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VOR SOR GE

GESUNDHEIT . FINANZEN . LIFESTYLE

Ausgabe Nr. 11 | Oktober 2019 P.b.b. Verlagspostamt 6020 Innsbruck ZNr. GZ 02Z030672 M | Euro 3.00


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VORSORGE BEGINNT IN DER SCHULE Weltweit wird jede fünfte Krebserkrankung von Infektionen verursacht, die häufig vermeidbar oder zumindest behandelbar wären. Ganz vorne mit dabei: Infektionen durch HPV. Sie werden meist sexuell übertragen, Kondome schützen nur teilweise. Vor fünf Jahren wurde die Impfung gegen das Humane Papilloma-Virus (HPV) in das Gratis-Kinderimpfprogramm aufgenommen. Bis jetzt bleibt die Durchimpfungsrate aber deutlich hinter Ländern wie Deutschland oder Großbritannien zurück. Gleichzeitig belegen neue Daten zum wiederholten Mal die hohe Schutzwirkung der Impfung. Insgesamt profitieren Mädchen wie Burschen durch einen Rückgang von HPV-ausgelösten Infektionen und Karzinomen. Experten fordern daher alle Eltern von Kindern ab neun Jahren dazu auf, diese unbedingt impfen zu lassen – am besten ganz unkompliziert im Rahmen der Schulimpfaktionen.

„If you get tired, learn to rest, not to quit.“

BUCHTIPP

BANKSY

Gesund und abgesichert Laut einer IMAS-Studie zum Thema Pensions- und Gesundheitssystem im Auftrag von s Versicherung, Erste Bank und Sparkassen ist der mit Abstand größte Wunsch fürs Alter, keine gesundheitlichen Probleme zu haben. Gleich danach folgt das Bedürfnis, regelmäßig Kontakt zu anderen Menschen zu haben, und damit die Hoffnung, im Alter nicht zu vereinsamen. An dritter Stelle steht, frei von finanziellen Sorgen zu sein und demzufolge eine ausreichend hohe Pension zu beziehen. Wenn Tiroler an die staatliche Pension denken, glauben jedoch lediglich die Hälfte daran, dass es diese in der heutigen Form bis zu ihrem eigenen Pensionsantritt noch geben wird. Die meisten bringen den demografischen Wandel damit in Zusammenhang, durch den immer weniger Berufstätige immer mehr Pensionisten erhalten müssen. Auf der anderen Seite steigt das Bewusstsein, dass hinkünftig tendenziell mehr in eine ergänzende private Vorsorge investiert werden muss, um den Lebensstandard in der Zeit nach dem Erwerbsleben halten zu können. Rund sieben von zehn Befragten glauben nicht, dass dies allein mit der staatlichen Pension zu machen sein wird.

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Su Busson, Orac Verlag 256 Seiten, EUR 22,00 Su Busson klärt das größte Missverständnis unserer Zeit zum Thema Stress auf und präsentiert eine ganzheitliche und radikal neue Sichtweise. In diesem Buch geht es nicht um Stress­ management – es macht lediglich bewusst, wo Stress wirklich herkommt. So lässt sich vermeiden, dass er über­haupt entsteht. Das ist mitunter leichter als gedacht.

VORSORGE

gesundheit & finanzen

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MÄNNERSACHE Das männliche Rollenbild hat sich in den letzten Jahren ziemlich gewandelt. Aber wie steht es um das Gesundheitsdenken des Mannes? Nimmt er seine Gesundheit und sein körperliches Empfinden ernst? T E X T : D O R I S H E LW E G

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chon Herbert Grönemeyer stellte sich in seinem Hit von 1986 die Frage „Wann ist ein Mann ein Mann?“. Eine Frage, die Männer von heute auch noch nicht ganz so einfach beantworten können. „Als Mann hat man es nicht leicht, kriegen wir doch von allen Seiten zugerufen, wie wir sein müssen, was wir denken dürfen, wie man sich den Mann von heute vorstellt, was er zu tun und zu lassen hat, wie erfolgreich er im Job und wie perfekt er in der Hausarbeit und Kindererziehung sein muss“, sagt Kabarettist „Kaiser“ Franz Eberharter als Botschafter der TGKK-Kampagne „Männergesundheit“. Auch Schauspieler Gregor Bloéb sinniert über die anspruchsvolle Rolle des modernen Mannes: „Beruflichen Erfolg einheimsen und dann noch ein erfolgreiches Familienleben führen ist wohl das Höchste der Gefühle. Ja, es ist das Gelbe vom Ei, das Beste vom Besten, aber wenn es nicht nur eine Disney-Fantasie sein soll, muss man sich schon eingestehen: Das ist alles kein Zuckerschlecken.“ Männer von heute sehen sich vielen unterschiedlichen Rollen ausgesetzt.


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KOMMENTARE

„Wenn man Krankheiten rechtzeitig erkennt, haben die meisten recht gute Heilungschancen.“ WERNER PANCHERI

ALEXANDER OSL, D I ÄT O L O G E

Jeder zweite Tiroler ist zu dick. In den letzten Jahrzehnten haben sich die Lebensbedingungen in Zentraleuropa allerdings stark verändert: Nahrungsüberangebot in allen Variationen, ein nicht überschaubares Konsumangebot, beschleunigte Mobilität ohne körperliche Anstrengung, Stress in Beruf und Freizeit, ständige Erreichbarkeit. Die Folge: Übergewicht und Fettleibigkeit nehmen zu.

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Zwar schauen immer mehr Männer – vor allem junge – auf ihren Körper und sind sportlich aktiv. Gesundheit bedeutet jedoch weit mehr als Muskelaufbau und gesunde Bräune. In Summe pflegen Männer immer noch einen wesentlich ungesünderen Lebensstil als Frauen. Sich um das eigene Wohlbefinden oder Aussehen zu kümmern, gilt vielerorts immer noch als „unmännlich“. Ein richtiger Mann braucht keine Hilfe. Männliche Verhaltenseigenschaften wie Härte und Stoizismus führen auch dazu, dass Männer signifikant weniger ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen als Frauen. Sie gehen um mindestens ein Drittel weniger zum Arzt als Frauen, um die Hälfte weniger in Therapien und um beachtliche zwei Drittel weniger in psychotherapeutische Behandlung. Die traurige Folge: Drei Viertel aller Suizidtoten sind Männer.

MÄNNER, SORGT VOR!

BERNHARD HUNGSBERGER, P S Y C H O T H E R A P E U T, T I R O L E R LANDESVERBAND FÜR PSYCHOTHERAPIE

Die Vorstellung, ein Mann müsse um jeden Preis „stark“ sein, dürfe weder Schwäche noch Gefühle zeigen und müsse mit seinen Problemen selbst klarkommen, hat in den letzten Jahren an Dominanz eingebüßt. Männer merken, dass das alte traditionelle Rollenverständnis nicht mehr funktioniert. Sie gehen nach wie vor mindestens um ein Drittel weniger zum Arzt als Frauen, und auch Therapien nehmen sie nur halb so oft wie diese in Anspruch. Zum einen kann nämlich gerade die Unfähigkeit, der Vorstellung eines „echten Mannes“ zu entsprechen, zu emotionalen Problemen und Konflikten bei Männern führen. Zum anderen hindert genau eine solche Auffassung diese daran, sich dringend die benötigte Hilfe zu suchen.

Dabei können gerade Männer von der jährlichen Vorsorgeuntersuchung profitieren und Risikofaktoren frühzeitig erkennen. Zu den häufigsten männerspezifischen Erkrankungen zählen vor allem Hoden- und Prostatakrebs. Zur Vorbeugung und Früherkennung häufiger Krebserkrankungen des Mannes gehören ab 50 bei der Gesundheitsvorsorgeuntersuchung die Darmspiegelung und die Bestimmung des PSA-Wertes zur Routine. Dr. Werner Pancheri, Experte der TGKK zum Thema Männergesundheit, im Gespräch.

Wo liegen die wesentlichen Unterschiede zwischen Männern und Frauen in der Gesundheitsvorsorge? WERNER PANCHERI: Der größte Unterschied liegt sicherlich darin, dass Männer einen ungesünderen Lebensstil verfolgen. Sie rauchen mehr, trinken mehr Alkohol, essen ungesünder und betreiben riskantere Sportarten. Zum Zweiten zeigt sich auch ein großer Unterschied in der Vorsorge. Männer gehen einfach später oder gar nicht zum Arzt. Frauen nehmen das bestehende Angebot wesentlich besser an. ECO.NOVA:

Kann man eine Tendenz beobachten, dass jüngere Männer mehr auf ihre Gesundheit achten? Es hat sicher schon ein Wechsel stattgefunden, nur schlägt sich dieser statistisch noch nicht nieder. Welche Erkrankungen zählen zu den typischen „Männerkrankheiten“? Hier sind wir bei den Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfällen, wo durchaus ein Zusammenhang bestehen kann, denn man kann durch Herzrhythmusstörungen auch einen Schlaganfall erleiden. Bluthochdruck und Fettleibigkeit können ebenso mit dem ungesunden Lebensstil einhergehen. Bei den bösartigen Erkrankungen ist der Prostatakrebs männerspezifisch, aber auch beim Lungenkrebs führen die Männer. Auch Darm- und Blasenkrebs treffen häufiger Männer.

KREBSVORSORGE FÜR MÄNNER Die Krebshilfe empfiehlt folgende Früherkennungsuntersuchungen für Männer: • Selbstuntersuchung der Hoden: Ab dem 20. Geburtstag sollten Sie monatlich Ihre Hoden selbst abtasten. Dadurch können Sie Veränderungen früher erkennen. • Hautselbstuntersuchung: Untersuchen Sie Ihre Haut 2 x jährlich (vor und nach den Sommermonaten) auf Veränderungen. Ab 9 Jahren: • Impfung gegen HVP Ab 40: • Harnuntersuchung: Untersuchung des Harns auf Blutspuren zur Erkennung von Blasenkrebs • Okkulttest: Untersuchung von verborgenem Blut im Stuhl zur Früherkennung von Darmkrebs • Prostatauntersuchung samt PSA-Test Ab 50: • Koloskopie: Alle 7 bis 10 Jahre sollte ab sofort eine Darmspiegelung vorgenommen werden.


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Welche Altersstufen sind besonders betroffen bzw. riskant? Der Unterschied in der Lebenserwartung liegt bei Frauen und Männern in etwa bei 4,5 bis fünf Jahren – in Zahlen bei Frauen bei 84 Jahren und bei Männern bei 79,4 Jahren. Die Unterschiede, die sich statistisch zeigen, haben mehrere Gründe. Das fängt schon bei den jüngeren Männern an, die risikoreicher leben. Sie fahren zum Beispiel häufiger und weniger weitsichtig Motorrad als Frauen. Auch beruflich üben sie gefährlichere Berufe. So kommen auch bei den Jungen mehr Todesfälle bei Männern vor als bei Frauen. Das spiegelt sich gesamtstatistisch wider und setzt sich im Alter fort mit den Erkrankungen, die sich auf Grund des ungesunden Lebensstils im Alter einstellen. Kann man eine Altersgrenze definieren, ab wann es für den Mann besonders wichtig wäre, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen? Das ist individuell. Die Vorsorgeuntersuchungen sind grundsätzlich ab dem 18. Lebensjahr möglich, was auch in diesem frühen Alter durch-

aus Sinn macht, um zum Beispiel Risikofaktoren oder erbliche Vorbelastungen wie eine familiäre Hypercholesterinämie frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls auch medikamentös zu behandeln. Eine Altersgrenze lässt sich nicht definieren, da jeder Mensch anders ist. Was der eine aushält, schädigt den anderen massiv.

Wann sollte „Mann“ an welche Vorsorgeuntersuchung denken? Ab dem 50. Lebensjahr sollte die Darmspiegelung regelmäßig durchgeführt werden, die Prostatavorsorge je nach familiärer Disposition auch schon früher. Generell kann man nur jedem Mann raten, das Angebot der jährlichen Vorsorgeuntersuchung in Anspruch zu nehmen. Je früher, desto besser. Mit der jährlichen Vorsorgeuntersuchung kann man im Idealfall (erbliche) Risikofaktoren erkennen und so weit ausschalten, dass es erst gar nicht zur Erkrankung kommt, oder auch ernsthafte Erkrankungen so früh erkennen, dass man sie noch gut behandeln kann. Wenn man Krankhei-

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VER-SUCHT Prim. Univ.-Prof. Dr. Christian Haring, M.Sc., ist ärztlicher Leiter des Landeskrankenhauses Hall sowie geschäftsführender Obmann und Mitbegründer des Vereins sucht.hilfe BIN. Der Verein bietet Beratung und Nachsorge für Menschen bei Alkohol-, Medikamentenabhängigkeit, Nikotin- und Spielsucht.

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uchterkrankungen sind oft tückisch, weil der Übergang vom Genuss zur Sucht für die Betroffenen meist unmerklich geschieht. So ist jemand, der regelmäßig Alkohol trinkt, nicht automatisch süchtig. Doch der Grat ist schmal. Der Genießer trinkt – im Gegensatz zu den anderen „Trinkern“ – nicht wegen der stimmungs- und verhaltensverändernden Wirkung des Alkohols und kann seinen Konsum kontrollieren. Der Übergang vom Genusstrinken zum schädlichen, pathologischen Gebrauch ist fließend und wird oft erst spät bemerkt. Im Laufe der Zeit besteht große Gefahr, in eine körperliche und psychische Abhängigkeit zu geraten. Diesen Zeitpunkt genau zu erkennen ist kaum möglich, weil dieser von der jeweiligen Persönlichkeit und den Lebensumständen abhängt. Somit gibt es auch die typische Alkoholkarriere nicht – aber es gibt Gemeinsamkeiten. Meist entwickelt sich die Erkrankung langsam; es vergehen oft zehn bis 15 Jahre, bis es zu einer Behandlung kommt. Die meisten Patienten leiden unter starken Schuldgefühlen und versuchen, ihre Probleme zu verheimlichen. Viele gestehen sich ihr Problem erst ein, wenn eine Reihe sozialer Probleme auftreten: Partnerschaftskonflikte, Arbeitslosigkeit, Führerscheinverlust. Frühinterventionen mit dem Ziel der Beratung und des Aufbaus einer Behandlungsmotivation unter Einsatz der motivierenden Gesprächsführung erfolgen häufig beim Hausarzt bzw. Facharzt oder in Beratungsstellen, können sich aber genauso anlassbezogen am Arbeitsplatz oder im Zusammenhang mit anderen sozialen Folgen des Alkoholkonsums ergeben. Ziel ist die Sensibilisierung für die Alkoholproblematik, die Problemeinsicht und die Bereitschaft zur Änderung des Verhaltens und Zugang zu einem Behandlungsangebot herzustellen.

