Printausgabe IN-direkt KW 05 / Februar 2023

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Endlich wieder Fasching

Woher kommt der Brauch?

Dieses Jahr soll wieder alles so werden wie früher. Nach zwei Jahren coronabedingter Zwangspause steht das erste Faschingsfest seit 2020 nun kurz vor der Tür. Zu diesem Anlass nehmen wir den Brauch etwas genauer unter die Lupe: Woher kommt die Tradition, wie wird das Fest heute gefeiert und welche Eigenheit hat der Fasching in Bayern zu bieten?

Um zu klären, woher der Brauch ursprünglich kommt, lohnt es sich, einen genaueren Blick auf das Wort „Fasching“ zu werfen, denn das beinhaltet sogleich auch eine Antwort. Abgeleitet ist „Fasching“ vom mittelhochdeutschen Wort „vaschanc“, was so viel bedeutet wie „Ausschank des Fastentrunks“. Damit ist das letzte alkoholische Getränk vor der Fastenzeit gemeint. In anderen Regionen Deutschlands sind andere Begriffe für Fa-

sching gebräuchlicher. Der Begriff „Karneval“ aus dem Rheinland stammt vom lateinischen Wort „carne vale“, womit die Fleischwegnahme in der Fastenzeit gemeint ist und bei der südwestdeutschen „Fastnacht“ liegt der Zusammenhang mit der Fastenzeit sogar noch näher. Datiert wird die Entstehung auf die Zeit des christlichen Mittelalters, in der Fasching als Schwellenfest und Ventilbrauch zur nachfolgenden Fastenzeit entstanden ist. Die Zeit sollte nochmal so richtig zelebriert werden und diente nicht zuletzt dem Aufbrauchen der Essensvorräte. Sobald Fasching vorbei ist, beginnt eine Zeit des Verzichts, die bis zum Samstag vor Ostern andauert. Das ist auch Grund, weshalb Fasching jedes Jahr auf ein anderes Datum fällt. Ausschlaggebend ist der Ostersonntag, dieser liegt immer genau 46 Tage nach Aschermittwoch. Lesen Sie weiter auf Seite 4!

Garten & Natur Streuobst für alle – Interview mit Dr. Lutz Popp ................................ 17 Konfetti braucht das Leben Narrwalla Ingolstadt – Interview mit der Vorstandschaft ....................... 08
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Gefährliche „Mutprobe“ als Tiktok-Challenge

Mexikanische Behörden warnen vor gefährlicher „Mutprobe“ im Onlinedienst Tiktok, bei der ein verschreibungspflichtiges Medikament mit heftigen Nebenwirkungen eingenommen und mitgefilmt wird. Die Challenge „der Letzte, der schläft, gewinnt“ besteht darin, nach der Einnahme des zur Behandlung von epileptischen Anfällen eingesetzten Wirkstoffs Clonazepam möglichst lange wach zu bleiben. Zu den Nebenwirkungen gehört Schläfrigkeit. Die EUKommission hat dem Chef der beliebten Video-App Tiktok, Shou

Zi Chew, Sanktionen angedroht, sollte sich sein Unternehmen in Zukunft nicht an europäische Regeln halten. Es sei nicht hinnehmbar, dass Nutzer über scheinbar lustige und harmlose Features innerhalb von wenigen Sekunden zu gefährlichen und manchmal sogar lebensbedrohlichen Inhalten gelangten, ließ EU-Kommissar Thierry Breton mitteilen. Das neue EU-Gesetz ermögliche bei wiederholten schweren Verstößen, die das Leben oder die Sicherheit von Menschen gefährdeten, auch ein Verbot von Diensten in der EU.

ImpreSSum

Herausgeber / Geschäftsführung:

Christian Bauer V.i.S.d.P.

Am lohgraben 27 • 85051 Ingolstadt (08 41) 14 90 260-0 • info@IN-direkt.de

Kontakt allgemein: Pressemitteilungen etc. schicken Sie an: presse@IN-direkt.de

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Leonie Apostel, Max Foerster, Marie Weiss Annegret Franzl, Francesca Pane, Ulrich Linder, Gerhard Budy, Maike Sottru

blattplanung: Petra Flauger

Fotos: Markus Banai, Stefan Bösl, Kajt Kastl

Mediaberatung: Peri Häusler • haeusler@IN-direkt.de sabine Kerner • kerner@IN-direkt.de (08 41) 14 90 260-0

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Verteilung: Bauer bringt’s info@Bauerbringts.de (08 41) 768 76

Nächste ausgabe: 17.02.2023

2 | Kurzmitteilungen IN-direkt | 3. Februar 2023
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Stadtteiltreffs

auf Sozial Media

Seit Ende 2022 können die Bewohner des Augustin-, Konradund Piusviertels den Aktivitäten der Stadtteiltreffs auch über Facebook und Instagram folgen. Auf der Social-Media-Präsenz gibt es Hinweise auf Veranstaltungen, kurze Berichte über Projekte, Angebote und Termine. Auch Eindrücke aus den Stadtvierteln werden gepostet. Regelmäßige Posts informieren die Bürger kurzfristig über freie Plätze in den Kursen (z.B. sprachkursen).

Neuer Internetauftritt von prop e.V.

Der Verein für Prävention, Jugendhilfe und Suchttherapie Prop e.V. mit aktuell über 280 Beschäftigten an 14 standorten in Bayern bietet ein umfassendes Angebot in den Bereichen Prävention, Harm Reduktion, Jugendhilfe und Suchttherapie an. Bei Prop e.V. steht der Mensch im Mittelpunkt. Ziel ist es, jeden zur richtigen Maßnahme zu begleiten. Nähere Infos erhalten Sie unter: fragnach@prop-ev.de oder dem Prop Infotelefon 0800/0007767

„mensch in bewegung“

In der zweiten Förderphase des Projektes „Mensch in Bewegung“ wollen die Technische Hochschule Ingolstadt (tHI) und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Ku) mit einem Netzwerk an Kooperationspartnern aktiv zur Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen beitragen. Ziel der Projektphase ist es, den Transfer fest zu institutionalisieren und die Kooperation mit Gesellschaft und Wirtschaft weiter auszubauen.

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Faschingstradition heute

Über 90 Auftritte der eichstätter schäffler

Faschingsgesellschaften

Für viele Faschingsbegeisterte gehören auch die traditionsreichen Faschingsgesellschaften dazu. In Ingolstadt gibt es zum Beispiel die Narrwalla. Prinzenpaar, Gardemädchen, Elferrat sowie Kinder-, Jugend- und Bambinigarde sorgen hier für vielfältige Bühnenshows. Außerdem werden verschiedenste Veranstaltungen wie Donaufest oder auch die Faschingsbälle von der Narrwalla organisiert. Der Schlachtruf lautet Hei-Ju-hu und steht für Heiterkeit, Jubel und Humor, drei Grundpfeiler des Faschingstreibens.

regionale bräuche

Historische Einflüsse

Daniela Sandner, ehemalige Leiterin des deutschen Fastnachtsmuseums in Kitzingen, kennt die wichtigsten Prägungen. Die ursprünglich biblische Narrenfigur passte als Inkarnation menschlicher Laster perfekt zum Fest des Übermaßes und die comedia dell‘arte (italienisches und französisches Volkstheater) sowie die höfischen Kostümfeste brachten Figuren wie den Harlekin und die Tradition des Verkleidens in den Fasching. Um das oftmals wilde närrische Treiben in geordnete Bahnen zu lenken, gab es zudem im Jahr 1823 den ersten Rosenmontagszug in Köln. Sandner erklärt, dass auch regionale Einflüsse das Geschehen maßgeblich beeinflussten: Durch die militärische Besetzung Kölns

entwickelte sich Fasching im Rheinland zu einer Art Militärparodie, deren Uniformen und Marschmusik bis heute geblieben sind. Auch sind an vielen Orten mit Holzindustrie heute noch die typischen Holzmasken Tradition.

Tradition heute

Die Bedeutung ist heute für viele nicht mehr direkt an den christlichen Ursprung der Vor-Fastenzeit geknüpft. Der Gedanke, es sich gutgehen zu lassen und nochmal ausgiebig zu schlemmen und zu feiern, ist aber geblieben. Heute ist die Faschingszeit geprägt von bunten Festen und Verkleidungen. Gerne wird zum Krapfen gegriffen und auch das ein oder andere alkoholische Getränk darf bei vielen nicht fehlen.

Ein typisch bayerischer Brauch sind die sogenannten Schäfflertänze. Schäffler sind Handwerker, die Behälter und Gefäße, meist aus Holz, herstellen. Ursprünglich kommt die Tradition aus München, doch durch wandernde Schäfflergesellen hat sie sich auch in andere Orte im altbayerischen Raum ausgebreitet, so zum Beispiel auch nach Eichstätt. Traditionsgemäß finden die Schäfflertänze alle sieben Jahre statt, in Eichstätt war wegen Corona diesmal acht Jahre lang Pause, heuer wird aber wieder getanzt. Und das bei insgesamt mehr als 90 tänzen in der stadt, im Umland und im Landkreis. Seit dem Dreikönigstag tanzen die Schäffler jeden Samstag und Sonntag, sowie am Faschingswochenende vom Unsinnigen Donnerstag bis einschließlich Faschingsdienstag. Die nächste Schäfflersaison in Ingolstadt findet 2026 statt. (lA)

Einschränkung für mehr Freiheit

Kommentar von Leonie Apostel

Was früher religiöse Pflicht war, ist nunmehr zum freiwilligen Verzicht geworden. Die Fastenzeit nutzen auch heute noch viele, um eine Auszeit von den Lastern des Alltags zu nehmen. Die Klassiker sind Alkohol, Fleisch, Kaffee, Schokolade oder Nikotin, aber auch der Verzicht aufs Auto oder

ein digitales Detox sind beliebt. Neben den gesundheitlichen Vorzügen, die Fasten bringen kann, gibt es sogar noch weitere, viel wichtigere Benefits. So kann eine Zeit des Verzichts den Weg zu dauerhaft verbesserten Lebensgewohnheiten ebnen. Alle, die bereits bewusst und selbstbestimmt verzichtet haben, wissen:

Man lernt gutes Essen, das Auto bei Regen oder das Feierabendgetränk mit Freund/innen viel mehr zu schätzen. Auch stellt sich ein großartiges Gefühl der Selbstwirksamkeit ein. Wer es geschafft hat, lästige Gewohnheiten einmal zu brechen, erlangt ein Stück mehr Autonomie und Freiheit.

4 | aus der region IN-direkt | 3. Februar 2023
Der Schäfflertanz beim Caritas-Seniorenheim St. Elisabeth in Eichstätt
aKTueLLeS KURZ & WICHTIG

Nein! Ich gehöre nicht zu den Verehrern von Wilhelm Reissmüller. Mit dem Herausgeber und Mitinhaber des Donaukuriers hatte ich zu dessen Lebzeiten (er verstarb im Jahre 1993) in meiner damaligen Funktion als geschäftsführender Gesellschafter des früheren Fernsehsenders intv vor und hinter den Kulissen (ab 1986) zum teil heftige Auseinandersetzungen. Seine Wahl zum Ehrenbürger der Stadt Ingolstadt im Jahre 1976 fand ich nicht gut. Es erschien mir so, als ob der Stadtrat um die Gunst des damals allmächtigen Chefs der lokalen, marktbeherrschenden, medial konkurrenzlosen Tageszeitung buhlte, ja zu Kreuze kroch.

