18 minute read

SCHÖN UND GUT

ZUM ANFANG GEDACHT

Hestia ist die griechische Göttin des Feuers und des Herdes, tief verankert in ihrem Zuhause, in dem sie Komfort und Luxus kreiert. Gleichzeitig ist sie eine Persönlichkeit voller Stärke und Individualität und damit die perfekte Patin für ein neues Tiroler Loungewear-Label.

TEXT: MARINA BERNARDI

10 N

achhaltigkeit ist definitiv das Wort der Stunde. Kaum eine Branche, die ohne Bekenntnis dazu auskommt, was zu teils abenteuerlichen Auslegungen führt. Verkommt Nachhaltigkeit in vielen Unternehmen zum reinen Marketingsprech, ist sie für Veronica Summer und Nathalie Tumler gelebter Alltag. Die beiden jungen Frauen sind im heurigen Jänner mit ihrem Label Hestia gestartet und haben im Sommer ihre erste Kollektion gelauncht. Eine ganz wunderbare, wie wir finden – feine Basics in natürlichen Farben, schlicht und trotzdem unglaublich wertig, schön mit einmalig weich-angenehmem Tragegefühl, Understatement als edelste Form des Luxus. „Nathalie und ich kennen uns schon seit Jahren, wir sind gute Freundinnen und haben bereits in der Vergangenheit in einem internationalen Unternehmen zusammengearbeitet“, erzählt Veronica Summer, als wir die beiden in ihrem Pop-up-Store im ersten Obergeschoss des Kaufhaus Tyrol besuchen (den wir übrigens genauso gelungen finden wie die Mode selbst!).

Dann kam Corona. Nach dem Lockdown haben sich die beiden getroffen und festgestellt, dass sie trotz sehr unterschiedlicher Leben dasselbe Problem hatten: Sie hatten nichts Passendes anzuziehen. „Gefühlt zieht man sich am Tag zehn Mal um, man arbeitet drinnen, geht ins Freie, es ist warm und kalt. Ich habe lange nach Kleidung gesucht, die atmungsaktiv und luftdurchlässig ist, bequem und trotzdem chic, sodass man sie zuhause genauso tragen kann wie draußen. Und ich habe nichts Adäquates gefunden“, erzählt Summer. Nathalie Tumler ging’s ähnlich. „Wir haben gemeinsam eine Flasche Rotwein getrunken und gesagt: Wir machen Hestia“, so Summer. Sagten es und haben’s gemacht.

ROTWEIN HILFT Die Liste an Anforderungen, die die beiden an ihr Traumprodukt hatten, war lang. Bei Veronica Summer, die unter anderem auch als Synchronsprecherin tätig ist, sollte die Kleidung möglichst wenig Lärm machen. Das Mikrofon im Studio ist hochsensibel und erfasst jede Bewegung, jedes Rascheln. Die Kleidung muss also weich sein, fließend, bequem und nicht einengend. Für Nathalie Tumler als Mama einer Zweijährigen muss Kleidung möglichst unkompliziert sein, langlebig, robust und formstabil, sodass sie auch nach reichlich Waschgängen noch sitzt. „Qualität ist uns extrem wichtig und natürlich muss auch das Design passen. Wir wollten Basics kreieren, die eine gewisse Eleganz haben und leicht zu pflegen sind“, so Tumler. Und nachhaltig.

Je mehr sich die beiden in die Welt der Nachhaltigkeit vertieften, umso mehr wurde ihnen bewusst, wie schädlich Massenwaren-Kleidung tatsächlich sein kann. „Man weiß, es ist nicht gut, den ganzen Tag in Polyester herumzulaufen und dann auch noch ein Baby darauf herumzutragen, aber erst als wir begonnen haben, uns massiv damit zu beschäftigen, haben wir bemerkt, was wir unserer Haut und auch der Umwelt damit antun“, sagt Nathalie Tumler. Nach langer Recherche fiel die Wahl auf Bambus. „Als die ersten Samples kamen, waren wir selbst erstaunt, wie weich der Stoff ist – und gleichzeitig funktional, atmungsaktiv und schweißresistent. Ich gehe heute nur noch in unseren Hestia-Klamotten laufen und schwitze weniger als mit ausgewiesener Active Wear“, erzählt Veronica Summer.

