IN-direkt KW 25 Juni 2022

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KW 25 • 24. JUNI 2022 • AUS INGOLSTADT UND DER REGION • www.in-direkt.de

Pro/Kontra Sollte es künftig jährlich ein Bürgerfest geben? .......................... 12

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Droht eine Rezession? Vor allem energieintensive Unternehmen, wie beispielsweise Speditionen (Foto), stehen vor Hürden.

Direkt in die Rezession? Wirtschaftsexperte Franz Schabmüller über die aktuelle Krise

K

apitalismus, Marktwirtschaft, Globalisierung, internationale Vernetzung, die Suche nach dem günstigsten Preis: Seit dem Zweiten Weltkrieg hat sich die globale Wirtschaft mehr und mehr ineinander verwoben und so vielen Ländern dieser Erde – und damit auch deren Menschen – zu Reichtum und Wohlstand verholfen. Selbst größere wirtschaftliche Krisen konnte dieses Konstrukt bislang standhalten. Aber gilt das auch für den momentan aufziehenden Sturm? Es braut sich aktuell einiges zusammen: Der Druck wegen des Krieges in der Ukraine wächst, Energiepreise explodieren, dazu steigt die Inflation, die Null-Covid-Strategie Chinas lähmt die Wirtschaft und sorgt für Material- und Rohstoffknappheit, die Pandemie ist immer noch nicht gebannt und auch zukünftige Parameter, wie die Energiewende und der Fachkräftemangel könnten für weiteren Ungemacht sorgen.

Die Gefahr und die Sorgen vor einer weltweiten Rezession sind also real. Franz Schabmüller ist Geschäftsführender Gesellschafter der FRAMOS Holding GmbH und seit rund einem Jahr Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Ingolstadt. In unserem Interview bleibt der Wirtschaftsfachmann aber trotz allem positiv: „Meinem Optimismus geht es grundsätzlich gut. Wir sehen zum Teil dunkle Wolken, aber die Wirtschaft hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie mit Hürden umgehen kann“, sagte der 37-Jährige. „Natürlich besteht die Unsicherheit, was in den nächsten Monaten passiert. Ich denke, dass die Wirtschaft darauf die richtigen Antworten finden wird.“ Wie er den jüngsten IHK-Konjunkturindex bewertet, mit welchen Hürden er kämpft und ob er zeitnah mit einer Erholung rechnet, lesen Sie auf Seite 4.

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2 | Kurzmeldungen

IN-direkt | 24. Juni 2022

Neuer Bücherbus

Hauptzielgruppe sind Familien mit Kindern Dr. Christian Scharpf ist begeistert, als er den neuen Bücherbus der Stadt Ingolstadt betritt. Er schaut sich um, durchstöbert die einzelnen Rubriken und bleibt beim Thema Freizeit hängen. „Das klingt gut – auch wenn ich keine habe“, erzählt er mit einem Augenzwinkern, um dann beim Thema Rente hängenzubleiben. „Früher in Rente“, liest der Ingolstädter Oberbürgermeister den Titel einer Zeitschrift laut vor. „Das klingt auch spannend.“ Der neue Bücherbus hat viel zu bieten – mit unterschiedlichen Schwerpunkten. „Er bringt circa 4.000 Medien zu den Familien“, sagt Heike Marx-Teykal, die Leiterin der Stadtbibliothek. Da sollte also jeder etwas finden: von Bilderbüchern über Erstlesebüchern, Kinder-CDs und DVDs bis zu Zeitschriften und Erwachsenenromanen und -sachbüchern ist alles vorhanden. Der Bücherbus fährt in einem 14-tägigen Turnus insgesamt 23 Haltestellen in Ingolstadt an sowie neun Haltestellen in den Gemeinden, die innerhalb einer Zweckvereinbarung am Betrieb des Busses beteiligt sind. Am Bücherbus beteiligt haben sich beispielsweise die Gemeinden Karlskron, Eitensheim und Ernsgaden. Seit dem Jahr 2001 war der bisherige Bücherbus im Einsatz. Der neue Bus ist der dritte seiner Art. Durchschnittlich 20 Jahre beträgt die Nutzungsdauer. Der neue Bücherbus hat nun alles, was die Technik aktuell zu bieten hat. „Wir haben das Chassis gekauft und

eine Spezialfirma hat alles Weitere per Hand gefertigt“, sagt Marx-Teykal. Er beinhaltet neben den vielen Medien auch drei PC-Arbeitsplätze, Toilette mit Waschgelegenheit, eine Klimaanlage und eine bequeme Sofalounge im Heck. Auch für einen barrierefreien Zugang ist gesorgt. Eine Art Fahrstuhl ermöglicht damit gehbehinderten Menschen den Zugang.

CrossFit

Ingolstädter Duo siegt in den Niederlanden Die Ingolstädter Bastian Häusler und Johann Schmidt haben kürzlich den CrossFit-Wettkampf „Dutch Throwdown Buddy-Cup“ in den Niederlanden gewonnen. Das Duo setzte sich im Finale gegen 60 Kontrahenten aus ganz Europa in der höchsten Kategorie RX durch. „Wir sind natürlich super happy“, sagt Häusler. „Wir belegten noch nie zusammen den ersten Platz.

Beim „Dutch Throwdown BuddyCup“ mussten Häusler und Schmidt drei verschiedene Workouts absolvieren und waren dabei jeweils siegreich. Häusler und Schmidt nahmen vor der CoronaPandemie in der Regel an zwischen zwei und drei Wettkämpfen pro Jahr teil. Das Duo startete beispielsweise neben Deutschland bereits in Spanien, Zypern und in den Niederlanden. (tis)

Busfahrer Michael Amann hat das komfortable Fahrzeug sofort gemocht. Seit 1995 fährt er die Bücherbusse. Drei verschiedene Arten hat er bereits erlebt. „Begonnen hat alles mit einem Bus, dann folgte eine Art LKW. Nun haben wir wieder einen Bus“, erzählt er. Auch wenn der Bücherbus als Hauptzielgruppe Familien und Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter und den Grundschulen ansprechen will, hat er sofort einige Anhänger gewonnen. Natürlich zählt dazu auch Oberbürgermeister Scharpf – selbst wenn solche Themen wie Freizeit und Rente aktuell weniger relevant für ihn sein dürften. (tis)

Familienfest mit Bücherbus Die Stadtbücherei feiert den neuen Bücherbus am Samstag, 2. Juli, in der Zeit von 10 Uhr bis 15 Uhr mit einem Familienfest vor der Stadtbücherei im Herzogskasten. Der Bücherbus kann dann auf der Hallstraße am Carraraplatz besichtigt werden. Mitmachspiele, bei denen Sachpreise gewonnen werden können, und ein Kinderprogramm mit Zauberer rund um den Bus laden die Familien ein.

IMPRESSUM Herausgeber / Geschäftsführung: Christian Bauer V.i.S.d.P. Am Lohgraben 27 • 85051 Ingolstadt (08 41) 14 90 260-0 • info@IN-direkt.de

Kontakt allgemein: info@IN-direkt.de Pressemitteilungen etc. schicken Sie an: presse@IN-direkt.de

Redaktionsleitung: Grafik: Hans-Martin Kurka • presse@IN-direkt.de Helmut Sendldorfer grafik@IN-direkt.de Redaktion: Timo Schoch, Max Foerster, Ulrich Linder Verteilung: Georg Appel, Marie Weiss, Lucia Sindarin Prospektverteilung Bauer info@prospektverteilung-bauer.de Mediaberatung: (08 41) 768 76 Peri Häusler • haeusler@IN-direkt.de Sabine Kerner • kerner@IN-direkt.de Nächste Ausgabe: (08 41) 14 90 260-0 01.07.2022


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4 | Aus der Region

IN-direkt | 24. Juni 2022

Eine große Herausforderung

AKTUELLES KURZ & WICHTIG

Waldbrandgefahr: Flugzeuge patrouillieren Wegen anhaltend hoher Waldbrandgefahr im nördlichen Oberbayern hat die Regierung von Oberbayern die Luftbeobachtung für den Landkreis Eichstätt angeordnet. Der Flieger startet regelmäßig vom Stützpunkt Eichstätt und erreicht von dort aus die gefährdeten Waldgebiete im Landkreis. Die Beobachtungsflüge finden nachmittags statt. Die Regierung von Oberbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds.

Kongress über Künstliche Intelligenz Der Wissenschaftskongress in Ingolstadt beschäftigt sich am 30. Juni und 1. Juli mit dem Thema Künstliche Intelligenz (KI). Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft diskutieren darüber, wie KI in verschiedenen Lebensbereichen stattfindet und was KI dort bewirkt. KI & Mobilität, KI & Gesundheit, KI & Ethik und KI & Kunst / Kreativität sind die Themenfelder, die in Vorträgen und Podiumsrunden beleuchtet werden. Tickets, Informationen zum Kongress und das detaillierte Programm finden sich unter www.wikoin.de.

Donauschwimmen findet am 25. Juni statt Das Ingolstädter Donauschwimmen findet nach zwei Jahren Pause wieder am Samstag, 25. Juni, um 11 Uhr statt. Treffpunkt ist ab 10.45 Uhr am alten Messpegelhaus an der Luitpoldstraße, der Start ist um 11 Uhr. Das Ziel ist nach einem Kilometer flussabwärts an der Donaubühne. Die Wasserwacht begleitet die Schwimmerinnen und Schwimmer, so dass für höchstmögliche Sicherheit gesorgt ist.

Charity-Sommerfest in der FunArena Die Ingolstädter FunArena veranstaltet am Sonntag, 3. Juli, von 10 bis 18 Uhr ein Charity-Event. Der Erlös des Sommerfests wird an die „StreetbunnyCrew“ gespendet. Im Außenbereich gibt es das Tigerenten-Bullriding der AOK Ingolstadt, den Bunny-Grill, Autos zum Bestaunen, FotoWall mit Gewinnspiel und mehrere Überraschungen. Innen können sich die Besucher über die Streetbunnies und das Schanzer Kindl informieren. Alle anderen Bereiche sind regulär geöffnet.

Verunsicherung und Skepsis ist bei regionalen Unternehmen spürbar

Energiepreise, Null-Covid-Strategie, Ukraine-Krieg und andere Hürden: Die Wirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Foto: rawpixel.com/freepik

Es gibt diesen Film von Wolfgang Petersen. Ein Blockbuster. Einer, bei dem alles Unheil auf einmal zusammenkommt. In „Perfect Storm“ kämpfen Fischer nach einem reichhaltigen Fang um ihr Leben. Eine riesige Welle bringt das Boot zum Kentern. Alle sterben. Irgendwie erinnert aktuell Vieles an dieses Szenario. Nach fetten Jahren, großen Fängen, nach einem Wirtschaftswachstum sondersgleichen, darbt gerade das globale Wachstum. Mehr noch: Aktuell braut sich der perfekte Sturm zusammen. Ein Unheil droht. Denn es sind gleich mehrere Brennpunkte. Mehrere Stürme, die eine riesige Welle aufbauen. Ukraine-Krieg, Null-Covid-Strategie Chinas, Pandemie, Material- und Rohstoffmangel, Inflation, Fachkräftemangel, Energiepreise und, und, und.

Beim jüngsten IHK-Konjunkturindex betrachteten rund 40 Prozent der befragten Unternehmen die Lage als gut, nur 14 Prozent als schlecht. Soweit, so gut. Allerdings folgt das Aber beim Blick auf die kommenden Monate. „Da zeigt sich allerdings eine deutliche Verunsicherung und Skepsis“, sagt Franz Schabmüller, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Ingolstadt. „Da rechnen rund ein Drittel der Unternehmen mit einer Verschlechterung ihrer Geschäfte.“ Die heimische Wirtschaft schaut gebannt auf die prekäre Weltlage und nach China. Dabei leidet auch die Region unter den Auswirkungen – und das sogar stärker als in vielen anderen Gegenden Deutschlands. „Das liegt daran, weil die Region eben stärker von der Industrie geprägt ist“, erklärt Schabmüller.

