Issuu on Google+

eco.nova

Spezial Nr. 15 / J채nner 2013, P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck, ZNr. GZ 02Z030672 M, Euro 3,00

Spezial

Steuern sparen!


w David Beckham. Ein Mann von Welt, der sich der Perfektion verschrieben hat. Der Präzision und dem Stil. Eine Legende, die High Performance zelebriert. Am Handgelenk die Breitling Transocean Chronograph Unitime, die ultimative Reiseuhr mit von der COSC offiziell Chronometer-zertifiziertem Manufakturkaliber B05 und 5-jähriger Breitling Garantie. Automatischer Hochleistungschronograf. Patentierter Universalzeitmechanismus mit ständiger Zeitanzeige aller 24 Zeitzonen und ultrabedienungsfreundlichem Korrektursystem über die Krone. Komfort und Eleganz für First-Class-Reisen. Von Breitling.

Dorfstrasse 68, 6561 Ischgl, +43 (0) 5444 20 170 2 eco.nova


W O R L D C L A S S T R AV E L E R S

â‚Ź 9.870

unverbindliche Preisempfehlung

eco.nova 3


Darstellungskraft Selbst in der kleinsten Veränderung liegt grosses Potenzial – USM Möbelbausysteme verleihen dem Wandel Ausdruck.

mg interior Hallerstrasse 41 6020 Innsbruck Telefon +43 512 206 068 Telefax +43 512 206 068 68 office@mg-interior.com www.mg-interior.com


www.junghans.de

10 0 % C H A R A K T E R

Stb. Dr. Verena Maria Erian

Mehr Liquidität, mehr Lebensqualität! Liebe Unternehmerinnen, liebe Unternehmer!

Aerious Chronoscope UVP 4.490,– €

Junghans – Die Deutsche uhr

UHREN SCHMUCK

Vor allem aber wünschen wir Ihnen, liebe Unternehmerinnen und Unternehmer, viel Freude mit dieser eco.nova und ganz besonders im Sinne dieser Ausgabe – mehr Liquidität, mehr Lebensqualität!

MALSER STRASSE 20

6500 L ANDECK

TEL./FAX: 0 54 42/6 22 38 armand.schieferer@gmx.at

6 eco.nova

Und ganz in diesem Sinne sehen wir auch dieses eco.nova Spezial. Es ist voll mit Strategien zu mehr Liquidität. So erfahren Sie im Artikel „Gewinnfreibetrag“, wie Sie es schaffen, 13 % Ihrer Gewinne überhaupt völlig steuerfrei zu lukrieren. Das kommt einer Senkung des Spitzensteuersatzes von einst 50 auf nunmehr 43,5 % gleich. Für alle, die Gewinne von über 175.000 Euro schreiben, gibt es in diesem Zusammenhang zudem einen Sondertipp. Falls Sie sich betroffen fühlen, so lesen Sie diesen Artikel bitte noch heuer. Ebenso zur eiligen Lektüre noch vor Jahresende empfehlen wir Ihnen die „Steuersparcheckliste 2012“. Weitere Tausender kann Ihnen dann im Jahr 2013 die richtige Entscheidung im Hinblick auf das Steuerabkommen mit der Schweiz bringen. Alles was Sie dazu wissen müssen, finden Sie bei den top.themen dieser Ausgabe. Ebendort haben wir auch einen Steuerüberblick zu Kursverlusten aus Fremdwährungskrediten eingereiht. Angesichts der anhaltenden Euroschwäche und der unsicheren weiteren Kursentwicklungen ist es gut zu wissen, dass im betrieblichen Bereich ein wesentlicher Teil der Kursverluste über die Steuerersparnis wieder retour „verdient“ werden kann. All diese Steuer-Highlights und vieles mehr zu Themen wie Immobilien, Steuerprüfungen sowie aktuellste Neuerungen füllen die kommenden Seiten. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die dieses eco.nova Spezial wieder für Sie möglich gemacht haben.

Armand

JUH_AZ_EJ_Aerious_Schieferer_Landeck_60x257_1112.indd 1

Ja, sie haben alle so recht, die da sagen, Geld allein macht nicht glücklich. Nur wenn es nicht da ist, dann ist das Gejammere groß, wie man ja an der Wirtschaftskrise sieht. Paradoxerweise führt Geld dazu, dass es weniger wichtig wird, wenn man mehr davon hat. Mit steigender Anzahl von Scheinen hängen immer weniger Entscheidungen davon ab. Wie man dann so schön sagt – „Geld spielt keine Rolle“. Wie auch immer. Eines steht jedenfalls fest: Geld schafft finanzielle Geborgenheit. Geld eröffnet Ressourcen. Geld gibt materielle Freiheit. Kurz: Mehr Liquidität, mehr Lebensqualität!

Verena Maria Erian Ihre eco.nova-Steuerredaktion

15.11.12 16:11


MEINE GESCHICHTE. MEIN DESIGN.

Geschenksets ab € 69 *

www.pandora.net *Freie Auswahl innerhalb des jeweiligen Preissegmentes bei allen Set, UVP in Klammern, die abgebildete Geschenkbox enthält das Set „Ewige Liebe“ um € 153 (UVP) und fünf weitere Silber-Charms im Wert von je € 29. Angebot gültig vom 1.11. bis 31.12.2012 und nur solange der Vorrat reicht.

PANDORA STORE HERZOG-FRIEDRICH-STR. 10 • 6020 INNSBRUCK

PANDORA STORE DORFSTR. 25 • 6580 ST. ANTON

PANDORA STORE VIA MUSEO 21. B • 39100 BOZEN


Inhalt top.themen

faktor.mensch

08

38

12 14 16

neuerungen im steuergesetz. Die neuen Regelungen bei der Einkommens- und Umsatzsteuer. steuerabkommen schweiz. Wer vom neuen Abkommen betroffen und was zu tun ist. fremdwährungskredite. Wann beteiligt sich die Finanz an Ihren Kursverlusten? die richtige rechtsform. Die Rechtsform ist prinzipiell dann richtig gewählt, wenn sie zu den Anforderungen und Interessen des Unternehmers passt.

gewinnplanung.steuerregulierung 20

25

steuersparcheckliste 2012. Was Sie bis zum

Jahresende noch aktiv gestalten können. Plus: Sondertipp für Unternehmer mit mehr als 175.000 Euro Gewinn. gewinnfreibetrag. Wie Sie das süße Steuerzuckerl nutzen können.

steuer.sparmodelle 26 28 30

40 42

46 50

spenden & sponsoring. In welchen Fällen auch die

34

die österreichische privatstiftung. Was sie ist,

Finanz mitsponsert.

was sie kann und wo’s haken könnte.

8 eco.nova

vermeiden, wenn Sie Mitarbeiter ins Ausland schicken. dienstnehmer im tourismus. Branchenbesonderheiten erschweren die Personalverrechnung. Worauf es besonders ankommt.

immobilienbesteuerung. Was sich mit dem 1. Stabilitätsgesetz in der Besteuerung von Immobilien ändert. betriebsgründstücke im sondervermögen einer gmbh & co kg. Ein Sonderfall und seine Lösung.

steuer.prüfung 52

steuerprüfung. Was dabei passiert und Kontroll-

54

verrechnungspreise. Sie geraten immer mehr in den

routinen zur Prophylaxe.

Fokus von Betriebsprüfungen. Infos, damit Sie von der Finanzverwaltung nicht böse überrascht werden.

spezial.themen 56

spenden.stiften 32

entsendung von mitarbeitern im steuer- und sozialversicherungsrecht. Wie Sie Stolpersteine

immo.bilien

ein platz im steuerparadies? Die Versuchungen der

Steuerparadiese ... und deren Folgen. verlustbeteiligungen. Wo Gefahren lauern und wo es doch noch funktionieren kann. zuwendungsfruchtgenuss. Was hinter dem Ehegattensplitting steckt.

unternehmensnachfolge. Was zu beachten ist, damit die Übergabe reibungslos verläuft.

58 60

hotelkäufe durch auslandsinvestoren. Tirol gilt als

attraktiver Markt für Investoren aus dem EU-Ausland. Worauf es zu achten gilt. zukunft durch liquidität. Mangelnde Liquidität bedeutet meist den Endpunkt einer Unternehmenskrise. Warum genügend flüssige Geldreserven so wichtig sind. solidarabgabe. Besserverdiener sollen von 2013 bis 2016 zusätzlich zur Kasse gebeten werden.


Männer, die Maschinen fliegen, sollten auch welche tragen.

Fliegeruhr Chronograph. Ref. 3777: Uhr oder Maschine? 43mm Edelstahlgehäuse, mechanisches Chronographenwerk und ein Innengehäuse aus Weicheisen als Schutz gegen Magnetfelder machen aus dieser Uhr ein unverwüstliches und zugleich hochpräzises Meisterwerk der Schaffhausener Uhrenmanufaktur. Nur zum Fliegen braucht sie noch einen Piloten. Mechanisches Chronographenwerk | Automatischer Aufzug | Gangreserve nach Vollaufzug 44 Stunden | Datumsund Wochentagsanzeige | Kleine Sekunde mit Stoppvorrichtung | Stoppfunktion Stunde, Minute und Sekunde | Weicheisen-Innengehäuse zur Magnetfeldabschirmung | Verschraubte Krone | Saphirglas, gewölbt, beidseitig entspiegelt | Wasserdicht 6 bar | Edelstahl | IWC. Engineered for men.

Tel. +43 5444 20170 · www.zegg.ch


Rascheln im Gesetzeswald

Auch heuer hat der Gesetzgeber wieder zahlreiche Neuerungen beschlossen, die für Unternehmer wie Private Änderungen bringen. So werden durch das so genannte Abgabenänderungsgesetz 2012 insgesamt 27 Gesetze novelliert, darunter das Einkommensteuer-, Gebühren-, Grunderwerbsteuer-, Körperschaftsteuer-, Normverbrauchsabgabe-, Umgründungssteuer- sowie das Umsatzsteuergesetz. Auch verfahrensrechtliche Bestimmungen der Bundesabgabeordnung und des Finanzstrafgesetzes werden angepasst. Dieser Beitrag gibt einen Überblick der wesentlichen Änderungen, die grundsätzlich ab 1.1.2013 in Kraft treten.

Neue Regelungen bei der Einkommensteuer § 3 Abs. 1 Z 10 EStG bestimmt, unter welchen Bedingungen ein Arbeitnehmer steuerfreie Bezüge aufgrund einer Auslandsmontage („Montageregelung bzw. Montageprivileg“) beziehen kann. Die Voraussetzungen für die Steuerfreiheit werden nun geringfügig geändert. So steht diese künftig nur dann zu, wenn in Krisen-

10 eco.nova

gebieten für diese Region am Beginn des jeweiligen Kalendermonats der Tätigkeit eine erhöhte Sicherheitsgefährdung wie etwa eine Reisewarnung vorliegt. Eine steuerfreie Auslandsmontage ist für Arbeitnehmer deshalb interessant, weil das Arbeitsentgelt dann keiner österreichischen Besteuerung (jedoch allenfalls einer ausländischen im Tätigkeitsstaat) unterliegt.


top.themen

eco.nova 11


In § 4 Abs. 2 EStG wird die neue Bilanzberichtigung geregelt, die eine Besteuerung des richtigen Totalgewinnes bewirken soll. Es wird eine steuerwirksame Korrektur von Fehlern möglich, die ihre Wurzel in verjährten Zeiträumen haben und deren Folgewirkungen noch in nicht verjährte Veranlagungszeiträume hineinreichen. Damit wird eine steuerwirksame Berichtigung von Fehlern, die sich in mehreren Besteuerungsperioden auswirken, auch dann möglich, wenn bereits Verjährung eingetreten ist. •Beispiel: Bei einer Betriebsprüfung im Jahr 2013 (Prüfungszeitraum 2009-2013) wird festgestellt, dass ein Instandsetzungsaufwand in Höhe von 1.000 zur Gänze im Jahr 2003 als Betriebsausgabe abgesetzt wurde. Richtig wäre dagegen eine jährliche Geltendmachung einer Abschreibung in Höhe von 100. Die Jahre 2003 bis 2006 sind bereits verjährt. Nach der Neuregelung sind daher in den Jahren 2007 bis 2012 jeweils 100 als Abschreibung abzugsfähig. Die zu hohe Betriebsausgabe von 1.000 im Jahr 2003 wird durch einen Zuschlag im ersten nicht verjährten Jahr, also im Jahr 2007 in Höhe von 400 berücksichtigt. Im Ergebnis sind daher wiederum 1.000 steuerlich verwertet worden, wobei der Fehler im bereits verjährten Jahr 2003 zu einem positiven steuerlichen Ergebnis (Zuschlag) im Jahr 2007 führt. Ungeachtet der Bezeichnung gelten die Regelungen der Bilanzberichtigung auch für Einnahmen-Ausgaben-Rechner und für Vermieter und Verpachter.

Mag. Michael Ahammer und Mag. Gerhard Dablander KPMG Austria GmbH KPGM Alpen-Treuhand GmbH Innsbruck www.kpmg.at

Derzeit sind Spenden aus dem Betriebsvermögen an begünstigte Einrichtungen abzugsfähig, wenn diese 10 % des Vorjahresgewinnes nicht überschreiten. Zukünftig wird auf den Gewinn des aktuellen Jahres abgestellt. Dadurch wird vermieden, dass in Gewinnjahren aufgrund eines Vorjahresverlustes ein Spendenabzug nicht steuerwirksam ist. Weiters wird klargestellt, dass sich die Begrenzung auf den Gewinn vor Berücksichtigung des Gewinnfreibetrages bezieht. Die zeitliche Änderung erfolgt auch bei Spenden aus dem Privatvermögen. Hier wird ebenfalls der Gesamtbetrag der Einkünfte des laufenden Jahres für die Berechnung der 10-%-Grenze maßgeblich.

Neue Regelungen bei der Umsatzsteuer Der Leistungsort für die längerfristige Vermietung eines Beförderungsmittels (vor allem eines PKW) an Nichtunternehmer wird in § 3a Abs. 12 UStG geändert. Mietet eine österreichische Privatperson einen PKW von einem deutschen Unternehmer für mehr als 30 Tage, ist der Leistungsort ab 2013 in Österreich. Der deutsche Unternehmer stellt daher zukünftig 20 % österreichische Umsatzsteuer in Rechnung. Eine Ausnahme sind Sportboote, die abweichend davon geregelt werden, da hier regelmäßig jener Ort relevant ist, an dem das Sportboot dem Privaten zur Verfügung gestellt wird.

Text: Mag. Michael Ahammer und Mag. Gerhard Dablander Fotos: Die Fotografen

12 eco.nova

Der Normalwert wird als neue Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer in § 4 Abs. 9 UStG geschaffen. Zur Vorbeugung gegen Steuerhinterziehung oder -umgehung wird der Normalwert die umsatzsteu-

erliche Bemessungsgrundlage für Lieferungen und sonstige Leistungen, wenn das Entgelt für Zwecke, die außerhalb des Unternehmens liegen, oder für den Bedarf seines Personals von eben diesem Normalwert abweicht. Der Normalwert ist jedoch nur dann anzusetzen, wenn andernfalls ein Umsatzsteuerausfall verursacht wird. Er entspricht dem üblichen Verkaufspreis, dem Sachbezugswert bei Leistungen an Mitarbeiter oder ist auf Basis der entstandenen Kosten zu ermitteln. •Beispiel: Verkauft ein Händler seiner Tochter ein Fahrrad um 200 Euro, das handelsüblich 1.000 Euro kosten würde, ist die Umsatzsteuer zukünftig von den 1.000 Euro als üblichem Verkaufspreis abzuführen. Die zulässigen Möglichkeiten der Übermittlung einer elektronischen Rechnung, die den Leistungsempfänger zum Vorsteuerabzug berechtigt, werden erweitert. Aufgrund von § 11 Abs. 2 werden auch Rechnungen per EMail, als Anhang zu einer E-Mail und als Web-Download nicht mehr diskriminiert und sind nunmehr erlaubt. Damit werden die Anforderungen an eine elektronische Rechnung für Umsatzsteuerzwecke reduziert. Bestimmte Unternehmen können derzeit die Möglichkeit der Istversteuerung ihrer Umsätze in Anspruch nehmen. Dabei wird im Gegensatz zur Sollversteuerung die Umsatzsteuer erst dann geschuldet, wenn der Kunde das Entgelt geleistet hat. Dies führt somit zu einem Finanzierungsvorteil. Gleichzeitig wird künftig durch § 12 Abs. 1 Z 1 UStG auch der Vorsteuerabzug für Eingangsrechnungen erst dann möglich, wenn die Zahlung geleistet ist. Dadurch wird jeweils der Zahlungsvorgang maßgeblich.

Zwei weitere wesentliche Neuerungen In § 9a BAO wird eine neue Haftungsbestimmung für faktische Geschäftsführer eingeführt. Soweit Personen auf die Erfüllung der Pflichten der Abgabepflichtigen und der in den §§ 80 ff BAO bezeichneten Vertreter tatsächlich Einfluss nehmen, haben sie diesen Einfluss dahingehend auszuüben, dass diese Pflichten erfüllt werden. Die tatsächlich Einfluss nehmenden Personen haften für Abgaben künftig insoweit, als die Abgaben infolge ihrer Einflussnahme nicht eingebracht werden können. Diese Haftung ist als Ausfallshaftung ausgestaltet und setzt voraus, dass die Abgabenschulden beim Primärschuldner (z.B. einer GmbH) uneinbringlich sind. Im § 29 Abs. 7 FinStrG wurden zudem die Vorschriften zur Selbstanzeige bei der Umsatzsteuer geändert. Wird eine Selbstanzeige betreffend Vorauszahlungen an Umsatzsteuer im Zuge der Umsatzsteuererklärung erstattet, bedarf es keiner Zuordnung der Verkürzungsbeträge zu den einzelnen davon betroffenen Voranmeldungszeiträumen mehr. Die weiteren für eine strafbefreiende Selbstanzeige geltenden Voraussetzungen bleiben unverändert. So ist insbesondere zu beachten, dass die Strafbefreiung einer Selbstanzeige nur für jene Personen gilt, für die sie erstattet wird.

.


top.themen

pa n e r a i . c o m

design a n d technology.

luminor 1950 10 days gmt - 4 4mm

Zegg & Cerlati - DorfstraĂ&#x;e 68 - 6561 Ischgl - Ă–sterreich Tel. +43 5444 20170 - Fax +43 5444 20171 - info@zeggischgl.at - www.zegg.ch

eco.nova 13


Abrechnung mit der Vergangenheit Für in Österreich ansässige Inhaber von Schwarzgeldkonten in der Schweiz ist nun Zeit zum Handeln. Der Grund dafür: am 13. April 2012 haben Österreich und die Schweiz ein Steuerabkommen abgeschlossen, das Anfang 2013 in Kraft treten wird. Das Steuerabkommen zwischen Österreich und der Schweiz sieht einerseits eine zwingende Nachversteuerung von Vermögenswerten auf schweizerischen Konten und Depots vor und soll andererseits in der Zukunft eine Besteuerung sämtlicher Kapitalerträge in der Schweiz entsprechend österreichischen Vorschriften sicherstellen. Das Abkommen sieht jedoch unterschiedliche Wege für die Nachversteuerung vor. Inhaber solcher Konten brauchen deshalb eine Strategie, die gründlich überlegt sein will. Andernfalls drohen finanzielle Nachteile sowie die Versagung der Abgeltungs- und Amnestiewirkung durch das Abkommen.

Wer ist betroffen? Das Steuerabkommen mit der Schweiz erfasst natürliche Personen, die zum Stichtag 31.12.2010 in Österreich steuerlich ansässig sind. Wer sein Geld über eine transparente (liechtensteinische) Stiftung oder einen Treuhänder veranlagt hat, unterliegt dem Abkommen grundsätzlich ebenfalls. Dieses stellt nämlich auf den wirtschaftlich Nutzungsberechtigten des Vermögens ab. Um der Automatik des Abkommens zu unterliegen, muss man sowohl am 31.12.2010 über ein Bankkonto in der Schweiz verfügt haben wie auch am 01.01.2013 noch über ein solches verfügen. Wer unter das Abkommen fällt und nach Inkrafttreten keine weiteren Schritte setzt, dessen Vermögen wird automatisch pauschal versteuert. Die Berechnung der Abgeltungssteuer folgt einer komplexen Formel, welche die Dauer der Bankbeziehung, die Entwicklung des Vermögens von 2003 bis 2012 sowie Ein- und Auszahlungen auf das Konto berücksichtigt. Der Normalsteuersatz beträgt 30 %, die Minimumsteuer 15 % des Vermögenswertes am 31.12.2010.

Pauschale Nachversteuerung In den letzten zehn Jahren erwirtschaftetes, unversteuertes Vermögen samt seinen Erträgen kann durch eine pauschale Nachversteuerung mit einem Steuersatz von 30 % verhältnismäßig günstig legalisiert werden. Voraussetzung ist allerdings, dass die Gelder nicht aus kriminellen Geschäften stammen. Grundlage der Berechnung ist der Wertanstieg des Vermögens von 2003 bis 2012 (bei Vermögen zwischen zwei und acht Mio. Euro steigt der maximale Steuersatz von 30 auf bis zu 38 % an). Mit der Pauschalsteuer sind die Einkommen- und Umsatzsteuer sowie Erbschafts- und Schenkungssteuer sowohl betreffend das Vermögen selbst wie auch die damit erzielten Kapitalerträge abgegolten. Dahinter steckt ein bewusstes Lockangebot, um möglichst viele Anleger zurück in die Steuerehrlichkeit zu holen. Dies ist durchaus ein sinnvoller Spagat zwischen Steuergerechtigkeit und Budgetsanierung durch teilweise Steueramnestie. Zum Vergleich: Bei regulärer Versteuerung läge die Steuerbelastung für hinterzogene Einkünfte bekanntlich bei bis zu 50 % Einkommensteuer und 20 % Umsatzsteuer.

14 eco.nova


top.themen

Ist das Vermögen hingegen schon älter als zehn Jahre (diesbezügliche hinterzogene Steuern sind damit endgültig verjährt) und wurden seither lediglich die laufenden Kapitalerträge nicht deklariert, ist die Pauschalsteuer nach der Abkommensformel deutlich zu hoch. In diesen Fällen ist eine freiwillige Meldung der Einkünfte an das österreichische Finanzamt samt exakter Berechnung der Steuer dringend zu empfehlen.

Wege in die Straffreiheit • Pauschalsteuer mit 15 bis 38 % auf den Konto- bzw. Depotwert und zukünftige anonyme Versteuerung der Kapitalerträge mit 25 % in der Schweiz: Das Vermögen ist legalisiert, der Anleger bleibt völlig anonym. Für Betroffene, die nichts unternehmen, kommt automatisch diese Variante zur Anwendung. • Freiwillige Meldung nach dem Abkommen: Wer die schweizerische Bank bis Ende Mai 2013 ermächtigt, seine Kontodaten der österreichischen Finanz mitzuteilen, erreicht auch damit automatisch Straffreiheit für die Vergangenheit und eröffnet sich die Möglichkeit, durch eine exakte Berechnung der Steuerbeträge mitunter deutlich unter die bei pauschaler Abgeltung anfallende Steuerbelastung zu kommen. Je Konto und Depot kann unterschiedlich gewählt werden. Bei Anwendung des Steuerabkommens gilt seit 13.4.2012 zudem ein finanzstrafrechtliches Moratorium, soweit zu diesem Zeitpunkt die Steuerhinterziehung noch nicht entdeckt war. Derzeit kann somit ohne Risiko einer Tatentdeckung das weitere Vorgehen überlegt werden.

Hier bleibt Strafbarkeit bestehen • Vermögensverlagerung in ein Drittland vor dem 01.01.2013: Dieser Weg ist mit vielen Risiken belastet und keine Lösung. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis die internationale Staatengemeinschaft die verbliebenen Steueroasen zur Kooperation zwingen wird. Und auch dort besteht das Risiko, dass nicht loyale Bankmitarbeiter Daten verkaufen. Außerdem

verpflichtete sich die Schweiz im Abkommen, dem österreichischen Finanzministerium die zehn wichtigsten Zielländer bekannt zu geben, in die bis zum 31.12.2012 Kapitalvermögen abgezogen wurde. Nicht zuletzt ist auch an die Erben zu denken. Ist ihnen die Hypothek einer mit Steuerhinterziehung belasteten Erbschaft zumutbar? • Stille Repatriierung nach Österreich: Was passiert, wenn das Vermögen noch vor dem 01.01.2013 still nach Österreich transferiert wird? In diesem Fall gilt das finanzstrafrechtliche Moratorium nicht. Laufende Kapitalerträge werden durch die Kapitalertragsbesteuerung seitens der österreichischen Bank zwar ab Transfer des Vermögens vollständig und anonym versteuert, für die Vorjahre bleibt das Strafbarkeitsrisiko allerdings im vollen Umfang bestehen. Hohe Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen kommen in Betracht. Zu beachten ist darüber hinaus, dass der Transfer von Bargeld nach Österreich von mehr als 10.000 Euro anzumelden ist. Verstöße gegen die Anmeldepflichten sind mit massiven Geldstrafen bedroht.

Mag. Andreas Kapferer LL. M. ist Partner bei Deloitte bzw. Kapferer Frei Grüner

Künftige Veranlagung in der Schweiz Wer nach einer Legalisierung des Vermögens durch die Pauschalsteuer weiterhin in der Schweiz anonym bleiben möchte, unterliegt einer der österreichischen Kapitalertragsteuer in Höhe von 25 % entsprechenden Besteuerung, die durch die Bank einzubehalten ist. Die österreichische Einkommensteuer gilt damit als abgegolten. Hiermit nimmt man allerdings gewisse Nachteile in Kauf. Eine Verrechnung dieser Einkünfte mit inländischen Verlusten aus Kapitalvermögen scheidet aus. Zudem behält die Schweiz 35 % EUQuellensteuer auf Zinserträge ein, die deutlich über dem österreichischen Kapitalertragsteuersatz von 25 % liegt. Alternativ hierzu kann wiederum einer freiwilligen Meldung von Erträgen eines Kontos oder Depots an die österreichischen Finanzbehörden zugestimmt werden. Dann sind die Erträge in der österreichischen Steuererklärung anzugeben.

.

Mag. Harald Moosbrugger LL.M. ist Steuerberater bei Deloitte bzw. Kapferer Frei Grüner

Text: Mag. Andreas Kapferer LL. M. und Mag. Harald Moosbrugger LL.M. www.deloitte-tirol.at

Zeit zum Handeln Betroffene müssen jetzt handeln, wenn sie sich nicht der Abkommensautomatik ausliefern wollen. Für eine Vergleichsrechnung der Steuerbelastung werden vollständige Bankkonto- und Depotunterlagen der Jahre 2002 bis 2011 benötigt. Erfahrungen zufolge dauert die Unterlagenübermittlung und -aufbereitung seitens der schweizerischen Banken mehrere Wochen, sodass dieser Prozess umgehend gestartet werden muss. Dies umso mehr, da jetzt mit einer besonders starken Nachfrage gerechnet werden muss. Die Berechnung selbst kann ebenfalls je nach Umfang einige Wochen in Anspruch nehmen.

eco.nova 15


Schöne fremde Währung? Angesichts der anhaltenden Euroschwäche und der unsicheren weiteren Kursentwicklungen denken viele über eine Rückwechslung in den Euro oder auch über eine vorzeitige Tilgung oder Teiltilgung nach. Insbesondere bei endfälligen Krediten mit einer nicht mehr allzu langen Laufzeit drängt sich die Frage nach dem Ob und Wann auf. Gut zu wissen Kursverluste sind bei Tilgungen und Teiltilgungen von Praxiskrediten sowie auch bei einer Rückkehr in den Euro im betrieblichen Bereich voll steuerwirksam. Das heißt, derart realisierte Kursverluste können über die Steuerersparnis zu einem Teil (bis zu 50 %!) wieder zurückgewonnen werden. Bei Privatkrediten fallen derartige Kursverluste in der Regel durch den Rost. Eine Verrechnung ist lediglich mit gleichartigen positiven Einkünften (Kursgewinnen) innerhalb desselben Jahres möglich. Nur wer hat das schon – gerade in Zeiten wie diesen?

.

Kredite im Vermietungsbereich werden gleich behandelt wie Privatkredite. Damit gelten hier dieselben Regeln wie bei Privatkrediten. Kursverluste können von den Mieteinkünften nicht steuerlich in Abzug gebracht werden.

eco.tipp: Möchten Sie Schulden vorzeitig zurückzahlen und führt dies zu Kursverlusten, sollten Sie das vorrangig mit Ihren betrieblichen Krediten tun. Die Frage, ob es aus steuerlicher Sicht besser ist, dies noch vor oder erst nach dem Jahreswechsel zu tun, hängt von der Höhe Ihres steuerpflichtigen Gesamteinkommens und der anstehenden Kursverluste ab. In manchen Fällen kann auch eine Aufteilung des Gesamtvolumens auf zwei oder mehrere Steuerjahre sinnvoll sein. Selbst wenn man aus Angst vor einer Verschlechterung der Kurssituation rasch handeln möchte, ist es wichtig, dennoch auch die steuerlichen Auswirkungen mit ins Kalkül zu ziehen. Hinsichtlich der Kursunsicherheiten gibt es übrigens die Möglichkeit eines sogenannten Kurssicherungsgeschäftes, mit dem z. B. der heutige Kurs für einen späteren Umstiegs- oder Tilgungstermin fixiert werden kann.

16 eco.nova


top.themen Big Bang Ferrari. Uhrwerk UNICO Chronograph mit einem Säulenrad, 72 Stunden Gangreserve. Von Hublot vollständig hergestellt. Gehäuse aus Titan und Zifferblatt aus Saphir. Auswechselbares Armband. Auf 1000 Exemplare limitierte Serie.

www.hublot.com •

twitter.com/hublot •

facebook.com/hublot

eco.nova 17


Gleiches Recht für alle?

Eine Rechtsform ist prinzipiell dann richtig gewählt, wenn sie den persönlichen Anforderungen und Interessen des Unternehmers bestmöglich gerecht wird. Die Wahl der passenden Rechtsform hängt neben zivilrechtlichen auch von steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften ab.

Text: Beate Opperer-Pfleiderer Foto: Florian Schneider

Die Gründung eines Unternehmens ist der unmittelbare Anlass, sich für eine bestimmte Rechtsform zu entscheiden. Diese Entscheidung sollte laufend überprüft und bei veränderten Rahmenbedingungen auch neu überdacht werden. Unter Inanspruchnahme des Umgründungsgesetzes kann ein Rechtsformwechsel ohne Gewinnrealisierung, d. h. also ohne ertragsteuerliche Auswirkung erfolgen. In jedem Fall sollte jedoch die Auswirkung auf bestehende Rechtsverhältnisse im Hinblick auf Einzel- oder Gesamtrechtsnachfolge vorab geklärt werden.

Die Qual der Wahl Einzelunternehmen Ein Einzelunternehmen ist der Betrieb eines Unternehmens durch eine natürliche Person im eigenen Namen und auf eigene Rechnung. Es ist kein eigener Gründungsakt erforderlich. Mit Aufnahme der betrieblichen Tätigkeit wird die Unternehmereigenschaft begründet. Werden bestimmte Umsatzgrenzen über-

18 eco.nova

schritten, ist der Einzelunternehmer verpflichtet, sich als e. U. (eingetragener Unternehmer) in das Firmenbuch eintragen zu lassen (Ausnahmen bestehen). Personengesellschaften GesbR – Gesellschaft bürgerlichen Rechts Für die Gründung einer GesbR sind zumindest zwei Personen erforderlich. Die Gründung erfolgt durch einen formfreien Vertrag, wobei eine schriftliche Ausfertigung zweckmäßig ist. Mindestkapital ist keines erforderlich. Alles, was ausdrücklich zum Betrieb des gemeinschaftlichen Geschäfts bestimmt ist (körperliche Sachen, Geld, Bestellung von Personal, die eigene Arbeitskraft …), macht das Kapital oder den Hauptstamm der Gesellschaft aus. Die GesbR hat keine eigene Rechtspersönlichkeit, d.h. Rechtsträger sind die Gesellschafter. Ebenso haften – neben dem Gesellschaftsvermögen – alle Gesellschafter persönlich und unbeschränkt für Gesellschaftsschulden. Bei Überschreiten der Umsatzgrenze von derzeit 700.000 Euro ist die GesbR zur Eintragung ins Firmenbuch als offene Gesellschaft oder Kommanditgesellschaft verpflichtet.


top.themen

Offene Gesellschaft (OG) und Kommanditgesellschaft (KG) Sowohl OG als auch KG sind Personengesellschaften, die aus zumindest zwei Gesellschaftern bestehen und mit der Eintragung ins Firmenbuch entstehen, wobei sich der Abschluss eines schriftlichen Gesellschaftsvertrages empfiehlt. Zwischen Abschluss des Gesellschaftsvertrages und Eintragung ins Firmenbuch besteht eine sogenannte Vorgesellschaft in der Rechtsform einer GesbR. Die Gesellschafter der OG haften den Gesellschaftsgläubigern gegenüber unbeschränkt, während in der KG die Haftung bei einem Teil der Gesellschafter beschränkt (Kommanditisten), beim anderen Teil (Komplementär) dagegen unbeschränkt ist. Beide Gesellschaftsformen sind rechts- und parteifähig und können jeden erlaubten Zweck haben. OG und KG führen stets eine eigene Firma. Diese muss die Bezeichnung OG oder KG enthalten. Bezüglich der Kapitalausstattung enthält das Gesetz in beiden Fällen keine Vorschriften. Es steht daher den Gesellschaftern frei, ob und in welcher Höhe sie Bar- oder

Sacheinlagen leisten oder ob sie ihre Dienstleistung (Arbeitsgesellschafter) zur Verfügung stellen. Zur Vertretung der Gesellschaft ist in der OG jeder Gesellschafter, in der KG ausschließlich der Komplementär befugt. Den Kommanditisten können bestimmte Vollmachten oder auch die Prokura erteilt werden. GmbH & Co KG Die GmbH & Co KG vermischt Teile der Personengesellschaft mit jenen der Kapitalgesellschaft. Sie ist an sich eine Personengesellschaft, ihr unbeschränkt haftender Gesellschafter (Komplementär) jedoch eine GmbH. Die GmbH & Co KG nutzt den Vorteil der zivilrechtlichen Haftungsbeschränkung sowie gewisse gesellschafts- und steuerliche Vorteile wie insbesondere den Verlustausgleich auf Gesellschafterebene. Nachteilig wirken sich der erhöhte Rechtsformaufwand sowie die umfangreichen Vorschriften in Sondergesetzen aus. Die GmbH & Co KG kann für jeden erlaubten Zweck gegründet werden, wobei in der Regel die KG typischerweise die operative Tätigkeit ausübt, während

eco.nova 19


Das Team von Opperer-Schatz in Telfs www.opperer-schatz.at

die GmbH vielfach als reine Arbeitsgesellschafterin die Geschäftsführung der KG innehat. Bei der Gründung der GmbH & Co KG können entweder GmbH und KG neu gegründet oder es kann eine bereits vorhandene GmbH „verwendet“ werden. Eine GmbH kann auch in eine bestehende KG als Komplementärin eintreten. Die KG ist zur Eintragung in das Firmenbuch anzumelden.

Mag. Beate Opperer-Pfleiderer Kanzlei Opperer-Schatz, Telfs www.opperer-schatz.at

Kapitalgesellschaften Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) Die GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, Gesellschafter, also die Eigentümer der GmbH, und die Gesellschaft an sich sind getrennt voneinander zu betrachten. Geschäftsführer der GmbH können auch Gesellschaftsfremde (Nichtgesellschafter) sein. Rechtsgrundlage ist das GmbH-Gesetz, das die Errichtung eines Gesellschaftsvertrages zwingend mit Notariatsakt vorsieht. Mit der Eintragung ins Firmenbuch wird die GmbH rechtlich existent. Anschließend sind die Gewerbebehörde für die Gewerbeanmeldung, das Finanzamt für die Erteilung einer Steuernummer, die Gebietskran-

kenkasse für die Erteilung einer Dienstgeber-Nummer sowie die Gemeinde für die Zuteilung einer Kommunalsteuernummer zu kontaktieren. Da die Firma auch der Name der Gesellschaft ist, ist die klare Bezeichnung der Rechtsform (GmbH) der Firma beizufügen. Die GmbH ist mit einem Stammkapital von mindestens 35.000 Euro auszustatten, wobei davon zumindest die Hälfte durch bar zu leistende Stammeinlagen aufzubringen ist. Ausnahme: In der Regierungsklausur in Laxenburg Anfang November wurde ein umfangreiches Arbeitsmarkt- und Unternehmerpaket diskutiert, das unter anderem die Gründung der „GmbH-light“ vorsieht: Das Mindestkapital wird dabei von 35.000 auf 10.000 Euro herabgesetzt, die Mindest-Körperschaftsteuer sinkt von 1.750 auf 500 Euro pro Jahr. Außerdem soll die Pflichtveröffentlichung über die Gründung in der Wiener Zeitung wegfallen. Für die Rechtsform einer GmbH (oder GmbH & Co KG) fällt die Entscheidung häufig aus haftungsrechtlichen Überlegungen. Jedoch sollten Haftungsrisiken allein nicht ausschlaggebend sein.

