HOTELLERIE
R E S TA TA U R A AT TION
Kilian Michlig Glänzen in Singapur
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TOURISMUS
HOTELLERIE
Bruno Wüthrich Glänzen in Spiez 24
REST TA AURA AT TION
Christian Vessaz La passion des vins 17
AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich
TOURISME
Hans Howald La passion des Etats-Unis 21 Nr. / No 17 / 29. April / 29 avril 2010 / CHF 4.30
Alle Un travail für einen d’équipe
INHALT
Restauration
Richtige Bilder Die heutigen technischen Möglichkeiten erlauben es zu günstigsten Bedingungen, Videoüberwachungen einzurichten. Das Gastgewerbe hat daran selbstredend ein Interesse; jedoch sind einige Bedingungen zu beachten. 5
Es ist nicht einfach, in der Hektik des Tagesgeschäfts das Bewusstsein dafür zu bewahren: Der Gast steht überall und immer im Zentrum.
Dans le stress du quotidien, il n’est pas simple de faire en sorte que le touriste figure sans cesse au centre de nos préoccupations.
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SOMMAIRE Actu
Tourisme culturel L’OTV a présenté la semaine passée une brochure consacrée au patrimoine bâti au fil des temps. Celleci devrait lui permettre de mieux exploiter le potentiel du tourisme culturel. 15
Hotellerie
Richtige Hotels
Hôtellerie & Tourisme
Les 200 jours de N. Zapf
Hotellerie wird oft mit glitzernden Glaspalästen und klingenden Markennamen in grossen Städten gleichgesetzt. Gerade in der Schweiz, die in vieler Hinsicht ein Vorbild für Hotellerie schlechthin ist, zeigt sich die Wirklichkeit jedoch bescheidener – aber keineswegs schlechter. 7
A la tête de l’Union fribourgeoise du tourisme depuis 200 jours, Nicolas Zapf a déjà mis en route «Vision 2030», la stratégie de développement du tourisme fribourgeois. 23
Hôtellerie & Tourisme
Le départ de W. Bernet
Tourismus
Richtige Mittel Die Schweizerische Reisekasse wurde 1939 in einer wirtschaftlichen Krise vor dem 2. Weltkrieg als touristisches Impulsprogramm installiert. Umso aktueller erscheint die Position der breit getragenen Genossenschaft heute. 9
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Heute mit
Werner Bernet s’apprête à quitter la Caisse suisse de voyage Reka qu’il a dirigée pendant de nombreuses années. Il a en effet fait valoir ses droits à une retraite anticipée. 23 Eine der zentralen Botschaften von Paul Blumenthal ist: Das Wohl des Gastes im Auge behalten, der sich entlang der Servicekette bewegt und vom Schalterbeamten bis zum Serviceangestellten verschiedensten Leistungsträgern begegnet. Blumenthal, der heuer von Jürg Schmid abge-
löst wird, hat rund 30 Jahre lang die Entwicklungen des Schweizer Tourismus mitgeprägt: Von der SVZ zu ST, von Swissline zu STC, vom Kombi-Billett zu RailAway begleitete er als Leiter Marketing und Personenverkehr der SBB die Branche in einer ereignisreichen Epoche. 2
Un des principaux messages de Paul Blumenthal est de toujours se préoccuper du bien-être du client. Cela tout au long de la chaîne de services. Paul Blumenthal, qui a cédé cette année sa place aux CFF à Jürg Schmid, l’ancien directeur de Suisse Tourisme, a vécu en première
ligne les principales mutations du tourisme suisse: de l’ONST à ST, de Swissline à STC et du billet combiné à RailAway. En tant que chef du transport de personnes des CFF, Paul Blumenthal a également vécu depuis l’intérieur une période charnière de notre tourisme. 13
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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch
GJRT60080
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Titel
29. April 2010 Nr. 17
Interview mit Paul Blumenthal, SBB
Die Menschen mögen Paul Blumenthal hat den Tourismus in der letzten Generation geprägt.
vermögen der Touristiker, stark und einig aufzutreten. Stattdessen besteht eine Versplitterung von Lobbyisten, die der Politik eher lästig sein dürfte und dem Tourismus keinen Dienst erweist.
Peter Grunder
Ab 1981 arbeitete der studierte Betriebswirtschafter und gebürtige Walliser Paul Blumenthal für die SBB, ab 1987 als Leiter Markleting und Personenverkehr. In dieser Funktion hatte er Anteil an praktisch allen tourismusstrategischen Entscheidungen der Schweiz. 2009 trat Blumenthal zurück, sein Nachfolger ist Jürg Schmid. Blumenthal, verheirateter Vater zweier Kinder, hat verschiedene Mandate in beratenden Funktionen.
GJ: Was ist zu tun? Blumenthal: Zentral ist die Buchbarkeit, ein Stichwort dazu die Entwicklung von Swissline über SDM zu STC, die weitergehen muss. Dieses einfache Geschäftsmodell verbindet Marktplätze jeder Art mit den Leistungserbringern – Buchbarkeit inklusive. Es muss konsequent verfolgt und weiterentwickelt werden, was im Falle von STC heisst, dass wir etwa die touristischen Bahnen besser einbinden wollen.
GastroJournal: Herr Blumenthal, was hat die letzte Generation hinsichtlich Tourismus und Bahnen gut gemacht? Paul Blumenthal: Den SBB ist es gelungen, nicht mehr bloss als Transporteur, sondern als touristischer Partner ernstgenommen zu werden.
«In diesem Netzwerk trägt jeder nicht nur für sich Verantwortung» GJ: Die Branche tut sich schwer damit. Blumenthal: Die Heterogenität prägt die Branche – und zeichnet sie aus. Partikulärinteressen gehören dazu, treffen sich jedoch im Interesse des Gastes, der im Zentrum steht. Das ist eine der prägenden Entwicklungen der letzten Jahrzehnte: dass es nicht mehr darum geht, den Kunden nur für sich zu gewinnen, sondern den ausländischen Gast in die Schweiz zu holen und dem Schweizer Gast etwas zu bieten. Das ist auch vom Marketing her interessant, denn nur mit diesem Ansatz kommt man an das ganze Potenzial heran, Streuverluste hin oder her. GJ: Warum haben wir denn vom Walliser Tourismusgesetz bis zur Berner Oberländer Destinationsbildung so Mühe? Blumenthal: Die laufenden Strukturprozesse sind richtig und nicht neu. Der Umbau der Verkehrszentrale zu Schweiz Tourismus Anfang der 1990er Jahre war von ähnlichen Diskussionen begleitet, bis Jürg Schmid ST in einer schwierigen Situation übernahm. Jeder zog damals am Leintuch, überdies wurden Machtkämpfe ausgetragen. Letztlich fehlte die Professionalität – und fehlt in den laufenden Strukturdiskussionen noch heute. GJ: Wie überwinden wir das? Blumenthal: Über Professionalität, wie es ST in den letzten Jahren getan
ZVG
GJ: Inwiefern ist Tourismus für die SBB interessant, inwiefern erweist man der Branche einen Dienst? Blumenthal: Es ist eine Symbiose. Wir sind ein wichtiger Leistungsträger in der touristischen Wertschöpfungskette, haben aber auch selbst ein Interesse am Freizeit- und Ferienverkehr. In diesem heterogenen touristischen Netzwerk trägt jeder nicht nur für sich Verantwortung, sondern auch fürs Ganze – ein Teamwork im grossen Stil.
GJ: Wer treibt die Entwicklung? Blumenthal: ST hat hier eine wichtige Rolle und auch die Kraft, sie auszufüllen.
Paul Blumenthal: «Nicht den Gast von heute verstehen, sondern den von morgen.»
hat. Während ST in den 1990ern hinterher hinkte, ist man heute dank hervorragender Leute vorne dabei und in vielen Bereichen gar voraus, was ST auch stark macht. GJ: Stärke demonstrieren wollte auch das Wallis und ist an der Urne damit gescheitert, in Graubünden droht dasselbe. Blumenthal: Im Wallis hat man vielleicht zu viel gewollt, in Graubünden wird man die Lehren daraus ziehen. Entwicklungen verlaufen in der Schweiz evolutionär und messen sich in längeren Zeiträumen. GJ: Wie soll es weitergehen? Blumenthal: Wir kommen in eine Dekade, in der sich manche Strukturbereinigung wahrscheinlich von selbst erledigt. Dies namentlich aufgrund technologischer Entwicklungen, die wir noch nicht einmal kennen und die selbst von modernen Destination allein nicht mehr zu bewältigen sein dürften. Wir müssen von den Leistungsträgern bis zu den strategischen Gremien nicht den Gast von heute verstehen, sondern den von morgen. Die Argumente, in der Schweiz Ferien zu machen, haben wir zwar seit eh und je, und bei der Qualität sind wir dank Qualitätsförderungsprogrammen und Investitionen wieder bei den Leuten. Aber die Frage, wie man an die touristischen Produkte herankommt, ist von entscheidender Bedeutung und einem grossen Wandel unterworfen.
«Entwicklungen verlaufen in der Schweiz evolutionär» GJ: Liegen Probleme nicht auch bei der Politik und der Finanzierung der Aufgaben vor Ort? Blumenthal: Die politischen Rahmenbedingungen werden insofern überschätzt, als sich letztlich das durchsetzt, was professionell aufgestellt ist und den Marktbedürfnis-
sen entspricht. Dabei haben einerseits verschiedene Anbieter Platz, wenn sie sich nicht gerade gegenseitig bekämpfen, und andererseits werden sich für die Strukturen Finanzierungsmechanismen finden, weil Geld fliesst. GJ: Drohen vor Ort nicht Servicewüsten, weil alles zum Marketing strebt? Blumenthal: Wie wir die Qualität aktiv beeinflussen können, ist seit längerem ein Thema, das Qualitätsgütesiegel ist ein Ausdruck davon. Man weiss in den Orten um die Wichtigkeit, und ich bin überzeugt, dass sich hier Geschäftsmodelle finden, die sich rechnen. GJ: Kongress- und Sportzentren? Blumenthal: Ich wehre mich dagegen, diese Bereiche ähnlich wie die Bahnen in eine Service-public-Ecke zu stellen und dem Staat zu überlassen. Letztlich muss sich die ganze touristische Dienstleistungskette aus dem Tourismus finanzieren lassen. GJ: Ist nicht der Tourismus allzu arbeits- und kapitalintensiv für die hochentwickelte Schweiz? Blumenthal: Vor allem die Arbeitskosten sind tatsächlich sehr hoch, doch wenn die Leistung stimmt, geht die Rechnung auf. GJ: Welche Rolle hat der Staat? Blumenthal: Einerseits bei den Rahmenbedingungen, andererseits bei Lenkungsmassnahmen, etwa Anschubfinanzierungen. Instrumente wie InnoTour oder die Neue Regionalpolitik sind hier durchaus brauchbar. Hüten sollten wir uns jedoch vor Strukturerhaltung um jeden Preis. GJ: Wo beginnt Strukturerhaltung? Blumenthal: Diese Frage müsste auf Bundesebene gestellt werden, wo insgesamt ein erstaunlich geringes Bewusstsein um die volkswirtschaftliche Bedeutung des Tourismus herrscht. Dies wegen der Politik, aber auch wegen dem Un-
GJ: Wobei die ausschliessende Rolle des Key Account Fragen aufwirft. Blumenthal: Wir kommen nicht um Partnerschaften und Key Account herum. Es gilt hier klare Spielregeln mit sauberen Klassifikationen zu haben und jene zu akzeptieren, die das Gewicht haben, den Lead und die Verantwortung zu übernehmen.
«Auch Rückschläge schaffen Bewusstsein und bringen uns weiter» GJ: Powerplay und gute Produkte? Blumenthal: Das gute Produkt allein reicht nicht. Wir brauchen einen guten Marketingmix, in dem Produkt, Vermarktung und Distribution stimmen. Es geht nicht nur darum, den Gast für die Schweiz zu interessieren, denn erst wenn der Gast bucht, bekommt das Produkt überhaupt einen Wert. GJ: Sind wir da bei den Leuten? Blumenthal: International sind wir nach einem Durchhänger wieder in der obersten Liga, allerdings müssen wir noch einen Zacken zulegen. GJ: Sind Sie zuversichtlich? Bumenthal: Ich bin zuversichtlich, weil sich in vielen Bereichen etwas bewegt. Dabei gibt es zwar Rückschläge, doch auch diese schaffen Bewusstsein und bringen uns weiter. Das gilt für die Debatten im Wallis und in Graubünden, aber auch bei ST, wo jetzt ein Generationenwechsel stattfindet. GJ: Ein Tipp an den Nachwuchs? Blumenthal: Zuerst muss man diese Jungen finden und einsetzen, was angesichts der Halbwertszeit mancher Tourismusmanagerposten nicht ganz einfach ist. Wir haben Persönlichkeiten, und diesen sollte man eine Chance geben und sie nicht von Saison zu Saison verheizen. Das Tourismusgeschäft braucht Zeit, Netzwerke und beständige Arbeit. GJ: Worauf kommt es an? Blumenthal: Tourismus ist ein Geschäft, bei dem man die Menschen gern haben muss.
En français Page 13
LEITARTIKEL
1. Mai: Tag der unglücklichen Sklaven Die Worte der Politiker hallen uns noch allen im Ohr: Der Schutz vor Passivrauch werde nie zur Hetzjagd gegen das Rauchen und gegen die Raucher. Worte sind Schall und Rauch. Werfen wir einen Blick auf Basel. Der Vorsteher des Bau- und Verkehrsdepartementes, Regierungsrat Dr. Hans Peter Wessels, fährt mit gerichtetem Panzerrohr einen Angriff gegen den Aufstand Fümoar und damit gegen die Raucher und das Rauchen. Die nackten Zahlen anfangs April: Basel-Stadt zählte 191274 Einwohner und über 600 gastronomische Betriebe. 40 Fümoir-Beizen zählten da schon über 45000 Mitglieder. Ein Ende der Mitgliedschaftsanfragen ist nicht absehbar. Normalerweise gilt der Grundsatz, dass man mit glücklichen Sklaven keinen Aufstand macht. Das gilt insbesondere für die Schweizer Bürger. Das Problem: Mindestens ein Drittel, nämlich die Raucher und das Gastgewerbe, sind jetzt unglücklich. Der Aufstand formiert sich. Diese unterzählige Übermacht schürt die Angst der Beamten. Unter dem Druck der Furcht ist die Obrigkeit festen Willens, den Platz des Himmlischen Friedens sauber zu halten und das Fümoar zu zerschlagen. Der Regierungsrat ist im Glauben, der Gegner bestünde aus vierzig Beizen und einem Verein. Doch der Feind zählt zusätzlich 45000 Basler Raucher und ein Zivilgesetzbuch, das unter Art. 70 ZGB das Vereinsrecht mit ziemlich viel Interpretationsspielraum regelt. Romeo Brodmann BLICKPUNKTE Investitionsschub
Grosse Thuner Pläne Gegen eine halbe Milliarde Franken dürfte die Realisierung aller Pläne kosten, die in Thun Gestalt annehmen: Auf dem Areal des Metallwerks Selve, das sich nach dem Zusammenbruch des Unternehmens 1993 zur Partymeile entwickelte, entsteht ein neues Wohnquartier. Gebaut wird auch nahe der Autobahn am neuen Fussballstadion mit Mantelnutzungen sowie am Thunersee beim Schadausaal: Die Kongresskapazitäten, die etwa beim Swiss Economic Forum längst nicht mehr genügten, werden auf Vordermann gebracht und ausgebaut. Noch nicht in der Bauphase sind zwei weitere Projekte: Einerseits auf dem Schlossareal ein Komplex mit unter anderem gastgewerblicher Nutzung – die Details sind noch nicht bekannt. Andererseits plant das Bauunternehmen Marazzi wenige Schritte vom Selve-Areal weg ein Grossprojekt: Ab 2011 sollen zwischen Bahnhof und Aare Wohn- und Geschäftsbauten samt Geschäftshotel und Restauration in die Höhe wachsen.
