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Althaus modernisieren 6/7-2021

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Althaus modernisieren 6/7 2021

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Juni/Juli 2021 € 3,50 Österreich € 3,90; Schweiz sfr 6,30; BeNeLux € 4,20; Italien € 4,80; Slowakei € 4,80

Althaus modernisieren Wärme von der Sonne Solaranlagen lohnen sich

Türen & Treppen Top Ideen für den Innenausbau

Regenwasser nutzen Kostenloses Nass vom Himmel

Wintergärten und Glasanbauten


Garagentor-Systeme und Türen Objekttüren und Zargen Industrietor-Systeme Verlade- und Logistiksysteme

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E D I T O RIA L Terrassendach und Sommergarten

Liebe Leserin, lieber Leser

W

enn ein Hersteller wie die Firma Stihl in 2020 fast 17 Prozent mehr Umsatz als im Jahr davor vermelden kann, dann haben viele von Ihnen ihren Teil dazu beigetragen. Denn laut Unternehmen hat gerade auch der Verkauf von Gartengeräten ab Mai 2020 enorm angezogen. Wer in der glücklichen Lage ist, ein Eigenheim mit etwas Grün rund ums Haus zu haben, wird sich besonders in den letzten Monaten liebevoll selbst darum gekümmert haben. Vielleicht ist Ihnen dabei aufgefallen, wie nützlich eigentlich eine Regenwassernutzungsanlage sein könnte. Um Ihnen das nötige Hintergrundwissen zu vermitteln, finden Sie in dieser Ausgabe ab Seite 54 wichtige Infos dazu. Während Sie sich in den Frühlings- und Sommermonaten also wieder im Garten aufhalten werden, könnten sich die HandwerkerProfis ums Haus kümmern. Wir präsentieren Ihnen deshalb ab Seite 44 Ratgeber zu den Themen Innentüren und Treppen. Diese Bauteile werden in ihrer Bedeutung oft unterschätzt. Energiesparen und Umweltschonen sind die zentralen Aspekte und Herausforderungen unserer Zeit. Das Bundesverfassungsgericht mahnte jüngst die Politik, die Klimaschutzziele ambitionierter zu verfolgen. Wir bieten Ihnen in jedem Magazin verschiedene Beiträge an, die sich mit diesem Komplex beschäftigen. Unser Fachautor hat ab Seite 32 den Nutzen einer Solaranlage, die Vorteile moderner Heizkörper und die Trends bei Wärmepumpen analysiert. Und dann dürfen wir Sie noch ab Seite 76 zu einer Reise nach Südafrika einladen. Ein paar Hundert Kilometer östlich von Kapstadt hat der Architekt Greg Truen ein Anwesen mit mehreren Gebäuden modernisiert. Wir stellen Ihnen dieses Projekt vor und entführen Sie damit in eine andere Welt. Apropos andere Welt: Unser Experte für Immobilienkauf rund um den Globus hat sich für diese Ausgabe mit den Färöer-Inseln beschäftigt. Seine profunden Tipps finden Sie ab Seite 60.

Und jetzt viel Freude beim Lesen unseres Magazins!

Kurt Jeni, Chefredakteur

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I N H A LT A LT HAUS M ODERNISIEREN

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Umbau in Südafrika

Titelhaus

R EPORTAGEN

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Neue Nutzung Früher wurde das Erdgeschoss gewerblich genutzt. Das Haus passte eigentlich nicht in die Umgebung. Der Architekt hat es jetzt innen und außen fein herausgeputzt. Glasanbau Die vom Wind „verwöhnte“ Region Nordfriesland ist die Heimat von Familie Martensen. Da es auf der

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70

Ausbau

Wohnidyll

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Terrasse aber immer wieder allzu zugig war, sorgt jetzt ein Glashaus für genussvolles Verweilen. Wintergarten Schon kurz nach dem Einzug war den neuen Eigentümern klar: Wir möchten einen Wintergarten. Die filigrane Glaskonstruktion passt sich perfekt dem Walmdachhaus an. Dachgeschossausbau Die Hausbesitzer haben aus einem eher tristen Arbeitszimmer unterm Dach ein lichtdurchflutetes Kinderzimmer geschaffen. Haus in Südafrika Ein vor Jahrhunderten aus Lehm errichtetes Gebäude hat ein bekannter Architekt östlich von Kapstadt modernisiert.