Guter Rat ist (S)teuer Kriterien für die Wahl der Rechtsform • Mitsprache- und Kontrollrechte • Geschäftsführungsrechte • Haftungsfragen • Einkommen, regelmäßige Entnahmemöglichkeiten • Kapitalaufbringung • Finanzierungsmöglichkeiten • Mobilität und Fungibilität • Betriebsübergabe- bzw. -aufgaberegelungen • Steuern und Abgaben • Sozialversicherungsrechtliche Situation bzw. Gestaltung • Gewerberechtliche Aspekte • Bilanzierungsvorschriften • Veröffentlichungspflichten • Zivilrechtliche Kriterien (Rechtspersönlichkeit, Rechtsfähigkeit, Mindestkapital, Gewinnbeteiligung …) Die richtige Rechtsform kann schlussendlich nur im Rahmen einer Gesamtabwägung sämtlicher relevanter Aspekte gefunden werden.

20 eco.nova

Grundsätzlich werden die Gewinne von Einzelunternehmen und Personengesellschaften der Einkommensteuer unterworfen, wobei der Tarif progressiv ausgestaltet ist. Gewinne, die eine Kapitalgesellschaft erzielt, unterliegen der einheitlichen 25%igen Körperschaftsteuer. Bei niedrigen Gewinnen oder bei Verlusten (sofortiger Verlustausgleich) ist die Personengesellschaft der Kapitalgesellschaft vorzuziehen. Personengesellschaften punkten darüber hinaus in Bezug auf die freien Einlage- und Entnahmemöglichkeiten. Kapitalgesellschaften weisen hingegen bei hohen, im Unternehmen verbleibenden Gewinnen (Thesaurierung) durch den 25%igen Körperschaftsteuersatz steuerliche Vorteile auf. Durch die Trennung Gesellschaft von Gesellschafter werden Altersvorsorgevereinbarungen (Abfertigungs- und Pensionszusagen) steuerlich anerkannt.

.


daS zahLungSSyStem, daS keine grenzen kennt. exkLuSiV für btV firmenkunden. Mit BTV Vier-Länder-Cash optimieren sie ihren Zahlungsverkehr in Österreich, deutschland, der schweiz und ab sofort auch in italien. denn die länderübergreifende Zahlungsverkehrs-software fasst ihre Konten aus allen vier Ländern auf einer einzigen Bedienoberfläche zusammen und wickelt alle Transaktionen ihrer standorte zentral über ein system ab. auch Konten anderer Banken können sie problemlos integrieren. so wird ihr Cash Management nicht nur kostengünstiger, sondern auch effizienter und schneller. nutzen sie die vielen Vorteile von BTV Vier-Länder-Cash auch für ihr unternehmen. Mehr erfahren sie bei ihrem BTV Betreuer oder auf www.btv.at/4LC. Wir sind bereit.

top.themen

BTV Vier-Länder-Cash ng . : u V S T r B er-Lö od uL! e d i m nd Be nurVi er-LätaLi en i d i e t mi t z Je t

www.btv.at/4LC

Sind Sie bereit? eco.nova 21


Check it out

Machen Sie hier Ihren persönlichen Steuer-Check 2012 und lesen Sie, was und wie Sie zum Jahresende 2012 noch aktiv gestalten können.

Text: Verena Maria Erian, Raimund Eller und Eva Messenlechner Foto: Hofer

 Check 1

Anschaffung von Wertpapieren … zur Geltendmachung des Gewinnfreibetrages (GFB) von 13 %, soweit nicht ausreichende Investitionen vorliegen. Mit dem GFB können Sie auch heuer wieder bis zu 13 % Ihrer Gewinne steuerfrei lukrieren, wenn Sie entsprechend investieren. Begünstigt sind Neuanschaffungen abnutzbarer, körperlicher Anlagegüter (Ausnahmen: Luftfahrzeuge, PKWs und Software) und bestimmter Wertpapiere mit einer mindestens 4-jährigen Nutzungsdauer.

 Check 2

Gewinnregulierung Wenn Sie Gewinne von mehr als 175.000 Euro erzielen, so können Sie im Jahr 2012 die vollen 13 % GFB vorerst zum letzten Mal lukrieren. Von 2013 bis 2016 gilt in der Folge eine gewinnabhängige Staffelung. Vor diesem Hintergrund kann die bisherige Strategie, Gewinne gegen Jahresende möglichst ins nächste Jahr zu verschieben, nachteilig sein. Es drängt sich die Überlegung auf, inwieweit nicht konträr dazu sogar ein Teil der Gewinne 2013 bereits ins heurige Jahr vorgezogen werden soll. Mehr dazu im Sondertipp im Anschluss an diesen Beitrag.

 Check 3

Steuerabkommen mit der Schweiz Ab 1.1.2013 werden Gelder in der Schweiz automatisch einer anonymen Abgeltungssteuer unterworfen. Falls Sie also Geld in der Schweiz haben, empfehlen wir Ihnen, so rasch wie möglich mit Ihrem Steuerbe-

22 eco.nova

rater Rücksprache zu halten. Handlungsbedarf besteht vor allem dann, wenn gar kein Schwarzgeld im Spiel war oder bereits Verjährung eingetreten ist. In diesen Fällen kann die anonyme Steuerautomatik des Schweizer Abkommens zu groben und ungerechtfertigten Nachteilen für Sie führen. Das kann durch eine freiwillige offizielle Meldung verhindert werden, indem eine entsprechende Anweisung an die Schweizer Bank bis spätestens 31. Mai 2013 erfolgt. Welche Variante die günstigere für Sie ist, kann bereits im Vorfeld berechnet werden. Mehr dazu lesen Sie im entsprechenden Artikel in den top.themen.

 Check 4

Verteuerung bei Grundbuchseintragungen Ab 1.1.2013 wird die Grundbucheintragungsgebühr in Höhe von 1,1 % bei unentgeltlichen Übertragungen von Immobilien außerhalb der Familie nicht mehr so wie bisher vom dreifachen Einheitswert, sondern vom Verkehrswert berechnet. Falls bei Ihnen eine Schenkung an oder von Personen außerhalb des Familienkreises ansteht, lohnt es sich, diese noch vor Jahresende über die Bühne zu bringen.

 Check 5

Investitionen vorziehen Für Investitionen im ersten Halbjahr kann die Abnutzung für ein ganzes Jahr steuerlich geltend gemacht werden. Anschaffungen nach dem 30.6. schlagen mit einer Halbjahresabschreibung zu Buche. Das gilt auch dann, wenn die Inbetriebnahme erst am 31.12. erfolgt.


steuer.regulierung

• eco.tipp: Das Vorziehen von für Anfang 2013 geplanten Investitionen in den Dezember 2012 kann Steuervorteile bringen. Zudem kann das Wirtschaftsgut (Ausnahme: PKW, gebrauchte oder immaterielle Wirtschaftsgüter) auch für den 13%igen Gewinnfreibetrag (siehe Check 1) herangezogen werden.

 Check 6

Veranlagungsfreibetrag nützen Steuerzahler, die ausschließlich über Einkünfte aus unselbständiger Tätigkeit verfügen, können pro Jahr bis zu 730 Euro außerhalb eines Dienstverhältnisses dazuverdienen, ohne dies in ihrer Steuererklärung angeben zu müssen. Haben solche Personen für Ihr Unternehmen Leistungen erbracht, so können Sie die Rechnungen noch heuer begleichen, ohne dass es für den Empfänger zu einer Steuerbelastung kommt.

 Check 7

Weihnachtsfeier Für Betriebsveranstaltungen stehen pro Mitarbeiter jährlich 365 Euro steuerfrei zu. Der Dienstgeber darf den Aufwand in voller Höhe absetzen.

 Check 8

Weihnachtsgeschenke Jeder Mitarbeiter darf pro Jahr Sachgeschenke im Wert von 186 Euro von seinem Dienstgeber steuerfrei entgegennehmen. Auch dieser Aufwand schlägt sich bei Ihnen steuerwirksam zu Buche. • Achtung! Bargeld ist ausgenommen. Weichen Sie auf Gutscheine aus.

 Check 9

Zukunftssicherung der Mitarbeiter Die Bezahlung von Prämien (Er- und Ablebensversicherungen, Pensionskassenbeiträge) sind bis zu 300 Euro pro Jahr und po Mitarbeiter steuerfrei und voll betrieblich absetzbar. Dabei ist der Gleichheitsgrundsatz einzuhalten, d.h. eine entsprechende Zusage kann

nur allen zusammen oder nach bestimmten Kriterien festgelegten Mitarbeitergruppen angeboten werden.

 Check 10

Abfertigungsansprüche Alle Mitarbeiter, die nach dem 1.1.2003 eingetreten sind, bekommen ihre Abfertigung nicht vom Dienstgeber, sondern von einer Mitarbeitervorsorgekasse. Wenn Sie möchten und die jeweiligen Mitarbeiter zustimmen, können Sie nun letztmalig bis zum 31.12.2012 auch für Altfälle einen Vollübertritt an eine Mitarbeitervorsorgekasse herbeiführen. • Haken: Die bisher im alten System erworbenen fiktiven Abfertigungsansprüche sind in einer mit dem Mitarbeiter einvernehmlich festzusetzenden Höhe sofort an die Mitarbeitervorsorgekasse zu bezahlen. Zudem entfällt auch die dem alten Abfertigungssystem immanente Bindungswirkung der Mitarbeiter an Ihr Unternehmen, weil die Abfertigung Neu auch bei Selbstkündigung zusteht.

Koproduktion der EMF TEAM TIROL STEUERBERATER GMBH und der ÄRZTESPEZIALISTEN vom TEAM JÜNGER: STB Dr. Verena Maria Erian, STB Mag. Eva Messenlechner und STB Raimund Eller, v.l.

 Check 11

Sozialversicherungsbeiträge Kleinunternehmer mit einem Umsatz von maximal 30.000 Euro und einem Gewinn von höchstens 4.515,12 Euro können einen Antrag auf Befreiung von der Versicherungspflicht bei der Gewerblichen Sozialversicherung stellen. Voraussetzung ist, dass in den letzten fünf Jahren bisher maximal für zwölf Monate eine Versicherungspflicht gegeben war. Dieser Antrag kann für das heurige Jahr spätestens bis 31.12.2012 gestellt werden. Hat man für 2012 schon einen solchen Antrag eingebracht und es stellt sich nun heraus, dass eine der Grenzen wider Erwarten doch überschritten wird, so sollte auch das der SVA noch vor Jahresende mitgeteilt werden. Passiert dies nicht, kommt zu den Nachzahlungen ein Strafzuschlag von 9,3 % hinzu. Bis einschließlich 2011 konnte die Nachmeldung bis zur Rechtskraft des Steuerbescheides ohne Sanktionen erfolgen.

eco.nova 23


 Check 12

„Topfsonderausgaben“ Kranken-, Unfall- und Lebensversicherungen, Wohnraumschaffung und -sanierung, junge Aktien und Genussscheine können, wenn auch sehr eingeschränkt, steuerlich verwertet werden. Ab einem Einkommen von 36.400 Euro vermindert sich der absetzbare Betrag kontinuierlich, bis bei 60.000 Euro davon nichts mehr übrig bleibt. • eco.tipp: Sonderausgaben soll jener Partner tragen, der das geringere Einkommen erzielt!

 Check 13

Nachkauf von Versicherungszeiten Im Gegensatz zu den beschriebenen Topfsonderausgaben ist hier ein betragsmäßig unbeschränkter Ansatz als Sonderausgabe vorgesehen. Möglich ist dies für den Nachkauf von Versicherungszeiten in der gesetzlichen Pensionsversicherung und vergleichbare Beiträge an Versorgungs- und Unterstützungseinrichtungen der Kammern der selbständig Erwerbstätigen, also auch der Wohlfahrtsfonds der Ärztekammern. Der Nachkauf von Schul- und Studienzeiten ist für bis zu neun Jahre möglich. Vor der endgültigen Umsetzung sollten jedenfalls noch entsprechende Rentabilitätsüberlegungen angestellt werden.

 Check 14

Kirchenbeitrag noch einzahlen An Kirchenbeiträgen können heuer erstmals bis zu 400 Euro p.a. von der Steuer abgesetzt werden, insofern dieser Betrag auch tatsächlich einbezahlt wurde. Bisher waren maximal 200 Euro p.a. von der Steuer absetzbar.

 Check 15

Spenden Unter www.bmf.gv.at finden Sie eine Auflistung aller steuerlich absetzbaren Spenden. Begünstigte

24 eco.nova

Spendenempfänger sind neben bestimmten Einrichtungen wie Universitäten oder Museen auch eine Reihe humanitärer Organisationen. Heuer wurde die Begünstigung zudem auf Umwelt-, Natur- und Artenschutzorganisationen sowie auf die freiwilligen Feuerwehren, die Landesfeuerwehrverbände und Tierheime ausgeweitet.

 Check 16

Kinderbetreuungskosten Für Kinder bis zehn Jahren können unter bestimmten Voraussetzungen die Betreuungskosten steuerlich geltend gemacht werden. Bis zu 2.300 Euro pro Kind und Jahr können hier Eingang in die Steuererklärung finden. Absetzbar sind neben den Kosten für die Kinderbetreuung selbst auch die Kosten für Verpflegung und Bastelgeld. Weiters können auch für die Ferienbetreuung sämtliche Kosten, also auch jene für Verpflegung und Unterkunft, Sportveranstaltungen oder Fahrtkosten berücksichtigt werden. Es sind zudem sämtliche Kurse und Aktivitäten wie Computerkurse, Musikunterricht, Nachhilfe oder Sporttraining steuerlich abzugsfähig. Einzige Voraussetzung ist, dass es sich bei der betreuenden Person um eine pädagogisch qualifizierte Person handelt. Sorgen Sie daher rechtzeitig für die geforderten Nachweise durch einen Zahlungsbeleg mit folgenden Angaben: Name und Sozialversicherungsnummer des Kindes / Zeitraum der Kinderbetreuung / Name und Anschrift der Kinderbetreuungseinrichtung bzw. Name, Anschrift und Sozialversicherungsnummer der pädagogisch qualifizierten Person / Bewilligung zur Führung der Einrichtung bei privaten Einrichtungen. Zudem können Sie bis Jahresende auch für Ihre Mitarbeiter Kosten für die Kinderbetreuung übernehmen. Die Höhe des für den Mitarbeiter steuerfreien und für Sie voll absetzbaren Zuschusses beträgt pro Kind jährlich maximal 500 Euro und ist direkt an die Betreuungseinrichtung bzw. an die Betreuungsperson zu überweisen.


experten.tipp

Die EFM-Versicherungsmakler in Tirol: Reihe 1, v. l.: Hans-Peter Krissmer (EFM Imst), Florian Singer (EFM Innsbruck), Josef Kuenz (EFM Seefeld) / Reihe 2, v. l.: Georg Langmaier (EFM Kufstein) und Mag. Christopher Rossiwall (EFM Innsbruck) / Reihe 3, v. l.: Karin Mark-Flür (EFM Imst), Willi Purner (EFM Terfens), Michael Hochmuth (EFM Hippach)

• Achtung! Gleichbehandlungsgrundsatz beachten (siehe Check 9). Zudem muss diese Auszahlung am Lohnkonto des betreffenden Mitarbeiters stehen. • eco.tipp: Geben Sie eine rechtzeitige Meldung an Ihre Lohnverrechnung.

 Check 17

Auswärtige Berufsausbildung von Kindern Auch dafür gibt es unter bestimmten Voraussetzungen einen pauschalen Absetzposten von bis zu 1.320 Euro pro Jahr. Bitte sorgen Sie auch hier rechtzeitig für entsprechende Nachweise (Inskriptionsbestätigung, Schulbesuchsbestätigung, Heimbestätigung etc.).

 Check 18

Reisekostenabrechnungen Verwenden Sie dazu am besten entsprechende Checklisten. So können Sie sicherstellen, dass Ihnen auch wirklich nichts durch die Lappen geht. Auch Kollegenbesuche zum Erfahrungsaustausch, Besorgungsfahrten, Vorstellungsgespräche oder Ähnliches sind beruflich bzw. betrieblich veranlasste Reisen. • eco.tipp: Um bei so genannten Mischreisen (z.B. einer beruflichen Reise wird ein Privaturlaub angehängt oder umgekehrt) den betrieblichen Teil steuerlich unterzubekommen, sollte die vorrangige berufliche Veranlassung sowie das Vorliegen getrennter Reiseabschnitte unbedingt dokumentiert und belegt werden.

 Check 19

Energieabgabenrückvergütung Für energieintensive Betriebe lohnt es sich, einen Antrag auf Rückvergütung der Energieabgaben zu stellen. Dafür haben Sie fünf Jahre Zeit. Das heißt für das Jahr 2007 läuft die Frist mit 31.12.2012 ab. Seit 2011 kommen nur mehr Produktionsbetriebe in den Genuss der Rückvergütung. Damit fallen z.B. Hotels künftig durch den Rost.

Klientenanwalt Immer wieder lehnen Versicherungsunternehmen aus nicht nachvollziehbaren Gründen Schadensfälle ab. Für den Kunden stellt das oft eine mittlere Katastrophe dar. Denn gerade nach einem Schadensfall ist das Geld für eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Versicherer meist knapp. Was nützt die beste Versicherung, wenn im Schadensfall nicht bezahlt wird? Oft steht der Versicherungsnehmer ohne juristischen Beistand völlig hilf- und ratlos da. Er bekommt meist ein Ablehnungsschreiben, das mit unverständlichen Formulierungen gespickt ist. Und auch das so genannte „Kleingedruckte“ ist oft nicht für jeden verständlich. Ein Grund mehr, um für solche Fälle vorzusorgen. Eine Rechtsschutzversicherung hilft Ihnen bei Rechtsstreitigkeiten mit Ihrer eigenen Versicherung und kommt für die Kosten auf. Aus diesem Grund sollten Sie Ihre Rechtsschutzversicherung auch nie bei derselben Versicherung wie andere Verträge abschließen. Um jedoch ganz auf der sicheren Seite zu stehen, haben die EFM Versicherungsmakler, mit über 50 Standorten die Nr. 1 in Österreich, ein besonderes Service für ihre Kunden: den Klientenanwalt. Der Klientenanwalt überprüft strittige Entscheidungen der Versicherungen, berät Sie einfach und unbürokratisch und erklärt Ihnen die Möglichkeiten und Chancen im speziellen Fall. In der Folge verhandelt er mit der Versicherung und versucht eine außergerichtliche Einigung in Ihrem Sinne zu erzielen. Erst wenn auch das nichts mehr hilft, kann die Sache vor Gericht gebracht werden, um so die Ansprüche des EFM-Kunden durchzusetzen.

Mehr Informationen erhalten Sie bei Ihrem EFM Versicherungsmakler. EFM – mit über 50 Standorten DIE Nr. 1 in Österreich! Für Fragen stehen Ihnen die Mitarbeiter der EFM-Versicherungsmakler unter den unten angegebenen Telefonnummern gerne zur Verfügung. Mehr Informationen finden Sie im Internet unter www.efm.at

EFM-Büros in Tirol EFM Hippach, Hippach-Dorf 9, 6283 Hippach, 05282/20581, hippach@efm.at EFM Imst, Johannesplatz 10, 6460 Imst, 05412/66338, imst@efm.at EFM Innsbruck, Höttinger Auffahrt 5, 6020 Innsbruck, 0512/908045, innsbruck@efm.at EFM Kufstein, Vorderthiersee 87c, 6335 Thiersee, 05376/20123, kufstein@efm.at EFM Seefeld, Am Kirchwald, 6100 Seefeld, 05212/2493, seefeld@efm.at eco.nova 25 EFM Terfens, Umlberg 57, 6123 Terfens, 05224/68313, willi.purner@efm.at


Über 175.000 Euro Gewinn? – Sondertipp Paradigmenwechsel Wenn Sie Gewinne von mehr als 175.000 Euro erzielen, können Sie im Jahr 2012 die vollen 13 % Gewinnfreibetrag vorerst zum letzten Mal lukrieren. Von 2013 bis 2016 gilt nämlich folgende Staffelung: • für Gewinne bis zu 175.000 Euro: 13 % • für Gewinne zwischen 175.000 und 350.000 Euro: 7 % • für Gewinne zwischen 350.000 und 580.000 Euro: 4,5 % • für Gewinne ab 580.000 Euro: 0 % Vor diesem Hintergrund kann die bisherigen Strategie, Gewinne gegen Jahresende möglichst ins nächste Jahr zu verschieben, nachteilig sein. Die neue Logik Es drängt sich die Überlegung auf, inwieweit nicht konträr dazu sogar ein Teil der Gewinne 2013 bereits ins heurige Jahr vorgezogen werden soll. Durch die neue Staffelung bringt eine Verschiebung von z.B. 30.000 Euro je nach Höhe des für 2013 zu erwartenden Gewinnes einen Steuervorteil von 900 bis 1.980 Euro. Bei 50.000 Euro sind es zwischen 1.500 und 3.250 Euro und bei einer Verschiebung von 100.000 Euro kann der Vorteil bis zu 6.500 Euro ausmachen. Die neue Technik Wenn man sich dafür entscheidet, so sollte man Folgendes tun: • Zügig abrechnen, damit möglichst viel Umsatz noch im Dezember eingeht. • Keine Akontierungen für Material- und Handelswareneinkäufe machen. • Zahlungsfristen bis zum letzten Tag ausnutzen und erst 2013 zahlen. • Die Lohnabgaben für Dezember erst im Jänner (Fälligkeit 15.1.2013) bezahlen. Die neuen Haken • Die Steuer für die Veranlagungsjahre 2012 und 2013 ist zwar in Summe niedriger, wird aber für den vorgezogenen Teil 1 Jahr früher fällig. • Man riskiert „Auffälligkeiten“ beim Finanzamt. • Das Investitionsvolumen (Wertpapierkauf ) 2012 zur vollen Ausschöpfung des Gewinnfreibetrages erhöht sich. So erfordert eine Gewinnvorwegnahme von z.B. 30.000 Euro ein Zusatzinvestment von 3.900 Euro. Bei 50.000 Euro sind es 6.500 und bei einer Verschiebung von 100.000 Euro werden 13.000 Euro zusätzlich notwendig.

26 eco.nova

• eco.tipp: Nehmen Sie dies am besten zum Anlass, noch die Jahre 2007 bis einschließlich Jänner 2011 auf einmal zu lukrieren. Auch weil die Berechnung etwas aufwendig ist, spart es Zeit und Geld, gleich mehrere Jahre auf einmal zu erledigen und sich nicht Jahr für Jahr erneut hineindenken zu müssen.

 Check 20

Gewinne aus Verkäufen von privaten Immobilien … sind seit April dieses Jahres auch dann steuerpflichtig, wenn die bisherige Spekulationsfrist von zehn Jahren abgelaufen ist. Weiterhin steuerfrei bleiben Verkäufe von Hauptwohnsitzen und selbst erstellten Immobilien. Diese Ausnahmeregelungen gehen nicht auf die Rechtsnachfolger über. Ist also ein Verkauf durch die Nachkommen wahrscheinlich, so kann in Fällen einer möglichen Hauptwohnsitz- oder der Herstellungsbefreiung günstiger sein, die Immobilie zuerst zu verkaufen und dann den Verkaufserlös steuerfrei zu schenken oder zu vererben. Dies gilt zumindest noch so lange, wie keine Erbschaftsund Schenkungssteuer in Österreich besteht.

 Check 21

Verlustbeteiligungen Durch Erwerb einer Beteiligung an einem verlustbringenden Unternehmen oder einer Liegenschaftsvermietung können die Verluste steuerlich abgesetzt werden. • Achtung! Die Finanz akzeptiert längst nicht alles, deshalb vorab gut informieren!

 Check 22

Optimierung der Besteuerung von Kapitalerträgen Die umfassenden Neuerungen 2012 führen bei Privatanlegern unter anderem dazu, dass Veräußerungsverluste ab dem 1.4.2012 von der depotführenden Bank zum Teil automatisch von den zu besteuernden Kapitalerträgen und Kursgewinnen in Abzug gebracht werden. Durch eine gezielte Realisation von Kursverlusten kann nun ein absehbarer Überhang von Kapital-

erträgen oder Kursgewinnen kompensiert und so die Kapitalertragsteuer möglichst klein gehalten werden. Auch bei bereits vorliegenden Veräußerungsverlusten kann eine gezielte Kompensation durch die Realisierung vorliegender Kursgewinne vorgenommen werden. Da die terminlichen Abgrenzungen für die Einbeziehung von Aktien und Anleihen in den automatischen Verlustausgleich sehr komplex und zudem unterschiedlich geregelt sind, empfehlen wir bei der Umsetzung unbedingt einen Bankprofi auf diesem Gebiet einzusetzen. Der Teufel steckt hier wieder ganz besonders im Detail.

 Check 23

Kilometerstand Notieren Sie am 31.12.2012 den Kilometerstand Ihres Autos. Dies kann für steuerrelevante Berechnungen sehr nützlich sein. Zudem kann damit auch für den Fall einer späteren Steuerprüfung eine nachhaltige Prophylaxe für Sie erfolgen.

 Check 24

Aufbewahrungspflichten Am 31.12.2012 endet die siebenjährige Aufbewahrungspflicht für die Unterlagen des Jahres 2005. Das heißt beim Weihnachtsputz können Sie jedenfalls aus steuerlicher Sicht alle Unterlagen aus dem Jahr 2004 und davor entsorgen. Gleich nach Silvester können Sie dann auch mit den 2005er-Belegen ein Feuerwerk veranstalten. • Achtung! Für Unterlagen zu Immobilien gilt eine zwölfjährige Behaltefrist! In bestimmten Fällen (nichtunternehmerische Grundstücksteile mit Vorsteuerabzug) verlängert sich diese Frist sogar auf 22 Jahre. Zudem müssen Unterlagen für ein anhängiges behördliches oder gerichtliches Verfahren auch weiterhin aufbewahrt werden. Darüber hinaus sollten auch wichtige Geschäftsunterlagen wie Kauf-, Miet- oder Leasingverträge mit aktueller Gültigkeit, Lohn- und Gehaltsverrechnungsunterlagen aufbewahrt werden. 

.


steuer.regulierung

Süßes Steuerzuckerl Werden Sie im Jahr 2012 einen Gewinn erzielen? Dann gehören Sie zu den Glücklichen, denen die Finanz mit dem Gewinnfreibetrag ein echtes Steuerzuckerl bietet.

Der Gewinnfreibetrag steht grundsätzlich allen natürlichen Personen mit betrieblichen Einkünften zu. Zu den betrieblichen Einkunftsarten gehören Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb und aus selbständiger Arbeit. Bei Personengesellschaften kann der Gewinnfreibetrag von den einzelnen Gesellschaftern individuell in Anspruch genommen werden. Der Gewinnfreibetrag steht unabhängig von der Gewinnermittlungsart zu und kann sowohl von Einnahmen-AusgabenRechnern als auch von Bilanzierern geltend gemacht werden. Der Grundfreibetrag bis 30.000 Euro Gewinn steht auch bei Inanspruchnahme einer Pauschalierung unabhängig von deren Rechtsgrundlage zu.

Bis 30.000 Euro: Grundfreibetrag Bis zu einem Gewinn von 30.000 Euro steht natürlichen Personen jedenfalls ein Grundfreibetrag in Höhe von 13 % des Gewinnes zu, der unabhängig von getätigten Investitionen abgesetzt werden kann.

Bis 769.230 Euro: Investitionsbedingter Gewinnfreibetrag Übersteigt der Gewinn 30.000 Euro, kann zusätzlich zum Grundfreibetrag ein investitionsbedingter Gewinnfreibetrag in Höhe von 13 % des Gewinnes geltend gemacht werden. Insgesamt ist der Gewinnfreibetrag mit 100.000 Euro begrenzt. Voraussetzung für die Geltendmachung des investitionsbedingten Freibetrages ist allerdings, dass im selben Jahr Investitionen in begünstigte Wirtschaftsgüter getätigt werden. Die Höhe des investitionsbedingtem Freibetrages hängt daher einerseits vom erzielten Gewinn ab, andererseits von der Höhe der Anschaffungskosten der investierten Wirtschaftsgüter. Begünstigte Wirtschaftsgüter sind dabei neue, abnutzbare, körperliche Wirtschaftgüter des Anlagevermögens mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren. Auch die Herstellung (nicht jedoch die Anschaffung) von Gebäuden ist seit 2010 begünstigt. Begünstigt ist auch die Anschaffung bestimmter Wertpapiere. Nicht geeignet

zur Investitionsdeckung sind PKWs und Kombis, gebrauchte Wirtschaftsgüter, nicht abnutzbare Anlagen wie Grund und Boden, unkörperliche Wirtschaftsgüter wie Rechte oder Patente sowie sofort abgesetzte geringwertige Wirtschaftsgüter.

Achtung Nachversteuerung Scheiden Wirtschaftsgüter, für die ein Freibetrag in Anspruch genommen worden ist, vor Ablauf einer Behaltefrist von vier Jahren aus dem Betriebsvermögen aus, hat grundsätzlich eine Nachversteuerung des in Anspruch genommenen Freibetrages zu erfolgen. Bei Wertpapieren unterbleibt diese, wenn im Jahr des Ausscheidens eine sogenannte „Ersatzbeschaffung“ durch neue, abnutzbare, körperliche Wirtschaftsgüter erfolgt, nicht jedoch durch andere Wertpapiere. Scheiden sonstige begünstigte Wirtschaftsgüter vorzeitig aus, ist eine Ersatzbeschaffung nicht möglich. Eine Nachversteuerung unterbleibt in diesem Fall nur bei Ausscheiden durch höhere Gewalt (Zerstörung, Diebstahl) oder bei einem behördlichen Eingriff.

Text: Dietmar Schatz Fotos: Florian Schneider

Der Gewinnfreibetrag beträgt 13 % des Gewinnes und ist mit max. 100.000 Euro pro Steuerpflichtigem begrenzt. Er setzt sich aus dem Grundfreibetrag bis 30.000 Euro Gewinn und dem investitionsbedingtem Freibetrag zusammen.

Was bringt’s? Der Gewinnfreibetrag vermindert direkt die Bemessungsgrundlage für die Einkommensteuer und kürzt diese somit. Investitionen in Ihr Anlagevermögen werden dabei doppelt begünstigt: einerseits durch die normale Abschreibung im Laufe der folgenden Jahre und andererseits durch den investitionsbedingten Gewinnfreibetrag im Anschaffungsjahr.

Wohin geht’s? Im Zuge des Stabilitätsgesetzes 2012 wurde der Gewinnfreibetrag für Gewinne über 175.000 Euro pro Jahr in Anlehnung an den Solidarbeitrag für Besserverdiener eines unselbständigen Dienstverhältnisses, wonach die Besteuerung des 13. und 14. Bezuges ab einer gewissen Einkommensgrenze eingeschränkt wird, bereits wieder gestaffelt und steht nicht mehr in der vollen Höhe zu. Die Einschränkung tritt 2013 in Kraft und gilt bis 2016. 

Dr. Dietmar Schatz

.

eco.nova 27


Ein Platz im Steuerparadies? Wie nur kann ich meine Gewinne in ein Steuerparadies verlagern? So wie die Frage meist gestellt und gemeint ist, leider überhaupt nicht. Aufgrund scharfer Missbrauchsbestimmungen ist von illegaler Verlagerungsakrobatik dringend abzuraten.

Gewinne in der Steueroase entstehen lassen

Ja, es gibt sie, die vom System Privilegierten, denen ein Platz im Steuerparadies beschieden ist. Sind Sie in der glücklichen Lage ihre Profession in einem Steuerparadies ausüben zu können bzw. eignet sich für Ihr Unternehmen eine Steueroase als Standort, dann sei Ihnen an dieser Stelle herzlich gratuliert. Sie können es schaffen! Aber andererseits, wer weiß? Vielleicht vermissen Sie nach einiger Zeit im Paradies nicht nur die Heimat und die Kultur zu Hause, die Freunde und das soziale Umfeld. Womöglich erleben Sie politische Zustände, die Ihnen unsere geradezu sympathisch machen? Und vielleicht sind Ihnen dann kommunale Leistungen wie sauberes Wasser, funktionierende Kanalisation und Müllentsorgung, ganz zu schweigen vom Schul- und Bildungswesen und last but not least eines der besten Gesundheitssysteme der Welt die Steuer zu Hause wieder wert?

28 eco.nova

Entstehen Gewinne in einer ausländischen Gesellschaft, die mit einer Kapitalgesellschaft nach österreichischem Recht (GmbH, AG) vergleichbar ist, ist diese Gesellschaft als Zurechnungssubjekt dieser Gewinne anzuerkennen, d.h. die Gewinne sind bei der Gesellschaft selbst und nicht bei den dahinter stehenden Gesellschaftern zu besteuern. Auf Grund des Sitzstaatprinzips erfolgt die Besteuerung einer solchen Gesellschaft im Sitzstaat entsprechend der dortigen, gegebenenfalls paradiesischen Steuergesetzgebung. Damit können die in der Oasegesellschaft angesammelten, nicht ausgeschütteten Gewinne vor dem Zugriff des österreichischen Fiskus abgeschirmt werden. Eine besonders attraktive Sonderstellung nimmt hier Madeira ein. Dabei handelt es sich um eine EU-Sonderzone, die auf Grund ihrer Randlage in der EU besonders gefördert wird. Der Körperschaftssteuersatz beträgt hier bis 2020 nur 5 % (bis einschließlich 2012 gar nur 4 %), zudem wird auf Dividendenausschüttungen an die Anteilseigener keine Quellensteuer eingehoben. Wichtig dabei ist, dass die Gesellschaft tatsächlich im Oaseland ihre wirtschaftliche Tätigkeit entfaltet, also Personal aufnimmt, eine Organisation aufbaut, Jahresabschlüsse dort erstellt und vor allem, dass sich auch die Geschäftsleitung dort befindet. Vor Scheinkonstruktionen sei an dieser Stelle ausdrücklich gewarnt. Achtung auch vor Inlandsaktivitäten die in Österreich eine Betriebstätte begründen. Dieser Betriebstätte zuzurechnenden Einkünfte unterliegen jedenfalls in Österreich der Steuerpflicht.

Bei einer Sitzverlegung einer im Inland ansässigen Körperschaft ist weiters die so genannte Wegzugsbesteuerung ins Kalkül zu ziehen. Zum Zeitpunkt des Endes der heimischen Steuerpflicht werden die stillen Reserven (= Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und Verkehrswert) des Unternehmens einer Fiktionsbesteuerung (Fiktion einer Veräußerung) unterzogen.

Ins Steuerparadies auswandern Dies ist vor allem für Menschen, die ihren Beruf ortsungebunden ausüben können, eine attraktive Alternative. Die bekanntesten Beispiele dieser Spezies sind Künstler und Sportler. Aber auch so mancher Wissenschaftler und Erfinder hat sich schon längst in Andorra und Co. heimisch gemacht. Die Auswahl der für den jeweiligen Einzelfall optimalen Steueroase beschränkt sich nicht auf gegebene Annehmlichkeiten wie Klima und ansprechende Gegend, sondern setzt vor allem ein ausgiebiges Studium der Gesamtsituation wie insbesondere der rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen voraus. In steuerlicher Hinsicht sind die relevanten Doppelbesteuerungsabkommen in Hinblick auf die bestehende Einkommenssituation der auswanderungswilligen Familie zu checken. Für Inhaber von Anteilen an Kapitalgesellschaften im Ausmaß von mindestens einem Prozent innerhalb der letzten fünf Jahre kommt noch das Problem der Wegzugsbesteuerung hinzu. Danach wird von der Finanz eine Veräußerung dieser Anteile fingiert, sobald der Eigentümer die heimischen Gefilde verlässt. In diesem Fall wird der seinerzeitige Anschaffungswert der Beteiligung dem aktuellen Verkehrswert gegenübergestellt und die Differenz mit dem Hälftesteuersatz (bis zu 25 %) besteuert.

.