Aktuell
29. April 2010 Nr. 17
Battle for the Lion: nur vom Gastgeber Singapur geschlagen
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BLICKPUNKTE
Walliser in Singapur
Convenience
Davidoff will mehr Tankstellenshops Contashop, eine Tochterfirma von Oettinger Davidoff in Basel, betreibt seit rund vier Jahren Tankstellenshops für Avia, Tamoil oder BP. Nun will das Unternehmen weiterwachsen, wie die Sonntagspresse berichtete: Bis Ende Jahr will das von Daniel Thommen geleitete Unternehmen 40 Shops betreiben, bis 2014 sollen es gar zwischen 80 und 100 Shops sein.
UBS goes ST
ZVG
Umstrittene Synergie
Über den Wolkenkratzern von Singapur: Die Kochnationalmannschaft samt ihren Assistenten, in der Mitte Captain Friedrich Zemanek und Teamchef Kilian Michlig.
Bei Otto Weibel seien sie natürlich bestens aufgehoben gewesen, sagt Kilian Michlig, Teamchef der Rhoneköche, die letzte Woche als Schweizer Nationalmannschaft einen grossen Auftritt hatte. Die Equipe logierte im Swissôtel The Stamford, wo Weibel seit Mitte der 1980er-Jahre die Küchen dirigiert – sowie unter anderem Präsident der Singapore Chef’s Association und OK-Mitglied des «Food & Hotel Asia Salon Culinaire» ist. Glanzpunkt dieser Messe sind die Kochwettbewerbe, Höhepunkt ist die «Battle for the Lion», bei der sich die drei besten Nationalmannschaften messen. Mit der Qualifikation für diesen Final
habe man die eigenen Ziele erreicht, sagt Michlig: Jeweils hinter Gastge-
ber Singapur hat die Schweizer Equipe beim kalten wie beim warmen Programm Silber geholt. Der zweite Rang hinter Singapur resultierte auch beim Final: Mit einem zuvor unbekannten Warenkorb musste erst innert einer Stunde ein dreigängiges Menü kreiert werden – im Korb lagen unter anderem Crevetten und Huftsteaks, Gänseleber, Gemüse und Heilbutt. Anderntags galt es, dieses Menü innert vier Stunden für 50 Leute zu produzieren. Kilian Michlig, der wie ein Grossteil
seiner Nationalmannschaftskollegen zuhause in einem eigenen Betrieb tätig ist, lobt die sehr guten Rahmenbedingungen in Singapur und die ausgezeichnete Unterstützung durch den Schweizer Kochverband.
Der 1. Mai steht vor der Tür
Ohne Worte
Auch die Jurierung sei korrekt gewesen, findet Michlig, die Resultate seien «gerechtfertigt». Zwar sei man insbesondere bei der kalten Schau zuerst enttäuscht gewesen, kein Gold erreicht zu haben, sagt der Teamchef. Die Kritikpunkte, die einerseits zu viel Exlusivität, andererseits zu wenig Spielerisches gerügt hätten, seien jedoch «nachvollziehbar». Überdies herrsche in Asien teilweise eine etwas andere Kultur, was sich beim warmen Programm gezeigt habe: Sie hätten das Rindfleisch mit einer Kerntemperatur von 58 Grad angerichtet, zu wenig für asiatische Gaumen.
Die Rangierungen der aktuellen
Der Trend geht laut Michlig weiter in
Lors du «Battle for the Lion» de Singapour, l’équipe nationale suisse de cuisine n’a été battue que par les hôtes indigènes. Un succès pour une équipe issue d’un groupe régional valaisan et une promesse pour son avenir au World Culinary Cup en novembre prochain à Luxembourg.
die Richtung, die von der letzten Olympiade in Erfurt vorgezeichnet worden sei: nicht zu kompliziert, praxisorientiert, umsetzbar im A-lacarte-Bereich – eine erfreuliche Entwicklung nicht nur für Michlig, sondern für die Branche überhaupt.
En bref
Lohnstatistik
Mehr im Gastgewerbe Das Bundesamt für Statistik BFS hat den Lohnindex 2009 veröffentlicht: 2,1 Prozent nominelles Wachstum, 2,6 Prozent reales Wachstum, laut BFS eine «starke Zunahme». Keine Überraschung aus Branchen-
sicht dürfte die Tatsache sein, dass das Gastgewerbe zu den Branchen gehört, die am meisten zugelegt haben: 2,4 Prozent nominell, also ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung, 2,9 Prozent real, also inflationsbereinigt.
Das Gastgewerbe gehört damit etwa zusammen mit dem Maschinenbau, dem Verlagswesen oder dem Bereich Nachrichtenübermittlung zu jenem Drittel der Branchen, die am meisten zugelegt haben – notabene greifen die neuen GAV-Löhne hier noch nicht.
Wie GastroJournal-Karikaturist Silvan Wegmann den nächsten Samstag sieht.
Kochnationalmannschaft entsprechen insgesamt den Resultaten der letzten Equipe von 2006; angesichts der bescheidenen finanziellen Möglichkeiten der Schweiz darf man von einem grossen Erfolg sprechen. Dies umso mehr, als die «Battle» der erste grosse internationale Auftritt der erfahrenen Walliser Equipe war. Das eigentliche Ziel liegt aber in Europa: der World Culinary Cup von Ende November in Luxemburg; man nehme «wichtige Erfahrungen mit», bilanziert Michlig.
Im untersten Drittel finden sich demgegenüber Branchen, die insgesamt
hohe Löhne haben und vor der Finanzkrise durch teilweise unverschämte Verdienste aufgefallen sind: Banken und Versicherungen gehören zu den Branchen, die 2009 am wenigsten zugelegt haben. pg www.bfs.admin.ch
Resort
Vom Projekt zum Konkurs Von Adelboden bis Bruson steht zu befürchten, dass ein Grossteil der rund 50 Schweizer Resorts Pläne bleiben. Getroffen hat es jetzt «Alpine Rose Valley» im Goms (Foto). Über die zuständige Akltiengesellschaft AuthentHome um Promoter Wolf Tilman ist der Konkurs eröffnet worden.
Liechtenstein
Ehret heimisches Schaffen Liechtenstein intensiviert die regionale Vermarktung: Die 2008 gegründete Stiftung Agrarmarketing Liechtenstein will für die Marke «Natürlig vo do» Strukturen schaffen, um Angebot und Nachfrage zu bearbeiten. Der regionale Raum umfasst dabei auch das Sarganserland, Werdenberg, das Toggenburg, das St. Galler Rheintal und den Österreicher Bezirk Feldkirch.
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Die aktuelle Kochnationalmannschaft hat am «Battle for the Lion» in Singapur die eigenen Erwartungen erfüllt – und Erwartungen Dritter wohl übertroffen. Peter Grunder
Während Jahrzehnten haben Swissair und die Schweizerische Verkehrszentrale Hand in Hand zugunsten von Gastgewerbe und Tourismus gearbeitet. Eine besondere Spielart davon praktizieren nun ST und UBS: Im Rahmen der Sommerund Winterkampagnen der nächsten drei Jahre wird ST die Grossbank jeweils erwähnen. Das Engagement, dessen finanzieller Umfang nicht bekannt ist, schafft zwar Synergien, bleibt aber angesichts des Imageproblems auf Bankenseite umstritten – in Sachen Landwirtschaft hätte man da weniger Bedenken.
Restauration
29. April 2010 Nr. 17
Videoüberwachung ist nur unter bestimmten Voraussetzungen gestattet
SZENE
Das Recht im Fokus
Zürcher Gastronomie
Greulich will Junge ansprechen Das Hotel Restaurant an der Bäckeranlage in Zürich bietet neuerdings ein Gourmet-Menü für alle Personen unter 30 Jahren an. Die Verantwortlichen sind der Überzeugung, dass sich auch junge Leute ab und an ein Gourmet-Essen leisten sollten: «Mit U30 bietet das Greulich einen piekfeinen 3-Gänger an einem weiss gedeckten Tisch, bei Kerzenlicht und inklusive Café zur jugendfreien Pauschale von 48 Franken.» Die Aktion läuft bis Ende September.
Um die Sicherheit zu steigern, können Gastgeber Videokameras einsetzen. Dabei ist der gesetzliche Rahmen zu beachten.
Marco Moser
Überwachungskameras erfreuen sich wachsender Beliebtheit, auch bei Gastgebern finden sie Anklang. Die Vorteile sind bestechend wie verlockend: günstig in der Anschaffung, verhältnismässig leicht zu installieren und der Präventionseffekt ist gross.
Rauchverbot I
Anscheinend weniger Bierkonsum
FOTOLIA.DE
Allerdings ist zu beachten, wie stark das Schweizer Bundesgesetz über den Datenschutz die Verwendung von Überwachungskameras einschränkt (siehe Kasten). Denn die Kameras können Persönlichkeitsrechte einschränken, insbesondere das Recht am eigenen Bild. Die Videoüberwachung könnte eben dieses Recht verletzen. Dabei ist egal, ob die Bilder aufbewart werden oder nicht – allein das Vorhandensein einer Kamera genügt. Gesetzt der Fall, die Videoüberwa-
Im Aufnahmebereich der Kamera
sind Hinweisschilder anzubringen, damit die Gäste sofort sehen, dass sie an einem bestimmten Ort unter Videoüberwachung stehen. Hierfür empfiehlt sich der Eingangsbereich, den alle Gäste passieren müssen.
Sind die Bilder gemacht, ist der Gastgeber verpflichtet, für den Daten-
Eine Videokamera in oder vor einem Restaurant ist zwar erlaubt, allerdings nur unter Auflagen.
schutz der Bilder zu sorgen. Sprich: Er muss die Daten vor jeglichem unbefugten Zugriff schützen. Allein dieser Passus zeigt, wie aufwändig eine Videoüberwachung sein kann. Bis hierher hat der Gastgeber einzig
rechtsmässig eine Videoüberwachung installiert, Bilder gemacht und Daten gesichert. Nur in wenigen Fällen dürfen die Daten aber auch bekanntgegeben werden. Wie Medienanwalt Georg Gremmelspacher in GastroJournal ausführte (siehe GJ 06) ist die Publikation der Bilder bei Zechprellerei insgesamt problematisch. Zu stark ist der Eingriff in die Persönlichkeitsrechte der Gäste. Somit relativiert sich das anfänglich
Basler Rauchverbot im nationalen Fokus
Rauchende Köpfe Im Kanton Basel-Stadt ist das Rauch-
verbot ein Dauerthema, nahezu täglich bringt die Presse neue Facetten. Beispielsweise am Sonntag, als bekannt wurde, dass das zuständige Bauinspektorat verdeckte Ermittler einsetzt, die kontrollieren, ob in Restaurants geraucht wird oder nicht. Entschuldigend heisst es vom zuständigen Regierungsrat, es werde nicht flächendeckend kontrolliert. Gleichzeitig wird eingeräumt, dass es sich bei den Kontrollen um mehr als lediglich um Stichproben handelt. Um nicht vom Rauchverbot tangiert
zu sein, haben sich 105 Restaurants und Bars im Verein Fümoar zusammengeschlossen, kürzlich war Generalversammlung. «Wir haben unsere Mitglieder nochmals aufgerufen, die Mitgliederkarten ihrer Gäste immer zu überprüfen», sagt Thierry Julliard, Jurist und Vorstandsmitglied des Vereins Fümoar. Denn die Fümoar-Betriebe dürfen nur an die eingeschriebenen rund
günstige Preis-Leistungs-Verhältnis einer Videoüberwachung. Insbesondere, wenn man sich mit der Publikation der Bilder auf juristisch dünnes Eis begibt.
ben ist insbesondere der Lungenliga ein Dorn im Auge, da sie anfänglich mit lediglich 20 bis 30 Mitglieder-Betrieben gerechnet habe. Deshalb fordert die Lungenliga vom zuständigen Bauinspektorat, das Rauchverbot konsequent durchzusetzen. Julliard versteht die Aufregung nicht: «Wie die Lungenliga wollen auch wir, dass die Nichtraucher nicht mehr unfreiwillig in ein Restaurant müssen, in dem geraucht wird. Aber gleichzeitig sollen die Raucher ebenso einen kleinen Platz haben.» Zudem verfügt Basel-Stadt über eine ansehnliche Restaurantdichte. Selbst bei 105 Fümoar-Betrieben blieben den Nichtrauchern genügend Möglichkeiten auszuweichen – mindestens 680 Restaurants – und dies erst noch in Fussmmo distanz.
Alors qu’elle présente d’indiscutables avantages pour nombre d’établissements, une surveillance vidéo peut s’avérer juridiquement délicate.
Schweizer Datenschutzgesetz Systeme von Videoüberwachungen sind erlaubt, wenn die folgenden zwei Bedingungen erfüllt sind:
überwiegendes öffentliches oder privates Interesse oder durch ein Gesetz gerechtfertigt ist (Rechtmässigkeitsprinzip).
• Die Videoüberwachung darf nur eingesetzt werden, wenn dieser Eingriff in die Persönlichkeit durch die Zustimmung der betroffenen Person, durch ein
• Die Videoüberwachung muss geeignet und notwendig sein, um den verfolgten Zweck der Sicherheit zu erreichen (Verhältnismässigkeitsprinzip).
Schweizer Fleisch-Fachverband
Fleischkonsum sinkt trotz Erhöhung der Inlandproduktion insgesamt zu weniger Fleisch auf dem Markt geführt.
50000 Vereinsmitglieder Getränke und Speisen verkaufen. Der Öffentlichkeit ist der Zutritt zu den Fümoar-Betrieben nicht gestattet. Die grosse Zahl an Fümoar-Betrie-
En bref
Der SFF stellt klar, dass er sich für
Nachdem er vier Jahre in Folge zu-
gelegt hatte, ist der Pro-KopfFleischkonsum in der Schweiz letztes Jahr leicht gesunken (–1,8%). Dies teilte der Schweizer FleischFachverband (SFF) anlässlich seiner Jahresmedienkonferenz letzten Dienstag mit. Inwieweit sich damit der in der Gastronomie seit Längerem anhaltende Trend, weniger Fleisch zu essen, auch auf die Haushalte niederschlägt, ist noch unklar.