Unverständlicher – ja unsinniger – als die Ernennung Reissmüllers zum Ehrenbürger erscheint mir aber die jetzige Diskussion um den Widerruf der Ehrenbürgerwürde. Seit dem Beschluss der Stadträte, der reissmüller im Jahre 1976 zum Ehrenbürger machte, hat sich die Faktenlage kaum verändert. Schon damals war bekannt, dass Reissmüller und der nationalsozialistisch geprägte „Donaubote” seines Schwiegervaters Ludwig Liebl, bei dem Reissmüller in der Verlagsleitung tätig war, Befürworter Hitlers und dessen Terrorregimes waren. Das konnte immer in den archivierten Ausgaben des

Kostspielige Symbolpolitik

Kommentar von Hermann Käbisch

“Donauboten” nachgelesen werden. Ob das Manfred Schuhmann (der damals schon dem Stadtrat angehörte) und die anderen stadträte wohl gemacht haben?

Nun aber scheint insbesondere für die Grünen (und in ihrem Schlepptau die anderen Parteien, insbesondere OB Dr. Christian scharpf und die sPd) die Zeit gekommen, mit der Vergangenheit aufzuräumen. Reissmüller möchte man die Ehrenbürgerwürde aberkennen. Die Grünen, die erst 1980 als Partei gegründet wurden, waren bei der Ehrung Reissmüllers nicht dabei und sind fein raus. Die beschäftigten sich noch zu Lebzeiten Reissmüllers (wie damals auch die FdP) damit, ob man Pädophilie, also Sex mit Kindern, erlauben und die entsprechenden Straftatbestände streichen sollte. erst im Jahre 1993, so in der Wochenzeitung „Die Zeit” (Online am 11. August 2013) zu lesen, wurde eine entsprechende Forderung aus dem Parteiprogramm gestrichen. Also diese Grünen erheben jetzt lautstark den moralischen Zeigefinger und wollen den nationalsozialistischen Schmutz der Vergangenheit aufarbeiten.

Das ist einerseits unsinnig, denn die Ehrenbürgerwürde endet als höchstpersönliches Recht des Geehrten mit dessen Tod auto-

matisch. Also braucht man die Ernennung gar nicht aufzuheben; es geht nur um eine symbolische Handlung. Und die ist teuer! Denn so einfach scheint es mit der Ehrenbürgerunwürdigkeit Reissmüllers nicht zu sein. Schon bei der Aberkennung der Ehrung für dessen Schwiegervater Ludwig Liebl im Dezember letzten Jahres wurde ein Kurzgutachten einer Eichstätter Professorin erholt. Das soll einen mittleren vierstelligen Betrag (einige meinen gar mehr als 10.000 euro) gekostet haben. Bei Reissmüller soll nun ein ausführlicheres Gutachten Klarheit verschaffen. Das werde sich, so der Flurfunk im Rathaus, in einem (mittleren bis höheren) fünfstelligen Bereich bewegen. Zahlen zu den bisherigen und kommenden Kosten wurden nicht veröffentlicht. Denkt sich der staunende Bürger: 10.000 oder gar 50.000 Euro für einen rechtlich bedeutungslosen Stadtratsbeschluss, für Symbolpolitik? Frage an den sozialdemokratischen Oberbürgermeister Scharpf: Ist das noch Politik für die breite Mehrheit der Bevölkerung – einst Herzensangelegenheit der Sozialdemokraten – oder werden hier intellektuelle Blähungen des übersättigten Bürgertums, aus dem die Grünen zum Teil ihre Wähler rekrutieren, kuriert? Geldverschwendung ist es aus meiner Sicht allemal.

Verteilung gelber Säcke abgeschlossen

Die Verteilung der „Gelben Säcke“ im Stadtgebiet für das Jahr 2023 wurde Ende Januar abgeschlossen. Sollte es bei Ihnen zu Unregelmäßigkeiten gekommen sein, bitten wir Sie sich bei der Firma Büchl unter (08 41) 96 46–0 zu melden.

THI beginnt Digitalbau

In dem rund 80 Millionen teuren Gebäude soll ab dem Jahr 2026 zu künstlicher Intelligenz geforscht werden. Der Präsident Walter Schober der Technischen Hochschule (tHI) sprach von der Forschung und Lehre zum autonomen Fahren, die hier herstellerunabhängig durchgeführt werden soll. Zum Spatenstich kamen Ministerpräsident Markus Söder, Wissenschaftsminister Markus Blume und Staatssekretär Roland Weigert.

mehr platz für die Kinder in Ingolstadt

Der anhaltende Babyboom spiegelt sich vor Ort auch im Bedarf von Kindertageseinrichtungen wider. Bis 2012 wurden rund 1.200 Plätze in Ingolstadt benötigt. Dieses Niveau hat sich die letzten Jahre auf 1.550 bis 1.600 Plätzen eingependelt. Der Jugendhilfeausschuss beschäftigt sich mit dieser Thematik und aktualisiert die Berechnungsgrundlagen fortlaufend. Ingolstadt erreicht nächstes Jahr voraussichtlich die Deckung der Kindergartenkinder und im Bereich der Krippenkinder wird ein Defizit von rund 40 Plätzen vorhergesagt.

amtseinführung in der polizeidirektion

Tobias Uschold übernimmt die Leitung der Polizeiinspektion und Kriminaldirektor Markus Binninger die Leitung der Kriminalpolizeiinspektion in Ingolstadt. Im Rahmen eines Festaktes wurden die beiden neuen Leiter der Polizei- und Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt begrüßt und feierlich in ihre Ämter eingeführt. Staatssekretär Roland Weigert und Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf betonten welch wichtigen Beitrag die Polizei in unserer Gesellschaft leiste.

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IN-direkt | 3. Februar 2023 aktuelles | 5
KURZ & WICHTIG
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Ingolstadt im Wunderland

Hinter den Kulissen: Die Schanzer Ballnacht der CSU lädt ein zum Nichtgeburtstag

Alice traut ihren Augen kaum: Hoppelte gerade ein sprechendes Kaninchen mit einer riesigen Taschenuhr vorbei? Und ehe sie sich versieht, landet sie im Wunderland, voll mit außergewöhnlichen Gestalten und fantastischen Ideen. Beim verrückten Hutmacher lernt das Mädchen im blauen Kleid, wie praktisch es ist, „Nichtgeburtstag“ zu feiern. Vielleicht erklärt sich so, dass der Schanzer Ball in diesem Jahr unter dem Motto „Alice im Wunderland“ zum ausgelassenen Feiern bis in die frühen Morgenstunden einlädt.

Die magie des balls

Stefan Huber, CSU-Kreisvorsitzender und Markus Meyer, Stadtrats-

mitglied für die Junge Union, haben jedenfalls nicht mitgezählt, um den wievielten Nichtgeburtstag es sich in diesem Jahr bei der Schanzer Nacht handelt. Doch auch ohne konkrete Zahl avancierte der Ball mit seinen mehr als 1800 gästen im Ingolstädter Stadttheater zu einem der größten gesellschaftlichen Ereignisse der Region. Markus Meyer schwärmt: „Ich habe keinen Sitzplatz, laufe stattdessen zum Unmut meiner Begleitung den ganzen Abend durch das riesige Theater und freue mich hunderte Leute zu sehen. Man trifft sich zum Ratschen, plötzlich ist es 5 uhr in der Früh‘ und man weiß nicht, wo die Zeit geblieben ist. Das macht die Magie des Balls

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aus“. Auch dieses Jahr findet man unter den Gästen Mitglieder der Stadtverwaltung, ebenso geladene Vertreter anderer Parteien an eigenen Fraktionstischen. Auch zwei „Stargäste“, wie sie Markus Meyer nennt, finden ihren Weg nach Ingolstadt. Welche renommierten Politiker sich dahinter verbergen, möchte er im Interview noch nicht verraten.

Vielseitig und künstlerisch wertvoll Einerseits ein klassischer Schwarz-Weiß-Ball mit festlicher Abendgarderobe, andererseits ein buntes Treiben mit drei Showbands, drei DJs, unterschiedlichen Bars, Casino und verschiedenen Garden. Selbst Austern dürfen an einem Festabend wie diesem nicht fehlen. „Die Vielseitigkeit des Balls ist gleichzeitig das Erfolgsrezept. Und wer möchte sich nicht mal in eine andere Welt beamen“, erklärt Markus Meyer die Anziehungskraft der Festivität.

20 Uhr startet der seit mehreren Wochen komplett ausverkaufte Saal mit einer laut Markus Meyer „künstlerisch wertvollen Darbietung“ in den Abend. Auch das Motto soll sich im geplanten Programm wiederfinden.

eine verrückte Truppe

Im engeren Organisationskomitee der CSU beschäftigen sich fünf Personen seit dem Sommer vergangenen Jahres mit der Planung der Schanzer Nacht. Besonders herausfordernd gestaltete sich die Frage nach der gastronomischen Versorgung im Theater, die erst vor wenigen Wochen final geklärt werden konnte. Insgesamt sorgen über 300 Menschen für das Gelingen des Balls, davon circa 70 im Bereich des Caterings und Barbetriebes, die Garden mit Hofstaat, Techniker, Musiker, Sicherheitsdienst und Garderobenservice. Nicht zuletzt möchte ein

Event in dieser Größenordnung auch finanziell gestemmt werden, was wohl ohne die gut ein Dutzend Sponsoren und Unterstützer nicht möglich wäre. Aber auch der Parteiverband der Jungen Union hilft tatkräftig mit. In seiner ganz unverblümten bayrischen Manier fügt Stefan Huber hinzu: „Wenn du so einen Ball organisierst, musst du mit voller Leidenschaft dabei sein. Man muss eine verrückte Truppe mit verschiedensten Charakteren sein, die auch zusammenhält. Der eine ist etwas verspielt, der andere etwas gehetzt. Deshalb passt das Motto „Alice im Wunderland“ sehr gut zu uns und dem diesjährigen Ball.“ Erstmals wird auch das Ehrenamt mit einem Rabatt von fünf Euro beim Kauf des Tickets mit einer Ehrenamtskarte von der CSU gewürdigt.

Spezielle Wünsche

Nicht immer lassen sich alle Wünsche der Gäste in die Tat umsetzen. So wurde das Organisationsteam mit einer geschwisterlichen Herausforderung konfrontiert. Während ein Bruder gern am Tisch neben dem anderen Bruder platziert worden wäre, äußerte dieser den Wunsch, keinesfalls in der Nähe des Geschwisterteils sitzen zu wollen. Anderweitig sollte ein freier Platz mit einer jungen („unter 38-jährigen“), aber vor allem rothaarigen Dame besetzt werden. Sollte es sich dabei um die Herzkönigin aus Alice im Wunderland handeln, würde dies zumindest dem Motto gerecht werden.

„Es ist wichtig, dass man nicht nur Politik macht, sondern auch gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen feiern kann“, bringt es Stefan Huber auf den Punkt. Auch wenn es ein Nichtgeburtstag ist. Welcher Charakter aus „Alice im Wunderland“ nun am besten zu den einzelnen Protagonisten der CSU passt, überlasse ich ihrer blühenden Fantasie. (AF)

6 | Fasching IN-direkt | 3. Februar 2023

Gemeinsam mit Achtzig20 lud der FC Ingolstadt 04 Partner und Unterstützer zur Jahresauftaktveranstaltung in die Eventlocation elfgrad°-Lager ein. Neben Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer und Vorstandsmitglied Andreas Mayr zählten auch Sportdirektor Malte Metzelder sowie die gesamte Schanzer Profimannschaft inklusive Staff zu den Gästen. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgte der niederländische Pianist Pieter de Graaf, der in seiner Heimat bereits mehrfach mit renommierten Musikpreisen ausgezeichnet wurde. Mithilfe verschiedener Instrumente, elektronischer Geräte und Alltagsgegenständen ließen die Töne des Komponisten die Grenzen der neoklassischen Klänge überschreiten.

