IN-direkt KW 23 Juni 2022

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KW 23 • 10. Juni 2022 • Aus INgolstadt und der Region • www.in-direkt.de

Passen Kurzarbeitergeld und Rekord-Dividende zusammen? ...........

Sport

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Beim MTV Meet-IN heben die Stabhochspringer ab ............................ 12

Foto: Rawpixel.com/Freepik

Pro/Kontra

Mangel an Blutspenden spendedienst des Roten Kreuzes.

Bayerischen

Die Corona-Krise hat die Misere also verschärft – allerdings in einer noch anderen Hinsicht. Denn in Summe blieb die Anzahl der Blutspenden in den vergangenen beiden Jahren in etwa gleich, erklärt Nohe. Woran hakt es jetzt? „Corona hat etwas mit den Menschen gemacht“, sagt Nohe. „Zu Hochzeiten der Pandemie hatten wir keine Probleme, Blutspender zu finden.“ Das Problem allerdings wäre: Die Verteilung hätte sich geändert. Das bedeutet: Während der Lockdowns wäre die Spendenbereitschaft hoch gewesen, während sie allerdings bei Lockerungen gesunken sei. Und genau das ist das

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Dilemma: Denn die Blutkonserven sind maximal 42 Tage haltbar. Welche dramatischen Auswirkungen

das hat und warum die Menschen weniger Blut spenden während der Lockerungen lesen Sie auf Seite 4.

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ie Zahlen zeigen eine eindeutige Tendenz. Seit dem Jahr 2011 gehen die Blutspenden zurück. In den etwas mehr als zehn Jahren verzeichnet das Paul-Ehrlich-Institut, das die Statistiken deutschlandweit auswertet, ein sinkendes Interesse am Blutspenden. Die letzte große Erhebung fand im Jahr 2020 statt. Im Vergleich zu 2011 spendeten die Menschen damals 16 Prozent weniger Blut, was 1,3 Millionen weniger Vollblutspenden ausmachte. Hat sich nun durch die Corona-Krise die Situation noch weiter zugespitzt? Ein klares Ja. „Wir machen uns große Sorgen mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate“, sagt Pressesprecher Patric Nohe vom Blut-


2 | Kurzmitteilungen | Anzeige

IN-direkt | 10. Juni 2022

Stadtrat für Klimaneutralität 2035

Machen Sie den AOK-Fitnesstest! Der AOK-Fitnesstest für die Versicherten findet am Dienstag, 21. Juni 2022, jeweils um 9.00, 10.00 und 11.00 Uhr sowie am Donnerstag, 23. Juni 2022, jeweils um 13.00, 14.00 und 15.00 Uhr am Parkplatz der AOK in Ingolstadt statt. Die Strecke ist zwei Kilometer lang und es sind keine Walkingstöcke erlaubt. Ihre Teilnahme bestätigen wir Ihnen im AOK-Bonustarif- bzw. AOK-Prämienprogrammscheckheft (bitte mitbringen!). Fragen werden Ihnen telefonisch von Miriam Hofbeck unter Tel. (08 41) 934 91 47 oder per E-Mail (miriam.hofbeck@by.aok.de) beantwortet.

Die breite Mehrheit des Stadtrats hat sich für eine Klimaneutralität Ingolstadts bis zum Jahr 2035 ausgesprochen. Damit hat das Gremium nach einer rund zweistündigen Debatte ein Zeichen für die Umwelt gesetzt. Bis 2035 sollen in der Stadt die TreibhausEmissionen von 1,7 Millionen Tonnen (2019) auf 125.000 Tonnen pro Jahr gesenkt werden. Ein begleitendes Controlling soll regelmäßig den Zwischenstand transparent beleuchten. Außerdem soll es auch noch eine Sondersitzung des Stadtrats zu diesem Thema geben. Neben großen Infrastrukturprojekten wie einem Gewerbehof, der Entwicklung des Klinikums zur Universitätsklinik oder der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum beeinflussen auch äußere Faktoren die Ingolstädter Stadtregierung. Eines dieser großen Rahmenthemen stellen Klimawandel und Energiewende und die damit auch für eine Stadt wie Ingolstadt einhergehenden Herausforderungen dar. In diesem Zusammenhang wurde durch die Stadt das

„Integrierte Klimaschutzkonzept Ingolstadt“ (IKSK) entwickelt, welches zuerst im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bau, Umwelt und Nachhaltigkeit am 19. Mai diskutiert wurde und nun auf der Agenda im Stadtrat stand. Um das ambitionierte Ziel der CO2-Neutralität bis 2035 zu erreichen, sind in den verschiedenen Handlungsfeldern verschiedene Sofortmaßnahmen geplant. Im Bereich Gebäude und Energie soll beispielsweise die sogenannte „Energiekarawane“ intensiviert werden, eine kommunale Energieberatungskampagne zur Steigerung der Sanierungsrate des privaten Gebäudebestands. Im Bereich Mobilität und Verkehr soll das bereits beauftragte Elektromobilitätskonzept umgesetzt werden. Im Bereich Wirtschaft und Industrie ist die Gründung einer regionalen Klimaschutz- und Energieagentur in Planung. Im Bereich private „Haushalte und Konsum“ soll eine Machbarkeitsstudie zur Erhöhung der Bioquote und den Anteil regionaler Erzeugnisse beitragen. (haku)

Toter Junge: Spurensuche geht weiter

Machen Sie den AOK-Fitnesstest Dienstag, 21.06.2022, jeweils um 09:00, 10:00 und 11:00 Uhr und am Donnerstag, 23.06.2022, jeweils um 13:00, 14:00 und 15:00 Uhr am Parkplatz der AOK in Ingolstadt statt. Treffpunkt: Parkplatz der AOK in Ingolstadt Die Strecke ist 2 Kilometer lang und es sind keine Walkingstöcke erlaubt. Ihre Teilnahme bestätigen wir Ihnen im AOK-Bonustarif- bzw. AOK-Prämienprogrammscheckheft (bitte mitbringen). Fragen werden Ihnen telefonisch von Miriam Hofbeck unter Tel. 0841 9349147 oder per E-Mail (miriam.hofbeck@by.aok.de) beantwortet.

Gesundheit nehmen wir persönlich. AOK Bayern. Die Gesundheitskasse.

Die Polizei sucht weiter intensiv nach Spuren zum toten Jungen im Vorschulalter. Ein Kanufahrer hatte das Kind in der Donau bei Großmehring vor über zwei Wochen gefunden. Auch an den Staustufen Vohburg und Ingolstadt wurde nun angeschwemmtes Material untersucht. Die Suche im und auf dem Wasser wurde erneut durch Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks (THW) Ingolstadt unterstützt. Mit einem Boot, das mit

einem Sonar ausgestattet war, wurde auch der Gewässergrund abgesucht. Zeitgleich erfolgte eine Untersuchung des Rechenabfalls aus den Stauanlagen in Vohburg und Ingolstadt. Das in den vergangenen Monaten angeschwemmte und in den Rechen zurückgehaltene Material wurde überprüft. Hierbei kamen auch Polizeispürhunde zum Einsatz. Bislang wurden keine relevante Spuren gesichert. (tis)

Impressum Herausgeber / Geschäftsführung: Christian Bauer V.i.S.d.P. Am Lohgraben 27 • 85051 Ingolstadt (08 41) 14 90 260-0 • info@IN-direkt.de

Kontakt allgemein: info@IN-direkt.de Pressemitteilungen etc. schicken Sie an: presse@IN-direkt.de

Redaktionsleitung: Grafik: Hans-Martin Kurka • presse@IN-direkt.de Helmut Sendldorfer grafik@IN-direkt.de Redaktion: Timo Schoch, Max Foerster, Ulrich Linder Verteilung: Georg Appel, Marie Weiss, Lucia Sindarin Prospektverteilung Bauer info@prospektverteilung-bauer.de Mediaberatung: (08 41) 768 76 Peri Häusler • haeusler@IN-direkt.de Sabine Kerner • kerner@IN-direkt.de Nächste Ausgabe: (08 41) 14 90 260-0 17.06.2022


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4 | Aus der Region

IN-direkt | 10. Juni 2022

Bedrohlich blutarm

AKTUELLES KURZ & WICHTIG

Kita-Mitarbeiter erhalten künftig mehr Gehalt

Warum uns ein Konservennotstand in den kommenden Wochen droht könnte durch das Ende 2020 eingeführte Terminreservierungssystem begünstigt sein, das die Wartezeiten für Spender verkürzt und Blutspenden somit für die Spender attraktiver gestaltet“, sagt Bartsch.

Der Ingolstädter Stadtrat hat mit 16 Gegenstimmen eine übertarifliche Arbeitsmarktzulage für Kita-Mitarbeiter beschlossen. Mit den höheren Löhnen will die Stadt versuchen, Erzieherinnen und Erzieher sowie pädagogische Ergänzungskräfte in Ingolstadt zu halten und neues Fachpersonal zu gewinnen. Das Programm ist zunächst einmal bis zum Jahr 2025 befristet. Rund vier Millionen Euro kostet die Arbeitsmarktzulage die Stadt pro Jahr.

Anmeldungen für Stadtradeln noch möglich Das Stadtradeln beginnt am 11. Juni und endet am 1. Juli. Bereits 127 Radler haben sich in 13 Teams angemeldet. Das größte Team hat 23 Mitglieder. Eine Anmeldung in bestehende Teams oder das Gründen neuer Teams ist nach wie vor möglich. Zu toppen sind die Ergebnisse des vergangenen Jahres: 512 aktive Radelnde aus 29 Teams haben insgesamt 116.205 Kilometer eingefahren.

Diözese führt Gebühr für Gnadenthal-Schulen ein Die beiden katholischen Schulen in Ingolstadt, die GnadenthalRealschule und das GnadenthalGymnasium, werden während des laufenden Schuljahrs Schulgebühren einführen. Damit will der Schulträger, die Diözese Eichstätt, unter anderem die rückläufigen Einnahmen aus der Kirchensteuer etwas ausgleichen. Für die Schülerinnen und Schüler der Realschule fallen nun 50 Euro pro Monat (für elf Monate im Jahr) an; im Gymnasium sind es 80 Euro im Monat, ebenfalls für elf Monate.

Kammerspiele-Gegner reichen Klage ein Die Initiatoren des Bürgerbegehrens „Keine Kammerspiele an der Schutterstraße“ haben eine Klage gegen die Stadt Ingolstadt beim Verwaltungsgericht in München eingereicht. Die Gründe dafür seien: Die Stadt hätte den Bescheid zu spät zugestellt. Die Initiatoren sind sich sicher, dass das Bürgerbegehren aber zulässig sei. Außerdem fühlen sich die Initiatoren von der Stadtverwaltung benachteiligt und unfair behandelt. So hätte die Stadt vor dem geplanten Bürgerentscheid am 24. Juli mehr Zeit gehabt für ihre Interessen zu werben.

