IN-direkt KW 43 Oktober 2021

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KW 43

100% Recycling-Papier

Okt 2021

Faschingsbeginn

S. 6

Die Faschingsvereine bereiten sich nach Corona wieder auf die 5. Jahreszeit vor.

ElisabethHospiz

S. 8

Schwerstkranke Menschen werden im Hospiz auf ihrem letzten Weg begleitet.

J

arrod Lawson zusammen im Konzert mit Judith Hill bei den Ingolstädter Jazztagen

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Seite 20

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Wer’s glaubt! Politischer Kommentar von Johannes Langer

Es darf gefeiert werden! von Hans-Martin Kurka Der November ist ein ganz besonderer Monat. Hat man sich nur widerwillig aber zwangsweise so langsam an die kalten, herbstlichen Temperaturen und den von der Donau heraufziehenden Nebel gewöhnt, begrüßt uns dieser Monat mit einem jährlichen Ritual: Allerheiligen. Plötzlich, wie aus dem Nichts, fallen uns die mal mehr mal weniger lieben Verstorbenen ein, an die es nun zu denken gilt. Oft verbunden mit einem Schaulaufen an den kurz davor wieder hergerichteten Gräbern auf den Friedhöfen. Eigentlich wäre natürlich Allerseelen der richtige Tag dafür. Und meistens genauso schnell wieder ausgeblendet, ist es doch viel angenehmer sich mit dem schon bald anstehenden Faschingsbeginn am 11.11. zu erfreuen, als sich mit der eigenen Endlichkeit auseinander zu setzen. Nicht nur den Angehörigen würde dies natürlich vieles erleichtern, wenn die Stunde der Stunden gekommen ist. Wir wissen es, geloben jährlich Besserung, und das Jahr vergeht dann doch wieder viel zu schnell.

Denn, dass es manchmal auch ganz schnell gehen kann und sich die Dinge plötzlich ändern, hat jeder von uns schon einmal erlebt. Oder nicht? Da befolgt man nur schnell die Update Empfehlung auf dem Handy oder Computer und plötzlich geht gar nichts mehr. Stillstand, aus, vorbei. Dabei wollte man es ja nur richtig machen. Zum Glück lässt sich das in den meisten Fällen durch hilfreiche Genies aus Familien oder Freundeskreis wieder hinbiegen. Ein komisches Gefühl und viel Skepsis bleiben dennoch zurück. War doch eigentlich gut gemeint - dennoch schief gegangen. Passiert. Da passt der Donaunebel dann wieder zur Gemütsverfassung und man will gar nicht wissen, dass südlich von Ingolstadt ab Höhe Schweitenkirchen fast immer die Sonne scheint, während man auf der Schanz in nebeliger Depression zu versinken droht. Doch dann kommt eben wieder der Fasching und bringt uns auf andere Gedanken. Gehört eben doch alles irgendwie zusammen. Und im Notfall muss man einfach mal einen Kurzausflug in den „Süden“ machen.

Impressum Herausgeber / Geschäftsführung: Christian Bauer V.i.S.d.P. Am Lohgraben 27 • 85051 Ingolstadt (08 41) 14 90 260-0 • info@IN-direkt.de

Kontakt allgemein: info@IN-direkt.de Pressemitteilungen etc. schicken Sie an: presse@IN-direkt.de

Redaktionsleitung: Grafik: Hans-Martin Kurka • presse@IN-direkt.de Helmut Sendldorfer grafik@IN-direkt.de Redaktion: Max Foerster, Johannes Langer, Verteilung: Georg, Appel, Ulrich Linder, Prospektverteilung Bauer Marie Weiss, Lucia Sindarin info@prospektverteilung-bauer.de 0841 /76876 Mediaberatung: Peri Häusler • haeusler@IN-direkt.de Nächste Ausgabe: 0841/ 1490260-0 12.11.2021

Liebe Schanzerinnen und Schanzer, am Montag feiern wir wieder einmal Allerheiligen. Aber Hand aufs Herz, wer kennt sie noch, die Heiligen mit den lustigen Namen Hathumar oder Restituta? Wer kann sich noch an den heiligen Arnulf erinnern, der zu Lebzeiten die Gläubigen mit Bier vor Krankheiten bewahrte und bei dessen Beerdigung 5.000 Menschen Bier aus einem einzigen Humpen tranken, der nie leer wurde und das ganz ohne Bierbrunnen? Und wem ist der heilige Fiacrius noch ein Begriff, der einen Aussatz für sich herbeibetete, um nicht König werden zu müssen? Das wäre dem Söder nicht passiert! Ist Allerheiligen nicht überholt? Wer glaubt denn noch an Heilige? Wer glaubt überhaupt noch und woran? Woran glauben eigentlich unsere Politiker, denen immer weniger Menschen Glauben schenken? Betrachten wir diesbezüglich unsere Lokalpolitiker, dann wird schnell klar, dass der Glaube an sich durchaus vorhanden und sogar überaus vielfältig ist. Christian Lösel etwa glaubt noch immer, dass die örtliche Presse die Schuld an seiner Wahlniederlage trägt, während Achim Werner und die komplette bayrische SPD nach über 60 Jahren wieder an sich selbst glauben. Alfred Grob glaubt öffentlich, dass Horst Seehofer Ehrenbürger von Ingolstadt werden müsse, was Manfred Schuhmann glauben lässt, sein Schwein pfeife. Eva Bulling-Schröter glaubt beim Horst eher an eine Ehrenwürgerbürde als an die Ehrenbürgerwürde, Matthias Schickel glaubt an eine männliche Zukunft als Stadtheimatpflegerin, seine CSU vor allem an berührungslose Wasserhähne. Hans Stachel glaubt an sich und seine

Freien Wähler als einzig wahre Oppositionspartei, Christian Lange glaubt nicht mehr an BGI und UDI, sondern ist zur UWG konvertiert, Karl Ettinger hat einen fest(en) Glauben in Bürger, nicht in Herzöge, seine Fraktion glaubt an Riesenräder südlich der Donau und Gabriel Engert glaubt an eine Theatersanierung vor der nächsten Jahrhundertwende. Sepp Mißlbeck glaubt bestimmt schon an die nächste Bachschusterei, während Petra Kleine an einen Landschaftspflegeverband und an das neugegründete Jugendparlament glaubt, an das wiederum auch Frau, Verzeihung, Herr Dr. Schickel glaubt. Und OB Scharpf? Der glaubt an ziemlich viel: An die Kammerspiele am geplanten Ort, an ein gut frequentiertes Kongresszentrum, an das MKKD, an einen attraktiven ÖPNV, an die Kulturund Kreativwirtschaft und an die Großstadt Ingolstadt. Albert Wittmann hat deshalb seinen Glauben wohl längst verloren. Es fällt schon auf, dass unsere Politiker sich die Freiheit nehmen, an viel mehr zu glauben als noch vor zwei Jahren. Da glaubten manche allenfalls, alles Gute käme von oben. Auch die Flugtaxis. Was aber hilft der Glaube, wenn die Realität dem widerspricht? Beim FC Ingolstadt glaubte schließlich auch so mancher, man könne mit diesem Kader die zweite Liga halten. Nun, in der Bibel steht, der Glaube könne Berge versetzen. Da die höchste Erhebung Ingolstadts bekanntlich der Scherbelberg ist und es uns erheblich günstiger käme, diesen Berg zu versetzen als der Bau des Kongresszentrums oder des MKKD, dürfen wir Ingolstädter getrost glauben, woran wir wollen. Vielleicht sogar an den Zweitligisten FC Ingolstadt!

Editorial - 3


Forscher der THI werden ausgezeichnet Rotary Club Ingolstadt vergibt Forschungspreis Fast genau zwei Jahre hatte die Vorbereitung für den Abend gedauert, zu dem sich die Mitglieder des Rotary Clubs Ingolstadt im Carissma Forschungsbau der Technischen Hochschule Ingolstadt (THI) versammelt hatten. Denn nichts Geringeres als die erste Vergabe des Rotary Forschungspreises stand auf dem Programm. Der Versammlungsort hätte dafür nicht besser gewählt werden können. Denn im Carissma Forschungszentrum haben die Wissenschaftler, denen durch die Vergabe des Preises an diesem Abend ganz besondere Aufmerksamkeit zu Teil wurde, ihren Tätigkeitsbereich. Prof. Dr. Walter Schober, der Präsident der THI, begrüßte die anwesenden Gäste und stellte nicht ohne Stolz heraus, welchen hohen Stellenwert die Forschung im Bereich Fahrzeugsicherheit an der Hochschule hat. Als Teil des Mobilitätsknotens für Künstliche Intelligenz sind die Ingolstädter Forscher ganz vorne mit dabei, um das Autofahren für uns alle noch sicherer zu machen. Das selbstlose Dienen am Nächsten ist eines der Leitlinien bei Rotary. Dies kommt in erster Linie durch Spenden und Förderungen für Projekte wie dem weltweiten Kampf gegen Kinderlähmung oder für die Flutopfer im Ahrtal zum Ausdruck. Um

auch den Dienst an der Gesellschaft durch die Wissenschaft zu würdigen, beschloss der Ingolstädter Club neben dem bereits renommierten Sozialpreis nun einen Forschungspreis zu verleihen. Dieser soll im jährlichen Wechsel an herausragende Forscher der THI und der Katholischen Universität EichstättIngolstadt vergeben werden und den Forschungsstandort Ingolstadt besonders herausstellen. Der Forschungspreis soll Beiträge in den Fokus rücken, die Lösungen für ein gesellschaftlich relevantes Problem entwickelt haben. Das Preiskomitee prüfte die eingereichten Bewerbungen darüber hinaus insbesondere nach den Punkten Qualität und Relevanz, dem Innovationspotential, der Realisierungswahrscheinlichkeit, die Zahl der bereits angemeldeten Patente sowie dem Impactfaktor, der die Beachtung durch wissenschaftliche Veröffentlichungen darstellt. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wurde an zwei Forschungsteams verliehen. Die erste Auszeichnung verbunden mit einem Preisgeld von 3.000 Euro ging an Prof. Dr. Thomas Brandmeier und sein Team. Die Forscher entwickelten mit Hilfe von speziell weiterentwickelten Radarsensoren ein Schutzsystem für sicheres Fahren, welches auch bei schlechter Sicht durch Regen

und Nebel Ausweichnotwendigkeiten erkennt und intelligent eingreift. Denn jeder Verkehrstote ist einer zu viel, wie Prof. Dr. Gunter Schweiger als Mitglied der Expertenjury in seiner Laudatio anmerkte. Bei ihrer Arbeit kommt den Wissenschaftlern rund um Prof. Brandmeier die Möglichkeiten, die der Carissma Forschungsbau der THI bietet, besonders zugute. Per Knopfdruck lassen sich durch eine Regen- und Nebelanlage die entsprechenden Rahmenbedingungen simulieren. Auch die Lichtverhältnisse können entsprechend verändert werden. Ziel des Preisträgers Prof. Dr. Brandmeier und seines Teams ist ein fertig entwickelter Assistent bis 2026. Die zweite der beiden vergebenen Auszeichnungen ging verbunden mit einem Preisgeld von 2.000 Euro an Sri Krishna Bhogaraju und Maximilian Schmid. Die beiden Forscher der THI haben durch ihre Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung von Kosteneffektivität und Langlebigkeit im Bereich der Leistungselektronik geleistet. Die Leistungselektronik stellt eine tragende, technische Säule der Energiewende dar. Besonders bei sehr hohen Betriebstemperaturen, wie sie etwa beim Aufladen von Elektroautos oder in Windkraftanlagen entstehen, stoßen traditionelle Lötverbin-

dungen schnell an ihre Grenzen. Daher kommt dann die als Sintertechnologie bezeichnete Alternative zum Einsatz. Durch den Einsatz von Silber, war dies aber bisher mit sehr hohen Kosten verbunden. Sri Krishna Bhogaraju und Maximilian Schmid gelang es ein alternatives Verfahren auf Kupferbasis zu entwickeln und mit gleicher bisher verwendeter Technik aber viel geringeren Kosten umzusetzen. Es bedarf also keiner Neuanschaffung von Produktionsmaschinen. Damit einhergehend kreierten die beiden Forscher auch die entsprechende Messtechnologie, mit der schon während der Produktion die Güte der Sinterverbindungen überprüft wird. Die Kooperation mit Industriepartnern zeigt schon jetzt das große Potential der Entwicklung. Stefan Höchstädter, Präsident des Rotary Club Ingolstadt, Prof. Dr. Walter Schober und Dr. Martin Beck, Vorsitzender des Rotary Stipendium Ingolstadt e.V. übergaben am Ende des Abends den Preisträgern des ersten Rotary Forschungspreises die Auszeichnungen. Danach konnte noch eine live Vorführung des Ausweichassistenzsystems bei Regen und Nebel Verhältnissen bestaunt werden, bevor es zum gemütlichen Teil überging. Der Abend wurde kurzweilig durch die Musik der Band „JAZZ please!“ begleitet. (Haku)

