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KW 41 / OKTOBER

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INGOLSTÄDTER MODENACHT: FASHION UND PARTY IM STADTTHEATER | S.3

LANDTAGSWAHL 2018 KANDIDATEN IM WIRTSCHAFTSCHECK | S.4

HERBST HIGHLIGHT JAZZTAGE MIT CARO EMERALD SEITE 27

TALFAHRT GEHT WEITER: FC 04 IM ABSTIEGSKAMPF | S.9

SCHANZER URGESTEIN: BRIGITTE FUCHS FEIERT GEBURTSTAG | S.18

Foto: Adrie Mouthaan

Einladung zum Vortrag

„Reizdarmsyndrom – damit müssen Sie nicht leben“ Do, 25.

Oktober 2018

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Damit Bayern so bleibt, wie es ist. Lebenswert und sicher.

ALFRED

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DIREKTKANDIDAT FÜR DEN LANDTAG

53 Jahre, verheiratet, drei Kinder Leiter der Kriminalpolizei Ingolstadt

DAS BESTE FÜR INGOLSTADT UND BAYERN

DR. MICHAEL

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DIREKTKANDIDAT FÜR DEN BEZIRKSTAG

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LISTE 1 CSU PLATZ 42 FÜR DEN LANDTAG

49 Jahre, verheiratet, drei Kinder In der Schulleitung am KatharinenGymnasium

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43 Jahre, verheiratet, zwei Kinder Prokurist und Rechtsanwalt

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WER WAR WO?

Eine Schau!

Halali! Auf der Jagd nach den aktuellen Modetrends war man bei der Ingolstädter Modenacht genau richtig.

Die Crew von Basement Performing Arts war einer der Showacts.

Die Ingolstädter Modenacht im Stadttheater Von festlich bis sportlich, mal im Trachtenlook, mal im Business-Style: Wer sich über die Modetrends für die kommenden (kühlen) Monate informieren wollte, der war bei der Ingolstädter Modenacht im Stadttheater genau richtig. Das Orga-Team um Arash Salehnia und seine Laufstegarchitekten hatten aber nicht nur Mode „im Gepäck“ - auch ein buntes Showprogramm mit Gesang, Tanz und Akrobatik begeisterte das Publikum. Und bei der After Show Party wurde im Anschluss an die Fashion-Show noch ordentlich gefeiert.

Fotos: Jürgen Schuhmann

So funktioniert das perfekte Styling – hier demonstriert vom Friseur Catwalk.

Heiraten und Harley Davidson – eine flotte Kombination

Moderator(in) Megy B (links) und Organisator Arash Salehnia (rechts) interviewten u.a. Juwelier Ralf Berg und das Team von „Mode am Schloß“.

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POLITIK

Bildung, Geld und Digitales Landtagskandidaten-Hearing bei den Ingolstädter Wirtschaftsjunioren

Am 14. Oktober

V.i.S.d.P.: Eva Bulling-Schröter, Am Bachl 16, 85049 Ingolstadt

Eva BullingSchröter

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„Wir wollen die Unterschiede der Parteiprogramme am lebenden Objekt klären,“ meinte Moderator Roland Balzer zu Beginn des „Kandidaten-Hearings“. Und so hatten sich sieben „lebende Objekte“, sprich Landtagskandidaten, in den Räumen der IHK in Ingolstadt eingefunden, um sich zunächst den Fragen des Moderators zu stellen und sich im Anschluss auch noch mit dem „Wähler an sich“ im Vier-Augen-Gespräch auseinander zu setzen. Eva Bulling-Schröter (Die Linke), Dr. Christoph Spaeth (SPD), Petra Flauger (Freie Wähler), Steffi Kürten (Bündnis 90/ Die Grünen), Jakob Schäub-

le (FDP), Alfred Grob (CSU) und Johannes Kraus von Sande (AfD) waren von den Ingolstädter Wirtschaftsjunioren zu dieser Veranstaltung eingeladen worden. Und natürlich standen daher Themen auf dem Programm, die sich mit den Bereichen Wirtschaft und Bildung befassten, wobei letzteres einen recht großen Raum der Gesprächsrunde einnahm. Und so ging es zunächst um den Mittelstand in Bayern und wie man etwa die Wahlslogans der einzelnen Parteien auf dieses Thema „anwenden“ könnte. So forderte Eva Bulling-Schröter mehr Geld für Löhne, Bildung und mehr Fördermittel

in den Landtag wählen!

Nach dem Hearing stand jeder Kandidat an seinem Plakat persönlich Rede und Antwort - hier Alfred Grob.


POLITIK

Petra Flauger trug sogar nahezu das selbe Outifit wie auf ihrem Plakat.

für die Mehrheit des Mittelstandes. Alfred Grob attestierte der bayerischen Wirtschaft einen guten Zustand: „Der IstWert ist hervorragend. Jetzt geht es darum, die Herausforderungen der Zukunft insbesondere die der Digitalisierung, anzunehmen.“ Außerdem gäbe es einen seriösen Finanzplan der Staatsregierung, der eine Schuldenfreiheit für Bayern bis zum Jahr 2030 vorsieht. Jakob Schäuble warnte davor, im Zusammenhang mit der Wirtschaft über das Thema Zuzug immer nur in negativer Form zu sprechen. Und mit Blick auf die AfD, die angesichts der Immigration wirtschaftliche und

Auch Jakob Schäuble bewies: es gibt ihn wirklich.

soziale Spannungen und eine Bedrohung der Wirtschaft befürchtet, erklärte Steffi Kürten: „Die Wirtschaft hat immer mit Stimmung zu tun. Rechts- wie Linksradikalismus ist etwas, was ich mir nicht wünsche!“ Das Thema Bildung nahm schließlich einen großen Teil des Hearings (es war keine Diskussion) ein. Dabei stellte sich AfD Mann Johannes Kraus von Sande als „Schwarzseher“ heraus, der einen Niedergang des Schulsystems attestierte. Von mehreren Kandidaten wurden dabei die Arbeitsverhältnisse für Lehrer in Bayern kritisiert, immer wieder viel das Wort „Zeitverträge“. Hier ergänz-

te Alfred Grob, dass lediglich fünf Prozent aller Lehrkräfte in Bayern einen solchen Vertrag hätten: „Aber ich glaube auch, dass es Bayern nicht nötig hat, Elf-Monats-Verträge zu machen.“ Eva Bulling-Schröter bezeichnete die Forderung der Linken nach 16 Schülern und zwei Lehrern pro Klasse als durchaus realistisch, wenn die Politik mehr Geld für Bildung zur Verfügung stellen würde. Steffi Kürten forderte neue Fächer wie Medienkompetenz, um alternative Fakten von der Wahrheit unterscheiden zu können. „Gottseidank leben wir im digitalen Zeitalter!“ meinte Jakob Schäuble,

Johannes Kraus von Sande

„Schreiben nach Gehör – eine Katastrophe! Das muss endlich abgeschafft werden, das ist pädagogischer Käse.“ Jakob Schäuble, FDP

„Letztendlich ist es der hohe Anteil an Migranten, der es verhindert, das Schulniveau halten zu können.“ Johannes Kraus von Sande, AfD

„Es ist Populismus, wieder zur 'guten alten D-Mark' zurück kehren zu wollen. Da spielt man mit der Angst der Menschen.“ Alfred Grob, CSU

„Wenn wir die Schöpfung weiter so mit Füßen treten, brauchen wir uns auch über bezahlbaren Wohnraum keine Gedanken mehr zu machen.“ Steffi Kürten, Bündnis 90/Die Grünen

Gar nicht grün (was die Kleidung anbelangte): Steffi Kürten

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POLITIK

IN diskret

„Ich halte die Überwachbarkeit und die Steuerung von Menschen durch die digitalen Medien für gefährlich.“

Kommentar

Eva Bulling-Schröter, Die Linke

„Der Beruf des Lehrers ist nicht mehr sicher. Die Wertigkeit des Lehrerberufs hat abgenommen.“ Petra Flauger, Freie Wähler

„Ich würde das Familiengeld der CSU sofort wieder einkassieren.“ Dr. Christoph Spaeth, SPD

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von Marlene Abendstern

Der Vorsitzende der Ingolstädter Wirtschaftsjunioren Martin Lohrentz (li) bedankte sich beim Orga-Team und Moderator Roland Balzer (2.v.r)

während Eva Bulling-Schröter vor den Gefahren der digitalen Überwachung warnte. „Zwischen analog und digital kann ein UND stehen, das muss sich nicht ausschließen,“ erklärte Steffi Kürten und Alfred Grob ergänzte: „Es wird in Zukunft um Konnektivität gehen und nicht um das auswendig Lernen von Fakten.“ Und so ging es – immer sachlich und eher unaufgeregt – thematisch durch weitere Runden: Von der Frauenquote (klares Nein hierzu von der AfD) über die Mietpreisbremse (ein klares „brauchen wir nicht“ von der FDP), den Mindestlohn (laut SPD noch deutlich zu niedrig) bis hin zum Euro. Worauf man verzichten könne, um etwa höhere Ausgaben für die Bildung möglich zu ma-

Dr. Christoph Spaeth trug sein „Plakat-Hemd“.

chen, wollte Moderator Roland Balzer zum Abschluss wissen. Eva Bulling-Schröter würde die Rüstungskosten und „unsinnige Subventionen“ streichen und Dr. Christoph Spaeth das Familiengeld der CSU „einkassieren“. Jakob Schäuble setzte auf Wirtschaftswachstum, um nicht sparen zu müssen, Petra Flauger würde überall ein bisschen einsparen, Alfred Grob würde die Wirtschaft am Laufen halten, um zusätzliche Ausgaben zu ermöglichen, Johannes Kraus von Sande würde das Geld bei den Migranten einsparen und Steffi Kürten schlug neben der Besteuerung von multinationalen Konzernen vor, auf die Hälfte ihres Landtags-Gehalts zu verzichten („Da gäbe es grundsätzlich sehr viel Einsparpotential!“).

Eva Bulling-Schröter im Look der Linken

Zwangsehen sind in Deutschland verboten. Und das ist gut so. Zweckehen dagegen sollen ja in den besten Familien vorkommen. Man ist sich nicht wirklich grün oder sieht beim anderen gleich schwarz, aber wenn es sein muss. Vielleicht bahnt sich in Bayern eine solche Zweckehe an. Für eingefleischte Christsoziale und militant-vegetarische Grüne ist das vielleicht der Anfang vom Ende. Und die Suppe - vom Wähler eingebrockt - sollen bitte andere auslöffeln. Frische Abgeordnete zum Beispiel. Gute Idee! Neue Besen sollen ja tatsächlich ganz gut kehren. Wer das Kandidaten-Hearing der Wirtschaftsjunioren in Ingolstadt mitverfolgt hat, dem wird aufgefallen sein, dass sich die beiden Landtagskandidaten von CSU und Grünen gut verstehen – bei allen unterschiedlichen Positionen. Man kann sich mit Respekt und Wertschätzung begegnen! Krass! Ein völlig neues Gefühl für alle die Voll- und Teilzeitkrakeeler, die am liebsten online ihren politischen Gegner, diesen Feind, der ihre eigene Meinungsblase bedroht, platt machen würden. Man muss nicht alles gut und vernünftig finden, was der andere so von sich gibt. Aber man sollte zumindest zuhören können. Wer dann auch noch die Kunst der Argumentation anstelle der Agitation beherrscht, ist vielleicht nicht derjenige, der am meisten auffällt. Aber er würde zur Schreihals-Eindämmung dringend gebraucht.Man muss ja nicht gleich heiraten.


