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besser bauen energie sparen richtig renovieren klima schützen
HAPPY HOME OHNE HEIZKOSTENSTRESS Wie Lisa und Justin schöner wohnen – ganz ohne fossile Energie!
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#H4F
no.2 2023
02_ 2023 € 5,00
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FACH SCHRIFTEN VERLAG
#80S-REVIVAL: AUS ELTERNHAUS WIRD FUTUREHOME #DIY: GELD SPAREN UND SELBST VERWIRKLICHEN #ZUSAMMEN BAUEN: AUF GUTE NACHBARSCHAFT
WIR BAUEN IHR ZUHAUSE INDIVIDUELL · NACHHALTIG · ENERGIEEFFIZIENT Mit uns bauen Sie mit Holz – dem besten Baumaterial der Natur. Sie machen sich unabhängig von steigenden Energiekosten und werden zum energetischen Selbstversorger. Sie profitieren von höchster staatlicher Förderung und attraktiven Finanzierungsmöglichkeiten. JETZT INFORMIEREN www.kampa.de
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Mit- und Umdenken
Christine Meier, stv. Chefredakteurin
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* Quelle: Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen
Klar, das Geld ist knapp und die Zukunft ungewiss. Da ist es verständlich, dass das Kauf- und Planungsverhalten vieler Menschen durch Corona, Klimakrise, Krieg und steigende Preise eher zurückhaltend ist. Doch es zeigt sich auch, dass genau jetzt die Zeit ist, neu zu denken – nicht im kurzen Notfallmodus, sondern als langfristiges Ziel. Ein wichtiges Zeichen, das eine klare Richtung zeigt und wieder etwas mehr Planungssicherheit verspricht, ist die neue Förderung für den klimafreundlichen Neubau ab 1. März 2023. „Klimagerechtes Bauen ist heute keine Kann-Entscheidung mehr, sondern ein Muss," sagt Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Bauen und Stadtentwicklung. So soll die Förderung erstmals die gesamten Lebensphasen eines Gebäudes – vom Bau über den Betrieb bis zum potenziellen Rückbau – betrachten. „Jeder kann die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau)-geförderte Zinsverbilligung beantragen. Sie hilft genau dann, wenn es oft am schwierigsten ist: Beim Start der Finanzierung für ein Eigenheim oder Mehrfamilienhaus." Gefördert werden energieeffiziente Gebäude, die bestimmte Grenzwerte der Treibhausgas-Emissionen im Lebenszyklus unterschreiten und den energetischen Standard Effizienzhaus 40 vorweisen. Noch mehr gibt es mit QNG-Siegel (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude).* Preisgünstiges und nachhaltiges Bauen lässt sich außerdem durch Eigeninitiative und kreative Ideen realisieren: Lesen Sie in dieser Ausgabe, welche Einsparpotenziale es grundsätzlich gibt und erfahren Sie anhand verschiedener Beispiele, wie lohnenswert es zum Beispiel sein kann, sich als Baugruppe oder mit zweitem Baupartner für den Bau eines Doppelhauses zusammenzutun: Dies hat unter anderem den Vorteil, dass diverse Kosten, beispielsweise fürs Grundstück, geringer ausfallen. Ganz zu schweigen vom positiven sozialen Aspekt des Miteinanders. Ich wünsche Ihnen in jedem Fall Mut und Offenheit für neue Denkansätze – und zunächst ganz viel Freude beim Lesen dieser Ausgabe.
