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Nr. 4, 4. Februar 2012

ihre Bürgerzeitung

www.offenburg.de

Durch die Blume gemalt

erste iDeen

Dänischer Künstler Adam Saks in Städtischer Galerie / „Werden und Vergehen“

Das Landschaftsarchitekturbüro Faktorgrün hat im Planungsausschuss erste Gestaltungspläne für das Mühlbachareal vorgestellt. ❚ Seite 4 Zweite info

Rund 50 Interessierte kamen zur Informationsveranstaltung zum Neubau des Kombibads. Dabei wurde die Standortfrage lebhaft diskutiert. ❚ Seite 5 Drei frauen

Junger Däne. Adam Saks vor seinem Werk „Solitaire“ in der Städtischen Galerie.

Foto: Bode

Vergänglichkeit somit erst auf den zweiten, manchmal gar erst auf den dritten Blick. „Ich muss gestehen, dass ich etwas ganz anderes erwartet habe, sagt Gerlinde Brandenburger-Eisele und schwärmt: „Diese Seite kannte ich an Adam Saks bisher nicht!“ Kennengelernt hat die Kuratorin das Werk des Künstlers

Amerikas und ist so gut wie nie in Europa zu sehen.“ Wo welches Bild in der Städtischen Galerie zu sehen ist, haben Saks, Brandenburger-Eisele und Malycha gemeinsam entschieden. Saks’ größtes Gemälde, „Solitaire“, war für die große Stirnwand konzipiert. Doch dass es an dieser Stelle tatsächlich richtig wirkte, stellte sich erst Anfang dieser Woche heraus. „Man muss sehr viel laufen, ausprobieren und wieder umhängen, bevor alle Werke ihren Platz gefunden haben“, erzählt Christian Malycha. Wieder einmal ganz malerisch drückt es der Künstler selbst aus: „Man hängt eben mit den Füßen.“ Die Werke von Adam Saks und Christopher Wool sind bis 15. April in der Städtischen Galerie auf dem Kulturforum zu sehen. Eintritt frei. Weitere Informationen im Internet unter www.museum-offenburg.de.

Ab heute präsentiert die Städtische Galerie den Künstler Adam Saks. Es ist die erste museale Ausstellung des in Berlin lebenden Dänen in Deutschland. Adam Saks’ Sprache ist so malerisch wie sein Werk. „Wenn man eine Burg baut, fängt man mit ein paar Steinen an und schon bald steht die erste Mauer“, beschreibt der 37-Jährige die Entstehung seiner Werke. Die 14 Gemälde und 20 Zeichnungen hat er im vergangenen halben Jahr speziell für seine Ausstellung in Offenburg geschaffen. Herausgekommen sind Bilder über das Werden und Vergehen von Mensch und Natur. Auf den ersten Blick dominieren farbenprächtige Mohnblumen, dazwischen legen sich einfache, geschwungene Farbstriche, die wie ein durchschimmernder Schleier Knochengerüste halb verdecken. Dem Betrachter offenbart Saks die

Doppeltes Doppel durch den Kunsthistoriker Christian Malycha. Gemeinsam mit ihm kuratiert sie nun die Ausstellung in der Städtischen Galerie. Und das ist nicht der einzige Doppelpack dieser Schau: Neben den Bildern von Adam Saks sind auch Werke des von ihm geschätzten amerikanischen Künstlers Christopher Wool zu sehen. Auch Brandenburger-Eisele ist fasziniert: „Wool gehört zu den bedeutendsten Malern

Der „Blues Caravan“ macht erneut Halt in der Reithalle. Und auch dieser Stopp ist mit Samantha Fish, Dani Wilde und Victoria Smith wieder in Frauenhand. ❚ Seite 8

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2 4.2.2012 herzlichen glückwunSch

In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeisterin Edith Schreiner folgenden Jubilaren: Erna Minck (2. Februar) und Rudolf Gebhard (10. Februar) aus Windschläg feiern den 90. Geburtstag. Auf 91 Lebensjahre können Anna Detzer (1. Februar), Hildegard Falk (3. Februar), Anni Benz (4. Februar), Josef Hass (7. Februar), Elisabeth Wittig (9. Februar), Margarete Bätz und Luise Erdrich (beide 9. Februar) zurückblicken. 93. Jahre alt wird Hildegard Heisler (2. Februar). Marie-Luise Haars und Hanne Sattel (beide 10. Februar) begehen das 94. Wiegenfest. Agatha Sohler (6. Februar) erblickte vor 95 Jahren das Licht der Welt. Über den 96. Geburtstag freuen sich Artur Bauer (4. Februar) und Ruda Heichel (10. Februar). Elisabeth Benz (10. Februar) feiert den 98. Geburtstag. Stolze 104 Jahre alt wird Erna Gontrum (8. Februar). Alles Gute!

Die alten Römer Am morgigen Sonntag, 5. Februar, sind die alten Römer und ihr Vermächtnis in Offenburg ab 11 Uhr im Museum im Ritterhaus Thema der Familienführung. Zusammen mit der Archäologin Alexandra Eisinger begeben sich Erwachsene und Kinder ab fünf Jahren in der Archäologischen Sammlung auf Spurensuche. Kosten: vier Euro pro Person. Ohne Anmeldung. SonntagS- und nachtdienSt der apotheken 4.2. 5.2. 6.2. 7.2. 8.2. 9.2. 10.2. 11.2 12.2.

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Schöne Schale, kluger Kern Die Hochschule Offenburg entwickelt sich kontinuierlich Am Montag wird das Gebäude A der Hochschule Offenburg nach seiner Sanierung in einem Festakt an Lehrende und Studierende übergeben. Dies ist nicht die einzige Wandlung, die die Bildungseinrichtung derzeit durchläuft, äußerlich und innerlich. Die OFFENBLATT-Redaktion im Gespräch mit Hochschulrektor Professor Winfried Lieber. Herr Professor Lieber, was passiert derzeit an der Hochschule Offenburg? Winfried Lieber: Anlass der Sanierung des Gebäudes A war eine energetische Erneuerung der Fassade. Erfreulicherweise konnten die Arbeiten auch genutzt werden, innen wie außen den Charme des letzten Jahrtausends verschwinden zu lasWinfried Lieber: „Die Ortenau benötigt gut ausgebildete Fachkräfte.“ Foto: Bode

sen. Von größerer Bedeutung ist aber sicherlich der zugesagte Baubeginn für ein weiteres Seminargebäude in diesem Jahr am Standort der Lokomotive und auf dem Bildungscampus Gengenbach. Wie dringend erforderlich ist der Ausbau? Lieber: Unsere Raumnot ist eklatant. Inzwischen haben wir weite Teile des Steinbeis-Gebäudes angemietet, außerdem weitere Räume im TechnologiePark Offenburg. Dank der Ausbaumaßnahme „Hochschule 2012“ des Landes konnten wir die Zahl der Studienanfängerplätze verdoppeln. 2005 bestand unser Studienangebot noch aus elf Diplomstudiengängen mit 2400 Studierenden, heute sind 3800 Studierende in 20 Bachelor- und 16 Master-Studiengängen eingeschrieben.

Die Stadt gibt der Hochschule ein zinsloses Darlehen, damit der Neubau um ein fünftes Stockwerk erweitert werden kann. Wie ist das Zusammenwirken darüber hinaus? Lieber: Die Stadt engagiert sich in vielfacher Hinsicht, sei es durch Oberbürgermeisterin Edith Schreiner im Hochschulrat persönlich oder beispielsweise mit dem Senior Service des Seniorenbüros, der unsere ausländischen Studierenden betreut. Aktuell unterstützen wir die Stadt im Forschungsprojekt „Natürliche Gebäudeklimatisierung in Klassenzimmern“. Welche Aufgaben erwartet die Hochschule Offenburg in Zukunft? Geht der Ausbau weiter? Lieber: Nach dem Wachstum der vergangenen Jahre rücken nun verstärkt qualitätsgeleitete Maßnahmen in den Fokus; Forschung und Technologietransfer werden weiter intensiviert. Hier wäre es schön, wenn wir Stiftungsprofessuren für den Forschungsbereich einwerben könnten. Derzeit müssen die Professoren immer mehr Studierende betreuen, entsprechend kommen andere Felder zu kurz. Bereitet Ihnen der demografische Wandel Sorgen, sowohl für Ihre Einrichtung als auch die hiesige Wirtschaft? Lieber: Um zukünftig alle Bildungspotenziale auszuschöpfen, müssen wir erreichen, dass vermehrt auch die sogenannten „nontraditional-students“ ein Studium aufnehmen: Kinder von Nicht-Akademikern, Meister oder beruflich Qualifizierte, aber auch mehr Frauen gerade in den Ingenieursstudiengängen. Diese unterschiedlichen Biografien benötigen aber mehr Personal und bessere Konzepte, damit die Qualität der Abschlüsse garantiert bleibt. Da gibt es noch viel für uns zu tun – für uns als Hochschule, die Unternehmen der Region, die Stadt und die Politik.

SitzungSplan 6.2.

Gemeinderat 17 Uhr, Salmen, Lange Straße 52 Die Unterlagen liegen einige Tage vorher im Bürgerbüro, Fischmarkt 2, sowie im Bürgerbüro Bauen, Wilhelmstraße 12, zur Mitnahme aus. Download unter www.offenburg.de/ ratsinformation. Tagesordnung auf Seite 13.