POLITIK

Gegen den Trend wählen Ein Kommentar von Hermann Käbisch auf www.ingolstadt.blog Zehn Tage vor der Bayerischen Landtagswahl wussten noch 45 Prozent der Wähler nicht, wem sie letztendlich ihre Stimme geben werden. Der Anteil der treuen Stammwähler schwindet immer mehr. Das Wahlvolk wählt nicht mehr aus Tradition immer die gleiche Partei, sondern „erdreistet“ sich, darüber nachzudenken, wer denn die Stimmen bekommen sollte. Und wer denkt, der macht sich im Wahlkampf verdächtig. Da sollen wir doch einfach glauben, was uns die Politiker versprechen. Und nicht darüber nachdenken, was es zum Beispiel kosten und wer das bezahlen wird, wenn etwas versprochen wird - also zum Beispiel kostenlose Kinderbetreuung und Null-Tarif im öffentlichen Personennahverkehr. Diese „verdammten“ Wechselwähler, ich gehöre dazu, erschweren auch den Umfrageinstituten die Arbeit. Letztere wollen doch schon vor der Wahl sagen, wer gewinnen oder verlieren wird. Mich nerven diese Prognosen, weil sie damit die Wahlentscheidung der Wähler beeinflussen. Nicht politische Argumente, sondern die von den Wahlpropheten ausgerufenen Trends wirken sich auf das Wahlverhalten aus. Daher wähle ich diesmal aus Trotz und bewusst Repräsentanten der prognostizierten Wahlverlierer, also Kandidaten von SPD und CSU. Den Sozialdemokraten wird prophezeit, dass sie im Jahre 2018 nur halb so viele Prozente erhalten wie bei der letzten Wahl vor fünf Jahren. Damals waren es 20,6 Prozent. Angeb-

Der Bayrische Landtag in München Foto: Radtke-Wikipedia

lich wird den Genossen verübelt, dass sie sich an der Bundesregierung beteiligt haben, anstatt sich in der Opposition programmatisch zu erneuern. Nun, die bayerische SPD ist seit dem letzten Kabinett Hoegner, also seit 1957 in der Opposition. Seitdem "erneuert" sie sich in dieser Rolle und soll nun noch auf etwa zehn Prozent der Stimmen kommen. In der Vergangenheit erreichte die Partei zum Beispiel im Jahre 1966 35,8 und 1994 30,0 Prozent der Stimmen. Die These von der Erneuerung in der Opposition halte ich daher für Quatsch. Ich wähle SPD aus Dankbarkeit, weil sich die Bundes-SPD in Zeiten, in denen andere vor der Regierungsverantwortung gekniffen haben, "geopfert" hat und dem nicht eben populären Kabinett Merkel beigetreten ist, um ein politisches Chaos zu verhindern. Das war staatstragend und ist zu honorieren. Außerdem hätte die SPD, würde sie in Bayern das Sagen haben, den Verkauf von 33 000 Sozialwohnungen - abgesegnet durch Markus Söder - verhindert ha-

ben. SPD wählen bedeutet in meinem Fall: Auf dem großen Stimmzettel B für die Zweitstimmen auf Platz 212 Christian De Lapuente anzukreuzen. Der junge Sozialdemokrat ist ein Pragmatiker, der seit Jahren erfolgreich als ehrenamtlicher Vorsitzender den TSV Nord führt. Er setzt sich für den Breitensport ein - für mich wichtiger als der Profisport. Ich finde es einfach ärgerlich, dass ein mittelmäßiger Balltreter in der Bundesliga mehr verdient als der Bundespräsident. Ein Opfer der Demoskopen ist auch die CSU. Ihr wird ein Absturz von 48,7 Prozent im Jahre 2013 auf 35 Prozent oder gar weniger vorhergesagt. Zwar hat die Partei im Rahmen der Ablösung von Horst Seehofer durch Markus Söder ein jämmerliches Schauspiel veranstaltet. Und auch die Holzhammermethode in der Asylpolitik hat viele Wähler verschreckt. In manchem CSU-Wähler steckt eben doch christliche Gesinnung. Doch der radikale Abwärtstrend der letzten Wochen ist wohl auch durch die immer

schlechter werdenden Prognosen verstärkt worden. Nach menschlichem Ermessen wird eine Regierungsbildung in Bayern dennoch ohne die CSU nicht stattfinden. Da ist mir persönlich wichtig, dass in den neu gewählten Landtag Männer wie Alfred Grob mit einem starken Ergebnis einziehen. Der erfahrene Polizist (Kripo-Chef in Ingolstadt) kennt die Probleme der inneren Sicherheit, die viele Bürger beunruhigen. Er denkt differenziert und steht für eine Sicherheitspolitik mit Augenmaß. Für ihn ist es keine Überraschung, wenn die Polizei in Zentralunterkünfte für Flüchtlinge oft einrücken muss. Wie er bei einer Podiumsdiskussion erläuterte, sind dort viele junge männliche Flüchtlinge - also eine auch bei Deutschen eher anfällige "Klientel" - und Anhänger vieler rivalisierender ethnischer Gruppierungen auf engem Raum untergebracht. Das birgt Konfliktpotenzial in sich. Grob kennt diese Probleme und vor allem auch die Ängste der Einheimischen. Politiker mit seiner Sachkenntnis und seinem Format sollten in den Landtag. Er steht auf dem Stimmzettel A (Stimmkreiskandidaten) an erster Stelle. Dies ist meine höchstpersönliche Entscheidung für diese eine Wahl. Es gibt viele Gründe, die Kandidaten anderer Parteien zu wählen. Das haben die verschiedenen Diskussionsrunden in der Region gezeigt. Jede Entscheidung ist zu respektieren. Schwer fällt mir dies nur bei denjenigen, die wegen drohender Dieselfahrverbote AfD wählen wollen.

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SPORT

(v.l.) Günter Oswald, Michael Waginger, Thomas Hehl (Geschäftsführer Saturn-Arena), Claus Gröbner (Geschäftsführer ERC Ingolstadt), Jakub Ficenec, Chris Heid und Terry Campbell Foto: ERCI

Jahnstadion trifft Saturn-Arena Der „EISSTADION“-Schriftzug des alten Pantherkäfigs hängt nun hinter der Fankurve der Saturn-Arena Am 3. Oktober vor 15 Jahren spielte der ERC Ingolstadt erstmals in der neu gebauten Saturn-Arena und kehrte damit dem altehrwürdigen Eisstadion an der Jahnstraße den Rücken. Am Jubiläumstag nun hielt ein wenig „Jahnstadion-Flair“ in der Multifunktionsarena Einzug. Die Wand hinter der Fankurve wurde in Ziegeloptik beklebt, wobei ein Bild als Grundlage verwendet wurde, das von der Festungsmauer des alten Stadions stammt.

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Ein besonderes Schmankerl ist aber der Originalschriftzug „EISSTADION“, an ebenjener Festungsmauer prangte, von der das Mauerfoto stammt. Dieser war vor etwa drei Jahren im Zuge des Schwimmbadneubaus abgenommen und eingelagert worden. Nun wurde er reaktiviert und hinter Block F und damit im Herzen der Fankurve angebracht, als neuer Treffpunkt für die Treuesten der treuen Fans des ERC Ingolstadt. Alle Buchstaben sind im Originalzustand inkl. Kratzern und Roststellen belassen. Lediglich die Leuchtröhren der indirekten

Beleuchtung wurden durch wartungsarme LED ersetzt. Das Arrangement aus Mauer und Schriftzug wird als Grundlage der „ERC Ingolstadt Wall of Fame“ dienen, in die nun nach und nach verdiente Spieler aus der ERC-Historie ihren Platz finden werden – quasi mitten unter den Fans. „Es war schon lange unser Wunsch, durch den Schriftzug den alten mit dem neuen Pantherkäfig sichtbar zu verbinden. Nun haben wir mit der Ruhmeswand wahrscheinlich die perfekte Verwendung gefunden“, sagt ERC-Geschäftsführer Claus Gröb-

ner, der gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Ingolstadt Freizeitanlagen GmbH, Thomas Hehl, die Wand kurz vor dem Spiel des ERC gegen die Grizzlys Wolfsburg enthüllte. Die ersten Portraits von ERC-Legenden werden dann im Laufe der Saison an der Wand angebracht werden, wobei Wand und Schriftzug bis dahin auch ganz für sich alleine wirken.


SPORT

Waren nach dem Schlusspfiff gegen Paderborn nicht zufrieden mit dem Spiel ihrer Elf: Die Fans des FC Ingolstadt.

Jetzt zählt nur noch der Klassenerhalt Das Wort Klassenerhalt fiel ein gutes Dutzend Mal, als der für Sport und Kommunikation zuständige Geschäftsführer des FC Ingolstadt, Harald Gärtner, nach der Begegnung gegen den SC Paderborn spontan den anwesenden Pressevertretern ein Interview gab: „Wir spielen um den Klassenerhalt. Da gibt es nichts zu beschönigen. Der Klassenerhalt muss das Ziel sein. Andere Ziele gibt es nicht und wer von mehr spricht, weiß nicht wovon er redet. Es geht nur noch um den Klassenerhalt.“ Schanzer müssen sich auf ihre Tugenden besinnen Er hat sich richtig in Rage geredet, Harald Gärtner, der als Spieler selbst mit Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist und nach der schwachen Leistung seiner Elf gegen die Gäste aus Paderborn nun befürchten muss, mit dem FC Ingolstadt, für den er immerhin seit fast 11 Jahren in verantwortlicher Position tätig ist, abzusteigen., in die Niederungen der 3. Liga. Und er bemüht Beispiele. „Wie schwer es werden kann, hat z.B. Düsseldorf gezeigt. Abstieg und drei schlechte Jah-

Vor der Länderspielpause bringt sich der FC Ingolstadt selbst in die Bredouille – Klartext nach der 1:2-Niederlage re. Oder der heutige Gegner Paderborn. Abstieg, noch mal Abstieg und dann erst wieder das Besinnen auf die Tugenden. Und genau das müssen wir jetzt auch: Uns auf unsere Tugenden besinnen, auf das, was uns groß gemacht hat!“ Was das war, hat er nicht explizit gesagt, aber alle, die den Ingolstädtern Woche um Woche zuschauen, wissen es. Jeder muss für jeden kämpfen und alle müssen alles für den Verein geben. Sonst schaut es für die Schanzer düster aus im zweiten Fußballoberhaus. Kämpfen um jeden Ball und das Ziel drin zu bleiben Und diese von Gärtner angesprochenen Tugenden haben die knapp 8000 Zuschauer beim letzten Heimspiel vermisst. Zumindest bis zur 60 Minute. Dann erst lief wieder was zusammen, das auch den einen oder anderen Zuschauer wieder mitgehen und seine Mannschaft anfeuern ließ. In der Halbzeit hörte man noch: „Wir wollen Euch kämpfen sehen!“ Auf der offiziellen Pressekonferenz hat

man übrigens vor allem die drei Lattentreffer der Heimelf gesehen. Und die Überlegenheit der Gäste, die mit etwa 150 Fans nach Ingolstadt angereist waren und am Ende die drei Punkte, die Platz 6 in der Zweitligatabelle bedeuteten, nach Nordrhein-Westfalen mitgenommen haben. Der FC Ingolstadt muss kämpfen, kämpfen um jeden Ball, um jedes Tor und um jedes Pünktchen, das den Verein vom

Ingolstadts Darío Lezcano konnte dem Spiel nach seiner Einwechslung keine entscheidende Wendung geben, sehr zur Freude von Paderborns engagiertem Cheftrainer Steffen Baumgart. Fotos: Stefan Bösl / kbumm.agentur

Tabellenkellen lässt.

wegkommen

Zwei Spiele gegen die anderen Kellerkinder Die nächsten Spiele haben es jedenfalls in sich. Es geht gegen die direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt. Denn nach der „Länderspiel-Ruhepause“, in der sich FC-Trainer Alex Nouri und sein Team jetzt 14 Tage lang auf die schweren Spiele vorbereiten können. geht es rasant und interessant weiter: Am 19. Oktober 2018, um 18.30 Uhr müssen die Schanzer beim FC Sandhausen ran. Und das ist dann schon das erste „Sechs-Punkte-Spiel“, denn die Sandhausener hängen auch ganz unten fest. Und weiter geht es, wenn der derzeitige Tabellenletzte MSV Duisburg am 28. Oktober, um 13.30 Uhr, seine Visitenkarte in der Schanz abgibt. Bleibt nur zu hoffen, dass der Heuchelheimer Harald Gärtner recht behält, dass am Schluss abgerechnet wird und dass seine Schanzer das Ziel Klassenerhalt schaffen werden. Einfach wird es nicht! IN-direkt drückt die Daumen, um auch weiterhin Zweitligafußball in der Schanz zu sehen. (jh) 9


SPORT

Ältester türkischer Sportverein Deutschlands ist in Ingolstadt

Trainern Servet Mengili (1. Mannschaft) und Kozucu Yumus (2. Mannschaft) will Nuri Mert seine Türkische Kraft wieder großmachen. Die 1. Mannschaft spielt in der Kreisliga, während die 2. in der B-Klasse spielt und dort unangefochten und ungeschlagen Erster ist.

Neue Kabine und neues Vereinsheim Besonders wichtig ist den Verantwortlichen der Ingolstädter Türken das Umfeld ihres Vereins. Neue Kabinen und ein neues Vereinsheim zeichnen den „Neuen TSV“ aus. Und dann, das hört man immer wieder, steht eines ganz oben auf der Liste der Vereinsführung: die Kameradschaft innerhalb des Klubs. Und auch da ist man auf einem guten Weg. Und die Disziplin, sie liegt ebenfalls ganz vorne. Waren die Mannschaften von Türkisch Ingolstadt früher schon mal bekannt für rote Karten, Auseinandersetzungen auf dem Platz und auch außerhalb, hat sich das unter Topcu, Mert und Co. erheblich geändert: Man hört nichts mehr, die Sportler konzentrieren sich scheinbar wirklich auf das, was sie auszeichnet: den Sport.

