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Smartlive 2-2023

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4,80 €

2/2023

Österreich 5,50 € | Schweiz 9,60 sfr | BeNeLux 5,70 € | Italien 6,50 € | Spanien 6,50 € | Portugal (cont.) 6,50 € | Slowenien 6,50 € | Slowakei 6,50 €

KOMFORT | SICHERHEIT | ENERGIESPAREN

SPAREN SIE ENERGIE

mit PV, Stromspeichern, smarten Thermostaten, Smart Home

3 GROSSE VERGLEICHE

Smarte Überwachungskameras und smarte Schließsysteme für mehr Sicherheit zu Hause sowie PV-Stromspeicher für mehr Unabhängigkeit von den Stromkonzernen

Mehr Fernseh-Spaß

Rüsten Sie Ihr TV-Gerät mit zum Bildinhalt passenden Lichteffekten nach

Saug- und Wischroboter im Test

Das können die drei Top-Geräte des Jahres: Dreame L20 Ultra, Ecovacs Deebot X2 Omni und Roborock S8 Pro Ultra

WWW.SMARTLIVE.DE

Im Test: Der neue drahtlose Mähroboter Worx Landroid Vision


SMARTLIVE WIRD FORTBESTEHEN. EINZIG DIE FORM WIRD SICH ÄNDERN. ES WIRD KEIN EIGENSTÄNDIGES MAGAZIN SMARTLIVE MEHR GEBEN. DAFÜR WIRD SMARTLIVE QUASI ÜBERALL STATTFINDEN.

Der König ist tot, es lebe der König LIEBE LESERINNEN, LIEBE LESER, wer jetzt vermuten sollte, es geht um den Tod von „the late Queen“ Elizabeth II., der irrt. Auch hat der ehemalige Prince of Wales und jetzige König Charles III. wenig bis gar nichts damit zu tun. Vielmehr geht es um eine Ankündigung in eigener Sache. Es geht um diese Ausgabe von smartlive, die Sie gerade in Händen halten oder als E-Paper lesen. Sie wird bestimmt bald historischen Wert haben, denn es wird die letzte Ausgabe von smartlive in dieser Form sein. Das ist aber kein Grund traurig zu sein, denn smartlive lebt weiter – genauso wie der König in der Überschrift. Nur wird die Form eine andere sein. King Charles macht ja auch einiges anders als Elizabeth II. Smart Home ist ein spannendes Themenfeld. Smart Home ist Sicherheit, Smart Home ist Komfort und Energiesparen. Letzteres ist seit dem vergangenen Jahr ein sehr wichtiges Thema für viele von uns geworden. Smart Home findet sich mittlerweile überall. Smart Home ist nicht mehr ein Nischenprodukt. Wer sich einen neuen Fernseher kauft, kommt nicht mehr drumherum, wer Alexa oder Google Assistant nutzt, hat es bereits, wer sich eine PV-Anlage aufs Dach setzt, Speicher und Wärmepumpe installieren lässt, braucht es, und, und, und. Beispiele gibt es zuhauf. Smart Home ist überall. Und so wird auch smartlive überall sein. Der König ist tot, es lebe der König, dieser Satz transportiert Kontinuität. Kontinuität, die auch für smartlive gilt. Einzig die Form wird sich ändern. Es wird kein eigenständiges Magazin smartlive mehr geben. Dieses Magazin wird das Letzte sein. Dafür wird smartlive quasi überall stattfinden. Smartlive wird es in diesen auflagenstarken Print-Magazinen geben: Althaus modernisieren, Bauen & Renovieren, bauen. und HausbauHelden. In #H4F, Homes for Future, wird es eine eigene Smart-HomeRubrik geben. Smarte Themen werden wir also noch breiter streuen als vorher. Smarte Themen werden unsere Leser genau an den Stellen finden, an denen sie sie erwarten. Direkt dort, wo es Problemlösungen, Ratgeber und Orientierung gibt. Bleiben Sie uns gewogen. Ihr Carsten Steinke Chefredakteur