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#ökologisch_bauen
#baugemeinschaften
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INHALT
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#vorher_nachher Paul Kammerer sanierte sein Elternhaus aus den 1980er-Jahren und machte es dabei auch energetisch zukunftsfähig
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28 A eltern und kinder wohnen oben Unter einem Dach: Komfortables Wohnen und Privatspäre für zwei Familien B bauen im team Gemeinschaftliches Bauen – richtig umgesetzt kann es zum Vorteil für alle sein – auch für die Umwelt C interview Architekt Norbert Post vom Bundesverband Baugemeinschaften beantwortet Fragen und gibt Tipps zum Bauen zusammen mit anderen D gemeinsam statt einsam Drei Familien bauten gemeinsam drei Häuser mit zukunftsfähigem Energiekonzept
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#inhalt
#besser_planen_und_ baukosten_sparen Wir geben Spartipps, die jeder angehende Bauherr zumindest teilweise umsetzen kann
#pv_und_stromspeicher Photovoltaik und Hausspeicher sind eine gute Möglichkeit, auf umweltfreundliche Art zum Selbstversorger zu werden
#fassaden Wir stellen verschiedene Fassadenmaterialien vor und erläutern, was bei der Außengestaltung zu beachten ist
#do_it_yourself Wie man beim Innenausbau mit Eigenleistung sparen kann
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knowhow
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#plus_energie_haus Der Neubau von Familie John zeichnet sich durch zukunftsweisende Technik in puncto Energieeinsparung und Sicherheit aus
ansichtssachen
topthema #baugemeinschaften
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#1haus_4meinungen Die Redaktion von #H4F hat ein Kundenhaus von Keitel genau im Detail betrachtet
#mein_beitrag Redakteurin Sylvia Gatzka versucht, weitgehend plastikfrei durch den Alltag zu kommen
#editorial #facts+trends #grün+genial #ausblick+impressum
Titelfoto: www.fingerhaus.com
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#ökologisch_bauen Familie Sappa baute ein Haus mit modernem Heizsystem, das seinen eigenen Strom erzeugt
service
#plus_energie_haus
futurehomes
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#besser_planen_und_sparen
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#do-it-yourself
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#facts+trends
ÜBER
Foto: Kenngott
Prozent CO2-Einsparung bewirkt eine Fensterreparatur (gerechnet über die gesamte Lebensdauer). Das zeigen Untersuchungen der CE Delft, einer unabhängigen niederländischen Forschungsagentur, im Auftrag von Repair Care. Verglichen wurde die Entstehung von CO2 bei der Reparatur von Holzfenstern mit den Werten eines Fenstertauschs.
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RU N DU M-S E RVIC E Der Treppenhersteller Kenngot t dar f sich über die Auszeichnung „ S er vice - Champion“ in der Branche Treppenhersteller freuen. Die Plat zierung auf einem Gold - Rang verdank t das Traditionsunternehmen neben seiner großen Auswahl an Treppensystemen und Treppenvarianten auch der Top -A rbeit seiner mehr als 8 0 bundesweiten Par tnerbetriebe. w w w. ke n n g o t t .d e
w w w.re pair- care.de
AUSGABE 2023
W EGW EISEN D Als Jahresmagazin versteht sich „Klimafreundlich Bauen“ (bis 2021 „Passivhaus Kompendium“) seit 18 Jahren als Wegweiser für klimagerechtes Bauen und Sanieren. Fachbeiträge und viele Prokjektbeispiele und Produktinformationen geben dem Leser Anregungen und fundierte Informationen rund um das aktuelle Thema. Im Magazin geht es um das Zusammenspiel von CO2-optimiertem Bauen, hohem Wohnkomfort und Wirtschaftlichkeit ebenso wie um die aktuelle Förderpolitik. w w w.ve rlagsproje k te.de
M I T HÖCHST ER AUSZ EICH N U NG Vollholzelemente von Holzius decken sich mit den Prinzipien von Cradle-to-Cradle, die für Langlebigkeit, Wiederaufbereitung, Reparaturmöglichkeiten sowie biologische Abbaubarkeit stehen.
