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#H4F-homes4future 3-2023

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FACH SCHRIFTEN VERLAG

besser bauen energie sparen richtig renovieren klima schützen

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homes4future

#H4F

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homes4future

Das smarte Plusenergiehaus von Familie Hüftle

Klimafreundlicher Neubau

DIE NEUE HAUSBAU-FÖRDERUNG Was gefördert wird, was man dafür tun muss und für wen es sich lohnt

#HYBRIDHEIZUNG: ALTERNATIVE FÜR DIE SANIERUNG #WASSER SPAREN OHNE KOMFORTVERLUST


Warum wir mit Holz bauen. Holz ist ein natürliches Wohlfühlmaterial und anderen Baustoffen zum Bau eines hochgradig energieeffizienten Hauses überlegen: • hohe Wärmedämmeigenschaft • sehr belastbar und langlebig • energetisch nachhaltig • schnell nachwachsend • frei von Bauchemie • speichert Luftfeuchtigkeit • gesundes Raumklima • bindet CO2 • vergleichsweise energiesparend • erstklassiger Schallschutz Immer mehr Menschen entscheiden sich für den Baustoff Holz und ein Effizienzhaus aus unserer Haus-Manufaktur.

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Foto: Tom Philippi

Foto: Schwörer Haus

#editorial

#H4F

winner4future Am 9. Mai 2023 wurden die Gewinner des Großen Deutschen Fertighauspreises 2023 bekanntgegeben. Warum das an dieser Stelle wichtig ist? Weil es bei diesem Wettbewerb auch eine Kategorie „homes4future" gab. Hier sollte die Holzfertigbaubranche ihre besten Projekte für das Bauen der Zukunft einreichen, die in beispielhafter Weise auf die künftigen Herausforderungen eingehen. Gewonnen hat Schwörer Haus mit einer „MiniWohnanlage" aus vier Flying-Space-Wohnkuben, die auf eine Garagenanlage in Reutlingen aufgesetzt wurden und heute vier Singles individuellen Wohn- und Lebensraum bieten. Neben dem neuen Wohnkonzept für die Single-Bewohner besticht das Bauwerk aber auch durch ökologische Vorteile: Da sie auf Garagen aufgesetzt wurden, musste für sie keine zusätzliche Fläche versiegelt werden. Die extrem gut gedämmten Holzbauten punkten außerdem durch einen minimalen Energiebedarf und sorgen so für dauerhaft niedrige Heizkosten. Diese Lösung eignet sich natürlich nicht für jeden – ist aber ein Beispiel dafür, wie mit Kreativität und Mut zu neuen Lösungen zukunftsgerechter Wohnraum entstehen kann. Wir zeigen in dieser Ausgabe von „homes4future" natürlich auch viele andere Möglichkeiten, wie sich klimaschonend und nachhaltig bauen und wohnen lässt. Besonders wichtig für alle, die neu bauen wollen, ist die neue KfW-Förderung „Klimafreundlicher Neubau". Neben zwei Beispielen, wie so etwas aussehen kann, haben wir mit Experten gesprochen und die wichtigsten Infos zur neuen Förderung zusammengestellt. Und auch für Altbaubesitzer gibt's Infos zu einem wichtigen aktuellen Thema: Wie soll die Heizung der Zukunft aussehen. Unser Experte hat Hybridheizsysteme unter die Lupe genommen, die Lösungen bieten können, wenn das neue Gebäudeenergiegesetz in Kraft tritt. Beim Lesen wünsche ich viel Vergnügen, herzlichst, Ihre

Astrid Barsuhn, Chefredakteurin

„Ein Haus mit dem wunderbaren Werkstoff Holz schenkt seinen Bewohnern ein unnachahmliches Raumklima, eine Quelle der Kraft, und einen Ort, an den man sich sicher und geborgen fühlt.” INFOS: Tel.: +49 2247 9172-30 www.stommel-haus.de


#ökologisch_bauen

#klimafreundlicher_neubau

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INHALT

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#smarthome Karina und Marco Teubner bauten ein Haus mit hoher Energieeffizienz und smarter Steuerung