Die große Frage ist nun: Wie geht es weiter? „Klar ist, die Energieund Rohstoffpreise werden voraussichtlich hoch bleiben“, sagt Schabmüller. „Das liegt daran, dass sich an der abgekühlten Beziehung zu Russland so schnell nichts ändern wird.“ Dazu werde sich der demografische Wandel deutlich mehr bemerkbar machen. Das verschärfe die Lage hinsichtlich des Fachkräftemangels. „Das wird das Wachstum deutlich bremsen. Die Lage bleibt also schwierig, aber sicherlich nicht unhändelbar“, sagt Schabmüller. „Vor allem bleibt nun der Blick in Richtung Herbst spannend, wie sich die Pandemie entwickelt und wie China mit der Null-Covid-Strategie weiter umgeht.“ Ein Drittel der Unternehmen rechnet deshalb laut Schabmüller erst im Jahr 2023 mit einer Verbesserung der Situation. „Rund die Hälfte wagt derzeit überhaupt keine Prognose. Das spiegelt die große Verunsicherung und Skepsis wider“, sagt der Wirtschaftsfachmann. An eine richtig große Krise, an den perfekten Sturm will Schabmüller aber noch nicht glauben. „Grundsätzlich sorgen Krisen für Einbrüche, aber nach einer gewissen Zeit auch wieder für Erholung“, sagt er. Lesen Sie hier das ausführliche Interview mit Franz Schabmüller

Unberechenbare Krisen Kommentar von Timo Schoch

W

ir kämpfen nicht nur gegen eine Krise. Wir haben es aktuell mit mehreren Krisen zu tun, die ineinander verwoben sind: Inflation, Energiekrise, Lebensmittelknappheit, Energiewende, Ukraine-Krieg, Null-Covid-Strategie Chinas, Pandemie. Und genau das, macht alles so schwer und unberechenbar.

die Stimmung in der heimischen Wirtschaft sinkt. Aber das ist nur eine Momentaufnahme. Wichtiger dabei ist die Perspektive. Und die sieht düster aus. Die Erwartungen gehen massiv zurück. Da mag der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Ingolstadt, Franz Schabmüller, noch soviel Optimismus verbreiten, es deutet alles auf eine Rezession hin.

Die IHK hat in ihrem jüngsten Konjunkturindex festgestellt, dass

Doch wie vehement fällt diese aus? Was erwiesen ist: Wir spü-

ren bereits Auswirkungen auf unseren Geldbeutel. Alles wird teurer. Die Krisen bedrohen unseren Wohlstand. Doch wohin führt der Weg? Stehen wir vor der größten Herausforderung nach dem Zweiten Weltkrieg? Vielleicht ist aber auch alles nur halb so schlimm – also ein reinigendes Gewitter, bei dem sich die Wirtschaft neu aufstellt und gestärkt hervorgeht. Prognosen sind aktuell unmöglich. Vielleicht ist das ja auch gut so.


Aktuelles | 5

IN-direkt | 24. Juni 2022

SO GESEHEN Namen sind wie Schall und Rauch

B

Emotionale Themen: Zweimal sind die Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger am 24. Juli aufgerufen, über zentrale Bauprojekte der Stadt abzustimmen. Die Debatte über das Für und Wider wird aktuell immer hitziger geführt. Das gleicht beinahe schon einem rasanten Fußball-Derby.

„36 Grad“

Hochsommerliche Temperaturen beim Sommerfest im Piuspark

Begeisterte Zuhörer beim „Dream-Concert“

Schon 2007 hat es Inga Humpe in ihrer damals veröffentlichten Single geahnt und am letzten Sonntag wurde es beim ersten Fest im neu eröffnenden Piuspark auch beinahe Wirklichkeit: In der Wetterstation Ingolstadt wurden zwar keine „36 Grad“, sondern nur 35,2 Grad gemessen, aber auch diese Temperaturen haben dem Veranstaltungsteam des Freundeskreises Piuspark, allen Akteuren und den Helfern sowie auch den Zuschauern viel abverlangt. Schwitzen war also angesagt und durch massenweise Abkühlung im gefühlt 30 Grad warmen Pius-See, aber auch durch viel Flüssigkeitszufuhr konnte zumindest ein bisschen dem Wetter getrotzt werden. Los ging es bereits am frühen Morgen mit den Helfern des Technischen Hilfswerks Ingolstadt, die für

verschiedene Auftritte der Musikgruppen und auch für das DreamKonzert am Abend ein schwimmendes Floß aus Pontons zu Wasser gelassen haben. Das war auch ein organisatorischer Glücksgriff, denn so konnten trotz knapper Platzverhältnisse vor der Bühne viele Zuschauer rund um den See die Künstler in optimaler Position verfolgen und das Highlight am Abend, die Reise durch die Welt der Musi-

cals mit Stefan Bernhard am Piano konnten viele Zuschauer von allen Seiten genießen. Aber auch tagsüber war nach der Eröffnung durch die Schirmherrin, Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll Etliches geboten: Neben vielen sportlichen Aktivitäten der Ingolstädter Vereine, der Maskottchen-Parade und auch dem Verlosen von vier Freifahrten im WestPark-Ballon konnten die Zuschauer ein buntes Programm genießen. Zwar war der Zustrom vormittags und am frühen Nachmittag doch noch recht überschaubar, was definitiv den hohen Temperaturen geschuldet war, aber umso mehr strömten am frühen Abend die Zuschauer in großer Zahl auf das Gelände. Nach mehreren Zugaben war dann ein rundum gelungenes Fest zu Ende und viele fragten bereits bei den Organisatoren nach, wann denn mit der nächsten Veranstaltung dieser Art zu rechnen sei. (Uli)

Einfach ein Hingucker: Die Maskottchen-Parade

ei Namen kennt die Kreativität keine Grenzen. Obwohl – so ganz zutreffend ist dieser Satz auch wieder nicht. So gibt es bei den Vornamen doch eine Häufung von Elias und Liam oder Emilia und Emma. So gesehen sind die Deutschen bei der Namensgebung ihrer Kinder nicht so kreativ. Und auch die Behörden machen so manchen kreativeren Überlegungen einen Strich durch so manche Elternplanungen. Agfa, Grammophon, Lenin, Judas oder McDonalds wurden beispielsweise verboten. Apropos Verbot: Der Ingolstädter Autobauer Audi hat das chinesische Pendant Nio verklagt. Die Asiaten sind ja recht bekannt dafür, dass sie gerne abkupfern. Nun wollten Nio die beiden neuesten SUVModelle ES6 und ES8 nennen. Da hatte die Rechtsabteilung Audis etwas dagegen. Schließlich erinnern die Namen zu sehr an einen Audi S6 und Audi S8. Da stellt sich nun allerdings die Frage, ob die Ingolstädter auch etwas dagegen gehabt hätten, wenn die Chinesen ihre neuen Modelle e-tron genannt hätten, um den französischen Markt zu erschließen? Was sich für deutsche Ohren so ähnlich wie etron anhört, schreibt sich im Französischen „étron“ und bedeutet übersetzt Kothaufen. Audi könnte sich mit Nio ja auf diesen Namen einigen. Eine schöne Woche wünscht

Ihr Stadtbummler ZAHL DER WOCHE

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Millionen Euro betragen nun offenbar die Baukosten für den zweiten Bauabschnitt (Intensivstationen, die „Stroke-Unit“ (Schlaganfalleinheit) und die Linksherzkathetermessplätze) bei der Sanierung des Klinikums Ingolstadt. Das geht aus den Unterlagen des Klinikum-Zweckverbands hervor. Damit steigen die Kosten um rund 25 Millionen Euro. Im Jahr 2015 wurden für diesen Bauabschnitt rund 45 Millionen Euro veranschlagt. Für die Generalsanierung des Klinikums wurde einst mit etwa 320 Millionen Euro kalkuliert. Diese Summe dürfte aber nicht ausreichen.


6 | Kultur

IN-direkt | 24. Juni 2022

Faschingsumzug im Hochsommer

Der TSV Pförring sorgt für eine Premiere – Interview mit Vorstand Marcus Dussmann Wie kam es zu der Idee, einen Faschingsumzug mitten im Hochsommer zu veranstalten? Wir haben zwei Jahre Corona-Pandemie hinter uns. In dieser Zeit fand praktisch kein Faschingsleben statt. Wir dachten uns: Die Leute wollen sicherlich wieder etwas zum Lachen haben. Sie wollen raus und gemeinsam feiern. Da die Corona-Beschränkungen nun weitgehend alle gefallen sind, bietet sich das an. So reifte der Entschluss, einen Faschingsumzug im Hochsommer zu veranstalten. Und bislang kenne ich auch keinen anderen Ort, der dies dann auch tatsächlich umgesetzt hat.

Foto: Patrick Hermans/Fotolia

Wie hat alles begonnen? Es war zu Beginn nur eine kleine Idee. Einige Kollegen aus der Vorstandschaft haben gelesen, dass Karnevalshochburgen auch an soetwas gedacht haben und etwas ähnliches planen würden. Dann haben wir dies intern diskutiert. Die einen oder anderen waren zuerst nicht so sehr davon begeistert. Aber je weiter wir uns darüber ausgetauscht haben, desto mehr reifte die Idee, dass wir soetwas auch tatsächlich machen wollen.

Die Corona-Pandemie hat viele Winterveranstaltungen platzen lassen. Unter anderem mussten deshalb zahlreiche Faschingsumzüge abgesagt werden. Der TSV Pförring holt dies nun nach: Am 25. Juni wird in Pförring die närrische Zeit mit einem Faschingsumzug gefeiert. Damit schaffen die Vereinsverantwortlichen ein Novum. Herr Dussmann, wird die Welt immer verrückter? Marcus Dussmann: Verrückte Zeiten erfordern verrückte Maßnahmen (lacht).

Wie lange haben Sie geplant? Die erste Idee kam im März auf. Zwei, drei Sitzungen lang haben wir uns ausgetauscht. Was ist alles geplant? Geplant ist dasselbe wie im Winter: ein ganz normaler Faschings-

Der Faschingsumzug Der TSV Pförring veranstaltet am Samstag, 25. Juni einen Faschingsumzug. Die Veranstaltung mit Faschingstreiben am Marktplatz, Barbetrieb und Livemusik beginnt um 16 Uhr. Die Fußgruppen stellen sich ab 15 Uhr auf. Eine Anmeldung als Fußgruppe und weitere Informationen gibt es unter www.tsvpfoerring.de.

umzug, mit Umzug der Fußgruppen, mit Barzelt und DJ. Dazu gibt es etliche Versorgungen für Essen und Trinken. Unter anderem wird – wie gewohnt bei uns – am Marktplatz die Partyband „Spitz af Knopf“ spielen. Nun hat die Kreisbehörde die Faschingswagen nicht genehmigt. Das ist ein Wermutstropfen. Sie wurden aufgrund einer Brauchtumsausnahme nicht genehmigt. Die Politik ist der Meinung, man könne im Hochsommer keinen Faschingsumzug veranstalten, weil der Brauchtum vom 15. November bis Aschermittwoch dauert. Sie spüren also schon, dass die Traditionalisten dem Ganzen nicht so offen gegenüberstehen. So kann man es sagen. Es sind gemischte Gefühle dabei. Die Mehrheit steht dem Ganzen aber offen gegenüber. Wir hoffen deshalb noch auf weitere Anmeldungen von Fußgruppen.

Wird der Umzug im Sommer dann zur Tradition? Das weiß ich noch nicht. Wir wollen zuerst einmal die Resonanz am 25. Juni abwarten. Aktuell sind über 20 Fußgruppen angemeldet. Beim letzten Faschingsumzug vor der Pandemie hatten wir insgesamt 65 Gruppen, davon bestand etwa die Hälfte aus Faschingswagen. Momentan gehen wir bei den Besucherzahlen also nicht von dem Ansturm aus, den wir sonst bei einem regulären Umzug haben. Wir kalkulieren vorsichtig. Nach der Veranstaltung ziehen wir ein abschließendes Fazit. (tis)

ZUR PERSON

Marcus Dussmann (25) ist im Vorstand des TSV Pförring und verantwortlich für den Faschingsumzug. Dussmann arbeitet im Vertrieb und lebt in Pförring.