Nun ließ Holzius seine Produkte zertifizieren und erhielt in allen Punkten „Cradle to CradleTM certified Gold“ für die Kategorien Kreislauffähigkeit des Produkts, Nutzung Erneuerbarer Energien, verantwortungsvolles Wassermanagement und soziale Standards. In der Kategorie Materialgesundheit der eingesetzten Stoffe sogar die höchstmögliche Auszeichnung Platin, die absolute Unbedenklichkeit des verbauten Holzes für Mensch und Umwelt bescheinigt. w w w. h o l z i u s .c o m
Foto: Laible Verlagsprojekte
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VOLLHOLZELEMENTE IM KREISLAUF
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Weil’s um mehr als Geld geht.
#facts+trends
NEUBAUFÖRDERUNG
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IN R ICHT U NG SOM MER
Nachdem in 2022 die Zuschüsse für energieeffizientes Bauen gestrichen worden waren, beschloss das Wirtschaftsministerium nun die Einführung einer neuen Förderung. Ab März sollen dafür nach angepassten Kriterien wieder Anträge gestellt werden können. Für das Programm der Förderbank KfW sollen für zinsgünstige Kredite 350 000 Millionen Euro im Jahr zur Verfügung gestellt werden. w w w.dpa.com
NETTOSTROMERZEUGUNG
Die se chs Farbwelten der Markisenkollek tion „ S pe ctrum“ Rot, Gelb, Grau , B eige, Blau und Grün begleiten ab diesem Frühjahr in den S ommer. A ls Grundlage dienten die Trend welten für modernes Outdoor- Living - Gefühl „ Nature“, „ Pure“ und „Create“. Die Markisen stof fe f iltern wirkungsvoll z wischen 8 3 und 10 0 Prozent der U V- S trahlung , wobei die Farbe des Tuchs ausschlaggebend für den A nteil des S chu t zes ist. Es gilt : Je dunkler die Farbe, desto höher der U V- S chu t z , da mehr S onnenstrahlung absorbier t wird.
Nach der vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme vorgelegten Jahresauswertung können Wind und Photovoltaik bei der Nettostromerzeugung in Deutschland im Jahr 2022 eine deutliche Steigerung aufweisen. Photovoltaik erreichte die von der Bundesregierung vorgegebenen Ausbauziele mit einer Steigerung um 19 Prozent. Für Wind onshore war 2022 ein durchschnittliches Jahr, Wind offshore dagegen wird eher als unterdurchschnittlich bewertet.
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w w w.frau n hofe r.de
AUCH SO GEHT ENERGIESPAREN
ROLLLÄDEN INTELLIGENT NUTZEN Hat man Rollläden vor Fenstern, Balkon- oder Terrassentüren, sollte man diese an sonnigen Tagen auf jeden Fall offen halten und die Wärme der Sonne mit zum Heizen nutzen. An kalten Tagen dagegen und auch nachts empfiehlt es sich, die Läden zu schließen, denn zwischen ihnen und den Glasscheiben bildet sich eine isolierende Luftschicht, die den Wärmeverlust um einiges verringert. Weitere Möglichkeiten Energie zu sparen, ist innen
liegender Sonnenschutz, zum Beispiel in Form von Plissees oder Rollos. Sie erzeugen eine weitere Isolierschicht und steigern somit den Energiespareffekt. Besonders effektiv ist es, wenn die Rollläden smart gesteuert werden und das Öffnen und Schließen auch funktioniert, wenn niemand zu Hause ist. Fehlender Sonnenschutz lässt sich übrigens auch problemlos nachrüsten. w w w. r s -f a c h ve r b a n d .d e
W I N D U N D PHOTO VOLTA I K M I T PLUS
Foto: Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS)
Foto: osmo
Foto: Warema
S TA R T I M M Ä R Z
BEGRÜ N T E DÄCH ER SCH Ü TZ EN
SONNE MARSCH
Begrünte Dächer speichern bis zu 80 Prozent des Regenwassers und verdunsten es langsam wieder. Das trägt zu einem ausgeglichenen Klima bei. Für den Schutz vor Beschädigungen von Abdichtungen und Isolierungen der Dächer, zum Beispiel durch Wurzeln und überschüssige Feuchtigkeit, sowie für den sicheren Stand von Solaranlagen sorgen wetter- und
feuerfeste Bautenschutzmatten und Schutzlagen aus polyurethangebundenem Recycling-Gummigranulat (ELT). Sie sind in verschiedenen Ausführungen für unterschiedliche Anforderungen und Belastungen und auch für diverse Dachtypen und Standflächen erhältlich.