Eine Ode an den Verlust Spitzensteuerzahler greifen bei der Suche nach neuen Steuersparpotentialen gerne zu Verlustbeteiligungen. Hier erfahren Sie, was darunter zu verstehen ist, wo Gefahren lauern und wie es doch noch funktionieren kann. Was sie ist, wie sie wirkt Verlustbeteiligung bedeutet den Erwerb einer Beteiligung an einem vorerst verlustbringenden Unternehmen (gewerbliches Modell) oder einer Liegenschaft zur Vermietung (Bauherrenmodell, Vorsorgewohnung). Die erzielten Verluste können mit anderen positiven Einkünften verrechnet werden und kürzen so die Steuerbemessungsgrundlage. • Beispiel: Sie beteiligen sich mit einer Einlage von 10.000 Euro an einer Gesellschaft, die im ersten Jahr Verluste macht. Davon entfallen auf Ihren Anteil 20.000 Euro. Dies bringt bei einem Spitzensteuersatz von 50 % eine sofortige Steuerersparnis von 10.000 Euro. Nach acht Jahren erhalten Sie Ihr Investment zuzüglich Ertrag in Höhe von insgesamt 11.300 Euro zurück. Damit kommt es im Jahr der Abschichtung zu einem steuerpflichtigen Veräußerungsgewinn von 21.300 Euro, der zudem auf drei weitere Jahre verteilt werden darf. Würde die Finanz die Verluste des ersten Jahres steuerlich anerkennen, so wäre damit eine erhebliche Steuerstundung von 10.000 Euro über Jahre erreicht. Solche Modelle sind der Finanz freilich ein Dorn im Auge. Schließlich haben Sie eine Steuerersparnis in Höhe von 10.000 Euro im Jahr eins erreicht und müssen diese erst etliche Jahre später wieder „retournieren“.

Was geht – und was nicht Steht bei einer Verlustbeteiligung die Erzielung steuerlicher Vorteile im Vordergrund, werden die erzielten Verluste steuerlich nicht anerkannt. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der Erwerb oder das Eingehen der Beteiligung allgemein angeboten wird und die erzielbare Rendite doppelt so hoch wäre als bei Beteiligung ohne Steuervorteil. Geht man von einem Rechnungszinssatz von 3,5 % aus, so errechnet sich aus obigem Beispiel eine Rendite von 4 %. Klammert man den

30 eco.nova

Steuervorteil aus, reduziert sich die Rentabilität auf 0,82 %. Der Rentabilitätsunterschied beträgt mehr als das Doppelte. Die Finanz würde obiges Modell daher nicht anerkennen. Nach wie vor akzeptiert werden Bauherrenmodelle und Vorsorgewohnungen. Bei Ersteren schließen sich mehrere Investoren zusammen, um eine Liegenschaft zu erwerben, zu renovieren und dann zu vermieten. Der Anleger ist ideeller Miteigentümer, d.h. ohne konkrete Zuordnung einer bestimmten Wohnung. Die gesamte administrative Abwicklung wird vom Modellanbieter übernommen. Wird dargelegt, dass innerhalb von 25 Jahren ab Beginn der Vermietung, höchstens 28 Jahren ab dem erstmaligen Anfall von Aufwendungen ein Gesamtüberschuss erzielt werden kann, wirken die Anlaufverluste voll steuermindernd. Der Steuerstundungseffekt kann greifen. Als Vorsorgewohnung kommt jede beliebige Wohnung in Frage. Auch hier gibt es maßgeschneiderte Projekte, bei denen dem Anleger die gesamte Administration abgenommen wird. Der steuerliche Unterschied zum Bauherrenmodell ist, dass hier bereits innerhalb von 20 Jahren ab Beginn der Vermietung, höchstens 23 Jahren ab dem erstmaligen Anfall von Aufwendungen ein Gesamtüberschuss vorzuweisen ist. Bauherrenmodelle profitieren zudem meist von einkommensunabhängigen Landesförderungen (Objektförderung) und von der Möglichkeit einer stark beschleunigten Abschreibung. • eco.tipp: Beteiligen Sie sich an Verlustmodellen nur dann, wenn Sie in der höchsten Steuerklasse (50 %) sind und den Verlust des eingesetzten Kapitals verkraften könnten. Es gab in der Vergangenheit insbesondere bei gewerblichen Modellen durchaus schon Fälle, die mit einer Vollpleite endeten! Seien Sie vorsichtig mit vorgelegten Prognoserechnungen. Die wirklichen Renditen sind bei genauem Hinsehen oftmals enttäuschend.

.


Solange der Vorrat reicht ... Heiß kalkuliert – das Sondermodell FORD FIESTA

k blacwhite

&

FORD FIESTA black & white 1,25 5-Türer, 60 PS Verbrauch 5,4 l, 124 g CO2

black & white-Ausstattung: • Audiosystem Radio CD + Connectivity Modul + USB • Klimaanlage, manuell • Nebelscheinwerfer in Chromdekor • Lederlenkrad 3 Speichen • ESP + ASR • Mobiltelefonvorbereitung mit Bluetooth-Schnittstelle • Bordcomputer • Multifunktionsanzeige groß • Winterpaket (Sitzheizung, Windschutzscheibenheizung)

oder mit

0,

99 %

– , 9 9 9 . € 10

jetzt ab nur

rräder + Winte

rung Finanzie € onatlich m r u n um

98,–

**

gratis!

Freibleibendes Angebot solange Vorrat reicht. Änderungen, Druckfehler und Irrtümer vorbehalten. | Symbolfotos | Kurzzulassung | * ab Erstzulassung bis max. 80.000 km. | ** Anzahlung € 2.198,-, Laufzeit 36 Monate , Restwert € 5.495,- , Vertragserrichtungskosten € 175,- Finanzamtgebühr € 68,68, Sollzinssatz 0,99 % , Effektivzinssatz 2,35 %

I N N S B R U C K · Langer Weg 12 · 0 512 - 3336-0 V O M P · Industriestraße 5 · 0 52 42 - 642 00-0 W Ö R G L · Innsbrucker Str. 105 · 0 53 32 - 737 11-0

eco.nova 31 www.autopark.at


Teile und herrsche

Für all jene, deren Einkommen bereits in die höchste Steuerklasse fällt und dort mit dem derzeitigen Höchststeuersatz von 50 % besteuert wird, lohnt es sich darüber nachzudenken, inwieweit nicht Einkommensteile auf andere Familienmitglieder mit einem moderateren Grenzsteuersatz umgelenkt werden können. Dieser Vorgang wird als Einkommenssplitting oder auch Ehegattensplitting bezeichnet. 32 eco.nova


Voraussetzung zur Verlagerung der laufenden Einkünfte Damit die Finanz die Zurechnung der Einkünfte beim Fruchtnießer akzeptiert, muss Letzterer auf die Einkunftserzielung wesentlichen Einfluss nehmen können. Bei der Vermietung von Immobilien müssen dazu folgende Kriterien erfüllt sein: • Der Fruchtnießer muss den Mietern gegenüber als Vermieter auftreten. Das heißt, neue Mietverträge sind vom Fruchtnießer selbst abzuschließen. Bei bestehenden Verträgen muss den Mietern die Übernahme der Verträge angezeigt werden. Bei der Vermietung von Ferienwohnungen muss der Fruchtnießer in den Werbemitteln (Prospekte, Häuserkatalog, InternetAuftritt) sowie in der gesamten Korrespondenz (Anfragenbeantwortungen, Reservierungsbestätigungen, Rechnungen etc.) als Vermieter auftreten. • Der Fruchtnießer muss Ansprechpartner für die Rechte und Pflichten (Hauptmietzinsabrechnungen, Durchführung notwendiger Erhaltungsarbeiten etc.) aus den Mietverträgen sein. Bei der Vermietung von Ferienwohnungen bestehen Verpflichtungen vor allem gegenüber dem Tourismusverband (Meldepflicht der Übernachtungen, Abführung der Kurtaxe etc.) und dem Amt der Tiroler Landesregierung. Auch gegenüber diesen Stellen hat der Fruchtnießer als Verantwortlicher aufzutreten. • Die Mieten müssen auf das Konto des Fruchtnießers überwiesen bzw. von einem von ihm Beauftragten eingehoben werden. Bei der Vermietung von Ferienwohnungen ist darauf zu achten, dass der Fruchtnießer auch auf den Rechnungen gegenüber den Feriengästen als Vermieter auftritt. • Der Fruchtnießer muss den Hausverwalter bestellen.

Vertragsgestaltung/Grundbucheintragung Es empfiehlt sich, diese Kriterien bereits in den Vertrag zur Bestellung eines Zuwendungsfruchtgenusses einfließen zu lassen. Insbesondere bei Verträgen zwischen nahen Angehörigen untersucht die Finanz, ob die für die steuerrechtliche Anerkennung erforderliche Außenwirkung auch tatsächlich gegeben ist. Die Bestellung eines Fruchtgenusses wird gegenüber Dritten nur wirksam, wenn eine Eintragung ins Grundbuch erfolgt. Andernfalls kann die Finanz ein missbräuchliches „Einkommenssplitting“ erblicken. Vor der rechtlichen Finalisierung gilt es jedoch noch sicherzustellen, dass die Anlagenabschreibung (Afa)

der Immobilie auch weiterhin steuermindernd in Ansatz gebracht werden kann. Hier stellt sich folgendes Problem: Grundsätzlich kann eine Gebäudeabschreibung nur vom Eigentümer des jeweiligen Gebäudes in Anspruch genommen werden. Da die Fruchtgenussbestellung nun aber dazu führt, dass der zivilrechtliche Eigentümer in Hinkunft keine korrespondierenden Einnahmen mehr hat, von denen die Afa in Abzug gebracht werden könnte, würde die Fruchtgenussbestellung einen Verlust von ansonsten abzugsfähigen Abschreibungen bedeuten. Um das zu verhindern, gibt es 2 Varianten: steuer.sparmodelle

Bei Einkünften aus Vermietung und Verpachtung ist dies relativ einfach durch Einräumung eines Fruchtgenusses an der betreffenden Liegenschaft zugunsten von Ehegatten oder Kindern zu bewerkstelligen. Werden bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann damit erreicht werden, dass Mieteinkünfte künftig beim Fruchtnießer versteuert werden, ohne dass zivilrechtliches Eigentum an der betreffenden Liegenschaft übertragen werden muss.

Variante 1: Der Fruchtnießer wird wirtschaftlicher Eigentümer. Als solcher wird er von der Finanz anerkannt, wenn ein Belastungs- und Veräußerungsverbot zugunsten des Fruchtnießers eingeräumt wird. Diese Einschränkungen des zivilrechtlichen Eigentümers sind im Grundbuch einzuverleiben. Damit kann der zivilrechtliche Eigentümer über das Objekt nicht mehr verfügen. Die gesetzlichen Pflichten des Hausherrn müssen auf den Fruchtnießer übertragen werden. Nach § 513 ABGB ist der Fruchtnießer verpflichtet, das Mietobjekt als ein guter Haushalter in dem Stand, in dem er es übernommen hat, zu erhalten und aus dem Ertrag die Ausbesserungen, Ergänzungen und Herstellungen zu besorgen. Die Einschränkung dieser Verpflichtung spricht nach der Rechtsprechung gegen wirtschaftliches Eigentum des Fruchtnießers. Bei Übergang des wirtschaftlichen Eigentums kann der zivilrechtliche Eigentümer über das Objekt faktisch nicht mehr verfügen. Ist dies zivilrechtlich nicht gewollt, so sollten Alternativen wie etwa Variante 2 überlegt werden. Variante 2: Der Fruchtgenussbesteller macht die Afa geltend. Bei dieser Variante wird statt einem unentgeltlichen Fruchtgenuss einfach ein Entgelt mindestens in Höhe der Afa vereinbart. Dieses kann der Fruchtgenussbesteller mit der Afa verrechnen und kommt so wieder zu seinem gewünschten steuerlichen Nullergebnis aus dem Vermietungsobjekt. Gleichzeitig hat der Fruchtnießer eine absetzbare Ausgabe in Höhe der Afa und gelangt auf diesem Wege ebenso zur steuerlichen Absetzung für Abnutzung. Hat der Fruchtgenussbesteller zusätzlich Aufwendungen, die im Zusammenhang mit den Einkünften aus dem Fruchtgenuss stehen (z.B. Zinsen), kann er auch diese in das Fruchtgenussentgelt einpreisen. Aus steuerlicher Sicht kann die Einräumung eines Zuwendungsfruchtgenusses bei einem entsprechenden „Steuergefälle“ zwischen Fruchtgenussbesteller und Fruchtnießer Vorteile bringen. Ob sich eine Fruchtgenusskonstruktion tatsächlich lohnt und in welcher Variante es am besten umgesetzt werden soll, hängt weiterhin vom konkreten Fall ab. Auch die umsatzsteuerlichen Folgen müssen dabei einbezogen werden. Die steuerlichen Vorteile gilt es sodann gegenüber zivilrechtlichen Bedenken und Zielvorgaben abzuwägen. 

.

eco.nova 33


Hier sponsert auch die Finanz mit

Man irrt, wenn man glaubt, dass Schenken eine leichte Sache sei. Das wusste schon der rĂśmische Philosoph Lucius Annaeus Seneca. Und man irrt umso mehr, wenn man glaubt, dass betriebliches Sponsern und Spenden automatisch zu einem Steuerabzugsposten fĂźhrt.

34 eco.nova


Sportler muss sich als Werbeträgr eignen und die vereinbarte Reklame muss ersichtlich sein. Dies kann durch Aufdrucke an Sportgeräten oder auf der Sportbekleidung erfolgen. Eine weitere Möglichkeit bietet die Führung des Sponsorennamens in der Vereinsbezeichnung. Ist der Verein allerdings nur einem kleinen Personenkreis bekannt, so ist das Kriterium der Werbewirksamkeit nicht erfüllt und die Sponsorenleistungen werden steuerlich nicht wirksam. Auch die Wiedergabe in den Massenmedien ist freilich ein geeignetes Mittel zur Erfüllung der Voraussetzungen für die steuerliche Absetzbarkeit. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass diese Kriterien zumindest im Sportbereich nicht schwer einzuhalten sind, wenn man davon weiß. Im Kultursponsoring ist dies schon weit schwieriger.

Kultursponsoring werbemäßig begleiten

spenden.stiften

Anders als im Sport hat der gesponserte Veranstalter in Kunst und Kultur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, für den Sponsor als Werbeträger aufzutreten. So ist die Aufnahme des Sponsorennamens in die Bezeichnung der Kulturveranstaltung meist ebenso wenig möglich wie das Anbringen von Sponsorennamen auf der Bühne, der Kulisse oder gar auf den Kostümen der Darsteller. Das hat selbst das Finanzministerium eingesehen und in den Steuerrichtlinien verankert. Danach kommt es für die Frage der Werbewirkung bei einem Kulturevent lediglich auf die Bedeutung der Veranstaltung und deren Verbreitung in der Öffentlichkeit an. Aus dieser Sicht bestehen daher keine Bedenken, Sponsorenleistungen für kulturelle Veranstaltungen (insbesondere Opern- und Theateraufführungen sowie Kinofilme) mit entsprechender Breitenwirkung als Betriebsausgabe abzusetzen, wenn die Tatsache der Sponsorentätigkeit angemessen in der Öffentlichkeit bekannt gemacht wird. Von einer solchen Bekanntmachung kann dann ausgegangen werden, wenn der Sponsor nicht nur anlässlich der Veranstaltung z.B. im Programmheft erwähnt wird, sondern auch in der kommerziellen Firmenwerbung (Inserat- oder Plakatwerbung) auf die Sponsorentätigkeit hingewiesen und/oder darüber in den Massenmedien redaktionell berichtet wird.

Steuerwirksam spenden ist einfacher Laut Einkommensteuergesetz sind „freiwillige Zuwendungen“ grundsätzlich nicht absetzbar. Das gilt selbst dann, wenn sie durch betriebliche Erwägungen mit veranlasst sind. Für Sponsoring sehen die Einkommensteuerrichtlinien jedoch Erleichterungen vor. Danach sind Sponsorenzahlungen, die nahezu ausschließlich auf wirtschaftlicher bzw. betrieblicher Grundlage beruhen, unter folgenden Voraussetzungen als Betriebsausgabe von der Steuer absetzbar: • Der Gesponserte verpflichtet sich im Gegenzug zu einer Werbeleistung für den Sponsor. • Die Zahlungen stellen eine angemessene Gegenleistung für die Werbeleistung dar. • Es wird eine breite öffentliche Werbewirkung erzielt. In den Steuerrichtlinien heißt es dazu dezidiert, dass Sportler und Vereine Werbeleistungen zusagen müssen, die erforderlichenfalls auch durch den Sponsor rechtlich erzwungen werden können. Der gesponserte

Einfacher ist es bei Spenden. Hier ist die Werbewirksamkeit unmaßgeblich, wenn es sich beim Spendenempfänger um eine vom Gesetzgeber begünstigte Institution handelt. Unter www.bmf.gv.at finden Sie eine Auflistung von Adressaten für steuerlich absetzbare Spenden. Begünstigte Spendenempfänger sind neben bestimmten Einrichtungen wie Universitäten, Museen, Nationalbibliothek und Bundesdenkmalamt auch eine Reihe humanitärer Organisationen sowie Umwelt-, Natur- und Artenschutzorganisationen, die freiwilligen Feuerwehren, Landesfeuerwehrverbände oder Tierheime. Insgesamt können für die derart begünstigten Zwecke bis zu 10 % des Vorjahresgewinnes steuerwirksam gespendet werden. Zudem können auch Geld- und Sachspenden im Zusammenhang mit der Hilfestellung in Katastrophenfällen (Hochwasser-, Erdrusch-, Vermurungs- und Lawinenschäden) steuerlich geltend gemacht werden, wenn sie der Werbung dienen.

.

eco.nova 35


Österreichische Privatstiftung: Das selbständige Vermögen Bei der Entscheidung für eine Privatstiftung spielen vielerlei Faktoren mit. Das Steuerthema kann daher nicht isoliert gesehen werden. Dieser Beitrag setzt sich daher primär mit dem Verständnis der Privatstiftung als Familienstiftung auseinander.

36 eco.nova


Eine Stiftung ist vom Stifter gewidmetes Zweckvermögen mit eigener Rechtspersönlichkeit. Die Stiftung gehört sich gleichsam selbst. Zivilrechtlich verliert der Stifter damit die Herrschaftsrechte über das gewidmete Vermögen. Wichtigster Grundsatz des Privatstiftungsgesetzes (PVG) ist deshalb das Primat des Stifterwillens. Danach kommt dem Stifter das Recht zu, Nutzung, Verwaltung und Verwertung des Stiftungsvermögens vorzugeben. Mit einer gut durchdachten Stiftungserklärung ist eine eigentümerähnliche Einflussnahme herstellbar.

Stiftungszweck und -sinn Zentrales Element ist der vom Stifter festgelegte Zweck. Bei Privatstiftungen ist dies in der Regel die Versorgung der Familie. In der Literatur finden sich seitenweise Aufzählungen über mögliche Motive. Diese sind im Wesentlichen auf vier Kernfunktionen reduzierbar: 1) Vermögensschutz: Die gesetzliche Erbfolge ist grundsätzlich eine „Zerteilungsordnung“. Vermögen wird damit nicht erhalten, sondern zerteilt. Mit dem PVG kann eine Bewahrung der Substanz und Schutz vor Zersplittung von Familienbesitzungen erreicht werden. Die Erhaltung von Unternehmensimperien in bestehender Größe und Unternehmenskultur wird ermöglicht und die Übernahme des Eigentums durch unerwünschte Personen verhindert. 2) Nachfolgeregelung: Erbstreitigkeiten können elegant umschifft werden. Es besteht auch die Möglichkeit einer Übertragung an noch zu junge, aber bereits dafür vorgesehene Nachkommen. Während bei einem herkömmlichen Testament die Einflussnahme auf die Vermögenszweckwidmung nur einmalig gegeben ist, ist dies für den Stifter über Generationen möglich. Kosten einer Erbabfindung werden vermieden.

3) Diskretion: Da für den Jahresabschluss und insbesondere auch bei Konsolidierungspflicht keinerlei Veröffentlichungspflichten bestehen, kann ein hohes Maß an Diskretion über große Vermögensmassen erreicht werden. Die Publizität großer Konzernstrukturen kann so wesentlich verringert werden. 4) Steuerspareffekt: Dieser hat vor einigen Jahren noch eine wesentliche Rolle gespielt, ist mit Abschaffung der Schenkungssteuer, der Erhöhung der Zwischensteuer (Besteuerung der laufenden Erträge der Stiftung) und der Erhöhung der Besteuerung von Liegenschaftsveräußerungen bis heute weitgehend verloren gegangen.

Organisation einer Stiftung Die Geschäftsführung mitsamt der Vertretung nach außen und der Wahrung des Stiftungszweckes ist vom Vorstand wahrzunehmen. Der Stifter kann Vorstandsmitglied sein und sich Bestellung und Abberufung vorbehalten bzw. bestimmen, wer dies übernehmen soll. Begünstigte können nicht Mitglieder des Vorstands sein und auch nicht Bestellungs- und Abberufungskompetenz erlangen (Inkompatibilitätsbestimmungen).

spenden.stiften

Was ist eine Stiftung?

Bei mehr als 300 Arbeitnehmern in der Stiftung (wegen Beschränkung auf den nonoperativen Bereich eher unwahrscheinlich) bzw. in bestimmten von der Stiftung beherrschten inländischen Gesellschaften ist zwingend ein Aufsichtsrat vorgesehen. Ein freiwilliger Aufsichtsrat und dessen Ausstattung mit Zustimmungs- und Kontrollrechten ist möglich. Zur Prüfung des vom Vorstand erstellten Jahresabschlusses ist ein Stiftungsprüfer zu bestellen. Der Stifter kann überdies weitere Organe vorsehen. Häufigste Einrichtung ist der Familienbeirat zur Verbesserung der Begünstigtenstellung. Diesem Vorhaben sind durch die Inkompatibilitätsbestimmungen Grenzen gesetzt.

Es lohnt sich, Zeit und Muße für eine den individuellen Bedürfnissen angepasste optimierte Stiftungserklärung aufzubringen. Insbesondere Wirkung und Risiken des Widerrufsvorbehaltes sind sorgfältig abzuwägen. Mögliche Stiftungsorgane und der Stifterkreis sind genau zu überlegen, um zu verhindern, dass sich das Stiftungsvermögen verselbständigt und plötzlich ein von der Familie nicht mehr kontrollierbares Eigenleben führt. Eine auf dieses Gebiet spezialisierte Anwalts- sowie Steuerberatungskanzlei sollte beigezogen werden. Dies gilt umso mehr, wenn es darum geht, Unternehmensanteile in die Stiftung einzubringen. eco.nova 37


Mit Einführung der 25%igen Zwischensteuer ist der positive Thesaurierungseffekt für Kapitalveranlagungen in Privatstiftungen so gut wie nicht mehr vorhanden. Ebenso trägt auch die eingeführte Änderung bei Besteuerung von Liegenschaftsveräußerungen dazu bei, dass die steuerliche Attraktivität der österreichischen Privatstiftung verloren gegangen ist. Sie kann aber nach wie vor für große Vermögensmassen wichtige Funktionen erfüllen, die in die Gesamtbeurteilung mit einfließen müssen.

Knackpunkte der rechtlichen Gestaltung Rechtsgrundlage einer Stiftung ist die Stiftungserklärung. Dort kann sich der Stifter Rechte auf Lebenszeit vorbehalten und eine Leitlinie über seinen Tod hinaus vorgeben.

Knackpunkt Stiftungserklärung Die Stiftungserklärung besteht aus Stiftungsurkunde und -zusatzurkunde. Erstere ist verpflichtend zu errichten und beim Firmenbuchgericht einzureichen. Die Zusatzurkunde ist nur dem Finanzamt vorzulegen, braucht aber – um rechtlich existent zu sein – einen Hinweis in der Stiftungsurkunde. Dem Firmenbuchgericht ist lediglich das Errichtungsdatum bekannt zu geben. Hinsichtlich der möglichen Inhalte und Details sollte unbedingt ein erfahrener Rechtsanwalt und Steuerberater zu Rate gezogen werden. Stiftungsurkunde: Aufgrund der gegebenen Öffentlichkeitswirkung empfiehlt es sich, die Angaben in der Stiftungsurkunde auf das vorgeschriebene Minimum sowie auf die notwendigen Inhalte zu beschränken. Insbesondere die Position des Vorstandes ist dabei klar zu regeln. Die Problematik ergibt sich dadurch, dass diese Position nur jemand bekleiden darf, der nicht gleichzeitig Begünstigter ist. Naturgemäß sind der Stifter selbst sowie die engsten Vertrauten aber vorrangig als Begünstigte vorgesehen. Daher ist es wichtig, bestimmte Regelungen wie Qualifikationserfordernisse, Abberufung oder Willensbildung in die Stiftungsurkunde aufzunehmen. In der Zusatzurkunde sind solche Reglementierungen wirkungslos! Um die Stellung der Begünstigten zu stärken oder Fachkenntnisse bestimmter Personen zu nutzen, kann es sinnvoll sein, Stiftungsbeiräte (Familienbeirat, Fachbeirat) einzurichten. Festzulegen sind vor allem Qualifikationsvoraussetzungen und Kompetenzen wie Beratungs-, Kontroll- und Informationsrechte. Stiftungszusatzurkunde: In der Stiftungsurkunde muss nur das Mindestvermögen von 72.000 Euro angeführt werden. Alle darüber hinausgehenden Vermögenswerte müssen der Öffentlichkeit nicht preisgegeben, sondern können in der Zusatzurkunde festgehalten werden. Weiters sollte ein Passus für die Zulassung von

38 eco.nova

Nach- und Zustiftungen eingefügt werden. Auch Veranlagungsformen und -produkte, Risikostreuung oder Veranlagungsstrategien etc. können hier genau spezifiziert werden. In der Stiftungsurkunde selbst genügt zudem ein Hinweis auf die Stelle in der Stiftungszusatzurkunde, wo die Begünstigten bestimmt sind. In der Zusatzurkunde ist schließlich zu klären, welche Art von Zuwendungen erfolgen und inwieweit daran Bedingungen geknüpft sein sollen. Die Begünstigten sind dem zuständigen Finanzamt mitzuteilen. Jedem verschwiegenen oder nicht vollständig mitgeteilten Begünstigten droht eine Verwaltungsstrafe von bis zu 20.000 Euro. Außerdem empfiehlt es sich, zu bestimmen, ob, wann, aus welchen Gründen und vor allem wie die Stiftung eventuell aufgelöst werden soll. Nach 100 Jahren ist die Privatstiftung zwingend aufzulösen. Die Fortsetzung kann aber sofort von den Letztbegünstigten beschlossen werden. Ist kein Letztbegünstigter vorhanden, fällt das Vermögen der Republik Österreich zu. Es sei denn, es findet sich eine anderslautende Regelung in der Zusatzurkunde. Knackpunkt Stifterkreis: Die Stifterrechte sind höchstpersönliches, nicht übertragbares Recht. Nur den Stiftern kommen die umfassenden Rechte auf Änderung und Widerruf zu. Je weiter der Stifterkreis, desto größer der Horizont zur Einflussnahme. So ist es auch möglich, Minderjährige (Enkel, Urenkel) in den Stifterkreis mit einzubeziehen. Das erweitert den Zeithorizont. Andererseits besteht ein Unsicherheitsfaktor hinsichtlich der künftigen Persönlichkeitsentwicklung der jungen Mitstifter. Eine weitere Möglichkeit, den Stifterkreis weit zu halten, ist eine Gesellschaft als Mitstifterin. Damit ist die Mitbestimmung der Nachkommen über die Organe der Stiftergesellschaften gegeben. Naturgemäß nimmt die Anzahl der Familienstämme von Generation zu Generation überproportional zu. Zur Vermeidung von Streitigkeiten und Ineffizienzen sowie aus Transparenzgründen kann es sinnvoll sein, die Stammstiftung aufzuteilen, indem Letztere als Stifterin agiert und einen Teil ihres Vermögens „weiterstiftet“ (kann in der Zusatzurkunde genau spezifiziert werden).


Steuerliche Behandlung Die Besteuerung einer Privatstiftung findet auf 3 Ebenen statt und birgt vielschichtige Besonderheiten.

Ebene1: Stiftungserrichtungen Anlässlich der unentgeltlichen Zuwendung von Vermögen kommt es zu einer Eingangssteuer in Höhe von 2,5 % der Zuwendung. In besonderen Fällen beträgt die Eingangssteuer 25 %. Bei Grundstücken ist seit 2012 zwar keine Stiftungseingangssteuer mehr zu bezahlen, dafür aber die Grunderwerbsteuer in Höhe von insgesamt 6 % (3,5 % Grunderwerbsteuer + 2,5 % Stiftungseingangssteueräquivalent).

mehr Liquidität – mehr Lebensqualität

Ebene 2: Einkommen in der Stiftung

spenden.stiften

Grundsätzlich ist der Gewinn der Privatstiftung mit 25 % Körperschaftssteuer (KÖSt) zu versteuern. Für Einkünfte aus Kapitalvermögen bestehen jedoch umfangreiche Sonderregelungen. So besteht für bestimmte Kapitalerträge völlige Steuerfreiheit. Körperschaftssteuerfrei sind jedenfalls Gewinnausschüttungen von Kapitalgesellschaften (GmbH und Aktiengesellschaften). Außerdem ist bei den meisten Kapitaleinkünfte (Zinsen aus Bankguthaben, Zinserträge aus Anleihen, Pfandbriefen, Schuldverschreibungen, Einkünfte aus realisierten Wertsteigerungen von Kapitalvermögen und Einkünfte aus Derivaten) bei Zufließen an die Stiftung eine Zwischensteuer von 25 % (bis zur Veranlagung 2010 nur 12,5 %) zu entrichten. Der Terminus Zwischensteuer rührt daher, dass diese bei Ausschüttungen an die Begünstigten wieder gutgeschrieben wird.

Ebene 3: Ausschüttungen an die Begünstigten Diese sind mit 25 % Kapitalertragsteuer (KESt) endbesteuert. Die auf Ebene zwei entrichtete Zwischensteuer wird der Stiftung zu diesem Zeitpunkt wieder gutgeschrieben, sodass es im Ergebnis bei einer Gesamtbelastung von 25 % bleibt. Bis 31.7.2008 galt dies auch für Zuwendungen aus der Substanz des Stiftungsvermögens (Mausefalleneffekt). Seit Abschaffung der Erbschafts- und Schenkungssteuer dürfen Auszahlungen aus der Substanz steuerfrei erfolgen, wenn es sich um nach dem 31.7.2008 zugewendetes Vermögen handelt und ein entsprechendes Evidenzkonto über alle Stiftungseingangswerte abzüglich erfolgten Substanzauszahlungen geführt wird. Eine Substanzausschüttung liegt per Gesetz insoweit vor, als sie den Bilanzgewinn zuzüglich Gewinnrücklagen und stille Reserven übersteigen. Findet dieser Betrag im Evidenzkonto Deckung, so ist dieser Teil der Ausschüttung steuerfrei.

WIR SPRECHEN IHRE SPRACHE

Ihr verlässlicher Begleiter von der Firmengründung bis zur Pension.

W I R T S C H A F T S T R E U H Ä N D E R E M F T E A M T I R O L S T E U E R B E R AT E R G M B H Anichstraße 5a

Auflösung und Widerruf

6020 Innsbruck Tel.: 0512-562556 / Fax: 0512 59859 - 25 info@teamtirol-steuerberater.at www.teamtirol-steuerberater.at

Bei Auflösung wird das gesamte Vermögen den Letztbegünstigten zugewendet. Wie bei den laufenden Ausschüttungen ist davon 25 % KESt abzuführen. Beim Widerruf hingegen geht das Vermögen an den Stifter zurück. Ertragsteuerlich wird der Stifter wie ein Begünstigter behandelt (25 % KESt), wobei auf Antrag die Stiftungseingangswerte der vor dem 1.8.2008 (Abschaffung der Schenkungssteuer) getätigten Zuwendungen in Abzug gebracht werden können. Für spätere Zuwendungen erfolgt die Kürzung um den Letztstand des Evidenzkontos.

Unser Team freut sich auf Sie.

.

tea-inserat.indd 1

18.09.12 08:27

eco.nova 39


Unternehmensnachfolge braucht Strategie

Einer aktuellen Schätzung der KMU Forschung Austria zufolge stehen im Zeitraum 2011 bis 2020 rund 57.000 kleine und mittlere Unternehmen vor der Herausforderung, die Nachfolge in ihrem Unternehmen zu regeln. Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung dieses Themas wird durch die davon betroffenen Arbeitsplätze ersichtlich. Die Beschäftigung von mehr als 500.000 Menschen hängt vom Gelingen oder Scheitern der Unternehmensnachfolge ab.

Text: Markus Illmer

40 eco.nova

Gerade für kleine und mittlere Betriebe stellt die Unternehmensnachfolge einen zentralen Einschnitt dar und stellt die betroffenen Akteure vor eine große Aufgabe. Nur durch das Bewusstwerden und Erkennen der wesentlichen Problembereiche und damit verbunden dem Festlegen von Lösungswegen kann der Übergabeprozess nachhaltig begleitet und optimal gestaltet werden. Sowohl wirtschaftliche als auch rechtliche und nicht zu unterschätzende psychologische Faktoren beeinflussen den Generationenwechsel. So ist es wenig zielführend, allgemein gültige Regeln und Verhaltensweisen für den geplanten Übergang aufzustellen, sondern jede Übergabe muss hinsichtlich der tatsächlich vorliegenden Verhältnisse – sowohl in wirtschaftlicher als auch in familiärer und rechtlicher Hinsicht – untersucht werden, um die optimale Nachfolgestrategie festlegen zu können.

Zieldefinitionen Tatsächlich gibt es eine Vielzahl von Faktoren, die auf ein Unternehmen einwirken, die einer Planung nicht zugänglich sind. Dennoch muss das Ziel der Unternehmensnachfolge klar definiert werden, damit die Mittel und Wege zur Erreichung des Zieles festgelegt werden können. Unternehmensrechtliche Ziele: In welcher Rechtsform soll das Unternehmen zukünftig geführt werden? Häufig sind es haftungsrechtliche Überlegungen, die dazu führen, ein einstiges Einzelunternehmen in eine Kapitalgesellschaft (GmbH) einzubringen. Dies geschieht im Wege des Umgründungssteuergesetzes/ UmgrStG. Gerade dieses bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, die Rechtsform von Unternehmen zu ändern, ohne dass es zu einer Realisierung der stillen Reserven kommt (Buchwertfortführung). Auch wenn


Ertragssteuerliche Ziele: Selbstverständlich ist jede Unternehmensnachfolge unter dem Blickwinkel des steueroptimalen Übergangs zu sehen. Dabei ist nicht nur auf die steuerlichen Konsequenzen beim Übernehmer, sondern auch auf die steuerlichen Konsequenzen beim Übergeber zu achten. Auch an das Szenario einer Betriebsaufgabe ist zu denken, sollte kein Übernehmer gefunden werden. Auch hier kennt das Einkommensteuergesetz zahlreiche Begünstigungen – vom Freibetrag in Höhe von 7.300 Euro über eine Progressionsermäßigung mit dem halben Durchschnittssteuersatz, der Dreijahresverteilung des Veräußerungsgewinnes bis hin zur Hauptwohnsitzbefreiung bei Gebäudeentnahmen und Halbsatzbesteuerung. Gerade im Hinblick auf die Gesetzesänderungen im Zusammenhang mit der neuen Immobilienertragssteuer seit 1.4.2012 sind nunmehr vielfältige Fallkonstellationen denkbar, die, mit der entsprechenden steuerlichen Beratung im Zusammenhang mit Umgründungen, zu erheblichen Differenzen in der Steuerbelastung führen können. Familiäre Ziele: Bei einer Nachfolgeplanung von Familienunternehmen ist auch darauf zu achten, dass ausreichendes Vermögen zur Versorgung jener Nachkommen geschaffen werden kann, die nicht am Unternehmen beteiligt werden sollen. Auch hier bietet das UmgrStG zahlreiche Möglichkeiten von der Zurückbehaltung von Liegenschaften oder anderen Vermögensteilen bis hin zur (Auf )spaltung von Unternehmen. Bei aller Sorge um den Fortbestand des Unternehmens darf auch nicht auf die finanzielle Absicherung der Familie sowie der finanziellen Ausgestaltung des eigenen Lebensabends vergessen werden. Erbrechtliche Aspekte (u.a. Pflichtteilsansprüche etc.) sind außerdem zu beachten. Betriebswirtschaftliche Ziele: Die Chancen und Möglichkeiten des übergebenen Unternehmens, am Markt bestehen zu können, werden bereits bei der Unter-

nehmensübergabe gelegt. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass das Schließungsrisiko eines Unternehmens auch noch zwei Jahre nach einer Übertragung um ein Vielfaches höher ist als bei Unternehmen mit langfristiger Führungskontinuität. So ist mit großer Sorgfalt zu hinterfragen, mit welchen „Startvoraussetzungen“ das Unternehmen an die neue Generation übergeben wird. Die exemplarisch angeführten Ziele lassen sich durch eine fundierte und qualifizierte Beratung erreichen, doch ein Faktor darf nicht aus den Augen gelassen werden: der Faktor Zeit! Eine funktionierende Unternehmensübergabe sollte gründlich und von langer Hand vorbereitet werden. Das bedeutet, sich bereits frühzeitig nach einem geeigneten Nachfolger umzusehen und den Nachfolgeprozess zeitgerecht einzuleiten.

