IN-direkt KW 19 Mai 2021

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(Foto: Stefan Bösl/kbumm agentur)

KW 19

100% RECYCLING-PAPIER

Mai 2021

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EIN PERFEKTES TRIO Was die Ingolstädter Bürgermeister_innen jeweils am anderen schätzen.

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FATALE VERWECHLSUNG Wie man Bärlauch von seinen giftigen „Doppelgängern“ unterscheiden kann.

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S.5

F

ür die Spieler und Fans des ERC Ingolstadt ist die Saison vorbei. Der FC Ingolstadt 04 befindet sich auf der „Zielgeraden“ in der 3. Liga, die man am liebsten hinter sich lassen würde.

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S.4

AUFGEFANGEN WERDEN Christian Zech leitet die Selbsthilfegruppe „Männer in Trennung“ in ingolstadt.


Mit Spaß zum künftigen Nationaltorhüter! Elite-Torwartcamp der Benett Academy von 6. bis 8. August in Ingolstadt Bälle fangen und fliegen wie die Profis heißt es diesen Sommer zum ersten mal in Ingolstadt! Torhüter zwischen 8 und 17 Jahren haben im Rahmen des 1. Elite-Torwartcamps der Benett Academy von 06. Bis 08. August die Möglichkeit, auf der Bezirksportanlage Ingolstadt ihre Technik zu verbessern. Erwartet werden Keeper aus München, Augsburg, Regensburg und Nürnberg. Die Teilnehmer erwarten da-

bei Internationale Top-Coaches, ein internationales Teilnehmerfeld und vor allem viel Spaß, wie der sportliche Leiter der Akademie, Andy Gerard, betont. „Unser Ziel ist es, dass die Teilnehmer mehr mitnehmen als nur Torwarttraining. Sie lernen auch neue Mentalitäten des Torwarttrainings kennen und können sich mit Gleichgesinnten aus anderen Bundesländern bzw. aus dem Ausland vernetzen. Alle unsere Coaches weisen jahrelange Erfahrung als Keeper und als Coach aus. Wir achten auf eine umfassende Ausbildung aller unsere Teammitglieder“ Dabei wird vor allem darauf geachtet, dass das Training leistungs- und altersgerecht 2 - SPORT | ANZEIGE

erfolgt. „Unsere Akademie hat für jedes Alter den passenden Torwarttrainer an Bord. Jugendliche Keeper, die bereits an der Kampfmannschaft anklopfen oder vielleicht sogar in den Profi-Bereich wollen, können sich in einem sympathischen Umfeld optimal weiterentwickeln und erhalten abgestimmte und fortgeschrittene Trainingsinhalte. Für unsere kleinsten Teilnehmer haben wir speziell pädagogisch geschulte BetreuerInnen mit an Board. In der Ballschule steht neben dem fussballspezifischen Torwarttraining auch der spielerische Umgang mit dem Ball in Form von Werfen, Fangen und schießen auf dem Programm!“, so Gerard.

Bereits seit mehr als 13 Jahren veranstaltet die internationale Torwartakademie Torwartevents für Kinder und Jugendliche in ganz Europa. Zum ersten mal ist heuer auch Bayern Teil der „Tour 2021“. Spezielle Schwerpunkte wie die grundlegende Torwart-Technik, Spieleröffnung, Flanken, Eins-zu-Eins-Situationen und Reaktionen stehen im Mittelpunkt des Trainingskonzepts. Neben den praktischen Trainingseinheiten finden nach dem Mittagessen auch Theorie- & Videoschulungen statt. Bei Schönwetter geht es nach den Trainings ins Freibad in Ingolstadt, das sich direkt neben der Jugendherberge befindet. Im Rahmen des traditionellen Abschlussturniers

„Keepermania“ stehen sich zwei Torhüter gegenüber und schießen (beziehungsweise werfen) sich das runde Leder so lange um die Ohren, bis einer der beiden Herausforderer fünf Treffer erzielt hat. Neben tollen Sachpreisen und Gutscheinen sind Adrenalin und Action garantiert! Das Camp kann mit und ohne Übernachtung gebucht werden und findet selbstverständlich unter Einhaltung aller zum Zeitpunkt des Camps vor Ort gültigen Corona-Regeln statt. Weitere Informationen zur Anmeldung erhalten interessierte Teilnehmer unter www.benett-academy.com oder per E-Mail an info@benett-academy.com! (Fotos: Benett Academy)


IN diskret

Es summt und brummt von Melanie Arzenheimer

Obacht. Jetzt wird es gruselig! Der Ermittler durchsucht ein dunkles, offenbar verlassenen Haus. Er weiß nicht, was ihn Grauenvolles erwarten wird. Aber der Fernsehzuschauer kann es bereits erahnen – oder besser: Er hört es. Denn wann immer sich irgendwo in so einem verlassenen Haus eine

IMPRESSUM Herausgeber: Christian Bauer V.i.S.d.P. Am Lohgraben 27 85051 Ingolstadt Geschäftsführung: Christian Bauer (08 41) 14 90 260-0 info@IN-direkt.de

Leiche befindet, dann kommt der Tontechniker ins Spiel. Er unterlegt die Musik oder auch das Nichts mit dem Brummen und Summen von Fliegen. Je wilder dieses Gebrumme ist, desto näher ist der Kommissar dem toten Körper. Das ist wie beim Topfschlagen am Kindergeburtstag. Nur dass da im Allgemeinen keiner tot irgendwo in der Ecke liegt. Jedenfalls gehört der Fliegen-Sound zum Standartrepertoire jedes mörderischen Fernsehereignisses – und das egal, bei welchen Umgebungstemperaturen. Auch das erfrorene Mordopfer hinten

Redaktionsleitung: Melanie Arzenheimer presse@IN-direkt.de

Grafik: Gourmedien, Daniela Kornprobst grafik@IN-direkt.de

Verteilung: Prospektverteilung Bauer

Redaktion: Max Foerster

Mediaberatung: 0841/ 1490260-0 Peri Häusler haeusler@IN-direkt.de

info@ prospektverteilungbauer.de 0841 /76876

Kontakt allgemein: info@IN-direkt.de Pressemitteilungen etc. schicken Sie an: presse@IN-direkt.de

Nächste Ausgabe: 28.05.2021

weitere Beiträge: Georg Appel, L. Sindarin Sportredaktion: Joschi Haunsperger, sport@IN-direkt.de

links im Wald in einem deprimierenden Skandinavien-Krimi wird mit brummenden und summenden Geräuschen versehen. Offenbar braucht der Zuschauer diese akustische Bestätigung, dass da einer nicht mehr lebt. Es wäre dabei interessant herauszufinden, ob es sich beim dem Geräusch immer um das selbe Material handelt. Es hört sich zumindest so an. Da hat ein Soundbastler in den 1960er Jahren mal einen coolen Schwarm an Fliegen und

Karikatur von Helmut Kaiser

Mücken aufgenommen und der hat eine Weltkarriere im Film hingelegt. Die Viecher dürften inzwischen so tot sein wie die Leichen, um die sie theoretisch ständig rum schwirren. Im wahren Leben kann das freilich ganz unangenehme Auswirkungen haben. Es soll Menschen geben, die beim Klang von Fliegen sofort in Panik verfallen, weil irgendwo ein Mordopfer versteckt sein muss. Dabei ist es nur der Biomüll, der gefälligst mal entsorgt werden sollte. Oder liegt die Leiche im Biomüll? Frau Nachbarin hat ja schon länger nicht mehr vorbei geschaut...


Aufgefangen werden, wenn das Leben zerbricht Christian Zech leitet die Selbsthilfegruppe „Männer in Trennung“ „Etwas endet. Und wenn eine Tür zu geht, geht eine neue auf. Das Problem ist nur, ich kann etwas Gutes oder etwas Schlechtes daraus lernen,“ erklärt Sozialpädagoge und Familientherapeut Christian Zech. Er hat vor eineinhalb Jahren in Ingolstadt die Selbsthilfegruppe „Männer in Trennung“ ins Leben gerufen, die durch ihn professionell betreut wird. Der Anstoß dazu kam von der Leiterin der Ingolstädter Gleichstellungsstelle, Anja Assenbaum, die gerade bei Hilfsangeboten für Männer ein Defizit sieht. Wer kommt in die Gruppe? Männer, denen es nach einer Trennung oder auch in einem Trennungsprozess einfach schlecht geht. Sie haben das Gefühl, dass das Leben gerade zerbricht und nicht selten stellten sich laut Christian Zech die Männer die Frage des Warum. Zusammen mit der Partnerin habe man sich ein Leben aufgebaut, die Kinder groß gezogen, ein Haus gebaut und nun soll alles vorbei sein? Vor allem Männer über 50 würden mit dieser Problematik konfrontiert. Und natürlich spielen auch die Kinder eine wichtige Rolle: „Und hier trifft‘s meistens die falschen,“ erklärt Zech. Gerade die Väter, die sich intensiv um die Kinder gekümmert haben, hätten es im Jugendamt oder vor Gericht schwer. Hier herrsche scheinbar immer noch das Grunddenken vor, dass das Kind zur Mutter gehöre. Trauer, Verzweiflung, Wut - die Gefühle, die eine Trennung verursacht, sind vielfältig. „Es tut gerade in Trennungssituationen gut, zu erfahren, dass es auch anderen mal richtig beschissen ging und auch bei anderen regelmäßig ab 3 Uhr nicht mehr an 4 - GESELLSCHAFT

Christian Zech ist Familientherapeut und leitet die Selbsthilfegruppe „Männer in Trennung“ (Bild: Arzenheimer)

Schlaf zu denken war,“ so der Therapeut. Und die Erkenntnis, dass das irgendwann wieder vorbei ist, sei für die Männer in der Gruppe ein großer Gewinn. „Wichtig ist mir, dass man schon mal über eine einzelne Ex-Partnerin schimpfen darf,“ meint Christian Zech. Wenn aber über Partnerinnen generell geschimpft wird, dann grätscht er dazwischen: „Ein Sinn der Gruppe ist es, die Männer aufzufangen und etwas Positives daraus zu lernen, damit sie das nicht wiederholen müssen oder sogar Hass auf Frauen entwickeln. Wenn ich das Gefühl habe, meine Frau ist daran Schuld, dass mein Haus weg ist, dass ich meine Kinder nicht mehr sehe oder sie hat mich betrogen, dann kann ohne therapeutische Begleitung ein genereller Hass entstehen, denn die Gefühle müssen irgendwo hin.“ Ja, in der Gruppe können die Gefühle raus - aber irgendwann macht es Sinn, zu ergründen, was wirklich

schief lief. Nach etwa einem Jahr gelingt es in der Regel, auf den Trennungsprozess zurück zu blicken und auch die eigene Beteiligung oder eben Nicht-Beteiligung zu analysieren. Bei etwa einem Drittel der Männer stellt Christian Zech fest, dass sie Opfer von körperlicher oder psychischer Gewalt wurden: „Ein Mann wurde regelmäßig eine halbe Stunde lang zusammen geschrien und das in Anwesenheit seiner erwachsenen Kinder.“ Betroffene und Hilfesysteme denken erst einmal nicht daran, dass auch Männer Opfer sein können, so Zech. Bei Gewalt gegen Frauen gäbe es klare Definitionen von partnerschaftlicher Gewalt - da gilt die gleiche Definition – es ist nur nicht bewusst: „Männer checken das lange Zeit erstmal nicht,“ so Zech. Und zuzugeben, dass es einem nicht gut geht – das fällt der Mehrheit der Männer schwer. Gerade in höheren Altersklassen würde nach Erfahrung

von Christian Zech immer noch das Bild vom „Macher“, der alles schafft, vorherrschen. Ein Scheitern, indem man zum Beispiel die eigene Frau nicht halten konnte, passe da nicht ins Bild. Und vom Umfeld würden die Männer größtenteils auch kein Verständnis erwarten: „Die Männer sind eher überrascht, wenn der Arbeitskollege sagt: ‚Du, kenn ich. Brauch ma nicht reden. Mach einfach mal langsam.‘“ Aber es gäbe auch diejenigen, die auf völliges Unverständnis stoßen. Und so fänden vor allem diejenigen in die Selbsthilfegruppe, die es bereits geschafft haben, eine erste Hemmschwelle zu überwinden und merken, so geht’s nicht weiter. In der Gruppe geht es darum, Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen. „Ich biete keine Rechtsberatung“, betont der Gruppenleiter. Vier, fünf Mitglieder bilden den „harten Kern“, aus dem laut Christian Zech auch immer wieder positive Rückmeldungen kommen, wie gut der Austausch tut. Und sie freuen sich schon darauf, sich wieder „analog“ und am besten am Lagerfeuer zu treffen. Wann das möglich ist, liegt – nicht überraschend – an den aktuellen Corona-Regelungen. „Die Gruppe ist offen für Männer in jeder Trennungssituation, auch, wenn sie um ihre Beziehung kämpfen oder sie selbst beendet haben,“ erklärt der Familientherapeut. Informationen zur Gruppe „Männer in Trennung“ finden Sie online unter www.rundummensch.de. Unterstützer sind ebenfalls herzlich willkommen, denn die Finanzierung des Projekts wird in Kürze auslaufen. (ma)