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#vorher_nachher Die Schneiders bauten ein bisher ungenutztes Dachgeschoss aus und genießen jetzt dort das Familienleben

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B bauen für die zukunft Seit Anfang März gibt es eine neue staatliche Förderung für nachhaltigen Neubau. Wir informieren über die Details C interview Florian Schmid, Verkaufsleiter bei Schwörer Haus, informiert über die Vorund Nachteile der neuen Förderung D nahezu 100 prozent aus Holz Das Musterhaus „Schwarzwald“ des österreichischen Herstellers Griffner ist ein gelungenes Beispiel für ökologischen Hausbau

service

A allroundtalent Das Musterhaus „Tritos“ von Kampa ist ein zertifiziert nachhaltiges Gebäude mit hohem Wohnkomfort

ansichtssachen

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#mischen_possible Wir zeigen Heizoptionen, wenn die Wärmepumpe keine Alternative ist

#inhalt

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#wasser_sparen Trinkwasser sparen ohne Komfortverlust: Hier erfahren Sie, wie es geht

#dach Worauf es bei der Entscheidung für Dachform und -deckung ankommt

terrasse_und_wintergarten Ein Wintergarten oder eine Terrassenüberdachung sind die ideale Lösung, um auch bei schlechtem Wetter der Natur ganz nah zu bleiben

#1haus_4meinungen Die Redaktion von #H4F hat das Musterhaus „Artis 300“ von Fingerhaus genau im Detail betrachtet

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knowhow

#ökologisch_bauen Das Thema Nachhaltigkeit spielte beim Neubau von Familie Hüftle eine wichtige Rolle

#mein_beitrag Redakteur Gerd Walther hat versucht, im Winter 20 Prozent Heizenergie zu sparen

#editorial #facts+trends #grün+genial #ausblick+impressum

Titelfoto: Schwörer Haus

homes4future 3/2023 #H4F

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topthema#baugemeinschaften

#smarthome

futurehomes

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#hybridheizung

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#wasser_sparen

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#facts+trends

NICHT TIEFER ALS

Foto: Swiss Krono

„Je länger niemand in der Wohnung ist, desto mehr Heizenergie kann eingespart werden. Wohn- und Schlafräume sollten aber nicht unter 16 Grad abkühlen. In Wohnungen mit schneller Abkühlung kann das Thermostat auf Stufe 2 heruntergestellt werden, so wird die Wärmeabgabe nicht vollständig unterbrochen“, rät Martin Brandis, Experte der Energieberatung der Verbraucherzentrale.

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W IDERSTA N DSFÄ HIG Seit drei Jahren gibt es den zu hundert Prozent wasserfesten Ökodesign-Boden „Corepel“. Sein natürlicher Holzkern (Holzanteil über 50 Prozent) ist von einem Hochleistungsharz ummantelt.

In einer nächsten Entwicklungsstufe, der „Corepel Evolution“, wurde der Holzanteil auf 85 Prozent erhöht. Für die widerstandsfähige Umhüllung wird „Kauramin® Balance“ mit laut Hersteller deutlich reduziertem Product Carbon Footprint (PCF) und mindestens 30 Prozent geringerem CO2-Fußabdruck verwendet. Die Verbindung der quellungsarmen Echtholz-Oberfläche mit einem wasserfesten Träger macht den Boden zu einem robusten Belag. w w w. s w i s s k r o n o.c o m , w w w.c o r e p e l .c o m

w w w.ve r b r a u c h e r z e n t r a l e - e n e r g i e b e r a t u n g .d e

TRAUMHAUS IN SICHT

S PA R P O T E N Z I A L NUTZEN Um Kosten beim Hausbau zu sparen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Worauf es ankommt, erläutert der neue Ratgeber von Stiftung Warentest „Günstig bauen – Sparpotenziale beim Hausbau von der Planung bis zur Ausstattung“. Hier erhält man die Grundlage für Planungsgespräche mit Architekten und Baufirmen, praktische Anregungen mit Grundrissen, Fotos und Kostenangaben sowie Unterstützung bei den Planungsschritten. Für 34,90 Euro oder unter w w w.t e s t .d e /g u e n s t i g - b a u e n

