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Neues Jahr – neues Glück! „Heute ist der erste Tag eines neuen Buches mit 365 Seiten.“ So oder so ähnlich hat man es zu Jahresbeginn wieder oft am Handy oder im Internet lesen können. Weitergeleitet als WhatsApp-Nachricht oder gepostet in den Sozialen Medien. Also ein guter Zeitpunkt für gute Vorsätze oder? Erst recht, wo man um sich herum gefühlt ja nur noch von Hiobsbotschaften und schlechten Schlagzeilen begleitet wird: Corona ist und bleibt wohl auch weiterhin allgegenwärtig, im Osten Europas zieht Russland an der Grenze zur Ukraine unzählige Truppen zusammen und selbst beim Blick auf die eigene Waage trifft jetzt nach den Feiertagen den ein oder anderen der große, wenn auch vielleicht nicht ganz unerwartete Schock. Zu den guten Vorsätzen gehören da meistens die Klassiker wie mehr Sport zu treiben, mehr Zeit mit Freunden oder Familie zu verbringen oder schon lang aufgeschobene Projekte nun endlich anzupacken. Meist hält der gute Wille aber nicht lange an. Der Alltag ist zurückgekehrt und auch die Fitnessstudios kehren meist bald

zu normalen Besucherzahlen zurück. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, so fasste es Erich Kästner einmal treffend zusammen. Denn oft bedarf es im Alltag ja gar nicht so der riesen Heldentaten, sondern oft liegt die Stärke ja schon im Kleinen. Mehr Rücksicht untereinander oder ein freundliches „Hallo“ im Treppenhaus. Auch das können gute Vorsätze sein. Weniger Missgunst und mehr Miteinander. Dann können einen auch die kleinen und größeren Katastrophen nicht so leicht umhauen. In Berlin ging die Tage bei über 90.000 Haushalten das Licht aus. Und da in Berlin größten Teils Fernwärme zum Einsatz kommt, waren auch die Heizkörper ziemlich schnell am Ende, die gewohnte wohlige Wärme zu verbreiten. Wären Sie vorbereitet gewesen? Das wäre doch auch mal ein Vorsatz: Demnächst mal wieder ein „Candle-Light-Dinner“ mit Partnerin oder Partner oder guten Freunden – nur eben mal ohne Strom. Das wird sicher ein spannender Abend und eine Zeitlang ohne Handy auch mal sicher ganz unterhaltsam. Viel Spaß!

IMPRESSUM Herausgeber / Geschäftsführung: Christian Bauer V.i.S.d.P. Am Lohgraben 27 • 85051 Ingolstadt (08 41) 14 90 260-0 • info@IN-direkt.de

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Redaktionsleitung: Grafik: Hans-Martin Kurka • presse@IN-direkt.de Helmut Sendldorfer grafik@IN-direkt.de Redaktion: Max Foerster Verteilung: Ulrich Linder, Georg Appel Prospektverteilung Bauer Marie Weiss, Lucia Sindarin info@prospektverteilung-bauer.de (08 41) 768 76 Mediaberatung: Peri Häusler • haeusler@IN-direkt.de Nächste Ausgabe: (08 41) 14 90 260-0 04.02.2022


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Umgestaltung des Ingolstädter Hauptbahnhofes Sitzung des Bezirksausschuss Münchener Straße In der ersten Sitzung des Bezirksausschusses (BZA) Münchener Straße im neuen Jahr stand insbesondere die geplante Umgestaltung des Ingolstädter Hauptbahnhofs im Zentrum der Besprechungen. Die Sitzung fand aufgrund der Pandemiesituation hybrid vor Ort und per Videokonferenz online unter Leitung von Martin Dick (CSU) statt. Besonders die zukünftige Parksituation am und rund um den Hauptbahnhof nach der Umgestaltung interessierte die BZA-Mitglieder. Zwar ist eine Aufstockung des von der IFG betriebenen Parkhauses West mit einem zusätzlichen Stockwerk geplant, doch benötigt alleine das mit 17 Stockwerken geplante Verwaltungsgebäude eine Vielzahl an Stellplätzen für die dort arbeitenden Stadtbediensteten. In diesem Zusammenhang wurde auch eine Steuerung des

Erläuterung zum Hauptbahnhofneubau

Parkaufkommens durch unterschiedliche Preisgestaltung in den Parkhäusern West und Ost angeregt. So könnte womöglich erreicht werden, dass das Parkhaus West hauptsächlich von Bahnreisenden verwendet werden kann. Auch die Fahrradanbindung wurde besprochen. Durch den Wegfall des allseits beliebten Fußgängersteges über die Bahngleise nach der Untertunnelung kann der Transport des Fahrrades momentan ausschließlich

über den Aufzug oder die großen Treppen erfolgen. Hierzu wurde vorgeschlagen eine Verlängerung des Tunnels und die Erweiterung der Zugangsmöglichkeiten für Radfahrer z. B. durch einen Rampenzugang zu prüfen. Darüber hinaus soll auch die Einbindung des Radverkehrs zum Hauptbahnhof in das Vorrangroutennetz erfolgen. BZA Mitglied Petra Flauger (FW) gab nach den Erfahrungen mit entstehenden Mehrkosten aus Untergrundarbeiten wie beim Neubau für das Museum für konkrete Kunst zu bedenken, dass sich unter dem Gelände des Hauptbahnhofes eine Bunkeranlage befindet. Auch zur geplanten Begrünung eines Teils der Dachanlagen kamen Nachfragen zu Pflege und Betreuung. Die Baumaßnahmen für das Ensemble, das sich auf Bahngrund befindet und von einem Investor gebaut wird, sollen wohl 2023

beginnen. Das 17-stöckige Verwaltungsgebäude wird auf 20 Jahre von der Stadt angemietet. Als weitere Themen in der BZASitzung stand die Verkehrssituation rund um die Einfahrt aus der Münchener Straße in die Aubürgerstraße sowie die Möglichkeiten zur besseren Verkehrsregulierung an. Unter anderem wird auch über einen absenkbaren Verkehrspoller nachgedacht, der dem Busverkehr den Durchgang ermöglicht aber die Durchfahrt für den Schleichverkehr ausbremst. Eine angebrachte Geschwindigkeitsmessung brachte bisher keine weiteren Aufschlüsse. Eine Beleuchtung des Geh- und Radweges in Unsernherrn von der Dorfstraße zum Unteranger soll auf geförderte LED-Technik umgestellt werden. Hierzu wird es eine Ortsbegehung zusammen mit dem BZA geben. (Haku)

Verkehrsprobleme im Ingolstädter Nord-Osten Sitzung des Bezirksausschuss Nord-Ost In der ersten Sitzung des Bezirksausschusses (BZA) NordOst im neuen Jahr deckte die Tagesordnung das Leben der Menschen von Verkehrsproblemen verschiedenster Art bis hin zu den an vielen Orten aufgestellten Hundekotbeuteln ab. Die Sitzung fand aufgrund der Pandemiesituation hybrid vor Ort und per Videokonferenz online unter Leitung von Claudia Winkler (CSU) statt. Im ersten Teil des Abends wurde eine Reihe von Stellungsnahmen der Stadtverwaltung besprochen, die auf Anfragen des BZA geantwortet hatte. Eine Antwort der Verwaltung zum Treidlweg entlang der Donau zwischen Schillerbrücke und Autobahnbrücke offenbarte geplante Abholzungsmaßnahmen in diesem Bereich. Um hierzu und zum Fortschritt des unter großer Bürgerbeteiligung geplanten Donauparks weitere

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Informationen zu erhalten, ist geplant, den Leiter des Gartenamtes in die nächste Sitzung einzuladen. Die von einem Anwohner eingebrachte Beschwerde über die Verkehrssituation in der Lessingstraße, welche seit geraumer Zeit als Schleichweg zwischen Goethe- und Regensburgerstraße genutzt wird, ließ dessen Verärgerung über die Situation und die aus seiner Sicht vollkommen unbrauchbare Antwort der Stadt deutlich werden. Der BZA hatte sich hier bereits in der Vergangenheit für eine Tempo 30 Regelung im unteren Bereich der Straße eingesetzt. Den Missbrauch von Rad- und Gehweg durch Autofahrer verhindert dies aber wohl nicht. Eine Vorort-Begehung von BZA, Anwohnern, Schulvertretern und dem zuständigen Amtslei-

ter soll nun eine Lösung für die „Rennstrecke“ erleichtern. In Nachbarschaft zur Lessingstraße belastet Schwerlastverkehr inmitten des Wohngebiets auch derzeit Anwohner der Feldkirchnerstraße, durch die sich LKWs einer Großbaustelle in der Kurt-Huber-Straße den Weg bahnen. Eine Aufhebung der Einbahnstraßen-Regelung im oberen Teil der Kurt-HuberStraße zur Goethestraße hin soll hier auf Wunsch des BZA geprüft werden, um Abhilfe zu schaffen. Dass es nicht nur an einer Stelle noch Verbesserungsbedarf für Fahrradfahrer im Zuständigkeitsbereich des Bezirksausschusses gibt, zeigte die Behandlung des Antrags und die ablehnende Stellungnahme der Verwaltung entlang der Gutenbergstraße Fahrradschutzstrei-

fen zu installieren. Sowohl das Bündnis BRAIN (Besser radeln in Ingolstadt) als auch der ADFC hatten sich in ihren Stellungnahmen dafür ausgesprochen. Da es dem BZA selbst nicht möglich ist einen ins Gespräch gebrachten externen Gutachter zu beauftragen, soll der Fall, zusammen mit anderen Problemstellen, in den neuen Fahrradbeirat der Stadt eingebracht werden, der im Februar zum ersten Mal tagen soll. Die gewünschte Einzäunung des Bolzplatzes am Augrabenpark, der eigentlich in die Zuständigkeit des BZA Oberhaunstadt fällt – man sich dort aber wohl nicht zuständig dafür fühlte, abgebaute Sitzgelegenheiten an Spielplätzen sowie die neue Ausrichtung des Büchereibusses auf die Grundschulen im Bezirk rundeten das Themenspektrum ab. (Haku)


2gether in Ingolstadt

Leute kennen lernen und Anschluss finden leicht gemacht

Das 2gether Ingolstadt Treffen bietet Anschluss und die Gelegenheit neue Leute kennen zu lernen