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inhalt

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lichtshow: Rüsten Sie einfach Ihren TV mit Lichteffekten nach. WIr haben‘s ausprobiert. alex und ki: Im Zuge des KI-Trends motzt Amazon das eigene Sprachmodell auf. neue höhen: Wir haben den neuen mobilen Streaming-Speaker Move 2 von Sonos getestet. saubermänner: Im Test: Das können die drei Top-Saug- und Wischroboter des Jahres. schnittig: Auf dem Testpfad: Wie macht sich der neue kabellose Worx Landroid Vision? cctv in action: Großer Vergleich: Was können smarte Überwachungskameras? smart dosiert: Ein smarter Waschtrockner will den deutschen Markt aufrollen. auf und zu: Großer Vergleich: Smarte Schließsysteme bringen Komfort und Sicherheit.

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Foto: Ulrich Beuttenmüller für Gira

SMART DEVICES 24

Energie-aren sp SMART HOME 6

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Foto: Nanoleaf

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Titelfotos: Nanoleaf, Worx

für kleines geld: Bustechnik nicht nur für den dicken Geldbeutel. Eine Baufamilie bei Remscheid zeigt, wie das geht. viel licht: Saskia und Stefan Rother setzen auf smarten Sonnenschutz. energiesparen: Smart die Energiekosten um ein Drittel senken. So kann es gehen. smarte energie: Ein junges Paar hat ein komplett vernetztes Haus gebaut und zeigt, wie es geht.

e t k e f f e t Lich chrüsten na


r e h c i e p s m o Str h c i e l g r e V m i

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SMART ENERGY 58 62

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gut geladen: E-Autos brauchen idealerweise Wallboxen. Wir sagen, was es zu beachten gibt. mein strom: Mit einem Stromspeicher kann die Autarkie gesteigert werden. Wir haben Stromspeicher verglichen. aus einer hand: All Inclusive hat den Weg aufs Dach geschafft. Mit PV-Anlagen aus einer Hand.

SMART NEWS what matters: Eve gehört nun zu ABB und Busch-Jaeger. Für das Zusammenspiel sorgt Eves Know-how im Matter-Standard.

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Foto: Varta

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Foto: Carsten Steinke

SHOWROOMS & EXPERTEN 78

smart-home-profis: Regionale Fachbetriebe präsentieren sich und ihre Showrooms.

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ANSCHRIFTEN IMPRESSUM GLOSSE

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für kleines geld SMART HOME

mit solider nik Bustech

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DASS EIN RUNDUM INTELLIGENTES HAUS MIT AUSGEKLÜGELTEN FUNKTIONEN UND SOLIDER BUSTECHNIK NICHT NUR ETWAS FÜR DICKE GELDBEUTEL IST, BEWEIST EIN KLEINES HOLZHAUS IN DER NÄHE VON REMSCHEID. DAS HAUS MIT GRUNDSTÜCK UND DER TECHNIK HAT 310 000 EURO GEKOSTET.

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unächst standen die Bauherren vor der Frage: Eigentumswohnung oder Haus? Nach dem Auszug der Kinder ist der Platzbedarf nicht mehr so groß, außerdem sollte die monatliche Belastung minimiert werden. So war von Anfang an ein finanzielles Limit gesetzt. Durch Zufall ist das Ehepaar auf ein kostengünstiges und energetisch vielseitiges Holzhauskonzept des Architekten Aribert Just gestoßen. Im Mittelpunkt steht dabei ein tiefer gezogenes Dach, um die Fläche für Solar- und Photovoltaik-Kollektoren zu vergrößern – 65 m2 Dachfläche gen Süden stehen heute zur Verfügung. Zugleich ist ein geschützter Unterschlupf für verregnete Grillabende entstanden.