Stefan Höchstädter, Prof. Dr. Walter Schober und Dr. Martin Beck übergaben den Preisträgern des ersten Rotary Forschungspreises Prof. Dr. Thomas Brandmeier sowie Sri Krishna Bhogaraju und Maximilian Schmid die Auszeichnungen. Foto Kurka

4 - Wissenschaft


Ingolstadt gründet Gesundheitsregionplus Aufbau eines regionalen Gesundheitsnetzwerks Die Stadt Ingolstadt hat zur Optimierung der wohnortnahen gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung die Gesundheitsregionplus Stadt Ingolstadt gegründet. Als regionales und sektorenübergreifendes Netzwerk im Gesundheitsbereich soll die Gesundheitsregionplus Stadt Ingolstadt die Zusammenarbeit beim Thema Gesundheit vor Ort stärken und die Entwicklung bedarfsgerechter und nachhaltiger präventiver, kurativer, rehabilitativer und palliativer Angebote fördern. Die Stadt Ingolstadt baut damit die Aktivitäten zum Erhalt und zur Verbesserung der Gesundheit und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität in allen Lebensphasen, unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten und der Mitwirkung lokaler Akteure, weiter aus.

Zentrales Management- und Steuerungsgremium der Gesundheitsregionplus Stadt Ingolstadt ist das Gesundheitsforum unter der Leitung von Oberbürgermeister Dr. Christian Scharpf. Das Gesundheitsforum setzt sich dabei aus den relevanten lokalen Akteuren des Sozial- und Gesundheitswesens zusammen. Das Gesundheitsforum soll regionale Gesundheitsziele definieren, Themen priorisieren und Handlungsempfehlungen sowie Stellungnahmen formulieren. Daneben sollen sich zielgruppen- und themenbezogene Arbeitsgruppen vertieft mit den vor Ort drängenden Fragen zu Gesundheitsförderung, Prävention, Gesundheitsversorgung und Pflege befassen und passgenaue Lösungen entwickeln. Die qualitätsgesicherte und zielgerichtete Implementierung von Maßnahmen soll sich dabei stets am Bedarf und den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientieren.

V.l.n.r.: Klaus Friedrich, Leiter des Gesundheitsamts mit Andreas Michel von gesundheitsplus recht Foto Kurka

Darüber hinaus übernimmt eine Geschäftsstelle die Organisation und Koordination innerhalb der Gesundheitsregionplus Stadt Ingolstadt. Diese wird auch Projekte begleiten und evaluieren, Informationen bündeln und die Öffentlichkeitsarbeit übernehmen. Die Geschäftsstelle trägt daher maßgeblich zur Professionalisierung der Gesundheitsregionplus Stadt Ingolstadt bei. Die

Geschäftsstelle ist organisatorisch dem Gesundheitsamt unter der Leitung von Klaus Friedrich im Referat V Soziales, Jugend und Gesundheit zugeordnet und wird von Andreas Michel geleitet. Eine Liste mit allen geförderten Gesundheitsregionenplus und weitere Infos findet man unter: www.gesundheitsregionenplus. bayern.de

Jump into Jazz Mit einem Konzert für die Kleinsten begannen die Jazztage Das erste Konzert der diesjährigen Ingolstädter Jazztage richtete sich an die jüngsten zu erwartenden Besucher. Jazz for Kids präsentierte am Sonntag mit Jump into Jazz ein Projekt, das es sich unter der Anleitung von Ulrike Schwarz am Alt- und Corinna Danzer am Tenorsaxophon zur Aufgabe gemacht hat, Kindern den Zugang zu Jazz zu vermitteln. Als der gut gefüllte Zuschauerraum mit etwas Verspätung dunkel wird und Stille einkehrt, steht eine Musikerin kaum sichtbar neben dem Publikum und schnippst mit den Fingern den Rhythmus, zu dem die erste Nummer einsetzen wird. Die kleinen und großen Besucher machen es ihr gleich und sind somit von Anfang an ins Geschehen eingebunden. Dietmar Fuhr am Kontrabass setzt sich als erstes auf den Beat, Andreas Neubau-

er mit den Drums schließt sich an, gefolgt von Anke Helfrich am Klavier und spätestens jetzt ist der berühmte Pink Panther von Henry Mancini zu erkennen. Ulrike Schwarz betritt erst nach dieser Nummer die Bühne, im gelben Kleidchen über der Jeans und roter Wollmütze auf dem Kopf, um mitzuteilen, dass sie auf der Suche nach Paul, dem Panther ist. Dann geht es ohne Umschweife zur Sache. Die kleinen Jazzfans und ihre meist elterliche Begleitung erlernen verschiedene Choreographien zu sich wiederholenden Musikthemen. Da wird am Platz gesprungen, gelaufen, sich gedreht, geklatscht und mit den Armen voraus „in den Jazz gesprungen“. Stofftier Paul findet sich endlich im Klavier und führt mit Hilfe von Ulrike Schwarz ab

Mit einem Konzert für die Kleinsten begannen die Jazztage

sofort durch den Abend. Es folgt mit dem Work Song von Nat Adderley der erste Swing des Programms und das Publikum darf gleich einen Teil des Gelernten umsetzen. Das kommt alles lebendig und spielerisch daher und macht sichtlich Spaß, nicht zuletzt aufgrund der hohen musikalischen Qualität der Band. Dann allerdings geht das Konzept etwas verloren. Die großen Buchstabentafeln, die unter erheblichem Zeitaufwand aufgestellt werden und für sich wiederholende musikalische Formteile stehen, werden zunächst nicht

erläutert, die Aktionen und Gespräche mit Paul ziehen sich in die Länge. Die Aufmerksamkeit sinkt, die Kinder werden unruhig und Ulrike Schwarz’s Eigenkomposition Breaking free wirkt zu diesem Moment nicht recht förderlich. Zum Schluss hin wird das Publikum aber wieder eingebunden, Groß und Klein erinnern sich zu Count Baiseys Splanky an die anfangs einstudierten Choreographie-Elemente und sind zum Abschluss bei Duke Ellingtons C Jam Blues wieder voll bei der Sache. Unter großem Applaus und ohne die geforderte Zugabe verabschieden sich die Musiker.

Region - 5


Die neue Faschingssaison fängt an Am 11.11. geht auch in unserer Region wieder das närrische Treiben los Die Vorfreude bei den Aktiven der Faschingsvereine ist schon groß. Nach Corona bedingten Pausen ist die Hoffnung groß, dass es nun endlich wieder eine normale Saison geben kann. Über die Vorbereitungen und Planungen haben wir mit Manuel Oberle, Präsident der Ingolstädter Faschingsgesellschaft Narrwalla gesprochen. Der 11.11. rückt näher. In Zeiten vor Corona war dies stets der Meilenstein, der die fünfte Jahreszeit und somit den aktiven Fasching einläutet. Bedingt durch die Pandemie und den Maßnahmen zu deren Bekämpfung musste die Saison 20/21 komplett ausfallen. Wird es nun nach einjähriger Pause wieder einen Fasching geben? Auf Basis der aktuellen Gegebenheiten, also den stetigen Lockerungen und der Stabilisierung der Pandemiesituation sind wir zuversichtlich, dass wieder ein Fasching möglich ist, wenn auch etwas gemäßigter, beziehungsweise in veränderter Form als wir das gewohnt waren.

deren Dauer gepaart mit den Unsicherheiten der künftigen politischen Maßnahmen erscheint es aktuell nicht zweckmäßig, auf ein „Business as usual“ zu planen. Betrachtet man unser übliches Auftrittsportfolio, vorwiegend mit Shows in Kindergärten, Seniorenheimen, caritativen Einrichtungen, werden sich die Auftrittszahlen vermutlich deutlich reduzieren. Gleichermaßen verhält es sich mit Großveranstaltungen.

Wird es dennoch ein Programm von der Narrwalla Ingolstadt geben? Definitiv! Die oberste Prämisse von uns als neuer Vorstandschaft der Narrwalla war es, schnellstmöglich wieder mit dem Training über alle Altersstufen zu starten. Entsprechend lag der Fokus in den ersten drei Wochen unserer Amtszeit auf der Erstellung eines Hygienekonzeptes, der Organisation von Hallen, Trainern und dem sukzessiven „Hochfahren“ der einzelnen Gruppierungen.

Das klingt noch etwas zurückhaltend.

Das war bestimmt nicht leicht, nach dem langen Dornröschenschlaf wieder durchzustarten?

Richtig, bedingt durch die Volatilität des Pandemieverlaufs,

Teils, teils. Dank der Begeisterung der Vereinsmitglieder,

Gruppierungsführungen Elternsprecher und dem Engagement unserer Trainer war der eigentliche Trainingsanlauf von Bambinigarde über Kinder- und Jugendgarde bis hin zur großen

Garde und Elferrat vergleichsweise leicht zu bewerkstelligen. Anspruchsvoller war vielmehr der bürokratische Aufwand, die für unsere Fälle geltenden Regelungen zu selektieren, deren Einhaltung sicherzustellen, und die permanenten Aktualisierungen in unsere Konzepte einzupflegen.

Sie haben jetzt noch nichts über ein Prinzenpaar erwähnt. Sind Sie noch auf der Suche? Nein, für diese Saison haben wir uns dagegen entschieden, ein Prinzenpaar aufzustellen. Die Zeit als Prinzenpaar ist etwas derart Einmaliges, das sollte man in vollen Zügen, mit vielen Auftritten und maximalem Faschings-Flair genießen können. Da dies derzeit noch ungewiss ist, wollen wir das Risiko nicht eingehen und schlimmsten Falls ein tolles Prinzenpaar „verheizen“

6 - Fasching


Agieren andere Faschingsgesellschaften zum Thema Prinzenpaar genauso? Wir stehen in regem Austausch mit den Faschingsgesellschaften der Region. Darunter sind einige, die noch etwas konservativer planen als wir, andere sind deutlich optimistischer. Dort reicht die Programmplanung bis zu Prinzenpaaren und Faschingsumzügen. Diesbezüglich wünschen wir jedem, dass diese Hoffnungen auch erfüllt werden. Wir schätzen wie schon erwähnt die Risiken höher ein, als die Chancen.

Wird es dann überhaupt Veranstaltungen von der Narrwalla geben?

Selbstverständlich. Das heißt, sollte uns Corona nicht nochmals einen Strich durch die Rechnung machen. Aktuell fiebern wir unserem Auftakt am 11.11. entgegen, gefolgt von einer Weihnachtsfeier einen Monat später. Den nächsten großen Schritt stellt der klassische Krönungstag am 8. Januar 2022 dar, nur diesmal eben ohne Krönung. Ebenso wird der Krönungsball an diesem Tag eher eine interne Veranstaltung werden, da nach aktuellem Ermessen ein klassischer Ball im Stadttheater finanziell nicht darstellbar sein dürfte. Auch für Kinderbälle stehen bereits die Planungen. Inwieweit diese realisierbar sind,

werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Die ersten Buchungsanfragen sind bereits eingegangen. Darüber hinaus versuchen wir unseren Auftrittsfokus auf den Außenbereich zu legen, beispielsweise die Fußgängerzone, um möglichst ungebunden wieder Leben in die Stadt zu bringen.