Wie nur wenige andere Städte ist Ingolstadt in den letzten Jahren und Jahrzehnten gewachsen und viele Zugezogene nennen nun die Donaumetropole ihre neue Heimat. Ist man erst einmal angekommen, stand und steht bei den meisten schon bald die Suche nach Anschluss und neuen Bekanntschaften auf dem Programm. Freizeitaktivitäten und Sportvereine aber auch das Weggehen am Wochenende in eine der vielen Altstadtkneipen und Bars bot da bis vor zwei Jahren eine gute Gelegenheit dazu. Mit Corona hat sich aber auch in diesem Bereich vieles geändert. Bars und Kneipen mussten zwischenzeitlich ganz schließen, Sportvereine mussten ihre Kurse und Übungsstunden absagen und die meisten Veranstaltungen wurden komplett gestrichen. Dass es dennoch auch in diesen besonderen Zeiten eine Alternative gibt, zeigt die Idee von Kathi aus Ingolstadt. Als Mitglied der Faceboo- Gruppe „Neu in Ingolstadt“ hat sie die Dinge einfach selbst in die Hand genommen und organisiert ausgehend von diesem online-Anlaufpunkt für alle Interessierten regelmäßige Zusammenkünfte in unterschiedlichen Lokalitäten in Ingolstadt. „Du bist neu in Ingolstadt, möchtest deinen Bekanntenkreis erweitern, oder hast einfach Lust auf gemeinsames Essen gehen? Dann bist du

zur Hier geht‘s ppe ru Facebook-G

bei uns genau richtig“, so heißt es im Einladungstext der Veranstaltung, den die Ingolstädterin neben der Gruppe „Neu in Ingolstadt“ auch noch in anderen Gruppen wie den „Singles in Ingolstadt“ oder der aus den Treffen entstandenen Gruppe „2gether Ingolstadt“ verteilt. Die Treffen finden mal mittwochs mal donnerstags mit ein- und zweiwöchigen Pausen statt und werden von ganz unterschiedlichen Leuten besucht. Von jung bis alt von solo auf Partnersuche bis hin zum Zugezogenen, der in Ingolstadt noch gar niemanden kennt, sind an diesem Abend im Gewölbesaal der Gaststätte Mo alle vertreten. „Vom Studenten bis zur Familie mit Eltern und Kind bis hin zum Arzt sind alle dabei“, berichtet Kathi. Die Treffen hatte es früher schon einmal unter anderer Leitung gegeben. Mit Corona kam aber dann das Aus und es bedurfte einer neuen Organisation. „Meistens sind wir zwischen 15 und 30 Leute. Ein harter Kern und manche die selten und manche die öfters vorbeischauen. Mittlerweile hat sich aus den Treffen heraus auch eine WhatsApp-Gruppe gebildet und es gab Radausflüge oder einen Bowling Abend“. Auch Amor hat bereits seine Liebespfeile verschossen und es haben sich im Rahmen der Treffen

bürtige Hamburger ist aufgrund von Studium und Beruf schon viele Male umgezogen und nun bereits schon drei Jahre in der Donaustadt. Er kannte ähnliche Facebook-Gruppen und Treffen schon aus anderen Städten und nutzt es nun gerne auch in Ingolstadt, um auch hier Fuß zu fassen. „Natürlich spielt auch der Lebensabschnitt, in dem man sich befindet, eine große Rolle“, gibt er zu bedenken. „Und die 2G-Regelung bietet einen sicheren Rahmen“.

bereits drei Paare gefunden. Nur die Minderheit der Anwesenden ist dabei aber tatsächlich „neu in Ingolstadt“. „Die meisten, die zu den Treffen kommen, suchen einfach die Gemeinschaft. Gemeinsam zu Abend essen, lachen, sich austauschen. Und so entstehen dann neue Bekanntschaften. Wichtiger denn je wo manche unter Vereinsamung leiden, es immer mehr Ein-Personen-Haushalte gibt und manche nicht wissen, wo sie ganz normal Anschluss finden können“, resümiert die Organisatorin des Treffens.

Maria und Christian haben sich bereits gefunden. Das Paar aus dem Großraum Ingolstadt ist bereits zum sechsten Mal bei einem 2gether-Treffen dabei und freut sich jedes Mal aufs Neue, einen schönen Abend mit anderen zusammen verbringen zu können. Bei Alessandra dagegen ist es etwas anders: Sie wurde von ihrer Schwester Marianna eingeladen, doch auch einmal mitzukommen, nachdem diese bei den 2gether-Treffen ihren jetzigen Partner kennen gelernt hatte. Nachdem sie 14 Jahre Partnerschaft und Ehe samt Scheidung hinter sich hatte, war das auch für Alessandra eine willkommene Abwechslung. „Noch war der Richtige für mich nicht wieder dabei“, verrät sie. „Aber vielleicht ja heute“, ergänzt sie mit einem Augenzwinkern und ist schon wieder in ein weiteres Gespräch vertieft. (Haku)

So geht es auch Denise. Sie ist bereits im Alter von 12 Jahren aus Norddeutschland nach Ingolstadt gekommen. Durch die extremen Arbeitszeiten als Konditorin mit Arbeitsbeginn oft bereits mitten in der Nacht um 3.00 Uhr hat sie in letzter Zeit auch schon vor Corona nur wenige Möglichkeiten gehabt, neue Leute kennen zu lernen. Raluca ist genau zu Beginn der Corona Pandemie berufsbedingt aus Baden-Württemberg nach Ingolstadt gezogen. Sie hat hier in der Zwischenzeit zwar einen neuen Partner kennen gelernt, aber sonstige Freundschaften sind bisher kaum bei ihr entstanden. Sie hat Ingolstadt als Stadt lieb gewonnen und war ganz überrascht, dass die Stadt viel mehr zu bieten hat, als nur die graue Automobilindustrie. Ähnlich erging es auch Krischan. Der ge-

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Der neue Trainer des FC Ingolstadt 04 Rüdiger Rehm (Foto: FCI)

In der ersten Halbzeit machte besonders Heinloth auf sich aufmerksam

Umbruch beim FC Ingolstadt

Neuer Trainer und neue Spieler sollen die Wende im Abstiegskampf bringen Wie schnell kann sich die Lage doch ändern! Nach der großen Freude des lange ersehnten Aufstieges im Sommer waren die Schanzer genauso schnell im harten Ligaalltag der „besten 2. Bundeliga aller Zeiten“ angekommen. Aufstiegstrainer Thomas Oral war schon wenige Tage nach dem Aufstieg Geschichte und der junge Trainer Roberto Pätzold sollte mit einem jungen, zusätzlich durch Abgänge geschwächten Team die Punkte holen. Wie bekannt blieben diese sowohl bei ihm als auch seinem Nachfolger André Schubert, der ab September die sportliche Leitung übernommen hatte jedoch aus. Spiel um Spiel rutschte die Mannschaft in immer tiefere Tabellenregionen und hatte schon bald die rote

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Laterne mit inzwischen sieben Punkten Abstand zum Hoffnung machenden Relegationsplatz 16 übernommen. Mit Dietmar Beiersdorfer wurde im November vergangenen Jahres ein bekanntes Gesicht neuer Geschäftsführer Sport beim FCI. Der ehemalige HSV-Vorstandsboss bringt jahrelange Erfahrung mit und sollte auch schon bald in Ingolstadt erste Zeichen der Veränderung setzen. Nachdem auch unter Trainer André Schubert der Erfolg auf dem Platz weiterhin ausblieb, setzte die sportliche Leitung der Schanzer am 8. Dezember mit der Verpflichtung von Trainer Nummer drei in der laufenden Saison ein klares Zeichen, sich nicht einfach so mit dem drohenden Ab-

stiegsszenario abzufinden. Mit der Verpflichtung von Rüdiger Rehm wurde vor dem Spiel gegen Hannover ein erfahrener 2. und 3. Liga Trainer verpflichtet. In seiner bisherigen Trainerkarriere agierte er bei der SG Großaspach zunächst als spielender Co-Trainer, ehe er das Team später als Chefcoach von der Regionalliga Südwest in die 3. Liga führte und dort zweimal den Klassenerhalt feierte. Es folgte eine Station in Bielefeld, bevor er schließlich von Februar 2017 bis Oktober 2021 für den SV Wehen-Wiesbaden tätig war, diesen in die 2. Liga führte und dort zum Rekord-Trainer des Vereins wurde (198 Pflichtspiele). Auch er musste im ersten Spiel an der Seitenlinie im heimi-

schen Sportpark ohne große Vorbereitungszeit trotz einiger ungenutzter Großchancen eine Niederlage 1:2 verkraften. Wie uns der neue Trainer Rüdiger Rehm auf Nachfrage unserer Zeitung verriet, hat es danach auf dem Trainingsplatz bei sehr intensiven Einheiten durch aus auch einmal „geknallt“. Kein Wunder, bei dem Frust der sich sicher angestaut hatte. Neben dem Potential, dass seiner Meinung den Kader durchaus schon bei seiner Übernahme auszeichnete, machte er vor allem die eklatanten und laut Rehm „nicht akzeptablen“ Fehler in der Abwehr als auch die liegengelassenen Chancen vor dem gegnerischen Tor zu Beginn seiner Arbeit als Hauptbaustellen aus.


Und die Arbeit des neuen Trainers wurde belohnt: Unter Rehms Devise „Es zählt ab sofort nur noch die Rückrundentabelle“ zeigten die Schanzer im letzten Spiel des Jahres gegen Dynamo Dresden zum Auftakt der Rückrunde ein frisches kämpferisches Gesicht und bescherten sich auch dank einer deutlich verbesserten Abwehrleistung einen 3:0 Heimsieg kurz vor Weihnachten. Um die kurze Zeit der Winterpause effektiv zu nutzen, wurde auf ein Trainingslager im Ausland bewusst verzichtet. Ein Trainingsspiel gegen die Würzburger Kickers (3:1) wurde neben den intensiven Trainingseinheiten angesetzt.