Saisonale Unterschiede beim Blutspenden gibt es auch in Ingolstadt.

Generell sei die Spendenbereitschaft während der Sommerzeit niedriger, was sich auch an den Zahlen von diesem Jahr bemerkbar machen würde. „Am 31. Januar erschienen beispielsweise noch 136 Personen zur Blutspende in der Eventhalle, am 1. Juni waren es nur noch 107 Personen“, sagt Bartsch.

Sommer, Sonne, Ferienzeit – und endlich die ersehnte Freiheit: Die Menschen haben aktuell andere Prioritäten als Blut zu spenden. Die Spendenbereitschaft nimmt ab. Das verzeichnet das Rote Kreuz seit Wochen – wie bereits in den Vorjahren. Das hängt mit der Corona-Pandemie zusammen. Das Spendenverhalten sinkt, je mehr Freiheiten wieder möglich sind. Die Menschen wollen raus, wenn es möglich ist. Das Bayerische Rote Kreuz hat diese Entwicklung konkretisiert: Je mehr Verpflichtungen die Menschen haben, desto geringer fällt die Spendenbereitschaft aus. „Wir sind allerdings auf ein kontinuierliches Engagement angewiesen, weil die Blutkonserven maximal 42 Tage haltbar sind“, sagt Patric Nohe. Der Pressesprecher des Blutspendedienst des

Doch genau das macht die Situation bedrohlich: Der Bedarf an Blutkonserven verhält sich gegenläufig zum Blutspenden. Aktuell ist die Nachfrage enorm hoch. Das hat mehrere Gründe: „In den Kliniken mussten Kapazitäten für CoronaPatienten freigehalten werden. Nun werden viele OPs nachgeholt“, sagt Nohe. Dazu käme beispielsweise: Mehr Freiheit bedeutet, dass die Menschen mobiler und aktiver sind. Das heißt: Je mehr los ist auf den Straßen, in den Städten, in der Natur, desto mehr steigt die Unfallgefahr. Auch da wird mehr Blut benötigt. Genauso brauchen chronisch Kranke Blut. Nohe schlägt deshalb Alarm. „Es gilt den Konservennotstand in den nächsten Wochen abzuwenden“, sagt er. „Wir brauchen Blutspenden. Es geht nicht ohne.“ (tis)

Bayerischen Roten Kreuzes erwartet in diesem Sommer die größte Reisewelle seit Jahren. Und damit befürchtet er, dass die Spendenbereitschaft über die warmen Monate stark sinkt. „Für das Jahr 2020 lässt sich ein Zusammenhang zwischen der Spendenbereitschaft und den gültigen Corona-Lockerungen und Beschränkungen feststellen“, bestätigt auch Sophia Bartsch, Leitung Soziales beim BRK-Kreisverband Ingolstadt. „Während der Lockdown-Phasen war die Spendenbereitschaft besonders hoch, während sie mit zunehmenden Lockerungen und gewonnen Freiheiten rückläufig war.“ Diese Kausalität sei allerdings im vergangenen Jahr in Ingolstadt weniger deutlich festzustellen. „Diese Entwicklung

Blutspende geht alle etwas an Kommentar von Timo Schoch

D

ie Welt erwacht wieder aus ihrem pandemiebedingten Dornröschenschlaf. Die Menschen werden umtriebiger. Es passieren zwangsläufig mehr Unfälle. Wer einmal selbst eine Notlage miterleben musste, weiß, wie wichtig es ist, dass Blut gespendet wird. Ein kleiner Piks mit riesiger Wirkung also. Denn wer Blut spendet, rettet Menschenleben. Irgendwie ist es jedoch auch nachvollziehbar, dass die Menschen

nach dem coronabedingten Gefängnis, den Lockdowns, wieder ihre Freiheit genießen wollen und andere Prioritäten setzen als Blut zu spenden. Allerdings wird in Deutschland soviel Spenderblut verabreicht, wie sonst in kaum einem anderen Land auf der Welt. Sind weniger Blutreserven verfügbar, muss zwangsläufig gespart werden oder es braucht neue Ansätze. Eine Möglichkeit könnte das „Patient Blood Management“ sein,

bei dem Blutarmut und -verluste möglichst ohne fremde Bluttransfusionen behoben werden sollen. Aber nicht nur die Transfusionsmediziner und Operateure sind gefragt. Auch die Politik kann etwas tun und neue Anreize schaffen. Möglicherweise braucht es auch finanzielle Vergünstigungen, wie steuerliche Absetzbarkeiten der Spende, oder komplett diskriminierungsfreie Blutspendefristen. Beim Blutspenden sind also die Gesellschaft, Politik und die Ärzte gleichermaßen gefordert.


Menschen | 5

IN-direkt | 10. Juni 2022

Kleiner Piks, große Wirkung

Weltblutspendetag am 14. Juni: Ehepaar Lindner erzählt über ihre Motivation

Das Ettinger Ehepaar Lindner hat zusammen über 170-mal Blut gespendet.

Die 100. Blutspende im vergangenen Jahr hat Ingrid Lindner noch genau im Gedächtnis. Denn kurze Zeit später stand ein großes Paket vor ihrem Haus. Es war vollgepackt mit allerlei italienischer Feinkost. Aber nicht das Präsent allein hat sie beeindruckt. In erster Linie war es ein Buch, das darin lag. In dieser Publikation beschrieb ein junger Mann eindringlich, wie er nur durch Spenderblut einen schweren Unfall überlebte. „Das“, sagt Ingrid Lindner „ist auch der Grund, warum wir Blut spenden.“ Menschenleben retten, anderen helfen, die in Not sind. Für Ingrid Lindner und ihren Mann Dieter ist es deshalb eine Selbstverständlichkeit mehrmals im Jahr Blut zu spenden. Mit 18 Jahren nahm Ingrid Lindners Vater sie zum ersten Mal mit zum Blutspenden. Daraus hat sich mehr oder weniger ein Automatismus ergeben. Inzwischen sind es 103 Spenden bei ihr, 77-mal hat ihr Mann Blut gespendet. „Es hat aber nicht nur einen Vorteil für andere, sondern auch für einen selbst“, ergänzt Dieter Lindner. Neben einem Gesundheitscheck werde auch das eigene Blut untersucht. „Das ist ein kostenloser Service und man weiß anschließend, dass einem nichts fehlt. Außerdem kurbelt man in seinem Körper die Bluterneuerung an“, erklärt der 63-Jährige. An die erste Blutspende erinnern sie sich selbst noch gut – auch

wenn es einige Jahre zurückliegt. Etwas nervös seien sie gewesen, erzählen sie. Aber alles lief glatt. „Das erste Mal war super“, erzählt Dieter Lindner. Noch etwas euphorisiert ging er nach einer gewissen Zeit ein zweites Mal zum Blutspenden. Vermutlich war es

eine Kombination von zu wenig essen und trinken. „Jedenfalls ist mir danach kurz Schwarz vor den Augen geworden.“ Das ausgebildete Personal und eine kleine Ruhephase halfen, dann war alles wieder gut. „Seither ist mir das nie wieder passiert“, erzählt er und empfiehlt jedem, beim Blutspenden „dran zu bleiben“, sich von solchen Dinge nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Schließlich sei der positive Effekt deutlich wertvoller. Ingrid Lindner empfiehlt deshalb jedem Erstspender vor der Blutspende ausreichend zu essen und zu trinken. Nervosität sei auch nicht angebracht, schließlich würden die Fachkräfte viel kommunizieren und seien ausgesprochen freundlich und zuvorkommend. Das Ehepaar Lindner freut sich deshalb schon auf die nächste Blutspende, schließlich könne man damit viel erreichen – und Leben retten. So wie das des jungen Mannes bei seinem schweren Unfall. (tis)

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S o gesehen Wortungetüme und andere Probleme

D

as Zitat „Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss“ wird wahlweise den Western-Darstellern John Wayne oder Gary Cooper zugeschrieben. Genauerer betrachtet, ist das Zitat wenig tiefgründig. Denn auch eine Frau muss tun, was sie tun muss. Und das Müssen ist längst nicht nur auf Menschen allein zu beschränken. Auch Tiere müssen tun, was sie tun müssen. Selbst ein Hund. Und da sind wir beim Kern des Problems. Im Bezirksausschuss Süd entbrannte kürzlich eine lebhaft geführte Diskussion um Hundekotbeutelspender in Zuchering. Aber was soll bei so einem Wortungetüm schon Schönes herauskommen?! Hauptworte in einem Begriff verschmelzen zu lassen, das gibt es eben nur im deutschen Beamtentum. Es wäre also nicht überraschend, wenn neben den Hundekotbeutelspendern bald Hundekotbeutelspenderbenutzerhandbücher zu finden sind, die der Hundekotbeutelspenderbenutzer nach der Nutzung bitte auf das Hundekotbeutelspenderbenutzerhandbuchablagebrett zu legen hat. Als längstes Wort in der deutschen Sprache galt übrigens mal das „Rindfleischetikettierungsüberwachungsaufgabenübertragungsgesetz“, abgekürzt RflEttÜAÜG. Das gibt es seit 2013 zum Glück nicht mehr. Dafür kamen andere „griffige“ Worte auf, wie eben der Hundekotbeutelspender. So gesehen stimmt das eingangs erwähnte Sprichwort auch für eine besondere Berufsgruppe: „Ein Beamter muss tun, was ein Beamter tun muss.“ Und wenn es sich dabei lediglich um das Erfinden sperriger Wortungetüme handelt. Eine schöne Woche wünscht

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Ihr Stadtbummler Zahl der Woche

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Punkte beträgt der IHK-Konjunkturindex in der Region Ingolstadt. Er fiel um 16 Zähler. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs, die Null-Covid-Strategie Chinas sowie Lieferengpässe und steigende Preise bei Energie, Rohstoffen und Vorprodukten sorgen für den Stimmungseinbruch.


6 | Meinung

IN-direkt | 10. Juni 2022

Unternehmensgewinne und Mitarbeiterprämien trotz Kurzarbeitergeld?

