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GastroJournal 15/2010

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HOTELLERIE

R E S TA TA U R A AT TION

D. Blanc Aus Leidenschaft

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TOURISMUS

H. Füger Mit Engagement

HOTELLERIE

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REST TA AURA AT TION

W. Bernet Atténuer la cherté du franc 13

AZA/JAA 8046 Zürich/Zurich

INHALT

Aktuell

Auftritt der Branche Die Branche steht zusammen und setzt am Montag in Bern gemeinsam ein starkes Zeichen: endlich keine MWST-Diskriminierung mehr! Eine Forderung um Gerechtigkeit, die gegeben sein sollte. Warum es jetzt eine Volksinitiative sein muss. 3

TOURISME

J.-P. Pralong Relever un nouveau défi 24 Nr. / No 15 / 15. April / 15 avril 2010 / CHF 4.30

Auf A vos die Plätze marques Der Kanton Wallis ist letzten Herbst mit einem Tourismusgesetz grandios gescheitert; der Kanton Graubünden will es besser machen.

L’automne dernier, le canton du Valais a subi une cuisante défaite avec sa loi sur le tourisme. Les Grisons veulent faire mieux.

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SOMMAIRE Restauration

Non à une TVA injuste Les milieux de la restauration protesteront le 19 avril à Berne contre une TVA injuste et discriminatoire. Les premières discriminations datent de l’introduction de la TVA en 1995. 15

Hotellerie

Hôtellerie & Tourisme

Ausbau der Kette

Extension du Mövenpick

Accor will in der Schweiz neue Hotels eröffnen. Die Gruppe will nicht nur mit weiteren Ibis- oder Etap-Hotels wachsen, sondern mit der Marke All Seasons. Warum Accor nun auf der Suche nach Hoteliers in den Städten ist. 9

Le Mövenpick de Lausanne, le plus grand hôtel de la Capitale olympique, verra sa capacité passer de 265 à 337 chambres. Les travaux d’extension devraient débuter d’un jour à l’autre. 17

Hôtellerie & Tourisme

Nuitées en hausse

Tourismus

Auflistung der Frequenz Angaben über Logiernächte und Frequenzen sind zwar notwendig, manchmal strahlen sie aber ein verfälschtes Bild aus. Um Klarheit zu schaffen, müssen weitere Zahlen hinzugezogen werden. Welche Kriterien für ein umfassendes Bild notwendig sind. 11

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Heute mit

L’hôtellerie suisse a enregistré 3,3 millions de nuitées au mois de février. Cela correspond à une hause de 1,9 pour cent (+59 000 nuitées) par rapport au mois de février 2009. 17 Manchmal wissen alle, was zu tun wäre. Aber nicht alle sind bereit, es zu tun und womöglich einen Preis dafür zu bezahlen: Ein nationales Tourismusgesetz verschwand schon vor der öffentlichen Diskussion in der Versenkung; ein Tourismusgesetz im Wallis wurde sorgfältig vor-

bereitet, vom Parlament verabschiedet und an der Urne abgeschossen. Nun versucht es Graubünden: Die Debatte, die politisch erst im Herbst ansteht, wirft ihre Schatten bis in den Frühling voraus. Der zuständige Regierungsrat Hansjörg Trachsel nimmt Stellung. 2

Si chacun sait bien souvent ce qu’il faudrait faire, tous ne sont pas pour autant disposés à le faire et surtout à en payer le prix. Une loi fédérale sur le tourisme a ainsi été enterrée avant même d’avoir vu le jour. Quant à la nouvelle loi valaisanne sur le tourisme, qui avait été ap-

prouvée par le Parlement cantonal, elle a été massivement rejetée par le peuple. Aujourd’hui, c’est au tour des Grisons de demander davantage de moyens pour le tourisme. Le point avec Hansjörg Trachsel, conseiller d’Etat en charge du département de l’économie. 13

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GastroJournal, offizielle Wochenzeitung von GastroSuisse/Hebdomadaire officiel de GastroSuisse, Auflage/Tirage: 23 680 Ex., WEMF/REMP, Internet: www.gastrojournal.ch

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Titel

15. April 2010 Nr. 15

Hansjörg Trachsel, Regierungsrat des Kantons Graubünden

LEITARTIKEL

Auf dem richtigen Weg Hansjörg Trachsel, gelernter Bauingenieur und in den 1970er Jahren erfolgreicher Bobfahrer, ist seit 2005 Regierungsrat des Kantons Graubünden. GastroJournal: Herr Trachsel, gebiert der Bündner Berg mit der Tourismusfinanzierung eine Maus, oder droht wie im Wallis die Totgeburt? Hansjörg Trachsel: Im Unterschied zum Kanton Wallis, mit dem wir übrigens sehr eng zusammenarbeiten, haben wir die Destinationsbildung vorausgenommen: Vor 5 Jahren hatten wir in Graubünden noch 94 Tourismusorganisationen; heute sind es 21 Projekte, die zu Destinations-Managementorganisationen oder regionalen Tourismusorganisationen werden oder schon sind. Auch die Neupositionierung von Graubünden Ferien samt der Aufgabenteilung mit den Destinationen ist gemacht, die Markendiskussion grundsätzlich abgeschlossen. Insofern ist die Finanzierung der letzte Schritt, der hier – wie im Wallis – nicht einfach ist. GJ: Warum tut man sich so schwer? Trachsel: Zum einen werden Unternehmungen, die bisher nicht bezahlen mussten, gemäss unserem Vorschlag in die Pflicht genommen.

«Die Finanzierung ist der letzte Schritt, der nicht einfach ist» So das Churer Rheintal, das rund ein Sechstel seiner Wirtschaftsleistung aus dem Tourismus schöpft, sich aber bisher an den Marketingkosten nicht beteiligt. Zum anderen gibt es Gewinner und Verlierer, wenn die kommunale Tourismusförderungsabgabe sowie die Kurtaxe, die an Logiernächte gebunden war, durch eine aufs Angebot bezogene Abgabe ersetzt werden. GJ: Strukturell ist man soweit? Trachsel: Grosse, touristisch starke Destinationen wie Engadin St. Moritz, Davos-Klosters oder Scuol Samnaun sind schon sehr weit, aber auch die regionalen Organisationen wie das Prättigau, die Viamala oder das Bergell entwickeln sich gut und haben die notwendigen Entscheidungen für die Strukturanpassungen gefällt. Nun gilt es, die eingeleiteten Aufgaben innerhalb der entstandenen Strukturen kontinu-

ierlich und so erfolgreich wie bisher fortzuführen. GJ: Gibt es grundsätzlich Einigkeit über die Aufgabenteilung? Trachsel: Die beiden Aufgabenbereiche werden meist von derselben Organisation erledigt, teils kümmern sich die Gemeinden um die Aufgaben vor Ort, teils gibt es noch Kurvereine. Strukturell streben wir einerseits 4 bis 6 Destinationen an, die sich auch um das Marketing der regionalen Tourismusorganisationen kümmern. Die Aufgaben vor Ort, sei dies der Unterhalt der Infrastruktur, Veranstaltungen usw., ist Aufgabe der jeweiligen lokalen Organisation. Insofern herrscht Einigkeit, dass diese Art der Aufgabenteilung anzustreben ist. GJ: Wie sieht die Aufgabenteilung im Vertikalen aus? Trachsel: Früher machten alle ein bisschen alles, heute sind wir stärker fokussiert. In den Stammmärkten im Umkreis von drei Fahrstunden ist das Marketing gänzlich den einzelnen Destinationen überlassen: In Zürich steht Davos in Konkurrenz zu St. Moritz, Flims, Arosa und so weiter. In Absprache klärten wir die weiteren Bedürfnisse ab und kamen zum Schluss, dass in weiter entfernten Märkten namentlich in Übersee die starken Destinationsmarken mit der Marke Schweiz im Vordergrund stehen müssen. Deshalb tritt man in diesen Märkten zusammen mit den starken Destinationen und Schweiz Tourismus auf. Nun stellten wir fest, dass interessante Märkte wie Grossbritannien, Benelux oder Norddeutschland in der Vergangenheit vernachlässigt wurden. Graubünden Ferien hat sich in den letzten zwei Jahren in diesen Ländern stark engagiert.

«Früher machten alle ein bisschen alles, heute sind wir stärker fokussiert» GJ: Warum stellen Sie zwei Finanzierungsvarianten zur Auswahl: eine mit dem Kanton im Zentrum, eine mit den Gemeinden? Trachsel: Wir arbeiteten zuerst die kantonale Variante aus, wurden aber vom Kantonsparlament beauftragt, eine Alternative zu entwickeln, die den Gemeinden mehr Gewicht gibt. Hier wie dort liegt ein wesentlicher Fortschritt darin, dass wir von der Frequenzfinanzierung – also der Kurtaxe pro Nacht – übergehen zur Kapazitätsfinanzierung: Das Hotel zahlt pro Zimmer, die Ferienwohnung pro Fläche.

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Nach dem Wallis steht Graubünden vor touristischen Weichenstellungen.

Peter Grunder

Gehen SIE am Montag nach Bern!

Hansjörg Trachsel: «Intensiv mit dieser komplexen Querschnittsbranche befassen.»

GJ: Eine radikale Veränderung, ein Paradigmenwechsel. Trachsel: Ja. Unser Ziel ist es, wie in der übrigen Wirtschaft, auch im Tourismus ins Marketing und die Produktentwicklung zu investieren, um die Nachfrage anzukurbeln, und nicht Kurtaxen zu erheben, nachdem die Logiernacht verkauft ist. GJ: Nun gibt es noch andere Diskussionen, um kalte Betten etwa. Trachsel: Hier haben wir einen kantonalen Richtplan. In neuen Bauzonenplan sind demnach ab sofort maximal 30 Prozent für kalte Betten vorgesehen. Für bestehende Bauzonen sind die 35 Tourismusgemeinden im Kanton aufgefordert, bis Mitte 2013 regional abgestützt Konzepte vorzulegen, die diese 30 Prozent einhalten. Dies primär zur Finanzierung von Erstwohnungsbau oder von bewirtschafteten Betten, denn die Bevölkerung stört sich ja nicht nur an den kalten Betten, sondern auch daran, dass man keine Wohnungen mehr zu zahlbaren Preisen findet. GJ: Inwiefern herrscht im Tourismus sonst Handlungsbedarf? Trachsel: Vor allem brauchen wir neue Gäste, rund 30 Prozent müssen regelmässig neu in den Hotels erscheinen, wenn die Auslastung steigen soll. Diese neuen Gäste können aber kleinere und mittlere Hotels allein nicht gewinnen, dazu brauchen sie die Unterstützung durch die Destinationen. Zweitens brauchen wir eine bessere Verknüpfung unserer Angebote zu buchbaren Produkten; denn niemand geht in die Ferien, nur um zu schlafen – und auch ein einzelnes gutes Erlebnis reicht nicht. Bei der Verknüpfung sind auch wieder die Destinationen gefragt.

«Wir brauchen neue Gäste, wenn die Auslastung steigen soll» GJ: Wie schaffen wir es, neue Gäste zu gewinnen? Trachsel: Die Grundlage sind gute Produkte und Mund-zu-MundPropaganda. Weiter braucht es mehr Aktivitäten im Internet und weniger Prospekte, es braucht die erwähnte Verknüpfung zu Produkten und viel Aufmerksamkeit für Märkte, die an diesen interessiert sein könnten. Ich denke hier zum Beispiel an die zunehmende Zahl älterer und aktiver Menschen, was besonders mit Blick auf die Sommersaison grosse Chancen bietet. GJ: Sind wir gut unterwegs? Trachsel: Vor fünf Jahren hat man in Graubünden zwar schon gewusst, dass man vom Tourismus lebt, aber kaum darüber diskutiert. Dies obwohl wir seit Mitte der 1990er Jahre massiv Logiernächte und Marktanteile verloren haben. Heute befassen wir uns intensiv mit dieser komplexen Querschnittbranche, haben Benchmarks etabliert und die Balanced Scorecard eingeführt. Auch hat sich die Haltung zum Kanton verändert. Der Vorwurf, er mische sich unnötig ein, ist seltener geworden. Überdies ist erkannt, dass nicht nur über Leistungen geredet werden kann, sondern auch Wirkung erzielt werden muss. Wir erzielen diese Wirkung und machen wieder Boden gut. Insofern sind wir auf dem richtigen Weg.

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Am Montag, den 19. April, ist es soweit. Das Gastgewerbe geht für seine Anliegen auf die Strasse. Es ist der Auftakt für das erste Mal in der Verbandsgeschichte von GastroSuisse, dass das Gastgewerbe den politischen Weg beschreitet, eine eidgenössische Volksinitiative lanciert und dafür Unterschriften sammelt. Es geht um die Mehrwertsteuer-Frage, warum eine im Restaurant sitzend gegessene Bratwurst mit 7,6 Prozent und eine im Stehen gegessene Bratwurst mit 2,4 Prozent Mehrwertsteuer belastet wird. Die Antwort ist unverständlich. Wenn der Gast sich im Restaurant setzen kann, bekommt die Bratwurst den Stempel eines Luxusproduktes und wird somit mit mehr als 300 Prozent mehr Mehrwertsteuer belastet. Zum Vergleich: Kaviar wird im Delikatessengeschäft mit nur 2,4 Prozent besteuert. Das ist ungerecht sowie diskriminierend und muss korrigiert werden. Es geht aber noch um viel mehr. Nämlich darum, dass das Gastgewerbe aufsteht und sich endlich wehrt. Es geht darum, dass das Gastgewerbe die Nase voll hat von den Bevormundungen und Massregelung von Staat und Institutionen. Es reicht. Deshalb darf GastroSuisse erwarten, dass die Mitglieder am nächsten Montag in Bern zur Demonstration kommen und Unterschriften sammeln. Wer die Faust jetzt nicht aus dem Sack nimmt, wer es grundlos versäumt zu erscheinen oder seine 20 bis 30 Unterschriften zu sammeln, hat sein Recht, sich zu beklagen, verwirkt. Romeo Brodmann BLICKPUNKTE Störfaktoren

Dreck und Unfreundlichkeit

Eine jüngst veröffentlichte, repräsentative Umfrage in Deutschland zeigt, was die Gäste «am meisten» stört: Dreck (81%), unfreundliche Mitarbeitende (74%), unangenehme Gerüche (67%), hohe Preise (48%), Lärm (41%), abgenutzte Einrichtung (29%) und die schlechte Lage www.hotelier.com (15%).

Neue Gewerbezeitung

Gastgewerbe thematisiert Letzte Woche ist die Schweizerische Gewerbezeitung erstmals in neuer Aufmachung und mit neuer Gesamtauflage von 150000 Exemplaren erschienen. Wichtiges Thema der ersten Ausgabe: die MWST-Initiative von GastroSuisse (siehe S. 3).


Aktuell

15. April 2010 Nr. 15

Mehrwertsteuer: Warum eine Volksinitiative sein muss

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Einfach Gerechtigkeit

P. GRUNDER

Ausgerechnet die eidgenössische Steuerverwaltung ESTV verdeutlicht besonders eindrücklich die Bedeutung des schweizerischen Gastgewerbes: 26944 steuerpflichtige Beherbergungs- und Gaststätten weist der Ende März erschienene ESTVBericht zur Mehrwertsteuer aus, volle 26 457 Millionen Franken setzte die Branche im letzten steuerlich erfassten Jahr 2007 um; daraus resultierte eine MWST-Forderung von exakt 892,9 Millionen Franken (siehe auch GJ 14).

Der Bund kassiert unverschämt mit.