Rüdiger Rehm musste dabei nach den Weihnachtstagen einen ersten persönlichen Rückschlag erleiden und konnte aufgrund eines positiven Corona-Befundes und verordneter Quarantäne nicht bei seinen Spielern sein. Mittlerweile ist er wieder zurück und arbeitet mit den Spielern, denen er bereits bei seiner Ankunft als neuer Trainer eine gute Fitness attestierte, an der Vorbereitung des Auswärtsspiels in Heidenheim. Dass sich auch auf dem Platz rund um den Kader der Schanzer etwas tun würde, hatte sich im Verlauf der Saison bereits abgezeichnet. Die Veränderun-

New York, Rom, Berlin, Augsburg Die Gewinner unseres Städtetrips stehen fest! Am 27. Dezember 2021 wurden die drei Gutscheine, gestiftet vom Ratskeller Augsburg, von der Augsburger Puppenkiste und der Regio Augsburg Tourismus GmbH, übergeben. Vielen Dank für die Unterstützung. „Juchu“ waren die ersten Worte der Familie Weber, als sie erfuhren, dass sie die Gewinner des Weihnachtsgewinnspiels unter dem Motto „Schenken Sie Zeit“ geworden sind. „Wir haben uns schon lange vorgenommen, mal mit den Kindern nach Augsburg zu fahren und als wir den Artikel in der IN-direkt gelesen haben, mussten wir es einfach versuchen und machten mit. Dass wir gewinnen würden, hätten wir nicht erwartet. Wir freuen uns sehr!“ Wir wünschen viel Spaß in der Fuggerstadt! (LS)

gen sind nun aber doch größer als so manch ein Beobachter es erwartet hätte: Mit Maximilian Beister, Peter Kurzweg, Marc Stendera, Patrick Sussek und Lukas Schellenberg nehmen fünf Spieler nicht mehr am Trainingsbetrieb und an den Spielen der ersten Mannschaft teil. Mit Florian Pick (leihe – Außenbahn), Hans Nunoo Sarpei (defensives Mittelfeld), Dejan Stojanovic (Tor) sowie Nikola Stevanovic (Innenverteidigung) sind auf der Schanz auch die Neuzugänge inzwischen angekommen. Im Training und beim Testspiel gegen die Würzburger Kickers konnten sie einen ersten Eindruck hinterlassen. Dabei standen mit Dejan Stoja-

novic und Robert Jendrusch auch die beiden Torwartalternativen im Kasten. Der bisherige Stammkeeper Fabijan Buntic wurde geschont. Durch ein Eigentor (55.) sowie Treffer von Bilbija (72.) und Röhl (76.) verließen die Schanzer nach der Würzburger Führung in der ersten Halbzeit bei frischen Temperaturen um null Grad als Sieger den Trainingsplatz. Ein Hoffnung spendendes Zeichen für die kommenden Spiele, denn trotz des Sieges gegen Dynamo Dresden liegen die Ingolstädter immer noch weit abgeschlagen am Tabellenende. Aber ab jetzt zählt für die Jungs von Rüdiger Rehm ja nur noch die Rückrundentabelle. (Haku)

Glückliche Gewinnerin des IN-direkt Adventskalender 2021 Viele Leserinnen und Leser der IN-direkt haben sich am Adventskalender Gewinnspiel beteiligt. Leider konnten nicht alle gewinnen. Unter den vielen Zusendungen erreichte uns auch die Nachricht von Kathrin Fischer, was sie persönlich mit Weihnachten und der Adventszeit verbindet: „Mit Weihnachten verbinde ich Weihnachtsmärkte, Christbäume, Familie, Zusammensein, Lichterketten, Glühwein, Lebkuchen und Schnee. Leider passen nicht all diese Dinge auf ein Foto, aber ein Teil davon“, erzählt sie uns und hängt ihr Gewinnfoto mit an. Und so hat sich Kathrin Fischer besonders gefreut in unserer Redaktion ihr Gewinnpaket in Empfang nehmen zu dürfen. Wir wünschen viel Spaß und Freude damit. (Haku)

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Trotz Kälte die Fitness steigern Sport treiben geht auch im Winter – Tipps von der Expertin Temperaturen um null Grad und es wird schon früh dunkel: Die Wintermonate laden nicht gerade zum Sport im Freien ein. Die Hälfte der Menschen in Bayern (50 Prozent) treiben in der Winterzeit im Vergleich zum Sommer eher weniger Sport. Das ergab eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der AOK Bayern. Rund zwei Drittel der „winterlichen Sportmuffel“ (68 Prozent) begründen es damit, dass sie gerne Sport im Freien machen, es dafür im Winter aber zu kalt ist. 60 Prozent erklären ihr eingeschränktes Sportpensum in der kalten Jahreszeit mit der frühen Dunkelheit, 51 Prozent damit, dass es drinnen einfach gemütlicher ist. 43 Prozent haben generell im Winter weniger Antrieb, sich zu bewegen und 31 Prozent machen sonst Sport, der im Winter nicht möglich ist wie beispielsweise Wasser- oder Beachsportarten. „Frauen begründen ihr geringeres Sportpensum im Winter häufiger als Männer mit der frühen Dunkelheit, der Gemütlichkeit in der warmen Stube und dem geringeren Antrieb im Winter“, so Miriam Hofbeck, Gesundheitsexpertin von der AOK in Ingolstadt.

Bewegung ist gesund – auch bei Kälte Ob ein ausgedehnter Spaziergang oder ein paar JoggingRunden – Bewegung in der Natur hält auch in der kalten Jahreszeit fit und gesund. In den Wintermonaten wird das Immunsystem nicht etwa durch die Kälte, sondern durch lange Aufenthalte in stickiger und überheizter Luft stark belastet. Viel Bewegung an frischer Luft dagegen bringt die Abwehrkräfte in Schwung. „Generell gilt, dass regelmäßige körperliche Belastung – egal ob im Sommer oder Winter – das Immunsystem stärkt“, so Miriam Hofbeck. Zudem fördern Ausdauersportarten wie Laufen die Gesundheit nachhaltig. Wer regelmäßig läuft, verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit, stärkt das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel und die Funktion von Lunge und Gehirn. „Wer sich bei kalten Temperaturen sportlich bewegt, sollte auf ein paar einfache Regeln achten“, rät Miriam Hofbeck.

Tipps fürs Joggen bei Kälte Zum Start sollte man den Körper zunächst auf „Betriebstemperatur“ bringen und mit moderatem

Gute Laufschuhe geben Sicherheit auch bei schwierigem Untergrund. Foto: AOK-Mediendienst

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Auch in den kalten Monaten ist aus-reichende Bewegung wichtig. Foto: AOK-Mediendienst

Tempo anlaufen. Es erst einmal langsam angehen zu lassen, ist die beste Art sich aufzuwärmen. Sinnvoll ist es auch, die übliche Aufwärmphase zu verlängern. So ist das Risiko deutlich geringer, sich an Muskeln, Sehnen oder Bändern zu verletzen. Bei Minustemperaturen sollten Sportler durch die Nase ein- und den Mund ausatmen. „Bei der Nasenatmung wird die Luft angewärmt, so dass sie die Atemwege nicht so stark reizen kann“, so Miriam Hofbeck. Kommt zu kalte Atemluft in der Lunge an, so kann sie Hustenreiz oder sogar Atemwegsinfektionen und Asthma verursachen. Richtiges Schuhwerk und Kleidung spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Rutschfeste, wasserdichte Schuhe bieten auf schwierigem Untergrund zusätzliche Sicherheit. „Bei Glatteis

nützt allerdings das beste Schuhprofil nichts“, so Miriam Hofbeck. Je nach Kälte schützt man sich bei der Kleidung mit mehreren Schichten nach dem Zwiebelprinzip. Wichtig ist synthetische Funktionsunterwäsche, die Feuchtigkeit nach außen leitet. Baumwolle dagegen saugt sich voll Schweiß und kann die Nässe nicht abführen. Handschuhe und Mütze schützen die besonders kälteempfindlichen Finger und Ohren. „Als Faustregel gilt: Wenn es beim Loslaufen noch etwas fröstelt, ist man ideal angezogen – denn beim Laufen wird einem ohnehin schnell warm“, so Miriam Hofbeck. Ungeübte Läufer insbesondere ab 35 Jahre sollten sich vor dem ersten Lauf von einem Arzt checken lassen. Auch bei vorhandenen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Übergewicht oder Diabetes ist dies angeraten.


Online-Terminvereinbarung zur An- oder Abmeldung von Hunden Unkompliziert zum Wunschtermin Zur weiteren Verbesserung des Service für die Ingolstädter Bürgerinnen und Bürger sind Online-Terminvereinbarungen über das Internetportal der Stadt Ingolstadt ab sofort auch für die An- oder Abmeldung von Hunden zur Hundesteuer in der Kämmerei, Münchener Str. 94 möglich. Sie erreichen den Service über den roten Button „Terminvereinbarung“ auf der Startseite der Stadt Ingolstadt (www. ingolstadt.de). Nach Auswahl der gewünschten Dienstleistung erreichen Sie die Anfragemaske, in der verfügbare Termine auf einen Blick eingesehen und gebucht werden können. Nach Abschluss des Online-Buchungsprozesses erhalten Sie eine entsprechende Bestätigungs-E-Mail.

einbarung per Telefon oder EMail auch weiterhin möglich. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage bitten wir, Anliegen, die nicht zwingend der persönlichen Vorsprache bedürfen, weiterhin bevorzugt online, per E-Mail (gemeindesteuern@ ingolstadt.de) oder telefonisch zu erledigen. Für Rückfragen stehen die Sachbearbeiter/-innen der Stadt Ingolstadt, Kämmerei, Sachgebiet Gemeindesteuern gerne zur Verfügung - Hundesteuer: Theresia Fischer, Telefon 305-1356

Termine können damit planbarer gestaltet und Wartezeiten verkürzt werden. Selbstverständlich ist eine Terminver-

Einladung zur Begegnung der Religionen Beten und Gebetsformen in den Religionen Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Begegnung der Religionen findet am Mittwoch, 19. Januar, um 18.30 Uhr in den Räumen der Alevitischen Gemeinde Ingolstadt e. V., Seeholzerstraße 22, eine Veranstaltung zum Thema Beten und Gebetsformen in den Religionen statt. Im Rahmen dieses Gesprächsund Vortragsabend geht es um die Fragen, welche Grundhaltungen es in den unterschiedlichen Religionen gibt und welche Bedeutung das Gebet in der jeweiligen Religion hat.