Auch wenn beide in der Vergangenheit weitschichtig mit der Modebranche verbunden waren, so ist Hestia ein Herzensprojekt. Eines, das sie von null aufgebaut haben. Im wahrsten Sinne von Anfang an. Dass ihr Label nachhaltig sein sollte, war dabei immer klar. Auch wenn es viel Arbeit macht, will man tatsächlich nachhaltig nachhaltig sein. Summer: „Nachhaltigkeit

Die Gesichter hinter Hestia: Nathalie Tumler (li.) und Veronica Summer

„Es ist wichtig, dass man sich mit seinem Produkt identifizieren kann und damit selbst zu seinem stärksten Botschafter wird.“

„Hestia erkennt man an seiner Schlichtheit. Die Kleidung überzeugt nicht durch ein auffälliges Design, sondern durch ihre Qualität.“

VERONICA SUMMER

ist ein breitgefächerter Begriff, weil man so ziemlich alles darunter subsumieren kann. Wir haben sehr viel zum Thema recherchiert und sind dabei auf ziemlich viele Unternehmen gestoßen, die hier klassisches Greenwashing betreiben. Es geht nicht nur um den ökologischen Aspekt in der Produktion, es geht um soziale Standpunkte und um die Langlebigkeit des Produktes. Wenn ein Kleidungsstück zwar nachhaltig produziert wurde, aber nach drei Mal waschen in der Tonne landet, ist damit auch niemandem geholfen. Ein Teil muss möglichst lange im Kleiderschrank bleiben können, und zwar als jenes Stück, als das es gekauft wurde, und nicht über die Station als Schlafshirt innerhalb kurzer Zeit zum Putzlappen degradiert werden. Auch das ist Nachhaltigkeit.“ Nachhaltigkeit ist für Hestia kein Nice-to-have, sondern Grundvoraussetzung. „Heutzutage hat man die Verantwortung, nachhaltig zu produzieren. Das sollte kein zusätzliches Argument sein, sondern eine natürliche Selbstverständlichkeit“, sind die beiden Gründerinnen überzeugt. Sie nennen das „true sustainability“.

STEP BY STEP Entwickelt werden alle Hestia-Stücke vor Ort in Innsbruck, produziert wird in Europa unter größtmöglicher Transparenz und die geht zurück bis ganz an den Anfang. Jeder Produktionsschritt jedes einzelnen Teils kann exakt nachvollzogen werden. Die Stoffe dafür werden nicht einfach zugekauft, sondern selbst produziert. Veronica Summer und Nathalie Tumler wissen, woher der Bambus dafür kommt, wie er wächst und bearbeitet wird. Mit Bambus spart man in der Produktion im Vergleich zu Baumwolle außerdem bis zu 6.700 Liter Wasser pro Kilo. Und weil sich Bambus quasi selbst vor Schädlingen schützt, braucht es beim Anbau keine giftigen Pestizide. Angenehmer Nebeneffekt: Im Kleiderschrank braucht’s folglich auch keine Mottensäckchen. Gleichzeitig tut man mit dem Fällen von Bambus der Umwelt Gutes, weil die Pflanze wirklich rasend schnell wächst. Das ist mehr als Win-win. Gewissermaßen Win-win-win.

Insgesamt haben Summer und Tumler rund sechs Monate an ihrer Produktionskette gearbeitet: „Es war ein sehr organisches Wachstum. Jedes Mal, wenn wir einen Schritt abgeschlossen hatten, kam der nächste. So haben wir uns bis zum Ende entlanggehangelt, bis wir das perfekte Produkt hatten, an das wir auch selbst glauben.“ Entworfen wird die Kollektion vor Ort von Designerin Julia Topütt. „Wir haben versucht, sehr viel von uns selbst in die Kollektion mit einfließen zu lassen, und tragen sie auch selbst wirklich gerne. Komischerweise verschwinden aus unserem Produktionsraum immer wieder Sachen, die wir dann an der anderen wiederfinden“, gesteht Summer.

