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GES UND HEIT

VORSORGE . WOHLBEFINDEN . FINANZEN


eco.gesundheit

KURZ & BÜNDIG Gesundheit ist die Harmonie von Innerem und Äußerem. BUCHTIPPS

ÄLTER WIRST DU SOWIESO Cem Ekmekcioglu, Westend Verlag 256 Seiten, EUR 20,00

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Feines für Haut und Körper Die Fattoria La Vialla ist bekannt für ihr Olivenöl Extravergine und hat daraus abgeleitet ein eigenes Nahrungsergänzungsmittel entwickelt, bestehend aus dem Vegetationswasser der kaltgepressten Oliven – dem sogenannten „acqua mora“ (= dunkles Wasser). Der Inhaltsstoff OliPhenolia® ist ein natürlicher Phytokomplex aus den biodynamischen Oliven von den Hainen der Fattoria La Vialla, der durch ein patentiertes Extraktionsverfahren aus dem wässrigen Teil der Früchte gewonnen wird. Die Konzentration der Polyphenole der Oliven darin ist im Vergleich zum Olivenöl Extravergine um ein 20-Faches höher. Eben jene Polyphenole stehen seit mehr als zehn Jahren im Zentrum wissenschaftlicher Studien, zum Thema gibt es bereits Dutzende Veröffentlichungen. Sie gelten als gesundheitsfördernd, wirken positiv auf das Immunsystem, sind antioxidativ und entzündungshemmend. Das natürliche, biodynamische Nahrungsergänzungsmittel gibt es mit 94 Prozent wässrigem Auszug aus Olivenextrakt und Zitronensaft – das ist zwar äußerst gesund, aber auch recht bitter im Geschmack – und in einer mild-süßlicheren Variante mit Traubensaftkonzentrat. Weitere Infos unter www.oliphenolia.it

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In Krisenzeiten machen wir uns auch immer gerne Gedanken über uns selbst und unser Leben. Cem Ekmekcioglu ist Professor für Physiologie und beschreibt die wichtigsten und relevantesten Faktoren, um glücklich, aktiv und gesund alt zu werden, ohne dabei den Zeigefinger zu erheben.

DIE LAST DES ALLTAGS ABWERFEN Libby Weaver, Trias Verlag 280 Seiten, EUR 20,60 Das tägliche Hamsterrad mit seinen Deadlines und To-do-Listen ist nur der offensichtliche Teil dessen, was uns stresst. Die wahren Ursachen von Überlastung sind oft unsichtbar: alte Glaubenssätze, übernommene Wertvorstellungen, verdrängte Traurigkeit oder unausgesprochene Erwartungen. Die australische Bestsellerautorin Dr. Libby Weaver zeigt in ihrem Buch, wie Überlastung auf den Körper wirkt, und bietet Lösungen, wie wir zu einem entspannten Alltag zurückfinden.


GENERALI VERSICHERUNG

FLEXIBLE, PRIVATE ZUKUNFTSVORSORGE Persönliche Vorsorge ist wichtiger denn je. Mit dem innovativen „LifePlan“ hat die Generali eine flexible Vorsorgemöglichkeit für jede Lebenssituation geschaffen.

Kommunikationsprobleme zwischen Gehörlosen und Hörenden führen oftmals zum Ausschluss aus vielen Bereichen des täglichen Lebens, die für hörende Menschen selbstverständlich erscheinen. Damit gehörlose Mitmenschen ohne Kommunikationsbarrieren als vollwertige Mitglieder unserer Gesellschaft an Aktivitäten in sämtlichen Lebensbereichen teilnehmen können, braucht es eine sensible Unterstützung durch Gebärdensprachdolmetscher. Nach einem einjährigen Akkreditierungsverfahren wurde der Fachhochschul-Studiengang Gebärdensprachdolmetschen an der fh gesundheit in Innsbruck zugelassen. Bereits im Oktober 2020 nehmen damit erstmals in Österreich 24 Studierende die Bachelorausbildung in der Gebärdensprache auf. Mit dem sechssemestrigen Studium wird der bundesweiten, aber auch starken Nachfrage in Tirol nach einer Ausbildung auf Fachhochschulniveau begegnet.

© DIE FOTOGRAFEN

STUDIENGANG: GEBÄRDENSPRACHDOLMETSCHEN

Regionaldirektor Markus Winkler: „Ob als Ansparhilfe für eine größere Anschaffung oder als Vorsorge für die eigene Pension: Flexibilität und Sicherheit stehen beim Generali LifePlan im Vordergrund.“

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elten verläuft das Leben so wie geplant, und leider bleibt auch Unvorhergesehenes nicht aus. Diesen sich ständig wechselnden Lebensbedingungen eines jeden angepasst, hat die Generali ein einzigartiges Produkt entwickelt: „Mit dem Generali LifePlan haben wir eine lebensbegleitende Vorsorge auf dem Markt, die nicht nur Flexibilität in Hinblick auf die Prämieneinzahlung und Auszahlung bietet, sondern auch ein flexibles Umschichten der Prämie und des Bestandes zwischen fondsgebundener und klassischer Veranlagung ermöglicht“, informiert Markus Winkler, Generali-Regionaldirektor für Tirol und Vorarlberg. So kombiniert der Generali LifePlan die Sicherheit der klassischen Lebensversicherung mit zusätzlichen Ertragschancen aus Investmentfonds, wodurch sich das Produkt ideal als sicherheitsbewusste und dennoch fruchtbringende Vorsorgemöglichkeit eignet.

IDEAL ZUR PENSIONSVORSORGE

S E E L E N WÄ R M E R Nicht nur, aber vor allem in der kalten Jahreszeit wirken warme Suppen Wunder. Wenn man einmal keine Zeit hat, sich seinen Fond frisch zu kochen, empfehlen wir jene von J. Kinski. Da macht nicht nur das Etikett was her, da passt auch der Inhalt. Die Bio-Pilz-Gemüsebrühe zum Beispiel ist ein Vitalpilze-Blend aus Champignons, Mandel-, Shiitake-, Maitake- und Steinpilzen und der perfekte Allrounder für alle, die eben keine eingefrorenen Vorräte aus der Pilzsaison haben. Ganze zehn Stunden werden die getrockneten Pilze im Kaltansatz ohne Salz auf 80 °C erhitzt und anschließend simmernd ihrem Schicksal überlassen. Damit werden sie ihrem hohen Anteil an Umami gerecht und sorgen für einen vollen Geschmack – zum Beispiel in einem Heilpilz-Shiitake-Ramen. Verschiedene Sorten ab rund 36 Euro für sechs Flaschen. Onlineshop unter www.j-kinski.de

In Zusammenhang mit der Pensionsvorsorge weist der LifePlan für Winkler aber noch einen weiteren wesentlichen Vorteil auf: seine Flexibilität in Sachen Leistungsbezug. „Flexible und individuell entscheidbare Auszahlungsmöglichkeiten wurden bei der Entwicklung der neuen Vorsorgelösung LifePlan großgeschrieben.“ So ist eine Auszahlung bereits bis zu fünf Jahre vor Vertragsablauf möglich, sei es als vorzeitige Kapitalauszahlung oder als Überbrückungspension bei Altersarbeitslosigkeit oder Altersteilzeit. Zudem kann im Generali LifePlan – ähnlich der reinen klassischen Lebensversicherung – ein Pensionswahlrecht inkludiert werden. Statt einer einmaligen Kapitalauszahlung entscheidet sich der Kunde zum Ablauf des Vertrages für eine laufende Zusatzpension. Oder sogar für einen Mix aus beidem. Eben genau so flexibel, wie man sich auf das Leben selbst einstellen muss. PR

GENERALI LIFEPLAN:

Überbrücken Sie Ihre Pensionslücke – informieren Sie sich über den innovativen Generali LifePlan! Damit Sie für jede Lebenssituation bestmöglich abgesichert sind und dennoch flexibel auf Veränderungen im Leben reagieren können. Generali Tirol Kundendienst: T +43 512 5926-0, office.tirol.at@generali.com Unsere Mitarbeiter/-innen beraten Sie gerne.

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© ANDREAS EBERMANN

© KETOFABRIK

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Wolfgang Radl, Ergotherapeutin Lisa Prantl, Logopädin Laura Wagner und Weltcup-Ass Franziska Gritsch

NOCH MEHR THERAPIE

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Physiotherapeut Wolfgang Radl betreibt seit mehr als zehn Jahren gemeinsam mit seinem Team Therapiezentren in Umhausen und Sölden. Mit einem Standort in Ötztal-Bahnhof wird nun das ergotherapeutische und logopädische Leistungsangebot in der Region ergänzt – die Einrichtung einer Physiotherapie ist in einem weiteren Schritt geplant. Durch die Kombination der therapeutischen Fachbereiche wird eine individuell angepasste und wenn nötig interdisziplinäre Therapie unkompliziert möglich. Nicht nur Erwachsene sollen vom neuen Angebot profitieren, vor allem Kinder werden in der Ergotherapie und Logopädie bereits im frühen Alter gefördert und in der motorischen und sprachlichen Entwicklung unterstützt.

Gesundes Nomnom Gesund naschen? Hä? Das Start-up Ketofabrik zeigt, dass es geht. Grundlage für deren Riegel ist die ketogene Ernährung, bei der Fette anstatt Kohlenhydrate für ausreichend Energie verbrannt werden. Das bedeutet eine fettreiche, kohlenhydratarme Ernährung und das bewusste Verzichten auf Zucker. Doch die Ketofabrik möchte nicht verzichten, sondern die ketogene Ernährung zugänglich und einfach machen. Das Ergebnis: Ein On-the-go-Riegel als gesunder Snack voller Energie ohne Abstriche im Geschmack. Und die Dinger sind tatsächlich gut. Erhältlich sind sie als Coconut-Chocolate- und Strawberry-Chocolate-Bar um je 1,49 Euro bei Bipa, Merkur und Billa. www.ketofabrik.com

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GESUND UND GUT

WOHLFÜHLMOMENTE

Als kleines Mitbringsel bei Einladungen oder als Aufmerksamkeit zwischendurch gibt‘s in der Regel Pralinen oder Alkohol. Doch es geht auch gesund, wie „Des gsunde Dutzend“ von Obst und Gemüse Niederwieser zeigt. In der zauberhaften Verpackung finden sich hochwertige Trockenfrüchte und erlesene Nussspezialitäten – Sie können selbst bestimmen, was hinein- und wählen den Spruch, der hinaufkommt.

Gesundheit hat viel mit Wohlbefinden zu tun, mit Auszeiten, die man Körper und Geist gönnt, und mit Achtsamkeit sich selbst gegenüber. Neben Bewegung brauchen wir auch die Regeneration. Dafür reicht manchmal schon ein entspannendes Bad. Besonders schön lässt sich dieses in der frei stehenden „Spoon“ von Agape nehmen. Maximal minimal gestaltet lenkt hier nichts ab und man kann sich so richtig fallen lassen. Um ca. 5.700 Euro gesehen bei agape 30 in Innsbruck.

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FIN AN VOR ZIELLE SOR GE

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Inventur des Vermögens Warum es wichtig ist, den Überblick über sein Vermögen zu bewahren.

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werden, welche Auswirkungen eine Marktoder Bewertungsschwankung in diesem Bereich auf das Gesamtvermögen hat. Auch im Bereich der liquiden Vermögenswerte kann mittels einer Vermögensübersicht sehr schnell eine Liquiditätshaltungsquote aufgezeigt werden. Eine Vermögensübersicht gibt zusätzlich wertvolle Aufschlüsse über Bewertungsaspekte des Vermögens. Speziell für eine vorausschauende Vermögensnachfolgeregelung kann eine aussagekräftige private Vermögensbilanz ein Fundament für die Vermögensaufteilung sein.

n manchen Punkten in seinem Leben verspürt der Mensch das Bedürfnis, über sein bisheriges Leben Bilanz zu ziehen. Gerade im finanziellen Bereich und bei größeren Vermögen macht es Sinn, dieses „Bilanzziehen“ etwas häufiger durchzuführen – am besten mit der Unterstützung eines Finanzplanungsprofis. Die Erstellung einer Vermögensbilanz ist für die Profis keine Hexerei. Sie kann zukünftige Investitionsentscheidungen oder die Erstellung eines Testaments erheblich erleichtern und helfen, Risiken zu vermeiden bzw. zu erkennen.

SCHRITT 4: DEM LEBEN ANPASSEN

SCHRITT 1: VERMÖGENSINVENTUR

Sofern es gelungen ist, ein Vermögen aufzubauen oder vererbt zu bekommen, ist es eine Herausforderung, über die Zusammensetzung dieses Vermögens den Überblick zu bewahren. So kommt es oftmals vor, dass das Privatvermögen durch nicht aufeinander abgestimmte „Zufallsentscheidungen“ (z. B. Versicherungsabschluss, Kauf einer Vorsorgewohnung) geschaffen wird, ohne einer ganzheitlichen Strategie zu folgen. Grundsätzlich sollten bei der Inventur sämtliche Vermögenswerte und aushaftende Verbindlichkeiten in einer Übersicht zusammengestellt werden – Finanzplaner sprechen dabei von einer privaten Vermögensbilanz. Neben der reinen Auflistung gilt es auch, die Vermögenswerte zu klassifizieren, nach einheitlichen Kriterien zu beurteilen und sämtliche Bestandteile mit (möglichst) aktuellen Werten zu versehen.

SCHRITT 2: VON DER ÜBERSICHT ZUR STRUKTUR

Auf Basis der erstellten Vermögensliste lässt sich eine Vermögensstruktur ableiten. Diese zeigt, auf wie viel des Vermögens sofort (taggleich) zugegriffen werden kann und welcher Anteil des Vermögens länger für eine Veräußerung und damit für einen tatsächlichen Geldfluss benötigt. Zusätzlich kann die Vermögensübersicht nach weiteren individuellen Kriterien untergliedert werden.

Mag. Helmut Siegler, CFP , EFA Schoellerbank Investmentvorstand ®

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SCHRITT 3: INS DETAIL GEHEN Eine wichtige Erkenntnis aus der Vermögensstruktur ist die Teilbarkeit des Vermögens. Während Geldwerte relativ problemlos auf potenzielle Erben aufgeteilt werden können, sieht es bei Immobilien – und hier speziell bei Wohnungseigentum – anders aus. Ebenso können Unternehmensanteile vor dem Hintergrund der Vermögensweitergabe problembehaftet sein. Anders ist es bei Versicherungsvermögen im Rahmen von kapitalbildenden Verträgen (fondsgebundene Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, klassische Er-/Ablebensversicherungen). Hier ist die Regelung des Letztbegünstigten relevant. Sofern bei der Vermögensaufstellung all diese Aspekte berücksichtigt werden, kann diese Gliederung wichtige Rückschlüsse auf zukünftige Veränderungen bzw. Investmentbereiche darstellen. Denn eine diversifizierte Vermögensstruktur ist ein wesentlicher Baustein zur Risikominimierung. Im Rahmen der Inventur des Vermögens wird zudem ersichtlich, wo Schwergewichte im Vermögen bestehen. Wird ein solches „Klumpenrisiko“ identifiziert, sollte ermittelt

Da für jede Person die Wünsche, Ziele und Vorstellungen unterschiedlich sind, richtet sich die ideale Vermögensstruktur nach diesen individuellen Faktoren. Aber eines ist gewiss: Die optimale Vermögensstruktur wird sich im Laufe des Lebens immer wieder ändern, da sich auch die Lebensumstände und Bedürfnisse ändern. Vor diesem Hintergrund ist auch die Vermögensübersicht nicht als einmalige Bilanzierung zu sehen, sondern vielfach als kontinuierlich begleitende Darstellung der vorherrschenden Vermögenswerte.