AUS HOLZ GEBAUT

Foto: Ulrich Beuttenmüller für Gira

Basis des Neubaus sind riesige, bis zu 9 Meter lange und 16 cm dicke Holzwände mit Öffnungen für Fenster und Türen, die in einem Sägewerk in Österreich auf Maß geschnitten und per LKW angeliefert wurden. Innerhalb von nur zwei Tagen stand das Haus im Rohbau auf der zuvor gegossenen Grundplatte. „Als weiteren Vorteil empfinden wir, dass diese Bauweise luft- und winddicht ist. Eine Kunststoffdampfsperre wird nicht benötigt. Zudem verhält sich Holz raumluftregulierend. Bei erhöhter Raumfeuchte nimmt das Holz die Feuchte auf und gibt sie wieder ab, wenn die Luftfeuchte sinkt. Auf eine Be- und Entlüftungsanlage kann somit verzichtet werden“, begründet der Bauherr die Entscheidung für den Baustoff Holz. Auf die massiven Platten folgen nach außen hin eine 16 cm dicke Isolierung aus Holzwolle sowie die sichtbare Verkleidung mit Lärchenholzbrettern bzw. Blech. Das Holz wurde bewusst nur bis zu einer Höhe verbaut, die sich zum Streichen noch mit einer Leiter erreichen lässt, darüber setzt die witterungsfeste Aluminium-Verkleidung an. Auf einen Keller konnte das Ehepaar verzichten, dafür wird der kleine Spitzboden effizient mitgenutzt. Insgesamt bietet das Haus 116 m2 Nutzfläche auf 2 Etagen – genügend Platz für zwei Personen. Die Lage des Grundstücks ist in zweierlei Hinsicht ideal: Die große Dachfläche gen Süden wird nicht durch Bäume oder Häuser beschattet. Zudem hat man von der Terrasse aus einen traumhaften und unverbaubaren Blick über angrenzende Felder und Waldflächen – daher besitzt das Haus rückwärtig auch großzügige Fensterflächen. Küche, Wohnraum und Esszimmer gehen offen ineinander über: So können der Hobbykoch und die passionierte Freizeit-Bäckerin auch ganz nebenbei fernsehen oder die Gäste unterhalten. Beim morgendlichen Kaffee lässt sich die Aussicht genießen und gelegentlich ein Reh oder Hase entdecken. Eine offene Treppe führt aus dem Wohnraum ins Oberge-

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SMART HOME

smart gesteuert Im Erdgeschoss wurde ein großer Wohnbereich mit offener Küche realisiert.

schoss, elegant und ohne Geländer. „Dieses lässt sich aber jederzeit ergänzen oder später sogar ein Treppenlift einbauen.“ Auch wenn das Thema voraussichtlich erst in Jahrzehnten aktuell wird, hatten die Bauherren ihr Wohnen im Alter bei der Planung immer mit im Hinterkopf. Ein wichtiges Argument übrigens auch für die Installation eines KNX-Systems, einer soliden, leitungsgebundenen Basis für das Smart Home. So lässt sich dieses jederzeit ganz einfach den jeweiligen Wünschen und Bedürfnissen anpassen, die KNX-Steuerleitungen verknüpfen bereits alle relevanten Komponenten im Haus. Auf Basis des KNX-Systems hat Lars Zieß mit seiner Firma für Sanitär und Heiztechnik zudem ein raffiniertes Energiekonzept realisiert, mit dem fast so viel Energie gewonnen wird, wie das Haus verbraucht.

Auf den Tastsensoren an der Tür sind individuelle Funktionen hinterlegt, eine Begrüßungsszene oder „zentral aus“.

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Fotos: Ulrich Beuttenmüller für Gira

Auf den Gira Tastsensoren sind Szenen abgelegt, u.a. die Panikfunktion, mit der überall im Haus das Licht aktiviert wird, um Einbrecher abzuschrecken.