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Wirtschaft | 7

IN-direkt | 24. Juni 2022

Ein neues Wir-Gefühl für die Innenstadt IN-City e.V. seit zwei Monaten mit neuem Geschäftsführer

Ansätze. Als Plattform für das Innenstadt-Flair will er mit durchgängigeren Veranstaltungen, wie er es nennt, die Menschen in die Innenstadt bringen und abholen. Dabei darf der Zweck einer Veranstaltung aber nicht aus den Augen geraten, betont er. Das bedeute auch die Auswertung des Erfolges und durchaus auch die Wiederbelebung von Veranstaltungen, die es früher einmal gab. Die durchaus beliebte Veranstaltung Stadturlaub wird es dieses Jahr indes nicht geben.

Auch die Belebung der Fußgängerzone in der Ingolstädter Innenstadt ist ein Anliegen von IN-City e.V.

Die Zeiten, in denen Marcus Frammelsberger vor zwei Monaten das Amt des Geschäftsführers bei INCity übernommen hat, sind wahrlich keine einfachen. Hatte sich während der zweijährigen Corona-Krise fast niemand eine Steigerung vorstellen können, löste der russische Angriffskrieg auf die Ukraine eine neue Situation aus. Begleitet von einer immer höheren Inflation und Problemen in den Lieferketten, belasten diese Rahmenbedingungen nicht nur die Weltwirtschaft im Allgemeinen, sondern ganz konkret auch die Händlerinnen und Händler der Ingolstädter Innenstadt, die im Verein IN-City organisiert sind. IN-City hat sich zum Ziel gesetzt, die Innenstadt nachhaltig zu stärken und beispielsweise durch Veranstaltungen zu beleben, um damit auch eine erhöhte Besuchsfrequenz zu erreichen. Als Sprachrohr der Geschäfte in der Innenstadt verfolgt der Verein dabei den stetigen Austausch mit allen beteiligten Akteuren aus Politik, Stadt und Verwaltung, aber auch den Anwohnern oder Kulturschaffenden. IN-City-Geschäftsführer Marcus Frammelsberger kann dabei auf ein kleines, aber feines Team seiner Geschäftsstelle bauen, wie er verrät. Es habe ihn sehr gefreut zu sehen, wie motiviert seine Mitarbeiter trotz der schwierigen Coro-

na-Zeit waren, als er vor zwei Monaten seine Stelle als Nachfolger von Teresa Treittinger übernahm. Denn die Sorgen der IN-City-Mitglieder sind ganz konkret: Wie ist es um die Lagerhaltung für das Geschäft bestellt, bei permanent, nicht beeinflussbaren Lieferkettenproblemen, besonders in Asien? Welchen Einfluss haben die derzeitigen Preissteigerungen auf das Einkaufsverhalten der Kunden und die Preisgestaltungen im Geschäft? Themen, die sowohl Kunden als auch Händler derzeit massiv beschäftigen und umtreiben. Marcus Frammelsberger versucht dabei durch eine realistische Betrachtung der Gesamtsituation als Ansprechpartner stets ein offenes Ohr für alle zu haben. Die Rahmenbedingungen für den Innenstadthandel lobt er ausdrücklich. Die Renovierung der Fußgängerzone sei ein nötiger und wichtiger Baustein für die positive Ausrichtung der Innenstadt gewesen. Über den ein oder anderen dekorativen Aspekt könne man sicher noch reden, aber der Grundstein sei gelegt, ist er überzeugt. Auch die Veranstaltungsoffensive des Kulturamts hebt er hervor. Darauf aufbauend organisiert IN-City auch weiterhin Veranstaltungen zur Belebung der Innenstadt. Dabei stellt der IN-Ci-

Foto Kurka

ty-Geschäftsführer besonders den Kindertag heraus, der vor kurzem alle Erwartungen übertroffen habe. „Zu sehen, wie voll die Fußgängerzone war und wie begeistert die Kinder die Spielstationen angenommen haben, hat uns alle sehr gefreut.“ Auch wenn die kühlere Jahreszeit noch ein wenig auf sich warten lässt, laufen schon jetzt die Planungen für eine Wiederholung der Eis-Arena auf dem Paradeplatz im Winter. Auch den verkaufsoffenen Feiertag am 3. Oktober soll es wieder geben. Im Gegensatz zu anderen Städten, gibt es in Ingolstadt bisher keine verkaufsoffenen Sonntage. Dabei hinterfragt Frammelsberger jedoch auch die bisherigen

Was Frammelsberger positiv stimmt, ist der starke Wille aller Beteiligten – trotz schwieriger Zeiten – etwas für die Innenstadt voranzubringen. Dazu zählt auch der von der Stadt in Werkstattgesprächen entwickelte 25-Punkte-Plan der Innenstadtbelebung, von dem schon einige Aspekte realisiert werden konnten und auch personell beispielsweise den Innenstadtkümmerer Valentin Herbold installiert hat. „Wir haben immer eine offene Türe und suchen die offene Kommunikation“, betont Marcus Frammelsberger. „Besonders auch die kommende Generation soll das Gefühl bekommen, dass alle beteiligt sind und bei allem, was wir machen, auch die jungen Leute mit an Bord sind.“ Da auch Händler untereinander sich nicht immer ganz einig sind, werden dabei sicher noch die ein oder andere Herausforderung als Kommunikator und Vermittler auf den neuen IN-City-Geschäftsführer zukommen. Ein gemeinsames Wir-Gefühl kann dabei nur hilfreich sein. (Haku)

So schmeckt der Sommer! aus eigener Schlachtung • gut abgehangene Steaks aus eigener Rinderaufzucht • Marinierte Schweine- und Putensteaks • Grillwürste wie Rinderbratwürstl, Käsegriller, Fränkische- und Schweinsbratwürstl, Cevapcici und natürlich ganzjährig • unsere Wurst- und Fleischspezialitäten • verschiedene Brot- und Semmelsorten, Ciabatta, Hefezöpfe und Kuchen aus unserer Backstube

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im Moos Unsere Öffnungszeiten: Dienstag 13 – 18 Uhr & Freitag 9 – 18 Uhr • Familie Brüderle Ingolstädter Str. 76a • 86669 Königsmoos • Tel. 0 84 54/ 28 78 • www.hofladenimmoos.de


8 | Sport

IN-direkt | 24. Juni 2022

ABC

Das Stockcar-

SLR Ingolstadt veranstaltet am 10. Juli ein Rennen in Irfersdorf – Ein A bis Z zu den wichtigsten Begriffen im Sport

A wie Abnahme

Die Fahrzeugabnahme erfolgt am Samstag durch die Funktionäre des Bayerischen Stock-Car-Verbands (BSCV).

G wie Gurt:

Ein Fünfpunktgurt in drei Zoll ist Vorschrift, damit die Fahrer sicher und fest mit den Schalensitzen verzurrt sind.

B wie Bügel:

Ein absolutes Muss ist der Überrollbügel. Er schützt die Insassen beim Überschlag.

C wie Crashen:

Crashen ist erlaubt, aber nicht in allen Klassen. Handelt es sich um Fahrzeuge der Superklasse, welche sehr schnell sind und einen höheren Wert haben, besteht ein Crashverbot.

D wie Damen:

Sie können wahlweise im Damenlauf starten oder in jeder anderen Klasse gemischt mit den Herren.

E wie Endlauf:

Das letzte Rennen in der Saison, bei dem die Meisterschaft herausgefahren wird. An den Start gehen die 20 besten Fahrer jeder Klasse.

F wie Fahnen:

Es gibt Fahnen in gelb, rot und schwarz. Gelb bedeutet: Hier kommt ein Hindernis. Rot bedeutet: Rennstop. Schwarz bedeutet: Disqualifiziert. Der Fahrer muss die Rennstrecke verlassen.

H wie Helm:

Ein Vollvisierhelm oder Crosshelm mit Schutzbrille sind Pflicht und zum Schutz absolut notwendig.

L wie Lager:

Im Fahrerlager werden alle StockcarAutos abgestellt. Unter jedem Fahrzeug befindet sich eine Ölauffangwanne. Die Fahrzeuge sind komplett mit einer Plane abgedeckt. Im Zeltlager wird nach gemütlichen Abenden in Zelten oder Fahrzeugen übernachtet.

M wie Motoren: I wie Innenraum:

Im Innenraum der Rennstrecke befindet sich die Feuerwehr, um möglichst schnell an den Fahrzeugen zu sein, wenn diese beispielsweise einen Überschlag haben.

Das Aufhäulen der Motoren gehört beim Start dazu und hebt die Spannung. Bei manchen spiegelt es aber die Nervosität vor dem Start.

N wie Nackenkrause: J wie Juniorcup:

Ab 14 bis 18 Jahren dürfen die Junioren an den Start. Das Fahren außerhalb der Rennstrecke ist untersagt, da kein gültiger Führerschein vorliegt.

Die Nackenkrause ist ein sinnvoller Schutz, um den Nacken zu stützen und den Kopf bei ein Crash schnell abzufangen.

O wie Ölwannenschutz: K wie Kleidung:

Die Fahrer tragen geeignete Rennkleidung als Overall oder Latzhose mit dazugehöriger Jacke, feste Schuhe, Helm, Nackenkrause und Handschuhe werden empfohlen.

Ein Ölwannenschutz ist absolute Pflicht, damit die Ölwanne geschützt ist. Tritt trotzdem mal Öl aus, so ist die Feuerwehr sofort vor Ort und behandelt dies mit Ölbinder. Das Erdreich mit Öl wird sofort entnommen und gesondert entsorgt.


Sport | 9

IN-direkt | 24. Juni 2022

P wie PS:

Die PS-Zahl richtet sich nach der jeweiligen Klasseneinteilung. Im Juniorcup, der kleinsten Klasse, sind Autos bis 60 PS erlaubt, über 1800 Kubikzentimeter haben die Fahrzeuge bis zu 200 PS.

Q wie Qualifying, auch Training genannt:

Es findet am Samstag statt, wo eine Runde auf Zeit gefahren wird. Nach dieser Zeit wird dann die Startaufstellung erstellt.

R wie Rennen:

Das Rennen wird über zwölf Runden ausgetragen. Je nach Klasse darf gecrasht werden, aber auch hier gibt es Regeln. Ein absichtlicher Crash in die Fahrerseite oder ins Dach sind zum Schutz des Fahrers verboten.

S wie Schalensitz:

Der Fahrer sitzt in einem Schalensitz, welcher fest im Fahrzeug verschraubt ist. Die seitlichen Erhöhungen unterstützen den Halt des Fahrers.

T wie Transponder:

In jedem Fahrzeug wird ein Transponder eingebaut. Beim Einfahren in die Rennstrecke wird dieser erfasst und dem Fahrzeug zugeordnet. Fährt das Fahrzeug dann über eine Schleife, welche sich in der Nähe vom Turm mit der Rundenzählung befindet, wird automatisch die Runde erfasst.

U wie Uhrzeigersinn:

Überschläge gehören zum Stock-Car dazu. Werden alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten, so zieht sich der Fahrer in der Regel keine Verletzungen zu. Doch passieren kann in jeder Sportart etwas.

Das

Stockcar-ABC V wie Verein:

Sport-Light-Racing Ingolstadt (SLR) veranstaltet seit mehr als 40 Jahren Rennen. Im Jahr 2023 wird der Verein 50 Jahre und lebt bereits bei einigen Mitgliedern in der dritten Generation. Der SLR ist Mitglied im Dachverband BSCV. Aktuell gibt es 47 Vereine, die dem BSCV angeschlossen sind.

ng: Die VeranstaltuSL R

Das Heimrennen des li in Ingolstadt ist am 10. Ju es). gri Irfersdorf (Stadt Beiln und en on Sämtliche Informati r de f au Sie Termine finden ter un s ein Ver Webseite des . www.slr-ingolstadt.com

W wie Wasserfass:

Je trockener die Strecke, desto mehr Staubentwicklung. Ist diese zu hoch, fährt der Fahrer in eine Staubwand, was die Sicherheit gefährdet. Dann ist das Wasserfass gefragt. Es spritzt etwas Wasser in die Strecke, um den Staub zu binden. Je nachdem, wieviel Wasser eingebracht wird, ändert sich die Bodenbeschaffenheit, wodurch die Strecke schnell zu einer Rutschpartie werden kann.