Die Medienkonferenz des SFF zeigte jedoch auch auf, dass die Pfefferfleisch-«Probleme», die vor allem aus bäuerlichen Kreisen angeprangert wurden (GJ berichtete), hausgemacht sein könnten. Laut SFF hat die Landwirtschaft die KontingentFreigaben für Fleisch-Importe «allzu restriktiv gehandhabt». Das habe
eine richtige Deklaration des Fleisches einsetze. Jedoch fordert er «zwecks Reduktion der Problematik, dass die Freigaben von Fleischimporten innerhalb der Proviande weniger restriktiv gehandhabt werden». mn www.carnasuisse.ch
Laut dem Wirteverband Basel-Stadt verkaufen Restaurants wegen des Rauchverbots weniger Bier. Der Wirteverband beruft sich auf Aussagen von Feldschlösschen Getränke AG CEO Thomas Metzger gegenüber der Tagespresse. Dieser meinte, der Umsatz werde sich je nach Betrieb zwischen 8 und 12 Prozent reduzieren. Statistiken, die den Rückgang des Bierverkaufes belegen, gebe es jedoch keine. Trotzdem gab die Brauerei Ende März mit ähnlichen Argumenten Preiserhöhungen für die Gastronomie bekannt: «Gründe für die Preisanpassung sind die rückläufige Marktentwicklung, der massive Rückgang bei den Mehrweggebinden und die stark gestiegenen Marktbearbeitungskosten in der Gastronomie.»
Rauchverbot II
Volk will moderates Rauchverbot Eine Umfrage des österreichischen Gesundheitsministeriums hat ergeben, dass ein Grossteil der Bevölkerung gegen ein totales Rauchverbot ist. 70 Prozent befürworten räumlich getrennte Raucherbereiche, aber nur gerade jeder fünfte der Befragten wünscht sich ein totales Rauchverbot.
Neues aus Absurdistan
Italiener soll NichtItaliener einstellen Die Restaurant-Kette Molino stösst offenbar nicht überall auf Gegenliebe: In Freiburg haben rund 100 Leute gegen die angeblich diskriminierende Geschäftspolitik der Molino AG demonstriert. Grund für die Demonstration war, dass Molino angeblich in den letzten 11 Jahren Nicht-Italiener entlassen hat. Die Demonstration verlief laut den Freiburger Nachrichten friedlich.
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chung ist gesetzlich zulässig. Ihr Fokus und der Bildausschnitt sind so zu wählen, dass nur die «für den verfolgten Zweck absolut notwendigen Bilder in ihrem Aufnahmefeld erscheinen», wie es derEidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte empfiehlt. Beispielsweise darf ein Gastgeber nicht die Toiletten filmen, um sich vor Diebstahl zu schützen.
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Hotellerie
29. April 2010 Nr. 17
Die beiden Holländer kennen die Schweiz gut – und insbesondere die Familienbetriebe
Gute Noten für KMH Mangelnde Rückmeldungen und eine gewisse Betriebsblindheit erschweren den Hotelier-Alltag. Zwei häufige Gäste in der Schweiz sprechen über ihre Erfahrungen in den KMHs.
Ob zum Stichwort Freundlichkeit
Luzia Hug
oder Flexibilität, Service oder Sauberkeit, Kees van den Burg und Robert Janzen schwärmen in den höchsten Tönen von den Schweizer KMHs. Einen negativen Kritikpunkt können sie sich aber nicht verkneifen: Die Hotellerie sei zu alt und investiere zu wenig. «Es geht nicht darum, eine Sauna zu haben. Auch wenn sich die Dusche nicht im Zimmer befindet, ist das kein Problem. Doch dann sollte man nicht 140 Franken pro Nacht verlangen.» Dies sei kein Vorwurf an die Hoteliers. Eher ein Bedauern, dass die vorangehende Generation, die in den 50er- und 60er-Jahren das Geld gehabt hätte, nicht investierte.
Wenn Kees van den Burg und Robert Janzen in die Schweiz reisen, dann übernachten sie mit Vorliebe in den kleineren und mittleren Hotels (KMH). Dort, wo das Ambiente familiär und der Service persönlich sind. Dort, wo der Gastgeber nach getaner Arbeit sich für einen Schwatz an den Tisch gesellt. Die zwei Holländer müssen wissen, worauf Gäste Wert legen, übernachten die beiden doch rund 80 Tage im Jahr in Hotelbetten in der Schweiz.
Die Hotels seien zum Teil veraltet,
Burg und Janzen von Holland in die Schweiz und bleiben von Berufs wegen jeweils zirka zehn Tage hier. Ihr Aufenthalt führt die Geschäftsführer von «DVD Plus Card», die unter anderem für die Tourismusbranche im In- und Ausland Werbe-Videos drehen, nicht nur durch die ganze Schweiz, sondern auch in die Nachbarländer. Und die beiden sind sich einig: «Der gebotene Service in Deutschland und Frankreich kann mit der Gastfreundschaft in der Schweiz nicht mithalten.» Auch ihrem Heimatland vergeben sie schlechtere Noten. Dies, da es in den Niederlanden vorwiegend grosse Hotels und Ketten gäbe, aber nur wenige Familienbetriebe. Da die Geschäftsführer zur Erstel-
lung ihrer Filme auf schönes Wetter angewiesen sind, ist ihnen Flexibilität seitens der Gastgeber wichtig. Kurzzeitige Buchungen, Verlängerung des Aufenthalts oder verspätetes Ankommen gehören bei van den Burg und Janzen praktisch zum All-
L.HUG
Bis acht Mal pro Jahr reisen van den
Kees van den Burg und Robert Janzen (v.l.) übernachten am liebsten in KMHs.
tag. Umso mehr schätzen sie es, wenn Hoteliers sie nicht kopfschüttelnd abweisen, sondern nach Lösungen suchen. «Einmal, als wir in St. Moritz waren, verschüttete eine Lawine die Strasse und wir kamen erst um 23 Uhr im Hotel an. Wir hatten noch nichts gegessen und einen Riesenhunger. Selbstverständlich war die Küche schon längst geschlossen. Doch der Gastgeber hat nach einer Lösung gesucht und uns etwas Brot und Käse aufgetischt», erinnern sich die beiden Holländer noch gut an diesen Abend. Auch wenn sie oftmals spät anreisen, etwas zu Essen hätten sie noch immer bekommen. In kleinen Hotels, in de-
Deutschsprachige Hotelportale im Test
Breite Auswahl Dank dem Internet gehören HotelPreisvergleiche immer mehr zur Tagesordnung. Gäste ziehen bei ihrer Suche nach dem geeignetsten Hotel die Portale zu Rate. Die Zeitschrift Reise & Preise hat nun die zehn wichtigsten deutschsprachigen Hotelportale getestet. Mit der Testnote «gut» schnitten bei
den herkömmlichen Hotelportalen Hotels.com, Booking.com und HRS am besten ab. Hotels.com ist laut dem Test «bei Preisen und Angebotsbandbreite das beste getestete Portal». Bei Booking.com wurde die gut strukturierte Website gelobt und HRS sei insbesondere geeignet für Geschäfts- und Städtereisen.
Bei den Suchmaschinen schnitt das
Vergleichsportal Trivago mit der Note «sehr gut» ab. Bei den Testbuchungen fand Trivago wie kein anderes Portal die günstigsten Preise und lieferte zudem hilfreiche Zusatzinformationen. Die Suchma-
Die Qual der Wahl: Hotelportale bieten Unterstützung bei der Hotelsuche.
schinen Bettenjagd.de und Hotelcombines klassierten sich mit dem Fazit «gut» hinter Trivago. Bei den Presivergleichen wurden
Preisunterschiede bis 50 Prozent festgestellt. Eine Garantie, das geeignetste Hotel zu finden, gibt es nicht. Beim Test wurden die Preise für zehn Hotels weltweit verglichen, die möglichst bei allen Anbietern zu lh finden waren.
das Frühstük dafür habe sich in den letzten zehn Jahren positiv gewandelt. Die beiden Holländer begrüssen die grosse Auswahl an Speisen und Getränken und die freie Wahl, die ein Frühstücksbuffet den Gästen ermöglicht. Bei der Essenswahl achten die beiden Geschäftsführer von «DVD Plus Card» auf regionale Produkte und Spezialitäten aus der Schweiz. Auch die lokalen Weine trinken die beiden bei ihren zahlreichen Reisen in die Schweiz und nehmen auch diese Erinnerung mit nach Hause: «Nur schade, dass keine Schweizer Weine nach Holland exportiert werden», bedauert Kees van den Burg. «Aber die Schweizer trinken die Weine wohl lieber selber.»
nen sie zu den Stammgästen zählen, sei ihnen auch schon der Schlüssel hinterlegt worden. «Das Hotel war wegen Betriebsferien geschlossen und es war niemand vor Ort. Trotzdem durften wir in einem der Zimmer übernachten.»
En bref
Nebst Flexibilität und Herzlichkeit sind die Geschäftsführer auf ihrer Reise auf einen Internetanschluss angewiesen. Ein Wunsch, der in der Schweiz meist erfüllt werde. Hatte ein Betrieb mal keinen Anschluss im Zimmer, oder funktionierte dieser nicht, hätten sie auch schon den privaten Internetanschluss des Hoteliers benützen dürfen.
Le quotidien hôtelier est rendu plus difficile en raison du peu de réactions et d’une certaine cécité concernant l’établissement. Deux habitués de la Suisse, les Hollandais Kees van den Burg et Robert Janzen, parlent de leurs expériences dans les PMH et félicitent les hôteliers pour leur cordialité et leur flexibilité. Seul point de leur critique: souvent, les investissements manquent.
Baustart in Andermatt am 3. Mai 2010
Bagger kommen Kommenden Montag beginnt in Andermatt der Bau des Luxusresorts von Samih Sawiris mit dem Hotel Chedi und dem 18-Loch-Golfplatz. Bereits in der Wintersaison 2013/2014 soll das Flaggschiff der Anlage, das Hotel Chedi, seinen Betrieb aufnehmen. Auch der Golfplatz soll dann, mit dem noch nicht bewilligten Sportcenter, fertiggestellt sein. Baubewilligungen liegen auch für das Podium, das als Träger der Mehrfamilienhäuser und als Parking dient, vor. Der ägyptische Investor will in der
Bausaison 2010 insgesamt 60 Millionen Franken ins Resort Andermatt Swiss Alps investieren – eine geplante Kapitalerhöhung ist aufgrund von Marktturbulenzen jedoch auf Eis gelegt. In Andermatt wartet man seit Monaten darauf, dass die Bauarbeiten am Grossprojekt endlich losgehen. Zu den Bauarbeiten kommen aber auch Altlastsanierungen dazu: Auf dem ehemaligen Waf-
Flaggschiff: das Hotel Chedi.
fenplatz, den die Armee jahrzehntelang als Schiessplatz nutzte, sind die Bauarbeiter auf verseuchten Boden gestossen. Die Mehrkosten belaufen sich auf rund eine halbe Million, wie Sawiris bei der Präsentation des Bauplans von letzter Woche erklärte. Hierzu laufen Verhandlungen mit dem Bund. Für die Baustellenzufahrt wird eine Unterführung unter der Gotthardstrasse realisiert. Ein Tropfensystem soll dafür sorgen, dass der übrige Verkehr durch die enge Schöllenenschlucht nicht lh zu stark behindert wird.
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CHECK IN Hotelpreise Europa
In Grossstädten stark gestiegen In vielen europäischen Grossstädten liegen die Hotelpreise im April durchschnittlich um zwölf Prozent über dem MärzNiveau. Vor allem in Südeuropa haben sich laut dem Hotelpreisindex des Preisvergleichsportal Trivago die Übernachtungspreise deutlich verteuert. Im Schnitt kostete eine Hotelübernachtung in den 50 untersuchten Städten umgerechnet 165 Franken. Im März lagen die Werte noch durchschnittlich sieben Prozent unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. www.trivago.de
Hotel Alexander und Gerbi
Neues Wellness- Angebot Die Gastgeber im Hotel Alexander und Gerbi in Weggis, die Familien Hasler, haben ihr Wellness-Angebot um zwei neue, private Wellness-Suiten erweitert, welche für zwei bis sechs Personen buchbar sind. Zudem wurde das Restaurant im Hotel Alexander einer Totalrenovation unterzogen und die Zimmer und Appartements im Hotel Gerbi neu möbliert. An einem Tag der offenen Tür stellten die Familien Hasler ihr neues Angebot der Bevölkerung vor. www.alexander-gerbi.ch
Wirtschaftskrise
Hotels in Kroatien mit Problemen
Die Hotels an der kroatischen Adria leiden unter der Wirtschaftskrise und unter einer relativ kurzen Saison. Das Fehlen staatlicher Tourismusförderungen und eine ausgeprägte Bürokratie werden für die angespannte Lage verantwortlich gemacht. Wie Tourismus-Experten an einem Tourismus-Symposium in Dubrovnik erklärten, sei in den kommenden Jahren nicht mit einer Entspannung der Situation zu rechnen. Dies, da die staatlichen Kassen in Kroatien leer seien. Der Anteil der Hotels am kroatischen Tourismussektor beträgt rund 12 Prozent.
Familienhotels im Test
Zwei Betriebe aus der Schweiz dabei Der Hotelpreisvergleich Trivago hat aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Top 10 der Familienhotels gewählt. Darunter befinden sich auch zwei Betriebe aus der Schweiz: Das Parkhotel Delta in Ascona (Foto) und das Waldhaus Flims. www.trivago.de
Hotellerie
29. April 2010 Nr. 17
Die beiden Holländer kennen die Schweiz gut – und insbesondere die Familienbetriebe
Gute Noten für KMH Mangelnde Rückmeldungen und eine gewisse Betriebsblindheit erschweren den Hotelier-Alltag. Zwei häufige Gäste in der Schweiz sprechen über ihre Erfahrungen in den KMHs.
Ob zum Stichwort Freundlichkeit
Luzia Hug
oder Flexibilität, Service oder Sauberkeit, Kees van den Burg und Robert Janzen schwärmen in den höchsten Tönen von den Schweizer KMHs. Einen negativen Kritikpunkt können sie sich aber nicht verkneifen: Die Hotellerie sei zu alt und investiere zu wenig. «Es geht nicht darum, eine Sauna zu haben. Auch wenn sich die Dusche nicht im Zimmer befindet, ist das kein Problem. Doch dann sollte man nicht 140 Franken pro Nacht verlangen.» Dies sei kein Vorwurf an die Hoteliers. Eher ein Bedauern, dass die vorangehende Generation, die in den 50er- und 60er-Jahren das Geld gehabt hätte, nicht investierte.
Wenn Kees van den Burg und Robert Janzen in die Schweiz reisen, dann übernachten sie mit Vorliebe in den kleineren und mittleren Hotels (KMH). Dort, wo das Ambiente familiär und der Service persönlich sind. Dort, wo der Gastgeber nach getaner Arbeit sich für einen Schwatz an den Tisch gesellt. Die zwei Holländer müssen wissen, worauf Gäste Wert legen, übernachten die beiden doch rund 80 Tage im Jahr in Hotelbetten in der Schweiz.