Die „Türkische Kraft“ Ingolstadt wurde bereits 1972 gegründet „Türk Gücü“ Ingolstadt – „Das heißt „Türkische Kraft“, erklärt uns Kemal Aydemir, der sowas wie die „gute Seele“ des Türkisch SV Ingolstadt ist. Und auf noch was ist Aydemir stolz: „Wir sind der älteste türkische Sportverein in ganz Deutschland!“ Seine Augen funkeln, wenn er über seine „Türkisch-SV-Spieler“ berichtet. Der Verein, der in der Vergangenheit oft negative Schlagzeilen durch die „Heißblütigkeit“ seiner Spieler hervorgerufen hat, scheint geläutert zu sein. Das Ganze seit der Ingolstädter Haudegen und exzellente Fußballer, Nuri Mert, das Ruder als Abteilungsleiter übernommen hat. Zusammen mit Vorstand Salim Halil Topcu, besagtem Kemal Aydemir und seinen beiden

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Jugendmannschaften sollen aufgebaut werden Und zum Sport, speziell im Fußballbereich gehört natürlich auch der Nachwuchs. In der Vergangenheit haben die Vereinsoberen diesen Bereich vernachlässigt. Das soll sich jetzt ändern: „Wir haben mit der C-, der E- und der F-Jugend wieder drei Mannschaften

Die gute Seele des Vereins und rechte Hand von Nuri Mert: Kemal Aydemir.

im Wettbewerb“, weiß Kemal Aydemir. „Das war früher nicht so. Viele Jugendspieler sind zu anderen Vereinen abgewandert oder haben ganz aufgehört. Nuri und die anderen, natürlich auch ich, legen aber großen Wert darauf, das da wieder was aufgebaut wird.“ Gleiches gilt für die zweite Garnitur.

Auch da sind bis zu 20 Mann im Training, was Coach Kozucu Yumus auch freut. Natürlich sind auch bei der „Ersten alle Mann im Training – der Kader umfasst auch hier um die 20 Spieler. Und die ganze Saison nur eine gelb-rote Karte. Das scheint ein neuer Vereinsrekord des 46 Jahre alten Klubs am Ruschenweg zu sein.

Alte Recken kehren zurück Das scheinen auch viele ehemalige Spieler zu merken. Denn viele frühere Spieler der Jugendmannschaften und aus dem Seniorenbereich kehren zurück an ihre alte Wirkungsstätte und bringen natürlich viel Knowhow und sportliche Leistung mit. Und das freut die Verantwortlichen natürlich auch. Und so bedankt sich Abteilungsleiter Nuri Mert auch bei seinen Mitgliedern, Spielern, Funktionären, Zuschauern und Mitglieder, die die aktiven Spieler und auch den Verein immer wieder unterstützen. „Das macht Spaß“, meint Nuri Mert, der sicher ist, dass das auch so weiter geht. Dann hat sich die Kameradschaft und die Disziplin, die im sportlichen Bereich wieder eingekehrt ist, soweit ausgewirkt, dass sich diese auch in den entsprechenden fußballerischen Leistungen

Auch das Vereinsheim der „Türkischen Kraft“ erstrahlt seit Kurzem in neuem Glanz. Fotos: Haunsperger

zeigt und den Türkisch SV Ingolstadt vielleicht schon bald wieder die eine oder andere Klasse und Liga höher steigen lässt. Der Fußballkreis Donau/ Isar kann sich auf jeden Fall schon darüber freuen. (jh)


SPORT

Was macht eigentlich Nuri Mert? Früher war er einer der besten Stürmer in der Region – heute ist er Abteilungsleiter des Türkisch SV Ingolstadt So mancher Schiedsrichter hatte seinen Namen schon vor der Begegnung auf seiner Karte notiert. Seine Gegenspieler wussten: wenn er zum Freistoß antritt, dann ist der Ball schon so gut wie im Netz. Die Rede ist von Nuri Mert. Die Vereine aufzuzählen, für die der Heißsporn schon gespielt hat, würde fast die Länge des Artikels brauchen. Und was macht er heute? Er ist dem Fußball in Ingolstadt nach wie vor verbunden. Wenn auch nicht mehr aktiv, so ist er jetzt als Funktionär seines alten Vereins Türkisch SV Ingolstadt aktiv. Genauer gesagt als Abteilungsleiter. IN-direkt hat sich mit dem sympathischen Funktionär unterhalten. IN-direkt: Hallo Herr Mert, wie kamen Sie denn wieder zum Türkisch SV Ingolstadt? Nuri Mert: Na ja, eigentlich wollte ich gar nicht als Sportfunktionär aktiv werden, aber ich wurde von Salim Halil Topcu (Vorstand des Türkisch SV Ingolstadt, die Redaktion) gefragt. Ich habe mir die Sache dann überlegt und ihm dann zugesagt. Sie sind also jetzt Fußball-Abteilungsleiter, haben Sie da nicht viel Arbeit? Ganz genau, aber um das zu machen wollte ich die für

Das habe ich aber jetzt ganz gut hinbekommen. Also macht Ihnen die Arbeit Spaß und wir werden Sie auch noch in der nächsten Saison am Ruder sehen? Das kann man jetzt noch nicht sagen. Man soll ja nie nie sagen und wenn es so weiter geht, wie bisher, dann werde ich auch weitermachen, aber wenn sich was ändert, dann kann es auch sein, dass ich aufhöre. Aber so sieht es derzeit nicht aus.

mich richtigen Leute um mich haben. Das ist mir gelungen. Vor allem unser Trainer, Servet Mengili, den ich unbedingt haben wollte, nimmt mir immer viel Arbeit ab. Was waren denn Ihre Ziele, als Sie die Verantwortung übernommen haben? Also Ziele waren nicht in erster Linie die sportlichen. Also es muss nicht der Aufstieg sein, zumindest nicht in dieser Saison. Für mich ist die Kameradschaft in den beiden Herrenmannschaften viel wichtiger. Hier sind wir auf einem guten Weg. Kameradschaft ist das A und O. Und dann kommt dazu, dass meine hitzigen Spieler viel ruhiger

Fußballabteilungsleiter Nuri Mert hat sich in der Vergangenheit einen Namen gemacht. Jetzt ist er Abteilungsleiter des Türkisch SV Ingolstadt. Foto: Haunsperger

werden und nicht so viele rote Karten bekommen. Und das sagen Sie, waren Sie nicht auch ein hitziger Spieler? (Lacht) Ja stimmt, ich habe auch die eine oder andere gelbe und auch mal eine rote Karte bekommen. Aber ich versuche das jetzt schon, dass meine Jungs ruhig und bedacht sind. Früher waren wir vom Türkisch SV ja immer gefürchtet.

Was meinen Sie mit sich ändern? Da gibt es vieles. Es kann ja sein, dass ein anderer Vorstand kommt oder man andere Trainer oder Spieler will. Ich möchte auf jeden Fall, dass wir unseren Weg weitergehen und ich habe es Salim Halil Topcu zuliebe getan. Er ist echt ein guter Präsident, der immer da ist, wenn man ihn braucht. Ist er da, mache auch ich weiter. Dann eine Liga höher? Wie gesagt, die Jungs müssen nicht aufsteigen, aber wenn, dann sagen wir auch nicht nein. Dann wünschen wir Ihnen und dem Türkisch SV Ingolstadt mal alles Gute. (jh)

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SPORT

Werner Roß präsentiert seinen Ehrenamtspreis, mit dem er jetzt ausgezeichnet wurde. Foto: Haunsperger

Ehrenamtspreis 2018 des BLSV geht an Werner Roß Wenn es einer verdient hat, da ist man sich in der Sportszene Ingolstadt einig, dann er: Werner Roß. Der sympathische ehemalige Bundesligaschiedsrichter war einer der Geehrten, die im Ritter Stüberl Kaltenberg die begehrte Glaskugel entgegennehmen durfte. „Oh, die ist ja ganz schön schwer!“ meinte der Repräsentant des FC Ingolstadt, als er die blaue Kugel auf dem durchsichtigen Glassockel zum ersten Mal hochhielt. Werner Roß ist Ehrenamtlicher mit Leib und Seele. Das wusste auch Josef Mederer, Präsident des Bezirkstags Oberbayern, der die Auszeichnung verlieh.

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Der Bayerische Landes-Sportverband zeichnet den ehemaligen Bundesligaschiedsrichter und Repräsentanten des FC Ingolstadt aus. Langjähriges ehrenamtliches Engagement gewürdigt Werner Roß, der auf ein langjähriges Engagement im Sport zurückblicken kann, begleitete den FC Ingolstadt 04 als Gründungsmitglied und als Präsident. Von 1991 bis 2007 war er ehrenamtlicher Kreisvorsitzender des Sportkreises Ingolstadt und Bezirksrevisor. Von 2007 bis 2012 wechselte er auf den Stellvertreterposten. Werner Roß vertrat von 2007 bis 2018 den Bayerischen Landes-Sportverband im Aufsichtsrat.

Kooperation Verein-Kindergarten von Werner Roß ins Leben gerufen Viele Veranstaltungen und Projekte wurden von ihm ins Leben gerufen. So z.B. auch die Kooperation Verein-Kindergarten. Er arbeitet gerne mit anderen Menschen zusammen, daher ist der Sport für ihn auch Lebensinhalt. Während der Verleihung war es der Kreisvorsitzende Thomas Nixdorf, der die Laudatio hielt: „Werner Roß hat mich durch seine Arbeit im Kreis motiviert, ein Ehrenamt zu er-

greifen und durchzuführen.“ Seine offene Art sei immer eine Inspiration für die Vereine gewesen. „Werner versteht es, auf Augenhöhe zu diskutieren und zielstrebig zu agieren.“ Schlamm bei Hochwasser beseitigt Aber Werner Roß ehrenamtliches Engagement geht noch viel weiter. Er ist ein Mann der Tat und half beim Hochwasser vor einigen Jahren selbst mit, den Schlamm bei den betroffenen Sportvereinen persönlich zu beseitigen. Und darum und aus vielen anderen Gründen hat er sich diesen Preis redlich verdient. IN-direkt gratuliert dem ehemaligen Bundesligaschiedsrichter. (jh)


MELDUNGEN - SPORT

Zum Fußballgolf nach Paulushofen Jugendabschlussevent der E 4 Jugend des FC Gerolfing Nach einer spannenden Rückrunde trafen sich die Nachwuchskicker der E 4 Jugend des FC Gerolfing vor dem Vereinsheim, um gemeinsam einen besonderen Teamtag abseits des Fußballes zu genießen. Torsten Behrendt berichtet: „Nach der Ankunft in Paulushofen, erhielten wir eine erste Einweisung durch die Besitzerin. Nach einem kurzen Fußmarsch kamen wir auch schon an der ersten Station der Fußballminigolfanlage an. Bei den verschiedenen Bahnen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad konnten die Jungs einmal mehr ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen. Sichtlich viel Spaß hatten die Kinder bei der Bewältigung dieser Aufgaben und das Event ging leider mal wieder viel zu schnell vorbei. Nach Beendigung der letzten Station, waren wir dennoch froh, uns unserer nassen Klamotten entledigen zu können. Nun ging es schnurstracks zurück nach Gerolfing, wo die Eltern bereits mit dem Aufbau für die gemeinsame Grillfeier begonnen hatten. Neben dem köstlichen Essen und gekühlten Getränken wurde das ein oder andere Resümee die vergangene Saison betreffend gezogen und wir ließen den Abend bei geselliger Runde ausklingen.“ (Foto: FC Gerolfing)

Audi R8 LMS #2 (HCB-Rutronik Racing), Kevin Arnold/Markus Winkelhock; Audi R8 LMS #1 (HCB-Rutronik Racing), Fabian Plentz/Tommy Tulpe Fotos: Farid Wagner/DMV GTC

Audi Sport räumt Titel ab Langstreckentitel im deutschen Clubsport: Nachwuchspilot Kevin Arnold entschied die deutsche Breitensport-Rennserie DMV GTC Dunlop 60 in einem Audi R8 LMS für sich. Beim Finale in Hockenheim krönte der Baden-Württemberger sein Heimspiel mit einem Sieg. Zusammen mit Audi Sport-Pilot Markus Winkelhock gewann der 18 Jahre alte Aufsteiger aus dem Audi Sport TT Cup das einstündige Rennen. Ihre Teamkollegen Carrie Schreiner/Fabian Plentz steuerten einen weiteren Audi R8 LMS des Teams HCB-Rutronik Racing auf den zweiten Platz. Für das Audi-Kundensportteam aus Remchingen war es nach 2016 und 2017 (jeweils mit Fabian Plentz/ Tommy Tulpe) bereits der dritte Titel in Folge in der Dunlop-60-Wertung. Die DMV GTC umfasst darüber hinaus Sprintrennen. Im ersten Rennen gelang den Kunden von Audi Sport ein Vierfachsieg mit dem R8 LMS: Carrie Schreiner von HCB-Rutronik Racing, die zusammen mit Fabian Plentz bereits als Titelgewinnerin der Klasse 1 für GT3-Rennwagen feststand, gewann vor Twin-Busch-Pilot Dennis Busch, Simon Reicher von Yaco Racing und Tommy Tulpe aus dem Team HCB-Rutronik Racing. Im zweiten Sprint siegte Carrie Schreiner erneut.

Sieg in Monza: Audi-Pilot Bar Baruch wahrte beim vorletzten Saisonlauf in Monza seine Titelchancen in der Italienischen GT-Meisterschaft. Zusammen mit Mattia Drudi gewann er nach einer starken Aufholjagd vom siebten Startplatz im Audi R8 LMS von Audi Sport Italia das verregnete erste Rennen. Im zweiten Durchgang fuhr das Duo auf den fünften Rang. Vor dem Saisonfinale Ende Oktober liegt Baruch als Tabellendritter nur elf Punkte hinter der Tabellenspitze. 40 Zähler werden in Vallelunga noch vergeben.