VON CHRISTIAN HARING

Die körperliche Entgiftung erfolgt mit dem Ziel, schwerwiegende Alkoholentzugssymptome (Entzugskrampfanfälle, Delirium tremens etc.) zu verhindern. Sie dauert im Schnitt in etwa zwei bis drei Wochen. Nach dem körperlichen Entzug sollten unbedingt weitere therapeutische Maßnahmen folgen. Um langfristig stabil und abstinent zu bleiben, sollte über einen längeren Zeitraum (in der Regel ein bis zwei Jahre) eine Nachsorge im ambulanten Setting in Anspruch genommen werden.

RAUCHEN

Regelmäßiges Rauchen ist ein über längere Zeit angewöhntes Verhalten, das sich bei vielen Rauchern zur Abhängigkeit entwickelt hat. Bei einer Raucherentwöhnung ist das Ziel, sein Verhalten und somit auch den Lebensstil zu verändern. Je nachdem, wie groß die Tabakabhängigkeit und wie stark die Motivation zum Aufhören ausgeprägt ist, stehen verschiedene Angebote der Raucherberatung, Methoden und Therapien zur Verfügung. Eine Nikotinersatztherapie und spezielle Medikamente zur Raucherentwöhnung können unter Umständen hilfreich sein. In Entwöhnungsprogrammen für Einzelpersonen oder Gruppen erfolgt eine intensive Betreuung mit persönlicher Begleitung in ein rauchfreies Leben. Eventuell ist die Behandlung einer krankhaften Nikotinsucht stationär in einer spezialisierten Einrichtung notwendig. Gut überlegt werden sollte der Zeitpunkt des „Aufhören-Wollens“. In Krisenmomenten wie Jobverlust oder Scheidung und belasteten Zeiten gelingt der Rauchstopp vielleicht schwerer als in einer stabilen Lebenssituation. Der Erfolg bleibt unter Umständen aus – was wiederum den Zustand trübt. 


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ten rechtzeitig erkennt, haben die meisten recht gute Heilungschancen.

Wie kann „Mann“ erste Anzeichen ernsthafter Krankheiten erkennen? Das ist schwer zu beantworten, da ernsthafte Krankheiten oft heimtückisch sind und Symptome erst dann auftreten, wenn die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten ist. Symptome kann man eigentlich nicht verallgemeinern. So unterscheidet sich allein der Herzinfarkt von Männern in der Symptomatik von Infarkten bei Frauen. Männer verspüren in der Regel Druck und Schmerzen in der Brust sowie Atemnot, es gibt aber auch bei Männern, vor allem bei Diabetikern, „stumme“ Herzinfarkte, die der Betroffene gar nicht bemerkt. Welche Warnzeichen kann „Mann“ trotzdem beachten? Allgemein kann man sagen: Wenn man eine Veränderung verspürt, die einem selbst auffällt, sollte man damit zum Arzt. Es gibt nur in den seltensten Fällen Symptome, die man eindeutig einer Krankheit zuordnen kann.

KOMMENTAR

M AT T H I A S N I E S C H E R , FA C H G R U P P E N O B M A N N DER TIROLER UROLOGEN

Schon im Kleinkindalter ist eine urologische Erstuntersuchung zu empfehlen. So lassen sich Befunde wie Hodenfehlstellungen – diese können zu Unfruchtbarkeit oder Hodentumoren führen –, Hodenverdrehungen, Vorhautverengungen – das Zurückschieben der Vorhaut sollte spätestens bis zum Vorschulalter möglich sein, um Schmerzen in der Sexualität zu vermeiden – oder Bettnässen gemeinsam mit dem Urologen früh erkennen und gut behandeln. Wichtig ist auch ein „Vorsorgeprogramm“ für junge Burschen zwischen dem 12. und 16. Lebensjahr. Das Problem: Sie fühlen sich schon als zu „erwachsen“ für den Kinderarzt und noch zu jung für den Urologen. So erkennen wir Veränderungen am äußeren Genital oft viel zu spät, wobei diese meist leicht therapiert werden könnten. Auch Unsicherheiten und falsches Schamgefühl könnten in einer urologischen Jugendsprechstunde rasch entschärft und geklärt werden. Zudem ist die Beratung über die HPV-Impfung und -Diagnostik in diesem Alter genauso wichtig wie das Erklären der Hoden-Selbstuntersuchung, da Hodenkrebs vor allem eine Erkrankung des jungen Mannes ist – meistens zwischen dem 16. und 40. Lebensjahr.

experten.tipp

Dr. Kurt Freudenschuss, Facharzt für HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie

Moderne Technik Ein 3-D-Navigationssystem optimiert HNO-Eingriffe. Symptome wie eine behinderte Nasenatmung, Dauerschnupfen, die Neigung zu häufigen Infekten oder Kopfschmerzen sind klassische Hinweise auf eine Störung der Nasennebenhöhlenfunktion oder auf eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung. Auf eine sorgfältige Diagnostik folgt meist eine medikamentöse Therapie. Wenn diese „konservative“ Behandlung nicht ausreicht, kann in bestimmten Fällen eine endoskopische Nasennebenhöhlenoperation die gewünschte Besserung bzw. Heilung bringen. In den Operationssälen kommen dabei immer häufiger moderne Computertechniken zum Einsatz und helfen, solche Eingriffe noch präziser und somit sicherer zu machen. Seit Herbst 2017 steht in der Privatklinik Hochrum ein computerbasiertes Navigationssystem für mikrochirurgische Eingriffe im HNO-Bereich zur Verfügung. Hochrum ist somit die erste Privatklinik Westösterreichs, die dieses Verfahren anbieten kann. Das hochmoderne, elektromagnetische Navigationssystem dient dabei als Unterstützung und ersetzt nicht die Expertise des Operateurs. Mithilfe der Computertomografie (CT) wird zunächst ein 3-D-Bild der Nasennebenhöhlen erzeugt, welches bei der anschließenden Operation als Orientierung dient. Die OP-Instrumente werden quasi live in diesem Bild dargestellt. Diese Technik, mit deren Hilfe das gesunde Gewebe möglichst intakt bleibt, heißt im Fachjargon „funktionelle endoskopische Nasennebenhöhlenchirurgie“. Das innovative System kommt bei verschiedenen Operationen zur Anwendung, zum Beispiel bei der Behandlung von therapieresistenten chronischen Entzündungen der Nasennebenhöhlen oder bei anatomischen Engstellen, die das Abrinnen von krankhaftem Nasensekret erschweren. Entscheidend ist bei einer solchen Operation im Vorfeld aber immer, dass die korrekte Indikation gestellt wird: Ist der Eingriff überhaupt nötig, ist er sinnvoll? Habe ich alle Alternativen zur Operation ausgeschöpft? Um dies gewissenhaft abzuklären, ist eine exakte Untersuchung beim rhinologisch tätigen HNO-Facharzt unumgänglich. PR

PRIVATKLINIK HOCHRUM Sanatorium der Kreuzschwestern Lärchenstraße 41, 6063 Rum Tel.: 0512/234-0 www.privatklinik-hochrum.com

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FREUDS FREUDEN Rund ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch mit Schlafen. Im Grunde könnte man das schön finden, tut man in der Regel aber nicht. Weil Nichtstun bei uns meist mit Faulheit assoziiert wird. Dabei ist ein guter Schlaf wichtig und so gar keine vergeudete Zeit. Träumen auch nicht. TEXT: MARINA BERNARDI

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n unserer Leistungsgesellschaft gilt es, produktiv zu sein, und das am besten immer und überall. Wenn wir schlafen, sind wir das vermeintlich nicht. Folglich ist Schlaf nichts Positives, sondern etwas, das uns Zeit raubt. Dabei gibt es keine bekannte Spezies, die nicht schläft, wenngleich alle Lebewesen es auf unterschiedliche Weise tun. So verkehrt kann Schlaf also nicht sein, auch wenn es evolutionsbiologisch eigentlich Quatsch ist: Wir schließen die Augen, verlieren das Bewusstsein für die Außenwelt, das Gefühl für Raum und Zeit, sehen Dinge, die nicht da sind, und können uns während dieser Zeit weder verteidigen noch ernähren oder fortpflanzen. Dennoch müssen wir schlafen. Gesunder Schlaf regeneriert nicht nur den Körper, er ist auch Voraussetzung für ein funktionierendes Gehirn. Es ist noch gar nicht allzu lange her, als man dachte, das Gehirn sei im Schlaf ausgeschaltet, schläft also quasi selbst. Dabei ist das ganz und gar nicht der Fall. Im Gegenteil. Unser Gehirn ist während des Schlafes sogar höchst aktiv. Während des Schlafes sind die verschiedensten Gehirnareale in wechselnden Vernetzungen und wechselnder Abfolge sowie eine Reihe an Botenstoffen beteiligt. Und so hat auch Träumen seinen Sinn.

MÜSSEN WIR TRÄUMEN?

Seit der Mensch denken kann, träumt er. Nur ist diese Tatsache schwer fassbar. Was nächtens in unserem Gehirn passiert, bleibt flüchtig, und dennoch arbeitet es immer in unserem Kopf. Zu jeder Zeit. Und das ist gut so. „Man hat mehrmals jede Nacht

Das Gehirn ruht nie, auch im Schlaf nicht. Das Gehirn ist unsere Traumfabrik. Traumschlafphasen“, sagt OÄ Dr. Elisabeth Brandauer von der Universitätsklinik für Neurologie und der dort angesiedelten Schlafambulanz. Es kann sich aber nicht jeder an Träume erinnern, die Traumphase, den so genannten Rapid-Eye-Movement (REM)-Schlaf, gibt es aber bei fast jedem. Wahrscheinlich träumt man auch abseits davon. Selbst im Tiefschlaf können traumartige Bilder entstehen, man kann sich aber noch weniger daran erinnern. Auch wenn es generell gute und schlechte Traumerinnerer gibt, lässt sich wohl sagen, dass man Träume am besten erinnert, wenn man direkt aus ihnen erwacht oder geweckt wird. Und man kann auch trainieren, sich daran zu erinnern. Zur Freude von Freud. Je nachdem, ob man den Traum aus psychologischer oder psychoanalytischer Sicht betrachtet, findet man unterschiedliche Erklärungsmodelle für dessen Funktion. Warum man träumt, weiß man letztlich nicht so genau. Dass es wichtig ist, darüber indes herrscht weitgehend Konsens. Worauf man sich wohl einigen kann, ist, dass Träume das sind, was wir nach dem Aufwachen erinnern. „Man kann den Traumschlaf, die REM-Phasen, an sich sehr gut untersuchen, aber der Traum selbst ist an sich nur das, was jemand nach dem Aufwachen schildert“,


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so Brandauer. Dennoch haben Träume ihre Bedeutung – für die Gemütsregulation zum Beispiel. Es gibt Theorien, die besagen, dass man träumt, um mögliche reale Bedrohungsszenarien vorwegzunehmen und sie somit – unterbewusst – zu „üben“. Andere Ansätze gehen davon aus, dass im Traum untertags Erlebtes verarbeitet wird (die wohl gängigste These) oder eine Kompensation dessen stattfindet, was man in der Realität nicht ausleben kann. „Wenn wir nachts schlafen, können wir allerhand Dinge erleben, die wir im Wachen nicht zu träumen wagten. Im Traum besitzen wir Kräfte wie Superman, schwimmen über den Ozean, schweben zum Mond, sind ein Superstar, sterben tausend Tode, überleben schwere Unfälle ohne Verletzungen, sind ohne Angst und Schrecken, werden von bösen Monstern verfolgt, verlieben uns, haben den Sex unseres Lebens, werden nochmals zum Kind und treffen alte Schulfreunde. Im Traum verschwimmen die Grenzen der Realität, wir tauchen ein in eine Welt ohne Logik. Träume können düster sein, ängstigend und verwirrend. Sie können

uns aber auch in den Zustand des größten Glücks versetzen, wohlige Stimmungen kreieren, heiter und beschwingt sein“, schreibt Hans-Günter Weeß in seinem Buch „Schlaf wirkt Wunder“, erschienen bei Droemer. Zwischen vier und sechs Jahre verbringen wir damit, zu träumen. Aus neurophysiologischer Sicht ist der Traum ein für den Körper überaus wichtiger Mechanismus. Der Neurologe Michel Jouvet, ein Pionier der Schlafforschung, vertrat die These, dass die Bilder und Szenen des Traums zur ständigen Programmierung unserer Gehirnzellen gehören. Dass wir unlogische Ereignisse im Traum nicht als Widersprüche wahrnehmen, liegt laut Jouvet daran, dass bestimmte Neuronen im Gehirn, im Gegensatz zu anderen Nervenzellen, zeitweilig Ruhe brauchen. Im Traum sind sie ausgeschaltet und verhindern das kritische Bewusstsein. So ist es möglich, dass wir im Schlaf in eine irrationale Welt scheinbar ohne Sinn und Verstand hinabgleiten. Traumberichte unterscheiden sich folglich auch aus den beiden verschiedenen Schlafzuständen.