Die Hotels seien zum Teil veraltet,
Burg und Janzen von Holland in die Schweiz und bleiben von Berufs wegen jeweils zirka zehn Tage hier. Ihr Aufenthalt führt die Geschäftsführer von «DVD Plus Card», die unter anderem für die Tourismusbranche im In- und Ausland Werbe-Videos drehen, nicht nur durch die ganze Schweiz, sondern auch in die Nachbarländer. Und die beiden sind sich einig: «Der gebotene Service in Deutschland und Frankreich kann mit der Gastfreundschaft in der Schweiz nicht mithalten.» Auch ihrem Heimatland vergeben sie schlechtere Noten. Dies, da es in den Niederlanden vorwiegend grosse Hotels und Ketten gäbe, aber nur wenige Familienbetriebe. Da die Geschäftsführer zur Erstel-
lung ihrer Filme auf schönes Wetter angewiesen sind, ist ihnen Flexibilität seitens der Gastgeber wichtig. Kurzzeitige Buchungen, Verlängerung des Aufenthalts oder verspätetes Ankommen gehören bei van den Burg und Janzen praktisch zum All-
L.HUG
Bis acht Mal pro Jahr reisen van den
Kees van den Burg und Robert Janzen (v.l.) übernachten am liebsten in KMHs.
tag. Umso mehr schätzen sie es, wenn Hoteliers sie nicht kopfschüttelnd abweisen, sondern nach Lösungen suchen. «Einmal, als wir in St. Moritz waren, verschüttete eine Lawine die Strasse und wir kamen erst um 23 Uhr im Hotel an. Wir hatten noch nichts gegessen und einen Riesenhunger. Selbstverständlich war die Küche schon längst geschlossen. Doch der Gastgeber hat nach einer Lösung gesucht und uns etwas Brot und Käse aufgetischt», erinnern sich die beiden Holländer noch gut an diesen Abend. Auch wenn sie oftmals spät anreisen, etwas zu Essen hätten sie noch immer bekommen. In kleinen Hotels, in de-
Deutschsprachige Hotelportale im Test
das Frühstük dafür habe sich in den letzten zehn Jahren positiv gewandelt. Die beiden Holländer begrüssen die grosse Auswahl an Speisen und Getränken und die freie Wahl, die ein Frühstücksbuffet den Gästen ermöglicht. Bei der Essenswahl achten die beiden Geschäftsführer von «DVD Plus Card» auf regionale Produkte und Spezialitäten aus der Schweiz. Auch die lokalen Weine trinken die beiden bei ihren zahlreichen Reisen in die Schweiz und nehmen auch diese Erinnerung mit nach Hause: «Nur schade, dass keine Schweizer Weine nach Holland exportiert werden», bedauert Kees van den Burg. «Aber die Schweizer trinken die Weine wohl lieber selber.»
nen sie zu den Stammgästen zählen, sei ihnen auch schon der Schlüssel hinterlegt worden. «Das Hotel war wegen Betriebsferien geschlossen und es war niemand vor Ort. Trotzdem durften wir in einem der Zimmer übernachten.»
En bref
Nebst Flexibilität und Herzlichkeit sind die Geschäftsführer auf ihrer Reise auf einen Internetanschluss angewiesen. Ein Wunsch, der in der Schweiz meist erfüllt werde. Hatte ein Betrieb mal keinen Anschluss im Zimmer, oder funktionierte dieser nicht, hätten sie auch schon den privaten Internetanschluss des Hoteliers benützen dürfen.
Le quotidien hôtelier est rendu plus difficile en raison du peu de réactions et d’une certaine cécité concernant l’établissement. Deux habitués de la Suisse, les Hollandais Kees van den Burg et Robert Janzen, parlent de leurs expériences dans les PMH et félicitent les hôteliers pour leur cordialité et leur flexibilité. Seul point de leur critique: souvent, les investissements manquent.
Baustart in Andermatt am 3. Mai 2010
Breite Auswahl
Bagger kommen
Dank dem Internet gehören HotelPreisvergleiche immer mehr zur Tagesordnung. Gäste ziehen bei ihrer Suche nach dem geeignetsten Hotel die Portale zu Rate. Die Zeitschrift Reise & Preise hat nun die zehn wichtigsten deutschsprachigen Hotelportale getestet.
Kommenden Montag beginnt in Andermatt der Bau des Luxusresorts von Samih Sawiris mit dem Hotel Chedi und dem 18-Loch-Golfplatz. Bereits in der Wintersaison 2013/2014 soll das Flaggschiff der Anlage, das Hotel Chedi, seinen Betrieb aufnehmen. Auch der Golfplatz soll dann, mit dem noch nicht bewilligten Sportcenter, fertiggestellt sein. Baubewilligungen liegen auch für das Podium, das als Träger der Mehrfamilienhäuser und als Parking dient, vor.
Mit der Testnote «gut» schnitten bei den herkömmlichen Hotelportalen Hotels.com, Booking.com und HRS am besten ab. Hotels.com ist laut dem Test «bei Preisen und Angebotsbandbreite das beste getestete Portal». Bei Booking.com wurde die gut strukturierte Website gelobt und HRS sei insbesondere geeignet für Geschäfts- und Städtereisen. Bei den Suchmaschinen schnitt das
Vergleichsportal Trivago mit der Note «sehr gut» ab. Bei den Testbuchungen fand Trivago wie kein anderes Portal die günstigsten Preise und lieferte zudem hilfreiche Zusatzinformationen. Die Suchmaschinen Bettenjagd.de und Hotel-
Die Qual der Wahl: Hotelportale bieten Unterstützung bei der Hotelsuche.
combines klassierten sich mit dem Fazit «gut» hinter Trivago. Bei den Presivergleichen wurden
Preisunterschiede bis 50 Prozent festgestellt. Eine Garantie, das geeignetste Hotel zu finden, gibt es nicht. Beim Test wurden die Preise für zehn Hotels weltweit verglichen, die möglichst bei allen Anbietern zu lh finden waren.
Der ägyptische Investor will in der
Bausaison 2010 insgesamt 60 Millionen Franken ins Resort Andermatt Swiss Alps investieren – eine geplante Kapitalerhöhung ist aufgrund von Marktturbulenzen jedoch auf Eis gelegt. In Andermatt wartet man seit Monaten darauf, dass die Bauarbeiten am Grossprojekt endlich losgehen. Zu den Bauarbeiten kommen aber auch Altlastsanierungen dazu: Auf dem ehemaligen Waffenplatz, den die Armee jahrzehnte-
Flaggschiff des Luxusresorts in Andermatt: das Hotel Chedi.
lang als Schiessplatz nutzte, sind die Bauarbeiter auf verseuchten Boden gestossen. Die Mehrkosten belaufen sich auf rund eine halbe Million, wie Sawiris bei der Präsentation des Bauplans von letzter Woche erklärte. Hierzu laufen Verhandlungen mit dem Bund. Für die Baustellenzufahrt wird eine Unterführung unter der Gotthardstrasse realisiert. Ein Tropfensystem soll dafür sorgen, dass der übrige Verkehr durch die enge Schöllenenschlucht nicht lh zu stark behindert wird.
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CHECK IN Hotelpreise Europa
In Grossstädten stark gestiegen In vielen europäischen Grossstädten liegen die Hotelpreise im April durchschnittlich um zwölf Prozent über dem MärzNiveau. Vor allem in Südeuropa haben sich laut dem Hotelpreisindex des Preisvergleichsportal Trivago die Übernachtungspreise deutlich verteuert. Im Schnitt kostete eine Hotelübernachtung in den 50 untersuchten Städten umgerechnet 165 Franken. Im März lagen die Werte noch durchschnittlich sieben Prozent unter dem Vergleichswert aus dem Vorjahr. www.trivago.de
Hotel Alexander und Gerbi
Neues Wellness- Angebot Die Gastgeber im Hotel Alexander und Gerbi in Weggis, die Familien Hasler, haben ihr Wellness-Angebot um zwei neue, private Wellness-Suiten erweitert, welche für zwei bis sechs Personen buchbar sind. Zudem wurde das Restaurant im Hotel Alexander einer Totalrenovation unterzogen und die Zimmer und Appartements im Hotel Gerbi neu möbliert. An einem Tag der offenen Tür stellten die Familien Hasler ihr neues Angebot der Bevölkerung vor. www.alexander-gerbi.ch
Wirtschaftskrise
Hotels in Kroatien mit Problemen
Die Hotels an der kroatischen Adria leiden unter der Wirtschaftskrise und unter einer relativ kurzen Saison. Das Fehlen staatlicher Tourismusförderungen und eine ausgeprägte Bürokratie werden für die angespannte Lage verantwortlich gemacht. Wie Tourismus-Experten an einem Tourismus-Symposium in Dubrovnik erklärten, sei in den kommenden Jahren nicht mit einer Entspannung der Situation zu rechnen. Dies, da die staatlichen Kassen in Kroatien leer seien. Der Anteil der Hotels am kroatischen Tourismussektor beträgt rund 12 Prozent.
Familienhotels im Test
Zwei Betriebe aus der Schweiz dabei Der Hotelpreisvergleich Trivago hat aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Top 10 der Familienhotels gewählt. Darunter befinden sich auch zwei Betriebe aus der Schweiz: Das Parkhotel Delta in Ascona (Foto) und das Waldhaus Flims. www.trivago.de
Tourismus
29. April 2010 Nr. 17
Reka Generalversammlung 2010 in Zürich: Werner Bernet kündigt Rücktritt an
CHECK IN
Der Countdown läuft
BnB wachsen weiter
Mehr Schweizer weniger lang da Seit 15 Jahren gibt es Bed & Breakfast (BnB) in der Schweiz. Laut eigenem Bekunden eine Erfolgsgeschichte. Immerhin, im «Krisenjahr» 2009 haben die BnB 10,5 Prozent Logiernächte dazugewonnen. Ähnlich wie die Jugendherbergen und die Ferienwohnungsanbieter haben sie von den kleineren Budgets der Gäste profitiert. Insgesamt sinken bei den BnB jedoch die Logiernächte ausländischer Gäste, abgesehen von den Deutschen. Zugelegt haben die Schweizer, deren Aufenthaltsdauer aber gesunken ist. Zugenommen hat auch die Anzahl Gastgeber: Waren es vor 15 Jahren noch 49, sind es heute rund 900.
Einmal mehr war die Generalversammlung der Reka geprägt von guten Nachrichten. Doch es gab auch Wermutstropfen. Matthias Nold
In der Tat wird mit dem Weggang Werner Bernets nicht nur der Reka einiges Tourismus-Know-how verloren gehen. Bereits dieses Jahr brach im geschäftsleitenden Ausschuss der Reka einiges touristisches Wissen weg (siehe Kasten). Ansonsten gab es auch an der diesjährigen Generalversammlung (GV) vor allem Gutes zu berichten: Zwar sind die Logiernächte der Reka leicht gesunken (2008: 1,374 Mio; 2009: 1,328 Mio), doch wachsen die RekaCheck-Umsätze ungebremst weiter. Auch die Logiernächte schlagen nicht wirklich zu Buche, denn die Mieterträge aus Feriendörfern und Miethäusern sind 2009 wiederum leicht gestiegen. Kurz gesagt, die Reka ist nach wie vor ein Erfolgsmodell. So sehr, dass die Zürcher Regierungsratspräsidentin Regine Aeppli der Reisekasse ein Feriendorf in der Umgebung von Zürich antrug. Zürich sei ein weisser Fleck auf der Reka-Landkarte, und wer in den Bergen wohne, wolle vielleicht gerne
Logiernächte-Statistik
Camping legt zu, Jugis verlieren leicht ZVG
Die schlechte Nachricht vorne weg: Werner Bernet, langjähriger Direktor, tritt auf die nächste Generalversammlung der Schweizer Reisekasse (Reka) zurück. Er nimmt seinen Anspruch auf Frühpensionierung wahr, will sich allerdings nicht ganz aus dem Berufsleben zurückziehen. «Es gibt da noch das eine oder andere Mandat, das mich interessiert; ich bin offen für spannende, neue Herausforderungen», sagt Bernet. Reka-Präsident Peter Hasler meinte während der Generalversammlung denn auch, er sei froh, dass Bernet signalisiert habe, für gewisse Projekte auch der Reka noch zur Verfügung zu stehen, «so geht das Know-how nicht ganz verloren».
Regine Aeppli während ihrer stark beachteten Rede. Am Vorstandstisch hören Präsident Peter Hasler, Direktor Werner Bernet, Vizepräsidentin Colette Nova und Vizepräsident Hanspeter Weishaupt (v.l.) interessiert und amüsiert zu.
einmal Ferien im Flachland machen. «Ich sichere Ihnen jede Unterstützung des Regierungsrates zu», meinte Aeppli, «...solange sie nichts kostet», fügte sie mit Blick auf die Zürcher Sparpolitik an. Sie erntete einiges Lachen und grossen Applaus für ihre gelungene Grussbotschaft. Schade, dass Aeppli nicht bis zum
Schluss der GV bleiben konnte. Unter dem Traktandum «Varia» trat der Sörenberger Gemeindeammann Hans Lipp aufs Podium: «Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen zu danken, dass sie sich für Sörenberg als Standort entschieden haben. Wir sind froh, dass die Hapimag-Anlage im Dorf nun von der Reka weiter betreut wird!» Lipp überreichte zur echten Überraschung der Reka-Verantwortlichen Werner Bernet die Baubewilligungen für die verschiedenen Um- und Neubauten. Sörenberg, der Kanton Luzern und die Bergbahnen des Ortes haben insgesamt 3,5 Millionen Franken für die Sanierung des Feriendorfes durch
Schweiz Direkt mit neuer Segmentierung
Neue Reka-Tour Pünktlich zum 13.
Schweizer Ferientag in Flims erscheint die neue Broschüre von Schweiz Direkt. Auf den ersten Die neue Broschüre. Blick hat sich wenig getan: Immer noch bewerben sich rund 300 Betriebe um die Gunst der Gäste; in etwa die selben wie in der letzten Auflage. Schaut man ein wenig genauer hin,
fallen jedoch gewichtige Neuerungen auf. Vor Kurzem hat Schweiz Direkt ihren Internet-Auftritt überarbeitet. Hier zeigt sich bereits auf der Einstiegsseite, was im Führer
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weiter gezogen wird: Die Hotels sind neu nach Segmenten unterteilt: «Gasthof, Erlebnis-/Ferienhotel, City- und/oder Businesshotel, Hotel für unterwegs und Berggasthaus/ -hotel. Diese sehr einfache Form der Segmentierung bietet erstaunlich viel Orientierungshilfe. Zudem bietet Schweiz Direkt neu ge-
meinsam mit der Reka individuelle Rundreisen an. «Schweiz Reisen mit Reka-Card» heisst das Angebot: Der Gast stellt seine Reise nach Vorschlägen selbst zusammen, lädt den Gesamtbetrag mit 2 Prozent Vergünstigung auf eine Reka-Card, zahlt direkt im Hotel oder am Ausflugsort mit seiner Karte und profitiert zusätzlich von speziellen RekaCard-Vergünstigungen. Für Hotels wie für Restaurants ein Grund mehr, mn Reka-Cards zu akzeptieren. www.schweizdirekt.ch
die Reka zur Verfügung gestellt – à fonds perdu. Während Sörenberg im Dezember
bereits eröffnet werden soll, steht im anderen Projekt der Reka, Blatten/Belalp, noch eine Abstimmung an. Nächsten November fällt der Entscheid der Stimmbürger, ob das Projekt mit sieben Millionen Franken unterstützt werden soll.
