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Nr. 2, 19. Januar 2013

Ihre Bürgerzeitung

Es weht ein frischer Wind

www.offenburg.de EMPFANG

Jahresüberblick 2013: Zwei neue Fachmessen laden in die Messestadt Offenburg ein „Wir sind stolz auf die Vielfalt unserer Messen“, freut sich der designierte Messe-Chef Hanno Fecke. Insbesondere die vier Fachmessen mit Schwerpunkt „Erneuerbare Energien“ ernten Jahr für Jahr mehr Zuspruch. Logische Folge ist die Erweiterung des Fachmesseangebots mit der GEC Geotechnik – Expo & Congress“ am 17./18. Oktober und „Windenergie – Expo & Congress“ am 20./21.November. Wie bereits seit sieben Jahren verwandelt sich Offenburg am 28. Februar und 1. März zum Geothermie-Zentrum Europas. Innerhalb der vergangenen Jahre hat sich die GeoTHERM zur größten Fachmesse mit Kongress im Bereich der Tiefen und Oberflächennahen Geothermie entwickelt. Mit dem neuen Messeformat GEC Geotechnik – expo & congress lanciert die Messe Offenburg eine weitere feine FachmessePlattform. Die Nachfrage für einen Marktplatz für Geotechnik bei der Messegesellschaft am Oberrhein resultiert aus dem engen Dialog mit der Branche. „Als Veranstalter von Europas größter GeothermieFachmesse mit Kongress werden wir natürlich gefragt, ob wir für die Branche eine entsprechende Plattform ausrichten können“, erläutert Sandra Kircher, Leiterin des Fachmessebereichs. „Diese Veranstaltungen unter einem Dach ermöglichen den Teilnehmern ein erweitertes Informationsangebot mit dem Vorteil, dass bei unserer modernen Veranstaltungsstätte kurze Wege garantiert sind“, erklärt Hanno Fecke, Nachfolger des langjährigen Messegeschäftsführers Werner Bock. Eine weitere Premiere wird im Herbst die Windenergie – expo & congress als trinationales Forum

mit Fachmesse am 20. und 21. November sein. Damit hat der Messestandort Offenburg in wenigen Jahren, nämlich seit 2007, bereits sechs Fachmesse-Formate geschaffen. Vom 15. bis 17. März finden das Messe-Duo Bauen und Wohnen sowie die Gartenzeit bei der Messe Offenburg statt. In Verbindung mit der parallel laufenden Gartenzeit hat sich das Duo zu einem Besuchermagneten im Frühjahr entwickelt. Unter dem Motto „Balance – schon heute an morgen denken“ wird am 23. und 24. März die Oberrheinhalle zu einem Tempel für Gesundheitsthemen und Wellness. Das kulinarische Top-Ereignis im Messekalender ist die Badische Weinmesse am 4. und 5. Mai. Hier verkosten rund 5 000 Fachbesucher/innen und Weinliebhaber den neuen Jahrgang. Im Eintritt enthalten ist das Degustieren von über 1000 badischen Weinen, Sekten und Edelbränden.

Jubiläum

Ausbau von Windkraft wird auch in Offenburg thematisiert. Foto: Bode

Auf die Oberrhein Messe vom 18. September bis 6. Oktober darf man sich besonders freuen – es ist die 75. und daher eine Jubiläumsausgabe. Das Messe-Team hofft, den positiven Besucher-Trend 2012 noch einmal verstärken zu können. Über 500 Aussteller, eine Sonderschau und ein Unterhaltungsprogramm sollen dafür sorgen. Am 23. und 24. Oktober findet die Biogas – expo & congress zum sechsten Mal statt. Als fester Bestandteil im Veranstaltungsportfolio bietet die Fachmesse einmal im Jahr geballte Fachkompetenz im Südwesten Deutschlands. Den Abschluss im Messekalender bildet am 13. und 14. November die Ecomobil mit dem Schwerpunktthema Energieinfrastruktur.

Beim Neujahrsempfang 2013 der Stadt Offenburg hielt OB Schreiner ein Plädoyer für Bürgerbeteiligung und mehr Klimaschutz. ❚ Seite 4 EHRUNG

Sie haben die Bürgermedaille der Stadt Offenburg erhalten: Frauen helfen Frauen, Pfadfinderstamm Konradin, Weltladen Regentropfen. ❚ Seite 6 LÖSUNG Die Erweiterungspläne von Hansgrohe im Industriegebiet Elgersweier sind im Planungsausschuss mit einer großen Mehrheit akzeptiert worden. Jetzt geht’s mit der Planung weiter. ❚ Seite 10

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2 19.1.2013 herzlichen glückwunSch

In dieser Woche gratuliert Oberbürgermeisterin Edith Schreiner folgenden Jubilaren: Den 90. Geburtstag feiert Xaveria Rist (23. Januar). Thea Moppert (22. Januar) und Mina Weis (23. Januar) aus Rammersweier können auf 91 Lebensjahre zurückblicken. 92 Jahre alt wird Eleonore Niewerth (25. Januar). Alles Gute zum Geburtstag!

OB-Sprechstunde Die erste Sprechstunde im neuen Jahr bei Oberbürgermeisterin Edith Schreiner findet am Donnerstag, 31. Januar, nachmittags statt. Eine Anmeldung ist ab Montag, 21. Januar, unter Telefon 07 81/82-24 73 möglich.

Was ist Pubertät? Am Mittwoch, 23. Januar, 19 Uhr, spricht die Sozialpädagogin Daniela Fraenkel über „Pubertät – zwischen Ausnahmezustand und Normalität“. Fraenkel ist seit vielen Jahren in der Familien- und Erziehungsberatung tätig. Infos sind unter www.danielafraenkel.de zu finden. Der Vortrag ist eine Veranstaltung im Rahmen des Aktionsplans Gesundheitsförderung der Stadt Offenburg und wird in Zusammenarbeit mit der Drogenberatungsstelle Kehl/Offenburg organisiert. Als Unkostenbeitrag werden 2,50 Euro erhoben. SonntagS- und nachtdienSt der apotheken 19.1. 20.1. 21.1. 22.1. 23.1. 24.1. 25.1. 26.1. 27.1.

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Trotz Distanz: Entsetzen bleibt Reihe zum 80. Jahrestag der NS-Machtergreifung Am 30. Januar 2013 jährt sich der Tag der NS-Machtergreifung zum 80. Mal. Das Ritterhaus begeht diesen Jahrestag mit einer Veranstaltungsreihe zur NS-Zeit. Höhepunkt ist die zentrale Veranstaltung der Stadt Offenburg am Mittwoch, 30. Januar, 19 Uhr im Salmen (vgl. S. 8). Die OFFENBLATT-Redaktion im Gespräch mit Dr. Wolfgang Gall, Leiter von Archiv und Museum. Herr Dr. Gall, warum lässt uns die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit nicht los? Wolfgang Gall: Das liegt zunächst einmal an den monströsen Verbrechen, die Nazi-Deutschland ab 1933 zunächst im eigenen Land, danach, ab 1938, in Europa begangen hat. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte verändert sich aber auch ständig: Jede GeneWolfgang Gall: „Die NS-Zeit ist ein zentrales geschichtspolitisches Thema.“ Foto: Reinbold

ration diskutiert neu über die Deutung dessen, was sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts abgespielt hat. Wobei wir uns nicht auf die Zeit zwischen 1933 und 1945 beschränken, sondern den Zeitraum 1914 bis 1949 in den Blick nehmen müssen. Was interessiert Sie in dieser Zeit ganz besonders? Gall: Mich interessiert ein biografischer Ansatz. Angehörige der Generation, die um 1900 im Kaiserreich geboren wurde, hatten einen großen Anteil an der Dynamik und der Stabilität des NS-Regimes. Sie radikalisierten sich in der völkischen Bewegung in der Weimarer Republik und suchten dann im sogenannten Dritten Reich ihre Karrierechancen. Viele von ihnen

konnten ihre Karrieren in der Bundesrepublik ungestört weiterführen. Das ist auch ein Beitrag zur Entdämonisierung des Hitler-Regimes, dessen großen Rückhalt bei den Eliten ansonsten nur unzureichend erklärt werden könnte. Sie sind seit dem Wintersemester 2010/11 Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg. Wie geht die junge Generation mit der NS-Zeit um? Gall: Es besteht eine größere Distanz. Gleichzeitig wird in den Familien zwischen Großeltern und Enkeln offener über die Zeit gesprochen. Wie wir inzwischen wissen, wird die Lebensgeschichte eher nicht zwischen Eltern und Kindern kommuniziert. Aktuelles Beispiel ist Sigmar Gabriel, dessen schwieriges Verhältnis zu seinem fanatischen Nazi-Vater in der ZEIT thematisiert worden ist. Wie wird die Zentralveranstaltung im Salmen gestaltet werden? Gall: Studierende des Historischen Seminars der Uni Freiburg schildern, wie sich der Beginn der NSHerrschaft in Offenburg vollzog und sich die Stadt nach 1945 mit ihrer NS-Vergangenheit auseinandergesetzt hat. Die jungen Historiker/innen haben sich in diesem Semester mit dem Thema Nationalsozialismus am Beispiel Offenburgs auseinandergesetzt. Eingeführt wird in die Veranstaltung von OB Edith Schreiner und der Zeitzeugin Eva Mendelsson aus London. Warum Offenburg? Gall: Seit mehr als 30 Jahren ist in Offenburg die Aufarbeitung der NS-Zeit neben der Auseinandersetzung mit der Revolutionszeit 1848 das zentrale geschichtspolitische Thema. Die vielen Projekte und Publikationen, oft in Zusammenarbeit mit bürgerschaftlichen Initiativen, sind für eine Stadt dieser Größe beachtlich.