Während Träume in den REM-Phasen oftmals als emotional beschrieben werden, ist der Traum in Non-REM-Phasen durchaus nüchterner. Elisabeth Brandauer ergänzt bezüglich der möglichen Bedeutung von Träumen: „Man weiß, dass im Traumschlaf etwa Erinnerungen vertieft werden und man Gelerntes im REM-Schlaf verarbeitet. Schlaf ist für Lernvorgänge notwendig. Man darf allerdings den Traumschlaf nicht mit dem Traum an sich verwechseln. Das sind zwei unterschiedliche Dinge.“

KOPFKINO

Was in unserem Körper tatsächlich abläuft, während wir träumen, beschäftigt die Neurobiologie seit Ende des 19. Jahrhunderts. Damals wurde entdeckt, dass der Schlaf einer zeitlichen Struktur folgt und wir verschiedene Phasen durchlaufen. Der ehemalige Marinearzt Jean Gélineau stellte 1880 fest, dass während der Traumphase jegliche Muskelspannung erschlafft. Was dahingehend Sinn macht, als dass man seinen Traum nicht tatsächlich „mitlebt“: „Man ist in der REM-Phase


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Unsere Träume finden in einem anderen Bewusstseinszustand statt, in einer uns nicht bewussten Welt. Im strengen Sinne können wir nur wiedergeben, was wir meinen, in dieser nächtlichen Welt erlebt zu haben. AUS: „ SCHLAF WIRKT WUNDER“, DROEMER VERLAG

quasi bewegungslos“, bestätigt Brandauer. Das ist der körperliche Aspekt, jener, der sich messen lässt. Sind aber Träume deshalb nur gedankliche Seifenblasen? Ganz einig ist sich die Wissenschaft noch immer nicht. Für naturwissenschaftlich-biologisch orientierte Forscher sind Träume ein unkoordiniertes Feuern von Nervenzellen unseres Stammhirns, das der höher entwickelte Cortex verzweifelt in ein sinnvolles Geschehen umzuwandeln versucht. Tiefenpsychologen wie Sigmund Freud oder auch Carl-Gustav Jung sehen in Träumen unbewusste Wünsche und tief versteckte Triebe. Wenn man davon ausgeht, dass man den Körper des Menschen nicht losgelöst von seinem Geist betrachten kann, hat wohl beides seine Gültigkeit. In den 1990ern wies der südafrikanische Neurowissenschaftler Mark Solms außerdem nach, dass die Fähigkeit zum Träumen erhalten bleibt, selbst wenn jene Zentren des Hirnstamms zerstört sind, die den REM-Schlaf generieren. Kurzum: Man träumt, obwohl die maßgeblichen Umstände dafür nicht gegeben sind. Oberwasser für die Tiefenpsychologen. Wenn man aber weiß, dass auch in Non-REM-Phasen geträumt wird, ist die Theorie zumindest ein kleines bisschen wieder entkräftet. Es ist kompliziert. Vielleicht mag der Traum an sich keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Körper haben (und selbst darüber kann man streiten, weil es keine Gegenthese gibt, zumal man immer träumt), die Psyche jedenfalls mag Träume. Auch für den renommierten Traumforscher Michael Schredl sind alle Träume, an die man sich erinnere, von Bedeutung. Allerdings gebe es keine Standard-Traumdeutungssymbole, nur der Träumer selbst könne seinen Traum deuten. „Jeder Mensch träumt anders – auch deshalb kann es eine allgemeine Traumsymbolik nicht geben“, schreibt Weeß. Trotzdem habe die Wissenschaft Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Traumerleben der Menschen herausfinden können. Diese basieren jedoch nicht immer nur auf unterschiedlichen Erfahrungswelten im Wachen, sondern können auch von genetischen Faktoren beeinflusst sein.

William Domhoff von der University of California in Santa Cruz erstellte in aufwendiger Kleinarbeit eine umfassende Traumdatenbank. Dafür hat er mehr als 20.000 Träume gesammelt, analysiert und katalogisiert. Weeß: „Analysen solcher Datenbanken ergeben aufschlussreiche Muster, was Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Traumerleben angeht. Demnach träumen Männer und Frauen unterschiedlich. Ebenso haben Ältere andere Trauminhalte als Kinder. Depressive träumen wiederum anders als Menschen mit einer Schizophrenie oder einer Essstörung. Wir träumen fast immer in Bildern von Geschehnissen, die uns am Tag beschäftigt haben und die dann nachts vor unserem geistigen Auge vorbeiziehen. Nur Blinde nicht: Sie erleben ihren Alltag nicht in Bildern und träumen deswegen, wenn sie das Sehvermögen schon vor dem siebten Lebensjahr verloren haben, auch nicht entsprechend wie Menschen mit erhaltenem Augenlicht. Sie träumen vielmehr mit ihren hochentwickelten Sinnen und auch verstärkt mit ihren Emotionen. Die Themen sind die gleichen, allerdings haben Blinde öfter Albträume. Vermutlich, weil ihnen mehr Gefahren im Alltag drohen.“ Groß angelegte Studien haben außerdem analysiert, dass die meisten Menschen glauben, in Farbe zu träumen.

Klarträume unterscheiden sich also von üblichen Träumen dadurch, dass der Träumer Bewusstsein über seinen Zustand hat und um seine freie Entscheidungs- und Handlungsfähigkeit weiß. Dabei sind Verstandes- und Willensfunktionen sowie die Erinnerung an das Wachleben völlig intakt. „Die Spannweite des möglichen Erlebens im Klartraum erstreckt sich von Wahrnehmungen oder Empfindungen, die denen im Wacherleben ganz ähnlich sind, bis hin zu phantastischen und bizarren Inhalten, die für das Träumen typisch sind“, beschreibt es das Institut für Bewusstseins- und Traumforschung. Im Gegensatz zu imaginativen Tagtraumtechniken findet der Klartraum tatsächlich während des Schlafes statt. Klingt gruselig? Ist es auch ein bisschen. „Wenn man möchte, gibt es Methoden, um zu versuchen, luzides Träumen zu lernen. In Träume aktiv eingreifen zu können, ist vor allem dann interessant, wenn man unter Albträumen leidet“, sagt Brandauer.

WACH IM TRAUM

Dass Träume immer nur unbewusst stattfinden, ist übrigens so nicht ganz richtig. Der niederländische Psychiater und Dichter Frederik Willems van Eeden hat bereits Anfang des 20. Jahrhunderts den Begriff des „lucid dream“ definiert. Etwas später nennt der deutsche Psychologe und Traumforscher Paul Tholey denselben Zustand „Klartraum“ und beschreibt ihn so: „Klarträume sind solche Träume, in denen man völlige Klarheit darüber besitzt, dass man träumt und nach eigenem Entschluss handelnd in das Traumgeschehen eingreifen kann.“ Elisabeth Brandauer kennt luzides Träumen auch als bekanntes Phänomen in der Schlafmedizin. „Prinzipiell ist luzides Träumen erlernbar“, sagt sie.

ENTSPANNT SCHLAFEN Unabhängig davon, was man vom Träumen halten mag: Dass gesunder Schlaf wichtig ist, darüber ist man sich einig. Wenn Sie Probleme haben beim Einschlafen, hilft vielleicht diese CD von Entspannungsexpertin Heike Höfler. Übungen und Rituale helfen, zur inneren Ruhe zu finden und den Stress des Tages hinter sich zu lassen. Abend-Entspannung, Trias Verlag, Gesamtlaufzeit 73:30 Min., EUR 14,99

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IM DIENST DER GESUNDHEIT Das Leistungsspektrum der privaten Gesundheitsbetriebe in Tirol ist beachtlich und reicht von kleinen Ambulatorien über private Kliniken bis hin zu Reha-Zentren und Seniorenheimen. Sie alle tragen in großem Maße zu einer flächendeckenden medizinischen Versorgung in Tirol bei. T E X T E : D O R I S H E LW E G

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s hat sich viel getan in den letzten Jahren. Vor allem im Reha-Bereich entstanden neue Einrichtungen, neue Therapieplätze wurden von den Versicherungsanstalten genehmigt. Die privaten Tiroler Gesundheitsbetriebe bilden neben den öffentlichen Krankenanstalten und den niedergelassenen Ärzten die dritte Säule in der hochwertigen medizinischen Versorgung in Tirol. Privater Gesundheitsbetrieb bedeutet jedoch nicht, dass diese nur Privatpatienten zugänglich sind. Im Gegenteil, die meisten Reha-Zentren und physikalischen Therapien stehen den Patienten vorwiegend auf Zuweisung eines Arztes zur Verfügung. Inwieweit verschiedene Kassenverträge in den einzelnen Gesundheitsbetrieben zur Geltung kommen, ist für jeden Betrieb unterschiedlich und vom Patienten vorab zu beachten. Die 27 Altenwohn- und Pflegeheime zählen ebenso zu den privaten Gesundheitsbetrieben wie die bettenführenden Privatspitäler Sanatorium Kettenbrücke und Hochrum, die Kursana Privatklinik in Wörgl oder neuerdings auch die medalp sportclinic in Imst. In diesen Häusern finden Patienten unter der ärztlichen Betreuung ihres Wahlarztes ein breites und professionelles medizinisches Angebot. Die Tiroler REHAund Kurbetriebe bieten Patienten nach Krankenhausaufenthalten und Operationen oder auch einfach zur besseren Alltagsbewältigung eine bestmögliche Rehabilitation auf Basis einer persönlichen und individuell abgestimmten Leistungspalette an. Sie genießen einen hervorragenden Ruf weit über die Landesgrenzen hinaus. Zahlreiche Tageskliniken bieten als ambulant chirurgisch tätige Krankenanstalten ambulante Operationen an, die es den Patienten ermöglichen, das Krankenhaus am selben Tag nach der Operation wieder zu verlassen. In mehr als 50 privaten Ambulatorien finden Patienten hochprofessionelle Nachsorge. Mit dem sogenannten „Schlaganfallpfad“, einer bemerkenswerten Tiroler Errungenschaft, werden neurologische Patienten außerdem in ausgewählten Partnereinrichtungen intensiv und medizinisch kompetent nachbetreut. Zudem erbringen die ambulant geführten privaten Krankenanstalten der bildgebenden Diagnostik Leistungen im Bereich der Computertomografie, der Kernspintomografie sowie der Nuklearmedizin flächendeckend in ganz Tirol. All diese privaten Krankenanstalten sind für eine umfassende medizinische Betreuung in Tirol unverzichtbar und leisten tagtäglich einen unermüdlichen Einsatz im Sinne ihrer unzähligen Patienten. Im Anschluss stellen wir drei Beispiele von privat geführten Tiroler Gesundheitsbetrieben vor.

„Mit dem Sonnenpark Lans, einem Zentrum zur medizinischpsychiatrischen Rehabilitation, dem RehaZentrum Kitzbühel und dem Reha-Zentrum für Neurologie, Herz-Kreislauf, Lunge und Onkologie in Münster decken wir in Tirol fast alle Bereiche der Reha ab.“ ING. OSWALD JENEWEIN, FACHGRUPPENOBMANN DER TIROLER GESUNDHEITSBETRIEBE

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s ist ein Ort der Stille, besonders naturnah am Waldrand von Lans. Im Gegensatz zu akuten psychiatrischen Krankenanstalten geht es im Sonnenpark Lans um psychische Rehabilitation und darum, Menschen, die durch Überforderung oder andere psychische Aspekte nicht mehr im vollen Umfang am Arbeits- und Sozialleben teilhaben können, wieder so gut wie möglich in das normale Leben zurückzuführen. „Reha vor Frühpension“ lautet die Devise der Pensionsversicherungsanstalt, die seit etwa zehn Jahren psychiatrische Rehabilitationsplätze anbietet.

THERAPIE MIT BEHERBERGUNG

Seit 2011 ergänzt der Sonnenpark Lans die psychiatrische Versorgung in Tirol und bietet in 100 Einzelzimmern Personen in sechswöchigen Aufenthalten individuelle Behandlungen zur nachhaltigen Förderung der psychischen Stabilität. Die Patienten können aus ganz Österreich zugewiesen werden. „Grundvoraussetzung für einen Aufenthalt ist, dass die Patienten rehafä-


© PRO MENTE REHA

eco.vorsorge

Susanne Baumgartner, Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin und ärztliche Leiterin des Sonnenpark Lans, mit dem kaufmännischen Leiter, Dietmar Rabensteiner, B.Sc.

KRAFTPLATZ FÜR DIE SEELE Im Sonnenpark Lans – einer Einrichtung der pro mente reha GmbH – erfahren vor allem Menschen mit psychophysischen Belastungssymptomen in einer professionellen psychosozialen Rehabilitation eine nachhaltige Förderung der psychischen Stabilität und Gesundheit. hig und auch aus freien Stücken rehawillig sind. Akutpatienten können wir auf Grund unseres Angebotes nicht bedienen. Unser Haus ist ein freies, offenes Haus, die Therapiearbeit geschieht in unterschiedlichen Gruppengrößen. Für diese Arbeit benötigt es eine Grundstabilität und den Willen der Patienten“, erklärt Prim. Dr. Mag. Susanne Baumgartner, Fachärztin für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin und ärztliche Leiterin des Sonnenpark Lans, Zentrum für psychosoziale Gesundheit.

BERUFLICHE REHABILITATION Ursprünglich als reine „Burn-out“-Klinik zur beruflichen Rehabilitation konzipiert, haben sich die Fälle mit der Zeit ein wenig durchmischt. „Unser Primärziel ist es, Menschen bei den ersten Anzeichen von sogenannten Burn-outs wie Schlafstörungen, Leistungsminderung, anhaltender Müdigkeit oder Lustlosigkeit anhand von Selbstwirksamkeitserfahrungen wieder in Balance zu bringen, sodass sie Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zurückgewinnen, um im berufli-

chen Alltag bestehen zu können. Wichtig ist dabei, dass sie für sich selbst regulierende Maßnahmen erlernen, um mit Stresssituationen besser umzugehen“, so Baumgartner.