PV, SOLARTHERMIE UND WASSERSPEICHER Das Energiekonzept basiert auf einer ausgeklügelten Kombination von Photovoltaik, Solar und einem großen Wasserspeicher: 4 Solarthermie-Kollektoren erhitzen direkt den 900 Liter Wassertank, der die Fußbodenheizung speist sowie für Brauchwasser genutzt wird. Zusätzlich erzeugen 20 Photovoltaik-Kollektoren mit einer Leistung von 5 kWp Strom, der entweder sofort daheim genutzt wird, den Wasserspeicher über einen Heizstab erwärmt


ein herz aus knx oder, wenn die Maximaltemperatur des Speichers erreicht ist, ins Netz eingespeist und verkauft wird. Waschmaschine und Geschirrspüler starten zudem bevorzugt, wenn genügend Strom produziert wird. Die Photovoltaik-Anlage hat im ersten Jahr etwa 4800 KWh erzeugt, davon wurden 3580 KWh verkauft, 5400 KWh mussten – vorrangig im Winter – bezogen werden. Im Schnitt fallen so monatlich 90 Euro Energiekosten an, Tendenz fallend, da an dem Energiekonzept noch etwas Finetuning betrieben wird. So sollen beispielsweise künftig auch Wettervorhersagen für den kommenden Tag einbezogen werden.

HERZ IST EIN KNX-SYSTEM Das Herz des smarten Holzhauses ist ein KNX-System, das von Alexander Kenzbock Elektrotechnik installiert wurde. Die Bauherren haben sich ganz bewusst für das leitungsgebundene

KNX-System entschieden: „Wir haben bereits vor 22 Jahren mit diesem Standard gebaut und das Haus ist bis heute ‚up to date‘.“ KNX gibt es seit einem Vierteljahrhundert, es ist weltweit genormt, herstelleroffen und jederzeit erweiterbar. „Dagegen sind viele der neuen Produkte und Systeme kurzlebig und nicht mit anderen Lösungen kompatibel. Bei KNX wissen wir, dass wir eine solide Basis für die Zukunft installiert haben.“ So lassen sich problemlos auch künftige Technologien oder zusätzliche Funkkomponenten einbinden. Die clevere Steuerzentrale hinter dem Smart Home ist der Gira X1, ein kostengünstiger und vom Elektroinstallateur schnell zu installierender Server für kleinere Wohnprojekte. Mit der App zum Gira X1 lässt sich das clevere Haus dann auch mobil übers Smartphone oder Tablet bedienen.

HEIZEN, WENN ES NÖTIG IST

Fotos: Ulrich Beuttenmüller für Gira

Durch die Einbindung der Heiztechnik kann man die Raumtemperatur exakt steuern, und zwar einzeln für jeden Raum, es lassen sich Heizzeiten programmieren und es lässt sich mobil von unterwegs aus eingreifen – etwa, wenn man schon früher aus dem Winterurlaub zurückkommt als geplant. So wird immer genau dann und dort geheizt, wo nötig. Spaß macht auch die Bedienung der Beleuchtung: Komplexe Lichtszenen, etwa für den Kinoabend oder Gäste, werden per Knopfdruck aufgerufen. Besonders praktisch ist die Funktion „zentral aus“ an der Haustür, die im ganzen Haus die Beleuchtung ausschaltet und einzelne Steckdosen deaktiviert. Kommen die Hausherren zurück, wird mit der „Begrüßungsszene“ alles wieder freigeschaltet. Ein Panikschalter am Bett aktiviert Beleuchtung überall im Haus, mit dem Potenzial, mögliche Einbrecher zu verschrecken. Das Gira Unterputzradio versorgt das Bad mit Musik und dem aktuellen Radioprogramm.

ALLE FUNKTIONEN SCHNELL IM GRIFF Die Bedienzentrale im Haus ist ein an der Wand installierter Gira G1: Über das Touchdisplay des kompakten Geräts lassen sich alle Funktionen abrufen, Zeitschaltuhren einrichten oder eine Anwesenheitssimulation vor dem Verlassen des Hauses aktivieren. Legt man die Hand komplett auf den Gira G1 auf, wird eine individuelle Szene gestartet: Hier haben die Bauherren

