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D I E R Ö M I S C H K A THO L I S C HE K I R C HE I N F Ü R S TE N THA L ( VO I EVO D EA S A ) SOLI DEO HONOR ET GLORIA Dem Gott allein Ruhm und Jubel!


Die schöne Kirche aus Fürstenthal wurde von 1830 bis 1867 errichtet. Der Stifter war der ehr­ würdige Pfarrer Ignaz Sei­ del der vierzig Jahre zwi­ schen 1844 und 1884 als Hirte der katholischen Ge­ meinde in Fürstenthal tätig war und am 20 September 1884 verstorben ist und am örtlichen Friedhof bei­ Fotoaufnahme der Kirche im Jahre 1960 gesetzt wurde. Die Kirche wurde am 28­29 Au­ gust 1887 vom Bischof Jan Maurycy Pawel Puzyna der 1901 zum Kardinal von Krakau ernannt wurde, eingeweiht. Bei diesem Anlass wurde die Ge­ meinde zur Pfarrei erhoben. Von 1821 und bis im Jahre 1940 als die Deutschen aus der Buko­ Kard. Jan Puzyna wina umgesiedelt worden sind wurde die katholische Gemeinde aus Fürstenthal von neunzehn Priester dessen Namen auf einer Marmortafel am katholischen Friedhof von Für­ stenthal eingraviert worden sind. Von vorne betrachtet führt zur Kirche ein Pfad der Stille ein grünes Atrium für diesen sakralen Raum in dem die Besucher der Kirche sich besinnen und vom alltäglichen Rummel und Erregtheit sich befreien können.


Vor dem Eingang zur Kirche, befindet sich ein Denkmal aus schwarzem Marmor, ein Kreuz, das errichtet wurde an der Stelle des Altars der hÜlzernen Kapelle die im Jahre 1822 gebaut und durch die jetzige Kirche im Jahr 1865 ersetzt wurde. An der Front der Kirche befinden sich zwei vergoldete Mosaiken die die heiligen Aposteln Petrus und Paulus die Schutzpatrone dieser Gemein­ schaft darstellen.


Auf derselben Allee die zum Eingang führt, befin­ det sich ein Denkmal aus Marmor mit zwei Mosaik­ bilder die Jesus den Erlöser und Maria die Mutter der göttlichen Vorsehung darstellen. Das Denkmal wurde im Jahre 2007 als Erinnerungszeichen am die Synode der Diözese Iaşi (08.Dez.2001 – 08.Dez.2004) errichtet.


Im Innenraum der Kirche befinden sich drei Altäre. Der Hochaltar ist den Schutzpatronen der Gemeinde die heiligen Apostel Petrus und Paulus gewidmet. Im Altarraum sind auch zwei hÜlzerne Standbilder die in Österreich geschnitzt wurden und seit 1887 als die Kirche eingeweiht wurde datieren.


Die Seitenaltäre sind dem allerheiligsten Herz Jesu und der Mutter Gottes gewidmet, die Ikonen wur­ den 2004 vom Maler Viliu Ciobanu aus Budăi, Kreis Iaşi gemalt.


Auf dem Gewölbe der Kirche befinden sich zwei große Gemälde die dem heiligen Abendmahl und der Vorrangstellung des heiligen Petrus gewidmet sind. Die Bilder wurden im Jahr 1927 vom Maler Emink Codin gemalt.

Im Innern der Kirche aus den sieben großem Fenster sind sehr ausdrucksvolle Fenstergemälde die folgen­ de Themen darstellen, entstanden: a) Auf der linken Seite des Kirchenschiffes sehen wir Maria Verkündigung, die Ausgießung des heili­ gen Geistes (Pfingsten), das aus der Offenbarung des heiligen Evangelisten Johannes (Ap 5,9­14) ge­ schlachtete aber verherrlichte Lamm Gottes und da­ runter das Porträt der Priesters Josef Ettmayr der be­ gabte Musiker und ausgezeichneter Prediger der von 1916 bis 1924 und 1931 bis 1936 Pfarrer in Fürsten­ thal war.


b) Auf der rechten Seite des Kirchenschiffes haben wir die heilige Familie, dem heiligen Erzengel Mi­ chael, den guten Hirten und darunter das Bildnis des Erzbischofs Joseph Weber (1846 – 1918) der Sohn der katholischen Kirchengemeinde Fürstenthal. Das große Fenstergemälde am Chor der Kirche stellt die Entschlafung der Mutter Gottes dar.


Alle Mosaiken und Fenstergemälde wurden unter der Leitung des Herrn Virgil Moraru in Iaşi bei „Art Georgies – Das Mozaicart Zentrum” hergestellt.


Die Kirche ist mit einer Seitenkapelle ausgestattet die dem heiligen Antonius von Padua der auf einem Fenstergemälde dargestellt ist, gewidmet. Im Innern dieser Kapelle befindet sich die Ikone der heiligen Apostel Petrus und Paulus die in der Mitte des Altars der alten Kirche stand Altar den der ehe­ maligen Pfarrer von Radautz, Josef Krassler (1959 – 1974) der katholischen Kirche aus Pustiana, Kreis Bacău geschenkt hat. Die heilige Kirche aus Fürstenthal hatte im Laufe ihrer Geschichte auch schwierige Zeiten zu über­ stehen. Während des zweiten Weltkrieges, diente die Kirche als Schlafgemach für russische Soldaten die ihre Spuren auf dem Bild des heiligen Abendmahles hinterlassen haben indem sie mit dem Maschinen­ gewehr geschossen haben Drei Patronen stecken bis heute in der Ikone die wir als Andenken an dem Krieg bewahren.


Der Erzbischof Joseph Weber (1846 – 1918) War der Sohn dieser Gemeinde Zwischen 1895 und 1906 war er Weihbischof aus Lemberg (heute Lviv – Ukraine). Das Foto stammt vom Jahre 1902.

Von 1946 bis 1995 wurde die Kirche von den or­ thodoxen Christen übernommen und besetzt nach dem sie ihnen vom ehemaligen Kultus­Departe­ ment zugeteilt wurde. Seit 1995 haben die Fürsten­ thaler Katholiken auf legalem Weg die Kirche zu­ rück bekommen und die wichtigsten Reparaturar­ beiten begonnen. Dies wurde möglich Dank der Großzügigkeit der katholischen Familie Ioan und Elena Zaremba. Nach großer Mühe und mit große Unkosten, wurde die Kirche am 03 Juli 2005 zur Ehre Gottes und die Freude der Fürstenthaler Gläubigen vom Bischof Petru Gherghel feierlich gesegnet und eingeweiht. Pfarrer. Dr. Eduard Ferenţ 16.07.2013


Fürstenthal ist Teil der Gemeinde Suceviţa, Kreis Suceava.

Der Ort liegt am Fuße des Berges Obcina Mare 16 Km von Radautz (Rădăuţi) entfernt.

Von der Landesstrasse 17A bis zurAuferste­ hungs­Kapelle sind 800 Meter und bis zum Touristen Komplex „Voievod” 2,3 Km.

Die Kapelle liegt ca. 1,9 Km von der Kirche Die heiligen Apostel Peter und Paulus entfernt. Der Touristen Komplex „Voievod” liegt etwa 3,6 Km von der Kirche entfernt.

Erläuterungen: Pfarrer Dr. Eduard Ferenţ Übersetzung: Iolanda Saviuc Foto und design: ing. Ioan Şmid Layout: ing. Ioan Şmid Voievodeasa ©2013

Die Römisch Katholische Kirche in Fürstenthal (Voievodeasa)  
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