Das Bundesamt für Statistik setzt in seinem ebenfalls druckfrischen Zwischenbericht zum Satellitenkonto Tourismus noch eins drauf: Mit genau 77216 Vollzeitstellen, ungefähr je zur Hälfte in Gastronomie und Hotellerie, erarbeitete die Branche eine Bruttowertschöpfung von 6,244 Milliarden Franken – so viel wurde also in Küchen und Zimmern nach Abzug von eingekauften Vorleistungen hereingeholt. Rund 10 000 Lernende in Berufsfeldern unterschiedlichster Qualifikation könnten auch noch angeführt werden, um das Gewicht des Gastgewerbes zu verdeutlichen. Doch genug: Allen ist klar, dass die volkswirtschaftliche Bedeutung dieser Branche gross, in den Tourismusgebieten gar lebenswichtig ist –

von der gesellschaftlichen Bedeutung als Treffpunkt und Ort sozialer Kontrolle ganz zu schweigen. Umso erstaunlicher ist es, dass ausgerechnet diese Branche seit Einführung der MWST 1995 diskriminiert ist: Obschon sie hohe Wertschöpfung erzielt und nachhaltig Arbeit bietet, muss sie namentlich gegenüber paragastronomischen Angeboten des Detailhandels zu viel MWST abliefern. Bundesrat und Ständerat hatten dies erkannt und bereits 2006 eine Angleichung verabschiedet. Im Zuge der grossen MWST-Revision blieb das Anliegen jedoch auf der Strecke, weshalb GastroSuisse die Lancierung einer Volksinitiative beschloss (siehe Kasten). Inwiefern das Gastgewerbe, das in

der Hotellerie seit Jahren mit einem jeweils provisorisch verlängerten Exportsatz ruhiggestellt ist, mit der Initiative offene Türen einrennt, wird sich weisen. Dafür spricht nicht nur die diskussionslose Unterstützung durch Bundesrat und Ständerat 2006, sondern auch die Entwicklung in Europa (siehe auch GJ 13): Die EU hat 2007 Grundlagen geschaffen, die weit über das hinausgehen, was das Schweizer Gastgewerbe verlangt. Die EU macht weit mehr, «insbesondere im Hinblick auf die Schaffung von Arbeitsplätzen, Wirtschaftswachstum und das angemessene Funktionieren des Binnenmarkts». Während GastroSuisse eine Selbstverständlichkeit fordert, nämlich gleich lange Spiesse, unterstützen immer mehr EU-Staaten die besondere volkswirtschaftliche und gesellschaftliche Funktion des Gastgewer-

bes ausdrücklich mit tiefen Sätzen: Wenn Finnland demnächst den MWST-Satz für die Gastronomie nahezu halbiert, werden 15 von 29 europäischen Staaten – Island und die Schweiz inklusive – eine reduzierte Mehrwertsteuer für die Gastronomie anwenden. Eine Privilegierung, wie sie das Gast-

gewerbe in halb Europa geniesst, fordert GastroSuisse nicht. Umso beschämender erscheint es, dass die Branche für ein Ende der Diskriminierung und für Gerechtigkeit kämpfen und gar eine Volksinitiative lancieren muss. Und umso wichtiger ist es, dass der Auftritt der Branche dabei geschlossen und stark ist: Darum am 19. April auf nach Bern.

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Auf nach Bern «Drei Bauern bedeuten eine Macht, drei Wirte bedeuten Streit», lautet ein Kalauer. Die MWST-Manifestation vom 19. April bietet Gelegenheit zu beweisen, dass diese Branche für eine gerechte Sache zusammenstehen kann. An GastroSuisse und seinen kantonalen und regionalen Sektionen soll es nicht liegen: Die Voraussetzungen sind geschaffen, jetzt sind die Betriebe und ihre Mitarbeitenden gefragt. Warum nicht an diesem Montag den Betrieb zusperren und in Bern ein starkes Zeichen setzen?

Neuer «Charakter des Fleischs» ist erforderlich EZV hat die Zolleinreihung von sogenanntem Pfefferfleisch präzisiert. Die schweizerischen Erläuterungen zum Zollkapitel 2 werden angepasst, nachdem bäuerliche Kreise die bisherige Praxis bemängelten und der Fall gar in der nationalrätlichen Fragestunde ein Thema war – an vorderster Front kritisierte die vom Bund subventionierte bäuerliche

Fachpresse die Möglichkeit des günstigen Imports von Pfefferfleisch. Konkret heisst dies, dass ab dem 3. Mai der Pfeffer und die anderen Gewürze den «Charakter einer Ware» verändern müssen, um weiterhin von der tieferen Zollposition 1602.5099 profitieren zu können. Der Vorteil von so genanntem Pfef-

ferfleisch ist, dass es der Zollposition

1602.5099 unterliegt und somit nur mit 6.38 Franken pro Kilo verzollt wird (siehe GJ 12). Normales Fleisch kostet innerhalb des Kontigents zwischen 7 und 14 Franken, frisches Rindfleisch ausserhalb des Kontingents gar 22.12 Franken pro Kilo. Die vom Bund subventionierte bäuerliche Fachpresse hakte kürzlich mit einem weiteren Artikel nach und

BLICKPUNKTE Rauchverbot

Grosse Nachfrage Wie gross die Nachfrage nach Räumen ist, in denen das gastgewerbliche Erlebnis den Tabak einschliesst, zeigen Basler Reaktionen auf das scharfe Rauchverbot, das seit Anfang April gilt: rund 35000 Gäste und etwa 120 Restaurants sind Mitglieder im Verein Fümoar, der das Gastgewerbliche vereinsrechtlich organisiert. In Basel gebe es gut 250 Vereinslokale, in denen nach wie vor munter geraucht wird, da sei dem Gastgewerbe zuzugestehen, sich ebenfalls so zu organisieren, argumentiert schlagend Maurus Ebneter, Delegierter des Basler Gastgewerbes. Indes fürchtet er, dass Gerichte die Angebote für rauchfreudige Gäste ausbremsen werden; insofern plane man eine Volksinitiative für die nationale Regelung.

Grossveranstaltungen

Bescheidene Auswirkungen

Zollverwaltung präzisiert Bedingungen für das zollgünstige «Pfefferfleisch»

Die Eidgenössische Zollverwaltung

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Eigentlich ist es beschämend, dass das Gastgewerbe für Gerechtigkeit bei der Mehrwertsteuer kämpfen muss.

Peter Grunder

versuchte nachzuweisen, dass das Pfefferfleisch für den Preisrückgang bei der Kälbermast verantwortlich sei. Weder das Bundesamt für Landwirtschaft noch der Fleisch-Fachverband konnten diesen konstruierten Zusammenhang stützen. Zur Grössenordnung: Das Pfefferfleisch macht nur gerade 3 Promille aller 134500 t Fleischimporte aus. mmo

«Die EURO 2008 war kurzfristig betrachtet bezüglich aller untersuchten Dimensionen weitestgehend nachhaltig. Bei einer längerfristigen Betrachtung sind die Effekte auf die nachhaltige Entwicklung jedoch eher bescheiden.» So lautet das Fazit einer Untersuchung der Gesamtwirkungen der Fussballeuropameisterschaft, erstellt unter Leitung des Forschungsinstituts für Freizeit und Tourismus (FIF) der Universität Bern.

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Aktuell

15. April 2010 Nr. 15

Starker Franken, schwacher Tourismus – ein möglicher Ausweg

Kanns die Reka richten? Wie schlecht geht es dem Tourismus wirklich? Allen Prognosen zufolge werden die Logiernächte auch dieses Jahr nochmals sinken (siehe auch Seite 11). Der teure Franken gibt den Voraussagen zusätzliches Gewicht. Eine Rückschau zeigt, dass im Nahmarkt Deutschland der Wechselkurs relativ wenig Wirkung auf die Gästezahl hat. In Fernmärkten wie den USA hat der Wechselkurs offenbar wesentlich mehr Bedeutung (siehe Grafik). Allerdings waren die Ausschläge des Dollars gegenüber dem Franken in den letzten 20 Jahren wesentlich grösser als jene der Deutschen Mark oder des Euro. Um den drohenden Negativ-Entwicklungen zu begegnen und die deutschen Gäste in der Schweiz zu behalten, will Schweiz Tourismus (ST) nun Ferienaufenthalte in der Schweiz zu Euro-Fixpreisen anbieten. Die Zeche für dieses «Konjunkturprogramm» zahlen laut Auskunft von ST die beteiligten Hotels und teilweise auch das Switzerland Travel Centre (STC). Die Zeche ist in diesem Falle die Währungsunsicherheit, denn die Gäste zahlen in Euro. Inwieweit diese «Währungs-Sicherheit» für den Gast eine Rolle spielt, muss sich erst zeigen. Immerhin tritt der Schweizer Tourismus damit noch direkter in Konkurrenz zu anderen Destinationen. Was aber würde passieren, wenn die Schweiz den touris-

Hotelinvestitionen

Werner Bernet, Direktor der Schwei-

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2,5

3000

2,0

2000

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Gäste USA Dollar 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09

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CHF

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Gäste Deutschland Euro*

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80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09

* 1980-2001 DM umgerechnet in Euro zum Fixkurs 1,995

1,0

Während im Fernmarkt USA Wechselkurs und Anzahl Logiernächte fast gleich laufen, korrelieren Euro und der Markt Deutschland weniger.

tischen Franken schwächen würde? Ganz nach dem Motto, was der Nationalbank recht ist, kann dem Tourismus billig sein: Immerhin verfügt die Branche über eine Art «Nationalbank im Bonsai-Format», wie Werner Bernet seinen Reka-Geldkreislauf manchmal auch nennt (siehe Kasten). Angenommen, der Tourismus mobi-

lisierte gemeinsam mit dem Bund seine Kräfte und gäbe im Ausland via ST Reka-Checks mit einer Vergünstigung von 10 Prozent ab. Der Tourismus-Franken verlöre sofort 10 Prozent an Wert. Für einen Euro bekäme man dann etwa 1,55 Franken statt derzeit 1,41.

Ein solches «Konjunktur-Programm»

Reka-Direktor Werner Bernet.

En français

CHF

in Tausend

hätte den Vorteil, nicht im Ausland zu verpuffen wie die meisten: Das Reka-Geld ist bereits heute zweckgebunden im Schweizer Tourismus und kann bei über 8000 touristischen Leistungsträgern eingesetzt werden. Damit wäre auch eine Konkurrenzierung des real existierenden Frankens nahezu ausgeschlossen. Bei einer Verbilligung von 10 Prozent würde man mit einem Einsatz von 5 Millionen Franken volle 50 Millionen auslösen. Insgesamt

Lotterie um Spielautomaten

wäre die Geldmenge wahrscheinlich zu klein, um den Schweizer Franken als Währung tatsächlich zu tangieren oder die Inflation hochzutreiben.

in Tausend

4000

8000

Spielbankengesetzgebung

kommt dem Tourismus sicherlich zugute. Könnte man das Reka-Geld dazu noch im Ausland absetzen, würde die Schweiz als Ganzes erheblich profitieren; wie gesagt, das Reka-Geld ist zweckgebunden – «und das bleibt auch so», hält Werner Bernet fest. www.reka.ch

Wechselkurse und Logiernächte 1980 – 2009

1000

CHECK IN

Vorläufig dürfen keine neuen Tactilo- oder TouchlotAutomaten ausserhalb von Casinos aufgestellt werden, hat das Bundesgericht entschieden. Die Vorinstanz, das Bundesverwaltungsgericht, hatte die Spielautomaten dem Lotteriegesetz zugeordnet und damit unter anderem für Gaststätten freigegeben. Hinter dem Streit stehen der Casino-Verband und die Lotteriegesellschaften; die eigentliche Ursache ist eine Unklarheit der Spielbankengesetzgebung: Sie sieht eine Unterscheidung zwischen Glücks- und Geschicklichkeitsspiel vor, die nicht praxistauglich ist. Verlierer der Gesetzgebung sind neben den kantonalen Lotteriegesellschaften die Automatenhersteller sowie Betriebe, in denen Automaten stehen. Den Ausweg übers Lotteriegesetz hat das Bundesgericht nun nicht gestützt, betroffen davon sind nur neue Geräte, nicht aber die bestehenden rund 700 Automaten. Die «Loterie Romande» hatte 2008 über 107 Millionen Franken mit entsprechenden Geräten eingenommen.

QUELLEN. BFS, SNB / GRAFIK: O. KREJCI

Der Franken ist anscheinend zu stark für den Tourismus. Der Reka-Check könnte Abhilfe schaffen – indem er ins Ausland fliesst. Matthias Nold

5

zer Reisekasse Reka, zeigte sich gegenüber GastroJournal von der Idee angetan. Die Verbilligung des Geldes «müsste vom Bund oder von ST kommen», meint Bernet. Die Idee käme gelegen, «in unserer Strategie haben wir festgelegt, dass wir wieder vemehrt ein Ferien-Freizeitcheck sein wollen», betont er. 2009 wurden 58,5 Prozent aller Checks im öffentlichen Verkehr eingesetzt. Bereits jetzt «subventioniert die Reka zusammen mit den Reka-Abgabestellen den Tourismus mit 100 Millionen jährlich», sagt Bernet. Er spricht auf die Initialverbilligung des Reka-Checks an, den die Organisation mit 1,5 Prozent Vergünstigung an die Ausgabestellen abgibt. Coop beispielsweise zahlt also für 100 Franken Reka-Checks 98.50 und verdoppelt den Rabatt. Der Konsument kauft seine Checks also für nur 97 Franken bei Coop. Zahlen kann er damit für 100 Franken. Das Reka-Geld ist in der Schweiz ein Er-

folgsmodell. Zwischen 1980 und 2009 steigerte sich der Verkauf von 140 Millionen auf 623 Millionen Franken. Die Zeitspanne vom Verkauf bis zur Einlösung betrug letztes Jahr knapp acht Monate. Derzeit wird der grösste Teil des Reka-Geldes von Arbeitgebern abgegeben, mit einer Verbilligung von bis 30 Prozent. Nur 6,2 Prozent dieses Geldes fliessen momentan ins Gastgewerbe. Auch diesen Anteil will die Reka steigern. Zum einen mit mehr Einlöser-Stellen, also Hotels und Restaurants, in denen man mit Reka zahlen kann, zum anderen mit attraktiven Angeboten im Freizeitbereich. So gibt es unterdessen Kinos, die Reka entgegennehmen, oder ein Besuch der Thuner Seespiele kann damit bezahlt werden. Die Attraktivierung des Checks

Der Reka-Kreislauf Damit der Reka-Check in Umlauf kommt, verbilligt ihn die Reka um 1,5 Prozent, für 100 Franken zahlt die ausgebende Stelle 98.50 Franken. Die Ausgabestelle vergünstigt den Reka-Check weiter. Bei Coop beispielsweise können SupercardInhaber das Reka-Geld mit 3 Prozent Rabatt beziehen, bei gewissen Arbeitgebern beträgt der Rabatt bis 30 Prozent. Die Bezüger können den Check einzig für Freizeitaktivitäten verwenden, zum Bahnfahren beispielsweise, für Bergbahnen, in Hotels oder Restaurants, aber auch in Kinos. Damit das Geschäft aufgeht, verlangt die Reka von den Einlösestellen eine Kommission von 3 Prozent. Da die Reka nicht gewinnorientiert arbeitet, fliessen die Überschüsse in das soziale Engagement der Organisation. mn

Mövenpick baut in Lausanne aus Das Hotel Mövenpick will in Lausanne seinen Betrieb erweitern, die Bauarbeiten können jederzeit beginnen. Auf Anfrage wollte Christian Kauter, der Direktor des Hotels, kein genaues Datum nennen und begnügte sich mit einem «sehr bald». Man sei bereit und warte nur noch auf die definitiven Bewilligungen. Das Ausbauprojekt ist älter als zehn Jahre. «Es wurde schon davon gesprochen, als ich im Jahre 2002 herkam», erläutert Kauter, in der Folge habe man es vorgezogen, alle Zimmer, die Gemeinschaftsräume, die Restaurants und die Küchen zu renovieren, bevor Ausbauarbeiten erwogen wurden. Die 6 neuen Stockwerke mit je 12 Zimmern sollen im Herbst 2011 bereitstehen, bezüglich der Kosten liegen die ersten Schätzungen zwischen 15 und 18 Millionen Franken.