Bevor die Teile produziert wurden, wurden die Schnitte an über 100 unterschiedlichen Frauen getestet. „Wir wollten Kleidung machen, die allen Frauen schmeichelt, egal welcher Größe. Nathalie trägt Größe 34/36, ich trage 42/44 und es sollte Kleidung sein, die wir beide anziehen können und in der wir beide schön ausschauen“, so Summer. Das ist gelungen! In natürlich inspirierten Farben und schlichter Eleganz, ohne bieder zu sein. Auffällig unauffällig sozusagen. „Unsere Designerin Julia und ich haben früher als Visagistinnen gearbeitet und entsprechend auch die Farben so ausgesucht, dass sie jedem Hautton schmeicheln“, sagt Tumler. Bei Beige ist das erfahrungsgemäß tatsächlich nicht einfach, aber selbst das ist geglückt. „In unserem Sortiment findet wirklich jede Frau ihr Teil, in dem sie gesund und glücklich aussieht“, so Summer. Die neutralen, natürlichen Farben lassen sich außerdem perfekt kombinieren, damit kauft man ein Stück, das quasi immer passt – auch, weil sich viele Teile auf unterschiedliche Weise tragen lassen und damit mal sportlich-leger oder bürotauglich-chic daherkommen.

Der Name Hestia indes ist schon ganz richtig gewählt. Auch der Slogan „Your comfort. Your Power“ passt. „Wir Frauen versuchen oft, alles in Balance zu halten: Wir wollen ein gemütliches Zuhause schaffen, wir wollen für unsere Familie da sein und gleichzeitig in der Arbeit überzeugen und erfolgreich sein. Wir wollen uns weiterentwickeln und wachsen. Hestia ist dafür die perfekte Patin“, findet Veronica Summer. „Hestia soll ein Symbol der Stärke sein“, ergänzt Nathalie Trumler: „Deshalb auch das Bambusblatt in unserem Logo. Bambus bricht nicht, er biegt sich, um dann wieder aufzustehen. Wir wollten Kleidung kreieren, über die man sich keine Gedanken machen muss. Der Alltag ist ohnehin kompliziert genug, da braucht man keine Klamotten, in denen man sich unwohl fühlt. Wir wollten Kleidung machen, mit der man ins Büro gehen, aber genauso gut seinen Alltag bewältigen kann, die ihre Form behält und bei der man nicht mehrmals am Tag kontrollieren muss, ob noch alles richtig sitzt.“ Aktuell ist Hestia mit B2B-Partnern im Gespräch. Aus dem Herzensprojekt soll etwas ganz Großes werden. „Wir möchten die Marke und das Tun dahinter nach außen tragen“, sagen Nathalie Tumler und Veronica Summer. Hestia soll in die Welt. Der Store im Kaufhaus Tyrol bleibt jedenfalls bis Ende Jänner 2022, danach schaut man weiter. Wir sind gespannt. Stay tuned! www.behestia.com

Die neue substance-Brillenkollektion von ROLF steht ganz im Zeichen der Pflanzenkraft. Ausgangsbasis für die neue Kollektion ist ein Pulver, das aus dem sogenannten Wunderbaum gewonnen wird. Es bringt eine Reihe nachhaltiger und funktionaler Eigenschaften mit, die es dem Tech- und Designunternehmen ermöglichten, innovative Brillen auf Pflanzenbasis herzustellen.

ZACK DIE BOHNE

Die Brillenmanufaktur ROLF wurde 2009 im Tiroler Lechtal gegründet. Bekannt wurde das Label vor allem durch seine einzigartigen Holzbrillen, mittlerweile gibt es auch Ausführungen aus Titan, Stein und Horn. Und Bohnen.