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SMART HOME

smartes Licht

hinterlegt, dass sich das Licht überall im Erdgeschoss abschaltet und die Treppe noch 15 Sekunden beleuchtet ist. „Wir lieben diese Funktion am Abend – einfach Handauflegen und hoch ins Bett gehen – fertig. Ein zweiter Grund für uns, den G1 installieren zu lassen, ist, dass dieser eben nicht mobil und also immer am selben Ort verfügbar ist. So muss nicht erst das Handy gesucht werden, um die Heizung zu regulieren oder die Jalousien herunterzufahren.“ Praktisch ist die Bedienung via Gira G1 bzw. X1 App aber trotzdem: So lassen sich vom Sofa oder der Terrasse aus die Rollos runterfahren oder auf dem Weg in den Urlaub nochmal checken, ob die Fenster geschlossen sind. Alle Fenster und Türen sind dazu mit Kontakten versehen, ein Öffnen bei Abwesenheit wird den Bauherren via SMS gemeldet. Auch die vernetzten Rauchwarnmelder senden eine Alarmmeldung aufs Handy im Falle eines Brandes – darüber hinaus schlagen alle Rauchmelder vor Ort Alarm und das Licht schaltet sich ein für eine schnelle Flucht nach draußen. Ein sensibles Thema insbesondere beim Fernzugriff ist die Datensicherheit im Smart Home: Um das Haus zuverlässig vor fremdem Zugriff zu schützen, wurde die Anlage daher um ein Fernzugriffsmodul erweitert. So wird ausschließlich über eine sichere Verbindung mit einer verschlüsselten Datenübertragung mit dem Haus kommuniziert.

EIN ZARTES NACHTLICHT Einen schönen Empfang bereitet die Türstation im Gira System 106 am Eingang: in gebürstetem Edelstahl und puristisch-edlem Design harmoniert sie mit dem grauen Holz. Überrascht werden die Besucher aber auch von einer kleinen, aber feinen Lösung im Gäste-WC: Wird dieses betreten, startet automatisch eine dezente Grundbeleuchtung und das Gira Unterputzradio spielt. Deutlich ruhiger geht es im Badezimmer im Obergeschoss zu: Hier wird über Bewegungsmelder bei Dunkelheit nur ein zartes Nachtlicht aktiviert, um den Partner im Schlafzimmer nicht zu wecken.

„Selbst fürs Alter haben unsere Kinder schon Ideen: Da im Haus auch KNX-Energiezähler verbaut sind, lässt sich einfach feststellen, wenn tagsüber, obwohl jemand daheim ist, längere Zeit kein Strom oder Wasser verbraucht wurde. Dann setzt der Gira X1 einen Anruf auf das Telefon vor Ort ab. Wird dort nicht mit einer Taste bestätigt, dass alles OK ist, werden automatisch die Kinder informiert und können gegebenenfalls reagieren.“ Das ist bei Bedarf einfach zu programmieren und erzeugt ein beruhigendes Gefühl von Sicherheit – für die Hausherren, aber auch die nicht unmittelbar in der Nähe wohnenden Kinder. cst

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Einen schönen Empfang bereitet die Türstation in gebürstetem Edelstahl.

Fotos: Ulrich Beuttenmüller für Gira

SCHON HEUTE ANS ALTER DENKEN


Dank einer smarten App mit Cloud-Verbindung steuern Sie Ihr Smart Home nicht nur komfortabel mit dem Smartphone, sondern sind auch von überall mit Ihrem Zuhause verbunden. Mal eben kurz daheim nach dem Rechten sehen, überprüfen, ob alle Fenster und die Haustür geschlossen sind oder schon einmal aus der Ferne die Heizung aufdrehen, wenn man unerwartet früh nach Hause kommt. Mit der kostenlosen Homematic IP App ist all das kein Problem. Die App verbindet sich über das Internet mit Ihrer Homematic IP Smart-Home-Installation, sodass Sie immer und überall Temperatur, Licht, Rollläden und alle weiteren Bereiche steuern und überwachen können. Gleich beim Öffnen der App haben Sie über Shortcuts Zugriff auf die wichtigsten Funktionen Ihres Smart Homes. Sie können im ganzen Haus den Heizmodus anpassen und vom Automatik- auf den Ecooder Urlaubsmodus wechseln. Gleich daneben aktivieren Sie die Alarmfunktion, rufen Wetterinformationen ab und sehen, welche Fenster und Türen im Haus noch offenstehen. Alle smarten Helfer sind dem Raum zugeordnet, in dem sie genutzt werden. So bleibt die Übersicht auch bei vielen Geräten erhalten.