Mit diesen Fragestellungen befassen sich Vertreterinnen bzw. Vertreter unterschiedlicher Religionen. Im Anschluss an die Kurzvorträge besteht die Möglichkeit Fragen zu stellen und in einen Dialog zu treten. Eine Anmeldung zur Veranstaltung per Mail an nesrin.bal@ingolstadt.de ist erforderlich. Für die Teilnahme gelten die tagesaktuellen Corona-Regelungen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Neuer Schwimmkurs der Kreis-Wasserwacht

Schachclub Ingolstadt bietet Training für Einsteiger und Fortgeschrittene

Ab 20. Januar 2022 startet ein weiterer Kinderschwimmkurs. Es gibt noch freie Plätze. Die Kurse finden Montag und Freitag jeweils 45 Minuten statt. Beginn ist 16.45 Uhr bzw. 17.45 Uhr. Interessenten schreiben bitte eine E-Mail an: info@wasserwacht-ingolstadt.de Bei mehr Interessenten wie freien Plätzen gibt es eine Warteliste.

Das Trainingsangebot bietet die Möglichkeit, sich vom Einsteiger zum Vereinsspieler zu entwickeln. Eine starke Gruppe von Trainern begleitet die Spieler. Folgende Trainer betreuen die Spieler: Martin Michaelis, Pfarrer St. Matthäus, Wolfgang Föhr, Dr.

Christophe Andreoli, 1. Vorstand und Izudin Jazarevic sowie Daniel Helbig. Interessenten sind jederzeit eingeladen, mit dem Club Kontakt aufzunehmen: Schachklub Ingolstadt e.V. www.schachklub-ingolstadt.com

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SPORT VERBINDET

Am 1. Dezember startete der Ingolstädter Athlet Sebastian Mahr seinen „Home Run“ durch alle Straßen seiner Heimatstadt. Bis 23. Dezember war der IRONMAN Profi jeden Tag auch bei Wind und Wetter unterwegs, sammelte dabei Spenden für den guten Zweck und erkundete auch die Geschichte der Straßen. Wieder etwas erholt von den sportlichen Strapazen hat uns Sebastian Mahr von seiner großartigen Aktion berichtet. Hallo Herr Mahr, haben Sie sich schon wieder etwas erholen können von Ihrer sportlichen Herausforderung ganz Ingolstadt zu erlaufen? Mittlerweile geht es mir wieder gut. Ich hatte körperlich schon arg zu kämpfen gegen Ende der Aktion. Und auch mental hat der Dezember einiges an Ressourcen verbraucht. Ich war also am 23. Dezember sehr froh, dass es vorbei war. Ich habe mir dann eine komplette Auszeit gegönnt vom Sport bis zum 9. Januar. Ein Urlaub in Schweden hat da den perfekten Abschluss meiner Auszeit gemacht. Jetzt bin ich bereit für Training und neue Aufgaben. Wie verliefen die Lauftage? Hat alles geklappt wie geplant? Organisatorisch hat alles perfekt geklappt. Es hat sich gelohnt, im Vorfeld viel Zeit und Herzblut in die Streckenplanung und Logistik zu investieren. Das hat den Dezember dann eigentlich fast einfach gemacht. Ich muss mich an dieser Stelle natürlich bedanken bei meiner Familie und meinem

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Der Ingolstädter Sportler Sebastian Mahr ist im Dezember ganz Ingolstadt abgelaufen

Team, ohne die das nicht möglich gewesen wäre. Von Fahrdiensten, über Transfers bis hin zu Mittagessen und Instagram Posts – mir wurde extrem der Rücken freigehalten. Bis auf die körperlichen Probleme war es also quasi perfekt. Und dann war mir auch noch das Wetter sehr wohlgesonnen, wie ich es im Vorfeld gehofft hatte: Es war zwar kalt aber hat nie stark geregnet – das hätte es sicherlich schwieriger gemacht. Hat sich ihr Blick auf Ingolstadt geändert? Gab es Ecken die Sie neu für sich entdeckt haben? Absolut. Das hat ja schon vor dem Event angefangen für mich, dass ich mich mal ernsthaft mit meiner Heimatstadt auseinandersetze. Und jetzt im Dezember habe ich tatsächlich viel Neues gesehen – ich fahre und gehe ab jetzt durch die Stadt und denke mir: Da war ich am 12. Da habe ich das erlebt oder etwas Bestimmtes gedacht. Das ist schon ein cooles Gefühl. Und egal ob Geschichte, Kultur, Menschen und ihre Geschichten, die Sportcommunity und natürlich die Straßen und Viertel: Ingolstadt hat so viel zu bieten und ich konnte jetzt einen Teil davon erkunden und kennenlernen. Was bleibt ist die Motivation, damit jetzt weiterzumachen und den Home Run zwar nicht sportlich aber auf andere Art und Weise weiterleben zu lassen. Wie waren die Begegnungen an der Strecke? Das war wirklich ganz große Klasse. Die Läufergemeinschaft ist einfach genial, da kann man hautnah erleben, was es bedeutet, wenn


man sagt: Sport verbindet. Ich hatte tolle Gespräche, gute Diskussionen und vor allem wirklich einfühlsame, unterstützende und motivierende Begleitungen. Es gab sogar einige Wiederholungstäter, die mehrmals dabei waren und eine Schulklasse meines alten Sport-LK-Lehrers. Oder zwei Jungs, die mit ihrer Mutter einfach an der Straße standen. Ich war an keinem Tag allein unterwegs, bis auf ausgewählte Etappen, wo es mir leider körperlich und mental nicht gut ging und ich bewusst allein mein Ding machen musste. Danke auch hier für das Verständnis an die Supporter. Ich bin auch oft angehupt oder aus Autos motiviert worden und es gab auch immer mal wieder aufmunternde Rufe vom Gartenzaun. Danke dafür! Was war ihr persönliches Highlight dieser Laufaktion?

Das wurde ich schon oft gefragt. Etwas besonders kann ich gar nicht rausheben. Natürlich freue ich mich über eine schöne Spendensumme und das Ankommen am 23.12. auf dem Rathausplatz, wo mich eine Gruppe aus Freudnen und Familie, Sponsoren und Unter-

stützern empfangen hat, war natürlich auch sehr schön. Ich glaube aber, dass der ganze Home Run an sich das Highlight für mich ist. Es war ein krasses Abenteuer, bei dem ich mir bis zum Schluss nie sicher war, was noch kommt und ob ich es schaffe. Das hat mir wieder mal

Sebastian Mahr vor seinem Lauf durch Ingolstadt (Foto: Mahr)

gezeigt, dass man manchmal einfach seinem inneren Verlangen folgen sollte und die Dinge tut, die einen bewegen, motivieren und inspirieren. Haben Sie schon Pläne für weitere sportliche Projekte? Es wird ein normales sportliches Jahr werden. Ich möchte noch einmal in einer Profisaison zeigen, was ich sportlich kann und sehen, wie weit nach vorne das reicht. Es wird also ein fast ruhiges Jahr mit dem Fokus auf Triathlon. Ich werde natürlich die lokalen Rennen machen. Ich werde sicherlich auch durch den neu gewonnenen Fokus, dass Sport manchmal mehr ist als nur Schwimmen, Radfahren und Laufen, die ein oder andere Wanderung, Skitour oder alternative Sportarten einbauen. Und immer mal wieder schnell gehen, darin bin ich jetzt geübt! (Haku)

Jetzt Wärmelecks aufdecken und Heizkosten sparen Thermografie-Aktion der Stadtwerke Ingolstadt für Ihr Haus Sie haben das Gefühl, Ihr Energieverbrauch in den Wintermonaten ist zu hoch? Dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt, Wärmeverluste an Ihrem Haus aufzuspüren und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Mit der Thermografie-Aktion unterstützen die Stadtwerke Ingolstadt Sie jetzt dabei, herauszufinden, wo wertvolle Energie verloren geht und Sie künftig Heizkosten sparen können.

Kleiner Aufwand, große Wirkung Durch Risse im Putz, zwischen Fenster und Wand, über das Dach oder durch verborgene Wärmebrücken wie dem Balkon, Fensterstürzen oder Rollladenkästen – eine Infrarotaufnahme Ihres Haus macht deutlich, wo wertvolle Wärme entweicht. Blau steht dabei für kalt und gut gedämmt, rote Flächen hinge-

gen kennzeichnen hohen Wärmeverlust. Und sogar feuchte Stellen am Haus lassen sich so aufspüren.

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Weitere Informationen Alle Informationen und eine Online-Anmeldemöglichkeit finden Sie auch unter sw-i.de/

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Eine Thermografie deckt auf, wo ein Haus Wärme verliert und Handlungsbedarf besteht. So können Energie und Kosten gespart werden. Foto: delta GmbH

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hinunter, abwärts schmal; begrenzt

Schwierigkeitsgrad: Mittel

Nachbarstaat des Iran

Grill; Kamingitter

kalt, frisch

2 Frau Jakobs im A. T.

Schmuckstein sich wohlig ausstrecken (sich ...)

somit, mithin Hindernis beim Springreiten

amerik. Autor (Edgar Allan)

Probe, Stichprobe

Schwierigkeitsgrad: Schwer

Landstreitkräfte

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Platz, Stelle

Witzig!

Freitagabend. „Schatz, sollen wir uns ein schönes Wochenende machen?“ – „Klar!“ – „Klasse, dann bis Montag!“

Zwei Jäger sind im Wald unterwegs. Plötzlich bricht einer zusammen. Der andere wählt sofort den Notruf: „Ich glaube, mein Freund ist tot. Was soll ich tun?“ Darauf der Notarzt: „Ganz ruhig! Stellen Sie zuerst sicher, dass er wirklich tot ist.“ Für einige Momente Stille. Dann ein lauter Schuss. Wieder der Jäger: „Ok, was jetzt?“

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s zur Weitere InfoNTA DUCKOME

„In ducks we trust“

oder „Das Welt-Kultur-Enten-Erbe“ Dass es, zumindest was unseren Planeten betrifft, eine Parallelwelt mit anatiden (entenähnlichen) Ursprüngen gibt, das dürfte wohl den wenigsten bekannt sein. Eindeutige Nachweise hierfür zeigt aktuell eine Wanderausstellung im Ägyptischen Museum in München, die „DUCKOMENTA“. IN-direkt hat sie besucht und dabei eine überwältigende Anzahl von Beweisen einer Entengeprägten Welt entdeckt: Viele bekannte Gemälde und Skulpturen scheinen parallel zu hominiden (menschenähnlichen) Kunstwerken entstanden zu sein. Die Ausstellung reicht von der frühen Kulturgeschichte des Dötzis, der berühmten Gletschermumie, der Venus von Villenduck, dem Pharao Duckamun über den Erfinder des Buchdrucks, Johannes Gensfleisch, genannt Duckenberg bis hin zur Mona Lisa und Albert Einstein. Begleittexte neben den Ausstellungsstücken enthüllen die Hintergründe, zum Beispiel zur Duckfretete: „Fundort dieser Büste sind die Ruinen einer ägyptischen Bildhauerwerkstatt. Es handelt sich vermutlich

um eine Darstellung Königin Duckfretetes, die bis heute als eine der schönsten Enten der Welt gilt.“

jekten von Weltrang, nicht ganz ernst gemeint, aber dennoch künstlerisch hoch anspruchsvoll und neu interpretiert.