Berechtigtes Arbeitsmarktinstrument oder verwerfliche Selbstbedienung an der Allgemeinheit? Wird die Arbeitszeit von Arbeitnehmern im Unternehmen aufgrund eines erheblichen Arbeitsausfalls verringert, würde im Normalfall eine Kündigungswelle drohen. Dies kann zum Beispiel aufgrund von anhaltenden Lieferengpässen bei Zulieferern oder anderen Krisen passieren. Kurzarbeit dient als Instrument der Arbeitslosenversicherung um diese Kündigungen aus vorübergehendem Arbeitsausfall im Betrieb zu vermeiden und den Verdienstausfall der Mitarbeiter aufzufangen. Hierzu kann bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit durch das Unternehmen angemeldet werden. Nach erfolgreicher Prüfung wird unter bestimmten, gesetzlich festgelegten Voraussetzungen das sogenannte Kurzarbeitergeld aus der Arbeitslosenversicherung gezahlt. Da dies weniger als das ursprüngliche Gehalt ist, haben Unternehmen die Möglichkeit den Betrag auf freiwilliger Basis aufzustocken. Kurzarbeit und Kurzarbeitergeld haben sich als arbeitsmarktpolitische Instrumente zur Krisenüberwindung bewährt. Da auch in Zeiten von Kurzarbeit bei Unternehmen Gewinne – und oft damit verbunden Mitarbeiterprämien – bilanziert werden, wird die Thematik derzeit von einer breiten Öffentlichkeit diskutiert. (Haku)

Christian De Lapuente (DGB-Organisationssekretär und Fraktionsvorsitzender des SPD-Stadtrats)

Momentan beherrschen viele positive und negative Schlagzeilen unser Tagesgeschehen. Während die Stimmung durch die CoronaPandemie, den Ukrainekrieg und daraus resultierend anderer Probleme getrübt ist, vermelden viele große Unternehmen wie unser Ingolstädter Autobauer Audi zeitgleich zu langwierigen Arbeitsausfällen große Gewinne. Dabei entsteht auch schnell die kontroverse Diskussion, wie das überhaupt sein kann und ob das überhaupt sein darf, wenn zur Überwindung der Krise zeitgleich Kurzarbeitergeld gezahlt wird. Schnell entsteht hierbei auch eine vermeintliche Neiddebatte, die absolut fehl am Platz ist. Oft ist dabei fehlendes Wissen über das Instrument des Kurzarbeitergeldes an der Tagesordnung. Um es kurz und bündig auf den Punkt zu bringen: Das Kurzar-

beitergeld ist kein Steuergeld! Das Kurzarbeitergeld ist eine Leistung der Arbeitslosenversicherung in die Arbeitnehmer wie Arbeitgeber kontinuierlich einzahlen. Das hat selbstverständlich auch die Audi AG immer in Millionenhöhe gemacht. Das Kurzarbeitergeld ist ein Mittel, das verhindern soll, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei Wegfall der Arbeit umgehend entlassen werden müssen. Die Versicherung prüft dabei ähnlich einer Autoversicherung den Schadensfall, das heißt gibt es einen Arbeitswegfall oder nicht. Dabei spielt es für die Versicherung keine Rolle wieviel jemand verdient oder welchen Gewinn das Unternehmen macht. Analog ist dies auch bei einer Autoversicherung so. Im Schadensfall wird der Schaden am Auto geprüft und die Versicherung springt bei Bedarf ein, dabei interessiert nicht

wieviel der Autobesitzer auf dem Konto hat oder verdient. Man darf nicht vergessen, dass wir als gesamte Region sehr von einem großen „Einzahler“ wie Audi profitieren. Denn auch andere, besonders kleine Unternehmen sind froh, wenn diese nach dem Solidaritätsprinzip gefüllte Versicherungskasse in guten Zeiten gefüllt wird, wenn es zu Problemen kommt und das Kurzarbeitergeld einspringen kann. Unser System der Arbeitslosenversicherung, und dazu gehört das Kurzarbeitergeld, ist eine große Stärke unserer Gesellschaft. Auch deswegen sind wir bisher mit einem blauen Auge durch die Krisen aufgrund der Corona Pandemie und des Kriegs in der Ukraine mit all seinen Auswirkungen gekommen. Auch für das Thema Mitarbeiterprämien gilt natürlich dasselbe.

Mitarbeiterprämien sind lokale Vereinbarungen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Egal in welcher Höhe sie ausgezahlt werden oder nicht, hat dies keinen Einfluss auf die Prüfung, ob Kurzarbeitergeld gezahlt wird oder nicht. Es wird ausschließlich geprüft, ob es einen Arbeitswegfall gibt oder nicht. Das ist das einzige Kriterium, das bei der Prüfung zählt. Das System zeichnet sich durch geben und nehmen aus und gleicht sich als Solidaritätssystem unter dem Strich aus. Auch wenn die Gewinne bei Audi ehrlicherweise derzeit höher sind als sonst, profitieren alle Arbeitnehmer davon. Leider bestimmen oft nur reißerische Schlagzeilen die Meldungen und schnell wird polarisiert. Daher bedarf es noch sehr viel Aufklärung über das sehr sinnvolle Arbeitsmarktinstrument Kurzarbeitergeld und wovon es abhängt und wovon eben nicht.


Meinung | 7

Foto: yanalya/Freepik

IN-direkt | 10. Juni 2022

Kontra Mitarbeiterprämien sind immer eine tolle Sache für die Kolleginnen und Kollegen, die sie erhalten. In der Regel sind sie schon ins Familienbudget eingeplant. Und wenn sie ausfällt, dann fällt oftmals auch die Finanzplanung in Haushalten von Klein- und mittleren Einkommen zusammen. Deshalb werden wir als Linke nicht gegen Mitarbeiterinnenprämien eintreten. Allerdings sehen wir schon einen Unterschied zwischen Mitarbeiterprämien und den Prämien, die die Vorständler und AT- Angestellten erhalten. Wir halten dieses System für nicht mehr zeitgemäß und extrem ungerecht und in einem modernen Unternehmen sollte es diese massiven Einkommensunterschiede nicht mehr geben. Die Diskussionen über hohe Managergehälter, Boni und Abfin-

dungen haben es bis in die breite Bevölkerung geschafft, auch in Ingolstadt. Das Gerechtigkeitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger wird nicht nur durch das massive Wachstum der Vorstandsbezüge, sondern auch durch deren immer stärkere Abkoppelung von den durchschnittlichen Gehältern der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer verletzt. Diese Einkommensunterschiede entbehren einer angemessenen Grundlage. Sie können nicht aus Begabung, Ausbildung, Qualität der Arbeit, Verantwortung und Engagement der Vorstandsmitglieder abgeleitet werden. Leider profitieren nur die direkten Mitarbeiter bei Audi von den Prämien, während die Beschäftigten der Zulieferfirmen, deren Wohlund Weh vom jeweiligen Konzern abhängt, davon in keinster Weise partizipieren können. Sie verdie-

Eva Bulling-Schröter (Die Linke)

nen in der Regel wesentlich weniger und bei Kurzarbeit erhalten sie die Summe oftmals nicht aufgestockt, wie im Konzernbetrieb. „Die VW-Tochter Audi befindet sich nach dem Einbruch im Coronajahr 2020 wieder auf dem deutlichen Weg der Besserung. Im vergangenen Jahr erzielte der Ingolstädter Premiumautobauer einen operativen Gewinn in Höhe von 5,55 Milliarden Euro und damit gut doppelt so viel wie ein Jahr zuvor.“ Das geht aus dem Geschäftsbericht der Konzernmutter Volkswagen hervor. „Der Umsatz bei Audi kletterte um rund sechs Prozent auf 53,1 Milliarden Euro. Die operative Rendite lag damit bei rund 10,5 Prozent“, so die Automobilwoche. Deshalb ist es auch berechtigt die Frage zu stellen, ob es gerechtfertigt ist bei einem solchen Gewinn

an die MitarbeiterInnen Kurzarbeitergeld zu bezahlen. Fakt ist: die ArbeitnehmerInnen und Arbeitgeber bezahlen in die Sozialsysteme ein. Also sind sie auch berechtigt dann Leistungen abzufordern, wenn die Produktion aufgrund fehlender Komponenten nicht weitergeht. Inwieweit dann so ein Produktionsstillstand hausgemacht ist z.B. durch eine immer größere Verlagerung der Zuliefererproduktion in andere Länder oder kurzfristige Kündigung von Lieferverträgen oder einfach Managerversagen wird nicht geprüft. Natürlich kann auch hier die Frage gestellt werden, inwieweit ein Unternehmen auch auf Kosten von Kurzarbeit seine Gewinne realisiert und maximiert. Das setzt aber ein Wollen der Mehrheit der Politiker in Berlin voraus.


8 | Direktvermarkter im Portrait

IN-direkt | 10. Juni 2022

Anton Bittlmayer im Stall bei den Anguskühen

Claudia Bittlmayer führt die Direktvermarktung im Hofladen

Da Schmiebauer

Landwirtschaftliche Direktvermarktung „von der Weide auf den Tisch“ IN-direkt trifft heute Claudia und Anton Bittlmayer. Sie bewirtschaften den Schmiebauerhof in Enkering. Mit der Aufzucht von Angusrindern im malerischen Anlautertal und dem Verkauf unterschiedlichster Fleisch- und Wurstprodukte füllen sie eine Marktlücke. IN-direkt: Frau Bittlmayer, war die Umstellung von einem Nebenerwerbsbetrieb auf einen spezialisierten Direktvermarktungsbetrieb schon immer Ihr Ziel? Als mein Mann und ich unseren Betrieb 1991 übernommen haben, war es ein typischer Nebenerwerbsbetrieb mit sechs bis acht Milchkühen plus Nachzucht und Mästen der eigenen Bullen, circa 25 Schweine und 20 Hühner plus Ackerbau, Grünland und Wald – aber ohne Direktvermarktung. Wir haben das noch etwa fünf Jahre so weitergeführt, ehe wir es aufgrund der hohen Arbeitsbelastung und schlechten Milchpreise auf Bullenmast für einige Jahre umgestellt haben. Ab circa 1998 haben wir dann begonnen, in sehr kleinem Rahmen Kartoffeln, Eier und das Fleisch unserer Fleckviehbullen direkt zu vermarkten. Um die Jahrtausendwende kam dann der Wechsel? Als unser Sohn Andreas 1999 Kommunion hatte, wünschte er sich von seinen Gästen einen Geldbeitrag, von dem er sich mit unserer Unterstützung eine

trächtige Anguskuh samt weiblichem Kalb kaufte. Am zweiten Weihnachtstag 1999 kam dann das erste Anguskalb auf unserem Betrieb zur Welt, das wir aufgrund des Stephanustages Steffl tauften. Dieses Kalb war das erste Angusrind, das wir ein Jahr später direkt vermarktet haben. Daraus entwickelte sich ein absoluter Selbstläufer? Nicht ganz, aber die Kunden waren von der Fleischqualität so begeistert, dass 2001 komplett auf Angusmutterkuhhaltung umgestellt wurde, wofür im Außenbereich ein großzügiger Unterstand gebaut wurde und dort das Ackerland in weitläufige Weiden umgewandelt wurde. Wir konnten durch Zukauf und eigene Zucht unsere Herde ständig vergrößern und das Angebot wuchs mit der Nachfrage. Und wie ging es dann weiter? Da ich 2007 die Ausbildung zur Kräuterpädagogin abgeschlossen habe und so das Angebot erheblich erweitern konnte, entschlossen wir uns, 2011 einen kleinen Hofladen in einem bestehenden Gebäude zu errichten.