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Restauration

15. April 2010 Nr. 15

Die Konkurrenten der Trophées Internationaux des Calvados zu heutigen Trends

SZENE

Klassiker im Vormarsch

St. Galler Interpretation

Keine Drogen-, dafür Alkoholtestkäufe

Barkeeper aus aller Welt nahmen an den 14. Trophées Internationaux des Calvados teil. Eine Gelegenheit, Bilanz zu ziehen über die Trends der letzten Jahre.

Jasmina Slacanin

J. SLACANIN

Kürzlich fanden in Deauville die traditionellen Cocktail-CalvadosWettbewerbe statt, Barkeeper aus 13 Nationen stellten ihre originellen Kreationen vor. Einzige Bedingung war, dass sie Calvados als einzige Ingredienz auf Alkohol-Basis verwendeten. Der Hochprozentige gehört zum gastronomischen Erbe der Normandie. Doch Achtung: Behaupten, dass das

normannische Getränk ein einfaches Apfel-Destillat sei, würde in der Normandie von Profis als Beleidigung angesehen. Calvados wird nämlich als nobles Getränk betrachtet, dessen Rezept von Generation zu Generation vererbt wird. Calvados wird aus verschiedenen, klar definierten regionalen Apfelsorten gebrannt. Ein Klassiker also, der perfekt zu den heutigen Trends in den internationalen Bars passt.

«Ein Trend muss international sein

und nicht regional, sonst ist es kein Trend», sagt Kathrin Leisi, die an der Bar-Académie in ihrem Betrieb, dem Raisin Cocktailhouse in freiburgischen Dompierre, unterrichtet und jährlich den Schweizer Calvados-Cocktail-Wettbewerb durchführt. Jeweils ein Lernender und ein Profi gewinnen und dürfen an den Trophées Internationaux des Calvados teilnehmen. «Heute stellt man eine Rückkehr zu den klassischen Cocktails fest – eine Rückblende um 150 Jahre, zu den Bars, die ursprünglich amerikanisch sind. Mehrere alte Referenzbücher sind übrigens neu aufgelegt worden und die Marke Bols hat einen Genever-Likör auf den Markt gebracht, um nur

Die Barkeeper interpretieren die Klassiker neu – mit persönlicher Note.

zwei Beispiele zu nennen. In den Grossstädten verlangt der Kunde vermehrt alte Cocktail-Rezepte, insbesondere mit Martini», erklärt Kathrin Leisi. Diese Tendenz wird auch von Adriano Paulus, dem deutschen Kandidaten, bestätigt. «Wir servieren Unmengen ‹neue Klassiker›. Das heisst, dass wir uns auf die Klassiker aus den 20er-Jahren unter den Cocktails abstützen, auf der Basis von Bacardi, Whisky oder Martini, welchen wir – gewissermassen als neue Note – etwa Passõa oder Rhabarbersaft beigeben.» Sandra Gropendahl, die schwedische

Finalistin, widerspricht ihm nicht, sie präzisiert aber: «Aufgepasst. Man soll eine traditionelle CocktailBar nicht mit einer Bar in einem Nachtlokal verwechseln. In einer Cocktail-Bar kann man eine Rückkehr zu den klassischen Getränken feststellen, während der Kunde eines Nachtlokals eher einen Gin Tonic oder eine Vodka Red Bull bestellt.»

«Zweimal pro Woche bin ich mit

meinen Produkten Marktfahrer in Genf und in Morges», sagt Blanc. Wovon Feinschmecker aus dem Genferseebecken regen Gebrauch machen.

öffnet, die Boutique am Abend, doch können die Gäste auch tagsüber ihre Einkäufe tätigen. Sonntags ist Animation vorgesehen. Etwa ein Fondue zubereiten oder verschiedene Degustationen. Chez Blancs Konzept steht auf vier Pfeilern: Das Restaurant mit einem 25-plätzigen Saal ist nicht eine Besenbeiz, sondern verfügt über ein Wirtepatent. Dazu kommen die Boutique, die Märkte und der Internetverkauf. Das Unternehmen bietet viereinhalb Vollzeitstellen. nm www.chezblanc.ch

Zum Mittagessen bietet das Restau-

rant währschafte Kost, die Speisen werden von Profikoch Christian Felix zubereitet. Am Abend ist der Betrieb der «Table d’hôte» gewidmet, mit typischen Freiburger Spezialitäten. Das Restaurant ist täglich ge-

Die Trends gehen in Richtung der bekannten Klassiker, die je nach Inspiration und Persönlichkeit des Barkeepers eine persönliche Note erhalten. Ob einfach, elegant, raffiniert: Der Cocktail bleibt eine gekonnte Mischung verschiedenster Geschmäcker und Farben. Eine Kunst, die sich mit der Zeit entfaltet.

En bref Des barmen du monde entier ont participé aux 14es Trophées Internationaux des Calvados. Une occasion de tirer un bilan sur les tendances des dernières années. Il s’avère que les classiques des années 20 font leur grand retour sur la base de Bacardi, whisky et Martini. Les barmen les enrichissent de goûts tels que la passõa ou le jus de rhubarbe.

Wasser ist nicht gratis

Reiner Genuss dent der Freiburger Produkte. Er hat eben ein Restaurant mit Laden eröffnet, das seiner Leidenschaft gewidmet ist. «In meinem Sortiment hat es einige wenige Ausnahmen handwerklich hergestellter Produkte, die nicht aus dem Kanton Freiburg stammen», erklärt Denis Blanc, Gemeindepräsident von Matran und erster Präsident der Freiburger Regionalprodukte.

Der Brite Colin Field, Barkeeper im Pariser Ritz und Botschafter des Calvados, ist zweimal von der amerikanischen Zeitschrift Forbes zum besten Barkeeper der Welt erkoren worden. Er hat den abwechslungsreichen Wettkampf – auf Englisch – animiert. Seine Meinung zu den neusten Trends in den Bars: «Der Konsum von Long- und Shortdrinks wird vor allem vom Klima beeinflusst. In den Grossstädten wie New

York oder Paris trinkt man Shortdrinks, zum Beispiel Martini, während in den Städten oder Dörfern am Meer, wo das Klima angenehmer ist, bisweilen sogar sehr warm, der Kunde eher zum Bestellen von Longdrinks tendiert.»

LESERBRIEF

Terroir-Produkte im Chez Blanc in Freiburg

Daniel Blanc war langjähriger Präsi-

Der Luxemburger Baptiste Cardot hat die 14. Auflage in der Kategorie «Trophée International des Professionnels» gewonnen. In seiner Bar bietet er über 90 verschiedene Cocktails an. «Am besten verkaufen sich Standard-Cocktails. Ich gebe ihnen aber eine persönliche Note. Ich habe bemerkt, dass Kaffee-Variationen sehr beliebt sind», sagt der glückliche Gewinner des Wettbewerbs. Der Wettbewerb ermöglicht den Teilnehmenden, aktiv zu bleiben und ihre Erfahrungen mit jenen der anderen Kandidaten zu vergleichen und so neue Produkte zu entdecken.

Daniel Blanc in seinem Chez Blanc.

Ihr Artikel, dass im Restaurant das Wasser künftig gratis serviert werden soll (siehe Tagespresse und GJ 12), stimmt mich sehr nachdenklich. Zum Ersten bin ich in der Schweiz wohl nicht der einzige Betrieb sowie auch Private, der für jeden Liter Wasser aus der Leitung bezahlen muss. Denn zu allem Überfluss muss ich sogar dass doppelte fürs Abwasser hinblättern, welches ja aus meinem Wasserkonsum errechnet wird. Zum Zweiten bekommen bei uns die Gäste auf Wunsch zum Kaffee gratis ein kleines Glas Wasser. Werden aber gleich 3 dl oder sogar ein halber Liter Hahnenburger verlangt, bin ich sicher nicht bereit, das Wasser gratis auszuschenken. Zumal Wasser nicht gratis aus dem Hahnen läuft. Im Weiteren kann ich meine Servicemitarbeitenden nicht mit Wasser als Lohn erfreuen. Natürlich bin ich sofort bereit, wenn mir die Konsumentenorganisationen SKS, FRC

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und ASCI solch coole Mitarbeiter schicken können, diese für etwa 100 Liter Wasser im Monat als Lohn einzustellen. Was mache ich nachher mit dem Glas, welches der Gast benutzt hat? Da ja meine Abwaschmaschine mit Gratis-Wasser wäscht und das Wasch- und Desinfektionsmittel sowie der Unterhalt der Maschine auch völlig gratis sind, können wir mit gutem Gewissen das Wasser auch völlig gratis abgeben.

Im Februar 2009 hat das Baselbieter Kantonsgericht entschieden, dass Alkoholtestkäufe mit Jugendlichen illegal seien. Die Richter begründeten ihren Entscheid damit, dass ein Alkoholtestkauf eine verdeckte Ermittlung sei, diese sei nur bei schweren Verbrechen zulässig. Mit eben dieser Begründung haben die höchsten Schweizer Richter nun die St. Galler Drogentestkäufe, bekannt unter dem Namen «Aktion Ameise», für illegal erklärt. Aufgrund des Urteils stellt die St. Galler Polizei nun ihre Drogentestkäufe ein, die Alkoholtestkäufe werden allerdings weitergeführt. Der Kommandant der St. Galler Kantonspolizei begründet das offensichtliche Missverhältnis in der Regionalpresse: «Vorläufig gehen Jugendschutz und Alkoholprävention vor.» Die Alkoholtestkäufe würden erst gestoppt, wenn ein Gerichtsentscheid vorliege.

Alkoholprävention

Gastgeber für Wirtekodex 80 Gastgeber in Baden haben einen Wirtekodex unterschrieben. Mit dem Kodex bekämpft Baden den Alkoholmissbrauch. Die Gastgeber verpflichten sich, mindestens fünf Getränke günstiger anzubieten als das billigste alkoholische Getränk und sorgen dafür, dass alkoholisierte Gäste sicher nach Hause kommen. «Es freut mich, dass 80 Wirte den Kodex unterschrieben haben», sagt Markus Friedli, Vize-Präsident von GastroBaden. Gleichzeitig fordert GastroBaden eine Stellungnahme vom Stadtrat, was die Stadt Baden selbst gegen den Missbrauch von Alkohol und Tabak auf öffentlichen Plätzen unternimmt.

Winterthur

Ortsverein belebt Hegis Schlosspark Eine Gartenbeiz soll auf dem Areal des Winterthurer Schlosses Hegi den Betrieb aufnehmen. Die Stadt Winterthur stellt hierfür dem Ortsverein Hegi einzelne Räume zur Verfügung. Bereits im letzten Sommer nutzte der Ortsverein den Schlossgarten für Pétanque-Spiele, Grillabende und private Feste. Nun soll eine Art Kiosk alkoholfreie Getränke, Kuchen, Suppen oder Bratwürste verkaufen. Die Erfahrungen der Zwischennutzung dienen als Grundlage für ein definitives Nutzungsund Betriebskonzept. ANZEIGE

Wann hört eigentlich das Rumgezerre am Gastgewerbe endlich auf. Das Rauchverbot ist hierbei nur ein Stichwort. Mir kommt es langsam so vor, als versuche man mit aller Gewalt, das Gastwerbe zu zerstören. Denn nicht jeder will die ständig neu erfundenen Gesetze mitmachen. Es wäre schade, wenn ein so schöner Beruf im Wasser ertränkt würde. Restaurant Tea Room Blumenfeld Susanna und Stephan Joss 3027 Bern-Bethlehem

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Hotellerie

15. April 2010 Nr. 15

All Seasons: eine Antwort auf die Krise

CHECK IN

Eroberung

Hotel Hertenstein

Doch kein Abriss geplant

Accor ist derzeit mit 39 Hotels in der Schweiz vertreten. Mittelfristig sollen 15 weitere Häuser dazukommen. Dies nicht zuletzt dank der neuen Marke All Seasons.

Laurent Missbauer

Das Design bei All Seasons zeichnet sich durch lebhafte Farben, Lichtspiele und ein modulierbares Mobiliar aus. Das Licht setzt das Dekor in Szene und versucht Emotionen und Wohlgefühl zu vermitteln. Ein Raum, in dem Kaffee, Tee, Wasser und Zeitschriften bereit liegen, lädt zum Verweilen ein. Herzstück des Zimmers bleibt aber das Bett, das

sich durch Design wie auch durch Komfort auszeichnet. Die neue Hotelkette All Seasons ist

vor zwei Jahren in Frankreich lanciert worden und zählt heute im Mutterland 38 Betriebe. Ihr Ziel: den Gästen einen vorteilhaften Preis bieten. Ein Bestreben, welches durch die Krise noch gefördert wurde. In Frankreich sollen bis Ende Jahr noch über 80 neue Häuser dazukommen. In der Schweiz will die Accor-Gruppe, die hierzulande mit 39 Hotels vertreten ist, mittelfristig 15 weitere Häuser übernehmen. Dieses Ziel soll insbesondere dank Franchising und dem Umbau von bestehenden Hotels erreicht werden.

All Seasons will dazu in den Stadt-

zentren Hoteliers anwerben, die einen Betrieb von mittlerer Grösse haben, sprich zwischen 50 und 150 Zimmer. Dies soll mittels einer Werbe-Tour, die vom 8. bis zum 10. Juni stattfindet, geschehen. Auf einem Lastwagen werde ein Zimmer ausgestellt, welches bestaunt

Baustart im Juni

130-Betten-Hotel in Dagmersellen ZVG

Künftig soll die Accor-Gruppe in der Schweiz nicht nur durch Eröffnungen neuer Betriebe der Marken Ibis und Etap Hotel wachsen, sondern auch durch Hotels der neuen Marke All Seasons. Wie Ibis, fällt auch All Seasons ins Segment der unteren Mittelklasse. Im Design und den Dienstleistungen sollen sich die beiden Marken allerdings unterscheiden: Ist bei Ibis das Frühstück nicht im Preis inbegriffen, bietet All Seasons ein Pauschalangebot an, welches Übernachtung, Frühstücksbuffet, Breitband-Internetanschluss und weitere Annehmlichkeiten wie ein Willkommensgeschenk oder eine Auswahl von Fernsehkanälen für Kinder bereithält.

Bis Ende Mai hätte Investor Peter Pühringer das Hotel Hertenstein in Weggis abreissen sollen. Dies verlangte die Gemeinde Weggis. Nun haben die beiden Parteien beschlossen, dass das Hotel wieder hergestellt wird. Einen Zeitplan haben der Gemeinderat und die Hotel Residenz Herteinstein AG nicht bekannt gegeben. Die laufenden Verfahren um das Hotel Hertenstein sind mit der Ankündigung der Wiederherstellung eingestellt worden.

Einblicke in ein Zimmer im All Seasons in Aachen, Deutschland.

werden könne, erklärt Walter Zück, verantwortlich für Verkauf und Marketing bei Accor Schweiz. Der Lastwagen samt Zimmer wird in Zürich zwischen Bahnhof und Technopark stationiert sein, um Hoteliers sowie potenzielle Gäste auf All Seasons aufmerksam zu machen.