Bevor Sie nun, liebe Leser, aber dem IN-direkt Redaktionsteam noch entenbasierte Verschwörungstheorien unterstellen, möchten wir an dieser Stelle gleich etwas zur Aufklärung beitragen: So ganz ernst ist diese Ausstellung natürlich nicht zu nehmen, zeigt sie doch mit einem Augenzwinkern und Seitenhieben auf viele verschiedene Kulturepochen in einem komprimierten und äußerst ansprechenden Rahmen die kulturellen Errungenschaften vergangener Jahrhunderte, lässt dabei aber auch noch für die Moderne genügend Platz.

Die Idee entstand übrigens 1986 unter der Leitung von Professor Dr. Eckart Bauer, dem Gründer der Berliner Künstlergruppe interDuck, die inzwischen über 500 Exponate zu dieser Ausstellung erarbeitet hat. Außer einer Original-Pyramide in Ägypten gibt es neben dem Ägyptischen Museum in München wohl kaum einen passenderen Ort für eine solche Ausstellung. Dieser Parforceritt

durch die Kulturgeschichte sei jedem auch nur einigermaßen kunst- und kulturgeschichtlich Interessiertem und mit ein bisschen Humor ausgestattetem Besucher absolut ans Herz gelegt. (Uli)

INFO DUCKOMENTA

im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst, Gabelsberger Straße 35, München Gebührenpflichtige Parkplätze in der Nähe, U-Bahnhaltestelle: U2 Königsplatz.

Die DUCKOMENTA, der Name parodiert bewusst die berühmte documenta in Kassel, macht als Wanderausstellung Station an vielen Orten in Europa mit mittlerweile über zwei Millionen Besuchern. Aktuell ist sie noch bis 30. Januar 2022 im Ägyptischen Museum in München zu sehen. Jedes der Exponate ist ein überraschendes Wiedersehen mit bekannten Kunst- und Kulturob-

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v.l.n.r.: Dr. Gunther Hardt, DGV Auditor für Golf und Natur, Yvonne Griebel, DGV-Sekretärin Golfclub, Korbinian Kofler, Geschäftsführer Wittelsbacher Golfclub, Graham Shiel, Head Greenkeeper

Reifer Platz Wo früher die Pferde der Bayerischen Kurfürsten und Könige gezüchtet wurden, steht seit 1986 im Landschaftsschutzgebiet, geplant vom holländischen Landschaftsarchitekten Joan Dudok van Heel eine der schönsten und prächtigsten Golfanlagen Deutschlands. Dass sich der Golfsport mittlerweile aber intensiv mit den Themen Natur und Nachhaltigkeit auseinandersetzt, wurde bei einem Besuch des Wittelsbacher Golfclubs nahe Neuburg deutlich: Anfang November übereichte Dr. Gunther Hardt, Auditor vom Deutschen Golfverband das neue Golf & Natur-Umweltzertifikat in Silber. IN-direkt wollte mehr darüber wissen und hat nachgefragt. Herr Hardt, was bedeutet die Auszeichnung von Golf & Natur? Gunther Hardt: Mit diesem Umweltzertifikat gibt der Deutsche Golfverband den Clubs ein Umweltprogramm an die Hand zur nachhaltigen Bewirtschaftung der Flächen. Er dient als Instrument zur Qualitätssicherung. Auch die Themenfelder Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Verkehrssicherheit werden über den DGV mitbetreut. Dabei betrachten wir auch kritische Themen wie Pflanzenschutz und Düngung, selbstverständlich auch Gewässer- und Grundwasserschutz sowie Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung. Wir strukturieren hier

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sehr stark und sind damit durch diese lückenlose Dokumentation auch extrem transparent!

„Unordnung ist Artenvielfalt“ (Gunther Hardt)

Korbinian Kofler: Durch Golf & Natur ergeben sich einheitliche Strukturen in ganz Deutschland und dies erleichtert auch die Nachvollziehbarkeit, da sich die Behörden ebenfalls daran orientieren. Diese Vielfalt wollen wir auch immer wieder an unseren Tagen der offenen Türe zeigen. Allein beim letzten Mal waren über 800 Besucher da, die ganz überrascht waren. Üblicherweise sehen uns viele als Alcatraz und Fort Knox in einem und sind dann total überrascht, wenn sie über den Platz fahren und unseren wunderschönen Park sehen. Wie sieht denn Ihre Platzpflege im Einzelnen aus? Bei den Abschlägen und SemiRoughs mähen wir drei bis viermal pro Woche, bei den Greens erfolgt eine tägliche Mahd, dieses Schnittgut bleibt aber liegen. Wir arbeiten hier auch eng mit Landwirten und dem Maschinenring zusammen. Im Prinzip betrifft dies die Pflege aller Bereiche außerhalb der Spielbah-

Buntspecht, Fasan oder der Eisvogel – Vogelarten auf der Golfanlage

nen. Allein für die Baum- sowie die Extensivpflege zahlen wir pro Jahr 25.000 Euro, unsere gesamte Platzpflege macht dabei 700.000 Euro pro Jahr aus. Wir haben insgesamt 67 Hektar, davon sind über 60 Prozent in naturnahem oder naturbelassenem Zustand. Alleine schon durch unsere vielfältigen Heckenstrukturen haben wir eine gute Vernetzung innerhalb des Golfplatzes für viele Tierarten. Pflanzungen erfolgen nur mit standortgerechten Arten oder passenden Sorten wie bei unserem Streuobstwiesenprojekt.

Werden Sie hinsichtlich der ökologischen Inhalte und Ziele auch beraten? Wir sind ein Verein mit 760 Mitgliedern, da haben wir auch Fachleute in unseren Reihen, die sich beruflich mit diesen Themen beschäftigen. Außerdem unterstützen uns die Forstdirektion des Wittelsbacher Ausgleichsfonds, der Landesbund für Vogel-

schutz, Golf & Natur sowie der Blühpakt Bayern mit ihrer Expertise. Der Bayerische Golfverband ist übrigens der erste Kooperationspartner im Blühpakt Bayern, noch vor den bayerischen Imkern und dem bayerischen Städtetag. Inzwischen ist jeder dritte Club Mitglied, obwohl der Pakt erst 2020 initiiert wurde. Nehmen Ihre Mitglieder diese Umgebung auch so wahr oder konzentrieren die sich nur auf den Abschlag? Diese Symbiose aus Rasen und naturnahen bis hin zu den ökologisch hochwertigen Bereichen wird von den Golfern inzwischen sehr wohl anerkannt und auch während des Golfens beobachtet. Dieser Bewusstseinswandel hat definitiv stattgefunden. Und wenn der Biber wieder anstaut, dann ist das ein richtiges Naturschauspiel. Am Geräteschuppen haben wir von einem Mitglied auch unsere Vogelkartierung dokumentieren lassen. Gibt es weitere Projekte auf dem Clubgelände, die unter dem Aspekt „nachhaltig“ zu verorten sind? Natürlich, ab 2022 voraussichtlich zehn E-Ladesäulen am Parkplatz und unsere Teiche und wechselfeuchten Zonen werden wieder entschlammt. Herr Hardt, Herr Kofler, wir danken für das Gespräch! (ULi)


Digitalisierung: Unternehmen und die Frage nach dem „Warum“ Die Technik-Kolumne von Georg Appel Die Diskussion zur Digitalisierung deutscher Großunternehmen und Mittelständler konzentriert sich immer häufiger auch auf den Abbau von traditionellen Aufgaben und Jobs, die zukünftig vermutlich von Maschinen oder Algorithmen übernommen werden und den deutschen Arbeitsmarkt in ein Endzeitszenario stürzen könnten. Abgesehen von den Faktoren, die ein solches Szenario mit beeinflussen, fehlen meist ernstzunehmende, umsetzbare Ansätze zur Vorbereitung der Mitarbeiter auf die Veränderungen. Gibt es derzeit überhaupt schon greifbare Initiativen, die den Mitarbeitern die Chance zur Weiterbildung eröffnen? Was muss geschehen, damit die Unternehmen nicht nur neue Technologien und Geschäftsmodelle sinnvoll implementieren, sondern auch ihre

Mitarbeiter erfolgreich in die Digitalisierung mitnehmen? Mangelndes Wissen der Mitarbeiter wird von Unternehmensvertretern gerne als eines der größten Hemmnisse der Digitalisierung angeführt. Häufig herrscht der Irrglaube vor, dass sich die Mitarbeiter schon von allein weiterbilden werden, um für die Zukunft gewappnet zu sein. Notfalls verlassen sie das Unternehmen. Im Rahmen der digitalen Transformation diskutieren wir nur über das „Was?“ (Unternehmen müssen digitaler werden) und das „Wie?“ (Unternehmen müssen digitale Kompetenz aufbauen und Veränderungsprozesse anstoßen), aber wenig oder gar nicht über das „Warum“. Warum sind diese Veränderungen für ein Unternehmen

neben dem puren wirtschaftlichen Überleben so wichtig? Warum ist die Digitalisierung so herausfordernd und gleichzeitig eine Chance für Unternehmen? Warum sollen sich Mitarbeiter die Mühe machen und Fähigkeiten erlernen, wo sie doch in ihrem bisherigen Arbeitsleben gut ohne diese ausgekommen sind? Das Verharren in der Komfortzone ist menschlich, jede Veränderung ist schmerzhaft. Gleichzeitig ist diese Komfortzone auch der Feind jedweden Fortschritts, der bei vielen Unternehmen entscheidend sein wird, um den digitalen Wandel erfolgreich voranzutreiben. Besonders in den Großkonzernen und mittelstän-

dischen Unternehmen aus der produzierenden Industrie mit bisher anfassbaren Produkten und klaren Zielgruppen ist dieser Wandel schmerzhaft. Die Mitarbeiter trifft es auf allen Ebenen. Nicht nur die Produkte werden digitaler, sondern auch die Produktionsprozesse, Marketing, Vertrieb und vieles mehr. Man kann es nicht oft genug betonen: Die Mitarbeiter und die Führungskräfte müssen verstehen, dass die Weiterentwicklung essenziell wichtig für das Überleben ist, dass ihre Unterstützung maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens in der Digitalisierung beitragen wird. Bleiben Sie skeptisch und gesund!