Anfallende Kosten Sowohl die entgeltliche als auch die unentgeltliche Unternehmensübertragung ist mit (verkehrs)steuerund gebührenrechtlichen Belastungen verbunden. Die Höhe der konkreten Belastung ist einerseits von der Art des Unternehmens und den erforderlichen Eintragungen bzw. Bewilligungen abhängig sowie von der Art der erworbenen Besitzposten (z. B. Grunderwerbsteuer für Grundstückserwerbe) und der Übertragungsform (entgeltlich oder unentgeltlich). Das Bundesgesetz NeuFÖG, mit dem die Neugründung von Betrieben und die Übertragung von Klein- und Mittelbetrieben gefördert werden, sieht einige Erleichterungen für Betriebsübertragungen vor. So werden zahlreiche Gebühren und Steuern (Stempelgebühren, Gerichtsgebühren, Gesellschaftsteuer etc.) – sofern die Voraussetzungen erfüllt sind – nicht eingehoben. Für die Grunderwerbsteuer sieht das NeuFÖG eine Begünstigung im Rahmen eines Freibetrages von 75.000 Euro vor. Mit anderen Worten wird von der Bemessungsgrundlage ein Freibetrag von 75.000 Euro abgezogen und der Restbetrag der Grunderwerbsteuer unterworfen. Darüber hinaus kennt auch das Grunderwerbsteuergesetz/GrEStG einen Freibetrag für den unentgeltlichen Erwerb von Liegenschaften im Rahmen einer Betriebsübertragung, der zusätzlich zum Freibetrag im NeuFÖG angewandt werden kann. Hier werden 365.000 Euro als Freibetrag von der Bemessungsgrundlage der GrESt abgezogen, sofern der Erwerber eine natürliche Person ist und der Übergeber sein 55. Lebensjahr vollendet hat oder wegen körperlicher oder geistiger Behinderung in einem Ausmaß erwerbsunfähig ist, dass er nicht mehr in der Lage ist, seinen Betrieb fortzuführen.

Die Unternehmensnachfolge sollte gründlich und von langer Hand vorbereitet werden. Nur eine ganzheitliche Betrachtung des Unternehmens und der Situation, in der sich Unternehmen und Unternehmer befinden, ermöglicht eine geordnete und vielversprechende Nachfolge im Unternehmen. Der Autor Mag. (FH) Markus Illmer ist Wirtschaftstreuhänder und Steuerberater in Landeck. www.lowtax.at

faktor.mensch

die Gesellschaftsform nicht verändert wird, kommt es ertragsteuerlich im Rahmen einer unentgeltlichen Übertragung eines Betriebes, Teilbetriebes oder Mitunternehmeranteils zu einer Buchwertverknüpfung. Der Übernehmer hat die Buchwerte des bisherigen Betriebsinhabers weiterzuführen. Es kommt daher auf Seiten des Übergebers zu keinem Veräußerungsgewinn und auf der Seite des Übernehmers zu keiner Neufestsetzung der Abschreibungsbasis, somit zu keinem Ansatz von aufgewerteten Beträgen. Auch im Hinblick auf gewerberechtliche Aspekte sind Überlegungen anzustellen. Hat der Übernehmer eine ausreichende Gewerbeberechtigung oder muss ein gewerberechtlicher Geschäftsführer bestellt werden? Nicht zu unterschätzen ist die Thematik der Betriebsanlagengenehmigungen: Es ist zwar grundsätzlich durch eine Betriebsübertragung keine Neugenehmigung erforderlich, dennoch wird der Umstand einer Unternehmensnachfolge von der Behörde oftmals zum Anlass genommen, die Betriebsanlage einer Überprüfung zu unterziehen – zumeist mit der Wirkung, dass bestehende Betriebsanlagen an den Stand der Technik oder an die geänderten Rahmenbedingungen anzupassen sind.

.

Bruggfeldstraße 15 • 6500 Landeck Tel 05442/625 60 • Fax 05442/625 60 23 office@lowtax.at • www.lowtax.at

eco.nova 41


Stolperstein Auslandsprojekt

Wer im kleinen Österreich ein erfolgreiches Unternehmen führen möchte, kann oftmals nicht an der Staatsgrenze halt machen. Der Schritt in das benachbarte oder auch weiter entfernte Ausland bietet die Chance, an lukrativen Geschäften zu partizipieren.

Text: Dr. Hannes Fink und MMag. Christoph Heugenhauser Fotos: Die Fotografen

42 eco.nova


Die Steuerpflicht knüpft in Österreich sowie in nahezu der gesamten westlichen Welt an persönliche als auch sachliche Merkmale an. Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich unterliegen der unbeschränkten Steuerpflicht, was bedeutet, dass das gesamte Welteinkommen in Österreich zu versteuern ist. Personen ohne Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt werden in Österreich nur mit den im § 98 EStG taxativ aufgezählten Tätigkeiten steuerpflichtig (Tätigkeitsortprinzip). Grenzüberschreitende Aktivitäten begründen daher immer eine Steuerpflicht in mindestens zwei Staaten, dem Wohnsitzort aufgrund des Besteuerungsrechtes des Welteinkommens und dem Tätigkeitsort. Ohne entsprechende Begleitmaßnahmen würde die entstehende Doppelbesteuerung einen internationalen Einsatz von Personal praktisch unmöglich und wirtschaftlich untragbar machen.

Vermeidung der Doppelbesteuerung Österreich hat innerstaatlich eine Möglichkeit geschaffen, eine Doppelbesteuerung von Einkünften zu vermeiden. Dazu existieren zwei Methoden: Österreich kann auf die Besteuerung des im Ausland erwirtschafteten Einkommens gänzlich verzichten (nur wenn eine vergleichbare Steuer im Ausland von durchschnittlich mindestens 15 % erhoben wird), oder Österreich kann das gesamte Welteinkommen unter Anrechnung der im Ausland bezahlten Steuern der österreichischen Besteuerung unterwerfen. Aufgrund des mittlerweile dichten Netzes an bilateralen Abkommen Österreichs mit ausländischen Staaten werden drohende Steuerkollisionen und Doppelbesteuerungen in den Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) geregelt. Eine Liste der aktuellen DBAs ist auf der Homepage des Finanzministeriums abrufbar. Verhandlungsbasis für die bilateralen Abkommen ist das OECD-Musterabkommen (OECD-MA). Art. 15 des OECD-MA regelt dabei die Besteuerung der nicht selbständigen Einkünfte. Das dort verankerte Wohnortprinzip spricht das Besteuerungsrecht aus unselbständigen Einkünften grundsätzlich dem Ansässigkeitsstaat (entspricht in der Regel dem Wohnortstaat) zu, es sei denn, der Arbeitnehmer übt seine Tätigkeit im anderen Vertragsstaat aus (Tätigkeitsortprinzip). Übt der Arbeitnehmer zwar seine Tätigkeit im anderen Vertragsstaat aus, aber übersteigt die Anzahl der Tage, die er im anderen Vertragsstaat verbringt, nicht 183 Tage innerhalb eines Zeitraumes von zwölf Monaten, verbleibt das Besteuerungsrecht im Ansässigkeitsstaat. Man spricht hierbei von

der 183-Tage-Regelung. Dies gilt jedoch nicht, wenn der Arbeitgeber seinen Sitz oder eine Betriebsstätte im Tätigkeitsstaat unterhält und die Vergütungen für den Arbeitnehmer von diesem Sitz oder dieser Betriebsstätte getragen werden. Zur Begründung einer Betriebsstätte sind eine längerfristige, auf Dauer ausgerichtete Tätigkeit und eine örtliche feste Einrichtung erforderlich. Ein auf Dauer zur Verfügung gestelltes Büro kann bereits eine solche feste örtliche Einrichtung sein. Eine Ausnahme bildet etwa Tschechien, wo keine feste Einrichtung oder Baubetriebsstätte erforderlich ist. Eine konkrete Dauer, ab wann eine Betriebsstätte begründet wird, ist gesetzlich nicht geregelt. Die Finanzverwaltung geht im Regelfall aber von sechs Monaten aus. Wird eine Betriebsstätte begründet, führt dies zur Steuerpflicht des Betriebsstättenergebnisses im Ausland und zur sofortigen Einkommen-/Lohnsteuerpflicht des entsendeten Arbeitnehmers im Ausland. Im Fall der Begründung einer Betriebsstätte ist auch das seit 01.01.2012 in Kraft getretene Montage- bzw. Entsendeprivileg (begünstige Auslandstätigkeit) mangels grundsätzlicher österreichischer Steuerpflicht nicht anwendbar. Nach diesem könnten unter bestimmten Voraussetzungen 60 % der steuerpflichtigen Einkünfte aus laufendem Arbeitslohn steuerfrei gestellt werden.

Auslandsentsendungen im Licht der Sozialversicherung Nach dem ASVG besteht Versicherungspflicht für im Inland beschäftigte Personen (Territorialprinzip). Gemäß § 3 Abs 2 ASVG gelten aber auch Arbeitnehmer, die zur Dienstleistung ins Ausland entsendet werden, als im Inland beschäftigt, sofern die Beschäftigung im Ausland die Dauer von fünf Jahren nicht übersteigt (Ausstrahlungsprinzip). Zur Vermeidung einer doppelten Beitragspflicht wurden im Rahmen einer EG-Verordnung (VO 883/2004) die Systeme der sozialen Sicherheit innerhalb des EU/EWR-Raumes koordiniert und hat Österreich zusätzlich mit 15 Drittstaaten bilaterale Abkommen geschlossen. Die seit 01.06.2012 für die Entsendung in die mittlerweile gesamten EU/EWRStaaten gültige VO 883/2004 regelt einen Verbleib im Sozialversicherungssystem des Entsendestaates bei einer Entsendung von maximal 24 Monaten. Darüber hinaus ist eine Ausnahmevereinbarung möglich, in der der österreichische und ausländische Sozialversicherungsträger über den Verbleib im Sozialversicherungssystem des Entsendestaates entscheiden. Zur Vermeidung von Ansprüchen und Problemen mit dem ausländischen Sozialversicherungsträger ist unbedingt vor dem Auslandsantritt ein von der österreichischen Sozialversicherungsanstalt bestätigtes Formular „A1“ einzuholen, welches dem Arbeitnehmer in ausgedruckter Form mitgegeben werden sollte.

Dr. Hannes Fink

MMag. Christoph Heugenhauser KPMG Austria GmbH KPGM Alpen-Treuhand GmbH Innsbruck www.kpmg.at

Entsendungen von Arbeitnehmern bringen zweifellos wirtschaftliche Chancen, müssen aber gut vorbereitet sein. Am Ende des Tages sollte das Auslandsprojekt schließlich nicht durch eine nicht kalkulierte Steuerbelastung oder zu hohe Sozialversicherungsbeiträge zum wirtschaftlichen Stolperstein werden.

.

eco.nova 43

faktor.mensch

Keineswegs ist ein internationales Engagement nur den großen Playern vorbehalten. Viele kleinere und mittlere Ingenieurbüros, Bauunternehmen oder Architekten engagieren sich erfolgreich an internationalen Bauprojekten und entsenden Mitarbeiter an den ausländischen Arbeitsort. Auch zahlreiche Unternehmen anderer Branchen setzen Mitarbeiter gezielt im Ausland ein, sei es um Betriebsstätten oder Repräsentanzen zu führen, Tochtergesellschaften zu etablieren oder um Aufträge zu akquirieren und abzuwickeln. Sehr bald müssen sich die Unternehmen mit der geänderten Situation im Bereich der Einkommen-/Lohnsteuer und des Beitrags- und Leistungsrechtes in der Sozialversicherung sowie mit eventuellen Änderungen bei den Lohnnebenkosten beschäftigen.


Erfolgsfaktor Personal Branchenbesonderheiten und der immer komplexer werdende Abgabenund Arbeitsrechtdschungel im Tourismus erschweren es, den Überblick in der Personalverrechnung zu behalten und damit Strafen zu vermeiden. Text: Mag. Andreas Kapferer LL. M. und Mag. Elisabeth Steinlechner www.deloitte-tirol.at

Hatten Sie schon unangemeldeten Besuch? Die Tourismusbranche zählt durch den hohen Personalbedarf und die zahlreichen (ausländischen) Saisonmitarbeiter zu den „Risikobranchen“ im Bereich des Steuer- und Abgabenbetruges. Der Gesetzgeber setzt daher auf Schwerpunktkontrollen durch die Finanzpolizei. Mit Kaffee und Kuchen können Sie diesen unerwarteten Besuch nicht zufriedenstellen – er „bestellt“ zeitgerechte Anmeldungen Ihres Personals. Dienstnehmer sind vor Arbeitsbeginn bei der Gebietskrankenkasse anzumelden. Erfolgt eine Betretung durch die Finanzpolizei und werden dort Dienstnehmer ohne rechtzeitige Anmeldung angetroffen, werden durch die Verwaltungsbehörden Geldstrafen zwischen 730 und 2.180 Euro, im Wiederholungsfall bis zu 5.000 Euro pro Vergehen festgesetzt. Zusätzlich werden seitens der Gebietskrankenkassen 500 Euro pro nicht gemeldeten Dienstnehmer und 800 Euro für den Prüfeinsatz verrechnet. Aber es muss nicht immer die

44 eco.nova

Finanzpolizei im Spiel sein: Seit 5.11.2012 setzen die Gebietskrankenkassen eine automationsunterstützte Standardsoftware für die Überprüfung der gesetzlichen Meldevorschriften ein. Meldeverstöße werden vom System automatisch sanktioniert, daher sind Verzichtsansuchen für die Nichtvorschreibung von Beitragszuschlägen bei Meldeverspätungen in Zukunft ergebnislos!

Nicht nur für Kontrollfreaks Die Verpflichtung zur Führung von Arbeitszeitaufzeichnungen trifft den Dienstgeber. Die Zeitaufzeichnungen müssen als Mindestanforderung die Anzahl der geleisteten täglichen Arbeitsstunden (inkl. Stundensaldo und Soll-Ist-Vergleich) sowie die Lage und Dauer der Ruhepausen und -zeiten enthalten. Der Dienstgeber kann die Führung der Aufzeichnungen dem Dienstnehmer übertragen – die Kontrollpflicht obliegt aber immer dem Dienstgeber! Empfehlenswert ist es, die Arbeitszeitaufzeichnungen durch den Dienstnehmer monatlich unterzeichnen zu lassen. Dies erleichtert bei arbeitsrechtlichen Konflikten die Beweisführung.


www.landrover.at

RANGE ROVER EVOQUE

THE POWER OF PRESENCE

Seine beeindruckende Straßenpräsenz verdankt er nicht allein seinem aufregenden Äußeren. Als erstes Land Rover Modell verfügt der RANGE ROVER EVOQUE auch über MagneRideTM Gen3, das Fahrwerksystem für hochpräzises Handling auf allen Wegen.

Denzel-Unterberger Griesauweg 28, 6020 Innsbruck Telefon: +43 512 33 23-749 E-Mail: michael.schotzko@denzel-unterberger.cc

RANGE ROVER EVOQUE Land Rover Umweltinformation: RANGE ROVER EVOQUE Kraftstoffverbrauch 4,9–8,7 l/100 km kombiniert; CO2-Emission 129–199 g/km.


Mag. Andreas Kapferer LL. M. ist Partner bei Deloitte bzw. Kapferer Frei Grüner

Mag. Elisabeth Steinlechner ist Wirtschaftsprüferin bei Deloitte bzw. Kapferer Frei Grüner

Bei unzureichenden oder fehlenden Zeitaufzeichnungen werden die Arbeitszeiten im Rahmen einer Prüfung geschätzt und die Abgaben dafür nachverrechnet (inkl. Säumniszuschläge). Die Schätzung erfolgt in der Regel über die Betriebsöffnungszeiten oder in Anlehnung an ähnliche Betriebe. Betroffene Dienstnehmer können seitens des Prüfers zu ihren geleisteten Arbeitszeiten befragt werden. Bei fehlenden Aufzeichnungen können nach dem Arbeitszeitgesetz bis zu 1.815 Euro pro Dienstnehmer und fehlender Aufzeichnung nachverrechnet werden. Die „Härte“ der Ahndung obliegt dabei dem Prüfer im Rahmen einer Prüfung.

Luxuswohnung oder preiswerte Unterkunft? Kostenlose oder verbilligte Zurverfügungstellung einer arbeitsplatznahen Unterkunft gilt als geldwerter Vorteil (Sachbezug). Als Grundlage für die Berechnung des Sachbezuges dient die Sachbezugswerteverordnung. Die Richtwerte für Tirol liegen bei 5,99 Euro/m² inkl. USt und Betriebskosten, exkl. Heizkosten. Ob Sie Ihren Dienstnehmern aus steuerlicher Sicht eine Luxuswohnung oder eine kostenlose Unterkunft zur Verfügung stellen, hängt von der Größe des Zimmers ab. Ab dem 1.1.2013 ist bei einer Größe von 30 qm kein steuerpflichtiger Sachbezug in Ansatz zu bringen. Zwischen 30 und 40 qm kann ein Abschlag von 35 % des errechneten Sachbezugswertes vorgenommen werden, sofern die Unterkunft dem Dienstnehmer nicht mehr als zwölf Monate durchgehend zur Verfügung steht. Achten Sie insbesondere bei neuen Personalwohnungen/-zimmern auf deren Größe und die Einteilung der Unterkunftsnutzung durch die Dienstnehmer, um Steuern zu sparen.

Besonderheiten im Kollektivvertrag Der Kollektivvertrag sieht neben Festlöhnen als Branchenspezifikum auch Garantielöhne für das Servicepersonal vor. Dienstnehmer werden demnach am erreichten Umsatz beteiligt, wobei das abzurechnende Bedienungsgeld (je nach Betriebsform zwischen 10,5 und 15 %) grundsätzlich durch Aufschläge

auf Speisen und Getränke durch den Gast finanziert wird. Die Entlohnungsform ist im Dienstvertrag zu vereinbaren, wo auch zu definieren ist, wie die Umsatzermittlung erfolgt (z. B. Reviersystem, Tronc). Der Dienstnehmer hat Anspruch auf Nachweis der korrekten Abrechnung, d.h. der zugrundeliegende Umsatz muss gegenüber dem Dienstnehmer offengelegt werden. Weiters sieht der Kollektivvertrag zahlreiche Zulagen vor, die nur für die Tourismusbranche typisch sind. Die für die Praxis relevanteste ist die Dienstzeitzulage, die jenen Dienstnehmern zusteht, die eine längere ununterbrochene Unternehmenszugehörigkeit aufweisen. Der Mindestlohn/-gehalt wird in Jahressprüngen zwischen 1,5 und 2,5 % erhöht, sofern der Lohn/das Gehalt über dem kollektivvertraglichen Mindestlohn/-gehalt liegt. In Saisonbetrieben müssen Dienstnehmer jährlich zumindest 13 Wochen im Betrieb tätig sein, um die Zeiten anrechnen zu können.

Auflösungsabgabe als Geldbeschaffungsaktion Mit 1.1.2013 müssen Dienstgeber bei der Beendigung von echten und freien arbeitslosenversicherungspflichtigen Dienstverhältnissen grundsätzlich 113 Euro als Finanzierungsbeitrag zum Arbeitsmarkt entrichten (jährliche Valorisierung). Sie ist im Monat der Auflösung des Dienstverhältnisses gemeinsam mit den Sozialversicherungsbeiträgen unaufgefordert an die zuständige Gebietskrankenkasse zu zahlen. Dazu gibt es jedoch zahlreiche Ausnahmetatbestände von der Abgabenentrichtung – etwa die Kündigung durch den Dienstnehmer, geringfügiges Beschäftigungsverhältnis, die Befristung des Dienstverhältnisses bis sechs Monate oder der vorzeitige Austritt ohne wichtigen Grund oder gerechtfertigte Entlassung. Bis dato war es oftmals üblich, das Dienstverhältnis einvernehmlich aufzulösen, um dem Dienstnehmer die Möglichkeit des sofortigen Bezuges von Arbeitslosengeld zu ermöglichen und nicht an Kündigungsfristen gebunden zu sein. In Zukunft ist zu beachten, dass bei Einwilligung zu einer einvernehmlichen Trennung die Auflösungsabgabe anfällt.

.

Besteuerung, Sozialversicherung und Arbeitsrecht stellen aufgrund der Fülle an gesetzlichen Anforderungen und der Besonderheiten im Tourismus eine große Herausforderung für den Unternehmer dar. Die Nichtbeachtung gesetzlicher Vorschriften und Meldeverpflichtungen kann zu drakonischen Strafen führen. Durch Steueroptimierungen in der laufenden Personalverrechnung können hingegen Steuervorteile generiert und diese für die Mitarbeitermotivation genutzt werden (z.B. Prämiengestaltungen). Der Weg zum Erfolg führt nicht nur über die Kalkulation der Speisekarte, sondern auch über den richtigen Einsatz- und Kostenmix des Personals – eine Personalkostenplanung am Saisonende ist zu spät!

46 eco.nova


faktor.mensch

Steuern kann man steuern Unsere Steuerexperten wissen woher der Wind weht und bringen Sie auf den richtigen Kurs. Wir beraten Sie kompetent und umfassend. Unsere Klienten aus Gewerbe, Industrie, Tourismus und dem Banken- und Dienstleistungsbereich profitieren nachhaltig vom hohen Qualit채tsanspruch unserer Kanzlei.

T:+43 512 582 555-0 tirol@deloitte.at www.deloitte-tirol.at Innsbruck

Imst

St. Anton

eco.nova 47


Die Immobilie und die liebe Steuer

Immobilienvermögen und Grundbesitz stellen den größten Teil der Vermögenswerte der privaten Haushalte dar. Mit dem 1. Stabilitätsgesetz 2012 wurden mit 1.4.2012 neue Regelungen in der Immobilienbesteuerung wirksam.

48 eco.nova


Wie alles begann Ende 2011 hat die Regierung begonnen, ein Sparpaket sowie neue Steuern zum Abbau der Staatsschulden und zur Erhaltung eines guten Ratings zu verhandeln. Im Hinblick auf geschätzte Umwidmungsgewinne von 2,7 Milliarden Euro pro Jahr erschien die Einführung einer Steuer auf diese lukrativ, hätte jedoch nahezu ausschließlich den Berufsstand der Bauern getroffen. Gekommen ist schlussendlich eine Neugestaltung der Besteuerung von Gewinnen aus der Veräußerung von Immobilien, die alle natürlichen Personen betrifft und bestimmte juristische Personen miteinschließt.

Rechtfertigung der Neuregelung Die „Immobilienbesteuerung NEU“ soll nach den erläuternden Bemerkungen zum 1. StabG 2012 einen „Beitrag zu einer gleichmäßigen und leistungsgerechten Besteuerung“ leisten. Im Vordergrund stand jedoch der Aspekt, eine neue Einkommensquelle für den Staatshaushalt zu schaffen. Gemäß den Gesetzesmaterialien erwartet die Bundesregierung im Zeitraum 2012 bis 2016 rund zwei Milliarden Euro an Mehreinnahmen aus dieser neuen Steuer.

Was bisher galt ... Wurde ein privat genutztes Grundstück oder Gebäude innerhalb eines Zeitraums von zehn Jahren angeschafft und wieder veräußert, war der Gewinn daraus mit dem progressiven Tarif von bis zu 50 % zu versteuern. Veräußerungen nach Ablauf dieser sogenannten Spekulationsfrist waren steuerfrei. Diese Regelung betraf auch Liegenschaften, die zur Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung verwendet wurden, sowie Grund und Boden von nicht rechnungslegungspflichtigen Unternehmen und land- und forstwirtschaftlichen Betrieben.

Was seit 1.4.2012 gilt Seit 1.4.2012 ist der Verkauf von Grundstücken nun stets steuerpflichtig. Der Veräußerungsgewinn unterliegt einem besonderen Steuersatz von 25 %. Dieser ist in der Folge beim Gesamtbetrag der Einkünfte nicht zu berücksichtigen und wirkt daher im Gegensatz zur alten Regelung nicht progressionsverschärfend. Auf Antrag kann der Veräußerungsgewinn auch nach dem allgemeinen Steuertarif besteuert werden. Dies ist allerdings nur dann sinnvoll, wenn dadurch die Steuerbelastung unter 25 % abgesenkt werden kann.

Bemessungsgrundlage Für die Ermittlung des zu besteuernden Veräußerungsgewinns ist es nunmehr wesentlich, festzustellen, ob es sich bei der veräußerten Liegenschaft um sogenanntes „Altvermögen“, um „umgewidmetes Altvermögen“ oder „Neuvermögen“ handelt. Ein Grundstück gilt dann als „Altvermögen“, wenn für dieses am 31.3.2012 die zehnjährige Spekulationsfrist bereits abgelaufen war. Für die Veräußerung von „Altvermögen“ sieht die Neuregelung eine pauschale Ermittlung des Veräußerungsgewinnes vor. Es werden 14 % vom Veräußerungserlös mit dem besonderen Steuersatz von 25 % besteuert. Handelt es sich um ein „umgewidmetes Altvermögen“ beträgt die Bemessungsgrundlage 60 % des Veräußerungserlöses. Die Besteuerung von „Altvermögen“ unterliegt damit einer effektiven Steuerbelastung von 3,5 % bzw. bei „umgewidmetem Altvermögen“ von 15 % des Veräußerungserlöses. Beim „Neuvermögen“ ist der steuerpflichtige Veräußerungsgewinn grundsätzlich als Unterschiedsbetrag zwischen dem Veräußerungserlös und den Anschaffungskosten zu ermitteln. Sonstige Aufwendungen wie Finanzierungskosten aus der Anschaffung der Liegenschaft können nicht abgesetzt werden. Abzugsfähig sind neben den Anschaffungskosten jedoch allfällige nachträgliche Herstellungs- und Instandsetzungsaufwendungen und Kosten im Zusammenhang mit der Abwicklung der Mitteilung oder Selbstberechnung der Steuer auf die Grundstücksveräußerung.

immo.bilien

Die Neuerungen des 1. Stabilitätsgesetzes 2012 (1. StabG 2012) betreffen insbesondere natürliche Personen mit ihren privaten und betrieblichen Liegenschaften. Auch Vereine, Stiftungen und Körperschaften öffentlichen Rechts haben die neuen Bestimmungen zu beachten. Bei Kapitalgesellschaften wie GmbH oder AG sind die Neuregelungen hingegen weitgehend nicht anwendbar.

Entschärfung der Inflationsgewinnbesteuerung Um die Besteuerung von Inflationsgewinnen zu entschärfen, sieht der Gesetzgeber einen sogenannten Inflationsabschlag vor. Dieser vermindert den Veräußerungsgewinn bei Neuvermögen ab dem elften Jahr nach dem Zeitpunkt der Anschaffung um jährlich 2 %, jedoch höchstens um 50 %. Steuerentrichtung Um rascher die Früchte aus der Einführung der neuen Immobilienertragsteuer ernten zu können, ist ab 1.1.2013 bei Selbstberechnung der Grunderwerbsteuer durch einen Rechtsanwalt oder Notar von diesem auch zwingend eine Selbstberechnung der sogenannten Immobilienertragsteuer (ImmoESt) durchzuführen. Die Parteienvertreter sind in einem solchen Fall nicht nur zur Selbstberechnung, sondern auch zur Einhebung und Abfuhr der ImmoESt bis zum 15. Tag des auf den Monat des Zuflusses des Veräußerungserlöses zweitfolgenden Monats verpflichtet. Gewinne aus der Veräußerung von Liegenschaften nach dem 1.4.2012 und bis zum 31.12.2012 sind im Veranlagungsweg zu erklären und zu versteuern, wobei eine freiwillige Selbstberechnung der Immobilienertragsteuer auch in diesem Zeitraum möglich ist.

eco.nova 49


Die Geschäftsführung der ECA Treuhand Partner Steuerberatung GmbH, Innsbruck: Mag. Christoph Pittl, Mag. Miriam Eberl, MBA, Mag. Manuela Schneider und Mag. Dr. Peter Farmer www.thp-kanzlei.at

Text: ECA Treuhand Partner Steuerberatung GmbH Foto: Die Fotografen

50 eco.nova

Die Immobilienertragsteuer hat bei Veräußerung von privaten Liegenschaften grundsätzlich Abgeltungswirkung. Das heißt: Mit Abfuhr der Immobilienertragsteuer ist die Einkommensbesteuerung der Liegenschaftsveräußerung grundsätzlich abgeschlossen. Es besteht jedoch auch im Falle der Anwendung der Selbstberechnung die Möglichkeit, einen Antrag auf Veranlagung zu stellen. Dies ist immer dann vorteilhaft, wenn im Zuge der Selbstberechnung Fehler unterlaufen sind oder wenn ein im Wege der Selbstberechnung versteuerter Gewinn aus einer Liegenschaftsveräußerung mit dem Verlust aus einer anderen Liegenschaftsveräußerung ausgeglichen werden soll.

nen aus anderen privaten Grundstücksveräußerungen nicht möglich ist.

Die Probleme liegen im Detail

Böse Überraschungen

Das Konzept der „Immobilienbesteuerung NEU“ ist an sich bestechend einfach: Gewinne aus der Veräußerung von Immobilien werden pauschal mit 25 % besteuert und die Steuer wird von dem mit der Errichtung des Vertrages beauftragten Rechtsanwalt oder Notar berechnet, gemeldet, eingehoben und an das Finanzamt abgeführt. Die gesetzliche Umsetzung ist jedoch komplex und unübersichtlich. Die Bestimmungen sind in unterschiedlichen Paragraphen des Einkommensteuerrechts und Körperschaftsteuerrechts eingearbeitet. Die Fachdiskussionen werden bereits nach einem guten halben Jahr seit inkrafttreten zu Nachbesserungen mit dem Abgabenänderungsgesetz 2012 (AbgÄG 2012) führen. Beispielsweise sollen gemäß Regierungsvorlage zum AbgÄG 2012 rückwirkend mit 1.4.2012 bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinnes auch Aufwendungen aus Vorsteuerberichtigungen abgesetzt werden können. Verluste aus privaten Grundstücksveräußerungen sollen zukünftig im Ausmaß von 50 % mit Einkünften aus Vermietung und Verpachtung verrechnet werden können, sofern eine Verrechnung mit Gewin-

Aufgrund der bestehenden Unsicherheiten und Unklarheiten in der Umsetzung der neuen Grundstücksbesteuerung hat das Finanzministerium im September 2012 dazu eine Information mit Fragen und Antworten veröffentlicht. Daraus wird deutlich: Bisher steuerlich unproblematische Übertragungen können zukünftig unerwartet mit Steuerlasten verbunden sein – insbesondere bei Liegenschaftsübertragungen im Zuge vorweggenommener Erbregelungen oder im Zuge von Verlassenschaftsabhandlungen.

Es wird allerdings nicht nur Verbesserungen, sondern auch Verschlechterungen für die Steuerpflichtigen geben: So soll nach dem Gesetzesentwurf der besondere Steuersatz von 25 % und damit auch die Immobilienertragsteuer dann nicht mehr anwendbar sein, wenn eine Liegenschaft gegen Rente veräußert wird. Dies wird die Veräußerung privater und betrieblicher Liegenschaften gegen Rente generell dann betreffen, wenn die betrieblichen Einkünfte auf Grundlage einer Einnahmen- und Ausgabenrechnung ermittelt werden.

Gestaltungsüberlegungen Während es bisher unter ertragsteuerlichen Aspekten im Regelfall vorteilhaft war, Liegenschaften soweit wie möglich privat zu halten, um bei einer allfälligen Veräußerung nach Ablauf der Spekulationsfrist eine Besteuerung der Wertsteigerung vermeiden zu können, ist dies nunmehr differenzierter zu sehen: In manchen Fällen kann der Erwerb und das langfristige Halten von Mietliegenschaften beispielsweise über eine „Immobilien GmbH“ steuerliche Vorteile bringen.

.


büroflächen zu vermieten

IBK – AMrAsEr sTrAssE Im Jahr 2009 generalsanierte Büroeinheit nach höchstem standard. Massivbauweise. Alle Bodenbeläge in Eiche Parkett. KFZ-Abstellplätze sind in der Nachbarhausgarage zu mieten möglich. Mietfläche: 130 m2 (Derzeit ist es eine große Fläche mit neuwertigem Sanitärbereich und Abstellraum. raumeinteilung ist noch individuell möglich.)

HALL IN TIrOL

IBK – ErLErsTrAssE

Die Büro- bzw. Ordinationsflächen liegen im 1. Obergeschoss des Neubaus am stadtgraben 19. Im Erdgeschoss befindet sich eine Geschäftsstelle der BTV, das 2. Obergeschoss ist bereits vermietet.

Die Büroflächen sind im 3. bis 5. Obergeschoss des Neubaus situiert. Im Erd- und 1. Obergeschoss befindet sich das Möbelhaus Interio.

Massivbauweise, Kühlung durch abgehängte Kühldecke, hochwertige Bodenbeläge.

Massivbauweise, Kühlung mittels Betonkernaktivierung, hochwertige Parkettböden.

Mietfläche 1. OG gesamt: 147 m2 (Bürofläche, Teeküche, Abstellraum WC)

Mietfläche 3. OG: 238,08 m2 Mietfläche 4. OG: 242,36 m2 Mietfläche 5. OG: 231,53 m2

(Innenraumaufteilung kann noch nach Vorstellungen des Mieters erfolgen.)

(Die Geschoße 3 bis 5 sind mittels Lift oder Treppe erreichbar.)

IMMO CONCEPTA Immobilienentwicklung & Consulting GmbH Wilhelm-Greil-Straße 14 . A-6020 Innsbruck . Tel. +43 (0)512 / 564256 . Fax-DW -11 . office@immoconcepta.at . www.immoconcepta.at eco.nova 51


Sonderfall Sonderbetriebsvermögen

Wie Sie die Einkommen- und Körperschaftsteuer optimieren können, wenn sich Betriebsgrundstücke im Sonderbetriebsvermögen einer GmbH & Co KG befinden. Die knifflige Antwort zur optimalen Lösung ... Text: Johannes Marsoner

52 eco.nova


Die Ausgangslage Ein Hotelunternehmer erzielt hohe Gewinne, die zum größten Teil im Betrieb reinvestiert werden. Eine Einbringung in eine GmbH wird überlegt, um die Steuerlast von 50 % Einkommensteuer auf 25 % Körperschaftsteuer zu senken. Das Betriebsgrundstück wird seit Generationen in der Familie vererbt. Die Ertragsbesteuerung von Grundstücken ist durch das 1. Stabilitätsgesetz 2012 mit Wirkung ab 1. April 2012 neu geregelt worden: Werden Betriebsgrundstücke (Grund und Gebäude) veräußert, löst dies in der Regel 25 % lineare Einkommensteuer mit Splittingeffekt aus, also ohne Verschärfung der Progression für die anderen Einkünfte. Insofern ist es also interessant, Betriebsgrundstücke im Eigentum natürlicher Personen zu halten: Bei einem Veräußerungsgewinn in Höhe von z. B. einer Mio. Euro fallen bei einer Veräußerung durch eine GmbH 25 % KöSt und 25 % KESt, also insgesamt 43,75 % oder 437.500 Euro Steuern im Ausschüttungsfall. Veräußert dagegen eine natürliche Person, fallen 25 % lineare ESt oder 250.000 Euro Steuern an. Ein Inflationsabschlag für den Gewinn aus der Veräußerung von Grund und Boden (nicht vom Gebäude) kann die Steuerlast zusätzlich um bis zu 50 % mindern.

Gewinne werden zu 90 % in der GmbH mit 25 % KöSt (statt mit 50 % ESt) besteuert und für künftige Investitionen gespeichert. Der Kommanditist erhält das Mietentgelt, das über die AfA weitgehend ertragsteuerfrei gestellt wird. Sollte das Hotel später veräußert werden – an die GmbH oder an Dritte –, fallen 25 % lineare Steuer an. Der Gewinn aus der Veräußerung von Grund und Boden wird darüber hinaus um einen Inflationsabschlag bis zu maximal 50 % vermindert. Ist Grund und Boden am 31. März 2012 nicht steuerverfangen gewesen, ist der Erlös daraus (nicht jedoch auf das Gebäude) zu 86 % steuerfrei.

Vorteile Das Betriebsgrundstück bleibt Alleineigentum des bisherigen Einzelunternehmers. Grunderwerbsteuer (3,5 %) und Gerichtsgebühr (1,1 %) fallen somit nicht an. Die AfA-Miete sichert dem Kommanditisten ein steuerfreies Einkommen. Der operative Gewinn wird zum Großteil (zu 90 %) mit 25 % KöSt statt mit 50 % ESt für Reinvestitionen gespeichert. Im Fall einer Grundstücksveräußerung greifen 25 % lineare ESt und beim Grund ein Inflationsabschlag bis zu 50 % oder 86 % fiktive Anschaffungskosten.