Markus Winkelhock und Kevin Arnold

Doppelsieg in China: Das Langstreckenrennen SIC888 Endurance Race in China endete mit einem Doppelsieg des Audi R8 LMS. Das Team Absolute Racing setzte die beiden GT3-Sportwagen in Shanghai ein. Nach 163 Rennrunden und insgesamt 888 Kilometern Distanz gewannen Martin Rump/Yuan Bo/Bao Jinlong mit 93 Sekunden Vorsprung vor ihren Teamkollegen Adderly Fong/Cheng Congfu/Sun Jingzu.

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SPORT

Überraschungen im Fußballkreis

Donau/Isar Der Kasinger Glerdis Ahmeti (Mitte) steht mit seinem Team ganz oben in der Tabelle der Kreisliga 1, während Simon Obermeier (links) und sein Großmehring nur Vorletzter sind.

An den vergangenen Spieltagen gab es wieder einige Ergebnisse, die mancher so nicht vorhergesehen hat. Wieder mal haben sich die „Amateure“, was absolut nicht despektierlich gemeint ist, einige packende Duelle geliefert und das in allen Spielklassen des Fußballkreises Donau/ Isar. Der Fußballabteilungsleiter des Türkischen SV Ingolstadt, Nuri Mert, meinte: „Wieder mal haben meine Spieler aufopferungsvoll gekämpft.“ Die Ingolstädter Türken haben mit 2:0 gewonnen.

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Spannende Begegnungen in der Bezirksliga Nord Die „oberste“ Spielklasse des Fußballkreises war erneut von Torreichtum gekennzeichnet. 29-mal mussten die Keeper hinter sich greifen. Also über drei Mal pro Begegnung. Das würde sicher auch mal den FC Ingolstadt freuen, wenn es der gegnerische Schlussmann machen würde. Dem TSV Jetzendorf gelang es bei der Alten Heide leider nicht, mit einem Dreier nach Hause zu fahren. Beide Teams trennten sich schiedlich, friedlich mit 2:2. Besser lief es für drei andere Vereine aus der Region 10: Eichstätt II, Manching und der FSV Pfaffenhofen gewannen ihre Heimspiele. Nur Rohrbach verlor zuhause mit 2:4 gegen Eching. Das bedeutet, dass Jetzendorf (Platz 2) und Manching (4.) oben bleiben, während Eichstätt II trotz des Sieges unten bleibt (15.). Rohrbach (9.) und der FSV Pfaffenhofen (11.) bleiben im Mittelfeld der Tabelle.

Kasing bleibt in Kreisliga 1 vorne Trotz der Niederlage der Kasinger zuhause gegen Gerolfing bleiben die Gastgeber Tabellenerster der Kreisliga 1, während die Gäste auf Rang 2 kletterten. Dritter ist jetzt Gaimersheim. Hinten bleibt leider als Tabellenletzter Croatia Großmehring mit erst einem Punkt. Die Plätze davor nehmen Hepberg und Großmehring ein. Die Mannschaft von Nuri Mert, der Türkische SV Ingolstadt hat sich durch ein 2:0 gegen Baar-Ebenhausen auf Platz 6 hochgearbeitet.

Gerolfing II und Mailing abgeschlagen In der Kreisklasse 1 sind es Grün-Weiß Ingolstadt und Wolfsbuch, die die beiden Plätze an der Sonne einnehmen. Eitensheim ist, nach dem 1:0Sieg gegen Etting Dritter der Tabelle. Ganz hinten haben sich mit Gerolfing II und Mailing zwei Vereine eingefunden, die man vor der Saison auch etwas weiter oben erwartet hätte. Drittletzter ist der ehemalige Landesligist TSV Kösching, auch wenn dies schon einige Zeit zurück liegt.


SPORT Sebastian Geißler (Mitte) und seine DJK Ingolstadt sind derzeit auf Tabellenplatz 11 zu finden, hoffen aber am Ende der Saison in der Kreisliga weiter oben zu stehen. Fotos: Stefan Bösl / kbumm.agentur

Vorsprung von Karlshuld geschrumpft Durch die 2:1-Niederlage des SV Karlshuld bei Fatih Ingolstadt ist zwar der Vorsprung des Tabellenführers etwas geschrumpft, trotzdem liegen die „Mösler“ noch vier Punkte vor Hundszell, die unentschieden spielten. Dritter in der Kreisklasse 2 ist der zweite Verein aus dem Moos, der SV Karlskron. Hinten bleiben Rockolding, Tegernbach und Geroldshausen. 30 Tore in der A-Klasse 1 Viele Tore gab es auch in der A-Klasse 1. Über 4 Tore fielen im Schnitt in den sieben Begegnungen. Ganz vorne bleibt Gelbelsee, die mit 1:0 gegen Enkering gewinnen konnten. Zweiter und Dritter bleiben Mindelstetten und Kipfenberg. Hinten stecken Pondorf, Sandersdorf II und Zandt.

Etting II immer noch ohne Punkt In der A-Klasse 2 tut sich die Mannschaft des TSV Etting II immer noch sehr schwer. Durch eine 4:5-Niederlage gegen Nassenfels bleibt die zweite Garnitur des TSV Tabellenletzter mit 0 Punkten. Besser sieht es bei Lenting, Nassenfels und dem TSV Ingolstadt Nord aus. Die drei Vereine sind weiterhin auf den ersten drei Plätzen zu finden, während Ober/Unterhaunstadt II und Buxheim II Dritt- und Vorletzter sind. Mit 3:0 bleibt Lichtenau oben Der TSV Lichtenau hat einmal mehr gezeigt, dass man durch möglichst viele Tore auch Spiele gewinnt. Nach dem Sieg des TSV bleibt dieser 1. der A-Klasse 3, gefolgt von Ringsee und Hundszell II. Zuchering II, MBB Manching und die zweite Garnitur des SV Karlshuld müssen um den Klassenerhalt bangen, obwohl natürlich erst ein Viertel der Saison vorbei ist.

Schweitenkirchen landet Kantersieg Der FC Schweitenkirchen landete beim 9:0 gegen Baar-Ebenhausen II einen überragenden Kantersieg und setzt sich weiterhin auf Tabellenplatz Eins der A-Klasse 4 fest. Aber das war nicht der höchste Sieg in dieser Liga: Mit sage und schreibe 12:0 siegte Ilmmünster gegen den BC Uttenhofen II. Allein in diesen beiden Begegnungen fielen 21 Tore der insgesamt 44 an diesem Spieltag. Auf Rang 2 bzw. 3 liegen mit dem Türkisch SV Pfaffenhofen und Scheyern II gleich zwei Ilm-Vertreter. Auf den letzten drei Tabellenrängen sind derzeit Unterpindhardt, Uttenhofen II und Jetzendorf II zu finden.

Spannende Begegnungen stehen bevor Auch in den kommenden Wochen stehen wieder zahlreiche spannende Begegnungen von der A-Klasse bis hin zur Bezirksliga Nord auf dem Plan. Wie dann die Konstellationen an den Tabellenspitzen und ganz hinten aussehen? IN-direkt bleibt am Ball.

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GESELLSCHAFT

Sonderausstellung zur Dendrochronologie im Alten Messpegelhaus Im Jahre 1950 vor (!) Christus begann in Ingolstadt eine Eiche zu wachsen. 80 nach Christus entstand in Kösching das erste römische Kastell nördlich der Donau. Woher weiß man das so genau? Man kann das Alter von Bäumen und Bauwerken, bei deren Errichtung Holz verwendet wurde, sehr genau bestimmen. Mit der Dendrochronologie. Diese Methode nutzt die Tatsache, dass Bäume nicht kontinuierlich, sondern in Phasen wachsen. Im Querschnitt der Stämme erkennt man diese Phasen als „Jahresringe“. Das typische Muster der Ringe, an dem sich Klimaschwankungen ablesen lassen, ermöglicht den Vergleich mit anderen Bäumen. Archäologe Gerd Riedel (Stadtmuseum Ingolstadt) erklärt dazu: „Die Jahresringe der Bäume ergeben einen Fingerabdruck, wenn man so will, durch den man ihr Alter genau bestimmen kann.“ Funde wie Balken oder andere Holzelemente können durch diese Methode nahezu jahrgenau datiert werden. Die Ausstellung im Alten Messpegelhaus beschäftigt sich mit der Stadt Ingolstadt und ihrem Umland aus Sicht der Dendrochronologie. 2008 wurde die Entwicklung der Flusslandschaft der Donau durch Uwe Arauner, Ingolstädter Kommunalbetriebe, rekonstruiert und in einer Karte dargestellt. Grundlagen waren vor allem Geologie und Hydrologie. So stellt die

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Eine Eiche aus der Bronzezeit

Karte dar, was alles einmal zu dem Flusssystem Donau südlich von Ingolstadt dazu gehört hat und zumindest noch in Resten vorhanden ist. Die Karte zeigt allerdings nicht, wann welcher Flussarm aktiv, vom Hauptstrom abgeschnitten oder schon verlandet war. Hier hilft die Dendrochronologie. Wie der Name sagt, benötigt man für diese Methode Holz – das Holz der Bäume, die einst im Auwald der Donau standen. Die Hochwasser der Donau haben die Auenlandschaft immer wieder verändert und seit der Bronzezeit durch Aufschotterungen Terrassen geschaffen. In diese Terrassenschotter sind entwurzelte Bäume eingebettet worden und so über Jahrhunderte, ja Jahrtausende erhalten geblieben. Mithilfe solcher Baumfunde lassen sie die Auenterrassen zeitlich einordnen.

Gerd Riedel und Angelika Wegener-Hüssen haben die Ausstellung im Messpegelhaus organisiert

Für eine etwa 250 Jahre alte Eiche aus den Donauauen, die im Alten Messpegelhaus zu sehen ist, wurde ein Absterbedatum um das Jahr 1675 v. Chr. ermittelt, also in der Bronzezeit. In Griechenland entwickelte sich zu dieser Zeit die

Mykenische Kultur. Auf den hochwassersicheren Terrassen des Ingolstädter Donautals existierten damals kleine ländliche Ansiedlungen. 80 n. Chr. entstand in Kösching das erste römische Kastell nördlich der Donau. Neben einer Inschrift belegen das auch die Pfosten mächtiger Militärgebäude, die dendrochronologisch untersucht werden konnten. Regelrechte Stadtgeschichtsforschung auf der Basis der Dendrochronologie ist am Nordufer der Donau auf dem Gießereigelände möglich. Die dortigen, ehemaligen Festungs- und Fabrikbauwerke standen ja bekanntlich wegen des wenig tragfähigen Untergrundes auf Holzpfosten. Etwa tausend Hölzer von diesem Gelände sind bereits von Franz Herzig vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege untersucht. Sie geben schon jetzt einen Überblick über die Nutzung und Herkunft des zentralen Baumaterials und Energieträgers Holz seit dem Mittelalter. Zunächst kam es aus den Donauauen und der Region, später zunehmend von weit her, bis aus den Hochalpen. Im Alten Messpegelhaus sind zudem Bohrkerne aus dem Dachstuhl der Hohen Schule ausgestellt. So ist jeder Baum aus dem Boden der Donauauen wie eine Seite eines Geschichtsbuches, das leider nur selten gelesen wird. Denn meist werden die alten Bäume, wenn sie beim Hausbau gefunden werden, achtlos beiseite gelegt. Die Ausstellung ist noch bis 18. November zu sehen. (käbisch/ www.ingolstadt.blog)


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GESELLSCHAFT

Ehemann Erich Fuchs gratulierte mit einem Strauß roter Rosen Fotos: Maria Ehrenstrasser

Telefon und Hausglocke klingelten am Geburtstag um die Wette Foto: Käbisch

Echte Schanzerin Auch Karin Seehofer kam persönlich vorbei, um ihre Glückwünsche auszusprechen

Als Nordbräu-Chefin Eva-Kristina Wittmann-Ott gratulierte trug das Geburtstagskind noch einen Pulli. Wegen eines „Sektunfalls“ zog sie sich später um.

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Brigitte Fuchs feierte 70. Geburtstag Überraschung an der Haustür: Die Ur-Bayerin Brigitte Fuchs trägt an ihrem Geburtstag keine Tracht. „Meine Dirndl sind alle länger. Und weil es heute recht rund geht, habe ich mich wegen der größeren Beweglichkeit für eine Hose entschieden“, erläutert das Geburtstagskind entschuldigend. Das war gut so. Andauernd klingeln Telefon und Türglocke. Die Gratulanten geben sich am Oberen Graben die Klinke und den Hörer in die Hand. In dem Haus, in dem die Stadträtin und frühere Bürgermeisterin lebt, wurde sie auch geboren. „Für die Hausgeburt gab es neben dem

damals üblichen „Kopfgeld“ für jedes Neugeborene noch einen finanziellen „Zuschlag“. Mit den beiden Beträgen leisteten meine Eltern die Anzahlung für das Haus, in dem sie damals zur Miete lebten.“ So wurde das Geburtshaus zum ständigen Wohnsitz. „Damals haben wir noch ungestört und barfuß auf der Straße gespielt. Da kam kein Auto“, erinnert sich Brigitte Fuchs an frühere Zeiten. Wünsche für die Zukunft? „Ich bin wunschlos glücklich!“ (Käbisch/ www.ingolstadt.blog) Mehr über Brigitte Fuchs im IngolStadtBuch2, das Mitte November erscheint.