Bürgerinfo Zum Auftakt der geplanten breit angelegten Diskussion mit Bürgern über Entwicklungsziele der Offenburger Innenstadt organisiert die Stadt Offenburg am Dienstag, 29. Januar, 18 Uhr, im Salmen, Lange Straße 52, die erste Bürgerinformation zum Entwicklungskonzept Innenstadt. Übergreifendes Ziel des Prozesses: eine gute und ganzheitliche Weiterentwicklung der Innenstadt zu ermöglichen. Die Vielfalt der Themen – vom Wohnen übers Einkaufen und Arbeiten bis hin zum Feste feiern – soll breit diskutiert werden. Am Ende könnte ein Katalog konkreter Maßnahmen stehen – damit die Innenstadt weiterhin ein vitaler Ort bleibt.

amtsblatt der Stadt offenburg

impressum Herausgeberin: Stadt Offenburg Verantwortlich: Heidi Haberecht Redaktion: Natalie Butz, Telefon 07 81/82 25 72 Wolfgang Reinbold, Telefon 07 81/82 22 00 Anja Walz, Telefon 07 81/82 26 66 offenblatt@offenburg.de Veranstaltungskalender: Sandra Schoch, Telefon 07 81/82 23 33 Telefax 07 81/82 75 82 sandra.schoch@offenburg.de Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Hauptstraße 90, 77652 Offenburg Austräger-Reklamation: Sandra Schoch, Telefon 07 81/82 23 33 Verantwortlich für Anzeigen: Kresse & Discher Medienverlag GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Anzeigenverkauf: Barbara Wagner Telefon 07 81/95 50 45 Telefax 07 81/95 50 50 anzeigen.offenblatt@kd-medienverlag.de Herstellung: Kresse & Discher Medienverlag GmbH Marlener Straße 2, 77656 Offenburg Druck: Druckzentrum Südwest GmbH Auf Herdenen 44 78052 VS-Villingen Vertrieb: PSV Presseservice- & Vertrieb-GmbH Im Oberwald 27a, 79359 Riegel a.K. Telefon 076 42/91 08 13 Telefax 076 42/91 08 40 knoll@psvriegel-gmbh.de Redaktionsschluss: Montag, 17 Uhr Erscheinungsweise: wöchentlich, jeweils samstags kostenlose Verteilung in alle Haushalte Anzeigenschluss: jeweils Di. 17 Uhr Auflage: 29 674

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Politisches Meinungsforum Mehr als eine schöne Geste

Das Wort am Montag

Grenzen des Wachstums

Ehre, wem Die Feiertage… Ehre gebührt

„… in Würdigung und Anerkennung der großen Verdienste um bürgerschaftliche Initiativen für Integration, Freiheit, Zivilcourage und Toleranz zum Wohle und Anse-

… hörte man in Elgersweier zum Thema Hansgrohe-Erweiterung und zum gefährdeten Grüngürtel. Am Montag Abend äußerte der wortgewandte Sprecher der IG, Peter Stöhr, was die Mehrheit der Initiative wohl dachte: „Wir haben zwar nicht gesiegt, aber einen Erfolg errungen. Wir sind als Bürger gehört und ernst genommen worden. Die Firma hat sich bewegt, die Verwaltung hat einen fairen Dialog in Gang gesetzt. Der Einsatz hat sich gelohnt. Die Letztentscheidung treffen die Gewählten in Ortschafts- und Gemeinderat“. Dessen Votum werde man sich beugen. Für Stöhr steht fest: „Wir können einander in die Augen sehen, weil wir uns dabei achten gelernt haben“. Es ist die Eigenart des Kompromisses, dass sich niemand voll und ganz durchsetzt. Doch beide Seiten können damit leben. So berechtigt es

Eine meiner ersten Betriebsbesichtigungen als Studentin war bei Hansgrohe. Ich war beeindruckt von der Unternehmensphilosophie, hatte noch nie zuvor so eine große Solaranlage und einen Solarturm gesehen. Hansgrohe ist mir sympathisch, ein wichtiger Arbeitgeber in der Region und Gewerbesteuerzahler für Offenburg. Und es ist gut, dass Hansgrohe wirtschaftlich hervorragend dasteht. In unserem wirtschaftlich geprägten Denken heißt dies

sind vorüber, der Alltag ist wieder eingekehrt. Auch für den Gemeinderat hat die Sitzungsperiode wieder begon-

Jess Haberer: „Ein Dank für Engagement, Zeit, Motivation und Opferbereitschaft.“

hen der Stadt …“, so erklärt die Urkunde zur Bürgermedaille den Beschluss des Gemeinderats. Aktuell verliehen durch OB Edith Schreiner anlässlich des städtischen Neujahrsempfangs. Ausgezeichnet wurden drei beispielhafte Gruppierungen, die sich mit ihrem Auftrag dem Ehrenamt verschrieben haben: die Vereine „Frauen helfen Frauen“, „Weltladen Regentropfen“ und die St. Georgspfadfinder vom Stamm Konradin. In der Oberrheinhalle, Offenburgs Vorzeigepalast, erwies sich die Vergabe der Bürgermedaillen als emotionales Sahnehäubchen einer gelungenen „heimatpolitischen“ Veranstaltung. Ich nehme mir die Freiheit, im Namen der drei ausgezeichneten Vereine den Dank und die Komplimente an die aufmerksame Bürgerschaft und die politisch Verantwortlichen zurück zu geben. Die Ehrung war gut-tuende Bestätigung und weiterer Ansporn. Es kann nichts Besseres passieren, als dass im öffentlichen Rahmen laut Danke gesagt wird. Das ist die schönste Wertschätzung für alle ehrenamtlich Tätigen. Offenburg ist zum Glück reich an weiteren guten Beispielen! Jess Haberer

Bertold Thoma: „Beide Seiten können mit Kompromiss leben.“

ist, dass Bürgerinitiativen für ihre Sicht der Dinge werben und einseitige Standpunkte beziehen, so klar ist auch, dass der Gemeinderat aus der Perspektive der Gesamtstadt heraus zu beschließen hat. Gerade weil sich in der Bürgerschaft so viel Leidenschaft und Sachverstand versammelt hat, fördert Mitsprache die Qualität von Entscheidungen. Das meinte Willy Brandt, als er dafür warb, „mehr Demokratie zu wagen“. Bertold Thoma

U.-M. Klingenberger: „Die Entscheidung ist uns schwer gefallen.“

automatisch Wachstum. Und jetzt sollen wir dieses Wachstum eines Weltunternehmens erschweren, gar verhindern? Diese Entscheidung fiel mir schwer. Ich war beim Meinungsforum, habe Hansgrohe noch mal besichtigt und wir haben intensiv in der Fraktion diskutiert. Am Ende geht es um die Abwägung zwischen einer in Geld und Arbeitskräften messbaren Erweiterung und dem nicht messbaren Erhalt von Natur, Erholungsgebiet und auch politischer Glaubwürdigkeit. Der Grüngürtel wurde eigens für die Begrenzung des Industriegebiets angelegt! Unsere Waagschale ist gegen die Erweiterung ausgeschlagen. Es tut mir leid, dass es ausgerechnet Hansgrohe trifft. Es sind andere Lösungen möglich, ohne den Hansgrohe-Standort Elgersweier zu gefährden. Das Wachstum hat für uns seine Grenzen, in diesem Fall am Elgersweirer Grüngürtel. Uta-Maria Klingenberger

Rudi Zipf: „Es ist ein tragfähiger Kompromiss erzielt worden.“

nen. Am übernächsten Montag wird das Gremium zu entscheiden haben, ob die Weichen für die Erweiterung der Firma Hansgrohe gestellt werden können. In zwei Meinungsforen wurden die Bürger in den Prozess eingebunden, ein Kompromissvorschlag von Hansgrohe erarbeitet und zur Diskussion gestellt. Dass das Ergebnis nicht zu hundert Prozent alle Beteiligten zufrieden stellt, ist klar, aber wir glauben, in der Abwägung der Interessen ist ein Kompromiss erzielt worden, welcher als tragfähig angesehen werden kann. Festzuhalten ist: Fortentwicklungen sind nicht immer vorhersehbar, welche dann wieder zu neuen Überlegungen führen, die zu prüfen und zu entscheiden sind. Insofern ist das Beharren auf alten Standpunkten zwar verständlich, aber nicht immer zielführend, wenn man das Ganze ins Auge fasst. So bleibt zu hoffen, dass Gräben zugeschüttet und persönliche Empfindlichkeiten zurückgestellt werden können. Es bleibt das gemeinsame Ziel, Arbeitsplätze zu schaffen und gleichzeitig so wenig wie möglich Konfliktsituationen herbeizuführen. Rudi Zipf www.freiewaehleroffenburg.de

Beim diesjährigen Neujahrsempfang der Stadt Offenburg wurden drei Offenburger Institutionen, die sich seit Jahrzehnten ehrenamtlich engagieren, gewürdigt. Danke sagen – das kann man nicht oft genug allen einzelnen Personen, Vereinen, Gruppen und Institutionen, die sich Tag für Tag zum Wohle aller für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt und somit zur positiven Entwicklung unserer Stadt einsetzen. Die Bürgerschaft ist der entscheidende Faktor für ein funktionierendes Miteinander in unserer Stadt. Für viele Bürger/innen ist es zum Lebensinhalt geworden, sich ehrenamtlich einzubringen. Thomas Bauknecht: „Man kann nicht oft genug danke sagen.“

Es erstaunt und irritiert mich immer wieder, wenn hauptamtliche Tätigkeiten hohe Würdigungen erhalten. Es passt für mich nicht ins Bild, wenn ein hauptberuflicher Bürgermeister zum Ehrenbürger ernannt wird, während ein aktiver Feuerwehrmann, um ein Beispiel zu nennen, nach 40-jährigem Engagement unter Einsatz seiner Gesundheit, seiner Freizeit oder sogar seines Lebens, hierfür allenfalls eine Ehrennadel erhält. Ehre, wem Ehre gebührt. In diesem Sinne, hoffe ich, dass es auch weiterhin Menschen geben wird, die diese so kostbaren Güter Zeit und Energie der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Möge dieses Engagement erkannt und angemessen gewürdigt werden! Thomas Bauknecht


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Gemeinsam gestalten OB Edith Schreiner läutet 2013 ein / Plädoyer für Bürgerbeteiligung und Klimaschutz

Erstmals beim Neujahrsempfang: Die Philharmonie am Forum.

Vor rund 750 geladenen Gästen hat OB Edith Schreiner am vergangenen Sonntag in der Oberrheinhalle das Jahr 2013 eingeläutet. Sie skizzierte dabei in Anwesenheit von EU-Kommissar Günther Oettinger und Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble Schwerpunkte der Offenburger Stadtentwicklung in den kommenden Jahren. Der Neujahrsempfang 2013 stand unter dem Motto „Mich interessiert nur die Zukunft, denn das ist die Zeit, in der ich leben werde” (Albert Schweitzer) und hatte den Schwerpunkt auf Energiewandel und Klimaschutz gelegt. Symbolisch parkten vor dem Haupteingang der Oberrheinhalle E-Smarts und Pedelcs. Im Foyer lagen Äpfel aus den Beständen Offenburger Marktbeschicker aus. In ihrer Rede ging Edith Schreiner auf die hohe Lebensqualität in Offenburg ein: „Welch ein Glück, dass es uns hier so gut geht!“ Es

Augenmaß

Werner Bock. Ein letztes Mal als Messechef beim Neujahrsempfang.

sei jedoch gerade auf solch hohem Niveau geboten, nicht nach „immer mehr“ zu streben, sondern „die notwendigen Entwicklungsmaßnahmen und ihr Tempo mit Augenmaß fortzuschreiben.“ Und das „gemeinsam mit der Bürgerschaft“. Das „für Offenburg Passgenaue“ müsse ausprobiert werden können, nicht immer erreiche man die Lösung bereits im ersten

Beste Stimmung herrschte beim Anstoßen aufs neue Jahr.