Für Kleinkinder Die Kinderkrippe Mühlbachhopser, Am Kronenbach 6a, lädt am heutigen Samstag von 11 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Träger der Krippe für Kinder im Alter von eins bis drei Jahren ist das Eltern-Kind-Zentrum Offenburg.

amtsblatt der Stadt offenburg

impressum Herausgeberin: Stadt Offenburg Verantwortlich: Heidi Haberecht Redaktion: Natalie Butz, Telefon 07 81/82 25 72 Wolfgang Reinbold, Telefon 07 81/82 22 00 Anja Walz, Telefon 07 81/82 26 66 offenblatt@offenburg.de Veranstaltungskalender: Sandra Schoch, Telefon 07 81/82 23 33 Telefax 07 81/82 75 82 sandra.schoch@offenburg.de Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hauptstraße 90, 77652 Offenburg Austräger-Reklamation: Sandra Schoch, Telefon 07 81/82 23 33 Verantwortlich für Anzeigen: Kresse & Discher Medienverlag GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Anzeigenverkauf: Barbara Wagner Telefon 07 81/95 50 45 Telefax 07 81/95 50 50 anzeigen.offenblatt@kd-medienverlag.de Herstellung: Kresse & Discher Medienverlag GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Druck: Druckzentrum Südwest GmbH Auf Herdenen 44 78052 VS-Villingen Vertrieb: PSV Presseservice- & Vertrieb-GmbH Im Oberwald 27a, 79359 Riegel a.K. Telefon 076 42/91 08 13 Telefax 076 42/91 08 40 knoll@psvriegel-gmbh.de Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils samstags kostenlose Verteilung in alle Haushalte Anzeigenschluss: jeweils Di. 17 Uhr Auflage: 29 674

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4.2.2012 3

Politisches Meinungsforum Hingehen! Mitmachen!

Klimaschutz in Offenburg

Bewusstsein für die Umwelt

40 Jahre ist kein Alter …

Vorschlag zum Messekreisel

Fasnacht gilt im Volksmund als die fünfte Jahreszeit: Mit ihr starten die Menschen voller Pläne und Ideen in die bevorstehenden Monate. Die organisierten Narren nutzen

Klimaschutz ist der Sammelbegriff für Maßnahmen, die einer durch den Menschen verursachten globalen Erwärmung entgegenwirken und mögliche Folgen abmildern oder sogar verhindern sollen. Im vergangenen Jahr begann die Stadtverwaltung mit Hilfe eines „Klimaschutzbeirats“ mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für Offenburg. Der Gemeinderat wird sich mit dem ausgearbeiteten Aktionsplan im Rahmen einer Klausursitzung auseinandersetzen. Zu dieser Veranstaltung hat ein Aktionsbündnis der Offenburger Umwelt- und Naturschutzorganisationen einen Maßnahmenkatalog mit konkreten Forderungen zum Klimaschutz ausgearbeitet. Spannend wird es nun sein, welche Prioritäten der Gemeinderat mit der Verwaltungsspitze setzen wird. Wie wäre es zum Beispiel, wenn ein/e Kli-

Mit dem Rahmenplan Albersbösch soll ein weiterer großer Stadtteil Offenburgs den heutigen Bedürfnissen der Bewohner entsprechend umweltverträglich überplant werden. Nach frühzeitiger Information der Bürger wurden deren Anregungen möglichst in den Rahmenplan eingearbeitet. Spielstraßen und Tempo-30-Zonen herrschen im Wohngebiet vor. Trotz etlicher Neubauten sollen große Grünflächen erhalten bleiben.

… sollte man meinen. Wenn es aber um die Erfüllung des Eingemeindungsvertrags aus 1971 geht, dann sind 40 Jahre

Offenburg kann sich ganz bestimmt nicht damit rühmen, besonders hochwertig gestaltete Stadteinfahrten (Kreisel) zu haben. Es ist eine große Chance, die Stadteinfahrt mit Zubringer und Messekreisel grünplanerisch zu gestalten. In unseren Augen bietet sich hier die Möglichkeit, rund um die Tourismusförderung die zwei Themen „Offenburg – das Tor zum Schwarzwald“ und „Offenburg als Weinstadt“ in ein gestalterisches Konzept einfließen zu lassen. Wir schlagen vor, einen roten Faden ab Gustav-Heinemann-Brücke bis zum Messekreisel in Form von bepflanzten Themenbereichen zu realisieren. Der

Jess Haberer: „Die närrischen Tage sind die intensivsten des ganzen Jahreslaufs.“

schon die Zeit ab 11. November zur Vorbereitung. Zahlreiche Veranstaltungen belegen Fleiß und Kreativität der „professionellen Fasentbeauftragten“. Für Offenburg und seine elf Ortsteile sind die närrischen Tage die intensivsten des ganzen Jahreslaufs. In keinem anderen Abschnitt werden so viele öffentliche Veranstaltungen angeboten. Es ist historisch belegt, dass bereits unsere Vorfahren es verstanden, Humor, Heiterkeit und Narretei zu pflegen. Und wenn sich unsere Kernstadt mit seinen Ortsteilen als närrische Einheit präsentiert, so ist das auch ein wohltuender Effekt des „Offenburger Modells“ der 70er-Jahre. Großbohneburg hat was zu bieten – nicht nur in der fünften Jahreszeit. Doch was unsere Narren auf die Beine stellen, strahlt über die Gemarkungsgrenze hinaus und macht unsere alemannische Fasnacht zu einem attraktiven Ereignis. Fasnachtliche Farbtupfer leben davon, dass sich die Menschen daran erfreuen können. Also: Gehen wir hin! Nehmen wir teil! Machen wir mit! Freuen wir uns an den närrischen Segnungen! Mehr Aufforderungscharakter kann kein Angebot haben! Jess Haberer

Gerhard Schröder: „Effektive Beschlüsse sind jetzt gefordert!“

maschutzmanager/in eine Bürgerwindkraftanlage oder ein Förderprogramm zum Austausch von alten Heizungspumpen und Kühlgeräten organisieren würde? Es gibt sehr viele Möglichkeiten, Verbesserungen beim Klimaschutz in Offenburg zu erreichen. Effektive Beschlüsse und weniger heiße Luft bei vielen Sonntagsreden zum Thema Klimaschutz sind jetzt gefordert! Gerhard Schröder www.spd-offenburg.de

Christina Schäfer: „Wie viel Park bleibt tatsächlich übrig?“

Anders beim Neubau der Kindertagesstätte am Ölberg. Hier lagen bis zum Schluss keine genauen Pläne vor. Der Gemeinderat gab die Zustimmung zum Bau im denkmalgeschützten Park der Villa Bauer – gegen die Stimmen der Grünen. Sicherlich spart die jetzt angedachte zweistöckige Bauweise Grundfläche. Aber wieviel Park bleibt hier tatsächlich übrig??? Hoffen wir, dass die dortigen Kinder von klein auf umweltfreundlich und gesund erzogen werden, den gewachsenen Lebensraum des Rest-Parks mit allen Sinnen erkriechen, erklettern und erspüren; dass sie ihren Bewegungsdrang ausleben können, um jetzt und später möglichst viele Wege zu Fuß oder mit dem durch eigene Kraft betriebenen Fahrrad zu erledigen. Christina Schäfer

Wolfgang Schrötter: „40 Jahre Warten sind mehr als genug.“

mehr als genug. Und dafür, dass die Bürger von Waltersweier so lang und mit allergrößter Geduld auf die Erfüllung der Versprechungen vertraut haben, darf man sie nun nicht, wie von der Verwaltung angestrebt, mit der Weigerung, die Umgehung jetzt endlich fertig zu bauen, bestrafen. Wir Freien Wähler werden uns jedenfalls dafür einsetzen, dass nach 40 Jahren der Eingliederungsvertrag umgesetzt und die größtenteils schon fertige Ortsumgehung auf dem letzten Teilstück von zirka 950 Metern fertiggestellt wird. Und außerdem, wo sonst gibt’s das, dass ein Industriegebiet (wie in Waltersweier) durch (7!) Sackgassen verkehrsberuhigt und der Durchgangsverkehr ferngehalten wird, dafür aber der Verkehr aus Nord und Süd (größtenteils auch in das Industriegebiet) mitten durch den Ortsteil führt. Wir bitten alle Entscheidungsträger, sich die Örtlichkeiten anzusehen und das Anliegen der Waltersweierer Bürger zu unterstützen. Wolfgang Schrötter www.freiewaehleroffenburg.de „Offenburg braucht den Güterzugtunnel!“

Thomas Bauknecht: „Die Gestaltung des Messekreisels ist eine große Chance.“

bereits terrassierte Bereich zur Brückenauffahrt würde sich für die Themen Weinbau und Weinstadt geradezu anbieten. Die Verbindung hin zum Messekreisel könnte die Kombination Wein, Rosen, heimische Gehölze (wie Eiben) schaffen. Pyramidal geschnittene Eiben in verschiedenen Höhen könnten symbolisch das Tor zum Schwarzwald darstellen. Um Planungskosten in einem verträglichen Rahmen zu halten, schlagen wir einen runden Tisch mit Gartenlandschaftsgärtnern sowie Offenburger Weinbaubetrieben unter Leitung der städtischen Grünplanung vor. Die erarbeiteten Vorschläge sind im Planungsausschuss als Diskussionsgrundlage vorzustellen. Thomas Bauknecht


4 4.2.2012

Mühlbachareal: Erste Planungen Planungsausschuss wird über die Ideen der Landschaftsarchitekten informiert / Gestaltung der Freianlagen Einbeziehung des historischen Zwingerparks ein den Mühlbach begleitender Park mit einer Promenade entlang des westlichen Ufers entwickelt. Vernetzt mit der Gesamtstadt wird das ganze Quartier mittels eines durchgehenden Fuß- und Radwegs ebenfalls entlang des Westufers des Mühlbachs in Nord-Süd-Richtung sowie querenden Fußwegen in Ost-WestRichtung. Die neue Mühlbachpromenade, welche mit Hilfe von Treppen und Stegen auch dazu dienen soll, den Mühlbach erlebbar zu machen, bildet das Rückgrat des gesamten Mühlbachareals. Dieser Weg könnte auch zu einem Erlebnisweg ausgebaut werden, auf dem die Geschichte des Mühlbachs