FAZIT: Eine Inventur des Vermögens sollte für alle Personen eine wertvolle lebensbegleitende Aufstellung bieten, die nach verschiedensten Kriterien strukturiert werden kann. Diese Vermögensaufstellung kann in einem ersten Blick vorhandene Risiken oder Schwergewichte, aber auch vorhandene negative Investitionseffekte wie eine zu hohe Cashquote identifizieren. Im Rahmen einer professionellen und umfassenden Finanzplanung ist diese Vermögensaufstellung zudem Ausgangspunkt für Hochrechnungen, Szenariobetrachtungen, Liquiditätssteuerung und Risikobetrachtung. In der Schoellerbank ist mit dem Vermögensreport ein beratungsunterstützendes System bereits in der bedürfnisorientierten Beratung integriert. Auf Basis einer aktuellen Vermögensbilanz können die Experten individuellere und zielgerichtete Empfehlungen geben. www.schoellerbank.at BEZAHLTE ANZEIGE

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EINSAMKEIT ERKLÄRT

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von Birgit Both: „Wir Menschen sind soziale Wesen. So brauchen wir es von Geburt an, dass Menschen uns beantworten: uns trösten, unsere Ängste begrenzen, neugierig auf uns sind, Interesse an uns haben, uns bedingungslos lieben … Kinder lernen dadurch mit sich, den Ängsten, mit den eigenen ‚schwierigen‘ und schönen Emotionen umzugehen, auf sich selbst neugierig zu sein, sich auszuprobieren. Schlicht und einfach: Vertrauen in sich und die Welt zu entwickeln (Urvertrauen). Es geht hier nicht um die Quantität, sondern die Qualität des Gegenübers. Dann können wir mit uns alleine sein, uns auch einmal einsam fühlen, aber wir können dann mit uns in den Dialog gehen und uns beantworten – uns trösten, uns auch einmal in Frage stellen und Neues in uns entdecken oder entwickeln. Daraus können wir neue Perspektiven entwickeln (so wie ein Künstler, im Berufsleben, im Privaten …). Haben wir dies nicht ausreichend entwickeln können, so können wir nur schwer bis gar nicht mit uns in Kontakt treten – das ist dann eine sehr schmerzhafte Einsamkeit – ein Gefühl, wie wenn man einsam durchs Weltall fliegt.“


EINSAME SPITZEN Riesig ist er – der Spannungsbogen der Einsamkeit. Große Kunst steckt im einen, große Depression im anderen Extrem und es geht auch beides zugleich. Im Lockdown kamen manche erstmals bewusst mit Einsamkeit in Berührung. Und sie bekamen eine Ahnung von ihrer Kraft. TEXT: ALEXANDRA KELLER

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iese Extreme werden gerne zitiert. Weil sie verrückt klingen. Und jedenfalls anders sind. Extrem eben. „Wenn ich das Atelier betrete, lasse ich meinen Körper an der Tür stehen, so wie die Muslime ihre Schuhe verlassen, wenn sie die Moschee betreten. Ich erlaube nur meinem Geist, dort hineinzugehen und zu malen“, soll Pablo Picasso einmal bemerkt haben. Außer dem Genie selbst durfte niemand das Atelier betreten, in dem er seine Welt-Werke schuf. Wie ein Großmeister der Einsamkeit, der mit diesem „Zustand“ offensichtlich spielen und jedenfalls seine Kraft voll ausnutzen konnte. Weniger frei und selbstbestimmt klingt, was von Alexander Puschkin, dem Begründer der modernen russischen Literatur, erzählt wird. 1830 wollte er eigentlich nur kurz das Dorf Boldino besuchen, doch die wild grassierende Choleraepidemie verhinderte seine Rückkehr nach Moskau. Puschkin war gezwungen, monatelang auf dem Familienlandsitz in der Provinz zu bleiben. Aus dieser unfreiwillig „einsamen“ Zeit wurde seine größte Schaffensperiode. Wieder anders ist der Weg, den der norwegische Maler Edvard Munch wählte. Munch, dessen Werke wahrlich nicht die heitersten Seiten der menschlichen Farbpalette zeigen, zog sich unheimlich oft in die totale Isolation zurück, um zu malen. Vielfach sich selbst. Auch, nachdem er dem Tod regelrecht von der Schippe gesprungen war,

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weil er die Spanische Grippe überlebt hatte, die nach dem Ende des Ersten Weltkrieges viele Millionen Opfer forderte. Munchs „Selbstporträt mit Spanischer Grippe“ ist echt schonungslos und er selbst soll einen norwegischen Kunstsammler angesichts des Porträts gefragt haben, ob er den Geruch und die Verwesung auf diesem Bild nicht förmlich riechen und spüren könne.

VON DER EINSAMKEIT

Vielen Künstlern ist sie die Voraussetzung für den kreativen Prozess. „Sie brauchen und leben diesen Kontakt nach innen, den Dialog mit sich selbst“, sagt Birgit Both. Both ist Psychotherapeutin, Klinische und Gesundheitspsychologin in Innsbruck und bietet in ihrer Praxis auch Coaching an. In den knappen Worten umreißt sie einen wesentlichen Kern, mit dem Einsamkeit definiert werden kann. „Wenn mir jemand sagt, ich fühle mich so einsam, dann frage ich: Fühlen Sie sich einsam oder alleine? Einsam fühlt sich anders an“, berichtet Both aus ihrer Praxis. Dort zählt Einsamkeit zu den alltäglichen Lebensthemen, mit denen sie konfrontiert wird. Und sie weiß: „Einsamkeit kennen wir alle. In der Entwicklungspsychologie geht es in dem Zusammenhang um die Frage, ob ich mich innerlich unlebendig fühle, ob der Zugang zu mir selbst abgeschnitten ist und wie sehr.“

Alleinsein beschreibt eigentlich nur den objektiven Zustand, ohne Menschen um sich herum zu sein. Einsam aber ist beispielsweise, wer mit jemandem reden oder sich anvertrauen möchte, aber niemanden zum Reden oder zum Anvertrauen hat. Das klingt traurig. Und das ist es auch. Dass vermehrt junge Menschen einsam sind – nicht im selbstgewählt künstlerischen Sinn, sondern vielmehr so, dass sich diese Einsamkeit nicht gut anfühlt –, ist ein spannendes Phänomen unserer Zeit. „Es ist in den letzten Jahrzehnten etwas Tolles passiert. Das Kind wurde in den Mittelpunkt gerückt. Das führte aber auch dazu, dass die Kinder überversorgt wurden“, lenkt Both den Blick auf die vielfach professionell organisierte Rundumförderung und die vollen Terminpläne der Kinder. Deren Alltag steht oft in krassem Gegensatz zu jenem, den ihre Eltern lebten, als sie selbst heranwuchsen. Vielfach waren sie selbstständiger unterwegs gewesen und wussten nicht, was passieren würde, wenn sie das Haus verlassen, um mit Freunden zu spielen. Oder wenn sie allein waren und sich ganz fürchterlich langweilten, bevor ihnen in dieser Langeweile etwas einfiel. Auch Schabernack selbstverständlich. „In der Langeweile bin ich herausgefordert. Das weckt Kreatives. Diesen Prozess hat man abgedreht und die Individualisierung

ist übergeschossen“, so Both. Wie immer, wenn sich die Menschheit weiterentwickelt, tut sie es erst einmal extrem. Die Psychologin sieht‘s gelassen und sagt: „Das wird sich schon wieder einpendeln.“ Jene jungen Erwachsenen, die mit vollem Programm aufgewachsen sind und Langeweile nur vom Hörensagen kennen, müssen sich aber erst einmal selber darum kümmern, den Ausgleich zu schaffen. Both: „Wenn sie von zu Hause ausziehen und nicht mehr in der Umgebung leben, in der sie umsorgt und belebt werden, müssen sie sich selber beleben und kommen in einen Konflikt.“ Und sie kommen beispielsweise zu ihr, um sich Hilfe zu holen. Und Kontakt zu sich selbst herzustellen. Um in weiterer Folge auch die positive Seite der Einsamkeit erleben zu können, die Both als „Dialog“ oder als „Reise in ein fremdes, fernes Land“ bezeichnet: „Wo man einfach entdeckt, in Beziehung tritt, schaut, wie sich die Dinge anfühlen, und überlegt, wie man damit umgeht.“ Spannende Trips tun sich da auf. Mit sich.

DAS SOZIALE WESEN

Dass der Mensch ein soziales Wesen ist, spielt im Zusammenhang mit – gefühlt – allem, aber auch mit der Einsamkeit eine große Rolle. Um dies zu untermauern,


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braucht es eigentlich keinen Schwenk ins 13. Jahrhundert, in dem Kaiser Friedrich II. sich auf die Suche nach der Ursprache gemacht hat. Dafür ließ er einige Säuglinge isolieren. Ammen sorgten sich zwar um das körperliche Wohl der Babys, jede sprachliche und emotionale Interaktion war ihnen aber verboten. Frei von äußerer Beeinflussung, so Friedrichs Idee, sollten die Kinder zur Ursprache finden – Hebräisch, Griechisch, Arabisch oder die Muttersprache standen damals zur Wahl. Das berühmte Experiment endete grausam. Die Kinder parlierten gar nicht. Sie starben allesamt. Und haben mit ihrem Tod bewiesen, dass die Menschen ohne Kontakt, ohne Emotion oder Berührung nicht leben können. „Wir brauchen beides. Den sozialen Kontakt und die Einsamkeit“, so Birgit Both. Nur einsam tut nicht gut. Nie allein aber auch nicht. Die Balance zu finden, ist die Kunst. Und mit der Einsamkeit umgehen und sie ins Leben integrieren zu können, ist eine Fähigkeit, die stark davon abhängt, wie sich die Menschen entwickeln konnten und welche Instrumente sie dabei mitbekommen haben. Oder eben nicht.

„Wenn mir jemand sagt, ich fühle mich so einsam, dann frage ich: fühlen sie sich einsam oder alleine? Einsam fühlt sich anders an.“ BIRGIT BOTH, PSYCHOTHERAPEUTIN UND PSYCHOLOGIN

Diesbezüglich „gut ausgestattet“, können selbst tieftraurige Momente der Einsamkeit genossen werden. Auch die Momente des Selbstmitleides und des „Hach, wie bin ich arm“. Seit Hank Williams im Jahr 1949 erstmals mit dem Song „I’m so lonesome I

could cry“ sprichwörtlich zum Heulen eingeladen hat, wurde das Lied von zahlreichen Interpreten interpretiert. Wieder und wieder. Wohl weil es einen Nerv trifft, den jeder kennt. Das mit der Schwermut der Prärie triefende und mit perfekter Cow-

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boy-Tristesse langgezogene „Hear that lonesome whippoorwill; He sounds too blue to fly; The midnight train is whining low; I’m so lonesome I could cry“ wird erst wieder lustig, wenn die deutsche Übersetzung allein der ersten Liedzeile aus dem Weineinen Lachkrampf werden lässt: „Hörst du die einsame Schwarzkehl-Nachtschwalbe?“ Tja. Derart animiert lässt sich das Selbstmitleid nicht mehr so auskosten. Selbst wenn es sonst so klasse ist, sich eine Zeit lang darin zu suhlen. „Das hat doch was, mit sich selbst zu sein und zu sagen, ich bin so arm, sich selber leid zu tun und es zu genießen“, sagt die Psychologin und hält weiter fest: „Das brauchen wir auch. Damit aktivieren wir unsere eigene Mama, die gute Mama in uns.“ Die verinnerlichte Mama, die sagt, dann ist es halt heute mal so. Halb so wild. Alles ist gut. Diese Gleichmut war im Corona-Lockdown nicht wirklich leicht aufrechtzuerhalten. Die Zeit, in der soziale Distanz das Mittel zum Zweck war, das Mittel für die Eindämmung der Pandemie, war für manche Menschen die erste Gelegenheit, sich selbst in einer einsamen Situation kennenzulernen. Und dabei mit Ängsten umzugehen, die in dieser geballten Kraft auch die Gefestigtsten erst einmal überrollten. „Der

Lockdown war eine Geschichte für sich und hat einiges ausgelöst“, weiß die Psychologin. Einer Droge oder einem Katalysator gleich konnte die staatlich oktroyierte Einsamkeit wie ein Verstärker wirken. Menschen, die zuvor schon Schwierigkeiten hatten, sich zu begrenzen oder eine Struktur zu schaffen, hatten diese Schwierigkeiten im Lockdown erst recht. „Wenn das Fundament eines Hauses brüchig ist, dann wirkt sich ein Erdbeben massiv aus“, findet Both ein Bild für die psychischen Erschütterungen. Erschütterungen, die auch überraschten, weil die Situation so neu und das „fremde, innere Land“ so unbekannt war. Die spannende Frage, was Einsamkeit und Isolation mit unserer Seele macht, ist es, der Susanne Bücker, Psychologin an der Ruhr-Universität in Bonn, nachgeht. Ihr Forschungsschwerpunkt bekam mit dem Lockdown plötzlich unheimlich viel Futter. „Natürlich hat sich auch von uns niemand so eine Lage gewünscht. Aber tatsächlich ist das für uns nun wie ein natürliches Großexperiment. Auf einmal werden alle Personen dazu aufgefordert, Sozialkontakte zu vermeiden, was dem Menschen als sozialem Wesen eigentlich gar nicht liegt“, hielt sie im März 2020, in der ersten „Hochzeit“ der Ausnahmezeit, gegenüber der deutschen

Nur einsam tut nicht gut. Nie allein aber auch nicht. Die Balance zu finden, ist die Kunst.

Wochenzeitung „Die Zeit“ fest und wies darauf hin, dass ein zweiwöchiger Stillstand sozialer Aktivitäten „sicher noch keine Einsamkeitskrise“ auslöse. Das tat der Lockdown auch nicht. „Tatsächlich sehe ich in dieser aktuellen Krisensituation durchaus eine Chance. Denn momentan kann jeder sehr gut nachvollziehen, dass man sich einsam fühlen kann. Auch diejenigen, die Einsamkeit vorher als Gefühl für sich noch nicht kannten. Die Coronakrise kann helfen, Einsamkeit von ihrem Stigma zu befreien“, sagte Bücker noch.