X wie XS:

XS ist die kleinste Größe. Im Stock-Car sind das die Kinder mit den Karts. Sie dürfen nach dem Bahndienst ein paar Runden drehen und haben den größten Spaß dabei.

Y wie Yes:

Yes wie ja. Ja, Stock-Car ist anders. Ja aber auch cool. Ja, die Fahrer und die Zuschauer haben Spaß. Und ja: Die Action kommt nicht zu kurz.

Z wie Zeltplatz:

Die Fahrer übernachten zum Teil an der Strecke auf dem Zeltplatz. Bei einigen Vereinen wird am Samstagabend gekocht, um dann gemeinsam zu essen.

Die Geschichte

Der Ve r ba nd

Um das Reglement und die Bestimmungen einzuhalten und zu überwachen, gibt es die Nationalen Stock-CarVerbände. Bayern hat zum Beispiel den BSCV (Bayrischer Stockcar Verband). Der Verband ist in zwei Gruppen aufgeteilt: Die Vereine um Regensburg, Straubing, Landshut und Passau bilden die Gruppe Süd. Die Gruppe Nord umfasst die Gebiete zwischen Regensburg, München, Ingolstadt, Nürnberg und Weiden. In beiden Gruppen werden pro Jahr fünf Wertungsläufe veranstaltet, bei dem sich nur die besten Fahrer und Mannschaften der jeweiligen Gruppe für den gemeinsamen Endlauf qualifizieren. Die Besten der Besten ermitteln in einem Endlauf, wer die Trophäe des Bayerischen Meisters und die Trophäe des Deutschen Meisters der jeweiligen Klasse gewinnt.

Beim Stock-Car handelt es sich um eine Motorsportart. Die Wurzeln des Sports liegen im Alkoholschmuggel. In den USA der 1930er-Jahre verwendeten Alkoholschmuggler frisierte Serienfahrzeuge , um mit ihrer Fracht der amerikanischen Polizei zu entkommen. Im Laufe der Jahre, nach der Rezession, fuhr die amerikanische Jugend aus Langweile nachts Rennen gegeneinander, um festzustellen wer das schnellste Auto hatte. Daraus entwickelte sich eine Rennsz ene, die mit Alkoholschmuggel nichts mehr zu tun hatte, sondern bei der es um den Nervenkitzel und Spaß ging.


10 | Wirtschaft | Anzeige

IN-direkt | 24. Juni 2022

Eine der typischen Verteilerstationen von COM-IN im Stadtgebiet. Fast fertig, es fehlt noch die Hauswurzmatte.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Glasfaser und Hauswurz

Neues Begrünungskonzept der Glasfaserverteilstationen von COM-IN

Christian Siebendritt

IN-direkt steigt heute dem Ingolstädter Kommunikationsanbieter COM-IN tatsächlich aufs Dach, berichtet von den aktuellen Begrünungsmaßnahmen auf den Verteilstationen und unterhält sich mit Geschäftsführer Christian Siebendritt über die Aktivitäten, seine Firma nachhaltig auszurichten.

Ein vielschichtiger Aufbau: Hier werden gerade die Entwässerungsmatten verlegt.

Herr Siebendritt, in den nächsten Wochen erhalten über 20 Glasfaserverteiler im Stadtgebiet – die PoP-Standorte – eine Dachbegrünung. Wie kam es dazu? Weil wir überzeugt sind, dass das eine gute Sache ist. Wir konnten in einem Pilotprojekt, an dem das Gartenamt und die Stadtwerke beteiligt waren, erste positive Erfahrungen mit der Begrünung unserer Verteilstationen sammeln. Dank einer Fördermaßnahme ist es nun möglich, viele weitere Standorte unserer Netzknotenpunkte zu bepflanzen.

Entstehen durch die Begrünung für Ihre Verteiler noch andere Vorteile? Wir konnten nach einer knapp zweijährigen Pilotphase etliche Vorteile feststellen: Mehr Grün in der Stadt sorgt für ein besseres Mikroklima, Insekten finden durch die Bepflanzung Nahrung und Lebensraum. Die Pflanzen speichern Wasser, was dazu führt, dass unsere Verteilstationen im Sommer besser isoliert sind und wir weniger Energie in die Kühlung stecken müssen. Das spart Kosten und mindert den CO2-Ausstoß.

Bei den etwa garagengroßen Gebäuden sieht man von unten recht wenig … … aber es heißt auch „alles Gute kommt von oben“. Spaß beiseite, die Begrünung der Dachflächen wird von einem Fachbetrieb, der Firma Gartenidee Kuchler aus Geisenfeld, durchgeführt, denn dazu ist ein mehrlagiger Aufbau notwendig. Die Pflanzen sollen ja langfristig wachsen und gedeihen ohne dass dadurch ein pflegerischer Aufwand entsteht. In Summe begrünen wir damit rund 400 m2.

Welche weiteren Aspekte stehen momentan noch auf Ihrer Nachhaltigkeitsagenda? Hier ein paar Beispiele: An besonders gut geeigneten Verteilstandorten wollen wir Photovoltaikanlagen errichten, um saubere Energie zu erzeugen und zugleich unsere Stromkosten zu senken. Die COMIN bezieht von den Stadtwerken zu 100 % Ökostrom, wir richten unsere Fahrzeugflotte mehr und mehr auf E-Mobilität aus. Wir bieten unseren Beschäftigten die Möglichkeit des Fahrrad-Leasings

und bezuschussen Fahrkarten des ÖPNV, um unsere Kolleginnen und Kollegen zu umweltfreundlicher Mobilität zu motivieren. Aber ein zentraler Punkt unseres Nachhaltigkeitsbeitrags liegt in unserer Technik bzw. in unseren Produkten. Die Datenübertragung über die Glasfaser ist anerkanntermaßen die Technologie, die am wenigsten CO2-Ausstoß verursacht. Der liegt bei Kupfer oder gar Mobilfunk um ein Vielfaches höher. Machen Ihnen die aktuell hohen Strompreise zu schaffen? Als langjähriger Stadtwerkekunde profitieren wir momentan von den aktuell günstigeren Strompreisen, die Erhöhung wird uns aber im kommenden Jahr genauso wie alle anderen auch treffen. Mit der Begrünung unserer Netzknotenpunkte und der damit einhergehenden Wärmedämmung hoffen wir, unseren Energiebedarf dauerhaft ein wenig senken zu können. Aber wir bleiben aus Überzeugung beim Ökostrom, das passt auch zur kommunalen Nachhaltigkeitsagenda.

Wo sehen Sie COM-IN in etwa in zehn Jahren? Wir versorgen als Marktführer sowohl Privat- wie auch Geschäftskunden mit unseren sicheren, hochverfügbaren und nachhaltigen Internetdiensten. Die EU hat die Zeit bis 2030 zur Dekade der Digitalisierung ausgerufen. Elementarer Bestandteil ist dabei die digitale Infrastruktur. Das flächendeckende Glasfasernetz der COM-IN passt also ideal in diese EU-weite Strategie und gleichzeitig sorgen wir dafür, dass Ingolstadt am Ende dieser Dekade ein zukunftsfähiger Standort bleibt. Herr Siebendritt, wir danken für das Gespräch! (ULi)

I N FO S Die COM-IN Telekommunikations GmbH ist ein kommunales Unternehmen, das auf Glasfaser spezialisiert ist. Sie wurde 1998 gegründet, die Gesellschaftsanteile werden zu 75 Prozent über die Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH gehalten, weitere Gesellschafter sind die Sparkasse Ingolstadt Eichstätt AöR, die Reissmüller Familienstiftung GmbH & Co. KG sowie Gebrüder Peters Beteiligungs GmbH. Der COM-IN obliegen die Planung, die Herstellung, die Unterhaltung und der Betrieb von Telekommunikationsnetzen und – anlagen. Sie versorgt über 16.000 Privat- und Geschäftskunden in weiten Teilen Ingolstadts und zum Teil in der Region.


Portrait | 11

IN-direkt | 24. Juni 2022

Fotos: Audi AG

Peter Mosch: „Audi muss Audi bleiben.“

Der Betriebsratsvorsitzende setzt sich für die Belange der Mitarbeiter bei Audi ein Nach den Audi-Betriebsratswahlen im März in Ingolstadt und Neckarsulm wurde im Mai der Gesamtbetriebsrat konstituiert. Unter dem Vorsitz von Peter Mosch, der gleichzeitig auch Betriebsratsvorsitzender in Ingolstadt ist, tritt das Gremium standortübergreifend für die Interessen der Beschäftigten ein. Klarer Kurs: Audi muss Audi bleiben. Ein mitbestimmtes, weltweit erfolgreiches Unternehmen, in dem die Menschen und ihre gemeinsame Arbeit im Mittelpunkt stehen. „Wir müssen den digitalen, elektrischen und ökologischen Umbruch bei Audi gestalten“, sagt der Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Mosch. „Dabei stehen für mich die Interessen und Bedürfnisse der Beschäftigten an erster Stelle. Das heißt: Produktionsauslastung beider deutscher Audi-Wer-

ke, Modernisierung der Standorte und Arbeitsplätze, Investitionen in die Infrastruktur, die Aufenthaltsqualität sowie die langfristige Beschäftigungssicherung und Qualifizierung. Ziel ist es, Sicherheit in unsicheren Zeiten zu geben, damit die Audianerinnen und Audianer ihre Zukunft gestalten können – beruflich wie privat.“ Peter Mosch wurde 1972 in Neuburg an der Donau geboren. Er ist verheiratet und Vater von zwei Töchtern. Er spielt leidenschaftlich gerne Tennis und Schafkopf. 1987 begann er seine Berufsausbildung zum Industriemechaniker bei Audi und wurde im selben Jahr Mitglied der IG Metall. Im Anschluss an seine Lehre arbeitete Mosch als Maschinenschlosser. Von 1993 bis 1995 absolvierte er den Lehrgang zum Industriemeister mit Auszeichnung der Baye-

rischen Staatsregierung. Als Industriemeister war Peter Mosch 1995 im Werkzeugbau tätig. 1997 wechselte er in die Montage Instandhaltung und war dort bis zu seiner Wahl in den Betriebsrat 1998 eingesetzt. Bereits 1990 engagierte sich Mosch als gewählter IG MetallVertrauensmann in den Strukturen der gewerkschaftlichen und betrieblichen Arbeitnehmervertretung: Von 1994 bis 1998 als Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung, dann ab 1998 als Betriebsrat und seit 2006 als Vorsitzender des Betriebsrats Ingolstadt und des Gesamtbetriebsrats. Er vertritt die Audi-Beschäftigten im Präsidium des VW Europa- und Weltkonzernbetriebsrat sowie im Konzernbetriebsrat, dessen stellvertretender Vorsitzender er seit 2018 ist.

Bereits 2001 wurde Peter Mosch als neu gewählter Vorsitzender des IG Metall-Vertrauenskörpers in den Audi-Aufsichtsrat berufen und gehört seit 2006 dem Präsidium an. Im Mai 2018 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Ebenso ist er seit 2006 Mitglied im Aufsichtsrat der Volkswagen AG und dort seit 2017 im Präsidium. Auch in der 2020 gegründeten VW Software-Konzerntochter Cariad vertritt er die Interessen der Beschäftigten im Aufsichtsrat.