FC INGOLSTADT

Ein großes Miteinander

Die Schanzer Jahresauftaktveranstaltung

Florian Holste, Geschäftsführer von Achtzig20, und FCI-Geschäftsführer Dietmar Beiersdorfer begrüßten die anwesenden Gäste und eröffneten die Veranstaltung mit einigen einladenden Sätzen.

Nach dem Flying Buffet stellte sich ein Schanzer Quartett um Sportdirektor Malte Metzelder und Kapitän Tobias Schröck den Fragen von Italo Mele. Dabei sorgten die Akteure auch für den ein oder anderen Schmunzler beim Publikum, ohne dabei die jüngsten sportlichen Ereignisse außer Acht zu lassen. „Es wird wichtig sein, wieder Siege einzufahren und dadurch wieder ein positives Gefühl zu bekommen. Wir wollen auf jeden Fall eine bessere Rück- als Hinrunde spielen.“

erstes rückrunden-Heimspiel

als Trendwende?

Im ersten Heimspiel der Rückserie möchte der FC Ingolstadt 04 die ersten Punkte im neuen Jahr einfahren. Die Schanzer kamen mit drei Niederlagen in Serie aus der Winterpause und verloren zuletzt mit 0:1 im bayerischen duell bei der spVgg Bayreuth. dennoch gab es auch Positives zu vermelden: Mit Kapitän Tobias Schröck und Visar Musliu kehrten in Oberfranken zwei wichtige Defensivstützen nach überstandener Verletzung auf den Platz zurück. Am kommenden samstag, den 4. Februar, geht es um 14.00 uhr für die Oberbayern im Audi Sportpark weiter gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund.

Ich bin zuversichtlich, dass wir schnell wieder in die Spur finden“, erklärte Tobias Schröck. Der Abend klang schließlich bei gemütlicher Atmosphäre und konstruktivem Austausch über allerlei

Themen zwischen Spielern bzw. Funktionären und Schanzer Partnern sowie Unterstützern aus, sodass am Ende eine rundum gelungene Veranstaltung zu Buche stand.

04.02. SA 14.00 UHR

12.02. SO 13.00 UHR

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IN-direkt | 3. Februar 2023 Gesellschaft | 7
Fotos: Stefan Bösl

Konfetti das Leben! braucht

Hallo Herr Katschke, braucht man als 1. Vizepräsident der Narrwalla mehr Humor als andere Menschen?

michael Katschke: Nicht zwangsläufig, denn bei dem, was wir tun, kommt der Humor von ganz allein. Was man eventuell mehr als andere benötigt, ist die Fähigkeit, Dinge mit Humor zu nehmen. Sonst ist ganz schnell Schluss mit lustig (lacht).

Inwiefern?

Manuel Oberle: Ich denke, das ist relativ leicht zu erklären. Wie in Vereinen oder Ehrenämtern üblich, wirken die Leute aus Überzeugung und Spaß an der Freude mit. Das alles aber nebenbei, nach der Arbeit oder Schule. In der Vereinsdimension, dem Auftrittsportfolio oder auch unseren Großveranstaltungen unter dem Jahr sind die Strukturen und Abläufe mehr mit einer Firma zu vergleichen.

Frau Hirsch, sind Sie faschingssüchtig? Wie schnell kann man am aschermittwoch wieder abschalten?

Katrin Hirsch: Faschingssüchtig jetzt eher nicht. Ich war selbst lange Gardemadl und bin seit ein paar Jahren in der Vorstandschaft. Was man insbesondere in der heißen Phase der Saison erlebt, von tollen Shows und Bällen ebenso wie der Zusammenhalt der Mannschaft als eingeschweißtes Team. Da kommt man nur schwer wieder los. Vielleicht ist das Wort „süchtig“ dann doch nicht ganz so abwegig. Aber am Aschermittwoch ist es bei uns noch lange nicht vorbei, so wird in den Tagen danach u.a. unser Fa-

Zum Lachen sind die Zeiten eigentlich aktuell nicht. Trotzdem – oder gerade deshalb – ist es andererseits aber vielleicht ganz gut, dass es im Jahresrhythmus regelmäßig eine fünfte Jahreszeit gibt, die dem Lachen und der Ausgelassenheit gewidmet ist. Heute sprechen wir mit dreien, die in dieser Zeit unabkömmlich sind und als wirkliche Profis in Sachen Faschingsunterhaltung gelten: Manuel Oberle, Präsident, Michael Katschke, 1. Vizepräsident und Katrin Hirsch, Schriftführerin der Ingolstädter Faschingsgesellschaft Narrwalla.

schingswagen abgebaut, Inventar eingelagert, die Anlagen gewartet und die Vorstandschaft trifft sich zur Nachbereitung der Saison. So richtig abschalten klappt erst circa zwei Wochen nach Aschermittwoch, passend zur Abschlussfahrt.

Seit wann sind Sie dabei?

michael Katschke: Genau weiß ich es auf die Schnelle gar nicht. Es müssten mittlerweile um die 30 Jahre sein.

Wie haben Sie die Faschingszeit während Corona erlebt?

michael Katschke: Es war ein ziemliches Auf und Ab. Das erste Jahr ging überhaupt nichts, das war aber relativ absehbar. Lediglich der Austausch per Handy mit weiteren Vereinen ist geblieben. Im Zweiten Jahr bestand zunächst die Hoffnung, dass es wieder aufwärts geht. Die Trainings wurden gestartet, die Mannschaft fand wieder zusammen, bis letztendlich wieder der Abbruch kam. Ein erfolgreicher Sommer mit vielen Veranstaltungen hat uns dann aber letztendlich den Anschub verschafft, diese Saison wieder durch zu starten.

Der schönste moment für Sie im Fasching?

Manuel Oberle: Schwer zu sagen. Es gibt sehr viele tolle und einzigartige Momente, die sich nicht direkt vergleichen lassen. Ein wesentliches Highlight ist immer der Krönungstag. Beginnend mit der Abholung des Prinzenpaars, der Schlüsselübergabe am Rathaus und dem Gefühl „Jetzt geht’s los“ gefolgt vom Krönungsball

am Abend. Dieser bildet zum einen den Auftakt der Ingolstädter Ballsaison im Stadttheater, zum anderen ist definitiv die Anspannung bei allen zu spüren, endlich zeigen zu können, worauf man nun Monate trainiert hat. Bis der Applaus kommt und die Euphorie von klein bis groß den Saal übernimmt. Abgesehen von den großen Bällen sind es aber vor allem die sehr herzlichen kleineren Auftritte, die wir in caritativen Einrichtungen haben oder unserer schon traditionellen Einlage in der Lebenshilfe. Das sind Momente, die einem sehr nachhaltig im Gedächtnis bleiben.

Wie viele aktive hat die Narrwalla aktuell?

Katrin Hirsch: Derzeit haben wir ca. 400 Mitglieder. Ziemlich genau 100 Personen bilden hier die Aktiven, angefangen bei unseren Kleinsten, den Bambinis, über die Kinder- und Jugendgarde bis hin zum großen Hofstaat, mit Garde, Elfern, Präsidium und Senatoren.

plagen Sie Nachwuchssorgen?

Manuel Oberle: Unsere Reihen sind derzeit über alle Altersstufen glücklicherweise voller als vor der Krise. Lediglich die Zahl der männlichen Tänzer, sowohl bei

den Erwachsenen, als auch dem Nachwuchs ist aktuell ausbaufähig. Aber vielleicht können wir auf unseren Kinderbällen oder dem großen Faschingstreiben am 18. Februar am Rathausplatz ein paar Neue anwerben.

Geht Fasching ohne engagierte Sponsoren heute überhaupt noch? Wer unterstützt Sie besonders?

michael Katschke: In den meisten Fällen ist der Gegenwert des Sponsorings gerade noch ausreichend, um die dafür erforderlichen Werbemaßnahmen zu decken. Viele kleinere frühere Unterstützer haben seit Corona selbst Schwierigkeiten. Bei den Größeren sind die entsprechenden Anforderungen als Verein mit Fokus Tradition/Breitensport nur noch schwer zu erfüllen. Wer noch ein hohes Maß an regionalem Engagement besitzt, hat mit Geld oder Bier zu tun.

Sind Konfetti noch zeitgemäß?

michael Katschke: Das ist wohl eine Frage der Perspektive, für den der zum Schluss zusammenkehren muss. Aber gerade bei den Kinderbällen findet Konfetti immer große Begeisterung. (uli)

IN-direkt | 3. Februar 2023
I NFOS
Die Faschingsgesellschaft Narwalla lädt zum Kinderfasching! Mit Musik, spiel und tanzen ab 14 uhr 12.02.2023 – Halle 9 19.02.2023 – Halle 9 21.02.2023 – Halle 9 Kinder-Faschingsparty

Neuja H r S emp Fa NG D er Grü N e N

27. J ANUAR 2023

In den Räumlichkeiten der alevitischen Gemeinde Ingolstadt e.V. feierten die Günen mit musikalischer Untermalung des Vereins den Neujahrsempfang. Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf bedankte sich in seiner Rede für die bisher gute Zusammenarbeit und Sanne Kurz, Mitglied des Bayerischen Landtags, betonte wie wichtig Wahlbeteiligung ist.

Die Volkshochschule Ingolstadt startet ins Frühjahrssemester

einer einzigartigen Begegnungsstätte unserer Stadt. Sie finden dort Kursangebote aus den unterschiedlichsten Bereichen, wie etwa Sprachen, berufliche Themen, Bewegungs- und Entspannungskurse, Kochkurse, Kreativkurse oder Angebote aus Kunst und Kultur.

Sie wollen etwas Neues lernen?

Ihre Freizeit sinnvoll nutzen? Sie wollen Leute kennenlernen? Gemeinsam mit anderen Menschen etwas erleben? Das alles können Sie an der Volkshochschule Ingolstadt. Soeben ist das neue Frühjahrsprogramm mit 800 Kursen und Veranstaltungen erschienen.

breites Kursangebot

Die Volkshochschule Ingolstadt ist eine von der Stadt Ingolstadt und dem Freistaat Bayern geförderte Bildungseinrichtung. Dadurch ist eine hohe Qualität zu günstigen Preisen möglich. Die Volkshochschule wird durch ihr breit angelegtes und für alle Bevölkerungsschichten offenes Kursangebot zu

„Schmankerl“-Kurse

Und selbstverständlich gibt es an der vhs Ingolstadt immer ein paar „Schmankerl“-Kurse, wie etwa den „Dirndl-Nähkurs“ (start 11.03.), die „balfolk Tänze“ (start 22.04.) oder das Hula Hoop-Fitnesstraining (start 08.03.).

Diese und viele weitere Angebote finden Sie auf unserer Website unter www.ingolstadt-vhs.de oder in unserem neuen Programmheft.