Am R + S-Tag, dem Rollladen- und Sonnenschutztag am 20. März 2023, beraten Fachhandwerksbetriebe die Kunden, wie den gestiegenen Energiekosten mithilfe von Sonnenwärme ein Schnippchen geschlagen werden kann. Die Ersparnis basiert unter anderem auf der isolierenden Luftschicht zwischen Rollladen und Fenstern. Im Sommer funktioniert das Prinzip genau gegengleich, indem die Wärme außen vor bleibt. w w w.rs-fac hve rband.de
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Schön. Smart. Das neue Rathscheck Schiefer-System. Schiefer neu gedacht. Alle Vorteile vereint auf Ihrem Dach. bündig integrierbare Solarmodule innovatives Befestigungssystem modern und preiswert
Foto: Bundesverband Rollladen + Sonnenschutz e.V. (BVRS)
20. MÄR Z 2023
Foto: Kraiburg Relastec©
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#facts+trends
BROSCHÜRE
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ZE ITIG BE A NTR AG E N B ei den Baufördergeldern liegt der Fokus inz wischen stärker auf der energetischen S anierung umweltschädlicher A ltbauten. Frühzeitig beantragt sind Fördermit tel für S anierungswillige eine gu te Hilfe. Sie sollen zum B eispiel für den Umstieg auf eine Wärmepumpe über die Bafa 24 0 0 0 Euro vom S taat bekommen. Den gleichen B etrag gibt es für die Fassaden - und Dachdämmung.
Die Broschüre „Energiemanagementsysteme“ bietet mit Fachinformationen Hilfestellung und zeigt Möglichkeiten einer smarten Vernetzung von Technologie wie etwa Photovoltaikanlage, Stromspeicher, Wärmepume und Elektroauto. Darüber hinaus fasst eine Marktübersicht gängige Systeme mit den einhergehenden Schnittstellen zusammen. „Eine Optimierung der Energieflüsse im Haus kann auch Verteilnetze vor dem Hausanschluss entlasten“, so Dr. Jan Witt, Geschäftsführer der HEA-Fachgemeinschaft. w w w.hea.com
Foto: Sonnenhaus Institut
Foto: 6555 Baufritz / BHW Bausparkasse
GU T I N FOR M I ERT
w w w. b h w.d e SMART METER NEUER PELLETSKESSEL
Holz verbrennt CO2-neutral, verursacht allerdings Feinstaub. Dank einer innovativen Luftführung soll der kompakte Pelletsbrennwertkessel „Peleo Optima BlueTech“ die Feinstaubemissionen auf ein Minimum reduzieren – ganz ohne elektrischen Filter. Dabei soll der neue Kessel laut Hersteller eine hohe Foto: Paradigma
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F E I N S TA U B R E D U Z I E R E N Effizienz erzielen. Die Bundesimmissionsschutzverordnung schreibt für Pelletskessel seit 2015 einen Grenzwert von 20 Milligramm Abgas pro Kubikmeter vor. Mit 1,7 Milligramm Staub beim Betrieb in Teillast und 0,5 Milligramm Staub beim Nennlastbetrieb soll der Kessel deutlich unter diesem erlaubten Wert liegen, was durch einen neunstündigen Lastzyklustest nachgewiesen wurde. Das ermögliche die sogenannte „ZeroFlame-Technologie“ mit speziellem Flammrohrdesign sowie unterteilter Rückführung der Verfeuerungsabluft. Das Ergebnis ist eine Reduktion der Feinstaubpartikel. w w w. p a r a d i g m a .d e