Seit 2001 im Audi-Aufsichtsrat Ehrenamtlich ist Peter Mosch darüber hinaus für die SPD im Kreistag Neuburg-Schrobenhausen sowie als Mitglied des Ortvorstands der IG Metall Ingolstadt und der IG Metall Bezirkskommission Bayern tätig. (Haku)


12 | Meinung

IN-direkt | 24. Juni 2022

Wieder jedes Jahr ein Bürgerfest in Ingolstadt? Seit der Einführung des historischen Herzogsfestes am Schloss ist die Diskussion groß

Fragt man einen Ingolstädter, was das größte oder beliebteste Fest in der Stadt ist, wird unisono das Bürgerfest genannt. Die Mischung aus Musikbühnen, Feiern, Essen und Trinken und den Menschenmassen, die sich durch die Straßen und Gassen der Altstadt bewegen, ist einmalig im Jahr und sehr beliebt. Um auch der Ingolstädter Stadtgeschichte als ehemalige Landeshauptstadt Rechnung zu tragen, wurde das Herzogsfest rund um das Neue Schloss eingeführt. Dort treffen die Besucher auf ritterliches Lagertreiben, Feuerspucker und historische Musikaufführungen. Da beide Feste einen enormen organisatorischen Aufwand und Vorlauf benötigen, finden beide Veranstaltungen nicht gleichzeitig in einem Jahr statt, sondern sind jeweils nur abwechselnd möglich. Die Meinungen und Geschmäcker gehen weit auseinander, ob dieser Ansatz der Richtige ist, weil es damit nur alle zwei Jahre ein Bürgerfest gibt. Da 2022 das historische Jubiläum „550 Jahre Landesuniversität“ begangen wird - und nach der Pandemie-Pause Feiernachholbedarf besteht - hat sich der Stadtrat für eine Kombination in Form eines Stadtfestes mit historischen Elementen entschieden. Vielleicht könnte dies auch ein Kompromiss für die Zukunft sein, in der beide Seiten zum Zuge kommen. (Haku)

Bitte wieder jedes Jahr Bürgerfest!

Das Bürgerfest ist bei den Ingolstädtern sehr beliebt

Kein Fest prägt die Ingolstädter Stadtidentitiät so sehr wie sein Bürgerfest. Viele Ingolstädter, die in Deutschland verstreut sind oder die in anderen Ländern leben, kommen oftmals extra zum Bürgerfest nach Hause in die Schanz, weil sie wissen: Dort trifft man sich und sieht Schulkameraden, Freunde und alte Bekannte wieder. Mit Bühnen – 16 waren es zuletzt - vom Kreuztor bis zum Parkplatz des Stadttheaters und im Schlosshof, gelang es den Veranstaltern immer, die Menschen so zu verteilen, dass sich trotz der hohen Besucherzahlen kein unangenehmes Gedränge entwickelte, auch wenn bei den Highlights immer jede Menge los war. Das Bür-

Foto: Rössle

gerfest-Wochenende im Juli war bei den meisten Ingolstädtern immer fest eingeplant im Kalender. Das Programm bot bei jedem Bürgerfest für jeden Geschmack etwas von Classic-Rock, über Folk bis Elektro. Der Ursprungsgedanke des Bürgerfests „von Bürgern für Bürger“ kam bei den letzten Festen wieder sehr deutlich zum Tragen. Ein reiches kulinarisches Angebot aus vielen Ländern bot dabei immer eine Abwechslung, wie man sie sonst nur selten erlebt. Auch die vielen Ingolstädter Kulturvereine trugen hierzu immer bei. Ein gelebtes Stück Integration, das alle zusammen feiern lässt.

Besonders jetzt in der Pandemiepause ist die Sehnsucht der Ingolstädterinnen und Ingolstädter groß, ungezwungen bei Speis und Trank zusammen zu kommen, sich zu treffen, gemeinsam zu feiern und ihre Stadt zu genießen. Gerade der Gedanke der Innenstadtbelebung wird in den vergangenen Jahren besonders stark diskutiert und viele Anstrengungen unternommen, Leben in die Innenstadt zu bekommen und die Stadt für die Bewohnerinnen und Bewohner „erlebbar“ zu machen. Das Bürgerfest, verteilt über die gesamte Innenstadt, ist die beste Veranstaltung dazu, die einer Stadt wie Ingolstadt gut zu Gesichte steht. Und auch der sehnliche Wunsch von Bürgern und Stadtpolitik nach Einbeziehung der Donau wird beim Bürgerfest spielend erfüllt: Da wird an der Donaubrücke gesurft und auf Seilen die Donau überquert. Und das Ganze zu den Beats der Tagtraum-Bühne am Donauufer. Erst im letztjährigen Sommer hat man wieder gesehen, wie gerne die Ingolstädter auch diesen Teil der Innenstadt erleben und beleben wollen, als ein großer Strand mit Beachvolleyballplatz, Strandliegen und künstlichen Rasen die sonst vom Verkehr geprägte Schlosslände mit Leben gefüllt hat.

Auch der Sonntag könnte als Familientag im Rahmen des Bürgerfests bestehen bleiben. Gerade dieser ruhigere Nachmittag zum Abschluss wurde von vielen Familien immer gut angenommen. Die Bühnen könnten den Vereinen zur Verfügung gestellt werden, die dort ihr Angebot präsentieren können. Denn der Aspekt, dass sich alle beteiligen können, ist wichtig. Über 120.000 Bürger hatten zuletzt das Bürgerfest besucht, wie in einer Ingolstädter Tageszeitung zu lesen war. Und diese Tageszeitung hatte auch eine Umfrage bei den Lesern durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass sich 80 Prozent der Teilnehmenden wieder ein jährliches Bürgerfest wünschen. Diesem Wunsch sollte auch der Stadtrat bei seinen Planungen für die nächsten Jahre entsprechen.

ZUR PERSON

Karl Ettinger ist FDP Stadtrat und Gründer der Facebook Initiative „Bitte wieder jedes Jahr Bürgerfest in Ingolstadt“. Eine erstellte Petition „2022 Bürgerfest statt Herzogsfest in Ingolstadt“ wurde von über 400 Teilnehmern unterschrieben.


Meinung | 13

IN-direkt | 24. Juni 2022

KONTRA

Das Herzogsfest wird traditionell mit einem großen Umzug begonnen

Als Hauptmann der Stadtwache unterstütze ich natürlich das Herzogsfest. Sicher hat auch ein Bürgerfest seine Existenzberechtigung, keine Frage. Früher war ich selbst ein Fan des Bürgerfestes, als es noch ein Fest von Bürgern für Bürger war. Leider kann das aufgrund verschiedenster Vorschriften, zu nennen wären beispielhaft Hygiene und Sicherheit, nur noch von Profis gestemmt werden. Somit ist das Bürgerfest über die Jahre zu einer Feiermeile geworden. Der Alkoholkonsum steht scheinbar ganz vorne in den Bedürfnissen der Gäste. Musikalische und kulturelle Darbietungen gehen dabei fast unter. Das Herzogsfest möchte dagegen an die historische Vergangenheit der Stadt erinnern und versucht, die Gäste vorübergehend in eine andere Zeit zu entführen. Mit vielen Darbietungen, MusikActs und diversen Händlern werden die Besucher unterhalten. Selbstverständlich gibt es auch im

Bereich Essen und Trinken genügend Angebote, die über die sonst üblichen Steaksemmeln hinausgehen. Ein weiteres Angebot sind die verschiedenen Lagergruppen, die aus Ingolstadt und Umgebung sowie aus dem Ausland kommen und interessante Vorführungen bieten. Ob nun die Pferdeshow der Ungarn, das Mittelaltertheater der Slowenen, verschiedene alte Handwerksdarstellungen von Kroaten und Slowenen, oder die Vollkontaktkämpfe der polnischen Ritter aus der Partnerstadt Opole – es gibt vieles für Augen und Ohren. An den Lagern werden Groß und Klein gerne Waffen und Gerät erklärt, um das Mittelalter näher zu bringen. Es halten sich Unterhaltung und Information die Waage. Es werden aber auch Stimmen laut, die dem Fest Faschingscharakter vorwerfen. Ja, sie stören sich sogar an Schreibweisen der Händler, an Preisen, die in „Talern“ angeschrieben werden und an Be-

Das Herzogsfest soll nicht untergehen jährigen Wechsel mit dem Bürgerfest. Die Stadt kann mit Recht stolz auf ihre Geschichte sein, sei es die Herzogszeit oder auch die Universität. Manchmal denke ich, die Stadt reduziert sich auf die Automobilindustrie und die Geschichte wird vergessen. Unsere Heimatstadt hat über die Jahrhunderte viele Dinge erlebt, die sowohl aufgearbeitet, als auch einem breiten Publikum angeboten werden müssen. Dies könnte man sowohl beim Herzogsfest als auch touristisch vermarkten. Ich wurde schon mehrmals von Leuten angesprochen, die von weit her zum Herzogsfest kommen, beispielsweise aus Wien. Die Enttäuschung ist groß, wenn sie erfahren, dass es wieder kein Herzogsfest gibt. Foto: Fotowut

griffen wie „Jubel“ und „Handgeklapper“ für das Klatschen. Ob das historisch belegbar ist, kann keiner so genau sagen, das hat sich im Laufe der Zeit auf Mittelalterfesten so etabliert. Diese Kritikpunkte sehe ich persönlich nicht so gravierend. Es ist doch in erster Linie wichtig, dass sich die Besucher wohlfühlen und gut amüsieren. Wir leben im 21. Jahrhundert und es ist nicht möglich das Leben im Mittelalter eins zu eins auf einem Fest umzusetzen. Da spielen wieder die Hygiene und die Sicherheit eine große Rolle. Und einen ganz wichtigen Punkt möchte ich noch anführen: Auf allen Herzogsfesten hat es bisher noch keine Schlägereien oder Auseinandersetzungen gegeben. Das spricht doch für die Friedlichkeit der Veranstaltung. Das Herzogsfest soll auf jeden Fall bleiben, am besten im zwei-

Ich will das Bürgerfest nicht verteufeln und sehe durchaus ein Nebeneinander mit dem Herzogsfest. Ich hoffe, dass eine Lösung gefunden wird, die allen gerecht wird.

ZUR PERSON

Hansjörg Bauer ist Hauptmann und Vorsitzender der Stadtwache Ingolstadt. Die Ingolstädter Stadtwache wurde anlässlich des Herzogsfestes 2008 neu ins Leben gerufen und nach Recherchen im Stadtarchiv und beim Bayerischen Armeemuseum nach historischem Vorbild ausgerüstet. Rund 110 Ingolstädterinnen und Ingolstädter sind bei der Ingolstädter Stadtwache organisiert. Die Stadtwache ist gut an den weiß-blauen Waffenröcken mit dem Ingolstädter „Panther“ zu erkennen.

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14 | Kultur

IN-direkt | 24. Juni 2022

Afrikafest in Ingolstadt

Afrikanische Kultur trifft auf soziales Engagement für Hilfsprojekte Nach dreijähriger Zwangspause kann dieses Jahr das Afrikafest Ingolstadt wieder stattfinden. Darüber freut sich Josef Prah, der Hauptorganisator des Festes, ganz besonders. „Ziel des Afrikafestes war es immer, Kinder in Afrika zu unterstützen und den verschiedenen Vereinen und Organisationen eine Bühne für ihre Arbeit zu bieten“, erzählt er. Ziel des Festes ist es dabei auch, ein Bewusstsein für das Leben und die Probleme in Afrika zu schaffen. Nach der Pandemie bedingten Pause gab es die ein oder andere Herausforderung für die Organisatoren: Die Zusammenarbeit mit dem Kulturamt musste neu geregelt werden und der Paradeplatz beim neuen Schloss, auf dem das Afrikafest stattfindet, ist teilweise dauerhaft an das Cafe Tagtraum und seine Außenbar vermietet. Doch die kleinen Anfangsschwierigkeiten sind gemeistert und alle freuen sich auf die vielen Begegnungen, so Josef Prah. Das Afrikafest findet am Freitag, 24. Juni, von 17 bis 23 Uhr, und am Samstag, 25. Juni, von 10 bis 23 Uhr auf dem Paradeplatz und

in der Ludwigstraße statt. Die Eröffnung gestaltet Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll am Freitag, 24. Juni, um 17 Uhr. Auf dem Paradeplatz findet auch das vielfältige Bühnenprogramm statt, das an beiden Tagen das Publikum in seinen Bann ziehen wird. Musiker/-innen aus ganz Deutschland präsentieren AfroReggae sowie mitreißende Tanz- und Trommelshows. Dass dabei mitgetanzt werden darf, versteht sich von selbst. Auch die Gaumenfreuden kommen nicht zu kurz: Afrikanischen Spezialitäten, Fingerfood, leckere Getränke und Cocktails holen das kulinarische Afrika nach Ingolstadt. Zusätzlich sind am Samstag in der Ludwigstraße gemeinnützige Vereine vor Ort, überwiegend in der Region aktiv, die an Informationsständen ihr Engagement für und in Afrika vorstellen. An weiteren Ständen hat man die Möglichkeit, sich mit Kleidung im Stile Afrikas, Kunsthandwerk aus vielen Teilen und vielem mehr auszustatten. Auch die Kinder kommen beim Flechten von exotischen Frisuren auf ihre Kosten.