DIE BEFREIUNG

Diesem Stigma oder vielmehr der wachsenden Zahl einsamer Menschen wird auch jenseits der Coronakrise der Kampf angesagt. „Der Kummer, der nicht spricht, nagt leise an dem Herzen, bis es bricht“, brachte Shakespeare die Folgen der Einsamkeit in ihrer negativen Form auf den Punkt. Vereinsamung kann krank machen beziehungsweise das Risiko zahlreicher Krankheiten erhöhen. Wissenschaftler schätzen, dass in Europa 30 Millionen Erwachsene chronisch einsam sind. In Großbritannien werden vor diesem Hintergrund und auch im Wissen darum, dass sich ein Drittel der 16- bis 24-jährigen Briten immer oder oft einsam fühlt, starke Geschütze aufgefahren. Als Theresa May noch Premierministerin war, ernannte sie eine Staatssekretärin zur Einsamkeitsbeauftragten. In Österreich wird im Zuge der anstehenden Pflegereform an einem Pakt gegen die Alterseinsamkeit gearbeitet. Der Grundstein dafür wurde Anfang September 2020 an einem runden Tisch gelegt und Otmar Karas, Präsident des Hilfswerk Österreich, betont: „Ich freue mich, dass die Bundesregierung zum Start der Pflegereform ein großes, im Zuge der Corona-Pandemie besonders virulent gewordenes Problem erkannt hat. Wer ältere Menschen vor Vereinsamung schützen will, der muss ihr persönliches Umfeld stärken.“ Dass Einsamkeit ein politisches Thema geworden ist, zeigt die Explosivität dieser gesellschaftlichen Problematik. Von ihrem Stigma wurde die Einsamkeit im Zuge des Lockdowns jedenfalls ein Stück weit befreit. Viele bekamen in dieser Zeit eine Ahnung von der Kraft, die in der Einsamkeit steckt. Sie kann Angst machen und krank. Sie kann einen ganz jämmerlich zum Heulen bringen. Sie kann aber auch genossen werden und in wunderbarer Kreativität münden. Denn groß ist er – der Spannungsbogen der Einsamkeit. Riesig.


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pigen Mahlzeiten. Außerdem wirkt es langfristig bei einer fettreduzierten Diät unterstützend. Mit Cynarix FORTE bietet Montavit nun die geballte Kraft der Artischocke. Jedes Dragee enthält 600 mg Artischockenextrakt, kein anderes Produkt in Österreich ist höher dosiert. Die Dragees eignen sich für Erwachsene und Jugendliche ab zwölf Jahren. Es werden zwei Mal täglich ein Dragee unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit zu den Mahlzeiten eingenommen. Erfahrungsgemäß kommt es bereits nach ca. zwei Wochen zu einer Verdauungsumstellung und Sie können kurz danach eine deutliche Besserung Ihrer Beschwerden erwarten.

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UND … GESUND BLEIBEN Seit der Corona-Pandemie ist uns eines noch mehr bewusst geworden: Ein intaktes Immunsystem ist für uns von unschätzbarem Wert. Und das bis dato gerne floskelhaft als Gruß verwendete „Gesund bleiben“ ist plötzlich ganz ernst gemeint. T E X T : D O R I S H E LW E G

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© ANDREAS FRIEDLE

MAG. KLARA MÜLLER, JUNIORCHEFIN DER APOTHEKE B O Z N E R P L AT Z

IMMUNSTÄRKENDE TIPPS AUS DER APOTHEKE

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Als erste Anlaufstelle für die eigene Gesundheit dienen oftmals Apotheken. Hier finden Kunden neben herkömmlichen Medizinprodukten, Vitaminpräparaten oder Teemischungen meist auch ein breit gefächertes Angebot an alternativmedizinischen Produkten wie Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin, Bachblüten oder Aromatherapie. „Unsere Kunden machen mit diesen Verfahren in der Regel gute Erfahrungen, doch ist in diesen Bereichen die wissenschaftliche Datenlage zu dünn, um Wirkungsweisen eindeutig zu belegen. Im Bereich der Phytotherapie ist die Studienlage schon recht gut. Hier wird vor allem der Tragantwurzel, besser bekannt als Astralaguswurzel, der Zistrose und der Echinacea purpurea eine immunstimulierende Wirkung nachgesagt“, sagt Mag. Klara Müller, Juniorchefin der Apotheke Bozner Platz in Innsbruck. Während Echinacea-Essenzen mehr vorbeugend eingesetzt werden, können die Tragantwurzel und die Zistrose sowohl vorbeugend als auch während der Infektion angewendet werden. „Bei Echinacea-Produkten sollte man darauf achten, dass es sich um Frischpflanzenextrakte handelt und nur die oberirdischen Teile der Pflanze verwendet werden.“ Manch Heuschnupfengeplagter kennt die Tragantwurzel vielleicht schon, da sie in der Traditionellen Chinesischen Medizin bereits seit Jahrhunderten als Antiallergiemittel eingesetzt wird. Die Astragalus membranaceus wirkt also nicht nur immunstimulierend, sondern dämpft auch überschießende Immunreaktionen. Ebenso immunmodulierend wirkt die Zistrose, im wissenschaftlichen Namen Cistus incanus genannt, ihr wird auch eine antivirale Wirkung nachgesagt.

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as menschliche Immunsystem ist eine ziemlich komplexe Angelegenheit. Ziel des körpereigenen Abwehrsystems ist es jedenfalls, in den Körper eingedrungene Mikroorganismen wieder loszuwerden und so Gewebeschädigungen zu verhindern. Typische Krankheitserreger wären zum Beispiel Viren, Bakterien und Pilze sowie einzellige oder mehrzellige Parasiten. Während zur Bekämpfung von Bakterien Antibiotika große Hilfe leisten können, ist man bei der Behandlung von viralen Infektionen noch weitestgehend auf die körpereigenen Abwehrmechanismen angewiesen. Umso wichtiger ist es, unser Immunsystem gut in Schuss zu halten, damit es mit viralen Infektionen – wie es auch die Coronavirus-Infektion ist – besser klarkommt. Was aber tut uns gut und stärkt unser Immunsystem? Und was sollten wir eher vermeiden? Dafür gibt es unterschiedliche Ansätze und Betrachtungsweisen, aber eines unterstreichen sämtliche Experten unisono: Eine gesunde Lebensweise hilft. „Dazu gehört vor allem eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Lebensmitteln, ausreichend Schlaf, der richtige Umgang mit Stressfaktoren, körperliche Aktivität in der frischen Luft sowie eine positive Lebenseinstellung“, fasst Dr. Roland Fuschelberger, Facharzt für Innere Medizin und Ernährungsspezialist, in einfachen Worten zusammen. „Allein schon eine schlechte Ernährung mit Fastfood über mehrere Tage schadet nachweislich dem Immunsystem“, so Fuschelberger. Sieht man sich in unserer Gesellschaft um, ist das mit der gesunden Lebensweise mitunter nicht so einfach umzusetzen, wie es auf den ersten Blick scheint.

NEGATIVE EINFLUSSFAKTOREN

„Unser Immunsystem wird von sehr vielen Faktoren beeinflusst“, weiß Dr. Andrea Ehm, Fachärztin für Gynäkologie in Innsbruck und Spezialistin für orthomolekulare Medizin. „Viele Menschen spüren sich überhaupt nicht mehr, finden keine Balance in ihrem Leben. Dieser Mix aus Stressfaktoren und ungesundem Lebensstil wirkt sich negativ auf unser Immunsystem aus. Auch wird unsere Immunabwehr durch Umweltfaktoren immer mehr belastet. Da spreche ich einerseits von Nahrungsmitteln, die nicht mehr in der Qualität zur Verfügung stehen, wie wir es gerne hätten, und andererseits von der absoluten Überforderung des zentralen Nervensystems durch die multimediale Überflutung. Dazu gesellt sich mitunter ein Freizeitstress. Diese Dysbalance belastet unseren Körper, schwächt die körpereigenen Abwehrkräfte.“

GESUNDHEIT SITZT IM DARM

Im Prinzip basiert das menschliche Immunsystem auf zwei Säulen: dem angeborenen oder unspezifischen Immunsystem und dem adaptiven oder spezifischen Immunsystem. „Zwei Drittel unseres Immunsystems steuern wir über den Darm“, erklärt Mag. Angelika Kirchmaier, MM.Sc., Dipl. DA, Expertin für Klinische Ernährungsmedizin, Diätologin und Gesundheitswissenschaftlerin. „Ein stabiler Darm bildet eine natürliche Barriere für Bakterien und Viren. Ein sehr probates Lebensmittel dafür ist Natursauerkraut. Zwei bis drei Esslöffel am Tag versorgen den Darm mit den wichtigen Darmbakterien und versorgen den Körper zudem mit reichlich Vitamin C, das wiederum die Abwehrkräfte stärkt.“ Weiters empfehlen sich gesäuerte Milch-


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Was stärkt unser körpereigenes Abwehrsystem und was tut ihm gar nicht gut? Dafür gibt es unterschiedliche Ansätze. Und doch auch einen einheitlichen Rat: eine gesunde Lebensweise. produkte wie Butter- oder Sauermilch zur Stärkung des Darmbakterienmilieus, außerdem leisten hochwertige probiotische Produkte mit möglichst vielen Bakterien einen durchaus positiven Beitrag. „Hier gilt es, die Einnahmeempfehlungen der Hersteller einzuhalten, da manche Produkte erst nach einer genau einzuhaltenden Aktivierungszeit ihre Wirkung erzielen“, rät die Expertin.

GEZIELTE VITAMINZUFUHR

Während Ärzte von der Einnahme von Multivitaminpräparaten eher abraten, gilt eine gezielte und dabei höher dosierte Vitaminzufuhr bei einem Mangelzustand als empfehlenswert. „Vitamingaben sollten nach gemessenem Wert indiziert werden“, sagt

Fuschelberger. „Der Vitamin-D3-Spiegel hat nachweislich Einfluss auf den Krankheitsverlauf bei viralen Infektionen, insbesondere der Covid-19-Erkrankung. Auch Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte sowie die Spurenelemente Zink und Selen. Hier belegt die wissenschaftliche Datenlage eindeutig Zusammenhänge mit dem Immunsystem.“ Als Dosierung für die Gabe von Vitamin D3 während der Herbst- und Wintermonate empfiehlt Fuschelberger 2.000 I. E. pro Tag, für Zink die Einnahme von 15 bis 30 mg abends. „Vitamin D3 ist ein fettlösliches Vitamin und kann ohne Fett nicht aufgenommen werden. Aus diesem Grund werden Vitamin-D-Präparate häufig in Öl angeboten. Sollte D3 nicht bereits mit Ölen kombiniert

DIE ZUKUNFT HÄNGT DAVON AB, WAS WIR HEUTE TUN. MAHATMA GANDHI

Andrea Gschwenter Ihre Andrea Gschwenter

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© THOMAS TRINKL

MAG. ANGELIKA KIRCHMAIER, MM.SC., DIPL. DA, EXPERTIN FÜR KLINISCHE E R N Ä H R U N G S M E D I Z I N , D I ÄT O L O G I N U N D GESUNDHEITSWISSENSCHAFTLERIN

ERNÄHRUNGSTIPPS FÜR STARKE ABWEHRKRÄFTE

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Gerade im Herbst ist es besonders wichtig, den Darm zu stabilisieren. Hier eignet sich frisches naturvergorenes Sauerkraut besonders gut. Zwei bis drei Esslöffel pro Tag wirken sich sehr positiv auf das Darmmilieu aus, zudem ist Sauerkraut ein hervorragender Lieferant von sehr stabilem Vitamin C und wirkt als Antioxidans. Auch der Kürbis enthält mit Vitamin C und Betacarotin viele Antioxidantien, hat jedoch mehr Kalorien. Ein hervorragender Vitamin-C-Lieferant ist Kresse. Diese kann man selbst in der Wohnung auf Watte pflanzen. Auch die Kartoffel ist ein guter Vitamin-C- und Ballaststofflieferant. Mit heimischem Obst und Gemüse kann man für sein Immunsystem nichts falsch machen: Äpfel, Birnen, Karotten, Kohlrabi, Brombeeren und Kohlgemüse enthalten alle notwendigen Vitamine und Ballaststoffe, die unser Körper braucht. Auch Vollkornprodukte liefern die für den Darm so wichtigen Ballaststoffe und enthalten B-Vitamine, die wiederum für unser Nervensystem wichtig sind. Dabei wird Vollkornbrot aus fein vermahlenem Getreide in der Regel besser vertragen und die Inhaltsstoffe besser aus dem Darm aufgenommen als bei vollen Körnern – wir sind nun mal keine Hühner. Weißmehl hingegen wird im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung nicht empfohlen, denn es liefert reichlich Kalorien bei einem überschaubaren Anteil an gesunden Wirkstoffen. Um den Eisenbedarf zu decken, darf ein- bis zweimal pro Woche ein kleines Stück Fleisch auf den Teller. Hier rate ich zum Verzehr von hochwertigem Fleisch aus extensiver Tierhaltung, also einer Tierhaltung, wie sie bei uns in Tirol üblich ist. Wurst oder Wurstprodukte enthalten im Vergleich zu Frischfleisch viele Zusatzstoffe, daher sollten diese Produkte eher selten vom Teller lachen. Insbesondere am Abend sind Wurst und Wurstprodukte nicht optimal, da sie sehr lange im Verdauungstrakt liegen bleiben und damit unerwünschte Nebenwirkungen auslösen können.

sein, muss bei der Einnahme auf eine ausreichende Fettzufuhr geachtet werden“, ergänzt Mag. Klara Müller von der Apotheke Bozner Platz in Innsbruck. „Das Vitamin D3 wurde fast ausschließlich zur Stärkung der Knochen verabreicht, der positive Effekt auf das Immunsystem wurde erst später bekannt“, so Müller. „Vitamin C ist neben seiner positiven Wirkung auf das Immunsystem auch ein wertvolles Antioxidans. Es hat eine große Wirkung als Radikalfänger. Radikale entstehen auf Grund von negativen Einflüssen wie Umweltverschmutzung oder UV-Strahlung in unserem Körper und belasten diesen. Vitamin C wird häufig aus Fruchtkonzentraten wie Acerola gewonnen, manche Firmen bieten es auch in gepufferter Form an, wodurch es besser verträglich ist. Die Einnahme von Vitamin C kann man eigentlich das ganze Jahr über empfehlen, nicht nur im Herbst, es kann auch kaum überdosiert werden“, erklärt die Pharmazeutin. Generell ist es jedoch ratsam, den Vitamin-C-Bedarf durch die Zufuhr von Lebensmitteln zu decken: „Frische Kräuter, Obst, Gemüse, Sauerkraut und Rübenkraut eignen sich dazu besonders gut“, rät Kirchmaier.