ABWECHSLUNGSREICHES THERAPIEPROGRAMM

Von Montag bis Donnerstag wird intensiv therapeutisch gearbeitet, jeweils vormittags und nachmittags finden über zweistündige Gruppen- als auch Einzelsettings statt. Die Hälfte des Programms im Sonnenpark Lans kommt aus dem psychotherapeutischen, klinisch-psychologischen Bereich, die andere setzt sich aus Kunst- und Ergotherapie, Musik- und Bewegungstherapie zusammen. Diätologische und sozialarbeiterische Einzelberatungen, Massagen sowie Schulungen über gesundheitsförderndes Verhalten runden das vielfältige Angebot ab. „Diese Begleitung findet durch die Zusammenarbeit eines multiprofessionellen Teams nach der Erfassung der individuellen Problematik und des Erstellens eines Behandlungsplanes statt“, erklärt Mag. Dietmar Rabensteiner, B.Sc., kaufmännischer Leiter des Sonnenpark Lans. „Den Patienten wird so eine intensive Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation, dem eigenen Leben, krankmachendem Verhalten und dem Entwicklungspotential geboten.“

HAUSPROJEKT „MEDITATION“

Therapieunterstützend hat Susanne Baumgartner das freiwillige Hausprojekt „Meditation“ ins Leben gerufen. „Negative, belastende, ängstlich-sorgenvolle Gedanken haben oft vereinnahmende Fähigkeiten. Sie lösen innere Unruhe und Stress aus. Sie blockieren den Zugang zu Ressourcen, verhindern das Finden von konstruktiven Lösungen und lassen sich oft nur schwer stoppen. Die Meditation ist eine wirkungsvolle, hocheffiziente Methode, um die ungünstigen Auswirkungen zu durchbrechen und zu stoppen.“ Das Feedback der Patienten ist durchwegs positiv. Neben einer digitalen Entgiftung und der intensiven Arbeit mit sich selbst finden viele auch die Liebe zur Natur und die entspannende Wirkung der Umgebung wieder. Der positive Geist der gegenseitigen Wertschätzung, des Vertrauens und Gesundheitsförderung des gesamt etwa 80-köpfigen Teams überträgt sich auch auf die Patienten. www.promente-reha.at

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eco.vorsorge

KERNKOMPETENZ UNFALL- UND SPORTCHIRURGIE

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Mit einem spezialisierten und hochwertigen Angebot in der Unfall- und Sportchirurgie leisten die Kliniken der medalp group einen wesentlichen Beitrag in der Akutversorgung und Nachbetreuung im Sportland Tirol.

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s kann oft schnell gehen, ein falscher Tritt beim Berggehen oder ein Sportunfall und schon ist es passiert. Es schmerzt, die Bergoder Pistenrettung kommt und der Verletzte wird in eine medizinische Einrichtung gebracht. „In den medalp-Kliniken werden Patienten in Kooperation mit niedergelassenen Ärzten umgehend erstversorgt und eine rasche Diagnostik mit modernster medizinischer Technik wie MRT, CT oder digitalem Röntgen durchgeführt“, erklärt Dr. Alois Schranz, ärztlicher Leiter der medalp.

FAKTOR ZEIT Entscheidend bei vielen Verletzungen ist eine schnelle Diagnostik. „Der Patient erhält bei uns innerhalb weniger Stunden eine professionelle Diagnose und, falls notwendig, auch die operative oder konservative Versorgung. Ein großer Vorteil ist, dass die Operation noch vor dem Anschwellen der Weichteilgewebe durchgeführt wird, da dadurch ein wesentlich rascherer Heilungsverlauf gewährleistet werden kann“, so Schranz. Abgesehen von den medizinischen Vorteilen schätzen vor allem Urlauber die rasche

Akutversorgung. Sie können ihren Urlaub fortsetzen, wenn auch nicht aktiv im Sport, so doch immerhin auf der Sonnenterrasse des Hotels, während der Rest der Familie den sportlichen Aktivitäten weiter nachgehen kann. Das Patientenaufkommen verteilt sich im Jahresschnitt auf rund sechzig Prozent Gäste und vierzig Prozent Patienten aus Tirol.

HOHE SPEZIALISIERUNG UNTER EINEM DACH

Die Bereiche der medalp group sind auf Diagnostik und Therapie in Unfallchirurgie, Or-


eco.vorsorge

medalp-Gründer Dr. Alois Schranz, Dr. Manfred Lener und Dr. Hermann Köhle

thopädie und Rehabilitation spezialisiert. Die enge Zusammenarbeit mit der Rettungskette, wie Pistenrettung, Flugrettung und Rotes Kreuz, sowie den niedergelassenen Kollegen in der Umgebung ist Grundvoraussetzung für die optimale Patientenversorgung. Das Konzept „alles unter einem Dach“ ermöglicht eine schnelle Diagnostik an allen medalp-Standorten in Imst, Sölden und im Zillertal. Ein großes Spezialistenteam hat im Jahr 2018 über 25.000 Patientenbehandlungen durchgeführt. Je nach Notwendigkeit können die Patienten nunmehr auch an der medalp Imst einen stationären Aufenthalt absolvieren. Bereits während des stationären Aufenthaltes wird mit der Rehabilitation unter Anleitung der Physiotherapie und Sportwissenschaft begonnen.

„Neben dem Sanatorium Kettenbrücke, der Privatklinik Hochrum und der Kursana Privatklinik in Wörgl zählt nun auch die medalp sportclinic zu den bettenführenden Häusern und trägt so zu einer erstklassigen medizinischen Versorgung im Oberinntal bei. Die sportclinic Imst ergänzt in idealer Weise das Leistungsangebot der öffentlichen Krankenanstalten sowie der niedergelassenen Ärzte der Region.“ ING. OSWALD JENEWEIN, FACHGRUPPENOBMANN DER TIROLER GESUNDHEITSBETRIEBE

AMBULANTE REHA - UND PHYSIOTHERAPIE

bung Grundvoraussetzung für ein bestmögliches Therapieergebnis.

INNOVATIVES KONZEPT

roautos der Patienten zeichnen die „grüne Klinik“ aus.

Die medalp rehaclinic bietet für medalpwie für externe Patienten gleichermaßen Rehabilitation bei unfallchirurgischen, orthopädischen und neurologischen Erkrankungen. Das Therapie- und Trainings-Setup, das großzügige Reha-Schwimmbad der medalp Imst und die modernen Therapieräumlichkeiten machen den Aufenthalt angenehm. Dabei sind die hohe Kompetenz des 20-köpfigen Therapeutenteams sowie die enge Zusammenarbeit mit zuweisenden Ärzten und Krankenhäusern aus der Umge-

Das innovative medalp-Konzept wurde mit der sportclinic in Imst im Jahr 2002 erstmals realisiert. Weitere Kliniken in Sölden und im Zillertal sind heute wichtiger Bestandteil in der unfallchirurgischen Versorgungslandschaft in Tirol. Bereits zehn Jahre nach dem Startschuss folgte der Neubau der medalp sportclinic Imst – in idealer Lage direkt an der Autobahn A12. Die hervorragende Erreichbarkeit, ein eigener Heliport und freie Parkplätze sowie klimaschonende Energieversorgung und Ladesäulen für die Elekt-

Mit der eigenen medalp Akademie bietet die Gruppe ein individuelles Weiterbildungsprogramm für ihre Mitarbeiter. Die Kliniken der medalp group gehören zudem zu den ersten Häusern ihrer Art im Alpenraum, die nach dem Qualitätsmanagement nach EN ISO 9001:2015 organisiert sind. Der Exportpreis der österreichischen Wirtschaftskammer für die medalp Gruppe unterstreicht das hohe und konstante Qualitätsniveau und die Zufriedenheit der Patienten. www.medalp.com 

MEDALP AKADEMIE & ISO

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Verwaltungsdirektorin Prok. Marion Macher, MBA, der Ärztliche Direktor und Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation (PMR) Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Fischer sowie Pflegedirektorin DGKP Petra Sojer, M.Sc., sorgen nicht nur für hochprofessionelle personalisierte Patientenbetreuung, sondern auch für einen respektvollen Umgang miteinander.

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PERSONALISIERTE REHABILITATION Eingebettet in die schöne Kitzbüheler Bergwelt hat sich das Rehazentrum Kitzbühel mit personalisierter Rehabilitation im stationären wie neuerdings auch im ambulanten Bereich einen Namen gemacht.

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as vor sechs Jahren eröffnete Haus – eine Einrichtung des internationalen Gesundheitsdienstleisters VAMED – bietet ein sehr breites und professionelles Angebot in der orthopädischen, traumatologisch-sportmedizinischen wie auch neurochirurgischen Rehabilitation. Das Ziel der Therapie ist, die Mobilität des Patienten wiederherzustellen und ihn bestmöglich an seinem Leben, seiner Arbeit und seinem Sport teilnehmen zu lassen. Dabei nimmt das Rehazentrum eine Vorreiterrolle in Sachen personalisierter Therapie ein. Gemeinsam mit dem Patienten entwickeln die Ärzte und

Therapeuten auf Basis des internationalen ICF-Konzeptes (International Classification of Functioning, Disability and Health) ein individuelles, maßgeschneidertes Therapieund Leistungspaket, das einen effizienten, schnellen und nachhaltigen Behandlungserfolg sicherstellt. In sehr detaillierten Fragebögen und Gesprächen wird genau erhoben, wo der Patient steht, was er kann und wie sich der persönliche Gesundheitszustand nachhaltig verbessern lässt. Dabei fließen soziale Faktoren im Sinne möglichst selbstständiger Teilnahme am Leben ebenso in die Therapiemaßnahmen ein wie sonstige Maßnahmen aus einem umfangreichen

und effizienten Angebot. Kein Patient, kein Krankheitsbild ist gleich, daher ist auch keine Therapie gleich und wird im Rehazentrum für jeden Patienten individuell maßgeschneidert.

BREITES ANGEBOT

„Wir bieten unseren Patienten rehabilitative Therapien an, die den neuesten Erkenntnissen der Forschung entsprechen“, erklärt Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Fischer, Ärztlicher Direktor des Rehazentrums Kitzbühel. Das reicht von Physiotherapie, Ergotherapie, Sportwissenschaft, Massagen, medizinischen Funktionstherapien, Kraft- und FOTOS: © MULTIVISUALART, VAMED


eco.vorsorge

Ausdauertrainings über Leistungsdiagnostik, isokinetisches Training und Bewegungsschienen bis hin zu Hydro- oder Balneotherapie, indikationsspezifischen Schulungen, psychologischen und Ernährungsberatungen sowie rehabilitativer Pflege. „Um wissenschaftlich immer am Puls der Zeit zu sein, arbeiten wir laufend an medizinischen Forschungsprojekten. Unsere 1.000 Quadratmeter großen Therapieräumlichkeiten in modernster Ausstattung und Infrastruktur ermöglichen uns eine individuelle und ideale Zusammenstellung des Leistungsangebotes für unsere Patienten. Besonders stolz sind wir auf unser Therapiebecken und unsere 3-D-Bewegungsanalyse“, ergänzt Fischer.

Das Rehazentrum Kitzbühel ‒ eine Einrichtung des internationalen Gesundheitsdienstleisters VAMED ‒ bietet in der orthopädischen, traumatologisch-sportmedizinischen und neurochirurgischen Rehabilitation ein modernes Therapiekonzept zur körperlichen Wiederherstellung und verbesserten Beweglichkeit der Patienten – gearbeitet wird mit den Patienten u. a. mit modernen Geräten und im großzügigen Therapiebecken.

HOHES WOHLFÜHLAMBIENTE

Im Sinne individueller Therapieansätze kommt auch dem Wohlfühlfaktor eine wesentliche Rolle zu. 120 Betten in einem modernen, offenen Haus mit viel Raum und Licht – eingebettet in die wunderschöne Umgebung Kitzbühels – tun ihr Übriges im Genesungsprozess. Aufgrund des hervorragenden Rufes im Bereich Sportrehabilitation sind im Rehazentrum Kitzbühel Patienten jeden Alters an der richtigen Adresse. Die Möglichkeit, Begleitpersonen mitzubringen, wird sehr gerne angenommen.

SEIT 2019 AUCH AMBULANTES THERAPIEANGEBOT

Seit Februar dieses Jahres hat das Rehazentrum das Angebot um ambulante Therapiepakete erweitert. Die Kombination aus stationärer Rehabilitation und ambulanter Therapie ermöglicht es, Patienten ein Rehabilitationskonzept aus einer Hand anzubieten. Stationäre Patienten können durch die Anbindung direkt und optimal weiter- und nachversorgt werden, ohne den stationären Aufenthalt verlängern zu müssen. Vice versa können ambulante Patienten die Ressourcen, die Infrastruktur, das Know-how und die Kompetenzen des Rehazentrums für ihre individuellen Therapien nutzen. Dadurch erweitert das Rehazentrum Kitzbühel sein Leistungsspektrum und baut die Rehabilitations- und Therapiekompetenz in Westösterreich weiter aus. Das Rehazentrum Kitzbühel fungiert sowohl als Vertragspartner aller Krankenkassen als auch als Wahlambulatorium mit Teilrefundierung durch die Krankenkassa. So können der Reha-Aufenthalt oder ambulante Therapieeinheiten über den Arzt oder das behandelnde Krankenhaus, aber auch privat organisiert werden.