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Solarthermie

44 48

40

Treppen

Innentüren

64 Wohnen unter Glas

Wärmepumpen-Trends

54 Regenwassernutzung R AT G EBER

32 36 40 44 48 52 54

Solarthermie Wer auf Sonnenwärme setzt, erhält Unterstützung vom Staat. Heizkörper Moderne Wärmespender erhöhen den Komfort, helfen beim Sparen. Wärmepumpen Sechs Trends verdeutlichen die Entwicklung der Wärmeerzeuger. Innentüren Beim Neubau in einer Nebenrolle, setzen sie sich jetzt in Szene. Treppen Es lohnt sich, diesem anspruchsvollen Bauteil mehr Beachtung zu schenken. Live vor Ort: Aufzug im Haus Lösung auf winziger Grundfläche: So geht‘s bequem nach oben. Regenwasser nutzen Wer das kostenlose Nass vom Himmel nutzt, spart wertvolles Trinkwasser.

Leser-Service im Internet Unter folgendem Link finden Sie diese und weitere Zeitschriften aus unserem Verlag in Printversion oder als ePaper: www.fachschriften-verlag.de/zeitschriften Sie suchen darüber hinaus noch weitere

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Immobilienkauf Das milde Klima, das die FäröerInseln bieten, macht sie so attraktiv. Wintergarten & Glasanbau Das Wohnen unter Glas bietet das ganze Jahr über den Blick ins Freie.

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3 14 62 82

Editorial

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Adressen/Impressum

Aktuell Neues & Interessantes Schaufenster Erlesene Produkte Vorschau

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BLIND R EPO RTA GE N EU GENUTZT

Mit Struktur & Stil 6 ALTHAUS MODERNISIEREN 6/7 2021


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Früher teils gewerblich genutzt, ist das 50 Jahre alte Haus heute nicht wiederzuerkennen. Architekt Dirk Hörner passte es farblich an die denkmalgeschützten Gründerzeithäuser der Umgebung an und brachte Ordnung und Chic in das total verbaute Innenleben. 6/7 2021 ALTHAUS MODERNISIEREN 7


REPO RTA GE NEU GENUTZT

Oben und rechts: Die ehemalige Durchfahrt des Teppichgeschäfts bietet jetzt Wohnkomfort vom Feinsten. Ein Stahlträger übernimmt die statische Funktion der großteils abgerissenen Backsteinwand. Die Stufen der alten Treppe wurden in Betonoptik verputzt, das originale Geländer erhielt – wie die Stahlstütze – einen schwarzen Anstrich.

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Spannendes Spiel mit grafischen Elementen: Große weiße Flächen und das dezent hell pigmentierte Eichenparkett geben den Grundton vor, kontrastierend dazu setzen Sockel, Heizeinsatz und Zuluftgitter des Kamins sowie – Richtung Küche – die stählerne Säule und die lackierte Backsteinwand anthrazitfarbene bis tiefschwarze Akzente.

Durch Abriss eines bis fast an die Grundstücksgrenze reichenden Zwischenbaus entstand ein Innenhof, der einerseits den Wohnraum ins Freie erweitert, andererseits viel zusätzliches Licht ins Gebäude holt. Die Holz-Alu-Fenster sind außen kieselgrau, innen weiß.

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R EPO RTA GE N EU GENUTZT

Das Thema pigmentiertes Eichenholz findet sich überall im Haus wieder, hier bei der Arbeitsplatte und dem als Tisch-RegalTür-Kombi geschreinerten Möbel.

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An diesem Ende der Durchfahrt befand sich zuvor der Eingangsbereich, kurioserweise mit einer Wohnzimmerschrankwand möbliert. Die Stirnseite der L-förmigen Küchenzeile ist als Tisch ausgebildet.

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Auch die Küche entstand nach Plänen des Architekten. Selbstbewusst: die leistungsstarke Dunstabzugshaube. Das schöne Grau auf der alten Backsteinwand ist der Farbton S 7500-N aus der NSC-Palette.