Bäume sind für den Meister der Holzbrille wahrlich nichts Neues. Der neueste pflanzliche Rohstoff aus der Gattung der Wolfsmilchgewächse nennt sich auch Wunderbaum und entpuppte sich getreu seinem Namen als wahres

Multitalent. Er bot ROLF ganz neue Möglichkeiten und überzeugte als Werkstoff vor allem mit seiner Nachhaltigkeit. „Die Pflanze wird in trockenen Gebieten ganz ohne Gentechnik angebaut, konkurriert nicht mit Nahrungsmittelpflanzen und wächst enorm schnell nach: Während

Fichten oder Buchen nur um wenige Zentimeter im Jahr größer werden, schafft der Wunderbaum sechs Meter in nur vier Monaten und treibt jedes

Jahr neu aus“, erzählt Gründer Roland Wolf. Das macht das neue Material noch nachhaltiger und umweltfreundlicher – und zu einer optimalen

Basis für eine neue Brillenkollektion. Der Name: substance. „Nachhaltigkeit ist für uns schon seit über zehn Jahren ein wichtiges Thema. Von Anfang an haben wir natürliche Werkstoffe regional und in Handarbeit verarbeitet. Mit den Brillen aus Bohnen gehen wir in Sachen Nachhaltigkeit noch einen Schritt weiter“, so Wolf.

„Von Anfang an haben wir natürliche Werkstoffe regional und in Handarbeit verarbeitet. Mit den Brillen aus Bohnen gehen wir in Sachen Nachhaltigkeit noch einen Schritt weiter.“

ROLAND WOLF

WUNDERBAUM Insgesamt gibt’s von der neuen substanceKollektion 23 verschiedene Modelle, die jeweils in sechs schlichten Farben zu haben sind. Die Auswahl ist also riesig. Als Rohstoff verwendet das Tiroler Tech- und Designunternehmen dabei die Bohnen des Wunderbaums, die in Pulverform schließlich zu Brillen werden.

Dass bei den Brillen von ROLF nicht nur das Material stimmt, sondern auch das Design, das beweist das Unternehmen quasi seit seiner Gründung. Bei der neuen Kollektion ist das nicht anders: Feine Konturen, dünne Bügelansätze und gut platzierte Rundungen machen jede Brille zu einem schönen und zugleich funktionalen Accessoire. Fein zu tragen sind sie außerdem. Das preisgekrönte Flexlock-Gelenk von ROLF erwies sich dazu als ideale Ergänzung. Es lässt sich mittels 3-D-Technologie einfach mitdrucken, sodass ROLF seine neuen Brillen in einem Zug fertigen und damit die Zahl der Zulieferer gering halten kann. Das Ergebnis sind hochfunktionale, schraubenlose (und damit wartungsarme) Brillen auf Pflanzenbasis, die nicht nur flexibel und langlebig sind, sondern auch besonders hautverträglich. Und damit auf ganz viele Arten eben auch echt nachhaltig.

AUSGEZEICHNET Im April dieses Jahres wurden die Ökohelden aus dem Außerfern für ihre innovative Bohnenbrille unter anderem vom European Institute of Applied Sustainability mit dem „European Green Award“ in Gold ausgezeichnet. Die Jury lobte das neue Werk von ROLF für ihr exzellentes nachhaltiges Produktdesign, das nicht nur ökologische Vorteile, sondern zugleich funktionale Benefits für die User realisiert. Herausragend ist zudem, dass der Produktionsprozess durch den 3-D-Druck einen minimalen ökologischen Fußabdruck aufweist. Die Jury würdigte auch das unternehmerische Mindset und das ganzheitliche nachhaltige Handeln von ROLF als einen wegweisenden Ansatz für Manufakturen, die sich in einem Massenmarkt mit nachhaltiger Qualität und Innovation profilieren. In Summe geht ROLF mit seinen Brillen einen Weg, der weit über den Horizont von EcoHypes hinausreicht. Und das mögen wir. www.rolf-spectacles.com

Der Konsument wird achtsamer. Was früher vor allem bei Lebensmitteln der Fall war, hat sich auf ganz viele Bereiche unseres Lebens ausgeweitet: Nachhaltigkeit und Regionalität rücken vermehrt in den Vordergrund. Das funktioniert auch bei Mode … ganz traditionell oder richtig innovativ.