2020 haben wir den landwirtschaftlichen Betrieb aufgeteilt und an unsere zwei Söhne übergeben. Josef, unser ältester Sohn, hat die Hofstelle mit Schweinemast und Hühnerhaltung übernommen und baut Kartoffeln und Kürbisse an. Lukas hat die landwirtschaftlichen Flächen und die Angusherde übernommen. Mein Mann und ich führen die Direktvermarktung im Hofladen weiter. Im Rückblick alles richtig gemacht? Insgesamt sind wir mit dem Erfolg unserer Direktvermarktung sehr zufrieden. Hätten wir nicht diesen Weg gewählt, hätten wir, wie so viele andere bei uns, die Tierhaltung aufgrund von Unrentabilität wahrscheinlich längst aufgegeben. Leben Sie eine Betriebsoder Firmenphilosophie? Wichtig ist uns, dass die Tiere artgerecht gehalten werden und bis zum Schluss ein gutes Leben haben. Außerdem wollen wir unseren Kunden nur hochwertige Produkte verkaufen, hinter denen wir voll und ganz stehen können. Großen Wert legen wir darauf, dass unsere Schweine von einem

Hofmetzger geschlachtet werden, der die traditionellen Wurstwaren noch im Warmwurstverfahren herstellt, genauso wie man es früher bei den Hausschlachtungen machte. Wie sehen Ihre Vertriebswege aus? Wir verkaufen fast alles bei uns im Laden, außerdem beliefern wir den Buxlhof in Rapperszell mit Angusfleisch, von dem wir auch das Geflügel beziehen und den Dorfladen in Lippertshofen. Familie Bittlmayer, wir danken für das Gespräch (ULi)

I nfos Wer mehr über den Schmiebauerhof wissen will: www.schmiebauer.de. Die Seite ist derzeit aber noch im Aufbau. Zu finden sind die Produkte der Bittlmayers auf der Homepage des Naturparks Altmühltal, bei den Limesgemeinden und der Gemeinde Kinding.

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Motorsport | 9

IN-direkt | 10. Juni 2022

„Ich hatte schon immer Benzin im Blut“ Klaus Max Kiefer über seine Sammlung an Superbikes und Rennmaschinen

Herr Kiefer, können Sie Sammler verstehen, die Ihre Oldtimer und Schätze lieber in Museen und Garagen als auf der Straße sehen? Klaus Max Kiefer: Ja, wobei das nicht meinem Credo entspricht. Ich handle immer nach dem Konzept: kaufen, restaurieren und selber fahren. Trotzdem ist natürlich mein Plan, diese Maschinen nicht nur im dunklen Keller zu lassen, sondern auch zu zeigen. Da ich im Moment in Altersteilzeit bin, habe ich das pure Glück, mein Hobby voll ausleben zu können. Dabei haben Sie schon viele Rennmaschinen in Ihrem Leben selbst gefahren. Unzählige – und es werden laufend mehr (lacht). Etliche Ihrer Motorräder stehen nun im „Museum Art & Cars Singen“. Wie wurde die Museumsleitung auf Sie aufmerksam? Eine Radtour mit meiner Frau um den Bodensee führte mich nach Singen. Dort habe ich das Museum besucht und neugierig angefragt, ob sie sich eine Ausstellung mit Rennmaschinen vorstellen könnten. Nach anfänglichem Zögern der Eigentümer, konnte ich mit einer PowerPoint-Präsentation und einem schlüssigen Konzept das Interesse steigern. Dazu habe ich ein 3D-Modell der Ausstellungsfläche im Maßstab 1:50 nachgebaut. Ein international erfahrener Kurator wurde noch mit einbezogen. Nach mehreren Gesprächsrunden überzeugte ich die Verantwortlichen und begann mit der Feinplanung. Laut dem Museumserbauer und Stiftungsvorstand ist diese Ausstellung der Ritterschlag für diese Rennmaschinen-Sammlung. Allerdings sind nicht alle Modelle von mir: Zur Ausstellung musste ich mir aber auch einige Rennmaschinen von Freunden ausleihen, damit das Ausstellungskonzept schlüssig wird. Nun gilt die Ausstellung in Singen als eine der größten und bestsortierten Kollektionen ihrer Art in Deutschland. Diese Aussage könnte sogar stimmen. Das Museum hat natürlich alles abgeprüft und auch mit Sammlern im europäischen Raum durchgesprochen. Der Kern

der Sammlung sind auf jeden Fall die Baujahre ab 1985 bis 2015 und der Hubraum ab 750ccm. Anfangs habe ich mich auf eine Marke konzentriert. Dann habe ich die Augen nach rechts und links geöffnet und wieder habe ich sehr schöne Modelle gesehen. Seit wann begeistern Sie sich für Rennmaschinen? Begonnen hat alles bei einem Langstreckenrennen gegen Ende der 1970er-Jahre am Nürburgring. Das hat mein Interesse geweckt. Im Januar 1979 habe ich schließlich das erste Motorrad neu gekauft und kurze Zeit später mein erstes 1000ccm-SuperbikeMotorrad. Woher kommt Ihre Begeisterung für Motorräder? Das begann bereits in frühester Kindheit und lag daran, weil ein Motorrad einfach schneller als ein Auto, wie beispielsweise ein Porsche 911 Turbo, beschleunigte. Benzin hatte ich also schon immer im Blut. Die Leidenschaft und Begeisterung für Technik mündete dann auch in den Beruf. Mit 14 Jahren habe ich eine Handwerkerlehre begonnen; später habe ich in der Abendschule Elektrotechnik studiert. Während meiner sehr kreativen und verantwortungsvollen Zeit bei Audi habe ich das Schrauben und restaurieren zum Stressabbau benötigt und dadurch etwas für meine Work-Life-Balance gemacht. Die Maschine, mit der Sie Ihre Sammlung begannen, war eine Suzuki GSX-R750R vom Typ XR51 des Suzuki-Teams Deutschland

mit dem Fahrer Ernst Gschwender. Wie haben Sie diese erste „Ikone“ erstanden? Das war eine dünne, dreizeilige Zeitungsanzeige in der „TZ“ im Miesbacher Bereich im Jahr 1996. Ich erinnere mich noch genau an den Inhalt: „Verkaufe GSXR, kein Brief, kein TÜV, XR Rahmen, VB.“ Mit dieser Zustandsbeschreibung hat die Maschine natürlich kein Mensch gekauft. Nachdem ich über 60 Motorräder wegen eines Kauf analysiert habe, hat mich der Hinweis „XR-Rahmen“ neugierig gemacht und ich habe angerufen. Es war tatsächlich ein originaler Werksrennrahmen, allerdings in einem miserablen Zustand. Nach sechs Wochen, auf dem Weg nach Wolfsburg, habe ich noch einmal dort angerufen und wir fanden eine machbare Lösung. Dann wurde die Maschine in den Originalzustand restauriert. Sie stand anschließend auf allen großen Messen in Deutschland und beinahe auf jeder europäischen Rennstrecke. Auch auf Einladungsrennen fuhren berühmte Rennfahrer diese Maschine zu Demonstrations- und Präsentationszwecken.

Originalzustand, fahre sie dann ein paar Jahre lang selber und stelle sie dann weg in die Garage.

Wie viele Maschinen zählen zu Ihrer Kollektion? Genau weiß ich das gar nicht. Es sind noch einige sogenannte Projekte darunter, deren OriginalTeile ich bisher nicht bekommen konnte. Das dauert manchmal sehr viele Jahre, bis ein Motorrad komplett ist. Manchmal bekomme ich auch Motorräder für 100 Euro und stelle sie erst einmal zur Seite. Seit Mitte der 1990er-Jahre kaufe ich limitierte Homologationsmodelle, restauriere sie in den

Z ur P erson

Und auch Audi-Chef Martin Duesmann lief Ihnen namentlich dabei schon über den Weg. Stimmt. Im Jahr 2018 habe ich den Entschluss gefasst, ein BMW Superbike aufzubauen. In England fand ich den originalen WSBKTank (World-Superbike) der BMW S1000RR. Dann suchte ich eine originale Verkleidung dazu. Diese fand ich bei Alpha Racing in Stefanskirchen, einem BMW-Partner. Parallel zu allen meinen Motorrädern suche und lese ich auch immer die passende Literatur dazu. Die Historie und die Geschichten rund um die Einsätze des Motorrades sind hochinteressant. Dabei fielen mir dann zwei Namen auf. Verantwortlich bei BMW-Motorrad für die S1000RR waren damals der heutige Audi-Konzernchef Markus Duesmann und der VolkswagenKonzernchef Herbert Diess. Das Interview führte Susanne Ehrnthaler.

Klaus Max Kiefer lebt seit Mitte der 1980erJahre in Kösching. Seither arbeitete er bis zu seiner Altersteilzeit im Februar diesen Jahres im Management für die Audi AG. Kiefer ist in Olfen (Nordrhein-Westfalen) geboren, studierte Elektrotechnik mit Schwerpunkt Computertechnologie.


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Selbstfahrende Autos

Chance im Alltag oder Science-Fiction-Horrorvorstellung? Sind selbstfahrende Autos schon bald Realität? Und wie muss sich die Einstellung der Menschen ändern, damit autonomes Fahren auf breite Akzeptanz trifft? Auch beim Ingolstädter Autobauer Audi beschäftigen sich die Mobilitätsexperten mit dieser Thematik und haben die wichtigsten Punkte nun als Ergebnisse der „SocAIty“ Studie veröffentlicht. Dabei existieren weitverbreitete Mythen rund um selbstfahrende Autos. Doch was stimmt – und was nicht? „Die Digitalisierung ermöglicht es uns, die Mobilität noch sicherer, persönlicher und vor allem smarter zu machen. Ziel ist es, dass sich unsere Fahrzeuge nahtlos in den Alltag unserer Kundinnen und Kunden integrieren. Damit schaffen wir einen echten Mehrwert, indem wir ihnen Zeit zurückgeben für Dinge, die ihnen wichtig sind“, sagt Oliver Hoffmann Technikvorstand beim Ingolstädter Autobauer. Und Uta Klawitter Leiterin des Zentralen Rechtsservice und Chefsyndika bei Audi fügt hinzu: „Der deutsche Gesetzgeber ist weltweit ein Vorreiter bei der Regulierung von automatisierten Fahrfunktionen und bietet Herstellern dadurch einen ersten Rechtsrahmen für die Entwicklung solcher Technologien.“ Mythos Nr. 3: Mit selbstfahrenden Autos geht der Fahrspaß verloren.

Autonomes Fahren: So kann die Zukunft im Auto aussehen.