Mag. Johannes Marsoner marsoner+partner, Innsbruck www.marsoner.at

.

Wie können Einkommensteuer und Körperschaftsteuer ideal kombiniert werden? Optimal ist: Die laufenden Betriebsgewinne werden in einer GmbH mit 25 % KöSt statt mit 50 % ESt besteuert. Eine Veräußerung des Betriebsgrundstückes wird dagegen bei der natürlichen Person linear mit 25 % besteuert und die Gewinntangente auf Grund und Boden zusätzlich um einen Inflationsabschlag vermindert.

Die Lösung Der Unternehmer gründet eine GmbH (Schritt 1) und schließt sich dann mit seiner GmbH nach Art. IV UmgrStG zu einer GmbH & Co KG zusammen (Schritt 2), wobei die GmbH geschäftsführende Komplementärin und der Hotelier deren einziger Kommanditist ist. Das Hotelunternehmen wird nunmehr von der GmbH & Co KG betrieben. Das Betriebsgrundstück bleibt jedoch Alleineigentum des Kommanditisten und wird der KG (zB Afa + Gewinnaufschlag = Miete) vermietet. Das Betriebsgrundstück wird so zum Sonderbetriebsvermögen des Kommanditisten. Die bisherigen Buchwerte werden fortgeführt. Im dritten Schritt bringt der Kommanditist z.B. 90 % seiner KG-Beteiligung (Fixkapital) in seine GmbH nach Art. III UmgrStG ein und behält den Rest als Kommanditist. Auf diese Weise wird das ertragsteuerrechtliche Optimum erreicht: Die laufenden operativen

immo.bilien

Die Frage

Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck T+43 (0)512-57 43 45, F+43 (0)512-57 98 65 office@marsoner.at, www.marsoner.at Unser Leistungsangebot umfasst: • Wirtschaftsprüfung inklusive Sonderprüfungen • Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen • Steuerplanung • Umgründungsberatung, mergers and acquisitions • Unternehmensbewertung • Betriebswirtschaftliche Beratung • Buchhaltung und Lohnverrechnung

Geschäftsführer und Gesellschafter Mag. Johannes Marsoner, WP/StB Mag. Werner Tschapeller, WP/StB

Gesellschafter Univ.-Prof. Dr. Reinhold Beiser, StB Mag. Stefan Magerle, StB Mag. German Pfanner, StB

eco.nova 53


Steuerprüfung: (k)ein Grund zur Panik

Selbst den ehrlichsten Steuerzahler beunruhigt die Ankündigung einer Betriebsprüfung. Tatsächlich bedeutet diese immer auch einen zusätzlichen Aufwand und ist daher eine Belastung. Grund zur Panik besteht indes auch nicht. Text: Verena Maria Erian,Raimund Eller und Eva Messenlechner, Foto: Hofer

Keine Prüfung ohne Warnung Eine Betriebsprüfung beginnt im ersten Schritt mit einer Ankündigung zirka eine Woche vor ihrem Beginn. Nun gilt es, Unterlagen vorzubereiten, zu sichten und nochmals im Hinblick auf steuerliche Zweifelsfragen auszuwerten. Dies ist besonders deshalb so wichtig, da sich auch Betriebsprüfer durch Aktenstudien und Internetrecherchen umfassend vorbereiten. Während der Prüfung sollte Ihr Steuerberater federführend involviert sein und es ermöglichen, dass die Prüfung nicht in Ihrem Unternehmen, sondern in dessen Kanzlei stattfindet. Das hat den Vorteil, dass der Prüfer allfällige Fragen zuerst an Ihren steuerlichen Vertreter stellt und dadurch eine professionelle Beantwortung gesichert ist. Dennoch ist zumindest mit einer Betriebsbesichtigung bei Ihnen zu rechnen.

Inhaltliche Probleme Typischerweise werden die vollständige Erfassung der Einnahmen sowie die betriebliche Veranlassung Ihrer Ausgaben überprüft. Mit einer sogenannten Mittelnachweisberechnung (Vermögenszuwachsrechnung) wird überprüft, ob Ihre Geldgebarung stimmt und Ihnen genug Geld für die Bestreitung der Lebenshaltungskosten zur Verfügung steht. Große Bedeutung kommt dabei der Ordnungsmäßigkeit der von Ihnen geführten Aufzeichnungen zu. Ist dies nicht der Fall, kann es zu einer Schätzung des Umsatzes und des Gewinnes durch den Prüfer kommen. Und das kann teuer werden.

Der Höhepunkt: Die Schlussbesprechung Eine gemeinsame Vorbereitung und Absprache mit dem Steuerberater ist an diesem Punkt besonders wichtig, schließlich verstärkt sich auch der Prüfer mit seinem Vorgesetzten. Hier werden die bis dahin noch offenen Punkte besprochen. In steuerlichen Zweifelsfragen können dabei für Sie günstige Kompromisse geschlossen werden.

.

54 eco.nova


Prophylaxe für Steuerprüfungen & mehr ... Nach Erstellung des Jahresabschlusses sollten Kontrollroutinen des gesamten Rechenwerkes auf Plausibilität dahingehend erfolgen, ob der ausgewiesene Gewinn unter Berücksichtigung aller betrieblichen und außerbetrieblichen Geldflüsse überhaupt dazu reicht, den Lebensunterhalt der Familie zu bestreiten. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Grund Nr. 1 Koproduktion der EMF TEAM TIROL STEUERBERATER GMBH und der ÄRZTESPEZIALISTEN vom TEAM JÜNGER: STB Dr. Verena Maria Erian, STB Mag. Eva Messenlechner und STB Raimund Eller, v.l.

Checkliste Betriebsprüfung Wann werden Sie geprüft? Die im Finanzcomputer installierten Prüfungsprogramme filtern bestimmte Auffälligkeiten heraus. Diese können zu einem Prüfungsauftrag führen. Wenn Sie schon länger als zehn Jahre nicht geprüft wurden, steigen Ihre „Chancen“.

Welcher Zeitraum wird geprüft? Meist die letzten drei Jahre, für die die Steuererklärungen bereits abgegeben sind.

Welche Information will der Prüfer? Sämtliche für die „Steuer“ relevanten Unterlagen, insbesondere Buchhaltung, Aufzeichnungen der Bareinnahmen, das gesamte Belegmaterial, Aufzeichnungen über Privatanteile, Verträge etc. Zudem müssen die Daten der Buchhaltung auf elektronischen Datenträgern zur Verfügung gestellt werden. Ebenso werden die Begehrlichkeiten hinsichtlich elektronischer Daten aus Ihrer gesamten Unternehmenssoftware immer größer. Weiters können auch Erkundigungen bei Geschäftspartnern, Angestellten und anderen eingeholt werden.

Wo findet die Prüfung statt? Im Idealfall findet die Prüfung im Büro Ihres steuerlichen Vertreters oder im Finanzamt statt. Üblicherweise will der Betriebsprüfer aber auch Ihr Unternehmen besichtigen. Sind entsprechende räumliche Voraussetzungen gegeben, so kann der Prüfer auch in Ihrem Unternehmen prüfen.

Wie lange dauert eine Prüfung? Dem Prüfer stehen im Allgemeinen zwei Wochen für die Prüfung zur Verfügung! Bei vollständigen Unterlagen, guter Vorbereitung und tatkräftiger Mitwirkung und Prüferbetreuung vermindert sich in der Regel die Prüfungsdauer.

Das Finanzamt will wissen, ob Sie von dem, was Sie steuerlich als Ihr Einkommen erklären, überhaupt leben können. Geht sich diese Rechnung nicht aus, so muss es andere Geldquellen (Erbschaft, Schenkung, Kredit, Ersparnisse, Verkauf von privaten Wirtschaftsgütern etc.) geben, aus denen Sie Ihren Lebensunterhalt bestritten haben. Andernfalls nimmt die Finanz an, dass Sie von unversteuerten Geldern gelebt haben. Diese Rechenübung nennt man Mittelnachweis (Vermögensrechnung). Da die Prüfung durch das Finanzamt meist erst Jahre später stattfindet, kann es leicht passieren, dass Sie sich an gewisse Vorkommnisse nicht mehr erinnern können bzw. keine Unterlagen mehr dazu haben. Daher empfiehlt es sich, für jedes abgelaufene Jahr sofort bei der Jahresabschlusserstellung einen solchen Mittelnachweis zu erstellen.

Bei größeren Abweichungen besteht Handlungsbedarf: Der errechnete Wert liegt unter dem Existenzminimum: In diesem Fall haben Sie entweder öfter „vergessen“, Einnahmen zu erfassen, oder es gab doch noch andere Geldquellen. Können Sie nicht erklären, wie Sie Ihren Lebensunterhalt bestritten haben, droht Ihnen ein steuerlicher Supergau. Die Konsequenzen reichen von einer Ausweitung des üblichen Prüfungszeitraumes von drei auf bis zu sieben Jahren, über Zuschätzungen zum bisher erklärten steuerlichen Einkommen bis hin zum Finanzstrafverfahren. Der errechnete Wert ist extrem hoch: So erfreulich dies auch ist, Sie sollten eine Erklärung für den Verbleib des Geldes finden. Vielleicht gibt es noch Wertpapiere, die vergessen wurden, in dem Mittelnachweis aufzunehmen. Oder es gab sonstige größere private Ausgaben (Immobilientransaktionen, Jagdpacht etc.), die vorerst übersehen wurden. Haben Sie keine Erklärung, so könnte die Finanz auf versteckte Wertpapierdepots oder Geld im Ausland aus möglicherweise nicht versteuerten Quellen tippen.

Grund Nr. 2

Anlässlich des Jahresabschlusses können auch betriebswirtschaftliche Analysen und Auswertungen erstellt werden. Dieselben Daten, die ohnehin für den Mittelnachweis gegenüber dem Finanzamt benötigt werden, können gleichzeitig auch für betriebswirtschaftliche Fragestellungen ausgewertet werden, wie folgt: • • • • • • • •

Woher kommt das Geld und wohin geht es? Dies ist vor allem dann interessant, wenn Sie sich wundern, warum von dem so hohen Gewinn so wenig Geld für Sie übrig geblieben ist. Wie viel Geld habe ich angespart? Wie viele Schulden habe ich zurückbezahlt bzw. inwieweit ist mein Verschuldungsgrad angestiegen? Welche Schulden habe ich und welche vertrage ich? Wie haben sich meine Fremdwährungskredite entwickelt? Wie viele Jahre muss ich noch für meine Schulden arbeiten? Wie hoch ist das Familieneinkommen? Was kann ich mir leisten? Lebe ich über meine Verhältnisse?

eco.nova 55


Im Fokus der Betriebsprüfung

Verrechnungspreise geraten immer mehr in den Fokus von Betriebsprüfungen. Wer sich mit dieser Thematik und den damit verbundenen Auswirkungen zu wenig beschäftigt, könnte von der Finanzverwaltung überrascht werden.

Tipps für die Praxis

Die Entscheidung verdeutlicht, dass Verrechnungspreise anhand von Szenarien festgelegt werden sollten, bei denen das Gesamtergebnis durchaus nach oben oder unten im Wege einer nachträglichen Gutschrift oder Lastschrift begrenzt werden kann. Nicht fremdüblich ist jedoch, wenn eine reine Vertriebsgesellschaft kumuliert Verluste erleidet, da nachhaltige Verluste steuerlich nur dann akzeptabel sind, wenn diese auf lokale Managementfehler und nicht auf das Interesse des Konzerns zurückzuführen sind. Verluste im Interesse des Konzerns beispielsweise aufgrund der Erhöhung oder des Erhalts des Marktanteiles sind grundsätzlich nicht von der Vertriebsgesellschaft zu tragen, da die mangelnde Produktflexibilität nicht von der Vertriebsgesellschaft zu verantworten ist. Ist ein Verrechnungspreis tatsächlich außerhalb der Angemessenheit, besteht die Gefahr der Korrektur auf einen Median und nicht auf den Rand der angemessenen Bandbreite. Bei Datenbankanalysen ist ein qualitatives und quantitatives Screening sorgfältig vorzunehmen und zu dokumentieren. Weiters ist zu beachten, dass die Akzeptanz eines Verrechnungspreissystems im Ausland für den UFS unbeachtlich ist, da die nationalen Vorgaben in Verbindung mit den Vorschriften der OECD maßgeblich sind.

56 eco.nova


Konkreter Beispielfall Die österreichische Tochtergesellschaft ist für den Vertrieb der im Ausland produzierten Produkte in Österreich zuständig und steht zu 100 % im Eigentum der deutschen Muttergesellschaft. Laut schriftlicher Vereinbarung zwischen den Gesellschaften werden die ausländischen Produkte zu Einstandspreisen zuzüglich 1,5 bis 1,8 % Spesen an die inländische Tochtergesellschaft fakturiert. Weiters erhält die Tochtergesellschaft eine Vergütung in der Höhe von 1 % der Nettoumsätze und eine Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Die Zielmarge liegt zwischen 1,2 und 1,58 % des jährlichen Nettoumsatzes. Wird diese Marge nicht erreicht, löst dies eine Gutschrift aus, die mit 10 % der Herstellungskosten limitiert ist („purchase price adjustment“). Der endgültige Verrechnungspreis kann somit nicht unter 90 % der Herstellungskosten sinken. Ein über der Marge liegender Gewinn verbleibt zur Gänze der Tochtergesellschaft. Trotz Verrechnung der vereinbarten Gutschriften erlitt die Tochtergesellschaft in drei von fünf der geprüften Jahre und kumuliert einen Verlust. Die ausländischen Produktionsgesellschaften mussten in dieser Zeit einen Verlust aus dem Produktverkauf von 10 % der Produktionskosten hinnehmen. Auch der Gesamtkonzern wies in den geprüften Jahren 2001 bis 2005 einen kumulierten Verlust aus. Beschriebene Zielmarge wurde aus einer Datenbankanalyse abgeleitet, in deren Rahmen andere Unternehmen mit vergleichbarem Funktions- und Risikoprofil zur Ableitung der Bandbreite fremdüblicher Ergebnismargen gesucht wurden. Die sieben in die Analyse aufgenommenen Unternehmen hatten eine EBIT-Marge mit einem Median von 0,9 %, einem Minimalwert von –2,5 % und einem Maximalwert von 7,1 %. Das abgeleitete EBIT sei laut Tochtergesellschaft innerhalb der Bandbreite der Vergleichsunternehmen gelegen und der Fremdverhaltensgrundsatz damit gewahrt. Schließlich brachte die Tochtergesellschaft noch vor, dass die Betriebsprüfungen anderer europäischer Länder die gewählte Verrechnungspreismethodik des Konzerns als fremdverhaltenskonform und angemessen akzeptiert hatten und dass die Branche (Haushaltsgerätebranche) generell wenig profitabel sei bzw. manche

Konkurrenten nachhaltig negative Margen erzielten. Der Unabhängige Finanzsenat (UFS) als Rechtsmittelinstanz bestätigte dem Finanzamt, dass die Verlustsituation nicht fremdüblich ist. Die Vertriebsvereinbarung stellt nicht sicher, dass die Tochtergesellschaft über einen angemessenen Zeitraum insgesamt ein positives Betriebsergebnis erzielt. Die erlittenen Verluste konnten in guten Jahren nicht kompensiert werden. Eine anteilige Verlustzuweisung ist selbst dann nicht fremdüblich, wenn die Gruppe keinen Gewinn aus einem Produkt erzielen sollte. Nur wenn die Verluste durch lokale Managementfehler verursacht sein sollten, wäre insoweit ein lokaler Verlust nach dem Anlaufzeitraum von etwa drei bis fünf Jahren zu akzeptieren. Eine allenfalls vorhandene mangelnde Produktakzeptanz durch die Endkunden hat die ausländische Produktionsgesellschaft und nicht die inländische Vertriebsgesellschaft zu tragen, da die Vertriebsgesellschaft angesichts ihrer eingeschränkten Tätigkeit aus steuerlicher Sicht geringe konstant positive Ergebnisse erwirtschaften muss. So hält der UFS fest, dass die Tochtergesellschaft ihre Einkaufspreise nicht nachverhandelte und Lieferbeziehungen nicht beendete, weshalb der Fremdverhaltensgrundsatz durch die Konzernstrategie überlagert wird. Die Tochtergesellschaft stellte den Vertrieb von verlustreichen Produkten nicht rechtzeitig ein bzw. sah sich nicht nach anderen Produkten um. Strategien zur Verteidigung hoher Marktanteile und eine im Vergleich zur Konkurrenz geringere Profitabilität der Produkte sind jedoch jenen Konzernunternehmen anzulasten, die eine entsprechende Dispositionsbefugnis haben. Diese Umstände dürfen nicht das Ergebnis der Tochtergesellschaft belasten, da diese eine bloße Vertriebsgesellschaft ist. In weiterer Folge befasst sich der UFS mit den vorgelegten Studien, um einen angemessenen Verrechnungspreis zu ermitteln. Rechtlich stützt er sich dabei auf die OECD-Verrechnungspreisgrundsätze sowie auf § 6 Z 6 EStG und Art 9 des OECD-Musterabkommens. Im Weiteren folgt der UFS weder der Berechnung des Tochterunternehmens noch jener der Betriebsprüfung, sondern stellt eigene Überlegungen an. So gelten als verbundene und damit als vergleichbare Unternehmen nur solche, die zu mehr als 75 % beteiligt sind, da ein geringeres Beteiligungsausmaß aus der Sicht der Festlegung von Verrechnungspreisen nur mehr Indizwirkung hat. Weiters hat eine Datenanalyse nicht nur ein quantitatives, sondern auch ein qualitatives Screening zu enthalten. Aufgrund der geringen Anzahl von letztlich laut UFS nur sechs Vergleichsunternehmen ist keine interquartile Einengung der Ergebnisse vorzunehmen, womit die Bandbreite der angemessenen Werte vergrößert wird. In jenen Jahren, in denen sich die tatsächlich erzielte Marge jedoch außerhalb der zulässigen Bandbreite befindet, hat eine Anpassung der Marge auf den Median und nicht auf den nächsten zulässigen Wert zu erfolgen.

.

Mag. Ulrich Pawlowski

Dr. Clemens Endfellner KPMG Austria GmbH KPGM Alpen-Treuhand GmbH Innsbruck www.kpmg.at

steuer.prüfung

Unter Verrechnungspreisen versteht man die Ansetzung eines fremdüblichen Wertes zwischen verbundenen Unternehmen für konzerninterne Lieferungen und Leistungen im internationalen Geschäftsverkehr. Der Ansatz eines nicht fremdüblichen Wertes kann zu Problemen führen, die meist neben einem erheblichen verwaltungsökonomischen Aufwand auch eine entsprechende Steuerlast bedeuten. Es ist auch nicht immer gewährleistet, dass die Steuerverwaltung im entsprechenden Partnerstaat die von der österreichischen Finanzverwaltung angesetzten Verrechnungspreise anerkennt. Zudem kann es eine geraume Zeit dauern, bis die ansonsten gegebene Doppelbesteuerung von den involvierten Staaten vermieden wird.

Text: Ulrich Pawlowski und Clemens Endfellner Fotos: Die Fotografen

eco.nova 57


Мария Гурина Аудитор, налоговый консультант

Mag. Mariia Gurina Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Hotelshopping – Tirol als attraktiver Markt für Investoren aus dem EU-Ausland

Покупка гостиниц, Тироль – привлекательный рынок для инвесторов из стран не европейского союза

Tirol bietet neben einer einzigartigen Landschaft auch attraktive Renditen für Investoren. Hotelkäufe durch Investoren aus Nicht-EU-Ländern werden vermehrt durchgeführt. Um eine derartige Unternehmensakquisition sicherzustellen, ist ein Beraterteam, bestehend aus Notar, Rechtsanwalt und Steuerberater, einzubinden.

Тироль предлагает не только неповторимый пейзаж, но и высокую доходность для инвесторов. Все чаще проводится продажа гостиниц состоятельным инвесторам из стран не европейского союза. Для того, чтобы успешно провести подобное приобретение предприятия необходимо привлечь команду, состоящую из нотариуса, адвоката и налогового консультанта.

Dem Steuerberater kommt in diesem Prozess ein breites Aufgabengebiet zu.

Налоговый консультант исполняет в этом процессе широкий круг задач.

Der Steuerberater wird die Kaufpreisfindung durch Erstellung einer Unternehmensbewertung begleiten. Im Rahmen der Unternehmensbewertung wird das Bewertungsobjekt definiert, die vergangene und die aktuelle Lage analysiert und die sich aus der Unternehmensplanung ergebenden Rückflüsse auf den Bewertungsstichtag diskontiert. Neben der Berechnung subjektiver Entscheidungswerte kann der Steuerberater, zur Herbeiführung eines Interessenausgleichs zwischen Verkäufer und Käufer, auch einen objektivierten Unternehmenswert ermitteln.

Проводя оценку предприятия, налоговый консультант содействует в процессе определения цены. Он описывает и исследует объект оценки, проводит анализ финансовой деятельности и прибыльности за прошедший и текущий периоды, дисконтирует планируемые денежные потоки. Дополнительно к рассчету субъективных цены покупки и цены продажи, налоговый консультант может рассчитать объективную стоимость предприятия с целью сбалансирования интересов покупателя и продавца.

Der Steuerberater wird im Rahmen einer due diligence die finanziellen und steuerlichen Rahmenbedingungen der Unternehmensakquisition mittels asset-deal (Kauf von einzelnen Vermögensgegenständen) oder sharedeal (Kauf von Unternehmensanteilen) beurteilen. In Zusammenarbeit mit Notar und Rechtsanwalt wird der Steuerberater auch die Vor- und Nachteile der verschiedenen Übertragungsmöglichkeiten betreffend Einzel- oder Gesamtrechtsnachfolge prüfen. Mag. Christian Pukljak WirtschaftstreuhänderBerufsanwärter

office@barenth-partner.at www.barenth-partner.at

58 eco.nova

Проведя due diligence, налоговый консультант проанализирует финансовые и налоговые аспекты покупки предприятия в форме аssetdeal (покупка отдельных имущественных объектов предприятия) или share-deal (покупка долевого участия в предприятии). Работая совместно с нотариусом и адвокатом, налоговый консультант проверит преимущества и недостатки различных видов передачи прав собственности предприятия с точки зрения общей или индивидуальной правопреемственности договоров с поставщиками.

Der Steuerberater wird auch auf die Möglichkeit Bedacht nehmen, durch eine vorgelagerte Umgründungsmaßnahme die optimale Voraussetzung für eine Unternehmensübertragung herzustellen.

Налоговый консультант обратит так же внимание на возможность создания оптимальных условий для передачи предприятия с помощью предшествующего изменения его правовой формы.

Die Unternehmensakquisition, insbesondere der Erwerb eines lebenden Hotelbetriebs, ist ein komplexer Prozess. Die Einbindung des Steuerberaters bietet bestmöglichen Schutz zur erfolgreichen Abwicklung.

Покупка предприятия, в особенности, приобретение действующей гостиницы – это сложный процесс. Привлечение к этому процессу налогового консультанта гарантирует успешное проведение покупки.

Barenth & Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mbH, Innsbruck


promotion

Jetzt – 2012 – noch Gewinnfreibetrag geltend machen! Auch 2012 können Sie, wenn Sie Einzelunternehmer, Personengesellschafter oder Freiberufler sind, bei Ihrer Gewinnermittlung einen 13%igen Gewinnfreibetrag (max. 100.000 Euro) nützen. Voraussetzung hierfür ist, dass noch im gleichen Kalenderjahr begünstigte Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von mindestens vier Jahren erworben werden. Zu diesem begünstigten Anlagevermögen–zählen auch bestimmte Wertpapiere, die als Deckung für Abfertigungsrückstellungen vorgesehen sind.

der Volksbank angebotenen Finanzinstrumente berechtigt daher nicht in jedem Fall oder automatisch zur Inanspruchnahme des Gewinnfreibetrags gemäß § 10 EStG. Potenzielle Investoren werden ersucht, sich u.a. nach rechtlichen, steuerlichen, produkt- und risikospezifischen Gesichtspunkten individuell beraten zu lassen.

.

Mit einem Depotcheck und maßgeschneiderten Wertpapier-Produkten zum Erfolg! Volksbank-Bereichsleiter Stefan Riedel: „Mit innovativen Produkten und Dienstleistungen konnten wir in den vergangenen Jahren ausgezeichnete Erfolge speziell für unsere Firmenkunden erzielen. Als besonderes Service empfehlen wir unseren VolksbankDepotcheck für das betriebliche und auch private Wertpapier-Vermögen. Wir optimieren dabei das Depot hinsichtlich Risiko, Ertrag bzw. Steuern und der Kunde erhält eine umfassende Analyse von uns – völlig kostenlos und unverbindlich.“ Auch heuer hat die Volksbank Tirol InnsbruckSchwaz AG wieder höchst interessante WertpapierAngebote für Unternehmer zur Ausnützung des Gewinnfreibetrages vorbereitet. Nähere Informationen dazu gibt es unter der kostenfreien Volksbank-Hotline 0800 / 82 81 23, in allen 21 Filialen der Volksbank Tirol Innsbruck-Schwaz AG bzw. im Internet unter www.volksbank-tis.at. Noch ein paar wichtige Hinweise zur Ausnutzung des Gewinnfreibetrages: Die hier dargestellte steuerliche Behandlung bezieht sich auf Anleger, die in Österreich der Steuerpflicht unterliegen, und kann durch eine andere steuerliche Beurteilung der Finanzverwaltung und Rechtsprechung – auch rückwirkend – Änderungen unterworfen sein. Die Inanspruchnahme des Gewinnfreibetrags gemäß § 10 Einkommensteuergesetz hängt von der persönlichen steuerrechtlichen Situation des jeweiligen Investors ab und muss vorab durch einen Steuerberater geprüft werden. Die Zeichnung der von

Nähere Informationen zum Gewinnfreibetrag gibt es in allen Geschäftsstellen der Volksbank Tirol InnsbruckSchwaz AG, unter www.volksbank-tis.at oder der kostenfreien Volksbank-Hotline 0800 / 82 81 23.

Stefan Riedel, Bereichsleiter Vertrieb der Volksbank Tirol Innsbruck- Schwaz AG

Investieren mit allen Vorteilen.

Nutzen Sie den Gewinnfreibetrag 2012!

13 %

STEUERFREI

Speziell für die Ausnützung des Gewinnfreibetrages haben wir attraktive Wertpapier-Angebote für Sie vorbereitet.

Risikohinweise: Auch 2012 können Sie, wenn Sie Einzelunternehmer, Personengesellschafter oder Freiberufler sind, bei Ihrer Gewinnermittlung einen 13%igen Gewinnfreibetrag (max. € 100.000,-) nützen. Der potenzielle Investor wird ersucht, sich u.a. nach rechtlichen, steuerlichen, produkt- und risikospezifischen Gesichtspunkten individuell beraten zu lassen. Alle hier gemachten Angaben dienen der unverbindlichen Information und es handelt sich dabei nicht um eine Empfehlung für den An- und Verkauf von Finanzinstrumenten.

Kostenfreie Volksbank-Hotline

0800 / 82 81 23

www.volksbank-tis.at

Die Unternehmer-Bank für Tirol.

eco.nova 59


Zukunft durch Liquidität Die meisten österreichischen Unternehmen haben die Krisen der letzten Jahre überraschend gut überstanden. Jetzt aber droht europaweit eine Rezession, zumindest eine Stagnation bei steigenden Kosten in vielen Branchen. Viele Unternehmen stehen vor neuen Herausforderungen in Bezug auf ihre Stabilität – so zumindest die vorherrschende Meinung der Wirtschaftsforscher, aber auch Politiker sind im Vorwahlkampf vorsichtig mit dem Zweckoptimismus. Eines scheint sicher: Die Budgetnöte im EU-Raum ermöglichen kaum öffentliche Zuschüsse für Wachstumsimpulse. Begleitet wird dieses Szenario von einer zunehmenden Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe. Auch sie haben durch verschärfte Eigenkapitalerfordernisse Hausaufgaben vor sich, die indirekt Einfluss auf die Existenzfrage vieler Unternehmen haben. Text: Rainer Dorn

Die Kernfrage lautet: „Bleibt mein Unternehmen finanziell handlungsfähig?“ Als Unternehmer sollten

Sie diese Frage beantworten können, bevor Sie Ihre Hausbank um neues Fremdkapital fragen. Unternehmen, die schon einmal einen Liquiditätsengpass durchleben mussten, kennen das beklemmende Gefühl des Ausgeliefertseins, wenn der Girorahmen ausgeschöpft ist und der Hindernislauf zwischen Kundenzahlungen und Gläubigerbedienung beginnt. Dieser „Ritt auf dem Rodeo-Pferd“ erfordert höchste Konzentration, beste Nerven und viel emotionale Kraft. Selbst positive Entwicklungen im Unternehmen treten in den Hintergrund, wenn die Liquidität nicht stimmt. Wenn in einer solchen Situation zusätzlich unerwartet Liquiditätsbedarf auftritt, ist der Schritt zur Zahlungsunfähigkeit oft sehr klein.

Man kann die Uhr nicht zurückdrehen! Die Basis unternehmerischen Erfolges ist die Rentabilität. Sie ist das mittel- und langfristige Maß für die Bewährung am Markt. Vorausgesetzt, sie bleibt während eines gesamten Produktzyklus erhalten oder man hat neue Produkte marktreif im Talon, wenn für alte Produkte die Nachfrage sinkt oder steigender Preisdruck das Ende der Rentabilität ankündigt. Sinkende Rentabilität oder strategische Fehler im Allgemeinen werden meist nur mit zeitlicher Verzögerung in Bezug auf die Liquidität erkannt. In der Praxis wird mit Streckung von Lieferantenzielen, forscher Eintreibung von Kundenforderungen und Ausdehnung des Girorahmens versucht, liquid zu bleiben. Damit bekämpft man jedoch nur die Folgen, nicht aber die Ursache der Unternehmenskrise.

Ohne Liquiditätsmanagement keine Zukunft

Das Team von Dorn Consult, Innsbruck, um Rainer Dorn (sitzend) www.dorn-consult.at

60 eco.nova

Eine bittere Wahrheit ist, dass mangelnde Liquidität den Endpunkt und nicht den Beginn einer Unternehmenskrise bedeutet. Und eine weitere Erkenntnis besagt, dass neue Marktoffensiven am Beginn meist


zusätzliche Liquidität erfordern. Es bleibt daher die Herausforderung, vorausschauend den Unternehmensverlauf planerisch darzustellen, neben dem Rentabilitäts- auch den Liquiditätsbedarf zu errechnen und damit Krisensymptome frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und durch vorausblickende Unternehmensentscheidungen zu korrigieren. Ziel ist eine maßgeschneiderte Unternehmensfinanzierung, die nicht nur den langfristigen Investitionsbereich, sondern auch den mittel- und kurzfristigen Liquiditätsbedarf (Working Capital) umfasst.

Verschärfte Bedingungen für Bankfinanzierung Seit Einführung von BASEL II und künftig BASEL III wurde die klassische Fremdfinanzierung durch Bankkredit komplexer und zumeist schwieriger. Durch das jährliche Unternehmensrating durch die Hausbank zählen nicht nur die harten Fakten, sondern auch die Performance der Unternehmensleitung. Die operative Ertragskraft des Unternehmens rückte in den Vordergrund gegenüber der statischen Besicherung der Kredite durch Sach- und Personenhaftung. Nur wirklich ertragsstarke Unternehmen kommen leicht zu einem Bankkredit. Die traditionell eigenkapitalschwachen KMUs haben kaum Zugang zu Risikokapital (Beteiligungen) oder zu anderen Instrumenten des Kapital- und Geldmarktes. Sie sind auf den klassischen Bankkredit angewiesen, der besonderes Vertrauen der Bank in das Unternehmen voraussetzt. Auch Hilfe vom Finanzminister in Form einer Steuersenkung ist aus budgetären Gründen nicht in Sicht. KMUs, die nicht in der Rechtsform einer Kapitalgesellschaft (25 % Körperschaftsteuer) betrieben werden, bekommen als Einzelunternehmen oder Personengesellschaft die ganze Progressionshärte des Einkommensteuertarifes zu spüren. Hier bleibt wenig übrig, um die Eigenkapitaldecke des Unternehmens zu verbessern und somit auch bei der Bankfinanzierung bessere Chancen zu haben. Die heimischen Bankinstitute sind indes selbst

auf der Suche nach „Kernkapital“, das sie als Folge des Beinahe-Zusammenbruchs der Finanzmärkte durch gesetzliche Auflagen aufstocken müssen. Das können sie vornehmlich durch Gewinne und/oder Einschränkung der vergebenen Kredite an die Wirtschaft. Es ist also zu befürchten, dass es zu weniger Kreditvergaben an KMUs kommt bzw. das Ausleseprinzip gerade jene Unternehmen treffen wird, die wirtschaftlich schwächer bilanzieren oder gar in einer Unternehmenskrise stecken. Wichtiger Ansatz ist daher, sich auf das jährliche Rating des Unternehmens durch die Bank im Vorfeld vorzubereiten. Eine aktive Informationspolitik, übersichtliche Unterlagen, besonders eine gründliche Planrechnung wird durch wertvolle Zusatzpunkte in den „Soft-Facts“ durch die Bank belohnt.

Pläne sichern Vertrauen Für langlebige Investitionen ist die Wahl der richtigen Laufzeit der Finanzierung meist problemlos. Schwieriger darzustellen ist der kurz- und mittelfristige „operative Bereich“ (Working Capital). Hier gibt es eine Vielzahl von Komponenten, die eine verlässliche Messung des Geldflusses beeinflussen. Im Kern muss die Verfügbarkeit jener Geldmittel errechnet werden, die der Betrieb unter Berücksichtigung der Außenstandsdauer der Kundenforderungen, der Zahlungsziele bei Lieferanten und Mittelbindungsdauer im Warenlager neben den Fixausgaben in spezifischen Zeiträumen benötigt. Mit den bisher üblichen einfachen „Milchmädchenrechnungen“, Cashflow sei der Differenzbetrag zwischen Ertrag und Aufwand ohne Abschreibung, sind nur ungenaue Schlüsse auf den Geldfluss möglich und als Information für Banken sind sie längst nicht mehr ausreichend. Professionelle Aussagen zur Liquidität in einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft erfordern komplexere Berechnungsmodelle, die alle relevanten Geldbewegungen im Unternehmen berücksichtigen. Zusätzlich sind branchenspezifische und saisonale Schwankungen der Dauer von Außenständen im Kunden- und Lieferantenbereich einzuplanen.

.

Früher konnten sich nur Großbetriebe eine integrierte Erfolgs-, Bilanz- und Liquiditätsplanung leisten. Dass Banken zunehmend auch von KMUs solche Unterlagen fordern, war spätestens seit BASEL II absehbar. Als Berater des Mittelstandes haben wir schon seit vielen Jahren professionelle Instrumente für unsere Klienten im Einsatz. Mit entsprechenden Datenschnittstellen zu fast allen Buchhaltungsprogrammen bauen wir auf aktuellen Ist-Daten des Unternehmens eine individuelle Auswertungsstruktur auf, die dann zeitnah laufend (monatlich, quartalsmäßig, saisonal) eine verlässliche Informationsquelle für das Unternehmen bietet. Das komplexe Informationssystem liefert unabhängig von den üblichen Bilanzstatistiken genaue Analysen auf Monatsbasis. Daraus entwickeln wir gemeinsam mit dem Klienten Planrechnungen, Varianten und Szenarien für Zukunftszeiträume. Laufende Abweichungsanalysen und darauf folgende „rollierende“ Plananpassungen ergänzen und perfektionieren die Aussagekraft. Dieses Angebot deckt nicht nur den laufenden Informationsfluss für die Banken ab, sondern wird durch Analyse der Ist/Soll-Abweichungen zu einem effizienten Controllingsystem und verlässliche Entscheidungsgrundlage für das Unternehmen.

Unternehmensplanung überzeugt Banken und bringt Punkte beim Rating

Mit professionellen Erfolgs- und Liquiditätsplanrechnungen kann man Banken, Förderstellen und Investoren besser von den individuellen Fähigkeiten und Bedürfnissen des Unternehmens überzeugen. So schafft man rechtzeitig – und das ist ganz im Sinne der Vorgaben von BASEL II und III – die notwendige Vertrauensbasis für eine stabile Finanzierung für das Unternehmen.

eco.nova 61

steuer.spezial

Professionelle Instrumente auch für kleine Unternehmen?