Promenade

Mühlbachareal. Der erste Bauabschnitt liegt zwischen Angelgasse im Westen, Hauptstraße und Zwingerpark im Osten. Plan: Faktorgrün

Es ist eines der wichtigsten und faszinierendsten Städtebauprojekte der nächsten Jahre: die Entwicklung des Mühlbachareals westlich der Stadtmauer. Im Planungsausschuss hat Martin Schedlbauer vom Landschaftsarchitekturbüro Faktorgrün am vergangenen Montag erste Gestaltungsvorschläge präsentiert. „Die Gestaltung setzt nun Maßstäbe, denn sie soll später in Richtung Norden fortgeführt werden“, wies der Landschaftsplaner vor dem Ausschuss auf die grundlegende Bedeutung der Anfangsplanung hin. Im ersten Bauabschnitt,

der den Zwingerpark, die Angelgasse, die Wilhelm-Bauer-Straße und die Hauptstraße betrifft, geht es um die Gestaltung der Freianlagen und der Verkehrsanlagen. So soll die Fahrbahn Angelgasse/ Wilhelm-Bauer-Straße eine Breite von 4,25 Metern haben, hinzu kommen Parkplätze und Gehweg. Baumpflanzungen sollen parallel zur Straße angelegte Parkplätze auflockern. Die Erschließungsfunktion der Straßen wird mit einer neuen Wohn- und Aufenthaltsqualität als Wohnstraßen verknüpft. Als prägendes Element des Freiraumkonzepts wird unter

über die vorhandenen Hinweistafeln hinaus erfahrbar wird. Der Zwingerpark bleibt in seiner Bedeutung erhalten, könnte jedoch behutsam modernisiert werden. Lediglich der Gehölzbestand entlang des Ufers soll ausgedünnt werden, um, wie sich die Landschaftsarchitekten ausdrücken, „neue Blickbeziehungen“ zwischen den beiden Ufern herzustellen und den Mühlbach stärker als bisher in den städtischen Kontext zu integrieren. Ankommende Wegebeziehungen werden in Form von Stegen oder Plattformen an das Ufer herangeführt und finden jeweils im gegenüberliegenden Ufer

ihre Fortsetzung, so dass eine Zwiesprache über das Ufer hinweg stattfindet. Da das Planungsgebiet auch den Bereich der Hauptstraße als zentrale Stadteinfahrt Offenburgs umfasst, besteht die Möglichkeit, über die Gestaltung und Funktion des Stadtentrees neu nachzudenken. So sollte das Forum-Kino besser an die Altstadt angebunden werden. Vorgeschlagen wird, falls eine Sanierung der vorhandenen Straßenbrücke über den Mühlbach anstünde, die Brücke so aufzuweiten, dass die Kinzigvorstadt städtebaulich und räumlich besser an die Altstadt angebunden werden kann. Weiter wird darüber nachgedacht, den Eingang in die historische Altstadt (Stadtbuckel) in seiner Bedeutung wieder stärker herauszuarbeiten. Es wird vorgeschlagen, sich langfristig über eine durchgängige Pflasterung der Hauptstraße im Bereich der historischen Altstadt Gedanken zu machen. Die Mitglieder des Planungsausschusses nahmen diesen ersten Planungsentwurf „einfach einmal zur Kenntnis“ (Bertold Thoma, SPD). Kurt Feger, CDU, fordert ein grundsätzliches Gespräch über eine einheitliche Straßenbreite in Wohngebieten. Rudi Zipf, Freie Wähler, lobte die „gelungene Gesamtplanung“ und regte an, eine alte Planungsüberlegung, Fußgänger- und Radweg unter der Brücke am Stadtbuckel zum Zwingerpark zu führen, im Hinterkopf zu behalten.

Parkplatz Wilhelm-Bauer-Straße. Neue Straßengestaltung. Foto: Heinzmann


4.2.2012 5 Kurz Notiert

Gottesdienst & Konzert

Zu einem Gottesdienst lädt das Evangelische Bezirkskantorat am Sonntag, 5. Februar, um 10 Uhr in die Evangelische Erlöserkirche ein. Unter dem Motto „Spirituals & Gospels“ findet am selben Tag um 17 Uhr ein Konzert statt.

Standortfrage und Ausstattung Bürgerinformationsveranstaltung zum Neubau Kombibad

Lesung & Gespräch

Der Zonta Club Offenburg-Ortenau lädt am Mittwoch, 8. Februar, um 20 Uhr zu einem Vortrag über Freiheit, Gleichheit und Grundeinkommen in den Salmen ein. Referent ist Professor Götz W. Werner. Eintritt: acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Karten sind im Bürgerbüro erhältlich.

Vortrag

Das Frauen- und Mädchengesundheitszentrum lädt am Samstag, 11. Februar, von 9.30 bis 11.30 Uhr zu einem Vortrag über Achtsamkeit in die Hindenburgstraße 28 ein. Dazu gibt es praktische Übungen. Anmeldung: Telefon 07 81/9 90 35 76.

BONO-Fasentball

Unter dem Motto „BONO macht mobil“ lädt die Bürgergemeinschaft Offenburg Nord-Ost am Samstag, 11. Februar, ab 19.31 Uhr zum Fasentball in den SchillerSaal. Karten gibt’s im Vorverkauf bei Blumen Bauknecht oder an der Abendkasse.

Tanzen im Verein

Die Anfängergruppe der Tanzabteilung des ETSV 1846 Jahn e.V. sucht Verstärkung. Interessierte Paare mit Vorkenntnissen sind willkommen. Getanzt werden freitags von 19 bis 20.15 Uhr in der WaldbachTurnhalle, Vogesenstraße 6a, Standard- sowie Lateinamerikanische Tänze. Weitere Informationen unter Telefon 07 81/2 39 63.

3 Offenburger Postkarten zum Preis von 2 (1 Euro) Einzulösen im Rathaus, Empfang, Hauptstraße 90, 77652 Offenburg (So lange der Vorrat reicht)

Flohmarkt

Der Elternbeirat des Kindergartens Weingarten veranstaltet am Samstag, 11. Februar, von 10 bis 12 Uhr einen Flohmarkt für Kinderkleider und Spielsachen im Pfarrzentrum in Zell-Weierbach. Tischreservierungen ab sofort unter Telefon 07 81/4 21 66. Die Tischgebühr beträgt sechs Euro sowie einen selbst gebackenen Kuchen.

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Öffnungszeiten Wo wird das neue Kombibad gebaut und wie wird es aussehen? Dies waren die beiden zentralen Fragen beim zweiten Bürgergespräch. Foto: Walz

Zu einer zweiten Informationsveranstaltung lud die Stadt am vergangenen Mittwoch, 1. Februar, interessierte Bürger in das Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt ein. Vorgestellt wurden die beiden Machbarkeitsstudien mit zwei zentralen Fragen: die Standortbestimmung und die Ausstattung des Kombibads. Rund 50 Bürgerinnen und Bürger fanden den Weg ins Familienzentrum und verfolgten aufmerksam die Ausführungen zum geplanten Kombibad von Baubürgermeister Oliver Martini und Projektleiter TBO-Chef Alex Müller. „Wir zeigen heute Abend nur Grundrisse, aber wir haben noch kein fertiges Bad“, erklärte Martini, bevor er das Wort an den TBO-Chef weitergab. Nach einem kurzen chronologischen Abriss vom Grundsatzbeschluss des Gemeinderats am 30. Mai 2011 bis zur Präsentation der beiden Machbarkeitsstudien durch die Büros GMF aus Neuried bei München und Kannewischer aus Baden-Baden am 29. November 2011 betonte Müller nochmals, dass es kein Spaßbad geben werde. Vielmehr solle die Grundversorgung mit attraktiven Angeboten auch für die nähere Umgebung abgedeckt werden. Zu diesem Ergebnis seien auch die beiden Gutachter gekommen:

Sport, Freizeit sowie Erholung und teilweise Therapie stehen im Vordergrund. Natürlich sollen auch die Saunabesucher auf ihre Kosten kommen, so Müller weiter. Während GMF den alten Standort Stegermatt befürwortet, mit einer Wasseroberfläche von 985 Quadratmetern im Innenbereich und einem „Cabrio-Dach“ – einer verschiebbaren Dachlösung, favorisiert Kannewischer den Standort am Gifizsee mit einer Wasseroberfläche von 990 Quadartmetern im Innenbereich und einer um 500 Quadratmetern verringerten Wasseroberfläche im Außenbereich, da der See mitgenutzt werden könne. Unter den Anregungen der Bürger an die Verwaltung waren vor allem die Standortfrage und die Ausstattung für die unterschiedlichen Nutzergruppen Thema. Besonders die Zentralität und die bessere Anbindung an den ÖPNV brachten die Bürger als Argumente für den Stegermatt-Standort vor, hingegen die einmalige Lage am Gifiz und für einige auch die bessere Parkmöglichkeit den Ausschlag für Uffhofen gab. Springer, Sportund Freizeitschwimmer sowie Aqua-Jogger unter einen Hut zu bringen, lag vielen am Herzen, nicht zuletzt die Forderung familienfreundlicher Eintrittspreise.