Dann stehen Sie als neue – und soweit wir wissen als jüngste - Vorstandschaft der Narrwalla vor ziemlich großen Herausforderungen. Wie denken Sie, diese zu bewältigen? Richtig, seit Ende August sind wir an dieser Position. Ein we-

sentlicher Punkt ist hierbei die Umstrukturierung klassischer Vorstandsaufgaben. Im Fokus stehen die interne Kommunikation, IT, Social Media, ebenso wie Veranstaltungsplanung und Vermietung von Vereinsequipment. Nicht zuletzt sind wir uns natürlich bewusst, dass man mit Motivation und frischen Ideen, fehlende Erfahrung und Netzwerke nur teilweise kompensieren kann. Folglich werden uns auch unsere Senatoren und Präsidium mit Rat und Tat zur Seite stehen. Mit dem gebündelten Einsatz aller werden wir wieder getreu unserem Schlachtruf Hei-Ju-Hu mit Heiterkeit Jubel und Humor auf der Bühne stehen. (Haku)

Germanica Kösching Die Inthronisationsfeier findet am 13.11.2021 mit Verabschiedung der amtierenden Prinzenpaare, der Bekanntgabe der neuen Prinzenpaare, der Vorstellung des gesamten Hofstaates und der Ordensverleihung statt. Der Verein besteht aus Kinderhofstaat mit Mini Kids, Maxi Kids, Kindergarde, Prinzenpaar sowie den Teenies und im Showtanzbereich aus der Showtanzgruppe, der Gardetanzgruppe und dem Prinzenpaar. Showtanz mit atemberaubenden Hebefiguren und Tanzschritten ist perfekt auf die Musik abgestimmt. Die Mitglieder der Germanica Kösching hoffen, dass der Fasching 2022 so stattfinden kann, wie sie es sich vorstellen und stecken schon fleißig in den Planungen, auch Termine sind schon vorgemerkt. Das Training läuft schon seit einigen Monaten und die einzelnen Gruppen sind nun auch schon in den Endvorbereitungen.

Foto: valery121283/Fotolia

Vereinigte Faschingsgesellschaft Gerolfing Am Abend des 11.11. wird bei der Jahreshauptversammlung offiziell das Prinzenpaar und das Faschingsmotto bekanntgeben. Die Vorbereitungen für die nächste Faschingssaison sind bereits im vollen Gang. Momentan werden die Durchführung des Faschingsauftaktes, des Faschingsballs und auch des Gerolfinger Faschingsumzuges geplant. Inwieweit und in welcher Form diese Veranstaltungen dann stattfinden können, wird sich erst noch zeigen. Auf alle Fälle stehen Gerolfinger Garde, Prinzenpaar und das OrgaTeam für eine Faschingssaison bereit.

Manschuko Manching In Manching starten die Faschingsfreunde mit der Veranstaltung „Auf geht’s bei Manschuko“ am 6. November ab 20 Uhr im Manchinger Hof nach einem Jahr Corona-Pause wieder in einen neuen Fasching. Vorgestellt werden das neue Prinzenpaar für das Jahr 2022 sowie die Garde, Präsidium und Komitee. Karten für die Tanzveranstaltung gibt es in Manching bei Uhren und Schmuck Fiedler. Die Garde besteht aus derzeit elf Gardepaaren. Das ist einzigartig in der Region. Sie trainiert regelmäßig ihr neues Programm und auch die fünf Jugendtanzgruppen – insgesamt ca. 60 Kinder. Anders als zu den Vorjahren, ist aufgrund der verkürzten Trainingszeit zum Faschingsauftakt das Programm der Jugendtanzgruppen noch nicht zu sehen, sondern wird in der Faschingssaison 2022 erstmalig zum Ball der Marktgemeinde im Januar präsentiert werden. Die Planungen für den kommenden Fasching laufen auf Hochtouren: Kostüme aussuchen, Programm einstudieren, Vereinszeitschrift „Manschuko aktuell“ zusammenstellen, Orden gestalten usw. Die Manschuko sieht es als ihren Auftrag, das kulturelle Leben wieder aufleben zu lassen, Frohsinn und Freude zu verbreiten.

Fasching - 7


„Bei uns darf auch gelacht werden!“ Das Ingolstädter Elisabeth Hospiz begleitet schwerstkranke Menschen am Ende des Lebens immer ein Angebot und nie ein Muss darstellt. Auch der Tagesablauf richtet sich nach dem jeweiligen Gast und nicht nach dem starren Rhythmus wie es ihn zwangsläufig z.B. in einem Krankenhaus gibt. Die Angehörigen werden dabei genauso mitbetreut und auf dem Weg begleitet, was mindestens genauso wichtig ist, wie die Versorgung des Gastes selbst, erzählt Kristina Speth.

Sabine Wölz und Christina Speth

Seit 2009 gibt es das Elisabeth Hospiz direkt gegenüber der Sebastiankirche im Herzen der Ingolstädter Altstadt. Hier werden all jene Menschen auf ihrem letzten Weg betreut und begleitet, die durch eine schwere Erkrankung keine Aussicht mehr auf Heilung und den Tod vor Augen haben. Das Hospiz stellt eine der vier Säulen der Palliativversorgung in der Region dar. In guter Zusammenarbeit mit der Spezialisierten Ambulanten Palliativ Versorgung (SAPV), der Palliativ Station im Klinikum Ingolstadt und dem Hospizverein mit den ehrenamtlichen Hospizbegleitern besteht so ein Angebot, um auch den letzten Weg würdevoll und, soweit es möglich ist, selbst bestimmt zu gehen und zu leben. Für 13 Gäste hat das Elisabeth Hospiz einen Platz erzählt Sabine Wölz die Leiterin des Hau-

8 - Gesundheit

Foto: Kurka

ses. Und die Gäste sind dabei keineswegs alle hochbetagt. Auch junge Menschen sind immer wieder darunter. Sie sind aus Ingolstadt und der weiteren Region, da es vergleichbare Hospizhäuser sonst nur in den größeren Städten wie Nürnberg, Augsburg oder München gibt. Viele wüssten gar nicht was ein Hospiz eigentlich genau ist, so Wölz. Daher habe man sich auch dafür entschieden z.B. eine Instagram Seite einzurichten, um auch so gerade bei jungen Menschen ins Bewusstsein zu kommen. Ein Anliegen dabei ist es auch, etwas gegen das Image von Alter, Trauer und Krankheit zu tun. Denn „…bei uns darf definitiv auch gelacht werden“, so Kristina Speth, stellvertretende Leiterin an der Seite von Sabine Wölz. Dieses Angebot richtet sich dabei natürlich sowohl an erkrankte Menschen, deren Angehörige aber auch an Pfle-

gekräfte, die die Palliativversorgung mit ihren auch schönen Aspekten so näher kennenlernen können. Oft sind es die Hausärzte, die Krankenhäuser oder die Menschen selbst, die den Kontakt herstellen. Einen richtiger Zeitpunkt für den Gang ins Hospiz zu finden ist dabei nicht einfach, will doch jeder so gut wie alles medizinische nicht unversucht lassen, egal mit welchen Beschwerden dies oft dann auch verbunden ist. Aus der Erfahrung heraus wird oft wohl eher zu lange gewartet. Im Durchschnitt verbringen die Gäste im Elisabeth Hospiz zwischen 15 und 20 Tage. Manchmal weniger, manchmal mehr– so wie das Leben eben ist. Anders als in einem Krankenhaus gibt es ein umfassendes Betreuungsangebot, was aber

Viele Menschen fürchten sich besonders davor, am Ende ihres Lebens besonders leiden zu müssen. Die moderne Palliativmedizin kann heute bei Schmerzen oder Atemnot sehr gut helfen. Zur medizinischen Versorgung kommen dazu spezialisierte Palliativärzte aber auch z.B. die bisher behandelnden Hausärzte weiterhin ins Hospiz. Was sich oft aber nur schwer mit Hilfe von Medikamenten beheben lässt, ist der seelische Schmerz, den einige Menschen ebenso stark am Lebensende empfinden. Dabei spielen oft unausgesprochene Dinge, das Hadern mit der eigenen Krankheit oder Konflikte in der Familie eine große Rolle. Die gute Betreuungssituation im Elisabeth Hospiz ermöglicht es den Pflegekräften sich die nötige Zeit zu nehmen und viel aufzufangen. Dabei kann es auch um aufkommende Zweifel gehen, ob tatsächlich medizinisch alles versucht wurde. Neben den ehrenamtlichen Hospizbegleitern unterstützen bei dieser Betreuung auch Psychologen durch ihr Gesprächsangebot. Auch Seelsorger der Kirchen stehen in Dauerbereitschaft und kommen regelmäßig vorbei, um nach den Menschen zu sehen. Darüber hinaus sind z.B. ein Tierbesuchsdienst, Maltherapie oder der Einsatz von beruhigenden Klangschalen Teile der vielfältigen Möglichkeiten um die letzte Zeit der Menschen so angenehm und erträglich wie möglich zu


gestalten. Die Architektur des Hauses bietet überdies die Möglichkeit die Betten der Gäste auf den breiten Balkon zu fahren. So ist es möglich z.B. den Sonnenschein erleben zu können, auch wenn ein Aufstehen aus dem Bett nicht mehr machbar ist. Denn die eigene Welt des eigenen Hospizzimmers verlassen nur noch die Wenigsten, berichtet Sabine Wölz. Während der Corona Pandemie waren die Hospizhäuser im Gegensatz zu den Krankenhäusern nicht für die Angehörigen verschlossen. Auch jetzt ist unter Berücksichtigung der 3G Regelung der Besuch der Angehörigen rund um die Uhr möglich. Dies ermöglicht auch ein bewusstes Abschiednehmen. Die

Art und Weise ist dabei ganz unterschiedlich. Das reicht vom kurzen Besuch für ein letztes Lebewohl bis zur kleinen Abschiedsfeier, zu der die Familie mit Kindern und Enkelkindern noch einmal zusammenkommt und im Elisabeth Hospiz einen gemeinsamen Raum findet, um zusammen zu sitzen und Zeit miteinander zu verbringen. Das Nachdenken über die eigene Endlichkeit blenden die meisten von uns oft gerne aus. Macht es uns doch bewusst, dass auch unser eigener Weg hier auf Erden irgendwann plötzlich und unvermittelt oder nach einem erfüllten langen Leben, mit oder ohne Krankheit irgendwann zu Ende gehen wird. Stresssituationen am Ende des Lebens könn-

ten durch etwas Vorbereitung oft gar nicht erst entstehen. Egal ob es das Anfertigen einer Patientenverfügung und Vollmacht oder die eigenen Vorstellungen der Beerdigung sind. Hat man bereits etwas hinterlegt, erleichtert es das einem selbst und besonders auch den Angehörigen sehr. Und wenn es dann soweit ist, und ein geliebter Mensch gestorben ist, wird auch dann genügend Zeit zum Abschiednehmen im Hospiz gelassen. Auch die Pflegekräfte, die den intensivsten Kontakt mit den Gästen haben, halten einmal in der Woche inne und zünden für jeden Verstorbenen eine Kerze an. Gemeinsam mit den Angehörigen geschieht dies dreimal im Jahr.