Wenn der OB nur noch mit den Ohren schlackert Was Christian Scharpf, Dorothea Deneke-Stoll und Petra Kleine voneinander halten Ein Mann, zwei Frauen, drei Parteien: Die Ingolstädter Stadtspitze ist so vielfältig aufgestellt wie in keiner Legislaturperiode zuvor. Ein Jahr ist die neue Stadtspitze nun im Amt. Wir haben Oberbürgermeister Christian Scharpf, die zweite Bürgermeisterin Dorothea Deneke-Stoll und die dritte Bürgermeisterin Petra Kleine gefragt, was sie jeweils an ihren Bürgermeisterkollegen/ innen schätzen. JEDEN TAG TOLLE ARBEIT Oberbürgermeister Christian Scharpf ist glücklich über seine beiden Kolleginnen: „Man merkt meiner Stellvertreterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll ihre langjährige Erfahrung als Richterin an. Sie kann zusammen führen, hat eine souveräne Art, sie ist wahnsinnig kompetent in dem, was sie tut. Ich könnte mir keine bessere zweite Bürgermeisterin vorstellen. Petra Kleine hat sich unmittelbar nach ihrem Amtsantritt dermaßen rein gekniet in den neuen Geschäftsbereich für Umwelt und Klimaschutz. Sie legt da vom ersten Tag an mit Volldampf los und bringt Sachen auf´s Gleis, wo ich manchmal nur mit den Ohren schlackere, wie frei und hoch kompetent sie agiert. Sie ist ja schon sehr lange im Stadtrat. Ich bin begeistert, was Petra Kleine für eine tolle Arbeit jeden Tag im Rathaus abliefert.“ ALS TRIO PERFEKT Dorothea Deneke-Stoll beschreibt ein perfektes Trio: „Wir arbeiten sehr gut zusammen und treffen uns ja einmal in der Woche im kleinen Kreis. Da wird alles mögliche ausgetauscht und wir lachen auch zusammen. Die Stimmung ist

Zweite Bürgermeisterin Dorothea Deneke-Stoll, Oberbürgermeister Christian Scharpf und Ingolstadts dritte Bürgermeisterin Petra Kleine bei einem der wenigen „maskenlosen“ gemeinsamen Termine im vergangenen Herbst. Foto: Stadt Ingolstadt/Betz

immer sehr gelöst. Ich schätze das sehr, dass wir offen miteinander umgehen können jenseits aller Parteizugehörigkeit. Herr Oberbürgermeister verteilt die Aufgaben sehr großzügig, sehr fair und lässt niemanden außen vor. Das ist auch für mich sehr angenehmen, denn da wo ich zuständig bin, kann ich auch machen. Dass er die Sachen nicht an sich zieht und das Vertrauen in uns hat, schätze ich sehr. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Seine Art, wie er Sitzungen leitet und mit Menschen umgeht, ist sehr angenehm und unkompliziert. Das möchte ich betonen. Petra Kleine und ich sind im Wesen sehr unterschiedlich. Ich bewundere an ihr ihre große Kompetenz und ihr großes Engagement gerade in Umweltthemen. Wir arbeiten da gut zusammen. Wir sind als Trio perfekt.“

EIN WUNDERBARER OB Petra Kleine lobt einen ganz wunderbaren Oberbürgermeister und eine kluge Frau: „Wenn ich mir einen Oberbürgermeister backen müsste, er würde so sein wie Christian Scharpf. Er ist den Menschen zugewandt und an ihnen und den Themen interessiert. Er kann komplexe Zusammenhänge einfach und pragmatisch umsetzen. Er schätzt die Menschen in seinem Umfeld, die mit ihm zusammen die Themen voran bringen und er hat – und das merkt man manchmal erst hinterher – sehr klare Vorstellungen davon, wohin er diese Stadt entwickeln möchte und einen großen sozialen Anspruch an Ingolstadt. Ein wunderbarer Oberbürgermeister. Und ich schätze Dorothea Deneke-Stoll sehr, weil sie eine sehr kluge Frau ist. Der Hintergrund, den sie aus

der evangelischen Synodenarbeit mit bringt und auch aus der Dritte Welt Arbeit ist eine wunderbare Ergänzung für unsere Stadt. Das sind wichtige Themen und Kompetenzen, die sie mitbringt. Wir haben so die Möglichkeit, die Ökologie, den fairen Handel, die Nachhaltigkeit in der Stadtverwaltung auf ganz breite Füße zu stellen. Und dass es da ein Miteinander gibt, ist für die großen Themen sehr wichtig.“ (ma)

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POLITIK - 5


Straßen umbenennen? Unsere Aktuelle Frage an die Ingolstädter Parteien Wie schon in anderen Städten wird auch in Ingolstadt über die Umbenennung von Straßen diskutiert. Unsere Frage an die Stadtratsfraktionen: Welche Meinung vertreten Sie, wie man mit Relikten aus der NS-Zeit umgehen sollte? Stichwort Straßennamen und die mögliche Umgestaltung des Freskos im Alten Rathaus. Wo sollte eine Grenze gezogen werden? (Fortsetzung aus KW17) ++++++++++

umstrittenen geschichtlichen Ereignisse auch verschwinden. Deswegen halten wir es bei manchen Namen oder Denkmälern für sinnvoller, Hinweisschilder anzubringen, damit sich die Menschen über die Bedeutung kritisch informieren können. Dafür soll eine Kommission eingesetzt werden, die Namen und Denkmäler prüft und dann Vorschläge erarbeitet. Christian De Lapuente, Fraktionsvorsitzender ++++++++++

Bei dem Antrag „Keine Ehrung für historisch umstrittene Persönlichkeiten durch Namensnennung auf Straßenschildern“ war uns in erster Linie die kritische Auseinandersetzung mit Persönlichkeiten, die eine zweifelhafte Rolle während der NS-Zeit gespielt haben, wichtig. Gerade vor dem Hintergrund, dass Antisemitismus und Fremdenhass heute immer noch verbreitet sind, könnte mit einer Umbenennung von Straßen und Plätzen ein deutliches Zeichen gegen Rassismus gesetzt werden. Natürlich ist uns auch bewusst, dass es zahlreiche andere Persönlichkeiten gibt, deren Bedeutung mit den heutigen Maßstäben anders beurteilt werden kann. Allerdings wenn man diese Prüfung anfängt, könnte das ein Fass ohne Boden werden. Des Weiteren wird das schlichte Verschwindenlassen von aus heutiger Sicht fragwürdigen Persönlichkeiten und Objekten nicht automatisch dazu führen, dass die mit ihnen verbundenen

6 - FORUM DER PARTEIEN

Die CSU Ingolstadt begrüßt jede konstruktive und offene Auseinandersetzung mit der Geschichte. Genau deswegen sehen wir die Anregungen der Grünen und von Frau Bürgermeisterin Dr. Deneke-Stoll auch sehr positiv: eine kritische Diskussion um die Straßennamen und über das Fresko im Historischen Sitzungssaal kann nur dazu beitragen, das Wissen um unsere Vergangenheit zu erweitern. Daher halten wir es für sehr zielführend, wenn man beispielsweise im sog. „Fliegerviertel“ eine Tafel anbringt, auf der Informationen zu den einzelnen Personen und auch zur Benennungszeit der Straßen enthalten sind. Auch zu dem während des Nationalsozialismus entstandenen Fresko von Bruno Goldschmitt im Sitzungssaal ist eine solche zusätzliche Hintergrundinformation hilfreich. Ähnlich ist man übrigens im Sitzungssaal im Rathaus in Pasing verfahren - dort wurde der Wand-

teppich von Goldschmitt mit einer erklärenden Hinweistafel versehen. Es ist in doppelter Hinsicht also besser, nicht mit dem Radiergummi durch die Geschichte zu gehen und Straßen umzubenennen: wir können – und das zeigt die gegenwärtige Diskussion ja auch eindrücklich – die Auseinandersetzung mit unserer Geschichte fördern und auch verdeutlichen, dass und wie sich die Wertesysteme verändert haben, denn heute würde wohl niemand mehr eine Straße nach einem „Kriegshelden“ des Zweiten Weltkriegs benennen. Und zugleich ersparen wir den Anwohnern unverhältnismäßige Belastungen, Mühen und Kosten. Insofern hat die CSU Ingolstadt hier eine ganz klare Haltung: Diskussion und Aufklärung ja – eine Umbenennung lehnen wir jedoch ab. Dr. Matthias Schickel Stadtrat

anders. Welche Assoziationen Gewaltdarstellungen aus dem Mittelalter hervorrufen, wird wohl jeder Betrachter anders sehen und empfinden. In beiden Fällen stellen Bezeichnungen und Darstellungen dieser Art einen festen Teil unserer Geschichte dar. Wenn wir beginnen wollten, alles was die Herrscher des Nationalsozialismus für ihre menschenverachtenden Zwecke missbraucht haben, auszuradieren, wären wir wohl sehr lange beschäftigt und würden nur das Gegenteil erreichen: es noch mehr in den Vordergrund zu rücken! Die aktive, kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte unserer Stadt und unseres Landes bewirkt mehr als das Verdecken. Verdecken kommt in meinen Augen Verdrängen gleich. Fred Over, Stadtrat ++++++++++

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In der Tat sind betreffende Straßennamen nicht so einfach zu ignorieren. Aus meiner Sicht ist es ausreichend, nach intensiver Debatte und der Hinzuziehung von Historikern – auch oder gerade mit lokalen – mit erklärenden Schildern diesen unrühmlichen Teil unserer Geschichte auf- und zu erklären. Was das Fresko im Historischen Sitzungssaal des Alten Rathauses anbelangt, denke ich

Straßennamen müssen bleiben, das Fresko kann weg Geschichte heißt nicht, dass alles so bleiben muss, wie es ist. Die Gegenwart hat immer die Pflicht, Vergangenes neu zu bewerten. Wichtig ist dabei: Relikte aus der Vergangenheit prägen Geschichtsbewusstsein. Verdeckt oder zerstört man sie, ist dieser Effekt weg. Als Ausschussgemeinschaft FDP/JU sind wir gegen die Cancel Culture und damit dagegen, Straßennamen in Ingolstadt zu ändern. Sehr wohl sollen aber Erläuterungen zu problematischen oder


strittigen Namensgebern aufgenommen werden.

Historische Saal hat Besseres verdient.