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Einfach mal ausprobieren:

Mädchen sehen sich beim Girls‘Day technische Berufe zum Beispiel bei der Feuerwehr an, Jungs schlüpfen beim Boys‘Day in den Alltag der Erzieher im Kindergarten. Es ist kaum zu glauben, aber doch Realität: die typischen Frauen- und Männerberufe gibt es immer noch. Und um die damit einhergehenden Klischees zu beseitigen, gibt es bundesweit jedes Jahr den Girls‘- und mittlerweile auch den Boys‘ Day. Auch bei der Stadt Ingolstadt. Die Gleichstellungsbeauftragte Anja Assenbaum freut sich, dass sich zwanzig Dienststellen beteiligen, die insgesamt über 120 Plätze für Mädels und Jungs anbieten. „Der demographische Wandel in den nächsten Jahren bringt die Chance mit sich, dass Unternehmen durch eine größere Diversität leistungsstärker werden. Gemischte Teams sind produktiver und erfolgreicher – und dies können Unternehmen bewusst steu-

ern, um zukunftsfähiger zu werden.“ Ein Beitrag dazu soll am 28. April 2022 geleistet werden, wenn Mädels bei der Berufsfeuerwehr oder im Amt für Informations- und Datenverarbeitung bzw. bei den Stadtwerken-Freizeitanlagen in den Alltag der Techniker schnuppern.

Eine Übersicht mit allen Einsatzmöglichkeiten gibt es auf den Seiten www.girls-day.de und www.boys-day.de. Anmeldeschluss für die Angebote der Stadt Ingolstadt und der städtischen Beteiligungsunternehmen ist der 24. April 2022. (mf)

Auf die Jungs warten zum Beispiel Einblicke in die Pflegberufe am Klinikum Ingolstadt oder in die Aufgaben bei der Kinderbetreuung in den städtischen Kindertageseinrichtungen. Es wird auch wieder ein ämterübergreifendes Planspiel für „Jungs in Verwaltungsberufen“ geben. Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schularten ab der 7. Klasse.

Der Kita-Finder Ingolstadt startet am 8. Februar Eltern melden ihre Kinder für einen Betreuungsplatz in Krippe, Tagespflege oder Kindergarten für das Kita-Jahr 2022/2023 an.

Fotos: Rawpixel.com/Freepik

Bis September ist es noch lang hin – immerhin hat das neue Jahr erst begonnen. Aber die Zeit vergeht erfahrungsgemäß wie im Flug und für viele Kinder startet im September ein neuer Lebensabschnitt. Dann heißt es raus aus dem warmen Nest zu Hause und ab in Krippe oder Kindergarten. Die ersten Schritte dafür werden Anfang Februar schon notwendig, wenn die Anmeldephase startet.

16 - Stadt Ingolstadt | Anzeige

Die Anmeldung erfolgt ab dem 8. Februar 2022 über den Kita-Finder, der auf der Website der Stadt Ingolstadt zu finden ist. Eltern melden ihre Kinder in mehreren Kindertageseinrichtungen (städtisch, frei oder in kirchlicher Trägerschaft) an, nachdem sie sich über die Einrichtungen ebenfalls auf dem Portal informiert haben. Ein Tag der offenen Tür findet aufgrund der Pandemie in vielen Einrichtungen statt, aber die

meisten bieten online Informationen bzw. Imagefilme an. Anmeldeschluss ist der 20. Februar 2022. Wichtig! Alle vor dem 8. Februar erfolgten Anmeldungen werden aus dem System gelöscht. Mitte März werden die schriftlichen Zusagen an die Eltern verschickt. Im Schreiben werden sie zudem aufgefordert, die Annahme des Betreuungsplatzes zu bestätigen. Ein Flyer mit der Übersicht über sämtliche Kindertageseinrichtungen in Ingolstadt liegt ab Mitte Januar 2022 in den Rathäusern aus und ist ebenfalls über die Homepage der Stadt Ingolstadt als pdf-Datei ab sofort erhältlich. (mf) Weitere Infos erhalten Sie unter: www.ingolstadt.de/kitafinder www.ingolstadt.de/kinderbetreuung


Museen blicken optimistisch in die Zukunft Die städtischen Einrichtungen haben sich für 2022 viel vorgenommen. Ausstellung „Ins Maul geschaut. Episoden der Tiermedizin in Bayern“ ab Juli wider.

Deutsches Medizinhistorisches Museum

Deutsches Medizinhistorisches Museum Ingolstadt

In diesen Zeiten etwas zu planen, ist gar nicht so einfach. Das merken die Familien zu Hause, die Unternehmen und auch die städtischen Museen, die jetzt ihre Pläne für 2022 vorgestellt haben. Die Pandemie spielt auch – aber eben nur auch eine Rolle. Ein weiteres großes übergreifendes Thema ist das Jubiläumsjahr „550 Jahre Wissenschaft in Ingolstadt“. Die einzelnen geplanten Ausstellungen haben die Museen jetzt bekanntgegeben.

Museum für Konkrete Kunst

Bauerngerätemuseum Hundszell „Mustertücher“ heißt die diesjährige Handarbeitsausstellung, die die Formen und Farben zur Geltung kommen lassen möchte. Ebenfalls im April ist die Sonderschau „Holledauer Geschichte III“ im ehemaligen Kuhstall zu sehen. Die Besucher tauchen in jene Landschaft ein, die mit dem Hopfenbau, der hügeligen Landschaft und den stolzen Höfen direkt an die Stadt Ingolstadt grenzt. Die Anfänge der akademischen Tiermedizin spiegeln sich in der

Von April bis Oktober wird im Freskenraum die zentrale Ausstellung zur Universitätsgeschichte gezeigt.

Marieluise-Fleißer-Haus Wie haben sich die Möglichkeiten von jungen Frauen zu studieren im Laufe der Jahrhunderte entwickelt? Damit setzt sich von Mai bis Oktober die Ausstellung „Von der lernbegierigen zur gelehrten Frau“ auseinander.

Stadtmuseum Noch bis Ende März sind die Fotografien von Stefan Hanke in der Fotodokumentation „KZ überlebt“ zu sehen. Hier kommen die letzten Überlebenden der nationalsozialistischen Konzentrationslager zu Wort. Werke der Künstlerin Monika Hoffer sind im April und Mai in „Kalligraphie und Malerei aus China“ zu sehen. Im Rahmen von „550 Jahre Wissenschaft in Ingolstadt“ zeigt das Museum „Stadt und Student“ und stellt damit die Zusammensetzung der Studenten und deren Beziehung zur Stadt heraus.

Lechner Museum Werke von Alf Lechner treten mit Werken seiner Schüler im Rahmen von „jETZT II“ in den Dialog. Sechs Künstlerinnen und Künstler, die an der Akademie der Bildenden Künste in München von Alf Lechner lernen durften, stellen noch bis März aus. Aktuelle Infos zu diesen und weiteren Ausstellungen erhalten Sie unter www.ingolstadt.de/ museen. (mf)

Fotos: Stadt Ingolstadt

„Hängepartie. Kunst mit offenem Ende“ lautet der Titel der ersten Ausstellung in diesem Jahr. Der Name beschreibt das, was viele Menschen aktuell fühlen: eine Hängepartie. Für die Kunstszene waren und sind die vergangenen und kommenden Monate genau das. Werke aus der eigenen Sammlung und von Gästen wollen den negativ behafteten Begriff „Hängepartie“

in etwas Positives umkehren. Ausstellungsstart ist am Sonntag (16.01.2022). In der Ausstellung „Die andere Seite der Gestaltung“, die ab Mai gezeigt wird, widmen sich Studierende der Technischen Hochschule den Arbeiten von Anton Stankowski und rücken Ingolstadt als Museums- wie Wissenschaftsstandort in den Fokus.

Hier läuft aktuell noch die Ausstellung „In the Name of Love!“ bis März. Und auch wenn die Pandemie gesundheitlich negativ Geschichte schreibt, beschäftigt sich das DMHM auch mit anderen Themen. Die Ausstellung „Das Schneidhaus der Fugger in Augsburg“ präsentiert die Ergebnisse eines DFG-Forschungsprojektes. Das auf chirurgische Eingriffe spezialisierte Hospital aus dem 16. Jahrhundert ist von der Forschung bislang weitgehend unbeachtet geblieben. Weiter steht der Arzt und Botaniker Leonhart Fuchs – nach ihm wurde die Fuchsie benannt – im Mittelpunkt. Im Arzneipflanzengarten soll ein vielfältiger „Fuchsienhain“ entstehen.

Hohe Schule

Museum für Konkrete Kunst, Bauerngerätemuseum Hundszell, Stadtmuseum

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Fetzige Musik

mit Verbundenheit zur Heimat Die Band „Mia & Da Anda“ veröffentlicht ersten eigenen Song

zum Hier geht‘s o! neuen Vide

Die Band „Mia & Da Anda“ aus Ingolstadt und Umgebung hat im Dezember ihre Debütsingle „Auf Dahoam“ veröffentlicht. In ihrem Song geht es für die vier Musiker Ralf Breindl (Gesang, Gitarre), Tobias Seckel (Gesang, Bass), Manuel Schneider (Gesang, Keyboard, Quetschn) und Kenny Lessmann (Schlagzeug, Percussion) um ihre Verbundenheit zu ihrer Heimat Bayern, und dass es auch nach einem Urlaub schön ist, wieder „dahoam“ zu sein. Erhältlich ist der Song weltweit auf allen gängigen Streaming- und Downloaddiensten. Außerdem drehte die Band, die sich 2016 gegründet hat und vorwiegend als Partyband unterwegs ist, ein Musikvideo, welches auf Youtube zu sehen ist. In Zukunft, so verrät Schlagzeuger Kenny Lessmann mit einem Augenzwinkern, könne es durchaus noch weitere eigene Songs zu hören geben. Mehr will das Quartett allerdings noch nicht verraten. Man darf also gespannt sein. Mit Schlagzeuger Kenny Lessmann haben wir uns über die neue Single und die Projekte von „Mia & Da Anda“ gesprochen.