BILDUNG

Einfach Spitze

Gemeinsam mit ihren Betreuern (obere Reihe) nahmen die Azubis der Backstube Wünsche bei der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Eichstätt ihre Gesellenbriefe in Empfang. Foto: Backstube Wünsche

Backstube Wünsche Azubis schneiden sehr gut ab Innungsbeste aus dem Hause Wünsche – Backstube prämiert Engagement Mit der Freisprechungsfeier der Kreishandwerkerschaft Eichstätt haben insgesamt 25 Auszubildende der Backstube Wünsche ihren Abschluss in der Tasche und können dabei eine stolze Bilanz ziehen: Bereits im Juli wurde Daniela Kirsten aufgrund eines Notendurchschnitts von 1,0 der Staatsehrenpreis der Regierung von Oberbayern verliehen. Cheyenne Redinger und Julian Viering wurden sogar als Innungsbeste von der Kreishandwerkerschaft Eichstätt ausgezeichnet. Zusätzlich erreichten Seyma Köse, Sandra Kuffer und Anna Marschner einen Notendurchschnitt von 2,5 oder besser. Für diese vorbildliche Leistung erhielten die Nachwuchskräfte von ihrem Ausbildungsbetrieb und künftigen Arbeitgeber eine Prämie als Belohnung. „Unsere Azubis haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie wissen, dass Einsatz und Engagement die beste Grundlage für ihre weitere berufliche Zukunft sind“, betont Alexander Hippach, ebenfalls Geschäftsführer der Backstube Wünsche. Zusätzlich erhalten alle Absolventen bei der Backstube Wünsche, die im Notendurchschnitt besser als 2,5 sind, eine Anerkennung in Form einer Prämie. „Die Prämie ist ein Zeichen unserer Wertschätzung und soll einfach ein bisschen Freude machen“, so Alexander Hippach. (id)

Zwei KU-Studentinnen in Bayerische EliteAkademie aufgenommen Unter 1100 Bewerben haben sie es unter die besten 40 geschafft: Franca Quecke und Laura Paul, beide Studentinnen an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU), sind in den 20. Jahrgang der Bayerischen EliteAkademie aufgenommen worden. Laura Paul studiert aktuell im 5. Semester Psychologie und im 3. Semester Betriebswirtschaftslehre an der KU. Franca Quecke hat an der KU gerade ihren Bachelor in Journalistik nach sechs Semestern erfolgreich abgeschlossen. Mitte Oktober beginnt sie an der Universität Köln ein Masterstudium in Politikwissenschaft. Die beiden Studentinnen erwartet nun ein studienbegleitendes Zusatzprogramm, das auf Führungsaufgaben in Wirtschaft und Gesellschaft vorbereiten soll. In vier jeweils vierwöchigen Präsenzphasen treffen die Stipendiaten auf Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Kultur. Zudem stehen Auslandsaufenthalte in Brüssel und Asien auf dem Programm. Seminarthemen sind unter anderem interdisziplinäres und interkulturelles Denken und Handeln, Unternehmensführung und Medienkompetenz. Die Bayerische EliteAkademie ist eine Stiftung der Bayerischen Wirtschaft. Seit 20 Jahren fördert sie besonders leistungsstarke Studierende verschiedenster Fachrichtungen, die sich persönlich entwickeln möchten. Nach einem mehrstufigen Auswahlprozess werden jährlich etwa 40 Studierende als Stipendiaten aufgenommen. (id/upd) Fotos: Pancho Ballweg/Bayerische Eliteakademie

THI-Präsident Prof. Dr. Walter Schober bei der Semestereröffnung. Quelle: THI

Rekordstart an der THI 5800 Studierende im Wintersemester 2018/19 an der Technischen Hochschule Ingolstadt Die Technische Hochschule Ingolstadt (THI) ist mit einem neuen Studierendenrekord ins Wintersemester 2018/19 gestartet. Rund 5800 junge Frauen und Männer studieren nun an der THI, im vergangenen Wintersemester waren es noch 5500. Ebenfalls Rekordzahlen verbucht die THI bei den Studienanfängern: Mit insgesamt 1800 Personen liegt diese Zahl mit rund 300 über den Vorjahren. Unter den Studierenden sind auch rund 120 Austauschstudierende. Diese Zahl ist nun erstmals über die 100-Marke gestiegen und zeigt die internationale Attraktivität der THI. Besonders hohe Einschreibequoten verzeichnen die wirtschaftsorientierten Studiengänge Betriebswirtschaft, Internationales Management, Internationales Handelsmanagement, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen und Digital Business. In diesem Bereich starteten in neun Studiengruppen über 550 Erstsemester. Die außerordentlich hohe Nachfrage spiegelt sich in der Bewerberzahl von 11.400 wider. Nach München verzeichnet die THI die bayernweit höchste Bewerberquote auf einen Studienplatz. Besonders hoch war die Nachfrage im Masterbereich mit 3900 Bewerbern auf 300 Studienplätze. (id)

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WIRTSCHAFT

Wie bringe ich Beruf und Familie unter einen Hut? Seminar mit Kommunikationstrainer Gerhard Hartmann am 10. November In Beruf und Familie bewegen wir uns jeweils in mehreren Rollen und haben dabei verschiedene „Hüte“ auf. Diese „Hüte“ definieren unsere Vorstellung von der damit verbundenen Verantwortung und bestimmen unser Handeln und unsere Gewohnheiten. Oftmals bewegen wir uns in eingetretenen Pfaden, die uns zwar Routine und scheinbare Sicherheit geben, uns aber auch eingrenzen und behindern können. Wie wäre es, wenn wir lernen, in andere Rollen zu schlüpfen, anders aufzutreten und Grenzen zu überwinden? Wie können wir dadurch flexibler, spontaner,

kreativer und reaktionsschneller werden? In diesem Seminar der ganz anderen Art probieren wir Neues spielerisch aus, lernen uns dabei selbst besser kennen und erleben aha-Effekte. Dies erreichen wir mit Spielweisen und Techniken aus dem Improvisationstheater. Mit diesem Ausprobieren von alternativen Verhaltensweisen wird es für uns einfacher, die verschiedenen Rollen aus Beruf und Familie anders - und dadurch vielleicht auch einfacher - zu leben. Es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Mitzubringen ist lediglich eine Portion Neugier sowie die Offenheit – und vielleicht ein klein wenig Mut – etwas Neues im geschützten Raum auszuprobieren. Das Seminar findet am Samstag, den 10.11.2018 von 09:00 bis 17:30 Uhr in der Regionalstelle Ingolstadt des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswelt der Evanglisch-Lutherischen Kirche in Bayern

(Schrannenstraße 5) statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Zu dieser Veranstaltung ist eine Anmeldung unter der E-Mail-Adresse: kda.ingolstadt@kda-bayern.de erforderlich. Anmeldeschluss: 25.10.2018 Nähere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 0841 93309-79. (Foto: freepik.com)

Sorgsamer Umgang mit Gewerbesteuer notwendig Gewerbesteuerhebesatz in Ingolstadt bei 400 Prozent – dritthöchster in Oberbayern Über 84,5 Millionen Euro an Brutto-Gewerbesteuereinnahmen konnte die Stadt Ingolstadt 2017 verbuchen, so die Auswertung des Bayerischen Landesamts für Statistik. Damit stand die Gewerbesteuer für 28 Prozent der kommunalen Steuereinnahmen. Auch wenn der Gewerbesteuerhebesatz stabil geblieben ist, fordert Fritz Peters, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Ingolstadt, den sorgsamen Umgang der Stadt mit dieser Einnahmequelle. „Die steuerliche Belastung der Betriebe wächst. Hinzu kommt, dass Ingolstadt mit 400 Prozent ohnehin schon einen der höchsten Gewerbesteuerhebesätze in ganz Bayern aufruft“, so Peters. In Oberbayern liegt der durchschnittliche Wert aktuell bei 334 Prozent, in Bayern bei 339 Prozent. 32 der 500 gewerbesteuerberechtigten Gemeinden im Regierungsbezirk erhöhten 2017 ihre Gewerbesteuerhebesätze. Senkungen gab es nur in fünf Fällen. Laut Peters bestimme die

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Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes die Attraktivität eines Standorts. Er fordert: „Hebesätze dürfen nicht als Spielball kommunaler Eigeninteressen missbraucht werden. Ist das finanzielle Korsett für die Unternehmen zu eng geschnürt, investieren die Betriebe weniger. Das wiederum wirkt sich nachteilig auf ihre Bereitschaft zu Innovationen aus, worunter letztendlich der Standort insgesamt leidet.“

Oberbayerischer Spitzenreiter beim Gewerbesteuerhebesatz war 2017 die Landeshauptstadt München mit 490 Prozent. Es folgten die Gemeinde Kirchberg im Landkreis Erding mit 450 sowie neben der kreisfreien Stadt Ingolstadt auch die kreisfreie Stadt Rosenheim mit 400 Prozent. Den niedrigsten Hebesatz von 240 Prozent riefen die Gemeinden Grünwald (Landkreis München), Pöcking (Landkreis Starnberg) und Stammham (Landkreis Altötting) auf. In der Region Ingolstadt liegt der durchschnittliche Hebesatz mit 311 Prozent im Landkreis Pfaffenhofen am niedrigsten, gefolgt vom Landkreis Neuburg-Schrobenhausen mit 322 Prozent und dem Landkreis Eichstätt mit 333 Prozent. Die IHK-Broschüre „Gewerbesteuer in Oberbayern“ mit rechtlichen Grundlagen und allen oberbayerischen Hebesätzen ist unter www.ihk-muenchen.de/gewerbesteuer verfügbar. (Grafik: IHK)


BAUEN

Altstadtsanierung „100-türmige Stadt“ Stadt will Eigentümer bei der Instandsetzung kräftig unterstützen

Schon in der frühen Neuzeit hat Ingolstadt den stolzen Beinamen „Die hunderttürmige Stadt“ getragen, den es seiner Stadtmauer und ihrer vielen Türme verdankte. Die Stadtmauer, als wichtiger Teil der Heimatgeschichte, soll stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt werden. Ingolstadt will zukünftig den Eigentümern der Stadtmauer und der Türme bei der Instandsetzung kräftig unter die Arme greifen. Zwei Drittel der Kosten sollen von der Stadt übernommen werden. Im Frühjahr dieses Jahres hat der Stadtrat die Verwaltung beauftragt eine Fördermittel-Regelung zu erarbeiten, mit dem Ziel, Verfall, Rückbau und einschneidende Veränderungen der Stadtmauer und ihrer Türme zu unterbinden und das städtische Kulturgut „100-türmige Stadt“ für nachkommende Generationen zu erhalten und zu sichern. Die nun vorliegende Gestaltungs- und Förderrichtlinie versteht sich vor allem als Anreizinstrument, um die Eigentümer der jeweiligen Stadtmauerabschnitte zu motivieren, Instandsetzungsmaßnahmen durchzuführen. Hierbei wird besonderes Augenmerk auf die Wiederherstellung des historischen Erscheinungsbildes sowohl der Stadtmauer als auch der ehemaligen Wehrtürme gelegt, soweit dies historisch beleg- und vertretbar ist. Sowohl die Einheitlichkeit als auch die Authentizität der historischen

Stadtbefestigung wird in den Vordergrund gestellt. Hierzu gehört auch die sogenannte Feldseite der Stadtmauer, die gerade in den letzten Jahrzehnten durch unterschiedliche Anbauten wie Wintergärten, Garagen und Scheunen stark in Mitleidenschaft gezogen wurde. Förderfähig sind zukünftig die Instandsetzung der Stadtmauer, die Instandsetzung und Wiederherstellung der Wehrtürme, der Abbruch von Stadtmaueranbauten und die Neugestaltung der Stadtmauervorbereiche. Zwei Drittel der reinen Instandsetzungskosten zuzüglich der Aufwendungen für die Turm- und Zinnenrekonstruktion und den Abbruch von Anbauten sollen von der Stadt Ingolstadt übernommen werden, die ihrerseits mit finanzieller Unterstützung im Rah-

men der Städtebauförderung durch den Freistaat Bayern rechnen kann. Wie bereits in der Vergangenheit, sind auch bei den zukünftigen Sanierungsmaßnahmen denkmalbedingte Auflagen zu beachten. Neben der Verwendung bestimmter Materialien, wie z.B. naturrote, nicht engobierte Biberschwanzziegel, dem Einbau von Holzfenstern und der Vorgabe, die Stadtmauer weiß zu streichen, soll auch der Stadtmauervorbereich zukünftig verstärkt im Mittelpunkt stehen, um das ursprüngliche, mittelalterliche Erscheinungsbild wiederzuerlangen. „Unsere lokale Geschichte ist ein wichtiger Anker unserer Identität, die historischen Gebäude sind steinerne Zeugen ihrer Zeit. Ein wichtiges Anliegen ist mir, die Erinnerung an unsere Heimatgeschichte