Direkt vom Homescreen der App kontrollieren Sie wichtige Funktionen über Shortcuts.

Die App führt den Nutzer Schritt für Schritt durch das Anlegen von Heizprofilen, die Erstellung von Gerätegruppen oder das Programmieren von Automatisierungen.

Fotos: eQ-3, homematic-ip.com

Das Smart Home jederzeit im Griff

PROMOTION

Heute schon früher Feierabend? Mit einem Fingertippen in der Homematic IP App wärmen Sie Ihr Zuhause schon mal vor.

Zusätzlich zur raumweisen Steuerung lassen sich Lampen, Rollläden und weitere Geräte auch zu Gruppen zusammenfassen. Mit einer Beleuchtungsgruppe, der alle Lampen im Haus zugewiesen sind, können Sie beispielsweise das Licht im ganzen Haus per Fingertipp ein- und ausschalten. Über eine Beschattungsgruppe lassen sich wiederum morgens alle Rollläden auf einmal öffnen – bequemer geht es kaum. Intelligente Automatisierungen nehmen Ihnen noch mehr Arbeit ab und lassen sich über simple Wenn-Dann-Regeln anlegen. Zum Beispiel: Wenn die Präsenzmelder im Haus keine Bewegungen mehr feststellen (Auslöser), dann sollen überall die Lampen ausgehen und die Heizung in den Eco-Betrieb wechseln (Aktion). Bei all diesen Einstellungen hilft Ihnen die Homematic IP App, Vorwissen ist nicht nötig. In einfachen Schritten werden Sie nach und nach durch den Anlern- und Konfigurationsprozess für neue Geräte geführt. Die Sorge vieler Nutzer, dass Fremde über die App-Verbindung auf ihr Zuhause zugreifen könnten, ist unbegründet. Bei Homematic IP erfolgt die Kommunikation mit dem Heim komplett verschlüsselt und ausschließlich über sichere Server in Deutschland. Die Sicherheit des Systems wird regelmäßig durch renommierte, unabhängige Prüfinstitute wie dem VDE und AV-Test getestet und bestätigt. Hinzu kommt, dass für die Nutzung weder eine Registrierung notwendig ist, noch persönliche Daten gespeichert werden, lediglich die IP-Adresse wird aus technischen Gründen verschlüsselt erfasst. Das garantiert maximale Sicherheit.

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viel licht SMART HOME

vernetztes Haus

Die smarte, motorisierte Außenverschattung war den Eigentümern bei der Größe der Fensterflächen besonders wichtig. Sie wird über TaHoma Switch von Somfy zeit- und sensorbasiert gesteuert.

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EIN LICHTDURCHFLUTETES HAUS MIT EINEM GROSSEN GARTEN UND VIEL PLATZ ZUR SELBSTVERWIRKLICHUNG WÜNSCHTEN SICH SASKIA UND STEFAN ROHRER. DAS PAAR ENTSCHIED SICH FÜR SMARTEN SONNENSCHUTZ VON SOMFY UND ERWEITERTEN DAS HAUS ZU EINEM VERNETZTEN SMART HOME.