En bref Accor, présent en Suisse avec 39 hôtels, souhaite en avoir une quinzaine de plus à moyen terme. Sa nouvelle marque All Seasons devrait contribuer à cette progression. La nouvelle marque devrait intéresser les hôteliers indépendants.

An der Autobahneinfahrt Dagmersellen soll Ende 2011 ein 130-Betten-Hotel entstehen. Nebst dem Hotel ist auch eine Tankstelle mit Shop und Waschanlage geplant. Obwohl die Verträge mit den Betreibern noch nicht unterzeichnet sind, soll noch diese Woche mit den Abbrucharbeiten begonnen werden. Auf dem Grundstück befinden sich ein Imbissstand, ein Schützenhaus und eine Lagerhalle. Die Bauarbeiten für das Hotel beginnen im Juni.

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Frequenzen und andere Fallstricke

CHECK IN

Vorsichtig geniessen

Als das Walliser Stimmvolk letzten November das Tourismusgesetz bachab schickte, an dem seit 2002 gearbeitet worden war, versprach man rasches Handeln. In der Zwischenzeit hat das zuständige Walliser Regierungsmitglied Jean-Michel Cina verschiedene Arbeitsgruppen einberufen. Sie wollen im Juni zu einem Tourismusgipfel laden, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Umstritten sind besonders eine Reduktion der Destinationen und eine neue Finanzierung (siehe auch S. 2).

Bern

P. GRUNDER

Erhöhung statt Pauschalisierung

Die Koffer rollen, die Rubel weniger: Frequenzen gehalten, Preise gesunken.

Tourismus

Compter les nuitées est nécessaire mais insuffisant et même trompeur. D’autres chiffres pourraient clarifier la situation. Pour l’heure, un dumping des prix semble courant mais il y a aussi des réserves.

Hotellerie

Gastronomie

0 -2

2006

2007

Vollzeitstellen

2

Nachfrage

4

Bruttowertschöpfung

6

Nachfrage

8

Vollzeitstellen

10%

2008

Goldene Jahre: Im Tourismus, in der Hotellerie und in der Gastronomie hat die Bruttowertschöpfung mehr zugelegt als die Nachfrage und die Beschäftigung. Das spricht für höhere Produktivität und bessere Betriebsergebnisse.

100 Jahre Tourismusorganisation Interlaken

Logiernächtestatistik

Schöner Februar Zwischen Zeilen Der Dollar ist zwar tief, trotzdem ha-

ben die Logiernächte aus den USA im Februar um 6 Prozent zugelegt – ein ungewöhnliches Phänomen (siehe Artikel oben). Auch aus Asien generierten 13 Prozent mehr Logiernächte in der Schweiz, allen voran hat China dazu beigetragen, hier

Die Betten waren wieder mehr belegt.

nahmen die Übernachtungen gegenüber dem Februar 2009 um 78 Prozent zu. Allerdings ist das Niveau in absoluten Zahlen ausgedrückt nach wie vor tief: China verbuchte 9700 zusätzliche Logiernächte. Insgesamt ist der ausländische

Markt jedoch am Schwächeln (–1,2%). Vor allem die Gäste aus dem Vereinigten Königreich (–6,2%) und aus Deutschland (–2,6%) sind ausgeblieben. Beiden Märkte verzeichneten je 14000 Übernachtungen weniger als noch im Februar 2009. Schweden und die Niederlande haben ebenfalls je 8900 Nächte verloren. Trotzdem zeigte sich der Februar 2010 gegenüber dem Vorjahr freundlich. Die Übernachtungen legten gesamthaft um 1,9 Prozent zu. Dies vor allem, weil der Schweizer Markt boomte: +5,7 Prozent oder 81000 Logiernächte.

Kumuliert man die Logiernächte der ersten zwei Monate, ergibt sich ein Minus von 0,3 Prozent gegenüber Januar und Februar 2009. Die ausländischen Gäste verbuchten ein Minus von 2 Prozent, die Binnengäste mn ein Plus von 1,9 Prozent.

Strahlend: Kongresssaal neu, Berge alt. Es ist wie immer in den letzten 100

Jahren: An einem Standort, der seinesgleichen sucht und darum seit über 200 Jahren Touristen aus aller Welt anzieht, kämpfen sich die Touristiker durch. Die Festschrift, von der Tourismus-Organisation Interlaken TOI zu ihrem 100-jährigen Bestehen herausgegeben, verdeutlicht dies zum einen: Da steht viel zwischen den Zeilen, die Jahrzehnte waren geprägt von kurzen Phasen des Wohlergehens, grossen Fehlentscheiden und ständigem Bemühen, im internen Konkurrenzkampf Einigkeit zu finden. Das gelang in der Regel nur in Krisen, wenn die öffentliche Hand sich öffnete oder es zufälligerweise zwischenmenschlich stimmte.

Zum anderen widerspiegelt just das Jubiläumsjahr die alte Herausforderung, einer Branche ausgeliefert zu sein, die ebenso renditeschwach wie arbeits- und kapitalintensiv ist: Hier steht die rund 30 Millionen Franken teure, weitgehend von der Öffentlichkeit bezahlte Verdoppelung der Kongresskapazität vor der Eröffnung; dort wartet man vom Höheweg (HRS) bis zum Ostbahnhof (Accor) vergeblich auf die notwendigen und versprochenen Hotelbetten. Auch das wird in die Geschichte eingehen – ob positiv, ist noch nicht entschieden. pg

erst versucht – hier ist die Dichte versierter Zweitwohnungsbesitzer ebenfalls hoch. Weil jedoch im Adelbodner Tourismus finanzielle Not herrscht, stehen halt einmal mehr die Beherberger gerade: Mit dem Segen des örtlichen Hoteliervereins will der Gemeinderat die Kurtaxe um rund 10 Prozent erhöhen: auf 4 Franken pro Nacht in der höherklassigen Hotellerie, auf 3 Franken bei den Ferienwohnungen. Allerdings sei das eine Übergangslösung, heisst es in Adelboden, angestrebt wird nach wie vor ein Systemwechsel.

Graubünden

Desolate Destination Die mehr als 10-jährige Destination Sedrun Disentis Tourismus SDT, die einen hohen Direktorenverschleiss hatte und zuletzt monatelang verwaist war, ist wieder besetzt: Roger A. Fischer, zuletzt eine Zeit lang auf der Lenzerheide, wechselt in die obere Surselva. Die Lösung gilt jedoch nur für wenige Monate – bis die Strukturen der Destination geklärt sind (siehe GJ 13). Erstaunlich ist, dass Fischer mit den beiden Bergbahnen in Sedrun und Disentis eng zusammenarbeiten will. Diese Bahnen argumentierten, ihre Märkte seien derart unterschiedlich, dass gemeinsames Arbeiten unmöglich sei und die Destination deshalb überflüssig sei. Indes ist DST schwer verbandelt und muss unter anderem an Gottardo-Projekte grosse Beträge leisten.

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Kennzahlen 2006-2008

Veränderungen in Prozent in Bereichen:

Grindelwald ist mit dem Versuch, die Kurtaxe zu pauschalisieren, am angedrohten Widerstand juristisch bewanderter Zweitwohnungsbesitzer gescheitert. Drei Täler westlich hat es Adelboden (Foto) gar nicht

En bref

QUELLE: SATELLITENKONTO / GRAFIK: O. KREJCI

haben. Was indes auch nötig ist: Die internationale Wirtschaftsflaute ist nicht überwunden, die wichtigsten Währungen werden gegenüber dem Franken kaum gewinnen – guter Rat ist teuer und muss von jemand bezahlt werden (siehe Seite 5).

Bruttowertschöpfung

tor ist das Wetter», bringt es Daniel Luggen, Tourismusdirektor in Zermatt, auf den Punkt – die Wintersaison 2009/20120 zeigte hier zwei Gesichter: einerseits praktisch durchwegs eine gute Schneedecke, andererseits häufig schlechtes Wetter. Überdies dringen aus Gerüchteküchen und aus offiziellen Stellen Meldungen von Preiskämpfen: Es gebe immer mehr Anfrager, die vorweg teilweise unverschämte Preisforderungen stellten, beschreibt ein mittelständischer Hotelier das für ihn neue Phänomen von der Nachfrageseite her. Das Welt-Tourismus-Barometer weist auf die Angebotsseite: In Europa hat der

dumpings, die jede Baisse begleitet, aber in keiner Beherbergungsstatistik auftaucht, ist jedoch nicht die ganze Information: Wie die jüngste Publikation des Satellitenkontos zeigt, haben Tourismus und Gastgewerbe in den Jahren vor der Finanzkrise vorwärtsgemacht. Der Tourismus habe sich «ebenso dynamisch wie die Gesamtwirtschaft entwickelt», hält das Bundesamt für Statistik fest, die Zahlen lassen in der Tat aufhorchen: Die touristische Bruttowertschöpfung, also was die Branche nach dem Bezahlen von Vorleistungen erarbeitet hat, konnte zwischen 2005 und 2008 mit der Nachfrageentwicklung mithalten – hier wie dort betrug der Zuwachs über 15 Prozent (siehe Grafik). Weil gleichzeitig die Beschäftigung mit knapp 9 Prozent Zuwachs weniger wuchs, ist davon auszugehen, dass die Touristiker produktiver geworden sind und mehr in ihren Kassen

Vollzeitstellen

Aber «der wichtigste Marketingfak-

Die Scherben zusammenkehren

Die schlechte Botschaft des Preis-

Nachfrage

Die frohen Botschaften sind mit Vorsicht zu geniessen: Sowohl die überraschend guten Beherbergungszahlen, die von Dezember bis Februar vorliegen (siehe unten), wie auch die ersten Bilanzen der Wintersaison zeigen nicht das gesamte Bild. Ja sie führen sogar in die Irre. Seit jeher reden Touristiker ihre Situation schön, Gewerbler machen sich gerne klein und Zahlen verführen zu voreiligen Schlüssen. Zwar hat der internationale Tourismus, den wir nur in Hotelankünften und -übernachtungen permanent messen, im Zuge der Wirtschaftsflaute nicht halb so viel nachgegeben wie der Welthandel. Zwar gehört die Schweiz im Tourismus nicht zu den grossen Verlierern: eine starke Binnennachfrage und gute Produkte, gestählt vom harten Franken.

Wallis

durchschnittliche Zimmerertrag zwischen 2008 und 2009 währungsbereinigt um mehr als 10 Prozent nachgegeben, der durchschnittliche Zimmerertrag sank gar um fast 20 Prozent.

Bruttowertschöpfung

Logiernächte und Ankünfte zu zählen, ist zwar notwendig – aber nicht hinreichend und teilweise sogar verfänglich.

Peter Grunder

11

Tourismus

15. April 2010 Nr. 15


Pages en français

Gros Plan

15 avril 2010 No 15

Interview de Hansjörg Trachsel, conseiller d’Etat du canton des Grisons

13

Organe officiel de GastroSuisse et de ses sections cantonales

«Sur une voie positive» Les Grisons, tout comme le Valais, aimeraient davantage de moyens pour le tourisme. Le point avec Hansjörg Trachsel, conseiller d’Etat en charge du département cantonal de l’économie.

Peter Grunder

Société des Cafetiers, Restaurateurs et Hôteliers de Genève

HEBDOMADAIRE Crans-Montana Tourisme

GastroJournal: En matière de financement du tourisme, le projet des Grisons ne risque-t-il pas d’être mort-né comme cela a été le cas en Valais avec le refus, le 29 novembre, de la nouvelle loi sur le tourisme? Hansjörg Trachsel: Contrairement au canton du Valais, avec lequel nous collaborons très étroitement, nous avons anticipé la création des

Désormais dans les «chiffres noirs»

destinations: il y a cinq ans, nous avions encore 94 organisations touristiques dans les Grisons. Aujourd’hui, il n’y a plus que 21 projets qui vont devenir ou qui sont déjà des organisations de management de destination ou des organisations touristiques régionales. Le repositionnement de Grisons Tourisme est donc d’ores et déjà réalisé. Quant au financement, il reste encore à résoudre et, comme en Valais, ce ne sera pas facile. GJ: Pourquoi est-ce si difficile? H. T.: Notre projet prévoit de soumettre à la taxe touristique des entreprises qui en étaient exemptes jusqu’ici. C’est le cas de la partie grisonne de la vallée du Rhin qui ne tire du tourisme que le sixième de ses revenus. D’autre part, il y aura des perdants et des gagnants si la

SWISS-IMAGE

«Nous collaborons très étroitement avec le canton du Valais» Hansjörg Trachsel, conseiller d’Etat du canton des Grisons, est membre du comité directeur de Suisse Tourisme depuis 2007.

taxe communale pour la promotion touristique et la taxe de séjour sont remplacées par une taxe liée à l’offre touristique.

H. T.: Nous avions tout d’abord élaboré une variante cantonale mais le Parlement nous a ensuite demandé d’étudier une alternative qui donne

GJ: Où en êtes-vous dans l’avancement des différents projets dans les destinations? H. T.: Les grandes destinations telles qu’Engadine/St-Moritz, Davos/Klosters ou Scuol/Samnaun fonctionnent déjà très bien et il en va de même pour les organisations régionales du Prättigau, de la Viamala ou du Bergell qui ont su adapter leurs structures. Aujourd’hui, il s’agit de poursuivre sur cette voie positive.

«Un nouveau financement touristique serait majoritairement salué»

GJ: Pourquoi, en matière de financement, travaillez-vous sur deux variantes, l’une cantonale et l’autre communale?

davantage de poids aux communes. Dans les deux cas, un progrès essentiel réside dans le fait que nous passons d’un financement basé sur les nuitées à un financement basé sur la capacité, les hôtels payant une certaine somme par chambre, alors que les appartements de vacances seront taxés en fonction de leur superficie. Notre but est d’investir dans le marketing et dans le déve-

loppement de produits touristiques afin de renforcer la demande et non pas d’encaisser des taxes de séjour, une fois que la nuitée a déjà été vendue. GJ: Le délai de consultation est arrivé à son terme à la fin du mois de mars. Quels en sont les premiers enseignements? H. T.: Une évaluation précise n’a pas encore eu lieu. Selon certaines sources, il semblerait qu’un nouveau financement touristique soit majoritairement salué. Il est cependant trop tôt pour en dire davantage. L’évaluation de la consultation nous indiquera la direction à suivre.