Beim „Fresko“ im Historischen Sitzungssaal verhält es sich anders: Freilich hat die Gegenwart auch das Recht, vergangene Auffassungen von Kunst, Stil und Ästhetik zu hinterfragen, ganz unabhängig von der NS-Bildsprache. Man darf historische Darstellungen nicht zerstören, wohl aber über ihre Verwendung entscheiden. Das Wandgemälde im schönsten Rathaussaal hat eine große gestalterische Funktion, während der Inhalt – die Schlacht von 1313 – für die Stadtgeschichte eher mythologische als historische Bedeutung hat. Die Begründung der Bürgermeisterin ist streitbar, das Fazit eint uns: Der

Dr. Markus Meyer, Stadtrat

In einem Brief an den CSU Kreisverband Ingolstadt und Oberbürgermeister Christian Scharpf haben sich Bewohner der Möldersstraße gegen eine mögliche Umbenennung ihrer Straße ausgesprochen. Sie verwehren sich dagegen, dass „auf ihre Kosten Wahlkampf“ gemacht würde und teilen dazu mit: Mit großer Verunsicherung haben wir den Beitrag des tv ingolstadt vom 1.4.2021 gesehen. Wir, die Anwohner der Möldersstraße in 85051 Ingolstadt sprechen uns vehement gegen eine Namensänderung aus. Zu der folgenden Begründung merken wir an, dass wir allesamt im gesetzteren Alter sind und uns der Aufgabe einer Änderung des Straßennamens auch mit evtl. Hilfestellung bzw. Unterstützung nicht in der Lage sehen. In den letzten Jahrzehnten gab es in unserer Straße keine nennenswerten Zu- bzw. Wegzüge.

++++++++++

Aus der Geschichte zu lernen ist wichtig und wer dies nicht tut, der läuft Gefahr, sie zu wiederholen! Die Beschäftigung mit Straßennamen und den Hintergründen der Namensgeber:innen ist also weder überflüssig noch unwichtig.

Aber wir sollten niemals vergessen: Die NS-Zeit war die schwärzeste Etappe in der Geschichte Deutschlands. Dem müssen wir auch heute noch Rechnung tragen, wir sind verpflichtet, weiter über die Verbrechen unter dem deutschen Faschismus aufzuklären, alles andere wäre schlicht geschichtsvergessen. Für uns als LINKE. Stadtratsgruppe gilt: Wer am Leid und Tod von Millionen mit beteiligt war, der braucht kein ehrendes Gedenken. In diesem Kontext sollte erwähnt werden: Die Linke fordert schon seit Langem eine Überprüfung der sogenannten „Ehrenbürger:innen“ Ingolstadts, wir stehen für ein friedliches, buntes, weltoffenes

MeINung Bewohner der Möldersstraße gegen Umbenennung

Leserbrief der Bewohner der Möldersstraße Es besteht somit keine außerordentliche Fluktuation und unseres Erachtens keine Notwendigkeit den Namen zu ändern. Die Person Werner Mölders wurde zu einer der dunkelsten Zeiten der deutschen Geschichte geboren. Sein ganzes Leben war von Krieg bestimmt. Seine Kindheit im 1. Weltkrieg und der kurze Rest seines Daseins im 2. Weltkrieg. Bereits im Alter von 28 Jahren verstarb er. Knapp 4 Jahre vor Kriegsende. Beerdigt wurde er nach unserer Recherche auf dem

Invalidenfriedhof in Berlin, der heute als Gedenkstätte dient. Es steht uns nicht zu, den geleisteten Dienst des Werner Mölders beim Militär zu beurteilen bzw. zu werten. Wir distanzieren uns ausdrücklich von dem NS Regime, seiner Grausamkeit und Unmenschlichkeit. Selbstverständlich könnten wir unsere Recherche zu dieser Person noch detaillierter ausführen und diskutieren. Jedoch sehen wir es nicht als unsere Verantwortung die Entscheidung der Wahl des Straßennamens, die zum da-

Ingolstadt und gegen politische Heiligsprechungen von Kriegsverbrechern. Dementsprechend finden wir auch das Fresko der Schlacht von Gammelsdorf im Sitzungssaal des Rathauses mehr als deplatziert. Als Stadtratsgruppe setzen wir uns dafür ein, das Bild abzutragen und in einem Museum (am Besten im Armeemuseum) auszustellen.

Eva Bulling-Schröter, Stadträtin

maligen Zeitpunkt aus einem anderen Wissen durch die städtischen Politiker getroffen wurde, zu übernehmen. Wir sind der Meinung, dass ein Straßenname, der vor Jahrzehnten gewählt wurde und nach heutiger Sicht und den jetzt stattfindenden Diskussionen als nicht mehr tragbar erscheint, nicht geändert werden muss. Eine entsprechende Beschilderung, die der Distanzierung der Stadt Ausdruck verleiht, ist ausreichend. Unsere Eltern erlebten den 2. Weltkrieg und unsere Kindheit war von den Ausläufern geprägt. Wir wollen mit dieser Zeit abschließen und uns nicht mehr mit ihren Nachwirkungen beschäftigen müssen. Deshalb bitten wir von einer Änderung abzusehen und den Diskussionen mit einer entsprechenden Beschilderung etc. endgültig Rechnung zu tragen.

FORUM DER PARTEIEN - 7


Gekämpft und doch nicht Meister Der ERC Ingolstadt hätte fast die Sensation wahr gemacht und am Ende der Corona-Saison den zweiten Meistertitel geholt. gegen die Eisbären aus Berlin ausgeschieden sind, muss man dem Team von Doug Shedden auch an dieser Stelle noch mal höchsten Respekt zollen. Was die Ingolstädter in dieser Saison geleistet haben, war schon phänomenal. Dass dies mit dem Erreichen des Halbfinales gekrönt wurde, zeigt die gute Arbeit von Shedden und dem gesamten Trainer- und Betreuerteam.

Alles Hoffen und Mitfiebern half nichts: die Panther schieden im Halbfinale aus. (Foto: Stefan Bösl - kbumm.agentur)

Die Hoffnung stirbt zuletzt, so auch beim ERC Ingolstadt. Doch zuerst mal Gratulation Unfassbar, oder? Jetzt tritt tatsächlich das ein, was wir hier an dieser Stelle schon seit Wochen und Monaten sagen. Der FC Ingolstadt hat es so spannend gemacht, dass es nun doch zu einem echten Endspiel kommt. Gegner sind, wie bereits von uns immer wieder geschrieben, die Löwen des TSV 1860 München. Warum unfassbar, na ganz einfach. Zwei bayerische Mannschaften wollen in die zweite Bundesliga. Beide Mannschaften waren schon in dieser Liga. Die eine Mannschaft, der TSV 1860 München, hat, wie es sein Name schon sagt, eine Riesentradition. Seit 1860, also über 160 Jahre gibt es diesen Verein, der am 17. Mai 1860 gegründet wurde. Alle Höhen und Tiefen haben seine Anhänger mitgemacht. Vom Bundesliga-Fußball, bis in die Niederungen der Bayernliga. Alles war dabei. Und jetzt geht es zum ersten

8 - SPORT

an die Jungs von der Donau. Obwohl es schon ein paar Tage zurückliegt, als die Panther

SPITZENLEISTUNG DER PANTHER Das ist dann sogar noch zu einem Sieg im ersten Play-off-Halbfinale gereicht hat, war überragend. Mittendrin sah sogar so aus, als könnte man die Berliner im zweiten

IN tern

nicht wieder Mal, nach Jahdasselbe wie in ren wieder in der vergangeRichtung zweinen Saison, als te Bundesliga. man sich wirkUnd da will nalich denkbar türlich auch der knapp in der FC Ingolstadt Relegation dem hin. Gegründet Ja oder nein? 1. FC Nürnam 5. Februar berg geschlagen 2004, also 143 von Joschi Haunsperger geben musste. Jahre nach den Löwen. Aber mindestens ge- Dieses Mal will man alles danauso bissig und ambitioniert. ransetzen, dieses Debakel zu Wer dieses alles entscheiden- verhindern. Egal was draus de Spiel gewinnt, wissen wir wird, Hut ab auf jeden Fall vor nicht. Hoffen dürfen wir aber. Tomas Oral und seinem Team. Aber egal wie es ausgeht, es Wenn man eines allerdings anwird vermutlich für den Ge- kreiden muss, und das sei uns winner in die Relegation ge- an dieser Stelle bitte verziehen, ist es nur die Kaltschnäuzighen. Nachdem am letzten Spieltag keit, die letztlich in den letzten in der dritten Liga alle Spiele Spielen gefehlt hat. Mit etwas mehr Durchsetgleich beginnen, geht zungsvermögen hätes für die Schanzer te man viele Punkte am nächsten Samsam Schluss nicht eintag, 22.5.2021, um fach so abgegeben, 14:30 Uhr zu Hause wie das eben der Fall um alles. war. Hoffentlich passiert

Spiel in die zweite Niederlage zwingen und damit ins Finale einziehen. Aber Satz mit X, „war wohl nichts“. Schade, denn verdient hätte es die Mannschaft des ERC Ingolstadt auf jeden Fall. Aber, nicht den Kopf hängen lassen, es geht wieder vorwärts. Und nach der Saison ist auch in der Deutschen Eishockey-Liga vor der Saison und so plant man jetzt schon eifrig, um den Kader für die neue Eiszeit baldmöglichst unter Vertrag zu haben. Viele bekannte Spieler werden bleiben, aber einige werden die Panther auch verlassen. Teils mit einem weinenden, teils mit einem lachenden Auge, je nachdem. Das von den letzten fünf Begegnungen nur eine gewonnen werden konnte und vier Partien unentschieden endeten, spricht für sich. Letztlich hat man hier acht Punkte verschenkt. Mit acht Punkten mehr auf dem Konto, den direkten Vergleich gegen Hansa Rostock noch gar nicht eingerechnet, würde man souverän die Tabelle anführen und bräuchte jetzt am nächsten Samstag nicht mehr auf die Glücksgöttin Fortuna hoffen, um gegen den TSV 1860 München zu bestehen. So aber schadet es nicht, wenn man allen Aberglauben zusammennimmt und einfach mal richtig hofft, dass jetzt das Glück auch mal auf Seiten der Rot-Schwarzen ist. Und dann, wenn endlich wieder Zuschauer zugelassen sind, gibt es hoffentlich auch Zweitliga-Fußball auf der Schanz. Das würde sicher nicht nur uns, von der schreibenden Zunft freuen.


KONTINUITÄT HAT BEI DEN PANTHERN HOHEN STELLENWERT Gut für die Panther ist auf jeden Fall die Kontinuität, die auch im Trainer- und Betreuerstab vorhanden ist. Die Verträge mit Coach Doug Shedden und Co-Trainer Tim Regan wurden verlängert. Shedden, der seit 2017 beim ERC Ingolstadt ist hat die zweitlängste Amtszeit in der Geschichte des ERC Ingolstadt in der Deutschen Eishockey-Liga. 172 Spiele stand der Kanadier an der Bande. Davon wurden 98 gewonnen was eine Quote von immerhin 57 % bedeutet. Der 60-jährige Kanadier freut sich auf jeden Fall, dass er weiterhin in Ingolstadt coacht, wie er jetzt sagte. „Es macht Spaß, hier als Trainer zu arbeiten. Die Deutsche Eishockey-Liga ist eine Liga, in der total attraktives Eishockey gespielt wird. Wir hatten eine wirklich gute Saison, und viele der Spieler werden auch in der kommenden Spielzeit im Team sein. Wir wollen an unseren starken Leistungen anknüpfen, am besten noch erfolgreicher spielen als dieses Jahr und vor allem die Spiele hoffentlich wieder mit Fans im Stadion erleben.“ LOB VOM SPORTDIREKTOR Ähnlich sieht es der Sportdirektor der Panther, Larry Mitchell: „Wir arbeiten seit dreieinhalb Jahren mit Doug zusammen und haben in jeder Saison die Playoffs erreicht. Zudem verfügt der Coach über sehr viel Erfahrung. Mit ihm haben wir auch weiterhin Konstanz auf der Trainerposition. Damit steht auch in der nächsten Saison einer erfolgreichen Zusammenarbeit nichts mehr im Wege. Und einen Angriff auf die Meisterschaft kann es also auch wieder geben. Bleiben wir gespannt. (jh)

Vor eineinhalb Monaten gab es im Pokal gegen 1860 noch erheblichen Redebedarf, jetzt gibt es wohl ein echtes Endspiel. (Foto: Stefan Bösl - kbumm.agentur)