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ie Gemeinde Rothrist liegt zwischen Bern und Zürich, im malerischen Mittelland der Schweiz. Umgeben von viel Natur mit attraktiven Wander- und Radwegen bietet sie bei aller Idylle auch eine sehr gute Anbindung an das Verkehrsnetz – für Saskia und Stefan Rohrer der perfekte Ort zum Leben. Schon bei der ersten Besichtigung des 1969 erbauten Hauses stand fest: Hier stimmt nahezu alles. Das gute Gefühl beim Hereinkommen, der Baustil und auch die Umgebung entsprachen komplett den Vorstellungen des Ehepaars. Beide sahen sofort das Potenzial, das in dem zwar sanierungsbedürftigen, aber geräumigen Gebäude und dem Garten steckte. Sie zögerten nicht lange und kauften ihr neues Familienheim, um es mit viel Passion nach den eigenen Vorstellungen zu modernisieren. Trotz der robusten Bausubstanz war eine umfangreiche Kernsanierung notwendig, denn seit der Erbauung waren keine grundlegenden Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt worden. Das gesamte Gebäude wurde deshalb energetisch saniert und erhielt eine neue Fassade in Form einer modernen Holzschalung. Sie passt sich farblich und mit ihrer horizontalen Ausrichtung harmonisch an die seitliche Sichtbetonfassade an. Auch die Jalousien greifen das horizontale Muster der Fassade auf und tragen zum stimmigen Gesamtbild des Hauses bei.

Foto: Somfy

SMARTE VERSCHATTUNG Um den Wunsch nach viel natürlichem Tageslicht im neuen Zuhause zu realisieren, wurde die Süd- und Westseite mit großflächigen, bodentiefen Glasfronten ausgestattet. Der so geschaffene fließende Übergang zum Garten verleiht dem Gebäude durch die neu gewonnene Offenheit nun eine besonders großzügige Atmosphäre. „Bei einer so großen Fensterfläche war uns eine motorisierte und funkgesteuerte Verschattung besonders wichtig“, sagt Stefan Rohrer. Schnell fiel die Entscheidung auf Smart-Home-Ready-Funkmotoren von Somfy. Neben der präzisen Steuerung der Jalousien inklusive individuell einstellbarer Lamellenwinkel war das Ehepaar besonders von der flexiblen Integration in die Smart-Home-Zentrale TaHoma Switch und den zahlreichen Erweiterungsmöglichkeiten angetan: Je nach Bedarf können bis zu 200 Produkte ohne zusätzliches Kabelverlegen vernetzt werden. Jetzt sorgt TaHoma Switch bei jeder Wetterlage automatisch für ein angenehmes Raumklima im ganzen Haus. „Dank der sensor- und funkbasierten Außenverschattung können wir die Räume im Sommer angenehm kühl halten. Im Winter nutzen wir das einfallende Sonnenlicht bei geöffneten Jalousien als kostenfreien Wärmeeintrag und können so die Heizkosten spürbar minimieren“, bemerkt Rohrer.

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smarter Schatten

Fotos: Somfy

SMART HOME

Auch per Funkhandsender lassen sich die vernetzten Geräte komfortabel bedienen.

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Die Hausautomation sorgt rund um die Uhr für ein angenehmes Raumklima.


mehr als schatten VIELFÄLTIGE ERWEITERUNGSMÖGLICHKEITEN

AUTOMATISCHE SZENARIEN

Die intelligente Steuerung des Sonnenschutzes bildete für Familie Rohrer den Einstieg in die Smart-Home-Welt. Schnell wussten die frisch gebackenen Hausbesitzer ihren neu gewonnen Komfort zu schätzen und schon nach kurzer Zeit war klar, dass noch weitere smarte Produkte dazukommen würden. Auf den Sonnenschutz folgte dann auch gleich die funkgesteuerte Innen- und Außenbeleuchtung. Im Garten steuert TaHoma Switch das malerische Wasserspiel und sorgt für dessen passende Illumination über Philips Hue. Als nächste Projekte sollen das Garagentor und ein Sound-System von Sonos eingebunden werden. „Ich war überrascht, wie reibungslos und unkompliziert die Installation und das Einbinden der Endgeräte in die Zentrale geklappt hat“, sagt Stefan Rohrer. „Unser Smart Home konnte sofort genutzt werden und erleichtert in vielerlei Hinsicht unseren Alltag.“

Neben der manuellen Bedienung per Funksender, TaHoma-App oder Sprachassistent lassen sich zeit- und sensorbasierte automatische Abläufe für unterschiedlichste Situationen erstellen. Rohrers beispielsweise freuen sich über ihr Wohlfühlszenario „Entspannter Abend“: Damit wird ab einer bestimmten Uhrzeit das Licht im Haus gedimmt und die Gartenbeleuchtung eingeschaltet. „Im Nu herrscht eine gemütliche Atmosphäre im ganzen Haus, und der Garten wird stimmungsvoll beleuchtet“, begeistert sich Rohrer.