Noch heute lässt sich erahnen, wie „turmreich“ die Stadt Ingolstadt einst war. Foto: Käbisch

zu pflegen und für künftige Generationen zu bewahren. Deshalb engagiert sich die Stadt Ingolstadt bei der Sanierung vieler historischer Bauwerke“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel. „Auch die Stadtmauer gehört als wichtiger Teil zu unserer Heimatgeschichte. Dieses Programm soll das Baudenkmal Stadtmauer stärken und die geschichtlich korrekte Restaurierung einleiten. Türme und Zinnen sollen wieder dorthin, wo sie hin gehören. Man muss sich auf seine eigene Stadtidentität nicht nur berufen, sondern sie auch zeigen – im historisch korrekten Zustand“, ist Dr. Lösel überzeugt. (id)

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GESUNDHEIT

Doppeltes Babyglück zum Jubiläum

Die besten Wünsche und Kuscheltiere für die Jubiläums-Zwillinge überbrachten (v.l.) Prof. Dr. Babür Aydeniz, Direktor der Frauenklinik, Karin Heiß, Stationsleiterin, Dr. Andreas Tiete und Monika Röther, Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt, Dr. Sabine Schmid, Oberärztin sowie die betreuende Hebamme Miriam Hilkowitz. Bruder Samuel freut sich mit seinen Eltern Michaela und Marc Risse aus Ingolstadt über den doppelten Familienzuwachs. Foto: Klinikum Ingolstadt

2.000 Geburt in diesem Jahr am Klinikum Ingolstadt In diesem Jahr ist die 2.000 Geburt am Klinikum Ingolstadt etwas Besonderes, denn gleich zwei Neugeborene erblickten das Licht der Welt. Am 19. September wurden die Brüder Noah Salomon und David Elias geboren. Mit jeweils 47 Zentimeter und 2.780 Gramm sowie 52 Zentimeter und 3.530 Gramm erfreuen sich die Babys sowie Mama Michaela bester Gesundheit. In diesem Jahr gibt es im Klinikum schon 114 Geburten mehr als im gleichen Zeitraum 2017. Der kleine Noah war eine Minute schneller als sein Brüderchen David als sie um 5:16 Uhr und 5:17 Uhr im Klinikum Ingolstadt per Kaiserschnitt zur Welt kamen. „Das ganze Team des Klinikums hat sich wunderbar um die zwei Kleinen und mich gekümmert und tolle Arbeit geleistet“, freut sich Michaela Risse, die frischgebackene Mutter. „Als Perinatalzentrum Level 1 sind wir ein Zentrum der höchsten Qualitätsstufe in der Geburtsmedizin. Dies gewährleisten wir durch die Zusammenarbeit mit der Klinik für Kinderheilkunde und Jugendmedizin St. Elisabeth in Neuburg an der Donau, die eine eigene Neonatologie am Klinikum betreibt. Neben der optimalen medizinischen Versorgung legen wir sehr viel Wert auf eine vertrauensvolle und angenehme Atmosphäre,“ erklärt Prof. Dr. Babür Aydeniz, Direktor der Frauenklinik. Das kann Vater Marc Risse bestätigen: „Wir haben uns sehr gut aufgehoben gefühlt. Der ganze Aufenthalt war perfekt.“ Das Ingolstädter Paar hat sich bereits zum zweiten Mal für das Klinikum als Geburtsort ihrer Kinder entschieden. Vor fünf Jahren kam ihr erster Sohn, Samuel Nikolas, ebenfalls im Klinikum zur Welt.

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Was tun, wenn es gekracht hat Die besten Tipps für Erste Hilfe im Straßenverkehr Was tun, wenn Sie in einen Verkehrsunfall geraten? „Benutzen Sie Ihren gesunden Menschenverstand“, sagt DRK-Bundesarzt, Prof. Peter Sefrin und empfiehlt: „Achten Sie auf Ihre Sicherheit. An Unfallorten im Straßenverkehr unbedingt Warnwesten tragen und die Unfallstelle absichern (Warndreieck); zuerst Gefahren für Sie und andere einschätzen. Nur wer selbst nicht in Gefahr gerät, kann helfen. Verschaffen Sie sich einen ersten Überblick über die Situation: Wer ist verletzt? Wer braucht als Erster Hilfe? Bringen Sie Verletzte aus der Gefahrenzone. Machen Sie Ihre Umgebung deutlich auf den Notfall aufmerksam. Scheuen Sie sich nicht, Anweisungen zu geben und Umstehende direkt anzusprechen, um notwendige Maßnahmen durch konkrete Ansagen zu verteilen. Möglichst schnell den Rettungsdienst verständigen: Wo hat sich der Notfall ereignet? Den Standort möglichst exakt angeben und auf weitere Fragen vorbereitet sein, wie z. B.: Was ist geschehen? Wie viele Personen sind betroffen? Unbedingt abwarten, bis die Rettungsleitstelle alle wichtigen Informationen abgefragt hat und das Gespräch beendet. Kontakt zum Betroffenen aufnehmen und sich auf Augenhöhe zum Betroffenen begeben. Stellen Sie sich vor, sagen Sie, dass Sie helfen und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes bei ihm bleiben werden. Erklären Sie immer, was Sie tun. Zuhören und einfach nur da sein hilft schon. Betroffene medizinisch versorgen: • Wunden verbinden (Einmalhandschuhe benutzen!) • Bewusstlose in die Seitenlage bringen • Atmung kontrollieren und gegebenenfalls mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung beginnen • Betroffenen möglichst zudecken • Bei Betroffenen mit Atemnot Oberkörper hochlagern. Überprüfen Sie regelmäßig Ihren Verbandkasten im Auto: Ist er vollständig, das Verbrauchsdatum nicht überschritten? Und besonders wichtig: Erste-Hilfe-Kenntnisse aller zwei Jahre auffrischen. Die 90-Minuten-Auffrischungskurse des DRK bringen Sie auf den neuesten Stand.  Mehr: www.drk.de (id)


GESELLSCHAFT

Wieder sechs Tonnen Kleidung für Caritas Leitmeritz Hilfsaktion stand heuer unter Jubiläumsmotto „Ohne Liebe ist alles nichts“

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termezzo Straßenmusik von David Eichhorn

Bereits zum vierten Mal hat die Caritas der Eichstätter Partnerdiözese Leitmeritz in Tschechien eine Kleiderspende vom Caritas-Markt in Gaimersheim erhalten. Nach Mitteilung von Marktleiter Alois Bortenhauser handelte es sich wie in den Vorjahren um sechs Tonnen gebrauchte und bunt gemischte Ware im Wert von rund 2.000 Euro, von Schuhen bis zu Winterkleidung für Erwachsene ebenso wie für Kinder. Der Fahrer der Caritas Leitmeritz Petr Jancsó holte die Spende vor kurzem auf dem Gelände des Caritas-Marktes ab. Marktleiter Bortenhauser und der Referent für Weltkirche der Diözese Eichstätt, Dr. Gerhard Rott, waren dabei, als der Lkw beladen wurde. Michael Rinnagl, Leiter der Caritas-Wohnheime und Werkstätten Ingolstadt, zu

denen der Caritas-Markt gehört, sah in der Aktion heuer auch eine gute Möglichkeit, das Motto des Diözesan-Caritasverbandes zu seinem 100. Jubiläum ‚Ohne Liebe ist alles nichts‘ zu verwirklichen: „mit einer konkreten Zuwendung mit Herz von Caritas für Caritas“. Die Kleiderhilfe der Caritas Eichstätt für die Caritas Leitmeritz war im November 2014 erstmals geleistet worden. Das Referat Weltkirche der Diözese Eichstätt hatte sie kurz zuvor bei einem Caritastreffen mit der Leitmeritzer Caritasdirektorin Růžena Kavková im Bildungshaus Schloss Hirschberg angestoßen. Weltkirchereferent Rott regte dort zu einer Zusammenarbeit an, da – wie bei den Caritas-Kreisstellen im Bistum Eichstätt – auch bei der Caritas in der Diözese Leitmeritz Kleiderkammern

Zum vierten Mal hat der Caritas-Markt in Gaimersheim für die Caritas der Eichstätter Partnerdiözese Leitmeritz Kleiderhilfe geleistet. Diese galt heuer auch als Zeichen für eine Hilfe im Sinne des Eichstätter Caritas-Jubiläumsmottos „Ohne Liebe ist alles nichts“. Beim Packen waren neben dem Leitmeritzer Fahrer Petr Jancsó (Mitte) auch der Eichstätter Weltkirchereferent Dr. Gerhard Rott (links) und Marktleiter Alois Bortenhauser dabei. Foto: Michael Rinnagl/Caritas

eine bedeutende Rolle spielen“. Růžena Kavková betonte in diesem Zusammenhang, dass man über Kleiderkammern häufig an Leute mit grundlegenden Problemen, zum Beispiel Arbeitslosigkeit, herankomme.

Vor ein paar Wochen konnte man einem Pianisten am Theaterplatz lauschen, der mit einer Konzertflügelatrappe aus Pappkarton mit integriertem Keyboard samt Verstärker einen Mix aus Populärmusik und bekannten Filmthemen wiedergab. Das Besondere dabei war, dass es sich dabei nicht um ein kostenpflichtliges Konzert gehandelt hat, sondern um einen einfachen Straßenmusiker. Noch außergewöhnlicher war, dass eine derartige Form der Darbietung Anklang gefunden hat. Denn nach und nach hat sich der Theaterplatz gefüllt. In mir kam dabei sofort die Frage auf, warum nicht öfter Straßenmusiker in der Innenstadt vorzutreffen sind. Ein Grund ist natürlich, dass Straßenmusik einer städtischen Genehmigung bedarf. Hinzu kommt, dass die Musik nicht den Geschäftsbetrieb der Innenstadt stören soll, weshalb Perkussionsinstrumente dort nie zu hören sind. Folge ist eine exquisite Auswahl an Panflötenklängen, verstimmten Bluesgitarren und rumänischer Folklore. All dies hat natürlich einen gewissen Charme. Nichtsdestotrotz würde - vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten - ein erhöhtes Aufkommen an Livemusik in den Straßen, dem Stadtbild nicht schaden. Zumindest an den Wochenende könnte man doch darüber nachdenken.

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GESELLSCHAFT

„Zwei Ingolstädter haben mein Leben gerettet!“ Professor Peter Arnds und seine besondere Beziehung zur „Schanz“ V.l.: Maria Fleischhack (Präsidentin der Inklings-Gesellschaft), die Konferenz-Organisatoren Karl R. Kegler (Hochschule München) und Julia Wiedemann (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt) und Gastgeberin Prof. Dr. Marion Maria rusinger (Direktorin des Deutschen Medizinhistorischen Museums)

Peter Arnds war Referent bei der Konferenz der Inklings Gesellschaft im DMM.

Normalerweise unterrichtet er Studenten am Trinity College in Dublin. Doch das Thema „Frankenstein“ hat ihn nun – zumindest für zwei Tage – nach Ingolstadt verschlagen. Im Deutschen Medizinhistorischen Museum traf sich die Inklings-Gesellschaft zu einer internationalen Konferenz, um den Frankenstein-Roman von Mary Shelley unter verschiedensten Aspekten zu beleuchten. Der Veranstaltungsort Ingolstadt war natürlich dem Roman geschuldet, schließlich wurde hier die Kreatur erschaffen. Und hätte es einen Viktor Frankenstein gegeben, dann hätte er in der Alten Anatomie, dem heutigen Deutschen Medizinhistorischen Museum, studiert. Ein Referent der Ver-

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anstaltung war Peter Arnds, der als Literaturwissenschaftler u.a. die Frankenstein Thematik mit Motiven aus den Holocaust Schilderungen von Primo Levi verglich. Weil man bei einer Konferenz aber nicht nur fachsimpelt, kam Peter Arnds auf seine Begegnung mit zwei Ingolstädtern zu sprechen, die vor fast 30 Jahren stattfand. Als er 1990 als Rucksacktourist in Australien unterwegs war, wäre das beinahe sein letzter Urlaubstrip gewesen: „Ich war nördlich des Mount Isa unterwegs und in der Hitze völlig am Ende.“ Ein Auto war an dem jungen Tramper schon vorbei gefahren, erst sieben Stunden später kam das zweite. Mit Hut

und Bart hatte er anscheinend einen eher bedrohlichen Eindruck hinterlassen und so musste er einen regelrechten Tanz vollbringen, um auf seine Notlage aufmerksam zu machen: „Im Auto saßen dann Thomas und Birgit aus Ingolstadt. Sie haben mich dann mit genommen.“ Bis heute ist er den beiden dafür extrem dankbar. In seinem Buch „Searching for Alice“, das im Dezember erscheint (Dalkey Archive Press) widmet er dieser lebensrettenden Begegnung ein ganzes Kapitel mit dem Titel „The Ingolstaedters“. Und dieses Ingolstadt hat er nun endlich auch einmal besucht und für schön befunden. Da ging es ihm wie den anderen Teilnehmern der Konferenz: „Wenn es den literarischen Zugang nicht gäbe, wäre ich nie nach Ingolstadt gekommen,“ meinte zum Beispiel Amin Wallau aus Köln. Aber Museumsdirektorin Prof. Dr. Marion Maria Ruisinger hatte in ihrer Begrüßung der internationalen Gäste ja bereits

erklärt: „Ingolstadt is much more than Audi.“ (ma) Über die InklingsGesellschaft: „Inklings“ nannte sich eine Gruppe von Schriftstellern und Geisteswissenschaftlern in Oxford, deren bekannteste Mitglieder J.R.R. Tolkien und C.S. Lewis waren. Die Inklings-Gesellschaft für Literatur und Ästhetik e.V. widmet sich dem Studium und der Verbreitung der Werke dieser und ihnen nahestehender Autoren sowie der Analyse des Phantastischen in Literatur, Film und Kunst allgemein. Einmal im Jahr organisiert die Inklings-Gesellschaft ein internationales Symposion in Deutschland, das dieses Jahr zum Thema „Frankenstein – Parabel der Moderne“ in Ingolstadt in Kooperation mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt stattfand. Die Spezialbibliothek der Inklings-Gesellschaft befindet sich übrigens an der Universität in Eichstätt.