Nur noch zwei Spiele Die Drittliga-Saison nähert sich für den FC Ingolstadt dem Ende Alles Hoffen und Bangen hilft nichts, abgerechnet wird zum Schluss. So auch beim FC Ingolstadt. Am vorletzten Spieltag müssen die Schanzer zum MSV Duisburg. Am kommenden Samstag um 15:00 Uhr hoffen die Spieler von Tomas Oral, dass es gegen den Tabellen-Vierzehnten einen Sieg gibt. Alles andere würde auch nicht für den direkten Aufstieg oder die Relegation reichen. Also ist man wieder mal zum Gewinnen verpflichtet. JETZT GEHT ES UM ALLES In dieser ganzen langen Corona-Saison haben die Schanzer immer wieder bewiesen, dass sie zu Recht ganz oben mitspielen. Allerdings, was die letzten Begegnungen angeht, waren auch deutliche Schwächen zu sehen. Vor allem im Abschluss. Anders ist nicht zu erklären, dass man fünf Spieltage hintereinander nur einen Sieg landen konnte. Jetzt muss also Duisburg dran glauben. Die direkten Konkurrenten haben es im Restprogramm einfacher. Der Tabellenerste Dresden empfängt am kommenden Spieltag Türkgücü München. Auf Unterstützung durch den Tabellenelften und bayerischen Mitvertreter aus

der Landeshauptstadt, braucht man wohl im Ingolstädter Lager nicht hoffen. Am letzten Spieltag muss Dynamo ausgerechnet nach Wehen Wiesbaden. Der Verein, also der den FC Ingolstadt vor zwei Jahren aus der zweiten Liga geschossen hat. Mittlerweile sind die Hessen auf Platz sechs der dritten Liga auch wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. SECHS PUNKTE FÜR DEN TABELLENFÜHRER? Aller Voraussicht nach sind es also sechs Punkte, die der mit vier Punkten Vorsprung führende Club aus dem Osten der Republik, bekommen wird. Platz eins ist den Sachsen somit so gut wie sicher. Ähnlich sieht es beim Tabellenzweiten Hansa Rostock aus. Auch das Restprogramm der Mecklenburger ist nicht allzu schwer. An diesem Wochenende müssen sie zu den bereits abgestiegenen Unterhachingern. Auch hier scheint es wohl keine bayerische Schützenhilfe für die Ingolstädter zu geben. Am letzten Spieltag trifft Rostock zu Hause auf Lübeck. Also ein Treffen der ehemaligen Hansestädte. Nicht unerwähnt blei-

ben soll, dass Lübeck ebenfalls bereits so gut wie abgestiegen ist. Damit scheint es auch hier wohl sechs Punkte für den Tabellenzweiten der zwei Punkte Vorsprung auf die Schanzern und die punktgleichen TSV 1860 München hat, zu geben. ENDSPIEL AM LETZTEN SPIELTAG Für den Tabellendritten, den Löwen aus München, geht es am kommenden Spieltag zu Hause gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München, die derzeit den drittletzten Tabellenplatz innehat. Wer mit spitzem Bleistift zusammenzählt, wird auch hier drei Punkte für die Löwen gutschreiben müssen. Also muss man aus Ingolstädter Sicht alles daransetzen, am letzten Spieltag zu Hause gegen den TSV 1860 München zu gewinnen, immer vorausgesetzt, dass es auch gegen den Meidericher Sportverein aus Duisburg einen Dreier gibt. Alles wenn und aber hilft also nichts, es zählen in der Schlussphase der dritten Liga nur noch Siege. Mal schauen, ob sich die Verantwortlichen des FC Ingolstadt 04 in der nächsten Saison wieder auf die dritte Liga einstellen müssen. (jh) SPORT - 9


v.l. Ulrich Resch (Direktor der AOK Ingolstadt), Jürgen Wittmann (Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt) und Christian De Lapuente (Beiratsvorsitzender der AOK Ingolstadt) bei der Übergabe des Wanderpokals für die „Teilnehmerstärkste Firma“. (Foto: Rainer Stegmayr)

Mit dem Rad zur Arbeit startet Sparkasse Ingolstadt-Eichstätt als teilnehmerstärkste Firma ausgezeichnet Zum Auftakt der diesjährigen Aktion wurde der Wanderpokal „Teilnehmerstärkste Firma“ vom letzten Jahr coronakonform an den Vorsitzender des Vorstandes der Sparkasse Jürgen Wittmann übergeben. Die Sparkasse Ingolstadt Eichstätt setzte sich mit starken 109 aktiven Teilnehmern gegen die Konkurrenz durch. Radfahren zählt zu den gesündesten Sportarten und lässt sich gut in den Alltag integrieren. Die Mitmachaktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ beweist dies jedes Jahr aufs Neue. Seit 1. Mai können Berufstätige wieder mit der Gesundheitsaktion der AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in einen aktiven Sommer starten. Ziel der Radlaktion ist, in der Zeit von Mai bis Ende August mindestens an 20 Arbeitstagen in die Firma oder vom Home-Office aus zu radeln. „Corona beeinflusst

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auch in diesem Jahr unsere Aktion: Wir führen die Spielregeln aus der vergangenen Saison daher fort, so dass auch Arbeitnehmern im Home-Office die Teilnahme möglich ist“, so Ulrich Resch, Direktor von der AOK in Ingolstadt. Wer keine Wegstrecke zur Arbeitsstelle zurücklegt, kann die geradelten Kilometer rund um sein Home-Office in den Online-Radlkalender eintragen. „Pendler können sich ebenfalls an der Aktion beteiligen, da das Radeln bis zum Bahnhof oder Pendlerparkplatz bereits gewertet wird“, so Ulrich Resch. Rund 73.600 Menschen haben sich im vergangenen Jahr in Bayern der Gesundheitsinitiative angeschlossen, aus der Region Ingolstadt nahm 2.742 Berufstätige teil. Jetzt online anmelden Die Anmeldung ist möglich unter www.mit-dem-rad-zurarbeit.de. Bis zum 18. Septem-

ber können die Teilnehmer im sogenannten Aktionskalender ihre Radtage online eintragen. Über das Online-Portal sind jederzeit die persönlichen Leistungen für jeden Teilnehmer datengeschützt abrufbar: Wie viele Kilometer bin ich an wie vielen Tagen bisher geradelt und wie viele Kalorien habe ich dadurch verbraucht. „Über zehn Millionen Kilometer sind die bayerischen Teilnehmer im vergangenen Jahr zur Arbeit geradelt und haben dabei 250.000.000 kcal verbrannt“, so Christian De Lapuente, Beiratsvorsitzender der AOK in Ingolstadt. Das Online-Portal bietet auch eine tagesaktuelle Übersicht zu den wichtigsten Vorhersagen für das Radlwetter vor Ort. Die Radler können die voraussichtlichen Temperaturen für morgens, mittags und abends ablesen. Die zu erwartenden Windverhältnisse und der Grad der Bewölkung ergänzen die Wetterinformationen.

Nicht nur Gesundheit gewinnen Wer seinen Aktionskalender mit den Radtagen unter www.mit-dem-rad-zur-arbeit. de pflegt, hat die Chance auf einen der vielen gesponserten Gewinne namhafter Aktionspartner, die alljährlich unter den erfolgreichen Teilnehmern verlost werden. Zu den Preisen gehören auch wieder zwei Gutscheine vom Radhaus Ingolstadt und Willner Fahrradzentrum in Höhe von je 500 Euro zum Kauf eines E-Bikes. Die Gewinne werden von Unternehmen gestiftet und sind nicht aus Beiträgen finanziert.

Der DGB Bayern und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. unterstützen die gemeinsame Initiative von ADFC und AOK im Freistaat. Beide Partner sind von Anfang an dabei. Die vbw fördert die Initiative finanziell.


Zum Schnelltest in die Apotheke In der Oberen Apotheke werden Nasenabstrichtests im Fünf-Minuten-Takt durchgeführt Vor dem Einkauf, der Geburtstagsgratulation oder dem Baustellentermin ein Corona-Schnelltest – in der Oberen Apotheke im Herzen der Ingolstädter Altstadt funktioniert das schnell und unkompliziert. Getestet wird mit einem Nasenabstrichstest, d.h. das Stäbchen kommt nur im vorderen Nasenbereich zum Einsatz. Für viele Menschen ist das deutlich angenehmer als die Abstriche im Rachenraum. „Die Menschen kommen für einen Schnelltest gerne in die Apotheke,“ bestätigt Peter Winkler (Leiter Einkauf und Verwaltung Obere Apotheke). Die Tests werden in einem separaten Raum durchgeführt, der auch über einen Aufzug erreichbar ist. Im Fünf-Minuten-Takt werden Termine

vergeben, 150 Tests an einem Tag, das haben sie hier schon geschafft! Das Testergebnis holen sich die Kunden entweder in der Apotheke ab oder sie bekommen es per E-Mail mitgeteilt. „Bitte sagen Sie uns vor

dem Test, ob Sie beabsichtigen, in den Urlaub zu fahren,“ bittet Peter Winkler. In verschiedenen Ländern gelten nämlich unterschiedliche Vorschriften was zulässige Testmethoden betrifft.

Ist der Test negativ ausgefallen, dann bekommt der Getestete eine Bescheinigung, die für 24 Stunden gültig ist. Bei einem positiven Test bekommt das der Betroffene natürlich auch schriftlich und er wird gebeten, sich umgehend in häusliche Quarantäne zu begeben, zudem wird das Gesundheitsamt informiert. Grundsätzlich werden in der Apotheke aber keine Daten der getesteten Personen gespeichert. Getestet wird von Montag bis Freitag durchgehend von 9 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 15 Uhr. Die Buchung des Termins funktioniert unkompliziert über die Homepage www.obere-apo.de, aber die Apotheke bietet auch telefonische Terminvereinbarungen unter der 0841/32162 an. (id)

Zwei neue Selbsthilfegruppen

Workshops • Events • Coaching Nadine Burkatzki • practice & spiritual catalyst

Persönlichkeitsentwicklung • Bewusstseinsschulung Meditation • körperorientierte & psychodynamische Arbeit Essenzarbeit • Integrale Selbstverwirklichung • Beziehungsarbeit LightLanguage • AscensionCodes © • Klangheilung • Imagination Heilige Geometrie • Energiearbeit • Lichtkörperprozess Aktuelle Termine & Infos unter www.seelensitz.de

In Ingolstadt ist eine neue Selbsthilfegruppe gegründet worden, die sich an Menschen mit Essstörungen richtet. Die Treffen finden ab sofort alle zwei Wochen dienstags von 19 bis 21 Uhr im Bürgerhaus Alte Post statt und sind aufgrund der aktuellen Hygienevorgaben momentan auf fünf Teilnehmer/-innen begrenzt. Neue Interessentinnen und Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen und können sich per Mail an essstoerung.selbsthilfe@ gmail.com oder unter der Telefonnummer 0841 305-2803 anmelden. Anfang Mai sind im Bürgerhaus Neuburger Kasten die Treffen von neu gegründeten Selbsthilfegruppen, die sich an Kinder und Jugendliche mit transidentem Empfinden und Angehörige von

Menschen mit transidentem Empfinden richten, gestartet. Die Treffen finden an jedem ersten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr statt. Die Gruppen richten sich an Menschen, die körperlich entweder dem männlichen oder dem weiblichen Geschlecht angehören, sich jedoch als Angehörige des anderen Geschlechts empfinden. Sie werden beraten in allen Fragen ihrer Transsexualität bzw. Transidentität. Auch Familienangehörigen wird Hilfe auf dem gemeinsamen Weg angeboten. Aufgrund der aktuellen Hygienevorgaben ist die Zahl der Teilnehmer/-innen momentan auf fünf Personen begrenzt. Neue Interessentinnen und Interessenten sind jederzeit herzlich willkommen und können sich unter der Telefonnummer 0841 305-2803 anmelden. GESUNDHEIT - 11