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Kenny, Du bist der Schlagzeuger Eurer Band „ Mia & Da Anda“. Bisher ward ihr ja als Partyband unterwegs, wie kam es, dass ihr nun auch ein eigenes Stück gemacht habt? Die Idee, eigene Songs zu schreiben, kam bei uns immer wieder mal auf. Als dann im zweiten Coronajahr wieder viele Events ausgefallen sind, haben wir die Gelegenheit genutzt, uns an einem ersten eigenen Song zu versuchen. Und was steckt hinter Eurem Bandnamen? Als die Band im Jahr 2016 gegründet wurde, war es eigentlich nur ein wild zusammengewürfelter Haufen. Für jedes Konzert sollte ein Bandmitglied ausgetauscht werden. Der jeweils neue Musiker wäre dann beim nächsten Konzert somit „Da Anda“ gewesen. Als wir aber ziemlich schnell als feste Truppe eingespielt waren und auch die Auftritte immer mehr wurden, haben wir den Plan der Rotation wieder verworfen. Der Name ist uns allerdings geblieben. Wie ist bisher die Resonanz? In der Region seid ihr ja keine Unbekannten. Das Feedback zu unserem Song „Auf Dahoam“ war und ist gewaltig. Viele, die uns als Par-

tyband kennen, haben schon lange auf eigene Musik von uns gewartet. Dass sich nun so eine Vielzahl an Fans mit dem Song identifizieren kann, ist für uns natürlich sehr erfreulich und zeigt, dass wir damit wohl einen Nerv getroffen haben. War es aufwendig die Single zu produzieren? Wie lange dauert so ein Projekt? Der Prozess von der Idee bis zum fertig produzierten Song kann schon einige Zeit dauern. So haben wir bereits im Mai 2021 angefangen, die Demoversion zum Song aufzunehmen. Im Juli ging es dann für die richtigen Aufnahmen ins Magic Mango Studio nach Zandt. Bis alle Recordings im Kasten waren und der Song final gemischt und gemastert war, war es dann schon Ende Oktober. Mitte November drehten wir dann noch das Musikvideo im Star Canyon by Tommy in Wettstetten, welches danach auch noch geschnitten und fertig produziert werden musste. Zwei Wochen vor der Veröffentlichung war dann endlich alles fertig und bereit für den Release. Wie wichtig ist Euch Eure Heimat denn und welche Beziehung habt ihr zur Region? Wir sind alle in und um Ingolstadt aufgewachsen und spie-

len ja auch den Großteil unserer Auftritte hier in der Region. Meine Bandkollegen und ich gehen gerne ins Eishockey, Fußball oder Football und lieben all die Feste, die in Ingolstadt stattfinden. Für uns hat die Stadt einen ganz besonderen Charme. Ich würde sagen, dass wir eine starke Verbundenheit zu unserer Heimat haben. Seid ihr alle hauptberufliche Musiker, so wie Du? Meine Bandkollegen betreiben die Musik nebenberuflich. Ich betreibe neben meinen Bandtätigkeiten noch meine „Schlagzeugschule Kenny Lessmann“. Welche Auswirkungen hat die nun schon fast zwei Jahre anhaltende Coronapandemie auf Euch als Band und Künstler? Wie bei vielen anderen Bands und Künstlern, sind auch bei uns sehr viele Events der Pandemie zum Opfer gefallen. Bereits zweimal ist die Starkbiersaison ausgefallen und vor allem die großen Stadt- und Bürgerfeste fehlen uns sehr. Auch für 2022 sind bereits alle Faschingsbälle, für die wir gebucht wurden, abgesagt. Wir können nur hoffen, dass Besserung in Sicht ist und wir irgendwann wieder wie gewohnt Feste mit unseren Fans feiern können. (Haku)


Young & free J U G E N D W E LT

VORHABEN UND ERFOLGSAUSSICHTEN

Gute Vorsätze für‘s neue Jahr 2022

14. Januar – UNESCO World Logic Day / Welttag der Logik

Vier Freunde reden über ihre Lieblings-Fußballvereine. Wie heißen sie, wie alt sind sie und welcher ist ihr Fußballverein? Schau Dir dazu die Hinweise genau an! 1. Chris Nader ist nicht der Achtjährige. 2. Max ist Fan von Jahn Regensburg. 3. Der elfjährige Paul schaut sich keine Spiele vom FC Ingolstadt an. 4. Der Junge der Familie Thomason ist neun Jahre alt und der Junge der Familie Winter ist Fan von Bayern München. 5. Der Junge namens Winter ist nicht das jüngste Kind. 6. Der Achtjährige ist kein Ingolstadt-Fan.

Die Auflösung gibt’s in der nächsten Ausgabe. Viel Erfolg!

Nader Quinke Thomson Winter 8 Jahre 9 Jahre 10 Jahre 11 Jahre Bayer Leverkusen Bayern Mnchen FC Ingolstadt Jahn Regensburg

Das neue Jahr ist da – und damit auch ein Reigen voller individueller Vorsätze. In Deutschland gab es im November 2021 zwei repräsentative Umfragen, in der es um die Ziele für 2022 ging – ein Ergebnis wollen wir Euch folgend grafisch darstellen:

Umfrage Statista

Mehr Sport treiben Gesünder ernähren Abnehmen Sparsamer leben Mehr Zeit mit Familie/Freunde Mit dem Rauchen aufhören Weniger Alkohol trinken Weniger Zeit in sozialen Medien verbringen Weniger Stress im Büro Bessere Leistungen im Job zeigen Vegetarier / Veganer werden Sonstiges

23 % 17 % 16 % 15 % 13 % 7% 3%

Sich Ziele setzen ist gut, aber wie schaut es aus mit dem Durchhalten?

Laut DAK- Studie halten mehr als 50 Prozent länger als drei Monate durch, 21 Prozent zumindest ein bis zwei Monate. Und – leider gibt die Mehrheit ihre guten Vorsätze im Laufe des Jahres wieder auf. Gründe dafür: Die geschmiedeten Pläne sind zu ambitioniert und verändern von jetzt auf sofort die eingeschliffenen Lebensgewohnheiten. Dazu sind die Ziele oftmals sehr vage formuliert, was zur Folge hat, dass die tatsächlichen Auswirkungen der Vorsätze nicht bedacht wurden und somit auch nicht akzeptiert werden. Besser ist es, sich den Gründen seiner schlechten Gewohnheiten bewusst zu werden. Denn, nicht nur mangelnde Disziplin ist für das Scheitern unserer Vorsätze ver-

51 % 49 % 42 % 42 % 39 %

zur Mehr Detailsfrage Statista-Um

Mehr Details zur Forsa-Umfrage

antwortlich, sondern auch das Gehirn will überzeugt sein. Um unsere Ziele langfristig zu verfolgen, ist es wichtig, machbare Zwischenschritte zu setzen und diese konkret zu formulieren. Das Erreichen von kleinen Zwischenerfolgen führt zur Ausschüttung von Dopamin, ein sogenannter Nervenbotenstoff, der unter den Nervenzellen positive Gefühlserlebnisse vermittelt und somit die Motivation fördert. Veranschaulicht in einem konkreten Beispiel „Ziel: Am Ende des Jahres 50 Kilometer am Stück laufen“: Nicht gleich beim ersten Training von Körper verlangen, 25 Kilometer zu schaffen, sondern erstmal mit fünf bis zehn Kilometern anzufangen, je nachdem, was man schafft. Und dann immer weiter steigern. (MW)

Fotos: user14908974/ Freepik, Christopher Nutt/Fotolia

Logik und logisches Denken gelten als ein zentrales Merkmal des Vernunftwesens Mensch. Damit stehen am Welttag der Logik die Faktoren Rationalität, Verständnis und Intelligenz im Mittelpunkt. Macht mit und versucht Euch an folgendem Logikrätsel:

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VERANSTALTUNGEN E V E N T S I N I N G O L S TA DT U N D D E R R E G I O N

3. FEBRUAR

ANDREAS REBERS – ICH HELFEN GERN 20.00 Uhr, eventhalle Westpark Andreas Rebers ist bitterböse, klug und hemmungslos. Kommt Onkel Andi zu Besuch, ist allenthalben große Freude und Heiterkeit im Saal. Aber warum? Rebers ist kein Narr und hasst Clowns. Er ist nur ein Arbeiter im Pointenberg des Herrn, aber mit der Wahrheit, vor allem der unbequemen, nimmt er es sehr genau. Denn wenn man Wahrheiten, die einem nicht passen, in den Schrank sperrt, werden sie giftig. Und dies ist ein Programm über alles, was toxisch ist. Schuldgefühle, faule Kredite, faule Ausreden, Nazismus und Narzissmus. Also ein Programm über uns.

4. FEBRUAR

CHRISTINE EIXENBERGER „EINBILDUNGSFREIHEIT“ 20.00 Uhr eventhalle Westpark In ihrem neuen Programm breitet die Kabarettistin ein

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Panoptikum aus, wie es romantischer nicht sein könnte: Bei ihrer unfreiwilligen Wohnungssuche umgarnt sie Immobilienmakler und Hausbesitzer, die sich allesamt gebärden wie Lehnsherrn einer längst vergangenen Epoche. „Ich bin dann mal so frei...!“ denkt sich Christine Eixenberger und begegnet den Möchtegern Monarchen der Neuzeit gewohnt furchtlos, stimm- und wortgewaltig, gestählt durch unzählige Bastelstunden und Grundschulklassenfahrten. „Einbildungsfreiheit“ erzählt pointenreich von Bürgern und Burgfräulein, von der Macht der Märkte und der Suche nach diesem einen, mystischen, bayerischsten aller Orte: Dem ominösen „Dahoam“.