Wunderwaffe Solidarität? Besserverdiener sollen in den Jahren 2013 bis 2016 mit einer Solidarabgabe zusätzlich zur Kassa gebeten werden. Die Solidaritätsabgabe betrifft Unternehmer mit einem Jahresgewinn von mehr als 175.000 Euro. Einkünfte aus einer Anstellung sind ab einem Jahresbruttobetrag von 184.000 Euro betroffen. Die gute Nachricht dabei: Es kommt nicht wirklich zu einer neuen Steuer, sondern lediglich zu einer Zurücknahme bisheriger Steuerbegünstigungen. Im Angestelltenbereich sieht das so aus, dass die Sonderzahlungen (Weihnachts- und Urlaubsgeld) ab einem Bruttoeinkommen von 13.280 Euro pro Monat bzw. 185.920 Euro per anno nicht mehr mit dem begünstigten Satz von 6, sondern mit 27 % besteuert werden. Für Selbständige kommt es im Gegenzug zu einer Kürzung des bisherigen Gewinnfreibetrages – abhängig von der Höhe des Gewinnes: • Für Gewinne zwischen 175.000 und 350.000 Euro: von bisher 13 auf 7 % • Für Gewinne zwischen 350.000 und 580.000 Euro: von bisher 13 auf 4,5 % • Für Gewinne ab 580.000 Euro: von bisher 13 auf 0 % Für Gewinne bis 175.000 und dann wieder ab 769.000 Euro ändert sich somit nichts. Für die erstere Marge gibt es weiterhin die vollen 13 % Gewinnfreibetrag und Einkommensteile jenseits von 769.000 Euro konnten auch bisher schon nicht von dieser Begünstigung profitieren.

Resümee Wir haben Schlimmeres befürchtet. Aber wie das Beispiel zeigt, hält sich der Schaden in Grenzen. Der Maximalbetrag wird bei einem Gewinn von 769.000 Euro erreicht. In dieser Liga werden dann aber stattliche 27.310 Euro schlagend.

.

62 eco.nova


,,

„In unserer Gesellschaft zählen oft nur die klassischen Geldwerte. Hochwertiger Schmuck ist aber zweifelsohne auch eine Wertanlage – wenn auch mit einem anderen Hintergrund. Individuelle Schmuckstücke sind ein Stück Geschichte, ein Anker in unserem Leben, der die Erinnerung an Erlebtes lebendig erhält.“ Juwelier Ingo Appelt

Von Werten und Wertigkeiten

Den Scheichs im Nahen Osten sagt man nach, dass sie in ihre Gewänder stets ein paar Diamanten eingenäht hätten. Tatsächlich ist ein Diamant eine der wohl kleinsten Formen, in die sich Geld konvertieren lässt, und verfügt ob seiner Kompaktheit ��ber perfekte Transportfähigkeit. Hierzulande sind Diamanten weniger Anlageobjekt als Schmuckstück – ohne Frage auch eine Art der Wertanlage. Wissenschaftlich gesehen, besteht der Diamant aus reinem Kohlenstoff und ist damit das härteste bekannte Mineral unseres Planeten. Das Wort „Diamant“ leitet sich vom griechischen adamas – unbezwingbar – ab. Zweifellos lässt sich ein Diamant fachlich und objektiv beurteilen, was vor allem dann wichtig ist, wenn man ihn als geldwerte Anlage sieht. Was durchaus vorkommt. Die emotionale Betrachtung ist aber weitaus schöner und mindestens ebenso wert(e)voll – gerade in einer Zeit, oder in diesem Fall einer spezial-Ausgabe, in der das Thema Geld eine übergeordnete Rolle spielt. Tatsächlich aber gibt es weitaus mehr im Leben, als sich Gedanken über den schnöden Mammon zu machen.

Die Emotionalisierung von Geld „Ich habe Uhren und Schmuck in der Vergangenheit eigentlich nie als Wert anlage betrachtet. Mittlerweile sehe ich das anders“, meint Juwelier Ingo Appelt. Und das ist durchaus zweideutig zu sehen: Einerseits haben vor allem hochwertige mechanische Uhren, die etwa vor 20 Jahren erstanden wurden, schon ob ihres Materialwerts eine Aufwertung erfahren, bestimmte Modelle erreichen auch Sammlerstück-Status, wodurch der Wert folglich meist überproportional steigt. Auf der anderen Seite haben Uhren und ganz besonders Schmuckstücke einen hohen emotionalen Wert, der in diesem Fall eigentlich viel wichtiger ist. Appelt: „Individuelle, persönlich ausgewählte Schmuckstücke erzählen Geschichten und verbreiten lange und immer wieder aufs Neue viel Freude. Im Gegensatz zu abstrakten Geldveranlagungen lässt sich Schmuck anfassen, ist erlebbar. Mit Bedacht ausgewählt ist Schmuck eine Anlage für Jahrhunderte, auch wenn es nur wenige Materialien und Steine gibt, die dafür infrage kommen. Der Diamant ist ein solcher. Und so überdauert echter Schmuck jede Krise, auch weil Diamanten oder Gold weltweit stets klar bewertbar bleiben.“

Appelt Juwelen – persönlicher Ausdruck mit bleibenden Werten

eco.nova 63


Verzeichnis

Für den Inhalt verantwortlich: Kammer der Wirtschaftstreuhänder und Steuerberater Angaben ohne Gewähr, kein Anspruch auf Vollständigkeit. Kammer der Wirtschaftstreuhänder, Stand November 2012.

INNSBRUCK

Barenth Peter, Mag. rer. soc. oec. – WP Museumstraße 5, 6020 Innsbruck, office@barenth-partner.at

Barenth & Partner Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft mbH

Mag. Michael Ahammer

Partner ¨ Wirtschaftsprufer und Steuerberater KPMG Austria AG Adamgasse 23 6020 Innsbruck, Austria

Tel +43 (512) 599 96-5250 Fax +43 (512) 599 96-5021 Mob +43 (664) 210 75 95

Landesgericht Innsbruck, FN 274171v, ATU 62308746

mahammer@kpmg.at ¨ KPMG Austria AG Wirtschaftsprufungsund Steuerberatungsgesellschaft is an Austrian corporation.

Museumstraße 5, A-6020 Innsbruck Telefon ++43/ 512 / 58 80 00, Fax ++43/ 512 / 58 80 00-21 e-mail: office@barenth-partner.at www.barenth-partner.at

Ahammer Michael, Mag. – WP c/o KPMG Austria GmbH, Adamgasse 23, 6020 Innsbruck, mahammer@kpmg.at Aigner Peter, Mag. – StB Pembaurstraße 29, 6020 Innsbruck, office@stb-aigner.at

Aktiv Treuhand StB GmbH – StB Bettelwurfstraße 2, 6020 Innsbruck, office@aktiv-treuhand.at

Barenth WP- und StB Holding GmbH – WP Museumstr. 5, 6020 Innsbruck, office@barenth-partner.at

Albrecht Thomas, Mag. – StB Liebeneggstraße 11, 6020 Innsbruck, thomas.albrecht@astb.at

Bassetti-Bastinelli Eva, Dr. iur. – WP Oberkoflerweg 10a, 6020 Innsbruck, eva@bassetti-wt.at

alera west WP GmbH – WP Anton-Melzer-Straße 7, 6020 Innsbruck, office@treuhand-union.at

Bayer Martin – StB Karl-Schönherr-Straße 10, 6020 Innsbruck, martin.bayer@wt-obholzer.com

Aschbacher Mag. (FH) Wolfgang StBber.GmbH – StB Brixner Straße 3/II, 6020 Innsbruck, office@aschbacher-consulting.com

Berger Margitta – StB Fallmerayerstraße 3, 6020 Innsbruck, steuerberater@bergerkirchmair.at

ATTIVA WP + StB GmbH – WP Bozner Platz 4, 6020 Innsbruck, attiva@aon.at

Bliem Daniela, Mag. Dr. iur. – StB Adamgasse 16, 6020 Innsbruck, bliem@khuenybliem.at

Augustin Klaus, Mag. – StB Ing.-Sigl-Straße 18, 6020 Innsbruck, augustinklaus@yahoo.de

Braunhofer Christian, Mag. – StB Resselstraße 15, 6020 Innsbruck, c.braunhofer@aon.at

augustin+nöbauer+partner StB GmbH & CoKG – StB Mitterweg 16/II, 6020 Innsbruck, office@fidas-innsbruck.at

Breyner Birgit, Mag. (FH) – StB Schützenstraße 13/20, 6020 Innsbruck, birgitbreyner@hotmail.com

augustin+nöbauer+partner WP GmbH – WP Mitterweg 16, 6020 Innsbruck, office@fidas-innsbruck.at

Bruckmüller Evelyn, Mag. Dr. – StB c/o Dr. Messing WT-StB-GmbH, Andreas-Hofer-Straße 5, 6020 Innsbruck, evelyn.bruckmueller@steuerprofi.at

Außerlechner Alexander, Mag. – StB Maximilianstraße 2/PF Nr. 44, 6020 Innsbruck, ausserlechner@steuer-fuchs.at

Buxbaumer Bernhard – StB Gufeltalweg 11b, 6020 Innsbruck, bernhard.buxbaumer@a1.net

Baldauf Rosa Maria, Mag. Dr. – StB Klammstraße 52a, 6020 Innsbruck, r.baldauf@aon.at

Clementi Johannes – StB c/o Dr. Messing WT-StBGmbH, Andreas-Hofer-Straße 5, 6020 Innsbruck, hannes.clementi@steuerprofi.at

Bangratz Günther, Mag. – StB Lieberstraße 3, 6020 Innsbruck, kanzlei@bangratz.at

Unsere besonderen Stärken ... ... in der Unternehmensberatung ■ Erfahrung in der Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen ■ Begleitung in Unternehmenskrisen ■ Zertifizierter Credit-Rating-Analyst, Rating-Vorbereitung ■ Finanzierung und Umschuldungen ■ Professionelle Unternehmens- und Projektplanrechnungen ■ Branchenschwerpunkt Tourismusbetriebe, Handel und Produktion

... in wichtigen steuerlichen Überlegungen

■ Umgründung von Unternehmen und Rechtsform-

optimierung

■ Zertifizierter Finanzstrafrechtsexperte

... in der klassischen Steuerberatung

■ Klientenbuchhaltungen vor Ort (NEU) via Internet ■ Organisation des Rechnungs- und Kontrollwesens bei

Klienten

■ drei Jahrzehnte für Familienbetriebe

Rainer Dorn

Wirtschaftstreuhänder, Steuerberater, Finanzstrafrechtsexperte Mitterweg 60, 6020 Innsbruck Tel.: 0512/29 52 92, Fax: 0512/29 52 98 E-Mail: office@dorn-consult.at, www.dorn-consult.at

64 eco.nova


promotion

Betriebliche Altersvorsorge und ihre Überprüfung

Eines steht fest – unsere staatliche Pension wird in Zukunft sicher geringer ausfallen als in der Vergangenheit. Dabei waren schon bisher Besserverdiener besonders stark von der Pensionslücke betroffen. Ein hoher Lebensstandard, der am Ende einer erfolgreichen beruflichen Laufbahn erreicht wurde, konnte mit der maximalen Nettopension von knapp unter 2.000 Euro im Monat auch bisher schon nicht aufrechterhalten werden. Grund genug für immer mehr Manager und Geschäftsführer, die Pensionslücke mittels einer betrieblichen Vorsorge zu schließen.

Zusätzliche Vorteile: • Anstelle der Rentenleistung ist auch eine einmalige Kapitalablöse möglich. • Steuervorteile durch die Kombination von Rückstellungsbildung und Rückdeckungsversicherung. • Sicherstellung der finanziellen Mittel für die Leistung aus der Pensionszusage: Dadurch schlummern bei Pensionsantritt keine unkalkulierbaren Belastungen im Unternehmen – weder für nachfolgende Kinder (bei Betriebsübergabe) noch für einen Käufer des Unternehmens. • Durch die Verpfändung der Rückdeckungsversicherung wird der Geschäftsführer zum begünstigten Gläubiger. Ohne entsprechende Vorsorge würde ein Großteil des Pensionsanspruches bei einer Insolvenz verloren gehen.

• Die direkte Leistungszusage kann auch ein zu 100 Prozent beteiligter Geschäftsführer/Gesellschafter nutzen. • Weder für Arbeitgeber noch Arbeitnehmer fallen für die Beiträge Lohnnebenkosten an.

Laufende Überprüfung und Anpassung Pensions-Rückdeckungsversicherungen sorgen für die notwendige Liquidität und für eine Auslagerung der Risiken aus Ihrem Unternehmen. Die Praxis zeigt jedoch, dass zwei Drittel der Verträge nicht auf dem aktuellen Stand sind. Auf eine laufende Servicierung der abgeschlossenen Versicherungsverträge und der Pensionszusagen selbst wird vergessen. Dabei kann eine Reihe von Faktoren eine entsprechende Prüfung dringend erfordern: • Immer wieder sind unprognostizierbare Faktoren in den Zusageverträgen enthalten und erhöhen das Risiko des Unternehmens. • Mit einer gestiegenen Lebenserwartung steigen der Kapitalbedarf zum Pensionsantritt und das damit verbundene Rückdeckungserfordernis. • Die ursprünglich zur Berechnung herangezogenen Zinssätze bzw. Gewinnerwartungen können zu Abweichungen führen. • Änderungen in der privaten Situation des Pensionsberechtigten (Pensionsalter, Einkommen, Leistungen der gesetzlichen Vorsorge). • Vereinfachung der verwaltungstechnischen Abwicklung über eine 100%ige Auslagerung der bisherigen Wertpapierdeckung (Änderung des Budgetbegleitgesetzes 2007).

eco.geld

Der Vorteil einer betrieblichen Vorsorge gegenüber einer privaten Vorsorge liegt klar auf der Hand. Die Pension wird zur Gänze aus dem Unternehmen finanziert und reduziert damit gleichzeitig den steuerpflichtigen Gewinn. Eine optimale Vorsorge für den Geschäftsführer ist eine betriebliche Pensionszusage: Das Unternehmen vereinbart mit dem Geschäftsführer ab Pensionsantritt eine bestimmte Pension (z. B. 1.000 Euro monatlich). Für diese verbindliche Zusage bildet das Unternehmen gewinnmindernde Rückstellungen, wodurch in beträchtlichem Maß Steuern gespart werden. Die Vorsorge für die Finanzierung erfolgt über eine (freiwillige, aber betriebswirtschaftlich sinnvolle) Rückdeckungsversicherung. Zu Pensionsantritt erhält der Begünstigte dann vom Unternehmen eine lebenslange Pension, welche zu 100 Prozent durch die Versicherung ausfinanziert ist.

Christoph Achammer 3 Banken Versicherungsmakler christoph.achammer@3bvm.at

Für eine optimale und individuelle Lösung der betrieblichen Altersvorsorge ist eine ausführliche und objektive Beratung äußerst wichtig. Die Experten des 3 Banken Versicherungsmaklers informieren Sie auch über betriebswirtschaftliche Fragen im Zusammenhang mit der Einführung eines Vorsorgesystems. Sie entwickeln gemeinsam mit Ihnen eine maßgeschneiderte Lösung.

Die neue Perspektive der Beratung Unser Credo: gemeinsam. ganzheitlich. nachhaltig.

Der 3 Banken Versicherungsmakler bietet innovative Lösungen für Tourismus, Handel, Industrie und Gewerbe. Wir behandeln Sie anders! • Wir beraten Sie ganzheitlich in Bezug auf Ihr Versicherungspaket. • Wir erstellen ein Versicherungskonzept, das so einmalig ist wie Ihre Ansprüche. • Wir bieten Ihnen ein umfassendes Risk-Management und eine klare Analyse all Ihrer bestehenden Versicherungen. • Wir informieren Sie über Marktentwicklungen, die Ihre Versicherungen betreffen.

24 Mitarbeiter in 5 Regionalzentren in Österreich: Innsbruck, Stadtforum 1 Linz, Wiener Straße 32 Klagenfurt, Dr.-Arthur-Lemisch-Platz 5 Graz, Kaiserfeldgasse 15 Wien, Tegetthoffstraße 7 www.3bvm.at, office@3bvm.at

Wir kümmern uns um Sie im Fall der Fälle. Ohne Wenn und Aber. eco.nova eco.nova 65 87


FIDEREVISA WT GmbH – WP Maria-Theresien-Straße 5, 6010 Innsbruck, info@wt-lentsch.at

Mag. Gerhard Dablander

Senior Manager, Tax ¨ Wirtschaftsprufer und Steuerberater KPMG Alpen-Treuhand AG Adamgasse 23 6020 Innsbruck, Austria

Dr. Hannes Fink

Tel +43 (512) 599 96-5406 Fax +43 (512) 599 96-5021 Mob +43 (664) 816 11 27

gdablander@kpmg.at ¨ KPMG Alpen-Treuhand AG Wirtschaftsprufungsund Steuerberatungsgesellschaft is an Austrian corporation.

Dablander Gerhard, Mag. – WP Adamgasse 23, 6020 Innsbruck, gdablander@gkmg.at

Partner Steuerberater

KPMG Alpen-Treuhand AG Adamgasse 23 6020 Innsbruck, Austria

Tel +43 (512) 599 96-5224 Fax +43 (512) 599 96-5021 Mob +43 (664) 820 83 40

hfink@kpmg.at ¨ KPMG Alpen-Treuhand AG Wirtschaftsprufungsund Steuerberatungsgesellschaft is an Austrian corporation.

Dax Robert, Mag. – StB Lindenstraße 20, 6020 Innsbruck, info@dax-wt.at

Fink Hannes, Dr. – StB Adamgasse 23, 6020 Innsbruck, hfink@kpmg.at

Dorn Rainer – StB Mitterweg 60, 6020 Innsbruck, dorn@aon.at

Fischbacher Petra, Mag. (FH) – StB Bettelwurfstraße 11, 6020 Innsbruck, p.fischbacher@wtt.at

Dorn-Consult Steuerberatungsges. mbH – StB Mitterweg 60, 6020 Innsbruck, office@dorn-consult.at

Fohringer Monika, Mag. – StB Pradler Straße 30, 6020 Innsbruck, monika.fohringer@steuerprofi.at

Duba-Auer Katharina, Mag. – WP Holzhammerstraße 11, 6020 Innsbruck, katharina.duba@aon.at

Frei Gunnar, Mag. – WP c/o Kapferer & Partner WP u. StB GmbH, Wilhelm-Greil-Straße 15/V, 6020 Innsbruck, gunnar.frei@kapferer.co.at

E. Reisigl u. J. Gandler StBges. mbH – StB Trientlgasse 65, 6020 Innsbruck, office@reisigl-gandler.at

Freisinger-Klingler Elisabeth, Dr. – WP Rennweg 30, 6020 Innsbruck, office@wt-freisinger.at

Eberle Walter – StB Technikerstraße 3, 6020 Innsbruck, office@stb-eberle.at

Friedl Georg, Mag. – WP Schneeburggasse 49A, 6020 Innsbruck, georg.friedl1@utanet.at

Frischherz Nora, Mag. – WP Ingenuin-Fischler-Straße 12, 6020 Innsbruck, nfrischherz@deloitte.at

treuhand partner Steuerberatung

Frohnweiler Martina, Mag. – StB Andreas-Hofer-Straße 29, 6020 Innsbruck, info@frohnweiler.at

Rennweg 25 | 6020 Innsbruck | Austria Tel. +43 (0)512 571415 | office@thp-kanzlei.at www.thp-kanzlei.at

Geschäftsführende Gesellschafter: Mag. Christoph Pittl Mag. Miriam Eberl MBA Mag. Manuela Schneider Mag. Dr. Peter Farmer

Partner der ECA – das österreichische Steuerberaternetzwerk

Die Zukunft im Griff.

ECA Treuhand Partner Steuerberatung GmbH – WP Rennweg 25, 6020 Innsbruck, office@thp-kanzlei.at

Eckmayr Joachim, Mag. – WP Innrain 102/Top 5 + 6, 6020 Innsbruck, kanzlei.eckmayr@aon.at ELDATA Innsbruck Datenverarbeitung GmbH – StB Edith-Stein-Weg 2, 6020 Innsbruck, office@eldata.at

EMF TEAM TIROL STB GMBH – StB Anichstraße 5a, 6020 Innsbruck, info@teamtirol-steuerberater.at

Gansterer Martin, Mag. – StB Uferstraße 34, 6020 Innsbruck, mgansterer@kpmg.at

Gasser Kurt, Mag. – StB Maria-Theresien-Straße 1/II, 6020 Innsbruck, office@gasser-tirol.at GCG Grubhofer Consulting GmbH StBges. – StB Meinhardstr. 11, 6020 Innsbruck, office@gcg.at

Gessler & Co. WT KG, WP u. StB Ges. – WP Amraser Straße 85/II, 6020 Innsbruck, kufstein@gessler.at Gessler Alexander, Mag. – WP Amraser Straße 85, 6020 Innsbruck, wp@gessler.at

Grossek Johann, Mag. – StB Schmiedgasse 9/13, 6020 Innsbruck, hannes@grossek.net Gruber Sandra, Mag. iur. – StB Geyrstraße 57b, 6020 Innsbruck, aon.914845034@aon.at Grubhofer Christian – StB Meinhardstraße 11, 6020 Innsbruck, c.grubhofer@gcg.at

Gsaxner + Mair OG WP- und StBges. – WP Meinhardstraße 9/IV, 6020 Innsbruck , office@gsaxner.at Gsaxner Rene, Mag. jur. – WP Meinhardstraße 9/IV, 6020 Innsbruck , rene@gsaxner.at

Dr. Clemens Endfellner, LL.M. Senior Manager, Tax ¨ Wirtschaftsprufer und Steuerberater KPMG Alpen-Treuhand AG Adamgasse 23 6020 Innsbruck, Austria

Tel +43 (512) 599 96-5315 Fax +43 (512) 599 96-5021 Mob +43 (664) 816 10 43

Gugenberger Barbara, Mag. – StB Egger-Lienz-Straße 2, 6020 Innsbruck, b.gugenberger@wt-gugenberger.at Hagele Philipp, MMag. – StB Lieberstraße 3/3, 6020 Innsbruck, kanzlei@hagele.at

Haslacher Maria Pia, Mag. – StB Arzler Straße 36, 6020 Innsbruck, office@wt-haslacher.at

cendfellner@kpmg.at ¨ KPMG Alpen-Treuhand AG Wirtschaftsprufungsund Steuerberatungsgesellschaft is an Austrian corporation.

Endfellner Clemens LL.M., Mag. Dr. – WP Klosterangerstraße 1, 6020 Innsbruck, cendfellner@kpmg.at Erich Oberhauser Steuerberatungs GmbH – StB Rennweg 18 , 6020 Innsbruck, office@wt-tirol.at

Erlacher Claudia, Mag. – StB Burgenlandstraße 39, 6020 Innsbruck, claudia.erlacher@gmx.at F & H Wirtschafts und SteuerberatungsGmbH Sillgasse 19, 6020 Innsbruck, office@wt.houdek.at Farmer Peter Paul, Mag. Dr. – WP Rennweg 25, 6020 Innsbruck, office@thp-kanzlei.at

Feistmantl Reinhard, Mag. – WP Edith-Stein-Weg 2/I, 6020 Innsbruck, office@f-z.at

66 eco.nova

Mag. Gerhard Hauser Steuerberater

Rennweg 18 • 6020 Innsbruck Tel. 0512/589902 E-Mail: g.hauser@wtt.at www.wtt.at

Hauser Gerhard, Mag. – StB Rennweg 18, 6020 Innsbruck, g.hauser@wt-tirol.at


Fragen zu komplexen Steuerthemen? Für uns ein Vergnügen. Bei KPMG stehen klare Lösungen an erster Stelle – auf Basis internationaler Vernetzung und ständiger Weiterbildung zum Mehrwert unserer Kunden. Mit exzellenter Beratung, Fachveranstaltungen und themenspezifischen Newslettern sind KPMG-Kunden immer einen Schritt voraus. Mit 8 Standorten in Österreich ist KPMG auch in Ihrer Nähe: Adamgasse 23 6020 Innsbruck + 43 (512) 59996-0

kpmg.at


Kapelari & Tschiderer GmbH & Co KG – WP Andreas-Hofer-Straße 43/2, 6020 Innsbruck, office@kapelari.at

Kapelari Georg, Mag. rer. soc. oec., Mag. jur. – WP Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, georg.kapelari@kapelari.at

Kapferer Frei und Partner Wirtschaftsprüfungs und Steuerberatungs GmbH – WP, StB Wilhelm-Greil-Straße 15/V, 6020 Innsbruck, akapferer@deloitte.at Kapferer Andreas LL.M., Mag. – WP c/o Kapferer Frei und Partner, Wilhelm-Greil-Straße 15/V, 6020 Innsbruck, akapferer@deloitte.at Kapferer Chris, Mag. – StB Pacherstraße 7, 6020 Innsbruck, chris.kapferer@web.de Hellweger Angelika, Mag. – WP c/o Westtreuhand WP u. StB GmbH, Meinhardstraße 5, 6020 Innsbruck, office@westtreuhand.at

Kapferer Martin, Mag. – StB Lindenstraße 20/II, 6020 Innsbruck, office@steuerberater-kapferer.at

Kapferer Rolf, Dkfm. Dr. – WP Wilhelm-Greil-Straße 15/V, 6020 Innsbruck, rolf.kapferer@kapferer.co.at Kasper Manfred, Dr. – StB Oberkoflerweg 10a, 6020 Innsbruck, manfred.kasper@bassetti-wt.at

MMag. Christoph Heugenhauser Manager, Tax

KPMG Alpen-Treuhand AG Adamgasse 23 6020 Innsbruck, Austria

Tel +43 (512) 599 96-5318 Fax +43 (512) 599 96-5021 Mob +43 (664) 816 12 46

cheugenhauser@kpmg.at

¨ KPMG Alpen-Treuhand AG Wirtschaftsprufungsund Steuerberatungsgesellschaft is an Austrian corporation.

Heugenhauser Christoph, MMag. Adamgasse 23, 6020 Innsbruck, cheugenhauser@kpmg.at

HM-Treuhand-WP- u. StBges.m.b.H. – WP Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, office@marsoner.at

Hoffmann Steuerberatung GmbH – StB Olympiastraße 17, 5. Stock, 6020 Innsbruck, office@knoll-hoffmann.at Holzmeister Susanne – StB Philippine-Welser-Straße 39, 6020 Innsbruck, s.holzmeister@aon.at Hörtnagl-Seidner Verena, MMag.Dr. – StB Noldinstraße 12, 6020 Innsbruck, verena.hoertnagl@uibk.ac.at Houdek Harald, Mag. – StB Sillgasse 19, 6020 Innsbruck, office@wt-houdek.at

Hueber Edmund, Mag. – WP Thomas-Riss-Weg 11, 6020 Innsbruck, edmund.hueber@gmail.com Huter Thomas, Mag. – StB Pacherstraße 19/2. Stock, 6020 Innsbruck, t.huter@aon.at Huttary Othmar – WP Höttinger Au 76, 6020 Innsbruck, wt@huttary.at

IBETREU Wirtschaftstreuhand GmbH – WP Maximilianstraße 2/5. Stock, 6020 Innsbruck, office@ibetreu.com

Illmer Elisabeth, Mag. – StB c/o IBETREU WTges. m.b.H. – Maximilianstraße 2/5. Stock, 6020 Innsbruck, illmer@ibetreu.com Intreuhand Steuerberatungs-GmbH – StB Amraser Straße 85/1, 6020 Innsbruck, office@intreuhand.at

J. M. Steuerberatungsgesellschaft mbH – StB Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, office@marsoner.at

mag. dr. oliver kempf steuerberater

wilhelm greil straße 4 / 2-4 OG 6020 innsbruck · österreich tel fax

+43(0)512/90 83 20-13 +43(0)512/90 83 20-30

mobil email

+43(0)699/19 08 32 11 oliver.kempf@stauder-schuchter-kempf.at

Kempf Oliver, Mag. Dr. – StB c/o Stauder Schuchter Kempf WP u. StB, Wilhelm-Greil-Straße 4/2.- 4. Stock, 6020 Innsbruck, oliver.kempf@stauder-schuchter-kempf.at Khüny & Bliem StB KG – StB Adamgasse 16, 6020 Innsbruck, office@khuenybliem.at

Khüny Manfred, Mag. Dr. – StB Adamgasse 16, 6020 Innsbruck, khueny@khuenybliem.at

Kirchmair Michael, Mag. – StB Fallmerayerstraße 3, 6020 Innsbruck, steuerberater@bergerkirchmair.at

Köchler Markus, Mag. – StB Meraner Straße 1, 6020 Innsbruck, markus.koechler@steuerberater-koechler.at Kofler Helmut – WP c/o SKP Schüßling, Kofler & Partner GmbH, Adamgasse 23, 6020 Innsbruck, hkofler@yahoo.de Kohlbacher-Thöni Eveline Maria, Mag. Dr. – StB Anichstraße 19, 6020 Innsbruck, office@thoeni-consult.at

Kollmann Rene, Mag. – StB Gumppstraße 17, 6020 Innsbruck, rene.kollmann@chello.at KPMG Alpen-Treuhand AG, – WP, StB Adamgasse 23, 6020 Innsbruck, cheugenhauser@kpmg.at

Kröll Manfred, Mag. – StB Eduard-Bodem-Gasse 1, 6020 Innsbruck, kanzlei@wt-kroell.at Kröll Melanie, Mag. – StB Adamgasse 21a, 6020 Innsbruck, melanie.kroell@aon.at

Kröll StB GmbH – StB Eduard-Bodem-Gasse 1, 6020 Innsbruck, kanzlei@wt-kroell.at

Kugler Karin, Mag. – StB c/o IBETREU WTges. m.b.H., Maximilianstraße 2/5. Stock, 6020 Innsbruck, kugler@ibetreu.com Kuster Robert, Mag. – WP Egger-Lienz-Straße 2, 6020 Innsbruck, r.kuster@wt-kuster.at

Langfischer Robert – WP c/o IBETREU WTges. m.b.H., Maximilianstraße 2/5. Stock, 6020 Innsbruck, langfischer@ibetreu.com

Lanznaster Robert, Mag. – StB Defreggerstraße 22a (Stöcklgebäude), 6020 Innsbruck, steuerkanzlei@lanznaster.at Lauscher Christoph, Dr. – WP c/o SOT Süd-Ost Treuhand GmbH, Wilhelm-Greil-Straße 15, 6020 Innsbruck, christoph.lauscher@sot.co.at Jäger Erwin – StB c/o WT Tirol StB GmbH, Rennweg 18, 6020 Innsbruck, e.jaeger@wtt.at Jenewein Kurt, Dipl.-Vw. Dr. – WP Franz-Fischer-Straße 7, 6020 Innsbruck, office@jwp.co.at

68 eco.nova

Lentsch Ernst, Mag. – WP Maria-Theresien-Straße 5, 6010 Innsbruck, info@wt-lentsch.at Lettenbichler Tanja, Mag. – StB Heiliggeiststraße 2/7, 6020 Innsbruck, tlettenbichler@kpmg.at Lichtenberger-Haaser Monika – StB Lindenstraße 2, 6020 Innsbruck, office@lichtenberger.at

www.stauder-sch


In der Schule waren wir nicht immer beliebt. Aber jetzt rechnen wir besser als die anderen.

WIRTSCHAFTSTREUHAND TIROL Steuerberatungs GmbH & CoKG

6020 Innsbruck

Rennweg 18

Tel. 0512/589902

www.wtt.at


Linster Dagmar – StB Hans-Untermüller-Straße 30/1, 6020 Innsbruck, d.linster.steuerberaterin@chello.at

pardeller & reimair StB OG – StB Bozner Platz 7, 6020 Innsbruck, office@pardeller-reimair.at

Mader Gabriela, Dr. – StB Universitätsstraße 13, 6020 Innsbruck, mader@treuratio.at

Partl Rainer, Mag. – StB Anton-Melzer-Straße 7, 6020 Innsbruck, rainer.partl@treuhand-union.at

M. Bayer Steuerberatungsgesellschaft mbH – StB Karl-Schönherr-Straße 10, 6020 Innsbruck, martin.bayer@wt-obholzer.com

Mader Günther – StB Höttinger Au 82, 6020 Innsbruck, g.mader@gmx.net

Mader Heinz, Mag. – StB Vögelebichl 21a, W5, 6020 Innsbruck, heinz.mader@tele2.at

Magerle Mag. Stefan GmbH StB Ges. – StB Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, s.magerle@marsoner.at Mair Burkhard, Mag. – StB Müllerstraße 27, 6020 Innsbruck, steuerberater.mair@tirol.com Mair Martina, Mag. – StB c/o Gsaxner+Mair OG, Meinhardstraße 9/IV, 6020 Innsbruck, martina.mair@gsaxner-mair.at

Malojer Christina, Mag. rer. soc. oec. – StB Pradler Straße 23, 6020 Innsbruck, christina.malojer@malojer.at Malojer Franz, Mag. – StB Pradlerstraße 23, 6020 Innsbruck, office@malojer.at

marsoner + partner Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck T+43 (0)512-57 43 45, F+43 (0)512-57 98 65 office@marsoner.at, www.marsoner.at Geschäftsführer und Gesellschafter Mag. Johannes Marsoner, WP/StB Mag. Werner Tschapeller, WP/StB Gesellschafter Univ.-Prof. Dr. Reinhold Beiser, StB Mag. Stefan Magerle, StB Mag. German Pfanner, StB

Marsoner + Partner GmbH WP u. StBGes. – WP Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, office@marsoner.at Marsoner Helmut, Dkfm. Dr. – WP Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, office@marsoner.at

Marsoner Johannes, Mag. – WP Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, johannes.marsoner@chello.at

Pardeller Christine, Mag. – StB Bozner Platz 7, 6020 Innsbruck, christine@pardeller.at

Pasqualini & Partner KG StBges. – StB Meinhardstraße 7, 6020 Innsbruck, office@pasqualini.at

Pasqualini Dietmar, Dr. iur. – StB c/o Pasqualini & Partner KG, Meinhardstraße 7, 6020 Innsbruck, steuerberater@pasqualini.at

Passer Henrike – StB Karl-Schönherr-Straße 10, 6020 Innsbruck, stbpasser@passer.info

Passer Michael, Dipl.-Vw. – StB Karl-Schönherr-Straße 10, 6020 Innsbruck, mi.passer@passer.info

Mag. Ulrich Pawlowski

Partner ¨ Wirtschaftsprufer und Steuerberater KPMG Austria AG Adamgasse 23 6020 Innsbruck, Austria

Tel +43 (512) 599 96-5402 Fax +43 (512) 599 96-5021 Mob +43 (664) 816 09 93

upawlowski@kpmg.at ¨ KPMG Austria AG Wirtschaftsprufungsund Steuerberatungsgesellschaft is an Austrian corporation.