Mythos Nr. 1: Ein selbstfahrendes Auto wird wie ein normales Auto sein, nur ohne Fahrer Aerodynamik ist besonders bei rein elektrisch angetriebenen Autos ein Schlüsselfaktor für die Reichweite und spielt daher beim Design weiterhin eine große Rolle. In diesem Punkt wird sich das Aussehen von Autos und anderen Fortbewegungsmitteln mit zunehmender Automatisierung nicht radikal ändern. Fest steht: Der Schwerpunkt des Designs wird künftig auf der Innenraumgestaltung liegen. Dort wird der Komfort der Fahrgäste im Vordergrund stehen, deren Sitze in Zukunft in bestimmten Anwendungsfällen nicht mehr zwingend in Fahrtrichtung blicken müssen. Diese Freiheit bei der Gestaltung des Innenraums bietet den Personen an Bord eine große Vielfalt an Optionen für individuell gestaltbare Erlebnisse: Kommunikation oder Entspannung, Arbeit oder Rückzug. Der Platz für die

Foto Audi AG

Fahrgäste wird maximiert, indem alles, was nicht mehr benötigt wird – Pedale, Schalthebel, Lenkräder – temporär versenkt werden kann.

Mythos Nr. 2: Sobald die Software entwickelt und verfügbar ist, können autonome Autos überall fahren. Um selbstfahrende Autos auf die Straße zu bringen, braucht es nicht nur eine voll zuverlässige und rundum sichere Software für das Auto, sondern auch für die gesamte Umgebung. Das Bild unserer Städte wird sich dafür Schritt für Schritt verändern: Dazu muss die Infrastruktur um intelligente Ampeln und Straßensensoren erweitert werden. Die Städte werden digitaler und bieten so für mehr und mehr automatisierte Autos ein geeignetes Ökosystem. Die Städte werden so sicherer und entspannter, da der Verkehr im Idealfall ohne Störungen und Staus fließen kann.

Die Vorstellung ängstigt Autoliebhaber offenbar: zum Passagier und damit zur Tatenlosigkeit verdammt zu sein. Sie glauben, die Maschine würde sie daran hindern, mit ihrem Auto durchs Land zu fahren und das Vergnügen zu genießen, ihren Fuß auf dem Pedal und ihre Hände am Lenkrad zu fühlen. Richtig ist jedoch: Selbstfahrende Autos bedeuten nicht das Ende allen Fahrvergnügens. Kein Hersteller wird seine Kundinnen und Kunden daran hindern, ihr Auto selbst zu steuern, wenn sie dies wünschen. Die Wahl, das Auto selbst zu fahren oder unliebsame Fahraufgaben wie Stop-and-Go auf der Autobahn an das Auto abzugeben, wird dem Besitzer des Fahrzeugs auch künftig weiter bleiben.

Mythos Nr. 4: Selbstfahrende Autos bieten ein Einfalltor für Hacker. Nein. Sie werden grundsätzlich nicht angreifbarer sein als jene, die von Hand gesteuert werden. Allerdings können die Auswirkungen eines Hackerangriffs auf die

sicherheitsrelevanten Systeme eines selbstfahrenden Autos gravierender sein. Deshalb entwickeln die Hersteller die Schutzmaßnahmen gegen Cyber-Attacken ständig weiter und verbessern die Schutzmechanismen innerhalb des Fahrzeuges und außerhalb im Backend. Mit zunehmender Vernetzung des Autos mit seiner Umwelt wird deshalb auch der Aufwand für eine zuverlässige und immer aktuelle Cyber-Security größer. Gleichzeitig steigt mit automatisierten Fahrzeugen die Verkehrssicherheit – neben besserer Effizienz und höherem Komfort ein Gewinn für die ganze Gesellschaft.

Mythos Nr. 5: Selbstfahrende Autos benötigen weniger Parkplätze. Selbstfahrende Autos werden nicht weniger Parkraum benötigen – sie werden ihn aber deutlich effizienter nutzen. Zudem könnte in Ballungsräumen die Fahrzeugdichte sinken, wenn ein steigender Anteil der Autos in Sharing-Modellen genutzt wird. Zum Hintergrund: Laut Umweltbundesamt werden private Fahrzeuge heute durchschnittlich nur eine Stunde am Tag bewegt.


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Inzwischen gibt es verschiedene Konzepte auch für den ÖPNV

Mythos Nr. 6: Die Technik ist entwickelt, aber es fehlt noch an Gesetzen zum autonomen Fahren. Richtig ist, dass die technologische Entwicklung in Ländern wie den USA oder China rascher voranzuschreiten scheint als in Deutschland und Europa. Richtig ist aber auch, dass der deutsche Gesetzgeber sehr früh einen rechtlichen Rahmen geschaffen hat, der die Sicherheit bei der Entwicklung und Einführung der Technologie an erste Stelle setzt. In dieser Hinsicht gilt Deutschland im internationalen Vergleich sogar als Pionier. Schon seit 2017 dürfen autonome Fahrsysteme unter bestimmten Voraussetzungen Tätigkeiten übernehmen, für die bis dahin ausschließlich der Mensch zuständig war (SAE Level 3). Im Juni 2021 wurde ein Rechtsrahmen geschaffen, der Fahrzeuge ab Level 4 im öffentlichen Straßenverkehr im Regelbetrieb anerkennt, allerdings nur in definierten Bereichen (zum Beispiel Shuttle-Verkehre von A nach B oder „People Mover“Busse auf festgelegten Routen). Dieses Gesetz ist ein erster Schritt für eine umfassendere Regulierung, an der intensiv gearbeitet wird. Fakt ist also: Die Behörden, die die Gesetze umsetzen, blockieren die Entwicklung nicht, sondern folgen schlicht dem gesetzlich festgelegten Grundsatz, dass die Sicherheit an erster Stelle steht.

Mythos Nr. 7: Autonome Fahrzeuge können Entscheidungen über Leben und Tod treffen. Mit Blick auf das autonome Fahren ist aus heutiger Sicht ent-

scheidend: Nicht das Auto selbst entscheidet, sondern das, was der Mensch für das Fahrzeug programmiert. Das Fahrzeug bildet nur das ab, was die Software vorgibt. Und hier zeigen alle bisherigen Untersuchungen: Maschinen sind deutlich weniger anfällig für „menschliches Versagen“ als Menschen, da sie z. B. auch bei langen Fahrten nicht ermüden. Die Frage, ob und wie eine Maschine in einer Gefahrensituation richtig entscheiden kann, bewegt viele Menschen. Sie ist jedoch nicht erst mit dem autonomen Fahren aufgekommen. Sie wird seit Jahrzehnten in der Ethik am Beispiel des „Trolley-Problems“ oder auch „Weichenstellerfalls“ diskutiert: Dabei geht es um die Frage, ob ein Weichensteller einen auf eine Personengruppe zufahrenden Zug auf ein anderes Gleis umleiten darf, auf dem sich ebenfalls Personen befinden – jedoch weniger. Ist sein Handeln in dieser Konstellation eine Straftat? Wäre er somit zum Nichtstun verdammt? Oder hat er richtig abgewogen und den größtmöglichen Schaden verhindert? Mit dem autonomen Fahren erlebt diese Diskussion nun ein Comeback: Der zentrale Punkt in der Debatte sei jedoch, so die Expertinnen und Experten der Studie, dass in einer Gefahrensituation nicht das Auto selbst entscheidet, sondern nur das abbildet, was die von Menschen programmierte Software vorgibt. Es kann und wird immer nur die ethischen Entscheidungen und Werte des Menschen übernehmen und konsequent anwenden – ohne eigene Interpretation. (Haku)

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A

Von der

wie Anlaufbahn:

B

Die Anlaufbahn ist mindestens 45 Meter lang. Spitzenspringer erreichen dabei Anlaufgeschwindigkeiten von über 10 Metern pro Sekunde.

C

wie Champion:

F

wie Frauen:

Seit 1998 ist es verboten, die Latte mit der Hand zu berühren. StabhochsprungLegende Sergej Bubka war dafür bekannt, zu seiner aktiven Zeit, beim Überqueren der Latte, diese mit der Hand zu justieren, sodass er sie nicht riss.

I

Grob lässt sich der Stabhochsprung in die Bewegungsphasen Anlauf – Einstich-Absprung – Eindringen – Aufrollen – Lattenüberquerung – Landung einteilen.

D

E G

wie Duplantis:

Armand „Mondo“ Duplantis ist der neue Überflieger des Stabhochsprungs. Der in den USA lebende Schwede ist mit 22 Jahren bereits Olympiasieger und amtierender Europameister. Er ist auch der aktuelle Weltrekordler mit 6,20 Metern.

wie Einstichkasten:

Der Einstichkasten befindet sich vor der Stabhochsprungmatte und der Latte. Er ist niveaugleich mit der Anlaufbahn und hat weiche obere Kanten. Nach den Vorgaben der Internationalen Wettkampfregeln muss ein Einstichkasten ein Meter lang (gemessen entlang der Innenseite) und an der Vorderseite 60 Zentimeter breit sein, nach unten verjüngt er sich auf 15 Zentimetern.

wie Geschichte:

Der erste internationale Wettkampf im Stabhochsprung für Frauen waren die HallenEuropameisterschaften 1996. Bei Olympischen Spielen sind Frauen seit dem 2000 in diesem Wettbewerb zugelassen.

wie Hand:

Bei unserem Stabhochsprung A bis Z erfahren Sie alles über das Ingolstädter MTV Meet-IN am 16. Juni und den Höhepunkt Stabhochsprung

wie Bewegungsphasen:

Tim Lobinger und Malte Mohr haben bislang die meisten Siege beim MTV Meet-IN gefeiert. Sie gewann in Ingolstadt dreimal.

H

Anlaufbahn bis zu d

Frühe Formen des „Stabspringens“ sind von den Griechen in der Antike überliefert. Auf Kreta benutzte man lange Stäbe, um über Bullen zu schwingen. Die Kelten benutzten Stäbe für Weitsprünge. Hochsprungveranstaltungen mit dem Stab sind seit circa 1775 aus der deutschen Turnerschaft bekannt. Seit 1896 ist Hochsprung olympisch.