Anlauf. Diskussionskultur und Bürgerbeteiligung schafften eine optimale Basis, „um ausgewogene Entscheidungen“ zu treffen. Welche stehen da in naher Zukunft an? Zunächst einmal kämpft die Oberbürgermeisterin in diesem Frühjahr um eine offizielle Entscheidung für den Güterzugtunnel „als einzig richtige Offenburger Lösung“. Dann steht der Hochbauwettbewerb für das neue Freizeitbad in Stegermatt auf der Agenda. „Um unser derzeit größtes Bauprojekt und den dazugehörigen finanziellen Spielraum beneiden uns nicht wenige.“ Zumal eine Aufwertung sowohl der Stegermattstraße als auch des Bürgerparks vorgesehen sind. Im Fokus steht zudem die Entwicklung der Innenstadt. Über eine breite Bürgerbeteiligung soll die City eine Aufwertung erfahren. Parallel läuft die Entwicklung des Sparkassenund Stadthallenareals in der nördlichen Hauptstraße. Hinzu kommt die Wohnraumplanung am Mühlbach und im Seitenpfaden, wo die Chance besteht, eine integrierte Verkehrs- und Stadtplanung, modern und klimafreundlich, aus einem Guss zu betreiben. Im Mai 2012 hat der Offenburger Gemeinderat ein ehrgeiziges Klimaschutzkonzept verabschiedet, das einen Aktionsplan mit 41 Maßnahmen umfasst. OB Schreiner sieht darin eine der „Hauptaufgaben der Kommunalpolitik in den nächsten Jahren … im Sinne der Verantwor-

tung für die künftigen Generationen.“ Dieser Verantwortung sei die Kommune auch in den vergangenen Jahren schon gerecht geworden: beim Ausbau der Kleinkindbetreuung seit 1995, durch die Modernisierung der Messe, vor allem aber auch durch eine kon-

Verantwortung sequente Politik der Entschuldung – innerhalb von zwölf Jahren von 60,8 auf 22,2 Millionen Euro. Die Schubkraft der Offenburger Wirtschaftsbetriebe und eine dynamische Hochschule unterstützten die gute Entwicklung. Um das Klimaziel der Reduktion der CO2Emissionen um 20 Prozent bis 2020 (im Vergleich zu 1990) zu erreichen, müssten die Menschen durch Anstöße, Anregungen und Beispiele mitgenommen werden. Energieeffiziente Mobilität, am besten grenzüberschreitend im Eurodistrikt Straßburg-Ortenau, sei dabei ein zentraler Baustein. Dabei seien bereits heute die kurzen Wege in Offenburg ein Standortvorteil im Wettbewerb mit anderen Städten. Sichtbar wird auch, dass sowohl das E-Werk-Mittelbaden als auch die Badenova seit einigen Jahren aktiv die Energiewende betreiben. Während das E-Werk mit EU-Unterstützung drei hochmoderne Wasserkraftwerke in die Kinzig setzte, profiliert sich Badenova mit Biogasund Wärmenetz-Angeboten.

Kurzweilig und prägnant: OB Edith Schreiner fordert zur Beteiligung auf.


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Europäisch in die Zukunft Günther Oettinger rät zur Stärke der Gemeinschaft / Lob für die Pläne der Stadt In einer unterhaltsamen und launigen Festrede hat Günther Oettinger beim Neujahrsempfang der Stadt Offenburg für die deutsche Stärke im europäischen Zusammenhalt geworben. „Wo wollen wir 2013 hin, wo wollen wir am Ende des Jahres stehen?“, fragte der EU-Kommissar für Energie zum Beginn seines Vortrags „Wirtschaft, Währung, Energie und Klima: Herausforderung für Europa“. Ganz oben auf der Wunschliste der Gesellschaft, beantwortete Oettinger seine eigene Frage, stünden Friedenssicherung, Nachhaltigkeit, Umweltund Klimaschutz. Im Grunde sei Baden-Württemberg in diesen Bereichen sehr gut aufgestellt. „Ja,

Bessere Schweiz unser Bundesland ist hier die bessere Schweiz“, rühmte der ehemalige Ministerpräsident des Landes. „Wir haben die besseren Autos, den besseren Wein und sind auch näher am Hochdeutschen dran.“ Ernster fügte er hinzu: „Die Lebensqualität, die wir heute erreicht haben, konnten wir nicht allein erwirken. Dazu sind Freundschaft und Einigung wichtig; das können weder Offenburg noch BadenWürttemberg und auch nicht Deutschland allein in die richtige Richtung lenken.“ Sehr bestimmt sprach sich der EU-Kommissar in seiner Rede für die europäische Gemeinschaft aus.

„Wer in den Saal möchte, in dem die Entscheidungen gefällt werden, der muss größer sein. Deutschland allein ist dazu zu klein. Aber gemeinsam mit Europa haben wir die Chance, die Welt von morgen zu gestalten.“ Oettinger sieht die USA und China als die großen Zwei in der Welt. „Der Dritte in diesem Bund muss Europa sein. Und wenn wir unseren Weg finden, sind wir dazu auch stark genug.“ Dass Europa noch nicht an dieser Stelle angekommen ist, machte Oettinger an einem Erlebnis deutlich, das er in China gehabt hatte. Während auf unserer Weltkarte Europa zentral in der Mitte zu finden sei mit China rechts und Alaska links oben, sei die chinesische Sicht auf die Weltkarte eine andere. „Hier ist Europa an der Stelle, wo bei uns Alaska ist – und das ist ziemlich kalt.“ Deutschland spiele derzeit auf unserem Erdteil eine große und wichtige Rolle – noch vor 15 Jahren sei Deutschland der kranke Mann Europas gewesen, erinnerte der EU-Kommissar – doch sei die Frage, wo unser Land in 15 Jahren stehe. „Ich rate von jeder Arroganz ab“, formulierte Oettinger ganz offen. Noch sei Deutschland sehr exportstark, allerdings gehöre dieses Attribut in einigen Jahren der Vergangenheit an, wenn in unserem Land die Zahl der Menschen, die produzieren, geringer sei als derer, die konsumieren. „Stärker

Günther Oettinger sprach pointiert über die Notwendigkeit Europas.

als heute werden wir nicht mehr.“ Schon jetzt sind die Deutschen mit einem Durchschnittsalter von 45 Jahren die ältesten Europäer; der Durchschnittseuropäer ist gar fünf Jahre jünger.

Globaler Klimaschutz Doch nicht nur der Blick auf die wirtschaftliche Situation müsse über die Grenzen unseres Landes reichen, sondern auch der Klimaschutz müsse global betrachtet werden, legte der EU-Kommissar für Energie den Zuhörern in der Oberrheinhalle nahe. Zwar lobte er ausdrücklich die Anstrengungen Offenburgs und hofft, dass viele von der Idee der Stadt angesteckt werden. „Allein ist die Energiewende nicht zu schaffen.“ Selbst Europa sei hier zu klein: „Die EU ist gerade einmal für elf Prozent des weltweiten CO²-Ausstoßes verantwortlich, die USA und China zusammen für 45 Prozent.“ Dennoch könnten und müssten die Kommunen hier wie Offenburg aktiv werden. In der Sanierung der alten Gebäude beispielsweise sollte der Schwerpunkt auf die nicht sofort sichtbaren Elemente gesetzt werden. Oettinger: „Nicht der Stuck, sondern der alte Brennkessel muss erneuert werden!“ Und damit könne Deutschland in Zukunft vielleicht einen neuen Exportschlager schaffen: Mit dem Wissen um den Kampf in der Energiewende.

Markus Knoll führte als Moderator humorvoll durch das Programm.

Christoph Jopen. Offenburgs Erster Beigeordnete im Gespräch.

Rund 750 Gäste besuchten den Neujahrsempfang 2013.

Fotos (8): Bode


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Der kraftvolle Kitt der Gemeinschaft Auszeichnung für den Verein Frauen helfen Frauen, den Pfadfinderstamm Konradin und den Weltladen Regentropfen Im Rahmen des Neujahrsempfangs hat Oberbürgermeisterin Edith Schreiner drei Gruppen mit der Bürgermedaille der Stadt Offenburg geehrt. „Für hervorragende bürgerschaftliche Mitwirkung“, wie die Prägung auf der Rückseite lautet. „Man kann es nicht genug betonen: Unsere Gesellschaft wäre ohne bürgerschaftliches Engagement instabiler und ärmer. In den Städten und Gemeinden wäre das Leben rauer, das Klima frostiger“, leitete das Stadtoberhaupt die Ehrung des Vereins Frauen helfen Frauen, des Pfadfinderstamms Konradin und des Weltladens Regentropfen ein. Frei nach dem Motto des Empfangs, „Energiewende“, bezeichnete Schreiner die ehrenamtliche Arbeit gar als „sozialen Klimaschutz“: „Dieses Engagement sorgt dafür, dass Unebenheiten ausbalanciert werden können – viel besser und sensibler, als es die öffentliche Hand je könnte.“

Einsatzbereitschaft zeigt Frauen helfen Frauen seit mehr als 30 Jahren. Das Anliegen des Vereins ist es, der Gewalt gegen Frauen entgegenzutreten und ein stärkeres Bewusstsein für dieses Unrecht zu schaffen. Allein im vergangenen Jahr haben die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen mehr als 300 Frauen in Notsituationen unterstützt. 41 Frauen und 41 Kinder fanden 2012 im Frauenhaus des Vereins Zuflucht; 125 Frauen wurden aus Platzmangel an andere Frauenhäuser vermittelt. Der Verein erhält inzwischen Zuschüsse vom Land, vom Ortenaukreis, der Stadt und von anderen Gemeinden. Dennoch muss er den größeren Teil seiner Mittel selbst erwirtschaften. Dazu verhelfen viele Aktionen und auch das Frauenhauslädele, das zudem als Kommunikationszentrum dient. „Ich danke Ihnen für das so notwendige Engagement und würde mich freuen, wenn die Auszeichnung auch eine Art Türöffner ist und neue Kräfte mobilisiert, die

dieses wichtige Wirken weiter stärkern“, sagte die Oberbürgermeisterin in ihrer Würdigung. Ihre Wertschätzung sprach Schreiner dem Stamm Konradin der St.-Georgs-Pfadfinderschaft für „Erziehungswirkung auf junge Menschen über besondere Wertmaßstäbe“ aus. Seit 44 Jahren organisieren die Offenburger Pfadfinder ohne Unterbrechung große Lager in fast allen europäischen Ländern, an denen bisher insgesamt fast 5000 Kinder und Jugendliche teilgenommen haben. Integration und Inklusion sind dabei selbstverständlich: Bei diesen Aktionen sind häufig auch geistig sowie körperlich behinderte Jungen und Mädchen dabei. „Und dies ist ein Gewinn für alle“, so Schreiners Überzeugung. Die dritte Bürgermedaille ging an diesem Festvormittag an den Weltladen Regentropfen, den Ehrenamtliche vor 33 Jahren gegründet haben. Eines der Ziele des