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Karibische Nacht & Light Night Die Event-Highlights im Oktober in der

Therme Erding

Hier liegt Urlaub in der Luft! In der größten Therme der Welt, der Therme Erding, bezaubern im Oktober einzigartige Event-Highlights im weitläufigen Wellenbad. Türkisglitzernde Wogen und ein Meer aus sattgrünen Palmen verwandeln das Wellenbad in ein traumhaftes Tropenparadies. Inmitten dieser eindrucksvollen Kulisse, die an ferne Länder und große Abenteuer erinnert, begeistert am Sa., den 13. Oktober die Karibische Nacht von 18 Uhr bis 23 Uhr. Die Puente Latino Band versprüht mit ihrer feurigen Mischung aus Latin, Reggae und Pop karibische Lebensfreude, während die Gäste ganz entspannt auf Poolnudeln in der Wellenlagune treiben. Außerdem lassen sich Groß & Klein an der Fotostation mit einem echten Papagei ablichten und von karibischen Tanzshows mitreißen. Neben Limbo-Tanzen mit dem Animationsteam und der Verlosung, die tolle Preise parat hält, sorgen viele weitere

warten textile Saunaattraktionen auf die Besucher. Himmlische Momente erlebt man auch in der textilfreien VitalTherme & Saunen bei fantastischen Aufgusszeremonien. THERME ERDING Thermenallee 1-5 85435 Erding Infos und Öffnungszeiten: www.therme-erding.de

Programmpunkte für einen unvergesslichen Abend. Dem Wellenbad angrenzend befindet sich der riesige Außenbereich: Über den turbulenten Crazy River schwimmen die Besucher in den Open-Air-Pool mit Sprudelliegen und Showbühne, wo sie bei einem fruchtig-frischen Cocktail unter freiem Himmel relaxen. Hier wird es bunt und schillernd, wenn der Außenpool bei der Light Night-Eventreihe jeden Freitag im Oktober von 19 Uhr bis 22.30 Uhr erstrahlt. Am Freitag, den 19. Oktober beeindruckt DJ & LED-Saxophonist Konstantin Maria mit seiner Saxophon-Performance und DJ Zoom.Like

schafft am Fr., den 26. Oktober einmalige Klangerlebnisse. Schwimmende Leuchtkugeln, mystischer Nebel und spektakuläre Lasereffekte setzen den Thermalpool stimmungsvoll in Szene und die Bühne wird mit 400 Kürbissen herbstlich geschmückt. Auch die weiteren Paradiese der Therme Erding versprechen Action & Erholung unter Palmen: Im GALAXY ERDING erobern die Gäste beim Rutschen mit Virtual Reality-Brillen den neuen VR-Ride „Jungle“ auf der Space Glider. Das heilsame Thermalwasser der exotischen Therme belebt Körper & Geist und in der angrenzenden VitalOase (ab 16 J.)

GEWINNSPIEL: Wir verlosen 3x2 Eintrittskarten für die Therme Erding. Schicken Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Therme Erding“ an gewinnspiel@in-direkt.in oder per Post: IN-direkt Stichwort „Therme Erding“ Am Lohgraben 27 85051 Ingolstadt. Einsendeschluss ist der 19.10.2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Genießen oder Gestalten? Der Kürbis ist ein herrlich vielseitiges Gewächs Die großen machen Eindruck, die kleinen schmecken dafür besser. Das gilt zumindest für Kürbisse. Deswegen sind die großen „Brummer“ auch eher als Dekoration zu verwenden. Und so geht’s: Erst ein Gesicht auf den Kürbis malen, dann zum Messer greifen und Augen, Mund und Co. ausschneiden. Wichtig: Erst mit einem scharfen, langen Messer das Gesicht mit den geraden Linien anfangen, dann geht’s leichter. Und damit das Kunstwerk nicht so schnell vergammelt, sollte man etwas Sägemehl in den hohlen Kopf streuen. Kürbissuppe – extra gruselig Wer an Halloween lieber ein feines Süppchen genießt als draußen rum zu spuken, für den haben wir hier ein einfaches Rezept. Die extra gruselige Kürbissuppe. Und die ist auch noch gesund!

Zutaten: 1 Schalotte 5 große Kartoffeln 1 Möhre 500 g Hokkaido-Kürbis 2 EL Olivenöl 2 TL Paprikapulver 300 ml Milch 300 ml Gemüsebrühe 1 Spritzer Zitronensaft 3 Stängel frische Minze 5g Staudensellerie 100 g griechischer Joghurt 3 EL Kürbiskerne 1 Portion Kürbiskernöl 1 Prise Salz und Pfeffer Zubereitung: Den Hokkaido waschen, die Kerne mit einem Löffel herauskratzen und den Kürbis mit der Schale in Stücke schneiden. Die Haut der Schalotte abziehen und die Schalotte anschließend fein würfeln. Die Kartoffeln und die Möhre schälen, mit Wasser abspülen und in Stücke schneiden. Scha-

(Rezept: AOK/ Bilder: Foodiesfeed/Freepik)

lotte, Kartoffeln, Möhre und Kürbis in einem großen Topf mit 2 Esslöffeln Öl etwa 3 Minuten anbraten. Das Gemüse mit Paprikapulver bestäuben. Milch und Brühe hinzugießen, aufkochen und etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen, bis das Gemüse weich ist. 2 bis 3 Schöpfkellen Gemüse aus dem Topf nehmen und in einer Schüssel warmhalten. Die übrige Kürbissuppe im Topf mit dem Stabmixer pürieren. So wird der Halloween-Schmaus schön sämig. Wenn die Suppe zu dickflüssig ist, Gemüsebrühe hinzugießen, bis Sie die gewünschte Konsistenz

erreichen. Nun das warmgehaltene Gemüse wieder in den Topf geben. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten und abkühlen lassen. Die Minze waschen, trocknen und fein hacken. Die Selleriestange ebenfalls putzen, abspülen und fein würfeln. Die Suppe in Portionen anrichten und je einen Klecks Joghurt hinzugeben. Mit einer Mischung aus Kürbiskernen, Minze und Selleriestückchen bestreuen und mit einem Spinnennetz aus Kürbiskernöl verzieren. Fertig!

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KULTUR

Von Garbarek bis Emerald Am 27. Oktober beginnen die 35. Ingolstädter Jazztage Das Geheminis der Ingolstädter Jazztage ist eigentlich ganz einfach gelöst: „Die Künstler kommen gerne nach Ingolstadt!“ Das erklärte Jazzoffice-Managerin Andrea Schmid (Karo-Music), die den erkrankten Festivalleiter Jan Rottau bei der Pressekonferenz zu den 35. Ingolstädter Jazztagen vertrat. Und sie betonte, wie wichtig es den Organisatoren sei, das Konzertangebot nicht nur für einen eingeschworenen Kreis von Jazzfans zu gestalten, sondern auch Zuhörer anzusprechen, die aus anderen musikalischen Richtungen kommen. Und so ergibt sich auch bei den 35. Ingolstädter Jazztagen eine bunte Mischung. Eröffnet wird die Konzertreihe am 27. Oktober mit der Verleihung des Jazzförderpreises an den Posaunisten Carsten Fuss (20 Uhr, Kulturzentrum neun). Ein erstes Highlight steht am 3. November an: Erstmals in Deutschland wird es mit „Bez Mezh“ (ohne Grenzen) ein spektakuläres musikalisches Aufeinandertreffen geben. Dieses außergewöhnliche Werk schrieb der Jazzkomponist und virtu-

ose Pianist Vadim Neselovskyi extra für das Philharmonische Orchester INSO Lviv - ein international renommiertes junges Symphonieorchester aus der Ukraine. Special Guest ist Laura Marti, eine der berühmtesten Jazzsängerinnen der Ukraine. Mit Jan Garbarek gibt sich ein Weltstar der Jazzszene in Ingolstadt die Ehre. Der norwegische Ausnahmemusiker spielt mit seiner Jan Garbarek Group feat. Trilok Gurtu am 9. November im Festsaal des

Caro Emerald gastiert im Rahmen der Jazztage am 12. November Foto: Adrie Mouthaan

Stadttheaters. Ein weiterer Weltstar, Gregory Porter, ist bereits Stammgast und zum dritten mal dabei. Er tritt am 11. November ebenfalls im Theaterfestsaal auf. Und am 12.11. ist Caro Emerald zu Gast, die sich mit ihrem Hit „A Night like this“ einen Namen gemacht hat. Mittlerweile legendären Ruf deutschlandweit genießen die Jazzpartys bei den Ingolstädter Jazztagen. Bei Jazzparty I treten auf: Okan Ersan & Noise AdV.l.: Kulturreferent Gabriel Engert, Jazzoffice-Managerin Andrea Schmid, Theresa von Fumetti (Projektleiterin Ingolstädter Jazztage), Joey Finger (Nachwuchsförderung) und Tobias Klein (Geschäftsführer Veranstaltungs gGmbh Foto: Veranstaltungs gGmbH

ventures, Kinga Glyk, Ida Nielsen & Band und Chris Minh Doky & The Electric Nomads. Die Jazzparty II gestalten Myles Sanko & Band, Ghost - Note, Nik West & Band und Incognito. „Kneipen-Hopping“ ist bei Jazz in den Kneipen angesagt. Diese Konzerte finden alle in der Innenstadt statt und können mit nur einem Ticket besucht werden. Die Besucher können zwischen den einzelnen Locations wechseln, die nur wenige Gehminuten voneinander entfernt liegen. Ebenfalls am Abend der Jazzkneipen-Tour findet die Welcome Party im NH Ingolstadt. Dort treten Candy Dulfer & Band auf. Das Geniale: Der Nostalgiebus der INVG pendelt kostenlos von 21.30 Uhr bis 01.00 Uhr im Halbstundentakt von der Haltestelle Kreuztor und der Welcome Party zum NH Ingolstadt und das mit Livemusik von der Neutral Ground Brass Band im Bus! Zudem wird in den Kirchen der Jazz Einzug halten. Es spielt eine der erfolgreichsten A cappella Bands „Ladysmith Black Mambazo“ in der Kirche St. Pius und das evangelisch-lutherische Dekanat lädt wieder zum Jazzgottesdienst Battery my Soul ein. Weitere Informationen zu den Ingolstädter Jazztagen 2018 (Programm, Künstler und Kombitickets) finden Sie unter: www.ingolstaedter-jazztage.de

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VERANSTALTUNGEN

Sonntag, 14. Oktober

Gospel für den guten Zweck KONZERT DES GOSPEL SUNSHINE CHOR Herz Jesu Kirche, Haunwöhr Der Gospel Sunshine Chor aus der Thomasgemeinde in Friedrichshofen veranstaltet im Oktober zwei Konzerte für den guten Zweck. Mit eingängigen Gospels, Spirituals aber auch modernen Popsongs lädt der Chor seine Zuhörer zum Swingen und Mitgrooven ein. Die Konzerte werden zum ersten Mal unter der Leitung von Sebastian Pfeifer veranstaltet und der Chor wird seinen ersten selbst geschriebenen Song präsentieren. Unter dem gleichlautenden Motto „Shine“ möchten die rund 40 Sängerinnen und Sänger, begleitet mit Klavier und fetziger Percussion, den Zuhörern ein Strahlen ins Gesicht zaubern. Am Sonntag, den 14.10. um 17.00 Uhr tritt der Chor in Haunwöhr in der Herz Jesu Kirche auf und am Samstag, den 20.10. um 19.00 Uhr in der Thomaskirche in Friedrichshofen. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei – Spenden sind jedoch herzlich willkommen! Der Erlös geht zum Großteil an einen guten Zweck.