Über die närrischen Tage ist die Stadtverwaltung sowie das Bürgerbüro am Fischmarkt und das Bürgerbüro Bauen in der Wilhelmstraße zu folgenden Zeiten geöffnet: Am Schmutzigen Donnerstag, 16. Februar, von 8 bis 12 Uhr und am Fasnachtsdienstag, 21. Februar, von 8 bis 12 Uhr. Für den Bereich der Kindertagesstätten sowie den Stadtteil- und Familienzentren gelten die jeweils individuell vereinbarten Öffnungszeiten.


6 4.2.2012

Schiller-Gymnasium wird 100 Jahre Festkomitee aus Lehrkräften, Schülern, Ehemaligen und Eltern organisiert buntes Jubiläumsprogramm Sowohl einen Überblick über die Jubiläumsfeierlichkeiten als auch einen traumhaften Überblick über die Stadt vom legendären Schillertürmchen aus hat das Festkomitee in der vergangenen Woche den örtlichen Pressevertretern gegeben. Auf dem Jubiläumsprogramm stehen zahlreiche Veranstaltungen, eine Festschrift und zwei Ehemaligentage, organisiert vom neu gegründeten Verein der Schilleraner – ehemalige Schülerinnen und Schüler des Schiller-Gymnasiums –, der Verbindung zu den früheren Abiturienten der Schule ausbauen und pflegen will. Eingebunden in die Vorbereitungen, die bereits seit Wochen auf Hochtouren laufen sind alle: Lehrekräfte, Eltern, Schüler und Ehemalige.

Das Schiller-Gymnasium ist das größte allgemeinbildende Gymnasium Offenburgs mit einer sehr langen Tradition. Als Bürgerschule 1894 gegründet, erfolgte 1912 die Ernennung zur Oberrealschule. Das bedeutete, dass von diesem Jahr an das Abitur an der Schule abgelegt werden konnte. Im Jahr 1915 erhielt die Schule dann ein neues Gebäude.

Wahrzeichen Mit seinem Türmchen wurde das Schulhaus zu einem markanten städtebaulichen Wahrzeichen der Oststadt – und ist es noch bis zum heutigen Tag. 1937 fand die Umbenennung der Schule in „Schiller-Schule, Oberschule in Offenburg/Baden“ statt.

Erst 1948 erhielt das SchillerGymnasium seinen jetzigen Namen. In diesem Jahr wurde auch das Zentral-Abitur nach französischem Vorbild eingeführt. Steigende Schülerzahlen erforderten einen Neubau, der 1974 eingeweiht wurde. Mit der Renovierung der alten Turnhalle zum SchillerSaal wurden 1991 die Baumaßnahmen abgeschlossen. Die Schule hat nach ihrem Schülerhöchststand 1979/80 mit 1450 Gymnasiasten heute einen aktuellen Stand von 1150 Schülern. Das Festwochenende vom 13. bis 15. Juli beginnt am Freitag um 9 Uhr mit einem Gottesdienst für Schüler, Lehrer, Eltern und Ehemalige in der Dreifaltigkeitskirche. Ab 10.30 Uhr sind alle zum Tag der offenen Tür eingeladen. Der Festabend für die ganze Schulgemeinschaft findet um 19

Drei Tage feiern

Bauen und Wohnen in Offenburg

Uhr in der Oberrheinhalle statt. Zu einem Festakt sind am Samstag um 11 Uhr geladene Ehrengäste im Schiller-Saal herzlich willkommen. Ein Ehehmaligen-VolleyballTurnier steht um 14 Uhr in der Turnhalle auf dem Programm. Zum großen Ehemaligenfest lädt

Wahrzeichen. Das Schillertürmchen aus der Kaiserzeit ist heute noch im Originalzustand erhalten. Fotos: Heinzmann

das Festkomitee, allen voran die Schilleraner, um 19 Uhr in die Oberrheinhalle ein. Den Abschluss bildet am Sonntag um 11 Uhr ein Sinfonie- und Chorkonzert – Schiller heute und Schiller damals – mit derzeitigen und ehemaligen Schülern in Orchester und Chor in der Oberrheinhalle.

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Schiller-Saal. Nach rund einjähriger Sanierung der alten Turnhalle wurde der neue Saal als „Ort der vielfältigen Kommunikation“ am 9. April 1991 feierlich eingeweiht.


4.2.2012 7

Mikrozensus

Abfallgebühr

Am 9. Januar 2012 ist in BadenWürttemberg, wie auch in ganz Deutschland, die Befragung zum Mikrozensus 2012 gestartet. Der Mikrozensus ist eine gesetzlich angeordnete Befragung über die Bevölkerung und den Arbeitsmarkt, die seit 1957 jedes Jahr bei einem Prozent aller Haushalte in Deutschland durchgeführt wird. In Baden-Württemberg werden jährlich rund 48 000 Haushalte durch das Statistische Landesamt befragt. Bei der Stichprobenziehung werden durch ein mathematisches Zufallsverfahren Gebäude ausgewählt. Die Haushalte, die in diesen Gebäuden wohnen, sind auskunftspflichtig. Der Stichprobenumfang von etwa 48 000 Haushalten wird gleichmäßig auf alle Monate und Wochen des Jahres verteilt. Somit werden in BadenWürttemberg pro Woche rund 920 Haushalte von den Interviewern des Statistischen Landesamtes befragt. Die Angaben beziehen sich dann jeweils auf die Woche vor dem Interview. Datenschutz und Geheimhaltung sind umfassend gewährleistet. Die Interviewer, die die Mikrozensusbefragung durchführen, sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet. Sie kündigen sich einige Tage vor ihrem Besuch schriftlich bei den Haushalten an und übergeben mit der Ankündigung auch Informationsmaterial über die Erhebung. Sie weisen sich mit einem Interviewerausweis des Statistischen Landesamtes aus. Die Befragung wird mit einem Laptop durchgeführt. Die Auskünfte von älteren Personen oder Rentnern sind genauso wichtig wie die Angaben von Angestellten, Selbstständigen, Studenten oder Erwerbslosen. Der Gesetzgeber hat die meisten Fragen mit einer Auskunftspflicht belegt. Das Statistische Landesamt bittet jedoch, auch die freiwilligen Fragen zu beantworten. Die Mikrozensusergebnisse für Baden-Württemberg werden vom Statistischen Landesamt fortlaufend veröffentlicht. Ausgewählte Ergebnisse stehen kostenlos unter www.statistik-bw.de zur Verfügung. Fragen beantwortet das Amt unter den beiden Rufnummern 07 11/6 41-29 71 oder -25 13.

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft Ortenaukreis verschickt derzeit die Abfallgebührenbescheide. Wer seine Abfalltonne in eine kleinere oder größere umtauschen möchte, kann seinen Änderungswunsch dem Eigenbetrieb Abfallwirtschaft per Fax (07 81/80512 13), E-Mail (abfallwirtschaft@ ortenaukreis.e), über die Internetseite (www.abfallwirtschaft-ortenaukreis.de) oder über die Postanschrift (Badstraße 20, 77652 Offenburg) mitteilen. Änderungen, die nach dem 13. Januar 2012 beantragt worden sind, konnten nicht mehr im Abfallgebührenbescheid 2012 berücksichtigt werden. In diesen Fällen versendet der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft in Kürze einen nachfolgenden Änderungsbescheid. Aufgrund einer Vielzahl telefonischer Rückfragen zum Abfallgebührenbescheid kann es erfahrungsgemäß trotz Verstärkung durch weitere Telefonanschlüsse zu Überlastungen kommen. Der Betrieb bittet die Bürger daher um ein wenig Geduld.

SPende für daS bunte hauS

2100 Euro hat die Belegschaft der Firma Servolift aus Zunsweier in der Weihnachtszeit gesammelt und nun dem Bunten Haus in Offenburg überreicht. „Wir sammeln jedes Jahr für den guten Zweck“, erzählte Geschäftsführer Jürgen Rieber (im Bild hinten links) bei der Spendenübergabe. Schon vor zwölf Jahren hatte das Unternehmen das Bunte Haus unterstützt. Rieber: „Meist geben wir das gesammelte Geld an Einrichtungen und Organisationen aus der Region. Dorthin, wo es gebraucht wird.“ Mit dem Leiter des Bunten Hauses, Philipp Basler (2. v. r.), freuen sich die zweite Vorsitzende des Trägervereins, Elisabeth Lolivrel, der Schriftführer des Vereins, Hans-Peter Goergens, und die Kinder. Basler: „Das Geld werden wir unter anderem dazu nutzen, neue Musikinstrumente anzuschaffen.“ Foto: Butz

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Mo.– Fr. 09:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 16:00 Uhr Do. 09:00 – 12:00 Uhr, 13:00 – 18:30 Uhr Jeden 1. Samstag im Monat 09:00 – 13:00 Uhr

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8 4.2.2012

Abwassergebühr Stillen schützt Das Mutter-Kind-Zentrum des Ortenau Klinikums veranstaltet in der übernächsten Woche wieder einen Stillinformationsabend für werdende Mütter. Stillen schützt und fördert die Gesundheit von Mutter und Kind. Je besser sich die Mütter auf die Stillzeit vorbereiten, desto leichter gelingt das Stillen und wird zur glücklichen Erfahrung für Mutter und Kind. Die Frauenklinik und Geburtshilfe des Ortenau Klinikums in Offenburg am Standort Ebertplatz lädt am Montag, 13. Februar, um 19 Uhr in den Hörsaal 1 zum Stillinformationsabend für werdende Mütter ein. Für Fragen ist genügend Zeit vorgesehen. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Stadtenwässerung Offenburg informiert in der kommenden Woche noch zweimal zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr. Reno Beathalter vom Abwasserzweckverband Offenburg (AZV) wird in diesen Informationsveranstaltungen Hintergründe und Verfahren erläutern. Nach seinem Vortrag besteht die Möglichkeit für alle Interessierten, Fragen zu stellen. Die Veranstaltungen beginnen jeweils um 19 Uhr. Die beiden Termine der kommenden Woche: Offenburg Nord-West: Mittwoch, 8. Februar Halle Nord-West Fessenbach, Rammersweier, Zell-Weierbach: Donnerstag, 9. Februar Abtsberghalle Zell-Weierbach