Das nächste Mal am 24. November in der Matthäuskirche bei einer ökumenischen Gedenkfeier mit der Möglichkeit, sich auch im Anschluss noch im Wohnzimmer des Elisabeth Hospizes untereinander auszutauschen, wer dies möchte. Sabine Wölz und Kristina Speth wünschen sich, dass noch mehr Menschen über die Möglichkeiten der Palliativpflege und der Arbeit ihres Hauses Kenntnis erlangen. Dazu gehören auch Pflegeschulen und Hausärzte, die sich wie viele andere von uns bisher noch nicht intensiv genug damit beschäftigt haben. Das Leben bleibt durch die Hospizund Palliativversorgung ein Leben bis ans Ende. Was kann es Schöneres geben? (Haku)

Digitalisierung vs. Impfquote! Die Technik-Kolumne von Georg Appel Es besteht ganz eindeutig Grund zur Freude. So teilte uns ja vor einigen Tagen die RKI – also das zentrale Institut für Gesundheitsmonitoring und Infektionsschutz im Auftrag der Bundesregierung – mit, dass die Impfquote deutlich höher liegen würde als bisher bekannt war. Deutlich meint in diesem Fall, dass nicht 75 Prozent der Erwachsenen, sondern eben 80 Prozent die 2. Impfung eines Corona-Vakzins hätten. Interessant ist in diesem Zusammenhang: diese Aussage entstand aufgrund von Umfrageergebnissen aus der sogenannten Covimo-Befragung, welche bereits seit längerer Zeit diese immer wieder geäußerte Vermutung erahnen ließ. Gleichzeitig gab das RKI nun auch bekannt, dass man keine Schuld an diesen wohl bereits seit längerer Zeit existenten ungenauen Zahlen hätte. Vielmehr seien die Melder der Zahlen, also die niedergelassenen Ärzte, Betriebsärzte, Impfzentren, Gesundheitsämter – schlicht,

alle anderen daran schuld. Wobei auch hierbei klar sein muss: seit Anbeginn der CovimoBefragung gehen deren Autoren davon aus, dass nicht alle niedergelassenen Ärzte verabreichte Impfungen vollständig übermitteln. Im Alltag kann es zu Versäumnissen kommen, denn Priorität ist selbstverständlich die personennahe Dokumentation(Impfbuch). Nicht alle Betriebsärzte sind an das Meldesystem angeschlossen – etwa nur die Hälfte. Dagegen führen die CovimoBefragungen sehr wahrscheinlich zu einer Überschätzung. Die Ergebnisse solcher Umfragen hängen auch stark davon ab, wer zur Teilnahme bereit ist. Ungeimpfte werden wahrscheinlich eher seltener an Telefoninterviews teilnehmen und sind deshalb unterrepräsentiert. Auch für Menschen, die eher kein oder schlechtes Deutsch sprechen, gilt diese Aussage, denn die Befragung findet ausschließlich in Deutsch statt.

Wo war die innerhalb der Bundesregierung gebildete Taskforce, bestehend aus dem Gesundheits- und Bildungsministerium, die sich gemeinsam mit der Flugtaxibeauftragten (Verkehrministerium), die eigentlich für Digitalisierung zuständig war, um diese Dinge hätte kümmern sollen? Seit dem Frühjahr des letzten Jahres beklagen wir nun die Covid-19-Pandemie, zu der man stehen kann wie man will – unsere Regierenden sind immer noch nicht in der Lage, diese epidemische Lage von nationaler Tragweite mit validen, belastbaren Zahlen zu bewerten und müssen deshalb immer noch falsche oder zumindest nicht angebrachte Entscheidungen treffen. Diese selbst herbeigeführte Situation dann auf den Datenschutz und die daraus erwachsenen

Beschränkungen zu schieben, ist wieder einmal ein durchsichtiges Manöver der Entscheidungsträger. Dem verantwortlichen Institut nachzusehen, dass es für sich keinerlei Verschulden sieht und auch weiterhin mit fehlgeleiteten Informationen die Entscheidungsträger versorgt, ist grob fahrlässig. Um mit etwas Positiven zu enden: Wir alle haben gewählt und eine neue Bundesregierung wird bald das politische Licht in unserem schönen Land erblicken. Für diese farbenfrohe neue Regierung steht ein Halbsatz, den ich mir beim Spiegel ausleihe: Die Ampel kann Deutschland helfen, wenn… Bleiben Sie skeptisch und gesund!

Kolumne - 9


IN

Der neue Bußgeldkatalog kommt! Ein richtig unangenehmes Thema

Der gesamte Katalog

Alle Neuerungen im Detail

Warum? Erhöhung der Verkehrssicherheit und besserer Schutz für Radfahrer und Fußgänger.

Ab wann gültig? Nach langem Ringen steht das Datum fest – Die neuen Bußgelder gelten ab dem 9.11.2021!

Was ändert sich? Wer sich nicht an die StVO hält, muss jetzt deutlich tiefer in die Tasche greifen und auch Punkte in Flensburg gibt es häufiger.

Kurz zusammengefasst: Es wird teilweise deutlich höhere Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen, bei Vor-

10 - Informativ

fahrts- oder Abbiegeverstößen, Durchfahrtsverboten, Missachten der Rettungsgasse, falsches Halten oder Parken geben.

Ein kleiner Überblick: n Wer bei einem Stau keine Rettungsgasse bildet oder diese sogar selbst nutzt: Bußgeld zwischen 200 und 320 Euro sowie ein Monat Fahrverbot. n Autofahrer, die ihr Fahrzeug im allgemeinen Halte- oder Parkverbot abstellen, zahlen künftig bis zu 55 Euro (bisher bis zu 15 Euro) n Parkverstöße bei gekennzeichneten Feuerwehrzufahrten oder Behinderung von Rettungsfahrzeugen kosten bis zu 100 Euro. n Für das unberechtigte Parken auf einem Schwerbehinderten-Parkplatz werden 55 Euro statt 35 Euro fällig. n Lkw-Fahrer, die beim Rechtsabbiegen innerorts nicht Schrittgeschwindigkeit fahren, müssen 70 Euro zahlen. n Das Verursachen von unnötigem Lärm und vermeidbarer Abgasbelästigung sowie unnützes Hin- und Herfahren kostet künftig bis zu 100 Euro. n Wer Gehwege, Radwege oder Seitenstreifen vorschriftswidrig befährt, zahlt bis zu 100 Euro Geldbuße. n NEU: Wer einen E-Auto-Ladeplatz oder für CarsharingStellpatz zuparkt, wird mit 55 Euro verwarnt. (LS)


Bäume

als Begleiter Im Katholischen Kirchenjahr wird am kommenden Montag Allerheiligen gedacht. Am Tag darauf erinnern die katholischen Christen an Allerseelen der Toten und ihrer Seelen. Auch die Hoffnung auf Auferstehung spielt im Rahmen von Allerseelen eine Rolle. Für viele unserer Mitmenschen ist dies auch die Zeit, sich der eigenen Endlichkeit wieder bewusst zu werden. Dabei wäre es, so werden viele denken, auch schön, auf dem Weg ins Jenseits ne-

ben einem festen Platz noch einen Begleiter zu haben. Seit jeher spielen dabei in unserem abendländischen Kulturkreis, aber auch in der christlichen Symbolik insbesondere Bäume eine wichtige Rolle. Bäume sind immer eine lebendige Erinnerung an die Vielfalt des Lebens und so bunt wie das Leben selbst. Für manche liegt es deshalb nahe, sich auch nach dem Tod einen solchen Begleiter zu wünschen. Seit einigen Jahren sind in Deutschland deshalb

auch Urnenbestattungen unter Bäumen möglich. Diese „Bestattungs- oder FriedWälder“, manchmal auch „RuheForste“ genannt, finden immer mehr Fürsprecher und Unterstützer. Das Ingolstädter Gartenamt hat sich deshalb schon vor einiger Zeit zusammen mit dem Bestattungsamt im Rahmen der Erweiterung des Südfriedhofes entschieden, ebenfalls für eine solche Bestattungsform unter Bäumen zu ermöglichen.

Das neuangelegte Urnenwäldchen besteht aus 30 Großbäumen unterschiedlichster Arten und Sorten, bei denen künftig bis zu 20 Urnen pro Baum eingelassen werden können. Zusätzlich wird an einem speziellen Gedenkplatz für jeden Baum eine Natursteinstele aus hellem Marchinger Drosselfels aufgestellt. Auf ihnen werden Metalltäfelchen mit den eingravierten Namen der Verstorbenen platziert. Mitte Dezember werden übrigens die Stelen platziert. Interessierte können sich dann auch schon einmal einen ersten Eindruck vom neuen, allerdings noch recht jungen Wäldchen machen. Nach einer Einweihung und ersten Segnung werden Urnenbestattungen im Südfriedhof voraussichtlich ab Frühjahr 2022 möglich sein. Die Ruhefrist beträgt übrigens wie bei allen Urnenbestattungen zehn Jahre mit der Option einer Verlängerung. (Uli Linder)

Buntes Leben im Piusviertel Kunstprojekt mit vielen Beteiligten findet Abschluss Man entdeckt sie an vielen Stellen im Nordwesten: Bunte Tierinstallationen, die durch ihre Farbenfreude sofort ins Auge springen und den Ort auflockern. Das Projekt „Es lebt sich tierisch gut im Piusviertel“ wurde vor fast zwanzig Jahren von Sieglinde Bottesch, die erst kürzlich die Johann-Simon-Mayr-Medaille der Stadt Ingolstadt für besondere kulturelle Verdienste verliehen bekam, initiiert. Nun sind in den letzten Wochen acht weitere bunte, fabelhafte Metalltiere hinzugekommen. Für die Realisierung zogen viele Beteiligte an einem Strang: Die Metallrohlinge wurden durch die Audi AG hergestellt und von Mitarbeitern der Wisag AG aufgestellt. Die Fundamente hat das städtische Gartenamt errichtet und finanziert wurden sie vom Bezirksausschuss Nord-

west. Die Koordination hatte der Stadtteiltreff Piusviertel übernommen. Auch die Bemalung war eine gemeinschaftliche Leistung. Kinder und Jugendliche des Piustreffs, der Christoph-Kolumbus-Grundschule, des Kindergartens von St. Johannes, der August-Horch-Schule und der Interessengemeinschaft Ingolstädter Eltern e.V. haben zusammen die Tiere bunt, kreativ und vielseitig gestaltet – so wie das Piusviertel eben ist. (Haku)

An verschiedenen Stellen im Piusviertel wie an der Kreuzung Max-Schott / Ungernederstraße oder an der Richard-Wagner-Straße sind die bunten Tierinstallationen zu finden (Foto: Kurka)

Region - 11


Bayerns ausgezeichneter Weinhändler „Weinschmecker“ Jürgen Nüssler im Interview Die Ingolstädter Weinhandlung Weinschmecker hat überraschend beim Fachhandelspreis des Deutschen Weininstituts den dritten Platz belegt. Damit wurde zum ersten Mal in der zehnjährigen Geschichte des Preises eine Weinhandlung aus Bayern ausgezeichnet. IN-direkt hat sich mit dem Besitzer des Weinschmeckers, Jürgen Nüssler, unterhalten.

Herr Nüssler, wie sind Sie zum Weinhandel gekommen? Ich habe vor 35 Jahren im Rappensberger Kellner gelernt. Schon kurz darauf habe ich begonnen, nebenbei mit Wein zu handeln. Bis 2010 war ich immer in der Gastronomie tätig, dann beschloss ich, mein Hobby zum Beruf zu machen und eine Weinhandlung zu eröffnen.

Worauf kommt es Ihnen beim Wein an? Wie sieht Ihr Konzept aus? Hinter jeder Flasche gibt es ein Gesicht. Mir war schon immer der enge Kontakt zu den Weingütern, die ich ins Programm aufnehme, sehr wichtig. Wie der Winzer zu seinem Wein steht, wie er damit umgeht, was er für ihn bedeutet, erfährt man erst, wenn man ihn persönlich kennenlernt. Sympathie spielt für mich eine große Rolle. Mittlerweile bin ich mit vielen meiner Winzer gut befreundet.

Wie finden Sie die Weingüter, die Sie ins Programm aufnehmen?

Die drei erstgenannten liegen geographisch eng zusammen, aber zwischen Deutschland und Spanien fehlt ein wichtiges Land mit großer Weinbautradition, warum? Ja, Frankreich. Ich habe den Bezug dazu nie wirklich gefunden. Da spielten anfangs einige schlechte Erfahrungen eine Rolle, die ich dort gemacht habe. Heute habe ich vielleicht zu großen Respekt vor der französischen Weinlandschaft. Die dortige Vielfalt wirkt auf mich unüberschaubar. Ich bleibe thematisch lieber dort, wo ich mich auskenne.

