sie gelernt hatten. Alle bestanden die Prüfung mit sehr guten Ergebnissen und können daher von den Betreuerinnen des Kurses, Beate Bleyer-Hansert vom Deutschen Kinderschutzbund und Melanie Frühe vom Jugendbüro und Mehrgenerationenhaus, den Eltern mit gutem Gewissen für die Betreuung ihrer Kinder empfohlen werden.

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• Röhrenrutsche • Erlebnisbad • 25 und 50 m Becken

Saunalandschaft

• Sanarium • Dampfbad • Finnische Sauna

Stegis Kinderwelt

• Nichtschwimmerbecken • Kinderplanschbecken • Sprungbecken (1, 3, 5 m)

Öffnungszeiten Sauna und Bad Montag – Sonntag 10:00 – 22:00 Uhr Frühschwimmen Dienstag + Donnerstag 06:30 – 08:30 Uhr Gastronomie Montag – Sonntag 11:00 – 21:00 Uhr

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Je nach Wohnort können sich Interessierte bei der zuständigen Stadtteileinrichtung melden: Buntes Haus, Telefon 07 81/94 81 2 69 (Nordoststadt und Rammersweier) SFZ Albersbösch, Telefon 07 81/96 81 374 (Albersbösch und Hildboltsweier) SFZ am Mühlbach, Telefon 07 81/63 91 88-16 (Nordweststadt sowie Bohlsbach, Bühl, Griesheim, Waltersweier, Weier und Windschläg) SFZ Oststadt, Telefon 07 81/93 22 86-13 (Innenstadt) SFZ Oststadt, Telefon 07 81/93 292-30 (Südoststadt sowie Fessenbach und Zell-Weierbach) SFZ Stegermatt, Telefon 07 81/63 90 56 84 (Stegermatt und Eiserne Hand) SFZ Uffhofen, Telefon 07 81/95 78-25 (Uffhofen, Elgersweier und Zunsweier)

Programm für die Pfingstferien Vom 22. bis 25. Mai lädt der Offene Kinder- und Jugendbereich zu einem Ferienprogramm ein, das sich an Kinder von 6 bis 12 Jahren richtet. Der Dienstag steht unter dem Motto „Basteln, Werken, Kreatives“. Am Mittwoch gibt es einen Ausflug in das Toccarion im Festspielhaus Baden-Baden. Grillen und Chillen können die Kinder am Donnerstag – und am Freitag geht es nach Zunsweier auf die

Sauweide. Zu den Ausflügen nach Baden-Baden und Zunsweier ist eine Anmeldung erforderlich. Treffpunkt ist immer 10 Uhr am Treff im Park (TiP); Stegermattstraße 22 (neben Kleinsportfeld), Veranstaltungsende ist in der Regel 16 Uhr. Für die Mittagspause muss ein Vesper mitgebracht werden. Infos unter Telefon 07 81/93 22 86 13 oder 07 81/93 22 86 23 sowie unter elke.stark@offenburg.de.


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19.5.2018 13

Bauen & Wohnen Hier bekommen Sie Tipps und Infos von Experten rund ums Bauen. Von „A“ wie Außenanlage bis „Z“ wie Zimmerei. Fotos: Fotolia (3)/3darcastudio/KB3/Erwin Wodicka

Für ein ungetrübtes Sonnenvergnügen Markisen helfen dabei, die schädliche UV-Strahlung zu filtern, und bieten viele Farb- und Gestaltungsmöglichkeiten Der Sommer naht – und mit ihm all die schönen Tage, die wir gern lange auf dem Balkon oder der Terrasse verbringen. Damit dieses Sonnenvergnügen ungetrübt bleibt, ist es wichtig, sich vor UV-Strahlung zu schützen. Sei es nun nach der Arbeit, um den Abend in Ruhe ausklingen zu lassen, am Wochenende gemeinsam mit Freunden und Familie oder gar im Urlaub: Wenn die Temperaturen nach oben klettern und die Sonne scheint, entspannen sich viele Menschen gern auf dem heimischen Balkon oder der Terrasse. Doch was am Strand wie selbstverständlich beachtet wird, gerät daheim schneller mal in Vergessenheit: auf einen ausreichenden Sonnenschutz zu achten. So rät beispielsweise das Bundesamt für Strahlenschutz, gerade dann, wenn die Haut noch nicht an die Sonne gewöhnt ist, darauf zu achten, sich eher im Schatten aufzuhalten. Und vor allem zur Mittagszeit, wenn die Sonne am höchsten steht, ist die UV-Belastung ungleich höher als vormittags oder nachmittags. Dann ist es ganz besonders wichtig, für Schutz zu sorgen – vor allem auch bei Kindern. Diesen Schutz können Markisen übernehmen. Sie filtern einen Großteil der UV-Strahlen, die von der Sonne ausgehen und