Vereins war und ist, den fairen Handel in Offenburg und der Ortenau zu fördern und somit ein Bewusstsein bei Verbrauchern zu schaffen, unter welchen Bedingungen Waren in anderen Teilen der Welt hergestellt werden – und unter welchen Bedingungen die Menschen, die diese Güter produzieren, leben. Neben dem Betrieb des Weltladens in der Lange Straße gehören immer wieder Veranstaltungen, Aktionen, Seminare und Fortbildungen zum Portfolio des Vereins. 2003 führte das öffentliche Engagement beispielsweise zu den ersten „Eine-Welt-Tagen“ in Zusammenarbeit mit der Stadt Offenburg. Schreiner: „Eine schöne Idee ist auch die Vernetzung von regionalen mit globalen Produkten wie etwa der Apfel-Mango-Saft, der Stadtkaffee ‚Bohneburger Bohne‘ oder die erst jüngst entstandene Stadtschokolade ‚fairnasch mich‘.“ Nachdrücklich lobte die Oberbürgermeisterin den Beitrag des Weltladens für einen bewussteren Konsum sowie gerechtere Arbeits- und Lebensbedingungen im weltweiten Handel.

Herausragend

Engagierte Bürger. Oberbürgermeisterin Edith Schreiner (v. l.) auf der Bühne mit Inge Vogt-Goergens und Evelyn Krümmel vom Verein „Frauen helfen Frauen“, Jess Haberer, Benni Zipf, Oli Fingerhut und Keshia Rausch vom Pfadfinderstamm Konradin sowie Erika Fink und Christine Junker vom Weltladen Regentropfen. Fotos: Bode, Heinzmann (2)

Die Bürgermedaille der Stadt Offenburg ist eine Auszeichnung verdienter Persönlichkeiten oder Personengruppen für herausragende bürgerschaftliche Mitwirkung sowie ein Zeichen der Dankbarkeit und der Wertschätzung von Stadt und Bürgerschaft gegenüber den Geehrten. Sie besteht aus legiertem Gold und hat einen Durchmesser von rund sechs Zentimetern. 36mal ist sie bisher vergeben worden. „Ich bin froh, dass sich in unserer Stadt so viele Menschen für ihre Mitmenschen engagieren“, sagte Edith Schreiner abschließend, „und mit jeder Geste, jeder Handreichung und jeder Idee Offenburg zu einem besseren Ort machen.“


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Sanierung der veralteten Heizanlage und Regeltechnik im Ritterhaus Grünes Licht hat der Haupt- und Bauausschuss in seiner Sitzung am vergangenen Montag für die dezentrale Sanierung der Lüftungsanlage und Regeltechnik im Ritterhaus gegeben. Die Verwaltung wurde einstimmig beauftragt, die Schaltschränke in verschiedenen Anlageteilen zu erneuern. Im Ritterhaus war eine automatische Regelung der Heizanlage zuletzt nicht mehr möglich, da die

Technik veraltet und teilweise defekt war. Der Handbetrieb verursachte einen erheblichen Mehrverbrauch. Ein Austausch der Anlage war daher geboten. Drei Unternehmen reagierten mit Angeboten auf die Ausschreibung, die im Juni 2011 veröffentlicht worden war. Günstigster Bieter war die Firma Schiess aus Vogtsburg mit 64 528 Euro, die auch beauftragt wurde.

Während der Sanierungsarbeiten am Altsystem wurden allerdings unumgängliche Zusatzarbeiten festgestellt, die weitere 34 870 Euro Kosten verursachen, erläuterte Thomas Fehninger vom städtischen Gebäudemanagement. Aus Synergiegründen wurde außerdem die Wärmerückgewinnung des Archivs teilweise erneuert – was nochmals Zusatzkosten von 11 510 Euro ausmacht. Für

Elektro-, Maler- und Gipserarbeiten summierten sich weitere 11 000 Euro, so dass sich die Gesamtsumme der Ausgaben nun auf 122 000 Euro beläuft. 70 000 Euro waren ursprünglich für die Maßnahme eingestellt, jetzt entstanden 52 000 Euro Mehrbelastung. Das zusätzliche Geld soll nun außerplanmäßig zur Verfügung gestellt werden, entschied das Gremium einhellig.

Städtereisen Das Seniorenbüro organisiert vom 24. bis 26. Mai eine Reise nach Osnabrück, vom 12. bis 15. September nach Dresden sowie vom 21. bis 28. September nach Teneriffa. Infos für Reiselustige unter der Telefonnummer 07 81/ 82-22 22.

Bitte mitmachen! Im Frühjahr 2013 beginnt die Planung für die Sanierung des Spielplatzes im Resedenweg in Hildboltsweier. Ziel ist es, die Neugestaltung noch in diesem Jahr in die Tat umzusetzen. Damit die Bedürfnisse und Wünsche der Anwohner und Nutzer des Spielplatzes berücksichtigt werden können, ist eine direkte Bürgerbeteiligung vorgesehen. Gestaltet wird die Bürgerbeteiligung von der Einwohnergemeinschaft Hildboltsweier in Zusammenarbeit mit dem Stadtteil- und Familienzentrum Albersbösch, der ehrenamtlichen AG Spielraum sowie den Spielraumplanern der Stadt Offenburg. Es ist der Stadtverwaltung ein Anliegen, diesen Beteiligungsprozess mit möglichst vielen Bürgern durchzuführen. Das erste Treffen im Rahmen der Bürgerbeteiligung ist am Montag, 28. Januar, um 16.30 Uhr auf dem Spielplatz am Resedenweg in Hildboltsweier. Bei schlechtem Wetter findet das Treffen im Jergerheim, Tulpenweg 16 a, statt. Alle, die sich für die Gestaltung des Spielplatzes im Resedenweg interessieren, sind herzlich willkommen. Weitere Infos unter der Rufnummer 07 81/96 81-373 sowie per EMail (sfz.albersboesch.gwa@gmx.de).

Besser mit Bus und Bahn! Mit dem Fahrkartensortiment des TGO-Tarifverbund Ortenau können Sie den flächengrößten Landkreis in Baden-Württemberg befahren, wie es Ihnen beliebt – ob nur ganz wenige Tarifzonen gewünscht sind oder gleich das ganze Netz. Aber nicht nur das, Übergangstarife zu den fünf Nachbarverbünden und mit den EUROPASS-Fahrkarten gemeinsame Fahrkarten mit der französischen Nachbarstadt Straßburg ermöglichen grenzenloses Fahrvergnügen! TGO Tarifverbund Ortenau GmbH Badstraße 20 · 77652 Offenburg

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Fahrkarten und Preise im Überblick (Auszug):

Zonenangabe entspricht Preisstufe. Angaben in Euro. Tarifstand 01.08.2012. Fahrkarten für einzelne Fahrten: Einzelfahrkarte Einzelfahrkarte Kind, (6 bis einschl. 14 Jahre) Punktekarte, à 20 Punkte für 16,00 Euro (1 Punkt = 0,80 Euro)

Fahrkarten für einen Tag (24 Stunden): Tagespass 24 Europass 24h Europass-Family 24h Europass 24h MINI Europass-Family 24h MINI badisch 24 gültig in Verbindung mit TGO-Zeitkarte (Woche, Monat, Jahr)

Fahrkarten für Woche, Monat, Jahr: Wochenkarte (übertragbar) Schüler-Monatskarte (persönlich) Monatskarte (übertragbar) Jahreskarte (übertragbar; 12 Monate fahren, 10 bezahlen ("12 für 10")) Jahreskartenabonnement je Monat (übertragbar; ca. "12 für 10,5") JobTicket-Jahresabonnement je Monat (persönlich; ca. "12 für 9")

1-2 Zonen

3

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5

6

7

8 u. mehr Zonen

2,10 1,50 2 P = 1,60

2,90 1,90 3 P = 2,40

3,60 2,20 4 P = 3,20

4,30 2,50 5 P = 4,00

5,00 2,80 6 P = 4,80

5,70 3,10 7 P = 5,60

6,40 3,40 8 P = 6,40

(Teil-)Netz 5,50 8,00 12,00 6,00 10,00 10,90

bis zu 4 Tarifzonen Netz TGO u. Netz CUS (Straßburg). [Gegen Mehrpreis 2,20 € auf der Schiene bis Freudenstadt gültig, „+FDS“]. Netz TGO u. Netz CUS (Straßburg). [Gegen Mehrpreis 4,40 € auf der Schiene bis Freudenstadt gültig, „+FDS“]. (MINI= gültig in TGO-Tarifzone 20 (Kehl)+CUS (Straßburg)) (MINI = gültig in TGO-Tarifzone 20 (Kehl)+CUS (Straßburg)) 24h-Anschlusskarte: Erweitert Gültigkeit der Zeitkarte auf Gesamtnetz TGO, RVF, VSB, RVL, WTV

1-2 Zonen

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8 u. mehr Zonen

14,00 31,50 41,00 410,00 36,00 30,75

16,00 37,50 49,00 490,00 43,00 36,75

18,00 43,50 57,00 570,00 49,50 42,75

20,00 49,50 65,00 650,00 56,00 48,75

22,00 55,50 73,00 730,00 63,00 54,75

24,00 61,50 81,00 810,00 69,50 60,75

26,00 67,50 89,00 890,00 76,00 66,75

Grenzenlos fahren: Straßburg und Nachbarverbünde: Wir haben gemeinsame Tarife mit Straßburg u. allen Nachbarverbünden (KVV, RVF, VSB, VVR, VGF). Erkundigen Sie sich bei uns per Telefon oder Internet (siehe dort: Fahrkarten/Grenzenlos fahren)!