Kontakt: Volkshochschule Ingolstadt, Hallstraße 5, 85049 Ingolstadt tel. (08 41) 305 18 54 vhs@ingolstadt.de www.ingolstadt-vhs.de

IN-direkt | 3. Februar 2023
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U LRIKE M OMMENDE Die Quasselbande im stillen Wald

Die Quasselbande, das sind der singende Esel, ein schokola densüchtiger Waldrüssler, der neunmalkluge Hase, ein vor witziges Küken, der vielseitige Frosch, die einfühlsame Hasel maus, der schüchterne Maulwurf, der grummelige Schneck, ein weit gereister Rabe, der kluge Uhu und ein belesener Bücherwurm. Sie alle lassen sich von der Welt nicht verrückt machen, denn sie leben in ihrer eigenen: Dem stillen Wald. Dort gesellt sich eines Tages auch noch ein kleiner Drache zu ihnen. Ihr Zusammensein liefert Stoff für viele Geschichten, in denen jeder dieser liebenswerten Charaktere auf seine Art die Kraft des eigenen Potenzials zum Ausdruck bringt gemäß ihrem Grundsatz: Einzigartig ist viel besser als perfekt. Auf spielerische Art vermittelt das Buch freundschaftliche Werte und überwindet die Grenzen unserer modernen Welt. Zudem wird Hintergrundwissen zu unserem Brauchtum über das ganze Jahr vermittelt und auf unterhaltsame Art werden zeitlose Themen wie Freundschaft, Toleranz oder Akzeptanz und Hilfsbereitschaft angesprochen.

Was ist das besondere?

Es ist ein Buch, das universell einsetzbar ist, an Ostern, zu Weihnachten, im Herbst aber auch im Sommer. Es ist eine Hommage an die einfachen Dinge, wie zum Beispiel im Wald zu sein. Dabei erfährt man auch etwas über die Lebensweise unserer heimischen Tiere, beispielsweise den Unterschied von Winterschlaf, Winterruhe oder Winterstarre. Es sind viele Geschichten über zwölf Monate auf über 174 seiten. es ist außerdem ein Projekt, in das lokale Unternehmen involviert sind: Die Druckerei Reindl aus Ingolstadt und eine Buchbinderei aus Eichstätt, die Werbeagentur von Sonja Wiedmann hatte die tolle Idee für das Logo.

Erzähl mir doch eine Geschichte!

IN-direkt zu Besuch bei Ulrike Mommendey

Nicht nur an langen Winterabenden sind Geschichten aller Art gefragt. Auch bei Kindern als Einschlafritual, bei Geburtstags- und Firmenfeiern, am Lagerfeuer, aber auch zu vielen anderen Gelegenheiten werden Geschichten erzählt. Eine uralte Tradition, die Ulrike Mommendey auf Ihre ganz persönliche Art weiterleben lässt und uns heute ein bisschen darüber …, ja: erzählt.

Draußen ist es mal wieder grau und kalt, in der arbeit war es stressig, die Kinder nörgeln. Was würden Sie an einem solchen abend erzählen, damit der Tag ein versöhnliches ende nimmt?

Eigentlich wäre es egal, was ich erzählen würde. Allein dass ich an einem solchen Abend erzähle, würde die Stimmung verändern und die Kinder vom Nörgeln ablenken und die Erwachsenen den Stress der Arbeit vergessen lassen. Ich würde jedoch zum Schluss ganz sicher eine Geschichte erzählen, die ein Lächeln in die Gesichter meiner Zuhörer zaubert.

Was fasziniert Sie am Geschichtenerzählen?

Es braucht nicht viel zum Erzählen: Jemanden, der eine Geschichte erzählt und jemanden, der zuhört. Allerdings ist das Erzählen sehr komplex, es stellt unter anderem eine intensive Verbindung auf der Herzebene her. Meist entwickelt sich nach ein paar Minuten eine Beziehung, die jedoch immer wieder anders aussehen kann. Und das ist ebenso faszinierend wie die Komplexität der Geschichten.

Was macht eine gute Geschichte aus?

Dass sie mich berührt und fasziniert. Sie sollte unterhaltsam sein und Tiefe haben. Handlung oder Protagonisten sollen überraschen. Ein offenes Ende ist meist unbefriedigend, wenn es nicht bewusst als stilistisches Mittel ein-

gesetzt wird. Wichtig ist das Ende der Geschichte. Wenn man nicht weiß, wohin man will, wird es sehr schwer, dort anzukommen.

Kürzlich waren Sie im bauerngerätemuseum mit Geschichten über die raunächte. Nimmt das Interesse an alten ritualen wieder zu?

Ich habe den Eindruck, dass das Interesse seit einigen Jahren immer mehr zunimmt. Ich denke, inzwischen haben viele Menschen gemerkt, dass in einer kommerziell orientierten Gesellschaft die materiellen Dinge keinen Halt geben können. Immaterielle Werte und Rituale hingegen schon. Sie sind unsere Wurzeln und Wurzeln geben uns einen Halt. Das erdet uns.

Sie bieten als ausgebildete Krankenschwester ja nicht nur Geschichten zur unterhaltung an, sondern auch für therapeutische Zwecke.

Erzählen und etwas erzählt bekommen ist per se heilsam, weil es Körper und Geist in einen Ruhezustand versetzt und entspannt. Das Heilsame Erzählen geht noch einen Schritt weiter: Mithilfe der narrativen Methode können subtile Botschaften vermittelt werden, die anders schwer zu erklären wären.

Das kann bei der Trauerarbeit hilfreich sein und auch bei der Krankheitsbewältigung für Menschen. Aber ebenso bei verhaltensauffälligen Kindern mit Konzentrationsstörungen.

Gehen Ihre Geschichten immer gut aus?

Nicht immer, nein. Wenn ich beispielsweise in der Trauerarbeit Geschichten erzähle und sie damit ganz bewusst zur Bewältigung einer schwierigen Verlustsituation einsetze, wäre es meines Erachtens nicht angebracht, ein gutes Ende zu präsentieren. Zudem hängt ein gutes Ende auch eher von der eigenen Sichtweise des Betrachters ab, als vom Ausgang einer Geschichte. Ein Beispiel: Wenn jemand mit einer Krankheit oder mit einer schlimmen Erfahrung konfrontiert wurde, kann das manchmal – im Nachhinein betrachtet – eine gute Erfahrung sein. Ob das aber jeder Erkrankte so sehen kann oder mag, hängt von seiner inneren Einstellung ab, wie er mit dieser Erfahrung umgeht.

Ihr repertoire dürfte unendlich groß sein, haben Sie dennoch eine Lieblingsgeschichte?

Ja, ich habe mehrere Lieblingsgeschichten. Sie sind abhängig vom Jahreszyklus und auch von meiner jeweiligen inneren Gefühlslage.

Zum Jahreswechsel mag ich zum Beispiel sehr gerne die berührende und tiefgründige Geschichte vom kleinen Tannenbaum, die ich auch jedes Jahr immer wieder erzähle. Für mich als Erzählerin begleitet mich eine gute Geschichte über Jahre und ich werde nie müde sie zu erzählen. (uli)

10 | portrait

TriGirls Gaimersheim wieder in der regionalliga

Das Triathlon Damenteam („Trigirls“) besteht seit 2020 und ist der radsportabteilung (rtg) des TSV Gaimersheim angegliedert. Das Team steht nun vor ihrer dritten aktiven Saison, da im Gründungsjahr coronabedingt noch keine Ligawettkämpfe bestritten werden durften. 2021 starteten die Hobbysportlerinnen in der Bayernliga und in diesem Jahr gelang ihnen direkt der Aufstieg in die Regionalliga. Dank ihrer Erfolge konnten sie sich den Klassenerhalt sichern, weshalb die Damen auch im Jahr 2023 wieder in der Regionalliga am Start stehen werden.

„Es geht uns um den Spaß am Sport und vor allem unserer gemeinsamen Leidenschaft: den Triathlon,“ sagt Julia Gronauer, die das Damenteam im Jahr 2020 gemeinsam mit Alex Geith vom Radsport Team Gaimersheim initiiert hatte. Das Damenteam besteht aktuell aus 15 Hobbysportlerinnen aus der Region, die zwischen 18 und 35 Jahre alt sind. Nachdem das Team zur Radsportabteilung (rtg) des tsV gaimersheims gehört, profitieren sie sehr von der Erfahrung der Vereinsmitglieder: „Wir vom RTG unterstützen die Damen, wo es uns möglich ist“,

erzählt Alex Geith, Abteilungsleiter ‚Radsport‘, „wir haben zum Beispiel extra eine Damengruppe bei unseren Mittwochstrainings eingeführt, geben den Mädels Tipps vor allem zum Thema Radfahren und unterstützen sie natürlich auch bei technischen Herausforderungen.“

Die vergangene Liga-Saison 2022 verlief für die „TriGirls“ sehr erfolgreich: Vor allem dank des Teamsiegs beim Triathlon Schongau konnten sie schlussendlich bei ihrem Heimwettkampf, dem Triathlon Beilngries, den Klassenerhalt in der Regionalliga sichern. Neben den Ligawettkämpfen starteten die Damen darüber hinaus

noch sehr erfolgreich bei weiteren unterschiedlichen Wettkämpfen, wie beispielsweise den beiden Pflichtveranstaltungen für alle aus der Region: dem Triathlon und Halbmarathon Ingolstadt. Bei den Teamwettkämpfen, wie dem 24hRennen in Kelheim und dem Radrennen „King of the Lake“ sicherten sich die triathletinnen Platz 1 bzw. 2 und zeigten dort vor allem, was sie auf dem Rad draufhaben.

Aktuell bereiten sich die Damen für die Saison 2023 vor; manche in Eigenregie, manche mit professionellem Trainingsplan. Abgesehen von den anstehenden fünf Ligawettkämpfen in Weiden, Hof, Trebgast, Lauingen und Schongau, ha

retzbachlauf kommt 2023 zurück

Der Retzbachlauf in Gaimersheim findet heuer wieder mit unterschiedlichen Distanzen –vom Bambini bis zum 10km-lauf – statt. Nach einem Jahr Pause findet am sonntag, 18. Juni 2023 die Neuauflage des traditionellen Retzbachlaufs statt. Wie der Name bereits vermuten lässt, wird der Lauf durch die Anlage des Retzbachparks in Gaimersheim führen. Die vergangenen Veranstaltungen wurden von der Abteilung Leichtathletik des TSV Gaimersheim organisiert, dieses Jahr übernimmt die Abteilung Radsport/Triathlon die Organisation. Das neue Team ist schon mitten in den Planungen: „Wir freuen uns, dass der Lauf wieder stattfinden wird und sind dankbar für die Unterstützung unserer Vorgänger”, sagt Matthias Hausmann und ergänzt: „Wir haben sofort

mit der Arbeit losgelegt, als wir die Terminbestätigung von der Marktgemeinde Gaimersheim erhalten haben.“ Neben dem Hauptlauf mit rund 10 Kilometer wird es einen „Fun Run“ für weniger trainierte sportler mit knapp 6,5 Kilometer geben. „Darüber hinaus wollen wir natürlich auch die Jüngsten zum Laufen motivieren”, betont Alex Geith, Leiter der Radsportabteilung, weshalb sowohl ein Bambini-Lauf als auch unterschiedliche Distanzen für Schülerinnen und Schüler angeboten werden.” Die “Bambinis” laufen 400 Meter und die Schülerinnen und Schüler werden je nach Alter zwischen knapp einem Kilometer bis maximal zweieinhalb Kilometer absolvieren. „Wir haben wirklich für alle Altersstufen eine passende Strecke im Angebot”, sagt Eva Halsner und freut sich, dass

die erste Gaimersheimer Schu le bereits ihr Interesse bekundet hat. los geht es am 18. Juni um 10 uhr mit den Bambinis (Jahr gänge 2016 und jünger), die ihre 400 Meter Runde im Retzbach park drehen. Danach folgen ab 10.15 uhr die läufe und der Startschuss für den „Fun Run” sowie des Hauptlaufs fällt um 11.15 Die Teilnahme am Bambini-Lauf ist kostenfrei, Schülerinnen und Schüler zahlen vier, Erwachsene zwölf Euro. Die Anmeldung erfolgt bis zum 15. Juni online oder am Veranstaltungstag vor Ort gegen einen geringen Aufpreis bis eine halbe Stunde vor dem jeweiligen Start. Weitere Informationen und die Anmeldung zur Veranstaltung können online auf der Homepage der Abteilung Radsport/Triathlon (www.radsport-gaimersheim.de/

ben die Damen wieder viele andere sportliche Ziele ins Auge gefasst: „Einige von uns starten in der Staffel bei der Challenge Roth – eine sogar als Einzelstarterin – und ein Damenteam für das 24h-Rennen ist auch wieder geplant“, freut sich Gronauer und sagt weiter: „Außerdem werden wir natürlich wieder bei den Ingolstädter Sportveranstaltungen, dem Triathlon und Halbmarathon, stark vertreten sein.“ Das Ziel heuer sei es auf jeden Fall, gemeinsam die Freude am Triathlon zu leben und den Klassenerhalt in der Regionalliga zu schaffen. Als Namenssponsor werden die „TriGirls“ auch in der kommenden Saison vom Therapiezentrum Mailing unterstützt.