Weibliche Gitarrenklänge Der „Blues Caravan“ macht wieder Halt in der Reithalle

Preisgünstig zur Arbeit fahren und am Wochenende durch die ganze Ortenau…

Der Bluesrock ist weiblich. Dani Wilde, Samantha Fish und Victoria Smith (v l.) spielen in Offenburg. Foto: Veranstalter

Wer rechnen kann, fährt

Wieder einmal zeigt sich: die Zukunft des Bluesrock ist weiblich. Bei der diesjährigen Ausgabe des Festivals „Blues Caravan“ mit dem Motto „More Girls with Guitars“ am Mittwoch, 8. Februar, 20 Uhr, in der Reithalle Offenburg präsentieren Samantha Fish, Dani Wilde und Victoria Smith facettenreichen Bluesrock vom Feinsten. Die aus Kansas City stammende Samantha Fish war zwar im vergangenen Jahr jüngstes Mitglied des „Blues Caravans“, rückte aber dennoch schnell in den Mittelpunkt des Geschehens. Trotz ihres Alters singt und spielt die 22-Jährige mit einer erstaunlichen Reife und Souveränität. Dies zeigte sie in den zehn Songs ihres Debütalbums „Runaway“, das pünktlich zum „Blues Caravan“ 2011 erschien und gekonnt den Bogen zwischen Blues, Boogie, Rock und Country spannte. Dani Wilde hat mittlerweile reichlich Caravan-Erfahrung gesammelt und ist 2012 schon zum dritten Mal dabei. Die Sängerin und Songwriterin aus dem englischen Brighton kombiniert die Intensität der „Queen of Soul“ Aretha Franklin mit einem poppigeren Einschlag und begeistert auch mit einem ausgeprägt kantigem

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Gitarrenstil. Bei der vergangenen Tour galt ihre Performance von Titeln wie „Abandoned Child“, ein Lied über Slumkinder in Kenia, oder „Red Blooded Woman“ der aktuellen CD Shine als besonderer Konzerthöhepunkt. Ebenfalls aus Brighton kommt der Neuzugang des musikalischen Trios, Victoria Smith, die die „Girls with Guitars“ am Bass unterstützen wird. Die gefragte Musikerin spielte schon in zahlreichen Rockbands, kam aber ursprünglich

Unterstützung durch die Liebe zu Motown-Soul sowie durch ihre Bewunderung für den legendären Session-Bassisten James Jamerson zum Bass. Sie gehört in Großbritannien zu den besten ihres Fachs und wird mit dem zuverlässigen und „Blues Caravan“-erprobten Denis Palatin am Schlagzeug, dem einzigen Mann in der Runde, die Rhythmusgruppe bilden. Tickets und Informationen zu diesem weiblichen Bluesrock-Abend gibt es unter anderem im Offenburger Bürgerbüro, Fischmarkt 2, unter der Rufnummer 07 81/ 82-20 00 oder im Internet unter den beiden Adressen www.kulturbuero.offenburg.de und www.ortenaukultur.de.


4.2.2012 9

Appell: Mehr Frauen an die Macht! Podiumsdiskussion über das Engagement von Frauen in der Politik/Aktiv mitwirken und -gestalten Genau zwischen den Kommunalwahlen 2009 und 2013 haben OB Edith Schreiner, Gemeinderatsmitglieder und die Sozialwissenschaftlerin Uta Kletzing die Frage diskutiert, wie die Potenziale von Frauen stärker genutzt werden können. „Es gibt keine Demokratie ohne Frauen“, zitierte die Oberbürgermeisterin die algerische Feministin Khalida Messaoudi. „Impulse für eine zukunftsgerichtete Kommunalpolitik“ sollten von der Halbzeitveranstaltung in der Volkshochschule ausgehen, die OB Schreiner mit einigen Zahlen einleitete: So sind Frauen in den Parlamenten nach wie vor stark unterrepräsentiert, vom Europäischen Parlament (31 Prozent) über den Bundestag (32 Prozent) bis zum Landtag von Baden-Württemberg (24 Prozent), den Gemeinderäten (22 Prozent) und Kreistagen (15 Prozent). In Offenburg ist jedes vierte Gemeinderatsmitglied weiblich, im Kreistag hingegen liegt der Frauenanteil bei 10,2 Prozent. Seit 1993 gibt es in Offenburg Angebote mit dem Ziel, mehr Frauen in die Kommunalpolitik zu bringen, so Schreiner. Dass dies Anliegen aller Fraktionen sei, betonten die Vertreterinnen und Vertreter des Stadtparlaments und warben für die Arbeit in den kommunalen Gremien. Man könne mitgestalten und viel für die Stadt bewirken, waren sich Regina Heilig (CDU), Jochen Ficht (SPD), Angelika Wald (Die Grünen) und Hans Rottenecker (Freie Wähler) einig. Wald plädier-

Uta Kletzing: „Macht bedeutet Möglichkeit zum Gestalten.“

Im Offenburger Gemeinderat ist jedes vierte Mitglied weiblich. Fotos (2): Siefke

te für eine Politik, die Männer und Frauen gleichermaßen anspreche. Ficht forderte dazu auf, das Wählerverhalten genauer zu betrachten. Seiner Erfahrung nach spiele der Bekanntheitsgrad eine ganz große Rolle. Auch Heilig sah darin den Schlüssel zum Erfolg. Man müsse sich in der Gemeinde sichtbar machen. Männer seien überwiegend in Einrichtungen aktiv, in denen es mehr Öffentlichkeit gebe. Dass Frauen mitunter zu zurückhaltend agierten, führte ein Zuhörer an: „Sie schieben die Verantwortung gerne den Männern zu“, so seine Erfahrung. In ihrem Impulsreferat griff Uta Kletzing die Frage auf, wie es gelingen könne, mehr Frauen zu mobilisieren. Als Leiterin des Bereichs Politik und Verwaltung in der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft (EAF) leitete sie von 2008 bis 2010 das Projekt „Gender-Aspekte kommunalpolitischer Partizipation“. Was die Frauenbeteiligung angehe, sei die Arbeit auf Stadt- und Kreisebene „das Stiefkind in der politischen Landschaft“, so die Referentin. Immer noch gebe es Gremien, in denen gar keine Frau sitze. Um die Gründe herauszufinden und Handlungsempfehlungen auszusprechen, wurden bundesweit in 507 Kommunen 1036 Gemeinderätinnen befragt. Auffällig war, dass 86 Prozent der Mandatsträgerinnen zuvor ehrenamtlich engagiert waren – für Kletzing ein entscheidendes Kriterium. Es gehe darum, Brücken zu

bauen zwischen der Zivilgesellschaft und der Politik. Sie empfahl, bei künftiger Bewerberinnensuche gezielt auf die Vereine und Verbände zuzugehen. Frauen, die dort bereits aktiv seien, investierten ihre Freizeit fürs Gemeinwohl und seien oft schon auf Missstände aufmerksam geworden. Die in der Studie befragten Gemeinderätinnen kritisierten an ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit, dass es an einer Sitzungs- und Redekul-

tur mangle, dass der Einstieg oft sehr mühsam sei, wenig Kollegialität herrsche und öffentliche Auftritte ihnen mitunter schwer fielen. Insgesamt, so Kletzing, sollten die Termine in der Kommunalpolitik planbarer sein und „Kompetenzentwicklungsangebote“ gemacht werden, um Neulingen den Einstieg zu erleichtern. Auch die Vereinbarkeit von Familie, Beruf und politischem Engagement sei ausbaufähig. Als Grund für ihre Teilnahme nannten die Befragten „Engagement über den Tellerrand hinaus“ (81 Prozent), „persönliche Weiterentwicklung“ (56 Prozent) und „neue Herausforderungen“ (37 Prozent). Ein Großteil der Erwartungen werde erfüllt, so das Ergebnis der Studie. Die Botschaft für Kletzing lautet: „Das ist alles kein Hexenwerk.“ Sie zitierte Hannah Arendt, die in der Macht die Möglichkeit zum Gestalten sah. Macht entstehe zwischen Menschen. Wer sich für die Isolation entscheide, dürfe sich nicht über seine Ohnmacht beschweren.

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10 4.2.2012

NACHRUF Wir trauern um unsere Mitarbeiterin

Renate Albrich Die Verstorbene war seit 10. August 1987 für die Stadt Offenburg im Fachbereich Bürgerservice und Soziales tätig. Wir verlieren mit ihr eine sehr engagierte und pflichtbewusste Mitarbeiterin, die sich als Kollegin hoher Wertschätzung erfreute. Wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Unser Mitgefühl gilt ihrer Familie. Für die Stadtverwaltung Offenburg Edith Schreiner Oberbürgermeisterin

Christa Streicher Personalratsvorsitzende

Lärmbelästigung an Festhallen Albert Glatt, CDU-Stadtrat, möchte mit Schreiben vom 29. Januar an OB Edith Schreiner wissen, wie hoch die Belastung der Anwohnerschaft bei der Vermietung von Turn- und Festhallen an Privatpersonen ist. Anlass für seine Anfrage ist die Beschwerde einer Bürgerin, wonach die Anwohner der FreihofHalle Waltersweier an Wochenenden häufig durch private Feste bis in die Morgenstunden des Sonntags mit massiver Lärmbelästigung und Ruhestörung zu tun hätten. Glatt fragt, ob bei der Vermietung von Hallen auf die geltenden Gesetze zum Schutz gegen Lärmbe-

lästigung hingewiesen werde, ob die Stadt etwas tun könne, um dem Ruhebedürfnis der Anwohner in der Nacht zu ihrem Recht zu verhelfen, ob es eine Kautionspflicht bei Anmietung einer Halle gebe und ob der Veranstalter nach Ausufern eines Festes in Regress genommen werden könne. Die gut gemeinte Idee, Turnund Festhallen an Privatpersonen zu vermieten, dürfe nicht auf Kosten der Nachbarschaft gehen. Es gelte, eine Bestandsaufnahme der Situation im Bereich der einzelnen Hallen zu machen und gut funktionierende Regelungen bei allen Hallen anzuwenden.