Gibt es Rebsorten oder Weingegenden, die Sie besonders schätzen und solche, die Sie nicht mögen? Eigentlich bin ich da sehr offen. Aber das Piemont hat es mir in der Tat besonders angetan. Der Nebbiolo hat mir schon viel Freude in meinem Leben bereitet. Dagegen bin ich persönlich weder Primitivo- noch Lugana-Trinker, verkaufe aber beide Weine sehr gut.

Haben Sie einen Lieblingswein oder gab es Weine in Ihrem Leben, die Sie besonders beeindruckt haben? Nach meinem Lieblingswein werde ich häufig gefragt. So etwas habe ich nicht. Die Welt des Weins hat so viel zu bieten. Da wäre es doch schade, wenn man sich auf einen Wein versteift. An

Weinhändler Jürgen Nüssler wurde ausgezeichnet

besondere Trink-Erlebnisse erinnere ich mich dagegen schon. 2018 habe ich einen 2000er Barolo Bussia von Prunnotto getrunken. Der war unglaublich. Und aus meiner Lehre im Rappensberger ist mir ein Fleury in Erinnerung geblieben, der mich damals begeisterte.

Ein Franzose? Im Ernst? (lachend): Ja, das ist mir fast ein wenig peinlich.

Jetzt haben Sie mit dem dritten Platz beim Deutschen Fachhandelspreis als erste bayrische Weinhandlung überhaupt eine große Auszeichnung erhalten. Was bedeutet das für Sie? Das ist eine fantastische Geschichte, nicht nur für mich, sondern für das ganze Team. Die Juroren waren insgesamt drei Mal hier und bezeichnenderweise

war ich da gar nicht anwesend. Dennoch wurde die ausgezeichnete Weinberatung besonders hervorgehoben. Das macht mich schon stolz auf meine Leute. Wir alle freuen uns riesig.

Wie geht es nun weiter mit dem Weinschmecker? So wie bisher, wir bleiben auf dem Boden. Wir werden keine weitere Filiale eröffnen. Wir sind ja erst in größere Räumlichkeiten umgezogen und das auch nur, weil meine Tochter willens ist, das Geschäft einmal weiterzuführen, wenn ich aufhöre. Wir werden weiter den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden pflegen und ich lege großen Wert darauf, dass all unsere Kunden gleichbehandelt werden. Ob jemand in Jeans oder im Anzug ins Geschäft kommt, spielt bei uns keine Rolle und so soll es auch immer bleiben. (JL)

Foto: wirestock/Freepik

Das ist unterschiedlich. Ich lese diverse Fachzeitschriften, etwa den Falstaff oder die Merum, ich habe etliche Weinreisen unter-

nommen und nicht zuletzt erhalte ich immer wieder Tipps von Kunden, denen ich nachgehe.

12 - Wirtschaft


Fairtrade Kochshow beschließt die Tage der Nachhaltigkeit Bürgermeisterin Dr. Deneke-Stoll und FCI-Fußballer Antonitsch kochen gemeinsam Fairtrade Showkoch Hendrik Meisel hatte einiges im Gepäck für seine Fairtrade Kochshow, die den Abschluss der Ingolstädter Tage der Nachhaltigkeit dargestellt hat. Schließlich sollte ganz praktisch gezeigt werden, wie sich auch beim Kochen Ideen der Nachhaltigkeit durch den Einsatz von fair gehandelten Produkten realisieren lassen. Zur Unterstützung hatten sich dazu sowohl Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll als auch FC Ingolstadt Fußballer Nico Antonitsch auf den Weg ins Reimanns auf dem Campus der Technischen Hochschule Ingolstadt gemacht. Sie bekochten die Zuschauerinnen und Zuschauer an diesem Abend mit einer Erdnuss-Tomaten Pasta und einem Apfelkompott zum Nachtisch. Mit einer Kochschürze ausgestattet berichtete Bürgermeisterin Deneke-Stoll im ersten Teil über ihre ehrenamtliche Arbeit in der evangelischen Landeskirche, die sie unter anderem bereits nach Tansania geführt hatte. Hier und an andere Stelle hatte sie selbst schon Kontakt zu Bauern, die z.B. Kaffee nach dem Fairtrade Vorgaben produzieren und weiterverkaufen. Der kostendeckende Mindestpreis ist den Bauern dabei garantiert und so besteht die Möglichkeit auch soziale Aspekte für die Mitarbeiter vor Ort zu berücksichtigen. Immer wieder gaben verschiedene Filmbeiträge des KochshowTeams Einblicke in die Situation der Erzeuger in verschiedenen Ländern der Welt. Dabei kam auch zur Sprache, dass Ingolstadt bereits seit 2012 als Fairtrade Town ausgezeichnet und immer wieder positiv neu evaluiert wird. Das Thema steht auch bei der Stadt immer mit auf der Agenda. Dass dies durchaus auch ein immer wichtigeres Thema bei

einem Fußballverein wie dem FC Ingolstadt ist, wusste Spieler Nico Antonitsch während der Zubereitung der Nachspeise zu berichten. So sind mittlerweile alle Textilprodukte aus der Kollektion der Schanzer aus zertifizierter Herstellung. Und Kochen tut der Fußballprofi auch sonst sehr gerne, wie er dem Publikum verriet. Auch wenn es meistens nur für ihn selbst und seinen Hund mit Namen „Mafia“ ist. Der Duft des Apfel Nachtisches mit einem Hauch Zimt ließ auf jeden Fall schon bei der Zubereitung den meisten das Wasser im Mund zusammen laufen. Die Gäste konnten über eine große Leinwand auch permanent mit verfolgen, was sich in den Töpfen und Pfannen auf der Bühne so tat. Die Kochshow bildete den Abschluss der einwöchigen Tage der Nachhaltigkeit 2021 in Ingolstadt. Diese lieferten nicht nur aufschlussreiche Fakten zum Thema Fairtrade und Umweltschutz, sondern ermöglichten den Bürgerinnen und Bürgern unter anderem am Wochenende, sich zu täglich wechselnden Themen der Nachhaltigkeit zu informieren und direkt mit einzubringen. (Haku)

Bürgermeisterin Dr. Dorothea Deneke-Stoll und FC Ingolstadt-Fußballer Nico Antonitsch bekochten unter Anleitung von Showkoch Hendrik Meisel die Zuschauerinnen und Zuschauer bei der Fairtrade-Kochshow im Reimann’s mit einer Erdnuss-Tomaten Pasta und einem Apfelkompott. Foto Kurka

openheart Workshop

11. Dezember 2021 . Ingolstadt

Gefühle erkennen, erforschen & verstehen

„Emotionale Intelligenz“

Welche Gefühle lenken dein Leben? Was brauchst du, wenn sich alles verändert, um dich nicht in den Gefühlen von Angst, Wut & Hilflosigkeit zu verlieren? Wie kann dich der richtige Umgang mit deinen Gefühlen weiterbringen und stärken? In diesem Workshop erforschen wir den Sinn & Zweck von Gefühlen und wie diese mit unseren Gedanken und unserem Körper zusammenhängen. Tagesworkshop: 11. Dezember 2021 • 10 - 17 Uhr Preis: 126 € • Ort: Ingolstadt mit Nadine & Lutz Anmeldung bei Nadine Burkatzki: nadine@openheart-training.de

Region - 13


Pioniere in Ingolstadt Jetzt denken wohl einige unserer Leser sofort an das Buch und Theaterstück von Marieluise Fleißer, etliche aber wohl auch an den Pionierübungsplatz sowie die Pionierkaserne „Auf der Schanz“. Den meisten Unbekannt dürften aber die vielen oft unbemerkt tätigen Insekten und Kleinlebewesen sein, die sich auf einem weiteren Ingolstädter Bundeswehrstandort, dem Pionierübungsplatz am Donauufer, tummeln.

Frau Götzenberger, was ist für Sie das Besondere am Pionierübungsplatz in Ingolstadt? Wir finden hier unterschiedlichste Lebensbereiche: Natürliche Hartholzauen – vornehmlich mit Eschen und Stieleichen, wobei im Unterschied zu öffentlichen Parks die abgestorbenen Bäume stehen bleiben können. Auch viele kleine Lebensräume, die sich dauernd verändern, aber auch gepflegt werden müssen. Das ist das Schöne hier: Meist muss man

Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon „Doch!“ entgegnet IN-direkt. Zwar ändert sich im gleichnamigen Film mit Elmar Wepper in seinem beruflichen Umfeld wenig. In unserer neuen Serie wollen wir aber große Unternehmen in der Region beleuchten, ihre Maßnahmen und Strategien für nachhaltiges Wirtschaften erfahren und uns ökologisch orientierte Maßnahmen auf den Firmengrundstücken ansehen.

Truppe und wie bringen wir das in Einklang?“.

Welche seltenen Tier- und Pflanzenarten sind hier denn aktuell vorhanden? Aktuell haben wir zwei Brutpaare des Mittelspechts, ein Schwarzspecht-Paar, vermutlich aber noch mehr, ein Biber-Paar sowie viele Amphibienarten. Natürlich und vor allem in den Fahrspuren der Pioniere. Zudem haben wir hier den Lebensraumtyp 6510 (Magere Flachland Mähwiesen, Anm. d. Red.) ebenso auch Magerrasen, bei denen im Herbst Entbuschungsarbeiten anstehen.

Worauf sind Sie hier besonders stolz? Um diese kleinen Pioniere besser kennen zu lernen ist INdirekt mit Sarah Götzenberger unterwegs. Die Sachbearbeiterin für Ökologie, Naturschutz und Landschaftspflege ist studierte Geographin. Begleitet werden wir von Christian Fuchs, dem Leiter des Bundeswehr Dienstleistungszentrums (BwDLZ), Leutnant Luis Notter, dem zuständigen Presseoffizier der Pionierschule sowie Dr. Michael M. Sabel vom Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr aus Bonn.

14 - Umwelt

gar nicht allzu viel machen, sondern nur ab und zu etwas steuernd eingreifen. Unsere Konzepte sind dynamisch, je nachdem wie sich welche Arten einstellen.

Aber Sie haben schon ein detailliertes Pflegekonzept? Selbstverständlich! Ich begutachte alle Maßnahmen naturschutzfachlich und begleite hier auch alle Bauvorhaben der Bundeswehr. Dazu gibt es individuelle „Maßnahmen-, Pflege- und Entwicklungspläne“. Unsere Maxime dabei lautet: „Wie pflegen wir wo, was sind die Bedürfnisse der

Highlights sind für mich, wenn man feststellt, dass sich eine Fledermauskolonie niedergelassen hat oder ein Schwarzspecht am Werk ist. Und wenn sich durch ein spezielles Fahrzeug der Pioniere eine bestimmte Vegetation eingestellt hat, dann überlegt man natürlich, lässt sich das mit Hilfe der Pioniere auch auf andere Standorte übertragen? Wir brauchen hier keine Insektenhotels. Allein durch den Erhalt der vielen Totholzbäume hat sich eine tolle Artenvielfalt ergeben. Man lässt der Natur einfach Zeit und Raum. (Uli Linder)

Die Flächen der

Bundeswehr in Ingolstadt: Pionierkaserne: Knapp 38 ha, davon 8 ha bauliche Flächen, 10,8 ha Verkehrsflächen und 15,3 ha Freigeländeflächen. Die restlichen Flächen werden beispielsweise als Sportanlagen genutzt. Pionierübungsplatz: Etwa 100 ha – davon 1,6 ha Gebäude, 17,6 ha Verkehrsflächen. Der überwiegende Teil besteht aus 38,2 ha Wald und 61,7 ha Freigelände bzw. Wasserflächen. Knapp 50 Prozent des Pionierübungsplatzes sind als Natura 2000-Schutzgebiet ausgewiesen, also aufgrund der dort anzutreffenden Tier- und Pflanzenarten ein besonders schützenswerter Naturraum. Diese FaunaFlora-Habitate (FFH) finden sich auf vielen Standort- und Truppenübungsplätzen der Bundeswehr. Über die Hälfte davon sind ausgewiesene Natura 2000-Schutzgebiete. Energie und PV-Anlagen: In der Pionierkaserne werden derzeit aus verschiedenen Gründen keine nennenswerten Photovoltaik-Anlagen betrieben. Der Standort Neuburg wird mit Fernwärme versorgt. Hierbei handelt es sich um Abwärme eines nahegelegenen Industriestandortes. Beim Stromverbrauch beträgt der Anteil Erneuerbarer Energien bundesweit zwei Drittel, der sich teils durch Eigenversorgung und teils durch Zukauf von Ökostrom ergibt. Insgesamt ist der CO2Ausstoß im Liegenschaftsbetrieb der Bundeswehr um 80 Prozent im Vergleich zu 1990 zurückgegangen. Alle Angaben: Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr


„Ja, ist denn

jetzt schon Weihnachten? Wir sagen „JA“! Denn der frühe Wurm… – Sie wissen schon… B acktipp

B asteltipp

Deko aus Zitrusschalen Warum die Schalen der Zitrusfrüchte wegschmeißen, wenn man auch tolle Sachen damit machen kann? Hier drei einfache Ideen zum Nachmachen – zugleich ein Geschenketipp:

Ihr braucht: Plätzchenausstecher, Naturgarn (oder Draht), Hammer, schweres Buch, Holzspieß, Edding (oder Kugelschreiber) und Zitrusfrüchte.