Unsere kostenlosen Freizeitregelungen: für Zeitkarten Erwachsene

Sie können – unabhängig von der gekauften Tarifzonenentfernung – mit Ihrer Fahrkarte an Samstagen, Sonn- und Feiertagen kostenfrei im Netz der TGO (Ortenaukreis) fahren und an diesen Tagen zusätzlich kostenfrei einen Erwachsenen und zwei (oder alle eigenen) Kinder unter 15 Jahren mitnehmen.

für Schüler-Monatskarten:

Sie können – unabhängig von der gekauften Tarifzonenentfernung – mit Ihrer Fahrkarte montags bis freitags ab 14 Uhr und ganztags an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen und an landeseinheitlichen Schulferientagen im Netz der TGO (Ortenaukreis) sowie in den Netzen der Verkehrsverbünde RVF, VSB, RVL und WTV fahren (= die fantastischen 5 Verbünde: "Fanta5"). Zusätzlich: An Samstag, Sonn- und Feiertagen können Eltern u. Geschwister innerhalb der TGO mitgenommen werden.

(Wochen-, Monats-, Jahreskarten):


8 19.1.2013

Kleines Kunststudium am Vormittag Das kompakte Atelierangebot für Erwachsene „Kunstzeit“ startet Ende Januar in der Kunstschule Offenburg Die Kunstschule Offenburg hat vor einigen Jahren ein kleines Kunststudium für Erwachsene entwickelt, die sich an drei Tagen in der Woche, immer vormittags, in wichtigen Grundlagen unterschiedlicher künstlerischer Ausdrucksformen unterrichten lassen möchten: die Kunstzeit. Am Montag, 28. Januar, startet dieses bewährte Angebot erneut mit einem Workshopprogramm in 15 verschiedenen Kunstsparten. Der Unterricht umfasst im Bereich des Zeichnens: Stillleben, Portrait, Akt, Perspektive; im Bereich Malerei: Aquarell, Acryl-Ölmalerei; im Bereich Drucktechniken: Holzdruck, Radierung; im Bereich Skulptur: Akt, Portrait, Gips; sowie in weiteren Lehreinheiten Fotografie und Mischtechniken.

Wichtige Grundlagen. Ein kleines Kunststudium bietet Erwachsenen die Möglichkeit, vielseitigen Kunstunterricht zu nehmen. Foto: Kunstschule

In der „Kunstzeit 2013“ wird montags, dienstags und mitt-

wochs gearbeitet, jeweils von 9 bis 12 Uhr. In den Schulferien findet

kein Unterricht statt. Auf diese Weise konzentriert und aufeinander aufbauend wird in vielen Kunstgebieten praktisch gearbeitet. Die Kunstzeit gibt Anfängern die Möglichkeit, sich mit neuen Übungsfeldern vertraut zu machen und bietet in Künsten erprobten Erwachsenen eine zusätzliche Lernquelle und die Chance, schon erworbene Fähigkeiten auszubauen. Für eine persönliche Beratung und Information steht die Fachbereichsleiterin im Bereich Erwachsenenkunstschule am Montag, 21. Januar, 11 und 18 Uhr, persönlich bereit. Weitere Informationen bietet die Kunstschule Offenburg unter Telefon 07 81 /93 64-320 und 93 64-321 oder auf der Homepage www.kunstschule-offenburg.de.

Reihe 80 JahRe NS-MachteRgReifuNg

Bauen und Wohnen in Offenburg

Für kleine und große Lebens(t)räume ...

Am 30. Januar jährt sich der Tag der NS-Machtergreifung zum 80. Mal. Archiv und Museum im Ritterhaus begehen diesen Jahrestag mit einer thematisch abwechslungsreichen Veranstaltungsreihe:

Dienstag, 22. Januar

Ehtem Ebrem, Referent der Landeszentrale für politische Bildung, spricht ab 19.30 Uhr im Salmen über „Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit“. In dem Vortrag geht es auch um die Frage, wie Rechtsradikale mit Hilfe moderner Medien um junge Menschen werben – und das oftmals unerkannt.

Mittwoch, 23. Januar

Solide im Bau. Stark im Service. Sicherheit und Verlässlichkeit beim Bauen und Wohnen in Offenburg Franz-Ludwig-Mersy-Str. 5 · D-77654 Offenburg · Tel. 0781 9326610 E-Mail: kontakt@stadtbau.de · Mehr Infos im Web:www.stadtbau.de

Für Schulklassen ab Klasse 10 zeigt Ethem Ebrem ab 9.30 Uhr ebenfalls im Salmen die Präsentation „Die rechtsradikale Szene und ihre Zugänge zu Jugendlichen – Styles, Codes, Musik, Internet.“ Anmeldung unter Telefon 07 81 / 82-25 77.

Donnerstag, 24. Januar

Eröffnung der Ausstellung „Karl Plagge – Ein Gerechter unter den Völkern“, 17 Uhr, Saal des Museums im Ritterhaus (läuft bis 21. April 2013).

Sonntag, 27. Januar

Mit Unterstützung der Offenburger Bürgerstiftung St. Andreas konnten Archiv und Museum eine Broschüre zu den seit 2003 auf Initiative von Gerda-Marie Lüttgen in Offenburg verlegten Stolpersteinen erarbeiten. Auf einem Rundgang durch die Innenstadt (11 Uhr, Treffpunkt Museum im Ritterhaus) wird diese Broschüre vorgestellt. Der Künstler Gunter Demnig hat in den vergangenen zehn Jahren 120 Steine verlegt.

Sonntag, 27. Januar

Ein ökumenischer Gottesdienst zum Holocaust-Gedenktag, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Offenburg, thematisiert ab 17 Uhr in der St. Andreas Kirche den „Widerstand aus christlicher Überzeugung“.

Mittwoch, 30. Januar

Ab 19 Uhr findet im Salmen die zentrale Veranstaltung der Stadt Offenburg statt. Eingeführt wird in die Veranstaltung von OB Edith Schreiner und der Zeitzeugin Eva Mendelsson. Es werden Filmausschnitte zu den ersten Tagen der Machtergreifung in Offenburg gezeigt.


19.1.2013 9 Kurz Notiert

Flusspferde für Kids

Das Schweizer Théâtre de la Grenouille gastiert morgen, Sonntag, 20. Januar, 15 Uhr, in der Reithalle mit dem deutsch-französischen Stück „Flusspferde“. Kinder ab vier Jahren erwartet eine Geschichte über ein Fluss- und ein Reitpferd. Kartenvorverkauf im Bürgerbüro.

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Wäschepflege

Ilse Hille vom Amt für Landwirtschaft im Landratsamt gibt am Dienstag, 22. Januar, um 14 Uhr in der PrinzEugen-Straße 2 Tipps zur Wäschepflege. Anmeldung unter Telefon 07 81/805-71 00.

Tai Chi für Frauen

Das Frauen- und Mädchengesundheitszentrum, Hindenburgstraße 28, bietet ab 22. Januar, jeweils von 19 bis 20 Uhr, einen Tai-ChiKurs für Frauen an. Anmeldungen unter Telefon 07 81/9 70 51 35.

Realschüler

Die Handwerkskammer Freiburg und die Agentur für Arbeit Offenburg laden zur „Straße des Handwerks“ Realschüler aus dem Ortenaukreis und deren Eltern am Samstag, 26. Januar, von 9.30 bis 15 Uhr in die Gewerbeakademie Offenburg, Wasserstraße 19, ein. Themen sind u.a. die Bildungs- und Aufstiegschancen im Handwerk.

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StudieNreiSe

London und Borehamwood. Die Offenburger Volkshochschule organisiert derzeit gemeinsam mit dem Partnerschaftsverein „Die Brücke“ eine 7-tägige Studienreise nach London und Borehamwood. Ralph Brunner, in Ontario geborener DeutschKanadier, zweisprachig aufgewachsen und Lehrer an der Kloster-Schule, seit 30 Jahren in Offenburg lebend, hat das Programm entwickelt und übernimmt vom 23. bis 29. März 2013 die Reiseleitung. Kontakte zu den Bürgern im Besucherland bereichern die Reise und sollen dazu beitragen, Gesehenes und Erlebtes besser einordnen zu können. Ganz im Sinne der seit 1983 bestehenden Städtepartnerschaft zwischen Offenburg und Borehamwood-Elstree, das nördlich von London liegt, wird die Gruppe an anderthalb Tagen die Stadt und ihre Bewohner kennenlernen. Im Moment haben sich 20 Interessierte angemeldet, so dass die Fahrt auf jeden Fall auch zustande kommt. Es sind jedoch noch Plätze frei. Preis der Reise inklusive Busfahrt, Übernachtung im Doppelzimmer, Essen und Führungen: 885 Euro. Anmeldungen unter Telefon 07 81 / 93 64-200. Foto: Schoch

Matinee-Konzert Magdalena Wolfarth und Franziska Zimmer musizieren im Rahmen der monatlichen Konzertreihe des Seniorenbüros am Sonntag, 20. Januar, 11 Uhr, in der Kirche des PaulGerhardt-Werks, Brünnlesweg 21. Der Eintritt ist frei.

Wer tauscht?

„Kintschmer“, der Tauschkreis in der Ortenau, trifft sich am Dienstag, 29. Januar, ab 19 Uhr zum Tauschabend im Aufenthaltsraum der Gewerbeschule, Poststraße 18.

Vortrag zum „Glück“

// Energiewende – mit uns

Die VHS und das Staatliche Seminar für Didaktik und Lehrerbildung sowie die Bildungsregion Ortenau laden am Mittwoch, 30. Januar, um 19 Uhr in die VHS, Saal 102, zum Vortrag über das Thema Glück ein. Referent ist Ernst Fritz Schubert.

Kostenfreie Beratung zum Energiesparen

Feldenkrais-Methode

>> Trends in der Energiewelt

Das Montessori-Zentrum Offenburg informiert am Montag, 4. Februar, 20 Uhr, in seinen Räumen in der Schwarzwaldstraße 58 über die Feldenkrais-Methode. Kosten: 18 Euro. Anmeldung per E-Mail erbeten (mzortenau@googlemail.com).