GROSSE R VORTE IL Sonnenhäuser speichern Wärmeenergie in wassergefüllten Pufferspeichern, die inner- oder auch außerhalb des Gebäudes aufgestellt werden können. In sonnenreichen Phasen, in denen gut gedämmte Häuser wie die „Sonnenhäuser“ fast keine Energie verbrauchen, können die solaren Überschüsse in den Speichern gelagert und bei Bedarf wieder abgerufen werden. Den jetzt von Wirtschaftsminister Robert Habeck forcierten Gesetzesentwurf für intelligente Stromzähler, sogenannte „Smart Meter“, wertet das Sonnenhaus als positives Zeichen für die Energiewende. Dann könne man in sonnenarmen Phasen bei Bedarf auf günstige Windkraft umsteigen. w w w.son ne n haus-ins titut .de
SCHUTZ GEGEN AUSSENLÄRM
RUHE IST GESUND Zu viel Lärm verursacht Stress und macht erwiesenermaßen krank. Rund zwei Drittel der Deutschen fühlen sich durch Lärm belästigt, störende Geräusche sind der Auto-, Bahn- und Flugverkehr, auch Bauarbeiten oder Freizeitlärm wie etwa der Krach von Motorsägen oder Laubbläsern. Zu Hause und im Büro ist deshalb ein geeigneter Fensterschallschutz wichtig. Messlatte für guten Lärmschutz bei Fenstern ist der Rw-Faktor, für den gilt: je höher der Wert, desto besser der Schutz. In Städten rät Drutex zu einem Rw-Wert zwischen 36 und 46 dB, empfiehlt aber auch, das totale Aussperren von Nebengeräuschen zu vermeiden, da sie eine Verbindung zur Außenwelt sind. Die Aktualität des Themas zeigt auch der 26. „Tag gegen Lärm“ vom Umweltbundesamt und der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA), der dieses Jahr am 26. April stattfinden wird. Unter dem Motto „Mach mal leise“ finden bundesweit Aktionen zum Thema statt.
Zukunft gestalten und ... ... für Generationen erhalten.
www.drutex.de
HOLZ UND LEHM
Für alle, die auf gesundes und energiesparendes Bauen Wert legen, ist Holz und Lehm eine gute Alternative. Lehm ist schadstofffrei, kann einfach und energieschonend verarbeitet und beliebig oft wiederverwendet werden. Das Naturmaterial ist nachhaltig: Wer mit Lehm baut, soll nur rund ein Prozent der Energie benötigen, die bei der Errichtung eines vergleichbaren Hauses aus Beton oder Ziegeln erforderlich gewesen wäre. Holzhaushersteller verwenden aufgrund der Knappheit ihres Baustoffes Lehm immer öfter als zweite Komponente. Beide Materialien eignen sich für Effizienz- und auch für Passivhäuser. www.bhw.de
Foto: Bild Nr. 6546, Quelle Köhldorner Holzbau GmbH / BHW Bausparkasse
Z W EI KOM P ON EN T EN
Zukunft leben. Mit einem rundum nachhaltigen Hauskonzept, das so energieeffizient wie komfortabel ist. Für die Welt von morgen.
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HAUSBAU ALS ZUKUNFTSPLANUNG Großzügig und einladend: Dank der Glasüberdachung ist die Terrasse auch bei einem Regenschauer gut geschützt.
Das Grundstück in der Baulücke ist nicht allzu groß, aber der Familie ist ein gemütlicher Terrassenplatz wichtiger als viel Gartenfläche. Tochter Mila genießt ihren ersten Sommer.
futurehomes #ökologisch_bauen homes4future 2/2023 #H4F
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Erst ein Haus bauen, dann eine Familie gründen, das war der Plan von Lisa und Justin Sappa. Beim Innenausbau arbeiteten sie kräftig mit und erschufen sich so ihr individuelles Zuhause, das zudem ein zukunftsfähiges Heizsystem besitzt und seinen eigenen Sonnenstrom erzeugt.