«Die Reka macht gegenwärtig grössere Schritte und Sprünge», ist sich auch Werner Bernet bewusst. «Aber ich kann Ihnen versichern, wir verlieren nie, nie die Bodenhaftung», stellte er ebenso klar. www.reka.ch
En français Résume page 23
Grosser touristischer Know-how-Verlust Der geschäftsleitende Ausschuss (GLA) der Reka verliert dieses Jahr einiges touristisches Knowhow. Ausser Jürg Schmid, ehemaliger Direktor von Schweiz Tourismus, ist auch der ehemalige Direktor von GastroSuisse, Florian Hew (Foto), ausgeschieden. «Florian Hew war ein wertvolles Mitglied des GLA»,
betont Reka-Direktor Werner Bernet, «er hatte eine grosse Tourismus-Kompetenz». Auch Peter Lehmann, Vertreter der SBB im GLA, ist zurückgetreten. Lehmann war stark beteiligt an der Umsetzung von Reka-Rail. Ausgeschieden ist auch Peter Keller als Vertreter von Coop. Neu im GLA ist unter anderem Antoine Micheloud, Vorstandsmitglied der Seilbahnen Schweiz. GastroSuisse Zentralpräsident Klaus Künzli wurde in die Verwaltung gewählt. mn
13. Schweizer Ferientag: 5. Mai in Flims
Sommer erfinden Einst war die Schweiz die Destina-
tion für Sommerferien in Europa. Nun will man die Gäste wieder vom Mittelmeer weglocken und den Sommer neu erfinden. «Re-Invent Summer» heisst denn auch das Motto des diesjährigen 13. Schweizer Ferientages in Flims. Es knüpft an eine Studie des Gottlieb Duttweiler Institutes mit fast gleichem Titel, die Instituts-CEO David Bosshart am Ferientag vorstellt.
Traute sich letztes Jahr Peter Kurer
kurz vor seinem Abgang bei der UBS noch auf die Bühne, sprach Evelyne Widmer-Schlumpf und eckte Peter Long mit seinem Werbespot für TUI etwas an, traut sich dieses Mal wenig Prominenz auf die Bühne.
nach «Innovation» und neuen Konzepten im Tourismus ideale Rednerin gewesen. Nicht zuletzt, um auch ihrerseits der Branche Red und Antwort zu stehen. Immerhin: JeanClaude Biver, seines Zeichens einer der Uhrenmacher und vor allem Uhren-Manager schlechthin, wird ein Keynote-Referat halten. Und vielleicht, vielleicht wird ja nach all den journalistischen Spekulationen Jürg Schmids Nachfolger tatsächlich bekanntgegeben. mn
Bundesrätin Doris Leuthard war zwar
schon am 11. Ferientag anwesend, wäre aber ob ihrer steten Forderung
Das Hotel Waldhaus in Flims: Hier findet der 13. Schweizer Ferientag statt.
Auch die Schweizer Jugendherbergen haben das schwierigere Umfeld im letzten Jahr zu spüren bekommen. Die Logiernächte sanken 2009 um 3,3 Prozent. Besser ging es den Campingplätzen, wie das Bundesamt für Statistik mitteilt. Hier stiegen die Logiernächte um 9,4 Prozent. Auch wenn in den beiden Übernachtungsformen der Anteil inländischer Gäste rund 50 Prozent ausmacht, gibt es doch starke Unterschiede. Während bei den Campingplätzen die Logiernächte aus dem In- wie aus dem Ausland deutlich zugenommen haben, ging bei den Jugendherbergen die ausländische Nachfrage stark zurück (–10%), während die inländische stieg (+2,1%). www.bfs.admin.ch www.youthhostel.ch
Graubünden
Bergell passt Strategie an
Im Bergell haben kürzlich fünf Gemeinden zur Gemeinde Bregaglia fusioniert, darunter auch Soglio (Foto). Das hat auch Einfluss auf die Tourismus-Strategie: Neu heisst die Destination Bergell überall «Bregaglia» und setzt auf den Zusatz «Engadin». Maloja gehöre aus politischer Sicht zum Bergell, aus touristischer jedoch zum Engadin, heisst es in einer Medienmitteilung. Mit dem Namenszusatz will man von der Bekanntheit des Engadins profitieren. Zudem gleicht Bregaglia sein Logo jenem Graubündens an. wwwbregaglia.ch
Zürich Tourismus
Gratis-Führungen zum Geburtstag Nachdem Zürich Touristen, die wegen des isländischen Vulkanausbruchs in der Stadt gestrandet waren, gratis Stadtführungen angeboten hat, soll es im Juni zum 125jährigen Bestehen von Zürich Tourismus auch unentgeltliche Führungen für Einheimische geben – damit diese ihre Stadt neu und besser kennenlernen, wie die Gratis-Zeitung 20 Minuten berichtet.
Wein
29. April 2010 Nr. 17
Christian Vessaz, Winzer und Önologe des Cru de l’Hôpital in Môtier
SZENE
Der aufgehende Stern
Freiburger Staatsweine
Ausserordentlicher Jahrgang Jedermann weiss, dass der 2009er-Jahrgang von ausserordentlichen klimatischen Bedingungen profitiert hat und dass die Weine des Staates Freiburg keine Ausnahme bilden. In den Weinbergen, welche der Kanton im Waadtland besitzt, hat die Lese des Jahres 2009 922 Hektoliter weissen Faverges, 132 Liter weissen Ogoz und 384 roten Faverges ergeben. Die ermittelten Oechsle-Grade waren ausserordentlich hoch. Die Gutedel (Chasselas) sind fruchtig mit langem Abgang. Die Roten – die noch nicht in Flaschen abgefüllt wurden – sind komplex und ausgeglichen. Heuer wartet man etwas ungeduldig auf die «Cuvée du patrimoine», eine Assemblage von sieben Rebsorten. Selbiges wird im Wistenlach (Vully) festgestellt, wo der Staat Freiburg 2,2 Hektaren Weinberge besitzt und zudem Pächter ist von 3,3 Hektaren des Weinberges und der Kellereien des Château de Mur. Bei den Weissen hebt sich der Gutedel durch fruchtige Aromen hervor, welche typisch für das Terroir sind. Bei den Roten findet man logischerweise intensive Aromen.
Er entspringt einer ehrgeizigen Generation. Christian Vessaz ist in Changins ausgebildet worden und voller neuer Ideen: genau, was ein aufgehender Stern benötigt.
André Winckler
Er leitet die Geschicke des Cru de l’Hôpital in Môtier, im Freiburger Wistenlach (Vully) und gehört zu den jungen Ambitionierten, die sich vor nichts fürchten: Christian Vessaz ist der Sohn eines Winzers aus dem Waadtländer Gebiet Vully, der sich nach dem Gymnasium für eine Ausbildung zum Önologen entschied. Als er im Jahr 2002 den Job als Leiter des Cru de l’Hôpital übernahm, als Nachfolger von Jean-Louis Bôle, einer Grösse der Gegend, war er erst 22 Jahre alt. «Es war eine Herausforderung für mich und für die Besitzerin, die Burgergemeinde von Murten. Sie hat mir vertraut und mich arbeiten lassen. Damals verkaufte sich der Gutedel (Chasselas) eher schlecht als recht. Die Sorte wurde auf 70 Prozent der Rebfläche angebaut», erklärt der junge Winzer.
Eines der Vorbilder von Christian
Vessaz ist «der Magier des Féchy», Raymond Paccot. Im Gespräch verbirgt Vessaz seine Bewunderung für Paccot nicht und gibt unumwunden zu: «Wenn ich den Le Berz verkoste, sag ich mir, dass noch viel zu tun bleibt …». Dabei sind seine weissen Crus de l’Hôpital wirklich ausge-
Sizilianische Weine A. WINCKLER
Die Herausforderung war wirklich gross, doch Christian Vessaz hat sich ihr mit Erfolg gestellt. Heute stellt der Gutedel noch 35 Prozent der Anbaufläche dar und wird fast schneller verkauft als er gekeltert wird. Hauptursache für die grosse Nachfrage ist die Qualität des Weines.
zeichnet. Vessaz sucht ständig die Mineralität, das Terroir. Sein Perfektionismus wird richtigerweise belohnt: Die Kunden lieben seine Weine. Die Palette des Cru de l’Hôpital be-
steht vor allem aus Weissweinen: vom Gutedel zum Sauvignon blanc über den Grauburgunder bis hin zum Chardonnay. Flaggschiff der Produktion ist der Traminer. Er hat am Mont Vully einen für ihn idealen Boden gefunden. Nach mehreren
gültige Assemblage findet knapp vor der Flaschenabfüllung statt und führt zu einem ausserordentlichen Ergebnis. Sie ist kräftig, doch nicht zu sehr, und die unvergleichliche Finesse wird vor allem durch eine wunderbare Harmonie charakterisiert. Bei der Degustation beweist der 2007er ein schönes Alterungspotenzial. Es ist deshalb nicht erstaunlich, dass man die «Réserve des Bourgeois» schon auf den Weinkarten einiger ausgesuchter Lokale findet. Ein guter Wein kann sich nicht verleugnen. aw
Goldmedaillen ist der bemerkenswerte Wein letztes Jahr in die «Mémoire des Vins Suisses» aufgenommen worden, deren Ziel es ist, das Alterungspotenzial der Schweizer Weine zu verfolgen. Neben dem Prestige dieser Aner-
kennung, von dem übrigens die gesamte Region profitiert, begrüsst Vessaz vor allem den zusätzlichen Werbeeffekt für die Produkte der Region: «Ich glaube, dass es vor allem eine Anerkennung des Terroirs und der Arbeit unseres Berufsstandes ist. Ich bin ziemlich stolz, gewissermassen der Botschafter des Vully zu sein.» Christian Vessaz will sich aber nicht
auf den Lorbeeren ausruhen. Aus Leidenschaft für seinen Beruf will er sich stets verbessern und hat schon neue Herausforderungen in Aussicht. Letztes Jahr, nach dem Besuch eines Kurses bei einem französischen Meister seines Fachs, hat er sich der Biodynamik verschrieben: «Ich bin noch in einer Ausbildungsphase. Ich habe nach biodynamischen Grundsätzen erst einen kleinen Teil der Rebfläche bearbeitet, um das agronomische Verhal-
ten zu studieren. Meine Zielsetzung für unsere Weine ist noch mehr Mineralität und natürlich der Respekt vor der Natur.» Mit Christian Vessaz steht man ge-
wissermassen vor einem mystischen Streben nach Qualität. Er ist sozusagen ein «Traubenflüsterer». Der junge Winzer und Önologe weiss, dass es nichts nützt, nach dem Weinberg gute Arbeit zu leisten, wenn vorgängig keine Qualitätsarbeit verrichtet wurde. Deshalb sieht man ihn oft im Weinberg. «Ich arbeite viel bei den Reben, um dann weniger im Keller zu machen. Ich benutze praktisch kaum mehr das Refraktometer. Ich verkoste einfach die Trauben, bis ich mit ihren Aromen zufrieden bin. Meines Erachtens ist der Zuckergehalt sowieso nicht wesentlich. Es geht darum, ein gutes Gleichgewicht zu finden», unterstreicht der Winzer, der nichts mehr hasst, als «Winemaker» genannt zu werden. «Nicht wir machen den Wein, sondern die Natur. Wir begleiten ihn nur …»
En français Page 17
Tag der offenen Weinkeller
Wein aus Österreich
Zum ersten Mal alle
Neue Spargel-Ideen
Über 190 Weinproduzenten aus der
Bei Österreich Wein Marketing ist
ganzen Deutschschweiz laden am kommenden Samstag zum «Tag der offenen Weinkeller». Zum ersten Mal nehmen sämtliche Weinbaukantone der Deutschschweiz an diesem Anlass teil. Zum ersten Mal dabei sind Basel-Landschaft, Luzern, Schwyz, St. Gallen und Graubünden. Auch
Ein reiches Sortiment
Christian Vessaz: der Wein-Magier vom Mont Vully.
Die «Réserve des Bourgeois» im Pantheon Trotz seiner unersättlichen Neugier hat es Christian Vessaz vermocht, Prioritäten zu setzen. «Ich will nicht nur auf Diversität setzen, sondern mich auf Bewährtes konzentrieren», sagt der Önologe. Auch wenn der gute Ruf des Hauses auf den Weissen fusst, müssen sich die Roten deshalb im Vergleich nicht schämen. Die «Réserve des Bourgeois» ist eine bemerkenswerte Assemblage von Blauburgunder (50%), Gamaret (30%), Garanoir (10%) und Diolinoir (10%). Sie altert elf Monate im Eichenfass. Die end-
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wenn es kurzfristig ist und am arbeitsfreien Samstag, 1. Mai, viele Restaurants von Gästen überflutet werden: Wer kann, sollte die Zimmerstunden nützen, das eine oder andere Weingut in der Region zu besuchen. Weinkarte und Gäste mn dürften es einem danken. www.offeneweinkeller.ch
vor Kurzem eine neue Broschüre rund um Spargeln und Wein erschienen. Darin finden sich vor allem Tipps dazu, welche (österreichischen) Weine am besten zu Spargeln passen. Doch es gibt auch einiges mehr zu erfahren: Es empfehle sich, trockene, körperreiche
Weissweine mit nicht zu viel Alkohol und «äusserst eleganter Säure» zu Spargeln zu servieren: «Neutralere Buketts sind unbedingt zu bevorzugen.» In der Gratis-Broschüre finden sich zudem interessante Rezepte mit Weinempfehlungen. mn www.weinausoesterreich.at/spargelwein/spargelwein_broschuere2010.pdf
Sizilien war im Jahre 2007 Ehrengast der Arvinis und seither jedes Jahr in Morges vertreten. Dank zwei Ständen der Gesellschaft «Grands Vins de Sicile» der Familie Mendolia in La Sarraz konnten die Besucher sich heuer ein reiches Sortiment von sizilianischen Weinen zu Gemüte führen. Der Nero d’Avola ist immer noch der König unter den Rebsorten der grössten Mittelmeerinsel. Auch Zahlreiche andere Rebsorten sind auf der Insel heimisch, zum Beispiel Perricone oder Frappato.
Champagner
Botschafter gesucht Das Comité Champagne sucht den Champagner-Botschafter der Schweiz. Der Wettbewerb richte sich «an alle Fachleute, die in der Ausbildung tätig sind», schreibt das Champagner-Informationsbüro Schweiz in einer Pressemitteilung. Um teilzunehmen, muss man im Internet einige Fragen richtig beantworten und einen Lebenslauf einsenden. Die Anmeldefrist läuft noch bis 5. Juli 2010. www.ambassadeurschampagne.com
Champagner
Botschafter gesucht Der Kanton Aargau will als Weinbauregion bekannter werden. Deshalb soll an den Ortstafeln der Rebbaudörfer mit Schildern auf den heimischen Wein aufmerksam gemacht werden.
Pages en français
29 avril 2010 No 17
Paul Blumenthal, ancien chef du marketing et du transport de personnes aux CFF
«Anticiper les besoins»
GJ: Où commence le maintien des structures? P. B.: Cette question devrait être posée au plan fédéral où l’importance du tourisme pour l’économie publique est encore sous-estimée. Cela en raison de la politique mais aussi en raison de l’incapacité des spécialistes en tourisme à se présenter forts et unis. Au lieu de cela, il y a une dispersion qui dessert le tourisme.
Paul Blumenthal a marqué le tourisme de la dernière génération. Dès 1981, ce Valaisan d’origine a en effet travaillé en tant qu’économiste pour les CFF, dès 1987 comme chef du marketing et du transport de personnes. Dans cette fonction, il a participé à pratiquement toutes les décisions stratégiques du tourisme suisse. Paul Blumenthal a quitté les CFF l’année passée et son poste est revenu à l’ancien directeur de Suisse Tourisme Jürg Schmid. Marié et père de deux enfants, Paul Blumenthal assume désormais divers mandats en tant que consultant.