Der kieselgraue Kubus mit 60 Zentimeter tiefen Einbauschränken umkleidet das Reststück der Backsteinmauer, eine Push-to-open-Tür führt in einen kleinen Abstellraum.

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REPO RTA GE NEU GENUTZT

In der Flucht der bestehenden, in der Höhe reduzierten Garage wurde ein Anbau vor das Satteldachgebäude gesetzt. Rechts davon befindet sich der neue Hauseingang, siehe auch die beiden Fotos auf der rechten Seite.

Das große Fenster des Elternschlafzimmers mit der einladenden Sitzbank bietet einen tollen Blick ins Grüne.

Für mehr Wohnfläche wurde eine ehemalige Loggia dem Mädchenzimmer zugeschlagen.

Im Bad dient gegossener und gespachtelter Estrich als robuster Bodenbelag (Kerakoll). Das Feinsteinzeug von Mosa wirkt fast wie eine Zementfliese.

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D

as Haus war irgendwie ein Fremdkörper in der denkmalgeschützten Villenkolonie. Im Erdgeschoss wurden viele Jahre Teppiche verkauft, oben wohnten die Besitzer. Das erklärt den früheren Grundriss mit der zentralen, auch für kleinere Lastwagen ausgelegten Durchfahrt. Und das etwas quietschige Sechzigerjahre-Ambiente. An dem Gebäude war außerdem jahrelang nichts gemacht worden. „Für die Bauherren war es keine Liebe auf den ersten Blick“, sagt Architekt Dirk Hörner. Verständlich, denn die mit ihm befreundete vierköpfige Familie hatte eigentlich andere Vorstellungen von ihrem Traumhaus. Dass es dann doch noch eines geworden ist, verdanken sie der Kreativität ihres Architekten. Mit dem Bauherrenwunsch nach zwei Bädern und zwei Kinderzimmern im Hinterkopf, gewann Dirk Hörner zusätzlichen Wohnraum, indem er den eingeschossigen Flachdachanbau erweiterte, den Hauseingang verlegte und die ehemalige Durchfahrt integrierte. Hier

befinden sich heute Küche, Essbereich und das Gästebad. Große Öffnungen in der einstigen Außenwand verbinden diese Zone mit dem Wohnzimmer und der offenen Treppe. Durch den teilweisen Abriss eines grenzseitigen Zwischenbaus entstand ein Innenhof, der für viel Licht und ein gutes Raumgefühl im Arbeitszimmer und im Essbereich sorgt. Dezente Oberflächen prägen den Innenraum: Gekalkte Eiche als Bodenbelag und

Material bei den Einbaumöbeln. Zartes Kieselgrau (RAL 7032) für die Fensterprofile außen und die lasierte Verschalung des Kubus. Diese hellen Farben kontrastieren dabei mit den Bodenspachtelungen, den Stahlstützen und dem dunkelgrauen Anstrich der alten Backsteinwand im Koch- und Essbereich. Der reduzierte Stil setzt sich beim Interieur fort. „Die Bauherren bewiesen bei der Wahl der Möbel wirklich Geschmack“, bescheinigt ihnen der Architekt. Resultat: Alles wirkt wie eine Einheit und noch I großzügiger.

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ALT ABBRUCH

ABSTELLRAUM

TERRASSE

FAK TEN

WOHNEN

Baujahr: 1961 Wohnfläche früher: 135 m2 Wohnfläche heute: 175 m2 KIND 1

INNENHOF

ESSEN

SCHLAFEN FLUR

ARBEITSZIMMER KOCHEN GARDEROBE KIND 2 ABST.