LEUTE MACHEN KLEIDER

GLÜCKLICH STEHT EUCH GUT

Es gibt wohl kaum ein vielseitigeres natürliches Material als Loden. Er ist quasi von Natur aus nachhaltig. Ein besonders schönes Stück haben wir im Tiroler Edles in der Innsbrucker Altstadt gesehen. Der Lodenparka mit Kapuze wurde vom Südtiroler Unternehmen Glücklich (wie passend!) designt und wird in einem traditionellen Handwerksbetrieb in Norditalien hergestellt – das zählen wir mal großzügig als Heimat mit.

PAPERWORK

Schon mal eine Tasche gehabt, die so leicht ist wie eine Papiertasche, aber viel robuster und reißfester? Nein? Dann aufgepasst. Der Shopper von FOR PEOPLE WHO CARE ist aus stabilem Kraftpapier, das aus einer Mischung aus Zellulose und Kautschuk besteht und das man gegebenenfalls sogar in die Waschmaschine stecken kann. Die Herstellung erfolgt in der Manufaktur in Innsbruck. Erhältlich in verschiedenen Farben um je 139 Euro unter www.forpeoplewho.care.

BANANA-RAMA

Mit den Fasern der Banane, Bienenwachs und jeder Menge Hirnschmalz schafft der Rucksack- und Taschenproduzent QWSTION mit einem Sitz in Reith bei Seefeld zeitlose Designklassiker, die nach ihrer Lebensdauer sogar kompostiert werden können. Die Taschen sind echte Alltagsbuddys und gehen in Form des Weekenders auch gerne mit auf Reisen. Der bietet Platz für alle Basics, die Innentaschen sorgen für Ordnung. Zu haben in vier unkomplizierten Farben um je 280 Euro. DIE ERSTE GEIGE(R)

Geiger Fashion aus Vomp ist nach wie vor ein Familienunternehmen und wird mittlerweile in vierter Generation geführt. Ein Stück von Geiger ist nicht einfach ein Alltagsgegenstand, sondern eine Investition. Jedes Teil wird aus heimischen, zertifizierten Materialien hergestellt, von Mitarbeitern, die fair entlohnt werden. Walk ist ein uraltes Tiroler Produkt und kommt hier in den unterschiedlichsten Designs daher – modisch, trachtig, elegant und sportlich. Die Hose „Fedora“ aus 100 Prozent reiner Schurwolle hat es uns ganz besonders angetan. Die fühlt sich trotz ihrer Weite an wie eine zweite Haut (259 Euro). Dazu passt der Pulli „Rita“ aus allerfeinstem Kammgarn mit Kapuze (199 Euro).

www.geiger-fashion.com

DIES DAS ANANAS

Die Bauchtasche Piñerka besteht aus Piñatex und ist der nächste große Wurf von FOR PEOPLE WHO CARE. Kürzlich wurde eine Crowdfunding-Kampagne erfolgreich abgeschlossen, sodass in die Produktion gestartet werden konnte. Piñatex ist eine vegane Lederalternative, die aus den Fasern von Ananasblättern hergestellt wird, die als Nebenprodukt bei der Ananasernte anfallen. Die Bauern haben somit die Möglichkeit auf ein zusätzliches Einkommen, das unabhängig von der Ernte ist. Das heißt außerdem, dass kein extra Land oder Wasser notwendig ist, um den Rohstoff zu gewinnen. Ab 149 Euro unter www.forpeoplewho.care.

FOR PEOPLE WHO CARE produziert vegane, nachhaltige Taschen und Accessoires als Alternativen für alle, denen die Zukunft unseres Planeten wichtig ist.