N EI N DA N K E! In einer repäsentativen Umfrage wurden 1075 Deutsche im Mär z nach ihrer Einstel lung zur K reislauf wir tschaf t befragt. Das Re cycling steht mit 96 , 3 Prozent an Plat z 1, dicht gefolgt von der Mehr fachver wendung (9 4 , 4%), der Reparatur (9 2 , 4%) und der A bfallminimierung mit 91, 8 % . Leasing steht im Ranking mit 52 ,1 Prozent weit hinten. w w w. s w a p p i e .d e

Sparpotenziale beim Hausbau von der Planung bis zur Ausstattung

GÜNSTIG gFerti Für r und se häu ektenit Arch user hä

BAUEN

Foto: Stiftung Warentest

homes4future 3/2023 #H4F

WEGWERFGESELLSCHAFT?


Zuhause|

Ein sicherer Ort zum Wohlfühlen, für die ganze Familie. Eine vertraute Umgebung, mit Platz für neue Erinnerungen. Ein Stück Geborgenheit, mit Aussicht auf eine glückliche Zukunft. Einfach … Zuhause. +49 5921 174-0

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#facts+trends

DO IT YOURSELF

Die Warmwasserbereitung benötigt bis zu 35 Prozent der verbrauchten Energie im Haushalt. Daraus folgt, dass das Wasser möglichst effizient erwärmt werden sollte, etwa mit einer dezentralen Warmwasserbereitung in Form eines Durchlauferhitzers. Allerdings fressen diese, laut Adeline Wagner von der Inititative Wärme+, oft unnötig Strom. Moderne, elektronisch geregelte Geräte modulieren die Leistungsaufnahme je nach Anwendung und Temperaturwunsch, sparen dabei bis zu

w w w.self io.de

20 Prozent Energie und sind günstig in der Anschaffung. Darüberhinaus verursachen sie keine Wartungskosten. Weiterer Vorteil ist, dass die Heizleistung automatisch in Abhängigkeit von Sollwert, Durchflussmenge und Zulauftemperatur geregelt wird und Druckschwankungen sowie unterschiedliche Einlauftemperaturen ausgeglichen werden. Die persönliche Wunschtemperatur ist einstellbar, die Geräte sind mit Energiesparmodus und Monitoring-Funktionen ausgestattet. Zur Grundausstattung gehört in der Regel auch eine Fernbedienung, sodass das Gerät also auch hinter einer Wandverkleidung installiert werden kann. w w w.w a e r m e - p l u s .d e

VON ESSLINGEN AUSGEZEICHNET

D A S K L I M A H A U S B A D E N -W Ü R T T E M B E R G Der Landkreis Esslingen zeichnete das Einfamilienhaus der Bauherren Lützow mit dem Gütesiegel „Klimahaus Baden-Württemberg“ aus, das einmal im Jahr über den Wettbewerb „Klimahaus Baden-Württemberg“ ausgerufen wird. Das Klimahaus-Schild erhalten besonders energieeffizente Wohngebäude. Es soll verdeutlichen, wie klimafreundliches und zukunftsfähiges Bauen möglich ist. Die Bauherren legten Wert auf das Energiekonzept ihres Neubaus.

Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Haussteuerung sind im Standard enthalten. Die niedrigen Energiekosten basieren auf der Gebäudehülle „ÖvoNatur Therm“. Diese schützt mit einer Wandstärke von 39,5 Zentimetern vor Hitze, Kälte und Lärm. Insgesamt haben es die Bauherren geschafft, das Maximum an Eigenstromversorgung herauszuholen. w w w.w e b e r h a u s .d e

Foto: Weberhaus

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GER EGELTE WÄ R M E

Bei Sanierungsmaßnahmen selbst Hand anzulegen, wird seit Januar dieses Jahres vom Bund gefördert. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) beinhaltet nun auch die Kosten für Materialien, die für energetische Sanierungsmaßnahmen benötigt werden. Voraussetzungen sind zum einen, dass diese nur für den Einbau in Eigenleistung verwendet werden und dass eingereichte Rechnungen den Namen des Antragsstellers enthalten. Darüberhinaus müssen die Rechnungen in Deutsch verfasst sein und dürfen nur in Verbindung mit dem Sanierungsobjekt stehen.