Vorsicht beim „wilden Knoblauch“ Bärlauch Johanniter warnen vor Verwechslungsgefahr und geben Tipps Zu den schmackhaft Boten des Frühlings gehört der Bärlauch, ein köstliches Wildgemüse, das gerne zum Kochen verwendet wird.Viele Menschen treibt es in diesen Tagen nach draußen, um selbst Bärlauch zu sammeln. Der harmlose Bärlauch ist jedoch leicht zu verwechseln mit hochgiftigen Pflanzen, wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen. „Sollte es zum Kontakt mit den giftigen Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen gekommen sein, unbedingt gründlich die Hände waschen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung, insbesondere bei versehentlichem Verzehr, rufen Sie unverzüglich den Rettungsdienst über die europaweite Notrufnummer 112“, rät Joern Osenbrück, Leiter für den Bereich Ausbildung bei den Johannitern in Oberbayern. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes sollte der Betroffene betreut werden. „Achten Sie darauf, dass er nicht unterkühlt und kontrollieren Sie seine Vitalfunktionen. Bringen Sie ihn nicht zum Erbrechen. Ist er wach und ansprechbar, lagern Sie ihn mit erhöhtem Oberkörper oder nach Wunsch. Sichern Sie möglichst Reste, wie Pflanzenteile, Essensproben und in Ausnahmefällen auch Erbrochenes, damit die Klinik bestimmen kann, um welche Pflanze es sich gehandelt hat“, rät Osenbrück. „Ist der Betroffene bewusstlos, bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage. Atmet er nicht, beginnen Sie sofort mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung.“ Der Bärlauch wird im Volksmund auch als „wilder Bruder des Knoblauchs“ bezeichnet, denn seine Blätter verströmen

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Eine ganze „Bärlauch-Wiese“ in den Donau Auen (Foto: Csigo)

Bärlauch mit Blten (Foto: Lisa Carter)

einen typischen Knoblauchduft. „Viele Sammler versuchen anhand des Dufts den Bärlauch von den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen zu unterscheiden und vergessen dabei, dass die Finger den Knoblauchduft nach dem erstmaligen Reiben annehmen. Der Geruchstest ist dadurch nicht mehr zuverlässig“, sagt Osenbrück von den Johannitern.

Bärlauch wächst von März bis Mai hauptsächlich in lichten Auenwäldern, aber auch an Flussufern und auf schattigen Wiesen. An diesen Stellen können auch die giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen wachsen. „Wer sich nicht sicher ist, um welche Pflanze es sich handelt, sollte sie unbedingt stehen lassen!“, empfiehlt Osenbrück.

Diese Merkmale können helfen eine Verwechslung zu vermeiden: • Die Blätter des Bärlauchs duften nach Knoblauch. • Vorsicht: Die Finger nehmen den Knoblauchgeruch beim ersten Reiben an, weswegen der Geruchstest danach nicht mehr ausschlaggebend ist. • Die Blätter haben einen Stiel, wachsen in Gruppen und dicht beieinander. Ihre Unterseite ist hellgrün und matt. • Die Blätter von Maiglöckchen sind etwas härter als die des Bärlauchs und haben eine glänzende Unterseite.

Die Johanniter empfehlen regelmäßig die Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Ein Thema ist dabei auch der Umgang mit Vergiftungen. Weitere Informationen zum Erste-Hilfe-Angebot der Johanniter in Oberbayern unter www.johanniter.de/oberbayern oder unter www.johanniter.de/ erstehilfe oder telefonisch unter 089 890145-30 (id)


Verteilerbetreuung gesucht! (m/w/d) Wir suchen Verteilerbetreuungen für ca. 5h pro Woche! Bewerbung mit Name, Anschrift, Alter und Tel.Nr. bitte an:

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Wir suchen Verstärkung für die REDAKTION in Teilzeit 20 Std./Woche ZU IHREN AUFGABEN GEHÖREN: • Artikel für Print und Online verfassen • Presse/Fototermine wahrnehmen • Webseite und social Media Kanäle betreuen • Redaktionelle Themen entwickeln WAS WIR UNS VON IHNEN WÜNSCHEN: • selbstorganisiertes Arbeiten • Freude am Lokaljournalismus und der Begegnung mit Menschen • Interesse an Content-Produktion für Online und Social Media • Entwicklung eigener Themen und Ideen Werden Sie Teil des IN-direkt Teams! Wir sind eine kleine, engagierte Mannschaft mit kollegialem Betriebsklima und bieten Ihnen einen spannenden, abwechslungsreichen Job. Wir geben Ihnen die Handlungsfreiheit, eigene Ideen umzusetzen und Ihre Fachkenntnisse einzubringen. Und es ist für uns ganz klar, dass Sie auch im Homeoffice arbeiten können.

Ihre Bewerbungsunterlagen schicken Sie an: IN-direkt Christian Bauer Am Lohgraben 27 85051 Ingolstadt Mail: info@in-direkt.de

JOB & KARRIERE - 13


Fit für die datenorientierte Wirtschaft Neuer Studiengang „Digital and Data-Driven Business“ Kompetenzen für zukunftsweisende Berufsfelder vermittelt der neue Bachelorstudiengang „Digital and Data-Driven Business (D3B)“, den die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät Ingolstadt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) anbietet. Vom Großkonzern bis zum Start-Up hat die Pandemie nicht nur den Trend zur Digitalisierung, sondern auch die Verwendung großer Datenmengen und den Einsatz von Methoden der künstlichen Intelligenz beschleunigt. Künftig sind deshalb Expertinnen und Experten gefragt, die mit vernetzten Informationssystemen und modernen Methoden der Datenanalyse versiert umgehen können und darüber hinaus in der Lage sind, neue,

Kritiker sollen Anja Karliczek auch „Trödelministerin“ nennen. Was aus meiner Sicht den Fokus viel zu sehr auf nur einen Vertreter dieser Zunft von Politikern lenkt. Dieser Zunftanteil, der seit Jahren Fehler im System kennt und erfolgreich ignoriert – ja, manches Mal sogar absichtlich pflegt und hegt. Oder aber sinnvolle pragmatische Bearbeitung dem eigenen Machtstreben oder dem Festhalten an längst überholten Ausprägungen des ach so geliebten Föderalismus opfert. 21 Milliarden Euro ist der Anteil im diesjährigen Bundeshaushalt für das Ministerium von Frau Karliczek. Damit hat sie zwar viel Geld zu verteilen, allerdings besitzt sie wenig bis gar keine Entscheidungs-gewalt. Sie darf damit doppelt so viel ausgeben wie Peter Altmaier. Bildung ist schließlich ein wichtiges Gut.

digitale Geschäftsmodelle und -systeme zu gestalten und zu steuern. Der Studiengang startet zum kommenden Wintersemester, eine Bewerbung ist ab dem 17. Mai bis zum 31. Juli möglich. Als Leiter des neuen Studiengangs erklärt Prof. Dr.

Thomas Setzer vom Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik: „Die Möglichkeiten digitaler Technologien verändern die Erwartungen von Kunden und führen zu einem radikalen Umbruch von Ge-

IN teraktiv

von „mobiDie Digilen Endgerät a l - Fö r d e ten“ für die rung beläuft rund 800.000 sich, rein Lehrkräfte in kalkulatoDeutschland risch für jede bereitgeder knapp stellt – dieses 11 Millionen Bildungspolitik Geld ist bis Schülerinnen im Jahre 2021 zum heutigen und Schüler in Tag weitestDeutschland, Die Technik-Kolumne gehend unanauf 500 Euro, von Georg Appel getastet. 46,5 über den ZeitMilliarden raum von 5 Jahren. So haben es Bund und Euro wären lt. dem Deutschen Institut für Länder im DigitalUrbanistik nötig, pakt bereits 2018 um die Schulgebeschlossen und bäude auf Vorderwollten damit die mann zu bringen. Ausstattung der Damit wäre der Schulen verbesSanierungsstau sern. 500 Milliogrößer als beim nen Euro wurden Straßenbau. im August 2020 für „Vieles ist im Modie Anschaffung

schäftsmodellen und unter anderem zu den folgenden Fragestellungen: Wie lässt sich das Vertrauen von Kunden in Online-Plattformen stärken? Welches Produkt interessiert einen Kunden am meisten? Wie kann man die Logistik der letzten Meile effizient gestalten, so dass die bestellten Waren noch am Tag der Bestellung zugestellt werden können? Und wie können wir aus Verkehrs- und Fahrzeugnutzungsdaten abschätzen, ob autonome Flotten die Lösung im städtischen Verkehrschaos bringen?“ Weitere Informationen zum Bachelorstudiengang „Digital and Data-driven Business (D3B)“ finden sich unter www.ku.de/d3b. (Foto: WFI / Christian Klenk)

ment nicht eine Frage mangelnden Geldes“, sagt Karliczek. Im Durcheinander von Zuständigkeiten und Kompetenzen, zwischen Kommunen, Bund und Ländern bleibt vieles, vielleicht sogar das Meiste schlicht und einfach auf der Strecke. Die Leidtragenden ganz am Ende sind nicht nur die Schülerinnen und Schüler, oder Lehrkräfte und Schulen, die sich nach Kräften mühen, trotz allem noch etwas Sinnvolles auf den Weg zu bringen. Zu diesen Leidtragenden zählt die gesamte Gesellschaft und auf längere Sicht auch der Fortbestand unseres Wohlstands. Denn sind wir doch einmal ganz ehrlich: Wir Deutschen klagen gern und ausgiebig, allerdings immer auf recht hohem Niveau – welches wir uns hart in der Vergangenheit erarbeitet haben. Bleiben Sie skeptisch und gesund!


Technik für morgen aus der Region 10 Innovative sowie individualisierbare Energielösungen für alle Die Stromerzeugung wird immer volatiler, die Anzahl der Stromverbraucher sowie die Elektrifizierung von Wärme und Mobilität werden zunehmen. Die Firma enntec mit Sitz in Dollnstein hat sich auf die Realisierung von Komplettlösungen aus der Kombination von PV-Anlagen, Energiespeicher und zugehöriger Ladeinfrastruktur fokussiert. Bei individuellen Kundenwünschen kann zudem auf das Know-how der innofas GmbH zurückgegriffen werden, die Egon Schubert bereits 2013 gegründet hat. innofas verfügt über umfangreiche Erfahrung im elektrifizierten Automotive Engineering sowie im Bereich des intelligentem Energiemanagements.

Egon Schubert ist sich sicher: „Photovoltaik mit Speicher und Ladeinfrastruktur – das ist ein »Megatrend«.“ Neue Vorschriften machen das Thema aktueller denn je. Befeuert wird das Thema Elektrifizierung zusätzlich durch neue

Vorschriften und Förderprogramme. Die neueste Entwicklung ist daher ein Energiespeicher mit 180 gebrauchten Second Life LithiumIonen-Modulen aus einem Elektrofahrzeug. Neben der Speicherung von

email: mobil:

Energie kann der modular aufgebaute Speicher dank einer smarten Ansteuerung sowohl als Schnellladeeinheit als auch zur Verbrauchsoptimierung eingesetzt werden. Der Kunde entscheidet über Größe, Energiespeicherkapazität, Spannungslevel, Anbindung an eine bestehende Gebäudeinfrastruktur oder die Bereitstellung von Ladeinfrastruktur. Die Nachfrage ist laut Egon Schubert enorm. Die Verbindung der Entwicklungsleistung der innofas und dem Handwerksbetrieb enntec macht das möglich: „Wir haben die Chance Dinge zu tun, die andere nicht tun können.“ erklärt Egon Schubert. (Foto: innofas)

info@enntec.de 01718853753

enntec i-systems GmbH Rieder Tal 12 91795 Dollnstein

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DatINg in Zeiten von Corona - Part 1 Das kann doch nicht so schwer sein! Derzeit erleben die Online-Datingplattformen einen Mitgliederzuwachs wie noch nie. Kein Wunder, denn wie sonst soll man denn in diesen Zeiten den Partner fürs Leben kennenlernen? Die Sehnsucht der Singles nach dem Soulmate (oder auch nur der berühmt berüchtigten Freundschaft+ oder ONS) ist jetzt besonders groß, verbringt man doch viel Zeit alleine zuhause und trifft kaum noch Leute, oft nicht mal mehr seine Arbeitskollegen. Die Partnervermittlung LemonSwan hat z. B. herausgefunden, dass seit der Ankündigung des Lockdowns sich 40% mehr Singles angemeldet haben als sonst; um die Weihnachtszeit herum sogar ca. 50%. Und lt. einer aktuellen Studie (Juli 2020) von Zweisam.de nutzen 81% der Ü50-Singles die Onlinedatingdienste. Da kann man schon von „beeindruckend“ reden. Nun hat man es ja hier schon mal nicht leicht – erstmal muss man sich im vielfältigen App-Angebot der Onlinebörsen (Tinder, Lovely, Lovescout, Lovoo, ElitePartner, Parship, Badoo und noch viele mehr lassen grüßen) und sozialen Netzwerken (lt. meiner Tochter macht man das jetzt per Insta und Snapchat) zurechtfinden und die für sich geeignete/n Seite/n finden. First Stepp ist natürlich zuerst die Registrierung. Zugegeben, bei den vermeintlich elitäreren Seiten (dazu zähl ich jetzt mal ElitePartner und Parship) ist das schon sehr ausführlich und man braucht etwas Zeit, um alles qualitativ zu beantworten (nun ja - immerhin werden hier dann sogar Rankings und Partnervorschläge gemacht, und nicht zu vergessen, es kostet auch eine Stange Geld), während man auf den „normalen Seiten“ innerhalb von Minuten dabei ist und lustig drauflos li16 - GESELLSCHAFT

ken kann. Klar, dass zum großen Glück dann noch ein mehr oder weniger guter Werbetext für sich selbst entworfen werden muss und schließlich einigermaßen vorzeigbare Bilder von sich eingestellt werden sollten, zumindest theoretisch. Und an dieser Stelle kann ich es mir nicht verkneifen, kurz meinen Senf dazugeben. Für die, die es noch nie selbst erlebt haben – bestimmt hochinteressant. Für die, die selbst schon mal online waren – ich erwarte zustimmendes Nicken! Zum Werbetext - Es ist wirklich erstaunlich, wie Singles für sich werben! Man sollte ja meinen, der Suchende beschreibt sich dem anonymen Gegenpart so ausführlich wie möglich, macht Werbung für sich und teilt seine Vorstellungen und Wünsche mit. Offen und ehrlich, versteht sich. ODER? Nun ja, die einen schreiben einfach – (fast) nichts! In etwa so: Bernd, 56, München, 1.89 EINFACH WOW!!! Dann gibt es diejenigen, die auf Sprüche stehen; kurzes tatsächliches Beispiel: „Wenn sich Dinge fügen, ohne nachzudenken warum, aber wissend, dass es sich gut anfühlt…“ HIER KANN MAN SICH VÖLLIG IN DIE PHANTASIEWELT BEGEBEN UND

TRÄUMT SICH DEN SINGLE PASSEND, JUPPEIJ! Und dann gibt es diejenigen, die sich wirklich Mühe geben und die zur Verfügung stehenden Textlängen komplett ausnutzen, gefühlt leider nur 50 % der Angemeldeten. EINFACH NUR „DANKE“ DAFÜR!!! Und dann - die nun mal im anonymen Cyberspace-Dating-Dschungel die einzige optische „Sich-Zeigen-Möglichkeit“ – die Fotos!!! OMG, es könnte so einfach sein! 1/2/3/4… Fotos der Person – Profil, Alltagsoutfit, Festtagskleidung, beim Hobby….. und fertig, perfekt! Aber, in Zeiten, in denen die meisten ja ein einigermaßen bis tolles bildermachendes Handy haben sollten…eine Vielzahl der Suchenden ist wohl einfach zu „gschammig“(nicht selten gibt’s überhaupt kein Foto oder der Körper steht weit entfernt im Hintergrund, am besten noch beim Sporteln mit Helm), oder vielleicht „eitel“(Fotoshopbilder mit div. Filtern, Duckfaces und faltenlose Gesichter lassen grüßen) oder einfach ein „Fake“. Dazu zähle ich mal die Bilder mit irgendwelchen Promis drauf weil da erkennt bestimmt keiner, dass das George C. ist. Und dann gibt es noch die zu „perfekten“ Singles zu schön um real zu sein - also die, die ein

„WOW“ hervorrufen und doch, wenn man ehrlich zu sich ist, darauf schließen lassen, dass das irgendwelche Modellbilder sind und in real wohl ganz anders aussehen und man sich ein Chatten wahrscheinlich sparen könnte. Da kommt mir spontan der Spruch in den Sinn, den einige in ihrem Profiltext stehen haben – „Wer beim Date nicht so aussieht wie auf dem Foto, muss die Rechnung zahlen!“. LOL. Wie könnte man es außerdem erklären, dass oft kein Foto mit der Person online gestellt wird, sondern ein Bild/mehrere Bilder mit Blumen, Tieren (Kühe find ich übrigens besonders lustig). Auch einen aktuellen Überblick über Sonnenbrillenmodelle und das neueste Modeaccessoire Mundschutzmaske kann man sich spielend leicht verschaffen. Und dann die unendlich vielen Weisheiten, gezogen aus dem Internet – da kann man sich wirklich ein klares Bild vom zukünftigen Lebenspartner machen, stimmts? Aber kommen wir zurück zum eigentlichen Thema - wir waren beim digitalen Dating – ich habe also eine Datingplattform ausgewählt, mein Profil perfekt ausgefüllt und online gestellt. Jetzt kommt der erste spannende Augenblick – Wer gefällt mir? Wen like ich? Wem schreibe ich? Munter klick ich nun aufs „X“ oder den Haken oder wische nach links oder rechts und sortiere nach meinem Geschmack aus. Und natürlich im Gegenzug kommt nun das große Warten auf einen Like/eine Nachricht, weil – der Zukünftige/die Zukünftige hat ja „den gleichen Job“ und sortiert ja auch aus und im Idealfall gibt es dann endlich ein Match! Juchuuuuuu! ……und weiter geht’s bei der nächsten Ausgabe! (ls)


Heute an morgen denken! Nachhaltigkeitsengagement der GWG Ingolstadt Das Thema Nachhaltigkeit begegnet uns immer öfter in unserem Alltag und auch die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Ingolstadt (GWG) beschäftigt sich seit einiger Zeit mit dieser Aufgabe. Dabei hat die GWG festgestellt, dass sie in vielen Bereichen bereits seit Jahren engagiert im Sinne einer nachhaltigen Zielsetzung arbeitet und die Unternehmensausrichtung einigen Aspekten der Nachhaltigkeit entspricht. VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN Nachhaltig agieren bedeutet für die GWG Verantwortung zu übernehmen. Verantwortung für die aktuelle und für die kommende Generation. Dies erreicht die Gesellschaft, indem sie feste Werte und Zielsetzungen im Sinne einer nachhaltigen Handlungsweise in den Bereichen Soziales, Wirtschaft, Ökologie und Baukultur für sich definiert hat. Ziel ist es dabei, das gesamte Unternehmen im Sinne einer nachhaltigen Handlungsweise und Philosophie auszurichten und damit zukunftsfähig zu gestalten.

Naturschutz in Verbindung mit dem Wohnungsbau bildet attraktive Lebensräume. (Foto: GWG)

sorgt die Wohnungsbaugesellschaft dafür, dass nicht nur die jetzige, sondern auch die künftige Generation ein sicheres Dach über dem Kopf besitzt. Die GWG unterstützt Nachbarschaftsprojekte in den Wohnquartieren, fördert Kunst

Blühwiesen, Igelburgen, Fledermausquartieren, Bienenwänden und vielem mehr für den Erhalt der Artenvielfalt gesorgt.

den Ausbau von alternativen Mobilitätskonzepten.

Selbstverständlich werden ebenso verschiedene Energie-

Viele Ingolstädterinnen und Ingolstädter unterstützen in ihrem privaten Umfeld und mit Ihrem Handeln ebenso die Ziele einer nachhaltigen Lebensweise. Dieses Thema wird uns weiter begleiten und in Zukunft noch stärker an Bedeutung gewinnen. Deshalb ist es das Ziel der GWG gemeinsam daran zu arbeiten, diese Ziele zu erreichen.

WEIT MEHR ALS NUR UMWELTSCHUTZ Bei dem Thema Nachhaltigkeit denken die meisten zunächst an den Umweltschutz. Das ist auch richtig, dennoch umfasst der Begriff weit mehr als nur diesen ökologischen Bereich: Allein der Unternehmensauftrag der GWG, bezahlbaren und sicheren Wohnraum zur Verfügung zu stellen ist bereits nachhaltig. Mit ihrem umfangreichen Neubauprogramm

und Kultur und legt großen Wert auf ein attraktiv gestaltetes Wohnumfeld. Neben ihrem großen Immobilienbestand bewirtschaftet das Unternehmen rund 500.000 Quadratmeter Grünflächen; hierbei wird seit Jahren auf den Naturschutz geachtet und mit Hilfe von

effizienzmaßnahmen verfolgt und auf Ressourcenschonung und möglichst wenig Flächenverbrauch geachtet. Darüber hinaus arbeitet die GWG daran, ihre CO2-Emissionen langfristig zu senken. Dies gelingt beispielsweise durch Maßnahmen der Digitalisierung oder

JETZT AN DIE ZUKUNFT DENKEN

Um das Nachhaltigkeitsengagement noch deutlicher zu erläutern, hat die GWG ein Erklärvideo dazu erstellt.

https://www.youtube.com/ watch?v=TqeF5szS-Tg

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Hohes Sicherheitsniveau im öffentlichen Nahverkehr INVG-Geschäftsführer Robert Frank legte Zahlen zur Sicherheit vor „Wir haben insgesamt ein sehr hohes Sicherheitsniveau und nehmen die Sicherheit der Fahrgäste auch als Kernauftrag wahr.“ Das erklärte Robert Frank, Geschäftsführer der INVG, im Rahmen der Sitzung des INVG-Aufsichtsrats. Die AfD hatte einen Fragenkatalog zur Entwicklung der Straftaten im ÖPNV eingereicht. Die ausgewerteten Zahlen zur Kriminalitätsentwicklung auf Grundlage der Polizeilichen Kriminalstatistik („PKS“) ergaben, dass sich im Ingolstädter ÖPNV verhältnismäßig wenig Straftaten, nämlich lediglich 1,45 % ereignen. Ohne den Tatbestand des „Schwarzfahrens“, also Nichtbezahlens des Beförderungspreises (Erschleichen von Leistungen - § 265 a StGB) gab es in Ingolstadt in 2020 nur 61 sonstige Straftaten im ÖPNV, was einem Anteil von nur 0,7% entspricht.