Wer die Damen vom TSV Gaimersheim in der anstehenden Saison begleiten möchte, kann ihre Aktivitäten auf ihrer Instagram-Seite verfolgen. Alle Infos zum Team finden Sie ebenfalls online unter www.radsport-gaimersheim.de.

Letztes Jahr hat sich beim TSV Gaimersheim auch ein Triathlon Herrenteam gegründet, das in der Landesliga an den Start ging und sich gleich in ihrer ersten Saison den Aufstieg in die Bayernliga si-

retzbachlauf) abgerufen werden. Infos werden zusätzlich auf den Instagram- und Facebook-Kanälen des Vereins veröffentlicht. (gB)

12 | Sport IN-direkt | 3. Februar 2023

Seine Vorbereitungen laufen im vollen Gange und der Terminkalender füllt sich jeden Tag etwas mehr. Jetzt im Februar wird er für einige Tage nach Arco (Gardasee) fahren, um ein langjähriges Felsprojekt wieder aufzunehmen. Die nächsten größeren Reisen sind dann im April, Juni, Juli, August, Oktober und Dezember. Dazwischen wird hier im Frankenjura, in Österreich und im Allgäu geklettert. So hört sich die Planung von Michael Füchsle an. Dabei saß der 52-Jährige im rollstuhl und übt den Beruf des Profikletterers mit Handicap und Klettertrainer aus. Schon im Alter von 6 Jahren unternahm er mit seinen Eltern viele Wanderungen in den Bergen und als er die ersten Kletterer mit Helm und Seilen auf einem Gipfel sah, gab es kein Halten mehr. Er kaufte sich die ersten Haken und begann im Alter von zwölf Jahren mit seinem Vater die ersten Kletterversuche. Mit vierzehn entschied er sich das Klettern als Beruf auszuüben. Als 1980 die ersten Kletterwettkämpfe ausgetragen wurden, hatte er schon so viel Erfahrung gesammelt, dass er bei

Kletterer Michael Füchsle im portrait

den Wettkämpfen mitmachte. Als er 2005 einen darmdurchbruch bekam, änderte sich alles. Dies war mit allen Schikanen verbunden, die man sich nur vorstellen kann. Dazu gehörten Notoperation, Koma – Blutvergiftung, Lähmung ganzen Körper, Rollstuhl, Wiederbelebt usw. Seitdem ist er zu 90 Prozent schwerbehindert. Da wurde ihm bewusst, was es bedeutet, auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Seine Eltern und seine Schwester unterstützten Ihn in dieser schwierigen Zeit. Zu Ostern 2006 konnte er das Krankenhaus wieder verlassen und hat nach längerer therapie 2012 wieder mit dem Klettern angefangen.

Im Juni 2015 sollte es dann endlich soweit sein, es folgte der erste internationale Wettkampf in Imst. Die Aufregung war groß, als er die Genehmigung bekam und an den Start ging. Das Endergebnis 5. Platz nach zwei tagen konnte sich sehen lassen und seither gehört er dem Deutschen Nationalkader an und klettert erfolgreich.

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Teilnahmeschluss ist der 7. Februar 2023 und ihr bekommt die Krapfen dann am Mittwoch den 8. Februar 2023. teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Foto: Alexander raths/123rf.com

2020 war für ihn ein schwieriges Jahr, indem nicht alles nach Plan lief. Corona und der Lockdown waren für alle eine schwere Zeit. So schloss er einige Boulder Projekte

I NFOS

in seinem Hausgebiet in Konstein ab. 2021 verschlechterte sich sein Gesundheitszustand, aber wer Ihn kennt, weiß dass er sich deshalb nicht unterkriegen lässt. (gB)

Die letzten Wettkampfergebnisse waren

2017 2. Platz World Cup sheffield (england)

2018 3. Platz deutsche Meisterschaft Karlsruhe

2018 5. Platz Master Imst (Österreich)

2018 8. Platz World Cup Briancon (Frankreich) verletzt

2019 1. Platz Paraclimbing Cup Puurs (Belgien)

2019 4. Platz Master sittard (Holland)

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„Gemeinschaft & basketball“

Basketball-Abteilung des TSV Etting beim „Girls Camp“ in Rothenburg ob der Tauber

und Tränen gehört das Lachen traditionell zu den Kernthemen. Im Anschluss an das Mittagessen war Zeit, Rothenburg ob der Tauber zu erkunden und genau da gab es die einzigen zwei Stunden Sonne an einem insgesamt verregneten Wochenende. Und auch, wenn am Abend alle müde waren: wenn es um die Gruppenarbeit, Wertediskussion oder Feedback geht, sind sie alle wieder wach.

Nach Nördlingen 1 und 2, Bad Tölz und Gunzenhausen fand Ende letzten Jahres das seit 2017 fünfte Basketball-Girls Camp statt –dieses Mal in Rothenburg ob der Tauber. Rückblickend war es nicht nur das kleine Jubiläum, sondern auch ein Highlight der letzten Jahre. Bessere Rahmenbedingungen gab es noch nie: Tolle Ju-

gendherberge, fußläufige, fantastische Halle und eine tolle Stadt. erneut fuhren 25 Mädchen und sechs Betreuende auf ihr Wochenende, konzentriert auf Gemeinschaft und Basketball – also genau das, was den TSV Etting als Sportverein ausmacht. Direkt nach einer für das Zusammenkom-

men wichtigen Busfahrt gab es die erste, intensive Trainingseinheit, bevor die Gruppe nach dem Abendessen die Gemeinschaftsräume mit einem Beamer und einer Soundanlage kaperten, um zusammen ein tolles BasketballEM-Länderspiel zu feiern. Der Samstag wurde größtenteils in der Halle verbracht. Neben Schweiß

15 Feb

Einmal geht es am Sonntag noch in die Halle, bevor die Zwölf- bis 20-Jährigen nach einer leckeren Pizza die ruhige, müde Rückfahrt antreten. Und wie in den letzten Jahren auch saß dort eine andere Mannschaft. Eine andere Gemeinschaft. Und im Kopf von Trainer Wolfgang „Wolly“ Kaiser läuft der Film vom Wochenende nochmal ab – zufrieden und erschöpft, die Sorgen, ob alles klappt, sind weg. Es hat wieder gefunkt. „Ich bin stolz, dass wir als Verein unseren Jugendlichen so etwas bieten können!“, so der Coach. (WK)

Gesundheit im Fokus

Hello Baby! Geburtshilfe am Klinikum Ingolstadt

Prof. Dr. med. Babür Aydeniz

Direktor der Frauenklinik

Dr. med. Sabine Schmid

Geschäftsführende Oberärztin der Frauenklinik

Prof. Dr. med. Martina Nowak-Machen

Direktorin der Klinik für Anästhesie, Intensiv-, Palliativ- und Schmerzmedizin

Dr. med. Fabian Müller

Oberarzt des Ameos Klinikum St. Elisabeth

Neuburg - Neonatologie

Tanja Hentschel

Breast Care Nurse, Still- und Laktationsberatung

Maria Ehrenstraßer

Hebamme

8 Mrz

Rückenschmerzen – wann benötige ich ärztliche Hilfe?

Prof. Dr. med. Thomas Blattert

Leiter des Interdisziplinären Wirbelsäulenzentrums

22 Mrz

26 Apr

Besser schlafen!

Dr. med. Marcel Zeising

Oberarzt und Leiter des interdisziplinären schlafmedizinischen Zentrums

Unterstützung, Rückhalt und eigene Betroffenheit – psychische Erkrankungen im familiären Umfeld

Prof. Dr. med. Andreas Schuld

Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie II

2023 heißt es wieder „Gesundheit im Fokus“ – unsere beliebten Patientenveranstaltungen sind zurück! Wir erklären alles rund um spannende Themengebiete der Medizin. Die Vorträge in diesem Jahr finden zunächst digital über Microsoft Teams statt. Auch virtuell können Sie Ihre Fragen stellen. Mehr Informationen und den Anmeldelink finden Sie hier: www.klinikum-ingolstadt.de/veranstaltungen

14 | Sport IN-direkt | 3. Februar 2023
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Alle Teilnehmerinnen mit ihren Betreuern beim Girlscamp 2022

berliner architekten holen sich ersten platz

Architektenwettbewerb „Schulcampus Ingolstadt-Friedrichshofen“

Über 60 Architekturbüros haben sich mit jeweils einem Landschaftsarchitekten am Wettbewerb um den Neubau der Mittelschule und der Johann-Nepomuk-von-Kurz-Schule beteiligt. 25 Büros davon stellten sich mit ihren Plänen und Entwürfen der Fachjury, die aus Architekten und politischen sowie fachlichen Vertretern bestand.

Der erste Preis ging an Hascher Jehle Design GmbH aus Berlin mit Pola Landschaftsarchitekten GmbH, ebenfalls aus Berlin. Den zweiten Preis holten sich Hess Talhof Kusmierz Architekten und Stadtplaner PART GmbH aus München mit Burger Landschaftsarchitekten als Partner. Der dritte Preis ging an Kohlmayer Oberst

Architekten aus Stuttgart mit Planungsgemeinschaft für Landschaftsarchitektur Markus Hertneck.