SPURENELEMENTE ZINK UND SELEN

Zink kommt als Spurenelement zwar nun in geringen Mengen im Körper vor, ist aber unabdingbarer Bestandteil von zahlreichen Enzymen. Es spielt für den Stoffwechsel eine entscheidende Rolle und ist daher ein lebensnotwendiges Spurenelement. Neben seiner positiven Wirkung auf Haut, Haare und Wund-

„Viele Menschen spüren sich überhaupt nicht mehr, finden keine Balance in ihrem Leben. In der Komplementärmedizin gibt es viele Möglichkeiten, das Immunsystem zu stärken und die Menschen wieder in Balance zu bringen.“ DR. ANDREA EHM, FACHÄRZTIN FÜR GYNÄKOLOGIE UND SPEZIALISTIN FÜR ORTHOMOLEKULARMEDIZIN


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heilung leistet Zink einen wesentlichen Beitrag für unser Immunsystem. Müller: „Es ist durch Erfahrungsberichte gut belegt, dass Zink die Dauer und Schwere einer Erkältung oder Infektion mindern kann, wenn man es mit dem Auftreten der ersten Symptome hoch dosiert einnimmt. Besonders wertvoll ist Zink, wenn es organisch gebunden vorliegt, zum Beispiel als Citrat, Gluconat oder Piccolinat. Dabei geht es um die Löslichkeit des Spurenelements und wie gut es vom Körper aufgenommen werden kann.“ Eine gute Selenversorgung unterstützt zum einen die angeborene und adaptive Immunabwehr im Kampf gegen Viren, Bakterien oder entartete Zellen und hilft darüber hinaus, überschießende Immunreaktionen zu bremsen. Selen trägt also ebenso wesentlich zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. Selen nehmen wir überwiegend über tierische und Getreideprodukte auf. „Der Selengehalt in pflanzlichen Lebensmitteln variiert jedoch stark, da er vom Selengehalt der Böden abhängig ist und diese meist schon sehr ausgelaugt sind. Über die Einnahme von Selen gibt es unterschiedliche Expertisen“, so die Apothekerin.

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SCHLEIMHÄUTE FEUCHT HALTEN

Neben dem Augenmerk auf einen gesunden Lebensstil, auf die Darmgesundheit und gezielten Vitamingaben raten die Experten zu regelmäßigem Gurgeln oder Durchspülen der Nasen- und Rachenschleimhäute. „Hier eignen sich Nasenduschen oder Sprays mit Salzlösungen. Es gibt auch Nasen- oder Rachensprays, die das Eindringen von Viren

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„Zu einer gesunden Lebensweise gehört vor allem eine ausgewogene Ernährung mit hochwertigen Lebensmitteln, ausreichend Schlaf, der richtige Umgang mit Stressfaktoren, körperliche Aktivität in der frischen Luft sowie eine positive Lebenseinstellung.“ DR. ROLAND FUSCHELBERGER, FACHARZT FÜR INNERE MEDIZIN

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durch eine Gelschicht verhindern. Enzyme sollen Viren und Bakterien gleich direkt vor Ort spalten und inaktivieren“, verrät Klara Müller. „Ein gewisses Feuchthalten der Schleimhäute ist jedenfalls wichtig“, ist auch Fuschelberger überzeugt. „Ob das nun Gurgeln, als Nasenspray oder auch stetiges Spülen durch Trinken ist.“ Zudem raten Experten, in den Wintermonaten auf eine ausreichend hohe Luftfeuchtigkeit in Innenräumen zu achten. Angelika Kirchmaier hat dazu einen Rezepttipp für einen selbst gemachten Nasenspray: Aus der Apotheke ein leeres Glasfläschchen mit Sprühfunktion holen oder ein Fläschchen von einem abgelaufenen Produkt sauber auswaschen. Wasser aufkochen, in das Fläschchen füllen und eine Prise Salz hinzufügen. Verschließen, leicht schütteln, abkühlen lassen. Fertig ist der hausgemachte Nasenspray ohne Nebenwirkungen und ohne ungewollten Gewöhnungseffekt. Haltbarkeit: zwei bis drei Tage.

EIN BLICK ÜBER DEN TELLERRAND

Auch die Komplementärmedizin bietet eine ganze Reihe an Möglichkeiten, das Immunsystem zu stimulieren. „Ich betrachte den Menschen als Ganzes und erkenne oft sehr komplexe Zusammenhänge, auf die ich mit komplementärmedizinischen Behandlungen viel besser eingehen kann“, erzählt Andrea Ehm. „Dieses Wissen hilft mir als Ärztin und Gynäkologin, da viele Erkrankungen nicht nur die Geschlechtsorgane betreffen, sondern vielmehr ins Systemische gehen. Und da gibt es eine ganze Fülle an Möglichkeiten, wie man Menschen wieder in eine innere Balance bringen kann und in weiterer Folge auch das Immunsystem wieder auf einen guten Level bringt.“ Neben der gesunden Lebensweise legt Ehm großen Wert auf den Umgang mit Stressfaktoren. „Es gibt in der Komplementärmedizin viele Möglichkeiten, das Immunsystem zu stärken: In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) werden Blockaden gelöst und das Immunsystem stimuliert, bei Mangelerscheinungen helfen Infusionstherapien mit Hochdosen an Vitaminen, Spurenelementen oder Aminosäuren. Gute Erfahrungen gibt es auch mit Mikroimmuntherapien, bei denen dem Körper in einem gewissen Ablauf Cytokine zugeführt werden. Natürlich muss der Patient auch verstehen, dass er mit seiner Lebensweise etwas dazu beitragen und unter Umständen gewisse Dinge auch meiden muss.“


UNIQA

SICHER, BESSER UND LÄNGER LEBEN Die sechs Spezialisten des UNIQA Vorsorgeteams betreuen alle Tiroler Firmenkunden mit individuellen Rahmenverträgen sowie Einzellösungen. Wir haben mit Igor Richtmann, Leiter des Vorsorgemanagements, über die aktuelle Situation gesprochen.

ECO.NOVA: Einerseits sind die Menschen

durch die Krise ärmer geworden, andererseits gibt es eine Nachfrage nach Gesundheit. Wir reagieren Sie als Versicherer darauf? IGOR RICHTMANN: UNIQA transformiert sich gerade vom Anbieter von Versicherungsleistungen zum Servicedienstleister, der seinen Kunden im Ökosystem Gesundheit mehr als die reinen Versicherungsprodukte anbietet und sie mit hilfreichen Services unterstützt. Corona hat uns alle betroffen und wird uns auch noch weiterbeschäftigen. Ärzte konnten weniger Patienten in ihren Wartezimmern aufnehmen, Behandlungen, Operationen oder Therapien fanden verzögert statt. Wir haben daher – zum Höhepunkt der Coronakrise – als führender privater Gesundheitsversicherer zum Beispiel ein neues telemedizinisches Angebot für alle Menschen in Österreich zur Verfügung gestellt: LILO ist eine Plattform, auf welcher Allgemeinmediziner und Kinderärzte bei Gesundheitsfragen telemedizinisch konsultiert werden können. Die Kosten für die

Anrufe und Konsultationen wurden bis 30. September 2020 von UNIQA übernommen. Telemedizin ist einer der Bausteine, die Covid-Infektionsgefahr zu minimieren. UNIQA war es wichtig, dieses Angebot nicht nur auf eigene Kunden zu beschränken, denn Covid betrifft alle Menschen.

Welche Produkte beziehungsweise Bereiche (ambulant, stationär, Tagegeld) werden derzeit bzw. in Zukunft stärker nachgefragt werden? Das beginnt beim medizinischen Kompetenzzentrum, das unter anderem telefonische Beratungen durch Ärzte anbietet. Kunden mit entsprechender Versicherung können Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen und sich Fitnessprofile erstellen lassen. VitalCoaches bieten Personal Trainings und Beratungen zu gesundheitsrelevanten Themen an. Das Partnernetzwerk LARA – Labor, Ärzte, Röntgen, Apotheken – ist ein zukunftsweisendes Netzwerk, das Kunden eine unkomplizierte Gesundheitsversorgung inklusive Direktverrechnung für bestimm-

© ANDREAS FRIEDLE

Das UNIQA Vorsorgeteam: Teamleiter Igor Richtmann, Peter Majorkovits, Blazenka Belavic, Hannes Steixner, Christine Mühlegger und Daniel Rösch

te Kundengruppen ermöglicht. Ärzte aus dem Netzwerk werden – ähnlich wie das erwähnte telemedizinische Service „LILO“ – online buchbar und via Telekonsultation erreichbar sein. Und mit einer DNA-Lifestyle-Analyse können Kunden testen, ob bestimmte Nährstoffe, die allgemein für jeden als gesund gelten, auch speziell für sie verträglich sind. Die Lifestyle-DNA-Analyse kann dabei helfen, schlecht verträgliche Nahrungsmittel zu meiden, Entgiftung von Schwermetallen, Pestiziden und Lösungsmitteln durchzuführen und den Körper optimal mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements veranstaltet UNIQA maßgeschneiderte Programme für Unternehmen. Diese beinhalten Vorträge, Impulsworkshops, Messungen und individuelle Beratungen. Der UNIQA Mobile Health Check, unsere rollende Teststelle, kommt – in Nicht-Coronazeiten – zu den Unternehmen vor Ort. PR

Igor Richtmann ist seit 25 Jahren im Versicherungsbereich tätig, davon 20 Jahre bei der UNIQA in verschiedenen Funktionen. Seit 2013 leitet er das Vorsorgemanagement und den Spartenbereich der Personenversicherungen. Ihm obliegt die Führung der Projekte zu den Themen Vitalbilanz & Vitalmarketing und Implementierung des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

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WEITBLICK

Seit Jänner 2020 liegt die Praxis Weitblick in den Händen von Magnus Mangeng, Osteopath und Physiotherapeut, und Ana Mari Reinisch, Unternehmensberaterin für Veränderungsprozesse und angehende psychosoziale Beraterin. Tierische Unterstützung kommt von Weimaranerhündin Alea Marlowe von Ruppenweiher, die gerade als Therapiebegleithund ausgebildet wird.

DER BLICK AUFS GANZE Die Reduktion auf das Wesentliche ermöglicht einen besseren Blick aufs Ganze. Der Mensch in seiner ganzheitlichen Betrachtung steht in der Osteopathie-Praxis Weitblick im Mittelpunkt – mit all seinem Sein, seinen Erfahrungen und kleineren wie größeren Wehwehchen. T E X T : D O R I S H E LW E G

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s war die Suche nach einer tiefergehenden Betrachtungsweise, die Magnus Mangeng auf das Therapiekonzept der Osteopathie brachte. Er hegte während seiner jahrelangen Tätigkeit als Physiotherapeut schon länger den Wunsch, den Menschen noch besser helfen zu können. In der Osteopathie fand er diesen Zugang: „In der osteopathischen Behandlung erfassen wir über das Gespräch und die Befundung den Menschen als Ganzes und behandeln ihn individuell mit unseren Händen, um die Harmonie seines Gesamtorganismus wie-

derherzustellen“, versucht Magnus Mangeng die gesamtheitliche Behandlungsmethode in Worte zu fassen. „Um dahin zu kommen, wo ich heute stehe, brauchte es mehr als zwanzig Jahre des Lernens und Erfahrungsammelns. An einem Tag im letzten Jahr war mir dann klar, dass ich den Schritt zu einer größeren Veränderung wagen musste. Die Praxis Weitblick war bereits zehn Jahre lang mein berufliches Zuhause, nun war mit der Übernahme der nächste Schritt gekommen, an dem auch ich wieder sehr wachsen durfte.“

PERSÖNLICHE GESCHICHTE Seit Jahresbeginn ist Magnus Mangeng alleiniger Inhaber der Praxis Weitblick in der Innsbrucker Kaiserjägerstraße. Mit der Reduktion auf das Wesentliche ist es ihm und Ana gelungen, eine Oase zu schaffen, die Besucher zur Ruhe kommen lässt. „Sie können hier abschalten von der Hektik des Alltags und zu sich finden“, erklärt Ana Mari Reinisch. Sie ist Unternehmensberaterin für Veränderungsprozesse und begleitet und unterstützt die Praxis Weitblick seit der Übernahme. „Eine Veränderung ist erst FOTOS: © ANDREAS FRIEDLE


WEITBLICK

dann erfolgreich, wenn sie umgesetzt und gelebt wird“, so Ana. Für die Praxis Weitblick hieß das im Konkreten: Alte, enge Strukturen und Pfade, die nicht mehr zeitgemäß und sinnvoll waren, zu verlassen, um damit Platz und Raum für Neues entstehen zu lassen. „Diese Schritte sind nicht immer einfach“, weiß Ana, „deshalb ist neben einer professionellen Unterstützung vor allem die Bereitschaft aller Beteiligten für diese Veränderungen sehr wichtig. Es ist immer ein Team, das sich ergänzt und unterstützt. Dass es funktioniert, sieht man bei der Praxis Weitblick, und vielleicht können wir damit anderen Menschen Mut machen, dass so vieles möglich ist, wenn wir bereit sind, das Alte loszulassen und das Neue willkommen zu heißen.“ Als angehende psychosoziale Beraterin bereichert Ana die Praxis nicht nur in organisatorischen Angelegenheiten, sondern ermöglicht den Besuchern mit ihren wertschätzenden und professionellen Gesprächen, die osteopathische Behandlung zu vertiefen und zu reflektieren. „Wir sehen Krankheit und Schmerz nicht zwingend als etwas Schlechtes, sondern vielmehr als ein Signal des Körpers und eine große Chance, etwas im Leben zu überdenken, zu verändern und gemeinsam einen neuen Weg zu beschreiten“, sind sich Ana und Magnus einig.

TIERISCHE UNTERSTÜTZUNG Unterstützt wird das Weitblick-Team von Alea Marlowe von Ruppenweiher, einer Weimaranerhündin, die derzeit als Therapiebegleithündin ausgebildet wird. „Wir haben Marlowe am Tag vor der Grenzschließung zur Schweiz im März abgeholt, seither begleitet sie uns jeden Tag in die Praxis. Allein schon ihre Anwesenheit ist eine Art Therapie, für uns ebenso wie für unsere Besucher“, schmunzelt Ana. Als Therapiebegleithündin kann Marlowe über die Praxisgrenzen hinaus auch in Schulen oder Pflegeheimen eingesetzt werden.

VON DER GEBURT BIS ZUM LETZTEN LEBENSABSCHNITT

Ehrlichkeit, Vertrauen, Wertschätzung und Herzlichkeit sind die Werte, auf die Magnus und Ana großen Wert legen. „Wir begleiten Menschen in schwierigen Phasen ihres Lebens und holen sie dort ab, wo sie stehen – ohne zu werten. Gemeinsam machen wir uns dann auf den Weg“, so Ana. Jeder Mensch trägt ein enormes Gesundheitspotential in sich, das vor individuelle Herausforderungen gestellt wird. Bei der Entwicklung eines Kindes von der Geburt bis zur Pubertät finden unzählige anatomische, physiologische und psychische Veränderungen statt. Kinder-Osteopathie kann in schwierigen Übergangsphasen wie nach der Geburt, beim Zahnen, bei der motorischen Entwicklung, beim Schuleintritt oder in der Pubertät Unterstützung bieten. Mit sanften manuellen Techniken werden Spannungen im Gewebe erspürt und behandelt und somit ein Gleichgewicht im Körper hergestellt.