K

wie Klettertechnik:

Mitte des 19. Jahrhundert sprangen die Stabhochspringer noch mit langen, schweren Eschenstangen. An diesen Stäben kletterten die Athleten mehr als sie sprangen. 1889 wurde die Klettertechnik verboten und zugleich kam die Technik auf, sich mit den Beinen voran und dem Bauch nach unten über die Latte zu schwingen.

wie I – Position:

In dieser Position hängt der Springer gestreckt mit dem Kopf nach unten am Stab und versucht die Energie der Stabstreckung nach oben zu richten.

wie Jubiläum:

Zum 20. Mal findet das Ingolstädter Meet-IN in diesem Jahr statt. Die erste Ausgabe gewann Christoph Völker (TS Lichtenfels) mit einer Höhe von 5,20 Metern.

ung D ie V e ra n st a lt Ingolstadt

MTV Das Meet-IN des g, 16. Juni im sta findet am Donn er fstraße 10, ho ied MTV-Stadion, Fr Beginn der in Ingolstadt statt. tkämpfe ist um Leichtathletik-Wet chspringer 13.30. Die Stabho r. Der Wettspringen ab 15 Uh gen 18.45 Uhr. kampftag endet ge

L

wie Lobinger:

Tim Lobinger war die treibende Kraft, die dafür sorgte, dass sich der Stabhochsprungwettbewerb des MTV Meet-IN als Normwettkampf für Olympia, WM und EM etablieren konnte. Der Ingolstädter Publikumsliebling kämpft derzeit wieder mit seiner Krebserkrankung.

M

wie Meet-IN:

Rund 300 Sportler kommen jährlich zum MTV Meet-IN. Im Stabhochsprung mit dabei waren schon alle drei deutschen Sechs -Meter-Springer: Tim Lobinger, Danny Ecker und Björn Otto.


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den

Zuschauern

P O wie Ohhh:

wie Nationen:

Stabhochspringer aus aller Welt waren schon beim MTV Meet-IN am Start. Der einzige ausländische und mit 20 Jahren auch jüngste Sieger war der Finne Urho Kujanpaa im Jahr 2017.

V

wie Versuche:

Jedem Athleten stehen drei Versuche pro Durchgang zu. Erst der Sieger kann seine Höhe selbst bestimmen. Nach drei aufeinanderfolgenden Fehlversuchen ist man ausgeschieden.

X

R

wie Regeln:

Der Wettkampf der Stabhochspringer um 15 Uhr ist der Höhepunkt des MTV Meet-IN am 16. Juni. Daneben gibt es noch zahlreiche Wettkämpfe in anderen Leichtathletik-Disziplinen. Der Wettkampftag beginnt um 13.30 Uhr und endet um 18.45 Uhr.

Q

wie Qualifikation:

Regelmäßig konnten sich Stabhochspringer beim Ingolstädter Meet-IN auch für Olympia qualifizieren. Zuletzt hieß es im Jahr 2016: über Ingolstadt zu den Olympischen Spielen nach Rio de Janeiro.

Die Sprungstäbe, die aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) bestehen, sind von der Länge her nicht reglementiert. Sie müssen nur für jeden Springer frei zu kaufen sein.

S

wie Stadionrekord:

Den Rekord im MTV-Stadion hält seit 1997 Tim Lobinger (TSV Bayer Leverkusen) mit 5,96 Metern.

U

T

wie Technik:

Der Stabhochsprung gilt als die technisch anspruchsvollste Disziplin in der Leichtathletik. Er vereinigt Schnelligkeit und Kraft mit turnerischen Fähigkeiten und verlangt eine Menge an Mut und Draufgängertum.

wie Überschlag:

X wie X:

Das „X“ sieht kein Stabhochspringer gerne. Denn dieser Buchstaben bzw. das Kreuz markiert einen Fehlversuch. Ein „O“ kennzeichnet eine übersprungene Höhe.

Y

wie Youtube:

Über 35 Millionen Aufrufe hat das Video zu den italienischen Hallenmeisterschaften aus dem Jahr 2019.

Z

Geraune im Publikum ist garantiert, wenn sich die besten Stabhochspringer an schwindelerregende Höhen wagen. Fünf, sechs Meter weit zu springen, schaffen nicht sehr viele Menschen. Das aber in die Höhe, ist dann doch das eine oder andere „Ohhh“ wert.

wie Programm:

wie Zuschauer:

Nach zwei Jahren coronabedingten Pause findet das MTV Meet-IN wieder im gewohnten Rahmen ustatt. Bis zu 1.000 Zuschauer verfolgten die Leistungen der Spitzensportler in den Jahren vor der Corona-Pandemie. (tis)

Der ehemalige Stabhochsprung-Weltrekordler Renaud Lavillenie übersprang 2018 bei den französischen LeichtathletikMeisterschaften problemlos die 5,40 Meter – mit einem Überschlag über die Latte.

W

wie Weltjahresbestleistung:

Ein Höhepunkt der Meet-IN-Geschichte. Malte Mohr (TV Wattenscheid) stellt 2012 mit 5,91 Metern eine neue Weltjahresbestleistung auf. Publikumsliebling und dreimaliger Sieger: Tim Lobinger. Er hält auch den Rekord von übersprungen 5,96 Metern im MTV-Stadion.


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Eine Lauftradition lebt wieder auf

Nach 26 Jahren Pause: Großmehringer Nibelungenlauf findet am 17. Juni statt nun also ein Jahr später stattfinden. Und auch ein Lauftrikot gibt es. In weiß-blau gehalten, mit einem Nibelungen darauf. Denn die Nibelungen hätten die Donau bei Großmehring einst überquert – daher der Name des Laufs.

Das Training läuft: Noch haben die Starter ein paar Tage Zeit für die Vorbereitung.

Der Nibelungenlauf war eine Tradition in Großmehring. Vor 26 Jahren wurde er allerdings zuletzt veranstaltet. Zum 101-jährigen Jubiläum des TSV Großmehring wird der Lauf nun am Freitag, 17. Juni wiederbelebt.

29. Juni 9-13 Uhr

„Bis zum Start sind es noch:“ – steht mit großen Buchstaben auf der Webseite zum Großmehringer Nibelungenlauf. Der Countdown tickt also. Am 17. Juni wird er „Null“ anzeigen. Der große Tag. Das Comeback des Nibelungen-

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laufs. Nach 26 Jahren Pause wird der traditionelle Lauf in Großmehring wiederbelebt. „Aktuell haben wir knapp 300 Teilnehmer“, sagt Thomas Haimerl, der mit Thomas Zauner im August 2020 die Idee hatte, den Nibelungenlauf zum 100-jährigen Jubiläum des TSV Großmehring wiederaufleben zu lassen. Die Starter kommen bis von Regensburg und Weißenburg, von Dachau und Pfaffenhofen nach Großmehring. Ganz düster kann sich Thomas Schneider noch an die letzte Auflage des Nibelungenlaufs erinnern. Er war damals noch ein Steppke. Ein Grundschüler, als er an der Startlinie über 1000 Meter stand. Er weiß noch, dass es „sehr anstrengend“ war. „Ich war danach platt“, sagt er und lacht. Aber es hätte sich gelohnt. Dritter wurde er damals. „Ich habe eine wunderschöne CD geschenkt bekommen, die ich bestimmt Hundert mal angehört habe“, erzählt er. Was es allerdings zu hören gab, ist ihm entfallen. Aber ein Erlebnis war es – soviel weiß er noch. Und das soll es auch am 17. Juni werden. Dann ist Schneider wieder dabei - allerdings im vierköpfigen Organisations-Team. Geplant wurde die Wiederauflage des Niebelungenlaufs schon mehrfach. „Dann wurden die Feierlichkeiten wegen Corona immer wieder verschoben“, erzählt Haimerl. Statt Juni 2021 wird alles

Der Name blieb also – aber ansonsten gibt es im Vergleich zum „alten“ Nibelungenlauf dann doch einige Änderungen. Die Streckenführung ist beispielsweise neu. „Damals ging die Strecke ein Stück weit an der Hauptstraße entlang“, sagt Haimerl. „Wir haben aber vom Ambiente schönere Strecken in Großmehring. Außerdem hätte es jetzt für die damalige Strecke zum Absperren die Feuerwehr und die Polizei gebraucht.“ So führt der Weg nun nach dem Start am Sportplatz über die Nibelungenstraße zur Nibelungenhalle. Von dort zum Kreisel an der Donaubrücke, am Mailinger Bach entlang ins Neubaugebiet und weiter in die Ringstraße und über die Uferstraße zurück zum Sportplatz. Fünf Kilometer hat eine Runde, die zweimal gelaufen werden muss. Es wird aber auch kürzere Distanzen geben. Für die Kinder drei verschiedene Strecken von 500 bis 1.500 Meter. Für die Erwachsenen neben dem Nibelungenlauf noch einen Fitnessrun, an dem auch Walker teilnehmen dürfen. Jetzt fehlt nur noch, dass der Countdown „Null“ anzeigt und der Niebelungenlauf endlich stattfindet. (tis)

Das Event Der Niebelungenlauf in Großmehring findet am 17. Juni statt. Die Kinderläufe starten ohne Zeitnahme um 16.30 Uhr entlang der Uferstraße. Der fünf Kilometer lange Fitnessrun beginnt um 17 Uhr, der Startschuss für den Hauptlauf über zweimal fünf Kilometer erfolgt um 18 Uhr. Jeder Teilnehmer erhält im Ziel eine Medaille. Die schnellsten drei Frauen und Männer für den Fitnessrun und den Hauptlauf werden im Anschluss des Hauptlaufs geehrt. Der Treffpunkt dafür ist am Festzelt.


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Sommer, Sonne, Ferien.

Die Poolbar ruft und die Vorfreude auf die Eröffnung der Donautherme am 28. Oktober 2022 wächst Die Sonne scheint, der Sommer ist da - was gibt es da Schöneres, als mit einem erfrischenden Cocktail an der Poolbar zu sitzen? Aktuell ist dieses Privileg noch den Mitarbeiter:innen der Donautherme Ingolstadt vorbehalten – und das auch noch ein wenig improvisiert: ohne Thermalwasser oder die stimmungsvolle Atmosphäre mit Licht und Musik. Aber der Baufortschritt geht täglich sichtbar voran und die Vorfreude auf die Eröffnung der Donautherme am 28. Oktober 2022 wächst. „Der Tag, an dem wieder Kinder und Jugendliche durch das Erlebnisbad toben, Saunagäste besondere Aufgusszeremonien erleben, Thermengäste Ruhe und Erholung genießen oder unsere Fitnessstudio-Mitglieder ihr Training mit ein paar Runden im Sportbad kombinieren können, wird ein ganz besonderer werden“, so die

Betriebsleiterin der Donautherme (Birgit Grübler, GMF). Der Thermenneubau ist so gut wie fertiggestellt. Die neuen Rutschen sind installiert. Aktuell wird der Saunagarten komplett neu angelegt und gestaltet. Die Sanierungsarbeiten am Gebäude laufen auf Hochtouren, und so entwickelt sich die Donautherme von einer Baustelle zu einer ganz besonderen Freizeitstätte. Parallel dazu bereiten die Mitarbeiter:innen alles für den neuen Betrieb vor. Wer Lust hat, Teil des Teams Donautherme zu werden und vom ersten Tag an dabei zu sein, hat ab sofort die Möglichkeit, sich zu bewerben. Alle Infos und das Bewerbungstool unter www.donautherme.de/jobs Und für alle, die gerne mal einen Blick hinter den Bauzaun werfen möchte, gibt es auch gute Neuigkeiten: Am „Tag der offenen Tür“

Laura Weigl, Teamleitung Fitness, testet die Poolbar in der Therme; Foto: Donautherme

in Ingolstadt (17. September 2022) besteht auch in der Donautherme die Möglichkeit, an einer Führung durch den Betrieb teilzunehmen.