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10 19.1.2013

Freude über eine akzeptable Lösung Mehrheit des Planungsausschusses spricht von gutem Kompromiss / Letztes Wort hat der Gemeinderat am 28. Januar Nach fast zwei Stunden Diskussion hat der Planungsausschuss am 16. Januar mehrheitlich (7 Ja- und eine Gegenstimme) dem Gemeinderat empfohlen, die Fortsetzung des Bebauungsplanverfahrens auf Grundlage der geänderten reduzierten Planungsvariante sowie die Aufnahme der Betriebserweiterung von Hansgrohe zur ersten Änderung des Flächennutzungsplans der Verwaltungsgemeinschaft Offenburg zu beschließen. Eingangs zeichnete Baubürgermeister Oliver Martini nochmals die Entwicklung zur Firmenerweiterung von Mai 2012 nach, bevor er das Wort an Stadtplaner Leon Feuerlein übergab, der die einzelnen Verfahrensschritte für den Bebauungs- und Flächennutzungsplan und die weiteren Planungen aufzeigte. So sollen die im Osten geplanten Gebäude gegen-

Der abgespeckte Grüngürtel ist ein guter Kompromiss, war sich die Mehrheit im Planungsausschuss einig. Illustration: Stadt

über dem alten Planungsstand im Mai 2012 um 50 Meter schmaler realisiert werden. Der Abstand zwischen der nordöstlichen Ecke des Firmengrundstücks und dem nächstgelegenen Wohngebäude

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würde dann 250 Meter betragen, vom Firmengelände bis zum Dreschschopf wären es rund 120 Meter. Auf der Erweiterungsfläche sind Lagergebäude in Höhe von rund 15 Metern geplant. Seitens der Stadtverwaltung wurde das Ja zur Firmenerweiterung von Hansgrohe durch den Elgersweierer Ortschaftsrat am 14. Januar mit großer Freude aufgenommen. Sieben von neun Ortschaftsräten haben ihre Zustimmung an vier Bedingungen geknüpft. Wenn es auch weder öffentlich- noch privatrechlich Möglichkeiten gäbe, eine dauerhafte Sicherung für den Grüngürtel zu gewährleisten, wie Corinna Schweizer, städtische Juristin, informierte, nahm Baubürgermeister Martini zwei der Bedingungen in den Beschlussantrag auf: •Der Gemeinderat verpflichtet sich, den Grüngürtel zwischen dem Industrie- und Gewerbegebiet und der Ortschaft Elgersweier von weiteren baulichen Eingriffen freizuhalten. •Die Verwaltung wird beauftragt, im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens in Abstimmung mit der Ortschaft ein Grünkonzept für die Gestaltung des Grünbereichs sowie unabhängig vom Bebauungsplanverfahren ein Verkehrskonzept zeitnah zu entwickeln und umzusetzen. Ein interessanter Prozess habe seinen Abschluss gefunden, kom-

mentierte CDU-Chef Kurt Feger die „akzeptable Lösung“. Der Prozess habe sich gelohnt, freute sich Bertold Thoma von der SPD über den Kompromiss und lobte die konstruktive Mitarbeit aller Beteiligten. Christina Schäfer von den Grünen stellte für ihre Fraktion den Antrag, den Beschluss solange zurückzustellen, bis alle vier vom Ortschaftsrat geforderten Bedingungen Berücksichtigung finden, inklusive der nicht im Beschlussantrag aufgenommenen. So erfolgt ein angemessener Ausgleich, der zwischen Stadt, Gemeinde- und Ortschaftsrat laufend entwickelt wird. Die Stadt untersagt die Ansiedlung von Vergnügungsstätten und Bordellbetrieben jedweder Art östlich der Industriestraße. Karl-Heinz Eckerle (FDP) dankte allen am Prozess Beteiligten. Er habe ihm gezeigt, dass man künftig sensibler mit solchen Grünflächen umgehen müsse. „Wir können nicht sagen, was später einmal sein wird“, erklärte Rudi Zipf (FWO) mit Blick auf die vom Ortschaftsrat vorgeschlagenen Bedingungen. Zipf: „Wir können nur für den jetzigen Gemeinderat sprechen.“ „Wenn wir auch rechtlich keinen Einfluss geltend machen können, so doch wenigstens politisch“, erklärte Daniel Geiler, Ortsvorsteher von Elgersweier. Im

Moralische Verpflichtung Hinblick auf einen angemessenen Ausgleich betonte er, dass es nicht um Geld ginge, sondern um das Grün und das Angebot von weiterem Wohnraum. Als konstruktiv bezeichnete auch Martini den Prozess. „Wenn wir auch nicht wissen, was in 20 Jahren sein wird, sehen wir es als moralische Verpflichtung, den Grüngürtel von weiteren baulichen Eingriffen freizuhalten“, signalisierte er dem Gremium. Neben dem Verwaltungsvorschlag ließ er auch über den Grünen-Antrag auf Zurückstellung des Beschlussantrags abstimmen. Mit sieben Gegen- und einer Ja-Stimme wurde dieser abgelehnt.


19.1.2013 11

Fällungen und Neupflanzungen Gute Baumbilanz im Sanierungsgebiet Mühlbach 21 Bäume werden auf dem Bauplatz der Kita am Ölberg im Park der Villa Bauer bis Ende Februar gefällt. Jutta Herrmann-Burkart berichtete am Montagabend im Haupt- und Bauausschuss, welche Bäume weichen müssen. Die Gründe für die Entfernung der Bäume sind unterschiedlich, erläuterte die Leiterin der Abteilung Grünflächen und Umweltschutz: Manche sind der Bauplanung im Weg, andere weisen Schäden auf oder können gar gefährlich für Menschen werden. Insgesamt stehen 67 Bäume in dem denkmalgeschützten Areal. 57 fallen unter die Baumschutzverordnung der Stadt. Das von der Stadt beauftragte Planungsbüro „faktorgruen“ hat die Bäume in einer Skala von „erhaltenswert“ bis „zeitnah zu entfernen“ bewerten lassen. Einige der zur Fällung vorgesehenen Bäume sind „dringend zum Erhalt empfohlen“, darunter ein Rot-Ahorn und eine Stieleiche, bedauert Herrmann-Burkart.

Gefahr für Kinder Auch eine Schwarzkiefer und eine graue Douglasfichte sollen weichen. Die Schwarzkiefer steht innerhalb der geplanten Wassermatschanlage und könnte wegen ihrer schütteren Krone und Totastbildung eine Gefahr für spielende

Kinder sein, die Douglasfichte ist mit ihren Bruchästen in einem Außengelände nicht tolerierbar. Die dortigen Eiben sollen wegen der giftigen Beeren entfernt werden. Auf Nachfrage von GrünenChefin Angelika Wald und SPDStadtrat Bertold Thoma erklärte Baubürgermeister Oliver Martini, dass die Denkmaleigenschaft des Parks durch die Fällungen nicht gefährdet sei. OB Edith Schreiner: „Hier spricht man von Ensembleschutz.“ Zudem bleibe durch die Verkleinerung der Kita-Planung in Trägerschaft der katholischen Kirche nun mehr Park erhalten.

Mehrwert „Es ist ein Mehrwert, dass diese Umgebung nun für die Kita nutzbar gemacht wird. Uns kommt es auf die Gesamtbilanz an“, unterstrich Sozialbürgermeister Christoph Jopen und verwies auf ein anderes gutes Beispiel in einem Park, nämlich das Stadtteil- und Familienzentrum Innenstadt. Herrmann-Burkart machte die Ausschussmitglieder auf insgesamt rund 40 Neupflanzungen im Sanierungsgebiet Mühlbach aufmerksam. „Wir haben eine gute Baumbilanz.“ Die Baugenehmigung werde in Kürze erteilt, dann werden die Bäume noch im Februar gefällt.

Im Park der Villa Bauer werden 21 Bäume fallen.

Foto: Heinzmann

Umweltbewusster Einkauf Der Haupt- und Bauausschuss hat am Montag einhellig beschlossen, den Auftrag für die Belieferung des ausgeschriebenen Büromaterials für die gesamte Stadtverwaltung samt Beteiligungen an den bisherigen, langjährigen Lieferanten Erhardt & Fischer zu erteilen. Erhardt & Fischer unterbreitete unter vier Bietern mit 215 942,72 Euro das günstigste Angebot. Im städtischen Portfolio sind rund 700 verschiedene Büroartikel inklusive Papier und Toner, erläutete Oliver Basten, Fachbereichsleiter „Zentrale Dienste“. Für 2013 hat die Stadtverwaltung, die aufgrund des Auftragsumfangs Konzernkonditionen erhält, zudem gezielt mehr „grüne Produkte“ in den Warenkorb gelegt. Allerdings sei man wieder verstärkt zu qualitätsvollen Markenprodukten zurückgekehrt, weil

sich die Verwendung von Billigprodukten einfach nicht rechne. Grünen-Chefin Angelika Wald zeigte sich überrascht über die recht große Preisspanne zwischen den Bietern – das teuerste Angebot lag bei rund 390 000 Euro. Bezüglich der Beschaffung von Spendersystemen, Hygienematerial, Seife und Desinfektionsmitteln für 98 städtische Liegenschaften in Kernstadt und Ortsteilen, Laufzeit vier Jahre, erteilte das Gremium einstimmig den Auftrag für eine Vierjahressumme von 454 782 Euro an den günstigsten Bieter der EU-weiten Ausschreibung, die Offenburger Firma Sarima-Hygiene. Thomas Fehninger vom Gebäudemanagement erläuterte, dass bei der Ausschreibung besonders Wert auf Umweltfreundlichkeit gelegt wurde.

Spenden und Schenkungen Einstimmig hat der Haupt- und Bauausschuss der Annahme und Vermittlung von 86 Spenden, Schenkungen und ähnlichen Zuwendungen des zweiten Halbjahres 2012 in Höhe von 82 845 Euro einstimmig zugestimmt. Verwendet werden die Gelder vor allem

in den Bereichen Heimatpflege, Kunst und Kultur, Kinderbetreuung, in der Jugend- und Altenhilfe sowie fürs Dashur-Projekt. Damit sind im Jahr 2012 insgesamt 255 073 Euro an Zuwendungen von Firmen, Vereinen und Privatpersonen eingegangen.


12 19.1.2013 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A 1. Vorhaben: 2.

3. 4. 5.

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9.

10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17.

18. 19.