Grundsätzlich sei laut Frank der Rückgang der Straftaten auf mehrere Faktoren zurück zu führen. Dazu gehöre das besonnene und geschulte Verhalten des Fahrpersonals in den Bussen und der Disponenten in der INVG-Leitstelle. Die Kooperation und die Abstimmung mit der Polizei wurden nochmals intensiviert, z.B. vor und bei besonderen Lagen wie Bundesliga-Spielen, Bürgerfesten etc. Mit Inbetriebnahme der INVG-Leitstelle am Nordbahnhof in 2013 steht eine stets erreichbare Unterstützung für die Busfahrerinnen und Busfahrer zur Verfügung. Die INVG-Leitstelle verfügt über moderne Kommunikationsmöglichkeiten, insbesondere eine „Hotline“ zur Polizei und betreibt zudem seit 2017 das kamerabasierte Sicherheitssystem. Von 900 Haltestellen in Ingolstadt sind 18 (z.B. am Audi-Sportpark, an den Bahnhöfen und am

ZOB) mit Kameras ausgestattet: „Die Polizei kann sich bei entsprechender polizeilicher Lage aufschalten,“ so Frank. Außerdem können nach Straftaten Videoaufnahmen durch die Polizei eingesehen werden. Aufgrund der Vorgaben der INVG bei der Busbeschaffung sind mittlerweile auch alle Busse mit Videokameras im Fahrgastraum ausgestattet. Diese technischen Maßnahmen werden durch Personeneinsätze flankiert. Die Polizei erhöht flexibel und bedarfsorientiert die Präsenz von uniformierten Kräften in den Bussen und an den Haltestellen. Ergänzend sind auch Angehörige der Sicherheitswacht verstärkt auf relevanten INVG-Linien unterwegs, insbesondere im Hinblick auf die Bedienung des Ankerzentrums und der Gemeinschaftsunterkunft in der Marie-Curie-Straße. Neben polizeilichen Kräften werden seit 2010 private Si-

cherheitsdienste im INVG-Liniennetz eingesetzt, z.B. bei Nachtfahrten am Wochenende, nach öffentlichen Veranstaltungen und auf besondere Anforderung hin. Bereits seit den 1990er Jahre können Polizistinnen und Polizisten in Uniform, aber auch in Zivil, kostenfrei die INVG-Busse nutzen und somit einen zusätzlichen Beitrag zur Sicherheit leisten. Abschließend heißt es im Bericht der INVG zur Sicherheitslage: „Darüber hinaus teilen Polizei und INVG die Überzeugung, dass sich die Videoüberwachung in den Bussen sowie an einzelnen Bushaltestellen nicht nur auf die Sicherung des Betriebs innerhalb der INVG, sondern aus polizeilicher Sicht auch positiv auf die Sicherheitslage insgesamt auswirkt und sich die Fahrgäste in den öffentlichen Verkehrsmitteln sowie an den Haltestellen sicher fühlen.“ (ma)

Leichtere Kontaktverfolgung für das Gesundheitsamt Die Stadt Ingolstadt setzt auf die Luca-App die Kontaktdaten der Gäste und Kunden zu sammeln und 14 Tage aufzuheben. Mit der App soll die Zettelwirtschaft abgelöst werden. UND SO FUNKTIONIERTS:

Um die Verfolgung der Kontakte während der Corona-Pandemie zu vereinfachen, ist das Gesundheitsamt der Stadt Ingolstadt jetzt auch an die Luca-App angeschlossen.

Im Vorfeld hatte der Freistaat Bayern den Weg geebnet und die Lizenz zum Betrieb der App erworben. Bisher waren zum Beispiel Gastronomen oder Friseure dazu aufgerufen,

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Die App kann in den gängigen App-Stores heruntergeladen und auf dem Smartphone installiert werden. Nach einmaliger Angabe der Kontaktdaten generiert die App QR-Codes und verschlüsselt diese. Gleichzeitig können Veranstalter oder Unternehmer QR-Codes erzeugen, die die Kunden vor Eintritt in das Geschäft scannen und sich

somit registrieren. Im Falle einer Corona-Infektion hat das Gesundheitsamt die Möglichkeit abzurufen, welche Kunden sich zum selben Zeitpunkt im Geschäft oder im Biergarten aufgehalten haben, und kann so schneller mit ihnen in Kontakt treten und vor einer möglichen Infektion warnen. Betreiber und Veranstalter können die Daten übrigens nicht auslesen. Außerdem werden die gespeicherten Aufenthalte nach 30 Tagen wieder gelöscht. Auch für private Treffen kann die App genutzt werden. (mf)


Willkommen zu Hause INKULT gehört seit 1. Mai zum Kulturamt der Stadt Ingolstadt Was der Stadtrat im vergangenen Herbst beschlossen hat, ist jetzt abgeschlossen: die Gemeinnützige Ingolstädter Veranstaltungs GmbH (INKULT) ist ins Kulturamt eingegliedert worden. Amtsleiter ist der bisherige INKULT-Geschäftsführer Tobias Klein, seine Stellvertreterin ist Gerti Achtner. „Die Zuständigkeiten der Gesellschaft kommen in der Form eines optimierten Regiebetriebs in das Kulturamt zurück“, sagt Kulturreferent Gabriel Engert. Dies bedeutet, dass strukturelle Vorteile

einer GmbH auch unter dem Dach einer Behörde weiterwirken. NEUE KONZEPTE INKULT hat in den letzten Jahren das Kulturgeschehen in Ingolstadt verändert. So konnten nicht nur traditionelle Veranstaltungen wie die Ingolstädter Literaturtage oder die Kabaretttage mit neuen Konzepten fit für die Zukunft gemacht werden. Es kamen mit den Tanztagen und dem Flamencofestival neue Formate dazu. Der Wechsel der drei großen

Feste Bürgerfest, Herzogsfest und ZAM sollte mehr Vielfalt für alle Zielgruppen bringen. So wurde das Herzogsfest in 2018 nach längerer Pause wiederbelebt. Ein Jahr später stand das größte Fest in Ingolstadt, das Bürgerfest, mit 18 Bühnen - drei davon wurden von INKULT betrieben auf dem Programm. Neu war, dass auch die Donau und der Klenzepark einbezogen werden konnten. Im vergangenen Jahr sollte dann ZAM gefeiert werden, das Streetart Fest mit lokalen Künstlern. Doch coronabedingt musste dies abgesagt werden.

DURCH DIE KRISE WACHSEN Die Coronapandemie erforderte neue Konzepte und so rief man den Blog trotzdemjetzt.de ins Leben. Diese Website ist eine Plattform, auf der Künstler/-innen und Kulturschaffende (aus der Region) wegen und trotz der Coronakrise ihre Kunst präsentieren können. Die neuen Konzepte und Ideen sollen auch in Zukunft aufgegriffen und fortgesetzt werden. (mf)

Gemeinsam für Ingolstadt gute Politik machen Eine Bilanz der Bürgermeister ein Jahr nach dem Amtsantritt „Wir sind selber erstaunt, was uns trotz Corona gelungen ist, auf den Weg zu bringen!“ Mit diesen Worten eröffnete Oberbürgermeister Christian Scharpf (SPD) die Bilanz des ersten „Regierungsjahres“. Man habe es geschafft, die Sache positiv anzugehen und nicht auf dem herum zu hacken, was nicht so gut gelaufen ist, meinte Christian Scharpf: „Wir wollen gemeinsam für unser Ingolstadt gute Politik machen und das ist uns gelungen.“ Die Zusammenarbeit im Stadtrat lobte er ausdrücklich. Die Diskussionen seien oft hart in der Sache, aber im Kern finde man immer gute Lösungen, so Scharpf. DIE INNENSTADT LIEGT AUF DER INTENSIVSTATION Ganz wichtig sei auch gewesen, dass man sich bereits vor

Gemeinsame Pressekonferenz: Die 2. Bürgermeisterin Dorothea Deneke-Stoll (CSU), OB Christian Scharpf und 3. Bürgermeisterin Petra Kleine (Bündnis 90/Die Grünen) blicken auf ein ereignisreiches Jahr zurück. (Foto: Arzenheimer)

der Sommerpause 2020 dem Thema Innenstadt angenommen habe. „Das zahlt sich jetzt wirklich aus, weil wir jetzt schon konkrete Ergebnisse haben!“, betonte Scharpf. „Die Innenstadt liegt leider auf der Intensivstation.“ Der Innenstadtprozess war mit breiter Bürgerbeteiligung im Sommer 2020 gestartet worden. An einem Runden Tisch mit 40 Multiplikator/-innen, 200 Aktiven in fünf Themenwerkstätten und etwa 15 Arbeits-

kreisen wurden bisher aus 500 Ideen über 50 konkrete Maßnahmen identifiziert. EINE SURFWELLE FÜR INGOLSTADT? Ingolstadts zweite Bürgermeisterin Dorothea Deneke-Stoll (CSU) hat in ihrem Zuständigkeitsbereich die Corona-Krise voll zu spüren bekommen. Als Bürgermeisterin für den Bereich Sport, Veranstaltungen, Freizeit, Kultur

und Bildung hätte sie normalerweise von zahlreichen Aktivitäten berichten können, nun geht es aber darum, die Hoffnung nicht aufzugeben. Sie verwies auf den Sportentwicklungsplan, der in Arbeit sei. Weiter kündigte sie an, dass es erste Überlegungen gebe, eine Surfwelle in Ingolstadt zu installieren. DAS JUGENDPARLAMENT KOMMT Petra Kleine (Bündnis 90/ Die Grünen), dritte Bürgermeisterin für Umwelt und Klimaschutz, bezeichnete die Einrichtung des Jugendparlaments als ihr persönliches Highlight. Im Juli könnte das Parlament eröffnet werden, das auch das Ergebnis großer Anstrengungen sei. Mehr zur Bilanz der Stadtoberhäupter lesen Sie auf www.in-direkt.de. (id)

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„PLOGGING“ What is denn des? Wir erklären Begrifflichkeiten

I N formativ nächsten Termin (Details siehe: https://www.audi-umweltstiftung.de/umweltstiftung/ de/projects/enthusiasm/afterwork-plogging.html):

Kurz und bündig: „Laufend die Welt vom Müll befreien“ oder „Beim Joggen die Welt verbessern“! Was heißt´s? Plogging setzt sich zusammen aus dem schwedischen Wort „plocka upp“ (= aufheben, aufsammeln) und dem Sport „Jogging“ und steht für eine neue Natur - Trendsportart. Bedeutet konkret: Jogger laufen durch die Natur – mit Handschuhen und Abfallsammelbehälter ausgerüstet und picken den liegenden Müll auf (entsorgen diesen dann natürlich entsprechend) Jogger – nicht immer alleine sondern meinst in organisierten Aktionen, gemeinsam mit anderen Gruppen – kein Wunder, das macht ja dann viel mehr Spass und je mehr mitmachen, desto mehr erregt es Aufmerksamkeit bei Anderen. Vielleicht regt sich ja bei dem ein oder anderen Umweltbanausen das schlechte Gewissen und wird angeregt, seinen Müll selbst wieder mit nach Hause zu nehmen und dort zu entsorgen. Weil – die Welt ist keine Müllkippe!

Fakts: • so wird´s ausgesprochen: plogging • als organisierter Sport entstand diese Aktivität erstmals in Schweden um 2016 • der Schwede Erik Ahlström gilt als Erfinder der Sportart • breitet sich seitdem – meist über die sozialen Medien – weltweit aus • Auch im deutschspra-

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Am Donnerstag, 20. Mai 2021, ist es wieder soweit. Geploggt wird wieder in einem Corona-ready Format, das heißt entweder alleine oder zusammen mit Mitgliedern des eigenen Haushalts.

chigen Raum gibt es inzwischen entsprechende Initiativen; so haben inzwischen Konzerne wie Kaufland (https://www. k a u fl a n d . d e / n a c h h a l tig-leben/plogging), AOK (https://www.aok.de/pk/ magazin/sport/workout/ plogging-trend-muellsammeln-beim-joggen) oder Generali (https:// w w w. g e n e r a l i . d e / u e ber-generali/magazin/ plogging--alles--was-duueber-die-trendsportartwissen-musst-10070) entsprechende Berichte auf ihren Online-Seiten. Auch im Fernsehen oder Videos im Netz berichten inzwischen: beispielhaft erwähnt: https://www. hr-fernsehen.de/sendungen-a-z/alles-wissen/ sendungen/plogging-mit-sport-gegen-muell,video-124958.html

Why aktuell? Am 22. April 2021 war World Earth Day und es kam welt-

weit zu Aktionen zum Schutz unserer Erde. Viele dieser Aktionen waren Plogger-Veranstaltungen, von denen man über die Soziale Medien und Vereinen, aber auch über engagierte Firmen informiert wurde. Viele riefen auf zu gemeinsamen, teils digital verbundenen „Plogging“-Läufen, mit dem Ziel gemeinsam die Landschaften zu entmüllen. Auch in Ingolstadt – (Hand aufs Herz – Wer weiß davon?) hat man sich beteiligt und berichtet!