Nähere Informationen dazu folgen in Kürze auf unserer Homepage.

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16 | Stadt Ingolstadt | Anzeige

IN-direkt | 10. Juni 2022

Für eine optimale Rettungsausstattung Feuerwehr Ingolstadt mit neuen Tanklöschfahrzeugen, einem Mehrzweckboot und einer neuen Slipanlage

Hinter dem ungewöhnlichen Begriff „Slipanlage“ steckt im Wasserfahrzeug-Jargon eine schräge Ebene, über die Boote zu Wasser gelassen werden können. Zu finden zum Beispiel auf Werften und an öffentlichen Gewässern. In Ingolstadt nutzt die Feuerwehr eine solche Bootsrampe für Einsätze auf dem Wasser. Die ist allerdings in die Jahre gekommen und hat unter den letzten Hochwässern ordentlich gelitten. Für 550.000 Euro wurde die Wasserungsstelle in Ingolstadt auf Vordermann gebracht und entsprechend den

aktuell geltenden DIN-Vorgaben umgebaut. So kommen zum Beispiel Einsatzfahrzeuge bei Nässe oder im Winter nicht mehr zu leicht ins Rutschen. Auch die Wege für anfahrende Rettungsfahrzeuge wurden optimiert.

Neues Mehrzweckboot Genau über diese neue Slipanlage kann zum Beispiel das vom Amt für Brand- und Katastrophenschutz angeschaffte neue Mehrzweckboot zu Wasser gelassen werden. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig und gehen von Ret-

tungseinsätzen über die Brandbekämpfung bis hin zu technischen Hilfeleistungen auf oder an Gewässern. Die Bugklappe kann bis auf die Wasseroberfläche abgesenkt werden, was die Rettung von im Wasser treibenden Personen erleichtert. Bei Löscheinsätzen kommen der Feuerwehr in Zukunft zwei sogenannte B-Rohre zu Hilfe. Durch an beiden Bootsseiten aufsteckbare Halterungen ermöglicht dieses die problemlose Wasserabgabe als Wasserwerfer durch nur jeweils einen Kameraden.

Auch für den Einsatz an Land hat die Stadt Ingolstadt investiert und die Flotte der Berufsfeuerwehr um ein Tanklöschfahrzeug TLF 4000 und einen TLF 4000 erweitert. Fotos: Stadt Ingolstadt / Bernd Betz

Rund fünf bis zehn Mal Alarm auf dem Wasser

Der 220 PS-starke Motor ermöglicht bei guten Bedingungen eine Geschwindigkeit von gut 50 Stundenkilometern. Damit wird das sich seit 1995 im Einsatz befindende Mehrzweckboot abgelöst. Die Feuerwehr Ingolstadt wird pro Jahr rund fünf bis zehn Mal zu Wasserrettungseinsätzen auf der Donau alarmiert.

Neue Tanklöschfahrzeuge Doch nicht nur für die Rettung auf dem Wasser gibt es neue Fahrzeuge – auch für den Einsatz an Land hat die Stadt Ingolstadt investiert. Zur Flotte der Berufsfeuerwehr gehört nun ein Tanklöschfahrzeug TLF 4000, welches ein Fahrzeug aus dem Jahr 2000 ersetzt. Die Freiwillige Feuerwehr Ringsee erhält ebenfalls einen TLF 4000. Die Fahrzeuge sind mit je 320 PS unterwegs und sind mit allem ausgestattet, was nach aktuellem Stand Feuerwehren für ihre Einsätze brauchen: Eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Leistung von 3000 Litern pro Minute. An Löschmitteln werden 5000 Liter Wasser und 500 Liter Schaummittel mitgeführt. Ein Lichtmast mit drei Metern Länge und acht LED-Strahlern wurde ebenfalls verbaut. Der Dachwerfer hat eine Leistung von 2.500 Litern pro Minute und eine Wurfweite von 70 Metern. Insgesamt hat die Stadt Ingolstadt nach Abzug von Förderungen knapp 600.000 Euro investiert. (id)


Stadt Ingolstadt | Anzeige | 17

IN-direkt | 10. Juni 2022

Erhaltung, Erforschung, Darstellung und Vermittlung der Geschichte sich. So gibt es im Internet unter https://zentrumstadtgeschichte. ingolstadt.de eine neue Website, die die Arbeit von Stadtmuseum, Bauerngerätemuseum, Marieluise-Fleißer-Haus, Wissenschaftlicher Stadtbibliothek, Stadtarchiv und Museumspädagogik auf entsprechenden Themenseiten vorstellt. Weiter werden aktuelle Informationen und Veranstaltungen veröffentlicht.

Ursprünglich aus dem Historischen Verein und dessen Sammlungen, der 1865 entstanden ist, verteilen sich die drei Institutionen aktuell auf neun Standorte im Stadtgebiet. Das Zentrum Stadtgeschichte soll sich um die Erhaltung, Erforschung, Darstellung und Vermittlung der Geschichte der Stadt und um das kulturelle Erbe kümmern.

Themenschwerpunkte

Der neue Name bringt auch eine einheitliche Außenwirkung mit

Bei den Themen liegen die Schwerpunkte des Stadtmuseums auf dem inhaltlichen Aufbau des Museums sowie auf Hinweise bei der Planung des Museumsbesuches. Das Bauergerätemuseum präsentiert sich sowohl als landwirtschaftliches Museum als auch als Veranstaltungsort. Das Marieluise-Fleißer-Haus fokussiert auf seiner Themenseite die Historie des Museumsgebäudes, dem Geburtshaus Marieluise Fleißers

und widmet sich dem Leben der Autorin. Bei der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek stehen die Serviceangebote wie die Ausleihe und Fernleihe und der OnlineKatalog OPAC. Das Stadtarchiv zeigt die historischen Bestände

und erläutert die Benutzung für Wissenschaftler aber auch für Familienforscher. Die Museumspädagogik bietet einen Einblick in die Kinder- und Familienprogramme von Stadtmuseum und Bauerngerätemuseum. (id)

Wunsch erfüllt

Die Donau soll durch Sitzstufenanlage mehr wahrgenommen werden Flache Stufen zum Donauufer und Sitzstufen laden an der Parkstraße in Ingolstadt zum Verweilen und Entspannen ein. Die schon im letzten Jahr entstandene Sitzstufenanlage ist nun offiziell eröffnet und den Bürgerinnen und Bürgern zur Nutzung übergeben worden. Die Baumaßnahme gehört zum gesamt-städtischen Projekt Stadtpark Donau. Vom Gehweg oberhalb der Böschung und dem Uferweg entlang der Wasserkante sind die Sitzstufen über eine neue Treppe und eine barrierefreie Rampe erschlossen. Die untere Sitzstufe ist ebenfalls barrierefrei ausgebaut: Erhöhte Sitzflächen erleichtern Seniorinnen und Senioren das Aufstehen bzw. Hinsetzen und es gibt eine Stellfläche für Rollstühle oder Rollatoren. Bereits im Vorfeld hatten die Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger mehrfach den Wunsch geäußert, dass die Sichtbarkeit und Wahrnehmung der Donau im Stadtgebiet verbessert werden soll. Insgesamt wurden 680.000 Euro investiert. Durch den hohen Stellenwert des Projektes in Bezug auf die städtebauliche Entwicklung, erhält die Stadt Ingolstadt von Bund und Freistaat Bayern 385.000 Euro zurück. (id)

Fotos: Stadt Ingolstadt / Thomas Michel

Was seit über 40 Jahren unter einem Dach beheimatet ist, soll nun auch offiziell unter einem Namen zusammengefasst werden. Das Stadtmuseum, das Stadtarchiv und die Wissenschaftliche Stadtbibliothek, zu der auch das Bauerngerätemuseum in Hundszell und das Marieluise-Fleißer-Haus gehören, laufen in Zukunft unter dem Namen „Zentrum Stadtgeschichte“.

Foto: Freepik

„Zentrum Stadtgeschichte“ vereint Stadtmuseum, Stadtarchiv und Wissenschaftliche Stadtbibliothek


18 | Unterhaltung

IN-direkt | 10. Juni 2022

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Abk. für Europäische Zentralbank

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schweiz. Stadt am Rhein

Schmarotzer verfallenes Bauwerk

Zeitabschnitt von sieben Tagen

Freude, Vergnügen

Eile, überstürztes Drängen

Zufluchtsort (griech.)

Probe, Stichprobe

Blüte vor der Entfaltung

himmelblaue Farbe

Buckelrind

persönl. Fürwort (erste Person)

Stinktier

Kniegeige

Salatkraut

ungekocht

Triumph, Erfolg im Wettkampf langsame Gangart

Region der Rep. Südafrika

Landhaus (französisch)

hohes Ansehen

Kavala Restaurant

Ballade von Bürger Wohnungswechsel

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hochbetagt

franz. Schriftsteller (Émile)

lettische Hauptstadt

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Schwierigkeitsgrad: Einfach

ungezählte Male

nämlich

hinterer Teil des Halses; Genick

Ausgedehntheit

unbestimmter Artikel

engl.amerik. Längenmaß

in die Jahre kommen

Verbrauch, Verzehr

kippen, schräg halten

spanisch: Hurra!, Los!, Auf!

Töpfermaterial

Untereinheit von Euro u. Dollar

Fluss zur Weser Filmreportage (Kurzwort)

obere Gesichtspartie langweilig; schal

Holzflößung Barrenstange

ungebunden

Kopernikusstraße 17 85092 Kösching (0 15 15) 749 62 47 ( (0 84 56) 923 98 00

Ringel-, Saugwurm

Alphabet

Großvater Strudelwirkung

Schmetterlingslarve Wort der Ablehnung

Schwierigkeitsgrad: Mittel

britische Insel

Witzig!