Generalsanierung des Spielplatzes „Am Pfarrzentrum“ in Offenburg-Zell-Weierbach Auftraggeberin: Stadt Offenburg, Fachbereich Bürgerservice und Soziales Hauptstraße 75-77, 77652 Offenburg Sachbearbeiter: Martin Maldener Telefon 07 81/639 17 11, Fax 07 81/284 24 75 E-Mail martin.maldener@offenburg.de Vergabeverfahren: öffentliche Ausschreibung Ort der Ausführung: Offenburg-Zell-Weierbach, Lukas-Müller-Strasse Art und Umfang Erdarbeiten der Leistung: ca. 250 m² Unterbau- und Belagsarbeiten ca. 250 m² Fallschutz ca. 30 lfm Robinienstämme liefern und einbauen Lieferung und Montage von Spielgeräten Vegetationsarbeiten Lose: nein Ausführungsfrist: April / Mai 2013 Angebotsausgabe und Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Einreichungs- bzw. Zentrale Vergabestelle, Wilhelmstraße 12, Eröffnungsstelle: 77654 Offenburg, Zimmer 125, Telefon 07 81/82-22 59 oder 82-23 16, Fax 07 81/82-75 13 E-Mail: irene.wanner@offenburg.de oder brigitte.dufner@offenburg.de Entgelt für die 10 Euro je Doppelfertigung Angebotsunterlagen: einschließlich Postversand Zahlung: bar, Verrechnungsscheck oder Überweisung auf das Konto Nr. 34 116, BLZ 664 500 50, Sparkasse Offenburg/Ortenau. Eine Entschädigung wird nicht erstattet. Planeinsicht/Auskünfte: siehe Ziffer 2 Sprache: Deutsch Angebotseröffnung: 13. Februar 2013, 10 Uhr, Ort sh. Ziffer 8 Sicherheiten: keine Zur Eröffnung zugelassen: Bieter und/oder ihre Bevollmächtigten Zahlungsbedingungen: nach § 16 VOB/B und den besonderen und zusätzlichen Vertragsbedingungen Rechtsform der gesamtschuldnerisch haftend Bietergemeinschaft: mit bevollmächtigtem Vertreter Nachweis der Etwaige geforderte Eignungsnachweise Bietereignung: sind in den Vergabeunterlagen genannt. Die Vergabestelle behält sich vor, Auskünfte beim Gewerbezentralregister einzuholen. Ablauf der Zuschlagsfrist: 13. März 2013 Sonstige Angaben: Zuständige Behörde zur Nachprüfung behaupteter Vergabeverstöße ist das Regierungspräsidium Freiburg.

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A Umbau und Neuverlegung des Schmutz- und Regenwasserkanals, Erneuerung der Wasserleitung einschließlich Straßenbau in der Riedhalde- und Bergblickstraße in Offenburg-Rammersweier Ausführungsfrist:

18. März 2013 bis 30. April 2014

Stellenausschreibung Die Stadt Offenburg sucht für den Fachbereich Bürgerservice und Soziales zum nächstmöglichen Zeitpunkt, vorerst befristet bis zum 31. August 2015, eine/n vollzeitbeschäftigte/n

Sachbearbeiter/in zur Verstärkung des Teams im Bereich Standesamt der Abteilung Zentrales Bürgerbüro. Ihre wesentlichen Aufgaben sind derzeit: • Beurkundung von Geburten und Vaterschaftsanerkennungen • Fortführung des Geburtenregisters • namensrechtliche Erklärungen • Beratung der Kunden in allen Aufgabenbereichen des Standesamts Die Stelle erfordert einen bedarfsorientierten Arbeitseinsatz. Als modernes und zukunftorientiertes Unternehmen wollen wir klassische Verwaltungsaufgaben kunden- und serviceorientiert anbieten. Wir erwarten von Ihnen: • eine abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r • Berufserfahrung in einer Kommunalverwaltung • fundierte EDV-Kenntnisse • sehr gute Kunden- und Dienstleistungsorientierung • selbstständige, eigenverantwortliche und teamorientierte Arbeitsweise • Organisationsfähigkeit • Kommunikations- und Konfliktfähigkeit sowie interkulturelle Kompetenz sind von überdurchschnittlich hoher Bedeutung • tätigkeitsbezogene Rechtskenntnisse, insbesondere im Bereich des Personenstandsrechts, sind von Vorteil Wir bieten Ihnen: • eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit • interne und externe Fortbildung • eine befristete Beschäftigung nach den Bestimmungen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) unter Eingruppierung in Entgeltgruppe 8 Sind Sie interessiert? Dann übersenden Sie bitte bis spätestens 16. Februar 2013 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an die Stadt Offenburg, Fachbereich Zentrale Dienste, Abteilung Personalservice, Postfach 24 50, 77614 Offenburg. Die Stadt Offenburg setzt sich für die berufliche Gleichstellung ein und begrüßt ausdrücklich die Bewerbung qualifizierter Frauen. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Weitere Informationen erteilt der zuständige Abteilungsleiter Boris Klatt unter Telefon 07 81/82-22 20. Informationen zur Stadt Offenburg: www.offenburg.de.

Angebotseröffnung: 6. Februar 2013, 10 Uhr Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg Der vollständige Veröffentlichungstext erscheint im Submissionsanzeiger, im Supreport, im Internet unter www.wro.de sowie auf der Homepage www.offenburg.de unter „Bauen“ – „Zentrale Vergabestelle“ – „Ausschreibungen“ und auf dem Vergabeportal www.deutsche-evergabe.de. Anforderung unter Telefon 0781/82-22 59 oder 82-23 16, E-Mail: irene.wanner@offenburg.de oder brigitte.dufner@offenburg.de.

Seniorenwerkstatt: Senioren helfen Senioren Telefon: 07 81/82-22 22


19.1.2013 13 Amtlicher Teil

Öffentliche Bekanntmachungen und Ausschreibungen Stellenausschreibung Die Stadt Offenburg sucht zum nächstmöglichen Termin eine/n teilzeitbeschäftigte/n

Mitarbeiter/in

für das Sekretariat der Abteilung Archiv / Museum im Fachbereich Kultur Ihre wesentlichen Aufgaben sind: • neben den üblichen Sekretariatsarbeiten: • das Rechnungswesen für die Abteilung • die Koordinierung und Durchführung von Verschickungsaktionen Die Stelle erfordert einen bedarfsorientierten Arbeitseinsatz. Wir erwarten von Ihnen: • eine abgeschlossene Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte/r oder eine vergleichbare kaufmännische Ausbildung mit einschlägiger Berufserfahrung • gute Kenntnisse im Haushalts- und Rechnungswesen • gute EDV-Kenntnisse (MS-Office-Produkte u.a.) • eine selbstständige strukturierte Arbeitsweise verbunden mit Verantwortungsbewusstsein sowie einem freundlichen und gepflegten Auftreten • soziale Kompetenzen wie Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit usw. Wir bieten Ihnen: • eine interessante, verantwortungsvolle und teamorientierte Tätigkeit in einer Abteilung, die mit Stadtarchiv, Museum und Städtischer Galerie ein breitgefächertes und komplexes Aufgabenfeld bereithält • fachliche Einarbeitung und Beratung sowie interne und externe Fortbildungen • eine unbefristete Teilzeitbeschäftigung nach den Bestimmungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVöD) mit 50 Prozent der Arbeitszeit eines/einer Vollbeschäftigten (derzeit 19,5 Wochenstunden) und unter Eingruppierung in Entgeltgruppe 5 Sind Sie interessiert? Dann übersenden Sie bitte bis spätestens 8. Februar 2013 Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an die Stadt Offenburg, Fachbereich Zentrale Dienste, Abteilung Personalservice, Postfach 24 50, 77614 Offenburg. Weitere Informationen erteilt der zuständige Abteilungsleiter Dr. Wolfgang Gall unter Telefon 07 81/82-25 57.

Gruppenauskünfte und Adressmittlung für die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag im September 2013

Öffentliche Bekanntmachung des Widerspruchsrechts Die Stadtverwaltung darf Parteien und anderen Trägern von Wahlvorschlägen im Zusammenhang mit der 18. Wahl zum Deutschen Bundestag im September 2013 in den sechs vorangehenden Monaten Auskünfte aus dem Melderegister über Familiennamen, Vornamen, Doktorgrad und Anschriften der Mitglieder von nach Lebensalter zusammengesetzten Gruppen von Wahlberechtigten erteilen (Gruppenauskünfte). Beispiel für eine solche Gruppe: Wahlberechtigte mit einem Lebensalter zwischen 30 und 39 Jahren. Die Geburtstage der Wahlberechtigten dürfen hierbei nicht mitgeteilt werden. Die Stadtverwaltung kann die oben erwähnten Melderegisterdaten ferner dazu verwenden, den Wahlberechtigten Informationen von Parteien und anderen Trägern von Wahlvorschlägen zuzusenden (Adressmittlung). Die Wahlberechtigten haben das Recht, dieser Auskunftserteilung und Datennutzung zu widersprechen. Der Widerspruch ist, möglichst schriftlich, bei der Stadtverwaltung Offenburg, BürgerBüro, Fischmarkt 2, 77652 Offenburg, einzulegen. Er kann nur umfassend bezüglich aller Parteien und anderen Trägern von Wahlvorschlägen ausgeübt werden. Die Frist für die Wahrnehmung des Widerspruchsrechts endet am 24. Februar 2013. Rechtsgrundlage: § 34 Abs. 1 des Meldegesetzes für Baden-Württemberg. Offenburg, 19. Januar 2013 Edith Schreiner Oberbürgermeisterin

Verkaufsoffene Sonntage 2013 Aufgrund des § 2, Satz 2 der „Satzung zur Festsetzung der Ladenöffnungszeiten an Sonn- und Feiertagen“ der Stadt Offenburg vom 19. November 2007 werden hiermit die Termine und Öffnungszeiten der verkaufsoffenen Sonntage 2013 im Stadtgebiet von Offenburg bekannt gemacht: 14. April 2013, 13 bis 18 Uhr 13. Oktober 2013, 13 bis 18 Uhr Offenburg, 19. Januar 2013 Edith Schreiner, Oberbürgermeisterin

Informationen zur Stadt Offenburg: www.offenburg.de.

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A

Sanierung des Mühlbach-Areals-Süd in Offenburg, BA I Neuverlegung der Schmutz- und Regenwasserkanäle

Unterhaltung an Wasserläufen in Offenburg und den Ortsteilen sowie in der Gemeinde Ortenberg Los I bis VII Stadt Offenburg Los VIII Gemeinde Ortenberg

Ausführungsfrist: 8. April bis 30. Oktober 2013

Ausführungsfrist: Mai 2013 bis April 2015

Angebotseröffnung: 21. Februar 2013, 10 Uhr Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg

Angebotseröffnung: 4. Februar 2013, 10 Uhr Stadt Offenburg, Fachbereich Bauservice, Zentrale Vergabestelle, Wilhelmstraße 12, 77654 Offenburg

Der vollständige Veröffentlichungstext erscheint im Submissionsanzeiger, im Supreport, im Internet unter www.wro.de sowie auf der Homepage www.offenburg.de unter „Bauen“ – „Zentrale Vergabestelle“ – „Ausschreibungen“ und auf dem Vergabeportal www.deutsche-evergabe.de.