20. JANUAR

5. ABONNEMENTKONZERT 20 Uhr, Festsaal Stadttheater Ingolstadt Sie kennen sich bestens, und auch in Ingolstadt ist Alexander „ Sascha“ Korsantia kein Unbekannter. Jetzt gastiert der in Georgien geborene Pianist mit dem Klavierkonzert Nr. 1 op. 35 von Dmitri Schostakowitsch. 1933 entstanden, schreibt das Werk neben dem Klavier eine Solo-Trompete vor – begleitet von Streichern. Wie so oft im Frühschaffen von Schostakowitsch wechselt die Musik zwischen Pathos und

Groteske, um noch dazu den Neoklassizismus mit Jazz kräftig zu würzen. Im Klavierkonzert Nr. 1 nähert sich der junge Schostakowitsch der französischen „Groupe des Six“ um Francis Poulenc, Darius Milhaud und Arthur Honegger an, überdies mit einem Schuss Maurice Ravel. Passend zu diesem neoklassizistischen Profil klingt der Abend mit der Sinfonie Nr. 29 KV 201 aus. Sie zählt zu den „Salzburger Sinfonien“, die Wolfgang Amadeus Mozart 1774 geschaffen hat. In ihr lebt jede einzelne OrchesterStimme ein eigenständiges Leben. Das gilt auch für Wojciech Kilars „Orawa“ für 15 Streicher von 1986. Die Musik des gebürtigen Polen ist vor allem aus Filmen wie „Der Pianist“ von Roman Polanski oder „Bram Stoker’s Dracula“ von Francis Ford Coppola bekannt. In „Orawa“, ein Fluss im Tatra-Gebirge zwischen Polen und der Slowakei, arbeitet Kilar mit minimalistischer Reduktion und meditativer Versenkung reich an Farben und Assoziationen.

21. JANUAR

MARTIN FRANK „EINER FÜR ALLE ALLE FÜR KEINEN“ 20 Uhr, Eventhalle Westpark Eben noch wurde der junge Kabarettist Martin Frank als

großes Nachwuchstalent gefeiert und mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, da steigt er schon flott eine Stufe höher: „Zum Brüllen komisch, zum Heulen schön und dazwischen einfach nur zum Staunen“ schwärmte die Passauer Neue Presse über das zweite Programm ihres niederbayerischen Localhero. Die Süddeutsche Zeitung meinte, dass er seine „ganz persönliche Note gefunden und einen eigenen Stil entwickelt“ hat. Einen, den der BR sogar mit dem „niederbayerischen Gütesiegel“ versieht. „Einer für alle – Alle für keinen“ fasst das momentane Weltbild ganz gut zusammen. Denn wie sonst nennt man eine Welt, in der ein Mädchen gegen den Klimawandel kämpft und dafür von erwachsenen Menschen angefeindet wird, deren Klimaziele erreicht sind sobald sie sich einen Furz (bair. Schoaß, politisch korrekt Darmwind) verdrücken.


23. JANUAR

JAZZ & LITERATUR NR. 29

Seemänner« mit Steffen Maver- Keys, Manfred See – Bass, Bernhard Reitberger – Drums und Sven Wittig – Sax.

11.00 Uhr, Stadttheater

28. JANUAR

MICHAEL ALTINGER „SCHLAGLICHT“ 20 Uhr, Eventhalle Westpark Mit „Hell“ startete der Kabarettist Michael Altinger im Oktober 2016 die erste Kabarett-Trilogie. Zusammen mit seiner Ein-Mann-Band, Martin Julius Faber, führte er uns in eine neue Vision des „Seins“, des „Deins“ und „Meins“. Im zweiten Teil sieht der BR-Schlachthof-Gastgeber noch klarer und zündet mit „Schlaglicht“ ein weiteres Leuchtfeuer gegen Verlogenheit und zu einfache Antworten. Sie haben den ersten Teil verpasst? Egal - man muss ja auch kein Pferd geritten haben, um ein Auto zu fahren. Der Altinger hat alles parat, was Sie wissen müssen!

Die Kultur begann mit einem Kult und der Kult war der Rausch bzw. das Betrunkensein. Schon bei den jungsteinzeitlichen kultischen Schlachtfesten floss reichlich Alkohol. Nicht wegen des Brotes wurde Getreide angebaut, sondern wegen des Alkohols. Peter Greif stellt eine feuchtfröhliche Kulturgeschichte des Rausches vor, die von antiken griechischen Sommeliers, sternhagelblauen Wikingern, von zwielichtigen Trunkenbolden, berauschten Revolutionären und angeschickerten Paradiesvögeln erzählt: Kurz: Ein leidenschaftliches Plädoyer für das süße Gift Alkohol. Das kann nur heiter werden! Es liest: Peter Greif, Künstlerische Leitung: Gabriele Rebholz, Musikalisch begleitet wird dies von der Jazzband »Die

2. FEBRUAR

MARKUS KREBS „PASS AUF… KENNSTE DEN?“ 20 Uhr, Stadttheater Ingolstadt Wollmütze, schwarze Sonnenbrille und ein unendliches Repertoire an Witzen – das zeichnet Markus Krebs, den Meister der schnellen Pointe aus. Bei seinen rund 80 Shows in diesem Jahr – von denen bereits viele restlos ausverkauft sind – versprüht der beliebte Komiker ungehemmt seinen Ruhrpott-Charme auf den Comedy-Bühnen Deutschlands. Mit herrlich schrägen Doppeldeutigkeiten und genialem Wortwitz produziert er eine

Lachsalve nach der anderen. Im Jahr 2020 setzt Markus Krebs sein Erfolgsprogramm „Pass auf… kennste den?!“ fort und macht damit in weiteren 45 Städten Halt. Ein einfacher Stehtisch, ein Barhocker, eine Flasche Bier – für einen Abend mit Markus Krebs braucht es nicht mehr. Sein Humor-Prinzip? Irgendetwas zwischen KneipenKumpel und Witze-Papst. Der Duisburger bedient exzellent die Humor-Zentren des Publikums. Egal ob intelligente Komik oder kalauernde Wortschöpfungen, in seinem vierten Soloprogramm „Pass auf... kennste den?!“ schreckt der bezopfte Mann vor keinem (Flach-) Witz zurück.

11. FEBRUAR

PHNX RISING SUPPORT CONTEST 20.00 Uhr, eventhalle Westpark Ihr wollt auf dem PHNX-Rising Festival vom 15.-17. Juli 2022 am AUDI Sportpark spielen? Anmeldung per E-Mail an eric@phnx-records.com. Bitte Informationen zur Band / zum Projekt und am besten eine Möglichkeit, eure Musik schon im Vorfeld zu hören.

Auf Entdeckungstour mit Schanzi Das Aktivprogramm im Stadtmuseum 2022

Zusammen mit Schanzi, dem fröhlichen Wappentier der Museumspädagogik, geht es auch dieses Jahr quer durch die Geschichte. Basteln, ausprobieren, erforschen, entdecken, verkleiden… es wird wieder viel los sein im Museum und Langeweile gibt es bestimmt nicht! Mehr als 30 verschiedene Programme für Kinder ab sechs Jahren werden im Stadtmuseum und im Bauerngerätemuseum angeboten. Ob Ritter, Römer oder Kelten, Steinzeitmenschen, Prinzessinnen oder Hexen – es ist für jeden etwas dabei!

Im Programmheft findet man außerdem kleine Rätsel und Spiele zum Mitmachen. Das freche Wappentier der Museumspädagogik, der Drache Schanzi, übernimmt die Führung und kommentiert – mehr oder weniger fachkundig – die Rätsel, die sich den Kindern stellen. Die kreativen und liebevollen Illustrationen von Antonia Spranger-Fleckinger beleben die Ingolstädter Geschichte und regen dazu an, selbst kreativ zu werden. Ein besonderes Highlight ist dieses Jahr das Kinderprogramm „Musikalische Weltreise“. Die Kinder reisen durch ferne Länder und Kontinente und erfah-

ren, wie die Musik dort klingt. Danach dürfen sie auch selbst musizieren. Sie lernen einfache Trommelrhythmen kennen und trommeln zusammen. Im Bauergerätemuseum können sie sich besonders auf das Kinderprogramm „Von der Kuh zur Butter – Butter selbst herstellen“ freuen. Da gibt es viel zu tun! Die Kinder dürfen das Melken an einer Holzkuh üben. Dann machen sie ihre eigene Butter. Das Programmheft erhalten ab sofort alle Kinder bei ihrem Besuch im Stadtmuseum kostenlos.

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KINDERSEITE Wir alle lieben Schokolade.

Foto: freepik: narong27, wirestock

Und das schon ziemlich lange: Bereits vor rund 1.400 Jahren wurde schon in Mittelamerika Kakao angebaut. Damals unter dem Namen chocol haa. Aus den gemahlenen Kakaobohnen wurde ein Wasser-Kakao-Mix hergestellt, der dass xocolatl genannt wurde. Aus dem Wort xocolatl entwickelte ich unser Wort Schokolade.

Aber wie wird aus der Kakaobohne heiße Schoki? Die Kakaofrucht wächst auf einem Baum, ist gelb-orange und sieht ungefähr so aus wie ein eiförmiger Ball. Sind die Früchte

aufgeschlagen, kann man die dreißig bis vierzig braunen Kakaobohnen mitsamt einer glibberigen Masse, der Fruchtpulpe, herausholen und in einen Korb füllen. Dort bleiben sie ein paar Tage liegen, um noch einen besseren Geschmack zu bekommen. Die Bohnen werden dann ohne die Fruchtpulpe auf Bananenblättern zum Trocknen in die Sonne gelegt. Die getrockneten Bohnen werden dann vermahlen, es entsteht das Kakaopulver. Vermischt mit Zucker oder Honig und heißer Milch entsteht das beliebte Wintergetränk.

SELBSTGEMACHT:

SchokoLöffel für heiße Schoki Für die Schokolöffel Schokoladenreste von Weihnachten in einem Wasserbad oder in der Mikrowelle schmelzen. Dann kurz stehen lassen, damit die Schokolade wieder ein bisschen fester wird.

Teelöffel in die flüssige Schokoladensoße eintauchen und darauf achten, dass auch die Rückseite des Löffels gut bedeckt ist. Vorsichtig auf einen Teller legen. Diesen Teller vorab am besten mit Wachs-, Backpapier oder Frischhaltefolie belegen.

Mit Zucker-, Schoko- oder anderen Dekostreuseln verzieren. Dann die Masse hart werden lassen.

Mit den Schoko-Löffeln eine heiße Milch in eine köstliche heiße Schoki verwandeln.

Von Anfang an für Sie da 22 - Kinderseite

Mehr erfahren auf aok.de/bayern/familie

Einfacher und bunter wird die Schoki mit den Schoko-Löffeln (siehe Rezept)

itz: Schokoladenw te „Was für eine Sor Schokolade ist das?“ „Meine!“


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Eriagstraße 30 • 85053 Ingolstadt Telefon: (08 41) 23 23 98 10 Öffnungszeiten: Mo-Sa 9.30-20.00 Uhr

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