Im Rahmen einer Kooperation wollen die Stadt Ingolstadt und der Bezirk Oberbayern im Baugebiet „Friedrichshofen-Dachsberg” zwei Schulneubauten und deren zugehörige Freiflächen realisieren. „Mit der Mittelschule Mitte-West entsteht eine neue, zukunftsfähige Schule, die ganz wesentlich zur Entwicklung unserer Schullandschaft beiträgt. Sie entlastet gleichzeitig die Schulen Auf der Schanz und Friedrichshofen“, so Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf. „Auch die vom Bezirk Oberbayern getragene Johann-Nepomuk-von-Kurz-Schule

bekommt am neuen Standort ganz neue schulische Möglichkeiten. Dem Inklusionsgedanken wird durch die gemeinsame Planung beider Schulen ganz besonders Rechnung getragen.“

blick hinter die Kulissen

Stadt Ingolstadt beteiligt sich am Girls’ und Boys‘ Day

An die 70 Ausbildungs- und Studienplätze in den verschiedensten Bereichen stehen Schulabgängerinnen und -abgängern bei der Stadt Ingolstadt zur Verfügung. Genau geht es zum Beispiel in der Verwaltung um Verwaltungsfachangestellte/r, Verwaltungswirt/in sowie um die dualen Studiengänge DiplomVerwaltungswirt/in (FH) und Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Public Management. Was dahinter steckt, können Mädels und Jungs beim bundesweiten Girls‘ und Boys‘ Day herausfinden. In diesem Jahr ist es am 27. April soweit.

I NFO

Der bundesweite Girls‘ Day und der Boys‘ Day sind dazu gedacht, dass Mädels und Jungs Berufe kennenlernen, in denen das eigene Geschlecht unterdurchschnittlich vertreten ist. Dass Männer in Berufen arbeiten, in denen ansonsten überwiegend Frauen zu finden, und Frauen in Berufen, in denen vor allem Männer tätig sind, ist für die Stadt Ingolstadt längst eine Selbstverständlichkeit.

Weiter werden die Ausbildungen Bauzeichner/in, Fachinformatiker/in, Forstwirt/in, Gärtner/in, Kaufmann/-frau für Digitalisierungsmanagement, Kfz-Mechatroniker/in, Fachangestellte/r für Medien- und Informationsdienste, Straßenwärter/in und Fachkraft für Veranstaltungstechnik angeboten. Duale Studiengänge gibt es außerdem noch im Bereich Bauingenieurwesen und als DiplomVerwaltungsinformatiker/in (FH).

personalnot in den Kitas

Um den großen Personalbedarf im Bereich der Kindertageseinrichtungen zu decken, werden verschiedene Formen der Ausbildung zum/zur Erzieher/in angeboten (Praxisintegrierte Ausbildung, Sozialpädagogisches Einführungsjahr, Berufspraktikum).

Erfahrungen

sammeln

Beim Girls‘ und Boys‘ Day stehen den interessierten Schülerinnen und schülern über 100 Plätze zur Verfügung. Mädchen können beim Amt für Brand- und Katastrophenschutz, im Amt für Informationsund Datenverarbeitung, im Umweltamt, bei der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft GmbH, der Stadtbus GmbH, der Stadt-

werke Ingolstadt Freizeitanlagen GmbH, der Zentralkläranlage und dem Zweckverband Müllverwertungsanalage erste Erfahrungen sammeln.

Jungs haben die Möglichkeit, sich zum Beispiel im Alten- und Pfleg-

Bevor die Aufträge den Architekturbüros erteilt werden, wird mit den Preisträgern verhandelt. Erst danach wird dann feststehen, wer den Auftrag letztendlich erhalten wird. (MF)

heim des Klinikums Ingolstadt, im Heilig-Geist-Spital, in mehreren Kitas, im Peter-Steuart-Haus oder in der Stadtbücherei in den verschiedenen Berufen umzusehen. Anmeldeschluss auf den Portalen www.girls-day.de bzw. www.boysday.de ist der 23. April 2023. (MF)

IN-direkt | 3. Februar 2023 Stadt Ingolstadt | Anzeige | 15
Der Entwurf des Architektenbüros Hascher Jehle Design GmbH aus Berlin zeigt im Vordergrund den Neubau der Mittelschule Mitte-West.

Nahrungsmittelergänzung Teil 4

Zwar können Ärzte einen Mangel an Vitaminen erkennen und Empfehlungen zur Ernährung bzw. deren Ergänzung durch ein Nahrungsergänzungsmittel geben, doch der Handel und somit der Verkauf oder die Vermittlung von Nahrungsergänzungsmitteln ist in der Arztpraxis während der Sprechzeiten grundsätzlich nicht gestattet. IN-direkt klärt im Gespräch mit dem Ingolstädter Hausarzt Dr. Anton Böhm ob er Nahrungsergänzungsmittel für notwendig erachtet und was er seinen Patienten rät.

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Herr Dr. böhm, bei Nahrungsergänzungsmitteln handelt es sich um Lebensmittel, die nicht zur Linderung oder Heilung von Krankheiten gedacht sind. brauchen wir bei einer ausgewogenen Ernährung diese Mittel eigentlich?

Gesunde Menschen mit einem Alter unter 70 Jahren mit einer ausgewogenen mediterranen Ernährung brauchen normalerweise keine Nahrungsergänzungsmittel. Eventuell wäre daran zu denken im Winter Vitamin D einzunehmen sowie ab und zu eventuell mit Selen, das bei uns etwas spärlich vorkommt und mit Zink zu ergänzen.

Falls Sie bei mir einen Vitaminmangel oder einen anderen Nahrungsbedingten Mangel entdecken, kann ich eine bessere Versorgungslage auch mit einer Änderung meiner Ernährung schaffen, ist eventuell sogar eine spezielle Ernährungsberatung hilfreich? Könnte eine solche verschrieben werden?

Ernährungsberatung kann auf Krankenkassenkosten verschrieben werden, wenn jemand z.B. aus Altersgründen und aufgrund

von Krankheit einen B12 oder Folsäuremangel hat. Das kann dann ärztlich verordnet werden, gegebenenfalls z.B. B12 als Injektion. Bei veganer Ernährung kommt es öfter zu Vitamin B oder Eisenmangel. Diese kann man selbst ergänzen durch Vitamin B-Komplexe oder Eisentabletten. Man sollte die Werte aber hin und wieder kontrollieren lassen.

Wir haben mal nachgesehen: Es gibt mittel, die bluthochdruck, Darmbakterien sowie die Herzgesundheit positiv beeinflussen und gleichzeitig gegen Depressionen helfen sollen. Kann so etwas überhaupt funktionieren? Unzulässige Gesundheitsversprechen sind schon daran zu erkennen, dass sie Heilung/Besserung garantieren bzw. sicher versprechen. Jeder Körper reagiert anders und eine Garantie gibt es nicht.

magnesiumprodukte sind die beliebtesten Nahrungsergänzungsmittel in Deutschland, ein gutes Geschäft für Hersteller und Handel?

Ob Magnesium bei den derzeitigen Preisen noch ein gutes Geschäft für Hersteller ist kann ich nicht beurteilen. Dass uns die zu niedrigen Arzneimittelpreise jetzt Probleme in Europa machen ist hinlänglich bekannt.

Herr Dr. böhm, wir danken für dieses Gespräch! (uLi)

16 | Gesundheit IN-direkt | 3. Februar 2023
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Fotos: Freepik: ira_evva, inkakot

Streuobst für alle!

Ein Interview mit Dr. Lutz Popp, stellvertretender Geschäftsführer des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e.V.

Herr Dr. popp, zunächst eine allgemeine Frage zum Thema Streuobst: Warum ist das so wichtig?

Streuobstbestände sind hochattraktive, viele Regionen Bayerns prägende Landschaftselemente. Ob als flächige Streuobstwiesen, kleinere Gruppen an Siedlungen und Dörfern oder als markante Einzelbäume in der freien Flur tragen sie zur Erholung bei und ermöglichen zahlreiche schöne Erlebnisse im Laufe der Jahreszeiten. Herausragend ist ihre große ökologische Bedeutung als unersetzlicher Lebensraum für mehr als 5.000 tier- und Pflanzenarten. Die große Vielfalt an Obstarten und Obstsorten ist ein unermesslicher Schatz an Genressourcen. Zudem tragen die regional und naturverträglich gewonnenen Früchte und die daraus erzeugten Produkte zu einer genussvollen und gesunden Ernährung bei.

Seit 2021 gibt es nun den sogenannten „bayerischen Streuobstpakt“ Was bedeutet das im Einzelnen?

Der Bayerische Streuobstpakt wurde am 18. oktober 2021 von der Bayerischen Staatsregierung und dem Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V. sowie mehreren anderen Verbänden unterzeichnet. Ziel des Paktes ist, den derzeitigen Streuobstbestand in Bayern zu erhalten und 1 Million streuobstbäume bis zum Jahr 2035 neu zu pflanzen. Hierfür wurde das Förderprogramm „Streuobst für alle!“ gestartet. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten för-

dert den Erwerb hochstämmiger streuobstbäume mit bis zu 45 Euro je Baum. Die Anträge können aber nur von Kommunen, Vereinen und Verbänden digital bei den Ämtern für Ländliche Entwicklung eingereicht werden.

Kann ich nur als Mitglied eines Gartenbauvereins etwas für Streuobstbestände in meiner Gemeinde tun?

Nein, es geht auch als Nicht-Mitglied. Aber man muss für eine beabsichtigte finanzielle Förderung in jedem Fall – wie oben beschrieben – Kontakt zu einer Kommune oder zu einem Gartenbauverein aufnehmen, da nur diese berechtigt sind, Förderanträge zu stellen. Dies ist natürlich eine ideale Chance für Gartenbauvereine, auf die Vereinsaktivitäten aufmerksam zu machen und neue Mitglieder zu gewinnen.

Vor kurzem hat ja der „Freundeskreis piuspark“ im ehemaligen Gartenschaugelände im Ingolstädter Nordwesten eine solche pflanzung durchgeführt. Diese maßnahme wurde durch den Freistaat gefördert. Warum waren dabei nur alte Obstorten zugelassen?

Möglicherweise ging es hier vorrangig um die Erhaltung eines Genpools „alter“ Sorten. In diesem Zusammenhang muss man aber hinterfragen, was eigentlich mit alten Sorten gemeint ist – zum Beispiel wurde ´Goldparmäne´ wahrscheinlich schon 1205 angebaut und ´Boskoop´ tauchte 1856 auf. Auch ´golden delicious´ ist eine „alte“ Sorte mit seiner entstehung um 1890 – dennoch

sollte diese nicht in Privatgärten gepflanzt werden, im Förderprogramm „Streuobst für alle!“ ist sie ausdrücklich verboten. Viele der sogenannten alten Sorten bieten darüber hinaus keine Garantie für Robustheit oder hohe Qualität: Neue Sorten wurden ja deswegen gezüchtet, um die Schwächen bestehender Sorten zu verbessern.

mit dem pakt „bildung für nachhaltige entwicklung (bNe) in bayern“ wollen die Gartenbauvereine ja nicht nur das Thema „Streuobst“ in eine aktive Kinder- und jugendarbeit einbringen. Welche Themen sind hier angedacht, wie sieht so etwas konkret aus?