«Il faut plus que jamais aller chercher les clients à l’étranger» GJ: Dans quelle mesure, le tourisme intéresse-t-il les CFF et dans quelle mesure rendent-ils un service à la branche touristique? P. B.: Il s’agit d’une symbiose. Nous sommes un important fournisseur de prestations dans la chaîne de la création de valeur touristique mais nous avons aussi des intérêts pour le transport de loisir et de vacances. Dans ce réseau touristique hétérogène, chacun n’assume pas que de la responsabilité pour lui-même mais aussi pour l’ensemble de la branche. Il s’agit ainsi d’un travail d’équipe sur une large échelle. GJ: Cela, nous l’assumons difficilement. P. B.: L’hétérogénéité marque la branche et la distingue. Les intérêts particuliers en font partie mais se rencontrent dans l’intérêt du client qui est placé au centre. C’est l’une des principales évolutions des dernières décennies: il ne s’agit plus d’acquérir les clients seulement pour soi mais bien d’aller les chercher à l’étranger afin de les amener en Suisse et d’offrir une prestation à la clientèle helvétique. Cela est également intéressant sur le plan du marketing car, seuls, nous ne pouvons pas exploiter tout le potentiel. GJ: Pour quelles raisons avons-nous autant de difficultés, que ce soit avec la loi valaisanne sur le tourisme ou la création de destinations touristiques dans l’Oberland bernois? P. B.: Les processus structurels en cours sont justes, ils ne sont d’ailleurs pas nouveaux. La restructuration de l’Office national suisse du tourisme en Suisse Tourisme (ST), dans les années 1990, a elle aussi
13
Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales
tels qu’Innotour ou la Nouvelle politique régionale. Il faut toutefois veiller à ne pas préserver des structures à tout prix.
Si Paul Blumenthal est moins connu que son successeur Jürg Schmid dans les milieux touristiques, il n’en a pas moins joué un rôle très important pour le tourisme suisse. Interview.
Peter Grunder
Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève
HEBDOMADAIRE Genève
De nouveaux édicules autour de la rade
«Le tourisme est un secteur où il est primordial d’aimer les gens»
SP
GastroJournal: Quelles sont les actions que la dernière génération a mené à bien en matière de tourisme et de chemins de fer? Paul Blumenthal: Les CFF ont réussi à être pris au sérieux en tant que partenaire touristique à part entière et non seulement en tant que simple transporteur.
Gros Plan
Paul Blumenthal: «Les CFF sont un partenaire touristique à part entière.»
été accompagnée de discussions semblables jusqu’à ce que Jürg Schmid ait repris ST dans une situation difficile. En fin de compte, le professionnalisme faisait défaut et il fait toujours défaut dans les discussions structurelles en cours. GJ: Comment résoudre ce problème? P. B.: Par le professionnalisme, tel que l’a pratiqué ST ces dernières années. Alors que ST était à la traîne dans les années 1990, il se retrouve aujourd’hui en tête et parfois même en avance grâce à des personnes remarquables. Tout cela place ST dans une position de force. GJ: Le Valais voulait lui aussi asseoir sa force mais a finalement choué face au verdict des urnes. Dans les Grisons, la menace est la même, non? P. B.: En Valais, on a peut-être trop demandé à la nouvelle loi touristique. Les Grisons sauront en tirer les leçons. En Suisse, les développements nécessitent davantage de temps. Nous entrons dans une période durant laquelle les ajustements structurels interviendront probablement d’eux-mêmes. Notamment en raison des évolutions technologiques encore inconnues. Nous ne devons
«En Valais, on a peut-être trop demandé à la nouvelle loi sur le tourisme» pas comprendre le client d’aujourd’hui mais bien celui de demain. Il faut donc anticiper les besoins. Depuis toujours, nous disposons des arguments pour passer des vacances en Suisse et, en ce qui concerne la qualité, nous avons rattrapé notre retard grâce aux programmes de promotion de la qualité et aux investissements. Mais la question de savoir comment approcher les produits touristiques est d’une importance déterminante.
GJ: Les problèmes ne se situent-ils pas dans la politique et dans le financement des tâches sur place? P. B.: Les conditions cadres politiques sont surestimées dans la mesure où ce qui a été mis sur place par des professionnels et qui correspond aux besoins du marché finit par s’imposer.
«L’importance du tourisme pour l’économie est encore sous-estimée» GJ: Ne risquons-nous pas de nous retrouver en face d’une espèce de désert en matière de service étant donné que tout tend désormais vers le marketing? P. B.: Depuis un certain temps, on discute comment influencer activement la qualité, je citerais d’ailleurs à ce sujet le Label de qualité du tourisme suisse. Son importance est aujourd’hui reconnue et je suis certain que l’on finira par trouver des modèles commerciaux rentables. GJ: Des centres de congrès et de sport? P. B.: Je me bats contre le déplacement de ces domaines dans un tiroir des services publiques, un peu comme c’est le cas des chemins de fer. En fin de compte, il doit être possible de financer toute la chaîne de prestations touristiques par le tourisme. GJ: Le tourisme n’est-il pas trop exigeant en personnel et en capitaux pour la Suisse si développée? P. B.: Les coûts du travail sont réellement très élevés, mais si la prestation est correcte, les comptes sont bons. Le rôle de l’Etat peut se résumer comme suit: il y a d’une part les conditions cadres et, de l’autre, il y a les mesures directives, par exemple les aides à la création d’entreprises, ainsi que des instruments
GJ: Que faut-il faire alors? P. B.: L’essentiel est la capacité de réservation. J’en veux pour preuve l’évolution de Swissline à SDM puis à STC, cette évolution doit être poursuivie. Ce modèle commercial relie en effet les marchés et les prestataires. Or la réservation en fait partie intégrante. Un tel modèle doit être poursuivi sans relâche et développé, ce qui, dans le cas de STC, signifie que nous devons mieux intégrer les chemins de fer touristiques. GJ: Qui doit être le moteur de cette évolution? P. B.: ST doit y jouer un rôle important. Il a aussi la force pour l’assumer. Le bon produit seul ne suffit pas. Nous avons besoin d’un bon «marketing mix» dans lequel le produit, la commercialisation et la distribution occupent la place qui leur revient. Il ne s’agit pas d’intéresser le client à la Suisse car ce n’est que lorsqu’il passe sa réservation que le produit prend sa valeur. GJ: Serons-nous parmi les gagnants dans ce domaine? P. B.: Sur le plan international, nous sommes à nouveau dans le peloton de tête. Nous devons toutefois encore nous renforcer. GJ: Etes-vous confiant? P. B.: Je le suis car les choses bougent dans de nombreux domaines. Il y aura toujours des revers mais ceux-ci nous font également avancer. Cela s’applique aux débats en Valais, dans les Grisons et également chez ST où l’on assiste à un changement de génération. GJ: Quel conseil donneriez-vous à la relève? P. B.: Il faut d’abord trouver ces jeunes et les engager, ce qui ne sera pas simple, vu l’occupation à temps partiel de nombreux emplois de managers touristiques. Nous disposons de personnalités à qui il faudrait donner une chance sans les griller saison après saison. L’industrie touristique exige du temps, des réseaux et une continuité dans le travail. GJ: Et qu’est-ce qui est le plus important finalement? P. B.: Le tourisme est un secteur où il est primordial d’aimer les gens.
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Les autorités de la Ville de Genève tiennent désormais la version définitive des édicules et autres kiosques à restauration qui avaient longtemps défrayé la chronique. Les premiers exemplaires de ces constructions (photo) viennent en effet d’être mis en service. Le personnel qui les occupe est enchanté de la facilité de travail et les clients, eux aussi, sont satisfaits de l’opération. Ces nouveaux édicules mettent ainsi fin à une polémique qui avait alimenté les débats pendant plusieurs années. On se souvient en effet que le premier projet, qui proposait les célèbres «ferrazinettes» pour les vendeurs de glaces et de boissons autour de la rade, avait été écarté après la présentation d’un premier prototype.
Salon des inventions
Un nouveau décapsuleur Le Salon international des inventions, qui a eu lieu à Genève du 21 au 25 avril, a accueilli plusieurs inventions dans le domaine de la restauration. Parmi elles, on citera notamment un appareil pour ouvrir les coquillages, une machine qui coupe les légumes rapidement ainsi qu’un décapsuleur qualifié par son concepteur belge de «plus pratique du monde». Celui-ci permet en effet, d’un seul geste et d’une seule main, de décapsuler une bouteille, de verser son contenu et de récupérer la capsule.
Crans-Montana
Des actions autour de la «Nati» Le camp d’entraînement que l’équipe de Suisse de football effectuera à Crans-Montana, du 25 mai au 4 juin en vue de sa participation à la Coupe du monde de football, donnera lieu à plusieurs actions promotionnelles. La presse nationale et internationale sera notamment invitée par Valais Tourisme «à découvrir les richesses de la région». Une soirée lui sera par ailleurs dédiée le 26 mai au restaurant Le Cervin.
Actualité
29 avril 2010 No 17
L’Office du tourisme du canton de Vaud entend miser davantage sur le tourisme culturel
EDITORIAL
Hors des sentiers battus
1er mai: journée des esclaves malheureux
Faire découvrir aux touristes des aspects insolites d’une région peut les inciter à séjourner plus longtemps sur place, estiment les responsables de l’Office du tourisme du canton de Vaud.
«La durée moyenne du séjour s’est certes raccourcie au fil des années mais il faut également savoir que les touristes multiplient les courts séjours réservés en dernière minute ou peu planifiés», poursuit CharlesAndré Ramseier. «Restant deux à trois jours au même endroit, le voyageur d’aujourd’hui aime découvrir une région et, si elle lui plaît, il sera prêt si ce n’est à y rester plus longtemps, du moins à y revenir.» Dans cette optique, l’OTV a publié plusieurs brochures susceptibles d’intéresser ces «nouveaux touristes». On citera notamment celle «Sur les sentiers de la découverte», dédiée aux randonnées, ou encore «Les voies du rêve» et «Univers gourmand», respectivement consacrées aux bateaux à vapeur et aux petits trains de montagne, ainsi qu’aux auberges typiques et aux tables gastronomiques. La nouvelle
OTV
Laurent Missbauer
«Les intérêts des touristes ont considérablement évolué ces dernières années. Loin de se contenter des attractions touristiques habituelles, nos visiteurs recherchent aujourd’hui des activités qui sortent des sentiers battus. Ils veulent aussi pouvoir panacher: effectuer une randonnée, aller dans un musée ou manger dans un restaurant typique de la région. Il est donc de notre devoir de répondre à cette évolution.» Tels sont quelques-uns des propos que Charles-André Ramseier, le directeur de l’Office du tourisme du canton de Vaud (OTV), a tenus lors de la présentation la semaine passée de la nouvelle brochure de l’OTV. Intitulée «Patrimoine bâti au fil du temps», elle n’entend pas seulement mettre davantage l’accent sur le tourisme culturel, elle souhaite également faire en sorte que les touristes restent un peu plus longtemps dans la Région du Léman.
Le site qui abrite les colonnes romaines de Nyon est mentionné comme il se doit dans la nouvelle brochure que l’Office du tourisme du canton de Vaud a consacrée au tourisme culturel. Celle-ci incite les touristes à sortir des sentiers battus.
brochure «Patrimoine bâti au fil du temps» s’inscrit dans cette démarche et permet de découvrir un environnement construit qui est aussi riche que varié dans le canton de Vaud: de la préhistoire, avec les menhirs à proximité d’Yverdon, aux châteaux – tels que celui de Chillon, mais également ceux de Morges, de Grandson ou de la Sarraz –, en
passant par les colonnes romaines de Nyon ou le site archéologique de Vidy. Le moins que l’on puisse écrire, c’est que les touristes ont l’embarras du choix pour sortir des sentiers battus et, pourquoi pas, découvrir de charmants restaurants. Les différentes thématiques proposées par l’OTV s’adressent en effet avant tout à une clientèle indivi-
L’importance du tourisme culturel L’étude Rütter et Partenaires consacrée il y a un peu plus de cinq ans à l’importance du tourisme pour l’économie vaudoise a estimé le chiffre d’affaires annuel engendré par les activités récréatives, culturelles et sportives à près de 445 millions de francs. Sur ce total, les activités culturelles représentaient 74 millions. Avant toutefois de permettre aux touristes de découvrir les trésors culturels du canton de Vaud, il convient tout d’abord de les faire connaître, de les expliquer et de
les mettre en perspective. Telle a été l’une des missions que l’Office du tourisme du canton de Vaud (OTV) a confiée à l’historienne Ariane Devanthery. Grâce à elle, mais également grâce à Guillaume Dupré, le nouveau chef de projets de l’OTV, la nouvelle brochure «Patrimoine bâti au fil du temps» recense «ce qui vaut la peine d’être vu et indique comment y aller». Gageons que les restaurants vaudois ne manqueront pas de profiter de ces touristes qui sortent lm des sentiers battus.
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duelle susceptible de fréquenter de petits bistrots et de petits hôtels sans que les qualificatifs petits n’aient ici la moindre connotation péjorative, bien au contraire! «Le tourisme récréatif revêt une
importance considérable pour l’économie touristique et cela également hors des grandes régions touristiques. L’étude Rütter et Partenaires consacrée il y a quelques années à l’importance du tourisme pour l’économie vaudoise n’avait d’ailleurs pas manqué de le souligner», conclut Charles-André Ramseier.
In Kürze Die Verantwortlichen des Tourismusbüros des Kantons Waadt sind der Ansicht, dass Touristen länger in der Region verweilen, wenn man die Gäste dazu animiert, die ungewöhnlichen Aspekte einer Region zu entdecken. Dazu haben sie eine neue Broschüre veröffentlicht, die dem Kultur-Tourismus gewidmet ist, mit einer Vielzahl an Schlössern und archäologischen Funden.
Nous nous rappelons très bien des propos tenus par les politiciens: «La protection contre la fumée passive ne deviendra jamais une chasse impitoyable dirigée contre la fumée et les fumeurs.» Force est de déplorer que ces propos étaient aussi volatiles que les volutes de fumée. Jetons par exemple un coup d’œil sur ce qui se passe à Bâle. Le préposé au Département des constructions, le conseiller d’Etat Hans-Peter Wessels, y a en effet pointé le canon de son char d’assaut contre la révolte des «Fümoars», donc contre les fumeurs et la fumée. On rappellera à ce sujet que Bâle-Ville compte 191274 habitants et plus de 600 établissements de restauration. Quarante établissements fumeurs ont déjà réuni plus de 45000 membres et nul ne peut prédire à quel moment les demandes d’affiliation prendront fin. Normalement, la règle veut que des esclaves heureux ne se révoltent pas. Ce qui s’applique surtout aux Suisses. Le problème? Au moins un tiers d’entre eux, soit les fumeurs, et le secteur de la restauration sont aujourd’hui malheureux. Mais la révolte gronde et s’organise. Cette minorité surpuissante entretient en effet la peur des fonctionnaires. Guidée par la pression engendrée par cette peur, l’autorité a la ferme volonté de garder propre la place de la paix céleste et de casser les «Fümoars». Hans-Peter Wessels croit que l’adversaire ne compte que 40 bistrots et une association. Mais à cet ennemi, il faut ajouter 45000 fumeurs bâlois et un Code civil qui règle le droit d’association dans son article 70 avec beaucoup de liberté d’interprétation. Romeo Brodmann
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Vins
29 avril 2010 No 17
Christian Vessaz, vigneron-œnologue du Cru de l’Hôpital à Môtier (FR)
IN VINO VERITAS
Une étoile montante
Vins de l’Etat de Fribourg
Un millésime exceptionnel
Issu d’une génération ambitieuse, formée à Changins mais rompue aux idées nouvelles, Christian Vessaz est véritablement l’archétype de l’étoile montante.