Auf Deutsch Seite 2

Un plan directeur qui limite les lits froids

«Nous avons besoin de nouveaux clients»

En plus des discussions sur les structures et le financement, la problématique des lits froids est toujours d’actualité. «Nous avons désormais un plan directeur qui interdit d’avoir plus de 30 pour cent de lits froids dans les nouvelles zones à construire», explique Hansjörg Trachsel. «Pour les zones à bâtir existantes, les 33 communes touristiques du canton des Grisons présenteront d’ici 2013 un concept qui tiendra compte de cette limite de 30 pour cent à ne pas dépasser. Il s’agit aussi d’assurer le financement de

«Il faudrait réussir à attirer 30 pour cent de nouveaux clients dans les hôtels afin d’améliorer leur taux d’occupation. Mais les petits et moyens hôtels ne parviennent pas à attirer cette nouvelle clientèle par leurs propres moyens. Ils ont en effet besoin du soutien des destinations touristiques», répond Hansjörg Trachsel lorsqu’on lui demande d’évoquer quelques pistes susceptibles d’améliorer la situation. «Nous devrions aussi tenir compte du fait que les touristes séjournent moins longtemps que par le

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la construction d’appartements qui serviront de résidence principale ou qui proposeront des lits chauds car ce ne sont pas seulement les lits froids qui sont problématiques mais également le fait que la population ne peut plus se loger à des prix raisonnables.» «Nous aimerions enfin inciter le secteur de l’immobilier à proposer davantage de lits chauds. Cela par exemple dans des complexes où les personnes qui achètent un appartement seraient disposées à le louer quand elles n’y logent pas», précise Hansjörg Trachsel. pg

passé», ajoute-t-il. «Ils voyagent toutefois plus souvent et c’est à nous de faire en sorte qu’ils effectuent de tels voyages chez nous. Cela si possible en été, ainsi qu’avant et après les périodes de haute-saison en hiver, tant il est vrai que nous sommes plus que complets pendant les périodes de pointe. Il faudrait par ailleurs attirer davantage d’aînés. Cette catégorie de touristes est toujours plus importante et son potentiel mériterait d’être mieux exploité, surtout en été», conclut Hansjörg Trachsel. pg

«Fortement endettée depuis sept ans, CransMontana Tourisme a bouclé son dernier exercice dans les chiffres noirs après quatre ans de gestion professionnelle», a communiqué mardi Dominique Fumeaux, directeur de Crans-Montana Tourisme depuis octobre 2007. L’ancien directeur de la région «Pays du Saint-Bernard», de 2003 à 2007, présentera en détail l’exercice touristique 2009 de Crans-Montana Tourisme lors d’une conférence de presse qui aura lieu le 26 avril. On relèvera par ailleurs que l’opération Trop’Yc, qui avait permis d’animer l’été dernier le forum d’Ycoor avec une plage de sable, deux terrains de beach-volley, un bar et une scène musicale, sera reconduite au cours de la prochaine saison estivale.

Juraparc du Mont d’Orzeires

Deux nouveaux enclos d’ici 2012 Si la présentation au public de deux nouveaux oursons a suscité un très grand engouement médiatique pendant les vacances pascales au Juraparc du Mont d’Orzeires (VD), il en a été différemment pour les projets d’extension. Or la surface réservée aux ours et aux loups doublera «d’ici deux ans», a annoncé Olivier Blanc, le responsable du parc. Un enclos de 5000 m2 sera terminé cet été et deux autres verront le jour «d’ici 2012». Enfin, on rappellera que le Juraparc dispose de salles pouvant accueillir jusqu’à 200 personnes. Quant à son restaurant, il propose des spécialités de bison et des produits du terroir tels que la tomme du Séchey ou le vacherin Mont d’Or. www.juraparc.ch


Hôtellerie & Tourisme

15 avril 2010 No 15

Comment limiter les effets négatifs de la cherté du franc suisse sur le tourisme?

HEBDOMADAIRE

La solution de Reka en milliers

Afin d’atténuer de telles évolutions

négatives et afin aussi de faire en sorte que les Allemands continuent à passer leurs vacances dans notre pays, Suisse Tourisme souhaite proposer des offres à des prix fixes en euros. Selon les renseignements obtenus auprès de Suisse Tourisme, les frais que nécessiterait ce «programme conjoncturel» devraient être payés par les hôtels qui participent à cette action ainsi que par Switzerland Travel Center. Les frais en question sont bien entendu liés à l’insécurité des taux de change. Mais qu’adviendrait-il

si la Suisse affaiblissait le franc touristique? On peut certes répondre en reprenant la devise qui prétend que ce qui convient à la Banque nationale (BNS) ne peut être que favorable au tourisme suisse. Werner Bernet (photo), le directeur de Reka, la caisse suisse de voyages, estime tou-

CHF

4000

2,5

3000

2,0

2000

1,5

Touristes en provenance des Etats-Unis 1000

Les prévisions pour 2010 font état d’une nouvelle baisse des nuitées et la cherté du franc suisse ne ferait qu’aggraver la situation. Mais quelle est l’influence des taux de change sur le choix d’une destination? Elle serait nettement plus importante sur des marchés de proximité, comme l’Allemagne par exemple, que sur des marchés lointains tels que les Etats-Unis comme l’illustre le graphique ci-contre. Au cours de ces vingt dernières années, les écarts du dollar par rapport au franc suisse étaient en effet plus marqués que ceux du mark allemand ou de l’euro.

Taux de change et nuitées 1980 – 2009

80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09

1,0

CHF

en milliers

8000

dollars

2,0

Touristes en provenance d‘Allemagne euros*

7000

1,5 6000

5000

80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 08 09

1,0

* 1980-2001 marks allemands convertis en euros au taux de change fixe de 1,995

Si le taux de change est en rapport avec le nombre des nuitées pour les touristes en provenance des Etats-Unis, il n’en va pas de même pour les Allemands.

tefois que le secteur touristique dispose d’ores et déjà d’une «banque nationale en petit format». C’est en tout cas de cette façon qu’il qualifie le circuit emprunté par les chèques Reka en tant que monnaie d’échange (lire l’encadré ci-dessous). Admettons que, d’entente avec la

Confédération, le tourisme mobilise ses forces et remette par le biais de Suisse Tourisme les chèques Reka avec un rabais de 10 pour cent. Le

franc touristique perdrait du coup 10 pour cent de sa valeur. Pour un euro, on obtiendrait en effet environ 1,55 franc au lieu des 1,44 actuels. Un tel «programme conjoncturel» aurait par ailleurs l’avantage de ne pas partir en fumée à l’étranger comme la plupart des autres programmes conjoncturels. Ce d’autant plus que les chèques Reka sont d’ores déjà liés au tourisme suisse. Ainsi, la concurrence avec les francs réels serait pratiquement exclue. En outre, avec un rabais de 10 pour

Chèques Reka: comment cela fonctionne-t-il? Afin de favoriser l’utilisation de ses chèques, la Reka accorde un rabais de 1,5 pour cent. Pour 100 francs, les points de vente ne paient donc que 98,50 francs. Les points de vente accordent cependant un rabais supplémentaire de 3 pour cent pour les titulaires de la Supercard Coop, par exemple, ou même de 30 pour cent chez certains employeurs. Les chèques

Statistiques des nuitées hôtelières du mois de février

CFF

Une nouvelle brochure RailAway

cent, on générerait 50 millions de dépenses avec un investissement de cinq millions de francs. Et cette masse d’argent, dans son ensemble, serait probablement trop faible pour menacer véritablement le franc suisse en tant que devise ou pour accroître l’inflation.

SOURCES: OFS, BNS / GRAPHIQUE: O. KREJCI

Afin d’atténuer les effets négatifs des taux de change, Suisse Tourisme veut proposer des séjours à prix fixe en euros. Les chèques Reka pourraient cependant poursuivre le même objectif. Matthias Nold

Reka peuvent être utilisés dans les hôtels et les restaurants, ainsi que pour payer les titres de transport (trains, remontées mécaniques…). Afin que la Reka s’y retrouve, elle demande aux entreprises qui acceptent ses chèques une commission de 3 pour cent. Etant donné que la Reka n’a pas de but lucratif, ses bénéfices alimentent différents projets sociaux. mn

«Cette idée me plaît», a confié Werner Bernet à GastroJournal. «Les rabais consentis sur cet argent devraient provenir de la Confédération ou de Suisse Tourisme.» Une telle idée s’inscrirait en outre parfaitement dans la stratégie de la Reka de renforcer son image de fournisseur de chèques de vacances et de loisirs. En 2009, 58,5 pour cent de tous les chèques ont d’ailleurs été utilisés pour les transports publics. «La Reka subventionne d’ores et déjà le tourisme à hauteur de 100 millions de francs par an», ajoute Werner Bernet. Les chèques Reka constituent un modèle de réussite. De 1980 à 2009, leur vente est passée de 140 millions à 623 millions de francs. Actuellement, la majeure partie des chèques Reka est remise par les employeurs avec un rabais pouvant aller jusqu’à 30 pour cent. Seuls 6,2 pour cent reviennent aujourd’hui à l’hôtellerie-restauration. La Reka souhaite cependant augmenter ce pourcentage avec, d’une part, davantage d’hôtels et de restaurants qui acceptent ses chèques et, d’autre part, avec des offres attractives dans le domaine des loisirs.

l’Office fédéral de la statistique (OFS) a communiqués la semaine passée, l’hôtellerie suisse a enregistré 3,3 millions de nuitées au mois de février, soit une très légère hausse de 1,9 pour cent (+59000 nuitées) par rapport à février 2009. Les Suisses ont totalisé 1,5 million de nuitées, ce qui représente une augmentation de 5,7 pour cent (+81000 nuitées). Les touristes étrangers ont en revanche totalisé 1,8 million de nuitées, ce qui correspond à une baisse de 1,2 pour cent (−21000).

De janvier à février, le nombre de nuitées a atteint 6,1 millions, soit une légère baisse de 0,3 pour cent (−17 000) par rapport à la même période de 2009. Avec un total de 3,3 millions, les nuitées étrangères ont enregistré un recul de 68 000 unités (−2 pour cent) alors que les nuitées helvétiques, au nombre de 2,7 millions, ont progressé de 51000 nuitées (+1,9 pour cent). Au

La plus forte augmentation de nuitées étrangères revient aux Chinois.

niveau de la demande étrangère, la Chine (sans Hongkong), avec une augmentation de 9700 nuitées (+78 pour cent), a enregistré la plus forte augmentation absolue de tous les pays étrangers. Quant aux touristes de Hongkong, leurs nuitées ont progressé de 3100 unités (+126 pour cent). Pour ce qui est du continent américain, la hausse s’élève à 7600 nuitées (+7,4 pour cent). Les EtatsUnis ont affiché une progression de 4200 nuitées (+6 pour cent). Ils sont suivis du Brésil avec une hausse de lm 2000 nuitées (+21 pour cent).

Mövenpick de Lausanne de disposer de 72 chambres supplémentaires devraient débuter d’un jour à l’autre. De source bien informée, ces travaux qui feront passer de 265 à 337 le nombre de chambres du plus grand hôtel de Lausanne devraient débuter le 19 avril. Interrogé à ce sujet, Christian Kramer, le directeur de l’hôtel, préfère ne pas évoquer de dates précises et annonce que les travaux débuteront «tout prochainement». Il ne serait ainsi question que de quelques jours ou, au pire, de quelques semaines.

Une destination touristique prisée

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Musée valaisan du vin, Sierre

ne pourrait être que bénéfique pour le tourisme suisse. En effet, si l’on parvenait à vendre les chèques Reka à l’étranger en tant que monnaie d’échange, l’ensemble de la Suisse ne manquerai pas d’en profiter. www.reka.ch

2002 à 2005, avant d’étudier concrètement les travaux d’extension.» Ces derniers devraient durer dix-huit mois. «Nous comptons en effet inaugurer à l’automne 2011 les six nouveaux étages qui comporteront chacun douze chambres. Même si cette extension se fera au nord du bâtiment actuel, la moitié des nouvelles chambres bénéficiera de la vue sur le lac. Quant au coût des travaux, les premières estimations font état d’une somme comprise entre 15 et 18 millions de francs», relève Christian Kramer. lm

«De notre coté, nous sommes prêts

mais nous attendons encore toutes les autorisations définitives», précise Christian Kramer. Ce projet d’extension date d’il y a plus de dix ans. «Il avait été évoqué avant même mon arrivée, en 2002, mais nous avons préféré rénover toutes les chambres, les parties communes, les restaurants et les cuisines, de

Centre Général-Guisan, Pully

Auf Deutsch

Rendre ces chèques plus attractifs

Extension de l’Hôtel Mövenpick de Lausanne

Les travaux qui permettront à l’Hôtel

Les CFF et RailAway ont dévoilé la semaine passée leur nouvelle brochure estivale. Celle-ci recense plus de soixante idées d’excursions en Suisse. Le Zoo de Bâle, les Rochersde-Naye (VD) et l’Aquaparc du Bouveret (VS) figurent parmi les destinations favorites des Romands, ont indiqué les CFF. Parmi les nouveautés en Suisse romande, on notera le Musée de l’alimentation à Vevey, le Labyrinthe Aventure à Evionnaz (VS), Western City à Martigny et les Mines d’asphalte du Val-de-Travers (NE). Les offres clientèle RailAway regroupent entrées, transferts et voyages en train en un seul billet vendu à un prix préférentiel. On ajoutera enfin que les enfants (photo) voyagent gratuitement avec la carte Junior. www.cff.ch/loisirs

A l’occasion du 50e anniversaire de la mort du Général Guisan, la villa Verte Rive, qui abrite à Pully (VD) le Centre Général-Guisan, est une destination touristique prisée. Demeure du général qui y a vécu de 1902 jusqu’à sa mort le 7 avril 1960, Verte Rive a été achetée par la Confédération en 1971 et abrite notamment le Centre d’histoire et de prospective militaires. Une exposition temporaire, qui présente différents objets (photo) ayant appartenu au Général Guisan, sera ouverte au public jusqu’au 25 avril, de 10h à 17h. Le musée n’est quant à lui ouvert que les mercredis et jeudis, de 14h à 17h30. www.generalguisan.ch

Une très légère hausse De 265 à 337 chambres Selon les résultats provisoires que

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La nouvelle aile de l’hôtel Mövenpick de Lausanne sera inaugurée en 2011.

Dégustation d’anciens cépages Dans le cadre de l’exposition temporaire «La vigne et le vin en Valais, toute une histoire!», à l’affiche jusqu’au 20 novembre, le Musée valaisan de la vigne et du vin a organisé le 14 avril une conférencedégustation d’anciens cépages du canton du Valais. Les récentes recherches parues dans l’ouvrage «Histoire de la vigne et du vin en Valais» (GJ 47) ont montré que la diversité des cépages en Valais était attestée par les textes dès le 17e siècle. Parmi les vieux cépages considérés comme indigènes «car ils ne sont cultivés pratiquement nulle part ailleurs», on relèvera notamment l’amigne, l’arvine, le cornalin du Valais (photo) et l’humagne blanc. Le 14 avril, José Vouillamoz, expert dans l’identification et l’origine des cépages par l’ADN, a commenté une amigne grand cru de Vétroz et un cornalin de Sierre, pour ne citer que deux exemples parmi dix autres. www.museevalaisanduvin.ch


20 Weiterbildung / Formation continue GastroUnternehmerausbildung Informationsabende zur GastroUnternehmerausbildung Montag,7.Juni 2010 Montag,20.September 2010 Montag,13.Dezember 2010 Jeweils von 16.30 bis 17.30 Uhr Telefonische Anmeldung genügt

Gastro-Unternehmerseminar mit eidg. Diplom dipl. Restaurateur Prüfungsdaten 18./19.Oktober 2010 25./26.Oktober 2010 GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111

Gastro-Betriebsleiterseminar mit eidg. Fachausweis BBT-Anerkennungsverfahren als Berufsprüfung mit eidg. Fachausweis läuft, Einführung 2010 geplant GastroBern Tel. 031 330 88 88 3. Mai bis 2. November 2010

GastroGraubünden Tel. 081 354 96 96

Seminar 2010 Daten auf Anfrage

GastroLuzern

Tel. 041 240 01 05

14. Juni bis 30. November 2010

GastroSt. Gallen Tel. 071 274 95 15 Seminar 2011 Daten auf Anfrage

GastroZürich

Tel. 044 377 55 11

16.August bis 30.November 2010

Prüfungsdaten

10./11. Mai 2010 Diplomprüfungen 13./14. Dezember 2010 Modulprüfung GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111

Formation continue des CafetiersRestaurateurs-Hôteliers Séminaire de chef d’établissement avec Diplôme fédéral de restaurateur(trice)

Séminaire de chef d’établissement avec Brevet Fédéral Qui n’avance pas,recule! 30 jours de cours en période de 2 jours, répartis sur une année. – L’occasion de développer ses connaissances en gestion. Prochain séminaire: Entre août 2012 et mai 2013 GastroSuisse – 021 721 08 30

Séminaire de base avec Certificat GastroSuisse Acquisition des connaissances de base pour l’obtention d’une patente/licence cantonale GastroBerne – 031 330 88 88

GastroAargau Tel. 062 737 90 40 www.gastroaargau.ch (entspricht G1-Modulen 1, 3 und 4) werden laufend angeboten

GastroBaselland Tel. 061 921 36 96 www.gastro-baselland.ch (entspricht G1-Modulen 1 und 4) werden laufend angeboten G1-Ergänzungsmodule 2, 3, 5 und 6 werden laufend angeboten

Wirteverband Basel-Stadt Tel. 061 271 30 10 www.baizer.ch (entspricht G1-Modulen 1 und 4) werden laufend angeboten

GastroBern Tel. 031 330 88 88 www.gastrobern.ch Alle Module werden laufend angeboten (Tages- und Abendseminare möglich)

GastroFribourg Tel. 026 424 65 29 www.gastro-fribourg.ch Modul 1 wird laufend angeboten

GastroGraubünden 081 354 96 96 www.gastrograubuenden.ch G1-Module 4–6 werden laufend angeboten

GastroLuzern Tel. 041 240 01 06 www.gastro-luzern.ch Entspricht den G1-Modulen 1–6 6. August bis 5. Oktober 2010 11. Oktober bis 10. Dezember 2010

GastroSt.Gallen/ GastroAppenzellerland Tel. 071 274 95 15 www.gastrosg.ch Alle Module werden laufend angeboten

GastroThurgau Tel. 071 274 95 03 www.gastro-thurgau.ch Entspricht den G1-Modulen 1, 3 und 4, werden laufend angeboten

GastroZürich Tel. 044 377 55 11 www.gastrozuerich.ch Alle Module werden laufend angeboten

Prüfungsdaten Zertifikatsprüfung

21. April 2010 23. Juni 2010 27. Oktober 2010 15. Dezember 2010 jeweils in Chur, Luzern, St. Gallen und Zürich GastroSuisse Berufsbildung Tel. 0848 377 111

S’intéresser au client est un art nécessaire!