Foto: Selfio

Foto: osmo

Foto: Wärme+ / Clage

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Ihre alte Solaranlage nachhaltig erweitern möchten

Ihren selbst erzeugten Solarstrom. Von der Solar-

oder Ihr Strombedarf sich im Laufe der Zeit verändert:

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Mit SENEC.360 bekommen Sie eine Rundum-Energie-

cher bis hin zur Ladestation für Ihr E-Auto greifen

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alle Komponenten perfekt ineinander. Ganz gleich, ob ökonomisch gut abschneidet. Sie sich mit der Komplettlösung unabhängig machen, Aus einer Hand – zugeschnitten auf Ihre Bedürfnisse.

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Nur etwa ein Drittel der Deutschen kann einschätzen, wie hoch der persönliche Wasserverbrauch ist. So bleiben viele Sparpotenziale ungenutzt. Laut Tanja Loitz, Geschäftsführerin von CO2online, wissen nur wenige, dass das Warmwasser für 15 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt verantwortlich ist. Da der Warmwasserverbrauch oft nicht erfasst werde, sei er auf der Heizkostenabrechnung schwer nachvollziehbar. Das Informationsportal Warmwasserspiegel (www.warmwasserspiegel.de) schließt diese Infolücke. Dort können sich Besucher informieren und umsetzbare Tipps holen, mit denen sich Wasser und Geld sparen lässt. Mit dem dazugehörigen Wassercheck kann jeder sein individuelles Sparpotenzial errechnen.

Die Produktneuheit „HyPer Dachs“ ist eine Kombination aus Mini-BHKW und Wärmepumpe. Die Antriebsenergie der Luft-Wasser-Wärmepumpe produziert er selbst. Diese kann modulierend in einem Bereich zwischen 13 und 100 Prozent betrieben und dem jeweiligen Wärmebedarf angepasst werden. Das Komplettystem wird staatlich gefördert. Wärmepumpen fallen unter die BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude), der Dachs unter das KWKG (KraftWärme-Kopplungs-Gesetz). w w w.se ne r te c.com

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Foto: SenerTec

Grafik: co2online

#facts+trends

WAS SER SPAREN

T Ü V R H E I N L A N D B E S TÄT I GT

NICHTS VERSCHENKEN

homes4future 3/2023 #H4F

MEHR EIGENSTROM Neue Speichererweiterungen ermöglichen es Besitzern von kleinen steckerfertigen Solaranlagen, einen Teil des Solarstroms in 24-V-Blei- oder Lithium-Batterien zwischenzuspeichern. Morgens oder abends steht der Strom dann bei Bedarf zur Verfügung. Es gibt vier Erweiterungskits: zwei Pakete mit jeweils einer Lithiumbatterie für Balkonkraftwerke mit einem oder zwei Solarmodulen. Dazu zwei Erweiterungen ohne Batterie für ein oder zwei Solarmodule. w w w.g r e e n a k k u .d e

Der Fertighaushersteller Fingerhaus kann zufrieden sein, denn ganz offiziell wurde ihm vom TÜV-Rheinland bestätigt und zertifiziert, dass das Unternehmen am Standort in Frankenberg klimaneutral arbeitet. Pünktlich zum 75. Firmenjubiläum in diesem Jahr hat der Haushersteller dieses Ziel erreicht. Schon seit Anfang der Jahrtausendwende hatte die Firma erste Schritte unternommen, um den Energieverbrauch im Unternehmen zu senken. Über eigene Photovoltaikanlagen werden bereits mehr als 17 Prozent des eigenen Strombedarfs gedeckt, was darüberhinaus benötigt wird, ist Ökostrom. Lampen und Leuchtmittel wurden auf LED-Systeme umgestellt, was zu einer Einsparung von rund 50 Prozent führte. Flottenfahrzeuge fahren zum Großteil elektrisch, ebenso die Staplerfahrzeuge. Mitarbeitende profitieren von 17 Ladesäulen mit 34 Zapfstellen beim Aufladen ihrer Autos. Weiteres Mittel zum Ressourcen sparen ist