Die Themen, die Gartenbauvereine unter dem Überbegriff BNE aufgreifen können, sind nahezu unerschöpflich: n Artenvielfalt und Ökologie, gemeinsames Bauen von Nisthilfen, Nützlingshotels, Trockenmauern, Beobachten von Insekten, Amphibien, Reptilien und Bestimmen von Vögeln n Gemüse anbauen, ernten, gemeinsam kochen: Je nach ausgewählten Arten und Sorten Gemüseanbau über das ganze Jahr, z. B. früher Kohlrabi (Aussaat im Januar), später Rosen- oder Grünkohl und lauch (ernte im Winter)

n Wissenswertes über Bienen, gemeinsamer Besuch beim Imker, Honig schleudern, Basteln mit Wachs

n Wunderwelt des Bodenlebens, Bodenbewertung mittels Regenwurmtest, Regenwurmkasten bauen, Bodenbearbeitung, Erosionstest, Kompostierung

I NFOS

Wer weitere Informationen zu Streuobst sucht, findet diese auf der Website des Bayerischen Landesverbandes für Gartenbau und Landespflege e.V. unter www.streuobst-in-bayern.de

n Anlage von Kräuterschnecken, Paletten- oder Kistengärten, Anbau von Heil- und Gewürzkräutern, Herstellen medizinisch wirksamer Tees, Salben, Tinkturen und Trocknen von Küchenkräutern

Diese Aktivitäten können von Gartenbauvereinen im Rahmen regelmäßiger Kinder- und Jugendgruppenstunden umgesetzt werden, in einzelnen Veranstaltungen, im Ferienprogramm von Kommunen oder aber in der Ganztagsbetreuung an Schulen. Eine Fülle weiterführender Informationen und Anregungen findet sich auf der Website des Landesverbandes unter https://www.gartenbauvereine. org/jugendarbeit und im Leitfaden für die Kinder- und Jugendarbeit https://online.flippingbook.com/ view/509602627/. (uli)

I NFOS

Die arbeit der bayerischen Gartenbauvereine: www.gartenbauvereine.org

Die Ingolstädter Gartenbauvereine: www.gartenbauvereineingolstadt.de

Freundeskreis piuspark: www.freundeskreispiuspark.de

IN-direkt | 3. Februar 2023 Garten & Natur | 17
Fotos: Bayerischer Landesverband für Gartenbau und Landespflege

Rätselseite für Groß und Klein

spitz zulaufender Pfeiler

die erste Frau (A. T.)

Strom in Ostsibirien weltlich Name Christi kleine Brücke brit. Autor: Follett

eine der Kleinen Sundainseln

Normzahl je Golfloch

weibliches Märchenwesen gefüllt

Auseinandersetzung luftleerer Raum

kleines Lasttier Form des Fitnesstrainings

Aufschlag an der Kleidung

Flugmanöver Halbton über a (Musik)

traurig, freudlos Backmasse

Organ des Harnsystems

Stadt in der Schweiz

Karteikartenkennzeichen

österr. Wintersportort Fahndung norddeutscher Gruß von allen gern gesehen

europ. KulturTVKanal

Südostasiat (ugs.)

Fluss zur Mosel selten, knapp Weltgesundheitsorganisation (Abk.)

Baumteil beharrlich, ausdauernd

Lärm, Radau österr. Bad im Salzkammergut

Fußoder Handrücken

Teil der Treppe Dienststelle; Behörde

früherer dt. Städtebund

Laubbaum, Rüster Täuschung

chem. Zeichen für Helium

Geräteoder Bodensportler

die fünf Bücher Mosis im Judentum

sehr nahe und vertraut

Schwierigkeitsgrad: Einfach

Postgebühr

Antrieb, Verlockung Baumaschine

Wasserfahrzeug

deutsches Mittelgebirge

norwegischer Dichter (Henrik) Kellner Schultertuch

glänzend; spiegelglatt

Ansturm auf etwas Begehrtes (englisch)

Oper von Verdi

Rennstrecke; abgeteilte Spur

Bruder Kains berlinerisch: Stadtviertel

unentschieden (Schach)

südamerik. Schleuderwaffe Meeresbucht

Ringel-, Saugwurm

sehr großer Mann

Weltmeer

Ackergrenze

Schwierigkeitsgrad: Mittel

Vorname der Taylor (Kurzform)

Witzig!

Die Oma zur Enkelin: „Du darfst dir zu Weihnachten von mir ein schönes Buch wünschen!“

„Super Omi, dann wünsche ich mir dein Sparbuch.“

Der Deutsche: „Ich wohne in einer Doppelhaushälfte am Ende der Straße!“

Der Schweizer: „Wo wohnst du? Wie heißt das?“

Der Deutsche: „In einer Doppelhaushälfte!“

Der Schweizer: „Also von einem doppelten Haus die Hälfte? Bei uns heißt das „HAUS“! Nur Haus! Fertig!

Zwei Freundinnen unterhalten sich. Sie: „Ich arbeite voll!“ – „Ich auch, anders ertrage ich die Kollegen kaum!“

18 | rätselseite IN-direkt | 3. Februar 2023
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uNICeF – arbeitsgruppe Ingolstadt

UNICEF – welch großer Begriff! Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (ursprünglich: united Nations International Children’s emergency Fund) wurde am 11. dezember 1946 gegründet und arbeitet inzwischen weltweit in über 190 Staaten und Territorien. Sie ist eine der größten Hilfsorganisationen der Welt, die sich um die Belange der jungen Leute einsetzt. Die Leitsätze dabei: „Kinder schützen“, „Chancen geben“, „schnelle Hilfe in Notsituationen“ und „Kinderrechte“. Schon gewusst, dass es seit 2004 auch eine sehr aktive Gruppe des Kinderhilfswerks in Ingolstadt gibt? IN-direkt traf sich mit Christine Seehofer und Ingrid Schabenberger, um über ihre Arbeit und aktuellen Pläne der Ortsgruppe, die derzeit aus einer rund 30 ehrenamtlich tätigen Stammtruppe sowie Studenten aus den Hochschulgruppen der THI und der WFI besteht, zu sprechen.

Sie engagieren sich seit sehr vielen jahren mit Herzblut für uNICeF. Was liegt ihnen hier besonders am Herzen?

Die Not in der Welt ist groß und ganz aktuell kommen leider immer mehr Krisen- und Kriegsregionen dazu, sogar in Europa. Besonders leiden hier die Kinder und Jugendlichen, unverschuldet. Sie haben ein Recht auf eine lebenswerte Zukunft, brauchen ein Sprachrohr und natürlich unmittelbare Hilfe. Und wir müssen die Kinderrechte weitertragen, dafür sorgen, dass diese überall auf der Welt anerkannt und gelebt werden.

Was können sie als arbeitsgruppe Ingolstadt konkret dafür tun?

Wenn es um die Kinderrechte geht, gehen wir zum Beispiel aktiv auf Schulen, Jugendgruppen und Vereine zu. Inzwischen sind Kinderrechte ja auch Lehrstoff in den 4. Klassen und so werden wir immer öfter eingeladen, im Unterricht darüber zu informieren oder Vorträge zu halten. Natürlich machen wir auch immer Aktionen am „Internationalen Tag der Kinderrechte“, der immer am 20. November stattfindet und den ein oder anderen Infostand zum Beispiel in der Innenstadt.

Wenn es um die Not der Kinder in aller Welt geht, liegt der Schwerpunkt im Sammeln von spenden, die wir 1:1 an uNICeF weitergeben. Wir sind alle rein ehrenamtlich unterwegs. Es gibt zahlreiche Veranstaltungen, Konzerte und vieles mehr. Seit 2004 führen wir hier zum Beispiel die Schulläufe durch. Im letzten Jahr waren es 13 läufe. Hier laufen die schüler und werden von den Eltern oder Sponsoren für die Mühen belohnt. das schöne ist hier, dass 50 Prozent der Einnahmen bei den Schulen verbleiben und die anderen 50 Prozent an ein Projekt von UNICEF gehen.

Was sind die pläne für dieses jahr?

Die erste Veranstaltung in diesem Jahr war bereits. Im Rahmen unseres Neujahrsempfangs in der Aula der THI und im Reimanns, hatten

wir eine sehr erfolgreiche Versteigerung. Hier kamen über 7.000 Euro zusammen. Übrigens auch großen Dank an IN-direkt für die Unterstützung mit Präsenten.

Am 26. April haben wir im Klenzepark einen großen Spendenlauf für jedermann. Das wird wieder eine tolle Veranstaltung, auf die wir uns sehr freuen. Im Mai werden wir wieder etwas zu den Kinderrechten machen und natürlich auch eine Aktion zum Internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November. Obligatorisch ist unser Weihnachtskartenverkauf im UNICEF-Häuschen auf dem Christkindlmarkt. Ansonsten haben wir noch viel vor, aber das ist noch nicht spruchreif. Und spoilern sei erlaubt: 2024 haben wir unser 20-jähriges Bestehen und hier planen wir etwas ganz Besonderes!

man hört ja immer von uNICeF-botschaftern. Dirk Nowitzki, Lionel messi, Shakira, Selena Gomez oder auch riccardo Simonetti gehören dazu. Hatten sie hier auch schon Kontakt?

Ja, wir hatten im Rahmen unserer Feste in Ingolstadt schon den ein oder anderen bekannten Besuch, wie zum Beispiel Katja Riemann und eva Padberg. Als Ingolstadt 2012/2013 uNICeF Kinderstadt war, kamen Willi Weitzel und Nina ruge zu uns. oder bei unserer 15-Jahrfeier im Jahr 2019 unterstützen uns rosi Mittermaier und Christian Neureuther.

Wie ist das, wenn man sich engagieren möchte? Welche möglichkeiten hat man als jugendlicher?

Wir brauchen immer Helfer! Für die unterschiedlichsten Sachen: Ideen haben und verwirklichen helfen, einfache Dinge wie „Kuchenbacken“, „Armbändchen ausgeben“, Stände aufbauen, Weihnachtskarten verkaufen und so weiter. Alles hilft! Einfach bei uns melden.

Besonders interessant für die jungen Leute ab 16 Jahre – sie können Junior-Botschafter werden und zum Beispiel zu den Kinderrechten an

Schulen referieren, UNICEF vertreten. Hier gibt es spezielle Schulungen in Köln, deutschlandweite Treffen, Workshops und sogar einen Online-Campus. Das ist auf jeden Fall superinteressant und etwas Besonderes.

I NFOS

Du willst uns unterstützen, persönlich als Helfer, aktiv bei den Schulläufen oder mit Spenden? Du willst Junior-Botschafter werden oder einfach nur mehr Infos erhalten?

uNICeF aG Ingolstadt

c/o BÜCHL Firmengruppe

robert-Bosch-str. 1-5

85053 Ingolstadt

tel. 0841-1294533

www.ingolstadt.unicef.de

e-Mail: info@ingolstadt.unicef.de

IN-direkt | 3. Februar 2023 jugendseite | 19
„One volunteer can change a child´s life. Together, we can change the world!“

VeRanstaltungen

VENTS IN I NGOLSTADT UND DER R EGION

Der räuber

HoTZeNpLoTZ

13.00/15.00 uhr,

programmkino im audiforum

Die Kaffeemühle der Großmutter wurde gestohlen! Für Kasperl und Seppel steht fest: es war der Räuber Hotzenplotz! Beim Versuch ihn zu fassen, werden sie von ihm und dem bösen Zauberer gefangen genommen. Gelingt es den beiden sich und die Fee zu befreien?

8. FeBruAr

TereSa berGmaN –beLLy & HearT

20.00 uhr, Neue Welt

Ausnahmestimme, Gitarristin und Genrewandlerin: „33, Single & Broke“ – ein Titel, der Statement, Selbstbekenntnis und Augenzwinkern zugleich ist. Man darf sich auf Lieder freuen, die mal zum Tanzen animieren und mal zum Schwelgen lassen und eine Sängerin, die ihre Stimme vollkommen herausfordert!

9. FeBruAr

GoLDeN aCe –DIe maGIer: maGISCHe ZeITeN

19.00 uhr, Wirtshaus am auwaldsee

Alexander Hunte und Martin Köster zeigen schwebende Gegenstände über den Köpfen des Publikums, andere verschwinden aus den Händen der Zuschauer und tauchen an unerklärlichen Orten wieder auf. Es entführt in eine Welt, in der magische Geschichten die Zeit still stehen lassen, während die Magier am Rad der Zeit drehen!