GARAGE

ERDGESCHOSS

BAD

Bauweise: Bestand: massiv, OG-Deckendämmung; Zubauten: massiv, Holzbalkendecke, Holzverschalung, Wärmedämmverbundsystem (ganzes Gebäude) Heizung: Gas-Brennwert, Heizkamin, Fußbodenheizung (extra flaches System)

BAD

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Architekten: Eben Architektur Frankfurt Kaiserstraße 69 60329 Frankfurt Telefon 069/95193675 www.eben-architektur.de

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Fotos: Eben Architektur; Text: Bernhard Müller

NEU GAST


A K T U ELL

GEWINNER DESIGNPREIS EXTRAVAGANTER KAMIN MIT STAHLVERKLEIDUNG

Der dreiseitige Kamin, den David Muhl aus Freudenberg geschaffen hat, besticht in erster Linie durch die Einbindung in die Architektur des ungewöhnlichen Hauses, das einerseits sehr modern ist, aber auch mit rustikalen Elementen ausgestattet wurde. Das Flammenspiel ist fast im gesamten Erdgeschoss wahrnehmbar. Als Verkleidung wurden Stahllamellen mit offenem Fugenbild gewählt – angebracht mit einer ausgeklügelten Konstruktion. Das Urteil der Jury: „Dieser Kamin zeigt sich absolut extravagant, selbstbewusst, dominant und beeindruckend.“

„Es ist immer wieder faszinierend, mit welchem Einfallsreichtum die Feuerstätten in den Wohnraum integriert werden. Architektur und Feuerstätte bilden eine unzertrennbare Einheit, was die ‚ofenflamme´ eindrucksvoll unter Beweis stellt.“ Frank A. Reinhardt 14 ALTHAUS MODERNISIEREN 6/7 2021

A

us 175 Wettbewerbseinreichungen hat eine Fachjury im März vier Öfen und Kamine mit der „ofenflamme“ 2021 ausgezeichnet. Dazu vergab die Jury einen Sonderpreis und hat zehn weitere Feuerstätten mit einer lobenden Erwähnung bedacht. „Die hohe Zahl der Einreichungen zeigt, dass der Wettbewerb innerhalb der Kachelofenbranche einen wirklich großen Stellenwert genießt“, sagt Tim Froitzheim, Technischer Referent für Ofen-und Luftheizungsbau im Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Die Bekanntgabe der Gewinner fand im digitalen Ofenforum als Livestream statt. Das Video ist unter www. ofenflamme.de abrufbar. Der aus Ofenkeramik erstellte symbolische Preis der „ofenflamme“ wurde in diesem Jahr von der Firma Rembserhof Kachelofen- und KeramikWerkstatt aus Ransbach-Baumbach entworfen, gestaltet und gestiftet. Auslober ist unsere Schwester-Zeitschrift „Kamine & Kachelöfen“ in Gemeinschaft mit dem Zentralverband Sanitär Heizung Klima. Weitere Unterstützer sind die Vereinigung europäischer Kachelofenbauerverbände (VEUKO) und die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK). Die Fachjury bewertet nach Kriterien wie Einbindung in den Wohnraum/Architektur, Auswahl der verwendeten Baustoffe, Stimmigkeit von Formen, Farben und Symmetrie. Auch die Individualität und Ästhetik spielen eine wichtige Rolle. Den Vorsitz der Jury hat Kurt Jeni, Chefredakteur der Zeitschrift Kamine & Kachelöfen, Fachschriften-Verlag Fellbach; weitere Jurymitglieder sind: Frank A. Reinhardt, Publizist und Designexperte aus Köln; Michael Hieckmann aus Kevelaer, Ofenbaumeister und Vorsitzender der AdK; Arthur Kasper, Technischer Berater des Schweizer Ofenbauerverbandes feusuisse und Vertreter der VEUKO; beratend Jutta Lorenz, Chefredakteurin des K&L-Magazins und Jens Fischer, Chefredakteur der Fachzeitschrift Kachelofen & Kamin. Im handwerklichen Ofenbau kommt es nicht allein auf die Heizfunktion des Kachelofens oder des Kamins an. Vielmehr geht es darum, die Feuerstätte mit der vorhandenen Wohnsituation eine Einheit werden zu lassen und mehr zu sein als nur ein Ofen. Nicht selten werden Öfen als Raumteiler, gemütliches Möbelstück, als Lichtquelle für besondere Atmosphäre, als Kunstobjekt oder zur Unterstreichung des architektonischen Konzeptes verwendet. Der Ofen ist ein Spiegel von Architektur und Wohnkonzept. Folglich erfordert es das Geschick und die Kreativität des Ofenbauers, die individuellen Vorstellungen und Wünsche der Bauherren aufzunehmen und im Bau der Feuerstätte wiederzugeben.