André Winckler
«C’était un pari à la fois pour moi et
pour le propriétaire, la Bourgeoisie de Morat. Mais on m’a fait confiance et laissé travailler. Je me souviens que nous étions en pleine mévente du chasselas qui représentait 70% de l’encépagement», explique-t-il. Le défi n’était pas mince mais Christian Vessaz allait le relever avec succès. Aujourd’hui, le chasselas qui représente encore 35% de la surface cultivée est vendu plus vite qu’il ne faut pour l’écrire! Non seulement, l’offre n’excède plus la demande mais sa qualité explique aussi qu’on se l’arrache. Christian Vessaz, qui ne cache pas son admiration pour Raymond Paccot, le magicien de Féchy, avoue avec une modestie qui l’honore: «Quand je déguste Le Brez, je me dis que j’ai encore beaucoup de travail…» Il n’en demeure pas moins que les blancs du Cru de l’Hôpital sont magnifiques. Christian Vessaz recherche inlassablement la minéralité, l’expression du terroir. Son perfectionnisme est récompensé. «J’aime aller au bout des choses», confesse-t-il sans ambages. Le Cru de l’Hôpital propose une superbe gamme de blancs (du chasselas au sauvignon blanc, en passant par le pinot gris et le chardonnay). Mais le navire amiral de la production est
A. WINCKLER
Celui qui préside aux destinées du Cru de l’Hôpital à Môtier, dans le Vully fribourgeois, fait partie de ces jeunes loups qui n’ont pas froid aux yeux, pleins d’une hardiesse que réfrène cependant une sagesse latente. Fils d’un vigneron du Vully vaudois, Christian Vessaz opta après son gymnase pour la formation d’ingénieur-œnologue. Et il n’avait que 24 ans quand, en 2002, il se retrouva à la tête du Cru de l’Hôpital, où il dut prendre la succession d’un certain Jean-Louis Bôle, un véritable «monument» dans la région. Christian Vessaz affirme qu’il faut beaucoup travailler à la vigne pour avoir moins à faire en cave.
bien sûr le traminer qui, faut-il le répéter, a trouvé dans le Vully un terroir idoine. Après plusieurs médailles d’or, ce vin remarquable a fait son entrée l’an dernier dans la «Mémoire des vins suisses» dont l’objectif est d’observer le potentiel de garde des vins suisses. Au-delà de l’aspect prestige de cette
consécration, Christian Vessaz salue ce que cette dernière apporte à sa région: «Je considère que c’est avant tout une reconnaissance pour
le terroir du Vully et le travail de toute une profession. Je ne suis pas peu fier d’en être en quelque sorte l’ambassadeur.» Mais Christian Vessaz n’est pas homme à se reposer sur ses lauriers. Ce passionné, rongé par l’envie de faire toujours plus et mieux, est déjà en train de relever un nouveau défi. L’an passé, il s’est en effet lancé dans la biodynamie après avoir suivi un cours chez un maître de la spécialité en France. «Je suis encore en phase d’apprentissage. Je n’ai travaillé jusqu’ici
La «Réserve des Bourgeois» au pinacle Malgré une insatiable curiosité, Christian Vessaz a su fixer des priorités. «J’entends ne pas diversifier à tout-va mais me concentrer sur nos valeurs», précise-t-il. Si les blancs ont fait la réputation de la maison, les rouges n’ont assurément pas à «rougir» de la comparaison. En effet, la «Réserve des Bourgeois», un remarquable assemblage de pinot noir (50%), de gamaret (30%), de garanoir (10%) et de diolinoir (10%), révèle une très belle extraction. Un vieillissement de onze mois en
barrique de chêne ainsi qu’un assemblage final, réalisé juste avant la mise en bouteille, donnent un résultat assez extraordinaire avec de la force – mais pas trop – et surtout une superbe trame se caractérisant par une très grande finesse. A la dégustation, le 2007 révèle de surcroît un beau potentiel de garde. Il n’y a dès lors rien d’étonnant à ce que la «Réserve des Bourgeois» soit déjà présente sur la carte de quelques grandes tables. Bon vin ne saurait décidément mentir… aw
qu’une petite partie de la surface cultivée en biodynamie afin d’observer le comportement agronomique. Mes objectifs c’est d’avoir encore plus de minéralité dans nos vins et bien sûr le respect de la nature.» Avec Christian Vessaz, on est en pré-
sence d’une quête quasi-mystique de la qualité. C’est un peu l’histoire de l’homme qui soufflait à l’oreille des raisins. Le jeune vigneron-œnologue sait qu’il ne sert à rien de bien travailler en aval si un labeur de qualité égale n’a pas été fourni en amont. Aussi le voit-on souvent dans la vigne: «Je travaille beaucoup à la vigne pour avoir moins à faire à la cave. Je n’utilise pratiquement plus le réfractomètre. Je goûte tout simplement le raisin jusqu’à que je sois satisfait de ses arômes. De toute manière, à mon sens, le taux de sucre n’est pas essentiel.Il s’agit de trouver un bon équilibre», souligne celui qui déteste par-dessus tout l’appellation de «winemaker». «Ce n’est pas nous qui faisons le vin mais la nature. Nous l’accompagnons…»
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Tout le monde sait que le millésime 2009 a bénéficié d’un climat exceptionnel et les vins de l’Etat de Fribourg n’échappent pas à la règle. Dans les vignes que ce dernier possède en terre vaudoise, la récolte 2009 a produit 922 hectolitres de Faverges blanc, 132 hectolitres d’Ogoz blanc et 384 hectolitres de Faverges rouge. Les degrés Oechslé relevés ont été extrêmement élevés. Les chasselas 2009 sont fruités et longs en bouche. Quant aux rouges – qui ne sont pas encore mis en bouteille – ils sont complexes et équilibrés. On attend avec impatience de voir, entre autres, ce que donnera la «Cuvée du patrimoine», un assemblage de sept cépages. Le constat n’est guère différent dans le Vully où l’Etat de Fribourg possède 2,2 hectares de vignes et est également locataire des 3,3 hectares du vignoble et de la cave du Château de Mur. Dans les blancs, les chasselas se caractérisent par des bouquets fruités exprimant bien la typicité du terroir vuillerain. Dans les rouges, on note logiquement des arômes intenses.
Vins siciliens
Une très riche palette Après avoir été l’hôte d’honneur du salon Arvinis en 2007, la Sicile n’a pas déserté la manifestation morgienne. Grâce aux deux stands de la société «Grands vins de Sicile» qu’exploite la famille Mendolia (sur la photo Lorenzo Mendolia, le père) à La Sarraz (VD), les visiteurs ont pu se familiariser cette année avec la riche palette des vins siciliens. Si le nero d’avola est toujours le cépage roi de la plus grande île de la Méditerranée, de nombreux autres cépages y font florès dont certains sont typiquement siciliens comme le perricone ou le frappato.
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Restauration
11 mars 2010 No 10
Le Comet propose un vaste choix de burgers dans une ambiance des années 50 et 60
American way of life Du bon vieux rock, des burgers, des frites, une décoration 100% américaine, digne des authentiques Diners. Tout rappelle les States, tout sauf un détail: nous sommes à Bienne.
Le Comet évolue avec son temps. En
Jasmina Slacanin
Le nom du restaurant Comet vient
du groupe de rock américain, les Comets. «Je voulais trouver un nom
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Le tenancier, bientôt à la retraite, a
J. SLACANIN
Né en 1996 à Lyss, puis en 2003 à Bienne, le Comet connaît un succès grandissant. Le chiffre d’affaires qui augmente d’environ 10% chaque année en témoigne. Pourquoi un tel engouement? Cela peut tout d’abord s’expliquer par le fait que le concept est unique dans la région, ce restaurant étant la copie conforme d’un Diner américain. Il faut dire que le patron, Hans Howald, originaire de Schaffhouse, ne laisse rien au hasard. Il s’est lui-même chargé de la décoration, où chaque détail semble réfléchi. Photos de stars américaines, néons, banquettes en cuir, tables dans des tons pastel avec des imprimés de boomerangs, juke box, vielles pubs ou figurines; tout est d’origine! Et le dépaysement garanti.
effet, il y a deux ans, Hans Howald a lancé un menu «crise»: un burger de poulet avec frites et boisson pour 14 francs. Le succès est immédiat. Autre nouveauté: un service de livraison à domicile vient également d’être mis en place. Son apport au chiffre d’affaires de l’établissement se monte à environ 15%.
Hans Howald a réalisé son rêve en ouvrant un véritable Diner américain.
que l’on puisse prononcer dans toutes les langues», explique le patron. De plus, le rock’n’roll des années 1950 et 1960 est une musique qui passionne Hans Howald depuis son enfance. D’ailleurs, les Comets se sont rendus dans son restaurant en 2006 et leurs autographes figurent encore sur les murs du restaurant. C’est un souvenir que Hans Howald aime partager avec une émotion toujours palpable.
Du point de vue culinaire, la qualité n’est nullement négligée. Le client peut ainsi choisir la taille de son burger, pouvant atteindre 1 kg. «Mais il ne s’agit pas d’un concours par lequel les gens se rendent malades. Je sers le Big Mama (Ndlr.: le burger à 1 kg) uniquement comme plat à partager», souligne le patron. Il suffit encore de choisir une sauce et le type de viande que l’on désire: bœuf, poulet, cheval ou autruche.
de l’humour, des idées, un esprit pratique et un sens du business bien développé. En voici quelques exemples: peu d’employés – des gymnasiens pour la plupart –, des heures d’ouverture raisonnables (deux heures à midi et quelques heures le soir), sachant que la rapidité du repas (30 minutes par personne) permet plusieurs services. Enfin, le rock ’n’ roll des années 1950 et 1960 rend ce lieu intemporel, réunissant deux générations: les jeunes et leurs parents.
In Kürze Guter alter Rock, Burger, Pommes frites, ein 100-prozentig amerikanisches Dekor, das den authentischen Diners entspricht. Alles erinnert an die USA, ausser einem Detail: Wir sind in Biel. Das erfolgreiche Comet ist 1996 in Lyss geboren und kam 2003 in die Uhrenmetropole.
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MENU L’Esplanade (Aubonne)
De la gastronomie à la bistronomie L’Esplanade, le restaurant gastronomique de Guillaume Trouillot à Aubonne (VD), change de look et de concept. Motivé notamment par la crise, le chef présente désormais une cuisine de bistrot chic. Une nouvelle carte à deux, trois ou quatre plats peut ainsi être composée selon le désir du client, une formule qui semble séduire. De plus, pour toute addition dépassant les 200 francs, Guillaume Trouillot offre son livre de recettes (photo). www.restaurant-lesplanade-11.com
Restaurant Noma
«Meilleur restaurant du monde» Situé dans un entrepôt maritime rénové du port de Copenhague, le restaurant danois Noma, du jeune chef René Redzepi, a été désigné «meilleure table de la planète» par la revue britannique «Restaurant Magazine». Il succède ainsi à El Bulli, le célèbre restaurant de cuisine moléculaire de l’Espagnol Ferran Adria, le lauréat des quatre précédentes éditions. www.noma.dk
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Weiterbildung / Formation continue
GastroUnternehmerausbildung Informationsabende zur GastroUnternehmerausbildung Montag,7.Juni 2010 Montag,20.September 2010 Montag,13.Dezember 2010 Jeweils von 16.30 bis 17.30 Uhr bei GastroSuisse,Blumenfeldstr.20, 8046 Zürich Telefonische Anmeldung genügt
Gastro-Unternehmerseminar mit eidg. Diplom dipl. Restaurateur Prüfungsdaten 18./19.Oktober 2010 25./26.Oktober 2010 Nächstes Seminar: Januar bis Oktober 2011 L-GAV-Ausbildungsbeitrag von Fr. 4000.– GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111
Gastro-Betriebsleiterseminar mit eidg. Fachausweis GastroBern
GastroGraubünden Tel. 081 354 96 96
Seminar 2010 Daten auf Anfrage
Tel. 041 240 01 05
14. Juni bis 30. November 2010
GastroSt. Gallen Tel. 071 274 95 15 Seminar 2011 Daten auf Anfrage
GastroZürich
Séminaire de chef d’établissement avec Diplôme fédéral de restaurateur(trice) Entreprendre ou laisser entreprendre? 35 jours de cours en période de 2 jours, répartis sur une année. – L’occasion de parfaire ses connaissances en gestion d’entreprise. Prochain séminaire: Entre août 2012 et mai 2013 GastroSuisse – 021 721 08 30
Séminaire de chef d’établissement avec Brevet Fédéral Qui n’avance pas,recule! 30 jours de cours en période de 2 jours, répartis sur une année. – L’occasion de développer ses connaissances en gestion. Prochain séminaire: Entre août 2011 et mai 2012 GastroSuisse – 021 721 08 30
Tel. 031 330 88 88
3. Mai bis 2. November 2010
GastroLuzern
Formation continue des CafetiersRestaurateurs-Hôteliers
Tel. 044 377 55 11
16.August bis 30.November 2010
Prüfungsdaten
10./11. Mai 2010 Diplomprüfungen 13./14. Dezember 2010 Modulprüfung L-GAV-Ausbildungsbeitrag von Fr. 3000.– GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111
Séminaire de base avec Certificat GastroSuisse Acquisition des connaissances de base pour l’obtention d’une patente/licence cantonale GastroBerne – 031 330 88 88
proch. cours, contacter le secr. cant.
GastroFribourg – 026 424 65 29
29. April / 29 avril 2010 Nr. / No 17
DER PIZZAIOLOKURS! Pizza, Antipasti, Focaccia & Co. Intensivseminar von GastroSuisse
Pizza backen kann doch jeder? Das ist ein Missverständnis. In diesem 5-tägigen Seminar lernen Sie das Handwerk verschiedener italienischer Spezialitäten, vor allem das professionelle Backen der Pizza. Start Frühlingsseminar: Montag, 31. Mai 2010 Start Herbstseminar: Montag, 20. September 2010 Das Feedback von ehemaligen Seminarteilnehmern motiviert uns: «Unser Fachlehrer ist ein sehr erfahrener Pizzaiolo mit viel Wissen und Humor. Genial.» «Obwohl wir nur eine Woche Zeit hatten, der Kurs hat mir sehr viel gebracht. Vielen Dank!» «Ich freue mich jetzt total auf die Umsetzung.»