So geht‘s:

Schäle die Früchte! Versuche, die Schale so groß wie möglich zu belassen und lege sie platt auf die Unterlage.

Steche Formen (mithilfe des Hammers und des Ausstechers) aus und lege sie mit der Innenseite nach unten. Leg ein schweres Buch drauf, damit sie sich beim Trocknen nicht wellen! Ein paar Tage trocknen lassen! (Alternativ: 2-3 Stunden bei 50 Grad im Backofen) Mit dem Holzspieß die Motive durchlöchern und aufs Garn

auffädeln, bis eine Girlande entstanden ist. Du kannst damit zum Beispiel Kerzen ummanteln, Weihnachtsteller dekorieren und sogar Geschenke verzieren.

Tipp: Mach Geschenkeanhänger oder Tischkarten draus!

Schreib dazu mit dem Edding einfach den Namen drauf.

Ab soforFetst

und bis zum r Ausgabe gibt es in jede rund ums est. ht Weihnac sf bei! da ß pa Viel S

Tipps

Vanillezucker selbst gemacht! Ihr braucht:

è 1 Vanilleschote è 200g Zucker (je nach Geschmack) è 1 verschließbares Glas Intensive Variante: Den Zucker ins Glas geben, das Mark einer ganzen Vanilleschote auskratzen und dazugeben, Glas verschließen und gut schütteln! Leichtere Variante: wie oben, nur anstelle des Vanillemarks die ausgekratzte und zerkleinerte Schote verwenden Dann ca. 2-3 Wochen luftdicht im Glas ziehen lassen, ab und zu schütteln und im Schrank lagern. Kipferl: Für 1 Portion klassische Vanillekipferl brauchst du ca. 150 Gramm. Rezept folgt! Nachhaltigkeitstipp: Die Schote gibt noch lange Aroma ab, so kann mehrmals Vanillezucker aromatisiert werden; dafür einfach immer wieder das Glas mit Zucker auffüllen.

G eschenketipp

Der Schuh des Manitu! wIN

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Lust auf mehr?

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1x 2 Eintrittskarten für die Vorstellung am 25.12.2021 im Wert von ca. 200 Euro!

Welches Jubiläum feiert das Deutsche Theater in diesem Jahr? Schickt uns die Antwort unter Angabe ihres Namens, Adresse und Telefonnummer bis zum 7.11.2021 an gewinnspiel@in-direkt.de! Stichwort: „Der Schuh des Manitu“

Man nehme das Deutsche Theater in München, welches sein 125-jähriges Bestehen mit einem ganz besonders tollen Event feiern möchte. Man erinnere sich an den Kultfilm von Michael Bully Herbig „Der Schuh des Manitu“, der just in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum hat. Man finde mit dem Landestheater Salzburg einen Partner und schaffe, aus dem erfolgreichsten deutschsprachigem Kinofilm ever, selbst ein Wild-West-Musical zu produzieren.

Das Ergebnis: Mit der Premiere am 13.10.2021 steht fest: Ein Megakracher für Jung

und Alt! Begeisterte Zuschauer, die Tränen lachen. Standing Ovations. Mitreißende Musik und tolle Künstler, die den Abend zu einem unvergesslichen Gute-Laune-Erlebnis machen. Tickets: https://tickets.deutschestheater.de/veranstaltung/339447 oder an den meisten bekannten Verkaufsstellen. Verschiedene Preiskategorien ab 16,60 Euro (Kind) oder 21,40 Euro (EW) zzgl. Gebühren.

Deutsches Theater München, Schwanthalerstr. 13, 80336 München Ab sofort bis 09.01.2022

Weihnachten - 15


Dachbegrünung

Hybridbauweise

Nachhaltigkeit – weit mehr als Umweltschutz GWG engagiert sich in vielen verschiedenen Bereichen Allein der Unternehmensauftrag der Gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft Ingolstadt (GWG), bezahlbaren und sicheren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, ist bereits nachhaltig. Mit einem umfangreichen Neubauprogramm sorgt das Unternehmen dafür, dass nicht nur die jetzige, sondern auch die künftige Generation ein sicheres Dach über dem Kopf besitzt. Die GWG unterstützt Nachbarschaftsprojekte in den Wohnquartieren, fördert Kunst und Kultur und legt großen Wert auf ein attraktiv und nachhaltig gestaltetes Wohnumfeld. Darüber hinaus werden verschiedene Energieeffizienzmaßnahmen verfolgt und auf Ressourcenschonung und möglichst wenig Flächenverbrauch geachtet.

Bauen im Klimawandel Die veränderten Klimaverhältnisse mit den neuen Wetterumständen wie Starkregenereignissen oder Hitzeperioden stellen auch die Neubauplanungen vor neue Herausforderungen. Ansätze zur Klimaanpassung in den Wohnquartieren sind beispielsweise die Entsiegelung von Flächen zur Vermeidung von Hitzeinseln, das Freihalten von Frischluftschneisen, die Integration von Grün- und Wasserflächen sowie Maßnahmen zum Erhalt der biologischen Artenvielfalt. Der Energiebedarf sollte möglichst niedrig sein und alle diese Maßnahmen sollen im Rahmen der Versorgung mit

bezahlbarem Wohnraum umgesetzt werden. Ein aktuelles Modellvorhaben hierzu ist im Rahmen der Umweltinitiative Stadt. Klima.Natur an der Kopernikusstraße geplant.

Vermeidung von Mikroplastik Um die Entstehung von Mikroplastik zu reduzieren, testet die GWG verschiedene Produkte aus biologisch abbaubaren und kompostierbaren Kunststoffen. Aktuell wurde beispielsweise die Straßenkehrmaschine des Gärtnerteams mit Besen aus Bio-Kunststoff ausgestattet. Der Abrieb der Borsten kann innerhalb kurzer Zeit von Mikroorganismen zersetzt werden. Weitere geplante Maßnahmen sind biologisch abbaubare Mähfäden und Bewässerungsrohre für Bäume sowie Spielgeräte aus Recycling-Kunststoff mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“.

16 - Stadt Ingolstadt | Anzeige

Hybridbauweise Im Bereich des Neubaus ist die sogenannte Hybridbauweise eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zum klassischen Betonbau. Bei dieser Bauweise wird lediglich das tragende Skelett des Gebäudes aus Beton gefertigt und im Anschluss mit hochwärmegedämmten Holzrahmenelementen verkleidet. Die Wandelemente werden größtenteils vorgefertigt, so dass die anschließende Montage vor Ort einen entscheidenden zeitlichen Vorteil gegenüber einer herkömmlichen Bauweise hat. Besonders nennenswert ist jedoch die hohe Energieeffizienz, welche die Holzbauweise ausweist. Durch den Einsatz eines nachwachsenden Rohstoffes wird sogar eine negative CO2 Bilanz erreicht. Bei einem aktuellen Projekt an der Gustav-MahlerStraße werden in Summe ca. 400

Tonnen CO2 gegenüber einer Stahlbetonbauweise eingespart.

Biodiversität und Artenschutz Rund um den Immobilienbestand der GWG befinden sich ca. 500.000 Quadratmeter Grünflächen. Hier nutzt die Gesellschaft bereits seit Jahren die Chance, Wohnungsbau und Artenschutz miteinander zu verbinden. Verschiedenste Maßnahmen, wie beispielsweise Dachbegrünungen, Blühwiesen, Fledermausquartiere, Vogelnistkästen, Igelburgen und vieles mehr erhalten und schützen die regionale Artenvielfalt. Ein aktuelles Projekt ist das so genannte Animal Aided Design, hierbei werden bereits vor Baubeginn die Bedürfnisse und Anforderungen von Wildtieren an einen artgerechten Lebensraum in die Bauplanungen integriert. Es gibt verschiedenste Möglichkeiten zu einer nachhaltigen Handlungsweise. Viele davon werden bereits umgesetzt doch mindestens ebenso viele sollen in Zukunft noch dazukommen, um die Ziele der Nachhaltigkeitsagenda zu erreichen und vor allem um die Umwelt für uns alle lebenswert zu erhalten und zu schützen.

Wohnumfeld


Wir schaffen Zukunft: Virtuelle Berufseinblicke statt Ausbildungsmesse Die Stadt Ingolstadt geht pandemiebedingt neue Wege: Statt wie bisher in Form von einer Ausbildungsmesse präsentiert sich die Stadt heuer in einem Ausbildungsfilm als vielseitiger Arbeitgeber. Zu finden ist der Film online unter www.ingolstadt.de/ ausbildung. Erwarten dürfen Interessierte virtuelle Einblicke in die Berufswelt und die Berufsvielfalt der Stadt Ingolstadt. Über 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt die Stadt Ingolstadt. Vom Amtsarzt bis zum Zierpflanzengärtner – das Angebot ist breit gefächert. Neben der Tatsache, dass die Stadt auch in Coronazeiten ein krisensicherer Arbeitgeber ist, schätzen die Mitarbeiter die flexiblen Arbeitszeitmodelle sowie die Fortbildungsmöglichkeiten. Neben diesen Benefits

werden aber noch zwei weitere Punkte ganz großgeschrieben: Weiterbildung und Nachwuchsförderung. Beides ist auch im aktuellen Ausbildungsfilm zu sehen. Denn gedreht wurde er von den aktuellen Trainees – dahinter verbirgt sich eine Gruppe, die sich aus neu eingestellten Hochschulabsolventen und jungen motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Ingolstadt zusammensetzt, die im Rahmen eines zweijährigen Programms auf Fach- und Führungsaufgaben vorbereitet und qualifiziert werden. Für den Dreh wurden nicht etwa ProfiSchauspieler engagiert, nein, die Nachwuchsfilmemacher haben auf stadteigene Protagonisten gesetzt. Somit vermittelt der Film tatsächlich unverfälschte Einblicke hinter die Kulissen der Ingolstädter Stadtverwaltung.

Bei diesem Film soll es nicht bleiben. Demnächst sollen auf der Webseite der Stadt Ingolstadt noch Kurzfilme zu den einzelnen Ausbildungs- und Studienangeboten zu sehen sein. Ebenso ist der Link zum OnlineBewerberportal dort zu finden. Wer immer noch nicht überzeugt ist, kann im Rahmen eines

virtuellen Schnuppertages am Donnerstag, 4. November tiefere Einblicke in die Ausbildungsberufe erhalten. Hier gibt es einen Überblick zu den Ausbildungsberufen und die Möglichkeit sich direkt mit den Nachwuchskräften der Stadt Ingolstadt auszutauschen. Nähere Informationen gibt es auf www.ingolstadt.de/ praktikum

Ihr Partner auf dem Weg in die Selbständigkeit Sie haben seit einiger Zeit eine Geschäftsidee und möchten sich selbständig machen? Aber wie fängt man an? Der Weg in die Selbstständigkeit ist ein komplexes Vorhaben. Wer ein Unternehmen gründen will, muss sich über viele Dinge klar werden, Entscheidungen treffen, muss viel organisieren und planen. Gründern in der Region zur Seite zu stehen und sie zu stabilen Unternehmen wachsen zu lassen, sind die Hauptaufgaben des Existenzgründerzentrum (EGZ). Das EGZ liegt verkehrsgünstig direkt an der Autobahn A9 und vor dem Ingolstadt Village. Derzeit haben 73 Unternehmen ihren Firmensitz in der MarieCurie-Straße 6. Neben günstigen Mietpreisen und flexiblen Mietverträgen bietet das Gründerzentrum eine optimale Betreuung. Unser Rundum-Sorglos-Paket bein-

haltet individuelle Beratung in den Bereichen Existenzgründung, Businessplan, Marketingstrategien und Unternehmensentwicklung an.