Pawlowski Ulrich, Mag. – WP Adamgasse 23, 6020 Innsbruck, upawlowski@kpmg.at

Pedit Gottlieb Erich – WP Egger-Lienz-Straße 2, 6020 Innsbruck, office@pedit.at

Pellarin Roland, Mag. – StB Peter-Mayr-Straße 8, 6020 Innsbruck, roland.pellarin@msp.at

Perkounigg Arnulf, Mag. – StB Pechestraße 12, 6020 Innsbruck, mag.arnulf.perkounigg@rbgt.raiffeisen.at Pfanner German Mag. GmbH StB Ges. – StB Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, g.pfanner@marsoner.at

Mathoi Winfrid, Dr. – WP Speckbacherstraße 24, 6020 Innsbruck, w.mathoi@msp-wp.at Meister Josef, Dipl.-Vw. Dr. – StB Fürstenweg 46, 6020 Innsbruck, j.meister@tirol.com

MELVO Steuerberatungs GmbH – StB Olympiastraße 17, 6020 Innsbruck, innsbruck@prodinger.at Messenlechner Eva Maria, Mag. (FH) – StB c/o Kanzlei Horst Jünger, Anichstraße 5a, 6020 Innsbruck, office@ihre-steuerberaterin.at

Messing Dr. WT StB GmbH – StB Andreas-Hofer-Straße 5, 6020 Innsbruck, office@steuerprofi.at Moosbrugger Harald LL.M., Mag. – StB Rennweg 34 , 6020 Innsbruck, hmoosbrugger@deloitte.at Moosburner Rudolf, Dkfm. Dr. – WP Bozner Platz 4, 6020 Innsbruck, moosburner@aon.at

MSP Steuerberatung GmbH – StB Peter-Mayr-Straße 8, 6020 Innsbruck, office@msp.at

MSP Wirtschaftsprüfung GmbH – WP Speckbacherstraße 24, 6020 Innsbruck, office@msp-wp.at

Murr Werner, Mag. – StB Andreas-Hofer-Straße 5, 6020 Innsbruck, werner.murr@steuerprofi.at Nairz Klaus-Dieter – StB Meraner Straße 9, 6020 Innsbruck, nairz@wtkanzlei.com Nöbauer Daniel, Mag. (FH) – WP Mitterweg 16/II, 6020 Innsbruck, office@noebauer.cc

Obholzer Mag. Reinhard StB GmbH – StB Karl-Schönherr-Straße 10, 6020 Innsbruck, kanzlei@wt-obholzer.com Obholzer Treuhand GmbH – WP Karl-Schönherr-Straße 10, 6020 Innsbruck, kanzlei@wt-obholzer.com Oelinger Robert, Mag. rer. soc. oec. – StB Innrain 9, 6020 Innsbruck, r.oelinger@oelinger.com

Oeller Christian, OR Mag. – StB Wetterherrenweg 16b, 6020 Innsbruck, christian.oeller@bmf.gv.at Ohnmacht Herbert Peter, Mag. – StB Andreas-Hofer-Straße 6, 6020 Innsbruck, office@ohnmacht.co.at

70 eco.nova

Mag. Peter Pfleger

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Rennweg 18 • 6020 Innsbruck Tel. 0512/589902 E-Mail: p.pfleger@wtt.at www.wtt.at

Pfleger Peter Mag. WP und StB GmbH – WP Rennweg 18 , 6020 Innsbruck, office@wtt.at

Pichler Thomas, Mag. – WP Lohbachweg F 133, 6020 Innsbruck, thomas.pichler@stauder-schuchter-kempf.at Pircher Alois, ao. Univ.-Prof. Hon. Prof. Dr – WP Anton-Melzer-Straße 7/1. Stock, 6020 Innsbruck, pircher@treuhand-union.at Pittl Christoph, Mag. – StB Brunecker Straße 8/5, 6020 Innsbruck, office@thp-kanzlei.at

Plank Georg, Mag. – StB Schmerlingstraße 4/IV. Stock, 6020 Innsbruck, georg.plank@steuerberatungplank.at Plank Steuerberatungs OG – StB Schmerlingstraße 4/IV. Stock, 6020 Innsbruck, office@steuerberatungplank.at

Plank Wilfried, Dipl.-Vw.Dr. – StB Schmerlingstraße 4/IV. Stock, 6020 Innsbruck, wilfried.plank@steuerberatungplank.at PricewaterhouseCoopers Tirol WP-GmbH – WP Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, office.tirol@at.pwc.com

Pucher Manfred – StB Andreas-Hofer-Straße 44/2. Stock, 6020 Innsbruck, kanzlei@mpucher.at

Punz Gabriele, Mag. – StB Premstraße 63, 6020 Innsbruck, gabriele.punz@montanwerke-brixlegg.com Rattacher – Simma Steuerberatungs GmbH – StB Maximilianstraße 13, 6020 Innsbruck, office@rattacher-simma.at


Grenzenlose Beratung für Ihren Erfolg!

inter disziplinär n national Deutschland Kanzlei München Kanzlei Lennestadt Leistungsübersicht

International

Österreich

Kanzlei Innsbruck n Jahresabschluss n Steuerberatung n Optimierung internationaler Leistungsübersicht n Steuerberatung n Gestaltungsberatung n Gestaltungsberatung Unternehmensstrukturen n BWL-Beratung n Internationale Umwandlungen, n BWL-Beratung n Unternehmensnachfolge n Unternehmensnachfolge Unternehmenskäufe und -verkäufe n Erbrecht n Gestaltung und Begleitung deutscher n Erbrecht n Gesellschaftsrecht n Gesellschaftsrecht Investitionen im Ausland n Wettbewerbsrecht n Gestaltung und Begleitung ausländischer n Steuerstrafrecht n Wirtschaftsrecht Investitionen in Deutschland n Arbeitsrecht n Personalentsendungen n Steuerstrafrecht n Gutachten und rechtliche Beratung in Fragen des internationalen Steuerrechts n Begutachtung von Verrechnungspreisen, Gestaltung von Verrechnungssystemen n Jahresabschluss

n Internationale Steuerplanung

Kanzlei Schulte Steuerberater/Rechtsanwälte Österreich Grabenweg 68 A-6020 Innsbruck T: +43 /512/21 49 84 F: DW -15 nnn Deutschland Heilig-Geist-Straße 1 D-80331 München T: +49 /89/72 44 95-60 F: DW -61 Albrecht-Dürer-Straße 5 D-57368 Lennestadt T: +49 /2721/ 98 40-0 F: DW -12 www.schulte-kanzlei.at www.schulte-kanzlei.de


Schaar WT, Steuerberatungs OG – StB Pradler Straße 83, 6020 Innsbruck, christian.schaar@stb-schaar.at Rauter Armin – StB c/o WT Tirol StB GmbH. & Co KG, Rennweg 18, 6020 Innsbruck, a.rauter@wtt.at

Schirmer Gerhard, Dkfm. Dr. – WP Herzog-Friedrich-Straße 39, 6020 Innsbruck, gerhard.schirmer@kanzlei-schirmer.at Schirmer Ulrich, Mag. iur. – StB Maria-Theresien-Straße 10, 6020 Innsbruck, ulrich.schirmer@kanzlei-schirmer.at

Schneider Manuela, Mag. – StB c/o Dr. Farmer & Partner WT KEG, Rennweg 25, 6020 Innsbruck, office@thp-kanzlei.at Schnepf Jutta, Dr. jur. – StB Burgenlandstraße 45d, Top 47, 6020 Innsbruck, jutta.schnepf@gmx.at

Schöll-Hosp Petra, Mag. – StB Tiergartenstraße 130/Top 4, 6020 Innsbruck, p.schoell@steuerfachfrau.at

Herbert Rauth

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Rennweg 18 • 6020 Innsbruck Tel. 0512/589902 E-Mail: h.rauth@wtt.at www.wtt.at Rauth Herbert Christian – WP Rennweg 18, 6020 Innsbruck, wt.rauth@utanet.at

Regensberger Siegfried – StB Templstraße 2, 6020 Innsbruck, steuerberater@regensberger.at Reimair Michael, Mag. – StB Bozner Platz 7, 6020 Innsbruck, reimair@pardeller-reimair.at

mag. dr. helmut schuchter

wirtschaftstreuhänder und steuerberater allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter sachverständiger

wilhelm greil straße 4 / 2-4 OG 6020 innsbruck · österreich tel fax

+43(0)512/57 08 89-0 +43(0)512/57 05 89-20

mobil email

+43(0)676/61 56 96 5 helmut.schuchter@stauder-schuchter-kempf.at

Reisigl Eberhard, Mag. – StB Trientlgasse 65, 6020 Innsbruck, office@kanzlei-reisigl.at

Schuchter Helmut, Mag. Dr. – StB Burgenlandstraße 39, 6020 Innsbruck, helmut.schuchter@stauder-schuchter-kempf.at

Rieckh-Rupp Claudia, Mag. – StB c/o Kapferer Frei und Partner, Wilhelm-Greil-Straße 15/V, 6020 Innsbruck, claudia.rieckh@kapferer.co.at

Schwab Beate, Mag. – StB, Furterzaunweg 8, 6020 Innsbruck, beate.schwab@ilf.com

Reitschuler Wolfgang, Mag. – WP Anton-Melzer-Straße 7, 6020 Innsbruck, tu-office@treuhand-union.at

Rieder Martin, MMag. Dr. – StB Lohbachweg E 91/5, 6020 Innsbruck, martin.rieder@sva.sozvers.at Riml Brunhilde, Mag. rer. soc. oec. – StB Bozner Platz 5/IV, 6020 Innsbruck, brunhilde.riml@wt-riml.at

Roner Robert, Mag. – StB Roner Treuhand GmbH & Co KG, Innenstadt, Museumstraße 10, 6020 Innsbruck, robert.roner@roner-treuhand.at Roner Treuhand GmbH & Co KG – StB Museumstraße 10, 6020 Innsbruck, office@roner-treuhand.at

Schuster Florian, Mag. (FH) – StB Olympiastraße 39/2. Stock, 6020 Innsbruck, stb-schuster@kapitalundsicherheit.com Schwab Dr. WT StBgesmbH & Co KG – StB Amraser Straße 25/1, 6020 Innsbruck, dr.schwab@treuhand-schwab.com Schwab Friedrich, Dr. – StB Amraser Straße 25, 6020 Innsbruck, dr.schwab@treuhand-schwab.com Schwaberl Lukas, Mag. – WP Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, l.schwaberl@marsoner.at

Schwaberl StB und WP GmbH – WP Scheuchenstuelgasse 10/B36, 6020 Innsbruck, lukas.schwaberl@chello.at Schwaiger Johann, Dr. – StB Anton-Eder-Straße 5, 6020 Innsbruck, office@wt-schwaiger.at

Roner Treuhand GmbH WT u. StB – StB Museumstraße 10, 6020 Innsbruck, office@roner-treuhand.at Rotgeri Bernd, Dipl.-Vw. – StB Burggraben 31, 6020 Innsbruck, bernd.rotgeri@rotgeri.at Rubatscher Johann, Dipl.-Vw. Dr. – StB Anichstraße 24, 6010 Innsbruck, office@rubatscher.at Rubatscher Klaus, Mag. Dr. – WP Anichstraße 8, 6020 Innsbruck, klaus@rubatscher.at

Rubatscher Richard, Mag. – WP Anichstraße 24, 6010 Innsbruck, office@rubatscher.at

Dr. Franz Seekircher

Sandner Herbert, Mag. rer. soc. oec. – StB Wilhelm-Greil-Straße 21/ 3. Stock, 6020 Innsbruck, herbert.sandner@stb-stubai.at

Rennweg 18 • 6020 Innsbruck Tel. 0512/589902 E-Mail: f.seekircher@wtt.at www.wtt.at

Rubatscher Steuerberatungs- und WP GmbH – WP Anichstraße 24, 6020 Innsbruck, office@rubatscher.at

www.kwt.or.at 72 eco.nova

Steuerberater

Seekircher Franz, Dr. – StB c/o WT Tirol StB GmbH Rennweg 18, 6020 Innsbruck, f.seekircher@wtt.at

Seidner Hannes, Mag. – StB, Noldinstraße 12/5, 6020 Innsbruck, hannes.seidner@chello.at Siess Bernhard Mag., StB GmbH – StB, Schulgasse 1, 6020 Innsbruck, kanzlei@siess.at

w


Audi

Vorsprung durch Technik

Der Audi Q3 Sport quattro. Jetzt mit EUR 2.013,–* Ski WM Bonus. Mit an Bord sind serienmäßig: S line Exterieurpaket, Komfortpaket inklusive Xenon plus und Klimaautomatik sowie S line Sportpaket mit 17-Zoll-Leichtmetallrädern, S line Sportfahrwerk und S line Sportsitzen.

Jetzt bei uns bestellbar!

VOWA INNSBRUCK

www.vowainnsbruck.at

PORSCHE INNSBRUCK-MITTERWEG

www.porscheinnsbruck.at *Ski WM Bonus inkl. NoVA und MwSt. Gültig für Kaufabschluss auf einen neuen Audi Q3 zwischen 1.11.2012 und 1.1.2013. Kraftstoffverbrauch gesamt: 5,9 l/100 km. CO2-Emission: 156 g/km. Symbolfoto.


Simma Manfred, Mag. – StB c/o StB Kanzlei Rattacher-Sim, Maximilianstraße 13, 6010 Innsbruck, manfred.simma@gmx.at SOT Süd-Ost Treuh. Holding GmbH – WP Wilhelm-Greil-Straße 15, 6020 Innsbruck, innsbruck@sot.co.at Sporer Josef, Mag. – WP Anichstraße 4, 6010 Innsbruck, stb-sporer@aon.at

Stampfer Wolfgang, Mag. – StB c/o Kanzlei Mag. Kuster, Egger-Lienz-Straße 2, 6020 Innsbruck, w.stampfer@wt-kuster.at Staudacher Alois, Mag. – WP Peter-Mayr-Straße 8, 6020 Innsbruck, alois.staudacher@msp.at

Stauder Schuchter Kempf WP u. StB GmbH – WP Wilhelm-Greil-Straße 4, 6020 Innsbruck, office@stauder-schuchter-kempf.at

Waldner Herbert, Mag. Dr. – WP Franz-Fischer-Straße 7, 6020 Innsbruck, h.waldner@jwp.co.at Wehofer Sascha, Mag. – StB Innrain 6/22, 6020 Innsbruck, swehofer@deloitte.at

Wenger Manuela, Mag. – StB Uferstraße 30, Top 77, 6020 Innsbruck, manu_wenger@gmx.at WESTREVISION WP- und StB GmbH – WP Wilhelm-Greil-Straße 15/V, 6020 Innsbruck, tirol@deloitte.at Westtreuhand WP- und StB GmbH – WP Meinhardstraße 5, 6020 Innsbruck, office@westtreuhand.at

Winklehner Maria, Mag. – StB Schmerlingstraße 2, 6020 Innsbruck, maria.winklehner@tyroconsult.at Wirtschaftstreuhand Tirol WP GmbH – WP Rennweg 18, 6020 Innsbruck, office@wtt.at

witisa WT Tirol u. Salzburg Pülzl & Ptn. – StB Maria-Theresien-Straße 7/I, 6020 Innsbruck, office@witisa.at WJ Partner WT und StB GmbH – StB Franz-Fischer-Straße 7, 6020 Innsbruck, office@jwp.co.at

mag. wilfried stauder

wirtschaftsprüfer und steuerberater

wilhelm greil straße 4 / 2-4 OG 6020 innsbruck · österreich tel fax

+43(0)512/90 83 20-12 +43(0)512/90 83 20-30

mobil email

+43(0)699/19 08 32 10 wilfried.stauder@stauder-schuchter-kempf.at

Wollrab Helmut, Mag. – StB Höhenstraße 21/4, 6020 Innsbruck, wollrab.helmut@tirol.com Wöth-Fellmann Dagmar, Mag. – StB Grabenweg 64, 6020 Innsbruck, office@no-tax.at

WT KG Berger & Kirchmair StB Ges. – StB Fallmerayerstraße 3, 6020 Innsbruck, steuerberater@bergerkirchmair.at WT Tirol StB GmbH – StB Rennweg 18, 6020 Innsbruck, office@wtt.at www.stauder-schuchter-kempf.at WT Tirol StB GmbH & Co KEG – StB Rennweg 18, 6020 Innsbruck, office@wtt.at

Stauder Wilfried, Mag. – WP c/o Stauder Kempf WP/StB GmbH & Co KEG, Wilhelm-Greil-Straße 4, 6020 Innsbruck, wilfried.stauder@stauder-schuchter-kempf.at

Zangerl Klaus, Mag. – StB Edith-Stein-Weg 2, 6020 Innsbruck, office@zangerl.at

STUFFER-HOUDEK & PARTNER StB KG – StB Adamgasse 17, 6020 Innsbruck, office@stuffer-consult.at

Zollner Brigitta, Mag. rer. soc. oec. – StB Innrain 25 (Hentschel-Hof ), 6020 Innsbruck, brigitta.zollner@gmx.at

Team Jünger Steuerberater OG – StB Anichstraße 5a, 6020 Innsbruck, info@juenger.at

ABSAM

steuerprofi.at StB GmbH – StB Andreas-Hofer-Straße 5, 6020 Innsbruck, office@steuerprofi.at

Zarda Theresia, Mag. – StB c/o Dipl.-Vw. Bernd Rotgeri, Burggraben 31, 6020 Innsbruck, theresia.zarda@rotgeri.at

Systemdata WP- und StB-GmbH – WP Anichstraße 4, 6010 Innsbruck, stb-sporer@aon.at

Zöpfl Monika, Mag. iur. – StB Innrain 25, 6020 Innsbruck, monika.zoepfl@steuerberatung-zoepfl.at

Thomas Antonia, Dr. – StB Philippine-Welser-Straße 41, 6020 Innsbruck, antonia.thomas@steuer-tirol.at Thöni Consult WT OG StB Gesellschaft – StB Anichstraße 19, 6020 Innsbruck, office@thoeniconsult.at

Trenkwalder Thomas, Mag. (FH) – StB Eduard-Bodem-Gasse 6/15, 6020 Innsbruck, office@steuernundrat.at

Treuhand Part. Dr. Schirmer WP u. StB GmbH – WP Herzog-Friedrich-Straße 39, 6020 Innsbruck, office@kanzlei-schirmer.at Treuhand-Union Innsbruck WP u. StBges. mbH – WP Anton-Melzer-Straße 7, 6020 Innsbruck, office@treuhand-union.at Treuratio BP- u. BH-GmbH – WP Universitätsstraße 13, 6020 Innsbruck, wt@treuratio.at

Tschapeller Sabine – StB Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, s.tschapeller@marsoner.at

Tschapeller Werner, Mag. – WP Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, w.tschapeller@marsoner.at Tschapeller WT OG – StB Andreas-Hofer-Straße 43, 6020 Innsbruck, s.tschapeller@marsoner.at

Trentini Simon, Dr. – WP Krüseweg 9, 6067 Absam, s.trentini@intax.at ACHENKIRCH

Gruber Otto Michael – StB Achenkirch 493a, 6215 Achenkirch, om.gruber@aon.at AMPASS

Duschek Klaus, Dr. iur. – StB Winkelweg 3a, 6070 Ampass, office@duschek-stb.at ANGERBERG

Adamer Eva-Maria, Mag. – StB Linden 117, 6320 Angerberg, e.adamer@wtkufstein.at

Adamer Werner, Mag. – StB Linden 117, 6320 Angerberg, werner.adamer@sandoz.com Hausberger Ernst – StB Achleit 23, 6320 Angerberg, ehausberger@aon.at Laner Stefan, Mag. – StB Linden 94, 6320 Angerberg, st.laner@wt-gratt.at ARZL IM PITZTAL

TU Pircher WP und StB-GmbH – WP Anton-Melzer-Straße 7/1. Stock, 6020 Innsbruck, pircher@treuhand-union.at

Kopp Edith – StB Steige 220, 6471 Arzl im Pitztal, edith.kopp@aon.at

Tyrodat Wirtschaftstreuhand GmbH – StB Stafflerstraße 1, 6020 Innsbruck, office@tyrodat.at

ASCHAU IM ZILLERTAL

Tyroconsult StB u. Rev. GmbH – StB Schmerlingstraße 2, 6020 Innsbruck, office@tyroconsult.at

Ullmann Ulrike, Mag. – StB Mitterweg 16/II 6020 Innsbruck, ulrike.ullmann@fidas-innsbruck.at

Unterthurner Claudia, Mag. – StB Wetterherrenweg 14b, 6020 Innsbruck, claudia.unterthurner@chello.at Vogelsberger Hubert, Mag. – StB Olympiastraße 17, 6020 Innsbruck, h.vogelsberger@prodinger.at

VogelsbergerHoffmannProdinger StB GmbH – StB TIVOLI office, Olympiastraße 17, 6020 Innsbruck, h.vogelsberger@prodinger.at VogelsbergerHoffmannProdinger StB GmbH Co KG – StB TIVOLI office, Olympiastraße 17, 6020 Innsbruck, h.vogelsberger@prodinger.at Wach Sabine, Mag. iur. rer. oec. – StB Pacherstraße 9, 6020 Innsbruck, sabine.wach@gmail.com Waldbauer Sylvia – StB Wiesengasse 43, 6020 Innsbruck, wt-waldbauer@aon.at

74 eco.nova

Wilhelmer Peter – StB Osterstein 93, 6471 Arzl im Pitztal, peter@buchhalter.co.at Eberl Miriam MBA, Mag. – WP Seerosenweg 13, 6274 Aschau im Zillertal, miriam.eberl@thp-kanzlei.at AXAMS

Pummerer Erich, ao. Univ.-Prof. Dr. – StB Kreuzmoos 34, 6094 Axams, erich.pummerer@pummerer.at BAD HÄRING

Mösinger Thomas, Mag. – StB Barbarastraße 16, 6323 Bad Häring, thomas.moesinger@gmx.net BAUMKIRCHEN

Schwaizer Martin, Mag. – StB Angerstraße 3d, 6121 Baumkirchen, m.schwaizer@marsoner.at BIRGITZ

Wacker Peter, Mag. – StB Wiesenweg 15a, 6092 Birgitz, p.wacker@aon.at


treuhand partner Steuerberatung

• Steuerberatung • Wirtschaftsprüfung • Jahresabschluss

Die Zukunft im Griff.

Die Zukunft im Griff heißt, der Zeit einen Schritt voraus sein. Durch vorausschauendes Denken und Handeln können wir die Zukunft aktiv mitgestalten.

• Buchhaltung • Personalverrechnung • Unternehmensberatung • Finanzierungsberatung • Beratung bei ImmobilienProjekten

Seit nunmehr 60 Jahren begleiten wir Privatpersonen und Unternehmen mit steuerlicher und betriebswirtschaftlicher Beratung und sorgen dafür, dass sich diese in „treuen Händen“ fühlen. Als Mitglied der österreichischen ECA Beratergruppe sind wir Teil des internationalen Beraternetzwerks von Kreston.

Geschäftsführende Gesellschafter: Mag. Christoph Pittl Mag. Miriam Eberl MBA Mag. Manuela Schneider Mag. Dr. Peter Farmer

ECA Treuhand Partner Steuerberatung GmbH

Economy Consulting Auditing

Rennweg 25 | 6020 Innsbruck | Tel. +43 (0)512 571415 Fax +43 (0)512 571415-1011 | office@thp-kanzlei.at

www.thp-kanzlei.at


BRIXLEGG Escandre Christoph, Mag. – WP Marktstraße 29/1. Stock, 6230 Brixlegg, christoph.escandre@ec-treuhand.at Rauch Lorenz, Mag. – StB Marktstraße 29, 6230 Brixlegg, lorenz.rauch@emberger.co.at Sapl Peter, Mag. (FH) – StB Judenwiese 20, 6230 Brixlegg, peter.sapl@rbgt.raiffeisen.at

Wechselberger Johannes, Mag. – WP Römerstraße 41a, 6230 Brixlegg, mag@wechselberger.com

BUCH BEI JENBACH Kraisser Sabine, Mag. – StB Maurach 267f, 6200 Buch bei Jenbach, sabine.kraisser@aon.at EBBS Gaun Steuerberatungs GmbH – StB Haflingerweg 4a, 6341 Ebbs, hubert@gaun.at

EHENBICHL Pittracher Walter – StB Schloßbergweg 30, 6600 Ehenbichl, walter.pittracher@gmail.com ELLBÖGEN Nagiller Caroline, MMag. – StB Tarzens 14a, 6083 Ellbögen, caroline.nagiller@speed.at ELLMAU MT Wirtschaftstreuhand GmbH – StB Birkenweg 11, 6352 Ellmau, office@mt-wt.at

FIEBERBRUNN Schroll Florian, Mag. – WP Spielbergstraße 27, 6391 Fieberbrunn, office@wt-schroll.at Totschnig Gerhard – StB Neumoos 14, 6391 Fieberbrunn, gerhard@wt-totschnig.at

FÜGEN Lindner Konrad – StB Kleinbodenerstraße 51, 6263 Fügen, lindner@mader-lindner.at FULPMES

Eckhoff-Mair Brigitta – StB Am Bichl 2, 6166 Fulpmes, b.eckhoff@eckhoff.at

Hörtnagl Gerda, Mag. – StB Michael-Pfurtscheller-Weg 19, 6166 Fulpmes, stb.hoertnagl@netway.at GÖTZENS

Bernhardt Walter, Dkfm. – StB Unterer Feldweg 48, 6091 Götzens, walter.bernhardt@ikbnet.at

Jenewein Gerlinde Anna, Mag. – StB c/o Mag. Jenewein WTH & StB GmbH, Brunnenfeldweg 6, 6091 Götzens, gerlinde@jenewein-steuerberatung.at Kapferer Reintraud, Mag. – StB Gries 6, 6091 Götzens, reintraud.kapferer@aon.at

Mag. Jenewein WTH & StBges. m.b.H. – StB Brunnenfeldweg 6, 6091 Götzens, office@jenewein-steuerberatung.at Neuwirt Elisabeth, MMag. Dr. – StB Loaweg 19, 6091 Götzens, elisabeth.neuwirt@tigas.at Rovagnati Veronika, Mag. Dr. jur. – StB Gries 22, 6091 Götzens, kanzlei@wt-rovagnati.at GRIES AM BRENNER

Vogelsberger Martin, Mag. iur. – StB Siedlung 29, 6156 Gries am Brenner, martin.vogelsberger@student.uibk.ac.at HALL IN TIROL

Fong Linda, Mag. iur. – StB Saline 12/1, 6060 Hall in Tirol, office@witisa.at

Hofer & Fasser Partnerschaft, StB Ges. – StB Innsbrucker Straße 12, 6060 Hall in Tirol, tax@hfp.co.at

Hofer Alexander, Mag. Dr. – StB Innsbrucker Straße 12, 6060 Hall in Tirol, hofer@hfp.co.at

Kandelbauer Sabine, Mag. iur. – StB Breitenegg 6, 6060 Hall in Tirol, office@stb-kandelbauer.at

Metzler Christof, Mag. – StB Stadtgraben 25, 6060 Hall in Tirol, christof.metzler@wtmetzler.at Metzler Hubert – StB Stadtgraben 25, 6060 Hall in Tirol, hubert.metzler@wtmetzler.at Schiffner Franz, Dr. – StB Pfannhausstraße 1, 6060 Hall in Tirol, office@schiffner.at Schiffner Werner, Mag. Dr. – WP Pfannhausstraße 1, 6060 Hall in Tirol, office@schiffner.at Schiffner Dr. & Partner WP- u. StB GmbH – WP Pfannhausstraße 1, 6060 Hall in Tirol, office@schiffner.at HART IM ZILLERTAL

Kanior Erika, Mag. – StB Holdernach 95, 6263 Hart im Zillertal, erika.kanior@wtramsau.at

76 eco.nova

HIPPACH

Wechselberger Susanne, Mag. – StB Lindenstraße 67, 6283 Hippach, susanne.wechselberger@au.pwc.com HOCHFILZEN

Perterer Stefan, Mag. – StB Am Palfen 20, 6395 Hochfilzen, stefan.perterer@wt-perterer.at HOPFGARTEN IM BRIXENTAL

Erharter Jakob – StB Brixentaler Straße 71, 6361 Hopfgarten im Brixental, wth@wth.cc

Erharter Stefan, Mag. (FH) – StB Brixentaler Straße 71, 6361 Hopfgarten im Brixental, stefan.erharter@wth.cc

Hammer Kurt, Mag. rer. soc. oec. – StB Lindrainweg 15, 6361 Hopfgarten im Brixental, k.hammer@ktvhopfgarten.at Höck Bettina, Mag. – StB Gasteigerfeld 4, 6361 Hopfgarten im Brixental, bettina.hoeck@gmx.at WT Hopfgarten Erharter & Partner StBsgmb – StB Brixentaler Straße 71, 6361 Hopfgarten im Brixental, wth@wth.cc IGLS

Pollak Michael, Dr. – WP In der Ulle 14, 6080 Igls, mpollak@pollak.info

Tengg Peter, Mag. – StB Patscher Straße 12a, 6080 Igls, kanzlei@wt-tengg.at IMST

Amprosi Christopher, Mag. – StB Lutterottistraße 2, 6460 Imst, mmm2@froetscher.com

BOL-Buchhaltung-Org.-Lohnverr. WPGmbH – WP Pfarrgasse 7, 6460 Imst, pgruener@deloitte.at

fp Steuerberatung gmbh – StB Lutterottistraße 2, 6460 Imst, office@fa-steuerberatung.at Frötscher Martin, Mag. Dr. iur. – StB Lutterottistraße 2, 6460 Imst, mmm1@froetscher.com Geiger Martin, MMag. – StB Kramergasse 16, 6460 Imst, m.geiger@gapp-geiger.at GRJ Steuerberatung GmbH – StB Pfarrgasse 3a, 6460 Imst, pgruener@deloitte.at

Grüner Peter – WP Pfarrgasse 3a – 7, 6460 Imst, p.gruener@gruener-partner.at

Haslwanter Sieghard, Mag. – StB Pfarrgasse 3a – 7, 6460 Imst, s.haslwanter@gruener-partner.at Kapferer Frei Grüner StB GmbH – StB Pfarrgasse 7, 6460 Imst, tirol@deloitte.at

Kapferer Frei Grüner Steuerberatungs GmbH & Co. KG – StB Pfarrgasse 3a – 7, 6460 Imst, imst@gruener-partner.at Koller Michael, MMag. Dr. – StB Lassigg 68/3, 6460 Imst, michael.koller@lowtax.at Kuprian Rolf Dieter, Mag. – StB Floriangasse 19, 6460 Imst, kanzlei@rdkuprian.at Schnegg Andreas, Mag. rer. soc. oec. – StB Stadtplatz 9 – 10, 6460 Imst, info@schnegg.at

Stecher Christine, Dipl.-Vw. – StB Langgasse 1, 6460 Imst, office@stecher-pilhak.at INZING

Gruber Josef – StB Hauptstraße 14a, 6401 Inzing, josef.gruber@stb-gruber.at

Kofler Andrea, Mag. – StB Hauptstraße 14a/1. Stock, 6401 Inzing, andrea.kofler@stb-gruber.at Vieider Peter, Dipl.-Vw. – StB Hauptstraße 68a, 6401 Inzing, vieider@hotmail.com WT Gruber StB GmbH – StB Hauptstraße 14a, 6401 Inzing, info@stb-gruber.at

JENBACH Breidenbach Gertrud – StB Achenseestraße 57, 6200 Jenbach, gerti.breidenbach@lbc.at Pfister + Partner Steuerberatungs-GmbH – StB Kirchgasse 3, 6200 Jenbach, office@pfister.co.at Pfister Klaus, Mag. – StB Kirchgasse 3 , 6200 Jenbach, info@pfister.co.at

Schmid Franz – StB Kirchgasse 10, 6200 Jenbach, franz.schmid@schmid-stb.at KIRCHBERG IN TIROL Kals Monika, Mag. – WP Wehrbachweg 12, 6365 Kirchberg in Tirol, m.kals@a1.net

Müllauer Leonhard, Ing. Mag. – StB Sporerberg 15, 6365 Kirchberg in Tirol, leonhard.muellauer@ptg.at Pöll Josef, Mag. – WP Neugasse 20 , 6365 Kirchberg in Tirol, j-poell@aon.at


Widauer Mag. Jürgen StB GmbH – StB Lendstraße 16, 6365 Kirchberg in Tirol, office@widauer.co.at Widauer Hans-Jürgen, Mag. – StB Lendstraße 16, 6365 Kirchberg in Tirol, ev@widauer.co.at KIRCHBICHL

Adelsberger & Thaler StB-Ges. OG – StB Oberndorfer Straße 44, 6322 Kirchbichl, kanzlei@adelsberger.co.at Adelsberger Michael, Mag. – StB Viktor-Kaplan-Straße 9, 6322 Kirchbichl, michael.adelsberger@adelsberger.co.at B & O WP u. StB GmbH – WP Europastraße 5, 6322 Kirchbichl, kanzlei@buo-wt.at BOD Dr. Braito – Dr. Oberrauch – Mag. Dünser WT – StB Europastraße 5, 6322 Kirchbichl, kanzlei@bod-wt.at Braito Dr. Steuerberatungs GmbH – StB Europastraße 5, 6322 Kirchbichl, kanzlei@buo-wt.at Hauser Johann Peter, Mag. – StB Austraße 1, 6322 Kirchbichl, hp.hauser@oberrauch-seiwald.com LGV Pers.management Dr. Braito StB KG – StB Europastraße 5, 6322 Kirchbichl, kanzlei@lgv-wt.at Mag. Martin Thaler StB Ges.m.b.H. – StB Oberndorfer Straße 44, 6322 Kirchbichl, martin.thaler@adelsberger.co.at Thaler Martin, Mag. – StB c/o Mag. Martin Thaler StB Ges.m.b.H. Oberndorfer Straße 44, 6322 Kirchbichl, martin.thaler@adelsberger.co.at KITZBÜHEL

Profund WT Kitzbühel StB GmbH – StB Bichlnweg 52, 6370 Kitzbühel, office@profund.at

Schlatter Christian – StB Sonnenhofweg 33, 6370 Kitzbühel, christian.schlatter@kitz.net

Steiner Ernst, Mag. – StB c/o AWT WT- u. Beratungsges.m.b.H., Im Gries 18, 6370 Kitzbühel, ernst.steiner@awtkitz.at Winkler Dr. & Partner WT KG, StBGes – StB Josef-Pirchl-Straße 5, 6370 Kitzbühel, verwaltung@kitztreuhand.com Zwicknagl Elisabeth Helene, Mag. – StB Zwickerleiten 18, 6370 Kitzbühel, elisabeth.zwicknagl@kitz.net KÖSSEN

Trixl Johann, Mag. – StB Hüttfeldstraße 26, 6345 Kössen, office@steuer-trixl.at KRAMSACH Weber Brigitta, Mag. – StB Zentrum 61, 6233 Kramsach, brigitta@stb-weber.at KUFSTEIN

CALLIDUS Wirtschaftstreuhand GmbH – StB Speckbacherstraße 3, 6330 Kufstein, elh@giacchino-hoschek.at Eglmayr Sigrid, Mag. – WP Kaiserbergstraße 8, 6330 Kufstein, s.eglmayr@treuconsult.at Emberger & Kohlbacher StB GmbH – StB Untere Feldgasse 1, 6330 Kufstein, office@emberger.co.at

AWT Wirtschaftstreuhand u. Beratungs GmbH – StB Im Gries 18, 6370 Kitzbühel, office@awtkitz.at

Ernst P. Hausberger WT-GmbH StBges. – StB Adolf-Pichler-Straße 2, 6330 Kufstein, office@wt-hausberger.at

Bosin Matthias, Mag. – StB Jodlfeld 6, 6370 Kitzbühel, m.bosin@oberrauch-seiwald.com

Gaun und Partner StB GmbH – StB Kinkstraße 23, 6330 Kufstein, office@mwtreuhand.eu

Bruckmiller Manfred, Dr. iur. – StB Stegerwiese 25/2, 6370 Kitzbühel, m.bruckmiller@aon.at

Gratt Mag. Dr. WT u. StB GmbH – StB Andreas-Hofer-Straße 9, 6330 Kufstein, g.gratt@wt-gratt.at

Kerber Dr. Franz & Partner WT GmbH – StB Marchfeldgasse 4e, 6370 Kitzbühel, info@wt-kerber.at

Höck Josef – WP Oskar-Pirlo-Str. 21, 6330 Kufstein, josef@stb-hoeck.at

Kerber Franz, Dr. – WP eco.nova-Visitenkarte_Layout 1 07.11.12 16:13 Seite 1 Marchfeldgasse 4E, 6370 Kitzbühel, info@wt-kerber.at

Kohlbacher Claus, Dr. iur. – StB Untere Feldgasse 1, 6330 Kufstein, claus.kohlbacher@emberger.co.at

Bendler Hedwig, Mag. Dr. – WP Josef-Pirchl-Straße 18/2. Stock, 6370 Kitzbühel, bh@koller-kitzbuehel.com

Gaun Hubert – StB c/o Moser Steuerbeatungs GmbH, Kinkstraße 23, 6330 Kufstein, hubert@gaun.at

Brandstätter Peter – StB Aschbachweg 22, 6370 Kitzbühel, brandstaetter@picher.at

Gessler GmbH WP u. StB Ges. – WP Hofgasse 8, 6330 Kufstein, kufstein@gessler.at

Griessner Daniel – StB Einfangweg 73c, 6370 Kitzbühel, griessner@wt-griessner.com

Grindhammer Martina MBA – StB Schwoich Am Bach 64, 6330 Kufstein , office@grindhammer.com

Kerber Caroline, Mag. jur. – WP Marchfeldgasse 4E, 6370 Kitzbühel, caroline.kerber@wt-kerber.at

Josef Höck Wirtschaftsprüfungs GmbH – WP Oskar-Pirlo-Str. 21, 6330 Kufstein, josef@stb-hoeck.at

Kitzbüheler Wirtschaftstreuhand Steuer- und Unternehmensberatung Wirtschaftsprüfung

office@koller-kitzbuehel.com

Kitzbüheler Wirtschaftstreuhandgesellschaft Dkfm. Dr. Karl Koller KG Josef-Pirchl-Straße 18, A-6370 Kitzbühel T +43 (0)5356 6996 F +43 (0)5356 6996-26 www.koller-kitzbuehel.com

Moser Hubert – StB Otto-Lasne-Straße 1, 6330 Kufstein, hubert.moser@kufnet.at

Neuhauser Hugo, Mag. – StB Oberer Stadtplatz 5a, 6330 Kufstein, neuhauser@steuer-kufstein.at Oberrauch-Seissl Angelika, Mag. – StB Morsbach 49, 6330 Kufstein, angelika.oberrauch@bod-wt.at

Obholzer Friedrich – StB Unterer Stadtplatz 27–31, 6330 Kufstein, office@obholzer-wt.at Obholzer StB- und Beteiligungs GmbH – StB Unterer Stadtplatz 27–31, 6330 Kufstein, office@obholzer-wt.at

Prihoda Verena LL.M., Mag. – StB Krankenhausgasse 21/Top 28, 6330 Kufstein, v.prihoda@kufnet.at

Probatio WP & StB GmbH – WP Oberer Stadtplatz 5a, 6330 Kufstein, dillersberger@steuer-kufstein.at

Kitzbüheler WT Ges. Dkfm. Dr. K. Koller KG – StB Josef-Pirchl-Straße 18 ,6370 Kitzbühel, wth@koller-kitzbuehel.com