Live-Musik am Afrikafest

Diese bunte Mischung macht das Afrikafest zu einem ganz besonderen Fest. Man taucht mit allen Sinnen mitten in Ingolstadt in eine andere Welt ein und kommt dem afrikanischen Kontinent und seinen Bewohnern/-innen näher. Das Afrikafest lebt nicht nur von den

Foto: Büttner Prah

vielen Akteuren und Vereinen, sondern vor allem von den engagierten ehrenamtlichen Helfern/-innen. Sie machen das Fest zu einem ganz besonderen Highlight im Ingolstädter Festreigen, in dem der Spirit Afrikas mitten in der Stadt erlebbar und spürbar wird. (Haku)

Tangofestival 2022

Heiße Rhythmen verzaubern Ingolstadt Der Verein Tango in Ingolstadt e.V. fördert seit 2014 das Weltkulturerbe Tango Argentino und hat Ingolstadt bis hin nach Buenos Aires bekannt gemacht. Über 100 Mitglieder zählt der Verein inzwischen, weiß Vorstand Dr. Paul Fuchs zu berichten. So wurde Ingolstadt zu einen Ort für Tango-Livemusik-Veranstaltungen, die regelmäßig international bekannte Tango-Musiker, Trainer, Tänzer und viele Tangobegeisterte in die Donaustadt ziehen. Der Verein unterhält freundschaftliche Verbindungen zu anderen TangoVereinen in ganz Süddeutschland erzählt der Vereinsvorstand. Rund 20 Vereinsmitglieder sind nun an der Organisation des Tango-Festivals beteiligt. Durch Open Air Milongas am Rathausplatz und an der Donau, Tanzveranstaltungen überall in der Stadt, Workshops vom Einsteigerkurs bis zu Musikalitäts-Workshops und weitläufi-

ge Vernetzung mit Tangueros und Tangueras in ganz Bayern entstand ein reichhaltiges Angebot für Tangoliebhaber. Die schwere Zeit der Corona-Einschränkungen in den letzten beiden Jahren war für Musiker und Trainer eine große Herausforderung. Nun ist wieder Zeit und Gelegenheit für Live-Musik zum Anfassen und Mitmachen! Tango in Ingolstadt e.V. veranstaltet vom 23. bis 26. Juni 2022 zum ersten Mal das Tango-Musik-Festival „VIVA la VIDA“: 4 Tage / 8 Livebands / 35 Stunden TANGO stehen auf dem Programm. Hören, Sehen, Fühlen, Tanzen, Genießen versprechen die Organisatoren. Mit acht international bekannten Livebands, mit Straßenmusik und Stadtführung, Open Air Milongas und Tanzveranstaltungen – unplugged, ganz nah an der Musik. Das Festival wird umrahmt von Tanzshows und Tango-Workshops. (Haku)

Anna Yarigo und Angel Coria

Foto: Tango Festival


Stadt Ingolstadt | Anzeige | 15

IN-direkt | 24. Juni 2022

Ingolstadt will es wissen und tritt in die Pedale Zahlreiche Radfahrer nehmen an „Stadtradeln“ teil

Das Auto stehen lassen und den täglichen Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad fahren. Das ist der Gedanke hinter der Aktion „Stadtradeln“ des Klima Bündnis. Der Aktionszeitraum für Ingolstadt startet am 3. Juli und geht bis zum 23. Juli. In diesen drei Wochen gilt es beruflich und privat so viele Kilometer wie möglich zu erradeln.

dem größten kommunalen Netzwerk zum Klimaschutz. Damit sollen alle Bürgerinnen und Bürger motiviert werden, möglichst viele Wege – beruflich und privat – mit dem Fahrrad statt dem Auto zurückzulegen und so einen wichtigen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz, aber auch die eigene Gesundheit zu leisten.

Seit der ersten Teilnahme im Jahr 2015 haben 19.365 Radlerinnen und Radler fast 4,5 Millionen Kilometer zurückgelegt und damit ca. 625 Tonnen CO² eingespart.

Anmeldung

Mitmachen können laut Regelwerk alle Bürgerinnen und Bürger, die in der teilnehmenden Kommune wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine Schule bzw. Hochschule besuchen, auch wenn sie aus einer Nachbarkommune stammen. Stadtradeln ist eine deutschlandweite Aktion des „Klima-Bündnis“,

Wem es nicht möglich ist, sich online anzumelden und über die dazugehörige App die geradelten Kilometer einzutragen, kann sich an das Koordinationsbüro „Stadtradeln“ wenden. Dieses ist unter den Telefonnummern (08 41) 305-2350 oder (08 41) 305-2308 erreichbar.

Einladung zum Stadtradeln Die Stadt Ingolstadt lädt alle Teilnehmer am „Stadtradeln“ ein, am Sonntag, 3. Juli, beim Biotoprad-

Gigaschnelles Internet für Sie!

wandertag des Umweltamtes ihre ersten Radlkilometer für die Kampagne 2022 zu sammeln. Start ist um 9 Uhr am Rathausplatz.

Übrigens: Auch in diesem Jahr wird es eine Verlosung unter allen aktiven Teilnehmenden beim Stadtradeln in Ingolstadt geben. Zu gewinnen gibt es attraktive Sachpreise. Nun fehlt nur noch Ihre Anmeldung.

Foto: Klima-Bündnis

Teilnahmebedingungen

Anmelden kann man sich ganz unkompliziert über die Internetseite www.stadtradeln.de/ingolstadt.

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IN-direkt | 24. Juni 2022

Mehr Ladesäulen

Öffentliche Infoveranstaltung: Stadt Ingolstadt erarbeitet Elektromobilitätskonzept Bürgermeisterin Petra Kleine lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt Ingolstadt und der umliegenden Landkreise zur Informationsveranstaltung zum Ingolstädter Elektromobilitätskonzept ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 28. Juni, von 17.30 bis ca. 20 Uhr im Trafohaus des Digitalen Gründerzentrums brigk, Schloßlände 26, statt. Der Zugang zum Veranstaltungsraum ist über die Nordseite des Gebäudes und die Treppe bzw. den Aufzug im Außenbereich. Nach der Vorstellung der Vorgehensweise und der bisherigen Ergebnisse stehen Fachplaner und die Expertinnen und Experten der Stadt für Diskussion und Fragen bereit. Die Veranstaltung ist für alle Teilnehmenden kostenlos. Aus Platzgründen ist eine Anmeldung mittels einer formlosen E-Mail an stabstelle.klima@ingolstadt.de notwendig. Als Ziele des Elektromobilitätskonzept wurden zwei Schwerpunkte formuliert: Zunächst wird

der Bedarf an öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur in den einzelnen Stadtteilen und den eingemeindeten Ortsteilen ermittelt, um einen wesentlichen Beitrag des motorisierten Individualverkehrs zum Erreichen der Klimaneutralität in Ingolstadt zu ermöglichen. Der zweite Schwerpunkt konzentriert sich auf die Entwicklung nachhaltiger Strukturen und Alternativen durch den öffentlichen Nahverkehr, die Fahrrad- und Mikromobilität (z.B. E-Scooter). Umweltfreundliche Mobilitätsformen müssen zukünftig sinnvoll verknüpft werden und sich gegenseitig ergänzen. Neben der Informationsveranstaltung ist für alle Bürgerinnen und Bürger eine zweiteilige Online-Umfrage auf der städtischen Plattform www.ingolstadt-macht-mit.de zur Unterstützung des Elektromobilitätskonzeptes vorgesehen. Die Umfrage beschäftigt sich zum einen mit dem Mobilitätsverhalten und zusätzlich mit dem Ladeverhalten speziell von Besitzerinnen und Besitzern von Elektrofahr-

Mehr Ladesäulen für die Stadt Ingolstadt

zeugen. Zum anderen möchte die Stadt Ingolstadt allen Teilnehmenden die Chance geben, aktiv bei der Standortauswahl von Ladesäulen mitzubestimmen. Die Online-Umfrage wird im Anschluss an die Informationsveranstaltung geöffnet.

Foto: prostooleh freepik

Kontakt Ansprechpartner für Fragen zum Elektromobilitätskonzept der Stadt Ingolstadt ist die Stabsstelle Klima, Biodiversität und Donau der Stadt Ingolstadt, Tel. (08 41) 305-2603, E-Mail: stabstelle.klima@ingolstadt.de.

Hinweise zu den Bürgerentscheiden

Benachrichtigungen und Briefwahl: Das müssen Sie vor den Abstimmungen am 24. Juli wissen In gut einem Monat sind die Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, über den geplanten Neubau einer Mittelschule am Augraben und über die Kammerspiele in der Schutterstraße abzustimmen. Dazu lesen Sie hier wichtige Hinweise zum Ablauf. Bis zum 3. Juli 2022 werden vom Wahlamt der Stadt die Abstimmungsbenachrichtigungen an alle Stimmberechtigten verschickt. Wer bis zu diesem Zeitpunkt keinen Brief erhält, aber glaubt, stimmberechtigt zu sein, sollte sich unverzüglich beim Wahlamt erkundigen, ob er im Abstimmungsverzeichnis eingetragen ist. Abstimmungsberechtigt sind volljährige Deutsche und EU-Bürger, die sich am Tag des Bürgerentscheids seit zwei Monaten mit dem Schwerpunkt ihrer Lebensbeziehungen in Ingolstadt aufhalten.

Der Versand der ausgefüllten Abstimmungsbriefe zurück an das Wahlamt erfolgt kostenlos. Ausgefüllte Abstimmungszettel können im roten Umschlag bis zum 23. Juli 2022 in den Allgemeinen Abstimmungsbezirken abgegeben werden. Am 24. Juli werden nur noch Unterlagen im neuen Rathaus (Rathausplatz 4) angenommen.

Barrierefreiheit

Das Wahlamt befindet sich im Neuen Rathaus

Briefwahl möglich Die Teilnahme an der Abstimmung per Briefwahl muss vorab beantragt werden. Das geht mit dem Formular im Benachrichtigungsbrief. Der Antrag kann auch formlos unter Angabe von Familienname, Vorname, Geburtsdatum,

Foto: Freepik

Wohnanschrift und abweichender Versandanschrift gestellt werden. Online ist die Beantragung der Unterlagen unter www.ingolstadt. de/briefwahl möglich. Briefabstimmungsunterlagen können bis zum Freitag, 22. Juli 2022, -15.00 Uhr- beantragt werden.

In den Abstimmungsbenachrichtigungen steht auch, ob das Abstimmungslokal barrierefrei ist. Sollte dies nicht der Fall sein, werden Bürgerinnen und Bürger mit Mobilitätseinschränkungen gebeten, an der Abstimmung per Briefwahl teilzunehmen.

Weitere Informationen Für Rückfragen ist das Wahlamt unter der Telefonnummer (0841) 305 1266 erreichbar.


Stadt Ingolstadt | Anzeige | 17

IN-direkt | 24. Juni 2022

Akutgeriatrische Tagesklinik um Schmerzbehandlung ergänzt Besonderes Therapie-Angebot wendet sich an Senioren

Menschen höheren Alters stellen ganz spezielle Anforderungen an die Therapie ihrer Erkrankung. Das gilt auch für die medizinische Versorgung von Schmerzen, die oft begleitend zu den vielfältigen Erkrankungen im Alter auftreten. Seit Juni 2022 arbeitet die akutgeriatrische Tagesklinik des Klinikums Ingolstadt in der Münchner Straße deswegen in einem neuen Konzept eng mit der Schmerzmedizin zusammen. peuten, Logopäden, Psychologen, Masseuren, speziell ausgebildeten Pflegekräften und Mitarbeitern des Sozialdienstes.