Vielseitiges Angebot Im Haus werden Gemeinschaftsküchen, Hausmeisterservice und Highspeed Internet angeboten. Es gibt eine Bistro-Lounge, Paketversand, Postdienste und Seminarräume mit moderner Tagungstechnik. Parkplätze für Sie, Ihre Mitarbeiter oder Kunden sind genügend vorhanden. Viele mittelständische Unternehmen, die heute mit eigenen Firmengebäuden und dreistelligen Mitarbeiterzahlen in der Region verwurzelt sind, haben einmal ganz klein mit einem 22 m² Büro im EGZ angefangen. Darunter sind bekannte Firmen wie Am Surf Modelltechnik GmbH in Wettstetten, die Cedas GmbH beim Audi-Sportpark und die ZD

Automotive GmbH im Interpark. Durch Netzwerke im Haus können sich Synergien bilden, Firmen, die sich untereinander helfen, Erfahrungen austauschen, sich sogar gegenseitig Aufträge zukommen lassen.

Durch den Auszug gewachsener Firmen sind derzeit wieder Büroflächen frei. Weitere Informationen erhalten Sie unter www. egz.de oder auf Facebook unter /EGZIngolstadt.

Stadt Ingolstadt | Anzeige - 17


Bewegungsförderung für Kinder in Bayern Gutscheine für (Vor)schulkinder Lange Zeit ging nichts mehr: Kein Schwimmen, kein Kinderturnen, kein Fußballtraining. Die Pandemie hat auch Bayerns Kinder im wahrsten Sinne des Wortes ausgebremst. Doch damit soll jetzt Schluss sein. Um Kindern wieder zu mehr Bewegung zu verhelfen, hat die Bayerische Staatsregierung ein Förderprogramm auf den Weg gebracht. Dieses sieht vor, allen bayerischen Grundschülern den Jahresbeitrag bei einem Neueintritt in einen Sportverein mit bis zu 30 Euro pro Kind zu sponsern. Die entsprechenden Gutscheine wurden bereits am 1. Schultag verteilt. Eingelöst werden kann er innerhalb eines Jahres bei allen bayerischen Sport- und Schützenverei-

nen, der Wasserwacht und der DLRG. Er ist gültig bei Eintritt in einen Sportverein zwischen dem 14. September 2021 und dem 13. September 2022. Auch Schwimmen ist lange Zeit ins Wasser gefallen. Deshalb greift das Förderprogramm auch hier. Damit möglichst viele Vorschulkinder und Erstklässler ungeachtet von der finanziellen Situation der Eltern schwimmen lernen können, bezuschusst die Bayerische Staatsregierung den Schwimmkurs zum Erwerb des Seepferdchens mit 50 Euro. Auch dieser Gutschein ist ein Jahr gültig. Alle Informationen nochmal zum Nachlesen unter www. mach-mit.bayern.de

Die Stadt Ingolstadt begrüßt die Aktion ausdrücklich und möchte

Eltern ermutigen, dieses Angebot wahrzunehmen.

Chronik erweitert: Buch über Ingolstadt in der Weimarer Zeit erschienen wie der Stadtrat sich mit ihnen zu arrangieren hatte. Weiter spielen die Gründung von Kunstverein und Konzertverein sowie das Theaterleben eine Rolle. Auch die Umstellung der alten Rüstungsbetriebe und das Explosionsunglück in der Munitionsfabrik finden sich in den von Treffer recherchierten Seiten wieder. Es geht unter anderem in dem Band auch um den Anstieg der Gewalt, den von der SA entfachten Terror und um unsägliche Angriffe auf die Ingolstädter jüdischen Mitbürger. Auch die Inflation ist ein Thema. Genauso ist zu sehen, wie die Stadt aus den alten Festungsmauern ausbrach und neue Stadtviertel entstanden sind.

Gabriel Engert, OB Christian Scharpf und Gerd Treffer

Die Geschichte der Stadt Ingolstadt steckt voller interessanter Begebenheiten und spannender Erzählungen. Was sich in den Jahren zwischen 1918 bis 1933

an der Donau ereignet hat, fasst der ehemalige Pressesprecher und Historiker Gerd Treffer in einem 2228 Seiten starken Buch zusammen.

18 - Stadt Ingolstadt | Anzeige

In erste Linie geht es um die politischen Ereignisse. Zum Beispiel um die Frage, woher denn urplötzlich Arbeiter- und Soldatenräte in der Stadt kamen und

Wie hat sich Ingolstadt in dieser turbulenten Zeit entwickelt und was ist daraus entstanden und heute noch zu sehen? Das Buch ist Band 5 der von Siegfried Hofmann begonnenen großen „Geschichte der Stadt Ingolstadt“ und ist an der Kasse des Stadtmuseums Ingolstadt erhältlich.


B räuche nach dem T od :

Weltweite Trauerrituale

Religiöse Bräuche nach dem Tod Buddhismus: Nach ungefähr drei Tagen wird der Leichnam oftmals verbrannt, vereinzelt sind auch Erdbestattungen möglich. Die Religion des Buddhismus ist z. B. in China, Bhutan, Japan, Thailand, Vietnam, Sri Lanka, Südkorea, Taiwan, Myanmar, Laos, Mongolei und Kambodscha vertreten. Hinduismus: Auch im Hinduismus wird der Verstorbene verbrannt. Die Asche wird in den heiligen Flüssen, wie dem Ganges in Indien, verstreut. Die Religion ist vor allem in Indien und Nepal weit verbreitet. Islam: Muslime werden nach dem Tod gewaschen und bekommen ein weißes Gewand. Das Grab ist nach Mekka ausgerichtet. Mekka ist die heiligste Stadt des Islams, da sie der Geburtsort des Propheten Mohammed und des Glaubens selbst ist. Sie liegt im westlichen Saudi-Arabien. Im Islam sind nur Erdbestattungen gestattet. Judentum: Dort erhalten Verstorbene eine rituelle Waschung. Damit der Leichnam bei der Auferstehung unversehrt ist, wird nur eine Erdbestattung gestattet. Den Toten wird ein weißes Sterbehemd angezogen und sie werden in einem Leichentuch oder einem schlichten Holzsarg bestattet. Christentum: Eine lange Zeit waren nur Erdbestattungen erlaubt, mittlerweile werden aber auch Feuerbestattungen anerkannt.

Weltweite Trauerrituale In fast jedem Land sind die Bräuche nach dem Tod unterschiedlich. Es gibt verschiedene Traditionen und Möglichkeiten, ihre Verstorbenen zu verabschieden: Tibet: Hier ist es nicht immer möglich, Verstorbene zu bestatten oder zu verbrennen. Bei einer Himmelsbestattung werden die Toten von Geiern gefressen. Sie werden so in den Himmel getragen. Mexiko: Der Dia de los Muertos (Tag der Toten) wird jedes Jahr vom 31.10. – 2.11. gefeiert. Der Glaube besagt, dass die Toten in dieser Zeit zurück auf die Erde kommen. Dort werden sie mit geschmückten Altären, besonderen Speisen und Getränken Willkommen geheißen. Zusammen mit den Hinterbliebenen wird dann gefeiert. Der Umgang mit dem Tod ist aber viel ausgelassener und es findet eine Begegnung auf Augenhöhe statt. Vielleicht fällt es vielen Hinterbliebenen dadurch sogar leichter, dem Tod offensiv entgegenzutreten. Man betrachtet ihn als Teil des Lebens und akzeptiert ihn statt zu fürchten. Der Film „Coco – Lebendiger als das Leben“ zeigt sehr schön, wie diese Tradition gefeiert wird. Er zeigt auch deutlich, dass es kein Fest der Trauer, sondern ein Fest der Freude ist. Ein sehr schöner Film, der unbedingt zu empfehlen ist. Madagaskar: Das sogenannte Famadihana ist ein Fest, welches erst einige Jahre nach der Bestattung stattfindet. Die Verstorbenen werden aus ihren Gräbern geholt und in neue Leichentücher gewickelt. In dieser Zeit reden und feiern die Angehörigen mit ihnen. Am Ende werden sie wieder ins Grab gelegt. Dieses Fest wiederholt sich alle paar Jahre. Indonesien: Die Toraja feiern den Verstorbenen ausgelassen. Um böse Geister zu verwirren, wird der Sarg mit dem Verstorbenen lautstark und mit Zickzack-Kurs an den Begräbnisplatz gebracht.

Cringe

Ihr habt gewählt – das Jugendwort 2021 steht fest! Am 25.10. wurde es nun vom LangenscheidtVerlag veröffentlicht: Das Siegerwort 2021, übrigens gewählt von 42 Prozent der Jugendlichen, lautet: „Cringe“!

Was heißt´s gleich wieder? Der Begriff steht für das Gefühl von Fremdscham. Eine peinliche Situation wird als „cringy“ bezeichnet. Wörtlich übersetzt bedeutet das Wort „zusammenzucken“ oder „erschaudern“.

Fakts: Am Auswahlverfahren nahmen 1.2 Millionen Jugendliche teil. Platz 2 wurde der Begriff „sus“, Platz 3 „sheesh“. P.S.: Auch bei unserem Gewinnspiel für euch waren richtige Antworten dabei. Gratulation den Gewinnern der 3 x 2 Tagesfreikarten für die Westernstadt Pullmann City. Die Gewinner wurden bereits informiert und die Karten zugesendet. Viel Spaß beim Besuch!

Aktuelle Charts: Top Singles Deutschland Spotify 1. Easy On Me (Adele) 2. Späti (Gzuz) 3. Heat Waves (Glass Animals)

Top Alben Deutschland Spotify 1. Zuhältertape, Vol.5 (Kollegah) 2. Zukunft 1 & 2 (RAF Camora) 3. Zukunft (RAF Camora)

Foto: U.P.images/Fotolia

In unserer Welt begegnen wir dem Tod oft mit Angst und Respekt. Hier bei uns gedenken wir den Verstorbenen immer an Allerheiligen, man trifft sich an den Gräbern und betet für die Toten. Wie machen das Menschen in anderen Ländern und Religionen? Kurz gesagt – sie haben teilweise sehr unterschiedliche Wege, mit dem Verlust von geliebten Menschen umzugehen.

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4. November 2021

Judith Hill & Jarrod Lawson 20.00 Uhr, Stadttheater Ingolstadt So etwas gibt es eher selten: Zwei große Namen der aktuellen amerikanischen Musikszene an einem Abend. Judith Hill und Jarrod Lawson treten nacheinander am Donnerstag, 4. November, im Festsaal des Stadttheaters auf. Los geht es um 20 Uhr. Judith Hill ist eine mit einem Grammy ausgezeichnete Singer-Songwriterin und Multiinstrumentalistin aus Los Angeles in Kalifornien. Sie wurde vom Rolling Stone für ihren „stellaren PowerhouseGesang“ gelobt. Ihre aktuelle Tournee durch Europa begann am 8. Oktober und führt sie von Stockholm, über Kopenhagen, London und Paris nach Ingolstadt und weiter nach Mailand und Madrid. Judith Hill hatte das große Privileg, eine der letzten Musikerinnen zu sein, die von Prince betreut wurden. Sie ist eine sehr versierte und unabhängige Künstlerin, die u.a. eng mit den legendären Musikern Michael Jackson, Spike Lee und George Benson zusammengearbeitet hat. Am 5. März dieses Jahres veröffentlichte sie ihr neues Album „Baby, I‘m Hollywood!“. Und dieser Titel kann in ihrem Falle wörtlich genommen werden. Musikalisch begleitet wird sie von Robert Hill, Michiko Hill und Chaun Dupre Horton. Jarrod Lawson: Alles, was er anfasst, wird zu Soul! Ob er singt oder in die Tasten greift, Funk, Folk, R&B, Rock oder Jazz. Und alles ist richtig gut. Seine energetischen und verdichteten Lieder packen sein Publikum an der Seele. Jetzt meldet sich der SingerSongwriter-Keyboarder mit seinem lang erwarteten zweiten Album zurück und prä-

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sentiert es in Ingolstadt. Sein Debütalbum erschien 2014 und damit sorgte er sofort für großes Aufsehen in der internationalen Musikszene. Seine innige Mischung aus Soul und Jazz machte das Album sogar zu einem der bedeutendsten und preisgekrönten Alben des 21. Jahrhunderts. Nun folgt „Masterpiece“ (SoulTracks) Part 2 „Be The Change“! Mit den Songs wie „Embrace what we are“ will er den Blick auf Frieden, Menschlichkeit und Gerechtigkeit in der Welt lenken und mit seiner Musik eine hoffnungsvolle Botschaft vermitteln.