OSTEOPATHISCHE BEHANDLUNGSMETHODE

„Eine Veränderung ist erst dann erfolgreich, wenn sie umgesetzt und gelebt wird.“ ANA MARI REINISCH

Die Osteopathie ist ein Therapiekonzept, das zum Ziel hat, den Menschen eine ganzheitliche Therapie zukommen zu lassen. „Der Osteopath behandelt keine Krankheiten, er behandelt den Menschen, der erkrankt ist. Als Osteopath erspürt man in jahrelanger Erfahrung, wo die Flexibilität verloren gegangen ist und Spannungen aufgetreten sind. Warum? Das versuche ich mit Gesprächen und tiefergehender Befundung herauszufinden. Das können mitunter auch schon lange vergangene emotionale oder physische Traumata sein“, erklärt Magnus. Typische Behandlungsbilder sind akute und chronische Beschwerden an Wirbelsäule, Extremitäten und inneren Organen, Kieferbeschwerden, Tinnitus, Kopfschmerz, Migräne, Schlafstörungen, Überforderun-

„In der osteopathischen Behandlung erfassen wir über das Gespräch und die Befundung den Menschen als Ganzes und behandeln ihn individuell mit unseren Händen, um die Harmonie seines Gesamtorganismus wiederherzustellen.“ MAGNUS MANGENG

gen, Verwachsungen nach Operationen, Geburtstraumata und Kopfverformungen bei Säuglingen.

VERSTÄNDNIS UND GEBORGENHEIT SPÜREN

„Ob Präventivbehandlungen oder die Begleitung durch beschwerliche Zeiten, die Menschen fühlen sich bei uns wohl, verstanden und geborgen – ganz egal, in welcher Lebenssituation sie sind. Risikogruppen erfahren bei uns eine spezielle Betreuung mit eigenen Öffnungszeiten und verstärkten Vorkehrungen in Desinfektion und Lüftung. So waren und sind wir auch während der gesamten Coronazeit insbesondere für Frischverletzte oder Frischoperierte da“, unterstreicht Ana. „Wir laden jedoch jeden herzlich ein, der unsere Arbeit kennenlernen möchte!“ PR

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eco.gesundheit

FÜR EIN GESUNDES TIROL Das Leistungsspektrum der privaten Gesundheitsbetriebe in Tirol ist beachtlich und reicht von kleinen Ambulatorien über private Kliniken bis hin zu Seniorenheimen. Seit einigen Jahren tragen neben den stationären Reha-Zentren auch ambulante Reha-Einrichtungen zur flächendeckenden medizinischen Versorgung in Tirol bei. T E X T E : D O R I S H E LW E G

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eben den öffentlichen Krankenhäusern und den niedergelassenen Ärzten bilden die privaten Krankenanstalten die dritte Säule der gesundheitlichen Versorgung in Tirol. Besonderes Augenmerk möchten wir in dieser Ausgabe der ambulanten Rehabilitation schenken. Entsprechend dem Phasenmodell der Rehabilitation unterscheidet man vier Stufen. Phase I ist die Frühmobilisation im Akutkrankenhaus, anschließend folgt die Phase II der Rehabilitation, die überwiegend stationär und seit einigen Jahren auch ambulant in Anspruch genommen werden kann. In Phase III erfolgt in ausschließlich ambulanter Rehabilitation die Stabilisierung der in Phase II erreichten Erfolge und Effekte. Und schließlich werden in Phase IV mittels einer langfristigen ambulanten Nachsorge die erzielten Ergebnisse weiter verfestigt. Diese langfristige Nachsorge fällt vorwiegend in den Bereich der ambulanten Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie.

AMBULANTE REHABILITATION

Weitestgehend noch unbekannt ist die seit einigen Jahren mögliche ambulante Rehabilitation in Phase II und III. Diese Form des Anschlussheilverfahrens kann zum Beispiel für Berufstätige, Mütter, Personen, die pflegende Leistungen für ihre Angehörigen erbringen, oder Tierhalter nun auch ambulant erfolgen, was bedeutet, dass der Patient während seiner Reha-IIPhase in seinem eigenen Zuhause wohnen kann und nicht einige Wochen in einer stationären Rehaanstalt verbringen muss. In Innsbruck gibt es mit dem Reha-Zentrum Innsbruck und der PKA – Private Krankenanstalt bereits seit einigen Jahren zwei ambulante Reha-Einrichtungen. In diese kommen Patienten entweder nach einem stationären Aufenthalt in einer Reha- oder Kureinrichtung bzw. einer GVA-Einrichtung (Gesundheitsvorsorge Aktiv) und sind erwerbstätigen Personen vorbehalten.

AKTIV ZURÜCK INS LEBEN Seit 2011 gibt es in der Privaten Krankenanstalt PKA die Möglichkeit einer ambulanten Wirbelsäulen-Rehabilitation – ein sehr wertvoller Beitrag, um Rückenprobleme erfolgreich in den Griff zu bekommen und wieder aktiv am Berufsleben teilhaben zu können.

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ückenschmerzen zählen heutzutage zu den häufigsten Schmerzformen. In vielen Fällen ist die Ursache dafür in einer zu schwachen Rückenmuskulatur zu suchen. Entscheidend für eine erfolgreiche Therapie ist daher, den Rücken gezielt und dauerhaft zu stärken. Im Gegensatz zu einem stationären Reha-Aufenthalt dauert eine ambulante Rehabilitation in der Regel zwischen sechs und acht Monate. „Wir erzielen in dieser Zeit eine nachhaltige Wirkung für unsere Patienten. Mit mindestens zwei Trainingseinheiten pro Woche stellen sich während dieser Zeitspanne sehr gute und auch langfristige Erfolge ein“, freut sich die ärztliche Leiterin der PKA, Dr. Regina Stemberger. Die ambulante Wirbelsäulenrehabilitation kann von all jenen im Arbeitsprozess stehenden Patienten beansprucht werden, die in den letzten sechs Monaten eine GVA – Gesundheitsvorsorge Aktiv, einen Kuraufenthalt oder eine stationäre Rehabilitation für die Wirbelsäule absolviert haben. Pensionisten sind für eine ambulante Reha nicht anspruchsberechtigt. „In einem Erstgespräch prüfen wir die medizinischen und persönlichen Daten und stellen die Rehatauglichkeit fest. Der Patient braucht nur mit seinem Abschlussbericht über den stationären Aufenthalt zu uns zu FOTOS: © DIE FOTOGRAFEN, PKA


eco.gesundheit

Das Führungsteam der PKA, v. l.: Dr. Regina Stemberger, ärztliche Leitung, Mag. Gerlinde Jenewein, Geschäftsführerin, Ing. Oswald Jenewein, Geschäftsführer, und Dr. Sonja Winkler, stellvertretende ärztliche Leitung

kommen, den gesamten administrativen Aufwand übernehmen wir für ihn“, erklärt die erfahrene Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation.

INDIVIDUELLES PROGRAMM

Das Programm der ambulanten Wirbelsäulenrehabilitation basiert auf drei Säulen: dem medizinischen Krafttraining unter ärztlicher Kontrolle, mentalen Entspannungsverfahren und Stressmanagement sowie Schulungen und Vorträgen. „Anhand der medizinischen Befunde und unserer laufenden körperlichen Untersuchungen erstellen wir ein individuell auf den Patienten abgestimmtes Trainingsprogramm, das in Kleingruppen unter ständiger physiotherapeutischer Aufsicht stattfindet. Auch eine ärztliche Aufsicht ist bei Auftreten von Schmerzen oder anderen Symptomen gewährleistet“, so Stemberger. Nach jeder zehnten Trainingseinheit erfolgt ein ärztliches Gespräch, um einen regelmäßigen Patientenkontakt zu gewährleisten

und die Fortschritte zu evaluieren. Physiotherapeuten führen und begleiten das geräteunterstützte, muskuläre Aufbautraining. Die Ursachen für Rückenprobleme können mannigfaltig sein. „Das reicht von rein degenerativen Abnützungserscheinungen und Skoliosen über Bandscheibenverletzungen bis hin zu Polytraumata, vereinfacht gesagt: Alles was Rückenschmerzen macht, kann in unserer ambulanten Rehaeinrichtung therapiert werden“, sagt Stemberger.

PHYSIOTHERAPIE, ERGOTHERAPIE UND LOGOPÄDIE IM HAUS

Nicht wenige Patienten möchten im Anschluss an die Reha den erworbenen Level aufrechterhalten und setzen in einer wöchentlichen Physiotherapie ihr gezieltes Training fort. Die Physiotherapie zielt darauf ab, den Bewegungsumfang zu vergrößern oder zumindest zu erhalten, die Funktion zu verbessern und den

Schmerz zu reduzieren, um den Patientinnen und Patienten einen beschwerdefreien Alltag zu ermöglichen. Insgesamt behandeln am Standort Innsbruck der PKA rund 75 Therapeuten an die 450 Patientinnen und Patienten pro Tag – seit heuer auch unter höchsten Hygienestandards. So wurde die Gruppengröße in den Rehaeinrichtungen reduziert, der Abstand vergrößert und sämtliche Geräte werden laufend desinfiziert. Auch gilt es, in den gesamten Räumlichkeiten den Mund-Nasen-Schutz oder ein adäquates Gesichtsvisier zu tragen. Auch wenn die notwendigen Maßnahmen etwas mehr Abstand einfordern, wird in der PKA die persönliche Betreuung nach wie vor großgeschrieben. www.pka-innsbruck.at

„In Innsbruck gibt es mit dem Reha-Zentrum Innsbruck und der PKA – Private Krankenanstalt bereits seit einigen Jahren zwei ambulante Reha-Einrichtungen.“ ING. OS WALD JENE WEIN, FACHGRUPPENOBMANN DER TIROLER GESUNDHEITSBETRIEBE

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eco.gesundheit

SICH WÄHREND DER REHA ZU HAUSE WOHLFÜHLEN, AUCH NACH CORONA-INFEKTION

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Seit 2011 kann in Innsbruck eine Herz- oder Lungenrehabilitation ambulant erfolgen. Das kommt vor allem jenen Patientinnen und Patienten zugute, die familiären oder beruflichen Verpflichtungen nachkommen. Die Reha Innsbruck bietet als Tirols erstes Zentrum für ambulante Herz- und Lungenrehabilitation wohnortnah und berufsbegleitend ambulante Rehabilitationsmaßnahmen an.

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eit 2011 widmet sich das Team der Reha Innsbruck der Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Herz-Kreislauf- (akuter Herzinfarkt) und akuten wie chronischen Lungenerkrankungen (COPD)“, stellt Dr. Christoph Puelacher, Lungenfacharzt und ärztlicher Leiter der Reha Innsbruck, fest. „Es wird sowohl die ambulante Akutrehabilitation (Phase II – direkt nach einem Herz- oder Lungen-Krankheitsfall) und die weiterführende ambulante Langzeitrehabilitation (Phase III – bis zu neun Monaten) angeboten und durchgeführt.“ Sowohl Betroffene nach einem Krankenhausaufenthalt als auch nach einem häuslich durchgemachten Krankheitsschub können in der ambulanten Reha Innsbruck unmittelbar mit den Rehabilitationsmaßnahmen beginnen. Viele Patienten schätzen, dass sie in ihrem gewohnten Lebensumfeld an der ambulanten Rehabilitation teilnehmen können. Für Selbstständige und unabkömmliche Berufstätige werden spezielle Termine zu Randzeiten am Morgen oder am Abend angeboten. „Viele unserer kardiologischen Patienten

Dr. Christoph Puelacher, ärztlicher Leiter der Reha Innsbruck, begleitet die Patienten der Reha Innsbruck mit individuellen Herz- und Lungen-RehaProgrammen der Phase II und III wieder zurück zu mehr Lebensqualität.

leiden an akutem Herzinfarkt, haben einen Stent, eine neue Herzklappe erhalten oder eine Bypassoperation durchgemacht. Zunehmend leiden Menschen auch an Herzschwäche. Speziell für diese Krankheitsgruppen bietet die Reha Innsbruck individuell angepasste Rehabilitationsprogramme an“, so Puelacher.

POST- COVID - REHA

In Zusammenarbeit mit dem Krankenhaushygieniker werden die Maßnahmen zur Ver-

meidung einer Covid-Infektion in der Reha Innsbruck strengstens eingehalten. Eine medizinische Herausforderung und als gesellschaftlichen Auftrag sieht Puelacher, sich der Menschen anzunehmen, die nach einer Covid-Infektion mit körperlichen Schädigungen insbesondere an der Lunge zu kämpfen haben. „Die Symptome können mannigfaltig sein, von postviraler Müdigkeit über Atemnot bis hin zu Muskelschwäche, Lungenfunktionsstörungen oder Panikatta-


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cken reichen hier die Nachwehen. Mit einer gezielten und ärztlich überwachten Reha erzielen wir hier eine wesentlich raschere Wiederherstellung der Körperfunktionen, insbesondere der Lunge. Dabei hängt die Schädigung des Körpers nicht unbedingt mit dem Schweregrad der Erkrankung zusammen. Ich kann jedoch allen Post-Covid-Patienten, vor allem jenen, die auf Intensivstation gelegen sind oder noch nicht zu ihrer vorhergehenden Vitalität zurückgefunden haben, tunlichst raten, eine Reha in Anspruch zu nehmen. Wir unterstützen auch die Studie der Universität Innsbruck zur Gesundheit nach Covid-19, auf unserer Website finden Betroffene einen anonymen Fragebogen“, zeigt sich der Arzt um die Nachsorge der Covid-19-Patienten bemüht.

„Sämtliche Tiroler Gesundheitsbetriebe sind auf die Gesundheit ihrer Patienten bedacht und halten besonders strenge Hygienemaßnahmen ein. Auch in den ambulanten Rehabereichen und Therapiezentren wird auf CoronaMaßnahmen großer Wert gelegt. Neben angepassten Gruppengrößen bei Trainingseinheiten oder Schulungen wird vor und nach jedem Patientenkontakt das Equipment desinfiziert, Patienten erhalten eine entsprechende Schutzausrüstung.“ ING. OS WALD JENE WEIN, FACHGRUPPENOBMANN DER TIROLER GESUNDHEITSBETRIEBE

ABLAUF DES AMBULANTEN REHAPROGRAMMS

Die ambulante Rehabilitation der Akutreha Phase II erstreckt sich über einen Zeitraum von sechs Wochen und findet an drei bis vier Halbtagen pro Woche statt. Bezüglich Schulung, körperlichem Training und psychischem Empowerment sind die Angebote der ambulanten Rehabilitation und der stationären Rehabilitation gleichwertig. In der weiterführenden Phase III werden in einem Zeitraum von bis zu neun Monaten die erlernten gesundheitsfördernden Maßnahmen gefestigt, um sie nachhaltig in das tägliche Leben einzubauen. Viele Selbstständige, aber auch Menschen mit häuslichen Verpflichtungen schätzen das wohnortnahe Angebot der ambulanten Reha.