die Erneuerung der Drucklufterzeugung in der Produktion. Und zwischen 2014 und 2021 wurde der Energieverbrauch in der Wandproduktion um 12 Prozent gesenkt. Kompensationsprojekte wie etwa das Waldschutzprojekt „Rimba Raya Biodiversity Reserve“ oder „Rainforest Community Projekt“ fangen den rechnerisch verbleibenden CO2-Fußabdruck auf. w w w.f i n g e r h a u s .d e

Foto: Fingerhaus

Foto: GreenAkku

K LI M A N EU T R A LI TÄT ER R EICH T


Mein Beitrag ...

Foto: Sunflex

... zum Klimaschutz.

TRENNUNG MIT STIL

AUS 1 M ACH 2 Auch bei Wohnräumen suchen die Menschen immer mehr Flexibilität, die Wohnkonzepte sind offen, fließend und veränderbar. Das Ganzglas-Schiebe-System „SF 20“ ist auf solche Konzepte ausgelegt. Es ist leicht zu öffnen und zu schließen und lässt – ohne Barrieren oder Stolperfallen, da die Bodenschienen komplett im Boden verschwinden – die Teilung von Räumen umsetzen. Auch für begehbare Kleiderschränke eignet sich das System. Die Schiebewand „SF 40“ kommt sogar ganz ohne Bodenschiene aus, da bei dieser Konstruktion die Glaselemente in der Deckenschiene hängen. Optional sind integrierte Türen und Teilöffnungen. www.sunflex.de

U M W E LT Z E I C H E N KO M PA K T

D AT E N B A N K F Ü R N A C H H A LT I G E P R O D U K T E Die Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) hat in Kooperation mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) einen Gütezeichen-Finder veröffentlicht. Die Orientierungshilfe „Umweltzeichen Kompakt“ listet Zeichen für Produkte und Dienstleistungen mit nachwachsenden Rohstoffen. Das RechercheTool soll vor allem ein Angebot für Mitarbeitende in Behörden und öffentlichen Einrichtungen sein, ist aber auch an alle an einem umweltfreundlichen Einkauf interessierten Personen gerichtet. www.fnr.de

Nachhaltig leben. In rundum ökologischen und energieeffizienten Häusern, in denen man gut, gern und gesünder wohnt. Und sich jeden Tag über eine ausgezeichnete Raumluftqualität freut, die weit über den Standard hinausgeht.

weberhaus.de


KLIMASCHONER MIT WOHLFÜHLFAKTOR Mit schnörkellosem Baukörper und „Kraftwerk“ auf dem Dach präsentiert sich das Haus von Familie Hüftle.


futurehomes #ökologisch_bauen

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Die Frühstückstheke für kleine schnelle Mahlzeiten wissen Christiane und Heiko Hüftle sehr zu schätzen.

homes4future 3/2023 #H4F

Familie Hüftle sieht ihr Eigenheim durchaus als Wertanlage. Vor allem aber will sich das Ehepaar in seinem neuen Zuhause wohlfühlen und seinen individuellen Lebensstil pflegen. Dazu gehören auch die Themen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit.


futurehomes #ökologisch_bauen

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Durch die große Fensterfront bekommt der Essplatz jede Menge Tageslicht und ermöglicht den freien Blick nach draußen. Großzügig angelegt und hochwertig ausgestattet ist das Bad im Obergeschoss.