GRÜNE WANDSKULPTUR

Dieser an der Wand hängende Speicherofen, den Axel Götze aus Plauen kreiert hat, ist mit einer in klassischem Grün glasierten Ofenkeramik verkleidet. Das Designobjekt hat eine sehr ansprechende Form: die abgerundeten Ecken eröffnen optische Freiflächen. Das Urteil der Jury: „Die besondere Form in einem traditionell grünen Gewand – eingebettet in ein modernes Wohnambiente – macht diesen besonderen Ofen zu einem echten Hingucker.“

Der Kachelofen des Ofenbauers Kurt Nemecek aus Wieselburg in Österreich dient als Raumteiler in Wohn- und Essbereich, ohne dem Raum die Tiefe zu nehmen. Die Materialkombination der Oberfläche aus Keramik, Putz und Metall wirkt elegant und modern. Das Urteil der Jury: „Hier passt einfach alles. Die ausgewählten Materialien, Formen und Farben sind hervorragend auf die Architektur und die Inneneinrichtung des Wohnraums abgestimmt. So soll es sein.“

ELEGANTER RAUMTEILER


„ofenflamme“ Der schwere Speicherofen, den Tobias Rutz aus Dietfurt in der Schweiz entworfen hat, ist ein Alleskönner. Er bietet eine Liegefläche, eine beheizte Sitzbank und sogar einen restaurierten Holzkochherd, der als Bindeglied zur Küche im offenen Wohn-, Koch-, und Essbereich fungiert. Das Urteil der Jury: „Der Ofen schmiegt sich trotz seiner großen Masse sanft und in den Wohnraum ein. Er bietet unzählige Nutzungsmöglichkeiten und überzeugt durch seine zurückhaltende Schönheit. Eine absolute Meisterleistung.“

TIPI-GRUNDOFEN

SPEICHEROFEN MIT LIEGEFLÄCHE UND RESTAURIERTEM HERD Dieser Grundofen des Sonderpreis-Gewinners Josef Müller aus Runding in Form eines Tipis steht inmitten eines Blockhauses. Der Grundofen ist mit vielen Details ausgestattet und aufwendig bemalt. Auf der Rückseite ist noch ein Warmhaltefach integriert. Das Urteil der Jury: „Hier ist der Ofenbauer dem ausgefallenen Kundenwunsch mit Liebe fürs Detail nachgegangen und hat einen verrückten Traum erfüllt. Wie der Ofen um den Schornstein gebaut ist und wie realistisch das Tipi wirkt, ist einfach faszinierend.“

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FENSTER AUS RECYCLING-KUNSTSTOFF „ReFrame Fenster unserer Marke Kömmerling sind die ersten, die vollständig aus recyceltem Kunststoff bestehen und gleichzeitig über eine edle, UV-beständige Oberfläche verfügen sowie hochwertige technische Eigenschaften und einen hohen Wärmedämmwert aufweisen. Sie stehen für einen geschlossenen Material-Kreislauf und damit für eine lückenlose Schonung natürlicher Ressourcen. Ein echtes Alleinstellungsmerkmal, denn sie besitzen dabei die gleichen funktionalen Eigenschaften wie konventionelle Kunststofffenster“, so Friedhelm van den Berg, Gebietsverkaufsleiter Deutschland bei Profine. Auch optisch können „ReFrame“-Fenster überzeugen, denn sie sind hochwertig mit der Oberflächentechnologie „proCoverTec“ von Profine veredelt, die ihnen ein luxuriöses, mattes Erscheinungswie UV-Beständigkeit und IR-Reflexion. Ebenso können mit „ReFrame“-Profilen passivhaustaugliche Fenster gebaut werden, was zusätzlich zur Reduktion von CO2-Emissionen beitragen kann. „ReFrame“-Fenster haben eine theoretische Lebensdauer von rund 50 Jahren und können mehrfach recycelt werden. www.profine-group.com

Adressen Seite 83

bild verleiht. Darüber hinaus verbessert die „proCoverTec“-Technologie die technischen Eigenschaften der Fenster,