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„Mit dem Reha-Zentrum Kitzbühel wurde ein Zentrum zur medizinischen Rehabilitation und körperlichen Wiederherstellung von Patienten mit orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen geschaffen.“ ING. OSWALD JENEWEIN, FACHGRUPPENOBMANN DER TIROLER GESUNDHEITSBETRIEBE

POSITIVER SPIRIT Das Leitmotiv, die Patienten im Herzen der Tiroler Alpen wieder beweglich, mobil und fit werden zu lassen, ist im Rehazentrum täglich gelebte Praxis. Den „positiven Spirit“ spürt man im ganzen Haus, nicht umsonst ist das Rehazentrum seit Beginn des Bestehens voll ausgelastet. Die kollegiale Führung unter Prim. Priv.-Doz. Dr. Michael Fischer als ärztlichem Direktor, Prok. Marion Macher, MBA, als Verwaltungsdirektorin und Petra Sojer, M.Sc., als Pflegedirektorin weiß, dass ein wesentlicher Teil des Erfolges des Hauses auf die engagierten und motivierten Mitarbeiter zurückzuführen ist. Die flachen Hierarchien unterstützen die transparente, offene und persönliche Gesprächskultur quer durch alle Bereiche. Regelmäßige Fortbildungs- und

Teambuildingmaßnahmen der insgesamt 80 Mitarbeiter werden mit einem umfangreichen innerbetrieblichen Angebot sowie mit zeitlichen und finanziellen Ressourcen unterstützt. Die zwei zentralen Bausteine WIRK und POSITIV repräsentieren die Werte des Rehazentrums und bekräftigen die gemeinsame Identität sowie das respektvolle, konstruktive Miteinander. Das ist nicht nur für die Mitarbeiter motivierend, das spüren vor allem auch die zufriedenen Patienten. www.reha-kitz.at 


www.tirolergesundheitsbetriebe.at

Medizinische Fachkompetenz in Ihrer Nähe! Die 122 privaten Tiroler Gesundheitsbetriebe sind neben den niedergelassenen Ärzten und den öffentlichen Krankenanstalten die wichtige dritte Säule in der medizinischen Versorgung in Tirol. Die Tiroler Gesundheitsbetriebe bieten Fachkompetenz auf höchstem Niveau und decken ein weites Feld der privaten medizinischen Versorgung in Tirol ab. Bettenführende Häuser Die Tiroler Privatspitäler und Sanatorien bieten ein um­fassendes Leistungsspektrum, gekoppelt mit einer kompletten und besonders persönlichen Betreuung und Behandlung der Patienten. REHA- und Kurbetriebe Die Tiroler Kurbetriebe bieten eine persönliche und individuell abgestimmte Leistungspalette – vom alt­bewährten Heilfasten über Topleistungen in der Physiotherapie bis zu alternativen Techniken wie Kryotherapie. Sie geben den Patienten bestmögliche Rehabilitation nach Krankenhausaufenthalten. Tageskliniken Die Tageskliniken bieten neben unfallchirurgischen Behandlungen auch Leistungen der Allgemeinchirurgie und plastischen Chirurgie. Andere Spezialisten leisten Augenoperationen, Kinderwunschbehandlungen und vieles andere mehr.

Bezirk Innsbruck-Stadt Privatspitäler, Sanatorien (bettenführend) Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern Ges.m.b.H. Sennstraße 1, 6020 Innsbruck Tel. 0512/2112-0 Fax: 0512/2112-418 oder 8142 information@sanatorium-kettenbruecke.at www.sanatorium-kettenbruecke.at

Rehabilitationsbetriebe PKA Private Krankenanstalt Sillpark GesmbH Orthopädische Wirbelsäulen Reha Amraserstraße 1, 6020 Innsbruck Öffnungszeiten: Mo–Fr: 7.00–20.00 Uhr Alle Kassen Tel. 0512/577920 Fax: 0512/577920-16 innsbruck@pka.tirol www.pka.tirol

Reha Innsbruck REHAmed Tirol GmbH Zentrum für ambulante Rehabilitation Ärztliche Leitung: Dr. Christoph Puelacher Grabenweg 9, 6020 Innsbruck, Alle Kassen Tel. 0512/390994 Fax: 0512/390994-20 office@reha-innsbruck.at www.reha-innsbruck.at

Institute für bildgebende Diagnostik Balance Tiroler Menopauseinstitut GmbH Ambulanz für klimakterische Beschwerden, Hormon- und Osteoporosediagnostik Bruneckerstraße 2 e, 6020 Innsbruck Tel. 0512/584658 Fax: 0512/589321-11 office@balance-tirol.at www.balance-tirol.at CTI Institut für Magnetresonanztomographie, Computertomographie, Osteoporosemessung Klostergasse 4, 6020 Innsbruck Tel. 0512/586776

Private Krankenanstalten für ambulante physikalische Therapie 45 Institute bieten für die Patienten das gesamte Spektrum der physikalischen Therapie auf internatio­nalem Spitzenniveau. Bildgebende Diagnostik Röntgenbetriebe, Computertomographie-, Magnetresonanztherapie- und nuklearmedizinische Institute erbringen in ganz Tirol schnell und kompetent Leistungen für tausende Patienten. Alten- und Pflegeheime Fast 30 private Alten- und Pflegeheime kümmern sich um die besonderen Wünsche der betagten Tirolerinnen und Tiroler.

Fax: 0512/58677611 info@cti-innsbruck.at www.cti-innsbruck.at MRCT Diagnosezentrum Dr. Andreas Oberhauser GmbH Museumstraße 34, 6020 Innsbruck Tel. 0512/589321 Fax: 0512/589321-11 office@oh-imaging.biz www.oh-bilddiagnosezentrum.at NUCMED Innsbruck Dr. Silvia Strolz Schilddrüsen-diagnostik und Nuklearmedizin Innrain 143, 3. Stock links, 6020 Innsbruck Tel: 0512/9010 3030 Fax: 0512/9010 3039 info@nucmed.at www.nucmed.at Telefonische Terminvereinbarung Kassen: GKK, SVA, BVA, KFA, SVB, KUF Öffnungszeiten: Mo, Mi: 7.45–15.00 Uhr Di: 7.45–11.30 Uhr, Do: 7.45–14.00 Uhr Fr: 7.45–13.00 Uhr

Sanatorium Kettenbrücke Radiologisches Institut Dr. Peter Springer, Dr. Florian Koppelstätter Sennstraße 1, 6020 Innsbruck Tel. 0512/2112-600 Fax: 0512/2112-602 radiologie@sanatorium-kettenbruecke.at www.sanatorium-kettenbruecke.at

Ambulatorien für physikalische Therapie Ambulatorium für physikalische Medizin Weingartner KG Edith-Stein-Weg 3, 6020 Innsbruck Tel. 0512/575927 Fax: 0512/575927 massageweingartner@gmx.at www.pka-weingartner.at Gesundheitszentrum Igls GmbH Igler Straße 51, 6080 Innsbruck-Igls Tel. 0512/377305 Fax: 0512/379225 info@park-igls.at www.park-igls.at


Physiotherapie Innsbruck Sanatorium Kettenbrücke Sennstraße 1, 6020 Innsbruck Tel. 0512/2112-801 Fax: 0512/2112-868 physiotherapie@sanatorium-kettenbruecke.at www.sanatorium-kettenbruecke.at

Brucknerstraße 1 a, 6020 Innsbruck Tel. 0512/587766-0 Fax: 0512/587766-20 info@excellentbeauty.com www.excellentbeauty.com

Physio Zentrum Igls BURTSCHER

Karl-Kapferer-Straße 5, 6020 Innsbruck Tel. 0512/908022 Fax: 0512/908022-51 anmeldung@womed.at www.womed.at

Ambulatorium für Physiotherapie und Rehabilitation PZI Burtscher KG Heiligwasserwiese 8, 6080 Igls Tel. 0512/378510 Fax: 0512/378968 mail@pzi-burtscher.at www.pzi-burtscher.at PKA Private Krankenanstalt GesmbH Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie Amraserstraße 1, 6020 Innsbruck Öffnungszeiten: Mo–Fr: 7.00–20.00 Uhr Alle Kassen Tel. 0512/577920 Fax: 0512/577920-16 innsbruck@pka.tirol www.pka.tirol Therapieinstitut Dr. Gehmacher Institut für Physikalische Therapie Sparkassenplatz 3, 6020 Innsbruck Tel. 0512/347052 therapie@dr-gehmacher.com www.dr-gehmacher.com

Ambulant-chirurgische Tageskliniken und sonstige Ambulatorien Ambulatorium für Hämatologie und Onkologie Leitung: Univ.-Doz. Dr. Christof Ludescher Andreas-Hofer-Straße 39 b, 6020 Innsbruck Öffnungszeiten: Mo–Mi 8–16 Uhr, Do 13–18 Uhr, Fr 8–12 Uhr Tel. 0512/586796 Fax: 0512/586796-96 c.ludescher@aho-ibk.at www.aho-ibk.at Ambulatorium für Pathologie INNPATH GmbH Anichstraße 35, 6020 Innsbruck Tel. 0505040 Dialysezentrum Innsbruck DTZ Dialyse Trainings-Zentren gemeinnützige GmbH Franz-Fischer-Str. 13, 6020 Innsbruck Tel. 0512/578552-0 Fax: 0512/578552-15 dialyse.innsbruck@dtzaustria.at www.dtz-gmbh.de Ergotherapie GmbH Höttinger Au 45b, 6020 Innsbruck Tel. 0512/294777 Fax: 0512/294777-7 info@ergotherapie-pka.at Operatives Zentrum Dr. Klaus Miller Augenlicht Dr. Miller GmbH Meranerstraße 3/5. Stock, 6020 Innsbruck Tel. 0512/573269 Fax: 0512/573269-15 augenlicht@dr-miller.at www.dr-miller.at Private Kinderwunsch-Clinic Dr. Josef Zech GmbH Grabenweg 64, 6020 Innsbruck Tel. 0512/579124 Fax: 0512/579124-9 zechj@kinderwunsch.at www.kinderwunsch.at Privatklinik Dr. Gehmacher – Dr. Hochholzer Zentrum für ambulante Operationen Amraser Straße 3, 6020 Innsbruck Tel. 0512/393400 Fax: 0512/393400-75 dr.gehmacher-dr.hochholzer@hotmail.com Privatklinik house of excellentbeauty Ästhetische, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie Privatambulatorium Dr. Karl Hasenöhrl GmbH

WOMED Therapiezentrum Kinderwunsch GmbH

ZIRM Privatklinik

Meinhardstraße 5, 6020 Innsbruck Tel. 0512/7273 office@zirm.net www.zirm.net

Altenheime und Pflegeheime Haus St. Josef am Inn GmbH Innstraße 34, 6020 Innsbruck Tel. 0512/22445-0 Fax: 0512/22445-4699 rezeption@haus-sanktjosef.at www.haus-sanktjosef.at

Seniorenheim St. Raphael

Ing.-Etzel-Straße 71, 6020 Innsbruck Tel. 0512/59632 office@seniorenheim-straphael.at www.seniorenheim-straphael.at

Senioren Residenz Veldidenapark Aktives und betreutes Wohnen PatientenHotel, Kurzzeitpflege, Stationäre Pflege Neuhauserstraße 5, 6020 Innsbruck Tel. 0512/5302 Fax: 0512/5302-999 veldidenapark@seniorenresidenzen.co.at www.seniorenresidenzen.co.at

Stiftung Nothburgaheim Innsbruck Kapuzinergasse 4 A, 6020 Innsbruck Tel. 0512/9398 Fax: 0512/9398-611 stiftung@nothburgaheim.at www.nothburgaheim.at

Wohnheim Hötting Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Schulgasse 8a, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533182-0 Fax: 0512/533182-2708 hoetting@isd.or.at www.isd.or.at

Wohnheim Innere Stadt Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Innrain 39, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533186-6700 Fax: 0512/533186-6750 innere.stadt@isd.or.at www.isd.or.at

Wohnheim Lohbach Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Technikerstraße 84, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533188-0 Fax: 0512/533188-1709 lohbach@isd.or.at www.isd.or.at

Wohnheim Olympisches Dorf Innsbrucker Soziale Dienste GmbH An-der-Lan-Straße 26a, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533187-0 Fax: 0512/533187-1709 o-dorf@isd.or.at www.isd.or.at

Wohnheim Pradl Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Dürerstraße 12, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533183-0 Fax: 0512/533183-3080 pradl@isd.or.at www.isd.or.at Wohnheim Reichenau Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Reichenauerstraße 123, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533185-0 Fax: 0512/533185-1709 reichenau@isd.or.at www.isd.or.at

Wohnheim Saggen Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Ing.-Etzel-Straße 59, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533184-4900 Fax: 0512/533184-4909 saggen@isd.or.at www.isd.or.at

Wohnheim Tivoli Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Adele-Obermayr-Straße 14, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533181-0 Fax: 0512/533181-1780 tivoli@isd.or.at www.isd.or.at

Bezirk Innsbruck-Land Privatspitäler, Sanatorien (bettenführend) Privatklinik Hochrum Sanatorium der Kreuzschwestern Ges.m.b.H. Lärchenstraße 41, 6063 Rum Tel. 0512/234-0 Fax: 0512/234-287 office@privatklinik-hochrum.com www.privatklinik-hochrum.com

Rehabilitationsbetriebe Sonnenpark Lans Zentrum für psychosoziale Gesundheit Am Winkl 247, 6072 Lans Tel. 0512/379999 Fax: 0512/379999-100 lans@promente-reha.at www.promente-reha.at

Institute für bildgebende Diagnostik DSD Telfs Institut für Computertomographie und Osteoporosemessung Ärztehaus Telfs Marktplatz 3, 6410 Telfs Tel. 05262/67675 Fax: 05262/676755 ordination@roentgen-telfs.at www.roentgen-telfs.at

Private Krankenanstalt (PKA) für Schilddrüsendiagnostik und Nuklearmedizin Telfs BetriebsgmbH Ärztehaus 1 Marktplatz 3, 2. Obergeschoss, 6410 Telfs Tel. 05262/697070 Fax: 05262/697074 Alle Kassen www.schilddruese-tirol.at

Ambulatorien für physikalische Therapie Kineo – Private Krankenanstalt für Physiotherapie und Rehabilitation GmbH