„Hingucker“ ist hier nicht nur der TV-Flachbildschirm, sondern auch die Wandverkleidung mit Lamellenstruktur.

homes4future 3/2023 #H4F

Heiko Hüftle: „Die kurzen Wege zwischen Küche, Essplatz und Terrasse sind toll.“ Nachdem Christiane und Heiko Hüftle das Zusammenwohnen als Paar eine Weile lang in einer geräumigen Mietwohnung mit Erfolg geprobt hatten, stand für sie fest: Lieber in ein Eigenheim investieren, anstatt dem Vermieter weiterhin „Geld zu schenken“. Eine Eigentumswohnung stand nicht zur Debatte. Bauherr Heiko Hüftle ist in einem Einfamilienhaus aufgewachsen, er möchte Platz, einen eigenen Garten, Abstand zu den Nachbarn, Privatsphäre. Als dauerhaften Lebensmittelpunkt hierfür hatte sich das Paar den Heimatort des Bauherrn im Raum Stuttgart auserkoren. Heiko Hüftle ist dort verwurzelt, bei der

Freiwilligen Feuerwehr im Ehrenamt engagiert und hat immer Kontakt gehalten. Auch seine Frau konnte sich gut vorstellen, in dem Ort zu leben. Nur ein Bauplatz war nicht in Sicht. „Wenn man allerdings in der Gemeinde gut vernetzt ist, dann bekommt man schnell entscheidende Infos“, sagt der Bauherr. So erfuhr er, dass die Gemeinde den Kauf einer großen Bestandsimmobilie in zentraler Lage plante, die abgerissen werden sollte, um im Rahmen einer Nachverdichtungsmaßnahme innerorts vier Bauplätze zu schaffen. Ohne lange nachzudenken, bewarb sich das Paar für einen davon und bekam den Zuschlag – ruhige Lage, kaum Verkehr, eine Sackgasse erschließt die Parzellen. Fast so schnell wie die Entscheidung für das Grundstück fiel die Entscheidung, dass sie ein Fertighaus bauen wollten. „Wir haben im Bekanntenkreis Familien, die Fertighäuser gebaut und damit sehr gute Erfahrungen gemacht haben“, erzählt Christiane Hüftle.

Beim schwäbischen Fertighaushersteller Schwörer hat das Baupaar vor allem das Nachhaltigkeitskonzept überzeugt: Ökologischer Produktionskreislauf und regionale Wertschöpfungskette – angefangen beim Baustoff Holz aus zertifizierter lokaler Waldwirtschaft mit Verarbeitung im eigenen Sägewerk. Entstanden ist ein Haus mit schlichtem Baukörper und grauer Putzfassade – kein Dachüberstand, keine Erker, keine Anbauten. Herzstück im Erdgeschoss ist der offene WohnEss-Koch-Bereich. Die Küche ist ausgestattet mit einer Theke fürs schnelle Frühstück unter der Woche und eine Tasse Kaffee zwischendurch. In der angeschlossenen Speisekammer lassen sich Vorräte und Küchenmaschinen verstauen, sodass in der Küche selbst immer alles aufgeräumt ist. Als Highlight empfindet Christiane Hüftle die extra eingerichtete Safttheke für ihre selbst gemachten Smoothies, denn gesunde Ernährung ist der Bauherrin sehr wichtig.


Nachgefragt beim Baupaar Christiane und Heiko Hüftle

Gute Planung ist das A und O beim Hausbau, heißt es immer. Wie lief das bei Ihnen ab? Mit dem Architekten haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Er hat uns zugehört und unsere Wünsche perfekt umgesetzt. Unser Eigenheim sollte eine moderne Anmutung haben. Wir wollten aber kein weißes Haus mit grauem Dach, das passt nicht zu uns. Bei Spaziergängen in Neubaugebieten und auf Pinterest haben wir uns inspirieren lassen. Die Erkenntnisse aus diesen Streifzügen hat der Planer dann in moderne Architektur übersetzt – mit vielen Fenstern, viel Tageslicht. Wir mögen es sehr hell.

Fläche optimieren. Kosten senken. Dem Leben Raum geben.