Der offene Koch-Essbereich mit der eleganten weißen Küche ist ein Mittelpunkt des Familienlebens.
Wenn wir Kinder haben, dann sollen sie in den eigenen vier Wänden aufwachsen!“ Für Lisa (26) und Justin Sappa (29) war der Wunsch nach einem eigenen Haus eng mit ihrem Plan verbunden, eine Familie zu gründen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Erzieherin und der Stahl- und Betonbauer bereits seit fast neun Jahren ein Paar und lebten in einer Mietwohnung. In ihrer Heimat, im malerischen Donautal bei Regensburg, ist Bauland rar und teuer. Lisas Familie verfügte aber über ein geeignetes Grundstück, genau in dem Dorf, in dem sie auch aufgewachsen ist. Ein Glücksfall für die beiden. Das gilt ganz besonders für Lisa, die sich selbst als sehr heimat- und familienverbunden beschreibt. Weil sie einen unkomplizierten und schnellen Hausbau wünschten, entschieden sich Lisa und Justin für ein Fertighaus. Auch das Thema Energieeffizienz spielte eine wichtige Rolle. Zu der nachhaltigen und energiesparenden Technik gehören neben Luft-Wasser-Wärmepumpe und Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, die bereits im Standard enthalten sind, auch eine Photovoltaikanlage mit einem 10-Kilowattstunden-Stromspeicher. Kein Öl, kein Gas,
Umweltwärme dank Wärmepumpe, gut gedämmte Gebäudehülle, eigener regenerativer Strom vom Dach, der auch abends genutzt werden kann – in einer Zeit, wo alle ans Energiesparen denken müssen, kann sich das Paar auf die Schulter klopfen. Ursprünglich, so berichten die beiden, hätten sie etwas kleiner bauen wollen. Doch jetzt sind sie froh über den zusätzlichen Raum im Erdgeschoss,
Geräumig und klar strukturiert wirkt der Eingangsbereich.
der flexibel als Büro, Gäste- oder Spielzimmer genutzt werden kann. Beim Dach fiel die Wahl auf ein flach geneigtes Satteldach mit 2,15 Meter Kniestock, was großzügige Räume ohne störende Schrägen im Dachgeschoss ermöglicht. Zu diesen Räumen gehören ein gut 15 Quadratmeter großes Elternschlafzimmer und eine separate Ankleide mit Zugang vom Flur. „Ein Mädchentraum“, schwärmt
Was war Ihnen bei Ihrem Bauvorhaben mit Blick auf die Zukuft wichtig? Wir wollten ein Energiesparhaus mit einem langlebigen und zukunftsfähigen Heizsystem. Wenn ich mir heute anschaue, was gerade in der Welt passiert, dann bin ich sehr froh über unsere Energietechnik. Worauf legten Sie bei der Grundrissgestaltung besonderen Wert? Wichtig war uns vor allem der große, offene WohnEss- und Kochbereich – hier spielt sich heute unser ganzes Leben ab.
Der Wohnbereich ist Teil des offenen Grundrisses im Erdgeschoss, zugleich aber auch ein Ort für Rückzug und Entspannung.
Hatten Sie irgendwelche Bedenken zu Beginn Ihres Bauvorhabens? Am Anfang hatten wir schon etwas die Befürchtung, als noch recht junge Bauherren bei einem großen Hausanbieter nicht ernst genommen zu werden. Aber bei Fingerhaus verflogen unsere Bedenken sofort. Unser Fachberater hat uns von Anfang an auf Augenhöhe beraten und unsere Wohnwünsche sehr genau beachtet. Besonders beeindruckt hat uns, dass der Fachberater sogar zu meiner Familie nach Hause kam. Das hat auch meinen Vater überzeugt, der anfangs skeptisch gegenüber einem Fertighaus war.