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Anforderung unter Telefon 0781/82-22 59 oder 82-23 16, E-Mail: irene.wanner@offenburg.de oder brigitte.dufner@offenburg.de

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Special im

14 19.1.2013

Bauen & wohnen

Foto: Ursa/txn-p

Kleines Bad ganz groß Gäste-WCs fristen oft ein Schattendasein. Das muss nicht sein. Mit diesen Tipps verschönern Sie Ihr Besucher-Bad natürlich – mit den vielfältigen Badserien, die heuzutage angeboten werden, können Sie die Gestaltung des Gäste-WCs Ihren Vorstellungen anpassen. Dabei sollten Sie jedoch auf einige Grundregeln achten. Ein Gästebad sollte stets dezent bleiben. Auch wenn der Hausherr Comics an den Wänden oder eigenwillige WC-Sitze amüsant fin-

Ob Neubau oder Altbausanierung, das Gäste-WC gehört heute zur Standardeinrichtung moderner Eigenheime. Besuchern bleibt so der Weg in das private Familienbad erspart und Angehörige können die praktische Zusatzeinrichtung mitnutzen. Die Gestaltung eines Gästebades sollte dabei nicht dem Zufall überlassen werden, denn meist hinterlässt es auf Gäste großen Eindruck. In der Regel sind die Anforderungen an das Gäste-WC andere als an das Hauptbad. Im Familienbad besteht neben der funktionellen Einrichtung auch immer gro��er Bedarf an Stauraum für

Dezent bleiben

Weniger ist mehr Handtücher, Kosmetikartikel, und Rasierutensilien. Im Gästebad kommt es hingegen neben der Funktionalität vor allem auf Bewegungsfreiheit an, denn der Besucherraum ist im Durchschnitt nur zwei bis vier Quadratmeter groß. Experten raten daher, ein GästeWC nicht zu überladen: Ein kleiner Waschtisch mit geringer Tiefe, eine Ablagefläche, das WC, ein Spiegel und ein Handtuchhalter reichen bereits. Wenn der Platz es

Klare Kante: Ein Gäste-WC sollte dezent eingerichtet sein.

zulässt, sollte noch ein Urinal eingebaut werden. Im Vergleich zum WC ist es hygienischer und sparsamer – statt der üblichen sechs Liter Wasser verbraucht es pro Spülgang nur zwei.

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Foto: Villeroy & Boch/txn-p

Markenhersteller bieten heute hochwertige Badmöbel und Accessoires an, die den Ansprüchen an Schönheit und Funktionalität auf engstem Raum genügen. Ob modern, klassisch elegant oder

det, sollte er aus Rücksicht auf seine Besucher darauf verzichten. Auf komplette Wandverfliesungen sollte ebenfalls verzichtet werden, denn das Gittermuster, das durch die Fugen entsteht, wirkt in kleinen Räumen oft bedrückend. Klare Linien und helle Farben sehen dagegen zeitlos elegant aus und vergrößern optisch den Raum. Mit passenden Accessoires lassen sich zudem Farbakzente setzen oder dem Ort Persönlichkeit verleihen. Hat der Raum kein eigenes Fenster, muss auf ausreichende Beleuchtung geachtet werden. Tipp: Statt Spots oder Strahler symmetrisch auszurichten, sorgen indirekte Lichtquellen oder das Anstrahlen bestimmter Objekte im Raum für tolle Effekte. (txn-p)


Special im

19.1.2013 15 ANZEIGE

Ein Kraftwerk für zu Hause Durch den Ausstieg aus der Atomkraft erhalten dezentrale Energieerzeugungsanlagen weiter Auftrieb: Und nur mit der ressourcenschonenden Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kann der Umbau der Energielandschaft gelingen. Eine Strom erzeugende Heizung, so groß wie eine Waschmaschine, hat sich zum Beispiel Familie Granacher einbauen lassen. „Ein kleines Kraftwerk im Keller zu haben, das Wärme und Strom erzeugt, ist schon ein tolles Gefühl“, so Herr und Frau Granacher über das „Mikro-KWK“ der Badenova. Seit der Energie- und Umweltdienstleister Badenova das Produkt auf den Markt gebracht hat, gibt es immer mehr begeisterte Kunden. Die Energielösung ist für Gebäude mit einem Energieverbrauch bis 42 000 Kilowattstunden geeignet. Der Brennstoff Erdgas wird optimal ausgenutzt, der Betrieb ist leise, äußerst emissionsarm und wartungsfreundlich. Und die Energielösung der Badenova produziert zusätzlich noch Strom. Der Einbau erfolgt in

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Kraftpaket: Trotz seiner geringen Größe bringt das Mikro-KWK ordentlich Leistung.

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16 19.1.2013 ANZEIGE

Schimmel bedroht Mieteinnahmen Treten Schimmelschäden in einer Mietwohnung auf, dann ist die Frage nach der Ursache oft ein Streitpunkt. Dem Vermieter drohen gekürzte Mieteinnahmen oder, dass treue und langjährige Mieter den Vertrag kurzerhand kündigen. Für viele Eigentümer ist es eine Horrorvorstellung: In der vermie-

Fachmann Joachim Hug gibt Tipps bei Schimmelbefall. Foto: ISOTEC

teten Wohnung zeigt sich von einem Tag auf den anderen Schimmelpilzbefall. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist im Winter überdurchschnittlich groß. Denn feuchte Wände und tiefe Temperaturen sind für Schimmel ein hervorragender Nährboden. Vermieter von Wohnräumen kann dieses Phänomen hart treffen. Rechtlich gibt der Schimmel dem Mieter ein scharfes Schwert in die Hand. Der Vermieter schuldet grundsätzlich eine komplett mangelfreie Mietwohnung. Das heißt, sobald ein vom Vermieter verursachter wesentlicher Mangel auftritt, ist der Mieter zur Minde-

70.000

rung berechtigt. Die Gretchenfrage lautet aber: Wer hat Schaden und Schimmel verursacht? „Wer hier auf das Gericht als Lösungsinstanz setzt, hat schon verloren“, berichtet Joachim Hug aus seiner Berufspraxis. Er ist mit seinem ISOTEC-Fachbetrieb auf die Sanierung derartiger Mängel spezialisiert. „Ich empfehle, im vorgerichtlichen Rahmen die Verursachungsfrage zu klären.“ Die Frage ist nämlich, ob der Schaden aufgrund einer mangelhaften Baukonstruktion (Vermieterhaftung) oder durch falsches Lüftungsverhalten (Mieterhaftung) entstanden ist. Nicht selten liegt auch eine Mischursache vor. Hug hilft bei der Ursachenforschung. „Gehen beide Seiten konstruktiv mit dem Problem um, dann ist der Schaden oftmals schneller beseitigt, als viele glauben.“ Der Vorteil liegt auf der Hand. Statt Rechtsstreit, Minderung und Kündigung stehen dann Wohngesundheit und Werterhalt im Mittelpunkt. Ist beispielsweise nur ein Raum vom Schimmelpilzbefall betroffen oder geht die Pilzbelastung von ihm aus, so kann die Sanierung darauf fokussiert werden. Das spart Arbeitszeit und Kosten. Beispiel ISOTEC-Klimaplatten. Sie können flexibel angepasst werden, nehmen überschüssige Feuchtigkeit aus der Raumluft auf und senken das Risiko eines Pilzbefalls deutlich. „Unabhängig von der Verursachung muss der Schimmel so schnell wie möglich aus den Wohnräumen entfernt werden“, unterstreicht Hug.

Heimtückisch: Schimmel entwickelt sich oft im Geheimen.

Foto: ISOTEC


Special im

19.1.2013 17

Alles Gute kommt von oben Intelligent platzierte Flachdach-Fenster oder Tageslichtspots erhellen den Wohnraum auf natürliche Weise Wolkenbilder, vorbeiziehende Vogelschwärme, im Wind wippende Baumkronen und die wärmenden Strahlen der Sonne im Gesicht – das kann es doch nur unter freiem Himmel geben. Doch auch in Wohnräumen unter flachen Dächern ist das heutzutage durch ein FlachdachFenster oder eine Lichtkuppel problemlos möglich. Waren die Fenster früher aus Sorge vor übermäßiger Sonneneinstrahlung meist mit milchig trüber Kuppel ausgestattet, können Eigentümer heute dank speziell für Wohnräume entwickelter Lösungen bedenkenlos auch Ausführungen mit klarer Kuppel wählen. Damit ist ein ungehinderter Ausblick garantiert und die Qualität des Tageslichts in der Wohnung ist dadurch bedeutend besser. In viele Bereiche von Häusern mit flachen oder flach geneigten Dächern gelangt oftmals nur wenig Tageslicht. Das kann mitunter negative Auswirkungen auf das Gemüt haben. Dennoch zögern Eigenheimbesitzer häufig, eine

Lichtkuppel einbauen zu lassen. Dabei ist der Aufwand – gemessen am Nutzen – überschaubar. Solche Flachdach-Fenster bringen nicht nur Licht und Luft unter flache Dächer, sondern eröffnen demjenigen, der darunter sitzt, auch völlig neue Perspektiven. Tagsüber gibt der freie Blick in den Himmel Anlass zum Träumen und nachts kann man die funkelnden Sterne sehen. So lässt sich der Alltag für einen Augenblick vergessen. Dabei können selbst Regengeräusche nicht stören, denn durch eine Konstruktion aus witterungsbeständiger Acryl-Kuppel und einer waagerecht integrierten Isolierglasscheibe werden die auf das Fenster prasselnden Regentropfen deutlich vermindert. Per Funksteuerung lassen sich die Fenster bequem öffnen. Zudem sorgen Regensensoren dafür, dass sich die Fenster bei Regen automatisch schließen. Ein weiterer Pluspunkt ist die wohnliche Optik im Innenraum durch einen in den Rahmen integrierten Motor. Als Sonnen- und Sichtschutz können Elektro-Faltstores nachgerüstet werden.

Erleuchtung: Flachdach-Fenster bringen sowohl Licht als auch Luft in den Wohnraum und verbessern dadurch die Lebensqualität. Foto: Velux/txn-p

Eine weitere Möglichkeit sind Tageslichtspots: Mit dieser einfachen Idee wird auf raffinierte Weise das Tageslicht durch eine reflektierende Röhre in fensterlose Räume unterm geneigten oder auch flachem Dach geleitet. Und mithilfe eines Lüftungsadapters

gelangt verbrauchte und feuchte Luft nach außen. Bewohner von Neubau- oder Altbauwohnungen können sich gleichermaßen für den Spot entscheiden. Dachhandwerker können die intelligente Konstruktion in kurzer Zeit ins Dach einsetzen. (txn-p)

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Komfortabel: Dank einem eingebauten Motor lassen sich moderne Flachdach-Fenster bequem per Funksteuerung öffnen. Und Sensoren können so eingestellt werden, dass sich die Fenster bei Regen automatisch schließen. Foto: Velux/txn-p

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Offenblatt 02/2013