Ein Arzt begegnet auf der Straße einem seiner Patienten. „Gut, dass ich Sie treffe“, spricht er ihn an, „der Scheck, den Sie mir neulich gegeben haben, war nicht gedeckt. Er ist zurückgekommen.“ „Sieh einer an“, grinst der Patient, „das Rheuma, das Sie kuriert haben, auch!“ 20 Uhr: Ich krieg eine SMS von meiner Freundin: „Du musst dich entscheiden. Ich oder Fußball!” – 23 Uhr: Ich schicke meiner Freundin eine SMS: „Du natürlich!“ Fragt der Fahrgast den Liftboy: „Na, wie läuft das Fahrstuhlgeschäft?“ – „Ach, es geht mal rauf, mal runter!“

MusterhausBesichtigung

am Sonntag, 12. Juni 2022 von 14 bis 17 Uhr

85301 Schweitenkirchen | Steinleiten 24

Kelsstraße 38a • 93333 Neustadt a. d. Donau Telefon: (0 94 45) 952 30 17 • E-Mail: info@mh-henke.de www.mh-henke.de


Veranstaltungen | Anzeigen | 19

IN-direkt | 10. Juni 2022

Tanztage22 Sommer

Das zweite Modul der Tanztage22 mit dem Titel „Sommer“ von 3. bis 7. Juli feiert eine Premiere. Für beide Veranstaltungen gibt es eine Kooperation mit dem Jungen Theater, die zugleich weitergeführt werden soll. Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen das Thema zeitgenössischen Tanz zu erschließen. Den Auftakt der Tanztage22 Sommer gestaltet die Veranstaltung „Bewegtes Museum – Museum bewegt“ (Sonntag, 3. Juli, 21 Uhr, Alf Lechner Museum). Hier haben alle im Alter zwischen 14 und 99 Jahren die Möglichkeit, Teil eines performativen Projektes der beiden Choreographinnen Andrea Marton und Stephanie Felber zu werden. Ausgehend von den Werken und Räumlichkeiten des Museums werden gemeinsam über drei Tage eine site specific Performance-Installation gestaltet. In gemischten Konstellationen aus Duetten, Trios und Kleingruppen entwickeln die Choreographinnen mit den Teilnehmer/-innen kleine

Szenen, geben Antworten auf die umgebene Kunst sowie Architektur und erweitern somit die Ausstellung durch eigene bewegte Szenen. Hierbei ist weniger tanztechnisches Können notwendig als Neugierde, Kreativität, Experimentierfreude und Offenheit für die beteiligte. Menschen und die Werke, mit denen sich das „Bewegte Museum – Museum bewegt“ beschäftigt. Die Proben für „Bewegtes Museum – Museum bewegt“ finden wie folgt statt: Fr, 1. Juli 18-21 Uhr Sa, 2. Juli 11-14 / 17-22 Uhr So, 3. Juli 12-15 / 19-20.30 Uhr Performance 21 Uhr Die Teilnahme an allen Proben über drei Tage ist dringende Voraussetzung. Weiter geht es am Mittwoch, 6. Juli, 20 Uhr, im Kulturzentrum neun mit La Mécanique des Ombres. Zu Deutsch: Die Mechanik

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AUSTRÄGER GESUCHT! Verteilung: immer freitags Super geeignet für Schüler ab 13 Jahren, Studenten, Hausfrauen und Rentner

Für folgende Teilgebiete: ¢ Haunwöhr ¢ Stadtmitte

¢ Gerolfing ¢ Josefsviertel

¢ Pettenhofen ¢ Konradviertel

Dann melde dich bitte bei Am Lohgraben 27 • 85051 Ingolstadt Info: (08 41) 768 76 • info@prospektverteilung-bauer.de

der Schatten, der französischen Company Naïf-Produktion. Hier tanzen drei identisch-aussehende Figuren auf einer weiß umrandeten, quadratischen Bühne. Ihr Aussehen erinnert an Plastiken des Street Art Künstlers Mark Jenkins. Sie tragen dunkle Jeans und Kapuzenpullis. Ihre Gesichter sind durch schwarzen Stoff verdeckt. Tanzen sie? Oder ist es vielmehr ein „Fallen“? Zwischen Schatten und Licht, Fallen und Abfedern, Flug und Absturz werden sie zu Dichtern des menschlichen Körpers. Sie bewegen sich mit einer fast absurden Beharrlichkeit. Und loten die grundlegenden Codes menschlicher Beziehungen aus. Gefördert werden die Tanztage22 durch den Bezirk Oberbayern und den Bayerischen Landesverband für den Zeitgenössischen Tanz. Weitere Infos zur Veranstaltung sowie aktuelle Sicherheits- und Hygienehinweise finden Sie unter: www.kulturamt-ingolstadt.de.

Foto: Laurent Onde

„Bewegtes Museum – Museum bewegt“ und La Mécanique des Ombres

Am Donnerstag, 7. Juli, 11 Uhr, wird es zudem im Kulturzentrum neun eine Schülervorstellung von La Mécanique des Ombres geben. Karten für diese Vorstellung (ab 12 Jahre) gibt es per E-Mail unter linda.goellner@ingolstadt.de oder telefonisch unter 0841 / 305 47 227. Tickets für die anderen Veranstaltungen sind in der Tourist Information am Rathausplatz (Moritzstraße 19), im Westpark Ingolstadt, im Achtzig20 GmbH co. Schanzer Ludwig Store (Theresienstraße 13) sowie über Ticket Regional (www.ticket-regional.de) erhältlich.


20 | Veranstaltungen | Anzeigen

IN-direkt | 10. Juni 2022

Veranstaltungen Ev e n t s in I ngolstadt und der R egion

11. Juni

11. Juni

14. Juni

16. Juni

SamstagOrgel Gedymin Grubba

Gartenführung „Fuchs und die Arzneipflanzen“

Benefizkonzert des Ukrainischen Nationalen Männerchores

Gartenfest der Feuerwehr Brunnenreuth

12.00 Uhr, Liebfrauenmünster Ingolstadt Die SamstagOrgel gestaltet am Samstag, 11. Juni 2022 um 12 Uhr Gedymin Grubba aus Danzig. Er präsentiert die Orgelsymphonie V op. 80 von Alexandre Guilmant, das Choralvorspiel „Aus tiefer Not“ op. 67/3 von Max Reger und aus der Usbekischen Suite von Georgi Muschel die bekannte „Toccata“.

15.00 Uhr, Deutsches Medizinhistorisches Museum

19.00 Uhr, Stadttheater IN

14.00 Uhr, Gerätehaus Unterbrunnenreuth

Die Führung mit Gesundheitspädagogin Sigrid Holzer beginnt im Fuchs-Kabinett vor einem Original des berühmten Kräuterbuchs. Danach lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die darin abgebildeten Arzneipflanzen in natura kennen.

50 Männer aus der Ukraine singen Volkslieder und spielen zugleich auf ihren Banduras: Das nationale ukrainische BanduraOrchester, das seit Ausbruch des Krieges nicht mehr in seiner Heimat auftreten kann, ist derzeit auf Europa-Tournee.

Nach zweijähriger Coronapause kann endlich wieder das traditionelle Gartenfest am Gerätehaus der Feuerwehr in Unterbrunnenreuth stattfinden. Wie immer gibt es Steckerlfisch und viele Schmankerl. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

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Veranstaltungen | Anzeigen | 21

IN-direkt | 10. Juni 2022

16.-19. Juni

18. Juni

Mittelalterspektakel

REMEMBER live

13.00 Uhr, Sandizell Mit allen Sinnen bis in die Abendstunden kann man die einzigartige mittelalterliche Schloss-Atmosphäre erleben. Hier dreht sich alles um das Leben der Ritter und Landsknechte. Historisches Ambiente mit Spielen, Markt und Lagerleben. Handwerker aus den Ländereien demonstrieren Ihre Handwerkskunst und bieten ihre Waren feil. Speiß & Trank mit Gauklern , Musikern und Feuerspektakel. Den Zuschauern wird eine mittelalterliche Reise geboten. Kommt und verweilt ein wenig bei uns auf dem Mittelalterspektakel Sandizell.

21.30 Uhr, Shamrock IN Die Musik der Beat- und LoveGeneration der 60er-Jahre ist die Leidenschaft der Band. Die Musiker konzentrieren sich dabei auf die großen Protagonisten dieser Zeit, allen voran die Beatles, aber auch viele andere Gruppen und Künstler dieser Epoche (Beach Boys, Byrds, Kinks, Searchers usw.). Sie spielen sowohl schwungvolle Songs zum Tanzen als auch zarte Lieder zum Schwelgen in Erinnerungen. Und nicht nur die großen Hits stehen auf dem Programm, sondern auch ausgewählte Stücke aus der zweiten Reihe.

Bauerngerätemuseum Hundszell

Handwerksmarkt und Sonderausstellungen

Nach zwei Jahren kann der Markt der Handwerkskunst im Bauerngerätemuseum Hundszell heuer endlich wieder im gewohnten Rahmen stattfinden – in voller Belegung, mit Bewirtung und mit LiveMusik. Am 18. und 19. Juni erwarten drei Duzend Anbieter die Gäste zur 23. Auflage dieses traditionsreichen Marktes. Die Besucher dürfen sich auf ehrliche und kreative Handwerkskunst freuen, auf eine breite Vielfalt mit ausgefallenen Berufszweigen und Vorführungen an vielen Ständen. Unter den Ausstellern finden Sie viele geschätzte Stammgäste, aber auch wieder interessante neue Gesichter. Allen gemeinsam ist die Liebe zu ihrem Metier und die Freude an der schöpferischen Arbeit mit Herz und Hand. Genießen lässt sich dies alles in der entspannten Atmosphäre des früheren Bauernhofes. Tradition hat auf dem Hundszeller Markt ein Musikangebot in Konzertformat, dieses Jahr mit Rad Gumbo am Samstag und C´est si bon am Sonntag. Nicht verpassen sollte man einen Besuch in den aktuellen Sonderausstellungen: Wunderbare Handarbeiten zeigt die Ausstellung mit Stick-Mustertüchern, Kunst zum Thema Hopfen und Holledau bieten die Arbeiten von Tom Neumaier und Hans Dollinger. Und allerletzte Gelegenheit besteht zu einem Besuch in der Ausstellung „Wege zur modernen Zither“. Markt und Museum sind geöffnet am Samstag von 12 bis 21 Uhr und am Sonntag von 10 bis 18 Uhr.

Weitere Infos unter www.ingolstadt.de/bauerngeraetemuseum, Tel. 0841 / 305-1885. Das Museum in der Probststraße 13 ist gut erreichbar mit den Linien 10 und 45 der INVG. Aber auch ein großer Gratis-Parkplatz steht zur Verfügung.

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23.06.2022 Beginn: 19:00 Uhr Einlass: 18:30 Uhr

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Markt

Bauerngerätemuseum

Ingolstadt-Hundszell

18./19. Juni 2022 Sa 12–21, So 10–18 Uhr www.ingolstadt.de/bauerngeraetemuseum


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Die Münchener Straße stadtauswärts fahren und Unsernherrn durchqueren! In Richtung Zuchering abbiegen! Das Feld liegt auf der rechten Seite. Die B16 in Höhe Oberstimm auf die B13 in Richtung Ingolstadt verlassen. Nach 600 m ist das Erdbeerfeld auf der linken Seite.

Fotos: Freepik: stockking, rawpixel, platypusmi86, aleksandrayasko

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