GANZHEITLICHE BEHANDLUNG

Das Team der Reha Innsbruck behandelt Lungenerkrankte ganzheitlich. Neben Verbesserung der Lungenfunktion durch Optimierung und Schulung der inhalativen Therapie betreuen speziell ausgebildete Therapeuten die Atemmuskelpumpe. Dadurch verbessert sich die Leistungsfähigkeit, es verringert sich die Atemnot. Nach den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen verbessert sich die allgemeine muskuläre Leistungsfähigkeit. Antriebslosigkeit und soziale Isolation können durch Rehabilitation durchbrochen werden, Angst und Unsicherheit bessern sich nachweislich.

INDIVIDUELLE REHABILITATION

Das für jeden Patienten individuell erarbeitete Trainingsprogramm auf der Grundlage der medizinischen Trainingslehre erfolgt unter Aufsicht von geschultem Personal. „Anhand

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der Erstuntersuchung und eines maximalen Belastungstests wird für jeden Patienten ein individueller Trainingsplan erstellt. In der für den Patienten optimalen Trainingsherzfrequenz wird ein Mix aus Ausdauer-, Kraftund Koordinationstraining umgesetzt, mit dem Ziel, ein Muskelwachstum zu erreichen. Die Muskulatur ist eines der größten Stoffwechselorgane“, erklärt Puelacher. Durch die Verbesserung des Stoffwechsels steigt die Herzkraft, sinkt der Ruhepuls und verbessert sich die Schlafqualität. „Den Erfolg der ambulanten Rehabilitation der Reha Innsbruck macht eine Gesamtstrategie aus Bewegung, Ernährung und Regeneration aus“, ist der erfahrene Lungenfacharzt überzeugt. So sieht das Reha-Programm anhand zahlreicher Vorträge und Schulungen auch eine Reorganisation des persönlichen Lebensstils vor, Zeit für sich selbst und Entspannung im täglichen Ablauf zu integrieren.

ATMEN ERFORDERT HALTUNG

Sowohl in der Lungen- als auch in der Herzrehabilitation nehmen das Atemmuskeltraining

und die Atemmuskeltherapie eine wichtige Rolle ein. Ziel des Atemmuskeltrainings ist die Verringerung des Gefühls der Atemnot. Richtiges Ein- und Ausatmen erfordert eine „aufrechte Haltung“, bedeutet wieder „in Form“ zu kommen. Die Trainingseinheiten finden in Kleingruppen statt. Mittels EKG-Überwachung steuern Ärzte und speziell ausgebildete Therapeuten den Erfolg der Therapie. Was in der Akut-Rehabilitation während sechs Wochen in mindestens drei Halbtagen pro Woche erarbeitet wurde, wird in der Langzeit-Rehabilitation, die bis zu zwölf Monate dauern kann, zweimal pro Woche mit Trainingseinheiten zu je 1,5 Stunden verfestigt. Bei Genehmigung durch den Chefarzt werden die Kosten der Akutrehabilitation als auch der Langzeitrehabilitation von der Sozialversicherung übernommen. www.reha-innsbruck.at 


eco.gesundheit

Die Leitung der Kursana Privatklinik: Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Keller mit Dr. Stephan Papp (re.), ärztlicher Direktor, Dr. Gerald Bode, stellvertretender ärztlicher Direktor

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MIT HERZ UND KOMPETENZ Ein Ort, an dem man sich wohlfühlt. Das ist die Kursana Privatklinik für ihre Patienten. Das kleine Haus punktet neben kompetenter medizinischer Betreuung durch den Arzt des persönlichen Vertrauens mit einer individuellen Betreuung in familiärer Atmosphäre.

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er Mensch steht in unserem Haus im Mittelpunkt“, erklärt Dr. Eva-Maria Keller, Geschäftsführerin der Kursana Privatklinik in Wörgl, die Philosophie des kleinen, aber feinen Hauses. Wobei auch die Technik keineswegs zu kurz kommt: Modernste medizinische Ausstattung und die Vernetzung der einzelnen Kompetenzbereiche ermöglichen eine medizinische Versorgung der Patienten auf höchstem Niveau. „Ist ein operativer Eingriff notwendig, kann dieser zum Wunschtermin oder auch

unmittelbar nach der Diagnose durchgeführt werden. Dafür stehen zwei modernst ausgestattete Operationssäle zur Verfügung, modernste Operationstechniken unterstützen eine Genesung. So können manche Eingriffe sogar tagesklinisch durchgeführt werden, wie beispielsweise bei Grauem Star“, sagt Keller. Die Schwerpunkte der Kursana Privatklinik liegen in der Unfallchirurgie und der Sporttraumatologie, aber auch die Fachbereiche Orthopädie und Orthopädische Chir-

urgie, Augenheilkunde, Chirurgie und Gefäßchirurgie, Plastische Chirurgie, Gynäkologie, Mund- und Kieferchirurgie, Anästhesie und Urologie werden bestens abgedeckt. Zudem befindet sich im Haus eine Endoskopie-Ambulanz für alle Kassen.

ZUFRIEDENE PATIENTEN

„Die Patienten kommen mit dem Arzt ihres Vertrauens zu uns in die Privatklinik. Ihr Arzt begleitet die Patienten von der Untersuchung über den stationären Aufent-


eco.gesundheit

„Alle Mitarbeiter in den Tiroler Gesundheitsbetrieben werden regelmäßig auf alle notwendigen Hygienemaßnahmen geschult und tragen selbstverständlich Gesichtsvisiere bzw. Mund-NasenSchutz. Für die Gesundheit aller Patienten ist trotz Corona durch alle notwendigen und ohnehin genauestens vorgegebenen Maßnahmen bestens gesorgt.“ ING. OS WALD JENE WEIN, FACHGRUPPENOBMANN DER TIROLER GESUNDHEITSBETRIEBE

halt bis zur Nachbetreuung. Dadurch, dass unser Haus nur 29 Betten hat, können wir unsere Patienten sehr persönlich und individuell betreuen“, betont Keller und ergänzt: „Die Bedürfnisse unserer Patienten stehen bei uns im Mittelpunkt, das zeigen uns auch die Bewertungen unserer Patienten auf den Zufriedenheits-Fragebögen. 99 Prozent der Patienten sind mit der Betreuung sehr zufrieden, 100 Prozent empfinden die Freundlichkeit als sehr gut.“ Ein besseres Ergebnis bei einer Umfrage kann man sich nicht wünschen, ist sich das kollegiale Führungsteam einig. Geschäftsführerin Dr. Eva-Maria Keller, der ärztliche Direktor Dr. Stephan Papp und der stellvertretende ärztliche Direktor Dr. Gerald Bode schätzen ihr ausgezeichnetes Team, das maßgeblich für diesen Wohlfühlfaktor sorgt.

RASCHE ABKLÄRUNG UND ERSTKLASSIGE MEDIZINISCHE BETREUUNG „Besonders wichtig ist uns, Zeit für unsere Patienten zu haben, um ihre Meinung, Wünsche und Sorgen zu hören, entsprechende Behandlungsmöglichkeiten zu erklären und gemeinsam die beste Lösung zu finden“, unterstreichen der ärztliche Leiter der Kursana Privatklinik Dr. Stephan Papp und alle Belegärzte die Philosophie des Hauses. „Damit sich unsere Patienten wohlfühlen, steht für uns die persönliche Betreuung im Zentrum. Ziel ist es, dass Patienten nach einem Unfall, einer Verletzung oder Operation rasch wieder genesen.“ Das gelingt dank erstklassiger medizinischer Versorgung und rascher Abklärung. Auch wenn es nach einem Unfall schnell gehen muss, können alle Belegärzte durch

ihre Ausstattung mit modernster Technik, wie MRT, CT, Röntgen und Ultraschall, eine rasche Diagnostik durchführen und so die weiteren Behandlungsschritte unverzüglich in die Wege leiten. Die zeitnahe Diagnose bietet dabei viele Vorteile: Schmerzen können rasch gelindert, Behandlungsvarianten ausführlich und in Ruhe mit den Patienten besprochen werden. Dadurch wird oftmals eine deutlich raschere Genesung ermöglicht. Dafür sorgen die 43 Ärzte und das gesamte Team in der Kursana Privatklinik. www.kursana.at 

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www.tirolergesundheitsbetriebe.at

Medizinische Fachkompetenz in Ihrer Nähe! Die123privatenTirolerGesundheitsbetriebesindnebendenniedergelassenenÄrztenunddenöffentlichenKrankenanstaltendiewichtigedritte SäuleindermedizinischenVersorgunginTirol.DieTirolerGesundheitsbetriebebietenFachkompetenzaufhöchstemNiveauunddeckeneinweites Feld der privaten medizinischen Versorgung in Tirol ab. Bettenführende Häuser DieTirolerPrivatspitälerundSanatorienbieteneinumfassendesLeistungsspektrum,gekoppeltmiteinerkomplettenundbesonderspersönlichenBetreuungund Behandlung der Patienten. REHA- und Kurbetriebe DieTirolerKurbetriebebieteneinepersönlicheundindividuellabgestimmteLeistungspalette–vomaltbewährtenHeilfastenüberTopleistungeninderPhysiotherapie biszualternativenTechnikenwieKryotherapie.SiegebendenPatientenbestmögliche Rehabilitation nach Krankenhausaufenthalten. Tageskliniken DieTagesklinikenbietennebenunfallchirurgischenBehandlungenauchLeistungen derAllgemeinchirurgieundplastischenChirurgie.AndereSpezialistenleistenAugenoperationen, Kinderwunschbehandlungen und vieles andere mehr.

Bezirk Innsbruck-Stadt Privatspitäler, Sanatorien (bettenführend) Sanatorium Kettenbrücke der Barmherzigen Schwestern Ges.m.b.H. Sennstraße 1, 6020 Innsbruck Tel. 0512/2112-0 Fax: 0512/2112-418 oder 8142 information@sanatorium-kettenbruecke.at www.sanatorium-kettenbruecke.at

Rehabilitationsbetriebe PKA Private Krankenanstalt GesmbH Ambulante Wirbelsäulen Reha Amraser Straße 1, 6020 Innsbruck Öffnungszeiten: Mo.–Do.: 7.00–20.00 Uhr, Fr.: 7.00–17.00 Uhr Alle Kassen Tel. 0512/577920 Fax 0512/577920-16 rehamed@pka.tirol www.pka.tirol

Private Krankenanstalten für ambulante physikalische Therapie 45InstitutebietenfürdiePatientendasgesamteSpektrumderphysikalischen Therapie auf internationalem Spitzenniveau. Bildgebende Diagnostik Röntgenbetriebe,Computertomographie-,Magnetresonanztherapie-undnuklearmedizinischeInstituteerbringeninganzTirolschnellundkompetentLeistungenfür tausende Patienten. Alten- und Pflegeheime Fast30privateAlten-undPflegeheimekümmernsichumdiebesonderenWünsche der betagten Tirolerinnen und Tiroler.

Reha Innsbruck REHAmed Tirol GmbH Zentrum für ambulante kardiale und pulmonale Rehabilitation und Prävention Grabenweg 9, 6020 Innsbruck, alle Kassen Tel. 0512/390994 Fax 0512/390994-20 office@reha-innsbruck.at www.reha-innsbruck.at

info@cti-innsbruck.at www.cti-innsbruck.at

Institute für bildgebende Diagnostik

NUCMED Innsbruck Dr. Silvia Strolz Schilddrüsendiagnostik und Nuklearmedizin Innrain 143, 3. Stock links, 6020 Innsbruck Telefonische Terminvereinbarung Alle Kassen Tel. 0512/9010 3030 Fax 0512/9010 3039 info@nucmed.at www.nucmed.at

Balance Tiroler Menopauseinstitut GmbH Brunecker Straße 2e, 6020 Innsbruck Tel. 0512/584658 Fax 0512/584658-50 office@balance-tirol.at www.balance-tirol.at CTI Institut für Magnetresonanztomographie, Computertomographie,Osteoporosemessung CTI Computertomographie GmbH Klostergasse 4, 6020 Innsbruck Tel. 0512/586776 Fax 0512/58677611

MRCT Diagnosezentrum Dr. Andreas Oberhauser GmbH Museumstraße 34, 6020 Innsbruck Tel. 0512/589321 Fax 0512/589321-11 office@oh-imaging.biz www.oh-bilddiagnosezentrum.at

Sanatorium Kettenbrücke Radiologisches Institut Dr. Peter Springer, Dr. Florian Koppelstätter Sennstraße 1, 6020 Innsbruck

Tel. 0512/2112-600 Fax 0512/2112-602 radiologie@sanatorium-kettenbruecke.at www.sanatorium-kettenbruecke.at

Ambulatorien für physikalische Therapie Ambulatorium für physikalische Medizin Weingartner KG Edith-Stein-Weg 3, 6020 Innsbruck Tel. 0512/575927 Fax 0512/575927 massageweingartner@gmx.at www.pka-weingartner.at Gesundheitszentrum Igls GmbH Igler Straße 51, 6080 Innsbruck-Igls Tel. 0512/377305 Fax 0512/379225 info@park-igls.at www.park-igls.at Physiotherapie Innsbruck Sanatorium Kettenbrücke Sennstraße 1, 6020 Innsbruck


Tel. 0512/2112-801 Fax 0512/2112-868 physiotherapie@sanatorium-kettenbruecke.at www.sanatorium-kettenbruecke.at Physio Zentrum Igls BURTSCHER Ambulatorium für Physiotherapie und Rehabilitation PZI Burtscher KG Heiligwasserwiese 8, 6080 Igls Tel. 0512/378510 Fax 0512/378968 mail@pzi-burtscher.at www.pzi-burtscher.at PKA Private Krankenanstalt GesmbH Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie Amraser Straße 1, 6020 Innsbruck Öffnungszeiten: Mo.–Do.: 7.00–20.00 Uhr, Fr.: 7.00–17.00 Uhr Alle Kassen Tel. 0512/577920 Fax 0512/577920-16 office@pka.tirol www.pka.tirol Therapieinstitut Dr. Gehmacher Institut für Physikalische Therapie Sparkassenplatz 3, 6020 Innsbruck Tel. 0512/347052 therapie@dr-gehmacher.com www.dr-gehmacher.com