Energieverbrauch Sicherung des Sozialen Offenburgs

Hans-Jürgen Jäger ist der neue Leiter des Friedhofbetriebs der Stadt Offenburg. Diese Position hat er Anfang 2012 übernommen. Als Nachfolger von Stephan Schnepf, der in die städtische Grün- und Umweltplanung gewechselt ist, ist Hans-Jürgen Jäger für die zwölf Friedhöfe im Stadtgebiet und in den Ortsteilen verantwortlich. Seinen Arbeitsplatz hat er in der Friedhofsverwaltung am Weingartenfriedhof in Offenburg. Im Friedhofs- und Bestattungswesen hat der 47-jährige gelernte Bürokaufmann und Bürofachwirt langjährige Erfahrung. Bis Ende 2011 war er für die kommunalen Friedhöfe der Stadt Tuttlingen verantwortlich sowie Betriebsleiter des kommunalen Krematoriums. Foto: TBO

Uta-Maria Klingenberger stellt für die Gemeinderatsfraktion der Grünen mit Schreiben vom 25. Januar an OB Edith Schreiner in Bezug auf die Klimaklausur des Gemeinderats und auf die anstehenden Haushaltsberatungen folgende Anträge: „Der seit der ENEV 2009 für größere öffentliche Gebäude mit Publikumsverkehr vorgeschriebene Wärnepass ist ein sinnvolles Element, um Gebäude zu bewerten und somit Prioritäten in der Sanierung zu setzen. Wir beantragen, dass uns der darin enthaltene Engergieverbrauch der einzelnen betroffenen städtischen Gebäude (Schulen, Rathäuser, Messegebäude, Sporthallen) zur Verfügung gestellt wird. Beim Bau des Stadtteil- und Familienzentrums Innenstadt wurde oberflächennahe Geothermie installiert. Damals wurde ein Monitoring erstellt, welches eine Bewertung des Betriebs der Anlage und auch Rückschlüsse auf den Einsatz der Geothermie in Offenburg geben kann. Wir bitten um die Ergebnisse des Betriebs seit der Inbetriebnahme.“

Familienbrunch im SFZ Oststadt Am Sonntag, 12. Februar, lädt das Stadtteil- und Familienzentrum Oststadt wieder zum Brunch für alle Altersgruppen. Von 9 bis 13 Uhr hält das Team der Außenwohngruppe Hindenburgstraße der Lebenshilfe e.V. ein reichhalti-

ges Buffet bereit mit Süßem, Wurst, Käse und Fisch sowie allem, was zu einem richtigen Sonntagsfrühstück und Brunch dazugehört. Eine Erzieherin bietet ab 10 Uhr Unterhaltungsangebote für alle anwesenden Kinder.

Die SPD-Gemeinderatsfraktion rückt in ihrem Antrag zum Doppelhaushalt 2012/13 die Sicherung des Sozialen Offenburgs ins Zentrum ihrer Forderungen. Diese soll den gesellschaftlichen Bedürfnissen und Entwicklungen angepasst werden, wenn es möglich und erforderlich ist. „Wir stehen in der Kommunalpolitik in einer besonderen sozialen Verantwortung und gewähren Familien, nichtehelichen Gemeinschaften sowie Alleinerziehenden für ihre Kinder Ermäßigungen beim Besuch von Kindergärten, -tagesstätten, Schülerhorten, der verlässlichen Grundschule, der Musikschule, der Kunst- und Volkshochschule, der Stadtranderholung und Jugendsportfreizeitwoche sowie beim Mittagessen in Schulen. In allen diesen Leistungen stecken erhebliche öffentliche Mittel – aber der Offenburger Familienpass ist das Herzstück dieser Sozialpolitik. Damit werden die Belastungen der Familien gerechter verteilt. Doch die Einkommensgrenzen für diesen Pass zur Familienförderung sind seit nunmehr sieben Jahren unverändert. Dieses Herzstück der Offenburger Sozialpolitik hat dadurch in seiner Wirksamkeit deutlich abgenommen.“ Die SPD-Fraktion stellt daher für den Haushalt 2012/13 folgenden Antrag: 1. Die Ermäßigung für das erste Kind beim Familienpass (Stufe 1) soll zum 1. September

2012 von zehn auf 20 Prozent angehoben werden. 2. Die Einkommensgrenzen für die Offenburger Familienförderung (Familien- und Sozialpass), die seit dem 1. September 2005 gelten, sollen in jeder Stufe der Tabelle um 30 Prozent angehoben werden. 3. Die Einkommensgrenzen sollen künftig alle zwei Jahre der allgemeinen Lohnentwicklung angepasst werden. Der Antrag zielt bewusst auf eine zusätzliche Familienförderung der Offenburger Bürger mit einem mittleren Einkommen – zum Beispiel Angestellte, Facharbeiter, Beamte im einfachen Dienst. „Sie sind die tragende Säule unserer Gesellschaft. Sie leiden besonders an der Schere zwischen zusätzlichen Ausgaben und nur unzureichend angepassten Löhnen und Gehältern. Wenn entsprechend unseres Antrags weitere Personenkreise mit einem mittleren Einkommen Anspruch auf Förderung über den Familienpass erhalten, entlasten wir kurzfristig und spürbar eine nennenswerte Anzahl von Offenburger Familien.“ Die Verwaltung wird aufgefordert, bis zur Sitzung des Hauptausschusses die finanzielle Dimension des Antrags darzustellen. Erst dann werde zu entscheiden sein, „ob sich die Stadt Offenburg eine derartige Verbesserung ohne einen Eingriff in andere Vorhaben leisten kann oder ob Mittel an anderer Stelle eingespart werden müssen.“


4.2.2012 11

Würdigung für das Ehrenamt Hubert-Burda-Stiftung verleiht Senator-Ehrenamtspreis In diesem Jahr ruft der Offenburger Verleger Hubert Burda den Senator-Ehrenamtspreis für Offenburg und die Ortenau ins Leben. Die Auszeichnung wird von der Hubert-Burda-Stiftung vergeben, unter der Schirmherrschaft von Offenburgs Oberbürgermeisterin Edith Schreiner und Frank Scherer, Landrat des Ortenaukreises. Mit der Preisverleihung sollen ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger in der Region eine besondere Würdigung erfahren. „Eine Stadt wird durch das vielfältige ehrenamtliche Engagement zu einer Gemeinschaft“, sagt Schreiner über den Preis. „Wir sind stolz, dass in Offenburg die bürgerschaftliche Arbeit in Vereinen und Organisationen beispielhaft ausgeprägt ist. Als Stadtoberhaupt freut es mich sehr, dass der von Dr. Burda ins Leben gerufene Senator-Ehrenamtspreis als private Initiative freiwilliges Engagement in unserer Region anerkennt und honoriert.“ Landrat Scherer stimmt Offenburgs Rathauschefin zu: „Die Bereitschaft, etwas für den Nächsten zu tun, ohne materiellen Lohn dafür zu erwarten, ist eine der tragenden Säulen unserer Gemeinschaft. Menschen in der Ortenau, die sich ehrenamtlich engagieren, verdienen für ihr vorbildliches Verhalten besondere

Anerkennung. Deshalb unterstütze ich diese hervorragende Initiative von Verleger Dr. Hubert Burda sehr gern.“ Die Hubert-Burda-Stiftung ruft die Bevölkerung in Offenburg und der Ortenau auf, Personen, Gruppen und Vereine, die sich in besonderem Maße ehrenamtlich um die Gesellschaft verdient gemacht haben, offiziell für den SenatorEhrenamtspreis 2012 vorzuschlagen. Die Vorschläge können bis zum 8. Februar 2012 schriftlich per Post oder E-Mail eingeschickt werden. Dabei sollte der potenzielle Preisträger kurz vorgestellt, seine ehrenamtliche Tätigkeit erläutert und seine Nominierung begründet werden. Nicht fehlen dürfen zudem die Kontaktdaten (Name, Adresse, E-Mail und Telefonnummer) sowohl des Nominierten (Einzelperson, Gruppe oder Verein) als auch der Person, die den Vorschlag bei der Stiftung einreicht. Per Post erreichen die Vorschläge (maximal eine Din-A-4-Seite) die Jury unter folgender Adresse: Hubert Burda Media, Stichwort „Senator-Ehrenamtspreis 2012“, Hubert-Burda-Platz 1, 77652 Offenburg. Die E-Mail-Adresse für Einsendungen lautet senator-ehrenamtspreis@burda.com. Einsendeschluss ist am kommenden Mittwoch!

