Der reuttener Juni 2022

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login statt logout Das Ingenieurkolleg für Automatisierungstechnik in Reutte fand mit der Präsentation der Diplomarbeiten einen gelungenen Jahresabschluss. 16 Absolventen, ausschließlich Männer, gaben dem Publikum Einblick in ihre Abschlussprojekte. Die Projekte fielen sehr vielfältig aus – in jedem Fall konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Mehr Gewinn durch Kosten- und Zeitersparnis sowie Arbeitserleichterung hatten alle Projekte gemein. Von einer Palettiermaschine mit Bilderkennung über den Bau einer CO2-LaserGravurmaschine bis hin zu einer Säuberungsmaschine für ein Kleinwasserkraftwerk informierten die Tüftler die geladenen Gäste.

IKA-Leiter Franz Pohler (rechts) mit den diesjährigen Diplomanden.

Bei der Präsentation ihrer Diplomarbeiten stellten die Ingenieure auch ihre Kommunikations- und Interaktionskompetenzen unter Beweis. Technische Details und den Aufbau eines Bestückungsautomates, einer Kunststoffschweißanlage sowie eines Einsortier-Roboters ließen die Gäste aufhorchen. Drei Diplomanden erstellten eine Website mit automatisierter Registrierung und Tischreservierung für ihr Stammlokal.

Die Diplomanden stießen auch auf Herausforderungen, die sie durch eine andere Herangehensweise lösen konnten. Lukas Straganz, der sich die Automatisierung eines Gewächshauses vorgenommen hat, meinte nach seiner Präsentation: „Man wächst mit der Herausforderung.“ Franz Pohler, schulischer Leiter am IKA Reutte, will mit seinem Ausbildungsteam in Zukunft noch mehr individuelle Angebote für Ausbildungsinteressenten und für Industrie und Wirtschaft stellen. „Wir brauchen ein neues Verständnis für Lehren und Lernen, das vor allem digitale Möglichkeiten als Chancen nutzt. Und wir müssen uns überlegen wie wir unterschiedliche Interessen noch mehr fördern“, so Pohler. All das bestimmt die zukünftige Ausbildung am IKA Reutte. Vor allem aber brauche es Menschen, wie die diesjährigen Abschlussabsolventen, die engaZEITLOS giert sind, innovativ sind und bereit, diesen Weg zu gehen.

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Unter den vielen Herausforderungen sieht Pohler den Ausbau digitaler Formen und das Lernangebot speziell für erwachsene Frauen und Männer anzupassen, wie beispielsweise berufsbegleitend durch „Blended-LearningKonzepte“. Diese kombinieren traditionellen Unterricht und digitale Formate. Blended Learning verbindet die Effektivität und Flexibilität elektronischer Lernformen mit den sozialen Aspekten des Präsenzunterrichts. Somit hilft es Unternehmen, die Mitarbeitenden schneller und nachhaltiger zu schulen.

Einige Absolventen erklärten ihr Abschlussprojekt anhand eines Anschauungsbeispieles.