Markisen sorgen über der Terrasse oder dem Balkon für Schutz vor UV-Strahlung. 

der Haut nicht gut bekommen. Der Farbgestaltung der Markise sind dabei kaum Grenzen gesetzt: Es steht eine breite Auswahl an Farben, Formen und Designs zur Verfügung, um den Außenbereich des Eigenheims zu verschönern. Darüber hinaus ist es möglich, den Sonnenschutz mit Motor und

nannte Seitenmarkise, die sich gegebenenfalls auch gut mit einer Pergolamarkise kombinieren lässt. Zusätzliche Stützpfosten im Boden sorgen für hohe Stabilität. Kompetente Beratung und Montage bieten die Fachbetriebe des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks. (txn)

Steuerung auszustatten sowie mit Sonnen-, Regen- und Windsensoren zu kombinieren. In die Markise lassen sich auch Heizstrahler und Leuchten inte­ grieren, um für echte Wohlfühlatmosphäre an kühleren Abenden zu sorgen. Vor Blicken vom Nachbargrundstück schützt eine soge-

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Wer mag sich schon im Sommer mit nassen Wänden oder einem feuchten Keller beschäftigen? Statt sich mit den Feuchtigkeitsschä­ den in den eigenen vier Wänden zu plagen, locken bei warmen oder gar heißen Temperaturen schließlich zahlreiche Freizeitan­ gebote – wie zum Beispiel der Grillabend beim Nachbarn. Das grundlegende Übel im eigenen Haus ist da schnell vergessen. Selbst Hausbesitzer, die bei der Regenperiode vor einigen Wochen noch dringenden Handlungsbe­ darf zur Sanierung sahen, gönnen ihrem Gebäude jetzt eine Ver­ schnaufpause. Doch gerade dieses „Schleifenlassen“ kann nicht nur zahlreiche Unannehmlichkeiten nach sich ziehen – es kann auch richtig ins Geld gehen. Joachim Hug, erfahrener Fach­ mann von der Firma ISOTEC, kennt dieses Phänomen aus seiner langjährigen Berufspraxis. Er rät Betroffenen unbedingt zu einer Sanierung in den Sommermona­ ten Juni, Juli und August: „Im Herbst und im Winter verdoppeln und verdreifachen sich Ihre Pro­ bleme nur. Gehen Sie die Sache

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Foto: ISOTEC

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jetzt im Sommer an, denn dann herrschen die besten Rahmenbe­ dingungen“, sagt Hug. Insbesondere für eine Außenab­ dichtung, bei der das äußere Mau­ erwerk dauerhaft vor Feuchtigkeit geschützt wird, ist der Sommer die ideale Jahreszeit. Die Erdarbeiten können dann erheblich schneller durchgeführt werden, weil das Erdreich nicht so durchfeuchtet oder gar gefroren ist. Auch das Abdichtungsmaterial lässt sich im Sommer schneller verarbeiten. Die Ausführung einer ISOTECHorizontalsperre mit Paraffinin­ jektion gegen aufsteigende Feuch­ tigkeit, kann derzeit am Rathaus in Weisenbach verfolgt werden. Der erste Teilabschnitt wurde be­ reits im vergangenen Jahr ausge­ führt. Anschließend gibt es an ei­ nem Privathaus in Bühl erneut die Gelegenheit, die Durchführung zu verfolgen. Bei Interesse melden Sie sich einfach beim Sanierungsex­ perten Hug. Der Ortenauer Sanierer weist auf einen weiteren Punkt hin, wa­ rum Hausbesitzer einen Feuchtig­ keitsschaden unbedingt vor der Heizperiode ab Oktober sanieren sollten. Durchfeuchtete Wände seien ein „energieraubender Fak­ tor“, der sich zu einer erhebli‑ chen finanziellen Belastung für jeden Haushalt entwickeln könne. „Selbst wenn die Wände nur leicht durchfeuchtet sind, reduziert sich die Dämmwirkung des Mauer­ werks deutlich“, erklärt Fach­ mann Hug. „Im Klartext: Ihre Energiekosten für die Wohnräu­ me können sich verdoppeln.“ Weitere Informationen unter: www.isotec.de/hug.