Ce cours vous permettra... – prendre conscience des multiples améliorations de communication au quotitdien – tester le «coloriage» de son vocabulaire par des démonstrations et préparations de poissons, coquillages, viandes, volailles et légumes.

Lundi 17 mai 2010 de 14h30 à 18h00 Centre professionnel GastroVaud à Pully Fr. 180.– par personne Fr. 130.– membres GastroSuisse Gratuit pour exploitant valaisan

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GastroFribourg – 026 424 65 29

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GastroGenève – 022 329 97 22

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GastroJura – 032 421 45 45

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GastroNeuchâtel – 032 344 80 80 GastroValais – 027 322 47 47

(entspricht der Vorbereitung auf den Fähigkeitsausweis)

Du «small talk» au «smart talk»

Entreprendre ou laisser entreprendre? 35 jours de cours en période de 2 jours, répartis sur une année. – L’occasion de parfaire ses connaissances en gestion d’entreprise. Prochain séminaire: Entre août 2011 et mai 2012 GastroSuisse – 021 721 08 30

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Gastro-Grundseminar mit Zertifikat GastroSuisse

15. April / 15 avril 2010 Nr. / No 15

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GastroVaud – 021 721 07 07

Inscriptions et renseignements: GastroSuisse Formation professionnelle 1009 Pully Tél. 021 721 08 30 E-mail formationprof@gastrosuisse.ch

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Formation permanente téléphone 021 721 08 30 LES BASES DU SERVICE Dates/Lieu Du 26 avril au 5 mai 2010 à Pully Durée 8 jours de 8h30 à 17h00 Objectifs et contenu Découvrir les bases du service, des boissons et de la vente. Appliquer les techniques et gestes professionnels. Reconnaître les avantages d’un excellent service de table. Prix Fr. 1300.– Fr. 1000.– membre GastroSuisse/SSH

DESSERTS SUBTILS

Kantonalsektionen/Sections cantonales GastroAargau

Tel. 062 737 90 40 www.gastroaargau.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 21.Juni 2010, 24.August 2010, 4.November 2010 Service-Schnellkurs 26./27.April 2010 Berufsbildnerkurs (5 Tage) 26.April bis 11.Mai 2010 21.Juni bis 29.Juni 2010 Service-Grundkurs (5 Tage) 3.bis 11.Mai 2010 Mitarbeiterführung 10./11.Mai 2010

Date/Lieu Le 14 juin 2010 à Pully Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs et contenu Distinguer les nombreuses possibilités d’entremets. Appliquer avec professionnalisme les méthodes. Mettre en place une offre plaisante et alléchante. Prix Fr. 320.– Fr. 240.– membre GastroSuisse/SSH Fr. 150.– rabais exploitant valaisan Fr. 30.– rabais client Aligro

KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 5. Juni 2010, 17. August 2010, 12. Oktober 2010, 14. Dezember 2010

NOUVELLES CUISINE AUTOMNALE

KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage

Date/Lieu Le 16 août 2010 à Pully Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs et contenu Prendre conscience de l’évolution des recettes et présentations. Appliquer avec plaisir les nouvelles techniques. Proposer une offre animée et mise au goût du jour. Prix Fr. 320.– Fr. 240.– membre GastroSuisse/SSH Fr. 150.– rabais exploitant valaisan Fr. 30.– rabais client Aligro

Etes-vous intéressé? GastroSuisse Formation professionnelle Avenue Général-Guisan 42a, 1009 Pully Tél. 021 721 08 30, fax 021 721 08 31 formationprof@gastrosuisse.ch www.gastrosuisse.ch

GastroBaselland

Tel. 061 921 36 96 www.gastro-baselland.ch

Wirteverband Basel-Stadt Tel. 061 271 30 10 www.baizer.ch

GastroBern

Tel. 031 330 88 88 www.gastrobern.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 4. Oktober 2010 Basiswissen Organisation 19. April 2010 Gastroweinkurs – Das Wichtigste in Kürze 3. Mai 2010 Frisch vom Fass 10. Mai 2010 Event-Organisation 25./26. Mai 2010 Trendiges und Bewährtes in Berns Lauben und Gassen 1. Juli 2010 Latte Art & Kaffeekreationen 15. September 2010

Die Lohnabrechnung im Gastgewerbe 4. Oktober 2010 Lebensmittelhygiene-Crashkurs 20. Oktober 2010 Richtig telefonieren leicht gemacht 25. Oktober 2010

GastroLuzern

Tel. 041 240 01 05 www.gastro-luzern.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz 4. September 2010, 9. November 2010

GastroSt.Gallen Tel. 071 274 95 15 www.gastrosg.ch

KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage

GastroThurgau

Tel. 071 274 95 03 www.gastro-thurgau.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage

GastroZürich

Tel. 044 377 55 11 www.gastrozuerich.ch KOPAS-Ausbildung Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz Daten auf Anfrage Mehr Sicherheit durch ein starkes Selbstwertgefühl 27./28.April 2010 Mitarbeiterführung 3./4. Juni 2010 Train the Trainer 8. Juni 2010 Bewusstes Führen in Veränderungsprozessen 14./15. Juni 2010 Nothelferkurs 30./31. August 2010 Effizientes Arbeiten mit Microsoft Office 16. bis 23. September 2010

GastroValais

Tél. 027 606 90 47 FINGER FOOD

Date/Lieu Le 16 juin 2010 à Sion Durée 1 jour de 9h00 à 17h00 Objectifs Evaluer l’organisation et les mises en places. Gérer l’aspect économique et les quantités à commander. Appliquer des recettes simples et plaisantes. Offrir un buffet et gérer le contenu tout au long de son ouverture. Prix Fr. 350.– Fr. 30.– exploitant valaisan

GastroFribourg

Tél. 026 424 65 29 RÉUSSIR VOS RÉUNIONS

Dates/Lieu Le 3 et 11 mai 2010 à Fribourg Durée 2 jours de 8h30 à 17h00 Objectifs Mettre en place les outils pour la réussite d’une réunion. Favoriser l’expression des besoins des membres de l’équipe. Organiser des séances conviviales et efficaces. Prix Gratuit pour exploitant fribourgeois. Pour les autres, veuillez contacter le secrétariat.

GastroJura

Tél. 032 421 45 45 LES SALADES ESTIVALES Date/Lieu Le 26 mai 2010 à Delémont Durée 1 jour de 8h30 à 17h00 Objectifs Reconnaître la qualité des produits de base. Mettre en place de belles variétés de salades et de légumes. Intégrer avec enthousiasme les acquis de la journée. Prix Gratuit pour exploitant jurassien. Pour les autres, veuillez contacter le secrétariat.

LABEL DE QUALITÉ Cours de mise à jour pour niveau I et II Lors de chaque 2e jour de cours Q-Coach et Q-Trainer

Niveau I: Formation du Quality-Coach Dates des cours 04./05.05.2010 10./11.05.2010 10./11.08.2010 21./22.09.2010 05./06.10.2010 09./10.11.2010 15./16.11.2010

Région/lieu Lausanne (F) Meisterschwanden Pfäffikon SZ Winterthur Fribourg (F) Locarno (I) Chur

Niveau II: Formation du Quality-Coach

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GastroSuisse

15. April / 15 avril 2010 Nr. / No 15

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Neue DVD Basis der Hygiene

Hygiene, die man sieht Die neue DVD Basis der Hygiene, zeigt in einem Film, in vier Sprachen, alles Wichtige zu der Hygiene in der Gastronomie. Daniela Oegerli Müller

GastroJournal: Warum braucht es eine DVD Basis der Hygiene? Othmar Mueller: Hygiene ist ein Thema, welches immer aktuell ist. Vor allem in der Gastronomie ist die richtige Hygiene für die Betriebe existenziell. Nach diversen Recherchen stellte ich jedoch fest, dass es

Hygiene-Schulung leicht gemacht Die DVD Basis der Hygiene ist bei GastroEdition für CHF 35.– erhältlich. Sie ist die ideale Ergänzung zum HygieneOrdner «Lebensmittelrecht und Hygiene für das Gastgewerbe» von Cloëtta (Ordner und DVD CHF 89.90). Einen visuellen Einblick über den Inhalt der DVD ist auf www.slbvideo.ch zu finden. Die DVD ist in den Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch und Spanisch produziert. Bestell-Telefon 0848 377 111, Fax 0848 377 112, info@gastrosuisse.ch, www.gastroedition.ch.

kaum Filmmaterial zum Thema Hygiene gibt. Und wie wir alle wissen, sagen Bilder mehr als Worte. Darum nahm ich das Projekt DVD Basis der Hygiene in Angriff. GJ: Welches sind die wichtigsten Inhalte der DVD? Mueller: In der Definiton von Lebensmittelhygiene wird ganz klar festgehalten: Lebensmittelhygiene umfasst die Einhaltung von Massnahmen bei der Verarbeitung, Lagerung und Verteilung von Lebensmitteln, um einen sicheren und gesunden Verzehr zu gewährleisten. Dieses bedeutet Grundsätze wie: Sauberkeit, Trennung von rohen und zubereiteten Lebensmitteln sowie von Abfällen, genügende Erhitzung der Lebensmittel, Lagerung der Lebensmittel im sicheren Temperaturbereich, die Verwendung von sauberem Wasser und einwandfreien Lebensmitteln. Diese stützen sich auf die fünf Schlüsselbotschaften der WHO und darauf aufgebaut, haben wir die Inhalte der DVD definiert. GJ: Ist diese DVD auch für den Berufsschul-Unterricht geeignet? Mueller: Weil wir diese DVD weltweit einsetzen möchten, durften gesetzliche Vorgaben nur eine untergeordnete Rolle spielen. Das Thema Hygiene ist jedoch so komplex, dass sich auch richtungsweisende Inhalte darstellen lassen. Die DVD ist in folgende Kapitel aufgeteilt: Persönliche Hygiene; Einkauf und Lagerung; Betriebliche Hygiene und Produktion; Fertigung und Service. Somit der ideale Leitfaden für die Basis der Hygiene und für Berufsschulen und Hotelfachschulen, begleitend zum Hygieneunterricht, ein willkommenes, unterstützendes Unterrichtsmittel. GJ: Dann kann man die DVD Basis der Hygiene auch als Ergänzung zum

Neue Website www.gastrosocial.ch

Mehr Nutzen Für ihre Kunden hat GastroSocial einen neuen Internetauftritt realisiert. Was bietet die Website und wie finde ich die gesuchten Informationen am schnellsten? V. Hangartner, Balsthal Die neue Website erscheint aktuell

und übersichtlich. So gelangen Sie noch einfacher an die gewünschten Informationen und Dokumente. Sie wollen wissen, was Sie bei Ein-

oder Austritten von Mitarbeitenden unternehmen müssen? Steigen Sie direkt auf der Startseite in dieses Thema ein. In der Spalte rechts finden Sie die dazugehörenden Merkblätter und Formulare.

Auf der DVD Basis der Hygiene wird neben der persönlichen Hygiene auch der richtige Umgang mit Lebensmitteln aufgezeigt.

Hygiene-Ordner «Lebensmittelrecht und Hygiene für das Gastgewerbe» benutzen? Mueller: Genau, diese DVD kann man auch für die Mitarbeiterschulung einsetzen. Die Unterstützung der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich sowie weiteren Hygienefachexperten garantiert eine professionelle Umsetzung des Themas. In Sachen Hygiene lässt sie wirklich keine Wünsche offen.

Fondation Nestlé Pro Gastronomia Die Fondation Nestlé Pro Gastronomia ist eine Institution, die zur Förderung und Unterstützung der Berufe im Hotel- und Gastgewerbe beiträgt. Sie ist vor allem in touristisch aufstrebenden Ländern tätig und unterstützt dort die Ausbildung in der Gastronomie. Unter dem Motto «Promote training the trainers» sind in den vergangenen Jahren Projekte in osteuropäischen Ländern, in Jordanien, in Südamerika und Indien realisiert worden.

GJ: Der Film auf der DVD ist in den vier Sprachen Deutsch, Französisch, Englisch und Spanisch gespeichert. Warum? Mueller: Die Fondation Nestlé Pro Gastronomia ist weltweit tätig, vor allem in touristisch aufstrebenden Ländern (siehe Kasten). So kann man diese DVD in den meisten Ländern im Ausbildungsbereich verwenden.

Als weitere unterstützungsfördernde Massnahmen gibt die Fondation Nestlé Pro Gastronomia gebrauchte Schulbücher von Studenten internationaler Hotelfachschulen in der Schweiz an interessierte Schu-

Assemblée ordinaire des délégués mercredi 5 mai 2010 / Morges – Halles CFF Ordre du jour

kommt, wie Sie sie beantragen, wie hoch die Zulagen sind. Sie möchten Ihren Mitarbeitenden

Informationen zur Pensionskasse weitergeben? Wir haben zu diesem Thema Wissenswertes übersichtlich zusammengestellt. Sie wissen nicht, unter welcher Ru-

brik sich die gesuchte Information befindet? Verwenden Sie unsere überarbeitete Suchfunktion oben links. Sie zeigt Ihnen die zum Thema passenden Informationen und separat die dazugehörenden Dokumente als PDF-Datei an. Die neue Internetseite – alles auf einen Blick. Informationen, Formulare, Merkblätter und Broschüren. Für unsere Kunden. GastroSocial Ausgleichskasse, Heinerich Wirri-Strasse 3, 5000 Aarau. GastroSocial Pensionskasse,

Ihre Mitarbeitenden haben Kinder? Auf unserer Website steht alles rund um die Familienzulagen. Wer sie be-

ARCHIV GJ

Othmar Mueller ist Leiter der Fondation Nestlé Pro Gastronomia. Er hat in Zusammenarbeit mit GastroSuisse, der Hotelfachschule Belvoirpark HF Zürich und Hygienefachexperten, unter der Regie von SLB Video, die DVD Basis der Hygiene hergestellt. Dieser Film gibt einen Einblick in die persönliche Hygiene und den Umgang mit Lebensmitteln in der Gastronomie. Hygienische Richtlinien werden auf einfache und eindrückliche Art ohne komplizierte Gesetzesabläufe aufgezeigt.