EIn baumhaus für käfErsbErg

Das Modell „Lampion“ von Lisa Axmann (l., mit Bürgermeister Christoph Jopen) ist einer der beiden Siegerentwürfe des Baumhaus-Talentwettbewerbs, den das Architekturbüro Partner AG an vier Offenburger Gymnasien ins Leben gerufen hatte. Ebenfalls Platz eins erreichte der gemeinsame Entwurf „Vier Kugeln“ von Paula Eckerle und Kristina Koch. Die drei Finalistinnen gehen in den kommenden Wochen in die zweite Runde, in der entschieden wird, welcher der beiden Entwürfe tatsächlich als Baumhaus für das Landschulheim Käfersberg in Frage kommt. Dazu werden nun Gespräche mit Statikern geführt. Foto: Partner AG

Sauna Mo Di Mi Do Fr Sa So

Hallenbad Mo geschlossen Di 10 - 22 Uhr Mi 10 - 20 Uhr Do 6.30 - 20 Uhr (8 - 10 Uhr nur für Damen) Fr 10 - 22 Uhr Sa 9 - 18 Uhr So 9 - 18 Uhr

Stegermattstraße 11 77652 Offenburg Telefon 0781 - 91 93 38-0 Der Ehrenamtspreis ist nach Senator Franz Burda benannt.

Foto: Burda

13 - 22 Uhr 9 - 22 Uhr 9 - 21 Uhr 10 - 21 Uhr 9 - 22 Uhr 9 - 19 Uhr 9 - 18 Uhr

Weitere Infos zu den Saunatagen und besonderen Sauna-Angeboten unter ffenburg.de .tbo-o w w w


12 4.2.2012 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen

Erfolg für Hochschule

Wichtige Informationen zur Hundesteuer Die Stadt Offenburg hat in dieser Woche die Hundesteuerbescheide für das Jahr 2012 versandt. In letzter Zeit wurde vermehrt festgestellt, dass nicht alle Hundehalter/innen der Pflicht zur Anmeldung ihrer Hunde nachgekommen sind. Nicht nur im Sinne der Steuergerechtigkeit, sondern auch im Sinne der Hundehalter/innen, die ihre Hunde korrekt angemeldet haben, weisen wir nochmals ausdrücklich auf die folgenden Punkte der Hundesteuersatzung hin: •

Gemäß § 11 Abs. 1 der Hundesteuersatzung vom 1.1.2011 ist jeder Hundehalter verpflichtet, einen über drei Monate alten Hund innerhalb eines Monats bei der Stadt Offenburg anzuzeigen.

Die Vollzugsbeamten der Stadt Offenburg werden zukünftig vermehrt ein Auge darauf haben, ob jeder Hund seine Hundesteuermarke trägt. Die Hundesteuermarke ist ein Nachweis über die ordnungsgemäße Anmeldung.

Werden nicht angemeldete Hunde nachträglich festgestellt, müssen die betroffenen Hundehalter/innen mit einer rückwirkenden Steuerfestsetzung rechnen.

Hinzu kommt, dass das Nichtanmelden von Hunden eine Ordnungswidrigkeit ist, für die ein Bußgeld festgesetzt werden kann. Wenn die Anmeldung noch bis 31.3.2012 nachgeholt wird, kann auf ein Bußgeldverfahren verzichtet werden. Wenn danach die Ordnungswidrigkeit festgestellt wird, wird auf jeden Fall ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Die entsprechenden Anmeldeformulare erhalten Sie im Bürgerbüro, bei den Ortsverwaltungen oder über die Internetseite der Stadt Offenburg www.offenburg.de. Hier ist auch die aktuell gültige Hundesteuersatzung der Stadt Offenburg einzusehen. Für weitere Informationen bzw. Auskünfte steht Heike Möglich-Benz, Salzhaus, Hauptstraße 75-77, Fachbereich Finanzen, Zimmer 325, Telefon 0781/82-2507, gerne zur Verfügung.

Kurz Notiert

Steuererklärung 2011

Fleischgerichte

Fachhochschulreife

Fasnacht in Nordwest

Die Finanzverwaltung hat den Zentralversand der Steuerformulare eingestellt. Beim Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg können die wichtigsten Formulare sowie der Ratgeber „Steuererklärung 2011“ kostenfrei unter der Rufnummer 0800/0 76 77 78 angefordert werden. Weitere Infos gibt‘s auch im Internet unter www.steuerzahler-bw.de.

Auszubildende mit Mittlerem Bildungsabschluss können ausbildungsbegeleitend die Fachhochschulreife erwerben. Der Unterricht findet dienstags und donnerstags von 18 bis 21.15 Uhr statt. Nähere Informationen erteilt das Sekretariat B1 der Kaufmännischen Schulen unter Telefon 0781/805-8123 oder im Internet unter www. ks-og.de.

Um „Fleischgerichte – kurz gebraten, lecker serviert“ dreht sich eine Kochdemonstration, zu der das Ernährungszentrum, Prinz-Eugen-Straße 2, am Dienstag, 7. Februar, 19 Uhr, einlädt. Beate Müller zeigt, wie sich hochwertige Fleischteile zubereiten lassen, so dass sie nur eine kurze Garzeit benötigen. Kosten: 6 Euro. Anmeldung unter Telefon 07 81/8 05-71 00.

Am Schmutzigen Donnerstag, 16. Februar, findet für Kinder von 6 bis 11 Jahren ein großer Hemdklunkerumzug mit Gizigrufen statt. Start ist um 9.15 Uhr am Bunten Haus, Moltkestraße 10. Eine Stärkung für alle gibt es um 12 Uhr. Am Freitag, 17. Februar, steigt im Bunten Haus von 14 bis 16 Uhr die Kinder-Fasnachts-Party. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Das Team im Mai 2011 beim Shell-Eco-Marathon

Das Energiesparauto „Schluckspecht“, ein Projekt der Hochschule Offenburg, wurde jetzt als ein besonderer Ort im „Land der Ideen“ ausgezeichnet. Die Jury hat die jahrelange erfolgreiche Arbeit von Studierenden und Professoren im Bereich der Entwicklung und des Testens sparsamer und alternativer Antriebssysteme und die jüngsten Streckenrekorde dieser Ehrung zugrunde gelegt. Das Team um Professor Hochberg erfährt mit dieser Würdigung in der Kategorie „Wissenschaft“ erneut ein positives Feedback für die Forschungsleistung, die international erfolgreich und anerkannt ist, sowie die vorbildliche Integration von Studierenden in das Projekt. Hinter dem Wettbewerb „Land der Ideen“ verbirgt sich eine Initiative der Wirtschaft in Kooperation mit der Bundesregierung. Aus mehr als 2000 Bewerbungen hat eine Expertenjury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsmanagern, Journalisten und Politikern die vielversprechendsten Zukunftsideen in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft ausgewählt. „The Schluckspecht EV travels over 1000 miles on a single charge“ war eine der Schlagzeilen aus den USA, mit der ein Weltrekord gefeiert wurde, den das deutsche Schluckspecht-Team 2011 verzeichnete. Der Erfolg des Teams begann vor 14 Jahren mit Verbrennungsmotoren. Eine Entwicklung, die mit dem Sieg beim Shell-Eco-

Foto: Reckimages / Shell

Marathon im Jahr 2005 ihren vorläufigen Abschluss fand und das Team motivierte, mit neuen Antriebstechnologien neue Herausforderungen zu suchen. Beim Shell-Eco-Marathon führte der erstmalige Start 2006 zum dritten Platz in der Brennstoffzellenkategorie (2 614 km/l) sowie Platz eins beim Bosch-Innovationspreis für den Radnabenmotor. 2007 fuhr das Fahrzeug mit Wasserstoffbrennstoffzelle und legte eine Demonstrationsfahrt mit einer Direkt-Ethanol-Brennstoffzelle zurück – dafür wurde das Projekt mit dem f-cell Award Sonderpreis ausgezeichnet. 2008 übertraf das Schluckspecht-Team die 3000-Kilometermarke und erreichte den ersten Platz in der Brennstoffzellenkategorie (3198 km/l). Nach ersten Erfolgen in der Fahrzeug-Kategorie „urban concept“ konnte 2011 auf der Teststrecke der Firma Bosch in Boxberg der Weltrekord der Japaner (1003 Kilometer mit einer Batterieladung) um Längen übertroffen werden, zumal die 1631,5 Kilometer mit einer geringeren Batteriekapazität von nur 23 Kilowattstunden und einer höheren Durchschnittsgeschwindigkeit erzielt wurden. Der Erfolg der Zusammenarbeit von Studierenden und Professoren bei dieser Teamleistung mündete 2010 auch in den Landeslehrpreis Baden-Württemberg für hervorragende Hochschullehre. Mehr Informationen zu dem Wettbewerb im Internet unter der Adresse www.land-der-ideen.de.


4.2.2012 13 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Verkaufsoffene Sonntage 2012

Stellenausschreibung

Aufgrund des § 2, Satz 2 der „Satzung zur Festsetzung der Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen“ der Stadt Offenburg vom 19. November 2007, werden hiermit die Termine und Öffnungszeiten der verkaufsoffenen Sonntage 2012 im Stadtgebiet von Offenburg bekannt gemacht:

Die Stadt Offenburg sucht für den Fachbereich Bürgerservice und Soziales zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst bis zum 31. August 2012 befristet mehrere

1. April 2012, 13 bis 18 Uhr 14. Oktober 2012, 13 bis 18 Uhr

Einladung Die nächste Sitzung des Gemeinderats der Stadt Offenburg findet am Montag, 6. Februar 2012, um 17 Uhr im Salmen, Lange Straße 52, statt. Tagesordnung Beratung:

3.

in Vollzeit oder Teilzeit (mit unterschiedlichen Stundenanteilen) für die städtischen Kindertageseinrichtungen bzw. Stadtteil- und Familienzentren. Die Kindertageseinrichtungen der Stadt Offenburg bieten ein bedarfsgerechtes Angebot für Kinder von einem Jahr bis Ende der Grundschulzeit.