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GastroGenève – 022 329 97 22
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GastroJura – 032 421 45 45
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GastroNeuchâtel – 032 344 80 80
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GastroValais – 027 322 47 47
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Anmeldung und Information: GastroSuisse Weiterbildung Telefon 0848 377 111, Fax 0848 377 112 weiterbildung@gastrosuisse.ch
GastroVaud – 021 721 07 07
Gastro-Grundseminar mit Zertifikat GastroSuisse (entspricht der Vorbereitung auf den Fähigkeitsausweis)
GastroAargau Tel. 062 737 90 40 www.gastroaargau.ch (entspricht G1-Modulen 1, 3 und 4) werden laufend angeboten
GastroBaselland Tel. 061 921 36 96 www.gastro-baselland.ch (entspricht G1-Modulen 1 und 4) werden laufend angeboten G1-Ergänzungsmodule 2, 3, 5 und 6 werden laufend angeboten
Wirteverband Basel-Stadt Tel. 061 271 30 10 www.baizer.ch (entspricht G1-Modulen 1 und 4) werden laufend angeboten
GastroBern Tel. 031 330 88 88 www.gastrobern.ch Alle Module werden laufend angeboten (Tages- und Abendseminare möglich)
GastroFribourg Tel. 026 424 65 29 www.gastro-fribourg.ch Modul 1 wird laufend angeboten
GastroGraubünden 081 354 96 96 www.gastrograubuenden.ch G1-Module 4–6 werden laufend angeboten
GastroLuzern Tel. 041 240 01 06 www.gastro-luzern.ch Entspricht den G1-Modulen 1–6 6. August bis 5. Oktober 2010 11. Oktober bis 10. Dezember 2010
GastroSt.Gallen/ GastroAppenzellerland Tel. 071 274 95 15 www.gastrosg.ch Alle Module werden laufend angeboten
GastroThurgau Tel. 071 274 95 03 www.gastro-thurgau.ch Entspricht den G1-Modulen 1, 3 und 4, werden laufend angeboten
GastroZürich Tel. 044 377 55 11 www.gastrozuerich.ch Alle Module werden laufend angeboten
Prüfungsdaten Zertifikatsprüfung
23. Juni 2010 27. Oktober 2010 15. Dezember 2010 jeweils in Chur, Luzern, St. Gallen und Zürich GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111
proch. cours, contacter le secr. cant.
Formation permanente téléphone 021 721 08 30 DU SMALL TALK AU SMART TALK Date/Lieu Le 17 mai 2010 à Pully Durée 1 après-midi de 14h30 à 18h00 Objectifs et contenu Prendre conscience des multiples améliorations de communication au quotidien.Tester le «coloriage» de son vocabulaire. Prix Fr. 180.– Fr. 130.– membre GastroSuisse/SSH
DESSERTS SUBTILS Date/Lieu Le 14 juin 2010 à Pully Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs et contenu Distinguer les nombreuses possibilités d’entremets. Appliquer avec professionnalisme les méthodes. Mettre en place une offre plaisante et alléchante. Prix Fr. 320.– Fr. 240.– membre GastroSuisse/SSH Fr. 150.– rabais exploitant valaisan Fr. 30.– rabais client Aligro
NOUVELLES CUISINE AUTOMNALE Date/Lieu Le 16 août 2010 à Pully Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs et contenu Prendre conscience de l’évolution des recettes et présentations. Appliquer avec plaisir les nouvelles techniques. Proposer une offre animée et mise au goût du jour. Prix Fr. 320.– Fr. 240.– membre GastroSuisse/SSH Fr. 150.– rabais exploitant valaisan Fr. 30.– rabais client Aligro
Etes-vous intéressé? GastroSuisse Formation professionnelle Avenue Général-Guisan 42a, 1009 Pully Tél. 021 721 08 30, fax 021 721 08 31 formationprof@gastrosuisse.ch www.gastrosuisse.ch
Kantonalsektionen/Sections cantonales GastroAargau
Tel. 062 737 90 40 www.gastroaargau.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 21.Juni 2010, 24.August 2010, 4.November 2010 Berufsbildnerkurs (5 Tage) 21.bis 29.Juni 2010 Service-Grundkurs (5 Tage) 3.bis 11.Mai 2010 Mitarbeiterführung 10./11.Mai 2010
GastroBaselland
Tel. 061 921 36 96 www.gastro-baselland.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 5. Juni 2010, 17. August 2010, 12. Oktober 2010, 14. Dezember 2010
Wirteverband Basel-Stadt Tel. 061 271 30 10 www.baizer.ch
KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage
GastroBern
Tel. 031 330 88 88 www.gastrobern.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 4. Oktober 2010 Gastroweinkurs – Das Wichtigste in Kürze 3. Mai 2010 Frisch vom Fass 10. Mai 2010 Event-Organisation 25./26. Mai 2010 Trendiges und Bewährtes in Berns Lauben und Gassen 1. Juli 2010 Latte Art & Kaffeekreationen 15. September 2010 Die Lohnabrechnung im Gastgewerbe 20. September 2010 Lebensmittelhygiene-Crashkurs 20. Oktober 2010
GastroLuzern
Tel. 041 240 01 05 www.gastro-luzern.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 4. September 2010, 9. November 2010
GastroSt.Gallen Tel. 071 274 95 15 www.gastrosg.ch
KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage
GastroThurgau
Tel. 071 274 95 03 www.gastro-thurgau.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage
GastroZürich
Tel. 044 377 55 11 www.gastrozuerich.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage Website-Marketing 6. Mai 2010 Getränkekunde 10. Mai 2010 Train the Trainer 8. Juni 2010 Betriebs- und Büro-Organisation 15. bis 16. Juni 2010 Hygieneschulung für Küchenmitarbeitende und Casseroliers 29. Juni 2010 Event I 8. bis 9. Juli 2010 Nothelferkurs 30./31. August 2010 Effizientes Arbeiten mit Microsoft Office 16. und 23. September 2010 Unsere Gäste und der Verkauf 27./28. September 2010 Tranchieren und Anrichten von Speisen am Gästetisch 4. November 2010
GastroValais
Tél. 027 606 90 47 FINGER FOOD
Date/Lieu Le 16 juin 2010 à Sion Durée 1 jour de 9h00 à 17h00 Objectifs Evaluer l’organisation et les mises en place. Gérer l’aspect économique et les quantités à commander. Appliquer des recettes simples et plaisantes. Offrir un buffet et gérer le contenu tout au long de son ouverture. Prix Fr. 350.– Fr. 30.– exploitant valaisan
GastroFribourg
Tél. 026 424 65 29 LA FORMATION DES FORMATEURS
Dates/Lieu Les 7 et 8 juin 2010 à Fribourg Durée 2 jours de 8h30 à 17h00 Objectifs Reconnaître les avantages d’une formation régulière. Utiliser des méthodes et outils d’enseignement. Animer de petites formations pour ses collaborateurs. Prix Gratuit pour exploitant fribourgeois. Pour les autres, veuillez contacter le secrétariat.
GastroJura
Tél. 032 421 45 45 LES SALADES ESTIVALES Date/Lieu Le 26 mai 2010 à Delémont Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs Reconnaître la qualité des produits de base. Mettre en place de belles variétés de salades et de légumes. Intégrer avec enthousiasme les acquis de la journée. Prix Gratuit pour exploitant jurassien. Pour les autres, veuillez contacter le secrétariat.
QUALITÄTS-PROGRAMM DES SCHWEIZER TOURISMUS Refresher-Kurse zu Stufe I und neu auch Stufe II jeweils am 2.Tag der Q-Coach- und Q-Trainer-Kurse. Kursdaten und -orte siehe unten.
Stufe I: Ausbildung
zum Qualitäts-Coach Kursdaten
Region/Ort
04./05. 05.2010 10./11.05.2010 24./25.06.2010 10./11.08.2010 14./15.09.2010 21./22.09.2010 05./06.10.2010 09./10.11.2010 10./11.11.2010 15./16.11.2010
Lausanne (F) Meisterschwanden Muri b. Bern Pfäffikon SZ Basel Winterthur Fribourg (F) Locarno (I) Lenzburg Chur
Stufe II: Ausbildung
zum Qualitäts-Trainer Kursdaten
Region/Ort
18./19.05.2010 09./10.06.2010 16./17.11.2010 25./26.11.2010 06./07.12.2010 13./14.12.2010
Zürich (ausgebucht!) Luzern Locarno (I) Bern Lausanne (F) Lenzerheide
Tipps zur Umsetzung Gratiszugriff zu den Resultaten der Gruppenarbeiten aus den Q-Coach- und Q-Trainer-Kursen auf www.gastroprofessional.ch/ Organisation & Administration Spezialkurse Individuell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt. Gerne unterbreiten wir Ihnen eine Offerte! Umsetzung im Betrieb 1 ⁄2- bis 1-tägige Workshops zur Unterstützung der Umsetzung des Qualitätsprogramms im Betrieb.
Hôtellerie & Tourisme
29 avril 2010 No 17
Le premier bilan de Nicolas Zapf, directeur de l’Union fribourgeoise du tourisme
HEBDOMADAIRE
Une vision prometteuse
Journée des vacances
«Réinventer la saison d’été» C’est à Flims (GR) qu’aura lieu le 5 mai la 13e Journée des vacances de Suisse Tourisme. Le thème principal, de ce qu’il convient de qualifier de plus important congrès annuel consacré au tourisme réceptif, évoquera des pistes afin de «réinventer la saison d’été». On relèvera par ailleurs que GastroSuisse présentera à Flims la nouvelle édition de sa brochure Suisse Directe qui recense quelque 300 hôtels. Enfin, certaines rumeurs font état que c’est à cette Journée des vacances que sera présenté le nouveau directeur ou la nouvelle directrice de Suisse Tourisme. www.stnet.ch
A la tête de l’Union fribourgeoise du tourisme (UFT) depuis 200 jours, Nicolas Zapf a déjà mis en route la réalisation de «Vision 2030».
André Winckler
«Vision 2030» a déjà reçu le
A. WINCKLER
soutien d’Innotour, le programme d’encouragement du Seco (le Secrétariat d’Etat à l’économie de la Confédération), complété par une aide de l’Etat de Fribourg. La mise en application de «Vision 2030» a donc déjà pu commencer. Nicolas Zapf s’est
Nicolas Zapf: «Je veux être proche des prestataires.»
fixé quatre priorités. La première concerne la participation au programme Enjoy Switzerland de Suisse Tourisme: «Fribourg et le Tessin seront les premiers à participer en tant que cantons à cette opération», explique Nicolas Zapf. «Dix de nos destinations seront impliquées. Nous avons déjà engagé un chef de projet à 100%, un fédérateur qui n’est pas issu du sérail et qui pourra nous apporter une vision nouvelle. L’objectif est de lancer des mesures concrètes d’amélioration de l’offre.»
Canton de Fribourg
F. AUBERSON
Changement d’homme, changement de style. Nicolas Zapf prévient d’emblée: «J’entends communiquer davantage ce qui se fait à l’UFT. Moi-même, je le sous-estimais. De même que je veux être proche des prestataires. Je suis en effet un homme de terrain et j’attache une importance primordiale à ces contacts.» Pour le nouveau timonier de l’UFT, il n’est pas question de musarder. De grands chantiers l’attendent et celui de «Vision 2030» – la stratégie de développement du tourisme fribourgeois élaborée par le groupe de réflexion constitué par le comité de l’UFT – retient déjà toute son attention.
La deuxième priorité concerne
la Nouvelle politique régionale (NPR). «Nous avons pris du retard dans ce domaine et entendons aller de l’avant», poursuit Nicolas Zapf. «Nous allons lancer un grand projet cantonal plutôt que plusieurs petits. Il concernera la mobilité avec l’installation de bornes pour vélos, comme il en existe depuis peu en ville de Fribourg. Mais nous travaillerons à l’échelle cantonale et un système d’information par téléphone mobile guidera les gens. Autour de cette mobilité, nous allons aussi créer un produit touristique. D’ici l’été 2011, le projet sera devenu réalité.»
La mise sur pied d’un groupe hôtellerie/parahôtellerie représente la troisième priorité. Et là, on touche au problème le plus lancinant du tourisme fribourgeois. Comment inciter des investisseurs potentiels non seulement à rénover le parc hôtelier mais encore à construire de nou-
La stratégie de développement du tourisme fribourgeois «Vision 2030» devrait mieux valoriser les atouts touristiques du canton de Fribourg. Le lac de la Gruyère est incontestablement l’un de ces atouts.
veaux hôtels? «Nous allons réunir ces gens autour d’une table afin de plancher sur la question et de trouver avec eux des formules incitatives en impliquant bien sûr la Promotion économique. En 2009, sur six projets soutenus par le Fonds d’équipement touristique, quatre concernaient des hôtels», rappelle le directeur de l’UFT, conscient que Fribourg ne pourra véritablement jouer un rôle de destination de congrès qu’à la condition que de nouveaux hôtels voient le jour.
In Kürze Nicolas Zapf ist seit 200 Tagen Direktor des Freiburger Verkehrsverbandes und hat die «Vision 2030», die Strategie zur EntPUBLICITE
Enfin, Nicolas Zapf envisage
de créer un Observatoire du tourisme. «Il s’agit de remédier à la pauvreté actuelle de l’analyse du tourisme dans le canton et ce avec un minimum de contraintes pour les prestataires», conclut-il.
Assemblée générale de la Caisse suisse de voyage Reka
Werner Bernet sur le départ L’assemblée générale de la Caisse suisse de voyage Reka a été caractérisée la semaine passée par son lot de nouvelles, bonnes et mauvaises. Au chapitre de ces dernières, figure le départ de Werner Bernet. Directeur depuis de longues années, qui se retirera lors de la prochaine assemblée générale. Il a en effet fait valoir ses droits à une retraite anticipée mais souhaite tout de même conserver quelques mandats. Peter Hasler, le président de la Reka, a accueilli avec satisfaction le fait que Werner Bernet continuerait à s’occuper de certains projets de la Reka. Force est toutefois de relever que la Reka ne perd pas seulement un certain savoir-faire touristique avec le départ de Werner Bernet mais également avec celui de
quatre autres membres du comité directeur (cf. l’encadré ci-dessous). En ce qui concerne les bonnes
nouvelles, on relèvera que si les nuitées de la Reka ont légèrement diminué en 2009
Plusieurs départs Le comité directeur de la Reka a dû composer cette année avec la perte d’un certain savoir-faire touristique. Outre Jürg Schmid, ancien directeur de Suisse Tourisme et actuel directeur du transport de personnes aux CFF, l’ancien directeur de GastroSuisse Florian Hew est lui aussi parti. Peter Lehmann et Peter Keller, représentant des CFF et de la Coop, ont également démissionné. mn
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(1,328 millions contre 1,374 en 2008), les chèques Reka ont en revanche continué à progresser. D’ailleurs, les nuitées ne se reflètent pas réellement dans les comptes car les revenus des locations dans les villages et les appartements de vacances ont à nouveau augmenté en 2009. Enfin, on notera que Sörenberg, le canton de Lucerne et les remontées mécaniques locales ont mis à disposition 3,5 millions de francs à fonds perdus afin d’assainir le village de vacances Reka de Sörenberg. Alors que celui-ci devrait déjà rouvrir en décembre, l’autre projet de la Reka, celui de Blatten/Belalp (VS), dépendra d’une votation populaire qui acceptera ou non en novembre un soutien devisé à sept millions de mn francs.
GJGM61629
wicklung des Freiburger Tourismus, schon in die Wege geleitet. Ein neues touristisches Produkt und ein touristisches Observatorium sollen bald verwiklicht werden.
Un jardin avec 25000 fleurs Le Jardin de la passion à Estévenens, sur le côté nord du Gibloux, vient de rouvrir, a indiqué l’Union fribourgeoise du tourisme. Ce jardin, qui compte 25000 fleurs et qui est l’une des attractions touristiques de la région, organisera des visites guidées les 7, 8 et 9 mai, de 9 h à 18 h. www.paysages-du-gibloux.ch