PKA Telfs Private Krankenanstalt GesmbH Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie Weißenbachgasse 17, 6410 Telfs Öffnungszeiten: Mo–Do 7.00–20.00 Uhr, Fr 7.00–16.00 Uhr Alle Kassen Tel. 05262/63301 Fax: 05262/63301-16 telfs@pka.tirol www.pka.tirol

Privatklinik Hochrum Sanatorium der Kreuzschwestern Ges.m.b.H. Lärchenstraße 41, 6063 Rum Tel. 0512/234-276 therapie@pk-hochrum.com www.privatklinik-hochrum.com

Sporttherapie Huber und Mair Steinbockallee 31, 6063 Neu-Rum Tel. 0512/200575 Fax: 0512/200575-20 info@sporttherapie-hm.at www.sporttherapie-hm.at

Therapiezentrum Kematen – Private Krankenanstalt Physiotherapie, Osteopathie, Trainingstherapie, Massagen Auweg 2, 6175 Kematen Tel. 05232/32201 Fax: 05232/32204 info@therapiezentrum-kematen.at www.therapiezentrum-kematen.at

Therapiezentrum Kolsana Private Krankenanstalt für Physiotherapie und Ergotherapie - Stefan Daum Rettenbergstraße 12 (Ärztehaus Kolsana) 6114 Kolsass Tel. 05224/66252 info@therapie-kolsana.at www.therapie-kolsana.at

Ambulant-chirurgische Tageskliniken und sonstige Ambulatorien Allergieambulatorium Hall Private Krankenanstalt GmbH Ärztl. Leiter: Univ.-Doz. Dr. Heinz Kofler Thurnfeldgasse 3a, 6060 Hall in Tirol Tel. 05223/57500 und 5750018 Fax: 05223/57500-50 allergieambulatorium@kofler-haut.at www.kofler-allergie.at

REHAmed-tirol GmbH - Interdisziplinäres SCHLAFLABOR TELFS Dr. Christoph Puelacher Marktplatz 3, Fachärztehaus, 6410 Telfs Tel.: 05262/61748 Fax: 05262/696960-14 praxis@drpuelacher.at www.schnarchen.cc

Altenheime und Pflegeheime Haus zum Guten Hirten

Faistenbergerstraße 19, 6060 Hall in Tirol Tel. 05223/57561 Fax: 05223/42975 office@kineo.at www.kineo.at

Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH Fassergasse 32, 6060 Hall i.T. Tel. 05223/56766 info@Haus-zum-Guten-Hirten.at

PKA Götzens Private Krankenanstalt GesmbH

Klaraheim der Tertiarschwestern des Hl. Franziskus BetriebsgmbH

Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie Kirchstraße 18, 6091 Götzens Öffnungszeiten: Mo–Do 7.00–20.00 Uhr, Fr 7.00–16.00 Uhr Alle Kassen Tel. 05234/32522 Fax: 05234/32522-16 goetzens@pka.tirol www.pka.tirol

PKA Dr. Somavilla - Physikalische Therapie Fulpmes Dr. Matthias Somavilla Riehlstraße 32 6166 Fulpmes Tel. 05225/6290036 Fax: 05225/62257-22 physio.somavilla@gmail.com

Unterer Stadtplatz 14a, 6060 Hall i.T. Tel. 05223/57929 Fax: 05223/57929-4003 info@klaraheim.at www.klaraheim.at

Soziales Kompetenzzentrum Rum gemeinnützige BetriebsGmbH Innstraße 19, 6063 Rum Tel. 0512/264090 Fax: 0512/264090-430 kompetenzzentrum@rum.at www.kompetenzzentrum.rum.at


Bezirk Imst Privatspitäler, Sanatorien (bettenführend) medalp sportclinic imst Unfallchirurgie, Sporttraumatologie, plastische Chirurgie, Orthopädie, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie, MRT-Diagnostik, digitales Röntgen Medalp Platz 1, 6461 Imst Tel. 05418/51100 Fax: 05418/51100-111 info@medalp.com www.medalp.com

Kurbetriebe Vivea Gesundheitshotel Umhausen im Ötztal Spezialisiert auf Atemwege, Stütz- und Bewegungsapparat, Verbesserung des Hautbildes und Stoffwechsels, Gesundheit der Gefäße und Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit Lehgasse 50, 6441 Umhausen Tel. 05255/50160 umhausen@vivea-hotels.com www.vivea-hotels.com

Rehabilitationsbetriebe medalp rehaclinic imst - Krankenanstalt für Rehabilitation und Physiotherapie OG Orthopädische, unfallchirurgische und neurologische Rehabilitation Ärztlicher Leiter: Dr. Manfred Lener Medalp Platz 1, 6460 Imst Tel. 05418/51100-470 Fax: 05418/51100-411 rehaclinic@medalp.com www.medalp.com

Ambulatorien für physikalische Therapie Private Krankenanstalt für Physikalische Therapie Gesundheitszentrum Grettert Dr. Günther Ladner Am Grettert 33, 6460 Imst Tel. 05412/66794 Fax: 05412/66794-3 ordination.ladner@medway.at Öffnungszeiten: Mo–Do 7.00–20.00 Uhr, Fr 7.00–16.00 Uhr Alle Kassen

Vivea Gesundheitshotel Umhausen Spezialisiert auf Atemwege, Stütz- und Bewegungsapparat, Verbesserung des Hautbildes und Stoffwechsels, Gesundheit der Gefäße und Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit Lehgasse 50, 6441 Umhausen Tel. 05255/50160 umhausen@vivea-hotels.com www.vivea-hotels.com

Ambulant-chirurgische Tageskliniken und sonstige Ambulatorien Ambulatorium Obergurgl GmbH Gurglerstraße 118, 6456 Obergurgl Tel. 05256/6423 Fax: 05256/6423-85 office@med-obergurgl.com www.med-obergurgl.com

medalp sportclinic sölden Unfallchirurgie, Sporttraumatologie, plastische Chirurgie, MRT-Diagnostik, digitales Röntgen Dorfstraße 160, 6450 Sölden Tel. 05254/30003 Fax: 05254/30003-11 soelden@medalp.com www.medalp.com

medalp sportclinic imst Unfallchirurgie, Sporttraumatologie, plastische Chirurgie, Orthopädie, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie, MRT-Diagnostik, digitales Röntgen

Medalp Platz 1, 6461 Imst Tel. 05418/51100 Fax: 05418/51100-111 info@medalp.com www.medalp.com

Ambulant-chirurgische Tageskliniken und sonstige Ambulatorien

Privatklinik am Sonnenplateau

Physiotherapie- und Rehabilitationszentrum Kitzbühel

Ästhetische, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie Dr. med. univ. Kurt Öhler Obermieming 141, 6414 Mieming Tel. 05264/5212-749 Fax: 05264/5212-725 klinikum@medical-spa.at www.medical-spa.at

Physiotherapie, Unterwassertherapie, Ambulante Rehabilitation Römerweg 6 + Hornweg 9, 6370 Kitzbühel Tel. 05356/66 8 66-13 Fax: 05356/66 8 66-16 info@physio-kitz.net www.physio-kitz.net

Tagesklinik für Unfallchirurgie GmbH

Altenheime und Pflegeheime Heim Via Claudia Alten- und Pflegeheime der Barmherzigen Schwestern Innsbruck GmbH Karl-Mayr-Straße 12, 6465 Nassereith Tel. 05265/5236 Fax: 05265/52366 nassereith@barmherzige-schwestern-heime.at www.barmherzige-schwestern-heime.at

SeneCura Sozialzentrum Region Ötztal Wohn- und Pflegezentrum Haiming Kreuzstraße 19, 6425 Haiming Tel. 05266/87475 Fax: 05266/874758 haiming@senecura.at

SeneCura Sozialzentrum Region Ötztal Wohn- und Pflegezentrum Ötz Platzleweg 11, 6433 Ötz Tel. 05252/21200 Fax: 05252/212008 oetz@senecura.at

Tagesklinik mit Physiotherapie- und Rehabilitationszentrum Hornweg 9, 6370 Kitzbühel Tel. 05356/66 8 66 Fax: 05356/66 8 66-16 info@tk-kitz.net www.tk-kitz.net

Altenheime und Pflegeheime Altenwohnheim Kitzbühel GmbH Hornweg 20, 6370 Kitzbühel Tel. 05356/62413 Fax: 05356/62413-690 info@awh-kitz.at www.awh-kitz.at

SeneCura Sozialzentrum Kirchberg in Tirol gemeinnützige GmbH Kirchplatz 9, 6365 Kirchberg in Tirol Tel. 05357/2287 Fax: 05357/2287-8 kirchbergtirol@senecura.at www.senecura.at

Wittlinger Therapiezentrum Rehabilitationszentrum für Lymphödempatienten

Bettenführende Sonderkrankenanstalt Alleestraße 30, 6344 Walchsee Tel. 05374/5245-0 Fax: 05374/5245-4 office@wittlinger-therapiezentrum.com www.wittlinger-therapiezentrum.com

Institute für bildgebende Diagnostik Ambulatorium für Schilddrüsendiagnostik Mag. Dr. Kurt Höfler Andreas-Hofer-Platz 1/2. OG, 6300 Wörgl Tel. 05332/71713 Fax: 05332/71713-50 schilddruese@nukmed-woergl.at

Ambulatorien für physikalische Therapie Armona Medical Alpinresort Orthopädische Rehabilitation Breiten 110, 6335 Thiersee Tel. 05376/21400-200 Fax: 05376/21400-8 privatklinik@armona.at www.armona.at

Heilbad Mehrn – Bad Mehrn Therapie-, Gesundheits- und Schönheitszentrum e.U. Sabine Gusenbauer Faberstraße 5, 6230 Brixlegg Tel. 05337/66244 Fax: 05337/66244-7 therapie@mehrn.com www.mehrn.com

Heilbehandlungsinstitut Kirchbichl

Bezirk Kitzbühel Rehabilitationsbetriebe Rehabilitationszentrum Kitzbühel Betriebs-GmbH Zentrum für orthopädische und unfall-/ neurochirurgische Rehabilitation Hornweg 32, 6370 Kitzbühel Tel. 05356/67067 Fax: 05356/67067-10 office@reha-kitz.at www.reha-kitz.at

Institute für bildgebende Diagnostik MR-CT Institut Dr. Partl Kitzbühel Röntgenpraxis Hornweg 28 6370 Kitzbühel Tel. 05356/66166 Fax: 05356/66166-44 praxis-partl@roekitz.at www.roekitz.at

Ambulatorien für physikalische Therapie Ambulantes Therapiezentrum Kitzbühel PKA für Physio- und Ergotherapie Hornweg 28, 6370 Kitzbühel Tel. 05356/67067-506 office@ reha-kitz.at www.reha-kitz.at/therapiezentrum

Physikalische Therapie Mayerhofer

Bezirk Kufstein Privatspitäler, Sanatorien (bettenführend) Kursana Privatklinik Gesundheitszentrum Wörgl BetriebsgmbH Bettenführende Privatkrankenanstalt Unfallchirurgie, Sporttraumatologie, Orthopädie, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie, Urologie, Anästhesie mit Schmerztherapie, Augenheilkunde, plastische Chirurgie, digitales Röntgen, Endoskopie-Ambulanz, CTund MRT-Diagnostik Fritz-Atzl-Straße 8, 6300 Wörgl Tel. 05332/74572 Fax: 05332/74572-22 info@gzw.at www.privatklinikwoergl.at

Kurbetriebe Vivea Gesundheitshotel Bad Häring Spezialisiert auf Stütz- und Bewegungsapparat, Verbesserung des Hautbildes und Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit Kurstraße 1, 6323 Bad Häring Tel: 05332/90500 haering@vivea-hotels.com www.vivea-hotels.com

Rehabilitationsbetriebe Herzimpuls Institut für ambulante kardiologische Rehabilitation

Firmeninhaber Mayerhofer Helmut, Dipl. Physiotherapeut Berglandweg 2A, 6380 St. Johann in Tirol Tel. 0676/963 42 33 Tel. 0676/771 34 62 mayerhofer-helmut@gmx.at

Ärztl. Leiter Dr. med. univ. Andreas Egger Schanz 1, 6341 Ebbs Tel: 05372/634634 info@herzimpuls.at www.herzimpuls.at

Wittlinger Therapiezentrum Arge Med Kössen

Rehabilitationszentrum für Neurologie, Kardiologie, Pulmologie und Onkologie (Krebsnachsorge) Gröben 700, 6232 Münster Tel. 05337/20004-0 Fax: 05337/20004-8500 office@reha-muenster.at www.reha-muenster.at

Physiotherapie und Massagen, Ambulante Rehabilitation Dorf 38, 6345 Kössen Tel. 05375/6658 office@wittlinger-therapiezentrum.com www.wittlinger-therapiezentrum.com

REHA ZENTRUM MÜNSTER Betriebs GmbH

Private Krankenanstalt Tiroler Straße 30, 6322 Kirchbichl Tel. 05332/87300 Fax: 05332/81449 hbi-kirchbichl@aon.at www.heilbehandlungsinstitut.at

Institut für Physikalische Medizin und Trainingstherapie GmbH Dr. Thomas Riedhart Physio-, Logo- und Ergotherapie, Heilmassagen Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation Innsbrucker Straße 9, 6300 Wörgl Tel. 05332/74724 Fax: 05332/74424–20 therapie@dr-riedhart.at

Kurinstitut Wörgl Physiotherapie Werner Gandler Salzburgerstr.27, 6300 Wörgl Tel. 05332/75005 Tel. 0664/1999 500 Fax: 05332/75005 www.kurinstitut.at

Physikomed Therapeutische Behandlungen Kinkstraße 15, 6330 Kufstein Tel. 05372/62990 Fax: 05372/64659

PTI Physiotherapeutisches Institut Kundl – Breitenbach – Ges.m.b.H. Private Krankenanstalt, Physiotherapie, Heilmassage, Lymphdrainage Biochemiestraße 23, 6250 Kundl Tel. 05338/8893 Fax: 05338/8893-15 info@pti-kb.at www.pti-kb.at