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Dienstag, 16. Oktober

„Das Teemännchen“ LESUNG MIT HEINZ STRUNK eventhalle am WestPark Heinz Strunks Geschichten. Lange, kurze, ganz kurze. Zum Teil knüpfen sie an bekannte Strunk’sche Themenwelten an, Einsamkeit, Sexualnot, Körperverfall, Alkohol, Übergewicht. Sie sind aber anders geschrieben als Strunks vorherige Bücher: immer pointiert, aber oft nicht komisch, manchmal absonderlich, traumlogisch, düster, grotesk, so zum Beispiel die Geschichte von dem DDR-Bürger, der durch politische Verfolgung so gebrochen wird, dass er die Wende als perfides Zersetzungsmanöver des Regimes missversteht und seine graue Zonenwohnung nie mehr verlässt. In anderen Stücken verabreden sich Kleinwagen zum Aufstand gegen die Menschen, erlebt Axl Rose von „Guns n‘ Roses“ auf dem Hamburger Kiez seine Höllenfahrt, verwandelt sich eine Schönheitskönigin durch Arbeit im Schnellimbiss in eine alte Vettel, wird ein Mann an der Autobahn auf einem Windrad gekreuzigt, gerät eine Wilhelm-Busch-Expertin im Radio komplett aus der Fas-

sung. Vor einigen Jahren hat Heinz Strunk eine Sammlung mit Erzählungen von Botho Strauss herausgegeben; die kurze Form liegt ihm am Herzen. Dies ist mithin kein Nebenwerk, keine Sammlung von Gelegenheitstexten, sondern ein Buch, in dem Heinz Strunk als Autor wieder ein Stück weiter zu sich kommt. Beginn: 20.00 Uhr, Tickets und Infos unter www.eventhalle-westpark.de

Donnerstag, 18. Oktober

Die besten Jahre

COUPLET-ABEND MIT VERONIKA VON QUAST Altstadttheater

Zusammen mit ihrem kongenialen Partner Herrn Kapelle am Klavier präsentiert die bekannte Komikerin Veronika von Quast einen Cissy-Kraner-Abend. Cissy Kraner war verheiratet mit Hugo Wiener, der seiner Gattin ca. 400 Couplets schrieb, die durch ihren frechen jüdisch-wienerischen Witz mitreißen und bestechen. Frau von Quast wird das Ganze aber bayrisch zubereiten, weil: „Wo samma denn?“. Ergänzt wird das Programm durch eigens für sie komponierte Lieder von Florian

Burgmayr – mit Texten von Josef Parzefall. Beginn: 20.30 Uhr. Infos und Tickets unter altstadttheater-ingolstadt.de (Foto: Christian Affonso-Storz)

Donnerstag, 18. Oktober

8. Abonnementkonzert GEORGISCHES KAMMERORCHESTER UND MASSIMO MERCELLI Theaterfestsaal Sein Repertoire ist überaus breit, reicht vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Mit seinen Einspielungen von Werken von Giuseppe Tartini, Giuseppe Maria Cambini, Giuseppe Sammartini oder Philip Glass hat Massimo Mercelli vielgelobte Akzente gesetzt. Jetzt kommt der Italiener nach Ingolstadt, um mit dem GKO ein ebenso breit gefächertes Programm zu realisieren. Neben dem Flötenkonzert KV 313 von Wolfgang Amadeus Mozart reist Massimo Mercelli mit dem Konzert für Flöte und Orchester von Richard Galliano an. Die Flötenkonzerte von Mozart und Galliano koppelt GKO-Dirigent Ruben Gazarian mit der berühmten Sinfonie Nr. 40 KV 550 von Mozart sowie den „Bildern des alten Tiflis“ von Vazha Azarashvili. Beginn: 20 Uhr. Infos und Tickets: www.gko-in.de


VERANSTALTUNGEN

Öffentliches Singen von Küchen- und Wirtshausliedern SINGGEMEINSCHAFT GEROLFING Pfarrheim Gerolfing, Am Pfarrgraben Zu einem geselligen, öffentlichen Singen von Küchenund Wirtshausliedern lädt die Singgemeinschaft Gerolfing ein. Jeder kann mitmachen, ob jung oder alt, ob er oder sie meint, singen zu können oder nicht. Es ist kein Übungsabend für einen Auftritt oder ein Vorsingabend. Wir wollen singen, wie früher in den Dorfwirtschaften gesungen wurde, zur eigenen Unterhaltung, ungezwungen und lustig. Die als „Küchenlieder“ bezeichneten Lieder sind den Moritaten ähnlich, nur dass sie nicht auf öffentlichen Plätzen und Jahrmärkten gesungen wurden, sondern in den herrschaftlichen und gut bürgerlichen Küchen von den Dienstmädchen, Mamsellen und Köchinnen. Die Melodien und Texte gibt es als Powerpoint. Eingespielt und begleitet werden die Lieder von Christian Fuchs am Keybord. Zur Erholung der Stimmbänder erzählt Stefan Winkelmeyr dazwischen besinnliche und lustige Geschichten. Singen, zuhören, lachen und fröhlich sein, sind die Attribute des Abends. Das Singen ist geplant für Sonntag, den 21. Oktober 2018 um 19.00 Uhr im Pfarrheim Gerolfing, Am Pfarrgraben. Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 21. Oktober

ab Freitag, 27. Oktober

AUSSTELLUNG UND INFORMATIONSVERANSTALTUNG Fronte 79

THEATER MIT DER SCHANZER VOLKSBÜHNE MTV Ingolstadt, Friedhofstraße 10

Erfahren und erleben Sie die Faszination ungewöhnlicher Ureinwohner unserer Erde und tauchen Sie in eine lehrreiche Tierwelt mit dem Ziel Ihnen Grundkenntnisse betreffend der Insektenwelt zu vermitteln, um so nach und nach Ihnen die Angst und den Ekel vor diesen Tieren zu nehmen. Präsentiert wird eine Ausstellung mit lebenden Tieren aus allen Kontinenten, um einen Einblick in das Leben und Verhalten von Spinnenarten, verschiedene Skorpionen, Riesentausendfüßlern und seltenen Insekten wie Käfer, Gottesanbeterinnen, wandelnde Blätter, Monsterkrabben oder Gespensterheuschrecken im Großformat zu bekommen. In der Fronte 79 werden exotische Spinnen und Insekten aus aller Welt in eigens hierfür gestalteten Lebensräumen vorgestellt. Die attraktiv eingerichteten Terrarien und eine passende Soundkulisse schaffen dabei eine besondere Atmosphäre. Diese soll gerade ängstlicheren Menschen helfen sich den verkannten Insassen zu nähern und sie nicht als bösartige Kreatur zu sehen. Für Fragen und zum Thema Spinnenphobie steht das Personal gerne zu Verfügung. Öffnungszeiten 10 – 18 Uhr.

Dümmer als die Polizei erlaubt? Nein, natürlich ist das kein gründlich recherchierter Zeitungsbericht, sondern der Titel des diesjährigen Stückes der Schanzer Volksbühne . „Vorhang auf“ heißt es nämlich wieder für die Ingolstädter Laienbühne, die fleißig für diesen lustigen, verwechslungs-

Tarantula Spinnen und Insekten

Dümmer als die Polizei erlaubt

reichen, aber auch spannenden Polizeischwank probt. Premiere hierzu ist am 20.102018. Weitere Vorstellungen sind am 27.10.18; 3./4.11.; 10./11.11.; 17./18.11 und am 24.11.18. Karten zu je 7,70 € gibt es ab sofort im DK Office; Mauthstraße in Ingolstadt. Mehr: schanzer-volksbuehne.de ANZEIGE

VIELFALT TRIFFT HANDWERK IM RESIDENZSCHLOSS Wenn Vielfalt auf Kunst, Handwerk und Design trifft dann wird es bunt. Im zauberhaften Ambiente des Residenzschlosses Neuburg bieten Künstler, Kunsthandwerker und Designer am Samstag, den 27. Oktber von 11 bis 17 Uhr und am Sonntag, den 28.10. von 10 bis 17 Uhr Damen-Unikat-Mode, Goldschmiedearbeiten, Trachtenschmuck, Gestricktes aus Alpakawolle, Ledertaschen und Gürtel, Weihnachtsdekorationen, Glasfusing, Patchworkdecken, handbemaltes Porzellan, Drahtgeflechte mit Naturmaterialien, Kerzen, Windeltorten, Getöpfertes, Zirbenprodukte, individuelle Hundehalsbänder und sehr vieles mehr. Teevariationen sowie leckere Käsespezialitäten ergänzen das sehr vielseitige Angebot. Bei Vorführungen kann man sich über das Bürstenbinden sowie das Kerbschnitzen informieren. Diese ist eine der ältesten, ornamentalen Künste. Hierbei werden Muster mit Zirkel und Bleistift auf das Holz gezeichnet und anschließend mit scharfen Messern herausgeschnitten („gekerbt“). Viele Muster besitzen eine tiefe Symbolik, z.B. der Achtstern ist ein Schutzzeichen gegen jedes Unrecht.

Foto: Manuela Schröder

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derseite

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Mach mal ein bisschen Musik! Warum Kinder ein Instrument lernen sollten Popstars wie Ed Sheeran oder Lady Gaga machen es vor: Es kann verdammt cool sein, wenn man ein Instrument beherrscht. Und Spaß macht es noch dazu! Aber das ist längst nicht alles. Wissenschaftler der Musikhochschule Köln haben nämlich erforscht, warum das Musizieren richtig gut tut. Augen, Ohren, Hände – alles wird beim Umgang mit einem Klavier, einer Trompete, einer

Geige oder dem Schlagzeug fit gemacht. Wer sich Musikstücke merkt, der trainiert sein Gedächtnis und seine Auffassungsgabe. Und wenn man in einer Gruppe mit anderen Musik macht, lernt man, wie echtes „Teamwork“ funktioniert. Das Coole daran: sogar mit Kindern, die nicht die eigene Sprache sprechen, ist es kein Problem, zusammen Musik zu machen.

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Grafik: Brgfx / Freepik

Lernen von den Profis Natürlich ist es wichtig, so ein Instrument erstmal auszuprobieren ud zu checken, ob es einem überhaupt Spaß macht. Das kann manchmal aber ganz schön nervig werden, wenn man zu Hause die Eltern oder Geschwister mit schiefen Tönen „beglückt“. Viel besser läuft es doch, wenn einem der Profi zeigt, wie es geht und man außerdem immer mehr dazu lernt. Im Musikhaus Kornprobst in Ingolstadt kann man nicht nur Instrumente aller Art kaufen. In der dazugehörigen Musikschule werden seit Jahrzehnten Kinder in den verschiedensten Instrumenten unterrichtet. Zur Auswahl stehen Klavier, Keyboard, Orgel, Akkordeon, Klarinette, Querflöte, Saxophon,

Schlagzeug, Percussion, Violine, Konzertgitarre, Westerngitarre, E-Gitarre und E-Bass. Bei speziellen Schnupperkursen kann man sich auch erstmal „hinein grooven“ ohne sich gleich auf ein Instrument dauerhaft festzulegen und das passende Instrument kann sogar geliehen werden. „Wir bieten außerdem eine große Auswahl an Noten für jedes Instrument und in verschiedenen Stilrichtungen sowie Schwierigkeitsstufen von Anfängern bis Profis,“ erklärt Dieter Kornprobst. Und wer so intensiv musiziert, dass Geige, Saxophon und Co. in Mitleidenschaft gezogen werden, der kann sein Instrument hier auch reparieren lassen. Weitere Infos unter www.musikhaus-kornprobst.de

Basteltipp ‚Strohhalm-Panflöte‘ Man benötigt 20 Strohhalme, eine Schere, und einen Klebestreifen (ca. 30 cm lang) Zuerst schneidet man die Strohhalme auf unterschiedliche Längen ab. Dann legt man den Klebestreifen verkehrt herum auf den Tisch zieht die Klebelasche ab und ordne die Strohhalme beliebig an. Nun legt man den Rest des Klebebandes um die Stroh-

halme rum und drückt es fest. Nimmt man dickere Strohhalme so erhält man einen dumpferen Ton.


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Impressum Herausgeber: Christian Bauer V.i.S.d.P Am Lohgraben 27 85051 Ingolstadt Geschäftsführung & Christian Bauer: (08 41) 14 90 260-0 info@in-direkt.in Organisation: Melanie Arzenheimer presse@in-direkt.in Redaktion: Joschi Haunsperger Marlene Abendstern Thorsten Bauer Daniela Kornprobst David Eichhorn weitere Beiträge: Käbisch / Ingolstadt.blog Sportredaktion: Joschi Haunsperger, sport@in-direkt.in Grafik: Gourmedien, Daniela Kornprobst grafik@in-direkt.in Mediaberatung: Sabine Bauer bauer.s@in-direkt.in 0172 8645536 Kontakt info@IN-direkt.in

Wir verlosen 3 x 2 Karten! Wir verlosen 3x2 Eintrittskarten für das Wonnemar. Schicken Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Wonnemar“ an gewinnspiel@in-direkt.in oder per Post: IN-direkt Stichwort „Wonnemar“ Am Lohgraben 27 85051 Ingolstadt. Einsendeschluss ist der 19.10.2018. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Nächste Ausgabe: 26.10.2018

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