Die akutgeriatrische Tagesklinik des Klinikums Ingolstadt arbeitet eng mit der Schmerzmedizin zusammen

„Neben den Einschränkungen durch Erkrankungen sind Schmerzen verschiedenster Ausprägung und Intensität bei älteren Menschen ein relevantes Gesundheitsproblem“, erklärt Dr. Michael Ruth, Direktor der Klinik für Akutgeriatrie am Klinikum Ingolstadt. „Je nach Untersuchung leiden zwischen 50 und 80 Prozent unserer älteren Patienten zumindest temporär unter einem akuten Schmerzereignis, viele auch unter chronischen Schmerzen.“ Dr. Katharina Walther, Leitende Oberärztin in der Klinik für Akutgeriatrie, und Dr. Andreas Mayr, Leiter der stationären Schmerztherapie im Klinikum Ingolstadt, haben ein Behandlungskonzept entwickelt, das sowohl die Erfahrungen aus der stationären Schmerztherapie als auch die Bedürfnisse und Möglichkeiten älterer und kränkerer Patienten berücksichtigt. „Diese enge Zusammenarbeit zwischen Alters- und Schmerzmedizin ist in diesem Rahmen ein neues Modell in der geriatrischen Versorgung“, sagt Prof. Martina Nowak-Machen, Direktorin der Klinik für Anästhesie und Intensivmedizin, Palliativund Schmerzmedizin.

Ziele der Behandlung Die Patienten in der akutgeriatrischen Tagesklinik kommen aus ganz unterschiedlichen Gründen: Meist handelt es sich um eine aku-

te Verschlechterung einer bestehenden chronischen Erkrankung, wie zum Beispiel von Parkinson, einer Herzschwäche oder auch chronischer Schmerzen. Die Behandlung in der akutgeriatrischen Tagesklinik basiert auf mehreren Säulen: Neben Ärzten, die Medikation, Diagnostik und Therapie anpassen, ist ein multidisziplinäres Behandlungsteam beteiligt. Es besteht aus Physio- und Ergothera-

Die Tagesklinik fördert in erster Linie die Alltagskompetenz der Patienten, damit sie möglichst lange zu Hause eigenständig leben können und zum Beispiel ein Umzug in ein Seniorenheim vermieden wird. Dafür werden praktische Übungen angeboten wie Treppensteigen, Sturzvermeidung oder die Überwindung häuslicher Hindernisse. Dabei wird die individuelle Belastbarkeit im Rahmen von Einzel- und Kleingruppentherapien berücksichtigt und die Therapie nach Bedarf immer wieder neu angepasst. „Die Herausforderung dabei ist, auf die individuell sehr unterschiedlichen Einschränkungen einzugehen, andere chronische Erkrankungen und eine entsprechende Polypharmazie, also die Einnahme vieler verschiedener Medikamente, zu berücksichtigen“, erklärt

Walther. Zusätzlich zu dem bereits oben erwähnten multidisziplinären Therapieansatz erhalten die Patienten zahlreiche Anregungen und Anleitungen, wie sie auch im häuslichen Umfeld besser mit Schmerzen umgehen können.

Besonderes Konzept Das tagesklinische Konzept wurde für Patienten ab 70 Jahren entwickelt. Das Besondere daran ist, dass diese am Morgen von zu Hause abgeholt werden, sich tagsüber in der Tagesklinik aufhalten und am Nachmittag wieder nach Hause zurückgebracht werden. An Wochenenden und Feiertagen findet keine Therapie statt. Ein Aufenthalt dauert in der Regel drei Wochen. Voraussetzung für die Behandlungsbedürftigkeit ist eine haus- oder fachärztliche Einweisung in die akutgeriatrische Tagesklinik. Anmeldungen sind über das Sekretariat der Klinik für Akutgeriatrie des Klinikums Ingolstadt unter (08 41) 880 25 70 möglich.

Du bist mindestens 16 Jahre? Du hast 6 bis 12 Monate Zeit? Du hilfst gern Menschen und willst schauen ob ein sozialer Beruf zu dir passt? Super! Im Klinikum kannst du in den Bereichen Krankenpflegestationen, psychiatrische Stationen, Patientenservice Bundesfreiwilligendienst leisten oder ein Freiwilliges Soziales Jahr machen.

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Wenn du mehr wissen willst, ruf an oder schreib uns: Gertrud Wolf, Tel. (08 41) 8 80-11 53 gertrud.wolf@klinikum-ingolstadt.de Markus Kugler, Tel. (08 41) 8 80-30 50 markus.kugler@klinikum-ingolstadt.de

oder ein Frei freiwilligendienst rb dich jetzt! Mach jetzt Bundes Ingolstadt! – Bewi um ik in Kl im hr Soziales Ja

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18 | Unterhaltung

IN-direkt | 24. Juni 2022

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geistreicher Spaß, Scherz

Bundesstaat der USA

Vorname Laurels

luftig, windig

Bitte um ein Antwort Mineral

dt. politische Partei (Abk.)

Roll- und Eiskunstlauffigur

englisch: neu

Karteikartenkennzeichen

Dienststelle; Behörde

friedlicher Zustand

Rollkörper schikanieren (ugs.)

Leumund, Ansehen

persönl. Fürwort (zweite Person)

Entstehung, Aufkommen wasserdichte Oberbekleidung

Salatpflanze

Kavala Restaurant Bewohner eines dt. Bundeslandes Blutgefäß

islam. Glaubensbuch

früher: Verwalter Konsument von Nahrung

Schwierigkeitsgrad: Leicht

immer, zu jeder Zeit

leer, unausgefüllt

USFilmstar: ... Hanks

heftiger Windstoß Staat der Westindischen Inseln Fluss z. Rhein, von der Eifel

BergLebens- spitze, hauch -gipfel Spiel-, Wettkampfklasse

starke Abneigung Tier oder Pflanze a. fernen Ländern

Verbindungslinie, -stelle sich schrittweise fortbewegen

britischer Sagenkönig

an Gewicht verlieren

geistliches Lied

Stadt in Indien

Computerschädling

Trag-, Ladefähigkeit

Monatsname

dt. Kinderbuchautor (Michael)

Tee-, Arzneipflanze

Getreidespeicher

besonders extrem

ausschweifendes Gelage außerordentlich

Atemluftfontäne der Wale

Drehpunkt

Anerkennung

europ. KulturTVKanal

Zahlen glatt machen, annähern

AnhänZupfger einer Amerika- instrunischer ment, WeltLeier religion Nerz

Koloss, Riesentier

zeitliche Länge

Beute, Jagdergebnis

nordische Währungseinheit

früherer türkischer Titel

Kaltspeise Warenart; Wertgruppe

reich an Licht Lachsfisch

Erotik (Kurzwort)

Verhältniswort

nichts (ugs.)

Schwierigkeitsgrad: Leicht

MusterhausBesichtigung

am Sonntag, 26. Juni 2022 von 14 bis 17 Uhr

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Kultur | 19

IN-direkt | 24. Juni 2022

Tradition verpflichtet

Projektleiter der Vohburger Festspiele verspüren Verantwortung und Vorfreude Katzenmüller verantwortet in diesem Jahr erstmals ein Stück. „Vor drei Jahren bin ich zum Projektleiter ernannt worden und habe mich darüber riesig gefreut“, erzählt der 36-jährige selbstständige Unternehmer. Peter Schärringer ist dagegen ein alter Hase. 2005 kam er als Schauspieler erstmals so richtig mit den Festspielen in Kontakt. Zwei Jahre später wurde er Mitglied im Festausschuss, seit 2014 ist er nun Projektleiter.

Die Freilicht-Festspiele in Vohburg sind das Aushängeschild der Stadt. Alle zwei Jahre kommen bis zu 10.000 Zuschauer zum Burgberg. Die Laienschauspieler und alle Beteiligten investieren für das begeisterte Publikum viel Herzblut und Freizeit. Und für die beiden Projektleiter Michael Katzenmüller und Peter Schärringer bedeuten die Vohburger Festspieltradition eine große Verantwortung – die sie aber mit enormer Vorfreude tragen.

Arbeit darin. Der Bühnenbau dauert rund 1.000 Stunden, die Technik benötigt noch mehr Zeit. Dann sind da die vielen, vielen Stunden, die von der Projektleitung, dem Spiel- und Festausschuss, den Schauspielern und den anderen ehrenamtlichen Helfern geleistet werden. „Wir sind rund eineinhalb Jahre mit jedem Stück beschäftigt“, sagt Michael Katzenmüller, einer der beiden Projektleiter. „Es ist also ein Haufen Arbeit, soetwas auf die Beine zu stellen.“

„In 80 Tagen um die Welt“ heißt der weltberühmte Roman von Jules Vernes. In also umgerechnet 1.920 Stunden einmal um den Globus. Würde man nun alle Stunden zusammenrechnen, die für die Vorbereitung und Umsetzung des Vernes-Stückes bei den FreilichtFestspielen in Vohburg anfallen, könnten alle Beteiligten gleich mehrfach die Welt umrunden. Es steckt viel Herzblut, Schweiß und

Mindestens einmal pro Monate gibt es ein großes Treffen im Festausschuss. 13 Menschen haben darin ihr festes Zuständigkeitsgebiet, ein eigenes Ressort; vom Marketing über das Sponsoring bis zum Mediendesign. Dann gibt es noch den Spielausschuss, in dem die künstlerischen Aspekte besprochen werden. Und alle Drähte laufen schließlich bei den beiden Projektleitern zusammen.

Doch mit dem Festspielvirus wurden beide schon früher infiziert. Als im Jahr 2001 die Agnes-BernauerFestspiele nach 25-jähriger Pause wiederbelebt wurden, glich das einem riesigen Spektakel. Nicht nur Vohburg, sondern die ganze Region war begeistert. „Die Vorstellung hat mir gut gefallen, allerdings konnte ich mir damals noch nicht vorstellen, einmal selbst auf der Bühne zu stehen“, erinnert sich Schärringer. Als seine Frau allerdings die weibliche Hauptrolle vier Jahre später übernahm, wurde noch ein männlicher Darsteller gesucht. Die Wahl fiel auf Schärringer. „Diese Auftritte haben mich total gepackt. Die Freude, die direkte Resonanz, die von den Zuschauern kommt, gibt einem so viel“, schwärmt der 45-jährige Ingenieur noch heute. Und auch die Gemeinschaft unter den Laienschauspielern und allen Beteiligten beeindruckte ihn nachhaltig. Und das spürt er nun jedes Mal aufs Neue – wie auch Katzenmüller. „Wir verwenden alle viel

Erfrischende Abkühlung erleben Sommerurlaub im Europa-Park Erlebnis-Resort Sich den Wind um die Nase wehen lassen, an türkisblauem Wasser entspannen, kulinarische Höhepunkte erleben und in neue Welten abtauchen: Dafür braucht es keinen langen Flug, sondern nur einen Abstecher ins südbadische Rust. Im Europa-Park erleben Besucher bei einer Reise durch 15 europäische Themenbereiche ihr Sommerabenteuer. Auf über 100 Attraktionen können Gäste aller Altersklassen entweder gemütlich entspannen oder unvergessliche Adrenalinkicks bei luftigen Achterbahnfahrten erleben. Auch

Bikini und Badehose müssen natürlich in den Sommerurlaub mit. Denn in unmittelbarer Nähe zum Europa-Park genießen sie in der Wasserwelt Rulantica Bade- und Rutschenspaß in einer nordischen Themenwelt. Wenn man müde ist von den Entdeckungstouren des Tages, bieten die sechs Europa-Park Hotels sowie das Camp Resort die ideale Erholung. Wellness- und Spa-Bereiche runden den Aufenthalt ab. Im Sommer werden im Hotel „Krønasår“ zudem elf Suiten eröffnen, teilweise mit Dampfbad oder Sauna.