Ambulant-chirurgische Tageskliniken und sonstige Ambulatorien Ambulatorium für Hämatologie und Onkologie Leitung: Univ.-Doz. Dr. Christof Ludescher Andreas-Hofer-Straße 39 b, 6020 Innsbruck Öffnungszeiten: Mo.–Mi. 8–16 Uhr, Do. 13–18 Uhr, Fr. 8–12 Uhr Tel. 0512/586796 Fax 0512/586796-96 c.ludescher@aho-ibk.at www.aho-ibk.at Ambulatorium für Pathologie INNPATH GmbH Anichstraße 35, 6020 Innsbruck Tel. 0505040 Dialysezentrum Innsbruck DTZ Dialyse Trainings-Zentren gemeinnützige GmbH Franz-Fischer-Str. 13, 6020 Innsbruck Tel. 0512/578552-0 Fax 0512/578552-15 dialyse.innsbruck@dtzaustria.at www.dtz-gmbh.de Ergotherapie GmbH Höttinger Au 45b, 6020 Innsbruck Tel. 0512/294777 Fax 0512/294777-7 info@ergotherapie-pka.at Operatives Zentrum Dr. Klaus Miller Augenlicht Dr. Miller GmbH Meraner Straße 3/5. Stock, 6020 Innsbruck Tel. 0512/573269 Fax 0512/573269-15 augenlicht@dr-miller.at www.dr-miller.at Private Kinderwunsch-Clinic Dr. Josef Zech GmbH Grabenweg 64, 6020 Innsbruck Tel. 0512/579124 Fax 0512/579124-9 zechj@kinderwunsch.at www.kinderwunsch.at Privatklinik Dr. Gehmacher – Dr. Hochholzer Zentrum für ambulante Operationen Amraser Straße 3, 6020 Innsbruck Tel. 0512/393400 Fax 0512/393400-75 dr.gehmacher-dr.hochholzer@hotmail.com Privatklinik house of excellentbeauty Ästhetische, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie Privatambulatorium Dr. Karl Hasenöhrl GmbH Brucknerstraße 1a, 6020 Innsbruck Tel. 0512/587766-0

Fax 0512/587766-20 info@excellentbeauty.com www.excellentbeauty.com WOMED Therapiezentrum Kinderwunsch GmbH Karl-Kapferer-Straße 5, 6020 Innsbruck Tel. 0512/908022 Fax 0512/908022-51 anmeldung@womed.at www.womed.at ZIRM Privatklinik Meinhardstraße 5, 6020 Innsbruck Tel. 0512/7273 Fax 0512/7273-1 office@zirm.net www.zirm.net

Altenheime und Pflegeheime Haus St. Josef am Inn GmbH Innstraße 34, 6020 Innsbruck Tel. 0512/22445-0 Fax 0512/22445-4699 rezeption@haus-sanktjosef.at www.haus-sanktjosef.at Seniorenheim St. Raphael Ing.-Etzel-Straße 71, 6020 Innsbruck Tel. 0512/59632 office@seniorenheim-straphael.at www.seniorenheim-straphael.at Senioren Residenz Veldidenapark Aktives und betreutes Wohnen Patienten-Hotel, Kurzzeitpflege, Stationäre Pflege Neuhauserstraße 5, 6020 Innsbruck Tel. 0512/5302 Fax 0512/5302-999 veldidenapark@seniorenresidenzen.co.at www.seniorenresidenzen.co.at Stiftung Nothburgaheim Innsbruck Kapuzinergasse 4 A, 6020 Innsbruck Tel. 0512/9398 Fax 0512/9398-611 stiftung@nothburgaheim.at www.nothburgaheim.at Wohnheim Hötting Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Schulgasse 8a, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533182-0 Fax 0512/533182-2708 hoetting@isd.or.at www.isd.or.at Wohnheim Innere Stadt Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Innrain 39, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533186-6700 Fax 0512/533186-6750 innere.stadt@isd.or.at www.isd.or.at Wohnheim Lohbach Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Technikerstraße 84, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533188-0 Fax 0512/533188-1709 lohbach@isd.or.at www.isd.or.at Wohnheim Olympisches Dorf Innsbrucker Soziale Dienste GmbH An-der-Lan-Straße 26a, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533187-0 Fax 0512/533187-1709 o-dorf@isd.or.at www.isd.or.at Wohnheim Pradl Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Dürerstraße 12, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533183-0 Fax 0512/533183-3080 pradl@isd.or.at www.isd.or.at Wohnheim Reichenau Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Reichenauer Straße 123, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533185-0 Fax 0512/533185-1709 reichenau@isd.or.at www.isd.or.at

Wohnheim Saggen Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Ing.-Etzel-Straße 59, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533184-4900 Fax 0512/533184-4909 saggen@isd.or.at www.isd.or.at

Öffnungszeiten: Mo.–Do. 7.00–20.00 Uhr, Fr. 7.00–16.00 Uhr Alle Kassen Tel. 05262/63301 Fax 05262/63301-16 telfs@pka.tirol www.pka.tirol

Wohnheim Tivoli Innsbrucker Soziale Dienste GmbH Adele-Obermayr-Straße 14, 6020 Innsbruck Tel. 0512/533181-0 Fax 0512/533181-1780 tivoli@isd.or.at www.isd.or.at

Privatklinik Hochrum Sanatorium der Kreuzschwestern Ges.m.b.H. Lärchenstraße 41, 6063 Rum Tel. 0512/234-276 therapie@pk-hochrum.com www.privatklinik-hochrum.com

Bezirk Innsbruck-Land Privatspitäler, Sanatorien (bettenführend) Privatklinik Hochrum Sanatorium der Kreuzschwestern Ges.m.b.H. Lärchenstraße 41, 6063 Rum Tel. 0512/234-0 Fax 0512/234-287 office@privatklinik-hochrum.com www.privatklinik-hochrum.com

Rehabilitationsbetriebe Sonnenpark Lans Zentrum für psychosoziale Gesundheit Am Winkl 247, 6072 Lans Tel. 0512/379999 Fax 0512/379999-100 lans@promente-reha.at www.promente-reha.at

Sporttherapie Huber und Mair Steinbockallee 31, 6063 Neu-Rum Tel. 0512/200575 Fax 0512/200575-20 info@sporttherapie-hm.at www.sporttherapie-hm.at Therapiezentrum Kematen – Private Krankenanstalt Physiotherapie, Osteopathie, Trainingstherapie, Massagen Auweg 2, 6175 Kematen Tel. 05232/32201 Fax 05232/32204 info@therapiezentrum-kematen.at www.therapiezentrum-kematen.at Therapiezentrum Kolsana Private Krankenanstalt für Physiotherapie und Ergotherapie – Stefan Daum Rettenbergstraße 12 (Ärztehaus Kolsana) 6114 Kolsass Tel. 05224/66252 info@therapie-kolsana.at www.therapie-kolsana.at

Institute für bildgebende Diagnostik

Ambulant-chirurgische Tageskliniken und sonstige Ambulatorien

DSD Telfs Institut für Computertomographie und Osteoporosemessung Ärztehaus Telfs Marktplatz 3, 6410 Telfs Tel. 05262/67675 Fax 05262/676755 ordination@roentgen-telfs.at www.roentgen-telfs.at

Allergieambulatorium Hall Private Krankenanstalt GmbH Ärztl. Leiter: Univ.-Doz. Dr. Heinz Kofler Thurnfeldgasse 3a, 6060 Hall in Tirol Tel. 05223/57500 und 5750018 Fax 05223/57500-50 allergieambulatorium@kofler-haut.at www.kofler-allergie.at

Private Krankenanstalt (PKA) für Schilddrüsendiagnostik und Nuklearmedizin Telfs BetriebsgmbH Ärztehaus 1 Marktplatz 3, 2. Obergeschoss, 6410 Telfs Tel. 05262/697070 Fax 05262/697074 Alle Kassen www.schilddruese-tirol.at

Ambulatorien für physikalische Therapie Kineo – Private Krankenanstalt für Physiotherapie und Rehabilitation GmbH Faistenbergerstraße 19, 6060 Hall in Tirol Tel. 05223/57561 Fax 05223/42975 office@kineo.at www.kineo.at PKA Götzens Private Krankenanstalt GesmbH Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie Kirchstraße 18, 6091 Götzens Öffnungszeiten: Mo.–Do. 7.00–20.00 Uhr, Fr. 7.00–16.00 Uhr Alle Kassen Tel. 05234/32522 Fax 05234/32522-16 goetzens@pka.tirol www.pka.tirol PKA Dr. Somavilla – Physikalische Therapie Fulpmes Dr. Matthias Somavilla Riehlstraße 32, 6166 Fulpmes Tel. 05225/6290036 Fax 05225/62257-22 physio.somavilla@gmail.com PKA Telfs Private Krankenanstalt GesmbH Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie Weißenbachgasse 17, 6410 Telfs

REHAmed-tirol GmbH – Interdisziplinäres SCHLAFLABOR TELFS Dr. Christoph Puelacher Marktplatz 3, Fachärztehaus, 6410 Telfs Tel. 05262/61748 Fax 05262/696960-14 praxis@drpuelacher.at www.schnarchen.cc

Altenheime und Pflegeheime Haus zum Guten Hirten Soziale Einrichtungen der Barmherzigen Schwestern Zams Betriebs GmbH Fassergasse 32, 6060 Hall i. T. Tel. 05223/56766 info@Haus-zum-Guten-Hirten.at Klaraheim der Tertiarschwestern des Hl. Franziskus BetriebsgmbH Unterer Stadtplatz 14a, 6060 Hall i. T. Tel. 05223/57929 Fax 05223/57929-4003 info@klaraheim.at www.klaraheim.at Soziales Kompetenzzentrum Rum gemeinnützige BetriebsGmbH Innstraße 19, 6063 Rum Tel. 0512/264090 Fax 0512/264090-430 kompetenzzentrum@rum.at www.kompetenzzentrum.rum.at


Bezirk Imst Privatspitäler, Sanatorien (bettenführend) medalp sportclinic imst Unfallchirurgie, Sporttraumatologie, plastische Chirurgie, Orthopädie, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie,MRT-Diagnostik,digitalesRöntgen Medalp-Platz 1, 6461 Imst Tel. 05418/51100 Fax 05418/51100-111 info@medalp.com www.medalp.com

Kurbetriebe Vivea Gesundheitshotel Umhausen im Ötztal Spezialisiert auf Atemwege, Stütz- und Bewegungsapparat, Verbesserung des Hautbildes und Stoffwechsels, Gesundheit der Gefäße und Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit Lehgasse 50, 6441 Umhausen Tel. 05255/50160 umhausen@vivea-hotels.com www.vivea-hotels.com

Rehabilitationsbetriebe medalp rehaclinic imst – Krankenanstalt für Rehabilitation und Physiotherapie OG Orthopädische, unfallchirurgische und neurologische Rehabilitation Ärztlicher Leiter: Dr. Manfred Lener Medalp-Platz 1, 6460 Imst Tel. 05418/51100-470 Fax 05418/51100-411 rehaclinic@medalp.com www.medalp.com

Ambulatorien für physikalische Therapie Private Krankenanstalt für Physikalische Therapie Gesundheitszentrum Grettert Dr. Günther Ladner Am Grettert 33, 6460 Imst Alle Kassen Tel. 05412/66794 Fax 05412/66794-3 ordination.ladner@medway.at Öffnungszeiten: Mo.–Do. 7.00–20.00 Uhr, Fr. 7.00–16.00 Uhr medalp orthoclinic imst Konservative Orthopädie, Physiotherapie mit Ultraschall und Elektrotherapie, Akupunktur und Manualtherapie Medalp-Platz 1, 6460 Imst Tel. 05418/51100 Fax 05418/51100-111 info@medalp.com www.medalp.com

soelden@medalp.com www.medalp.com medalp sportclinic imst Unfallchirurgie, Sporttraumatologie, plastische Chirurgie, Orthopädie, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie,MRT-Diagnostik,digitalesRöntgen Medalp-Platz 1, 6461 Imst Tel. 05418/51100 Fax 05418/51100-111 info@medalp.com www.medalp.com Privatklinik am Sonnenplateau Betriebs GmbH Ästhetische, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie Dr. med. univ. Kurt Öhler Obermieming 141, 6414 Mieming Tel. 05264/5212-749 Fax 05264/5212-725 klinikum@medical-spa.at www.medical-spa.at

Altenheime und Pflegeheime Heim Via Claudia Alten- und Pflegeheime der Barmherzigen Schwestern Innsbruck GmbH Karl-Mayr-Straße 12, 6465 Nassereith Tel. 05265/5236 Fax 05265/52366 nassereith@barmherzige-schwestern-heime.at www.barmherzige-schwestern-heime.at SeneCura Sozialzentrum Region Ötztal Wohn- und Pflegezentrum Haiming Kreuzstraße 19, 6425 Haiming Tel. 05266/87475 Fax 05266/874758 haiming@senecura.at SeneCura Sozialzentrum Region Ötztal Wohn- und Pflegezentrum Oetz Platzleweg 11, 6433 Oetz Tel. 05252/21200 Fax 05252/212008 oetz@senecura.at

Bezirk Kitzbühel Rehabilitationsbetriebe Rehabilitationszentrum Kitzbühel BetriebsGmbH Zentrum für orthopädische und unfall-/ neurochirurgische Rehabilitation Hornweg 32, 6370 Kitzbühel Tel. 05356/67067 Fax 05356/67067-10 office@reha-kitz.at www.reha-kitz.at

Institute für bildgebende Diagnostik MR-CT Institut Dr. Partl Kitzbühel Röntgenpraxis Hornweg 28, 6370 Kitzbühel Tel. 05356/66166 Fax 05356/66166-44 praxis-partl@roekitz.at www.roekitz.at

Ambulant-chirurgische Tageskliniken und sonstige Ambulatorien

Ambulantes Therapiezentrum Kitzbühel PKA für Physio- und Ergotherapie Hornweg 28, 6370 Kitzbühel Tel. 05356/601250 office@therapiezentrum-kitzbuehel.at www.reha-kitz.at/therapiezentrum

medalp sportclinic sölden Unfallchirurgie,Sporttraumatologie,plastische Chirurgie, MRT-Diagnostik, digitales Röntgen Dorfstraße 160, 6450 Sölden Tel. 05254/30003 Fax 05254/30003-11

Ambulant-chirurgische Tageskliniken und sonstige Ambulatorien Physiotherapie- und Rehabilitationszentrum Kitzbühel Physiotherapie, Unterwassertherapie, Ambulante Rehabilitation Römerweg 6 + Hornweg 9, 6370 Kitzbühel Tel. 05356/66 8 66-13 Fax 05356/66 8 66-18 info@physio-kitz.net www.physio-kitz.net Tagesklinik für Unfallchirurgie GmbH Tagesklinik mit Physiotherapie- und Rehabilitationszentrum Hornweg 9, 6370 Kitzbühel Tel. 05356/66 8 66 Fax 05356/66 8 66-16 info@tk-kitz.net www.tk-kitz.net

Altenheime und Pflegeheime Altenwohnheim Kitzbühel GmbH Hornweg 20, 6370 Kitzbühel Tel. 05356/62413 Fax 05356/62413-690 info@awh-kitz.at www.awh-kitz.at SeneCura Sozialzentrum Kirchberg in Tirol gemeinnützige GmbH Kirchplatz 9, 6365 Kirchberg in Tirol Tel. 05357/2287 Fax 05357/2287-8 kirchbergtirol@senecura.at www.senecura.at