MIT EINBRUCHSCHUTZ Seine Frau ergänzt: „Eine weitere, für mich besonders wichtige Funktion ist der Einbruchschutz. Wenn wir nicht zu Hause sind, sorgt unser Smart Home für eine perfekte Anwesenheitssimulation, weil das Licht je nach Tageszeit an- und ausgeschaltet wird und die Jalousien sich öffnen und schließen. Das schenkt einem einfach ein sicheres Gefühl.“ cst

VIEL LICHT: IM ZUGE DER

Fotos: Somfy

KOMPLETTSANIERUNG WURDE DAS HAUS VON STEFAN UND SASKIA ROHRER NACH SÜDEN UND WESTEN MIT BODENTIEFEN FENSTERFLÄCHEN AUSGESTATTET.

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energiesparen SMART HOME

Foto: Tado

smartes stat Thermo

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MIT INTELLIGENTEN PRODUKTEN UND DIENSTLEISTUNGEN HABEN HAUSHALTE DIE MÖGLICHKEIT, IHREN ENERGIEVERBRAUCH UND DIE DAMIT VERBUNDENEN KOSTEN UM EIN DRITTEL ZU SENKEN. MIT DER ENERGIEEINSPARUNG GEHT EBENFALLS EINE REDUKTION DES CO2-FUSSABDRUCKS EINHER.

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eizen, Warmwasserbereitung und das Laden von Elektroautos verschlingen etwa 90 Prozent der Energie in europäischen Haushalten. Smarte Technologien helfen Hausbesitzern dabei, einfach und dauerhaft Energie zu sparen.

SMARTE THERMOSTATE SENKEN HEIZKOSTEN Die größten Energieverbraucher im Haus sind Heizung und Warmwasser. Eine intelligente Steuerung über smarte Heizkörperthermostate bei klassischen Heizungen oder smarte Raumthermostate bei Fußbodenheizungen lassen den Verbrauch von Gas und Öl deutlich sinken. Gleiches gilt für den Stromverbrauch von Wärmepumpen. Auch sie lassen sich so steuern, dass sie Energie bedarfsgerecht und damit effizient nutzen. Haushalte sparen, indem sie die Heizung via App so regulieren, dass nur Räume beheizt werden, die genutzt werden, und auch nur dann, wenn es nötig ist. Kommen Bewohnerinnen außerplanmäßig nach Hause, erkennen das smarte Lösungen wie die von tado° und starten automatisch die Heizung.

WIRTSCHAFTLICHKEIT VON WÄRMEPUMPEN Eine weitere Stellschraube, wie Hausbesitzer den Energieverbrauch ihres Haushalts dauerhaft senken können, ist das Heizungssystem selbst. Wärmepumpen sind hocheffiziente Heizungsanlagen, die im Vergleich zu Gas- oder Ölheizungen nur etwa ein Drittel der Energie verbrauchen und dabei im Idealfall auf günstigen Strom aus erneuerbaren Energiequellen setzen. Das muss nicht unbedingt die eigene Solaranlage sein. Je mehr grüner Strom im Netz zur Verfügung steht, desto billiger wird er auch an der Strombörse und desto häufiger ist der Preis sogar negativ. Dynamische Stromtarife nutzen den steigenden Anteil von günstiger Wind- und Sonnenenergie im Netz und geben den Vorteil über eine stundengenaue Strompreisabrechnung

EFFIZIENZ STEIGERN, VERBRAUCH SENKEN, AUF GRÜNEN STROM SETZEN: INTELLIGENTES ENERGIEMANAGEMENT BEIM BETRIEB DER GROSSVERBRAUCHER HEIZUNG, WARMWASSER UND E-LADESTATION ENTLASTET DIE HAUSHALTSKASSE UND SENKT DEN CO2-FUSSABDRUCK.

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