Wie kommen Sie mit der Haustechnik klar? In die Frischluftheizung mussten wir uns zwar erstmal eindenken, aber seit wir alles verstanden haben, sind wir sehr zufrieden damit. Wir erfreuen uns auch stets an der SmartHome-Lösung, die unter anderem eine zentrale Steuerung der Rollladen möglich macht – ein komfortables Detail besonders im Sommer, wenn wir bei unserer großen Fensterfläche auf die Verschattung achten müssen. Wie wichtig war Ihnen der ökologische Aspekt? Sehr wichtig! Als Immobilienbesitzer sollte man auch an den Klimaschutz denken und alles dafür tun, dass das eigene Haus die Umwelt nicht belastet, sondern da, wo möglich, CO2 bindet und einspart. Zusammen mit einer PV-Anlage auf dem Dach und einem E-Auto passt unsere Klimabilanz und auch die ökonomische Seite ist langfristig gedeckelt.

Stadtvilla mit Einliegerwohnung: gleich informieren unter #HausKunert auf www.baufritz.de


futurehomes #ökologisch_bauen

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GESUNDE MATERIALIEN Vom Essplatz führt eine Schiebetür auf die Terrasse. „So haben wir die Wahl, ob wir Gäste am großen Esstisch bewirten wollen oder lieber auf der Terrasse grillen,“ sagt die Bauherrin. Der Wohnbereich mit einer gemütlichen Sofalandschaft ist für den privaten Rückzug gedacht. Das i-Tüpfelchen ist hier die Wandverkleidung mit Lamellenstruktur an der Medienwand mit besonderen Holz-Wandpaneelen von einem befreundeten Raumausstatter. Den Kaminofen hat sich das Baupaar nicht als Heizung, sondern für kuschelige Abendstunden gegönnt. Im Obergeschoss verteilen sich auf 68 Quadratmetern Wohnfläche drei Zimmer plus Bad und Ankleide. Direkt an

das Hauptschlafzimmer schließt die begehbare Ankleide an. Von dort gelangt man weiter ins Bad, ebenso wie vom Flur aus. „Dieser Rundgang hat sich im Alltag absolut bewährt“, sagt Christiane Hüftle. „Wir genießen jeden Tag in unserem neuen Haus“, versichert Bauherr Heiko Hüftle und verweist auf die Ruhe – nicht zuletzt dank des guten Schallschutzes. Ebenso genießt das Paar das warme, wohngesunde Raumklima – ermöglicht durch schadstoffgeprüfte Bau- und Ausbaumaterialien und die kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Dieser Aspekt war dem Baupaar besonders wichtig, da beide auf ihre Gesundheit achten. gw#H4F

Dekoratives Highlight im Schlafzimmer ist die individuelle Fotowand mit einem Nebelwald im Morgenlicht als Motiv, die dem Raum mit dem hoch gelegenen Bandfenster eine friedliche Atmosphäre verleiht.

Der „Kraftstoff“ für das Elektroauto kommt von der Photovoltaikanlage auf dem Dach.


KIND 15

BAD 12,5

FLUR 4,5

KIND 14,5

ANKLEIDE 8,5

SCHLAFEN 13

OG

GAST 9,5

WOHNEN / ESSEN/KOCHEN 43,5

WF 13,5

SK 2

WC 1,5 7,79 m

EG

11,58 m

DATEN + FAKTEN

Fotos: Schwörer Haus

Entwurf: Haus Hüftle Hersteller: Schwörer Haus 72531 Hohenstein-Oberstetten Tel. 07387/16-0 Konstruktion: Holzverbundkonstruktion mit mineralischer Dämmung und Holzfassade, U-Wert 0,15 W/m²K, Satteldach 30 Grad, Kniestock 263 cm, U-Wert 0,146 W/ m²K, dreifach verglaste Kunststofffenster, Ug -Wert 0,6 W/m²K Technik: Frischluftheizung mit Luft-Luft-Wärmepumpe, kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung, Fußbodenheizung, Kaminofen, Photovoltaik, Smarthome, Wallbox Energiebedarf: Primärenergiebedarf: 38 kWh/m²a Endenergiebedarf: 21 kWh/m²a Wohnfläche: EG 70 m², OG 68 m² Weitere Infos zum Hersteller sowie ausgewählte Entwürfe finden Sie im Internet unter w w w. H a u s b a u H e l d e n .d e / h e r s t e l l e r/­ s c h wo e r e r h a u s

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