Bezirk Kufstein

Vivea Gesundheitshotel Umhausen Spezialisiert auf Atemwege, Stütz- und Bewegungsapparat, Verbesserung des Hautbildes und Stoffwechsels, Gesundheit der Gefäße und Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit Lehgasse 50, 6441 Umhausen Tel. 05255/50160 umhausen@vivea-hotels.com www.vivea-hotels.com

Ambulatorium Obergurgl GmbH Gurglerstraße 118, 6456 Obergurgl Tel. 05256/6423 Fax 05256/6423-85 office@med-obergurgl.com www.med-obergurgl.com

Ambulante Rehabilitation Dorf 38, 6345 Kössen Tel. 05375/6658 office@wittlinger-therapiezentrum.com www.wittlinger-therapiezentrum.com

Ambulatorien für physikalische Therapie

Physikalische Therapie Mayerhofer Firmeninhaber Mayerhofer Helmut, Dipl.-Physiotherapeut Berglandweg 2A, 6380 St. Johann in Tirol Tel. 0676/963 42 33 Tel. 0676/771 34 62 mayerhofer-helmut@gmx.at Wittlinger Therapiezentrum Arge Med Kössen Physiotherapie und Massagen,

Privatspitäler, Sanatorien (bettenführend) Kursana Privatklinik Gesundheitszentrum Wörgl BetriebsgmbH Bettenführende Privatkrankenanstalt Unfallchirurgie, Sporttraumatologie, Orthopädie,Allgemeinchirurgie,Gynäkologie, Urologie, Anästhesie mit Schmerztherapie, Augenheilkunde, plastische Chirurgie, digitales Röntgen, Endoskopie-Ambulanz, CT- und MRT-Diagnostik Fritz-Atzl-Straße 8, 6300 Wörgl Tel. 05332/74572 Fax 05332/74572-22 info@gzw.at www.privatklinikwoergl.at

Kurbetriebe Vivea Gesundheitshotel Bad Häring Spezialisiert auf Stütz- und Bewegungsapparat, Verbesserung des Hautbildes und Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit Kurstraße 1, 6323 Bad Häring Tel. 05332/90500 haering@vivea-hotels.com www.vivea-hotels.com

Rehabilitationsbetriebe Herzimpuls Institut für ambulante kardiologische Rehabilitation Ärztl. Leiter Dr. med. univ. Andreas Egger Schanz 1, 6341 Ebbs Tel. 05372/634634 info@herzimpuls.at www.herzimpuls.at REHA ZENTRUM MÜNSTER Betriebs GmbH Rehabilitationszentrum für Neurologie, Kardiologie, Pulmologie, Onkologie (Krebsnachsorge) und psychosoziale Rehabilitation Gröben 700, 6232 Münster

Tel. 05337/20004-0 Fax 05337/20004-8500 office@reha-muenster.at www.reha-muenster.at Wittlinger Therapiezentrum Rehabilitationszentrum für Lymphödempatienten Bettenführende Sonderkrankenanstalt Alleestraße 30, 6344 Walchsee Tel. 05374/5245-0 Fax 05374/5245-4 office@wittlinger-therapiezentrum.com www.wittlinger-therapiezentrum.com

Institute für bildgebende Diagnostik Ambulatorium für Schilddrüsendiagnostik (PKA) Mag. Dr. Kurt Höfler Andreas-Hofer-Platz 1/2. OG, 6300 Wörgl Tel. 05332/71713 Fax 05332/71713-50 schilddruese@nukmed-woergl.at

Ambulatorien für physikalische Therapie Armona Medical Alpinresort Orthopädische Rehabilitation Breiten 110, 6335 Thiersee Tel. 05376/21400-200 Fax 05376/21400-8 privatklinik@armona.at www.armona.at Heilbad Mehrn Mineralheilbad Mehrn GmbH & Co KG Faberstraße 5, 6230 Brixlegg Tel. 05337/66244 Fax 05337/66244-7 therapie@mehrn.com www.badmehrn.com Heilbehandlungsinstitut Kirchbichl Private Krankenanstalt Tiroler Straße 30, 6322 Kirchbichl Tel. 05332/87300 Fax 05332/81449 hbi-kirchbichl@aon.at www.heilbehandlungsinstitut.at Institut für Physikalische Medizin und Trainingstherapie GmbH Dr. Thomas Riedhart Physio-, Logo- und Ergotherapie, Heilmassagen, Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation Innsbrucker Straße 9, 6300 Wörgl Tel. 05332/74724 Fax 05332/74424–20 therapie@dr-riedhart.at Kurinstitut Wörgl Physiotherapie Werner Gandler Salzburger Straße 27, 6300 Wörgl Tel. 05332/75005 Tel. 0664/1999 500 Fax 05332/75005 www.kurinstitut.at Physikomed Therapeutische Behandlungen Kinkstraße 15, 6330 Kufstein Tel. 05372/62990 Fax 05372/64659 PTI Physiotherapeutisches Institut Kundl – Breitenbach – Ges.m.b.H. Private Krankenanstalt, Physiotherapie, Heilmassage, Lymphdrainage Biochemiestraße 23, 6250 Kundl Tel. 05338/8893 Fax 05338/8893-15 info@pti-kb.at www.pti-kb.at THERAPIEZENTRUM SOMMER Private Krankenanstalt Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Stoßwellentherapie, Osteopathie Zentrum 14, 6233 Kramsach Alle Kassen Tel. 05337/62985 Fax 05337/62985 office@therapie-sommer.at www.therapie-sommer.at


THERAPIEZENTRUM SOMMER Private Krankenanstalt Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Stoßwellentherapie, Osteopathie Oskar-Pirlo-Straße 18, 6330 Kufstein Alle Kassen Tel. 05372/62242 Fax 05372/64866 office@therapie-sommer.at www.therapie-sommer.at THERAPIEZENTRUM SOMMER Private Krankenanstalt Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Stoßwellentherapie, Osteopathie Josef-Steinbacher-Straße 3, 6300 Wörgl Alle Kassen Tel. 05332/74160 Fax 05372/64866 office@therapie-sommer.at www.therapie-sommer.at

Tel. 05442/64399 Fax 05442/64399-4 dialyse.zams@dtzaustria.at www.dtz-gmbh.de

Altenheime und Pflegeheime Heim Santa Katharina Alten- und Pflegeheime der Barmherzigen Schwestern Innsbruck GmbH 6531 Ried im Oberinntal HNr. 1 Tel. 05472/6272 Fax 05472/20269 ried@barmherzige-schwestern-heime.at www.barmherzige-schwestern-heime.at

Bezirk Lienz Rehabilitationsbetriebe

Wittlinger Therapiezentrum Physiotherapie und Massagen, Ambulante chir./orth./neur. Rehabilitation Alleestraße 30, 6344 Walchsee Tel. 05374/5245-0 Fax 05374/5245-4 office@wittlinger-therapiezentrum.com www.wittlinger-therapiezentrum.com

Rehabilitationszentrum Ederhof für Kinder und Jugendliche vor und nach Organtransplantationen Stronach 7, 9992 Iselsberg, Osttirol Tel. 04852/69990 Fax 04852/69990-11 info@ederhof.eu www.ederhof.eu

Wittlinger Therapiezentrum Arge Med Kufstein Physiotherapie und Massagen, Ambulante Rehabilitation Gewerbehof 1/II, 6330 Kufstein Tel. 05372/64956 Fax 05372/64956 office@wittlinger-therapiezentrum.com www.wittlinger-therapiezentrum.com

Institute für bildgebende Diagnostik

Wittlinger Therapiezentrum Arge Med Niederndorf Physiotherapie und Massagen, Ambulante Rehabilitation Walchseestraße 8, 6342 Niederndorf Tel. 05373/61674 Fax 05373/62261 office@wittlinger-therapiezentrum.com www.wittlinger-therapiezentrum.com

Sonstige Ambulatorien Dialysezentrum Thiersee Patienten-Heimversorgung gemeinnützige Stiftung Vorderthiersee 19, 6335 Thiersee Tel. 05376/20844 Fax 05376/20844-4 thiersee@phv-dialyse.at www.feriendialyse-thiersee.at

Bezirk Landeck Institute für bildgebende Diagnostik MRT-CT-DIAGNOSTIK-INSTITUT LANDECK Dr. Schöpf GmbH Urichstraße 43/I, 6500 Landeck Tel. 05442/64504-0 Fax 05442/64504-54 info@radiologie-schoepf.at www.radiologie-schoepf.at

Ambulant-chirurgische Tageskliniken Sportklinik Arlberg GmbH SportklinikfürUnfallchirurgieundÄsthetische Chirurgie, Sporttraumatologie, plastische und ästhetische Chirurgie, MRT-Diagnostik, Physiotherapie Sollederweg 5, 6580 St. Anton a. Arlberg Tel. 05446/42666 Fax 05446/42666-40 info@sportklinik-arlberg.at www.sportklinik-arlberg.at

Sonstige Ambulatorien Dialysezentrum Zams DTZ Dialyse Trainings-Zentren gem. GmbH Hauptstraße 39, 6511 Zams

Institut für computergestützte bildgebende Diagnostik, Computertomographie – Osteodensitometrie Dr. Katharina Gomille Tiroler Straße 30, 9900 Lienz Tel. 04852/67167 Fax 04852/67167-20 ordination@radiologie-lienz.at www.radiologie-lienz.at

Ambulatorien für physikalische Therapie Ambulatorium für Physikalische Therapie und Reittherapie Physiotherapie Trojer GmbH Europastraße 2, 9971 Matrei in Osttirol Tel. 04875/6990 Heilmassage Kurinstitut Dr. Kurt G. Brunner Gesundheitsservice, Reformhaus Rosengasse 19, 9900 Lienz, Osttirol Tel. 04852/64711 Fax 04852/64711-12 r-brunner@aon.at metagilphysioteam Lienz Ambulatorium für physikalische Therapie Meta Innsbruck GmbH & Co KG Physiotherapie, Massagen, Ergotherapie und Logopädie,AmbulanteNeuroreha,Behandlungen nach dem Tiroler Rehabilitationsgesetz Amlacherstraße 2, Stiege 3, Stock 1+2 9900 Lienz Tel. 04852/64717 Fax 0512/219 921 44 33 lienz@metagil.com www.metagil.at Therapiezentrum Dr. Köck Mühlgasse 27, 9900 Lienz Tel. 04852/63003-10 Fax 04852/63003-10 therapiezentrum@drkoeck.at

Bezirk Reutte Ambulatorien für physikalische Therapie Ambulatorium für Physiotherapie „die praxis vils“ Dr. Manfred Dreer Dogana 1, 6682 Vils Tel. 05677/20155 Fax 05677/20155-20 info@praxis-vils.at www.praxis-vils.at

Physikotherapieabteilung Vils Dr. Rudolf Pumeneder Obweg 15, 6682 Vils Tel. 05677/8486 Fax 05677/84868 r-pumeneder@t-online.de

Vital Kurinstitut Fiecht GmbH Private Krankenanstalt für Physiotherapie und Massagen Mag. Reinhard Schwitzer Fiecht 68, 6134 Vomp Tel. 05242/728702 Fax 05242/622804 info@kurinstitut.net www.kurinstitut.net

Bezirk Schwaz Institute für bildgebende Diagnostik MR-Institut Dr. Kastlunger GmbH Institut für bildgebende Diagnostik und Magnetresonanztomographie Innsbrucker Straße 7/I, 6130 Schwaz Tel. 05242/62992 Fax 05242/62992-12 office@drkastlunger.at

Ambulatorien für physikalische Therapie Kurinstitut Stumm Ambulantes Rehabilitationszentrum mit Unterwassertherapie Dorfstraße 10, 6275 Stumm Tel. 05283/2266-10 Fax 05283/2266-68 kurinstitut@stumm.at www.stumm.at Merkur Lifestyle – Institut für Vorsorgemedizin im Natur- und Aktivresort Reiterhof Merkur Lifestyle GmbH 6215 Achenkirch HNr. 380 Tel. 05246/20094-370 achenkirch@merkur-lifestyle.at www.merkur-lifestyle.at Physiotherapie Lechner KG (PKA) Achenseestraße 69, 6200 Jenbach Tel. 05244/61463 Fax 05244/61794 office@physiotherapie-lechner.com www.physiotherapie-lechner.com Physiotherapie Stöckl Institut für physikalischeTherapie Mayrhofen Tuxerstraße 730, 6290 Mayrhofen Tel. 05285/62436 Fax 05285/62436-40 kontakt@physiotherapie-stoeckl.com www.physiotherapie-stoeckl.com Reha-Zentrum Schwaz GmbH AmbulanteKrankenanstaltfürPhysiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und ambulante Neuro-Reha Hermine-Berghofer-Straße 6, 6130 Schwaz Tel. 05242/64624 Fax 05242/64624-20 info@reha-schwaz.at www.reha-schwaz.at Sportmed Tirol GmbH Private Krankenanstalt für Physiotherapie und Massagen Alle Kassen Bichl 486, 6284 Ramsau i. Z. Tel. 05282/51010 Fax 05282/51020 office@sportmed-tirol.com www.sportmed-tirol.com

Ambulant-chirurgische Tageskliniken Sportclinic Zillertal GmbH Private Krankenanstalt für Unfallchirurgie, Sporttraumatologie, Plastische und Wiederherstellungschirurgie Stillupklamm 830, 6290 Mayrhofen Tel. 05285/78485 Fax 05285/78485-99 office@sportclinic.at www.sportclinic.at

Sonstige Ambulatorien Dialysezentrum Schwaz DTZ Dialyse Trainings-Zentren gemeinnützige GmbH Dr.-Walter–Weizer-Straße 2, 6130 Schwaz Tel. 05242/66631 Fax 05242/66631-20 dialyse.schwaz@dtzaustria.at www.dtz-gmbh.de

Altenheime und Pflegeheime SeneCura Sozialzentrum Region Achensee gemeinnützige GmbH Haus am Annakirchl 6215 Achenkirch HNr. 393a Tel. 05246/21058 Fax 05246/21058-8 achensee@senecura.at www.senecura.at SeneCura Sozialzentrum Region Achensee gemeinnützige GmbH Haus St. Notburga Ebener Straße 106, 6212 Maurach Tel. 05243/43128 Fax 05243/43128-8 achensee@senecura.at www.senecura.at SeneCura Sozialzentrum Schwaz gemeinnützige GmbH Swarovskistraße 1, Trakt Süd, 6130 Schwaz Tel. 05242/64565 Fax 05242/64565-428 schwaz@senecura.at www.senecura.at Seniorenpension Inge Schützenweg 42, 6134 Vomp Tel. 05242/65195 Tel. 0676/845925740 Fax 05242/65195-18 info@pension-inge.com www.pension-inge.com Wohn- und Pflegeheim Zillertal GmbH Sozialzentrum „gepflegtes Wohnen“ Einfahrt Mitte 427, 6290 Mayrhofen Tel. 05285/63304-413 Fax 05285/63304-50 info@wphz.at www.wphz.at


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eco.nova ist ein unabhängiges österreichweites Magazin, das sich mit der Berichterstattung über Trends in den Bereichen Wirtschaft, Wissensc...

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