16. FeBruAr

WeIberFaSCHING

Der NarrWaLLa

20.30 uhr, eventhalle Westpark

Mia & DaAnda bringt jede Veranstaltung zum Beben. Hier trifft Professionalität auf bairische Lässigkeit. DJ Maximilian Schmidt sorgt mit seiner frechen Art für ein neues Erlebnis der Feierei! Mit Showprogramm und MEN-STRIPSHOW. Weiberfasching mit der Narrwalla – holt Eure Kostüme aus dem Schrank und lasst uns eine fette Party feiern!

mucksmäuserlmord

Theatergruppe Hagau im Bauerngerätemuseum

Rote Gummistiefel – Das war das auffälligste Kleidungsstück dieses seltsamen Gastes, der am Abend zuvor in der Gaststube vom „Roten Raben“ saß. Niemand fand ihn sympathisch und nun ist der ominöse Gast verschwunden. Die patente Pfarrersköchin Mucki und die weniger patente Mesnerin Mausi, die im Vorratskeller der Dorfwirtschaft eigentlich nichts zu suchen haben, entdecken unter anderem die Gummistiefel und riechen Mord. Der Detektivinstinkt ist geweckt. Eine lustige und abstruse Jagd auf den Mörder beginnt.

jetzt Karten sichern für das neue Stück! Vorverkauf online auf www.theatergruppe-hagau.de/vvk oder im Bauerngerätemuseum Hundszell. 2023 begrüßen wir euch zu insgesamt acht Aufführungen: 4. März, 11. März, 17. März, 24. März, 10. März, 12. März, 18. März und 25. März beginn der Vorstellungen ist jeweils um 19.30 uhr, sonntags um 18 uhr

FLoH Im oHr VoN

GeorGeS FeyDeau

KOMÖDIE IN 3 AKTEN, DEUTSCH VON ELFRIEDE

JELINEK

19.00 uhr, Stadttheater, Großes Haus

Die Figuren treibt es von dem heteronormativen Himmel direkt in die Hölle, wo es freier, lasziver, enthemmter zugeht und sie sausen von der moralinsauren Wolke 7 mitten hinein in höllisch erotische Turbulenzen, in irrwitzige Verwirrspiele, bis sich die Ereignisse überschlagen und sie im Galopp in den Wahnsinn rasen. Einführung um 18.30 uhr.

18. FeBruAr

DoNIKKL KINDerFaSCHINGSKoNZerT-parTy

15.00 uhr, eventhalle Westpark Witzig, energiegeladen und sehr nah an den Kindern – ein GuteLaune-Konzert zum Mitsingen, Mittanzen und Mitlachen. Drei ausgezeichnete KinderzimmerStars bringen mit unglaublicher Power, mitreißender Animation und dreistimmigem Gesang das Publikum zum Tanzen und Singen. Wenn der sympathische Hit-Erfinder (Fliegerlied, So ein schöner tag, Aram sam sam) mit seinen Freunden über die Bühne fegt und die Stimmung zum Kochen bringt, dann ist klar: Die Partymacher sind da!

20 | Verlosungen | Anzeigen IN-direkt | 3. Februar 2023
12. FeBruAr 5. FeBruAr
E

„SImpLy THe beST –DIe TINa TurNerSTory“

20.00 uhr Stadttheater.

Festsaal

Kaum eine andere Show hat in den vergangenen Jahren für mehr Wirbel gesorgt als „Simply The Best – Die Tina Turner Story“. Hauptdarstellerin Dorothea „Coco“ Fletcher gilt weltweit als eine der besten Doppelgängerinnen und sieht dem Original verblüffend ähnlich. Nach mehr als 250 umjubelten Auftritten und über 250.000 begeisterten Besuchern geht die gefeierte Show „Simply The Best“ im Frühjahr 2023 erneut auf große Tournee.

MÄrZ eLVIS – DaS muSICaL

19.00 uhr, Stadttheater, Festsaal

Elvis Presley gilt mit einer Milliarde verkaufter Tonträger als der erfolgreichste Solokünstler aller Zeiten. Sein bekanntestes Konzert „Aloha from Hawaii“ gab der King of Rock’n’Roll am 14. Januar 1973 in Honolulu. 50 Jahre nach dem Konzert der Superlative lässt „ELVIS – Das Musical“ die Legende mit all seinen großen Hits wieder auferstehen. „ELVIS – Das Musical“ bringt die Magie rund um die Rock’n’Roll-Ikone zurück auf die Bühne und wurde bereits von mehr als einer halben Million Zuschauern frenetisch bejubelt.

musik liegt in der Luft

Ein Caterina Valente Abend – Antje Rietz und Band

Musik liegt in der Luft – das ist natürlich ein Konzertabend mit alten Schlagern, italienischer Reiselust und heißem Twist mit dem duft der 50er Jahre. Aber es ist auch noch so viel mehr: Eleganter Jazz trifft Bossa Nova, französisches Chanson paart sich mit Swing – musikalische Lust und Vielseitigkeit. Ganz Paris träumt von der Liebe, One Note Samba, Sag mit Quando oder Malaguena... Caterina Valente war nicht nur Schlagerstar sondern eine herausragende Jazzsängerin und Musikerin.

Mit einem gekonnten Mix aus retrostylischem Charme und vergnügter Virtuosität singt und erzählt Antje Rietz in faszinierenden Nuancen und da sie sich schon als sympathisches Multitalent bezeichnen lassen durfte, begegnen sich an diesem Abend zwei unterschiedliche, aber sehr vielseitige Damen, die eines gemeinsam haben: Musik im Blut. Weitere Information unter www.rietz.net

19. Februar 2023, Stadttheater Großes Haus

David Kebekus – überragend

Stand-Up nach amerikanischem Vorbild

Dinge, die David überragend findet, sind speziell bis manchmal sehr heikel. Aber präsentiert aus einer Perspektive, aus der man dann doch drüber lachen muss. Er zeigt in seinem Programm, wie interessante Comedy funktionieren kann. Über große Theorien bis zu den kleinen Kämpfen des Alltags. Mit seiner angenehm ruhigen Art präsentiert er unaufgeregt auch gern heftige Aussagen. Hierbei gelingt es ihm immer, eine Verbindung zur Gesellschaft und aktuell diskutierten Problemen herzustellen. Handgemachtes Material und mit Selbstironie und Herzblut befüllt.

„Wenn ich eine neue, interessante Perspektive gefunden habe, suche ich gute Pointen dazu, breche das Thema auf seine Essenz herunter und beleuchte alle Seiten mit vielen weiteren Witzen. Entweder ist mein Blickwinkel neu oder die Geschichte so persönlich, dass niemand außer mir diesen Witz dazu machen kann.”

Donnerstag, 9. Februar 2023, 20.00 uhr, eventhalle Westpark Fotos: ©

eLVIS – Das musical

50 Jahre „Aloha from Hawaii“

Sein Blick, seine Stimme, sein legendärer Hüftschwung – Elvis Presley gilt mit einer Milliarde verkaufter Tonträger als der erfolgreichste Solokünstler aller Zeiten. Sein bekanntestes Konzert „Aloha from Hawaii“ gab der King of rock’n’roll am 14. Januar 1973 in Honolulu. 50 Jahre nach dem Konzert der superlative lässt „ELVIS – Das Musical“ die Legende mit all seinen großen Hits wiederauferstehen und geht 2023 auf große Tour. Erstklassige Sänger, Schauspieler, Showgirls sowie die siebenköpfige „Las Vegas Showband“ gestalten ein unvergessliches Musik-Erlebnis.

5. märz 2023 • Ingolstadt / Festsaal • www.elvis-musical.co

3 x 2 Tickets!

Wir verlosen 3 x 2 Tickets für ELVIS – Das Musical. Schickt uns eine E-Mail mit dem Betreff „elVIs“ an gewinnspiel@in-direkt.de und ihr nehmt am Gewinnspiel teil. Teilnahmeschluss ist der 10. Februar 2023. teilnahme ab 18 Jahren, der rechtsweg ist ausgeschlossen.

IN-direkt | 3. Februar 2023 Verlosungen | Anzeigen | 21
25. FeBruAr 5.
IN-direkt verlost
Zachow Pictures, SIC, Marvin Rupert, davidbeecroft

Mitmachshow

Seit über 20 Jahren sorgen „Rodscha und Tom“ bei Kindern im gesamten deutschsprachigen Raum für leuchtende Augen und allerlei Ohrwürmer. Das Video „Affe in Afrika“ bringt es bei youTube auf über zehn Mio. Klicks. „Rodscha und Tom“ zaubern eine bunte Welt voller Fantasie und Witz in die Herzen ihrer Zuhörer. Musik zum Mitmachen, Träumen und einfach nur Spaß haben. Mit ihrem neuen Album „Stark wie ein Löwe“ begeistern sie jung und alt. Über 250.000 monatliche Spotify-Hörer und 380.000 Amazon Music-Hörer sind begeistert von den neuen Liedern.

STarK WIe eIN LÖWe-Tour

10. Februar in eichstätt im Alten Stadttheater

Beginn: 16.30 uhr

12. Februar in großmehring in der Nibelungenhalle

Beginn: 11.00 uhr

IN-direkt verlost ...

Wir verlosen 6 CDs. Sende uns ein Bild (gemalt, gebastelt oder fotografiert), als was du dich gerne im Fasching verkleidest, per Post oder E-Mail an gewinnspiel@IN-direkt.de oder an folgende Adresse: IN-direkt, Am Lohgraben 27, 85051 Ingolstadt und ihr nehmt am Gewinnspiel teil! Teilnahmeschluss ist der 8. Februar 2023. teilnahme ab 18 Jahren, der rechtsweg ist ausgeschlossen.

INKLUSION

Als Medienpartner des FC Ingolstadt 04 und des Goals for Kids Run, welcher im Rahmen des Triathlon Ingolstadt am 21. Mai 2023 stattfindet, fördert IN-direkt die Inklusion bei nicht nur sportlichen Veranstaltungen in Ingolstadt. Vor allem liegt uns die Gesundheit unserer Kinder am Herzen, aber auch das verständnisvolle Für- und Miteinander. Deshalb möchten wir Ihnen heute zwei Veranstaltungen unserer Partner ans Herz legen, die nicht nur die sportliche Fitness von Kindern fördern, sondern bei denen vor allem Teamwork und Gemeinschaft im Vordergrund stehen.

beim Schanzer Inklusionscamp vom 30. Mai bis 2. Juni 2023 können Kinder mit und ohne Handicap durch kleine Wettkämpfe, Motorik- und Koor-

Ausmalbild

dinations-Einheiten nicht nur ihre fußballerischen Fähigkeiten verbessern, sondern lernen auch, dass jeder Kicker wichtiger Bestandteil des Teams und unserer Gesellschaft ist. Nähere Infos finden Sie unter www.fcingolstadt.de/schanzer-inklusionscamp-2223 und am 21. Mai 2023 laufen Kinder für Kinder beim Goals for Kids-run, über den wir schon in den letzten zwei Ausgaben berichtet haben. Jahrgänge 2011 bis einschließlich 2013 laufen 1.000 Meter und Kinder ab Jahrgang 2014 bis einschließlich 2018 dürfen auf 500 Metern ihre Schnelligkeit testen. Anmeldeschluss ist der 13. Mai 2023. Einfach QR Code scannen und mehr erfahren.

IN-direkt | 3. Februar 2023
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