Freizeit, aber wir sehen dies als Freude an. Jeder ist motiviert, engagiert und will etwas bewegen.“ Es gibt deshalb viele Menschen, die seit 20 Jahren ununterbrochen dabei sind, sei es als ehrenamtliche Helfer oder als Schauspieler. Rund 200 Menschen werden es in diesem Jahr sein, die vom 7. bis 24. Juli auf der Bühne bei den Vohburger Freilicht-Festspielen stehen. Das Stück „In 80 Tagen um die Welt“ wurde zwar schon häufiger auf den „Brettern“ dieser Welt gespielt. Allerdings enthält die Vohburger Fassung wieder Besonderheiten. „Die Stücke werden immer auf Vohburg angepasst“, sagt Schärringer. Spannung, viele Menschen, authentische Kostüme, beeindruckende Bühnenbilder und Standing-Ovations sind deshalb garantiert. „Die Bühne wird in gewisser Weise ein Star des Abends sein“, verspricht Schärringer. „Erstmals haben wir eine professionelle Bühnenbildnerin beauftragt“, sagt Katzenmüller. Neun verschiedene Bühnenbilder begleiten die Schauspieler und Zuschauer bei der Reise um die Welt. Ein weiterer Clou dürften die 450 bis 500 verschiedenen Kostüme sein, die von den Laienschauspielern getragen werden. So besorgte sich der Kostümmeister beispielsweise extra authentisches Bildmaterial vom indischen Kultusministerium. Vor allem die Massenszenen mit bis zu 80 Darstellern auf der Bühne zählen zu den weiteren Höhepunkten. (tis)


20 | Veranstaltungen

IN-direkt | 24. Juni 2022

VERANSTALTUNGEN E V E N T S I N I N G O L S TA DT U N D D E R R E G I O N

25. JUNI

KREUZTOR FÜHRUNG 11.00 Uhr, Kreuztor IN Seit April ist das Kreuztor wieder im Rahmen von Ausstellungen regelmäßig öffentlich zugänglich. Mehr über das Kreuztor und seine Geschichte können Interessierte unterdessen bei Führungen erfahren, zu denen die Mitglieder des Fördervereins einmal monatlich ins Kreuztor laden, jeweils am Samstagvormittag. Nächster Termin ist am Samstag, 25. Juni um 11 Uhr. Dabei wird es um die Entstehungsgeschichte des Festungsbaus, seine Funktion als Stadttor, und seine heutige Nutzung gehen. Auch darum, was Kaiser Napoleon und den

25. JUNI

LITERATURTAGE: „FUTURE SOUNDS“ 20.00 Uhr, Neue Welt IN Märchenkönig Ludwig II. mit dem Kreuztor verbindet und welche Bedeutung der Halbmond auf der Turmspitze hat. Der Eintritt zu den Führungen ist kostenlos.

Christoph Dallach hat die Pioniere des „Krautrock“ befragt, darunter Irmin Schmidt (Can), Michael Rother (Neu!) und Dieter Moebius (Cluster). Ihre Antworten fügen sich zu einer

Oral History, die über die Bandgeschichten weit hinausweist: Einerseits in die Vergangenheit, zu Nazilehrern und Nachkriegselternhäusern, andererseits in die Zukunft, zu globaler Anerkennung und Mythenbildung. Neben Beiträgen aus dem Buch präsentieren Christoph Dallach und Andreas Dorau in ihrer Lese-Show auch Highlights aus ihren Plattensammlungen, geben Kostproben ihrer eigenen Stücke und kommen dabei ins Gespräch mit dem Publikum.

26. JUNI

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Veranstaltungen | 21

IN-direkt | 24. Juni 2022

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genössische Puppenspielkunst der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin der Ingolstädter Schriftstellerin Marieluise Fleißer. An vier Abenden (26. – 29. Juni, Beginn jeweils 20 Uhr, Altstadttheater) dreht sich alles rund um „Frau Fleißer“. Es werden Puppen und Menschen auf der Bühne zu sehen sein und das Publikum wird ihre Sprache hören, als Fusion der Kunstformen der Studierenden.

und Leitzins. Andere assoziieren sie mit Drogenhandel im Darkweb und hohen Emissionen für ihre Herstellung: Die Rede ist von Kryptowährungen und der ihnen zugrunde liegenden Blockchain-Technologie. Unter dem Begriff Kryptowährung und Kryptogeld werden alle Krypto-Projekte mit handelbaren Anteilen zusammengefasst. Welche Chancen und Risiken bietet diese neue Technologie für den internationalen Geldverkehr? Und am wichtigsten: Welche Rolle werden Blockchain und Kryptowährungen in der Zukunft spielen?

20.00 Uhr, Altstadttheater IN Bereits zum zweiten Mal wird ein Teil der Ingolstädter Literaturtage von der aktuellen Marieluise-Fleißer-Preisträgerin gestaltet. Dies ist Ines Geipel und sie widmet sich zusammen mit Studierenden des 47. Jahrgangs des Studiums Zeit-

ALTSTADTFEST EICHSTÄTT 15.00 Uhr, Eichstätt Ein Fest von Bürgern für Bürger – Bühnen in der Altstadt mit Blasmusik über Rock bis zu Reggae und Clubsound, Spezialitäten aus Bayern und der Welt. Zusätzlich feiert der Landkreis Eichstätt 50-jähriges Bestehen auf dem Residenzplatz und im Innenhof der Residenz.

1. JULI

BENEFIZKONZERT – JUSTUS WILLBERG:

28. JUNI

FLEISSER ALS STIMME IHRER ZEIT

1. JULI

19.30 Uhr, Kirche St. Anna, Eichstätt

29. JUNI

In der griechischen und römischen Antike gab es bereits eine gut entwickelte Notenschrift. Auf Papyrus und in Stein gehauen haben sich gut 60 Kompositionen erhalten, die uns einen Eindruck vermitteln können, wie Musik damals geklungen hat.

KRYPTOWÄHRUNGEN – DAS GELD VON MORGEN? 18.30 Uhr, Technische Hochschule IN Für viele gelten sie als das neue Zahlungsmittel von morgen, losgelöst von Zentralbanken

4. Manchinger Sommernacht In der Ortsmitte an der Paarterrasse Beginn jeweils um 17:00 Uhr Samstag Kinderprogramm in der Bibliothek Eintritt frei

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Freitag, 01.07.2022

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22 | Kinder

IN-direkt | 24. Juni 2022

KINDERSEITE Spiele

Fotos: master1305, grfxrf/ Freepik

Nasse Hasenjagd Ein Kind ist der Fuchs, die anderen die Hasen. Der Fuchs tränkt einen Schwamm mit Wasser und rennt über die Wiese hinter den Hasen her. Er versucht, einen von ihnen mit dem nassen Schwamm zu treffen. Gelingt es ihm, bekommt er einen Punkt aufgeschrieben und darf mit den beiden anderen Schwämmen weiter auf Hasenjagd gehen. Trifft er keinen Hasen mit dem Schwamm, wird ein anderer zum Fuchs. Wenn alle Hasen auch mal Fuchs waren, werden die Treffer eines jeden zusammengezählt. Wer hat die meisten?

Schwamm-Staffel Einige Meter voneinander entfernt stehen je zwei kleine Eimer. An einem Ende sind die Eimer leer am anderen Ende mit Wasser gefüllt. Die Kinder bilden zwei gleichstarke Mannschaften. Jede Mannschaft bekommt einen großen Schwamm. Alle stellen sich bei den mit Wasser gefüllten Eimern auf. Das erste Kind jeder Mannschaft tränkt einen Schwamm mit Wasser, rennt damit los und drückt ihn über seinem leeren Eimer aus. Dann schnell mit dem Schwamm zurücklaufen und ihn an den zweiten Stadtjugendring Die Ingolstadt Spieler weitergeben. Mannschaft, deren Eimer am ersten bis zum Rand mit Wasser gefüllt ist, hat gewonnen.

für die heiße Zeit: Füße verbuddeln Ein Loch in den Sand graben, nackt die Füße hineinstellen und mit ganz viel Sand bedecken, so dass man nichts mehr sieht. Mit Wasser begießen und nochmal Sand aufhäufen, sodass eine feste, kühle Decke über den Füßen entsteht. Eignet sich gut als Verschnaufpause nach der Hasenjagd oder der Schwamm Staffel.

Wasserspielplätze Ingolstadt Das Spielmobil-Team ist von Mai bis September im gesamten Stadtgebiet für Euch ielplatz SpSpaß m und unterwegs und sorgt auf den Spielplätzen und Veranstaltungen mit f Sport, deSpiel Piuspark – Hans-Stuck-Straße / Stinnesstraße Noch mehr Spaß au für viel Abwechslung. Klenzepark – Klenze-Brunnen h mal beim Spielmobil doch auc Schautausgestattete Das mit Spiel-, Sport- und Bastelmaterial rote Spielmobil fährt in den Hollerstauden – Albertus-Magnus-Straße, Brunnenplatz bei! Termine, wann Sommermonaten Spielplätze, Grünflächen odergen an, g umvor dort vorhandene drin vom Stadtju Schulen Spielmöglichkeiten zu ergänzen und zu neuen Spielen anzuregen. ihr hier: Spiellpatz Künettegraben es in eurer Nähe ist, findet Das Spielmobil ist wieder im Sommer 2022 für alle Kinder im gesamten Ingolstädter Spielplatz Auwaldsee Stadtgebiet unterwegs. Das Team hat Gruppenspiele, Malaktionen, Thementage, Kreativangebote, Bewegungsspiele, aufregende Abenteuer und natürlich jede Menge Spaß im Gepäck!

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Wir laden Alle im Alter zwischen 6 und 13 Jahren herzlich dazu ein, uns im Sommer auf

einem unserer Standorte zu besuchen und kostenlos an unseren Angeboten teilzunehmen.

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In der Kreativwerkstatt vom Spielmobil gibt es jeden Tag mindestens ein kreatives Projekt. Es wird gemalt, gehämmert, gesägt und vieles mehr. Zudem ist auf dem schönen und weitläufigen Gelände des Jugendbildungshauses jede Menge Platz für Spiele und Action. Der Preis beinhaltet die Betreuung, die Verpflegung, die Materialkosten und Versicherung.

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INGOLSTADT IMMER VORNE DABEI? DAS WAR EINMAL! Mit den „Visionen für Ingolstadt“ lieferte die Stadt vor 20 Jahren die weltweit erste integrierte Nachhaltigkeitsstrategie. Ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes war die Entwicklung des 2. Grünrings (seit 1996 im Flächennutzungsplan). Heute bezeichnet das Leibniz-Institut (IRS) die Stadt Ingolstadt bei Klimaschutzaktivitäten als passiven Nachzügler im Vergleich zu anderen deutschen Großstädten (Stand 2022). Unsere Grünringe, die entlang der alten Festungsringe verlaufen, sind ein klimarelevantes, historisches Erbe, um das Ingolstadt viele andere Städte beneiden. Sie erfüllen wichtige Funktionen des Landschafts-, Biotop- und Klimaschutzes. „Der Klimawandel ist vor allem in den Städten zu spüren. Dichte Bebauung und weniger Grün lassen hier die sommerlichen Temperaturen stark ansteigen“ (aus

dem Newsletter der Stadt Ingolstadt, 18. Juni 2022).

JA zu Schulneubauten! NEIN zum Standort im Grünring! Der Grünring ist Lebensader für Menschen, Tiere, Pflanzen und Bodenleben. Er dient dem Austausch und der Vernetzung der Arten (Biodiversität), gerade im Bereich von Bachläufen wie beispielsweise am Augraben. Jedes Grün bringt Kühlung für überhitzte Städte. Auch die Stadt von morgen muss atmen können! Gerade landwirtschaftliche Flächen kühlen die Umgebung und sind wertvolle Versickerungsflächen bei Starkregen. Unverbaute Stadtnatur entspannt und dient als Erholungsraum der Bürger*innen. Besonders der Nordosten ist durch

die industrielle und verkehrliche Nutzung zwischen Audi, Raffinerie, TAL, Autobahn und Interpark stark belastet. Das Augraben-Grundstück ist eine Engstelle im Grünring und braucht unseren besonderen Schutz! Das Schulgrundstück widerspricht von der Erreichbarkeit her jedem zukunftsfähigen Mobilitätskonzept. Es droht zusätzlicher Flächenverbrauch für die Verkehrsanbindung. Kleinere, stadteilnahe Mittelschulen und Schulverbünde sind aus pädagogischer Sicht und in Zeiten der Mobilitätskrise das Modell der Zukunft (Vorbild München). Die geplante Mittelschule im Grünring ist jetzt schon zu klein. Für den Sportunterricht müssen die Schüler*innen auch in die Halle am Weckenweg pendeln.

Unterstützt von:

DIE BÜRGERINITIATIVE „HÄNDE WEG VOM GRÜNRING“ FORDERT: BUND Naturschutz Ingolstadt

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