Rauscher Christian, Mag. – WP Oberer Stadtplatz 5a, 6330 Kufstein, ch.rauscher@steuer-kufstein.at

KMP Steuerberatung GmbH – StB Franz-Erler-Straße 11, 6370 Kitzbühel, office@kmp-kitzbuehel.at

RPS Rauscher & Partner StB GmbH & Co KG – StB Oberer Stadtplatz 5a, 6330 Kufstein, office@steuer-kufstein.at

Kralinger Hermann – StB Im Gries 18, 6370 Kitzbühel, hermann.kralinger.sen@awtkitz.at

Treuconsult Kufstein OG – WP Kaiserbergstraße 8, 6330 Kufstein, office@treuconsult.at

Maier Bernd, Mag. – StB Gundhabing 34, 6370 Kitzbühel, bernd.maier@aon.at

Wohlfartstätter Helmut – StB Kaiserbergstraße 8, 6330 Kufstein, h.wohlfartstaetter@treuconsult.at LANDECK

Klena Mag. Peter StB GmbH – StB Bichlstraße 6, 6370 Kitzbühel, steuerberater.klena@kitz.net

Ritzer Nikolaus – StB Oberer Stadtplatz 15, 6330 Kufstein, k.ritzer@wtkufstein.at

Koller Karl, Dkfm. Dr. – StB Josef-Pirchl-Straße 18, 6370 Kitzbühel, wth@koller-kitzbuehel.com

Thaler M. Steuerberatung Kufstein GmbH – StB Oberer Stadtplatz 5B, 6330 Kufstein, thaler@steuer-tipp.at

Kralinger Hermann, Mag. – StB Pfarrau 29, 6370 Kitzbühel, hermann.kralinger@awtkitz.at

Wirtschaftstreuhand Kufstein StBGmbH – StB Oberer Stadtplatz 15, 6330 Kufstein, office@wtkufstein.at

Maier Verena, Mag. – StB Hammerschmiedgasse 5, 6370 Kitzbühel, verena.maier@aon.at

Moser Christoph, Mag. – StB c/o AWT WT und Beratungs GmbH, Im Gries 18, 6370 Kitzbühel, christoph.moser@awtkitz.at Obermoser Dr. Wirtschaftstreuhand KEG – StB St. Johanner Str. 49a, 6370 Kitzbühel, verwaltung@steuer-kitz.com

Beer Raimund, MMag. – StB Stanz 87, 6500 Landeck, raimundbeer@gmx.at

Frötscher Heinz – StB Schulhausplatz 4B, 6500 Landeck, office@froetscher.at

Hofherr & Larcher-Ortner WT- u. StBges. – StB Bruggfeldstraße 15 / Top 12, 6500 Landeck, office@hofherr-larcher.at

eco.nova 77


Hofherr Wilfried Franz – StB Bruggfeldstraße 15/Top 12, 6500 Landeck, hofherr@hofherr-larcher.at

Zinell & Madritsch WP u. StB GmbH – WP Fanny-Wibmer-Pedit-Straße 3, 9900 Lienz, office@zinell-madritsch.at

Illmer Markus, Mag. (FH) – StB Bruggfeldstraße 15/9/2. Stock, 6500 Landeck, markus.illmer@lowtax.at

MATREI IN OSTTIROL

Illmer Mag. (FH) – StB u. mehr, StB GmbH – StB Bruggfeldstraße 15, 6500 Landeck, office@lowtax.at

Kneringer Thomas, Mag. (FH) – StB c/o Schweisgut & Kneringer WT u. StB GmbH, Schrofensteinstraße 12, 6500 Landeck, kneringer@wssk.at Lami Stefan, Mag. – StB Kreuzbühelgasse 23, 6500 Landeck, stefan@stefanlami.com

Larcher-Ortner Silvia, Mag. – StB Bruggfeldstraße 15/Top 12, 6500 Landeck, s.larcher@hofherr-larcher.at Pregenzer Albrecht – StB Schulhausplatz 4b, 6500 Landeck, stb2@steuerklar.at

Schrott Mag. Dr. W. & Partner StB u.WT GmbH – StB Innstraße 17, 6500 Landeck, dr.schrott@drws.at Schweisgut & Kneringer WT- u. StB-GmbH – StB Schrofensteinstraße 12, 6500 Landeck, office@wssk.at

Schweisgut Richard, Mag. Dr. – WP Schrofensteinstraße 12, 6500 Landeck , office@schweisgut.at LANGKAMPFEN

Dünser Markus, Mag. rer. soc. oec. – StB Kreithweg 21, 6336 Langkampfen, kanzlei@bod-wt.at

Zinell Marcus, Dr. – WP Fanny-Wibmer-Pedit-Straße 3, 9900 Lienz, office@zinell-madritsch.at Wibmer Maria, Mag. rer. soc. oec. – StB Obersamergasse 2, 9971 Matrei in Osttirol, steuerberaterin.wibmer@aon.at MAURACH

Eder Josef, MMag. – StB Feldererweg 16, 6212 Maurach, josef.eder10@utanet.at MAYRHOFEN

HÖLLWARTH + HÖLLWARTH WT- u. StB GmbH – StB Tuxer Straße 738, 6290 Mayrhofen, office@wt-hoellwarth.at

Höllwarth Florian, Mag. – StB Tuxer Straße 738, 6290 Mayrhofen, florian.hoellwarth@wt-hoellwarth.at Kainzner Franz, Mag. – StB Tuxerstraße 738, 6290 Mayrhofen, franz.kainzner@wt-hoellwarth.at Mikesch Dietmar, Mag. – StB Tuxer Straße 726, 6290 Mayrhofen, dietmar.mikesch@aon.at MIEDERS

Schulte Peter, Dr. – StB Waldrasterweg 18, 6142 Mieders, dr.peter.schulte@schulte-kanzlei.at MIEMING

Hager-Erharter Natalie, Mag. (FH) Mag. Dr. – StB Kufsteiner Straße 38, 6336 Langkampfen, natalie.hager@hager-stb.at

Gapp Siegfried, Mag. Dr. – StB Barwies Föhrenweg 71, 6414 Mieming, s.gapp@aon.at

Halder Gerhard, Mag. – StB Lans 211b, 6072 Lans, gerhard.halder@aon.at

MILS

LANS

Mag. Gerhard Halder StB KG – StB Lans 211 b, 6072 Lans, gerhard.halder@aon.at LAVANT Leiter Elisabeth, Mag. – StB Lavant 84, 9906 Lavant, leiter@aon.at

LERMOOS Gerber Martin, Mag. Dr. – StB Danielstraße 7, 6631 Lermoos, martin@gerber.at LIENZ ABG Allg. Buchführungs- u. StBges.mbH – StB Fanny-Wibmer-Pedit-Straße 3, 9900 Lienz, steuerfuchs@chello.at Dobernik Bernhard, Mag. – StB Amlacher Straße 2/2, 9900 Lienz, office@dobernik.com ECA Dobernik und Partner StB GmbH – StB Amlacher Straße 2, 9900 Lienz, office@dobernik.com

ECO-CAPITAL Treuhand & Wibe WT GmbH – StB Tiroler Straße 30, 9900 Lienz, wt@vergeiner.at Frey Katrin, Mag. rer. soc. oec. – StB Tischlerfeld 10, 9900 Lienz, kfrey@aon.at

Höbinger Claudia, Mag. – StB Anton-Linder-Weg 2, 9900 Lienz, c-hoebinger@aon.at

Hofer Werner, Mag. – StB Tiroler Straße 36, 9900 Lienz, office@steuerberatung.or.at

Kofler Martin, Mag. – StB c/o Kofler StB und Controlling GmbH, Amlacher Straße 12, 9900 Lienz, martin@kofler-steuerberatung.at Kofler Steuerberatung u. Controlling GmbH – StB Amlacher Straße 12, 9900 Lienz, office@kofler-steuerberatung.at

Kupferschmid Bernd, Mag. – StB Andreas-Hofer-Straße 1A, 9900 Lienz, stb-kanzlei@kupferschmid.co.at Madritsch Gerald, Mag. – WP Josef-Gasser-Straße 5, 9900 Lienz, wt.madritsch@aon.at Mattersberger Robert – StB Oberlienz 97A, 9900 Lienz, robert@mattersberger.co.at

Moser Edmund – WP Albin-Egger-Straße 12, 9900 Lienz, edmundmoser@tirol.com Moser Maria – StB Albin-Egger-Straße 12, 9900 Lienz, maria.moser@edmoser.at Rangger Buchhaltung & StB GmbH – StB Mühlgasse 29a, 9900 Lienz, rangger.hermann@gmx.at Schwarzer Rudolf Maria, MMag. – StB Alleestraße 3d, 9900 Lienz, wt.schwarzer@netway.at

Schneider Peter, Mag. – StB Fronhausen 383a, 6414 Mieming, peter.schneider2@gmx.at Albrecht Herbert, Dkfm. – WP Sandegg 42, 6068 Mils, herbert.albrecht@astb.at

Baumgartner Petra, Mag. – StB Gewerbepark 3, 6068 Mils, baumgartner@concordia-steuer.at Berktold Gerd, Mag. – StB Fichtenweg 15, 6068 Mils, gerd.berktold@kapelari.at

Concordia StBGmbH – StB Gewerbepark 3, 6068 Mils, office@concordia-steuer.at Ebenbichler Thomas, Mag. – WP Kirchstraße 15c, 6068 Mils, ebenbichlert@s-pv.at

Eberle Rainer, MMag. – StB Milser-Heide-Straße 10, 6068 Mils, office74@stb-eberle.at Loacker Hans-Rainer, Dipl.-Vw. – StB Grumelweg 2a, 6068 Mils, p.wacker@prodinger.at Rainer-Theurl Christine, MMag. – StB Kirchstraße 15c, 6068 Mils, christine@mescot.at

Vill Helmut, Dkfm. Dr. – StB Schneeburgstraße 11, 6068 Mils, helmut.vill@speed.at MÖSERN

Erian Verena Maria, Mag. Dr. – StB Am Wiesenhang 5, 6100 Mösern, v.erian@juenger.at MÜHLBACHL

Stockner Peter, Mag. – StB Statz 75, 6143 Mühlbachl, peter.stockner@rauch-steuerberatung.at MUTTERS

Hilber Klaus, MMag. Dr. – StB Rauschgraben 14, 6162 Mutters, k.hilber@khwt.at

KHWT StB MMag. Dr. Klaus Hilber GmbH – StB Rauschgraben 14, 6162 Mutters, k.hilber@khwt.at

Seiwald Christian MBA M.Sc., Mag. – WP Schulgasse 55a, 6162 Mutters, kanzlei@tiroler-steuerberater.at NAUDERS

Schmid Alfred, Mag. – StB Nr. 320, 6543 Nauders, schmid.alfred@aon.at NAVIS

Bauer Manuela, Mag. (FH) – WP Außerweg 35A, 6143 Navis, manuela.bauer@rbgt.raiffeisen.at NEUGÖTZENS

Heugenhauser Christoph, MMag. – StB Seestraße 3b, 6091 Neugötzens, cheugenhauser@kpmg.at

Seeber Martina, Mag. – StB Moarfeldweg 25, 9900 Lienz, martina.seeber@kupferschmid.co.at

NEUSTIFT IM STUBAITAL Gleirscher Helmut, Mag. – StB Milders Zirbenweg 2, 6167 Neustift im Stubaital, helmut.gleirscher@stubai.at

Vergeiner Josef, Mag. Dr. – WP Tiroler Straße 30, 9900 Lienz, wt@vergeiner.at

Schönherr & Schönherr StB- u. Unt.ber.GmbH – StB Außerrain 29, 6167 Neustift im Stubaital, office@schoenherr-schoenherr.at

Stremitzer Heinrich, Em. o. Univ.-Prof. Dkfm. – StB Dr.-Karl-Renner-Straße 39, 9900 Lienz, heinrich.stremitzer@wu-wien.ac.at

78 eco.nova

Müller Christian, MMag. – StB Neugasteig 2, 6167 Neustift im Stubaital, ch-mueller@gmx.at


Schönherr Othmar Peter P LL.M. – StB Postfach 23, 6167 Neustift im Stubaital, othmar@schoenherr-schoenherr.at Siller Leo – StB Außerrain Nr. 8, 6167 Neustift im Stubaital, siller.leo@aon.at OBERNDORF IN TIROL

Brandtner Hannes – StB Kaiserweg 6, 6372 Oberndorf in Tirol, h.brandtner@oberrauch-seiwald.com OBERPERFUSS

Rubatscher Martin, Mag. Dr. – StB Kengelscheiben 12, 6173 Oberperfuss, martin@rubatscher.at Rubatscher Nicola, Mag. Dr. – StB Kengelscheiben 12, 6173 Oberperfuss, nicola@rubatscher.at

Tillian Philipp, Mag. rer. soc. oec. – StB Kengelscheiben 12, 6173 Oberperfuss, ptillian@edu.uni-klu.ac.at OBSTEIG

Malaun Thomas – StB Holzleiten Nr. 87, 6416 Obsteig, thomas@malaun.at

OETZ slwanter Bernhard, Mag. (FH) – StB Brunnfeldweg 15a, 6433 Oetz, bernhard.haslwanter@rbgt.raiffeisen.at ÖTZTAL BAHNHOF Ewald Kapeller WT-StB GmbH – StB Ötztaler Höhe 11, 6430 Ötztal Bahnhof, kanzlei@wt-kapeller.at

Kapeller Ewald – StB HDZ Ötztaler Höhe 11, 6430 Ötztal Bahnhof, kanzlei@wt-kapeller.at

Kapeller Mario, Mag. – StB Ötztaler Höhe 11 - HDZ, 6430 Ötztal Bahnhof, mario@wt-kapeller.at Lorenz Peter, Mag. – StB Bahnhofstraße 20, 6430 Ötztal Bahnhof, peter.lorenz@wt-partner.at Walder & Braito StB-GmbH – StB Bahnhofstraße 20, 6430 Ötztal Bahnhof, office@wt-partner.at PFONS Woertz Alexander – StB Schöfens 23a, 6143 Pfons, alexander.woertz@gmx.at PILL Schwaiger Karin, Mag. – StB Stempelweg 8, 6136 Pill, office@steuer-schwaiger.at

PRUTZ Hofer Philipp, Mag. – StB Sagplatzweg 2/1, 6522 Prutz, philipp.hofer@lowtax.at RADFELD Hauser Richard – StB Dorfstraße 34a, 6241 Radfeld, info@hauser.or.at

RAMSAU IM ZILLERTAL WT Ges. Ramsau im Zillertal GmbH – StB Talstraße 78, 6284 Ramsau im Zillertal, info@wtramsau.at REITH BEI SEEFELD Gurina Maria, Mag. – WP Lus 89, 6103 Reith bei Seefeld, maria_gurina@mail.ru

REITH IM ALPBACHTAL Wirtschaftstreuhand Inntal – StB GmbH – StB Gut Matzen 6, 6235 Reith im Alpbachtal, hausmargit@hotmail.com RETTENSCHÖSS Vogler Silvia, Mag. – StB Moos 2, 6342 Rettenschöss, s.vogler@obholzer-wt.at REUTTE Abelshauser Karl – WP Mühlerstraße 12, 6600 Reutte, abelshauser@aon.at

Baldauf Christoph, Mag. – WP Innsbrucker Straße 8, 6600 Reutte, c.baldauf@baldauf-eberle.at

Baldauf Erwin, Dkfm. – WP Innsbrucker Straße 8, 6600 Reutte, erwin.baldauf@baldauf-eberle.at Baldauf StB- u. WP-GmbH – WP Innsbrucker Straße 8, 6600 Reutte, erwin.baldauf@baldauf-eberle.at Dkfm. Baldauf u. Mag. Eberle WT OG StB/WP – WP Innsbrucker Straße 8, 6600 Reutte, information@baldauf-eberle.at Dr. Rhomberg Steuerberatungs-GmbH – StB Ehrenbergstraße 27, 6600 Reutte, christian.rhomberg@gmx.net Eberle Reinhard, Mag. – WP Innsbrucker Straße 8, 6600 Reutte, r.eberle@baldauf-eberle.at

Eberle StB und WP-GmbH – WP Innsbrucker Straße 8, 6600 Reutte, reinhard.eberle@baldauf-eberle.at Gerber Peter WT und StB GmbH – StB Schulstraße 20, 6600 Reutte, info@wt-gerber.at

Hofmann Roland, Mag. – StB Kirchweg 11, 6600 Reutte, r.hofmann@hofmann-specht.at

eco.nova 79


Leitl Gerhard – StB Ehrenbergstraße 27, 6600 Reutte, g.leitl@leitl-lugar.at

Nagele Michael, Dr. – StB Ehrenbergstraße 47, 6600 Reutte, dr.michael.nagele@steuer-mann.at Preindl Armin – StB Jakob-Gapp-Straße 10, 6600 Reutte, a.preindl@preindl.co.at

Rhomberg Christian, Dr. – StB Floriangasse 21/5, 6600 Reutte, christian.rhomberg@gmx.net Rhomberg Daniela, Mag. – StB Floriangasse 21, 6600 Reutte, daniela_rhomberg@gmx.at RIED IM OBERINNTAL

Aufschnaiter Christof, MMag. – StB Nr. 54a, 6531 Ried im Oberinntal, wt@zerzer.at

Zerzer & Partner StB GmbH & Co KG – StB Ried 54a, 6531 Ried im Oberinntal, wt@zerzer.at

Zerzer & Partner Steuerberatungs GmbH – StB Ried 54a, 6531 Ried im Oberinntal, wt@zerzer.at Zerzer Johann Georg – StB Ried 54a, 6531 Ried im Oberinntal, wt@zerzer.at RUM

Anether Martin, Mag. – StB Rosengasse 16/11, 6063 Rum, martin.anether@steuer-tirol.at F & H Wirtschafts und SteuerberatungsGmbH Bundesstraße 23/III, 6063 Rum, office@fh-steuerberatung.at Fissneider Angelika, Mag. rer. soc. oec. – StB Eibenweg 3, 6063 Rum, fissneider@everymail.net

Fuchs Gerhard, – StB Bundesstraße 23/III, 6063 Rum, g.fuchs@stb-fuchs.at

Hofbauer Gerhard – StB Bundesstraße 23/III, 6063 Rum, stb-hofbauer@stb-fuchs.at Konzett Alfred – StB Florianistraße 3, 6063 Rum, alfred.konzett@metasys.com Pircher Engelbert, Mag. – StB Dörferstraße 8c, 6063 Rum, e.pircher@marsoner.at

Steinlechner Elisabeth, Mag. – WP Lärchenstraße 49/Top 3a, 6063 Rum, esteinlechner@deloitte.com SAUTENS

Mairhofer Barbara, Mag. – StB Dorfstraße 151, 6432 Sautens, stb3@steuerklar.at SCHWAZ

Ager Gernot – StB Postgasse 1/B1, 6130 Schwaz, steuerberatung@ager-wt.at

Bischof Thomas, Mag. – StB c/o Kanzlei Dr. Rudolf Bischof, Innsbrucker Straße 9, 6130 Schwaz, thomas.bischof@wt-bischof.at Bischof WT- und StB-KG – StB Innsbrucker Straße 9, 6130 Schwaz, bischof@tirol.com Fankhauser Gerhard, Dkfm. – WP Meistersingerstraße 11, 6130 Schwaz, fa.gert@aon.at

Fuchs&Nöckl WT- u. StB OG – StB Marktstraße 19/6, 6130 Schwaz, info@fuchs-noeckl.at

Geisler & Hirschberger StB GmbH – StB Münchner Straße 22, 6130 Schwaz, office@kanzlei-geisler.at Herre Elisabeth, Mag. – WP Knappenanger Nr. 5, 6130 Schwaz, elisabeth.herre@gmx.at

Hirschberger Michael, Mag. – StB Münchner Straße 22, 6130 Schwaz, m.hirschberger@wt-hirschberger.at Hollaus Heinz, Dkfm. Mag. – WP Lahnbachgasse 12a, 6130 Schwaz, office@hollaus-wp.at

Jäger Ernst, Mag. – StB Rennhammergasse 3a, 6130 Schwaz, ernst.jaeger@wt-jaeger.at

SEEFELD IN TIROL

Mair Mirja, Mag. – StB Kalkkögelweg 382, 6100 Seefeld in Tirol, mirja@mair-seefeld.at Mair und Partner StB KG – StB Kalkkögelweg 382, 6100 Seefeld in Tirol, stb.mair@aon.at Mair Wolfgang – WP Kalkkögelweg 382, 6100 Seefeld in Tirol, stb.mair@aon.at

SERFAUS Abacus Wachter & Partner WT- u. StB-Ges. – StB Dorfbahnstraße 78a, 6534 Serfaus, ing.sbh.wachter.siegfried@mynet.at SILZ Dablander Gerhard, Mag. – WP Simmering 20, 6424 Silz, gdablander@kpmg.at

Gstrein Hubert, Mag. – StB Tirolerstraße 20, 6424 Silz, hubert.gstrein@stb-gstrein.at SISTRANS Tschiderer Felix, Mag. rer. soc. oec. – WP Puitnegg 514, 6073 Sistrans, felix.tschiderer@kapelari.at

SÖLL SBU WT- und Steuerberatungs GmbH – StB Am Steinerbach 19, 6306 Söll, office@sbu-buchhaltung.at ST. ANTON AM ARLBERG

Bogensberger Eva, Mag. – StB Untere Seiche 2/14, 6580 St.Anton am Arlberg, eva.bogensberger@aon.at

Mag. Dietmar Spiss-StB GmbH – StB St. Jakober Dorfstraße 85, 6580 St.Anton am Arlberg, office@wt-spiss.com

Mallaun Corinna, Mag. – StB St. Jakober Dorfstraße 85, 6580 St.Anton am Arlberg, corinna.mallaun@wt-spiss.com Spiss Dietmar, Mag. – StB St. Jakober Dorfstraße 85, 6580 St.Anton am Arlberg, office@wt-spiss.com ST. JOHANN IN TIROL

Dr. Oberrauch – Seiwald StB-WT-GmbH – StB Wegscheidgasse 9, 6380 St. Johann in Tirol, office@oberrauch-seiwald.com Lettner Helmut – StB Wegscheidgasse 1a, 6380 St. Johann in Tirol, helmut.lettner@awtkitz.at Partl Christoph, Mag. – StB Achenallee 14a, 6380 St. Johann in Tirol, christoph.partl@chello.at

Wörgötter Johannes, Mag. – StB Ulmbichlweg 3, 6380 St. Johann in Tirol, kanzlei-woergoetter@tirol.com STANZ BEI LANDECK

Auer Thomas, Mag. Dr. – StB Stanz 176, 6500 Stanz bei Landeck, office@steuerberater-auer.at STEINACH AM BRENNER

Rauch Hubert, Mag. Dipl.-Vw. – StB Rathausplatz 4, 6150 Steinach am Brenner, hubert.rauch@rauch-steuerberatung.at Rauch Steuerberatung Gesellschaft m.b.H. – StB Zirmweg 85, 6150 Steinach am Brenner, hubert.rauch@rauch-steuerberatung.at STUMM

Taxacher Renate – StB Dorfstraße 17, 6275 Stumm, info@stb-taxacher.at

TELFES IM STUBAI Just Karl, KR Prof. Dkfm. – WP Nr. 42, 6165 Telfes im Stubai, landhaus_toechterle@aon.at Wallner Robert, Mag. Dr. jur. – StB Telfes 129, 6165 Telfes im Stubai, robert_wallner@aon.at

TELFS Ackermann Alexandra, Mag. – StB Sonnensiedlung 5, 6410 Telfs, alexandra.ackermann@steuerberatung-ackermann.at Neuner Angelika, Mag. – StB Moosweg 22a, 6410 Telfs, angelika.neuner@aon.at

Mutschlechner Franz, Mag. Dr. – StB Wopfnerstraße 5, 6130 Schwaz, f.mutschlechner@woisetschlaeger.co.at Nöckl Dietmar – StB Marktstraße 19, 6130 Schwaz, d.noeckl@fuchs-noeckl.at

Pedevilla Peter – StB Innsbrucker Straße 47, 6130 Schwaz, peter.pedevilla@wt-pedevilla.at Rodler Manuela – StB Swarovskistraße 4, 6130 Schwaz, manuela.rodler@rodler.at

Woisetschläger Dr. & Dr. Mutschlechner GmbH – StB Wopfnerstraße 5, 6130 Schwaz, steuerberatung@woisetschlaeger.co.at WT Pedevilla StB GesmbH – StB Innsbrucker Straße 47, 6130 Schwaz, office@wt-pedevilla.at

Mag. Beate Opperer-Pfleiderer Geschäftsleitung · Allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige Untermarktstraße 48 / 4. Stock · A-6410 Telfs Tel: +43-0-5262/65 7 87-15 · Fax: +43-0-5262/65 7 87-10 beate.opperer@opperer-schatz.at · www.opperer-schatz.at

SCHWENDT

Koch Barbara – StB Kohlbach 27, 6385 Schwendt, b.koch@oberrauch-seiwald.com

80 eco.nova

Opperer-Pfleiderer Beate, Mag. – StB Untermarktstraße 48/4, 6410 Telfs, beate.opperer@opperer-schatz.at


EW-Treuhand StB GmbH – StB Johann-Seisl-Straße 7, 6300 Wörgl, ew-treuhand@aon.at

Giacchino Alfredo – StB Johann-Federer-Straße 2,6300 Wörgl, office@giacchino-hoschek.at

Dr. Dietmar Schatz Geschäftsleitung

Untermarktstraße 48 / 4. Stock · A-6410 Telfs Tel: +43-0-5262/65 7 87-14 · Fax: +43-0-5262/65 7 87-10 dietmar.schatz@opperer-schatz.at · www.opperer-schatz.at

Schatz Dietmar, Dr. – StB Untermarktstraße 48/4. Stock, 6410 Telfs, dietmar.schatz@opperer-schatz.at THAUR

Pawlowski Ulrich, Mag. – WP, Föhrenweg 5/1, 6065 Thaur, upawlowski@kpmg.at THIERSEE

Dillersberger Gunther, Dr. – WP, Breiten 71, 6335 Thiersee, steuerdil@kufnet.at

Giacchino und Hoschek WT OG – StB Johann-Federer-Straße 2, 6300 Wörgl, office@giacchino-hoschek.at

Hager Johann – StB, Bahnhofstraße 21, 6300 Wörgl, office@hager-stb.at

Hoschek Elisabeth – StB c/o Giacchino & Hoschek WT OG, Johann-Federer-Straße 2, 6300 Wörgl, elh@giacchino-hoschek.at

Lentsch Veronika, Mag. – StB, Stelzhamerstraße 10, 6300 Wörgl, bock.lentsch@gmx.at Schrettl Herbert WT GmbH – StB Madersbacherweg 26, 6300 Wörgl, office@schrettl-wt.at

Seewald Christian – StB, Eichenweg 1/Top 8, 6300 Wörgl, seewald@widmoser.at Weitzer Simone, Mag. – StB c/o AWION WT GmbH StB-Ges., Fritz-Atzl-Straße 9, 6300 Wörgl, s.weitzer@awion.com Widmoser Alois – WP, Augasse 9, 6300 Wörgl, alois@widmoser.at

WIDMOSER WP- u. StB GmbH – WP, Augasse 9, 6300 Wörgl, office@widmoser.at

Lindermeier Christian, Mag. – StB, Breiten 57g, 6335 Thiersee, lindermeier@aon.at

Wirtschaftstreuhand Hager StBgesmbH – StB Bahnhofstraße 21, 6300 Wörgl, office@hager-stb.at

THURN

ZAMS

TRINS

ZELL AM ZILLER

Mairhofer Maria, Mag. Dr. iur. – StB Breiten 70c, 6335 Thiersee, m.mairhofer@wtkufstein.at

WT Wörgl Erharter & Partner StB-und WP – WP Wildschönauer Straße 4, 6300 Wörgl, wtw@wtw.cc

Rasch Sabine, Dr. – StB, Zauche 1, 9904 Thurn, sabine.rasch@thp-kanzlei.at

Antretter Nikolaus, Mag. – StB, Hauptstraße 54, 6511 Zams, mail@antretter.at

Eller Raimund – StB, Trins Nr. 214b, 6152 Trins, r.eller@juenger.at

Flörl Anna, Mag. – StB Talstraße 46a, 6280 Zell am Ziller, anna.floerl@wt-hoellwarth.at

TULFES

Bliem Siegfried – WP, Gasteig 10, 6075 Tulfes, nelly170193@a1.net UMHAUSEN

ÖWG Steuerberatungsgesellschaft mbH – StB Dorf 24, 6441 Umhausen, office@hager-stb.at VOLDERS

Egger Karl, Dr. – StB, Moatelerweg 9, 6111 Volders, dr.egger.karl@aon.at VÖLS

Seebacher Harald – StB Albertistraße 7E, 6176 Völs, harald.seebacher@gmx.at

Singer Erich – StB, Bauhof 32a, 6176 Völs, e.singer@aon.at VOMP

1A Steuerberatungs GmbH – StB Schrott-Fiechtl-Straße 30, 6134 Vomp, office@obrist.co.at

Mader Andreas, Mag. – StB Bahnhofstraße 6, 6280 Zell am Ziller, mader@mader-lindner.at StB Mag. Mader & Lindner OG – StB Bahnhofstraße 6, 6280 Zell am Ziller, office@mader-lindner.at ZIRL

Fidler Wolfgang – StB Kalvarienbergstraße 16, 6170 Zirl, wolfgang@fidler.info

Schwarzmann Hans, Mag. – StB Wetterkreuzweg 13, 6170 Zirl, h.schwarzmann@marsoner.at

Stiebleichinger Barbara, Mag. – StB Kreuzbachweg 3, 6170 Zirl, barbara.stiebleichinger@stauder-schuchter-kempf.at Wieland Arno, Mag. – StB Sylvanerweg 18/Top 10, 6170 Zirl, arno.wieland@aon.at

Obrist Gerhard – StB Schrott-Fiechtl-Straße 30, 6134 Vomp, office@obrist.co.at Schwaiger Markus, Mag. – StB Mooswinkl 54, 6134 Vomp, schwaiger@pfister.co.at WATTENBERG

Sieberer Konrad, Mag. rer. soc. oec. – StB Birchach 14, 6113 Wattenberg, sieberer@aon.at WATTENS

Gandler Jürgen, Mag. – StB Robert-Frey-Straße 10A, 6112 Wattens, juergen.gandler@kanzlei-reisigl.at MK WT GmbH – StB Kirchplatz 13, 6112 Wattens, office@mk-wt.at

Schmid Harald, Prof. MMag. Dr. – StB Bichlweg 5, 6112 Wattens, dr.schmid.harald@aon.at WESTENDORF

Ehrensberger Andrea Maria – StB Bichlinger Straße 87, 6363 Westendorf, andrea.ehrensberger@aon.at WILDSCHÖNAU

Doll Peter, Mag. rer. soc. oec. – StB Niederau 39, 6314 Wildschönau, wth@doll.co.at

Erharter Anton, Mag. – StB Dorf Oberau 420, 6311 Wildschönau, info@anton-erharter.at Hofer Anita, Mag. rer. soc. oec. – StB Mühltal 271, 6311 Wildschönau, a.hofer@soll-haben.at

Zeilinger Melanie, Mag. – StB Oberau-Kirchen 476, 6311 Wildschönau, m.zeilinger@soll-haben.at WÖRGL

Abler Arno – StB c/o AWION WT GmbH StB-Ges., Fritz-Atzl-Straße 9, 6300 Wörgl, a.abler@awion.com

Erharter Markus, MMag. – WP c/o WT Wörgl Erharter & Partner StBgmbH, Wildschönauer Straße 4, 6300 Wörgl, markus.erharter@wtw.cc

eco.nova 81


promotion

Schulungen zu Steuern und Recht am BFI Tirol

Das BFI Tirol bietet für Unternehmen im Bereich Steuern und Recht ein praxisorientiertes Aus- und Weiterbildungsprogramm an, das sich an aktuellen fachlichen und rechtlichen Anforderungen orientiert.

„Von der Basisausbildung bis zum Fachlehrgang – das BFI Tirol bietet stets höchste Qualität für Ihre Weiterbildung.“

BFI Tirol Ing.-Etzel-Straße 7 6010 Innsbruck Tel. 0512/59 660 www.bfi-tirol.at

Zahlreiche Kurse sind ausgerichtet als Grundlagenkurse oder Updates, um ständig auf dem Laufenden zu bleiben. Auff rischungskurse gibt es beispielsweise zu neuer Judikatur im Arbeitsrecht oder gesetzlichen Änderungen zum Steuerrecht. Grundlagenwissen wird z. B. im Bereich Personalverrechnung oder Controlling vermittelt, das oft auch als Vorbereitung für vertiefende Lehrgänge dient.

Mag. Dagmar Wresnik, Geschäftsführerin BFI Tirol

Aktuelle Kursinhalte

Besonders die umfassenden Lehrgänge Buchhaltung, Bilanzbuchhaltung und Personalverrechnung erfreuen sich steigender Beliebtheit. Während Erstere sich Themen wie Buchhaltung, Bilanzierung, Steuerrecht, Kostenrechnung, Controlling und allgemeine Betriebswirtschaftslehre widmen, befasst sich der Lehrgang Personalverrechnung mit Fragestellungen aus Arbeitsrecht und Abgabenrecht und bearbeitet intensiv Fallbeispiele aus der Praxis.

Der Buchhaltungslehrgang wurde runderneuert und findet nun in verkürzter und intensiver Form – mit noch mehr Praxisnähe – statt. Aktuelle Kurse informieren auch über relevante steuerliche Änderungen zum Jahreswechsel. Zusätzlich stehen neue Ausbildungsangebote zu modernen Methoden im Controlling, Kostenmanagement mit strategischen Kennzahlen und rechtlichen Fragestellungen im Zusammenhang mit Webauftritten auf dem Programm. Informieren Sie sich jetzt.

Impressum Herausgeber & Medieninhaber: eco.nova Verlags GmbH, Hunoldstraße 20, 6020 Innsbruck, Tel.: 0512/290088, E-Mail: redaktion@econova.at, www.econova.at Geschäftsleitung: Christoph Loreck, Mag. Sandra Nardin • Assistenz: Ruth Loreck • Chefredaktion: Marina Kremser eco.nova-Steuerredaktion: Verena Maria Erian • Gastautoren dieser Ausgabe: Miriam Eberl, Mariia Gurina, Eva Messenlechner, Beate Opperer-Pfleiderer, Manuela Schneider, Elisabeth Steinlechner; Michael Ahammer, Gerhard Dablander, Rainer Dorn, Raimund Eller, Clemens Endfellner, Peter Farmer, Hannes Fink, Christoph Heugenhauser, Markus Illmer, Andreas Kapferer, Johannes Marsoner, Harald Moosbrugger, Ulrich Pawlowski, Christoph Pittl, Christian Pukljak, Dietmar Schatz Fotoredaktion: Florian Schneider, Julia Türtscher, Ursula Aichner • Grafik: Sophie Frenzel • Anzeigenverkauf: Ing. Christian Senn, Bruno König, Martin Weissenbrunner • Druck: a-print, Klagenfurt Jahresabo: EUR 25,00 (17 Ausgaben) Unternehmensgegenstand: Die Herstellung, der Verlag und der Vertrieb von Drucksorten aller Art, insbesondere der Zeitschrift eco.nova. Grundlegende Richtung: Unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Architektur, Gesundheit & Wellness, Steuern, Recht, Kulinarium und Lifestyle beschäftigt. Der Nachdruck, auch auszugsweise, sowie anderwertige Vervielfältigung sind nur mit vorheriger Zustimmung des Herausgebers gestattet. Für die Rücksendung von unverlangt eingesandten Manuskripten und Bildmaterial wird keine Gewähr übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar.

82 eco.nova

.


Damit ihre

VORSORGE

ZUKUNFT

hat . . .

Für’s

Leben

DIE fonDsgEbunDEnE TIrolEr lEbEnsVErsICHErung

Für’s

Leben

Zuku

D ie T ir o nfTs vo rs l e r o rg e

KEst- und Einkommensteuer frei Prämissimo!

4,25% staatliche Prämie

12:

1. 12. 20

is 3 r trägen b e v u e N i alig be und einm mie! onatsprä M o r u E ab 75

LOS KOSTEN em 13 0 2 2 von ein e t t e . 12. 201 1 n 2 g m i a 1V isextarife tiezins. g der Un en Garan führ un höher h vor Ein r teil und c o o v n n ie ie S m n enen Prä Profitiere htsbezog c le h c s e en g eventuell

Zukünftige Ereignisse erfordern Weitblick. Wir finden mit Ihnen Ihr optimales Vorsorgepaket. Unsere Berater geben ihr Bestes - in jedem Fall! www.tiroler.at


+43 (0) 5444 20 170 - www.zegg.ch


SPEZIAL Steuerberater 2012/13