THERAPIEZENTRUM SOMMER Private Krankenanstalt Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Stosswellentherapie, Osteopathie Zentrum 14, 6233 Kramsach Alle Kassen Tel. 05337/62985 Fax: 05337/62985 office@therapie-sommer.at www.therapie-sommer.at

THERAPIEZENTRUM SOMMER Oskar Pirlo Straße 18, 6330 Kufstein Alle Kassen


Tel. 05372/62242 Fax: 05372/64866 office@therapie-sommer.at www.therapie-sommer.at

Tel. 05472/6272 Fax: 05472/20269 ried@barmherzige-schwestern-heime.at www.barmherzige-schwestern-heime.at

THERAPIEZENTRUM SOMMER

Josef Steinbacherstraße 3, 6300 Wörgl Alle Kassen Tel. 05332/74160 Fax: 05372/64866 office@therapie-sommer.at www.therapie-sommer.at

Wittlinger Therapiezentrum Physiotherapie und Massagen, Ambulante chir./orth./neur./ Rehabilitation Alleestraße 30, 6344 Walchsee Tel. 05374/5245-0 Fax: 05374/5245-4 office@wittlinger-therapiezentrum.com www.wittlinger-therapiezentrum.com

Wittlinger Therapiezentrum Arge Med Kufstein Physiotherapie und Massagen, Ambulante Rehabilitation Gewerbehof 1/II, 6330 Kufstein Tel. 05372/64956 Fax: 05372/64956 office@wittlinger-therapiezentrum.com www.wittlinger-therapiezentrum.com

Wittlinger Therapiezentrum Arge Med Niederndorf

Walchseestraße 8, 6342 Niederndorf Tel. 05373/61674 Fax: 05373/62261 office@wittlinger-therapiezentrum.com www.wittlinger-therapiezentrum.com

Wittlinger Therapiezentrum Arge Med Thiersee

Bäckenbichl 1, 6335 Thiersee Tel. 05376/21054 Fax: 05376/21054 office@wittlinger-therapiezentrum.com www.wittlinger-therapiezentrum.com

Bezirk Landeck Institute für bildgebende Diagnostik MRT-CT-DIAGNOSTIK-INSTITUT- LANDECK Dr. Schöpf GmbH Urichstraße 43/I 6500 Landeck Tel. 05442/64504-0 Fax: 05442/64504-54 info@radiologie-schoepf.at www.radiologie-schoepf.at

Ambulant-chirurgische Tageskliniken Sportklinik Arlberg GmbH Sportklinik für Unfallchirurgie und Ästhetische Chirurgie, Sporttraumatologie, plastische und ästhetische Chirurgie, MRT-Diagnostik, Physiotherapie Sollederweg 5, 6580 St.Anton a. Arlberg Tel. 05446/42666 Fax: 05446/42666-40 info@sportklinik-arlberg.at www.sportklinik-arlberg.at

Sonstige Ambulatorien Dialysezentrum Zams DTZ Dialyse Trainings-Zentren gem. GmbH Hauptstraße 39 6511 Zams Tel. 05442/64399 Fax: 05442/64399-4 dialyse.zams@dtzaustria.at www.dtz-gmbh.de

Altenheime und Pflegeheime Heim Santa Katharina Alten- und Pflegeheime der Barmherzigen Schwestern Innsbruck GmbH 6531 Ried im Oberinntal HNr. 1

Bezirk Lienz Rehabilitationsbetriebe Rehabilitationszentrum Ederhof für Kinder und Jugendliche vor und nach Organtransplantationen Stronach 7, 9992 Iselsberg, Osttirol Tel. 04852/69990 Fax: 04852/69990-11 info@ederhof.eu www.ederhof.eu

Institute für bildgebende Diagnostik Institut für computergestützte bildgebende Diagnostik Computertomographie - Osteodensitometrie Dr. Christian Rapf Tiroler Straße 30, 9900 Lienz Tel. 04852/67167 Fax: 04852/67167-20 ordination@roentgen-lienz.at www.roentgen-lienz.at

Ambulatorien für physikalische Therapie Ambulatorium für Physikalische Therapie und Reittherapie Physiotherapie Trojer GmbH Europastraße 2, 9971 Matrei in Osttirol Tel. 04875/6990

Heilmassage Kurinstitut Dr. Kurt G. Brunner Gesundheitsservice, Reformhaus Rosengasse 19 9900 Lienz, Osttirol Tel. 04852/64711 Fax: 04852/64711-12 r-brunner@aon.at

metagilphysioteam Lienz Ambulatorium für physikalische Therapie Meta Innsbruck GmbH & Co KG Physiotherapie, Massagen, Ergotherapie und Logopädie, Ambulante Neuroreha, Behandlungen nach dem Tiroler Rehabilitationsgesetz Amlacherstraße 2, Stiege 3, Stock 1+2 9900 Lienz Tel. 04852/64717 Fax: 0512/219 921 44 33 lienz@metagil.com www.metagil.at

Therapiezentrum Dr. Brandstätter Dr. Herbert Brandstätter Mühlgasse 27, 9900 Lienz Tel. 04852/63003-10 Fax: 04852/63003-10 therapiezentrum.lienz@gmail.com

Bezirk Reutte Ambulatorien für physikalische Therapie Ambulatorium für Physiotherapie „die praxis vils“ Dr. Manfred Dreer Dogana 1, 6682 Vils Tel. 05677/20155 Fax 05677/20155-20 info@praxis-vils.at www.praxis-vils.at

Physikotherapieabteilung Vils Dr. Rudolf Pumeneder Obweg 15, 6682 Vils Tel. 05677/8486 Fax: 05677/84868 r-pumeneder@t-online.de

Bezirk Schwaz Institute für bildgebende Diagnostik MR-Institut Dr. Kastlunger GmbH Institut für bildgebende Diagnostik und Magnetresonanztomographie Innsbrucker Straße 7/I, 6130 Schwaz Tel. 05242/62992 Fax: 05242/62992-12 office@drkastlunger.at

Ambulatorien für physikalische Therapie Kurinstitut Stumm Ambulantes Rehabilitationszentrum mit Unterwassertherapie Dorfstraße 10, 6275 Stumm Tel. 05283/2266-10 Fax: 05283/2266-68 kurinstitut@stumm.at www.stumm.at

Merkur Lifestyle – Institut für Vorsorgemedizin im Natur- und Aktivresort Reiterhof Merkur Lifestyle GmbH 6215 Achenkirch HNr. 380 Tel. 05246/20094-370 achenkirch@merkur-lifestyle.at www.merkur-lifestyle.at

Physiotherapie Lechner KG (PKA) Achenseestraße 69, 6200 Jenbach Tel. 05244/61463 office@physiotherapie-lechner.com www.physiotherapie-lechner.com

Physiotherapie Stöckl Institut für physikalische Therapie Mayrhofen Tuxerstraße 730, 6290 Mayrhofen Tel. 05285/62436 Fax: 05285/62436-40 kontakt@physiotherapie-stoeckl.com www.physiotherapie-stoeckl.com

Reha-Zentrum Schwaz GmbH Ambulante Krankenanstalt für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und ambulante Neuro-Reha Hermine-Berghofer-Straße 6, 6130 Schwaz Tel. 05242/64624 info@reha-schwaz.at www.reha-schwaz.at

Sportmed Tirol GmbH Private Krankenanstalt für Physiotherapie und Massagen Alle Kassen Bichl 486, 6284 Ramsau i. Z. Tel. 05282/51010 Fax: 05282/51020 office@sportmed-tirol.com www.sportmed-tirol.com

Vital Kurinstitut Fiecht GmbH Private Krankenanstalt für Physiotherapie und Massagen Mag. Reinhard Schwitzer Fiecht 68, 6134 Vomp Tel. 05242/728702 info@kurinstitut.net www.kurinstitut.net

Ambulant-chirurgische Tageskliniken Sportclinic Zillertal GmbH Private Krankenanstalt für Unfallchirurgie, Sporttraumatologie, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie Stillupklamm 830, 6290 Mayrhofen Tel. 05285/78485 Fax: 05285/78485-99 office@sportclinic.at www.sportclinic.at

Sonstige Ambulatorien Dialysezentrum Schwaz DTZ Dialyse Trainings-Zentren gemeinnützige GmbH Dr. Walter–Weizerstraße 2, 6130 Schwaz Tel. 05242/66631 Fax: 05242/66631-20 dialyse.schwaz@dtzaustria.at www.dtz-gmbh.de

Altenheime und Pflegeheime SeneCura Sozialzentrum Region Achensee gemeinnützige GmbH Haus am Annakirchl 6215 Achenkirch HNr. 393a Tel. 05246/21058 Fax: 05246/21058-8 achensee@senecura.at www.senecura.at

SeneCura Sozialzentrum Region Achensee gemeinnützige GmbH Haus St. Notburga Ebener Straße 106, 6212 Maurach Tel. 05243/43128 Fax: 05243/43128-8 achensee@senecura.at www.senecura.at

SeneCura Sozialzentrum Schwaz gemeinnützige GmbH

Swarovskistraße 1, Trakt Süd, 6130 Schwaz Tel. 05242/64565 Fax: 05242/64565-428 schwaz@senecura.at www.senecura.at

Seniorenpension Inge

Schützenweg 42, 6134 Vomp Tel. 05242/65195 Tel. 0676/845925740 Fax: 05242/65195-18 info@pension-inge.com www.pension-inge.com

Weidachhof St. Josef Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH Weidach 4, 6130 Schwaz Tel. 05242/62674 info@Weidachhof-St-Josef.at

Wohn- und Pflegeheim Zillertal GmbH Sozialzentrum “gepflegtes Wohnen” Einfahrt Mitte 427, 6290 Mayrhofen Tel. 05285/63304-413 Fax: 05285/63304-50 info@wphz.at www.wphz.at


eco.vorsorge

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eco.vorsorge

ANLEGEN WIE DIE GROSSEN Zuletzt wiesen bereits zwei Drittel des Volumens von Staatsanleihen der Eurozone Negativrenditen auf, weltweit ist Medienberichten zufolge bereits ein BondVolumen von 17 Billionen Dollar davon betroffen. Gleichzeitig sind Aktien im historischen Vergleich nicht mehr billig. Dieser Umstand erfordert Vorsorgeinvestments jenseits ausgetretener Pfade – z. B. nach dem Muster amerikanischer Universitätsstiftungen. Die gute Nachricht dabei: Jeder kann nach deren Schema vorgehen. TEXT: MICHAEL KORDOVSKY

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eco.vorsorge

S U P R A N AT I O N A L E A N L E I H E N

(GEREIHT NACH RENDITE)

KUPON IN %

FÄLLIGKEIT

KURS 17.9.2019

RENDITE BIS LAUFZEITENDE

STÜCKELUNG BZW MINDESTINVESTMENT

XS1878324380

27,50 %

18.09.20

110,47

15,27 %

1000

Türkische Lira

XS1972726787

8,25 %

02.04.29

102,38

7,69 %

10000

Südafrikanischer Rand

EMITTENT

ISIN

European Bank for Reconstruction and Development

Asian Development Bank

XS0946176269

European Investment Bank (EIB)

XS1937029889

International Finance Corp.

International Finance Corp.

European Bank for Reconstruction and Development

XS1796077789

XS1865248618

0,50 %

11.07.23

77,03

7,83 %

7,40 %

24.01.22

101,47

6,66 %

10 Mio. IDR

4,50 %

14.08.20

100,10

4,38 %

100.000 PHP

5,25 %

22.03.22

98,14

6,02 %

Relativ ähnlich wie die Stiftungsfonds von Harvard und Yale können Kleinanleger mit Aktien, diversen alternativen Fonds oder Private Equity agieren.

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D

ie neun österreichischen Pensionskassen, bestehend aus fünf überbetrieblichen und vier betrieblichen Einrichtungen, verwalteten zum Ende des zweiten Quartals 2019 ein Vermögen von 23,1 Milliarden Euro und erzielten in den vergangenen zehn Jahren im Schnitt eine Performance von 4,5 Prozent per anno. Per 30. Juni 2019 hatten sie durchgerechnet in Veranlagungsklassen folgende Vermögensaufteilung: • 46,61 % Schuldverschreibungen • 32,39 % Aktien • 6,46 % Guthaben bei Kreditinstituten • 4,47 % Immobilien • 1,01 % Kredite und Darlehen • 9,06 % Sonstige Vermögenswerte

Mehr als die Hälfte des Pensionskassen-Anlagevermögens ist zinsabhängig und rund ein Drittel in Aktien veranlagt. Letzteres ist ebenfalls bedenklich, denn trotz rückläufiger Unternehmensgewinne im S&P 500 über die vergangenen zwei und voraussichtlich auch drei Quartale (inkl. Q3 19) liegt das 12-Monats-Forward-KGV des S&P 500 mit 17 noch immer weit über dem Zehnjahresschnitt von 14,8. Trotzdem ist dies kein Grund zum Jammern. Es ist lediglich eine Umorientierung erforderlich, um sich einfach auf jene Geldanlagen zu konzentrieren, die aufgrund der zukünftig zu erwartenden Erträge für eine Vorsorge noch etwas taugen. Wie das mit möglichst wenig

10000

Geldmarkt- und Anleihen-Veranlagungen, aber interessanten alternativen Investments und Sachwerten geht, haben die Stiftungen der US-Eliteuniversitäten Harvard und Yale bereits vorexerziert.

HARVARD ENDOWMENT

Im Geschäftsjahr 2017/18 lag die Performance bei zehn Prozent, was primär auf die gute Entwicklung bei Aktien (+14 %) und Private Equity (+21 %) zurückzuführen ist. Der Harvard Endowment verwaltete zuletzt ein Vermögen von 39,2 Milliarden US-Dollar und hatte per 1. Juli 2017 folgende Vermögensaufteilung: • Aktien: 31 % • Private Equity: 16 % • Hedge Funds: 21 % • Immobilien: 13 % • Rohstoffe: 6 % • Anleihen: 8 % • Diverse Immobilien und private Schuldverschreibungen: 2 % • Cash: 3 %

Doch Harvard gerät im Vergleich zu Yale immer mehr ins Hintertreffen, weshalb sich Anleger verstärkt an den Aktivitäten der Yale-Universitätsstiftung orientieren sollten.