Dokument: Seiten 4 Anzeigen_92x50_Neu_21.jpg;Seite: 1;Format:(92.03 x 50.04 m );Plate: Vol farbe;Datum: 26. Feb 2014 12:30:38

Feuchte Wände sollte man am besten im Sommer bekämpfen

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Special im

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Dem Schimmel auf der Spur Die Energieberatung der Verbraucherzentrale und die Ortenauer Energieagentur geben Tipps zur Prävention Schimmel im Haus ist nicht nur ein optisches Problem, sondern kann auch die Gesundheit der Bewohner gefährden. Besonders im Winter ist Vorsorge nötig, damit sich die lästigen Pilze nicht einnisten und dann das ganze Jahr über festsetzen. Christian Franzke, Energieexperte der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und der Ortenauer Energieagentur, beantwortet drei häufige Fragen zum Thema Schimmel: Was sind die wesentlichen Ursachen für Schimmel? Christian Franzke: Schimmel entsteht häufig, wenn sich an Wänden Tauwasser bildet. Das passiert zum Beispiel, wenn feuchte Raumluft an kalten Oberflächen abkühlt. Am besten lässt sich dies an einer kalten Getränkeflasche verdeutlichen, die an einem heißen Sommertag aus dem Kühlschrank genommen wird. In vielen Fällen entsteht Schimmel auch wegen der Kombination aus falschen Gewohnheiten beim Heizen und Lüften und einem schlechten Wärmeschutz des Gebäudes. Was tun, wenn der Schimmelschaden bereits da ist? Christian Franzke: Werden Feuchtigkeitsschäden in der Wohnung festgestellt, sollten Mieter ihren Vermieter entsprechend informieren. Sind größere Flächen betroffen, sollten Verbraucher und Vermieter einen Fachmann hinzuziehen. Dieser prüft das Ausmaß des Schimmelbefalls und kann entsprechende Schritte zur Instandsetzung einleiten. Wichtig ist nicht nur, den Schimmel vollständig zu entfernen, sondern auch, eine gründliche Ursachenforschung zu betreiben, damit eine erneute Schimmelbildung in Zukunft vermieden werden kann. Einfach nur weiß überstreichen löst das Problem nicht. Kann eine gute Wärmedämmung Schimmel vermeiden? Christian Franzke: Ja! Je besser ein Haus gedämmt ist, desto geringer ist das Schimmelpilzrisiko. Sind die Wände innen wärmer, reduziert sich die Gefahr von Tau-

Bei der Erstberatung informiert die Ortenauer Energieagentur neutral und kostenfrei.

wasserbildung. Feuchte Raumluft muss aber natürlich trotzdem durch die Fenster weggelüftet werden. Obwohl oft das Gegenteil behauptet wird, findet durch verputzte Außenwände kein Luftaustausch statt. Daher hat die Dämmung auf der Außenseite einer Wand keinen Einfluss auf den Luftaustausch im Gebäude. Was viele Verbraucher nicht wissen: Bei der Erneuerung der Fenster ohne gleichzeitige Dämmung der angrenzenden Bauteile erhöht sich das Schimmelrisiko signifikant. Lassen Sie sich beraten! Im Rahmen ihrer Erstberatung informiert die Ortenauer Energieagentur neutral und kostenfrei über Energiesparmaßnahmen und die aktuellen Förderprogramme. Ortenauer Energieagentur Okenstr. 23a 77652 Offenburg Anmeldung unter: 07 81/92 46 19-0 E-Mail: info@ortenauerenergieagentur.de Ansprechpartner: Christian Dunker, Christian Franzke

Foto: Stadt Offenburg

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Schicker Schutz vor Pollen und Insekten Wenn es draußen warm ist, möch­ ten viele Menschen gern bei offe­ nem Fenster schlafen, um die frische Nachtluft genießen zu können. Wer allerdings noch ein Weilchen das Licht brennen lässt, um vielleicht noch etwas zu lesen, muss sich auf ungebetene kleine Besucher gefasst machen. Denn Mücken, Motten und andere Pla­ gegeister werden in der Dunkel­ heit von Licht geradezu magisch angezogen. Wer ungestört schlafen möchte, sollte sich vom Fachmann einen hochwertigen Insektenschutz in­ stallieren lassen. Die Experten der Rollladen- und Sonnenschutz­ fachbetriebe beraten kompetent über die vielfältigen Auf- und Nachrüstungsmöglichkeiten. Die einfachste Lösung sind si­ cherlich Spannrahmen, die von außen oder innen am Fenster be­ festigt werden. Deutlich mehr Komfort bieten jedoch Insekten­ schutzrollos. Ist ein Rollladenkas­ ten bereits vorhanden, lässt sich dieser oft für den Insektenschutz nutzen – der Fachmann kann auf Wunsch einen Antriebsmotor in­ tegrieren, sodass sich das Insek­ tenschutzgitter schnell auf Knopf­ druck schließt. Auch für Türen gibt es verschiedene Methoden, kleine Plagegeister wie Mücken