LASTENZUSCHUSS HILFT EIGENTÜMERN BEI FINANZPROBLEMEN Viele Menschen fürchten, in der Corona-Krise

sogenannten Lastenzuschuss. Er wird in der Regel

laufende Finanzierung. Bei der Belastung mit

ihre Immobilie zu verlieren. Wie sollen sie, wenn

für ein Jahr bewilligt, danach ist ein neuer Antrag

berücksichtigt werden auch eine Pauschale für

das Einkommen ganz oder zeitweise wegbricht,

erforderlich. Antragsformulare gibt es bei der

Instandhaltungs- und Betriebskosten in Höhe

die monatlich fälligen Zins- und Tilgungszah-

zuständigen örtlichen Wohngeldstelle des Kreises

von 36 Euro je Quadratmeter und Jahr, die zu

lungen aufbringen? Neben vielen Hilfsangebo-

oder der Kommune. Ob jemand im Falle eines

zahlende Grundsteuer sowie Verwaltungskosten.

ten, die im Laufe der Krise auf den Weg gebracht

Falles zum Kreis der Berechtigten gehört und

Antragsberechtigt sind nicht nur private Bau-

wurden, ist auch der altbewährte Lastenzuschuss

wie viel Geld er bekommt, das hängt von drei

herren, sondern unter anderem auch Eigentümer

eine Überbrückungsmöglichkeit, erinnert der Ver-

Faktoren ab: der Anzahl der Haushaltsmitglieder,

von Eigentumswohnungen, auch Erbbauberech-

band Privater Bauherren (VPB). Genau wie Mieter

dem Gesamteinkommen und der Belastung

tigte oder Menschen mit Wohn- und Nießbrauch-

haben auch Immobilieneigentümer Anspruch

vor allem durch den Baukredit. Diese Form des

rechten. Weitere Infos finden Sie auch unter

auf eine Form des Wohngeldes, nämlich auf den

Wohngeldes wird aber nicht nur gezahlt für die

www.vpb.de/corona-sonderseite

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Fassade sanieren. Wohnwert steigern. Gesteigert: Wohnwert, Hauswert, Lebenswert.

Familie Renner ist ihrer eigenen Überzeugung gefolgt und hat sich für einen sehr nachhaltigen Umgang beim Renovieren entschieden. Nach der Beratung mit einem Fachhandwerker reifte der Entschluss, die Sanierung gleich mit einem Erweiterungsbau zu verbinden. Endlich: trockene Fassaden und Farbtonstabilität in unzähligen Farbtönen. Ihrer Liebe zum skandinavischen Lebensstil folgend, wählte Familie Renner einen satten, dunkelroten Farbton. Dass ihre Lieblingsfarbe nicht nur schön, sondern auch überaus funktionell ist, verdankt sie den innovativen Rezepturen von StoColor Dryonic®. Diese Farbe sorgt dafür, dass Tau und Regenwasser an der Fassade in Rekordzeit abließen, und bietet so natürlichen Schutz. Algen und Pilze haben keine Chance. Das Vorbild für die bionische Fassadenfarbe war der Nebeltrinker-Käfer aus der Namib-Wüste. Ein zusätzlich integrierter UV-Schutz schützt die Farbe langfristig

vor dem Ausbleichen durch Sonne. So bleiben selbst kräftige Farbtöne langfristig stabil. Für ein klares Gesamtbild wurde nicht nur die Holzfassade, sondern es wurden auch Regenfallrohre und Betonteile damit beschichtet. Eine echte Wertsteigerung in allen Belangen. Und ein zusätzlicher Mehrwert: Durch den gedämmten Erweiterungsbau freut sich die Familie nun über weniger Heizkosten im Winter und kühlere Räume im Sommer. Fassade erneuert, Steuern gespart. Seit 1. Januar 2020 fördert das Klimapaket der Bundesregierung die Dämmung selbstgenutzter Immobilien. Die Fördersumme wird von der zu bezahlenden Steuerschuld abgezogen. Mehr darüber und über Wohnwertsteigerung erfahren Sie beim Fachhandwerk oder auf der Homepage. www.wohnwert-steigern.de

Bilder: Einfamilienhaus, Baden-Württemberg, DE Sto-Kompetenzen: StoColor Dryonic®

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