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Bauherrin Lisa Sappa
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Nachgefragt bei
Ein Bad zum Wohlfühlen. Dunkle Fliesen und Holz ergänzen sich sehr harmonisch.
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OBEN OHNE SCHRÄGEN
futurehomes #ökologisch_bauen
„Wir sind glücklich, dass unser Kind tatsächlich im eigenen Haus aufwachsen kann, so wie wir es uns immer gewünscht haben.“
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Jeweils etwa 15 Quadratmeter groß sind die beiden Kinderzimmer im Dachgeschoss. Hier ist Töchterchen Mila eingezogen.
OHNE FOSSILE BRENNSTOFFE Lisa. Für den Familiennachwuchs stehen zwei gleich große Zimmer bereit. Eines davon ist nun von Töchterchen Mila bewohnt. Im 14 Quadratmeter großen Familienbadezimmer mit Badewanne, Doppelwaschtisch und Dusche sorgt eine T-Wand-Lösung für Privatsphäre. Um die Gestaltung des Badezimmers haben sich die Bauherren bei der Auswahl von Boden- und Wandfliesen viele Gedanken gemacht. Das Ergebnis ist eine Kombination von anthrazitfarbenen Fliesen mit weißen Abschlussschienen, sowie als Hingucker der Waschtisch in Eiche. Der Kontrast von Weiß und Grau an den Wänden, ergänzt von Holz als Boden- und Treppenbelag, zieht sich stilprägend durch das gesamte Haus. Den Innenausbau mit Streicharbeiten und dem Verlegen der Fußböden übernahmen sie weitgehend selbst, ebenso wie den Bau der gemauerten Doppelgarage. Als Handwerker war Justin dafür gut vorbereitet. Auch bekamen beide viel Unterstützung von der Familie. Zu Weihnachten im selben Jahr konnten sie mitsamt ihren zwei
Katzen in ihrem neuen Zuhause feiern. „Ein unbeschreibliches Gefühl“, erinnert sich Lisa, „wenn wir uns die Skizze vom Architektentermin anschauten und dann auf unser Haus blickten, konnten wir es kaum glauben.“ Im darauffolgenden Frühjahr und Sommer wurde die Garage in Eigen-
arbeit verputzt und gestrichen und es entstand ein gemütlicher Terrassenplatz mit einer gläsernen Überdachung. Gerne schauten sich Lisa und Justin nun „Vorher-NachherFotos“ ihres Innenausbaus an, und freuten sich über das, was sie geschafft hatten. gw#H4F
Dank hohem Kniestock werden – wie hier im Elternschlafzimmer – die Räume im Dachgeschoss von Schrägen nicht beeinträchtigt.
DATEN + FAKTEN Entwurf: Medley 3.0 200 S215 Hersteller: Fingerhaus 35066 Frankenberg/Eder Auestraße 45, Tel. 06451/504-0 Konstruktion: Holzverbundkonstruktion mit Putzfassade (U-Wert 0,123 W/m²K), Satteldach 25 Grad, 215 cm Kniestock (UWert 0,178 W/m²K), dreifach verglaste Fenster (Ug -Wert 0,6 W/m2K) Technik: Luft-Wasser-Wärmepumpe, Fußbodenheizung, Lüftungsanlage, Photovoltaikanlage, elektrische Rollläden, Rollladensteuerung Energiebedarf: Primärenergiebedarf: 27 kWh/m²a Endenergiebedarf: 15 kWh/m²a Wohnfläche: EG 74,5 m², OG 73,5 m²
KIND 15,5
BAD 14 FLUR 8
SCHLAFEN 15
KIND 15 ANKLEIDE 6
OG
HWR 9,5
WC 2,5
Fotos: Fingerhaus
WOHNEN/ ESSEN 30
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