Die MerchCamp-Gründer Achim Gauder und Birgit Payr

FAIR STUFF

Fashion-Labels, Brands und Betreiber von Onlineshops für individuell bedruckte Textilien sind häufig mit der Situation konfrontiert, dass die aufwendige Lagerhaltung und die Vorfinanzierung von Beständen einen sehr hohen Kostenfaktor darstellen. Das Projekt MerchCamp der Tiroler Firma additiv Media OG bietet hierfür mit seinem nachhaltigen Textildruck auf Bestellung eine perfekte Lösung. Sie liefern Bio- und Fair-WearKleidung in hoher Qualität und Geschwindigkeit. www.merch.camp GEBEUTELT

Im letzten Jahr hat das heimische Label QWSTION den deutschen Nachhaltigkeitspreis für seine Materialinnovation Bananatex® bekommen. Anfang des Jahres kam dann eine neue sportlichfunktionale LeichtgewichtBucket-Bag-Kollektion in Kombination mit GOTSzertifizierter Biobaumwolle auf den Markt. Erhältlich in drei verschiedenen Größen ab 115 Euro in je drei Farben.

www.qwstion.com

KUSCHELIG

Die Weberzunft hat im Südtiroler Pustertal eine lange Tradition. Heute ist Herman Kühebacher aus Niederdorf allerdings weitum der einzige Handweber, der die überlieferte einfache Technik der Schaftweberei anwendet. Wenn möglich, verarbeitet er ausschließlich heimische Naturfasern wie Schafwolle und Leinen von Bauern aus der Region und macht daraus unter anderem kuschelweiche Schals. Die wiederum bekommt man im Tiroler Edles in der Seilergasse in Innsbruck um 180 Euro.

FOTOS: © UCM/MASCULIN

Linke Seite: Kiefermann – Lifestyle mit Anspruch: Overshirt: 249 Euro, Hose: 199 Euro / Schuhe von Officine Creative: 549 Euro Diese Seite: Blow-up mit Dondup: Jacke: 599 Euro, Hoodie: 229 Euro, Jeans: 269 Euro / Schuhe von Santoni: 629 Euro

Gut zu Fuß: Sneakers von Axel Arigato – links: 209 Euro, rechts: 199 Euro

ALLE TEILE ERHÄLTLICH BEI SCHMITT & LAIR ANICHSTRASSE 4, 6020 INNSBRUCK, TEL.: 0512/58 84 04, WWW.SCHMITTUNDLAIR.AT

FLY ME TO THE MOON

Wir sehen in jedem Kind ein ganz besonderes Wunder. Und weil großes Glück so klein sein kann, wollen wir Ihr Mini-You mit ausgewählten Styles, angesagten Marken und den neuesten Trends noch mehr zum Strahlen bringen! Bei Karussell gibt’s alles für die kleinen Helden von heute.

DANKE!

Das Fotoshooting am Flughafen Innsbruck wurde bei der Firma Tyrol Air Ambulance (TAA) durchgeführt. Vielen Dank für die Unterstützung.

Karussell-Geschäftsführerin Sandra Pirolt-Mader und Töchterchen Emma im Partnerlook: Schuhe von Golden Goose, Kleid von Stella McCartney

Ready to take off: Milan trägt einen Pulli und eine Hose von Diesel, Umhängetasche von Stella McCartney

Lässig: Look von Stella McCartney

Jacke von Safe the Duck, Mütze von Warm Me, Hose von Diesel

Best Friends in Outfits von Palm Angels

Gilet von Safe the Duck, Jogger und Shirt von Il Gufo, Mütze von Catya

Winterfest: Wärmende Strickware und Jacken von Il Gufo

MODE ERHÄLTLICH BEI KARUSSELL: BABY: SPARKASSENPLATZ 2 | KIDS & TEENS: WILHELM-GREIL-STRASSE 14 6020 INNSBRUCK | WWW.BOUTIQUE-KARUSSELL.AT

Wir sind ja schon lange Fans der unkaputtbaren Brillen von Gloryfy. Mit ihrer Sonderkollektion „Tribute to Falco“ feiern die Zillertaler die Musiklegende mit drei unterschiedlichen Brillendesigns und wir feiern mit. Ab 139 Euro unter www.gloryfy.at.