Bahnhofstr. 86, 5000 Aarau, Tel. 062 837 71 71, info@gastrosocial.ch, www.gastrosocial.ch

I. Assemblée générale administrative à 14h45

II. Assemblée générale publique à 16h30

1. Appel des délégués 2. Nomination des scrutateurs 3. Approbation des procès-verbaux:

1. Bienvenue 2. Présentation de Mme Nuria Gorrite,

3.1 assemblée générale ordinaire des délégués à Lausanne, 3 juin 2009 3.2 assemblée générale d’automne des délégués à Pully, 16 décembre 2009

4. Comptes de l’exercice 2009:

4.1 Présentation du caissier cantonal 4.2 Rapport de la Commission de gestion et de vérification des comptes 4.3 Discussion et approbation, décharge aux organes responsables

5. Election pour la période 2010 – 2013

6.1 du Comité cantonal 6.2 du Président cantonal

7. Election de la Commission de gestion 8. Nomination

8.1 des membres vétérans 8.2 des membres honoraires 9. Lieu de l’assemblée générale ordinaire 2011 10. Propositions des sections et divers

Syndique de Morges

3. Allocution de M. Frédéric Haenni,

Président cantonal

4. Nomination des membres

vétérans jubilaires

Remise des diplômes G1 GastroSuisse 5. Orateur: M. Jean-Claude Mer-

moud, Chef du département de l’économie 6. Lancement sur le plan vaudois de la récolte des signatures de l’Initiative populaire fédérale «Stop à la TVA discriminatoire pour la restauration» Présentation: M. Edgar Schiesser, directeur GastroVaud Orateur: M. Charles Favre, conseiller national III. Apéritif – Banquet officiel dès 18h00

Souhaits de bienvenue de M. Pierre Borel, président du comité d’organisation – Allocution de M. Laurent Chappuis, Président du Grand Conseil –

len der erwähnten Länder weiter. Die Senior Expert Corps von Swisscontact und andere sozial tätige Institutionen im In- und Ausland, welche ihr Wissen an Studenten in touristisch und gastronomisch ausgerichteten Schulen weitergeben, können hilfreiche Unterlagen und Schulbücher für ihre Aktivitäten bei der Fondation Nestlé Pro Gastronomia gratis beziehen. Das höchste Ziel der Fondation Nestlé Pro Gastronomia wird immer die Ausbildung, gastgewerblich interessierter Menschen in touristisch aufstrebenden Ländern sein.

AGENDA GastroSocial Caisse de compensation sur rendez-vous: pour les cantons de FR, GE, NE, VD et VS, prendre rendez-vous par téléphone au 079 240 60 61. Ligne directe droit du travail: tous les matins, de 8h30 à 11h30, Jean-Luc Piguet répond gratuitement par tél: 022 329 01 01, fax: 022 329 01 11 ou courriel: jl.piguet@scrhg.ch Consultations juridiques: l’avocat-conseil de GastroVaud sera à disposition sur rendez-vous, de 14h à 15h à Pully. Renseignements juridiques par téléphone à Zurich du lundi au jeudi de 9h30 à 11h30 et de 14h à 16h au numéro 0848 377 111 ou par courriel: info@gastrosuisse.ch Beratung durch Gastroconsult AG im Bildungszentrum Unterentfelden jeden Montag von14 bis 17 Uhr ohne Voranmeldung. Erste Kontaktnahme ist kostenlos. Tel. 062 296 77 30. Telefonische Rechtsauskunft in Zürich 0848 377 111. Rechtsauskünfte: Mo – Do 9.30 – 11.30 Uhr und 14 – 16 Uhr, Fax 0848 377 112, E-Mail: info@gastrosuisse.ch


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Idées Gastro

15 avril 2010 No 15

La nouvelle ligne de produits de Fredag

NOTICES Emmi SA

Emmi absorbe Fromalp SA

Le groupe Emmi SA a racheté l’entreprise Fromalp SA qui est implantée à Zollikofen, près de Berne. Fromalp opère pour 40 pour cent sur le plan international. Le rachat s’inscrit donc parfaitement dans la stratégie de croissance à l’étranger d’Emmi. En matière d’exportations, Fromalp est spécialiste de la raclette et de la fondue et compte 150 collaborateurs. La société dégage un chiffre d’affaires d’environ 10 millions de francs. Le prix de la transaction n’a pas été rendu public. www.emmi.ch

Victoria-Jungfrau

Plus d’un million de perte Le groupe hôtelier VictoriaJungfrau Collection a inscrit une perte de 1,2 million de francs en 2009. Il avait annoncé en 2008 un bénéfice de 3,8 millions de francs. Le chiffre d’affaires a quant à lui baissé de 17,7 pour cent.

Aéroport de Zurich

Changement de nom et de logo L’aéroport de Zurich ne se présente désormais plus sous la marque «Unique». Introduit il y a dix ans, le nom de la société qui gère l’aéroport a été remplacé par «Flughafen Zürich». Un nouveau logo et un nouveau site internet ont également été mis en service, a indiqué l’aéroport.

Poires bio

Le stock sera bientôt épuisé Fin mars, le stock des poires bio s’élevait à 49 tonnes, ce qui représentait un tiers de la quantité de 2008 et le double de 2006. Le stock comprend avant tout des poires de la variété Louise-Bonne.

Totalement suisse

L’ e n t r e prise Fredag

présente sa nouvelle ligne de produits à base de viande suisse de poulet, conçue avec des recettes novatrices. Pour son assorti-

ment «Swissline» standard, Fredag renonce aussi à l’utilisation des

exhausteurs de goût, des arômes artificiels et des graisses hydrogénées. Et comme plus de

80 pour cent des ingrédients de sa gamme «Swissline» sont originaire de Suisse, ses produits portent le label de la croix suisse. www.fredag.ch

Unilever confirmé comme patron de qualité

«Top Employeur Suisse 2010» Unilever compte parmi les meilleurs employeurs de Suisse. L’Institut CRF a décerné à l’entreprise la certification «Top Employeur Suisse 2010» pour sa politique exemplaire en matière de gestion du personnel. Unilever arrive même en première position au classement

du test dans la catégorie «Positionnement et image de marque». Avec son label de qualité «Top Employeur Suisse», le CRF distingue et récompense les entreprises offrant les

meilleures conditions de travail et de carrière. Le critère décisif pour la victoire d’Unilever dans la catégorie «Positionnement et image de marque» tenait, notamment, à sa stratégie

axée sur la durabilité et sur la responsabilité sociale. L’entreprise occupe ainsi la 1re place du Dow Jones Sustainability Index dans le secteur alimentaire pour la 11e fois consécutive. Par ailleurs, Unilever s’est fixé comme objectif de doubler son chiffre d’affaires. www.unilever.ch

LU POUR VOUS

CONDUIT POUR VOUS

Les bons plans de «Savoir partir»

Polyvalence rime avec élégance

Gérard Blanc, à la fois rédacteur en chef du magazine touristique «Je pars» et président de l’Asset, l’Association suisse des écrivains et journalistes du tourisme, vient de publier le second tome de son livre intitulé «Savoir partir». Si le premier tome dispensait de nombreux conseils afin de bien préparer un voyage (GJ 43), le second tome aborde différentes thématiques où le touriste se trouve dans le vif du sujet: non seulement l’embarquement à l’aéroport, l’arrivée sur place, le séjour et le retour chez soi

L’Infiniti EX37 est une voiture de luxe qui convient parfaitement aux hôteliers et aux restaurateurs à la recherche d’un véhicule particulièrement polyvalent. Selon ses concepteurs, elle possède en effet l’élégance d’un coupé ainsi que l’espace d’un break et les avantages d’un SUV. L’EX37 suit les canons stylistiques des coupés: un empattement et un capot longs, porte-à-faux courts et ligne de toit fuyante. On relèvera en outre qu’elle possède des dossiers de sièges arrière rabattables électriquement grâce à une commande située à l’arrière du

mais également l’éthique du voyage et plusieurs exemples de thèmes de vacances. «J’ai accordé une grande importance à de nombreuses informations que l’on pense connaître mais dont on aurait parfois tendance à oublier les détails», relève Gérard Blanc. Enfin, le tome 2 de «Savoir partir» mentionne plusieurs «bons plans». «J’évoque notamment quelques suggestions afin de débusquer les meilleures offres qui feront de vos vacances une expérience exceptionnelle», promet Gérard Blanc. www.jepars.ch

coffre. Parmi les autres raffinements techniques, on citera une caméra de recul avec une vision aérienne à 360 degrés grâce à quatre caméras. Propulsée par un V6 de 3700 cm3, l’EX37 accélère de 0 à 100 km/h en 6,4” et sa consommation en cycle mixte s’élève à 11,2 l/100 km. Au cours de notre essai, nous n’avons consommé que 10,4 l/100 km, ce qui est remarquable pour un véhicule de 320 ch. Cet excellent résultat n’est pas étranger à sa boîte automatique à sept vitesses. Sachez enfin que les prix de l’EX37 débutent à 73300 francs. www.infiniti.ch

TENDANCES Max Havelaar

Petit-déjeuners équitables

En mai 2009, autour de la Journée internationale du commerce équitable, la Fondation Max Havelaar (Suisse) a lancé la première action «Fairtrade Breakfast», en collaboration avec ses partenaires du commerce de détail et de la restauration. Bien que les préparatifs aient été courts, le succès a été au rendez-vous grâce notamment aux nombreuses activités organisées dans des restaurants et hôtels, des entreprises et des bars. Près de 22000 personnes ont pris part à un petit-déjeuner équitable. Cette année, l’action «Fairtrade Breakfast» aura lieu du 19 avril au 23 mai. www.fairtradebreakfast.ch

Le Patron

Le printemps des pâtes Le Patron utilise des ingrédients naturels pour créer de nouvelles idées culinaires de façon à pouvoir offrir à ses clients une vaste gamme de spécialité de pâtes. Ces dernières, très appréciées, représentent un élément culinaire qui ne doit jamais manquer sur un menu. Laissez-vous inspirer par le riche assortiment de produits de saison: Ravioli Venezia, Raviolini aux asperges, Ravioli à l’ail des ours ou les Ravioli aux morilles. www.lepatron.ch

Deltacash SA

Des commandes à distance La société spécialisée dans le système d’encaissement Deltacash SA lance une télécommande de saisie sur iPod ou iPhone. Il s’agit d’une première «facile d’utilisation et pas chère». www.deltacash.ch


GastroIdeen

15. April 2010 Nr. 15

TRENDS Spar

Ketchup ohne Zuckerzusatz Das neue SPAR Vital Tomaten Ketchup ohne Zuckerzusatz schmeckt nicht nur hervorragend, es hat auch 60 Prozent weniger Kalorien als herkömmliches Ketchup. Das SPAR Vital Tomaten Ketchup ist glutenfrei, auf künstliche Konservierungs-, Farb- und Aromastoffe wurde verzichtet. www.spar.ch

Weber

Ursprüngliches Grillvergnügen Auch im Holzkohle-Jahr 2010 setzt Weber wieder Massstäbe auf dem Gebiet der OutdoorEsskultur. Mit innovativen Features gelingt es dem Marktführer, ursprüngliches Barbecue-Feeling zeitgemäss zu interpretieren. So sorgen ausgeklügelte Details und Funktionen für noch mehr Komfort beim www.weber-grill.de Grillen.

Der Goldene Koch 2010

Glückwünsche von Salvis

Growa Cash+Carry Markt Langenthal hat seit Kurzem einen neuen Look

Neuer Growa-Glanz Die GROWA bietet in Langen-

thal neuerdings an der Gaswerkstrasse 78 alles, was Profi-Gastgeber und Detailhändler suchen. GROWA, aus den Wörtern GROsse WAren entstanden, bedient nebst Gastronomie und Detailhandel zusätzlich auch die Gewerbetreibenden. Über 25 000 Artikel unter einem Dach, Frische und Qualität, Toppreise, Wochenaktionen, ein Bonussystem sowie ein motiviertes und kompetentes Verkaufsteam sind Anreize, um bei Growa Cash+Carry Kunde zu werden und es auch zu bleiben. Die zentrale Lage des Marktes im Norden Langenthals ermöglicht ein rasches Reagieren auf die individuellen Bedürfnisse im Betrieb. Das Sortiment ist umfangreich

und bietet Grundnahrungsmittel, Süsswaren und Spezialitäten aus aller Welt an. Ebenso stehen Schweizer und regionale Produkte im Angebot. Verschiedene Produkte

Das kompetente Verkaufsteam ist nebst vielem anderen ein Anreiz, in Langenthal vorbeizuschauen.

des täglichen Profibedarfs sind in den praktischen Retail- oder in grossen GastroPackungen erhältlich. Das Herzstück des Marktes ist

der Cool Way. Dieser ist der grösste begehbare Kühlschrank in der Region. Ein breites und qualitativ hochstehendes Fleisch-, Charcuterie- und Fisch-Sortiment

lässt keine Wünsche offen. Ein besonderes Augenmerk sollte man auf das Früchteund Gemüse-Sortiment legen. Über 800 Früchte- und Gemüsesorten werden täglich zweimal angeliefert. Garantierte Erntefrische, die man sieht und vor allem schmeckt. Dank dem Label «GrowaProfi(t)-Schnitt» sind nur fer-

www.growa.ch

Das neu entwickelte Raucherzelt Rondo 8 der Bieri Tenta AG

Fumoir leicht gemacht Mit dem neu entwickelten, ei-

die Netzmembrane im oberen Teil ist für eine gute Durchlüftung gesorgt. Für dieses Fumoir ist keine Baubewilligung nötig und es bietet einen Wind- und Wetterschutz für zirka zehn Personen. Der Durchmesser beträgt 2,65 Meter, die höchste Höhe 2,90 Meter und die kleinste Höhe 2,30 Meter.

genständigen Zelt der Firma Bieri Tenta AG lässt sich mühelos und schnell ein Fumoir für den Aussenbereich in der Gastronomie errichten.

Salvis gratuliert Franck Giovannini und seinem Commis Céline Panchaud, Sieger des Kochwettbewerbes Der Goldene Koch 2010. «Es ist uns eine Ehre, als Hauptpartner dieses hochwertigen Kochwettbewerbes teilzunehmen und die Kochprofis mit erstklassigen Küchensystemen auszustatten», schreibt die Salvis AG. www.salvis.ch

tig dressierte Fleischprodukte, das heisst ohne überflüssiges Fett und Abschnitte, im Angebot. Markt bis in den Betrieb. Praktische Kühltaschen und entsprechende Kühlelemente, Letzteres wird dem Kunden kostenlos angeboten, unterstützen die Einhaltung der Kühlkette vom Markt bis in den Betrieb.