YALE ENDOWMENT

12,3 Prozent Plus im Fiskaljahr 2018 und 7,4 Prozent per anno über die vergangenen zehn Jahre – damit schlug die Yale-Stiftung,

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WÄHRUNG

Mexikanischer Peso

Indonesische Rupiah

Russischer Rubel

Philippinischer Peso

Quelle: onvista

mit einem aktuellen Volumen von 29,4 Milliarden US-Dollar, in sechs der zehn Jahre ihre Benchmark sowie diverse institutionelle Fondsindizes. Zuletzt half dabei folgende Vermögensaufteilung (per 30. Juni 18): • Absolute Return: 26,1 % • Venture Capital: 19 % • Aktien außerhalb der USA: 15,3 % • Leverage Buyouts: 14,1 % • Immobilien: 10,3 % • Rohstoffe: 7 % • Anleihen: 4,2 % • US-Aktien: 3,5 % • Cash: 0,5 %

UMSETZUNG IN ÖSTERREICH

Mit entsprechenden Fonds und ETFs können Privatanleger mit Veranlagungssummen von 50.000 bis 200.000 Euro dies ebenfalls umsetzen, allerdings in einer etwas abgeänderten Form. Ein großer Unterschied werden Edelmetalle und die Berücksichtigung von supranationalen Hochzinswährungs-Anleihen sein. Letztere sind eine völlig unterschätzte Anlagekategorie und ein wahrer Geheimtipp, da mehrere Staaten schließlich für die Schuldner der Emittenten geradestehen. Im Falle der IBRD sind es sogar 189. Diese Anleihen notieren auch in Deutschland. Je nach Hochzinswährung und Laufzeit winken Renditen zwischen vier und 16 Prozent (siehe Tabelle). Ein weiterer Teil sind Goldmünzen und -barren, Silber-ETCs mit Hebel auf den Silberpreis oder Platin-ETCs mit Hebel auf den Platinpreis. Vor allem das physische Gold dient der Absicherung gegen monetäre Störungen wie Geldentwertung durch Hyperinflation. Indessen verfügen Silber und Platin noch über Aufholpotenzial. Den all-


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gemeinen Rohstoffbereich hingegen sollte man mit rolloptimierten Fonds oder gar einschlägigen Minenaktien abdecken. Das Problem der Rohstoffkontrakte sind nämlich die Rollverluste im Falle eines Contango (Terminpreis über Kassapreis). Je näher der Verfallstag rückt, desto mehr wird das Termingeschäft zum Kassageschäft und man verliert die Differenz wischen Termin- und Kassapreis. Aus diesem Grund sind die meisten Produkte auf Basis von Rohstoffkontrakten den Großteil der Zeit mit negativer Performance behaftet. Ausweg: Rohstofffonds, die sowohl auf steigende als auch fallende Commodity-Preise setzen und zur Minimierung von Rollverlusten bzw. Maximierung von Rollgewinnen Optimierungen entlang der Terminkurve vornehmen. Relativ ähnlich wie die Stiftungsfonds können Kleinanleger mit Aktien, diversen alternativen Fonds, Private Equity in Deutschland und offenen Immofonds agieren.

ALTERNATIVE FONDS UND TOTAL - RETURN - PRODUKTE

Hier kommt es auf die Kombination von Produkten an, die mit den Aktien- und Anleihenmärkten möglichst wenig korrelieren und in jedem Finanzszenario theoretisch positive Renditen erzielen können. Konkret erscheinen folgende Produkte interessant: WARBURG Defensiv Fonds R (ISIN: DE0009765396) mit einer Aktienindex-Optionsstrategie, die vom Unterschied zwischen erwarteter und tatsächlicher Schwankungsbreite am Aktienmarkt profitiert, konkret dann, wenn die Volatilität am Aktienmarkt nicht deutlich oberhalb der zuvor gehandelten Erwartungen liegt. Der Fonds liegt seit 2012 bis auf 2018 jedes Jahr zwischen 2,8 und 8,2 Prozent im Plus, heuer sind es bis 16. September 1,3 Prozent. Im Anleihen- und vor allem Devisenbereich absolute Profis managen den H2O-Allegro R (ISIN: FR0011015460), der heuer aufgrund eines starken Juli bereits fast 32 Prozent (per 13. September) im Plus liegt und es auf drei Jahre sogar auf gut 128 Prozent brachte. Der Fonds kann von steigenden oder fallenden Bondpreisen und Wechselkursen profitieren. Er kombiniert Handel mit Staatsanleihen aus USA, Deutschland, UK und Japan mit globalen Unternehmensanleihen und handelt Euro und US-Dollar gegen ein breiteres Spektrum an Währungen, darunter Franken, Norwegische Krone, Kanadischer Dollar, Mexikanischer Peso und Türkische Lira.

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BEGRIFFSERKLÄRUNGEN

BOND Anleihe

EMERGING MARKETS Als „Schwellenmarkt“ wird in der Finanzbranche ein aufstrebender Markt bezeichnet, in den es sich folglich lohnt, zu investieren. Der dazugehörige Aktienindex heißt MSCI (Emerging Markets Index), der anhand von etwa 1.200 Aktienwerten die Entwicklung an den Börsen der wichtigsten Schwellenländer widerspiegelt.

ENDOWMENT Stiftung

ETC

Exchange Traded Commodities; börsengehandelte Wertpapiere, mit denen man in Rohstoffe investiert (engl. Commodities)

ETF

Exchange Traded Funds; Investmentfonds, die an der Börse gehandelt werden

HEDGE FUNDS

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ein aktiv verwalteter Investmentfonds, bei dem man in der Veranlagung ein höheres Risiko eingeht, aber überdurchschnittliche Renditen erzielen kann

IBRD

International Bank for Reconstruction and Development; Deutsch: Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung = Weltbank

PRIVATE EQUITY

Beteiligung an einem Unternehmen, das nicht an der Börse ist. Somit ist das Beteiligungskapital – anders als bei Aktien – auch nicht an geregelten Märkten handelbar. Die Kapitalgeber können sowohl private als auch institutionelle Anleger sein, häufig werden dafür eigene Gesellschaften gegründet.

S&P 500

Der Standard & Poor’s (S&P) 500 ist ein Index, der die Aktien von 500 der größten börsennotierten US-amerikanischen Unternehmen umfasst.

TOTAL- RETURN - PRODUKTE

Solche Fonds werden aktiv gemanagt, wodurch man zeitgerecht zwischen einzelnen Märkten bzw. Anlageklassen wechseln kann. Damit soll ein marktunabhängiger Ertrag erzielt werden.

12- MONATS - FORWARD - KGV

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist eine häufig gebrauchte ökonomische Kennzahl zur Beurteilung von Aktien. Hierbei wird der aktuelle Kurs der Aktie ins Verhältnis zum erwarteten Gewinn je Aktie gesetzt – in dem Fall in einem Zeitraum von 12 Monaten. Je niedriger das KGV, desto günstiger erscheint die Aktie.

Zeitlos gewinnen kann auch, wer am Aktienmarkt mit aussichtsreichen Werten auf steigende und mit verlustträchtigen auf fallende Kurse setzt. Entwickeln sich die gekauften Aktien besser als die leerverkauften, dann lässt sich an der Differenz verdienen. In diese Kategorie fällt beispielsweise der Lupus alpha All Opportunities Fund (ISIN: LU0329425713), der auf Fünfjahressicht fast 24 Prozent im Plus liegt und an Ineffizienzen der europäischen Aktienmärkte durch eine Kombination diverser Einzelstrategien wie Pair Trades oder Nutzung kurz- und mittelfristiger Tradingmöglichkeiten profitiert. Ein weiterer Bereich sind die Trendfolger. Viele an mittel- bis langfristigen Trends ausgerichtete Trendfolger waren die Stars des Krisenjahres 2008 und in Extremszenarien der Zukunft können durchaus ähnliche Entwicklungen drinnen sein. Beispielsweise brachte es der SMN Diversified Futures Fund (ISIN: LU0070804173) 2008 auf eine Performance von 58,5 Prozent. Die vergangenen drei Jahre hingegen liegt er knapp 20 Prozent im Minus, was sich jedoch im Falle starker Markttrends wieder schlagartig ändern kann. Anders sieht es bei ausgeklügelten und weiterentwickelten Handelssystemen mit kurzfristigen Tradingansätzen aus. Ein besonderes Beispiel wäre hier der Superfund Red Gold SICAV (ISIN: LU0857864234), der per 13. Septemer auf Jahresbasis fast 40 Prozent (USD-Basis) im Plus ist. Seine Besonderheit: Zusätzliche Futures-Kontrakte auf steigende Goldpreise werden so eingesetzt, dass Kunden auch noch in vollem Umfang an der Goldpreisentwicklung partizipieren, und der Goldpreis ging stark nach oben.

OFFENE IMMOBILIENFONDS

Für Anlegerwohnungen werden im Rahmen dieses Portfolio-Konzeptes zu hohe Summen als Anzahlung benötigt, um schließlich überhaupt einen Bankkredit zu bekommen. Aus diesem Grund stehen für Immobilieninvestments nur offene Immofonds zur Verfügung, wobei auch hier eine gute Auswahl getroffen werden muss. Nach der Finanzkrise gab es bei den offenen Immofonds eine Schließungswelle. Übrig blieben solide Anbieter. Funktionierende Klassiker in Österreich sind der Real Invest Austria T (ISIN: AT0000634365) und der LLB Semper Real Estate T (ISIN: AT0000615158). Letzterer liegt auf Jahresbasis ca. 2,5 Prozent im Plus. Jeweils rund 30 Prozent des Vermögens fallen auf Büros und Einzelhandel, 19 Prozent auf Hotels und der Rest auf Logistik, Wohnen und Grundstücke. Der Fokus liegt auf den Ländern Österreich und Deutschland. Der Real Invest liegt auf Jahresbasis bereits 2,7 Prozent im Plus und ist zu 70 Prozent im Bereich Wohnimmobilien/Infrastruktur investiert. Diese beiden Fonds sollten noch in der Lage sein, die Inflation abzudecken.


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Um erfolgreich in Anlegerwohnungen zu investieren, werden meist hohe Summen als Anzahlung benötigt. Für Investments bieten sich als Alternative offene Immobilienfonds an.

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AKTIEN UND PRIVATE EQUITY Private Equity (PE) stellt langfristig die performancestärkere Alternative zu Aktien dar, da sich das Management der privaten (nicht börsennotierten) Firmen nicht von Quartal zu Quartal für jede Gewinnschwankung rechtfertigen muss, sondern auf ein langfristiges Ziel ausgerichtet ungestört die notwendigen Entscheidungen treffen kann. Daraus resultiert ein durchaus günstigeres Chancen/Risiko-Verhältnis als bei Aktien. Aus diesem Grund ist auch innerhalb der Stiftungsportfolios elitärer US-Universitäten der Private-Equity-Portfolio-Baustein so wichtig. In Harvard und Yale liegt der Anteil bei jeweils 16 bzw. 33 Prozent. Mittlerweile sollten Beteiligungen an nichtbörsennotierten Firmen (Private Equity) stärker als Aktien gewichtet werden. Dabei bedient man sich diverser PE-Dachfonds, die Zugang zu performancestarken Fonds haben, in die ein normaler Privatanleger sein Leben lang nie investieren könnte. Die Stärke der Anlageklasse zeigt folgender Performance-Vergleich: Der Cambridge Associates Global Ex US Developed Markets PE/VC Index (USD) erzielte in den vergangenen 25 Jahren bis zum 2. Quartal 2017 einen Wert-

zuwachs von 13,3 Prozent per anno, während es auf einer einheitlichen Performance-Rechnungsbasis der MSCI EAFE (USD) nur auf 4,8 Prozent jährlich brachte. Etwas niedriger ist zwar die Performance der für Kleinanleger in Deutschland zugänglichen PE-Dachfonds (Erwartungswerte 6 bis 8 % p.a.), dafür weisen diese aufgrund der breiten Streuung auf viele Firmen ein günstiges Chancen/Risiko-Verhältnis auf. Unter diesen Aspekten und auch aufgrund günstiger Kosten interessant erscheint der RWB Direct Return II, der noch bis Jahresende zeichenbar ist. Vorteile: Hohe Investitionsquote von Anfang an, Auszahlungsphase

beginnt bereits ab Anfang 2023 bei Laufzeit bis 2028; Mindestbeteiligung ab 2.500 Euro; Ratenzahlung ab 50 Euro pro Monat. Achtung: In Österreich kommen nur bestimmte kaufkräftige Anlegergruppen in den Genuss von PE-Investments, weshalb für die meisten Anleger eine Fahrt nach Deutschland erforderlich ist, um sich dort vor Ort beraten zu lassen. Aktien hingegen können über Werte mit hoher Dividendenrendite oder einen der zahlreichen Dividendenfonds abgedeckt werden. Darüber hinaus sollten auch noch Emerging-Markets-Aktienfonds berücksichtigt werden.

MÖGLICHE VERMÖGENSAUFTEILUNG BEI DER ALTERNATIVEN VORSORGE FÜR PRIVATANLEGER: 27 % Hedge Funds u. Total-Return-Produkte 17 % Private-Equity-Dachfonds 10 % offene Immobilienfonds 10 % physisches Gold 10 % rolloptimierte Rohstoff-Fonds und einschlägige Minenaktien 10 % Hochzinsanleihen supranationaler Organisationen 6 % Dividendentitel/Dividendenfonds 6 % gehebelte ETCs auf Silber und Platin 4 % Emerging-Markets-Aktienfonds


Foto: Florian Lechner

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