LIEBER STRASS ALS STRESS

Mode muss für uns vor allem eines sein: unkompliziert. Weil eh schon alles chaotisch genug ist.

DIE NEUE WEISSHEIT

Winterboots müssen nicht immer schwarz sein. Aktuell im Trend sind Stiefel in hellen Naturtönen wie jene von Copenhagen Studios. Superbequem und stylisch, gesehen um 229 Euro im neuen Laden von Petra Kaminsky in Hall.

DIE LIEBE VERWANDTSCHAFT

Die leichte Bügelreisetasche mit Laptopfach aus vegetabil gegerbtem Leder von aunts & uncles wurde unter Einhaltung internationaler sozialer Standards von Hand gefertigt. Gesehen um 300 Euro in der CHIC Taschenboutique der Familie Mazagg am Marktgraben bzw. im Innsbrucker DEZ.

ECO.TIPP

© JENNY HAIMERL

NEU ERÖFFNET

Petra Kaminsky hat kürzlich ihren neuen Laden in der Schlossergasse 13 in Hall eröffnet. Damit ist sie zwar nur ein Haus weitergezogen, das hat sich jedoch auf ganzer Linie gelohnt. Das neue Geschäft ist richtig schön geworden und bietet viel Platz für die zahlreichen schmucken Stücke, modischen Feinheiten und Accessoires. Neben bekannten liebgewonnenen Brands sind auch ein paar neue Labels dazugekommen. Unbedingt reinschauen!

Benvenuto

collection

Innsbrucker Str. 22 - 6100 Seefeld in Tirol Tel. 05212-2317 - juwelier@armbruster.at www.armbruster.at

DURCHGEBLICKT

Die „Detektiv“ von Einstoffen ist eine Hommage an die Trenchcoat tragenden, kettenrauchenden, hartgesottenen Film-NoirDetektive, sie steht aber auch Hipstern ganz gut. Und eigentlich jedem. 249 Euro, gesehen im Sehenswert in Wattens. FLOTTE SOHLE

Das Label Halmanera begegnet dem Schuh prinzipiell immer mit einem Augenzwinkern. So auch im Falle des Modells „Mery 44“. Unsere Augen leuchten! Um rund 350 Euro gesehen in Angelika Nindls Schuhwerk in der Innsbrucker Altstadt.

OH!

Das Label OH MY BAG AMSTERDAM produziert seine Ledertaschen und Accessoires fair und nachhaltig und das Ergebnis ist auch optisch mehr als gelungen. Ausgewählte Geld- und Handtaschen (ab 59 bzw. 199 Euro) gibt’s bei Petra Kaminsky in Hall.

SHAKE IT OFF

Warum auf Brillengläsern ständig irgendwelche Fingerabdrücke zu finden sind, wissen wir auch nicht. Wir wissen aber, wie man sie wieder wegbekommt. Mit dem Eyeshaker wird die Brille tatsächlich wieder blitzblank. Um 29,90 Euro im Sehenswert in Wattens.

MIT FASSUNG TRAGEN

Andy Wolf macht echt lässige Eyewear, eventuell böte sich an, sich auch bei den Modellnamen was zu überlegen. Aber egal, wir mögen sie trotzdem – im Moment gerade die prägnante „4598“. Die gibt’s um 349 Euro im Sehenswert in Wattens. SHE WOLF

Das steirische Brillenlabel Andy Wolf steht für Brillen abseits von 08/15. Wenn’s ein bisserl filigraner sein darf, empfehlen wir das Modell „4774“. Zu haben um 379 Euro bei der zauberhaften Tanja Schaffenrath in ihrem – echt sehenswerten – Sehenswert in Wattens.

ABGESAGT

ABGESAGT