Ein guter Insektenschutz kann mehr, als nur fliegende Plagegeister abzuwehren. 

und Fliegen zuverlässig aus den Innenräumen fernzuhalten. Wenn Hund oder Katze mit im Haus le­ ben, ist ein besonders reißfestes Material empfehlenswert. Spezielle Pollenschutzgewebe halten zusätzlich Pollen, Blüten und Schmutzpartikel ab. Hoch­ wertige Materialien bieten mittler­ weile sogar Schutz vor Elektro­ smog. Um die jeweils beste Lösung

zu finden, sollte an erster Stelle die Beratung durch einen Fachmann stehen. Dieser hört oder schaut sich vorher genau an, wie die Ge­ gebenheiten vor Ort sind – und passt den individuellen Insektenund Pollenschutz entsprechend an. Derart gerüstet, können die Fenster nachts weit geöffnet sein – auch wenn im Wohn- oder Schlaf­ raum die Lichter brennen.

Foto: BVRS/txn

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19.5.2018 17 ANZEIGE

So trotzen Balkone Wind und Wetter Das Sanierungssystem von Getifix sorgt für eine professionelle und langlebige Lösung bei Freiflächen So werden Balkon und Terrasse wieder schön – auch untenrum. Professionelle Sanierung und Abdichtung aus einer Hand. Balkone und Terrassen müssen viel aushalten: Die Freiflächen sind jahrein, jahraus jeder Witterung, großen Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit ausgesetzt. Kein Wunder, wenn irgendwann Risse im Belag entstehen, der Untergrund schadhaft wird oder das Geländer rostet. Spätestens dann ist es Zeit für eine Sanierung. Während eine professionelle Sanierung früher meist sehr aufwendig war, können sich Immobilienbesitzer heute entspannt zurücklehnen. Denn sie müssen nun nicht mehr zusehen, dass die einzelnen Gewerke wie Fliesenleger, Klempner und Dachdecker in der richtigen Reihenfolge bei ihnen vor der Tür stehen. „Wir als Getifix Fachbetrieb bieten Balkon- und Terrassensanierungen aus einer Hand an. Dabei übernehmen wir alle Arbeiten selbst, andere Gewerke müssen nicht mehr beauftragt und koordiniert werden“, erklärt Sanierungsexperte Olaf

Händeler. Der Fachmann für Balkon- und Terrassensanierung gehört mit seinem Unternehmen in Schutterwald zum bundesweiten Sanierungsnetzwerk Getifix und hat spezielle Schulungen inklusive TÜV-Prüfungen dafür absolviert. „Wir prüfen den Untergrund, die Tragplatte, finden und beseiti-

Unkraut bleibt chancenlos gen Feuchteschäden, Risse sowie Planungsfehler und informieren unsere Kunden zuerst ausführlich über das Ausmaß der Schäden, unser Vorgehen und die Preise“, erläutert Händeler. Mit dem Getifix System für Balkone und Terrassen geht die Sanierung der Freiflächen meist sehr fix. Die Instandsetzung des Betons, die Egalisierung der Bodenplatte, die wasserdichte Abdichtung sowie die Entwässerung gehören, falls notwendig, selbstverständlich dazu. „Der Untergrund muss in Ordnung sein: Er trägt maßgeblich dazu bei, dass die Oberflächen lange Jahre schön bleiben, und verhindert, dass eindringende Feuchtigkeit die Bausubstanz

Die attraktiven Bodenbeläge haben keine feste Verbindung zum Boden. Daher treten keine temperaturbedingten Spannungsrisse auf.  Foto: Getifix

und das Mauerwerk angreift“, erklärt Händeler. Die attraktiven Bodenbeläge aus Naturstein, Feinsteinzeug und Marmorkristallen haben – ähnlich wie bei einer Parkettverlegung – keine feste Verbindung zum Untergrund. Spannungsrisse durch hohe Temperaturschwankungen

treten daher nicht mehr auf. Durch ein Stecksystem entsteht ein Belag mit geschlossenen einheitlichen Fugen: Unkraut hat so keine Chance mehr. Alle Materialien sind wasserdicht und besonders langlebig. Weitere Informationen gibt es im Internet unter der Adresse www.getifix.de.

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Feuchtigkeit, Temperaturschwankungen und andere Einflüsse können Freiflächen zu schaffen machen. Foto: Getifix

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Immobilien am 26. Mai 2018 Anzeigenschluss: 22. Mai 2018 Druckunterlagenschluss: 23. Mai 2018


Immobilien Von Haus- und Wohnungskauf über Vermietungen bis zur Sanierung: Es lohnt sich immer, mit Profis zu sprechen! Fotos: shutterman, FW Fotografie, H.D.Volz/PIXELIO

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