Ab dem 1. Mai 2010 ist das

Rauchen in der ganzen Schweiz in den meisten Restaurants und Bars sowie in geschlossenen, öffentlichen Räumen verboten. Das Raucherzelt Rondo 8 der Bieri Tenta AG bietet auf sympatische und attraktive Weise eine kostengünstige Lösung.

dem Raucherzelt Rondo 8 hat die Bieri Tenta AG weitere Produkte für einen flexiblen Wind- und Wetterschutz zu bieten: Zelte und Anbauten, Trennsysteme wie Vorhänge und wetterfeste Sonnenschirme.

Das Raucherzelt Rondo 8 ist in kurzer Zeit und mit einfachen Handgriffen aufgebaut. Durch

www.bieri.ch

ProfitBOX: eine Marketingplattform, die nichts kostet, aber etwas bringt

Der Gutschein als Erfolgsschlüssel Das ist der Traum jedes Un-

Am 19. April fallen im CCA Bern und Luzern die Startschüsse zu den fünf Erlebniswochen. Passend zur Fussball-WM bietet CCA Angehrn während den Erlebniswochen im Nonfoodmarkt TorwandSchiessen an. Mit etwas Glück können Sofortpreise im Gesamtwert von 30000 Franken gewonnen werden. Zudem darf sich ein Glücklicher über wöchentlich sechs Flaschen vom CCA-Wein des Jahres freuen – und dies ein Jahr lang. www.cca-angehrn.ch

ternehmers: eine kostenfreie Marketingplattform, die von den Konsumenten auch wahrgenommen wird; eine Marketingplattform also, die mehr Umsatz zur Folge hat und gleichzeitig zu mehr Kundenbindung führt. Was wäre also, wenn so eine Plattform werbemässig nichts kostet – aber definitiv etwas bringt? Was würde ein Unternehmer in diesem Fall tun? Vermutlich sich nicht zweimal bitten lassen. Erfolgreiche Unternehmer nutzen jede seriöse und gewinnbringende Möglichkeit, um neue Kunden zu gewinnen und den

NOTIZEN Mövenpick

Deutlich weniger Umsatz Die Restaurants und Hotels der MövenpickGruppe haben im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 1,34 Milliarden Franken erzielt (Vorjahr: 1,45 Milliarden Franken). Wie Mövenpick mitteilt, verdiente die Gruppe unter dem Strich 2,9 (20,6) Millionen Franken. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei 11,2 (33) Millionen Franken. Die Mövenpick Hotels, die im gehobenen Segment positioniert sind, erlitten einen Umsatzrückgang von rund 80 Millionen Franken. www.moevenpick.com

Barry Callebaut

Mehr Schokolade

Der weltgrösste SchokoladeProduzent hat von September bis Februar rund 48000 Tonnen mehr Schokolade abgesetzt als ein Jahr zuvor. Dies entspricht einem Mengenwachstum von 7,8 Prozent. Der Umsatz stieg in der gleichen Periode um 4,5 Prozent auf 2,7 Milliarden Franken, wie Barry Callebaut mitteilte. Zum Wachstum beigetragen habe insbesondere Asien, wo ein Zuwachs von fast einem Viertel verzeichnet wurde. www.barry-callebaut.com

Hochdorf-Gruppe

Turbulentes Geschäftsjahr

Nebst

CCA Erlebniswochen

Fit für die Fussball-WM

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Umsatz zu steigern. Der Erfolgsschlüssel im vorliegden Fall heisst: Gutschein. Genau das ist die Idee von

ProfitBOX.ch. Unternehmen profitieren von mehr Umsatz und mehr Gewinn, während gleichzeitig das Bedürfnis vieler Menschen nach einem «Schnäppchen» befriedigt wird. Eine klassische Winwin-Situation also: Konsumenten und Gastro-Gäste finden auf ProfitBOX lauter interessante Gutscheine, welche die unterschiedlichsten

Unternehmen dort feilbieten. Die Marketingplattform ProfitBOX.ch ist ab sofort online. Sie richtet sich an Unternehmen der Gastronomie und Hotellerie sowie an sämtliche Produkt- und Dienstleistungsanbieter, für die Gutscheine ein wirksames Instrument für die Kundenbindung darstellen. Melden Sie sich kostenfrei

und unverbindlich auf ProfitBOX.ch an und erstellen Sie Ihr Profil. Dann können Sie bereits Ihre Gutscheine, Rabatt-Karten und Vouchers einer breiten Community zur Verfügung stellen. ProfitBOX,

lanciert von Andreas Krumes, (unter anderem Gründungsmitglied des Best of Swiss Gastro Award) sorgt dafür, dass neue Kunden Sie kennenlernen. www.profitBOX.ch

Der Milchverarbeiter hat 2009 einen Bruttoumsatz von rund 361 Millionen Franken erwirtschaftet. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 8 Prozent. Die verarbeitete Milchmenge ging mit 320 Millionen Kilogramm um knapp 11 Prozent zurück. Trotzdem vermeldet die Hochdorf-Gruppe das zweitbeste Ergebnis ihrer Geschichte. www.hochdorf.com

Arbeitslosigkeit

Weiter zurückgegangen Im März hatten in der Schweiz 166032 Personen keine Arbeit. Das sind 6967 weniger als im Februar. Wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilte, sank die Arbeitslosenquote von 4,4 Prozent auf 4,2 Prozent. www.seco.admin.ch


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Schlusspunkt / Point final

15. April / 15 avril 2010 Nr. / No 15

Porträt: Helen und Beda Füger, Bäckerei Füger und Restaurant Ochsen, Mörschwil

Gelebte Gastlichkeit Die Familie Füger führt den Ochsen in fünfter Generation. Die gelebte Gastlichkeit wirkt auf die Kinder, sie haben den Weg ins Gastgewerbe gefunden.

gung. Die neue und nach Süden ausgerichtete Terrasse lädt im Sommer zum Verweilen. Junge Bäume spenden Schatten, auf Palmen haben Fügers bewusst verzichtet: «Der Ochsen steht in der Schweiz, nicht in Italien.»

Marco Moser

Den ehemaligen Verkaufsraum haben Fügers teilweise ins Restaurant integriert und damit vergrössert. Von der

Helen und Beda Füger sind voll eingespannt in ihrem Betrieb. Während des morgendlichen Gesprächs mit dem Journalisten geben sie letzte Instruktionen für den Mittagsservice, plant Helen Füger mit einem Gästepaar ein Fest und managt Beda Füger die Bäckerei.

Das Motto: «Immer eine Idee frischer» Eingangstür ins Restaurant läuft der Gast an der Küche vorbei. «Die Küche direkt vor der Gaststube ist ideal. So können wir unsere Gäste am Eingang begrüssen und am Schluss verabschieden.»

«Bei uns steht das Produkt im Vordergrund» im Ochsen in Mörschwil nahe St. Gallen wirkt. In den vergangenen Jahren investierten sie immer wieder in ihr 350-jähriges Haus, zuletzt im letzten Jahr, als sie diverse Umbauten realisiert und die Scheune in ein lichtdurchflutetes Ladenlokal für Backwaren umgebaut haben. Dabei haben Fügers darauf geachtet, dass sich das Neue mit dem Bewährten gut verbindet. Blickfang ist die mit 7,5 Metern überdurchschnittlich lange Theke: schlicht und übersichtlich. «Wir haben die Weidenkörbe komplett aus der Bäckerei verbannt. Sie lenken nur den Blick des Kun-

M. MOSER

Vor 20 Jahren haben die beiden die Bäckerei und das dazugehörende Restaurant Ochsen von den Eltern übernommen. Helen und Beda sind die 5. Generation Fügers die heuer seit 160 Jahren

Beda und Helen Füger auf der neuen Terrasse zwischen dem bisherigen Gebäude (rechts) und der umgebauten Scheune (links im Hintergrund).

den ab. Und bei uns steht das Produkt im Vordergrund», er-

«Wir machen nur das, was wir sicher können» läutert Beda Füger die Unternehmensphilosophie. Beispielsweise die Glacen stellen Fügers nach italienischem Rezept selber her. Übertragen auf das Restaurant heisst das, dass neben den Bäckerei-Produkten viele Snacks und mittags zwei Menüs im Angebot stehen. Ansonsten verzichten Fügers be-

wusst auf einen A-la-carteService: «Wir machen nur das, was wir sicher können. Aber das machen wir möglichst gut.» In den vergangenen Jahren haben Fügers ihr Angebot fortlaufend angepasst: «Die Leute essen heute anders.» Das Unternehmensmotto «Immer eine Idee frischer» setzen Fügers im Marketing gekonnt ein. Anstatt Werbung mit grossem Streuverlust zu schalten, setzen sie auf eigene Tischsets, die sie dem saisonalen Angebot anpassen. Neuerdings sind die Busse zwischen Mörschwil

NAMEN Peter und Margriet Schnaibel, bislang im Restaurant Taggenberg in Winterthur erfolg-

Restaurant Blaue Ente in Zürich. Die beiden etablierten

Gastronomen, die etwas Neues und Einfacheres suchten, wollen das Traditionshaus neu positionieren. Gilberto Rabozzi, Pächter und Küchenchef im Hotel-Restaurant Metzgern mitten in der Altstadt von Thun, will sich

aus gesundheitlichen Gründen aus dem Betrieb zurückziehen. Andreas Somogyi, Schwager von Rabozzi und Eigentümer der Liegenschaft, will deshalb den Betrieb veräussern. Die Geschichte des Zunfthauses zu Metzgern reicht bis ins späte

«Das Engagement im Gastgewerbe lohnt sich» 10 000 Einkaufstüten verschickt. Wer mit der Tüte in den Laden kam, zahlte nur zwei von vier Brötchen. Seit dem Umbau steht den Gästen auch mehr Platz zur Verfü-

En bref Helen et Beda Füger représentent la cinquième génération à la boulangerie Füger et au restaurant Ochsen. La cuisine se trouve juste à côté de l’entrée, afin que les hôtes puissent toujours saluer leurs clients. Trois de leurs quatre fils ont embrassé une carrière dans l’hôtellerie-restauration.

LES NOMS Mittelalter zurück, Somogyi hatte das Prunkstück 2002 gekauft, und Rabozzi positionierte es unter anderem mit dem Label von Goût Mieux. Maria Spindelböck verlässt En-

reich, wechseln im Herbst ins

und St. Gallen mit Bildschirmen zur Fahrgastinformation ausgerüstet. Fügers Werbespot erscheint dort, ebenso auf den Displays der Sportgeräte in regionalen Fitnessstudios. Und zur Eröffnung nach dem Umbau hat die Bäckerei

Die gelebte Gastlichkeit ist im Ochsen nahezu greifbar. Vielleicht haben deshalb die vier Söhne ähnliche Karrieren wie ihre Eltern eingeschlagen: Bäcker-Konditor, Koch und Landschaftsgärtner – und der Jüngste will nach der obligatorischen Schule entweder Servicefachangestellter oder Koch lernen. «Unsere Kinder sehen an uns, dass sich ein Engagement im Gastgewerbe lohnt», erklärt Beda Füger die mehrheitlich gastgewerbliche Berufswahl der Söhne.

de Juni nach nahezu 20 Jahren das Gasthaus zum Landenberg in Sarnen, einem Betrieb der Vinarium-Gruppe, um sich einer neuen Herausforderung zu stellen: Ab August leitet sie den neuen Vinarium-Betrieb im Länderpark Stans.

Philipp Rutishauser heisst der

neue Küchenchef im Seehotel Kastanienbaum in Luzern. Walter Kandl, Direk-

tor und Verwaltungsratspräsident der Constellation Hotel Management, die das Haus der oberen Mittelklasse führt, konnte den 28-Jährigen für die 12-köpfige Küchenbrigade des Betriebes gewinnen.

Norbert Patt

wird neuer Geschäftsführer von Titlis Rotair. Er tritt die Stelle auf die kommende Wintersaison am 1. November an. Patt folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Albert Wyler, der Ende 2010 in Pension geht. Ihm gleich macht es Finanzchef Giann Theler, der Ende Jahr ebenfalls in Pension geht. Auf ihn folgt Armin Häcki. Michael Rupp aus Sigriswil

hat über Ostern die Feuerprobe als neuer Geschäftsführer der Beatushöhlen am Thunersee bestanden. Rupp ist Nachfolger von Hans Schild, der volle 34 Jahre lang das Ausflugsziel geleitet hatte. Die Höhlen ziehen jeweils im Sommerhalbjahr gut 60 000 Besuchende an und setzen unter anderem mit einem Restaurant knapp eine Million Franken um.

Jean-Pierre Pralong, directeur de Nyon Région Tourisme

depuis le 1er février 2008, quittera ses fonctions le 23 juillet. «Tout ce que je peux dire, pour l’instant, c’est que je vais relever un nouveau défi professionnel et que je ne tournerai pas complètement le dos au tourisme», a expliqué à GastroJournal Jean-Pierre Pralong. Docteur en géosciences et environnement de l’Université de Lausanne, il avait débuté à Nyon Région Tourisme le 1er décembre 2006 en tant que chef du projet Enjoy Switzerland de Suisse Tourisme. Il avait ensuite succédé à Véronique Hermanjat à la direction de Nyon Région Tourisme. Manu Broccard, le directeur

de la destination touristique

Cœur du Valais qui chapeaute

les organisations régionales

MARKT/MARCHÉ CHF Gemüse / Légumes Aubergine Aubergine kg 3,00 Kabis rot/weiss Chou rouge/blanc kg 2,20 Karotten (Bund) Carottes (bouquet) 2,50 Kohlrabi Chou rave 1,40 Lauch grün Poireau vert kg 2,90 Randen Betterave kg 1,80 Rübe Herbst weiss Carottes blanches kg 2,70 Sellerie Knollen Céleri pomme kg 2,40 Spinat (Blatt) Epinards (feuille) kg 4,80 Wirz leicht Chou frisé léger kg 3,60 Zwiebeln Oignons kg 1,25

Salate / Salades Batavia Batavia kg 1,60 Chicorée Chicorée kg 3,23 Kopfsalat Laitue pommée kg 1,60 Nüsslisalat Doucette kg 14,00 Radieschen (Bund) Radis (bouquet) 1,00 Spinat (Salat) Epinard à salade kg 8,00

+ /–

–12% +0% +0% +0% –12% +0% +0% +0% +0% +0% +0%

+0% +0% +0% +0% +0% +0%

Gemüse/Salat: Nationale Richtpreise franko Grossverteiler Quelle/Source: Bulletin SGA Légumes/Salades: prix indicatifs nationaux franco grands distributeurs

Früchte / Fruits Äpfel Gruppe A Pommes groupe A Ø kg Birnen Poires Ø kg

3,20 3,00

Früchte: Richtpreise Direktverkauf Fruits: prix indicatifs pour la vente directe

Spezielles / En particulier Blattsalate: Die Marktsituation ist in allen Regionen gesund. Das Angebot an Kopfsalat dagegen ist nicht ausreichend. Salades à feuilles: la situation du marché est saine sauf un manque dans l’offre de laitues pommées. ANZEIGE

Sion Région Tourisme et SierreAnniviers Tourisme, a présenté sa démission. Il dirigera à partir du mois d’août la filière tourisme de la Haute école valaisanne à Sierre. Avant son poste à Cœur du Valais, Manu Broccard avait notamment travaillé à Valais Tourisme et à l’Office du tourisme de Thyon-Les Collons. Krista Florin a été nommée à la direction du département communication et marketing des marques des Relais & Châteaux au niveau mondial. Depuis le siège de la chaîne à Paris, elle aura notamment pour but d’accroître la notoriété de la marque, a indiqué Jacques-Olivier Chauvin, le directeur général de la chaîne. On rappellera que les Relais & Châteaux comptent trente établissements en Suisse.

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