Neuen Jazzschool in München. Sie ist außerdem festes Bandmitglied bei den Söhnen und Töchtern Ingolstadts unter der Leitung von Charly Böck und plant aktuell auch eigene spannende Bandprojekte. Zusammen mit ihrer Band Soulfire wird die Preisträgerin anschließend den Eröffnungsabend musikalisch gestalten. Die Musiker-/innen werden einen feurigen Mix aus Soul, Funk, Blues und R&B auf der Bühne präsentieren. Diese pikante Mischung beinhaltet Songs aus der Feder vieler namhafter Musiker/-innen in neuen Arrangements. Die Mitwirkenden neben Birgit Zinner (Vocal) sind: Veronika Schnattinger (Violin), Lukas Lindner (Trumpet), Adel Kövecs (Piano), Daniel Schmidt (Saxophon), Manolo Diaz (Bass), Werner Treiber (Drums), Charly Böck (Percussion). Der Eintritt ist frei.

30. Oktober 2021

24. November 2021

Jazzförderpreis Konzert mit Birgit Zinner und Band 20.00 Uhr, Kulturzentrum neun Am Samstag, 30. Oktober, um 20 Uhr im Kulturzentrum neun wird Bürgermeisterin Petra Kleine den Preis an Birgit Zinner verleihen und gleichzeitig mit ihrer Ansprache an das Publikum die 38. Ingolstädter Jazztage im Kulturzentrum neun eröffnen. Von Kindesbeinen an stand Birgit Zinner auf der Bühne. Schon sehr früh durfte sie in einem Gospelchor mitsingen, bekam als Teenager professionellen Gesangsunterricht und konnte erste Erfahrungen in verschiedenen Bandprojekten sammeln. 2013 wurde sie sogar im Rahmen eines Masterclass Workshops von dem namhaften Hollywood Vocal Coach Seth Riggs gecoacht und machte eine private Gesangsausbildung in Hamburg. Seit September 2020 absolviert die junge Künstlerin mit der wunderbaren Stimme ihre staatliche Ausbildung an der

Ingolstädter Musikszene, darunter zahlreiche Preisträger des Jazzförderpreises, bewegt sich lässig und doch kraftvoll von Jazz mit LatinTouch über New Soul bis zu gelegentlichen Pop-Arrangements und verspricht ein Konzert mit wunderbar eigener Stilistik. Die mitwirkenden Musiker-/ innen sind Mirjam Ninkovic (Vocal), Birgit Zinner (Vocal), Vroni Schnattinger (violin), Chrissi Pfeifer (Saxophon), Lukas Lindner (Trumpet), Adél Kövécs (Piano), Manolo Diaz (Bass), Werner Treiber (Drums), Charly Böck (3 Congas, Cajon, Percussion).

Band Ozma bei Jazz & More 20.00 Uhr, Bürgerhaus/ Diagonal 3. November 2021

Ingolstädter Szene: Söhne & Töchter Ingolstadts 20.00 Uhr, Kulturzentrum neun Seit 2014 begeistern die Söhne & Töchter Ingolstadts mit einem Mix aus eigenen Stücken und denen ausgewählter Komponisten. Auch dieses Jahr wirken sie wieder mit bei den Ingolstädter Jazztagen und spielen gemeinsam auf der Bühne im Kulturzentrum neun am Mittwoch, 3. November, um 20 Uhr. Sie präsentieren u.a. Werke des peruanischen Musikers Gabriel Alegria, Komponist und Trompeter, der bekannt ist für seinen unterhaltsamen afroperuanischen Jazzstil. Das organisch gewachsene Spitzen-Ensemble aus der

Am Mittwoch, 24. November tritt die französische Band Ozma im Rahmen der Konzertreihe Jazz and More im Bürgerhaus/diagonal auf. Der Name der französischen Gruppe Ozma, angelehnt an ein Projekt der NASA, spiegelt die Losgelöstheit der Musik wider und den Wunsch, Neues zu erreichen. Die Songs erzählen Geschichten und erzeugen doch sehr individuelle Bilder im Kopf. Nach der Welttournee der fünfköpfigen Musikergruppe im Jahr 2018 erschien die aktuelle Platte „Hyperlapse“ 2020 als achtes Album. Porträtiert werden hier zehn der bereisten Städte. Man wird förmlich auf eine Entdeckungsreise mitgenommen ohne dabei die Musikrichtung zu verlassen.

Weitere Veranstaltungen finden Sie unter www.ingolstadtleben.de


„dialektig21“ vom 12. November bis 20. Dezember 2021 Das beliebte Mundartfestival geht in die 5. Runde Den Auftakt von dialektig21 gestaltet Norbert Schneider & Band. Der Wiener gehört zu den vielseitigsten Sänger/-innen und Musiker/-innen, die Österreich zu bieten hat. Unter dem Titel „Musik für Flugräder“ bringen Maxi Pongratz und Micha Acher ihren persönlichen Soundtrack zu den filmisch festgehaltenen Flugversuchen Gustav Mesmers auf die Bühne. Attwenger blicken auf 25 Jahre Showgeschäft. Und versucht man, ein Fazit über diese Band zu ziehen, dann könnte man es wie folgt versuchen: Attwenger sind ein österreichisches Groove-Slang-Punk-Duo. Ob zu zehnt mit Streichquartett oder im praktischen Pop-BandSechserpack: Pam Pam Ida versöhnen durch ihre Eigenartigkeit die Bavarian Wave mit avantgardistischer Popmusik. Bei der „Bayerischen Volksimpro“ trifft Improvisationstheater

auf bayerische Lebensart. Dabei entstehen Geschichten rund um das Thema Bayern, von Kroetz bis Komödienstadl, von Gstanzl bis Bauernschwank. Sie wollen Songs, Gags und Dance Moves zu Ihrem Sommerspritzer? Dann sind Sie bei der „Leonhardsberger & Schmid Show“ genau richtig! Der oberösterreichische Entertainer spielt, singt und tanzt sich für Sie durch einen berauschenden Abend voller Überraschungen. Seit über zwölf Jahren prägt Der Nino Aus Wien, Österreichischer Liedermacher und Literat, die deutschsprachige Musikszene mit seiner ureigenen Form des ‚Wienerlieds‘ und seinem ‚Hirschstettner Soul‘. Weiter geht es mit Alma, die der traditionellen Volksmusik ein modernes, lässiges Gewand übergeworfen haben, ohne sie dabei zu verkleiden. Den Abschluss von

Fotos: Michael Liebert, Daliah-Spiegel, luis-zeno-kuhn-munich-fotografie-portrait

dialektig21 gestaltet der Tölzer Knabenchor, der die Weihnachtsgeschichte von Carl Orff und die Alpenländische Weihnacht präsentiert. Wir danken dem Sponsoren, der Sparkasse Ingolstadt Eichstätt sowie unserem Medienpartner Bayern 2, ohne deren Engagement dieses Festival in solch ei-

ner hohen Qualität nicht möglich wäre. Tickets: Ticketservice im Westpark Ingolstadt, Tourist Information am Rathausplatz, Achtzig20 GmbH co. Schanzer Ludwig Store, Ticket Regional und Eventim. Informationen zu dialektig21: www.kulturamt-ingolstadt.de

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13.11.2021

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ABLAUF 10 Uhr Jeder angemeldete Single kommt zum Frühstück ca. 11 Uhr Es besteht die Möglichkeit sich an einen Gemeinschaftstisch zu setzen 12 Uhr Wir werden fragen, ob sich das ein oder andere Paar nochmals für ein tieferes Gespräch an einen Einzeltisch setzen möchte.

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Veranstaltungen - 21


KINDERSEITE B asteltipp

Laterne aus alten Getränkekartons

Heute möchten wir euch zeigen, wie ihr aus einem alten Getränkekarton eine Laterne basteln könnt.

Dazu braucht ihr: è inen alten Getränkekarton è Stift è Farbe und Pinsel è Buntes Papier è Draht è Messer oder Schere

Spült den Getränkekarton kurz

mit Wasser aus, damit im Inneren nichts schimmeln kann!

Malt mit einem Stift Formen auf,

die ausgeschnitten werden sollen! Wir haben für unser Haus nur Vierecke ausgeschnitten, aber eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Probiert es auch einmal mit Kreisen oder Dreiecken!

.“ „Ich ge h‘ m it meiner Later ne.. Lasst euch beim Ausschneiden

der Formen bitte helfen, wenn es etwas schwierig wird! Ihr braucht eure Finger und Hände gesund, damit ihr sie später auch tragen könnt.

Entweder bemalt ihr den Karton oder beklebt ihn mit buntem Papier, ganz nach euren Vorstellungen.

Ist alles getrocknet, dreht ihr

aus dem Draht einen Henkel und befestigt ihn an der Oberseite wie auf dem Bild!

wIN

L esetipp

Der achtsame tiger

Im Dschungel erzählt man sich, der Tiger sei wild, gefährlich und verschlinge seine Beute genüsslich mit einem Happs. Doch so ganz stimmt das nicht! Denn nachts zeigt der Tiger sein wahres Ich. Er wird zum achtsamen Tiger, dem nichts davon abhält, etwas aufzuschlitzen: beispielsweise Obst, damit der kleine Elefant seinen Salat bekommt. Außerdem schleicht er herum, um Orang-Utans zu frisieren, Ameisen zum perfekten Bau zu verhelfen, mit Tapiren zu tanzen oder um Papageien-Eier behutsam auszubrüten. So viele gute Taten machen dann sogar einen achtsamen Tiger sehr müde. Diese liebevoll gestalteten Gute-Nacht-Geschichten thematisieren Freundschaft, aufmerksames Verhalten und innere Werte in leicht verständlichen Worten für Kinder ab 3 Jahren

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GEWINN

direkt SPIEL

Gruseln und Kürbisaktionen für die ganze Familie Das erwartet Groß und Klein in den Herbstferien im Dinopark: Schaurig-schöne Dunkelführungen am 30. und 31.10. bzw. am 2., 5. und 6. November jeweils um 18 Uhr (Anmeldung erforderlich). Kleine Kürbis-Fans haben bis zum 7. November die Möglichkeit, ihre selbstgeschnitzten Kürbis-Kunstwerke im Dinosaurier Museum abzugeben. Sie erhalten ein tolles Dinosaurier-Sofortgeschenk. Am Ende der Aktionszeit prämiert eine Jury die schönsten Kürbis-Kreationen. Zu gewinnen gibt es gespenstisch-coole Preise wie z.B. eine Familien-Jahreskarte für den Dinopark oder tolle Dino-Rise-Pakete von Playmobil. Leckere Kürbisgerichte wie Kürbis-Burger oder hausgemachte Kürbiscremesuppe im Restaurant am See.

Wir verlosen

2 Familientickets für je 2 Erw./ 2 Kinder!

Schicken Sei uns eine E-Mail mit dem Betreff „Happy Dinoween“ an: Gewinnspiel@in-direkt.de! Einsendeschluss ist der 3. November 2021. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.




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