Einen Bericht gab es zum Beispiel über die Audi BKK; https://www.audibkk-gesundheit.de/03-2019/gesund-vital/sauber-trainiert. Ein großer Aufruf zur aktiven Teilnahme erfolgte zum Beispiel über die „Audi-Stiftung für Umwelt“. Weil die Aktion (am World Earth Day) so gut angenommen wurde und es ein wertvoller Beitrag für die Umwelt ist, gibt es bereits den

Termine und Anmeldung zum Plogging für JEDERMANN! • Wann ? Donnerstag, 20. Mai 2021, 17 bis 19 Uhr • Wo? individuelle, frei wählbare Strecke (abseits stark frequentierter Orte) • Kosten? keine • Anmeldeschluss: Freitag, 14. Mai 2021, 18 Uhr • Wer am Lauf-Event teilnehmen möchte – ob als Einzelplogger_in oder als Plogger_innen-Haushalt, schickt einfach eine Mail mit dem Betreff „Plogging – Ja, ich bin dabei!“ an: • Anmeldung per Mail an info@audi-stiftungfuer-umwelt.de.

Wir von IN-direkt finden diese Aktion einfach Spitze und sagen: „Machts mit!“ (ls) (Foto: Audi AG)


Kunst in exponierter Lage Die EXPO - eine Freilicht-Kunstaktion zum einjährigen Corona-Lockdown stehen,“ erklärte dazu auch der ehemalige INKULT Geschäftsführer und jetzige Kulturamtsleiter Tobias Klein. Zu jedem der 73 Werke ist der Künstler genannt – und nicht nur das. Es lohnt sich auch der Blick nach unten. Auf dem Boden befinden sich jeweils in der Nähe des Banners große Markierungen mit einem QR-Code, über den man zu den Webseiten der jeweiligen Künstler gelangt. Vier Wochen ist diese EXPO, die einen Querschnitt durch das künstlerische Geschehen in Ingolstadt und Umgebung darstellt, zu bewundern. Initiiert wurde die Aktion durch das online-Feuilleton www.trotzdemjetzt.de.

Flatternde Farbtupfer für die Ingolstädter Innenstadt: Ab sofort „wehen“ Kunstwerke in der Fußgängerzone. Abstrakte Gemälde, Fotografien, Grafiken, Skulpturen und mehr sind auf Mesh-Bannern (140 cm x 216 cm) geplottet und in der gesamten Fußgängerzone, also Ludwig und Theresienstraße, an den dort vorhandenen Seilen aufgehängt worden. Die Idee: In einer Zeit der geschlossenen Galerien, Ausstellungsräume und Museen die Kunst ins Freie zu holen. “Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verödung der Innenstadt ist die Intervention trotzdemjetzt EXPO auch als belebende Maßnahme zu ver-

Klassikgenuss aus der Asamkirche CD-Neuerscheinung mit zwei Messkompositionen von Johann Simon Mayr Der Komponist Johann Simon Mayr ist vor genau 175 Jahren im damals beachtlichen Alter von fast 82 Jahren im italienischen Bergamo verstorben und beigesetzt worden. Berühmtheit in ganz Europa erlangte er vor allem als „Vater der italienischen Oper“. Daher ist er auch unter dem italienischen Namen Giovanni Simone Mayr bekannt. Des Weiteren ging er als Lehrer von Gaetano Donizetti in die Musikgeschichte ein. Geboren wurde er in der Region Ingolstadt, im kleinen Örtchen Mendorf, das heute zur Marktgemeinde Altmannstein gehört. Doch er hinterließ nicht nur Opernkompositionen; war Mayr doch auch geprägt von seinem Vater als Kirchenmusiker seit jungen Jahren tätig und bekleidete in Italien von 1802 an die Kapellmeisterstelle an der Kirche Santa Maria Maggiore in Bergamo. Aus

LD PREMIERE RECORDINGS“. Weitere Infos zu Mayrs erschienen Aufnahmen und Ausstrahlungen im Radio sind auf der Website des Simon-Mayr-Chores (www. simon-mayr-chor.de) nachzulesen.

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direkt

seinem reichen Schaffen hat Franz Hauk bereits viele seiner Werke, die handschriftlich in den Archiven schlummern, rekonstruieren können und zusammen mit dem Simon-MayrChor & Ensemble e.V. als Veranstalter zum Leben erweckt und aufgeführt. Die Aufnahme

entstand in der Ingolstädter Asamkirche Maria de Victoria. Die CD ist weltweit im Fachhandel erhältlich: Messa di Gloria in E minor und Messa di Gloria in F minor von Johann Simon Mayr. NAXOS 8.574203. 80:09 min. „WOR-

Wir verlosen CDs Johann Simon Mayr „Messa di Gloria“. Schicken Sie uns einfach eine E-Mail an gewinnspiel@in-direkt.de mit dem Betreff „Simon Mayr“. Einsendeschluss ist der 19. Mai 2021. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

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Sonntag, 16. Mai

Internationaler

Museumstag

INGOLSTÄDTER MUSEEN Digitale Veranstaltung

Dieses Jahr findet der internationale Museumstag unter dem Motto „Museen mit Freude entdecken“ statt. Dass es auch möglich ist, Museen von zu

Lockdowns an der Entwicklung eines Prototyps für ein Beatmungsgerät beteiligt war. Um 14 Uhr sprechen Annerose Böhrer und Dr. Marie-Kristin Döbler über ihr Projekt zu den Praktiken und Erzählungen des Maskentragens. Die Einwahldaten sind auf der Homepage zu finden. Nicht nur am internationalen Museumstag haben Kunst- und Kulturbegeisterte die Mög-

virtuell über Microsoft Teams statt. Im Anschluss besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen. Anmeldung unter www.klinikum-ingolstadt.de/veranstaltungen Mittwoch, 19. Mai

Kommunikation mit

Demenzkranken VORTRAG DER ALZHEIMER GESELLSCHAFT 18.30 Uhr, digitale Veranstaltung

Hause aus zu entdecken, zeigen die vielfältigen digitalen Angebote, die die städtischen Museen in Ingolstadt in den vergangenen Monaten entwickelt haben. Das Museum für Konkrete Kunst bietet regelmäßig Online-Workshops an, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Am Internationalen Museumstag dürfen Kinder von fünf bis zehn Jahren kreativ werden. Für den Workshop „Zeichnen – ganz automatisch“ ist eine Anmeldung unter www.ingolstadt.de/museen/reservierung erforderlich. Auch das Deutsche Medizinhistorische Museum begeht den internationalen Museumstag mit digitalen Veranstaltungen. Zur Finissage der Ausstellung „Die Ingolstädter Maskentonne. Eine Corona-Ausstellung mit medizinhistorischen Bezügen“ moderieren die beiden Kuratorinnen Live-Gespräche, die als Zoom-Veranstaltung stattfinden. Um 11.30 Uhr ist dazu Joachim Funke anwesend, der während des ersten

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lichkeit die Sammlungen der Museen im virtuellen Raum kennenzulernen. Alle Museen haben ihre aktuellen Sonderausstellungen auf kreative Art und Weise digital aufbereitet. Weitere Informationen zu den Online-Formaten der Museen gibt es auf den jeweiligen Internetseiten bzw. unter www. ingolstadt.de/museen. Foto: Christine Olma Mittwoch, 19.Mai

Parkinson AKTUELLE THERAPIEN UND AUSBLICKE IN DIE ZUKUNFT

17.30 Uhr, digitale Veranstaltung In der Reihe „Gesundheit im Fokus“ geht es um das Thema Parkinson. Dr. med. Victor Collado Seidel wird über aktuelle Therapien berichten und einen Blick in die Zukunft der Parkinson-Behandlung werfen. Der kostenlose Vortrag findet

Für Angehörige einer betroffenen Person ist es oft schwierig, Äußerungen und Signale einzuordnen und darauf angemessen zu reagieren. Gerade zu Beginn der Erkrankung ist es für die betreuende Person oft unklar, ob z.B. eine Willensäußerung aus Angst vor Beschämung geschieht oder wirklich die Meinung ausdrückt. Wenn Wortfindungsstörungen zunehmen und eine sprachliche Verständigung fast nicht mehr möglich ist, kann das Wissen über nonverbale Kommunikation von entscheidender Bedeutung sein. Die Pädagogin M.A. Doris Bark erläutert in ihrem Onlinevortrag die wichtigsten Aspekte in der Kommunikation mit Dementen und gibt Einblicke in dieses komplexe Gebiet der verbalen und nonverbalen Kommunikation mit Dementen. Anhand von Beispielen aus der Praxis erläutert sie die verschiedenen Situationen und gibt Möglichkeiten zur Diskussion im Anschluss. Eine Anmeldung ist zwingend erforderlich, Anmeldeschluss ist der 17. Mai 2021. Die Anmeldung erfolgt über heft@ alzheimer-ingolstadt.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Der Vortrag ist ein kostenloses Angebot der Alzheimer Gesellschaft Ingolstadt e.V

bis 17. Mai

Ein Windspiel aus Ton KUNST-TO-GO IM BÜRGERHAUS Online Bastelaktion

In den Pfingstferien gibt es für Kinder und Jugendliche, bei Bedarf mit Unterstützung durch Eltern oder Großeltern, wieder eine Kunst-to-go-Aktion des Bürgerhauses. Dieses Mal wird mit dem Werkstoff Ton gearbeitet und unter Videoanleitung der Kunstpädagogin Regina Straub ein Windspiel getöpfert. Ganz im Sinne des Mehrgenerationen-Ansatzes ist es auch möglich, mit kleineren Kindern gemeinsam zu töpfern. Das Material, das man dafür braucht, und den Link zur Videoanleitung bekommt man über das Kontaktfenster des Bürgerhauses zum Preis von fünf Euro in bar. Damit die Materialtaschen entsprechend der Nachfrage vorbereitet werden können, ist es notwendig, sich bei Interesse bis 17. Mai per E-Mail an buergerhausprogramm@ingolstadt. de anzumelden. Die Materialausgabe erfolgt dann in den Ferien von 25. Mai bis 4. Juni zu den Büroöffnungszeiten: montags-donnerstags, 9 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, sowie freitags, 9 bis 13 Uhr. Zu diesen Zeiten kann das getöpferte und getrocknete Windspiel bruchsicher verpackt dann auch wieder über das Kontaktfenster des Bürgerhauses zum Brennen vorbeigebracht werden. Denn erst nach dem Brennvorgang bei über 900°C ist das Windspiel stabil genug, um es aufhängen zu können.

Weitere Veranstaltungen finden Sie unter www.ingolstadtleben.de


REZEPTE: Daheim selber machen

Salzteig oder knete

KINDERSEITE

SALZTEIG

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1 Tasse Salz 2 Tassen Mehl 1 Tasse Wasser 1 EL Öl Evt. Lebensmittelfarbe

Alle Zutaten verkneten, formen oder ausstechen, trocknen lassen oder backen TIPP: - Sollte der Teig sehr klebrig sein, kannst du nochmal Mehl dazu geben - Du kannst den Salzteig auch ein paar Tage luftdicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren - im Backofen bei 100 Grad/Umluft ca 60-90 min. backen - Wenn du deine Kunstwerke an der Luft trocken lassen möchtest, dauert es ca. 1-3 Tage - Natürlich kannst du den Teig auch mit Lebensmittelfarbe in deinen Lieblingsfarben einfärben, hier brauchst du immer nur ein paar Tropfen der Farbe.

wohin wird geschaut?

KNETE SELBERMACHEN

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3 Gläser Mehl 1/2 Glas Salz alles schön zusammen in einer großen Schüssel zusammenrühren

Danach... • 1 Glas Wasser • 2 EL Öl • 2 EL Zitronensäure (z.B. Zitronensaft aus der Flasche) ... dazu geben uns alles mit der Hand verkneten. Wenn ihr Lust habt könnt ihr auch hier natürlich zum einfärben der Knete Lebensmittelfarbe benutzen. Sehr besonders macht es sich, wenn ihr auch Glitzer mit rein knetet

BEWEGUNGSWÜRFEL Mach 10 Kniebeugen Mach 20 Hampelmänner Versuche ein Buch auf dem Kopf zu balancieren und laufe von Anfang bis zum Ende des Wohnzimmers Laufe auf der Stelle und zähle dabei rückwärts .. Beginne mit der 20 Strecke deine Arme beide nach oben, bück dich und berühre die Zehenspitzen 15 Mal

links

rechts

Hüpfe 5x auf dem rechten und 5x auf dem linken Fuß