Offenburg, 4. Februar 2012 Edith Schreiner, Oberbürgermeisterin

1. 2.

staatlich anerkannte Erzieherinnen/Erzieher

Fragestunde Messe Offenburg-Ortenau GmbH - Rückblick/Ausblick - mündlicher Bericht Entwicklung Nördliche Innenstadt – Vergabekommission

Aufruf: 4.

Entscheidung über die Annahme von Spenden gemäß § 78 Abs. 4 Gemeindeordnung 5. Städtebaulicher Rahmenplan Albersbösch - Beschluss; Beabauungsplan Nr. 77 „Albersbösch“, Fortschreibung - Aufstellungsbeschluss 6. Straßenwidmungsverfahren - Widmung der neuen Erschließungsanlage - Fußweg auf dem Gelände der Gewerblichen Schule, Teilfläche des bestehenden Grundstücks Flurstücks-Nr. 4116/1, Gemarkung Offenburg

Öffentliche Bekanntmachung Öffentliche Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbands „Gewerbepark Raum Offenburg“ Am Mittwoch, 8. Februar 2012, 18.45 Uhr, findet im Sitzungssaal im Dachgeschoss der Alten Schule Schutterwald, Kirchstraße in 77746 Schutterwald (schräg gegenüber dem Rathaus), eine öffentliche Sitzung der Verbandsversammlung des Zweckverbands „Gewerbepark Raum Offenburg“ statt.

Ihre wesentlichen Aufgaben sind: • Umsetzung des Orientierungsplans Baden-Württemberg • individuelle Betreuung und Förderung der Vorschulkinder auf der Grundlage des infans-Konzepts • Betreuung von Grundschulkindern im Hortbereich • selbstständige Planung und Durchführung von Bildungsangeboten, orientiert an den Themen und dem Entwicklungsstand der Kinder • Gestaltung der Erziehungspartnerschaft mit den Eltern • Unterstützung der Vernetzung von Kooperationen im Stadtteil/Ortsteil sowie mit anderen Institutionen Die Stellen erfordern bedarfsorientierten Arbeitseinsatz. Wir erwarten von Ihnen: • eine abgeschlossene Ausbildung als Erzieher/in mit staatlicher Anerkennung • Erfahrung in der Förderung und Betreuung von Kindern innerhalb der Altersgruppe eins bis zehn Jahren • Kenntnisse und/oder Erfahrungen zum Orientierungsplan - von Vorteil sind Kenntnisse und/oder Erfahrungen mit dem Konzept infans • soziale Kompetenzen sowie selbstständige strukturierte Arbeitsweise Wir bieten Ihnen: • interessante, abwechslungsreiche und entwicklungsfähige Arbeitsfelder • fachliche Einarbeitung und Beratung sowie interne und externe Fortbildungen • eine zunächst bis zum 31. August 2012 befristete Beschäftigung nach den Bestimmungen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) in Entgeltgruppe S 6 Die Stadt Offenburg setzt sich für die berufliche Gleichstellung ein und begrüßt ausdrücklich die Bewerbung qualifizierter Männer. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Tagesordnung

Sind Sie interessiert? Dann übersenden Sie bitte bis spätestens 24. Februar 2012 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit einem Hinweis auf Ihre pädagogischen Schwerpunkte, bevorzugte Stundenanteile sowie gewünschten Arbeitsbeginn an die Stadt Offenburg, Fachbereich Zentrale Dienste, Abteilung Personalservice, Postfach 24 50, 77614 Offenburg.

1.

Weitere Informationen erhalten Sie von der Sachgebietsleiterin für Kindertageseinrichtungen, Christa Süß-Irion, unter der Rufnummer 07 81/82-25 88.

2. 3. 4. 5. 6.

Begrüßung und Einführung durch die stellvertretende Verbandsvorsitzende Jahresabschluss 2010 (Vorlage Nr. 3/12) Festsetzung des Wirtschaftsplans 2012/Fortschreibung Gesamtfinanzierung (Vorlage Nr. 4/12) 1. Änderung des Bebauungsplans „Gewerbepark Raum Offenburg Teilgebiet Hohberg BA 1“ (Vorlage Nr. 5/12) Verschiedenes Wahl eines neuen Verbandsvorsitzenden (Vorlage Nr. 6/12)

Edith Schreiner 1. stellvertretende Verbandsvorsitzende

Ratgeber für Beherbungsbetriebe Unter dem Titel „Der perfekte Gastgeber“ haben Schwarzwald Touristik, Ortenaukreis und weitere Beteiligte einen neuen Ratgeber für Beherbergungsbetriebe herausgebracht. Gastgeber können

das Heft kostenlos bei den örtlichen Tourist-Informationen sowie im hiesigen Bürgerbüro abholen oder im Internet unter der Adresse www.derperfektegastgeber.info abrufen.

Informationen zur Stadt Offenburg finden Sie im Internet unter www.offenburg.de. Kurz Notiert

Frühstück

Die Adventgemeinde, Seestraße 4, veranstaltet morgen, Sonntag, ab 9.30 Uhr ein Frühstück für Familien und Singles.

Angststörungen

Am Dienstag, 7. Februar, findet im Frauen- und Mädchengesundheitszentrum (FMGZ), Hindenburgstraße 8, um 19 Uhr ein Vortrag zum Thema Angststörungen statt. Telefonische Anmeldung: 07 81/9 90 35 76.

Bürgerball in Nordwest

Am Freitag, 10. Februar, veranstaltet die Bürgervereinigung Nordwest ab 19.30 Uhr im Gemeindesaal St. Fidelis ihren Bürgerball. Motto: „In Nordwest geht der Punk ab“. Der Eintritt ist frei.

Geschlossen

Das Finanzamt Offenburg ist am Schmutzigen Donnerstag (16. Februar) sowie am Fasnachtsdienstag (21. Februar) ab 12 Uhr geschlossen.


Marktplatz im

14 4.2.2012

Amtliche BekAnntmAchungen

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Amtsgericht Offenburg – Vollstreckungsgericht –

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Terminbestimmung

1 K 5/10 Im Wege der Zwangsvollstreckung

ab

soll am

*

Mittwoch, 09.05.2012, 10.00 Uhr, Amtsgericht Offenburg, Zeller Straße 38, 77654 Offenburg, Sitzungssaal 106 öffentlich versteigert werden: Lfd. Nr. 1 Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen): Es soll sich laut Gutachten um eine 3- Zimmer- Wohnung im Haus Im Seewinkel 12 mit einer Wohnfläche von ca. 88,13 qm handeln.Baujahr des Gebäudes soll sein : 1972 ( mit Änderungen 1974 und 1980 ).;

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Verkehrswert: 105.000,00 € Lfd. Nr. 2 Objektbeschreibung/Lage (lt Angabe d. Sachverständigen): Es soll sich um eine Einzelgarage in einer Reihengaragengruppe handeln. Der Zustand der Garage soll laut Gutachten gut sein.; Verkehrswert: 10.000,00 € Grundbucheintragung: Eingetragen im Grundbuch von Offenburg Miteigentumsanteil verbunden mit Sondereigentum lfd. Nr.

ME-Anteil

Sondereigentums-Art

SENr.

Blatt

1

22,82/1.000

Wohnung im 3. OG rechts des Gebäudes E und Kellerraum im Kellergeschoss des gleichen Gebäudes

37

1117

an Grundstück Gemarkung 1

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1463/1

Gebäude- und Freifläche

Anschrift

Im Seewinkel 10, 12, 14, 16, 18, 20

6.450

Eingetragen im Grundbuch von Offenburg lfd. Nr.

Gemarkung

Flurstück

Wirtschaftsart u. Lage

Anschrift

Blatt

Gebäude- und Otto-Hahn14 1791 Freifläche Straße Der Versteigerungsvermerk ist am 09.03.2010 in das Grundbuch eingetragen worden. 2

Daheim ist daheim...

Flurstück Wirtschaftsart und Lage

Offenburg

1463/43

Aufforderung: Rechte, die zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsvermerks aus dem Grundbuch nicht ersichtlich waren, sind spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebotes nicht berücksichtigt und bei der Verteilung des Versteigerungserlöses dem Anspruch des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Wer ein Recht hat, das der Versteigerung des Grundstücks oder des nach § 55 ZVG mithaftenden Zubehörs entgegensteht, wird aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstellung des Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für das Recht der Versteigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Hinweis: Es ist zweckmäßig, bereits drei Wochen vor dem Termin eine genaue Berechnung der Ansprüche an Kapital, Zinsen und Kosten der Kündigung und der die Befriedigung aus dem Grundstück bezweckenden Rechtsverfolgung mit Angabe des beanspruchten Ranges schriftlich einzureichen oder zu Protokoll der Geschäftsstelle zu erklären. Dies ist nicht mehr erforderlich, wenn bereits eine Anmeldung vorliegt und keine Änderungen eingetreten sind. Die Ansprüche des Gläubigers gelten auch als angemeldet, soweit sie sich aus dem Zwangsversteigerungsantrag ergeben. Gemäß §§ 67 – 70 ZVG kann im Versteigerungstermin für ein Gebot Sicherheit verlangt werden. Die Sicherheit beträgt 10 % des Verkehrswertes und ist sofort zu leisten. Sicherheitsleistung durch Barzahlung ist ausgeschlossen. Bietvollmachten müssen öffentlich beglaubigt sein. Die Zwangsversteigerungstermine werden auch unter www.zvg-portal.de veröffentlicht. Offenburg, 24.01.2012 Walter Rechtspflegerin


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